Tassilo - das Magazin um Weilheim und die Seen, März/April 2016

tassilo2

Ausgabe 5

März / April 2016

®

Eine Produktion von

Titelbild: Mauritius Images

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Gefiederte Vielfalt

Vogelparadies Ammersee-Südufer

Die Rote Couch in Berlin

Zu Besuch in der Bundeshauptstadt

Mit großem Sonderteil

BAUEN WOHNEN

&

in dieser Ausgabe


Neuanfänge

War es Vorahnung? Oder

schlicht der Schneemangel?

Als wir uns an die

Themenplanung für die

aktuelle „tassilo“-Ausgabe

machten, herrschte tiefster

Winter. Zumindest

sollte er das laut Kalender

tun. Stattdessen:

Sonnenschein, Plusgrade.

Ob die mit verantwortlich

waren, dass sich viele Geschichten

auftaten, die um das Frühjahr kreisen? Um das

neue Erwachen des Lebens draußen in der Natur?

Den Neustart im Beruf? Solche Gedanken begleiteten

die Arbeit an diesem Heft. Und die vergnüglichen

Spekulationen, die vermutlich ohne Antwort bleiben,

verstärkten sich noch, als in den Vorgärten bereits die

Winterlinge, Krokusse und Schneeglöckchen grüßten,

während unser Grafik-Team die Magazinseiten

gestaltete — mit vielen erfrischend bunten Bildern.

Das Titelfoto — ein Blick über Oberhausen — durfte da

keine Ausnahme machen. Frühlingserwachen!

Blättern Sie, liebe Leserin, lieber Leser, durch den

neuen „tassilo“, fällt Ihnen sicher die Fülle an Geschichten

auf, die tatsächlich um Neuanfänge kreisen:

Draußen in der Natur mit den Amphibienwanderungen,

die im März und April viele Helfer erfordern —

und vor allem die Rücksichtnahme der Autofahrer.

Oder mit den Brut- und Zugvögeln, die bald wieder

am Ammersee-Südufer zu beobachten sind. Als Appetitanreger

für einen Frühlingsspaziergang darf die

Geschichte zum Paterzeller Eibenwald gelten. Und

als Inspirationsquelle für neue Gestaltungsideen die

Privatgärten und Parks im Netzwerk „Pfaffenwinkel

Gartenwinkel“.

Selbst etwas weiter gefasst kreisen wir um Anfänge

und Aufbrüche zu neuen Ufern: Mit der Starnberger

Seenschifffahrt oder dem Segelkunstflieger, der in

Dubai die „World Air Games“ gewann und nun ins

motorisierte Fach wechselt. Und was bewegt Handwerksgesellen,

heute wieder vermehrt auf die Walz

zu gehen? Und Eglfinger Bürger zur Gründung einer

Biomasseheizwerk-Genossenschaft? Noch allgemeiner

haben auch Baufinanzierung, Wohnungsrenovierung,

Energiesparen und das Leistungsspektrum des

Bauhandwerks mit Neuem zu tun: Mehr dazu lesen

Sie im Sonderteil „Bauen & Wohnen“.

Schon etwas länger her, knapp drei Jahre, ist der

Start von Alexander Dobrindt als Bundesminister.

Im großen „tassilo“-Interview auf der Roten Couch

berichtet der CSU-Kreischef exklusiv, was sich im Privatleben

geändert hat mit dem Schritt nach Berlin,

welche Impulse er schon setzen konnte, speziell für

Bayern, und welche Chancen sich bei Straßenbau

und Infrastruktur fürs Tassiloland abzeichnen.

Gar existenziell mit Lebensbeginn und -schutz befassen

sich die Artikel zu Sorgen von Hebammen und

Müttern, die zwischen die Fronten eines Verbändestreits

geraten sind (und warum die Lokalpolitik

sich hier engagiert), über die Lehrgänge der Grubenrettungsstelle

in Hohenpeißenberg und über den

Kriminaldauerdienst, der Leben zu schützen versucht.

Bei all diesen Neuigkeiten dürfen Blicke zurück nicht

fehlen — auf 50 Jahre Musikschule Weilheim, 20 Jahre

Frauenfrühstück Starnberg, den legendären Flügeltürer.

Nur den auf den Winter 2016 sparen wir uns —

war da was?

Tobias Schumacher

> > > Aus dem Inhalt

Seite 4

Brandaktuelles Bergbauerbe:

Die Hohenpeißenberger

Grubenrettungsstelle

Seite 6

Vorsicht Autofahrer!

Tausende Amphibien wandern

wieder zu ihren Laichplätzen

Seite 9

Aus dem Tassiloland ins

Bundesministerium: Alexander

Dobrindt auf der Roten Couch

Seite 16

Internationaler Schutz vor Ort

bei den Ramsar-Vögeln am

Ammersee-Südufer

Seite 20

Hinter den Kulissen

des Kriminaldauerdienstes

in Weilheim

Seite 24

Eine neue Werft am

Starnberger See — Winterpause

gibt es nur für die Schiffe

Seite 26

Der Paterzeller Eibenwald —

eine natürliche Schönheit in

der Region

Seite 36

Beim Heimatverein des

World Air Games-Gewinners

Markus Feyerabend

Seite 40

HK-Engineering in Polling:

Die Rückkehr einer

Ikone ins Kloster

Seite 45

Im Heimaträtsel mit

regionalem und historischem

Wissen gewinnen

Seite 47

Die Teilzeitausbildung als

Modell für eine erfolgreiche

berufliche Zukunft

Seite 48

Geburten ohne Hebammen?

Der Streit zwischen den

Spitzenverbänden

Seite 51

GROSSER SONDERTEIL

ZU DEN THEMEN

BAUEN, WOHNEN & ENERGIE

Seite 73

Was der Frühling alles bringt:

Der Veranstaltungskalender

für März und April

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Die Lehrgangsangebote der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen

Brandaktuelles Bergbauerbe

Das Verwaltungsgebäude der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen

in Hohenpeißenberg. Links hinter dem Haus liegt die Halle mit den

Übungs- und der Keller mit den Brandsimulationsstollen.

Hohenpeißenberg | Eingedenk der

längst vergangenen Epoche des

Kohlebergbaus im Pfaffenwinkel

klingt die Bezeichnung wie

aus längst vergangenen Zeiten:

„Hauptstelle für das Grubenrettungswesen

Hohenpeißenberg“.

Doch an der Hauptstraße prangen

diese Worte auf einem blitzblanken

Schild. Die Institution ist seit

1955 im Ort ansässig, und ihre

Aufgaben sind brandaktuell, im

unmittelbaren Wortsinn: „Unser

Potenzial ist riesig“, sagt Hauptstellenleiter

Martin Rauscher.

Knapp 2 000 Gäste hat er im Jahr

2015 begrüßt: 950 Atemschutzgeräteträger

von Freiwilligen

Feuerwehren, 870 Menschen, die

hauptberuflich in einer Werksfeuerwehr

arbeiten oder für Atemschutz

und Noteinsätze etwa in

Chemiewerken zuständig sind,

dazu 170 Mitarbeiter von Grubenwehren.

Für sie koordiniert Alois

Kirchbichler in Hohenpeißenberg

Lehrgänge, teils über mehrere

Tage, auch wieder 2016.

Die Schulungsstätte ist eine von

bundesweit vier, die die „Berufsgenossenschaft

Rohstoffe und

chemische Industrie“ (BG RCI) unterhält.

Die anderen sind ansässig

in Herne, Leipzig und Clausthal-

Zellerfeld, Rauscher hat dort Bergbauwesen

studiert. Vor drei Jahren

kam er nach Bayern, wo noch in

drei Bergwerken industriell geschürft

wird: Graphit in Kropfmühl

bei Passau, Salz in Berchtesgaden

und Gips im fränkischen Hüttenheim

bei Iphofen. Sicherheitskräfte

von dort kommen ebenso nach Hohenpeißenberg

wie von vier Standorten

in Baden-Württemberg: Aus

der „Grube Clara“ in Oberwolfach

im Schwarzwald, wo Fluss-Spat

und Schwerspat abgebaut wird,

vom Gipsbruch in Obrigheim und

aus zwei Salzbergwerken, in Heilbronn

und Stetten auf der Schwäbischen

Alb.

Sie lernen bei Kirchbichler, wie

Menschen aus Notsituationen gerettet

werden, oder frischen mit

ihm ihr Wissen auf. Die Ausbildungsstätte

geht zurück auf Dr. Josef

Engelmann, ihren ersten Leiter,

der sie zu jener Zeit, als der Kohlebergbau

in Peißenberg, Hohenpeißenberg

und Peiting noch auf

Hochtouren lief, zentral zwischen

den drei Standorten aufbaute, um

Retter auf den Ernstfall vorzubereiten.

An das cremefarbene Gebäude

mit der bezeichnenden Adresse

Unterbau 71 ¹/8, das heute Verwaltungsräume

und einen Schulungssaal

mit modernster Präsentationstechnik

beherbergt, schließt sich

ein Gebäudekomplex an, der von

außen wie eine triste Industriehalle

anmutet. Ihr Inneres hat es aber

in sich.

Engelmann plante und baute hier

zwei riesige, dreistöckige, rund

acht Meter hohe Stahlcontainer,

und richtete auf vier Ebenen

Stollengänge ein. Sie können per

Steuerpult von außen verraucht,

erhitzt und verdunkelt werden

und sind mit allen Hindernissen

ausgestattet, denen Bergleute

begegnen: Loren zur Kohleabfuhr,

rutschige Schrägpassagen,

am Boden liegende Förderketten,

hölzerne Stützpfosten und Querstreben,

Flachgänge nicht höher

als 40 Zentimeter, Durchlässe aus

Stahlrohr, durch die sich die Retter

zwängen. „Das Innenleben ist

einzigartig, ein originaler Nachbau

des Bergwerks in Peißenberg,

das damals zu den modernsten

in Deutschland zählte — das war

Stand der Technik“, erzählt Kirchbichler.

Falls drinnen jemand in

Panik gerät, sind mehrere Fenster

und Türen als Notausgänge von

außen über Treppen und Wege

aus Stahlgitterrost erreichbar.

Lehrgänge auch für

Fremdfirmen

Was wie ein Museum anmutet,

leistet bis heute beste Dienste. Neben

Mitgliedsunternehmen der BG

RCI — zu denen im Landkreis etwa

Roche in Penzberg und UPM in

Schongau gehören — buchen aktuell

auch Fremdfirmen die Lehrgänge,

die Tunnels für das Bahnprojekt

„Stuttgart 21“ durch die

Schwäbische Alb treiben. „Eine

normale Feuerwehr geht dort

nicht rein“, weiß Rauscher. Die

Ausschreibungen verpflichteten

die Tunnelbauunternehmen, eigene

Rettungskräfte auszubilden.

„In den vergangenen zweieinhalb

Jahren hatten wir einige 100 Leute

Zum Film:

4 | tassilo


hier“, erzählt der Hauptstellenchef.

Eine Ausbildung in Hohenpeißenberg

kann von der Pike auf

erfolgen, oder Atemschutzgeräteträger

werden auf Erfordernisse

im Tunnelbau umgeschult.

Und das ist längst noch nicht alles:

In einem weiteren Raum der Halle

steht ein riesiger Stahlbehälter.

In ihm lernen Rettungskräfte, sich

in engen Räumen zu bewegen.

Zielgruppe sind Mitarbeiter von

Tankreinigungsfirmen oder von

Betrieben, die in Silos arbeiten.

Hinter den Stahlriesen ziehen sich

Steigleitern die Wände empor,

wo die Rettung und das Abseilen

eines Verletzten aus großer Höhe

geübt wird.

Zwei 70 Meter lange

Übungsstollen

Alois Kirchbichler, der die Lehrgänge koordiniert, in einem Hindernis für

die Rettungskräfte, einer Lore für den Kohletransport.

An den Leitern vorbei führt eine

Treppe in den Keller, wo Kirchbichler

mit den Lehrgangsteilnehmern

deren Grenzen auslotet. Mächtige

Stahltüren bewehren zwei 70

Meter lange Übungsstollen: die

Brandstrecke mit Brandsimulationsanlage.

Beide Tunnels können

verraucht werden, einer ist mit

Schamottesteinen ausgemauert.

„Wenn wir hier drin immer wieder

Feuer machen, würde der Beton

irgendwann einstürzen“, sagt

der Ausbildungskoordinator —

eine schreckliche Vorstellung in

tiefschwarzer Nacht.

Früher seien bei Übungen mitunter

sogar Autoreifen oder Holzpaletten

entflammt worden, um

die Bedingungen in einem brennenden

Gebäude zu simulieren.

Heute tut es, dem Umweltgedanken

geschuldet, eine brennbare

Flüssigkeit in einer Feuerschüssel.

In den Übungsanlagen trainieren

neben den Mitgliedsbetrieben vor

allem Freiwillige Feuerwehren aus

der Umgebung, deren Atemschutzgeräteträger

jährlich eine Übung in

einer anerkannten Übungsstrecke

nachweisen müssen. Die Truppstärke

im Tunnel schwankt zwischen

zwei und fünf Mann, pro Übungseinheit

schult Kirchbichler bis zu 40

Personen. Welchen Ruf die Hauptstelle

in Hohenpeißenberg genießt,

wird klar, als Rauscher von einer

Hamburger Feuerwehr erzählt, die

vor ein paar Jahren zu Gast war;

und beim Blick ins Internet: Eine

Feuerwehr aus Passau hat ihren

Übungseinsatz gefilmt und vier

Minuten davon veröffentlicht (auch

auf www.tassilo.de). ts

Kirchbichler zeigt auf das Stahlbehältnis,

in dem Retter, etwa von

Tankreinigungsfirmen, die Bergung

von Verunglückten in engen

umen trainieren.

19. März Kult(UHR)nacht – Jazz im Weinladen

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märz / april 2016 | 5


Tausende Amphibien wandern zu ihren Laichplätzen

Kröten auf der Reise

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Maße 89 mm x 186 mm

Tassiloland | Es ist ein beeindruckendes

Natur-Schauspiel, das

sich mitunter zu einer wahren

Tragödie entwickeln kann: Sobald

im Frühjahr die Temperaturen

steigen, kommen Amphibien

aus ihren Winterquartieren und

beginnen ihre nächtlichen Wanderungen

zu den Laichplätzen.

Da die Wege meist viel befahrene

Straßen kreuzen, überleben insbesondere

Kröten diesen Weg oftmals

nicht. Der Bund Naturschutz

in Bayern e.V. (BN) startet daher

jedes Jahr zahlreiche Projekte, um

diesem Massensterben entgegenzuwirken.

Die Wanderung beginnt

im Frühjahr

Viele der 19 in Bayern vorkommenden

Amphibienarten leben

fast ganzjährig versteckt in Wiesen

und Wäldern. Lediglich zur

Eiablage suchen sie Gewässer

auf, in denen sich auch die Jungtiere

entwickeln können. Kröten

etwa gehören zu den sogenannten

ortsgebundenen Amphibien. Das

Maße Maße 89 89 89 mm mm x x 186 x 186 mm

mm

bedeutet, dass die Weibchen zum

Laichen instinktiv jenen Ort aufsuchen,

an dem sie selbst das Licht

der Welt erblickten. Zwischen Anfang

März und Ende April ziehen

daher tausende Frösche, Molche

und Kröten zu ihren Laichplätzen

und müssen dabei Straßen überqueren

— dem Verkehr schutzlos

ausgeliefert. Eine Untersuchung

des Naturschutzbundes Deutschland

hat ergeben, dass schon bei

einer Verkehrsdichte von 60 Autos

pro Stunde 90 Prozent der wandernden

Erdkröten überfahren

werden. Hinzu kommt, dass Kröten

bis zu zehn Minuten benötigen,

um eine Straße hinter sich zu

lassen, da sie sich gern auf dem

vom Tag aufgeheizten Asphalt

aufwärmen. Daher mobilisiert der

BN Jahr für Jahr zahlreiche Helfer,

um den Amphibien den Weg zu

ermöglichen.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene

Möglichkeiten, um die

Tiere zu schützen: Einerseits fest

eingebaute Zäune mit Krötentunneln,

die jedoch den Nachteil haben,

dass sie nicht angenommen

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werden, wenn es zu trocken ist.

Eine weitere Methode sind Zäune,

bei denen die Tiere in Eimer fallen

und schließlich von Helfern auf

die andere Seite gebracht werden.

Hier ist eine regelmäßige Kontrolle

nötig, da sonst Reiher leichtes

Spiel haben. Die dritte Möglichkeit

sind Zäune, an denen Helfer kontinuierlich

sammeln.

Über 5 000 Meter

für 10 000 Tiere

Der Bund Naturschutz Weilheim-

Schongau hat zahlreiche Sammelstrecken

mit Schutzzäunen in

der Region eingerichtet: etwa am

Zellsee bei Paterzell, am Haarsee

zwischen Weilheim und Seeshaupt,

an der Eyach bei Oberhausen,

an den Seen rund um Penzberg,

sowie bei Herzogsägmühle

in Peiting. Entlang von rund 5500

Metern retten die von Helfern errichteten

Zäune jedes Jahr etwa

10 000 Tiere, darunter Grasfrosch,

Erdkröte, Wasserfrösche, Laubfrosch

sowie Teich- und Bergmolch.

Am Zellsee, an dem 2015

allein über 5000 Tiere „über die

Straße begleitet wurden“, konnte

auch der europaweit gefährdete

Kammmolch gerettet werden.

„Jeden Abend kurz nach der Dämmerung

gehen die Helfer-Teams

am Straßenrand an den Zäunen

entlang und sammeln Kröten,

Frösche und Molche in Eimern“,

erklärt Nicola Boll, Vorsitzende

der BN-Ortsgruppe Weilheim.

„An bestimmten Stellen auf

der anderen Straßenseite

und an ‚ihren‘ Gewässern

werden die Tiere gezählt

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6 | tassilo


und wieder freigelassen.“ Wanderungen

finden ab zirka sechs Grad

Celsius statt, bevorzugt bei feuchter

Witterung. Mit den ersten warmen

Frühlingstagen machen sich

Erdkröten und Frösche also trotz

kälterer Nächte auf den Weg zu ihren

sogenannten Hochzeitsplätzen.

Je nach Art legen sie seit vielen

Jahrtausenden mehrere Kilometer

zwischen Sommer-/Winterlebensräumen

und den Laichgewässern

zurück — laichschwere Weibchen

mit Männchen auf dem Rücken

manchmal bis zu fünf Kilometer zu

ihrem Tümpel.

Zu dieser Zeit werden überall in

Bayern die Amphibienzäune aufgebaut.

Rund 6 000 freiwillige

Helfer zählt der Bund Naturschutz

im ganzen Freistaat. Das rettet

jährlich 700 000 Amphibien das

Leben. Gerade im Umfeld von Teichen

und Tal-Auen trifft man ab

der Dämmerung viele Erdkröten

und Frösche, wie Kai Frobel, Artenschutzreferent

des BN bestätigt:

„Bis Ende April muss man auf den

Straßen mit den Hochzeitsreisenden

oder mit Menschen, die zu

deren Schutz in den Morgen- und

Abendstunden unterwegs sind,

rechnen.“ Gerade im direkten Umfeld

von Laichgewässern kann die

Anzahl an überfahrenen Tieren so

groß werden, dass die Existenz der

Populationen gefährdet ist.

Viele Populationen wären

bereits ausgestorben

> > > Helfer gesucht!

Schutzzäune mit im Boden versenkten Eimern sind effektiv, müssen

aber regelmäßig kontrolliert werden.

An rund 450 Straßenabschnitten

betreuen ehrenamtliche Helfer

landesweit die Wanderbewegungen.

Frobel stellt fest: „Wir wissen

heute, dass ohne dieses Engagement

viele Amphibienpopulationen

ausgestorben wären. Unser

Dank gilt daher besonders den

Menschen, die sich nicht selten

über viele Jahre engagieren!“ Bei

der Krötensammlung handelt es

sich um die größte ehrenamtliche

Artenschutzaktion in Bayern. Der

Helferschutz hat dabei höchste

Priorität: Die Straßenabschnitte,

an denen Sammlungen stattfinden,

müssen mit Warnschildern

gesichert werden.

Helfer haben Warnwesten

und Taschenlampen zu

tragen. Für Autofahrer

gilt an entsprechenden

Stellen daher erhöhte Vorsicht.

Trotz des großen Engagements

gibt es für Frosch, Kröte, Molch

& Co. kaum Entwarnung, denn

chemische Pestizide aus der

Wer sich engagieren möchte: Helfer sind jederzeit willkommen!

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Kontakt über die Geschäftsstelle des Bund

Naturschutz Weilheim unter Telefon 0881 / 2995.

Der Bund Naturschutz bietet zudem die Möglichkeit, Straßenabschnitte mit überfahrenen

Amphibien online zu melden, die dann besser geschützt werden können:

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laut Aussage des Bund

Naturschutz die Amphibien zusätzlich

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zuletzt in Zeiten

von Franz-Josef Strauß als Bundespolitiker:

Nun gehört mit Alexander

Dobrindt seit 2013 wieder

ein Politiker aus dem Pfaffenwinkel

der Bundesregierung an. Im

„tassilo“-Interview auf der „Roten

Couch“ erklärt der CSU-Kreisvorsitzende,

wie er seine Arbeit als

Bundesminister für Verkehr und

digitale Infrastruktur wahrnimmt,

was er als seine Aufgaben versteht,

wie sich dies auf seine Beziehungen

zur Heimat auswirkt

und was er in Zukunft bewegen

möchte — auch vor Ort.

Alexander Dobrindt, 2016 ist es 30

Jahre her, dass Sie in die „Junge

Union“ eintraten. Haben Sie damals

schon davon geträumt, einmal

TOP oberster Strippenzieher in der

CSU ANGEBOT zu werden als Generalsekretär,

der Sie fast vier Jahre waren — oder

gar einmal Bundesminister?

Mein Interesse galt damals vor

allem der lokalen Politik vor Ort.

Alles Weitere kann man nicht planen.

Aber ich bin froh und dankbar,

die Chance bekommen zu haben,

in diesen Ämtern zu dienen.

Ist letzteres überhaupt ein „Traumjob“

TOP für Sie?

Ja, ANGEBOT absolut — auch wenn das von

außen betrachtet wahrscheinlich

nicht ganz leicht nachvollziehbar

ist. Als Bundesminister für Verkehr

und digitale Infrastruktur kann ich

die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit

unseres Landes stärken —

durch Investitionen in die Verkehrswege

und in den digitalen

Fortschritt. Dabei habe ich für dieses

und für die kommenden Jahre

mehr Geld erkämpft, als je zuvor

in der Geschichte zur Verfügung

stand. Wir fahren nicht mehr auf

Verschleiß, sondern investieren in

die Zukunft unseres Landes! Infrastruktur

und Wohlstand hängen

direkt miteinander zusammen.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur,

im Gespräch mit „tassilo“-Redakteur Tobias Schumacher.

Wie hat sich Ihre persönliche Lebensgestaltung

und die Ihrer Familie

verändert, seit Sie als Verkehrsminister

dem Bundeskabinett

angehören?

Ich verbringe als Bundesminister

jetzt mehr Zeit in Berlin als zu

Hause. Meine Familie unterstützt

mich dabei. Klar ist aber auch:

Meine Heimat ist und bleibt Bayern.

Was an oder aus Bayern, vielleicht

sogar speziell aus dem Pfaffenwinkel,

vermissen Sie am meisten in

Berlin?

Von meinem Fenster aus in Peißenberg

sehe ich die Zugspitze.

In Berlin gelingt das nur selten …

(schmunzelt).

Und gibt es etwas, quasi als Ausgleich,

was Sie in der Bundeshauptstadt

neu hinzugewonnen

haben und in Zukunft nicht mehr

missen möchten?

Von Berlin aus erkennt man noch

besser, was man an seiner Heimat

Bayern hat.

Wie viele Tage im Jahr können Sie

Bayern oder Ihre Heimat Peißenberg

wirklich genießen?

Ich versuche jeden Tag zu genießen,

den ich in meiner Heimat

verbringe.

Bewegen Sie sich in der Heimat

freier als anderswo? Gibt es Unterschiede

zu anderen Regionen

in Deutschland? Wie wird Ihnen

beispielsweise bei Ortsterminen in

Nordrhein-Westfalen, Schleswig-

Holstein oder Sachsen begegnet,

persönlich wie politisch?

Außerhalb der Heimat wird man

als Bundesminister meistens mit

den immer gleichen Erwartungen

empfangen: Bringt er Geld für unser

Projekt mit? Das ist natürlich

auch wichtig für die Menschen in

Nord, Süd, West und Ost: bessere

Mobilität, mehr Bandbreite.

Zuhause im Oberland kennt man

sich ja, da gibt es viele andere

Themen neben der Politik, die

man bei Begegnungen auf der

Straße oder im Biergarten oder im

Eiscafé beredet.

Hat man als Bayer anderswo einen

schwereren oder anderen Stand?

Die meisten Menschen mögen

doch die Bayern. Das zeigen nur

nicht immer alle gleich so (lacht).


Nach Ihrem Eintritt ins Kabinett von

Angela Merkel im Dezember 2013

stand die Pkw-Maut monatelang

im öffentlichen Fokus, galt gar als

potenzieller „Sprengsatz“ für die

Große Koalition. Wie beurteilen Sie

das Streitthema Maut heute?

Die Bundesregierung und der

Bundestag haben EU-konforme

Maut-Gesetze beschlossen. Wir

haben in Deutschland alle nötigen

Voraussetzungen zur Einführung

der Maut getroffen. Mein Ärger

besteht ja mit der Europäischen

Kommission, die hier leider ihre

Kompetenzen weit überschreitet.

Sobald dies durch den Europäischen

Gerichtshof (EuGH) bestätigt

wird, erfolgt die technische Umsetzung

der Maut.

Wie real war die Gefahr, dass Sie

als Verkehrsminister über die Maut

stolpern, oder haben die dann

aufkochenden Brennpunkte — Ukraine-Krise,

islamistischer Terror,

Flüchtlinge — Ihre Ministerkarriere

gerettet?

Quatsch! Ich rate jedem in der

Politik, das zu tun, was man für

richtig hält und nicht ständig darüber

nachzudenken, was einem

persönlich am meisten nutzt. Mit

der Infrastrukturabgabe, wie die

Maut korrekt heißt, stärken wir

das Nutzerprinzip und vollziehen

einen echten Systemwechsel von

der Steuer- zur Nutzerfinanzierung.

Die Infrastrukturabgabe ist

fair, sinnvoll und gerecht: Sie ist

fair, weil sie in den meisten unserer

Nachbarländer genauso

durchgeführt wird. Sie ist sinnvoll,

weil jeder Euro, den wir einnehmen,

zusätzlich in die Infrastruktur

investiert wird. Und sie ist gerecht,

weil sie zukünftig jeden, der unsere

Straßen nutzt, angemessen an

der Finanzierung beteiligt.

Kommt die Pkw-Maut noch? Was

ist Stand, wie geht es weiter?

Die Maut kommt. Die EU-Kommission

spielt auf Zeit. Offensichtlich

scheut sie sich davor, den Streit

beim EuGH auszufechten. Das ist

nicht akzeptabel. Ich erwarte, dass

es keinerlei weitere Verzögerungen

von Seiten der Kommission

gibt. Ich will einen schnellen Weg

vor dem EuGH, denn wir wissen,

dass die Abgabe EU-konform ist.

Dann wird abschließend auch einmal

deutlich, wo die Grenzen der

Europäischen Kommission verlaufen.

Für mich lautet das Fazit:

Brüssel irrt, die Maut kommt, Gerechtigkeit

siegt.

Sie sitzen mit Kollegen am Kabinettstisch,

die aktuell um Aufgaben

in ihren Zuständigkeitsbereichen

nicht zu beneiden sind — von Verteidigungsministerin

Ursula von

der Leyen mit dem Syrieneinsatz

über Innenminister Thomas de

Maizière bis hin zu Kanzlerin Angela

Merkel selbst: Wie begleiten

oder verfolgen Sie Diskussionen

und Entscheidungsfindungen in

anderen Ressorts?

Ich habe nicht aufgehört, mich hier

für die ganze Bandbreite der Politik

zu interessieren, auch wenn ich

aktuell für Mobilität zuständig bin.

Im Januar haben Sie in der Flüchtlingsfrage

als erster Bundesminister

Position gegen die Kanzlerin

bezogen. Sehen Sie sich als Vertreter

Bayerns hier in einer speziellen

Verantwortung?

Ja, denn Bayern trägt seit Monaten

die Hauptlast der Flüchtlingskrise.

Eine Belastungsgrenze in Deutschland

ist objektiv doch vorhanden —

und erreicht. Es gibt Grenzen der

Integrationsfähigkeit, so wie es

auch Grenzen am Arbeits- und

Wohnungsmarkt gibt, übrigens

auch der Sozialsysteme. Wer diese

Einschätzung teilt, muss handeln

und den Zustrom begrenzen. Wir

brauchen dringend europäische

Lösungen. Wenn aber nicht in

Kürze eine starke Reduktion der

Flüchtlingszahlen erreichbar ist,

müssen wir nationale Maßnahmen

ergreifen.

Stünden Sie mit Ihren Themen oder

Anliegen der CSU gerne selbst wieder

mehr im öffentlichen Fokus?

Zumal Sie auf Ihrer Website die

Vertretung bayerischer Interessen

in Berlin quasi als politische Kernaussage

herausstellen.

Dass wir in der CSU die bayerischen

Interessen stets an erster

Stelle sehen, lassen wir uns in

Berlin gerne zum Vorwurf machen.

Alles ist gut organisiert und

aufgeteilt: Mit drei Bundesministern,

unserer Landesgruppenchefin

und drei Staatssekretären in

der Bundesregierung hat Bayern

eine starke Stimme in Berlin.

Hier in Ihrem Heimatwahlkreis ist

parteiübergreifend Lob zu hören,


was Ihre Unterstützung regionaler

Anliegen angeht, vom Erhalt des

Bundeswehrstandortes Altenstadt

bis zum Baufortschritt bei der Umgehung

von Hohenpeißenberg.

Was konkret ist der Stand bei der

Stadtumfahrung Weilheim

Für Weilheim ist eine Ortsumfahrung

dringend notwendig, damit

wird der Stadtkern vom Durchgangsverkehr

entlastet und die

Anbindung an den Ballungraum

München verbessert. Die Stadtumfahrung

ist für den neuen Bundesverkehrswegeplan

angemeldet.

Grundvoraussetzung für die

Aufnahme der Projektplanung ist

die Einstufung des Projektes in der

Dringlichkeitsstufe „vordringlicher

Bedarf“. Dem Ergebnis unserer

Bewertung kann ich nicht vorgreifen

— aber ich bin überzeugt: Wir

werden eine Lösung finden.

und beim B 2-Ausbau zwischen

Weilheim und Starnberg?

Die B 2 zwischen Starnberg und

Weilheim ist für den Anschluss der

Region um Weilheim an die Landeshauptstadt

München wichtig.

Zwischen Weilheim und Pähl ist

die bislang zweistreifige Bundesstraße

überdurchschnittlich hoch

belastet. In den Spitzenstunden

ist die Straße an der Grenze ihrer

Leistungsfähigkeit. Außerdem

kommt es insbesondere an den

Knotenpunkten immer wieder zu

schweren Unfällen. Wir wollen

diesen Abschnitt deshalb schrittweise

dreistreifig mit wechselseitigen

Überholmöglichkeiten ausbauen.

Derzeit laufen hierfür die

Vorentwurfsplanungen.

… bei der Umfahrung Starnberg?

Die Ortsumgehung Starnberg ist

für die Anbindung des Oberlandes

an die Region München bedeutsam.

Außerdem entlastet sie die

Stadt erheblich vom Durchgangsverkehr.

Dazu ist der Starnberger

Tunnel geplant. Bestandskräftiges

Baurecht liegt vor. Die Maßnahme

kann aus meinem Haushalt finanziert

werden, die notwendigen

Mittel sind vorhanden. Allerdings

ist die aktuell ablehnende Haltung

der Stadt Starnberg leider ein großer

Negativfaktor.

… bei der Ortsumgehung Huglfing?

Die Bayerische Straßenbauverwaltung

hat die Ortsumgehung für

den neuen Bundesverkehrswegeplan

angemeldet. Das Ergebnis

der Kosten-Nutzen-Prüfung gilt es

abzuwarten.

und bei der Ertüchtigung der

Pfaffenwinkelbahn zwischen Weilheim

und Schongau?

Sie ist eine wichtige Nahverkehrsstrecke

im Landkreis. Bei meiner

Bereisung der Strecke mit Bahnvertretern

im vergangenen Jahr

haben wir einen konkreten Maßnahmenkatalog

aufgestellt, darin

unter anderem die Barrierefreiheit

und Modernisierung der Bahnsteige,

ein Pilotprojekt zu Video-

Reisezentren und die Erneuerung

der Stellwerke zur Beschleunigung

des Zugverkehrs. Diese

Maßnahmen werden wir Stück für

Stück abarbeiten. Dadurch wird

die Pfaffenwinkelbahn schneller,

attraktiver und leistungsfähiger.

Als Bundesminister für digitale

Infrastruktur haben Sie jüngst ein

neues Förderprogramm über 2,7

Milliarden für den Breitbandausbau

vor allem im ländlichen Raum

aufgelegt — profitieren davon auch

die Gemeinden hier vor Ort?

Ja, die Gemeinden und Landkreise

profitieren von meinem Breitbandförderprogramm.

Wir unter-

Die Rote Couch schaute im Rahmen ihrer

Berlinreise auch am Reichstag und am

Brandenburger Tor (siehe Titelseite) vorbei.

12 | tassilo


stützen sie bereits vor der Umsetzung

ihres Projekts und übernehmen

Planungs- und Beratungsleistungen

von bis zu 50 000 Euro.

Die zweitmeisten Förderanträge

kommen dabei aus Bayern — und

täglich kommen neue hinzu. Aus

dem Bundesprogramm gibt es

dann im Normalfall 50 Prozent

Zuschuss für das Breitbandprojekt

vor Ort. Bayern übernimmt

die Ko-Finanzierung, so dass in

der Kombination bis zu 90 Prozent

der Kosten übernommen werden

können. Wir rufen alle Kommunen

und Landkreise aktiv auf, das Bundesprogramm

zu nutzen, damit

bis 2018 wirklich alle Haushalte

in Deutschland einen Zugang zum

superschnellen Internet haben.

Die große Nachfrage der Kommunen

zeigt bereits heute: Das Bundesprogramm

ist ein Riesenerfolg.

Wo sehen Sie das „digitale Bayern“

2025?

Bayern ist heute schon digitale

Leitregion mit innovativen Unternehmen

und einer starken Infrastruktur.

Der Bund unterstützt

dabei kräftig — beispielsweise mit

dem „Digitalen Testfeld Autobahn“,

den ersten intelligenten und volldigitalisierten

Straßen auf

der A9 in Bayern. Innovative

Unternehmen aus dem

In- und Ausland können

dort zukunftsweisende Mobilitätstechnologien

im Realverkehr

erproben. Damit

werden wir international

mit dem Prädikat „Tested on

German Autobahn“ wahrgenommen.

Um Deutschland

zum Leitanbieter und Leitmarkt

für das automatisierte

und vernetzte Fahren zu machen,

haben wir außerdem

als erstes Land eine umfassende

Strategie entwickelt,

um diese Innovation aus

den Laboren auf die Straße

zu bringen. Mit diesen Initiativen

sind wir weltweit

Vorreiter für die Mobilität 4.0.

In ihrer politischen Karriere lag

Ihnen bislang die Mittelstandsförderung

stets am Herzen. Welche

Möglichkeiten haben Sie aktuell

dazu mit Blick auf die Landkreise

im Oberland?

Infrastrukturpolitik ist immer auch

Mittelstandspolitik. Nehmen Sie

unsere Rekordinvestitionen: Sie

sind für die Wirtschaft und die kleinen

und mittleren Unternehmen

eine echte Win-Win-Situation. Sie

profitieren doppelt — weil mehr

gebaut wird und wir eine moderne

und leistungsfähige Infrastruktur

schaffen. Das sorgt für fließende

Personen-, Waren- und Datenströme

und legt die Grundlage für unser

Wachstum, unseren Wohlstand

und unsere Arbeit von morgen. ts

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märz / april 2016 | 13


50 Jahre

erstklassiger

Musikunterricht.

Wir gratulieren!

Zum 50. Geburtstag der Musikschule Weilheim

Ein Jahr der Feierlichkeiten

Schongau-West

Gewerbegebiet

Lerchenfeld

• EinEs dEr grösstEn

MusikhäusEr

dEutschlands

• BEEindruckEndE

ausstEllungsflächE

• Riesiges AbhollAgeR

Weilheim | Seit 50 Jahren leistet

die Städtische Musikschule Weilheim

musikalische Erziehungsund

Bildungsarbeit auf höchstem

Niveau. Musikalische Grundfächer,

Klassenunterricht in Schulen, Orientierungsangebote,

Instrumental-

und Vokalunterricht — um

nur einige Angebote zu nennen

— gehören zum Angebot dieser

Institution. Dabei bietet die Musikschule

mittlerweile weit mehr

als „Grundlagenunterricht“, was

nicht zuletzt die gezielte Spitzenförderung

beweist. Zahlreiche

Veranstaltungen werden das Jubiläumsjahr

durchziehen, wozu die

Organisatoren alle Musikbegeisterten

einladen.

Infotag — und eine

träumerische Zeitreise

Im Rahmen des Infotages am Freitag,

11. März, ab 16 Uhr, möchten

sich Lehrkräfte samt ihrer Musikinstrumente

vorstellen. Der Umfang

ist enorm: In der Musikschule besteht

die Möglichkeit, 30 verschiedene

Instrumente zu erlernen.

Bei einem Rundgang durch das

Schulhaus bietet sich die Gelegenheit

zum Lauschen und Anspielen,

einem unverbindlichen Gespräch

mit den Lehrern — und natürlich

zur Anmeldung. Am gleichen

Abend sowie am Abend darauf

(12. März) erzählen fünf Jugendliche

von ihren Träumen, dargestellt

in verschiedenen Szenen mit viel

Musik. Im Musiktheater „Die Reise

durch (T)raum und Zeit“ wirken

Gesangs- und Instrumentalschüler,

der Jugendchor sowie zwei Tanzgruppen

der Ballettschule Reiner

mit. Die Reise beginnt jeweils um

20 Uhr in der Musikschule.

Mit Kiko Pedrozo aus Paraguay

gastiert im April einer der virtuosesten

Harfenisten der Welt in

Weilheim. Er feierte große Erfolge,

unter anderem gemeinsam

mit Wortakrobat Willy Astor in der

Band „Sounds Of Islands“, sowie

an der Seite des Singer/Songwriters

Franz Benton. In dessen

Band lernte er auch den Allgäuer

Akkordeonisten Hansi Zeller kennen.

Zusammen präsentieren sie

am 8. April ab 20 Uhr mit ihrem

Programm „Von Südamerika bis

ins Allgäu und zurück“ Weltmusik

vom Feinsten.

Holzbläsertag

am 16. April

„Vom ersten Ton zur Harmonie für

alle von 6 bis 90“, heißt es beim

Holzbläsertag 2016, am 16. April,

von 9.30 bis 13 Uhr, in der Musikschule.

Der Vormittag wird dem

Musizieren auf Querflöte, Oboe,

Klarinette, Fagott oder Saxofon

gewidmet. Eine Woche

später, am Samstag, 23.

April, stellen sich die

jüngsten Musikschulkinder mit

Singen, Tanz und Spiel vor. Alle

sind zum Zuschauen, Zuhören

und Mitmachen unter dem Motto

„Musikschule Kunterbunt — Heute

sind unsere Kleinen ganz groß“

eingeladen.

Das Weilheimer Kammerorchester

gibt sich schließlich am 30.

April die Ehre und lädt zum Frühjahrskonzert

in die Stadthalle ein.

Schwerpunkt wird auf die Kompositionen

von Wolfgang Amadeus

Mozart gelegt. Im ersten Teil des

Konzerts wird Pianistin

Annegret Kuttner

vom Kammerorchester

begleitet. Sie ist Dozentin für Korrepetition

an der „Hochschule für

Musik und Theater“ in Leipzig und

zudem regelmäßig solistisch und

als Kammermusikerin in den verschiedensten

deutschen Kulturzentren

und im Ausland unterwegs.

Ein weiterer Höhepunkt wird im

zweiten Teil eine Sinfonie von Mozart

sein.

Weitere Höhepunkte im

Laufe des Jahres

In den Sommermonaten sowie im

Herbst und Winter sind weitere

musikalische Höhepunkte geplant.

Über die genauen Spieltermine,

Kartenpreise sowie den Vorverkauf

— viele Veranstaltungen sind

kostenfrei — kann man sich im

Internet auf der Seite der Musikschule

Weilheim informieren

(www.musikschuleweilheim.de).tis

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14 | tassilo


Frühstücks-Treffen für Frauen in Starnberg

Für Gaumen und Geist

Starnberg | Es war eine Bewegung,

die in den 1980er-Jahren aus der

Schweiz nach Deutschland kam:

das Frühstücks-Treffen, auf dem

Frauen über Lebens- und Glaubensfragen

ins Gespräch kommen.

1983 als Idee geboren, finden mittlerweile

Treffen in vielen europäischen

Ländern und über 200 Städten

in Deutschland statt. 1995 traf

die Welle schließlich auch Starnberg

und ist seitdem nicht mehr

wegzudenken aus dem Veranstaltungskalender

der Stadt. Zunächst

jährlich, seit 2010 zweimal im Jahr,

laden die Organisatoren um die

Vorsitzende Uschi Breiter-Graetz

zum Frühstück ein. Zwischen 80

und 130 Besucherinnen zählen die

Veranstalter an einem Samstagvormittag

jeweils. Dabei bildet ein

gutes Frühstück den Auftakt zu den

Treffen. Im zweiten Teil gestaltet

eine Referentin oder ein Referent

einen fundierten Vortrag. Dieser

kann etwa Erziehungs- oder Beziehungsfragen,

Tipps zu Krisen und

Freundschaften oder eine Wegweisung

für Gegenwart und Zukunft

thematisieren. Während der Vortragspausen

wird an den einzelnen

Tischen in kleineren Gruppen

diskutiert.

Musik, Theater, Bücher

und Kinderbetreuung

Damit sich alle Besucherinnen

rundum wohl fühlen, sowohl während

als auch nach dem Frühstück,

werden mitunter Musikstücke oder

Theaterspiele aufgeführt. Passend

zu den Vortragsthemen kommen

Bücher der Referenten oder renommierter

Autoren mit ins Angebot

vor Ort. Einen Live-Mitschnitt

des Vortrags zur Vertiefung des Gehörten

oder zur Weitergabe kann

ebenso erworben werden. Damit

das Frühstück und der Vortrag in

Ruhe genossen werden können,

steht zeitgleich eine kostenlose

Kinderbetreuung für Kinder ab drei

Jahren zur Verfügung.

27. Treffen dieser Art,

diesmal mit Cornelia Mack

Referentin beim ersten Starnberger

Frauenfrühstück im Januar

1995, das rund 300 Teilnehmerinnen

wahrgenommen hatten, war

Pastorenfrau Annegret Harms mit

dem Thema „Wenn die Kraft zum

positiven Denken nicht mehr ausreicht“.

Nun laden die Organisatoren

bereits zum 27. Treffen dieser

Art. Am 19. März wird Sozialpädagogin

und Autorin Cornelia

Mack über das Thema „Endlich

frei von Perfektionismus!“ referieren.

Die Veranstaltung startet um

9.30 Uhr in der Schlossberghalle.

Cornelia Mack gibt an diesem Vormittag

praktische Hilfestellungen

und Tipps, wie der Alltag auch

mit mancher Unvollkommenheit

lebenswert und schön sein kann.

Als diplomierte Sozialpädagogin

mit Schwerpunkt Psychiatrie

bringt sie fundiertes Wissen mit,

das sie unter anderem bei Frühstücks-Treffen,

Mitarbeiterschulungen,

Lebenshilfe-Beratungen

und als Autorin weitergibt. Eine

Auswahl ihrer Bücher wird am

Tag der Veranstaltung zum Kauf

angeboten. Wer Interesse hat,

kann sich im Internet auf der Seite

des Frühstücks-Treffen für Frauen

in Starnberg anmelden (www.

fff-starnberg.de). Die Kosten für

Frühstück und Vortrag belaufen

sich auf 15 Euro. tis

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Ammersee-Südufer: Internationaler Schutz und Behutsamkeit vor Ort

Bei den Ramsar-Vögeln

Dießen | Auch dieses Frühjahr führen

Franz Wimmer und Christian

Niederbichler wieder regelmäßig

Exkursionen in die „Vogelfreistätte

Ammersee-Südufer“. Treffpunkt

ist die Brücke über die neue Ammer

zwischen Dießen und Fischen.

Beide sind Betreuer des „Ramsar-

Gebietes Ammersee“, die Bezeichnung

geht zurück auf eine Stadt im

Iran, wo 55 Staaten im Jahr 1971 ein

„Übereinkommen für den Schutz

von Feuchtgebieten als Lebensraum

für Wasser- und Watvögel

von internationaler Bedeutung“

unterzeichneten. Weltweit war

es eines der ersten Naturschutzabkommen

überhaupt. Die Staaten

verpflichteten sich, wichtige

Feuchtgebiete — Sümpfe, Moore,

Feucht- und Nasswiesen, Fließgewässer

und Seen — unter Schutz zu

stellen und zu erforschen.

In Deutschland sind 29 Ramsar-Gebiete

ausgewiesen, sieben in Bayern,

eines davon ist der Ammersee.

Die Betreuung wird getragen

vom Landesbund für Vogelschutz,

Fördermittel kommen vom Bayerischen

Naturschutzfonds, vom Bezirk

Oberbayern und dem Landkreis

Weilheim-Schongau. Das Ramsar-

Gebiet umfasst den gesamten See

und die Naturschutzgebiete Ampermoos

im Norden und die Vogelfreistätte

im Süden. Nicht nur für

heimische, hier brütende Vögel ist

das Gebiet von großer Bedeutung,

sondern auch als Rastplatz für Zugvögel

und Wintergäste.

Eine bunte Gruppe, vom Kindergartenkind

bis zum Rentner mit

Ferngläsern, hat sich an der Brücke

eingefunden. Zur Begrüßung

patrouilliert ein Gänsesägerpärchen

vorbei. Wimmer erzählt von

Pflanzengesellschaften und deren

Bewohnern, wie der See, die

Moore und Feuchtflächen nach

der Würmeiszeit entstanden sind,

dass die Ammer, der Hauptzufluss,

einst bei Schongau in den Lech

mündete. Ihr Delta ist klein, bietet

aber vielzählige Lebensräume. Die

Buchten rühren aus der Zeit, als

die Ammer noch unreguliert war

und bei Hochwasser immer wieder

die Mündung verlagerte.

Die neue Mündung, wo sich ein

kleines Delta bildete, ist mit Deichen

in den See gebaut. Sie grenzen

den Binnensee ab, der nur

über einen Kanal mit dem Ammersee

verbunden ist. In den Buchten

ist das Wasser unterschiedlich tief.

In sogenannten flachen Schwimmblattzonen

wächst und blüht die

gelbe Teichrose, umrahmt vom

Schilfgürtel am Ufer. Landeinwärts

schließen sich Streuwiesen an. Bei

einer umfassenden Erhebung am

Südufer Mitte der 1990er-Jahre

wurden 520 Farn- und Blütenpflanzenarten

gefunden, teilweise

vom Aussterben bedroht, darunter

14 Orchideen, etwa das fleischfarbene

Knabenkraut. Besonders

prächtig sind hier im Mai und Juni

die blauen Iriswiesen.

Manche Vogelarten sehen

nicht mal die Experten

Für Tiere sind die Wasserflächen

und Pflanzengesellschaften ein

idealer Lebensraum: Über 300

Vogelarten wurden beobachtet;

oder nur gehört, denn manche

„heimlich lebenden Vögel“ bekommen

selbst Experten nie zu

Gesicht. Fast die Hälfte der Arten

brütet hier, einige nur selten oder

mit nur wenigen Brutpaaren: der

große Brachvogel, Eisvögel, Bekassinen.

Auch die wenigen Paare

sind für den Erhalt seltener Arten

Der Vogelbeobachtungsturm südlich von Dießen ist über einen Holzsteg

erreichbar. Infotafeln erklären am Weg die Bedeutung des Schutzgebietes

und die Vogelarten.

immens wichtig: So wurde für die

Flussseeschwalbe im Binnensee

ein Brutfloß verankert, das die mit

der Regulierung verschwundenen

Kiesbänke ersetzte.

Wimmer führt die Gruppe am östlichen

Ammerdamm in Richtung

Mündung, vorbei an Grünland

und Streuwiesen, wo im Frühjahr

der große Brachvogel und Kibitze

brüten. Wie Braunkehlchen, Wiesenpieper

und Uferschnepfe gehören

sie zu Wiesenbrütern, die ihr

Gelege auf Feuchtwiesen anlegen

und in der Brutzeit empfindlich auf

Störungen reagieren, etwa freilaufende

Hunde. Bei Gefahr verlassen

die Elternvögel das Gelege, die Eier

werden leichte Beute für Räuber

wie Fuchs, Krähen und Möwen. Die

Ramsar-Gebietsbetreuer appellieren

eindringlich, dass Besucher

auf den Wegen und Hunde an der

Leine bleiben.

Radweg abgelehnt

wegen Wiesenbrütern

Mit der Intensivierung der Landwirtschaft

verloren Wiesenbrüter

großflächig Lebensraum: Gemäht

wird früher und häufiger, feuchte

Wiesen sind trockengelegt, trockenere

umgebrochen und als

16 | tassilo


Acker bewirtschaftet. Viele Wiesenbrüterarten

sind in ihrer ursprünglichen

Heimat weitgehend

ausgestorben oder stark im Bestand

gefährdet. Deshalb lehnen

Naturschützer einen Fahrradweg

entlang der Birkenallee am

südlichen Ammersee ab. Ihre

Befürchtung: Uninformierte Passanten

— oder Uneinsichtige mit

freilaufenden Hunden — wären für

die Wiesenbrüter bestandsgefährdend.

Wimmers Gruppe erreicht einen

Aussichtspunkt mit Blick auf den

Binnensee. Mit Spektiven, die

Wimmer mitgebracht hat, sind

Gänsesäger, Stockenten, Reiherenten

und Schnatterenten zu beobachten.

Eine zweite Lücke im

Dammbewuchs gibt die Aussicht

frei zur Kormoraninsel, auf der

eine Kolonie mit etwa 100 Brutpaaren

existiert, einige sind auf

dem Wasser zu sehen. Eine dritte

Lücke bietet freie Sicht in die Fischener

Bucht.

Der Pfad endet vor dem Ammerdelta,

wo Schwemminseln und

Treibholz das Reich der Watvögel

sind: Im Frühjahr und Herbst

rasten hier zum Beispiel Grünschenkel

zwischen Enten, Gänsen,

Seetauchern, Schwänen, Sägern,

Teich- und Blässhühnern. Einmal

pro Monat werden sie gezählt,

die meisten im Winter, manchmal

über 20 000 Vögel, die aus Nordund

Osteuropa an den See kommen.

Am zahlreichsten vertretener

Wintergast ist die Reiherente, die

bis aus Sibirien hierher kommt,

der Spitzenwert lag über 17 000.

Auch Stockenten, Blässhühner,

Haubentaucher, Tafelenten, Graugänse

und Kolbenenten gehen in

die Tausende. Doch seit Jahren

nehmen die Reiherenten ab, 2014

waren es noch knapp 10 000. Eine

Ursache dafür sieht Niederbichler

sogar positiv: Die Ringkanalisation

> > > ZuM THEMA

Die Vogelfreistätte Ammersee-Südufer

Vogelbeobachtungen sind jederzeit vom Holzturm südlich von

Dießen und auf den Dämmen der neuen Ammer möglich. Auch

von landwirtschaftlichen Wegen und vom Radweg Fischen-Dießen

über Raisting sind Vögel zu sehen und botanische Seltenheiten zu

entdecken.

Exkursionen bieten an: Ramsar-Gebiet Ammersee Gebietsbetreuer

(www.ramsar-ammersee.de), Schutzgemeinschaft Ammersee

e.V. (www.schutzgemeinschaft-ammersee.de), Volkshochschule-

Herrsching (www.vhs-herrsching.de), Landesbund für Vogelschutz

(LBV) (www.landsberg-lbv.de; www.lbv.de)

Termine finden sich in den Broschüren „Natur erleben Starnberger

Fünf-Seen-Land“ und „Bayern-Tour natur“, die 2016 wieder aufgelegt

werden sollen (www.sta5.de; www.tournatur.bayern.de) ts/cr

um den See und Kanalisationen

im Ammer-Einzugsgebiet reduzierten

den Nährstoffgehalt im

Wasser und damit die Nahrungsbasis

der Enten. Dafür nähert sich

die Wasserqualität wieder der eines

nährstoffarmen Voralpensees.

Den Rückgang der Reiherenten

erklärt das nicht zur Gänze. Sie

ernähren sich von Kleintieren, die

sie aus einigen Metern Tiefe herauftauchen.

Das ist anstrengend.

Wenn die weitgereisten, erschöpften

Vögel zusätzlichem Stress

ausgesetzt sind und ihre Energiespeicher

nicht in Ruhe auffüllen

können, nimmt die Attraktivität

eines „Wintererholungsgebietes“

ab. Eine Flucht vor Wassersportlern,

Surfern, Paddlern, kostet

Energie, die Reserven dafür sind

begrenzt. Niederbichler

mahnt daher, ausgewiesene

Schutzzonen

nicht zu befahren

und mindestens

300

Meter Abstand zu halten von

Vogelschwärmen auf dem Wasser;

auch vom Ufer und Flachwasserbereichen,

wo Enten, Gänse und

Schwäne Nahrung suchen. Und

den Schilfzonen, sie sind Lebensraum

für Fische, Amphibien, Vögel

und Insekten und dürfen weder

mit Booten befahren noch betreten

werden.

Das Ammersee-Südufer hat als

kleinräumiges Mosaik unterschiedlicher

Pflanzengesellschaften

auch eine herausragende

Bedeutung für die Insektenfauna:

19 Libellen- und 18 Heuschreckenarten

kommen hier vor, von 43

Tagfalterarten finden sich 15 auf

der „Roten Liste“ der bedrohten

Arten. Als sich Wimmer mit den

Vogelfreunden auf den Rückweg

macht, ist ein Eisvogel zu hören.

Kurz darauf streift er vorbei, in

seiner

Farbenpracht

ein fliegender Diamant

— selten und

schutzbedürftig.

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märz / april 2016 | 17


Die Forschungsprojekte der Ornithologen von Seewiesen

Schlaflose Fregattvögel

und aggressive Meisen

Der Zebrafink ist die

Hauptvogelart, die

in Seewiesen

erforscht

wird.

Pöcking | In Wäldern zwischen

Starnberg und Dießen können Spaziergänger

Nistkästen entdecken,

bei denen sich die Frage stellt:

„Warum hängen die so tief?“ —

Antwort: Sie müssen leicht zugänglich

sein für Wissenschaftler. Rund

600 Kästen hat das Team um Nils

Dingemanse an Bäume gehängt.

Seit 2010 erforscht der Evolutionsbiologe

Kohlmeisen: Sind die Vögel

neugierig? Wie aggressiv sind

Männchen angesichts vermeintlicher

Konkurrenten — in diesem Fall

ausgestopfte Geschlechtsgenossen,

die die Forscher in kleinen Drahtkäfigen

im Wald platzieren. Oder:

Wie gehen Meisen während des

Nestbaus mit Eindringlingen um?

Wie verteidigen Brutpaare ihre

Jungtiere?

Das Kohlmeisen-Projekt von Dingemanse

gesellt sich zu Blaumeisen-Beobachtungen

von Bart

Kempenaers. Der ist einer von

zwei Direktoren am Max-Planck-

Institut für Ornithologie (MPIO) in

Seewiesen, wo seit 1955 Verhalten

erforscht wird, heute in einem

Aggressionstest bei einer Kohlmeise mit ausgestopftem Rivalen.

Dutzend moderner Gebäude. Der

30 Hektar große Campus erstreckt

sich rund um den Eßsee, der zur

Gemeinde Pöcking gehört, entlang

eines Naturschutzgebiets östlich

von Andechs. Seinen Namen bekam

der Eßsee von den Verhaltensforschern

Erich von Holst und

Konrad Lorenz, letzterer schwamm

hier mit seinen Graugänsen, was

ihm 1973 den Nobelpreis für Medizin

eintrug. Lorenz und von Holst

sind die Gründungsdirektoren des

Instituts, das mehrmals den Namen

wechselte.

Blaumeisen verfolgt Kempenaers,

Spezialist für Verhaltensökologie

und evolutionäre Genetik, seit den

1990er-Jahren. In Österreich untersuchte

er ihre Partnerwahl, stellte

fest, dass die als monogam geltenden

Vögel mächtig fremdgehen, er

analysierte ihren Energiehaushalt

während der Brutpflege, ermittelte

mit genetischen Untersuchungen

Vaterschaftslinien oder fragte

sich, warum ein Vogel an einem

bestimmten Ort gestorben war.

Heute ist er Blaumeisen in einem

Buchenwald bei Landsberg am

Lech auf der Spur. Er weilte aber

auch schon in Alaska. Kempenaers

Interesse galt dort dem Graubruststrandläufer:

Warum sind die

Weibchen bei der Partnerwahl extrem

wählerisch, obwohl ihnen die

Männchen weder ein gutes Revier

bieten, noch sich an der Nahrungssuche

für die Aufzucht beteiligen?

Junge Zebrafinken

sind 20 Tage lang still

Die Hauptvogelart in Seewiesen

sind Zebrafinken, die in Australien

heimisch sind. Die Tiere kommen

von Züchtern oder werden im MPIO

gezüchtet. Weil sie in Gruppen zusammenleben

und das ganze Jahr

hindurch brüten, eignen sie sich

gut für wissenschaftliche Untersuchungen.

Ihnen widmet sich der

Verhaltensneurobiologe Manfred

Gahr, zweiter Direktor des MPIO

in Seewiesen. Er geht Fragen nach

wie: Was passiert im Hirn von

Männchen und Weibchen, wenn

sie Gesang hören? Welche Hormone

werden ausgeschüttet? Und

welche Gene sind für beobachtete

Phänomene zuständig? Bei den

Zebrafinken konnte Gahr mit seinem

Team in Gesangslernstudien

ein System definieren: Demnach

hören Jungtiere den Erwachsenen

erst einmal 20 Tage lang nur zu,

bevor sie selbst in ein Brabbeln

und Quietschen verfallen, woraus

sich nach 90 Tagen schließlich der

arttypische Gesang entwickelt.

Andere Ornithologen haben Unterschiede

in der Lautstärke beim

Gesang von Stadt- und Landvögeln

festgestellt, etwa bei Nachtigallen

oder Amseln — und daraus resultierend

im Paarungsverhalten und

beim Fortpflanzungserfolg. Einige

Forschungen begannen junge

Nachwuchswissenschaftler an ihren

Stammuniversitäten und reichten

Fortführungsvorhaben beim

MPIO ein. Werden die Projekte ausgewählt,

können sie die Infrastruktur

mit Laboren, Bibliothek, Mensa,

Seminarräumen und Gästehaus in

Seewiesen temporär nutzen — als

Vorbereitung auf ihre Professur.

Diese kleineren Forschungsgrup-

18 | tassilo


pen laufen zwischen fünf und

Schamanismus neun Jahre, gefördert von der Maxnz

Glas Planck-Gesellschaft, der Deutschen

- Mentaltrainer Forschungsgesellschaft, Stiftungen

oder mit EU-Geldern. Ende 2015

hamanische

rbeit arbeiteten sieben Gruppen in See-

Eine widmet sich aktuell

einigungwiesen.

chern der Entwicklung menschlicher

oachingKommunikation durch den Ver-

der Gestik von Rabenvögeln,

orkshopsgleich

r

Menschenaffen und Menschenbabys.

Doktoranden bekommen

ethde

neben ihrer eigenen wissenschaftlichen

Arbeit in Seewiesen unter

dem Dach der „International Max

Planck Research School für organische

Biologie“ Kurse in Schlüsselqualifikationen

angeboten, die

ihre zukünftigen Karrierechancen

verbessern sollen.

Vogelfütterung mit

Drahtlos-Technik

Das MPIO in Seewiesen hat derzeit

150 Mitarbeiter. Einer von ihnen

ist der Industriemechaniker

Klaus Pichler. Der Campus unterhält

eigene Werkstätten: eine für

Feinwerkmechanik, eine Elektronikwerkstatt

Seelen-Schamanismus

und eine Schreinerei.

oma und

Mit Karl-Heinz seinen Kollegen Glas setzt Pichler

Schamane unterschiedlichste - Mentaltrainer Ideen und

n Seelen

Spirituelle- Wünsche & Schamanische

der Wissenschaftler um:

Sitzstangenhalterungen Energiearbeit für die Volieren

der Gahr‘schen Reinigung Zebrafinken

Energetische

sind durch eine Räuchern einfache Übung. Herausfordernder

& Coaching sind Fangmechanismen

Beratung

Seminare für Vögel, & um Workshops sie zu beringen. Oder

die „intelligenten“ nach der Meisenkästen

für Beleuchtermethde

Kempenaers: An ihnen zählen

elektrische Spulen und Sender, wer

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nterhausener welchen Str. 5ABeitrag zur Fütterung der

Jungvögel leistet — die Dokumentation

läuft seit über zehn Jahren.

Auch arbeiten die Handwerker mit

örtlichen Digitaltechnik-Firmen

zusammen und entwickelten Befütterungsmechanismen

mit drahtloser

Informationsübertragung

(RFID). Die Technik steckt auch im

elektronischen Reisepass oder in

Drehkreuzen an Bergbahnen, die

„handsfree tickets“ freigeben. Sie

bauten Gehäuse für Daten-Logger

Der Mikrophonsender für die Zebrafinken im Größenvergleich

zur Schlafforschung bei Krokodilen

und Koalas. Stolz ist Pichler bis

heute auf ein Ei: Per CAD entworfen

und CNC-gefräst aus Kunststoff,

barg es einen winzigen Fühler, der

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

in einem Starennest maß. Aktuelles

Projekt der Elektronikwerkstatt

sind Mikrofone, die die Zebrafinken

in Rucksäcken tragen, um einzelnen

Vögeln in der Kolonie ihren

Gesang zuordnen zu können.

Erst schläft die linke, dann

die rechte Hirnhälfte

Hochtechnologie ist auf dem Campus

schon lang zuhause: Ein Gebäude

birgt einen 20 Meter langen

Windkanal, in dem Forscher

zunächst die Physiologie des Vogelzugs

untersuchten. Heute dient

er der Schlafforschung, wobei der

Amerikaner Niels Rattenborg und

sein Team seit 2005 verblüffende

Ähnlichkeiten in den Schlafphasen

von Vögeln und Säugetieren wie

dem Menschen feststellten. Bei

Hirnstrommessungen an Enten

stießen sie auf das „hemisphärische“

Schlafen. Das bedeutet: Linke

und rechte Hirnhälfte schlafen

abwechselnd, um zu regenerieren.

Die Schlafstrategie war bis dahin

nur von Delfinen bekannt.

Seither wollen die Forscher wissen,

ob auch andere Vogelarten diese

Strategie nutzen. Etwa Zugvögel,

die auf ihrem oft viele tausend

Kilometer langen Weg die Nächte

durchfliegen und tagsüber Nah-

rung suchen. Allerdings: Viele wären

zu klein, um Hirnstrommessgeräte

zu tragen. Die Wissenschaftler

aus Seewiesen reisten daher nach

Panama. Dort leben Fregattvögel

mit bis zu zwei Metern Spannweite —

ideale Geräteträger. Und prädestiniert

für Langzeitversuche: Um zu

fischen, fliegen die Fregattvögel C

aufs offene Meer. Ihr Gefieder ist

M

nicht genug gefettet, um auf der

Wasseroberfläche zu landen und Y

auszuruhen. Dennoch kehren manche

erst nach einer Woche zu den

CM

MY

Nestern an Land zurück. ts

Im Windkanal wird zum Schlaf der

Vögel geforscht.

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Weilheim | Zuvorderst als Einrichtung

in Ballungszentren wie

München und Nürnberg geplant,

ist der Kriminaldauerdienst (KDD)

nach politisch bedingter Entscheidung

nun auch flächendeckend im

ländlichen bayerischen Raum zu

finden. Jedes größere Polizeipräsidium

und die Landeskriminalämter

verfügen über einen KDD. Auch

die Kriminalpolizeidirektion in

Weilheim unterhält diesen sogenannten

„Rund um die Uhr“-Bereitschaftsdienst

der bayerischen

Kriminalpolizei.

Ermittlungsarbeit

ist Teamarbeit

Obwohl es sich hier in Weilheim

um eine relativ kleine Dienststelle

handelt, ist deren Einsatzbereich

nicht zu unterschätzen. Die Landkreise

Weilheim-Schongau sowie

Bad Tölz-Wolfratshausen gehören

dazu, wie auch außerhalb der

Dienstzeiten der Kriminalpolizeistation

der Bereich Garmisch-Partenkirchen.

Dass dies funktioniert,

liegt an der Zusammenarbeit

aller, erklärt Kommissariatsleiter

Clemens Funk, der dem KDD Weilheim

seit rund zwei Jahren vorsteht.

Der erfahrene Beamte, der

den Dienstgrad Erster Kriminalhauptkommissar

(EKHK) innehat,

umt mit mancher Kinoromantik

auf. „Wir Kriminalbeamte sind

keine Einzelkämpfer, wie es oft in

Filmen propagiert wird“, erklärt

er. Das Gegenteil ist der Fall. „Wir

profitieren von der Teamarbeit.

Fälle werden durchdiskutiert; damit

lassen sich Schwachstellen

schneller finden.“ Auffallend ist

das relativ niedrige Durchschnittsalter

der Beamten des KDD, und

Funk erklärt, warum: „Der KDD ist

das klassische Einstiegsdezernat

nach der Ausbildung. Der Schichtdienst

ist anspruchsvoll. Wer das

über Jahre leistet, muss fit sein.“

Ein Traumberuf könne es aufgrund

der Thematik nicht sein, „dennoch

ist es eine interessante und abwechslungsreiche

Tätigkeit.“

643 Einsätze für den KDD

im Jahr 2015

Rund 643 Einsätze absolvierte der

KDD Weilheim vergangenes Jahr.

Das „Schwergewicht“ darunter

nahmen die Todesfälle ein; 2015

waren es 302 Fälle mit ungeklärter

Todesursache. „Eine der größten

Schwierigkeiten bei Mordermittlungen

liegt darin, den Mordfall

zu erkennen“, fasst Clemens Funk

zusammen. Erfreulich für ihn, dass

es unter seiner Ägide bis dato

keinen Mordfall zu ermitteln gab.

Der Einsatzbereich „Todesfälle“

betrifft vornehmlich die „Schwache“

Personengruppe, wie es im

Polizeijargon heißt. Darunter fallen

Senioren, Obdachlose, aber auch

körperlich und geistig beeinträchtigte

Personen. Kommt jemand bei

einem Arbeitsunfall ums Leben,

verstirbt unverhofft im Krankenhaus

oder Seniorenheim, wird der KDD

hinzugezogen. „Etliche Todesfälle

passieren bei Waldarbeiten oder

in der Landwirtschaft“, so Funk.

2015 wurden insgesamt 56 Obduktionen

veranlasst, um die genaue

Todesursache ermitteln zu können.

Einen weiteren, großen Part neh-

Der Erste Kriminalhauptkommissar Clemens Funk ist seit Oktober 2008

Leiter des Kriminaldauerdienstes Weilheim. Der Dienst wird von der

Polizeidirektion Weilheim unterhalten, deren Dienststellenleitung Kriminaloberrat

Markus Deindl innehat.


Zum Einsatzgebiet des KDD Weilheim zählen die Landkreise Weilheim-

Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen sowie — nach Dienstschluss der

Kollegen — auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die Größe des

Gebietes ist nicht zu unterschätzen.

men die Einsätze zur Unterstützung

der Schutzpolizei ein. Hier

rückte der KDD 2015 rund 92 Mal

aus, um Kollegen etwa bei schwierigen

Einsatzlagen zu verstärken.

Dem polizeilichen Einsatztraining

unterliegt ebenso jeder Beamte

des Kriminaldauerdienstes.

Sexualdelikte waren mit 39 Einsätzen

im vergangenen Jahr verzeichnet,

Brandermittlungen gab es 28.

Die sogenannten Vermögensdelikte,

also Einbruch oder Betrug,

mögen mit 34 Einsätzen 2015 im

Vergleich zu den Todesfällen marginal

wirken. Sie sind jedoch für

die Betroffenen existenziell, wie

Funk bestätigt. „Ein Einbruch ins

Eigenheim traumatisiert die Opfer.

Die Menschen, zu denen wir

kommen, haben große Hoffnung,

dass wir ihnen helfen können.“

Nicht immer sei das der Fall, etwa,

wenn Spuren fehlen oder der Täter

unbekannt bleibt. Schwierig

für die Beamten werde es auch

bei anderen Deliktgruppen, wenn

zum Beispiel Kinder die Geschädigten

sind und ein anderer Einsatz

gefordert ist.

Ob Fälle im Gedächtnis bleiben,

ist nicht so einfach zu beantworten.

Funk: „Alle Fälle sind relativ

ernst. Besondere Schicksale belasten

natürlich. Besonders, wenn

private Parallelen bestehen.“ Auch

darüber müsse man sich im Klaren

sein, wenn man den Berufsweg

Polizist beschreite. „Ein neutrales

Leben nebenbei muss sein“, gibt

der Kriminalhauptkommissar zu.

Sicherheit — ein

subjektives Gefühl

Obwohl zum Beispiel das Oberland

im unteren Bereich der Kriminalitätsrate

liegt, bleibt Sicherheit

ein subjektives Gefühl, das

jeder für sich entscheiden müsse.

Als Kommissariatsleiter mit vielen

Delikten und den daraus resultierenden

Menschentypen konfrontiert,

habe sich bei ihm schon eine

gewisse Vorsicht eingestellt. Doch

das müsse sogar sein. „Das ist für

meine Berufsausübung wichtig

und dient auch dem Eigenschutz“,

erklärt der 52-jährige Kommissariatsleiter.

Zurückhaltung übt der

Beamte deshalb auch bei privaten

Dingen. Eine Internetbestellung

mittels Kreditkartendaten durchzuführen,

schließt sich für ihn aus.

Da habe er schon zu viel Betrügerei

gesehen. rp

Neben der klassischen Fingerabdrucksicherung

mittels „Lackfilm-

Methode“ verfügt die Polizeidirektion

Weilheim auch über eine

digitale Möglichkeit. Hier können

vor der Sicherung anhand eines

Auswahlprogramms Finger gekennzeichnet

werden, deren Abdruck

nicht möglich ist, etwa weil

er fehlt oder verletzt ist.

märz / april 2016 | 21


Allerlei im TASSILOland

Künstlerisch, sportlich, wertvoll

Jazz-Star Johannes Enders in Starnberg — Tickets zu gewinnen

Starnberg | Der Weilheimer Johannes Enders (Foto: tba)

ist unter den europäischen Jazz-Saxofonisten längst

eine feste Größe. Dieses Frühjahr ist er in seinen heimatlichen

Gefilden endlich wieder einmal live zu hören.

Den Abend des 26. März widmet der Ausnahmemusiker

in der Schlossberghalle

Starnberg einem seiner

Vorbilder: Dem vor

25 Jahren verstorbenen

Stan Getz. Das „Girl from

Ipanema“ hatte ihn einst

zum Weltstar gemacht.

Begleitet wird Enders

in Starnberg von Richie

Beirach am Klavier, der

selbst noch mit Getz musiziert

hat. Der Jazz-Pianist

spielt in einer Liga

mit Keith Jarrett, Herbie

Hancock und Chick Corea.

Begleitet werden die beiden

Jazz-Größen von Jean-Paul Brodbeck an den Keyboards,

Bassist Phil Donkin und Schlagzeuger Billy Hart.

Das Quintett kommt einmalig für den Auftritt in der

Starnberger Reihe „All that Jazz“ zusammen, die 2016

ins zweite Jahr geht. Darin geplant sind weitere Konzerte

— am 3. Juni mit dem Adam Baldych Quartett rund

um den gefeierten Geiger aus Polen, am 11. Oktober mit

Markus Stockhausens Quartett „Quadriviumund am

22. Dezember mit „Voices in Time“, einem 25-köpfigen

Chor, der Jazzstandards und Swing-Titel weihnachtlich

à capella intoniert.

Für die „Hommage an Stan Getz“ mit Johannes Enders

verlost „tassilo“ drei mal je zwei Eintrittskarten.

Wer sie gewinnen möchte, schickt eine Postkarte an

„tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting, oder eine E-Mail

(info@tassilo.de) mit dem Stichwort „All that Jazz Enders“.

Einsendeschluss ist der 15. März 2016, die Gewinner

werden per Los ermittelt und bekommen die

Tickets zugeschickt — Absender deshalb bitte

nicht vergessen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


ts

Frühlingskonzert des Weilheimer Chorkreises

Peißenberger Chornacht

Peißenberg | Neun Chöre aus Peißenberg zeigen am 30.

April in der Tiefstollenhalle, wie vielfältig Chorsingen sein

kann. Den Anfang macht um 18 Uhr der Chor der Staatlichen

Realschule Peißenberg. Im halbstündigen Rhythmus

geben sich schließlich der Chor der Montessori-Schule,

der Kinderchor der Evangelischen Kirche und der Liederkranz

und Orchesterverein Peißenberg mit Kinderchor die

Ehre. Ab 20 Uhr zeigen der Bergsteigerchor, der Volkschor,

der Katholische Kirchenchor und „Suono Cantabile“ ihr

Können. Den Abschluss bilden um 22 Uhr die „Subdominanten“.

Der Eintritt für den gesamten Abend beträgt drei

Euro, Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Veranstalter

ist der Kulturverein e.V. Peißenberg, der im März

und April zu weiteren hochkarätigen Veranstaltungen einlädt.

Wie etwa zur Autorenlesung „Das stille Gift“ mit Nicola

Förg am 16. März. Oder zur Rocknacht 2015 mit „Password

Monkey“, „Stepfather Fred“ und „The Stories“ am 9.

April. Ein weiterer Höhepunkt ist der Jazz-Frühschoppen

inklusive bayerischer Brotzeit am Sonntagvormittag, 13.

März, mit dem Fritz Grünbauer Quartett und Heidi Prislin.

Das kulinarisch-kulturelle Ereignis beginnt um 10.30

Uhr in der Tiefstollenhalle. Informationen zu allen Veranstaltungen,

Eintrittspreisen und Vorverkauf

finden sich auf der Internetseite des Vereins

(www.kulturverein-peissenberg.de). tis

Weilheim | Bei extrem winterlichen Bedingungen

probte der Weilheimer Chorkreis an einem Januar-Wochenende

im Josefstal das Programm seines diesjährigen

Frühlingskonzerts. Unter dem Motto „Komm, holder

Lenz!“ erklingen Madrigale und Lieder über den

Frühling und die Liebe vom 15. Jahrhundert bis in die

Neuzeit einschließlich bekannter Volkslieder in modernen

Bearbeitungen. Neben dem Titellied „Komm,

holder Lenz!“ aus dem Oratorium „Die Jahreszeiten“

von Joseph Haydn bilden die Liebesliederwalzer op.

52 von Johannes Brahms das Herzstück des Konzerts.

Unter der Leitung von Elisabeth Reitzer wird der Chor

am Klavier zu vier Händen durch die Pianisten Florian

Appel und Bernhard Willer begleitet. Beide Künstler

präsentieren zwischen den einzelnen Stücken weitere

vierhändige Klavierwerke von Joseph Haydn, Johann

Strauß und Johannes Brahms. Nummerierte Platzkarten

gibt es für das Konzert (12. März um 19.30 Uhr in

der Stadthalle) für 18 Euro und ermäßigt für fünf Euro

für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren mit Schülerausweis.

Die Tickets sind im Vorverkauf beim Kreisboten

Kartenservice in der Kundenhalle der

Sparkasse Weilheim und unter 0881 / 686-11

oder -12 erhältlich.

tis

Tankstellen im Dießener Kunstfenster

Dießen | Seit zwei Jahren bespielt das Dießener Ehepaar

Ulrike und Martin Gensbauer das „Kunstfenster“, die

Werkstatt an der Hofmark 13 auch als nichtkommerzielle

Ausstellungsplattform (www.kunstfenster-diessen.de).

Vom 28. April bis 8. Mai zeigen die Kunsthistorikerin

und der Kunstmaler nun Ölbilder von Tankstellen. Inspiriert

hat sie dazu ein Gedicht Martin Walsers, in dem er

fragt: „Warum bleibt mir die Tankstelle, als wäre sie von

Michelangelo?“ So lautet denn auch der Titel der ganztägig

geöffneten Ausstellung. Sie soll darüber hinaus

einstimmen auf den Dießener Töpfermarkt vom

5. bis 8. Mai. Anmeldung für Besuche unter Tel.

08807 / 948088 sind außerdem möglich. ts

22 | tassilo


Kostenlose Notfallmappe für optimale Versorgung

Weilheim-Schongau | Unfall, Herzinfarkt, Schlaganfall

— damit in plötzlichen Notsituationen wichtige

Informationen über Betroffene auf einen Blick

verfügbar sind, hat das Landratsamt eine „Notfallmappe“

aufgelegt. Sie ist kostenlos erhältlich

in den Gemeindekanzleien und im Landratsamt.

Wer Vorsorge für eine optimale Versorgung treffen

möchte, kann darin „Blitzinformationen für

den Notarzt“ niederschreiben, zu ärztlichen Diagnosen,

Allergien und Erkrankungen, und Helfer

oder Angehörige über wichtige Adressen informieren:

von Haus- und Fachärzten oder Versicherungen,

medizinische Daten hinterlegen und auf

Vollmachten, Verfügungen und finanzielle Details

hinweisen. Eine Checkliste zu Krankenhausaufenthalt

oder Todesfall ergänzt das Kompendium

im A5-Format. Ideengeber für die „Notfallmappe“

ist Dr. Peter Stahl aus Bernried, Landrätin Andrea

Jochner-Weiß griff die Idee dankbar

auf. Im Landkreis Starnberg gibt es die

„Notfallmappe“ schon länger. ts

Gewinner des letzten „tassilo“

Tassiloland | In der letzten Ausgabe des „tassilo“

haben wir fünf Exemplare des heimatkundlichen

Jahrbuchs 2016 vom Heimatverband Lech-Isar-

Land verlost. Über eine Ausgabe freuen dürfen

sich Josephine Ullrich aus Benediktbeuren, Brigitte

Mayr-Seidl aus Bernried, Heike Thiele aus

Kirchehrenbach, Wilhelm Schuster aus Forst sowie

Pauline Kuhn aus Peißenberg. Herzlichen Glückwunsch!

Bei den Gewinnspielen der aktuellen

Ausgabe freuen wir uns auf ähnlich viele

Einsendungen und wünschen allen

Teilnehmern viel Glück.

tis

Neue Könige bei den Pöckinger Wildschützen

Pöcking | Das traditionelle Königsschießen der Wildschützen bildet

den Höhepunkt einer jeden Schießsaison und gleichzeitig den

Jahresabschluss. Nach der Begrüßung durch den 1. Schützenmeister

Walter Stumpenhauser, einer Geschichte sowie stimmungsvollen

Liedern von Schülern der Musikschule Feldafing, wurden

die Schützenkönige des vergangenen Jahres verabschiedet. Neuer

Schützenkönig wurde schließlich Günter Moser, der im Anschluss

mit der silbernen Königskette und Pokal geehrt wurde. Er verwies

Franz Deubzer und Vorjahressieger Helmut Elischer auf die weiteren

Plätze. Jugendschützenkönig wurde indes Korbinan Dosch vor

Toni Bauer und dem neuen Jugendmitglied Adriano Habeck. Eine

Tombola mit zahlreichen Gewinnen von Pöckinger Geschäften und

Dienstleistern ließen den geselligen Abend ausklingen.

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Vize- (oder Wurst-)König Franz

Deubzer, Schützenkönig Günter

Moser und der Drittplatzierte

(oder Brezen-König)

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Zu Besuch auf der neuen Werft am Starnberger See

KREUZFAHRT

MIT ALPENPANORAMA.

Gönnen Sie sich diesen Ausblick –

am besten bei einem Kaffee auf

den weitläufigen Sonnendecks des

Katamaran MS STARNBERG

und MS SEESHAUPT.

DREHEN SIE AM

RAD DER ZEIT.

Pure Romantik, Naturgenuss

und viel Abwechslung. Dies und

noch viel mehr verspricht eine

Schifffahrt mit den Raddampfern

HERRSCHING und DIESSEN.

© agentur.POLAKandFRIENDS.com

Eine Winterpause

haben nur die Schiffe

Starnberg | Gut gelaunt schwingt

Günter Engel seinen langstieligen

Pinsel, taucht ihn immer wieder

in eine Dose mit braunroter Rostschutzfarbe

und bemalt Leitersprossen

aus Vierkantstahlrohr.

Die Steighilfen hat Karl-Heinz

Stöckner mit Kollegen vor ein

paar Tagen in der Schlosserei geschweißt,

jetzt entgraten sie dort

massive Stahlrohrstücke. Die werden

für Reparaturen am Schiffssteg

von Seeshaupt gebraucht.

Nebenan in der Schreinerei jault

eine Oberfräse. Wolfgang Fischer

baut mit einem Kollegen Büroregale,

passgenau für dieume

der Verwaltungsmitarbeiter von

Ralph Schlemmert: „Es stellt sich

erst nach und nach heraus, was

wir noch alles brauchen“, sagt

der 51-jährige Betriebsleiter der

Schifffahrt in Starnberg.

Vor ziemlich genau einem Jahr, am

7. April 2015 bei der Einweihung,

hatte Bayerns Finanzminister Markus

Söder gesagt: „Die Bayerische

Seenschifffahrt hat mit dem neuen

Werft- und Verwaltungsgebäude

einen der schönsten Arbeitsplätze

Bayerns geschaffen.“ Die Worte

findet bestätigt, wer die Menschen

in dem lichten Zehn-Millionen-

Euro-Neubau aus Glas, Lärchenholz

und Beton am Starnberger

Nepomukweg hantieren, werkeln

oder mit Schlemmert fachsimpeln

und scherzen sieht. Hier lässt es

sich arbeiten. Im Sommer, wenn

es gilt, den Linien- und Ausflugsverkehr

reibungslos am Laufen zu

halten. Und auch im Winter, wenn

in den modernen, warmen, hellen

Werkstätten Reparaturen oder

Ausbesserungen anstehen oder

Vorarbeiten fürs Frühjahr.

Ein Büro wie eine

Kommandobrücke

Den allerschönsten Arbeitsplatz hat

Schlemmert. Sein Büro im ersten

Stock erinnert an eine Schiffsbrücke:

Auf zwei Seiten verglast, fällt

innerhalb des Gebäudes der Blick

in eine breite Durchfahrtshalle

und die Werkstätten hinter hohen

Glastürfronten im Osttrakt. Gen

Süden blickt Schlemmert auf den

See und die Berge. Und auf „seine“

Flotte. Jetzt im Winter liegen die

sechs Schiffe vertäut im Werfthafen.

Oder sie sind an Land gehoben wie

2016 die „MS Bernried“. Für Revisionsarbeiten

ruht

das Passagierschiff,

das früher einmal die

Weser bei Bremen

befuhr und 300 Personen

fasst, auf der

Helling-Anlage, deren

sechs Lastbrücken auf

Schienen ins Wasser

unter den Rumpf fahren

können, um ein

Schiff aus dem See zu

heben oder es wieder

zu Wasser zu lassen.

Alle fünf Jahre verbringt

ein Seenschiff

den Winter auf dem

Trockenen. Dann steht

die TÜV-Prüfung an:

Hat der Rumpf Löcher?

Wie dick ist

die Schiffswand?

Wie sieht es mit Rost aus? „Diese

Gelegenheit nutzen wir, um die

Schiffsschale sauber zu machen

und ihr einen neuen Anstrich zu

verpassen“, erzählt Schlemmert.

Wie viel Liter Farbe jedes Mal nötig

sind, hat er nicht ausgerechnet,

„aber es geht schon einiges drauf“.

Malermeister Engel würde einen

größeren Pinsel benötigen als bei

den Steighilfen, die er im Warmen

streichen kann. Wenn es draußen

zu kalt ist, ruhen die Malerarbeiten

am Rumpf der „Bernried“.

Die Schifffahrt ist

Handwerkersache

Die Schifffahrt auf dem Starnberger

See beschäftigt 30 Menschen, in

der Verwaltung, in den Werkstätten,

Maler, Elektriker, Schreiner,

Zimmerer, fünf sind Saisonmitarbeiter.

„Auch die Kapitäne sind

Handwerker, die nach der Bayerischen

Binnenschifffahrtsordnung

ihre Schiffsführerprüfung abgelegt

haben“, erklärt Schlemmert. Er

selbst stammt ursprünglich aus

Thüringen und arbeitete früher als

Elektriker bei der Berliner S-Bahn.

Nach der Wende heuerte er 1992 in

Starnberg an, zunächst als Matrose,

seit 2005 ist er Betriebsleiter.

„Den Schritt habe ich nicht bereut“,

sagt er mit zufriedenem Blick aus

dem Bürofenster.

Unten am Werfthafen angelt ein

Spezialfahrzeug mächtige, nur

noch lose mit verrosteten Stahlseilen

verbundene Stämme aus dem

See. Ein Hinterrad hebt sich be-

Die etwas über 100 Tonnen schwere „MS Bernried“ auf der Helling-Anlage.

24 | tassilo


Ralph Schlemmert an Bord seiner„Kommandobrücke“, im Betriebsleiterbüro

der neuen Starnberger Werft

denklich, als das voll Wasser gesogene

Altholz am Kranarm baumelt.

„Das ist vom Steg in Seeshaupt,

den wir dieses Frühjahr erneuern“,

erläutert Schlemmert und fügt hinzu:

„Wir machen alles selbst“. Das

heißt, nicht nur Maler-, Schreineroder

Schlosserarbeiten.

Das Flaggschiff wurde

am Rhein gebaut

Es gibt in der Werft auch einen

kleinen Bereich für Arbeiten an

den Schiffsmotoren. Und den Stegbaubereich,

denn auch die insgesamt

neun Anlegestellen rund um

den See halten die Werftarbeiter

in Schuss und erneuern sie. Zweimal

war die Helling-Anlage auch

Schiffsbaustätte: Bevor das Flaggschiff,

der Galerie-Katamaran „MS

Starnberg“ 2004 in Dienst gestellt

werden konnte, fertigte die Lux-

Werft in Mondorf bei Bonn die

Schiffsteile vor. Sie wurden auf

dem Rhein erst nach Baden-Württemberg

verschifft und dann über

Land nach Starnberg transportiert.

Hier setzten die Lux-Arbeiter

den Katamaran zusammen und

erledigten den Innenausbau. Das

wiederholte sich, bevor 2012 das

jüngste Schiff in See stach, die „MS

Seeshaupt“.

Die „Starnberg“ ist 56 Meter lang

und bietet Platz für 800 Passagiere.

Allein 300 Sitzplätze befinden

sich im zweigeschossigen Innenraum,

hinter dem gläsernen Geländer

der umlaufenden Galerie

und gruppiert um eine Freifläche,

die als Tanzparkett, für Buffets oder

andere Festivitäten genutzt wird.

Gruppen können den schwimmenden

Festsaal auch chartern,

dreieinhalb Stunden kosten 4 300

Euro, sagt Schlemmert. Ebenfalls

für 800 Personen zugelassen ist die

60 Meter lange „Seeshaupt“, die

„MS Bayern“, die schon seit 1948

auf dem See unterwegs ist, fasst

700 Passagiere. Die vier genannten

Schiffe haben Bewirtung an

Bord, Gastronomie-Pächter ist die

Familie Paul Müller, die im neuen

Werftgebäude das Erdgeschoss

belegt.

Keine Bordküche haben die „MS

Berg“ (170 Personen) und die „MS

Phantasie“ (148 Personen), die die

Flotte komplettieren. Zwischen

220 000 und 250 000 Fahrgäste

zählt die Schifffahrt Starnberger

See laut Schlemmert pro Jahr. Der

Linienbetrieb startet wieder am

27. März, die Themen- und Veranstaltungsfahrten

im Mai (Termine

und Fahrplan auf www.seenschifffahrt.de).

Begonnen hat der Vergnügungsbetrieb

auf dem Wasser

übrigens schon im 17. Jahrhundert,

als 110 Ruderer den „Bucentaur“,

das Prachtschiff von Kurfürst Ferdinand

Maria über den Starnberger

See bewegten. Auf ihm hatten

500 Menschen Platz. Bei See- und

Jagdfesten begleiteten manchmal

über 30 Schiffe die feiernde Hofgesellschaft.

ts

Das Innere der „MS Starnberg“

gleicht einem prunkvollen Festsaal mit 300 Sitzplätzen.

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Erstmals 1907 kartiert vom Weilheimer Arzt Dr. Fritz Kollmann

Der Paterzeller Eibenwald —

eine natürliche Schönheit

Paterzell | Die Sonne kämpft sich

ihren Weg durch das Dickicht des

Waldes. Dort, wo sie ihr Ziel erreicht,

dampft der Boden. Die

Luft ist rein und duftet nach Holz,

vermoderndem Laub, nach Feuchtigkeit

und Frische. Geht der Wanderer

sehenden Auges durch den

Wald, zeigt sich ihm eine Vielfalt

an Gehölzen: Buchen, Eichen,

Fichten, Birken, Tannen — ja, und

jede Menge Eiben. Der Baum, der

dem Wald nahe Paterzell seinen

Namen gibt, ist hier in stattlicher

Zahl zu finden. So zählt der Paterzeller

Eibenwald mit seinen rund

2000 teils weit über 100 Jahre

alten Eiben zu einem der größten

zusammenhängenden Bestände

in Deutschland.

Der Eibenwald als

schützenswertes Gut

Das fiel Anfang des 20. Jahrhunderts

auch dem Weilheimer Arzt

Dr. Fritz Kollmann auf seinen

Streifzügen durch den Wald auf.

Der an Botanik interessierte Bezirksarzt

begann mit der Vermessung

und Kartierung des Areals.

Mithilfe einer Plattenkamera

machte er unzählige Aufnahmen —

etwas, was zur damaligen Zeit

sehr kostenaufwendig war. Nur

wenige konnten sich diese neue

Technik leisten.

Lehrreicher Einblick

in Fauna und Flora

Ein Glück für die Nachwelt: Seine

wunderbaren, detailreichen

Aufnahmen sorgten wohl damals

auch dafür, den Eibenwald

als schützenswert anzusehen. So

wurde er 1939 zum Naturschutzgebiet

erklärt und später unter

den Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes

gestellt.

Von ursprünglich rund 22 Hektar

in den 1930er-Jahren vergrößerte

sich der Eibenwald, der zum

Staatswaldrevier Wessobrunn gehört,

in den 1980er-Jahren auf etwa

88 Hektar. Er zieht sich weit von

Forst über Paterzell; wer von Richtung

Rott auf ihn zufährt, erkennt

schon von Weitem die wunderbare

Färbung des Mischwaldes.

Kurt Zeimentz sorgte etwa 20

Jahre lang als Revierleiter dafür,

die Einzigartigkeit des Waldes zu

bewahren. Unter seiner Mitarbeit

wurde 1995 ein Waldlehrpfad angelegt,

der auch heute noch existiert

und mit Schautafeln einen

lehrreichen Einblick in Fauna und

Flora des Waldes gibt. Studenten

der TU München waren damals

vor Ort, um die Trampelpfade quer

durch den Eibenwald zu kartieren.

In fruchtbarer Zusammenarbeit

entstand so der Eibenpfad. Später

ließ Zeimentz noch einen Parkplatz

anlegen. Die Befürchtung

vieler Naturschutzvereine, der

Wald würde unter der steigenden

Besucherzahl Schaden nehmen,

sollte sich nicht bewahrheiten.

Zwar kann für das Revier eine

Personendichte von rund 1 000 im

Jahr verzeichnet werden, hat sich

das jedoch eher positiv auf den

Eibenwald ausgewirkt. Eine große

Anzahl früherer Trampelpfade

hat sich die Natur quasi zurückerobert,

da Besucher den Eibenpfad

bevorzugen. Vielleicht ist es auch

der natürlichen Würde des Waldes

zu unterstellen, dass der Mensch

hier mit der Natur Hand in Hand

geht. Seine Schönheit, die Magie

haben sich mittlerweile auch in

der Esoterikszene herumgesprochen.

Seit 2009 ist der Eibenwald

in fachmännischer Hand des Revierleiters

Markus Resch, der die

Linie von Zeimentz konsequent

weiterführt. Und er hat viel zu tun,

denn das heimische Wild liebt die

Eibe; der Verbiss ist nach wie vor

stark.

Die Eibe — ein Baum,

der Widerständen trotzt

Der Eibenwald, seit rund 20 Jahren

im bildlichen Sinne sich selbst

überlassen, bietet dem Gros seiner

Besucher ein Flair von Wildnis

abseits der Urbanität. Gerade

Stadtmenschen schätzen die Atmosphäre

eines Stückes Natur, die

man in Ballungszentren vergeblich

sucht. „Die Dynamik des Waldes

ist einfach beeindruckend“,

erklärt Kurt Zeimentz, der immer

wieder mit der Kamera durch das

Gehölz streift und atemberaubende

Szenen auf seine Bilder

bannt. Als „kleines Betriebslabor“

bezeichnet der Altförster den Eibenwald.

Denn — wo kann man

schon auf eine rund 700-jährige

Geschichte zurückblicken, wie sie

dieser Wald erzählt. „Die Eibe

kann aufgrund des tuffreichen

Bodens nicht so tief wurzeln“,

sagt er, „so kippt sie immer mal

wieder um.“ Doch der Baum sei

nicht totzukriegen, wie Zeimentz

bestätigt. „Er kann aus jeder Stelle

erneut treiben, ist zäh. Auch

wenn er beschädigt ist, ist er dennoch

grün.“ Das lasse auch einen

Fachmann wie ihn nicht kalt. Kurt

Zeimentz: „Ein Försterleben ist relativ

kurz im Bezug auf die Langlebigkeit

des Waldes.“

rp

26 | tassilo


Fast jeder fünfte Erwachsene ist betroffen

Die Tagesklinik für Schmerztherapie —

ein voller Erfolg

Schongau | Schmerz ist das Symptom,

das zu den häufigsten Behandlungsanlässen

in der hausoder

fachärztlichen Praxis zählt.

Etwa 17 Prozent der erwachsenen

deutschen Bevölkerung leidet unter

chronischen Schmerzen. Dabei

sind Rücken-, Kopf- sowie Gelenk-

und Nervenschmerzen die

häufigsten Ursachen. Vor allem im

ländlichen Bereich ist das Angebot

an wohnortnahen Therapiemöglichkeiten

oft begrenzt — so auch

im Landkreis Weilheim-Schongau.

Daher hat sich die Krankenhaus

GmbH 2014 dazu entschlossen, das

„Leuchtturmprojekt“ Tagesklinik

für Schmerztherapie in Angriff zu

nehmen. „Wir wollen die Klinik mit

neuen Angeboten attraktiver machen“,

beschreibt Geschäftsführer

Thomas Lippmann den Weg, Bürgern

ein immer breiteres Spektrum

an medizinischen Leistungen anzubieten.

„Es würde mich freuen,

wenn Patienten mittlere Strecken

auf sich nehmen“, spricht er das

Ziel an, sich standortübergreifend

so attraktiv wie möglich aufzustellen.

Mit Dr. Eva Mareen Bakemeier

konnte eine erfahrene Schmerztherapeutin

für den Aufbau und die

Leitung der Tagesklinik gewonnen

werden.

Intensive Betreuung

ist Trumpf

Anfang Juli 2015 startete das

Projekt Tagesklinik für Schmerztherapie,

welches zur Strategie

Gesundheitsversorger 2020 gehört.

Auf 300 Quadratmetern sind

moderne, helle Räumlichkeiten

entstanden, in denen alle fünf

Wochen eine neue Gruppe von

jeweils acht Patienten eine ambulante

Schmerztherapie absolviert.

Gearbeitet wird nach einem sogenannten

multimodalen Therapiekonzept.

Weil „gerade im Bereich

des chronischen Schmerzes sich

herausgestellt hat, dass einseitige

Therapien oft zu kurz greifen“, wie

Dr. Eva Mareen Bakemeier erklärt,

wird die Behandlung sowohl zeitlich

als auch inhaltlich eng zwischen

den unterschiedlichen, an

der Behandlung beteiligten Berufsgruppen

und dem einzelnen

Patienten koordiniert. So arbeiten

Ärzte, Psychologen, Physio- und

Ergotherapeuten, Pflegekräfte,

Arzthelferinnen und der Patient

zusammen. Die überschaubare

Gruppengröße von acht Patienten

je Behandlungsgruppe ist dabei

der große Vorteil — und ermöglicht

eine intensive Betreuung.

Kosten trägt

die Krankenkasse

Generell stehen zwei Behandlungskonzepte

zur Verfügung: das

fünfwöchige Programm jeweils

werktags (siehe Kasten) und ein

> > > Kontakt

„Seniorenprogramm“ mit zwei

festen Behandlungstagen pro Woche

über insgesamt zwölf Wochen.

Sechs Monate nach Abschluss der

Behandlung erfolgt eine Auffrischwoche

in der Tagesklinik

für Schmerztherapie. „Die Kosten

hierfür trägt, wie für die fünfwöchige

Therapie oder die Seniorengruppe,

die Krankenkasse“, so Dr.

Bakemeier, die ferner darauf hinweist,

dass es keinen Unterschied

zwischen gesetzlich und privat

versicherten Patienten gibt. Einzig

ein Einweisungsschein des

Haus- oder Facharztes sei

nötig.

„Ein voller Erfolg! Die Tagesklinik

wird toll angenommen“,

erklärt Geschäftsführer

Lippmann

im Rückblick auf das

vergangene dreiviertel

Jahr seit der Öffnung. Die

Krankenhaus GmbH hat mit

der Tagesklinik für Schmerztherapie

einen weiteren Schritt

zur Rundumversorgung vollzogen.


tis

Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter

08861 / 215 180 oder sekretariat.schmerztherapie@kh-gmbh-ws.de

Das Konzept:

„Patienten sind an fünf Tagen in der Woche (montags bis freitags) bei uns

vor Ort. Abends und an den Wochenenden sind die Patienten daheim. Dies

hat den großen Vorteil, dass Gelerntes sofort in den Alltag zu Hause integriert

werden kann. Bei einem regulären stationären Aufenthalt ist dies

nicht möglich. Hier sieht man erst nach Rückkehr in die eigenen vier Wände,

ob Erlerntes im Alltag auch praktikabel ist.“ Dr. Eva Mareen Bakemeier

Unsere Therapieziele für Sie:

Verbesserung der Lebensqualität

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit in den Bereichen

Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer

Entdecken und Fördern eigener Stärken

Verringerung schmerzbedingter Auswirkungen im privaten und

beruflichen Umfeld

Erlernen und Erproben von Schmerzbewältigungsstrategien

Reaktivierung von sozialen Beziehungen

Reduktion und Optimierung von Schmerzmedikamenten


Vertrauensvoller Erstkontakt beim Beckenbodenzentrum

Mit einem Anruf das

Wohlbefinden steigern

„Wir können den Frauen

Lebensqualität zurückgeben.“

Dr. Bernd-Michael Grauel

Behandlung bei Harninkontinenz

Ein häufig verbreitetes Krankheitsbild

ist die Harninkontinenz. Laut

Schätzungen leidet jede dritte Frau

einmal in ihrem Leben an Blasenschwäche.

Als Harninkontinenz

wird die Unfähigkeit bezeichnet,

den Urin sicher in der Harnblase

zu speichern und selbst über

Ort und Zeitpunkt der Entleerung

zu bestimmen. Sie kann vorübergehend

auftreten oder eine bleibende

Erkrankung darstellen.

Hauptsächlich wird zwischen einer

Belastungsinkontinenz, also einem

unwillkürlichen Urinabgang etwa

Weilheim/Schongau | Um Frauen

mit diesen Krankheitsbildern kompetente,

wohnortnahe Hilfe zu bieten,

baut die Krankenhaus GmbH

derzeit ein Beckenbodenzentrum

unter der Leitung des Chefarztes

Dr. Bernd-Michael Grauel auf. Der

erfahrene Mediziner ist seit Juli in

die Neustrukturierung der Gynäkologie

und Geburtshilfe an den

beim Husten, Lachen oder Laufen,

und einer Dranginkontinenz unterschieden.

Am häufigsten kommen

jedoch Mischformen vor. In der Inkontinenzchirurgie

haben sich drei

Verfahren etabliert:

das spannungsfreie Vaginalband

— Tension free vaginal tapes

(TVT),

die Trans-Obturator-Technik

(TOT) und

die Injektion von Bulkamid Hydrogel

Bei TVT und TOT wird ein spannungsfreies

Kunststoffband unter

Standorten Weilheim und Schongau

involviert. „Zu Beginn jeder

Behandlung steht eine eingehende

Diagnostik. Dann wird entschieden,

ob eine konservative Therapie

oder ein operativer Eingriff nötig

sind“, so Dr. Grauel. Für einen vertrauensvollen

Erstkontakt stehen

die Spezialisten jederzeit zur Verfügung.


tis

die Harnröhre gelegt, das die

Funktion der geschwächten Harnröhrenbehälter

übernimmt. Die

Operation kann in Lokal- beziehungsweise

Regionalanästhesie

oder unter Vollnarkose durchgeführt

werden. Durch die dauerhafte

Unterstützung der Harnröhre kann

eine langfristige Kontinenz weit

über 90 Prozent erzielt werden. Die

Injektion von Bulkamid Hydrogel

ist hingegen ein minimal-invasives

Verfahren bei Risikopatienten, Versagen

anderer Methoden oder bei

Frauen mit Kinderwunsch.

Behandlung bei Senkung des Beckenbodens

Ein weiteres Problem, von dem

etwa jede zehnte Frau in Deutschland

betroffen ist: Eine Senkung

des Beckenbodens. Darunter ist

das teilweise oder vollständige

Vorfallen der Scheide und/oder der

Gebärmutter zu verstehen. Häufig

verändert dies die Position der

Nachbarorgane, vor allem Blase

und Darm, was nicht selten einen

operativen Eingriff zur Folge hat. In

speziellen Fällen ist ein interdisziplinäres

Vorgehen mit Urologen und

Darmchirurgen notwendig. Leichtere

Senkzustände können durch

Beckenbodengymnastik, Muskelstimulation

und Anwendung von

Hormon-Salben oder -Zäpfchen

behandelt werden. Auch die Einlage

eines Scheidenringes ist möglich.

Im operativen Bereich hat

sich die vordere beziehungsweise

hintere Scheiden-Beckenboden-

Dammplastik etabliert. In vielen

Fällen ist die Befestigung der

Scheide am Bandapparat des Beckens

notwendig. In jüngster Zeit

werden auch feinmaschige Kunststoffnetze

zwischen Scheide, Blase

und/oder Darm eingesetzt, um das

Gewebe zu stabilisieren. Allerdings

werden diese Verfahren teils kritisch

gesehen, zudem fehlen die

Langzeitergebnisse.

> > > KONTAKT

Für einen vertrauensvollen Erstkontakt einfach anrufen!

Informationen zu den Verfahren und dem Leistungsspektrum

erhalten Interessierte unter 0881 / 188 418

Klinik Weilheim — Gynäkologie

Chefarzt Dr. Bernd-Michael Grauel

Telefon 0881 / 188 418, Fax 0881 / 188 613

Klinik Schongau — Gynäkologie

Chefarzt Dr. Bernd-Michael Grauel

Telefon 08861 / 215 278, Fax 08861 / 215 279

märz / april 2016 | 29


Sanierung und Modernisierung bei der Krankenpflegeschule

Investitionen in die Zukunft

Schongau | Passend zum praktischen

Ausbildungsbeginn der

neuen Krankenpflegeschüler bei

der Krankenhaus GmbH Weilheim-

Schongau wurde der energetisch

sanierte Schulbau seiner Bestimmung

übergeben. Wärmedämmung,

Flachdachsanierung und

komplett neue Fenster — der Bau

aus den Fünfzigern war deutlich

in die Jahre gekommen. Ein heller,

freundlicher und moderner Außenanstrich

runden das neue Erscheinungsbild

ab.

Ein Ort zum Wohlfühlen

Nicht nur äußerlich hat sich bei der

Krankenpflegeschule einiges getan:

Im Zuge der Baumaßnahmen

wurden die Schulräume modernisiert.

Der ehemalige Demonstrationsraum

wurde vergrößert und als

vollwertiges Klassenzimmer ausgebaut.

Konzeptionell orientierte

man sich dabei an den Empfehlungen

für einen modernen Schulbau

und pädagogischen Richtlinien

der lernförderenden Raumgestaltungen.

Helle Böden, ein farbiger

Anstrich und Pflanzen wurden in

die Unterrichtsräume integriert.

Ein neu gestalteter Aufenthaltsbereich

mit Lounge und Ruhebereich,

Kochgelegenheit und sogar der

Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen,

lädt die Schüler mittlerweile

zum Verweilen ein. Der Außenbereich

ist nun mit Gartenmöbeln im

Innenhof, Sonnenschirm und im

Sommer mit einer Tischtennisplatte

ausgestattet. Neue Außentüren

in den Unterrichtsräumen erlauben

den Schülern bei schönem Wetter

... über das Ziel:

den direkten Zugang zu einer kleinen

Grünfläche.

Der Geschäftsführung und den

Pflegedienstleitungen wurden die

neuen Räumlichkeiten während

der traditionellen Schongauer

„Patentage“ vorgestellt. Für drei

Tage übernehmen dabei Schüler

des dritten Ausbildungsjahres die

Einführung und Einarbeitung der

Impressionen vom Stationseinsatz und aus der

modernisierten Pflegeschule

„Wir möchten Schüler bei ihrer Entwicklung

und beim eigenständigen Lernen unterstützen.

Sie sollen u.a. befähigt werden, den ihnen anvertrauten

Patienten, ihren Kollegen und dem

Betrieb Engagement und Verantwortung entgegenzubringen“

Klaus Fenzl (Schulleitung)

neuen Auszubildenden — inklusive

Begrüßungsfest mit Brotzeit, Sirtaki,

Friedenstanz und reichlich guter

Stimmung.

> > > Kontakt

80 Prozent erhalten

Arbeitsvertrag

Insgesamt stellt die Realisierung

dieses einzigartigen Konzeptes einen

großen Gewinn für die Auszubildenden

dar. Solch ein Projekt ist

zudem ein klares Bekenntnis der

Krankenhaus GmbH, weiterhin in

die Zukunft investieren zu wollen,

wie Geschäftsführer Thomas Lippmann

bestätigt: „Ein Krankenhaus

wird nicht nur durch die Patienten

definiert, sondern auch durch

die Fachkräfte.“ Das beweist auch

die Tatsache, dass 80 Prozent der

Schüler, die in diesem Jahr ihren

Abschluss machen, einen unbefristeten

Arbeitsvertrag erhalten,

worüber sich Lippmann besonders

freut: „Das ist einzigartig.“ tis

Berufsfachschule für

Krankenpflege/Krankenpflegehilfe

Marie-Eberth-Straße 8

86956 Schongau

Telefon 08861 / 215580, Fax 08861 / 215249

E-Mail: info-schule@kh-gmbh-ws.de


Ausbildung bei der Krankenhaus GmbH

Die Fachkräfte von morgen

Schongau | „Der Wettbewerb

um die Fachkräfte wird sich verschärfen“,

blickt Geschäftsführer

Thomas Lippmann voraus. Grund

genug für die Krankenhaus GmbH,

sich um den eigenen, qualifizierten

Nachwuchs zu kümmern. Ein

Glücksfall sei dieumliche Nähe

der Krankenpflegeschule zur Klinik.

So kann ein direkter und

transparenter Austausch stattfinden.

„Lehrer und Schüler können

somit Theorie und Praxis in idealer

Weise verknüpfen“, führt er weiter

aus.

Über die fachbezogene

Theorie hinaus

Die Krankenpflegeschule soll ein

Ort sein, an dem man sich angenommen

und wohlfühlt und

positive und angenehme Lernbedingungen

vorfindet. „Wir unterstützen

und fördern ein wertschätzendes

Miteinander, wozu auch

ein respektvoller Umgang untereinander

gehört“, erklärt Schulleiter

Klaus Fenzl. Dies soll beispielhaft

sein für den praktischen Umgang

mit Patienten, Angehörigen und

Kollegen. Ein Fokus der Schule

liegt zudem auf der Förderung

individueller Stärken und der Unterstützung

beim Überwinden von

Schwächen.

Hohe Anerkennung

für die Ausbildung

Durch die Diskussion über aktuelle

Themen, wie etwa den demografischen

Wandel, die gesundheitspolitische

Entwicklung oder die

multikulturelle Gesellschaft wird

die berufliche Handlungskompetenz

geschult, Fach- und Methodenkompetenz

entwickelt, um so

einen adäquaten Theorie-Praxis-

Transfer zu ermöglichen.

In der Krankenpflegeschule gibt

es die Möglichkeit, sich als Pflegefachhelfer/In

oder Gesundheitsund

Krankenpfleger/In ausbilden

zu lassen. „Beide Ausbildungen

haben an unserer Schule eine

lange Tradition und befähigen

zum europaweiten Arbeiten“, so

Examen geschafft — zahlreiche Absolventen erhalten im Anschluss einen

unbefristeten Arbeitsvertrag bei der Krankenhaus GmbH

Fenzl. Die Ergebnisse der staatlichen

Prüfungen über Jahrzehnte

und die positive Rückmeldung

von ehemaligen Schülern, die

zwischenzeitlich in ganz Europa

verstreut sind und dort bestehen,

bestätigen dies. Die Wertschätzung

die den Absolventen aus

Das Ausbildungsteam der Krankenpflegeschule

umliegenden Krankenhäusern

entgegengebracht wird, ist häufig

von Anerkennung gekennzeichnet.

Zudem ist seit Oktober 2014 bei

entsprechender Eignung eine duale

Ausbildung, mit akademischem

Grad Social Management (B.A.)

im Wahlpflichtbereich Healthcare

Services, bei der Krankenpflegeschule

möglich. Für alle drei

Zweige sind für das kommende

Ausbildungsjahr noch Plätze frei.

Wegen der hohen Nachfrage empfiehlt

sich jedoch eine zeitnahe

Bewerbung auf der Internetseite

der Krankenhaus GmbH (www.khgmbh-ws.de).

tis

Gründe für eine Ausbildung bei der Krankenhaus GmbH:

Individuelle, sehr persönliche Schülerbetreuung (auch während der Praxis) in einer überschaubaren,

familiären Schule

Freundlicher und wertschätzender Umgang

Direkter Ansprechpartner vor Ort

Offene, angenehme und wohlwollende Lernatmosphäre

Hochmotivierte Dozenten mit langjähriger Praxis- und Lehrerfahrung

Durchdachte und aufeinander abgestimmte Lehrinhalte

Traditionelle und moderne Unterrichtsformen in einem konstruktiven Mix

Fundierte, zukunftsfähige Ausbildung als Grundstein für individuellen Aufstieg und Karriere

Berufsbegleitender Studiengang/B.A. Social Management (bei individueller Eignung) möglich

Fachdozenten aus Spezialgebieten der Ausbildung

Zusätzliche Lernangebote zur Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung

(Seminare, Projektarbeiten, Exkursionen etc.)

Separate Prüfungsvorbereitung in Seminarform

Einarbeitungstage/Patentage

Verknüpfung von Theorie und Praxis

Häufige und strukturierte Praxisbegleitung durch die Unterrichtskräfte

Praxisanleiter auf den Stationen

Diverse zusätzliche Einsätze (z.B. Dialyse, Endoskopie, Querschnittstation etc.)

Schüleraustausch mit Kooperationspatnern (UKM Murnau) und für die PFH-Ausbildung mit Füssen

und Garmisch-Partenkirchen

Führungspraktikum

Tragfähiges, zukunftsfähiges Konzept als kompetenter Gesundheitsvorsorger in der Region

Sicherer Arbeitsplatz mit Perspektive für die Zeit nach der Ausbildung

Modernes, leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Medizinkonzept

Klares Bekenntnis des Trägers zur Schule und qualifizierter Ausbildung

märz / april 2016 | 31


Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Gefäß- und TOS-Zentrum

Ausbau als nächster Schritt

Weilheim / Schongau | Seit 1. Dezember

2015 ist Dr. Carsten Czuprin

Chefarzt der Klinik für Gefäß- und

Endovaskularchirurgie und sowohl

an der Klinik Schongau, als auch

an der Klinik Weilheim tätig. Er

ist damit Nachfolger von Dr. Michaela

Vaeltl, der Geschäftsführer

Thomas Lippmann zum Abschied

dankte: „Wir bedanken uns bei

Frau Dr. Vaeltl für die geleistete

Arbeit in der Krankenhaus GmbH

und wünschen ihr alles Gute.“

Gleichzeitig blickte er mit Zuversicht

in die Zukunft: „Ich freue

mich, dass wir mit Herrn Dr.

Czuprin einen erfahrenen Gefäßchirurgen

gewinnen konnten,

der unser Leistungsspektrum

um- und ausbauen wird.“

Die Abteilung

wird weiter ausgebaut

Das Ärzteteam bietet alle gefäßchirurgischen

Eingriffe an. Zudem

kann über die Notaufnahme eine

fachärztliche Notfallbehandlung

rund um die Uhr in Weilheim und

Schongau gewährleistet werden.

„Wir wollen die Klinik für Gefäßchirurgie

in Schongau ausbauen,

um das Gefäßzentrum am Lech

und an der Ammer zu stärken“, so

der Chefarzt. Die Investition in eine

gefäßdarstellende Röntgenanlage

neuester Generation mit 3D-Technik

zeugt von dem Vorhaben. Diese

dient im OP zur endovaskulären

Ausschaltung von Bauchschlagadererweiterungen

(Aortenaneurysma).

Sie wird als Instrument

zur minimal-invasiven Behandlung

von Gefäßverengungen und

Verschlüssen bei der sogenannten

Schaufensterkrankheit (AVK) und

dem Diabetischen Fußsyndrom

eingesetzt, um so Beinamputationen

zu minimieren. Zudem wird

die Anlage zur Qualitätssicherung

im Bereich der biologisch-rekonstruktiven

Carotischirurgie und der

Bypass-Chirurgie genutzt.

Arterielle und venöse

Erkrankungen

Spezialisiert hat sich die Gefäßchirurgie

der Krankenhaus GmbH

auf die Behandlung von arteriellen

und venösen Erkrankungen des

Gefäßsystems. Besonders Diagnostik

und Therapie der neurovaskulären

Kompressionssyndrome an der

oberen Thoraxapertur (Thoracic

Outlet Syndrom = TOS) sind hervorzuheben,

die in Form der endoskopisch,

videoassistierten Resektion

der ersten Rippe behandelt werden.

Zu den Behandlungsschwerpunkten

gehören Eingriffe an der

Halsschlagader (Carotischirurgie)

zur Vorbeugung von Schlaganfällen

in Form der biologischen Rekonstruktion

in Lokalanästhesie,

endovaskuläre Behandlung der

Aorta bei Erweiterungen (Bauchaortenaneurysma),

sowie Rekonstruktionen

des Gefäßsystems bei

arterieller Verschlusskrankheit

(Bypass-Operationen,

Ausschälplastiken,

Dilationen und

Stentimplantationen).

Im Vordergrund der Behandlung

venöser Erkrankungen

steht die Chirurgie der Krampfadern

einschließlich minimal-invasiver,

kosmetisch günstiger Verfahren

und die Behandlung der tiefen

Becken- und Beinvenenthrombosen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist

die Behandlung des venösen oder

arteriellen Ulcus cruris (Beingeschwür).

Mit Methoden des modernen

Wundmanagements werden

chronische Wunden optimal versorgt

und die Folgeerkrankungen

des Diabetes mellitus (Diabetisches

Fuß-Syndrom) behandelt.

Interdisziplinäre

Zusammenarbeit

In Zusammenarbeit mit den Dialysepraxen

an den Standorten werden

bei Patienten mit Nierenversagen

Dialyse-Shunt-Operationen

durchgeführt. Unfallbedingte Gefäßverletzungen

werden gemeinsam

mit der Abteilung für Unfall-

Dr. Carsten Czuprin, Chefarzt Klinik für Gefäß- & Endovaskularchirurgie,

Zentrumsleiter Gefäß- und TOS-Zentrum

„Endovaskulär“ bedeutet ...

„innerhalb eines Gefäßes“ bzw.

das Innere eines Gefäßes betreffend“

Quelle: www.enzyklo.de

> > > Kontakt

chirurgie versorgt. Neben sämtlichen

arteriellen und venösen

Eingriffen besteht enge interdisziplinäre

Zusammenarbeit mit Kardiologie

und Gastroenterologie.

Beweis an die

Bundespolitik

Mit der Klinik für Gefäß- und

Endovaskularchirurgie kann die

Krankenhaus GmbH ein weiteres

Fachgebiet anbieten, was „alles

andere als normal ist“, wie Geschäftsführer

Lippmann betont.

Patienten müssen so keine weiten

Wege außerhalb des Landkreises

auf sich nehmen. Dem Ziel, 70 bis

80 Prozent der Krankheiten in den

Standorten behandeln zu können,

kommt man so erneut einen

Schritt näher. Zudem sei es ein

Beweis an die Bundespolitik, die

eher den Bau großer Medizinzentren

fokussiert, dass es nur über

den Weg der Patientennähe geht,

betont der Krankenhaus-Chef. tis

Klinik für Gefäß- & Endovaskularchirurgie

Gefäß- und TOS-Zentrum

Schongau

Telefon 08861 / 215-260, Fax 08861 / 215-259

E-Mail: gefaesschirurgie@kh-gmbh-ws.de

Weilheim

Telefon 0881 / 188-673, Fax 0881 / 188-677


Unterstützung bei der Fahrt ins Schongauer Krankenhaus

Klinik Peißenberg voll integriert

Weilheim / Schongau / Peißenberg |

Zufrieden blickt Geschäftsführer

Thomas Lippmann auf die letzten

Wochen nach der Integration der

Klinik Peißenberg: „Ich habe das

Gefühl, dass die Peißenberger uns

weiterhin das Vertrauen schenken.“

Nach 140 Jahren wurde die

Klinik Peißenberg im Februar 2016

in die Klinik Schongau integriert.

Die Bereicherung durch das Peißenberger

Leistungsspektrum sei

„ein Gewinn für alle, wir stärken

den Standort Schongau im Bereich

der Kardiologie und können auch

den Ausbau der Pneumologie in

Angriff nehmen“, sagt Lippmann

erfreut. Seine hohe Anerkennung

spricht er dabei der Kreis-Politik

aus mit Landrätin Andrea Jochner-

Weiß an der Spitze. Diese habe

sich frühzeitig für diesen Weg entschieden.

Stolz ist der Geschäftsführer

zudem darauf,

den politischen Auftrag

hinsichtlich der

Mitarbeiter erfüllt zu

haben. 80 Prozent der

Beschäftigten wurden

in Schongau, 20 Prozent

in Weilheim integriert.

Betriebsbedingte

Kündigungen

gab es keine. Um sich

für das Vertrauen der Patienten

zu bedanken, unterstützt die

Krankenhaus GmbH für diese die

Fahrt nach Schongau und bezahlt

das Taxi vom Bahnhof Schongau

bis zum Krankenhaus und zurück.

Hierfür wurde

mit den kommunalen

Taxiunternehmen

eine

Vereinbarung getroffen.

tis

Das Tassilo-Kurz-Interview:

FÜNF FRAGEN AN ...

Thomas Lippmann

Sie sind nun seit zwei Jahren Geschäftsführer der Krankenhaus

GmbH. Was stach für Sie als Klinikprofi besonders heraus in

dieser Zeit?

Für mich waren zwei Dinge besonders: Zum einen, wie offen

die Mitarbeiter in stürmischen Zeiten waren. Wie sie sich auf

neue Dinge und die Umstrukturierung eingelassen haben.

Davor habe ich Hochachtung und verdient höchsten Respekt.

Zum anderen, mit welch engem Schulterschluss die Politik

die GmbH trägt und so dafür sorgt, dass man langfristig bestehen

kann. Ich denke, es gibt einige vergleichbare Kliniken,

die für eine solche Vielzahl an Umstrukturierungen fünf

Jahre bräuchten. Wir mussten es in zwei Jahren schaffen und

das war klar eine Gemeinschaftsleistung.

Hat sich bei Ihnen in den zwei Jahren auch privat etwas verändert?

Ja und nein. Nein, weil ich nach wir vor das Leben mit meiner

Ehefrau Annette privat und beruflich genieße. Aber ja,

da ich mich nach einem Jahr entschlossen habe, hier sesshaft

zu werden und mir ein Eigenheim gekauft habe. Das

soll auch ein klares Bekenntnis zum Landkreis sein.

Krankenhaus GmbH-Geschäftsführer Thomas Lippmann vor dem kürzlich geschlossenen Standort in Peißenberg

Halten Sie es für realistisch, das Defizit der Krankenhaus

GmbH mittel- bis langfristig abzubauen, um nachhaltig wirtschaften

zu können?

Um das zu erreichen, müssen drei Aspekte gegeben sein:

Erstens muss die gesamte Belegschaft weitere Veränderungen

und Umstrukturierungen in Kauf nehmen, um gemeinsam

das Ziel zu erreichen, in öffentlicher Trägerschaft

zu bleiben und nicht privatisiert zu werden. Zweitens muss

uns die Bundespolitik auch zukünftig die Chance lassen, in

ländlichen Regionen zu bestehen und keine Verordnungen

erlassen, die es unmöglich machen, dass Kliniken mit

weniger als 200 Betten bestehen. Drittens müssen die Patienten

und niedergelassenen Ärzte — im wahrsten Sinne

des Wortes — zu uns stehen.

Wie würde ein Appell aussehen, den Sie an die Menschen im

Landkreis richten?

Nicht die Politik, sondern die Patienten entscheiden, in

welches Krankenhaus sie gehen. Schenken sie uns auch

weiterhin ihr Vertrauen, wird die Krankenhaus GmbH in

öffentlicher Trägerschaft bestehen bleiben.

Welche persönlichen Ziele haben Sie für die Krankenhaus

GmbH?

Ich möchte, dass in fünf, zehn und 15 Jahren eine GmbH steht,

die umfangreiche Medizin anbietet, mit einer hohen Qualität

und einer Rundumversorgung — weiterhin in öffentlicher Trägerschaft.

Ich will keinen Gewinn auf dem Rücken der Patienten

erzielen. Jeder Euro soll den Patienten zugutekommen.

märz / april 2016 | 33


Milbenstopp

biologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

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Das sagen die unabhängigen Therapeuten

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K&L Ruppert präsentiert neue Modetrends

Der Frühling kann kommen

Weilheim | Seit über 50 Jahren

zählt K&L Ruppert zu den führenden

Bekleidungsunternehmen in

Deutschland — mit Hauptsitz in

Weilheim. Direkt aus dem Tassiloland

werden mittlerweile mehr

als 60 Geschäfte in Bayern, Baden-

Württemberg, Thüringen, Sachsen,

Hessen und Rheinland-Pfalz beliefert.

Dabei ist K&L Ruppert mit Filialen

in Fachmärkten, in überregional

bedeutenden Einkaufszentren

und in Toplagen zahlreicher Innenstädte

vertreten und befindet sich

weiterhin auf Expansionskurs. Bis

zu 120 der insgesamt rund 1 400

> > > Impressum

Mitarbeiter sind Auszubildende,

wodurch K&L Ruppert zu den größten

Lehrbetrieben im Einzelhandel

und zu einem der größten Ausbilder

der deutschen Textilbranche

zählt. Das Sortiment umfasst

Damen- und Herrenkollektionen,

sowohl klassisch als auch modisch

orientiert. Kinder-, Freizeit-, Sportund

Trachtenkollektionen sowie

Wäsche und Accessoires runden

das Angebot ab. Über 800 000

Stammkunden zählt das Unternehmen

heutzutage, welches 1962

von Karl Ruppert gegründet wurde

und seither in Familienbesitz

ist. Heute leitet

Tochter und Vorstandsvorsitzende

Susanne Ruppert

die Geschicke von

K&L Ruppert.

Schick. Nicht

schickimicki

Um die aktuelle

Frühlingmode für

2016 vorzustellen,

hatten sich die

Verantwortlichen

für Ende Januar

etwas Besonderes

einfallen lassen:

„Vorhang auf“ hieß

es im Stadttheater.

Wo sich üblicherweise

Schauspieler,

Artisten oder

Sänger die Ehre

geben, schritten

diesmal professionelle Models

über die Bühne. K&L Ruppert

hatte rund 200 Teamkollegen aus

ganz Deutschland nach Weilheim

zur Präsentation der Frühlingsmode

2016 eingeladen. Besonders

ins Auge fiel während der

zwei Stunden die Farbe „Blau“,

welche sich als Thema, insbesondere

bei Jeans, Shirts und Jacken,

durch die Vorstellung zog. Nach

der Vorführung von sommerlichen

Kleidern und Röcken für Damen

und Bermudas für Herren hatten

die kleinsten Protagonisten des

Tages ihren Auftritt. Begleitet von

tobendem Applaus präsentierten

die kleinen und größeren Kinder

ihre Lieblings-Outfits. Hinter den

Kulissen prüften die Kleinen die

Alltagstauglichkeit der Kleidung

beim Toben, wie es aus Unternehmenskreisen

heißt. Ganz nach dem

Motto „Schick. Nicht schickimicki“

zeigte K&L Ruppert moderne und

unkomplizierte Outfits, in denen

man toll aussieht und sich rundum

wohlfühlt. Nach Unterwäsche,

Sportbekleidung und den neuen

Lieblingsstücken der Trachten von

Distler waren sich die Anwesenden

einig: „Der Frühling kann

kommen, die passende Mode gibt

es vor Ort.“ tis

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Stand bei Drucklegung im Februar 2016.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 52000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie

keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie

Erscheinungstermine und weitere technische Angaben

finden Sie auf unserer Webseite www.tassilo.de

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe

Mai/Juni 2016: Freitag, 29. April 2016

(Anzeigenschluss: 11. April 2016)

34 | tassilo

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Tobias Schumacher, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Regine Pätz, Gerhard Heiß, Caroline Rappold

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid, (Marén Arnótfalvy)

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder,

Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Christian Lechner, Tim Schmid,

Jonas Desche

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Straße 23,

84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8,

82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung

an alle Haushalte rund um Weilheim und die Seen

Auslegestellen in Murnau und Penzberg.

Fotos: Mauritius Images, Peter Brützel (LBV Starnberg),

Peter Ostenrieder, Tobias Schumacher, Regine Pätz,

Johann Jilka, Markus Kornexl Photography Passau, BMVI,

Städtische Musikschule Weilheim, Frühstücks Treffen für

Frauen e.V. in Starnberg, Stefanie Kirchner, Christian

Niederbichler, Caroline Rappold, Wolfgang Forstmeier,

Niels Dingemanse, Stefan Müller-Naumann, Lisa Trost,

Axel Griesch, tba, Weilheimer Chorkreis, Landratsamt Weilheim-

Schongau, Pöckinger Wildschützen, Kurt Zeimentz,

Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, K&L Ruppert,

Lions-Club Schongau, Orchester Kurzweil, Wikipedia,

Original Murnauer Bauerntheater, Elisabeth Fischer-Muras,

Agentur für Arbeit Weilheim, Toni Trojer, Stefanie Knittl,

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Robert Christian Mayer, Rudolf Marquardt, Werner Böglmüller,

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„Podium Musicale“ für junge Künstler

Matinee um Elf

Polling | Mit einem Benefizkonzert

im April 2009 startete einst die

Veranstaltungsreihe „Podium Musicale

— junge Künstler konzertieren“.

Mit öffentlichen Auftritten in

einem der besten Kammermusiksäle

zur Förderung und Weiterbildung

junger Künstler beizutragen

und diesen ein Podium zu bieten,

lautet das Ziel des Vereins. Bereits

im September des gleichen Jahres

haben sich mit der „Matinee

um Elf“ jährlich zwei Konzerte im

Pollinger Bibliothekssaal etabliert.

Mit durchschnittlich 250 Besuchern

freut sich der Verein insbesondere

über den Besuch von jungen Familien

und bietet daher für Kinder

in den ersten Reihen besondere

Plätze an. Bei den bisher 13 Programmen

wurde stets versucht,

verschiedenste Instrumentengruppen

zu Gehör zu bringen.

Nun steht die nächste Veranstaltung

der „Matinee um Elf“ an:

„Trèissimo“ — das sind Katharina S.

Müller, Clara Baesecke und Franziska

Gross. Sie haben sich erstmals

für den Deutschen Kammermusikkurs

2012 in Colditz formiert.

Konzerte im Robert-Schumann-

Haus in Zwickau sowie Auftritte

in Leipzig, Raisting, Weilheim und

Grünwald folgten.

Katharina S. Müller spielt unter

anderem im „Breakout Ensemble“.

Zudem ist die Studentin der Violine

als Komponistin tätig und schrieb

Auftragswerke für das Londoner

Kreutzer Quartett und den Kinderchor

der Bayerischen Staatsoper.

Violoncellistin Clara Baesecke

ist langjähriges Mitglied der Neuen

Philharmonie München und

nahm an mehreren Arbeitsphasen

des Bundesjugendchororchesters

teil. Klavierstudentin Franziska

Gross wurde bereits vielfach ausgezeichnet,

besonders im Bereich

der Kammermusik, unter anderem

beim Wettbewerb des internationalen

Klavierduo-Festivals Bad

Herrenalb und mit mehreren Sonderpreisen

bei Jugend musiziert.

Am 13. März lassen sie ab 11 Uhr im

Bibliotheksaal Polling gemeinsam

Werke von Ludwig van Beethoven

und Bedřich Smetana erklingen.

Der Eintritt ist wie immer bei „Matinee

um Elf“ frei, Spenden für die

jungen Künstler sind jedoch erwünscht.

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märz / april 2016 | 35


Der Heimatverein des World Air Games-Gewinners

Von Paterzell in die Lüfte über Dubai

Paterzell | Über den Luftsportverein

(LSV) Weilheim-Peißenberg

e.V. konnte in letzter Zeit Einiges

gelesen werden. Besser gesagt

über Markus Feyerabend — ein

Mitglied aus dem Club. Anfang

Dezember hatte der Segelkunstflugpilot,

den sie nur „Maxu“ rufen,

bei den World Air Games in

Dubai die Freestyle-Goldmedaille

gewonnen. Grund genug, einen

Blick auf seinen Heimatverein zu

werfen, bei dem der Pilot seine

Fertigkeiten trainiert.

Ein idealer

Ausgangspunkt

Am Fuße des Peißenbergs, knapp

sieben Kilometer nordwestlich

von Weilheim, liegt der Flugplatz

Paterzell. Für Flüge sowohl in die

Berge als auch ins Flachland ist

er ein idealer Ausgangspunkt für

Segelflieger. Der Alpenrand ist

nur 20 Kilometer Luftlinie entfernt,

und auch die Schwäbische Alb ist

mit lediglich 80 Kilometer Entfernung

relativ nah. Mit Flügen von

bis zu 1 000 Kilometern huldigen

die Sportler dieser ausgezeichneten

Lage — sofern die Thermik und

das Wetter passen. Schon in den

1930er-Jahren wurde am Haushang

in Paterzell Segelflugausbildung

betrieben und mit dem

Gummiseil gestartet.

Hier ist also das sportliche Zuhause

von Markus Feyerabend und

dem Luftsportverein Weilheim-

Peißenberg e.V., den es in dieser

Konstellation seit 2003 gibt. Der

Verein hatte sich aus der jeweils

1951 gegründeten „Segelfluggruppe

Weilheimund dem „Segelfliegerclub

Peißenberg“ zusammengefunden.

Ihr Hobby genießen

die Paterzeller Luftsportler mit

Segelfliegern, die von Motorfliegern

auf eine gewisse Abflughöhe

gezogen werden, aber auch mit

Motorsegelflugzeugen, die selbst

einen Antrieb an Bord haben. Neben

Feyerabend haben sich viele

weitere der rund 150 Mitglieder

zu erfolgreichen Leistungssportlern

entwickelt. Daher nehmen sie

auch regelmäßig an Streckensegelflügen

und den entsprechenden

Meisterschaften teil.

Flugplatz komplett im

Besitz des Vereins

Start- und Landebahn, 15 Hektar

Fläche inklusive Biotop und Streuwiesen,

ein Vereinsheim sowie

Hangars für die Flugzeuge: Der

World Air Games-Gewinner und fünffacher Deutscher Meister: Markus „Maxu“ Feyerabend

Verein hat seine Heimat nach dem

Zusammenschluss in immenser

Eigenleistung der Mitglieder sukzessive

ausgebaut und so einen

voll funktionsfähigen Flugplatz

errichtet, der komplett im Besitz

des LSV ist.

Damit auch zukünftig solche außergewöhnlichen

sportlichen

Leistungen wie Feyerabends

„Traum aus 1001 Nacht“ möglich

sind, kümmert sich der LSV intensiv

um den eigenen Nachwuchs.

Die Jugendgruppe, also alle bis 26

Jahre, umfasst derzeit

mit etwa 30 Personen

mehr als ein Viertel

aller Mitglieder. Sie

kommen ausschließlich

aus der Luftsportsparte

Segelflug. Mit dem Schnupperfliegen

will der Verein „einen

Reiz setzen und junge

Menschen für den

36 | tassilo


Sport begeistern“, wie Präsident

Martin Pape erklärt. Für alle offiziellen

Mitglieder wurde eine ganze

Palette an Maßnahmen entwickelt,

damit sich die Sportler weiterentwickeln

können — etwa durch

Lehrgänge und Wettbewerbe. Dabei

sollen nicht ausschließlich die

sportlichen Aspekte im Vordergrund

stehen. „Wir fördern besonders

die Kameradschaft“, spricht

Pape die vielen außersportlichen

Aktivitäten an.

Flugtage in unregelmäßigen

Abständen

Höhepunkte für den Luftsportverein

sind immer wieder die großen

öffentlichen Flugtage am Flugplatz

Paterzell, die wegen des enormen

Aufwands in unregelmäßigen Abständen

stattfinden. Termine zum

Mitfliegen — egal ob Segelflug

oder Motorsegler — bietet der Verein

zudem auf Nachfrage

vorwiegend am Wochenende

und Feiertagen an.

Damit man sich einmal ähnlich

fühlen kann wie der fünffache

Deutsche Meister Markus Feyerabend.

Er flog bei den World Air

Games seinen letzten Wettbewerb

im Segelkunstflug und wechselt

nun zu den Motorkunstfliegern.

„Nach 14 Jahren im Segelkunstflug

will ich mich nochmal von unten

nach oben hocharbeiten, kämpfen

und beißen“, sagt der 44 Jahre

alte IT-Salesmanager. Einen erfolgreicheren

Abschluss hätte er

kaum finden können. tis

In immenser Eigenleistung wurde das Vereinsgelände des LSV Weilheim-Peißenberg

e.V. immer weiter ausgebaut.

Die Medaille steht Ihnen gut: Markus Feyerabend (r.) und Ferenc Toth,

amtierender Weltmeister Segelkunstflug aus Ungarn

märz / april 2016 | 37


Pflegeberufe — eine Branche im steten Wachstum

Ein generationenübergreifendes

Projekt

www.tassilo.de

Tassiloland / Peißenberg | Von A wie

Altenpfleger bis R wie Rettungsassistent:

Wohl kaum eine Branche

bietet ein so umfangreiches

Berufsfeld wie die Pflege — und

ebenso gute Zukunftsaussichten.

Laut Prognose des Statistischen

Bundesamtes wird die Zahl der

Pflegebedürftigen von derzeit rund

2,3 auf etwa 3,4 Millionen bis 2030

ansteigen. Bedarf an gut ausgebildetem

Personal wird es also immer

geben. Allein — es fehlen auch hier

die Fachkräfte.

Wirft man einen Blick auf das

Image der Pflegeberufe, sind Nachteile

schnell aufgezählt: viel Arbeit,

schlechte Bezahlung, kein öffentliches

Ansehen, eine fehlende Lobby.

Der Nachwuchsmangel hier

hat auch die Politik erreicht; eine

Reform der Pflegeausbildung soll

Rettung bringen. Im Gespräch stehen

das Modell einer einheitlichen

Grundausbildung, die sich in den

ersten Jahren um das Allgemeinwissen

in der Pflege drehen wird

und das später die Spezialisierung

eines bestimmten Bereichs

daraus vorsieht. Auch die

Möglichkeiten im akademischen

Bereich sollen über diese

Reform attraktiver gemacht werden,

etwa Pflege als Studienfach an

der Fachhochschule oder Universität

oder ein duales Studium.

Mehr Ausbildungsangebote

als Bewerber

„Die Agentur für Arbeit unterstützt

uns bei der Suche nach Nachwuchs

oder fehlendem Fachpersonal“,

bestätigt Peter Braun, Bereichsleiter

Personal bei der Ökumenischen

Sozialstation Oberland. Auch

hier in der Station in Peißenberg

können nicht immer alle offenen

Ausbildungsstellen mit genügend

Bewerbern besetzt werden. Das

liege natürlich zum einen auch

an der Eignung, diesen körperlich

anspruchsvollen Beruf überhaupt

ausüben zu können. Der Fachkräftemangel

ist dennoch spürbar.

„Wir versuchen mit Stellenausschreibungen

oder der Teilnah-

me an Jobmessen unseren Bedarf

zu füllen“, sagt Braun. Ein Kraftakt

bleibt es allemal. Über 300 Mitarbeiter

sind derzeit in der Ökumenischen

Sozialstation Oberland mit

zentralem Sitz in Peißenberg beschäftigt,

davon sind etwa 150 im

Pflegebereich tätig.

Die Pflege — eine

erfüllende Tätigkeit

Wer sich für diesen Beruf entschieden

hat, macht ihn zu weiten

Teilen auch aus Leidenschaft,

kann Braun bestätigen. Und mehr

noch. „Wir haben immer wieder

Mitarbeiter, die sogar aus einer

Familie stammen.“ Es komme gar

nicht so selten vor, dass etwa die

Tochter den Beruf der Mutter ergreife,

weil sie tiefe Einblicke in

den auch oft erfüllenden Beruf

quasi „frei Haus“ bekomme. Denn

die Arbeit in der Pflege habe sehr

viele schöne Seiten. „Die Nähe, die

man zu den Patienten bekommt,

berührt viele unserer Mitarbeiter“,

erzählt der Bereichsleiter, „gerade

38 | tassilo


auf dem Dorf entstehen dadurch

richtige Freundschaften.“ Sich um

bedürftige Menschen zu kümmern,

sei sehr befriedigend, der

Arbeitsalltag selbst abwechslungsreich.

Wer den Beruf erlernt hat,

braucht sich in der Regel keine

Sorgen um einen Arbeitsplatz zu

machen. Im Gegenteil — der Bedarf

an gut ausgebildetem Fachpersonal

wird steigen. Als „generationenübergreifendes

Projekt“ könne

man gar die Pflege beschreiben:

„Die Altersstruktur unserer Mitarbeiter

geht von 18 Jahren bis zum

Eintritt ins Rentenalter“, fasst der

Bereichsleiter Personal zusammen.

Ortsnaher Einsatz,

gute Zukunftsprognose

Weiter profitieren die Mitarbeiter

der Ökumenischen Sozialstation

Oberland, die auch über Standorte

in Schongau, Weilheim und

Murnau verfügt, vom ortsnahen

Einsatz. Sie wohnen dort, wo

auch ihr Arbeitsbereich zu finden

ist. So erklärt sich für Peter Braun

ebenfalls die Tatsache, dass Umschüler

aus anderen Bereichen,

etwa dem Kaufmännischen, gerne

in die Pflege wechseln. „Sie entscheiden

sich bewusst für diesen

Beruf“, bestätigt er. Eine weitere

Stärke des Berufsbereichs ist

die Möglichkeit, die zu leistende

Stundenzahl an die persönlichen

Bedürfnisse anzupassen. Gerade

hier kann gut auf Teilzeitbeschäftigung

zugegriffen werden — und

ermöglicht es so gut ausgebildeten

Frauen, die aus familiären Gründen

nicht Vollzeit arbeiten können,

dem aktiven Arbeitsmarkt nicht

verloren zu gehen.

Das Mindestalter für den Einstieg

als Auszubildender in die Pflege

liegt bei 16 Jahren, der Schulabschluss

Mittlere Reife ist ebenso

Voraussetzung. Schon im Rahmen

von Praktika können Schüler in die

Branche „schnuppern“ und erste

Eindrücke sammeln. Die Ausbildung

selbst gliedert sich in einen

schulischen Teil an spezifischen

Berufsfachschulen und einen

praktischen Teil, etwa in einem

Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung.

Etliche Internetseiten,

darunter die des Deutschen Berufsverbandes

für Pflegeberufe (www.

dbfk.de), geben fundierte Einblicke

in das umfangreiche Berufsbild. rp

Schongauer Lions fördern Hospizverein

Geld für eine gute Sache

Polling | Der stets aktive Lions-Club

Schongau-Pfaffenwinkel organisiert

im Jahresverlauf regelmäßig

Veranstaltungen mit großem Zuspruch,

bei denen immer wieder

finanzielle Beträge für wohltätige

Zwecke erzielt werden. Neben

der festen Einrichtung des Büchermarktes

an Marktsonntagen,

Ständen am Weihnachtsmarkt und

verschiedenen kulturellen Veranstaltungen,

ist vor allem die alle

zwei Jahre stattfindende Oldtimer-

Rallye „Pfaffenwinkel-Classic“ ein

absolutes Highlight der Arbeit.

Michael Walter (ganz rechts auf

dem Foto) und Reiner Heuberger

(2.v.l.), beide im Organisationsteam

der Rallye 2015, hatten sich mit ihren

Mitstreitern dazu entschieden,

diesmal den Hospizverein zu unterstützen.

„Die Arbeit, die hier geleistet

wird, ist unglaublich wichtig.

Die meisten denken, sie betrifft

dieses Thema nicht — und ganz

plötzlich ist es da und verändert

das Leben komplett“, bekräftigt

Heuberger die Bedeutung dieser

Einrichtung für die ganze Region.

Die Vorsitzende des Hospizvereins,

Renate Dodell, nahm nun kürzlich

mit dem Leiter der Einrichtung,

Karlheinz Gaisbauer, eine Spende

in Höhe von 8 000 Euro von den

Schongauer Lions entgegen. „Das

Geld wird in unseren neuen Film

über unser Hospiz und die damit

verbundene Arbeit verwendet“, so

die Vorsitzende. Sicher eine gute

Investition, denn mit dem Film könne

man die Arbeit sehr anschaulich

vermitteln, und vielleicht auch den

einen oder anderen Ehrenamtlichen

gewinnen. Noch im Frühjahr

soll der neue Film der Öffentlichkeit

präsentiert werden. Nähere

Informationen zum Hospizverein auf

www.hospiz-pfaffenwinkel.de. op

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Der legendäre Flügeltürer von Daimler-Benz ist heute in Polling heimisch

Rückkehr einer Ikone ins Kloster

Polling | Manchmal gesellen sich

Begriffe und Orte auf wundersame

Weise neu zueinander:

Gemeinhin gehören Ikonen in

Klöster. Eine „Ikone der Automobilgeschichte“

nennen Liebhaber

historischer Fahrzeuge wiederum

den Mercedes-Benz 300 SL. Der

legendäre Flügeltürer ist heute

im Kloster Polling zuhause: Anfang

2016 standen 80 Exemplare

in den Räumen von „HK Engineering“,

der weltweit einzigen

Firma, die ausschließlich den

300 SL restauriert. Verantwortlich

dafür, dass Ikonen und Kloster in

neuer Verbindung stehen, ist Hans

Kleissl. Vor 28 Jahren erwarb er

die Wirtschaftsgebäude des Klosterhofs.

Seither hat er sie denkmalgerecht

saniert und nach und

nach Büros, Werkstätten, einen

Ausstellungraum, das „weltgrößte

300 SL-Ersatzteillager“ und eine

klimatisierte Großgarage für die

Fahrzeuge eingerichtet.

Für Markus Wilhelm, der Gruppen

durch den Betrieb führt, ist vor

allem eines wichtig zu betonen:

„Wir bringen den 300 SL zurück

auf die Straße.“ Bei diesen Worten

leuchten seine Augen. Denn er ist

auch zuständig für den Transport

der Liebhaberstücke, vom und

zum Kunden, hinter dem Lenkrad

oder auf speziellen Transportern.

Das Privileg, den 300 SL, „eine

Maschine, die dich anfaucht“,

zu steuern, genießt der gelernte

Krankenpfleger und ehemals freiberufliche

Tontechniker seit acht

Jahren: „Ich hoffe, bald die eine

Million Kilometer voll zu bekommen“,

sagt er. Zugleich weiß er

um seine Verantwortung: „Hätte

ich einen Unfall, könnte ich mir

das nie verzeihen, und die Firma

wohl auch nicht ...“

Zehn Prozent des 300 SL

gelten als verschollen

Um die 8,5 Millionen Euro bezahlen

Sammler für eine Voll-

Aluminium-Version des 300 SL —

„in nicht einmal gutem Zustand“,

weiß Wilhelm. Gebaut wurden

davon 29 Stück, 25 existieren

noch. Der Preis für einen „normalen“

Flügeltürer liege „bei einer

Million oder darüber“.

Aus der

Serienfertigung

habe Daimler-

Benz 1100 in den USA

verkauft, dazu ein paar in

Deutschland, Großbritannien,

Argentinien. Vom Roadster, der

Version mit offenem Verdeck,

wurden zwischen 1957

und 1962 genau

1 858 produ-

Heinz Kleissl vor einem Cadillac aus den 1930er-Jahren im Pollinger Klosterhof,

den er vor 28 Jahren für seine Firma HK Engineering erwarb und

seither denkmalgerecht saniert hat.

ziert. Wo sie sich befinden, wer

sie besitzt, das weiß Heinz Kleissl.

„Die Dunkelziffer, Autos, von

denen wir bisher nicht wissen, wo

sie sind, liegt bei zehn Prozent“,

präzisiert Wilhelm.

Selbstverständlich seien die Autos

eine Geldanlage und stünden in

Tiefgaragen. Doch schwärmt er vor

allem von Kunden, die den 300 SL

fahren. Einer benutze ihn im regulären

Straßenverkehr, seit 280 000

Kilometern. Solche und viele andere

Anekdoten hat Heinz Kleissl

gesammelt. Weltweit gilt er als

profundester Kenner der Sammler-

und Käufer-Szene. Wilhelm

dokumentiert die Geschichten, potenzielle

Käufer möchten sie erfahren.

Und sie machen sich gut beim

Rundgang im Klosterhof. In einem

kleinen Werkraum gleich neben

dem Eingang werden Reifen montiert,

die ein Hersteller für den

300 SL bis heute produziert, wenn

HK Engineering welche braucht.

Herzstück des Flügeltürers ist der

Motor. Deshalb übernahm Kleissl

2011 den Maschinenpark eines

Instandsetzungsbetriebes in Weilheim,

der bis dahin den Pollingern

zugearbeitet hatte — samt den

Spezialisten um Abteilungsleiter

Erwin Mayer. Sie zerlegen jeden

Motor in seine Einzelteile, vermessen

Kurbelwellen, richten sie, bohren

Motorblöcke aus, begutachten

und katalogisieren jede Schraube.

„Mit Kfz-Mechatronikern wüssten

wir nichts anzufangen, aber auch

normale Mechaniker wären verloren“,

sagt Wilhelm. Handwerkliche

Fähigkeiten und Wissen sind in

den knapp drei Jahrzehnten im-

40 | tassilo


mens gewachsen, „und wir haben

keine große Personalfluktuation“.

Deutlich wird dies besonders in

Karosserieabteilung, Lackiererei,

Montagewerkstatt und Ersatzteillager:

Die Teams, „Russen, Ungarn,

Tschechen, Deutsche — und

Bayern“ (Wilhelm), stecken immer

wieder die Köpfe zusammen angesichts

verrosteter Rahmenrohre,

verbeulter Bleche, beschädigter

Oberflächen, auf der Suchen nach

Möglichkeiten, sie originaltreu zu

restaurieren und mit Originalteilen

zu reparieren. „Unsere Mitarbeiter

verbindet Mut und Leidenschaft —

und manchmal auch Schweiß, Blut

und Tränen“, sagt Wilhelm.

Eine völlig normale Autowerkstatt - wären da nicht die besonderen

Oldtimer, die wieder fit gemacht werden für die Straße, vorne ein

Roadster, rechts ein 300 SL-Flügeltürer.

Bezugsstoffe webt eine

Familie in Österreich

Jüngste Abteilung ist die Sattlerei,

die 2012 neu eingerichtet wurde:

Hier hängen Leder für Sitzbezüge

und die Innenauskleidung, gegerbt

mit Verfahren aus der Bauzeit des

300 SL. Ein Familienbetrieb in Österreich

webt außerdem Bezugsstoffe

nach den Mercedes-Mustern

aus den 1950er-Jahren. Mit dem legendären

Flügeltürer war Daimler-

Benz nach dem Zweiten Weltkrieg

die Rückkehr in den internationalen

Rennsport gelungen. Siege über

Ferrari, Maserati oder Lancia — bei

Langstreckenrennen wie den „24

Stunden von Le Mans“, der „Mille

Miglia“ in Italien, und vor allem

bei der „Carrera Panamericana“ —

hatten die Fantasien des amerikanischen

Generalimporteurs Max

Hoffmann beflügelt. Doch erst sein

Versprechen, 1 500 Fahrzeuge in

den USA an Privatleute verkaufen

zu können, bewog Daimler-Benz,

den 300 SL in Serie zu bauen. Alfred

Hitchcock, Yul Brunner, Sophia

Loren besaßen einen 300 SL. Und

Prominenz war Anfang 2016 in der

Garage in Polling wieder zu Gast —

ein weinroter Flügeltürer, der einst

Formel 1-Impressario Bernie Ecclestone

gehört hatte. Nur eine von

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Geschichten über den Pfaffenwinkel

Ein Hauch vom Paradies

> > > Buch-Verlosung

„tassilo“ verlost drei Pfaffenwinkelbücher

„Ein Hauch von Paradies“. Wer ein

Buch gewinnen möchte, schickt eine

Postkarte mit dem Stickwort „Pfaffenwinkel“

an tassilo, Birkland 40, 86971 Peiting

oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Die

Gewinner werden im Losverfahren ermittelt,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 15. März 2016.

Pfaffenwinkel | „Wen Gott lieb hat,

den lässt er fallen in dies Land.“

Beim Durchblättern des neuen

Pfaffenwinkelbuches von Manfred

Amann und Hubert Mayer — beide

aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck

— kommt man unweigerlich

zu diesem Schluss. Eine bildgewaltige

Liebeserklärung an unsere

Heimat, facettenreich und tiefgehend.

Es gehört mit zum Besten,

was darüber erschienen ist. „Im

ohnehin reizvollen Alpenvorland

gibt es einen Landstrich, von dem

man glauben möchte, der liebe

Gott habe ihn besonders liebevoll

modelliert und zusätzlich noch

mit kulturellen Schönheiten reich

gesegnet“, stellt Autor Manfred

Amann fest. Zusammen mit dem

leidenschaftlichen Fotografen Hubert

Mayer hat er in mehrjähriger

Recherchearbeit die Geheimnisse

von Land und Leuten aufgespürt.

„Hier fanden wir viele Menschen,

die sich noch eine Arbeit für ein

Fest machen“, zeigt sich Mayer

beim Ulrichsritt oberhalb des Biberschwöller

Sees geradezu begeistert.

Das Bild mit Vorreiter Florian

Echtler ziert jetzt den Einband

des Buches, und vergleicht man es

mit dem von Paul Ernst Rattelmüller

aus den 1950er-Jahren,

meint man gar, die Zeit sei

stehen geblieben. So drängte

sich der Titel „Ein Hauch

vom Paradies“ geradezu auf.

Einzigartig die Juwelen der

Natur, zu denen nicht nur

die Ammer als landschaftlich

schönster Wildfluss

Deutschlands zählt. Wahre

Wunderdinge entdeckten

die beiden zwischen dem

Auerberg und den Osterseen.

Für das Kapitel Brauchtum

blickte Hubert Mayer

nicht nur dem Herrgottschnitzer

Georg Messmer

monatelang bei seiner Arbeit

über die Schulter und

begleitete die Peitinger

Christkindlwiaga von Haus

zu Haus. Altüberliefertes

wie die Leonhardiritte fanden

ebenso Platz wie neues Spektakel,

etwa das Kanapeeschlittenrennen

am Peitinger Schnaidberg.

Die Perspektiven der nahezu 650

Bilder sind so gewählt, dass der

Betrachter oft den Eindruck hat, er

sei unmittelbar dabei beim Kirta-

Hutschn in Raisting, dem Rottenbucher

Fohlenmarkt oder der

stummen Prozession in Vilgertshofen.

Das Maibaumaufstellen

in Birkland

wurde bewusst ausgewählt,

weil hier noch

ausschließlich mit Muskelkraft

(Irxenschmalz)

gearbeitet wird. Die

Bilder vom Auffahrtstag

Pfaffenwinkel - Ein Hauch vom Paradies,

239 Seiten, Hardcover, etwa 650 Farbabbildungen,

Volk Verlag München, ISBN 978-3-

86222-194-3, 27,90 Euro.

(Christi Himmelfahrt)

sind eine bleibende

Erinnerung an den

früheren Rottenbucher

Mesner Josef Lindauer.

Wiewohl sich viele Bürger

aus der Region in diesem Buch

wiederfinden. Sei es nun bei den

Wallfahrten der fünf Trachtengaue,

der Glockenweihe auf dem Hohenpeißenberg,

den Bruderschaftsfesten

in Pähl, Wessobrunn und

der Wies, dem Bezirksmusikfest

in Rottenbuch oder dem Rosstag

in Burggen. In den Pfaffenwinkler

Geschichte(n) haben die Autoren

die historische Entwicklung der

Region von der Steinzeit über die

Kelten, Welfen und Staufer bis

heute veranschaulicht. Die Römer

sind noch allgegenwärtig, sei es

als historische Reiter beim Georgiritt

auf dem Auerberg oder der

Gruppe „Populares Vindelicenses“

bei der Eröffnung der Villa

Rustica in Peiting. Ferner wird eine

Vielzahl von Sagen und Legenden

aufgearbeitet. Überall findet man

zudem wertvolle Hinweise für einen

Ausflug und Anregungen für

eine intensivere Beschäftigung. hg

42 | tassilo


Weilheimer Gartenbauer ist Züchter der robusten Apfelsorte „Berleis“

Saftig-süß dem Hagel trotzen

Weilheim | Im Jahr 2008 bekam

Matthias Markl Post vom Bundessortenamt

in Hannover. In dem

Brief stand, dass sein „Berleis“ offiziell

als eigenständige Apfelsorte

anerkannt wurde. Darauf ist der

inzwischen 88 Jahre alte, langjährige

Vorstand des Gartenbauvereins

Weilheim bis heute stolz.

Denn es ist nicht selbstverständlich,

dass ein Privatmann zum

„Schöpfer“ einer Obstsorte erklärt

wird. Und der behördlichen Feststellung

ging langjähriges Tüfteln

voraus.

Erste Kreuzungen

in den 1990er-Jahren

„Große Obstzuchtbetriebe arbeiten

mit bis zu 10 000 Apfelkernen, ich

habe mit sieben Kernen begonnen“,

erzählt Markl. Seine Kreuzungen

startete er in den 1990er-

Jahren, 2003 war er überzeugt,

ein Ergebnis vorweisen zu können.

Vier „Versuchsbäume“ samt einer

ausführlichen Beschreibung der Eigenschaften

des Berleis brachte er

in den Lehr- und Beispielsbetrieb

für Obstbau in Deutenkofen, der

dem Bundessortenamt zuarbeitet.

Ihre Füße auch in der

Wander- und Laufschuhe

von Dynafit, Hanwag und Salewa

-komfortabel, leicht und stabil-

Schon zwei bis drei Jahre nach der Pflanzung bringt der unempfindliche

und pflegeleichte „Berleis“ reichen Ertrag, wie Matthias Markl in seinem

Hausgarten in Weilheim zeigen kann.

Letzte Motivation, den Schritt als

Einzelkämpfer zu tun, sei „ein

Schlüsselerlebnis 2003 im Lehrgarten

des Gartenbauvereins“

gewesen. Auf dessen Streuobstwiese

standen etwa 200 Bäume,

auch Berleis, als im Juni ein

Sturm über die Anlage fegte. Hagelkörner

zerschlugen die Baumkronen

auf der Wetterseite, in

der Folge warfen sie viele Früchte

ab, die sie angesetzt hatten.

„Der Berleis hat als einziger die

Äpfel behalten, die Verletzungen

sind vernarbt, im Herbst konnte

ich ernten und die Äpfel noch

im Februar essen“, erinnert sich

Markl. Anderes Obst, das Schaden

genommen hatte, vielleicht noch

geerntet werden konnte, war da

längst verfault.

Für Markl stand fest, dass seine

Sorte „sturmfest“ ist, die Äpfel

also nicht abfallen. Ein wichtiger

Aspekt in der Beschreibung für

Deutenkofen. Zweiter Pluspunkt:

Die Äpfel können Mitte Oktober

gleichzeitig geerntet werden.

Einem Obstbauern erspart dies

viel Arbeitszeit. Wie er auch Geld

spart, weil der Berleis ohne Pestizide

oder Herbizide gedeiht.

„Ein idealer Plantagenapfel, der

inzwischen auch am Bodensee

und in Südtirol geschätzt wird“,

freut sich Markl. Die Bäume wachsen

mit bequemer Erntehöhe als

Halbstamm oder eignen sich als

Spalierobst.

Ausgangspunkt der Züchtung war

der „Rote Eiser“ als Vatersorte,

die schon im 16. Jahrhundert beschrieben

wurde. Markl hörte davon

erstmals 1947: „Ich habe in der

Tierzucht gearbeitet und bin viel

rumgekommen in Oderding, Peißenberg,

den Ammerhöfen, Forst,

Wessobrunn.“ Auf Bauernhöfen

stieß er immer wieder auf den Roten

Eiser und stellte fest, dass die

in guten Händen!

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ume überall im Pfaffenwinkel

wuchsen. „Sie hatten keine bevorzugten

Lagen“, ein Hinweis auf

die Unempfindlichkeit des Eisers.

Landwirte bestätigten ihm außerdem,

dass sie gut zu lagern und zu

verwerten sind.

Zwei Gärten mit

je 100 Bäumen

Als Muttersorte wählte Markl „den

Berlepsch — wegen seiner inneren

Werte“, wie er sagt. Das Fleisch ist

fest, saftig, säuerlich-süß, außerdem

enthält der Berlepsch viel Vitamin

C. Markl gelang, die Eigenschaften

von „Vater und Mutter“ zu

vereinen — und ihre Namen. Heute

betreut der Weilheimer Rentner

zwei Gärten mit je 100 Berleisbäumen.

Dazu seinen eigenen Hausgarten

und den seiner Tochter mit

nochmal weit über 100 Bäumen.

Auch in der städtischen Streuobstanlage

ist Markl bei Baumschnitt

und Ernte immer noch anzutreffen.

Wer dieses Frühjahr einen

Berleis im eigenen Garten pflanzen

möchte, bekommt ihn in der

Baumschule vom Gartenmarkt

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Handgemachte Musik aus dem Pfaffenwinkel

Keine Langeweile beim

Orchester Kurzweil

Pfaffenwinkel | Bayern3-Moderatorin

Claudia Finger-Erben bezeichnet

sie als „kernig, kraftvoll,

leidenschaftlich — und auch noch

echt lustig“: Die fünf Musiker vom

Orchester Kurzweil aus dem Pfaffenwinkel.

Aus einer „Riesenlust

auf handgemachte Musik heraus“,

wie es die Bandmitglieder beschreiben,

hatten sie sich im Jahr

2006 formiert. Seitdem versuchen

sie, ihre Spielfreude auf das Publikum

zu übertragen — mit Erfolg.

Eine Reise

durch die Genres

Die Formation musikalisch einzuordnen,

ist schlicht unmöglich.

Ob Folk, Bluegrass oder russische

Polka, ein Konzert mit dem Quintett

nimmt die Zuhörer mit auf

eine wilde Reise durch die Genres.

Garniert mit dem ein oder

anderen Schmunzler zwischen

den Liedern, beweisen die Männer,

dass sie sich auf der Bühne

nicht allzu ernst nehmen. Neben

Eigenkompositionen spielt die

Band auch Evergreens, in neuem

Gewand verpackt, „wie man sie

noch nie gehört hat, aber unbedingt

wieder hören will“, wie

Finger-Erben schwärmt.

Ein riesiges

Instrumenten-Repertoire

Den Klassiker „Mei Huad, der hat

drei Löcher“, geben sie etwa in

fetzigen Rock’n’Roll-Sound zum

Besten. Ein Song, mit dem man

laut eigener Aussage die Band am

besten kennen lerne, da dort alles

drin sei, was die Musik ausmacht.

Ein Blick auf das Instrumenten-Repertoire,

aus welchem die Musiker

auf der Bühne schöpfen, zeigt: Der

Begriff Orchester im Namen kommt

nicht von ungefähr. Während der

Böbinger Christian Schmid singt,

Gitarre spielt, mit den Füßen das

Schlagwerk bedient und in seine

Mundharmonika bläst, zupft der

Peitinger Tom Härtel am Kontraoder

E-Bass. Franz Schuster (Böbing)

wechselt zwischen Keyboard

und Akkordeon und Robert Schmid

(Rottenbuch) zeigt wahlweise

an Posaune, Saxofon, Flöte oder

Waschbrett sein Können. Markus

Huber aus Huglfing, mit seinen 41

Jahren gewissermaßen das „Nesthäkchen“

der Band, singt, spielt

Geige oder auf der Mandoline.

Zu den Höhenpunkten in der

Band-Historie zählen neben den

Rundfunktagen auf der Nürnberger

Burg, dem Bavaria Filmstudio

Sommerfest der Rosenheim Cops

auch ein Open Air mit „Quadro

Nuevo“. Wer regional beim Erlebnis

Orchester Kurzweil hautnah

dabei sein möchte, ist am 15. April

ab 20 Uhr in die Waldstraße in

Huglfing eingeladen. Zudem sind

sie am 4. Mai im Zuge des „Kulturfrühlings

2016“ im Schwabbrucker

Kuhstall zu Gast. Langeweile ausgeschlossen.


tis

> > > CD-Verlosung

„tassilo“ verlost drei CDs

„Mei Huad“ vom Orchester

Kurzweil. Wer eine Scheibe

gewinnen möchte, schickt bis

15. März eine Postkarte mit

dem Stichwort „Kurzweil“

an tassilo, Birkland 40, 86971

Peiting. Oder eine E-Mail mit

selbigem Stichwort an info@

tassilo.de. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Wie immer

entscheidet das Los.

44 | tassilo


Das tassilo-Heimaträtsel

Das Schloss

im Grünen

Tassiloland | Die Gegend rund um

Weilheim, Ammersee und Starnberger

See versteckt so manche

Perle historischer Baukunst. Einen

solchen Schatz der Region zeigt

nebenstehender Ausschnitt einer

Postkarte aus dem Jahr 1912. Im

aktuellen „tassilo“-Heimaträtsel

suchen wir nun Leserinnen und

Leser, die regionale geografische

Kenntnisse mit dem entsprechenden

geschichtlichen Hintergrund

verbinden.

Denn wir möchten gerne wissen,

wie das Bauwerk auf unserer

Postkarte heißt, welches im Stil

des Neobarocks mit Elementen

des Jugenstils errichtet wurde. Zudem

wüssten wir gern den Namen

des Sees, an welchem sich das

Schloss befindet und auf dem in

unserer Abbildung zwei Schwäne

die Ruhe genießen. Und abschließend

interessiert uns der Nachname

jenes umstrittenen Staatschefs

aus früheren Zeiten, der für kurze

Zeit — lediglich vier Tage — in dem

Schloss lebte.

Sollten Sie unsere dreiteilige Frage

korrekt beantworten können,

schicken Sie eine Postkarte mit

dem Stichwort „Heimaträtsel“

an „tassilo“, Birkland 40 in 86971

Peiting. Oder eine entsprechende

E-Mail mit vollständiger Anschrift

an info@tassilo.de. Der Rechtsweg

ist wie immer ausgeschlossen.

Auch dieses Mal entscheidet

das Los über die Gewinner. Einsendeschluss

ist der 15. März 2016.

Zu gewinnen gibt es erneut fünf

Badewelt-Familienkarten für das

„Plantsch — Badespaß und Saunaland“

in Schongau. Montag bis

Donnerstag öffnet das Bad jeweils

von 13 bis 22 Uhr, Freitag bis

Sonntag sowie an Feier- und Ferientagen

von 9 bis 22 Uhr. In den

Sommermonaten (1. Mai bis Mitte

September) hat das Schongauer

Freizeitbad täglich von 9 bis 21 Uhr

geöffnet.

Wir wünschen allen Teilnehmern

viel Erfolg bei unserem aktuellen

Heimaträtsel.

tis

> > > Die Auflösung des letzten Heimaträtsels

„Aufgetürmt“ lautete die Überschrift über dem Heimaträtsel der letzten Ausgabe, hatten wir doch

passenderweise nach jener Ortschaft gefragt, in welcher sich ein markanter Turm befindet. Und zusätzlich

wollten wir noch dessen (ehemalige) Funktion wissen. Die korrekte

Lösung war selbstverständlich der Bernrieder Wasserturm.

Die Menge an Einsendungen überrascht uns stets aufs Neue. Das

Los meinte es diesmal gut mit Andrea Hälterlein aus Haunshofen,

Sonja Engelhard aus Feldafing, Katharina Waibl aus Dießen, Sabine

Schulze-Hädrich aus Weilheim sowie Antoinette Kemmer

aus Bernried. Die — zufälligerweise — fünf Damen dürfen sich

über je eine Familienkarte fürs Plantsch freuen.

märz / april 2016 | 45


„RegenWurmOrakl“ im Original Murnauer Bauerntheater

Fideles Lumpengesindel

im Grießbräu

Murnau | Das fidele Lumpengesindel

Lotti und Lumpi lebt in einer

schäbigen Hütte am Froschsee.

Das skurrile Ehepaar hält wenig

von Hygiene, dafür mehr davon,

seine Mitmenschen auszuschmieren.

Da kommt es sehr gelegen,

dass plötzlich manche Leute überzeugt

sind, die beiden könnten

aus Regenwürmern die Zukunft

vorhersagen. Dass ihnen unerwartet

Familienzuwachs ins Haus

steht, haben ihnen die Würmer

aber nicht vorhergesagt.

Über 110-jährige

Theatertradition

Die Kurzbeschreibung für das „RegenWurmOrakl“

liest sich äußerst

vergnüglich, ein heiterer Abend

scheint vorprogrammiert. Dafür

sorgen möchte letztlich das Orginal

Murnauer Bauerntheater,

das den Schwank in drei Akten

von Ralph Wallner Ende März

und Anfang April auf die Bühne

bringt. Auf eine über 110-jährige

Geschichte kann das Murnauer

> > > Karten-Verlosung

Theater mittlerweile zurückblicken.

Von den derzeit rund 40 Mitgliedern

sind etwa 30 aktiv. Das heißt,

sie kümmern sich um Musik, Bühnenausstattung,

Fotos oder fungieren

als Spieler. Einige gestalten

den jährlichen Starkbieranstich

und das traditionelle „Dablecken“

im Griesbräu. Rund acht Vorstellungen

im Jahr, vier im Frühjahr,

vier im Herbst, spielen sie. Der Fokus

liegt klar auf lustigen Stücken —

wie eben dem „RegenWurmOrakl“.

Fünf Damen und vier Herren werden

auf der Bühne zu sehen sein.

Auf eine Spielleitung wird bewusst

„tassilo“ verlost gemeinsam mit dem Original Murnauer Bauerntheater

für die Vorführungen am Sonntag, 27. März (20 Uhr), und

am Samstag, 9. April (20 Uhr), jeweils dreimal zwei Karten für

„RegnWurmOrakl“. Wer einen heiteren Abend im Griesbräu Murnau

erleben möchte, schickt eine Postkarte mit dem Stichwort

„Bauerntheater“ an tassilo, Birkland 40 in 86971 Peiting. Oder eine

E-Mail mit selbigem Stichwort, und vollständiger Anschrift, an

info@tassilo.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, das Los entscheidet.

Einsendeschluss ist der 15. März 2016.

verzichtet. „Es ist eine Gemeinschaftsproduktion“,

heißt es aus

Kreisen der Theaterer.

Gespielt wird im schönen alten

Gewölbesaal des Gasthof Griesbräu,

der Platz für bis zu 130 Personen

bietet. Vor und während des

Auftritts kann gegessen werden.

Bier gibt es aus der hauseigenen

Brauerei — Kultur und kulinarische

Köstlichkeiten passen eben

gut zusammen. Sonntag, 27. März,

und Samstag, 9. April, beginnt das

Stück um 20 Uhr. Montag, 28. März,

und Sonntag, 3. April, jeweils um

18 Uhr. Erwachsene können für

neun Euro, Kinder für fünf Euro,

einen vergnügten Abend erleben.

Der Verkauf an der Abendkasse

startet jeweils eineinhalb Stunden

vor Spielbeginn. Dann öffnet auch

der Saal für die freie Platzwahl.

Bei den Aufführungen hält sich

das Original Murnauer Bauerntheater

an die Worte eines ehemaligen

Vorstandes: „Wir hoffen,

Ihnen ein paar schöne Stunden

bereitet zu haben“, so auch

der Wunsch für das „RegnWurm-

Orakl“. tis

46 | tassilo


Mit Teilzeitausbildung erfolgreich ins Berufsleben starten

Gemeinsam das Ziel im Fokus

Tassiloland | Den Start ins Berufsleben

hat sich die junge Frau

etwas anders vorgestellt. Gerade

hat sie ihre Ausbildung begonnen,

da gerät ihr Leben aus den

Fugen. Sie wird schwanger — und

bricht die Ausbildung schließlich

ab. Nicht immer gestaltet sich das

Leben jüngerer Menschen so, wie

sie es gerne hätten.

Wenn im Falle einer frühen Mutterschaft,

der Pflege eines bedürftigen

Angehörigen zuhause

oder bei persönlichen geistigen

oder körperlichen Beeinträchtigungen

eine klassische Berufsausbildung

nicht in Frage kommt,

bedeutet dies nicht das generelle

Aus. Das Berufsbildungsgesetz

sieht in diesem Falle — bei bestimmten

Voraussetzungen — die

Möglichkeit einer Teilzeitberufsausbildung

vor. Das bedeutet,

dass eine Verkürzung der

täglichen oder wöchentlichen

Ausbildungszeit vorgenommen

werden kann, wenn seitens der

Auszubildenden ein berechtigtes

Interesse vorliegt. Mithilfe der

Teilzeitausbildung soll vor allem

jungen Müttern und Vätern die

Chance auf eine Ausbildung gegeben

werden. Sie richtet sich

besonders an diejenigen, die bereits

eine Ausbildung begonnen

hatten, diese dann aber unterbrechen

mussten und jetzt den

Wiedereinstieg planen.

Zwei Varianten

stehen zur Auswahl

Im Zuge des Facharbeitermangels

erkennen immer mehr Unternehmen

und Betriebe die Vorzüge,

die etwa die Teilzeitausbildung

bieten kann. Gemeinsam mit

dem Auszubildenden wird überlegt,

zu welchen Zeiten die Ausbildungsausübung

machbar ist.

Der erforderliche Berufsschulunterricht

bleibt unangetastet. Da

eine Teilzeitausbildung zwischen

20 und 25 bis maximal 30 Wochenstunden

liegt, kann unter

zwei Varianten gewählt werden:

Die Wochenausbildungszeit liegt

inklusive Berufsschulunterricht

bei mindestens 20 Stunden und

die gesamte Ausbildungszeit

verlängert sich dadurch um ein

Jahr. Oder die Teilzeitausbildung

wird ohne Verlängerung der Ausbildungszeit

absolviert und erreicht

dadurch eine Wochenausbildungszeit

von mindestens 25

Stunden inklusive Berufsschule.

Für welche Variante sich der Teilzeitauszubildende

entscheidet,

wird mit dem Ausbildungsbetrieb

vereinbart. Und darin liegt eine

weitere Stärke dieser Ausbildungsmöglichkeit:

Der Auszubildende

kann damit passend zur

Struktur des Betriebes eingesetzt

werden. Ebenfalls positiv zu Buche

schlägt, dass es sich bei den

jungen Menschen meist um hoch

motivierte und belastbare Personen

handelt. Das bestätigen Ausbildungsbetriebe

auf Nachfrage

durch die Agentur für Arbeit immer

wieder. Aufgrund der familiären

Situation kommen viele sehr

gut mit Stress zurecht, können

dabei einen kühlen Kopf bewahren

und sich gut organisieren.

Betriebe, die sich ausschließlich

für das Teilzeitausbildungsmodell

interessieren, müssen die

gleichen Anforderungen erfüllen

können, die ein Betrieb mit Vollzeitausbildung

bietet. Das heißt,

es muss ausreichend geschultes

Monika Lex, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Weilheim (vorne re.) und Helmut Guggemos, Geschäftsführer

des Jobcenters Weilheim (hinten, 2.v.r.) mit den geehrten Firmen und deren Mitarbeiterinnen

im Rahmen der Ehrung zur Durchführung der Teilzeitausbildung.

Personal vorhanden sein, das alle

Fachbereiche des Ausbildungsberufs

abdecken kann.

Unter bestimmten Voraussetzungen

bezuschussen die Agentur

für Arbeit, Jobcenter oder diverse

staatliche Unterstützungsmöglichkeiten

dieses Ausbildungsmodell.

Weitere Nachahmer

sind erwünscht

Auch der Agenturbezirk Weilheim-

Schongau hat gute Erfahrungen

mit der Teilzeitausbildung gemacht.

Zehn Firmen aus dem Umland

haben Ausbildungsplätze angeboten

und wurden dafür von der

Agentur für Arbeit und dem Jobcenter

Weilheim-Schongau ausgezeichnet.

Helmut Guggemos, Geschäftsführer

des Jobcenters, freut

sich darüber, dass diese Möglichkeit

immer mehr in den Fokus der

Unternehmen rückt. Gemeinsam

mit Monika Lex, der Geschäftsführerin

der Agentur für Arbeit in

Weilheim, konnte er kürzlich im

Rahmen eines kleinen Festaktes

die Ehrungsurkunden an die Ausbildungsbetriebe

überreichen.

Derzeit beteiligen sich folgende

Unternehmen am Modell Teilzeitausbildung:

F.M.P. Finanz- und

Versicherungsmakler (Penzberg),

Firma Tipecska (Obersöchering),

die p.ressle GmbH & Co. KG Spedition

(Schongau), Arbeitssicherheit

Grabowski (Gauting), Rechtsanwaltskanzlei

Wölke und Kollegen

(Weilheim), die Retail Operating

Company (Weilheim), Salon Verlockend

(Peißenberg), sasa pure

style Company (Herrsching) und

die Firma Echter (Weilheim).

Nun hoffen Monika Lex und Helmut

Guggemos, dass auch weitere

Unternehmen dem Thema

Teilzeitausbildung mit Offenheit

begegnen und zukünftig Ausbildungsplätze

dafür anbieten.

„Die Mitarbeiter der Agentur für

Arbeit und des Jobcenters stehen

jederzeit bei Fragen beratend zur

Seite“, signalisiert abschließend

Monika Lex. rp

märz / april 2016 | 47


Weil zwei Verbände sich nicht einigen können

Künftig Geburten

ohne Hebammen?

Weilheim-Schongau | Seit Jahren

liegen die Berufsverbände der

Hebammen und der Spitzenverband

der gesetzlichen Krankenversicherung

(GKV) im Clinch. Der

Streit geht 2016 in die nächste Runde.

Auslöser waren die drastisch

steigenden Versicherungsprämien

zur Hebammen-Berufshaftpflicht.

Vom „Ende der Hebammen in der

Geburtshilfe“, das 2016 drohe,

schrieb „Zeit Online“ vergangenen

Sommer. Ein Schiedsspruch

sollte die Auseinandersetzung

beenden. Allerdings beinhaltet er

„Ausschlusskriterien“, durch die

sich Hebammen in ihrer Berufsausübung

massiv beschnitten sehen

und Mütter in der Wahl von

Art und Ort der Geburt. Manche

befürchten gar das Ende bei den

Hausgeburten.

Bemerkenswert ist vor diesem Hintergrund,

wie sich der Landkreis

Weilheim-Schongau engagiert:

Die Geburtshilfe war Mitte Januar

der erste Punkt auf der Jahrespressekonferenz

von Landrätin

Andrea Jochner-Weiß. Freie Hebammen

wurden während des Prämienstreits

finanziell unterstützt:

die sechs Beleghebammen, die im

Krankenhaus Weilheim arbeiten,

ihre acht Kolleginnen in Schongau,

und auch jene mit eigenen Praxen.

Und während bundesweit rund 300

Kliniken ihre Kreißsäle geschlossen

haben, baut die Krankenhaus

GmbH die Geburtshilfe aus. Florian

Diebel, stellvertretender Geschäftsführer,

erklärte auf Anfrage von

„tassilo“: „Die Krankenhaus GmbH

steht in engem und sehr guten

Austausch mit den Beleghebammen

— gerade vor dem Hintergrund

des Aufbaus einer Hauptabteilung

Gynäkologie und Geburtshilfe mit

Chefarzt Dr. Bernd-Michael Grauel

sowie den Belegärzten in Weilheim,

Dr. Stephan Rutke, Dr. Christin

Jablonka, Dr. Solveig Groß und

Dr. Peter Merx, die seit 1. Februar

2016 in Weilheim besteht.“

Immer mehr Geburten in

Weilheim und Schongau

Die Wertschätzung zeigt Erfolg, sie

schlägt sich in den Geburtenzahlen

nieder, die 2015 im dritten Jahr

stiegen: von 656 Babys 2013 und

708 Kindern 2014 auf 736 im vergangenen

Jahr — 402 in Schongau,

334 in Weilheim. GmbH-Geschäftsführer

Thomas Lippmann führt dies

auf die Attraktivität der Stationen

zurück: „Die Möglichkeit der wohnortnahen

Geburt und Angebote wie

Geburtswanne und Vater-Mutter-

Baby-Oase werden von den Eltern

im Landkreis geschätzt“, erklärte er

Mitte Januar.

Anderswo hat der Verbändestreit

fatale Folgen: Werdende Mütter

finden keine Hebammen mehr.

Freiberufliche Hebammen haben

immer längere Wartelisten, weil

Kolleginnen aufhören. Und auf einem

ganz anderen Blatt steht das

Thema Hausgeburten. Die bieten

im Landkreis noch vier Hebammen

an: „Dabei sind wir noch relativ

gut aufgestellt, ich weiß von

Hebammen, die zwei Landkreise

betreuen“, sagt Theresia Waldmüller,

zweite Kreissprecherin und

freiberufliche Hebamme in Pähl.

Nach der letzten Haftpflichtprämien-Erhöhung

2015 um 23 Prozentauf

jährlich 6274 Euro, sollen laut

Deutschem Hebammenverband

(DHV) bundesweit 145 Hebammen

die Geburtshilfe aufgegeben haben,

weil sie sich vor allem auf dem

Land nicht mehr rechnet. Bis 2017

steigen die Prämien noch einmal —

auf 7639 Euro. Seit 2013 konnten

sich DHV und GKV im Prämienstreit

nicht einigen. Der DHV schätzt,

dass deshalb von 21000 freiberuflichen

Hebammen bundesweit nur

noch 3000 bis 3500 Geburtshilfe

leisten. Auf einer internen „Karte

der Unterversorgung“ hat der

Verband bis Mitte 2015 über 2400

Fälle erfasst, in denen Mütter keine

Hebammen fanden.

Hebammen befürchten

ein Ende der Hausgeburt

Eine Schiedsstelle entschied im

Herbst 2015 zwar, dass freie Hebammen,

die mindestens vier Geburten

pro Jahr betreuen, die

Prämien mit einem „Sicherstellungszuschlag“

von den Kassen

refinanziert bekommen. Den zu beantragen

und abzurechnen bedeutet

für die Hebammen aber mehr

Büroarbeit. Und: Mit dem Schiedsspruch

waren „Ausschlusskriterien

für Geburten im häuslichen Umfeld“

verbunden, gegen die der

DHV gerichtlich vorgeht: DHV-Präsidentin

Martina Klenk befürchtet

„den Untergang der Hausgeburt“.

„Die Ausschlusskriterien wurden

willkürlich festgesetzt, ohne deren

wissenschaftliche Grundlage und

Relevanz zu überprüfen“, heißt es

vom DHV. Der Spruch enthalte „so

viele Mängel und Lücken, dass er

nicht anwendbar ist“, er schränke

„freiberufliche Hebammen in ihrer

Berufsausübung“ ein und habe

„nichts mit einer Qualitätsverbesserung

in der außerklinischen Geburtshilfe

zu tun, sondern bewirkt

deren Abschaffung“, sagt Katharina

Jeschke, DHV-Präsidiumsmitglied

und Verhandlungsführerin im Streit

mit dem GKV. Denn die Schiedsstelle

schickt Mütter noch einmal

zum Arzt, wenn eine Schwangerschaft

drei Tage über den errechneten

Geburtstermin fortdauert, was

oft vorkommt. Nicht nur auf dem

Land dürfte das zu Terminproblemen

führen. Außerdem darf eine

Hausgeburt nun erst nach der 38.

Schwangerschaftswoche begonnen

werden, eine Woche später als bisher.

DHV-Präsidentin Klenk sagt, ein

jahrtausende alter Beruf werde

ohne fundierte Begründung in

seinen Grundzügen verändert:

„Mit Besorgnis nehmen wir wahr,

dass die natürliche Geburt immer

weniger im Fokus der Geburtshilfe

steht. Das Vertrauen in die Körperkompetenz

von Frauen geht verloren.

Technische Hilfsmittel werden

in den Vordergrund geschoben, da

sie vermeintlich Sicherheit bieten.“

Dabei gebe es „keine Beweise“,

dass Hausgeburten weniger sicher

seien als Klinik-Geburten oder dass

mehr Komplikationen aufträten.

Auf die Seite der Hebammen

haben sich auch Initiatoren der

Online-Petition „Mother Hood“ ge-

48 | tassilo


schlagen, die darüber hinaus ein

Selbstbestimmungsrecht für Mütter

einfordern, Art und Ort einer Geburt

frei wählen zu können. Über

180 000 Menschen haben unterzeichnet.

Das Recht der Mütter

und Hebammen

Zum Schiedsspruch wurde eine

juristische Einschätzung veröffentlicht,

wonach die Ausschlusskriterien

das Selbstbestimmungsrecht

der Frauen und das verfassungsrechtlich

geschützte Berufsausübungsrecht

der Hebammen brechen“.

Denn handelt ihnen eine

Hebamme zuwider, kann sie die

Geburtshilfe nicht abrechnen und

riskiert obendrein ihren Versicherungsschutz.

Überhaupt bietet

nur noch ein Versicherer eine Berufshaftpflicht

für freie Hebammen

an, andere Gesellschaften

sind ausgestiegen. Im Klagefall

könnte sich die Versicherungsleistung

auf bis zu 2,6 Millionen

Euro belaufen — pro Kind. Unversicherte

Hebammen würden

mit ihrem Privatvermögen haften.

Die DHV-Klage gegen den Schiedsspruch

hat indes eine Kehrseite:

„Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung,

mit der erst in einigen

Jahren zu rechnen ist, könnten

überhaupt keine Zahlungen für den

Haftpflichtausgleich erfolgen“, teilte

der GKV im Januar mit. Zwar bekamen

mit Jahresbeginn 3 000 freie

Hebammen den Kostenausgleich

für die Berufshaftpflicht überwiesen,

„allerdings nur vorläufig und

unter Vorbehalt“, schreibt der GKV.

Bundesweit arbeiten 60 Prozent

der Hebammen freiberuflich. Sie

betreuen ein Viertel aller Geburten.

In Bayern liegt der Prozentsatz

deutlich höher, weil das Beleghebammensystem

hier Tradition

hat, wie in Weilheim und Schongau.

Anderswo kündigen Kliniken

festangestellten Hebammen, um

Kosten zu sparen, und beschäftigen

sie anschließend freiberuflich

weiter. Das Risiko bei Komplikationen

trägt dort dann die

Hebamme. ts

Das Tassilo-Kurz-Interview: FÜNF FRAGEN AN ...

Theresia Waldmüller

Pähl | Theresia Waldmüller arbeitet seit 1988 als freiberufliche Hebamme,

seit 2007 lebt sie in Pähl. Trotz der hohen Versicherungskosten

begleitet sie bis heute Hausgeburten. Ihr Radius reicht von Weilheim,

Murnau, Seeshaupt, Tutzing, Dießen und Herrsching bis nach

Garmisch-Partenkirchen und München. Zu Beginn ihrer Laufbahn

arbeitete sie im Geburtshaus Berlin, dem seinerzeit einzigen in ganz

Deutschland, und war auch politisch engagiert. Mit dem Geburtshaus

München ist sie seit 1999 beruflich verbunden, eineinhalb Jahre lang

war sie zudem Beleghebamme am Krankenhaus in Weilheim. Im Interview

mit „tassilo“ berichtet sie, was der „schönste Beruf der Welt“

zu bieten hat.

Theresia Waldmüller, erzählen Sie von Ihrer Arbeit.

Ich begleite etwa 25 bis 30 außerklinische Geburten pro Jahr, circa drei

im Monat. Geburtshilfe ist ja nicht planbar. Manche Kinder haben es

eilig, es kann aber auch sein, dass ich mal 20 Stunden bei einer Gebärenden

verbringe. Deshalb bin ich fast das ganze Jahr in Rufbereitschaft.

Das heißt für mich, dass ich nicht spontan für ein Wochenende

zum Skifahren vereisen kann. Dafür kann ich aber meine Hausbesuche

und Kurse durchaus planen, um für meine Familie mit drei Kindern

zu sorgen.

Woher beziehen Sie Ihre Motivation?

Hebamme ist der schönste Beruf der Welt. Wenn ein Kind geboren

wird, erfüllt dieses großartige Ereignis auch mich, und ich bin dankbar,

dass ich Frauen und Paare dabei begleiten darf. Es ist immer wieder

schön zu erleben, wenn Frauen ihrem eigenem Instinkt folgen können

und spüren, was sie unter der Geburt brauchen. Meine Aufgabe ist, sie

zu bestärken in ihrem eigenen Weg, ihr aber auch zu helfen, wenn die

Gebärende oder das Kind es brauchen. Selbstverständlich habe ich alle

Notfallmedikamente und auch Sauerstoff mit dabei — oder wir gehen

ins Krankenhaus, wenn es Probleme gibt. Die Gesundheit von Mutter

und Kind ist das höchste Gut, das darf man niemals vergessen.

Theresia Waldmüller in

ihrem Büro in Pähl. Mit

der Neuregelung der

Haftpflichtprämien wird

sie noch mehr Zeit an

ihrem Schreibtisch verbringen

müssen.

Viele Kolleginnen jammern, Sie nicht?

Die Hausgeburtshilfe wird relativ gut vergütet. Dazu müssen die Paare

auch einen Eigenanteil für die Dauerrufbereitschaft entrichten. Zusätzlich

biete ich Kurse wie Rückbildungsgymnastik oder Geburtsvorbereitung

an, damit läuft es dann ganz gut. Das große Problem ist aber die

Berufshaftpflichtversicherung, wobei wir vom Landkreis zurzeit noch

unterstützt werden. Tatsächlich sind wir Hausgeburtshebammen sehr

viel unterwegs, Entfernungen von 50 Kilometern zu einer Hausgeburt

sind keine Seltenheit. Aber wenn man es gerne macht, nimmt man

das in Kauf.

Werden Hebammen schlecht bezahlt?

Ich glaube, wenn Männer Hebammen oder Putzfrauen wären, würden

diese Berufe besser bezahlt. Nur Frauen machen Arbeiten ohne gute

Bezahlung. In meiner Familie bin ich aber nicht die Hauptverdienerin,

mein Mann ist niedergelassener Arzt. Ich weiß von Hebammen, die

nur zehn Geburten pro Jahr machen, das reicht hinten und vorne nicht.

Gut geht’s Hebammen in großen Krankenhäusern.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Ärzten?

Grundsätzlich ist die Zusammenarbeit mit den meisten Ärzten recht

gut hier im Landkreis. Dazu beigetragen hat sicherlich auch, dass in

der außerklinischen Geburtshilfe ebenfalls eine Perinatalstatistik

(Erfassung von Vorfällen kurz vor, während oder nach der Geburt; Anm.

d. Red.) erhoben wird und damit so manches Vorurteil ausgeräumt

werden konnte. Natürlich gibt es Ärzte, die eine außerklinische Geburt

nicht befürworten — jeder darf seine Meinung haben. Aber alle Untersuchungen

zeigen, dass eine außerklinische Geburt nicht risikoreicher

ist. Ich glaube, so mancher Arzt würde seine Meinung ändern, wenn

er einmal bei einer Hausgeburt dabei wäre. ts

märz / april 2016 | 49


&


Bauen

Wohnen

Energie

Aus dem Inhalt

Seite

Handwerker auf der Walz . . . . . . . . . . . . 52

Entwicklung der Grundstückspreise . . . . . 55

Die Knittls aus Tutzing . . . . . . . . . . . . . . . 58

Das Eglfinger Biomasseheizwerk . . . . . . 60

Ein Hauch von Lönneberga . . . . . . . . . . . 63

Die Kunstschmiede Spensberger . . . . . . . 64

Die Oberland Werkstätten in Polling . . . . 66

Pfaffenwinkel Gartenwinkel . . . . . . . . . . 68

Baufinanzierung und Rechtliches . . . . . . 70

märz / april 2016 | 51


Handwerker auf der Walz

Auf den Spuren einer alten Tradition

Pöcking | Es ist ein uralter Brauch,

der bis ins späte Mittelalter zurückreicht

und bis heute nichts

von seiner Tradition und Romantik

eingebüßt hat: Handwerker

auf der Walz. Um andere Regionen,

Kulturen, aber vor allem

verschiedene Arbeitsweisen in

ihrem Fach kennenzulernen, zogen

junge Handwerker seit dem

12. Jahrhundert durchs Land. Vom

Spätmittelalter bis Mitte des 18.

Jahrhunderts war die Walz gar Voraussetzung

für Gesellen, um die

Meisterprüfung zu beginnen. Wie

viele Reisende während der jeweiligen

Zeit unterwegs waren, ist

nicht genau bekannt. Die Anzahl

unterlag schweren Schwankungen.

Anfang des 20. Jahrhunderts

bis Ende der 1920er-Jahre sollen

Wandergesellen im vierstelligen

Bereich auf der Walz gewesen

sein. Im Zuge der Weltkriege ging

die Zahl stark zurück, da viele junge

Männer eingezogen wurden. In

den Fünfzigern stieg das Interesse

an der traditionellen Walz wieder,

erreichte aber nie das Ausmaß

wie zu den Anfängen des Jahrhunderts.

Doch auch heute sieht man sie

noch durch Stadt und Land ziehen,

die jungen Männer — und

mittlerweile natürlich auch Frauen

— in ihrer traditionellen Kluft:

Mit kragenlosem Hemd, auch Staude

genannt, darüber eine Samtoder

Manchesterweste, mit acht

Knöpfen aus Perlmutt besetzt, die

in Form eines „Z“ angenäht sind.

Sie symbolisieren die acht Stunden

Arbeit, die am Tag zu leisten

sind. Dazu die sogenannte Ehrbarkeit

— ein krawattenähnliches

Stück, das mit einer goldenen

Nadel am Hemd befestigt wird.

Die Jacke, ebenfalls aus Samt oder

Manchester, ist mit sechs Knöpfen

besetzt, ein Symbol für die sechs

Tage Arbeit in der Woche. Unter

ihrer Schlaghose tragen Gesellen

schwarze Schuhe oder Stiefel. Ein

Ohrring mit dem Handwerkswappen

kennzeichnet den wandernden

Lehrling. An der Zunftuhrkette befinden

sich Wappen jener Städte, in

denen der Geselle gearbeitet hat.

»»

Ich unternehme meine Reisen weder,

um zurückzukehren, noch, um ans Ziel

zu kommen. Ich bin unterwegs, um

unterwegs zu sein.

(Montaigne, 1568)

Wichtiger Begleiter auf der Reise

ist der Charlottenburger, ein Tuch,

in dem Wechselwäsche, Zahnbürste

und Werkzeug verstaut wird. Auf

den gekonnt geknoteten, mit Wappen

bedruckten Stoff kommt obendrauf

noch der Schlafsack. Weitere

Utensilien sind der Stenz, eine Art

gewundener Wanderstab, und das

Wanderbuch. Und natürlich der

charakteristische Hut, entweder

Schlapphut, Zylinder oder Melone,

der seinen Träger als frei bezeichnet.

Derart hatte sich auch der

damals 21-jährige Pöckinger Toni

gekleidet, als er im Herbst 2005

zum Abenteuer „Walz“ aufbrach.

Auf dem Roten Platz in Moskau mit

Blick auf die Basilius-Kathedrale

Er gehört zu den rechtschaffenen

fremden Gesellen, erkennbar an

der schwarzen Ehrbarkeit und

Biesen an seiner Kluft. Es existieren

verschiedene Gesellenvereinigungen,

auch Schächte genannt,

wie etwa die Rolandsbrüder, Freiheitsbrüder

oder Vogtländer. „Ein

Aufbruch ins Ungewisse“, wie Toni

rückblickend berichtet.

» » Wenn der Postbote dich mit Namen grüßt

und der Nachbarshund nicht mehr bellt —

dann ist es Zeit, weiterzuziehen.

Mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt

bekommen die Wandergesellen

ihre Ehrbarkeit ans Revers

gesteckt. Genügend Zeit also, um

alle Regeln und Statuten noch zu

lernen.

Nach der Gesellenprüfung spricht

der Meister den Lehrling traditionell

vor den Augen der Kameraden

frei, wenn sich dieser redlich,

fromm, treu, gottesfürchtig und

ehrliebend gezeigt hat. Nachdem

Toni verabschiedet wurde, ging es

los, zurückschauen ist untersagt.

Um auf die Walz gehen zu dürfen,

muss man unter 30 Jahre, nicht

vorbestraft, ledig sowie schuldenfrei

sein und darf keine Kinder haben.

„Ein Handy und ein eigenes

Auto sind verboten“, erklärt Toni.

Die Reisezeit beträgt mindestens

drei Jahre und einen Tag, nach

obenhin sind dabei keine Grenzen

gesetzt. 50 Kilometer rund um den

Heimatort befindet sich die Bannmeile,

der sich ein Wandergeselle

in seiner Zeit auf der Walz nicht

nähern darf. Ausnahmen sind extreme

Notlagen wie Krankheit oder

Tod eines Angehörigen. Während

der Wanderschaft darf man zudem

nicht länger als vier Monate reisen

und nicht länger als sechs Monate

in einem Betrieb oder privat arbeiten.

Jede Gesellenvereinigung hat ihre

eigenen Statuten. Für Toni war es

selbstverständlich, diese einzuhalten.

„Wenn man sich auf die Walz

einlässt und in einer Gesellenvereinigung

ist, ist klar, dass man sich

an die Regeln hält“, spricht Toni

den Umstand an, bei schlimmen

Verstößen seine Markenzeichen,

die Ehrbarkeit und Biesen an seiner

Kluft, zu verlieren. Die vielen

Regeln der einzelnen Schächte sind

oftmals geheim. Nur einige davon

52 | tassilo


Beim Verkauf einer Immobilie

Beim Verkauf einer Immobilie

Beim spricht Verkauf alles für einer die Immobilie Sparkassen.

spricht alles für die Sparkassen.

spricht alles für die Sparkassen.

Die „Walz“ führte Toni auch in einen Zimmereibetrieb im fernen Japan.

sind bekannt, wie etwa, dass kein

Geld fürs Schlafen oder Reisen

ausgegeben werden darf, weswegen

sie meist zu Fuß oder per

Anhalter „tippeln“. Viele Statuten

werden vor allem mündlich überliefert,

kaum eine Vereinigung hält

alle schriftlich fest. Für Außenstehende

ist es eben das Geheimnisvolle,

was den Brauch so spannend

macht. In Kluft mit fremden Menschen

ins Gespräch zu kommen, sei

auch daher kein Problem.

Heimgekehrt!

Tonis Wanderbuch zieren unzählige

Arbeitszeugnisse und Stempel

der Städte und Dörfer, in denen er

war. Das erste Jahr auf Wanderschaft

verbrachte er, wie bei den

rechtschaffenen fremden Gesellen

üblich, im deutschsprachigen

Raum. Er arbeitete bei Frankfurt, in

der Nähe von Erfurt und in Dresden.

Danach ging es mit zwei Kameraden

für sieben Monate nach

Neuseeland und Australien. Nach

einer kurzzeitigen Rückkehr nach

Deutschland zog es ihn wieder

in die Ferne. Wiederum mit zwei

Reisekameraden kam er über Polen,

Litauen, Lettland, Estland und

Russland mit der Transsibirischen

Eisenbahn in die Mongolei, nach

China und mit der Fähre schließlich

nach Japan. Dort reiste Toni

fünf Monate und arbeitete in einem

der besten Zimmererbetriebe Japans

für Schrein- und Tempelbau.

Nach vier Jahren und einem Tag ist

er wieder zurückgekehrt in seinen

Heimatort Pöcking, mit reichlich

Erfahrungen und Geschichten im

Gepäck — und als Reisender. So

wird ein Geselle bezeichnet, der

mindestens drei Jahre und einen

Tag unterwegs war. Der Tradition

ist er auch in heimatlichen Gefilden

gefolgt, schließlich hat er — ganz

der Reihe nach — seinen Meisterbrief

längst in der Tasche. tis

märz / april 2016 | 53

Vereinigte Sparkassen

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Vereinigte im Landkreis Sparkassen Weilheim

im Landkreis Weilheim

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märz / april 2016 | 53


50 Jahre Meisterbetrieb

Oliver Schumann beobachtet das Bauland im Landkreis

Ihr kompetenter Ansprechpartner

für

für

farbige

farbige Gestaltung

Gestaltung

im

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Haus

Haus

und

und

an

an

der

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Fassade, Wärmedämmung und Sanierung

Fassade, Wärmedämmung und Sanierung

Selbsteinschätzung:

„Verwaltungsmensch“

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ARCHITEKTEN

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54 | tassilo

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ENTWURF / PLANUNG / BAULEITUNG

ENTWURF / PLANUNG / BAULEITUNG

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Weilheim-Schongau | Gutachterausschüsse

(GAA) in Landratsämtern

beobachten Immobilienpreise

und ermitteln alle zwei Jahre die so

genannten Bodenrichtwerte. Dem

Gremium in Weilheim steht Oliver

Schumann vor, er folgte Hubert

Geisenberger aus Peiting, der 2014

nach 15 Jahren als Vorsitzender in

den Ruhestand ging und heute

als ehrenamtlicher Gutachter Mitglied

im Ausschuss ist. Schumann

sagt über sich selbst: „Ich bin ein

Verwaltungsmensch.“ Mitte der

1990er-Jahre hatte er sein Diplom

als Verwaltungswirt erhalten, arbeitete

zunächst in der öffentlichen

Personalverwaltung, „kam aber relativ

schnell in die Stiftungsverwaltung“.

Dort hatte er mit Ländereien

zu tun, war quer durch Bayern unterwegs,

um Immobilien vor Ort zu

bewerten, etwa für Pensionsfonds,

und vertragliche Dinge zu regeln.

Mit Kollegen betreute er rund 2 000

Stiftungen.

Dann wurde ihm eine Zusatzausbildung

zum Sachverständigen angeboten.

Von 1999 bis 2001 besuchte

er die Deutsche Immobilien-Akademie

(DIA) in Freiburg. Er verließ sie

als „Diplom-Sachverständiger für

die Bewertung von bebauten und

unbebauten Grundstücken, Mieten

und Pachten (DIA)“, so die korrekte

Berufsbezeichnung. Als später

Umstrukturierungen in der Stiftungsverwaltung

seine „Entscheidungsfreiheit

sehr arg einschränkten“,

verließ er für einige Jahre den

öffentlichen Dienst ganz. „Bis es

gebitzelt hat, wieder in den erlernten

Beruf zurückzukehren“, sagt

Oliver Schumann, der neue Vorsitzende des Gutachterausschusses im

Landkreis Weilheim-Schongau

der bald 47-Jährige, das war 2013.

Er habe sich für zwei Stellenangebote

„ernsthaft interessiert“, eines

war vom Landratsamt in Weilheim

ausgeschrieben: „Zwei Tage nach

dem ersten Vorstellungsgespräch

habe ich ‚Ja‘ gesagt“, beschreibt er

den Beginn der neuen beruflichen

Bindung.

Zunächst arbeitete Schumann für

die Kämmerei in der Schulverwaltung

und unterstützte parallel die

Unterbringung von Asylbewerbern

durch die Anmietung von Unterbringungsobjekten.

Dann habe

sich Kreiskämmerer Norbert Merk

an die Qualifikation als Sachverständiger

erinnert und ihn auf die

vakante Geisenberger-Nachfolge

hingewiesen. So wurde Schumann

mit dem 1. Juli 2014 Leiter der GAA-

Geschäftsstelle, seit Ende 2014 ist

er der Ausschuss-Vorsitzende, 2015

legte er erstmals „seine“ Statistik

vor. Allerdings unter erschwerten

Bedingungen: Im Landratsamt

drehte sich das Personalkarussell.

Zwischen der GAA-Geschäftsstelle

und Aufgaben im Wohnungswesen

gab es Schnittstellen, beide Bereiche

wurden zusammengeführt, da

mehr Aufgaben rund um den Sozialen

Wohnungsbau anstanden —

sei es in der Bauförderung, sei es

bei Wohnberechtigungsscheinen.

Schumann musste nicht nur Bodenrichtwerte

ermitteln, sondern

ein neues Team zusammenstellen:

Mitarbeiter rochierten, um

innerhalb der Behörde auf ihre

Wunschpositionen zu wechseln,

andere gingen in den Ruhestand.

Er führte Einstellungsgespräche,

konnte zuletzt im November und

Dezember 2015 Stellen neu besetzen,

aktuell arbeitet er die neuen

Kollegen ein. Nebenbei frischte er

sein DIA-Wissen auf. Zum Glück

wird in Freiburg Blockunterricht

angeboten. Denn im Landkreis ist

Oliver Schumann mächtig gefordert.

ts


Die Entwicklung der Grundstückspreise

Ein Rollentausch der

beiden Altlandkreise

Weilheim-Schongau | Der Gutachterausschuss

(GAA) gibt seine

Bodenrichtwerte alle zwei Jahre in

den Gemeinden durch Auslegung

öffentlich bekannt. Wer danach

genaueres zu Baulandpreisen in

einer Kommune wissen möchte,

kann im Landratsamt kostenlos

Einsicht in die Bodenrichtwertliste

nehmen oder die Zahlen schriftlich

anfordern. „Als fortschrittlicher

GAA machen wir seit Jahren

das Zahlenmaterial und alle relevanten

Informationen auch im

Internet verfügbar“, erklärt der

GAA-Vorsitzende Oliver Schumann.

Die digitale Einsicht ist kostenpflichtig

und etwas günstiger

als jene auf gedrucktem Papier,

die es auch gibt.

Beim privaten Baugrund lag die

Steigerung im Landkreis Weilheim-Schongau

„bei gut sieben

Prozent gegenüber der letzten

Ermittlung“, fasst Schumann seine

neusten Zahlen zusammen.

Festzustellen sei, dass sich die

Entwicklung in den zwei Altlandkreisen

seit 2013 umgekehrt hat:

Im Schongauer Raum bewegte

sich die Verteuerung „in Richtung

zehn Prozent“, im Einzugsgebiet

Weilheim lag sie bei fünf Prozent.

Auch für die fünf großen Kommunen

Weilheim, Schongau, Penzberg,

Peiting und Peißenberg —

hat Schumann eine Zahl parat: 5,4

Prozent Plus. Allerdings gibt es

markante Ausreißer: „Wohnbauflächen

in Seenähe am südlichen

Ammersee mit spürbar deutlicheren

Steigerungen“, bemerkt Schumann.

Aus Aidenried und Fischen

kamen Kauffälle in die Statistik,

wo der Quadratmeterpreis auf

380 Euro anstieg. Das Plus sei jedoch

relativ zu sehen, weil es dort

zuvor lange Zeit gar keine Kauffälle

gab, die Gutachter mussten

„teilweise sechs bis acht Jahre

zurückgehen, jetzt haben wir die

Anpassung vorgenommen“, sagt

Schumann. Dass sich Bauland

verteuerte durch den „Siedlungsdruck“

aus München, sei allenfalls

entlang des Starnberger Sees in

einzelnen Kauffällen festzustellen.

Statistisch ausgewirkt habe sich

das noch nicht.

Beim gewerblichen Grund gab

es ebenfalls eine Umkehrung zu

2013: Sieben Prozent Plus im Altlandkreis

Weilheim stehen bemerkenswerte

20 Prozent rund

um Schongau gegenüber. Die fünf

großen Kommunen liegen bei

zwölf, der Landkreis-Schnitt bei 15

Prozent. „Teilweise zweistellige

Abweichungen“

von diesen Werten gibt es

laut Schumann bei „kundenorientierten

Gewerbeflächen“.

Das ist Bauland,

dessen Preis sich danach

richtet, welches Gewerbe

interessiert ist. „Hier wird

ein Unterschied gemacht

zwischen Betrieben mit

regem Kundenverkehr,

etwa einem Discounter,

oder einer Fertigungsfirma

ohne Besucher

oder einem Handwerksbetrieb,

dessen

Mitarbeiter tagsüber

wegfahren auf Baustellen“,

präzisiert Oliver

Schumann. ts

märz / april 2016 | 55


„Bodenrichtwert“: Wie ein Gutachterausschuss arbeitet

Der Markt bestimmt

den Grundstückspreis

Tassiloland | Der Bodenrichtwert

für Bauland ist von Interesse für

Häuslebauer und -käufer, Erben,

Immobilienmakler, Banken, Landoder

Forstwirte, Firmen. Bürokratisch

formuliert, „ein im deutschen

Städtebaurecht durchschnittlicher

Lagewert für den Boden unter Berücksichtigung

des unterschiedlichen

Entwicklungszustands“, der in

der Regel zum Ende jedes zweiten

Kalenderjahres aus den Kaufpreisen

von unbebauten Grundstücken

ermittelt wird. Er wird herangezogen

zur Wertermittlung von Immobilien

und ist unter anderem bedeutsam

für die Besteuerung von

Grund und Boden.

Grundlage sind Kaufpreissammlungen,

die von den Gutachterausschüssen

in den Landratsämtern

geführt werden. Da der Bodenrichtwert

nur ein Durchschnittswert aus

einer Vielzahl von Transaktionen

ist, schätzt der Gutachterausschuss

den Verkehrswert eines Grundstückes

anhand der Besonderheiten

des Bewertungsobjektes. Zu einem

Urteil kommen die Gutachterausschüsse

mittels Daten in ihren Geo-

Informations-Systemen (GIS) und

bei Ortsbesichtigungen. Die haben

Einfluss auf teils merkliche Zu- und

Abschläge vom Bodenrichtwert,

wenn individuelle Eigenschaften

eines Grundstückes zu berücksichtigen

sind.

Der Vorsitzende des Gutachterausschusses

und Kollegen aus dem

Bauamt sowie ein Gremium von

ehrenamtlichen Sachverständigen

beobachten die Entwicklung der

Immobilienpreise. Sie ermitteln

aus Vergleichspreisen Bodenrichtwerte

für Bauland und Grünland

für jede Kommune eines Landkreises.

Das Zahlenwerk ist vor allem von

Interesse für das Finanzamt. Es

benötigt die Bodenrichtwerte für

Steuerfestsetzungen, und die Bewertungsstelle

dort errechnet sogenannte

Grundbesitzwerte für die

Erbschaft- und Schenkungsteuer

und für bestimmte Fälle der Grunderwerbsteuer.

Daneben werden

die Bodenrichtwerte auch für die

Einkommensteuer herangezogen,

wenn es darum geht, bei vermieteten

Objekten eine Kaufpreisaufteilung

in Grund, Boden und Gebäude

vorzunehmen. Denn nur der Wert,

der auf ein Gebäude entfällt, kann

abgeschrieben werden. Da die Bodenrichtwerte

nur Durchschnittswerte

sind, ist der vom Finanzamt

ermittelte Steuerwert ebenfalls nur

ein durchschnittlicher Wert. Häufig

vorhandene negative Merkmale,

etwa übernormaler Verkehrslärm,

sind nicht berücksichtigt. Abhilfe

schafft ein Gutachten von anerkannten

Sachverständigen oder

vom Gutachterausschuss.

Bewertung ist essenziell

bei Vererbungen

Werden Grund oder Immobilien

an eine nächste Generation

übertragen, können je nach Verwandtschaftsgrad

und Umfang des

übergehenden Vermögens bis zu

30 Prozent Erbschafts- beziehungsweise

Schenkungssteuer anfallen.

Wenn es mit einem anerkannten

Gutachter gelingt, den Steuerwert

56 | tassilo


des Finanzamtes um nur 10 000

Euro zu verringern, beläuft sich die

Steuerersparnis bereits auf 3 000

Euro. Auch beim Eintrag einer

Grundschuld, bei Versicherungen,

der Grunderwerbssteuer, bei Übergaben,

sind Wertermittlungen der

Sachverständigen zum Bodenrichtwert

Grundlage von Vergleichspreisen.

Der Gutachterausschuss sammelt

im Landkreis jeden Kaufvertrag

einer Immobilie oder eines Grundstückes

mit einer Verwaltungs-Software.

Mit den dort niedergelegten

Preisen fängt die Arbeit des Gutachterausschusses

allerdings erst

an — unter einer Vielzahl wertbeeinflussender

Umstände. Erstens —

die Lage: an der Autobahn, mit

Bergblick, neben der Eisenbahnstrecke.

Zweite Frage: Erschwert

die Grundstücksform eine Bebauung?

Drittens — der Untergrund:

Ist eine „weiße Wanne“ nötig?

Das heißt, muss ein Keller so gebaut

sein, dass er die Belastung

von oben durch das Haus ebenso

aushält wie den Grundwasserdruck

von unten? Ist ein Bodenaustausch

erforderlich? Der Zusatzaufwand

wird bei der Bewertung berücksichtigt.

Viertens: Ist ein Grundstück

erschließungsbeitragspflichtig für

Straße, Kanal, Wasser? Jede Gemeinde

hat eine andere Satzung,

der Gutachterausschuss muss bei

jedem Vertrag in der Gemeinde

nachfragen. Fünftens — Grundstücksgröße;

sechstens — Dichte der

Bebauung; siebtens: Gibt es besondere

Rechte oder Belastungen wie

Wegerechte, Leitungsrechte. Diese

und andere Fragen mehr stellt der

Gutachterausschuss.

Ausgangsbasis ist die Definition

eines Richtwert-Grundstückes: Auf

dem Land beispielsweise 700 Quadratmeter

bei einer Geschossflächenzahl

von 0,4 (GFZ; diese Zahl

sagt etwas aus über die Dichte der

Bebauung). In Städten rechnen

die Ausschüsse meist mit 600 bis

700 Quadratmetern und GFZ 0,4

bis 0,5. Jedes Grundstück wird an

das Vergleichsgrundstück angepasst.

Wobei die erste Unsicherheit

schon bei den Vergleichspreisen

liegen kann: Wie werden sie vom

Markt beeinflusst? Regionale Umrechnungsfaktoren

hat der Gutachterausschuss

für vom Richtwertgrundstück

abweichende Flächen

und Geschossflächenzahlen zu

ermitteln.

Andere Grundstücke lassen sich

nicht standardisieren: südlicher

Ortsrand, Bergblick, Nachbarschaftsverhältnisse

als Lagebesonderheit.

Hier sind die Einflüsse auf

den Bodenwert je nach Lage des

Einzelfalls unterschiedlich. Und

daraus resultierende Preiseinflüsse

können nur mittels mehrerer

Vergleichspreise, die ausreichend

übereinstimmen, ermittelt werden.

Sympathie und Antipathie

beeinflussen den Wert

Neben objektiven Faktoren, wie

den oben genannten Besonderheiten,

stehen subjektive Faktoren, die

die Ermittlung erschweren. Im Einzelnen

heißt das: Wie ist das Verhandlungsgeschick

des Käufers?

Steht ein Verkäufer unter Druck?

Tätigt er gar ein Notverkauf? Wie

sympathisch oder unsympathisch

sind sich die Vertragspartner? Tatsächliche

Werte sind nur anhand

statistischer Methoden zu ermitteln.

Abweichungen nach oben

oder unten fallen heraus. Den exakten

Verkehrswert gibt es nicht,

sondern immer nur den wahrscheinlichsten

— was sich rein auf

private Wohnbauflächen bezieht,

den Hauptbereich, in dem ein

Gutachterausschuss ermittelt. Abweichungen

von 30 Prozent nach

oben oder unten sind üblich. Völlig

anders ist außerdem der Gewerbeoder

Landwirtschaftsbereich: 100

Prozent nach oben wie nach unten

spiegeln manchmal die Normalität.

Über die Schreibtische der Geschäftsstellenmitarbeiter

im Landkreis

Weilheim-Schongau gehen

pro Jahr rund 1 800 Kaufverträge.

Einige sind zur Auswertung nicht

geeignet: Verwandtschaftsverkäufe,

Einheimischenmodelle, Grundstücke

mit besonderen Auflagen.

Für die Ableitung der Wertfaktoren

wie Liegenschaftszinssatz oder

Marktanpassungsfaktoren werden

sie nicht verwendet. Deshalb werden

die Verträge in sogenannte

Grundstücksteilmärkte aufgeteilt:

unbebautes baureifes Land, bebaute

Grundstücke, komplizierte

Erbbaugrundstücke, Wohnungseigentum,

Teileigentum von der

Tiefgarage bis zum Gewerbeobjekt,

Bauerwartungsland, land- und

forstwirtschaftliche Flächen.

Diese „Hauptteilmärkte“ unterteilen

sich in weitere Untergruppen:

Bei seiner Arbeit ist der Gutachterausschusses

bemüht, keinen

Einfluss auf die Preisentwicklung

am Immobilienmarkt zu nehmen

oder in Fremdinteressen hineingezogen

zu werden. Die Zahlen sollten

belastbar sein, die Gutachter

beweisen können, wie sie auf ihre

Richtwerte kommen. Wichtigste

Vorgabe: Der Gutachterausschuss

ist nicht weisungsgebunden, er

handelt nur auf Weisung des Vorsitzenden.


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Tutzing | Noch bis Sonntag, 24.

April, beherbergt das Ortsmuseum

Tutzing die Sonderausstellung

„Knittl, Baumeister, Tutzing —

Häuser und Villen am Starnberger

See“. Mit der Wahl der Räumlichkeiten

für diese Ausstellung, die

einen Rückblick auf regionale,

historische Architektur vor über

100 Jahren ermöglicht, ist Initiatorin

Stefanie Knittl — bei genauer

Betrachtung — bereits ein kleiner

Coup gelungen. Denn das Gebäude,

in dem seit einigen Jahren das

Ortsmuseum Tutzing untergebracht

ist, ist selbst ein wichtiger Bestandteil

der Ortsgeschichte. Gekonnt

wird damit aufgegriffen, was die

Sonderausstellung transportieren

will. Eine charmante Spielart.

Vier Knittl

sollt’ ihr sein

Die Baumeisterfirma Knittl prägt

seit ihrer Gründung 1872 maßgebend

das Ortsbild des alten

Tutzings. Vier Generationen Baumeister

— Josef, Xaver, Carl und Engelbert

Knittl — sollten das um die

Jahrhundertwende größte Baugeschäft

am Starnberger See prägen.

Noch heute zieren viele ihrer Bauten

den Ort und die Umgebung. Die

Initiatorin der Sonderausstellung

Stefanie Knittl schließt als jüngster

und letzter Abkömmling der

Tutzinger Baumeisterfamilie die

über 100-jährige Geschichte der

bekannten Baufirma. Anders als

ihre Vorfahren trat sie jedoch nicht

in deren Fußstapfen ein; sie wählte

den Beruf der Lehrerin.

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Die Renovierung der alten Knittl-

Villa in der Hauptstraße Tutzings

veranlasste Stefanie Knittl, sich mit

ihrer illustren Familiengeschichte

und der damit verbundenen Bauhistorie

in Tutzing und Umgebung

zu beschäftigen. In der Sonderausstellung

„Knittl, Baumeister, Tutzing

— Häuser und Villen am Starnberger

See“ lässt sie eine (Bau)Zeit

Revue passieren, in der noch ohne

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große Hilfsmittel gebaut wurde, jedoch

mit „Charme und Liebe zum

Detail“, wie das Faltblatt zur Ausstellung

verrät.

Querschnitt durch

die Schaffenskraft

Josef Knittl (1837-1888), der Gründer

der Baumeisterfirma Knittl,

errichtete an die 50 Häuser in

seiner Schaffenszeit in Tutzing.

Xaver Knittl (1873-1933) übernahm

die Geschäfte seines Vaters nach

dessen Tod und galt als echter

„Workaholic“. In Zeiten des Baubooms

schuf er etliche Villen und

Landhäuser im typischen „Knittl-

Stil“. Nachfolger nach Xaver Knittls

Tod wurde dessen Sohn Carl Knittl

(1903-1953). Seine Handschrift trägt

unter anderem das Bodemann-

Haus (1936) und der Anbau der

Violaburg (1948) für den Maler Anton

Leidl. Schließlich trat Engelbert

Knittl (1882-1963) seinen Werdegang

mit der Übernahme des Baugeschäfts

des verstorbenen Baumeisters

Johann Biersack an. Nach

der amerikanischen Besatzungszeit

sorgte er für die Instandsetzung etlicher

Privatvillen in Feldafing. rp

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Zweitägige Energiemesse in der Stadthalle im April

Ein wertvoller Beitrag

zum Umweltschutz

Weilheim | Laut einer Studie des

Bundesumweltministerium erachten

91 Prozent der Bevölkerung den

Umweltschutz für wichtig. Da das

Thema „Energiesparen“ untrennbar

mit dem Umweltgedanken

verbunden ist, kann gerade hier

jeder Bürger, der über Neubau,

Renovierung oder Sanierung seiner

Immobilie nachdenkt, einen

wertvollen und spürbaren Beitrag

zum Umweltschutz leisten. Dies gilt

natürlich auch für Unternehmen,

die sich als Teil der Gesellschaft so

mancher Herausforderung stellen.

Wie etwa die Vereinigten Sparkassen

Weilheim.

Die fünfte

Energiemesse

2009 entschieden sich die Vereinigten

Sparkassen Weilheim

gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung

des Landratsamtes

Weilheim-Schongau und den Energieberatern

der ALL (Ammer-Lech-

Loisach) dazu, eine Energiemesse

für den Landkreis auf die

Beine zu stellen. In diesem

Jahr findet bereits

die fünfte Auflage der

Ausstellung statt.

Viele Firmen und Organisationen

aus dem

Umkreis, die sich mit

den Themen Energieeinsparung

und Energieeffizienz

beschäftigen,

konnten erneut für die Teilnahme

gewonnen werden. Nur noch wenige

Stände seien in der Stadthalle

Weilheim verfügbar. Da der Messetermin,

9. und 10. April, dieses

Jahr etwas später ist, wird auch das

Freigelände angeboten.

Die Organisatoren erwarten erneut

zwischen 1000 und 1200 Besucher —

bei Wetterglück auch etwas mehr.

Diese können sich bei einem Messerundgang

einen Überblick über

aktuelle und innovative Heizsysteme

verschaffen, Informationen

über Wärmedämmverbundsysteme

und deren Verwendung einholen,

energetisch optimierte Fenster

besichtigen, sich mit dem Thema

„kontrollierte Wohnraumlüftung“

auseinandersetzen oder sich über

eine Photovoltaikanlage erkundigen.

Ob Neubau oder Altbausanierung

- ein breites Spektrum von

Fachfirmen und Experten ist vor

Ort, die sich auf die Diskussionen

freuen.

Neu auf der Messe:

Fachforum Holzbau

Eine Neuerung in diesem Jahr ist

das Fachforum Holzbau, um gezielt

dem natürlichen Werkstoff Holz

einen breiten Raum einzurichten.

Viele Aussteller haben sich explizit

auf dieses Thema vorbereitet.

Ebenfalls neu ist, dass zu den bisherigen

Organisatoren — Justina

Eibl, Wirtschaftsförderung des

Landratsamtes, Wolfgang Haas,

Energieberatung Ammer-Lech-Loisach

und Robert Christian Mayer,

Vereinigte Sparkassen — mit Andreas

Scharli von der Energiewende

Oberland ein vierter führender Kopf

hinzugestoßen ist. Die Ausstellung

öffnet sowohl am Samstag (9. April)

als auch sonntags (10. April)

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So geht Holzbau heute

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Untereglfing | 2009 sollte das Geburtsjahr

des Biomasseheizwerks

Untereglfing einläuten — und damit

ein Gemeinschaftsprojekt aus

insgesamt rund 8 000 geleisteten

Arbeitsstunden, einem 2 670 Meter

langen Nahwärmenetz und einer

Gesamtinvestition von 1 200 000

Euro mit Erfolg krönen. Beachtliche

Werte stehen somit auf der Rechnung

dieses Bürgerunterfangens,

das aus heutiger Sicht durchaus als

Pionierarbeit bezeichnet werden

darf.

Um das Thema „Umwelt“ ging es

im Rahmen der Dorferneuerung,

an der die Gemeinde Eglfing 2006

teilnehmen wollte. Und das Thema

Umwelt stand auch auf der

Agenda derer vor Ort, die sich in

diesem Zuge Gedanken über die

Nachhaltigkeit in Bezug auf fossile

Brennstoffe machten. Mit Blick auf

die Nachbargemeinde Tauting, wo

vereinzelt Bürger bereits über eine

Biomasseheizung sprich Heizen

mit Holzhackschnitzel verfügten,

schloss sich eine Gruppe Privatleute

aus Untereglfing zu einem

Arbeitskreis zusammen, um dieses

Variante auch für den eigenen Ort

zu eruieren. Aus dieser Arbeitsgruppe

ging am 1. Juni 2008 die Interessensgemeinschaft

zur Planung

einer Gemeinschaftsheizanlage mit

Biomasse in Untereglfing hervor.

Denn darin waren sich alle einig:

Es sollte ein Gemeinschaftsprojekt

werden. Alle ziehen an einem

Strang.

41 Mitglieder in der

Genossenschaft

Nach einer Überprüfung auf

Machbarkeit durch Paul Kollig

folgten Vorgespräche im Eglfinger

Schützenheim, im Anschluss eine

Information an den Gemeinderat

samt Bürgermeister und die

Gründung einer Genossenschaft

im Februar 2009. Mit ihrer Idee,

erinnert sich der langjährige Geschäftsführer

der Genossenschaft

Rudi Marquardt, hatten sie bei vielen

Untereglfingern sprichwörtlich

„offene Türen“ eingerannt. Echtes

Interesse zeigte sich spontan bei

über 50 Personen, darunter viele

Landwirte, die Besitzer großer

Anwesen mit zumeist sanierungsbedürftigen

Heizanlagen waren.

Letztlich traten 41 Mitglieder in die

Genossenschaft ein.

Hier sorgten klare Statuten dafür,

das Projekt nicht zu gefährden oder

unüberschaubar zu machen. „Wer

bei Beginn der Baumaßnahme

nicht dabei war, kann nicht mehr

nachträglich einsteigen“, fasst

Rudi Marquardt eine der Statuten

zusammen. „Weiter musste jedes

Genossenschaftsmitglied eine Einlage

von 7 500 Euro in Form eines

zinslosen Darlehens erbringen,

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Das Biomasseheizwerk Untereglfing konnte durch die Versorgung der angeschlossenen Haushalte deren Bedarf

an Heizöl und Gas ersetzen und somit den CO 2 -Ausstoß reduzieren. Wert legt die Genossenschaft auch auf die

regionale Herstellung der Hackschnitzel.

60 | tassilo


hier gilt der Weitblick auf den Umweltgedanken.

Quer durchs Dorf Untereglfing gegraben: Mithilfe der 41 Genossenschaftsmitglieder

und regionaler Betriebe wurde das Biomassenheizwerk

Untereglfing errichtet. Viele der rund 8.000 geleisteten Arbeitsstunden

gingen allein für die Rohrverlegung des Nahwärmenetzes drauf.

zusätzlich noch einmal 2 500 Euro

Genossenschaftseinlage.“ Schließlich

einigte man sich im Rahmen

der Gründungsversammlung auch

darauf, dass jedes Mitglied 50 Arbeitsstunden

erbringen müsse, um

das Biomasseheizwerk samt Fernwärmenetz

kostendeckend bauen

zu können. Schließlich galt es,

eine Investitionssumme von rund

1,2 Millionen aufzubringen. Auch

mussten Bauvorlagen, gesetzliche

und steuerliche Bedingungen

erfüllt werden. Über die Einlagen

kamen so rund 430 000 Euro an

Eigenkapital zusammen, ergänzt

durch Zuschüsse aus dem KfW-Topf

und 416 000 Euro Fremdkapital.

Die technische Betreuung des Projekts

wurde in die Hände eines Planungsbüros

übergeben.

Drei Wärmequellen

speisen den Ort

Vielen Händen, unzähligen geleisteten

Arbeitsstunden, aber auch

dem unbürokratischen Einsatz ortsansässiger

Handwerksunternehmen

ist es zu verdanken, dass das

Biomasseheizwerk Untereglfing von

Mai 2009 bis in den Herbst des Jahres

2010 hinein fertiggestellt werden

konnte. Damit werden nun —

nach heutigem Stand — 47 Anwesen

mit Warmwasser und Wärme

aus dem Heizwerk versorgt. Die

Heizanlage selbst besteht aus drei

Wärmequellen. Das ist zum einen

der Hackschnitzelkessel, mit

dem rund 70 Prozent der Wärme

erzeugt werden. Wichtig war der

Genossenschaft, hier auf heimische

Biomasse zugreifen zu können.

So kommen die Hackschnitzel

überwiegend aus der Produktion

einheimischer Waldbauern. Eine

zweite Wärmequelle

findet sich in der Abwärme

der rund 700

Meter entfernten Firma

Schmid, die damit 30

Prozent der benötigten

Wärme in das Netz

einspeist. Schließlich

kann als dritte Wärmequelle

in Notsituationen

auf einen integrierten

Ölkessel ausgewichen

werden, der die gesamte

Versorgung aller

angeschlossenen

Haushalte übernehmen

kann. Vor geraumer

Zeit wurde das Dach

des Biomasseheizwerks

nachträglich mit Solarpanelen

ausgestattet.

Rund 70000 Euro wurden

dafür noch einmal

über die Genossenschaft

investiert; auch

Technische Daten und

Ansprechpartner

Die Gesamtleistung des Netzes

beträgt in etwa 1400 Kilowatt,

allein das Wärmepuffervolumen

umfasst stolze 50000 Liter. Für die

Versorgung durch Hackschnitzel

ergibt sich ein durchschnittlicher

Jahresbedarf von rund 432 Schüttraummetern,

für Heizöl in Notfällen

5000 Liter. Die Anschlüsse zu

den einzelnen Wohnhäusern und

Betrieben ist Genossenschaftssache,

dahinter ist der Eigentümer

selbst für Warmwasserboiler und

ähnliches zuständig.

Unter der Website www.energiegenossenschaften-gruenen.de/bayern

des Netzwerkes „Energiewende

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neben der Untereglfinger Genossenschaft

um den ersten Vorsitzenden

Andreas Ertl weitere bayerische

Energiegenossenschaften

und deren Ansprechpartner samt

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Der Hackschnitzelkessel mit einer Leistung von

865 Kilowatt ist eine von drei Wärmequellen

des Heizwerks. Die Biomasse wird mit Hilfe eines

Kratzbodens in den Brennraum befördert.

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Energiesparen wird 2016 noch strenger

Luftfeuchtigkeit raus,

Raumwärme rein

Tassiloland | In der Energieeinsparverordnung

(EnEV), die seit

2014 gilt, sind Anforderungen

an eine Gebäudehülle und den

Primärenergiebedarf formuliert.

Anhand eines Referenzgebäudes,

das genau den Maßen eines geplanten

Neubaus entspricht, wird

mittels vorgegebener Haustechnik,

Dämmung und anderem mehr der

erlaubte Jahresprimärenergiebedarf

berechnet. Ermittelt wird der

Bedarf für Heizung, Warmwasser,

Lüftung und Kühlung. Wer

ein neues Wohnhaus plant, muss

diese Anforderungen momentan

schon einhalten, ab 2016 sogar um

weitere 25 Prozent unterschreiten.

Deshalb werden Häuser immer

dichter gebaut, was die Luftfeuchtigkeit

im Innern steigen lässt. Wer

etwa Schimmelbefall vorbeugen

will, muss regelmäßig lüften. Paragraph

6, Absatz 2 der EnEV fordert,

einen Mindestluftwechsel sicherzustellen.

„Eine genaue Definition

dieses Luftwechsels gibt es nicht,

aber man kann davon ausgehen,

dass ein kompletter Luftaustausch

alle zwei Stunden erfolgen sollte“,

sagt Jeanett Bergmann, Mitarbeiterin

der Firma Inventer, die dezentrale

Systeme zur Wohnraumlüftung

anbietet.

„Wenn dieser Luftwechsel über

die reine Fensterlüftung durch den

Nutzer selbst erfolgen soll, muss

er alle zwei Stunden für zehn Minuten

die Fenster öffnen — auch

nachts“, skizziert Bergmann eine

augenscheinliche Unmöglichkeit.

Und sie ergänzt, dass „durch diese

Art der Lüftung natürlich auch die

Wärmeverluste sehr hoch sind und

es zunehmend schwieriger wird,

die Anforderungen der EnEV einzuhalten“.

Die Inventer-Lüfter besorgen das

Lüften auf komfortable Weise:

In einem permanent über 24

Stunden wechselnden Rhythmus

saugen sie zu feuchte Luft

ab und versorgen dieume im

Gegenzug mit Frischluft. Die integrierte

Wärmerückgewinnung

von bis zu 91 Prozent spart Heizenergie,

was den Jahresprimärenergiebedarf

senkt. Dazu zieht

In diesem neuen Penzberger

Mehrfamilienhaus wird

ein dezentrales

Lüftungskonzept

umgesetzt.

der Strom der „verbrauchten“ Luft

durch einen Keramikkern, der die

Raumwärme speichert. Wechselt

nach 70 Sekunden die Laufrichtung,

kommt die Wärme ins

Zimmer zurück. Der Lüfter selbst

schlägt bei den Stromkosten mit

vier Euro zu Buche — pro Jahr.

Im Unterschied zu zentralen Lüftungsanlagen,

bei denen Rohrleitungen

die Gebäude durchziehen,

sind die Inventer-Lüfter einfach zu

montieren: In Neubauten können

sie in jede Außenwand integriert

werden, bei Altbauten schafft eine

Kernbohrung durchs Mauerwerk

den nötigen Platz. Versteckt sind

die Lüfter hinter dezenten oder

dekorativen Blenden außen und

innen, die zugleich als Lärmschutz

dienen. Bei einer energetischen

Sanierung im Rahmen eines KfW-

Kredits kann der Einbau förderfähig

sein.

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und Firmen aus den Bereichen

Heizung, Lüftung, Bauen und Sanieren,

ist Frank Raida bereits in

der Beratungs- und Planungsphase

der Ansprechpartner. Seine

Inventer-Werksvertretung sitzt in

Bidingen im Ostallgäu, ein Referenzobjekte

gibt es im gesamten

Oberland. Die EnEV habe einen

„Paradigmenwechsel“ eingeleitet,

sagt Raida: „Bis vor einigen Jahren

habe ich auf Messen immer

erzählt: Leute, ihr braucht eine

Lüftung! Jetzt kommen die Leute zu

mir und sagen: ‚Wir brauchen eine

Lüftung‘.“

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Warum die tassilo-Büros hinter roten Brettern liegen

Ein Hauch von Lönneberga im Oberland

Birkland | Wer die Macher des

„tassilo“-Magazins in ihren Büros

besucht und ein schickes Bürogebäude

erwartet, wird jäh enttäuscht.

Die gesamte Mannschaft ist in einem

ehemaligen Bauernhof mitten

in Birkland beheimatet, dessen

Tenne zu Büros umgebaut wurde.

Von außen erstrahlt das Gebäude

über und über in einem herrlichen

Rotton, den man von irgendwo her

zu kennen glaubt. Schweden —

das war’s, woran man erinnert

wird. Die Häuser aus der Kinderserie

„Michel aus Lönneberga“ sind

gleichermaßen in dieser Farbe gestrichen,

wie auch ein Großteil der

schwedischen Holzhäuser überhaupt.

„Schwedenrot“, so heißt

zwar leicht mal eine Farbe, aber

diese hier hat‘s in sich. Als der Hof

renoviert wurde, entschied sich

Herausgeber Peter

Ostenrieder

ganz bewusst

für diese Farbe,

die aus

der schwedischen Stadt Falun

kommt. Seit dem 16. Jahrhundert

wurde in Falun der Abraum der

Kupfermine zur Gewinnung des

Pigments „Falunrot“ verwendet,

da es den schwedischen Holzhäusern

beim Anstrich den Anschein

von Backsteingebäuden — wie bei

den wohlhabenderen Mitteleuropäern

— gab. Über die Jahrhunderte

entwickelte sich Falunrot in

Schweden zur „National-Hausfarbe“,

was aber auch durchaus ganz

praktische Gründe hat.

Sägerauhes Holz

ist notwendig

Grundsätzlich die beste Wirkung

mit Falunrot (geschützter Markenname

„Falurödfärg“) erzielt man

auf sägerauhem, unbehandeltem

Holz. Durch den hohen Anteil an

natürlicher Kieselsäure,

Eisenvitriol, Eisenoxid und

Silikaten aus Aluminium, Zink,

Kupfer und Blei wirkt die Farbe

konservierend auf das Holz. Ein Liter

Farbe reicht zum Streichen von

etwa drei bis vier Quadratmetern

Holz.

Neben der Anwendung auf frischem,

ungehobeltem Holz eignet

sich Falunrot auch ideal zum

Streichen von bereits verwittertem

Holz. Auch bei diesem tritt nach

dem Streichen die konservierende

Wirkung ein. Bei Lärchen- oder

Douglasienholz soll man sogar

bewusst erst nach zwei Jahren

Verwitterung mit dieser Farbe arbeiten.

„Neben den wirklich überzeugenden

Eigenschaften dieser

Farbe war auch das matte Erscheinungsbild

für mich ein schlagendes

Argument für die Gestaltung

unseres Gebäudes“, so „tassilo“-

Chef Peter Ostenrieder. Ein interessanter

Nebeneffekt der hohen Metallanteile

in der Farbe

ist,

dass der Farbton je nach Wetterlage

und Luftfeuchtigkeit unterschiedlich

wirkt. Mal etwas

mehr ins Rot, mal etwas mehr

ins Braun. Diese positiven Effekte

erreicht der Bauherr aber nur mit

der original Schlammfarbe aus

Schweden, alleine der Farbton einer

Standardfarbe genügt hierfür

nicht.

Nicht geeignet für

Innenräume

Aufgrund der Bestandteile

der Farbe und ihres Abriebverhalten

(Schlammfarbe ist

auf Holz nicht abriebfest) ist

Falunrot jedoch keinesfalls für

Innenräume, Böden oder etwa

Spielgeräte geeignet. An Gebäudefassaden

aber hat man

umso mehr Freude daran —

die Farbe muss üblicherweise

erst nach etwa zehn bis zwölf

Jahren wieder nachgestrichen

werden. tis

Bekannt aus der schwedischen

Fernsehserie:

Das Zuhause des kleinen

Michel aus Lönneberga

Hier in Birkland entsteht der „tassilo“

märz / april 2016 | 63


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Dießen | An einigen Geschäftshäusern

und Werkstätten in Dießen

kann man sie noch entdecken:

sogenannte „Nasenschilder“, die

Auskunft darüber geben, welche

Waren oder Fertigkeiten im Inneren

feilgeboten werden. Etliche

davon hat Schmiedemeister Walter

Spensberger hergestellt. In Handarbeit,

versteht sich. Auch seine

Werkstatt, die Kunstschmiede und

Kunstschlosserei Spensberger, die

sich mitten im alten Dießener Ortskern

befindet, ist anhand eines Nasenschilds

zu erkennen. Hier ist es

ein Schlüssel, der den Weg zu ihm

weist. Hinein in seine Werkstatt.

Schon bevor man seine kreative

Stätte betritt, fallen die kunstvoll

verzierten, einzigartigen Grabkreuze

auf, die scheinbar vergessen an

der Hauswand gegenüber lehnen.

Doch stehen sie im Mittelpunkt des

Schaffens von Walter Spensberger.

Über 50 Exemplare beherbergt

er hier; eine stattliche Sammlung

durch einige Epochen — von Barock,

über Jugendstil bis zur Neuzeit, die

er zuletzt vor rund zwei Jahren im

Rahmen einer Ausstellung, initiiert

vom Heimatverein Dießen, interessierten

Besuchern vorstellte.

Dampfhammer, Amboss

und Esse

Sich selbst bezeichnet er als „barocken

Typ“, mit einigem Schalk

im Nacken. Was er damit meint,

erklärt sich bei einem Rundblick

durch seine Werkstatt. Es herrscht

ein herrlich kreatives Chaos, das

— bei näherer Betrachtung — jedoch

einer gewissen Struktur unterliegt.

Walter Spensberger hat

seine Berufung gefunden. Seine

Werkstatt, prächtig ausgestattet

mit selbstgebauter Esse, einem

blanken süddeutschen Amboss und

Zangen jeglicher Größe, in Reih

und Glied über der Esse hängend,

bildet den perfekten Rahmen und

liefert Spensberger die Ideen, die

er für seine Projekte braucht. Nicht

mehr viele seiner Art gibt es und so

erklärt sich, dass er zum jetzigen

Zeitpunkt noch nicht ans Aufhören

denkt, denn auch die Aufträge flattern

nach wie vor ins Haus. Gerade

arbeitet er an einem Grabkreuz;

die Skizze dazu, fein ausgearbeitet,

liegt auf dem Arbeitstisch neben

der Esse. Auch für Restaurierungen,

viel im sakralen Bereich, ist

er eine gefragte Adresse. Arbeit

gibt es also genug. Gerade will er

seinen „tollen Mitarbeiter“, wie

er den robusten Dampfhammer

nennt, der ihm viele Arbeitsschritte

leichter macht, anschalten, da

betritt ein Kunde die Werkstatt, die

Querstange eines Kummets in den

Händen. Er bräuchte einen Beschlag.

„Haben Sie so etwas da?“,

fragt er. Walter Spensberger wirft

Walter Spensberger bearbeitet das Eisen an seiner selbstgebauten Esse. Dank eines Abzuges ist seine Werkstatt

rauchfrei, die Luft sauber. Er steht täglich in seinem Atelier in Dießen.

64 | tassilo


einen Blick darauf. Nein, vorrätig

nicht. „Aber ich kann es schmieden“,

erklärt er. Zeit hat er eigentlich

nicht dafür, doch das möchte

er dem Kunden nicht auferlegen.

Schließlich bleibt die Querstange

in der Werkstatt, der Kunde verlässt

das Geschäft. „Wer soll es denn

sonst machen“, so Spensberger im

Zwiegespräch mit sich selbst, „das

können ja nicht mehr viele.“ Nein

sagen, das kommt für ihn nicht in

Frage.

Die Kunst des Schmiedens

weitergeben

Eher unfreiwillig habe er damals

den Beruf erlernt, erinnert er sich.

Der Vater Simon Spensberger, eigentlich

ein gelernter Feinmechaniker,

führte seit 1948 einen Betrieb

in Dießen. Der Bub sollte natürlich

in die Fußstapfen treten. 1956 startete

er seine Lehre. „Damals war

diese Tätigkeit noch weit entfernt

von dem, was ich heute tue“, so

Walter Spensberger. Kunden orderten

Gebrauchsgegenstände,

Kreativität spielte dabei keine Rolle.

Irgendwann wurde das zeichnerische

Talent Walters bemerkt —

und sein Weg änderte sich, vom

Beruf zur Berufung. Heute ist Walter

Spensberger ein Virtuose seiner

Zunft. Seine Bandbreite ist enorm,

sein Stil erkennbar. „Viecher“ haben

es ihm angetan. So findet man

etwa am Ende eines Schürhakens

einen Widderkopf. Kamele, Schlangen

oder Fische gehören zu den

Kameraden in der Werkstatt.

Die Kunst des Schmiedens brachte

er nicht nur seinen drei Kindern

Magdalena, Simon und Kathrin bei,

die allesamt den Beruf des Vaters

erlernten. Insgesamt 17 Lehrlingen

verhalf er zu solider Ausbildung.

Auch zwei junge Männer mit „exotischem“

Hintergrund sollten das

Handwerk bei ihm erlernen. Burt,

ein junger Australier aus Brisbane,

kam über Umwege zu ihm — und

blieb zur Lehre. Aus San Francisco

folgte Jim. Erst im Nachhinein erfuhr

Walter Spensberger, dass sein

Schützling eine Kunstprofessur

innehatte. „Er wollte noch einmal

etwas lernen in seinem Leben“,

erinnert er sich lächelnd. Dass sein

Gewerbe langsam ausstirbt, dessen

ist sich Walter Spensberger bewusst.

So freut er sich immer, wenn

Schulklassen den Weg zu ihm finden.

Der Jugend zeigen zu können,

was den Wert dieses Handwerks

ausmacht, das macht ihn froh.

Heimlich wäre er gerne Lehrer geworden.

Aber so kann er den Kindern

auch etwas zurückgeben. Soll

er einen Blick in die ferne Zukunft

werfen, kann er sich ein Leben

ohne seine Werkstatt nicht vorstellen.

„Vielleicht bin ich dann ein

ausgestopftes Unikat“, schmunzelt

er. „Dann wirft man einen Euro in

meinen Rücken und ich hämmere

weiter auf meinen Amboss.“ rp

Vielfach finden sich in den gestalteten Grabkreuzen Walter Spensbergers

Hinweise auf die Vorlieben der Verstorbenen vor.

märz / april 2016 | 65


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Die Oberland Werkstätten GmbH in Polling

Eine gute Adresse

in Sachen Holz

Polling | Mit ganzer Konzentration

widmet sich Hans Lingl der Arbeit

an der Bandsäge. Seit rund einem

Jahr ist der 54-jährige fester

Mitarbeiter in der Abteilung Holz

der Oberland Werkstätten GmbH

Polling. Auf dem freien Arbeitsmarkt

hätte der Zimmerer wohl

kaum Chancen gehabt, noch einen

Arbeitsplatz zu finden. Zu holprig

gestaltet sich sein beruflicher Werdegang,

auch sorgte eine Verletzung

für längeren Ausfall. Er kam

über eine Maßnahme der Agentur

für Arbeit nach Polling. Und hat

dort seinen Traumarbeitsplatz

gefunden, wie er selbst bestätigt.

Er lacht über das ganze Gesicht,

als er über sein Aufgabengebiet

spricht: „Ich bin sehr stolz auf das,

was wir hier machen“, erklärt er

freimütig und sieht sich in der

großen Produktionshalle um.

Die neu errichtete und sehr gut

ausgestattete Holzwerkstatt ist ein

Teilbereich der Oberland Werkstätten

GmbH. In den insgesamt

vier Niederlassungen in Gaißach,

Polling, Geretsried und Miesbach

werden außerdem Metallbearbeitungen,

Montageleistungen,

ein Wäsche- sowie Essens-Service

angeboten. Damit sind die Oberland

Werkstätten Zulieferer und

Dienstleister in einem, für mittelständische

Unternehmen aus der

Region.

Integratives Konzept —

hohe Motivation

Wer den Oberland Werkstätten einen

Auftrag erteilt, bekommt nicht

nur Produkte in hoher Qualität

und Zuverlässigkeit. Unterstützt

werden damit auch Arbeitsplätze

für Menschen mit Behinderung.

Menschen wie Hans Lingl, für den

die Holzwerkstatt in Polling zu einer

„zweiten Heimat“ geworden

ist, wie er selbst sagt.

Gemeinsam mit seinen Kollegen

sorgt er für einen reibungslosen

Ablauf — von der Herstellung

bis zur Auslieferung. Was er am

liebsten macht, kann er gar nicht

so genau benennen. „Ich mache

das, wo ich gebraucht werde. Ich

bin immer bereit!“ Das bestätigt

auch Betriebsleiter Hermann Soyer,

der ebenfalls seit rund einem

Jahr in den Oberland Werkstätten

Polling beschäftigt ist. Er kennt

die Geschichte von Mitarbeitern

wie Hans Lingl sehr gut und weiß,

dass eine ihrer Stärken die hohe

Motivation ist. „Sie spüren einfach,

dass sie gebraucht werden“,

erklärt er. 13 Jahre lang sorgte der

Die Niederlassung in Polling ist eine von vier Einrichtungen, die die Oberland Werkstätten GmbH unterhält.

Die Produktionshallen im Bereich Holz (r.) sind vor geraumer Zeit ausgeweitet worden. Dank modernster

Ausstattung kann hier vor Ort wettbewerbsfähig produziert werden.

66 | tassilo


47-jährige Maschinenbauingenieur

in der Niederlassung Geretsried

dafür, dass für jeden seiner

Schützlinge der richtige Platz

gefunden wird. Das integrative

Konzept der Oberland Werkstätten

bindet Menschen mit und ohne

Behinderung ein; psychisch und

geistig Beeinträchtigte arbeiten

integriert in Gruppen.

Auch der 28-jährige Leonhard

Hofmeister hat in der Holzwerkstatt

seinen festen Arbeitsplatz.

Seit acht Jahren ist er aktiv in die

Herstellung hochwertiger Holzprodukte

eingebunden. „Wir machen

Holzgarnituren für den Garten,

Kleinmöbel wie Fußschemel und

Tische, Blumen- und Briefkästen,

Pflanztröge und vieles mehr“,

zählt er die Produktpalette auf,

an deren Herstellung er sehr gerne

mitwirkt. Arbeiten mit „Mutter

Natur“ nennt Hofmeister das

und man sieht ihm an, dass auch

er stolz darauf ist. Er hat sich die

Position des Werkstattführers erarbeitet

und darf Besucher wie Kunden

durch die Produktion führen.

Von Gartenbänken

und Grabkreuzen

Abnehmer des umfangreichen

Holzsortiments sind — neben Privatkunden,

die etwa den Werksverkauf

in Gaißach besuchen — vor

allen Dingen Baumärkte, unter

anderem auch Brauereien. Großabnehmer

finden sich in der Industrie;

für die Firmen Schleicher

und Hirschvogel werden Kisten

und Verpackungen jeglicher Art

in den Oberland Werkstätten hergestellt.

Die Unternehmen wissen

die Qualität der Produkte und

auch die Zuverlässigkeit zu schätzen.

Moderne CNC-Technik oder

Vierseitenhobler sind sowohl in

Polling als auch in Gaißach längst

156 Mitarbeiter haben in den Oberland Werkstätten in Polling einen

Platz gefunden. Viele von ihnen wohnen im angegliederten Wohnheim.

Einige wohnen im Umland und kommen jeden Tag zur Arbeit.

in die Herstellung integriert. Eine

Besonderheit findet sich in der

Angebotspalette — und die fällt

beim Rundgang durch die Werkstätten

gleich auf: Grabkreuze aus

Holz gehören mittlerweile zu einer

„festen Größe“ in der Herstellung

hier vor Ort. Beliefert wird der

südbayerische Raum bis an die

Grenzen. Weil individuell auf die

regionalen Wünsche der Bestatter

eingegangen werden

kann, hat sich diese Nische

bestens etabliert.

Obwohl auch hier der

Preiskampf mit Herstellern

aus dem Ostblock

zu spüren ist. Apropos

Preiskampf — sicher haben

die Produkte, die in

den Oberland Werkstätten

hergestellt werden,

ihren Preis. Sie können

dennoch mit der freien

Wirtschaft mithalten. Der

Werksverkauf in Gaißach

(Lenggrieser Straße 19)

kann Montag bis Donnerstag

9 bis 12.30 Uhr

und 13 bis 16 Uhr sowie

freitags durchgehend von 9 bis

13 Uhr besucht werden. Informationen

über das Produktportfolio

findet man im Internet unter

www.o-w-l.de. „Holz ist gut für

meine Hände“, erklärt Leonhard

Hofmeister zum Schluss. Er hat

Schwierigkeiten mit der Motorik

und deshalb in Holz einen idealen

Werkstoff gefunden. Holz in besten

Händen, sozusagen. rp

Die „Herren des Holzes“: Leonhard Hofmeister (l.) und sein

Kollege Hans Lingl arbeiten beide in der Abteilung Holz. Vogelhäuschen,

Blumenkästen, aber auch die Bank, auf der Lingl

sitzt, werden hier in Polling hergestellt.

märz / april 2016 | 67


„Pfaffenwinkel Gartenwinkel“ — das neue Netzwerk

Wissen soll zusammenwachsen

Tassiloland | Was gedeiht am besten

in einem Garten im Tassiloland?

Wo sind geeignete Pflanzen

zu bekommen, wie Beete zu arrangieren?

Antworten auf solche

und viele andere Fragen will Heike

Grosser mit ihrem neuen Netzwerk

„Pfaffenwinkel Gartenwinkel“ geben.

Und darüber hinaus einen

intensiven Austausch von Wissen,

Ideen und Anregungen anstoßen.

Ziel der Kreisfachberaterin für

Gartenkultur und Landespflege ist

einmal, vorhandene „Schätze zu

bewahren“. Vor allem aber die Öffentlichkeit

aufmerksam zu machen

auf die „vielen kleinen Geheimnisse

vor der Haustür“. Nur soll bekannter

werden, wo sie zu finden sind.

Und außerdem, was hier wächst,

was heimisch ist, was jeder für den

eigenen Garten nutzen kann.

Stand Februar 2016 bringen sich

20 Beteiligte ins Netzwerk ein —

Gärtnereien, private Gartenbesitzer

und Initiativen, die sich der Pflege

vorhandener oder der Wiederherstellung

historischer Parkanlagen

verschrieben haben. Sie alle soll ab

April ein gemeinsamer Handzettel

vorstellen, an dem Grosser gerade

arbeitet. Denn wie die Parks und

Gärtnereien sind auch die Privatgärten

für Besucher informativ und

zugänglich — nicht nur an besonderen

Aktionstagen im Jahresverlauf,

sondern auf Anfrage auch bei Führungen.

Pflanzliche Vielfalt

in den Privatgärten

Nur ein Beispiel ist die 3 000 Quadratmeter

große ländliche Gartenanlage

mit altem Baumbestand

und Obstgarten am Bruggerhof

an der Straße von Peißenberg

nach Böbing. Gräfin Angelika von

Courten kultiviert hier regionale

Nutz- und Zierpflanzen, Gemüse,

Stauden oder aus der Mode gekommene

Schönheiten, über die

sie jede Menge zu erzählen weiß.

Ganz neu zum Netzwerk stieß

Christine Stedele als Kräuterpädagogin

und ausgebildete Gästeführerin:

In Dießen-Obermühlhausen

öffnet sie ihren eigenen Garten für

Schulklassen, Workshops und Vorträge,

sie führt durch den Garten

von Gut Kerschlach und produziert

Sirup, Tee und Essig mit Kräutern

und Blüten, die sie zwischen Ammersee

und Lech pflanzt, hegt und

erntet. Winkelvielfalt bietet auch

die Familie Mack in ihrem 3 800

Quadratmeter großen Garten am

„Freskenhof“ in Eglfing. Auf sieben

barrierefreien Ebenen und Terrassen

sind Ecken fürs menschliche

Ruhebedürfnis, für Versteckspiele

der Kinder oder Rückzugsmöglichkeiten

für Tiere und Pflanzen

angelegt.

Natürlich dürfen im Pfaffenwinkel

die Kloster- und Pfarrgärten, das

althergebrachte Wissen der Mönche

und Geistlichen um Nutz- und

Heilkräuter oder Symbolpflanzen

nicht fehlen. Aufgegriffen und thematisiert

wird dies beispielsweise

im Pfarrgarten in Peißenberg.

Pläne, wenngleich noch keine

konkreten, hegt Grosser mit dem

Klostergarten in Bernried, in dem

ein historisches Gewächshaus erhalten

ist und für den jüngst eine

Gärtnerin eingestellt wurde. Und

mit der, wie sie sagt, „immensen

Üppigkeit“ im alten Pfarrgarten

von Huglfing, der zwar öffentlich

zugänglich ist, derzeit aber nur

ehrenamtlich gepflegt wird, um

Stauden und Blumen für den Kirchenschmuck

zu ernten.

Gar als „Unterrichtsraumdient

der Lehrgarten der Hauswirtschaftsschule

in Weilheim. Hier

bekommen Studierende Einblick in

die vielfältigsten Möglichkeiten, die

ein Garten bereithält: von sinnvoller

Planung und Bodenbearbeitung

übers Säen, Pflanzen, Pflegen,

Ernten, Ernähren bis hin zum

Broterwerb als Kräuterpädagogin,

Garten- oder Erlebnisbäuerin oder

mit Deko-Ideen. „Anfang 2016 begannen

26 Teilnehmerinnen die

über zwei Jahre dauernde Ausbildung

zur Gartenbäuerin“, freut

sich die Kreisfachberaterin.

5 000 Besucher im

Schaugarten Seeshaupt

Mit einer zweiten erfreulichen Zahl

wartet Grosser beim Seeshaupter

Schaugarten auf: Jährlich besuchen

ihn rund 5000 Menschen. Eröffnet

wurde er 2002 von Barbara

Kopf und Helmut Klug, inzwischen

pflegt ihn der Ortsgestaltungs- und

Verschönerungsvereins Seeshaupt

e.V., die Mitglieder treffen sich von

Frühjahr bis Herbst jeden zweiten

Samstag im Monat zum Garteln

und stehen Besuchern Rede und

Antwort.

Auch Gartenbaukunst vergangener

Zeiten ist im „Pfaffenwinkel

Gartenwinkel“ vertreten: Die über

200 Mitglieder vom „Förderkreis

Murnauer

68 | tassilo


Parklandschaft e.V.“ unterstützen

die Gemeinde ideell und materiell

bei Pflege und Wiederherstellung

des Moloparks und der Gartenbaudenkmäler,

die der Architekt und

Landschaftsgestalter Emmanuel

von Seidl ab dem Jahr 1900 im Ort

erschaffen hat, unter anderem mit

dem Seidlpark.

Der Schacky-Park wird in

Dießen wachgeküsst

Noch im Dornröschenschlaf liegt

historische Landschaftsgestaltung

am südlichen Ortsrand von Dießen.

Hinter der Villa Diana hatten

Ludwig Freiherr von Schacky

und seine Frau Julia ab 1905 einen

Landschaftspark angelegt mit

Monopteros, Brunnen, Teichen,

Teehaus, Marmorstatuen und

Streuobstwiesen. Obwohl vieles

verschwunden, verwildert, verwuchert

ist, lohnt ein Spaziergang

durch den Schacky-Park, denn ein

Förderkreis mit über 350 Unterstützern

küsst ihn seit 2005 wieder

wach. Und Anfang 2016 beschloss

der Steuerkreis, der im europäischen

LEADER-Programm Projekte

in der Ammersee-Region betreut,

100 000 Euro Fördergelder einzuwerben.

Das wären 50 Prozent

jener Summe, für die bis 2018

drei Wasserfontänen und 24 Parkleuchten

wiederhergestellt sowie

der schmiedeeiserne Zaun um den

Park renoviert werden könnten.

Mit einer besseren Beschilderung

und der Einbindung in die Wegenetze

soll der Park zudem über

Dießen hinaus bekannter werden.

Ein dritter Park mit historischen

Wurzeln ist jener von Klinik und

Schloss Höhenried bei Bernried.

Das Netzwerk sei „kein fester

Kreis“ unterstreicht Heike Grosser:

„Jeder der mitmachen will, kann

sich einbringen, wem es zu viel

wird, der kann auch wieder aussteigen.“

Und, ergänzt die Fachberaterin,

Engagierte sollen „durchaus

auch Geld verdienen, nicht

nur ehrenamtlich wirken — wichtig

ist mir die Mischung“. Die Ober-

hausener „Gärtnerei Staudenspatz“

von Susanne Behmenburg,

die über 1400 winterharte Stauden

im Sortiment hat, dazu Gemüsepflanzen,

Rosen, Beerensträucher

und Gehölze, und die Führungen,

Vorträge und Workshops im

Schaugarten anbietet, gehört deshalb

ebenfalls zu Grossers Netzwerk.

Und ein Gartenwinkel-Café

ist der „Paradieshof“ von Melanie

Kleider in Forst. Bei ihr soll im

Herbst das nächste Netzwerk-

Treffen stattfinden. Jeweils zehn

Gärten beteiligen sich bis dahin

an drei Aktions-Sonntagen (Termine

unter www.pfaffenwinkelgartenwinkel.de,

die Website wird

aktuell aufgebaut).

ts

GmbH

märz / april 2016 | 69


Das Team „Private Immobilienfinanzierung“ bei den Vereinigten Sparkassen

Gebündelte Kompetenz

beim Thema Baufinanzierung

Tassiloland | Die Baufinanzierung

ist eine der wichtigsten finanziellen

Entscheidungen im Leben. Darlehenshöhe,

Zinssatz, Raten und

Förderprogramm — ein komplexes

Thema. Auch die persönliche, berufliche

und familiäre Situation

muss berücksichtigt werden. Daher

merkt Arthur Wilm, Leiter der

Abteilung Immobilien-, Versicherungs-

und Wertpapiergeschäft der

Vereinigten Sparkassen in Weilheim,

an: „Will man dem Kunden

das beste Ergebnis liefern, darf

die Immobilienfinanzierung nicht

nur nebenher laufen.“ Aus diesem

Grund haben die Vereinigten Sparkassen

ein Team aus Spezialisten

aufgebaut, welches nur für diesen

Bereich zuständig ist.

Die Nachfrage

steigt stetig

„So finden Interessenten an einer

privaten Immobilienfinanzierung

in Peißenberg und Murnau jeweils

einen Experten direkt vor Ort, in

Penzberg zwei und in Weilheim

deren drei.

„Die Spezialisierung hat sich bewährt“,

berichtet Wilm. Die Nachfrage

habe sich nahezu verdoppelt

seit Gründung des Teams „Private

Immobilienfinanzierung“ im Jahr

2012. Um dem steigenden Bedarf

gerecht zu werden, haben die Vereinigten

Sparkassen weiter in ihr

Team investiert und es permanent

verstärkt. Begonnen wurde 2012

mit vier Spezialisten, heute sind es

insgesamt sieben topausgebildete

Bankfachleute und Bankbetriebswirte

mit Zusatzqualifikationen,

auch bei den Themen „Energetisch

Sanieren“ oder Nutzung öffentlicher

Mittel und Förderprogramme.

Der Fokus liegt dabei auf Qualität,

bestätigt Elisabeth Stöhr, Teamleiterin

Private Baufinanzierung: „Die

eigene Immobilie steht heute mehr

denn je an der Spitze der Wünsche

unserer Kunden. Wir wollen

die Besten sein, wenn es um die

Finanzierung der Verwirklichung

dieses Wunsches geht.“ In enger

Zusammenarbeit mit den Finanzund

Vermögensberatern und den

Versicherungsspezialisten „sollen

alle Aspekte rund ums Wohnen

professionell und mit hoher Qualität

zu marktgerechten Zinsen verwirklicht

werden“, wie sie ergänzt.

Ein besonderes Augenmerk liegt

weiterhin auf der Region und ihren

Bewohnern, was nicht zuletzt Sonderkredite

zu besonders günstigen

Konditionen für Einheimischenmodelle

und größere Neubaugebiete

zeigen, wie aktuell im Rahmen des

Baulandsicherungsmodells der Gemeinde

Polling. Hohe Kundenorientierung

habe bei den Vereinigten

Sparkassen auch bei Immobilien

höchste Priorität, wie Arthur Wilm

beschreibt: „Unsere Finanzierungs-

Spezialisten sind da, wo die Kunden

uns brauchen, und nicht da,

wo der Schreibtisch steht.“

In der Region

verwurzelt

Sparkassenkunden, die sich zu

einer Immobilienfinanzierung beraten

lassen möchten, können mit

dem Betreuer vor Ort einen Termin

vereinbaren. Wer kein Kunde ist,

dem empfiehlt der Experte einen

Beratungstermin über die Telefonzentrale

(0881/641-0). tis

Ein Team in Sachen „Private Immobilienfinanzierung“:

(stehend v.l.)

Markus Lanz (Vorstandsmitglied),

Sascha Mertlich, Elisabeth Stöhr

(Teamleiterin Private Immobilienfinanzierung),

Arthur Wilm (Leiter

Immobilien-, Versicherungs- und

Wertpapiergeschäft), Cornelia

Proebster, Markus Krieg, Stephan

Krause; (sitzend v.l.) Marlene Sporer

und Marion Bader

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70 | tassilo


Der aktuelle „tassilo“-Rechtstipp

Modernisierung der

Mietwohnung

Tassiloland | Im aktuellen „tassilo“-

Rechtstipp erklärt Rechtsanwältin

Beate Becker von der Kanzlei Wiesmaier

und Kollegen in Weilheim,

welche Aspekte unter die Modernisierung

einer Mietwohnung fallen.

Zusätzlich gibt die Expertin Auskunft,

auf was sowohl Vermieter

als auch Mieter zu achten haben.

Eine Modernisierung liegt immer

dann vor, wenn durch bauliche

Maßnahmen Energie nachhaltig

eingespart werden kann, sich der

Wasserverbrauch nachhaltig reduziert,

sich der Gebrauchswert

der Wohnung nachhaltig erhöht

oder sich die Wohnverhältnisse

dauerhaft verbessern. Zu solchen

Modernisierungsmaßnahmen zählen

etwa der Einbau von Isolierglasfenstern,

die Anbringung einer

Wärmedämmung, die Erneuerung

des Heizsystems, die Verlegung einer

besseren Fußbodenart, der Anbau

eines Balkons, die Schaffung

einer Grünanlage oder Stellplätzen

und ähnliches. Reine Erhaltungsmaßnahmen,

wie die Reparatur

der Heizungsanlage oder der Wasserleitungen,

sowie der Austausch

morscher Fenster sind hingegen

keine Modernisierungsmaßnahmen.

Ankündigungspflicht

durch den Vermieter

Plant der Vermieter eine Modernisierung

seiner vermieteten

Wohnung, hat er dem Mieter die

entsprechenden Maßnahmen

mindestens drei Monate vor deren

Beginn anzukündigen. Die Ankündigung

kann als Brief oder Telefax,

aber auch per E-Mail erfolgen.

Darin ist dem Mieter mitzuteilen,

welche Art von Arbeiten durchgeführt

wird, wann diese beginnen

und wie lange diese voraussichtlich

dauern. Zudem muss der

Mieter bereits zu diesem Zeitpunkt

darüber informiert werden, welche

Mieterhöhung infolge der Modernisierung

zu erwarten ist und wie

hoch die künftigen Betriebskosten

sein werden. Es sind bereits konkrete

Geldbeträge zu nennen. Nur

nach einer ordnungsgemäßen Ankündigung

der Maßnahme kann

der Vermieter drei Monate später

mit den Arbeiten beginnen.

Duldungspflicht

durch den Mieter

Der Mieter andererseits muss die

Modernisierungsmaßnahmen und

die damit verbundenen Einschränkungen

in der Regel dulden, außer

es liegt ein besonderer Härtefall

vor. Voraussetzung für die Duldungspflicht

ist wiederum, dass

der Vermieter die Modernisierung

ordnungsgemäß angekündigt hat.

Kommt es während der Modernisierungsmaßnahmen

zu nicht

Beate Becker, Rechtsanwältin in

Weilheim, erklärt im aktuellen

Rechtstipp, worauf insbesondere

Vermieter zu achten haben.

unerheblichen Gebrauchsbeeinträchtigungen,

kann der Mieter die

Miete mindern. Die Höhe der Mietminderung

richtet sich nach dem

Grad der Beeinträchtigung und

kann geschätzt werden.

Handelt es sich bei der Modernisierung

allerdings um energetische

Maßnahmen, wie beispielsweise

die Anbringung einer Wärmedämmung

oder die Umstellung auf

eine effizientere Heizungsanlage,

ist eine Minderung der Miete in

den ersten drei Monaten der Maßnahme

nicht zulässig. Etwas anderes

gilt bei energetischen Maßnahmen

nur dann, wenn die Wohnung

für die Dauer der Maßnahme nicht

mehr bewohnt werden kann.

Nach erfolgter Modernisierung

kann die Jahresmiete dauerhaft um

bis zu elf Prozent der für die Modernisierung

aufgewandten Kosten

angehoben werden.

Der Mieter hat jedoch nach erfolgter

Modernisierungsankündigung

ein Sonderkündigungsrecht.

Da bereits bei der Modernisierungsankündigung

viele Fehler

gemacht werden können und mit

einer unkorrekten oder unvollständigen

Information nachteilige Folgen

für den Vermieter verbunden

sind, ist ein Gang zum Experten

durchaus ratsam.

tis

Ihr Erfolg ist unser Ziel

Unsere Sozietät steht für eine unternehmerische, interdisziplinäre

Beratungsarbeit im Sinne unserer Mandanten, denn Ihr Erfolg ist unser

Ziel. Bei uns arbeiten kompetente Spezialisten für Wirtschaftsprüfung,

Steuer- und Rechtsberatung Hand in Hand zusammen, bieten Ihnen feste

Ansprechpartner und bilden hochqualifizierte Teams, um unser erklärtes

Ziel zu erreichen, Ihren wirtschaftlichen Nutzen zu optimieren.

Besuchen Sie auch unsere Kanzlei-Internetseite www.wiesmaierkollegen.de

und erfahren Sie mehr über unseren Nutzen für Sie.

Tel +49(0)881–9360-0

Fax +49(0)881–9360-90

märz / april 2016 | 71


72 | tassilo

März /


Veranstaltungskalender

Jetzt online noch mehr Termine unter www.tassilo.de

DI 01.03.

weilheim

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

18.00 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht!“ in der Stadthalle. Infos

und Anmeld. siehe Anzeige rechts

diessen

17.00 bis 20.30 Uhr

Blutspenden in der Mehrzweckhalle

murnau

19.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum

20.00 Uhr

Vortrag „Die Werke der Barmherzigkeit“

im Pfarrheim St. Nikolaus.

Eintritt: 4 €

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

polling

19.30 Uhr

Mariani Klavierquartett im Bibliotheksaal.

Karten: 24 – 36 € bei

www.polling.hoertnagel.de

MI 02.03.

APRIL 2016

weilheim

17.30 bis 21.00 Uhr

Schafkopfrunde im Geisenhofer-Treff.

Anmeldung unter

0881 / 909590-10. Eintritt frei

Starnberg

10.00 Uhr

Erbrechtsvortrag von Wolfgang

Batzner in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

murnau

19.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum

pähl

14.30 Uhr

Kaffeekranzl im Café Kasprowicz

in Kerschlach

raisting

19.00 Uhr

Künstlerstammtisch im Café

Ibiza. Teilnahme frei. Infos unter

0178 / 8554411 oder www.kuenstlerstammtisch-raisting.de

seeshaupt

14.30 Uhr

Seniorenkaffee im NBH Vereinsheim

polling

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

tutzing

19.00 Uhr

81. Patientenforum mit Prof. Dr.

Dirk Sander im Benedictus Krankenhaus.

Vortrag über Schlaganfall

— Wie kann ich vorbeugen?

Anmeldung unter 08158 / 23-106.

Siehe Anzeige Seite 42

DO 03.03.

weilheim

20.00 Uhr

Unplugged-Konzert mit „The Outset“

im café sonnendeck. Eintritt

frei, Hut geht rum

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasium

Kempfenhausen mit Big Band, Orchester,

Chor, Bläserklassen in der

Schlossberghalle. Karten im VVK in

der Schlossberghalle: 2,50 €.

oberhausen

18.00 bis 21.00 Uhr

Frühjahrs- und Sommerbasar für

Kinderkleidung und Spielsachen

beim Stroblwirt

> > > Blutspendetermine des roten kreuz

1. März bis 30. April 2016

forst

15.30 Uhr

Kinderkino „The Contest — in

geheimer Mission“ in der Grundschule

FR 04.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

Starnberg

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Siehe Termin 3.3.

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“, eine

Komödie in drei Akten von Peter

Landstorfer auf der Dorfbühne.

Einlass ab 18 Uhr

wielenbach

20.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

oberhausen

8.30 bis 10.00 Uhr

Kinderkleider-Basar im Stroblwirt.

Warenannahme am 2.3. von

17 –20 Uhr

Di, 1. März 17.00 bis 20.30 Uhr Dießen, Mehrzweckhalle

Do, 31. März 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Fr, 1. April 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Mo, 4. April 17.00 bis 20.00 Uhr Huglfing, Zweifach-Turnhalle

Do, 14. April 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Fr, 15. April 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

märz / april 2016 | 73


Samstag, 5. März

Starkbierabend

mit den Polkafreunden Schwangau

Ostermontag, 28. März

Ab in den Süden

Freitag, 15. April

Kindermusical

Preisschafkopfen

Oster-

Markt

26./27. März

Gipsmühlweg 5

87645 Schwangau

Tel. 08362/92 64 68 - 0

www.schlossbrauhaus.de

Wessobrunn

20.00 Uhr

Theater „Hula-Hula Let's rock!“

der Theatergruppe im Gasthof Zur

Post. Ein Lustspiel in drei Akten

von Regina Harlander. VVK unter

08809 / 496. Weitere Vorstellungen

am 5.3./11.3./12.3. jeweils um 20

Uhr, sowie 6.3./13.3. um 19 Uhr

SA 05.03.

weilheim

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug in der

Halle ab 7 Uhr. Anmeldung unter

0881 / 4179225

19.30 Uhr

Großes Big Band Konzert mit

den 3 Big Bands des Gymnasium

Weilheim in der Stadthalle.

Karten: 12 €/5 € (ermäßigt)

peiSSenberg

10.00 Uhr

Obstbaum Schnittkurs im Pfarrgarten

14.00 bis 20.00 Uhr

Flohmarkt in der Tiefstollenhalle.

Anmeldung unter 08861 / 9920

Starnberg

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Karten im VVK: 2,50 €

penzberg

15.00 bis 17.30 Uhr

Ausstellung „schön + bissig“ von

Egbert Greven in der Friedrich-

Ebert-Straße 15. Bis 6.4.

murnau

10.00 bis 12.00 Uhr

Offener Samstag zum Frühstücken,

kennenlernen, ratschen und

spielen im Murmel Mütter- und

Familienzentrum

74 | tassilo

15.00 bis 18.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung „3.

Akt“ der Aktzeichengruppe Tusculum

in der Kohlgruber Straße 20.

Geöffnet jeweils Sa und So bis 20.3.

20.30 Uhr

Single-Treff — Plattenauflegen in

der Westtorhalle in Riedhausen

pähl

20.00 Uhr

Starkbierfest mit Konzert der

Trachtenkapelle im Pfarr- und

Gemeindezentrum. Eintritt frei

raisting

13.30 Uhr

Baumschnittkurs des Gartenbauvereins

im Pfarrheim

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“ eine

Komödie in drei Akten von Peter

Landstorfer auf der Dorfbühne.

Einlass ab 18 Uhr

wielenbach

20.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

iffeldorf

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderkleider Basar im Pfarrzentrum

St. Vitus

spatzenhausen

20.00 Uhr

Ländliches Lustspiel in drei Akten

„Die drei Eisbären“ im Haus des

Gastes. Karten: 8 €/4 € (Kinder),

VVK unter 08847 / 551

polling

14.00 bis 17.00 Uhr

Kinderwaren Flohmarkt Frühjahr/

Sommer in der Tiefenbachhalle

14.00 Uhr

Infoveranstaltung „Sportschießen

heute“ im Schützenheim

Wessobrunn

20.00 Uhr

Theater „Hula-Hula Let's rock!“

im Gasthof Zur Post. Weitere Infos

siehe Termin am 4.3.

Schwangau

19.00 Uhr

Starkbierabend mit den Polkafreunden

im Schlossbrauhaus.

hohenpeissenberg

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt im Haus

der Vereine. Annahme am Fr, 4.03.

14-17 Uhr. Verkauf für Schwangere

am Fr, 4.03. 19–20 Uhr. Infos unter

0171 / 8261565

SO 06.03.

bernried

18.00 Uhr

Benefizkonzert mit Anahit

Abgarjan in der Christuskirche.

Eintritt frei, Spenden zugunsten der

Orgelrenovierung erbeten

spatzenhausen

19.30 Uhr

Ländliches Lustspiel in drei Akten

„Die drei Eisbären“ im Haus des

Gastes. Karten: 8 €/4 € (Kinder),

VVK unter 08847 / 551

polling

14.00 Uhr

Rallye für Kinder im Heimatmuseum

Wessobrunn

19.00 Uhr

Theater „Hula-Hula Let's rock!“

im Gasthof Zur Post. Weitere Infos

siehe Termin am 4.3.

März /

pöcking

10.00 bis 17.00 Uhr

Ostereiermarkt im evangelischen

Pfarrsaal. Verkauf von Kaffee und

Kuchen zugunsten des Literaturcafés

Waschhäusl. Eintritt frei

tutzing

18.00 Uhr

Benefizkonzert in der Christuskirche.

Eintritt frei, Spenden erbeten

MO 07.03.

weilheim

16.00 bis 16.45 Uhr

LeseRatten „Wir lesen Kindern vor“

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

peiSSenberg

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

murnau

Ganztags

Infowoche in der Camerloher

Musikschule. Der Unterricht der

Lehrkräfte kann besucht werden.

Infos unter 08841 / 3512. Bis 11.3.

huglfing

15.00 bis 17.00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner im Bahnhof. Teilnahme

ist kostenlos. Infos bei Hanne

Schneider unter 08802 / 8588

20.00 Uhr

Bildervortrag „Stieglitz — der

Vogel des Jahres“ im Dorfgemeinschaftshaus

weilheim

DI 08.03.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

Starnberg

19.30 Uhr

Benefizkonzert — Musikkabarett

und Stimmenimitation vom


Feinsten in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Spenden kommen dem

Starnberger Sozialwerk zugute

penzberg

19.00 Uhr

Candle-Light-Schwimmen im

Wellenbad

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 09.03.

weilheim

16.00 Uhr

Märchenzeit „Die Prinzessin auf

der Erbse“ als Tischtheater in der

Stadtbücherei. Für Kinder ab 4

Jahren. Eintritt frei

Diessen

16.30 Uhr

Dokumentarfilm „National

Gallery“ über den modernen

Museumsbetrieb von Frederik

Wiseman in der Kinowelt

Starnberg

19.30 Uhr

Vortrag „Andalusien — zwischen

gestern und heute“ des Film- und

Videoclub mit Werner Schmitt in

der Schlossberghalle. Eintritt frei

murnau

19.30 Uhr

Vortrag über Glaserzeugung im

bayerischen Oberland mit Prof.

Dr. Claus Priesner im Kultur- und

Tagungszentrum

20.00 Uhr

Sprachenkino mit englischem

APRIL

Originalfilm in der Westtorhalle in

2016

Riedhausen

bernried

9.00 bis 16.30 Uhr

Projekt: Frauen Leben im Bildungshaus

St. Martin. Weitere

Infos an der Klosterpforte

DO 10.03.

weilheim

18.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe bei

Depressionen in den Räumen des

Kreisjugendrings

20.00 Uhr

Unplugged-Konzert der Spider

Murphy Gang in der Stadthalle.

Karten: 28 – 42 €. VVK in der

Sparkasse

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

penzberg

15.00 Uhr

Erzählkunst-Festival „Drachengold

— Fest der Geschichte“ an

drei Orten. Um 15 Uhr im Naturzauber,

16 Uhr im Islamischen

Forum, 17 Uhr in der Stadtbücherei.

Eintritt frei

19.00 Uhr

Lesung mit Wladimir Kaminer in

der Ödön-von-Horväth-Aula des

Staffelsee Gymnasiums. Karten:

3 € (Schüler)/7,50 € (Erwachsene).

VVK am Gymnasium

eberfing

14.00 Uhr

Kaffeetreff des Frauenbundes im

Gasthof zur Post

murnau

polling

19.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

19.30 Uhr

Musikschule im Kultur- und

Dämmerschoppen im Weinkeller

Tagungszentrum

des Rathauses

19.30 Uhr

haunshofen

Klavierkonzert mit Anna Vinnitskaya

im Bibliotheksaal. Karten:

20.00 Uhr

Theater-Generalprobe beim

24 – 38 €

Dorfwirt

pöcking

FR 11.03.

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

weilheim

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus.

Für Kinder ab 3 Jahren 8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 Uhr

50 Jahre Musikschule Weilheim

Infotag mit Instrumenteninfo und

offenem Schulhaus in der Musikschule.

Weitere Infos auf Seite 14

20.00 Uhr

50 Jahre Musikschule Weilheim

Reise durch (T)raum und Zeit in

der Musikschule. Fünf Jugendliche

erzählen von ihren Träumen, mit

viel Musik. Infos auf Seite 14

peiSSenberg

20.00 Uhr

Diavortrag „Das Ladakh — Das

Land der hohen Pässe“ von Hans

Ferchl im DAV Heim. Eintritt frei

Starnberg

19.00 Uhr

Jugend musiziert in der Musikschule,

Orlandosaal. Konzert der

Preisträger. Eintritt frei

penzberg

19.00 Uhr

Starkbieranstich im Gut Hub

bernried

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“, eine

Komödie in drei Akten von Peter

Landstorfer auf der Dorfbühne.

Einlass ab 18 Uhr

haunshofen

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt

spatzenhausen

20.00 Uhr

Ländliches Lustspiel in drei Akten

„Die drei Eisbären“ im Haus des

Gastes. Karten: 8 €/4 € (Kinder),

VVK unter 08847 / 551

Wessobrunn

20.00 Uhr

Theater „Hula-Hula Let's rock!“

im Gasthof Zur Post. Weitere Infos

siehe Termin am 4.3.

SA 12.03.

weilheim

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug in der

Halle ab 7 Uhr. Anmeldung unter

0881 / 4179225

19.30 Uhr

Frühlingskonzert „Komm holder

Lenz“ des Chorkreises im Stadttheater.

Weitere Infos auf Seite 22

20.00 Uhr

50 Jahre Musikschule Weilheim

Reise durch (T)raum und Zeit in

der Musikschule. Fünf Jugendliche

erzählen von ihren Träumen,

dargestellt in verschiedenen Szenen

mit viel Musik. Infos auf Seite 14

peiSSenberg

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderwaren-Basar in der Tiefstollenhalle.

Infos und Nummernvergabe

unter 08803 / 489494

(abends)

14.00 bis 18.00 Uhr

Hobby und Künstlermarkt im

Gemeindesaal der evang. Kirche

Diessen

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert des Musikvereins

in der Mehrzweckhalle

Starnberg

9.00 bis 12.30 Uhr

Frühjahrs-/Sommer-Second

Hand Markt in der Turnhalle am

Hirschanger. Nummernvergabe

unter www.foerdervereinkindergartenhirschanger.wordpress.com

15.00 Uhr

Theater „Was macht der Mond“

vom Fliegenden Theater Berlin im

Kulturbahnhof. Karten: 5 €

20.00 Uhr

Symphonisches Konzert der Stadtkapelle

in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

penzberg

19.00 Uhr

Starkbieranstich im Gut Hub

murnau

9.00 bis 12.00 Uhr

Frauenfrühstück um Neun

„Vergeben ist nicht vergebens“

mit Susanne Habermann im EFG.

Kosten: 8,50 €

seeshaupt

14.00 bis 16.00 Uhr

Kleider- und Flohmarkt des NBH

in der Mehrzweckhalle

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“, eine

Komödie in drei Akten von Peter

märz / april 2016 | 75


SHOWHIGHLIGHTS

IN IHRER REGION

12. März 2016

Garmisch-Partenkirchen

13. März 2016

Wolfratshausen

26. März 2016

Garmisch-Partenkirchen

31. März 2016

Garmisch-Partenkirchen

23. April 2016

Miesbach

Tickets versandkostenfrei auf

www.resetproduction.de, unter 0365

- 5481830 sowie an allen bekannten

VVK-Stellen.

76 | tassilo

Landstorfer auf der Dorfbühne.

Einlass ab 18 Uhr

haunshofen

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt

eberfing

19.00 Uhr

Führung in der Sternwarte

„Mond, bei erstem Viertel sind

die Einzelheiten besonders gut

zu beobachten“. Infos unter www.

sternwarte-eberfing.de

20.00 Uhr

Starkbierfest der Musikkapelle im

Gasthaus Waldherr-Heinzel

iffeldorf

19.00 Uhr

Krimidinner im Landgasthof.

Einlass 18.30 Uhr

spatzenhausen

20.00 Uhr

Ländliches Lustspiel „Die drei

Eisbären“ im Haus des Gastes.

Karten: 8 €/4 € (Kinder), VVK unter

08847 / 551

polling

17.00 Uhr

Happy Gym Turngala der Turner

des SV in der Tiefenbachhalle

Wessobrunn

20.00 Uhr

Theater „Hula-Hula Let's rock!“

im Gasthof Zur Post. Siehe 4.3.

feldafing

20.00 Uhr

Jazz am See im Bürgersaal des

Rathauses. Chico Freeman meets

Heiri Känzig. Preise und VVK-Stellen

unter www.jazzamsee.de

Garmisch-Partenkirchen

20.00 Uhr

Musical „Tina — The Rock Legend“

im Kongresszentrum, Festsaal

Werdenfels. Karten: 36,90–54,90 €

Siehe Anzeige links

SO 13.03.

weilheim

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

9.00 bis 17.30 Uhr

Palmmarkt rund um den Stadtbach

und den Rathausplatz.

12–17 Uhr verkaufsoffener Sonntag

11.00 bis 17.00 Uhr

Bauernmarkt am Marienplatz

peiSSenberg

10.30 Uhr

Jazz-Frühschoppen mit dem Fritz

Grünbauer Quartett in der Tiefstollenhalle.

Karten: 8 €.

11.00 bis 17.00 Uhr

Hobby und Künstlermarkt im

Gemeindesaal der evang. Kirche

Diessen

19.00 Uhr

Konzert „Duo modéré“ im Traidtcasten.

Saxakkordeon — eine musikalische

Reise vom Abendland

zum Tango Argentino. Eintritt: 15 €

starnberg

11.00 Uhr

Matinée „Index4“ Percussion

Quartett in der Musikschule,

Orlandosaal. Eintritt: 8 €/4 €

(ermäßigt)

penzberg

11.00 und 17.00 Uhr

Starkbieranstich im Gut Hub

murnau

9.30 Uhr

Frühstück zum Weltfrauentag

zum Thema Lebensbedingungen

von Frauen in anderen Ländern

im Mütter- und Familienzentrum.

Beginn der Fairtrade-Woche mit

Produkten aus dem Eine Welt Laden

seeshaupt

11.00 Uhr

Fastenessen der Pfarrei St. Michael

im Trachtenheim

haunshofen

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt

habach

11.00 Uhr

Starkbieranstich des Veteranenverein

im Trödler

polling

11.00 Uhr

Matinee um Elf des Podium musicale

e.V. im Bibliotheksaal. Eintritt

frei, Spenden erbeten. Siehe Seite 35

wessobrunn

10.15 Uhr

Palmbüschelverkauf des Gartenbauvereins

am Kirchplatz

19.00 Uhr

Theater „Hula-Hula Let's rock!“

im Gasthof Zur Post. Siehe 4.3.

pöcking

18.00 Uhr

Serenade — Musik zur Passionszeit

in der evang. Heiliggeistkirche.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Wolfratshausen

19.00 Uhr

Musical „Tina — The Rock Legend“

in der Loisachhalle. Karten:

36,90 - 54,90 €. Siehe Anzeige links

MO 14.03.

März /

murnau

19.30 Uhr

Vortrag „Herz und Schmerz —

Was kann dahinter stecken?“ mit

Dr. med. Markus Adelt und Dr.

med. Dieter Kropf im Kultur- und

Tagungszentrum

DI 15.03.

weilheim

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

20.00 Uhr

Multivision-Show „Highway

Junkie“ von Dr. Dirk Rohrbach

im Stadttheater. 40 Reisen in 25

Jahren, eine sehr persönliche

Hommage ans Leben unterwegs.

Karten: 17 €/15 € (ermäßigt). VVK

beim Kreisboten. Einlass: 19.15 Uhr

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

feldafing

15.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür im BRK Montessori

Kinderhaus

peiSSenberg

MI 16.03.

19.00 Uhr

Autorenlesung „Das stille Gift“

von Nicola Förg in der Tiefstollenhalle.

Karten: 13 €

murnau

15.30 bis 17.00 Uhr

Osterbasteln für Kinder im Murmel

Mütter- und Familienzentrum

bernried

19.00 Uhr

Bibelabend des Klosters im Bildungshaus

St. Martin

seeshaupt

14.30 Uhr

Pfarrnachmittag im Pfarrheim


iffeldorf

18.00 Uhr

Frühlingskonzert der Musikschule

in der Mehrzweckhalle

oberhausen

9.00 bis 12.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Naturkindergarten

tutzing

19.00 Uhr

Textstube Tutzing — Kreative

Schreibwerkstatt für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren. Infos

und Anmeldung unter 08158 / 9643

peiSSenberg

DO 17.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Seniorennachmittag „Die Kinder

von Bethlehem“, ein Film über

das Leben in Bethlehem und

das Caritas Baby Hospital, im

Parrheim St. Barbara

19.00 bis 21.30 Uhr

Seminar „Jugendarbeit im Verein“

im DAV-Vereinsheim. Seminargebühr:

15 €. Anmeldung bis 15.03

unter 08803 / 5432

murnau

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Auf’s Land“ — Von

Kobell bis Richter im Schloßmuseum.

Bis 26.6.

19.00 Uhr

Frühlingskonzert der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum

Modestoffe &

Accessoires

Patchworkstoffe

und

Zubehör

APRIL

Näh- und Stickmaschinen

2016

von

FR 18.03.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

murnau

19.30 Uhr

Ausstellung „Kunst kommt vor —

(K)eine Ausstellung“ in der Westtorhalle

in Riedhausen. Eintritt

gegen Spende

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“, eine

Komödie in drei Akten von Peter

Landstorfer auf der Dorfbühne.

Einlass ab 18 Uhr

haunshofen

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt

pöcking

10.00 Uhr

Literaturkreis mit Vorstellung

neuer Sachbücher und Romane in

der Bücherei im Alten Pfarrhaus

SA 19.03.

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

41. Auto- und Motorradaustellung

auf dem Festplatz. Eintritt frei

18.00 Uhr

10. Weilheimer Kult(uhr)nacht in

der Innenstadt. Ab 19 Uhr „Night

Fever“ in der Stadtpfarrkirche.

19.00 bis 24.00 Uhr

Jazz im Weinladen Instinsky im

Zuge der Kult(uhr)nacht. Das

Christian Schumacher Trio spielt

dieses Jahr wahrscheinlich wieder

als Quartett. Ohne Anmeldung

peiSSenberg

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Knappschaftskapelle

in der Tiefstollenhalle

Starnberg

9.30 bis 12.00 Uhr

Starnberger Frauenfrühstück in

der Schlossberghalle. „Endlich frei

vom Perfektionismus!“ mit Cornelia

Mack. Eintritt: 15 € (Frühstück

inkl.). Weitere Infos auf Seite 15

murnau

19.30 Uhr

Kunst kommt vor — (K)eine

Ausstellung in der Westtorhalle in

Riedhausen. Eintritt gegen Spende

20.30 Uhr

Nachtwanderung zur „Earth

Hour“. Treffpunkt ist der Parkplatz

Froschhauser See, Kosten: 3 €,

Anmeldung unter 08841 / 2288

seeshaupt

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“, Infos siehe

18.3., Einlass ab 18 Uhr

haunshofen

20.00 Uhr

Theater beim Dorfwirt

Matinee uM elf

www.podium-musicale.de

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so 13.03. | 11 uhr

Bibliotheksaal Polling

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Katharina Müller, Violine

Clara Baesecke, Violoncello . Franziska Groß, Klavier

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eberfing

20.00 Uhr

Theateraufführung „Die turbulenmärz

/ april 2016 | 77


te Fahnenweihe“ des Trachtenvereins

im Gasthof zur Post. VVK

ab 27.2. jeweils Mo-Sa zwischen

18.30–20 Uhr unter 08802 / 8413

iffeldorf

19.30 Uhr

Josephikonzert der Musikkapelle

in der Mehrzweckhalle

oderding

13.30 Uhr

Schnittkurs auf dem Dorfplatz

20.00 Uhr

Josephifeier mit Starkbierfest im

Dorfgemeinschaftshaus

SO 20.03.

eberfing

8.30 Uhr

Palmbuschenverkauf des Frauenbundes

in der Pfarrkirche

14.00 Uhr

Seniorennachmittag des Frauenbundes

im Feuerwehrhaus

20.00 Uhr

Theateraufführung „Die turbulente

Fahnenweihe“ des Trachtenvereins

im Gasthof zur Post. VVK

siehe Termin 19.3.

iffeldorf

19.30 Uhr

Eröffnungskonzert „Heiliges

Grab“ in der Pfarrkirche

MO 21.03.

Palmsonntag

weilheim

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

16.00 bis 16.45 Uhr

41. Auto- und Motorradaustellung

LeseRatten „Wir lesen Kindern vor“

auf dem Festplatz. Eintritt frei

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

19.30 bis 21.30 Uhr

Passionskonzert mit dem Chor der

DI 22.03.

Apostelkirche in der Apostelkirche

weilheim

murnau

8.30 bis 13.00 Uhr

15.00 bis 20.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

Muschelrock mit jungen und

erfahrenen Musikern im Musikpavillon

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

pähl

haunshofen

20.00 Uhr

tutzing

Theater beim Dorfwirt

19.00 bis 20.00 Uhr

ADG_anz_AL_2016_221x35 23.11.2015 Lesung im Restaurant 9:08 Uhr Santorini. Seite 2

Autoren aus der Region lesen aus

ihren aktuellen Texten. Anmeldung

bei KulturArt am See unter

0172 / 7018501 oder 08158 / 9643

MI 23.03.

bernried

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

polling

19.30 Uhr

Dämmerschoppen der Weinbruderschaft

im Weinkeller des

Rathauses

weilheim

DO 24.03.

Gründonnerstag

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

18.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe bei

Depressionen in den Räumen des

Kreisjugendrings

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

9.00 Uhr

Frühstück für Trauernde im Pfarrund

Gemeindezentrum

paterzell

20.00 Uhr

Preiswatten des „Belli Club“ im

Gasthof Eibenwald. Keine Anmeldung

erforderlich

FR 25.03.

Karfreitag

weilheim

18.00 Uhr

Kammermusik zum Karfreitag in

der Apostelkirche

polling

10.00 Uhr

Kinderkreuzweg in der Klosterkapelle,

anschl. Osterkerzenbasteln

Starnberg

SA 26.03.

20.00 Uhr

All that Jazz @ Starnberg mit

Johannes Enders Quartet feat.

Richie Beirach in der Schlossberghalle.

VVK in der Schlossberghalle

und beim Tourismusverband.

Weitere Infos auf Seite 22

eberfing

20.00 Uhr

Osterfeuer des Burschenvereins

am Bichl. Entzündung ca. 21 Uhr

feldafing

16.00 Uhr

16. Feldafinger Hauskonzert mit

Anna Buchberger und Henriette

Zahn (Klavier zu vier Händen) im

Saal der Nachbarschaftshilfe

Garmisch-Partenkirchen

20.00 Uhr

Schattentheater „Amazing

Shadows“ im Kongresszentrum,

Festsaal Werdenfels. Karten:

39,90 – 54,90 € unter www.resetproduction.de

oder 0365 / 5481830.

Siehe Anzeige Seite 76

SCHWANGAU

11.00 bis 17.00 Uhr

Ostermarkt im Schlossbrauhaus.

peiSSenberg

SO 27.03.

Ostersonntag

20.00 Uhr

Theater im Gasthof Zur Post

21.00 Uhr

Classic Rock’s Party in der Tiefstollenhalle.

Eintritt: 5 €

murnau

20.00 Uhr

Premiere des Bauerntheater

„RegnWurmOrakl“ im Griesbräu.

Ein ländlicher Schwank in drei

Akten von Ralph Wallner. Karten:

9 €. VVK an der Rezeption vom

Gasthof Griesbräu. Abendkasse ab

18.30 Uhr. Weitere Infos auf Seite 46

www.boeglmueller.com

März /

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. +49(0 )8862-98 77-50 · golf@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

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ernried

11.00 Uhr

Brunch am See im Hotel Marina.

Klassische Ostern mit Katharina

Khodos

seeshaupt

18.00 Uhr

Osterfeuer des Burschenverein

am Gemeindebadeplatz. Eintritt

frei

eberfing

20.00 Uhr

Theateraufführung „Die turbulente

Fahnenweihe“ des Trachtenvereins

im Gasthof zur Post. VVK

siehe Termin 19.3.

spatzenhausen

20.00 Uhr

Ostertanz im Haus des Gastes

polling

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert des Musikvereins

in der Tiefenbachhalle

SCHWANGAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Ostermarkt im Schlossbrauhaus

peiSSenberg

MO 28.03.

Ostermontag

20.00 Uhr

Theater im Gasthof Zur Post

murnau

18.00 Uhr

Bauerntheater „RegnWurmOrakl“

im Griesbräu. Infos siehe 27.3.

APRIL

raisting

2016

20.00 Uhr

Volkstanz-Übungsabend des

Heimat- und Trachtenverein für

jedermann im Vereinsheim

eberfing

20.00 Uhr

Theateraufführung „Die turbulente

Fahnenweihe“ des Trachtenvereins

im Gasthof zur Post. VVK

Mo-Sa von 18.30-20 Uhr unter

08802 / 8413

habach

14.00 Uhr

Kindervorstellung des Theater

„jeder verrot jeden“ im Trödler.

VVK ab 14.3. unter 08847 / 6006

20.00 Uhr

Premiere des Theater „jeder

verrot jeden“ im Trödler. VVK ab

14.3. unter 08847 / 6006

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert des Musikvereins

in der Tiefenbachhalle

Schwangau

19.00 Uhr

Kindermusiscal „Ab in den Süden“

im Schlossbrauhaus. Siehe

Anzeige Seite 74

DI 29.03.

weilheim

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

weilheim

DO 31.03.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

wessobrunn

14.00 Uhr

Frauentreff im Schützenheim

Garmisch-Partenkirchen

19.30 Uhr

Tribute-Show „Happy Birthday

Frank Sinatra“ im Kongresszentrum.

Karten: 39,90 - 52,90 €, VVK

siehe Anzeige Seite 76

FR 01.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater im Gasthof Zur Post

penzberg

19.00 Uhr

Vortrag „Der Judas-Tag: Betrachtungen

über die Penzberger

Mordnacht“ mit Peter Brunner im

Rot-Kreuz-Haus. Eintritt: 2 €

habach

20.00 Uhr

Theater „jeder verrot jeden“

im Trödler. VVK ab 14.3. unter

08847 / 6006

peiSSenberg

SA 02.04.

20.00 Uhr

Theater im Gasthof Zur Post

eberfing

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „Jupiter mit den

Galileischen Monden“. Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de oder

unter 08802 / 8389. Escherstraße 1

habach

20.00 Uhr

Theater „jeder verrot jeden“

im Trödler. VVK ab 14.3. unter

08847 / 6006

iffeldorf

20.00 Uhr

Schützenball des Schützenvereins

in der Mehrzweckhalle

oberhausen

9.00 Uhr

Baumschnittkurs des Obst- und

Gartenverein mit Wolfgang Tenzer

in Berg 13. Ausweichtermin 9.4.

20.00 Uhr

Konzert „Soul'n'Roll“ der Band

Hot House beim Stroblwirt. VVK

beim Stroblwirt, Kreisbote (WM),

Buchhandlung Rolles (Penzberg),

Abfüllbar (Murnau), Peissenbuch

(Peißenberg). Einlass um 18.15 Uhr

polling

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Kirchplatz

murnau

SO 03.04.

18.00 Uhr

Bauerntheater „RegnWurmOrakl“

im Griesbräu. Infos siehe 27.3.

raisting

20.00 Uhr

Volkstanz-Übungsabend des

Heimat- und Trachtenverein für

jedermann im Vereinsheim

Tutzing

18.00 Uhr

Benefizkonzert in der Christuskirche.

Eintritt frei, Spenden erbeten

MO 04.04.

weilheim

16.00 bis 16.45 Uhr

LeseRatten „Wir lesen Kindern vor“

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

peiSSenberg

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

penzberg

14.00 bis 17.00 Uhr

Seniorengruppe Steigenberg

„Lieber gemeinsam als einsam“

im Pfarrsaal Steigenberg

huglfing

15.00 bis 17.00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner im Bahnhof. Teilnahme

ist kostenlos. Infos bei Hanne

Schneider unter 08802 / 8588

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Turnhalle

DI 05.04.

weilheim

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

habach

14.30 Uhr

Spätlese im Eichbichl-Stüberl

MI 06.04.

weilheim

16.00 bis 18.00 Uhr

Infotag zur Kinderbetreuung 2016

in der Stadthalle Weilheim

märz / april 2016 | 79


17.30 bis 21.00 Uhr

Schafkopfrunde im Geisenhofer-Treff.

Anmeldung unter

0881 / 909590-10. Eintritt frei

penzberg

19.30 Uhr

Benefiz-Lesung „Und nachts

kommt der Tod“, kurzweilige und

spannenden Mordgeschichten

von Dr. Georg Unterholzner in der

Stadtbücherei. Karten: 5 €

pähl

14.30 Uhr

Kaffeekranzl im Café Kasprowicz

in Kerschlach

raisting

19.00 Uhr

Künstlerstammtisch im Café

Ibiza. Teilnahme frei. Infos unter

0178 / 8554411 oder www.kuenstlerstammtisch-raisting.de

seeshaupt

14.30 Uhr

Seniorenkaffee im NBH Vereinsheim

polling

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

peiSSenberg

DO 07.04.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

Starnberg

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellungsreihe

„Nordlichter nah-fern“ im Kulturbahnhof.

Ausstellung bis 1.5.

80 | tassilo

FR 08.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

50 Jahre Musikschule — Zeller und

Pedrozo Live mit „von Südamerika

bis ins Allgäu zurück“ in der

Musikschule. Eintritt frei. Weitere

Infos auf Seite 14

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater im Gasthof Zur Post

Starnberg

19.00 Uhr

Lesung „Wir Nachgeborenen —

Kinder berühmter Eltern“ mit

Anatol Regnier im Kulturbahnhof.

Karten 12 €/8 € (ermäßigt)

penzberg

19.00 Uhr

Konzert „Familien musizieren“

der Musikschule, gestaltet von

Geschwistern, Eltern, Kindern und

Großeltern in der Aula der Bgm.-

Prandl-Grundschule

pähl

20.00 Uhr

Kino und Vino im Pfarr- und

Gemeindezentrum

habach

20.00 Uhr

Theater „jeder verrot jeden“

im Trödler. VVK ab 14.3. unter

08847 / 6006

hohenpeissenberg

13.00 Uhr

Pilgertage 2016 — 1. Etappe.

Hoher Peißenberg, St. Leonhard,

Paterzell mit Pfr. Engelbert Birkle.

Startpunkt an der Westseite Wallfahrtskirche

am Hohen Peißenberg

wolfratshausen

20.00 Uhr

Theater Pur in der Loisachhalle.

Verzauberter April — eine romantische

Komödie in 2 Akten. VVK bei

München Ticket, im Bürgerbüro,

Happy Holiday Reisen, Rundschau

Kartenservice und Reisebüro Hecher

GmbH

SA 09.04.

weilheim

10.00 bis 17.00 Uhr

5. Weilheimer Energiemesse mit

Infos über Wärmedämmung,

Effizientes Heizen, Solarenergie

uvm. in der Stadthalle. Weitere

Infos auf Seite 57

12.00 bis 18.00 Uhr

Hausmesse im Weinladen Instinsky

peiSSenberg

20.30 Uhr

Rocknacht 2016 in der Tiefstollenhalle.

Eintritt: 16 €.

penzberg

10.00 bis 17.00 Uhr

Automarkt „Drehmoment“ in der

Innenstadt

murnau

20.00 Uhr

Bauerntheater „RegnWurmOrakl“

im Griesbräu. Infos siehe 27.3.

raisting

20.00 Uhr

Volkstanz mit „Danzlmusi

Quitschfidel“ im Gasthof Zur Post

habach

20.00 Uhr

Theater „jeder verrot jeden“

im Trödler. VVK ab 14.3. unter

08847 / 6006

paterzell

9.00 Uhr

Ökumenisches Frauenfrühstück

im Gasthof Eibenwald. Mit Vortrag

„Das wäre doch gelacht! — Warum

lachen glücklich macht“. Anmeldung

(dringend erforderlich) unter

08861 / 59118

SO 10.04.

weilheim

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

10.00 bis 17.00 Uhr

5. Weilheimer Energiemesse mit

Infos über Wärmedämmung,

Effizientes Heizen, Solarenergie

uvm. in der Stadthalle. Weitere

Infos auf Seite 57

peiSSenberg

20.00 Uhr

Theater im Gasthof Zur Post

penzberg

10.00 bis 17.00 Uhr

Automarkt „Drehmoment“ in

der Innenstadt. Verkaufsoffener

Sonntag von 12–17 Uhr

murnau

19.30 Uhr

Theater „König Lear“ von Shakespear

gespielt von dem Al Minassa

Kulturverein im Kultur- und

Tagungszentrum. Infos siehe 10.4.

pähl

Mo 11.04.

DI 12.04.

weilheim

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

penzberg

14.00 Uhr

Bayrischer Nachmittag mit Rainer

Hofmann und dem kleinen Volksmusikensemble

im Barbarasaal.

Mit Kaffee und Kuchen

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

eberfing

15.00 Uhr

Kinderkino „Quatsch und die

Nasenbärenbande“ in der Schule.

Für Kinder ab 6 Jahren

MI 13.04.

weilheim

16.00 bis 17.00 Uhr

Märchenzeit „Familie Specht sucht

ein Zuhause“ als Tischtheater in

der Stadtbücherei. Für Kinder ab 4

Jahren. Eintritt frei

bernried

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

eberfing

14.00 Uhr

Kaffeetreff des Frauenbundes im

Gasthof zur Post

19.00 Uhr

Treffen des Freundeskreis der

März

Ortsgeschichte im Gasthof Neue

/

Post

polling

19.30 Uhr

Dämmerschoppen im Weinkeller

des Rathauses


pöcking

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus.

Für Kinder ab 3 Jahren

tutzing

19.00 bis 21.00 Uhr

Textstube Tutzing — Kreative

Schreibwerkstatt für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren.

Infos, Anmeldung und Treffpunkt

unter 08158 / 9643

DO 14.04.

weilheim

18.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe bei

Depressionen in den Räumen des

Kreisjugendrings

19.30 Uhr

Informationsveranstaltung „Haus

und Grund“ in der Stadthalle

peiSSenberg

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

penzberg

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

FR 15.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Kriminalkomödie „8 Frauen“ von

der Theatergruppe „Liber“ im

Stadttheater. VVK in der Sparkasse

APRIL

peiSSenberg

2016

20.00 Uhr

Konzert „Cafe Del Mundo“ — Flamenco

in Passion in der Tiefstollenhalle.

Eintritt: 16 €

Starnberg

19.00 Uhr

Theater „Skulptklup — Impro-

Bühne“ u.a. mit Bernd Detzel im

Kulturbahnhof. Karten: 5 €

penzberg

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

murnau

19.30 Uhr

Theater „König Lear“ von Shakespear

gespielt von dem Al Minassa

Kulturverein im Kultur- und

Tagungszentrum. Infos siehe 10.4.

19.30 Uhr

Vortrag „Textil-Labels unter der

Lupe“ im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei, Spenden

erbeten. Anschließend Mitgliedsversammlung

der BN Ortsgruppe

Murnau mit Umgebung

pähl

15.00 Uhr

Kinder-Disco im Pfarr- und

Gemeindezentrum. Für Kinder von

5 – 9 Jahren

18.00 Uhr

Jugend-Disco im Pfarr- und

Gemeindezentrum. Für Kinder von

10 – 14 Jahren

raisting

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

SCHWANGAU

20.00 Uhr

Preisschafkopfen im Schlossbrauhaus.

Siehe Anzeige Seite 74

SA 16.04.

weilheim

9.30 bis 13.00 Uhr

50 Jahre Musikschule Weilheim

Holzbläsertag 2016 in der Musikschule.

Ein Vormittag, gewidmet

dem Musizieren auf Querflöte,

Oboe, Klarinette, Fagott oder

Saxofon. Weitere Infos auf Seite 14

10.00 Uhr

Quatsch und die Nasenbärenbande

für Kinder ab 6 Jahren im

Mehrgenerationenhaus

20.00 Uhr

Kriminalkomödie „8 Frauen“ von

der Theatergruppe „Liber“ im

Stadttheater. VVK in der Sparkasse

peiSSenberg

10.00 Uhr

Motorrad-Trial des MC an der

Alten Berghalde

20.00 Uhr

Jubiläumskonzert 110 Jahre Volks-

Chor Peißenberg in der Tiefstollenhalle.

Gäste: Rowan Tree Hill

und Illachtaler Soatnmusi

Diessen

15.00 Uhr

Kinderkino „Mister Twister“ im

SOS-Kinderdorf. Kosten: 1 €. Es gibt

frisches Popcorn und mehr

starnberg

14.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür „Die Musikschule

brummt“ in der Musikschule

17.00 Uhr

Lehrerkonzert „Meisterwerke“ in

der Musikschule, Orlandosaal.

Eintritt frei

penzberg

10.00 bis 12.30 Uhr

Tag der offenen Tür der Musikschule

zum Ausprobieren diverser

Instrumente in der Aula der

Bgm.-Prandl-Grundschule

bernried

Ganztags

Tag der offenen Tür mit Hoffest

zum 60-jährigen Bestehen im

neuen Hofgut

raisting

20.00 Uhr

Rock Schock Party des Fußballförderverein

in der Menzelhalle

eberfing

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „Mond mit seinen

Meeren, Kratern und Bergen“.

Führung für Kinder und alle

Interessierte. Infos unter www.

sternwarte-eberfing.de oder unter

08802 / 8389. Escherstraße 12

polling

15.00 Uhr

Kinderkino „Quatsch und die

Nasenbärenbande“ im Feuerwehrhaus.

Für Kinder ab 6 Jahren

Kosten: 1 €

murnau

SO 17.04.

19.30 Uhr

Theater „König Lear“ von Shakespear

gespielt von dem Al Minassa

Kulturverein im Kultur- und

Tagungszentrum. Infos siehe 10.4.

pähl

11.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus

paterzell

9.00 Uhr

Pilgertage 2016 — 2. Etappe. Paterzell,

Wessobrunn, Raisting mit

Sr. Beate Grupp. Startpunkt am

Parkplatz beim Gasthof Eibenwald

tutzing

19.30 Uhr

Schlosskonzert „Die Zauberflöte“

der Musikfreunde in der evang.

Akademie. Karten: 18 – 30 €. VVK in

der Buchhandlung Held

Mo 18.04.

weilheim

16.00 bis 16.45 Uhr

LeseRatten „Wir lesen Kindern vor“

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

DI 19.04.

weilheim

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

15.00 Uhr

Wortwochen in der Stadtbücherei.

„Kids & Mustard“ — Englisch mit

Major Mustard. Für Kinder ab 4

Jahren. VVK in der Stadtbücherei

20.00 Uhr

Wortwochen in der Stadtbücherei.

„Tea & Mustard“ — Erzählkünstler

Major Mustard präsentiert ein

neues PZrogramm in englischer

Sprache. Für Erwachsene und

Kinder ab 14 Jahren. VVK in der

Stadtbücherei

Starnberg

19.30 Uhr

Vortrag „Flusskreuzfahrt von

Moskau nach St. Petersburg“ des

Film- und Videoclub mit Viktor

Brunschlik in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Gäste willkommen

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

polling

19.30 Uhr

Modigliani Quartett im Bibliotheksaal.

Karten: 24 – 36 €

seeshaupt

MI 20.04.

14.30 Uhr

Pfarrnachmittag im Pfarrheim

märz / april 2016 | 81


peiSSenberg

DO 21.04.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Seniorennachmittag „Die Normandie

mit Pfarrer Fetsch und

Bildern der französischen Landschaft

im Pfarrheim St. Barbara

raisting

9.00 Uhr

Frühstück für Trauernde im

Pfarrheim

seeshaupt

20.00 Uhr

Kabarett „Durst — Warten auf

Merlot“ von Philipp Weber in der

Seeresidenz Alte Post. Eintritt: 18 €

forst

15.30 Uhr

Kinderkino „Quatsch und die

Nasenbärenbande“ in der Grundschule.

Für Kinder ab 6 Jahren

FR 22.04.

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

14.00 Uhr

Versteigerung diverser Fundräder

im Ordnungsamt

16.00 Uhr

Wortwochen in der Stadtbücherei.

Die Bremer Stadtmusikanten

mit Eva Weiss. Für Kinder ab 4

Jahren, VVK in der Stadtbücherei

19.30 Uhr

Theater „König Lear“ von Shakespear

gespielt von dem Al Minassa

Kulturverein im Kultur- und

Tagungszentrum. Infos siehe 10.4.

20.00 Uhr

Kriminalkomödie „8 Frauen“ von

82 | tassilo

der Theatergruppe „Liber“ im

Stadttheater. VVK in der Sparkasse

SA 23.04.

weilheim

7.00 bis 16.00 Uhr

Frühjahrsflohmarkt auf dem

Festplatz. Platzbezug ab 4 Uhr.

Ab 10 Uhr Benefizflohmarkt der

Weilheimer Händler zugunsten

der Weilheimer Tafel und Familien

in Not

10.00 bis 15.00 Uhr

50 Jahre Musikschule Weilheim

— Musikschule Kunterbunt mit

Singen, Tanz und Spiel stellen sich

die jüngsten Musikschulkinder in

der Musikschule vor. Weitere Infos

auf Seite 14

20.00 Uhr

Kriminalkomödie „8 Frauen“ von

der Theatergruppe „Liber“ im

Stadttheater. VVK in der Sparkasse

peiSSenberg

9.30 Uhr

Jubiläumsveranstaltung „100

Jahre Frauenbund St. Johann“

in St.Johann. Gottesdienst mit

anschließenden Feierlichkeiten im

Gasthof zur Post

13.30 Uhr

Gartenfest zur Obstbaumblüte des

Bienenzuchtvereins im Pfarrgarten

murnau

19.00 Uhr

Frühlingsball des GTC und der

Staffelsee Big Band im Kulturund

Tagungszentrum. Eintritt: 15 €

pähl

7.00 Uhr

Vogelstimmen am Ammersee-

Südende — unterwegs mit dem

Gebietsbetreuer. Eintritt frei,

Treffpunkt ist der Parkplatz an

der Ammerbrücke. Weitere Infos

und Anmeldung bis 21.4. unter

08152 / 4250

raisting

9.00 Uhr

Bücherflohmarkt in der Gemeinde-Bücherei

9.00 Uhr

Pilgertage 2016 — 3. Etappe.

Raisting, Fischen, Herrsching am

Ammersee mit Diakon Stefan

Reichhart. Startpunkt an der Pfarrkirche

St. Remigius

seeshaupt

16.00 Uhr

Kindermusical des VielHarmonie-

Chors im Trachtenheim

eberfing

14.00 Uhr

Pflanzentauschmarkt des Gartenbauvereins

in der Alten Gemeindekanzlei

iffeldorf

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzerte im

Gemeindezentrum. Felix Klieser

(Horn) und Christof Keymer

(Klavier). Infos und Tickets unter

www.iffeldorfer-meisterkonzerte.

de, bei der Buchhandlung Rolles

(Penzberg) und bei München Ticket.

Konzerteinführung ab 18 Uhr

oberhausen

14.00 Uhr

Pflanzentausch im Kulturstadl mit

Kaffee und Kuchen

Miesbach

18.00 Uhr

Musical „Servus Peter — Eine

Hommage an Peter Alexander“ im

Kulturzentrum Waitzinger Keller.

Karten: 34,90 – 47,90 €, Siehe

Anzeige Seite 76.

SO 24.04.

weilheim

10.00 Uhr

Kantate zum Mitsingen „O singet

unserem Gott“ von G.F. Händel in

der Apostelkirche

penzberg

13.30 Uhr

Georgiritt mit Pferdesegnung und

musikalischer Untermalung an

der Hubkapelle

murnau

19.30 Uhr

Theater „König Lear“ von Shakespear

gespielt von dem Al Minassa

Kulturverein im Kultur- und

Tagungszentrum. Infos siehe 10.4.

bernried

19.00 Uhr

Klavierkonzert mit Anna Buchberger

im Barocksaal des Klosters

15.00 Uhr

Theater „Die Kleine Hexe“ von

Otfried Preußler, gespielt vom Ensemble

des Münchner Theater für

Kinder im Stadttheater. Für Kinder

ab 6 Jahren. VVK in der Sparkasse

März /

15.30 Uhr

Wortwochen in der Stadtbücherei.

Leseminis XXL „Konrad kann

Knuddeln“. Für Kinder von 1-3

Jahren und ihre Eltern.

Ab 16.30 Uhr: „Der Grüffelo“ für

Kinder von 3-5 Jahren, VVK in der

Stadtbücherei

bernried

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 27.04.

bernried

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

polling

19.30 Uhr

Dämmerschoppen der Weinbruderschaft

im Weinkeller des

Rathauses

19.30 Uhr

Pavel Haas Quartett im Bibliotheksaal.

Karten: 24 – 36 €

DO 28.04.

tutzing

weilheim

13.00 bis 17.00 Uhr

18.30 Uhr

Letzter Tag der Sonderausstellung

Treffen der Selbsthilfegruppe bei

„Knittl, Baumeister, Tutzing“ von

Depressionen in den Räumen des

Stefanie Knittl im Ortsmuseum.

Kreisjugendrings

Weitere Infos auf Seite 56

peiSSenberg

DI 26.04.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

weilheim

8.30 bis 13.00 Uhr

Diessen

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

Ganztags

Vernissage der Ausstellung mit

Ölbildern von Tankstellen im

Kunstfenster, Hofmark 13. Weitere

Infos auf Seite 22

penzberg

18.30 Uhr

„Lieder und Texte zur Mordnacht

1945“ mit der Musikschule und den

Musikfreunden Penzberg e.V. in der

Aula der Bgm.-Prandl-Grundschule


aisting

14.00 Uhr

Gemütlicher Nachmittag vom

Frauenbund im Pfarrheim

wessobrunn

14.00 Uhr

Frauentreff im Gasthof Zum

Löwen

FR 29.04.

Heute erscheint

der neue Tassilo

weilheim

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Improtheater mit den „Improsantent“

in der Stadtbücherei

murnau

19.00 Uhr

Vernissage der Frühjahrsausstellung

im Kultur- und Tagungszentrum

raisting

15.00 und 16.30 Uhr

Kasperltheater „Kasperl und die

große Freiheit“ und „Kasperl

und der Zwackilutschku“ von Dr.

Döblinger im Gasthof zur Post

weilheim

SA 30.04.

8.00 Uhr

Vogelexkursion an der Ammer

— Vogelstimmen und -beobachtungen

mit Christine Moser. Für

Anfänger und Kinder ab 8 Jahren.

Weitere Infos und Anmeldung

bei Brigitte Wegmann unter

08821 / 73464

20.00 Uhr

50 Jahre Musikschule — Frühjahrskonzert

des Kammerorchesters

mit Schwerpunktkompositionen

von W.A. Mozart in der Stadthalle.

Karten: 18 € (ermäßigt 15 €), VVK in

der Sparkasse. Siehe Seite 14

peiSSenberg

18.00 Uhr

Peißenberger Chornacht in der

Tiefstollenhalle. Eintritt: 3 €. Weitere

Infos auf Seite 22

21.00 Uhr

Ampelparty des Fußballförderverein

im Gasthof zur Post

Diessen

14.00 bis 18.00 Uhr

2. Dießner Ateliertage 2016. Zwölf

Bildende Künstler öffnen für interessierte

Besucher ihre Ateliers.

www.kunstformat-ammersee.de

Starnberg

15.00 Uhr

Mitmachkonzert „Abenteuer Musik“

mit Tom Lugo im Kulturbahnhof.

Karten: 5 €

murnau

10.00 bis 13.00 Uhr

Tag der Camerloher Musikschule

mit der Möglichkeit alle Instrumente

auszuprobieren, im Kulturund

Tagungszentrum

16.00 Uhr

Vogelexkursion ins Murnauer

Moos. Kosten: 15 €. Treffpunkt ist

> > > So erreichen Sie uns

Anschrift

„tassilo“

Birkland 40

86971 Peiting

der Parkplatz am „Ähndl“ (SW-

Rand Murnau). Weitere Infos und

Anmeldung unter 089 / 6253359

pähl

14.00 Uhr

Wanderung „Abenteuer Ammermündung“.

Treffpunkt ist der

Parkplatz an der Ammerbrücke.

Weitere Infos und Anmeldung unter

0157 / 71915939

eberfing

20.30 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „Galaxien, die größten

Sterneninseln in den Weiten

des Weltalls“. Infos unter www.

sternwarte-eberfing.de oder unter

08802 / 8389. Escherstraße 12

polling

18.00 Uhr

Walpurgisfest mit Lagerfeuer und

Naturkindertreffen an der Hütte

bei den Kräutergärten

wessobrunn

13.30 bis 15.30 Uhr

Pflanzentausch und Gartenflohmarkt

des Gartenbauvereins am

Schützenhaus Haid. Weitere Infos

unter 08809 / 922424

pöcking

10.00 bis 12.00 Uhr

Blumen- und Pflanzentauschmarkt

mit Kaffee und

Kuchen im Gartenhaus

APRIL 2016

Änderungen und Fehler vorbehalten

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

Email

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 34.

märz / april 2016 | 83

Die Eintrittskarten für´s Osternest?

Samstag 11.6.2016 im Festzelt

auf dem Volksfestplatz Schongau

Tickets im Vorverkauf 22 Euro:

Kreisbote Schongau / Weilheim

Schongauer Nachrichten

Tourist Info Peiting

www.150jahre.feuerwehr-schongau.de


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