08.02.2016 Aufrufe

SPORTaktiv Februar 2016

Das neue SPORTaktiv Magazin mit großem Laufguide ist da! Dein Fahrplan bis Ostern! Hol dir die erste Ausgabe des SPORTaktiv-Printmagazins 2016 – inklusive großem Laufguide! Der Frühling ist zwar nicht mehr allzu fern, trotzdem hat sich die Februar/März-Ausgabe von SPORTaktiv dem Thema „Weiße Wochen" verschrieben: Wir haben etwa den Experten des steirischen Lawinenwarndienstes über die Schulter geschaut und die akribische Arbeit hinter einem Lawinenbericht aufgedeckt. Außerdem nehmen wir die beiden Trendsportgeräte Schneeschuh und Tourenski genauer unter die Lupe. Die Februar/März-Ausgabe beschäftigt sich auch mit dem Dilemma der nicht eingehaltenen Fitness-Neujahrsvorsätze! Aber keine Panik: Zusammen mit den Fitnessprofis unseres neuen Kooperationspartners Runtastic helfen wir dir bei der Suche nach dem Training, das wirklich zu dir passt. Und wer einen Blick in die Zukunft wagen möchte, dem sei unsere Auswahl an innovativen und „ausgezeichneten" Sportprodukten ans Herz gelegt, die wir auf unserem diesjährigen ISPO-Spaziergang entdeckt haben. Als großes Extra ist in dieser Ausgabe unser „Laufguide 2016" integriert! Dieses Special bringt nochmal auf den Punkt, wieso das Herumtigern – sei es nun auf Asphalt oder im Gelände – einem Jungbrunnen gleichkommt, schlank macht und ein Naturerlebnis ist. Außerdem erklären wir dir mal ganz genau, was dein Laufoutfit – von der Jacke bis zur Socke – so alles können muss.

Das neue SPORTaktiv Magazin mit großem Laufguide ist da!

Dein Fahrplan bis Ostern! Hol dir die erste Ausgabe des SPORTaktiv-Printmagazins 2016 – inklusive großem Laufguide!

Der Frühling ist zwar nicht mehr allzu fern, trotzdem hat sich die Februar/März-Ausgabe von SPORTaktiv dem Thema „Weiße Wochen" verschrieben: Wir haben etwa den Experten des steirischen Lawinenwarndienstes über die Schulter geschaut und die akribische Arbeit hinter einem Lawinenbericht aufgedeckt. Außerdem nehmen wir die beiden Trendsportgeräte Schneeschuh und Tourenski genauer unter die Lupe.

Die Februar/März-Ausgabe beschäftigt sich auch mit dem Dilemma der nicht eingehaltenen Fitness-Neujahrsvorsätze! Aber keine Panik: Zusammen mit den Fitnessprofis unseres neuen Kooperationspartners Runtastic helfen wir dir bei der Suche nach dem Training, das wirklich zu dir passt. Und wer einen Blick in die Zukunft wagen möchte, dem sei unsere Auswahl an innovativen und „ausgezeichneten" Sportprodukten ans Herz gelegt, die wir auf unserem diesjährigen ISPO-Spaziergang entdeckt haben.


Als großes Extra ist in dieser Ausgabe unser „Laufguide 2016" integriert! Dieses Special bringt nochmal auf den Punkt, wieso das Herumtigern – sei es nun auf Asphalt oder im Gelände – einem Jungbrunnen gleichkommt, schlank macht und ein Naturerlebnis ist. Außerdem erklären wir dir mal ganz genau, was dein Laufoutfit – von der Jacke bis zur Socke – so alles können muss.

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EDITORIAL

Gerhard Polzer

SPORTaktiv-Chefredakteur

gerhard.polzer@styria.com

NEUJAHRSVORSATZ AM 1. APRIL

Foto: SPORTaktiv

Pläne zu schmieden und konkrete Ziele ins Auge zu fassen – das ist der Motor,

der uns in Bewegung hält und vorwärts bringt. Das ist im Sport nicht anders

als im Berufsleben.

Wenn sich dann auch nur ein erster kleiner Teilerfolg einstellt, ein erstes Vorhaben

gleich auf Anhieb gelingt, dann gibt dir das einen Schub, den auch

der größte Motivations-Guru nicht besser hinbringen könnte. Der nächste

Schritt wird plötzlich um einiges leichter, die Angst vor dem Scheitern wird

kleiner, das nächste Teilziel wird ins Visier genommen. Und step by step erreichst

du am Ende das große Ziel, das am Anfang in vermeintlich unerreichbarer

Ferne lag.

Diese Weisheit ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Das ist die Botschaft aller

Lebensberater, Personal Coaches, Ernährungs- und Abnehmberater, Rauchentwöhner,

Trainingswissenschafter und Sportmediziner – an alle, die sich

jetzt im Februar schon wieder eingestehen müssen: „Ich hab’s mir zum Jahreswechsel

so fest vorgenommen – aber es hat nicht funktioniert ...“

Und? Ist damit dein großes Vorhaben für das Jahr 2016 schon den Bach runtergegangen?

Wo steht denn, dass gute Vorsätze nur ans Silvester-Glücksschwein

gebunden sind? Gerade Sportler sollten wissen: Ein erster missglückter

Versuch bedeutet ja nicht gleich die völlige Aufgabe.

Anders gesagt: Der 1. März, der 1. April oder meinetwegen auch der 27. Juli sind

als Termine für einen „Neujahrsvorsatz“ genauso geeignet wie der 1. Jänner!

Du musst es nur richtig angehen – du darfst natürlich nicht wieder die gleichen

Fehler machen wie beim ersten missglückten Versuch.

Damit bin ich dort, wo ich eigentlich hin will: In diesem ersten SPORTaktiv des

Jahres 2016 findet ihr ab Seite 24 einen, wie ich glaube, sehr guten Leitfaden

für das Erreichen von Fitnesszielen und sportlichen Vorhaben – aber eigentlich

gültig für alle Bereiche des Lebens. Step by step ...

Apropos: Wir im SPORTaktiv-Team haben uns für dieses neue Jahr auch einiges

vorgenommen – und können schon die ersten erfolgreichen Steps vermelden:

Einmal die Partnerschaft mit der gigantischen App-Schmiede „Runtastic“,

die sich nicht nur mit dem Know-how ihrer internationalen Fitness- und Trainingsexperten

bei uns einklinkt, sondern ab sofort auch SPORT aktiv als

eMagazin über Millionen von Newslettern verschickt.

Zum zweiten stärken wir mit einer exklusiven Kooperation mit den Naturfreunden

Österreichs noch einmal unsere Kompetenz in der Outdoor-Szene.

Ja, und dass wir es erstmals geschafft haben, das traditionelle RUN Special

in der Februar-Ausgabe so stark zu machen, dass es (siehe Rückseite) als Reverse-Magazin

gestaltet werden kann, das macht uns schon auch stolz. Und

es motiviert uns jetzt schon für die Arbeit an der April-Ausgabe – mit einem

megastarken Bike Special!

Nr. 1; Februar / März 2016

3

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INHALT

Nr. 1; Februar / März 2016

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24

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FOTOS: Thomas Polzer, iStock, Hohe Salve, GEPA-pictures, Lawinenwarndienst Steiermark

4

PROLOG

06 STARS DER STUNDE

Menschen, die in der Sportszene aufgefallen sind

08 7 DATES

Sieben Toptermine, die man nicht versäumen sollte

10 BLICK IN DIE ZUKUNFT

Auf unserem ISPO-Spaziergang entdeckt:

Innovative und „ausgezeichnete“ Sportprodukte

16 DREI HOTSPOTS

für einen rundum sportlichen Frühling

FIT

24 HAUPTSACHE, IHR HABT SPASS

Von Yoga bis Crossfit: Wir helfen euch bei der Suche

nach dem Training, das wirklich zu euch passt

28 VOLL UNTER DRUCK

Warum unsere Bandscheiben schlapp machen

32 STARTHILFE

So schaffst du es in eine neue Ernährungs-Ära

34 MIT DER KRAFT DER KRÄUTER

Im Business-Porträt: Warum der bayrische Pflegemitt -

elhersteller auch im Sport auf die Natur setzt

BIKE

38 12 LÄNDER IM WINTERCHECK

Von Andalusien bis Zypern: zwölf Destinationen

im „Sonnentest“ für radelnde Frühstarter

44 EIN RAD GEHT AUF REISEN

Wie du dein bestes Stück auf Flugreisen schützt

46 SAISONSTART IM SÜDEN

Dieses „Anradeln“ sollte man nicht verpassen

48 FRÜHE TOUR FÜR STARKE WADELN

Die „2 auf Tour“ – und ihre Erlebnisse auf

auf dem „Drautalradweg“ im Frühling

50 MIT DEM E-MOUNTAINBIKE IN DIE BERGE

Die Premiere: Im SPORTaktiv-Camp mit E-Schub

über die Strecken der Salzkammergut-Trophy

52 FIT FÜR DEN SATTEL

Fünf Übungen von unserem VIPES-Fitness-Coach

DAS NÄCHSTE SPORTaktiv

SPORTaktiv


64

82

86

54 KOMM IN UNSER MOUNTAINBIKE-CAMP ...

... und erfahre Kärntens grenzenlose Mountainbike-

Arena rund um Pressegger See und Weissensee

56 ALLES UNTER EINEM DACH

Im Business-Porträt: Ortlieb, der Spezialist für

Bike-Gepäcksysteme, setzt auf Nachhaltigkeit

58 G’SCHEIT GEPUMPT

Was eine gute Luftpumpe können muss

61 KOMM IN UNSER TROPHY-TEAM!

Wir suchen Kandidaten für die Salzkammergut-Trophy

ALLSPORT

64 ALLES GLÜCK DIESER ERDE ...

liegt auf dem Rücken der Pferde. Wie sich der

Pferdesportverband um die Freizeitreiter kümmert

68 ERKLÄR MIR ... DAS VOLTIGIEREN

Die Kunst des Turnens in Harmonie mit dem Pferd

70 ZEIG’S MIR VOR

Wie Videoclips zum „Schulkurzturnen“ motivieren

72 NICHT NUR RIO HAT SEINE SPIELE

Schul Olympics gehen in einen „heißen“ Frühling

OUTDOOR

78 „SCHIGONG“ AUF DER PISTE

Tipps von den CheckYeti-Profis für den Sonnenskilauf

82 „HIGH NOON“ UM SECHS

Die akribische Arbeit hinter einem Lawinenbericht

86 MIT SCHNEESCHUH ODER TOURENSKI

Die beiden Trendsportgeräte im Vergleich

88 DEIN PARTNER AUF DEM WEG NACH OBEN

Was die Naturfreunde Österreich alles zu bieten haben

TRAVEL

92 AM PULS VON NATUR UND KULTUR

SPORTaktiv-Hotspot: Hotel Spirodom in Admont

94 4 AUS 55

Vier SPORTaktiv-Hotels und ihre Packages

96 VON DER HOHEN SALVE BIS NACH SÜDTIROL

Noch mehr Hotspots für die „Weißen Wochen“

ERSCHEINT AM 7. APRIL 2016

Nr. 1; Februar / März 2016

5


PROLOG

STARS DER

STUNDE

DAS

SPORT-

GEN

IM BLUT

2015 feierte der Niederösterreicher

Felix Pauli seinen 75er mit diesem

Wahnsinns-Laufprojekt: Neun Marathons

in neun

Bundesländern

in neun

Monaten. Der

Dauerläufer

9 MARATHONS

9 MONATE

9 BUNDESLÄNDER

aus Asparn (Bezirk Tulln) schaffte sein

Vorhaben sogar zwei Monate früher

als geplant. Im „Laufranking Österreich“

gewann Felix seine Altersklasse

zum dritten Mal in Folge

souverän – und auch mit 76 ist

kein „Ruhestand“ geplant: Ende

April steht bereits wieder der

Zürich Marathon Event in

seinem Kalender.

Als kleines Kind sah sie sich stundenlang die Videos an, auf denen ihr Vater

Sieg um Sieg in 2- und 3-fach-Ultratriathlons einfuhr. Mit 12 Jahren erklärte

Johanna Erhart, dass sie auch beim Ironman starten will – und im Jahr 2013,

mit 18 Jahren, stand die Schladmingerin in Klagenfurt am Start. Gemeinsam

mit ihrem Vater Wolfgang Erhart, der an diesem Tag, mit 52 Jahren, seinen

letzten Ironman finishte. Heute verfolgt der Herr Notar mit Stolz die sportliche

Karriere seiner Tochter: Johanna, die in Salzburg studiert, hat es mittlerweile

auch im Skitourengehen bis in den Weltcup geschafft – und belegte gleich bei

ihrem ersten Rennen in Andorra (im Bild oben) sensationell Platz 2!

Extrem-Steirerbua

120 Kilometer in 24 Stunden rund um den Neusiedlersee: So

lautet die Vorgabe beim „24h-Burgenland Extrem“. Einer, der

sich dieses Abenteuer am 22. Jänner zum bereits vierten Mal

live gab, war der steirische Extrem-Nordic Walker Michael

Hotter. Mit dem „Steirerbuam“ (so sein Spitzname in der Szene)

stellten sich heuer um Punkt 4:30 Uhr bei Dunkelheit

und minus 12 Grad 1.700 Teilnehmer an die Startlinie – nach

einem durchmarschierten Tag schafften es in der darauffolgenden

Nacht immerhin gezählte 550 ins Ziel. Darunter

eben Michael Hotter, der die Zielankunft so beschrieben

hat: „Da fahren die Gefühle Achterbahn.“

DIE EXTREMSTE

„SISSI“ ALLER ZEITEN

DIE DAME IM „SISSI“-KOSTÜM heißt Dr.

Alexandra Meixner. Von Beruf Ärztin und

Systemische Therapeutin, hat sich die Niederösterreicherin

in ihrer Freizeit erfolgreich

dem Extremsport verschrieben. Kein Scherz

(obwohl Kabarettistin in ihrem Lebenslauf

steht): 2015 hat sie den Vizeweltmeistertitel

im Double- Ultratriathlon geholt, dazu hält

sie den Weltrekord im Zehnfach(!)-Ultratriathlon.

Und für heuer plant die Frau Doktor

einen neuen Weltrekord: zwölf Ironmans an

zwölf Tagen in Serie! Falls sich jetzt jemand

über das Bild wundert: Das zeigt Alexandra

gemeinsam mit ihrem Mann (als „Franzl“)

beim letzten Silvesterlauf. Wie schon angeklungen

ist: Humor hat die Extrem-Läuferin

auch noch ...

HEATHER FORDERTE

DAS „ASS“ HERAUS

SCHLAG DAS ASS, das mit 25,6 km

„längste Skirennen der Welt“ auf dem

Kärntner Nassfeld, zieht Hobbyskiläufer und

Promis gleichermaßen an. Unter den 550

Starter/-innen aus 13 Nationen, die Lokalmatador

Armin Assingers Zeitvorgabe jagten,

war am 16. Jänner auch Heather Mills:

Die 47-jährige Versehrtensportlerin, Ex-Model

und Ex-Frau von Paul McCartney, fuhr

ganz ohne „Promibonus“ in 51:02 min auf

den 48. Platz unter 81startenden Frauen.

Die Sieger: Josef Durnik in 42:36 min sowie

Nicole Galle in 43:23 min.

FÜHLST AUCH DU DICH ALS „STAR DER STUNDE“, WEIL DU SPORTLICH ETWAS AUSSERGEWÖHNLICHES ERLEBT HAST? DANN SCHICK EINE E-MAIL MIT KURZBESCHREI-

BUNG AN OFFICE@SPORTAKTIV- MAGAZIN.AT. VIELLEICHT BIST AUCH DU SCHON IN DER NÄCHSTEN AUSGABE AUF DIESER „SDS-EHREN TAFEL“ ZU BEWUNDERN.

FOTOS: Events, privat

6

SPORTaktiv


Club der

Vielläufer

AM GIPFEL

DER GLÜCKS-

SELIGKEIT

Rekordverdächtig: Walter Kraus, Gründer

des Laufklubs „Runtasia“, bietet für

das Jahr 2016 mehr als 160 Lauftreffs

im Wiener Raum an. Für Anfänger ist

genauso das Passende dabei wie für

Fortgeschrittene und Wettkampfläufer;

ein Trail- und Gatsch-Lauftreff, Intervalltrainings-Gruppen

und Vollmondlauftreffs

gehören auch zum

Angebot. „Wir wollen die größte Laufbewegung

Österreichs werden“, sagt

Kraus. Derzeit ist Runtasia noch auf

den Raum Wien beschränkt – eine Ausdehnung

auf ganz Österreich ist demnächst

geplant.

Info: www.laufklub.at

Eine österreichische Expedition, organisiert von den Freizeit-Bergsportlern Gerald Boess, Judith Fall

und Paul Niel, hat in der chinesischen Provinz Sichuan alpinistisches Neuland betreten. Am 4. November

erreichten zwei Seilschaften der Expedition mit den Teilnehmern Gerald Boess, Martin und Simon

Elias, Judith Fall, Paul Niel, Lothar Hofer und Martin Sochor erstmals den 5.550 m hohen zentralen

Nordgipfel des Gangga-Massivs, und vier Tage später auch den 5.632 m hohen Hauptgipfel. Der

Hauptgipfel wird von den einheimischen Mönchen „Dechok Phodrang“ – „Palast der höchsten Glücksseligkeit“

– genannt. Die Erstbesteigung und Erkundung des Gebietes wurde von den Expeditionsteilnehmern

und Filmemachern Lothar Hofer und Martin Sochor filmisch festgehalten – noch im ersten

Halbjahr soll die Doku zur Expedition fertig werden.

Der Berg rief...

... und Oliver Dreier (re. im Bild) und Michael Kurz folgten dem

Ruf der berühmt-berüchtigten Mountain Attack in Saalbach: Das

Duo bewältigte die Marathonklasse (mit über 3.000 Höhenmetern)

in 3:37 Stunden. Das Besondere daran: Oliver Dreier ist inkomplett

querschnittsgelähmt und Michael Kurz hat nur einen

Arm. Die beiden nahmen das beinharte Skitourenrennen zugunsten

der „Wings For Life“-Stiftung für Rückenmarksforschung

in Angriff und konnten so 1.000 Euro Spenden lukrieren.

FOTOS: Veranstalter, privat

HERR DOKTOR UND DIE

LIEBE ZUM LAUFSPORT

MIT STARKEN 31:52 MIN ÜBER 10 KM ERZIELTE DER GRAZER DR. MAHDI

SAREBAN DIE SCHNELLSTE ZEIT BEIM GRAZER SILVESTERLAUF! EINEN FLOTTE-

REN MEDIZINER ALS DEN 35-JÄHRIGEN WIRD MAN NUR SCHWER FINDEN.

UND DER FACHARZT FÜR INNERE MEDIZIN, KARDIOLOGIE UND SPORTMEDI-

ZIN HAT IM LAUFSPORT, TROTZ ZEITAUFWENDIGEM BERUF, NOCH EINIGES

VOR: „HEUER MÖCHTE ICH DIE 2:30 IM MARATHON KNACKEN UND BEI DEN

STAATSMEISTERSCHAFTEN ÜBER 10.000 METER MITLAUFEN“, ERZÄHLT

DR. SAREBAN. BERUFLICH IST DIE SPORT KARDIOLOGIE – ALSO DER

ZUSAMMENHANG VON AUSDAUERSPORT UND HERZGESUNDHEIT –

EINES SEINER SPEZIALGEBIETE. EH LOGISCH, ODER?

Nr. 1; Februar / März 2016

7


PROLOG

TOP-

EVENTS

7DATES

13./14. FEBRUAR: KOASALAUF

Der Koasalauf in St. Johann in Tirol

gehört zu den größten und traditionsreichsten

Langlaufveranstaltungen

Österreichs und genießt Kultstatus –

Premiere war schon 1973! 2016 stehen

wieder jeweils 50 oder 28 km für

klassische Langläufer (Samstag) und

für die Skater (Sonntag) am Koasalaufwochenende

auf dem Programm.

www.koasalauf.at

19. MÄRZ: 7. „EULE DC“

Am Gernkogel, dem Hausberg von St. Johann

Alpendorf, geht es wieder rund. Das „Eule

DC“ (= Downhill Cross) ist ein Skirennen, bei

dem jeweils sechs Läufer gleichzeitig losgelassen

werden. Die 4 Kilometer lange Strecke

überwindet größtenteils im Gelände 1.000

Höhenmeter und ist mit diversen Sprüngen

gespickt. Für Snowboarder, Telemarker und

Snowbiker gibt es eigene Wertungsklassen.

www.euledownhillcross.at

28. FEBRUAR: ACHENSEE 3-TÄLER-LAUF

Am letzten Wochenende im Februar führt der zweite alljährliche Langlaufevent

am Tiroler Achensee in die drei Karwendeltäler Falzthurntal, Gerntal und Tristenau.

30 oder 15 Skating-Kilometer bzw. 33 oder 11 Kilometer klassische Loipen

warten auf die Hobbylangläufer. 2010 wurde dieser 3-Täler-Lauf wiederbelebt,

gehört jetzt zur Austria Loppet-Serie. Coole Landschaft, Topevent – kein Wunder,

dass es Jahr für Jahr mehr Teilnehmer an den Achensee zieht.

www.achensee.com/3-taeler-lauf

Wels

25. HALBMARATHON

20. März:

25 Jahre Welser Halbmarathon, ein Vierteljahrhundert

Laufsportgeschichte: Auch im Jubiläumsjahr

2016 werden wieder viele heimische und internationale

Läufer auf dem flachen Kurs in die Rennsaison

starten. Der 7 Kilometer lange Rundkurs (beim Halbmarathon

dreimal zu laufen) gilt als einer der

schnellsten in Europa.

www.wels-halbmarathon.at

FOTOS: Veranstalter

13./14. FEBRUAR:

39. „TOBLACH–CORTINA“

Dieser norditalienische Volkslanglauf-

Klassiker wartet heuer mit einigen Neuerungen

auf: Das Rennen im klassischen Stil

findet diesmal schon am Samstag statt, ist

auf 50 Kilometer verlängert und erstmals

Teil der Serie „Ski Classics – The Long Distance

Champion ship.“ Am Sonntag folgt

der 30 Kilometer lange Skatingbewerb.

www.dobbiacocortina.org

6. MÄRZ: FREERIDE

WORLD TOUR FIEBERBRUNN

Die Freeride World Tour macht exakt

einmal im Jahr in Österreich Station –

bei diesem Topevent in den Kitzbüheler

Alpen. Die weltbesten Freerider zeigen

auf dem bis zu 70 Grad steilen Nordhang

des Wildseeloder (2.118 m) ihr

Können, während ein Amphitheater aus

Schnee als Zuschauertribüne dient.

www.freerideworldtour.com

20

03

16

GRAZER

HALBMARATHON

Rein in die Saison – am 20. März weht in

der steirische Landeshauptstadt erstmals

in der Laufsaison 2016 Wettkampfluft.

Neben einem 21,1-km-Bewerb stehen

beim „Sorger Halbmarathon Graz“ auch

Strecken von 14 oder 7 km zur Auswahl.

Für Teamplayer passt die Dreier-Staffel-Wertung

und die Nordic Walker

(über 7 Kilometer) können ebenfalls

sportlich in den Frühling starten.

www.graz-halbmarathon.at

8

SPORTaktiv

FOTOS: Veranstalter

FOTOS: Veranstalter


WIR

FEIERN,

SIE

SPAREN!

45 Jahre auf der Überholspur.

Toyota feiert 45 Jahre in Österreich und Sie feiern mit! Holen Sie sich jetzt die Edition 45 mit einem Preisvorteil

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Normalverbrauch kombiniert/Palette: 3,3 – 6,7 l/100 km, CO 2

-Emission: 75 – 155 g/km. Symbolfoto.

Toyota Frey Austria


ISPO-NEWS

Blick

in die

Zukunft

AUSGEZEICHNET. SPORTaktiv entdeckte auf

der ISPO in München innovative Sportartikel,

die erst 2016/2017 auf den Markt kommen –

aber sich schon einen Award verdient haben.

OBEN BLEIBEN!

ABS BIETET die erste serienmäßige Partnerauslösung

per Funk an und schließt

somit eine Funktionslücke bei den Lawinenairbags.

Für noch mehr Sicherheit

sorgt das neue TwinBag-System: Wenn ein

Airbag während des Lawinenabgangs kaputt

geht, sichert immer noch ein zweiter!

abs-airbag.com

DER ISPO-AWARD IST EINE AUS-

ZEICHNUNG, DIE AN AUSSERGE-

WÖHNLICHE PRODUKTE UND KREA-

TIVE KONZEPTE VERGEBEN WIRD.

EINE JURY, BESTEHEND AUS UNAB-

HÄNGIGEN EXPERTEN DER SPORT-

BRANCHE, BEWERTET DIE PRODUKTE

NACH DEN VIER KRITERIEN INNO-

VATION, DESIGN, FUNKTION UND

NACHHALTIGKEIT.

Kleiner Helfer

DER PIEPS MICRO verfügt

als kleinster Lawinen-Transceiver

über eine

Sensortechnologie und

eine drahtlose Steuerung.

Ein Muss für alle Tourengeher

und Freerider.

pieps.com

Aller guten

Dinge sind 3

INDIVIDUELLEN

SKISPASS garantiert

der Blizzard Quattro

RS mit vertikaler Seitenwange

aus drei Materialien.

Diese sorgen

für mehr Komfort auf

der Kante und bessere

Übergänge für maximale

Kraftkontrolle.

blizzard-ski.com

Alles, was eine Brille braucht

DAS SOLAR von HEAD ist ein saisonal ausgerichtetes

Brillenkonzept, das mit tollen Details überzeugt: leichtgewichtige

Konstruktion, Doppellinse aus Polykarbonat,

wechselbare Riemen u. v. m. Eine Brille mit genau

der Ausstattung, die ein Skifahrer braucht!

head.com

HELM MIT KÖPFCHEN

WINTERSPORTLER dürfen sich dank des

ATTELAS VISOR von Alpina auf einen neu artigen

Tragekomfort freuen. Die im Helm verbaute

ERGO3-Technologie ermöglicht eine dreidimensionale

Anpassung, in dem der Helm sein

Volumen ändert.

alpina-sports.com

FOTOS: Hersteller

10

SPORTaktiv


Design meets Function

DIE WASSERABWEISENDE Texapore 3-in-1-

Jacke von Jack Wolfskin hält dank der mit Daunen

gefütterten Innenjacke an frostigen Tagen warm

– ohne dabei an Atmungsaktivität einzubüßen.

Clevere Details wie die Geheimtaschen und der

erweiterbare Kragen sind zusätzliche Highlights.

jack-wolfskin.com

MIT SPEED

AUF DEN BERG

AUF- UND ABSTIEG leicht gemacht –

mit dem TLT7 Performance Boot von

Dynafit. Die Top-Innovation: Die neue

Schuhspitze „Speed Nose“ erleichtert

das Gehen, außerdem lässt sich

der Tourenskischuh über eine einzige

Schnalle einstellen, öffnen und schließen

– das spart Handgriffe und Zeit bei

der Bedienung.

dynafit.com

Ein Zipper für alle Fälle

NIE WIEDER Probleme mit dem Reißverschluss

dank des FixnZip® von munkees! Der kleine Helfer

repariert aufgebrochene Reißverschlüsse im Nu und

passt auf viele unterschiedliche Größen. Das ganze

funktioniert nicht nur mit Nylon-Zipps, sondern auch

bei Plastik- oder Metallzähnen.

Für moderne

Abenteurer

DER URBANE Lifestyle-Rucksack

The North Face Access

Pack ist der perfekte Begleiter

für Alltagsabenteurer: Er vereint

praktische Features wie

einen Sprungfeder-Mechanismus

zum Öffnen des Hauptfaches

in einem trendigen

Design. Im Stahlkorpus des

Rucksacks finden alle Unterlagen

bequem Platz.

thenorthface.com

munkees.com

Sicherheit geht mit

DER ALPRIDER UPDRAFT 22 LW

zählt dank des Alpride® Lawinen-

Airbag-Systems, seiner Bauweise

und der verwendeten Materialien

zu den leichtesten Lawinenrucksäcken

am Markt. Und er zeichnet

sich durch optimale Passform und

praktische Staufächer aus.

vaude.com

GLEICHKLANG

EGAL, OB BEIM BIKEN, Skifahren oder Klettern: Mit

CEECOACH macht Sport in der Gruppe einfach mehr

Spaß – und wird auch noch sicherer. Das Gerät kann

auch ohne Mobilfunknetz ein Netzwerk aufbauen, sodass

die Sportler miteinander kommunizieren können.

Und das Beste: Alle Funktionen werden mit nur drei

Knöpfen bedient.

ceecoach.de

Nr. 1; Februar / März 2016

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ISPO-

NEWS

Smarte Klimmzugstange

KLIMMZÜGE mit Spaßfaktor? Vertical-Life macht’s mit der cleveren Klimmzugstange

„Zlagup“ möglich. In Kombination mit der dazugehörigen Smartphone-App lassen sich

Trainingspläne auf individuelle Bedürfnisse abstimmen. Die Smartphone-Sensoren werden

automatisch durch den Mechanismus des Geräts gestartet. Deine Leistungen

kannst du dann anhand detaillierter Aufzeichnungen ablesen.

vertical-life.info

Klettern ohne

Sicherungspartner

DAS TRAGBARE Seilsicherungssystem „Epic“

von Auroco sichert jeden Kletterer automatisch

und kann an der Wand, auf Metall oder an anderen

Ankerpunkten befestigt werden. Das Gerät

kann Seil geben oder nehmen und ist somit

sowohl für Top-Rope- als auch Bottom-up-Aufstiege

geeignet. Und die Technik sorgt für Sicherheit:

Wenn der Kletterer fällt, reagiert die

Elektronik und fixiert das Seil! Gesteuert wird

das System über eine Fernbedienung.

auroco.de

TRINKGENUSS

FÜR UNTERWEGS

WIE WÄR’S mit einem heißen Tässchen Tee bei

der nächsten Wander- oder Biketour? Der vakuumisolierte

„Forge Vacuum“ von CamelBak

hält knapp einen halben Liter deines Lieblingsgetränks

siedend heiß und sorgt so auch unterwegs

für einen wohlig-warmen Trinkgenuss.

Der Deckel ist stoßfest, dank der genialen Kappe

kannst du auch einhändig aus der Reisetasse

trinken: Nach dem Trinken klappt die Kappe

von selbst zurück und verschließt die Kanne.

camelbak.com

KEINE RUTSCHGEFAHR!

IM CAPRA GLACIAL ICE+ MID WATERPROOF von

Merrell kommt Vibrams fortschrittlichstes Kaltwetter-

Profilsystem zum Einsatz. Die Sohlentechnologie Arctic

Grip nimmt es mit allen rutschigen, nassen und überfrierenden

Bodenverhältnissen auf. Die thermochromatische

Noppe im Schuh warnt dich sogar vor Eis: Sie wechselt

nämlich ihre Farbe von Weiß auf Blau, wenn die Temperaturen

unter 0°C sinken!

merrell.com / eu.vibram.com

FOTOS: Hersteller

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SPORTaktiv


BETÖNEND SCHÖN

BIKER dürfen sich auf die neue uvex variotronic s freuen:

Die Glastönung der Bike-Brille passt sich innerhalb von

0,1 Sekunden an wechselnde Lichtverhältnisse an – und

das automatisch oder per Knopfdruck. Ermöglicht wird

dies durch ein Laminat aus Flüssigkristallen, das auf die

momentane Lichtstärke reagiert.

uvex.de

Jacke mit vielen

Facetten

DIE EXTREM 8000 Pro Jacket

von Berghaus hat es buchstäblich

in sich: Der XpanseBack

sorgt für mehr Bewegungsfreiheit

und gleichzeitig für eine

bessere Belüftung am Rücken.

Perfekt für extreme Einsätze ist

auch das GORE-TEX®-Pro, das

die Jacke äußerst atmungsaktiv

macht. Wer es noch ausgefallener

mag, dem wird eine Kapuzenverstellung

mittels Magneten

geboten.

berghaus.com

Kamera ab!

SPORTABENTEUER für die Nachwelt

festzuhalten wird jetzt noch

einfacher. Die GoPro HERO4 Session

ist noch kleiner und leichter

als ihre Vorgängermodelle und

mittels eines Knopfs sehr einfach

zu bedienen. Und wenn es beim

Sporteln mal regnet? Kein Problem,

die Kamera ist 100 Prozent

wasserdicht – auch ohne ein zusätzliches

Gehäuse.

gopro.com

WIE MAN SICH BETTET ...

KEIN TRIP mehr ins Hochgebirge ohne den

NeoAir Camper SV von Therm-a-Rest! Dank

der isolierenden Innenzellen wird dir auf kaltem

Untergrund sicher nicht kalt. Angenehm:

Der SpeedValve-Verschluss verstärkt deinen

Atem beim Aufblasen der Matte, indem er die

Umgebungsluft in das Ventil zieht. Entleeren

kann man die Matte ebenfalls blitzschnell: Einfach

den SpeedValve-Verschluss öffnen und die

Matte aufrollen.

therm-a-rest.net

Nr. 1; Februar / März 2016

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ISPO-

NEWS

Starke

Glieder

DER TREAD von Leatherman

ist DER Begleiter für Expeditionen!

Kaum zu glauben,

aber in jedem der Armbandglieder

aus rostfreiem Stahl

verbirgt sich ein individuell

kombinierbares Werkzeug!

Praktische Helfer wie Inbusschlüssel,

Schraubenzieher

und Ringschlüssel sind somit

immer am Arm dabei.

leatherman.de

Wumms in der Haube

BE-LINK von BE Headwear verwandelt

jeden Helm in ein personalisiertes Surroundsystem

– die Umgebungsgeräusche

kannst du trotzdem problemlos wahrnehmen.

Dazu gibt’s eine große Auswahl an

Accessoires wie Beanies und Sturmhauben.

beheadwear.co.uk

Trittfest unterwegs

EIN TRAIL-RUNNINGSCHUH für

schwierige Geländeformen ist der

S/LAB XA ALPINE von SALOMON. Der

Knöchelkragen und die integrierte wetterfeste

Gamasche bieten nicht nur besten

Schutz beim Laufen – der Schuh besitzt

auch eine spezielle Grip-Sohle und

eine vorgeformte EVA-Zwischensohle,

die optimales Abrollen des Fußes erlaubt.

salomon.com

ZELTGEFLÜSTER

FJÄLLRÄVEN hat mit dem Polar Endurance 3 ein äußerst strapazierfähiges

Tunnelzelt für Expeditionen in den arktischen Winter entworfen.

Die Details – wie die zahlreichen Taschen und Fächer für Kleinkram

– erleichtern das Zeltleben im kalten Klima. Die Einzelteile halten

extremer Belastung Stand und das Beste: Sie lassen sich auch problemlos

mit Winterhandschuhen bedienen.

fjallraven.de

AM PULS

DER ZEIT

TRAINIEREN ohne lästigen

Brustgurt! Bei der GPS-Uhr

Runner 2 Cardio+Music von

TomTom wird die Herzfrequenz

direkt am Handegelenk

gemessen und kann auf dem

Display abgelesen werden.

Das 24/7-Tracking und der

integrierte Musik-Player sind

zusätzliche Highlights.

tomtom.com

Funktion

mit Karbon

AUS 100 % natürlicher

Karbonfaser und ohne

Toxine und Zusatzstoffe

ist die XB4AL Fitnessbekleidung

von

X-Bionic gefertigt. Das

Karbon ist äußerst

vielseitig: Es verhindert

die Bildung unangenehmer

Gerüche, ist

bakterienabweisend,

es lädt sich nicht elektrostatisch

auf und

verbessert den Verdunstungseffekt.

x-bionic.at

ANPASSUNGSFÄHIG

DER VULTUR GTX ist der erste individualisierbare

Hochleistungs-Lederbergschuh

am Markt. In bewährter

SALEWA-Manier lässt sich der Schuh

dank Kletterschnürung, 3D-Schnürung

und dem Multi Fit Footbed+ sofort

jeder Fußform anpassen.

salewa.at

FOTOS: Hersteller

14

SPORTaktiv


NEBEN DEN

AWARD-PRODUKTEN

HABEN WIR AUF

DER ISPO AUCH NOCH

ANDERE SPANNENDE

UND ORIGINELLE

SPORTARTIKEL

ENTDECKT ...

Dann

war da

noch ...

Abgehoben

WIE SUPERMAN fühlt man sich auf dem revolutionären Sportund

Spielgerät ICAROS. Der Sportler liegt dabei auf einem

futuristischen Gestell, während er mithilfe einer Virtual-Reality-Brille

durch virtuelle Welten fliegt. Spielerisch den ganzen

Körper trainieren – was will man mehr!

icaros.net

URBAN

OUTDOOR

DER KIRKLAND von ROECKL

sieht zwar aus wie ein urbaner

Lederhandschuh, ist

er aber nicht! Das exklusive

Kunst leder SUPREMA macht

den Multisporthandschuh

weich, sehr elastisch und extrem

atmungsaktiv. Das Strickbündchen

am Handgelenk

hält außerdem die Wärme im

Handschuh.

roeckl.de

Heiße Ware

BEIM NÄCHSTEN Campingausflug gehört

der CampStove von BioLite unbedingt in den

Rucksack. Er verbrennt Holz rauchfrei und ist

somit die perfekte Feuerstelle für die Essenszubereitung.

Der Clou: Da der CampStove

zugleich auch Elek trizität generiert, dient er

als Ladegerät für LED-Lampen, Handys und

andere elektronische Geräte.

biolitestove.com

Mehr Spaß

in der Loipe

LANGLÄUFER

AUFGEPASST!

Der neue Nanosonic

Carbon Classic

IntelliGrip® von

Madshus weist alle

Vorteile eines unkomplizierten

No-Wax-Skis

auf. Die sanfte Erhebung

in der Mitte der

Steigzone ermöglicht

gutes Gleiten und

besten Stieg.

madshus.com

Alles Banane!

KEIN SCHÄMEN mehr für die „Duftnote“ der

Sportschuhe: Die bananenförmigen Schuherfrischer

Boot Bananas enthalten wohlriechende,

Feuchtigkeit absorbierende Mineralien und

Pflanzenextrakte und eliminieren selbst extremste

Schuhausdünstungen. Einfach nach dem Sport in

die Schuhe stecken, über Nacht drin lassen und

weg ist der üble Geruch!

bootbananas.com

Saubermacher to go

DER WASSERFILTER DrinkPure von Novamem

reinigt dank neuartiger Nanotechnologie

verschmutztes Wasser in Windeseile. Das

Filtersystem lässt sich auf alle handelsüblichen

PET-Flaschen schrauben und ist somit überall

einsetzbar. Bereits bei sanftem Drücken der

Flasche saust das Wasser durch die Membran.

drinkpure-waterfilter.com

Nr. 1; Februar / März 2016

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DAS ALPENHAUS KATSCHBERG.1640

Ende 2015 wurde mit dem DAS ALPEN-

HAUS KATSCHBERG.1640 ein Aparthotel

mit 4-Sterne-Infrastruktur eröffnet. 34

topausgestattete Apartments vermitteln

dank ihres Designs mit viel Holz und warmen

Farben alpines Lebens gefühl.

Das Restaurant ALP.IN.BRASSERIE mit

Sonnenterrasse bietet ganztägig Gaumenfreuden:

variantenreiche Frühstücksvariationen

(auf Wunsch auch Semmelservice

direkt an Ihre Apartment-Tür),

regionale Schmankerln und kulinarische

Themenabende – stets frisch zubereitet!

Genuss für Körper, Geist & Seele bietet

der ALPEN.VEDA.SPA auf über 600 m² mit

beheiztem Innenpool, 2 Ruheräumen, 3

Saunen (inkl. Familiensauna) und einem

umfassenden Behandlungsangebot.

In der REGION KATSCHBERG/RENNWEG

finden Urlauber wirkliche Ruhe und Erholung

auf 1.640 m Seehöhe, wo die Aussicht

beeindruckend und die Luft kristallklar

und pollenarm ist. Im Sommer locken

Wanderungen, Mountain biketouren,

Rafting, Klettern u. v. m.

Im Winter sorgen die hohe Schneesicherheit,

die Höhenloipe und 70

Pistenkilometer für sportlich-aktive

Genussmomente. Als Alpenhaus-Gast

geht es dabei DIREKT VOM HOTEL AUF

DIE PISTE (Ski-in/Ski-out)!

DAS ALPENHAUS KATSCHBERG.1640

Katschberghöhe 333

A-5582 St. Michael im Lungau

Tel.: 0 47 34/491-0

Fax: 0 47 34/491-439

E-Mail:

willkommen@alpenhaus-katschberg.at

alpenhaus-katschberg.at

A N Z E I G E / FOTOS: Hotel Alpenhaus Hotels & Resorts

16

SPORTaktiv


DAS ALPENHAUS KAPRUN****

Eine gelungene Mischung aus modernalpinem

Lifestyle, Kulinarik, Sport und

Wellnessgenuss, kombiniert mit höchster

Wohnkultur in 122 modernen Zimmern

und Suiten, bietet DAS ALPENHAUS

KAPRUN. Die feine Küche des Hauses,

die auch Veganern und Vegetariern

entspricht, fügt sich perfekt in das

besondere Ambiente des Hotels.

Der ALPEN.VEDA.SPA auf 1.000 m² lässt

keine Wünsche offen: 6 Saunen,

Sole-Dampfbad, Ruheräume mit Wasserbetten,

5 Behandlungsräume, Whirlpool,

Innen- und Außenpool mit Bergblick sowie

eine Vielfalt an Massagen, Anwendungen

und Ayurveda-Behandlungen

sorgen für perfekte Wohlfühl.ZEIT als

Ausgleich zur Aktiv.ZEIT.

Seine ideale Lage in der bekannten

FERIENREGION ZELL AM SEE-KAPRUN

macht das Lifestyle-Hotel im Sommer wie

im Winter zum perfekten Urlaubsziel:

Skigenuss bis Frühsommer am Gletscher

Kitzsteinhorn, Golf im Golfclub der Region,

Badetage am Zeller See und zahlreiche

Wander- und Mountainbikerouten

erwarten den ALPENHAUS-Gast.

Für sportliche Betätigung im Alpenhaus

sorgt der Fitnessbereich mit modernen

Cardio-Geräten von PRECOR.

DAS ALPENHAUS KAPRUN

Schlossstraße 2

A-5710 Kaprun/Zell am See

Tel.: 0 65 47/76 47

Fax: 0 65 47/76 80

E-Mail:

willkommen@alpenhaus-kaprun.at

alpenhaus-kaprun.at

Nr. 1; Februar / März 2016 17


HOTSPOT

FOTO: Tourismusverband Mittersill

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SPORTaktiv


ICH BIN DANN MAL KURZ WEG

MITTEN IM NATIONALPARK HOHE TAUERN liegt Mittersill als idealer

Ausgangspunkt für große Winter-Momente: für stille Augenblicke

in der Natur genauso wie legendär-actionreiche Erlebnisse

auf der Streif, der berühmtesten Skiabfahrt der Welt. Mittersill

im Salzburgerischen ist nämlich nicht nur das Eingangstor in die

unberührten Naturkulissen des Nationalparks (zu erkunden zum

Beispiel auf traumhaft schönen Schneeschuhtouren), sondern ermöglicht

auch den direkten Einstieg in das Kitzbüheler Skigebiet.

Bis Mitte April kann man üblicherweise den Winter in den Bergen

rund um Mittersill erleben – etwa mit der „Ich bin dann mal kurz

weg“-Pauschale: Drei Übernachtungen, Zwei-Tage-Skipass für

das Skigebiet Kitzbühel und ein Eintritt in die Nationalpark Welten

in Mittersill ab sensationelle € 179,–. Nix wie hin, oder?

mittersill.info

Nr. 1; Februar / März 2016

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HOTSPOT

FOTO: Skiregion Hochfügen

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SPORTaktiv


ALLES DA, WAS (SKI-)SPASS MACHT

EIN SKIGEBIET, das bei Pistencarvern und Tiefschneefahrern gleichermaßen

einen wirklich legendären Ruf genießt, ist eher selten. Hochfügen

im Zillertal (T) gehört zu diesen raren Alleskönnern. Gründe dafür

muss man nicht lange suchen: Wo andere Skigebiete aufhören, beginnt

in Hochfügen erst das Vergnügen – auf 1.500 m Seehöhe! Von

dort geht’s hoch in einen „Kranz“ von 2.500 m hohen Gipfeln. Kurz gesagt:

Eine Bilderbuch-Lage, die eben Pisten- wie Varianten skifahrer

gleichermaßen glücklich macht. Erstere freuen sich über breite Pisten

und bequeme Lifte, Zweitere profitieren von Sicherheitsangeboten wie

dem LVS-Trainingssuchfeld, den kostenlosen „Skifriends“ als Guides

und von einem freien Skiraum, der (beim jährlichen 4*FWQ Mountain

Hochfügen“) auch die internationale Freeride-Elite begeistert.

hochfuegenski.com

Nr. 1; Februar / März 2016

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FÜNF MAL SKISPASS IN DER SPORTREGION SCHLADMING/DACHSTEIN – RAMSAU

HOCH DROBEN

DACHSTEIN-GLETSCHER. „Skifahren mit Mehrwert“ lautet

das Motto weiterhin am Dachstein-Gletscher: Hochalpines

Skivergnügen und Traumtouren erwarten dich, dazu

Attraktionen wie der Sky Walk, die „Treppe ins Nichts“,

der Eispalast oder die höchstgelegene Hängebrücke

Österreichs. Ein Gesamtpaket für wahren Hoch-Genuss.

www.derdachstein.at

SONNIGSTE SKIWIESE

RAMSAU AM DACHSTEIN. Auf einem sonnigen Hochplateau

liegt Ramsau am Dachstein – und mitten drin die

„sonnigste Skiwiese Österreichs“ am Rittisberg. Das

familienfreundliche Skigebiet bietet abwechslungsreiche

Pisten und urig-gemütliche Hütten, die unvergessliche

Skitage abseits des Trubels garantieren.

www.skiregion-ramsau.at

BESTER TIEFSCHNEE

STODERZINKEN. Klein, aber fein präsentiert sich der

Stoderzinken mit blauen, roten und schwarzen Pisten

als echter Allrounder. Doch die wahre Stärke dieses

Skigebiets liegt abseits des präparierten Geländes:

Kenner schätzen den Stoderzinken besonders wegen

seiner Tiefschneehänge, Skirouten und Varianten.

www.stoderzinken.at

HOT

SPOT

GROSS UND KLEIN

GALSTERBERG. Am Galsterberg gefällt einerseits den

Sportlichen die Vorderkar-Piste. Andererseits sind hier

die Kleinsten die Größten: Das erlebnisreiche Kinderland

wartet mit vielen Attraktionen und jeder Menge

Spaßfaktor auf – wie etwa einem Spieleturm, Riesenschneefiguren

und einer Mega-Rodelbahn.

www.galsterberg.at

AUF ZEITREISE

FAGERALM. Auf dem Nachbarsberg der bekannten Reiteralm,

Teil der Schladminger 4-Berge-Skischaukel,

fühlt man sich wie auf einer Zeitreise. Im positivsten

Sinn: Urig, gemütlich, stressfrei und einzigartig präsentiert

sich dieses sonnige Familienskigebiet in Forstau.

www.ski-fageralm.at

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SPORTaktiv

FOTOS: Sportregion Schladming/Dachstein – Ramsau


SPORTLY

SPART ZEIT & GELD

SPORTLY IST EIN NEUES ONLINE-TOOL,

DAS ANBIETERN VON SPORTKURSEN HEL-

FEN WILL, ZEIT UND GELD ZU SPAREN.

ES ERMÖGLICHT TRAINERN, IHRE KURSE

UND TEILNEHMER EINFACH ZU VERWAL-

TEN, ODER AUCH ANGEBOTE MIT WENIGEN

KLICKS AUF UNTERSCHIEDLICHEN SOCIAL-

MEDIA- KANÄLEN AUSZUSPIELEN. ENTWI-

CKELT WURDE SPORTLY VON DEN KÄRNT-

NERN ERNST MOLDEN UND CHRISTOPHER

HUBER – UND DAS TOOL WIRD BEREITS VON

TRAINERN AUS ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND

UND SLOWENIEN GENUTZT.

SPORTLY.COM

Vorwärts in die

Steinzeit

„Steinzeitkost“ als gesunde Ernährungsweise

– das propagiert

unter anderem Mag. Dr. Markus

Stark in seinem neuen hochinteressanten

Buch „Nahrung als

Medizin“. Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte,

Eier, Obst und Gemüse

sollen laut dem Sportwissenschafter

und Dozenten für klinische

Psycho-Neuro-Immunologie

(kPNI) auf den Tisch – statt

Produkten aus Mehl. Wer wissen

will, wie richtige Ernährung

auf einfachem Weg zu Gesundheit

und Wohlbefinden führt,

sollte das Buch um € 24,90 gleich

hier bestellen:

nahrung-als-medizin.eu

TRENDS IN DER

SPORTERNÄHRUNG

FIT

TRAINING / GESUNDHEIT / ERNÄHRUNG

FOTOS: istock

Die Österreichische Gesellschaft für Sporternährung

(ÖGSE), regelmäßiger SPORT aktiv-

Partner für Ernährungsthemen, lädt zu ihrem ersten

Symposium 2016 ein. Die Veranstaltung

„Trends in der Sporternährung“ findet am 28. April

in Graz statt. Den ganzen Tag über warten

spannende Vorträge zu Themen wie: „Diättrends

in der Sporternährung“, „Flüssigkeitsversorgung

im Sport“ oder „Sport, Ernährung und Gewichtsreduktion“.

ÖGSE-Gründer Priv.-Doz. Mag. DDr.

Manfred Lamprecht wird zu „Sportsupplementen“

referieren, eine Podiumsdiskussion mit Leistungssportlern

und Sporternährungsexperten

runden das Symposium ab.

Die Anmeldung (bis 22. April) zur Symposiumsteilnahme

ist unbedingt nötig – bis 1. März gibt

es einen Frühbucherrabatt. Mitglieder der

ÖGSE sowie der ÖGE (Österr. Gesellschaft für

Ernährung), der drei Sportdachverbände sowie

des Verbands von Sportwissenschaftern (VSÖ)

können um 50 Prozent ermäßigt teilnehmen.

Infos und Anmeldungen: oegse.at

Yoga

per

Handy

„IMMER MEHR MENSCHEN MACHEN YOGA MIT HILFE IHRES HANDYS, DAS

IHNEN PER APP DIE ÜBUNGEN VORZEIGT.“ SO DEFINIERT – WENIG ÜBERRA-

SCHEND – YOOGAIA, DER WELTWEIT FÜHRENDE ONLINE-YOGA-ANBIETER.

EINEN DER „TOP-FITNESSTRENDS 2016“. GANZ FALSCH WERDEN DIE FIN-

NEN DAMIT ALLERDINGS NICHT LIEGEN – ZEIGT DOCH DAS TRENDBARO-

METER GERADE FÜR VIELE FITNESS- UND SPORT APPS STEIL NACH OBEN.

Nr. 1; Februar / März 2016

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FIT

HAUPTSACHE,

IHR HABT

SPASS!

VIELE FITNESS-NEUJAHRSVORSÄTZE sind im Februar schon

wieder den Bach runtergegangen. Die Motivation ist futsch, weil

das Training einfach keinen Spaß macht! Warum das so ist und wie

man das ändern kann, haben wir hier mit den Fitnessprofis unseres

neuen Kooperationspartners Runtastic erarbeitet.

FOTOS: Runtastic, istock

TEXT: Christof Domenig

24

SPORTaktiv


Ein neues Jahr nehmen ja bekanntlich

viele zum Anlass, in

ein fitteres Leben zu starten.

Doch man weiß auch, dass viele

gute Fitness- und Trainingsvorsätze

über kurz oder lang wieder versanden.

Aus vielerlei Gründen – eine der

größten Motivationsbremsen aber ist

nachweislich: Laufeinsteiger haben

gar keinen Spaß am Laufen, Yoga- und

Qigong-Neulinge fadisieren sich und

Neo-Besitzer einer Fitnesscenter-Jahreskarte

würden eigentlich viel lieber

outdoor Sport betreiben. Die Krux ist:

Wird von Beginn an die falsche Trainingsmethode

ausgewählt, ist bei aller

Anfangsbegeisterung das Scheitern

sozusagen schon mit dem Start

vorprogrammiert!

Aber Fehler sind dazu da, um korrigiert

zu werden. Und da das neue

Jahr noch nicht sehr alt ist, wollen wir

hier mit unseren neuen Content-Partnern,

den Experten der weltweiten

Fitness-Plattform „Runtastic“, einmal

grundsätzlich die Frage aufarbeiten,

wie trainingswillige Menschen tatsächlich

jene Trainingsmethode finden

können, die zu ihnen passt – und

bei der sie auch langfristig bleiben.

Zwei wichtige Punkte noch:

• Punkt 1: Das für jeden individuell

passende Training ist natürlich nicht

nur für (Wieder-)Einsteiger ein heißes

Thema, sondern logischerweise auch

für alle fleißigen Trainierer, die sich

sportlich weiterentwickeln und sich

immer wieder einen neuen Motivationsschub

holen wollen.

• Punkt 2: Ein Patentrezept für den

Weg zum besten, motivierendsten, erfolgsversprechendsten

Training, das

pauschal für jeden Menschen gilt, gibt

es sicher nicht. Schon allein, weil

Menschen unterschiedliche Persönlichkeiten

sind, eigene Vorerfahrungen

mit Sport und Fitness und unterschiedliche

Bedürfnisse haben.

AM ANFANG STEHT DIE ANAMNESE

Aber es gibt Ansatzpunkte, die die

Chance erhöhen, das „perfekte Training“

zu finden – und genau dazu haben

sich vier Runtastic-Fitnessprofis

für uns ihre Gedanken gemacht.

Einer dieser Ansatzpunkte lautet:

Such dir professionelle Hilfe in Form

Die Experten

HERWIG NATMESSNIG ist für

Runtastic als Sportwissenschafter

tätig. Also Profiathlet war er 14

Jahre lang Mitglied der österreichischen

Kanu-Slalom-Nationalmannschaft

und verfügt über umfangreiche

Erfahrung im Bereich

Trainingswissenschaften und Leistungsdiagnostik.

LUNDEN SOUZA ist seit sieben

Jahren in der Fitnessbranche tätig.

Die US-Amerikanerin veröffentlicht

wöchentlich Fitness-,

Ernährungs- und Wellnesstipps

auf dem Runtastic-Fitness-Channel

auf Youtube.

SASCHA WINGENFELD ist Gesundheitspädagoge

und aktiver

Triathlet. Er widmet sich der ganzheitlichen

Betreuung im Bereich

Gesundheitsförderung und Sportprävention

und steht Runtastic als

Experte zur Seite.

SVEN FRIEDRICH, bekannt als

„Gesicht“ aus der Runtastic Results

App, arbeitet seit 13 Jahren

als Personal Trainer, Athletik

Coach und Sporttherapeut.

MEHR INFOS AUF:

www.runtastic.com/blog

von Fitness-Coaches! Abgesehen von

der Überlegung, dass jeder Coach ein

natürliches Interesse daran hat, seine

Kunden möglichst lange bei der Stange

zu halten – er garantiert auch für

die unbedingt erforderliche Bestandsaufnahme,

sprich „Anamnese“ als

Grundlage bei der Suche nach dem

glücklichmachenden Training.

US-Personal Coach Lunden Souza,

die wöchentlich Tipps auf dem Runtastic-Fitness-Channel

veröffentlicht,

erklärt uns dazu: „In dieser Bestandsaufnahme

werden einerseits Fitnesszustand

und Ziele des Schützlings

festgehalten. Ich möchte da andererseits

aber auch immer wissen, was die

Leute beruflich machen, welche Gewohnheiten

sie haben, was sie bisher

trainiert und welche Erfahrungen sie

dabei gemacht haben. Was ihnen

Spaß bereitet hat und was nicht. Einfach

alles, was dabei hilft, mir ein umfassendes

Bild der Person zu machen.

Denn es gibt immer unterschiedliche

Wege, um das selbe Fitnessproblem zu

behandeln.“

Der Tipp gilt übrigens auch für

alle, die ohne Coach trainieren wollen:

Erstellt für euch selbst eine

„Anamnese“, bei der ihr euren Ist-Zustand

beurteilt, dann eure Ziele definiert

und auch eure Vorlieben im Bezug

auf Sport und Bewegung. „Weiß

man nicht, was einem sportlich Spaß

bereitet, dann gilt es eben verschiedene

Dinge auszuprobieren“, rät Lunden

Souza, die Vielseitigkeit und Abwechslung

als wichtige Schlüssel für

langfristigen Erfolg einer Trainingsmethode

nennt. „Dass beim Trainieren

der Spaß nicht verloren geht, ist

für langfristige Motivation überhaupt

das Wichtigste. Das gelingt am besten

mit einem Mix aus verschiedenen

Trainingsformen.“

FAKTOR „INNERER ANTRIEB“

Spaß haben! Das sieht auch der Kärntner

Runtastic-Experte Herwig Natmessnig

als wichtigsten Motivationsfaktor.

Der „innere Antrieb“ sei in

jedem Fall wichtiger als „äußere“ Faktoren,

wie etwa die Zeit, die man (vermeintlich)

zur Verfügung hat. „Wenn

einem ein Training Spaß macht, wird

man, auch wenn man zeitlich eingeschränkt

ist, immer einen Weg finden,

um zu trainieren. Training sollte

dir so viel Spaß machen, dass dir etwas

fehlt, wenn du es nicht machst.“

Okay – aber woher weiß man, was

einem auch langfristig Spaß macht?

„Eine gute Hilfe ist es, sich bewusst zu

machen, was einen bei einer Sportart

oder Trainingsmethode konkret erwartet

und ob das der eigenen Persönlichkeitsstruktur

entspricht oder

doch eher widerstrebt.“

Noch einmal betont der Kärntner:

„Man wird langfristig nur etwas

verfolgen, wenn es einem Freude

macht. Die Ergebnisse kommen von

selbst, wenn man regelmäßig dahinter

bleibt. Auswirkungen auf die Ge-

Nr. 1; Februar / März 2016

25


FIT

MMAG.DR.

PETER GURMANN

ist Sport- und Gesundheitspsychologe

sowie

Beratungslehrer

in Klagenfurt.

YOGA

Gedanken

Wenn du mir vor fünf Jahren gesagt

hättest, dass ich einmal Yoga in mein

Trainingsprogramm aufnehmen würde,

hätte ich dich ausgelacht.

Was mich zum Umdenken bewogen

hat? Erste überhebliche Versuche,

die Yoga-Übungen meiner Frau

nachzumachen, scheiterten kläglich.

Ryan Giggs, Fußball-Ikone bei Manchester

United, spielte noch mit über

40 Jahren in der englischen Premier

League – zusätzliches Yoga gab er

als einen der Hauptgründe dafür an.

Bald merkte ich selbst die positiven

körperlichen Auswirkungen dieser

speziellen Körperstellungen auf

Muskeln und Gelenke, die richtige

Atmung, Stabilität und Wohlbefinden

spielen dabei fundamentale Rollen.

Mit Zeit und Geduld kommt die Beweglichkeit,

die subjektiv unangenehmsten,

weil am schwierigsten einzunehmenden

Haltungen üben auf

mich eine besondere Anziehungskraft

aus.

Die mentalen Wirkungen der Yoga-Übungen

können noch durch eine

gleichzeitig ausgeübte Visualisierung

(innere Vorstellung) verstärkt

werden: Wir stellen uns negative

Gedanken als Bilder vor – zum Beispiel

Angst und Ärger als schwarzen

Rauch – der dann bei jedem Ausatmen

ausgestoßen wird.

Beim Einatmen hingegen versuchen

wir, Weiß oder andere für uns

positive und lebendige Farben einzuatmen.

Das Ziel ist, sich durch das

bewusste Ausatmen von negativen

Emotionen zu reinigen – so lange,

bis uns die ausgeatmete Luft „weiß“,

„lebendig“ und „heiter“ erscheint.

Diese tibetische Meditationsübung

unterstützt Körper, Geist und

Seele in ihrem Bemühen, die Gesundheit

zu erhalten oder wiederherzustellen.

Sie kann im Kampf gegen alle

möglichen Krankheiten eingesetzt

werden.

Der Autor ist per E-Mail erreichbar

unter peter.gurmann@aon.at

sundheit und die bessere Fitness sorgen

ganz automatisch für die

Extramotivation.“ Auch Natmessnig

plädiert dafür, „Verschiedenes auszuprobieren,

und Bewegung in den Alltag

zu integrieren. Aktiv sein kann

und soll, genauso wie Zähneputzen,

zur Gewohnheit werden.“

Als Service für die SPORTaktiv-Leser

hat Herwig Natmessnig

fünf unterschiedliche Trainingsmethoden

einem kurzen „Eignungs-Check“

unterzogen – das Ergebnis

ist im Kasten rechts

nachzulesen und sollte vielen dabei

helfen, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen

– und die dazu passenden

Trainingsmethoden auszuwählen.

GEBT EUCH ZEIT!

Beim Ratschlag, Trainingsmethoden

durchzuprobieren, darf man allerdings

auf eine altbekannte Weisheit

nicht vergessen: Es heißt schließlich,

30 Tage würde der Mensch benötigen,

um sich an eine Veränderung zu gewöhnen.

Doch stimmt das eigentlich

so? „Absolut“,

weiß Sascha

Wingenfeld,

Triathlontrainer

und Gesundheitspädagoge

aus dem Runtastic-Expertenpool.

„Der Körper

braucht

diese Zeit, um

sich von alten

Gewohnheiten

zu lösen und

Neues wieder

zur Gewohnheit

werden zu lassen.“

Übersetzt heißt das: Nicht schon

nach einem oder zwei Versuchen

eine Trainingsmethode abhaken und

gleich zur nächsten wechseln! Zumindest

einen Monat lang sollte man

ein Training schon ausprobieren,

wenn man es ernsthaft für sich in Betracht

zieht – und nicht gleich den

ersten Widerständen nachgeben.

RAUS AUS DER KOMFORTZONE

Sascha Wingenfeld kennt auch den

Hintergrund dafür: „Alles Neue bedeutet

für den Körper ein Verlassen

„Für mich persönlich

war es immer am motivierendsten,

wenn ich

die ersten Ergebnisse

meines Trainings

sehen konnte.“

LUNDEN SOUZA,

RUNTASTIC

FITNESS-EXPERTIN

der Komfortzone, was uns aus Bequemlichkeit

zunächst widerstrebt.“

Nicht nur für Sportanfänger, auch

für bereits Sportliche fühlt sich ein

neues Training in unbekannten Belastungsbereichen

intensiv und ungewohnt

an und macht damit zunächst

eigentlich keinen Spaß,

erklärt Wingenfeld weiter: „Der Körper

wird ja systematisch mit seiner

Schwäche konfroniert. Jedoch ist es

genau der Schritt aus der Komfortzone

heraus, der die Leistungsfähigkeit

ansteigen lässt und den Körper zur

Weiterentwicklung animiert. Diesen

Punkt muss man erreichen. Wichtig

ist dabei, eine konkrete Zielsetzung

im Kopf zu haben. Es heißt also: Dran

bleiben, Geduld bewahren, das Ziel

im Kopf behalten – es lohnt sich immer!“

ABWECHSLUNG UND RESULTATE

Den Kick beim Training zu erwarten

und darauf zu vertrauen, dass er

kommt – auch Lunden Souza weiß,

dass das zunächst Überwindung kostet:

„Für mich

persönlich war

es immer am

motivierendsten,

die ersten

Ergebnisse zu

sehen“, sagt die

F i t n e s s -

expertin. Ergebnisse

zu sehen

einerseits und

A b w e c h s l u n g

andererseits

sind für die

US-Amerikanerin

daher die

Schlüsselfaktoren

für erfolgreiches Sportbetreiben:

„Darauf liegt beispielsweise auch in

der ,Runtastic Results App’ das Hauptaugenmerk.

Die zwölfwöchigen Trainingspläne

sind äußerst abwechslungsreich

gestaltet, das Ansprechen

vieler unterschiedlicher Muskelgruppen

garantiert gleichzeitig maximale

und rasch sichtbare Trainingsergebnisse

– und diese lassen die Motivation

noch einmal ansteigen.“

Zum Stichwort „Trainingsplan“:

Einen Plan zu haben, der Trainingszeiten

fix vorgibt, sieht Souza ebenfalls

als Motivationsfaktor: „Ein

26

SPORTaktiv


Work -out-Buddy oder eine Community

ist zusätzlich noch eine gute Sache,

um sich gegenseitig zu motivieren.“

LIEBER LANGFRISTIG MOTIVIERT

Bleibt noch, das Augenmerk auf die

sowieso erfolgreichen Trainierer zu

lenken: Die Frage eines sportlichen

„Neuanfangs“ stellt sich – Stichwort

„Raus aus der Komfortzone“ – schon

auch für Menschen, die sowieso ständig

aktiv sind, immer wieder. Wenn

jetzt aber jemand ohnehin sein Lieblingstraining

hat – lohnt sich ein Neubeginn

dann trotzdem? Personal Trainer

und Athletik Coach Sven

Friedrich sieht das so: „Kommt darauf

an. Vom Motivationsstandpunkt aus

betrachtet gibt die Lieblingstrainingsmethode

einem selbst natürlich ein gutes

Gefühl und vermittelt auch Erfolge.

Vom physischen Standpunkt aus betrachtet,

kann die Performance rasch

stagnieren. Trainingsvariation ist daher

auf jeden Fall eine Methode, um

langfristig noch motivierter zu sein.“

Sven Friedrichs abschließender

Tipp für alle, die in der glücklichen

Lage sind, ihr Training schon gefunden

zu haben: „Auch kleine Veränderungen

können schon dazu beitragen,

die Performance voranzutreiben und

Trainingsunlust erst gar nicht aufkommen

zu lassen. Man kann auch

die Lieblingstrainingsmethode ständig

so adaptieren, dass sie einen wieder

weiterbringt – mental genauso

wie physisch.“

Detox. Stärkung. Neue Energie!

Kein Abnehmen

ohne gleichzeitiges

Entgiften!

100 % reiner PMA-Zeolith

Trainingsmethoden im Eignungs-Check

Runtastic-Experte Herwig Natmessnig über Vorteile und Nachteile

sowie die Zielgruppen unterschiedlicher Trainingsmethoden

SANFTES TRAINING

(Z. B. YOGA, PILATES, QIGONG)

Vorteile: Ideal zum Stressabbau, um seine

„innere Mitte zu finden“, Training als

Lebensphilosophie

Nachteile: Relativ zeitaufwendig und

oft mit Kosten verbunden, weil sinnvollerweise

in einem Kurs mit Trainer trainiert

werden sollte.

Geeignet für alle, die einen Ausgleich

zum Alltag, innere Balance & Ruhe suchen;

für Sportler/-innen, die diese Trainingsmethoden

zum Ausgleich und zur

Regeneration nutzen wollen

FITNESSSTUDIO-TRAINING

(Z. B. LAUFBAND, ERGOMETER,

KRAFTTRAINING AN MASCHINEN)

Vorteile: Gleichgesinnte treffen, von

Witterung unabhängig, durchaus abwechslungsreich

zu gestalten, Kontrolle

Nachteile: Selbstdisziplin gefordert,

weil es keine fixen Trainingszeiten gibt,

mit Kosten verbunden

Geeignet für alle, die ihre Kondition

verbessern, abnehmen, Muskeln aufbauen

wollen und die entsprechende Disziplin

aufbringen. Nicht zu vergessen, hat

Studio-Training ein gewisses „Ansehen“

(Statussymbol).

POWER-TRAINING

(Z. B. INDOOR: CROSSFIT, POWERLIFT;

OUTDOOR: KLETTERN, TRIATHLON)

Vorteile: Sich richtig auszupowern, baut

Stress und Spannungen ab.

Nr. 1; Februar / März 2016

Nachteile: Einstieg sollte nur mit Coach

erfolgen, daher oft mit Kosten und Aufwand

verbunden. An seine Grenzen zu

gehen, bringt immer ein gewisses Gesundheitsrisiko.

Ideal für abenteuerlustige Adrenalin-Junkies,

die gerne ihre Grenzen austesten;

für wettkampforientierte Typen,

die sich gern mit anderen messen

AUSDAUERTRAINING

(Z. B. LAUFEN, RADFAHREN, SCHWIMMEN,

NORDIC WALKING)

Vorteile: kostengünstig, kann allein und

in der Gruppe durchgeführt werden,

einfacher Einstieg ohne viel Vorwissen;

gleichmäßige, sich wiederholende Bewegungsabläufe

eignen sich auch sehr

gut zum Abschalten und „Kopf freibekommen“

Nachteile: Die beliebtesten Ausdauersportarten

Laufen und Biken konzentrieren

sich lediglich auf die Beinmuskulatur.

Geeignet für Zielstrebige, konsequente

und disziplinierte Sportler/-innen

SPIEL- UND TEAMSPORTARTEN

(Z. B. TENNIS, FUSSBALL, GOLF ...)

Vorteile: Fun-Faktor, Motivation durch

Mitspieler, fixe Terminvereinbarung

Nachteile: Immer ein oder mehrere Partner

sowie eine geeignete Sportstätte

notwendig; mit Kosten verbunden

Geeignet für Teamplayer; soziale Komponente

steht im Vordergrund, aber

auch der Wettkampfgedanke.

27

GUTSCHEIN

GRATIS:

Ab sofort erhalten Sie in allen

teilnehmenden Apotheken bei

Kauf eines Panaceo Basic-Detox

Produktes den Ratgeber

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Medizinprodukt: Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung

genau!

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FIT

VOLL

UNTER

DRUCK

SKOLIOSE, BANDSCHEIBENVORFALL,

WIRBELGLEITEN: Im 3. Teil der SPORTaktiv-

Kurzserie „Volksleiden Rückenschmerz“ befassen

wir uns mit der schlechtesten aller Diagnosen: Was

ist, wenn der Schmerz doch nicht von einer harmlosen

Verspannung kommt? Wenn also keine „hausgemachte“

Fehlhaltung die Wirbelsäule verbiegt,

sondern ein echter Schaden vorliegt?

FOTO: Istockphoto

TEXT: Linda Freutel

28

SPORTaktiv


FOTOS: istock

Spätestens seit den letzten

beiden SPORTaktiv-Ausgaben

wissen wir, dass das ewige

Kreuz mit dem Kreuz oft

„hausgemacht“, aber zum Glück auch

harmloser ist, als wir glauben. Rückenschmerzen

haben eben ihre Ursache

in den überwiegenden Fällen

in muskulären Verspannungen, die

oft Folge mangelnder Bewegung sind.

Wodurch sie andererseits mit dem

richtigen Maß an Bewegung und einem

gesunden, stressfreien Lebensstil

auch wieder in den Griff zu bekommen

sind.

Diese These stimmt für viele, aber

leider doch nicht alle Fälle. Denn eines

ist in der ganzen Rückenschmerz-Problematik

schon klar: Wenn es einmal

wirklich „knack“ macht, dann helfen

weder Hausmittel noch Heimtrainer –

im Falle von Verletzungen oder ernsthaften

Schädigungen und Krankheiten

muss in jedem Fall der Mediziner

ans Werk.

Es ist vor allem der berühmt-berüchtigte

Bandscheibenvorfall, der

nicht mehr unter die Kategorie „Lappalie“

fällt, und von dem viele Menschen

betroffen sind. Oder sich jedenfalls betroffen

fühlen. Denn auch bei diesem

Thema will Univ.-Prof. Dr. Johann

Langmayr, Salzburger Facharzt für

Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie,

nicht gleich den Teufel an die

Wand malen: „Rückenschmerz-Patienten

gehen oft irrtümlich von einem

Bandscheibenvorfall aus. Dabei bereitet

keineswegs jeder Bandscheibenvorfall

gleich Beschwerden. Im Gegenteil,

oft bemerkt man einen Vorfall gar

nicht. Manche werden sogar erst als

reine Zufallsbefunde entdeckt, die

man ganz nebenbei, etwa auf einem

CT-Bild, sieht.“

WAS IST EINE BANDSCHEIBE?

Fangen wir aber erstmal ganz von vorne

an und fragen uns, was Bandscheiben

überhaupt sind. Vorstellen kann

man sich diese Wirbelelemente wie

kleine Kissen, die zwischen den knöchernen

Wirbeln liegen. Sie fungieren

sowohl als Abstandshalter sowie als

Stoßdämpfer, die die Wirbelkörper bei

den Bewegungen und Belastungen des

Alltags schützen. Etwa ein Viertel der

Gesamtlänge der Wirbelsäule besteht

aus Bandscheiben. „Vom Aufbau her

sind alle Bandscheiben identisch“, erklärt

Dr. Langmayr. „Außen bestehen

sie aus einem derben, bindegewebigen

Faserring und im Inneren aus einem

Kern mit einer gallertartigen Masse.

Dieser Kern enthält molekulare Verbindungen,

die große Fähigkeiten zur

Speicherung von Wasser besitzen. Bis

zu 90 Prozent des Kerns sind wässriger

Natur.“

Wie groß die einzelnen Bandscheiben

sind, hängt davon ab, an welchem

Teil der Wirbelsäule sie sich befinden.

Zwischen den Lendenwirbeln sind die

Bandscheiben-Kissen am größten, weil

sie hier den intensivsten Belastungen

ausgesetzt sind. Im Bereich der Brustund

Halswirbel sind die Bandscheiben

kleiner und im wenig belasteten, ersten

Halswirbel sowie zwischen dem

ersten und zweiten Halswirbel fehlen

die Stoßdämpfer sogar komplett.

VOLL UNTER DRUCK

Um ihre Schutzfunktion zu erfüllen,

müssen die Bandscheiben hohen Belastungen

standhalten können. Studien

von Professor Hans Joachim Wilke

vom Institut für Unfallchirurgische

Forschung und Biomechanik der Uni

Ulm haben gezeigt, gegen welch enorme

Kräfte diese kleinen Pufferkissen

gewappnet sind. Wer beispielsweise

eine volle Bierkiste „aus dem Kreuz heraus“,

also mit durchgestreckten Beinen

und krummem Rücken), anhebt,

mutet seinen Bandscheiben einen

Druck von 23 bar zu. Nur zum Vergleich:

In einem Autoreifen haben wir

einen Druck von rund 2 bar. Selbst

beim entspannten Stehen müssen die

kleinen Puffer stolzen 5 bar trotzen.

Am wenigsten Druck lastet im Liegen

auf den Bandscheiben – hier ist es gerade

mal 1 bar.

Ob Laufen, Heben, Hüpfen oder

einfach nur Stehen: All das erzeugt den

Druck auf die Wirbel, der auch die

Bandscheiben zusammendrückt, wodurch

diese – ähnlich wie ein

Schwamm – Flüssigkeit abgeben. Darin

enthalten sind neben Wasser auch

wichtige Nährstoffe sowie Sauerstoff.

Erst wenn dieser Druck wieder nachlässt,

kann sich das Bandscheiben-Schwämmchen

wieder vollsaugen

und so die notwendigen Nährstoffe

wieder in sich aufnehmen. „Für die Gesundheit

der Bandscheiben ist Entspannung

ein wichtiger Faktor, aber

eben längst nicht der einzige“, sagt Dr.

Langmayr. Es ist der Wechsel aus

Druck und Entlastung, der zählt. Auch

hier greift der Schwämmchen-Vergleich:

Es geht darum, das Bandscheiben-Schwämmchen

immer wieder

auszudrücken und dann wieder vollsaugen

zu lassen, um neue Nährstoffe

aufzunehmen. So können gleichzeitig

auch Rückstände und verbrauchtes

Material aus dem Gewebe gespült werden.

Der permanente Druck, den wir

unserer Wirbelsäule zumuten, klingt

also nur im ersten Moment nach einer

enormen Belastung. In Wahrheit ist er

aber ein notwendiger Faktor für die Gesundheit

und Erhaltung der Funktionalität

der Bandscheiben.

DER VORFALL MIT DEM VORFALL

Im Laufe der Zeit kommt es jedoch auf

ganz natürliche Weise dazu, dass sowohl

die Elastizität als auch das Speichervermögen

der Bandscheiben nachlassen.

In Folge dieses normalen

Verschleißprozesses verlangsamt sich

automatisch auch die geschilderte

Nährstoffversorgung. Folge: Die Bandscheiben

schrumpfen und werden in

ihrer Struktur poröser. Im ungünstigsten

Fall wird der Faserring rissig oder

zerreißt sogar komplett (siehe Bild unten).

„Nun kann locker gestricktes

Bandscheibengewebe austreten“, erklärt

Dr. Langmayr, „und das nennt

man dann einen klassischen Band-

Der klassische „Bandscheibenvorfall“:

Die Scheibe reißt ein, Flüssigkeit tritt aus.

Nr. 1; Februar / März 2016

29


MIT DEM WIFI

ZUM TRAUMJOB

Das WIFI Graz-Süd macht fit

für sportliche Jobs. Hier eine

Auswahl der Angebote:

GRUNDLEHRGANG MENTALES TRAINING

3. März bis 11. Juni 2016

Mi., Do. 17–21 Uhr; Fr. 14–18 Uhr;

Sa. 9–17 Uhr;

100 Std.; € 1.600,–; Ort: WIFI-Süd

MENTALES TRAINING IM SPORT

8. bis 30. April 2016

Fr. 17–21 Uhr; Sa. 9–17 Uhr;

24 Std.; € 350,–; Ort: WIFI-Süd

GRUNDLEHRGANG WEIGHT MANAGEMENT

4. März bis 24. Juni 2016

Fr. 17–21 Uhr;

56 Std.; € 740,–; Ort: WIFI-Süd

DIPLOMLEHRGANG WIRBELSÄULEN-

UND BECKENBODENTRAINER

11. März bis 20. Mai 2016

Fr. 16–20 Uhr; Sa., So. 9–17 Uhr;

66 Std.; € 900,–; Ort: WIFI-Süd

DIPLOMLEHRGANG PILATES-TRAINER

18. März bis 3. Juni 2016

Fr. 16–20 Uhr; Sa., So. 9–17 Uhr;

74 Std.; € 1.050,–; Ort: WIFI-Süd

EFT-KLOPFAKUPRESSUR FÜR EINSTEIGER

UND LEICHT FORTGESCHRITTENE

5./6. März 2016

Sa., So. 9–17 Uhr;

16 Std.; € 260,–; Ort: WIFI-Süd

SPORTERNÄHRUNG – BASIC

7. bis 9. April 2016

Do. 18–22 Uhr; Fr., Sa. 9–17 Uhr;

20 Std.; € 350,–; Ort: WIFI-Süd

FIT

scheibenvorfall.“ „Ein Bandscheibenvorfall

ist in jedem Fall eine gefährliche

Verletzung, die in schlimmen

Fällen zu schweren motorischen Ausfällen

an Armen oder Beinen führen

kann. In sehr seltenen Fällen kann es

sogar zu Blasen- und Mastdarmlähmungen

kommen“, beschreibt es der

Experte. „Die Symptome, die man

spürt, sind jedoch immer eine Art Folgeschädigung.

Den Bandscheibenvorfall

als solches kann man nicht direkt

spüren. Daher gibt es auch keine

SOS-Maßnahmen gegen einen akuten

Bandscheibenvorfall.“

Der Vollständigkeit halber: Den

weniger massiven Fall einer Schädigung

nennt man „Bandscheibenvorwölbung“

(siehe Bild unten). Dabei

kommt es lediglich zu einer Überdehnung

der äußeren Ringstruktur, wobei

einzelne Fasern dieser Ringstruktur

ebenfalls aufreißen können. Allerdings

bleibt der Ring stets erhalten.

Die „Bandscheibenvorwölbung“: Flüssigkeit

wird in der Bandscheibe nach außen

gedrückt, der Ring reißt aber nicht ein.

scheibenvorfall häufig nicht durch extreme

Belastungen, sondern oft durch

kleinste Minimaltraumen (z. B. beim

Zähneputzen!) entsteht.

Dr. Langmayr relativiert: „Natürlich

sind berufsbedingte Einflüsse wie

schweres oder unkontrolliertes Heben

sowie massive Überbelastung durch

sportliche Tätigkeiten erhöhte Risikofaktoren.

Jedoch ist bei den meisten

Bandscheibenvorfällen entweder eine

Bindegewebserkrankung oder eine natürliche,

altersbedingte Bindegewebsschwäche

durchaus als ursächlich anzusehen.“

Diese Erkenntnis erklärt somit

auch, warum man sich vor einem

Bandscheibenvorfall oder einer Degeneration

der Bandscheibe im Wesentlichen

nicht hundertprozentig schützen

kann – das Risiko kann durch einen gesunden

Lebensstil lediglich reduziert

werden. Als Prävention empfiehlt der

Mediziner das, was eingefleischte Hobbysportler

schon längst geahnt haben:

„Ein kontinuierliches, leichtes und

kontrolliertes Muskeltraining ist sinnvoll,

um die Rumpfmuskulatur soweit

zu stabilisieren, dass sie die Wirbelsäule

und damit indirekt die Bandscheibe

in der Funktion unterstützt.“ Auch ein

regelmäßiges Ausdauerprogramm

hilft bei der Erhaltung der Stoffwechselaktivität

und damit der Funktionalität

des „Schwämmchen-Prinzips“ der

Bandscheibe. Sport ist und bleibt also

die beste Medizin – präventiv ebenso

wie regenerativ. Denn auch nach einem

Vorfall unterstützt Kräftigung

und Aktivierung der Stoffwechselaktivität

durch gezieltes Training die natürliche

Regeneration der beschädigten

Bandscheibe.

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ALLE INFOS UND ANMELDUNGEN:

Info-Tel.: 0 316/602-333

Anmeldungen: Tel. 0 316/602-12 34

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GLEICHES RISIKO FÜR ALLE

Anders als oft vermutet sind Bandscheibenvorfälle

oder -vorwölbungen

also keine unmittelbaren Folgen von

Unfällen oder falschen Bewegungen,

sondern natürliche, verschleißbedingte

Prozesse, die allerdings durch bestimmte

Faktoren (z. B. Bewegungsmangel,

Übergewicht, Rauchen etc.)

begünstigt werden können. Aufgrund

dieser Tatsache kann man auch – entgegen

der gängigen Annahme – keine

konkrete Risikogruppe ausmachen.

Die Praxis zeigt sogar, dass ein Band-

OP – DAS LETZTE MITTEL

„Sogenannte symptomatische Bandscheibenvorfälle,

die nur leichte

Schmerzen verursachen und gelegentlich

Taubheitsgefühle auslösen, werden

primär einer konservativen Therapie

zugeführt“, sagt unser

Wirbelsäulen-Experte. „Infusionen,

Medikamente und physiotherapeutische

Maßnahmen versprechen gute Erfolge.

Eine Indikation zur Operation

ist erst dann gegeben, wenn es zu motorischen

Defiziten an der Muskulatur

– wie Kraftverlust oder gar Lähmungs-

FOTOS: istock, KK

30

SPORTaktiv


DIE BESTEN BEHANDLUNGSMETHODEN

Abgesehen von regelmäßiger Bewegung, Sport und einer richtigen

gesunden Haltung: Hier listen wir die professionellen Methoden auf,

wie Rückenschmerzen behandelt und gelindert werden können.

Der Experte

UNIV.-PROF. DR. JOHANN LANGMAYR

ist Facharzt für Neurochirurgie. Nebst

dem gesamten Spektrum der Neurochirurgie

ist er spezialisiert auf Erkrankungen

der Wirbelsäule (ca. 4.000 Operationen

an der Wirbelsäule, 3.000

minimal-invasive Behandlungen, mehr

als 15.000 klinisch untersuchte Wirbelsäulenpatienten).

Sein Credo: „Niemand muss Angst haben

vor einem Bandscheibenvorfall.

Heute ist alles gut behandelbar.“

KONTAKT: LaFIT – Langmayr Fitness,

Hellbrunnerstraße 20, Anif (S);

E-Mail: kontakt@lafit.at

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erscheinungen – kommt. Bei einer Blasen-

und/oder Darmlähmung muss logischerweise

sofort operiert werden,

diese Symptomatik ist aber sehr selten“,

so der Mediziner.

Bei einer Bandscheiben-Operation

wird das ausgetretene Bandscheibengewebe

entfernt, die eingeengte nervale

Struktur erhält dadurch wieder genügend

Platz und die Beschwerden

werden behoben. In circa 90 Prozent

der Fälle bietet sich eine endoskopische,

also wenig invasive Behebung

des Bandscheibenvorfalls an“, erklärt

der Mediziner und gibt anschließend

noch eine beruhigende Botschaft mit

auf den Weg: „Vor einem Bandscheibenvorfall

muss heute niemand mehr

Angst haben. Die Behandlungsmethoden

waren nie so gut, risikoarm und

schmerzfrei wie heute.“

Aber einmal abgesehen davon: Soweit

wollen wir es ja gar nicht kommen

lassen, oder? Kehren wir zum

Schluss lieber dahin zurück, womit

wir diese Serie begonnen haben: Wie

sehr wir in Zukunft am „Kreuz mit

dem Kreuz“ zu tragen haben, das hat in

den meisten Fällen doch jede(r) von

uns selbst in der Hand.

MEDIKAMENTE:

Schmerzlinderung ist nicht nur die

Grundlage von Lebensqualität, sondern

oft auch Voraussetzung einer weiterführenden

Therapie (z. B. Physiotherapie).

Da Schmerzen des Bewegungsapparates

meist mit einer entzündlichen

Reizung einhergehen, sind Schmerzpräparate,

die auch die Entzündung zurückdrängen,

am besten geeignet. Diese

auch als Rheumamittel bekannten

Medikamente sind verschreibungspflichtig.

Bei schwersten Schmerzzuständen

kann die Gabe von Cortison notwendig

werden. Liegt den Beschwerden eine

Osteoporose zugrunde, helfen Kalziumund

Vitamin D-Präparate sowie Medikamente

für den Knochenaufbau, sogenannte

Bisphosphonate.

WÄRME- ODER KÄLTEBEHANDLUNG:

Beide Behandlungsformen nutzen physikalisch

gesehen denselben Angriffspunkt,

haben aber verschiedene Auswirkungen.

Sowohl Wärme als auch Kälte

reizen Temperatursensoren (Rezeptoren)

in der Haut, die Informationen ans

Gehirn weiterleiten. Das verarbeitet die

Reize und setzt daraufhin die Schmerzempfindlichkeit

herab. Auch die Blutgefäße

reagieren: Wärme erweitert sie und

steigert so die Durchblutung; Kälte verengt

sie und vermindert so zunächst den

Blutstrom. Der Stoffwechsel wird vom

Temperatur-Spiel ebenfalls beeinflusst,

wobei Wärme ihn beschleunigt und Kälte

ihn bremst. Die Wärmebehandlung wird

vor allem bei chronischen Erkrankungen

wie Gelenkverschleiß eingesetzt, Kälte

wird bei akuten Entzündungen bevorzugt.

Wärme- und Kälteanwendungen

wirken aber nur auf Haut, Unterhaut und

oberflächlich gelegene Muskeln – eine

Temperaturbeeinflussung tieferer Strukturen

ist nicht möglich.

ELEKTROBEHANDLUNG:

Elektrischer Strom wird in unterschiedlichen

Arten (Gleichstrom, niederfrequente,

mittelfrequente und hochfrequente

Ströme) angewandt und

entfaltet entsprechend verschiedene

Wirkungen. So kann er zum Beispiel

das Gewebe erwärmen, Nerven reizen

oder Muskelbewegungen auslösen.

Gleichstrombehandlungen lassen sich

auch mit Bädern kombinieren. Bei der

Reizstromtherapie stimuliert niederfrequenter

Strom die Muskulatur, um nach

Krankheiten oder Verletzungen einem

Muskelabbau vorzubeugen. Auch Nervenstimulationen

zur Schmerzbekämpfung

sind möglich. Mittelfrequente

Ströme werden ebenfalls zur Muskelbehandlung

eingesetzt. Mit der Hochfrequenztherapie

wiederum lässt sich im

Körper durch elektromagnetische Wellen

Wärme erzeugen, die bei chronischen

Prozessen wie beispielsweise Verschleißerscheinungen

hilft.

NEURALTHERAPIE:

Diese Therapie basiert auf der Annahme,

dass bestimmte Erkrankungen

auf Störfelder zurückgehen, die fern

vom Ort des Geschehens liegen können.

Durch die Injektion eines örtlichen

Betäubungsmittels (wie Procain

oder Xylocain) in diese Felder soll eine

Blockade gelöst und so der natürliche

Heilungsverlauf ermöglicht werden.

Die örtliche Betäubung schaltet

dann die Schmerzen aus, sodass sich

die verspannte Muskulatur wieder lockern

kann. Der Teufelskreis „Schmerz

– Schonhaltung – Verspannung – noch

mehr Schmerz“ wird so durchbrochen.

AKUPUNKTUR UND AKUPRESSUR:

Beide Methoden stammen aus der traditionellen

chinesischen Medizin. Nach

der Akupunkturlehre gibt es am Körper

eine Vielzahl von Punkten, an denen

Akupunkturnadeln unterschiedlich

tief eingestochen werden. Durch die

Nadeleinstiche sollen Störungen behoben

und die Organe angeregt oder gedämpft

werden. Hierzulande findet die

Akupunktur vor allem in der Schmerztherapie

ihre Anwendung. Auf einem

vergleichbaren Prinzip basiert die Akupressur:

Auch hier werden bestimmte

Punkte gereizt, allerdings geschieht

dies nicht mit Nadeln sondern mit Fingerdruck.

Wenn man weiß, wo entsprechenden

Punkte liegen, kann man die

Behandlung auch selbst durchführen.

CHIROPRAKTIK:

Dieses Verfahren wird auch als manuelle

oder Chiro-Therapie bezeichnet. Weil

sich der Name „Chiropraktik“ vom griechischen

Wort für Hand ableitet, spricht

der Volksmund oft auch von „Einrenken“.

Der Chiropraktiker versucht mit

gezielten Handgriffen verschobene Wirbel,

Einklemmungen oder Verrenkungen

wieder zu richten. Die Methode gehört

allerdings in die Hände von eigens dafür

ausgebildeten Ärzten und Physiotherapeuten,

da sie nicht ungefährlich ist.

Vorangehen sollte auf jeden Fall eine

ausführliche Abklärung der Beschwerden

durch einen Arzt, da die Chiro-

Therapie bei bestimmten Erkrankungen

zu Schäden führen kann.

Nr. 1; Februar / März 2016

31


FIT

Starthilfe

DER

KOPF SAGT „JA“,

DER BAUCH SAGT „NEIN“.

Allein der Gedanke daran, deine

Ernährungsgewohnheiten auf einen

besseren Level zu stellen, verschafft dir

ein flaues Gefühl im Magen, lässt das Ende

einer Genussära befürchten. Irrtum! Gesundes

Essen heißt weder Verzicht noch Askese,

vielmehr ist Spaß am Experimentieren

und Freude an den Mahlzeiten angesagt.

Klingt doch gut, oder? SPORTaktiv

gibt dir Starthilfe in die neue

Ernährungs-Ära.

Zählst du dich eher zur Gattung

der „Ist-eh-schon-alles-wurscht“-Menschen,

die

einen Stammplatz im Schlaraffenland

ergattert haben und im

„Repeat-Modus“ vor sich hin futtern?

Oder gehörst du mehr jenen Konsorten

an, die in einem Schwall von Überenthusiasmus

immer wieder alle bisherigen

Ernährungsgewohnheiten

radikal umgestalten, dabei aber langfristig

scheitern?

Wirklich erfolgreich macht dich

keine der beiden Taktiken. Was dich

weiterbringt, ist der Mittelweg dazwischen.

Wie du diesen Weg findest, das

zeigen wir dir hier, unter fachkundiger

Führung der Ernährungswissenschafterin

Mag. Martina Fellner vom

Nutrition & Health Consulting. Deren

erster Wegweiser macht auch gleich

Lust aufs Weitergehen: „Den mit Verbotserklärungen

gefüllten Rucksack

könnt ihr getrost zuhause lassen!“

HAB KEIN SCHLECHTES GEWISSEN

Gewissensbisse haben beim Essen

nichts verloren. Sie wirken motivationshemmend.

Und ein Motivationsmangel

ist das Letzte, was du auf deinem

Weg in ein gesünderes Leben

brauchen kannst. Du magst Grammelschmalzbrot,

Schokokuchen und

Chips? Lass diese als „ungesund“ deklarierten

Lebensmittel hin und wieder

ruhig auf dem Teller landen. Überhaupt

darfst du Verboten gerne die

kalte Schulter zeigen: „Essen sollte

immer auch Spaß und Genuss sein.

FOTOMONTAGE: Thomas Polzer, istock;

TEXT: Sylvia Neubauer

32

SPORTaktiv


FOTO: kk

Schon verflixt:

Manche können

essen, was sie

wollen Speisen, und die nehmen

trotzdem

,verboten‘ sind, machen

diese erst recht attraktiv“, sagt Ernährungsexpertin

kann seine Martina Fellner.

nicht zu. Aber

man

Gene An auch Verbotenes austricksen!w

viel häufiger gedacht, das Risiko für

wird automatisch

Heißhungerattacken und der Leidensdruck

steigen und das Wohlbefinden

sinkt. Gerade bei einer Ernährungsumstellung

ist es wichtig, dass die zubereiteten

Speisen schmecken, jedoch

die schlechten Gewohnheiten – wie

zu viel Fett, Zucker und zu große Portionen

– langsam aus dem Ernährungsalltag

verschwinden. Ein erster

Schritt dorthin fällt umso leichter, je

rascher man für sich entdeckt, dass

auch kalorienarme und gemüse- und

obstreiche Speisen eine wahre Gaumenfreude

sein können.

SCHRITT FÜR SCHRITT

SPORTaktiv-Expertin Martina Fellner

weiß: „Damit neue Geschmacksrichtungen

munden, braucht es manchmal

bis zu zehn Versuche, bis diese

Speise zu einem Lieblingsgericht

wird.“ Ein schlechter Rat wäre es, dem

„Alles-oder-nichts-Prinzip“ zu frönen:

„Gerade wenn es um Ernährungsumstellung

geht, sind gute Vorsätze sehr

häufig präsent. Man nimmt sich

vor, weniger Fleisch und Süßigkeiten

zu essen, dafür mehr Obst und Gemüse

in den Alltag einzubauen. Diese

Vorsätze halten aber oft nur kurzfristig,

im entscheidenden Moment greift

man dann wieder zur ungesunden Variante

statt zu gesunden Snacks.“

Langfristig betrachtet solltest du

dich also lieber an kleinen, realistischen

Vorsätzen orientieren. „Hier ergeben

sich Spielräume, auch einmal

ohne schlechtes Gewissen etwas ,Ungesünderes‘

zu essen. Dafür gleicht

man das bei der nächsten Mahlzeit

durch eine Extraportion Gemüse wieder

aus. Der Plan heißt nicht, gar keine

Süßigkeiten mehr zu essen, sondern

den Konsum auf eine bestimmte Menge

pro Woche einzuschränken“, so die

Ernährungsexpertin. Womit wir

beim nächsten Tipp angelangt sind:

SCHNÜRE DIR DEIN NASCHPAKET

Naschpaket? Na, das klingt doch mal

nach einem ausbaufähigen Plan.

Noch dazu mit vernünftigem Hintergrund.

Du musst nämlich wissen:

Dein Unterbewusstsein kann sich mit

Die Expertin

MAG. MARTINA FELLNER ist Ernährungswissenschafterin,

betreibt

mit „Nutrition & Health Consulting“

fachkundige Ernährungsberatung.

Sie gehört auch zum Expertenteam

der Österreichischen Gesellschaft

für Sporternährung (ÖGSE)

KONTAKT: Tel. 0 664/57 85 337; Mail:

m.fellner@nutrition-consulting.at

WEB: nutrition-consulting.at

dem Wort „nicht“ gar nicht identifizieren.

Im Gegenteil, dein Gehirn

baut aus einer Negierung eine Aufforderung.

Aus „keine Schokolade“ wird

also „eine Schokolade“. Daher vergiss

das Verbot und gönne deinem nach

Genuss lechzenden Gehirn ab und zu

seinen Tribut. Ein Tipp, der Bauch, Gehirn

und Waage gleichermaßen wohlwollend

stimmt: Fülle einen Teller

mit vier kleinen Portionen Süßigkeiten

und versuche, damit eine Woche

auszukommen. Du bestimmst, wann

und wie viel du davon naschst. Einzige

Spielregel: Nachfüllen ist erst nach

7 Tagen erlaubt.

VORSICHT, HEISSHUNGER

Aus medizinischer Sicht betrachtet ist

der Heißhunger ein wohlgesinnter

Kumpel, denn er hat einen ausgesprochen

guten Draht zu deinem Blutzuckerspiegel

und zu deiner Leistungskurve.

Sinkt dein Blutzuckerspiegel,

fühlst du dich müde und hungrig –

deine Leistung stagniert. Über diese

Anzeichen signalisiert dein Körper,

unverzüglich für Essensnachschub zu

sorgen. Im Notfall zitiert er dich eben

gleich direttissima zum Kühlschrank,

frei nach dem Motto: „Wenn

du nichts tust, besorge ich mir halt

selbst was!“ Um derartige Essensplünderungen

zu meiden, ist es wichtig,

regelmäßig und von allen Nährstoffen

zu essen. Heißt auch: Einseitige Diäten

(und das sind die meisten) gehören

von jetzt an der Vergangenheit an.

FINDE HERAUS, WAS DIR GUTTUT

Fünf kleinere Mahlzeiten über den

Tag verteilt sind besser als drei große,

heißt es. Und das stimmt auch – jedoch

nur teilweise. Für manche kann

diese Empfehlung tatsächlich sinnvoll

sein. Kleinere, über den Tag verteilte

Essensrationen verhindern Blutzuckerschwankungen

und halten die

Leistungsfähigkeit konstant. Allerdings

gibt es auch Menschen, die größere

Mengen brauchen, um tatsächlich

satt zu sein. Kleine

Zwischenmahlzeiten machen in diesem

Fall höchstens „Lust auf mehr“ –

die Gedanken drehen sich weiterhin

ums Essen. „Es macht daher Sinn,“ rät

unsere Expertin Martina Fellner,

„selbst herauszufinden, wie viele

Mahlzeiten dir guttun, anstatt mantrisch

an Vorgaben festzuhalten.“

NIMM DIR ZEIT ZUM ESSEN

Zwischen Tür und Angel schnell mal

eben eine Fertigmahlzeit verdrücken?

Essen als Mittel zum Zweck? No way!

Ein im Stehen verzehrtes Essen wird

nämlich gar nicht als solches registriert!

Dazu kommt, dass die Hirnzellen

blöderweise Spätzünder in puncto

Sättigungsgefühl sind. So dauert es

ungefähr 20 Minuten, bis deine Denkzellen

ein erstes „Ich bin satt“-Signal

wahrnehmen. Und wenn’s dumm hergeht,

haben sie das bis dahin verschlungene

halbe Spanferkel

schlichtweg verpennt. Setz dich daher

für jede Mahlzeit – auch für den noch

so kleinen Snack – nieder und versuche

langsam zu essen.

MEIDE GROSSPACKUNGEN

Außenreize sind oft stärker als das eigene

Sättigungsempfinden. Das zeigte

auch ein interessantes Experiment

von US-Forschern: Versuchspersonen

mussten aus einem präparierten Teller

essen, bei dem unbemerkt ständig

neue Suppe zufloss. Viele aßen bis zu

zwei Drittel mehr Suppe als jene, die

normale Teller vorgesetzt bekamen.

Das Fazit daraus: Große Portionen in

Form von XXL-Mahlzeiten und

Großpackungen verleiten eindeutig

zum Mehressen. Auch beim Essen gilt

das Motto: Qualität vor Quantität.

Nr. 1; Februar / März 2016

33


FIT

Die besondere

Wirkung der

Sixtus-Präparate

beruht

seit 85 Jahren

auf den natürlichen

Inhaltsstoffen,

die

zum größten

Teil aus der Region

stammen.

BUSINESS-PORTRÄT

SERIE

MIT DER KRAFT

DER KRÄUTER

Beim bayerischen Pflegemittel-Hersteller Sixtus vertraut man seit

Jahrzehnten auch im Sport auf die heilsame Kraft heimischer Kräuter. Von der

langjährigen Erfahrung im Profibereich profitieren auch die Hobbysportler.

Expeditionen unter härtesten

Bedingungen auf Nanga Parbat,

Lhotse und Mount McKinley;

Wettkampfeinsätze bei Olympischen

Spielen, unzähligen Weltmeisterschaften

und anderen prestigeträchtigen

Wettbewerben – in der

85-jährigen Geschichte des deutschen

Traditionsunternehmens Sixtus wurde

neben Medaillen vor allem eines gesammelt:

Erfahrung mit der Wirkung

natürlicher Inhaltsstoffe im Sportbereich!

Aber von Anfang an: 1931 gründet

SIE RÜSTEN UNS AUS, SIE ZIEHEN UNS AN,

SIE ERFINDEN STÄNDIG NEUES, UM UNSEREN

SPASS AM SPORT ZU ERHÖHEN. DIE SPORTAR-

TIKELINDUSTRIE, DER SPORTHANDEL UND DIE

VERANSTALTER SIND DIE REQUISITEURE HINTER

DER BÜHNE DER WELTWEITEN SPORTSHOW.

Otto Richter im oberbayerischen

Schliersee, 45 Minuten vom heutigen

Grenzübergang Kufstein gelegen, das

„Sixtus Laboratorium“. Produziert

wird vorerst ausschließlich das beliebte

Sixtolin Sonnenbrandöl. Doch

das Unternehmen wächst und mit

ihm auch sein Sortiment. 1949 wird

beim Sechs-Tage-Radrennen in München

der Grundstein für das sportliche

Engagement der Firma gelegt: Der

Münchner Drogist Fritz Becker sen.,

der 1939 das „Laboratorium“ von Richter

übernommen hatte, bietet im Rahmen

des Großereignisses Radsportlern

sein neu entwickeltes Sixtolin

Massageöl an – und er handelt mit

Profifahrern die ersten Sponsorenverträge

aus.

In den Folgejahren ist das bayerische

Unternehmen vor allem (auch im

Export) mit „Sixtuwohl“-Fußbalsam

erfolgreich, was wiederum das Forschen

und Entwickeln von weiteren

Pflege-Innovationen ermöglicht. So ist

Sixtus 1952 erstmals Teil der Olympischen

Spiele. Die deutsche Olympiamannschaft

profitiert in Helsinki unter

anderem vom allseits beliebten

Fußbalsam und dem regenerationsfördernden

Sixtolin Massageöl – was zum

Anlass genommen wird, die neue Linie

„Sixtufit Sport- und Massagemittel“

ins Leben zu rufen.

34

SPORTaktiv

FOTOS: Sixtus


In Zusammenarbeit mit Sportärzten

und Masseuren kommt das Sportsortiment

fortan bei zahllosen Großveranstaltungen

zum Einsatz. Bereits

ein Jahr nach Olympia 1952 ist Sixtus

auch Ausstatter des Innsbruckers Hermann

Buhl bei dessen Erstbesteigung

des Nanga Parbat, dem einzigen Achttausender

im Westhimalaya. Und auch

in Melbourne 1956 und Rom 1960 sind

Sixtus-Produkte wohltuendes Hilfsmittel

für die deutschen Olympioniken.

BACK TO THE ROOTS

Mit Beginn der 60er-Jahre kehrt man

schließlich zu den Wurzeln des sportlichen

Engagements zurück: Die eigens

für das deutsche Radsport-Nationalteam

entwickelte Palette umfasst

das neuartige Sportfluid sowie die Sixtus

Start- und Muskelöle. Sportler wie

Hersteller sind davon derart überzeugt,

dass man die in den 50er-Jahren

geschaffene Linie in „Sixtufit Olympia

Sport- und Massagemittel“ umbenennt.

Die Bekanntheit des Unternehmens

und die der Wirkung seiner Produkte

wächst beständig, nicht zuletzt,

weil Sixtus 1972 bei den Olympischen

Spielen in München gleich 75

Masseure stellt.

Anfang der 80er – Sixtus ist längst

im Breitensport angekommen – wird,

um der Nachfrage standzuhalten, weiter

ausgebaut, jedoch ohne die Wurzeln

des Unternehmens zu vergessen.

Zudem wird im Rahmen des 50-Jahre-Jubiläums

der Sixtus

Alpentriathlon, der noch heute als

Europacup in der traumhaften bayerischen

Alpenlandschaft mit zu den begehrtesten

Veranstaltungen seiner

Art gehört, ins Leben gerufen.

FACELIFTING MIT 85

2016 erscheint die Produktlinie

„Sport“ im neuen, frischen Design. Bei

den Rohstoffen der Balsame, Öle und

Fluids setzt man nach wie vor auf

Regionalität – schließlich sind es vom

Schliersee zu den hauseigenen Heuwiesen

im Herzen der Alpen nur wenige

Kilometer. Importiert wird auch

heute nur, was es so in der näheren

Umgebung nicht gibt.

Bei Sixtus vertraut man auf die

hohe Qualität der Erzeugnisse, die

Athleten nun seit Jahrzehnten bei ihren

Vorhaben unterstützen. So versprühen

die Produkte nach 85 Jahren

Firmengeschichte mehr sportliche

Frische denn je.

Warum Sportler

zu Sixtus greifen ...

• Die hohe Dosierung an naturreinen

ätherischen Ölen in Kombination mit

den Kräuterauszügen unterstützt positiv

die Muskulatur.

• Durch den durchblutungsfördernden

Effekt unterstützen ausgewählte Präparate

der Phase 1 (z. B. der Startbalsam)

das Aufwärmen, aktivieren die Muskeln

und steigern deren Leistungsbereitschaft.

Durch ihre pflegende Wirkung

werden Elastizität und Widerstandsfähigkeit

der Haut erhalten.

• In Phase 2 wird (z. B. mit dem Frische-

Gel) die Durchblutung gefördert und so

dem Leistungsabfall vorgebeugt.

• Produkte der Phase 3 (z. B. der Relax-Balsam)

fördern die Mikrozirkulation

der Haut und Durchblutung. Darüber

hinaus tragen sie zur Lockerung der

beanspruchten Muskulatur bei.

ALLE INFOS: sixtus.de

Nr. 1; Februar / März 2016

35


Freeriden zu jeder Jahreszeit.

Echt lässig.

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befindlichen Seilbahnanlagen in Saalbach

Hinterglemm (Kohlmaisbahn, Reiterkogelbahn,

Schattberg X-Press, Zwölferkogelbahn)

> Montelinos Erlebnisweg am Kohlmais

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> Z-Line powered by TREK am Zwölferkogel

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> Wanderbus in Saalbach Hinterglemm

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> 10 geführte Wanderungen pro Woche

> Heilkräuterweg am Reiterkogel

> Lichtbildervortrag

> Heimathaus/Skimuseum

> Minigolf

> + viele attraktive Ermäßigungspartner


Inselbiken

La

Palma ist nicht so bekannt wie Teneriffa oder

Gran Canaria – dabei hat diese Kanareninsel gerade

für Mountainbiker jede Menge zu bieten. So

ist es kein Zufall, dass RUEFA-Reisen bis 31. März

für alle, die in der Sonne radeln wollen, dieses

Package im Angebot hat: 7 Nächte im Appartement

Roque/Monica, 5 geführte Singletrail- und

Enduro-Touren, Testmaterial von Vaude, Syntace,

Adidas, Leihbikes und ein Begrüßungspaket.

Preis: ab € 625,–; Info/Buchung bei Runners

unlimited, Te. 01/697 17 11 oder per E-Mail:

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SPORTaktiv UND VALAMAR laden zum sonnigen „Einrollen“

ein! Von 14. bis 17. April organisieren wir in

Istrien ein Rennradcamp, als perfektes Quartier dafür

dient das ***Valamar Pinia Hotel in Porec.

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Bist du begeisterte Rennrad-Fahrerin, setzt

du dich gern in Szene und legst du Wert auch

aufs gute Aussehen, wenn du auf deiner

Rennmaschine sitzt? Dann bist du genau richtig

für diese Aktion: SPORTaktiv und Trek

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stattet dich von Kopf bis Fuß mit Bontrager

Produkten aus und organisiert einen professionellen

Fotografen, der dich perfekt ins Bild

rückt. Deine Fotos werden dann über die

SPORTaktiv-Kommunikationsplattform gezeigt.

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mit moderaten Höhenmetern und in verschiedenen

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im Bikehotel Valamar Pinia (www.valamar.

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Geschenke gibt’s ein BUFF-Tuch, ein Sixtus-Pflegeset

und die Camperversicherung von Nürnberger.

INFOS UND ANMELDUNG Tel. +385/52 465 140;

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Nr. 1; Februar / März 2016

37


12

Länder

im

BIKE

Wintercheck

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SPORTaktiv


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8

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4

10

11

AB IN DIE SONNE! Ganz egal, was der Winter bis Ostern in unseren

Breiten noch im Talon hat – sonnigwarme Radtage werden wohl

kaum dabei sein. Wer jetzt schon das Bike den Skiern vorziehen will,

der muss – zumindest für eine Woche – auswandern. Wohin? Wir

haben 12 Destinationen auf ihre Bike-Tauglichkeit getestet.

TEXT: Thomas Polzer

Nr. 1; Februar / März 2016

39


1 MALLORCA

BALEAREN/SPANIEN

Für MTB: Mallorca zählt zu den schönsten

Bikespots des Planeten. Mit ihrer

abwechslungsreichen und faszinierenden

Landschaft bietet die größte Baleareninsel

beste Voraussetzungen für

wunderschöne Mountainbiketouren.

Für Rennradler: Ein wahres Eldorado!

Nicht umsonst kommen zehntausende

Racer im Frühjahr zum Trainingslager

auf die Mittelmeerinsel, die ideale Bedingungen

bietet. Fernab vom Ballermann

erwartet euch ein traumhafter

Saisonstart.

Touren: alle Schwierigkeitsgrade (gilt

pauschal für alle 11 Destinationen)

MTB-Karten und GPS: Mountainbikekarte

Mallorca (Kartenset mit Nord +

Süd-Blatt): Mountainbike-Routen in der

Serra Tramuntana € 17,80.

Anreise: 2 1/2 Stunden Direktflug ab

Wien, ab € 150,– mit Airberlin, Niki etc.

Klima: Temperatur-Schnitt Februar–April:

15 bis 20° C, 6 bis 8 Sonnenstunden.

Bike-Hotels: www.pabisabikes.com

Sightseeing-Faktor: hoch – die ganze

Insel ist voll von sehenswürdigen Städten,

Naturparks. Und Palma ist top!

Schau ins Netz:

roxybikes.de

tramuntanatours.com

m-bike.com

Tourismus-Infos: spain.info

BIKE

2 TENERIFFA

KANAREN/SPANIEN

Für MTB: Die extremen Höhenunterschiede

und verschiedenen Klimazonen

verleihen Teneriffa einen ganz speziellen

MTB-Touch. Jede Tour wird zum echten

Erlebnis – ob durch den Dschungel

oder über Aschetrails.

Für Rennradler: Ob unten im Tal oder

rauf zum Fuß des Vulkans Teide: Teneriffa

ist eine herausfordernde Spielwiese

für Rennradfahrer. Nur im Süden und

am Teide-Plateau sind flache Touren,

ansonsten ist das Profil von vielen Ups

and Downs, Schluchten, Serpentinen

und vielen Steilpassagen geprägt.

MTB-Karte und GPS: „Teneriffa: Die

schönsten Küsten- und Bergwanderungen

– 80 Touren“, mit GPS-Tracks

Anreise: Täglich ab Wien, Flugzeit ab

5 Stunden. Mit einem Stopp (und 8 Stunen)

ab 380 €.

Klima: Teneriffa ist eine Ganzjahres-

Destination; Temperaturen im Schnitt

Februar–April: 22 bis 25° C, 7 bis 9 Sonnenstunden.

Sightseeing-Faktor: Die größte Sehenswürdigkeit

ist sicher die Natur.

Schau ins Netz:

bikeparktenerife.com

bikepointtenerife.com/de/start

mtb-active.com; bike-base.eu

Tourismus-Infos: tourspain.es

hallokanarischeinseln.com

3 GRAN CANARIA

KANAREN/SPANIEN

Für MTB: Geboten werden unzählige

Naturpisten und Trails in einer von Canyons

und Hochebenen durchzogenen

Landschaft. Bis zu 2.000 m hohe Berge

fordern zwar eine gute Kondition, aber

die Belohnung ist unvergesslich.

Für Rennradler: Die sonnenverwöhnte

Insel mit gut ausgebauten Straßen bietet

sich als ideales Trainingslager für alle

Rennradbegeisterten an.

Karten/Literatur: MTB-Karte Gran

Canaria – 25 MTB-Touren (amazon.de)

€ 14,90; Rad- und Wanderkarte Gran

Canaria sud; € 6,–

Radverleih: free-motion.com

cyclo-canaria.com

Anreise: Direktflug ab Wien mit Flugzeit

um die 5 Stunden. Mit einem Stopp (7

Stunden) ab 360 €.

Sightseeing-Faktor: Hauptstadt Las

Palmas ist immer einen Besuch wert.

Klima: Temperaturen Februar–April:

22 bis 24° C, 7 bis 9 Sonnenstunden

Bike-Hotels: Jede Menge mit einer sehr

guten auf Radsportler abgestimmter Infrastruktur

Schau ins Netz:

free-motion.com/gran-canaria/rennrad/

rennrad-urlaub

cyclo-canaria.com

Tourismus-Infos: tourspain.es

ci7.net/gran_canaria

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FOTO: Scott Bikes

4 LA PALMA

KANAREN/SPANIEN

Für MTB: Auch auf der nordwestlichsten

Kanareninsel gibt es flowige Trails in

hoher Dichte. Sie schlängeln sich durch

Mondlandschaften, Lavahügel, Dschungel,

Geröllhänge, Pinienwälder.

Für Rennradler: Die vom Massentourismus

verschonte kleine, bergige Kanareninsel

ist auch ein erstklassiges Rennrad-Revier.

Durch das Up and Down

auch optimal für Intervalltraining.

MTB-Karte: Supertrail Map La Palma, €

16,90, 2014.

GPS-Touren: Zahlreiche Touren als

Tracks und Leihgeräte bei Bike’n’Fun.

Verleih: Rennrad, MTB (Enduro, Fully für

Singletrails, Allmountainbike), Trekking,

E-Bikes – gibt’s alles auf der Insel.

Anreise: Iberia fliegt täglich von Wien;

Flugzeit ab 5 Stunden; mit einem Stopp

(8 Stunden) ab 380 €.

Klima: Auch hier gilt das typische Kanarenwetter:

Temperaturen Februar–April:

22 bis 25° C, 6 bis 8 Sonnenstunden; wenig

Niederschlagsgefahr.

Sightseeing-Faktor: Im Blickpunkt steht

die großartige Natur und Landschaft.

Schau ins Netz:

bike-station.de; bikenfun.de

magic-bike-lapalma.com

atlantic-cycling.de

Infos Tourismus: tourspain.es

hallokanarische inseln.com

5 MADEIRA

PORTUGAL

Für MTB: Berge und Meer – eine unschlagbare

Kombination. Dazu gibt’s

wilde Natur, viele Vegetationszonen

und speziell angelegte Freeride-Trails

(etwa den „Vicious Path“). Vorsicht:

Entdeckungstrips auf eigene Faust

fallen wegen der rauen Topografie

schwer. Anspruchsvolle, schnelle, steile

Downhill-Abfahrten.

Für Rennradler: Höhenmeter sammeln

ist angesagt!Die Bergwelt Madeiras

bietet die optimalen Trainingsstrecken

für Alpenmarathons etc. Straßenverhältnisse

sind unterschiedlich.

MTB-Karten: Kompass-Wanderkarte

1:50.000, € 8,95 Euro. Besser, aber

nicht immer verfügbar: Madeira Tour

and Trail super-durable Map, € 7,99.

Anreise: ca. 4,5 Stunden Direktflug

oder in 6 Stunden mit 1 Stopp, ab

€ 250,–, mit easyjet, Tap Portugal.

Klima: Temperaturen Februar–April:

19 bis 21° C, 6 bis 9 Sonnenstunden; auf

der Nordseite und in den Bergen kann

es öfter regnen und nebelig sein.

Sightseeing-Faktor: Tolle Natur,

Hauptstadt Funchal sehenswert.

Schau ins Netz: bikulture.com

freeridemadeira.com

madeira-bergziegen.de

albanoaktiv.com

Info Tourismus: visitportugal.com

6 ANDALUSIEN

SPANIEN

Für MTB: Die englischen Downhill-Stars

wie Steve Peat, Danny Hart etc. flüchten

regelmäßig vor dem englischen Regen

und Nebel zum Trainieren nach Andalusien.

Die Trails sind anspruchsvoll,

oft steinig und felsdurchsetzt; technisch

schwierige Downhills.

Für Rennradler: Andalusien ist die perfekte

Region für Racer. Mitten in der

atemberaubenden Landschaft gibt es

viele Sportrouten für jedes Niveau.

MTB-Karten und GPS: Mountain

Bike Southern Spain – 27 MTB-Routes

Around Malaga, Granada and the Sierra

Nevada, € 25,90.

Verleih: www.bike2malaga.com, www.

biketoursmalaga.com

Anreise: 3 1/4 Stunden Flug ab Wien,

ab 216 € mit Airberlin, Niki etc.

Klima: Temperaturen Februar–April: 18

bis 22° C, 5 bis 7 Sonnenstunden; es regnet

ganz selten.

Sightseeing-Faktor: Alhambra, Sevilla,

Cordoba, Alcazar und viele tolle Orte

mehr – Andalusien hat zu viel zu bieten,

um nur durchzuradeln.

Schau ins Netz:

andalusienradreisen.com

sierracycling.com

http://roostdh.com

thebikeshuttle.com

Infos Tourismus: malagaturismo.com

Sixtus SPORT.

Equipment,

das unter die

Haut geht.

Die Sport-Pflegeserie mit der höchsten

Dosierung an naturreinen ätherischen Ölen.

Wirkt vor, während und nach dem Sport.

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7 FINALE LIGURE

ITALIEN

Für MTB: Gerade in der Off-Season hat

die Region rund um den Ort Finale Ligure

an der ligurischen Riviera besonders

viel Charme. Die Trails sind einmalig in

Europa – mit Klassikern wie dem flowigen

„H-Trail“. Aber das MTB-Revier von

Finale kann mehr als nur Freeride: Hier

finden sich Touren für jeden Geschmack.

MTB Karten und GPS: „Mountainbiken

in Finale Ligure: 20 ausgewählte Touren“.

Mit Roadbooks und GPS-Daten, 8

Freeride-Specials, € 16,99.

Bike-Hotels: alle Infos gesammelt

auf finaleligure-bikeresort.com;

Unterkünfte von Mitgliedern des Finale

Ligure-Bike-Resorts haben sich perfekt

auf Bike-Gäste eingestellt.

Anreise: Flug von Wien (ein Stopp) in

4,5 Stunden nach Genua, ab 175 €, 50

Minuten Autofahrt; oder im Auto ca.

1.000 km in 10 Stunden.

Klima: Temperaturen Februar–April: 12

bis 17° C, 5 bis 6 Sonnenstunden

Sightseeing-Faktor: Die ligurische Küste

und reizvolle Städtchen laden gerade

in der Nebensaison zu Ausflügen ein.

Genua ist immer einen Sidestep wert.

Schau ins Netz: alle Infos auf

finaleligure-bikeresort.com

Info Tourismus:

visitfinaleligure.at/de

bikehotelsfinaleligure.it

BIKE

8 SIZILIEN

ITALIEN

Für MTB: Auf der größten Insel des Mittelmeeres

kann man 365 Tage im Jahr

freeriden. Hier ist ein Pauschalpaket die

sinnigste Variante, um in kurzer Zeit die

besten Trails zu fahren. Die Jungs von

Tri-Ride-MTB haben sich auf Freeriding

spezialisiert und kennen die besten Touren

auf der Insel. Hauptsächlich Enduro-Abfahrten,

aber auch Downhills.

Rennrad: Von flachen Routen im Westen,

Traumtouren im Südosten über die

einsame Hügellandschaft im Inland bis

hin zu alpinen Streckenprofilen im Norden

und Nordosten – das Tourenpotenzial

kennt für Rennradfahrer nur eine

Grenze – die eigene Kondition!

MTB-Karten und GPS: Mountainbiken

auf Sizilien: 20 ausgewählte Touren,

2005, € 16,90

Bike-Hotels: www.italybikehotels.de

Anreise: Flug ab Wien in zwei Stunden,

ab € 160,-; Air Niki, Alitalia

Klima: Temperaturen Februar–April: 16

bis 21° C, 5 bis 8 Sonnenstunden

Sightseeing-Faktor: Vom Vulkan Ätna

bis zu eindrucksvollen Denkmälern und

Bauwerken: Sizilien wird nie langweilig.

Schau ins Netz: www.tri-ridemtb.com

Info Tourismus: italia.it/de/italienentdecken/sizilien.html

sizilien-rad.de (Deutsche Bike Guides

und Radverleih)

9 KORSIKA

FRANKREICH

Für MTB: Korsika ist eine wilde Insel,

die Trails verstecken sich und wollen

entdeckt werden. In der Off-Season

gibt sich Korsika besonders ungeschminkt

und herb. Viele Restaurants

und Hotels sind geschlossen – wo im

Sommer der Bär steppt, findet man

sich nun alleine wieder. Das muss man

mögen, genau wie die meist sehr anspruchsvollen,

oft verblockten Trails des

Nordens. Im sanfteren Süden dagegen

gibt’s mehr Trail-Flow und „getunte“

Abfahrten mit Jumps und Drops.

MTB-Touren: mittel bis schwer; felsig,

steinig, teils sehr technisch.

MTB-Karten und GPS: Bike Guide:

Korsika. 33 MTB-Touren. Höhenprofile.

Karten und GPS-Tracks, 2015, € 19,90

Bike-Verleih Süden: www.tex-racing.com

www.fahrrad-korsika.com

Anreise: Direktflug von Wien nach Calvi

in 1 1/2 Stunden; Fly Niki, Air Berlin

u. a., ab € 250,–

Klima: Temperaturen Februar–April: 14

bis 19° C, 5 bis 7 Sonnenstunden

Sightseeing-Faktor: Eindrucksvolle,

ursprüngliche Städte wie Calvi, Bonicio,

Corte und eine unvergleichliche

Naturlandschaft – Korsika hinterlässt

unvergessliche Eindrücke.

Infos Tourismus:

visit-corsica.com/de

DIE BELIEBTESTE MTB RENNSERIE ÖSTERREICHS

Challenge Termine 2016

24.04. Graz/Stattegg, ST

01.05. St. Veit an der Gölsen, NÖ

07.05. Maria Lankowitz, ST

15.05. Kleinzell, OÖ

18.06. Pöllau, ST

09.07. Bad Goisern, OÖ

21.08. Graz/Stattegg, ST

28.08. Krumbach, NÖ

HAUPTGEWINN

CENTURION

BACKFIRE CARBON 3000.29

Junior Challenge Termine 2016

23.04. Graz/Stattegg, ST

24.04. Graz/Stattegg, ST

08.05. Maria Lankowitz, ST

14.05. Kleinzell, OÖ

19.06. Pöllau, ST

10.07. Bad Goisern, OÖ

14.08. Flachau, S

20.08. Graz/Stattegg, ST

27.08. Vorau, ST

7.-9.10. Challenge Schlussveranstaltung in Obertraun, OÖ

www.centurion-mountainbike-challenge.at

Medienpartner

www.sportaktiv.com


10 KRETA

GRIECHENLAND

Für MTB: Unzählige einsame Trails machen

aus Kreta einen einzigartigen

Mountainbike-Spot. Die griechische Insel

bietet abwechslungsreiche Touren

in den schönsten Gebirgs- und Küstenlandschaften.

Für Rennradler: wundervolle Touren mit

endlos langen Küstenstraßen und herrlichen

Bergetappen, auch mit vielen verschlungenen

Nebenstraßen durch Oliventäler

und Pinienwälder.

MTB-Karten und GPS: „Kreta: Die

schönsten Küsten- und Bergwanderungen.

60 Touren“. Mit GPS-Tracks. (Rother

Wanderführer).

Bike-Verleih: http://olympicbike.com

Anreise: Flug von Wien nach Heraklion,

Flugzeit 2 1/2 Stunden, ab € 110,–

Klima: Temperaturen Februar–April:

15 bis 19° C, 5 bis 8 Sonnenstunden.

Sightseeing-Faktor: Der Palast von

Knossos, die Festung Rethymnon, eindrucksvolle

Ausgrabungen, ursprüngliche

Ortschaften und natürlich die Samaria-Schlucht

– Kreta hat auch abseits

der Bikestrecken viel zu bieten.

Schau ins Netz: martinbike.com

http://olympicbike.com

evergreen-tours.gr; bike-sportreisen.de

crete-cycling.com

Infos Tourismus:

kreta-reise.info

11 ZYPERN

MITTELMEER

Für MTB: Zypern hält für Mountainbiker

einige Überraschungen parat. Seien es

steile Anstiege, technische Abfahrten,

flowige Trails oder gemütliche Küstenwege

– für jeden ist etwas dabei!

Für Rennradler: Ein vorzüglich ausgebautes

Straßennetz (Achtung, auf Zypern

fährt man links!), wenig Verkehr

auf schönen Straßen im Hinterland sowie

einmalige klimatische Bedingungen

im Mittelmeerraum machen Zypern auch

zur idealen Rennrad-Destination und

perfekt für ein frühes Trainingslager.

Bikeverleih: Zypernbike ist exklusiver

Partner von Felt Bicycles – hier gibt es

hochwertige Carbon-Rennräder und

Mountainbikes. Info: zypernbike.de

Bike-Hotels: zypernbike.de ist auch die

erste Adresse bei der Hotelsuche.

Anreise: Flug von Wien in ca. drei Stunden

direkt mit Nike, Air Berlin, Austrian

Airlines, ab ca. € 200,-.

Klima: Zypern zählt zu den klimatisch

gesündesten Regionen der Welt. Temperaturen

Februar–April: 17 bis 23° C,

7 bis 9 Sonnenstunden.

Sightseeing-Faktor: Grandiose römische

Ausgrabungen, wunderbare Klöster,

tolle Strände – Zypern muss man

unbedingt besichtigen.

Schau ins Netz: zypernbike.de

Infos Tourismus: visitcyprus.com

12 ISRAEL

NAHER OSTEN

Für MTB: Israel entwickelt sich – trotz

aller politischen Unruhen im Nahen Osten

– zu einem echten Lieblingsland für

MTB-Biker! Das Negev-Hochland und

der Süden der bergigen Negev-Wüste

gehören zu den schönsten und dramatischsten

Landschaften Israels – hier

warten viele Pisten und Trails, die großteils

auch problemlos zu befahren sind.

Ausdauer aber ist gefragt.

Sicherheit: Ist in diesen Zeiten gerade

im Nahen Osten natürlich stets ein großes

Thema. Aktuell gilt für Israel Stufe 3

– vor einer Reisebuchung ist jedenfalls

das Sicherheitsrisiko mit dem Außenamt

abzuklären.

Bike-Verleih: www.ibike.co.il; www.ofun.co.il

Anreise: Wien Tel Aviv, Direktflüge ca.

3 1/2 Stunden, ab ca. € 200,-, Austrian

Airlines.

Klima: Temperaturen Februar–April: 19

bis 23° C, 7 bis 11 Sonnenstunden.

Sightseeing-Faktor: Einmal abgesehen

von der Sicherheitsfrage – wer

Israel bereist, wird Jerusalem und Co.

kaum links liegen lassen.

Schau ins Netz:

sababike.com, biketour.co.il

geocities.com/jlipman.geo/isrbiketour/

jlguide.htm

Infos Tourismus: bikeisrael.com

abus.com

FACE THE

STORM

ABUS IN-VIZZ ASCENT – DER EINZIGARTIGE

FAHRRADHELM MIT INTEGRIERTEM UND

VOLLVERSENKBAREM VISIER. FÜR SPORTIVE

UND URBANE BIKER.

GERMAN ENGINEERING.

SINCE 1924.


BIKE

EIN RAD

GEHT AUF REISEN

Wer eine der zuvor vorgestellten Winterdestinationen anfliegen will, der will

wahrscheinlich auch das eigene Bike mitnehmen. Am Beispiel des „Evoc Bike Travel

Bag Pro“ zeigen wir euch, wie ihr euer Rad gut geschützt transportieren könnt

– und wie das mit dem Verpacken, den Kosten und dem Handgepäck ausschaut.

1

3

44

SPORTaktiv


2

1 WIE VERSTAUE ICH MEIN RAD? Dafür

gibt es Produkte wie das „Evoc Bike Travel

Bag Pro“ – sozusagen eine Reisetasche,

in der das Bike vor allem im Flugzeug

geschützt transportiert werden

kann. Aber auch für alle, die mit dem

Auto oder Zug verreisen und ihr Rad

mitnehmen wollen, ist es eine ideale,

platzsparende Lösung.

WIE KOMPLIZIERT IST DAS EINPACKEN

DES RADES? „Überhaupt nicht, das ist in

ein paar Minuten erledigt“, verspricht

Florian Pöllmann, „lediglich Lenker, Pedale

und Räder müssen abgebaut werden“.

Alle Einzelteile haben im Bag einen

dafür speziell vorgesehenen Platz,

wo sie unverrückbar und geschützt verstaut

sind.

HAT JEDES BIKE PLATZ? Mountainbikes

und Rennräder passen unabhängig von

der Laufrad- und Rahmengröße ausnahmslos

ins Travel Bag. Zu beachten

ist aber: Mountainbikes kommen einfach

so ins Bag, aber für den Transport

eines Triathlon- oder Rennrades benötigt

man zusätzlich zum Bag den sogenannten

„Road Bike Aluminium Stand“

oder den „Road Bike Adapter“, die

von Evoc als Zubehör angeboten werden.

„Keinen Platz haben allerdings

Trekking räder mit Kotflügel und Gepäckträger

– außer, man macht sich

die Mühe, diese Teile zu demontieren“,

weiß Florian Pöllmann.

WIE GUT IST DAS BIKE IM BAG

GESCHÜTZT? Man weiß ja, dass mit dem

Fluggepäck beim Verladen nicht zimperlich

umgegangen wird. Das Travel

Bag ist aber so konzipiert, dass jedes

Teil fest sitzt und nichts verrutschen

kann. Die Außenhülle ist verstärkt,

das fertig gepackte Gepäcksstück

macht insgesamt einen massiven Eindruck.

Trotzdem weiß Florian Pöllmann:

„100-prozentigen Schutz gibt es nicht.

Das ist allerdings bei allen Bike-Transportsystemen

so. Es müsste beim Verladen

oder Entladen allerdings schon

Unvorhergesehenes passieren. Bei den

üblichen Transportbedingungen erreicht

das Bike auf jeden Fall unbeschadet

sein Reiseziel – was bei meinen

eigenen Reisen bislang immer der

Fall war."

4 WAS IST MIT DEM RESTLICHEN

URLAUBSGEPÄCK? Eine ideale Ergänzung

zum „Bike Travel Bag“ ist auf

Flugreisen das „Evoc Terminal Bag“.

Es besteht aus zwei Teilen: einen 40

Liter-Trolley und einen 20-Liter-Rucksack,

die zusammengezippt, aber auch

getrennt benutzt werden können. Das

Travelbag wird (in einem Stück) in der

Regel von den Fluglinien als Handgepäck

akzeptiert. „Nach dem Einsteigen

im Flieger werden Trolley und Rucksack

geteilt, dann passen beide Teile locker

in die Ablage“, sagt Florian Pöllmann.

Das Travel Bag reicht in Kombination mit

dem Radbag normalerweise für Biker als

Urlaubsgepäck locker aus.

4

FOTOS: Thomas Polzer, bikesports.at, Fischer

2 MUSS MAN EXTRA-GEPÄCKKOSTEN

BEZAHLEN? Das hängt von der Fluglinie

ab. Das gepackte Bag mit Bike ist

so kompakt, dass es (abgesehen von

Billig-Airlines) sogar als normales Fluggepäck

ohne Aufpreis eingecheckt

werden kann, sofern die Gewichtsbeschränkungen

(20 bis 23 kg) eingehalten

werden. Es empfhielt sich aber,

schon im Vorfeld die Transportbestimmungen

zu checken.

3 WAS MACHT MAN MIT HELM, SCHU-

HEN & CO? Neben dem Bike kann das

Bike Travel Bag auch noch einiges an

Gepäck mit aufnehmen, zum Beispiel

eben die sperrigen Teile Schuhe und

Helm.

Der Experte

FLORIAN PÖLLMANN ist Juniorchef

der Bike+Sports Handels

GmbH. in Bad Goisern, Österreich-Importeur

u. a. der Marke

Evoc. Beruflich und privat nimmt

Pöllmann mehrmals jährlich das

eigene Bike auf Flugreisen mit.

KONTAKT:

WEB: bike-sports.at

WAS KOSTET DIESES GEPÄCKSYSTEM?

Das „Evoc Bike Travel Bag Pro“ kostet

€ 550,–, das „Terminal Bag“ (Trolley

mit Rucksack) € 230,–. Das klingt zwar

nach einer größeren Investition – andererseits

kann man nicht nur auf sein

vertrautes Bike im Urlaub zurückgreifen,

sondern sich auch die Leihgebühr

sparen, die sich bei häufigem Verreisen

summiert.

ALLE INFOS:

evocsports.com

Nr. 1; Februar / März 2016

45


BIKE

SAISONSTART

IM SÜDEN

Nach der erfolgreichen „Vier-Tage-Premiere“ im Vorjahr freuen sich

Genuss- wie Wettkampfradler auch heuer wieder auf das abwechslungsreiche

Bike-Opening „Anradeln“ von 7. bis 10. April in Bad Radkersburg.

Früher hinaus in die Natur und

früher das Radeln genießen! Unter

diesem Motto treffen sich

auch heuer wieder die Fahrrad-Fans

von 7. bis 10. April in Bad Radkersburg

an der steirisch-slowenischen Grenze.

Erst im vergangenen Jahr wurde „Anradeln“,

seines Zeichens traditionsreiches

Bike-Opening in Österreichs sonningster

und erlebnisreichster

Radregion, erfolgreich zum Vier-Tage-

Event ausgeweitet, und auch heuer

wartet wieder ein vielseitiges Programm

auf Familien, Genussradler

und Sportskanonen.

So haben ehrgeizige Wettkämpfer

ab 7. April wieder die Chance, beim

gemeinsamen Trainingscamp viele

gute Tipps von Ultracycling- Europameister

Edi Fuchs zu bekommen

(siehe rechts). Unter der Leitung des

Radkersburgers sowie Ex-Triathletin

Sabine Willgosch und Bikefitting-Experten

Andreas Knapp warten vier

aufbauende Touren mit anschließendem

Relaxen in der Parktherme. Für

Material-Cracks gibt es zudem Profi-Tipps

zu den Themen Service sowie

Bikefitting und einen Neuheitentest.

Wer es etwas gemütlicher angehen

will, startet die neue Bikesaison

am Freitag, dem 8. April, mit der

„Anradeln“-Warm-up-Party beim

„Sattel-Fest“ im Zehnerhaus. Hier erwarten

Besucher neben kulinarischen

Köstlichkeiten und Livemusik

die „Bike-Expo“ inklusive spektakulärer

Stuntshow, einer Ausstellung historischer

Fahrräder und Modenschau.

GEMEINSAM RADELN

Am Samstag steht das eigentliche

„Anradeln“ am Programm. Ab 11:30

Uhr treffen sich am Bad Radkersburger

Hauptplatz über 1.000 Radsportbegeisterte

mit Mountainbikes,

Rennrädern, E-Bikes oder Dreirädern

– jede(r) ist herzlich willkommen und

FOTOS: Anradeln Bad Radkersburg, kk

46

SPORTaktiv


Im April treffen

sich wieder

Mountain biker,

Renn- und Tourenradler

zum

lockeren Saisonstart

im

süd steirischen

Bad Radkersburg.

Eines der

Highlights: das

Rennrad-Camp

mit Ultra-Europameister

Edi

Fuchs (re. u.).

Entspannungstage

Frühling

Zeitraum: 1. April bis 31. Mai 2016

Inkludiert sind:

• 4 Tage/3 Nächte mit Frühstück

• 2 Tage Eintritt in die Parktherme oder

tägl. Benutzung der hoteleigenen

Badelandschaft und Sauna

• 1 Entspannungsmassage mit Holundersamenöl

(25 Min.)

• Bärlauchnudeln zum Mitnehmen

PREIS: ab € 229,– im Vier-Sterne-Hotel;

ab € 139,80 im Privatzimmer

Buschenschank Radeln

Zeitraum: 1. April bis 31. Oktober 2016

Inkludiert sind:

• 4 Tage/3 Nächte mit Frühstück

• 1 Abendeintritt in die Parktherme

• 1 Radkarte

• 1 Jause im Buschenschank

PREIS: ab € 196,– im Vier-Sterne-Hotel;

ab € 89,40 im Privatzimmer

für jeden gibt es die passende Tour,

um genussvoll in die Frühjahrssaison

zu starten. Zudem erhalten alle Teilnehmer

ein Präsent und eine 3-Stunden-Karte

für die Parktherme.

Zu Ende geht dieses tolle Radwochenende

dann beim „Ausradeln“ mit

drei spannenden Touren durch die Genuss-Region

(siehe rechts), danach

trifft man sich bei heimischen Spezialitäten

zum geselligen Ausklang.

AB IN DEN SÜDEN

Für alle, die an diesem (verlängerten)

Bike-Wochenende verhindert sind,

lohnt sich ein Besuch der Thermenregion

Bad Radkersburg zu einem anderen

Zeitpunkt trotzdem, finden Hobbyradler

hier im Grenzland doch die

ganze Radsaison über ein spannendes

Betätigungsfeld zwischen grünen

Weinbergen, bissigen Hügeln und romantischen

Auen zum Genießen.

Anradeln 2016 in

Bad Radkersburg

Rad-Opening in der Steiermark

PROGRAMM:

Fr., 8. April: „Sattel-Fest“

Warm-up-Party mit Modenschau,

regionaler Kulinarik, Live-Musik und

Bike-Expo im Zehnerhaus.

Sa., 9. April: „Anradeln“

„Panorama-Tour“ mit Edi Fuchs (75 km),

„Genuss-Tour“ (50 km), Familien-Tour“

(15 km), „Mountainbike-Tour“ und „Altstadtrundfahrt“

(8 km)

So., 10. April: „Ausradeln“

Genuss-Regions-Tour (20 km), Aktiv-Tour

(35 km) und Sport-Tour mit Edi Fuchs (60

km) ab 9:00 Uhr.

ALLE INFOS:

Gästeinfo TVB Region Bad Radkersburg

Tel.: 0 34 76/25 45

E-Mail: info@badradkersburg.at

badradkersburg.at/

anradeln.html

#anradeln2016

Rennradcamp

mit Edi Fuchs

Trainieren mit Ultracycling-

Europameister Edi Fuchs

Termin: Do., 7. April bis So., 10. April

Inkludiert sind:

• 4 Tage/3 Nächte mit Frühstück im

SPORTaktiv-Hotel Garni Toscanina

• täglich geführte Rennradtouren in

zwei Leistungsgruppen mit Edi Fuchs

(Bild oben) und Guides

• sportspezifisches Lunch-Paket und

reichhaltiges Abendbuffet

• Tipps fürs Bikefitting und tägliches

Mechaniker-Service

• Materialtest von Carbon-Laufrädern

• Regeneration in der Parktherme an

allen 4 Tagen

PREIS: ab € 375,– im DZ inkl. HP;

ab € 435,– im EZ inkl. HP

Info und Buchung: Gästeinfo

Bad Radkersburg, Tel.: 0 34 76/25 45

E-Mail: info@badradkersburg.at

badradkersburg.at

Nr. 1; Februar / März 2015

47


BIKE

FRÜHE TOUR FÜR

STARKE WADELN

UND WAS MACHEN DIE, die nicht zum „Sonnenradeln“ wegfliegen?

Die sitzen das eben aus, bis es bei uns mit Ausfahren klappt. Zum „Zeitverkürzen“

haben unsere „2 auf Tour“ gleich einen heißen Tipp für die

erste Mehrtagesfahrt: am Drautalradweg durch drei Länder.

Der Drautalradweg (auch

Drauradweg genannt) ist ja

ein bisschen mystisch angehaucht.

Ist er nun gut ausgebaut?

Ein rundum gemütlicher Flussradweg

oder zwischendurch doch

schwierig zu fahren? Was braucht es

an Material, an Verpflegung?

Wir können das alles hier aufklären,

dafür haben wir ja diese Tour im

letzten Frühjahr getestet. Aber alles

schön der Reihe nach – nur noch soviel

vorweg: Einfach ist er nicht, der

Drau(tal)radweg, vor allem, wenn

man lange Etappen plant und den

ganzen Radweg von Toblach bis Marburg

befährt. Und trotzdem: Diese

Tour ist nur zu empfehlen! Ein Abenteuer,

für das man bloß nicht das beste

Rad nimmt, sondern das richtige ...

Los geht es für uns mit dem Zug

aus Graz, wir fahren bis Toblach, wo

uns nicht gerade einladendes Wetter

empfängt. Da die erste Etappe aber

nur bis Lienz geplant ist (knapp 50

km), sind wir zuversichtlich. Auch beruhigend:

Die Strecke führt entlang

der Eisenbahn – man kann also „umsteigen“,

sollte der Himmel alle

Schleusen öffnen!

Der Teil zwischen Toblach und

Lienz ist übrigens der älteste des Radweges

(R1 heißt er offiziell), was be-

FOTOS: Erika König & Christian Felner

TEXT: Erika König & Christian Felner

48

SPORTaktiv


deutet, dass er am besten ausgebaut

ist. In leichtem Gefälle geht es neben

Drau und Bahn dahin – hier fühlen

sich sicher auch Familien wohl.

Asphaltuntergrund sorgt zudem dafür,

dass das abendliche Radputzen

ganz kurz gehalten werden kann.

SAUBER BIS NACH VILLACH

Für Tag 2 nehmen wir uns die 118 km

bis Villach vor, also geht es zeitig los.

Der erste Teil der Etappe führt direkt

am Fluss entlang aus Lienz hinaus

und am linken Drauufer weiter. Die

Beschilderung lässt keine Zweifel aufkommen,

ab nun muss man allerdings

auch mit großen Anteilen Kies- bzw.

Schotterwegen rechnen. Bei Schlechtwetter

darf man sich daher auf ordentliche

Schlammpackungen einstellen

– bei Sonnenschein geht’s aber sauber

dahin.

Osttirol und die Dolomiten sind

bald (imposante) Geschichte und in

Nikolsdorf wechselt der Weg auf das

rechte Ufer und hinein in schöne

Waldabschnitte. Weiter geht’s bis

zum nächsten großen Stopp: Oberdrauburg.

Von dort schlängelt sich der

Radweg über Forststraßen und durch

Wälder in malerischer Landschaft bis

Greifenburg. Vorbei an Renaissancebauten

und Teurnia, einer römischen

Ausgrabung, führt der nächste Abschnitt

auf knapp 38 km entlang der

Drau bis ins Zwischenziel Spittal (mit

Stopp beim Schloss Porcia) – der letzte

Tagesabschnitt bis Villach kann mit

wunderbarer Landschaft und kleinen

Highlights wie dem Museum Carantana,

der frühchristlichen Kirche bei

Molzbichl und schließlich den warmen

Quellen von Villach aufwarten.

Der Radweg ist hier wirklich gut

ausgebaut und beschildert. Außerdem

verläuft er meist direkt am Flussufer

und ist daher steigungsfrei.

Wir übernachten mitten in Villach

und genießen noch das schon

südliche Flair der Stadt. Eine ordentliche

Stärkung, bevor es tags darauf auf

den abwechslungsreichen dritten Abschnitt

von Villach nach Lavamünd

geht, ist jedenfalls zu empfehlen.

ES GEHT RAUF UND RUNTER

Tag 3 bedeutet wieder über 100 km –

am Ende werden es nochmals genau

118 km. Jetzt geht es in die Reichweite

ON TOUR

SERIE

Die 2 auf Tour

ERIKA KÖNIG und CHRISTIAN FELNER

sind begeisterte Freizeit biker, radeln

gemeinsam von Wien und Graz aus im

Jahr ca. 6.000 km – und lassen hier die

SPORT aktiv-Leser in ihrem „Radtagebuch“

mitlesen.

INFO/KONTAKT:

Erika König und Christian Felner;

E-Mail: erika_koenig@a1.net

der großen Kärntner Seen – je nach

Lust, Laune und Kraft können durchaus

Abstecher zum Wörthersee oder

Faaker See eingebaut werden. Wer lieber

in der Geschichte stöbert: Bei Rosegg

wären hallstattzeitliche Gräber zu

besichtigen!

Der Radweg führt nun meist auf

Dammwegen durch das Rosental, wo

Felsen, Burgen und Seen für (optische)

Abwechslung sorgen. Ab Ferlach

führt der Drautalradweg dann etwas

weiter vom Ufer weg, da waldreiche

Hänge steil zur Drau abfallen. Auch

ein paar Höhenmeter sind dabei zu

überwinden und (durchwegs

verkehrs arme) Straßen zu passieren.

Highlights auf dieser Strecke sind

die Jauntalbrücke (wem sagt Bungee-Jumping

was?) und die Hängebrücke

St. Luzia. Nicht ganz Schwindelfreien

kann es beim Drüberradeln

schon ein bisschen mulmig werden!

Drau(tal)radweg

von Toblach (I) bis Marburg (bzw.

Graz) in 4 (bzw. 5) Tagesetappen; gesamt

370 km (bzw. 440 km)

TAGESTOUREN zwischen 50 und 120 km

BESTE REISEZEIT: Frühjahr bis Herbst

ANREISE: per Zug ab Graz bis Toblach

BIKELINEFÜHRER: „Drautalradweg“ und

Radkarten vor Ort

AUSSTIEG IN LAVAMÜND

Erstes Urteil: Der Drautalradweg in

Italien und Kärnten ist auch für Familien

mit Kindern geeignet – die Etappen

können auch kurz gestaltet werden

(etwa 40 bis 50 Tageskilometer)

und es warten jede Menge Attraktionen

– die Kärntner Seen, Ausgrabungen,

Tierpark Rosegg, Naturerlebnisdorf

Rosental, Büchsenmacher- und

Jagdmuseum in Ferlach, das Tipiland

mit der Schiffsanlegestelle „Arche

Noah“ und vieles mehr. Fad wird es

auch den Kids sicher nicht auf dieser

Tour. Für die meisten Drautalradler

ist jedenfalls in Lavamünd Schluss –

von dort fährt man dann noch 10 km

am R10 bis St. Paul, von wo der Zug retour

nach Klagenfurt führt.

IN SLOWENIEN WIRD’S HOLPRIG

Wir nehmen aber schon noch den slowenischen

Teil unter die Räder – und

der ist dann auf seinen 80 km bis Marburg

durchaus „pfeffrig“: Die Straßen

sind bröckeliger Asphalt, die Steigungen

bis 18% (es gibt deren viele!) und

die Beschilderung „gewöhnungsbedürftig“.

Man fährt auch nicht auf einem

Radweg, sondern auf (verkehrsarmen)

Straßen, weg von der Drau.

Erst vor Marburg geht’s dann wieder

an den Fluss.

Hier in der Draustadt endet offiziell

der Drauradweg – man kann ihn

aber auch noch weiter bis Ptuj fahren.

Wir beschließen jedoch, in Marburg

zu übernachten und tags darauf direkt

die 70 km retour nach Graz zu radeln.

Da gibt es ab Marburg zwei Möglichkeiten,

um zur Grenze nach

Spielfeld zu gelangen: Wer über die

alte Bundesstraße fahren will, muss

über den großen Kreisverkehr und

dort die zweite Ausfahrt nehmen!

Wer in Marburg aber dem ersten

Schild nach „Avstrija“ folgt, kommt –

wie wir es machen –über die Weinberge

(inklusive Kletterpartie) nach

Spielfeld. Dort fädeln wir uns auf den

Murradweg ein und cruisen heim

nach Graz. 150 Tageskilometer.

Bleibt noch die Schlussbilanz:

Der Drautalradweg ist eine wunderschöne

Radtour, für die man aber doch

die erste längere Schönwetterperiode

im Frühjahr abwarten sollte. Und

zum Saisonstart vielleicht doch schon

bei Lavamünd aussteigt ...

Nr. 1; Februar / März 2016

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FLYER, SPORTaktiv UND DAS NARZISSENHOTEL BAD AUSSEE

20 SPORTaktiv-Leser/-innen werden

mit uns im Mai durch die wildromantische

Landschaft um den

Loser im Ausseerland Salzkammergut

radeln. Das Narzissen hotel

Bad Aussee, Flyer und weitere

Sponsoren machen es möglich.

MIT DEM

E-MOUNTAINBIKE

IN DIE BERGE

Das Ausseerland-Salzkammergut ist die fantastische Kulisse für das erste SPORTaktiv-

E-Bike-Camp von 19.–22. Mai 2016: 20 Leser/-innen können gemeinsam mit Bikeguides

in die Welt der Flyer E-Mountainbikes eintauchen – und die Bikestrecken rund um unsere

Top-Unterkunft, das Vier-Sterne-Narzissenhotel Bad Aussee erkunden.

Einst belächelt, weisen E-Mountainbikes

heute enorme Zuwachsraten

auf. Auch „g’standene“

Biker fragen sich mittlerweile,

wie sich wohl das Geländeradeln mit

einem Pedelec anfühlt.

Der durchaus stolze Preis dieser

Räder spricht freilich nicht gerade

dafür, sich so ein Gefährt einfach so

„aufs Geratewohl“ zuzulegen. Die

weit bessere Variante ist es, einmal

ein paar Tage lang mit einem Leihbike

auf Tour zu gehen.

Genau das ermöglichen wir 20 Leserinnen

und Lesern auf unserem

neuen, 2016 in dieser Form erstmals

durchgeführten E-Bike-Camp, das

von 19.–22. Mai über die Bühne geht.

DAS ERWARTET DICH IM CAMP

Die Zutaten für dieses viertägige

Camp sind jedenfalls vom Feinsten:

• Gefahren wird auf hochwertigen

„E-MTBs Uproc3“ der Schweizer

E-Bike-Schmiede Flyer.

• Ausgangsbasis für die Touren ist das

neue, mitten in der Natur gelegene

Narzissenhotel Bad Aussee.

• Die Touren führen gemeinsam mit

Guides des Hotels auf Mountainbikestrecken

in die wunderschöne Umgebung

des Ausseerland-Salzkammerguts

– z. B. auf die Viehbergalm oder

den Loser.

• Highlight ist die Premierenbefahrung

der neuen E-MTB-Strecke der

Salzkammergut Trophy 2016. Übrigens,

auch das ist ein Indiz des E-MTB-

Booms, wenn Österreichs Mountainbike-Topevent

erstmals auch eine

E-Bike-Klasse ausschreibt.

• Zum Relaxen nach der Tour geht es

direkt ins Narzissenbad, das an das

Hotel angeschlossen ist.

Ein Hinweis noch zur Camp-Zielgruppe:

Der technische und konditionelle

Anspruch ans E-Mountainbiken

sollte nicht unterschätzt werden. Andererseits

soll aber das stressfreie, gemeinsame

Biken in einer netten Gruppe

absolut im Vordergrund stehen.

Wer sich angesprochen fühlt – rechts

im Kasten stehen alle Details zum

Camp und zur Anmeldung. Die

Schnellsten 20 kommen zum Zug!

FOTOS: Steieramrk Tourimus/Loser/Bigshot.at, Narzissenhotel, Hersteller


LADEN EIN:

E-Moutainbike Camp 2016

Termin: 19. bis 22. Mai 2016

DER SPEZIALPREIS FÜR

DAS EXKLUSIVE CAMP: € 378,–

IM PREIS SIND INKLUDIERT:

• 3 Nächte mit Halbpension im Narzissenhotel

Bad Aussee

• 3 geführte Touren im Ausseerland-Salzkammergut

mit Bike Guides des Narzissenhotels

sowie Betreuung durch SPORTaktiv

• Lunch-Paket

• Erstbefahrung der neuen E-MTB Strecke

der Salzkammergut Trophy 2016

• Relaxen im Narzissenbad Bad Aussee

UNSER „STÜTZPUNKT“ IST DAS

NARZISSENHOTEL**** BAD AUSSEE

Das neue Tophotel gehört zur Familie der

SPORTaktiv-Hotels und liegt mitten in der

Bergwelt von Bad Aussee. Hotelgäste können

das angeschlossene Narzissenbad uneingeschränkt

nutzen.

DIE AUSSTATTUNG:

DAS BEKOMMST DU GESCHENKT:

• 1 ABUS-Spiralkabelschloss

• Gonso-Biketrikot und -Socken

SPORTaktiv-Camp-Versicherung

der NÜRNBERGER für drei Tage

• CHIBA-BioXCell-Tour MTB-Handschuhe

• 1 Dose Panaceo Sport

DAS

ANGEBOT:

Vier Tage/drei Nächte

mit exklusiven

Geschenken und

Leih-Bike von Flyer

gibt es um

€ 378,–

INFOS UND BUCHUNG:

Narzissenhotel****

Pötschenstr. 172

A-8990 Bad Aussee / Reitern

Tel. 0 36 22/553 00-200

E-Mail: info@narzissenhotel.at

Web: narzissenhotel.at

Alle Infos: www.sportaktiv.com

DAS BEKOMMST DU AUF LEIHBASIS:

EIN E-MOUNTAINBIKE FLYER UPROC3


BIKE

FIT FÜR

DEN SATTEL

KONDITION IST NICHT ALLES: Um im Frühjahr topfit in die neue Saison

zu starten, müssen Hobbyradler schon jetzt an einer starken Muskulatur

arbeiten. Die Lösung ist einfach: Mario Nerad von VIBES FITNESS®- Graz

hat hier fünf Übungen für ein effektives Krafttraining zusammengestellt.

WICHTIG: UM EINE SPÜRBARE KRÄFTIGUNG

ZU ERZIELEN, SOLLTE DIESES FIT-PROGRAMM

SECHS WOCHEN UND ZUMINDEST ZWEIMAL

PRO WOCHE DURCHGEFÜHRT WERDEN.

PLANK ALTERNATIV LEG LIFT:

Der Plank ist eine sehr beliebte, aber leider auch etwas langweilige

Übung. Deswegen fügen wir eine kleine Bewegung hinzu.

AUSFÜHRUNG: Begib dich in einen Unterarm-Stütz, der Rücken

bleibt gerade, der Körper wird angespannt. Hebe nun abwechselnd

einen Fuß mit gestrecktem Bein ein paar Zentimeter vom

Boden weg, ohne die Körperspannung zu vernachlässigen.

UMFANG: 3 Sätze á 15-20 Wiederholungen pro Bein.

PAUSE SQUAT: Damit wird fast die gesamte

Beinmuskulatur trainiert und gleichzeitig

durch eine korrekte Ausführung die

Rumpfmuskulatur stabilisierend mit eingebunden.

AUSFÜHRUNG: Schulterbreiter Stand,

Füße leicht nach außen gedreht. Die Beine

beugen, bis die Oberschenkel parallel

zum Boden stehen. Dabei das Gewicht

auf die gesamte Fußfläche gleichmäßig

verteilen, die Knie eher nach außen drücken

und einen geraden Rücken über die

gesamte Bewegung halten. Startposition

ist in der Beuge: Diese Position 1 bis 2

Sek. halten, in einer Bewegung aufstehen

und gleich wieder die Beine beugen und

diese Position wieder 1 bis 2 Sek. halten.

Je länger, desto besser. Wenn die untere

Position nicht eingenommen werden

kann: Mit Hilfe einiger Bücher die Ferse

leicht erhöhen, um die Mobilität des

Sprunggelenks etwas auszutricksen.

UMFANG: 3 Sätze á 12-14 Wdh.

REGULAR PUSHUP (unten): Der Liegestütz

ist eine der besten Übungen, um viele Muskeln

gleichzeitig zu kräftigen. Er dient auch

zur Sturzprävention und fürs Rumpftraining.

Es gibt unzählige Variationen – hier gilt es

aber, den ganz normalen Push-up zu meistern.

AUSFÜHRUNG: Beine gestreckt, Hände flach

auf dem Boden, Finger zeigen nach vorne

und der Blick geht zu den Fingern. Gesäß,

Oberschenkel, Bauch fest anspannen und

die Arme beugen. Den Körper in kompletter

Spannung knapp über den Boden absenken.

Ellbogen zeigen nach hinten und sind

eng am Körper. Beim Ausatmen die Arme

wieder strecken und den Körper unter Spannung

wieder in die Ausgangsposition bringen.

Alternativ kann man auch abknien, um

den Hebel zu verringern. Wichtig ist aber

stets, dass Knie, Hüfte und Schulter auf einer

Linie bleiben.

UMFANG: 3 Sätze á 10-14 Wdh.

52

SPORTaktiv


SLIDING LEG CURL: So stärkst du deine Bein- Bizeps

und gleichzeitig praktisch deine gesamte

Körperrückseite. Das garantiert dir einen „runden

Tritt“. Was du benötigst, ist ein glatter Boden

und ein kleines Handtuch.

AUSFÜHRUNG: Das Handtuch zusammengefaltet

unter die Fersen legen, dann begibst du

dich in Rückenlage. Grundspannung erzeugen,

Becken leicht anheben und Beine leicht beugen.

Nun die Fersen langsam zum Gesäß ziehen

und gleichzeitig das Becken heben. Danach die

Fersen wieder langsam zurück zum Ausgangspunkt.

Kniegelenk, Hüftgelenk und Schultergelenk

sollten während der gesamten Übungsausführung

in einer Linie bleiben.

UMFANG: 3 Sätze a 12-14Wdh.

FOTOS: Thomas Polzer; Partner: vibes-fitness.at

SINGLE LEG LOWERING: Egal, ob man mit beiden Beinen

in der Luft startet und ein Bein absenkt, oder ob

die Beine erst am Boden ausgestreckt sind und eines

gehoben wird – in beiden Fällen werden wieder Hüftbeuger

und die unteren Bauchmuskeln gefordert.

AUSFÜHRUNG: Das kontrollierte Heben bzw. Senken

nicht mit Schwung, sondern bewusst langsam ausführen.

Die Lendenwirbelsäule dabei nicht in den Boden

drücken, sondern über die gesamte Bewegungsausführung

die natürliche Rückenkrümmung halten. Die

seitlichen Arme sorgen, wenn nötig, für Balance.

UMFANG: 3 Sätze à 12-14 Wdh. pro Bein.

RADTEAM

Schilcherland

RADMARATHON

lannach

SO, 29. Mai 2016

Achtung!

FrühbucherbOnuS

Strecke B: 76,08 km/~1.197 Hm „Edi Fuchs CLASSIC“

(ab 16 Jahren) MIT Chip-Zeitnehmung

zusätzlich Consul-Cup-Wertung

Strecke C: 152,16 km/~2.394 Hm „Edi Fuchs EXTREME“

(ab 18 Jahren) MIT Chip-Zeitnehmung

NEU 2016: MANNSCHAFTSwERTUNg für Vereine, Firmen oder Freunde

4 Radfahrer bilden ein Team, wobei die 3 Schnellsten offiziell gewertet

werden! Das Team kann sich beliebig zusammensetzen (m, w, mixed).

Jedes Teammitglied wird automatisch auch als Einzelstarter gewertet!

gANzTägIgE BIKE-EXPO

Anmeldung und Infos: www.radteamlannach.at

Nr. 1; Februar / März 2016

53


BIKE

KÄRNTENS GRENZENLOSE

MOUNTAINBIKE-ARENA

Im Südwesten Kärntens, in den beiden Urlaubsdestinationen Nassfeld-Pressegger See

und Naturpark Weissensee, fahren Mountainbiker auf 950 Kilometern Wegen ab.

Die Berge, zwei Seen, viel Sonne

und die Möglichkeit, einfach

ins Nachbarland hinüberzuwechseln:

Ist der Schnee geschmolzen,

dann sind die Kärntner Urlaubsdestinationen

Nassfeld-Pressegger See und

Naturpark Weissensee Topdestinationen

für Mountainbiker. Gleichzeitig

haben beide – trotz gemeinsamen 950

Kilometern Bikestrecken – noch so etwas

wie Geheimtipp-Charakter.

RÜBER NACH „BELLA ITALIA“

Im Winter gehört das Nassfeld zu den

besten Skigebieten Österreichs – nach

Ende der Wintersaison tut sich dort

eine Mountainbike-Arena mit 800 km

Bikewegen auf. Ein besonderer Reiz

ist die Nähe zu Italien und zu Slowenien

– grenzüberschreitende Touren zu

den Nachbarn sind sozusagen eine

„lokale Spezialität“.

Eine Toptour für Geübte führt

über den „Malurch“ auf historischen

Pfaden ins italienische Pontebba, wo

Pizza und Cappuccino warten. Den

Ausgangspunkt auf der Madritschen

erreicht man per Bergbahn. Dort

heißt es „Sattel absenken“ – es geht zunächst

auf herrlichen Trails abwärts.

Ist der Fuß des Malurch erreicht, ist

Muskelkraft gefragt. Der Weg führt

nun über abwechslungsreiche, teils

verwinkelte Pfade, ab und zu ist das

Bike sogar zu schultern. Für die Mühe

wird man mit einer herrlichen Bergwelt

und Traumausblicken belohnt.

Tipp: Es lohnt sich, für diese Tour einen

heimischen Guide zu engagieren.

Insgesamt gilt für Biker in der Region

Nassfeld-Pressegger See: Für alle

Kontakt und Buchung

INFO & SERVICECENTER

NASSFELD-PRESSEGGER SEE

Tel. 0 42 82/82 41

info@nassfeld.at, nassfeld.at

WEISSENSEE INFORMATION

Tel. 0 47 13/22 20

info@weissensee.com

weissensee.com

Könner- und Konditionsstufen gibt es

ideale Wege. Wer es am liebsten

downhill mag, für den ist der Lift &

Bike Giro erste Wahl: Rauf mit der Kabinenbahn

Millennium-Express,

dann warten 11,7 Bergab-Kilometer.

MITTEN REIN INS NATURIDYLL

Eine andere, aber nicht minder reizvolle

Charakteristik für Biker weist

die Nachbarregion am Weissensee

auf. Vom Seeufer weg führen 11 Bikestrecken

mit 150 km Gesamtlänge in

die Bergidylle. Der See gilt als reinster

Badesee Österreichs, die ganze Region

ist Naturpark. Trotzdem kommen

nicht nur „naturverliebte“, sondern

auch technikorientierte Biker, die auf

anspruchsvolle Trails abfahren, voll

auf ihre Kosten.

In dieser Region findet 2016 wieder

das SPORTaktiv-Mountain bike-

Camp statt – alles Wissenswerte

übers Camp und noch einiges über die

Vorzüge der Bikeregion liest du gleich

hier auf der rechten Seite!

FOTOS: © nassfeld.at / © weissensee.com

54

SPORTaktiv


SPORTaktiv UND NATURPARK WEISSENSEE LADEN EIN:

KOMM IN UNSER

MOUNTAINBIKE-CAMP

Am Ufer des Weissensees starten 150 km feinste Mountainbikestrecken. Gemeinsam mit

25 Leserinnen und Lesern nehmen wir auch 2016 wieder die besten davon unter die Räder.

SPORTaktiv-MTB-Camps 2016

Termin 1: 13. bis 16. Mai

Termin 2: 26. bis 29. Mai

in Weissensee/Kärnten

PROGRAMM:

• 3 geführte MTB-Tagestouren rund um den Weissensee

• 3- bis 5-stündige Ausfahrten in drei Leistungsgruppen

• Fahrtechniktraining mit Profiguides

ZIELGRUPPE: begeisterte Mountainbiker

aller Leistungsgruppen

TEILNEHMER: maximal 25

DAS

ANGEBOT:

3 Übernachtungen mit

Halbpension, 3 geführte

MTB-Touren und Testmöglichkeit

von BMCund

Scott-Bikes um

€ 255,–

Ein traumhafter Seeblick, wie er am Bild zu sehen

ist, tut sich beim Biken rund um den

Weissensee an unzähligen Stellen auf. Doch

das ist nicht der einzige gute Grund, am reinsten

Badesee Kärntens an der Neuauflage unseres erfolgreichen

Mountainbike-Camps teilzunehmen.

Von unserem Quartier aus, dem auf Mountainbiker

spezialisierten Arlbergerhof, direkt am See

gelegen, geht es mit Profiguides und in drei Leistungsgruppen

gleich in die Berge. Chefguide ist

Marco Hösel, seines Zeichens mehrfacher Mountainbike

Trial-Weltmeister. Drei volle Fahrtage

lang können wir die 150 km Bikestrecken der Region

auskosten. Ein Highlight ist der technisch anspruchsvolle

Singletrail der Naggler Alm, wo sich

die Teilnehmer unter Aufsicht des Guides auch den

Feinschliff in Sachen Fahrtechnik holen.

Alle Details zu unserem Camp sowie zur Buchung

stehen im Kasten rechts. Mehr Infos zum Bikerevier

Weissensee findet ihr auf weissensee.com.

Bleibt noch, wie immer bei unseren Camps, der

Hinweis: Lieber früh genug buchen – es sind nur 25

Plätze zu vergeben!

DER SPEZIALPREIS FÜR DAS EXKLUSIVE PACKAGE:

€ 255,–

Aufpreis für Einzelzimmer € 30,–, Ortstaxe € 3,30 pro

Tag. Es gelten die allg. Geschäftsbedingungen für die

Hotellerie (AGBH 2006)

IM PREIS INKLUDIERT:

• 3 Nächte mit Halbpension im Doppelzimmer

inkl. Vital-Frühstücksbuffet, 4-gängigem

Vitalmenü und Saunalandschaft im Vitalhotel

Arlbergerhof (arlbergerhof.at)

• Begleitung und Betreuung durch

professionelle MTB-Guides

• Trailkurs auf neu gebautem, 3,5 km langem Naturtrail

• 1 Dose PANACEO-Nahrungsergänzung

im Wert von € 39,90

SPORTaktiv-Camp-Versicherung der Nürnberger

für drei Tage

• Testmöglichkeit von aktuellen BMC- und Scott-

Mountainbikes

• Termin 1: Überraschungs-Live-Konzert im Hotel

BUCHUNG mit Stichwort „SPORTaktiv MTB-Camp“:

Hotel Arlbergerhof, Tel. 0 47 13/22 80

E-Mail: info@arlbergerhof.at

DAS BEKOMMST DU GESCHENKT:

DAS HOTEL:

Der Arlbergerhof

am Weissensee ist

auf Bikegäste

spezialisiert.

Im Preis inkludiert: Eine Dose Nahrungsergänzung von

Panaceo, sowie ein Sixtus Sport-Paket, bestehend aus

Start Balsam, Gesäßcreme und Duschgel.

55


BIKE

BUSINESS-PORTRAIT

SERIE

ALLES UNTER

EINEM DACH

Aus einer alten Lkw-Plane entstand eine Fahrradtasche – und ein Unternehmen, das

mit seinen langlebigen Produkten erfolgreich gegen den Strom schwimmt. Diesmal in

unserem „Business-Porträt“: Ortlieb, deutscher Spezialist für Bike-Gepäck systeme.

Fahrradtasche ist gleich Fahrradtasche?

Mitnichten. Radreisende,

die schon einmal zum

falschen Gepäcksystem gegriffen

haben, wissen es. Von fummeliger

und wackeliger Befestigung bis hin

zum „Supergau“, wenn Wasser eindringt

– solche Schwächen nerven

und trüben die Urlaubsfreude.

Dem jungen Hartmut Ortlieb ist

es 1981 auf einer England-Radreise so

ergangen. Mit der Konsequenz, dass

SIE RÜSTEN UNS AUS, SIE ZIEHEN UNS AN,

SIE ERFINDEN STÄNDIG NEUES, UM UNSEREN

SPASS AM SPORT ZU ERHÖHEN. DIE SPORTAR-

TIKELINDUSTRIE, DER SPORTHANDEL UND DIE

VERANSTALTER SIND DIE REQUISITEURE HINTER

DER BÜHNE DER WELTWEITEN SPORTSHOW.

WIR HOLEN SIE HIER VOR DEN VORHANG.

der damals 22-Jährige sich aus einer alten

Lkw-Plane seine eigene, wasserdichte

Fahrradtasche nähte. Und mit

dieser Tasche die Erfolgsgeschichte

von „Ortlieb“ einleitete – ein Name,

der in den knapp 34 Jahren seit Unternehmensgründung

1982 zum Synonym

für hochwertige, wasserdichte

Fahrrad-Gepäcksysteme gereift ist.

„Waterproof“ steht als Qualitätsversprechen

sogar im Firmenlogo.

VIEL MEHR ALS NUR DICHT

Was eine hochwertige Radtasche alles

können sollte, zählt Rolf Kathrein-Lehmann,

Leiter der Abteilung

Produktmanagement bei Ortlieb, auf:

• „Die Tasche sollte leicht und schnell

am Rad befestigt und abgenommen

werden können, das Befestigungssystem

leicht zu montieren sein;

• sie ist wasser- und staubdicht und

der Verschluss einfach zu bedienen;

• das System ist mit verschiedensten

Gepäckträgern kompatibel;

• das Gewebe lässt sich reparieren,

Halterungskomponenten sind austauschbar;

• die Tasche verfügt über einen Tragegriff

und einen Schultergurt, oder

lässt sich mit einem Adapter als

Rucksack tragen.“

100 PROZENT MADE IN GERMANY

Um den eigenen Qualitätsansprüchen

gerecht zu werden, gilt bei Ortlieb bis

heute das Motto: „Alles unter einem

Dach.“ Alle geschweißten Produkte –

FOTOS: Ortlieb

56

SPORTaktiv


2016 umfasst das gesamte Sortiment

über 500 Produkte – wird ausschließlich

am Firmensitz in Heilsbronn

entwickelt, designt, gefertigt und

vertrieben. „Neue Produkte werden

außerdem vor Markteinführung im

Alltagsbetrieb getestet, bestehende

Produkte beständig auf die Probe gestellt

und bei Bedarf verbessert“, betont

Rolf Kathrein-Lehmann.

Erst kürzlich hat eine Studie der

Gruppe der Trekkingradler das höchste

Wachstumspotenzial am europäischen

Bikemarkt (Quelle „the

ALPS2015) prophezeit. Klar, dass das

die Ortlieb-Führung gerne hört. Aber

neben der ursprünglichen Kernzielgruppe

der Radreisenden hat sich bei

Ortlieb auch eine andere, wichtige

Kundenschicht gebildet: jene, die unter

dem Stichwort „Urbane Mobilität“

zusammengefasst werden kann. „Alltags-

und Stadtradler, Studenten,

Pendler. Für diese Zielgruppe gibt es

bei uns ein großes Sortiment an Akten-

und Einkaufs taschen bis hin zu

Rucksäcken und Reisetaschen“, erzählt

der Produktmanager. Auch viele

Fahrradkuriere – also jene Radler, die

jeder Witterung trotzen und die ihr

Transportgut unbedingt trocken ans

Ziel bringen müssen – schwören auf

die Marke Ortlieb.

NACHHALTIG UND REGIONAL

Ein nicht zu unterschätzender Effekt

des „Alles unter einem Dach“-Prinzips

ist die Nachhaltigkeit. „90 Prozent aller

Prozesse sind ‚inhouse‘ bei Ortlieb

in Heilsbronn angesiedelt, was auch

garantiert, dass jeder Schritt so umweltschonend

wie möglich verläuft.

Über 75 Prozent des Materials für die

Produkte stammen aus Europa, davon

wiederum über 90 Prozent aus

Deutschland. Kurze Transportwege

und hohe Qualität sind dadurch garantiert“,

berichtet Kathrein-Lehmann.

Auf alle Ortlieb-Produkte gelten

fünf Jahren Garantie, Ersatzteile werden

mindestens zehn Jahre bevorratet,

nachdem der Artikel nicht mehr

im Sortiment ist. Tatsächlich leben

die Produkte in der Regel viel länger,

„nach 20 Jahren zum ersten Mal bei

der Reparatur ist keine Seltenheit“.

Vielen wächst ihre Ortlieb-Tasche

mit den Jahren sogar richtig ans

Herz: „Es gibt Kunden, die verbinden

so schöne Reiseerinnerungen mit ihrer

Tasche, dass sie sich auch nach

sehr vielen Jahren nicht davon trennen

wollen. Kein Problem: Selbst

stark strapazierte Exemplare lassen

sich im Customer Service wieder flott

machen.“

Wer am Fahrrad etwas zu transportieren

hat, ist mit den Ortlieb-Produkten

gut beraten. Die wichtigsten

Versprechen: „100 Prozent wasserdicht“

und „made in Germany“.

Facts zu Ortlieb

• Die Ortlieb Sportartikel GmbH wurde

1982 von Harmut Ortlieb gegründet;

• Noch heute wird das Unternehen vom

Firmengründer, gemeinsam mit Wolfgang

Paulus, geleitet.

• 1997 wurde der Firmensitz (Bild) von

Nürnberg nach Heilsbronn verlegt.

• Ortlieb beschäftigt heute 170 Mitarbeiter,

ausschließlich am Firmensitz.

• das Sortiment umfasst rund 500 Produkte,

mit Schwerpunkt Fahrradtaschen,

-rucksäcken und

-gepäcksystemen.

• Ortlieb-Taschen sind in rund 30 Ländern

erhältlich, auf alle gibt es fünf

Jahre Garantie.

ALLE INFOS: ortlieb.com

Nr. 1; Februar / März 2016

57


BIKE

G’SCHEIT

GEPUMPT

Erster Schritt, wenn du dein Bike aus dem Wintermodus holst?

Richtig: Reifendruck kontrollieren und nachpumpen. Die passende Pumpe,

die du dafür brauchst, solltest du dir jetzt schon besorgen.

Standpumpen, also Fahrradpumpen

mit großvolumigen Zylindern

und „Fuß“, gehören zur

Standardausstattung jedes Bikers.

Aber aufgepasst: Pumpe ist nicht

gleich Pumpe – soll heißen, dass Modelle,

die speziell auf Mountainbikereifen

ausgerichtet sind, nicht immer

den für Rennräder erforderlichen Reifendruck

liefern können.

Preislich bewegt man sich bei

namhaften Herstellern in einem Segment

zwischen 30 und 150 Euro. Ein

paar Kriterien sollte man bei der Anschaffung,

abgesehen vom Liefern des

erforderlichen Reifendrucks, jedenfalls

beachten:

• Griff und Standfuß sollten stabiles,

gleichmäßiges Pumpen ermöglichen.

• Das Manometer (die Druckanzeige)

sollte möglichst fein skaliert und vor

allem eindeutig interpretierbar sein.

In der Regel werden sowohl Bar als

auch PSI (pound-force per square

inch) angegeben.

• Beim Ventilkopf scheiden sich die

Geister: Schraubsysteme sind nicht

ganz so praktisch wie Klemmvarianten,

verfügen dafür über besseren

Halt und eine längere Lebensdauer.

AIR BOOST

BFP-21

BIS ZU 9 BAR Luftdruck

liefert die „Air Boost“

mit ergonomischem

„Boomerang-Griff“ und

Dual-Head-Pumpenkopf

für alle Ventilarten und

Verschlusshebel – um

günstige € 34,99.

de.bbbcycling.com

DIGITAL

OVER DRIVE

NEBEN hochwertiger

Verarbeitung und edlem

Look kann die „Over

Drive“ bei einem Preis

von € 99,95 mit ihrem

extrem präzisen Digitalmanometer

glänzen.

Mit einem erreichbaren

Druck von maximal

4 bar handelt es sich

jedoch um eine reine

MTB-Pumpe.

lezyne.com

TWENTYNINER

BELIEBT BEI Trekkingund

Mountainbikern ist

dieses Modell von SKS

(max. 6 bar Luftdruck –

nicht geeignet für Rennradreifen).

Mit 80 mm

großem Manometer, Ballund

Matratzenadapter ist

die Pumpe um € 39,99 im

Handel erhältlich.

sks-germany.com

AIR TOOL HP

FLOOR PUMP

EIN ROBUSTER Standfuß

aus Stahl, ergonomisch

geformter Griff,

252cc Volumen pro Hub

und das gut lesbare

2,5-Zoll-Manometer machen

die „Air Tool HP“

mit einer Druckleistung

bis 12,4 bar zur soliden

Allround-Luftspenderin

– für nur € 55,90.

specialized.com

JOE BLOW

BOOSTER

DAS DELUXE-MODELL

von Topeak ist bei 2,9

kg Eigengewicht besonders

stabil und verfügt zudem

über eine eingebaute

Kompressorfunktion (bis

11 bar). Preislich befindet

man sich mit € 149,95 im

oberen Segment.

sailsurf.at

FOTOS: Hersteller

58

SPORTaktiv


DIESE BRILLE

DENKT MIT

BIKE

NEWS

VARIO ONE DAY – ONE LENS nennt

adidas seine neue Brillentechnologie. Der

Clou: Die Tönung der Gläser passt sich automatisch

an die Lichtverhältnisse an. Ohne die

Scheibe zu wechseln, herrscht immer ideale

Sicht – von greller Sonne (da werden die Gläser

dunkelgrau) bis in die Nacht hinein.

adidas.com/eyewear

Vive la France!

MOUSTACHE BIKES sind bei uns

noch ein Geheimtipp, doch die

E-Bikes aus Frankreich haben das

Zeug zum Hit: Räder wie das abgebildete

Dimanche 28 Silber gefallen

mit einem eigenständigen Look, hoher

Funktionalität, langlebigen Materialien

und einer sehr hochwertigen Ausstattung.

Ein näherer Blick lohnt sich!

moustachebikes.at

„SCHARFES“ BIKE

NEU VON SIMPLON ist das Razorblade 29.

Geringes Gewicht ist eines der Hauptmerkmale

dieses Carbonbikes, von dem es auch eine

„Superlight“-Version gibt. Simplon verspricht bei

der „Rasierklinge“ (= Razorblade) eine perfekt

abgestimmte Geometrie, mit dem Ergebnis, dass

sich Schnelligkeit und Agilität mit Laufruhe und

Komfort verbinden.

simplon.com

FOTOS: Hersteller

„E“ wie elegant

EIN SPORTIVES Lifestyle-

E-Bike für Damen ist das

Easy Motion Evo Jet. Ein

350-Watt-Getriebemotor

unterstützt den Vortrieb

kraftvoll – und die Optik

weckt Besitzerstolz.

bhbikes.com

AUS STAHL, MIT STIL

NA LOGO: DER ABUS HYBAN CENTIUM-Helm kommt nur optisch

im Metall-Look daher – damit passt der hochwertige Urban

Helm perfekt in Abus neue Centium-Serie. Zu dieser gehört auch

das „Bordo Centium“ genannte Faltschloss, bei dem dann wirklich

„made of Steel“ gilt: Schlosskörper und auch die edle Halterung

sind aus purem Edelstahl geschmiedet. Sowohl Schloss als

auch Helm richten sich an stilbewusste Biker im urbanen Raum,

die nicht nur mit ihrem Rad, sondern auch mit dessen Zubehör

ihre Individualität ausdrücken wollen. Beides, Schloss und Helm,

kommt im März in den Handel.

abus.com

Nr. 1; Februar / März 2016

59


BIKE

Mittendrin

MÖGLICHST

HOCH HINAUF

Über die Saisonplanung eines Hobbyradlers –

und die Kunst, das Unmögliche möglich zu machen.

ERNST SITTINGER,

Mitglied der

Kleine-Zeitung-

Chefredaktion,

Kabarettist und

begeisterter Biker

DRAUSSEN HAT ES MINUS 20 GRAD. Drinnen liegt die riesengroße

Landkarte auf dem Tisch. Die Blicke des erlebnishungrigen

Bergradfahrers schweifen verunsichert über die Längenund

Breitengrade. Und natürlich über die Kalendertage: Ja

mei – was werd ma denn heuer an größeren Touren angehen?

Und wann? Wieder die klassische Hauptkamm-Überquerung

in den Ostalpen? Oder machen wir die Westalpen mit langer

Anfahrt? Geht es sich endlich mit der schon ewig geplanten

Montblanc-Umrundung aus? Oder wie wäre es mit einer

Längsfahrt von Graz nach Grenoble? Okay, gut, das ist schon

Größenwahn.

Die Seele des Bikers ist hin- und hergerissen, denn irgendwie

ist alles verlockend. Aber für „alles“ fehlt auf jeden Fall

die Zeit und ganz besonders die Kondition. Denn das Traurige

ist ja, dass man jedes Jahr mehr Routine hat, aber jedes Jahr

für den guten alten Haustrail ein bisserl länger braucht. Und

bei den schweren Hauptkamm-Passagen stellt sich überhaupt

die Frage, ob man sich das noch antun will.

Dann eine Fernsehsendung: Drei stramme Jungs haben eine

mehrtägige Skitour durch Bayern unternommen.

Wunderbare Bergbilder, Sonnenuntergang, Endlos-Panorma.

Und mit den Bildern auf dem Fernsehschirm entstehen sofort

wieder die Bilder im Kopf: Ja, das will ich auch! Ich möchte

auf jeden Fall weit hinauf, lang hinüber, wild über die Grate

und auf der anderen Seite steil wieder hinunter.

Wahrscheinlich werde ich mein Bike oft schieben und tragen,

ich werde fluchen und schwitzen und keuchen und meine

unglückselige Lehnstuhl-Abenteuerlust verfluchen. Aber

am Ende sind genau DAS die Tage, für die sich der ganze Rest

lohnt. Und irgendwo habe ich außerdem gelesen: Man muss

das Unmögliche wollen, um das Mögliche zu schaffen.

01.-03. JULI 2016: 8. ZILLERTAL BIKE CHALLENGE

3 KATEGORIEN, 1 ZIEL:

DIE ANKUNFT AM GLETSCHER

JETZT ANMELDEN!

WWW.ZILLERTAL-BIKECHALLENGE.COM


FAHR

MIT ...

... IM SPORTaktiv-TROPHY-TEAM

MIT NUMMER 55 UND HOL DIR

EIN ENDURA BIKE-TRIKOT, EIN

ABUS-SCHLOSS, EINE HAI BIKE-

TRINKFLASCHE, EIN SIXTUS

SPORT-PAKET UND EINEN

SPONSER-ENERGIERIEGEL.

FOTOS: Salzkammergut Trophy/Erwin Haiden, Hersteller

KOMM IN UNSER

TROPHY-TEAM!

8. bis 10. Juli: Die Salzkammergut-Trophy ruft wieder! Was

aber für die E-Mountainbiker eine Premiere ist, ist für das

Leser/-innen-Team von SPORTaktiv längst Tradition.

Biken in der Welterbe-Region rund

um den Hallstätter See, auf sieben

Distanzen zwischen einsteigerfreundlichen

22 km (und 700 hm)

bis zur berüchtigten Extremstrecke

mit über 200 km und 7.000 hm: Mit

diesen Eckdaten gehört die Salzkammergut-Trophy

zum Besten, was

Mountainbiker mit Wettkampfambition

finden können. Mehr als 4.500

Teilnehmer aus rund 40 Ländern sehen

das Jahr für Jahr genauso.

Die Extremdistanz ist längst

Kult: Start um 5 Uhr früh, 211 Kilometer,

7.119 Höhenmeter. Mit diesem Profil

reiht sich die Trophy in die Top 15

der härtesten Mountainbike-Events

der Welt ein. Neben den weiteren Distanzen

(22, 37, 53, 76 und 119 km) gibt

es auch noch den technisch besonders

anspruchsvollen Allmountain-Bewerb

über 60 km, und ganz neu ist die

„eMTB-Trophy epowered by Bosch“

mit speziellem Wertungsmodus: Auf

35 Kilometern und 1.180 Höhenmetern

gibt es drei gezeitete Abschnitte.

Die Schwierigkeit in der Pedelec-Klasse

ist einerseits, sich mit einer ökonomischen

Fahrweise die Akku-Unterstützung

bis ins Ziel zu sichern,

andererseits sind auf dem Trail mit jedem

Bike Fahrkönnen und Technik zu

beweisen.

SPORTaktiv ist wieder live dabei:

Wir laden alle Leser/-innen ein, in unserem

Team mitzuradeln. Mehr dazu

im Kasten rechts und alles Weitere

zur Trophy im Internet:

salzkammergut-trophy.at

„Endura-SPORTaktiv

Slow-Motion-Team“

Auf unsere Teammitglieder

warten wieder wertvolle Goodies.

EINE BESONDERHEIT der Salzkammergut-Trophy

ist die „Slow-Motion-Teamwertung“:

Es gilt, möglichst viele

Fahrer/-innen auf möglichst langen Distanzen

in einem Team zu vereinen.

GEMEINSAM MIT UNSEREN LESERN versuchen

wir es auch heuer wieder in dieser

Wertung als „Enduro SPORTaktiv-Team“.

Alle, die bei der Trophy-Anmeldung unsere

Teamnummer „55“ angeben, sind

automatisch Teammitglieder.

ALS BELOHNUNG bekommt jedes Teammitglied

Top-Goodies mit auf den

Weg: ein Endura-MTB-Teamtrikot; ein

Abus-Bikeschloss; eine Haibike-Trinkflasche;

ein Sixtus Sport-

Paket und (so lange der

Vorrat reicht) einen

Sponser-Getreideriegel.


BIKE

PUCH:

DIE NEUE

GENERATION

Frische Designs und gewohnte

Puch-Qualität: So überzeugen die

neuen Modelle der Kultmarke.

PUCH IST ZURÜCK! Neben dem Nachbau

von Alltagsklassikern wie dem legendären

„Waffenrad“ konzentriert

man sich bei der Kultmarke auf die Entwicklung

hochwertiger Lifestyle-Räder

zu erschwinglichen Preisen. Zu diesen

gehören neben E-Cult und G-Funk auch

das neu entwickelte Trance S (oben) –

ein stylish-verlässliches Unisex-Bike

mit 28-Zoll-Reifen, 9-Gang-Schaltung

von Shimano und hydraulischen Tektro-Scheibenbremsen

für zusätzliche

Sicherheit im Straßenverkehr. Auch erhältlich

in Orange.

UVP: € 849,–

Puch E-Cult

Retro-Look mit E-Unterstützung

Puch G-Funk

Urbaner Chic mit Alu-Rahmen

ANZEIGE

FAHRVERGNÜGEN PUR verspricht neben den dicken

Fat-Fank-Ballonreifen und gemütlicher Hollandrad-Geometrie

der neue Shimano-Steps-Mittelmotor.

Ausgestattet mit 8-Gang-Schaltung, erhältlich in den

Farben „Kornblume“ (Foto), „Kirsche“ und „Apfel“.

UVP: € 2.599,–

9-GANG-SCHALTUNG, Tektro-Scheibenbremsen

und Puch-Sportsattel machen das Alu-Bike „G-Funk“

zum flotten Hingucker für den alltäglichen Einsatz.

Erhätlich in den Rahmenhöhen 51, 55 und 59 cm in

den Farben Grün und Schwarz.

UVP: € 799,–

FOTOS: Puch

62

SPORTaktiv


WÄHREND IN ANDEREN SPORTARTEN

AUCH DIE TRIKOTS DER SCHIEDSRICHTER

IMMER MEHR MIT SPONSOR-LOGOS ZU-

GEPFLASTERT WERDEN, GEHEN DIE RE-

FEREES DES ÖSTERREICHISCHEN BAS-

KETBALLVERBANDES NEUE WEGE:

„SPORT OHNE DOPING!“ LAUTET DER

NEUE SLOGAN AUF DEN DRESSEN, MIT

DENEN IM RAHMEN EINER GEMEINSA-

MEN AKTION MIT DER NADA ALLE OFFIZI-

ELLEN ÖBV-SCHIEDSRICHTER AUSGE-

STATTET WURDEN. MIT DIESER

KAMPAGNE WILL MAN AUCH DIE ZU-

SCHAUER IN DEN HALLEN UND VOR DEN

BILDSCHIRMEN ERREICHEN.

SCHIRIS ALS

„SAUBERMACHER“

Wer fit ist, hält

sein Gehirn jung!

Eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz zeigt auf, dass

körperliche Fitness tatsächlich nicht nur dem Herzen, sondern auch dem

Gehirn guttut. 877 Grazer/-innen mit einem Durchschnittsalter von 65

Jahren nahmen an der Studie teil und absolvierten einen Fitness-Test, bei

dem das Körpergewicht, der Puls im Ruhezustand und die maximale

Herzfrequenz bei einem Belastungstest am Ergometer berücksichtigt

wurden. Studienleiterin Helena Schmidt zum Ergebnis: „Jene Teilnehmer,

die das höchste Fitness-Level auswiesen, erzielten eindeutig bessere

Resultate bei der Gehirnleistung. Sie befinden sich in Hinblick auf kognitive

Funktionen des Gehirns in einem Zustand, der dem von bis zu sieben

Jahre jüngeren Personen gleicht.“

Wetten, dass ...

Österreich im Kampf gegen den internationalen

Wettbetrug im Sport europaweit schon eine Vorreiterrolle

einnimmt? Jedenfalls befand sich unser

Land mit dem „Verein zur Wahrung der Integrität“

bereits auf einem sehr guten Weg – und jetzt wurde

mit dem Beitritt zur „Europaratskonvention

gegen Wettbetrug“ ein weiterer Meilenstein im

Kampf gegen Spielmanipulationen gesetzt! Ziel

dieser Konvention ist die Verhinderung, Ermittlung

und Bekämpfung von Spielabsprachen und

-manipulationen. Die Mitgliedsstaaten sind auch

aufgefordert, Maßnahmen zur Vermeidung von

Interessenskonflikten bei Wettanbietern und

Sportverbänden zu ergreifen.

ALLSPORT

VEREINE / VERBÄNDE / JUGEND

• Ein rundes Jubiläum feiert heuer die „Sport & Fun“ in

der Messe Ried in Oberösterreich! Zum 10. Mal findet

von 11. bis 13. März diese größte Messe Österreichs für

„Sport, Fitness, Outdoor & Bewegung“ statt.

• Das Erfolgsrezept, das Jahr für Jahr zigtausende Menschen

anlockt, ist schnell erklärt: Die „Sport & Fun“ ist

keine reine Ausstellungsschau, sondern eine, die Besucher

motivierende und begeisternde „Mitmach-Show“!

• Bei mehr als 50 Sportstationen bekommen die Besucher

das passende Equipment und können dann bei Bewerben

wie Radfahren, Streetball- und Basketball-Turnieren,

Laufveranstaltungen, Stabhochspringen,

Streetsoccer, Tischtennis und vielem mehr mitmachen.

• Neu sind der große Soccer Fun Park und die Testmöglichkeit

von zahlreichen neuen Bikemodellen. Bei der

Sport & Fun-Challenge kann jeder, der sechs verschiedene

Sportarten ausprobiert, tolle Preise gewinnen.

Fotos: NADA, Messe Ried, istock

SPORT & FUN ZUM MITMACHEN

• Beim „Fill Your Future-Schultag“ am 11. März (8 bis

16 Uhr) ist der Eintritt frei. Samstag, 12. März, und

Sonntag, 13. März, ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Infos: sportundfun.ried.at

Nr. 1; Februar / März 2016

63


ALLSPORT

ALLES GLÜCK

DIESER ERDE ...

...LIEGT AUF DEM RÜCKEN DER PFERDE.

Sagt nicht nur ein Sprichwort – so denken auch in Österreich weit

über 50.000 gemeldete Reitsportler. Warum das so ist, was Reiten so

interessant macht und welchen Nutzen die Gesellschaft davon hat –

bei einem Blick hinter die Kulissen des Österreichischen Pferdesportverbandes

wollen wir auch diese Fragen klären.

FOTOS: Reitsportverband

TEXT: Klaus Molidor

64

SPORTaktiv


Der Moment, in dem der

Funke überspringt. In dem

du die Verbindung spürst,

ohne etwas zu sagen.

Wenn das Pferd zum ersten

Mal etwas tut, das es nur für dich

macht und sonst nicht getan hätte –

das ist ein absolut magischer Moment,

in dem du sofort den Satz unterschreibst:

Alles Glück dieser Erde liegt

auf dem Rücken der Pferde.“

So erklärt es Daniel Winkler vom

Österreichischen Pferdesportverband

OEPS, warum er selbst („als Anfänger

ohne besonderes Talent“) so fasziniert

ist vom Reitsport – der doch soviel

mehr ist als nur Training, Wettkampf

und dem Streben nach Erfolg. Es geht

beim Reitsport vielmehr um Vertrauen,

um Beziehungen, um gemeinsames

Verschieben von Grenzen, wie es

Winkler ausdrückt, mit dem „Kooperationspartner

Pferd“. Denn Pferde haben

einen starken Charakter. „Da gibt

es schlaue, wilde, störrische – alle Wesenszüge,

die es bei Menschen auch

gibt.“ Das macht den Sport komplex

und schwierig – und schön zugleich.

EINSTIEG OHNE HOHE KOSTEN

Trotzdem schrecken immer noch viele

Leute davor zurück, sich in ihrer

Freizeit in den Sattel zu schwingen.

Denn immer noch haftet dem Reitsport

ein elitäres Image an. „Wenn

man von seinem Hobby Reiten erzählt,

rollen viele erst einmal mit den

Augen und glauben, man müsse sehr

viel Geld haben“, sagt Erich Huber-Tentschert,

Breitensport-Koordinator

des OEPS.

Dabei ist der Einstieg in den Reitsport

alles andere als teuer: Reithelm,

Gerte, Reithose, Stiefel – all das kann

man sich anfangs bei den Reitschulen

ausborgen. „Außerdem gibt es heute

dank des Internets viele Tauschbörsen

für Reitzubehör und viel mehr Firmen,

die auch günstigere Ausrüstung

im Angebot haben.“ Reiten ist – zumindest,

solange man kein eigenes

Pferd besitzt – also auch nicht teurer

als Fußball, Tennis, Golfen oder Skifahren.

Und danach? Wenn zum Beispiel

die Tochter oder der Sohn nach dem

geschenkten Zehnerblock im Reitclub

so richtig auf den Geschmack gekommen

ist und vom Freizeitreiten in der

Koppel tatsächlich in den Leistungssport

des Springreitens oder der Dressur

wechseln will? „Natürlich wird es

dann kostenintensiver“, sagt Huber-Tentschert,

„aber ein Bekannter

von mir hat das einmal treffend auf

den Punkt gebracht: Lieber gibt er das

Geld für einen Sport, der seine Kinder

in die Natur bringt und sie lehrt, Verantwortung

zu übernehmen, aus, als

für Drogenprävention.“

Aber auch der österreichische Verband

versucht laufend, Sponsoren

und Unterstützer für Talente zu finden,

bei denen auch nach der ersten

Euphoriephase die Leidenschaft für

das Reiten nicht abgekühlt ist. Damit

werden dann zum Beispiel Trainingslager

bezahlt, in denen die

Nr. 1; Februar / März 2016

65


ALLSPORT

Der schnellste Weg

zum Reitsport

Das ist der Österreichische

Pferdesportverband (OEPS)

Gründungsjahr: 1962

Vereine: 1.355

Mitglieder: aktuell ca. 50.000

Präsidentin: Elisabeth Max-Theurer

Generalsekretär: Franz Kager

Verbandsadresse:

Österr. Pferdesportverband, 1110 Wien,

Geiselbergstraße 26-32/512.

Für fast 250.000 Österreicher, sagt eine Studie, ist gerade das

Ausreiten in die Natur eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die sie

(zumindest ab und zu) gern ausüben.

Nachwuchssportler eine Woche lang

von Spitzenreitern lernen können.

GUTE KÖRPERSCHULE

Ob echter Leistungs- oder reiner Freizeitsport:

Reiten fördert nicht nur die

soziale Komponente, das Lernen im

Umgang mit einem anvertrauten Tier

– Reitsport bewirkt auch das, was

praktisch jeder Sport macht: Er fordert

und stärkt den ganzen Körper.

„Ohne Fitness kommst du beim Reiten

nicht weit“, sagt Daniel Winkler.

Körperspannung ist das zentrale

Stichwort, Beine und Rücken werden

besonders beansprucht und trainiert.

Das geht sogar hin bis zum therapeutischen

Effekt. „Ich hatte nach einem

Unfall einen Bandscheibenvorfall“,

erzählt Huber-Tentschert. „Auch als

medizinisch wieder alles in Ordnung

war, hatte ich ständig Rückenschmerzen.

Durch das Reiten habe ich das

schließlich in den Griff bekommen.“

HILFE FÜR DIE REITSCHULEN

In den Griff bekommen will der Verband

aber auch die Einstiegshürde

und die Ausbildung. Zwar zählt der

OEPS rund 50.000 Mitglieder, und für

mehr als 250.000 Menschen ist das

Reiten eine beliebte Freizeitbeschäftigung

– „aber viele Reitschulen haben

zugesperrt, weil es sich wirtschaftlich

nicht mehr ausgegangen ist. Pferde in

allen Größen zu haben, kostet eben

viel Geld“, sagt Huber-Tentschert.

„Also versuchen wir, die Reitschulen

dabei zu unterstützen, neue Wege zu

gehen“.

Mit dem Programm „Hippolini“

zum Beispiel. Dabei lernen Kinder in

Gruppen mit sechs bis acht Teilnehmern

spielerisch den richtigen Umgang

mit Pferden. Entwickelt wurde

das reitpädagogische Konzept von Jeanette

Wilke, einer psychologischen

Beraterin aus Deutschland. „Damit

können Reitschulen auch mit zwei Ponys

12 bis 16 Kindern pro Tag das Reiten

näher bringen.“

Üblicherweise kommen Kinder

im Volksschulalter zum Reiten; bereits

ab dem 8. Lebensjahr können sie

den „Reiterpass“ erwerben, der bescheinigt,

dass man ein Pferd im Gelände

reiten kann und die entsprechenden

Vorschriften beherrscht.

Aber auch 20- bis 30-Jährige beginnen

noch in großer Zahl mit dem Reiten.

„Für sie steht dann hauptsächlich das

Naturerlebnis beim Wanderreiten im

Vordergrund.“

Dass es aber selbst für den Spitzensport

nie zu spät ist, hat Niederösterreichs

Verbandspräsident Gerold

Dautzenberg bewiesen. Der heute

77-Jährige hat erst im Alter von 40 Jahren

zu reiten begonnen – und ist dann

noch mehrfacher Welt- und Europameister

im Westernreiten geworden.

Ob und wann junge Reiter den

Umstieg von der Freizeitbeschäftigung

in den Wettkampfsport wagen,

SPORTARTEN: Drei Sparten des OEPS

sind olympisch: Springreiten, Dressur

und Vielseitigkeit. Dazu kommen zahlreiche

andere Sparten wie Voltigieren

(siehe nächste Seite), Westernreiten,

Orientierungsreiten, Distanzreiten,

Polo, Horse Ball, Isländer- und Haflingereiten,

Reitervierkampf oder Reiten

im Damensattel.

Ebenfalls im OEPS organisisiert sind die

Pferdesportarten Galoppsport, Trabfahren

und Gespannfahren.

WIRTSCHAFTSFAKTOR: Der OEPS ist sozusagen

ein Verband mit 120.000 Pferdestärken

in Sport, Wirtschaft und Freizeit!

Sport und Freizeit mit Pferden

haben hierzulande hohen Stellenwert:

Laut einer Studie sichern Pferde (13.152

Turnierpferde im Jahr 2013, mehr als

120.000 Reitpferde gesamt) in Österreich

rund 25.000 Arbeitsplätze und erwirtschaften

eine Milliarde Euro.

KONTAKT:

Tel. 01/749 92 61,

E-Mail: office@oeps.at

Web: oeps.at

Auf dieser Homepage des OEPS finden

sich Kontake zu allen neun Landesverbänden,

aber auch zu Reitschulen und

verschiedensten Kursen.

lässt sich nicht pauschal sagen. Wohl

aber, warum sie das machen. „Das Gemeinschaftserlebnis

gibt meist den

Ausschlag. Zusammen mit dem Pferd

Herausforderungen zu meistern, obwohl

man sich nicht verbal austauschen

kann“, erklärt es Daniel Winkler.

Der im Reitsport aber auch einen

Nutzen für die immer schnelllebigere,

reizüberflutete Gesellschaft sieht.

„Kinder lernen automatisch den respektvollen

Umgang. Denn mit Wut

und Ungeduld kommst du bei einem

Pferd nicht weit.“

FOTO: istock

66

SPORTaktiv


TALK

FOTOS: OEPV/Michael Rzepa, Thomas Holcbecher, iStock

ELISABETH MAX-THEURER lenkt seit 2002

als Präsidentin erfolgreich den Österreichischen

Pferdesportverband. Sie ist

Pferdezüchterin und Olympiasiegerin in

der Dressur 1980.

Frau Präsidentin, welchen Stellenwert

hat Pferdesport als Breitensport in

Österreich?

Einen extrem hohen. Man sieht

das an der Begeisterung der Menschen

für Pferde und an konkreten Zahlen. Es

gibt rund 120.000 Pferde in Österreich

und die sichern rund 25.000 Arbeitsplätze.

Diese sind in Gefahr, wenn die

Pferdepopulation zurückgeht. Die Einführung der

neuen Mehrwertsteuer und die Anwendung der Gewerbeordnung

werden in den nächsten Jahren zu einem

Rückgang von 10 Prozent der Pferdepopulation

führen. Das bedeutet ein Minus von 2.000 bis 3.000 Arbeitsplätzen.

Deshalb wenden wir uns als Verband an

alle politischen Entscheidungsträger, diese Verteuerungen

zu stoppen. Es schadet unserer Wirtschaft!

Ist Pferdesport für Familien mit Durchschnittseinkommen

leistbar?

Wir haben eine breit angelegte Studie zu diesem

Thema gemacht. Ergebnis: Nur 2 Prozent aller Pferde in

Österreich sind im Leistungssport tätig. Alle anderen

werden in der Zucht und in der Freizeit eingesetzt. Das

Pferd generell ist also kein Luxusgut! 40 Prozent der

Menschen, die hierzulande mit Pferden arbeiten, haben

ein Einkommen von weniger als 1.500 Euro. Genau

aus diesem Grund kämpfen wir gegen jede weitere Verteuerung.

Reitsport muss leistbar bleiben!

Was ist für Sie das Besondere am Dressurreiten?

Es ist eine große Faszination mit dem Partner Pferd

über Jahre einen gemeinsamen Weg zu gehen. Man

wächst zusammen, erlernt oder verfeinert Übungen

und Lektionen. Beziehungsarbeit, wenn man so will.

Sie holten 1980 Olympiagold in Moskau – welche

Chancen hat Ihre Tochter in Rio 2016?

Vici ist noch nicht fix qualifiziert, aber mit ihren

Pferden wieder gut am Weg. Ich bin richtig stolz darauf,

was sie schon alles erreicht hat: 3 Olympiateilnahmen,

zuletzt ein 13. Platz in London, sie war EM-Fünfte,

belegte drei Mal Platz 6 bei der WM 2014 und sie wurde

2015 zum 13. Mal hintereinander Staatsmeisterin.

Ihre Werbebotschaft für den Reitsport lautet?

In den Sattel! Weil es ein schöner und charakterbildender

Sport ist, bei dem wir viel von unserem Partner

Pferd lernen können!

SAG UNS ...

DEINE

MEINUNG

Die Verbandspräsidentin

und der „neue

Hugo Simon“ über

ihre Verbundenheit

zum Pferdesport.

MAX KÜHNER, 42 Jahre. Der gebürtige

Bayer reitet seit 2015 für Österreich

und begibt sich damit auf die Spuren von

Hugo Simon. In der aktuellen Weltcupsaison

liegt er mitten in der Weltelite.

Max, sind Sie der neue Hugo Simon?

Nein, Hugo Simon ist einmalig!

Aber er ist ein Vorbild und wenn ich nur

einen Teil davon für Österreich erreichen

kann, dann freue ich mich sehr!

Ihre Ziele mit und für Österreich im

internationalen Springsport?

Es sind Etappenziele, die in erster

Linie von der Verfassung der Pferde abhängen.

Das Erreichen des Hallen-Weltcup-Finales ist

das erste Ziel, das Nations-Cup-Finale in Barcelona mit

dem Team ein weiteres. Mein Debüt bei der EM in Aachen

2015 unter den Top-30 habe ich sehr positiv empfunden.

Wir haben auch eine gute Stimmung in der

Mannschaft. Österreich hat sich wie kaum ein anderes

Land im Reitsport positiv entwickelt. Man sieht das am

Zuwachs an qualitativ hochwertigen Turnieren und an

den vielen Reitsportbegeisterten.

Welche sportmotorischen Fähigkeiten braucht ein

Reiter im Leistungssport?

Am stärksten wird die Rückenmuskulatur beansprucht.

Jeder Reiter muss ein extrem gutes Gleichgewichtsgefühl

haben. Die Kraftmomente, die auf einem

Pferd wirken, sind enorm, daher ist Balance so wichtig,

sonst bist du weg vom Pferd.

Und was ist Ihrer Meinung nach das Besondere am

Springreiten?

Wir sind nicht allein, wir arbeiten mit einem Pferd

zusammen. Und ein Pferd ist ein ganz besonderer loyaler

Sportpartner. Kommunikation spielt eine große

Rolle, Verständnis, Gefühl, Toleranz. All das fließt ein,

um am Ende ein gutes Ergebnis zu bekommen. Es ist

wie mit Kindern – es braucht Konsequenz und viel Liebe,

dann wird das Ergebnis gut.

Wie sieht der klassische Ausbildungsweg zum Leistungssportler

im Springreiten aus?

Schulbetrieb, Reitbeteiligung, eigenes Pferd oder

Pferde von anderen Leuten und dann Turniersport. Guter

Trainer, gutes Umfeld, viel Disziplin, weil das ein

Lebewesen ist und du dich täglich darum kümmern

musst. Pferde sind dann Lebensinhalt und Lebensweg.

Ihre Werbebotschaft für den Reitsport lautet?

Die Sorgfalt mit einem anderen Lebewesen umzugehen,

Vertrauen, Loyalität. Diese Attribute machen einen

guten Menschen und einen guten Sportler aus.

Nr. 1; Februar / März 2016

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ALLSPORT

VOLTIGIEREN

ERKLÄR

MIR:

TURNEN IN HARMONIE MIT DEM PFERD.

Was wie Zirkuskunst aussieht, ist in Wahrheit ein faszinierender

und hochklassiger Sport auch für Hobbyathleten: Voltigieren –

die Symbiose aus Akrobatik, Athletik und Reitsport.

FOTOS: Österreichischer Pferdesportverband

68

SPORTaktiv


DER SPORT

VOLTIGIEREN IST TURNEN am galoppierenden

Pferd. Die Wettkämpfe werden

in den Bewerben Einzelvoltigieren Damen

und Herren, Paarvoltigieren (Pas de

Deux) und Gruppenvoltigieren (Damen

und Herren gemischt) ausgetragen.

Alle Bewerbe bestehen aus Pflichtprüfung

und Kürprüfung, im Einzel auch

noch aus einem Pflichttechnikprogramm,

in dem 5 schwere vorgegebene Übungen

eingebaut werden müssen. Bewertet

wird mit Noten von 0 bis 10.

DER BESTE EINSTIEG

IN VIELEN REITSTÄLLEN in ganz Österreich

wird Voltigieren auf unterschiedlichem

sportlichem Niveau angeboten.

Eine Liste der ca. 70 eingetragenen Leistungssport-Voltigiervereine

findet man

auf der Homepage des OEPS. Der ideale

Zeitpunkt für den Einstieg ist im Volksschulalter

ab 6 Jahren. Die Höchstleistungen

werden, ebenso wie in anderen

Techniksportarten, zwischen 16 und 28

Jahren erreicht. Voltigieren kann sowohl

als Leistungssport wie auch als

Hobbysport betrieben werden.

DIE TECHNIK

DIE PFLICHTÜBUNGEN sollen die gesamte

Bandbreite der sportlichen Fähigkeiten

des Voltigierers abrufen: Aufgang

– Grundsitz – Fahne – Mühle – Schere

– Stehen – Flanke. Die Kürübungen werden

unterteilt in Risikoschwer – Schwer –

Mittel – Leicht.

DIE ANFORDERUNGEN

SCHNELLKRAFT, Sprungkraft, Spannung,

Beweglichkeit ...: Voltigierer sind

von den sportmotorischen Fähigkeiten

sehr „komplette“ Sportler. Aber auf dem

Pferd zu turnen reicht nicht – gewinnen

kann man nur, wenn man MIT dem

Pferd turnt. Man muss sich auf die Bewegung

des Pferdes einstellen können und

ist vom Partner Pferd, aber auch von der

guten Arbeit des Longenführers (Pferdeführer)

abhängig. Das eigentliche Training

am Pferd findet meist drei Mal pro

Woche je 2 Std. statt.

DER SPITZENSPORT

ÖSTERREICH ist derzeit eine der führenden

Voltigier-Nation weltweit.

2015 konnte Österreich sowohl bei der

Junioren-WM wie auch bei der EM in

der allgemeinen Klasse den Medaillenspiegel

vor Deutschland und

Frankreich gewinnen!

DER KONTAKT

OEPS Österreichischer

Pferdesportverband (siehe vorne)

Bundesreferent Voltigieren:

Manfred Rebel

WEB: oeps.at/voltigieren

Nr. 1; Februar / März 2016

69


ALLSPORT

Video ab! Mit „Kurzturnen“ bringen die WIMO-Schüler/-innen in Klagenfurt Schwung ins Klassenzimmer

ZEIG’S MIR VOR!

Vom Direktor über den Schulwart bis zu den Schüler/-innen sind an der HLW

Klagenfurt alle ins „Schulkurzturnen“ involviert. Fünfminütige Mini- Videos

motivieren zum Mitmachen und bringen Bewegung in den Unterricht.

Melanie rutscht mit dem Sessel

weg von der Schulbank.

Setzt sich breitbeinig auf

die Sesselkante, amtet tief

ein und legt die Handflächen auf die

Tischkante. Beim Ausatmen drückt

sie die Schultern nach unten und hält

die Position einige Sekunden lang.

SERIE

JUGEND IN

BEWEGUNG

ZU WENIG SPORT UND BEWEGUNG IN UNSEREN

SCHULEN? SPORTAKTIV STELLT IN ZUSAMMENAR-

BEIT MIT DEM SPORTMINISTERIUM IMMER WIEDER

ERFOLGSPROJEKTE VOR, DIE VON ENGAGIERTEN

MENSCHEN AN UNSEREN SCHULEN UMGESETZT WER-

DEN. NACHMACHEN AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT!

Das war nur die erste von mehreren

Übungen, die Melanie und ihre

Freundinnen im Rahmen des Pilotprojekts

„Schulkurzturnen“ oder

„Movement feels good“ (Mfg) an den

Höheren Lehranstalten für Wirtschaft

und Mode (WIMO) in Klagenfurt

vorgezeigt hatten. Vor so vielen

Erwachsenen vorzuturnen war für

die Schülerinnen der 5AHW-Klasse,

in der im Schuljahr 2012/13 dieses

Pilotprojekt gestartet worden war,

schon ungewohnt und auch aufregend.

Aber rückblickend betrachtet

war diese Kick-off-Veranstaltung, zu

der auch Vertreter des Landesschulrats

für Kärnten geladen waren, für

den Erfolg ganz entscheidend. Denn

dabei zeigten Melanie und andere

Schüler eindrucksvoll vor, wie so eine

Kurzturneinheit aussieht. „Die Begeisterung

und der Spaß an der Bewegung

haben damals alle erfasst und

die letzten Skeptiker von der Idee

überzeugt“, erinnert sich der Mitinitiator

Peter Braumandl an diesen emotionalen

Moment.

Die Idee zu diesem Projekt entstand

im Team, getragen von Peter

Braumandl und seinen Kolleginnen

Elke Anderwald, Ina Pirker, Hildegard

Zafoschnig und Birgit Potz. „Alle ins

Boot zu holen und den Schülern möglichst

viel Identifikationsmöglichkeit

zu bieten“ – das war von Beginn an eine

wichtige Zielsetzung für den Sportund

Informatiklehrer.

52 Übungen aus den Bereichen

Kräftigung, Dehnung, Mobilisierung

und Belebung sowie fünf Kurzpro-

FOTOS: WIMO Klagenfurt

TEXT: Sonja Burger

70

SPORTaktiv


gramme wurden schließlich entwickelt

– lauter Übungen, die sich allesamt

in Alltagskleidung in der

Schulklasse durchführen lassen, wie

zum Beispiel die Übung „Fix und fertig“,

die Melanie zu Beginn vorgezeigt

hatte und mit der die oft stark belastete

Brust-, Schulter- und Rückenmuskulatur

effektiv gedehnt werden kann.

ALLE MACHEN MIT

In allen Klassen des WIMO liegen Broschüren

auf, worin die Übungen anschaulich

dargestellt sind. Aber viel

beliebter sind die kurzen Videoclips:

Will sich eine Klasse kurz bewegen,

müssen nur die Fenster geöffnet werden,

wird die passende Video datei im

schulinternen Intranet ausgesucht

und auf „Start“ gedrückt. Schon geht

das Kurzturnen los!

Als „Vorturner“ für die Videos

konnte das „Movement feels good“ -

Team auch viele Kollegen und Kolleginnen

motivieren – vom Direktor bis

zum Schulwart. Der zeitliche Aufwand

für einen Vorturner betrug gerade

mal eine Viertelstunde. Alle 14

Videos wurden mit einer Spiegelreflexkamera

gedreht und mit einer einfachen

Videoschnittsoftware von

Microsoft bearbeitet.

„Auch wer sich damit nur ein wenig

auskennt, hat das Video in ein

paar Minuten fertig geschnitten“, erklärt

Peter Braumandl. „Die Darsteller

sind natürlich keine Profis, man

muss ihnen deshalb vorher sagen,

dass sie es mit Humor nehmen sollten,

da vielleicht über sie gelacht wird.“ An

der WIMO gab es diesbezüglich keine

Probleme – die Motivation, mitzumachen,

war letztlich allen viel wichtiger

als Ästhetik.

SOFORTIGE WIRKUNG

„Voller Neugier haben unsere Jugendlichen

damals auf die ersten Videos

gewartet“, erinnert sich Sportlehrer

Peter Braumandl noch heute an die Begeisterung

und den Spaß, den alle damit

von Anfang an hatten. Mit Amateur-Videos,

Basiskenntnissen in

Videoschnitt und vielen Freiwilligen

gelang es tatsächlich, an der WIMO in

Klagenfurt das „Schulkurzturnen“ zu

initiieren – und zwar ohne jeglichen

finanziellen Aufwand.

WIMO Klagenfurt: Lehrer, die echt bewegen

Inzwischen ist das Kurzturnen fixer

Bestandteil des WIMO-Schulalltags.

„Wie gut es tut, einfach mal fünf

Minuten lang ein paar Mobilisierungsübungen

zu machen, um den

Kreislauf wieder in Schwung zu bringen,

wissen unsere Schüler nun echt

zu schätzen.“

Damit alle teilnehmen, legte das

Mfg-Team im Pilotprojekt anfangs

viel Wert auf Planung. Ob die Stunden,

in denen Kurzturnen praktiziert

wird, oder die Vorturner unter den

Schülern – alles sollte gleichmäßig

und fair aufgeteilt sein. Inzwischen

ist das nicht mehr nötig. Jene Lehrenden,

die das Kurzturnen in ihren

Stunden ermöglichen, wurden von

den Sportlehrern genauso geschult

wie die Vorturnenden unter den Schülern.

Statt Planung stehen heute Motivation

und Eigenverantwortung im

DIE IDEE für das Pilotprojekt „Schulkurzturnen“

oder „Movement feels good“

an den Höheren Lehranstalten für Wirtschaft

und Mode (WIMO) in Klagenfurt

entstand rund um das GKK-Projekt „Gesunde

Schule“, woran die HLW teilnahm.

Lehrer wollten Bewegungsfreude und

-fertigkeiten im Normalunterricht fördern,

und eine Umfrage unter den Schülern

ergab, dass auch sie Bedarf sehen.

Initiiert wurde das Projekt von mehreren

Lehrer/-innen gemeinsam und läuft

seit 2013. Die Produktion von Videos und

Info-Foldern wurde teils in den Unterricht

integriert.

KONTAKT: Mag. Peter Braumandl,

Tel: 0463/577 28 12

E-Mail: braumandl.peter@diewimo.at

Vordergrund und es vergeht kaum ein

Tag, an dem nicht um eine kurze Sequenz

gebeten wird. Sogar Bewegungsmuffel,

die gerne das Turnzeug

für den Sportunterricht „vergessen“,

sind voll dabei.

Und die Lehrenden? Sie sehen,

dass fünf Minuten Bewegung den

Schülern nicht nur guttun, sondern

auch ihre Aufmerksamkeit fördern.

Jene, die anfangs mit „Zeitmangel“ gegen

das Projekt argumentierten, wurden

eines Besseren belehrt. Schließlich

ringt ihnen das Kurzturnen

während ihres Unterrichts nicht mehr

ab als den Druck auf die Start- und

Stop-Taste der Videoanlage und ein

paar Minuten Unterrichtszeit.

Und Melanie? Die hat inzwischen

nicht nur die Matura in der Tasche,

sondern weiß auch, dass für fünf Minuten

Bewegung immer Zeit ist.

Nr. 1; Februar / März 2016

71


EINWURF

ALLSPORT

Mega-Events

unerwünscht

Das Sportjahr 2016 wird von einer Reihe

von Mega-Events geprägt, wobei

die Fußball-EM in Frankreich und die

Olympischen Spiele bzw. Paralympics

in Rio sicher die herausragendsten

davon sein werden.

Österreich hat sich in den vergangenen

Jahrzehnten einen hervorragenden

Namen als Veranstalter

hochkarätiger internationaler Sportveranstaltungen

gemacht. Erst kürzlich

wurde dies bei der Skiflug-WM am

Kulm eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Aber die Organisation solcher

Events gestaltet sich zunehmend

schwieriger. Die Akzeptanz der Bevölkerung

für Großveranstaltungen geht

insbesondere in den Ländern Europas

sukzessive zurück. Man denke u. a.

an die negativen Volksentscheide bezüglich

Ausrichtung der Olympischen

Winterspiele 2022 in München und

der Olympischen Sommerspiele 2024

in Hamburg. Es gibt vermehrt Vorbehalte

gegenüber hohen Kosten, denen

zu wenig Nutzen für die Allgemeinheit

gegenübersteht.

Resultat ist, dass immer mehr

Sportgroßsportveranstaltungen weit

entfernt von Europa stattfinden. Wurden

1976 noch 60 Prozent aller Weltmeisterschaften

in Europa ausgerichtet,

so sind es jetzt nur mehr rund 50

Prozent. Die Tendenz ist dabei weiter

stark fallend.

Das ist sehr schade, denn solche

Großevents ziehen erfahrungsgemäß

einen großen ökonomischen, touristischen

und gesellschaftlichen Mehrwert

nach sich. Österreich sollte sich

daher auch in Zukunft für die Ausrichtung

großer Sportevents in möglichst

vielen Sportarten bewerben. Dies

aber unter modernen, kosteneffizienten

und nachhaltigen Parametern.

Das Motto muss demnach lauten:

Kein Wettkampf der finanziellen Gigantomanie,

sondern neue Maßstäbe

und Standards in puncto Ökologie

und Nachnutzung der Infrastruktur

durch die Bevölkerung.

Mit sportlichen Grüßen,

Dr. Samo Kobenter

Sektionschef BMLVS

NICHT NUR RIO

HAT SEINE SPIELE

Alle Jahre wieder! Während die klassischen olympischen

Spiele nur alle vier Jahre stattfinden, sind die „Olympics“

ein jährlicher Dauerbrenner in unseren Schulen.

Nach einem relativ ruhigen-

Herbst mit nur einem Olympics-Bewerb,

dem Cross-Country-Lauf

im Innsbrucker Berg -

iselstadion, geht es jetzt im neuen Jahr

2016 so richtig los. Von Februar bis Anfang

Juli finden noch zehn Bewerbe in

den verschiedensten Sportarten in

ganz Österreich statt.

Warum wir ausgerechnet hier im

eher „erwachsenen“ SPORT aktiv so

explizit auf diese Schulsportbewerbe

hinweisen? Weil wir gemeinsam mit

der Breitensport-Abteilung des Sportministeriums

auf diesem Weg wieder

einmal die Eltern, aber auch die vielen

Lehrer und Lehrerinnen, die zu unserer

Leserschaft gehören, auffordern

wollen, bei ihren Kindern, bei den

Schülern und Schülerinnen als Motivator

aufzutreten und sie zum Mitmachen

zu bewegen.

Dass sich die Schul Olympics ohnehin

immer größerer Beliebtheit erfreuen,

bestätigt auch Geschäftsführer

Martin Seidl: „Die Beliebtheit der

Schul Olympics ist in den letzten Jahren

sowohl bei den Teilnehmern als

auch bei den zuständigen Fachverbänden

immer größer geworden. Das liegt

unter anderem daran, dass die jeweiligen

Organisationskomitees versuchen,

aus jedem Event ein richtig großes

Spektakel zu machen.“

Entscheidend aber ist, nicht nur

die Besten und Schnellsten unter den

Schülern, die sich auch Chancen aufs

Bundesfinale ausrechnen, für einen

Olympics-Bewerb zu begeistern – allein

schon die Teilnahme mit einer

Schulmannschaft an einem Qualifikationsbewerb

im Bezirk, in der Region

oder im Bundesland sollte für jede

Schule ein echter Anreiz sein.

FOTOS: Schul Olympics, Sportministerium

72

SPORTaktiv


VOLLEYBALL

Leicht ist es ja nicht, die Mädels in der

Oberstufe noch für Sport zu begeistern.

Aber das „Baggern“ und „Pritschen“

beim Volleyball begeistert auch die

„großen“ Mädchen, und dementsprechend

groß ist auch die Teilnahme an

den Qualifikationsturnieren in den Ländern,

die bereits am 17. Februar abgeschlossen

sein müssen.

Die Schul Olympics werden getrennt

für Burschen und Mädchenteams ausgespielt,

jedes Schulteam besteht aus

max. 10 Schüler/-innen.

DAS SCHUL OLYMPICS-FINALE steigt

von 8. bis 11. März in Steyr (OÖ).

Alle Infos: Mag. Franz Kaiser,

E-Mail: franz_kaiser@yahoo.com

GERÄTTURNEN

(TURN10)

Von wegen „Turnen ist out“: Mit dem attraktiven

Bewerb „Turn10“ macht den

Kids in der Unterstufe auch der Turnunterricht

wieder so richtig Spaß. Bei den

Turn-Olympics bilden jeweils 5 Mädchen

bzw. Buben einer Klasse ein Team

und versuchen, so viele Punkte wie

möglich zu erturnen. Wie diese Übungen

ausschauen, erfährt man auf

www.turn10.at

DAS SCHUL OLYMPICS-FINALE steigt

von 25. bis 27. April in Schärding (OÖ).

Die Länderqualifikationen fürs Finale

müssen bis 25. März erfolgt sein.

Alle Infos: Mag. Jürgen Frick,

E-Mail: reckjf@hotmail.com

ORIENTIERUNGSLAUF

„Kluge Köpfe“ sind gefragt, wenn es

beim Orientierungslaufen mit Karte und

Kompass auf die Suche nach den Kontrollpunkten

geht. Heißt zugleich: Nicht

die schnellsten Läufer/-innen, sondern

die besten „Orientierer“ entscheiden

das Rennen für sich.

Diesen attraktiven Bewerb gibt es in

der Unterstufe und in der Oberstufe, jedes

Schulteam besteht aus vier Schülern

bzw. Schülerinnen (getrennte Wertung).

DAS SCHUL OLYMPICS-FINALE steigt von

23. bis 25. Mai in Feldkirch (V). Die Länderqualifikationen

fürs Finale müssen

bis 30. April abgeschlossen sein

Alle Infos: Mag. Eugen Kainrath,

Email: eugen.kainrath@htlpinkafeld.at

BOULDERN

Der Trendsport Bouldern hat längst

auch in den Schulen Einzug gehalten

– das gefahrlose Klettern in der künstlichen

Wand in sicherer Absprunghöhe

fasziniert die 10-Jährigen genauso wie

die 18-Jährigen. Bei den Olympics versuchen

Vierer-Schulteams (nach Mädchen

und Burschen getrennt) so viele

Boulderpunkte wie möglich zu sammeln.

DAS SCHUL OLYMPICS-FINALE steigt

von 30. Mai bis 1. Juni in Mitterdorf

(St), die Chance, sich zu qualifizieren,

gibt’s noch bis 25. April.

Alle Infos: Helmut Gangl,

E-Mail: gangl.helmut@gmx.at

FLAGFOOTBALL

Bei dieser „entschärften“ Variante des

Football- und Rugby-Sports geht es darum,

dem angreifenden Team die Flagge,

die am Gürtel eines Spielers hängt,

zu „entreißen“. Entscheidend bei diesem

schnellen, spannenden Teamsport:

Im Unterschied zum Football gibt es

hier keine körperlichen Attacken.

Jedes Schulteam besteht aus 12 Spielern

oder auch Spielerinnen der Unterstufe,

es können also auch gemischte

Mannschaften mitspielen.

Die Qualifikationen in den Ländern

müssen bis 9. Mai abgeschlossen

sein.

DAS SCHUL OLYMPICS-FINALE steigt

von 1. – 3. Juni in Fürstenfeld (St).

Alle Infos: AFBÖ, Jürgen Hahn,

E-Mail: juergen.hahn@football.at

LEICHTATHLETIK

Schlagballwerfen, 60-m-Lauf und

Weitspringen – die Grundschule

der Leichtathletik vereint sich hier

zum Olympics-Dreikampf für die

Unterstufe. Die jeweils fünf besten

Dreikampfergebnisse ergeben

das Gesamtergebnis eines sechsköpfigen

Schulteams, zu dem dann

noch die erlaufenen Punkte einer 5 x

80-m-Staffel addiert werden.

DAS SCHUL OLYMPICS-FINALE steigt

von 27. bis 29. Juni in Hartberg (St).

Bis 4. Juni müssen die Qualifikationsbewerbe

in den Ländern abgeschlossen

sein.

Alle Infos: Christian Edletzberger,

E-mail: edletzberger@utanet.at

Da geht nichts mehr

Bei diesen Olympics ist die Quali

schon abgelaufen:

HANDBALL-OLYMPICS:

für Oberstufenteams von

23. bis 26. Februar in Pinkafeld (B).

HALLENHOCKEY-OLYMPICS:

für Bubenteams der Unterstufe,

von 1. bis 3. März in Salzburg

SNOWBOARD OLYMPICS:

für Unter- und Oberstufe,

von 9. bis 11. März in Goldeck (K).

BADMINTON OLYMPICS:

für Unter- und Oberstufe,

von 14. bis 16. März in Dornbirn (V).

Nr. 1; Februar / März 2016

73


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WANN DIESEN WINTER IN WELCHEM SKI-

GEBIET MIT TOURENSKIERN DIE PISTEN

HOCHGESTIEGEN WERDEN DARF; WIE DIE

PARKPLATZSITUATION VOR ORT IST ODER

WO MAN EINKEHREN KANN. DAS BÜCHERL

GIBT’S GEDRUCKT ODER ZUM DOWNLOAD

UNTER: KOCHALPIN.AT

LICHT ins Dunkel

Die Steirer Florian Schneebauer und Wolfgang Knöbl hatten die

geniale Idee zu dieser Weltneuheit: Unter dem Label „Luma Active“

bieten die beiden klugen Köpfe nun Hauben und Stirnbänder

an, in die starke kleine LED-Leuchten nahtlos integriert sind!

Das garantiert besten Tragekomfort für alle Outdoorsportler.

Leistungsstarke Frontstrahler sind mit verschiedenen Leuchtstufen

für den Nah- und Fernbereich ausgestattet, Rückstrahler

sorgen zusätzlich für Sicherheit – und die einfache Bedienung

gelingt auch mit Handschuhen. „Luma Active“-

Haube und -Stirnband „made in Austria“ gibt es im ausgewählten

Sportfachhandel und im eigenen Onlineshop:

shop.luma-enlite.com

Edelweiß-

Festival

OUTDOOR

BERGSPORT / MATERIAL / TOUREN

Unser Haute-Route-

Team steht fest!

Das Edelweiß-Bergfilmfestival der Naturfreunde ist längst eine

Institution in der Bergsteigerszene. Heuer konnte Organisator

Sepp Friedhuber den Spitzenalpi nisten, Slackliner

und Fotografen Heinz Zak als Stargast gewinnen.

Termine: 3./4. 3. Leonding (OÖ), 5. 3.

Bludenz (V), 8. 3. Lenzing (OÖ), 9. 3. Obergrafendorf

(NÖ), 10. 3. Wien-Gartenbaukino,

11. 3. Spielberg (St), 12. 3. Klagenfurt (K),

13. 3. Neudörfl (Bgld).

bergfilmfestival.naturfreunde.at

VON CHAMONIX BIS ZERMATT eine

Woche lang im Hochgebirge unterwegs,

umgeben von mächtigen

Viertausendern zwischen Mont

Blanc und Matterhorn: Die „Haute

Route“, „Mutter aller Skitouren“,

wird von 10. bis 16. April zum Exklusiv-Abenteuer

für zehn SPORTaktiv-Leser/-innen.

VIELE HABEN SICH für diese Toptour

beworben – diese zehn haben

es ins Team geschafft: Reinhard

und Gerhard Gröll, Johanna Malle,

Michael und Tarina Leiler, Lena

und Tomaz Druml, Franz Braumann,

Thomas Ertl und Johannes

Kranzelbinder.

FOTOS: istock, KK, Hagan,

MIT AUF TOUR GEHEN Berg- und

Skiführer Thomas Lippitsch (kleines

Bild) von der Alpinschule

High Life und Wettkampf-

Skibergsteigerin Michaela Essl aus

dem Hagan-Team. Nicht nur die

zehn Ausgewählten, auch die Profis

sind schon gespannt auf das

Tourenski-Abenteuer.

Nr. 1; Februar / März 2016

75


HOTSPOT

FOTO: Ötztal Tourismus / FOTOGRAF: Isidor Nösig

76

SPORTaktiv


DER FRÜHLING IN SÖLDEN

ÜBER SCHNEEMANGEL kann Sölden im Ötztal wirklich nicht klagen.

Weder im Oktober, wenn die Saison beginnt, noch jetzt, wenn die

Tage wieder länger werden. Zwischen 1.350 und 3.340 m Höhe gelegen,

herrschen in Sölden auch unter frühlingshafter Sonne noch beste

Bedingungen. Und zwar bis in den Mai hinein – für Pisten skifahrer

genauso wie für Freerider. Im Frühling gehen auf den Gletschern im

Ötztal auch einige Top-Events über die Bühne: Das „Electric Mountain

Festival“ findet am 8./9. April seinen Höhepunkt; „Wein am Berg“ lädt

von 17. bis 24. April alle Genießer ein: Spitzenwinzer präsentieren ihre

Weine zu feiner Kulinarik, dazu gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm

und geführte Touren mit Promiguides quer durchs ganze Skigebiet.

soelden.com

Nr. 1; Februar / März 2016

77


OUTDOOR

Mit den CheckYeti-Skilehrern zu mehr Spaß im Schnee.

Diesmal: Wie sich das Skifahren im Frühling mit fernöstlicher

Philosophie verknüpfen lässt.

„SCHIGONG“

AUF DER

PISTE

Skifahren bis hinein in den Frühling?

Das ist strahlend-warme

Sonne, aufgefirnter Schnee und

Genuss-Skifahren weit weg vom

Alltags trubel. Spaß am Skisport statt

Stress am Schreibtisch. Damit es aber

auf der Piste wirklich so klappt mit

dem Entspannen, hat sich SPORTaktiv

bei den Skiprofis der Buchungsplattform

Check Yeti schlau gemacht – und

mit Thomas Vau einen Skilehrer gefunden,

der einen neuen Weg zum Genuss-Skifahren

aufzeigt. Denn Thomas

ist der Gründer von „Schigong“, bei

dem es darum geht, das Skifahren als

leichtes „Dahinschweben“ zu empfinden

– und so vom Alltag abzuheben.

Das Erlebnis „Schigong“ muss jede(r)

für sich in der Praxis erfahren –

mit Hilfe von Thomas Vau aber wollen

wir euch hier zumindest ein paar Tipps

mit auf die Piste geben, wie ihr dank

Schigong das Frühlings-Skifahren einmal

anders erleben könnt.

Der Experte

THOMAS VAU ist staatl. geprüfter Skilehrer und „Schigong“-Gründer.

Der Freigeist aus Zell am See arbeitet

hauptberuflich als Skiführer in der Arlberg-Region. Neben

dem Skilehrern beschäftigt sich der Architektur-Absolvent

viel mit Körper, Kunst und Spiritualität. Dabei ist

nicht nur die Skiphilosophie „Schigong“ entstanden, sondern

auch zahlreiche Malereien und Fotografien.

Den kreativen Künstler auf Skiern kann man auf

checkyeti.com/schigong ganz einfach online buchen.

FOTOS: CheckYeti, istock

TEXT & FOTOS: C heckYeti

78

SPORTaktiv


1 2

3

4

1. KOPF AUS, ENTSPANNUNG AN

„Sobald du beim Skifahren nur noch die herrliche Natur, das

Gleiten deiner Ski und den Wind zwischen Skibrille und Helm

im Kopf hast, bist du bereit für Schigong“, sagt Thomas. Er

selbst ist bis nach Wudang Shan in China gereist und hat mit

einem Meister die Kampfkünste Qigong und Tai-Chi studiert,

die helfen sollen, auch die natürliche Harmonie des Skifahrens

mit Körper und Geist in Einklang zu bringen. Das Ergebnis

ist „Schigong“, eine neue Skiphilosophie, die auf der Piste

ausgeübt wird. „Es geht dabei darum, dass ihr euch komplett

auf die Natur, auf den eigenen Körper und vor allem auf das

Schwebegefühl des Skifahrens einlasst. Vergesst den Alltag,

vergesst den Stress, vergesst auch jegliche Skifahr-Technik.

Schaltet den Kopf aus und entspannt euch. Macht Schigong.“

2. BALANCE DURCH BEWEGLICHKEIT

Bevor aber euer Kopf in den Stand-by-Modus geht, muss die

Skitechnik passen“, erklärt Thomas, „im speziellen Fall die

Kniearbeit. Denn daran erkennt man einen guten Skifahrer.“

Eine der Lieblingsübungen des Schigong-Lehrers, um für

mehr Beinarbeit zu sorgen: „Öffnet die oberen zwei Skischuhschnallen

und fahrt so über einen sanft geneigten Hang!

Auch wenn euch die lockeren Schuhe anfangs irritieren werden

– so lernt ihr, viel gefühlvollere Schwünge zu ziehen“,

grinst Thomas, während er bei unserem Testkandidaten die

Schnallen aufklickt.

Und sein zweiter Tipp fürs Einfahren: „Bei flacher Piste müsst

ihr euch für das Einleiten des Schwunges zuerst aufrichten

und dann während der Kurve ganz langsam in die Knie gehen.

Aber Vorsicht vor dem ,Stockerlsitzen‘ – das Körpergewicht

bleibt immer zentral über dem Ski!“

3. IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT

Während sich die Knie viel bewegen müssen, sollte der Oberkörper

stets eine ruhige Position bei stabiler Mittellage behalten.

Das wird oft durch unruhige Arme verhindert, wodurch selbst geübte

Skifahrer schnell aus der Balance kommen. Thomas rät daher:

„Lass bei der nächsten Fahrt einfach die Stöcke am Skilift

stecken und verschränke die Arme vor der Brust. Wichtig: Während

der Fahrt fixierst du mit ruhigem Blick stets einen gleichbleibenden

Punkt unten am Ende des Hanges. Das sorgt dafür, dass

dein Oberkörper beim Skifahren automatisch Richtung Tal zeigt

und bei Kurven nicht zu viel mitdreht.“

4. FLIESSENDE BEWEGUNGEN

„Beim Skifahren wechselt man ständig die Position“, erklärt

Thomas. „Aufrichten zum Schwungeinleiten, kompakt nach unten

gehen zum Kurvenziehen, Gewicht vom Außen- zum Innenski

verlagern und sogar die Belastung zwischen Vorderfuß und

Ferse verteilen.“ Wenn auch nur einer dieser Abläufe zu abrupt

stattfindet, wird der Schwung unrund, die Kante rattert durch

den Schnee und der Körper muss die Störung kompensieren. Am

leichtesten lässt sich eine ruhige Hoch-Tief-Belastung so üben:

„Halte beide Stöcke über deinem Kopf und richte dich auf – in

dieser Stellung leitest du den Schwung ein. Sobald du eine Kurve

ziehst und deine Außenski-Kante in den Schnee greift, verlagerst

du dein Gewicht dosiert nach unten und außen. Lass dir dabei

Zeit! Bis zum Ende des Schwunges solltest du den vollen Spielraum

von Skischuh und Knien ausreizen und dich erst dann für

den nächsten Schwung wieder aufrichten.“ Das war‘s dann auch

schon mit den Techniktipps – die wahre Kunst bei „Schigong“ ist

es, wie anfangs schon angeführt, das Skifahren als lockeres Dahinschweben,

bei dem auch dein Geist abheben kann.

Das ist CheckYeti

CHECKYETI.COM – Skilehrer einfach online buchen! CheckYeti ist die weltweit größte

Buchungsplattform für Wintersportaktivitäten. Vom Anfängerkurs bis zur Freeride-Tour

können auf www.checkyeti.com mehr als 1.300 Angebote gesucht, verglichen und online

gebucht werden. Auf dem Onlineportal sind Skischulen, Skilehrer und Bergführer aus

über 150 Skigebieten im gesamten Alpenraum vertreten.

KONTAKT: checkyeti.com

Nr. 1; Februar / März 2016

79


OUTDOOR

TIPPS FÜR SKISPORT IM FRÜHJAHR

Später Neuschnee und perfekt präparierte Pisten garantieren jetzt schon österreichweit

Skispaß bis nach Ostern und darüber hinaus. Zwei CheckYeti-Profis sagen euch, was ihr

im Frühjahr auf Pisten und Touren beachten solltet.

VORSICHT, HEISS!

„Während schon Anfang März plus 10

Grad und wolkenloser Himmel im Tal

nichts Besonderes sind, sorgt das beim

Skisport am Berg doch für außergewöhnliche

Verhältnisse, auf die man vorbereitet

sein sollte. Denn der weiße Schnee reflektiert

die Sonne wie ein Spiegel. Dadurch

ist man zum einen schnell geblendet und

zum anderen starker Sonnenstrahlung

ausgesetzt. Pflicht ist also eine Skibrille

mit dunkler Scheibe oder eine Sonnenbrille,

die das gesamte Auge abdeckt. Außerdem

darf man auf keinen Fall die Sonnencreme

vergessen, besonders da die

meisten ja mit ziemlich blasser Haut auf

den Berg fahren. Mindestens mit Sonnenschutzfaktor

30 eincremen – und nicht die

Ohren oder den Hals vergessen!

Zur Kleidung? Auch wenn das nach

einer heißen Zeit klingt, ist es morgens

eher kühl. Ich empfehle daher eine dünne

Softshelljacke mit Lüftungsschlitzen

als oberste Schicht und mehrere Lagen

Aktivkleidung darunter – mit

diesem atmungsaktiven Zwiebellook

seid ihr den wechselnden

Bedingungen super gewachsen.

Was viele oft übersehen: Beim

Skifahren verbraucht man viel

Flüssigkeit – an warmen Tagen

noch mehr. Um nicht rapid

an Leistungsfähigkeit zu

verlieren, müssen daher regelmäßig Trinkpausen

eingeplant werden. Muss ja nicht

immer ein Einkehrschwung sein – eine

Trinkflasche im Rucksack und ein paar

Schluck bei der Liftfahrt tun es auch!“

Bei Privatstunden gibt Ricarda nicht nur

Tipps zu Ausrüstung am Berg, sondern vor

allem zur Skifahr-Technik. Buche sie

online unter checkyeti.com/ricarda

RICARDA HOLZLEITNER ist

staatlich geprüfte Skilehrerin

und Sportwissenschaftlerin;

gebürtig aus dem Salzburger

Land.

GUTES TIMING IST GEFRAGT

„Angenehme Temperaturen beim Aufstieg

und weicher Firnschnee bei der

Abfahrt – Skitouren im Frühjahr sind

herrlich! Es ist aber auch eine Herausforderung

für alle Tourengeher. Zunächst

braucht es eine längere Schönwetter-Periode

mit klaren Nächten. Denn wenn der

Schnee nachts nicht abkühlt, feuchtet er

bis in die tieferen Gleitschichten durch.

Das bedeutet nicht nur weniger Spaß bei

den Abfahrten, sondern auch ein erhöhtes

Lawinenrisiko.Wenn die Temperaturen

am Saison ende hoch sind, ist richtiges

Timing gefragt: Nur wer rechtzeitig aufbricht

und zum richtigen Zeitpunkt in den

gerade auftauenden Osthängen seine

ersten Schwünge zieht, kann den Skitourentag

optimal nutzen. Ansonsten steht

man schnell im zu weichen Sulz

oder auf einer harten Eisschicht

– und dann ist die Absturzgefahr

hoch! Deshalb sollte man je

nach Lawinenwarnstufe zu steiles

Gelände meiden und auch

mit Nordhängen vorsichtig sein.

Hier liegt zwar manchmal

noch Pulver aus der Hochsaison,

aber dieser ist oft

durch Wind und Wetter spannungsgeladen

und lawinös. Mein wichtigster Tipp

daher: Nehmt euch einen professionellen

Guide, denn der ist der beste Garant für

eine gelungene und sichere Frühjahrsskitour!“

Apropos: Skitouren mit Harald

kannst du ganz einfach online

buchen:

checkyeti.com/harald-gleirscher

HARALD GLEIRSCHER ist

staatlich geprüfter Ski- und

Bergführer, Mitglied der Bergrettung

Neustift im Stubaital.

FOTOS: CheckYeti

As tough as

the mountain

Thule Upslope

Rucksäcke für Wintersport mit einfachem Zugriff

auf die Ausrüstung bei aufgesetztem Rucksack.

Der Thule Upslope ist auch in schwarz erhältlich.


OUT-

DOOR

NEWS

Und Zack!

DAS STUBAI WHITELINE gibt es in zwei

Ausführungen: Als klassisches 10-Zack-Steigeisen

(kl. Bild) hört es auf den Beinamen „Trekking“,

eignet sich für leichtere Hochtouren und

gefällt mit kleinem Packmaß. Das 12-Zack-Alpinsteigeisen

„Tirol“ ist für die härteren Einsätze

gemacht. Gemeinsam ist beiden die kompromisslos

hohe Qualität.

stubai-sports.com

Buff® is a reg. Trademark property of Original Buff S. A.

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BEI DEN MERINO-Mützen und

Schlauchtüchern von Buff stehen

Tragekomfort und Funktionalität

an oberster Stelle. Die

Accessoires aus feiner Naturfaser

regeln den Feuchtigkeitsund

Wärmehaushalt optimal,

sind geruchsresistent und für

jeden Sport geeignet.

buff.at,

epmsports.at

Traum für Alpinisten

EIN LEICHTER ALPINSCHLAFSACK mit

idealem Wärme-Gewichts-Verhältnis ist

der Carinthia G180. Mit seiner Comfort-Limit-Temperatur

von minus 2,5 Grad

ist er bei Alpinisten und Bergsteigern beliebt.

Die „Huberbuam“ etwa (Bild) waren

mit dem 910 Gramm leichten Schlafsack

am Cerro Torre unterwegs ...

carinthia.eu

FOTOS: Hersteller

Tierisch sicher

RÜCKENPROTEKTOREN des italienischen

Spezialisten Energiapura

passen nicht nur Weltcup-Skirennläufern,

sondern allen, die

kompromisslosen Schutz und optimale

Passform suchen. Dreilagiger

Memoryfoam passt sich durch

Körperwärme punktgenau der Rückenform

an. Und das Design ist

unverwechselbar.

energiapura.info

Hoch hinaus

WENN ES AUF SCHNEESCHUHTOUREN

ernst wird, ist der Tubbs Flex VRT in seinem

Element. Die mit einem ISPO-Award ausgezeichneten

Schneeschuhe bieten höchste Kontrolle

in jedem alpinen Gelände. Beim Queren

geben die langen Seitenschienen Grip und die

Steighilfe erleichtert den Aufstieg.

kochalpin.at

Nr. 1; Februar / März 2016

81


OUTDOOR

Lawinenprognostiker

sind die überwiegende

Zeit in den Bergen

unterwegs – etwa, um

sich, wie hier Alexander

Pod esser, Schneeprofile

anzuschauen.

„HIGH NOON“

UM SECHS

DER JEDEN MORGEN erscheinende Lawinenlagebericht ist, wie man weiß, die

Basis für die Tourenplanung im winterlichen Gelände. Aber wer sind eigentlich

diese „Lawinenprognostiker“? Wie entscheiden sie, wann welche Warnstufe

herrscht? Und woher nehmen sie selbst ihre Informationen? Wir haben einem

Experten des steirischen Lawinenwarndienstes über die Schulter geschaut.

FOTOS: Lawinenwarndienst Steiermark

TEXT: Christof Domenig

82

SPORTaktiv


Um 6 Uhr Früh läutet im Büro

des steirischen Lawinenwarndienstes

in Graz zum

ersten Mal das Telefon. Dr.

Arno Studeregger, oder einer der fünf

anderen Lawinenprognostiker, hebt

ab. Ab jetzt, bis 7.30 Uhr, herrscht

„High Noon“ bei den Lawinenwarnern.

Am Apparat ist der erste „Augenbeobachter“.

So heißen im Jargon

die outdoor-affinen Vertrauensleute

in den Gebirgsregionen – Hüttenwirte

oder Bergbahn-Mitarbeiter sind es

zum Beispiel, die diese Aufgabe für

eine minimale Aufwandsentschädigung

miterledigen.

Täglich geben sie per Telefon

durch, was sie in den letzten 24 Stunden

beobachtet haben. Ob Lawinen

abgegangen sind oder ob sich bloß

„Verdächtiges“ ereignet hat; ob es

Oberflächenreif gibt oder Hinweise

darauf, dass die Schneedecke gut verfestigt

ist usw.

Zehn solcher Augenbeobachter

sitzen in der Steiermark, sechs in Niederöstereich,

dem zweiten Bundesland,

das von den steirischen Lawinenwarnern

mitbetreut wird.

Viel Zeit bleibt zwischen diesen

Morgentelefonaten nicht. Denn die

Schilderungen der Vertrauensleute ist

selbstverständlich nur ein kleiner

Teil jenes Datenmaterials, das in den

täglich aktuellen Lawinenlagebericht

einfließt. Da gibt es etwa auch die objektiven

Messdaten der automatisierten

meteorologischen Stationen, wie

Neuschneehöhe, Temperaturentwicklung

und Wind – aktuell und in den

vergangenen Stunden.

SCHNEE, WIND UND WETTER

Im Vergleich zu anderen Bundesländern

haben die steirischen Lawinenwarner

den Vorteil, bei der „Zentralanstalt

für Meteorologie und

Geodynamik“ (ZAMG) angesiedelt zu

sein. Also direkt im Zentrum der Beurteilung

der vergangenen und vor allem

der zu erwartenden Wetterentwicklung.

Die Wetterprognose ist

eine weitere wichtige Datenquelle, die

in die tägliche Beurteilung der Lawinengefahr

einfließt.

„Für uns ist das ein großer Vorteil

im Vergleich zu den anderen Bundesländern,

die das nicht haben, weil wir

uns mit den Meteorologen gleich im

Der Experte

DR. ARNO STUDEREGGER ist

Lawinenprognostiker beim

steirischen Lawinenwarndienst

und Bundesreferent für Skitouren

bei den Naturfreunden

Österreich.

KONTAKT:

lawine-steiermark.at

Haus besprechen können“, erklärt

Arno Studeregger – der übrigens,

ebenso wie alle anderen steirischen

Lawinenprognostiker, kein ausgebildeter

Meteorologe ist, wie man vielleicht

glauben könnte. Studeregger

und zwei weitere Kollegen sind Geografen,

die drei anderen Physiker.

Einen vorgegebenen Ausbildungsweg

zum hauptberuflichen Lawinenprognostiker

gibt es also nicht. „Uns

allen ist aber natürlich ein Nahbezug

zum Thema Berg gemeinsam. Für alle

sind die Berge Beruf und Berufung zugleich.“

Muss auch so sein, sind Studeregger

und Kollegen doch die weitaus

überwiegende Dienstzeit draußen in

der Natur unterwegs statt im Büro.

Die Tourenski als Arbeitsmittel – gut

möglich, dass da der eine oder andere

ein wenig neidisch werden könnte.

Doch noch hat Arno Studeregger

die tägliche Pflicht im Büro lang nicht

erledigt: Die Geländeuntersuchungen,

die er und seine Kollegen in den

Tagen davor an verschiedenen Orten

in den steirischen und niederösterreichischen

Bergen durchgeführt haben,

fließen nun ebenfalls in die aktuelle

Prognose ein. „Bei diesen Tests in den

Regionen werden ständig Schneeprofile

gegraben, der Schneedeckenaufbau

untersucht und die Daten und Ergebnisse

werden noch nach der

Rückkehr ins Büro am Nachmittag

oder Abend penibel protokolliert.“

Auch Einträge ins Tourenforum

des Lawinenwarndienstes kommen

als weitere Quelle für die aktuelle Lagebeurteilung

noch dazu: Bergführer,

Bergretter oder andere erfahrene

„Endverbraucher“ können in diesem

Forum der Öffentlichkeit und den Lawinenprofis

ihre Beobachtungen oder

ihre Einschätzungen mitteilen. „Was

auch sehr gut angenommen wird: Bis

zu 1.200 Einträge pro Winter haben

wir in den letzten Jahren gezählt.“

SCHNELL DENKEN UND TIPPEN

Nach 7 Uhr ist es dann täglich so weit:

Aus dieser wahren Flut an Informationen

wird der aktuelle Lawinenlagebericht

erstellt, damit um 7.30 Uhr die

Bergführer und -sportler in der Steiermark,

und ab 8 Uhr jene in Niederösterreich

aktuelle Informationen für

ihre Tourenplanung im Internet aufrufen

können. „Langes Grübeln beim

Formulieren über die richtige Wortwahl

ist da nicht drin – aber gleichzeitig

dürfen tunlichst keine Fehler passieren“,

weiß Studeregger.

Es gehört vor allem auch Erfahrung

und Gespür dazu, den Lagebericht

so zu verfassen, dass ihn einerseits

Einsteiger verstehen und

verwenden können, andererseits auch

Profis alle benötigten Informationen

finden. Nur die täglich aktuell ausgegebene

Lawinenwarnstufe zwischen

„1“ und „5“ hat mit Gespür nichts zu

tun, wie Studeregger aufklärt: „Sie ist

keine bloße Einschätzung der Experten,

sondern ergibt sich nach einem

feststehenden Raster aus hieb- und

stichfestem Datenmaterial.“

Der erläuternde Text – etwa mit

den typischen Punkten „Gefahrenbeurteilung“,

„Schneedeckenaufbau“,

„Wetter“ und „Tendenz“ – wird täglich

individuell an die Situation angepasst

in den Computer getippt. „Das ist genauer,

aber auch etwas aufwendiger

als etwa in der Schweiz, wo einfach

Textbausteine verwendet werden“, ergänzt

Arno Studeregger.

AUF DEN PUNKT BRINGEN

Eine Besonderheit der steirischen Lawinenprognostiker

sind noch die

sechs „W-Fragen“, die rechts oben auf

der Webseite zu finden sind und den

Nutzern helfen sollen, sich über die

bloße Lawinenwarnstufe hinaus

rasch einen groben Überblick über die

Situation im Gelände zu verschaffen.

„WAS ist das Hauptproblem, WO liegt

das Problem, WANN tritt das Problem

auf, WELCHE Lawinenart wird erwartet,

WIE kommt es zur Auslösung,

Nr. 1; Februar / März 2016

83


www.marmot.eu | facebook.com/marmot.mountain.europe

Location: Zillertal, Austria | Reinhard Fichtinger

OUTDOOR

The Rain

Stops Here

WARUM besteht das Problem?“ Diese

sechs Fragen werden jeweils mit einem

Symbol und einem prägnanten Halbsatz

beantwortet. Auch das ist eine Aufgabe des

Erstellers des Lageberichts: Diese unter

Umständen lebenswichtigen Informationen

in aller Schnelle kurz und knapp auf

den Punkt zu bringen. „Im vorigen Winter“,

sagt unser Experte, „wurde diese Art

der schnellen Wissensvermittlung erstmals

angewandt, um die Verständlichkeit

des Berichtes auch bei weniger geübten

Nutzern zu erhöhen. Nach diesem ersten

Winter haben wir abgefragt, wie das System

ankommt – und extrem positive

Rückmeldungen erhalten.“

VIELE WEITERE AUFGABEN

So, jetzt haben wir also miterlebt, wie ein

Lawinenlagebericht entsteht. Bleibt als

Frage noch: Was machen die professionellen

Lawinenprognostiker nach 7.30 Uhr

(bzw. 8 Uhr), wenn der Bericht veröffentlicht

ist?

Vorweg: Die Arbeit geht nicht aus –

ganz im Gegenteil: „Von 40-Stunden-Wochen

können wir im Winter nur träumen“,

sagt Arno Studeregger. Nur einige Beispiele,

was alles zu den Aufgaben der Lawinenwarndienste

gehört:

• An vielen Tagen stehen „Ausfahrten“ auf

dem Plan: „Man sucht sich ein Gebiet aus,

wo es gerade geboten scheint, ein Schneeprofil

zu graben.“

• Die regionalen Lawinenkommissionen,

35 allein in der Steiermark, müssen mit

Detailinformationen versorgt werden.

Shell Collection

Den Elementen aussetzten und gleichzeitig

maximal geschützt. Egal bei welchen

Bedingungen, Marmots technische Shells

schützen Dich bei allen Outdoor Abenteuern

vor den Elementen, mit funktionellen

Membranen und durchdachten Designs.

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www.marmot.eu

Lawinenwarndienste

in Österreich

Lawinenwarndienste sind in Österreich nach

Bundesländern organisiert und meist bei

den Landesverwaltungen angesiedelt. In

Niederösterreich und der Steiermark ist der

Dienst operationell ausgelagert und wird

von der Zentralanstalt für Meteorologie und

Geodynamik (ZAMG) in Graz durchgeführt.

Als erster Lawinenwarndienst Österreichs

wurde 1953 jener in Vorarlberg gegründet.

So findet man sie im Netz:

VORARLBERG:

warndienste.cnv.at/dibos/lawine

TIROL: lawine.tirol.gv.at

SALZBURG: lawine.salzburg.at

OBERÖSTERREICH:

land-oberoesterreich.gv.at/was_lnw.htm

NIEDERÖSTERREICH:

lawinenwarndienst-niederoesterreich.at

KÄRNTEN: lawinenwarndienst.ktn.gv.at

STEIERMARK: lawine-steiermark.at

84

SPORTaktiv


Das passiert telefonisch. Die Kommissionen

entscheiden zum Beispiel, wann Hänge

oder Straßen gesperrt werden müssen.

• Passieren Unfälle, begleiten die Lawinenprognostiker

die Alpinpolizei zur Unfallstelle

und unterstützen bei der Ursachenforschung.

• In der Zeit, die noch übrig bleibt, wird

nach Antworten gesucht. „Zum Beispiel

auf die Frage, wie man wichtige Informationen

noch einfacher, schneller und verständlicher

an alle User bringen kann.“

Der Kreis der Sportler, der sich ins verschneite

Gelände begibt, hat sich in den

letzten Jahren enorm erweitert – Untersuchungen

haben gleichzeitig ergeben, dass

die Verweildauer auf den Seiten der Lawinenwarndienste

immer kürzer werden.

Zwei Aufgaben, die sich für den Experten

daraus ergeben: „Erstens, auch Einsteigern

die Informationen leicht verständlich zu

vermitteln – unsere seit dem Vorjahr neu

gestaltete Homepage ist ein Ansatz dafür.

Zweitens: In der Öffentlichkeit aufmerksam

zu machen, wie wichtig es ist, sich mit

dem Lawinenlagebericht nicht bloß oberflächlich

auseinanderzusetzen.“

Ein Appell, den wir nur unterstützen

können. Umso mehr, da wir nun wissen,

welcher Aufwand hinter dem täglichen

Bericht steckt ...

Neuer Termin für

Lawinenbericht

Dr. Arno Studeregger war für den steirischen

Lawinenwarndienst auch Mitveranstalter

des „Internationalen Lawinensymposiums“

der Naturfreunde Österreich im November

2015 (SPORTaktiv berichtete). Dabei stellten

die Naturfreunde die Forderung in den

Raum, dass zur Tourenplanung ein Erscheinungstermin

des Lawinenlageberichtes am

Nachmittag besser wäre, um mit aktuellerem

Material eine Tour schon am Vorabend planen

zu können.

Dieser Gedanke werde für die kommenden

Winter weiterverfolgt, erklärt Arno Studeregger

zum aktuellen Stand der Dinge. „Eine

Umstellung auf einen Nachmittagsbericht

würde schon gehen, wenn auch mit einem

Mehraufwand. Vor- und Nachteile sind abzuwägen.

Außerdem müssten sich die österreichischen

Lawinenwarndienste gemeinsam

auf die Sache verständigen. Wir werden

das bei der kommenden österreichweiten

Tagung der einzelnen Lawinenwarndienste

thematisieren“, verspricht Studeregger.

In der Steiermark und Niederösterreich wird

ab Lawinenwarnstufe 4 der Lawinenlagebericht

jetzt schon zweimal täglich – morgens

und nachmittags – aktualisiert.

INFOS: naturfreunde.at

DAS BESTE

FÜR DIE PISTE

Anspruchsvolle Individualisten

fahren auf dieses Ski-Equipment

von Blossom und Vola ab!

Blossom Great Shape Titanal-Edition

Mit diesem Ski – „handmade in Italy“ – ziehst du garantiert

die Blicke auf dich! Und dann auf der Piste, kannst du praktisch

nichts falsch machen. Denn unter der schillernden Oberfläche

der „Titanal-Edition“ steckt der „Blossom Great Shape“

– ein Ski, der mit einem breiten Spektrum von Topeigenschaften

ausgestattet ist. Aggressivität, große Sicherheit und Anpassungsfähigkeit

sind die Vorzüge dieses Modells, das Racecarve-Qualitäten

mit Wendigkeit und Komfort vereint.

Sportlich ambitionierte Individualisten, die einen technischen

und präzisen Fahrstil pflegen, haben helle Freude mit dem Ski!

www.lsp-austria.at

Vola FIS Helm

Der Helm des französischen Herstellers entspricht den

FIS-Standards und ist daher ideal für alle Rennfahrer – aber

eben nicht nur für diese! Das Innenfutter kann komplett entfernt

werden, um es zu reinigen. Ein passender Kinnschutz von

Vola kann am Helm angebracht werden. Für Individualisten:

Das Modell ist in fünf verschiedenen Designs erhältlich.

Vola FAST Brille

Passend zum FIS-Helm gibt es die Brille Fast in drei verschiedenen

Farben – eine perfekte Rennbrille mit maximalem Sichtfeld.

Sie wird mit einer Doppelscheibe geliefert, die speziell

behandelt wurde, um nicht zu beschlagen. Das Brillenband

hat Silikonstreifen für einen guten Halt am Helm.

www.lsp-austria.at

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Nr. 1; Februar / März 2016

85


OUTDOOR

Pro Schneeschuhe

SPORTLICHER TOUCH: Schneeschuhgehen

ist nicht bloß „ZauberwaldWandern“,

sondern sportliches

Natur erleben – ob im flachen

Gelände oder auf der (moderaten)

Gipfeltour. Man muss aber nicht

zwingend steil bergauf gehen, um

sich damit eine Abfahrt zu „erarbeiten“.

ALLES IST MÖGLICH: Was auf Tourenskiern

bergauf möglich ist, kann

ein sportlicher Schneeschuhgeher

ebenfalls bewältigen. Wer sich

aber mit Schneeschuhen im steilen

Gelände bewegt, braucht eine

vollständige Lawinenausrüstung

– und muss auch damit umgehen

können.

SCHNEELAGE EGAL: Nur eine dünne

Schneeschicht, apere Stellen

zwischendurch – auf Schneeschuhen

alles kein Problem. Und auch

schlechte Schneeverhältnisse wie

Bruchharsch sorgen dann am Abstieg

nicht – wie bei den Skitourenfahrern

– für Frust und Plagerei.

GÜNSTIGE KOSTEN: Gute Schneeschuhe

kosten bis 200 Euro – und

damit nur einen Bruchteil einer vollständigen

Tourenskiausrüstung.

SCHNELLER EINSTIEG: Während

beim Tourenskifahren im unverspurten

Gelände gute Skitechnik

notwendig ist, braucht man beim

Schneeschuhgehen praktisch keine

Vorkenntnisse.

An die etwas breitere Gehtechnik

gewöhnt man sich im wenigen Minuten.

MIT SCHNEESCHUH ...

EIN UNGLEICHES DUO? Schneeschuhe sind viel sportlicher

als ihr (Winterwander-)Image. Aber wer im Schnee

auf einen Berg steigt, will auf diesem auch abfahren, oder?

86

SPORTaktiv


Pro Tourenski

SPORTLICHER TOUCH: Auf Tourenskiern

sind einem bis ins hochalpine

Gelände keine Grenzen gesetzt, die

sportliche Herausforderung ist doch

um einiges größer. Skitouren können

zeitlich wesentlich länger sein,

da sich der Zeitaufwand für den

Rückweg durch die Abfahrt wesentlich

verkürzt.

KRÖNUNG ABFAHRT: Die Abfahrt ist

für Skitourengeher ein wesentlicher

Teil des Gesamtpakets. Für viele

ist das Abfahrts erlebnis sogar der

Hauptgrund, um aufzusteigen.

COOLES IMAGE: Skitouren liegen

voll im Trend, die Community

umfasst in Österreich mehr als

600.000 Sportler/-innen.

TOURENAUSWAHL: Entsprechend

groß ist das Angebot an Tourenführern

und Tourenportalen, die es

erleichtern, immer wieder neue attraktive

Herausforderungen zu finden.

SPASS AM MATERIAL: Ski, Bindung,

Schuhe – gerade die jährlichen

Entwicklungen am Materialsektor

mitzuverfolgen und diese auch

zu nutzen, sorgt bei vielen Skitourensportlern

für zusätzliche Motivation.

GEFAHRENBEWUSSTSEIN: Der Umgang

mit den Gefahren, die im Gelände

lauern, sind den meisten Skitourensportler

absolut bewusst.

Lawinenkurse und Schulung im Umgang

mit der Notfallsausrüstung

(Lawinenpieps etc.) sind mittlerweile

in dieser Szene Standard.

... ODER TOURENSKI?

FOTOS: Hagan, Koch Alpin

Schneeschuhgehen versus Tourenskifahren – Werner Koch von Koch

Alpin und Gregor Krenn von den Naturfreunden Österreich über die

Vor- und Nachteile der beiden trendigen Wintersportarten.

Nr. 1; Februar / März 2016

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OUTDOOR

DEIN PARTNER AUF

DEM WEG NACH OBEN

SPORTaktiv kooperiert noch enger als bisher mit den Naturfreunden Österreich, um seine

Leserinnen und Lesern mit profunden Expertentipps zu versorgen. Ein guter Anlass, diesen

alpinen Traditionsverein mit 153.000 Mitgliedern einmal näher vorzustellen.

Sport in der Natur ist gesund,

hält fit sowie Körper und Seele

im Gleichgewicht. Er fördert

den Kontakt mit Gleichgesinnten

und ist der ideale Ausgleich zum

(oft unbewegten) Alltag.

Das alles weiß man. Aber wo holt

man sich das Wissen und die Tipps,

die man, wie in jeder Sportart, auch

im Bergsport, mit seinen vielen Spielarten,

braucht? Eine Antwort liegt da

am Tisch: im SPORTaktiv-Magazin.

Und weil wir uns eben dieser Verantwortung

bewusst sind, weil wir wissen,

wie verantwortungsvoll man gerade

im sensiblen und auch

risikobehaften Bergsport mit dem

Vermitteln von Ratschlägen und Expertenmeinungen

umgehen muss,

haben wir nun unsere lose Zusammenarbeit

mit den Naturfreunden Österreich

nochmals intensiviert und

sozusagen offiziell besiegelt. Heißt:

Ob es um Sicherheits- oder sonstige

Expertentipps geht, um Informationen,

News und Wissensvermittlung

aus der Welt der Berge – in jeder unserer

Ausgaben fließt das Know-how der

Naturfreunde-Experten mit ein – zum

Wohl und Nutzen unserer Leserinnen

und Leser .

IN DER NATUR UNTERWEGS

Ganz einfach könnte man es so beschreiben:

Die Naturfreunde Österreich

sind eine alpine Freizeit- &

Umweltorganisation, die als Verein

der ideale Partner sind für alle, die

(vorwiegend in Österreich) gern in

der Natur unterwegs sind. Sportliche

sowie kulturelle Freizeit- und

Naturerlebnisse, die nicht nur bestens

organisiert, sondern auch leistbar

sind, stehen im Zentrum der

über 120-jährigen, vielfältigen Naturfreunde-Tätigkeit.

Unter dem Motto „100 Prozent

Erlebnis Natur – garantiert“ werden

Ausbildungs- und Fortbildungskurse,

Berg- und Klettertouren, Wanderungen,

Rad- und Mountainbikeausflüge,

Sport- und Kulturreisen und

vieles mehr angeboten. Auch Wintersportler,

Sportkletterer, Fotografen

oder Wassersportbegeisterte finden

bei den Naturfreunden das

passende Freizeit angebot. Von der

FOTOS: Naturfreunde / Martin Edlinger, Hermann Erber

88

SPORTaktiv


Naturfreundejugend werden Ferienund

Umweltworkcamps durchgeführt,

in denen der Spaß und die Gemeinschaft

absolute Priorität hat.

ÖSTERREICHWEIT ORGANISIERT

Organisiert sind die Naturfreunde in

rund 500 Orts- und neun Landesstellen

zwischen Neusiedlersee und Bodensee.

Jede einzelne Gruppe hat ihre

Besonderheiten und Schwerpunktprogramme,

organisiert eigenständig

ihre Touren und Ausflüge, Kurse und

Workshops, Vorträge und Infoabende.

Eine Zahl, die am besten das umfassende

Aus- und Fortbildungsprogramm,

das Touren- und Trainingsangebot

der Naturfreunde beschreibt:

Österreichweit sind rund 9.000 bestens

ausgebildete Instruktor/-innen

aus allen Bereichen des Berg- und Freizeitsports

tätig.

Die Naturfreunde betreiben auch

mehr als 150 Hütten in den Bergen –

diese und auch die Hütten von den anderen

alpinen Vereinen in Österreich

können von Naturfreunde-Mitgliedern

zu ermäßigten Preisen genutzt

werden. Mit einem Satz gesagt: Wer

Mitglied bei den Naturfreunden ist,

kann aus dem Vollen schöpfen und

bei jeder Veranstaltung, jedem Kurs,

jeder Tour mitmachen.

BESTENS VERSICHERT

Wer in die Berge zieht, braucht verlässliche

Partner. Das gilt auch für

den Fall, dass Hilfe, Schutz und Sicherheit

gefragt sind. Auch dafür stehen

die Naturfreunde: Ihnen ist es

besonders wichtig, dass ihre Mitglieder

gut versichert sind – die Prämie

dafür ist bereits im Jahresmitgliedsbeitrag

inkludiert. Mit dem weltweiten

„Naturfreunde-Freizeit-Unfallservice“

genießen alle Mitglieder einen

Versicherungsschutz bei sportlichen

Freizeitunfällen – mit Leistungen

aus den Bereichen Bergung (auch mit

Hubschrauber) und Rückholung oderbei

dauerhafter Invalidität (ab 25 Prozent

Invaliditätsgrad); auch eine Haftpflichtversicherung

ist inkludiert.

FREIE FAHRT AUF FORSTSTRASSEN

Die Naturfreunde vertreten als Freizeitverein

die Interessen aller Erholungssuchenden.

Ein Schwerpunktthema

derzeit ist das Ziel, die Öffnung

von Forststraßen für die rund 800.000

Mountainbiker zu erwirken – unter

Berücksichtigung aller (wild)ökologischen,

forstwirtschaftlichen Notwendigkeiten.

So, wie es eben dem Motto

der Naturfreunde entspricht: „Fair zur

Natur!“ Detailinfos unter:

www.naturfreunde.at/freie-fahrt

Facts & Zahlen

Mit rund 153.000 Mitgliedern zählen die

Naturfreunde zu den bedeutendsten

Alpin-, Freizeit- und Umweltorganisationen

Österreichs;

Mitgliedsbeiträge 2016:

- € 44,80 für Vollmitglieder;

- € 27,60 ermäßigter Beitrag (zweites

Mitglied einer Lebensgemeinschaft;

19- bis 25-Jährige; Student/-innen bis

zum 27. Lebensjahr; Ausgleichszulagenempfänger/-innen);

- €18,40 für Kinder und Jugendliche

bis 19 Jahre;

- € 80,– Familienmitgliedschaft

Voraussetzung: In einem Haushalt

lebende Familie, bestehend aus

mindestens drei Personen; es zählen

Jugendliche bis 19 Jahre zum

Familienverband bzw. Studierende bis

27 Jahre bei jährlicher Vorlage einer

Inskriptionsbestätigung

- € 54,50 Familienbeitrag für Alleinerziehende

Erlebnis: Angebote in 460 Ortsgruppen,

9 Landesorganisationen; über

9.000 bestens ausgebildete Instruktorinnen

und Instruktoren der Naturfreunde

aus den Bereichen Skilauf, Tourenskilauf,

Langlauf, Snowboarden, Alpin,

Hochalpin, Wandern, (Sport-)Klettern,

Raften, Paddeln, Rad & Bike, Orientierungslauf

u. v. m.

Kompetenz: fundierte Ausbildungen,

Kurse und Trainings, 100 Boulder- und

Kletterhallen mit Kursen für alle Altersgruppen,

Naturfreunde Wildwasserzentrum

in Wildalpen

Sicherheit: weltweite Freizeit-Unfallund

Haftpflichtversicherung

Hüttenleben: Ermäßigungen bei Nächtigung

in über 150 Naturfreunde-Hütten

sowie Hütten aller alpinen Vereine

in Österreich

Abenteuer für Kids & Jugendliche:

Skikurse, Feriencamps, Umweltprojekte

Urlaub: Reise- und Trekkingangebote

im In- und Ausland

Umweltmanagement: Aufklärungskampagnen,

Umweltaktionen und Projekte

Information: Das Magazin „Naturfreund“

liefert Tourentipps, spannende

Reportagen und einen umfassenden

Serviceteil über Medizin, Sicherheit,

Fitness und Umweltschutz

ALLE INFOS UND MITGLIEDSCHAFT:

naturfreunde.at

Nr. 1; Februar / März 2016

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All-inclusive-

WintertageAB IN DEN SÜDEN

In der Life Class-Therme Sveti

Martin**** in Medjimurje (Kroatien)

kann man nicht nur im

warmen Wasser entspannen,

die Umgebung

eignet sich ganzjährig

für Radtouren

und der Golfplatz

ist durchgehend bespielbar.

Die Preise

locken wirklich: Ab €

34,–/Nacht im Appartement

bzw. € 52,–/Nacht

im Vier-Sterne-Hotel Spa Golfer.

Die Halbpension ist dabei jeweils

schon inkludiert.

Winterfans kommen im Sütiroler Eisacktal voll auf ihre Kosten:

beim Skifahren und Snowboarden oder – wer es ruhiger mag

– beim Schneeschuhwandern, Skitourengehen, Rodeln oder

Langlaufen. Entspannend geht es für Gäste des SPORTaktiv-

Hotels Bergschlössl auch nach dem Sport weiter, dank der

Schlössl-Wellnesswelt und vielen Annehmlichkeiten auf

Vier-Sterne-Niveau. Tipp: Das „Winter All-Inclusive-

Paket“ kann zwischen 27. Februar und 17. März gebucht

werden und ist mit Preisen ab € 280,– p. P. für drei Nächte

extrem fair kalkuliert.

Das SPORTaktiv Hotel Vier Jahreszeiten****

in Mandarfen im Tiroler

Pitztal lädt von 11. bis 13. März

ins Nordica Freeride Camp. Lass

dir von den Guides des Freeride

Centers Pitztal die besten Hänge

des Gletschers zeigen, profitiere

von der LVS-Sicherheitseinschulung

und freu dich auf neuestes

Nordica Testmaterial. Preis: ab

€ 247,– p. P. mit 2-Tages-Skipass.

Die Freiheit

TRAVEL

REGIONEN / ANGEBOTE / REPORTAGEN

im Pitztal

VILA VITA PANNONIA heißt das Vier-Sterne-Feriendorf direkt

am Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel im Burgenland. Gäste

können einen der 127 schilfbedeckten Bungalows oder eines

der 40 eleganten Zimmer im Hotel beziehen – und im 200 Hektar

großen Naturparadies Stress und Alltag glatt vergessen.

DAS AMBIENTE ist wie gemacht, um „Alphalaufen“ zu erlernen.

Lerne laufend loszulassen

Diese Kombination aus Ausdauersport und Entspannungstechnik

verhilft nicht nur der körperlichen Fitness und mentalen Stärke

auf die Sprünge, sondern auch zu entspanntem Wohlbefinden.

IN DEN ALPHALAUF-SEMINAREN wird dir die spezielle Lauftechnik

beigebracht, die es ermöglicht, die Alpha-Wellen im Gehirn

zu aktivieren und so in einen meditativen Zustand während

des Laufens einzutauchen. Die rund 76 km beschilderten Laufund

Walkingstrecken rund um das Vila Vita Pannonia sind zudem

ideal, um das Gelernte in der Natur gleich umzusetzen.

VON 15. BIS 17. APRIL steht das nächste Alphalauf-Seminar im

Vila Vita Pannonia auf dem Programm. Ab € 440,– für zwei Nächte

im Doppelzimmer bist du mit von der Partie.

FOTOS: Fotolia

Alle Infos zu allen Angeboten: sportaktiv.com/hotels

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SPORTaktiv


HOTELIER

DER

STUNDE

„GÄSTE SPÜREN, WENN

MAN DEN SPORT LEBT“

Sportler durch und durch ist Dino Gerns vom „Hotel Sonnleiten“

in Saalbach – unser „SPORTaktiv Hotelier“ der Stunde.

Der Hotelier

DINO GERNS leitet gemeinsam

mit seiner Frau Birgit das

„Hotel Sonnleiten“, SPORTaktiv

Hotel in Saalbach (S).

KONTAKT: sonnleiten.com

FOTOS: Hotel Sonnleiten

Eine winterliche Fatbiketour gehört zu

den sportlichen „Spezialitäten“ für

eure Gäste. Wie kann man das Feeling

einer solchen Tour beschreiben ?

Die Verbindung von Winterfeeling

und klarer, kalter Bergluft mit Biken

ist etwas sehr Besonderes. Ähnlich wie

beim Tourengehen oder Mountainbiken

im Sommer genießt man den Gipfel,

den Ausblick und den persönlichen

Triumph intensiv. Abseits der Pisten

kennen wir die besten Wintertrails

und Wege zurück ins Tal. Nebenbei

wird man, unter Skifahrern und Boardern,

zum beliebten Fotomotiv.

Ski und Biken sind die sportlichen Themen,

auf die Sie setzen. Kann Mountainbiken

irgendwann so eine touristische

Rolle spielen wie Skifahren?

Davon ist auszugehen. Radfahren ist

ein Volkssport wie es das Skifahren bei

uns früher war – aber in sehr viel mehr

Ländern! Das Potenzial an Bikern ist

also riesig. Aufgrund neuer Technologien,

wie „6+“-Reifenformaten,

E-Mountainbikes, aber auch durch den

Ausbau des Biketransportes mit Seilbahnen

sowie den Bau von Trails und

Parks wird das Moutainbiken immer

mehr zum Breitensport.

Eure Lage – direkt an der Skipiste

bzw. mitten im Bikegebiet – ist ein Riesenplus.

Aber welche Serviceleistungen

erwarten sportliche Gäste heute

neben einer guten Lage noch?

Die Anforderungen, die zum Beispiel

die Bike-Gemeinde an ein Hotel stellt,

sind wesentlich differenzierter. Individuelle

Beratung, topausgestattete

Werkstatt mit technischem Support,

Ersatzteil-Shop, um nur einige zu nennen.

Das sind allerdings Hard-Facts, die

schnell einmal im Hotelbetrieb implementiert

werden können. Biken aber

ist Lifestyle und wirkliches Bikefeeling

muss gelebt werden. Das Geheimnis

des lässigen Miteinanders kann jeder

vor Ort selbst erfahren.

Ski oder Bikes leihen kann man auch in

vielen Hotels. Leih-Equipment ist dabei

oft nicht am letzten Stand und die

Auswahlmöglichkeit beschränkt. Welchen

Weg beschreiten Sie hier?

Stimmt – wir haben uns für einen etwas

anderen Weg entschieden. Um

stets die neuesten Modelle, Equipment

und besten Marken anbieten zu können,

kooperieren wir mit unserem

langjährigen Premium Partner „Intersport

Bauer“. Gemeinsam haben wir

über 120 neue oder topgewartete Bikes

der Marken Mondraker, Bergamont,

Specialized und Devinci im Verleihpool.

Ein spezielles E-Bike-Verleihcenter

mit Topmarken, trendiger Bikebekleidung,

Zubehör, Accessoires

ergänzt das Angebot. Darüber hinaus

führen wir direkt im Hotel ein exlusives

Testcenter, nur für unsere Hotelgäste,

mit wechselnden Brands und deren

neuesten Modellen. Heuer sind das

Bergamont und Mondraker.

Seit heuer gibt es im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm-Leogang

die Verbindung

nach Fieberbrunn. Wie

kommt die Erweiterung bislang an?

Sehr gut, eigentlich sind alle begeistert.

Die Pisten, aber vor allem die Freeridehänge

in Fieberbrunn sind eine tolle

Ergänzung im Skicircus und bieten

unseren Gästen nochmals eine neue

Abwechslung, wie z. B. Freeride-Anfängerkurse,

Off-Piste-Schulungen oder

„Mut-Schulungen“.

Nr. 1; Februar / März 2016

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TRAVEL

AM PULS VON NATUR UND KULTUR

Eingebettet in eine atemberaubende Naturkulisse liegt das 4*-Hotel

Spirodom im Zentrum von Admont. Gleichzeitig ist es nur einen Steinwurf

weit entfernt von einem der großen Gesamtkunstwerke des europäischen

Spätbarocks – der Stiftsbibliothek des Benediktinerstiftes Admont.

Die 67 modern eingerichteten Zimmer mit Naturholzböden laden

zum Entspannen und Genießen ein. Durch die Farben und Materialien

entsteht in den Zimmern ein Wohlbefinden ganz besonderer Art.

Nehmen Sie entspannende Auszeit im modernen Wellnessbereich „Respiratus“

und genießen Sie unsere erlesenen Speisen im Panoramarestaurant.

Im Hotel Spirodom lassen sich Erholung, Natur und Kultur zu

einem unvergesslichen Erlebnis vereinen.

spirodom.at

FOTOS: Hotel Spirodom

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SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2016

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Zimmer: 52 Seehöhe: 725 m ganzjährig geöffnet

Narzissenhotel

SALZKAMMERGUT / STEIERMARK

Wandern / Biken / Golfen / Langlaufen / Ski Alpin

Bad Aussee

Pötschenstraße 172, A-8990 Bad Aussee

0043 3622 55300-200 info@narzissenhotel.at www.narzissenhotel.at

AKTIVURLAUB IM SALZKAMMERGUT

Das Narzissenhotel**** Bad Aussee – Solebad & Vitalresort ist direkt mit dem

bereits bestehenden Narzissenbad verbunden. Solebad, Sauna & Medical Fitness

können uneingeschränkt genutzt werden. Darüber hinaus bietet die Anlage ein

breites Angebot an Wellness- und Gesundheitsleistungen. Alle der 52 Wohlfühlsuiten

verfügen über Balkon und einen imposanten Panoramablick auf die Bergwelt

des Ausseerland-Salzkammergutes. Zimmer werden in Größen zwischen 35

und 89 Quadratmetern angeboten.

Sportlicher Aktivurlaub

4 Nächte inkl. Vitalresort FLEX-HP,

buchbar bis 31. 12. 2016

ab € 594,– p.P.

• FLEX-Halbpension (tägliches Verpflegungsguthaben

von € 30,00)

• 1 leistungsdiagnostische Untersuchung

(Spiroergometrie, Ruhe-EKG, Blutdruck)

• individueller Trainingsplan +

Personal-Trainings-Einheit

• inklusive Eintritte ins Solebad, Sauna

sowie Medical Fitness

• umfangreiches Aktivprogramm

Zimmer: 50 Seehöhe: 457 m April bis Oktober

Hotel Marko

KLOPEINER SEE / KÄRNTEN

Run / Bike / Wandern & Klettern

Seenweg 41, 9122 St. Kanzian

0043 4239 2268 office@hotel-marko.at www.hotel-marko.at

FRÜHLINGSERWACHEN IM KÄRNTNER UNTERLAND

Herzlich willkommen im Hotel Marko am Klopeiner See! Genieße eine Auszeit in

neu renovierten Zimmern und Suiten des Hotels und freue dich auf viele Angebote:

Tennisplätze zur freien Verfügung, beheizter Pool, Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine,

Strandbad am Klopeiner See, neu errichteter Fitnessraum u. v. m.

Erkunde außerdem das Kärntner Unterland und das benachbarte Ausland mit dem

Rennrad oder Mountainbike. Ob auf flachen Etappen oder knackigen Anstiegen, der

Bike-Guide vor Ort zeigt dir die schönsten Routen und besten Anstiege.

Sommer-Radcamp

mit Jan Ullrich

vom 5. 5. bis 8. 5. 2016

€ 325,– p. P. im DZ

• 3 Nächte mit HP im renovierten Zimmer

und mit Après-Bike-Snack

• Benützung aller Hoteleinrichtungen

• 3 geführte Radtouren mit Jan Ullrich,

Paco Wrolich und weiteren Guides

• 1 Workshop und Kamingespräche

mit ehemaligen Radprofis

• Begleitfahrzeug bei den Touren

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SPORTaktiv


Zimmer: 40 Seehöhe: 1.000 m ganzjährig geöffnet

Alpin Life Resort Lürzerhof

OBERTAUERN / ÖSTERREICH

Bike / Wandern & Klettern / Ski Alpin / Skitour / Langlaufen

Dorfstraße 23, 5561 Untertauern

0043 6455 251 hotel@luerzerhof.at www.luerzerhof.at

COMING SOON – HOTEL NEUERÖFFNUNG IM AUGUST 16

Ab August 2016 startet das Hotel Lürzerhof mit neuem Glanz und Style in den

Sommer! Der Lürzerhof wird zum Alpine Life Resort und begeistert mit gigantisch

schönen Wohnträumen, Bade- und Relaxfreuden, einem Erlebnis-Atrium

mit Schau-Schnapsbrennerei, einer Bowlingbahn und noch vielem mehr. Dazu

erwarten dich Salzburger Herzlichkeit und lang bewährte, echte Tradition –

das berühmte Duo, das dieses Hotel so beliebt macht! Überzeuge dich selbst mit

einem Blick auf www.luerzerhof.at

Neueröffnung – be the first

4 oder 7 Nächte

buchbar von 29. 7. 2016 bis 30. 11. 2016

ab € 377,- p.P.

• inklusive Alpin Life Gourmetpension+

• alle Alpin Life Inklusivleistungen+ wie z. B.

geführte Themen- und Erlebnis-Wanderungen,

geführte Radtouren, Bewegungsprogramm,

Nordic Walking, Bachkneippen,

Leih-Wanderausrüstung, Base Camp-

Sportraum mit Sportspinden, u. v. m.

• 1 Wellnessgutschein im Wert von Euro 50,–

Zimmer: 79 Seehöhe: 446 m April bis Oktober

Hotel & Spa Sonne

KLOPEINER SEE/ KÄRNTEN

Bike / Wandern & Klettern / Laufen

Mateidl Hotelbetriebsges.m.b.H., Westuferstraße 17, 9122 St. Kanzian am Klopeinersee

0043 4239 2337 sonne@sonne.info www.sonne-klopeinersee.at

FREU DICH AUF AKTIVURLAUB DIREKT AM SEE ...

... im Süden Kärntens, am wärmsten Badesee Österreichs. Entspanne am eigenen

Badestrand inklusive Liegen und Sonnenschirm, im Hallenbad mit Whirlpool oder

im Sonne See Spa mit direktem Strandzugang. Panoramasauna, Kräuterbadl, Dampfbad,

Seesauna und gemütliche Ruheräume erwarten dich, dazu klimatisierte Massage-

und Kosmetikräume sowie ein Fitnessraum. Regionale Köstlichkeiten genießt

du auf der gemütlichen Seeterrasse direkt über dem Wasser. Auch die Benutzung des

Tennisplatzes, von Ruderbooten und Fahrrädern ist inkludiert.

Radeln & Spa am See

4 Nächte (So.-Do.) buchbar von

16. 4. bis 7. 5. oder 18. 9. bis 30. 10. 2016

ab € 316,– p.P.

• 4 Nächte mit Genießer-Halbpension

• alle Sonne-Inklusivleistungen

• persönliche Tourenberatung –

GPS-Leihgeräte von Garmin & Tourenkarte

• tägliches Energiepaket mit Trinkflasche

• gratis Wäscheservice & Trockenmöglichkeit

für Radbekleidung

• 1 Beinmassage

Nr. 1; Februar / März 2016

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TRAVEL

PISTENSPASS, HÜTTENGAUDI –

ODER REINSTER TOURENGENUSS

Die Ferienregion Hohe Salve inmitten der Kitzbüheler Alpen hat für Alpinskifahrer

wie für Skitourensportler die idealen Angebote für die zweite Winterhälfte.

Acht Orte rund um den schönsten

Aussichtsberg Tirols – der Hohen

Salve (1.829 m) – laden gemeinsam

in Österreichs größtes zusammenhängendes

Skigebiet: in die

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental. 90

modernste Liftanlagen, 280 km Pisten

(davon über 250 km beschneibar) und

über 70 urige Hütten machen den

Winter dort schnee- und spaßsicher!

Das gilt nicht nur für die Großen:

Für Kinder ist die Ferienregion Hohe

Salve der beste Platz, um den Winter

zu erforschen und zu erleben. Im Anfängerskigebiet

direkt im Talgelände

von Hopfgarten haben sie die Möglichkeit,

erste Erfahrungen auf Skiern

zu sammeln. Und für alle, die noch zu

klein zum Skifahren sind, wird im

„Kid’s Club“ für Ein- bis Dreijährige

allerhand geboten.

SCHNEE, MUSIK & JEDE MENGE SPASS

Partystimmung ist während der

Skihütten-Gaudi-Wochen garantiert.

Diese sind von 5. bis 26. März anberaumt,

viele der über 70 Hütten in der

SkiWelt laden tagsüber bei Livemusik

zum Abtanzen auf den Sonnenterrassen

ein – und abends geht die Gaudi in

den Lokalen im Tal weiter. Von uriger

Volksmusik über Jazz und Boogie bis

zu Rock und coolen Beats ist für jeden

der richtige Sound dabei. Zusatz-Benefit:

Wer während der Skihütten-Gaudi-Wochen

urlaubt, kann mit einem

einheimischen Skilehrer als Pisten-Guide

die SkiWelt entdecken.

Sogar noch attraktiver sind die

Angebote von 12. März bis 3. April: In

diesen Wochen gibt es im Rahmen der

SuperSkiWochen noch einmal 25 Prozent

Rabatt auf den gesamten Urlaub

inklusive Unterkunft, Skipass, Skiverleih

und Skischule! Perfekt für Familien:

Im gleichen Zeitraum fahren Kinder

bis 15 Jahre gratis! Einzige

Voraussetzung ist, dass ein Elternteil

einen Skipass mit mindestens drei Tagen

Gültigkeitsdauer kauft.

TOP-ANGEBOT FÜR TOURENGEHER

Wer die Berge lieber aus eigener Kraft

erklimmen möchte, ist in der Ferienregion

Hohe Salve ebenso richtig. Der

idyllische Ortsteil Kelchsau etwa bietet

unzählige Möglichkeiten für Aufstiege

in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

und für rasante Abfahrten.

Ein spezielles Highlight ist aber die

viertägige Skitour durch die Kitzbüheler

Alpen: Die vier Etappen führen

über markante Gipfel in die drei Seitentäler

Kelchsau, Windau und

Aschau. Geschlafen wird in traditionellen

Gasthöfen, die abends kulinarische

Köstlichkeiten auftischen.

Mehr Informatien zu dieser Tour auf:

hohe-salve.com/skitour

Infos & Anfragen:

FERIENREGION HOHE SALVE

Tel.: 0043 57507 7000

E-Mail: info@hohe-salve.com

hohe-salve.com

FOTOS: Stefan Herbke, Mirja Geh-eye5, Thomas Trinkl, Norbert Eisele-Hein

96

SPORTaktiv


„URLAUB IST KEIN

KINDERSPIEL“

.. heißt das Angebot für Erwachsene

und „junge“ Erwachsene ab 16!

STEIERMARK: Das Falkensteiner Therme

& Golf Hotel Bad Waltersdorf**** S steht

für außergewöhnliche Sport- und Wellness-Erlebnisse:

Ein 18-Loch-Golfplatz

befindet sich direkt vor dem Hotel, weitere

4 Golfanlagen in max. 30 Min. Entfernung.

Sportlich Aktive werden auch vom

Gratis-Tennis -Angebot, dem M.A.N.D.U.-

EMS Ganzkörpertraining, den nahen

Rad-, Lauf- und Wanderwegen begeistert

sein. „That`s Life – 7 Tage-7 Highlights“

4 Nächte ab € 399,- p.P. inkl.

Falkensteiner Halbpension

Info: badwaltersdorf.falkensteiner.com

GENUSSRADELN

OHNE GRENZEN

Am Tauernradweg findet erste

„EuRegio Genussradtour“ statt.

SALZBURG. Trekkingradler merken sich

schon einmal den 2. bis 4. September

vor. Da findet auf dem Tauernradweg

(www.tauernradweg.com) die erste

„EuRegio Genussradtour“ statt. Radfahren,

Natur genießen, Sehenswürdigkeiten

entdecken – und das grenzüberschreitend,

so lautet das Motto.

Geplant sind 3 Tagesetappen von den

Krimmler Wasserfällen nach Salzburg,

mit einem Abstecher über die Grenze

ins Berchtesgadener Land. Die Tour ist

als Package ab € 295,– p. P. buchbar.

Info: euregioradtour.com

AUSSEN „HUI“,

INNEN „WOW“

Neuer Look für Gourmethotel

Tanzer – ganz nah am „Kronplatz“

SÜDTIROL. Das Hotel Tanzer im Südtiroler

Pustertal ist ein familiär-charmantes

Haus für große Genießer. Ob im (Gault

Millau- und Michelin-premierten) Restaurant,

in den (mit Naturmaterialien

im modernen Design) neu gestalteten

Zimmern und Suiten oder in der Wellness-Ruheoase

– im „neuen“ Tanzer ist

Wohlfühlen Programm. Und draußen

lockt der Wintersport – zum Skifahren

am nahen Kronplatz, zum Langlaufen

und Schneeschuhwandern. 4 Nächte

inkl. ¾-Verwöhnpension ab € 390,–.

Info: tanzer.it

FOTOS: Hotelerie

AUSZEIT VOM ALLTAG

Das Gradonna****s Mountain Resort in Kals: Mitten

drin im Skierlebnis und doch fernab vom Trubel.

OSTIROL. Stylisch und doch erdig, fernab vom Trubel und

doch mitten drin im Skierlebnis: Die unterschiedlichsten

Wünsche, die im Familienurlaub zu berücksichtigen sind,

erfüllen sich im Gradonna****s Mountain Resort in Kals am

Großglockner von selbst. Egal, ob man im einzigartigen Hotel

residiert oder im separaten Châlet (mit bis zu acht Familienmitgliedern)

– in jedem Fall schwingt man direkt von der

Haustür weg ins größte Skigebiet Osttirols. Nach dem Skitag

wird im (vom Relax Guide mit zwei „Lilien“ prämierten)

Mountain-Spa regeneriert. Für Kids ab drei Jahren gibt’s bis

zu 12 Stunden Betreuung (mit eigenem Kinderrestaurant),

das Jugendprogramm „12+“ garantiert Spaß und Abenteuer.

Alle Infos: gradonna.at

DAS BETT AN DER PISTE

Die Dolomiten Residenz****s in Sillian: Perfektes

Domizil für den sportlichen Familienurlaub

OSTTIROL. Vom Kuschelbett in den neu gestalteten Zimmern

auf die traumhaften Pisten des Hochpustertaler Skigebiets

ist es nur ein „Hüpfer“. Aber nicht nur dieser auto freie Zugang

zum Wintersport macht die Dolomiten Residenz so

reizvoll für den Urlaub mit der ganzen Familie: Im Übernachtungspreis

(ab € 118,– inkl. Gourmet-HP, Sportlerjause

etc.) des 4-Sterne-Superior-Sporthotels sind täglich zwölf

Stunden Kinderbetreuung im Häppi Päpi-Kinderclub enthalten

– und auf die Größeren wartet das locker-lässige Teenie-Programm

„Natürlich Cool mit 12 +“. Die Eltern? Relaxen

nach dem Skitag und vor dem abendlichen Kulinarik-Genuss

in der 3.ooo m² großen Vitalresidenz ...

Alle Infos: sporthotel-sillian.at

Nr. 1; Februar / März 2016

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FIT | RUN | BIKE | ALLSPORT | OUTDOOR

IMPRESSUM

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EIGENTÜMER/VERLEGER:

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SPORTaktiv


Nachspiel

MEINE

SCHLITTSCHUHSCHRIFT

EIGENTLICH SOLLTE ICH als karrierebewusster

Schriftsteller ja schon längst nach Wien übersiedelt

sein. Aber bis zum zugefrorenen Weissensee

mit seiner über z20 Kilometer langen Eisbahn

bräuchte ich vom grauen Wien aus über vier

Stunden. Und noch viel besser: Ich brauche hier in

meiner Heimatstadt Klagenfurt nur aus dem Haus

und über die Straße zu gehen und bin in weniger als

einer halben Minute unten im Hafen des Lendkanals:

Ein halbes Stündchen im Rhythmus Schlittschuhschritte

machen, nachdenken und meditieren,

vorzugsweise in der Dämmerung oder in der

Nacht, wenn alles schläft und nur das fahle Licht

der Straßenlampen herunter in den dunklen Kanal

fällt, und man fühlt sich ins 19. Jahrhundert zurückversetzt – ein

wunderbarer Genuss.

Wirklich schönes Eis gibt es im Lendkanal freilich selten: Nur wenn es sehr

kalt war, aber nicht geschneit hat. Und man darf nicht zu lange warten, bis

das Eis, weil es zu dick geworden ist, zu krachen beginnt und Sprünge und

Furchen entstehen; auch nicht so lang, bis der Kanal „offiziell freigegeben“

ist, die Menschenmassen der Stadt die Fläche aufgeraut haben und die

Männer des Eislaufvereins mit ihrem uralten roten Eisputzvolkswagen mit der

Schneeschaufel an der vorderen Stoßstange übers Eis gefahren sind.

Man muss der erste sein, ein Draufgänger, Pionier und Hasardeur: Dafür

wird man mitten in der Stadt mit einem Kilometer blankem Spiegeleis belohnt

– glatter und glitschiger als das glitschigste Wiener Parkett.

Fast ohne die geringste Anstrengung fliegt man förmlich zwischen den

Böschungen des Kanals dahin und jubelt mit Nietzsche: „Oh sanctus

Ianuarius!“ Jeder neue Schritt, jeder neue Schwung ist sogleich als Linie am

Eis ablesbar: So wird hier jeder Eislauf automatisch zum Eiskunstlauf.

Indem ich aus dem Vorwärtsgang mit einer schnellen Gewichtsverlagerung

in den Rückwärtsgang wechsle und einen Halbkreis ziehe (ja, so akrobatisch

bin ich alter Sack noch manchmal), gelingt es mir, hübsche Herzchen

auf das Eis zu zeichnen, als seien mir zwei Füllfedern unten an die Beine gewachsen.

Ich kann auch schreiben und am Lendkanal mit meinen Schlittschuhen

ein gutes Wort für mich einlegen. Ich muss nur aufpassen, dass mir

kein anderer Schlittschuhläufer zwischen die Zeilen schreibt. Und ich muss

mich kurzfassen: Unter der Steinernen Brücke ist das Eis tückisch, stumpf

und weich, und viele Eisprinzessinnen und Eisprinzen sind hier vor lauter Kür

schon sprachlos geworden, vielen haben die Worte gefehlt, viele sind eingebrochen.

Manch ein Draufgänger ist draufgegangen.

DAUNENJACKEN

RICHTIG PFLEGEN

„Nikwax Down Wash Direct“

pflegt Daunenbekleidung optimal

und umweltfreundlich.

DAUNENJACKEN gehören im Winter

zu den angenehmsten Outdoor-Kleidungsstücken.

Bevor die

„Kuscheljacken“ aber dann am Ende

der kalten Jahreszeit im Schrank verschwinden,

sollten sie unbedingt gewaschen

werden. Schmutz und Körperfette

beeinträchtigen nämlich

Bauschkraft und Wärmeleistung –

besonders, wenn die Jacke bis nächsten

Winter schmutzig im Schrank

hängt.

Beste Wahl dafür ist das PFCfreie

Nikwax Down Wash Direct.

Es reinigt und imprägniert Wasser

abweisende ebenso wie unbehandelte

Daune und optimiert deren

natürliche Eigenschaften. Unabhängige

Tests zeigten, dass ein einziger

Wasch gang mit DWD die Wasseraufnahme

bei unbehandelter Daune

fast um ein 40-faches reduzierte!

Auch die Jury der diesjährigen

OutDoor Messe in Friedrichshafen

konnte Down Wash Direct

überzeugen: Es erhielt einen OUT-

DOOR INDUSTRY AWARD 2015 in

der Kategorie „Innovation: Nachhaltigkeit“.

Übrigens: Als einzige

Pflegemittelmarke ist Nikwax seit jeher

frei von PFC und Treibgasen.

www.nikwaxwebshop.at

EGYD GSTÄTTNER

Der Klagenfurter ist freier

Schriftsteller und Hobbysportler.

FOTOS: Nikwax

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Nr. 1; Februar / März 2016

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