Der Preis ist heiß (p49) - LetsBuyIt Group AG

letsbuyit.group.de

Der Preis ist heiß (p49) - LetsBuyIt Group AG

44|11 27.10.–3.11.2011

Deutschland 3,90 € · Österreich 4,50 € · Schweiz 7,70 sFr.

Das unabhängige anlegermagazin www.boerse-online.de

Frankreich

Diese Titel behaupten

sich in der Euro-Krise

Anleihen-

Serie, Teil 2:

Pleitestaats-

anleihen

Die deutschen

Aktien-Stars

Die besten Titel nach KGV,

Buchwert & Dividendenrendite

Immobilienfonds

Was mit eingefrorenen

Anteilen passiert

crocs fusion-io Kyocera letsbuyit norma saf-holland sonova toshiba travel Viva

24. Jahrgang · Pflichtblatt aller börsen · Belgien, nieDerlanDe, luxemBurg 4,60 € · italien 5,00 €


Du hast einen Schatz

erwartet. Und etwas viel

Aufregenderes gefunden:

ein Rätsel.

Die Germanen in England:

Ein Schatz erzählt ihre Geschichte.

Weitere Reportagen: Neues von „Ötzi“.

Der Kampf um Lebensraum in Afrika.

Abenteuer von Welt.

JETZT

IM HANDEL


Maxim Sergienko

Über Jahrzehnte bewährt

Viel Erfolg bei der geldanlage!

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

EdItORIaL

StEfaNIE BuRgmaIER

chEfREdaktEuRIN

burgmaier.stefanie@guj.de

Die Regierungschefs der Euro-Länder ringen seit Wochen um

Lösungen in der Schuldenkrise. Noch ist kein Ausweg in Sicht.

Umstritten ist vor allem das Ausmaß von frischem Kapital, das

den Banken zugeführt werden muss, um einen Schuldenschnitt Griechenlands

zu verkraften. Deutschen Instituten sollen 5,5 Mrd. Euro

fehlen, französischen Banken hingegen etwa 10 Mrd. Euro. Um die

enormen Kosten zu tragen und die Ausschläge an den Börsen zu verringern,

hat die EU-Kommission die Einführung einer europaweiten

Finanzmarkttransaktionssteuer vorgeschlagen. Jedes Geschäft mit

Aktien, Anleihen, Investmentfonds, Optionen, Termin- und Differenzkontrakten

soll ab 2014 besteuert werden. Für Derivate sollen

mindestens 0,01 Prozent fällig werden, für alle anderen Transaktionen

0,1 Prozent. BÖRSE ONLINE hat den grünen Finanzpolitiker

Gerhard Schick und den Stuttgarter Börsenchef Christoph Lammersdorf

gebeten, die Folgen des Vorschlags für Privatanleger abzuklopfen

und zu beurteilen (Seite 24).

Solang es keinen vorgezeichneten Weg aus der Schuldenkrise

gibt, werden die Aktienmärkte in Europa weiter heftig schwanken. In

unsicheren Zeiten eignen sich besonders bewährte Kennzahlen zur

Analyse der langfristigen Aussichten von Unternehmen. Über Jahrzehnte

haben sich dabei Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Buchwert-Verhältnis

(KBV) und Dividendenrendite bewährt. Nach diesen

Kennzahlen ist im Moment der Deutsche Aktienindex (DAX), die

Bundesliga der deutschen Unternehmen, am günstigsten bewertet

(Seite 14). Er weist bei einem KGV von 8,7 und einem KBV von 1,27

eine Dividendenrendite von 3,99 Prozent auf, die deutlich über der

Verzinsung von Bundesanleihen liegt. Doch unter den 20 deutschen

Aktien-Stars, die wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen, sind nur

zwei Vorzugspapiere von DAX-Unternehmen. Schließlich gibt es

unter den 600 von uns analysierten heimischen Aktien deutlich

günstiger bewertete und rentablere Papiere als den DAX-Durchschnitt.

Von vier Aktien sind wir so überzeugt, dass wir sie auch in

unser Nebenwertedepot aufnehmen (Seite 57). Sie können also Woche

für Woche beobachten, wie sich diese Werte entwickeln werden.

Bester Emittent

Goldman Sachs

Wenn der DAX ®

eine Pause macht …

Reverse-Bonus-Zertifikat (WKN GS6RZL):

Bonusrendite p.a. 1) 36,66%

Abstand zur Barriere 22,39%

Barriere 7.100 EUR

Reverselevel 9.000 EUR

Bonusbetrag 55,00 EUR

Finaler Bewertungstag 17.02.2012

Funktionsweise (Beispiel): Das Reverse-Bonus-

Zertifikat können Sie zum Preis von 49,58 EUR 1)

erwerben. Hat der DAX ® bis zum 17.02.2012 nie

auf oder über 7.100 Punkten notiert, erhalten Sie

mindestens den Bonusbetrag von 55,00 EUR. Bei

einer Barriereverletzung bekommen Sie die Diffe -

renz aus Reverselevel und DAX ® -Stand, multipliziert

mit 0,01. Bei einem Kurs von beispielsweise

7.500 Punkten wären das (9.000 – 7.500) * 0,01 =

15,00 EUR. Bei Kursen auf oder über 9.000 Punkten

entsteht ein Totalverlust. Mehr Informationen zur

Funktionsweise sowie zu den Chancen und Risiken

unserer mehr als 2.100 Reverse-Bonus-Zertifikate

erhalten Sie kostenfrei unter 0800 45 678 97 (DE)

bzw. 0800 23 10 01 (AT) oder unter www.gs.de.

Stand: 18.10.2011; 1) ohne Berücksichtigung von Transaktionskosten

Dies ist kein Angebot und keine Empfehlung zum Kauf von Wertpapieren.

Rechtlich verbindlich ist allein der veröffentlichte Prospekt für das jeweil

i g e We r t p a p i e r, d e r u n t e r w w w. g o l d m a n - s a c h s . d e h e r u n t e r g e laden werden

kann und bei Goldman Sachs International, Zweignieder lassung

Frankfurt, MesseTurm, Friedrich-Ebert-Anlage 49, 60308 Frank furt am

Main kostenlos erhältlich ist. Vor Erwerb eines Wert papiers sollten Sie den

Prospekt zu den Chancen und Risiken einschließlich des emittenten- und

ge gebenenfalls pro duktspezifischen Totalverlust risikos lesen und etwaige

Fragen mit Ihrem Finanzberater besprechen.

Die Bezeichnung DAX ® ist eine eingetragene

Marke der Deutsche Börse AG.

© Goldman Sachs International, 2011.

All rights reserved.


INhaLt

14 titel Die deutschen aktien-Stars

4

NaChRIChtEN

8 China Die Börsen haben noch nicht realisiert,

dass die Wirtschaft weich landet

8 gewinner und verlierer Nikolaus von

Bomhard und Gerhard Cromme

9 agrarrohstoffe Spekulationen mit Nahrungsmitteln

geraten in die Kritik

10 vermögensverwalter handeln jetzt

10 Rohstoffe Der Ölpreis steigt

10 Finance Days 2011 Finanzexperten

halten Vorträge und beantworten Fragen

12 tops & Flops 120 Aktien aus zwölf Indizes

13 BOERSE-ONLINE.DE Trader 2011

• Trend-Check • User-Einschätzung

tItEL

14 ▶aktien

aktien-Stars BÖRSE ONLINE stellt unterbewertete

Aktien vor. Sie können im

Depot den Abschwung abfedern, während

sie Dynamik im Aufschwung versprechen.

Die ausgewählten Kandidaten überzeugen

durch gute Kennziffern bei KGV, KBV

und Dividendenrendite

44l11 27.10.–3.11.2011

Das Beste für Ihr Depot: Die Börsenturbulenzen haben viele Dividendenpapiere

in die Knie gezwungen. Etliche Titel sind zu Unrecht abgestraft worden. BÖRSE

ONLINE untersucht, welche Aktien deutlich mehr wert sind, als sie derzeit

kosten, und stellt die Hits des deutschen Kurszettels vor

mäRktE & StRatEgIEN

22 marktausblick Die Börse starrt auf die

Euro-Gipfel und ignoriert US-Daten

24 Finanzmarktsteuer Pro und Contra: Gerhard

Schick und Christoph Lammersdorf

25 Rohstoffbarometer Metallpreise werden

schon bald wieder anziehen

26 Charttechnik DaX Kurz- und mittelfristig

dürfte der Leitindex weiter steigen

28 Charttechnik S&P 500, Nasdaq, Nikkei,

Hang Seng, Euro/Dollar, Gold

30 ▶aktien ▶EtF ▶Zertifikat

Favoriten der Woche Amundi ETF MSCI

Nordic • DAX-Discount • First Sensor

• Lottomatica • Chartsignal: Mühlbauer

aktIEN & INvEStmENtS

32 ▶aktien Frankreich Einige Titel sollten

sich in der schwierigen Zeit bewähren

34 ▶anleihen anleihenserie, teil 2

Einige hoch verschuldete europäische

Randstaaten geben Anlass zur Hoffnung

36 ▶aktie Norma Der Spezialist für Verbindungselemente

ist ein gutes Investment

32 auf Frankreichs

klemme reagieren

Dem Land und den Banken droht die

Herabstufung der Ratings. Anleger sollten

auf ausgewählte Einzelwerte setzen

aktIEN & INvEStmENtS

38 ▶aktien Japan Nach Fukushima sollen

regenerative Energien gefördert werden

40 ▶Zertifikate Bonuszertifikate Wegen

der Börsenkorrektur sollten Anleger ihr

Derivatedepot genau prüfen

42 ▶aktie Fusion-io Die ioMemory-Technologie

kommt sehr gut an

44 ▶Fonds Offene Immobilienfonds

Eingefrorene Anteile kämpfen weiter

mit Problemen

46 ▶Zertifikate Osteuropa Polen bietet

sich mutigen Anlegern zum Einstieg an

48 ▶Fonds Leserinvestment

Der Allianz Geldmarktfonds Spezial A

steht nur im Vergleich gut da

49 ▶aktien Börsengeflüster

Parkettgerüchte zu Celesio, Letsbuyit

Group, Pro DV, PSI und Travel Viva

50 ▶aktien

aktien-Check Adva Optical Networking

• Akzo Nobel • Crocs • Dialog Semiconductor

• Lang & Schwarz • Mensch und

Maschine Software • Microsoft • Nokia

• SAF-Holland • Safran • Sonova Holding

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Bildagentur-Online/Mcp Insadco; Bloomberg/Jock Fistick; dapd/AP/Kostas Tsironis; Absolut Pictures/Andreas Pilz


Titel: Getty Images/Don Klumpp (BÖRSE ONLINE-Montage)

34 Europäische krisenbonds

im Check

Griechenland vor der Pleite, Italien

unter Druck: Die Anleihenserie von

BÖRSE ONLINE beleuchtet die Märkte

aktIEN & INvEStmENtS

54 ▶EtF ▶Fonds ▶Zertifikate

Investment-Check Comstage-ETF FAZ-

Index • M&W Privat • Pimco Total Return

Bond• Volkswagen-Capped-Bonuszertifikat

• Vontobel Global Steel TR Index

56 ▶aktien ▶anleihen ▶EtCs ▶EtFs

▶hebelpapiere ▶Zertifikate

musterdepots Für das Basis-Depot

ordern wir in dieser Woche DAX-ETFs.

Bei den Nebenwerten kaufen wir

Drillisch und Freenet dazu

gELd & vORSORgE

60 ▶hedge-Fonds

Spezial: alternative Investments Selbst

Hedge-Fonds verlieren dieses Jahr Geld

64 CFd-Broker Die Royal Bank of Scotland

gewinnt den BÖRSE ONLINE-Award

66 Open market Die Deutsche Börse nimmt

Titel aus dem Handel. Was wird daraus?

68 geld parken Wir stellen drei bessere

Alternativen zum beliebten Sparbuch vor

69 Finanz-Check Die besten Konditionen

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

INhaLt

www.boerse-online.de

44 Für Immobilienfonds

wird die Zeit knapp

Gebäudeverkäufe gesperrter Fonds ziehen

sich hin. Welche Produkte lohnen und welche

Schwächen zeigen

BÖRSIaNER & aNLEgER

70 Christoph vilanek Der Freenet-Chef über

seine Favoriten bei privaten Anlagen und

in der Telekommunikationsbranche

73 Leserforum

74 Perspektiven von Karl Fickel, Mitgründer

des Investmenthauses Lupus Alpha

datENBaNk

75 Indizes, terminmarkt, Rohstoffe

76 deutsche aktien

87 Internationale aktien

92 Zertifikate/hebelpapiere

94 EtFs/Fonds

96 anleihen

97 konjunktur/Währungen/Renditen

RuBRIkEN

3 Editorial von Stefanie Burgmaier

6 Impressum • Adressen • Rufnummern

7 a–Z Aktien, Fonds, Zertifikate, Personen

98 Finale Antworten von Volker Schilling,

Gesellschafter Greiff Capital

Pioneer Investments

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Der Anruf ist in Deutschland gebührenfrei. Stand 11/2011 Morning star-

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oder verteilt werden, es kann keine Garantie übernommen werden, dass sie

richtig, vollständig oder aktuell sind. Weder Morningstar noch seine Content

Provider sind für Schäden oder Verluste verantwortlich, die aus der Verwendung

dieser Informationen resultieren. Rating des Instituts für Vermögensaufbau,

Stand Q3/11: Zerti� kat „Geprüftes Qualitätsdepot“ für Pioneer

Investments Substanzwerte; Ratingkategorie A(1); Exzellente Eignung für

den Vermögensaufbau. Au� egende Fondsgesellschaft: Pioneer Investments

Kapitalanlagegesellschaft mbH. Die für den An teils erwerb allein maßgeblichen

Verkaufsprospekte und wesentlichen Anlegerinformationen sind in

Deutschland kostenlos als Druckschrift erhältlich bei der Pioneer Investments

Kapitalanlagegesellschaft mbH, Apianstraße 16–20, 85774 Unterföhring.

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in Ländern dar, in denen ein sol ches Angebot nicht rechtmäßig wäre.

Pioneer Investments ist ein Markenname der Unternehmensgruppe Pioneer

Global Asset Management S.p.A.


ImpRESSum

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SPRECHER DES CHEfREDAKtEURSKOLLEGIUmS:

Steffen Klusmann

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Förster (impulse), Steffen Klusmann (Capital, FTD)

StELLvERtREtENDE CHEfREDAKtEURE:

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ARtDIRECtOR:

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Isabelle Arnold

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Genger (Industrie und Dienstleistungen), Nina

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Volker Kühn, Jennifer Lachman, Arndt Ohler,

Martin Ottomeier, Annette Rueß, Nora Schlüter,

Thomas Wendel, Kathrin Werner

POLItIK:

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Red.), Timo Pache (Leit. Red.), Christian Schütte

(Chefkolumnist), Simon Book, Max Borowski,

Dr. Arne Delfs, Claudio De Luca, Monika Dunkel,

Georg Fahrion, Nikolai Fichtner, Christiane von

Hardenberg, Claudia Kade, Martin Kaelble,

Lutz Meier, Silke Mertins, Helmut Monkenbusch,

Mathias Ohanian, Maike Rademaker, Raniah Salloum,

Thomas Steinmann, Jens Tartler, Friederike

von Tiesenhausen, Marina Zapf, Joachim Zepelin

fINANzEN:

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Schulze-Hönighaus (Banken und Versicherungen),

Christine Mai (Leit. Red.), Jörg Berens (Das

Kapital), Wolfgang Proissl (Chefkorres pondent),

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Jörn Petring, Matthias Pindter, Karsten Röbisch,

Stefan Schaaf, Mareike Scheffer, Meike Schreiber,

Sarah Speicher-Utsch

GELD:

Jochen Mörsch (Ltg.), Helmut Kipp (Stv.), Wolf

Brandes (Produkte), Elisabeth Atzler, Grit Beecken,

Renate Daum, Emmeran Eder, Sebastian Ertinger,

Erich Gerbl, Egmond Haidt, Ludwig Heinz

(Koordination Anlagestrategie), Dennis Kremer,

Marcus von Landenberg, Britta Langenberg,

Nina Luttmer, Bernd Mikosch, Hans-Jürgen

Möhring (Koordination Portfolio), Stefan Otto,

Maximilian Pisacane, Martin Reim, Jutta Reuffer,

Daniel Saurenz, Tobias Schorr, Patrick Schroth,

Thomas Strohm

6

Verlag und Redaktion Hamburg

Am Baumwall 11, 20459 Hamburg

Brieffach 02, 20444 Hamburg

Telefon: 040/37 03-0

ONLINE-REDAKtION:

Joachim Dreykluft (Nachrichtenchef), Thomas

Schmoll (Stv.), Martin Virtel (Multimedia), Andreas

Albert, Kai Beller, Annette Berger, Frank Bremser,

Matthias Brügge, Gregor Haake, Corinna Kreiler,

Fabian Löhe, Björn Maatz, Kai Makus,

Sabine Meinert, Jörgen Naskrent, Barbara Schäder,

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Franz-Georg Wenner

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Infografik), Martin Scheele (Köpfe und Karrieren),

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AGENDA:

Horst von Buttlar (Ltg.), Claus Gorgs (Ltg.),

Lukas Heiny (Leit. Red.), Jarka Kubsova, Karin Prummer,

Christian Salewski; Reporter: Lorenz Wagner

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Punk), Anja Rützel

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Hildebrandt, Inger Hoffmann, Patrick Schlieker

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Matthias Schulz (Ltg.), Katrin Günther,

Manfred Schnitzlein

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Möller, Christopher Nie, Kathrin Sander, Ingolf

Sauer, Kamila Suwara, Andreas Voltmer

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(Datenrecherche), Lisa Bucher, Benedikt Grotjahn,

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meister, Florian Kraska, Nina Lempke, Sönke Mones,

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Krieger, Wolfgang Scheerer, Judith Walgenbach

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Telefon: 069/15 30 97-728

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Bildredaktion: Christian Kollrich

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Jaenicke-Röttger, Solveig Klumpp, Anita Krüger,

Jana Lübberstedt, Julia Ohlig, Anett Pürstner,

Cornelia Thiede

KORRESPONDENtEN INLAND:

Düsseldorf: Kirsten Bialdiga, Michael Gassmann

frankfurt am main: Klaus Max Smolka

münchen: Gerhard Hegmann, Angela Maier

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Infografik: Maria Steffen

Layout: Maike Dunkhase, Friederike Fankhänel,

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Lektorat: Stephan Arweiler, Tim Gallwitz,

Katharina Jakob, Andreas Sylla, Birgit Utz

Bildredaktion: Veit Hengst, Katharina Werin

vERANtWORtLICH Im SINNE DES PRESSERECHtS:

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Finanzen und Geld Frankfurt am Main,

im Übrigen Hamburg.

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(Capital, impulse, BÖRSE ONLINE)

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Nachdruckrechte/Syndication:

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Koordination Petra Martens,

Anfragen: Isabella Kamauf, Tel.: 040/37 03-2590

E-Mail: kamauf.isabella@picturepress.de

Druck: Prinovis Dresden GmbH & Co. KG,

Meinholdstraße 2, 01129 Dresden,

Tel.: 0351/85 45-0

ISSN-Nummer: 0934-8441

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aktIEN

a – z

Adva Optical Networking 51

Ahlers VZ 18

Akzo Nobel 51

Apple 56

Asahi Glass 38

AS Création 16

BMW VZ 20

Celesio 49

Coca-Cola 56

Crocs 50

Danone 33

Deufol 20

DF Deutsche Forfait 16

Dialog Semiconductor 51

Drillisch 18, 57

Einhell Germany VZ 17

Eutelsat 33

First Sensor 30

Freenet 18, 57

Fresenius 56

Fusion-io 42

Geratherm Medical 18

GSW Immobilien 17

Hamborner REIT 18

IBM 56

Indus Holding 16

IVU Traffic 17, 57

KWS Saat 57

Kyocera 38

Lang & Schwarz 53

Letsbuyit Group 49

Lottomatica 30

MAN VZ 20

McDonald’s 56

Mensch und Maschine

Software 52

Microsoft 52

Mühlbauer 31

Nokia 52

Norma Group 36

Odeon Film 17

Pro DV 49

PSI 49

Rémy Cointreau 33

Rheinmetall 16

SAF-Holding 50

Safran 53

Sanofi

Sektkellerei Schloss

33

Wachenheim 17

SKW Stahl 20

Sonova Holding 53

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Splendid Medien 57

Starbucks 56

Toshiba 38

Travel Viva 49

Westag & Getalit VZ 20, 57

Youniq 16

fONdS

Allianz Geldmarktfonds

Spezial A 48

Amundi ETF MSCI Nordic 31

Comstage-ETF FAZ-Index 55

CS Euroreal 44

Kanam Grundinvest 44

M&W Privat 55

Pimco Total Return Bond 55

SEB Immoinvest

UBS (D) 3 Sctor Real Estate

44

Europe 44

zERtIfIkatE

Adidas-Capped-Bonus 40

Arcelor-Mittal-Discount 56

ATX-Capped-Bonus 40

Brent-Capped-Call 56

CAC-40-Korridor-Bonus 56

Daimler-Bonus-Pro 56

DAX-Capped-Put 56

DAX-Discount 30

DAX-Inliner 56

EADS-Capped-Bonus 40

Gold-Capped-Call 56

Heidelcement-Discount 56

K+S-Capped-Bonus 40

MDAX-Capped-Bonus 40

Solactive Mining Explorer 56

ThyssenKrupp-Bonus-Pro 56

Volkswagen-Capped-Bonus 54

Vontobel Global Steel

TR Index 54

WIG 20 46

Zloty Zins 46

PERSONEN

Bagherli, Jalal 51

Bomhard, Nikolaus von 8

Burgess, Mark 34

Cromme, Gerhard 8

REgIStER

Drenjovski, Dennis 60

Drescher, Björn 44

Eckert, Christian 34

Ellmann, Felix 52

Ernst, Wolfgang 46

Faust, Martin 62

Fertig, Holger 65

Fickel, Karl 74

Finkenzeller, Thomas 48

Flynn, David 42

Franke, Jochen 16

Franke, Patrick 35

Gabel, Harald 40

Haasis, Heinrich 68

Hongbin, Qu 9

Hoyer, Götz 62

Kessidis, Nektarios 39

Kibsgaard, Paal 10

Krämer, Jörg 23

Laborde, Jean-Marie 33

Lammersdorf, Christoph 24

Lesar, Dave 10

Maeda, Tatsumi 39

O’Neill, Jim 32

Pehl, Adrian 16

Pyde, Uwe 48

Remann, Csilla 46

Riboud, Franck 33

Robertson, Ian 21

Rode, Nils 62

Samuels, Robert 50

Schallenberger, Frank 25

Schick, Gerhard 24

Schiller, Andreas 46

Schilling, Volker 98

Schönell, Gordon 16

Schrüfer, Klaus 25

Steinacher, Heiko 46

Techert, Holger 39

Viehbacher, Chris 32

Vilanek, Christoph 70

Vogel, Gabor 25

Vries-Hippen, Jörg de 18

Weber, Benno 35

Weyand, Heiko 40

Wolf, Andreas 30

Yellen, Janet 10

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im vergangenen Jahr mit

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Pleite steht, zeigen die Ratingnoten.

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Börsenwert ��,� Mio. �

WKN ��� ���

▪ Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ▪ Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

größe. Sie sollte jedoch nicht isoliert verwen-

AUGEN AUF BEIM

ist

KAUF:

mit Abstand

Einfach

die

in

prominenteste

den Warenkorb

Kennzahl

und bezahlen

setzt

– so einfach Land

den Buchwert,

ist es bei

der

Bonds

den Substanzwert

nicht. Deutschland

Value-Anleger Kurs am ��.�.���� kommen �,�� � an

det werden. Ein Wert von �,�� sagt beispiels-

Auf Privatanleger

zur

lauern

Beurteilung

einige Fallstricke.

einer Aktie.

Was

Sie gibt

es beim

an, wie

Kauf und Handel

einer Firma

mit Branche den

widerspiegelt,

Wertpapieren

ins

zu

Verhältnis

beachten xxx-Dienstleister 2,50

zum

gilt.

weise aus, dass jeder Euro Umsatz der Firma

KGV ����e �,�

Empfohlener Börsenplatz Xetra

oft der – in der Regel für das Folgejahr – pro- Aktienkurs. Im Wesentlichen beruht die unter an der Börse mit �,�� Euro bewertet wird. Je

BACK TO THE BONDS: Diese Wertpapierklasse hat eine lange Tradition, die Marktsegment bis in die

Prime Standard

dieser Abstand Aktie ���-Tage-Linie nicht gnostizierte vorbei

Gewinn im aktuellen Aktienkurs Value-Anlegern beliebte Kennzahl auf dem in niedriger der Faktor, desto günstiger.

Stadtstaaten Italiens der frühen

��,��

Neuzeit

%

zurückreicht. Wie alles begann. Börsenkürzel XXXX

enthalten ist. Je niedriger die Relation, desto der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital. Je

2,00

Volatilität (�� Tage) günstiger ist die ��,�� Aktie. %

NEUAUSRICHTUNG: In den vergangenen Jahren hat das Das Unterneh- KGV ist stets im niedriger das KBV, desto günstiger. In der ▪ Cashquote

Branchen vergleich sowie in Relation zum Praxis weisen VOLL die IM meisten TREND Firmen ein KBV gibt an, wie die Relation zwischen den auf

men viel investiert Kursziel und sich zum Komplettdienstleister �,�� gewandelt. �

Ertragswachstum zu sehen.

Juli August von mehr September als eins auf. Oktober November Dezember der Januar

Unternehmen in Euro

200 Tage Aktivseite in der Bilanz ausgewiesenen

PROFITABILITÄT:

Stoppkurs

Nachdem bereits für ���� ansehnliche

�,�� �

Gewinne

▪ Dividendenrendite

anfielen, sollen www.boerse-online.de/WKN/A�X�EJ

die Margen im neuen zeigt Geschäftsjahr die laufende weiter Verzinsung steigen. einer Aktie an.

Gerade Privatanleger wissen diese Zahl zu

BEWERTUNG: Kaum eine fundamentale schätzen. Kennzahl, Langfristig bei der steuert die die Aktie Dividende

▪ Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV)

genießt unter Finanzprofis einen sehr hohen

Stellenwert. Der Cashflow gibt einen Eindruck

vom Mittelzufluss aus dem opera tiven

liquiden Mitteln und dem aktuellen Börsen-

0

kurs ist. So manche Firma verfügt noch über

0

viel 0 Geld aus dem Börsengang. Eine hohe

Cashquote 0 kann zudem Hinweise auf Sonderdividenden

0 geben.

keine überzeugenden Argumente für den einen Einstieg wesentlichen liefert. Teil zur Performance bei. Geschäft und ist durch bilanzpolitische Stell- 200x 0

Die Dividendenrendite wird ermittelt, indem schrauben nicht so leicht zu beeinflussen wie ▪ Eigenkapitalrendite/-quote

F M A M A S O N D F

man die Ausschüttung durch den Aktienkurs etwa der Gewinn. Vor allem in Kombination zeigt die Verzinsung des eingesetzten

Beste Chancen teilt. Um in den auf Genuss der Kursverdoppelung

vollständigen Di- mit dem KGV ist das KCV empfehlenswert. Kapitals an. Berechnung: Jahresüberschuss

DAS UNTERNEHMEN Jetzt als

vidende zu kommen, genügt es in der Regel,

dividiert durch das auf der Passivseite der

Internet www.adresse.de

Kaum jemand kennt die die Quanmax-Aktie, Aktie am Tag der Hauptversammlung doch allmählich im geht’s ▪ Kurs-Umsatz-Verhältnis los: Der Ausbruch (KUV) nach oben ist Bilanz nun gelungen

ausgewiesene Eigenkapital. Die Eigen-

Firmensitz Ort

Depot zu haben. Bei ausländischen Firmen gibt die Relation von Börsenwert zu Umsatz kapitalquote hingegen gibt das Verhältnis

Gründung ����

gilt dieser zeitliche Zusammenhang nicht. wieder und ist eine gebräuchliche Kenn- von Eigenkapital zur Bilanzsumme.

Vorstände Xasf (CEO), Xitsdfghsf (co-CEO),

Aufgepasst Anleger, es tut sich was in der Alpenrepublik. Ungeachtet des breiten Börsenpublikums Ronsfhsfh lieferten (CFO) die PDF

Aktien der österreichischen Quanmax soeben ein Top-Kaufsignal. Bereits Anzahl Anfang Mitarbeiter des Jahres schaffte es ���� das Tech-

AKTIENDATEN

Papier, die kurzfristige Abwärtstrendgerade seit September 2010 nach Aktueller oben zu Kurs durchbrechen. Um sicherzugehen, ��,�� � dass

es sich dabei um kein Fehlsignal handelt, mussten die Folgetage abgewartet Anzahl Aktien werden. Der Kurs ��,�� setzte Mio. noch Stück mehrmals

Börsenwert ��,�� Mrd. �

von oben auf der abwärts gerichteten Gerade auf und bestätigte somit lehrbuchhaft die Trendumkehr.

Streubesitz ��,�� %

Es kommt noch besser: In der längerfristigen Betrachtung lässt sich ein Investorenwechsel PERFORMANCE DER AKTIE ausmachen. Nach der

großen Aufwärtsbewegung Mitte 2010, die bis auf 3,27 Euro führte, kam ��-Wochen-Hoch es naturgemäß zu Gewinnmitnahmen. ��,�� � Der

��-Wochen-Tief ��,�� �

Kurs pendelte sich danach im Bereich von 2,40/2,60 Euro ein. In dieser Kursveränderung Zeit wechselten seit Jahresbeginn die Aktien von ��,�� den % scheinbar

schwachen in die starken Hände. Das bedeutet: Die kurzfristigen Spekulanten Kursveränderung schlossen �� Wochen ihre Trades, ��,�� % die Profis

Volatilität �� Tage ��,�� %

sammelten auf, sodass sich ein exzellenter Boden bilden konnte. Dementsprechend dümpelte der Kurs über mehrere

Volatilität � Monate ��,�� %

Monate auf der Stelle, ohne aber jemals unter die viel beachtete 200-Tage-Durchschnittslinie BEWERTUNGSKENNZAHLEN zu fallen. Der ansteigende

Indikator bietet der Quanmax-Aktie besten Schutz vor Rückschlägen.

KGV ����e ��,��

KGV ����e ��,��

Allerdings sind Rückschläge im Moment gar nicht das Thema. Der Dividende Ausbruch je Aktie ist ����e erfolgt und das wahrscheinlichste

��,�� �

Szenario zeigt weiter steigende Kurse an. Zumal auch die Handelsumsätze Dividendenrendite an den vergangenen ����e Tagen ��,�� wieder % deut-

Kurs-Buchwert-Verhältnis ��,��

lich anzogen. Die Wende sollte auch fundamental untermauert sein. Wir gehen davon aus, dass Quanmax bereits in

Kurs-Umsatz-Verhältnis ��,��

INV ESTOREN naher WZukunft ERDEN einen WIEDER ersten AM Einblick E R F Oin LG den B ETEILIGT Geschäftsverlauf 2010 geben Umsatz wird. pro Mitarbeiter Und dieses dürfte prima ��,�� gelaufen � sein.

Jahr

� Umsatz

�,� Ebit

Bereits nach neun Monaten konnte die Gesellschaft bei einem Umsatz Eigenkapitalrendite von knapp 60 Mio. Euro eine ��,�� Bruttomarge %

���� ���� ���� ���� ���� ���� e ���� e

von

Eigenkapitalquote ��,�� %

26,6 Prozent ��,� ��,� ausweisen. ��,�Als ��,� Jahresziel ��,�hat sich ��,�der Vorstand ��,� Erlöse von 73 Mio. Euro bei einem deutlichen Anstieg

Liquide Mittel ��,�� Mio. �

des Netto-Ergebnisses �,�� �,�� -�,�� gesetzt. �,��Die fortschreitende �,�� �,�� Transformation �,�� (BO Liquide Research Mittel pro 06/10) Aktie vom Notebookhersteller ��,�� � zum

� Jahresüberschuss -�,�� �,�� -�,�� �,�� �,�� �,�� �,��

FINANZKALENDER

Cloud-Computing-Anbieter könnte allerdings für positive Überraschungen in der 2010er-Bilanz sorgen. � Ergebnis je Aktie -�,�� �,�� -�,�� �,�� �,�� �,�� �,��

�X. März Zahlen zum Geschäftsjahr ����

� Dividende je Akt. �,�� �,�� �,�� �,�� �,�� �,�� �,��

�X. März Conference Call zum Abschluss ����


�X. Mai Zahlen zum �. Quartal ����

�) in Mio. Euro; �) Ergebnis vor Zinsen und Steuern; �) in Euro; �) Rumpfgeschäftsjahr von Januar bis Ende

September, �) Geschäftsjahr per Ende September; e � erwartet Quelle: BÖRSE ONLINE

Einschätzung Risiko Kursziel Stoppkurs aktueller Kurs Datum

KAUFEN MITTEL ��,�� � ��,�� � �,�� � ��. Januar ����

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Quelle: Bloomberg

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ChINa

Volksrepublik kämpft gegen den absturz

Die Chancen steigen, dass China das Schreckensszenario einer harten Landung verhindern kann. Aber an den

Börsen hat sich das noch nicht herumgesprochen. Chinesische Aktien sind billig wie lange nicht

Anleger, die auf den Aufstieg Chinas

setzen, werden auf eine harte Vertrauensprobe

gestellt. Seit Monaten

rauschen die chinesischen Börsen nach

unten. Der Markt in Schanghai notiert auf

dem tiefsten Stand seit Mitte 2009. Gemessen

am Jahresbeginn liegt der CSI-300-Index

mehr als 18 Prozent im Minus. Der MSCI-

World-Index verbuchte in derselben Zeit nur

ein Minus von rund sieben Prozent.

Durch den Kursverfall sind chinesische

Aktien billig wie selten. Das Kurs-Gewinn-

8

↑ GEwINNER

Diese Auszeichnung dürfte Nikolaus von Bomhard

freuen: Die Münchener Rück liegt im „Green Ranking“

des US-Nachrichtenmagazins „Newsweek“,

in dem die Auswirkung eines Unternehmens auf

seine Umwelt gemessen wird, weltweit auf Platz

eins. Ein Hauptargument der Juroren: Die Bayern

forschen schon seit 1974 über den Klimawandel.

Verhältnis (KGV) des CSI beträgt 11,8 und

ist damit so niedrig wie in den düstersten

Monaten des Krisenjahrs 2008. Der traditionell

sehr hoch bewertete A-Share-Markt

hat ein KGV von 10,9, was weit unter dem

historischen Schnitt von 17,6 liegt. Auch

gemessen am Buchwert ist das Segment

mit einem Multiple von 1,8 im Vergleich

zum Schnitt von 2,7 niedrig bewertet.

Die Angst vor einem Absturz der chinesischen

Wirtschaft hat den Investoren

den Appetit auf China-Aktien verdorben.

↑ VERLIERER

hafen in Schanghai:

Brechen die Exporte ein,

hat China ein Problem

Sorgen bereiten nicht nur die Probleme in

den wichtigsten Exportmärkten in Europa

und den USA. Seit Jahresbeginn strafft die

chinesische Regierung die Kreditvergabe,

um eine Überhitzung der Wirtschaft und

hohe Inflationsraten zu vermeiden. Aus der

Immobilienblase in den Boomregionen soll

die Luft abgelassen werden. Und das möglichst

vorsichtig, damit die chinesischen

Banken den Prozess unbeschadet überstehen.

Die Maßnahmen greifen. Die zweitgrößte

Volkswirtschaft der Welt expandierte

Er will im Aufsichtsrat von Siemens bleiben, auch

mit 70. Damit würde Gerhard Cromme gegen seinen

eigenen Corporate-Governance- Kodex für gute

Unternehmensführung verstoßen. Durch eine

Änderung der Siemens-Konzernsatzung im vergangenen

Jahr ist das möglich, da zum Wahltermin

Crommes 70. Geburtstag noch bevorsteht. Laif/Imagechina/Bu Yu; ddp Images/dapd/Lennart Preiss; laif/Oliver Tjaden

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


Quelle: Bloomberg

Getty Images/Harry Hook

im dritten Quartal mit 9,1 Prozent. Das ist

ein Minus von 0,4 Prozent zum Vorquartal

und damit ein so langsames Wachstum wie

seit zwei Jahren nicht. Viele Experten prognostizieren,

dass China eine harte Landung

– das bedeutet Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts

(BIP) von sieben Prozent

oder weniger – verhindern kann. Der größte

Teil der Analysten erwartet für 2011 ein

Wachstum von acht Prozent. Goldman Sachs

rechnet in einer jetzt veröffentlichten Studie

für 2011 mit einem BIP-Plus von 9,1 Prozent

und für 2012 mit 8,6 Prozent. Nach einem

langsamen Start könne sich die Dynamik

im Verlauf des kommenden Jahres steigern.

Robeco-China-Fondsmanagerin Victoria

Mio sagt für 2012 ein Wachstum von 8,8 Prozent

voraus. „Damit sticht China weltweit

chINa hINkt hINtERhER

MSCI World

MSCI China 3.1.2011=100

2011

J F M A M J J A S O

immer noch deutlich heraus“, sagt Mio. Optimistisch

stimmt auch die Industrie. Nach

drei schwächeren Monaten zog die Nachfrage

auf dem Heimatmarkt und in den

Schwellenländern an. Der Einkaufsmanagerindex

stieg um 1,2 auf 51,1 Punkte. „Die

Daten bestätigen unsere Einschätzung, dass

China keine harte Landung droht“, sagt Qu

Hongbin von der Bank hSBc.

Trifft die Einschätzung zu, sind für Anleger

hohe Gewinne möglich. „Wir glauben,

dass die aktuellen Aktienkurse ein zu

bearishes Szenario reflektieren“, heißt es

in einer Studie von Barclays. Entscheidend

für China ist die laufende Konzentration

auf den Binnenmarkt. „Der Konsum wird

der größte Treiber für China. Mit den Einkommen

steigt der Verbrauch“, sagt Fondsmanagerin

Mio. Im dritten Quartal schoss

die Binnennachfrage gegenüber dem Vorjahr

um 17 Prozent in die Höhe. Mittelfristig

könnte sich Peking von den Straffungsmaßnahmen

verabschieden. Goldman Sachs

sagt für die kommenden Quartale eine mäßige

Lockerung voraus. ErICH GErBL

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

100

Chinesische Aktien entwickelten sich in diesem

Jahr besonders enttäuschend. Die Angst vor

einer harten Landung drückte die Kurse

90

80

70

Die Verbraucherorganisation Foodwatch

greift die Deutsche Bank hart

an. Sie fordert in einem offenen Brief

an Vorstandschef Josef Ackermann, das

Institut solle mit gutem Beispiel vorangehen

und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln

aussteigen. Ackermann, der

zugleich Präsident des Weltbankenverbands

IIF ist, trage „eine persönliche Verantwortung

dafür, dass Menschen Hunger

leiden“. Nach Ansicht von Foodwatch treiben

Finanztransaktionen die Nahrungsmittelpreise

in die Höhe und sind mitschuldig

an Hungersnöten in armen Ländern.

Die Deutsche Bank gehöre bei solchen

Geschäften zu den führenden Akteuren,

heißt es in der begleitenden Studie. Dort

wird das Institut als einziger deutscher

Finanzdienstleister explizit genannt.

Allerdings ergab eine Umfrage von

BÖrSE ONLINE, dass eine ganze reihe

von deutschen Anbietern Fonds offeriert,

mit denen Privatanleger vom Preisanstieg

bei Grundnahrungsmitteln profitieren können.

Dazu bekennen sich die Fondsgesellschaft

der Sparkassen, Deka, die Fondsgesellschaft

der Volks- und raiffeisenbanken,

Union Investment, die allianz-Fondsgesellschaft

aGI, die commerzbank und die Landesbank

Baden-Württemberg (LBBW).

Größter akteur ist die Deutsche Bank mit

mindestens 30 aktiv gemanagten Fonds

und ETFs. Bei den anderen Akteuren geht

es jeweils um wenige Produkte, die Privatanlegern

hierzulande offenstehen, etwa

Deka-commodities (zwei Tranchen, WKN:

DK0 EA3 und DK0 EA4), allianz commodities

Strategy (A0N GX0 und A0r FEU),

Unicommodities (A0J J57) comstage EtF

Ernte in afrika:

Die Spekulation

mit Nahrungsmitteln

ist umstritten

NachRIchtEN

aGRaRROhStOFFE

treibt Spekulation die Nahrungsmittelpreise?

commerzbank commodity (ETF 090) und

LBBW Rohstoffe (A0N AUG).

Die Frage, inwieweit die Produkte den

Preisanstieg von Grundnahrungsmitteln

beschleunigen, beantworten die Anbieter

unterschiedlich. Ackermann lässt öffentlich

erklären, sein Institut werde den Foodwatch-Bericht

gründlich prüfen. „Sollten

sich dabei ausreichende Belege dafür

finden, dass diesbezügliche Aktivitäten der

Bank die von Ihnen beschriebenen Auswirkungen

haben könnten, werden wir entsprechende

Konsequenzen ziehen.“

Ein Union-Sprecher betont, das Fondsmanagement

seines Hauses agiere antizyklisch

und wirke somit nicht trendverstärkend.

„Gerade in Zeiten überschießender

Preise halten wir uns mit Investitionen

zurück beziehungsweise bauen Positionen

tendenziell ab.“ Bei der LBBW ist zu hören,

dass Weizen und Mais im LBBW rohstoffe

nur eine sehr geringe rolle spielten. Ein

AGI-Sprecher zitiert Studien, wonach nicht

Spekulation die Hauptursache für den

Preisanstieg bei rohstoffen in den vergangenen

Jahren sei, sondern das Auseinanderklaffen

von Angebot und Nachfrage.

Allerdings hatte die deutsche Hilfsorganisation

Welthungerhilfe in einer

aktuellen Untersuchung einen erheblichen

Einfluss von Spekulanten festgestellt. Demnach

lag in den Jahren 2007 bis 2009 die

Notierung von Weizen um bis zu 18 Prozent

über den Werten, die sich ohne Transaktionen

an den weltweiten Finanzmärkten

ergeben hätten. Es handle sich um eine

„konservative Schätzung“. Auch andere

Grundnahrungsmittel seien in derselben

Zeit erheblich teurer geworden. MrM


NachRIchtEN

10

VERMÖGENSVERWaLtER

haNDELN JEtzt

DEM FERNWEh NachGEGEBEN

Lyxor ETF Japan (Topix) in €

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

Japanische Aktien standen zuletzt nicht im

Fokus. Für Vermögensverwalter ist der

Lyxor EtF Japan (topix) dennoch attraktiv

Gelassenheit in

Fernost gesucht

Nichts wie weg hier – diesem Impuls

folgten die Vermögensverwalter

in der Woche vom 13. bis

zum 19. Oktober offenbar angesichts der

akuten Krise in Europa: Sie setzten

verstärkt auf einen börsengehandelten

Fonds auf den japanischen Leitindex

Topix. Zudem griffen sie bei honda Motor

zu. Der Autohersteller wurde zwar von

der verheerenden Flut in Thailand hart

getroffen, rechnet aber im kommenden

Jahr mit deutlich höheren Absatzzahlen

in seinem Heimatland.

Bei der Deutschen Bank zeigten sich

die Anlageexperten geteilter Meinung:

Die Aktie landete zwar bei den Käufen

unter den ersten drei, liegt aber auch bei

den Verkäufen unter den Top Ten. Auf der

Verkaufsliste weit oben standen zuletzt

auch die Pharmawerte Roche und Glaxo-

SmithKline sowie Papiere des Düngemittelproduzenten

Potash corp. RD

DIE tOP-tRaNSaKtIONEN

Wertpapier WKN

topkäufe

Lyxor ETF Japan (Topix) A0E SMK

Honda Motor 853 226

Deutsche Bank 514 000

topverkäufe

Potash Corp 878 149

Roche-Genussscheine 855 167

GlaxoSmithKline 940 561

85

80

75

70

Quelle: Firstfive

Quelle: Bloomberg

ROhStOFFE

US-Notenbanker treiben Ölpreis

Hedge-Fonds und andere Risiko-Investoren

spekulieren auf deutlich höhere

Ölpreise: Laut der US-Regulierungsbehörde

Commodity Futures Trading Commission

besaßen die Profis in der Berichtswoche,

die am 18. Oktober endete, 171 378

mehr Futures und Optionen auf steigende

als auf fallende Kurse von Öl der Sorte WTI.

Das ist ein Plus von 8,7 Prozent gegenüber

der Vorwoche. Ein Grund dafür ist, dass

etliche Konjunkturdaten aus den USA und

China nicht so schwach wie befürchtet ausgefallen

sind. Damit wird mehr Öl nachgefragt

als erwartet. Zuvor waren die US-Lagervorräte

mit 332,9 Millionen Barrel auf

ein 20-Monats-Tief gefallen. „Bei den niedrigen

Vorräten wird jede Erhöhung der

Nachfrage zu steigenden Preisen führen“,

sagt James Williams, Volkswirt bei der Londoner

Researchfirma WtRG Economics.

arbeiter von Exxon Mobil auf einem Feld im Irak: Der höhere

Ölpreis sollte für steigende Investitionen sorgen

FINaNcE DayS 2011

Geballte Kompetenz

Turbulente Zeiten – auf dem Börsen-

und dem Politikparkett. Gerade in

solchen Phasen sind Informationen

aus erster Hand Geld wert. Schließlich geht

es um Vermögenserhalt und -vermehrung.

Daher bieten am 18. und 19. November die

G+J Wirtschaftsmedien BÖRSE ONLINE,

Financial Times Deutschland und Capital

im Staatenhaus am Rheinpark der Koelnmesse

die geballte Finanzkompetenz auf.

Auf der am Freitag stattfindenden Fachkonferenz

stellen sich Branchengrößen wie

Eckhard Sauren von Sauren Fonds-Service

und Jens Ehrhardt von DJE Kapital dem

Der Hauptgrund für den Ölpreisanstieg

dürften aber die Aussagen von Mitgliedern

der Notenbank sein. Vize-Chefin Janet

Yellen erklärte, dass eine dritte Runde von

Staatsanleihekäufen im großen Stil „notwendig

werden könnte, falls die Konjunktur

eine wesentlich größere geldpolitische

Lockerung erforderlich“ mache. Tags zuvor

hatte ihr Kollege Daniel Tarullo gesagt, dass

der Erwerb von Hypothekenanleihen

wieder zu einer der Top-Prioritäten der Fed

werden sollte. Investoren dämmert, dass

das Gelddrucken den Wertverfall des Dollar

beschleunigen und die Inflation weiter anheizen

wird. Entsprechend steigen dann

die Preise für viele Rohstoffe.

Höhere Ölnotierungen sollten für eine

Erholung der Aktien der Ölservicefirmen

sorgen. Der Kurs der weltweiten Nummer

zwei halliburton ist stark gesunken, obwohl

der Gewinn über den Analystenschätzungen

lag. Allerdings

lief das Auslandsgeschäft

schwächer als erwartet. „Trotz

kurzfristiger konjunktureller

Unsicherheiten glaube ich weiter

an die langfristigen Aussichten

für unser Geschäft“,

sagt Vorstandschef Dave Lesar.

Paal Kibsgaard, Chef des Branchenprimus

Schlumberger,

gibt sich hingegen vorsichtig

für das vierte Quartal: „Die ak-

tuellen Gewinnschätzungen

sind etwas optimistisch.“ HE

Publikum. Extra für die Ansprüche der

Frauen findet am Samstag ein Finanzforum

statt. Und an beiden Tagen haben Besucher

die Gelegenheit, sich auf dem Anlegerforum

über neueste Trends an den Märkten

zu informieren. So referiert beispielsweise

die Technische Analystin Sophia Wurm von

der commerzbank über die aktuelle Lage

auf den internationalen Finanzmärkten,

und Nils Grunow von hSBc trinkaus erklärt,

warum Trading-Erfolg kein Glücksspiel

sein muss.

Den Tagesabschluss bilden jeweils

Keynote-Speaker: am Freitag Frank Fischer

von Shareholder Value Management und am

Samstag Robert Halver von der Baader

Bank. Unter www.financedays.de finden Sie

nähere Infos zum Programm. BO

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Reuters/Atef Hassan


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fresenius Medical care 51,64 € +0,8 %

SDaX 4525,38 +1,5 %

aktie

EURO StOXX 50 2362,13 +2,4 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

Saf-holland 4,47 € +30,6 %

IVG Immobilien 3,27 € +20,7 %

Zooplus 52,39 € +9,0 %

patrizia Immobilien 4,10 € +7,8 %

Bauer 20,50 € +6,2 %

prime Office 4,35 € –9,1 %

Grammer 13,89 € –5,4 %

Ströer Out-of-home 10,13 € –4,9 %

takkt 8,63 € –3,3 %

Delticom 77,50 € –3,2 %

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

Nokia 4,87 € +10,6 %

carrefour 18,38 € +9,8 %

ING Groep 6,54 € +9,2 %

Deutsche Bank 28,57 € +8,1 %

Volkswagen VZ 123,05 € +7,8 %

Deutsche telekom 9,05 € –3,3 %

Schneider Electric 43,68 € –2,7 %

Unicredit 0,89 € –2,6 %

GDf Suez 21,26 € –2,3 %

Deutsche Börse 40,80 € –0,7 %

DOW JONES 11 913,62 +4,5 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

travelers 41,40 € +16,2 %

caterpillar 65,93 € +12,6 %

Bank of america 4,83 € +11,4 %

Jp Morgan chase 24,84 € +11,4 %

american Express 35,86 € +10,6 %

IBM 130,94 € –2,3 %

at&t 20,75 € –0,5 %

Verizon communic. 26,53 € –0,0 %

Microsoft 19,53 € +0,8 %

coca-cola 48,76 € +1,3 %

Hier erfahren Sie, welche Aktienkurse sich in Deutschland, Europa und der Welt in den

vergangenen Tagen am stärksten bewegt und wie sich die Indizes verändert haben

MDaX 9136,37 +1,8 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

aareal Bank 14,66 € +13,8 %

pro Sieben Sat 1 Media 15,94 € +10,1 %

Klöckner & co 11,02 € +8,7 %

Springer, axel 29,25 € +8,7 %

Salzgitter 41,37 € +7,5 %

EaDS 20,81 € –6,7 %

Südzucker 21,35 € –3,1 %

Douglas 27,36 € –3,1 %

Deutsche Wohnen 10,37 € –2,6 %

Rational 166,05 € –2,5 %

ENtRY StaNDaRD 408,01 –0,1 %

aktie

StOXX 50 2299,28 +2,5 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

Nabaltec 7,99 € +9,6 %

Williams f1 15,99 € +8,4 %

Sberbank 7,90 € +6,4 %

Identive Group 1,70 € +4,3 %

KtG agrar 15,36 € +4,3 %

agnico-Eagle Mines 32,94 € –19,5 %

Univerma 0,24 € –14,1 %

Deutsche Rohstoff 9,78 € –6,9 %

Magforce 10,80 € –4,6 %

M-U-t 5,39 € –4,1 %

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

ING Groep 6,54 € +9,2 %

UBS 9,28 € +8,2 %

Deutsche Bank 28,57 € +8,1 %

Barclays 2,13 € +6,2 %

Bp 5,24 € +6,0 %

Deutsche telekom 9,05 € –3,3 %

GDf Suez 21,26 € –2,3 %

Ericsson 7,39 € –1,7 %

Novartis 41,43 € –1,6 %

National Grid 7,26 € –0,9 %

NaSDaQ 100 2384,42 +2,1 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

Seagate technology 11,31 € +39,3 %

Joy Global 62,26 € +14,5 %

apollo Group 34,66 € +14,4 %

NII holdings 22,70 € +14,1 %

Urban Outfitters 18,94 € +14,1 %

Green Mount. coff. R. 52,97 € –10,6 %

Wynn Resorts 91,71 € –5,3 %

Marvell technology 9,91 € –3,5 %

apple 291,50 € –3,4 %

Baidu 94,85 € –2,6 %

tEcDaX 705,21 +4,1 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

Süss Microtec 7,87 € +19,6 %

Solarworld 3,45 € +17,6 %

Software aG 30,70 € +12,9 %

adva Optical Netw. 4,23 € +12,6 %

Bechtle 27,92 € +10,4 %

Morphosys 18,35 € –3,4 %

Kontron 5,20 € –3,2 %

Wirecard 11,42 € –2,1 %

aixtron 9,78 € –2,0 %

pSI 17,51 € –1,9 %

atX 1993,29 +1,6 %

aktie

SMI 5766,98 +1,5 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

Erste Group Bank 16,42 € +5,2 %

Immofinanz 2,40 € +4,8 %

Zumtobel 14,26 € +4,4 %

Vienna Insurance 29,50 € +3,5 %

Voestalpine 24,07 € +3,3 %

Verbund 21,15 € –3,2 %

OMV 24,98 € –0,6 %

conwert Immobilien I. 9,82 € –0,3 %

Schoeller-Bleckmann 58,85 € –0,3 %

andritz 64,29 € –0,2 %

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

transocean 40,53 € +11,6 %

UBS 9,28 € +8,2 %

holcim 45,80 € +7,0 %

Swatch Group 304,05 € +6,5 %

Richemont 40,44 € +5,6 %

actelion 26,86 € –1,7 %

Novartis 41,43 € –1,6 %

Swisscom 297,26 € –0,7 %

Nestlé 42,08 € +0,0 %

Roche holding 116,77 € +0,1 %

haNG SENG 18 968,20 +4,9 %

aktie

Kurs am Veränd. seit

25.10.2011 18.10.2011

china coal Energy 0,85 € +14,4 %

Ind. & com. Bank china 0,42 € +11,4 %

Bank of East asia 2,58 € +10,7 %

cNOOc 1,33 € +10,6 %

New World Develop. 0,69 € +10,0 %

Esprit holdings 0,96 € –11,1 %

china Life Insurance 1,70 € –3,9 %

china Resources Ent. 2,55 € –0,9 %

ping an Insurance 4,94 € +0,8 %

china Mobile 7,03 € +1,3 %

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


Jaguar

BOERSE-ONLINE.dE

tRadER 2011

Wochengewinner setzt auf daX und dow

Jaguar XF Luxury: Der Hauptpreis ist eine sportliche Edellimousine

Die sechste Woche des Trader 2011

stand unter dem Motto: 1000 Prozent

Gewinn! So brauchte beim Börsenspiel

der commerzbank in Kooperation mit

BörSe Online der Sieger mit dem

nutzernamen „liph“ 31 Transaktionen, um

ein Plus von 1081 Prozent zu erzielen. Der

Zweitplatzierte, „aschabennicum“, erreichte

mit 978 Prozent kaum weniger Plus.

Der Wochensieger setzte erst auf eine

Korrektur im Dow Jones, um im weiteren

Verlauf der Woche DAX und Gold zu

handeln. Der Zweitplatzierte spekulierte

ausschließlich auf den DAX und konnte

mit sehr vielen Aktionen seine sehr gute

Wochenperformance erzielen.

user-Einschätzung

GENERaL ELEctRIc US-Mischkonzern

macht Hoffnung 62 % Kaufen

SchaLtBau Schalter umgelegt

48 % Kaufen

An jedem Börsentag analysieren wir für Sie die Finanzmärkte und die neuesten

Unternehmensmeldungen. Abonnenten haben Zugriff auf den Premiumbereich

in der Gesamtrangliste hat der Spieler

„decentp“ die Führung abgegeben und liegt

auf Platz drei. es führt nun „milstar“ mit

einer Performance von 2743 Prozent. es

bleibt damit spannend im Trader 2011, der

mit bisher 1,25 Millionen ausgeführten

Transaktionen einer der meistumkämpften

seit Start des Börsenspiels vor neun Jahren

ist. Bei den einzeltiteln sind die Banken

sehr stark gefragt, aber auch volatile Titel

wie Infineon werden gern getradet. DS

Wer noch mitmachen und sich eine der

verbleibenden 2222 Euro Prämie für

den Wochensieg sichern will, kann dabei sein

unter: www.boerse-online.de/trader2011

↑ tOPS

Ebay erfüllte zwar die Erwartungen, dennoch macht sich das Onlineauktionshaus Sorgen um das

wichtige Weihnachtsgeschäft. Die User sind bei ihrem Aktien-Voting trotzdem positiv gestimmt

FLOPS

EBay Verhaltener Ausblick

MORGaN StaNLEy Finanzhaus punktet mit

64 % Kaufen Bilanzkniff 78 % Verkaufen


SOLaRWORLd Klage gegen Dumping aus

China 55 % Verkaufen

cONERGy Solarkonzern verliert seinen

Finanzchef 46 % Verkaufen

KauFEN 63 % BEOBachtEN 15 % VERKauFEN 22 %

NEu auF BOERSE-ONLINE.dE

BO tRadING

TRADING

W W W . b o e r S e - o N l i N e . d e i 0 0 d A S u N A b h ä N G i G e A N l e G e r m A G A z i N i 26.10.2011 i A k t i e

▶ Aktie NAme 26.10.2011

XYXYXYX-Aktie 6 m o NAte mittelfriStiG↗ Täglicher Balkenchart in Euro 21 Ta ge 55 Ta ge

Juli August September Oktober November Dezember Januar

Starke Wachstumsstory mit einstelligen kGV

Kaum jemand kennt die Aktie, bis jetzt: Der Ausbruch nach oben steht unmittelbar bevor

NachRIchtEN

Gute Börsenstorys

mit

hohem Gewinnpotenzial

sind gar nicht

so selten. Wir

haben uns auf

die Suche

gemacht und einen Small cap identifiziert,

dessen aktuelles Kursniveau

einigen Spielraum nach oben bietet.

Im Vergleich zum Wettbewerb ist der

deutsche Nebenwert um mehr als 50 Prozent

unterbewertet.

Mehr Informationen zu unserem neuen

BO tRadING finden Sie unter folgendem

Link: www.boerse-online.de/estudies

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 13

Unternehmen

kAufeN

WkN 000 000

risiko HocH

börsenwert 00 Mio €

land Deutschland

kurs am xx.xx.xx 0,00 €

kGV 0,00

kursziel 0,00 €

limit 0,00 €

Stoppkurs 0,00 €

www.boerse-online.de/WkN/000000

tRENd-chEcK

Der Check der Woche:

Wird sich die Kurser-

holung im November

fortsetzen?

▸ Ja, klar.

▸ Hängt von der Euro-Krise ab.

▸ Nein, sicher nicht.

Das Ergebnis der Vorwoche:

Wie stehen Sie zu den

aktuellen Protesten gegen

die Banken?

27%

46%

27%

Mehr als 70 Prozent der 2300 Umfrageteilnehmer

hat Verständnis für die Proteste

oder demonstriert selbst

Machen Sie mit! Oder finden Sie weitere

spannende umfrageergebnisse unter:

www.boerse-online.de/trendcheck

3,00

2,50

2,00

Quelle: Bloomberg

▪ Gehe mit

demonstrieren.

▪ Sympathisiere mit

den Demonstranten.

▪ Kann ich nichts mit

anfangen.


TiTel | AkTien-sTARs

Partystimmung: An der Börse werden Aktien-

Hits mit attraktiver Bewertung gefeiert


Getty images/nicholas Monu

Wo die Musik spielt

Hustet Frankreichs Staatspräsident

Nicolas Sarkozy, rauscht der DAX

500 Punkte nach unten. Gähnt Bundeskanzlerin

Angela Merkel, schießt der

Index 300 Punkte in die Höhe. Die beiden

überspitzten Beispiele zeigen, wie nervös

die Börsenlage derzeit ist. Die europäische

Schuldenkrise hält die Marktteilnehmer in

Atem. Auch wenn sich das Barometer der

30 wichtigsten deutschen Papiere seit dem

Tief um mehr als 1000 Zähler erholt hat,

bleibt die Lage angespannt.

Für Anleger gibt es in solch nervösen

Zeiten unterschiedliche Optionen, sich zu

schützen. Eine Möglichkeit ist, dem Markt

komplett fernzubleiben. Damit entgehen

Aktienfans Chancen auf Kursgewinne,

wenn sich die Lage beruhigt und der Markt

nach oben dreht. Denn weitere Pluszeichen

sind gar nicht mal so unwahrscheinlich.

Noch ist es keineswegs ausgemacht, dass

das Desaster um Griechenland und andere

Euro-Länder tatsächlich so stark auf die

Konjunktur durchschlägt, wie viele Marktbeobachter

befürchten. Bekommen die

Politiker die Lage in den Griff und bleibt

ein Vertrauensschock wie nach der Pleite

von Lehman Brothers 2008 aus, könnte der

DAX schneller wieder bei 7000 Punkten

stehen, als es so manchem – nicht investierten

– Anleger lieb ist. Doch bis dahin

ist es ein langer Weg. Weitere heftige Kursschwankungen

sind derzeit das wahrscheinlichere

Szenario. Deshalb sollten

Anleger mehr als sonst die fundamentalen

Kennziffern der Aktienanalyse in ihre

Überlegungen und Anlageentscheidungen

einbeziehen.

Drei kennzahlen sind dabei elementar:

das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) und die

Dividendenrendite. In der Regel genügt ein

Blick auf diese drei Kennziffern, um eine

Über- oder Unterbewertung einer Aktie zu

erkennen. Stimmen die Bewertungsrelationen

bei ihren Investments, können Anleger

auch einer anhaltend nervösen Börsenphase

relativ gelassen entgegensehen.

Separat betrachtet weisen die drei Kenn-

TITEL | AkTIEN-STARS

‣ AkTIEN Unterbewertete Dividendentitel schützen in der Krise und sorgen im Aufschwung für Dynamik im

Depot. Börse Online hat die besten Titel nach KGV, Buchwert und Dividendenrendite ausfindig gemacht

DEuTSchE kENNzAhLEN

Index kGV 1 2012e kBV 2

Dividendenrendite

2011e

DAX 8,7 1,27 3,99 %

MDAX 10,4 1,62 2,26 %

TecDAX 12,3 1,71 2,58 %

SDAX 11,4 1,13 2,41 %

1) Kurs-Gewinn-Verhältnis, 2) Kurs-Buchwert-Verhältnis

(per ende 2010); e = erwartet

Quelle: Bloomberg

Unter den vier wichtigsten deutschen indizes

weisen die Titel aus dem DAX im schnitt das

niedrigste KGV und die höchste Dividendenrendite

auf. in sachen Buchwert hat der sDAX die

nase vorn. Traditionell teurer ist der TecDAX

zahlen jedoch mitunter gravierende Schwächen

auf. Das KGV zum Beispiel beruht

auf Schätzungen zum künftigen Gewinn

eines Unternehmens. Die Prognosen stammen

in der Regel von Analysten. Da niemand

die Zukunft voraussagen kann, sind

die Angaben naturgemäß mit großer Unsicherheit

behaftet. Insbesondere bei scharfen

Konjunktureinbrüchen wie 2008/09

können Gewinnprognosen schnell zur Makulatur

werden. Dann wird eine Aktie,

deren KGV eben noch als supergünstig

erschien, schnell zu einem Rohrkrepierer.

BÖRSE ONLINE geht daher bei den Ergebnisschätzungen

seit jeher sehr konservativ

vor. Das trifft auch auf unsere fünf

KGV-Aktien-Stars zu, die eine äußerst

günstige Bewertung aufweisen (Seite 16).

Auch die Buchwertmethode hat bei gesonderter

Betrachtung ihre Schwächen.

Denn im Gegensatz zum KGV beruht das

KBV auf einer reinen Vergangenheitsbetrachtung.

Der Buchwert gibt Aufschluss

darüber, wie viel Substanz in Form von Eigenkapital

in einem Unternehmen steckt.

Das KBV wiederum stellt die Relation zur

Börsenbewertung her und gibt an, welcher

Anteil dieser Werthaltigkeit durch die

Marktkapitalisierung abgedeckt ist. Vereinfacht

ausgedrückt deutet ein KBV von unter

1,0 auf eine Unterbewertung einer Aktie

hin. Zur Ermittlung des KBV wird in der

Regel der letzte verfügbare Geschäfts bericht

eines Unternehmens herangezogen –

Daten also, die zwar von einem Wirtschaftsprüfer

bestätigt sind, mitunter aber schon

relativ alt sein können. Ein Blick in die aktuellen

Quartalsberichte und Unternehmensmeldungen

ist daher unerlässlich, da

er verrät, ob Abschreibungen, Wertminderungen

oder Verluste am Eigenkapital gezehrt

haben. Unter Beachtung solcher

Regeln haben wir mittels der Buchwertmethode

interessante Kaufkandidaten aufgespürt

(Seite 17).

Angaben zur Dividendenrendite beziehen

sich in der Regel ebenfalls auf in der

Vergangenheit gezahlte Ausschüttungen.

Viel wichtiger ist aber die Einschätzung,

welche Gewinnbeteiligung in der Zukunft

zu erwarten ist. Die Prognosen dazu hängen

von vielen Faktoren ab. Nur wenn beispielsweise

die allgemeine Konjunkturentwicklung,

branchenspezifische Faktoren

und die Wettbewerbssituation ins Bild passen,

ist die Chance auf eine dauerhaft hohe

Dividende gegeben. Auf dieser Basis haben

wir fünf lukrative Titel für Renditejäger

ausgegraben, mit der sich das Depot in der

aktuell fragilen Marktlage ein Stück weit

absichern lässt (Seite 18).

Die Mischung macht’s: Wenn bei einem

Titel gleichzeitig KGV, KBV und Dividendenrendite

in der Nähe des Marktdurchschnitts

oder besser noch darunter liegen,

sind die Voraussetzungen hervorragend,

im Depot einen echten Aktien-Hit zu landen

(Seite 20). Selbst Nicolas Sarkozys

Hustenattacken und Angela Merkels Müdigkeitsanfälle

geraten da zur Nebensächlichkeit.

chRISTIAN SchEID

schreibt seit mehr als 13 Jahren

für Börse Online über Aktien.

scheid.christian_fr@guj.de

STEfAN OTTO

beobachtet den deutschen Aktienmarkt

seit rund 25 Jahren.

otto.stefan@guj.de

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 15


TITEL | AkTIEN-STARS

Tapetenillusion: Nach kurzem

Rücksetzer hat sich die Aktie von

AS Création wieder gefangen

Schnäppchen locken

‣ AkTIEN Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten haben alle

deutschen Aktien getroffen – einige zu Unrecht. Etliche Unternehmen

weisen jetzt eine ungewöhnlich niedrige Gewinnbewertung auf

Besonders zyklische Aktien und Nebenwerte

haben im jüngsten Crash gelitten.

Die Verkaufswelle hat auch Unternehmen

weggespült, die gut dastehen

und üppige Gewinne erzielen. Ein krasses

Beispiel ist Youniq: Inzwischen ist das Immobilienunternehmen

nur noch mit dem

Vierfachen des für 2012 erwarteten Netto-

Ergebnisses bewertet. Gemessen am Kurs-

Gewinn-Verhältnis (KGV) ist die Aktie die

billigste der gut 600 von BÖRSE ONLINE

beobachteten deutschen Titel. Die Frankfurter

haben sich auf das Planen, Errichten

und Betreiben von Studentenwohnheimen

spezialisiert. Durch eine Kapitalerhöhung

kAufEN füNf kgv-STARS

Aktie WkN

16

Ergebnis

je Aktie

2012e

kgv 1

2012e

sind der Firma rund 20 Mio. Euro frisches

Kapital zugeflossen, und die Altaktionäre

haben auf 35 Mio. Euro Forderungen verzichtet.

Allein die Verringerung der Schulden

begünstigt die künftigen Gewinne.

kontinuierlich gewachsen ist Europas

führender Tapetenhersteller AS Création in

den vergangenen fünf Jahren – und hat

dabei immer gut verdient. Im ersten Halbjahr

2011 legten die Umsätze weiter zu.

Gestiegene Rohstoffkosten und Anlaufverluste

der Fertigung in Russland belasteten

das Ergebnis. Der Überschuss verringerte

sich um knapp sieben Prozent auf 4,5 Mio.

Euro. Die Ertragsdelle sollte bereits im

Buchwert

je Aktie kBv2 Dividende

2011e

Dividendenrendite

2011e

kurs am

24.10.2011

AS Création 507 990 3,20 € 7,8 28,40 € 0,9 1,35 € 5,4 % 24,95 €

Df Deutsche forfait 548 879 0,55 € 7,0 4,15 € 0,9 0,20 € 5,2 % 3,85 €

Indus Holding 620 010 2,90 € 6,3 14,33 € 1,3 1,00 € 5,5 % 18,26 €

Rheinmetall 703 000 5,90 € 6,9 31,97 € 1,3 1,50 € 3,7 % 40,51 €

Youniq A0B 7EZ 1,51 € 4,3 10,29 € 0,6 0,00 € – 6,48 €

1) Kurs-Gewinn-Verhältnis; 2) Kurs-Buchwert-Verhältnis; e = erwartet Quelle: eigene Schätzungen

BEI 18 EuRO STABILISIERT

Indus Holding in €

2010 2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Die Indus-Aktie wird zwischen 200-Tage- und

200-Wochen Linie gehandelt. Neue Impulse gibt

es nach Ausbruch aus der Range 16,50 bis 21 Euro

kommenden Jahr ausgebügelt werden. Im

Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre

hat AS Création 3,80 Euro Gewinn je Aktie

erzielt. Diesem Niveau sollte sich das Ergebnis

bald wieder annähern.

Von Konjunkturabschwächung ist bei

Indus noch nichts zu spüren. Die Auftragsbücher

der Maschinenbau-Holding sind

voll. Doch was bringt die Zukunft? Das hat

Gordon Schönell, Analyst beim Bankhaus

Lampe, auf Basis der Erfahrungen aus dem

Krisenjahr 2009 durchgerechnet: „Wir

haben unsere Erwartungen für 2012 und

2013 aufgrund der unsicheren konjunkturellen

Entwicklung leicht gesenkt. Die

Aktie von Indus ist unseres Erachtens aber

dennoch auf dem jetzigen Niveau attraktiv

bewertet.“ Schönells Kursziel für Indus

lautet 24 Euro.

Während sich der Kursrückgang bei

Indus in Grenzen hielt, ist die Notierung

von Rheinmetall abgestürzt. Verantwortlich

dafür dürfte das zyklische Automobilzuliefergeschäft

der Tochtergesellschaft kolbenschmidt

Pierburg sein. Doch der hohe Umsatzanteil

des nicht konjunkturanfälligen

Rüstungsgeschäfts stabilisiert die Ertragslage.

Analyst Adrian Pehl von der Equinet

Bank sieht im aktuellen Kurs schon „sehr

viel Negatives eingepreist“.

Das Management von Df Deutsche forfait

betrachtet die aktuelle Finanzkrise als

Chance. Das Unternehmen kauft Forderungen

aus Exportgeschäften, vornehmlich in

Emerging Markets. Besonders hier nimmt

der Bedarf an Risikoabsicherung und Finanzierungslösungen

zu. „Bei uns läuft das

Geschäft immer dann gut, wenn das Risikobewusstsein

steigt“, sagt Jochen Franke,

Finanzvorstand des Kölner Unternehmens.

Sollte die Refinanzierung durch die Banken

zusammenbrechen – wovon Franke nicht

ausgeht –, „dann haben wir ein Problem“.

Aber nur dann. STEFAN OTTO

24

22

20

18

16

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Quelle: Bloomberg

A.S. Création/Fotolia/Archideaphoto; GSW Immobilien


Baldessarini

KAufEN füNf BuchwERT-STARS

Aktie wKN

Ergebnis

je Aktie

2012e

KGV 1

2012e

Buchwert

je Aktie KBV2 Dividende

2011e

Dividendenrendite

2011e

Kurs am

24.10.2011

Einhell Germany VZ 565 493 3,80 € 8,7 37,06 € 0,89 0,80 € 2,42 % 33,10 €

GSw Immobilien GSW 111 2,10 € 11,1 45,63 € 0,51 1,05 € 4,52 % 23,22 €

IVu Traffic 744 850 0,12 € 9,3 1,33 € 0,84 0,00 € 0,00 % 1,12 €

Odeon film 685 300 0,12 € 10,4 1,60 € 0,78 0,00 € 0,00 % 1,25 €

Schloss wachenheim 722 900 1,00 € 7,2 12,67 € 0,57 0,20 € 2,79 % 7,18 €

1) Kurs-Gewinn-Verhältnis; 2) Kurs-Buchwert-Verhältnis; e = erwartet Quelle: eigene Schätzungen

TITEL | AKTIEN-STARS

Mit reichlich Substanz punkten

‣ AKTIEN Papiere von Unternehmen mit üppiger Eigenkapitalausstattung beweisen in der Krise Stärke.

Anleger erkennen unterbewertete Substanzaktien an einem niedrigen Kurs-Buchwert-Verhältnis

Das Schlagwort Buchwert ist während

der Verkaufswelle an den Aktienmärkten

in den vergangenen Wochen

und Monaten oft gefallen. Wie schon

2003 und 2009 werde der DAX spätestens

bei einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

von 1,0 seinen Boden finden, lautete das

Argument vieler Analysten und Börsenkommentatoren.

Nach neuesten Berechnungen

von BÖRSE ONLINE liegt dieser

Wert beim deutschen Auswahlindex derzeit

bei einem Punktestand von knapp 4600

(Heft 32/11).

Bis dato hat sich die Faustregel als treffsicher

erwiesen: Nach mehr als 2000 Punkten

Kursverlust binnen wenigen Wochen

hat der DAX bei rund 4950 Zählern nach

oben gedreht. Auch bei Einzelaktien erweist

sich das KBV oft als guter Indikator. Aktuell

notieren 86 der 600 in unserer Datenbank

geführten deutschen Aktien mit einem

KBV von unter 1,0. Interessant sind dabei

vor allem Unternehmen, bei denen die

Substanz nachhaltig ist. Hingegen sind

zum Beispiel die meisten Gesellschaften

aus dem Biotechnologiesektor, bei denen

das Eigenkapital aufgrund von Verlusten

stetig schrumpft, für die Analyse mit dieser

Kennzahl nicht geeignet. Das Gleiche gilt

für Banken, deren Substanz wegen drohender

Wertberichtigungen auf Anleihen hoch

verschuldeter Staaten in Gefahr ist.

Ein echtes Buchwert-Schnäppchen ist

GSw Immobilien. Mit einem KBV von

gut 0,5 gehört der MDAX-Neuling zu den

günstigsten deutschen Aktien. Mit rund

GSw Immobilien: Der Börsenneuling ist auf die Vermietung von Wohnungen in Berlin spezialisiert

50 000 Wohneinheiten vermietet, verwaltet

und bewirtschaftet GSW einen der größten

Wohnungsbestände in Berlin und profitiert

dabei von den steigenden Mietpreisen in

der Hauptstadt. Während der jüngsten Turbulenzen

hat sich der Titel deutlich besser

geschlagen als der Gesamtmarkt. Aufgrund

der günstigen Bewertung dürfte sich das

so schnell nicht ändern.

Ebenfalls nur mit etwas mehr als dem

halben Eigenkapital ist die Aktie der Sektkellerei

Schloss wachenheim bewertet. Der

Getränkekonzern, der durch Marken wie

Faber und Belmont bekannt ist, rangiert in

Deutschland auf Platz drei unter den führenden

Sekt- und Schaumweinherstellern.

Auch in Frankreich verfügt Schloss Wachenheim

über eine gute Marktposition.

Neben dem niedrigen KBV stimmen auch

die anderen Kennziffern. Zuletzt hat der

Konzern mit der Ankündigung, die Dividende

zu verdoppeln, dem Aktienkurs Rückenwind

verliehen.

Auf Geräte rund um den Heimwerker-

und Handwerkerbedarf hat sich Einhell

Germany spezialisiert. Obwohl sich das Management

anlässlich der Vorlage der Halbjahreszahlen

vorsichtig bezüglich der weiteren

Geschäftsentwicklung geäußert hat,

nutzte die Thannhuber AG, die der Einhell-

Gründerfamilie zurechenbar ist, das ermäßigte

Kursniveau zum Aufstocken ihrer

Positionen. Mit einem KBV von 0,9 hat der

Nebenwert weiteres Kurspotenzial. Andere

interessante Buchwert-Hits sind IVu Traffic

und Odeon film. CHRISTIAN SCHEID

O N D J F M A M J J A S O

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 17

Quelle: Bloomberg

RELATIV GuT GEhALTEN

Einhell Germany VZ in €

2010 2011

200 Tage

42

40

Mit einem Kursverlust von etwas mehr als zehn

Prozent seit Ende Juli ist die Einhell-Aktie vergleichsweise

gut durch die Krise gekommen

38

36

34

32

30


TITEL | AkTIEN-STARS

Top-Dividenden erzielen

‣ AkTIEN Aktien mit hoher Ausschüttung erfreuen sich in Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen großer Beliebtheit.

Derzeit müssen Anleger bei Anleihen lange suchen, um Renditen von mehr als sechs Prozent zu finden

Herrenmode von Ahlers: Seit Jahren glänzt das Herforder Unternehmen mit üppigen Ausschüttungen

Für Value-Investoren wie Max Otte ist

die Dividende „Grundnahrung“. Den

Kursgewinn bezeichnet der Börsenprofessor

als „Leckerli obendrauf“. Besonders

in der aktuellen Börsenphase lässt sich

mit Aktien, die viel ausschütten, gutes Geld

verdienen. Das hat einen einfachen Grund:

„Die Wiederanlage der Dividende schlägt

allein schon den Markt, wenn die Rendite

höher ist als die durchschnittlichen Kapitalmarktzinsen“,

erläutert Jörg de Vries-

Hippen, CIO European Equities bei der zu

Allianz Global Investors gehörenden RCM.

Mit dividendenrenditen von deutlich

über acht Prozent stehen drillisch und freenet

auf der Liste der aussichtsreichsten Titel

weit oben. Die zwei Mobilfunkanbieter machen

ordentlich Gewinn. Da in Deutschland

kAufEN füNf dIvIdENdEN-STARS

Aktie WkN

18

Ergebnis

je Aktie

2012e

kGv 1

2012e

fast jeder ein Handy hat, wächst der Markt

nicht mehr. Daher verringern die Anbieter

ihre Investitionen. Den freien Cashflow

schütten sie zu einem großen Teil aus.

Um die Gewinne weiter zu steigern,

müssen die Kosten gesenkt werden. Daher

bietet sich ein Zusammengehen von Freenet

und Drillisch an. Paschalis Choulidis,

Vorstandssprecher von Drillisch, rechnet

vor, dass beide Unternehmen zusammen

in drei Jahren den Gewinn um ein Drittel

gegenüber dem heutigen Niveau steigern

könnten. Das sieht auch Freenet-Chef

Christoph Vilanek (siehe Interview ab

Seite 70) so, von einer Fusion will er aber

trotzdem nichts wissen – noch nicht. Seine

Aktionäre dürften Druck machen, die

Synergiepotenziale bald zu realisieren.

Buchwert

je Aktie kBv2 dividende

2011e

dividendenrendite

2011e

kurs am

24.10.2011

Ahlers vZ 500 973 1,00 € 9,5 7,70 € 1,2 0,65 € 6,8 % 9,50 €

drillisch 554 550 0,75 € 10,8 2,81 € 2,9 0,70 € 8,7 % 8,07 €

freenet A0Z 2ZZ 1,00 € 9,3 9,22 € 1,0 0,80 € 8,6 % 9,30 €

Geratherm Medical 549 562 0,60 € 9,8 10,29 € 0,6 0,40 € 6,8 % 5,90 €

Hamborner REIT 601 300 0,40 € 15,8 6,24 € 1,0 0,40 € 6,3 % 6,30 €

1) Kurs-Gewinn-Verhältnis; 2) Kurs-Buchwert-Verhältnis; e = erwartet Quelle: eigene Schätzungen

REkORdHOCH ANvISIERT

Drillisch in €

2010 2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Die drillisch-Aktie nimmt den zweiten Anlauf

Richtung Rekordhoch bei 9 Euro. Unterstützung

gibt der 200-Tage-Durchschnitt bei 7,50 Euro

Herrenausstatter Ahlers verdient nicht

nur kräftig, sondern will in diesem Jahr

auch um rund zehn Prozent wachsen. Exzellente

Neun-Monats-Zahlen bestätigen

die Aussicht. Für 2012 ist der Vorstand nicht

weniger optimistisch, liegen die Orders

schon jetzt über dem Niveau des vergangenen

Jahres. Ein wichtiger Wachstumstreiber

ist das zunehmende Geschäft in

eigenen Läden, die Ahlers ausbauen will.

Mit einer Gewinnüberraschung rechnen

die Analysten bei der Vorlage der Quartalsergebnisse

von Geratherm Medical am

23. November. Das Medizintechnikunternehmen

ist zum Halbjahr aufgrund verschobener

Aufträge hinter den eigenen

Erwartungen zurückgeblieben. Nach Veröffentlichung

von positiven Studienergebnissen

im Bereich Schlaganfallprävention

rechnet das Management hier mit einer

deutlichen Steigerung der Umsätze. Enid

Omerovic, Analyst bei Close Brothers Seydler,

empfiehlt die Aktie mit einem Kursziel

von 9 Euro zum Kauf.

Im Zuge der Bankenkrise sind Immobilienunternehmen

in Misskredit geraten.

Unsicherheit über die Finanzierung belastet

viele Unternehmen. Hamborner REIT hat

solche Probleme nicht. Erst 2017 müssen

in größerem Umfang Kredite neu verhandelt

werden. Auch sonst läuft es bei dem

SDAX-Unternehmen rund. In diesem Jahr

soll der operative Gewinn um gut 30 Prozent

zulegen. In den kommenden Jahren

will das Unternehmen beständig wachsen,

eine Eigenkapitalquote von 50 Prozent aber

nicht unterschreiten. STEFAN OTTO

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

8

7

6

Quelle: Bloomberg

BMW AG/Ka. Plewka


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tItEL | aktIEN-StaRS

All-Stars feiern

‣ aktIEN Die wahren Aktien-Hits sind Papiere, die bei den drei

Kennziffern KGV, KBV und Dividendenrendite glänzen. BÖRSE ONLINE

hat die Besten aus allen Kategorien zusammengestellt

Die Gründe, eine Aktie in unser neues

Nebenwerte-Depot aufzunehmen,

sind vielfältig. Ein Kauf bietet sich

zum Beispiel an, wenn sich ein Unternehmen

in einer Sondersituation befindet –

wegen einer bevorstehenden Übernahme

oder eines Großauftrags. Auch hochprofitable

Nischenplayer stehen auf unserer

Kandidatenliste weit oben. In den meisten

Fällen sind es jedoch mehr oder weniger

stark ausgeprägte Unterbewertungen, aufgrund

derer wir uns für die Aufnahme einer

kaufEN füNf BEwERtuNgS-StaRS

aktie wkN

20

Ergebnis

je aktie

2012e

kgV 1

2012e

Aktie ins Portfolio entscheiden (Seite 57).

Ganz besondere Bedeutung kommt dabei

der Kombination der Kennziffern Kurs-

Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Buchwert-

Verhältnis (KBV) und Dividendenrendite

zu. Wenn ein Titel in drei Disziplinen überzeugt,

steht einem Kauf nichts im Weg.

Ein Musterbeispiel ist westag & getalit.

Die Aktie des Bauzulieferers kostet aktuell

nur etwa den Buchwert oder den zehnfachen

Gewinn je Aktie. Trotz der immer

wiederkehrenden Branchenkrisen hat der

Buchwert

je aktie kBV2 Dividende

2011e

Dividendenrendite

2011e

kurs am

24.10.2011

BMw VZ 519 003 5,20 € 7,7 39,16 € 1,02 1,42 € 3,55 % 40,00 €

Deufol 510 150 0,13 € 8,8 2,09 € 0,54 0,05 € 4,39 % 1,14 €

MaN VZ 593 703 5,50 € 7,7 42,73 € 0,99 2,00 € 4,72 % 42,41 €

Skw Stahl SKW M02 1,55 € 9,0 15,37 € 0,91 0,50 € 3,57 % 14,00 €

westag & getalit VZ 777 523 1,80 € 9,9 17,29 € 1,03 1,00 € 5,61 % 17,81 €

1) Kurs-Gewinn-Verhältnis; 2) Kurs-Buchwert-Verhältnis; e = erwartet Quelle: eigene Schätzungen

BMw-Montagehalle: Der Münchner

Premiumhersteller spürt

kein Nachlassen der Nachfrage

Hersteller von Bauverschalungen, Türen

und Laminate für Arbeitsplatten in den

vergangenen 15 Jahren stets schwarze Zahlen

geschrieben. Selbst im Rezessionsjahr

2008 gelang es Westag & Getalit, den Gewinn

zu steigern. Seitdem hat sich das

Ergebnis je Aktie bei knapp 1,90 Euro eingependelt.

Dieser Wert bildet auch die

Richtschnur für das laufende Jahr. Für 2012

rechnen wir bei vorsichtiger Schätzung mit

einem Ergebnis von 1,80 Euro je Aktie, woraus

ein KGV von 9,9 resultiert.

Die weitgehend konstante Gewinnentwicklung

spiegelt sich auch in regelmäßigen

Dividenden wider: Im Durchschnitt der

vergangenen zehn Jahre hat der Bauzulieferer

0,64 Euro pro Jahr und Vorzugsaktie

ausgezahlt. Zuletzt betrug die Dividende

1,00 Euro je Papier. Diese Gewinnbeteiligung

erwarten wir auch für die kommenden

Jahre. Die Dividendenrendite von etwa

5,6 Prozent sticht unter den Kennzahlen

klar hervor. Auch die charttechnische Verfassung

hat sich zuletzt verbessert. Gelingt

der Sprung über die 200-Tage-Linie, ist der

Weg nach oben frei.

Als Buchwert-Schnäppchen hatten wir

die Deufol-Aktie präsentiert (Heft 32/11).

Seitdem ging es für das Papier in einem

schwachen Gesamtmarkt nach unten.

Eigent lich unverständlich, denn bei dem

Spezialisten für Industrieverpackungen

stimmen neben dem KBV von 0,54 auch

die anderen Kennziffern. Mit Vorlage der

Halbjahreszahlen hat der Konzern, dessen

Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau,

der Elektro- und der Zulieferindustrie,

dem Investitionsgüterbereich sowie dem

Kraftwerksbau stammen, die Gesamtjahresprognose

bestätigt. Demnach will Deufol

Erlöse von 310 bis 325 Mio. Euro und

ein operatives Ergebnis von 12 bis 14 Mio.

Euro erzielen. Auf dieser Basis ist der Titel

klar unterbewertet.

Aktien-Hits lassen sich nicht nur in den

hinteren Reihen des deutschen Aktienmarkts,

sondern auch unter den Index-

Unternehmen finden. Aus dem SDAX ragt

Skw Stahl-Metallurgie heraus. Wie die

meisten zyklischen Aktien litten die Anteile

des Spezialchemieanbieters bis Mitte September

unter empfindlichen Kurseinbußen.

Inzwischen zeichnet sich eine Stabilisierung

ab. Mitte August hat der Vorstand

bekräftigt, dass der Konzernumsatz 2011

über dem bisherigen Rekordniveau von

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


380,8 Mio. Euro aus dem Geschäftsjahr

2010 landen soll. Auch für 2012 peilt SKW

ein „deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum“

an. Bei Vorlage der Zahlen zum

dritten Quartal am 14. November wird sich

zeigen, ob das Management weiter an

dieser positiven Einschätzung festhält.

Mit einem KGV von 9, einem KBV von 0,9

und einer Dividendenrendite von etwa

3,6 Prozent ist die Aktie eine runde Investmentstory.

Selbst unter den DAX-Unternehmen

finden sich mit BMW und MAN Aktien mit

einem äußerst günstigen Bewertungsmix.

Allerdings sollten Anleger zur jeweiligen

Aktiengattung greifen, die nicht im Auswahlindex

gelistet ist. So notieren die BMW-

Vorzüge mit einem riesigen Bewertungsabstand

zu den Stämmen: KGV und KBV

liegen jeweils um rund 30 Prozent niedriger.

Hinzu kommt: Während sich die

Stammaktionäre bei der Dividendenrendite

mit 2,4 Prozent begnügen müssen, können

sich die Inhaber der Vorzüge über satte 3,6

Prozent Rendite freuen. Die Geschäfte laufen

rund. Der bayerische Autokonzern

steigerte den Absatz im September deutlich.

Weltweit haben die Münchner insgesamt

159 214 Modelle der Marken BMW,

Mini und Rolls-Royce verkauft. Das ent-

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MAN VZ in €

2010 2011

Der F.A.Z.-Index:

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Die im Vergleich zu den Stämmen wesentlich

niedrigere Bewertung schützte die MAN-Vorzüge

nicht vor einer großen Kurskorrektur

NACH STuRz ERHOLT

Westag & Getalit VZ in €

2010 2011

TITEL | AKTIEN-STARS

spricht gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs

von 11,4 Prozent. „Wir liegen voll auf

Kurs, im Gesamtjahr wie geplant einen

neuen Absatzrekord von über 1,6 Millionen

Automobilen zu erreichen und damit der

weltweit führende Premiumhersteller zu

bleiben“, erklärt Ian Robertson, der im

BMW-Vorstand für Vertrieb und Marketing

zuständig ist.

Bei MAN ist im Zuge des laufenden

Übernahmeprozesses durch Volkswagen

für Fantasie gesorgt. Der Wolfsburger

Autokonzern will gemeinsam mit Scania

und MAN eine Nutzfahrzeug-Dreierallianz

schmieden und erwartet daraus millionen-

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O N D J F M A M J J A S O

Nach dem steilen Kursrutsch Anfang August

versucht die Vorzugsaktie von Westag & Getalit

wieder an ihren Aufwärtstrend anzuknüpfen

schwere Synergieeffekte in Einkauf, Entwicklung

und Produktion. Vor Rückschlägen,

auch konjunktureller Art, schützt der

hohe Bewertungsabschlag der Vorzüge:

Einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent

bei den Stämmen steht ein Wert von 4,7

Prozent bei den Vorzügen gegenüber. Der

Abschlag bei KGV und KBV beläuft sich

auf jeweils mehr als 32 Prozent – ein üppiger

Puffer. CHRIStIAN SCHEID

Das deutsche Aktienuniversum können

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BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 21

70

60

50

40

28

26

24

22

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg


Der Schein trügt: Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy tun sich schwer, eine einvernehmliche Lösung für die Krise zu finden

22

BÖRSENSIgNaLE

→ KONjuNKtuR Während die US-

Daten zuletzt besser ausfielen,

deuten die Zahlen für Euroland auf

ein Ende des Aufschwungs hin.

↗ ZINSEN Die großen Notenbanken

werden noch für längere Zeit ihre

extrem expansive Geldpolitik mit

niedrigen Zinsen beibehalten.

→ WähRuNg Massive Probleme

dies- und jenseits des Atlantiks

sprechen für einen Seitwärtstrend

des Euro/Dollar-Wechselkurses.

↘ POLItIK Die EU-Regierungschefs

vermitteln nicht gerade den Eindruck,

die Euro-Krise zügig und

nachhaltig zu lösen.

↗ BEWERtuNg Trotz zuletzt deutlich

gestiegener Notierungen sind

viele Aktien nach wie vor zu

Schnäppchenpreisen zu haben.

→ ChaRttEChNIK Der DAX hat

einen wichtigen Abwärtstrend

überwunden. Damit ist der Weg bis

6200 Punkte freigeräumt.

Zwei Suchende

Das Ringen Deutschlands und Frankreichs um Auswege aus der Euro-

Schuldenkrise hält die Aktienmärkte in Atem. Dabei geht fast unter, dass

die Konjunkturdaten aus Amerika zuletzt besser ausfielen als erwartet

Europas Regierungschefs und Finanzminister

schwingen sich von Gipfel zu

Gipfel, die Euro-Staatsschuldenkrise

hält die Spitzenpolitiker auf Trab. Wiederholt

schüren die Nachrichten aus Brüssel, Berlin

und Paris die Hoffnungen der Anleger auf

eine Lösung der Krise, um kurz darauf für

Enttäuschung zu sorgen. Überlagert wird

der Nachrichtenfluss von Meldungen der

großen Ratingagenturen zur Bonität von

Euro-Ländern und ihren Banken.

So hat Moody’s die Bewertung Spaniens

von „AA2“ auf „A1“ gesenkt und Frankreich

mit der Herabstufung von der Bestnote

„AAA“ gedroht. Die Ratingagentur warnt,

den Ausblick für Paris von „Stabil“ auf „Negativ“

zu senken, falls die notwendige Rekapitalisierung

der heimischen Banken die

öffentlichen Finanzen des Landes zu stark

strapazieren sollte. Prompt erreichten die

Risikoaufschläge auf französische Staatsanleihen

den höchsten Stand seit Einführung

des Euro, die Kurse französischer

Bankaktien gingen parallel in die Knie.

Mit dem Warnschuss von Moody’s hat der

Druck auf Präsident Nicolas Sarkozy zugenommen,

eine für Frankreich akzeptable

Lösung der Euro-Krise zu finden. Weil französische

Geldhäuser besonders viele griechische

Staatsanleihen halten, wäre der

wohl unvermeidliche Schuldenschnitt Griechenlands

für sie besonders schmerzhaft.

Um den Instituten frisches Eigenkapital

zuzuführen, würde Sarkozy gern den Rettungsschirm

EFSF anzapfen und die eigenen

Finanzmittel schonen. Gleichzeitig

liebäugelt er damit, diese Rettungsfazilität

mit einer Banklizenz auszustatten, die es

ihr ermöglicht, Kredite bei der Europäischen

Zentralbank (EZB) aufzunehmen

und auf diese Weise das Volumen von

440 Mrd. Euro massiv aufzustocken.

Dagegen wehren sich Deutschlands

Kanzlerin Angela Merkel, ihr Kassenwart

Wolfgang Schäuble sowie die EZB jedoch

vehement. Sie fürchten, dass damit der

Finanzierung staatlicher Ausgaben durch

die Notenpresse Tür und Tor geöffnet

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

dpa Bildfunk/Jesco Denzel


OptIMISMuS SchwINdEt

Ifo-Geschäftserwartungen in Punkten

2008 2009 2010 2011

110

100

Deutschlands Manager blicken immer weniger

zuversichtlich in die Zukunft. Eine empfindliche

Konjunkturabkühlung dürfte bevorstehen

würde. Ihr Gegenvorschlag läuft darauf

hinaus, über eine Art Teilkaskoversicherung

das EFSF-Volumen zu hebeln. Der

Rettungsschirm würde demnach nur einen

Bruchteil des Risikos von Euro-Staatsanleihen

übernehmen, den überwiegenden Rest

müssten die Investoren tragen.

Wer sich beim EU-Gipfeltreffen am

26. Oktober letzten Endes durchsetzt, ist

offen, weil auch Deutschland ein erhebliches

tOp-tERMINE

Vor allem die Bemühungen der Politiker zur Bewältigung der Euro-

Staatsschuldenkrise ziehen derzeit die Aufmerksamkeit der Börsianer

auf sich. Dabei ist die Unternehmensberichtssaison voll im Gang, immer

mehr Firmen legen ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal vor. In

den kommenden Tagen publizieren Schwergewichte wie pfizer und

Starbucks in den USA und Linde, BMw und MaN in Deutschland, von

denen die meisten mit guten Ergebnissen aufwarten dürften.

90

80

Quelle: Bloomberg

Interesse daran hat, dass Frankreich sein

Top-Rating nicht verliert (Redaktionsschluss

von BÖRSE ONLINE war am 25. Oktober).

Verlöre nämlich die zweitgrößte Volkswirtschaft

der Euro-Zone ihr „Triple-A“, wäre

auch das des Rettungsschirms in Gefahr.

Fiele es, käme die Sanierung der Not leidenden

Euro-Staaten noch teurer.

Die Volkswirte der commerzbank glauben,

dass die Staatsschuldenkrise „das

große Risiko“ für die Weltwirtschaft darstellt.

In ihrem Hauptszenario gehen sie

davon aus, dass die Währungsunion zu

einer Transfer- und Haftungsunion umgebaut

wird, um die von der Krise ausgehenden

Konjunkturrisiken einzudämmen.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer:

„Entgleiste die Hilfspolitik wider Erwarten,

käme es wie nach der Lehman-Pleite zu

einem Unsicherheitsschock, der zumindest

die westlichen Länder in eine äußerst

schwere Rezession stürzen würde.“

Die jüngsten Konjunkturdaten weisen

dagegen darauf hin, dass zumindest für die

USA das Rezessionsrisiko zuletzt abgenommen

hat. Der regionale Frühindikator

datum uhrzeit termin Markterwartung

MäRktE & StRatEgIEN | MaRktauSBLIck

Philadelphia-Fed-Index erholte sich weit

stärker als erwartet, und die Baubeginne

sprangen überraschend kräftig nach oben.

In Euroland fielen die Konjunkturzahlen

weniger günstig aus als in Amerika. Der

Ifo-Geschäftsklimaindex sank im Rahmen

der Erwartungen, sowohl die Lageeinschätzung

als auch die Erwartungskomponente

befinden sich im Abwärtstrend.

Von der weiteren Entwicklung der Konjunktur

hängen in starkem Maße mögliche

Gewinnrevisionen der Unternehmen ab.

Die bisher für das dritte Quartal gemeldeten

Ergebnisse fielen zwar differenziert aus,

die US-Firmen aus dem S&P 500 konnten

aber die Konsens-Gewinnprognosen mehrheitlich

erfüllen oder sogar übertreffen.

Wichtigster Treiber an den Börsen dürfte

trotz der Flut an Unternehmenszahlen vorerst

die Euro-Krise bleiben.

LudwIg hEINz

schreibt seit gut 20 Jahren über

Konjunktur und Finanzmärkte.

heinz.ludwig@guj.de

Aber auch von der Konjunkturseite kommen wichtige Daten. Die

ISM-Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungsbereich

geben Anhaltspunkte, ob die US-Wirtschaft eine Rezession

vermeiden kann. Für beide Indizes wird eine leichte Verbesserung erwartet.

Was die Sitzung der EZB betrifft, ist zwar mit keiner Leitzinsänderung

zu rechnen. Vom neuen EZB-Chef Mario Draghi versprechen sich

Beobachter aber Hinweise auf den künftigen Kurs der Zentralbank.

Freitag 28.10. 7.30 Linde-Zahlen zum dritten Quartal 2011 1,88 Euro Gewinn je Aktie

dienstag 1.11. 16.00 USA: ISM-Einkaufsmanagerindex Industrie Oktober 52,2 Punkte (September: 51,6)

k. A. Pfizer-Zahlen zum dritten Quartal 2011 0,554 Dollar Gewinn je Aktie

Mittwoch 2.11. 8.00 MAN-Zahlen zum dritten Quartal 2011 1,572 Euro Gewinn je Aktie

k. A. Fresenius-Medical-Care-Zahlen zum dritten Quartal 2011 0,939 Euro Gewinn je Aktie

donnerstag 3.11. 6.00 BNP-Paribas-Zahlen zum dritten Quartal 2011 1,14 Euro Gewinn je Aktie

7.30 Adidas-Zahlen zum dritten Quartal 2011 1,43 Euro Gewinn je Aktie

8.30 BMW-Zahlen zum dritten Quartal 2011 1,648 Euro Gewinn je Aktie

13.15 Metro-Zahlen zum dritten Quartal 2011 0,708 Euro Gewinn je Aktie

13.45 Euroland: Zinssitzung der Europäischen Zentralbank Leitzins unverändert bei 1,5 Prozent

16.00 USA: ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Oktober 53,8 Punkte (September: 53,0)

n. B. Starbucks-Zahlen zum vierten Quartal 2010/11 0,363 Dollar Gewinn je Aktie

k. A. SGL-Carbon-Zahlen zum dritten Quartal 2011 0,28 Euro Gewinn je Aktie

k. A. = keine Angaben; n. B. = nach Börsenschluss; Quelle: Bloomberg, Reuters, eigene Recherchen

= entsprechende Analysen finden Sie unter www.boerse-online.de

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 23


MäRktE & StRatEgIEN | FINaNzMaRktStEuER

umstrittene Folgen für Privatanleger

Die EU-Kommission hat einen Entwurf für eine europaweite Steuer auf den Börsenhandel von Aktien, Anleihen,

Investmentfonds, Optionen, Termin- und Differenzgeschäften vorgelegt. Der Vorschlag polarisiert Politiker,

Profiinvestoren und Kleinaktionäre. BÖRSE ONLINE lässt zwei Experten zu Wort kommen

24

PRO CONtRa

Die Argumente, die jahrzehntelang

gegen eine Finanztransaktionssteuer

ins Feld geführt wurden, sind nach

und nach entweder widerlegt worden,

oder sie werden durch eine kluge Ausgestaltung

der Steuer hinfällig. Widerlegt

wurde etwa der Mythos, die Steuer

träfe vor allem Kleinanleger, so wie die

Mehrwertsteuer auf Stühle oder Bröt-

gERhaRd SChICk chen ja auch Menschen mit kleinen

ist finanzpolitischer Einkommen stärker trifft, weil sie

Sprecher der Bundestags- einen höheren Teil ihres Einkommens

fraktion Bündnis 90/Die konsumieren. Doch das stimmt bei

Grünen. Der Volkswirt ar- der Transaktionssteuer nicht. Denn

beitete zuvor für die Stif- Kapital ist sehr ungleich verteilt – und

tung Marktwirtschaft und

die Steuer fällt nur beim Umschichten

die Bertelsmann-Stiftung.

des Portfolios an, nicht bei langfristiger

Anlage.

Hinfällig geworden ist auch das Argument einer Gefahr der

Verlagerung von Finanzgeschäften an Börsenplätze, an denen keine

Steuer gezahlt werden muss. Indem im Vorschlag der EU-Kommission

das Sitzlandprinzip festgeschrieben ist, richtet sich die

Steuerpflicht nicht nach dem Ort des Trades, sondern nach dem

Sitzland der Handelspartner. Das ist nur konsequent: Denn die

europäischen Banken profitieren vom gemeinsamen Markt, von

Infrastruktur und nicht zuletzt von europäischen Rettungsmaßnahmen.

Nachdem nun selbst der FDP die Argumente gegen eine Transaktionssteuer

ausgehen, muss ihre Einführung dennoch positiv

gerechtfertigt sein. Das ist sie: Denn die Finanzindustrie ist bislang

nicht nur von der allgemeinen Umsatzbesteuerung ausgenommen.

In vielen europäischen Ländern, gerade auch in Deutschland, leisten

Kreditinstitute bereits in Bezug auf direkte Unternehmenssteuern

zudem heute nur einen unterdurchschnittlichen Beitrag

zur Finanzierung öffentlicher Güter, wie die OECD festgestellt hat.

Getragen würde das Aufkommen maßgeblich von denen, deren

Anlagen häufig umgeschichtet werden. Besonders häufig umgeschichtet

werden Anlagen im High-Frequency Trading, dem computergesteuerten

Handel im Millisekundentakt. Hier geht es oft

um winzige Margen, die sich durch die dann zu zahlende Finanztransaktionssteuer

häufig nicht mehr lohnen würden. Ein positiver

Effekt – denn wir haben bereits gesehen, dass diese Art des Handels

völlig ohne realen Anlass Kursstürze verursachen kann.

Gemeinsam mit einem gewissen Stabilisierungseffekt sind dies

gute Argumente, den Vorschlag der Kommission möglichst bald

Realität werden zu lassen.

ChRIStOPh

LaMMERSdORF

ist seit gut drei Jahren Vorsitzender

der Geschäftsführung

der Börse Stuttgart

holding und Chef der Euwax

ag. Zuvor war er Vorstand

bei der deutschen Börse.

Wir von der Börse Stuttgart sind mit

dem aktuell vorliegenden Vorschlag der

EU-Kommission, eine solche Steuer in

der Europäischen Union einzuführen,

nicht zufrieden. Er müsste aus unserer

Sicht überarbeitet werden. Vor allem

wäre es wünschenswert, einige für Privatanleger

wichtige Gesichtspunkte zu

berücksichtigen. In der Diskussion fällt

auf, dass private Investoren keine mächtige

Lobby haben, die ihre Interessen

nachdrücklich gegenüber dem Gesetzgeber

vertritt. Wir sehen bei einer möglichen

Finanztransaktionssteuer deutliche

Nachteile für Privatanleger und

fordern daher, diese Gruppe von einer

Besteuerung auszunehmen. Die Privatanleger

sind nicht Verursacher der

Finanzkrise, obwohl sie die Hauptlasten der Krisenbewältigung

tragen müssen. Auch beteiligen sie sich nicht an gewissen Spekulationen,

die es mit regulatorischen Mitteln einzudämmen gilt.

Hinzu kommt, dass Privatanleger ihre Investitionen zur Vermögensbildung

und Alterssicherung überwiegend aus bereits

versteuertem Einkommen bestreiten. Zudem sind sie auch von

der speziellen Abgeltungsteuer auf Finanzgewinne betroffen. Wer

hätte beispielsweise noch Interesse, in einen kapitalmarktbasierten

Sparplan regelmäßig einzuzahlen, der doppelt und dreifach besteuert

wird? Sollte es keine grundsätzliche Ausnahme für Privatanleger

geben, wäre zumindest eine Mindestschwelle sinnvoll,

unter der keine Steuer erhoben wird. Andernfalls sehen wir schwarz

für die ohnehin schwache deutsche Anlagen- und Aktienkultur.

Nicht weniger kritisch bewerten wir die in der Öffentlichkeit

oft diskutierten Standortnachteile durch Abwanderungseffekte an

weniger regulierte Finanzplätze. Denn sollte die Steuer nicht global

erhoben werden, muss man Ausweichreaktionen in Betracht ziehen.

Steuerumgehung wird bei einer nicht-globalen, nur EU-weiten

Steuererhebung, unausweichlich auftreten. Dies könnte dazu führen,

dass viele Finanzakteure auf nicht besteuerte Finanzplätze –

wie Toronto, Singapur oder New York – ausweichen. Gerade die

USA und Kanada verweigern sich vehement der internationalen

Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Ein weiterer potenzieller

Nachteil für die Anleger in den Ländern mit Finanztransaktionssteuer:

Die Qualität der Marktpreisbildung im Geltungsbereich

der Steuer verschlechtert sich mit großer Wahrscheinlichkeit

zum Nachteil der Verbraucher, da eine Steuer den Preis verzerrt

und eine Analyse der Märkte schwieriger macht.

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Marco Urban; Axel Griesch


DZ Bank AG

rohStoffbaroMeter

Metallpreise

werden sich

rasch erholen

Die Weltkonjunktur verliert an

Schwung, aber die Rohstoffmärkte

verraten: Eine ökonomische Apokalypse

steht nicht bevor. „Die Wachstumsverlangsamung

wird voraussichtlich nicht

so stark ausfallen, wie von vielen Marktteilnehmern

erwartet“, sagt Klaus Schrüfer von

der banco Santander. Ähnlich sieht es Gabor

Vogel von der DZ bank: „Da wir weder mit

einer Rezession in den USA noch mit einem

nachhaltigen Abschwung in China rechnen,

billigen wir dem Rohstoffmarkt mit Blick

auf 2012 Steigerungspotenzial zu.“ Auf

Sicht von zwölf Monaten sieht Frank Schallenberger

von der Landesbank baden-Württemberg

zehn Prozent Luft nach oben.

abgefragter Wert in einem Monat in einem Jahr aktuell in 12 Monaten

Ölpreis der Sorte brent ↘ ↗ 111 $ 114 $

goldpreis ↗ ↗ 1652 $ 1940 $

Crb-rohstoffindex ↘ ↗ 317,0 Punkte 362,5 Punkte

index industriemetalle1 ↘ ↗ 366,5 Punkte 448,0 Punkte

index agrarrohstoffe1 → ↗ 446,5 Punkte 515,0 Punkte

Märkte & Strategien

Woche für Woche befragen wir Volkswirte, Fondsmanager

und Analysten nach ihren Einschätzungen und Erwartungen

„Wir billigen dem Rohstoff-

markt mit Blick auf 2012

Steigerungspotenzial zu“

GABoR VoGEl, DZ BAnk

1) Goldman Sachs Commodity Index Spot Stand: 24.10.2011

Dabei gestehen die von BÖRSE ON-

LINE befragten Rohstoffexperten den Industriemetallen

auf mittlere Sicht das

größte Kursplus zu. Deren Notierungen

waren aufgrund der globalen Angst um die

Konjunktur besonders abgestraft worden.

„Aus Anlegersicht versprechen Kupfer,

Nickel, Aluminium, Silber und Platin Gewinnchancen“,

prognostiziert Schallenberger.

Angesicht der anhaltenden Staatsschuldenproblematik

dürfte Gold wieder in

Richtung 2000 Dollar gehen. Weniger Potenzial

sehen die Experten kurzfristig bei

Öl: „Die abgeschwächte Nachfrageerwartung,

gepaart mit der angebotsseitigen Entspannung,

könnte Rohöl kurzfristig sogar

auf 90 Dollar drücken“, sagt Vogel. MXP

Die namen und institutionen der teil-

nehmer dieser und der folgenden

Umfragen finden Sie jeweils im internet unter:

www.boerse-online.de/barometer

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MäRktE & StRatEgIEN

26

chaRttEchNIk: DaX

Der anstieg kann

weitergehen

Mit dem Ausbruch über den horizontalen

Widerstandsbereich bei

6100/6115 Punkten hat der Deutsche

Aktienindex (DAX) den Boden für

weitere Gewinne bereitet. Die mit rund

30 Zählern täglich steigende Aufwärtstrendlinie

bei 6330 Zählern (Stand 27. Oktober,

9.00 Uhr) ist nun das nächste Kursziel.

Bei rund 6400 Punkten folgt dann ein

wichtiger horizontaler Widerstand.

Kann der Markt sich darüber hinaus

erholen, steigen die Chancen auf eine Wiederaufnahme

des langfristigen Aufwärtstrends

drastisch an. Dann ist vor der 7000er-

Marke kein charttechnischer Widerstand

für den DAX mehr auszumachen. Allenfalls

die 200-Tage-Linie bei 6740 Punkten

könnte dann noch für eine kurze Verzögerung

sorgen, denn an diesem viel beachteten

Gleitenden Durchschnitt ist schon so

manch gut gestarteter Trendwechsel wieder

zum Stillstand gekommen.

Kurz- bis mittelfristig ist dies allerdings

noch kein Thema, denn der Markt ist

gemessen am BÖRSE ONLINE-Marktindikator

bereits wieder überhitzt. Dieser

Signalgeber basiert auf Abständen der

Kurse zu wichtigen Gleitenden Durchschnitten

und kündigt eine baldige Atempause

an. Für diesen Fall ist der Index durch

Unterstützungen bei 5700/5750 sowie

5435/80 Zählern jedoch gut abgesichert.

Erst darüber hinausgehende Verluste würden

die Aufwärtsbewegung erneut ernsthaft

in Gefahr bringen.

aNDREaS BüchLER

ist Experte für Technische

Analyse, Portfoliomanagement

und Handelssysteme.

charttechnik@boerse-online.de

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Mit der Technischen Analyse ermitteln wir frühzeitig mittel- und langfristige

Trendsignale für den DAX und andere Märkte. Damit Sie rechtzeitig handeln können

DEUtSchER aktIENINDEX (DaX) MIttELfRIStIg ↗

Täglicher Balkenchart in Punkten BÖRSE ONLINE-Marktindikator 21 Tage 55 Tage

Kauf von DAX-Zertifikaten

Kauf von DAX-Short-Turbos

Verkauf der bestehenden Positionen

N D J F M A M J J A S O

Wöchentlicher Balkenchart in Punkten BÖRSE ONLINE-Marktindikator 200 Tage

Kauf von DAX-Zertifikaten

Kauf von DAX-Short-Turbos

Verkauf der bestehenden Positionen

POSItIONEN

Position Status

2007 2008 2009 2010 2011

kurs DaX/

kauf

Datum

kauf

Stopp

kurs DaX/

Verkauf

7500

7000

6500

6000

5500

5000

5,6

0

–21,0

LaNgfRIStIg →

8000

7000

6000

5000

4000

20,6

0

–33,4

Quelle: Deutsche Börse, eigene Berechnungen

Datum

Verkauf

WkN Emittent

Neutral – – – – – – – –

Long 25 % verkauft 5295 4.8.2009 – 6300 5.8.2011 DB4 hU7 Dt. Bank

Long 25 % verkauft 5295 4.8.2009 – 7075 21.12.2010 DB4 hU7 Dt. Bank

Long 50 % verkauft 5295 4.8.2009 – 5687 16.9.2009 DB4 hU7 Dt. Bank

Mittelfristig könnte sich schon bald eine Einstiegschance in die laufende Erholungsbewegung ergeben.

Um das Chance-Risiko-Verhältnis ansprechend zu gestalten, ist jedoch eine Verschnaufpause des

Marktes abzuwarten. Langfristig bleibt der Trend vorerst seitwärts gerichtet und damit uninteressant

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


chaRttEchNIk: MDaX, tEcDaX, BUND-FUtURE

Täglicher Balkenchart in Punkten 21 Tage 55 Tage

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

Täglicher Balkenchart in Punkten 21 Tage 55 Tage

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

Täglicher Balkenchart in % 21 Tage 55 Tage

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

11000

10000

9000

8000

900

800

700

135

130

125

120

Wöchentlicher Balkenchart in Punkten 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

Wöchentlicher Balkenchart in Punkten 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

Wöchentlicher Balkenchart in % 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

MäRktE & StRatEgIEN

MDaX MIttELFRIStIg → LaNgFRIStIg →

Solide gestaltet sich die Bodenbildung des MDAX. Inzwischen haben

sowohl die 21- als auch die 55-Tage-Linie nach oben gedreht, was

durchaus positiv zu werten ist. Die Gleitenden Durchschnitte sorgen

bei derzeit etwa 8670/8700 Punkten nicht nur für eine stabile Unterstützung.

Es sollte sogar in Kürze zu einem Kaufsignal kommen, weil

tEcDaX MIttELFRIStIg ↗ LaNgFRIStIg →

Positive Impulse sind bei den deutschen Technologie-Aktien zu

erkennen: Der TecDAX schaffte es, mit der 700er-Marke auch den

55-Tage-Durchschnitt zurückzuerobern. Es bleibt zwar abzuwarten,

ob es sich – wie Anfang Juli – um ein Fehlsignal handelt. Bleiben in

den nächsten ein bis zwei Wochen jedoch größere Rückschläge aus,

BUND-FUtURE MIttELFRIStIg → LaNgFRIStIg →

Die vom Zwei-Monats-Tief ausgehende Erholung des Bund-Futures

scheiterte zunächst am leicht fallenden 21-Tage-Durchschnitt, der

zusammen mit einer horizontalen Zone um 135,40/136,00 Zähler für

einen ersten wichtigen Widerstand sorgt. Gelingt der Ausbruch,

könnte der Rentenkontrakt wieder Richtung 138/139 Zähler durch-

10000

8000

6000

die 21-Tage-Linie die 55-Tage-Linie von unten schneidet. Das hilft

jedoch alles nichts, wenn der MDAX am Widerstand um 9400/9440

Punkte scheitert. Auf diesem Niveau befinden sich eine horizontale

Zone sowie die gut drei Monate alte Abwärtstrendlinie. Darüber wäre

wieder Platz bis in die Nähe der 10 000er-Marke.

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 27

1000

900

800

wird es auch vom MACD-Indikator ein mittelfristiges Kaufsignal

geben. Die horizontale Zone zwischen etwa 755 und 765 Zählern

wäre in diesem Fall das nächste Kursziel. Negativ zu werten wäre ein

neuerlicher Sturz unter die inzwischen wieder ansteigende 21-Tage-

Linie. Der Gleitende Durchschnitt verläuft aktuell um 675 Punkte.

starten. Wird dagegen die 133er-Unterstützung durchbrochen, wartet

im Bereich von 129 bis 131 Punkten eine äußerst solide Unterstützungszone.

Sie ist nicht nur horizontaler Natur. Auf dem Niveau

befinden sich auch zwei Fibonacci-Retracements der zwischen April

und September 2011 zu beobachtenden Aufwärtswelle.

700

600

500

135

130

125

120

115

110


MäRktE & StRatEgIEN

28

chaRttEchNIk: S&P 500, NaSDaQ 100, NIkkEI 225

S&P-500-INDEx MIttELfRIStIg ↗ LaNgfRIStIg →

Täglicher Balkenchart in Punkten 21 Tage 55 Tage

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

1350

1300

1250

1200

1150

1100

Der Ausbruch nach oben über den Widerstandsbereich zwischen 1230

und 1250 Punkten ist so gut wie geschafft. Zur Bestätigung sollten

noch Kurse über der 1260er-Marke abgewartet werden. Kommt es

dazu, ist der Weg frei bis zurück an die Hochpunkte von April bis Juli

im Bereich um 1360 Zähler. Nach dem steilen Anstieg der vergange-

Wöchentlicher Balkenchart in Punkten 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

NaSDaQ-100-INDEx MIttELfRIStIg → LaNgfRIStIg →

Täglicher Balkenchart in Punkten 21 Tage 55 Tage

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

Täglicher Balkenchart in Punkten 21 Tage 55 Tage

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

2400

2300

2200

2100

2000

Noch befindet sich der Index zwar innerhalb der breit angelegten

Handelsspanne von 2030 bis 2420/40 Zählern, doch die Chancen auf

einen Ausbruch nach oben stehen nicht schlecht. Gelingt er, ist der

Weg zunächst frei. Frühestens im Bereich um 2850/2950 Zähler ist

wieder mit Verkäufen zu rechnen. Auch dort sind die Widerstände alt

10500

10000

9500

9000

8500

Wöchentlicher Balkenchart in Punkten 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

NIkkEI-225-INDEx MIttELfRIStIg ↘ LaNgfRIStIg →

Der japanische Aktienmarkt macht Anlegern auch weiterhin keine

Freude. In den vergangenen Wochen hat sich zwischen 8870 und

8910 Punkten eine neue kurz- bis mittelfristige Widerstandszone ausgebildet.

Ein Anstieg zurück an die ehemals wichtige horizontale

Chartmarke bei 9300 Punkten wird dadurch zusätzlich erschwert. Ein

Wöchentlicher Balkenchart in Punkten 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

1400

1200

1000

nen Wochen dürfte sich der Index jedoch erst einmal eine Pause gönnen.

Schon bei 1220/30 und 1190/1200 Punkten könnten sich in diesem

Fall ehemalige Widerstände als Unterstützungen erweisen. Die

Gefahr eines erneuten Crashs unter die Unterstützung bei 1100/1120

ist deutlich zurückgegangen.

2000

1500

– und damit nur schwach. Wichtig ist, dass sich der Markt nun über

2030 Punkten hält. Erst darunter würde der Trend wieder negativ

werden. Kommt es zu einer Abwärtsbewegung, wäre in Richtung

Süden noch jede Menge Luft bis zur nächsten tragfähigen Haltezone

bei 1700 Zählern.

800

18000

16000

14000

12000

10000

8000

Test der entscheidenden Barriere bei 10 200 Zählern ist derzeit ohnehin

kein Thema. Wichtiger ist momentan, ob sich das Jahrestief bei

8227 Punkten behaupten kann oder weitere Verluste bis an die langfristige

Unterstützung bei 7000 Zählern unvermeidbar sind. Noch

sind beide Szenarien möglich.

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


chaRttEchNIk: haNg SENg, EuRO/dOLLaR, gOLd

Täglicher Balkenchart in Punkten 21 Tage 55 Tage

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

Täglicher Balkenchart Euro in $ 21 Tage 55 Tage

2010 2011

N D J F M A M J J A S O

Täglicher Balkenchart in $ je Feinunze 21 Tage 55 Tage

2010 2011

N D J F M A M J J A S O

24000

22000

20000

18000

1,45

1,40

1,35

1,30

1800

1600

1400

Wöchentlicher Balkenchart in Punkten 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

Wöchentlicher Balkenchart Euro in $ 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

Wöchentlicher Balkenchart in $ je Feinunze 200 Tage

2007 2008 2009 2010 2011

MäRktE & StRatEgIEN

haNg SENg MIttELfRIStIg ↘ LaNgfRIStIg →

Immerhin: Mit dem seit Anfang August gültigen Abwärtstrend hat

der Hang Seng eine weitere Hürde überwunden. Jetzt bekommt er es

allerdings mit der fallenden 55-Tage-Linie zu tun. Dieser Gleitende

Durchschnitt gilt unter Technischen Analysten als wichtiger mittelfristiger

Signalgeber. Die aktuell bei etwa 19 000 Zählern verlaufende

EuRO/dOLLaR MIttELfRIStIg → LaNgfRIStIg →

Ausgehend von einer Unterstützung bei 1,3650/1,37 Dollar kletterte

der Euro bis zurück an den Widerstandsbereich um 1,40 Dollar. Erst

wenn sich die Einheitswährung über die 1,41er-Marke erholt, ist von

einem signifikanten Durchbruch auszugehen. Dann allerdings ist

Luft bis zurück in den Bereich um 1,45/1,4578 Dollar, sogar die

gOLd MIttELfRIStIg → LaNgfRIStIg ↗

Beim jüngsten Rückschlag des Goldpreises hat erneut der seit

Anfang Juli gültige Aufwärtstrend gehalten. Wird das Niveau von

1620/1630 Dollar allerdings noch einmal nachhaltig durchbrochen,

ist mit einem wiederholten Test wichtiger langfristiger Unterstützungen

zu rechnen. Das sind vor allem die steigende 200-Tage-Linie

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 29

30000

25000

20000

15000

55-Tage-Linie sollte über kurz oder lang überwunden werden. Dreht

sie dann auch noch nach oben, kann in Hongkong von einer hoffnungsvollen

Bodenbildung gesprochen werden. Eine gute kurzfristige Unterstützung

hat sich derweil zwischen etwa 17 800 und 18 000 Punkten

etabliert.

1,50er-Marke könnte wieder in Reichweite rücken. Rückfälle unter

1,3650 Dollar wären dagegen ein Warnsignal vor weiteren Verlusten

in Richtung der nächsten Kursziele auf der Unterseite. Diese Marken

liegen am Zwischentief bei 1,3143 Dollar und im Bereich um

1,2875 Dollar.

1,70

1,60

1,50

1,40

1,30

1,20

1500

1000

sowie der seit Frühjahr 2010 etablierte Aufwärtstrend, die zusammen

bei etwa 1530/1560 Dollar für soliden Halt sorgen. Auf der Oberseite

stellt der vom Rekordhoch des 5. September ausgehende Abwärtstrend

bei gut 1700 Dollar ebenso einen Widerstand dar wie die um

1750 Dollar flach verlaufende 55-Tage-Linie.

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→ Beobachten


MäRktE & StRatEgIEN

▶ aktIE

30

favORItEN

fIRSt SENSOR

vorstoß in eine neue

Dimension

Wirklich überrascht hat die jüngste Akquisition

von first Sensor kaum jemanden.

Ende September hat der Anbieter von

Sensorlösungen für hoch spezialisierte kundenspezifische

Anwendungen von der Technologieholding

augusta die gesamte Sensortechnics­Gruppe

übernommen. Damit wird

First Sensor den Umsatz auf rund 115 Mio.

Euro mehr als verdoppeln und in eine neue

Größenklasse vorstoßen.

Die Berliner sind spezialisiert auf optische

und Drucksensoren. Sie bieten nicht nur

Bauteile und Module an, sondern auch ganze

Sensorsysteme. Durch die Konzentration der

Herstellung an einem Ort, die Umstellung der

Produktion auf modernere Fertigung und die

Erweiterung des Systemgeschäfts wollen sie

ihre Profitabilität deutlich erhöhen. Die Übernahme

bringt das Unternehmen einen großen

Schritt weiter. „Angesichts der wertschaffenden

Akquisition mit hohen Synergien lautet

unserer Rating ,Kaufen‘“, sagt Andreas Wolf,

Analyst bei Warburg Research. SO

First Sensor in € 200 Tage

2010

2011

O N D J F M A M J J A S O

Chartanalyse: Die Aktie ist aus dem mittelfristigen

Abwärtstrend ausgebrochen. Guter Halt

zeigt sich zwischen 8,90 und 9,40 Euro (Aufwärtstrend,

Gleitende Durchschnitte)

Risiko HOcH

WkN 720 190

kurs am 25.10.2011 10,40 €

kgv 2012e 18,9

Dividendenrendite 2011e –

kursziel/Stoppkurs 12,50 €/8,70 €

www.boerse-online.de/WkN/720190

11

10

9

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7

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Anlageformen vor. Der Investmenthorizont beträgt sechs bis zwölf Monate

▶ aktIE

LOttOMatICa

glücksspielbetreiber

setzt auf angriff

Nichts geht mehr!“ heißt es in Griechenland.

Mit Hochdruck versucht Finanzminister

Evangelos Venizelos, Staatseigentum

zu verkaufen und das Erlösziel von 4 Mrd. Euro

2011 zu erreichen. „Ihr Einsatz, bitte!“ heißt

es hingegen für Lottomatica. Denn auf Venizelos

Privatisierungsliste findet sich ein

34­Prozent­Paket an Griechenlands einzigem

Lotteriebetreiber Opap. Beobachter rechnen

damit, dass der italienische Wettbewerber

zum Bieterkreis gehört, sobald der Verkaufsprozess

startet. Erste Kontakte gibt es: Anfang

Oktober unterbreitete Lottomaticas IT­Ableger

gtech ein Angebot, um bei der Ausschreibung

von Technologiediensten für Opap zum Zuge

zu kommen. Auch ansonsten läuft es für Lottomatica

prächtig. In den ersten neun Monaten

kletterten die Einnahmen aus Sportwetten

und anderen Glücksspielen in Italien um 25,5

Prozent auf 55,2 Mrd. Euro. Analysten erwarten,

dass Lottomatica bei Vorlage der Quartalszahlen

am 3. November seine Prognosen

zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht. PS

Lottomatica in € 200 Tage

2010

2011

O N D J F M A M J J A S O

Chartanalyse: Begleitet von einem MAcD­Kaufsignal

auf Wochenbasis, hat die Aktie den

200­Tage­Durchschnitt zurückerobert. Damit

ist eine Bewegung Richtung Jahreshoch drin

Risiko MITTEL

WkN A0H 0EZ

kurs am 25.10.2011 13,20 €

kgv 2012e 12,0

Dividendenrendite 2011e 2,9 %

kursziel/Stoppkurs 16,80 €/10,60 €

www.boerse-online.de/WkN/a0H0EZ

14

12

10

▶ ZERtIfIkat

DaX-DISCOuNt

Mit dickem Puffer in

den DaX einsteigen

Der DAX schnuppert derzeit wieder

Morgenluft. Nachdem er dreimal die

5000er­Marke getestet hat, steht er inzwischen

wieder leicht über 6000 Zählern. Da die

Schuldenkrise in Europa aber weiterhin

schwelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass

er diese untere Unterstützung noch einmal

testet. Die Politik macht noch immer nicht den

Eindruck, als ob ihr ein großer Befreiungsschlag

bald gelingen würde. Zu uneinig agieren

die europäischen Staatschefs.

Dagegen können sich Anleger mit einem

Discountzertifikat der US­Bank goldman Sachs

auf den DAX wappnen. Der cap, die Obergrenze,

liegt bei 4800 Punkten. Wenn dieser

DAX­Stand – wie bei allen bisherigen Tiefpunkten

seit Beginn der Baisse Anfang August

2011 – bis zur Fälligkeit im November 2012

nicht unterschritten wird, erhalten Anleger

die maximale Rendite von 9,50 Prozent ausbezahlt.

Erst wenn der Discount von 27,5 Prozent

aufgebraucht wird, machen Investoren

Verluste. EE

Discountzertifikat auf den DAX in €

Juni Juli Aug. Sep. Okt.

kommentar: Der 4800er­cap liegt unter dem

Dreifachtief, das der DAX in den vergangenen

Wochen ausbildete. Auf dem Niveau liegt

zudem eine wichtige Fibonacci­Unterstützung

Risiko MITTEL

WkN GS5 QUD

kurs am 25.10.2011 43,68 €

Laufzeit 7.11.2012

Maximale Rendite p. a. 9,50 %

kursziel/Stoppkurs 48,00 €/39,20 €

www.boerse-online.de/WkN/gS5QuD

45

44

43

42

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


Quelle: Bloomberg

▶ EtF

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

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tages mit guten kurzfristigen Chancen unter: www.boerse-online.de/favoriten

aMuNdI EtF MSCI NORdIC

Lichtblicke im

hohen Norden

Bei den meisten industrienationen klaffen

große lücken in den öffentlichen Finanzen.

Eine ausnahme sind die skandinavischen

länder. norwegen etwa erzielt einen Überschuss,

schweden erreicht immerhin einen

ausgeglichenen haushalt. Das passt zur guten

Konjunkturentwicklung. norwegens Wirtschaft

dürfte dieses Jahr um 2,6 Prozent wachsen,

Finnland und schweden legen sogar um

die vier Prozent zu. Dänemarks Wirtschaft

wächst immerhin um 1,7 Prozent.

trotz der guten Konjunkturlage hat der

weltweite Kurssturz an den Börsen auch die

nordischen aktienmärkte heimgesucht. Wer

angesichts solider Daten an eine Erholung der

skandinavischen Börsen glaubt, dem bietet

der amundi EtF MSCI Nordic einen Einstieg in

diese region. Der index umfasst aktien aus

allen vier ländern. Darunter sind Unternehmen

wie das technologieunternehmen

Ericsson, der industriekonzern atlas Copco,

der Ölgigant Statoil oder der logistikriese

a.P. Möller-Maersk. Ert

Amundi ETF MSCI Nordic in €

2010

2011

O N D J F M A M J J A S O

220

210

200

190

180

170

kommentar: Der abwärtstrend seit anfang Juli

wurde inzwischen gebrochen. Damit scheint

ein rebound an den 200-tage-Durchschnitt

möglich zu werden, der um 205 Euro verläuft

Risiko MittEl

WkN a0r EJU

kurs am 25.10.2011 183,19 €

kursziel/Stoppkurs 205,00 €/159,00 €

gebühr p. a. (tER) 0,25 %

Fondsvolumen 115,4 Mio. €

www.boerse-online.de/WkN/a0REJu

Quelle: teletrader

chartsignal ▶ aktIE

MühLBauER

kaufkurse nach

der Bodenbildung

an die unseligen Zeiten des neuen Marktes

erinnert dieser absturz: Von Mitte Juni bis

anfang august sackte die ehemals in dem

Marktsegment notierte Mühlbauer-aktie um

gut die hälfte ab, arbeitet seither aber an

einer Bodenbildung. Dabei kam es zuletzt zu

zwei mittelfristigen Kaufsignalen. so wurde

nicht nur der vom acht-Monats-hoch ausgehende

abwärtstrend überwunden. auch der

MacD-indikator sieht auf Wochenbasis sehr

positiv aus. Da zudem ein intakter zweimonatiger

aufwärtstrend existiert, sind genügend

Voraussetzungen erfüllt, um aus charttechnischer

sicht zum Einstieg zu raten.

Der mögliche rebound an die leicht

fallende 200-tage-linie sorgt für ausreichend

Potenzial, denn der gleitende Durchschnitt

lässt eine Bewegung richtung 34 Euro zu.

gelingt sogar der ausbruch, ist Platz bis zur

horizontalen 38er-Zone. Das Verlustrisiko

wird durch den engen stopp unter dem

september-tief begrenzt. sM

Mühlbauer in € 200 Tage

MaCd

MACD

Signallinie

2010 2011

45

40

35

30

Risiko hoch

WkN 662 720

kurs am 25.10.2011 27,20 €

kursziel/Stoppkurs 34,00 €/22,80 €

Chance/Risiko 25,0 %/16,2 %

Niveau 200-tage-Linie 34,60 €

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25

20

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AktIEN & INvEStmENtS | fRANkREIch

Den Blauen stehen harte Zeiten bevor

‣ AktIEN Frankreich droht der Verlust des „AAA“-Ratings, was auch eine Abstufung der Banken

zur Folge hätte. Aktienanleger sollten sich auf wenige ausgesuchte Einzelwerte konzentrieren

Nicolas Sarkozy: frankreichs

Staatspräsident braucht viel

frisches Geld für die Banken

32

Die Euro-Schuldenkrise breitet sich

auch im Herzen Europas rasant aus.

Das zeigt der Rentenmarkt unmissverständlich:

Die Zinsaufschläge zehnjähriger

französischer Anleihen gegenüber

deutschen Papieren sind auf 117 Basispunkte

geklettert – ein Sechs-Jahres-Hoch.

Investoren wird zunehmend klar, dass die

Auswirkungen einer größeren Umschuldung

Griechenlands auf Italien und Spanien

die französischen Banken viel stärker

als die deutschen belasten wird.

So hatten nach neuesten Daten der

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

die französischen Kreditinstitute

Ende 2010 gegenüber Italien Forderungen

von umgerechnet 392,6 Mrd. Dollar, davon

97,6 Mrd. Dollar gegenüber dem Staat und

41,8 Mrd. Dollar gegenüber den Banken.

Die deutschen Geldhäuser hatten hingegen

lediglich 162,3 Mrd. Dollar in Italien im

Risiko. Umso größer ist der Druck auf

Staatspräsident Nicolas Sarkozy, gemeinsam

mit Kanzlerin Angela Merkel eine

überzeugende Lösung zu finden. „Was

immer sie auch tun, sie müssen die Finanzierung

Italiens sicherstellen“, warnt Jim

O’Neill, Chef der Vermögensverwaltung

von Goldman Sachs. Das Land muss

bis Ende 2012 Anleihen im Volumen

von 359,1 Mrd. Euro umfinanzieren.

Die Forderungen der

französischen Banken gegenüber

Spanien waren

mit 140,6 Mrd. Dollar zwar

geringer als die der hiesigen

(181,8 Mrd. Dollar).

Dennoch sind die Aktienkurse

von Société Générale

und BNP Paribas eingebrochen.

Der CAC 40,

der die führenden Unternehmen

Frankreichs

umfasst, liegt 25 Prozent

unter dem Jahreshoch

vom Februar. Da eine drohende

Rekapitalisierung

der Banken in vielen Fällen

nur auf Kosten des

Steuerzahlers zu erreichen

ist, kommt das Land, des-

sen Fußballnationalmannschaft wegen

der blauen Trikots „Les Bleus“ genannt

wird, seiner Belastungsgrenze immer

näher. Daher prüft nach der Agentur

moody’s nun auch Standard & Poor’s eine

Herabstufung des „AAA“-Spitzenratings.

Die Staatsschulden könnten durch die Bankenrettung

von 86,2 auf 88,4 Prozent des

Bruttoinlandsprodukts steigen. Damit liegt

das Niveau zwar noch ähnlich hoch wie in

Deutschland. Allerdings ist das Haushaltsdefizit

Frankreichs mit für 2011 erwarteten

5,7 Prozent mehr als doppelt so groß.

Einen verlust der topnote will Sarkozy

unbedingt vermeiden. Denn mit der sinkenden

Kreditwürdigkeit des Landes droht

auch eine Herabstufung der Banken ratings.

Zudem wäre Deutschland dann praktisch

die einzige große Volkswirtschaft, die den

Rettungsschirm EFSF garantieren würde

und ein „AAA“-Rating hätte. Damit drohen

dem Rettungsschirm bei einer Abstufung

Frankreichs höhere Zinsen. Angesichts der

Präsidentschaftswahlen im April 2012

dürfte Sarkozy sich mit der Verabschiedung

neuer Spargesetze jedoch zurückhalten.

Die Probleme treffen das Nachbarland

zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Die

Arbeitslosenquote liegt bei 9,6 Prozent. Die

Analysten von Goldman Sachs prognostizieren,

dass die Wirtschaft (ebenso wie die

deutsche) im vierten Quartal 2011 und im

ersten Jahresviertel 2012 um jeweils 0,1 Prozent

gegenüber dem Vorquartal schrumpfen

wird. „Für die nächsten paar Quartale

erwarten wir eine milde Rezession in

fRANkREIch IN DER kRISE …

Zinsaufschläge für 10-jährige französische

ggü. deutschen Anleihen in Basispunkten

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

Der starke Anstieg der Zinsaufschläge zeigt,

dass Investoren die Kreditwürdigkeit Frankreichs

zunehmend schlechter einschätzen

100

80

60

40

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Quelle: Bloomberg


Reuters/Gonzalo Fuentes

Deutschland und Frankreich“, schrieben

die Volkswirte Anfang Oktober in einer

Studie. Für das Gesamtjahr 2012 gehen sie

in Frankreich von einem Wachstum von

dürftigen 0,2 Prozent aus.

Da die Finanzmärkte wegen der kaum

lösbaren Euro-Schuldenkrise volatil bleiben

dürften, sollten sich Anleger auf einzelne

Werte konzentrieren, deren Geschäft sich

auch in schwierigen Zeiten gut entwickelt

– wie den Nahrungsmittelhersteller Danone.

Rund die Hälfte der Erlöse steuert

das Geschäft mit Milchprodukten bei, der

Rest entfällt auf Wasser sowie Kinder- und

medizinische Nahrung. Zwar hat sich das

um Zukäufe und Währungsveränderungen

bereinigte Umsatzplus vom zweiten auf das

dritte Quartal von 8,8 Prozent auf 5,9 Prozent

abgeschwächt, vor allem weil das Geschäft

in Europa stagniert. Der konzernweite

Absatzanstieg reduzierte sich damit

auf 1,5 Prozent von 5,4 Prozent im ersten

Halbjahr. Der Erlöszuwachs übertraf jedoch

die Erwartungen der Analysten.

Vorstandschef Franck Riboud gibt sich

daher zuversichtlich: „Wir stehen zu unseren

2011er-Zielen.“ Die Vorgaben sehen ein

bereinigtes Erlöswachstum von sechs bis

acht Prozent vor. Die operative Gewinnmarge

möchte Riboud trotz der deutlich

gestiegenen Rohstoffpreise um 0,2 Prozentpunkte

steigern. Dazu beitragen soll vor

allem die Integration der russischen Molkerei-Tochter

Unimilk, an der die Franzosen

sich Ende 2010 zu 58 Prozent beteiligt

haben. Riboud sieht den Konzern gut unterwegs,

um im nächsten Jahr einen Free

Cashflow (Geldzufluss aus der laufenden

Geschäftstätigkeit minus Abflüsse für Investitionen)

von 2 Mrd. Euro zu erzielen.

„Ich bin auch zuversichtlich, was 2012 betrifft“,

fügt der Firmenlenker hinzu. Mit

einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp

15 ist der Blue Chip nicht zu teuer.

… ItALIEN ERSt REcht

Fällige Anleihen Italiens

in Mrd. €

61,5

297,6

152,7 141,2

117,3

79,0 85,9

62,9

11 12 13 14 15 16 17 18

Dafür wird der Rettungsschirm gebraucht: Bis

Ende 2013 muss Italien Anleihen von insgesamt

511,8 Mrd. Euro umfinanzieren

Quelle: Bloomberg

SpIRItUOSENhERStELLER mIt tOp-pERfORmANcE

Rémy Cointreau in €

2010

2011

60

55

50

Eutelsat in €

Mit guten Ergebnissen hat Rémy

cointreau Investoren überzeugt, woraufhin

sich der Aktienkurs weiter erholt. Bis zum

Rekordhoch fehlen lediglich neun Prozent.

Im ersten Halbjahr der Berichtsperiode

2011/12, das im September endete, steigerte

der Spirituosenhersteller den Umsatz um

10,9 Prozent auf 474,9 Mio. Euro, währungsbereinigt

belief sich das Plus sogar auf

18,1 Prozent. „Die Wachstumsraten waren

besonders in Asien herausragend“, betont

Vorstandschef Jean-Marie Laborde. „Die

Anzeichen einer Erholung in den USA und

Westeuropa bestätigen sich.“

Als Wachstumstreiber erweist sich das

Geschäft mit Cognac der Marke Rémy

Martin, dessen Absatz um neun Prozent

zulegte. Dabei war die Nachfrage nach den

edleren Tropfen besonders groß, vor allem

in Asien und im Travel-Retail-Bereich, also

an Flughäfen und auf Fähren. Auch bei

Likör und Spirituosen war die Nachfrage

lebhaft, zum Beispiel auf dem wichtigen

amerikanischen Markt.

Aussichtsreich bleibt die Aktie des Pariser

Pharmakonzerns Sanofi. Vorstandschef

Chris Viehbacher hat im April für

20,1 Mrd. Dollar die US-Biotechfirma Genzyme

übernommen. Damit steuert er dem

deutlichen Umsatzschwund bei Taxotere,

einem Medikament gegen Krebs, und dem

Blutverdünner Lovenox entgegen. Auf einer

Analystenkonferenz am 6. September hat

er nun die neuen langfristigen Ziele präsentiert.

Demnach sollen die Erlöse zwischen

2012 und 2015 um mindestens fünf

Prozent pro Jahr steigen. „Die neue Equity-

Story für Sanofi basiert in erster Linie auf

einer Rückkehr auf den Wachstumspfad“,

sagte er. Der Gewinn soll stärker als der

AktIEN & INvEStmENtS | fRANkREIch

Sanofi in €

Der Aktienkurs

von Rémy cointreau

ist zuletzt

deutlich stärker

gestiegen als

der von Eutelsat

und Sanofi

Umsatz zulegen, zumal Viehbacher innerhalb

der nächsten vier Jahre die Kosten um

2 Mrd. Euro senken will. Bis 2015 möchte

der Pharmakonzern 19 neue Medikamente

einführen. Viehbacher strebt zudem an,

künftig einen größeren Teil des Profits als

Dividende auszuschütten. Waren es 2010

erst 35 Prozent, sollen es bis 2014 rund

50 Prozent werden.

Eutelsat hat für den 8. November zur

Hauptversammlung geladen, die Dividende

soll um 18,4 Prozent auf 0,90 Euro

klettern. Der weltweit drittgrößte Satellitenbetreiber

hat im Geschäftsjahr 2010/11,

das im Juni endete, den Umsatz um

11,5 Prozent auf 1,17 Mrd. Euro gesteigert.

Der Bedarf an Kapazitäten für den

Datenverkehr wächst, und auch das Angebot

an Fernsehsendern weitet sich aus.

Der Konzern gehört zu den Unternehmen

mit den größten Gewinnspannen im Technologiesektor.

Im vergangenen Fiskaljahr

lag die operative Marge bei 79,3 Prozent.

Selbst unter dem Strich bleiben 29 Prozent

des Umsatzes als Profit hängen. Die Geschäftsperspektiven

sind hervorragend,

denn der Auftragsbestand beträgt 4,96 Mrd.

Euro – damit ist der Konzern für mehr als

vier Jahre ausgelastet.

EGmOND hAIDt

schreibt seit elf Jahren über

Konjunktur und Aktienmarkt.

haidt.egmond@guj.de

Eine Einführung in die fundamentalanalyse

mit Erläuterungen zu den

wichtigsten kennzahlen finden Sie unter:

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BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 33

2010

2011

30

28

26

2010

kAUfEN vIER AktIEN mIt GUtEN pERSpEktIvEN

Aktie WkN

Börsenwert

in mio. €

2011

Ergebnis je Aktie

2010 2011e 2012e

56

54

52

50

48

kGv 1

2012e

kurs am

24.10.2011

Danone 851 194 30 820,9 2,71 € 2,94 € 3,23 € 14,7 47,48 €

Eutelsat A0H GPT 6733,3 1,22 € 1,71 € 1,91 € 16,0 30,53 €

Rémy cointreau 883 206 2919,7 2,18 € 2,86 € 3,31 € 17,8 58,97 €

Sanofi 920 657 69 144,6 6,24 € 6,67 € 6,08 € 8,4 51,29 €

1) Kurs-Gewinn-Verhältnis; e = erwartet Quelle: Bloomberg


AktIEN & INvEStmENtS | ANLEIhEN-SERIE

In der Schuldenfalle

‣ ANLEIhEN Die Randstaaten Europas klagen über tiefe Haushaltslöcher.

Das Vertrauen in die Regierungen schwindet. Doch mancherorts

entstehen erste Hoffnungsschimmer

Menschen schreien

ihre Wut hinaus.

Flammen lodern

in den Straßen. Die Proteste

gegen den Sparkurs

der griechischen Regierung

eskalieren immer

wieder in Gewalt. Finanziell

wie gesellschaftlich

droht das Land zu

zerbrechen.

Die Schuldenprobleme

Athens belasten die Euro-

Zone, ja sogar die Weltkonjunktur.

Auch die Budgets

von Portugal, Irland, Spanien

und Italien gerieten

im Zuge des hellenischen

Desasters unter verschärfte

Beobachtung. Im zweiten

Teil der Anleihenserie untersucht

BÖRSE ON-

LINE, wie die Pleiteländer

Europas bei der Haushaltssanierung

vorankommen

und was das für Anleihen und Investoren

bedeutet.

Während im Problemstaat Griechenland

eine Pleite unausweichlich scheint,

zeigen sich in Irland erste Lichtblicke. Prognosen

erweisen sich jedoch als schwierig.

Je nachdem, wie das Krisenmanagement

der EU weitergeht, kann eine Pleite Griechenlands

einhergehend mit einer Bankenkrise

und einem globalen Konjunktureinbruch

die Lage dramatisch verschärfen.

Vor zwei Jahren brach die Lawine mit

dem Regierungswechsel in Athen los. Der

neue Finanzminister räumte ein, dass das

Haushaltsdefizit mit mehr als zwölf Pro-

Anleihen-

serie

teil 1: heft 43

Staatsanleihen

teil 2: heft 44

Pleitestaatsanleihen

teil 3: heft 45

Unternehmensanleihen

teil 4: heft 46

mittelstandsanleihen

teil 5: heft 47

Sonderformen

teil 6: heft 48

Steuern auf Anleihen

zent doppelt so hoch ausfällt,

wie von seinem Vorgänger

behauptet. Ein

dramatischer Vertrauensverlust

setzte ein. Der eingeschlagene

Sparkurs von

Premierminister Giorgos

Papandreou reicht nicht. Er

verschärft vielmehr die

Rezession.

„Eine Rosskur ist nicht

immer förderlich, wie das

Beispiel Griechenlands

zeigt“, sagt Christian

Eckert, Leiter Renten bei

Union Investment. Nach

jüngsten Schätzungen

schrumpft die Wirtschaftskraft

2011 dort um 5,5 Prozent.

Der Schuldenberg

klettert auf mehr als

160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts

(BIP). „Griechenland

kann sich nicht

einfach gesundschrumpfen,

und die Haushaltskonsolidierung allein

ist auch keine Antwort“, meint Mark

Burgess, Investmentchef bei threadneedle.

„Ohne einen Schuldenschnitt geht die

Rechnung nicht auf.“

Unter Ökonomen und Politikern wird

mehr und mehr die Prognose geteilt, dass

der bisherige, freiwillige Schuldenerlass

von 21 Prozent nicht ausreicht. Auf dem

Gipfeltreffen in Brüssel diskutieren die

Regierungschefs über eine Kappung von

mindestens 50 Prozent. Zum Redaktionsschluss

gab es noch kein Ergebnis.

Experten der UBS gehen schon weiter.

Ihre Kalkulation: Will sich Griechenland

Drama in Athen: Immer wieder

kommt es zu gewaltsamen

Pro testen in der hauptstadt

nach einer Umschuldung am Kapitalmarkt

Geld besorgen, ist ein Zinsniveau von acht

Prozent noch konservativ gerechnet. Nach

einem Schnitt über 50 Prozent würden

hohe Refinanzierungskosten die Schulden

sofort wieder aufblähen. Die Experten halten

daher einen sogenannten Haircut von

70 Prozent für nötig. Spätestens 2012 rechnen

sie sonst mit einer Staatspleite.

Für Besitzer von Griechenland-Bonds ist

jetzt die entscheidende Frage, wie ein Schuldenschnitt

abläuft. Eine Variante: Der eingeleitete

freiwillige Forderungsverzicht, der

nur auf Großinvestoren wie Banken oder

Versicherungen zielt, wird erhöht. Die EU-

Regierungen ziehen bislang diesen Weg vor,

da hierbei keine Kreditausfallversicherungen

(CDS) fällig werden. Eine Fälligkeit

könnte weitere Turbulenzen im Bankensektor

hervorrufen. Stimmen einem höheren

Schuldenschnitt nicht genug Investoren zu,

bleibt am Ende nur eine zwangsweise Umschuldung.

Diese trifft dann alle Anleger

gleichermaßen, auch Kleinsparer. Investoren

sollten deshalb prüfen, ob sie sich nicht

besser von Griechenland-Bonds trennen.

Während in Athen immer wieder Stra-

hOhE ZIttERPRämIEN BEI PLEItEStAAtEN

Anleihe Rating1 kurs am

WkN kupon Laufzeit

Rendite Empfehlung

Bildstelle/Christ

24.10.2011

Griechenland CC A0T S58 4,0 % 20.8.2013 40,00 % 73,4 % vERkAUFEN

Tsironis;

Irland BBB+ A0T 7C7 3,9 % 5.3.2012 99,95 % 3,9 % BEOBAchtEN

Portugal BBB– 231 785 5,45 % 23.9.2013 81,40 % 17,7 % vERkAUFEN

Spanien AA– A0T 5PN 2,75 % 30.4.2012 99,64 % 3,4 % BEOBAchtEN

1) Standard & Poor’s Quelle: Börse Stuttgart AP/dapd/Kostas

34 BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


ßenkämpfe ausbrechen, bleibt die Lage in

Irlands Hauptstadt Dublin vergleichs-

weise ruhig. Auch hier mutet die Regierung

den Bürgern heftige Einschnitte zu.

Die Arbeitslosenquote schnellte von 4,5

Prozent Ende 2007 auf heute 14 Prozent,

die Löhne sinken. Doch die Anstrengungen

tragen Früchte. Im ersten Halbjahr 2011

wuchs die irische Wirtschaft um 1,7 Prozent,

das ist immerhin der zweitgrößte

Anstieg im Euro-Raum. Allerdings ist

Idylle in Irland: Die Sparanstrengungen Dublins

wirken – solange kein Euro-Schock kommt

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

hierfür vorwiegend der Export der Treiber.

„Im Gegensatz zu anderen Krisenländern

droht sich Irland nicht kaputtzusparen“,

meint Patrick Franke, Volkswirt der

helaba. Trotz der negativen Effekte des

Sparkurses auf die Wirtschaft sind die Steuereinnahmen

im Plan, die Ausgaben bleiben

sogar darunter. Den Erfolg honorieren

die Anleihemärkte. Die Rendite zehnjähriger

Bonds fiel seit dem Sommer von fast

15 auf unter zehn Prozent. Irische Bonds

sollten Anleger deshalb beobachten.

Schwieriger sieht es weiter südlich aus.

„Portugal ist in einer undankbaren Situation“,

sagt Benno Weber, Rentenexperte von

Swisscanto. „Die Regierung hat guten Willen

gezeigt, aber die Wirtschaft reagiert sehr

empfindlich auf die eingeleiteten Sparmaßnahmen.“

Das BIP dürfte dieses Jahr um

rund zwei Prozent schrumpfen. Das notorisch

schwache Wachstum erschwert Lissabon

auch in den kommenden Jahren die

Konsolidierung. Bei einer Verschärfung der

europäischen Finanzkrise gilt Portugal als

nächster Pleitekandidat.

Auch der große iberische Nachbar ringt

weiter mit Problemen. „Spanien hat eher

AktIEN & INvEStmENtS | ANLEIhEN-SERIE

Quelle: Bloomberg

Quelle: EU-Kommission

StEIgENdE RENdItEN

Renditen 10-jähriger Staatsanleihen in %

Griechenland Irland Portugal Spanien

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

Die Lage in Athen verschärft sich. Die Risikoaufschläge

bei hellenischen Bonds kletterten in den

vergangenen Monaten noch einmal deutlich

hOhE SchULdENBERgE

Staatsschuldenquoten in % des BIPs*

■ 2011 ■ 2012

Griechenland

Italien

Irland

Portugal

Spanien

157,7

166,1

120,3

119,8

112,0

117,9

101,7

107,4

68,1 * Bruttoinlands-

71,0

produkt

Die Peripherieländer ächzen unter der Last der

Verbindlichkeiten. Griechenland wird die Prognosen

für dieses Jahr sogar noch übertreffen

ein wirtschaftlich-strukturelles Problem als

ein fiskalisches“, sagt Weber. So ist etwa die

Arbeitlosenquote von 20 Prozent eklatant

hoch. Den Spaniern kam eine niedrige Anfangsverschuldung

zugute – seit 2007

haben sich die Verbindlichkeiten auf

68 Prozent des BIPs nahezu verdoppelt.

Das ist zwar weniger als in Deutschland.

Müsste Madrid aber seine Banken stützen,

wäre dies ein weiterer harter Schlag.

Schließlich ringt Italien um das Vertrauen

der Märkte. Der Zickzackkurs der

Regierung Berlusconi bei den Haushaltsreformen

irritiert die internationalen Geldgeber.

Italien muss nun beweisen, dass es

die angekündigten Sparmaßnahmen auch

umsetzt. Unicredit-Chefvolkswirt Erik Nielsen

meint, dass die Marktteilnehmer die

Anstrengungen Roms unterschätzen. Letztlich

können weitere Schocks alle fünf Problemländer

erheblich in Bedrängnis bringen.

SEBASTIAN ERTINGER

Eine „Einführung in Anleihen“ mit Erläuterungen

zu grundbegriffen und zur

Funktionsweise von Bonds finden Sie unter:

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35

20

15

10

5


AktIEN & INvEStmENtS | NORmA gROup

Breites Sortiment: Norma group bietet

insgesamt mehr als 35 000 produkte an

unter Wert gehandelt

‣ AktIE Die Norma Group ist auf dem Markt für Verbindungstechnik

gut in lukrativen Nischen positioniert. Die Produkte des SDAX-Unternehmens

dürften begehrt bleiben – auch wenn die Konjunktur abkühlt

Bis 2020 will Deutschlands Automobilindustrie

den Kraftstoffverbrauch

und CO2-Ausstoß von konventionell

angetriebenen Fahrzeugen um 25 Prozent

senken. Um dieses Ziel zu erreichen, werden

die Motoren optimiert. Dadurch werden

sie komplexer. Die Folge: Es werden

immer mehr Befestigungsschellen und

Verbindungselemente verbaut. Solche

Komponenten produziert die international

präsente Norma group – und zwar in einer

erstklassigen Qualität. Dies ist wichtig, weil

ein Fahrzeugmotor zum Beispiel aufgrund

des Bruchs einer Befestigungsschelle in

Brand geraten kann.

Zum Produktportfolio gehören auch

Fluidleitungen, die Harnstoff in den Abgasstrang

eines Autos transportieren. Dadurch

wird die Menge der im Abgas enthaltenen

Stickoxide verringert. Von einem

Fahrzeughersteller hat der Konzern Anfang

Oktober einen Großauftrag zur Entwicklung

und Fertigung von Fluidsystemen

erhalten. Die Produkte wird Norma ab 2014

36

über einen Zeitraum von vier Jahren produzieren

und damit einen jährlichen Umsatz

im niedrigen zweistelligen Millionenbereich

erwirtschaften.

Der Autosektor ist nicht der einzige

Abnehmer. Auch für den Bau von Maschinen,

Schiffen, Zügen, Pumpen und Flugzeugen

wird Verbindungstechnik verwendet.

Das Unternehmen verfügt also über

einen gut diversifizierten Kundenstamm.

Die Margen fallen üppig aus, denn für die

Abnehmer ist eine hohe Qualität wichtiger

als ein niedriger Preis. Das ist nachvollziehbar,

zumal die Kosten für die Komponenten

von Norma in der Regel weniger als 0,5 Prozent

des Gesamtpreises eines Endprodukts

ausmachen.

Im ersten Halbjahr 2011 steigerte der

SDAX-Konzern den Umsatz um 28,4 Prozent

auf 295,9 Mio. Euro. Die Rendite vor

Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(Ebita-Marge) lag in diesem Zeitraum bei

18,2 Prozent. Bereinigt um die Kosten für

den Börsengang im April 2011 und sonstige

REIf füR EINEN REBOuNd

Norma Group in €

Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt.

Die Norma-group-Aktie dürfte jüngst ihren

Boden gefunden haben. Mittelfristig ist eine

deutliche Kurserholung zu erwarten

einmalige Aufwendungen erzielte das

Unternehmen 30,2 Mio. Euro Nettogewinn

– 4,5 Prozent mehr als im entsprechenden

Vorjahreszeitraum. Vom Jahresüberschuss

will das Management künftig 30 bis 35 Prozent

an die Aktionäre ausschütten. Der

Analyst Christian Cohrs von Warburg

Research geht davon aus, dass für 2011 eine

Dividende von 0,40 Euro pro Anteilschein

gezahlt wird. Beim Gewinn je Aktie rechnet

er mit einem Anstieg von 0,95 auf 1,53 Euro.

Basierend auf dieser Schätzung errechnet

sich ein attraktives 2012er-Kurs-Gewinn-

Verhältnis (KGV) von 8,5.

Nach dem Börsenstart notierte die Aktie

zunächst im Bereich um 20 Euro, stürzte

dann aber bis unter 12 Euro ab. Seit August

konsolidiert das Wertpapier auf niedrigem

Niveau. Die Folgen der zu erwartenden

Konjunkturabkühlung durfte Norma laut

Cohrs zum Teil dadurch kompensieren,

dass im Motorenbau zunehmend mehr

Befestigungs- und Verbindungsteile benötigt

werden. Darüber hinaus will der Konzern

seine Marktposition durch Zukäufe

stärken. Solche Transaktionen kann Norma

problemlos schultern. Denn der freie Cashflow

wird 2012 voraussichtlich auf über

50 Mio. Euro steigen. Außerdem steht für

die Finanzierung großer Akquisitionen

eine Kreditlinie von 100 Mio. Euro zur Verfügung.

MARTIN MüNZENMAyER

kAufEN www.boerse-online.de/WkN/A1H8Bv

Risiko Mittel WkN A1H 8BV

Börsenwert 414 Mio. € Land Deutschland

kurs 13,00 € kgv 8,5

kursziel 17,00 € Stoppkurs 10,50 €

Der Verbindungstechnik-Spezialist punktet mit

margenstarken Produkten und einer führenden

Marktstellung. Die Aktie ist mit einem 2012er-

KGV von 8,5 unterbewertet.

20

18

16

14

12

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Quelle: Bloomberg

Norma Group AG/eckhard Stein


AktIEN & INvEStmENtS | jApAN

Im Osten geht die Sonne auf

‣ AktIEN Nach der Fukushima-Katastrophe steht Kernkraft auf dem Prüfstand, regenerative Stromquellen

sind gefragt. Ein neuer Einspeisetarif soll die Energiewende in der zweitgrößten Volkswirtschaft Asiens bringen.

Lichte Zukunft: Japans Regierung will erneuerbare Energien künftig stärker fördern

38

Sein letzter Auftritt war einer der wichtigsten.

Noch einmal wollte der japanische

Ministerpräsident Naoto Kan

Ende August dem Land seinen Stempel

aufdrücken. Zwar schaffte er es nicht, den

Rückzug der Atomindustrie durchzusetzen.

Doch boxte er ein Gesetz zur Förderung

erneuerbarer Energien durch, das Mitte

2012 umgesetzt werden soll und grüner

Energie einen Schub verleihen könnte. Den

Aktienkursen von kyocera, Asahi Glass oder

toshiba sollte das zugutekommen.

Zwar avancierten in den 90er-Jahren in

Japan Konzerne wie Sanyo und Sharp zu

Solargrößen und Weltmarktführern. Doch

lösten deutsche und chinesische Gesellschaften

mit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

in Deutschland

und üppiger Förderungen in Italien und

Spanien die Japaner ab. Lange konzentrierten

sich die Asiaten auf die emissionsarme

und vermeintlich sichere Kernkraft. Rund

30 Prozent des Stromes dort stammt aus

Atomkraftwerken. Bis zum Jahr 2030 sollte

der Anteil auf 50 Prozent klettern. Vor dem

Unglück in Fukushima hingen 54 Meiler

am Netz. Lediglich zehn sind derzeit in

Betrieb. Alle stehen auf dem Prüfstand.

Die Energiewelt wandelt sich, auch in

Fernost. Zwar sind die Asiaten immer noch

weit davon entfernt, ganz auf Atomstrom

verzichten zu wollen. Die Akzeptanz in der

Bevölkerung für die Meiler sinkt allerdings

drastisch. Ab 2012 soll es eine Neuregelung

der Förderung für unterschiedliche erneuerbare

Energieformen geben. Versorger

sind dann verpflichtet, zu einem bestimmten

Preis erneuerbare Energie abzunehmen.

Solarstrom soll mit 37 Cent je Kilowattstunde

gefördert werden. Für

Windenergie soll es die Hälfte geben.

Ebenso ist ein Obolus für Strom aus Biomasse,

Wasserkraft und Geothermie geplant.

Kurzfristig überbrückt das Land die

Energielücke mit Flüssiggas und verstärkter

Nutzung von Kohlekraftwerken. Das

Ziel, die Emissionen bis 2020 um 25 Prozent

im Vergleich zum Ausstoß des Jahres

1990 zurückzufahren, wurde deswegen erst

mal ad acta gelegt. Mittel- bis langfristig

soll allerdings ein großer Teil des Bedarfs

durch erneuerbare Energie gedeckt werden.

kAufEN DREI pROfItEuRE DER jApANISchEN ENERGIEwENDE

Börsenwert Ergebnis je Aktie

kGv

Aktie wkN

in mrd. € 2010 2011e 2012e

1

kurs am

Aizawa

2012e 24.10.2011

Asahi Glass 853 783 8,0 1,06 € 0,90 € 0,96 € 7,0 6,75 €

kyocera 860 614 12,8 5,90 € 4,86 € 5,19 € 12,8 66,19 €

toshiba 853 676 13,7 0,28 € 0,28 € 0,34 € 9,5 3,24 €

1) Kurs-Gewinn-Verhältnis; e = erwartet Quelle: Bloomberg Bloomberg/Toshiyuki

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


BoDen gefunDen

Kyocera in €

2010 2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Im Bereich von 60 Euro hat der kyocera-

Aktienkurs eine solide Unterstützung. Hält

sie nicht, sollten Anleger verkaufen

So geht etwa die Bank Bnp paribas in einer

Studie davon aus, dass die neu installierte

Kapazität für Solaranlagen von 990 Megawatt

(2010) auf vier Gigawatt im Jahr 2015

klettert. Windkraftanlagen im Meer sollen

einen Beitrag dazu leisten, die Stromversorgung

zu sichern. „Das passiert nicht von

heute auf morgen, offshore hat in Japan

aber großes Potenzial“, sagt Holger Techert

vom Institut der Deutschen Wirtschaft in

Köln. In den kommenden zehn Jahren sollen

die Kapazitäten regenerativer Energie

insgesamt auf 30 Gigawatt ausgebaut werden.

„Profitieren werden vor allem einheimische

Unternehmen“, sagt DWs-Fondsmanager

Nektarios Kessidis. „In Japan

werden eher Solarmodule hoher Qualität

verbaut, der Preis steht dabei nicht an allererster

Stelle.“

Ein großer Gewinner könnte Toshiba

sein, einer der Gemischtwarenkonzerne

80

75

70

65

60

Quelle: Bloomberg

vom tief erholt

Toshiba in €

2010 2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

4,50

4,00

3,50

3,00

Nur kurz tauchte der toshiba-Kurs unter 3 Euro.

Das Papier sollte die Tiefs hinter sich gelassen

haben. Widerstände zwischen 3,50 und 4 Euro

Japans, der eher für Konsumartikel als für

Atomstrom und erneuerbare Energie bekannt

ist. Doch das Unternehmen hat sich

gewandelt. Neben Festplatten, Tablets und

Notebooks rücken Batterietechnologie, intelligente

Stromnetze und die Solarwirtschaft

in den Fokus. Mit Partnern baut

Toshiba zum Beispiel das größte Solar- und

Windkraftprojekt in Tahara, in Küstennähe.

Ab 2012 sollen dort ein 50-Megawatt-Solarkraftwerk

und ein Windpark entstehen. In

der Nähe von Osaka plant Toshiba eine

energiefreundliche Stadt. Sowohl private

als auch Firmengebäude sollen mit Solarmodulen

bestückt werden. Recyclinganlagen

sollen für sauberes Wasser sorgen,

Ladestationen Elektroautos betanken. Gemanagt

wird alles mit einem Smart Grid,

einem intelligenten System zur Stromverteilung.

Derzeit arbeitet Toshiba an einer

Machbarkeitsstudie. Baubeginn soll ab 2013

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Quelle: Bloomberg

Aktien & investments | jApAn

sein. Für die BNP Paribas ist Toshiba ein

Kauf. Analyst Scott Foster geht davon aus,

dass das Vorzeigeprojekt eines von vielen

ist. Weitere könnten folgen.

Wenig bekannt als Solarunternehmen

ist auch der Druckerspezialist und Sponsor

von Borussia Mönchengladbach, Kyocera.

Geschätzte zehn Prozent trägt die Solarwirtschaft

zum Umsatz bei. Die Sparte hat

Potenzial: „Die neue Einspeisevergütung

ist ein riesiger Schritt für die Expansion

erneuerbarer Energie in Japan“, sagt

Tatsumi Maeda, General Manager der Solar-

Gruppe des Konzerns. Auch in Europa und

den USA hat Kyocera mit Hochleistungsmodulen

einen Fuß in der Tür: Auf vier

Hektar mit 8500 Modulen weihte der japanische

Riese vor Kurzem das größte Solarkraftwerk

Nordfrankreichs ein. Selbst wenn

der Markt schwächelt und die Preise für

Solarpanels weiter fallen, hat die Gesellschaft

dank des Stammgeschäfts mit Laserdruckern

und digitalen Kopiergeräten genügend

Luft für eine Durststrecke.

Weiteres Aufholpotenzial hat Japans

größter Glashersteller Asahi Glass. Zwar

zerstörte das Erdbeben im März Teile der

Produktion. Der Konzern reagierte allerdings

schnell und baute die meisten Fabriken

wieder auf. Neben dünnstem Glas für

Smartphones, Bildröhren und Fernseher

produziert das Unternehmen für die Solarindustrie.

Konkurrent ist unter anderem

der deutsche Konzern schott. Nachdem der

Kurs der Asiaten in der Vergangenheit litt,

hat er sich zuletzt erholt. Der Titel ist günstig

und sollte von der Energiewende in

Japan profitieren. TOBIAS ScHORR


AktIEN & INvEStmENtS | BONuSzERtIfIkAtE

Gefahrgut Glas: Heile

Flaschen können aufbewahrt,

zerbrochene

sollten entsorgt

werden. Das gilt auch

für Bonuszertifikate

Scherben beseitigen

‣ zERtIfIkAtE Die Börsenkorrektur machte viele Ansprüche auf

Zusatzzahlungen zunichte, Anleger sollten jetzt ihr Depot aufräumen.

BÖRSE ONLINE hat die Empfehlungen auf den Prüfstand gestellt

Der verletzte FC-Schalke-04-Torwart

Ralf Fährmann hat zurzeit mit weit

mehr zu kämpfen als einem Kreuzbandriss:

Nachwuchstorwart Lars Unnerstall

überzeugte beim ersten Bundesligaspiel,

und außer ihm stehen weitere

Kandidaten zur Verfügung, die ihm den

Platz im Kasten streitig machen könnten.

Um ihren Platz in den Anlegerdepots

kämpfen angesichts der Kursturbulenzen

der vergangenen Monate Bonuszertifikate.

Viele Investoren, die in diese Papiere inves-

40

tiert haben, erlitten herbe Verluste. Wird

nämlich bei diesen die Barriere ein einziges

Mal während der Laufzeit touchiert, ist die

Bonuszahlung verloren. „Allein bei den

Anlagezertifikaten wurden seit Anfang

August bei mehr als 77 000 Papieren die

Barrieren durchbrochen“, berichtet Harald

Gabel, Geschäftsführer von Derivatives

Data Service (DDS). Der Großteil entfällt

auf Bonuspapiere.

Ein fatales Ergebnis, bedenkt man, dass

in Deutschland etwa 100 000 Bonuszertifi-

NICHt ALLE BONuSzERtIfIkAtE BEStEHEN DEN StRESStESt

zertifikat WkN Laufzeit Barriere Barriere

verletzt

Cap

Empfohlen

in Ausgabe

kate offeriert werden. Allerdings sind die

Zahlen nicht direkt miteinander vergleichbar,

da die Barrierebrüche auch Strukturen

umfassen, die Bonuszertifikaten nur ähneln.

Zudem werden ständig Zertifikate

fällig, neue kommen dazu.

„Anleger mussten leider wieder einmal

feststellen, dass in unruhigen Marktphasen

selbst 30 Prozent Barriereabstand keine

vollkommene Sicherheit bieten“, meint

Derivateexperte Gabel. Bereits in der Finanzkrise

2008 hatten Anleger mit Bonuszertifikaten

schwere Verluste erlitten. Die

vielen Brüche haben wir zum Anlass genommen,

unsere Empfehlungen der vergangenen

Monate auf den Prüfstand zu

stellen und aufzuzeigen, was nun mit ausgeknockten

Bonuszertifikaten passiert.

Ein Blick in die Empfehlungsbilanz: Von

den insgesamt 23 Bonuszertifikaten, die

BÖRSE ONLINE seit Juni vorgestellt und

zum Kauf empfohlen hat, touchierten sechs

die Barriere. In der Tabelle finden sich die

fünf Bonuszertifikate, die wir in unserem

Heftteil Märkte & Strategien als Favoriten

emp fohlen hatten. Ausgestoppt wurden

davon die Papiere auf den ATX, den MDAX

sowie auf k+S.

Da sie mit einer Gewinnbegrenzung

– also einem Cap – ausgestattet sind, entwickeln

sie sich etwas anders als klassische

Bonuszertifikate. Wird bei der herkömmlichen

Variante die Barriere berührt, laufen

sie im Gleichtakt mit dem Basiswert, allerdings

vermindert sich der Preis um die

Dividende. Anders sieht es bei Bonuszertifikaten

mit Gewinnbegrenzung aus.

„Capped Bonus haben derzeit teilweise Abgelder

zu verzeichnen, da momentan die

hohe Volatilität den Preis vieler Produkte

senkt“, erklärt Heiko Weyand, Derivateexperte

von HSBC trinkaus. Sie sind aufgrund

der Gewinndeckelung beim Erwerb

aber zugleich günstiger als klassische

Bonuszertifikate.

Oft haben Anleger weit mehr als nur

die Bonuszahlung verloren. Vor der Korrektur

im Sommer wurden häufig Bonus-

Empfehlungskurs

kurs am

24.10.2011

Bonusrend.

p. a. Empfehlung

k+S-Capped-Bonus (CO) 2 CK0 WBE 15.3.2012 42 € ja 60 € 24/11 54,96 € 44,95 € entfällt vERkAufEN

mDAX-Capped-Bonus (mQ) 3 MQ3 M9Z 22.6.2012 8500 Pkt. ja 11 620 Pkt. 25/11 106,38 € 88,16 € entfällt vERkAufEN

Adidas-Capped-Bonus (HSBC) TB6 HKN 24.2.2012 40 € nein 54 € 26/11 50,57 € 50,42 € 21,7 % kAufEN

EADS-Capped-Bonus (HSBC) TB6 HU5 22.6.2012 17 € nein 25 € 27/11 22,11 € 20,39 € 33,6 % BEOBACHtEN

AtX-Capped-Bonus (RCB) 1 RCB 4H3 20.1.2012 2200 Pkt. ja 2950 Pkt. 29/11 27,61 € 19,86 € entfällt vERkAufEN

Stand: 24.10.2011; CO = Commerzbank; HSBC = HSBC Trinkaus; MQ = Macquarie; RCB = Raiffeisen Centrobank; 1) Stoppkurs 24,70 € unterschritten; 2) Stoppkurs 46 € unterschritten;

3) Stoppkurs 91 € unterschritten Quelle: Börse Online, www.boerse­online.de

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Getty Images/Uppercut/Frank Bean


BARRIERE WEItER INtAkt

Auszahlungprofil Adidas-Bonuszertifikat in €

Bonuslevel/Cap

Barriere

2010 2011

Aktienkurs

O N D J F M A M J J A S O

Berührt der Adidas-Kurs bis zum 24. Februar

2012 die 40-Euro-Barriere nicht, gibt es für das

Capped- Bonuszertifikat (WKN: TB6 HKN) 54 Euro

zertifikate mit Aufgeldern offeriert, vor

denen Börse Online und viele experten

immer wieder gewarnt haben. ein Aufgeld

bedeutet, dass der Preis des Zertifikats

zum Kaufzeitpunkt höher liegt als der Wert

der Aktie. Dies war der Fall, weil viele Zertifikate

mit hohem Bonuslevel und damit

attraktiven renditen angeboten wurden.

Zweifellos verlockend. Da sich die Papiere

aber nach einem Barrierebruch nicht besser

als der Basiswert entwickeln können, sind

die Verluste weitaus höher.

ist die Bonuszahlung erst einmal dahin,

sollten Anleger einen schlussstrich ziehen.

sie haben die Papiere aufgrund der erwarteten

Bonuszahlung und der damit verbundenen

renditechance erworben. Daher

sollten die Positionen nach einem Barrierebruch

nicht weiter Kapital binden.

Zwar können Anleger damit auch auf

die Kursentwicklung des Basiswerts setzen,

sinnvoller ist es jedoch – ähnlich wie beim

Fußball – verletzte spieler auszutauschen.

in der Praxis heißt das: umschichten und

die momentan hohe Volatilität für ein

neues engagement nutzen.

Weiter aussichtsreich ist beispielsweise

das Capped-Bonuszertifikat auf Adidas, das

bis Februar 2012 läuft. Die Aktie des sportartikelherstellers

dürfte mit dem anstehenden

Weihnachtsgeschäft sowie den Olympischen

spielen in london 2012 weiterhin

auf dem radar der investoren blinken. Die

ertragszahlen und Wachstumschancen

überzeugen, und die Barriere scheint mit

40 euro ausreichend vom aktuellen Kurs

entfernt, um nicht aus dem spiel gekickt

zu werden. AntOnie KlOtZ

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

55

50

45

40

Einen aktuellen Rückblick auf alle seit

Juni 2011 empfohlenen Bonuszertifikate

finden Sie auf unserer Website unter:

www.boerse-online.de/zertifikate

Quelle: Bloomberg

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Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher

Indikator für die künftige Wertentwicklung.


AktIEN & INvEStmENtS | fuSION-IO

turbo für mehr Rechenleistung

‣ AktIE Moderne Prozessoren sind so schnell, dass es mit dem Datennachschub hapert. Die ioMemory-

Technologie von Fusion-io schafft Abhilfe und ist bei Firmenkunden heiß begehrt

Stockt der Nachschub, muss die Produktion

gedrosselt werden. Jeder verarbeitende

Betrieb kennt dieses Problem.

Ähnliche Schwierigkeiten treten bei

Hochleistungsrechnern auf: Weil die

Daten von der Festplatte nicht

schnell genug zum Prozessor gelangen,

bleiben dessen Kapazitäten

ungenutzt. Die Folge: Rechenzentren

müssen größer dimen sioniert

werden als eigentlich nötig.

Abhilfe verspricht die ioMemory-Technologie

von fusion-io, die auf einer Kombination

aus Software und Flash-Speicherchips basiert.

Sie erlaubt einen beschleunigten Datentransport,

weil die Daten dezentral in der Nähe des

Prozessors abgelegt werden. Gerade einmal

50 Mikrosekunden beträgt die Zugriffszeit,

normale Festplatten brauchen schon einmal

etwa 500-mal so lang. „Wir legen den Datenspeicher

direkt an die Arterien des Servers“,

beschreibt Firmenchef David Flynn das Prinzip.

Das verbessert die Performance und senkt

im Ergebnis die Investitions- und Betriebskosten

von Rechenzentren.

42

Noch ist die Technologie extrem teuer.

Für ein Laufwerk mit 320 Gigabyte Speicherkapazität

muss man mehrere Tausend

Euro kalkulieren. Doch für viele Betreiber

von Serverfarmen wie facebook

oder Apple lohnt sich der Kauf. Die

Marktforscher von Gartner veranschlagen

für derartige Speichersysteme

bis 2015 ein rasantes Marktwachstum

von jährlich 40 Prozent

auf dann gut 5 Mrd. Dollar. Diese Nische

im Speichersegment hat Fusion-io

erfolgreich besetzt. Die Umsätze stiegen

von 10 Mio. Dollar im Geschäftsjahr 2009

(endet im Juni) über 36 Mio. 2010 auf zuletzt

197 Mio. Dollar. Schwarze Zahlen schreibt

das Unternehmen seit Anfang des Jahres.

Auch an der Börse kommt das Unternehmen

gut an: Im Sommer zu 19 Dollar

an die New York Stock Exchange gebracht,

sprang der Kurs zur Erstnotiz auf 25 Dollar.

Seither bewegt sich der Titel in einer breiten

Spanne von 15 bis 37 Dollar. Neue Impulse

könnten die Quartalszahlen am 2. November

liefern. Bisher liegen die Prognosen für

Börsendebüt: Die fusion-io-vorstände

David flynn, Steve wozniak

und Rick white (v. l.) strahlen

Quelle: Bloomberg

das Geschäftsjahr 2011/12 bei einem Umsatzplus

von fast 50 Prozent auf 291 Mio.

Dollar, wobei sich der Gewinn je Aktie auf

0,17 Dollar beinahe verdreifachen soll. Bei

solchen Wachstumsraten darf die stattliche

Bewertung der Aktie nicht überraschen.

Schwachpunkt bleibt die Abhängigkeit

von zehn Großkunden, auf die zuletzt 92 Prozent

der Umsätze entfielen. Allein Facebook

stand im abgelaufenen Geschäftsjahr für

mehr als ein Drittel der Erlöse. Und auch die

Konkurrenz schläft nicht. Schwergewichte

wie der Speicherspezialist EmC streben ebenfalls

in das Segment. Doch der technologische

Vorsprung, den das Unternehmen nicht

zuletzt seinem Chefforscher, dem Apple-

Mitgründer Steve Wozniak, verdankt, dürfte

die Konkurrenz auf Distanz halten.

Wer mit dem Kauf des aussichtsreichen

Newcomers liebäugelt, muss sich auf hohe

Schwankungen des Aktienkurses gefasst

machen. Weil ein enger Stopp wenig sinnvoll

ist, sollte das Risiko über einen entsprechend

geringen Kapitaleinsatz verringert

werden. ANDREAS SCHUCK

HEftIGE BEwEGuNG

Fusion-io in €

Juni Juli Aug. Sep. Okt.

24

22

20

Die noch junge Kurshistorie zeichnet sich durch

starke Schwankungen der Aktie aus. Daran

dürfte sich in naher Zukunft wenig ändern

kAufEN www.boerse-online.de/wkN/A1H8f7

Risiko hoch wkN A1h 8F7

Börsenwert 1,59 Mrd. € kGv 2012e 76,9

kurs 18,50 € kursziel 27,00 €

Handelsplatz NYSE, Berlin Stoppkurs 11,50 €

fusion-io ist ein Wachstumswert par excellence,

der sich langfristig noch beweisen

muss. Wegen der in Deutschland geringen Umsätze

sollten Anleger eher in den USA ordern

18

16

14

12

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Bloomberg/Peter Foley


AktIEN & INvEStmENtS | OffENE ImmOBILIENfONdS

die Zeit wird knapp

‣ fONdS Die Abwicklung von Axa Immoselect und Degi International

wirft ein Schlaglicht auf die Branche. Mehrere Fonds sind weiterhin

eingefroren. Sie müssen sich um schnelle Gebäudeverkäufe bemühen

Es war für viele keine Überraschung

mehr, als von Axa Investment managers

Mitte Oktober mitgeteilt wurde,

dass ihr Immobilienfonds nicht wieder

geöffnet wird. Schon seit Anfang Oktober

war der Kurs des 2,5 Mrd. Euro schweren

Axa Immoselect gefallen. Die Börse hatte

die Nachricht vorweggenommen: Allein in

den vergangenen drei Wochen verlor der

Immobilienfonds rund 20 Prozent an Wert

und notiert jetzt mit einem Abschlag von

42 Prozent zum offiziellen Fondspreis.

Mit dem Ende des Axa Immoselect geht

bereits der fünfte offene Immobilienfonds

in die Abwicklung. Auch für einen anderen

GESpERRtE OffENE ImmOBILIENfONdS

44

vernageltes fenster:

Einige offene Immobilienfonds

sind gesperrt.

Jetzt drängt die Zeit

eingefrorenen Immobilienfonds reichte die

Zeit nicht mehr. So musste das Management

des rund 1,6 Mrd. Euro schweren degi

International wenige Tage nach dem Aus

des Axa-Fonds sein Ende verkünden.

Offene Immobilienfonds dürfen maximal

zwei Jahre geschlossen bleiben. Aberdeen

Asset management löst damit – nach

dem degi Europa – bereits das zweite Produkt

auf. Beobachter wie Björn Drescher,

Chef des Anlegerbriefs „Fonds im Visier“,

waren beim Degi International schon länger

von einer Abwicklung ausgegangen.

Auch der Degi International hat bereits

in den vergangenen Monaten deutlich ab-

gewertet und wird an der Börse mit einem

Abschlag von rund 50 Prozent gehandelt.

Relativ unklar ist die Situation beim SEB

Immoinvest. Die Gesellschaft hatte angekündigt,

noch 2011 wieder zu öffnen. Nun

wird die Zeit knapp: Die Zwei-Jahres-Frist

läuft Ende April 2012 ab. Der SEB Immoinvest

hat seit seiner Schließung nur vier

Objekte für zusammen 218 Mio. Euro verkauft.

Ein Dutzend weiterer Gebäude im

Wert von 1 Mrd. Euro könnten laut einer

Sprecherin bald veräußert werden: Der

Anbieter gehe davon aus, dass „davon in

den kommenden Tagen weitere Verkäufe

im Volumen von rund 540 Mio. Euro notariell

beurkundet“ würden. Der SEB Immoinvest

verfügt derzeit über eine Liquiditätsquote

von 15 Prozent, was für eine

Wiederöffnung kaum reichen wird.

Angesichts des bislang eher zähen Verkaufsprozesses

und niedriger freier Mittel

sollten Anleger auch überlegen, sich über

die Börse vom SEB Immoinvest zu trennen.

Der Abschlag beträgt derzeit 16 Prozent.

Auch der CS Euroreal peilt an, vor Jahresende

wieder Anteile zurückzunehmen;

Zeit hätte er notfalls bis Frühjahr 2012. „Aus

unserer Sicht hat der CS Euroreal mehr

Chancen, in diesem Jahr zu öffnen“, sagt

Drescher. Der CS Euroreal habe eine Reihe

von Gebäuden verkauft – im Gegensatz

zum ähnlich großen SEB Immoinvest, der

mehr angekündigt als wirklich verkauft

habe. Die Liquiditätsquote des Credit-

Suisse-Produkts beträgt 21 Prozent. Der

Fonds hat seit der Schließung elf Gebäude

für etwa 880 Mio. Euro veräußert. An der

Börse ist das Produkt mit einem Abschlag

von 13 Prozent notiert. Wer über die Börse

spekulativ kauft, kann bei einer Wiederöffnung

zum offiziellen Fondspreis wieder

aussteigen. Sollte es mit der Öffnung im

Mai 2012 nicht klappen, dürfte der Kurs des

CS Euroreal allerdings einbrechen.

Der kanam Grundinvest hat ebenfalls bis

Mai 2012 Zeit für die Öffnung. Die Liquiditätsquote

liegt bei nur neun Prozent. Die

Gesellschaft hat in der Vergangenheit jedoch

bewiesen, dass sie in größerem Stil Immobilien

verkaufen kann. Angesichts des höheren

Börsenabschlags von knapp 23 Prozent

scheint es ratsam, hier abzuwarten.

Offen ist auch die Lage beim UBS (d) 3

Sector Real Estate Europe dessen Frist im

Oktober 2012 abläuft. Angesichts eines Abschlags

von 30 Prozent sollten Anteilseigner

abwarten. In allen Fällen gilt, dass sich

die Entwicklung kaum vorhersagen lässt.

Auf Sicherheit bedachte Anleger sollten die

Produkte meiden. ELISABETh ATZLER

volumen in Wertentwicklung

fonds WkN

mio. €

1

1 Jahr 3 Jahre Empfehlung

CS Euroreal 980 500 6132 1,2 % 7,7 % kAUfEN

kanam Grundinvest 679 180 3960 1,8 % 7,1 % BEOBAChtEN

SEB Immoinvest 980 230 6322 1,7 % 9,1 % vERkAUfEN

UBS (d) 3 Sector Real Estate Europe 977 268 359 –1,8 % 1,8 % BEOBAChtEN

Stichtag: 20.10.2011; 1) Anteilspreise Quelle: Fondsweb Imago/Imagebroker/Theissen

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


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AktIEN & INvEStmENtS | OStEuROpA

Gute Chancen für den Zloty

‣ ZERtIfIkAtE Obwohl Polens Wirtschaft rund läuft, kamen der Aktienmarkt und die Landeswährung

im Sog der globalen Baisse heftig unter Druck. Für Mutige ergeben sich dadurch jetzt Chancen

Alles blieb beim Alten. Bei den Parlamentswahlen

in Polen gewann Premierminister

Donald Tusk mit seiner

liberal-konservativen PO mit deutlichem

Vorsprung. Damit gelang ihm Historisches:

Erstmals seit dem Ende des Kommunismus

1989 schaffte es ein Regierungschef in Warschau,

wiedergewählt zu werden.

Politische Beobachter erwarten, dass er

die Koalition mit der Bauernpartei PSL fortsetzt.

Tusk profitierte bei seiner Bestätigung

im Amt von der gut laufenden Wirtschaft.

Als einziges Land Europas kam Polen ohne

Rezession durch die Finanzkrise. 2011 wird

mit 3,9 Prozent Wachstum gerechnet. „Tusk

steht für Stabilität und Verantwortung“,

urteilt Csilla Remann von Germany Trade

and Invest (GTAI). „Das impliziert positive

Auswirkungen auf die Wirtschaft.“ Die sind

notwendig. Das Wachstum schwächt sich

ab. Die Europäische Bank für Wiederaufbau

und Entwicklung korrigierte die Prognose

46

für das Wirtschaftswachstum 2012 von

3,5 auf 2,2 Prozent.

Grund dafür ist vorrangig, dass 40 Prozent

der Exporte nach Deutschland, Frankreich

und Großbritannien gehen, deren

Wirtschaft sich abschwächen könnte. „Einige

Sektoren wie Kfz, Maschinen oder

Möbel sind gegenüber externen Schocks

anfällig“, sagt Heiko Steinacher, GTAI-

Repräsentant in Warschau. Dennoch glaubt

er, dass Polen besser durch das ökonomisch

schwierige nächste Jahr kommen wird als

andere Länder Europas. Dafür spricht der

große Binnenmarkt mit 38 Millionen Einwohnern,

die Drehscheibenfunktion zwischen

West- und Osteuropa sowie die Tatsache,

dass Polen größter Empfänger von

EU-Fördermitteln ist. Auch die Fußball-EM

2012 – gemeinsam von Polen und der Ukraine

ausgerichtet – sollte sich positiv auswirken.

Schwierigkeiten bereitet jedoch das

mit fast acht Prozent hohe Haushaltsdefi-

Donald tusk mit parteifreunden: Erstmals wurde ein polnischer Premierminister im Amt bestätigt

mIt ZWEI ZERtIfIkAtEN Auf pOLEN SEtZEN

zit. Angesichts mangelnder Sparanstrengungen

drohten einige Ratingagenturen,

Polens Kreditwürdigkeit herabzustufen.

„Zudem stellt die hohe Zahl der Fremdwährungskredite,

vor allem in Schweizer

Franken, ein ernst zu nehmendes Problem

dar“, sagt Wolfgang Ernst, Osteuropa-Analyst

bei der Raiffeisen Bank International (RBI).

Die größte Gefahr ist jedoch, dass die Euro-

Zone ihre Probleme nicht in den Griff bekommt

– was Polen wegen der engen Handelsverflechtungen

stark treffen würde.

Die Warschauer Börse bekam das schon

zu spüren. Sie tauchte seit Juli ab, weil Investoren

alle riskanten Assets, zu denen

auch Osteuropa zählt, abstießen. Dass

Polen besser dasteht als die übrige Region,

interessierte dabei niemanden. Auch die

Landeswährung Zloty geriet heftig unter

Druck. Nachteilig erwies sich für Aktien

und Währung, dass Polens Kapitalmarkt

der liquideste im Osten ist: einfach rein,

einfach raus. „Sogar Österreich wurde inzwischen

in puncto Liquidität überholt“,

so Andreas Schiller von der RBI.

Mit einem KGV von 8 ist Polens Leitindex

WIG 20, der die Top-Firmen des Landes

enthält, günstig bewertet. Sollte sich

die Lage an den Börsen normalisieren, wäre

dies mittelfristig eine Einstiegschance.

Dazu eignet sich das WIG-20-Indexzertifikat

der Raiffeisen Centrobank. Kurzfristig sollten

Anleger aber abwarten, bis sich die

Nervosität gelegt hat.

Sinnvoller ist es, mit dem Zloty-Zinszertifikat

der RBS auf einen sich erholenden

Zloty zu setzen. Die Geldmarkt-Verzinsung

ist um drei Prozentpunkte höher als im

Euro-Raum. Das RBS-Papier profitiert sowohl

von den Zinsen, die in dem Papier

angesammelt werden, als auch von Währungsgewinnen.

Devisenverluste wirken

sich vice versa kursmindernd aus.

Polens Zentralbank intervenierte zuletzt,

um den Zloty zu stärken . „Wir rechnen mit

einem leicht höheren Zloty bis zum Jahresende

und einem deutlich höheren Stand

gegenüber dem Euro Ende 2012“, prognostiziert

Schiller. Vorausgesetzt natürlich,

alles bleibt beim Alten in Europa. Bei einem

Kollaps der Euro-Zone wären alle Vorhersagen

Makulatur. EMMERAN EDER

kurs am Dividende/

papier WkN Laufzeit

Spread Gebühren Empfehlung

24.10.2011 Zins

WIG 20 (RCB) RCB 62L unbegrenzt 5,33 € nein 0,75 % – BEOBAChtEN

Zloty Zins (RBS) 918 707 unbegrenzt 142,03 € ja 0,20 % 0,20 % kAufEN

RBS = Royal Bank of Scotland, RCB = Raiffeisen Centrobank; keine Währungssicherung Quelle: eigene Recherche Eastway/Reporter/Dyjuk

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


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Substanz entscheidet.


AktIEN & INvEStmENtS

48

LESERINvEStmENt

Ein Loch ist im Strumpf

‣ FONdS Der ALLIANz GELdmARktFONdS SPEzIAL A schneidet

im Kategorievergleich gut ab, absolut gesehen allerdings weniger

Für Geldmarktfonds sieht es derzeit

nicht gut aus. Die Renditen für kurz

laufende Papiere sind vielerorts dramatisch

niedrig; wie es weitergeht, kann

niemand sagen. „Üblicherweise antizipiert

der Geldmarkt die Leitzinsentwicklung. Das

funktioniert jetzt aber nicht mehr“, sagt

Uwe Pyde, Portfoliomanager beim Anleihespezialist

Bantleon. „Die Unsicherheit

und das gegenseitige Misstrauen am Interbankenmarkt

sind zu hoch.“ Aus Angst vor

einer Verschärfung der Euro-Krise haben

viele Manager von Geldmarktfonds zuletzt

Kapital aus Europa abgezogen.

Thomas Finkenzeller kann nicht flüchten.

Der von ihm verwaltete Allianz Pimco

Geldmarktfonds Spezial A ist ein Euro-Geldmarktfonds

und muss seinem Anlageschwerpunkt

treu bleiben. Das Portfolio ist

allerdings risikoarm zusammengesetzt,

betont der Fondsmanager: „Wir haben

bereits seit längerer Zeit auf Anleihen aus

Krisenstaaten wie Griechenland verzichtet

Sparstrumpf: Nicht überall bekommen Anleger gute Zinsen für ihr Bargeld

Sie wollen, dass wir über Ihre Aktien, Anleihen, Fonds oder Zertifikate in BÖRSE ONLINE

berichten? Hier haben Sie die Wahl – abgestimmt wird auf unserer Homepage

und uns primär auf Kern-Europa sowie

Skandinavien fokussiert.“ Zu seinen größten

Positionen zählen derzeit niederländische,

deutsche und dänische Papiere. Die

Restlaufzeit der einzelnen Instrumente

darf höchstens zwei Jahre betragen.

Finkenzeller kauft nicht nur staatliche

Geldmarktinstrumente mit Investmentgrade-Rating,

also guter Bonität, sondern

auch als sicher geltende Titel wie Pfandbriefe.

Dagegen meidet er weitgehend klassische

Geldmarktprodukte wie die oftmals

unbesicherten Commercial Papers. „Grundsätzlich

ist das Portfolio sehr konservativ

ausgerichtet und sollte auch weiterhin stabil

wachsen“, sagt Finkenzeller.

Mit dem Wachstum ist es indes so eine

Sache. Geldmarktfonds dienen zwar vornehmlich

als Geldparkplätze und nicht als

Renditebringer. Sie konnten zuletzt aber

nicht einmal die Inflation ausgleichen. Im

laufenden Jahr brachten Euro-Geldmarktfonds,

die für deutsche Privatanleger er-

JähRLIchE AuSSchüttuNG

Allianz Pimco Geldmarktfonds Spezial I in €

2010 2011

O N D J F M A M J J A S O

990

985

980

Der Allianz Geldmarktfonds Spezial I zahlt die

ordentlichen Erträge einmal pro Jahr an die

Investoren aus. Das erklärt die Kursentwicklung

hältlich sind, im Schnitt gerade einmal

0,54 Prozent nach Kosten. Auf Drei-Jahres-

Sicht sind es durchschnittlich mit 0,81 Prozent

jährlich auch nicht viel mehr.

Der Fonds schlug sich mit 0,68 Prozent

im laufenden Jahr und 1,04 Prozent jährlich

auf Drei-Jahres-Sicht zwar besser als der

Durchschnitt, ist unter den Euro-Geldmarktfonds

also nicht die schlechteste

Wahl. Absolut gesehen wären Anleger aber

mit einem Tagesgeldkonto besser bedient

gewesen. Schlägt Finkenzeller seine Benchmark,

einen einmonatigen Geldmarktzinssatz,

wird überdies eine Erfolgsgebühr

fällig – das ist ihm in der Vergangenheit

allerdings nicht immer gelungen

Ein Ausweg für Privatanleger: Es gibt

von dem Produkt eine Tranche für Institutionelle

(WKN: 979 730). Diese Klasse hat

eine Gesamtkostenquote von 0,23 Prozent

und kommt auf ein Jahr gerechnet auf eine

Performance von 1,1 Prozent. Der Profifonds

hat eine reguläre Mindestanlagesumme

von 1 Mio. Euro – kann aber bei

vielen Direktbanken für geringere Beträge

gekauft werden. JULIA GRoTh

BEOBAchtEN Risiko NIEDRIG

WkN 847627 kurs 50,57 €

Gebühr p. a. (tER) 0,54 % volumen 1040 Mio. €

Ausgabeaufschlag 0 % Perform. 1 Jahr 0,68 %

www.boerse-online.de/WkN/847627

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BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Quelle: Bloomberg

Alfred Schauhuber/Helga Lade


Picture Press/Wolfgang Filser

BÖRSENgEFLüStER

Der Sonne entgegen: Flugbuchungen im Internet

sind ein stark wachsendes Geschäft

tRAvEL vIvA wkN: A0H NgF

kräftig punkten

Seit Februar 2010 ist travel viva im wenig

regulierten Entry Standard gelistet, doch

nur gut zehn Prozent der eine Million Aktien

stehen für den Börsenhandel zur Verfügung.

Ihr Wert: 600 000 Euro. „Das ist zu

wenig“, gibt Vorstandschef Oliver Trompke

zu. Um die Aktie attraktiver zu machen,

muss der Streubesitz vergrößert werden.

Die Krux: Zu den jüngsten Börsenkursen

von 5,50 bis 6 Euro dürften Altgesellschafter

kaum bereit sein, größere Aktienpositionen

zu verkaufen. „Wir sprechen mit Investoren

und sondieren den Markt“, verrät Trompke.

Dabei kann der Betreiber von Internet-

Reiseportalen (www.airline-direkt.de und

www.billigflug.de) mit kräftigem Wachstum

punkten. Das erste Halbjahr brachte 30 Prozent

Umsatzplus. Unter dem Strich standen

126 000 Euro Überschuss, obwohl Travel

Viva die Expansion zulasten des Ertrags

forciert. Nach Polen will Trompke in Spanien

stärker Fuß fassen.

CELESIO wkN: CLS 100

Feuer unterm Dach

Der Pharmahändler Celesio kommt nicht

zur Ruhe. Quälende Probleme in der Führungsetage

belasten. Nachdem Mitte des

Gerüchte und Spekulationen bewegen die Märkte stärker als Tatsachen.

Hier erfahren Sie, über welche Papiere derzeit an den Börsen getuschelt wird

Jahres Vorstandschef Fritz Oesterle von

Großaktionär Haniel geschasst wurde, wirft

jetzt Finanzvorstand Christian Holzherr

hin. Eingeweihte sehen den Grund im

Fehlen einer klaren Wachstumsstrategie.

Angesichts immer neuer Eingriffe in das

europäische Gesundheitswesen muss

Celesio in das nicht von Regulierungen

betroffene Sortiment und in den Service

investieren. Eine Expansion kann nur in

den Emerging Markets stattfinden. Doch

dafür fehlt das Geld, und Haniel soll ablehnen,

sich stärker zu engagieren. Das einstige

Vorzeigeunternehmen notiert inzwischen

auf Vier-Jahres-Tief.

PSI wkN: A0Z 1JH

verkauf diskutiert

Der steile Aufwärtstrend der PSI-Aktie ist

zuletzt abgeflacht. Lange Zeit wurde der

Wert von allen möglichen Analysten gepusht.

Mittlerweile ist es ruhiger geworden.

Einige nahmen ihre Prognosen leicht zurück.

Marktteilnehmer rechnen mit Verzögerungen

bei Projekten. Vor allem den

Versorgern fehlt derzeit das Geld, in teure

Netze zu investieren, für die PSI die Software

fürs Energiemanagement schreibt.

Wie zu hören ist, gilt es sogar als gut möglich,

dass der Versorger RwE im kommenden

Jahr seinen 18-Prozent-Anteil an PSI

verkauft, um Mittel flüssig zu machen. Seit

Langem kursieren Spekulationen um eine

Übernahme des Softwarekonzerns. Jetzt

erhalten die Gerüchte neue Nahrung. Die

Analysten von Jefferies raten Anlegern weiter

zum Einstieg.

DEutLICH ABgERutSCHt

PSI in €

2010 2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Für Abonnenten: schon mittwochs das Börsengeflüster im Premiumbereich von boerse-online.de

AktIEN & INvEStmENtS

LEtSBuyIt gROuP wkN: A0Q 8Nm

Der Preis ist heiß

Erinnern Sie sich noch an die Neue-Markt-

Firma Letsbuyit.com? Richtig: jenen

E-Commerce-Pionier mit Ameise als Maskottchen,

grandioser Geschäftsidee, aber

lausigen Finanzen, der im Jahr 2001 in die

Pleite schlitterte. Zuvor waren peinliche

Rettungsversuche des Selbstdarstellers Kim

Schmitz geplatzt. Seit Anfang September

ist Letsbuyit in neuem Gewand zurück auf

dem Parkett – im nur wenig regulierten

Open Market. Nun will das mit einer

Schweizer Kennnummer geführte Unternehmen

mit einer Preisvergleichsplattform

Furore machen. Harte Fakten suchen Anleger

auf der Homepage der Firma vergeblich.

Dafür kündigt der Vorstand bis 2015

einen Betriebsgewinn von 15 Mio. Euro an.

Zusätzlich sollen die Anleger mit einer

Kaufstudie von midas Research geködert

werden. Das Kursziel siedelt Midas um gut

150 Prozent oberhalb der aktuellen Notiz

an. Klingt alles sehr obskur – Anleger machen

besser einen Bogen um den Titel.

PRO Dv wkN: 696 780

Auf kleiner Flamme

Das Insolvenzverfahren hat Pro Dv vor gut

einem Jahr abgeschlossen. Seitdem arbeitet

der Anbieter von IT-Lösungen für Krisenmanagement

und Katastrophenschutz mit

schwarzen Zahlen. Größere finanzielle

Reserven fehlen allerdings. Für 2011 zeichnen

sich 3,5 bis 4 Mio. Euro Umsatz ab. Die

Untergrenze für den Gewinn siedeln Firmenkreise

bei 100 000 Euro an. Sollte es

gelingen, noch einige Softwarelizenzen zu

verkaufen, könnte das Ergebnis deutlich

höher ausfallen. Die Hoffnungen ruhen

nicht zuletzt auf einem neuen Risikotool.

An der Börse fristet der Nebenwert ein

Schattendasein. Mit dem Kurs ging es in

den vergangenen Monaten eher abwärts.

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 49

22

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gEREON kRuSE

ist stellvertretender Chefredakteur

und Experte für Nebenwerte.

kruse.gereon@guj.de


AktIEN & INvEStmENtS | AktIEN-ChECk

▶ AktIE

Schweißarbeiten: Bei SAF-Holland gibt es viel

zu tun, der Umsatz legt kräftig zu

50

SAF-hOLLANd

Aussicht auf rosige Zukunft bestätigt

▶ AktIE

CROCS

Nach Gewinnwarnung abgestürzt

Um beinahe 40 Prozent sind die Aktien

des Fußbekleidungsherstellers Crocs

eingebrochen. Der Hersteller der

bunten Plastikschlappen enttäuschte die

Wall Street, als er seine Gewinnerwartung

je Aktie für das dritte Quartal um 20 Prozent

auf 31 bis 33 Cent senkte. Das Umsatzziel

wurde von 280 auf 273 Mio. Dollar reduziert.

Details der Ergebnisse werden am

Donnerstag, dem 27. Oktober, veröffentlicht.

Ein schwächeres Geschäft in Europa

und geringere Absätze als erwartet in US-

Shoppingmalls trübten den Ausblick. „Die

Glaubwürdigkeit des Managements ist infrage

gestellt“, sagt Analyst Robert Samuels

von WJB Capital Group.

Seit dem Börsengang 2006 zeigt die

Crocs-Aktie eine dramatische Volatilität: Bis

Ende 2007 stieg der Wert um 450 Prozent,

um 2008 bei 98 Prozent zu kollabieren.

Ein überzeugender Quartalsbericht

beruhigt die Nerven der Anleger des

Lkw-Zulieferers SAF-holland. Für

Verunsicherung sorgte, dass Lastwagenhersteller

wie Scania und mAN die Produktion

drosseln. Doch bei SAF läuft es rund.

In den ersten neun Monaten legte der bereinigte

Gewinn vor Zinsen und Steuern

um 73 Prozent auf 44,9 Mio. Euro zu. Der

Umsatz stieg in diesem Zeitraum um mehr

als ein Drittel auf 627 Mio. Euro. Ein starker

September glich die etwas maue Ferienzeit

aus. Optimistisch stimmt die Prognose:

Der Hersteller von Achs- und Fahrwerksystemen

lässt sich vom langsameren Tempo

bei Scania und MAN nicht aus der Ruhe

bringen und strebt für 2011 weiter eine

25-prozentige Umsatzsteigerung gegenüber

dem Vorjahr an. Das Ergebnis soll sich

„deutlich verbessern“ und die Rendite sich

auf dem aktuellen Niveau von sieben Prozent

stabilisieren.

Einer weltweiten Rezession könnte sich

SAF natürlich nicht entziehen. Noch ist ein

Abschwung aber keine ausgemachte Sache

– das Transportvolumen wächst weltweit.

Seitdem erholte sich die Notierung in einer

Rally um mehr als 2000 Prozent, um jetzt

wieder abzustürzen.

Doch auch im schwierigeren Umfeld

wächst der Konzern, dessen Produkte auf

einem Patent für ein Kunstharz basieren,

das sich der Fußform anpasst, um 30 Prozent

pro Jahr. Seit dem Tief 2008 hat das

Unternehmen eine Menge richtig gemacht:

Die Marke wurde global aufgestellt – drei

Fünftel des Umsatzes werden außerhalb

von Nordamerika erzielt. Die Inventarhaltung,

die Crocs 2008 an den Rand des Konkurses

brachte, wurde entscheidend verbessert.

Der Lagerbestand wächst nur noch

halb so schnell wie der Umsatz. Zudem

wurden Turnschuhe und Gummistiefel ins

Sortiment aufgenommen, um die Sommermarke

ganzjährig zu verkaufen. Charttechnisch

befindet sich die Aktie allerdings in

SAF-Holland in €

2010

2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Einschätzung kAuFEN

Risiko HocH

WkN A0M U70

kurs am 25.10.2011 4,38 €

kursziel/Stoppkurs 5,50 €/3,70 €

kGv 2012e 4,8

Börsenwert 181,3 Mio. €

www.boerse-online.de/WkN/A0mu70

Für gute Nachfrage dürfte der Ersatzzyklus

in den USA und Europa sorgen. Der Bereich

ist für den größten Teil der Gewinne

verantwortlich. Durch die Kapitalerhöhung

im ersten Halbjahr ist SAF auf schwierigere

Zeiten vorbereitet. Die Bewertung der Aktie

befindet sich nach dem Ausverkauf im

August auf einem attraktiven Niveau. Das

KGV auf Basis der für 2012 erwarteten

Gewinne liegt bei 4,8. Bleibt SAF auch in

Zukunft den Prognosen treu, können sich

Anleger die Aktie ins Depot legen. EG

Crocs in €

2010

2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Einschätzung BEOBAChtEN

Risiko: HocH

WkN A0H M52

kurs am 25.10.2011 11,95 €

kursziel/Stoppkurs 13,50 €/10,50 €

kGv 2012e 11,6

Börsenwert 1,10 Mrd. €

www.boerse-online.de/WkN/A0hm52

einem klaren Abwärtstrend. Auch wenn der

aktuelle Kursabschlag übertrieben erscheint,

kann es Monate dauern, bis sich

die Notierung erholt. Wer langfristig einsteigt,

muss fest daran glauben, dass Crocs

keine Eintagsfliege ist. HUS

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BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

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10

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg

SAF Holland


▶ AktIE

dIALOG SEmICONdUCtOR

vorfreude auf starkes Weihnachtsgeschäft

Nach Vorlage der Quartalszahlen nahmen

Investoren bei dialog Semiconductor

Gewinne mit. Die Ergebnisse

belegen, wie sehr das Geschäft bei dem

Anbieter von Chips für Smartphones und

Tablets brummt. Der Umsatz stieg im dritten

Quartal um 76,9 Prozent auf 140,6 Mio.

Dollar. Bereinigt um die Akquisition des

niederländischen Konkurrenten Sitel stand

ein Wachstum von 35,2 Prozent zu Buche.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen“,

sagt Vorstandschef Jalal Bagherli im

Gespräch mit BÖRSE ONLINE.

▶ AktIE

AdvA OptICAL NEtWORkING

prognose getoppt, Zweifel gestoppt

Mit einem Quartalserlös von 79,3 Mio.

Euro ist der Netzwerkausrüster

Adva Optical Networking knapp

über der eigenen Prognosebandbreite von

73 bis 78 Mio. Euro gelandet. Zwar mussten

die Münchner gegenüber dem Vorjahresquartal

einen leichten Rückgang von

1,2 Mio. Euro hinnehmen. Dennoch konnte

Adva damit die Bedenken der Börsianer

hinsichtlich einer Nachfrageabschwächung

zerstreuen. Über den Erwartungen liegt

auch das Pro-forma-Betriebs ergebnis: Statt

zwei bis fünf Prozent blieben mit 5,5 Mio.

▶ AktIE

AkZO NOBEL

Die Serie von Tiefschlägen für den

niederländischen Spezialchemiker

Akzo Nobel geht weiter. Schon vor

drei Monaten berichtete Konzernchef Hans

Wijers über rückläufige Gewinne im Geschäft

mit Lacken und Farben. Verantwortlich

seien gestiegene Rohstoffkosten und

die im Branchenvergleich kostspielige

Fertigung in den europäischen Fabriken.

Eiligst eingeleitete Sanierungsmaßnahmen

wie Stellenstreichungen und Standortschließungen

zeigen bislang noch nicht die

erhoffte Wirkung. Im dritten Quartal

Mehr als überzeugend ist zudem die

Umsatzprognose für das vierte Quartal von

150 bis 157 Mio. Dollar. Sie liegt deutlich

über den vorherigen Schätzungen der Analysten.

„Wir erwarten ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft“,

sagt der Firmenlenker. Im

Gesamtjahr würde damit erstmals die

500-Mio.-Dollar-Marke überschritten. „Wir

freuen uns darauf, erneut ein sehr starkes

Geschäftsjahr abzuschließen,“ so Bagherli.

Trotz der Kapazitätsengpässe bei Zulieferern

soll sich die Bruttomarge 2012 erholen.

Wir stufen die Aktie wieder hoch. HE

Euro 6,9 Prozent vom Umsatz hängen. Allmählich

scheinen die von Adva eingeleiteten

Maßnahmen zur Kostensenkung zu

greifen. Nicht zuletzt wegen hoher Wechselkursgewinne

schnellte der Nettogewinn

von 2,4 auf 9,7 Mio. Euro nach oben.

Auch der Ausblick stimmt: Für das

Schlussquartal erwartet Adva einen Umsatz

zwischen 79 und 84 Mio. Euro. Das Proforma-Betriebsergebnis

soll sechs bis neun

Prozent vom Umsatz betragen. Die sich

verbessernde Profitabilität spricht weiterhin

für den TecDAX-Titel. CS

hässliche kratzer in den Lack geritzt

schrumpfte der Gewinn weiter. Operativ

sackte er im Vorjahresvergleich um zwölf

Prozent auf 507 Mio. Euro, der Nettogewinn

brach noch heftiger ein – um 32 Prozent

auf 148 Mio. Euro.

Analysten hatten ihre Erwartungen

nach dem Gewinnschock des zweiten Quartals

zwar nach unten korrigiert, wurden von

den enttäuschenden Resultaten aber erneut

eiskalt erwischt. Zugleich kassierte Wijers

nun seine Jahresziele und kündigte an, die

in Angriff genommenen Sparanstrengungen

zu forcieren. PS

AktIEN & INvEStmENtS | AktIEN-ChECk

Dialog Semiconductor in €

Adva Optical Networking in €

O N D J F M A M J J A S O

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 51

2010

2010

2011

200 Tage

Einschätzung kAUFEN

Risiko HOCH

WkN 510 300

kurs am 24.10.2011 4,18 €

kursziel/Stoppkurs 5,00 €/3,40 €

kGv 2012e 16,1

Börsenwert 198,1 Mio. €

www.boerse-online.de/WkN/510300

Akzo Nobel in €

2010

2011

2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Einschätzung vERkAUFEN

Risiko Mittel

WkN 914 188

kurs am 24.10.2011 36,88 €

kursrisiko –15 %

kGv 2012e 11,4

Börsenwert 8,62 Mrd. €

www.boerse-online.de/WkN/914188

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Einschätzung kAUFEN

Risiko HOCH

WkN 927 200

kurs am 25.10.2011 14,54 €

kursziel/Stoppkurs 16,50 €/12,50 €

kGv 2012e 16,2

Börsenwert 946,1 Mio. €

www.boerse-online.de/WkN/927200

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Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg


AktIEN & INvEStmENtS | AktIEN-ChECk

▶ AktIE

52

mENSCh uNd mASChINE SOftWARE

Gewinn wächst dynamisch

+8,1 %

kaufempfehlung in heft 41/11

Für Furore sorgte mensch und maschine

Software mit dem Verkauf des wenig

wachstumsstarken Distributionsgeschäfts

Anfang September. Nun konzentriert

sich der Spezialist für CAD/CAM-

Software auf das Systemhaus und eigene

Softwareprodukte. Die Veräußerung der

Handelsabteilung bringt einen außerordentlichen

Gewinn von 0,20 Euro je

▶ AktIE

mICROSOft

Office-Software gefragt

+1,6 %

Beobachtenempfehlung in heft 31/11

Weiter seitwärts bewegt sich der

microsoft-Aktienkurs. Auch die

neuen Quartalszahlen, die im

Rahmen der Erwartungen lagen, beeindruckten

Börsianer wenig. Der Softwaregigant

verdiente im ersten Viertel seines

Geschäftsjahrs 5,74 Mrd. Dollar, sechs Prozent

mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz

kam um sieben Prozent auf 17,4 Mrd. Dollar

▶ AktIE

NOkIA

–18,2 %

verkaufsempfehlung in heft 18/11

Die Zahlen zum dritten Quartal haben

Analysten überrascht: Unterm Strich

verdiente der finnische Mobilkonzern

Nokia 3 Cent je Aktie. Viele Experten

waren von einem deutlich schlechteren

Ergebnis ausgegangen. Besser als erwartet

läuft das Smartphonegeschäft. Die Kooperation

mit microsoft scheint langsam zu

fruchten. Entscheidend ist, wie die neuen

Aktie. Die Veröffentlichung der Neun-

Monats-Zahlen belegt: Das operative Geschäft

wächst dynamisch. So legten die

Umsätze um neun Prozent auf 155 Mio.

Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern

und Abschreibungen (Ebitda) stieg um

77 Prozent auf 6,2 Mio. Euro.

„Die gute operative Entwicklung und

der attraktive Verkauf des Distributionsgeschäfts

führen bei Mensch und Maschine

zu einer exzellenten Bilanzqualität“, urteilt

Felix Ellmann von Warburg Research. Seine

Empfehlung: „Kaufen“. SO

voran. Den lebhaften Verkäufen der Bürosoftware

Office steht das eher flaue Geschäft

mit dem Betriebssystem Windows gegenüber.

Microsoft macht der Aufstieg von

Tablet-Computern und Smartphones zu

schaffen, auf denen häufig Betriebs systeme

von Konkurrenten laufen. Das neue Windows

8 soll 2012 in den Handel kommen

und für eine Absatzbelebung sorgen. Bedeckt

hält sich das Management zu Gerüchten,

dass eine Übernahmeattacke auf Yahoo

vorbereitet werde. Die Aktie bleibt auf der

Beobachtungsliste. HEK

microsoft-kooperation trägt erste früchte

Nokia-Geräte mit Microsoft-Software, die

jetzt vorgestellt werden, bei den Kunden

ankommen. Für das vierte Quartal sind die

Aussichten positiv. Nokia erwartet eine

operative Marge zwischen einem und fünf

Prozent im Handygeschäft. Der wirkliche

Test kommt laut Vorstandschef Stephen

Elop im Jahr 2012, wenn die Geräte weltweit

erhältlich sind. Mit der Verkaufsempfehlung

in Heft 18/11 lag BÖRSE ONLINE

richtig. Mittlerweile hat sich der Titel jedoch

von den Tiefständen erholt. Mutige Anleger

bauen kleine Positionen auf. TS

Mensch und Maschine Software in €

2010

Microsoft in €

2010

2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Einschätzung BEOBAChtEN

Risiko mittel

WkN 870 747

kurs am 25.10.2011 19,55 €

kursziel/Stoppkurs 22,50 €/16,00 €

kGv 2012e 8,7

Börsenwert 165 mrd. €

www.boerse-online.de/WkN/870747

Nokia in €

2010

2011

O N D J F M A M J J A S O

2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Einschätzung kAufEN

Risiko HOCH

WkN 870 737

kurs am 25.10.2011 4,85 €

kursziel/Stoppkurs 5,50 €/4,10 €

kGv 2012e 21,1 €

Börsenwert 18,2 mrd. €

www.boerse-online.de/WkN/870737

200 Tage

5,50

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4,50

4,00

Einschätzung kAufEN

Risiko HOCH

WkN 658 080

kurs am 25.10.2011 5,10 €

kursziel/Stoppkurs 6,20 €/3,90 €

kGv 2012e 11,3 €

Börsenwert 75,0 mio. €

www.boerse-online.de/WkN/658080

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Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg


▶ AktIE

SAfRAN

Ersatzteilgeschäft schwächelt

+48,1 %

kaufempfehlung in heft 09/10

mit deutlichen Kursverlusten reagierte

die Aktie von Safran auf die

Vorlage der Ergebnisse: Trotz eines

Umsatzanstiegs um 4,2 Prozent verfehlte

der französische Luft- und Raumfahrtkonzern

die Erwartungen der Analysten.

Das Erlöswachstum im Ersatzteilgeschäft

für spritsparende CFM-Motoren, die Safran

gemeinsam mit General Electric baut,

▶ AktIE

SONOvA hOLdING

hörschaden ist längst behoben

+33,6 %

kaufempfehlung in heft 38/11

Unsere Sonova-holding-Empfehlung

hat sich als Volltreffer erwiesen. Zunächst

sorgte die Wiederzulassung

eines Hörimplantats in den USA für einen

Kursschub. Nun bestätigen die Halbjahreszahlen,

dass der Hörgerätehersteller wieder

Tritt fasst. Zwar ging der Umsatz aufgrund

des starken Frankens deutlich zurück. Doch

in Lokalwährungen legten die Erlöse im

▶ AktIE

LANG & SChWARz

Positive Signale gesendet

+14,5 %

Chartsignal in heft 18/11

Auf dem Börsenparkett ist die Notierung

der Wertpapierhandelsbank

Lang & Schwarz mit einer Marktkapitalisierung

von etwa 25 Mio. Euro ein

kleiner Fisch. Der Ende April empfohlene

Wert taugte gleichwohl wunderbar, um

solide durch den rauen Börsensommer zu

kommen: Nicht zuletzt dank der Dividende

liegen Anleger, die unserem Rat gefolgt

schwächte sich gegenüber dem ersten

Halbjahr stark ab. Investoren machen sich

daher Sorgen, dass die Fluglinien auf die

Kostenbremse treten.

Vorstandschef Jean-Paul Herteman

bekräftigte zwar die Prognose. Nach dem

im Juli abgeschlossenen Kauf des US-

Anbieters von Gesichtserkennungssoftware

L-1 Identity Solutions baut er das Biometriegeschäft

zügig aus. Solange Investoren aber

eine weitere Abschwächung im Ersatzteilverkauf

befürchten, wird die Aktie den

Sinkflug fortsetzen. HE

Hauptgeschäft um gut elf Prozent auf

724 Mio. Franken zu. Davon entfallen sieben

Prozentpunkte auf organisches Wachstum

und gut vier Punkte auf Akquisitionen.

Die Umsätze liegen über den Erwartungen

von Analysten und zerstreuen

Zweifel am Wachstumspotenzial des

Unternehmens, die nach der Gewinnwarnung

vom März aufgekommen waren.

Auch die Bestätigung des Ausblicks, den

Analysten als ehrgeizig einstufen, sorgt für

gute Stimmung. Wir erhöhen das Kursziel

auf 88 Euro. HEK

sind, seither prozentual zweistellig im Plus.

Auch in diesen Wochen macht die Aktie

mit positiven Signalen von sich reden. So

wurde zuletzt nicht nur die zwischenzeitlich

durchbrochene 200-Tage-Linie zurückerobert,

sondern auch der dreimonatige

Abwärtstrend überwunden. Beide charttechnischen

Faktoren dienen nun ebenso

als Unterstützung wie ein elfmonatiger

Aufwärtstrend (um 7,40 Euro) und eine

horizontale Zone (bei knapp 7 Euro). Auf

dieses Niveau wird der Stoppkurs der weiter

kaufenswerten Aktie nachgezogen. SM

AktIEN & INvEStmENtS | AktIEN-ChECk

Safran in €

Sonova Holding in €

O N D J F M A M J J A S O

BÖRSE Wertpapiere ONLINE 44 für | 2011 besonders | 27.10.–3.11. erfahrene Anleger mit hohen chancen und Risiken, geringem handelsvolumen oder Sondersituationen

53

2010

2010

2011

200 Tage

Einschätzung kAufEN

Risiko mittel

WkN 893 484

kurs am 25.10.2011 72,72 €

kursziel/Stoppkurs 88,00 €/62,00 €

kGv 2012e 18,3

Börsenwert 4,96 mrd. €

www.boerse-online.de/WkN/893484

Lang & Schwarz in €

2010

2011

O N D J F M A M J J A S O

2011

200 Tage

O N D J F M A M J J A S O

Einschätzung kAufEN

Risiko hoch

WkN 645 932

kurs am 25.10.2011 8,00 €

kursziel/Stoppkurs 10,00 €/6,85 €

Chance/Risiko 25,0 %/14,4 %

200-tage-Linie 7,75 €

www.boerse-online.de/WkN/645932

200 Tage

Einschätzung vERkAufEN

Risiko mittel

WkN 924 781

kurs am 25.10.2011 22,58 €

kursrisiko –15 %

kGv 2012e 10,3

Börsenwert 9,45 mrd. €

www.boerse-online.de/WkN/924781

30

28

26

24

22

20

90

80

70

60

9

8

7

6

5

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg


AktIEN & INvEStmENtS | INvEStmENt-ChECk

▶ ZERtIfIkAt

54

vONtOBEL GLOBAL StEEL tR INdEx

Leere Lager stimmen die Stahlbranche zuversichtlich

Putzen von Gussteilen: Die Stahlnachfrage

dürfte weltweit um gut fünf Prozent wachsen

▶ ZERtIfIkAt

vOLkSWAGEN-CAPPEd-BONuSZERtIfIkAt

Bei den konjunktursensiblen Stahlaktien

haben die jüngsten Marktturbulenzen

Kratzer hinterlassen. Dennoch

verbreitet die Industrie jetzt Zuversicht.

Mit dem Zertifikat auf den Vontobel Global

Steel Total Return Index können Anleger

den Optimismus der Branche teilen und

auf eine Erholung der Stahltitel setzen.

Obwohl mehrere Stahlproduzenten wie

thyssenkrupp und Salzgitter ihre Produktion

gedrosselt haben, verweisen die

Konzerne auf die stabile Nachfrage, etwa

aus dem Maschinenbau. Der Verband

World steel geht für 2011 von einem Anstieg

des weltweiten Stahlverbrauchs um

6,5 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Tonnen

aus. Für 2012 sieht Worldsteel ein Plus

von 5,4 Prozent.

Treibsatz der globalen Stahlnachfrage

bleiben die Schwellenländer, allen voran

China. Die guten Prognosen stehen aber

unter dem Vorbehalt, dass sich bald eine

Lösung für die Finanzmarktkrise in Europa

findet. Allerdings glaubt keiner der Konzerne

an einen dramatischen Einbruch wie

im Herbst 2008 – auch, weil die Lager der

Auf dem Weg zum Weltmarktführer

Wirklich kaufen kann sich ein Fahrzeughersteller

für den – inoffiziellen

– Titel „Größter Autobauer der

Welt“ nichts. Doch beim Prestige und der

Motivation der Mitarbeiter hilft die Auszeichnung.

volkswagen kann diese Marktführerschaft

voraussichtlich schon dieses Jahr

verkünden. Denn die drei großen Marktforscher

Jd Power and Associates, PricewaterhouseCoupers

und IhS Automotive sagen

voraus, dass Volkswagen noch 2011 sowohl

beim Verkauf als auch bei den Produktionszahlen

an toyota vorbeiziehen wird.

Tritt die Vorhersage der Marktforscher

ein, hätten die Wolfsburger Autobauer ihr

Ziel erheblich früher erreicht als geplant.

Ursprünglich hatte VW­Vorstandschef Martin

Winterkorn angepeilt, den Titel des

Branchenprimus erst in sieben Jahren, also

2018, zu ergattern. Wegen starker Produk­

tionsausfälle nach dem Erdbeben und der

Reaktorkatastrophe von Fukushima ist Toyota

jedoch stark zurückgefallen.

Entschieden wird das Rennen vor allem

in den wachsenden Märkten Asiens und

Lateinamerikas. Nach der Prognose von JD

Power dürfte VW 2011 weltweit 7,8 Millionen

Autos verkaufen, General motors läge

mit 7,2 Millionen deutlich dahinter, Toyota

käme auf 6,7 Millionen Einheiten.

Optimistische Anleger bleiben bei VW

dabei und kaufen ein Capped­Bonuszertifikat

der WestLB mit Laufzeit 15. Juni 2012.

Das in der Auszahlung bei 144,21 Euro (Cap)

begrenzte Papier bringt bis zur Fälligkeit

17 Prozent – 28 Prozent Seitwärtsrendite

per annum – wenn die untere Barriere bei

84 Euro nie berührt oder unterschritten

wird. Mit 122 Euro kostet das Zertifikat in

etwa so viel wie die Aktie. DS

Stahlverbraucher deutlich leerer sind als

damals. Optimistisch gestimmte Anleger

partizipieren mit dem nicht währungsgesicherten

Open­end­Zertifikat der Bank vontobel

auf den Global Steel Total Return Index

eins zu eins an der Performance dieses Barometers.

Vontobel berechnet den Index, der

aus 20 Aktienpositionen besteht.

In den Index werden nur Titel von Unternehmen

aufgenommen, die die höchste

zu erwartende Gewinnsteigerung aufweisen.

Dabei werden die Konsensschätzungen

der Analysten zugrunde gelegt. Alle

sechs Monate (Ende Mai und Ende November)

wird der Index überprüft und bei

Bedarf angepasst, und die Anteile werden

neu justiert. BF

Einschätzung kAufEN

Risiko HocH

WkN VFP 0X0

kurs am 25.10.2011 181,70 €

kursziel/Stoppkurs 220 €/160 €

Gebühren 1,2 % p. a.

Spread 1,5 %

www.boerse-online.de/WkN/vfP0x0

das neue modell vW up: Der Konzern könnte

bald die Nummer eins der Welt werden

Einschätzung kAufEN

Risiko Mittel

WkN WlZ 3SS

kurs am 25.10.2011 122,03 €

kursziel/Stoppkurs 144,21 €/96,00 €

Barriere 84,00 €

Bonusrendite p. a. 28,3 %

www.boerse-online.de/WkN/WLZ3SS

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

caro/oberhaeuser; Bloomberg/Jason Alden


▶ Etf

COmStAGE-Etf fAZ-INDEX

Alte mischung wird frisch verpackt

Da war doch was – wird sich mancher

denken, wenn er vom Aktienindex

der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“

liest. Tatsächlich galt der 1961 aufgelegte

FAZ-Index bis zur Einführung des

DAX 1988 als eines der wichtigsten Börsenbarometer

Deutschlands.

Nun holt Comstage, die Commerzbank-

Sparte für börsengehandelte Indexfonds

(ETFs), das Barometer aus seinem Schattendasein

zurück. Ein neuer ETF spiegelt

die Wertentwicklung der traditionsreichen

Messlatte wider. Diese erweist sich als

▶ fONDS

m&W PRIvAt

verwalter-Duo beweist goldenes händchen

+10,9 %

kaufempfehlung in heft 14/09

Zwei Mischfonds, die sich unterschiedlich

entwickeln, hat die Vermögensverwaltung

mack & Weise im Angebot.

Der m&W Capital (WKN: 634 782) investiert

in Aktien und Anleihen – und stagniert seit

längerer Zeit. Richtig gut läuft dagegen der

m&W Privat, der mit mehr Freiheiten verwaltet

wird. Die beiden Fondsmanager

setzen stärker auf Rohstoffe – insbesondere

▶ fONDS

PImCO tOtAL REtuRN BOND

–1,6 %

kaufempfehlung in heft 12/11

Als die Aktienmärkte im August einbrachen,

rutschte auch der Pimco

total Return Bond ab. Der von Starmanager

Bill Gross gesteuerte Anleihefonds

bewahrte seine Anleger nicht vor Verlusten.

1,5 Prozent büßte der Riesenfonds in der

Euro-Variante auf Jahressicht ein. Gross hat

sich bei den Anlegern für die schwache Rendite

bereits entschuldigt – unangenehm für

durchaus interessante Alternative zum

großen Bruder DAX. Denn der FAZ-Index

umfasst 100 Aktien – deutlich mehr als der

Leitindex mit seinen 30 Titeln.

Die Wertpapiere sind nach Marktkapitalisierung

gewichtet. Dabei darf ein Unternehmen

maximal einen Anteil von zehn

Prozent einnehmen. Der FAZ-Index ist

zwar als Kursindex ausgelegt; Dividenden

gehen also in die Berechnung des Barometerstands

nicht mit ein. Die angefallenen

Ausschüttungen fließen den Fondseignern

dennoch vollständig zu. ERT

Gold und Silber. Darüber hinaus können

sie mit Derivaten von fallenden Kursen

profitieren. Derzeit ist der Fonds jeweils zu

rund einem Drittel in Edelmetallen und in

Liquidität investiert. Zu den Top-Aktien

zählen Eon und RWE.

Die Drei-Jahres-Performance von

26,8 Prozent bei einem relativ niedrigen

Risiko macht den M&W Privat zu einem

der besten flexiblen Mischfonds. Insbesondere

wenn es an den Aktienmärkten abwärts

geht, zeigt der Fonds eine bemerkenswerte

Stabilität und kann oft noch zulegen. WB

Bond-Star mit wenig vertrauen in die uSA

den Milliardenmanager, der langfristig weit

besser abschneidet als die Wettbewerber.

Der Grund für die jüngste Schwächeperiode:

Gross hatte im Frühjahr sämtliche

US-Staatsanleihen verkauft und zeitweise

auf fallende Kurse gesetzt. Tatsächlich aber

zogen die Kurse von US-Treasuries deutlich

an – trotz des Verlusts der höchsten Bonitätsnote

„AAA“ für die USA bei der Ratingagentur

Standard & Poor’s. Da Gross langfristig

zu den erfolgreichsten Bondmanagern

zählt, empfiehlt es sich, bei diesem Engagement

erst einmal abzuwarten. EA

AktIEN & INvEStmENtS | INvEStmENt-ChECk

FAZ-Index in Punkten

M&W Privat in €

O N D J F M A M J J A S O

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 55

2010

2010

2011

150

145

140

Einschätzung kAufEN

Risiko MITTEL

WkN A0L EXD

kurs am 25.10.2011 147,35 €

Gebühr p. a. (tER) 1,68 % zzgl. Erfolgsgeb.

fondsvolumen 345 Mio. €

Performance 1 Jahr 4,8 %

www.boerse-online.de/WkN/A0LEXD

Pimco Total Return Bond in €

2010

2011

O N D J F M A M J J A S O

2011

O N D J F M A M J J A S O

17,80

17,60

17,40

Einschätzung BEOBAChtEN

Risiko NIEDrIg

WkN A0K D24

kurs am 24.10.2011 17,52 €

Ausgabeaufschlag 3,00 %

Gebühr p. a. (tER) 1,40 %

Performance 1 Jahr –1,5 %

www.boerse-online.de/WkN/A0kD24

1700

1600

1500

1400

1300

1200

Einschätzung kAufEN

Risiko MITTEL

WkN ETF 006

kurs am 25.10.2011 13,59 €

Gebühr p. a. (tER) 0,15 %

Index-Abbildungsmethode Swap

volumen –

www.boerse-online.de/WkN/Etf006

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg


AktIEN & INvEStmENtS

56

muStERdEpOtS

Die Redaktion von BÖRSE ONLINE führt drei verschiedene Musterdepots. Jede Woche

stellen wir unsere Transaktionen und die bislang erzielte Performance vor

BASIS-dEpOt ZERtIfIkAtE-dEpOt

EGmONd HAIdt

beschäftigt sich seit elf

Jahren mit Konjunktur und

Aktienmarkt.

haidt.egmond@guj.de

dAX-Etfs sollen ins

depot wandern

Erheblich aufgestockt wurde das Basis-

Depot in der abgelaufenen Woche.

Denn wir sind bei Apple, IBm, Starbucks

und bei einer fmC-Anleihe eingestiegen.

Günstig zum Zug gekommen sind

wir bei Apple. Da der Konzern zum ersten

Mal seit mehr als sechs Jahren die Gewinnerwartungen

der Analysten verfehlt hat,

ist das Papier stark unter Druck gekommen.

Kunden haben sich mit dem Kauf

von Handys vor der Einführung des iPhone

4S zurückgehalten. Zudem blieb der iPad-

Absatz hinter den Schätzungen zurück.

Die bullishe Prognose von Vorstandschef

Tim Cook für das laufende Quartal deutet

jedoch darauf hin, dass sich das Geschäft

gut erholen wird.

Unter deutlichem Verkaufsdruck stand

auch die IBM-Aktie, da der Quartalsumsatz

leicht unter den Schätzungen der Analysten

lag. Die schwachen Geschäfte in Japan und

mit der öffentlichen Hand belasteten die

Dienstleistungssparte. Vorstandschef Sam

Palmisano erhöhte jedoch den Ausblick für

den operativen Gewinn je Aktie für 2011

leicht. Wir setzen daher darauf, dass der

Firmenlenker das Geschäft beispielsweise

in den Emerging Markets und im Bereich

Cloud-Computing weiter kräftig ausbauen

wird.

Begeistert haben Investoren hingegen

die Ergebnisse von mcdonald’s aufgenommen,

woraufhin die Aktie auf neue Rekordhochs

kletterte. Bereinigt um die Eröffnung

neuer Läden und um Währungseffekte

legte der Umsatz im dritten Quartal um

fünf Prozent zu. Vorstandschef Jim Skinner

lockt die unter der hohen Arbeitslosigkeit

leidenden Amerikaner mit günstigen Angeboten

wie einem McDouble Burger für

1 Dollar in die Restaurants. Auf neue Rekordhochs

kletterte auch Starbucks. Zudem

setzen wir auf eine weitere Erholung deutscher

Aktien und kaufen am 26. Oktober

125 dAX-Etfs (WKN: DBX 1DA).

produkt/Name WkN kaufdatum Stück Akt. kurs Stoppkurs depotwert performance

Aktien 48 583,00 € +2,19 %

Apple 865 985 19.10.2011 25 291,90 € 248,50 € 7297,50 € –0,46 %

Coca-Cola 850 663 1.9.2011 200 49,31 € 40,90 € 9862,00 € +0,33 %

fresenius 578 560 4.8.2011 100 72,05 € 60,00 € 7205,00 € –0,89 %

IBm 851 399 19.10.2011 50 130,52 € 109,75 € 6526,00 € +0,42 %

mcdonald’s 856 958 4.8.2011 150 66,45 € 50,50 € 9967,50 € +11,20 %

Starbucks 884 437 19.10.2011 250 30,90 € 24,90 € 7725,00 € +0,98 %

Anleihen 16 303,00 € +1,78 %

EnBW A1A JTU 9.6.2011 80 1 105,35 % 85,90 % 8428,00 € 2 +1,00 %

fmC A1G WCF 19.10.2011 75 105,00 % 85,00 % 7875,00 € +2,63 %

Rohstoffe 20 056,50 € +26,84 %

Gold-EtC A1E K0G 23.9.2010 150 133,71 € 125,00 € 20 056,50 € +26,84 %

depotwert 84 942,50 € +7,02 %

Cash 26 699,19 €

Aktuelles Börsenkapital 111 641,69 € performance 2011 –7,68 %

1) Nennwert in Euro; 2) inklusive Stückzinsen; pro Transaktion 0,3 Prozent Gebühren; Start am 11.9.2008 mit 100 000 Euro

Rechtzeitig zum

Zug gekommen

Das richtige Produkt zum richtigen

Zeitpunkt – so könnte man die Aufnahme

der Bonus-Pro-Zertifikate auf

daimler und thyssenkrupp in das Depot

umschreiben. Mit den limitierten Orders

sind wir rechtzeitig zum Zug gekommen.

Mit den Papieren setzen wir darauf, dass

sich die Daimler-Aktien von April bis Juni

2012 über 32 Euro und Thyssen-Aktien über

19 Euro halten. Diesen Typ von Bonuszertifikat

zeichnet aus, dass die Barriere nur

in den letzten Monaten der Laufzeit scharf

gestellt ist. Glattgestellt wurde dagegen das

Discountzertifikat auf Société Générale, ein

DAX-Korridor-Papier sowie die Kombinationsstrategie

auf Silber aus Wave XXLer

und Capped-Optionsschein. Kurz vor Laufzeitende

– auf dem Höchstkurs – trennen

wir uns mit Limit 3,45 Euro vom Capped-

produkt/Name WkN kaufdatum

Zertifikate

Arcelor-mittal-discount CK2 XV7 25.08.2011

Brent-Capped-Call CM8 6PL 5.10.2011

CAC-40-korridor-Bonus SG2 EZ8 19.09.2011

daimler-Bonus-pro CK3 1EV 20.10.2011

dAX-Capped-put BN9 0PT 21.10.2011

dAX-Inliner SG2 EN0 14.10.2011

Gold-Capped-Call CK1 TRM 26.07.2011

Heidelcement-discount CK2 JHA 25.08.2011

Solactive mining Explorer DE4 EXP 8.8.2011

thyssen-krupp-Bonus-pro CK3 1ZQ 20.10.2011

depotwert

Cash

dANIEL SAuRENZ

verfolgt die Finanzmärkte

seit vielen Jahren. Er hat sich

auf Derivate spezialisiert.

saurenz.daniel@guj.de

Aktuelles Börsenkapital 127 709,85 €

Pro Transaktion 0,3 Prozent Gebühren, Verzinsung des Cash

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


AktIEN & INvEStmENtS

verfolgen Sie die Entwicklung der musterdepots börsentäglich im Internet. Hier erhalten Sie Informationen über die neuesten

Depotaufnahmen und -verkäufe sowie über die Performance: www.boerse-online.de/musterdepots

Call auf Brent. Das Papier konnte seine

Gewinnerwartungen voll erfüllen.

Für die nächsten Wochen nehmen wir

uns nun vor, bei voraussichtlich seitwärts

tendierenden bis leicht steigenden Märkten

verhalten optimistisch mitzugehen. Daher

erhält das Depot Zuwachs um zwei spekulative

Capped-Optionsscheine der BNP Paribas.

Als erstes kaufen wir mit Limit bei

3,90 Euro 1000 BASf-Capped-Calls (WKN:

BP1 DVP) und einer Laufzeit bis 15. Juni

2012. Basis und Cap liegen bei 40 und

45 Euro. Als zweiter Zugang qualifiziert

sich ein Bmw-Capped-Call (WKN: BP1 DWE)

und einem Limit von 3,78 Euro. Auch hier

erwerben wir 1000 Papiere und setzen kein

Limit. Hiermit spekulieren wir darauf, dass

Bmw sich über die Laufzeit von dem Cap

bei 55 Euro weiter entfernen kann. Als maximale

Auszahlung winken bei beiden

Capped-Calls 5 Euro.

Zu guter Letzt setzen wir auf einen Prügelknaben.

Die Aktie von klöckner & Co ist

in den vergangenen Monaten unter die

Räder gekommen. Vom Bonuspapier

(WKN: TB6 XVP) erwerben wir 600 Papiere

mit Limit bei 10,20 Euro. Damit wollen wir

an einer Aufholjagd des Stahlhändlers bis

zum Laufzeitende im April 2012 teilhaben.

Die Barriere beträgt 7 Euro.

Stück Akt. kurs Stoppkurs Depotwert Performance

700 10,84 € 8,45 € 7588,00 € 0,37 %

2500 3,54 € 1,65 € 8850,00 € 18,00 %

80 101,27 € 86,00 € 8101,60 € 4,85 %

250 37,53 € 26,20 € 9382,50 € 5,63 %

1800 3,72 € 1,45 € 6696,03 € –3,38 %

1000 6,19 € 1,90 € 6190,00 € –3,28 %

1300 5,31 € 2,85 € 6903,00 € –0,75 %

300 23,93 € 17,90 € 7179,00 € 3,19 %

1000 6,54 € 5,90 € 6540,00 € –16,1 %

400 21,02 € 14,90 € 8408,00 € 5,21 %

84 397,30 € 1,87 %

43 312,55 €

Performance 2011 –2,55 %

mit 1,5 Prozent p. a.; Start am 1.3.2005 mit 100 000 Euro

NEBENwERtE-DEPOt

StEfAN OttO

beobachtet die Aktienmärkte

seit 25 Jahren. Er hat sich

auf Small Caps spezialisiert.

otto.stefan@guj.de

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Mehr als acht Prozent Dividendenrendite?

Die lassen wir uns nicht

entgehen (Seite 18). Also nehmen

wir die beiden Mobilfunkunternehmen

Drillisch und freenet ins Nebenwertedepot

auf. Beide Aktien haben sich inzwischen

von den Börsenturbulenzen wieder recht

gut erholt. Am 10. (Freenet) beziehungsweise

11. (Drillisch) November – veröffentlichen

die Unternehmen Neun- Monats-

Zahlen.

Freenet könnte die Analysten positiv

überraschen. Schon zu den Halbjahreszahlen

hat Vorstandschef Christoph Vilanek

die Jahresprognose nach oben korrigiert.

Nun ist zu hören, dass die erfolgreich abgeschlossene

Integration der Akquisitionen

zu erheblichen Synergien und einer echten

Aufbruchstimmung im Unternehmen

führt. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen

Unsicherheiten erwartet Vilanek keine

konjunkturbedingten Einbußen im Geschäft

(siehe Interview ab Seite 70).

Was bei Drillisch unterm Strich herauskommt,

ist noch völlig ungewiss. Das operative

Geschäft läuft gut. Daher wird auch

für das Berichtsquartal mit einer Steigerung

beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern

und Abschreibungen (Ebitda) gerechnet.

Große Unbekannte bleibt das Finanzergebnis.

Drillisch ist seit 17. Juni 2011 mit rund

22 Prozent am Wettbewerber Freenet beteiligt.

Ab diesem Datum fließt das Freenet-

Ergebnis anteilig in die Ertragsrechnung

von Drillisch ein – das erhöht den Gewinn.

Um bei starken Kursschwankungen der

Freenet-Aktie das eigene Unternehmen

nicht zu gefährden, hat Drillisch für etwa

die Hälfte seiner Freenet-Anteile Kurssicherungsgeschäfte

abgeschlossen. Steigt die

Freenet-Aktie, verringert sich der Wert

dieser Geschäfte; fällt sie, nimmt der Wert

zu. Auf den operativen Gewinn und den

Cashflow wirken sich die Kurssicherungsgeschäfte

nicht aus. Wir kaufen 530 Freenet-Aktien

auf Xetra, Limit 9,50 Euro, und

590 Drillisch-Aktien, ebenfalls auf Xetra,

Limit 8,50 Euro.

Wenn die Käufe aufgehen, ist das

Nebenwertedepot sehr defensiv mit Fokus

auf hohe Dividendenrenditen ausgerichtet.

Daher nehmen wir – neben Splendid medien

– einen weiteren eher spekulativen

Titel auf. Der Telematikspezialist IvU traffic

verbindet Wachstumspotenzial mit Substanz

(Seite 17). Kauf von 7000 IVU-Aktien

auf Xetra, Limit 1,25 Euro.

Produkt/Name wkN kaufdatum Stück Akt. kurs Stoppkurs Depotwert Performance

Aktien

Drillisch 554 550 26.10.2011 590 6,80 €

freenet A0Z 2ZZ 26.10.2011 530 7,80 €

IvU traffic 744 850 26.10.2011 7000 0,95 €

kwS Saat 707 400 19.10.2011 60 151,35 € 133,00 € 9081,00 € 1,65 %

Splendid medien 727 950 19.10.2011 6000 1,33 € 0,97 € 7980,00 € 5,81 %

westag & Getalit vZ 777 523 19.10.2011 600 17,82 € 15,70 € 10 692,00 € –1,03 %

Depotwert 27 753,00 € +1,43 %

Cash 72 642,18 €

Aktuelles Börsenkapital 100 346,34 € Performance 2011 +0,39 %

Pro Transaktion 0,3 Prozent Gebühren; Verzinsung des Cash mit 1,5 Prozent p. a.; Start am 19.10.2011 mit 100 000 Euro

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 57


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SpEzIaL | aLtERNatIvE INvEStmENtS

60

Kein Schutz vor verlust

‣ HEdGE-FONdS Selbst die Stars der Finanzmärkte haben in turbulenten Börsenphasen

ihre Probleme: Hedge-Fonds können 2011 ihre Versprechen nicht halten

Drury

Images/Richard Getty

Loch im Grün: Das englische

Wort „hedge“ bedeutet

Hecke, im Finanz jargon aber

Absicherung. Hedge-Fonds

sollen Anleger vor roten Zahlen

bewahren – eigentlich

George Soros, die Hedge-Fonds-Legende

schlechthin, muss dieser Tage zufrieden mit

sich sein: Er hat ein feines Näschen gehabt.

Was er gemacht hat? Es geht um keine Erfolgswette

am Finanzmarkt – wie das Milliardengeschäft von

1992, als er auf einen Absturz des britischen Pfund

Aktieninstrumente büßten sogar 17 Prozent ein.

„Enttäuschend“, nennt der Londoner Branchenbeobachter

Jacob Schmidt die Ergebnisse lapidar.

Dennis Drenjovski, Vorstand des Branchendiensts

2n20.com findet, dass Hedge-Fonds „prinzipiell

natürlich positive Renditen erzielen“ sollten. „Zur

setzte. Soros hat einfach zum richtigen Zeitpunkt Entlastung der Branche muss man allerdings sagen,

aufgehört. Am 26. Juli kündigte der heute 81-jährige dass es eine Ballung negativer Ereignisse gegeben

Star an, nur noch sein eigenes und das Geld seiner hat, die auch für Hedge-Fonds kaum zu managen

Familie zu managen.

sind.“

Zu diesem Zeitpunkt hatte der jüngste Kurs- die Ergebnisse dürften viele anleger trotzdem

7477

einbruch kaum begonnen, gewann kurz darauf aber

rasch an Dynamik: Von Ende Juli bis Mitte September

rutschten die Aktienmärkte weltweit dramatisch

ab. Und mit ihnen sank das Soros’ Konkurrenten

frustrieren. Die Verluste zeigen, dass Hedge-Fonds

sich kaum von den Marktbewegungen lösen konnten

– und damit ihre wohlklingenden Versprechen

weitgehend gebrochen und die hohen Erwartungen

HEdGE-FONdS

anvertraute Vermögen. Der August war einer der enttäuscht haben. Sie streben eigentlich absolute,

schlechtesten Monate für die Branche – fast so de- also vom Marktgeschehen unabhängige Renditen

zählt der US-Datendienstsaströs wie die Wochen nach der Pleite der Invest- an und wollen rote Zahlen möglichst meiden, etwa

leister Hedge Fund

mentbank Lehman Brothers im September 2008. durch Wetten auf fallende Kurse. Der Ausdruck

Research (HFR) zurzeit. Die

Mehr als acht Prozent haben die Branchennotie- Hedge-Fonds kommt von „hedge“, englisch für

großen Gesellschaften dominieren:

Fünf Prozent der rungen seit Jahresbeginn im Schnitt verloren, er- Hecke. Im Finanzjargon sind damit Absicherungs-

Fonds managen zwei Drittel geben vorläufige Berechnungen des US-Datengeschäfte gemeint. Hedge-Fonds wiederum sind

des Branchenvermögens. dienstleisters Hedge Fund Research (HFR). Vermögensverwalter, die vergleichsweise unregu-

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


liert sind und hyperaktiv mit unterschiedlichen und

oft aufwendigen Anlagestrategien arbeiten.

Die schwachen Renditen könnten die Hedge-

Fonds entzaubern, vielleicht endgültig. Schon während

der Kreditkrise scheiterte die Branche an den

eigenen Ansprüchen. 2008 verlor sie im Schnitt

fast 20 Prozent ihres Kapitals. Anleger zogen daraufhin

hohe Summen ab; einige Anbieter mussten

ihre Hedge-Fonds einfrieren.

Die Investoren fassten allerdings rasch wieder

Vertrauen: 2009 gewannen Hedge-Fonds 20 Prozent

an Wert und machten einen Teil der Einbußen

wett. Dank dieser Wertzuwächse sowie neuerlicher

Mittelzuflüsse kletterte das weltweit verwaltete Vermögen

Ende Juni 2011 auf einen Rekordstand von

2045 Mrd. Dollar (1489 Mrd. Euro). Annähernd 7500

Einzel-Hedge-Fonds und 2000 Dach-Hedge-Fonds

konkurrieren um das Geld der Anleger.

Wie die Geldgeber nun reagieren, ist noch nicht

klar – was unter anderem daran liegt, dass die Renditeunterschiede

zwischen verschiedenen Strategien

enorm sind. Im dritten Quartal 2011 flossen

der Branche immerhin 8,7 Mrd. Dollar zu.

Gegen ein schnelles Comeback im großen Stil

spricht, dass ein Teil der Erholungsrally bereits an

den Hedge-Fonds vorbeiging. Zum Beispiel am

Rohstoffmarkt: Aus Daten der Commodity Futures

Trading Commission, die US-Future- und US-

Optionsmärkte reguliert, geht hervor, dass spekulative

Anleger wie Hedge-Fonds Anfang Oktober

ihre Nettokaufpositionen für Rohstoffe extrem herunterfuhren

– just zu dem Zeitpunkt, an dem die

Preise wieder zu steigen begannen.

Für Verunsicherung der Anleger könnte auch

eine neue Studie zu Dach-Hedge-Fonds sorgen: Ein

Forscherquartett fand heraus, dass Dachfonds keinen

Mehrwert liefern. Wer per Zufallsentscheidung

einzelne Hedge-Fonds auswählt, schneidet genauso

gut – oder schlecht – ab wie die vermeintlichen

Selektionsprofis. Lediglich sechs Prozent der Dach-

Hedge-Fonds haben in den Jahren 1994 bis 2009

besser performt als der Branchenschnitt. Die Unterschiede

zwischen einem künstlich und einem

zufällig zusammengestellten Portfolio seien

schlicht „vernachlässigbar“, so die Autoren. Die

angebliche Befähigung, einzelne gute Hedge-Fonds

und die passende Strategie zum richtigen Zeitpunkt

zu wählen, sei nicht mehr als ein Mythos.

Ein fatales Ergebnis, dem sich die Branche stellen

muss. Möglicherweise gilt auch für Hedge-

Fonds, was für traditionelle Fondsmanager längst

erwiesen ist: Nur ein Bruchteil der Fonds schafft

es auf Dauer, ihren Vergleichsindex zu schlagen,

wie etliche Studien gezeigt haben. Bisher galten

Hedge-Fonds-Manager als diejenigen, die mehrheitlich

besser abschneiden als der Markt – und

das dauerhaft. „Es ist bei Hedge-Fonds-Managern

genauso wie bei traditionellen Vermögensverwaltern“,

sagt Drenjovski. „Ein gewisser Teil schneidet

besser als der Markt ab.“ Der Rest versagt.

NOcH FaSt auF REkORDNIvEau

Hedge-Fonds: verwaltetes Vermögen in Mrd. $

1105,4

2005

Wie schnell es abwärts gehen kann, wird an

John Paulson, einem gefeierten Star der Kreditkrise,

deutlich. Er hatte frühzeitig gegen den US-Hypothekenmarkt

gewettet und so Milliarden verdient.

In diesem Jahr aber erlitt er heftige Verluste. Der

Betrugsfall des chinesischen Holzunternehmens

Sino Forest verwüstete das Portfolio, und er wettete

zum falschen Zeitpunkt auf eine anhaltende Erholung

der Wirtschaft.

am Hedge-Fonds-mythos rüttelt auch die eigene

Branche: Ausgerechnet neuartige Hedge-Fonds im

Mantel von Publikumsfonds kamen dem Versprechen,

Verluste zu meiden, am nächsten. Sie verloren

seit Anfang des Jahres knapp fünf Prozent und

damit weniger als die Fonds im HFR-Barometer,

berechnete 2n20.com. Berücksichtigt wurden rund

400 Publikums-Hedge-Fonds.

Drenjovski begründet den Renditevorsprung

mit der höheren Regulierung: Sogenannte „Ogaw-

Hedge-Fonds können nicht so riskant wie andere

Hedge-Fonds agieren. Die Portfolios sind weniger

konzentriert und weniger kreditfinanziert“. Ein

Treibsatz für das Wachstum dieser gezähmten

Fonds: Seit etwa zwei Jahren verkaufen Anbieter

Produkte nach der EU-Richtlinie „Organismus für

gemeinsame Anlagen in Wertpapieren“, kurz

„Ogaw“ oder – auf Englisch – „Ucits“ genannt.

Hinzu kommt, dass auch traditionelle Fondsgesellschaften

vermehrt Produkte mit Hedge-Fonds-

Charakter auflegen.

Hedge-Fonds waren allerdings schon immer

komplex und schwierig zu durchschauen, daran

ändern Ogaw-Fonds wenig. Und auch für Publikums-Hedge-Fonds

gilt, dass sie sich vor allem an

professionelle Anleger richten, nicht an private.

SpEzIaL | aLtERNatIvE INvEStmENtS

ELISaBEtH atzLER

schreibt über passive ETFs, aktiv gemanagte

Fonds und hyperaktive Hedge-Fonds.

atzler.elisabeth@guj.de

LExIkON

als Erfinder

des Hedge-Fonds-Ansatzes

gilt Alfred Winslow Jones.

Der US-Amerikaner, der

zeitweise als Wirtschaftsjournalist

arbeitete, startete

1949 einen Fonds, der

auf fallende sowie steigende

Aktienkurse wettete.

Das Wachstum

der Branche beschleunigte

sich nach 1990. Das Platzen

der New-Economy-Blase

machte Anleger auf Hedge-

Fonds aufmerksam. 2011

erreicht das Volumen einen

Rekordstand.

Die Regulierung

ist weiterhin schwach. In

der EU gelten seit Kurzem

neue Mindeststandards.

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 61

1464,5

2006

1868,4

2007

1407,1

2008

1600,2

2009

1917,4

2010

2019,9

2011

1. Q.

2044,7

2011

2. Q.

1967,9

2011

3. Q.

Während der Finanzkrise 2008/09 enttäuschten Hedge-Fonds ihre Anleger, Kapital floss ab.

Das Vertrauen der Investoren in die Branche ist seitdem zurückgekehrt

Quelle: Hedge Fund Research


SpEzIaL | aLtERNatIvE INvEStmENtS

vergittert: Zu dieser

gesicherten Wohn anlage

in Kanada haben nur

wenige Zugang. Das gilt

auch für Investments

in Private-Equity-Firmen

62

vOLatIL

Listed Private Equity Index

in Punkten

2009 2010 2011

140

120

100

80

60

40

Mit einem ETF können

Anleger auf den Index

für notierte Private-Equity-

Unternehmen setzen

Quelle: Bloomberg

abgeschottete Gesellschaft

Der Private-Equity-Markt bietet zurzeit gute Einstiegschancen. Privatanleger sind

gegenüber institutionellen Investoren allerdings deutlich im Nachteil

Wer sich am Markt für Beteiligungskapital

umschaut, entdeckt derzeit ein Missverhältnis.

Der Private-Equity-Branche geht

es trotz schwächelnder Konjunktur grundsätzlich

gut. „Sie hat sich von den Rückschlägen 2008 und

2009 erholt“, sagt Götz Hoyer, Geschäftsführer der

Private-Equity-Beratung Fleischhauer, Hoyer & partner.

„Die Investitionen sind gestiegen, und auch

die Exits laufen wieder rund.“ Private Equity (PE)

brachte auf Fünf-Jahres-Sicht zuletzt im Schnitt

rund zwölf Prozent Rendite pro Jahr – dreimal so

viel wie ein Investment in europäische Aktien.

Trotzdem sind Instrumente, mit denen Privatinvestoren

an der Anlageklasse teilhaben können,

momentan günstig zu haben. Der Kurs des

Commerzbank-zertifikats p3 (WKN: 173 499) etwa,

mit dem Anleger in ein Private-Equity-Portfolio

investieren können, ist in den vergangenen Monaten

stark gefallen und liegt deutlich unter dem

Buchwert der Beteiligungen, auf die es setzt. „Man

kann jetzt günstige Einstiegskurse nutzen“, sagt

Martin Faust, Professor für Bankbetriebslehre an

der Frankfurt School of Finance & Management.

Das täten gerade im Private-Equity-Bereich viel zu

wenige Anleger. „Die meisten investieren stark

prozyklisch und steigen bei hohen Kursen ein.“

Was jetzt als Vorteil erscheint, kann allerdings

auch zum Problem werden. Instrumente wie Zertifikate,

Anteile börsennotierter Fonds oder auch

börsengehandelte Indexfonds – etwa der iShares

S&p Listed private Equity EtF (WKN: A0M M0N),

der die Entwicklung der Aktien börsennotierter

Beteiligungsgesellschaften nachbildet – sind eben

keine direkten Private-Equity-Investments. Es handelt

sich eher um Aktienanlagen, die den Schwankungen

des Marktes unterworfen sind – und deshalb

derzeit billig. Risikobereite Investoren können

zwar darauf setzen, dass die Kurse sich bald erholen

und sich dem inneren Wert der Beteiligungen annähern.

Im Gegensatz zu echten Private-Equity-

Investments eigneten sich Branchenzertifikate und

Aktien aber nicht für langfristige Engagements,

weil sie zu stark schwankten und auf lange Sicht

kaum verlässliche Renditen brächten, meint Hoyer.

„Man sollte damit sehr vorsichtig sein.“

Mit geschlossenen PE- oder Dachfonds können

Privatinvestoren an der Branchenentwicklung teilhaben.

Trotzdem sind diese Fonds nicht unbedingt

erste Wahl, da sie illiquide sind und oft hohe Gebühren

verlangen. „Die Kosten können für Privatinvestoren

deutlich höher ausfallen als für institutionelle

Investoren“, warnt Nils Rode, Partner der

Private-Equity-Beratung adveq.

Die besten Investments bleiben vielen Investoren

verschlossen. „Es ist für Privatanleger sehr

schwierig, an attraktiven Spezialstrategien oder den

besten Managern zu partizipieren“, sagt Rode. Das

schlägt sich in der Regel deutlich in der Rendite

nieder. „Die Diskrepanz zwischen guten und

schlechten Managern ist im Private-Equity-Bereich

besonders groß.“ Interessierte Privatanleger stecken

also in einem Dilemma: Sie können entweder

aktiennah und volatil investieren, mit der Chance

auf Kursgewinne. Oder sie gehen ein illiquides, oft

teures Investment ein, bei dem sie an einen unfähigen

Manager geraten können. JulIA GROTH

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Getty Images/First Light/Bert Klassen


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GELd & VORSORGE | CFd-BROkER

64

GESAMtzuFRIEdENHEIt

Anbieter Note

RBS Marketindex 1,45

IG Markets 1,57

S Broker 1,91

kOStEN

HANdEL

Bester CFD-Broker

des Jahres 2011

RBS Marketindex

CFD-Broker

des Jahres 2011

Bestes Produktangebot

IG Markets

die wichtigsten umfrageergebnisse

im Überblick

BEStES pROduktANGEBOt

Anbieter Note

IG Markets 1,53

CMC Markets 1,64

FXdirekt Bank 1,70

INFORMAtION/BERAtuNG

Anbieter Note

RBS Marketindex 1,81

IG Markets 1,83

CMC Markets 2,01

Anbieter Note

RBS Marketindex 1,91

IG Markets 1,97

CMC Markets 2,11

Anbieter Note

RBS Marketindex 1,55

IG Markets 1,70

S Broker 1,93

Anbieter mit mindestens 50 Bewertungen

Quelle: BÖRSE ONLINE

Händler vor Monitoren:

Mit CFds können Anleger

schnell reagieren

Sieger aus Schottland

‣ HEBELpApIERE Der zum ersten Mal vergebene CFD-Award von

BÖRSE ONLINE geht an die Royal Bank of Scotland. Von ihren Kunden

erhalten die Anbieter viel Lob – und einige Verbesserungsvorschläge

Das Rennen wurde am Ende zwar noch

einmal knapp, fiel aber dennoch eindeutig

aus: CFD-Broker des Jahres

ist die Royal Bank of Scotland mit ihrer Plattform

Marketindex. Die Schotten setzten

sich nicht nur bei der Gesamtzufriedenheit

vor IG Markets und dem erst seit Kurzem

am Markt vertretenen S Broker durch, sondern

konnten auch fast alle Unterkategorien

für sich entscheiden. Zum ersten Mal

suchte BÖRSE ONLINE seit Anfang September

den CFD-Broker des Jahres. Dazu

waren die Kunden der in Deutschland vertretenen

Anbieter aufgerufen, ihre Stimme

abzugeben und ihren Favoriten zu küren.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Bei der Gesamtzufriedenheit gelang

es sechs von zwölf Anbietern auf einer

Skala von eins bis sechs einen Wert von 2,0

oder besser zu erreichen. Neben dem Siegertrio

kamen auch Flatex, CMC Markets

und die FXdirekt Bank mit einer guten Be-

bei den Punkten Erreichbarkeit, Informationsangebot

und Freundlichkeit der Mitarbeiter

erreichte das Sextett gute Werte, so

die Auswertung des Aachener Marktforschungsunternehmens

AC Research.

Bei der Bewertung gab es auch einige

Kritikpunkte: Vor allem wünschten sich

Kunden bessere Erklärungen und einfacheres

Einstellen des Hebels. Dies bietet etwa

CMC Markets an, was die Nutzer prompt

mit der besten Note von 1,67 in der Unterkategorie

Handel belohnten. Beim ebenfalls

wichtigen Produktangebot lieferten sich IG

Markets und CMC Markets ein Kopf-an-

Kopf-Rennen, das IG aufgrund der Topnote

bei Währungen für sich entschied.

Großen Anklang fanden bei fast allen

Anbietern die Websites. Bei RBS und CMC

Markets wurden speziell die Testmöglichkeiten

und das Demokonto gelobt, doch

auch für den Internetauftritt insgesamt und

die Nutzerfreundlichkeit gab es durchweg

die Note 2,0 oder besser. Künftig dürften

wertung auf die Ränge vier bis sechs. Auch Reuters/Alex Domanski; The Royal Bank of Scotland N.V./Uwe Nölke

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.


vor allem Webinare und Seminare weiter

an Bedeutung zunehmen. Schon jetzt ist

das Angebot groß, doch die große Produktpalette

und die vielfältigen charttechnischen

Einstellungen erfordern dies auch.

Weitere Kritik äußerten die fast 1000

teilnehmenden Nutzer vor allem am Handel

– an den sogenannten Requotes und

der Kursstellung – sowie an der Geschwindigkeit

von Reklamationsbearbeitungen.

Wichtig sind den Kunden hierbei faire

Kursstellung, Schnelligkeit und saubere

Orderausführung, da Anleger ihre Lieblingsbasiswerte

immer wieder long und

short handeln wollen.

Zwar bietet der Sieger Marketindex

keine CFDs auf Einzelaktien an, deckt dafür

aber die Palette der meistgenutzten Basiswerte

seit Jahren ab: In Deutschland wird

traditionell besonders der DAX stark gehandelt,

bei dem sich die Trades zuletzt

nach Angaben der CFD-Anbieter vervielfachten

(siehe Interview). Darüber hinaus

ist hierzulande das Währungspaar Euro/

Dollar sehr populär. Außerdem finden Produkte

auf die sicheren Häfen Gold und

speziell Silber viele Abnehmer.

Wer sich angesichts der DAX-Talfahrt

im Sommer Sorgen um die Strategie der

Anleger machte und große Verluste bei den

CFD-Anhängern befürchtete, lag schief:

Nach Aussagen der größten CFD-Broker

nutzten in den vergangenen Wochen viele

Kunden vor allem die Charttechnik als

Orien tierung und lagen im Abwärtstrend

zeitweise sogar mit einem deutlichen Übergewicht

auf der Short-Seite. Dies spricht

dafür, dass der CFD eines der Produkte ist,

das von Anlegern konsequent in beide Richtungen

genutzt wird.

Wo sehen Kunden weiteren Verbesserungsbedarf?

Für die kommenden Jahre

– und damit den nächsten BÖRSE ON-

LINE CFD-Award – gilt es für die RBS und

ihre Verfolger, an der Nachverfolgung von

Reklamationen zu arbeiten, gleichzeitig

aber auch die Gebühren im Auge zu behalten.

Denn bei den Zusatzkosten für das

Halten der Position über Nacht schnitt keiner

der insgesamt zwölf zur Wahl stehenden

CFD-Anbieter richtig gut ab.

Dennoch: Insgesamt konnte das Ergebnis

der Spitzenreiter beim CFD-Award

überzeugen.

daNIEL SauRENz

beschäftigt sich seit den Anfangstagen

mit Contracts for Difference.

saurenz.daniel@guj.de

NaChGEFRaGt

herr Fertig, Glückwunsch zum CFd-Broker

2011. die abstimmung fand in einer sehr

heißen Börsenphase statt. Wie laufen die

Geschäfte seit dem daX-Rutsch?

Wir haben eine deutliche Umsatzsteigerung

seit Beginn des Ausverkaufs an

den Märkten. In dieser Zeit konnten wir

sehr hohe Volumina,

vor allem im DAX, verzeichnen.

Viele Anleger

haben die Möglichkeiten

genutzt, schnell

auf die veränderte Situation

zu reagieren.

Setzen die anleger derzeit

eher auf steigende

oder fallende daXkurse?

In den vergangenen

Tagen hat sich die

Mehrheit der Anleger

bearish positioniert.

Üblicherweise haben

wir jedoch ein Gleichgewicht

zwischen

Long- und Short-

Positionen.

Wie analysieren Ihre

kunden die Märkte?

Viele handeln nach der

Charttechnik, nutzen

Instrumente wie Moving

Averages oder Fibonacci-Kennziffern.

Und je nachdem, welches Signal

Anleger empfangen, positionieren sie

sich in der entsprechenden Richtung.

dass der daX bei den anlegern als Basiswert

beliebt ist, ist nicht überraschend.

Welche Rolle spielen Rohstoffe?

Der Rohstoffmarkt spielt eine besonders

wichtige Rolle. Wir bieten dem Anleger

einen breiten Zugang zu Rohstoffen über

CFDs. Darüber hinaus bekommt er bei

uns sehr viele Informationen und aktuelle

Nachrichten zur Verfügung gestellt – über

unsere monatlichen, wöchentlichen und

täglichen Publikationen, die sich ausgiebig

mit Rohstoffen beschäftigen.

GELd & VORSORGE | CFd-BROkER

„Mit Limits handeln“

RBS-CFD-Experte Holger Fertig gibt Tipps für Neulinge und verrät, wie sich

seine Kunden derzeit positionieren – und welche Kennzahlen sie nutzen

„Viele Anleger haben

die Möglichkeiten

genutzt, schnell zu

reagieren“

Wie viele kunden hat die CFd-Plattform der

Royal Bank of Scotland, Marketindex,

überhaupt?

Da wir die Plattform bereits im Jahr

2006 als einer der ersten Anbieter im

deutschen Markt gestartet haben,

konnten wir einen großen Kundenstamm

für uns gewinnen,

der mittlerweile

in den fünfstelligen

Bereich geht. Dabei

konzentriert sich Marketindex

auf Privatkunden.

Wo sehen Sie Verbesserungspotenzial?

Wir werden unser Seminarangebotverstärkt

ausbauen. In

Zukunft wird es nicht

nur vor Ort Veranstaltungen

geben, sondern

Anleger werden sich

auch von ihrem Heimrechner

aus in Web-

inaren informieren

können.

Wie geht die RBS das

thema hedging, also das

absichern der Positionen,

an?

Als globaler Finanzdienstleister

unterliegt die RBS strikten

Regularien. Entsprechend sind auch die

Risikomanagement- und Hedgingvorgaben

sehr strikt. Im Hintergrund wird

bei uns die gleiche Infrastruktur genutzt,

die wir zum Handeln der Zertifikate

verwenden.

Welche tipps geben Sie Neulingen?

Anleger sollten immer mit Limits handeln.

Gerade bei gehebelten Investments

kann deren Bedeutung gar nicht stark

genug hervorgehoben werden. DS

hOLGER FERtIG arbeitet im Derivateteam

der Royal Bank of Scotland, zu dem auch

der Bereich CFDs gehört.

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 65


GELd & VORSORGE | OpEN maRkEt

auf den Börsenblues einstimmen

‣ aktIEN Die Deutsche Börse hat angekündigt, 174 Aktien aus dem Handel zu nehmen. Viele sind dann

nirgends mehr notiert. Einige Gesellschaften bereiten Anträge vor, um bei anderen Börsen unterzuschlüpfen

Großes Durcheinander hat die Ankündigung

der deutschen Börse ausgelöst,

174 Aktien aus dem Handel zu

werfen (Heft 42/11, Seite 9). Betroffen sind

Gesellschaften ohne Verkaufsprospekt aus

dem Untersegment First Quotation Board,

die nicht mindestens 500 000 Euro Eigenkapital

und Aktien mit mindestens 10 Cent

Nennwert haben. Ihr letzter Tag im Open

Market ist der 15. November 2011.

Etliche betroffene Aktionäre wissen

noch gar nichts davon, denn die Liste ist

schwer zu finden, und viele Gesellschaften

informieren nicht darüber. Ob und wo sich

die Papiere danach verkaufen lassen, ist erst

recht unklar.

Die Beteiligungsgesellschaft meteor aus

Berlin will das Delisting noch abwenden.

„Wir stellen gerade die nötigen Unterlagen

zusammen“, sagt ein Sprecher. Sie sollen

bis 12. November eingereicht werden.

Keine Chance hat die Frankfurter Beratungs-

und Beteiligungsgesellschaft Concilium.

Ihr Eigenkapital ist zu gering. Sie

prüft Möglichkeiten einer Zulassung an

einer anderen Börse in Deutschland. Die

haben unterschiedliche Voraussetzungen

66

aktIEN VOR dEm dELIStING

aktie WkN

Blackbox Capital aG A0H HE7

Gaiacor International pLC A1C TDU

Genesis Invest aG A0R EQT

Lobeck medical aG A0M R20

mingo Bay properties pLC A0N BLU

terra Resources pLC A0X 8W0

the Brandgeneration aG A1C WW2

UFC Holding N.V. A0M MS6

Viridax Corp. A1C 5X0

West africa mining Holding aG A0Q 9UR

Quelle: Deutsche Börse

für eine Aufnahme. In Stuttgart und Berlin

zum Beispiel haben gekündigte Gesellschaften

schon angefragt. Die Börsen äußern

sich nicht darüber, wer Anträge gestellt

hat und eventuell zugelassen wird.

In falscher Sicherheit wiegen sich Aktionäre,

wenn sie glauben, das Delisting

betreffe sie nicht, weil bereits jetzt an mehr

als einer Börse Kurse für ihre Werte festgestellt

werden. Bei apollo Bell etwa ist das

deutsche Börse: Der Handelssaal wurde 2010 im Rahmen einer Kunstinstallation in blaues Licht getaucht

zusätzlich zu Frankfurt in Stuttgart der Fall,

bei Greencell technologies in Berlin. Bei

Aktien aus dem First Quotation Board gilt

das nur als Zweithandel. Wirft Frankfurt

die Aktien hinaus, streichen die anderen

Börsen die Notiz ebenfalls – wenn die Gesellschaften

bis 16. November nicht mit

Erfolg eine Zulassung bei ihnen beantragt

haben. „Wir werden Vorkehrungen treffen,

dass die Aktie weiter handelbar ist“, verspricht

ein Apollo-Bell-Sprecher. Andere

wie Blackbox Capital und the Brandgeneration

reagierten auf eine Anfrage nicht.

Letztlich dürfte nur ein Teil der Werte

bei anderen Börsen unterschlüpfen. Über

eine außerbörsliche Plattform können Anleger

nur handeln, wenn der eigene Broker

eine Vereinbarung mit dem jeweiligen Anbieter

hat. „Es besteht auch die Möglichkeit,

selbst einen Käufer zu suchen und die Aktien

an ein anderes Depot zu übertragen“,

erläutert ein Sprecher des Onlinebrokers

Cortal Consors. Der Broker informiert dann

das Finanzamt, dass es einen „entgeltlichen

Übertrag“ gab, ohne dass ein Kurs vom Vortag

festgestellt werden konnte. Um die Besteuerung

müssen sich die Aktionäre selbst

kümmern. Klappt auch das nicht und will

ein Aktionär die Papiere einfach nur loswerden,

bleibt lediglich die Option, sie wertlos

ausbuchen zu lassen. rENATE DAUM

der Weg zur Liste

Wo Sie die Aufstellung

der gekündigten Aktien finden

Die Deutsche Börse veröffentlicht

die Liste der 174 Aktien auf ihrer

Website www.deutsche-boerse.

com. Wer sie einsehen will, muss oben

auf der Startseite den Menüpunkt „Info-

Center/Regelwerke“ auswählen, dann

den Unterpunkt „Bekanntmachungen“

und danach „Oktober 2011“. Unter dem

Datum „11.10.2011“ steckt sie hinter

dem Stichwort „Diverse Emittenten“ in

Verbindung mit: „Bekanntmachung:

Einstellung der Preisfeststellung“.

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Action Press/Bernd Kammerer


BÖRSE ONLINE erscheint im Gruner + Jahr Verlag AG & Co KG, Jan Honsel, Am Baumwall 11, 20459 Hamburg. Handelsregister: AG Hamburg, HRA 102257.

Vertrieb: DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Dr. Olaf Conrad, Düsternstraße 1, 20355 Hamburg. Handelsregister: AG Hamburg, HRB 95 752.

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1 9

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GELd & VORSORGE | GELdpaRkpLätzE

auf zinsjagd

viele Deutsche legen ihr Geld in der Krise am liebsten auf sparbücher.

Doch Zinsanlagen wie Tagesgeld und Festgeld bieten oft

bessere Konditionen. BÖRse OnLine analysiert drei Geldparkplätze

Das Sparbuch ist noch immer der

absolute Liebling der Deutschen.

55 Prozent der Bundesbürger besitzen

laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag

der Comdirect Bank ein Sparbuch. Ein Tagesgeldkonto

haben hingegen nur rund

39 Prozent. Dabei sind sowohl Tagesgeld-

als auch Festgeldkonten im Durchschnitt

besser verzinst (siehe Tabelle auf Seite 69).

BÖRSE ONLINE zeigt, wie Sie mit Sparbuch,

Tagesgeldkonto und Festgeld abseits

der Börsen auf Zinsjagd gehen.

Gut zu wissen: Alle Bankeinlagen im

Euro-Raum sind durch die gesetzliche Einlagensicherung

geschützt. Bis zu 100 000

Euro je Kunde sind im Falle einer Insolvenz

gesichert. Darüber hinaus greifen die Einlagensicherungsfonds

der Bankenverbände,

sofern der jeweilige Anbieter Mitglied

ist. Die Verbände sind nicht national

gegliedert: Die Bank of Scotland gehört seit

September 2011 dem Bundesverband deutscher

Banken an. Das Geld der Kunden ist

seitdem bis zu einer Einlage von 250 000

Euro geschützt. Traditionell steht Sicherheit

68

für die meisten Sparer an erster Stelle –

doch die Minizinsen hinterlassen ihre Spuren:

„Rendite als Anlagekriterium gewinnt

erstmals seit der Finanzkrise wieder eine

größere Bedeutung“, sagt Heinrich Haasis,

Präsident des Deutschen Sparkassen- und

Giroverbands (DSGV). Das gehe aus dem

Vermögensbarometer 2011 hervor, einer

repräsentativen Studie zur Vermögensbildung

und Altersvorsorge.

Für die Zinssätze der klassischen Geldparkplätze

gilt dennoch: Nur wenige gleichen

momentan die Inflation aus. Nach

Angaben des Statistischen Bundesamts erreichte

die Jahresteuerung im September

„Rendite als Anlagekrite-

rium gewinnt erstmals seit

der Finanzkrise wieder

eine größere Bedeutung“

HeinRicH HAAsis, DsGv

komm, hol das

Lasso raus: die besten

Zinsen einfangen

2011 mit 2,6 Prozent ein Drei-Jahres-Hoch.

Mit Zinsanlagen weit über den Werterhalt

hinauszukommen könnte schwierig bleiben.

Experten erwarten, dass sich die Inflationsrate

auf diesem Niveau einpendelt. In

vielen deutschen Privathaushalten wird Geld

jedoch mit Wertverlust geparkt: Laut der

Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank

waren rund 728 Mrd. Euro im August 2011

in täglich fälligen Einlagen wie Girokonten

angelegt – mit einer durchschnittlichen Verzinsung

von 0,9 Prozent. Das toppt jeder der

drei untersuchten Geldparkplätze.

Sparbücher und Sparkonten gelten als

sichere Zinsanlage, bei der oft realer Wertverlust

in Kauf genommen werden muss.

Sie haben in der Regel eine dreimonatige

Kündigungsfrist. Über einen Teil des Geldes

kann jedoch täglich verfügt werden –

meistens bis zu 2000 Euro pro Monat. Auf

Zinsänderungen kann der Anleger kaum

reagieren. Wenn die Renditen steigen, kann

das Geld nur langsam umgeschichtet werden.

Die höchste Rendite bietet derzeit das

Online-Sparkonto der BMW Bank mit einem

Zinssatz von 2,7 Prozent. Bei der Banco

Santander bringt das Top-Sparbuch 2,5 Prozent,

die „Sparcard 3000 Plus direkt“ bei

der postbank bietet 2,3 Prozent.

tagesgeldkonten bieten volle Flexibilität.

Das angelegte Kapital ist jederzeit

verfügbar, und es gibt keine Kündigungsfristen.

Doch auch die Zinskonditionen

sind flexibel: Die Bank kann sie theoretisch

täglich ändern. Sobald bei einem anderen

Anbieter bessere Konditionen winken,

könnte der Anleger sein Erspartes dann

umschichten. Je häufiger der Zins ausgezahlt

wird, desto stärker profitiert der Anleger

vom Zinseszinseffekt. Die Rendite

wird dann nicht nur auf den Anlagebetrag,

sondern auch auf die monatlichen oder

vierteljährlichen Zinszahlungen angewendet.

Für den normalen Zahlungsverkehr

sind Tagesgeldkonten nicht geeignet.

Bei Festgeldkonten profitiert der Anleger

nur zu Ende der Laufzeit vom Zinseszinseffekt.

Dafür kann er sich auf den zu

Vertragsbeginn vereinbarten Zinssatz verlassen:

Dieser kann nur am Laufzeitende

verändert werden. Im Notfall kommt der

Anleger jedoch noch nicht mal teilweise an

sein Geld. Wer sich nur für einen Monat

binden möchte, bekommt bei einer Anlagesumme

von 50 000 Euro bei der akF Bank

das beste Angebot mit einem Zins von

2,4 Prozent. Ausschließlich für einen Zeitraum

von sechs Monaten bietet Moneyou

auf den gleichen Betrag einen Zinssatz von

2,8 Prozent. DANIELA LEISTIKOW

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Getty images/Kathi Lamm


kONdItIONEN

die top 5 tagesgeld

Sie suchen die lohnendsten Angebote von Finanzdienst

leistern? Hier die besten Konditionen

Mit 2,7 Prozent bieten die Amsterdam Trade Bank und NIBC Direct momentan die beste Verzinsung

Rang Bank

zinssatz in % p. a.

ab 1 € ab 10 000 € ab 50 000 € kontakt

1 amsterdam trade Bank 1, 2 2,70 2,70 2,70 www.atbank.de

1 NIBC direct 1, 2 2,70 2,70 2,70 01802/64 22 34

3 hkB Bank 1, 2, 3 2,65 2,65 2,65 0800/500 34 00

4 denizbank 1, 2 2,63 2,63 2,63 0800/488 66 00

5 advanzia Bank 1, 2, 3 2,62 2,62 2,62 0800/880 21 20

1) Onlinekonditionen; 2) 100 000 Euro pro Person gesichert; 3) für Neukunden

die top 5 Festgeld (5000 € anlagebetrag)

Die türkische Isbank offeriert mit 3,1 Prozent den höchsten Festgeldzins über ein Jahr

Rang Bank

die top 5 Girokonten der Filialbanken

zinssatz in % p. a.

3 Monate 6 Monate 1 Jahr

Die BB Bank berechnet den niedrigsten Dispozins und setzt sich damit an die Spitze des Vergleichs

Rang Bank kontoname Gebühr mtl. dispokredit kontakt

1 BB Bank 0­Euro­Girokonto 0,00 1 11,50 % 0721/14 10

2 Norisbank Top­Girokonto 0,00 12,50 % 01803/12 50 00

3 hypoVereinsbank Willkommenskonto 0,00 2 12,54 % 01802/88 44 55

4 Commerzbank 0­Euro­Konto 0,00 3 13,24 % 01803/26 66 37

5 deutsche Postbank Giro plus 0,00 4 13,47 % 01803/04 05 00

1) Gehalt; 2) Gehalt + 25 Euro mtl. Sparbeitrag; 3) 1200 Euro mtl. Mindestgeldeingang; 4) 1000 Euro mtl. Mindestgeldeingang

GELd & VORSORGE | FINaNz-ChECk

GRauMaRktINFO.dE

klar ist nicht einmal

der Geschäftszweck

Mit unterdrückter Telefonnummer und

ohne vorherige Einwilligung hat ein

Mitarbeiter von Stratega Partner aus

London für die Aktie R Minus geworben. Das

ist verboten. Stratega Partner beschreibt sich

selbst als Online­Geldanlagedienstleister, der

2010 die Arbeit aufgenommen habe.

R Minus ist erst seit Herbst 2010 ins

britische Handelsregister eingetragen und hat

seinen Sitz in London bei einem Büroservice.

Als Geschäftszweck ist Unternehmensberatung

vermerkt. In Usereinträgen im Internet

war von interkontinentalem Öltransport die

Rede. Die Gesellschaft selbst nennt auf ihrer

Website „Herstellung und Vertrieb von Textilien“

und „Geschäfte zur Vernetzung verschiedenster

Bereiche“. Sie kündigt an, „in Kürze“

Textilien aus Biobaumwolle anzubieten.

Fragen nach Basisdaten über das Unternehmen

sowie zu den unseriösen Werbemethoden

beantworteten weder Stratega Partner

noch R Minus. RD

uSERFRaGE

Weg zur Börsenbriefwarnliste

In Heft 34/11 hat BÖRSE ONLINE eine Liste

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) vorgestellt, die Anlegern hilft,

nicht vertrauenswürdige Aktientippdienste

zu erkennen. Ein Leser sucht nach ihr.

▶ Würden Sie mir die Liste zukommen

lassen, beziehungsweise wo ist sie zu

finden?

▶ Graumarktinfo.de: Klicken Sie auf www.

bafin.de den Artikel „BaFin kann angebliche

Ersteller von Finanzanalysen nicht

erreichen“ an, dann im Text „Namen solcher

Unternehmen“. Alternativ wählen

Sie im Menü links „Detailsuche“, geben

als Suchbegriff „angebliche Ersteller“

ein und lassen sich die Ergebnisse nach

Datum anzeigen. Neu wurde „Bulle &

Bär“ von Bulle & Bär Ltd. aufgenommen.

Ein Bericht über die aufnahme von

„Bulle & Bär“ im September und die

Reaktion des tippdienstes ist zu finden unter:

www.graumarktinfo.de/gm/aktuell/warnung

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 69

kontakt

1 Isbank 2,30 2,50 3,10 069/29 90 11 99

2 NIBC direct 1, 2 2,70 2,70 3,00 01802/64 22 34

3 denizbank 1, 2 2,63 2,65 3,00 0800/488 66 00

4 IkB direkt 1 2,10 2,50 3,00 www.ikbdirekt.de

5 Credit Europe Bank 1, 2 1,50 1,75 3,00 01805/00 80 01

1) Onlinekonditionen; 2) 100 000 Euro pro Person gesichert

die top 5 Ratenkredite

Die C&A Bank verlangt momentan über alle Laufzeiten die geringsten Zinsen für Verbraucherkredite

Rang Bank

zinssatz in % p. a.

1 Jahr 2 Jahre 3 Jahre

konditionen

gelten ab kontakt

1 C&a Bank 4,30 5,30 5,41 2500 € 01805/77 20 77 44

2 SkG Bank 1 5,35 5,35 5,55 2500 € 0681/857 10 00

3 SWk Süd-West-kreditbank 1, 2 – 5,50 5,75 1000 € 01805/79 52 26

4 1822direkt 1 5,85 5,85 5,85 2500 € 069/505 09 30

5 Netbank 1 4,99 5,90 5,90 1000 € www.netbank.de

1) Onlinekonditionen; 2) bonitätsabhängig

die top 5 Baugeld

Auch die HypoVereinsbank liegt bei zehn Jahren Festzins weiter über der Drei­Prozent­Marke

Rang Bank

zinssatz1 in % p. a. Beleihungs-

5 Jahre 8 Jahre 10 Jahre grenze

darlehen

gilt ab kontakt

1 hypoVereinsbank 2,77 – 3,07 60 % 100 000 € 01802/87 78 77

2 SkG Bank 2,69 2,98 3,11 60 % 150 000 € 0681/857 11 05

3 hkB Bank 2,97 – 3,11 60 % 100 000 € 0800/347 73 47

4 deutsche Bank 2,74 – 3,17 60 % 100 000 € 01818/10 00

5 BB Bank 3,04 – 3,20 60 % 50 000 € 0721/14 10

1) effektiver Jahreszins Stand: 24.10.2011; Sortierkriterium gefettet; Quelle: Biallo.de


BÖRSIaNER & aNLEgER | ChRIStOph VILaNEk

„Mensch, das ist beeindruckend“

Christoph Vilanek, Chef des TecDAX-Mitglieds Freenet, über seine private Aktienauswahl, die Aussichten für

Telekommunikationstitel – und warum seine Familie früher nicht genug Geld zum Telefonieren hatte

herr Vilanek, sind Sie immer noch so spießig

in Ihrer geldanlage wie vor zwei Jahren?

Ich verstehe nicht, was Sie meinen.

Sie sagten damals in einem Interview, Sie

hätten die telekom-aktie im Depot – so wie

Millionen Bundesbürger auch.

Ja, richtig. Das erste Mal hatte ich die Papiere

in Boomzeiten gekauft und Geld verloren.

Dann bin ich rausgegangen und vor

gut zwei Jahren wieder rein: Ich dachte,

dass sich diesmal wirklich etwas verdienen

lässt, und ich habe sie das zweite Mal in der

Tat auch mit Gewinn verkauft.

halten Sie die telekom-aktie nach wie vor für

attraktiv?

Sie ist aus meiner Sicht immer noch unterbewertet.

Das Problem der t-aktie und aller

anderen Branchentitel ist doch: Es gibt

keine gigantischen Wachstumsmöglichkeiten,

weil der Markt beinahe weltweit konsolidiert.

Aber die Dividendenrenditen sind

sehr hoch. Da die Umsätze nicht stark

wachsen, ist jeder gefordert, seine interne

Effizienz zu optimieren. Das bedeutet, bei

konstanten Umsätzen das Ergebnis zu steigern

und damit die Dividende.

auch bei Freenet ist die Dividendenrendite

hoch. Wir vermuten, dass Sie die aktie für

kaufenswert halten. Richtig?

Die Dividendenrendite macht unsere Aktie

zu einer sehr soliden Anlage. Das gilt übrigens

auch für unseren börsengehandelten

Bond, der attraktiv verzinst ist. Beide Papiere

sind zuletzt gegen den Trend an der

Börse stabil gelaufen.

Bei Ihrem wichtigsten Wettbewerber Drillisch

sind Freenet-aktien ebenfalls sehr gefragt. Er

hält mehr als 20 prozent an Freenet. Vorstandssprecher

paschalis Choulidis dringt auf

einen Zusammenschluss beider Unternehmen.

Was halten Sie von solchen plänen?

Von außen gesehen gibt es einige Dinge,

die vermuten lassen, dass man gut zusammenpasst

– komplementäre Vertriebskanäle,

komplementäre Schwerpunkte in

den Geschäftssegmenten. Grundsätzlich

ist die Konsolidierung einer Industrie

immer ein Element, das wirtschaftlich sinnvoll

sein kann. Zu konkreten Aktionen

äußere ich mich aber ohne eine Due­Diligence­Prüfung

nicht.

70

Besitzen Sie selbst Freenet-aktien?

Nein. Es gibt einen Vorstandsbeschluss,

dass wir mit eigenen Papieren nicht handeln,

um jegliche Insider­Problematik von

vornherein auszuschließen. Außerdem bin

ich im Moment ein bisschen mutiger und

setze auf Themen, die Wachstumspotenzial

haben.

Welche?

Beispielsweise sehe ich noch richtig Potenzial

bei australischen und indonesischen

Rohstoffwerten. Ich bin da in einen Fonds

eingestiegen. Dort stecken vor allem Koh­

„Ich sehe Potenzial

bei australischen

und indonesischen

Rohstoffwerten“

leunternehmen drin, weil die Japaner ihre

Energieversorgung nicht in den Griff bekommen

und daher sehr viel Kohle importieren

müssen – unter anderem aus den

genannten Ländern. Außerdem gibt es neue

Verfahren, um Kohle deutlich schneller vom

Abbau in die Kokerei zu bringen und effizienter

zu verarbeiten. Da werden sich die

Herstellungskosten massiv verändern.

Wie um alles in der Welt kamen Sie auf diese

Idee?

Ich rede viel mit Fondsmanagern, die bei

uns in der Firma sind, und erkundige mich,

wo sie Chancen sehen. Das versuche ich

selbst über Internetrecherche zu vertiefen.

So bin ich auf dieses Phänomen gestoßen

und habe mir gedacht: Mensch, das ist beeindruckend

und eine Chance.

Da war es offensichtlich ein Vorteil, dass Sie

engen kontakt zu großinvestoren haben. Was

haben Sie als Vorstandschef noch gelernt, was

man als privatanleger nicht so weiß?

Fondsmanager reden immer wieder davon,

dass sie langfristig in einen bestimmten

Titel gehen. Oft sollen solche Aussagen nur

einen Kurs treiben und damit die Performance

des eigenen Fonds. Der Fondsmanager

ist nämlich schon lange eingestiegen

und will jetzt wieder raus. Das versteht man

besser, wenn man es am eigenen Leib erlebt

hat.

Wie interpretieren Sie es, wenn Sie lesen, dass

der Chef einer bestimmten Firma massiv aktien

verkauft hat?

Meine spontane Reaktion ist wie bei normalen

Anlegern auch: Der Manager glaubt,

es geht mit dem eigenen Aktienkurs runter.

Dann schaue ich aber genau auf den Zeitpunkt.

Wenn er kurz nach der Veröffentlichung

von Geschäftszahlen verkauft hat,

dann schwindet mein Misstrauen. Denn

wann soll er sonst rausgehen, ohne die anderen

Anleger kopfscheu zu machen?

Dritte Möglichkeit ist, dass der Manager

privat schlicht Geld braucht. Alle drei Aspekte

muss man abwägen.

auf was achten Sie besonders, bevor Sie in

eine aktie investieren?

Ich bin nicht der klassische Zahlenakrobat,

der sich mit Buchwerten oder allen bilanziellen

Details beschäftigt. Ich versuche

eher zu verstehen, was das Unternehmen

macht und wie es sich relativ zu seinen

Mitbewerbern entwickeln könnte.

Dafür hätten wir gern ein Beispiel.

Vor einigen Jahren war klar, dass es einen

Trend zur Privatisierung gibt, vor allem bei

der Wasserversorgung. Und das in einer

wachsenden Branche. Da schien mir der

französische Veolia­Konzern gut positioniert

zu sein. Ich habe gekauft, mir ein

internes Limit gesetzt und, als es erreicht

war, die Aktien wieder verkauft.

Nach so vielen positiven Erfahrungen wollen

wir auch Ihre Misserfolge hören. Was war Ihr

schlechtestes Investment?

Das ist schon zwei Jahrzehnte her, als ich

noch Student war – der Computerhersteller

Digital Equipment. Damals kam ein

neuer Firmenchef und erzählte, dass er

ziemlich viele Dinge anders machen

will und die Konkurrenz in die Tasche

stecken würde. Tja, letztlich gingen sie

fast pleite und mussten übernommen

werden. Da habe ich prozentual am

meisten verloren in meinem Leben

– 90 bis 95 Prozent des Einsatzes waren

weg. Ich habe damals gelernt, dass man

die Aussagen eines CEO immer in den

Kontext stellen sollte (lacht).

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Bert Bostelmann


Börsianer & anleger | Christoph Vilanek

Christoph Vilanek

ist Vorstandsvorsitzender des Mobilfunkdienstleisters

Freenet. Der

43-Jährige führt das TecDAX-

Mitglied seit 2009. Der studierte

Betriebswirt startete seine Karriere

beim Verlag time life international

und ging 1999 nach

verschiedenen Positionen im

Verlagsmarketing als Deutschland-

Geschäftsführer zum Onlinemodehändler

Boo.com. Nach Stationen

bei der Unternehmensberatung

Mckinsey und der Hamburger

ganske Verlagsgruppe wechselte

der gebürtige Innsbrucker 2005

zur Telefonfirma Debitel. Dort ist

er mitverantwortlich für die Zusammenführung

von Freenet und

Debitel und die Neuausrichtung

der Gruppe. Vilanek ist verheiratet,

hat zwei Kinder und liebt

Arbeiten an Haus und Garten.

71


BÖRSIaNER & aNLEgER | ChRIStOph VILaNEk

Und was ging in jüngerer Zeit daneben?

Da hatte ich Pech mit deutschen Versorgeraktien,

namentlich RWE und Eon, die nach

der Katastrophe von Fukushima ihre Energiegewinnung

umstellen müssen. Es wird

einige Zeit dauern, bis sich diese Investments

von ihren Verlusten erholen.

Wir nehmen an, Sie können es verschmerzen.

Wie viel verdienen Sie denn?

Das können Sie in unserem Geschäftsbericht

nachlesen – im vergangenen Jahr

waren es knapp über 1 Mio. Euro.

Und für was geben Sie es aus?

Ein Bekannter hat mal über Gehaltssteigerungen

gesagt: It’s about getting it, not having

it – es geht darum, es zu bekommen, nicht,

es zu haben. Ich glaube, das ist auch meine

Einstellung. Die Ausgaben für meine Familie

und mich haben sich im Vergleich zu meinem

vorherigen Job nicht wirklich verändert,

obwohl sich mein Gehalt vervielfacht hat.

Dann sparen Sie also enorm viel?

In der Tat.

fließt das meiste in aktien?

Nein, bei Weitem nicht. Etwa ein Viertel

meines Vermögens liegt in außerbörslichen

Beteiligungen – in einem Startup und in

etablierten Unternehmen. Außerdem habe

ich einige Lebensversicherungen und Immobilien.

Damit bin ich unabhängig von

kurzfristigen Trends und habe eine gewisse

Sicherheit für meine Familie geschaffen,

falls mir etwas zustoßen sollte. Das entlastet

mich extrem, und ich habe emotional keinen

Stress mit diesem Thema. Ich komme aus

einem Haushalt, in dem mein Vater Einzelkämpfer

war, ein Selbstständiger, und habe

erlebt, dass die Sorge um die Familie einen

Mann sehr anstrengen kann.

72

„Ich habe erlebt,

dass die Sorge um die

Familie einen Mann

sehr anstrengen kann“

Was hat Ihr Vater gearbeitet?

Er hat Fachbücher geschrieben, und es hat

Monate und Jahre gegeben, wo Geld knapp

war. Ich bin als Kind aufgewachsen damit,

fragen zu müssen, ob man heute telefonieren

kann oder nicht. Das hat mich sehr

geprägt, hat mich fleißig gemacht und hat

mich immer nur im Rahmen der Umstände

leben lassen. Es erlaubt mir heute, mich an

großzügigeren Verhältnissen zu freuen,

ohne davon abhängig zu werden.

Viele, die nach Sicherheit streben, kaufen

derzeit gold. Sie selbst tragen einen goldenen

armreif. Ist das ein Investment oder bloßer

Schmuck?

Weder – noch (lacht). In Österreich war es

früher eine Tradition, dass man zur Geburt

den Kindern Golddukaten schenkt. Auch

ich habe welche bekommen. Vor einigen

Jahren habe ich die Münzen beim Stöbern

wiedergefunden und sie aus Nostalgie umarbeiten

lassen. Bei Gold als Geldanlage bin

ich leider zu spät dran. Da sind die Preise

jetzt schon zu hoch.

Sie glauben also nicht an apokalyptische Visionen,

in denen alles zusammenbricht und

nur noch gold die Rettung ist?

Keineswegs. Ich glaube, dass der Pessimismus

an den Finanzmärkten derzeit zu groß

ist. Schauen Sie nach Deutschland: Die

wesentlichen Industrien, auch die export­

orientierten, haben eine sehr gute Ausgangssituation.

Alle Krisenszenarien nehmen

vorweg, dass der schlimmste Fall

schon eingetreten ist – dass beispielsweise

die Chinesen schon alles produzieren können,

was derzeit von uns produziert wird.

Das ist Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

Auch in unserem Unternehmen, das auf

den Binnenmarkt konzentriert ist, sieht

man keine Anzeichen einer Krise.

Wir können das kaum glauben: Sie sehen kein

Wölkchen am horizont?

Nicht ganz. Ich befürchte einen Abwertungswettlauf

zwischen den großen Währungsräumen,

denn keiner wird dem anderen

die Möglichkeit lassen, sich durch

Abwertungen auf Kosten der anderen Währungsräume

zu sanieren. Das wird in eine

gewisse Preissteigerung münden. Aber

Hyperinflation oder einen Crash des Euro

halte ich für abwegig, ebenso wie einen

Konjunkturabsturz mit reihenweise

Pleiten.

thema pleite: Sie haben selbst bei einer firma

gearbeitet, die in konkurs ging – während der

New Economy als Deutschland-geschäftsführer

des Onlinekaufhauses Boo.com. Dessen

Zusammenbruch mitte 2000 war die bis dahin

weltweit größte Insolvenz eines Internetunternehmens.

Wie sehen Sie das im

Rückblick?

Ich habe damals gesagt, wir haben die Welt

verändert. Zu diesem Satz stehe ich immer

noch. Wir haben damals schon gemerkt,

dass E­Commerce ein extremer Trend wird

und dass das mittelfristig funktionieren

wird. Heute ist das ein Zig­Milliarden­Markt.

Allerdings waren wir zu früh dran. Und es

wurden gewisse Dinge übertrieben.

Was konkret?

Die Gründer von Boo.com, drei Schweden,

hatten leider nicht die Fähigkeit, das ihnen

anvertraute Geld intelligent auszugeben.

Damals habe ich gelernt, dass sich zwei

Begabungen leider selten bei denselben

Menschen zusammenfinden: Die eine ist,

Leute zu überzeugen, ihnen Geld zu geben.

Die andere, mit dem Geld gut umzugehen.

Darauf sollte man bei jungen, wachstumsorientierten

Firmen immer achten.

StEfaN OttO

beschäftigt sich seit 25 Jahren mit

dem deutschen Aktienmarkt – am

liebsten mit Spezialwerten.

otto.stefan@guj.de

maRtIN REIm

hat selten einen Topmanager getroffen,

der so offen über Privates

spricht wie Christoph Vilanek.

reim.martin@guj.de

BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11.

Bert Bostelmann


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NEUEN

MUSTErDEpoTS

US-Aktien

diese titel meiden

die hedgefonds

Jens Ehrhardt

die ratschläge

des altmeisters

Umbruch am

Anleihemarkt

Die besten Bonds für unsichere Zeiten

Neue Serie

Teil 1:

Staats-

anleihen

abercrombie & fitch ahlers bDi fresnillo nutreco Petsmart splendid medien swatch

Trügerische Immofonds

Heft 43/11, Seite 70: Interview Jens Ehrhardt

Noch im vergangenen Jahr haben die Banken

offene Immobilienfonds als konservative

Anlageform empfohlen. Und jetzt

haben wir den Salat. Man kommt aus den

Fonds nicht mehr raus. Wo ist hier die

Sicherheit?

Thomas assmann, per E-mail

Nuggets aus dem Rhein

Heft 41/11, Titel: 25 Antworten für Goldanleger

Wie viel Gold wird eigentlich in Deutschland

gefördert?

Rheinhold Stump, per E-mail

Die Redaktion: Vermutlich wird in Deutschland

kein Gold gefördert, dessen Produktionskosten

auch nur annähernd konkurrenzfähig sind. Aus

Liebhaberei wird jedoch an verschiedenen

Stellen Gold gewonnen. Die Edelsteinhändlerin

Jutta Werling aus Überlingen (www.aurumrhenanum.com)

etwa gewinnt nach eigenen

Angaben einige Kilogramm des Edelmetalls pro

Jahr – durch Rütteln von Material aus dem

Rhein. Haken: Der Verkaufspreis liegt etwa

dreimal so hoch wie der Marktpreis.

auflösung vorgeschlagen

Hauptversammlung Vestcorp (WKN: A0Z 233)

Was ist denn bei Vestcorp los? Laut Ihrer

Datenbank beträgt der Buchwert 1,81 Euro,

der Kurs jedoch nur etwa 0,80 Euro. Auf

24. Jahrgang · Pflichtblatt aller börsen · belgien, niederlande, luxemburg 4,60 € · italien 5,00 €

einer außerordentlichen Hauptversammlung

soll am 17. November 2011 die Kapitalrückzahlung

von 0,87 Euro sowie die Auflösung

der Gesellschaft beschlossen

werden. Sollte man da noch einige Aktien

kaufen, oder ist der Buchwert illusorisch?

michael Scherer, Hannover

Die Redaktion: Die überraschende Idee zur

Auflösung der früher als Tfg Capital firmierenden

Beteiligungsfirma wurde auf der Hauptversammlung

im Mai präsentiert und soll auf dem

Aktionärstreffen im November abgesegnet werden.

Die Chancen auf eine Zustimmung dürften

hoch sein. Die Zahlen zu Vestcorp in unserem

Statistikteil stammen aus dem 2010er-Geschäftsbericht

– aktuellere Daten sind nicht

verfügbar. Dem Vernehmen nach soll aber bald

ein Halbjahresreport vorliegen. Zuletzt hatte der

Vorstand den gesamten Cash-Bestand auf etwa

16,5 Mio. Euro taxiert. Das entspricht 1,54 Euro

je Aktie. Hiervon müssen aber noch Steuern

abgezogen werden. Unterm Strich hält das

Management die vorhandene Manövriermasse

für zu gering, um ein sinn volles Portfolio zu

steuern – daher der Auflösungsplan. Für sehr

erfahrene Nebenwerte anleger ergibt sich hieraus

eine interessante Konstellation. Schließlich

übersteigt die avisierte Dividende – zumindest

brutto – den aktuellen Kurs. Eine komplette

Auflösung der Gesellschaft mit möglicher

Schlussausschüttung dürfte jedoch Jahre dauern.

Zudem ist der Handel mit Vestcorp-Aktien

wenig liquide.

Verwirrende Vielfalt

Aktiengattungen bei Petrobras

Ich denke über ein Investment in den brasilianischen

Ölkonzern Petrobras nach. Zu

der Aktie gibt es allerdings verschiedene

Wertpapiernummern. Welches Papier

davon sollte ich kaufen?

Christoph menking, Essen

Die Redaktion: Sie können zwischen vier Anteilscheinen

wählen: Es gibt Stamm- (WKN:

932 443) und Vorzugsaktien (WKN: 899 019)

sowie American Depositary Receipts (ADRs) auf

beide Gattungen. Das ADR auf die Stämme hat

die WKN 541 501 – das auf die Vorzüge läuft

unter der WKN 615 375. Bei Petrobras entspricht

ein ADR zwei Originalaktien. 21,6 Prozent

der Stämme und 28,4 Prozent der Vorzüge

BÖRSIaNER & aNLEgER

sind in ADRs gebündelt. Die höheren Handelsumsätze

in Deutschland sprechen für ein Investment

in die ADRs auf die Vorzugsaktien.

Allerdings sind Sie mit ADRs nicht direkt an

dem Unternehmen beteiligt, sondern halten ein

von einer Depotbank herausgegebenes Hinterlegungszertifikat,

das nur einen Anspruch auf

Aktien verbrieft.

faCEBOOK

Politische Eitelkeiten

Die Chefredaktion: Frankreich droht nach

den USA der Verlust des „AAA“-Ratings.

Die Franzosen wollen die Bestnote mit allen

Mitteln verteidigen. Ist das sinnvoll? Die

US-Renditen sind nach der Herabstufung

eher gefallen als gestiegen.

Die Renditen der US­Anleihen sind

gesunken, weil mit der Herabstufung

Ängste aus dem Markt genommen

wurden. Ob die französische Volkswirtschaft

allerdings so viel Perspektive

hat, dass bei einer Herabstufung die

Märkte ebenfalls beruhigt würden,

wage ich zu bezweifeln. Die Verteidigung

der Bestnote dient allein der

Befriedigung politischer Eitelkeiten.

Thomas Ritter

In jeder Krise holen die Amis ihr Geld

aus allen Märkten der Welt zurück in

die USA. Für Deutschland oder Frankreich

ist das nicht übertragbar.

Daniel Land

Super erkannt.

René Piwarz

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns über Ihre Zuschriften.

Im fall einer Veröffentlichung behalten wir uns

jedoch vor, Texte zu kürzen.

Postanschrift: BÖRSE ONLINE

Nibelungenplatz 3, 60318 frankfurt

Stichwort: Leserbriefe, fax: 069/15 30 97 88

Per E-mail erreichen Sie uns unter:

leserbriefe@boerse-online.de

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BÖRSE ONLINE 44 | 2011 | 27.10.–3.11. 73


BÖRSIaNER & aNLEgER

74

PERSPEktIvEN

Cloud-Computing –

alles aus der Wolke

Keine Mails, kein Messenger, kein Internet: 70 Millionen

Blackberry-Nutzer mussten sich im Oktober unfreiwillig in

Abstinenz üben. Serverprobleme bei dem Smartphonehersteller

RIM waren der Grund. Der Aufschrei war groß. Zu

sehr ist man daran gewöhnt, jederzeit erreichbar zu sein und

überall auf Mails und Dateien zugreifen zu können. „Always on“

erreicht durch Cloud-Computing eine neue Dimension. Statt auf

Computern lagern Dienste und Daten in der Wolke und können

von einem stationären PC, einem Smartphone oder einem

Tablet-PC aus abgerufen werden. Einzige Voraussetzung zur

unbegrenzten Mobilität ist ein Internetzugang.

Firmen können so ihre IT-Kosten deutlich senken, und

gleichzeitig steigt die Flexibilität. Sind IT-Dienste bald so flexibel

nutzbar wie Wasser und Strom? Das jedenfalls versprechen die

Anbieter von Cloud-Services. Dahinter steht die Idee, sämtliche

IT-Leistungen flexibel über ein Netzwerk bereitzustellen. Das

geschieht über virtuelle Maschinen, die sich je nach Bedarf und

Auslastung in ihrer Speicher- und Prozessorausstattung

anpassen. Der Vorteil: Abgerechnet wird nur der tatsächliche

Verbrauch. Der große Fixkostenblock wird zur variablen Größe.

Exklusiv in BÖRSE ONLINE schreiben renommierte Finanz-

experten und Investmentprofis über Börse und Geldanlage

kaRL FICkEL

machte sich einen Namen als Neuer-

Markt-Fondsmanager. Im Oktober 2000

gründete er mit vier weiteren Partnern

das Investmenthaus Lupus alpha, das

sich auf Small und Mid Caps sowie auf

Absolute-Return-Strategien konzentriert.

Für BÖRSE ONLINE beschreibt

Fickel den Markt aus Sicht eines

Anlageprofis.

Die Rechenkraft aus der Wolke ist daher wesentlich skalierbarer

als die gewöhnliche IT-Infrastruktur.

Unternehmen können die Cloud in vielerlei Hinsicht

nutzen: Es können Rechenkraft und Datenspeicher, ganze

Betriebssysteme oder auch Softwarepakete gemietet werden.

Dabei ist Cloud nicht gleich Cloud: Private Clouds nutzen die

Cloud-Technologie über firmeninterne Intranets. Public Clouds

erreicht man dagegen über das Internet. Beide Formen können

auch gemischt genutzt werden, um bei Auslastung einer Private

Cloud zusätzliche Kapazitäten einer Public Cloud zu nutzen.

amazon, Microsoft, google oder Salesforce gehören neben

weiteren Marktteilnehmern sicher zu den größten Anbietern

dieser IT-Innovation. Laut Studien sollten die Investitionen

deutscher Unternehmen in Cloud-Dienstleistungen von 2010 bis

2015 im Schnitt über 40 Prozent im Jahr wachsen. Liegt das

Marktvolumen heute noch bei rund 1,1 Mrd., so dürfte es bis

2015 allein in Deutschland auf etwa 8,5 Mrd. Euro wachsen.

An diesem Wachstum sind nicht nur die großen Player,

sondern auch viele kleinere Firmen beteiligt. United Internet

beispielsweise stellt das technische Back-up für die Cloud-

Klassiker im Softwarebereich Web.de und GMX bereit und

arbeitet bereits an einem Cloud-Angebot für Firmenkunden.

Softwareentwickler wie die Software ag oder die unabhängigen

Betreiber von Rechenzentren wie die telecity group treiben die

Entwicklung des Cloud-Marktes an. Das Hauptgeschäft von

Rechenzentrenbetreibern besteht darin, Gebäude mit der

benötigten Infrastruktur auszustatten. Ausreichende Internet-

konnektivität und eine Stromversorgung, die die Größenordnung

mancher Kleinstadt übersteigt, sind die Hauptanforderungen

an einen Anbieter. Manchmal braucht eine gute Idee den

richtigen Zeitpunkt, um sich durchzusetzen – die virtuelle Wolke

hat es nach knapp zehn Jahren geschafft. Cloud-Computing als

innovative IT-Lösung hat nun auch den Weg an die Börsen

gefunden und ist für viele Investoren durchaus interessant. Aber,

wie das Beispiel Blackberry zeigt, auch technische Innovationen

sind nicht gefeit vor zeitweiligen Ausfällen.

E-Mail: perspektiven@boerse-online.de

Weitere Gastkommentare finden Sie unter:

www.boerse-online.de/perspektiven

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44 11

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Alle aktuellen Kurse unter

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Die Datenbank – das Herzstück von BÖRSE ONLINE

Sämtliche Gewinn- und Dividendenschätzungen bei den 600 deutschen

Aktien stammen von BÖRSE ONLINE. Da alle wichtigen Bilanzdaten

regelmäßig aktualisiert werden, sind unsere Leser nicht nur bei den

Titeln aus der DAX-Familie, sondern auch bei kleineren und mittleren

Unternehmen stets auf dem neuesten Stand. Gerade bei den Small

Caps sind Schätzungen von Analysten sonst nur lückenhaft erhältlich.

Land (Index) Stand Veränderungen KGV Schulden/ An- KGV KUV KBV KCV Div. Vola- Abstand Börsen-

25.10.11 Vorwoche 30.12.10 2012e BIP leihen- Aktien/ Rend. tilität 200-Tage- wert in

Vortag* rendite Anleihen (90 Tage) Linie Mrd. ¤

Deutschland (DAX) 6081,36 3,47% -12,05% 8,83 83,2% 2,12% 0,19 0,56 1,29 5,49 3,95% 38,02 -9,75% 696,98

Deutschland (MDAX) 9156,53 2,04% -9,59% 10,63 83,2% 2,12% 0,23 0,43 1,64 6,85 2,22% 39,17 -8,09% 130,64

Deutschland (TecDAX) 706,49 4,27% -16,95% 12,62 83,2% 2,12% 0,27 0,92 1,74 10,25 2,54% 35,10 -15,35% 22,91

Deutschland (SDAX) 4531,60 1,65% -12,41% 11,52 83,2% 2,12% 0,24 0,45 1,14 6,93 2,39% 29,39 -9,63% 21,53

Euroraum (Euro Stoxx 50) 2366,11 2,57% -15,28% 8,38 85,4% 2,13% 0,18 0,64 1,11 4,56 5,02% 37,42 -11,76% 1695,95

Europa (Stoxx 50)

2297,96 2,44% -11,15% 8,81 80,2% 2,13% 0,19 0,97 1,51 5,88 4,20% 28,37 -7,44% 2617,18

USA (Dow Jones Industrial)* 11913,62 4,53% 2,90% 11,07 99,1% 2,24% 0,25 1,28 2,53 8,67 2,60% 28,55 -0,45% 2580,82

USA (Nasdaq 100)* 2384,42 2,14% 7,51% 12,18 99,1% 2,24% 0,27 2,24 3,37 10,31 0,94% 32,05 3,90% 1993,49

USA (S&P 500)*

1254,19 4,44% -0,27% 11,41 99,1% 2,24% 0,26 1,25 2,04 8,46 2,08% 31,99 -1,60% 8410,35

Brasilien (Bovespa)* 56891,97 5,53% -17,91% 8,87 59,0% 12,61% 1,12 1,18 1,27 6,37 4,26% 33,49 -8,17% 609,25

China (Shanghai SE) 2409,67 1,10% -14,19% 9,40 18,9% 3,73% 0,35 1,17 2,00 6,03 2,01% 20,35 -12,19% 1785,53

Frankreich (CAC 40) 3210,85 2,22% -15,61% 8,50 82,4% 3,27% 0,28 0,61 1,10 4,83 5,04% 36,84 -13,09% 842,38

Großbritannien (FTSE 100) 5560,32 2,77% -5,76% 9,17 76,1% 2,59% 0,24 0,97 1,65 6,65 3,65% 28,55 -2,92% 1780,50

Hongkong (HSI)

18968,20 4,93% -17,66% 9,29 17,2% 1,44% 0,13 1,86 1,35 6,85 3,58% 33,17 -13,78% 956,75

Indien (Sensex 30) 17278,14 3,16% -15,75% 12,78 51,9% 8,81% 1,13 1,77 2,82 10,68 1,45% 23,04 -4,32% 406,30

Italien (FTSE MIB) 16195,30 1,41% -19,72% 8,06 119,1% 5,96% 0,48 0,48 0,66 3,21 4,96% 43,47 -16,52% 308,50

Japan (Nikkei 225) 8762,31 0,23% -14,34% 12,45 197,5% 1,02% 0,13 0,56 1,13 6,29 2,05% 20,94 -9,02% 1617,48

Japan (Topix)

747,70 -0,47% -16,81% 11,49 197,5% 1,02% 0,12 0,44 0,90 5,30 2,44% 19,56 -11,10% 2486,71

Kanada (TSX Composite)* 12162,28 2,01% -9,53% 11,80 84,0% 2,37% 0,28 1,70 1,85 8,64 2,82% 23,86 -7,74% 1151,97

Niederlande (AEX)

308,36 3,24% -13,03% 9,01 62,6% 2,55% 0,23 0,52 1,23 6,08 3,76% 30,16 -7,27% 328,18

Russland (RTX)

2144,86 5,91% -11,72% 5,02 9,0% 4,63% 0,23 0,95 0,93 3,95 2,36% 45,23 -15,53% 354,83

Schweden (OMX)

981,40 3,79% -15,07% 10,93 39,8% 1,98% 0,22 1,38 1,89 8,88 4,29% 37,63 -7,77% 349,19

Schweiz (SMI)

5761,17 1,38% -10,49% 11,04 38,7% 1,05% 0,12 1,60 2,13 10,59 2,58% 29,70 -5,43% 608,91

Spanien (IBEX)

8953,90 1,62% -9,18% 9,12 60,1% 5,55% 0,51 0,91 1,18 3,94 5,08% 36,20 -8,92% 418,81

Südkorea (Kospi)

1888,65 2,71% -7,92% 8,62 22,7% 3,94% 0,34 0,73 1,17 7,19 1,50% 34,85 -6,11% 671,12

Quelle: Bloomberg

TERMINMARKT

Die Volatilität, ausgedrückt im VDAX, ist ein Maß für die

Schwankungsbreite eines Markts. Die Put-Call-Ratio zeigt

das Verhältnis von DAX-Puts (Wette auf fallende Kurse)

und DAX-Calls (Wette auf steigende Kurse).

VDAX in %

Sep. Okt.

RBS – Ihr Partner

für Zertifikate

50

45

40

35

DAX Put-Call-Ratio

Sep. Okt.

1,6

1,4

1,2

1,0

0,8

MINI Futures · Kapitalschutzanleihen

ROHSTOFFE

Stand am Veränderung Veränderung

24.10.11 Vorwoche Jahresbeginn

Gold1 1.654,90 –1,11 % +16,38 %

Platin1 1.547,00 –0,67 % –12,75 %

Silber1 31,74 –0,30 % +2,60 %

Palladium1 626,00 ±0,00 % –22,09 %

Rohöl WTI2 91,68 +6,31 % –0,55 %

Gas3 3,60 –2,39 % –18,06 %

Aluminum H.G. 4 2.181,00 –2,07 % –11,63 %

Kupfer4 7.381,00 –2,50 % –23,63 %

Nickel4 19.075,00 +1,46 % –23,55 %

Zink4 1.861,50 –3,02 % –23,77 %

Weizen5 642,00 +2,64 % –25,52 %

Zucker6 27,15 –1,99 % –15,08 %

1) in Dollar je Feinunze; 2) in Dollar je Barrel;

3) in Dollar je Mio. BTU; 4) in Dollar je Tonne;

5) in US-Cent je Bushel; 6) in US-Cent je Pfund

INHALT

Deutsche Aktien: DAX bis SDAX 76 • 80

Deutsche Aktien: Small Caps 81 • 86

Internationale Aktien: Dow Jones bis Stoxx 50 87 • 88

Internationale Aktien: Argentinien bis USA 88 • 91

Zertifikate / Hebelpapiere 92 • 93

ETFs 94

Fonds 95

Anleihen 96

Konjunktur / Währungen 97

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����� BO-Empfehlung: Beobachten

����� BO-Empfehlung: Verkaufen

Quantitatives Rating von theScreener.com

(Einflussfaktoren: Veränderung

der Gewinnprognose, Bewertung,

Markttrend, Relative Performance)

���� sehr hohe Chancen

��� hohe Chancen

�� neutral

� geringe Chancen

- sehr geringe Chancen

n.b. nicht bewertet

rote Zahlen sind Schätzungen

von BÖRSE ONLINE (BO)

� Kennzahl erhöht

� Kennzahl reduziert

m Aktienkurs liegt über

der 60-Tage-Linie

. Aktienkurs liegt unter

der 60-Tage-Linie

DAX

WICHTIGE BEGRIFFE

ISIN: Dient der Identifizierung eines Wertpapiers. Parallel

dazu gibt es noch noch die sechsstellige WKN.

Börsenwert: Gibt an, wie teuer ein Unternehmen an der

Börse ist – häufig auch Marktkapitalisierung genannt.

Indexgewicht/Streubesitz: Nennt die Gewichtung einer

Aktie in dem jeweiligen Index. In die Berechnung fließen

lediglich Aktien ein, die sich im Streubesitz – also freiem

Umlauf – befinden. Quelle Streubesitz: Firmenangaben.

Volatilität: Maß für die Schwankungsbreite. Die historische

Volatilität der DAX-Werte bezieht sich auf einen Zeitraum von

100 Tagen. Die implizite Vola gibt die erwartete künftige

Schwankungsbreite des Wertpapiers wider und bestimmt

wesentlich den Zeitwert einer Option. Quelle: BNP Paribas.

Umsatz: Umsatzerlöse des vergangenen Geschäftsjahrs.

Bei Banken: Zinsergebnis plus Provisionsergebnis plus

Handelsergebnis plus sonstiges Ergebnis. Bei

Versicherungen: gebuchte Bruttobeiträge.

KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): Relation von Börsenwert zu

Umsatzerlösen. Je niedriger der Wert, desto günstiger.

Buchwert: Ausgewiesenes Eigenkapital minus Anteile

Dritter minus Dividendensumme (Basis aktueller

Geschäftsbericht) dividiert durch die Aktienstückzahl.

KBV(Kurs-Buchwert-Verhältnis): Wichtige Kennzahl für

Value-Investoren. Je niedriger der Wert, desto günstiger.

Cashflow: Zahlungsmittelüberschuss aus der laufenden

Geschäftstätigkeit (Basis aktueller Geschäftsbericht).

KCV (Kurs-Cashflow-Verhältnis): Kennzahl, die als

Ergänzung zum KGV dient. Je niedriger, desto besser.

EK-Quote: Verhältnis von Eigenkapital (EK) zur Bilanzsumme

(Basis aktueller Geschäftsbericht). Je höher das EK,

desto höher ist normalerweise die Bonität der Firma.

EK-Rendite: Verhältnis von Jahresüberschuss zum Eigenkapital

(Basis aktueller Geschäftsbericht). Die EK-Rendite

gibt Aufschluss, wie das Aktionärskapital verzinst wurde.

Ebit-Marge: Gewinn vor Zinsen und Steuern in Relation zum

Umsatz (Basis aktueller Geschäftsbericht). Je höher die

operative Marge, desto profitabler ist das Unternehmen.

Netto-Marge: Jahresüberschuss in Relation zum Umsatz

(Basis aktueller Geschäftsbericht). Renditestarke Firmen

werden an der Börse meist mit Aufschlag gehandelt. Eine

hohe Nettomarge führt meist auch zu einem höheren KUV.

Ergebnis je Aktie: Um Aktiensplits bereinigter Gewinn des

Unternehmens. Historische oder bereits vom Unternehmen

bestätigte Zahlen sind in schwarz gedruckt. Schätzungen der

BÖRSE ONLINE-Redaktion haben eine rote Färbung.

KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): Populärste Kennzahl zur Aktienbewertung.

Je niedriger das KGV, desto günstiger ist ein

Titel. Das KGV sollte stets im Branchenvergleich betrachtet

werden. Margenstarke und wachstumskräftige Unternehmen

haben in der Regel auch ein höheres KGV.

Dividende je Aktie: Um Aktiensplits bereinigte Dividende.

Die Dividende wird bei deutschen Unternehmen in der Regel

am Tag nach der Hauptversammlung (HV) gezahlt. Um in den

Genuss der Dividende zu kommen, reicht es theoretisch, die

Aktie am Tag der HV im Depot zu haben. Achtung: Am Tag der

Ausschüttung wird die Dividende vom Kurs abgezogen! Im

Jahr 2011 wird die Dividende für 2010 bezahlt. Ausländische

Unternehmen zahlen ihre Dividenden in der Regel unterjährig

aus, mitunter im Quartalsrhythmus. In der Datenbank ist in

diesem Fall der kumulierte Betrag für ein Jahr angegeben.

Dividendenrendite: Verhältnis von Dividende zum aktuellen

Aktienkurs. Eine hohe Dividendenrendite wird besonders von

Privatanlegern sehr geschätzt. Langfristig gesehen weisen

Aktien mit hoher Dividendenrendite häufig eine überdurchschnittliche

Kursentwicklung auf. Allerdings sollte die

Dividende nicht aus der Substanz gezahlt werden.

Branche und HV-Termin werden bei den SmallCaps im

wöchentlichen Wechsel dargestellt.

Punktestand Veränderung Veränderung

25.10.11 6 074,94 seit Vorwoche +3,36 % seit Jahresbeginn –12,14 %

Unternehmen ISIN Veränderung 52-W.-Hoch Börsenwert Volatilität Umsatz Buchwert Cashflow EK-Quote Marge Ergebnis je Aktie in ¤ KGV BÖRSE ONLINE

HV-Termin Kurs am 25.10.11

Vorwoche

Veränderung

in ¤

52-W.-Tief

in Mio. ¤

Indexgewicht

Historisch

Volatilität

in Mio. ¤

KUV

je Aktie in ¤

KBV KCV EK-Rendite

Ebit

Marge

2008 2009 2010 2011e 2012e

2012e

Div.-Rendite

Empfehlung

Rating von

in ¤ Jahresbeginn in ¤ Implizit Netto Dividende je Aktie in ¤ 2011e theScreener

Adidas DE 000 A1E WWW 0 +5,15 % 57,62 10 768,36 38,04 % 11 990,0 21,35 4,27 43,5 % 7,5 % 3,25 1,25 2,71 3,25 3,60 14,3 �����

10.5.2012 51,47 +5,28 % 42,41 2,05 % 32,16 % 0,90 2,41 12,05 12,3 % 4,7 % 0,50 0,35 0,80 0,85 0,85 1,7 % ��

Allianz DE 000 840 400 5 +5,33 % 108,85 36 316,54 51,24 % 106 451,0 93,89 11,48 7,5 % 6,7 % -5,43 9,50 11,20 8,50 7,50 10,7 �����

9.5.2012 80,01 –10,03 % 56,16 6,92 % 42,67 % 0,34 0,85 6,97 11,2 % 4,9 % 3,50 4,10 4,50 4,50 4,50 5,6 % ���

BASF DE 000 BAS F11 1 +2,24 % 70,22 47 770,08 40,17 % 63 873,0 23,72 7,03 38,1 % 12,2 % 3,13 1,54 4,96 5,85 5,20 10,0 �����

3.5.2012 52,01 –12,88 % 42,19 9,05 % 35,77 % 0,75 2,19 7,39 22,4 % 7,9 % 1,95 1,70 2,20 2,30 2,30 4,4 % ���

Bayer DE 000 BAY 001 7 +0,39 % 59,44 36 873,60 38,18 % 35 088,0 22,81 6,98 36,7 % 7,8 % 2,22 1,70 1,57 2,85 3,10 14,4 �����

27.4.2012 44,59 –19,37 % 35,36 7,08 % 36,71 % 1,05 1,95 6,39 6,9 % 3,7 % 1,40 1,40 1,50 1,50 1,60 3,4 % ���

Beiersdorf DE 000 520 000 0 +1,60 % 48,67 10 541,16 19,78 % 6 194,00 11,77 2,46 57,3 % 9,4 % 2,48 1,65 1,40 1,40 1,70 24,6 �����

26.4.2012 41,83 +0,73 % 38,26 0,80 % 23,47 % 1,70 3,55 17,00 11,2 % 5,3 % 0,90 0,70 0,70 0,70 0,80 1,7 % �

BMW ST DE 000 519 000 3 +5,92 % 73,85 37 224,87 48,94 % 60 477,0 39,16 20,84 21,2 % 8,4 % 0,49 0,31 4,91 6,00 5,20 11,2 �����

16.5.2012 58,34 –0,87 % 43,49 3,55 % 42,90 % 0,62 1,49 2,80 14,0 % 5,3 % 0,30 0,30 1,30 1,40 1,40 2,4 % ��

Commerzbank DE 000 803 200 4 +14,11 % 5,31 9 096,79 71,64 % 12 622,0 5,01 -0,25 3,8 % 10,7 % 0,00 -1,15 0,32 0,20 0,20 8,9 �����

6.5.2011 1,78 –60,03 % 1,47 1,29 % 59,85 % 0,72 0,36 neg. 5,2 % 11,8 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Daimler DE 000 710 000 0 +3,62 % 59,09 40 317,06 46,71 % 97 761,0 34,74 8,01 28,4 % 7,4 % 1,41 -2,63 4,28 4,90 4,50 8,4 �����

4.4.2012 37,81 –25,47 % 30,52 6,38 % 43,57 % 0,41 1,09 4,72 12,1 % 4,8 % 0,60 0,00 1,85 2,00 2,00 5,3 % ��

Deutsche Bank DE 000 514 000 8 +9,43 % 48,70 26 867,19 59,45 % 28 567,0 53,85 -3,95 2,6 % 13,9 % -5,07 5,06 3,07 5,00� 3,50 8,3 �����

31.5.2012 28,91 –26,07 % 20,79 4,95 % 64,53 % 0,94 0,54 neg. 4,6 % 8,2 % 0,50 0,75 0,75 0,75 0,75 2,6 % ���

Deutsche Börse z. Umt. DE 000 A1K RND 6 +0,22 % 62,48 7 988,18 38,72 % 2 106,30 13,24 4,84 2,3 % 25,1 % 5,42 2,67 2,25 4,25 4,50 9,1 �����

12.5.2011 40,97 –20,92 % 35,46 1,37 % 45,24 % 3,79 3,09 8,46 11,6 % 18,8 % 2,10 2,10 2,10 2,15 2,30 5,2 % n.b.

Deutsche Post DE 000 555 200 4 +5,82 % 14,02 13 420,08 33,10 % 51 481,0 8,27 1,74 28,3 % 3,6 % -1,40 0,53 2,10 1,10 1,25 8,9 �����

9.5.2012 11,10 –12,60 % 8,90 1,77 % 30,99 % 0,26 1,34 6,36 24,6 % 5,1 % 0,60 0,60 0,65 0,65 0,65 5,9 % ���

Deutsche Telekom DE 000 555 750 8 –3,68 % 11,38 38 961,01 33,93 % 62 421,0 8,00 3,41 33,7 % 8,8 % 0,34 0,08 0,39 0,47 0,45 20,0 �����

24.5.2012 9,02 –6,62 % 7,88 5,15 % 28,74 % 0,62 1,13 2,64 4,1 % 2,8 % 0,78 0,78 0,70 0,70 0,70 7,8 % ���

Eon DE 000 ENA G99 9 +2,73 % 25,54 34 977,48 48,63 % 92 863,0 19,95 5,30 29,8 % 12,1 % 0,69 4,41 3,07 1,30 1,65 10,6 �����

3.5.2012 17,48 –23,78 % 12,50 6,31 % 40,40 % 0,38 0,88 3,30 15,6 % 7,7 % 1,50 1,50 1,50 1,00 1,00 5,7 % ���

FMC ST DE 000 578 580 2 +2,03 % 55,77 15 768,14 26,00 % 9 004,92 17,59 3,38 44,0 % 16,0 % 2,05 2,23 2,42 2,45 2,70 19,4 �����

10.5.2012 52,29 +20,96 % 40,83 2,06 % 25,56 % 1,75 2,97 15,46 13,0 % 8,1 % 0,58 0,61 0,65 0,68 0,70 1,3 % ���

Fresenius DE 000 578 560 4 +3,71 % 76,65 11 713,01 27,40 % 15 972,0 28,98 11,76 37,5 % 15,1 % 1,71 3,06 3,85 4,50 5,00 14,4 �����

11.5.2012 72,08 +14,87 % 58,80 1,59 % 27,61 % 0,73 2,49 6,13 7,5 % 4,1 % 0,70 0,75 0,86 0,92 0,98 1,3 % ���

Heidelberg Cement DE 000 604 700 4 +7,09 % 54,00 5 960,63 54,52 % 11 761,8 59,27 7,79 45,2 % 12,2 % 4,50 0,30 1,83 2,60 2,60 12,2 �����

3.5.2012 31,79 –32,22 % 23,92 0,85 % 50,49 % 0,51 0,54 4,08 4,2 % 4,3 % 0,12 0,12 0,25 0,25 0,25 0,8 % ��

Henkel VZ DE 000 604 843 2 +1,52 % 50,15 17 020,27 29,67 % 15 092,0 17,24 4,23 45,4 % 11,5 % 2,83 1,38 2,59 2,95 3,30 13,2 �����

16.4.2012 43,64 –6,23 % 36,52 1,48 % 30,83 % 1,13 2,53 10,32 14,4 % 7,6 % 0,53 0,53 0,72 0,72 0,72 1,7 % ���

Infineon DE 000 623 100 4 +5,88 % 8,32 6 949,74 49,62 % 3 295,00 3,05 0,88 56,8 % 10,6 % -4,15 -0,73 0,29 0,95 0,45 14,2 �����

8.3.2012 6,40 –8,16 % 4,89 1,30 % 47,52 % 2,11 2,09 7,25 20,3 % 20,0 % 0,00 0,00 0,10 0,10 0,10 1,6 % ��

K+S DE 000 KSA G88 8 +4,77 % 58,85 8 940,29 45,75 % 4 993,80 12,84 4,48 47,6 % 14,6 % 5,94 0,56 2,33 3,50 4,00 11,7 �����

11.5.2011 46,71 –17,12 % 35,07 1,54 % 40,19 % 1,79 3,64 10,43 16,9 % 9,0 % 2,40 0,20 1,00 1,50 1,80 3,2 % ��

Linde DE 000 648 300 1 +3,10 % 127,80 19 524,54 32,56 % 12 868,0 61,30 14,22 42,3 % 13,0 % 4,27 3,51 5,94 7,28 8,25 13,9 �����

4.5.2012 114,65 +0,97 % 94,63 3,72 % 30,18 % 1,52 1,87 8,06 9,4 % 8,3 % 1,80 1,80 2,20 2,40 2,60 2,1 % ���

Lufthansa DE 000 823 212 5 +4,61 % 17,93 4 661,80 42,17 % 27 324,0 16,91 6,71 28,4 % 4,5 % 1,18 -0,24 2,47 0,80 1,00 10,2 �����

8.5.2012 10,18 –37,76 % 8,85 0,89 % 40,23 % 0,17 0,60 1,52 13,7 % 4,2 % 0,70 0,00 0,60 0,40 0,50 3,9 % �

MAN ST DE 000 593 700 7 +4,69 % 100,80 9 240,23 50,68 % 14 675,0 42,73 9,70 34,4 % 8,7 % 7,76 -2,69 5,30 7,50 5,50 11,6 �����

28.6.2012 63,62 –28,51 % 50,78 0,74 % 26,11 % 0,63 1,49 6,56 12,1 % 4,9 % 2,00 0,25 2,00 2,00 2,00 3,1 % �

Merck KGaA DE 000 659 990 5 –1,53 % 78,94 13 138,99 31,05 % 9 290,60 47,43 8,20 46,3 % 12,0 % 1,69 1,68 2,91 3,00 4,40 13,7 �����

20.4.2012 60,44 +0,99 % 55,92 0,76 % 30,00 % 1,41 1,27 7,37 6,2 % 6,9 % 1,50 1,00 1,25 1,25 1,35 2,1 % �

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DATENBANK | DEUTSCHE AKTIEN

Unternehmen ISIN Veränderung 52-W.-Hoch Börsenwert Volatilität Umsatz Buchwert Cashflow EK-Quote Marge Ergebnis je Aktie in ¤ KGV BÖRSE ONLINE

HV-Termin Kurs am 25.10.11

Vorwoche

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52-W.-Tief

in Mio. ¤

Indexgewicht

Historisch

Volatilität

in Mio. ¤

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je Aktie in ¤

KBV KCV EK-Rendite

Ebit

Marge

2008 2009 2010 2011e 2012e

2012e

Div.-Rendite

Empfehlung

Rating von

in ¤ Jahresbeginn in ¤ Implizit Netto Dividende je Aktie in ¤ 2011e theScreener

Metro ST DE 000 725 750 3 +6,69 % 58,71 11 004,55 43,40 % 67 258,0 17,93 7,69 18,4 % 3,3 % 1,23 2,10 3,12 3,10 3,10 10,9 �����

23.5.2012 33,74 –37,38 % 26,78 0,84 % 38,97 % 0,16 1,88 4,39 14,5 % 1,4 % 1,18 1,18 1,35 1,35 1,35 4,0 % ���

Münchener Rück DE 000 843 002 6 +2,32 % 126,00 19 361,15 36,50 % 45 541,0 101,61 44,76 9,7 % 10,4 % 7,48 12,95 13,06 4,50 13,00 7,5 �����

26.4.2012 98,08 –13,55 % 77,80 3,00 % 32,64 % 0,43 0,97 2,19 10,6 % 5,3 % 5,50 5,75 6,25 6,25 6,50 6,4 % ���

RWE ST DE 000 703 712 9 +6,74 % 55,88 17 366,94 51,00 % 53 320,0 27,53 9,78 18,7 % 12,2 % 4,75 6,70 6,20 4,00 3,20 9,7 �����

19.4.2012 31,11 –37,64 % 21,22 2,44 % 42,05 % 0,33 1,13 3,18 20,7 % 6,8 % 4,50 3,50 3,50 2,00 2,00 6,4 % ��

SAP DE 000 716 460 0 +2,41 % 46,15 52 647,94 30,74 % 12 464,0 8,14 2,41 47,2 % 20,8 % 1,62 1,47 1,53 2,35 2,75 15,6 �����

23.5.2012 42,89 +12,56 % 32,88 7,31 % 21,91 % 4,22 5,27 17,82 18,6 % 14,6 % 0,50 0,50 0,60 0,65 0,70 1,5 % ���

Siemens DE 000 723 610 1 +2,38 % 99,39 69 479,46 34,13 % 75 978,0 33,30 10,33 30,9 % 7,6 % 6,41 2,65 4,49 7,25 7,50 10,1 �����

24.1.2012 76,00 –18,02 % 62,13 9,92 % 29,19 % 0,91 2,28 7,35 12,9 % 5,4 % 1,60 1,60 2,70 3,00 3,25 3,9 % ���

ThyssenKrupp DE 000 750 000 1 +4,30 % 36,20 10 863,44 56,66 % 42 621,0 16,52 1,69 23,8 % 3,0 % 4,59 -4,01 1,77 1,90 2,60 8,1 �����

20.1.2012 21,12 –31,85 % 16,74 1,53 % 48,73 % 0,25 1,28 12,52 8,9 % 2,2 % 1,30 0,30 0,45 0,70 0,85 3,3 % �

Volkswagen VZ DE 000 766 403 9 +7,14 % 152,20 52 383,07 49,95 % 126 875,0 113,96 24,62 24,4 % 5,6 % 11,92 2,44 15,23 16,00 13,50 9,1 �����

19.4.2012 122,30 +0,74 % 86,40 3,37 % 41,90 % 0,41 1,07 4,97 14,8 % 5,7 % 1,99 1,66 2,26 2,36 2,36 1,9 % ��

Punktestand Veränderung Veränderung

25.10.11 9 078,48 seit Vorwoche +1,17 % seit Jahresbeginn –10,36 %

Unternehmen ISIN Veränderung 52-W.-Hoch Börsenwert Umsatz Buchwert Cashflow EK-Quote Marge Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Chartverlauf

HV-Termin Kurs am 25.10.11

Vorwoche

Veränderung

in ¤

52-W.-Tief

in Mio. ¤

Indexgewicht

in Mio. ¤

KUV

je Aktie in ¤

KBV KCV EK-Rendite

Ebit

Netto

2008 2009 2010 2011e 2012e

2012e

Div.rendite Rating von

in ¤ Jahresbeginn in ¤ Dividende je Aktie in ¤ 2011e theScreener

Aareal Bank DE 000 540 811 6 +12,51 % 24,75 867,39 631,00 32,61 -5,20 4,8 % 21,2 % 1,10 1,14 1,78 1,50 1,70 8,5 m

18.5.2011 14,49 –29,40 % 9,01 0,87 % 1,37 0,44 neg. 4,7 % 14,9 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ���

Aurubis DE 000 676 650 4 +1,13 % 46,84 1 848,62 9 865,37 36,86 1,89 41,7 % 4,8 % 5,82 1,28 4,69 3,40 3,80 10,8 m

1.3.2012 41,12 –6,93 % 32,23 1,99 % 0,19 1,12 21,77 19,1 % 3,3 % 1,60 0,65 1,00 1,00 1,00 2,4 % ��

BayWa DE 000 519 406 2 +0,52 % 35,06 1 082,65 7 902,99 25,08 -0,27 30,9 % 1,6 % 1,72 1,33 1,48 2,00 2,35 13,5 m

30.5.2012 31,64 –9,72 % 23,51 0,57 % 0,14 1,26 neg. 6,6 % 0,8 % 0,40 0,40 0,50 0,55 0,60 1,7 % ���

Bilfinger Berger DE 000 590 900 6 +0,99 % 70,35 2 922,99 8 006,70 37,54 5,34 22,8 % 4,3 % 5,18 3,79 6,43 5,00 5,40 11,8 m

10.5.2012 63,51 +0,49 % 50,47 4,03 % 0,37 1,69 11,90 15,7 % 3,5 % 1,85 2,00 2,50 2,50 2,50 3,9 % ���

Boss VZ DE 000 524 553 4 –0,56 % 80,00 4 615,56 1 729,45 4,47 4,63 26,6 % 15,3 % 1,62 1,51 2,69 3,35 4,00 17,2 m

10.5.2011 68,99 +22,11 % 42,80 1,43 % 2,67 15,44 14,91 52,4 % 10,9 % 1,38 0,97 2,03 2,53 2,53 3,7 % ���

Brenntag DE 000 A1D AHH 0 –1,83 % 85,69 3 698,73 7 649,10 31,67 2,92 32,6 % 5,3 % -0,81 0,01 2,93 5,30 5,60 12,8 m

22.6.2011 71,82 –5,87 % 60,94 3,39 % 0,48 2,27 24,61 9,1 % 1,9 % - - 1,40 1,50 1,50 2,1 % ���

Celesio DE 000 CLS 100 1 +0,96 % 20,49 1 869,40 23 277,6 15,22 3,83 30,4 % 2,4 % -0,12 0,00 1,52 1,30 1,40 7,9 m

16.5.2012 10,99 –40,91 % 9,18 1,21 % 0,08 0,72 2,87 10,4 % 1,1 % 0,48 0,50 0,50 0,50 0,50 4,5 % ��

Continental DE 000 543 900 4 +1,68 % 77,63 10 792,32 26 046,9 32,37 9,25 25,4 % 7,4 % -6,84 -9,76 2,88 5,80 5,00 10,8 m

28.4.2011 53,96 –8,76 % 38,50 6,16 % 0,41 1,67 5,84 10,4 % 2,5 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,60 -% ���

Deutsche Euroshop DE 000 748 020 4 +2,11 % 29,18 1 351,45 144,19 23,77 -1,82 42,2 % 86,0 % 2,00 0,88 1,80 1,50 1,50 17,5 m

16.6.2011 26,18 –9,68 % 22,05 1,63 % 9,37 1,10 neg. 6,5 % 56,7 % 1,05 1,05 1,10 1,20 1,20 4,6 % ��

Deutsche Wohnen DE 000 A0H N5C 6 –4,70 % 12,14 829,86 297,81 11,05 1,49 29,3 % 60,5 % -9,69 -0,34 0,29 0,55 0,55 18,4 .

31.5.2011 10,14 –3,43 % 8,58 1,13 % 2,79 0,92 6,81 2,7 % 8,0 % 0,00 0,00 0,20 0,20 0,20 2,0 % ���

Deutz DE 000 630 500 6 +2,75 % 7,32 545,57 1 189,10 3,10 0,65 35,9 % 1,9 % -0,04 -0,99 -0,13 0,50 0,45 10,0 m

26.4.2012 4,51 –27,78 % 3,57 0,53 % 0,46 1,46 6,97 -4,2 % -1,3 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Douglas Holding DE 000 609 900 5 –1,74 % 43,36 1 092,32 3 379,60 18,95 6,25 46,2 % 4,2 % 2,43 1,60 1,93 2,10 2,00 13,9 .

21.3.2012 27,74 –33,95 % 26,50 0,79 % 0,32 1,46 4,44 9,5 % 2,3 % 1,10 1,10 1,10 1,15 1,15 4,1 % �

EADS NL 000 023 519 0 –6,39 % 25,39 17 033,06 45 752,0 13,78 6,12 10,7 % 2,6 % 1,95 -0,94 0,68 0,90 1,40 14,9 .

26.5.2011 20,87 +15,62 % 16,60 9,26 % 0,37 1,51 3,41 6,4 % 1,3 % 0,20 0,00 0,22 0,25 0,30 1,2 % ��

Elring Klinger DE 000 785 602 3 +4,72 % 27,70 1 287,47 795,66 8,05 1,83 52,2 % 14,6 % 0,69 0,58 1,11 1,25 1,60 12,7 m

16.5.2012 20,32 –23,32 % 14,77 0,88 % 1,62 2,52 11,08 13,4 % 8,6 % 0,15 0,20 0,35 0,40 0,60 2,0 % ��

Fielmann DE 000 577 220 6 –2,89 % 80,24 3 222,24 993,70 10,15 3,45 76,4 % 17,0 % 2,63 2,64 2,80 3,10 3,30 23,2 m

7.7.2011 76,72 +7,84 % 60,00 1,33 % 3,24 7,56 22,21 22,9 % 12,2 % 1,95 2,00 2,40 2,40 2,40 3,1 % ��

Fraport DE 000 577 330 3 +0,96 % 58,83 4 238,69 2 194,60 29,59 6,17 29,9 % 19,6 % 1,89 1,60 2,86 2,40 2,50 18,4 m

1.6.2011 46,12 –2,22 % 39,00 2,32 % 1,93 1,56 7,47 9,9 % 12,4 % 1,15 1,15 1,25 1,25 1,25 2,7 % �

Fuchs Petrolub VZ DE 000 579 043 0 +3,01 % 40,00 2 458,21 1 458,60 7,82 1,88 61,0 % 17,1 % 1,48 1,69 2,39 2,45 2,52 14,1 m

9.5.2012 35,44 –4,13 % 26,78 1,78 % 1,69 4,53 18,88 31,4 % 11,8 % 0,53 0,57 0,90 0,95 0,95 2,7 % ���

Gagfah LU 026 958 342 2 +3,09 % 8,99 1 052,26 911,50 9,76 0,64 24,9 % 38,2 % 0,18 -0,32 0,03 0,10 0,30 15,6 m

21.4.2011 4,67 –30,43 % 3,43 0,55 % 1,15 0,48 7,30 0,0 % -0,1 % 0,80 0,80 0,50 0,10 0,20 2,1 % ���

Gea Group DE 000 660 200 6 +4,05 % 25,70 3 731,30 4 418,40 10,14 1,62 37,1 % 5,4 % 0,54 0,87 0,72 1,50 1,90 10,7 m

21.4.2011 20,30 –6,15 % 15,61 4,88 % 0,84 2,00 12,50 7,1 % 3,0 % 0,40 0,30 0,40 0,50 0,55 2,5 % ��

Gerresheimer DE 000 A0L D6E 6 –1,32 % 37,10 1 007,94 1 024,80 16,35 5,09 39,0 % 9,3 % 0,02 0,18 1,38 1,90 2,30 14,0 m

26.4.2012 32,10 –2,70 % 27,19 1,43 % 0,98 1,96 6,31 8,8 % 4,6 % 0,40 0,00 0,50 0,55 0,65 1,7 % ��

Gerry Weber DE 000 330 410 1 +0,09 % 24,65 989,04 621,94 6,10 1,40 64,5 % 13,4 % 0,86 1,01 1,29 1,45 1,63 13,2 .

5.6.2012 21,55 +17,25 % 16,25 0,75 % 1,59 3,53 15,35 25,6 % 8,7 % 0,36 0,43 0,55 0,70 0,75 3,2 % ��

Gildemeister DE 000 587 800 3 +5,05 % 17,63 625,75 1 376,80 10,50 1,24 30,4 % 3,3 % 1,87 0,10 0,09 0,80 1,25 8,3 .

18.5.2012 10,40 –35,82 % 8,44 0,71 % 0,45 0,99 8,39 10,9 % 3,3 % 0,40 0,10 0,00 0,20 0,30 1,9 % �

GSW Immobilien DE 000 GSW 111 1 +2,55 % 24,71 568,68 193,06 45,63 1,97 36,4 % 52,6 % 4,19 6,70 1,20 1,90 2,10 11,0 m

13.4.2011 23,11 +21,61 % 19,55 0,72 % 2,95 0,51 11,74 5,0 % 25,5 % - - - 0,90 1,05 3,9 % n.b.

Hannover Rück DE 000 840 221 5 +3,48 % 43,49 4 550,73 11 428,7 35,86 13,94 11,0 % 10,3 % -1,05 6,06 6,21 4,40 5,25 7,2 m

3.5.2012 37,74 –5,98 % 28,58 3,22 % 0,40 1,05 2,71 14,6 % 6,6 % 0,00 2,10 2,30 2,00 2,00 5,3 % ���

Heidelberger Druck DE 000 731 400 7 –3,90 % 4,04 346,22 2 628,92 3,62 0,42 32,9 % 0,2 % -1,07 -0,98 -0,83 -0,25� 0,07 21,1 .

26.7.2012 1,48 –59,95 % 1,20 0,46 % 0,13 0,41 3,48 -14,8 % -4,9 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

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Unternehmen ISIN Veränderung 52-W.-Hoch Börsenwert Umsatz Buchwert Cashflow EK-Quote Marge Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Chartverlauf

HV-Termin Kurs am 25.10.11

Vorwoche

Veränderung

in ¤

52-W.-Tief

in Mio. ¤

Indexgewicht

in Mio. ¤

KUV

je Aktie in ¤

KBV KCV EK-Rendite

Ebit

Netto

2008 2009 2010 2011e 2012e

2012e

Div.rendite Rating von

in ¤ Jahresbeginn in ¤ Dividende je Aktie in ¤ 2011e theScreener

HHLA DE 000 A0S 848 8 +5,19 % 35,81 1 496,77 1 044,12 8,29 2,78 34,5 % 17,2 % 2,21 0,67 1,00 1,30 1,20 17,8 .

16.6.2011 21,39 –38,09 % 19,37 0,66 % 1,43 2,58 7,68 19,6 % 10,3 % 1,00 0,40 0,55 0,60 0,60 2,8 % �

Hochtief DE 000 607 000 6 +3,15 % 76,88 4 057,90 20 159,3 16,79 13,45 28,5 % 3,5 % 2,52 2,88 4,31 1,00 4,25 12,4 m

10.5.2012 52,70 –17,06 % 40,79 2,25 % 0,20 3,14 3,92 12,8 % 2,7 % 1,40 1,50 2,00 1,00 1,50 1,9 % ���

Kabel Deutschland DE 000 KD8 888 0 +1,76 % 47,99 3 806,55 1 598,89 -18,15 8,38 -81,1 % 12,9 % -0,80 -0,52 -0,50 0,20 1,00 42,3 m

13.10.2011 42,30 +21,28 % 31,62 5,27 % 2,38 neg. 5,05 2,8 % -2,8 % 0,00 0,00 0,00 1,50 1,60 3,5 % ����

Klöckner & Co DE 000 KC0 100 0 +7,99 % 23,40 727,84 5 198,18 27,33 0,53 37,0 % 2,9 % 8,11 -3,61 1,17 0,70 0,50 21,9 m

25.5.2012 10,95 –42,82 % 8,20 1,48 % 0,14 0,40 20,68 6,2 % 1,5 % 0,00 0,00 0,30 0,10 0,10 0,9 % �

Krones DE 000 633 500 3 –1,06 % 59,79 1 219,81 2 173,30 25,00 2,45 40,2 % 3,1 % 3,39 -1,13 1,68 3,45 4,00 9,7 .

13.6.2012 38,61 –17,76 % 34,55 0,73 % 0,56 1,54 15,74 6,7 % 2,3 % 0,60 0,00 0,40 0,80 0,90 2,1 % �

Kuka DE 000 620 440 7 +2,13 % 22,35 488,38 1 078,62 5,80 -0,73 20,1 % 2,3 % 1,18 -2,95 -0,28 0,90 1,40 10,3 m

26.5.2011 14,40 –13,25 % 12,10 0,54 % 0,45 2,48 neg. -4,3 % -0,8 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Lanxess DE 000 547 040 5 +3,17 % 64,08 3 516,14 7 120,00 24,25 6,07 31,1 % 8,5 % 2,20 0,48 4,56 5,60 4,50 9,4 m

18.5.2011 42,26 –28,49 % 31,34 5,02 % 0,49 1,74 6,96 21,5 % 5,3 % 0,50 0,50 0,70 0,80 0,80 1,9 % ���

Leoni DE 000 540 888 4 +8,20 % 42,96 1 021,77 2 955,67 16,58 4,39 23,9 % 4,4 % 0,17 -5,04 2,26 3,15 3,30 9,6 m

12.5.2011 31,54 –4,28 % 20,51 1,43 % 0,35 1,90 7,18 14,0 % 2,3 % 0,20 0,00 0,70 1,00 1,10 3,2 % ���

MTU Aero Engines DE 000 A0D 9PT 0 –0,72 % 56,60 2 580,24 2 707,40 16,22 4,83 23,9 % 9,9 % 3,64 2,89 2,91 3,20 3,80 13,1 m

3.5.2012 49,62 –1,96 % 40,01 3,36 % 0,95 3,06 10,27 17,4 % 5,3 % 0,93 0,93 1,10 1,10 1,10 2,2 % ��

Pro Sieben Sat 1 VZ DE 000 777 117 2 +7,56 % 25,12 3 406,67 3 000,00 4,36 7,35 16,2 % 22,3 % -0,58 0,66 1,45 1,75 1,50 10,4 m

1.7.2011 15,57 –30,80 % 10,00 1,91 % 1,14 3,57 2,12 31,0 % 10,6 % 0,02 0,02 1,14 0,57 0,57 3,7 % n.b.

Puma DE 000 696 960 3 +2,60 % 255,95 3 671,99 2 706,40 87,56 10,65 58,6 % 11,3 % 15,15 5,28 13,45 16,00 16,50 14,0 m

14.4.2011 230,90 –6,90 % 189,00 1,25 % 1,36 2,64 21,68 14,6 % 7,5 % 2,75 1,80 1,80 2,30 2,30 1,0 % ��

Rational DE 000 701 080 3 –1,76 % 193,90 1 901,63 350,14 14,10 7,64 75,3 % 30,2 % 5,42 5,92 7,02 7,75 8,25 20,3 m

11.5.2011 167,25 +1,12 % 135,00 0,78 % 5,43 11,86 21,89 34,9 % 22,9 % 1,00 3,50 9,00 5,00 5,00 3,0 % ��

Rheinmetall DE 000 703 000 9 +4,39 % 66,90 1 596,43 3 989,00 31,97 8,36 25,4 % 7,4 % 4,15 -1,60 4,23 5,40 5,90 6,8 .

10.5.2011 40,32 –33,00 % 30,95 2,25 % 0,40 1,26 4,82 15,3 % 4,4 % 1,30 0,30 1,50 1,50 1,50 3,7 % �

Rhön-Klinikum DE 000 704 230 1 –0,93 % 18,08 2 062,42 2 550,38 10,80 1,60 48,9 % 7,8 % 1,13 1,07 1,01 1,12 1,20 12,4 .

13.6.2012 14,92 –9,41 % 14,24 2,58 % 0,81 1,38 9,31 9,7 % 5,7 % 0,35 0,30 0,37 0,38 0,38 2,5 % �

Salzgitter DE 000 620 200 5 +6,98 % 65,64 2 473,29 8 304,60 64,39 3,47 44,3 % 1,2 % 12,11 -7,10 0,55 2,60 3,30 12,5 m

26.5.2011 41,16 –28,76 % 32,43 2,15 % 0,30 0,64 11,86 0,8 % 0,4 % 1,40 0,25 0,32 1,50 1,50 3,6 % �

SGL Carbon DE 000 723 530 1 –2,61 % 46,65 2 976,74 1 381,80 13,07 1,70 41,5 % 9,3 % 2,95 -0,93 0,80 1,20 1,75 25,0 m

10.5.2012 43,79 +62,10 % 24,26 2,42 % 2,15 3,35 25,77 6,0 % 3,8 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ���

Sky Deutschland DE 000 SKY D00 0 +5,08 % 3,88 1 536,58 977,76 0,31 -0,46 32,2 % -37,6 % -0,39 -0,83 -0,70 -0,35 -0,25 - m

19.4.2012 2,17 +28,10 % 0,99 1,08 % 1,57 6,89 neg. -122,1 % -41,7 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Springer, Axel DE 000 550 135 7 +8,30 % 41,92 2 884,60 2 893,90 15,98 3,62 49,2 % 14,1 % 6,18 3,40 2,73 2,50 2,75 10,6 m

14.4.2011 29,16 –28,31 % 24,44 1,69 % 1,00 1,82 8,05 15,5 % 9,5 % 1,47 1,47 1,60 1,60 1,60 5,5 % ��

Stada Arzneimittel DE 000 725 180 3 +2,47 % 31,23 1 038,40 1 626,98 15,48 3,30 34,6 % 9,9 % 1,30 1,71 1,14 0,90 2,40 7,3 .

30.5.2012 17,61 –30,61 % 14,06 1,48 % 0,64 1,14 5,33 7,9 % 4,2 % 0,52 0,55 0,37 0,33 0,50 1,9 % �

Südzucker DE 000 729 700 4 –4,13 % 26,18 3 999,15 6 160,80 16,55 3,12 51,6 % 8,3 % 0,86 1,06 1,27 1,55 1,60 13,2 .

19.7.2012 21,12 +6,00 % 16,21 1,93 % 0,65 1,28 6,78 9,2 % 5,6 % 0,40 0,45 0,55 0,55 0,60 2,6 % ��

Symrise DE 000 SYM 999 9 +2,00 % 22,77 2 168,48 1 571,90 6,93 1,99 40,9 % 15,5 % 0,76 0,71 1,13 1,10 1,20 15,3 m

18.5.2011 18,35 –10,60 % 15,92 2,91 % 1,38 2,65 9,22 15,9 % 8,5 % 0,50 0,50 0,60 0,60 0,60 3,3 % ��

TUI DE 000 TUA G00 0 +5,62 % 11,05 1 196,31 16 350,1 8,75 3,25 16,8 % 1,1 % -0,57 1,25 0,30 0,20 0,40 11,9 m

15.2.2012 4,75 –54,73 % 3,49 0,85 % 0,07 0,54 1,46 4,8 % 0,7 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ���

Vossloh DE 000 766 710 7 +0,37 % 102,75 1 079,51 1 351,30 36,88 9,40 41,3 % 11,3 % 9,48 6,57 6,92 3,00 4,50 16,2 .

23.5.2012 72,96 –23,60 % 62,76 0,67 % 0,80 1,98 7,76 19,2 % 8,2 % 3,00 2,00 2,50 1,25 1,50 1,7 % �

Wacker Chemie DE 000 WCH 888 1 +3,11 % 174,30 4 230,10 4 748,40 46,36 21,15 44,5 % 16,1 % 8,84 -1,43 9,88 10,00 8,00 10,1 .

18.5.2011 81,11 –37,89 % 61,56 1,66 % 0,89 1,75 3,83 20,3 % 10,5 % 1,80 1,20 3,20 3,20 3,20 3,9 % �

Wincor Nixdorf DE 000 A0C AYB 2 +5,04 % 63,45 1 312,81 2 239,47 9,37 4,66 28,0 % 7,2 % 4,08 3,54 3,21 3,40 3,75 10,6 m

23.1.2012 39,68 –34,96 % 31,55 1,66 % 0,59 4,24 8,52 28,9 % 4,8 % 2,13 1,85 1,70 1,85 1,85 4,7 % ���

TecDAX

Punktestand Veränderung Veränderung

25.10.11 701,99 seit Vorwoche +3,61 % seit Jahresbeginn –17,48 %

Adva Optical Netw. DE 000 510 300 6 +12,06 % 7,90 199,48 291,73 2,17 0,45 49,3 % 3,2 % -0,19 0,03 0,15 0,20 0,26 16,2 m

24.5.2012 4,21 –28,19 % 2,88 1,06 % 0,68 1,94 9,45 6,1 % 2,4 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ���

Aixtron DE 000 A0W MPJ 6 –0,09 % 34,08 1 014,03 783,78 6,16 1,45 79,2 % 35,2 % 0,26 0,49 1,93 1,15 1,25 8,0 .

19.5.2011 9,96 –63,91 % 8,69 6,19 % 1,29 1,62 6,87 29,6 % 24,6 % 0,09 0,15 0,60 0,40 0,40 4,0 % �

BB Biotech CH 003 838 999 2 +8,53 % 55,32 857,12 1,24 48,98 -1,01 89,7 % -9236,3 % 1,73 1,51 -7,26 -8,00� 2,00� 23,5 m

19.3.2012 47,03 –4,80 % 39,03 4,78 % 691,23 0,96 neg. -11,8 % -9240,3 % 1,22 2,51 2,50 0,00 0,00 - % n.b.

Bechtle DE 000 515 870 3 +8,50 % 34,80 581,52 1 722,92 18,11 2,79 56,8 % 3,5 % 2,14 1,64 2,21 2,40 2,60 10,6 m

19.6.2012 27,43 –5,38 % 22,50 2,53 % 0,34 1,51 9,84 12,5 % 2,7 % 0,60 0,60 0,75 0,75 0,75 2,7 % ���

Carl Zeiss Meditec DE 000 531 370 4 +2,46 % 16,69 1 116,38 676,68 6,49 0,80 71,2 % 12,8 % 0,66 0,62 0,68 0,79 0,88 15,6 m

12.4.2011 13,73 –3,89 % 11,85 2,56 % 1,65 2,12 17,12 10,0 % 8,8 % 0,18 0,18 0,55 0,22 0,25 1,6 % ��

Centrotherm Photovolt. DE 000 A0J MMN 2 –0,38 % 44,00 302,73 624,17 20,41 3,28 49,2 % 12,1 % 2,06 1,35 2,08 2,40 1,70 8,4 .

18.8.2011 14,31 –46,90 % 13,45 1,02 % 0,49 0,70 4,36 12,9 % 8,2 % 0,00 0,00 0,70 0,50 0,50 3,5 % �

Dialog Semiconductor GB 005 982 200 6 –0,87 % 19,85 927,88 208,31 2,48 0,63 81,0 % 15,3 % 0,12 0,42 0,46 0,65 0,90 15,8 m

21.4.2011 14,26 –16,27 % 9,82 5,98 % 4,45 5,76 22,69 20,7 % 14,3 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Drägerwerk VZ DE 000 555 063 6 –1,29 % 90,00 1 087,59 2 177,28 38,47 13,27 32,2 % 8,9 % 2,53 1,20 6,25 5,60 6,00 13,2 m

6.5.2011 78,97 +28,62 % 54,18 3,39 % 0,50 2,05 5,95 16,5 % 4,8 % 0,35 0,40 1,19 1,19 1,19 1,5 % ���

Drillisch DE 000 554 550 3 +1,78 % 8,85 425,51 362,49 2,81 0,77 51,1 % 11,1 % -3,58 1,98 0,58 0,70 0,75 10,7 m

27.5.2011 8,00 +31,15 % 5,42 2,62 % 1,17 2,84 10,42 22,1 % 8,5 % 0,00 0,30 0,50 0,70 0,70 8,8 % ����

78 BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

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DATENBANK | DEUTSCHE AKTIEN

Unternehmen ISIN Veränderung 52-W.-Hoch Börsenwert Umsatz Buchwert Cashflow EK-Quote Marge Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Chartverlauf

HV-Termin Kurs am 25.10.11

Vorwoche

Veränderung

in ¤

52-W.-Tief

in Mio. ¤

Indexgewicht

in Mio. ¤

KUV

je Aktie in ¤

KBV KCV EK-Rendite

Ebit

Netto

2008 2009 2010 2011e 2012e

2012e

Div.rendite Rating von

in ¤ Jahresbeginn in ¤ Dividende je Aktie in ¤ 2011e theScreener

Evotec DE 000 566 480 9 +4,70 % 3,48 289,87 55,26 1,17 0,00 69,1 % 3,1 % -0,82 -0,43 0,03 0,05 0,08 30,6 m

16.6.2011 2,45 –16,10 % 1,58 1,45 % 5,25 2,10 322,44 2,3 % 5,4 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 - % n.b.

Freenet DE 000 A0Z 2ZZ 5 –1,15 % 9,71 1 164,20 3 339,50 9,22 1,84 44,6 % 4,4 % 1,01 2,00 0,88 0,90 1,00 9,1 m

30.6.2011 9,09 +15,12 % 6,37 6,12 % 0,35 0,99 4,93 9,9 % 3,4 % 0,00 0,20 0,80 0,80 0,80 8,8 % ����

Gigaset DE 000 515 600 4 +1,76 % 4,81 133,34 1 009,46 1,34 -0,74 24,7 % -8,3 % -4,93 -5,51 -3,45 0,36 0,38 7,0 m

10.6.2011 2,67 –21,93 % 1,88 0,83 % 0,13 1,99 neg. -150,0 % -10,0 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 - % n.b.

Jenoptik DE 000 622 910 7 –0,15 % 6,65 274,17 478,75 5,17 0,76 44,9 % 6,1 % 0,23 -0,76 0,16 0,35 0,40 12,0 m

8.6.2011 4,79 –11,28 % 3,91 1,36 % 0,57 0,93 6,27 3,2 % 1,9 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Kontron DE 000 605 395 2 –5,55 % 9,47 282,37 509,48 5,57 0,29 62,2 % -1,1 % 0,69 0,41 -0,24 0,65 0,58 8,7 .

7.6.2011 5,07 –36,53 % 4,90 1,58 % 0,55 0,91 17,39 -4,2 % -2,6 % 0,20 0,20 0,20 0,20 0,20 3,9 % �

Morphosys DE 000 663 200 3 –4,66 % 22,07 414,66 87,04 8,82 0,11 87,5 % 11,3 % 0,59 0,40 0,40 0,42 0,47 38,5 .

19.5.2011 18,12 –2,24 % 14,65 2,50 % 4,76 2,05 163,77 4,9 % 10,5 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% –

Nordex DE 000 A0D 655 4 +10,41 % 9,65 308,82 972,00 5,69 0,28 37,5 % 4,1 % 0,71 0,36 0,31 0,03 0,18 23,3 m

7.6.2011 4,20 –23,71 % 3,43 1,50 % 0,32 0,74 15,18 5,7 % 2,2 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Pfeiffer Vacuum DE 000 691 660 4 +3,34 % 104,50 711,85 220,48 26,99 5,26 57,1 % 24,0 % 4,36 3,24 4,40 6,20 6,00 12,0 m

26.5.2011 72,14 –18,02 % 56,33 4,69 % 3,23 2,67 13,71 14,2 % 17,4 % 3,35 2,45 2,90 3,50 3,50 4,9 % ���

PSI DE 000 A0Z 1JH 9 –1,12 % 23,05 277,06 158,69 4,11 0,84 40,3 % 6,0 % 0,34 0,46 0,45 0,54 0,70 25,2 m

29.4.2011 17,65 –1,12 % 14,09 1,37 % 1,75 4,30 21,08 10,4 % 4,4 % 0,00 0,21 0,23 0,23 0,25 1,3 % ��

Q-Cells DE 000 555 866 2 +5,93 % 3,75 100,87 1 354,20 2,73 0,55 28,9 % 6,1 % 1,13 -10,16 0,15 -2,00 -0,30 - .

23.6.2011 0,57 –77,21 % 0,48 0,38 % 0,07 0,21 1,03 2,9 % 1,0 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% –

Qiagen NL 000 024 000 0 +5,46 % 15,25 2 291,78 766,20 7,65 0,75 63,3 % 17,3 % 0,32 0,45 0,42 0,58 0,73 13,4 .

30.6.2011 9,79 –33,09 % 9,07 9,39 % 2,99 1,28 12,97 6,1 % 13,9 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

QSC DE 000 513 700 4 –1,65 % 3,84 327,50 422,11 1,29 0,41 55,4 % 4,9 % 0,01 0,04 0,17 0,21 0,26 9,2 m

19.5.2011 2,39 –27,70 % 1,75 1,36 % 0,78 1,85 5,79 13,1 % 5,7 % 0,00 0,00 0,00 0,06 0,10 2,5 % ����

Singulus Technologies DE 000 723 890 9 +3,46 % 4,78 137,35 118,20 2,53 -0,14 58,4 % -67,9 % -1,32 -2,11 -1,92 0,05 0,09 31,2 m

31.5.2011 2,81 –34,77 % 2,22 0,93 % 1,16 1,11 neg. -73,4 % -65,9 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ���

SMA Solar Techn. DE 000 A0D J6J 9 +6,68 % 89,60 1 449,77 1 920,12 20,06 11,13 58,2 % 26,9 % 3,44 4,64 10,52 5,20 4,50 9,3 .

22.5.2012 41,78 –39,88 % 35,50 2,73 % 0,76 2,08 3,75 50,1 % 19,0 % 1,00 1,30 3,00 1,50 1,50 3,6 % –

Software AG DE 000 330 400 2 +14,75 % 44,50 2 687,82 1 119,53 8,49 2,64 48,1 % 24,0 % 1,35 1,64 2,06 2,33 2,40 13,0 m

5.5.2011 31,20 –14,75 % 21,54 11,30 % 2,40 3,67 11,82 22,8 % 15,7 % 0,37 0,38 0,43 0,43 0,45 1,4 % ���

Solarworld DE 000 510 840 1 +12,13 % 11,96 367,56 1 304,67 8,20 2,28 35,0 % 14,8 % 1,33 0,53 0,80 0,42 0,31 10,6 .

24.5.2011 3,29 –55,93 % 2,65 1,78 % 0,28 0,40 1,45 9,5 % 6,7 % 0,15 0,16 0,19 0,09 0,06 2,7 % �

Stratec Biomed. DE 000 728 900 1 +3,59 % 34,14 341,31 101,98 5,82 0,12 72,7 % 17,3 % 0,54 1,03 1,14 1,55 1,85 15,9 m

14.4.2011 29,33 –8,10 % 24,80 1,30 % 3,35 5,04 235,71 18,1 % 12,8 % 0,35 0,45 0,50 0,60 0,70 2,0 % ��

Süss Microtec DE 000 A1K 023 5 +14,89 % 13,77 144,17 139,09 5,96 0,84 58,6 % 10,3 % -0,82 0,03 0,70 0,78 0,82 9,2 m

20.6.2012 7,56 –17,24 % 5,46 0,99 % 1,04 1,27 8,96 12,6 % 9,6 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ���

United Internet DE 000 508 903 1 +3,90 % 14,79 3 177,00 1 907,14 1,25 1,06 30,1 % 14,2 % -0,52 1,16 0,57 0,78 0,93 15,2 m

26.5.2011 14,12 +16,07 % 10,58 9,68 % 1,67 11,30 13,34 33,9 % 6,8 % 0,00 0,40 0,20 0,20 0,25 1,4 % ��

Wirecard DE 000 747 206 0 –2,23 % 13,28 1 160,56 271,62 3,00 -0,23 52,7 % 24,8 % 0,41 0,45 0,53 0,61 0,67 17,0 m

22.6.2011 11,40 +11,22 % 9,43 7,11 % 4,27 3,80 neg. 18,6 % 19,9 % 0,08 0,09 0,10 0,10 0,11 0,9 % �

Xing DE 000 XNG 888 8 –2,57 % 66,00 323,56 53,50 11,31 4,14 64,0 % 21,5 % 1,41 -0,33 1,37 1,90 2,25 26,6 m

26.5.2011 59,80 +64,51 % 30,00 1,50 % 6,05 5,29 14,44 11,8 % 13,5 % 0,00 0,00 0,00 3,70 0,50 6,2 % n.b.

SDAX

BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

Punktestand Veränderung Veränderung

25.10.11 4 535,72 seit Vorwoche +1,75 % seit Jahresbeginn –12,33 %

Air Berlin GB 00B 128 C02 6 –0,56 % 4,20 225,42 3 723,60 3,62 -0,17 11,7 % -0,2 % -1,27 -0,13 -1,14 -1,20 -0,65 - .

7.6.2011 2,65 –28,71 % 2,16 1,36 % 0,06 0,73 neg. -31,5 % -2,6 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Alstria Office DE 000 A0L D2U 1 +2,55 % 11,25 674,97 89,09 9,29 0,41 44,9 % 75,2 % -1,02 -1,44 0,00 0,60 0,70 13,5 m

24.4.2012 9,43 –10,22 % 7,29 4,90 % 7,58 1,01 23,06 0,0 % 0,2 % 0,52 0,50 0,44 0,50 0,55 5,3 % ���

Amadeus Fire DE 000 509 310 8 +1,50 % 36,33 143,97 117,55 5,32 2,55 66,6 % 16,0 % 1,77 1,89 2,33 2,80 2,50 11,1 m

26.5.2011 27,70 –4,47 % 23,33 1,24 % 1,22 5,21 10,88 33,2 % 10,3 % 1,38 1,45 1,67 1,75 1,75 6,3 % n.b.

Balda DE 000 521 510 7 +0,52 % 9,95 329,73 141,43 12,73 -0,19 92,5 % -26,4 % -0,97 0,91 1,72 -0,35 0,25 22,4 .

27.5.2011 5,60 –18,82 % 4,47 2,08 % 2,33 0,44 neg. 12,6 % 66,7 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Bauer DE 000 516 810 8 +5,70 % 40,00 349,47 1 131,67 23,49 3,49 33,2 % 7,8 % 6,09 2,28 2,04 2,35 2,40 8,5 m

14.6.2012 20,40 –42,21 % 15,77 1,72 % 0,31 0,87 5,84 9,0 % 3,5 % 1,00 0,60 0,60 0,60 0,60 2,9 % ��

Bertrandt DE 000 523 280 5 +3,72 % 59,94 405,68 428,83 13,07 2,47 56,7 % 10,3 % 3,57 2,45 3,11 4,60 3,75 10,7 m

15.2.2012 40,00 –27,43 % 32,33 1,61 % 0,95 3,06 16,20 23,0 % 7,3 % 1,40 1,00 1,20 1,20 1,20 3,0 % ��

Biotest VZ DE 000 522 723 5 +0,99 % 51,79 444,16 412,48 25,31 6,64 48,6 % 10,4 % 2,56 2,49 1,70 2,50 3,00 12,6 m

12.5.2011 37,87 –18,28 % 35,00 1,82 % 1,08 1,50 5,71 12,8 % 9,6 % 0,36 0,40 0,44 0,44 0,44 1,2 % n.b.

CAT Oil AT 000 0A0 0Y7 8 –0,35 % 8,39 209,57 228,79 4,53 1,21 83,2 % 12,0 % 0,05 0,17 0,40 0,47 0,60 7,2 .

17.6.2011 4,29 –43,33 % 3,61 0,58 % 0,92 0,95 3,54 8,6 % 8,5 % 0,00 0,30 0,10 0,20 0,20 4,7 % �

Centrotec DE 000 540 750 6 +4,58 % 24,95 244,85 479,65 9,18 2,07 40,2 % 7,5 % 1,13 0,93 1,52 1,40 1,70 8,3 m

26.5.2011 14,16 –11,50 % 12,03 1,00 % 0,51 1,54 6,83 15,9 % 5,3 % 0,00 0,00 0,10 0,15 0,20 1,1 % �

Cewe Color DE 000 540 390 1 +2,56 % 35,98 214,35 446,80 15,10 7,18 42,0 % 6,3 % 1,01 1,00 2,02 2,75 2,95 9,8 m

18.5.2011 29,05 –12,91 % 24,50 1,21 % 0,48 1,92 4,05 11,4 % 3,1 % 1,00 1,05 1,25 1,30 1,30 4,5 % ��

Comdirect Bank DE 000 542 800 7 +0,08 % 8,74 1 066,08 211,28 3,22 -0,23 4,7 % 38,3 % 0,41 0,40 0,42 0,47 0,44 17,2 m

12.5.2011 7,55 +4,85 % 5,65 1,94 % 5,05 2,34 neg. 11,6 % 28,2 % 0,41 0,41 0,42 0,44 0,44 5,8 % ��

Constantin Medien DE 000 914 720 7 –0,14 % 2,43 119,44 470,29 0,35 2,15 11,4 % 1,3 % -1,75 0,12 -0,15 -0,07 0,08 17,5 .

19.7.2011 1,40 –19,83 % 1,33 0,68 % 0,25 4,04 0,65 -3,5 % -0,5 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 - % n.b.

CTS Eventim DE 000 547 030 6 +2,03 % 27,00 1 120,80 519,58 2,62 0,24 24,1 % 13,6 % 0,61 0,83 0,87 0,93 1,06 22,0 m

13.5.2011 23,35 +1,05 % 19,30 4,75 % 2,16 8,91 97,33 31,1 % 9,5 % 0,31 0,42 0,44 0,44 0,44 1,9 % �

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HV-Termin Kurs am 25.10.11

Vorwoche

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52-W.-Tief

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in Mio. ¤

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je Aktie in ¤

KBV KCV EK-Rendite

Ebit

Netto

2008 2009 2010 2011e 2012e

2012e

Div.rendite Rating von

in ¤ Jahresbeginn in ¤ Dividende je Aktie in ¤ 2011e theScreener

Delticom DE 000 514 680 7 –4,69 % 81,97 903,82 419,58 3,27 4,37 47,6 % 11,2 % 0,99 1,71 2,72 2,70 2,90 26,3 m

3.5.2011 76,34 +14,80 % 48,84 3,83 % 2,15 23,32 17,48 45,4 % 7,7 % 1,00 1,70 2,72 1,70 1,70 2,2 % ����

Derby Cycle DE 000 A1H 6HN 1 +0,34 % 28,79 210,00 173,19 7,23 0,46 38,9 % 7,0 % 0,69 0,71 1,05 1,25 1,45 19,3 m

20.1.2011 28,00 +124,00 % 10,75 1,38 % 1,21 3,87 60,71 13,8 % 4,3 % - 0,00 0,00 0,00 0,00 - % n.b.

Deutsche Beteilig. AG DE 000 550 810 5 +0,66 % 23,78 207,61 53,16 19,31 -0,93 86,7 % 69,3 % -3,73 1,44 2,50 -0,70 0,40 38,0 .

23.3.2011 15,18 –27,71 % 14,34 1,57 % 3,91 0,79 neg. 12,5 % 64,2 % 0,40 1,00 1,40 0,50 0,30 3,3 % n.b.

DIC Asset DE 000 509 840 4 –2,08 % 10,82 290,31 228,77 12,51 0,82 28,6 % 32,6 % 0,80 0,49 0,44 0,42 0,56 11,3 m

5.7.2011 6,35 –22,62 % 5,33 1,54 % 1,27 0,51 7,70 2,8 % 7,2 % 0,30 0,30 0,35 0,35 0,35 5,5 % ����

Dürr DE 000 556 520 4 +9,67 % 32,58 540,73 1 261,38 17,80 3,20 26,3 % 2,7 % 1,81 -1,55 0,37 2,50� 3,50� 8,9 m

6.5.2011 31,26 +30,94 % 20,53 3,09 % 0,43 1,76 9,77 2,2 % 0,6 % 0,70 0,00 0,30 0,30 0,40 1,0 % ���

Gesco DE 000 A1K 020 1 –0,24 % 72,68 175,61 335,24 33,94 10,45 43,9 % 8,0 % 7,16 2,95 5,05 6,30 6,50 8,9 .

30.8.2012 58,09 +10,84 % 43,50 1,47 % 0,52 1,71 5,56 13,3 % 4,5 % 2,50 1,30 2,00 2,10 2,20 3,6 % n.b.

GfK DE 000 587 530 6 –1,29 % 41,15 1 096,39 1 294,21 17,37 4,79 41,1 % 10,9 % 2,04 1,42 1,99 2,55 2,80 10,9 .

16.5.2012 30,50 –18,88 % 26,74 4,61 % 0,85 1,76 6,37 12,4 % 6,5 % 0,46 0,30 0,48 0,55 0,60 1,8 % ��

Grammer DE 000 589 540 3 –4,63 % 20,89 161,63 929,70 14,95 3,29 30,9 % 3,5 % 1,38 -2,77 1,60 1,88 1,50 9,3 m

26.5.2011 14,00 –23,50 % 10,66 1,48 % 0,17 0,94 4,25 9,4 % 1,8 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,20 - % n.b.

Grenkeleasing DE 000 586 590 1 –1,25 % 46,00 508,09 692,98 20,33 0,11 17,2 % 5,3 % 2,42 1,80 2,03 2,70 2,96 12,5 m

10.5.2011 37,13 –2,26 % 33,00 2,95 % 0,73 1,83 326,12 9,7 % 4,0 % 0,60 0,60 0,70 0,75 0,85 2,0 % ���

H&R DE 000 775 700 7 +0,65 % 22,89 463,08 1 056,77 6,80 1,74 42,5 % 7,7 % 0,36 0,83 1,74 1,50 1,70 9,1 .

31.5.2011 15,45 –26,60 % 12,98 1,90 % 0,44 2,27 8,88 23,0 % 4,9 % 0,40 0,45 0,65 0,65 0,70 4,2 % �

Hamborner Reit DE 000 601 300 6 –2,89 % 8,15 212,06 25,03 6,24 0,02 55,5 % 58,3 % 0,76 0,22 0,16 0,35 0,40 15,5 .

17.5.2011 6,22 –20,01 % 5,87 1,85 % 8,47 1,00 255,49 2,4 % 21,9 % 0,35 0,37 0,37 0,40 0,40 6,4 % n.b.

Hawesko Holding DE 000 604 270 8 –0,21 % 41,70 288,34 377,71 8,74 2,47 46,4 % 6,8 % 1,67 1,48 2,24 1,95 2,05 15,9 .

20.6.2011 32,60 +10,81 % 26,50 1,11 % 0,76 3,73 13,21 21,7 % 5,4 % 1,20 1,35 1,75 1,75 1,75 5,4 % ��

Highlight CH 000 653 919 8 +1,45 % 5,12 151,67 335,49 0,97 2,85 13,8 % 11,6 % 0,46 0,48 0,57 0,53 0,56 5,7 .

27.5.2011 3,21 –23,39 % 3,11 0,71 % 0,45 3,30 1,13 58,9 % 9,8 % 0,12 0,00 0,13 0,13 0,13 4,0 % �

Hornbach Holding DE 000 608 343 9 +1,69 % 63,75 768,00 3 016,96 48,71 11,38 43,1 % 5,3 % 5,71 4,16 5,06 5,10 5,38 8,9 .

8.7.2011 48,00 –3,52 % 38,53 3,05 % 0,25 0,99 4,22 10,3 % 3,3 % 0,57 0,67 0,67 0,67 0,67 1,4 % n.b.

Indus Holding DE 000 620 010 8 +2,75 % 24,90 381,10 971,59 14,33 2,69 31,8 % 10,4 % 1,78 0,89 2,59 3,10� 2,90� 6,5 m

5.7.2011 18,86 –14,21 % 16,53 2,99 % 0,39 1,32 7,02 15,2 % 4,8 % 0,80 0,50 0,90 1,00 1,00 5,3 % n.b.

IVG Immobilien DE 000 620 570 1 +19,45 % 7,97 448,65 821,80 6,74 -1,68 19,3 % 31,2 % -4,18 -1,61 -0,07 -0,75 0,13 24,9 m

15.5.2012 3,24 –49,84 % 2,11 2,76 % 0,55 0,48 neg. 1,7 % 2,8 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ���

Jungheinrich VZ DE 000 621 993 4 +3,76 % 33,45 751,40 1 816,89 18,09 3,32 26,4 % 5,4 % 2,26 -1,59 2,45 2,60 2,20 10,0 m

15.6.2011 22,10 –25,29 % 17,25 3,34 % 0,41 1,22 6,66 13,0 % 4,5 % 0,55 0,12 0,55 0,55 0,55 2,5 % ���

Koenig & Bauer DE 000 719 350 0 –2,28 % 19,99 193,83 1 179,10 25,26 1,83 36,1 % 1,9 % -6,18 0,41 0,76 0,95 1,25 9,4 .

14.6.2012 11,80 –32,55 % 10,39 1,53 % 0,16 0,47 6,44 3,0 % 1,1 % 0,00 0,00 0,30 0,35 0,40 3,0 % �

KWS Saat DE 000 707 400 7 +1,35 % 167,10 991,98 754,15 69,95 4,15 57,5 % 10,9 % 6,98 7,51 11,00 10,25 10,75 14,0 m

14.12.2011 150,30 +3,41 % 126,55 3,01 % 1,32 2,15 36,23 10,4 % 6,8 % 1,80 1,90 2,50 2,50 2,75 1,7 % ���

MLP DE 000 656 990 8 –2,06 % 7,99 496,56 497,32 3,67 0,84 28,5 % 9,5 % 0,30 0,22 0,31 0,16 0,44 10,5 .

10.6.2011 4,60 –39,43 % 4,41 1,78 % 1,00 1,25 5,46 8,0 % 6,8 % 0,28 0,25 0,30 0,30 0,35 6,5 % �

MVV Energie DE 000 A0H 52F 5 +0,32 % 29,98 1 558,37 3 359,22 15,66 5,40 32,6 % 9,2 % 2,60 1,48 1,44 1,15 1,50 15,8 .

16.3.2012 23,65 –15,58 % 18,67 2,72 % 0,46 1,51 4,38 12,9 % 4,6 % 0,90 0,90 0,90 0,90 0,90 3,8 % n.b.

Norma Group DE 000 A1H 8BV 3 +2,41 % 21,58 433,97 490,40 7,07 1,95 37,1 % 11,5 % -0,90 -0,55 0,92 1,30 1,53� 8,9 m

13,62 –35,14 % 11,42 2,32 % 0,88 1,93 6,99 13,2 % 6,2 % - 0,00 0,00 0,30 0,30 2,2 % �

Patrizia Immobilien DE 000 PAT 1AG 3 +7,81 % 5,92 213,73 339,59 5,64 4,02 24,3 % 3,4 % -0,65 -0,18 0,12 0,26 0,33 12,4 m

29.6.2011 4,10 +6,77 % 2,80 0,95 % 0,63 0,73 1,02 2,1 % 1,8 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ����

Praktiker DE 000 A0F 6MD 5 –1,91 % 9,00 154,63 3 448,30 8,76 1,56 35,0 % 0,2 % 0,10 -0,18 -0,60 -7,00 0,00 - m

31.5.2012 2,67 –66,51 % 1,98 1,51 % 0,04 0,30 1,71 -4,1 % -1,0 % 0,10 0,10 0,10 0,00 0,00 -% �

Prime Office DE 000 PRM E01 2 –5,98 % 6,85 233,68 75,11 8,55 0,53 36,3 % 74,5 % -3,19 0,15 -0,20 0,30 0,45 10,0 m

25.5.2012 4,50 –27,44 % 3,46 1,44 % 3,11 0,53 8,53 -2,3 % -13,7 % - - - 0,15 0,25 3,3 % n.b.

SAF-Holland LU 030 701 879 5 +33,33 % 9,50 188,04 631,05 4,26 0,96 33,8 % 4,9 % -1,29 -2,36 -0,40 0,55 0,90 5,1 m

28.4.2011 4,56 –25,73 % 3,17 1,61 % 0,30 1,07 4,77 -4,7 % -1,3 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

Schaltbau DE 000 717 030 0 +0,78 % 84,50 148,19 280,42 21,30 5,43 24,2 % 8,5 % 5,94 6,19 6,09 8,85 9,00 8,0 m

9.6.2011 72,26 +26,22 % 52,01 1,10 % 0,53 3,39 13,31 29,3 % 5,3 % 0,50 0,70 1,10 1,10 1,10 1,5 % n.b.

Sixt ST DE 000 723 132 6 +0,77 % 21,00 743,14 1 538,22 10,92 -0,50 24,3 % 10,2 % 1,22 0,20 1,41 1,80 1,80 8,7 m

22.6.2011 15,62 –17,76 % 11,83 1,94 % 0,48 1,43 neg. 13,1 % 4,6 % 0,40 0,10 0,70 0,70 0,70 4,5 % ��

SKW Stahl-Metallurgie DE 000 SKW M02 1 +3,03 % 21,29 94,44 380,80 15,37 1,91 44,3 % 4,5 % 2,28 -1,10 1,15 1,80 1,55 9,3 m

8.6.2011 14,43 –29,09 % 12,10 0,90 % 0,25 0,94 7,56 6,1 % 2,0 % 0,50 0,00 0,50 0,50 0,50 3,5 % n.b.

Ströer Out-of-Home DE 000 749 399 1 –4,18 % 27,46 429,61 531,31 6,26 0,72 30,1 % 13,8 % -0,35 0,03 1,32 0,90 0,95 10,7 .

15.6.2011 10,21 –61,84 % 9,60 1,73 % 0,81 1,63 14,19 18,8 % 10,5 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% �

TAG Immobilien DE 000 830 350 4 +0,49 % 7,44 399,58 82,94 5,53 -0,26 29,9 % 56,5 % -0,98 -0,90 0,48 0,65 0,80 7,8 m

26.8.2011 6,20 –2,57 % 5,59 3,78 % 4,82 1,12 neg. 5,4 % 23,1 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -% ��

Takkt DE 000 744 600 7 –3,25 % 12,44 566,22 801,56 3,46 1,35 46,5 % 8,5 % 1,04 0,41 0,52 0,74 0,80 10,8 .

4.5.2011 8,63 –20,09 % 8,21 1,57 % 0,71 2,49 6,41 13,7 % 4,3 % 0,80 0,32 0,32 0,32 0,32 3,7 % �

Tipp24 DE 000 784 714 7 +4,23 % 36,00 271,33 104,40 10,24 3,78 64,1 % 29,0 % 0,82 2,26 2,53 2,50 2,70 12,6 m

14.6.2011 33,98 +18,85 % 24,82 1,42 % 2,60 3,32 8,98 24,0 % 18,8 % 0,50 0,00 0,00 0,00 0,00 - % n.b.

Tom Tailor DE 000 A0S TST 2 +2,76 % 17,14 190,74 347,73 6,06 0,43 34,0 % 2,0 % -0,84 -0,34 0,15 0,75 1,00 11,5 .

18.5.2011 11,54 –27,85 % 9,60 1,65 % 0,55 1,90 27,02 2,4 % 0,7 % - 0,00 0,00 0,18 0,25 1,6 % n.b.

VTG DE 000 VTG 999 9 –1,03 % 19,86 307,79 629,44 14,62 6,44 23,1 % 10,1 % 1,26 1,01 0,91 0,80 1,32 10,9 .

17.6.2011 14,39 –4,03 % 12,18 1,15 % 0,49 0,98 2,23 6,6 % 3,3 % 0,30 0,30 0,33 0,33 0,35 2,3 % ��

Wacker Neuson DE 000 WAC K01 2 +1,78 % 13,77 642,48 832,96 11,67 0,64 80,9 % 4,4 % 0,53 -1,57 0,34 0,70 0,90 10,2 .

26.5.2011 9,16 –29,54 % 7,87 1,96 % 0,77 0,78 14,30 2,9 % 2,9 % 0,19 0,00 0,17 0,20 0,23 2,2 % �

Zooplus DE 000 511 170 2 +15,21 % 65,00 311,74 177,83 3,77 -0,55 36,3 % 1,9 % 1,21 -0,22 0,38 -0,60 1,00 55,4 m

26.6.2011 55,36 +106,37 % 21,27 1,43 % 1,75 14,69 neg. 9,3 % 1,1 % 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 - % n.b.

80 BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

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vollständig. Die hier aufgeführten Aktien werden regelmäßig von uns fundamental analysiert. Das heißt: Gewinn- und Dividendenschätzungen

stammen von BÖRSE ONLINE. Umsatz, Buchwert und Cashflow entnehmen wir dem aktuellen Geschäftsbericht.

Unternehmen ISIN Branche Kurs am Veränderung in % 52-W- 52-W- Börsen- Streu- Umsatz KUV KBV KCV EK- Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Dividende in ¤ Div.- Chart-

25.10.11 Vor- Jahres- Hoch Tief wert besitz in Mio. ¤ Quote 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % verin

¤ woche beginn in ¤ in Mio. ¤ in % in % 2011e lauf

118000 DE 000 691 190 2 Auskunft 0,59 +15,04 –77,94 3,52 0,28 3,94 40,50 13,47 0,29 2,25 neg. 48,2 -0,63 -1,50 -0,80 - 0,00 0,00 - .

2G energy DE 000 A0H L8N 9 Kraftwerke 26,52 –1,17+121,92 27,25 9,91 117,48 41,10 91,85 1,28 4,79 261,1 49,8 1,51 2,23 2,64 10,0 0,00 0,00 - m

3U Holding DE 000 516 790 2 Telekom/Solar 0,82 +0,49 +26,15 0,98 0,57 32,17 70,13 82,40 0,39 0,81 9,14 52,0 0,15 0,76 0,07 11,7 0,02 0,02 2,4 m

3W Power GG 00B 39Q CR0 1 Stromversorg. 3,35 –7,92 –17,28 5,54 3,04 168,29 49,50 306,04 0,55 0,60 neg. 43,8 -1,78 0,07 0,25 13,4 0,00 0,00 - .

4SC DE 000 575 381 8 Biotech 1,68 –3,73 –52,10 4,91 1,30 70,46 25,90 0,99 71,18 2,17 neg. 89,9 -0,52 -0,45 -0,40 - 0,00 0,00 - .

7Days Music DE 000 A1E WXW 8 Musik 0,78 –9,09 –18,75 1,30 0,60 3,54 62,89 2,12 1,67 0,93 neg. 62,7 -0,49 0,06 0,07 11,1 0,00 0,00 -

AAP Implantate DE 000 506 660 9 Medtech 0,88 –0,68 –19,72 1,24 0,72 26,84 48,20 28,44 0,94 0,60 10,11 70,5 0,00 0,04 0,05 17,5 0,00 0,00 - m

Activa Resources DE 000 747 137 7 Öl/Gas 2,30 +13,13 +18,39 2,90 1,46 11,13 80,00 3,04 3,66 2,93 11,12 29,0 -0,05 0,10 0,15 15,3 0,00 0,00 - m

Ad Pepper Media Int. NL 000 023 814 5 Marketing 1,15 +1,95 –36,28 2,10 1,00 26,50 39,91 51,66 0,51 1,61 14,21 69,6 0,11 -0,09 0,08 14,4 0,05 0,00 - .

Adcapital DE 000 521 450 6 Investor 8,60 +0,58 –12,24 12,20 8,51 120,40 18,10 135,60 0,89 0,73 neg. 85,8 1,80 0,80 0,95 9,1 1,00 0,50 5,8 .

Adesso DE 000 A0Z 23Q 5 IT-Dienstl. 6,24 –3,33 +19,59 7,64 4,60 35,66 38,10 85,68 0,42 1,11 8,47 49,6 0,42 0,70 1,05 5,9 0,15 0,18 2,9 .

Adinotec DE 000 A0E QWK 9 Nanotech 5,05 –6,48 –68,54 17,25 3,00 9,78 25,93 0,09 108,66 4,11 neg. 75,8 -0,44 0,35 0,30 16,8 0,00 0,00 - .

Adler Modemärkte DE 000 A1H 8MU 2 Einzelhandel 7,50 –5,49 –25,00 10,23 7,19 138,83 62,80 444,81 0,31 2,19 5,38 35,0 1,48 0,80 1,00 7,5 0,00 0,00 - .

Advanced Inflight All. DE 000 126 218 6 Bordkino 3,33 +2,34 +9,92 3,65 2,69 55,12 63,48 111,11 0,50 1,39 5,43 47,0 0,38 0,40 0,43 7,7 0,12 0,12 3,6 .

Advanced Vision Tech. IL 001 083 724 8 Sehsysteme 3,20 ±0,00 +13,48 4,50 2,70 16,96 49,10 29,65 0,57 1,29 8480 57,1 0,08 0,22 0,32 10,0 0,00 0,00 - .

Agennix DE 000 A1A 6XX 4 Biotech 3,09 –1,53 –12,46 4,15 2,40 129,57 26,77 0,15 863,80 0,85 neg. 82,1 -1,07 -0,78 -0,86 - 0,00 0,00 - m

Ago Energie+Anlagen DE 000 A0L R41 5 Bioenergie 1,99 –3,86 –31,17 4,00 1,87 7,96 31,87 52,83 0,15 1,67 24,12 13,1 -2,07 0,04 0,20 10,0 0,00 0,00 - .

Ahlers ST DE 000 500 970 8 Bekleidung 9,58 +0,09 –2,35 11,30 8,31 133,31 23,14 250,80 0,53 1,25 6,47 60,8 0,62 0,80 1,00 9,6 0,55 0,60 6,3 m

Ahlers VZ DE 000 500 973 2 Bekleidung 9,95 +2,58 –0,40 11,00 8,41 133,31 79,45 250,80 0,53 1,29 6,72 60,8 0,62 0,80 1,00 10,0 0,60 0,65 6,5 m

AIRE DE 000 634 421 1 Immobilien 8,07 –2,40 –11,59 11,46 7,88 34,08 48,25 1,72 19,81 0,42 7,94 52,4 0,04 0,25 0,30 26,9 0,00 0,00 - .

Aleo Solar DE 000 A0J M63 4 Solarmodule 26,00 +0,68 +52,76 27,00 16,05 338,79 18,22 553,54 0,61 2,79 4,97 67,5 2,41 -0,20 1,00 26,0 0,00 0,00 - m

All for One Midmarket DE 000 511 000 1 SAP-Dienstl. 7,33 +7,08 +18,45 10,74 4,90 35,63 23,87 78,79 0,45 1,10 9,54 56,4 0,38 0,59 0,70 10,5 0,30 0,20 2,7 m

Allgeier Holding DE 000 508 630 0 IT-Services 11,00 –2,65 +5,11 14,30 8,30 99,79 39,00 308,71 0,32 1,29 13,78 41,9 0,99 1,15 1,25 8,8 0,50 0,50 4,5 m

Alno DE 000 778 840 8 Küchen 1,87 –1,11 –37,40 3,74 1,62 48,90 8,77 467,30 0,10 neg. 4,24 -44,2 -0,50 -0,30 -0,05 - 0,00 0,00 - .

Alphaform DE 000 548 795 3 Implantate 1,73 +2,61 +7,93 2,59 1,39 9,19 37,00 20,75 0,44 0,66 neg. 56,7 -0,26 0,10 0,16 10,8 0,00 0,00 - .

Altira DE 000 121 806 3 Investor 5,20 –2,55 –58,56 15,29 3,70 23,61 37,40 17,31 1,36 0,53 neg. 84,8 0,23 -2,35 0,15 34,7 0,00 0,00 - m

Amalphi DE 000 813 135 0 IT-Wartung 16,30 –2,66 +6,89 18,04 15,25 16,30 75,10 5,06 3,22 14,82 250,8 69,2 0,01 0,06 0,45 36,2 0,00 0,00 - .

Analytik Jena DE 000 521 350 8 Analyse 8,94 –8,69 +8,24 10,77 7,51 46,79 56,90 80,22 0,58 1,30 30,48 46,7 0,34 0,50 0,80 11,2 0,15 0,15 1,7 m

Andreae-Noris Zahn DE 000 504 700 5 Handel 28,50 –0,56 –1,21 30,97 27,50 304,34 18,12 4 244,18 0,07 0,87 13,18 29,9 2,37 1,95 2,10 13,6 0,00 0,55 1,9 m

Aragon DE 000 A0B 9N3 7 Finanzen 4,80 –2,20 –61,24 15,50 3,34 34,72 18,00 109,18 0,32 0,72 2,60 52,3 0,15 0,06 0,20 24,0 0,00 0,00 - m

Arcandor DE 000 627 500 1 Kaufhaus 0,06 –1,69 –55,38 0,17 0,05 14,69 71,40 19 357,5 0,00 - neg. 5,6 0,00 0,00 0,00 - 0,00 0,00 - .

Ariston Real Estate DE 000 A0F 5XM 5 Immobilien 1,77 –1,12 +12,87 2,36 1,38 16,36 35,10 10,11 1,62 0,59 2,20 21,5 0,22 0,11 0,14 12,7 0,00 0,05 2,8 .

Artnet DE 000 A1K 037 5 Kunsthaus 3,95 –4,98 –24,24 7,87 3,82 22,25 51,02 13,67 1,63 5,66 34,18 56,9 0,03 0,15 0,28 14,1 0,00 0,00 - .

AS Création DE 000 507 990 9 Tapeten 24,37 –2,34 –15,28 33,68 23,62 73,10 40,14 184,66 0,40 0,86 4,94 54,9 3,05 2,00� 3,10� 7,9 1,35 1,35 5,5 .

Asian Bamboo DE 000 A0M 6M7 9 Bambus 10,73 –8,56 –72,76 40,76 7,84 150,49 40,03 75,91 1,98 0,54 4,49 81,5 2,29 2,00� 2,00� 5,4 0,36 0,36 3,4 .

Asknet DE 000 517 330 6 Software 1,09 –2,41 –61,26 3,64 0,84 5,51 52,50 72,66 0,08 2,10 6,89 23,9 -0,12 -0,40 -0,06 - 0,00 0,00 - .

AT&S AT 000 096 998 5 Leiterplatten 9,42 +7,60 –43,64 18,22 8,15 243,90 50,88 487,95 0,50 1,11 3,45 39,9 1,51 1,55 1,00 9,4 0,36 0,36 3,8 m

Atoss Software DE 000 510 440 0 Software 16,76 +1,58 +0,06 18,30 14,50 67,47 42,91 29,31 2,30 4,45 11,64 59,9 1,21 1,28 1,32 12,7 0,60 0,62 3,7 m

Audi DE 000 675 700 8 Automobile 533,18 –0,24 –16,82 658,00 460,00 22 926,74 0,45 35 441,0 0,65 2,24 3,95 40,0 60,13 55,00 51,00 10,5 2,20 2,50 0,5 .

Augusta Technologie DE 000 A0D 661 2 Sensoren 15,96 +2,97 +1,66 20,49 12,86 135,81 90,00 129,35 1,05 1,33 10,62 63,4 1,44 1,85 2,05 7,8 0,45 0,55 3,4 m

Aurelius DE 000 A0J K2A 8 Beteiligungen 27,63 +1,49 +54,33 33,00 16,14 265,20 60,21 906,06 0,29 0,88 1,97 33,4 17,48 2,50 2,50 11,1 1,30 0,25 0,9 m

B+S Banksysteme DE 000 126 215 2 Software 1,20 –1,64 –53,85 3,30 1,11 7,45 28,18 7,58 0,98 4,81 neg. 7,1 -1,03 0,16 0,14 8,6 0,00 0,00 - .

Baader Bank DE 000 508 810 8 Makler/Bank 2,20 +10,00 –28,57 3,49 1,91 101,00 33,28 120,42 0,84 0,61 6,16 26,3 0,36 -0,07 0,10 22,0 0,12 0,00 - .

Basler DE 000 510 200 8 Sehsysteme 11,34 +2,25 +2,76 15,50 9,80 39,69 41,80 51,03 0,78 1,62 3,36 43,4 2,30 1,26 1,50 7,6 0,30 0,20 1,8 m

Bau-Verein DE 000 517 900 6 Immobilien 3,56 –5,52 –3,47 4,20 3,42 82,88 8,00 41,27 2,01 0,80 6,74 33,9 0,34 0,27 0,30 11,9 0,00 0,05 1,4 .

Bavaria Industriekap. DE 000 260 555 7 Beteiligungen 12,70 +2,01 –13,43 16,88 12,05 81,21 29,00 638,38 0,13 2,50 neg. 7,6 -0,12 0,60 0,75 16,9 0,04 0,20 1,6 .

BDI-BioEnergy Intl. AT 000 0A0 217 7 Biodiesel 15,20 +12,56 –25,15 25,00 12,26 57,74 18,61 39,91 1,45 1,07 14,97 55,9 0,98 1,10 1,25 12,2 2,65 0,50 3,3 m

Beate Uhse DE 000 755 140 0 Erotik 0,31 ±0,00 –22,69 0,49 0,24 24,20 47,70 197,70 0,12 0,84 3,77 27,1 -0,87 -0,07 -0,03 - 0,00 0,00 - m

Beko Holding AT 000 090 860 3 Beteiligungen 2,09 –0,05 –28,03 3,00 2,04 48,19 7,80 230,42 0,21 0,84 86,99 49,3 -0,48 0,09 0,14 14,9 0,00 0,00 - .

Berentzen VZ DE 000 520 163 6 Spirituosen 4,52 +3,43 –17,06 6,35 4,05 43,39 73,00 158,89 0,27 0,71 1,92 45,7 0,92 0,60 0,55 8,2 0,13 0,13 2,9 m

Berl. Effektengesell. DE 000 522 130 3 Makler 7,40 –1,32 +14,66 9,77 6,05 102,66 19,09 28,63 3,59 1,98 113,2 88,9 0,21 0,40 0,55 13,5 0,15 0,25 3,4 .

Beta Systems DE 000 522 440 6 Software 1,69 –7,86 –39,06 3,05 1,69 22,43 34,00 47,64 0,47 0,74 334,8 43,0 0,06 0,09 0,15 11,3 0,00 0,00 - .

Bet-at-home.com DE 000 A0D NAY 5 Sportwetten 30,11 +3,72 +40,14 47,00 18,90 105,66 49,99 65,68 1,61 3,78 9,58 60,0 2,98 3,30 3,50 8,6 0,00 0,40 1,3 m

BHB Brauholding DE 000 A1C RQD 6 Getränke 2,50 ±0,00 +3,31 2,80 1,88 7,75 51,60 15,13 0,51 1,04 neg. 49,5 0,08 0,11 0,12 20,8 0,00 0,04 1,6 m

Bien-Zenker DE 000 522 810 0 Fertighäuser 4,84 –2,44 –15,40 6,60 4,72 11,90 10,82 109,44 0,11 0,90 neg. 25,4 -1,93 0,20 0,30 16,1 0,00 0,00 - .

Bijou Brigitte DE 000 522 950 4 Modeschmuck 66,10 +0,20 –39,50 119,20 61,21 535,41 49,60 377,91 1,42 2,37 9,18 86,2 7,40 5,90 5,00 13,2 6,50 4,00 6,1 .

Biofrontera DE 000 604 611 3 Pharma 3,53 +5,06 +72,62 4,31 1,71 38,32 31,42 0,41 93,46 neg. neg. -494,6 -0,85 -0,45 -0,30 - 0,00 0,00 - m

Bio-Gate DE 000 BGA G99 9 Nanotech 0,77 –7,38 –59,30 2,30 0,70 3,30 29,50 3,10 1,07 0,83 neg. 69,8 -0,38 -0,25 0,11 7,0 0,00 0,00 - .

Biolitec DE 000 521 340 9 Laser 2,13 –1,84 –48,05 5,00 2,02 22,40 25,48 30,38 0,74 0,47 2,86 84,5 0,18 0,19 0,23 9,3 0,00 0,00 - .

Biopetrol Industries CH 002 322 593 8 Biodiesel 0,53 +5,80 –59,92 1,47 0,45 41,04 21,90 377,05 0,11 0,90 neg. 14,9 -1,42 0,00 0,06 8,8 0,00 0,00 - .

Biotest ST DE 000 522 720 1 Pharma 39,42 –1,35 –18,72 53,01 37,00 452,25 25,61 412,48 1,10 1,56 5,94 48,6 1,64 2,50 3,00 13,1 0,38 0,38 1,0 .

BKN Biostrom DE 000 A0L D4M 4 Ökostrom 0,99 –5,62 –30,21 1,59 0,93 7,50 47,00 17,64 0,42 0,47 1,61 43,9 0,09 0,05 0,10 9,9 0,00 0,00 - .

BMP Media Investors DE 000 330 420 0 Beteiligungen 0,65 +0,46 –25,80 1,73 0,60 12,29 66,90 7,09 1,73 0,76 neg. 90,1 0,13 0,08 0,09 7,3 0,00 0,00 - .

BMW VZ DE 000 519 003 7 Automobile 39,45 +2,47 +2,32 45,96 31,00 37 127,40 91,16 60 477,0 0,61 1,01 1,89 21,2 4,93 6,00 5,20 7,6 1,32 1,42 3,6 m

Bob Mobile DE 000 A0H HJR 3 Klingeltöne 15,12 +0,47 –11,32 24,45 12,08 25,53 61,00 40,74 0,63 6,07 10,67 35,2 0,70 0,95 1,45 10,4 0,00 0,50 3,3 m

Borussia Dortmund DE 000 549 309 2 Fußball 2,19 –2,45 –12,98 3,72 1,62 134,71 82,76 151,50 0,89 2,00 6,21 28,7 0,09 0,13 0,11 19,9 0,00 0,00 - .

Boss ST DE 000 524 550 0 Mode 63,24 –0,49 +28,54 77,05 37,25 4 659,34 10,51 1 729,45 2,69 14,15 13,66 26,6 2,69 3,35 4,00 15,8 2,02 2,52 4,0 m

Brain Force AT 000 082 065 9 IT-Dienstl. 0,90 –0,11 +1,24 1,05 0,62 13,79 28,45 69,59 0,20 0,76 neg. 39,4 -0,26 -0,10 0,04 22,4 0,00 0,00 - m

Bremer Lagerhaus DE 000 526 160 6 Logistik 8,40 –1,18 –11,58 10,08 8,00 32,26 24,36 1,98 16,29 2,17 24,81 96,2 0,34 0,36 0,37 22,7 0,30 0,30 3,6 .

Buch.de DE 000 520 460 6 Buchhandel 8,72 –0,21 +38,43 9,32 5,17 90,82 18,11 73,74 1,23 4,12 77,76 63,9 0,02 0,04 0,09 96,9 0,01 0,02 0,2 m

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Unternehmen ISIN Branche Kurs am Veränderung in % 52-W- 52-W- Börsen- Streu- Umsatz KUV KBV KCV EK- Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Dividende in ¤ Div.- Chart-

25.10.11 Vor- Jahres- Hoch Tief wert besitz in Mio. ¤ Quote 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % verin

¤ woche beginn in ¤ in Mio. ¤ in % in % 2011e lauf

C. Bechstein DE 000 519 800 6 Klaviere 5,45 +0,02 –7,61 6,85 5,00 15,77 51,50 33,09 0,48 0,68 9,83 56,8 0,25 0,32 0,36 15,1 0,00 0,05 0,9 .

Caatoosee DE 000 A1E 8HY 7 IT-Services 0,62 +4,03 –11,43 0,82 0,52 7,47 41,96 0,07 106,72 0,62 neg. 96,3 -0,06 0,02 0,03 20,7 0,00 0,00 - m

Cancom DE 000 541 910 5 IT-Handel 8,40 +5,60 –9,54 11,47 6,35 87,23 71,80 549,30 0,16 1,77 5,16 28,7 0,76 0,88 1,00 8,4 0,15 0,17 2,0 m

Capital Stage DE 000 609 500 3 Beteiligungen 2,82 +5,62 +42,75 2,89 1,87 107,48 22,57 12,98 8,28 1,70 10,22 34,7 0,06 0,08 0,13 21,7 0,00 0,00 - m

Cashlife DE 000 500 910 4 Policen 2,93 –2,98 –13,06 4,00 2,75 25,14 14,49 3,98 6,32 0,97 10,70 26,7 0,27 0,07 0,15 19,5 0,27 0,00 - .

CCR Logistics Syst. DE 000 762 720 0 Entsorgung 8,15 –0,96 +0,36 9,00 7,70 61,96 9,41 75,31 0,82 4,32 229,5 24,4 0,27 0,28 0,37 22,0 0,36 0,36 4,4 m

Cenit DE 000 540 710 0 Systemhaus 4,72 –0,30 –17,48 6,15 4,07 39,50 67,00 93,17 0,42 1,42 20,02 58,4 0,36 0,39 0,45 10,5 0,15 0,15 3,2 .

Centrosolar DE 000 514 850 6 Solar 1,98 +0,15 –61,25 6,60 1,58 40,30 52,84 403,45 0,10 0,42 2,19 51,7 0,78 -0,10 0,22 9,0 0,00 0,00 - .

Ceotronics DE 000 540 740 7 Elektronik 1,41 –6,00 –27,69 2,15 1,15 9,31 45,16 16,19 0,57 0,85 26,44 63,4 -0,04 0,08 0,07 20,1 0,00 0,00 - .

CFC Industriebet. DE 000 A0L BKW 6 Beteiligungen 0,75 –9,15 –60,16 2,69 0,72 6,29 21,30 79,20 0,08 1,18 1,26 10,1 -0,07 0,05 0,10 7,5 0,00 0,00 - .

Cinemaxx DE 000 508 570 8 Kinos 3,38 +0,27 +20,72 3,99 2,41 91,91 13,00 204,61 0,45 3,50 3,48 17,5 1,05 0,42 0,44 7,7 0,00 0,00 - m

Cinemedia DE 000 543 300 7 Medien 2,13 ±0,00 –17,12 2,65 1,82 24,18 12,35 50,03 0,48 2,10 3,18 28,3 0,32 0,25 0,25 8,5 0,09 0,10 4,7 .

Co.don konv. DE 000 A1K 022 7 Medizin 0,89 –1,22 –63,17 2,72 0,87 6,32 58,59 2,15 2,94 2,62 neg. 78,8 -0,22 0,00 0,08 11,1 0,00 0,00 - .

Colexon Energy DE 000 525 070 8 Solar 0,35 –9,56 –80,56 2,43 0,34 6,21 45,83 196,01 0,03 0,12 neg. 23,3 -3,87 -0,02 0,00 - 0,00 0,00 - .

Colonia Real Estate DE 000 633 800 7 Immobilien 3,42 –9,78 –38,36 5,98 3,35 112,68 49,98 105,82 1,06 0,50 5,92 26,2 -0,91 0,25 0,40 8,5 0,00 0,00 - .

CompuGroup Med. DE 000 543 730 5 Arztsoftware 9,12 +5,32 –19,30 12,80 7,34 485,31 30,44 312,37 1,55 2,86 12,02 32,8 0,33 0,36 0,55 16,6 0,25 0,25 2,7 m

Conergy konv. DE 000 A1K RCK 4 Solar 0,28 –9,84 –88,50 4,91 0,23 45,38 52,18 913,50 0,05 1,44 2,65 5,5 -0,18 -0,20 -0,06 - 0,00 0,00 - .

Convisual DE 000 620 458 9 Marketing 1,10 –5,49 –45,22 3,12 0,94 4,10 91,80 18,64 0,22 1,55 neg. 49,1 -0,45 -1,10 0,06 18,4 0,00 0,00 - .

COR&FJA DE 000 513 010 8 Software 1,63 +5,16 –9,49 2,38 1,36 69,77 66,54 116,24 0,60 0,92 37,21 67,4 0,16 0,17 0,16 10,2 0,00 0,00 - m

Corona Equity Partner DE 000 634 118 3 Beteiligungen 0,80 ±0,00 –43,26 1,65 0,80 9,64 35,00 0,17 56,71 0,77 neg. 97,4 -0,09 0,05 0,07 11,4 0,00 0,00 - .

CR Capital Real EstateDE 000 A0W MQ5 3Immobilien 0,53 –4,64 –45,51 1,11 0,50 8,01 100,00 3,27 2,45 0,57 4,57 41,5 -0,16 0,00 0,04 13,4 0,00 0,00 - .

Creaton VZ DE 000 548 303 6 Dachziegel 31,05 ±0,00 +1,74 32,40 28,70 217,41 31,00 213,50 1,02 1,96 12,78 46,1 1,16 1,25 1,30 23,9 1,27 1,27 4,1 m

CropEnergies DE 000 A0L AUP 1 Biokraftstoff 5,45 +3,20 –4,05 6,70 4,06 463,25 22,36 472,76 0,98 1,42 7,32 53,3 0,33 0,42 0,48 11,4 0,15 0,15 2,8 m

Curanum DE 000 524 070 9 Pflegezentren 2,04 –0,39 –6,67 2,84 1,77 79,95 58,64 256,80 0,31 1,23 3,12 20,8 -0,54 0,17 0,20 10,2 0,00 0,03 1,5 .

Curasan DE 000 549 453 8 Medizin 2,84 +2,83 –5,18 3,87 2,30 19,21 56,81 3,85 4,99 1,52 neg. 85,2 0,13 -0,60 -0,15 - 0,16 0,00 - .

Cybits Holding DE 000 724 000 4 ID-Erkennung 0,66 +0,61 +61,95 0,98 0,24 7,00 42,89 0,38 18,41 3,08 neg. 25,1 -0,17 -0,13 0,06 11,1 0,00 0,00 - .

Cycos DE 000 770 020 5 Internet 6,33 +1,12 –4,09 6,82 5,91 49,49 8,42 13,26 3,73 4,63 162,8 86,1 0,12 0,20 0,24 26,4 0,34 0,34 5,4 m

CytoTools DE 000 A0K FRJ 1 Biotech 13,81 –2,78 –16,33 18,99 11,30 19,13 48,00 0,05 382,67 7,87 neg. 43,5 -0,48 0,14 0,35 39,4 0,00 0,00 - .

DAB Bank DE 000 507 230 0 Discountbank 3,06 +2,00 –28,94 4,96 2,69 230,07 22,54 153,27 1,50 1,51 1,58 5,2 0,22 0,20 0,18 17,0 0,20 0,20 6,5 .

Daldrup & Söhne DE 000 783 057 2 Geothermie 17,58 –0,99 –23,45 25,30 16,10 95,70 33,90 57,89 1,65 1,53 160,8 75,5 0,45 1,00 0,95 18,5 0,11 0,11 0,6 .

Data Modul DE 000 549 890 1 Displays 12,15 –0,65 –10,04 16,60 10,05 42,83 65,87 119,08 0,36 1,37 10,79 50,7 1,11 1,15 1,25 9,7 0,40 0,40 3,3 .

Datagroup DE 000 A0J C8S 7 IT-Services 5,54 –3,82 –9,92 7,40 4,35 32,24 31,60 107,00 0,30 2,94 43,51 23,2 0,40 0,50 0,60 9,2 0,20 0,20 3,6 .

Datron DE 000 A0V 9LA 7 CNC-Maschinen 10,45 +3,98 –16,40 12,89 8,70 41,80 24,20 20,94 2,00 2,67 44,47 76,9 0,34 0,50 0,80 13,1 0,00 0,15 1,4 m

DCI DE 000 529 530 7 Onl.-Marketing 0,42 +0,24 –50,29 1,70 0,41 3,57 57,90 4,75 0,75 1,91 15,07 60,9 0,01 0,03 0,04 10,6 0,00 0,00 - .

Deag DE 000 A0Z 23G 6 Konzerte 2,10 +0,10 –18,53 3,59 1,90 26,04 62,20 125,79 0,21 1,16 2,52 32,0 0,11 0,19 0,22 9,6 0,00 0,00 - .

Delignit DE 000 A0M Z4B 0 Werkstoffe 1,01 +4,88 –3,90 1,55 0,80 8,28 23,90 25,65 0,32 0,89 7,66 41,2 -1,57 0,05 0,10 10,1 0,00 0,00 - m

Demag Cranes DE 000 DCA G01 0 Kräne 57,20 +0,35 +58,34 60,69 31,69 1 211,10 18,13 931,28 1,30 5,11 52,05 30,1 1,31 1,80 2,50 22,9 0,60 0,70 1,2 m

Design Bau DE 000 620 833 3 Bauträger 2,22 –3,60 –15,14 3,54 1,93 11,72 41,74 42,35 0,28 0,48 3,07 68,1 0,36 0,20 0,25 8,9 0,00 0,00 - m

DeTeBe DE 000 663 706 9 Beteiligungen 1,96 ±0,00 –10,91 2,64 1,80 6,47 9,10 0,79 8,19 1,38 30,80 98,7 0,06 0,11 0,13 15,1 0,15 0,10 5,1 m

Deufol DE 000 510 150 5 Verpackungen 1,10 –0,81 –28,97 1,83 1,00 48,19 47,20 307,13 0,16 0,53 2,42 43,6 0,07 0,15 0,13 8,5 0,03 0,05 4,5 .

Deutsche Balaton DE 000 550 820 4 Beteiligungen 8,42 –1,00 –6,50 10,80 8,00 97,95 32,00 69,96 1,40 0,86 neg. 70,7 1,42 0,90 0,90 9,4 0,00 0,00 - .

Deutsche Forfait DE 000 548 879 5 Finanzierung 3,86 –1,05 –34,59 6,17 3,65 26,24 65,70 35,88 0,73 0,93 3,93 22,5 0,31 0,40 0,55 7,0 0,15 0,20 5,2 .

Deutsche Postbank DE 000 800 100 9 Bank 20,22 –0,27 –2,86 25,25 19,45 4 423,04 8,52 3 981,00 1,11 0,76 14,04 2,6 0,63 1,25 1,70 11,9 0,00 0,00 - .

Deutsche Rohstoff DE 000 A0X YG7 6 Rohstoffe 9,94 –5,30 –41,44 19,13 9,19 43,29 70,00 1,31 33,04 2,27 373,2 77,9 0,03 2,35 1,80 5,5 0,00 0,00 - .

Deutsche Steinzeug DE 000 A0J Q42 9 Fliesen 0,32 +6,67 –31,91 0,49 0,24 8,84 15,00 196,41 0,04 0,33 1,02 20,9 -0,03 -0,01 0,02 16,0 0,00 0,00 - m

DEWB DE 000 804 100 5 Beteiligungen 1,25 +8,33 –10,79 1,68 1,02 19,02 59,00 3,20 5,94 0,78 33,14 54,5 0,02 0,08 0,08 15,6 0,00 0,00 - m

Dierig Holding DE 000 558 000 5 Immo./Textil 11,90 ±0,00 +8,18 15,50 8,45 49,98 29,87 71,12 0,70 2,18 47,55 24,3 0,24 0,25 0,35 34,0 0,15 0,15 1,3 .

Digital Identification DE 000 A0J ELZ 5 ID-Karten 4,46 –10,08 +31,92 8,26 3,00 9,56 50,00 25,93 0,37 0,87 2,86 49,7 -0,31 0,55 0,80 5,6 0,00 0,00 - .

DNick Holding GB 00B 06Z X54 1 Nickel 9,12 +0,45 +29,47 11,86 6,65 51,69 26,38 119,94 0,43 0,73 102,4 60,1 0,90 0,55 0,62 14,7 0,00 0,20 2,2 m

DocCheck DE 000 A1A 6WE 6 Healthcare 4,08 –0,97 +10,87 4,50 3,35 21,80 27,82 15,44 1,41 1,25 32,64 87,3 0,14 0,15 0,16 25,5 0,20 0,20 4,9 m

Dr. Hönle DE 000 515 710 1 UV-Technik 10,15 +1,35 +14,63 14,00 7,25 55,93 74,44 54,62 1,02 1,64 12,04 67,2 0,89 1,20 1,30 7,8 0,30 0,30 3,0 m

Drägerwerk ST DE 000 555 060 2 Medtech 57,74 +3,11 +15,80 69,83 45,76 1 091,21 28,70 2 177,28 0,50 1,50 4,35 32,2 6,19 5,60 6,00 9,6 1,13 1,13 2,0 m

Dresdner Factoring DE 000 DFA G99 7 Factoring 2,95 +2,50 –12,30 4,04 2,85 8,26 59,42 3,71 2,23 0,63 neg. 45,5 0,20 0,26 0,28 10,5 0,10 0,12 4,1 .

Dt. Biogas DE 000 A1E 898 8 Biogas 5,61 –0,11 –33,62 8,75 2,90 34,74 35,40 20,21 1,72 1,18 5,43 28,1 0,18 0,26 0,30 18,7 0,00 0,00 - m

Dt. Grundstücksaukt. DE 000 553 340 0 Immobilien 10,94 –4,91 +15,23 11,92 7,55 17,50 38,75 3,72 4,70 2,32 15,72 90,6 0,64 0,55 0,65 16,8 0,60 0,40 3,7 m

DVB Bank DE 000 804 550 1 Bank 23,70 –0,21 –5,20 26,10 23,50 1 101,28 4,55 194,30 5,67 0,99 neg. 5,9 2,28 2,50 2,50 9,5 0,60 0,60 2,5 .

Dyckerhoff ST DE 000 559 100 2 Zement 30,10 +3,83 –22,80 42,00 27,72 1 208,62 2,02 1 412,80 0,86 0,78 9,33 50,4 0,16 2,00 2,25 13,4 0,50 1,00 3,3 .

Dyckerhoff VZ DE 000 559 103 6 Zement 28,48 +1,39 –25,03 40,20 27,20 1 208,62 11,55 1 412,80 0,86 0,74 8,82 50,4 0,16 2,00 2,25 12,7 0,50 1,00 3,5 .

Easy Software DE 000 563 400 0 Software 3,29 –1,38 +2,62 4,22 3,04 17,80 73,16 24,93 0,71 1,41 3,93 69,1 0,36 0,14 0,32 10,3 0,00 0,00 - .

Eckert & Ziegler DE 000 565 970 0 Medtech 25,09 +2,37 –4,93 31,55 21,88 131,98 64,20 111,09 1,19 2,02 8,78 51,0 1,81 2,20 2,45 10,2 0,60 0,60 2,4 m

Ecotel DE 000 585 434 3 Telekom 4,25 –5,47 +18,88 7,07 3,05 15,95 21,62 98,31 0,16 0,80 3,03 41,0 0,02 0,25 0,38 11,2 0,00 0,00 - .

Edding VZ DE 000 564 793 7 Stifte 43,00 +0,58 –2,29 49,30 40,00 46,15 5,42 109,30 0,42 1,46 neg. 46,7 6,95 6,50 6,50 6,6 1,75 1,02 2,4 .

Edel DE 000 564 950 3 Medien 1,53 +5,22 –30,63 2,82 1,30 34,85 36,06 129,75 0,27 1,28 2,19 26,5 0,10 0,16 0,22 7,0 0,00 0,00 - .

Ehlebracht ST DE 000 564 910 7 Kunststoffe 2,30 –3,40 –5,93 3,10 2,13 29,67 40,46 72,23 0,41 0,84 7,79 60,9 0,26 0,22 0,22 10,5 0,00 0,00 - .

Eifelhöhen-Klinik DE 000 565 360 4 Kliniken 2,84 –1,35 +3,31 3,20 2,60 8,86 61,72 39,33 0,23 0,54 1,65 45,1 0,43 0,42 0,40 7,1 0,15 0,15 5,3 m

Einhell Germany VZ DE 000 565 493 3 Werkzeug 33,15 +2,49 –19,15 43,43 28,85 125,12 100,00 365,43 0,34 0,89 neg. 57,2 4,30 4,35 3,80 8,7 0,80 0,80 2,4 m

Eisen- u.Hüttenw. DE 000 565 800 9 Stahl-Beteil. 26,49 –1,71 –11,40 32,00 23,51 466,22 12,02 0,321456,95 3,88 13,49 98,1 2,27 1,50 1,80 14,7 2,00 1,50 5,7 m

Elexis DE 000 508 500 5 Automation 20,30 –0,98 +52,63 20,80 11,25 186,76 11,05 136,73 1,37 2,97 12,95 52,2 0,24 1,35 1,50 13,5 0,37 0,20 1,0 .

Elmos Semiconductor DE 000 567 710 8 Halbleiter 7,49 +11,06 –20,40 12,10 5,96 145,41 45,00 184,72 0,79 0,86 4,85 69,2 0,92 1,00 0,80 9,4 0,20 0,20 2,7 m

EnBW DE 000 522 000 8 Versorger 34,90 +3,56 –14,72 42,50 31,76 8 725,22 0,40 17 509,0 0,50 1,61 3,41 21,6 4,79 -1,60 1,60 21,8 1,53 0,00 - m

Energiekontor DE 000 531 350 6 Windenergie 4,76 +1,28 +16,10 6,71 3,85 70,34 30,17 35,01 2,01 2,49 neg. 15,8 -0,20 0,11 0,18 26,4 0,00 0,04 0,8 .

Envitec Biogas DE 000 A0M VLS 8 Biogas 9,04 –1,58 –15,14 11,55 8,70 135,63 18,43 148,02 0,92 0,77 neg. 69,9 0,15 0,35 0,40 22,6 0,00 0,00 - .

Epigenomics DE 000 A1K 051 6 Biotech 4,00 +1,27 –59,76 11,40 3,25 35,27 65,45 1,79 19,71 1,13 neg. 92,5 -1,40 -1,00 -1,10 - 0,00 0,00 - m

EquityStory DE 000 549 416 5 Online-IR 23,60 +0,85 +16,54 25,05 18,10 28,08 43,00 9,96 2,82 3,10 13,09 86,3 1,62 1,96 2,10 11,2 0,70 0,70 3,0 m

82 BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

+++ BÖRSE ONLINE KNOW-HOW: Kompaktwissen für eine erfolgreiche Geldanlage als


DATENBANK | DEUTSCHE AKTIEN

Unternehmen ISIN Branche Kurs am Veränderung in % 52-W- 52-W- Börsen- Streu- Umsatz KUV KBV KCV EK- Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Dividende in ¤ Div.- Chart-

25.10.11 Vor- Jahres- Hoch Tief wert besitz in Mio. ¤ Quote 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % verin

¤ woche beginn in ¤ in Mio. ¤ in % in % 2011e lauf

Essanelle Hair Group DE 000 661 031 4 Friseurkette 9,37 +1,06 +18,08 10,98 7,50 43,04 10,24 127,24 0,34 1,37 6,95 58,8 0,75 0,79 0,84 11,2 0,50 0,50 5,3 m

Estavis DE 000 A0K FKB 3 Immobilien 1,94 –1,82 +10,76 2,53 1,62 27,78 54,45 53,01 0,52 0,46 neg. 41,5 0,07 0,08 0,09 21,6 0,00 0,00 - .

Eurofins Scientific FR 000 003 825 9 Bioanalytik 63,90 –1,13 +18,49 74,85 42,91 907,92 53,00 680,30 1,33 4,06 10,69 31,3 1,65 2,80 3,50 18,3 0,20 0,20 0,3 m

Eurokai VZ DE 000 570 653 5 Container 18,60 +2,20 –43,64 34,85 16,50 250,51 40,00 592,15 0,42 0,88 2,24 47,9 2,49 2,52 2,60 7,2 0,50 0,30 1,6 .

Euromicron DE 000 A1K 030 0 Elektronik 19,63 +2,24 –8,72 23,96 15,81 100,60 54,15 203,64 0,49 1,21 11,86 45,5 2,38 2,55 2,45 8,0 1,10 1,10 5,6 m

Euwax DE 000 566 010 4 Makler 49,06 +0,12 –1,90 53,00 46,60 252,66 15,82 31,44 8,04 3,15 38,33 82,0 2,43 2,60 2,80 17,5 3,26 3,26 6,6 m

F24 DE 000 A0F 5WM 7 Sicherheit 6,09 –5,43 +12,36 8,30 4,80 14,63 22,00 3,69 3,97 13,21 36,31 64,8 0,24 0,26 0,35 17,4 0,17 0,17 2,8 .

Fabasoft AT 000 078 540 7 Software 2,64 –3,44 –40,38 5,03 2,40 13,21 25,40 21,12 0,63 0,97 neg. 52,8 -0,05 -0,03 0,11 24,0 0,00 0,00 - .

Fair Value Reit DE 000 A0M W97 5 Immobilien 4,37 +12,20 +1,23 5,00 3,71 41,11 41,42 14,44 2,85 0,56 8,01 38,0 0,24 0,45 0,55 7,9 0,10 0,10 2,3 m

First Sensor DE 000 720 190 7 Sensorchips 10,26 +2,61 +16,52 11,28 7,67 102,12 63,92 45,23 2,26 2,69 16,53 55,9 0,34 0,50 0,55 18,7 0,00 0,10 1,0 m

Flatex DE 000 524 960 1 Discountbank 5,94 +1,56 +36,53 8,05 4,10 55,23 10,09 15,82 3,49 3,55 12,94 86,5 0,28 0,48 0,39 15,2 0,10 0,12 2,0 m

FMC VZ DE 000 578 583 6 Dialyse 43,50 +1,89 +22,19 45,50 33,92 15 777,44 100,00 9 004,92 1,75 2,47 12,86 44,0 2,42 2,45 2,70 16,1 0,67 0,70 1,6 m

Foris DE 000 577 580 3 Anwälte 1,65 –0,24 –1,38 1,93 1,33 9,65 80,00 17,64 0,55 0,64 4,57 82,5 -0,32 0,14 0,17 9,7 0,00 0,00 - .

Fortec Elektronik DE 000 577 410 3 Elektronik 9,04 +3,14 +20,21 9,85 7,14 26,71 82,29 47,50 0,56 1,39 12,58 77,5 0,94 0,80 0,82 11,0 0,50 0,40 4,4 m

Franconofurt DE 000 637 262 6 Immobilien 6,91 –2,96 –1,34 9,28 5,19 55,62 33,88 7,75 7,18 0,96 neg. 90,8 1,06 0,14 0,17 40,6 1,05 0,10 1,4 m

Francotyp-Postalia DE 000 FPH 900 0 Frankierer 2,84 –0,84 –11,16 3,90 2,35 41,79 92,46 147,31 0,28 2,30 1,88 14,4 0,23 0,33 0,58 4,9 0,00 0,00 - m

Friwo DE 000 620 110 6 Ladegeräte 9,36 –1,62 –16,45 13,30 8,90 72,06 17,70 97,49 0,74 8,18 neg. 29,1 -0,24 0,20 0,40 23,4 0,25 0,05 0,5 .

Frosta DE 000 606 900 8 Tiefkühlkost 17,00 +0,59 –17,07 20,95 16,25 111,03 42,10 398,41 0,28 1,23 4,59 42,1 1,52 1,35 1,45 11,7 0,75 0,55 3,2 .

Fuchs Petrolub ST DE 000 579 040 6 Chemie/Öle 33,99 +2,70 +3,31 37,44 26,42 2 462,83 37,10 1 458,60 1,69 4,34 18,11 61,0 2,39 2,45 2,52 13,5 0,88 0,93 2,7 m

Funkwerk DE 000 575 314 9 Kommunikat. 4,14 –4,48 –40,20 8,95 3,24 33,52 47,17 210,97 0,16 0,52 7,69 43,1 -3,09 -0,50 0,25 16,6 0,00 0,00 - .

GAG Immobilien VZ DE 000 586 353 4 Immobilien 31,20 +0,16 +2,30 33,00 25,60 554,86 4,73 291,45 1,90 1,53 8,72 19,9 1,00 0,85 0,90 34,7 0,50 0,50 1,6 m

GBK Beteiligungen DE 000 585 090 3 Beteiligungen 5,22 +4,29 +13,01 6,22 4,33 35,25 71,00 4,51 7,82 0,87 22,06 98,4 0,23 0,30 0,32 16,3 0,25 0,25 4,8 m

GCI Industrie DE 000 585 518 3 Beteiligungen 1,20 +4,91 –7,00 1,74 1,01 34,68 51,82 116,70 0,30 1,30 4,76 23,5 0,04 0,05 0,09 13,3 0,00 0,00 - m

Generali Deutschland DE 000 840 002 9 Versicherung 57,00 –1,06 –37,36 95,00 50,73 3 059,76 6,98 13 036,5 0,23 0,80 0,56 3,7 7,43 7,90 7,25 7,9 3,75 3,75 6,6 .

Geratherm Medical DE 000 549 562 6 Medtech 5,58 –1,41 –23,56 9,00 5,26 27,62 39,29 16,98 1,63 1,45 64,69 76,5 0,56 0,52 0,60 9,3 0,40 0,40 7,2 .

Getgoods.de DE 000 556 060 1 Online-Shop 4,34 –15,51+1445,20 10,19 0,17 60,79 12,00 163,30 0,37 14,83 neg. 19,0 0,23 0,30 0,50 8,7 0,00 0,00 - .

GFT DE 000 580 060 1 IT-Dienstl. 3,26 +0,99 –22,68 4,98 2,71 85,69 56,86 248,26 0,35 1,27 11,72 55,4 0,31 0,38 0,40 8,1 0,15 0,15 4,6 m

GK Software DE 000 757 142 4 Software 37,40 +6,10 –25,72 52,95 33,00 66,95 42,63 27,69 2,42 2,81 14,29 54,3 2,68 2,55 2,90 12,9 0,50 0,50 1,3 m

Goingpublic Media DE 000 761 210 3 Verlag 3,96 –0,53 +18,00 4,89 3,02 3,56 18,00 2,31 1,54 2,93 10,18 84,7 0,27 0,30 0,32 12,4 0,30 0,30 7,6 m

Graphit Kropfmühl DE 000 589 600 5 Graphit 21,30 +9,49 +11,73 26,80 14,70 61,33 12,00 96,89 0,63 2,10 35,80 33,8 0,57 2,75 2,10 10,1 0,00 0,00 - m

Greiffenberger DE 000 589 730 0 Masch.bau 5,63 –1,23 –34,94 9,90 5,10 27,25 35,96 139,90 0,19 0,97 1,69 22,9 0,41 0,45 0,61 9,2 0,00 0,00 - .

Group Business Softw. DE 000 510 450 9 Software 0,68 –0,44 +76,62 0,79 0,36 17,16 49,90 20,69 0,83 0,55 12,04 65,1 0,01 0,02 0,05 13,6 0,00 0,00 - .

GWB Immobilien DE 000 A0J KHG 0 Immobilien 0,76 –3,31 –39,20 1,52 0,70 5,99 33,05 21,32 0,28 0,27 0,50 18,1 -0,42 0,10 0,12 6,3 0,00 0,00 - .

H.P.I. Holding DE 000 600 190 2 Beteiligungen 0,97 –1,23 +67,53 1,30 0,53 15,05 58,00 41,39 0,36 1,29 8,79 46,2 0,12 0,18 0,13 7,4 0,10 0,10 10,4 .

Hahn Immobilien-Bet. DE 000 600 670 3 Immobilien 1,99 +0,51 –5,10 3,10 1,58 25,87 17,57 101,48 0,25 1,34 6,37 20,7 -0,09 0,14 0,18 11,1 0,00 0,00 - m

Halloren DE 000 A0L R5T 0 Süßigkeiten 6,06 –1,75 –10,27 7,20 5,25 27,86 54,70 60,65 0,46 1,75 19,40 27,1 0,34 0,35 0,40 15,1 0,33 0,33 5,4 .

Hansa Group DE 000 760 860 6 Chemie 3,97 –1,73 +7,24 5,58 2,51 190,87 57,24 356,14 0,54 2,03 6,49 25,3 0,07 0,15 0,22 18,0 0,00 0,00 - .

Hanseyachts DE 000 A0K F6M 8 Segelboote 4,84 –0,14 +1,55 6,18 4,00 31,00 29,38 73,22 0,42 0,96 107,3 61,7 -2,05 0,30 0,50 9,7 0,00 0,00 - .

HCI Capital DE 000 A0D 9Y9 7 Fonds 1,01 –2,43 –42,24 3,73 0,90 36,88 28,94 36,80 1,00 0,61 neg. 43,4 0,19 0,15 0,13 7,7 0,00 0,00 - .

Heiler Software DE 000 542 990 6 Internet 2,73 –4,84 +67,55 2,90 1,55 31,73 35,00 11,79 2,69 1,55 42,36 85,0 -0,04 0,13 0,16 17,1 0,00 0,00 - m

Heliad Eq.Partners DE 000 A0L 1NN 5 Beteiligungen 2,19 –0,45 –46,84 4,20 1,88 26,60 78,92 20,66 1,29 0,40 2,54 38,6 -1,81 1,05 0,12 18,3 0,00 0,00 - m

Heliocentris DE 000 A0H MWH 7Energie 5,72 +3,70 +16,82 6,60 4,00 25,10 73,00 4,06 6,18 4,10 neg. 82,2 -1,14 -0,90 -0,35 - 0,00 0,00 - m

Helma Eigenheimbau DE 000 A0E Q57 8 Eigenheime 9,20 –1,39 +17,20 13,45 7,00 26,31 21,60 74,54 0,35 2,32 neg. 28,4 0,50 0,93 1,53 6,0 0,00 0,00 - .

Henkel ST DE 000 604 840 8 Konsum 35,66 +0,76 –8,93 41,20 30,23 17 052,30 38,36 15 092,0 1,13 2,07 8,44 45,4 2,57 2,95 3,30 10,8 0,70 0,70 2,0 m

Herlitz DE 000 605 310 1 Büroartikel 1,83 –3,68 –20,36 2,42 1,75 19,97 34,00 233,78 0,09 0,60 neg. 37,6 -0,37 -0,15 -0,05 - 0,00 0,00 - .

Hermle, Berthold VZ DE 000 605 283 0 Masch.bau 70,00 +2,04 +9,38 89,50 57,50 350,00 23,80 187,60 1,87 2,99 14,00 71,5 3,77 5,10 6,00 11,7 3,05 2,05 2,9 .

Hesse Newman DE 000 HNC 200 0 Emissionen 1,34 –1,47 +40,74 1,79 0,88 20,06 15,90 8,41 2,38 0,93 neg. 57,4 0,07 0,09 0,07 19,1 0,00 0,00 - .

Höft & Wessel DE 000 601 100 0 Minirechner 2,71 +4,27 –27,94 4,29 2,33 23,04 47,88 95,57 0,24 0,84 2,94 38,9 0,40 0,20 0,26 10,4 0,10 0,10 3,7 .

Homag Group DE 000 529 720 4 Masch.bau 8,65 ±0,00 –48,51 18,15 8,45 135,70 42,46 717,74 0,19 0,91 2,16 29,8 0,43 -0,10 0,60 14,4 0,30 0,10 1,2 .

Hornbach Baumarkt DE 000 608 440 3 Baumärkte 24,20 –0,04 –1,22 29,00 21,50 761,82 18,40 2 836,11 0,27 1,07 4,99 45,9 2,38 2,55 2,88 8,4 0,50 0,50 2,1 .

Hotel.de DE 000 691 093 8 Hotel-Portal 18,48 +0,71 +44,38 18,52 9,70 71,38 38,40 36,17 1,97 3,09 20,99 78,0 0,47 0,51 0,70 26,4 0,47 0,47 2,5 m

HPI DE 000 A0J CY3 7 Zentraleinkauf 1,49 +0,20 –15,14 2,40 1,15 8,37 21,94 29,97 0,28 1,35 neg. 30,7 0,04 0,19 0,21 7,1 0,00 0,00 - .

HWA DE 000 A0L R4P 1 Sportwagen 13,00 –4,06 –0,31 14,91 11,18 66,50 10,00 44,92 1,48 3,05 8,64 61,0 0,49 0,51 0,47 27,7 0,50 0,30 2,3 .

Hymer DE 000 609 670 4 Caravanbau 45,51 +0,01 +10,99 49,50 35,00 182,02 22,61 695,08 0,26 1,16 3,35 37,9 -1,32 2,35 2,85 16,0 0,00 0,00 - m

Hypoport DE 000 549 336 5 Onl.-Finanzen 7,71 +0,13 –17,98 12,00 7,37 47,66 36,82 66,91 0,71 1,75 5,97 40,8 0,53 0,65 0,76 10,1 0,00 0,00 - .

Hyrican DE 000 600 450 0 Hardware 3,70 +5,26 –21,28 4,98 3,26 14,80 30,00 28,64 0,52 0,64 33,33 80,7 0,24 0,19 0,17 21,8 0,22 0,12 3,2 m

i:FAO DE 000 622 452 0 Software 11,20 –3,03 +8,58 14,60 9,28 59,17 30,03 11,63 5,09 7,04 18,16 91,3 0,67 0,68 0,70 16,0 0,70 0,70 6,3 m

IBS DE 000 622 840 6 Software 4,05 –1,05 –9,13 4,74 3,61 27,87 34,02 21,30 1,31 1,85 10,46 62,9 0,35 0,36 0,39 10,4 0,15 0,15 3,7 .

IC Immobilien Holding DE 000 563 216 0 Immobilien 3,53 –1,40 +29,41 4,06 2,54 10,64 44,00 11,22 0,95 1,20 neg. 22,3 -0,87 0,15 0,25 14,1 0,00 0,00 - .

Identive Group US 451 70X 106 3 RFID-Technik 1,74 +9,50 –1,97 4,01 1,00 98,93 49,70 63,38 1,56 1,70 neg. 63,3 -0,15 0,00 0,09 19,3 0,00 0,00 - m

Ifa Systems DE 000 783 078 8 Health-IT 7,91 –3,60 +4,41 11,31 5,50 17,45 43,30 6,25 2,79 2,36 23,43 65,7 0,55 0,67 0,75 10,5 0,18 0,18 2,3 m

IFM Immobilien DE 000 A0J DU9 7 Immobilien 7,92 +0,27 –12,04 10,55 7,62 74,06 34,72 18,18 4,07 0,68 neg. 31,8 0,55 0,75 0,86 9,2 0,00 0,00 - .

IKB Dt. Industriebank DE 000 806 330 6 Bank 0,49 –2,00 –30,00 0,83 0,45 310,33 8,50 2 047,50 0,15 0,32 neg. 3,1 -0,21 -0,10 0,00 - 0,00 0,00 - .

Impreglon DE 000 A0B LCV 5 Beschichtung 7,88 –3,02 –11,28 11,48 7,50 61,32 62,70 55,19 1,11 1,44 7,04 52,1 0,37 0,55 0,78 10,1 0,12 0,20 2,5 .

InCity Immobilien DE 000 A0H NF9 6 Immobilien 2,32 –1,20 –23,80 4,70 2,16 13,79 70,11 56,40 0,24 2,52 0,58 14,1 -4,29 -0,50 0,05 46,3 0,00 0,00 - .

Init DE 000 575 980 7 Telematik 16,17 –3,75 +8,52 20,15 13,40 162,35 52,20 80,91 2,01 4,02 11,11 55,3 1,00 1,16 1,20 13,5 0,60 0,45 2,8 .

Innotec DE 000 540 510 4 Bauzulieferer 5,05 +1,71 –1,29 6,81 3,68 48,37 50,20 74,48 0,65 1,89 4,08 44,3 0,88 0,70 0,70 7,2 0,35 0,35 6,9 m

Integralis DE 000 515 503 0 Netzwerke 6,15 +5,00 –25,54 8,92 5,14 71,25 20,89 191,67 0,37 3,41 18,09 15,7 0,12 0,35 0,45 13,7 0,00 0,00 - m

Interseroh DE 000 620 990 1 Recycling 49,60 +1,68 +12,73 52,25 36,81 488,06 24,99 1 939,91 0,25 2,68 18,88 29,9 3,24 3,90 4,05 12,2 0,25 3,94 7,9 .

Intershop DE 000 A0E PUH 1 Software 2,46 +1,23 +29,01 3,60 1,60 74,34 73,70 38,25 1,94 3,02 10,11 68,0 0,07 0,09 0,12 20,5 0,00 0,00 - .

Intica Systems DE 000 587 484 6 Bauelemente 4,29 –0,72 +0,99 5,50 3,00 18,37 90,50 31,25 0,59 0,97 13,99 47,7 -0,53 0,09 0,22 19,5 0,00 0,00 - m

Invision Software DE 000 585 969 8 Software 10,98 –2,88 –26,83 24,00 10,09 24,53 26,06 16,01 1,53 2,03 20,72 73,9 0,45 -0,70 0,70 15,7 0,00 0,00 - .

Isra Vision DE 000 548 810 0 Messtechnik 15,86 +0,41 –7,55 20,55 14,54 69,46 70,00 64,85 1,07 0,77 8,98 57,6 1,62 1,85 2,15 7,4 0,20 0,20 1,3 .

Itelligence DE 000 730 040 2 SAP-Dienstl. 6,21 +0,10 +2,34 7,45 5,56 152,55 9,80 272,16 0,56 2,90 18,07 34,0 0,39 0,50 0,63 9,9 0,14 0,14 2,3 m

BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

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Unternehmen ISIN Branche Kurs am Veränderung in % 52-W- 52-W- Börsen- Streu- Umsatz KUV KBV KCV EK- Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Dividende in ¤ Div.- Chart-

25.10.11 Vor- Jahres- Hoch Tief wert besitz in Mio. ¤ Quote 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % verin

¤ woche beginn in ¤ in Mio. ¤ in % in % 2011e lauf

ITN Nanovation DE 000 A0J L46 1 Filter 3,38 +4,87 –18,81 6,74 2,65 36,69 22,40 2,65 13,84 4,77 neg. 73,6 -0,70 -0,15 0,05 67,6 0,00 0,00 - m

IVU Traffic DE 000 744 850 8 Software 1,15 +3,32 –13,38 1,89 0,90 20,41 89,50 39,08 0,52 0,87 13,03 58,0 0,13 0,14 0,12 9,6 0,00 0,00 - m

Jaxx DE 000 A0J RU6 7 Glücksspiel 1,31 +5,58 –10,06 1,77 1,00 31,62 80,64 135,84 0,23 2,50 neg. 38,2 -0,21 0,03 0,10 13,1 0,00 0,00 - m

Jetter DE 000 626 400 5 Automation 6,01 –5,99 –15,87 9,42 5,42 19,47 49,70 33,64 0,58 0,84 17,21 67,2 -0,04 -0,10 0,22 27,3 0,00 0,00 - m

JK Wohnbau DE 000 A1E 8H3 8 Immobilien 7,06 +1,16 –6,94 8,90 6,92 153,72 40,00 26,95 5,70 1,62 neg. 54,6 0,15 0,20 0,30 23,5 0,00 0,00 - .

Joyou DE 000 A0W MLD 8Badarmaturen 8,08 +1,51 –36,13 15,10 7,62 193,66 33,60 246,63 0,79 0,80 10,01 71,6 1,62 1,65 1,40 5,8 0,00 0,20 2,5 .

KAP Beteiligungs-AG DE 000 620 840 8 Beteiligungen 25,50 –1,92 ±0,00 39,47 22,00 183,60 10,80 436,80 0,42 0,93 5,42 54,9 3,31 3,40 3,10 8,2 3,00 3,00 11,8 .

Kässbohrer Geländef. DE 000 626 200 9 Pistenbullys 34,50 –1,40 –9,16 42,50 33,10 173,17 6,52 197,55 0,88 2,82 19,36 39,9 1,44 1,50 1,50 23,0 1,99 1,99 5,8 .

KHD Humboldt Wedag DE 000 657 800 8 Zementwerke 4,65 +9,11 –23,96 8,25 4,20 231,02 70,43 286,89 0,81 1,02 4,58 35,9 0,47 0,34 0,40 11,6 0,00 0,00 - .

Kinghero DE 000 A0X FMW 8 Mode 12,95 –1,52 –57,43 35,90 10,61 87,74 34,00 72,75 1,21 1,49 18,53 88,3 1,91 1,95 1,70 7,6 0,00 0,00 - .

Kizoo DE 000 CMB T11 1 Holding 8,95 +1,75 +5,56 9,22 8,15 230,20 31,93 0,69 333,62 0,92 neg. 106,8 3,67 0,15 0,15 59,7 0,00 0,00 - m

Klassik Radio DE 000 785 747 6 Radiosender 4,84 –3,04 –27,92 7,45 4,79 23,37 28,00 15,15 1,54 3,70 58,29 44,6 0,02 0,12 0,18 26,9 0,00 0,05 1,0 .

KPS DE 000 A1A 6V4 8 IT-Systeme 1,23 +20,98 +32,69 1,54 0,75 40,40 11,10 50,00 0,81 8,31 6,68 24,3 0,09 0,13 0,14 8,8 0,07 0,07 5,7 m

Kromi Logistik DE 000 A0K FUJ 5 Werkzeug 7,05 –4,73 –11,21 9,50 6,60 29,08 45,38 38,21 0,76 1,30 neg. 68,8 -0,26 0,15 0,35 20,1 0,00 0,05 0,7 .

KSB ST DE 000 629 200 6 Pumpen 469,10 –3,51 –19,54 633,35 403,00 779,09 19,76 1 939,25 0,40 1,19 5,07 44,4 44,09 46,50 54,00 8,7 12,00 12,00 2,6 .

KSB VZ DE 000 629 203 0 Pumpen 420,00 –3,89 –27,86 645,60 355,00 779,09 100,00 1 939,25 0,40 1,06 4,54 44,4 44,35 46,50 54,00 7,8 12,26 12,26 2,9 m

KST Beteiligungs AG DE 000 632 200 1 Beteiligungen 1,30 +2,77 –64,91 4,10 1,23 7,72 61,71 9,60 0,80 0,61 5,14 57,7 0,60 -0,05 0,11 11,8 0,00 0,00 - .

KTG Agrar DE 000 A0D N1J 4 Agraranbau 15,18 +3,27 +2,40 17,55 12,96 86,13 54,00 44,86 1,92 1,43 neg. 33,6 0,42 0,55 0,75 20,2 0,15 0,15 1,0 m

KWG Komm. Wohnen DE 000 522 734 2 Immobilien 4,91 +1,74 –3,02 6,20 4,20 53,02 35,00 19,77 2,68 0,68 457,1 38,1 0,87 0,90 0,85 5,8 0,00 0,00 - .

Landesbank Berlin DE 000 802 322 7 Bank 3,15 –0,19 –28,47 4,61 3,15 3 147,88 1,34 725,00 4,34 1,22 17,89 2,1 0,27 0,19 0,21 15,0 0,14 0,10 3,2 .

Lang & Schwarz DE 000 645 932 4 Finanzen 7,85 –1,85 +27,45 9,55 4,75 24,70 55,00 416,62 0,06 1,37 neg. 32,0 1,02 0,70 0,60 13,1 0,59 0,60 7,6 .

Leica Camera DE 000 A0E PU9 8 Kameras 20,00 +19,05 +56,25 20,00 12,00 329,97 2,44 248,76 1,33 5,68 7,81 42,8 2,02 1,40 1,30 15,4 0,30 0,30 1,5 m

Leifheit DE 000 646 450 6 Haushalt 17,43 +5,16 –0,14 27,62 14,80 87,13 31,01 210,95 0,41 1,01 7,28 49,0 1,15 1,00 1,15 15,2 3,00 1,00 5,7 .

Lloyd Fonds DE 000 617 487 3 Fonds 0,98 –7,05 –46,37 3,80 0,82 12,42 54,50 19,31 0,64 3,41 1,83 7,8 0,21 -0,25 0,05 19,5 0,00 0,00 - .

Loewe DE 000 649 410 7 Fernseher 3,17 –2,55 –53,68 7,48 3,07 41,21 55,80 307,30 0,13 0,65 neg. 37,1 -0,54 -0,35 0,10 31,7 0,00 0,00 - .

Logwin LU 010 619 831 9 Logistik 1,09 –0,82 –21,59 1,61 0,95 166,44 19,40 1 356,52 0,12 1,00 4,57 32,6 0,03 0,08 0,10 10,9 0,00 0,00 - m

LPKF Laser & Elec. DE 000 645 000 0 Laser 10,43 +4,93 –15,14 15,25 8,13 114,87 78,97 81,18 1,41 2,63 8,52 70,3 1,10 1,00 1,05 9,9 0,40 0,40 3,8 m

LS Telcom DE 000 575 440 2 Telekom 3,14 –5,31 –16,40 4,50 2,70 16,76 40,95 16,23 1,03 1,26 3,89 58,1 0,18 0,21 0,24 13,1 0,05 0,05 1,6 .

Ludwig Beck DE 000 519 990 5 Kaufhaus 18,99 +1,06 +4,06 20,99 15,51 70,15 17,80 107,21 0,65 1,52 4,27 43,7 1,74 1,60� 1,70� 11,2 0,35 0,35 1,8 m

M4E DE 000 A0M SEQ 3 Medien 3,84 +0,50 +9,83 4,40 2,56 15,65 41,07 9,65 1,62 1,34 neg. 61,6 -0,02 0,12 0,16 24,0 0,00 0,00 - m

Magforce DE 000 A0H GQF 5 Krebstherapie 10,30 –9,05 –50,24 35,29 10,00 42,51 26,00 0,25 170,03 neg. neg. -76,4 -1,92 -2,00 -0,70 - 0,00 0,00 - .

Magix DE 000 722 078 2 Multimedia 5,80 +0,87 –9,80 9,72 4,00 60,51 28,10 37,13 1,63 1,89 5,18 82,6 0,42 0,31 0,36 16,1 0,88 1,12 19,3 m

MAN VZ DE 000 593 703 1 Masch.bau 44,32 +5,67 –26,13 72,15 36,40 9 216,47 100,00 14 675,0 0,63 1,04 4,57 34,4 5,30 7,50 5,50 8,1 2,00 2,00 4,5 m

Manz DE 000 A0J Q5U 3 Solar-Zulief. 22,00 –2,11 –56,00 54,00 18,41 98,56 49,00 181,40 0,54 0,53 11,60 66,4 0,35 1,30 1,80 12,2 0,00 0,00 - .

Marseille-Kliniken DE 000 778 300 3 Klinik 2,16 +11,83 –11,71 2,91 1,33 26,29 40,00 240,74 0,11 1,06 4,11 12,8 0,10 0,15 0,15 14,4 0,00 0,00 - m

Masterflex DE 000 549 293 8 Kunststoffe 4,90 +0,99 +22,19 6,89 2,86 43,44 70,62 46,06 0,94 3,68 8,54 18,7 -0,49 0,25 0,30 16,3 0,00 0,00 - .

Maternus-Kliniken DE 000 604 400 1 Pflegezentren 0,62 +8,07 –44,00 1,32 0,51 12,92 20,55 111,81 0,12 neg. 6,97 -7,2 0,08 0,09 0,10 6,2 0,00 0,00 - .

MAX Automation DE 000 658 090 5 Automation 4,03 +2,36 +16,26 5,24 2,82 107,87 56,80 189,74 0,57 1,42 12,53 47,5 0,23 0,37 0,55 7,3 0,10 0,10 2,5 m

MAX21 DE 000 A0D 88T 9 IT-Beteilig. 2,30 ±0,00 –1,28 3,48 2,19 8,07 78,99 0,40 20,17 1,28 neg. 94,2 -0,03 0,05 0,08 28,8 0,00 0,00 - .

MBB Industries DE 000 A0E TBQ 4 Beteiligungen 5,85 –0,75 –13,77 7,10 4,35 38,62 28,99 115,99 0,33 0,84 5,13 51,7 -1,04 0,63 0,65 9,0 0,33 0,33 5,6 m

Mediclin DE 000 659 510 1 Klinik/Reha 3,66 –3,81 –13,68 4,53 3,61 173,85 15,43 487,17 0,36 1,07 13,01 49,0 0,21 0,15 0,18 20,3 0,05 0,05 1,4 .

Medigene DE 000 502 090 3 Biotech 0,95 –2,06 –52,40 2,83 0,91 35,23 94,50 2,21 15,94 0,86 neg. 70,1 -0,49 0,20 0,00 - 0,00 0,00 - .

Medinavi DE 000 A0Z 23L 6 Auktionen 1,89 –6,07 –55,05 5,95 1,45 3,59 50,00 0,20 17,95 2,01 neg. 99,4 -0,06 -0,40 -0,10 - 0,00 0,00 - m

Medion DE 000 660 500 9 Elektronik 15,06 +0,37 +11,11 15,30 9,15 728,94 13,48 1 639,00 0,44 2,03 neg. 54,5 0,42 0,39� 0,43� 35,0 0,23 0,23 1,5 m

Medisana DE 000 549 254 0 Gesundheit 1,63 +4,02 –52,51 3,90 1,53 13,73 33,64 46,27 0,30 1,47 neg. 25,2 -0,77 -0,15 0,10 16,3 0,00 0,00 - .

Mensch und Maschine DE 000 658 080 6 Software 4,98 +1,57 +17,11 5,52 3,70 72,85 53,10 195,56 0,37 3,18 18,78 26,4 -0,03 0,45 0,45 11,1 0,10 0,20 4,0 m

Merkur Bank DE 000 814 820 6 Bank 3,52 +0,40 +0,40 4,42 3,00 18,22 57,30 30,44 0,60 0,56 neg. 4,7 0,35 0,30 0,32 11,0 0,17 0,17 4,8 .

Metro VZ DE 000 725 753 7 Kaufhäuser 25,23 +2,50 –30,41 39,35 22,51 11 058,11 100,00 67 258,0 0,16 1,41 3,28 18,4 3,12 3,10 3,10 8,1 1,49 1,49 5,9 m

Mevis Medical Solut. DE 000 A0L BFE 4 Med.-Software 2,81 –2,09 –78,32 17,57 2,73 5,11 38,81 14,29 0,36 0,21 1,03 63,8 -4,89 -0,58 -0,44 - 0,00 0,00 - .

MIC DE 000 A0K F6S 5 Beteiligungen 2,82 –1,09 –36,83 6,01 2,73 13,22 53,09 9,84 1,34 0,69 2,13 83,3 1,92 0,25 0,35 8,1 0,00 0,00 - .

Micronas Semicon. CH 001 233 742 1 Sensoren 5,88 +1,57 –32,00 12,26 4,01 174,46 84,60 149,08 1,17 1,78 49,42 42,8 0,18 0,12 0,32 18,4 0,00 0,00 - m

Mifa Fahrradwerke DE 000 A0B 95Y 8 Fahrräder 6,70 +6,37+123,37 7,15 1,99 53,61 42,00 76,54 0,70 2,01 neg. 44,2 0,05 0,45 0,55 12,2 0,00 0,00 - m

Mineralbr.Überk. VZ DE 000 661 403 5 Getränke 5,80 +1,58 –13,95 7,55 5,10 50,72 100,00 148,71 0,34 1,21 6,05 17,2 -2,99 0,40 0,50 11,6 0,00 0,11 1,9 m

MME Moviement DE 000 576 115 9 Medien 9,25 –0,22 +3,14 9,78 8,34 103,42 6,51 77,79 1,33 3,01 18,27 62,8 0,40 0,42 0,45 20,6 0,43 0,43 4,6 m

Mobotix DE 000 521 830 9 Überwachung 63,61 –3,62 +19,91 69,99 37,60 281,40 34,05 73,19 3,84 9,19 22,00 61,3 3,00 3,75 4,60 13,8 1,50 1,75 2,8 m

Mologen DE 000 663 720 0 Biotech 6,85 –2,78 –19,82 9,24 6,50 85,40 58,00 0,09 948,84 6,73 neg. 91,4 -0,52 -0,48 -0,15 - 0,00 0,00 - .

Mox Telecom DE 000 660 580 1 Telekom 4,75 –2,10 –15,93 6,40 3,93 23,14 64,63 129,64 0,18 0,93 15,33 44,8 0,74 0,60 0,55 8,6 0,20 0,10 2,1 .

MPC Capital DE 000 518 760 3 Finanzen 1,94 –0,67 –42,18 6,67 1,77 57,81 34,69 61,50 0,94 1,47 neg. 17,2 -1,61 0,03 0,14 13,8 0,00 0,00 - .

MPH Mittelst. Pharma DE 000 A0N F69 7 Generika 2,66 –4,04 +7,22 3,55 2,00 101,17 16,00 64,51 1,57 2,49 42,98 73,9 0,24 0,26 0,28 9,5 0,20 0,20 7,5 m

Muehlhan DE 000 A0K D0F 7 Oberflächen 1,45 –1,63 –21,20 2,48 1,35 28,28 34,29 165,00 0,17 0,49 33,03 56,5 -0,23 0,09 0,12 12,1 0,00 0,00 - .

Mühlbauer DE 000 662 720 1 Anlagenbau 27,20 –3,37 –30,10 49,60 20,84 170,79 47,50 207,25 0,82 1,17 3,57 73,5 2,09 1,70 2,05 13,3 1,30 1,15 4,2 m

Müller – Die lila Log. DE 000 621 468 7 Logistik 2,75 –0,76 –39,93 4,70 2,49 21,89 21,98 87,26 0,25 0,95 3,26 49,6 0,63 0,40 0,37 7,4 0,15 0,10 3,6 .

M-U-T DE 000 A0M SN1 1 Messgeräte 5,45 +1,49 –10,66 7,14 4,50 23,71 43,51 32,33 0,73 2,96 4,53 47,3 0,68 0,60 0,69 7,9 0,00 0,00 - m

MyHammer DE 000 568 030 0 Auktionen 0,99 +4,32 –55,57 2,45 0,71 15,34 42,05 15,69 0,98 10,20 neg. 43,6 -0,11 -0,12 0,07 14,1 0,00 0,00 - m

Nabaltec DE 000 A0K PPR 7 Spezialchemie 7,78 +9,35 +10,75 13,03 6,41 62,20 37,39 112,70 0,55 1,48 4,04 25,4 0,22 0,65 1,00 7,8 0,00 0,00 - .

Nanofocus DE 000 540 066 7 Messtechnik 2,94 –0,84 –25,97 4,28 2,45 8,21 48,77 6,48 1,27 0,94 100,2 71,7 -0,02 0,10 0,25 11,8 0,00 0,00 - m

Nanogate DE 000 A0J KHC 9 Nanotech 17,54 +1,86 +19,52 20,82 12,24 43,37 39,00 20,94 2,07 2,06 neg. 44,9 0,76 0,35 0,60 29,2 0,00 0,00 - m

Nanohale DE 000 A1E WVY 8 Gesundheit 6,37 +3,56 –34,20 10,00 6,15 27,00 15,60 0,05 539,98 6,63 neg. 95,1 -0,24 -0,08 0,17 37,5 0,00 0,00 - .

Nanorepro DE 000 657 710 9 Schnelltests 3,20 –2,14 –22,14 6,00 2,90 5,98 28,53 0,23 26,00 29,60 neg. 44,4 -0,20 0,15 0,20 16,0 0,00 0,00 - .

Nanostart DE 000 A0B 9VV 6 Nanotech 8,38 –3,91 –42,60 20,94 7,22 49,78 35,60 3,68 13,53 1,40 20,02 93,2 0,42 0,60 0,71 11,8 0,00 0,00 - .

Nemetschek DE 000 645 290 7 Software 26,75 +4,45 –15,10 35,60 22,00 257,42 46,49 149,75 1,72 3,17 7,98 55,7 1,97 2,20 2,45 10,9 1,00 1,00 3,7 .

Net DE 000 A0Z 22E 3 Software 0,47 +3,33 –37,50 0,85 0,45 2,52 84,78 17,46 0,14 0,14 neg. 61,8 -0,15 -0,05 0,00 - 0,00 0,00 - .

Net Mobile DE 000 813 785 2 Telekom 6,92 –0,07 –9,69 8,26 6,39 58,55 18,55 27,12 2,16 1,56 neg. 53,1 0,10 0,13 0,25 27,7 0,00 0,00 - .

Nexus DE 000 522 090 9 Software 6,86 +9,77 +52,67 7,35 3,45 96,55 73,34 44,82 2,15 1,77 6,93 77,3 0,25 0,41 0,46 14,9 0,00 0,00 - m

84 BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

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DATENBANK | DEUTSCHE AKTIEN

Unternehmen ISIN Branche Kurs am Veränderung in % 52-W- 52-W- Börsen- Streu- Umsatz KUV KBV KCV EK- Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Dividende in ¤ Div.- Chart-

25.10.11 Vor- Jahres- Hoch Tief wert besitz in Mio. ¤ Quote 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % verin

¤ woche beginn in ¤ in Mio. ¤ in % in % 2011e lauf

Norcom DE 000 525 030 2 Netzwerke 0,71 +2,90 –44,57 1,70 0,61 7,54 52,72 34,60 0,22 0,41 8,08 74,0 -0,07 0,02 0,05 14,2 0,00 0,00 - .

Nordwest Handel DE 000 677 550 5 Handel 10,00 +2,04 +0,10 11,80 8,55 32,05 72,68 344,56 0,09 0,75 11,35 29,0 0,80 1,00 0,75 13,3 0,50 0,50 5,0 .

Nürnberger Beteil. DE 000 843 596 7 Versicherung 53,83 +2,07 –1,23 72,00 50,00 620,12 39,50 4 516,00 0,14 0,99 9,12 2,9 3,20 7,00 4,50 12,0 2,50 3,00 5,6 m

Odeon Film DE 000 685 300 5 Medien 1,25 –0,71 –2,70 1,53 0,84 9,91 8,90 43,02 0,23 0,78 2,49 42,7 0,14 0,12 0,12 10,4 0,00 0,00 - m

OHB DE 000 593 612 4 Telematik 12,06 +4,87 –27,52 17,34 8,35 210,67 29,90 425,45 0,50 2,37 5,00 22,5 0,55 0,75 0,90 13,4 0,30 0,30 2,5 m

Oldenb. Landesbank DE 000 808 600 0 Bank 32,00 +3,21 –13,28 41,00 28,10 744,23 10,40 501,70 1,48 1,30 neg. 4,5 2,25 2,25 2,30 13,9 1,00 0,60 1,9 m

Openlimit CH 002 223 700 9 Software 0,53 –3,45 –67,62 1,88 0,45 10,17 65,98 5,82 1,75 1,14 6,52 89,9 -0,10 -0,04 0,01 53,1 0,00 0,00 - .

Orad IL 001 083 807 1 TV-Technik 2,30 –2,17 –16,94 2,90 2,10 25,25 73,16 21,18 1,19 1,98 9,40 60,3 0,25 0,27 0,29 7,9 0,06 0,08 3,5 .

Orbis DE 000 522 877 9 Consulting 1,27 +3,08 +3,16 1,49 1,05 11,64 61,08 24,77 0,47 0,68 8,44 72,0 0,12 0,13 0,13 9,8 0,03 0,03 2,4 m

OVB Holding DE 000 628 656 0 Finanzen 19,63 +45,05 –19,75 26,49 11,64 279,68 3,19 186,33 1,50 3,67 62,53 57,6 0,28 0,52 0,74 26,5 0,50 0,50 2,5 m

P&I DE 000 691 340 3 Software 26,21 –1,21 –4,06 31,00 23,50 201,82 10,38 69,11 2,92 5,81 9,62 45,0 1,44 1,50 1,54 17,0 0,04 0,04 0,2 m

Paion DE 000 A0B 65S 3 Biotech 1,45 –4,86 –36,18 2,80 1,28 36,75 74,75 4,47 8,22 3,07 neg. 44,6 -0,38 -0,11 -0,12 - 0,00 0,00 - .

Paragon DE 000 555 869 6 Sensoren 6,68 –5,71 –40,00 13,79 3,82 27,50 48,65 60,40 0,46 3,42 5,46 18,2 0,77 1,45 0,70 9,5 0,00 0,00 - .

Payom Solar DE 000 A0B 9AH 9 Solar 2,53 –3,51 –64,70 11,45 2,14 17,20 38,90 154,28 0,11 0,80 1,02 75,3 1,76 -0,30 0,13 19,5 0,40 0,00 - .

PEH Wertpapier DE 000 620 140 3 Finanzen 21,20 –1,40 –20,58 37,10 19,50 38,45 36,88 47,86 0,80 2,58 8,30 58,3 1,90 1,30 1,45 14,6 2,00 1,20 5,7 .

Petrotec DE 000 PET 111 1 Biodiesel 0,78 –5,66 –39,26 1,84 0,51 12,81 50,00 87,98 0,15 1,07 neg. 17,3 0,78 0,05 0,06 13,1 0,00 0,00 - .

Pfleiderer DE 000 676 474 9 Holzwerkstoffe 0,37 –3,88 –84,69 3,78 0,34 21,82 70,70 1 493,00 0,01 neg. neg. 32,3 -12,47 -2,00 -0,25 - 0,00 0,00 - .

Phoenix Solar DE 000 A0B VU9 3 Solar 5,29 –2,72 –77,65 28,65 4,89 39,02 73,94 635,68 0,06 0,33 neg. 45,5 3,44 -6,50 0,00 - 0,35 0,00 - .

Pironet NDH DE 000 691 640 6 Software 1,58 –1,25 +2,00 1,90 1,28 23,05 42,03 55,37 0,42 0,60 3,14 69,1 -0,46 0,05 0,08 19,8 0,00 0,00 - m

Plan Optik DE 000 A0H GQS 8 Glas-Wafer 1,86 +9,41 –52,52 5,66 1,45 7,95 30,07 7,32 1,09 1,34 8,60 67,0 0,13 0,15 0,13 14,3 0,00 0,00 - m

Plaut AT 000 0A0 2Z1 8 IT-Services 0,91 +0,67 –0,44 0,96 0,68 14,97 43,10 25,35 0,59 6,76 neg. 14,7 0,03 0,06 0,07 12,9 0,00 0,00 - m

PNE Wind DE 000 A0J BPG 2 Windenergie 1,65 +2,93 +8,54 2,70 1,36 75,62 100,00 65,59 1,15 0,95 neg. 40,8 0,17 0,12 0,15 11,0 0,04 0,04 2,4 .

Polis Immobilien DE 000 691 330 4 Immobilien 9,09 –1,36 +16,12 10,95 7,58 100,40 26,60 13,05 7,69 0,68 13,06 46,6 0,14 0,25 0,40 22,7 0,00 0,00 - .

Porsche VZ DE 000 PAH 003 8 Sportwagen 40,39 +2,77 –18,38 63,03 29,86 12 369,44 100,00 57 081,0 0,22 0,74 1,80 58,0 4,16 0,50 4,75 8,5 0,50 0,50 1,2 m

Powerland DE 000 PLD 555 8 Handtaschen 9,78 –1,21 –34,81 16,75 8,59 146,67 42,17 112,64 1,30 4,48 5,62 43,5 1,51 1,50 1,75 5,6 0,00 0,30 3,1 .

Primion Technology DE 000 511 700 6 Sicherheit 2,03 –1,07 –51,71 4,90 2,02 11,26 11,70 48,48 0,23 0,46 4,73 42,1 -0,16 0,00 0,07 29,0 0,00 0,00 - .

Procon Multimedia DE 000 512 200 6 Event-Technik 1,46 +4,96 –6,41 1,93 1,32 43,03 6,05 132,97 0,32 1,18 4,47 40,6 0,04 0,03 0,04 36,5 0,00 0,00 - .

Pulsion DE 000 548 790 4 Medtech 5,64 –1,91 +29,95 6,21 3,80 54,02 69,43 31,50 1,71 3,25 8,31 64,6 0,30 0,31 0,35 16,1 0,00 0,00 - .

PVA Tepla DE 000 746 100 6 Anlagen 3,37 +0,60 –16,77 4,73 3,22 73,30 74,20 120,37 0,61 1,44 6,53 44,7 0,35 0,41 0,44 7,7 0,15 0,15 4,5 .

PWO DE 000 696 800 1 Kfz-Zulieferer 32,85 +1,01 –6,95 48,00 29,50 82,11 44,72 264,20 0,31 1,24 3,31 30,9 2,58 3,40 4,00 8,2 1,00 1,00 3,0 .

Quanmax AT 000 0A0 E9W 5 Computer 1,95 +1,78 –24,57 3,14 1,70 46,95 50,00 80,72 0,58 1,17 neg. 55,9 0,19 0,24 0,31 6,3 0,00 0,00 - .

Quirin Bank DE 000 520 230 3 Bank 1,28 –11,79 –41,06 2,28 1,23 55,13 20,50 46,58 1,18 1,31 100,8 10,4 0,01 0,02 0,05 25,6 0,00 0,00 - .

R. Stahl DE 000 725 772 7 Zündschutz 20,59 +1,45 –23,76 32,00 18,83 132,57 41,00 222,62 0,60 1,67 5,67 43,9 1,77 2,35 2,75 7,5 0,70 0,80 3,9 .

Ralos New Energie DE 000 520 300 4 Solar 0,86 +9,97 –81,39 7,07 0,76 5,51 39,00 121,63 0,05 0,41 1,16 26,4 0,09 -0,20 0,04 21,5 0,00 0,00 - .

RCM Beteiligungs AG DE 000 511 720 4 Immobilien 1,51 +1,28 –13,68 1,88 1,42 21,49 48,00 28,29 0,76 0,85 neg. 39,6 0,07 0,09 0,12 12,6 0,03 0,03 2,0 .

Realtech DE 000 700 890 6 IT-Dienstl. 5,75 +2,46 –34,25 11,39 4,60 30,97 39,19 52,52 0,59 1,27 13,45 59,7 -0,26 0,40 0,45 12,8 0,00 0,10 1,7 m

Renk DE 000 785 000 0 Getriebe 63,45 +0,67 –9,29 76,00 57,00 444,15 21,14 402,77 1,10 2,17 5,48 51,7 5,54 5,20 5,50 11,5 1,80 1,80 2,8 m

Reply Deutschland DE 000 550 145 6 IT-Dienstl. 9,55 +1,75 +3,50 9,92 8,72 45,35 21,06 60,17 0,75 1,60 6,53 57,7 0,46 0,49 0,52 18,4 0,45 0,45 4,7 m

Repower Systems DE 000 617 703 3 Windenergie 142,91 –0,03 +25,41 158,30 106,05 1 317,66 4,84 1 216,10 1,08 2,66 6,91 38,6 6,31 5,65 6,10 23,4 1,50 1,50 1,0 m

RIB Software DE 000 A0Z 2XN 6 Bau-Software 4,47 +5,99 –51,63 9,80 3,30 173,21 47,60 34,77 4,98 1,27 15,80 88,7 0,14 0,31 0,42 10,7 0,00 0,00 - m

Röder Zeltsysteme DE 000 706 600 3 Zeltverleih 55,90 +0,72 +19,96 62,00 43,50 49,19 24,00 55,43 0,89 1,56 6,13 67,2 2,55 4,50 5,00 11,2 3,90 3,90 7,0 m

Rofin-Sinar US 775 043 102 2 Laser 17,70 +6,56 –33,43 30,10 13,96 573,55 99,00 312,07 1,84 1,78 14,39 73,5 0,77 1,45 1,55 11,4 0,00 0,00 - m

Ropal Europe DE 000 A0S MMA 0 Galvanotechn. 1,31 +2,99 –50,19 3,15 0,85 9,56 53,00 0,06 159,31 6,89 neg. 28,5 -0,41 -0,25 -0,10 - 0,00 0,00 - m

Roth & Rau DE 000 A0J CZ5 1 Solar-Anlagen 22,01 –0,90 +80,11 24,20 10,65 356,72 17,40 285,36 1,25 1,53 6,59 58,0 -1,64 0,40 0,50 44,0 0,00 0,00 - m

RTT Realtime Techn. DE 000 701 220 5 3D-Software 20,50 +3,46 +2,50 35,00 17,08 87,85 17,79 50,00 1,76 3,29 8,92 68,5 0,66 0,27 1,00 20,5 0,00 0,00 - .

Rücker DE 000 704 110 5 Kfz-Zulieferer 9,66 –0,73 –23,33 15,75 8,40 80,72 30,40 151,88 0,53 2,11 7,10 43,8 0,56 0,71 0,85 11,4 0,45 0,45 4,7 m

Rücker Immobilien DE 000 548 786 2 Immobilien 1,88 –0,05 –1,21 2,00 1,75 5,92 68,50 5,25 1,13 0,67 8,11 45,5 0,13 0,12 0,12 15,6 0,00 0,00 - m

RWE VZ DE 000 703 714 5 Versorger 28,01 +5,66 –41,03 52,59 19,99 17 401,49 100,00 53 320,0 0,33 1,02 2,86 18,7 6,20 4,00 3,20 8,8 3,50 2,00 7,1 m

SAG Solarstrom DE 000 702 100 8 Solar 3,22 +6,27 –23,33 5,39 2,87 42,22 82,01 201,03 0,21 0,83 neg. 21,0 0,45 0,35 0,38 8,5 0,13 0,10 3,1 .

Sanacorp Phar.Hld. VZ DE 000 716 313 1 Handel 15,69 +1,88 –15,24 19,00 13,90 128,86 100,00 9,95 12,95 0,41 16,46 96,0 1,11 1,30 1,35 11,6 0,99 0,99 6,3 m

Sanochemia Pharma AT 000 077 630 7 Pharma 2,14 –1,07 –44,69 4,68 1,78 24,67 39,80 27,09 0,91 0,56 5,57 59,1 -0,13 0,06 0,11 19,4 0,00 0,00 - m

Sartorius ST DE 000 716 560 7 Waagenbau 31,90 +8,99 +12,58 39,33 21,11 622,39 8,96 659,32 0,94 2,24 6,22 40,5 1,82 2,40 2,60 12,3 0,60 0,70 2,2 m

Sartorius VZ DE 000 716 563 1 Waagenbau 34,60 +14,74 +25,80 38,98 19,10 622,39 91,02 659,32 0,94 2,43 6,75 40,5 1,82 2,40 2,60 13,3 0,62 0,72 2,1 m

Sauer-Danfoss US 804 137 107 6 Antriebe 26,75 +12,37 +25,62 42,85 15,50 1 294,81 22,60 1 225,53 1,06 5,89 6,44 32,7 3,17 3,15 3,30 8,1 0,00 0,54 2,0 m

Scherzer & Co DE 000 694 280 8 Beteiligungen 0,93 –4,93 –21,61 1,35 0,92 25,18 30,10 5,96 4,22 0,75 6,39 67,1 0,14 0,12 0,13 7,1 0,00 0,00 - .

Schuler DE 000 A0V 9A2 2 Anlagen 8,85 +4,73 +28,73 13,00 3,81 258,86 25,90 650,26 0,40 2,17 4,77 14,6 -0,60 0,76 1,10 8,0 0,00 0,00 - .

Schweizer Electronic DE 000 515 623 6 Leiterplatten 16,76 +3,43 –28,70 27,05 14,71 63,33 13,70 105,40 0,60 1,79 5,17 50,5 3,56 2,75 1,80 9,3 0,42 0,44 2,6 .

Secunet DE 000 727 650 3 Software 10,50 ±0,00 –12,10 12,50 8,59 67,93 15,50 59,50 1,14 2,72 75,48 59,2 0,28 0,30 0,40 26,3 0,00 0,00 - m

Sedo Holding DE 000 549 015 5 Werbung 2,14 –12,46 –42,65 4,50 2,14 65,24 16,50 116,10 0,56 0,70 11,76 77,8 0,08 0,14 0,17 12,6 0,00 0,00 - .

Sektk. Schloss Wach. DE 000 722 900 7 Schaumwein 7,02 +0,43 –12,25 9,45 6,08 55,60 29,40 279,30 0,20 0,53 2,87 44,4 1,50 1,00 1,00 7,0 0,20 0,20 2,8 m

Senator Entertain. DE 000 A0B VUC 6 Medien 0,48 +56,31 +50,94 0,81 0,24 9,64 59,35 23,13 0,42 4,26 2,62 7,4 -0,02 0,02 0,03 16,1 0,00 0,00 - m

Seven Principles DE 000 594 154 6 IT-Services 7,16 –3,94 +21,37 9,36 4,83 28,84 50,00 79,22 0,36 1,38 14,75 42,3 0,60 0,86 0,75 9,5 0,00 0,00 - m

SFC Energy DE 000 756 857 8 Brennstoffz. 4,08 +2,05 –13,75 5,30 3,70 29,20 33,16 13,33 2,19 0,74 neg. 90,1 -0,58 -0,30 -0,25 - 0,00 0,00 - m

Shareholder Value DE 000 605 996 7 Beteiligungen 24,10 +1,52 +9,30 25,10 19,20 16,81 97,31 3,36 5,00 1,13 neg. 94,3 4,13 1,00 1,10 21,9 0,00 0,30 1,2 m

SHF Communication DE 000 A0K PMZ 7 Messgeräte 5,71 +1,46 +68,93 6,09 3,23 26,06 16,20 10,48 2,49 2,90 12,65 89,6 0,37 0,55 0,47 12,1 0,35 0,35 6,1 m

SHS Viveon DE 000 A0X FWK 2 IT-Dienstl. 10,42 +2,66 –2,66 16,35 7,90 10,42 57,00 21,45 0,49 2,66 6,34 44,1 0,92 1,10 1,20 8,7 0,00 0,20 1,9 m

SHW DE 000 A1J BPV 9 Autozulieferer 21,56 –1,51 –17,08 26,20 20,78 126,15 44,90 290,27 0,43 2,70 5,23 22,5 2,30 2,55 2,70 8,0 0,00 0,00 - .

Simona DE 000 723 940 2 Kunststoffe 350,00 ±0,00 +11,11 400,00 299,00 210,00 11,06 267,40 0,79 1,27 67,92 66,2 12,00 16,00 14,00 25,0 6,50 6,50 1,9 m

Sinner Schrader DE 000 514 190 7 Internet 2,28 +2,84 +7,50 2,70 1,60 26,31 51,20 23,93 1,10 2,26 11,23 60,0 0,10 0,14 0,17 13,4 0,08 0,08 3,5 m

Sino DE 000 576 550 7 Broker 4,03 –0,59 –37,35 7,65 3,90 9,41 65,00 10,73 0,88 2,11 5,06 79,2 0,27 0,14 0,25 16,1 0,10 0,08 2,0 .

Sixt VZ DE 000 723 133 4 Vermietung 13,03 –0,80 +1,22 15,99 9,30 743,36 100,00 1 538,22 0,48 1,19 neg. 24,3 1,41 1,80 1,80 7,2 0,71 0,71 5,4 m

SM Wirtschaftsberat. DE 000 723 870 1 Finanzen 4,86 +7,67 –4,73 5,55 3,86 14,90 35,24 13,43 1,11 1,95 neg. 36,7 0,33 0,20 0,25 19,4 0,00 0,00 - m

Smiles DE 000 688 180 8 Elektroautos 0,26 –25,71 –76,56 1,31 0,22 1,84 55,00 3,37 0,55 0,69 neg. 83,5 -0,14 -0,09 -0,08 - 0,00 0,00 - .

SMT Scharf DE 000 575 198 6 Logistik 17,95 –2,71 –3,00 22,95 13,65 75,39 47,31 66,73 1,13 2,72 29,56 46,2 2,03 1,88 1,90 9,4 0,85 0,85 4,7 .

BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

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Unternehmen ISIN Branche Kurs am Veränderung in % 52-W- 52-W- Börsen- Streu- Umsatz KUV KBV KCV EK- Ergebnis je Aktie in ¤ KGV Dividende in ¤ Div.- Chart-

25.10.11 Vor- Jahres- Hoch Tief wert besitz in Mio. ¤ Quote 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % verin

¤ woche beginn in ¤ in Mio. ¤ in % in % 2011e lauf

SNP Schneider-Neur. DE 000 720 370 5 SAP-Beratung 62,30 –1,81 –27,98 87,20 56,10 70,57 37,34 22,08 3,20 7,47 37,80 72,6 2,81 3,40 4,40 14,2 1,70 1,80 2,9 m

Softing DE 000 517 800 8 Automation 4,03 –0,42 +25,99 4,95 2,26 22,73 60,00 31,67 0,72 1,53 6,73 57,0 0,19 0,54� 0,53 7,6 0,11 0,11 2,7 m

Softline DE 000 A1C SBR 6 IT-Dienstleister 1,45 +3,57 –49,05 3,52 1,04 12,47 43,10 13,10 0,95 0,77 neg. 85,8 -0,62 0,04 0,22 6,6 0,00 0,00 - m

Softship DE 000 575 830 4 Software 3,04 +2,08 +23,65 3,79 2,02 5,71 57,31 7,75 0,74 1,96 3,91 72,3 0,29 0,30 0,32 9,5 0,15 0,15 4,9 m

Solar Millennium DE 000 721 840 6 Solar 1,57 +36,22 –92,30 24,10 1,09 19,65 52,00 73,20 0,27 0,17 2,65 27,6 -0,85 -2,50 -1,00 - 0,00 0,00 - .

Solar-Fabrik DE 000 661 471 2 Solar 2,43 +1,17 –46,26 6,50 1,99 31,21 69,26 228,50 0,14 0,55 2,49 68,5 0,64 0,20 0,22 11,0 0,00 0,00 - .

Solarhybrid DE 000 A0L R45 6 Solar 7,55 +1,25 +31,62 9,17 4,18 47,55 39,00 113,38 0,42 4,85 neg. 10,6 -0,17 1,50 0,70 10,8 0,00 0,00 - m

Solarparc DE 000 635 253 7 Solar 8,71 –2,96 +20,97 13,00 6,30 52,26 6,29 23,18 2,25 2,08 1,45 20,3 0,00 0,20 0,26 33,5 0,00 0,00 - .

Solon DE 000 747 119 5 Solar 1,46 +12,23 –33,26 6,50 1,21 25,13 57,86 619,93 0,04 0,53 neg. 17,4 -1,31 -1,60 -0,25 - 0,00 0,00 - .

Solutronic DE 000 A1E 8NE 7 Wechselrichter 0,55 –1,43 –94,86 11,03 0,42 3,30 26,87 20,12 0,16 0,38 2,46 76,4 0,45 -0,20 -0,05 - 0,00 0,00 - .

Splendid Medien DE 000 727 950 7 Medien 1,33 +5,81 +92,20 1,44 0,58 13,02 31,36 39,48 0,33 0,87 1,13 38,4 0,18 0,23 0,26 5,1 0,00 0,00 - m

SQS Softw. Qual. Sys. DE 000 549 351 4 Softwaretests 1,85 +4,52 –26,59 2,95 1,71 50,44 70,60 162,88 0,31 0,77 13,18 59,9 0,17 0,20 0,23 8,0 0,08 0,08 4,3 .

Steico DE 000 A0L R93 6 Dämmstoffe 7,06 –0,84 –20,47 12,34 6,85 90,39 32,80 130,18 0,69 0,95 8,71 66,7 0,48 0,45 0,55 12,8 0,12 0,12 1,7 .

Sto VZ DE 000 727 413 6 Dämmstoffe 103,11 +1,81 +9,93 128,00 81,52 707,13 100,00 986,04 0,72 2,04 7,60 59,8 9,04 9,70 10,30 10,0 3,37 3,37 3,3 m

Strabag DE 000 A0Z 23N 2 Bau 193,00 +0,26 –0,57 222,00 168,73 777,79 10,00 2 160,88 0,36 1,21 4,73 42,1 23,09 23,50 23,00 8,4 1,04 1,04 0,5 m

Studio Babelsberg DE 000 A0D 9UR 4 Filmstudio 1,08 –4,02 –24,19 1,75 1,07 17,74 24,50 57,48 0,31 0,54 neg. 86,7 0,01 0,06 0,07 15,4 0,00 0,02 1,9 .

Süd-Chemie DE 000 729 200 5 Chemie 126,89 +0,71 +3,16 135,00 103,00 1 502,38 1,40 1 225,00 1,23 3,76 15,70 38,8 6,85 4,50 4,85 26,2 1,70 1,10 0,9 m

Sunways DE 000 733 220 7 Solar 2,11 +2,93 –45,90 5,98 1,77 24,45 78,00 222,70 0,11 0,36 444,6 60,5 0,80 0,28 0,17 12,4 0,00 0,00 - .

Surteco DE 000 517 690 3 Kunststoffe 21,45 +3,40 –17,52 32,00 17,43 237,57 22,60 388,79 0,61 1,17 5,98 44,3 1,96 2,30 2,35 9,1 0,90 0,90 4,2 m

Sygnis Pharma DE 000 A1E 9B7 4 Pharma 1,77 +1,14 –15,68 3,30 1,31 29,79 33,00 0,21 141,85 1,68 neg. 54,8 -0,90 -0,55 -0,30 - 0,00 0,00 - .

Synaxon DE 000 687 380 5 Franchise 4,76 –2,44 –4,82 5,20 4,37 18,52 24,65 23,29 0,80 1,05 29,30 71,9 0,30 0,32 0,33 14,4 0,00 0,10 2,1 .

Syzygy DE 000 510 480 6 Multimedia 3,26 –1,33 –9,29 4,10 2,90 41,82 64,32 27,25 1,53 1,10 5,12 69,1 0,30 0,28 0,32 10,2 0,20 0,20 6,1 .

TDS DE 000 508 560 9 SAP-Dienstl. 3,81 –2,31 –9,31 4,65 3,80 111,89 12,57 131,69 0,85 1,85 5,82 49,2 -0,17 0,01 0,09 42,3 0,00 0,00 - .

Technotrans DE 000 A0X YGA 7 Drucktechnik 4,80 +3,29 –27,30 7,80 4,03 30,09 90,02 85,89 0,35 0,86 4,59 46,8 0,24 0,50 0,65 7,4 0,00 0,00 - m

Telegate DE 000 511 880 6 Auskunft 5,90 +2,34 –16,63 9,82 4,95 112,70 22,63 124,65 0,90 1,73 6,79 58,7 0,35 0,27 0,30 19,7 0,50 0,40 6,8 m

Teleplan NL 000 022 945 8 PC-Reparatur 1,88 –0,84 –23,67 2,58 1,73 113,81 6,00 278,61 0,41 1,58 8,44 44,7 0,33 0,11 0,15 12,5 0,93 0,03 1,6 m

Tognum DE 000 A0N 4P4 3 Motoren 26,00 –0,13 +32,90 26,95 17,39 3 415,09 5,83 2 563,60 1,33 5,12 9,97 26,8 0,48 1,25 1,50 17,3 0,50 0,50 1,9 .

Tomorrow Focus DE 000 549 532 9 Medien 3,79 –0,03 +5,28 5,43 3,05 200,92 33,30 128,20 1,57 2,20 11,97 59,2 0,16 0,22 0,28 13,5 0,05 0,06 1,6 m

Tonkens Agrar DE 000 A1E MHE 0 Agraranbau 13,09 –3,07 –42,22 24,54 12,84 21,71 40,50 13,01 1,67 4,26 neg. 18,0 1,45 1,60 1,60 8,2 0,00 0,00 - .

Transtec DE 000 724 142 4 Computer 1,32 ±0,00 +1,23 1,70 1,17 4,96 15,71 44,56 0,11 0,80 neg. 26,6 -0,34 0,03 0,06 22,0 0,00 0,00 - .

Travel Viva DE 000 A0H NGF 2 Online-Reisen 5,53 +0,55 +16,42 6,96 4,75 5,53 10,20 8,51 0,65 1,89 11,74 78,3 0,40 0,02 0,40 13,8 0,30 0,00 - m

Triplan DE 000 749 930 3 Ingenieure 1,53 +0,79 –9,23 2,05 1,35 14,62 20,00 34,29 0,43 0,87 54,75 67,6 -0,01 0,10 0,12 12,7 0,06 0,02 1,3 m

Turbon DE 000 750 450 8 Toner 8,66 ±0,00 +25,51 12,30 6,10 31,54 25,98 75,72 0,42 1,57 9,27 40,9 0,62 0,80 0,85 10,2 1,00 0,50 5,8 m

Twintec DE 000 A0L SAT 7 Katalysatoren 1,77 –1,94 –55,58 7,17 1,63 11,52 40,30 41,50 0,28 0,49 neg. 71,1 -0,05 0,15 0,20 8,9 0,00 0,00 - .

UCA DE 000 701 200 7 Beteiligungen 1,12 +0,36 –15,01 1,73 1,01 7,42 50,00 0,76 9,76 0,57 neg. 89,1 -0,06 0,03 0,06 18,7 0,00 0,00 - .

UMS DE 000 549 365 4 Medtech 5,80 –1,34 –14,00 10,00 5,60 28,26 50,20 38,93 0,73 1,84 2,17 71,7 0,59 0,50 0,60 9,7 0,50 0,30 5,2 .

United Labels DE 000 548 956 1 Merchandise 3,16 –5,24 –26,47 6,25 2,70 13,28 37,40 58,70 0,23 0,48 2,24 55,3 0,26 0,18 0,16 19,8 0,15 0,05 1,6 .

United Power Techn. DE 000 A1E MAK 2 Generatoren 6,17 +20,22 –31,49 9,10 3,70 75,84 21,00 84,59 0,90 1,37 5,92 76,5 1,11 0,90 1,00 6,2 0,00 0,00 - m

Update Software AT 000 074 755 5 Software 2,67 +1,91 +10,60 2,87 1,96 30,89 53,80 27,63 1,12 1,52 35,55 76,6 -0,43 0,00 0,12 22,3 0,00 0,00 - m

USU Software DE 000 A0B VU2 8 Software 4,12 –2,44 –14,04 5,47 3,50 43,38 29,57 38,02 1,14 0,92 17,82 69,1 0,23 0,32 0,39 10,6 0,20 0,20 4,9 .

Utimaco DE 000 757 240 6 IT-Sicherheit 15,80 –5,95 –14,59 20,00 15,50 232,98 4,40 37,74 6,17 4,92 1806 79,5 0,50 0,32 0,41 38,5 0,00 0,00 - .

Uzin Utz DE 000 755 150 9 Bauzulieferer 20,45 +0,25 +1,65 26,68 18,97 103,16 24,37 184,20 0,56 1,42 7,22 46,1 2,27 2,15 1,85 11,1 1,00 0,70 3,4 m

Value Mgmt. (VMR) DE 000 A0A 8FR 0 Finanzen 0,72 –4,27 –28,91 1,14 0,50 5,77 19,00 3,42 1,69 0,62 neg. 88,2 -1,02 -0,08 0,00 - 0,00 0,00 - m

Value-Holdings DE 000 760 040 5 Beteiligungen 2,10 +2,44 +0,05 2,61 2,00 4,22 76,49 2,25 1,88 1,24 140,6 33,0 0,01 0,35 0,25 8,4 0,00 0,00 - .

Varengold DE 000 547 930 7 Investmentbank 10,15 –1,69 –52,01 25,55 8,05 13,52 35,00 13,22 1,02 2,23 3,71 31,2 1,40 0,75 0,80 12,7 0,17 0,12 1,2 .

VBH Holding DE 000 760 070 2 Bauzulieferer 4,00 +3,49 –7,62 5,10 3,60 183,52 33,20 800,01 0,23 1,58 37,96 35,9 -0,02 0,24 0,40 10,0 0,06 0,07 1,8 m

Vectron Systems DE 000 A0K EXC 7 Kassen 10,10 –0,98 –25,19 16,10 9,20 15,15 28,18 22,03 0,69 1,50 8,92 66,2 0,19 0,20� 1,00 10,1 0,30 0,35 3,5 .

Verbio DE 000 A0J L9W 6 Biokraftstoff 2,92 +7,75 –30,13 5,00 2,11 183,96 28,48 520,58 0,35 0,56 7,26 54,7 0,13 0,08 0,25 11,7 0,00 0,00 - m

Versatel DE 000 A0M 2ZK 2 Telekom 6,81 –0,57 +40,55 7,73 3,67 299,68 2,30 724,73 0,41 2,37 2,60 14,7 -2,77 -0,55 -0,10 - 0,00 0,00 - .

Versiko Vz DE 000 540 868 6 Öko-Anlagen 3,93 +6,73 +34,38 6,50 2,73 32,05 48,72 11,52 2,78 2,74 13,52 65,2 0,34 0,37 0,42 9,4 0,26 0,26 6,6 .

Vestcorp DE 000 A0Z 233 4 Beteiligungen 0,78 –4,88 –27,78 1,30 0,66 9,28 68,62 5,87 1,58 0,43 neg. 71,6 -0,06 0,14 0,12 6,5 0,00 0,00 - .

VIB Vermögen DE 000 245 751 2 Immobilien 7,04 +2,73 –10,21 8,99 6,50 150,05 73,90 51,81 2,90 0,79 4,32 31,0 0,91 0,72 0,82 8,6 0,30 0,30 4,3 m

Villeroy & Boch VZ DE 000 765 723 1 Tischkultur 6,22 –0,10 +33,43 7,95 4,23 174,66 88,00 714,19 0,24 1,01 neg. 31,2 -2,35 0,60 0,80 7,8 0,33 0,25 4,0 m

Viscom DE 000 784 686 7 Messtechnik 6,24 +2,21 +0,22 7,95 5,12 55,43 38,90 40,02 1,39 1,03 11,83 86,3 1,18 0,78 0,86 7,3 0,00 0,00 - .

Vita 34 DE 000 A0B L84 9 Stammzellen 3,26 –5,51 –29,89 5,40 2,80 8,63 48,40 16,96 0,51 0,45 8,56 51,3 0,18 0,26 0,30 10,9 0,00 0,00 - .

Vivacon DE 000 604 891 1 Immobilien 0,90 +15,24 +50,50 1,96 0,50 23,39 76,53 138,48 0,17 0,64 neg. 6,3 -1,70 -0,40 0,00 - 0,00 0,00 - m

Vizrt IL 001 083 815 4 TV-Technik 2,52 +3,66 –18,69 3,31 2,12 165,12 43,71 44,27 3,73 2,16 18,01 76,8 0,05 0,13 0,17 14,8 0,00 0,00 - m

Volkswagen ST DE 000 766 400 5 Automobile 106,58 +4,49 +0,98 138,67 82,78 52 250,63 9,87 126 875,0 0,41 0,94 4,33 24,4 15,17 16,00 13,50 7,9 2,20 2,30 2,2 m

Vtion DE 000 CHE N99 3 Mobilfunk 2,99 +12,10 –70,50 11,75 2,24 47,83 33,85 101,66 0,47 0,38 1,40 88,8 1,38 0,33 0,35 8,6 0,21 0,05 1,7 .

VWD DE 000 520 470 5 Finanzinfos 2,84 +13,78 +4,41 3,03 2,29 73,14 7,00 76,12 0,96 2,78 10,07 37,9 0,02 0,08 0,09 31,6 0,05 0,05 1,8 m

W & W DE 000 805 100 4 Versicherung 14,10 –5,37 –25,79 20,27 13,55 1 297,10 7,83 3 782,00 0,34 0,49 0,73 3,7 1,88 2,00 2,15 6,6 0,50 0,50 3,5 .

W.E.T. DE 000 508 160 8 Sitzheizungen 48,50 –0,61 +86,54 56,90 22,60 155,20 22,73 226,94 0,68 1,61 6,63 45,2 7,25 3,50 3,70 13,1 0,00 3,17 6,5 m

Washtec DE 000 750 750 1 Waschstraßen 8,74 –0,70 –2,89 11,70 8,00 132,85 43,20 268,41 0,49 1,42 4,56 43,5 0,77 1,10 1,20 7,3 0,31 0,40 4,6 .

Westag & Getalit VZ DE 000 777 523 1 Bauzulieferer 17,51 +0,29 –4,11 22,35 15,13 97,04 100,00 216,63 0,45 1,01 6,06 69,6 1,86 1,80 1,80 9,7 1,00 1,00 5,7 m

Wige Media kv. DE 000 A1E MG5 6 Medien 2,47 –1,55 –21,05 4,01 2,39 13,43 65,00 28,82 0,47 1,82 78,53 48,0 1,06 -0,05 0,21 11,8 0,00 0,00 - .

Wilex DE 000 661 472 0 Biotech 3,36 ±0,00 –21,95 5,45 2,97 72,62 31,49 1,31 55,43 neg. neg. 20,2 -1,38 -1,00 -0,60 - 0,00 0,00 - .

WMF VZ DE 000 780 303 3 Haushalt 25,32 +0,28 +4,76 29,35 20,62 379,49 100,00 901,58 0,42 1,22 6,33 53,9 2,73 2,05 2,25 11,3 1,30 1,30 5,1 m

World of Medicine DE 000 663 739 0 Medtech 11,90 –1,65 –0,67 12,92 10,50 107,10 3,64 38,43 2,79 3,82 20,62 83,4 0,30 0,39 0,52 22,9 0,00 0,00 - m

Württ. Leben DE 000 840 502 8 Versicherung 13,56 –4,51 –27,14 21,95 13,22 164,59 15,00 2 426,03 0,07 0,86 0,35 0,6 3,10 1,70 1,75 7,7 0,11 0,50 3,7 .

YOC DE 000 593 273 5 Internet 18,01 +0,06 –44,84 41,88 16,43 34,67 21,83 30,45 1,14 2,02 21,76 51,5 0,36 -0,15 0,50 36,0 0,00 0,00 - .

Youniq DE 000 A0B 7EZ 7 Immobilien 6,17 +1,63 –49,75 13,60 5,65 65,24 35,00 31,32 2,08 0,60 6,01 50,7 0,70 0,40 1,51 4,1 0,00 0,00 - m

Your Family Entert. DE 000 540 891 8 Medien 1,03 +3,64 –14,58 1,64 0,94 8,92 21,23 2,32 3,84 0,77 neg. 82,0 0,08 0,11 0,12 8,5 0,19 0,04 3,9 .

Zapf Creation DE 000 780 600 2 Spielwaren 0,74 –2,50 –50,27 3,50 0,60 14,30 30,08 79,29 0,18 1,78 0,85 11,9 -0,22 -0,10 0,03 24,7 0,00 0,00 - m

ZhongDe Waste Techn. DE 000 ZDW T01 8 Müllanlagen 5,65 –16,93 –49,70 13,40 5,49 73,44 37,80 33,40 2,20 0,55 neg. 80,4 -0,07 0,55 0,75 7,5 0,15 0,15 2,7 .

86 BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

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Unternehmen ISIN Kurs in ¤ Veränderung in % 52-W.- 52-W.- Börsenwert Umsatz KUV KBV KCV Ergebnis je Aktie (Landeswährung) KGV Dividende (LW) Div.- Screener-

24.10.11 Vorwoche Jahresbeginn Hoch in ¤ Tief in ¤ in Mrd. ¤ in Mrd. ¤ 2009 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % Rating

Euro Stoxx 50*

BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

Gewinnschätzungen und andere Kennzahlen für

Internationale Aktien stammen von Thomson Reuters.

Punktestand Veränderung Veränderung

24.10.2011 11 913,62 seit Vorwoche +4,53 % seit Jahresbeginn +2,90 %

3M US 885 79Y 101 0 58,40 +4,49 –10,21 69,30 52,00 41,09 19,87 2,07 3,66 11,43 4,69 5,75 6,16 6,65 12,1 2,10 2,23 2,8 ��

Alcoa US 013 817 101 4 7,45 +4,25 –34,48 13,11 6,50 7,83 15,75 0,50 0,77 4,72 -0,80 0,54 0,86 1,05 9,7 0,12 0,12 1,2 �

American Express US 025 816 109 2 35,01 +5,06 +8,64 37,87 28,00 41,63 22,54 1,85 3,57 7,25 1,54 3,35 3,99 4,11 11,8 0,72 0,72 1,5 ��

AT&T US 002 06R 102 3 20,75 –2,40 –6,51 22,76 19,03 124,21 92,64 1,34 1,54 4,53 2,12 2,30 2,36 2,52 11,5 1,69 1,72 5,9 �

Bank of America US 060 505 104 6 4,81 +9,08 –52,44 11,68 3,97 47,11 100,56 0,47 0,31 0,89 -0,29 0,86 -0,08 1,02 6,4 0,04 0,04 0,7 �

Boeing US 097 023 105 8 46,30 ±0,00 –5,98 56,16 39,87 34,44 47,93 0,72 17,17 7,81 1,87 4,45 4,26 5,19 12,5 1,68 1,72 2,7 ��

Caterpillar US 149 123 101 5 66,23 +10,38 –6,32 80,53 51,70 40,63 31,75 1,28 5,16 8,20 2,18 4,15 6,58 8,78 9,9 1,72 1,77 2,0 ���

Chevron Corp. US 166 764 100 5 76,62 +5,38 +11,14 77,05 58,41 152,10 141,34 1,08 2,02 5,59 4,84 9,37 13,48 12,72 8,3 2,84 3,11 2,9 ���

Cisco Systems US 172 75R 102 3 12,60 +1,61 –17,65 17,76 9,56 67,09 25,43 2,23 2,00 9,51 1,35 1,61 1,60 1,70 9,2 0,24 0,08 1,1 ����

Coca-Cola US 191 216 100 7 48,62 –0,31 –1,75 52,24 43,38 112,66 26,24 4,29 5,04 14,86 3,06 3,49 3,84 4,17 16,4 1,76 1,87 2,7 �

Disney Co. US 254 687 106 0 25,58 +5,68 –10,69 32,22 21,00 46,96 27,69 1,70 1,78 9,15 1,82 2,07 2,49 2,88 12,2 0,40 0,39 1,1 ���

DuPont US 263 534 109 0 32,81 +0,02 –12,62 40,85 28,30 30,29 23,49 1,29 4,58 8,00 2,03 3,31 3,96 4,42 10,2 1,64 1,63 3,6 ��

Exxon Mobil US 302 31G 102 2 57,40 +1,94 +3,93 64,02 47,26 280,34 254,62 1,10 2,72 7,30 4,01 6,22 8,51 8,42 9,5 1,74 1,86 2,3 ���

General Electric US 369 604 103 3 11,92 –0,29 –13,72 16,09 10,45 124,40 111,11 1,12 1,46 4,82 1,03 1,15 1,38 1,57 10,4 0,46 0,57 3,5 ���

Hewlett-Packard US 428 236 103 3 18,60 +2,96 –41,68 36,31 15,85 36,29 90,42 0,40 1,38 3,33 3,85 4,58 4,84 4,70 5,4 0,32 0,37 1,5 ��

Home Depot US 437 076 102 9 26,67 +4,71 +1,45 29,15 19,86 41,49 49,91 0,83 3,17 10,45 1,66 2,03 2,35 2,67 13,8 0,95 1,00 2,7 ���

IBM US 459 200 101 4 131 –3,68 +18,75 137,99 99,93 156,08 74,45 2,10 9,68 10,87 10,01 11,52 13,38 14,84 12,2 2,50 2,78 1,5 ���

Intel US 458 140 100 1 17,67 +4,22 +11,98 17,80 13,32 90,79 33,25 2,73 2,68 7,10 0,77 2,05 2,40 2,48 9,7 0,63 0,77 3,2 ���

Johnson & Johnson US 478 160 104 6 45,93 –1,52 –2,12 48,90 41,01 125,76 45,95 2,74 3,09 12,44 4,63 4,76 4,97 5,24 12,2 2,11 2,25 3,5 ��

JP Morgan Chase US 466 25H 100 5 24,67 +7,19 –22,74 35,69 21,40 93,76 86,08 1,09 0,78 2,85 2,24 3,96 4,59 4,93 6,8 0,20 0,96 2,9 ��

Kraft Foods US 500 75N 104 6 25,27 –1,00 +5,62 26,00 21,51 44,73 36,68 1,22 1,72 11,20 2,03 2,02 2,27 2,51 14,0 1,16 1,18 3,4 ���

McDonald’s US 580 135 101 7 65,84 +1,82 +13,32 67,00 51,58 68,54 17,95 3,82 6,65 14,67 3,98 4,61 5,19 5,70 16,2 2,26 2,51 2,7 ���

Merck & Co. US 589 33Y 105 5 23,89 +0,38 –13,08 29,03 20,56 73,93 34,22 2,16 1,89 9,21 3,25 3,42 3,73 3,83 8,7 1,52 1,55 4,6 ���

Microsoft US 594 918 104 5 19,59 –0,20 –7,84 22,20 16,25 164,40 41,66 3,41 3,99 7,91 1,70 2,10 2,58 2,81 8,8 0,80 0,63 2,7 ��

Pfizer US 717 081 103 5 13,77 +0,40 +3,34 14,95 11,49 107,00 50,55 2,12 1,74 7,36 2,02 2,23 2,24 2,25 8,5 0,72 0,80 4,2 ���

Procter & Gamble US 742 718 109 1 46,87 +0,20 –4,06 50,18 40,95 131,02 56,34 2,30 2,76 13,28 4,26 4,11 3,93 4,20 14,4 2,10 1,98 3,2 ����

Travelers Comp. US 894 17E 109 1 41,37 +13,69 –1,80 44,66 32,92 17,03 18,74 0,91 1,06 10,01 6,32 6,26 3,37 5,85 9,8 1,41 1,60 2,8 ���

United Technologies US 913 017 109 6 54,60 +2,71 –8,70 64,19 46,67 49,41 40,41 1,22 3,26 10,66 4,12 4,74 5,47 5,96 12,7 1,70 1,83 2,4 ��

Verizon Comm. US 923 43V 104 4 26,90 –0,68 –1,47 28,80 22,97 76,22 79,44 0,96 2,74 3,04 2,40 2,24 2,21 2,58 14,5 1,93 1,97 5,3 ���

Wal-Mart Stores US 931 142 103 9 40,90 +2,44 +0,01 42,27 33,87 141,16 307,69 0,46 2,92 7,69 3,66 4,07 4,49 4,90 11,6 1,21 1,46 2,6 ����

Punktestand Veränderung Veränderung

24.10.2011 2 369,07 seit Vorwoche +2,30 % seit Jahresbeginn –15,17 %

Unternehmen ISIN Kurs in ¤ Veränderung in % 52-W.- 52-W.- Börsenwert Umsatz KUV KBV KCV Ergebnis je Aktie (Landeswährung) KGV Dividende (LW) Div.- Screener-

24.10.11 Vorwoche Jahresbeginn Hoch in ¤ Tief in ¤ in Mrd. ¤ in Mrd. ¤ 2009 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % Rating

Air Liquide FR 000 012 007 3 92,55 –0,06 –3,64 100,48 81,78 26,13 13,49 1,94 2,93 9,79 4,41 4,97 5,49 5,93 15,5 2,35 2,54 2,8 ��

Anheuser-Busch Inbev BE 000 379 310 7 39,81 +0,76 –7,85 45,67 34,41 64,23 27,50 2,34 2,42 8,96 2,48 3,13 3,74 4,15 13,4 0,80 1,26 2,3 ��

ArcelorMittal LU 032 313 400 6 14,01 +2,26 –51,03 29,61 10,50 21,35 59,11 0,36 0,48 5,28 0,08 2,36 2,61 3,30 5,8 0,48 0,77 4,1 ��

Ass. Generali IT 000 006 207 2 12,60 –0,16 –11,95 17,05 10,55 19,69 87,16 0,23 1,10 0,89 0,91 1,10 1,23 1,52 8,3 0,45 0,50 3,9 ���

Axa FR 000 012 062 8 11,06 +3,85 –12,37 16,15 7,89 24,85 104,46 0,24 0,57 2,11 1,49 1,57 1,84 1,97 5,4 0,69 0,74 6,9 ���

Banco Santander ES 011 390 0J3 7 6,06 +0,76 –23,71 9,40 5,20 51,91 75,69 0,69 0,69 2,05 1,03 0,94 0,92 0,99 6,1 0,57 0,58 9,7 ���

BBVA ES 011 321 183 5 6,28 –3,93 –17,44 9,46 5,09 30,89 32,40 0,95 0,80 3,25 1,35 1,17 0,94 1,04 6,1 0,41 0,42 6,6 ���

BNP Paribas FR 000 013 110 4 31,95 +3,28 –34,21 59,51 22,78 38,38 87,43 0,44 0,51 1,25 5,20 6,32 6,60 7,05 4,5 2,10 2,12 6,7 ���

Carrefour FR 000 012 017 2 18,55 +8,45 –36,52 35,58 14,71 12,28 90,10 0,14 1,46 3,72 1,99 2,04 1,47 1,68 10,7 1,08 0,87 4,8 ���

CRH IE 000 182 704 1 13,40 +3,84 –14,84 17,14 10,49 9,63 17,17 0,56 0,92 7,19 0,88 0,79 0,86 1,00 13,5 0,63 0,63 4,7 ���

Danone FR 000 012 064 4 47,52 +4,18 –1,54 52,94 41,90 30,95 17,01 1,82 2,46 11,86 2,57 2,71 2,95 3,24 14,7 1,30 1,38 2,9 ���

Enel IT 000 312 836 7 3,46 –1,65 –8,20 4,85 2,85 32,10 71,94 0,45 0,85 3,13 0,57 0,47 0,46 0,48 7,2 0,28 0,28 8,1 ���

Eni IT 000 313 247 6 16,07 +4,76 –2,01 18,62 11,88 64,41 98,86 0,65 1,14 3,42 1,44 1,90 2,09 2,26 7,1 1,00 1,03 6,4 ���

France Telecom FR 000 013 330 8 13,15 +1,08 –16,45 17,48 11,12 34,28 45,50 0,75 1,18 2,59 1,83 2,02 1,57 1,53 8,4 1,40 1,40 10,8 ���

GDF Suez FR 001 020 848 8 21,28 –9,79 –22,05 30,01 18,50 48,41 84,48 0,57 0,77 4,16 2,03 1,78 1,74 2,02 10,7 1,50 1,56 7,2 �

Iberdrola ES 014 458 0Y1 4 5,22 –2,21 –8,71 6,49 4,32 30,75 30,43 1,01 1,01 4,25 0,52 0,52 0,50 0,54 9,7 0,17 0,33 6,4 ���

Inditex ES 014 839 601 5 67,98 +1,40 +19,35 69,04 51,00 42,70 12,53 3,41 6,69 16,25 2,11 2,78 3,11 3,51 19,5 1,60 1,84 2,7 ����

ING Groep NL 000 030 360 0 6,52 +10,84 –10,31 9,46 4,23 24,10 53,49 0,45 0,63 neg. 0,36 1,03 1,52 1,42 4,4 0,00 0,00 0,0 ���

Intesa Sanpaolo IT 000 007 261 8 1,29 +6,36 –32,28 2,44 0,86 19,86 35,11 0,57 0,33 1,25 0,22 0,17 0,16 0,17 7,4 0,08 0,08 5,9 ���

L’Oréal FR 000 012 032 1 79,52 –0,19 –6,29 91,10 69,00 47,78 19,50 2,45 3,15 14,78 3,42 4,01 4,26 4,58 17,3 1,80 1,94 2,4 ���

LVMH FR 000 012 101 4 118 +3,11 –5,05 132,32 94,81 58,65 20,32 2,89 3,21 14,13 3,70 6,32 6,19 6,97 16,6 2,10 2,44 2,1 ��

Nokia FI 000 900 068 1 4,87 +11,26 –37,26 8,47 3,35 17,62 42,45 0,42 1,21 7,79 0,66 0,61 0,19 0,24 19,7 0,40 0,17 3,7 ����

Philips Electronics NL 000 000 953 8 15,47 +6,32 –32,72 25,46 12,02 15,42 25,42 0,61 1,00 7,89 0,90 1,65 1,10 1,38 11,1 0,75 0,73 4,8 ���

Repsol YPF ES 017 351 611 5 21,61 –0,46 +2,98 24,85 17,46 26,46 55,54 0,48 1,10 4,55 1,29 1,93 1,89 2,27 9,5 1,05 1,14 5,2 ���

Saint-Gobain FR 000 012 500 7 33,35 +1,00 –14,61 47,60 26,40 17,84 40,12 0,44 0,98 6,13 1,20 2,51 3,47 3,84 8,7 1,15 1,28 3,9 ���

Sanofi S.A. FR 000 012 057 8 51,50 +2,08 +6,02 56,75 42,82 68,73 30,38 2,26 1,25 7,13 6,49 7,06 6,64 5,99 8,5 2,50 2,60 5,1 ���

Schneider Electric FR 000 012 197 2 43,13 –4,16 –24,58 61,64 36,03 23,13 19,58 1,18 1,52 9,16 2,34 3,61 3,78 3,93 10,7 1,60 1,72 4,1 �

Société Générale FR 000 013 080 9 19,69 –0,20 –51,93 52,63 14,40 14,72 52,70 0,28 0,30 1,09 0,92 4,94 4,56 5,40 3,5 1,75 1,45 7,6 ��

Telecom Italia IT 000 349 716 8 0,88 –2,55 –9,75 1,15 0,71 11,78 27,57 0,43 0,59 2,07 0,12 0,16 0,13 0,13 6,8 0,06 0,07 7,9 ����

Telefónica ES 017 843 0E1 8 15,36 +1,25 –9,78 19,69 12,51 69,51 60,74 1,14 2,81 4,21 1,71 1,69 1,65 1,67 9,1 1,42 1,59 10,4 ���

Total FR 000 012 027 1 37,79 +2,37 –5,88 44,53 29,48 89,62 140,48 0,64 1,41 4,21 3,48 4,58 5,25 5,34 7,1 2,28 2,31 6,1 ���

Unibail-Rodamco FR 000 012 471 1 143 –4,28 –3,28 161,75 124,60 13,28 1,64 8,08 1,20 13,79 9,19 9,27 8,66 9,07 15,9 5,30 8,10 5,6 ����

Unicredit Group IT 000 006 485 4 0,90 +1,01 –42,86 2,05 0,64 17,39 42,03 0,41 0,27 0,96 0,09 0,08 0,13 0,16 5,7 0,03 0,04 4,0 ���

Unilever N.V. NL 000 000 935 5 24,67 +0,86 +3,96 24,88 19,80 37,73 44,26 0,85 4,77 13,58 1,39 1,53 1,57 1,71 14,4 0,83 0,87 3,6 ���

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24.10.11 Vorwoche Jahresbeginn Hoch in ¤ Tief in ¤ in Mrd. ¤ in Mrd. ¤ 2009 2010 2011e 2012e 2012e 2010 2011e Rend. % Rating

Vinci FR 000 012 548 6 34,82 –0,17 –15,22 45,33 29,51 19,46 34,00 0,57 1,51 4,99 3,21 3,30 3,50 3,64 9,5 1,67 1,75 5,1 ��

Vivendi FR 000 012 777 1 16,45 +0,73 –20,07 22,00 14,19 19,95 28,88 0,69 0,82 3,12 2,14 2,18 2,41 2,52 6,3 1,40 1,48 9,2 ��

* Euro Stoxx 50 ohne die deutschen Werte Allianz, BASF, Bayer, BMW ST, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Börse z. Umt., Deutsche Telekom, Eon, Münchener Rück, RWE ST, SAP, Siemens, Volkswagen VZ.

Stoxx 50*

Punktestand Veränderung Veränderung

24.10.2011 2 298,89 seit Vorwoche +1,83 % seit Jahresbeginn –11,12 %

ABB CH 001 222 171 6 14,03 +1,67 –16,49 18,85 11,95 31,79 26,15 1,22 2,77 10,10 1,27 1,25 1,49 1,61 11,8 0,00 0,68 3,6 ��

Anglo American GB 00B 1XZ S82 0 26,50 –1,80 –33,59 41,03 24,54 33,71 21,21 1,59 0,86 4,88 1,98 3,96 5,67 6,34 5,6 0,64 0,83 2,4 �

AstraZeneca GB 000 989 529 2 34,87 +2,15 –0,67 37,80 28,58 46,16 24,49 1,88 1,85 7,73 6,32 6,71 7,23 6,14 7,9 1,61 2,77 5,7 ����

Barclays GB 003 134 865 8 2,15 +4,37 –32,09 4,03 1,55 25,46 47,78 0,53 0,43 2,64 22,70 23,80 27,10 35,87 5,1 5,50 6,30 3,5 ���

BAT GB 000 287 580 4 33,00 +1,24 +11,17 33,74 26,43 65,15 17,37 3,75 6,21 13,50 153,00 175,70 194,42 214,14 13,4 114,20 126,93 4,4 ���

BG Group GB 000 876 289 9 15,53 –0,03 –1,46 18,85 12,83 52,74 12,99 4,06 2,72 10,09 1,08 1,18 1,23 1,46 14,5 0,14 0,23 1,1 ���

BHP Billiton GB 000 056 650 4 22,72 +2,44 –26,12 30,95 18,96 45,98 37,14 0,92 1,78 5,60 1,93 2,22 4,11 4,61 6,5 1,01 0,98 3,6 ��

BP GB 000 798 059 1 5,08 +5,24 –7,35 6,15 4,15 95,60 224,76 0,43 1,34 4,25 0,74 1,09 1,15 1,15 6,1 0,07 0,28 4,0 ���

Credit Suisse CH 001 213 853 0 19,86 –1,00 –34,90 34,73 16,27 23,40 39,67 0,59 0,84 2,83 5,14 3,91 2,94 3,73 6,4 1,30 0,94 4,0 ���

Diageo GB 000 237 400 6 15,65 +5,14 +11,83 15,72 12,50 38,18 10,93 3,47 6,33 14,34 66,50 72,04 79,18 89,06 13,5 40,40 41,42 3,3 ����

Ericsson LMB SE 000 010 865 6 7,32 –2,67 –16,58 10,76 6,76 22,08 22,55 0,98 1,47 7,33 5,09 5,74 5,96 6,50 10,3 2,25 2,43 3,6 �

GlaxoSmithKline GB 000 925 288 2 16,02 +1,62 +6,77 16,16 12,96 81,36 33,14 2,46 8,02 15,16 120,30 131,49 113,21 122,05 11,5 65,00 68,88 4,9 ����

Hennes & Mauritz SE 000 010 627 0 23,85 +5,34 –5,11 26,96 19,37 34,95 11,85 2,95 8,16 19,46 9,90 11,29 9,67 11,20 19,4 9,50 9,48 4,4 ���

HSBC Holding GB 000 540 528 6 6,07 +1,35 –21,29 8,76 5,49 106,21 77,24 1,38 1,02 5,20 0,34 0,72 0,94 1,06 7,8 0,23 0,41 4,9 �

National Grid GB 00B 08S NH3 4 7,30 –1,40 +9,48 7,58 6,28 25,98 15,80 1,64 2,46 5,87 50,62 51,40 49,83 52,99 12,0 0,36 38,89 6,1 ���

Nestlé CH 003 886 335 0 42,08 +0,48 –5,44 46,65 38,13 139,33 83,66 1,67 2,73 14,77 2,91 3,32 3,05 3,30 15,7 1,85 1,95 3,8 ���

Novartis CH 001 200 526 7 42,10 +0,74 –5,38 45,47 36,68 115,70 42,13 2,75 1,81 10,57 4,49 5,15 5,54 5,82 10,1 2,20 2,48 4,2 ���

Rio Tinto GB 000 718 875 7 38,81 +3,25 –27,55 56,81 30,95 52,60 42,60 1,23 1,65 4,69 3,57 7,09 9,21 9,61 5,2 0,67 1,19 2,4 ��

Roche Holding GS CH 001 203 204 8 116 +1,49 +4,80 127,09 97,95 82,63 37,97 2,18 12,97 9,21 11,35 12,78 12,48 13,86 10,4 6,60 6,84 4,7 ��

Royal Dutch Shell A GB 00B 03M LX2 9 25,51 +2,33 +1,88 26,73 20,28 94,11 278,82 0,34 1,44 5,74 1,89 3,04 4,39 4,63 7,6 1,26 1,68 4,7 ���

Stand. Chartered GB 000 408 284 7 16,08 –0,34 –21,80 22,91 13,50 38,32 16,02 2,39 1,34 9,99 1,59 1,93 2,00 2,23 9,9 0,43 0,76 3,4 ��

Tesco GB 000 884 709 6 4,73 +0,72 –7,05 5,35 3,75 37,27 71,23 0,52 1,97 7,60 29,19 35,72 35,63 39,20 10,3 14,46 15,49 3,8 ���

UBS CH 002 489 948 3 9,07 +5,76 –26,75 14,74 7,68 34,33 37,06 0,93 0,89 3,21 -0,75 1,87 1,08 1,53 7,2 0,00 0,00 0,0 ��

Unilever plc. GB 00B 10R ZP7 8 23,98 –0,75 +2,90 24,54 20,58 30,36 44,20 0,69 4,74 13,51 124,98 131,43 136,10 148,82 14,1 0,71 76,70 3,7 ���

Vodafone Group GB 00B 16G WD5 6 2,04 +2,21 +4,35 2,19 1,74 101,79 51,83 1,96 1,03 7,07 16,03 16,64 15,81 17,14 10,2 8,90 13,50 7,6 ���

Zurich Fin. Serv. CH 001 107 539 4 165 +3,17 –15,18 212,98 131,67 24,11 47,79 0,50 1,07 11,94 - 23,44 25,48 28,74 7,9 17,00 18,27 8,0 ���

* Stoxx 50 ohne folgende Titel aus dem Euro-Raum: Air Liquide, Allianz, Anheuser-Busch Inbev, Axa, Banco Santander, BASF, Bayer, BBVA, BNP Paribas, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Eni, Eon,

France Telecom, GDF Suez, ING Groep, LVMH, Sanofi S.A., SAP, Siemens, Telefónica, Total, Unilever N.V..

Unternehmen ISIN Kurs am Veränd. in % KUV KBV KCV Ergebnis KGV Screener-

24.10.11 Vor- Jahres- je Aktie (LW) Rating

in ¤ woche beginn 2011e 2012e 2012e

Argentinien Merval: 2 859,3 –18,9 % 52W H/T: 3 700,9/2 212,3

Telecom Argen. US 879 273 209 6 14,11 -0,46 –23,59 0,46 2,52 3,97 2,97 3,22 6,2 n.b.

Australien DJ Titans 30: 6 849,0 –5,5 % 52W H/T: 7 746,0/6 204,0

Amcor AU 000 000 AMC 4 5,37 +6,04 +5,09 0,72 2,42 9,93 0,45 0,53 11,8 ����

Fosters AU 000 000 FGL 6 3,91 +0,67 –9,45 4,56 26,61 7,69 0,30 0,26 18,5 ����

Leighton AU 000 000 LEI 5 15,89 +3,59 –32,70 0,47 3,24 6,31 -1,40 1,82 - ����

Lend Lease AU 000 000 LLC 3 5,65 -1,40 –14,00 0,49 1,16 16,03 0,72 0,80 8,6 ��

Macquarie Group AU 000 000 MQG 1 17,28 -5,60 –39,40 0,72 0,72 6,40 2,68 3,33 7,0 ��

MAp Group AU 000 000 MAP 6 2,47 +1,56 +9,19 6,53 1,26 12,85 0,02 0,11 30,7 ��

Nat. Australia Bank AU 000 000 NAB 4 18,94 +3,81 +3,27 1,51 1,53 8,50 2,47 2,65 9,4 ���

Newcrest Mining AU 000 000 NCM 7 25,06 -6,39 –20,86 6,25 1,85 14,13 1,43 2,15 12,7 ��

Orica AU 000 000 ORI 1 18,86 +2,36 –1,80 1,67 3,04 12,35 1,72 1,96 13,0 ���

Sonic Healthcare AU 000 000 SHL 7 8,18 -4,55 –8,24 1,41 1,70 9,93 0,76 0,82 12,3 ��

Sundance Resources AU 000 000 SDL 6 0,32 -7,78 –28,73 - 5,76 neg. 0,00 0,00 - n.b.

Telstra AU 000 000 TLS 2 2,37 +3,32 +9,08 1,59 3,27 4,69 0,25 0,29 10,8 ���

Toll Holdings AU 000 000 TOL 1 3,57 -0,28 –17,59 0,42 1,24 6,12 0,41 0,44 9,9 ����

Woodside Petroleum AU 000 000 WPL 2 25,53 -1,31 –21,74 5,95 2,49 11,16 2,10 2,55 14,0 �

Belgien BEL 20: 2 161,6 –16,2 % 52W H/T: 2 778,8/1 957,7

Agfa-Gevaert BE 000 375 569 2 1,88 -2,69 –43,03 0,11 0,31 2,52 0,00 0,18 10,3 �

KBC Groep BE 000 356 573 7 15,37 -10,17 –40,52 0,32 0,29 0,79 4,97 5,17 3,0 �

Mobistar BE 000 373 549 6 41,08 -3,17 –14,10 1,49 5,73 5,15 3,77 3,73 11,0 �

UCB BE 000 373 953 0 32,32 -3,46 +23,59 2,11 1,26 10,27 1,77 1,76 18,2 ���

Umicore BE 000 388 404 7 30,00 +2,42 –24,27 0,37 2,24 7,84 2,67 2,59 11,6 �

Brasilien Bovespa: 55 690,6 –19,6 % 52W H/T: 73 103,0/47 793,0

Ambev-CIA US 204 41W 203 5 24,30 +0,91 +5,08 3,08 7,30 16,24 1,63 1,81 18,5 n.b.

Petrobras VZ BR PET RAC NPR 6 8,10 +2,77 –35,87 0,46 0,82 4,21 2,81 2,92 6,6 �

Tele Nrt.Lst.ADR US 879 246 106 8 7,30 +3,43 –32,58 0,16 0,62 0,87 1,52 2,12 8,5 n.b.

Vale S.A. PFD ADR US 919 12E 204 6 15,34 -9,61 –31,20 0,92 1,65 3,74 5,14 4,67 4,6 n.b.

China Shanghai B: 239,2 –21,4 % 52W H/T: 329,5/230,4

Alibaba KY G01 717 100 3 0,86 +5,25 –33,18 6,58 6,65 20,17 0,37 0,42 17,6 ���

Brilliance China BM G13 68B 102 8 0,71 -4,06 +19,36 3,47 4,96 neg. 0,36 0,49 12,5 ���

BYD CO. CN E10 000 029 6 1,42 +3,82 –64,37 0,19 1,45 5,44 0,28 0,49 23,5 ��

China Nat.Bu.Ma. CN E10 000 02N 9 0,76 -15,89 –54,83 0,37 1,94 3,01 1,51 1,60 4,2 ��

China P&C CN E10 000 02Q 2 0,68 +1,64 –4,76 0,05 1,29 2,86 0,90 0,95 6,4 �

Unternehmen ISIN Kurs am Veränd. in % KUV KBV KCV Ergebnis KGV Screener-

24.10.11 Vor- Jahres- je Aktie (LW) Rating

in ¤ woche beginn 2011e 2012e 2012e

China Rare Earth KY G21 089 100 1 0,15 -3,18 –59,57 1,93 0,80 13,11 0,14 0,21 7,7 n.b.

China Resources HK 029 100 149 0 2,57 -3,49 –14,43 0,75 2,20 11,73 1,10 1,33 21,2 ���

China South.Airline CN E10 000 02T 6 0,40 -4,73 –9,84 0,13 1,31 2,12 0,52 0,45 7,6 ��

Ja Solar US 466 090 107 9 1,68 +31,61 –67,68 0,20 0,36 1,24 0,43 0,41 5,2 �

LDK Solar US 501 83L 107 0 2,36 -7,21 –69,60 0,17 0,39 0,71 0,19 0,31 9,6 �

Li Ning KY G54 96K 124 2 0,59 -10,73 –62,83 0,62 1,80 5,00 0,51 0,56 9,9 �

Mindray US 602 675 100 7 17,62 -0,14 –14,34 2,93 2,97 13,90 1,44 1,68 14,9 �

Petrochina CN E10 000 03W 8 0,91 +3,63 –7,02 0,11 1,61 4,82 0,81 0,88 9,1 ��

Qingling Motors CN E10 000 03Y 4 0,19 -4,52 –12,84 0,36 0,64 neg. 0,15 0,17 10,4 ���

Shanda Interactive US 819 41Q 203 0 27,69 -2,10 –6,25 2,59 1,67 10,04 1,16 1,79 21,9 ���

Shanghai Ind.Hld HK 036 300 603 9 2,14 -4,88 –31,35 1,92 0,85 11,44 3,51 3,68 6,4 ���

Tencent KY G87 572 148 5 16,12 -1,74 –2,30 13,18 12,22 22,99 5,76 7,37 19,2 ��

Tsingtao Brewery CN E10 000 04K 1 3,69 -3,10 –5,07 1,08 4,77 18,58 1,33 1,60 20,5 �

Yanzhou Coal ADR US 984 846 105 2 16,75 -8,40 –23,47 2,19 3,32 3,31 2,02 2,23 11,3 n.b.

Yingli Green Energy US 985 84B 103 5 2,70 +3,37 –64,37 0,30 0,44 1,17 0,81 0,49 7,3 –

Dänemark OMXC20: 354,3 –22,6 % 52W H/T: 478,4/328,9

A.P. Möller-Maersk DK 001 024 450 8 4820 +2,31 –29,94 0,25 0,86 2,62 3611 4023 8,9 ��

Carlsberg B DK 001 018 175 9 47,68 +0,47 –36,72 0,70 0,84 5,45 34,53 39,80 8,9 �

Novo Nordisk B DK 006 010 261 4 72,28 +2,63 –14,96 4,17 8,28 15,21 29,00 32,64 16,4 �

Novozymes DK 001 027 212 9 113 +6,62 +7,76 4,71 6,79 18,14 28,58 31,40 26,9 �

Rockwool DK 001 021 915 3 70,10 +0,29 –25,70 0,48 1,32 8,09 26,06 36,26 14,4 ���

Vestas Wind Sys. DK 001 026 860 6 12,97 +6,31 –45,30 0,36 0,91 2,82 1,40 1,61 7,7 �

Finnland HSE General: 5 712,9 –25,4 % 52W H/T: 7 934,6/4 880,3

Amer Sports FI 000 900 028 5 9,90 +0,20 –5,71 0,70 1,67 13,83 0,75 0,85 11,8 ���

Fortum FI 000 900 713 2 17,74 -0,62 –22,26 2,47 1,90 12,03 1,56 1,63 10,8 ��

Neste Oil Corp. FI 000 901 329 6 7,77 +4,46 –35,68 0,17 0,83 2,85 0,30 1,03 7,6 ���

Outokumpu FI 000 900 242 2 5,66 -2,45 –59,90 0,25 0,44 26,40 -0,58 0,25 22,5 �

Stora Enso R FI 000 900 596 1 4,70 +4,47 –39,29 0,27 0,58 3,59 0,79 0,73 6,2 �

Frankreich CAC 40: 3 220,5 –15,4 % 52W H/T: 4 169,9/2 693,2

Accor FR 000 012 040 4 23,02 -0,09 –31,49 0,87 1,42 7,72 1,30 1,46 15,6 �

Air France-KLM FR 000 003 112 2 5,65 +0,80 –58,69 0,07 0,24 2,02 -0,96 -0,60 6,2 �

Alcatel-Lucent FR 000 013 000 7 1,96 -11,05 –10,11 0,28 1,25 9,17 0,21 0,27 7,2 �

Alstom FR 001 022 047 5 26,56 +2,71 –26,22 0,37 1,89 7,88 3,08 3,50 7,5 �

Bouygues FR 000 012 050 3 28,32 +6,03 –13,04 0,32 1,08 3,89 3,08 3,55 7,9 ���

88 BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

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Unternehmen ISIN Kurs am Veränd. in % KUV KBV KCV Ergebnis KGV Screener-

24.10.11 Vor- Jahres- je Aktie (LW) Rating

in ¤ woche beginn 2011e 2012e 2012e

Crédit Agricole FR 000 004 507 2 4,95 -2,27 –48,37 0,18 0,25 0,89 1,29 1,59 3,0 �

EDF FR 001 024 251 1 22,65 -0,22 –27,43 0,64 1,33 3,88 1,82 2,11 10,7 ���

Eutelsat Comm. FR 001 022 123 4 30,53 +2,11 +11,83 5,76 4,07 10,25 1,56 1,70 16,0 ���

Hermes Intern. FR 000 005 229 2 244 +1,23 +54,27 10,73 11,94 36,41 5,07 5,65 43,2 �

Lafarge FR 000 012 053 7 29,37 +5,12 –38,18 0,51 0,51 5,35 2,62 3,14 9,1 ���

Nexans FR 000 004 444 8 44,54 -4,25 –24,74 0,29 0,58 7,58 3,81 4,50 9,8 �

Pernod Ricard FR 000 012 069 3 67,84 +7,68 –5,36 2,34 1,91 16,14 4,16 4,58 13,2 ����

Peugeot FR 000 012 150 1 16,58 -3,15 –41,90 0,07 0,28 1,03 4,93 4,65 3,6 �

Renault FR 000 013 190 6 28,40 +6,27 –34,38 0,21 0,36 1,93 6,86 7,17 3,8 ��

Saft Group FR 001 020 816 5 21,53 -0,51 –21,76 0,91 1,58 6,42 1,50 2,05 10,5 ���

STMicroelectronics NL 000 022 622 3 5,46 +1,98 –29,97 0,62 0,83 3,56 0,70 0,69 10,8 ���

Suez FR 001 061 347 1 11,83 +1,28 –23,58 0,43 1,20 4,14 0,88 0,98 12,1 ���

Technip FR 000 013 170 8 64,72 -1,18 –8,02 1,23 2,29 10,73 4,23 4,97 13,6 ���

Valeo FR 000 013 033 8 37,30 +1,35 –11,55 0,29 1,58 3,03 5,54 5,52 6,5 ��

Veolia Environn. FR 000 012 414 1 11,29 +3,63 –49,72 0,17 0,67 2,18 0,88 1,04 10,6 �

Großbritannien FTSE 100: 5 548,1 –6,0 % 52W H/T: 6 105,8/4 791,0

3i Group GB 00B 1YW 440 9 2,32 +0,04 –40,75 5,13 0,59 neg. -17,77 33,23 4,7 �

Autonomy GB 005 500 798 2 29,15 +0,60 +61,74 11,12 9,13 26,94 1,22 1,55 25,9 n.b.

Aviva GB 000 216 238 5 3,94 -3,65 –16,23 0,20 0,78 2,53 52,68 58,54 5,8 ���

BAE Systems GB 000 263 494 6 3,17 -4,75 –21,47 0,42 1,76 6,25 39,88 42,03 6,6 ��

BG Group GB 000 876 289 9 15,53 -0,03 –1,46 4,06 2,72 10,09 1,23 1,46 14,5 ���

British Sky BC GB 000 141 192 4 8,36 +6,50 –3,30 2,02 12,31 10,33 39,84 48,46 13,3 ����

BT Group GB 003 091 3577 2,07 +0,39 +0,49 0,72 7,26 3,83 22,15 23,57 7,7 ���

Cable & Wireless GB 00B 5KK T96 8 0,40 +0,51 –25,93 0,59 2,54 2,97 0,06 0,07 8,5 ��

Imperial Tobacco GB 000 454 492 9 25,44 +3,02 +7,75 1,59 3,24 11,31 188 207 10,9 ���

Internat. Power GB 000 632 016 1 3,82 +3,38 –25,93 4,85 1,10 5,86 24,37 27,87 12,0 ��

Intertek GB 003 163 836 3 22,60 +1,99 +6,55 2,26 6,86 14,39 104 122 16,2 ��

Kingfisher GB 003 319 521 4 3,06 +2,55 –0,03 0,59 1,14 7,12 23,95 26,88 9,8 ���

Lloyds Bank.Group GB 000 870 612 8 0,40 +9,59 –49,37 0,37 0,49 2,66 2,31 4,40 7,5 �

London Stock Exch. GB 00B 0SW JX3 4 10,14 -3,71 +3,75 4,04 2,58 9,18 81,33 84,03 10,5 ���

Man Group GB 00B 28K Q18 6 1,83 -0,60 –47,42 2,80 0,99 5,97 0,16 0,30 8,4 �

Petrofac GB 00B 0H2 K53 4 15,77 +1,68 –14,97 1,65 8,74 13,91 1,49 1,71 12,6 ���

Reckitt Benckiser GB 00B 24C GK7 7 39,96 +2,96 –7,22 2,92 4,95 15,04 243 248 13,9 ��

Rolls-Royce Group GB 00B 63H 8491 8,20 +3,34 +7,94 1,16 3,31 12,06 44,83 51,64 13,6 ����

Royal Bank of Scotl. GB 000 754 783 8 0,28 +1,80 –39,66 0,34 0,19 4,18 2,24 3,53 6,9 �

Severn Trent GB 00B 1FH 8J7 2 17,53 +1,10 –0,23 2,16 3,31 6,91 88,22 102 15,0 ��

Shire Bioph. US 824 81R 106 8 69,10 +2,17 +27,89 5,04 7,17 17,38 5,23 6,08 15,8 n.b.

Thomas Cook GB 00B 1VY CH8 2 0,61 +2,51 –73,35 0,05 0,22 2,27 16,39 17,34 3,0 ���

Tullow Oil GB 000 150 080 9 16,35 +1,87 +6,83 17,91 5,18 21,04 0,85 1,07 20,9 ��

WPP JE 00B 3DM TY0 1 7,22 -2,58 –22,35 0,84 1,22 6,89 63,71 68,53 9,2 ��

Hongkong Hangseng: 18 771,8 –18,5 % 52W H/T: 24 988,6/16 170,4

Bank East Asia HK 002 300 019 0 2,46 +4,07 –22,10 3,06 1,25 6,51 2,24 2,29 11,8 �

Cathay Pacific A HK 029 300 151 4 1,25 -0,95 –40,57 0,58 0,99 3,48 1,67 1,68 8,2 ��

Cheung Kong HK 000 100 001 4 8,45 -3,23 –26,80 8,64 0,81 5,91 17,87 10,28 9,0 �

China Mobile HK 094 100 953 9 7,12 +1,83 –4,83 2,65 2,25 5,99 6,19 6,36 9,8 ��

Citic Pacific HK 026 700 137 5 1,14 -9,23 –39,73 0,62 0,67 15,78 1,90 2,21 5,7 ��

CNOOC HK 088 301 325 9 1,28 +1,75 –28,09 2,80 2,40 4,93 1,55 1,50 7,5 ��

Hutchison Whamp. HK 001 300 011 9 6,61 +0,14 –14,22 1,39 0,98 9,41 13,65 5,38 13,2 ���

ICBC CN E10 000 03G 1 0,41 +2,74 –28,10 0,57 1,58 4,96 0,58 0,65 5,6 �

Lenovo Group HK 099 200 906 5 0,47 -3,48 –3,88 0,32 3,59 5,86 0,04 0,05 12,7 ����

MTR Corporation HK 006 600 969 4 2,33 +2,79 –15,49 4,73 1,23 13,96 1,61 1,43 17,5 ��

Yue Yuen BM G98 803 144 6 1,99 -1,54 –27,76 0,79 1,38 6,81 0,30 0,35 8,0 ���

Indien Sensex: 16 939,3 –17,4 % 52W H/T: 21 075,7/15 745,4

ICICI Bank (ADR) US 451 04G 104 0 25,64 -1,74 –32,50 1,47 1,81 8,11 56,26 65,51 13,3 n.b.

Larsen & Toubro US Y52 17N 118 3 18,77 -8,44 –44,47 1,44 3,25 17,53 81,85 97,29 13,7 n.b.

Ranbaxy Laborat. US Y71 87Y 116 6 7,27 -0,64 –26,54 2,12 3,74 39,58 33,44 33,20 15,0 n.b.

Reliance Ind.GDR US 759 470 107 7 24,33 -2,68 –31,71 0,94 1,62 7,58 70,69 76,12 11,0 n.b.

State Bank India US 856 552 203 9 58,27 -0,73 –38,70 0,76 1,48 5,53 230 284 6,9 n.b.

Sterlite Industries US 859 737 207 2 6,69 -4,83 –45,36 1,23 0,86 4,54 1,35 1,50 7,1 n.b.

Tata Motors US 876 568 502 4 13,40 ±0,00 –38,95 0,36 2,96 4,08 27,09 29,71 6,0 n.b.

Wipro US 976 51M 109 9 6,74 -3,09 –42,65 3,54 4,39 15,93 0,50 0,57 17,0 n.b.

Irland ISEQ: 2 691,3 –6,7 % 52W H/T: 3 032,5/2 345,2

Bank of Ireland IE 003 060 625 9 0,10 +6,32 –74,04 0,39 0,07 neg. -0,05 0,00 33,0 ����

Kerry Group IE 000 490 656 0 26,52 -1,43 +4,80 0,94 2,88 10,05 2,11 2,31 11,5 ��

Italien FTSE MIB: 16 232,3 –19,5 % 52W H/T: 23 273,8/13 115,0

Benetton Group IT 000 310 677 7 4,16 -1,79 –14,80 0,37 0,48 3,12 0,45 0,49 8,5 ��

Campari IT 000 384 924 4 5,70 +4,11 +12,65 2,83 2,62 13,85 0,31 0,35 16,2 ���

Fiat IT 000 197 640 3 4,87 +5,12 –33,15 0,15 1,19 1,23 0,50 0,83 5,8 ���

Geox IT 000 369 708 0 2,73 -4,31 –20,58 0,84 1,68 9,05 0,18 0,22 12,4 �

Luxottica IT 000 147 937 4 21,26 +2,06 –6,75 1,72 3,06 12,01 1,05 1,21 17,7 ��

Mediaset IT 000 106 321 0 2,68 +5,25 –41,11 0,72 1,12 1,74 0,28 0,27 9,6 ���

Parmalat IT 000 382 647 3 1,56 -2,50 –23,45 0,64 0,78 10,27 0,10 0,11 14,3 �

Saipem IT 000 006 852 5 31,35 +4,74 –15,52 1,20 3,39 8,16 2,06 2,42 13,0 ���

Tod’s IT 000 300 772 8 69,45 -1,77 –6,43 2,70 3,48 12,77 4,22 4,74 14,7 �

BÖRSE ONLINE 44 l 2011 l 27.10.–3.11.

DATENBANK | INTERNATIONALE AKTIEN

Unternehmen ISIN Kurs am Veränd. in % KUV KBV KCV Ergebnis KGV Screener-

24.10.11 Vor- Jahres- je Aktie (LW) Rating

in ¤ woche beginn 2011e 2012e 2012e

Japan Nikkei: 8 844,0 –13,5 % 52W H/T: 10 891,6/8 227,6

Bridgestone JP 383 080 000 3 16,50 -1,29 +15,30 0,52 1,21 4,29 149 192 9,2 ���

Canon JP 324 280 000 5 33,75 +4,47 –12,67 1,32 1,65 7,56 210 262 13,6 ��

Casio Computer JP 320 900 000 3 4,40 +2,78 –26,69 0,43 0,83 8,39 31,80 42,56 9,4 �

Fujitsu JP 381 800 000 6 3,74 -2,40 –27,13 0,21 1,02 3,60 26,99 37,34 9,7 ���

Hitachi JP 378 860 000 9 3,92 +3,84 –4,39 0,22 1,30 2,23 49,80 50,71 7,3 ��

Honda Motor JP 385 460 000 8 22,04 +1,61 –27,27 0,53 0,95 4,36 171 277 7,1 �

Kyocera JP 324 960 000 2 67,00 +1,09 –11,90 1,20 0,92 6,10 509 544 13,1 ���

NEC JP 373 300 000 8 1,65 +2,81 –29,40 0,16 0,60 14,18 5,02 12,52 11,6 ���

Nikon JP 365 740 000 2 15,65 -2,92 +4,13 0,83 1,68 6,08 141 144 9,6 ��

Nintendo JP 375 660 000 7 112 -2,17 –49,68 1,86 1,19 13,20 98,42 515 23,2 ��

Nomura Holdings JP 376 260 000 9 2,75 -1,05 –43,26 0,88 0,49 1,64 7,26 23,83 12,2 �

NTT JP 373 540 000 8 35,74 -0,92 +5,23 0,60 0,63 1,73 428 465 8,2 ����

NTT Docomo JP 316 565 000 7 1298 -0,69 –2,21 1,58 1,17 4,52 12321 13191 10,4 ��

Panasonic Corp. JP 386 680 000 0 7,35 +4,39 –30,24 0,25 0,63 5,35 5,51 59,67 9,7 ��

Sharp JP 335 960 000 8 6,30 -3,23 –17,11 0,27 0,72 2,94 -7,10 33,96 19,8 ���

Softbank JP 343 610 000 6 23,08 -3,83 –10,80 1,00 4,28 3,79 248 270 9,1 ��

Sony JP 343 500 000 9 14,57 -1,22 –45,92 0,24 0,60 1,20 47,12 119 10,0 ��

TDK JP 353 880 000 8 27,56 +0,75 –46,89 0,49 0,72 3,15 209 268 9,8 �

Tokyo El.Power JP 358 580 000 0 2,62 +30,95 –85,89 0,09 0,29 0,80-257,92 -95,35 - �

Toshiba JP 359 220 000 4 3,24 -0,55 –18,48 0,25 1,24 3,58 30,68 36,67 8,1 ���

Toyota Motor JP 363 340 000 1 24,30 -0,57 –18,92 0,52 0,78 6,37 141 247 8,5 �

Kanada TSX: 12 162,3 –9,5 % 52W H/T: 14 327,2/10 848,2

Bank of Nova Scotia CA 064 149 107 5 36,75 -1,14 –16,11 2,37 2,28 8,30 4,43 4,82 10,7 ��

Barrick Gold CA 067 901 108 4 33,11 -3,48 –17,65 - - - 4,96 6,07 7,3 ��

Bombardier ,B’ CA 097 751 200 7 2,90 +0,77 –21,45 0,31 1,75 5,28 0,45 0,53 7,4 �

Cameco CA 133 21L 108 5 14,70 -2,55 –51,60 3,58 1,53 13,16 1,18 1,37 14,8 ��

Canadian Solar CA 136 635 109 8 2,23 -10,69 –76,02 0,08 0,24 1,27 0,71 0,73 4,2 �

Iamgold CA 450 913 108 8 14,17 -5,41 +3,43 5,67 2,59 12,83 1,32 1,43 13,1 ��

Potash Saskatch. CA 737 55L 107 6 35,99 -0,15 –6,77 - - - 3,74 4,47 11,0 ��

Suncor Energy CA 867 224 107 9 22,42 +1,93 –22,04 1,34 1,29 5,77 3,00 3,25 9,3 ���

Teck Resources CA 878 742 204 4 24,81 -5,47 –45,33 2,06 1,28 5,67 4,73 5,18 6,7 ��

Korea Composite: 1 898,3 –7,4 % 52W H/T: 2 231,5/1 644,1

Hyundai Motor US Y38 472 125 1 21,56 +1,70 +4,56 0,43 1,77 2,94 25339 28128 8,1 n.b.

LG Electronics US 501 86Q 202 1 7,72 -1,69 –48,62 0,19 0,88 4,03 4090 8779 8,8 n.b.

Posco US 693 483 109 9 57,09 -1,57 –28,88 0,50 0,80 3,57 51474 55828 6,5 n.b.

Samsung E. ,A’ GDR US 796 050 201 8 193 +1,81 –8,32 0,86 1,43 3,96 72068 84810 11,1 n.b.

Luxemburg Cours : 1 161,0 –24,7 % 52W H/T: 149 375,0/1 013,4

ArcelorMittal LU 032 313 400 6 14,01 +2,26 –51,03 0,36 0,48 5,28 2,61 3,30 5,8 ��

Niederlande AEX: 308,3 –13,0 % 52W H/T: 374,2/256,4

Aegon NL 000 030 370 9 3,48 +2,90 –24,54 0,20 0,35 neg. 0,59 0,63 5,3 ���

Ahold NL 000 603 325 0 9,44 +2,44 –4,93 0,37 1,83 5,93 0,85 0,96 9,9 ���

Akzo Nobel NL 000 000 913 2 37,82 +4,98 –19,22 0,59 0,97 10,74 3,17 3,26 11,5 ���

ASM International NL 000 033 411 8 20,18 -3,28 –24,50 0,90 2,60 2,68 2,76 2,26 9,0 ���

Boskalis Westmin. NL 000 085 258 0 25,25 -0,51 –28,34 0,99 1,72 5,09 2,39 2,37 10,9 ���

DSM NL 000 000 982 7 37,40 +2,03 –12,28 0,83 1,14 6,06 3,77 3,50 10,6 ���

Heineken NL 000 000 916 5 35,72 +4,90 –4,53 1,27 2,00 8,18 2,62 2,92 12,2 ��

Imtech NL 000 605 532 9 22,84 +3,89 –17,41 0,46 2,41 8,92 2,07 2,29 9,8 ���

KPN NL 000 000 908 2 9,72 -4,14 –12,00 1,09 4,38 3,67 1,23 1,26 7,8 ��

Nutreco NL 000 037 540 0 48,06 -0,57 –14,65 0,35 2,10 8,53 4,27 4,80 10,1 ���

PostNL NL 000 973 941 6 3,56 +4,74 –61,15 0,32 1,17 neg. 0,53 0,71 4,8 �

Tom Tom NL 000 038 705 8 3,60 +18,10 –52,42 0,45 0,60 2,92 0,46 0,45 6,7 ��

Wolters Kluwer NL 000 039 590 3 12,83 -3,50 –23,22 1,09 2,37 7,70 1,48 1,56 8,2 ��

Norwegen All Share GI: 385,3 –12,4 % 52W H/T: 456,7/321,5

Aker Solutions NO 001 021 568 4 8,23 +9,57 –35,27 0,36 1,83 3,41 4,84 6,74 8,9 �

Algeta NO 001 023 943 7 24,95 +3,23 +45,79 29,12 39,51 222 -1,01 8,56 22,5 ��

Frontline BM G36 82E 127 7 3,55 -8,24 –81,46 0,32 0,44 2,11 -1,35 -1,25 - –

Marine Harvest NO 000 305 410 8 0,36 +16,13 –53,91 0,60 0,71 2,21 0,57 0,28 8,9 �

Norsk Hydro NO 000 505 260 5 3,85 +5,43 –29,58 0,79 0,80 10,75 2,40 2,69 10,6 �

Renewable Energy NO 001 011 267 5 0,67 +5,22 –69,81 0,32 0,20 0,94 -6,44 0,55 7,9 –

Statoil ASA NO 001 009 698 5 18,78 +5,89 +5,18 0,87 2,05 3,68 17,08 18,12 7,8 ���

Telenor NO 001 006 330 8 12,14 +0,25 –0,08 1,58 1,71 6,23 7,45 8,90 10,4 ��

Tomra Systems NO 000 566 890 5 5,13 +4,36 +2,19 1,67 3,15 13,54 2,78 3,09 12,6 �

Yara NO 001 020 805 1 34,61 +8,16 –19,82 1,17 2,10 8,27 34,85 33,03 7,7 ��

Österreich ATX: 1 984,6 –31,7 % 52W H/T: 3 012,8/1 770,8

Agrana AT 000 060 370 9 80,80 +0,39 +3,13 0,53 1,21 5,35 8,10 8,00 10,0 �

Andritz AT 000 073 000 7 63,92 -0,13 –7,09 0,92 4,23 32,50 4,14 4,71 13,3 �

BWT AG AT 000 073 770 5 14,01 -2,40 –36,61 0,56 1,52 7,32 1,12 1,20 12,0 �

CA Immobilien AT 000 064 135 2 8,53 -2,91 –27,64 2,97 0,45 15,95 0,52 0,53 15,8 �

Conwert AT 000 069 775 0 9,66 -1,65 –11,15 2,84 0,60 509 0,33 0,42 22,4 ���

Erste Group Bank AT 000 065 201 1 16,34 +2,80 –54,12 0,51 0,49 0,93 2,09 3,11 5,1 �

EVN AT 000 074 105 3 10,64 +2,26 –15,33 0,69 0,64 4,50 1,16 1,22 8,6 ��

Immofinanz AT 000 080 905 8 2,39 +3,96 –25,24 2,77 0,43 10,61 0,22 0,27 8,8 ��

Intercell AT 000 061 260 1 2,09 -2,10 –81,95 2,95 0,83 neg. -0,72 -0,47 - �

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Unternehmen ISIN Kurs am Veränd. in % KUV KBV KCV Ergebnis KGV Screener-

24.10.11 Vor- Jahres- je Aktie (LW) Rating

in ¤ woche beginn 2011e 2012e 2012e

Lenzing AT000 064 450 5 76,35 -1,48 –8,89 1,12 2,73 5,45 9,70 8,46 8,8 n.b.

OMV AT000 074 305 9 25,14 +0,32 –19,36 0,36 0,84 1,65 3,90 4,31 5,9 ��

Österreich. Post AT000 0AP OST 4 21,78 +0,46 –11,54 0,63 2,14 9,90 2,02 2,06 10,6 ���

Palfinger AT000 075 830 5 15,35 -9,44 –45,18 0,85 1,73 13,30 1,42 1,51 10,3 �

Polytec AT000 0A0 0XX 9 6,49 +3,03 +41,47 0,19 1,73 2,37 1,43 1,09 5,9 n.b.

Raiffeisen Bank Intl AT000 060 630 6 21,66 -5,74 –47,77 0,44 0,62 1,91 4,61 5,16 4,2 �

Schoeller-Bleckm. AT000 094 665 2 59,10 -0,35 –8,30 3,08 3,55 22,65 3,11 3,60 16,5 ���

Semperit AT000 078 555 5 30,51 +0,36 –23,05 0,91 1,79 7,06 2,43 2,74 11,1 �

Telekom Austria AT000 072 000 8 8,26 +0,36 –22,34 0,79 2,49 2,63 0,58 0,62 13,3 ���

Verbund AT000 074 640 9 21,23 -2,77 –25,16 1,09 1,82 9,40 1,16 1,60 13,2 �

Vienna Insurance AT000 090 850 4 29,30 +1,65 –25,61 0,39 0,81 1,81 3,30 3,61 7,9 �

Voestalpine AT000 093 750 3 23,57 +1,62 –36,07 0,35 1,05 2,99 3,84 4,43 5,1 �

Wienerberger AT000 083 170 6 8,96 +1,73 –37,06 0,57 0,49 6,70 0,05 0,40 20,9 �

Zumtobel AT000 083 730 7 14,13 +5,37 –32,18 0,49 1,57 6,01 1,44 1,67 8,2 ���

Russland RTX: 2 154,7 –11,3 % 52W H/T: 3 010,4/1 654,3

Gazprom ADR US 368 287 207 8 8,10 +8,86 –15,43 1,04 0,61 3,10 2,07 2,07 2,6 ��

Lukoil US 677 862 104 4 42,00 +7,08 –1,83 0,54 0,75 2,53 14,08 12,98 4,3 n.b.

Mobile Teles. ADR US 607 409 109 0 9,88 -2,24 –35,84 1,08 3,80 3,28 55,46 58,26 3,3 ��

Norilsk Nickel US 466 26D 108 1 15,65 +2,96 –13,96 3,06 2,27 7,23 28,44 27,29 7,8 n.b.

Rosneft US 678 12M 207 0 4,79 +3,84 –11,42 1,43 1,15 3,57 1,24 0,94 6,8 ��

Rostelecom US 778 529 107 8 20,95 +0,24 –6,05 1,62 2,19 6,68 2,40 2,65 11,9 n.b.

Surgutneftegas ADR US 868 861 204 8 5,82 -0,68 –25,87 1,36 0,81 - 0,14 0,12 6,7 n.b.

Tatneft ADR US 670 831 205 2 20,61 +6,32 –18,23 0,64 0,97 4,02 0,98 0,97 4,8 n.b.

Schweden OMX: 304,6 –17,3 % 52W H/T: 377,2/262,1

Atlas Copco ,A’ SE 000 010 103 2 15,20 +5,78 –19,75 1,60 5,79 11,74 10,21 10,69 12,6 ��

Electrolux ,B’ SE 000 010 381 4 12,23 +3,03 –42,30 0,31 1,52 6,35 10,19 13,31 8,3 ���

Husqvarna SE 000 166 223 0 3,57 +9,70 –42,46 0,44 1,51 9,11 2,04 2,65 12,1 ��

Nibe SE 000 039 029 6 9,57 -1,69 –14,54 1,30 3,34 10,23 6,74 7,95 11,1 ��

Sandvik ,B’ SE 000 066 789 1 9,26 +5,61 –36,39 1,16 2,98 7,52 7,24 7,71 10,6 �

Scania ,B’ SE 000 030 828 0 11,87 +1,67 –31,22 0,52 2,87 6,29 12,01 10,69 10,1 ���

Securitas ,B’ SE 000 016 359 4 6,17 +3,30 –30,04 0,32 2,30 10,17 5,57 6,05 9,3 ���

SKF ,B’ SE 000 010 822 7 15,08 -0,82 –28,30 0,91 3,28 7,39 13,99 13,71 9,9 �

Swedish Match SE 000 031 033 6 25,00 ±0,00 +15,74 3,59 neg. 19,42 12,25 14,36 16,1 ���

TeliaSonera SE 000 066 792 5 5,00 -2,38 –16,59 1,85 1,65 7,02 4,35 4,74 9,7 ��

Volvo ,B’ SE 000 011 544 6 8,60 +3,15 –34,02 0,42 2,12 4,62 8,97 9,19 8,3 ��

Schweiz SMI: 5 788,6 –10,1 % 52W H/T: 6 739,1/4 695,3

Actelion CH 001 053 247 8 25,64 -4,95 –37,64 2,15 2,08 82,86 3,28 3,52 8,9 �

Adecco CH 001 213 860 5 34,27 +0,82 –30,83 0,32 1,63 9,14 2,84 3,10 10,9 ���

Bâloise CH 001 241 051 7 56,80 -0,16 –22,84 0,38 0,71 13,65 8,50 9,99 7,0 ���

Barry Callebaut CH 000 900 296 2 689 +4,14 +8,74 0,88 3,42 14,53 50,80 54,04 15,7 ���

Clariant CH 001 214 263 1 7,80 +2,22 –48,83 0,40 1,20 6,18 1,11 1,10 8,6 ���

Emmi CH 001 282 989 8 153 +2,10 –8,71 0,39 1,20 4,99 16,60 16,74 11,3 �

Galenica CH 001 553 646 6 413 +0,80 –10,59 1,10 3,65 9,36 34,39 36,13 14,2 ���

Givaudan CH 001 064 5932 644 +4,27 –20,82 1,74 2,07 10,75 42,79 51,52 15,2 ��

Glencore JE 00B 4T3 BW6 4 4,80 +2,23 -21,31 0,31 - 12,90 0,78 0,97 6,5 n.b.

Holcim CH 001 221 405 9 45,96 +5,90 –19,35 0,84