AUSBILDUNGSPLÄTZE - FERTIG - LOS | Kreis Borken | Ausgabe 2016/17
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AUSBILDUNGSPLATZ<br />
AUSGABE <strong>2016</strong>/<strong>17</strong><br />
KREIS<br />
BORKEN<br />
2. AUFLAGE
IHRE STELLENANZEIGE<br />
SICHERN SIE SICH NOCH HEUTE<br />
IHRE NACHWUCHSKRÄFTE<br />
FÜR MORGEN!<br />
Die richtige Zielgruppe<br />
Potentielle Auszubildende erhalten die aktuelle <strong>Ausgabe</strong> rechtzeitig in den<br />
Abschlussklassen aller allgemeinbildenden Schulen.<br />
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„Ausbildungsplätze, fertig, los“ erscheint auf <strong>Kreis</strong>ebene in Ihrem Einzugsgebiet.<br />
Verschiedene Verteilungsstellen<br />
Zusätzlich werden die Handbücher in Banken und Rathäusern sowie an weitere<br />
Behörden verteilt.<br />
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EDITORIAL<br />
LIEBE SCHÜLERINNEN,<br />
LIEBE SCHÜLER,<br />
eure Schulzeit neigt sich langsam dem Ende zu und ihr steht<br />
vor einer großen und wichtigen Entscheidung; der Wahl<br />
eines Einstiegs in die berufliche Ausbildung oder eines<br />
Wechsels zu einer weiterführenden Schule. Es liegen noch<br />
weitere Hürden vor euch, die überwunden werden müssen.<br />
Da ist die Wahl des Berufes, in welchem Unternehmen<br />
dieser erlernt werden kann, wie eine attraktive Bewerbung<br />
geschrieben wird, wie Vorstellungsgespräche geführt und<br />
eventuelle Einstellungstests bewältigt werden.<br />
Aber wir vom Ausbildungsplätze-fertig-los Team lassen euch nicht allein und unterstützen<br />
euch. Wir zeigen euch mit unserem Handbuch „Ausbildungsplätze-fertig-los“,<br />
welche Ausbildungsberufe und Weiterbildungsmöglichkeiten direkt in eurer Nähe<br />
angeboten werden. Es sind Unternehmen vertreten, die dringend Nachwuchskräfte<br />
benötigen und bereits auf eure Bewerbung warten. Im hinteren Teil dieses Ratgebers<br />
geben wir Tipps für eure schriftliche Bewerbung mit allen wichtigen Dokumenten und<br />
Schreiben.<br />
Weitere Ausbildungsbetriebe sowie Ausbildungsberufe außerhalb eurer Region<br />
findet ihr im Internet unter www.ausbildung123.de.<br />
3<br />
EDITORIAL<br />
Das Team von Ausbildungsplätze-fertig-los wünscht euch viel Erfolg beim Bewerben<br />
und alles Gute für die Zukunft.<br />
Ausbildungsplätze, Fertig, Los!<br />
RENATE MICHELS<br />
Herausgeberin<br />
Geschäftsführerin der KVW-Agentur oHG
WEGWEISER<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik .................................................... 7<br />
Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik ...............................................................................8<br />
Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung ...............................................................................9<br />
Fachinformatiker/in - Systemintegration ..........................................................................................10<br />
Fachkraft - Lagerlogistik ...................................................................................................................... 11<br />
Fotograf/in ............................................................................................................................................. 12<br />
Gestalter/in für visuelles Marketing ................................................................................................... 13<br />
Industriekaufmann/-frau ...................................................................................................................... 14<br />
Kaufmann/-frau - Büromanagement .................................................................................................. 15<br />
Kaufmann/-frau - Einzelhandel ........................................................................................................... 16<br />
Kaufmann/-frau - Gesundheitswesen ............................................................................................... <strong>17</strong><br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/in .................................................................................... 18<br />
Maurer/in ................................................................................................................................................. 19<br />
Mediengestalter/in Digital und Print - Gestaltung u. Technik .......................................................20<br />
Orthopädietechnik-Mechani ker/in .................................................................................................... 21<br />
Servicefahrer/in .....................................................................................................................................22<br />
Tischler/in ...............................................................................................................................................23<br />
Verkäufer/in............................................................................................................................................24<br />
Zweiradmechatroniker/in - Fahrradtechnik ......................................................................................25<br />
Duales Studium ......................................................................................................................................26<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE<br />
Ladenbau Innenausbau Hemling GmbH .......................................................................................... 29<br />
Laudert GmbH + Co.KG ........................................................................................................................30<br />
Kleine-Ruse GmbH ................................................................................................................................ 31<br />
Rose Bikes GmbH.................................................................................................................................. 32<br />
Grenzland Sanitätshaus GmbH .......................................................................................................... 32<br />
Lidl Dienstleistung GmbH & Co.KG.................................................................................................... 33<br />
Groß-Bölting Bauunternehmung GmbH ........................................................................................... 33<br />
Landmaschinen Theodor Wiese e.K. ................................................................................................ 33
WEGWEISER<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
Bewerbungsunterlagen .......................................................................................................................35<br />
Bewerbungsfristen ................................................................................................................................35<br />
Deckblatt ................................................................................................................................................. 37<br />
Anschreiben ...........................................................................................................................................39<br />
Lebenslauf .............................................................................................................................................. 41<br />
3. Seite.....................................................................................................................................................42<br />
Bewerbungsmappe ..............................................................................................................................43<br />
AUSBILDUNGSPLATZ<br />
AUFWÄRMPHASE<br />
Deine Berufswahl<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />
Regionale Unternehmen<br />
<strong>FERTIG</strong>-<strong>LOS</strong><br />
Bewerbungstipps<br />
DEIN ZIEL<br />
Ausbildungsplatz<br />
KVW Kartographischer Verlag &<br />
Werbeagentur oHG<br />
Internatstraße 1 | 49832 Freren<br />
Tel.: +49 (0) 59 02 / 940 625<br />
Fax: +49 (0) 59 02 / 940 627<br />
werbung@kvw-agentur.de<br />
www.kvw-agentur.de<br />
IDEE Wolfgang Stöckling (KVW-Agentur oHG)<br />
UMSETZUNG UND GESTALTUNG Verena Michels<br />
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.<br />
Der Gesamtumfang dieser Broschüre ist urheberrechtlich<br />
geschützt. Der Verlag ist um die Herausgabe qualitativ hochwertiger<br />
Erzeugnisse stets bemüht, kann jedoch für etwaige<br />
Fehler in seinen Erzeugnissen keine Haftung übernehmen.<br />
Quellenangabe Berufsbeschreibungen:<br />
Bundesagentur für Arbeit,<br />
www.berufenet.arbeitsagentur.de | Stand: 02-<strong>2016</strong><br />
Bildnachweise Fotolia: arturaliev, ifh85, pongsuwan, nikolam, orfeev, Gina Sanders, michaeljung,<br />
stokkete, Nikita Vishneveckiy, Eisenhans, Atelier 211, VadimGuzhva, Gerhard Seybert, Minerva Studio,<br />
Dron, Jürgen Fälchle, kenzo, goodluz, Production Perig, belahoche, Andrey Popov, jörn buchheim, Sergey<br />
Nivens, ikonoklast_hh, Robert Kneschke
AUFWÄRMPHASE<br />
DEINE BERUFSWAHL<br />
Auf den nächsten Seiten findest du Ausbildungsberufe<br />
aus deiner Region. Die passenden<br />
Ausbildungsunternehmen dazu findest<br />
du über die Seitenzahlen am unteren Rand der<br />
jeweiligen Berufsbeschreibung.<br />
Über den QR-Code erhälst du weitere Informationen<br />
zu den einzelnen Berufen. Außerdem<br />
findest du darüber auf www.ausbildung123.de<br />
weitere Ausbildungsplätze deutschlandweit.
ANLAGENMECHANIKER/IN - SANITÄR-,<br />
HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-,<br />
Heizungs- und Klimatechnik installieren<br />
Wasser- und Luftversorgungssysteme,<br />
bauen Badewannen, Duschkabinen und<br />
sonstige Sanitäranlagen ein und schließen<br />
diese an. Sie montieren Heizungssysteme,<br />
stellen Heizkessel auf und nehmen sie in<br />
Betrieb. Bei ihren Tätigkeiten bearbeiten sie<br />
Rohre, Bleche und Profile aus Metall oder<br />
Kunststoff mit Maschinen oder manuell.<br />
Vor allem bei der Inbetriebnahme von Heizungsanlagen<br />
richten sie elektrische Baugruppen<br />
und Komponenten für Steuerungsund<br />
Regelungsvorgänge ein. Sie achten auf<br />
optimale Einstellwerte, um eine angemessene<br />
Wärmeleistung bei möglichst geringem<br />
Brennstoffverbrauch zu erreichen. Auch<br />
planen und installieren sie Solaranlagen zur<br />
Brauchwassererwärmung und binden sie in<br />
bestehende Anlagen ein...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs-<br />
und Klimatechnik finden Beschäftigung<br />
• in versorgungstechnischen Installationsbetrieben<br />
• bei Heizungs- und Klimaanlagenbauern<br />
Arbeitsorte:<br />
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-,<br />
Heizungs- und Klimatechnik arbeiten in<br />
erster Linie<br />
• beim Kunden bzw. auf Baustellen<br />
• in Werkstätten<br />
7<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 29, 31
ELEKTRONIKER/IN - ENERGIE- UND<br />
GEBÄUDETECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
8<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />
und Gebäudetechnik planen und installieren<br />
elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen<br />
der elektrischen Energieversorgung<br />
in Gebäuden. Sie montieren z.B. Sicherungen<br />
und Anschlüsse für Waschmaschinen<br />
und Herde, Gebäudeleiteinrichtungen und<br />
Datennetze oder Steuerungs- und Regelungseinrichtungen<br />
für Heizungs-, Lüftungsund<br />
Klimaanlagen. Hierfür erstellen sie<br />
Steuerungsprogramme, definieren Parameter,<br />
messen elektrische Größen und testen<br />
die Systeme. Sie installieren Empfangs- und<br />
Breitbandkommunikationsanlagen sowie<br />
Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten<br />
prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen,<br />
ermitteln Störungsursachen und<br />
beseitigen Fehler.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />
und Gebäudetechnik finden Beschäftigung<br />
• in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks<br />
• bei Firmen der Immobilienwirtschaft (z.B.<br />
im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten)<br />
Arbeitsorte:<br />
Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />
und Gebäudetechnik arbeiten in erster<br />
Linie<br />
• im Freien<br />
• in Werkhallen und Werkstätten<br />
• Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />
Büroräumen.<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 29
FACHINFORMATIKER/IN -<br />
ANWENDUNGSENTWICKLUNG<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Anwendungsentwicklung entwickeln und<br />
programmieren Software nach Kundenwünschen.<br />
Sie testen bestehende Anwendungen,<br />
passen diese an und entwickeln anwendungsgerechte<br />
Bedienoberflächen. Für<br />
ihre Arbeit nutzen sie Programmiersprachen<br />
und Werkzeuge wie z.B. Entwicklertools.<br />
Außerdem setzen sie die Methoden des<br />
Software Engineerings ein. Darüber hinaus<br />
beheben sie Fehler mithilfe von Experten<br />
und Diagnosesystemen und beraten<br />
bzw. schulen die Anwender.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Anwendungsentwicklung finden Beschäftigung<br />
in Unternehmen<br />
nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Anwendungsentwicklung arbeiten in erster<br />
Linie<br />
• in Büroräumen<br />
• im Außendienst bei Kunden vor Ort<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Besprechungsräumen<br />
• in Schulungs und Unterrichtsräumen<br />
9<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 30
FACHINFORMATIKER/IN -<br />
SYSTEMINTEGRATION<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
10<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Systemintegration planen und konfigurieren<br />
IT Systeme. Als Dienstleister im eigenen<br />
Haus oder beim Kunden richten sie diese<br />
Systeme entsprechend den Kundenanforderungen<br />
ein und betreiben bzw. verwalten<br />
sie. Dazu gehört auch, dass sie bei auftretenden<br />
Störungen die Fehler systematisch<br />
und unter Einsatz von Experten und Diagnosesystemen<br />
eingrenzen und beheben. Sie<br />
beraten interne und externe Anwender bei<br />
Auswahl und Einsatz der Geräte und lösen<br />
Anwendungs und Systemprobleme. Daneben<br />
erstellen sie Systemdokumentationen<br />
und führen Schulungen für die Benutzer<br />
durch.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Systemintegration finden Beschäftigung in<br />
Unternehmen nahezu<br />
aller Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Systemintegration arbeiten in erster Linie<br />
• in Büroräumen<br />
• im Außendienst bei Kunden vor Ort<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Besprechungsräumen<br />
• in Schulungs und Unterrichtsräumen<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 30, 32
FACHKRAFT - LAGERLOGISTIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren<br />
aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere<br />
deren Menge und Beschaffenheit.<br />
Sie organisieren die Entladung der Güter,<br />
sortieren diese und lagern sie sachgerecht<br />
an vorher bereits eingeplanten Plätzen.<br />
Dabei achten sie darauf, dass die Waren<br />
unter optimalen Bedingungen gelagert<br />
werden, und regulieren z.B. Temperatur und<br />
Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen<br />
sie Auslieferungstouren und ermitteln die<br />
günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen<br />
zusammen, verpacken die Ware und<br />
erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine<br />
oder Zollerklä rungen. Außerdem beladen<br />
sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons,<br />
bedienen Gabelstapler und sichern<br />
die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen.<br />
Darüber hinaus optimieren Fachkräfte<br />
für Lagerlogistik den innerbetrieblichen<br />
Informations und Materialfluss....<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung<br />
in Unternehmen nahezu aller<br />
Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in<br />
erster Linie<br />
• in Lagerhallen<br />
• in Fabrikhallen<br />
• in Kühlhäusern<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• auf Lagerplätzen im Freien<br />
• im Büro<br />
11<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
FOTOGRAF/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
12<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Fotografen und Fotografinnen erstellen je<br />
nach Schwerpunkt Porträt-, Produkt-, Industrie-<br />
und Architektur- oder wissenschaftliche<br />
Fotos. Darüber hinaus werden Fotografien<br />
auch im Film und in der Videotechnik<br />
eingesetzt. Vor einer Aufnahme entscheiden<br />
Fotografen und Fotografinnen, welches<br />
Aufnahmematerial und welche Kamera einschließlich<br />
Objektiv sich für die jeweiligen<br />
Aufnahmebedingungen am besten eignen.<br />
Sie wählen die Beleuchtungsart, richten die<br />
Beleuchtung ein und fotografieren ihr Motiv<br />
‐ teils mehrfach, z.B. mit verschiedenen<br />
Objektiven, aus unterschiedlichen Kamerawinkeln<br />
oder bei veränderten Lichtverhältnissen.<br />
Außerdem bearbeiten sie die<br />
Fotografien, retuschieren, vergrößern<br />
oder vervielfältigen diese.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fotografen/Fotografinnen finden Beschäftigung<br />
• in Fotostudios<br />
• in Verlagen<br />
Arbeitsorte:<br />
Fotografen/Fotografinnen arbeiten in erster<br />
Linie<br />
• in Fotostudios<br />
• an wechselnden Aufnahmeorten, z.B. im<br />
Freien, in Firmengebäuden, in Büro- und<br />
Werksräumen, in Sport- und Festhallen,<br />
in Veranstaltungshallen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Fotolabor bzw. in der Dunkelkammer<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 30
GESTALTER/IN FÜR VISUELLES<br />
MARKETING<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Gestalter/innen für visuelles Marketing beschäftigen<br />
sich mit der Verkaufsförderung.<br />
Ihr Arbeitsbereich umfasst die Präsentation<br />
von Waren, Produkten und Dienstleistungen<br />
sowie Werbung, Events, Öffentlichkeitsarbeit<br />
und Promotion. Sie dekorieren Schaufenster<br />
und Erlebnisräume und planen<br />
Veranstaltungen oder Verkaufsaktionen,<br />
um das Interesse potenzieller Kunden zu<br />
wecken. Bei der Entwicklung ihrer Gestaltungskonzepte<br />
beziehen sie aktuelle Trends<br />
mit ein und achten darauf, dass auch die Unternehmensphilosophie<br />
kommuniziert wird.<br />
Sie verstehen sich darauf, Licht, Formen,<br />
Farben und andere Gestaltungselemente<br />
effektvoll einzusetzen. Zudem beschaffen<br />
sie Werkstoffe oder Präsentationsmittel.<br />
Mit Grafik , Layout und Bildbearbeitungsprogrammen<br />
erstellen sie Konzeptentwürfe und<br />
gestalten Präsentationsmittel. Kosten bzw.<br />
Angebotskalkulationen sowie...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Gestalter/innen für visuelles Marketing<br />
finden Beschäftigung<br />
• in Einzelhandelsgeschäften, z.B. in Kauf<br />
und Möbelhäusern<br />
• bei Kongresszentren oder Ausstellungsveranstaltern<br />
Arbeitsorte:<br />
Gestalter/innen für visuelles Marketing<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Büroräumen<br />
• in Werkstätten<br />
• in Verkaufsräumen<br />
• in Messehallen<br />
13<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 30
INDUSTRIEKAUFMANN/-FRAU<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
14<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche<br />
Abläufe in Unternehmen. In der<br />
Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote,<br />
verhandeln mit Lieferanten und betreuen<br />
die Warenannahme und ‐lagerung. In der<br />
Produktionswirtschaft planen, steuern<br />
und überwachen sie die Herstellung von<br />
Waren oder Dienstleistungen und erstellen<br />
Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen<br />
und Preislisten zu erarbeiten und mit den<br />
Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen,<br />
gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich.<br />
Außerdem erarbeiten sie<br />
gezielte Marketingstrategien. Sind sie in<br />
den Bereichen Rechnungswesen bzw.<br />
Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen<br />
und kontrollieren Industriekaufleute die im<br />
Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im<br />
Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf,<br />
wirken bei der Personalbeschaffung<br />
bzw. ‐auswahl mit und planen...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Industriekaufleute finden Beschäftigung in<br />
Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Industriekaufleute arbeiten in erster Linie<br />
• in Büroräumen bzw. Großraumbüros<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Besprechungsräumen<br />
• im Lager<br />
• in Produktionshallen<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
KAUFMANN/-FRAU -<br />
BÜROMANAGEMENT<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Kaufleute für Büromanagement führen organisatorische<br />
und kaufmännisch verwaltende<br />
Tätigkeiten aus. Sie erledigen beispielsweise<br />
den internen und externen Schriftverkehr,<br />
entwerfen Präsentationen, beschaffen Büromaterial,<br />
planen und überwachen Termine,<br />
bereiten Sitzungen vor und organisieren<br />
Dienstreisen. Auch unterstützen sie die<br />
Personaleinsatzplanung, bestellen Material<br />
und kaufen externe Dienstleistungen<br />
ein. Zudem betreuen sie Kunden, wirken<br />
an der Auftragsabwicklung mit, schreiben<br />
Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge.<br />
Kaufleute für Büromanagement<br />
übernehmen ggf. auch Aufgaben in Marketing<br />
und Vertrieb, in der Öffentlichkeitsarbeit<br />
und im Veranstaltungsmanagement sowie<br />
in der Personal und in der Lagerwirtschaft.<br />
Im öffentlichen Dienst unterstützen sie Bürger/innen<br />
im Umgang mit der Verwaltung<br />
z.B. bei der Antragstellung...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute für Büromanagement finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche<br />
• in der öffentlichen Verwaltung<br />
• bei Verbänden, Organisationen und<br />
Interessenvertretungen<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute für Büromanagement arbeiten in<br />
erster Linie in Büro und Besprechungsräumen,<br />
am Empfang oder Serviceschalter.<br />
15<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
KAUFMANN/-FRAU - EINZELHANDEL<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
16<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Kaufleute im Einzelhandel verkaufen<br />
Konsumgüter wie Bekleidung, Spielwaren,<br />
Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik<br />
oder Einrichtungsgegenstände an Endkunden.<br />
Sie führen Beratungsgespräche mit<br />
Kunden, verkaufen Waren und bearbeiten<br />
Reklamationen. Außerdem planen sie den<br />
Einkauf, bestellen Waren und nehmen Lieferungen<br />
entgegen. Anschließend prüfen<br />
sie die Qualität der gelieferten Ware und<br />
sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie<br />
zeichnen die Ware aus und helfen beim Auffüllen<br />
der Verkaufsregale und ‐theken sowie<br />
bei der Gestaltung der Verkaufsräume.<br />
Auch bei der Planung und Umsetzung von<br />
werbe und verkaufsfördernden Maßnahmen<br />
wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Dazu<br />
beobachten sie den Markt und planen die<br />
Sortimentsgestaltung.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute im Einzelhandel finden Beschäftigung<br />
• in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern,<br />
Baumärkten, Supermärkten,<br />
Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften,<br />
Tankstellen oder im Versandhandel<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute im Einzelhandel arbeiten<br />
• in Verkaufsräumen<br />
• in Lager und Kühlräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />
auf Freiflächen<br />
• in Büroräumen<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
KAUFMANN/-FRAU -<br />
GESUNDHEITSWESEN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Kaufleute im Gesundheitswesen planen<br />
und organisieren Verwaltungsvorgänge,<br />
Geschäftsprozesse und Dienstleistungen im<br />
Gesundheitswesen. Hierfür wenden sie sozial-<br />
und gesundheitsrechtliche Regelungen<br />
an, informieren und betreuen Kunden<br />
und beobachten das Marktgeschehen im<br />
Gesundheitssektor. Sie erfassen Patientendaten<br />
und rechnen Leistungen mit Krankenkassen<br />
und sonstigen Kostenträgern ab.<br />
Zudem kalkulieren sie Preise und beschaffen<br />
bzw. verwalten Materialien und Produkte.<br />
Sie entwickeln Marketingstrategien<br />
und wirken beim betrieblichen Qualitätsmanagement<br />
mit. Daneben üben sie im<br />
Finanz- und Rechnungswesen und in der<br />
Personalwirtschaft allgemeine kaufmännische<br />
Tätigkeiten aus, wenn sie z.B. den<br />
Jahresabschluss erstellen oder Personalstatistiken<br />
führen.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute im Gesundheitswesen finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Krankenhäusern<br />
• in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen<br />
• in medizinischen Labors oder Arztpraxen<br />
• bei Krankenversicherungen und Rettungsdiensten<br />
• in Altenpflegeheimen oder in der ambulanten<br />
Alten- und Krankenpflege<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute im Gesundheitswesen arbeiten<br />
• in Büros<br />
• in der Registratur<br />
• in Archiven<br />
<strong>17</strong><br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
LAND- UND BAUMASCHINEN-<br />
MECHATRONIKER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
18<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/<br />
innen halten Fahrzeuge, Maschinen und<br />
Anlagen instand, die in der Land- und Forstwirtschaft<br />
und auf Baustellen zum Einsatz<br />
kommen. Sie erstellen Fehler- und Störungsdiagnosen<br />
in mechanischen, hydraulischen,<br />
elektrischen und elektronischen Systemen,<br />
ermitteln Störungsursachen und beheben<br />
Mängel, indem sie die entsprechenden Teile<br />
reparieren oder austauschen. Sie demontieren<br />
bzw. montieren Bauteile und Baugruppen,<br />
bearbeiten Werkstücke manuell<br />
und maschinell und führen auch Schweißarbeiten<br />
aus. Darüber hinaus führen sie<br />
Abgasuntersuchungen durch und stellen<br />
fahrzeugelektrische Stromanschlüsse her.<br />
Sie installieren Anlagen (z.B. Melkanlagen),<br />
nehmen sie in Betrieb, testen sie und<br />
weisen die Betreiber ein. Außerdem rüsten<br />
sie land- und bauwirtschaftliche Fahrzeuge<br />
oder Maschinen mit Zubehör...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/<br />
innen finden Beschäftigung<br />
• bei Herstellern von land- und forstwirtschaftlichen<br />
Maschinen sowie von<br />
Baumaschinen<br />
• in Reparaturwerkstätten<br />
• in Betrieben, die land- und forstwirtschaftliche<br />
bzw. bautechnische Maschinen<br />
vertreiben oder verleihen<br />
Arbeitsorte:<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/<br />
innen arbeiten in erster Linie in Werkhallen<br />
und Werkstätten.<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch vor<br />
Ort beim Kunden.<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 33
MAURER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Maurer/innen stellen Rohbauten für Wohnund<br />
Geschäftsgebäude her. Zunächst<br />
betonieren sie das Fundament, dann<br />
mauern bzw. betonieren sie Außen- und<br />
Innenwände sowie Geschossdecken<br />
oder montieren diese aus Fertigteilen. Für<br />
Betonarbeiten fertigen sie Schalungen oder<br />
montieren Schalungssysteme. Sie setzen<br />
Bewehrungen ein, die sie aus Betonstahl z.T.<br />
selbst anfertigen. Sie mischen Beton oder<br />
verarbeiten fertig gelieferten Transportbeton.<br />
Den frischen Beton bringen sie in die<br />
Schalungen ein und verdichten ihn.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Maurer/innen finden Beschäftigung<br />
• bei Hochbauunternehmen, Betonbaufirmen<br />
• in Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen<br />
• im Fertighausbau<br />
Arbeitsorte:<br />
Maurer/innen arbeiten in erster Linie<br />
• auf Baustellen im Freien<br />
• in Rohbauten<br />
19<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Teilweise verputzen sie auch Wände,<br />
verlegen Estriche oder bauen Dämm- und<br />
Isoliermaterialien ein. Darüber hinaus führen<br />
sie Abbruch- und Umbauarbeiten durch. Bei<br />
Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten<br />
stellen sie Bauschäden und deren Ursachen<br />
fest und beheben diese.<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 33
MEDIENGESTALTER/IN DIGITAL UND<br />
PRINT - GESTALTUNG U. TECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
20<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Mediengestalter/innen Digital und Print<br />
der Fachrichtung Gestaltung und Technik<br />
planen Arbeitsabläufe, tragen die für jeden<br />
Auftrag benötigten Daten zusammen und<br />
gestalten einzelne Elemente für Medienprodukte<br />
wie Zeitungen, Verpackungen,<br />
E-Books, Websites oder dreidimensionale<br />
Darstellungen. Sie ermitteln, wie viel Zeit<br />
für die einzelnen Produktionsschritte nötig<br />
ist, und prüfen die technischen Abläufe.<br />
Sie erstellen und übernehmen z.B. Text-,<br />
Grafik-, Audio- und Videodaten und bereiten<br />
sie für die Mehrfachnutzung (Cross Media<br />
Publishing) auf. So können sie die gleichen<br />
Medienelemente in unterschiedlicher<br />
Aufbereitungsform für Printmedien und für<br />
multimediale Produkte wie CD-ROMs oder<br />
Internetseiten verwenden. Ist die Gestaltung<br />
abgeschlossen, stellen sie Elemente zu einem<br />
Medienprodukt zusammen und prüfen,<br />
ob die Kundenvorgaben...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Mediengestalter/innen Digital und Print<br />
der Fachrichtung Gestaltung und Technik<br />
finden Beschäftigung<br />
• in Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft<br />
• in Werbeagenturen bzw. Werbeabteilungen<br />
größerer Unternehmen<br />
Arbeitsorte:<br />
Mediengestalter/innen Digital und Print<br />
der Fachrichtung Gestaltung und Technik<br />
arbeiten in erster Linie in Büroräumen und<br />
grafischen Ateliers.<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 30, 32
ORTHOPÄDIETECHNIK-<br />
MECHANI KER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Orthopädietechnik-Mechaniker/innen<br />
stellen die verschiedensten orthopädietechnischen<br />
Hilfsmittel her und passen sie<br />
den Bedürfnissen der Patienten an. Je nach<br />
Schwerpunkt fertigen sie vor allem künstliche<br />
Gliedmaßen (Prothesen), Konstruktionen<br />
zur Unterstützung von Rumpf, Armen<br />
und Beinen (Orthesen) sowie spezielle<br />
Bandagen oder Erzeugnisse der Rehatechnik<br />
wie Rollstühle oder Krankenbetten an.<br />
Sie beurteilen die Krankheitsbilder und<br />
beraten Patienten bei der Wahl des passenden<br />
Hilfsmittels, nehmen Maß, erstellen<br />
Konstruktionszeichnungen und Modelle.<br />
Dabei verarbeiten sie Materialien wie Metall,<br />
Kunststoff, Holz, Gießharze oder Textilien<br />
maschinell und von Hand. Schließlich justieren<br />
sie die orthopädischen Hilfsmittel und<br />
erklären den Patienten die Bedienung oder<br />
Handhabung.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Orthopädietechnik-Mechaniker/innen<br />
finden Beschäftigung<br />
• in Orthopädietechnik- und Rehawerkstätten<br />
• in Sanitätshäusern<br />
Arbeitsorte:<br />
Orthopädietechnik-Mechaniker/innen<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Verkaufsräumen von Sanitätshäusern<br />
• in Krankenhäusern<br />
• beim Kunden zu Hause<br />
• in Werkstätten<br />
21<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
SERVICEFAHRER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
22<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Servicefahrer/innen transportieren Waren<br />
und händigen sie an Kunden aus. Vor<br />
Beginn einer Tour stellen sie die Route zusammen,<br />
nehmen Waren und Lieferscheine<br />
entgegen, prüfen diese auf Vollständigkeit<br />
und beladen ihr Fahrzeug. Dann fahren sie<br />
die Ziele in der geplanten Reihenfolge an<br />
und übergeben Pakete an die Empfänger,<br />
tragen Möbelstücke oder Geräte ins Haus<br />
oder transportieren Waren für den Einzelhandel<br />
in die Lagerräume. Darüber hinaus<br />
beraten sie die Kunden, weisen sie in die<br />
Bedienung eines ausgelieferten Geräts ein<br />
oder nehmen Reklamationen an. Nach der<br />
Auslieferung lassen sie sich Lieferscheine<br />
quittieren und nehmen Zahlungen entgegen.<br />
Am Ende ihrer Tour entladen sie ihre<br />
Fahrzeuge und leiten abgeholte Waren oder<br />
nicht zustellbare Sendungen, Aufträge,<br />
Lieferpapiere und Belege an die entsprechenden<br />
Stellen weiter.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Servicefahrer/innen finden Beschäftigung in<br />
Unternehmen, die Servicedienstleistungen<br />
beim Kunden erbringen<br />
Arbeitsorte:<br />
Servicefahrer/innen arbeiten in erster Linie<br />
• am Steuer eines Fahrzeugs<br />
• vor Ort beim Kunden<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Lagerräumen<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
TISCHLER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Tischler/innen stellen Schränke, Sitzmöbel,<br />
Tische, Fenster und Türen, aber auch Innenausbauten<br />
sowie Messe und Ladeneinrichtungen<br />
meist in Einzelanfertigung her.<br />
Zunächst beraten sie ihre Kunden über Einrichtungslösungen,<br />
u.U. nehmen sie dabei<br />
Skizzen oder den Computer zu Hilfe. Nach<br />
der Auftragserteilung be und verarbeiten sie<br />
Holz und Holzwerkstoffe mit einer Vielzahl<br />
unterschiedlicher, auch computergesteuerter<br />
Techniken. Tischler/innen sägen, hobeln<br />
und schleifen, verarbeiten Furniere und behandeln<br />
die Holzoberflächen. Einzeln angefertigte<br />
Teile verschrauben oder verleimen<br />
sie zu fertigen Holzprodukten. Auf Baustellen<br />
setzen sie Fenster, Treppen und Türen<br />
ein; in Wohn oder Büroräumen verlegen sie<br />
Parkettböden und montieren Einbaumöbel,<br />
Raumteiler oder Wandverkleidungen. Außerdem<br />
reparieren sie beschädigte Möbel<br />
oder gestalten Musterstücke.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Tischler/innen finden Beschäftigung<br />
• bei Herstellern von Möbeln, Holzwaren<br />
oder Holzkonstruktionsteilen<br />
• im Tischlerhandwerk, z.B. in Bautischlereien<br />
Arbeitsorte:<br />
Tischler/innen arbeiten in erster Linie<br />
• in Bank , Lackier und Maschinenräumen<br />
• in Lagerräumen<br />
• auf Baustellen<br />
• in Fertigungshallen<br />
• beim Kunden vor Ort<br />
23<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 29
VERKÄUFER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
24<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Verkäufer/innen haben je nach Betrieb oder<br />
Abteilung z.B. mit Bekleidung, Nahrungsmitteln<br />
oder Unterhaltungselektronik zu tun.<br />
Sie nehmen Warenlieferungen an, sortieren<br />
Waren, räumen sie in Regale ein und<br />
zeichnen Preise aus. Regelmäßig führen<br />
sie Qualitätskontrollen durch, prüfen den<br />
Lagerbestand und bestellen Waren nach.<br />
Ihre Hauptaufgabe besteht in Verkaufs und<br />
Beratungsgesprächen mit Kunden.<br />
Beim Kassieren prüfen Verkäufer/innen die<br />
Echtheit der Geldscheine, achten auf die<br />
richtige <strong>Ausgabe</strong> des Wechselgeldes oder<br />
wickeln Zahlungen bargeldlos mit Kredit<br />
oder Geldkarten ab. Darüber hinaus wirken<br />
sie bei der Planung und Umsetzung von<br />
werbe und verkaufsfördernden Maßnahmen<br />
mit.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Verkäufer/innen finden Beschäftigung<br />
• in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern,<br />
Baumärkten, Supermärkten,<br />
Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften,<br />
Tankstellen oder im Versandhandel<br />
Arbeitsorte:<br />
Verkäufer/innen arbeiten in erster Linie<br />
• in Verkaufsräumen<br />
• in Lager und Kühlräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />
auf Freiflächen<br />
• in Büroräumen<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 33
ZWEIRADMECHATRONIKER/IN -<br />
FAHRRADTECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Zweiradmechatroniker/innen der Fachrichtung<br />
Fahrradtechnik warten und<br />
reparieren Fahrräder wie Mountainbikes,<br />
Rennräder, City und Tourenräder sowie<br />
deren Bauteile und Komponenten. Die<br />
Fahrzeuge sind entweder nicht motorisiert<br />
oder mit einem Elektro bzw. Hybridantrieb<br />
ausgestattet. Zweiradmechatroniker/innen<br />
der Fachrichtung Fahrradtechnik führen<br />
Montagearbeiten aus, passen Fahrzeuge<br />
an Kundenwünsche an oder rüsten sie um.<br />
Bei der Herstellung von Bauteilen oder auch<br />
kompletten Fahrzeugen wenden sie manuelle<br />
und maschinelle Metallbearbeitungstechniken<br />
an. Sie beraten Kunden und verkaufen<br />
Fahrzeuge, Zubehör und Dienstleistungen,<br />
neben Fahrrädern auch Mehrrad<br />
und Spezialfahrzeuge.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Zweiradmechatroniker/innen der Fachrichtung<br />
Fahrradtechnik finden Beschäftigung<br />
• in Betrieben, die Fahrräder herstellen<br />
oder reparieren<br />
• im Einzelhandel mit Fahrrädern und<br />
Zubehör<br />
• im Fahrradverleih<br />
Arbeitsorte:<br />
Zweiradmechatroniker/innen der Fachrichtung<br />
Fahrradtechnik arbeiten in erster Linie<br />
• in Werkstätten<br />
• in Werkhallen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />
Verkaufsräumen<br />
25<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 32
DUALES STUDIUM<br />
26<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Ein Duales Studium verbindet das Hochschulstudium<br />
mit einer Berufsausbildung in<br />
einem Unternehmen. Hier kooperieren die<br />
Unternehmen bei der Ausbildung nicht mit<br />
privaten Akademien und Bildungsträgern,<br />
sondern mit staatlichen und privaten Hochschulen<br />
und Universitäten. Die Bewerber/<br />
innen müssen deshalb ebenfalls – je nach<br />
Hochschule – die Fachhochschulreife,<br />
die fachgebundene oder die allgemeine<br />
Hochschulreife besitzen, um sich beim<br />
Unternehmen für solch eine Ausbildungsstelle<br />
bewerben zu können. Haben sie mit<br />
ihrer Bewerbung Erfolg, werden sie an der<br />
kooperierenden Hochschule immatrikuliert.<br />
Theoriesemester an der Hochschule<br />
wechseln sich mit Praxisphasen im Betrieb<br />
ab. Die Studierenden haben keine langen<br />
vorlesungsfreien Zeiten wie ihre regulären<br />
Kommilitonen, sondern einen Urlaubsanspruch<br />
wie Auszubildende. Ihren Urlaub<br />
dürfen sie gewöhnlich aber nur während der<br />
Praxisphasen nehmen.<br />
Zu diesen dualen Studien gehört auch das<br />
Berufsakademie-Studium. Angeboten wird<br />
es vorwiegend für betriebswirtschaftliche, ingenieurwissenschaftliche<br />
und sozialwissenschaftliche<br />
Studiengänge. Die Abschlüsse<br />
sind als „an einer Berufsakademie erworben“<br />
gekennzeichnet.<br />
Ein Sonderfall ist das Land Baden-Württemberg:<br />
Die Berufsakademien wurden hier zu<br />
sogenannten Dualen Hochschulen mit Hochschulstatus,<br />
die den Bachelor-Abschluss<br />
und seit kurzem auch den Master-Abschluss<br />
verleihen, umgebaut.<br />
Aber auch an den Berufsakademien in den<br />
anderen Bundesländern wird mittlerweile<br />
das Duale Studium mit dem Bachelor abgeschlossen<br />
und so einem Fachhochschulabschluss<br />
gleichgestellt.<br />
An den Fachhochschulen und Universitäten<br />
gibt es eigene Veranstaltungen und Prüfungen<br />
für die dual Studierenden, teilweise<br />
sitzen sie aber auch neben ihren nicht<br />
dual studierenden Kommilitonen/innen im<br />
Hörsaal. Am Ende des Studiums erwerben<br />
sie den Bachelor-Abschluss der jeweiligen<br />
Hochschule. Die Länge des Studiums kann<br />
jedoch variieren, weil in manche Modelle<br />
eine Berufsausbildung mit Kammerprüfung<br />
integriert ist.<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR EIN DUALES STUDIUM<br />
SEITE 30, 32, 33
UNS FINDEST DU AUCH<br />
IM INTERNET<br />
www.ausbildung123.de<br />
Nutze unsere Umkreissuche auf<br />
www.ausbildung123.de<br />
und finde deutschlandweit<br />
Ausbildungsplätze!
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />
REGIONALE UNTERNEHMEN<br />
Deine Wahl ist getroffen. Du weißt nun, wo<br />
die Reise hingehen soll und was du werden<br />
möchtest?<br />
Die nächsten Seiten zeigen dir Unternehmen<br />
aus deiner Region, die diesen Beruf ausbilden.<br />
Die Unternehmen, die hier vertreten sind,<br />
warten auf eine interessierte Auszubildende<br />
oder einen interessierten Auszubildenden für<br />
die angegebenen Berufe.
29<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
30<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
31<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
32<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
33<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />
WIR BILDEN AUS<br />
Land- u. Baumaschinenmechatroniker/-in<br />
SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />
Landmaschinen Theodor Wiese<br />
Enscheder Str. 1 • 48683 Ahaus-Alstätte<br />
Tel.: 02567-1024 • Landmaschinen.wiese@t-online.de
<strong>FERTIG</strong> - <strong>LOS</strong><br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
Wie du auf dich aufmerksam machst und wie<br />
du deine Bewerbungsmappe richtig zusammen<br />
stellst, erfährst du auf den nächsten<br />
Seiten.<br />
Hier wird Schritt für Schritt alles rund um deine<br />
Bewerbung erklärt. Musterschreiben und wichtige<br />
Tipps helfen dir bei deiner Bewerbung zu<br />
deinem Wunschausbildungsplatz.
BEWERBUNGSUNTERLAGEN<br />
Nachdem du herausgefunden hast, in welchem Bereich du eine Ausbildung beginnen<br />
möchtest und welche Unternehmen für dich interessant sind, geht es an das Schreiben<br />
deiner Bewerbung.<br />
In der Regel werden schriftliche Bewerbungen erwartet. Du solltest dich jedoch vorher beim<br />
jeweiligen Unternehmen informieren, ob dieses eine Online-Bewerbung erwartet und ein<br />
Bewerbungsformular anbietet, über welches du deine Bewerbungsunterlagen elektronisch<br />
übermitteln kannst.<br />
Egal ob du letztlich deine Bewerbungsunterlagen per Post, E-Mail oder Bewerbungsformular<br />
einreichst, wichtig ist, dass deine Unterlagen ordentlich und vollständig sind. Der erste<br />
Eindruck zählt und der beginnt nicht etwa beim Bewerbungsgespräch, sondern mit deinen<br />
Bewerbungsunterlagen.<br />
DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />
• Bewerbungsanschreiben<br />
• Tabellarischer Lebenslauf<br />
• Kopie des letzten Schulzeugnisses<br />
• Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopien)<br />
BEWERBUNGSFRISTEN<br />
Um Zeitdruck zu vermeiden und die Chancen auf deinen Traumjob mit der nötigen<br />
Ruhe und Gelassenheit nutzen zu können, beachte unbedingt die Bewerbungsfristen<br />
der jeweiligen Berufsbranche. Sie können teilweise über ein Jahr betragen.<br />
35<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
Monate vor Ausbildungsbeginn<br />
Banken, Versicherungen 15 - 18<br />
Großbetriebe, Behörden,<br />
12<br />
Verwaltungen<br />
Handwerk, Kleinbetriebe 6 - 12
BEWERBUNG<br />
um eine Ausbildungsstelle als<br />
Industriekauffrau<br />
MARIA MUSTERMANN<br />
Musterstr. 01<br />
12345 Musterstadt<br />
Telefon 01234 56789<br />
E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />
Anlagen<br />
- Anschreiben<br />
- Lebenslauf<br />
-Zeugnisse
DECKBLATT<br />
Das Deckblatt ist die erste Kurzinformation über dich. Zwar ist das Deckblatt keine Pflicht,<br />
trotzdem kann es von Vorteil sein. Du hast damit gleich zu Beginn die Möglichkeit, mit<br />
einem netten Foto und den wesentlichen Informationen auf dich neugierig zu machen.<br />
Auch wenn du ein ziemlich durchgeknallter Vogel bist, sollte das Deckblatt trotzdem<br />
schlicht und ordentlich gestaltet sein. Es bietet sich an, die gleiche Schrift wie in deinem<br />
Anschreiben und nicht zu viele Farben zu verwenden. Das Deckblatt wird nach deinem<br />
Anschreiben und vor deinem Lebenslauf einsortiert.<br />
DAS SOLLTE DRIN STEHEN<br />
ÜBERSCHRIFT<br />
z.B. „Bewerbung“<br />
AUSBILDUNGSBERUF<br />
z.B. „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als ...“<br />
37<br />
BEWERBUNGSFOTO<br />
Achte darauf, dass du auf dem Bewerbungsfoto ordentliche, saubere Kleidung<br />
trägst. Der Hintergrund des Fotos sollte möglichst schlicht sein. Wähle eher ein<br />
dezenteres Make-up und lächle freundlich in die Kamera.<br />
KONTAKTDATEN<br />
• Vollständiger Name<br />
• Wohnanschrift<br />
• Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
INHALTSVERZEICHNIS<br />
• Lebenslauf<br />
• Verweis auf die Anlagen (Zeugnisse, Praktika usw.)
Max Mustermann<br />
Musterstr. 01<br />
12345 Musterstadt<br />
Max Mustermann, Musterstr. 01, 12345 Musterstadt<br />
Beispielfirma GmbH<br />
Herr/Frau Ansprechpartner<br />
Beispielstraße 1<br />
PLZ Beispielstadt<br />
Telefon 01234 56789<br />
E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik<br />
Sehr geehrte(r) Herr/Frau Ansprechpartner,<br />
Musterstadt, 07. April <strong>2016</strong><br />
in dem Ausbildungshandbuch „Ausbildungsplätze, Fertig, Los“ habe ich interessiert Ihre<br />
Stellenanzeige gelesen. Auf Ihrer Internetseite habe ich mich anschließend über Ihren<br />
Betrieb und Ihr Ausbildungskonzept informiert. Dies hat mich überzeugt, mich bei Ihnen zu<br />
bewerben.<br />
Ich besuche zurzeit die Hauptschule X in Musterstadt, die ich im Juli nächsten Jahres mit der<br />
Mittleren Reife abschließen werde.<br />
Während eines vierwöchigen Betriebspraktikums im Juni 2014 bei der Firma XY habe ich<br />
einen ersten Einblick in die Arbeit von Elektronikern für Betriebstechnik gewonnen. Zu<br />
meinem Aufgabenbereich gehörte die Wartung von Anlagen, die Konfigurierung von Systemen<br />
sowie die Organisation der Montage. Nach diesem Praktikum stand mein Entschluss<br />
für eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik fest, so dass ich mich im Berufsinformationszentrum<br />
ausführlicher über diesen Beruf informiert habe.<br />
Gern möchte ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken<br />
überzeugen. Über eine Einladung von Ihnen freue ich mich daher ganz besonders.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Max Mustermann
ANSCHREIBEN<br />
Aus deinem Anschreiben sollte hervorgehen, warum du der/die Richtige für den Ausbildungsplatz<br />
bist. Du hast genau eine Seite zur Verfügung, auf der du erklärst, was du willst,<br />
was du kannst und wer du bist. Folgende Fragen sollten innerhalb deines Anschreibens<br />
beantwortet werden.<br />
WARUM HAST DU DICH FÜR DIESE AUSBILDUNG ENTSCHIEDEN?<br />
Informiere dich im Vorfeld über den Ausbildungsberuf. Infos erhälst du in diesem Handbuch,<br />
auf www.ausbildung123.de oder auf berufenet.arbeitsagentur.de.<br />
Dort findest du Ausbildungsberufe und die entsprechenden Beschreibungen.<br />
• Was wird an Fähigkeiten und Kenntnissen vorausgesetzt?<br />
• Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?<br />
• Was findest du an diesem Beruf so interessant?<br />
WARUM BEWIRBST DU DICH FÜR DIESES UNTERNEHMEN?<br />
Informiere dich über das Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Infos erhälst<br />
du auf der Unternehmens-Internetseite, bei Bekannten oder vielleicht kennst du ja sogar<br />
Mitarbeiter aus dem Unternehmen.<br />
Du solltest mindestens folgende Fragen über das Unternehmen beantworten können:<br />
• Was wird in dem Unternehmen hergestellt? Wie viele Mitarbeiter gibt es in dem Unternehmen?<br />
Seit wann gibt es das Unternehmen?<br />
• Warum möchtest du dich gerade bei diesem Unternehmen bewerben?<br />
WARUM BIST DU FÜR DIESE AUSBILDUNG DER/DIE RICHTIGE?<br />
Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse lassen sich mit diesem Ausbildungsplatz<br />
verbinden? (z.B. Lieblingsfächer, Hobbys, Interessen, Betriebspraktika, Ferienjob, Ehrenamt,<br />
Schulnoten) Rücke deine Stärken in den Vordergrund. Suche für all deine Fähigkeiten und<br />
Kenntnisse Beispiele, die diese belegen. Erwähne z.B. ruhig deine Leistungen im Fußballverein,<br />
der im letzten Jahr mit dir aufgestiegen ist. Oder dass du aufgrund deines Kochkurses<br />
in deiner Freizeit für deine Eltern kochst.<br />
39<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
TIPPS ZUM ERSTELLEN DES ANSCHREIBENS<br />
• Erstelle vorab einen Entwurf deines Anschreibens und sammle die Inhalte in<br />
Form von Stichpunkten.<br />
• Fasse dich kurz: Das Anschreiben darf nur eine DIN-A4-Seite lang sein.<br />
• Formuliere selbstbewusst: „Ich kann ...“, „Ich will ...“<br />
• Vermeide Fehler:<br />
Rechtschreib- und Tippfehler machen immer einen schlechten Eindruck.
LEBENSLAUF<br />
PERSÖNLICHE DATEN<br />
Name<br />
Max Mustermann<br />
Anschrift Musterstr. 01<br />
12345 Musterstadt<br />
Telefon 01234 56789<br />
E-Mail<br />
m.mustermann@gmx.de<br />
Geburtsdatum 01.01.2000<br />
Geburtsort Musterstadt<br />
BILDUNGSWEG<br />
07/<strong>2016</strong><br />
voraussichtlich: Realschulabschluss mit<br />
gutem Erfolg<br />
09/2010 – 07/<strong>2016</strong><br />
Willy-Brandt-Schule in Musterstadt<br />
Lieblingsfächer: Englisch, Deutsch, Kunst<br />
KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN<br />
Sprachkenntnisse<br />
Englisch<br />
gute Kenntnisse<br />
Computerkenntnisse<br />
MS-Office<br />
gute Kenntnisse in<br />
Word, Excel, Outlook<br />
Internet<br />
gute Kenntnisse<br />
09/2006 – 08/2010<br />
Grundschule „Amsdorfstraße“ in Musterstadt<br />
Sonstiges<br />
seit 01/<strong>2016</strong> Führerschein der Klasse AM<br />
PRAXISERFAHRUNG<br />
03/2015 – 12/2015<br />
Beschäftigung als Aushilfe bei der Firma XY<br />
(Hersteller für Freizeit- und Sportartikel)<br />
Aufgaben: Warenverräumung von Freizeitartikeln<br />
Hobbys/ Interessen<br />
Reiten, Nachhilfeunterricht für Englisch und<br />
Deutsch in den Klassen 6 und 7<br />
10/2014<br />
Praktikantin im Einzelhandel bei der Aldi<br />
Warenhandel GmbH & Co. KG in Musterstadt<br />
Aufgaben: Einsatz am Kassensystem, Beratung<br />
von Kunden zu Produkten und Preisen,<br />
Warenverräumung und -verprobung
LEBENSLAUF<br />
Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem zukünftigen<br />
Ausbildungsbetrieb bieten kannst.<br />
DARAUF MUSST DU ACHTEN<br />
ÜBERSICHTLICH<br />
Gestalte den Lebenslauf in Form einer Tabelle.<br />
KURZ UND KNACKIG<br />
Halte dich an die Fakten und verwende Stichpunkte.<br />
FOKUS<br />
Stelle die Erfahrungen und Interessen in den Vordergrund, die zeigen, warum du für<br />
den Ausbildungsplatz geeignet bist.<br />
ANGABEN ZU DEINER PERSON<br />
Persönliche Daten: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum<br />
Hinweis: Die Angabe einer E-Mail-Adresse wird auch bei Bewerbungen, die per Post verschickt<br />
werden, immer üblicher. Bei Online-Bewerbungen muss sie rein. Angaben zu deinem<br />
Geburtsort, deiner Familie und deiner Staatsangehörigkeit sind freiwillig. Deine Religionszugehörigkeit<br />
musst du nur erwähnen, wenn es von der Firma ausdrücklich gewünscht wird.<br />
Berufserfahrung: Praktika, Ehrenämter<br />
Schulbildung: Schulabschluss, besuchte Schulen<br />
41<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
Kenntnisse und Fähigkeiten: Genaue Angabe der Computer- und Sprachkenntnisse (z.B.<br />
Grundkenntnisse in Word), persönliche Stärken und Fähigkeiten<br />
Hobbys/Interessen<br />
Ort, Datum und Unterschrift: In deinem Lebenslauf muss das gleiche Datum stehen wie in<br />
deinem Anschreiben. Beide Dokumente müssen von dir unterschrieben werden.<br />
Bewerbungsfoto: Wenn du kein Deckblatt verwenden möchtest, klebst du dein Foto rechts<br />
oben auf den Lebenslauf. Ein Foto ist zwar keine Pflicht, kann aber von Vorteil sein, wenn du<br />
dich von deiner besten Seite zeigst.
3. SEITE<br />
Die „3. Seite“ soll dich als Bewerber/in noch einmal hervorheben und deine Persönlichkeit<br />
herausstellen. Alles Wichtige sollte allerdings schon in deinem Anschreiben und deinem<br />
Lebenslauf stehen. Die „3. Seite“ dient also nur als Ergänzung und Schlusswort.<br />
DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />
• Fasse die wichtigsten Aussagen aus deinem Anschreiben und deinem Lebenslauf<br />
zusammen.<br />
• Hebe deine persönlichen Stärken und Eigenschaften hervor!<br />
• Wecke das Interesse an dir als Person und zeige, dass du sympathisch bist!<br />
• Bringe deine Motivation und deine Eignung für den Ausbildungsplatz auf den<br />
Punkt!<br />
• Formuliere kurz und knackig.<br />
• Unterschreibe dein Motivationsschreiben.<br />
42<br />
BEISPIELE FÜR INHALTE DEINER 3. SEITE<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
• Der Besuch Ihres Info-Standes auf der Ausbildungsmesse und das sehr informative<br />
Gespräch mit Herrn Travolta hat mich überzeugt, dass ich meine Ausbildung gerne bei<br />
Ihnen absolvieren möchte.<br />
• Ich kenne die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufes durch meine absolvierten<br />
Praktika.<br />
• Ich verfüge über gutes Organisationstalent und kann gut im Team arbeiten. Das zeigen<br />
meine ehrenamtliche Tätigkeiten im Vereinsvorstand.<br />
ACHTUNG<br />
Natürlich musst du die „3. Seite“ im Anschreiben unter „Anlagen“ aufführen - nimm dazu am<br />
besten deine gewählte Überschrift z.B. „Meine Motivation“ oder „Was Sie noch über mich<br />
wissen sollten“. Die „3. Seite“ kommt in der Reihenfolge deiner Unterlagen hinter deinen<br />
Lebenslauf.
BEWERBUNGSMAPPE<br />
DAS GEHÖRT IN DIE BEWERBUNGSMAPPE<br />
• Das Abschlusszeugnis oder das aktuelle Zwischenzeugnis der Schule<br />
• Bescheinigungen über dein Betriebspraktikum<br />
• Bescheinigungen über besuchte Kurse, die nicht im Zeugnis vermerkt sind<br />
• Bescheinigungen über besuchte Kurse in deiner Freizeit, Hobbys, Ehrenämter<br />
oder über einen Nebenjob<br />
Wichtig: Immer Kopien verschicken - nie Originale!<br />
DIE RICHTIGE REIHENFOLGE<br />
Das Anschreiben liegt lose auf der Mappe. Alle anderen Unterlagen werden in dieser Reihenfolge<br />
in die Mappe sortiert:<br />
Deckblatt mit Foto (falls du ein Foto verwenden möchtest)<br />
Lebenslauf (mit Foto, falls du kein Deckblatt mit Foto verwenden möchtest)<br />
Die „3. Seite“ (falls du eine verwendest)<br />
Anlagen<br />
• Zeugniskopie(n)<br />
• Praktikumsbescheinigung(en)<br />
• Bescheinigungen über Kurse und/oder Nebenjob(s)<br />
• Sonstige Anlagen<br />
DARAUF SOLLTEST DU VORM ABSENDEN ACHTEN<br />
43<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
• Die Bewerbung gehört in einen DIN-A4-Umschlag, am besten mit einem<br />
Papprücken, damit die Mappe nicht geknickt ankommt.<br />
• Anschrift und Absender schreibst du entweder mit sorgfältiger Handschrift<br />
direkt auf den Umschlag oder du druckst ein Adressetikett. Die Adresse im<br />
Anschreiben und auf dem Umschlag muss identisch sein!<br />
• Achte auf eine ausreichende Frankierung des Umschlages.
KREIS BORKEN<br />
Gronau<br />
Ahaus<br />
Heek<br />
Schöppingen<br />
Vreden<br />
Legden<br />
Stadtlohn<br />
Südlohn<br />
Gescher<br />
Velen<br />
<strong>Borken</strong><br />
Isselburg<br />
Bocholt<br />
Rhede<br />
Heiden<br />
Reken<br />
Raesfeld<br />
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