Selbsthilfegruppen - Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo

sekoro.seko.bayern.org

Selbsthilfegruppen - Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo

Rosenheim

Ausgabe 03/2011

Selbsthilfezeitung der Region Rosenheim

In dieser Ausgabe:

30 Jahre Kreuzbund Rosenheim

Fortbildung „Kommunikationsstörung“

Tag der offenen Tür im Mehrgenerationenhaus

Kostenfreies Konto für Gruppen

Infos der Selbsthilfegruppen

Bewußt


Rosenheim

Ambulant

Betreutes

Wohnen

Ambulant Betreutes Wohnen (AmBeWo)

für psychisch kranke und abhängige Menschen

Unsere Besonderheit ist die individuelle

lebenspraktische Begleitung

Unser Angebot

Wir helfen und unterstützen bei

■ der Fähigkeit zur Selbstversorgung

■ der Haushaltsführung

■ den sozialen Beziehungen

■ Aufrechterhaltung der Gesundheit

■ der Kommunikation

■ beim Wirtschaftsleben

■ beim Umgang mit Geld

■ der Bildung, der Arbeit und Beschäftigung

■ der Freizeitgestaltung und Erholung

■ bei der Teilhabe am kulturellen Leben

■ Hilfeplanung und –reflektion

■ Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Institutionen

Unser Ziel ist die Übernahme von

Eigenverantwortung

Wir über uns

Das Ambulant Betreute Wohnen (AmBeWo) besteht bereits seit

1994. Unsere langjährigen Mitarbeiter/ -innen, in der Regel

Sozialpädagogen/ -innen, sind Garant für gute Qualität.

Unser Haupthaus befindet sich zentrumsnah in der Austraße

30, 83022 Rosenheim (5 Minuten zur Fußgängerzone). Hier

bieten wir verschiedene Wohnmöglichkeiten an. Es handelt

sich dabei meist um kleine Wohngruppen mit jeweils 3-4

Plätzen. Zudem haben wir mehrere Appartements im

Dachgeschoss des Hauses. Ferner besitzen wir eine

Hausgemeinschaft im Inntal (Brannenburg) mit vier Plätzen und

betreuen 2 weitere Wohngemeinschaften im Zentrum von

Rosenheim.

Das Betreute Einzelwohnen in der eigenen Wohnung ergänzt

unser Angebot.

Damit bieten wir Ihnen eine breite Palette verschiedener Wohnund

Betreuungsmöglichkeiten – sei es in der Stadt oder auf

dem Land, in der eigenen Wohnung, in den Appartements

oder in einer der Wohngruppen.

Nähere Informationen erhalten Sie per mail unter ambewo@diakonie-rosenheim.de oder

unter Tel: 08031 234 15-0. Besuchen Sie auch unsere Hompage: www.diakonie-rosenheim.de.


Inhalt dieser Ausgabe

05

09

18

24

Liebe Leserinnen, Liebe Leser 04

Leitartikel: Jubiläumsfeier 30 Jahre Kreuzbund Rosenheim 05

SeKoRo Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim Berichte und Artikel

Fortbildung: „Kommunikationsstörung in Selbsthilfegruppen“ 08

Selbsthilfegruppen bewerten das Modell „Runder Tisch“ 10

Ehrung von Ehrenamtlichen 11

Wenn Alkohol zum Freund wird 12

Internetportal junger Selbsthilfegruppen 13

Europäisches Jahr des Ehrenamtes: Frauenselbsthilfe nach Krebs 14

Mehr psychisch bedingte Frührenten 15

Vortrag: Wenn Alltag süchtig macht 16

SeKoRo Infos

Bankkonto für Selbsthilfegruppen 17

Tag der offenen Tür im Mehrgenerationenhaus 18

Gruppen erhalten kostenfreies Konto 20

Aktuelle Themenliste der Selbsthilfegruppen 21

Selbsthilfegruppen Infos

Jubiläum der Gruppe Trauer-Selbsthilfe nach Suizid 22

Jahrestagung der Deutschen Narkolepsie-Gesellschaft e.V. 22

Fördermittel werden erhöht 23

Neuer Treffpunkt der Selbsthilfegruppe Adipositas 24

„PRISMA“ Die offene Männergruppe 24

Hörgeschädigtenverein Rosenheim aktiv 25

Gründungstreffen Tinnitus-Selbsthilfegruppe Kiefersfelden 26

Neue Selbsthilfegruppe Tinnitus Kiefersfelden 27

Neue Selbsthilfegruppe „Verlassene Eltern“ 27

Selbsthilfegruppe Trennung/Scheidung 28

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Raubling 29

Termine 29

Vorschau 30

Impressum 30

03


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der Selbsthilfe ist es wie mit der Musik – erst wenn Menschen die Initiative

ergreifen, tätig werden, wird der Raum gefüllt durch Töne, Musik kann klingen.

Es ist anstrengend, ein Konzert einzuüben, in einer Gruppe Harmonie herzustellen –

das gelingt nicht immer und bedarf Übung, Zeit und Ausdauer – für jeden einzelnen

Akteur und auch für die ganze Gruppe. Mich hat es jüngst sehr bewegt, als im Rahmen

einer Selbsthilfegruppe ein Musikprofessor erzählte, wie er zur Selbsthilfe kam. Er fühlte

sich mit seiner Krankheit allein gelassen, unverstanden von Fachleuten, von Familie

und Freunden. Heilung gab es nicht und seine berufliche Karriere stand auf dem Spiel.

Er hat in und mit einer Selbsthilfegruppe für sich einen Weg gefunden, seine

Lebensmelodie harmonisch weiter zu spielen und konnte so seinen Beruf – mit seiner

Krankheit – bis zum regulären Rentenbeginn ausüben.

Jetzt, während der langen Winterabende lade ich Sie ein, sich selber Gutes zu tun: Ein

Konzert zu genießen – oder auch eine zu ihrem Thema passende Selbsthilfegruppe aufzusuchen.

Wenn es noch keine Gruppe für ihr Thema gibt, nehmen Sie doch „ein

Instrument in die Hand und beginnen zu spielen“. Häufig ist es der Fall, wenn einer

begonnen hat, kommen andere gerne hinzu. Wir unterstützen Sie dabei!

Rufen Sie uns an: 08031-23 511 45

Ihre Selbsthilfekontaktstelle SeKoRo Rosenheim,

Melanie Pötz


Jubiläumsfeier im Oktober:

30 Jahre Kreuzbund Rosenheim

Anlässlich dieses Festtages zum 30-jährigen Bestehen trafen

sich Mitglieder und Gäste des Kreuzbundes Rosenheim

(KB) im Pfarrsaal in Fürstätt. Gestärkt durch einen kleinen

Begrüßungsimbiss begab sich die Versammlung in die

Pfarrkirche „St. Quirinus“ in Fürstätt.

Helmut Surén, Arbeitskreissprecher des KB Rosenheim

begrüßte vor der Predigt die Anwesenden. Er betonte die

ehrenamtliche Tätigkeit des KB als Helfergemeinschaft, die

sich seit über hundert Jahren bewährt hat. Seit 1926 wird

diese Gemeinschaft „Kreuzbund“ genannt. Im Schutze der

Katholischen Kirche und später unter dem Dach der Caritas

konnte die Helfergemeinschaft ihr Aufgaben gut erfüllen und

für den Erhalt dieser Arbeit eintreten. Entsprechend seinem

Leitbild, orientiert am Handeln und Leben Jesu heißt der KB

jeden Menschen willkommen, unabhängig von Nationalität,

Hautfarbe, Religion und gesellschaftlichem Stand.

Helmut Surén spricht von einer „Besinnung also auf das

stete Engagement als ehrenamtliche Helfer und auf die

Arbeit, die es noch zu bewältigen gilt, um dabei an uns

selbst zu denken und neue Kraft zu tanken.

2. Bürgermeister Anton Heindl gratuliert Herr Surén

Für unsere Helfergemeinschaft, die als Sieger die noch

Kämpfenden unterstützt, bedeutet dies erneute Hoffnung,

dass auch sie den Kampf gegen die Sucht gewinnen werden

und nicht kapitulieren müssen.“ So besann sich Helmut

Surén bei seiner Ansprache und führte weiter aus, dass die

Kontinuität von Nehmen und Geben sich fortsetze, „denn

auch der Glaube lebt im Nehmen und Geben, nährt sich von

Worten und Zeichen, gewinnt Gestalt im Denken, Reden

und Handeln. Er gibt neuen Mut und neue Kraft, um andere

aufzurichten und für sie einzutreten.“

Pfarrer Sebastian Heindl wählte in seiner anschließenden

Predigt das Gleichnis der „verdorrten Hand“ (NT Lukas 6,8

Markus 3,1-6). Darin heißt es, dass Jesus an einem Sabbat,

einen Menschen heilte, obwohl Arbeiten am Sabbat verboten

war. Für diese Tat wollten ihn die Pharisäer ermorden.

Obwohl Jesus das wusste, hat er gehandelt, um einen

anderen aufzurichten und für ihn einzutreten.

Der offizielle Teil der Feier fand nach dem Gottesdienst im

Pfarrsaal statt. Nach Helmut Suréns Einleitung hob der 2.

Bürgermeister der Stadt Rosenheim, Anton Heindl, die

Bürgernähe von Stadt und Landkreis Rosenheim – und ganz

05


esonders das Gesundheitsnetzt Rosenheim mit dem

hohen Stellenwert der Hilfe zur Selbsthilfe hervor. Als Anerkennung

überreichte er, im Auftrag des Landrats Josef

Neiderhell, dem Kreuzbund Rosenheim einen Scheck in

Höhe von 300 Euro. Gleichzeitig kündigte er an, dass auch

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer als Vorstandsvorsitzende

der Sparkassenstiftung Zukunft den gleichen

Betrag spenden werde. Helmut Surén bedankt sich im

Namen des Kreuzbunds an dieser Stelle nochmals sehr

herzlich für diese überraschende Unterstützung. Es sei eine

„Gabe, die nicht selbstverständlich zu erwarten und gerade

auf dem Gebiet der Sucht für soziale Bedürfnisse willkommen

ist“.

Franz E. Kellermann, Vorstand des Kreuzbundes im

Diözesanverband München und Freising e. V. verlas

anschließend Grußworte der Bundesvorsitzenden Andrea

Stollfuß mit persönlichen Worten und viel Lob für die Arbeit

des Kreuzbundes allgemein und natürlich besonders für die

Arbeit all die Jahre in Stadt und im Landkreis Rosenheim.

Herr Kellermann ehrte Brunhilde Haiberger, für ihre 25-jährige,

unverdrossene Tätigkeit im Kreuzbund mit der Goldenen

Nadel. „Ihr ist es zu verdanken, dass der Kreuzbund in

der Stadt Rosenheim heute so stark vertreten ist“, so

Kellermann.

Brunhilde Haiberger schilderte anschließend den Werdegang

des Kreuzbundes:

- 1981 begann es im Juni mit der Gründung der ersten

Gruppe in Rosenheim durch Hildegard Hildner. Bis

- 1986 wuchs diese Gemeinschaft, sodass durch deren

Teilung eine zweite Gruppe hervorging, geführt von Karin

Ehrenleitner. Eine weitere Halbierung dieser Gruppe führte

- 1987 zur dritten Gruppe, die Brunhilde (Bruni) Haiberger

leitete.

- 1993 kamen weitere drei Gruppen und eine sogenannte

Infogruppe hinzu. Ende dieses Jahres trennte sich Karin

Ehrenleitner vom Kreuzbund Rosenheim und rief die

Rosenheimer Suchthilfe“ ins Leben.

- 1994 blieben nur noch zwei Gruppen beim KB geleitet von

Dieter Alexi und Bruni Haiberger.

- 1995 fanden wegen reger Teilnahme wieder Teilungen statt

– schon fast im biologischern Rhythmus einer Zellteilung –

dazu gehörte die Gruppe 4 in Fürstätt mit Elisabeth

Friedrich. Diese Gruppe hatte leider keine Zukunft und verlief

sich im Sande, kein seltenes Phänomen.

- 1998 sind es Gruppe 1 mit Bruni Haiberger und Gruppe 2

mit Karl-Heinz Gibbins (†).

- 1999 bis 2004 entstanden die Gruppen 5 bis 8, wobei sich

die Gruppe 8 wiederum

- 2004 bei 22 Weggefährten teilen durfte, sodass eine

Gruppe in Kolbermoor entstand und zur Gruppe 8 die

Gruppe 4 hinzukam.

- 2011 sind wir vorerst beim Endstand von acht

Selbsthilfegruppen für Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit

allein in Rosenheim angelangt (inklusive Kolbermoor).

Eine spezielle Angehörigengruppe in Kolbermoor, die

schicksalhaft und in trauriger Weise auseinanderging, soll

wieder „reanimiert“ werden.

Nach dem offiziellen Teil der Feier erwartete die Gäste im

Garten des Gasthofes und Hotels „Alt-Fürstätt“ ein leckeres

Mittagessen. Es entstanden dabei ausgiebige und schöne

Gespräche, die bei einem ebenso gemütlichen und angenehmen

Nachmittag mit Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal

fortgeführt wurden.

An alle Helfer, die zum Gelingen des schönen Festes beigetragen

haben, ein herzliches Dankeschön.

Helmut Surén, Arbeitskreissprecher KB Rosenheim,

Karin Woltmann, SeKoRo

Bruni Haiberger wird für 25 Jahre Kreuzbund geehrt Helmut Surén begrüßt die Gäste


Der Kreuzbund ist eine Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft

für Suchtkranke und Angehörige. Die Sorge um Suchtkranke

und ihren Angehörigen ist der Schwerpunkt und der

Inhalt der Kreuzbundarbeit. Der Kreuzbund ist ein Fachverband

des Deutschen Caritasverbandes.

Kreuzbund –Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für

Suchtkranke und Angehörige

Gruppen in Rosenheim:

Gruppe: Rosenheim 1

Kontakt: Christian Wohlmuth, 0151-170 242 19

Treffpunkt: Caritaszentrum

Reichenbachstr. 5, 83022 Rosenheim

10.00 – 11.30 Uhr, Freitag

Gruppe: Rosenheim 2 St. Quirinus

Kontakt: Renate Grucza, 08034-85 95

renatecrucza@freenet.de

Treffpunkt: Caritas

Herbststr. 14, 83022 Rosenheim

19.30 Uhr, Mittwoch

Gruppe: Rosenheim 3 Ingrid

Kontakt: Ernst Binder, 08092-3 21 75

Treffpunkt: Caritaszentrum

Reichenbachstr. 5, 83022 Rosenheim

19.00 Uhr, Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat

Gruppe: Rosenheim 4

Kontakt: Helmut Surén, 08031-2 47 98 03

helmut.suren@cablenet.de

Treffpunkt: Diakonie, Fachambulanz f. Suchterkrankungen

Kufsteiner Str. 55, 83022 Rosenheim

10.00 Uhr, Freitag

Gruppe: Rosenheim 5

Kontakt: Bernd Konkol, 08039-16 14

Treffpunkt: Caritaszentrum

Reichenbachstr. 5, 83022 Rosenheim

19.00 Uhr, 1. und 3. Montag im Monat

Gruppe: Rosenheim 6 – Sonnenblume

Kontakt: Andreas Bürstlinger, 00831-38 20 46

Treffpunkt: Diakonie, Fachambulanz f. Suchterkrankungen

Kufsteiner Str. 55, 83022 Rosenheim

19.30 Uhr, Donnerstag

Gruppe: Rosenheim 7

Kontakt: Ludwig Grossmann, 08035-35 69

Treffpunkt: Caritas

Herbststr. 14, 83022 Rosenheim

19.30 Uhr, Dienstag

Gruppe: Kolbermoor

Kontakt: Herbert Knörr, 08036-4349

Treffpunkt: Kath. Pfarrheim Wiederkunft Christi

Heubergstr. 36, 83059 Kolbermoor

19.15 Uhr, Montag

Gäste und Mitglieder des Kreuzbundes Rosenheim

07


08 SeKoRo Berichte und

Fortbildung: „Falsch verstanden –

Kommunikationsstörungen in Selbsthilfegruppen

Anfang Oktober trafen sich 15 Vertreter von

Selbsthilfegruppen aus der Region Rosenheim

bei der SeKoRo in der Klepperstr. 18 in Rosenheim,

um sich gemeinsam mit den möglichen Problemen

beim Kommunizieren mit Menschen auseinander

zu setzen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung der Referentin

Alexandra Nettelnstroth (Dipl.-Pädagogin) vom Selbsthilfezentrum

Mühldorf wurden verschiedene, kommunikative

Missverständnisse bei der Arbeit in Selbsthilfegruppen

gesammelt und anschließend Möglichkeiten erarbeitet,

diese zu klären bzw. schon im Vorfeld zu vermeiden. Für

eine kleine Verpflegung war während der Pausen gesorgt.

Alle Teilnehmer fühlten sich wohl und nahmen viele

Anregungen für Ihre Gruppenarbeit mit nach Hause.

Referentin Frau Nettelnstroth stellt sich vor

Die Teilnehmer der Fortbildung

Gruppenarbeit in Gruppe 1

Gruppe 2 bei der Diskussion


SeKoRo Berichte und

Die Ergebnisse der Gruppenarbeit sind wie folgt:

Gruppe 3 im Gespräch

Hilfreiche Gruppenregeln in Selbsthilfegruppen

• Klare Regeln aufstellen und auf Einhaltung achten

• Rituale wie Begrüßung und Verabschiedung

• Gemeinsamkeit der Gruppe fördern (z.B. Ausflüge) und

Vorurteile abbauen

• Tagesordnung abarbeiten, Zeitstruktur beachten

(z.B. Limits setzen)

• Interessante Themen behandeln

• Sitzordnung ändern

• Fragen stellen, persönliche Ansprache

• Kritik/Feedback positiv formulieren

• Glocke läuten, wenn es zu laut wird

• Definition „Hilfe zur Selbsthilfe“, keine Therapie

• Weinen und Lachen zulassen

• auf die Gefühle der anderen achten, höflicher Umgang

untereinander

• Wertfreie Schilderung oder Beschreibung

• Pünktlichkeit

• Gruppengröße beachten, bei Bedarf Gruppe teilen

• Das Positive in allen/allem entdecken

• „Neue“ erstmalig zu Hause beraten, dann der Gruppe

vorstellen

• Meinungsverschiedenheit in der Gruppe ausdiskutieren

• Gegenseitige Achtung

• Besserwisser stoppen

• Mit Störern im Zweiergespräch unter 4 Augen reden,

Ausschluss von Störern als letzte Möglichkeit

Karin Woltmann, SeKoRo

Rosenheim

Diakonische

Dienste

Rosenheim

GmbH

Ambulanter Pflegedienst

und soziale

Dienstleistungen

Wir bieten:

■ fachlich qualifizierte häusliche Alten- und Krankenpflege

■ Pflegeberatung- und Pflegebesuche

■ Hauswirtschaftliche Dienste, Umzugshilfen,

Wohnungsauflösungen

■ Soziale Beratung, Wohnberatung

Auf Ihren Anruf freuen wir uns

Innstraße 72

83022 Rosenheim

Tel.: +49 (0)8031 21 99 85

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09


10

SeKoRo Berichte und

Selbsthilfeförderung: Selbsthilfegruppen

bewerten das Modell „Runder Tisch“ sehr positiv

Die bayerischen Selbsthilfegruppen bewerteten in

einer Umfrage das Modell „Regionaler Runder

Tisch“, das die Förderung durch die gesetzlichen

Krankenkassen koordiniert, sehr positiv.

Von 2008 Selbsthilfegruppen, die im Jahr 2011 gefördert

wurden, beantworteten 757 (38%) den Fragebogen zum

Modell „Runde Tische“, einem einfachen und regional angesiedelten

Förderverfahren. Hier wurde vor allen Dingen die

Zufriedenheit mit dem „Einansprechpartnermodell“ abgefragt.

So empfanden 95% der antwortenden Gruppen die

Beratung durch die Mitarbeiter/innen der „Runden Tische“

als hilfreich, davon fast 70% als „sehr hilfreich“.

Außerdem wurde die Beratung als kompetent, freundlich

und informativ beschrieben.

Auch die Erreichbarkeit bekam Bestnoten: 94% bescheinigten

eine sehr gute und gute Erreichbarkeit der Mitarbeiter,

nur 2% wünschten sich hier eine Verbesserung.

Das es nach wie vor großen Informations- und Beratungsbedarf

bei der Antragsstellung gibt, zeigen 463 persönliche

Beratungen (61%), so häufig wurde diese zeitintensive

Leistung der beauftragten Selbsthilfekontaktstellen in Anspruch

genommen.

Von den Personen, die diese persönliche Beratung in Anspruch

nahmen, bewerteten 99% diese als sehr hilfreich.

Das spricht für die hohe Qualität der Beratung und zeigt

deutlich, dass das Bayernmodell ein Erfolgsmodell ist.

Durch die Antragsberatung fanden die Selbsthilfegruppen

aber auch zu anderen Leistungen der Selbsthilfekontaktstellen

Zugang:

Die Gruppen erhielten Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit

(245), nahmen an Fortbildungen der Kontaktstelle teil

(244), wurden zu anderen Themen ebenfalls beraten (148)

und bei der Raumsuche unterstützt (79).

Die Vermittlung von neuen Mitgliedern durch die Selbsthilfekontaktstelle

in die Selbsthilfegruppe wurde als weiteres

positives Ergebnis von 125 Antwortenden genannt.

Gewünscht wurde mehr Austausch (24 Nennungen), eine

noch einfachere Antragstellung (10) und mehr Unterstützung

in der Öffentlichkeitsarbeit (7).

Die Selbsthilfegruppen nutzten den Fragebogen auch, um

eine ganze Reihe von sehr individuellen und regional bezo-

genen Mitteilungen zu geben:

Mitarbeiter der „Runden Tische: „Hier erwähnten 52

Antragssteller ausdrücklich den guten, persönlichen

Kontakt, die persönliche Hilfestellung und die rasche

Klärung bei Schwierigkeiten und Problemen.“

Weiterhin reichten die individuellen Mitteilungen von der

Kritik, dass die gesetzlichen Krankenkassen kaum mehr

Fahrdienste oder spezielle Gymnastik für brustoperierte

Frauen bezahlen, bis zu dem Wunsch in Bayreuth eine

Selbsthilfekontaktstelle einzurichten oder dem Wunsch

nach mehr Öffentlichkeitsarbeit für seltene Erkrankungen.

Insgesamt zeigt sich an der Befragung die hohe Gesamtzufriedenheit

mit dem bayerischen Modell. Die Selbsthilfeförderung

in Bayern ist also auf dem richtigen Weg und

kann beispielhaft für andere Bundesländer sein.

Zur Erklärung:

Das Modell „Selbsthilfeförderung Runder Tisch“ besteht in

Bayern seit 2008 und bietet örtlichen Selbsthilfegruppen ein

im Bundesvergleich einfaches und abgestimmtes Förderverfahren,

denn: Jede Gruppe stellt nur einen Antrag, dieser

wird von allen gesetzlichen Krankenkassen in einer regionalen

Vergabesitzung gemeinsam beraten und entschieden.

Vorbereitet werden die Anträge von 12 beauftragten Selbsthilfekontaktstellen,

zusätzlich nehmen regionale Selbsthilfevertreter/innen

beratend an den Vergabesitzungen teil.

Irena Tezak, SeKo-Bayern

Weitere Informationen erhalten Sie über die Selbsthilfekoordination

Bayern (SeKo-Bayern)

Irena Tezak und Theresa Keidel 0931/2057913 oder über

www.seko-bayern.de.


SeKoRo Berichte und

Ehrung von Ehrenamtlichen

Im Juli feierte die Caritas-Ambulante Hilfen bei herrlichem

Wetter ihr Sommerfest in der Schießstattstraße.

Nach dem Gottesdienst wurden die in einer Caritas-Gruppe

ehrenamtlich Tätigen für 10 bzw. 25 Jahre Ehrenamt geehrt.

Die Auszeichnungen erhielten sie von Kreisgeschäftsführer

Erwin Lehmann, Caritas-Regionalleitung Margit Rychly und

von Maria-Brigitte Struve, Leiterin der Ambulanten Hilfen.

Alle drei bedankten sich persönlich für das besondere

Engagement.

Melanie Pötz, SeKoRo

Ehrenamtliche in Caritas-Gruppen und Caritas-Mitarbeiter

11


12

SeKoRo Berichte und

Wenn Alkohol zum „Freund“ wird…

dann wird es Zeit, etwas zu tun!

Irgendwann und irgendwie spürt jeder, der oft zu

„tief“ ins Glas schaut, dass es ohne Alkohol nicht

mehr geht. Für jeden Rausch erfindet man neue

Ausreden. Es gibt ja genug davon, sei es der Stress zu

Hause oder in der Arbeit. Meine besten Ausreden waren

immer Sportveranstaltungen: entweder man säuft, weil

man gewonnen hatte oder man säuft, weil man verloren

hatte…

So gerät man in einen Teufelskreis, aus dem es scheinbar

kein Entrinnen mehr gibt. Die Familie steht der ganzen

Situation mit dem alkoholkranken Menschen hilflos gegenüber,

verzweifelt daran und wird oft von dem ganzen Sog

mitgerissen. Man ist ständig bemüht, die Saufeskapaden zu

decken, zu vertuschen, ja sogar zu verniedlichen bis nix

mehr geht. Man wird morgens wach und denkt an den

ersten Schluck und den letzten Schluck am Tag bekommt

man gar nicht mehr mit, weil man im Vollrausch ist.

So ist es auch mir gegangen als ich am Ende war und mein

Körper nicht mehr mitspielte. Ich musste etwas tun oder ich

ginge vor die Hunde, das war mir in lichten Momenten ganz

klar. In der Zeitung entdeckte ich die Anzeige der Anonymen

Alkoholiker. Ich fasste mir allen Mut zusammen und fuhr zu

einem Treffen, nicht ohne mir vorher noch ein Bier reingezogen

zu haben. Schon beim ersten Treffen wurde mir

bewusst, dass ich nicht alleine mit meiner Sucht bin. Jeder

erzählte seine Geschichte und mir kam Vieles bekannt vor.

Ich konnte endlich offen sagen: Ich heiße Marianne und bin

Alkoholikerin.

Es kamen lange Phasen der Trockenheit, in denen ich endlich

wieder atmen und aufatmen konnte. Die Meetings der

Anonymen Alkoholiker besuchte ich fast regelmäßig über 2

Jahre. Sie waren wichtig für mich, aber Rückfälle warfen

mich immer wieder zurück. Ich begann eine ambulante

Sie wollen bei uns werben?

Eine Übersicht unserer Anzeigenpreise

und Größen sowie das Verbreitungsgebiet

finden sie unter

www.sekoro.seko-bayern.org

Bei Fragen zur Anzeigengestaltung, oder

der Datenübertragung helfen wir Ihnen gerne

weiter.

Rufen sie einfach an!

Tel: 08031 - 23 511 45

Therapie in der Suchtberatungsstelle der Diakonie

Rosenheim. Dort wurden mir Schuldgefühle genommen, ich

bekam ein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, was

ich vorher nie gekannt habe. Wunderbare und lebenswichtige

Gefühle für einen Menschen wie mich - ich war wieder

ins Leben zurückgekehrt! Der Weg war oft steinig, manchmal

drohte ich zu scheitern. Aber es hat sich gelohnt. Heute

bin ich 19 Jahre trocken und ich bin Gott dankbar, dass er

mich begleitet und nie fallen gelassen hat.

Ich kann nur jedem, der sich in meiner Geschichte wiedererkennt,

Mut machen, es lohnt sich. Kommt es vor, dass

einem eine Selbsthilfegruppe nicht zusagt so kann man

andere ausprobieren. Gott sei Dank gibt es heute eine große

Auswahl.

Selbsthilfegruppen sind heute ein wichtiger Bestandteil

unserer Gesellschaft. Wenn du deinen ganzen Mut zusammen

nimmst und dein Schamgefühl überwindest, hast du

den ersten Schritt schon geschafft!

Marianne

„Tief in der Sucht“ „Aufatmen in der Trockenheit“

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SeKoRo Berichte und

Was, du auch?

ADHS, Ängste, Epilepsie, Essstörungen, Multiple

Sklerose, Missbrauch oder Sucht?

In Selbsthilfegruppen beschäftigen sich Menschen mit

Problemen und Themen, die jeden treffen können. Und ja –

viele von ihnen sind in Deinem Alter. Und nein – sie sitzen

nicht nur im Kreis rum und labern! Sie helfen und stärken

sich gegenseitig und sie setzen sich gemeinsam für gesellschaftliche

Veränderungen ein.

Auf diesem Portal findest Du Beispiele junger Selbsthilfegruppen

und erfährst wie du eine Gruppe finden oder

selbst gründen kannst.

Junge Selbsthilfe – weil es zusammen besser geht!

http://www.schon-mal-an-selbsthilfegruppengedacht.de/warum-selbsthilfegruppen

Suchst du eine Gruppe oder möchtest du eine Gruppe im

Raum Rosenheim gründen? Dann melde dich doch bei der

SeKoRo unter Tel.: 08031-235 11-45 oder per E-Mail an

selbsthilfekontaktstelle@diakonie-rosenheim.de.

Diakonieverein

Prien

Ökumenische Sozialstation

Prien am Chiemsee

Pflege&Hilfe

bei Ihnen zuhause

Die Ökumenische Sozialstation Prien ist eine Einrichtung

des Diakonievereins Prien und der Caritas.

■ Wir versorgen Sie so lange wie möglich zuhause mit

aktivierender, ganzheitlicher und nachhaltiger Pflege.

■ Wir stellen Ihre medizinische Versorgung sicher,

vermeiden den Heimaufenthalt und entlasten Ihre

Angehörigen.

■ Wir kommen zu Ihnen nach Hause mehrmals täglich,

am Wochenende und an Feiertagen.

■ Wir betreuen Ihre pflegebedürftigen Angehörigen,

wenn Familienmitglieder im Urlaub oder verhindert

sind.

Die Kosten für die häusliche Kranken- und Altenpflege

werden in den meisten Fällen von den Kranken- und

Pflegekassen übernommen. Alle unsere Dienste können

Sie natürlich auch privat in Anspruch nehmen.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Weitere Auskünfte

erteilt Ihnen gerne unsere Pflegedienstleitung.

Ökumenische Sozialstation Prien

Schulstraße 3

83209 Prien am Chiemsee

Telefon: 08051-688 60

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14 SeKoRo Berichte und

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Zum europäischen Jahr des Ehrenamts

Engagement in Selbsthilfegruppen:

Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. Rosenheim

Seit Februar 2006 leite ich zusammen mit zwei

Stellvertreterinnen eine Selbsthilfegruppe für

Krebspatienten in Rosenheim. Diese Gruppe

besteht bereits seit über 30 Jahren unter wechselnder

Trägerschaft und seit 1997 unter dem Dach der

Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

Derzeit besuchen ca. 20 Damen unsere Gruppe. Viele

sind seit Jahren treue Teilnehmer, manche sind seit zwei

bis fünf Jahren dabei und jedes Jahr kommen ein paar

Neuerkrankte dazu.

Im Herbst 2003 bin ich zur Selbsthilfegruppe gestoßen. Ein

paar Monate davor hatte mein Gynäkologe bei einer jährlichen

Vorsorgeuntersuchung einen Knoten in meiner linken

Brust entdeckt. Von der Annahme ausgehend, dass es sich

dabei um einen gutartigen Knoten handeln müsse, hat mich

mein Frauenarzt trotzdem vorsorglich zur Mammographie

geschickt. Ich war davon überzeugt, dass es sich um einen

gutartigen Knoten handeln müsse, denn warum sollte ich

Krebs haben? Ich war 44 Jahre alt, niemand in meiner Familie

hatte Brustkrebs, ich habe Sport gemacht und mich soweit

gesund ernährt. Doch die Mammographie zeigte einen

dringenden Verdacht auf einen malignen Prozess. Die

Gewissheit kam schließlich nach der Operation – ich habe

Brustkrebs. Es traf mich eiskalt. Viele Gedanken gingen mir

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durch den Kopf – ich dachte auch daran, dass ich sterben

könnte. Fragen wie: Was wird aus meinen Kindern (damals

17 und 9 Jahre alt)? Wird mein Mann allein mit ihnen zurecht

kommen? Wem kann oder möchte ich mich mit meiner

Krebserkrankung anvertrauen? Diese Angst mischte

sich aber auch mit einem starken Willen zum Leben – ja, ich

möchte noch lange leben, meine Enkel kennen lernen und

noch viele schöne Dinge erleben. Ich möchte kämpfen und

durch Information die beste Therapie für mich herausfinden.

Mein Wissensdrang hinsichtlich der Gefahren und

Heilungsmöglichkeiten war groß und konnte nicht nur durch

Literatur und Internet befriedigt werden. Ich hatte schon

bald den Wunsch, mich mit anderen Brustkrebspatientinnen

auszutauschen. Bisher kannte ich keine Frau, die an

Brustkrebs erkrankt war und ihre Krankheit schon lange

überwunden hatte, persönlich. Noch im Krankenhaus stieß

ich durch ein Plakat auf die Telefonnummern der damaligen

Gruppenleiterinnen der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“. Zu

Hause angekommen, rief ich dort an. Beide Damen haben

mir durch ihre einfühlende Zuwendung sehr geholfen, meine

Angst in Zuversicht zu verwandeln. Nicht zuletzt natürlich

auch meine behandelnden Ärzte und die doch relativ gute

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SeKoRo Berichte und

Prognose, die mir schließlich nach Abschluss aller zu diesem

Zeitpunkt möglichen Erkenntnisse bescheinigt wurde.

Ich bin nun seit 8 Jahre rezidivfrei.

Meine schnelle Krankheitsbewältigung mit Hilfe von Familie,

Freunden und der Selbsthilfegruppe machte es mir möglich,

mich im Februar 2006 zur Wahl der Gruppenleiterin der

„Frauenselbsthilfe nach Krebs“ zu stellen. Da ich von Beruf

Sozialpädagogin bin, bin ich es gewohnt, auf Menschen zuzugehen.

Es macht mir Freude, Krebspatienten auf ihrem

Weg der Krankheitsbewältigung ein Stück weit zu begleiten.

Gerne wollte ich meine positiven Erfahrungen an andere

weitergeben und Neuerkrankten Mut machen für ein Leben

mit und nach Krebs. Dies geschieht sowohl in einer Nachmittagsgruppe

(jeden 2ten Dienstag im Monat in der AOK

Rosenheim) und beim abendlichen Stammtisch für

Krebspatienten (jeden 4ten Dienstag im Monat im „La

Famiglia“ in Rosenheim) als auch in den Gesprächskreisen,

die wir in mehreren Kliniken der Umgebung durchführen.

Darüber hinaus bieten wir in Absprache mit dem Klinikpersonal

Einzelgespräche mit Patienten des Brustzentrums

Rosenheim an.

Meine Kolleginnen und ich bekommen für unsere ehrenamtliche

Tätigkeit auch viel Anerkennung durch die Patienten,

die wir bei ihrer Erstdiagnose auffangen und ermutigen, ihr

Leben nach der Krankheit aktiv zu gestalten. Dabei helfen

uns auch Fachvorträge zu verschiedenen Gesundheitsthemen,

die wir regelmäßig bei unseren Treffen anbieten. Die

Gemeinschaft in der Gruppe und gegenseitige Begleitung

wird auch durch Fahrten zu Kongressen in Kliniken und

durch Ausflüge gestärkt. Unser Angebot gilt sowohl für

Frauen als auch für Männer und für Angehörige. Ich hoffe,

dass noch viele Menschen den Weg zu uns finden, um in der

Gemeinschaft gegenseitige Unterstützung zu erfahren. Für

die Zukunft wünsche ich mir, dass Menschen niemals aufhören,

alle Wege in der Forschung zur Heilung von Krebserkrankungen,

seien es schulmedizinische oder komplementärmedizinische,

weiter zu verfolgen.

Da ich berufstätig bin und Familie habe, ist der zeitliche

Aufwand für mein Ehrenamt zugegebenermaßen teilweise

nur schwer zu bewältigen. Deshalb wünsche ich mir zum

europäischen Jahr des Ehrenamtes neben der persönlichen

Anerkennung, eine öffentliche Anerkennung in Form von

Zusatzurlaub für Arbeitnehmer zur Ausübung eines Ehrenamtes.

Dadurch könnten noch mehr jüngere Menschen ein

Ehrenamt bekleiden.

Gisela Strigl-Wiechmann,

Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.,

Gruppe Rosenheim

40 Prozent mehr psychisch

bedingte Frührenten in

Rosenheim

Im vergangenen Jahr sind in Stadt und Landkreis

Rosenheim 226 Menschen, davon 93 Männer und 133

Frauen, aufgrund psychischer Probleme vorzeitig

aus dem Berufsleben ausgeschieden. Das sind rund 40

Prozent mehr als 2005. Nach Angaben der Techniker

Krankenkasse (TK) sind mittlerweile 37 Prozent aller

Frührenten psychisch bedingt. Das durchschnittliche

Alter bei Beginn einer Frührente ist etwa 50 Jahre.

"Psychisch Erkrankte frühzeitig zu berenten, ist nicht immer

der richtige Weg", sagt Claudia Fröse, Expertin für betriebliche

Gesundheitsförderung bei der TK in Bayern. "Der Job

gibt Halt und integriert Betroffene in eine Gemeinschaft."

Anstatt Menschen frühzeitig in Rente zu schicken, wäre es

laut Fröse wichtiger, rechtzeitig einem belastenden

Arbeitsumfeld und dessen gesundheitlichen Folgen wie

Burnout oder Sucht entgegenzuwirken. Die TK unterstützt

die Betriebe bei solchen Projekten.

Wie wichtig das ist, zeigt auch der aktuelle TK-Gesundheitsreport

für Bayern. In den letzten fünf Jahren nahmen

die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen um ein

Viertel zu. In einem bayerischen Betrieb mit 100 Beschäftigten

fällt derzeit im Schnitt eine Arbeitskraft für acht

Monate im Jahr wegen Depression, Burnout und Co. aus.

Im Raum Rosenheim wird jede achte psychisch bedingte

Frührente an Menschen gezahlt, die wegen ihrer Abhängigkeit

von Alkohol, Medikamenten oder Drogen nicht mehr

arbeiten können. Neun von zehn Betroffenen sind Männer.

Die TK hat Angaben der Deutschen Rentenversicherung zu

den Frührenten ausgewertet. Die Kasse analysiert auch jährlich

die Krankenstandsdaten der bei ihr versicherten

Erwerbspersonen. Vergangenes Jahr waren es mit 432.000

neun Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten

und Arbeitslosengeld-I-Empfänger in Bayern.

www.tk.de/lv-bayern

Männer am Rande des

Nervenzusammenbruchs:

Neben Alkoholproblemen, ist Burnout

die einzige psychische Erkrankung,

die Männer mehr betrifft als Frauen.

Bild: www.tk.de

Jahr Frührenten psych. bedingt psych. bedingt psych. bedingt

insgesamt männlich weiblich Sucht - beide

Geschlechter

2005 495 75 86 24

2010 93 133

15


16 SeKoRo Berichte und

„Alles zuviel: Wenn Alltag süchtig macht“

In ihrem Plenar-Vortrag „Was sind Verhaltenssüchte?

Grundlagen zu Krankheitsentstehung, Symptomatik

und Behandlungsmöglichkeiten“ konnte Dipl. Psych.

Chantal Mörsen aus der Berliner Charite den 160 Teilnehmer/innen

einen gut präsentierten Überblick zum

Thema und zum wissenschaftlichen Stand geben.

Arbeiten, Kaufen, Spielen, Beziehungen, Computer- und

Internetgebrauch, ab wann bin ich denn süchtig? Was kann

ich als Mutter, Partnerin oder berufliche Helferin für die

Betroffenen, aber auch für mich selbst tun? In acht Workshops

kamen alle ins Gespräch und in engagierte

Diskussionen. Was hab ich schon alles versucht, das nicht

geholfen hat? Was kann das für mein weiteres Verhalten

bedeuten? Betroffene berichteten von Entzugserscheinungen,

wenn sie an der Ausübung ihres Verhaltens gehindert

werden. Das Verhalten wird immer länger und intensiver

durchgeführt, um den positiven Effekt zu erleben – die

Kontrolle geht langsam verloren. Das führt zu Isolation und

sozialer Verarmung. Mehr Selbsthilfeangebote zu schaffen,

die Zusammenarbeit mit den beruflichen Helfern zu verbessern,

dieses sollte ein Ziel der Tagung sein. Ob dies erreicht

werden konnte wird die Zukunft zeigen. Einige Teilnehmer

haben diesen Fachtag jedenfalls sehr motiviert und mit der

Absicht sich zu vernetzen verlassen.

v.l.: Dagmar Brüggen, Kiss. Nürnberg, Irena Tezak, SeKo Bayern und Ingeborg Ehrlich,

Geschäftsführerin Kiss Nürnberg und Vorstandsfrau Verein Selbsthilfekontaktstellen e.V.

Eine Dokumentation der Tagung kann auf:

www.seko-bayern.de heruntergeladen werden.

Irena Tezak, Stellvertr. GF, Seko-Bayern

Veranstalter:

Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V.

Selbsthilfekoordination Bayern (SeKo Bayern)

Kooperationspartner:

Kiss. Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

in Mittelfranken

KBS Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe

Bayerische Akademie für Sucht und Gesundheitsfragen

Stadtmission Nürnberg

Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Der Fachtag wurde finanziell unterstützt durch:

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern


SeKoRo

Bankkonto für Selbsthilfegruppen

In der Sitzung der "Fachkonferenz Selbsthilfeförderung"

beim GKV-Spitzenverband im Mai 2011

wurde aufgrund andauernder Probleme mit der

Kontoregelung für nicht verbandlich organisierte Selbsthilfegruppen

folgende Ausnahmeregelung getroffen:

Selbsthilfegruppen, die Selbsthilfeförderung nach § 20c SGB V

müssen weiterhin ein nur für die Zwecke der Selbsthilfegruppe

gesondertes Konto bei der Antragstellung benennen.

Dabei benennen nicht verbandlich organisierte Gruppen

grundsätzlich ein von einem Gruppenmitglied für die

Gruppe eingerichtetes Treuhandkonto oder ein Konto, das

für die Gruppe als Gesellschaft bürgerlichen Rechts eingerichtet

wurde. Ab sofort soll hierfür allerdings folgende

Ausnahmeregelung von den Krankenkassen unbürokratisch

umgesetzt werden:

Wenn rechtlich selbständige, nicht verbandlich organisierte

Selbsthilfegruppen kein eigenständiges Konto bei einer

Bank erhalten, können Krankenkassen alternativ ein Unterkonto

eines Girokontos, ein Sparkonto oder ein von einem

Treuhänder eingerichtetes Konto akzeptieren.

Diese Ausnahme besteht nur für „nicht verbandlich organisierte

Selbsthilfegruppen!“

Dabei gilt, dass:

a) ein Verfügungsberechtigter für das Konto benannt wird,

der verpflichtet ist sicherzustellen, dass die Fördermittel nur

für die Zwecke der Gruppe verwendet werden (wie bisher) und

b) der Antrag auf Fördermittel von zwei Mitgliedern der

Selbsthilfegruppe unterzeichnet wird und

c) die Selbsthilfegruppe in voller Höhe über die Fördermittel

verfügen kann.

Da Banken keine schriftlichen Bestätigungen herausgeben

werden, dass sie keine eigenständigen Konten für Gruppen

einrichten, ist die Aussage der Gruppe maßgeblich.

Zu a) Auf eine alternative Regelung, dass zwei Verfügungsberechtigte

für das Konto zu verlangen sind, wird verzichtet,

da bei Giro-Unterkonten der zweite Verfügungsberechtigte

auch Zugriff auf das Hauptkonto hätte. Dies ist zumindest

bei einigen Banken der Fall und würde ggf. weitere

Rückfragen und Verwaltungsaufwand produzieren.

Zu b) Eine Regelung, dass zwei Gruppenmitglieder den

Antrag unterzeichnen und damit Kenntnis haben, dass ein

Antrag auf Fördermittelgestellt worden ist, ist sinnvoll. Diese

Regelung stärkt die Transparenz in der Gruppe, wenn die

Auszahlung auf ein privates Girokonto erfolgt.

Zu c) Die Regelung gilt analog derjenigen für die rechtlich

unselbständigen Gruppen von Bundes-, Landes- oder

Regional verbänden der Selbsthilfe. Wichtig ist, dass sichergestellt

ist, dass die Gruppe über die volle Höhe der

Fördermittel verfügen kann.

Quelle: Jutta Hundertmark-Mayser, www.nakos.de

Rosenheim

Fachambulanz

für Suchterkrankungen

■ Beratung

Kufsteiner Str. 55

83022 Rosenheim

Tel.: 08031 356 28-0

Fax: 08031 356 28-16

■ Vermittlung in stationäre oder ambulante Therapie

■ Ambulante Entwöhnungsbehandlung und Nachsorge

■ Hilfe bei Führerscheinproblemen

■ Psychosoziale Begleitung Substituierter

■ Angebote für alkohol- und drogenauffällige Jugendliche

■ Beratung bei pathologischem Glücksspiel

■ Beratung bei Essstörung

■ Vermittlung in Selbsthilfegruppen

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Tel.: 08031/356 280 www.diakonie-rosenheim.de

Orientierungsgruppen der Fachambulanz

Rosenheim – Fachambulanz

Dienstag 18:00 Uhr (für verkehrsauffällige Fahrer –

Alkohol/Drogen/Punkte)

Dienstag 18.00 Uhr

Mittwoch 18.00 Uhr

Donnerstag 10.00 Uhr

Donnerstag 18.00 Uhr (für Jugendliche und junge

Erwachsene bis 25 Jahre) Kufsteiner Str. 55, 2. Stock

Rosenheim – RoMed Klinikum

Mittwoch 12.30 Uhr, Pettenkoferstr. 10, Haus 4, 1. Stock

Wasserburg – Fachambulanz

Montag 18.00 Uhr, Schmidzeile 14

Donnerstag 13:00, RoMed Klinikum Wasserburg, Raum U31

Bad Aibling – RoMed Klinikum

Dienstag 18.00 Uhr, Harthauser Str. 6

Prien – RoMed Klinikum

Donnerstag 18.00, Harrasser Str. 61

Kostenlos und ohne Voranmeldung

17


18

SeKoRo

Tag der Offenen Tür im

Rosenheimer Mehrgenerationenhaus

Beim Seniorenturnen kamen so manche ins Schwitzen

Im September lud das Rosenheimer Mehrgenerationenhaus

der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Ebersberger

Straße 8 zum „Tag der offenen Tür“ ein.

Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche des bürgerschaftlichen

Engagements präsentierten sich die im

Mehrgenerationenhaus vertretenen AWO-Gliederungen

zusammen mit vielen haupt- und ehrenamtlichen Kooperationspartnern.

Großes Interesse an alten Steinen beim jungen Publikum

2. Bürgermeister Anton Heindl und

AWO-Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels bei der Eröffnung

So waren mit dem Bürgerverein Erlenau, der Freien evangelischen

Gemeinde (FeG), „Wir Alle“ e.V., dem Kinderschutzbund,

dem Stadtjugendring, dem Hauskrankenpflegeverein,

der Schuldnerberatung vom Diakonischen Werk Rosenheim,

der Peters Bildungsgruppe, dem Tauchclub Octopus und

der örtlichen Selbsthilfegruppe der Deutschen-Tinnitus-Liga

viele Kooperationspartner des Mehrgenerationenhauses

beteiligt. Alle gemeinsam sorgten für einen erlebnisreichen

und informativen Tag für die Gäste.

Herbert Weißenfels, AWO-Kreisvorsitzender und 2. Bürgermeister

Anton Heindl eröffneten offiziell den bunten Informations-

und Mitmachtag, der für jeden Geschmack und

jedes Alter ein Angebot hatte. Von Elterntipps des

Rosenheimer Kinderschutzbundes über die Gemeindearbeit

der FeG, Stadtteilinformationen des Bürgervereins

Erlenau bis hin zur vielfältigen Angebotspalette der AWO

fand jeder Besucher das Richtige. Speziell für die älteren

Gäste boten die Tinnitus-Liga in Kooperation mit Hörgeräte

Schwägerl Hörberatung, der Hauskrankenpflegeverein die

Möglichkeit zum Reinschnuppern in eine Betreuungsgruppe

für dementiell Erkrankte und die AWO Gedächtnistraining

oder Seniorengymnastik zum Mitmachen kostenfrei an. Die

jüngeren Besucher konnten sich beim Stadtjugendring

schminken lassen, die Spielmöglichkeiten in der AWO-

Krippe „Kleine Bären“ nutzen oder bei den stündlichen

„Vorlese-Inseln“ der ehrenamtlichen Vorleserinnen zuhören.

Geboten waren also, getreu dem Motto des

Mehrgenerationenhauses, viele „Starke Leistungen für jedes

Alter unter einem Dach“.

Wer sich über die Arbeit der Schuldnerberatung, der

Migrationserstberatung oder des Tauchclubs Octopus näher

erkundigen wollte, wurde bei einem der laufend über den


Gute Laune bei den Küchenchefs der Tafelritter und von Wir Alle e.V. Das Design bestimmt das Sein:

Schminken am Stand des Stadtjugendrings

Tag verteilten Fachvorträge und Filmvorführungen fündig.

Auftritte der Khushi Kids und des Trachtenvereins Stamm I,

das Bibel-Quiz der FeG sowie eine Mineralien-Ausstellung

rundeten das Programm ab. Die Ehrenamtlichen der

„Tafelrunde“ und des Vereins „Wir Alle“ sorgten für das leibliche

Wohl zu familienfreundlichen Preisen.

Klaus Schindler, Mehrgenerationenhaus Rosenheim

Kreisverband

Rosenheim e.V.

Gedächtnistraining im Stuhlkreis

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20 SeKoRo

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Gruppen erhalten kostenfreies Konto bei

der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

Die gesetzlichen Krankenkassenverbände haben

2010 angekündigt, dass jede Selbsthilfegruppe,

die Fördermittel bei den Kassen beantragt, ab

2012 aufgrund verschiedener rechtlicher Gründe ein

eigenes Bankkonto auf den Namen der Selbsthilfegruppe

vorweisen muss.

Die Gruppen hatten dabei immer wieder Schwierigkeiten,

ein solches Konto zu eröffnen. Wenn es dann gelang, dann

hatte das für die Gruppen zusätzliche Kosten zur Folge.

Aufgrund dieser Problematik hat die „Fachkonferenz

Selbsthilfeförderung“ eine Ausnahmeregelung getroffen.

Lesen Sie hierzu unseren Beitrag auf S. 17.

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo hatte

bereits Ende letzten Jahres über die AOK Rosenheim, als

Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen, angeregt, mit den

Vertretern der örtlichen Sparkasse darüber ins Gespräch zu

kommen. Es freut uns außerordentlich, dass diese Gespräche

positiv verlaufen sind: Herr Maierthaler von der

Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling hat zugestimmt, dass

förderfähige Selbsthilfegruppen in der Region Rosenheim

ab sofort ein kostenfreies Konto eröffnen dürfen.

Als Voraussetzung zum kostenlosen Konto sollen die

Kontenbevollmächtigten der Selbsthilfegruppe entweder die

Bescheinigung des letzten Förderbescheids der Krankenkassen

oder eine Bescheinigung der Selbsthilfekontaktstelle

KONZERT KO KOONZERT

ONZE

RT

EINTRITT E I N T R I T T KKOSTENLOS

O S T E N L O S

23.11.2011 um um 19 19 Uhr

Uhr

Georg-Hartl-Saal

Georg-Har artl tl-Saal al

Musik M Musik als

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Trauerbegleitung

T Tr Trau

rauerbegleitung

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Die Diie Sängerin

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Sieglinde

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info@hartl-bestattungen.de info@hhartl-bestattungen.de

� � www.hartl-bestattungen.de

www.hartl-bestattungen.dde

Rosenheim - SeKoRo bei den jeweiligen Geschäftsstellen

der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling vorlegen.

Im Namen der Selbsthilfegruppen bedanken wir uns bei

Herrn Rödig von der AOK Rosenheim für sein Engagement

und besonders bedanken wir uns bei der Sparkasse

Rosenheim-Bad Aibling, die mit dieser Entscheidung wieder

gezeigt hat, wie bewusst sie sich ihrer sozialen Verantwortung,

auch im Bereich der Selbsthilfe, ist.

Karin Woltmann, SeKoRo

Lesetipp:

Wegwerfeltern – eine

wahre Geschichte von

Lilly Klein, anlässlich der

Gruppengründung

„Verlassene Eltern“

Verderben zu viele materielle

Werte tatsächlich den Charakter?

Gehen warme, zwischenmenschlicheBeziehungen

in unserer Gesellschaft

zugrunde? Kann man

Eltern einfach wegwerfen? Quälende Fragen, die sich der

Mutter in dieser Geschichte stellen und die sie versucht zu

beantworten. Eindrucksvoll schildert die Autorin in einem einseitigen

Zwiegespräch zwischen Mutter und Sohn, wie sehr

sie seine Kälte und Gedankenlosigkeit verletzten, immer mit

der leisen Hoffnung, dass sich doch eines Tages wieder alles

zum Guten wendet. Der Leser nimmt dabei auf besondere Art

und Weise an dem Leben einer Familie teil, deren Geschichte

wohl dem Schicksal vieler ähnelt.

Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (19. Mai 2009)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3837083209

ISBN-13: 978-3837083200


SeKoRo

Aktuelle Themenliste der Selbsthilfegruppen

in Stadt und Landkreis Rosenheim

Abhängigkeit und Sucht

Anonyme Alkoholiker (AA)

Angehörige und Freunde von Alkoholikern (Al-Anon)

Erwachsene Kinder von Alkoholikern (Al-Anon)

Alkohol-Abstinenz

Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit

Alkoholauffällige KraftfahrerInnen

Anonyme Coabhängige (CoDA)

Eltern von Drogengefährdeten u. –abhängigen Jugendlichen

Suchtkranke und Angehörige (Kreuzbund e.V.)

Suchthilfe (Rosenheimer Suchthilfe e.V.)

Behinderung

Autismus

Behinderten- und Versehrtensport

Blinde und Sehbehinderte

Handicap-Aktivgruppen (Caritas)

Down Syndrom

Handicap e.V., Leben mit

Hörgeschädigte

Körperbehinderte

Narkolepsie

Gesundheit

Adipositas

ADHS

Allergie- und umweltkrankes Kind

Allergie

Arthrose

Borreliose

Brustkrebs

Darmkrebs, künstl. Darmausgang und künstl. Harnableitung

Diabetes

Dialysepatienten

Fibromyalgie

Gynäkologische und onkologische Erkrankungen

Kontinenz

Krebs

Marfan, Regionalgruppe Südbayern

Migräne

Morbus Bechterew

Morbus Crohn

Morbus Wilson

Multiple Sklerose - MS

Neurofibromatose

Organspende

Osteoporose

Parkinson

Prostatakrebs

Restless Legs - Unruhige Beine

Rheuma

Sauerstofflangzeittherapie - LOT

Schlafapnoe

Schlaganfallbetroffene

Syringomyelie

Tinnitus

Psychische Gesundheit

Angehörige Demenzerkrankter

Angehörige um Suizid

Angehörige und Freunde psychisch Kranker

Angehörige von Borderlineerkrankten

Angehörige, Pflegende

Depression

Depression, Schwangerschafts-

Essstörungen

Messies, Chaos und Sammelsucht

Mobbing

Psychoseerfahrene

Psychosomatik

Transidentität

Trauer

Verwaiste Eltern

Soziale und sonstige Themen

Adoptierte und Pflegekinder, Pfad für Kinder

Adoptiv- und Pflegefamilien, Pfad für Kinder

Arbeitslosenselbsthilfe

Familiengruppe, Pfad für Kinder

Kindesentfremdung, PAS

Männergruppe

Trennung/Scheidung

Verlassene Eltern

Zusammen sind wir stark, Juntos

Sind Sie von einem der Themen betroffen und haben

Interesse sich mit Anderen auszutauschen, dann melden Sie

sich bitte bei der SeKoRo unter Tel. 08031 – 23 511 45 oder

per E-Mail: selbsthilfekontaktstelle@diakonie-rosenheim.de.

Wir vermitteln gerne den Kontakt zur Gruppe.

Es gibt noch keine Selbsthilfegruppe für Ihr Anliegen, Thema,

Ihre Krankheit…?

Die SeKoRo hilft Ihnen gerne bei einer Gruppengründung.

Aufgaben der Selbsthilfekontaktstelle:

• Wir informieren und beraten kostenfrei rund um das

Thema Selbsthilfe.

• Wir vermitteln Interessierte an bestehende Selbsthilfegruppen

oder an entsprechende Beratungsstellen.

• Wir unterstützen bei der Gründung von Selbsthilfe-

gruppen.

• Wir informieren über die Selbsthilfebewegung in Stadt-

und Landkreis Rosenheim, über landes- und bundesweite

Ansprechpartner sowie über Selbsthilfeverbände.

• Wir organisieren Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen

sowie Selbsthilfegruppen-Gesamt-

treffen.

• Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit.

• Wir kooperieren mit anderen Organisationen, die ebenfalls

Selbsthilfe unterstützen.

21


22 Selbsthilfegruppen

10-jähriges Jubiläum der

Gruppe Trauer-Selbsthilfe

NACH SUIZID

Mit dem Vortragsabend „ohne Dich“ von Freya von

Stülpnagel feierte im Oktober die Gruppe Trauer-Selbsthilfe

nach Suizid ihr 10-jähriges Jubiläum. Freya von Stülpnagel

ist Juristin, arbeitet heute als Trauerbegleiterin. Sie hat das

gleichnamige Buch geschrieben. Zahlreiche Teilnehmer

waren beeindruckt von den authentischen Worten, der

Beschreibung von Trauerprozessen im besonderen

Zusammenhang mit Suizid. Freya von Stülpnagel betonte

eingangs die große Bedeutung des „Frieden-Findens“ für

Angehörige von Suizid mit dem Musik-Stück "the blessing

Nigun" von Giora Feidmann. Sie ging auf die Stigmatisierung

des Themas Suizids ein und unterstrich die Bedeutung von

Kontakten zu Mitmenschen unmittelbar nach dem Suizid.

Oft braucht es nicht viele Worte, sondern nur das „Da-sein“

oder auch praktische Hilfen wie ein warmes Essen vor der

Türe. Mit weiteren Ausführungen über Trauerbewältigung

endete Stülpnagel mit dem Lied „Walzer für dich“ von Pur.

Sie betonte die heilsame Wirkung von Musik und Tränen und

dem Rückblick über das gesamte Leben mit dem

Menschen, den man verloren hat. Im zweiten Teil der

Veranstaltung konnten die Anwesenden Fragen stellen und

eigene Erfahrungen mitteilen.

Melanie Pötz, SeKoRo

Vortragsabend „Ohne dich“

Die Brücke

A.v.S.

Die Brücke - Sinnbild der Verbindung

Verbindung von Ost und West

Verbindung von Leben und Tod

Verbindung von Licht und Schatten.

Der Weg über die Brücke

Gesäumt, gehalten von Brückenpfeilern.

Halt auf dem Weg durch die Trauer,

Sie lassen Licht einfallen - das Trauerlicht.

Damit der Gehende mit Hoffnung

Schritte gehen kann.

Dort, wo gegangen wird,

Fällt Licht auf den Weg.

Das Licht weist mir den Weg,

Gibt mir Mut und Hoffnung,

Dass der Weg ins Leben führt.

http://www.trauerlicht.de/

Jahrestagung

der Deutschen Narkolepsie-

Gesellschaft e.V.

Vom 05.-07.10.2011 fand in Finsterbergen (Thüringen) die

Jahrestagung der Deutschen Narkolepsie-Gesellschaft e.V.

statt. Monika Schleburg und Karin Preuß (beide Ansprechpartner

der Selbsthilfegruppe für Narkolepsie in Rosenheim)

nahmen auch diesmal an dem Treffen teil. Viele namhafte

Ärzte hielten interessante Vorträge - auch über Neuigkeiten

zum Thema Narkolepsie wurde berichtet. Der gesellige Teil

durfte dabei nicht fehlen. Am Samstagabend fand wieder

der "Bunte Abend" mit einer großen Tombola statt. Für die

Jugendlichen mit Narkolepsie, die auch jedes Jahr zahlreich

vertreten sind, gab es auch ein tolles Programm. Wir beide

hatten viel Spaß und haben uns sehr gefreut, viele bekannte

Gesichter bei dem Jahrestreffen vorzufinden.


Selbsthilfegruppen

Auf einen Blick:

Gruppe: Narkolepsie-Selbsthilfegruppe

Kontakt: Monika Schleburg

08031-380 154

moni.schleburg@arcor.de

Kontakt: Karin Preuß

08031-463 009

Treffpunkt: Mehrgenerationenhaus der AWO -

Franz-Pelzl-Haus, 2. Stock

Ebersberger Str. 8

83022 Rosenheim

5 mal im Jahr auf Anfrage,

samstags 14-18 Uhr

Narkolepsie - was ist das?

Narkolepsie ist eine seltene, lebenslang andauernde neurologische

Erkrankung, die nicht heilbar, aber mit Medikamenten

behandelbar ist. Bei Menschen mit Narkolepsie ist

der Tag-Nacht-Rhythmus gestört und es treten folgende

Symptome auf:

• Tagesschläfrigkeit und Schlafattacken

• Kataplexien (plötzlicher Verlust der Muskelspannkraft)

• gestörter Nachtschlaf

• hypnagoge Halluzinationen

• Schlaflähmungen bzw. Schlafparalyse

• automatischen Verhalten (Handlungen werden in einer Art

„Halbschlaf“ ausgeführt)

Quelle: DNG Deutsche Narkolepsie-Gesellschaft e.V.

Karin Preuß, SHG Narkolepsie

Positive Nachrichten für die

Selbsthilfeförderung:

Fördermittel werden erhöht!

In 2012 sollen die gesetzlichen Krankenkassen 59 Cent je

Versicherten für die Selbsthilfeförderung nach § 20c SGB V

bereit stellen. Bisher waren 57 Cent pro Versicherten dafür

vorgesehen. Damit steigt die Höhe der Ausgaben pro Versicherten,

die die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2012

an die Selbsthilfe ausschütten sollen um 3,5%.

Diese 59 Cent werden in zwei Teile geteilt. Eine Hälfte ist für

die sogenannte kassenindividuelle Förderung, d.h. die Kasse

darf jeweils eigenständig entscheiden, wie sie den Betrag

veräußert. Die andere Hälfte (29,5 Cent/ Versicherten) ist für

die Gemeinschaftsförderung. Davon gehen 20% (5,9 Cent)

an die Bundesselbsthilfe und 80% (23,6 Cent) bleiben für

örtliche Gruppen, Landesorganisationen, und Kontaktstellen.

Es können also noch mehr Gruppen finanziell unterstützt

werden. Die Entscheidung über die Ausschüttung der

Mittel, treffen in Bayern die Vertreter der gesetzlichen

Krankenkassenverbände bei den sogenannten „Runden

Tischen“*, wenn die Selbsthilfegruppen die Fördervoraussetzungen

erfüllen. Weitere Infos hierzu unter

www.sekoro.seko-bayern.org/1201778565.html.

Lesen Sie auch unseren Beitrag auf S. 10 über die Bewertung

der Runden Tische in Bayern.

*Zur Erklärung:

Das Modell „Selbsthilfeförderung Runder Tisch“ besteht in

Bayern seit 2008 und bietet örtlichen Selbsthilfegruppen ein

im Bundesvergleich einfaches und abgestimmtes Förderverfahren,

denn: Jede Gruppe stellt nur einen Antrag, dieser

wird von allen gesetzlichen Krankenkassen in einer regionalen

Vergabesitzung gemeinsam beraten und entschieden.

Vorbereitet werden die Anträge von 12 beauftragten Selbsthilfekontaktstellen,

zusätzlich nehmen regionale Selbsthilfevertreter

beratend an den Vergabesitzungen teil. Für die

Region Rosenheim ist der Runde Tisch SüdOstOberbayern

in Traunstein zuständig.

Förderung der Selbsthilfe durch die gesetzlichen Krankenkassen

in Bayern 2010

Die Fördergemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassenverbände

in Bayern hat im Jahr 2010 die Selbsthilfe mit über

3,9 Mio. Euro unterstützt. Darüber hinaus haben einzelne

Krankenkassen ihre kassenindividuellen Geld- und Sachleistungen

der Selbsthilfe zur Verfügung gestellt.

Die Verteilung der Fördermittel fiel deutlich zugunsten der

Selbsthilfegruppen vor Ort aus, deren Anteil an der Gesamtförderung

56% erreichte. Die Landesorganisationen bekamen

14% und die Selbsthilfekontaktstellen 30% der Fördermittel.

In Eurobeträgen sieht die Selbsthilfeförderung 2011 folgendermaßen

aus: Rund 2025 bayerische Selbsthilfegruppen

wurden insgesamt mit 2,4 Mio. Euro gefördert. Dies ist eine

Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 200.000,- Euro.

Karin Woltmann, SeKoRo, Quelle: Seko-Bayern

23


24 Selbsthilfegruppen

Auf einen Blick:

Gruppe: Adipositas Rosenheim/Bad Aibling

Kontakt: Petra Huber

08031-35 43 79 7

info@shg-rosenheim.de

www.shg-rosenheim.de

Kontakt: Herman Hudl

08033-79 99 70

Treffpunkt: RoMed Klinik Bad Aibling

Harthauser Str. 16

83043 Bad Aibling, 19:00 Uhr,

Jeden vierten Mittwoch im

Monat, Jeden 1. Freitag

im Monat

Neuer Treffpunkt der

Selbsthilfegruppe Adipositas

Aus organisatorischen Gründen musste die Rosenheimer

Selbsthilfegruppe Adipositas vom RoMed Klinikum Rosenheim

in die RoMed Klinik nach Bad Aibling umziehen.

Ab sofort finden die monatlichen Treffen in der RoMed Klinik

Bad Aibling, Harthauser Str. 16, 83043 Bad Aibling statt. Der

Termin bleibt gleich: Jeden vierten Mittwoch im Monat um

19:00 Uhr.

• Sind Sie durch die Fettleibigkeit behindert?

• Leiden Sie an Diabetes Type II bei Übergewicht

• Wie viele Diäten haben Sie schon durchgeführt und mäßigen

Erfolg gehabt?

• Hat der Jo-Jo-Effekt sie auch schon frustriert?

• Denken Sie über einen chirurgischen Eingriff nach?

Dann sind Sie in dieser Gruppe richtig. Denn wo kann man sich

besser informieren und gegenseitig Hilfestellung leisten, als

von und durch Betroffene selber?

Adipositas ist eine Krankheit und ein weltweit verbreitetes

Problem. Die Selbsthilfegruppe gibt Information über chirurgische

Maßnahmen zur Bekämpfung von krankhaftem Übergewicht

(morbide Adipositas), wie z.B. Magenballon, Gastric

Banding (Magenband), Magenbypass, Sleeve Resektion

(Schlauchmagen) etc. Bestandteil der Selbsthilfegruppentreffen

ist der Informations- und Erfahrungsaustausch untereinander

und Vorträge zu spezifischen Themen durch Experten,

wie z. B. Fachärzte oder Rechtsanwälte.

Hermann Hudl, Selbsthilfegruppe Adipositas

Auf einen Blick:

Gruppe: Männergruppe „Prisma“

Kontakt: Christof Furtwängler

08031–3009 42

Christof.furtwaengler@diakonierosenheim.de

Treffpunkt: Männerberatungsstelle Südostbayern

Diakonisches Werk Rosenheim e.V.

Innstr. 72

83024 Rosenheim

19.00 – 21.00 Uhr

Alle 4 Wochen (Auf Anfrage)

„PRISMA“ – Die offene

Männergruppe

Wir sind eine angeleitete und strukturierte Männergruppe.

Alle vier Wochen treffen wir uns beim Diakonischen Werk

Rosenheim. An unseren Gruppenabenden greifen wir Themen

auf, die Männer in ihrem Alltag beschäftigen. Wir bieten

Männern somit eine Möglichkeit zur Selbsterfahrung und zur

Weiterentwicklung an. Wir bieten Platz für Freude, Lachen,

Ernsthaftigkeit und Tiefgang.

Die nächsten Gruppenabende sind am 23.11. und am

21.12.2011 jeweils um 19.00 Uhr.

Wir freuen uns, wenn Sie neugierig geworden sind!


Hörgeschädigtenverein

Rosenheim aktiv

Im Juni fuhren 25 Mitglieder des Hörgeschädigtenvereins

Rosenheim mit einem Busunternehmen aus Schechen für

drei Tage nach Dresden. Nach der Ankunft im Hotel wurde

zuerst die Altstadt zu Fuß erkundetet.

Der Tag darauf startete mit einer Stadtführung geleitet von

einer professionellen Gebärdendolmetscherin. Die Höhepunkte

waren neben der Frauenkirche auch der sogenannte

Zwinger, ein Gebäudekomplex mit Gartenanlagen im Zentrum

der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Seine Besonderheit

ist die Uhr am Seiteneingang mit einem Glockenspiel

(40 Glocken am Fenster in verschiedenen Größen) aus

Meißener Porzellan.

Dann ging es weiter mit Semperoper, Residenzschloss,

Kathedrale (Kirche mit stufigem Turm) und dem Fürstenzug.

Nach dieser anstrengenden Tour wurde nach einem Mittagessen

die Frauenkirche mit einer einstündigen Führung

erforscht, bei der die Teilnehmer viel über die Geschichte der

Kirche erfuhren.

Am nächsten Tag ging es in die Sächsische Schweiz zur

Festung Königstein, diese ist ca. 30 km von Dresden entfernt.

Auch hier erwartete die Gruppe die Stadtführerin. Weltbekannt

ist der Blick über das Elbtal auf die Tafelberge der Sächsischen

Schweiz bis weit in die benachbarte Landschaft des Lausitzer

Berglandes und des Osterzgebirges, den die Teilnehmer genießen

konnten.

Am späten Nachmittag besuchten die Gäste aus Rosenheim

das Gehörlosenzentrum in Dresden.

Nach einer letzten Nacht in Dresden ging es am nächsten

Morgen zurück nach Rosenheim. Für alle Beteiligten war es ein

sehr gelungener Ausflug. Ein herzliches Dankeschön an den

Vorstand des Hörgeschädigtenvereins für die Organisation.

Christian Toma, Hörgeschädigten Verein Rosenheim

Einen gelungenen Tag erlebten Mitte Juli über 90 Mitglieder

und Gäste beim Sommerfest des Hörgeschädigtenverein

Rosenheim e.V. Im Pfarrhof Christkönig wurden bei herrlichem

Sonnenschein Tische und Bänke aufgestellt. Für das leibliche

Wohl war bestens gesorgt und die Gäste unterhielten bzw.

gebärdeten sich sehr gut.

Andre Brandmüller,

1.Vorsitzender Hörgeschädigten Verein Rosenheim

Vor der Frauenkirche in Dresden

Sozial-, Wohnungs-.

Versicherungs-

und Grundsicherungsamt

Ihr Ansprechpartner und Dienstleister bei einer

Vielzahl von sozialen Fragen und Hilfen für die

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rosenheim

■ Sozialhilfe und Grundsicherung

■ Wohngeld und Wohnungswesen

■ Rentenangelegenheiten

■ Besondere soz. Angelegenheiten

■ Senioren- und Behindertenarbeit

Unsere Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag 14.00 bis 17.00 Uhr

Wir bitten um Terminvereinbarungen!

Sozial-, Wohnungs-. Versicherungs-

und Grundsicherungsamt

Reichenbachstraße 8

83022 Rosenheim

Tel.-Nr. 08031/ 365- 1461

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Rosenheim

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Soziotherapeutische

Facheinrichtung

Für wen sind wir da?

Wir unterstützen chronisch alkohlabhängige Menschen

auf dem Weg in eine trockene Zukunft.

Sie wollen Ihr Leben verändern – wie könnte

dies passieren?

■ Kontaktaufnahme

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Was können wir Ihnen anbieten?

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Gerne informieren wir Sie unverbindlich oder erstellen mit Ihnen

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Wie können Sie uns erreichen?

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Gründungstreffen

Tinnitus-Selbsthilfegruppe

Kiefersfelden

Im Oktober trafen sich vierundzwanzig Interessierte zur

Gründung einer neuen länderübergreifenden Selbsthilfegruppe

in Kiefersfelden. Die Anwesenden lauschten gespannt den

humorvollen und persönlichen Worten von Mag.Dr. Manfred

Koller (Präsident Österreichische Tinnitusliga) und von Volker

Albert (Präsident Deutsche Tinnitusliga). Die Zuhörer erfuhren

schon bei diesem Treffen einiges über Tinnitus – die Ursachen

bzw. die persönlichen Geschichten sind genau so vielseitig

wie Lösungsstrategien und Therapien. Sehr ermutigend war,

dass Dr. Koller als Musikprofessor trotz und mit Tinnitus seinen

Beruf noch viele Jahre ausüben konnte, er hat sich mit Gleichgesinnten

auf den Weg gemacht und einen Weg mit Tinnitus in

seinem Alltag gefunden. Bemerkenswert waren der dargestellte

Zusammenhang von Tinnitus und Schwerhörigkeit sowie

die Erfahrungen der Gastredner mit Hörgeräten. Da ein gutes

Gehör wesentlich zur Lebensqualität und psychischen

Gesundheit beiträgt ist es sehr wichtig, schon bei den ersten

Anzeichen von Schwerhörigkeit zu reagieren. Denn je länger

die Schwerhörigkeit dauert, desto länger und schwieriger wird

die Gewöhnungsphase verlaufen. Eine Erste Anlaufstelle kann

die Selbsthilfegruppe sein. Denn die Scham spielt auch eine

wesentliche Rolle. Schwerhörige Menschen bekommen von

Mitmenschen Hinweise auf ihre Schwerhörigkeit und lehnen

diese aber immer wieder ab „ich bin doch nicht schwerhörig –

ich bin doch noch nicht alt!“. In der Tinnitus-Selbsthilfegruppe

können sich Betroffene vertrauensvoll öffnen. Die Gesprächspartner

sind selber betroffen und haben volles Verständnis.

Mit ihren Erfahrungen und dem was die Gruppenmitglieder

(auch Angehörige!) einbringen, können individuelle Wege zu

einer besseren Lebensqualität gefunden und Verständnis im

Umfeld erreicht werden. Im Gegensatz zur Schwerhörigkeit ist

Tinnitus für die Außenwelt nicht erkennbar. Kaum jemand

Nicht-betroffener kann sich vorstellen, wie es einem

Menschen mit Tinnitus geht. Ein Angehöriger berichtet: „Seit

ich mit meiner Frau – welche den Tinnitus hat – in die

Selbsthilfegruppe gehe, kommen wir wieder besser klar miteinander“.

Die Anwesenden wurden mit ausreichend

Informationsmaterial verabschiedet und herzlich zu weiteren

Treffen eingeladen: 10.11.2011 mit Referentin Frau Krenn

„Ferien für die Ohren“ und am 08.12.2011: allgemeine

Gesprächsrunde / adventlicher Abend mit Teeverkostung. Die

Treffen finden immer um 18 Uhr statt, in Ev. Gemeindehaus,

Thierseestr. 18, 83088 Kiefersfelden.

Melanie Pötz, SeKoRo

Mag. Dr. Manfred Koller und Teilnehmer


Selbsthilfegruppen

Neue Gruppe:

„Verlassene Eltern“

„Ich bin fast daran zerbrochen“, diese Aussage habe ich

von einer betroffenen Mutter gelesen. Dieser Satz trifft

auch auf mich zu.

Kinder, die den Kontakt zu ihren Eltern, manchmal nur zu

einem Elternteil oder auch zu ihren Großeltern einseitig beenden,

stürzen diese oft in eine Lebenskrise. Die seelischen

Belastungen sind hoch, manchmal fast unerträglich, und wirken

sich nicht selten in schweren körperlichen Erkrankungen

aus. So ist es auch mir ergangen. Die Welt bricht zusammen.

Fragen nach Schuld und dem „WARUM???“ tauchen auf. Die

Fragen bleiben und ebenso unendlicher Schmerz, Trauer,

Ohnmacht und Verzweiflung, aber auch Wut. Diese Gefühle

bestimmen unseren Alltag, unser Leben. Freudige Ereignisse

wie Geburtstage, Weihnachten usw. werden zu Horrortagen.

Partnerschaften, die Familie, der Freundeskreis, alle sind von

diesen Belastungen stark betroffen und belastet. Nicht selten

müssen wir als Konsequenz auch hier Verluste hinnehmen, da

die Last für „Außenstehende“ oft einfach zu viel ist.

Verkraften, wegstecken, ignorieren und ein „normales Leben“

führen kann wohl kaum einer von uns Betroffenen. Das erfahrene

Leid in Worte auszudrücken ist entlastend, aber es ist für

unbeteiligte Zuhörer auch nicht immer zumutbar.

Deshalb möchte ich diese Selbsthilfegruppe - sie soll ab

November starten - gründen, um allen Betroffenen die Möglichkeit

zu geben, sich auszutauschen, zuzuhören, sich den

Kummer von der Seele zu reden. Meine Hoffnung ist groß,

dass wir gemeinsam spüren: Wir sind nicht alleine und in unserem

Leben hat trotz allem noch die Sonne ihren Platz. Vielleicht

können wir ja auch mal miteinander lachen. Ich möchte aber

darauf hinweisen, dass es in der Gruppe zwar sicher Hilfe

geben wird, aber keine professioneller Art.

Die Selbsthilfegruppen zum Thema „Verlassene Eltern“ gibt es

bereits bundesweit und sie ist für unzählige Betroffene zum

„Krückstock“ auf diesem schweren Weg geworden. Die

Teilnehmer sind Eltern(teile), deren meist erwachsene Kinder

den Kontakt zu ihnen einseitig beendet haben, sowohl mit als

auch ohne nachvollziehbaren Grund. Dennoch müssen wir lernen,

uns nicht selbst die Schuld zu geben!

S. Hermann, Selbsthilfegruppe Verlassene Eltern

Neue Gruppe:

Tinnitus Kiefersfelden

(länderübergreifend)

Neben Tinnitus sind wir auch Ansprechpartner bei Morbus

Meniere, Hyperakusis und Schwerhörigkeit.

Unsere Aufgabe ist die persönliche und fachliche Betreuung

und Beratung. Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe vermitteln – von

Betroffenen zu Betroffenen. Der Erfahrungsaustausch der

Betroffenen untereinander wird gefördert.

Auf einen Blick:

Gruppe: Verlassene Eltern Start: 10.11.2011

Kontakt: Frau Hermann

rosenheim@verlassene-eltern.de

Kontakt: Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim

SeKoRo, 08031-23 511 45

Treffpunkt: Bürgerhaus Mangfalltreff –

Kolbermoor

Von-Bippen-Str. 21

83059 Kolbermoor

19.00 Uhr, Jeden

2. Donnerstag im Monat

Auf einen Blick:

Gruppe: Tinnitus Kiefersfelden

Kontakt: Ingelore Schulze

0049 (0)8033-30 25 35

tinnitus-shg-kiefersfelden@web.de

Treffpunkt: Ev. Gemeindehaus

Thierseestr. 18

83088 Kiefersfelden

18.00 Uhr

2. Donnerstag im Monat

Fachliche Vorträge mit HNO-Ärzten, Hörakustiker, Heilpraktiker

und für Tinnitusbetroffene fachlich ausgebildete Therapeuten

werden im monatlichen Wechsel regelmäßig angeboten

und vorgestellt.

Wir arbeiten mit den Kollegen aus Österreich zusammen.

Die Gruppe ist offen für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

27


28

Selbsthilfegruppen

Wie läuft es in der

Selbsthilfegruppe

Trennung/Scheidung?

Fast zwei Jahre ist es her, dass mein Kollege und ich die

Gruppe „Trennung und Scheidung“ ins Leben gerufen

haben.

Die Nachfrage nach unserer Gruppe war immer gut, allerdings

sind wir – besonders Anfang dieses Jahres – immer weniger

geworden. Ich denke ein Grund dafür war, dass die Betroffenen

glaubten, sie bräuchten die Gruppe nicht mehr, weil es

ihnen wieder besser ging. Meiner Erfahrung nach haben sie

noch nicht so ganz verstanden, dass eine Scheidung oder die

Entscheidung sich zu trennen ein länger wirkender Prozess ist.

Jeder der zu uns gekommen ist, hat eine andere Geschichte,

ist mit der Bewältigung evtl. schon weiter als andere und kann

so den Anderen zeigen, wie es sein kann, wenn man schon

einiges verarbeitet hat, sich wieder auf den Weg zu sich selber

macht und spürt, was einem eigentlich über viele Jahre hinweg

fehlte.

Nach den Sommerferien kam in der örtlichen Presse ein Artikel

darüber und daraufhin kamen gleich elf neue Betroffene, die

zwar anfangs etwas skeptisch waren, dennoch fast alle auch

zum nächsten Treffen wieder kamen. Gemeinsam haben wir

dann am darauffolgenden Sonntag bei schönstem Wetter

einen Wanderausflug in die Berge veranstaltet. Davon waren

natürlich alle begeistert und wir lernten uns viel schneller näher

kennen. Mit einer angelegten Telefonliste ist jeder gut zu erreichen

und wir können so die Zeit während unserer Gruppentreffen

mit spontanen Unternehmungen verkürzen, da die

Wochenenden mitunter durch das Alleinsein sehr belastend

sind. Natürlich muss sich nicht jeder mit jedem anfreunden,

dennoch haben wir so die Möglichkeit, uns mit dem einen oder

anderen zu treffen.

Mir gefällt an unserer Gruppe auch sehr, dass sie Betroffene

beider Geschlechter hat. So sehen wir Frauen, dass es auch

Männer gibt, die sensibel sind und von ihren Frauen von einer

Minute auf die andere verlassen werden können. Auch andersherum

erleben Männer, wie die Situation einer Frau bei einer

Trennung aussehen kann.

Manche Betroffene möchten oft nichts mehr mit dem „anderen

Geschlecht“ zu tun haben (je nach Bewältigungsstadium).

Andere stürzen sich gleich auf den nächstbesten Partner, weil

sie die Einsamkeit nicht aushalten können und merken dann,

dass sie eigentlich erst mal alleine alles in den Griff bekommen

müssen, sonst erschwert es die nächste Beziehung zu sehr.

Auf einen Blick:

Gruppe: Trennung/ Scheidung

Kontakt: Frau Prein, 0152-28975131

trennscheidro@googlemail.com

Kontakt: Herr Abert, 08073-9146816 (abends)

Treffpunkt: Mehrgenerationenhaus der AWO -

Franz-Pelzl-Haus, im zweiten Stock

Ebersberger Str. 8,

83022 Rosenheim

19.30 bis ca. 21.00 Uhr

Jeden 3. Freitag im Monat,

weitere Treffen nach

Vereinbarung

Da ich selber eine Trennung und Scheidung durchgemacht

habe und immer noch durchstehe, versuche ich den Teilnehmern

immer wieder Mut zu machen. Obwohl ich die Leitung

der Gruppe schon beenden wollte, weil es auch mir manchmal

so schlecht ging, denke ich dann doch an das Positive, wenn

jemand Neues bei mir anruft und ich dann wieder einem anderen

Menschen geholfen habe. Aus diesem Grund habe ich

immer doch weitergemacht. Ich bin damit auch ein Beispiel,

dass die Betroffenen eine solche Erfahrung bewältigen können.

Wir müssen uns eben alle „durchbeißen“, auch wenn es

von ganz unten ist. Es wird keiner an der Tür klopfen und

einem irgendwas abnehmen. Je schneller man das begreift,

umso schneller geht es wieder bergauf. Letztendlich entscheidet

jeder selber wie lange er leidet und was er dagegen tun

kann. Das klingt zwar einfach, ist es aber ganz und gar nicht,

weil wir in der Trauer, Verzweiflung und Einsamkeit oft wie

erstarrt sind.

Mit Kindern ist dann das Ganze noch schwerer, da man zwar

geschieden ist, es aber immer weiter Kontakte und oft auch

Probleme mit dem Ex-Partner gibt.

Ich bin davon überzeugt, dass eine so aktive Gruppe für jeden

eine große Hilfe sein kann. Jeder weiß von was der Andere

spricht und es sind nicht viele Erklärungen nötig. Wir werden

dieses Jahr ein Weihnachtsessen veranstalten, natürlich den

Christkindlmarkt besuchen, noch einige Wanderungen planen

und auch mal zum Tanzen gehen oder zum Bowling. So wollen

wir gemeinsam wieder Freude und Geborgenheit zu spüren.

Die Gruppe freut sich über jeden, der sich traut, mit uns

gemeinsam neue Ziele anzugehen.

S. Prein, Selbsthilfegruppe Trennung/ Scheidung


Selbsthilfegruppen

Reise der Selbsthilfegruppe

Fibromyalgie – Raubling

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung

der Muskeln, Sehnen und Sehnenansätze.

Mit unserer Gruppenarbeit versuchen wir, die Kranken aufzuklären,

sie auch aus ihrer Einsamkeit herauszuholen und

manchmal auch von den Suizidgedanken abzubringen. Wir

wollen den Betroffenen zeigen, dass es möglich ist, mit

Schmerzen zu leben. Es gibt viele Wege der Besserung. Einen

durften wir bei unserem Gruppenausflug im Herbst wieder

zusammen erleben. Wir fuhren mit dem Bus für drei Tage nach

Abano-Montegrotto in Italien, in der Nähe von Padua. Unser

Busfahrer erklärte uns während der Fahrt sehr viel auf sehr

lustige Weise. Im Hotel „Millipini“ mit seinen drei warmen

Thermen, die wir natürlich täglich mehrmals aufsuchten, wurde

uns förmlich jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Das

ganze Personal war sehr freundlich. Bei dieser Atmosphäre

konnten wir uns so sehr gut entspannen und das tat unseren

Muskeln und Sehnen richtig gut.

Wir erkundeten auch den

nahegelegen Naturpark „Euganeische

Hügel“, eine

Hügelkette vulkanischen Ursprungs,

und natürlich die

schöne Stadt Padua. Dort

besichtigten wir die Kirche

des Heiligen Antonius, den

Dom und die Einkaufsmeile

mit den kleinen Gassen und

alten Häusern.

Für alle aus unserer Gruppe

war es wieder wunderschön.

Wir haben viel gelacht und es

war für Körper und Seele eine

Wohltat.

Mit Tanzen zu neuer Energie: Griechische Tanzabende

Termine 2011:

23. Nov. und 30. Nov. Sowie 7. Dez., 14. Dez. und 28. Dez. 2011 jeweils von 18.15 - 19.45 Uhr.

Getanzt wird unter Leitung von Trudi Goebel im Saal vom Pfarramt Christkönig am Kardinal - Faulhaber-Platz 10

in Rosenheim. Unkostenbeitrag: 2,50 € Getränke frei.

Tanzen ist eine wunderbare Quelle positiver Energie und kann helfen uns zu zentrieren, Seele, Geist und Körper zu trainieren

und in „Schwung zu halten“, Ängste zu verlieren, Freude, Rhythmus, Meditation und Entspannung zu finden, sensibler

zu werden, Gemeinschaft zu erleben, fremde Kulturen mittels Musik und Tanz kennenzulernen, die in uns allen ruhenden

Kräfte und Energien zu entdecken, spüren und im täglichen Leben einzusetzen, uns einfach „wiederauftanken“.und weiteren

Infos zum Tag.

Infoabend: Selbsthilfeförderung 2012

Selbsthilfeförderung 2012 nach § 20c SGB V,

am Dienstag, den 11. Januar 2012, von 18:30 bis 20:30 Uhr,

bei der SeKoRo, Klepperstr. 18, 1. OG, Raum 12, 83026 Rosenheim.

Auf einen Blick:

Gruppe: Fibromyalgie – Raubling

Kontakt: Elfriede Popp

08035 - 5971

Kontakt: Paula Lesiuk

08031 - 68 88 3

Treffpunkt: Kirchenwirt Pang

Panger Str. 25

83026 Rosenheim

14.00 Uhr,

jeden 1. Dienstag im Monat

Wir möchten mit unserem Reisebericht auch allen anderen

Selbsthilfegruppen einen Anreiz geben, den Zusammenhalt in

der Gruppe mit solchen kleinen Reisen zu stärken.

Elfriede Popp,

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie – Raubling

Referentin Frau Huffert vom Runden Tisch SüdOstOberbayern aus Traunstein informiert wieder über Fördervoraussetzungen

und Förderverfahren.

29


30

Impressum

Erscheinungsweise:

Ausgabe 3/2011

dreimal jährlich

Redaktionsschluss: 15.02./ 15.06./ 15.10.2011

Erscheinung: März/Juli/November

Herausgeber: SeKoRo

Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim

Klepperstraße 18

83026 Rosenheim

Telefon: 08031 23 511-45

Fax: 08031 23 511-41

E-Mail: selbsthilfekontaktstelle@diakonie-rosenheim.de

Internet: www.sekoro.seko-bayern.org

Redaktionsverantwortung: Peter Selensky, Vorstand Diakonisches Werk Rosenheim e.V.

Redaktionelle Mitarbeit: Karin Woltmann, Melanie Pötz

Anzeigen: Eva Kannengießer, eva.kannengiesser@diakonie-rosenheim.de

Redaktionelle Genehmigung: V.i.S.d.P.: Peter Selensky,

Vorstand Diakonisches Werk Rosenheim e.V.

Karikaturen: „Hennes“ Biedermann, Dipl. Psychologe,

Das Redaktionsteam:

Träger:

Karikaturist, Texter und Vers-Schmied

Diakonisches Werk des

Evangelisch-Lutherischen

Dekanatsbezirks Rosenheim e.V.

Geschäftsstelle und Verwaltung

Innstr. 72

83022 Rosenheim

Telefon: 08031 3009 – 1030

Fax: 80831 3009 – 1049

E-Mail: info@diakonie-rosenheim.de

Internet: www.diakonie-rosenheim.de

Anne Born, Karin Woltmann, Melanie Pötz

und ehrenamtliche Mitarbeiter

Gestaltung: freistil grafik&design, münchen

Titelfoto: Melanie Pötz

Druck: Auflage 03/2011: 2.000 Stück, Din A4, teilfarbig, Druckerei Vetterling

Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste 2011

Namentlich gekennzeichnete Beiträge werden von Autoren bzw. Gruppen selbst verantwortet und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Redaktion behält sich grundsätzlich die Veröffentlichung und/oder Kürzung eingereichter Artikel vor. Für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos

wird keine Gewähr übernommen. Ein Nachdruck kann nur mit Genehmigung der Redaktion erfolgen. Für die Inhalte der Internetseiten, auf die hingewiesen

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Informationen zum Thema Selbsthilfe im Internet:

Regional: Bayern: Bund:

www.sekoro.seko-bayern.org www.seko-bayern.de www.dag-shg.de

Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo Selbsthilfekoordination Bayern Deutsche Arbeitsgemeinschaft

Selbsthilfegruppen e.V.

www.nakos.de

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Rosenheim

Lesen sie in der nächsten Ausgabe:

Ergebnisse des Selbsthilfegruppen-Gesamttreffen zur Planung eines Selbsthilfetages.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht darüber..

Selbsthilfekongreß in Ingolstadt

Zukunft aus Tradition „ALLES WIRD ANDERS“.

SeKoRo stellt sich in der Berufsschule Wasserburg vor.

Wir berichten darüber.

Nationale Kontakt- und

Informationsstelle zur Anregung und

Unterstützung von Selbsthilfegruppen

(Einrichtung der DAG SHG e.V.)


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