Juni 2009 - Muskator-Werke GmbH

muskator.de

Juni 2009 - Muskator-Werke GmbH

Rassegeflügel-Club

Gesunde, froh wachsende

Küken – die Basis für eine

erfolgreiche Zuchtarbeit

Bereits in der Kükenaufzucht wird der

Grundstein für eine erfolgreiche Zuchtarbeit

gelegt. Nur vitale, froh wachsende

Küken und Jungtiere werden

sich bis zu den Ausstellungen optimal

entwickeln und die besten Noten erreichen.

Auch in die Zuchtstämme

sollten nur solche Tiere kommen, die

als Küken und Jungtier keine Krankheiten

durchlaufen haben, da dies sie

in ihrer Entwicklung meist zurückwirft.

Zur Gesunderhaltung und bestmöglichen

Entwicklung der Küken sind einige

Punkte zu beachten.

Die Fütterung

Immer wieder zu erwähnen sind richtig

gefütterte Elterntiere. Von diesen

Zuchttieren gesammelte Bruteier garantieren

eine hohe Schlupfrate mit

gut entwickelten Küken.

Bei der Fütterung der Küken sollte

ein Alleinfutter eingesetzt werden.

Hier bieten in der heutigen Zeit die

industriell hergestellten Futtermittel

eine hohe Sicherheit, gerade in der

gleichmäßigen Zusammensetzung der

einzelnen Komponenten und Inhaltsstoffe,

die das Küken zur Entwicklung

benötigt. Je nach Rasse und Alter der

Küken bieten sich hier verschiedene

Möglichkeiten an:

Für die rasche Entwicklung, gerade

bei mittleren und schweren Rassen,

empfiehlt es sich, ein Starterfutter bis

zur dritten Lebenswoche (Muskator

Kükenstarter S Plus) einzusetzen.

Mit einem solchen Starterfutter wird

man dem Potential von schnell wach-

Juni 2009

Clubmitglieder Zeitung

senden Rassen gerecht. Durch seine

Struktur gewährleistet es eine hohe

Aufnahme an hochwertigen Inhaltsstoffen.

Danach kommt ein Kükenaufzuchtsfutter

bis zur achten Lebenswoche

(Muskator KA Plus Mehl oder Korn)

zum Einsatz. Die jeweiligen Wechsel zur

nächsten Futtervariante sollte immer

durch ein langsames Verstrecken der

einzelnen Futtersorten erfolgen. Jede

zu schnelle Futterumstellung kann zu

Problemen im Verdauungstrakt des

Geflügels führen und es so schwächen.

Diese Tiere sind wiederum anfälliger

für Krankheiten.

Für Zwergrassen bis leichte Rassen

empfiehlt sich ein Kükenalleinfutter

von der ersten bis zur achten Lebenswoche

(z. B. Muskator KA Plus als Mehl

oder Korn) für die Hennen oder weiter

bis zur Ausstellung bei Junghähnen. Ab

der neunten Lebenswoche werden

die Hennen auf ein Junghennenfutter

langsam umgestellt, um die Legetätigkeit

und -reife nicht zu früh zu erzielen.

Als Zusatz für Küken, welche zu bakteriell

bedingten Durchfällen neigen,

ist ein Ansäuern des Trinkwassers mit

organischen Mischsäuren

(z.B. durch

Ovator pH-Control

Heimtier) sehr sinnvoll.

Hierdurch werden

die krankmachenden

Keime bereits

im Trinkgefäß reduziert

und es wird

deren Vermehrung

im Verdauungstrakt

der Küken verhindert.

Der Kot dieser

Küken wird sichtlich

fester.

Kokzidiose-Prophylaxe

Eine weiterhin verbreitete Kükenkrankheit,

die große Verluste verursachen

kann, ist die Kokzidiose (auch „rote Kükenruhr“

genannt). Falls nicht gegen

diese Krankheit geimpft wird, kann

auch ein Kükenfutter mit Kokzidiostatika

gefüttert werden (Muskator KR

Mehl oder Korn), um dieser Krankheit

entgegenzuwirken.

Den Junghennen wird dann ab der

neunten Lebenswoche ein Junghennenfutter

mit Kokzidiostatika weitergefüttert

(z.B. Muskator JR Mehl oder

Korn), da die Kokzidiose bei Junghennen

nochmals kurz vor beginnender

Legereife ausbrechen kann.

Trockene Einstreu ist sehr wichtig bei

Problemen mit Kokzidiose, da sich die

Kokzidien in feuchter Umgebung sehr

lange halten können und dadurch immer

wieder ein Ansteckungsherd für

gesunde Tiere sind.

Wenn wir den Küken bei entsprechender

Witterung dann noch einen

mit Gras bewachsenen Auslauf mit viel

frischer Luft und Sonne bieten, steht

einer erfolgreichen Kükenaufzucht

nichts mehr im Wege.

Gut Zucht !

Georg Welker

Gewusst wie...

Weitere Informationen zur Zucht-

arbeit sowie einen Futterplan finden

Sie in unserem Sortenprogramm

Rassegeflügel. Bei Interesse

wenden Sie sich an unser Kunden-

servicecenter. Tel.: 02 11/90 15-303


Mit dem richtigen Grit wäre

das nicht passiert!

Es erreichten uns Fragen von Züchtern

zu weiblichen Tauben, die Schwierigkeiten

beim oder Probleme nach dem

Legen haben. Darüber hinaus wurde

gefragt woran es liegen kann, dass die

Schalen der Eier nicht glatt und glänzend,

sondern porös und rau sind.

Wenn die Tiere gesund sind und kurz

vor Legebeginn keine Krankheiten

auftraten, gibt es nur einen Ratschlag:

Die Überprüfung der Beifütterung von

Kalkprodukten.

Brütender Posener Farbenkopf im Ovator Schlag

Die Kalziumzufuhr

Das Kalzium ist eines der wichtigsten

Mineralien für den Taubenorganismus.

Kalzium kommt in den Knochen der

Taube als Kalziumphosphat und Kalziumkarbonat

vor. Auch im Blut und im

Gewebe befindet sich Kalziumphosphat.

Das Kalzium in den Knochen

stellt eine Vorratsstelle dar, die bei

einem niedrigen Kalziumgehalt des

Blutes oder Gewebes angezapft wird.

Die Weibchen haben kurz nach der

Paarung, wenn sich die Eileiter entwickelt

haben und die Produktion der Eierschalen

im Gang ist, den doppelten

Bedarf an Kalk.

Nur ein Teil der Züchter macht sich Gedanken

darüber, aus welchem Stoff

die Magensteinchen überhaupt sind.

Die richtige Konsistenz des Grits

Obwohl Grit, Muschelschalen und

teureres Nährsalz

den Tauben zur Verfügung

stehen, werden

sie nicht komplett

versorgt. Die

Aufnahme der Tiere

ist trotzdem sehr gut,

aber warum?

Alle Kalkprodukte

werden im Magen

der Taube durch

die Magensäure

aufgelöst. Als Magensteine

sind Kalksteine

viel zu weich

und durch den

Ovator Taubengrit:

mit Austernschalen,

Muschelschalen, Rotstein

und dem lebenswichtigen

Quarzgrit

Druck des Magens in Verbindung mit

der Säure lösen die Kalksteine sich innerhalb

weniger Tage auf, so dass die

Taube permanent für Nachschub sorgen

muss. Um die Taube in die Lage zu

versetzen, die Nahrung richtig zu verwerten,

müssen die richtigen Magensteine

zur Verfügung gestellt werden.

Die Taube braucht also Steine aus

einem anderen Material. Einer der

härtesten bekannten Steine ist Quarz.

Die Ovator Produkte wie Futterkalk,

Taubenstein Rot im Tonnapf, Taubengrit

Extra und Taubenkuchen bieten

dem Züchter die Vielfalt, seine Tauben

während der Vorbereitung und Zuchtzeit

mit den

w i c h t i g e n

Mineralien

zu versorgen.

Auch die

abgesetzten

Jungtauben

b e n ö t i g e n

für ihren

W a c h s t u m

eine ausreichendeVer-

Juni 2009

sorgung mit diesen Produkten, damit

sie überhaupt erst zu Siegern der Ausstellungen

heran wachsen können.

IMPRESSUM

Ovator Taubenstein Rot im Tonnapf:

mit besonders hohem Kalziumgehalt

Rassegeflügel-Clubzeitung

der Muskator-Werke GmbH

Herausgeber: Muskator-Werke GmbH

Chefredaktion: Karin Janssen

Redaktion: Werner Kötter,

Georg Welker, Sina Odenthal

Mineralstoffe und Spurenelemente

fördern Knochengerüst,

Feder- und Schalenbildung

Anschrift der Redaktion:

Muskator-Werke GmbH

Muskator Rassegeflügel-Club

Weizenmühlenstr. 1, 40221 Düsseldorf

Werner Kötter

Rassegeflügel-Club

Die nächste

Ausgabe

BDRG Aktuell

Septemberr 2009

Kundenservice Center

Tel.: 02 11/90 15-303, Fax: 02 11/90 15-340,

www.muskator.de

Beeindruckender

Nachwuchs

im Ovator Schlag

Der Ovator Schlag verzeichnet bildschönen

Nachwuchs: Seit einiger Zeit

hat Werner Kötter einen jungen Elbinger

Weißkopf. Der Züchter ist völlig

begeistert „ Er hat alles, was ein

Champion braucht!“ – nur schade,

dass das die Preisrichter entscheiden!

Werner Kötter plant, das Prachtexemplar

auf der VDT-Schau in Leipzig vorzustellen

(wo auch Muskator/Ovator mit

einem Stand verteten sein wird). In der

nächsten Ausgabe werden wir Ihnen

die Entwicklung des Kurzschnäblers

zeigen - er wird übrigens mit Ovator

Rasseperle Spezial gefüttert. Karin Janssen

kurz notiert...

Neues Sortenprogramm

von Ovator

für Rassetauben

Neben den altbewährten Futtersorten

gibt es nun auch für Rassetauben

Ergänzungsfuttermittel aus

dem Brieftaubenbereich, die nach

neusten Erkenntnissen ebenfalls

für Rassetauben empfehlenswert

sind. Neben neuen Futtersorten,

sind auch die bereits bestehenden

Sorten überarbeitet und optimiert

worden.

Qualitätsfutter

für Rassetauben

Nr. 11

Gumbiner bestrumpft, 93 Punkte VDT-Schau Dortmund, 2008

Züchter: Werner Kötter

Vorsprung durch Kompetenz

Für genauere

Informationen

rund um unser

neues Sortenprogramm

oder wenn wir

Ihnen bei der

Zusammenstellung

der richtigenFuttermit-

tel und Ergänzungsfuttermittel

helfen können, wenden Sie sich bitte

an unser Kundenservicecenter.

Tel.: 02 11/90 15-303,

E-Mail: kundenservice@muskator.de

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