Services im Klinikum Ingolstadt Versorgung unter einem Dach − die ...

klinikum.ingolstadt.de

Services im Klinikum Ingolstadt Versorgung unter einem Dach − die ...

Services im Klinikum Ingolstadt

Vielfältige Serviceleistungen für einen angenehmen und kurzweiligen Aufenthalt

Versorgung unter einem Dach die Kliniken und Institute

Die Kliniken und Institute decken beinahe das komplette Spektrum der modernen Medizin kompetent und umfassend ab

Was bei der Entlassung zu beachten ist

Der Sozialdienst berät zur Anschlussheilbehandlung und leitet die Maßnahmen ein

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Ausgabe 1 I 2011


Reha-Zentrum Ingolstadt

Für mehr Lebensqualität

Stationäre orthopädische und neurologische Rehabilitation

Ambulante orthopädische Rehabilitation und IRENA

Rezeptbehandlung, Reha-Sport und Prävention

Hand in Hand für eine hervorragende Versorgung

zur Vorsorge, zur Nachsorge und in der medizinischen Rehabilitation.

Stationäre Rehabilitation (Orthopädie und Neurologie): Unsere

fachärztlich geleiteten Teams helfen Ihnen während Ihres stationären

Aufenthalts, Ihre Therapieziele zu erreichen und begleiten Sie auf

dem Weg zurück in den Alltag.

Ambulante Rehabilitation (Orthopädie): Wer die Flexibilität einer

ambulanten Rehabilitation nutzen möchte, ist bei uns in besten Händen.

Interdisziplinäre Behandlungskonzepte unterstützen Sie dabei, sich für

zukünftige Herausforderungen zu stärken.

Rezept-Ambulanz: Wir bieten therapeutische Leistungen in den

Bereichen Physiotherapie/Osteopathie, Physikalische Therapie & Massagen

sowie Ergotherapie auf Rezept. Weiterhin können Sie bei uns Reha-Sport

durchführen.

Prävention: Attraktive Programme zur Bewegung, Entspannung und

Ernährung erwarten Sie, wenn Sie Ihre Gesundheit aktiv fördern möchten.

Unser Team berät Sie gerne – kompetent, individuell und alltagsbezogen.

Mit Kompetenz und Herz kümmern wir uns um Ihre Gesundheit!

Reha-Zentrum Ingolstadt

Krumenauerstr. 21 und 38

85049 Ingolstadt

info@rz-in.de

www.reha-zentrum-ingolstadt.de

Rezeptambulanz u. Reha-Sport: 0841/880-3800

Ambulante Reha: 0841/880-3803

Stationäre Reha: 0841/880-3822

Ein Unternehmen der Reha-Zentren Passauer Wolf

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Sehr geehrte Damen

und Herren,

„Was nützet mir der Erde Geld? Kein kranker

Mensch genießt die Welt!“, sagte einst Johann

Wolfgang von Goethe und beschrieb damit, wie

wichtig die Gesundheit schon immer für den

Menschen war. Gesundheit und Leistungsfähigkeit

gelten in unserer Gesellschaft als selbstverständlich

und Krankheit ist oft ein Tabuthema.

Viele Menschen erkennen den Wert der

Gesundheit erst, wenn Krankheit oder Unfall sie

plötzlich einschränken. In solchen Fällen sind

wir im Klinikum Ingolstadt für Sie da und tun

alles dafür, dass Sie sich möglichst schnell wieder

über eine gute Gesundheit freuen dürfen.

Als Schwerpunktkrankenhaus der Maximalversorgungsstufe

bieten wir mit unseren 21 Kliniken

und Instituten Spitzenmedizin und arbeiten

stetig daran, uns weiter zu verbessern. Unsere

über 3.300 Mitarbeiter kooperieren eng, um den

Patienten hochwertige Diagnose- und Therapieleistungen

und eine auf ihre Erkrankungssituation

und ihre Bedürfnisse abgestimmte,

individuelle Behandlung, aber auch eine

menschliche Atmosphäre zu bieten. Dafür entwickeln

wir unser Leistungsspektrum ständig

weiter. Unsere neue Notfallklinik, die wir nach

den Umbauarbeiten in diesem Jahr mit neuem,

modernerem Gesicht und neuen räumlichen

Möglichkeiten in Betrieb nehmen konnten, ist

nur ein Beispiel für viele Dinge, die wir tagtäglich

tun, um unseren Patienten eine noch

bessere Versorgung bieten zu können.

Die Notfallklinik hat sich nicht nur optisch verändert,

sondern ist auch zu einem echten Servicezentrum

geworden, in dem die Wartezeiten

minimiert und die Information und Kommunikation

mit den Patienten verbessert werden

konnten. Unsere freundlichen Mitarbeiter stehen

im Sinne eines gelebten Dienstleistungsgedankens

jederzeit für Fragen und Wünsche

zur Verfügung.

Denn die Zufriedenheit unserer Patienten ist

KlinikumRatgeber 1 I 2011

uns im NotfallZentrum wie im gesamten Klinikum

sehr wichtig. Deshalb führen wir zum Beispiel

im Rahmen unseres Qualitätsmanagements

regelmäßig Patientenbefragungen durch

und kümmern uns um Ihre Belange. Wenn einmal

etwas nicht zur vollsten Zufriedenheit verläuft

oder ein Missverständnis aufkommt, steht

seit dem vergangenen Jahr neben unserer Patientenfürsprecherin

auch unser professionelles

Beschwerdemanagement zur Verfügung,

das Ansprechpartner für Beschwerden, Anregungen

und Wünsche aller Art, aber auch Lob

ist. Selbst unser Essen passen wir regelmäßig

dem Geschmack unserer Patienten an. Diesen

Weg gehen wir auch in Zukunft weiter und etablieren

gerade unser neues Patienteninformationszentrum,

das eine weitere kompetente Anlaufstelle

für Fragen und Wünsche unserer Patienten

und Besucher sein wird.

Auch diese Broschüre steht in dieser Tradition:

Sie soll unseren Patienten helfen, soll ein Wegweiser

sein, der sie in der nicht immer einfachen

Situation eines Krankenhausaufenthalts

begleitet und sie dabei unterstützt. Sie finden

darin ausführliche Informationen über unser

Haus und ihren Aufenthalt sowie Antworten auf

die unterschiedlichsten Fragen, die sich ihnen

vielleicht während Ihrer Zeit im Klinikum stellen.

Und falls Fragen offen bleiben, wenden sie

sich einfach an unsere engagierten Mitarbeiter.

Dafür sind wir da damit Sie sich ganz im Sinne

unseres Mottos „in guten Händen“ befinden. Ich

wünsche Ihnen alles Gute und vor allem, dass

Sie schnell wieder gesund werden.

Heribert Fastenmeier

Geschäftsführer

Klinikum Ingolstadt GmbH

Vorwort

3

GESCHÄFTSFÜHRER

Heribert Fastenmeier


4 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Inhaltsverzeichnis

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Das Klinikum Ingolstadt 5

KlinikumRatgeber 5

Die Aufnahme 6

Orientierung im Klinikum Ingolstadt 7

(Haus-)Ordnung muss sein 9

Services im Klinikum Ingolstadt 11

Versorgung unter einem Dach die Kliniken und Institute 17

Die Zentren des Klinikums 29

Pflege patientenorientierte und individuelle Fürsorge 36

Gesundheit geht durch den Magen 37

Was bei der Entlassung zu beachten ist 38

Wenn Sie Wünsche und Anregungen haben... 39

Impressum 39

Titelbild: Frühlingsimpressionen am Haupteingang des Klinikums Ingolstadt

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Das Klinikum Ingolstadt

Gesundheit ist eines der wertvollsten Güter, die

wir haben. Sie zu erhalten und zu bewahren,

müsste für jeden Menschen eines der wichtigsten

Anliegen sein. Im Alltagsstress unserer

Leistungsgesellschaft aber geht das häufig unter.

Den wahren Wert der Gesundheit erkennen

wir oft erst, wenn wir krank werden.

Stress, einseitige Belastung und Ernährung, zu

wenig Bewegung oder Unfälle sind nur einige

der Faktoren, die uns krank machen. Dann

braucht man neben der Unterstützung durch

Familie und Freunde einen starken Partner, der

eine optimale medizinische Versorgung bietet

und einen auf dem Weg der Genesung begleitet.

Das Klinikum Ingolstadt ist für die Patienten

seit über 25 Jahren dieser verlässliche Partner.

Die Kompetenz, die jahrelange Erfahrung und

der ausgezeichnete Ruf des Krankenhauses im

Herzen Bayerns zwischen München und Nürnberg

garantieren den Patienten die besten

Voraussetzungen, um schnellstmöglich wieder

gesund zu werden. „Bei uns sind Sie in guten

Händen“ das ist für das Klinikum kein

einfacher Werbeslogan, sondern ein ernst gemeinter

Anspruch.

Das kompetente und engagierte Team aus Ärzten,

Krankenschwestern, Pflegern und Therapeuten

im Klinikum Ingolstadt arbeitet eng zusammen

und bemüht sich stets darum, jedem

Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung

und eine freundliche, persönliche und

diskrete Betreuung zu bieten. Im Mittelpunkt

steht dabei immer das Bemühen, die Gesundheit

der Patienten zu erhalten, zu fördern oder

wiederherzustellen. Dafür werden stets die individuell

besten Lösungen für jeden Patienten

gesucht.

Als ambitioniertes Schwerpunktkrankenhaus

KlinikumRatgeber

Unsere Patienten sollen sich im Klinikum Ingolstadt

von Beginn an wohlfühlen und zurechtfinden.

Deshalb wird dieser Ratgeber als eine

Art Willkommensgruß an alle Patienten verteilt.

In dieser Broschüre werden alle wichtigen In-

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

mit hohen Qualitätsansprüchen bietet das Klinikum

Ingolstadt Spitzenmedizin und eine Hightech-Ausstattung.

Mit seinen Kliniken und Instituten

deckt es praktisch das gesamte Spektrum

der Schulmedizin ab, verfügt über ein breit

angelegtes Netz von Kooperationen und bildet

den Mittelpunkt des Versorgungsnetzwerkes

im Gesundheitswesen der Region 10. Die Patienten

profitieren von hochmodernen Diagnose-

und Behandlungsmethoden. Selbstverständlich

kommen nur Verfahren zum Einsatz,

die sicher sind und sich bewährt haben. Das

Klinikum ist in zahlreiche nationale und internationale

Fachgesellschaften und Studien eingebunden

und beschäftigt renommierte Ärzte

und Direktoren. Damit befindet sich das Klinikum

auf Augenhöhe mit den großen Universitätskliniken.

Das Klinikum verbindet Hochleistungsmedizin

mit menschlicher Betreuung und Versorgung.

Die Mitarbeiter versuchen, so weit wie möglich

auf die Wünsche der Patienten einzugehen

sowohl im stationären Bereich als auch bei den

zahlreichen ambulanten Angeboten des Klinikums

oder im modernen Ambulanten Operationszentrum.

Um dem hohen Anspruch der optimalen Versorgung

der Patienten gerecht zu werden, hat

das Klinikum Ingolstadt für seine Mitarbeiter

ein Leitbild entwickelt. Dieses Leitbild dient der

gemeinsamen Werteorientierung. Es enthält

eine gemeinsame Werteordnung, nach der sich

sowohl die Geschäftsleitung als auch alle anderen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums

richten. Das Leitbild ist zudem die Grundlage

für das Qualitätsmanagement, das im

Klinikum eine sehr wichtige Rolle spielt, denn

dadurch soll sichergestellt werden, dass sich

jeder Patient im Klinikum in guten Händen befindet.

formationen rund um die Abläufe und Leistungen

des Klinikums vorgestellt. Sollten dennoch

Fragen auftauchen, stehen Ihnen die Mitarbeiter

des Klinikums selbstverständlich jederzeit

gerne mit Rat und Tat zur Seite.

5


6 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Die Aufnahme

Ein Krankenhausaufenthalt gehört zu den Dingen,

die jeder gerne vermeiden möchte. Gerade

deswegen bemühen sich unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter besonders darum, den Aufenthalt

für die Patienten dennoch so angenehm

wie nur möglich zu machen. Diese Bemühungen

beginnen bereits mit der Aufnahme, bei der

der weitere Verlauf des Aufenthalts geplant

wird. Besonders wichtig ist eine gut funktionierende

Aufnahme bei den Notfallpatienten. Deswegen

hat das Klinikum im NotfallZentrum einen

speziellen Aufnahmebereich für nicht gehfähige

Patienten eingerichtet.

Die Aufnahme beinhaltet immer auch die Erfassung

der Daten des Patienten. Der Schutz

dieser Daten und Diskretion werden dabei im

Klinikum großgeschrieben. Der Patient kann

bei der Aufnahme angeben, ob über seinen Aufenthalt

Auskunft gegeben werden darf und ob

Telefongespräche vermittelt werden dürfen.

Das Klinikum schließt bei der Aufnahme mit

jedem Patienten einen Aufnahmevertrag ab, in

dem auch persönliche Daten erfasst werden,

die selbstverständlich vertraulich behandelt

werden. In den Allgemeinen Vertragsbedingungen

(AVB) des Klinikums sind alle wichtigen

Punkte geregelt. Die AVB sind der Patientenmappe

beigefügt, die jeder Patient bei der Aufnahme

erhält. In der Mappe findet jeder Patient

auch den aktuellen Entgeltkatalog für Krankenhausleistungen.

Die Patientenaufnahme befindet sich in der Eingangshalle

des Klinikums und ist von Montag

bis Freitag zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag bis Donnerstag: 7.30 16.30 Uhr

Freitag: 7.30 14.30 Uhr

Geburtenanmeldungen und sonstige standesamtliche

Bescheinigungen können zu folgenden

Zeiten bearbeitet und ausgestellt werden:

Montag: 13.00 16.00 Uhr

Dienstag bis Donnerstag: 8.00 16.00 Uhr

Freitag: 8.00 14.00 Uhr

Die Notaufnahme (Zufahrt über Levelingstraße)

ist rund um die Uhr geöffnet und stets unter der

Telefonnummer 8 80-27 50 erreichbar.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird bereits im

Vorfeld telefonisch oder auf dem Anmelde-

schein für jeden Patienten eine Wartenummer

festgelegt, die bei der Aufnahme aufgerufen

wird. Selbstverständlich bemüht man sich im

Klinikum, die Wartezeiten trotz der Unvorhersehbarkeit

der anfallenden Notfallpatienten so

kurz wie möglich zu halten. Die Patienten haben

natürlich jederzeit die Möglichkeit, sich über die

AVB, Pflegekostentarife oder die verschiedenen

Wahlleistungen des Klinikums wie die Komfort-

Plus-Zimmer zu informieren. An der Patientenaufnahme

finden die Patienten im Aushang

auch die Hausordnung, die während des Aufenthalts

gilt. Um die Aufnahme zügig zu gestalten,

wird darum gebeten, dass Patienten für

den Aufruf der Wartenummer folgende Daten

und Utensilien bereithalten:

die Versichertenkarte der gesetzlichen

Krankenkasse beziehungsweise die

Klinik-Card der privaten Krankenkasse

den Einweisungsschein des Haus- oder

Facharztes sowie

die Bankverbindung mit Bankleitzahl

und Kontonummer zum Einzug der

gesetzlich vorgeschriebenen Eigenbeteiligung

sowie gegebenenfalls der

Wahlleistungsentgelte (z.B. Telefon)

Sollte die Station, auf der der Patient aufgenommen

wird, noch nicht bekannt sein, kann diese

jederzeit an der Leitstelle 20 erfragt werden.

Wahlleistungen

Das Klinikum Ingolstadt bietet eine Reihe von

Wahlleistungen an, die den Krankenhausaufenthalt

komfortabler machen und die die Patienten

auf Wunsch gegen Entgelt in Anspruch

nehmen können. Die Patienten können unter

anderem aus folgenden Leistungen wählen:

Chefarztbehandlung

normales Einbettzimmer

Einbettzimmer Komfort

Einbettzimmer KomfortPlus

Telefon am Krankenbett

Fernsehen am Krankenbett mit

Sky (gebührenfrei)

Nachmittagskaffee mit oder ohne

Kuchen (Berechnung nur bei tatsächlicher

Inanspruchnahme)

Unterbringung einer Begleitperson

Nähere Hinweise dazu erhalten die Patienten

im Rahmen des Aufnahmegesprächs.

KlinikumRatgeber 1 I 2011


KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Orientierung im Klinikum Ingolstadt

Das Klinikum Ingolstadt verfügt als Schwerpunktkrankenhaus

über 21 Kliniken und Institute

mit 1.132 Betten und Behandlungsplätzen,

die sich auf acht Etagen verteilen. Das umfassende

Beschilderungssystem und die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Klinikums helfen

den Patienten bei der Orientierung. Die Skizze

auf dieser Seite bietet einen Überblick über die

Eingangsebene des Klinikums und soll helfen,

sich im größten Krankenhaus der Region zurechtzufinden.

Notaufnahme

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Notfallpraxis

GOIN

Orientierungsskizze

Tagesklinik/Ambulanz

Zentrum für

psychische Gesundheit

Aufzüge

Betten-

Aufzüge

Haupttreppenhaus

Ebene 2

ÄrzteHaus

Aufzüge Aufzüge

Kapelle

Durch den Haupteingang gelangt man vorbei

am Klinikcafé und an kleinen Boutiquen direkt

zur Patienteninformation. Rechts davon befindet

sich die Patientenaufnahme. Daran vorbei

gelangt man direkt zu den Leitstellen und dem

Untersuchungs- und Behandlungsbereich. Gegenüber

der Information befinden sich ein Blumenladen

und ein kleiner Supermarkt, an den

sich wenige Meter weiter der Aufzugstrakt mit

getrennten Personen-, Betten- und Güteraufzügen

anschließt. Links von den Besucherauf-

Betten-

Aufzüge

Aufzüge

Veranstaltungsraum

Kasse

Patienten-

aufnahme

i Information

Verwaltung

Verwaltung

Kasino

Cafeteria

Informationstechnologie

Haupteingang

7


8 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Das Klinikum Ingolstadt verfügt über 21 Kliniken und Institute

zügen befinden sich der Verwaltungsbereich

des Klinikums, der Veranstaltungsraum, die

Kapelle des Klinikums sowie der Ausgang zum

Patientengarten, der mit seiner idyllischen Gartenlandschaft

und den Parkbänken zum Flanieren

und zum Verweilen in ruhiger Umgebung

einlädt.

An den Aufzugstrakt schließen sich ein Friseurgeschäft,

ein Schuhgeschäft und die GO IN-Notfallpraxis

an. Die Notfallpraxis ist in das Notfall-

Zentrum des Klinikums eingebunden, in das der

Notfalleingang mit der Liegendkrankenanfahrt

und getrennte Eingänge für gehfähige und nicht

gehfähige Patienten integriert sind, sodass die

Notfallpatienten sicher und diskret in das

NotfallZentrum gelangen. Gegenüber dem

NotfallZentrum befindet sich schließlich der

psychiatrische Pflegebereich.

Um sich auch auf den einzelnen Stationen

zurechtzufinden, verfügt das Klinikum über

ein verständlich aufgebautes System von

Zimmernummern. Die Zimmernummern sind

im Klinikum immer vierstellig, wobei die erste

Ziffer das Stockwerk oder die Ebene ausdrückt

und die nächsten beiden Ziffern für die Pflegestation

oder den einzelnen Funktionsbereich

stehen. So können Besucher bereits anhand

der Zimmernummer jeden Raum im Klinikum

finden.

Selbstverständlich weisen auch Leitbegriffe wie

„Ambulanz“ oder „Endoskopie“ den Weg zu den

richtigen Stellen. Die Beschilderung beginnt

bereits in der Eingangshalle an der Information,

wo gut lesbare Informationstafeln den Weg in

die richtige Richtung weisen. Die Beschilderung

setzt sich durch das ganze Haus fort und geleitet

Patienten und Besucher wie ein Navigationssystem

im Straßenverkehr zum Ziel. Das

gesamte Beschilderungssystem wird permanent

aktualisiert und an Veränderungen angepasst.

Selbstverständlich können sich auch die Patienten

auf dem Weg zu Untersuchungen oder

Behandlungen auf Orientierungshilfen und

Unterstützung durch das Klinikumspersonal

verlassen. Patienten, die nicht selbst gehen

können, werden vom gut organisierten Transportdienst

des Klinikums, durch dessen ausgeklügeltes

Steuerungssystem nur minimale

Wartezeiten entstehen, zum Ziel gebracht. Bei

gehfähigen Patienten werden alle wichtigen Informationen

und Formalien an die zuständige

Leitstelle geleitet, sodass das Leitstellenpersonal

bereits vor dem Eintreffen des Patienten

über alle relevanten Details informiert ist. An

jeder Leitstelle befindet sich ein komfortabler

Wartebereich mit Sitzgruppen, in dem die

Patienten warten können, bis die Leitstellensekretärin

sie aufruft. Eine weitere Orientierungshilfe

im Klinikum sind farbige Linien auf dem

Boden, die den Patienten beispielsweise den

Weg von der Leitstelle zu einem Untersuchungsbereich

vorgeben. Das freundliche

Personal des Klinikums erklärt jedem Patienten,

welcher Linie er folgen muss.

Falls trotz aller Orientierungshilfen einmal eine

Frage oder Unsicherheit besteht, kann man

sich immer noch auf die beste Orientierungshilfe

im Klinikum verlassen: die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Sie beantworten gerne die

Fragen der Patienten und helfen jederzeit weiter,

wenn es darum geht, den richtigen Weg zu

finden oder ein anderes Problem zu lösen. Bei

Bedarf kann man sich immer an die Informationsstelle

im Eingangsbereich oder die Leitstellensekretärinnen

wenden.

KlinikumRatgeber 1 I 2011


(Haus-)Ordnung muss sein

Überall dort, wo viele Menschen auf engem

Raum miteinander zu tun haben, sind gewisse

Regeln nötig, damit das Miteinander reibungslos

funktionieren kann. Das gilt auch und besonders

für ein Krankenhaus, schließlich geht

es darum, kranken Menschen zu helfen und sie

nicht unnötig zu belasten. Deshalb gibt es im

Klinikum Ingolstadt wie in großen Häusern

üblich eine Hausordnung, die das gemeinschaftliche

Miteinander regelt und hilft, Konflikte

zu vermeiden. Mit der Aufnahme beziehungsweise

Inanspruchnahme von Krankenhausleistungen

erkennen die Patienten diese

als bindend an. Die Hausordnung hängt in den

Leitstellen, Stationszimmern und in der Patientenaufnahme

aus.

Die in der Hausordnung festgelegten Regeln

betreffen häufig die Rücksichtnahme und den

Schutz der Mitmenschen und Patienten. Ganz

unabhängig von den Regeln der Hausordnung

wird daher gebeten, auf Kranke gebührend

Rücksicht zu nehmen und sich gegebenenfalls

untereinander zu helfen. Im Einzelnen sollte

beachtet werden:

Rauchen

Das Rauchen ist im Klinikum Ingolstadt untersagt.

Raucher können allerdings in den Raucherpavillons

vor dem Haupteingang und vor

dem NotfallZentrum sowie auf den Balkonen

und im Patientengarten rauchen. Außerdem

gibt es auf Ebene 3 eine spezielle Raucherkabine

mit Abzugsvorrichtung, die ebenfalls genutzt

werden kann.

Schutz der Einrichtung

Jeder Patient möchte im Klinikum eine gut gepflegte

und komfortable Umgebung vorfinden.

Das Klinikum erwartet daher von seinen Patienten

und Besuchern, dass sie die Einrichtung des

größten Krankenhauses der Region pfleglich

behandeln, beispielsweise keine Abfälle oder

Zigarettenkippen auf den Boden werfen und die

Sitzgruppen und Böden im Klinikum sauber

halten.

Sauberkeit ist Umweltschutz

Die Sauberkeit ist nicht nur Selbstzweck, sondern

trägt auch zum Umweltschutz bei. Das Klinikum

hat daher ein umweltschonendes Konzept

zur Abfallentsorgung entwickelt und bittet

alle Patienten und Besucher, sich daran zu beteiligen.

Am Eingang der Stationen befinden

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

sich orangefarbene Entsorgungsbehälter für

Papier, Glas, recycelbare Kunststoffe und sonstigen

Abfall, die der Mülltrennung und damit

dem Umweltschutz dienen. Für Patienten, die

nicht gehfähig sind, übernimmt das Pflegepersonal

gerne die fachgerechte Entsorgung. Das

Klinikum bedankt sich auch im Sinne des Umweltschutzes

bei allen Gästen und Patienten für

ihre Teilnahme am Umweltschutz.

Brandschutz

Brandschutz ist in einem Krankenhaus, in dem

sich viele Menschen aufhalten, die krank und

nicht gehfähig sind, eine besonders wichtige

Angelegenheit. Das Klinikum verfügt daher

nicht nur über eine eigene Werksfeuerwehr,

Brandmelder und automatische Löschanlagen,

sondern hat auch entsprechende Brandschutzvorschriften

festgelegt. Der leichtfertige Umgang

mit offenem Feuer im Klinikum ist untersagt.

Es wird darum gebeten, die Aushänge zum

Brandschutz zu beachten.

Kleidung

Um die anderen Patienten und Besucher nicht

zu stören, wird darum gebeten, beim Verlassen

des Krankenzimmers auf ordentliche Kleidung

zu achten, also zum Beispiel den Haupteingang

nicht im Schlafanzug zu verlassen. Selbstverständlich

sind alle Patienten jederzeit eingeladen,

sich mit entsprechender ärztlicher Erlaubnis

auf den Freiflächen aufzuhalten und im

Patientengarten einen Spaziergang zu machen.

Frische Luft und Bewegung sind schließlich

gesund.

Nachtruhe und Wecken

Erholsamer Schlaf ist besonders für kranke

Menschen ein wichtiger Faktor für die Genesung.

Das Klinikum bittet daher um Rücksichtnahme

auf die Mitpatienten in Bezug auf die

Ruhezeiten. Die Nachtruhe im Klinikum beginnt

um 21.00 Uhr. Das morgendliche Wecken ist auf

6.30 Uhr festgelegt und soll mit Rücksicht auf

die Patienten nicht früher erfolgen. Für das

Zentrum für psychische Gesundheit besteht

eine Sonderregelung, die allen Patienten mitgeteilt

wird.

Besuche

Besucher sind für die Patienten sehr wichtig.

Sie begleiten ihre kranken Angehörigen,

Freunde und Bekannten in einer schwierigen

Situation, geben ihnen Kraft und tragen da-

9


10 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Besucher sind vor allem im Sinne der Patienten immer willkommen

durch wesentlich zum Genesungsprozess bei.

Allerdings gilt dabei eine Einschränkung: Besuche

sollten auf den Gesundheitszustand des

Patienten abgestimmt sein und das Bedürfnis

der anderen Patienten nach Ruhe respektieren.

Das Klinikum Ingolstadt bittet daher darum,

die Besuchszeit zwischen 7.30 Uhr und

20.00 Uhr zu beachten, die der Genesung aller

Patienten zugutekommt und die Voraussetzung

für den ungestörten Pflegedienst schafft.

Eine Ausnahme bildet natürlich die KinderStation,

auf der zum Beispiel Eltern und direkte

Bezugspersonen des Kindes auch außerhalb

der Besuchszeit bei ihren Kindern sein können.

Sollte während der Besuchszeit zum

Wohle des Patienten eine ärztliche oder pflegerische

Versorgung nötig sein, bittet das Klinikum

um Verständnis. Wenn ein Patient sich

durch einen Besuch angestrengt fühlt, sollte

er das dem Besucher mitteilen. Die Patienten

und Besucher sollten diesbezüglich auch

Rücksicht auf andere Patienten nehmen, die

vielleicht noch nicht den gleichen Genesungszustand

erreicht haben. Deshalb sollten auch

Besuchergruppen möglichst klein gehalten

werden. Prinzipiell aber sind Besuche im Klinikum

Ingolstadt natürlich vor allem im Sinne

der Patienten überaus willkommen und gerne

gesehen.

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KlinikumRatgeber 1 I 2011


KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Services im Klinikum Ingolstadt

Das Klinikum ist ein großes Dienstleistungsunternehmen.

Für unsere Patienten und Besucher

bieten wir nicht nur medizinische

Dienstleistungen an, sondern auch viele andere

Serviceleistungen, die den Aufenthalt im Klinikum

so angenehm und kurzweilig wie möglich

gestalten sollen. Eine Auswahl finden Sie hier in

alphabetischer Reihenfolge:

Aufenthaltsräume

Überall im Klinikum finden sich Möglichkeiten,

in geselliger Runde mit anderen Patienten in

Kontakt zu treten oder sich mit Angehörigen

und Verwandten gemütlich zusammenzusetzen

und zu unterhalten. Jeder Pflegewinkel des Klinikums,

in dem sich jeweils zwei Stationen treffen,

verfügt über Aufenthaltsbereiche und Sitzgruppen,

die die Möglichkeit bieten, sich mit

Patienten und Besuchern zu treffen und auszutauschen.

Außerdem besteht die Möglichkeit,

nach Absprache mit dem Pflegepersonal dort

das Essen einzunehmen. Auch außerhalb der

Stationen gibt es im Klinikum eine Reihe von

Möglichkeiten der Begegnung und des gemütlichen

Aufenthalts.

Ausstellungen

Im Klinikum Ingolstadt finden regelmäßig Ausstellungen

von Fotografien, Grafiken, Bildern

oder anderen Kunstwerken statt. Regelmäßige

Ausstellungsorte sind etwa die Galerie auf

Ebene 3 in der Eingangshalle bei den Aufzügen,

die Eingangshalle selbst und die KomfortPlus-

Station.

Briefe und Post

Besonders im Krankheitsfall möchten die

meisten Menschen engen Kontakt zu Familie

und Freunden halten. Es gibt die Möglichkeit,

im Klinikum Briefe aufzugeben. Die Patienten

können ihre Post den Mitarbeitern des Klinikums

zur Weiterleitung übergeben oder in den

Briefkasten der Deutschen Post in der Eingangshalle

werfen. Dort sind am Automaten

auch Briefmarken erhältlich. Eingehende Post

wird im Klinikum durch das Pflegepersonal zugestellt.

Die Anschrift des Klinikums lautet:

Klinikum Ingolstadt GmbH, Postfach 21 06 62,

D-85021 Ingolstadt. Außerdem besteht die

Möglichkeit, unter folgender Nummer ein Fax

an das Klinikum zu schicken: (08 41) 8 80-10 80.

Einkaufsmöglichkeiten

Im Erdgeschoss des Klinikums befinden sich

zahlreiche Geschäfte, in denen Patienten und

Besucher zum Beispiel Blumen, kleine Geschenke

oder Zeitschriften und Bücher kaufen

können. Folgende Geschäfte finden Sie im Erdgeschoss

des Klinikums:

Blumenladen

Blumen zeigen Wertschätzung für andere,

schaffen eine positive Atmosphäre in einem

Krankenzimmer und sind daher häufig Geschenke

für Patientinnen und Patienten. Im

Blumenladen in der Eingangshalle sind Schnittblumen

erhältlich. Vasen erhalten Sie auf

Wunsch beim Pflegepersonal. Aus hygienischen

Gründen sind Topfpflanzen in den Krankenzimmern

nicht gestattet.

Cafeteria

Die Cafeteria in der Eingangshalle bietet die

Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensitzen

bei einer Tasse Tee, einem Cappuccino und

einem Stück Kuchen oder anderen Speisen und

Getränken.

Friseur

Tel.: 8 80-10 26

Der Friseurladen befindet sich in der rückwärtigen

Eingangshalle westlich der Aufzüge.

KlinikShop

Im gut sortierten KlinikShop im Eingangsbereich

finden Patienten und Besucher Zeitungen,

Zeitschriften und Bücher, aber auch ausgefallene

Romane und Sachbücher sowie fremdsprachige

Werke als Geschenk oder für den

eigenen Bedarf schließlich bietet ein Klinikaufenthalt

viel Zeit zum Lesen.

Sparkasse Ingolstadt

Die Selbstbedienungsterminals der Sparkasse

Ingolstadt neben den Aufzügen bieten einen

24-Stunden-Service.

Fernsehen

Alle Patientenzimmer sind mit einem Fernsehgerät

ausgestattet. Neben dem hauseigenen

Fernsehkanal können Sie rund 30 Fernsehprogramme

inklusive zwei Sky-Kanäle kostenlos

am Krankenbett empfangen.

Garten

Frische Luft tut gut und hilft bei der Genesung.

Nicht nur deshalb lädt das Klinikum Patienten,

Besucher und Mitarbeiter zu einem Spazier-

11


Die Zeiten ändern sich –

das Leben bleibt lebenswert.

Gemeinsam leben.

Unabhängig vom Alter schenken Neugierde und Vertrauen

in die eigenen Kräfte eine besondere Lebensqualität. Denn

Leben ist immerwährendes Lernen.

Gut, dass in unseren Kliniken Menschen dabei an die Hand

genommen werden, ihr Leben in jeder Situation neu zu wagen.

Fördern statt Überforderung, Achtsamkeit statt Anspannung,

Zuwendung statt Belastung: Rehabilitation heißt auch,

Zeit zu haben, mit professioneller Hilfe Körper und Geist auf

die Bewältigung neuer Aufgaben vorzubereiten.

Gerne sind wir an Ihrer Seite, wenn Sie sich nach einem Krankenhaus-Aufenthalt

oder vorbeugend über Ihren Hausarzt

mehr vom Leben schenken wollen.

Geriatrische Rehabilitation –

Lebensqualität für Generationen.

Geriatrische Fachkliniken

Ingolstadt Kipfenberg Neuburg

Bahnhofstraße B 107

86633 Neuburg/Donau

Tel. 08431/580-0

oder 580-202

oder 580-100

Fax 08431/580-203

www.geriatriezentrum.de


gang im weitläufigen Patientengarten ein, der

mit seinen zahlreichen Bänken auch Gelegenheit

zum Gespräch, Ausruhen und Kraftschöpfen

bietet. Für das Klinikum war es ein großes

Glück, dass der Garten 1992 in die Landesgartenschau

in Ingolstadt miteinbezogen und großzügig

umgestaltet wurde. Noch heute kann man

die kreative Hand der Künstler und Landschaftsgestalter

sehen und genießen. Der

Garten bietet außerdem eine wunderbare Verbindung

von Natur und Kunst, denn in die Parklandschaft

fügen sich Skulpturen aus Carrara-

Marmor ein, die Studenten der „Accademia di

Belle Arti Carrara“ angefertigt haben.

Außerdem bietet der Patientengarten auch für

Kinder eine wunderbare Umgebung und eine

willkommene Gelegenheit zum Spielen. Im Patientengarten

befindet sich nicht nur der moderne

Kindergarten des Klinikums, sondern

auch ein Kinderspielplatz mit Klang-, Spiel- und

Bewegungsfiguren des Bildhauers Paul Fuchs.

Zum Garten gelangt man durch den Ausgang

neben der Kapelle im Erdgeschoss des Klinikums.

Der Garten ist ganzjährig geöffnet, und

zwar im Winter von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr und

im Sommer von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr.

Hausunterricht

Auf besonderen Wunsch der Eltern und bei Befürwortung

durch den Arzt wird schulpflichtigen

Kindern kostenfreier Unterricht ermöglicht.

Er wird in der Regel von Fachkräften der

Stammschule auf Vermittlung des staatlichen

Schulamtes durchgeführt.

Internet-Bereich

Direkt neben der Cafeteria und der Information

im Eingangsbereich befindet sich der Internet-

Bereich des Klinikums, wo Patienten und Besucher

zwischen 7.00 Uhr und 22.00 Uhr im

Internet surfen oder E-Mails senden und empfangen

können.

Kapelle

Der Glaube ist für viele Menschen gerade in den

schwierigen Zeiten einer Krankheit eine wichtige

Quelle der Kraft und des Trostes. Die Patienten

des Klinikums werden daher auf Wunsch

von Seelsorgern der christlichen Konfessionen

betreut. Das katholische und evangelische Seelsorgeteam

steht Kranken wie auch Angehörigen

und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des

Klinikums zur Seite und arbeitet eng mit der

betreuenden Pflegestation zusammen. In der

Kapelle des Klinikums (im Erdgeschoss hinter

den Aufzügen) finden regelmäßig Gottesdienste

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

und Andachten statt. Zu den Aufgaben der Seelsorger

gehören Gespräche und Beistand in Krisensituationen

sowie die Begleitung Sterbender

und ihrer Angehörigen. Sollte der Patient den

Wunsch haben, von einem der Seelsorger besucht

zu werden, muss er dies nur dem Pflegepersonal

oder der Leitstellensekretärin mitteilen.

Die Leitstellensekretärin nimmt dann

Kontakt mit den erfahrenen Seelsorgern auf, die

durch ihre Unterstützung und Stärkung im Glauben

den Betroffenen Kraft geben, mit mancher

schwierigen Situation umzugehen.

Die Kapelle ist für persönliche Besinnung und

Andacht immer geöffnet. Auch hier hilft das

Pflegepersonal weiter. Außerdem stehen die

Seelsorger zu festen Zeiten für persönliche Gespräche

zur Verfügung. Sie sind von Montag bis

Freitag zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr sowie

zwischen 12.45 Uhr und 14.00 Uhr im Sprechzimmer

neben der Kapelle zu erreichen. Die

ökumenische Kapelle befindet sich in der Eingangshalle

des Klinikums direkt gegenüber den

Aufzügen.

Katholische Gottesdienste

Sonn- und Feiertag: 9.00 Uhr Heilige Messe

Montag Samstag (außer Donnerstag):

18.30 Uhr Heilige Messe

Donnerstag: 7.00 Uhr Heilige Messe

Donnerstag: 18.30 Uhr Wortgottesdienst

(katholisch oder evangelisch)

Krankenkommunion

Auf Wunsch wird die Heilige Kommunion sonnoder

werktags auch am Krankenbett gespen-

13

Der weitläufige Patientengarten lädt zum Spazierengehen und

Ausruhen ein


14 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

det. Für die Betreuung der Patienten sind der

Krankenhausseelsorger Pfarrer Lorenz Gadient

sowie Pater Pius Wichert OSB, Schwester Hermine

Ferber MC, Pastoralreferent Stefan Funk,

Dienstzimmer 2044, Telefon 8 80-10 11, zuständig.

Alle Gottesdienste werden mittels Hörfunkanlage

sowie auf dem KlinikumInfoKanal in die

Patientenzimmer übertragen.

Beichtgelegenheit

Dienstag: nach der Abendmesse

Samstag: 15.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Krankensalbung

Auf Wunsch kann im Kranken- oder Sprechzimmer

eine Krankensalbung stattfinden. Hierfür

muss das Seelsorgeteam direkt oder über

das Pflegepersonal verständigt werden.

Evangelische Gottesdienste

Sonn- und Feiertag:

18.30 Uhr Gottesdienst

mit Heiligem Abendmahl

Donnerstag: 18.30 Uhr Wortgottesdienst

(katholisch oder evangelisch)

Die Betreuung der evangelischen Patienten obliegt

Pfarrerin Simone Zillich-Limmer und

Pfarrerin Petra Kringel (ev.-luth.), Dienstzimmer

2043, Telefon 8 80-10 10.

Alle Gottesdienste finden in der Kapelle im Erdgeschoss

statt.

Parken

Am Klinikum Ingolstadt stehen sowohl den Patienten

als auch den Besuchern zahlreiche

Parkplätze zur Verfügung.

Patientenbücherei

Ein stationärer Klinikaufenthalt bietet meist viel

Zeit und Gelegenheit zum Lesen. Das Klinikum

bietet daher seinen Patienten als besonderen

Service eine große Patientenbücherei mit etwa

10.000 Medien wie Büchern, Zeitschriften, aber

auch CDs, Kassetten und Spielen. Sie können in

der Bücherei im Untergeschoss des neuen Geriatrie-

und Rehazentrums am Mittwoch und

Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Montag

bis Donnerstag von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr kostenlos

ausgeliehen werden. Einmal wöchentlich

kommt außerdem die mobile Bücherausleihe

auf die Krankenzimmer.

Radio

Über das Zimmertelefon können alle gängigen

Radioprogramme kostenfrei und ohne vorherige

Anmeldung empfangen werden. Eine Liste

der Sender findet man in der Übersicht, die in

jedem Krankenzimmer ausliegt.

Sozialdienst

Der Sozialdienst des Klinikums unterstützt Patienten

in persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen

Fragen, die im Zusammenhang mit

der Erkrankung stehen, beispielsweise den

beruflichen Folgen einer Erkrankung oder Verletzung:

Er leitet weiterführende Rehabilitationsmaßnahmen

wie Anschlussbehandlungen,

ambulante Rehabilitationsverfahren

oder Nach- und Festigungskuren

bei Tumorerkrankungen ein.

Er berät den Patienten und seine Angehörigen

bei Pflegebedürftigkeit und

Behinderung.

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Er unterstützt den Patienten bei der

Organisation häuslicher Krankenpflege

und kümmert sich für den Patienten

um eine bedarfsgerechte Hilfsmittelversorgung.

Er beantragt Leistungen der Sozialversicherungsträger,

insbesondere

Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung

sowie Sozialhilfeverwaltung,

sofern dies im Zusammenhang

mit der Krankenhausbehandlung und

der weiteren Versorgung steht.

Er informiert über Beratungsstellen und

Selbsthilfegruppen, die den Patienten

auch nach der Entlassung bei der

Bewältigung der Folgen der Erkrankung

unterstützen können, und vermittelt

auf Wunsch den Kontakt.

Die Mitarbeiter des Sozialdienstes arbeiten eng

mit Ärzten, Pflegekräften und anderen Therapeuten

im Klinikum zusammen und unterliegen

der Schweigepflicht. Die Patienten können sich

kompetent, neutral und umfassend beraten

lassen und sich auf die Diskretion der Berater

verlassen. Der somatische Sozialdienst (für alle

Patienten, außer für die des Zentrums für psychische

Gesundheit) befindet sich in der Eingangshalle

neben der Patientenaufnahme und

ein Stockwerk darüber in den Zimmern 2029

und 2030. Der jeweils für die Station zuständige

Sozialpädagoge kann über die Station angefordert

werden. Die Telefonnummern lauten 12 40,

12 41, 12 42 und 12 43.

Telefon

Gerade im Krankheitsfall ist das Gespräch mit

Angehörigen und Freunden besonders wichtig.

Im Klinikum Ingolstadt können die Patienten

daher auf Wunsch selbstverständlich ihren persönlichen

Telefonapparat nutzen. Die Anmeldung

kann bei der Aufnahme oder auf der Station

erfolgen.

Für Besucher und Patienten, die kein Telefon

am Bett als Wahlleistung wünschen, bietet die

Deutsche Telekom im Klinikum zahlreiche

öffentliche Telefone an. Sie befinden sich in der

Eingangshalle neben den Aufzügen und auf allen

Pflegeebenen sowie bei den Leitstellen

20 und 28. Telefonkarten sind an der Kasse

des Klinikums im Verwaltungstrakt (im hinteren

Teil der Eingangshalle nahe den Fahrstühlen)

von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr

bis 12.00 Uhr erhältlich.

Um Störungen an medizinischen Geräten aus-

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

zuschließen, ist die Nutzung von Mobiltelefonen

(Handys) in den Gebäuden des Klinikums untersagt.

Veranstaltungen

Im Klinikum Ingolstadt finden neben medizinischen

und anderen Tagungen sowie den Kursen

aus dem Programm der GesundheitsAkademie

zahlreiche weitere Veranstaltungen

statt, die von Patienten und Gästen besucht

werden können. Im Veranstaltungsraum bietet

das Klinikum regelmäßige Veranstaltungen, die

per Aushang und im Veranstaltungskalender

bekanntgegeben werden.

Wertsachen

Für Wertsachen in den Krankenzimmern übernimmt

das Klinikum keine Haftung. Die Patienten

haben aber die Möglichkeit, ihre Wertsachen

für die Zeit des Klinikaufenthalts an der

Kasse gegen eine Empfangsbescheinigung in

Verwahrung zu geben.

Die Patientenzimmer der KomfortPlus-Station

sind außerdem mit einem Safe ausgestattet.

15


Reha Reha-Zentrum Reha

Zentrum Bad Bad Gögging: Gögging: Ihr Ihr Kompetenzzentrum Kompetenzzentrum für für medizinische

medizinische

Rehabilitation – ganz ganz ganz in in Ihrer Ihrer Nähe!

Nähe!

Das Reha-Zentrum Bad Gögging führt stationäre Heilverfahren (Reha) und

Anschlussheilbehandlungen (AHB) für die Fachbereiche Orthopädie und HNO-Phoniatrie,

neurologische Rehabilitationen der Phasen C und D und geriatrische Rehabilitationsmaßnahmen

(GRB) durch.

Bei Bei uns uns zählt zählt der d

der

er Einzelne - Die fachübergreifende Teamarbeit gibt uns die Möglichkeit, unsere

Patienten nicht als „Fall“, sondern als ganzen Menschen zu betrachten. Ärzte und Therapeuten

entwickeln ein Behandlungskonzept, das auf die jeweilige Situation unserer Patienten abgestimmt

ist und Ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigt.

Bei Bei uns uns uns sind sind Sie Sie herzlich herzlich willkommen willkommen – Wir versuchen mit aller Kraft, Ihnen gute Gastgeber zu

sein. Daher beschränkt sich unser Handeln nicht allein auf gute Medizin und Therapie, sondern

schließt einen umfassenden Patientenservice mit ein. Wir sorgen dafür, dass Sie sich bei uns wohl

fühlen.

Bei Bei uns uns lassen lassen sich sich Komfort & & Klinik Klinik

vereinen – Mit unserem Angebot Komfort & Klinik lassen sich

medizinische Kompetenz und gehobener Wohnkomfort verbinden. Wir sind der Überzeugung, dass

auch ein angenehmes Ambiente dazu beiträgt, Ihre Genesung bestmöglich zu fördern.

Bei Bei Fragen Fragen stehen stehen wir wir Ihnen Ihnen am am Servicetelefon Servicetelefon gerne gerne zur zur Verfügung.

Verfügung.


KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Versorgung unter einem Dach:

die Kliniken und Institute

Im Klinikum Ingolstadt sind Patienten in guten

Händen, und zwar bei jeder Erkrankung. Als

Schwerpunktkrankenhaus bietet es den Patienten

der Region und darüber hinaus eine umfassende

und optimale medizinische Versorgung,

höchste medizinische Kompetenz und bemüht

sich gleichzeitig um eine komfortable,

menschliche und individuelle Betreuung. National

und international renommierte Mediziner,

international anerkannte medizinische

Standards und Qualitätszertifikate sowie Mitgliedschaften

und Funktionen in internationalen

Fachgesellschaften und Kooperationen mit

starken Partnern garantieren den Patienten die

neuesten und besten Behandlungsverfahren

sowie die modernste Ausstattung. Das Klinikum

ist in internationale wissenschaftliche Studien

eingebunden und arbeitet mit Medizintechnikherstellern

an der Entwicklung und Optimierung

von neuen Verfahren und Geräten.

Die Kliniken und Institute decken beinahe das

komplette Spektrum der modernen Medizin ab.

Die darüber hinausgehenden Leistungen werden

durch die Zusammenarbeit mit qualifizierten

Kooperationspartnern abgedeckt. Die Kliniken

und Institute arbeiten bei der Behandlung

der Patienten interdisziplinär eng zusammen

und garantieren Komfort, kurze Wege und eine

Versorgung durch Spezialisten aus verschiedenen

medizinischen Fachbereichen.

Chirurgische Klinik I

Die Chirurgische Klinik I des Klinikums integriert

die großen chirurgischen Teilbereiche

der Allgemeinchirurgie,

der Viszeralchirurgie mit Chirurgie der

Brustdrüse, der endokrinen Organe und

Weichteiltumoren und

der Thoraxchirurgie,

also die Diagnose und chirurgische Behandlung

von Erkrankungen im Bauch- und Brustbereich

und anderer chirurgischer Krankheitsbilder.

Die Klinik unter der Leitung von Direktor Prof.

Dr. Stefan B. Hosch verfügt über ein erfahrenes

Ärzteteam und die neuesten Behandlungsverfahren

wie Ultraschalldissektor, Ultraschallschere,

HDTV-Laparoskopie/Thorakoskopie,

Neuromonitoring oder einen Neodym-YAG-

Laser. Die Klinik ist zudem in Zusammenarbeit

mit großen Unikliniken in die Krebsforschung

eingebunden. Die Krebsbehandlung, die sogenannte

Onkologie, gehört ebenso wie die Proktologie,

die sich mit Erkrankungen des Enddarms

beschäftigt, und chirurgische Eingriffe

an der Speiseröhre (Ösophagus) sowie die Magen-

und Bauchspeicheldrüsenchirurgie und

die endokrine Chirurgie (Behandlung von Erkrankungen

der Schilddrüse und Nebenschilddrüse)

zu den Schwerpunkten der Klinik. Die

Klinik verfügt über ein operatives Zentrum sowie

eine moderne chirurgische Intensivstation.

Pro Jahr werden in der Klinik etwa 2.800 Patienten

stationär behandelt.

Chirurgische Klinik II

Die Chirurgische Klinik II befasst sich mit Unfallchirurgie

und Wiederherstellungschirurgie

nach Unfällen und Verletzungen. Zum Aufgabengebiet

gehören daher die chirurgische

Akutversorgung von Unfallpatienten und die

Beseitigung von Unfallfolgezuständen verschiedenster

Art. Zu den Schwerpunkten gehören

außerdem die Handchirurgie und die

Plastische Chirurgie bei unterschiedlichsten

Weichteildefekten.

Die Klinik leistet die Akutversorgung von Verletzungen

nach Unfällen, beispielsweise durch einen

hochmodernen Schockraum mit eigenem

Spiral-Computertomographen und multifunktionaler

Ausstattung, die eine umfassende Notfallbehandlung

erlaubt.

Die Chirurgische Klinik II und ihr qualifiziertes

Team unter der Leitung von Direktor Priv.-Doz.

Dr. Michael Wenzl sind 24 Stunden am Tag und

365 Tage im Jahr für die Patienten da, besonders

für Schwerverletzte, die durch die Rettungswagen

oder den ADAC-Luftrettungshelikopter

„Christoph 32“ ins Klinikum gelangen.

Chirurgische Klinik III

Gefäßkrankheiten werden immer mehr zu

Volkskrankheiten, die nicht nur sehr schmerzhaft

sein, sondern auch schwere gesundheitliche

Folgen haben können. Die Chirurgische

Klinik III ist auf die kompetente Diagnose und

Therapie von Gefäßerkrankungen aller Art spezialisiert.

Die Klinik unter der Leitung von Direktor Priv.-

Doz. Dr. Volker Ruppert bietet das komplette

17


18 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Spektrum der Gefäßchirurgie und endovaskulären

Chirurgie an. Behandelt werden Krampfadern

und offene Beine ebenso wie Stenosen

und Gefäßtumoren. Alle modernen Verfahren

und modernste Ausstattung erlauben hochwertige

diagnostische und therapeutische Leistungen

wie die Duplex-Sonographie oder modernste

Bypassverfahren wie Stentgrafts, Ausschälungsverfahren,

gefensterte Shuntprothesen

oder Bifurkationsprothesen.

Chirurgische Klinik IV

Kinder befinden sich noch in der Entwicklung,

haben spezifische Erkrankungen und brauchen

speziell auf sie abgestimmte Untersuchungsund

Therapiemethoden. Diese besondere Kindermedizin

steht im Mittelpunkt der Chirurgischen

Klinik IV des Klinikums Ingolstadt, die

nicht nur spezielle chirurgische Verfahren anbietet,

sondern auch eine besondere Atmosphäre

schafft, die Kindern ihre Furcht nimmt.

Die Chirurgische Klinik IV hat sich auf die chirurgische

Versorgung und Behandlung von

Früh- und Neugeborenen bis hin zu Jugendlichen

spezialisiert. Die Kinderchirurgie kann

dabei auf das komplette Spektrum an Diagnosemöglichkeiten

und Therapieverfahren des

Klinikums zurückgreifen, wobei stets auf die

kindlichen Besonderheiten geachtet wird.

Zu den Schwerpunkten der Klinik gehört die Behandlung

angeborener Fehlbildungen wie offene

Bauchwandspalten, offene Rücken, angeborene

Wasserköpfe, Verschlüsse oder nicht

angelegte Teile von Darm oder Speiseröhre. Ein

weiterer wichtiger Bereich ist die Bauch- und

Thoraxchirurgie, beispielsweise bei Patienten

mit Blinddarmentzündung, Pylorushypertonie

(verdicktem Magenausgang), Tumoren, Verschlüssen

der Speiseröhre oder Lungenfehlbildungen,

die heute operativ gut behandelbar

sind. Zu den urologischen Eingriffen gehört beispielsweise

die Therapie von Hodenhochständen,

Hypospadien (Fehlmündungen der Harnröhre)

oder Nierentumoren. Weitere Angebote

wie eine Enuresis- und Inkontinenz-Sprechstunde

für bettnässende Kinder gehören ebenso

zum Leistungsspektrum der Klinik wie Angebote

aus dem Bereich der Plastischen Chirurgie,

etwa die Behandlung von abstehenden Ohren,

Trichterbrust oder Handfehlbildungen.

In der Chirurgischen Klinik IV stehen für die

Behandlung der jungen Patienten in einem

kindgerechten Umfeld Betten zur Verfügung.

Das ärztliche Team der Klinik unter der Lei-

tung von Direktorin Priv.-Doz. Dr. Elfriede

Ring-Mrozik wird unterstützt von speziell geschulten

Kinderkrankenschwestern und -pflegern

sowie Ärzten aus anderen medizinischen

Fachbereichen wie Narkoseärzten und Radiologen.

Frauenklinik

Die Frauenklinik des Klinikums Ingolstadt gehört

zu den großen und renommierten geburtshilflichen

und gynäkologischen Zentren in

Deutschland. Als Perinatalzentrum mit dem

Qualitäts- und Sicherheitsprädikat „Level 1“

bietet das MutterKindZentrum der Frauenklinik

werdenden Eltern hohen Komfort, viele Auswahlmöglichkeiten

und besten Service in angenehm-freundlicher

Atmosphäre.

Eine Geburt sollte so natürlich ablaufen wie

möglich. Wenn aber doch einmal etwas passiert,

steht in Verbindung mit der Kinderintensivstation

der Neuburger Kliniken St. Elisabeth

im Klinikum Hochleistungsmedizin mit der

größtmöglichen Sicherheit zur Verfügung.

Das zweite große Aufgabengebiet der Frauenklinik,

die Gynäkologie, ist im UnterleibZentrum

zusammengefasst. Das Zentrum bietet den

Frauen modernste und sichere medizinische

Verfahren. Im EndoskopieZentrum der Klinik

werden schonende Eingriffe mit der sogenannten

„Schlüssellochchirurgie“ durchgeführt. Die

Klinik deckt das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde

ab, von Eileiterschwangerschaften

über Erkrankungen der Gebärmutter bis hin zu

komplexen Beckenbodenrekonstruktionen bei

Senkungen oder Tumoroperationen.

Das engagierte Team der Klinik unter der Leitung

von Direktor Prof. Dr. Babür Aydeniz bemüht

sich, den Klinikaufenthalt komfortabel

und angenehm zu gestalten egal, ob es sich

um eine Operation oder das freudige Ereignis

einer Geburt handelt.

Klinik für Frührehabilitation und

akutgeriatrische Medizin

Die Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation

hilft Patienten, nach einer schweren Erkrankung

oder Verletzung durch Angebote aus

dem Bereich der akutgeriatrischen und rehabilitativen

Medizin möglichst schnell wieder zu einem

normalen Leben zurückzukehren. Beide

Bereiche sind miteinander verknüpft und daher

im Klinikum unter der Leitung von Direktorin

Priv.-Doz. Dr. Brigitte Buchwald-Lancaster, die

über viel Erfahrung in beiden Bereichen verfügt,

KlinikumRatgeber 1 I 2011


unter dem Dach einer Klinik vereint. Die widmet

sich besonders den Bedürfnissen der älteren

Patienten, die eine spezialisierte akutgeriatrische

Versorgung benötigen, und unterstützt sie

ebenso wie auch jüngere Patienten durch frührehabilitative

Maßnahmen bei einer schnellen

Genesung und Wiedergewinnung einer möglichst

großen Mobilität und Selbstständigkeit.

Dazu werden nach einer präzisen Diagnostik

von Funktions- und Fähigkeitsstörungen genaue

Therapieziele formuliert und auf dieser

Basis Therapiepläne erstellt, die exakt auf die

Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sind.

Die Therapie besteht dabei aus vielen verschiedenen

Komponenten, an denen oft unterschiedliche

Berufsgruppen beteiligt sind. Die Therapiepläne

werden dabei ständig aktualisiert und

an die Entwicklung des einzelnen Patienten angepasst.

Das Aufgabengebiet gliedert sich im

Wesentlichen in folgende Bereiche:

Diagnostik von Funktions- und

Fähigkeitsstörungen

Erstellung individueller

Therapiekonzepte

Durchführung aller anerkannten Methoden

moderner rehabilitativer Therapie

Besonders ältere Patienten benötigen oft nicht

nur eine therapeutische Unterstützung bei der

Genesung, sondern insgesamt eine andere medizinische

Versorgung als jüngere. Krankheit ist

im Alter oft durch eine Vielzahl gleichzeitig vorliegender

Beschwerden gekennzeichnet, die

sich gegenseitig beeinflussen können und eine

Therapie komplexer gestalten. Die Klinik für

Akutgeriatrie und Frührehabilitation bietet ihnen

eine ganzheitliche medizinische Versorgung,

die sich nicht nur auf die Behandlung der

akut vorliegenden Organerkrankung konzentriert,

sondern die gesamte gesundheitliche Situation

des Patienten berücksichtigt.

Patienten, die eine akutgeriatrische Versorgung

benötigen, sind ältere Menschen, die zumeist

mehrere Erkrankungen haben und dadurch

in ihrer bisherigen Lebensführung gefährdet

sind. Um sie optimal behandeln und

pflegen zu können und sie therapeutisch auf

dem Weg ihrer Genesung begleiten zu können,

hat das Klinikum Ingolstadt die neue Klinik mit

akutgeriatrischen Spezialisten geschaffen, die

in Verbindung mit Spezialisten anderer Fachrichtungen

nicht nur Krankheiten, sondern

Menschen in einer Lebenssituation behandeln,

die durch Alter, Krankheit, Behinderung, durch

die Familiensituation sowie durch einge-

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

schränkte persönliche gesundheitliche, geistige

und soziale Ressourcen geprägt ist.

Die akutgeriatrischen Patienten erhalten daher

eine speziell auf sie zugeschnittene Versorgung,

die verschiedene Aspekte ihrer Krankheitssituation

umfasst. In der Pflege etwa

spielt neben den üblichen Tätigkeiten die aktivierende

Pflege eine Rolle, in deren Rahmen

die Patienten aktiviert und trainiert werden sollen,

um verlorene Fähigkeiten wiederzuerlangen

und ein möglichst selbstständiges Leben

führen zu können. Auch der Sozialdienst des

Klinikums kann eingebunden werden, um sicherzustellen,

dass die Patienten in ein funktionierendes

Umfeld entlassen werden und gegebenenfalls

zum Beispiel notwendige Hilfsmittel

erhalten.

Medizinische Klinik I

Die Medizinische Klinik I deckt ein breites Spektrum

in der Diagnose und Behandlung internistischer

Erkrankungen ab:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Gefäßerkrankungen

Lungenerkrankungen

und

internistische Notfälle

Direktor der Klinik ist Prof. Dr. Conrad Pfafferott.

Zu seinem Team gehören 30 Ärzte und

über 100 Pflegekräfte.

Ein traditionell wichtiges Aufgabengebiet ist die

Kardiologie. Gemeinsam mit der Medizinischen

Klinik IV werden alle Arten von Herz-Kreislauf-

Erkrankungen kompetent und mit modernsten

Methoden behandelt. Rund um die Uhr steht ein

Spezialistenteam zur Verfügung, um Patienten

mit akutem Herzinfarkt mittels Herzkatheter,

Ballonaufdehnung und anderer Verfahren nach

neuesten Standards zu behandeln. Mit modernen

Verfahren werden Schrittmacher und Defibrillatoren

implantiert, die Patienten mit Herzerkrankungen

wieder ein möglichst normales

Leben ermöglichen. Weitere Schwerpunkte sind

die Akutversorgung von Patienten mit Lungenerkrankungen

wie Lungenentzündung und die

Behandlung internistischer Notfallpatienten.

Medizinische Klinik II

Die Medizinische Klinik II des Klinikums komplettiert

die große Bandbreite der inneren

Medizin und fungiert gleichzeitig als Schnittstelle,

die auf breiter Basis diagnostische und

therapeutische Leistungen sowohl für die eigenen

Patienten als auch als interner Dienst-

19


Die Neurochirurgische und Neurologische Fachklinik und

Altmühltalklinik am Mittelpunkt Bayerns

Klinik Kipfenberg

Die Klinik im Grünen

Die Neurochirurgische und Neurologische Fachklinik Kipfenberg ist spezialisiert auf die Rehabilitation

von Patienten mit Schlaganfall; Schädel-Hirnverletzungen nach Unfällen und Operationen; neuroimmunologischen

Erkrankungen des Gehirns, insbesondere Multiple Sklerose; Rückenmarkserkrankungen

mit Querschni�-Symptomatik; Erkrankungen des peripheren Nervensystems und der

Muskulatur sowie Bewegungsstörungen, wie Parkinson Syndrome und Dystonien.

Die Altmühltalklinik ist eine Fachklinik für orthopädische Anschlussheilbehandlung. Schwerpunkte

der Therapie sind Zustände nach operativen Eingri�en am Haltungs- und Bewegungsapparat sowie

nach degenerativen Erkrankungen.

Unser Haus bietet ein umfangreiches therapeutisches Angebot und eine großzügige Aussta�ung.

Die Behandlung wird von einem quali�zierten und motivierten Ärzte- und Therapeutenteam geleitet

und durchgeführt. Grundlage der Versorgung ist ein interdisziplinäres Therapiekonzept, das die

individuelle Behandlung unserer Patienten auf hohem Niveau sicherstellt.

Zur Quali�zierung und Verbesserung der behandelnden Teams werden im Fortbildungszentrum

der K����� K��������� vielfältige Weiterbildungskurse angeboten.

Unser Angebot im Überblick:

• Intensiv- und Intermediate-Care-Station

• Neurologische Frührehabilitation

• Querschni�station

• Weiterführende Rehabilitation

• Neurologische Anschlussheilbehandlung

• Orthopädische Anschlussheilbehandlung

• Ambulantes Rehabilitationszentrum

• Interdisziplinäres Fortbildungszentrum

In Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der

Katholischen Universität Leuven (Belgien).

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Die Ärztliche Leitung Der Klinik Kipfenberg hat priv.-Doz. Dr. med.

Dennis A. Nowak.

In der Altmühltalklinik wird eine Orthopädische Anschlussheilbehandlung

unter der Leitung von prof. Dr. med. Axel Hillmann

und eine Neurologische Anschlussheilbehandlung unter Leitung

von priv.-Doz. Dr. med. Dennis A. Nowak angeboten.

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

21

KLINIK KIPFENBERG

Kindinger Straße 13

85110 Kipfenberg

Telefon (08465)175-0

Fax (08465)175-111

E-Mail gf@neurologie-kipfenberg.de

Internet www.neurologie-kipfenberg.de

Bei Fragen stehen wir Ihnen

jederzeit gerne zur Verfügung.


22 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

leister für andere Kliniken des Hauses erbringt.

Die Klinik wird geleitet von Direktor Prof. Dr.

Josef Menzel und verfügt über ein engagiertes

Team aus 26 Ärzten und einer Vielzahl qualifizierter

Pflegekräfte.

Schwerpunkte der Klinik sind die Diagnostik

und Behandlung von

Erkrankungen des Magen-Darm-

Traktes,

Blut- und Tumorerkrankungen

(Hämato-Onkologie),

Lebererkrankungen (Hepatologie),

Infektionskrankheiten,

Stoffwechselerkrankungen,

Diabetes mellitus

sowie die Impf- und Reisemedizin

Für eine exzellente Diagnostik und Therapie

steht der Klinik eine optimal ausgestattete Endoskopie-

und Ultraschallabteilung auf dem

neuesten Stand der Technik zur Verfügung. In

der größten und bestausgestattetsten Endoskopieabteilung

der Region werden alle modernen

diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen

wie Magen- und Darmspiegelungen,

die endoskopische Abtragung von Tumoren, die

Entfernung von Gallensteinen, Drainagen, endoskopischer

Ultraschall oder umfangreiche

proktologische Behandlungen durchgeführt,

die oftmals einen operativen Eingriff ersparen.

Eine wichtige Rolle spielen auch vorbeugende

Maßnahmen wie die Darmkrebsprävention.

Medizinische Klinik III

Nieren- und Hochdruckerkrankungen gehören

zu den großen Volkskrankheiten. Etwa 20 Millionen

Menschen in Deutschland leiden an Bluthochdruck

und deutlich über 60.000 Menschen

müssen regelmäßig zur chronischen Nierenersatztherapie

(Dialyse). Die Medizinische Klinik

III hat sich auf die Behandlung von Nierenleiden

(Nephrologie) und Hochdruckerkrankungen

spezialisiert.

Die Klinik bemüht sich um Nierenkranke und

alle Aspekte ihrer Krankheitsgeschichte. Dazu

gehören die Diagnostik sämtlicher nephrologischer

Erkrankungen und die Versorgung der

Patienten in allen Stadien ihrer Krankheit. Auch

die „Gesellschaftskrankheiten“ Diabetes mellitus

(Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen

wie Bindegewebsentzündungen

oder Gefäßentzündungen und andere

Erkrankungen der Nieren oder Systemerkrankungen

unter Beteiligung der Nieren werden

kompetent behandelt. Auch Patienten mit Nie-

renleiden, die wegen anderer Erkrankungen

eingeliefert werden, werden vom Team der Medizinischen

Klinik III unter der Leitung von Direktor

Dr. Friedrich Lazarus mitversorgt.

Gemeinsam mit dem KfH Kuratorium für Dialyse

und Nierentransplantation e.V. erfüllt die Klinik

auch den ambulanten Versorgungsauftrag.

Medizinische Klinik IV

Die Medizinische Klinik IV ist auf die Diagnose

und Therapie aller Arten von Herzrhythmusstörungen

spezialisiert. In der 2010 neu eingerichteten

Klinik ist unter der Leitung von Prof.

Dr. Karlheinz Seidl ein Team von elektrophysiologischen

Spezialisten am Werk, das in enger

Zusammenarbeit mit den Kardiologen der Medizinischen

Klinik I und anderen Fachbereichen

Spitzenmedizin bietet und alle Arten von Herzrhythmusstörungen

auf höchstem Niveau diagnostiziert

und behandelt. Denn Herzrhythmusstörungen

sind heute gut therapierbar und

meist dauerhaft heilbar.

Die Klinik verfügt über modernste Einrichtungen

zur Versorgung von Herzrhythmusstörungen

aller Art. Durch exzellente Diagnostik- und

Therapiestandards und ein speziell qualifiziertes,

interdisziplinäres Team bietet die Medizinische

Klinik IV Diagnose und Therapie auf dem

neuesten Stand, die gerade für Menschen mit

Herzerkrankungen wichtig sind und in kritischen

Momenten Leben retten können. In speziellen

EPU-Labors kann die „Elektrik“ des

Herzens mithilfe modernster Technik genauestens

untersucht und behandelt werden.

Ambulant durchgeführte Untersuchungen/Therapien:

Defibrillator (ICD-) und

Schrittmacher-Kontrolle

ICD-Test (Defibrillationsschwellentest)

Elektrokardioversion

Kipptischuntersuchung

SM-Implantation

Life Vest (tragbarer externer

Defibrillator)

Stationär durchgeführte Untersuchungen/Therapien:

Elektrophysiologische Untersuchung

(EPU) mit computergestützten

Verfahren

Katheterablation von Herzrhythmusstörungen

Supraventrikuläre und ventrikuläre

Tachykardien einschließlich Vorhof-

KlinikumRatgeber 1 I 2011


flimmern und atrialer Makro-Reentry

mit Radiofrequenz (Hitze), Kryoablation

(Kälte), 3D-Navigation/Mapping,

epikardiale Ablationen

Koronarangiografien, Kardio-MRT in Zusammenarbeit

mit der Kardiologie und

dem Diagnostikzentrum im ÄrzteHaus

Implantation von Herzschrittmachern

und ICDs einschließlich Resynchronisationssystemen,

Implantation von

Loop-Rekordern

Implantation von Herzschrittmachern,

ICDs und kardialen Kontraktilitätssystemen

zur Steigerung der Herzpumpkraft

Kathetertechnischer Verschluss eines

Vorhofseptumdefektes und des

Vorhofohrs

Life Vest (tragbarer externer

Defibrillator).

Mit modernen Methoden wie dem EKG oder

elektrophysiologischen Untersuchungen (EPU)

ermitteln die Ärzte die Ursachen für die Entstehung

der Unregelmäßigkeiten. Durch ein

3D-Mapping-System können die anatomischen

Strukturen des Herzens mit einer schonenden

Technik dreidimensional abgebildet werden. So

erhalten die Mediziner eine räumliche Abbildung

der „Elektrik“ des Herzens, eine Art dreidimensionale

Landkarte des Herzens und seiner

elektrischen Ströme, mit deren Hilfe man

Herzrhythmusstörungen sehr gezielt behandeln

kann, etwa indem die fehlgeleiteten Zellen,

die die elektrischen Ströme stören, „ausgeschaltet“

werden. Dazu stehen moderne Techniken

der Ablation bereit.

Neurochirurgische Klinik

Präzision spielt in der Medizin in fast allen Bereichen

eine wichtige Rolle. Das gilt ganz besonders

für die Neurochirurgie. Denn sie befasst

sich mit der Abklärung und operativen Behandlung

von Erkrankungen des zentralen und

peripheren Nervensystems. Die Neurochirurgische

Klinik des Klinikums unter der Leitung von

Direktor Priv.-Doz. Dr. Siamak Asgari verfügt

daher nicht nur über ein erfahrenes und hoch

qualifiziertes Ärzteteam, sondern auch über die

neuesten Verfahren. Als erste Klinik in

Deutschland verwendete sie zum Beispiel die

intraoperative Neuronavigation mit Echtzeitsonographie.

Die Klinik ist zudem in national und

international bedeutende medizinische Studien

eingebunden. Sie deckt das gesamte Spektrum

der Neurochirurgie ab. Dazu gehören:

Hirn- und Rückenmarktumoren

Hirnblutungen

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Hirngefäßmissbildungen

Hirndurchblutungsstörungen und

Schlaganfälle

Kinderneurochirurgie

Hypophysenerkrankungen

Hirn-, Rückenmark- und Wirbelsäulenverletzungen

Bandscheibenvorfälle und Implantationen

von Bandscheibenersatz

Stabilisierungsoperationen

Nervenerkrankungen, Nerventransplantationen

Schmerz- und Spastikbehandlungen

Zu den Schwerpunkten der Klinik gehört die Behandlung

von Hirntumoren und anderen Verletzungen

des Gehirns und der Wirbelsäule. Neben

degenerativen und onkologischen Erkrankungen

spielen auch die Versorgung und operative

Behandlung von Unfallpatienten mit Verletzungen

des Gehirns oder Rückenmarks sowie der

peripheren Nerven eine wichtige Rolle.

Neurologische Klinik

Die Neurologische Klinik des Klinikums Ingolstadt

ist die einzige neurologische Akutklinik

der Region und versorgt die rund 400.000 Einwohner

ihres Einzugsgebietes mit neurologischen

Leistungen. Ihr Direktor Prof. Dr. Günter

Ochs und sein Team beschäftigen sich mit

verschiedensten Erkrankungen des Nervensystems,

die häufig Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen

und Funktionsstörungen

der Sinnesorgane oder der Hirnfunktionen zur

Folge haben. Sie versorgen die gesamte Bandbreite

der Erkrankungen, die mit dem Nervensystem

zu tun haben, darunter zahlreiche

schwere und epidemiologisch auftretende

Krankheiten wie Migräne, Demenz, Epilepsien,

Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose oder

Schlaganfälle.

Seit 1999 verfügt die Klinik über eine „Stroke

Unit“, eine interdisziplinäre Schlaganfallspezialstation,

die hinsichtlich der Fallzahlen und

der Behandlungsergebnisse zu den erfolgreichsten

Spezialstationen in Deutschland gehört.

In ihr werden Patienten mit Schlaganfällen

kompetent behandelt und können die Klinik

oft ohne bleibende Schäden wieder verlassen.

Das diagnostische und therapeutische Angebot

der Klinik kann je nach Art und Schwere der

Erkrankung nicht nur für eine intensivmedizinische

Behandlung oder eine normale stationäre

Versorgung im Rahmen der Tagesklinik,

sondern auch teilstationär genutzt werden.

23

Zu den Pflegern und

Schwestern des Klinikums

können die Patienten

vollstes Vertrauen haben


24 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Dieses Angebot richtet sich an nicht pflegebedürftige

Patienten aus der Region, die nicht

über Nacht oder am Wochenende im Krankenhaus

bleiben möchten.

Notfallklinik

Unfälle und plötzliche Erkrankungen können zu

jeder Tages- und Nachtzeit passieren und erfordern

oft eine schnellstmögliche medizinische

Versorgung. Die Notfallklinik des Klinikums

Ingolstadt ist daher rund um die Uhr an

365 Tagen im Jahr besetzt und jederzeit voll

einsatzfähig. Ärzte aus allen Fachgebieten und

ein qualifiziertes Pflegeteam stehen unter der

Leitung des erfahrenen Notfallmediziners

Dr. Florian Demetz rund um die Uhr zur Verfügung,

um Erkrankungen und Verletzungen aller

Art sofort und kompetent zu versorgen.

Gemeinsam mit den Kollegen der GO IN-Notfallpraxis

im Klinikum Ingolstadt versorgt die

Notfallklinik jährlich rund 46.000 Patienten jeden

Alters und mit den unterschiedlichsten Beschwerden

vom Kind mit Bauchschmerzen

über Schlaganfallpatienten bis zum schwerverletzten

Unfallopfer. Durch die Modernisierung

und Erweiterung, die im Februar 2011 abgeschlossen

werden konnte, verfügt die Klinik

über modernste räumliche Möglichkeiten. In einer

eigenen Bettenstation können Patienten

weiter akutmedizinisch versorgt und beobachtet

werden, ohne sie hierfür in eine andere Klinik

des Hauses verlegen zu müssen.

Um den zahlreichen Patienten mit ihren unterschiedlichen

Beschwerden gerecht zu werden,

hat das Klinikum Ingolstadt ein fortschrittliches

System entwickelt, nach dem die Patienten optimal

gesteuert und versorgt und Wartezeiten

minimiert werden. Je schwerer ein Patient erkrankt

ist und je dringender er medizinisch versorgt

werden muss, desto schneller muss ihm

geholfen werden. Denn bei schwer erkrankten

Patienten wie beispielsweise Schlaganfallpatienten

oder lebensgefährlich Unfallverletzten

geht es oft um Sekunden, die über Leben und

Tod entscheiden. Sie haben daher immer Vorrang

und werden sofort mit dem kompletten

Spektrum an medizinischen Möglichkeiten eines

Hauses der Maximalversorgungsstufe wie

dem Klinikum versorgt.

Eine Notfallklinik funktioniert nicht wie eine

normale Arztpraxis und kann keine festen Termine

vergeben. In ihr werden ausschließlich

Notfallpatienten behandelt, die unangemeldet

mit akuten Verletzungen oder Erkrankungen

kommen. Dabei geht es um die Gesundheit und

oft das Leben von Menschen. Die Versorgung

der Patienten wird nach Art und Dringlichkeit

ihrer Erkrankung mithilfe eines Farbsystems

wie bei einer Ampel gesteuert. Dabei gilt: Die

Gesundheit hat immer Vorfahrt! Das Team der

Notfallklinik bittet daher auch um Verständnis,

sollte es in solchen Fällen trotz aller Bemühungen

einmal zu längeren Wartezeiten kommen.

Das Team der Notfallklinik wird sich stets bemühen,

schnell und verständnisvoll zu helfen.

Zur Philosophie der Notfallklinik gehört auch

eine gute Kommunikation mit den Patienten: Die

Mitarbeiter bemühen sich, die Patienten kontinuierlich

über die weiteren Behandlungsschritte

zu informieren. Sie stehen jederzeit gerne für

Fragen zur Verfügung und versuchen, Anregungen

aufzunehmen und Wünsche zu erfüllen.

Orthopädische Klinik

Die Orthopädische Klinik unter der Leitung von

Direktor Prof. Dr. Axel Hillmann bietet alle

modernen Verfahren der konservativen und

operativen Behandlung orthopädischer Krankheitsbilder

an und hat in ihren Schwerpunktbereichen

inzwischen überregionale Bedeutung

erlangt. Beispielsweise ist die Klinik Referenzzentrum

für orthopädische Tumoren, an

das sich andere Kliniken bei komplizierten Befunden

wenden und das sie um medizinischen

Rat ersuchen können.

Schwerpunkt der Klinik ist neben der Diagnose

und Behandlung orthopädischer Tumoren vor

allem die Endoprothetik, also die Implantation

von Prothesen. Dabei kommen alle wichtigen

Verfahren wie Hüftgelenk-Operationen und

Hüft-TEP-Wechsel oder fortschrittliche Kniegelenksersatzoperationen

mit monokondylären

Schlitten zum Einsatz. Im Mittelpunkt steht eine

individuell auf den Patienten, seine Erkrankung

und seine Lebenssituation abgestimmte, sogenannte

stadiengerechte Therapie. Eine wichtige

Rolle spielen knochensparende Prothesen aus

modernsten und besonders haltbaren Materialien.

Auch minimal-invasive Techniken aus dem

Bereich der „Schlüssellochchirurgie“ werden

angeboten.

Einen dritten Schwerpunkt stellt die Sporttraumatologie

dar, also die Behandlung von Sportverletzungen

aller Art. Zum Leistungsspektrum

in diesem Bereich gehören alle gängigen Verfahren

wie die Arthroskopie und arthroskopische

Chirurgie am Kniegelenk, Hüftgelenk, an

Schulter und Ellenbogen, an der Hand und am

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Sprunggelenk sowie die Kreuzbandchirurgie,

Knorpel- und Knochentransplantationen, Knorpelzelltransplantationen

und spezielle Verfahren

wie das sogenannte „Microfracturing“. Zu

den Aufgaben der Klinik gehört auch die Behandlung

chronischer Schmerzpatienten. Auch

Wirbelsäulenoperationen und Osteoporosediagnostik

werden in der Orthopädischen Klinik

durchgeführt.

Ärzte, Pflegepersonal und Physiotherapeuten

arbeiten eng zusammen, um die Patienten dabei

zu unterstützen, möglichst schnell wieder fit

und mobil zu werden.

Urologische Klinik

Die Urologie befasst sich mit der Erkennung und

Behandlung von Erkrankungen der harnbildenden

und harnableitenden Organe sowie von Verletzungen

und Erkrankungen des männlichen

Genitalbereichs. Die Urologische Klinik des Klinikums

deckt die gesamte Bandbreite urologischer

Leistungen ab, von der Inkontinenz bis zu

Krebserkrankungen wie dem Prostatakarzinom.

Beispiele für das Aufgabengebiet sind:

Steinleiden

Prostataleiden

operative Therapie von Tumorerkrankungen

Chemotherapie, Immuntherapie und

Hormontherapie urologischer Tumorerkrankungen

Hormonersatztherapie bei Hormonmangel

plastisch-rekonstruktive Urologie

Kinder-Urologie

Prothetik

Neuro-Urologie

Harninkontinenz

Die Klinik steht unter der Leitung von Direktor

Prof. Dr. Andreas Manseck und verfügt über

eine hervorragende Ausstattung und die neuesten

Verfahren der Urologie.

Die Urologische Klinik setzt für verschiedene

urologische Eingriffe den Operationsroboter

„da Vinci“ ein, der minimal-invasive Eingriffe in

einer Präzision erlaubt, wie sie mit menschlichem

Fingerspitzengefühl alleine nicht möglich

wäre, und dadurch erhebliche Vorteile für

die Patienten mit sich bringt. Daneben kommen

auch ein moderner Green-Light-Laser und alle

anderen wichtigen Verfahren wie etwa die extrakorporale

Stoßwellenlithotripsie zur Zertrümmerung

von Nieren- und Harnleitersteinen

zum Einsatz.

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Zentrum für psychische Gesundheit

Das Zentrum für psychische Gesundheit unter

der Leitung von Direktor Prof. Dr. Thomas

Pollmächer ist eine renommierte und äußerst

leistungsfähige medizinische Einrichtung zur

integrativen Behandlung und Betreuung von

Menschen mit psychischen Problemen und

physischen Erkrankungen aller Art. Seit der

Gründung 1982 hat sich die Klinik auch aufgrund

des wachsenden Patientenaufkommens

zu einem modernen Zentrum mit 14 Stationen,

einer Tagesklinik, einer Institutsambulanz, einer

stationären Entwöhnung und einem Langzeitbereich

entwickelt, das über alle modernen

Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten sowie

ein erfahrenes und qualifiziertes Team verfügt.

Rund um die Uhr steht ein psychiatrischer

Notdienst für Menschen in Krisensituationen

bereit, der jedem Hilfesuchenden auch ohne

Anmeldung oder Überweisung hilft.

Die Diagnostik beginnt mit einem persönlichen

Gespräch und kann bei Bedarf auch auf modernste

technische Diagnoseverfahren wie die

Elektroenzephalographie, detaillierte neuropsychologische

Diagnostik oder die Schlafpolygraphie

zurückgreifen. Für den schlafmedizinischen

Bereich verfügt das Zentrum über ein

modernes Schlaflabor, in dem Schlafstörungen

genau untersucht werden können. Die Schlafmedizin

ist neben der Psychotherapie, Psychosomatik

und Neuropsychologie einer von fünf

Bereichen, in die die Kompetenzen des Zentrums

aufgeteilt sind. Die Therapie erfolgt individuell

und umfassend durch ein multiprofessionelles

Team aus Fachärzten für Psychiatrie

und Psychotherapie, psychologischen Therapeuten

und Psychologen, Sozialpädagogen,

psychiatrischem Fachpersonal sowie Musik-,

Bewegungs- oder Kunsttherapeuten und bietet

interdisziplinäre Diagnostik, Therapie und Rehabilitationsplanung

an. Behandelt werden alle

Arten psychischer Erkrankungen. Zu den

Schwerpunkten gehört die Behandlung von Depressionen

und Schizophrenien oder psychischen

Störungen im Alter. Eine eigene Psychosomatikstation

schafft beste Voraussetzungen

für die Behandlung von Patienten mit psychosomatischen

Erkrankungen.

Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit

unterschiedlichen Einrichtungen, sowohl was

die Forschung als auch was die Versorgung

und Wiedereingliederung in die Gesellschaft

und die Rückkehr in ein normales Leben betrifft.

Eine wichtige Kooperation ist die mit der

renommierten Heckscher-Klinik für Kinder-

25


26 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, die

dem Klinikum erfahrene Kinder- und Jugendpsychiater

zur Verfügung stellt, sodass das

Klinikum eine exzellente Versorgung für junge

wie alte Patienten bieten kann.

Institut für Anästhesie und Intensivmedizin

Das breite Spektrum der Anästhesie umfasst in

erster Linie die Durchführung von Allgemeinanästhesien

(Vollnarkosen) und regionalen

Anästhesien (Teilnarkosen) für die verschiedenen

operativen Eingriffe bei stationären und

ambulanten Patienten einschließlich postoperativer

Schmerzbehandlung. Besondere Spezialitäten

in diesem Bereich sind Kinderanästhesie,

geburtshilfliche Anästhesie, Thoraxanästhesie

und geriatrische Anästhesie.

Doch die klassische Anästhesie, bei der es

in erster Linie um eine individuell angepasste

Ausschaltung des Bewusstseins, des

Schmerzempfindens und der Reflexe geht, ist

nur eine der Säulen der Anästhesie. Weitere

Aufgabenbereiche sind:

die intensivmedizinische Versorgung

von schwerkranken oder schwerverletzten

Patienten nach einer Operation

die Notarzttätigkeit in der Luftrettung

(ADAC-Hubschrauber „Christoph 32“ am

Klinikum) und im bodengebundenen

Rettungsdienst

die Schmerztherapie für Patienten mit

chronischen Schmerzsyndromen sowie

die palliativmedizinische Versorgung

von Patienten mit unheilbarer, fortgeschrittener

Erkrankung durch

schmerz- und symptomlindernde

Therapie und eine menschliche Betreuung

und Beratung in allen Fragen

Das Institut unter der Leitung von Direktor

Prof. Dr. Gunther Lenz versorgt als zentrale

Einrichtung die operativen, interventionellen

und diagnostischen Bereiche des Klinikums

mit anästhesiologischen Leistungen. Darüber

hinaus bietet das Institut für Anästhesie und

Intensivmedizin eine Anästhesiesprechstunde

(Prämedikationsambulanz) und eine Schmerzambulanz

an. Das Aufgabenspektrum wird

durch die Betreuung der zehn Betten umfassenden

PalliativStation im Sinne einer ganzheitlichen

lindernden Medizin ergänzt.

Institut für diagnostische und

interventionelle Radiologie

Das Institut für diagnostische und interventionelle

Radiologie versorgt alle Kliniken und Institute

des Klinikums mit dem kompletten

Spektrum moderner radiologischer Leistungen

im diagnostischen und interventionell-therapeutischen

Bereich. Zu den Leistungen des Instituts,

das von Direktor Prof. Dr. Dierk Vorwerk

geleitet wird, gehören unter anderem folgende

Verfahren:

computergestützte Röntgendiagnostik

computergesteuertes Thoraxröntgen

Mammographien

Mehrzeilen-CT

Computertomographie

Ultraschall und farbcodierter

Ultraschall

digitale Subtraktionsangiographie

gefäßerweiternde Therapie

Myomembolisation

Mammastanzbiopsie

zahlreiche weitere interventionelle

Verfahren

Darüber hinaus bietet das Institut ambulanten

Patienten die Durchführung der angiographischen

Diagnostik und interventioneller Eingriffe

an. Einen Schwerpunkt im interventionellen

Bereich bilden die vaskulären Interventionen

wie Embolisationen von Tumoren oder die

Wiederöffnungen von Gefäßen, wie sie auch in

der Schlaganfallspezialeinheit des Klinikums

eine besonders wichtige Rolle spielen, in der die

Ärzte des Instituts eng mit den Kollegen der

Neurologischen Klinik zusammenarbeiten. Die

medizinisch-technische Ausstattung des Instituts

entspricht modernen Standards.

Institut für Laboratoriumsmedizin

Beinahe jeder Patient des Klinikums wird in einer

Abteilung untersucht, die er nie zu Gesicht

bekommt: dem Labor. Bei 96 Prozent aller Patienten

werden während ihres stationären Aufenthalts

Laboruntersuchungen gemacht, um

Erkrankungen festzustellen und den Heilungsverlauf

zu kontrollieren. Während sich viele, vor

allem kleinere Krankenhäuser kein eigenes

vollwertiges Labor leisten, sondern ihre Proben

an Zentrallabore schicken, verfügt das Klinikum

mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin

unter der Leitung von Direktor Prof. Dr. Johannes

Aufenanger über ein modernes hauseigenes

Laboratorium. Rund 2,4 Millionen Laboranalysen

führt das Institut im Jahr durch.

Das entspricht durchschnittlich rund 40 Analysen

pro Patient oder etwa fünf pro Pflegetag

eines Patienten.

Das Institut hat daher größte Bedeutung bei der

ärztlichen Diagnosefindung,

Verlaufskontrolle von Krankheiten,

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Beurteilung von Therapieeffekten und

Krankheitsprophylaxe.

Die Institutsleitung und ihre Mitarbeiter sind

stets um eine einwandfreie Analytik, permanente

Qualitätssicherung sowie eine schnelle,

exakte Gewinnung und Vermittlung der Befunde

und eine wirtschaftliche Betriebsführung

bemüht. Eine moderne Software sorgt für zuverlässige

Ergebnisse und ein ausgeklügeltes

Qualitätssicherungssystem für eine exzellente

Ergebnisqualität und eine Minimierung der

Fehlerwahrscheinlichkeit. Die Ärzte des Instituts

für Laboratoriumsmedizin befinden sich in

einem ständigen Dialog mit den Ärzten der einzelnen

Kliniken, besonders im Rahmen von mikrobiologischen

Visiten und Konsiliardiensten.

Ferner sind Mitarbeiter des Instituts intensiv in

die Lehre am Medizinischen Schulzentrum Ingolstadt

eingebunden.

Das Laboratorium verfügt über moderne halbautomatische

und automatische Analysegeräte

sowie ein erfahrenes Team aus Ärzten

und Medizinisch-technischen Laborassistentinnen

(MTLAs). Stets werden neue Methoden

geprüft und evaluiert sowie die technischen

Innovationen des jeweiligen Fachgebietes auf

ihre Routinetauglichkeit geprüft. Ein modernes

Laborinformationssystem steuert und koordiniert

die Abläufe und sorgt für ein effizientes

Arbeiten des Labors in hoher Qualität. Neben

all der Technik sind ein vertrauensvoller

Umgang und gleichzeitig eine selbstkritische

Haltung die Quelle und Voraussetzung für die

bestmögliche Qualität im Laboratorium des

Klinikums.

Institut für Nuklearmedizin

Begriffe wie „nuklear“ und „radioaktiv“ haben

in unserer Gesellschaft den Beigeschmack

von Gefahr und Tod. Dass radioaktive Substanzen

in der Medizin auch sehr heilsam wirken

und relativ einfach, schonend und ohne

äußeren Eingriff angewandt werden können,

zeigt das Institut für Nuklearmedizin des Klinikums

unter der Leitung von Direktor Prof.

Dr. Uwe Cremerius. Die Nuklearmedizin ist

heute unverzichtbarer Bestandteil der modernen

Diagnostik und Therapie in vielen

medizinischen Fachbereichen. Das Institut

bietet das gesamte Spektrum der modernen

Diagnostik mit Ausnahme der PET mit offenen,

kurzlebigen radioaktiven Stoffen an. Die

Nuklearmedizin ist heute eingebunden in die

Untersuchung und Therapie von Erkrankungen:

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

der Schilddrüse und anderer

endokriner Organe,

des Zentralnervensystems,

der Lungen,

des Gastrointestinaltraktes,

des Nieren- und Harntraktes,

des Skelettsystems,

bei Krebs.

Hierzu stehen der Abteilung aktuell vier Gammakameras

(davon zwei Doppelkopfkameras)

zur Verfügung. Hinzu kommen ein Sondenmessplatz,

ein Labor zur Durchführung von Radioimmunoassays

und ein Ultraschallgerät. Alle

Gammakameras verfügen über die Möglichkeit

zu tomographischen SPECT-Aufnahmen. Bei einer

nuklearmedizinischen Untersuchung wird

dem Patienten eine kleine Menge einer radioaktiven

Substanz gespritzt. Anschließend wird

die Ausbreitung der Substanz durch spezielle

Geräte gemessen. Aus der Auswertung dieser

Daten ergeben sich wichtige Befunde.

Auch im therapeutischen Bereich kommen

heute nuklearmedizinische Verfahren zum Einsatz.

Auf der Therapiestation werden Patienten

durch Radioisotope behandelt, vorwiegend bei

gutartigen (ca. 75 Prozent), aber auch bei bösartigen

(ca. 20 Prozent) Erkrankungen der

Schilddrüse sowie bei Gelenk- oder Knochenkrankheiten.

Im Bereich der Diagnostik werden

jährlich etwa 1.200 Skelettszintigrafien, rund

1.000 Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse

und eine Vielzahl weiterer Untersuchungen

durchgeführt.

Institut für Strahlentherapie und

radiologische Onkologie

Die Strahlentherapie beschäftigt sich neben der

Therapie anderer Erkrankungen in erster Linie

mit der Strahlenbehandlung von Patienten mit

bösartigen Tumoren. Die Behandlung zielt darauf

ab, die Patienten dauerhaft zu heilen oder

die Lebensqualität der Patienten so weit wie

möglich zu erhöhen. Der zunehmenden Zahl an

Krebserkrankungen stehen heute in zunehmendem

Maße bessere Möglichkeiten im

Kampf gegen Krebs gegenüber. Häufig werden

verschiedene Therapieformen wie die chirurgische

Onkologie, die Chemotherapie und die

Strahlentherapie kombiniert, um die Wirksamkeit

zu erhöhen.

Das Institut für Strahlentherapie und radiologische

Onkologie verfügt über moderne Bestrahlungs-

und Diagnosegeräte sowie eine exzellente

Bestrahlungsplanung. Dabei gilt das Prin-

27


28 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

zip, so wenig Strahlung wie möglich einzusetzen.

Das Institut für Strahlentherapie und radiologische

Onkologie ist daher mit modernsten

Geräten ausgestattet so zum Beispiel einem

Multileafkollimator, der sich durch ein ausgeklügeltes

System der spezifischen Bestrahlungssituation

anpassen lässt. Hinzu kommen

schonende und präzise Verfahren wie die Brachytherapie,

bei der die Bestrahlung durch ein

sogenanntes Afterloadinggerät nicht von außen

abgegeben wird, sondern über einen Katheter

direkt an den Tumor etwa gynäkologische Tumoren

sowie Tumoren in der Speiseröhre oder

im Bronchialsystem herangebracht wird.

Auch bei einigen gutartigen Erkrankungen lässt

sich die Strahlentherapie erfolgreich einsetzen.

Beispielsweise verfügt das Institut über ein

Weichstrahlgerät, das etwa zur Bestrahlung

von Hauttumoren wie Melanomen oder Basaliomen

eingesetzt wird. Eine Vielzahl gutartiger

und vor allem bösartiger Tumoren sie machen

etwa 90 Prozent aus kann durch Bestrahlung

behandelt werden. Häufig wird diese Therapie

in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen

Verfahren eingesetzt, sodass durch die

Kombination gute Heilungschancen für die Patienten

bestehen.

Dem Institut für Strahlentherapie unter der Leitung

seines Direktors Prof. Dr. Andreas Schuck

ist eine Station mit fünf Betten für diejenigen

Folge 16

Patienten zugeordnet, die ihre Bestrahlung aufgrund

ihrer Erkrankung, der großen Entfernung

zum Wohnort oder aus anderen Gründen nicht

auf ambulantem Weg durchführen lassen können.

Jährlich werden etwa 1.250 Patienten radiotherapeutisch

behandelt, davon zwischen

100 und 150 mit gutartigen Erkrankungen.

Belegkliniken

In den Belegkliniken des Klinikums Ingolstadt

pflegt das größte Krankenhaus der Region

eine enge Zusammenarbeit und langjährige

Partnerschaften mit niedergelassenen

Ärzten, die das Leistungsspektrum des Klinikums

um hochwertige medizinische Leistungen

erweitern. In den Belegkliniken für

Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Plastische

und Ästhetische Chirurgie, Orthopädie, Radiologie

sowie Pathologie versorgen elf Belegärzte

die Patienten. Insgesamt stehen 36 Betten

zur Verfügung.

Die Ärzte der sieben belegärztlichen Bereiche

arbeiten intern eng zusammen und ergänzen

sich bei Diagnostik und Therapie, um den

Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung

zu garantieren. Die Belegärzte bieten

exzellente medizinische Leistungen an und

können auf die hochmoderne Ausstattung, das

Know-how und die Sicherheit des Klinikums als

Schwerpunktkrankenhaus zurückgreifen.

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Die Zentren des Klinikums

Der medizinische Fortschritt und die damit einhergehende

Spezialisierung in der Medizin haben

die diagnostischen und therapeutischen

Möglichkeiten in den letzten Jahren erheblich

erweitert. Die modernen Anforderungen, die

Vielfalt der Verfahren und die immer aufwendigeren

medizinischen Großgeräte erfordern eine

Bündelung des Know-hows, der Erfahrung und

der Ressourcen, um den Patienten optimale

medizinische Qualität und damit beste Heilungschancen

zu bieten.

Das Klinikum Ingolstadt hat daher im Laufe der

Jahre eine Reihe von Zentren geschaffen, die

interdisziplinär angelegt sind und dadurch

Kompetenzen aus verschiedenen medizinischen

Fachbereichen bündeln. Sie fördern die

Weiterentwicklung des Gesundheitszentrums

Klinikum Ingolstadt in der Region. Ein Beispiel

ist das Ambulante Operationszentrum, in dem

ambulante operative Leistungen zusammengefasst

sind. Im Folgenden werden dieses und

die weiteren Zentren des Klinikums vorgestellt.

AltstadtzentrumSebastianstraße

Das AltstadtzentrumSebastianstraße im Herzen

Ingolstadts bietet älteren Menschen hochwertige

Pflege- und umfangreiche Betreuungsleistungen

in einer angenehmen, liebens- und

lebenswerten Umgebung. Die Mitarbeiter des

Zentrums, das regelmäßig auf seine Qualität

hin geprüft wird, sind für ihre verantwortungsvolle

Aufgabe bestens ausgebildet und versorgen

und fördern auch schwerstpflegebedürftige

Menschen engagiert und professionell.

Das Zentrum gliedert sich in die drei großen

Bereiche „Betreutes Wohnen“, „Pflegerischer

Wohnbereich“ und „Psychiatrischer Wohnbereich“,

die sich am Pflegebedarf orientieren. Sie

sind auf die jeweiligen Bedürfnisse der Bewohnerinnen

und Bewohner abgestimmt. Dabei

wird vor allem auf eine menschenwürdige und

lebensbejahende Umgebung geachtet. Die zentrale

Lage des Altstadtzentrums in der Sebastianstraße

bietet vor allem rüstigen Bewohnern

die Möglichkeit, uneingeschränkt am gesellschaftlichen

und kulturellen Leben der Stadt

teilzunehmen. In Zukunft wird das Pflegeheim,

mit Ausnahme des Bereichs für betreutes Wohnen,

in einen Neubau am Klinikum umziehen.

Das neue Zentrum soll spätestens bis Sommer

2012 bezogen sein.

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

BrustZentrum

Brustkrebs ist für die betroffenen Frauen mit

großem Schrecken verbunden. Doch die neuesten

Entwicklungen in der Medizin tragen dazu

bei, Tumorerkrankungen der weiblichen Brust

ein Stück weit den Schrecken zu nehmen. Das

BrustZentrum des Klinikums bietet dafür die

besten Voraussetzungen.

Mit rund 50.000 Erkrankungen ist Brustkrebs die

häufigste Krebsart bei Frauen. Durch moderne

Verfahren und interdisziplinäre Zusammenarbeit

innerhalb des Zentrums können die meisten

Betroffenen heute geheilt werden. Das Klinikum

bietet kompetentes und erfahrenes Personal sowie

modernste Technik, um die Krankheit möglichst

früh zu erkennen, die Heilungschancen

deutlich zu erhöhen und einen großen Teil der

Operationen brusterhaltend durchzuführen. Im

Rahmen der Diagnostik verfügt das Klinikum

über einen hohen Standard in allen bildgebenden

Verfahren, zum Beispiel der Mammographie,

dem Ultraschall und der Kernspintomographie.

Das BrustZentrum bietet schonende und organerhaltende

Operationsverfahren und bemüht

sich dabei neben medizinisch exzellenten Behandlungsergebnissen

auch um möglichst ästhetische

Resultate (z.B. Wächter-Lymphknoten,

Operationen der Achselhöhle, Wiederaufbau der

Brust). Qualitätssicherungsmaßnahmen und

Qualitätszertifikate der medizinischen Fachgesellschaften

und des TÜV garantieren eine hohe

Behandlungsqualität.

Durch die Bündelung der interdisziplinären

Kräfte im BrustZentrum werden Diagnostik und

Behandlung der Patientinnen so effektiv und sicher

wie möglich durchgeführt. Spezialisten aus

unterschiedlichen Bereichen wie der Gynäkologie,

Radiologie, Strahlentherapie, Onkologie und

der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie arbeiten

eng zusammen. Psychotherapeuten, Physiotherapeuten,

Krankengymnasten, der Sozialdienst

und die Seelsorge unterstützen und begleiten

neben Ärzten und Pflegepersonal die

Frauen auf dem Weg ihrer Genesung. Darüber

hinaus pflegt das Klinikum Kooperationen mit

anderen Kliniken, niedergelassenen Frauenärzten

sowie Selbsthilfegruppen.

DarmZentrum

Mit 75.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist der

Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung

in Deutschland, deren Entstehungsrisiko

29


30 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

man durch persönliche Vorsorge deutlich senken

kann. Auch die Therapie hängt stark vom

Zeitpunkt der Diagnose ab: Im Frühstadium

können rund 90 Prozent der Patienten dauerhaft

geheilt werden. Zu den Zielen des Darm-

Zentrums Ingolstadt gehört es daher, sowohl

die Darmkrebsvorsorge zu verbessern als auch

die Früherkennung und Behandlung durch eine

intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit unter

dem Dach des durch unabhängige Experten

nach den Maßstäben der einschlägigen Fachgesellschaften

zertifizierten Zentrums zu optimieren.

Spezialisten aus den Bereichen Gastroenterologie,

Viszeralchirurgie, Onkologie,

Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie

sowie die niedergelassenen Ärzte stimmen sich

gemeinsam ab. In einem interdisziplinären

Team werden gemeinsam Diagnose und Therapieplan

erarbeitet und umgesetzt.

Das zertifizierte DarmZentrum bietet so effiziente

und effektive Strukturen und damit für die

Patienten die besten Voraussetzungen für eine

dauerhafte Heilung. Durch die Zertifizierung und

das damit verbundene Qualitätsmanagement

können die Patienten sicher sein, dass nur die

aktuell besten Diagnose- und Behandlungsverfahren

zum Einsatz kommen.

GefäßZentrum

Gefäßerkrankungen gehören zu den großen

Volkskrankheiten. Ob Arteriosklerose wie bei

der Schaufensterkrankheit, Aneurysmen oder

Venenleiden Millionen von Menschen in

Deutschland leiden an Erkrankungen der Blutund

Lymphgefäße, die nicht nur sehr schmerzhaft

sind, sondern auch schwere gesundheitliche

Folgen haben können.

Um Gefäßerkrankungen umfassend und auf hohem

Niveau behandeln zu können, hat das Klinikum

Ingolstadt das GefäßZentrum gegründet, in

dem verschiedene medizinische Fachrichtungen,

die an der Diagnose und Therapie von Gefäßerkrankungen

beteiligt sind, eng zusammenarbeiten,

um beste Voraussetzungen für eine

optimale Versorgung der verschiedenen Gefäßerkrankungen

zu schaffen. In dem interdisziplinären

Zentrum kooperieren die Gefäßspezialisten

(Angiologen) der Medizinischen Klinik I eng

mit den Gefäßchirurgen der Chirurgischen Klinik

III und den diagnostischen und interventionellen

Radiologen des Instituts für diagnostische

und interventionelle Radiologie sowie anderen

Fachgebieten.

Egal ob es um Diagnose, konservative, interven-

tionelle oder operative Therapie geht: Die Mediziner

aus den verschiedenen Fachgebieten bringen

ihr spezifisches Know-how und ihre Erfahrung

ein, um gemeinsam die bestmögliche Versorgung

für Patienten mit den unterschiedlichsten

Gefäßerkrankungen zu erreichen unabhängig

davon, ob es um die Behandlung von

Krampfadern, Thrombosen oder einem Aortenaneurysma

geht.

Geriatrie- und Rehazentrum

Mit dem Neubau des Geriatrie- und Rehazentrums

in unmittelbarer Nähe des Klinikums Ingolstadt

ist eine einmalige Einrichtung entstanden,

die eine Versorgungslücke in Ingolstadt

schließt. In Zusammenarbeit mit den Rehazentren

Passauer Wolf und dem Geriatriezentrum

Neuburg stellt das Geriatrie- und Rehazentrum

des Klinikums eine der modernsten Einrichtungen

Bayerns in diesem Bereich dar.

Nach langer, schwerer Krankheit und einem

Krankenhausaufenthalt ist es besonders für ältere

Menschen schwer, sich wieder vollständig zu

erholen und im Alltag zurechtzufinden. Durch intensive

Rehabilitationsmaßnahmen im Geriatrieund

Rehazentrum werden die Patienten auf diesem

Weg unterstützt und von kompetentem und

freundlichem Personal begleitet. In der Geriatrischen

Fachklinik arbeiten Ärzte, Pfleger und Therapeuten

sowie Mitarbeiter des Sozialdienstes

und der medizinischen Psychologie Hand in Hand,

um den Patienten zu ermöglichen, weiterhin unabhängig

und selbstständig ihren Alltag zu bestimmen

und kontaktfreudig und gesellschaftlich

aktiv zu bleiben. Oberstes Ziel ist es, Pflegebedürftigkeit

zu vermeiden und den Patienten ihre

Lebensqualität und Lebensfreude zu erhalten.

Das Rehazentrum Ingolstadt übernimmt nach einem

stationären Krankenhausaufenthalt die orthopädische

Anschlussheilbehandlung und neurologische

Rehabilitation. An den multiprofessionellen

und ganzheitlichen Behandlungskonzepten

wirken neben den Ärzten vor allem die Pflegekräfte

sowie Krankengymnasten, Masseure,

Sporttherapeuten, Psychologen, Ergotherapeuten,

Diätassistenten, Sprachtherapeuten und Mitarbeiter

des Sozialdienstes mit. Im Mittelpunkt

der Bemühungen stehen die Beseitigung von Fähigkeitsstörungen

und funktionellen Einschränkungen

sowie die erfolgreiche Wiedereingliederung

in das soziale und berufliche Umfeld.

Für weniger schwer erkrankte Patienten werden

ambulante Rehabilitationsmaßnahmen angeboten.

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Zur Genesung trägt auch die angenehme und

freundliche Atmosphäre des Geriatrie- und Rehazentrums

bei. Helle, großzügige und komfortable

Patientenzimmer fördern das Wohlbefinden

und den Genesungsprozess. Damit keine

Langeweile aufkommt, kann der Patient vielfältige

Unterhaltungsangebote in Anspruch nehmen,

beispielsweise aus der Bibliothek oder

Mediathek.

Gynäkologisches KrebsZentrum Ingolstadt

Das Klinikum Ingolstadt gehört zu den wichtigsten

Kliniken bei der Behandlung großer gynäkologischer

Krebserkrankungen in Deutschland.

Das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus

darf sich in diesem Bereich, was die Fallzahlen,

die Art sowie Qualität und den Erfolg der Therapien

angeht, zu den 30 größten Zentren in der

Bundesrepublik einschließlich der Universitätskliniken

zählen. Selbst schwerste bösartige

Unterleibserkrankungen bei Frauen werden in

der Frauenklinik des Ingolstädter Schwerpunktkrankenhauses

erfolgreich behandelt.

Mehr als 100 solcher gynäkologischer Unterleibskrebstherapien

werden im Klinikum jedes

Jahr durchgeführt. Um die Behandlung von Unterleibskrebs

weiter zu optimieren und die Qualität

der Leistungen transparent zu machen, hat

das Klinikum das Gynäkologische KrebsZentrum

Ingolstadt (GKI) gegründet und von unabhängigen

Experten überprüfen und zertifizieren

lassen. Alle bösartigen Erkrankungen des

weiblichen Unterleibs werden darin nach international

anerkannten Standards behandelt

vom Gebärmutterhals- bis zum Eierstockkrebs.

In dem Zentrum, das zur Frauenklinik unter der

Leitung von Prof. Dr. Babür Aydeniz gehört, arbeitet

ein interdisziplinäres und multiprofessionelles

Team von Gynäkologen, internistischen

Onkologen, Chirurgen, Anästhesisten und Spezialisten

aus vielen anderen Fachbereichen zusammen,

erstellt gemeinsam Diagnosen und

erarbeitet individuelle Therapiepläne für die Patientinnen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch

die Unterstützung durch Psychoonkologen, die

den Patientinnen psychologische Unterstützung

geben, und die niedergelassenen Ärzte, mit

denen die Frauenklinik und das GKI eine enge

Zusammenarbeit pflegen.

KinderZentrum

Mit der Eröffnung des KinderZentrums im November

2009 ist für das Klinikum Ingolstadt,

aber auch für viele Eltern und ihre Kinder in

Ingolstadt und Umgebung ein lange gehegter

Wunsch in Erfüllung gegangen: Endlich gibt es

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

in Ingolstadt eine vollwertige stationäre Kindermedizin.

Gemeinsam mit den pädiatrischen Kinderärzten

der Kinderklinik aus Neuburg im Klinikum

und dem erfahrenen Team der Chirurgischen

Klinik IV für Kinderchirurgie unter Chefärztin

Priv.-Doz. Dr. Elfriede Ring-Mrozik bietet

das Klinikum nun mit dem KinderZentrum in

Verbindung mit dem Perinatalzentrum, der kinder-

und jugendpsychiatrischen Ambulanz, die

in Kooperation mit der Heckscher-Klinik betrieben

wird, der Kindernotfallpraxis (mit dem

Partner GO IN) und den Spezialisten in den verschiedenen

medizinischen Fachbereichen eine

qualifizierte Anlaufstelle für Kinder und Eltern

für fast das gesamte Spektrum an Erkrankungen

bei Kindern und Jugendlichen.

Die jungen Patienten werden von einem speziell

qualifizierten Team von kindermedizinisch und

kinderchirurgisch geschulten Medizinern und

einem ebenso spezialisierten Pflegeteam versorgt

und bekommen eine speziell auf die Bedürfnisse

der jungen Patienten abgestimmte

Medizin und Umgebung: Bunt bemalte Wände,

Besuche der KlinikClowns, Tapferkeitsurkunden

und toll eingerichtete Spielzimmer sowie

eine spezielle Mediathek sind einige Beispiele

dafür, dass im KinderZentrum alles dafür getan

wird, dass Kinder und Jugendliche sich hier

wohlfühlen können. „Keine Angst vor dem Onkel

Doktor“, heißt es daher für die jungen Patienten

in dem neuen Zentrum, das optimale Bedingungen

für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen

bietet.

KomfortPlus-Stationen

Der Name ist Programm: Die KomfortPlus-Stationen

bieten den Patienten als Wahlleistung in

der Tat nicht nur zusätzlichen Komfort mit einer

gehobenen Ausstattung und einem Plus an Privatsphäre,

sie bieten ihnen auch die Möglichkeit,

die Zeit ihrer Genesung wie in einem komfortablen

Hotel mit dem besonderen Service und

der medizinischen Sicherheit eines Schwerpunktkrankenhauses

im Hintergrund gleichzeitig

zur Erholung und Entspannung zu nutzen.

Der Krankenhausaufenthalt soll dadurch nicht

als lästiges Zwischenspiel verstanden werden,

sondern als eine Auszeit vom Alltag, in der man

sich ganz auf sich selbst und die Erholung von

seinen Beschwerden konzentrieren kann.

Mit der Einrichtung der KomfortPlus-Stationen

ist das Klinikum den modernen Ansprüchen der

Patienten gefolgt. Viele wünschen neben der optimalen

medizinischen Versorgung auch einen

möglichst komfortablen Aufenthalt in einem an-

31


32 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

genehmen Ambiente und Diskretion wie in einem

Hotel. In der Ausgestaltung der Komfort-

Plus-Stationen wurden diese Patientenwünsche

weitestgehend berücksichtigt.

Die großzügigen Zimmer bieten zahlreiche Annehmlichkeiten

wie etwa einen eigenen Kühlschrank

und einen kleinen Safe. Mit Internetanschluss,

Faxmöglichkeit auf Station, freier

Wahl einer Tageszeitung, Hi-Fi-Ausstattung mit

Farbfernseher und DVD-Player und natürlich

den Filmen aus der Filmbibliothek des Klinikums

stehen zahlreiche Unterhaltungs- und

Informationsangebote zur persönlichen Verfügung.

Insbesondere für Selbstständige und Führungskräfte

muss der Krankenhausaufenthalt

damit nicht zur totalen Auszeit werden. Bademantel,

Haartrockner und viele weitere Details

im Pflegebereich sorgen für ein komfortables

Gesamtpaket auf jeder KomfortPlus-Suite. Zusätzlich

bieten die KomfortPlus-Stationen den

Patienten einen umfassenden Zimmerservice

und Mittagessen à la carte mit besonderen

Menüs.

Selbstverständlich stehen die KomfortPlus-

Leistungen allen Patienten aus allen Versicherungsgruppen

zur Verfügung. Ganz im Sinne

seines Versorgungsauftrags für die Region hat

das Klinikum mit den KomfortPlus-Stationen

ein Angebot geschaffen, das dort wo es medizinisch

sinnvoll ist allen Bürgern auf Wunsch

offensteht und von den meisten Fachbereichen

im Klinikum belegt werden kann. Im Sinne eines

echten Dienstleistungsgedankens können Zusatzleistungen

und guter Service mit hohem

medizinischem Niveau verbunden werden und

bieten dem Patienten trotz der möglichen Belastungen

durch seine Erkrankung einen Hauch

von Urlaub in seinem Krankenzimmer ein zukunftsweisendes

Modell.

MutterKindZentrum

Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiger Moment

im Leben, der auch eine besondere Umgebung

verdient. Diese besondere Atmosphäre

will das MutterKindZentrum den werdenden

Eltern bieten und natürlich den neugeborenen

Kindern, schließlich sollen sie sich bereits in

ihren ersten Tagen auf der Welt wohlfühlen.

Der Wohlfühlgedanke steht daher auch im

Mittelpunkt des Zentrums selbstverständlich

immer in Verbindung mit höchster medizinischer

Sicherheit. Eine Geburt ist ein natürliches

Ereignis, das auch so ablaufen sollte, wie es die

Natur vorgesehen hat. Dennoch steht im MutterKindZentrum

jederzeit die höchste medizi-

nische Sicherheit zur Verfügung, falls es doch

einmal zu Komplikationen kommen sollte. Als

Perinatalzentrum mit dem Qualitäts- und Sicherheitsprädikat

„Level 1“, das für die höchste

Sicherheitsstufe verliehen wird, bietet das MutterKindZentrum

für die werdenden Eltern und

ihren neuen Lebensmittelpunkt die höchsten Sicherheitsstandards

und in Verbindung mit der

neonatologischen Kinderintensivstation der

Neuburger Kliniken St. Elisabeth in unmittelbarer

Nähe zu den Kreißsälen im Klinikum auch

die besten Voraussetzungen für Risikoschwangerschaften.

Rund 1.900 Babys kommen im MutterKindZentrum

der Frauenklinik pro Jahr auf die Welt. Das

Zentrum bietet alle gängigen Untersuchungsmethoden

(z.B. Fruchtwasseruntersuchung,

Mikroblutanalyse, Herztonfrequenzschreibung

und Dopplersonographie) und Dienstleistungen

rund um die Geburt an wie Wassergeburten, Geburtsinsel,

Akupunktur oder Periduralanästhesie.

Neben der medizinischen Kompetenz und

Erfahrung bringt das Personal den werdenden

Eltern ein großes Maß an Einfühlungsvermögen

entgegen und versucht, die besonderen Tage

rund um die Geburt zu einem möglichst angenehmen

und besonderen Erlebnis zu machen.

Das Empfindungsspektrum vor einer Geburt

reicht von überschwänglicher Freude bis zur

Angst, dass etwas schiefgehen könnte. Für die

Mitarbeiter des MutterKindZentrums ist es ein

großes Anliegen, eine angenehme Atmosphäre

für den großen Moment zu schaffen und mit

Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen sowie

natürlich einem Höchstmaß an medizinischer

Sicherheit bei jeder Geburt wieder von

Neuem zu beweisen: Im Klinikum Ingolstadt

sind Sie in guten Händen.

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Das Medizinische Versorgungszentrum bietet

Patienten eine exzellente medizinische Versorgung

auf höchstem Niveau in unmittelbarer

Nähe des Krankenhauses und mit der Anbindung,

dem medizinischen Know-how und der

modernen Ausstattung des Klinikums Ingolstadt

im Hintergrund.

Verschiedene medizinische Fachrichtungen

von der Chirurgie bis zur Urologie stehen seit

der Eröffnung in dem neu errichteten Ärzte-

Haus am Klinikum zur Verfügung und bieten

eine enge Verzahnung mit dem Schwerpunktkrankenhaus.

Das ÄrzteHaus rundet mit dem

Medizinischen Versorgungszentrum den „Ge-

KlinikumRatgeber 1 I 2011


sundheitscampus“ rund um das Klinikum ab,

zu dem auch das Geriatrie- und Rehazentrum

gehört.

NotfallZentrum

Unfälle und plötzliche Erkrankungen können zu

jeder Tages- und Nachtzeit passieren und erfordern

oft eine schnellstmögliche medizinische

Versorgung. Das NotfallZentrum des Klinikums

Ingolstadt ist daher rund um die Uhr an 365

Tagen im Jahr besetzt und jederzeit voll einsatzfähig.

Ärzte aus allen Fachgebieten und ein qualifiziertes

Pflegeteam stehen rund um die Uhr

zur Verfügung, um Erkrankungen und Verletzungen

aller Art sofort und kompetent zu versorgen.

Im NotfallZentrum werden sowohl Unfallpatienten

als auch speziell zugewiesene Patienten

(Urologie, Neurochirurgie, Innere Medizin etc.)

behandelt. In das Zentrum werden alle liegend

transportierten Patienten eingeliefert. Bei Patienten,

die einer Notfallversorgung bedürfen,

wird sofort die Notfallbehandlung im Notfall-

Zentrum eingeleitet und durchgeführt. Patienten,

die keiner Notfallversorgung bedürfen,

werden nach einer Eingangsuntersuchung an

die entsprechenden Kliniken und Institute weitergeleitet.

Gehfähige Patienten werden nach

einer Einstufungsuntersuchung je nach Grad

und Schwere der Erkrankung oder Verletzung

gemäß der Öffnungszeiten in der GO IN-Notfallpraxis,

die sich ebenfalls im NotfallZentrum befindet,

oder im NotfallZentrum des Klinikums

selbst behandelt. Auch schwer verletzte oder

erkrankte Patienten, die mit einem Rettungshubschrauber

wie „Christoph 32“, der am Klinikum

stationiert ist, angeliefert werden, werden

sofort notfallmäßig versorgt.

Das NotfallZentrum verfügt über ein in der Notfallmedizin

sehr erfahrenes Team und eine moderne

Ausstattung sowie ein exzellentes

Schockraummanagement und ist stets auch auf

schwere Notfälle vorbereitet. Für Patienten,

die einer stationären Behandlung von bis zu

24 Stunden bedürfen oder bei denen die Diagnosefindung

längere Zeit in Anspruch nimmt, steht

direkt neben dem NotfallZentrum die Station 25

zur Verfügung.

OP-Management und AmbulantesOperieren

Das Institut für OP-Management und AmbulantesOperieren

verbindet die hohe medizinische

Qualität und Sicherheit eines großen Schwerpunktkrankenhauses

mit den Vorteilen eines

ambulanten Eingriffs: dem Komfort, bei der Fa-

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

milie sein zu können und zu Hause zu schlafen

und trotzdem jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner

im Ambulanten Operationszentrum

zu haben. Das neue Institut, das im Ärzte-

Haus am Klinikum in modernen und komfortabel

eingerichteten sowie modern ausgestatteten

Räumlichkeiten untergebracht ist, steht unter

der Leitung von Dr. Thomas Ramolla.

Es ist mit vier modernen Operationssälen, den

zugehörigen Funktionsräumen und Aufwachzimmern

mit elf Aufwachbetten ausgestattet sowie

einer separaten, bequemen Sitzgruppe für

die ambulanten Patienten der Augenärzte, um

allen Patienten den Aufenthalt so angenehm wie

möglich zu gestalten. Die Sicherheitsstandards

bei ambulanten Operationen sind dabei ebenso

hoch wie bei stationären Eingriffen im Klinikum.

Mit dem Ambulanten Operationszentrum bietet

das Klinikum eine breite Palette an Auswahlmöglichkeiten

für alle chirurgischen Eingriffe

an, bei denen ein ambulanter Eingriff aus medizinischer

Sicht vertretbar und für den Patienten

sinnvoll ist. Das ambulante Operieren ist ein Angebot

für Erwachsene, aber auch insbesondere

für Kinder, für die ein stationärer Aufenthalt

eine noch größere Belastung darstellen würde.

Sollte sich während der ambulanten Behandlung

zeigen, dass ein stationärer Aufenthalt notwendig

ist, können unsere Patienten jederzeit

im Klinikum Ingolstadt aufgenommen werden,

sodass ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet

wird.

Unter dem Dach des Instituts ist zudem das OP-

Management des Klinikums untergebracht. Es

sorgt dafür, dass die Operationssäle optimal

ausgelastet und auf jeden Eingriff vorbereitet

sind und dass für die Patienten Wartezeiten minimiert

werden. Obwohl akute Operationen bei

Notfallpatienten die OP-Planung erschweren

und die Pläne immer wieder durcheinanderbringen,

ermöglicht eine gute OP-Planung, dass für

die meisten Patienten kaum mehr Wartezeiten

auftreten. Für die Patienten im Zentrum für AmbulantesOperieren

können sie sogar so gut wie

ausgeschlossen werden.

PalliativStation

Das lateinische Wort „palliare“ bedeutet so viel

wie umhüllen, ummanteln und drückt damit

einen Aspekt der Medizin aus, der in Zeiten des

rasanten medizinischen Fortschritts ein wenig in

den Hintergrund gerückt ist: die lindernde Seite

der Medizin. Jahrhundertelang war es eine der

wichtigsten Aufgaben der Ärzte, der „Medici“

33


34 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

oder einfachen „Bader“, den Schmerz und die

Symptome schwer kranker Menschen, die man

mit den begrenzten medizinischen Mitteln früherer

Jahrhunderte nicht heilen konnte, zu lindern

und ihnen auf dem schwierigen letzten Weg mit

einer unheilbaren Erkrankung beizustehen.

Auch heute sind der Medizin natürlich trotz des

Fortschritts Grenzen gesetzt. Auch in den Momenten,

in denen eine Heilung nicht mehr möglich

ist, kann die Medizin dennoch viel für die

Betroffenen tun. Der uralte lindernde Aspekt

der Medizin rückt dann wieder in den Mittelpunkt,

das „Palliare“. Auf der PalliativStation

des Klinikums Ingolstadt hat man sich auf diese

Aufgabe spezialisiert. In einer freundlichen, lebensbejahenden

Atmosphäre, die viel Ruhe,

Respekt und Einfühlungsvermögen vermittelt,

wird den Patienten umfassend geholfen. Dazu

gehört nicht nur die Linderung ihrer Leiden und

der Krankheitssymptome, sondern auch, mit ihnen

über wichtige Themen zu sprechen und sie

und die Angehörigen in allen Fragen so weit wie

möglich zu unterstützen. Das speziell geschulte

Ärzte- und Pflegeteam, Psychologen, Seelsorger

und die engagierten ehrenamtlichen Hos-

pizhelfer nehmen sich Zeit für Gespräche, machen

mit den Patientinnen und Patienten Spaziergänge

und sind einfach für sie und ihre Angehörigen

da.

Eine PalliativStation ist übrigens keine „Sterbestation“.

Viele Patienten können nach einer

Stabilisierung ihres Zustandes wieder nach

Hause zurückkehren. In Kooperation mit dem

Hausarzt und Pflegedienst kann eine ambulante

Weiterbehandlung erfolgen. Wiederaufnahmen

sind möglich und auf Wunsch kann auch eine

Begleitung bis zuletzt erfolgen.

Im Mittelpunkt steht der Mensch, der sich aufgrund

seiner Erkrankung in einer schwierigen

Situation befindet. Das Team der PalliativStation

hilft den schwerkranken Patienten dabei, an der

Seele wieder zu gesunden und trotz allem eine

positive Einstellung zum Leben zu behalten.

Durch die fachmännische Betreuung werden

auch die Angehörigen unterstützt und entlastet,

die ebenfalls unter der Situation leiden. Auch sie

erfahren auf der PalliativStation Zuspruch und

Hilfe.

ProstatakarzinomZentrum

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung

bei Männern. Eine optimale Behandlung

von bösartigen Erkrankungen der Prostata, der

männlichen Vorsteherdrüse, erfordert nicht nur

Erfahrung und medizinische Kompetenz, sondern

auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit

zwischen verschiedenen medizinischen

Fachbereichen, insbesondere der Urologie und

Strahlentherapie. Unter Führung dieser beiden

Fachbereiche hat das Klinikum Ingolstadt daher

das zertifizierte ProstatakarzinomZentrum gegründet,

das die Qualität der Behandlung von

Prostatakarzinomen weiter verbessern soll.

Unter dem Dach des interdisziplinär angelegten

Zentrums werden unter Führung der Urologischen

Klinik mit ihrem Direktor Prof. Dr. Andreas

Manseck sowie dem Institut für Strahlentherapie

und radiologische Onkologie mit Prof.

Dr. Helmut Lindner an der Spitze alle modernen

Diagnose- und Therapieverfahren angeboten

und in hoher Qualität durchgeführt. Die Diagnose

umfasst von der ultraschallgesteuerten

Gewebeentnahme (Biopsie) über Röntgen, Computertomographie

und Kernspintomographie

bis zur Skelettszintigraphie in Verbindung mit

dem Institut für diagnostische und interventionelle

Radiologie und dem Institut für Nuklearmedizin

alle wichtigen Verfahren. Auch in der

Therapie bietet das Zentrum die modernsten

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Behandlungsmöglichkeiten, von der Ausschabung

der Prostata (transurethrale Resektion der

Prostata [TUR]), auch mit Laserunterstützung,

über die Chemo- oder Samarium-Therapie bis

hin zur operativen Therapie etwa durch die roboterassistierte

Chirurgie, bei der der Operateur

durch den präzisen Operationsroboter da Vinci

unterstützt wird.

Durch die Kooperation mit verschiedenen Partnern

unter dem Dach des Zentrums erhalten die

Patienten die bestmögliche Versorgung von der

Aufnahme bis zur Nachsorge und Unterstützung

durch den Sozialdienst. Ein wichtiges Anliegen

des Zentrums ist auch die Früherkennung des

Krebses, die die Chancen auf eine dauerhafte

Heilung für die Patienten deutlich erhöht.

UnterleibZentrum

Erkrankungen des Unterleibs sind für Frauen

häufig nicht nur mit großen physischen, sondern

oft auch mit erheblichen psychischen Belastungen

verbunden. Sie erfordern eine exzellente

medizinische Betreuung, viel Fingerspitzengefühl,

menschliche Fürsorge und persönliche

Beratung. Im UnterleibZentrum des Klinikums

Ingolstadt erfolgt die Versorgung daher nach

einem ganzheitlichen Behandlungskonzept und

schließt neben den medizinischen Aspekten

auch den psychischen und sozialen Bereich

mit ein.

Im UnterleibZentrum wird jährlich eine große

Zahl von Patientinnen stationär und ambulant

behandelt. Die Expertise und das Leistungsspektrum

sind einzigartig in der Region und reichen

von einfachen Eingriffen bis zu großen

Operationen. Dabei wird großer Wert auf eine

möglichst schonende Behandlung gelegt, beispielsweise

durch Eingriffe mithilfe der

„Schlüssellochchirurgie“, die im Endoskopiezentrum

der Frauenklinik durchgeführt werden.

Dabei kommt modernste Medizin zum Einsatz,

allerdings nur absolut etablierte und sichere

Verfahren.

Die Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger bemühen

sich um eine vertrauensvolle Umgebung für jede

Patientin. Sie hilft dem Körper bei der Genesung.

Jede Patientin soll individuell versorgt und

behandelt werden. Dafür setzt sich das erfahrene

und engagierte Team des UnterleibZentrums

ein.

TraumaZentrum

Unter einem Trauma versteht der Mediziner

meist nicht etwa die psychologische Wirkung ei-

KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

nes einschneidenden Erlebnisses mit den entsprechenden

Folgen, sondern vielmehr eine

körperliche Verletzung, die zum Beispiel durch

einen Arbeits- oder Verkehrsunfall entstehen

kann. Das TraumaZentrum des Klinikums Ingolstadt

hat daher die Aufgabe, rund um die Uhr

schwer verletzte Patienten, sogenannte „Polytraumen“,

also Menschen mit mehreren schweren

Verletzungen, die einzeln oder insgesamt

eine lebensgefährliche Situation darstellen, zu

retten und optimal zu versorgen.

Gerade bei schwer verletzten oder kranken Patienten

geht es oft um Minuten und Sekunden,

die über Leben und Tod entscheiden. Im TraumaZentrum

des Klinikums Ingolstadt wird daher

größter Wert auf eine optimal abgestimmte

Versorgung gelegt, die innerhalb kürzester Zeit

in optimaler Weise zur Verfügung steht, und

zwar nach dem Prinzip der Deeskalation: Man

setzt darauf, dass bereits beim Eintreffen des

Patienten ein multiprofessionelles und erfahrenes

Notfallteam mit Ärzten aus allen wichtigen

Fachbereichen im Schockraum vorhanden ist,

auch wenn sie vielleicht anschließend nicht alle

gebraucht werden. So sind immer ein Facharzt

für Radiologie, mindestens ein Facharzt für Unfallchirurgie

sowie je ein Facharzt für Anästhesie

und Neurochirurgie anwesend. Bei Bedarf

wird zusätzlich ein Spezialist für Viszeralchirurgie

hinzugezogen. Erst wenn klar ist, dass einer

der Kollegen nicht gebraucht wird, kann er den

Schockraum wieder verlassen.

Das bedeutet einen hohen Aufwand, spart aber

viel Zeit, garantiert, dass Schwerverletzte sofort

die bestmögliche Versorgung erhalten und kann

so Leben retten. Zudem stehen nach dem sogenannten

„Ein-Raum-Konzept“ im Schockraum

ein Computertomograph mit beweglicher

Untersuchungseinheit sowie alle relevanten

Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, sodass

der Patient nicht umgebettet werden muss und

gleichzeitig untersucht sowie behandelt und

stabilisiert werden kann.

Durch das ausgeklügelte Traumakonzept, das

nach festen Qualitätsstandards abläuft, dauert

es vom Eintreffen des Patienten im Klinikum

über die Untersuchung und Stabilisierung

durchschnittlich nur 35 Minuten, bis er in den

Operationssaal gelangt ein Spitzenwert im

bundesweiten Vergleich. Für sein ausgefeiltes

Notfallkonzept ist das Klinikum im vergangenen

Jahr daher auch als erste Klinik in Bayern

als überregionales TraumaZentrum zertifiziert

worden.

35


36 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Pflege patientenorientierte und

individuelle Fürsorge

Was wäre ein Krankenhaus ohne seine Krankenschwestern

und Pfleger? Neben der medizinischen

Kompetenz der Ärzte sind es vor allem

sie, die die Krankenversorgung ausmachen.

Sie ergänzen die ärztliche Versorgung,

kümmern sich um die Durchführung der ärztlichen

Verordnungen und sind stets um das

Wohlbefinden der Patienten bemüht. Die

Schwestern und Pfleger verbringen am meisten

Zeit mit den Patienten, kümmern sich um

die Kranken und helfen ihnen dabei, wieder

gesund zu werden. Sie begleiten den Patienten

von der Aufnahme über seine Behandlung im

Operationssaal bis zu seiner Entlassung und

sind permanente Ansprechpartner für alle Fragen

und Wünsche.

Zu den Schwestern und Pflegern des Klinikums

können die Patienten vollstes Vertrauen haben.

Sie sind stets darum bemüht, eine exzellente

Pflegeleistung zu erbringen und die Genesung

durch die entsprechende Fürsorge zu unterstützen.

Im Klinikum arbeiten ausschließlich

qualifizierte Schwestern und Pfleger. Die

Pflege erfolgt natürlich nicht willkürlich, sondern

nach festgelegten Qualitätsstandards. Die

Schwestern sind aber auch darin geschult, jedem

Patienten individuell nach seinen Bedürfnissen

die beste Pflege zukommen zu lassen.

Das Pflegekonzept des Klinikums ist auf die

sogenannte „Zimmerpflege“ ausgelegt. Das

bedeutet, dass sich in der Regel immer ein und

dieselbe Pflegekraft um den Patienten kümmert.

Natürlich kann das durch Schichtzeiten,

verschiedene Arbeitszeitregelungen und andere

Umstände nicht immer so sein. Die

Schwestern und Pfleger üben einen verantwortungsvollen

und anforderungsreichen Beruf

aus und brauchen auch einmal Pausen und Erholungszeiten.

Durch die professionelle Steuerung

und Übergabe der Stationen ist das Personal

jederzeit über wichtige, den Patienten

betreffende medizinische und pflegerische Abläufe

vollständig informiert.

Insgesamt 1.150 Schwestern und Pfleger sind

im Klinikum im Dienste der Patienten tätig. Die

Leitung des Pflegebereichs obliegt dem Pflegedirektor

und erfolgt nach einem umfassenden

Pflegekonzept, das den Patienten in den Mittelpunkt

stellt und stets verbessert wird.

Im Klinikum arbeiten ausschließlich qualifizierte Schwestern und Pfleger

KlinikumRatgeber 1 I 2011


KlinikumRatgeber 1 I 2011

Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Gesundheit geht durch den Magen

Nicht nur die sprichwörtliche Liebe, sondern

auch die Gesundheit geht durch den Magen.

Gesunde Ernährung trägt maßgeblich zum

Wohlbefinden bei und kann sich sehr positiv auf

den Genesungsprozess auswirken. Das wissen

auch Küchenchef Walter Zieglmeier und sein

Team von der Klinikumsküche. Weit mehr als in

jeder anderen Küche wird im Klinikum auf gesunde

Ernährung etwa durch die speziell geschulten

Köche und Diätassistenten und Hygiene

geachtet. Aber natürlich soll es den Patienten

auch richtig herzhaft schmecken.

In der Klinikumsküche kommen daher nur frische

und fast ausschließlich selbst zubereitete

Speisen auf den Tisch. Mit Kreativität, langjähriger

Erfahrung und einem Gespür für die Wünsche

der Patienten lassen sich die Planer der

Küche immer wieder leckere Kreationen einfallen

und sorgen für Abwechslung auf der

Speisekarte. Durch die regelmäßigen Patientenbefragungen

wissen die Verantwortlichen

immer über die Wünsche der Patienten Bescheid

und sie wissen auch, dass die Patienten

in den letzten Jahren sehr zufrieden mit den

Speisen waren und fast immer die Noten „gut“

oder „sehr gut“ gegeben haben. Für die richtige

Qualität sorgt auch die regelmäßige Zertifizierung

nach dem Zertifizierungsverfahren DIN

ISO 9001, durch das die Klinikumsküche ausgezeichnet

wurde.

Die Kostform für den einzelnen Patienten wird

selbstverständlich nach den Vorgaben des Arztes

festgelegt schließlich darf der Patient nur

das auf den Teller bekommen, was optimal zu

seiner Genesung beiträgt. Man unterscheidet

daher zwischen verschiedenen Kostformen:

VOL: Vollkost

SCH: Schonkost

RED: Reduktionskost

ZUC: Zuckerkost

SON: Sonderkost

Egal, welche Kostform für den einzelnen Patienten

festgelegt wurde das Küchenteam bemüht

sich stets darum, im Rahmen der Möglichkeiten

ein schmackhaftes Mahl zuzubereiten, auch

wenn die Patienten aus medizinischen Gründen

bei manchen Kostformen Einschränkungen in

Kauf nehmen müssen. Die Diätassistenten der

Küche wachen streng über die Einhaltung der

Kostpläne und beraten den Patienten auf

Wunsch auch gerne persönlich. Auf allgemeine

Beratungstage und Diabetikerschulungen weisen

Schwestern und Pfleger gerne hin.

Das Frühstück kann nach Belieben aus verschiedenen

Komponenten zusammengestellt

werden. Zum Mittagessen bietet das Klinikum

drei Vollkostgerichte zur Wahl, darunter immer

auch ein fleischloses Gericht. Bei den übrigen

Kostformen muss leider das speziell abgestimmte

Menü eingehalten werden. Zu jedem

Menü gehören Suppe und Nachtisch. Falls ein

Patient etwas nicht möchte, sollte er es bitte

vorher der Pflegekraft mitteilen, damit das Essen

nicht verschwendet wird. Selbstverständlich

kann der Patient auch die Portionsgröße

ändern lassen. Gegen einen geringen Wahlleistungszuschlag

kann wenn medizinisch sinnvoll

ein Nachmittagskaffee, auf Wunsch auch

mit Kuchen, bestellt werden. Zum Abendessen

gibt es bei Vollkost ebenfalls drei Gerichte zur

Auswahl.

Der wöchentliche Speiseplan liegt immer im

Krankenzimmer aus. Das Pflegepersonal fragt

den Patienten jeweils am Tag vorher nach den

Essenswünschen. Falls der Patient nicht auf

dem Zimmer ist, kann er seine Entscheidung

auch durch Ankreuzen der Auswahlmöglichkeiten

auf dem Essensplan angeben. Brot und Tee

können jederzeit bei der Schwester zusätzlich

angefordert werden. Patienten der Komfort-

Plus-Stationen haben zusätzliche Wahlmöglichkeiten.

Essenszeiten für Patienten:

Frühstück: 7.00 8.00 Uhr

Mittagessen: 11.30 12.30 Uhr

Abendessen: 17.00 18.00 Uhr

37

In der Klinikumsküche werden mit Kreativität und langjähriger Erfahrung

abwechslungsreiche Gerichte zubereitet


38 Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

Was bei der Entlassung

zu beachten ist

Die Entlassung der Patienten ist immer Sache

des Arztes. Er verfügt sie, denn nur er kann den

Gesundheitszustand fachmännisch beurteilen.

Wenn ein Patient das Klinikum ohne Einwilligung

des Arztes verlassen möchte, erbittet das

Klinikum eine schriftliche Bestätigung, dass er

selbst die Verantwortung für etwaige gesundheitliche

Folgen übernimmt.

Bei der Entlassung sollte man noch einmal

überprüfen, ob der Kleiderschrank des Patientenzimmers

vollständig geräumt wurde und ob

man Wertsachen in Verwahrung gegeben hat.

Für die nachfolgenden Patienten sollten die

Schlüssel stecken gelassen werden. Sofern

noch Fragen bestehen, die nicht medizinischer

Art sind, steht das Aufnahmebüro gerne zur

Verfügung. Auch der Sozialdienst des Klinikums

(Tel.: 12 40, 12 41, 12 42 und 12 43) ist

gerne bereit, Fragen rund um die Entlassung zu

beantworten.

Sollte für den Nachhauseweg ein Taxi benötigt

werden, kann dies über die hausinterne Rufnummer

10 40 direkt beim Taxistand vor dem

Haupteingang angefordert werden. Auch die

Leitstellenschwester oder die Pflegekraft erledigt

das gerne.

Wenn ein Patient das Klinikum ohne Einwilligung des Arztes verlassen

möchte, erbittet das Klinikum eine schriftliche Bestätigung

Viele Patienten gehen nach einem Aufenthalt im

Klinikum gesund nach Hause und brauchen

nicht mehr weiter behandelt zu werden. Andernfalls

besteht aber auch die Möglichkeit der

nachstationären oder ambulanten Behandlung,

der Versorgung in den Tageskliniken oder der

Weiterbehandlung in einer Reha-Einrichtung:

Nachstationäre Behandlung

Nach einem stationären Aufenthalt im Klinikum

können Patienten, die eine Nachbehandlung

benötigen, innerhalb von 14 Tagen nach

der Entlassung an bis zu sieben Tagen im Klinikum

diagnostische und therapeutische Leistungen

nutzen, wenn der Arzt dies so festgelegt

hat.

Ambulante Behandlung

In einigen Kliniken und Instituten ist im gesetzlichen

Rahmen eine ambulante Weiterbehandlung

möglich. Sie kann auf Wunsch genutzt

werden.

Stationäre Rehabilitation

Wenn der Arzt es für erforderlich hält, wird

er dem Patienten die Weiterbehandlung in einer

Rehabilitationsklinik empfehlen. Die Anschlussheilbehandlung

(AHB) soll sich wie

der Name schon sagt an die stationäre

Behandlung anschließen. Möglich ist ein

Intervall von maximal 14 Tagen nach der

Entlassung. Für sogenannte „multimorbide“

ältere Patienten mit mehreren Erkrankungen

steht in Bayern das Geriatrische Rehabilitationsverfahren

(GRB-Verfahren) zur Verfügung.

Die Rehabilitation findet in speziell

zugelassenen Einrichtungen statt und soll helfen,

die Folgen der Erkrankung zu verringern

oder ganz zu beseitigen. Dazu müssen einige

Formalitäten erledigt werden, die aber vom

Sozialdienst des Klinikums gerne weitgehend

übernommen werden.

Das Klinikum Ingolstadt arbeitet intensiv mit

folgenden Rehabilitationseinrichtungen zusammen

und garantiert so eine reibungslose

Weiterversorgung:

Geriatriezentrum Neuburg

Reha-Zentren Passauer Wolf

Der Sozialdienst berät zur Anschlussheilbehandlung

und leitet die Maßnahmen ein.

KlinikumRatgeber 1 I 2011


Wenn Sie Wünsche und

Anregungen haben...

... können Sie sich jederzeit direkt an die betreffenden

Personen oder die zuständigen Stellen

im Klinikum wenden. Denn das Bestreben

des Klinikums ist es, seine Patienten nicht nur

exzellent zu behandeln, sondern auch vollständig

zufriedenzustellen. Es kann nicht immer

alles perfekt funktionieren und nicht jeder

Mensch ist jeden Tag gleich gut gelaunt. Wir

bitten Sie daher um Nachsicht, falls es im Einzelfall

doch einmal zu Aufregung oder Unzulänglichkeiten

kommen sollte. Bitte teilen Sie

uns diese ruhig und sachlich mit, dann bemühen

wir uns darum, sie abzustellen.

Am besten, Sie sprechen über Unstimmigkeiten

direkt mit dem Arzt oder der Pflegekraft,

wenn es um die medizinische Seite Ihres Aufenthalts

geht. Ein offenes Wort ist meist das

Beste und Vernünftigste. Unabhängig davon

haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Sorgen

KlinikumRatgeber 1 I 2011

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Der Ratgeber des Klinikums Ingolstadt

der Patientenfürsprecherin des Klinikums

vorzutragen, die sich speziell um diese Angelegenheiten

kümmert. Sie berät auf Wunsch

auch gerne die Patienten. Die Patientenfürsprecherin

erreichen Sie jede Woche von

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr und am Dienstag von

18.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Raum-Nr. 5419 oder

telefonisch unter 12 33.

Für konstruktive Kritik zur Verbesserung der

Leistungen ist das Klinikum Ingolstadt immer

dankbar schließlich ist es unser Ziel, immer

besser zu werden. Verbesserungsvorschläge

sind immer herzlich willkommen, aber auch

Kritik egal, ob positive oder negative ist uns

wichtig. Wir freuen uns, wenn Sie uns dazu Ihren

Namen mitteilen, aber wir bearbeiten natürlich

auch anonyme Anregungen. Helfen Sie

uns dabei, besser zu werden, damit Sie auch in

Zukunft bei uns in den besten Händen sind.

39

IMPRESSUM

Herausgeber:

Klinikum Ingolstadt GmbH

Heribert Fastenmeier

Geschäftsführer

Krumenauerstraße 25

85049 Ingolstadt

Stabsstelle Presse/PR:

Tel.: (08 41) 8 80-10 60

Fax: (08 41) 8 80-66 10 60

E-Mail: presse@

klinikum-ingolstadt.de

Redaktion:

Joschi Haunsperger (V.i.S.d.P.),

Claudia Meyer,

Stephan Zengerle

Satz und Layout:

CSI · ComputerSatz Ingolstadt

Fotos:

Gabriel D’Amuri,

Claudia Meyer,

Helmut Reuter

Anzeigen:

Klinikum Ingolstadt

Druck:

Druck Pruskil GmbH

Erscheinung:

einmal im Jahr

Auflage:

10.000 Exemplare

Die Autoren sind für ihre

Beiträge selbst verantwortlich.

Natürlich will KlinikumRatgeber

Frauen und Männer

gleichermaßen ansprechen.

Wegen der besseren Lesbarkeit

wurde jedoch teilweise

darauf verzichtet, jedes Mal

beide Formen der Anrede

einzusetzen.

Für Manuskripte und Fotos

wird keine Haftung übernommen.

Die Redaktion

behält sich Kürzungen und

Änderungen vor.


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