Dompfarrbrief Linz 1/2016

SigridStadler

Pfarrbrief der Dompfarre Linz

P.b.b. Verlagspostamt 4020 Linz - GZ 02Z030640 M

DOMPFARRBRIEF

LINZ 1/2016

Die Kerze der Hoffnung brennt für

verfolgte Menschen auf der ganzen Welt.


Chronik

Taufe

Wird Marie-Luise aus rechtlichen Brandstetter, Gründen Stifterstraße nicht

Mateo Toros, Fadingerstraße

angezeigt. Jonas Lettner, Wurmstraße

Oskar Friedrich Brümmer, Karl-Wiser-

Straße

Ellena Paier, Stockhofstraße

David Ziernhöld, Wurmstraße

Der Herr segne

diese Neugetauften,

ihre Eltern und ihre Paten!

Im Sakrament der

Ehe verbunden

Wird Maria aus Lang rechtlichen – Johannes Maria Gründen Hettegger, nicht

angezeigt. Harrachstraße

Andrea Mayr – Manuel Koll, Figulystraße

Wilma Maria Schachner – Clemens Frosch,

Kroatengasse

Der Herr begleite sie

auf ihrem gemeinsamen

Lebensweg!

Gottesdienste

im Mariendom

(Abweichungen sind möglich, bitte beachten Sie den Aushang!)

Sonntage

Sa 18.15 Uhr Vorabendmesse

So 9.00 Uhr Kinder- und

Familienmesse

(während der Schulzeit)

10.00 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Mittagsmesse

16.30 Uhr Hl. Messe in

englischer Sprache

18.15 Uhr Abendmesse

täglich

17.45 Uhr Rosenkranz

18.15 Uhr Hl. Messe

jeden 3. Montag im Monat

(nicht in den Sommerferien)

18.15 Uhr Frauenmesse

1. - 5. Sonntag in der Fastenzeit

17.15 Uhr Rosenkranz

17.45 Uhr Kreuzweg

jeden Sonntag im Mai

19.10 Uhr Maiandacht

Tagzeitenliturgie

jeden Samstag (während der Schulzeit)

8.00 Uhr Laudes

jeden Freitag

17.00 Uhr Gesungene Vesper

Aussprache/Beichte

Mo - Sa 17.00 - 18.00 Uhr

(lt. Aushang)

Anbetung

Mo - Sa 8.00 - 9.30 Uhr

17.00 - 18.00 Uhr

keine Anbetung an Sonn- und Feiertagen

Bürozeiten

Pfarrbüro der Dompfarre

Herrenstraße 26

4020 Linz

Telefon: 0732/77 78 85-0

email: dompfarre@dioezese-linz.at

www.dioezese-linz.at/dompfarre

Mo - Fr 9.00 - 11.00 Uhr

während der Schulzeit auch:

Di 17.00 - 19.00 Uhr

Pfarrsekretärinnen:

Gabriele Trawöger

Bettina Wittendorfer

6. Februar

12. März

9. April

21. Mai

18. Juni

18.15 Uhr im

Marien dom

2

Im Tod

vorausgegangen

Wird Edith aus Pernsteiner, rechtlichen Stockhofstraße Gründen nicht

angezeigt. Margareta Wegmair, Glimpfingerstraße

vorm. Gärtnerstraße

Helene Oberndorfer, Handel-Mazzetti-

Straße

Angela Mayr, Bad Ischl, früher Herrenstraße

Der Herr schenke ihnen

ewige Freude!

Eucharistiefeiern im Gebiet der Dompfarre

Montag - Samstag

Sonntag

Barmherzige Brüder 5.55 Uhr 9.15 Uhr

Herrenstraße 33 Di (mit Krankensalbung), Mi, Do 17.30 Uhr 10.30 Uhr polnisch

Sa 16.30 Uhr tschechisch/slowakisch*

Barmherzige Schwestern 5.55 Uhr 8.15 Uhr Patientenkapelle

Herrenstraße 37

Mo, Di 18.30 Uhr Patientenkapelle

Mi (mit Krankensalbung) 18.30 Uhr Patientenkapelle

jeden zweiten Sonntag im Monat 10.00 Uhr türkisch/persisch

Karmelitenkirche 7.15 Uhr 6.30 Uhr

Landstraße 33 10.00 Uhr 9.00 Uhr

17.30 Uhr 10.00 Uhr

11.00 Uhr

17.30 Uhr

Krypta (Eingang Harrachstraße) jeden ersten und dritten Sonntag im Monat

10.00 Uhr ukrainisch,

Liturgie altslawisch

Karmelitinnenkirche 6.45 Uhr 8.00 Uhr

Langgasse 17

Kreuzschwestern ca. 7.15 Uhr 8.30 Uhr

Wurmstraße 5

Marienschwestern 7.00 Uhr 9.00 Uhr

Friedensplatz 1

Ursulinenkirche (Mo - Fr) 12.15 Uhr * 20.00 Uhr

Landstraße 31

* entfällt in den Ferien

Dompfarrbrief 1/2016


Lebendiger Geist für den Dienst in Freude

Liebe Leserin, lieber Leser!

Während der letzte Pfarrbrief gedruckt

wurde, kam die Nachricht von

der Ernennung unseres neuen Bischofs.

Bischof Ludwig Schwarz

hatte im Frühjahr 2015 seinen Rücktritt

vom Bischofsamt angeboten,

Papst Franziskus hat diesen Rücktritt

„nunc pro tunc“ (wörtlich übersetzt

„jetzt für dann“) angenommen. Mit

der Ernennung von Bischof Manfred

Scheuer wurde Bischof Ludwig zum

Apostolischen Administrator der Diözese

Linz ernannt. Der Apostolische

Administrator hat alle Rechte eines

Diözesanbischofs, sodass kein „Interregnum“

in der Diözese bestand.

Wenn ich über die mehr als zehn

Jahre nachdenke, die hinter uns liegen,

fällt mir immer wieder der

Wahlspruch von Bischof Ludwig ein.

Dient dem Herrn

mit Freude

„Dient dem Herrn mit Freude!“ Diesen

Satz aus dem Psalm 100 hat er

über sein Wirken als Bischof gestellt.

Dieser Psalm enthält insgesamt sieben

Aufforderungen, sprachlich ausgedrückt

als Imperativ. Nach der

vierten und der siebten Aufforderung

spricht der Psalm die Begründung

aus, warum Gott gelobt und ihm gedient

werden soll: „Er hat uns geschaffen,

er ist gütig, ewig währt

seine Treue.“ Im Gotteslob (Nr. 56)

wird diese Begründung noch einmal

verstärkt durch die dem Psalm vorangestellte

Antiphon: „Freut euch, wir

sind Gottes Volk, erwählt durch seine

Gnade.“ Der Psalm 100 führt mitten

hinein in das, was Glauben ausmacht.

Auf Gott vertrauen, weil er das

Leben gibt, das menschliche Leben

alle Tage begleitet und es zur Vollendung

führen wird. Wer in diesem

Vertrauen leben kann, wird „dem

Herr in Freude dienen“. Wenn ich an

die Jahre mit Bischof Ludwig zurückdenke,

an viele Begegnungen mit

ihm, wird mir sein Wahlspruch in seiner

Tiefe richtig bewusst. Für dieses

Zeugnis des Gottvertrauens und seinen

„Dienst in Freude“ sei ihm herzlich

gedankt.

Der Geist macht lebendig

Der Wahlspruch unseres neuen Bischofs

Manfred Scheuer führt dieses

Anliegen weiter. „Der Geist macht

lebendig.“ Dieses Wort findet sich im

2. Korintherbrief des Apostels Paulus:

„Der Buchstabe tötet, der Geist

macht lebendig.“ (2. Kor 3,6) Vom

„Geist, der lebendig macht“ ist auch

die Rede im Johannesevangelium am

Ende der großen Rede über das Geheimnis

der Eucharistie (Joh 6,63).

Es klingt auch die uralte Schöpfungserzählung

an, in der es heißt,

dass Gott dem Menschen aus Erde

seinen Lebensatem in die Nase bläst

(vgl. Gen 2,7). Das Wirken des Geistes

Gottes steht am Beginn des Lebens

Jesu (vgl. Lk 1,35) und am

Beginn der Kirche (vgl. Apg 2,1-11).

Paulus weist immer wieder auf den

Geist Gottes hin, der das Lebensprinzip

der Kirche als ganzer und jedes

einzelnen Christen ist (vgl. Röm

8,11; Gal 5,25 u.a.) Dieser „lebendig

machende Geist“ befähigt zum Vertrauen

auf Gott und zur entsprechenden

Lebensgestaltung, zum „Dienen

in Freude“.

Der Geist, der „lebendig macht“,

kann manchmal ganz schön überraschen.

Ich denke an die überraschende

Ankündigung des II. Vatikanischen

Konzils durch Papst Johannes

XXIII. im Jänner 1959, an die

überraschende Wahl von Karol Woityla

zum Papst (Johannes Paul II.) im

Jahr 1978, an die ebenso überraschende

Wahl von Papst Franziskus

und seine zeichenhaften Handlungen.

Es tut auch gut, das Wirken des Geistes

Gottes in viel einfacheren und

alltäglichen Dingen zu sehen. Wenn

Eltern ihre Kinder zum Glauben führen,

ReligionslehrerInnen Kinder begeistern,

Jugendliche Woche für

Woche eine Jungscharstunde vorbereiten

und für die Mädchen und

Buben da sind, Ehrenamtliche in der

Caritas mitarbeiten und … (man erspare

mir eine ohnehin unvollständige

Aufzählung) – in all dem sehe

ich Gottes Geist, der „lebendig

macht“, am Werk.

Bitte um den Geist

Der Wahlspruch von Bischof Manfred

kann auch zur Bitte umgeformt

werden und so die Grundlage eines

jeden Gebets werden. Der Geist

möge uns alle lebendig machen.

Diese Bitte ist auch mein Wunsch für

die kommende Fasten- und Osterzeit.

Ihr Pfarrer

3

Dompfarrbrief 1/2016


Gerechtigkeit

4

1. Ist es gerecht, jedem das Gleiche zu geben?

2. Wo sehen Sie Ungerechtigkeiten in der heutigen

Gesellschaft?

Diese zwei Fragen stellte das Redaktionsteam einigen Personen

im Bekanntenkreis - hier sind die Ergebnisse:

Die Gerechtigkeit

ist ohnmächtig

ohne die Macht;

die Macht

ist tyrannisch

ohne die Gerechtigkeit.

Blaise Pascal

(1623 - 1662), französischer Religionsphilosoph

und Naturwissenschaftler, Begründer der

Wahrscheinlichkeitsrechnung

1. Bei gleicher Leistung soll jeder das

Gleiche bekommen – da dürfen Geschlecht,

Alter, Herkunft, Religion

etc. keine Unterschiede machen.

2. Leider noch viel zu viele: Lebensumstände

in Entwicklungsländern,

Auswirkungen auf die Menschen

durch Krieg und politische Machtkämpfe,

unverantwortlicher Umgang

mit unserer Erde zulasten der folgenden

Generationen, im nationalen

Sozial- und Finanzwesen, bei der Anerkennung

von Arbeit und Leistung

usw. weiblich (29)

Man empfindet es

oft als ungerecht,

dass Menschen,

die Stroh im Kopf haben,

auch noch

Geld wie Heu besitzen.

Gerhard Uhlenbruck

(geb. 1929)

1. Bei gleicher Leistung sollte es

Pflicht sein, ist es aber oft nicht.

Dem Arbeitgeber steht es frei, auch

schwächeren Mitarbeitern gleichen

Lohn zu zahlen.

2. Ungleiche Bezahlung und Behandlung

von Männern und Frauen in vielen

Berufsgruppen.

Ausbeutung der sozial und finanziell

schwächeren Länder an Rohstoffen

und Arbeitskraft. männlich (60)

Nichts auf der Welt

ist so gerecht verteilt

wie der Verstand.

Denn jedermann

ist überzeugt,

dass er genug

davon habe.

René Descartes

(1596-1650)

1. Nein, ich würde dem/der Bedürftigen

mehr geben, da hier die Not größer

ist!

2. Wenn Personen das Sozialsystem

ausnützen und nicht danach trachten,

sich selbst weiterzuentwickeln.

Ein Sozial-System darf nicht

nach „Gießkannenprinzip“ funktionieren!

Grundsätzlich Bedürftigen

helfen, aber Anreize zur Weiterentwicklung

schaffen. weiblich (41)

1. Diese Frage ist m.E. sowohl mit

JA als auch mit NEIN zu beantworten;

wenn es im Arbeitsleben darum

geht, für gleiche Arbeit gleichen

Lohn zu zahlen, dann ist es dem Arbeitgeber

eindeutig verwehrt, einzelne

Arbeitnehmer aus sachfremden

Motiven schlechter zu stellen.

Man könnte jetzt bei der gegebenen

Fragestellung auch an die Parabel

von den Arbeitern im Weinberg ( Mt

20, 1-15 ) denken. M.E geht es aber

hier um die Gleichwertigkeit göttlicher

Zuwendung, die Jünger sollten

sich mit den Ganztagsarbeitern identifizieren

und als die, die von Anfang

an dabei waren, sollten sie nicht erwarten,

dass sie gegenüber den später

Dazugekommenen privilegiert wären.

Die Frage, ist es gerecht, jedem das

Gleiche zu geben, ist aber etwa im

Bereich der Bildung mit NEIN zu beantworten.

Mit Blick auf eine gebotene

Begabtenförderung, die den

Namen auch verdient, kann man

nicht jedem „das Gleiche“ geben,

ohne die einen zu über-, die anderen

zu unterfordern.

2. Hier ließe sich eine einigermaßen

lange Liste erstellen. Eine der augenfälligsten

Ungerechtigkeiten ist für

mich die zunehmende Vergrößerung

der Kluft zwischen Arm und Reich,

v.a. in den USA und in Europa. Vor

30 Jahren noch hat das Verhältnis der

Einkommen der Reichsten 10 % zu

den Ärmsten 10% 7:1 betragen; heute

ist das Verhältnis 9,5:1. Das hat unlängst

die OECD in einer Studie festgestellt.

männlich (66)

Das harte Wort

schmerzt immer,

sei es auch ganz gerecht.

Sophokles

(um 450 v.Chr.)

Dompfarrbrief 1/2016


Mich kann man töten,

nicht aber die Stimme der

Gerechtigkeit.

© Oskar Arnulfo Romero

(1917 - 1980 ermordet),

Theologe und

Erzbischof von El Salvador

Die Gerechtigkeit - dargestellt im östlichen Rosettenfenster im Mariendom - mit verbundenen

Augen, aufgeschlagenem Buch und Waage

Foto: Franz Wurm

1. Es ist gerecht, jedem das Gleiche

zu geben, wenn alle Empfangenden

in der gleichen Lage sind und dieselben

Bedürfnisse haben: wenn beispielsweise

jedes Kind bei einem

Geburtstagsfest jeweils ein Stück

vom Kuchen bekommt. Hier ist es

leicht, gerecht zu sein, indem jeder

das Gleiche bekommt.

Doch Geben und Empfangen passiert

in vielfältigster Weise, und zumeist

ist es nicht gerecht und auch nicht angemessen,

jedem das Gleiche zu ge -

ben. Denn die Bedürftigkeit des

ein zelnen ist individuell und unterschiedlich.

So ist es gerecht, wenn in

einem Staat die Armen durch finanzielle

Transfers und soziale Hilfsleistungen

unterstützt werden und die

besser Verdienenden einen Teil ihres

Einkommens zur Finanzierung dieser

Leistungen abgeben. Dieser Transfer

setzt Solidarität voraus, eine Haltung

der Verbundenheit zwischen Gebenden

und Empfangenden. Doch wie

weit reicht diese Solidarität? Sind wir

beispielsweise auch dazu bereit, den

Menschen in anderen Ländern (z. B.

Dompfarrbrief 1/2016

in Griechenland) in der Krise finanziell

zu helfen? Und was ist mit den

Ärmsten, den Hungernden in der

Welt? Sollten wir unseren Wohlstand

mit ihnen teilen? Wie weit reicht unsere

Verantwortung?

2. Die globale Kluft zwischen arm

und reich wurde in den letzten Jahrzehnten

immer größer: Laut dem

Welternährungsprogramm der Vereinten

Nationen leiden aktuell rund

870 Millionen Menschen weltweit an

Hunger, jährlich verhungern mehrere

zehn Millionen Menschen, alle fünf

Sekunden verhungert ein Kind unter

zehn Jahren. Und das auf einem Planeten,

der grenzenlosen Überfluss

produziert. Dieser Katastrophe begegnet

die öffentliche Meinung mit

eisiger Gleichgültigkeit. Es gibt eine

skandalöse Bereitschaft der Massen,

dies hinzunehmen, solange sie selbst

am Futtertrog des Konsums bedient

werden. Das ist für mich die größte

und schmerzhafteste Ungerechtigkeit

in der heutigen Gesellschaft.

weiblich (48)

Aber der Gerechte wird seinen Weg behalten;

und wer reine Hände hat, wird an Stärke zunehmen.

Hiob 17, 9

Die Frucht der Gerechtigkeit

ist der Friede.

© Hubert Joost

(*1939), Steuerberater im Ruhestand

1. Das Verständnis von Gerechtigkeit

ist persönlich und individuell. Grundsätzlich

ja, wenn der/die Hilfsbedürftige

dies auch möchte. Es soll in der

jeweiligen Situation auf die Bedürfnisse

des Menschen eingegangen

werden. Gerecht und angebracht ist

es dann, wenn man gibt, was auch

wirklich gut angenommen werden

kann und gewollt ist.

2. Jeder Mensch könnte sich ungerecht

behandelt fühlen, weil er/sie

nicht das Leben führt, das eigentlich

in seiner/ihrer Vorstellung oder in

seinem/ihrem Wunschdenken existiert.

Dies kann mit unterschiedlichsten

Gegebenheiten des Lebens in

Verbindung gebracht werden. Beispielsweise

in welche Familie man

hineingeboren worden ist, gesundheitlicher

Zustand, Intelligenz oder

auch die Anzahl der persönlichen Talente

könnte als unfair wahrgenommen

werden. Ungerechtigkeit

herrscht dort, wo Menschen bewusst

von ihren Mitmenschen ausgestoßen,

beraubt, verletzt ... werden. weiblich (27)

5


6

Gerechtigkeit -

moralphilosophische Überlegungen

Bei diesem Wort fallen mir sofort einige

Schlagwörter ein: gerechter

Lohn, gerechter Richter/gerechte

Richterin, gerechter Lehrer/gerechte

Lehrerin, jemandem gerecht werden,

Ungerechtigkeit aushalten, jemandem

Recht verschaffen …

Schon diese paar Wörter zeigen, dass

mit „gerecht“ vieles angesprochen

ist, was den Alltag von Menschen bestimmt.

Hinter dem Wort Gerechtigkeit

scheint eine tiefe Sehnsucht auf

und ein starker Wunsch.

Mit „Gerechtigkeit“ ist etwas ganz

Einfaches und Fundamentales angesprochen:

dass jeder Mensch ein

Recht hat, das zu bekommen, was

ihm zusteht. „Jedem das Seine“ lautet

die Grundregel der Gerechtigkeit.

Was ist „das Seine“, das einem jeden

zusteht?

Relativ einfach scheint es bei der sog.

Tauschgerechtigkeit zu sein. Es

ist gerecht, wenn ich beim Kauf einer

Ware den vereinbarten, den im Kaufhaus

angeschriebenen Preis bezahle,

wenn ich für eine Arbeit, die mir geleistet

wurde, den vereinbarten Lohn

entrichte, wenn ich für eine Dienstleistung,

die ich in Anspruch nehme,

ein entsprechendes Entgelt erstatte.

Solche Tauschgerechtigkeit gehört zu

unserem Alltag: der Einkauf von Lebensmitteln

und Kleidung, das Lösen

eines Fahrscheines für Zug oder Bus,

der Kauf einer Eintrittskarte fürs

Kino u.v.a.m.

Immer wird eine Leistung in Anspruch

genommen und der Gegenwert

dieser Leistung gegeben. Auch

der Arbeitslohn (am Ende eines Monats)

wird auf Grund der Tauschgerechtigkeit

bezahlt.

Freilich stellen sich hier auch Fragen:

Ist der Lohn wirklich angepasst, entspricht

der Preis einer Ware tatsächlich

dem Wert, ist eine Dienstleistung

gerecht abgegolten? Diese Fragen

sind im Einzelnen durchaus berechtigt,

grundsätzlich gilt, dass es gerecht

ist, für eine Leistung eine

entsprechende Gegenleistung zu erbringen.

Nur die Lüge

braucht die Stütze

der Staatsgewalt,

die Wahrheit

steht von alleine aufrecht.

Benjamin Franklin (1706-1790)

Schwieriger ist es, wenn es um die

zuteilende Gerechtigkeit geht.

Wenn eine „soziale Einheit“ (z.B. Familie,

Gemeinde, Land, Staat) einzelnen

Mitgliedern zukommen lässt,

was ihnen zusteht, kann das durchaus

unterschiedlich sein, weil nicht jeder

das „Gleiche“, sondern jeder das

„Seine“ braucht. Der Staat z.B. betreibt

Schulen mit unterschiedlichen

Bildungszielen. Es ist gerecht, dass

jemand mit der entsprechenden Begabung

eine Berufslehre und die Berufsschule

absolviert, ein anderer die

Matura an einem Gymnasium, einer

HTL oder HAK machen kann. Es ist

gerecht, dass SchülerInnen, die einen

weiten Schulweg zurücklegen müssen,

eine Freifahrt mit einem öffentlichen

Verkehrsmittel bekommen. Es

ist gerecht, dass Studierende ein Stipendium

bekommen, wenn das Einkommen

ihrer Eltern nicht ausreicht,

ein Studium zu finanzieren. Wenn in

einer Familie Kinder entsprechend

ihrer Begabung von den Eltern gefördert

werden (und nicht jedes Kind

das Gleiche bekommt) oder ein Kind

mehr Hilfe erfährt, weil es sie

braucht, ist das eine Form der zuteilenden

Gerechtigkeit.

Noch schwieriger ist es, die Bei-

tragsgerechtigkeit durchzusetzen.

Eine soziale Einheit kann nur leben,

wenn jedes Mitglied (ab einem gewissen

Alter) seinen Beitrag für diese

Gruppe leistet. Die Verrichtung bestimmter

Arbeiten in der Familie, ein

(finanzieller oder anderer) Beitrag für

einen Verein, die Steuern für einen

Staat sind je nach den Möglichkeiten

der einzelnen Mitglieder unterschiedlich

und gerade in dieser Unterschiedlichkeit

gerecht. Wer mehr für

eine soziale Einheit beitragen kann,

ist auch im Sinne der Gerechtigkeit

dazu verpflichtet.

Das staatliche Steuersystem versucht,

diese Form der Beitragsgerechtigkeit

zu verwirklichen. Bei gewissen Steuern

zahlen alle das Gleiche, z.B. bei

der Umsatzsteuer, der Mineralölsteuer.

Die Einkommenssteuer wird

unterschiedlich berechnet, sodass

Personen, die ein höheres Einkommen

haben, eine größere Steuerleistung

erbringen.

Auch der Kirchenbeitrag wird dem

Einkommen nach unterschiedlich berechnet.

Was jemand bei der Sonntagsmesse

ins „Körbchen“ gibt,

bestimmt er/sie selbst, es wird als ein

„gerechter Beitrag“ für die Kirche

gegeben. Die Beitragsgerechtigkeit

hängt ganz eng mit der zuteilenden

Gerechtigkeit zusammen. In einer sozialen

Einheit kann das verteilt werden,

was einzelne für sie beitragen.

Diese drei Grundformen der Gerechtigkeit

(mit allen nötigen Varianten)

kommen auf der Ebene des menschlichen

Tuns zum Tragen. Gerechtigkeit

kann durch Verträge abgesichert,

sie kann (notfalls auch vor Gericht)

eingefordert werden. Die Gesetze

eines Staates dienen grundsätzlich

der Gerechtigkeit, weil sie die Rechte

von Menschen beschreiben und ihre

Einhaltung garantieren. Dass ein

Mensch gerecht behandelt wird, steht

ihm einfach als „das Seine“ zu.

Gerade diese Überlegungen zeigen,

dass hinter dem Tun der Gerechtigkeit

eine Haltung steht. Haltungen

baut ein Mensch auf, er erlernt sie.

Haltungen lassen einen Menschen in

einer bestimmten Situation entsprechend

handeln, ohne dass er lange

überlegen muss.

Durch das Tun der Gerechtigkeit und

Dompfarrbrief 1/2016


eine entsprechende gedankliche Begründung

wird die Haltung der Gerechtigkeit

aufgebaut und eingeübt.

Die Haltung macht einen Menschen

bereit, jedem das Seine zu geben.

Diese Haltung der Gerechtigkeit stiftet

Vertrauen zwischen Menschen,

weil der andere Mensch als Person

geachtet wird. Diese Achtung eines

Menschen als Person, die mit

Würde und Rechten ausgestattet ist,

ist die Grundlage der Gerechtigkeit

überhaupt.

Jede Form von Ungerechtigkeit ist

Ausdruck einer Missachtung des anderen

Menschen als Person. Diese

Achtung als Person ist jedem Menschen

als „das Seine“, das ihm Zustehende

entgegenzubringen.

Wer den anderen Menschen als Person

achtet, wird sich um die konkret

geforderte Gerechtigkeit bemühen,

sei es die Tauschgerechtigkeit, die

zuteilende Gerechtigkeit oder die

Beitragsgerechtigkeit.

Die Kerze der Hoffnung brennt für verfolgte Menschen auf der ganzen Welt. Sie

soll für Menschen, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen geworden sind, zu

einem Zeichen der Hoffnung werden und in die Welt ein Licht der Menschlichkeit

tragen.

Foto: Sigrid Stadler

Es lässt sich nicht verleugnen, dass

Gerechtigkeit oft (bei bestem Willen)

nur unvollkommen verwirklicht wird.

Auf der Ebene des Tuns stehen oft

nicht die nötigen Mittel zur Verfügung.

Die Haltung der Gerechtigkeit

kann auch als Haltung vertieft und

verbessert werden. Die Verwirklichung

von Gerechtigkeit hat immer

etwas mit Hoffnung zu tun. Es geht

immer um ein „Mehr an Gerechtigkeit“,

um eine bessere Achtung des

Menschen als Person.

Das biblische Wort „Gerechtig-

keit“ spricht diese Tiefendimension

an. Gott „macht den Menschen gerecht“,

er spricht ihm personale

Würde zu, er sieht in ihm ein Geschöpf,

das zu Verantwortung in Freiheit

berufen ist. Der Glaube an Gott

ermöglicht dem Menschen, sich seiner

eigenen Würde und der Würde

des anderen Menschen entsprechend

zu verhalten, d.h. „als Gerechter“ zu

leben.

Wenn es in der Bibel heißt, dass Gott

„den Sünder gerecht macht“ (vgl.

Röm 3,23-26; Gal 2,16; 3,24), kann

das so verstanden werden, dass der

Mensch, der durch die Sünde seine

personale Würde und die Würde

eines anderen Menschen verletzt hat,

wieder in seine Würde eingesetzt

wird durch Reue und Vergebung.

Darauf darf ein Mensch vertrauen,

das darf er glauben.

In diesem Zusammenhang verstehe

ich auch das Gebot der „Nächsten-

liebe“ (vgl. Mt 22,39; Mk 12,31; Lk

10.27) zuerst als eine Forderung der

Gerechtigkeit. „Seinen Nächsten lieben

wie sich selbst“ kann nur derjenige,

der den anderen als Person

achtet, weil er ihm dieselbe Würde

zuspricht, die ihm selbst zukommt.

Er wird den anderen Menschen so

behandeln, wie er an seiner Stelle behandelt

werden wollte. „Du sollst

deinen Nächsten lieben, als ob du er

wärest!“ so übersetze ich dieses

Gebot manchmal für mich. Das Buch

Tobit im Alten Testament formuliert

es so: „Was dir selbst verhasst ist, das

mute auch einem anderen nicht zu!“

(Tob 4,15) In der Bergpredigt heißt

es: „Alles, was ihr also von anderen

erwartet, das tut auch ihnen!“ (Mt

7,12) Diese sog. Goldene Regel formuliert

ganz konsequent, was die Gerechtigkeit

fordert: jedem das Seine

geben, weil er Person mit Würde und

Rechten ist.

Diese Forderung der Gerechtigkeit

bzw. der Nächstenliebe gilt in besonderer

Weise für die, die in der Gerichtsrede

des Matthäusevangeliums

die „geringsten Brüder“ genannt werden

(vgl. Mt 25,40).

Gerechtigkeit, Solidarität und Liebe

hängen eng zusammen. Gerade die

Achtung eines Menschen in seiner

Würde als Person kann dazu führen,

dass ihm mehr gegeben wird, als die

bloße Gerechtigkeit fordert, ohne

dass das ein herablassendes Almosen

wird.

Die Gerechtigkeit ordnet das Leben

der Menschen, auch und gerade dann,

wenn Liebe (in landläufigem Sinn)

nicht im Spiel ist. Wenn die Haltung

der Gerechtigkeit aufgebaut wurde,

ist ein großer Teil dessen verwirklicht,

was das Gebot der Liebe erreichen

will.

Die Liebe geht insofern über die Gerechtigkeit

hinaus, weil sie schenkt,

was kein Mensch fordern kann. Die

Gerechtigkeit gibt immer „etwas“,

die Liebe gibt sich selbst.

Pfarrer Maximilian Strasser

7

Dompfarrbrief 1/2016


Kommunion zu Hause

Pfarrangehörige, die nicht mobil sind, können die Kommunion

zu Hause empfangen.

Frauen und Männer aus der Pfarre haben sich bereit erklärt,

einmal im Monat die Kommunion zu jenen zu

bringen, die die Eucharistiefeier nicht mitfeiern können.

Der Kommunionempfang findet im Rahmen einer kurzen

Andacht statt.

Wenn Sie dies in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie

sich bitte an das Pfarrbüro: 0732/777885 oder melden

Sie sich unter dompfarre@dioezese-linz.at.

Für Fragen steht Ihnen Diakon Peter Schwarzenbacher

gerne zur Verfügung: 0664/3601505 oder unter

p.schwarzenbacher@gmx.net. Peter Schwarzenbacher, Diakon

Tauftermine

(jeweils am Samstag

10.30 Uhr und 16.00 Uhr)

27. Februar 2016 Pfarrer M. Strasser

5. März 2016 Diakon A. Birngruber

19. März 2016 Diakon A. Birngruber

9. April 2016 Pfarrer M. Strasser

16. April 2016 Diakon A. Birngruber

16. Mai 2016 Diakon P. Schwarzenbacher

28. Mai 2016 Pfarrer M. Strasser

4. Juni 2016 Diakon A. Birngruber

25. Juni 2016 Diakon P. Schwarzenbacher

9. Juli 2016 Pfarrer M. Strasser

Vinzenzgemeinschaft

Linz Dompfarre

wieder aktiv!

Seit mehr als 180 Jahren steht die

weltweit tätige christliche Laienvereinigung

im Dienst für hilfsbedürftige

Menschen; die Gruppe in der

Dompfarre Linz gibt es seit 1924.

Schwere Krankheiten und Todesfälle

von Mitgliedern bedingten in

den letzten Jahren einen Stillstand

der Aktivitäten der Gemeinschaft in

der Dompfarre.

Gestärkt durch neue Mitglieder startet

die Gemeinschaft nunmehr wieder

ihre sozialen Aktivitäten.

Konkrete Hilfe und Unterstützung

wird älteren, alleinstehenden oder

von eingeschränkter Mobilität betroffenen

Mitbürgerinnen und Mitbürgern

angeboten.

Die Mitglieder der Gemeinschaft

bemühen sich nach ihren Kräften

um Hilfe und Unterstützung, insbesondere

für die Bewohner des Pfarrgebietes

der Dom pfarre Linz.

Josef Nagl

Obmann der

Vinzenzgemeinschaft Dompfarre

Singen für eine gute Sache

Auch dieses Jahr waren viele Kinder

und Jugendliche der Dompfarre als

Sternsinger unterwegs. Als Kaspar,

Melchior und Balthasar zogen wir

mit dem Sternträger durch die Straßen.

Da dieses Jahr leider weniger

Kinder dabei waren, sprangen viele

Jugendliche ein

und waren viele

Stunden unterwegs.

Den Abschluss

bildete

die Krippenandacht

am 6. Jänner,

in der wir

Krone, Stern,

Kassa und

Kreide zurückbrachten.

Das Spenden ergebnis

kann sich

mit durchaus

sehen lassen

(€ 25.000,--). Ein

großes Danke-

Ein Teil der Dompfarr-SternsingerInnen

schön allen SternsingerInnen, sowie

allen, die uns begleitet, für uns gekocht

und uns unterstützt haben,

sowie natürlich allen, die uns freundlich

empfangen haben!

Paul Niemand

Foto Dompfarre Linz

8

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Dompfarrbrief 1/2016


PGR-Splitter

Pfarrgemeinderatssitzung am 12. November

2015:

Zum Beginn der Sitzung wurde der

verstorbenen Sr. Barbara gedacht.

Pfarrer Strasser rief nochmals kurz

ihr engagiertes Wirken in der Dompfarre

und insbesondere ihr Mitwirken

bei der Feier der Gottesdienste in

Erin ne rung.

Nachdem zwei Mitglieder aus dem

Pfarrgemeinderat aufgrund ihrer örtlichen

Veränderung ausgeschieden

waren, wurden zwei neue Mitglieder,

nämlich Paul Niemand und Paul Taglieber,

herzlich willkommen geheißen

und angelobt.

Zu den Berichten aus den Fachausschüssen:

Über das Sprachcafé für anerkannte

Flüchtlinge, das im Sommer in den

Räumlichkeiten der Pfarre eingerichtet

worden ist, wurde vom Fachausschuss

Caritas berichtet. Es wurde

wie der Deutschkurs sehr gut angenommen.

Die freiwilligen Helfer leisten

sehr wertvolle Sozialarbeit. Vom

Dompfarrbrief 1/2016

10. + 11. Juni 2016

Dombau-Lotterie

zur Erhaltung des Mariendoms

Beginn 1. März 2016

Genau 90 Jahre nach dem Vorbild der

ersten Dombaulotterie von 1926 hat

die Bischof-Rudigier-Stiftung, in

deren Verantwortung die Erhaltung

des Mariendoms liegt, nun eine neue

Dombaulotterie gestartet.

Durch den Kauf der Lose unterstützen

Sie die Erhaltung des Mariendoms.

Mitspielen und Preise im Gesamtwert

von € 63.833,40 gewinnen.

Oktober bis Dezember fand wieder

ein Deutschkurs statt.

Der Fachausschuss, der sich um

Gloxwald kümmert, dankte allen

Helfern, die das Feriendomizil wieder

rundum in Schuss gebracht

haben. Eine stärkere Auslastung wird

im nächsten Jahr angestrebt.

Unter dem Tagesordnungspunkt

„Klausurtagung-Nacharbeit“ wurde -

nachdem sich die PGR-Leitung am

27. Oktober mit der Klausur befasst

hatte - ein Papier vorgelegt, in dem

alle Anregungen zusammengefasst

sind, die nun systematisch umgesetzt

werden können.

Aus gegebenem Anlass wurde die

Umgestaltung im Innenraum des

Domes im Zuge der geplanten Altarraumgestaltung

noch einmal besprochen.

Eine Abstimmung dazu ergab

eine eindeutige Mehrheit für die unverzügliche

Umsetzung der in der

Rudigierstiftung bereits beschlossenen

Pläne.

Emil Lauß

Info, Loskauf und Losbestellung im

Domcenter.

DomCenter Linz

Herrenstraße 36

4020 Linz

Ein Los kostet € 5,00.

Jedes Los gewinnt!

Tel.+Fax: 0732/946100

Email: domcenter@dioezese-linz.at

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag

10.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr

Ein besonderer

Heiliger …

Don Giovanni Bosco

„Fröhlich sein, Gutes tun und die

Spatzen pfeifen lassen.“

Don Giovanni Bosco, der große italienische

Priester, Apostel der Jugend, Ordensgründer

und Sozial pionier, ist das

Vorbild der weltweiten Don Bosco-Familie.

Johannes Bosco wurde 1815 in Becchi,

nahe Turin, geboren. Die Eltern waren

tief religiöse Kleinbauern aus dem Piemont,

der Vater starb früh. In dieser Zeit

zeigt Christus dem jungen Giovanni in

einem Traum sein zukünftiges Arbeitsfeld:

den Einsatz für die Straßenkinder

Turins. Neben seiner schulischen Ausbildung

erlernte er handwerkliche Fertigkeiten

als Schmied, Tischler, Schneider

und Kellner. Von 1835 bis 1841 studierte

er Theologie, anschließend wurde

er zum Priester geweiht.

In seiner seelsorglichen Tätigkeit zeichnete

sich bald seine Bestimmung zur

Erziehung Jugendlicher ab. Viele von

ihnen, im Zuge der beginnenden Industrialisierung

vom Land in die Stadt gekommen,

waren sozial entwurzelt,

arbeitslos oder straffällig geworden. Er

sammelte diese jungen Menschen um

sich, gründete Wohnheime und Werkstätten

und sorgte für ihre schulische,

berufliche und sittlich-religiöse Bildung.

1846 fand er für seine Jugendlichen in

Turin im Stadtviertel Valdocco eine ständige

Bleibe.

Don Bosco war überzeugt, dass man

jungen Menschen, insbesondere den

vernachlässigten unter ihnen, nicht mit

Strenge, sondern mit Güte begegnen

muss. Mit diesem Ansatz wirkte er dem

repressiven Erziehungssystem seiner

Zeit entgegen.

Für seine erzieherische Aufgabe gewann

er Mitarbeiter und gründete 1859

die Gesellschaft des hl. Franz von Sales

- heute Salesianer Don Boscos genannt.

Gemeinsam mit Maria Domenica

Mazzarello rief er die Vereinigung der

„Töchter Mariä der Hilfe der Christen“

ins Leben - heute Don Bosco Schwestern

genannt.

Don Bosco starb am 31. Jänner 1888 in

Turin und wurde am Ostersonntag, dem

1. April 1934,

heilig gesprochen.

Quellennachweis:

www.donbosco.at

Joachim Schäfer - Ökumenisches

Heiligenlexikon

Don Giovanni Bosco

Gedenktag: 31. Jänner

9


Friedensfenster

Querschiffrosette Ost oberer Teil

Der Dombaumeister Matthäus Schlager

entwarf die Fensterrosette des

östlichen Querschiffs. Dieses wurde

1917 in Auftrag gegeben und im

Sommer 1920 geliefert. Im 2. Weltkrieg

wurde das Fenster schwer beschädigt

und

später teilweise

mit

neuen

Motiven

versehen.

Im oberen

Vierpass

ist das

Friedensopfer,

ein Lamm auf dem Opferaltar, darüber

der Regenbogen als Zeichen der

Versöhnung mit Gott, vom Opferlamm

gehen Strahlen aus. In den vier

äußeren Dreipässen sind Brustbilder

der Propheten mit Schrifttexten, die

sich auf den Frieden beziehen.

Oben links der Prophet Hosea mit

dem Schriftband (Hos. 2,20): „Es

gibt keinen Krieg mehr im Lande, ich

lasse sie Ruhe und Sicherheit finden.“

Rechts der Prophet Micha

(Mi. 4,3): „Man zieht nicht mehr das

Schwert, Volk gegen Volk, und übt

nicht mehr für den Krieg.“ Im linken

unteren Dreipass zeigt der Prophet

Joel den Schrifttext (Joel 2,19):

„Seht, ich sende euch Korn, Wein

und Öl.“ Im rechten unteren Dreipass

verkündet der Prophet Amos die Wirkung

des Friedens (Am. 9,13): „Da

triefen die Berge von Wein, und alle

Hügel fließen über.“

Die drei größeren Felder im Inneren

der Rosette enthalten je ein weibliches

Brustbild mit den Symbolen der

drei göttlichen Tugenden, links:

„Glaube“ mit Kelch und Hostie;

rechts: „Hoffnung“, im vertrauensvollen

Gebet, den Anker haltend;

unten: „Liebe“ mit zwei Kindern,

die sich in ihrem Mantel bergen.

Im Mittelpunkt der Rosette zeigt der

Dreipass die Klugheit mit Spiegel

und Schlange („klug wie die

Schlange“). Darüber ist die „Gerechtigkeit“

mit verbundenen Augen, dem

aufgeschlagenen Buch und der

Waage dargestellt. Im linken Vierpass

ist das „rechte Maß“ mit Schwert und

Krug dargestellt, und rechts ist die

„Tapferkeit“ mit Säule und gezücktem

Schwert, bekleidet mit Panzer

und Helm zu sehen.

In den äußeren zwölf Dreipässen

waren Symbole des Friedens dargestellt,

von denen jetzt noch der Siegeskranz,

die

Siegesglocke,

die

Friedens

-

taube

und

das

Ährenbündel

zu

sehen sind.

Die übrigen

Fenster wurden nach dem 2. Weltkrieg

mit den Porträts des damaligen

Diözesanbischofs Zauner und der

Domkapitulare versehen. In den

Zwickelfenstern sind florale Muster

erkennbar.

Aus Schicklberger-Baumgartner:

Die großen Glasgemälde des

Maria Empfängnis Doms zu Linz

Die Bilder stellen die drei Göttlichen

Tugenden dar: den Glauben (links

oben - mit Kelch und Hostie), die

Hoffnung (rechts oben - mit Anker

und gefalteten Händen) und die Liebe

(unten - mit zwei Kindern, die sich im

Mantel bergen).

Fotos: Franz Wurm

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Dr. Med. Michael

Dr. med. Michael

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Merken Sie sich diesen Termin bereits jetzt vor. Denn

wir laden Sie, Ihre Familie, Ihre Freunde und Bekannten

ein, mit uns eine außergewöhnliche Nacht in mehr als

100 christlichen Kirchen und an besonderen Orten unseres

Bundeslandes zu verbringen. Entdecken Sie Kirche

neu und erleben Sie einen Abend der spirituellen Tiefe,

der qualitätsvollen Unterhaltung und des friedlichen

Miteinander verschiedener Glaubensgemeinschaften.

Ihr Team der Langen Nacht der Kirchen in Oberösterreich

weitere Informationen: www.langenachtderkirchen.at

Dompfarrbrief 1/2016


Kirche aus lebendigen

Steinen

Beim Gebet in San Damiano, etwa

im Jahr 1205, fühlte sich Franz von

Assisi von der dortigen Kreuzikone

her persönlich angesprochen. Die Legende

berichtet, Christi Stimme habe

zu ihm gesagt: „Franziskus, geh und

baue mein Haus wieder auf, das, wie

du siehst, ganz und gar in Verfall

gerät.“ Auf diese Vision hin erbettelte

er Baumaterial und begann nach Aussage

seiner Biografen, die kleine romanische

Kirche eigenhändig

wiederherzustellen. Es war nicht bloß

der äußere Kirchenbau, den Franz

von Assisi renovieren sollte, sondern

vielmehr die Kirche in den Herzen

der Menschen.

Während Romano Guardini 1922

schreiben konnte: „Ein religiöser

Vorgang von unabsehbarer Tragweite

hat eingesetzt. Die Kirche erwacht in

den Seelen“, muss man später leider

feststellen, dass die Kirche in den

Seelen vieler Gläubiger stirbt. Die

Kirche ist durchwachsen von hohen

Idealen und einem teilweise recht

niederen Niveau. In ihr geschieht

Weitergabe des Glaubens; wir haben

Glaubensabende in der

Fastenzeit

mit Pfarrer

Maximilian Strasser

an den Donnerstagen,

3., 10. und 17. März 2016,

jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrsaal

Wir „entstauben“

religiöse Begriffe

Ich bitte um verbindliche Anmeldung

bis Montag, 29. Februar 2016, im

Pfarrbüro oder bei mir persönlich.

Wie in den vergangenen Jahren wird

Arbeit an Texten, das Gespräch in

der Kleingruppe und im Plenum vorgesehen

sein.

Bitte, vergessen Sie Ihre

(Lese-)Brille nicht!

Pfarrer Maximilian Strasser

Dompfarrbrief 1/2016

aber auch den

Bruch von Tradition

zu beklagen.

Die Kirche ist eine

gemischte Gesellschaft

von Empörung und Gleichgültigkeit,

von Jubel und Dank, von

Motzen und Raunzen. In ihr finden

wir geistliche Öde und Leerlauf, aber

auch Tiefenbohrungen des Gebetes.

In der Kirche gibt es Sammlungsbewegungen

der Gemeinschaft und der

Solidarität in Ehe und Familie in den

Ortskirchen, aber auch eine Atomisierung

der Einzelnen.

Der Mariä Empfängnis Dom in Linz

zeugt von einer großen Liebe: Von

der großen Liebe der Menschen in

unserem Land zu ihrer Kirche. Der

Dom ist ein Raum der Freude, der

Hoffnung, ein Raum des Gedächtnisses

und der Zukunft. Das Gedächtnis

wurzelt in Jesus Christus, der uns

aufgetragen hat: Tut dies zu meinem

Gedächtnis. Das feiern wir in der Eucharistie.

Der Dom trägt die Erinnerung

an den Glauben von vielen

Generationen. Der Raum trägt die Erfahrungen

von Geburt und Tod, von

Hochzeiten und Abschied, von Fest,

Alltag und Schmerz. Der Dom ist ein

Ort des Trostes, ein Freiraum und

Schonraum sowie ein Ort der Hoffnung

in alle Abgründe hinein und

über den Tod hinaus. Die Hoffnung

in diesem Raum geht letztlich auf

den Himmel selber.

Mit dem Linzer Dom fühle ich mich

seit meinen Jahren im Linzer Priesterseminar

innerlich verbunden.

Ich grüße alle, die zur Dompfarre gehören

und in ihr mitarbeiten, feiern

und beten.

Mit Segenswünschen

+ Bischof Manfred Scheuer

Bischof Manfred

Scheuer

Foto: Diözese Innsbruck - Aichner

Sehr geehrter

Herr Bischof Manfred Scheuer!

Als Vertreterin des Pfarrgemeinderates

der Dompfarre Linz heiße ich

Sie herzlich willkommen. Die Dompfarre

ist eine lebendige Pfarre, zu

der sich auch viele Menschen zugehörig

fühlen, die nicht im Pfarrgebiet

wohnen. Ihr Wahlspruch „Der

Geist macht lebendig“ erfüllt uns

mit Zuversicht, dass der Geist Gottes

uns alle lebendig macht.

Seit vielen Jahren ist es uns im Dom

besonders wichtig, eine ansprechende

und lebendige Liturgie zu feiern,

und wir freuen uns, dass Sie an

Festtagen die Gottesdienste im Dom

mit uns feiern werden. Mit Freude

und voller Erwartung blicken wir

auf persönliche Begegnungen mit

Ihnen und sehen einem guten Miteinander

entgegen, um die Zukunft

der Kirche zu gestalten und auf die

Sorgen und Anliegen der Menschen

zu hören.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen

für Ihr Wirken in unserer Diözese.

Besonders laden wir Sie ein, an verschiedenen

Aktivitäten in „Ihrer“

Dompfarre teilzunehmen.

Irene Wurm, PGR-Obfrau

Suppentag am

Sonntag,

21. Februar 2016,

11.00 - 13.00 Uhr,

Dompfarrhof

11


Barmherzigkeit durch alte Gebetbücher

Es bedurfte für Dompfarrer Max

Strasser keiner Überredungskunst,

den Designer Sepp Pfeiffer zu engagieren,

für den Mariendom ein Tor

der Barmherzigkeit zu bauen. Der

ideensprühende Meggenhofener war

sofort begeistert von der Idee, mit

seinen Leuten von „Kunst vom

Rand“ ein mächtiges Portal zu errichten,

das aus alten Gotteslöbern besteht.

Schließlich ist das die

Spezialität des 55-jährigen: aus vorgefundenen

Materialien Kunst zu

schaffen. Eine halbe Million aussortierter

Gotteslöber befinden bzw. befanden

sich in seinem Lager.

Entstanden sind daraus Bodenbeläge,

Sitzmöbel, Wandbehänge usw., gefertigt

von Menschen, die das Schicksal

an den Rand der Gesellschaft gedrängt

hat, die aber in der Werkstatt

Pfeiffers eine sinnvolle Beschäftigung

gefunden haben. Motiviert von

zahlreichen auch internationalen Auszeichnungen

ging Pfeiffers Team den

Auftrag für die oberösterreichische

Durch das Tor führt der Weg der Barmherzigkeit.

Kathedrale mit besonderer Begeisterung

an. Anfang Dezember rollte der

15 Jahre alte VW-Bus Pfeiffers vor

dem Dom an, und nach wenigen

Stunden, in denen lautstark gehämmert

und geschraubt wurde, war das

Tor der Barmherzigkeit fertig. Ein

Jahr lang lädt es jetzt Gläubige dazu

ein, beim Durchschreiten ihr Leben

zu überdenken. Bert Brandstetter

Foto: Franz Wurm

Wer durch die „Pforte der Barmherzigkeit“ geht, macht sich auf den

„Weg der Barmherzigkeit“.

12

Wer sich dem Torbogen nähert, sieht

durch ihn hindurch das Weihwas-

serbecken.

Weihwasser nehmen und sich mit

dem Weihwasser bekreuzigen ist ein

ganz schlichtes Taufgedächtnis. Die

Taufe ist das erste der sieben heiligen

Zeichen, die auf Gottes Barmherzigkeit

hinweisen.

Durch den Torbogen führt ein roter

Teppich, dem man ansieht, dass er

schon einige Jahre in Verwendung

war.

Wer durch die „Pforte der Barmherzigkeit“

geht, macht sich auf den

„Weg der Barmherzigkeit“.

Dieser Weg ist sehr alt, ausgetreten

und abgenutzt. Jeder, der sich auf den

„Weg der Barmherzigkeit“ einlässt,

betritt diesen alten Weg neu, sagt

damit, dass er sich in seinem alltäglichen

Leben auf die Barmherzigkeit

einlassen will.

Der rote Teppich endet vor einem

alten Beichtstuhl. Die Bereitschaft,

um Vergebung zu bitten und

selbst zu vergeben, eröffnet auf neue

Weise den Weg der Barmherzigkeit.

Das Bußsakrament ist das heilige

Zeichen dafür.

Der rote Teppich führt zu einem ganz

einfachen Holzkreuz in der Mitte

des Weges, der zum Altar führt.

Jesus ist in seinem Leben den „Weg

der Barmherzigkeit“ gegangen, er hat

diesen Weg in Treue bis zum Tod am

Kreuz durchgehalten. Durch die Auferweckung

Jesu wurde sein Weg der

Barmherzigkeit von Gott angenommen

und beglaubigt. Die Mitfeier der

hl. Messe bestärkt die Christen in

ihrem „Weg der Barmherzigkeit“.

Wenn beim Durchschreiten der

„Pforte der Barmherzigkeit“ ein Ab-

lass (zu den üblichen Bedingungen)

gewährt wird, erinnert das auch

daran, dass die Folgen menschlicher

Schuld und menschlichen Versagens

aufgearbeitet werden müssen.

Durch die „Pforte der Barmherzigkeit“

gehen ist ein heiliger Ritus.

Riten bilden das Leben ab, sie sind

keine Ersatzhandlungen.

Der „Weg der Barmherzigkeit“ hier

im Dom ermutigt dazu, Wege der

Barmherzigkeit im Alltag zu suchen

und zu gehen.

Pfarrer Maximilian Strasser

Dompfarrbrief 1/2016


Weil’s gerecht ist ...

Die Katholische Frauenbewegung

macht mit diesem Titel deutlich, dass

es in der entwicklungspolitischen Arbeit

nicht darum geht, den Armen Almosen

zu geben, sondern dass alle

Menschen Rechte haben, für die wir

uns einsetzen.

„Man darf nicht als Liebes-

gabe anbieten, was schon

aus Gerechtigkeit geschul-

det ist.“

(II. Vatikanum, Dekret über das Laienapolstolat,

8.)

Seniorinnen und

Senioren trafen sich

zum Ökumenischen

Gottesdienst

Mitte November 2015 fand in der

Martin-Luther-Kirche ein ökumenischer

Gottesdienst für Seniorinnen

und Senioren statt, der vom ev. Pfarrer

Josef Prinz und Diakon Peter

Schwarzenbacher gestaltet wurde.

Im Rahmen des gut besuchten Gottesdienstes

wurde auch eine Ausstellung

von Mandalas eröffnet, die

Seniorinnen und Senioren der evangelischen

Kirchengemeinde gemalt

hatten. Im Anschluss an den Gottesdienst

fand ein gemütliches Beisammensein

im Clubraum der

evangelischen Gemeinde statt. Im

Herbst 2016 wird es eine Einladung

zum nächsten ökumenischen Gottesdienst

in die Dompfarre geben.

Peter Schwarzenbacher, Diakon

Ökumenischer Seniorengottesdienst in

der Martin-Luther-Kirche (im Bildvordergrund

ev. Pfarrer Josef Prinz und

Diakon Peter Schwarzenbacher)

Dompfarrbrief 1/2016

Foto: ev. Pfarrgemeinde Linz - Innere Stadt

Es ist Pflicht der im Wohlstand Lebenden,

für Gerechtigkeit zu sorgen

und zu einem guten Leben für alle

Menschen beizutragen.

Drei Beispiele veranschaulichen die

Ungerechtigkeit in der Welt.

Wenn alle vorhandenen Güter gleichmäßig

auf alle sieben Milliarden

Menschen unserer Erde verteilt würden,

dann

- würden wir alle 60 Tage eine Tasse

Kaffee trinken,

- wäre jede/r im arbeitsfähigen Alter

14 Jahre und 8 Monate arbeitslos,

- hätten wir 154 Tage im Jahr keinen

Zugang zu sanitären Einrichtungen.

In der Entwicklungspolitik geht es

um eine Veränderung des Lebensstils

und Maßnahmen, die Einfluss auf das

Leben der Menschen im Süden unserer

Erde haben.

Exerzitien im Alltag

Barmherzig wie der Vater

Die Ausbeutung durch Arbeit, mangelnder

Zugang zu Produktionsmitteln,

die Ungleichheit zwischen

Männern und Frauen wirken einer

globalen Gerechtigkeit entgegen.

Frauen sind weltweit viel stärker als

Männer von Armut betroffen, haben

weniger Möglichkeiten der sozialen

Teilhabe und geringere Chancen auf

Bildung und Zugang zu öffentlichen

Gütern. Die Opfer von Gewaltakten

sind mehrheitlich Frauen.

Ein Ziel von nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit

muss daher

auch die Gerechtigkeit zwischen den

Geschlechtern sein.

Die Aktion Familienfasttag der Katholischen

Frauenbewegung ist die

wichtigste entwicklungspolitische

Aktion von Frauen für Frauen. Dafür

ein Vergelt´s Gott.

Erika Kirchweger

Vorsitzende der Katholischen

Frauenbewegung in Oberösterreich

Wir sind eingeladen, die Barmherzigkeit Gottes selbst zu erfahren. In

der innigen Begegnung mit dem Herrn kann ER unser Herz öffnen.

„Angerührt von seiner Barmherzigekti können auch wir Tag für Tag

barmherzig mit den anderen sein.“ (Papst Franziskus)

Termine der gemeinsamen Treffen (19.00 - 20.30 Uhr):

Donnerstag, 11. Februar 2016

Mittwoch, 24. Februar 2016

Mittwoch, 2. März 2016

Mittwoch, 9. März 2016

Mittwoch, 16. März 2016

Anmeldeschluss: Montag, 8. Februar 2016

Ort: Mutterhaus der Marienschwestern, Friedensplatz 1, 4020 Linz

Kosten: € 25,--

Begleitung:

Sr. M. Michaela Pfeiffer, Sr. M. Bernadette Steiner

Nähere Information und Anmeldung:

Marienschwestern vom Karmel, Friedensplatz 1, 4020 Linz, Telefon: 0732/775654

mutterhaus@marienschwestern.at, www.marienschwestern.at

13


Silbenrätsel

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

Die blauen Kästchen ergeben - jeweils von

oben nach unten gelesen - die Lösung.

1. empfängt Funkwellen

2. wenn die Verdienste eines Menschen

gewürdigt werden

3. Caterpillar

4. Hier werden Lebensmittel erzeugt.

5. Unwahrheit, aber keine Lüge

6. zwei glatt, zwei verkehrt

7. Geflügel auf 4 (englisch)

8. Ihr Symbol ist der Anker.

9. Kommt gleich nach dem Primar.

10. Obst

11. Gespür für das, was kommt

12. zwischen Nase und Kinn

13. jemanden zwingen

14. Das soll durch eine Impfung erreicht

werden.

15. Sie/er nahm von ihm/ihr keine ...

Verwende zur Lösung diese Silben:

ah - an - arzt - bau - ber - ber - bes - cken -

chick - en - ern - fruech - gen - hof - hoff -

hym - im - irr - lip - lo - mu - ne - ne - ni -

no - noe - nung - nung - o - o - pe - pe - rau

- rung - schub - sie - stri - te - ten - ti - tiz -

tum - vor

Suchrätsel

quer

gedacht

Wer bin ich?

14

Sieben Mal hat sich die Farbe verändert. Welche Veränderungen sind es?

Lösung der Rätsel vom letzten Pfarrbrief:

Silbenrätsel:

1. EARNEST, 2. INTARSIEN, 3. NAMIBIA,

4. HENNA, 5. EISBRECHER, 6. ILLUMINIEREN,

7. LEICHNAM, 8. INDIEN, 9. GEBORGT,

10. EFFIZIENZ, 11. SALZIG, 12. JAGDGRUENDE,

13. ALPAKA, 14. HEITER, 15. REISIG, 16. DUEFTE

Lösungswort: EIN HEILIGES JAHR DER BARM-

HERZIGKEIT

Quergedacht: Klavier

o Mich findet man in Museen.

o Ich starb 1989.

o Ich habe meinen eigenen Stil.

o Ich trage einen seltsamen Schnurrbart.

o Ich bin Spanier.

o Ich habe zwei Autobiographien

verfasst.

o Ich trage den Namen meines

verstorbenen Bruders.

o Ich bin ein Künstler des

20. Jahrhunderts.

o Ich kannte Pablo Picasso.

o Ich bin Surrealist.

o Ich habe eine „beständige

Erinnerung“.

o Ich lebte 15 Jahre in Amerika.

o Ich habe in dem Film „Der

andalusische Hund“ mitgewirkt.

o Ich bin leicht verrückt.

aus: Querdenker deluxe

Dompfarrbrief 1/2016


Termine . . . . bitte vormerken

Sonntag, 21. Februar 2016

11.00-13.00 Uhr Suppentag der KFB

Donnerstag, 3. März 2015

Donnerstag, 10. März 2015

Donnerstag, 17. März 2015

19.30 Uhr Glaubensabende

weitere Information auf Seite 11

Samstag, 12. März 2016

Seniorenmesse in der Kirche der

Barmherzigen Brüder

14.00 Uhr Beichtgelegenheit

14.30 Uhr Messe mit

Krankensalbung;

anschl. Jause

Freitag, 10. Juni 2016

Lange Nacht der Kirchen

Mittwoch, 15. Juni 2016

KFB-Halbtages-Wallfahrt

Montag, 29. August 2016 -

Samstag, 3. September 2016

Fußwallfahrt nach Mariazell

Donnerstag, 14. Juli 2016, 20.00 Uhr

Diana Krall - „Best of“

Freitag, 15. Juli 2016, 20.00 Uhr

Thomas Quasthoff & Friends -

„A Tribute to Frank Sinatra“

Trauermauer

Die Trauermauer im Mariendom

ist täglich von

17.00 - 18.30 Uhr frei zugänglich.

Mittagsgebet

Innehalten in der

Mitte des Tages

Donnerstag

jeweils um 12.15 Uhr in der

Krypta des Mariendomes

In der Zeit, in der die Türmerstube

bewohnt ist (Advent, Fastenzeit,

Sommerferien) auch freitags.

Der Terminüberblick gibt den Stand bei Druck legung bekannt. Bitte beachten Sie die Infor mationen

in den Schaukästen oder auf unserer Homepage (www.dioezese-linz.at/dompfarre).

Dompfarrbrief 1/2016

Electric Church

Multimedia Event im Mariendom

Freitag, 4. März 2016,

21.00 Uhr

Klassik trifft Moderne: Österreichs

größte neugotische Kirche wird im

März zur Bühne für eine besondere

Multimediashow mit elektronischem

Sound und klassischen musikalischen

Elementen.

Wise Guys

Konzert im Mariendom

Donnerstag, 28. April 2016,

20.00 Uhr

Die beliebte A capella-Gruppe tritt

heuer bereits zum dritten Mal im

Mariendom auf und wird von ihren

zahlreichen Fans begeistert erwartet.

Samstag, 16. Juli 2016, 20.00 Uhr

Martin Grubinger & The Percussive

Planet Ensemble - „Heimspiel“

Karten zu den Konzerten sind im DomCenter erhältlich (0732/946100).

Raumerlebnis

Dom

Abendmeditation

Donnerstag,

11., 18. und 25. Februar,

10. und 17. März

jeweils um 19.30 Uhr

Morgenmeditation

Dienstag,

15. März und 12. April

jeweils um 6.15 Uhr

Treffpunkt:

Turmportal in der Baumbachstraße

D e n k M a l

Charisma

(Geistesgabe, Gnadengabe)

Diener der Freude

Bei den ersten Christen war es ein

selbstverständlicher Gedanke, dass

Gott verschiedene Mitglieder ihrer Gemeinde

mit verschiedenen besonderen

spirituellen Begabungen ausstatte, die

dann allen Gemeindemitgliedern zugute

kämen. In den Charismen äußert sich

der Geist Gottes, kommt Gott „pneumatisch“

zur Wirkung. Paulus schreibt über

den Umgang mit solchen Charismen ein

ganzes Kapitel (das zwölfte) seines ersten

Korintherbriefes. Um dann allerdings

im folgenden (dreizehnten)

Kapitel in einer geradezu hymnischen

Dichtung die Liebe über alle Gnadengaben

zu stellen. Das sollte wohl schon

damals jenen zu denken geben, die mit

ihren Charismen (oder was sie dafür

hielten) auftrumpften oder andere beherrschen

wollten. Zum biblischen Verständnis

eines Charismas gehört aber

wesentlich, dass es frei ist: frei geschenkt

(daher Gnade) und frei zu

schenken (daher der Liebe untergeordnet).

Einen Herrschaftsanspruch mit Pochen

auf ein Charisma zu begründen,

ist eine Pervertierung desselben.

Aus diesem Grund mag sich im Laufe

der Kirchengeschichte eine ursprünglich

unbeabsichtigte Polarisierung von Charisma

und Amt ergeben haben. Denn

ein Amt ist in der Regel begrenzt und

klar umschrieben, hat Verantwortlichkeit

und Vollmacht, während das Charisma

frei ist. So ist es ein Stachel im Fleisch

der Institution.

Charismen hat es zu allen Zeiten der

Kirche gegeben. Nur wurden sie meist

nicht so genannt und überhaupt kaum

gesondert bewertet. Oft wurde erst

nachträglich ausgesprochen, dass da irgendwo

der Geist Gottes am Werk war.

Um sich darüber zu freuen. Dekretierte

Charismen dienen hingegen meist als

Herrschaftsmittel. Was der Freude weniger

gut tut. Charismatiker sind „Diener

der Freude“ (2 Kor 1,21). Institutionalisierung

tut ihnen kaum gut. Kirchenrechtliche

Verordnung auch nicht (z.B.

Ehelosigkeit). Eine Organisation von

„Charismatikern“ mit Statut und Mitgliedsbedingungen

hätte Paulus vermutlich

zumindest schmunzeln lassen.

Die Geistesgaben halten es mit dem

Geist, „der weht, wo er will“ (vgl. Joh

3,8).

Peter Paul Kaspar, in:

Kleines religiöses Wörterbuch,

Wien 1984, S 109 f

15


Impressum und Offenlegung gemäß § 25 MedienG

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Dompfarre Linz, Herrenstraße 26, 4020 Linz, (vertreten durch Pfarrer

Dr. Maximilian Strasser), Tel.: 0732/77 78 85-0, E-mail: dompfarre@dioezese-linz.at; http://www.dioezese-linz.at/dompfarre

Unternehmensgegenstand: Römisch-Katholische Pfarrgemeinde

Hersteller: kb-offset, Kroiss & Bichler GmbH & CoKG, Römerweg 1, 4844 Regau

Verlagsort: Linz

Herstellungsort: Regau

Blattlinie: Kommunikations- und Informationsorgan der Dompfarre Linz

Es werden keine Beteiligungen an Medienunternehmen oder Mediendiensten gehalten.

Redaktionsteam:

Johanna Breuer, Adelheid Hartmann, Bernhard Kirchweger, Emil Lauß, Sigrid Stadler, Pfarrer Maximilian Strasser, Franz Wurm

Titelbild und Fotozeile: Sigrid Stadler

Gestaltung: Sigrid Stadler

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: Montag, 11. April 2016

Gottesdienste und Kirchenmusik im Mariendom

A s c h e r m i t t w o c h

Mittwoch, 10. Februar 2016

18.15 Uhr Heilige Messe mit Aschenkreuz

Gesänge aus dem Gotteslob

1 . F a s t e n s o n n t a g

Samstag, 13. Februar 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 14. Februar 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Wolfgang Fürlinger: Missa Mundi

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

2 . F a s t e n s o n n t a g

Samstag, 20. Februar 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 21. Februar 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Musik für Violine Solo

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

3 . F a s t e n s o n n t a g

Samstag, 27. Februar 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 28. Februar 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Johann Sebastian Bach:

Orgelwerke zur Fastenzeit

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

4 . F a s t e n s o n n t a g

Samstag, 5. März 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 6. März 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Gesänge im Gregorianischen Choral

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

5 . F a s t e n s o n n t a g

Samstag, 12. März 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse LQM

Sonntag, 13. März 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Motetten zur Fastenzeit

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

Freitag, 18. März 2016

17.00 Uhr Bußfeier

P a l m s o n n t a g

Samstag, 19. März 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 20. März 2016

9.30 Uhr Palmweihe am Domplatz

Prozession

Eucharistiefeier

Musik für Volk und Bläser

11.30 Uhr Heilige Messe

16.00 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

Mittwoch, 23. März 2016

15.00 Uhr Heilige Messe mit

Weihe der heiligen Öle

D i e D r e i Ö s t e r l i c h e n Ta g e

Gründonnerstag, 24. März 2016

19.00 Uhr Messe vom Letzten Abendmahl

Gesänge zum Gründonnerstag aus Taizé

anschließend Komplet (Nachtgebet)

bis 21.30 Uhr Anbetung beim Allerheiligsten

21.00 Uhr - Gebet in der Nacht

22.00 Uhr in der leeren Krypta

Karfreitag, 25. März 2016

7.00 Uhr Chorgebet (Lesehore, Laudes)

13.30 Uhr Kreuzweg (Ritterorden vom Hl.

Grab zu Jerusalem)

15.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben

Christi

Josef Kronsteiner:

Kreuzweg, Gesänge zum Karfreitag

15.00 Uhr Kinderliturgie in der Krypta

bis 19.00 Uhr Anbetung vor dem Kreuz

Karsamstag, 26. März 2016

7.00 Uhr Chorgebet (Lesehore, Laudes)

8.00 Uhr -

12.00 Uhr Gebet beim Heiligen Grab

16.00 Uhr Kinderliturgie mit Segnung der

mitgebrachten Speisen (keine

Messe)

H o c h f e s t d e r A u f e r s t e h u n g

d e s H e r r n

20.30 Uhr Osternachtsfeier

Gesänge zur Osternacht

Bitte nehmen Sie Kerzen mit

Tropfschutz mit!

Ostersonntag, 27. März 2016

10.00 Uhr Bischofshochamt

Josef Haydn: Missa in Angustiis, Hob

XXII:ii „Nelsonmesse“

11.30 Uhr Heilige Messe

16.00 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

Ostermontag, 28. März 2016

10.00 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

2 . S o n n t a g d e r O s t e r z e i t

Samstag, 2. April 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 3. April 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Messe für Hörende und Gehörlose

Menschen in Laut- und

Gebärdensprache

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

3 . S o n n t a g d e r O s t e r z e i t

Samstag, 9. April 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 10. April 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Giovanni Pierluigi da Palestrina:

Missa „Regina Coeli“

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

4 . S o n n t a g d e r O s t e r z e i t

Samstag, 16. April 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 17. April 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

(Erstkommunion VS 1)

10.00 Uhr Hochamt

Wolfgang Kreuzhuber:

Musik für Orgel und vier Blechbläser

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

5 . S o n n t a g d e r O s t e r z e i t

Samstag, 23. April 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 24. April 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Motetten zur Osterzeit

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

6 . S o n n t a g d e r O s t e r z e i t

D o m w e i h e g e d e n k e n

Samstag, 30. April 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 1. Mai 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Franz Schubert:

Messe in Es-Dur

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

C h r i s t i H i m m e l f a h r t

Mittwoch, 4. Mai 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Donnerstag, 5. Mai 2016

10.00 Uhr Hochamt

Johann Ernst Eberlin

Missa in C

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

7 . S o n n t a g d e r O s t e r z e i t

Samstag, 7. Mai 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 8. Mai 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Wilfried Scharf

Schwander Mäss

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

Freitag, 13. Mai 2016

18.15 Uhr Erwachsenenfirmung

P f i n g s t e n

Samstag, 14. Mai 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 15. Mai 2016

10.00 Uhr Firmung

Musik zur Firmung für Bläser- und

Vokalensemble

11.30 Uhr Heilige Messe (Kirche der

Barmherzigen Brüder)

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

Der Terminüberblick gibt den Stand bei Drucklegung bekannt. Bitte beachten Sie die Informationen

in den Schaukästen und auf unserer Homepage (www.dioezese-linz.at/dompfarre).

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