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Gemeindebrief März-Mai-2016

Aus zwei mach eins:

Aus zwei mach eins: Biebricher Gemeinden fusionieren 6 Die Evangelische H a u p t k i r c h e n g e- m e i n d e u n d d i e Albert-Schweizer- Gemeinde machen sich ab jetzt gemeinsam auf den Weg: Die beiden Biebricher Gemeinden werden künftig unter dem noch provisorischen und etwas sperrigen Namen „Evangelische Albert-Schweitzer- und Hauptkirchengemeinde“ firmieren. Am Sonntag (17. Januar) haben die Gemeinden zum Auftakt ihres Zusammenschlusses einen Gottesdienst in der Biebricher Hauptkirche am Schlosspark gefeiert. Zum Empfang hat dann das Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum seine Türen geöffnet. Symbole, die für das Profil jeder Gemeinde stehen, liegen auf einem Tisch vor dem Altar: ein bunter Regenschirm, ein Salvador-Kreuz, eine Gitarre, eine Tonfigur, Dietrich Bonhoeffers Glaubensbekenntnis und eine Miniatur-Hauptkirche. All die Dinge stehen für das, was beide Gemeinden auf den nun gemeinsamen Weg mitbringen: Eine lebendige Kita, vielfältige Kirchenmusik und einen außergewöhnlich schönen Kirchenraum zeichnen die Hauptkirchengemeinde aus. Die Albert- Schweitzer-Gemeinde steht unter anderem für ihre (Welt)-Offenheit, ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit und das Thema „Eine Welt“. Pfarrerin Claudia Strunk, die mit Pfarrer Roland Falk, den Kirchenvorständen der Gemeinde, dem CVJM- Posaunenchor unter Leitung von Kilian Düring und Organist Jens Ronneburg den Gottesdienst gestaltet, sagt in ihrer Predigt: „Wir machen uns auf den Weg zu einem gemeinsamen Weg. Ich hoffe, dass auf dem gemeinsamen Weg viel Neues entsteht und sich das Gesicht von Biebrich ein kleines Stück verändern wird. Und ich fände es schön, wenn wir in zehn Jahren sagen können: Das hätten wir so mit unseren Kräften alleine nicht geschafft.“ Eine dreijährige kirchensoziologische Studie ist der Fusion der beiden Gemeinden vorausg e g a n g e n . I m R a h m e n d i e s e r Studie haben alle sechs Biebricher Gemeinden ihre Grenzen überdacht und Formen der g e m e i n d l i c h e n Zusammenarbeit erprobt und erarbeitet. Dabei sollte es – im Hinblick auf die stetig sinkenden Gemeindemitgliederzahlen – nicht nur darum gehen, Ressourcen besser zu bündeln und Synergien zu nutzen, sondern Ziel war es immer, herauszuarbeiten, wie Evangelische Kirche in Biebrich weiterhin einladend gestaltet werden kann. Herausgekommen ist neben der Fusion unter anderem ein gemeinsamer Gemeindebrief der Oranier-Gedächtnis- und Albert-Schweitzer- und

Hauptkirchengemeinde, daneben eine gemeindeübergreifende Konfirmandenarbeit sowie die pfarrdienstliche Kooperation der drei Biebricher Berg-Gemeinden (Lukas-, Heilig-Geist- und Markuskirchengemeinde). Die Fusion im Detail: Die volle Pfarrstelle der bisherigen Hauptkirchengemeinde (Pfarrerin Claudia Strunk) und die halbe der bisherigen Albert-Schweitzer- Gemeinde (derzeit vakant, vertreten von Pfarrer Roland Falk) bleiben erhalten. Die beiden im letzten Jahr gewählten Kirchenvorstände bilden seit dem 1. Januar den neuen gemeinsamen Kirchenvorstand für die im Herbst vergangenen Jahres begonnene sechsjährige Amtszeit. Die Verwaltung der neuen Gemeinde wird künftig in der Elise-Kirchner-Straße 15 sein. Es ist geplant, das Gemeindebüro im Bereich der bisherig e n A l b e r t - S c h w e i t z e r- Gemeinde zumindest stundenweise weiterzuführen. Die neue Gemeinde wird zwei Predigtstellen haben: die Hauptkirche und das Albert- Schweitzer-Gemeindezentrum. Die regulären Gottesdienste werden in einem bestimmten Turnus auf die beiden Predigtstellen verteilt: erster Sonntag im Monat um 10 Uhr in der Hauptkirche, zweiter Sonntag im M o n a t u m 1 0 U h r i m A l b e r t - S c h we i t z e r- Gemeindezentrum, dritter Sonntag im Monat um 10 Uhr in der Hauptkirche, vierter Sonntag im Monat zwei Diese Tonfigur steht für die (Welt)-Offenheit der Albert-Schweitzer-Gemeinde Der bunte Regenschirm soll die Kita der Hauptkirchengemeinde symbolisieren Gottesdienste jeweils um 10 Uhr in der Hauptkirche und dem Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum, fünfter Sonntag im Monat um 17 Uhr abwechselnd in der Hauptkirche und im Alber t- Schweitzer-Gemeindezentrum. Informationen dazu im Gemeindebrief oder auf den Internetseiten der Gemeinden. In der Präambel des Vertrages zur Fusion wird folgendes Ziel benannt: „Die Vereinbarung fußt auf der Zuversicht, durch eine gute Gemeinschaft und eine vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit in der neuen Gemeinde, in all ihren Gliederungen und Gremien einen Beitrag zum Bau des Reiches Gottes leisten und so auch ihren diakonischen und sozialen Auftrag wahrnehmen zu können. Die neue Gemeinde fühlt sich besonders dem konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet.“ (alle Fotos: Andrea Wagenknecht/Ev. Dekanat Wiesbaden): Weitere Informationen: www.hauptkirchebiebrich.de und www.albert-schweitzergemeinde.de 7

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