Wasserstoff: Energie der Zukunft - Mediaradius

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Wasserstoff: Energie der Zukunft - Mediaradius

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Aktuell

Das Projekt „Eisenbahnanschluss Percha“ ist ein Projekt mit dem Ziel der Verkehrsberuhigung

für die gesamte Ferienregion Pustertal und deren Wirtschaft . Mit Verwirklichung

des Projekts kann das Verkehrsaufkommen im Pustertal ohne weiteres Zutun

um 20 % reduziert werden.

Der Kronplatz ist primär eine Wintersportdestination, weshalb das Projekt ein weiterer

Schritt zur Absicherung des Wohlstandes der Bevölkerung ist. Hotellerie, Wirtschaft

und auf den Nebenerwerb angewiesene Bauern würden davon profitieren.

Die Erfahrung lehrt, dass Skigebiete, die eine Anbindung untereinander haben,

wirtschaftlich überlebensfähiger sind als jene, die diese Möglichkeiten nicht nutzen

können.

Der moderne Gast legt Wert auf modernste Ausstattung und Dynamik. Das heißt laufende

Investitionen in die Verbesserung des Skigebietes werden vom Gast nicht nur

angenommen, sondern gefordert.

Die neue familienfreundliche Abfahrt erweitert das Angebot für die für die Hotellerie

besonders interessanten Zielgruppen, Familien und leicht Fortgeschrittene.

Das Projekt setzt den Bau der Piste zur Haltestelle voraus, da die Bahn nur auf diese

Weise vom Gast akzeptiert wird. Die Investition kann nur mit einer funktionierenden

Piste getätigt werden.

Mit der Verwirklichung des Projekts „Eisenbahnanschluss Kronplatz Ried“ kann der

Gast mehrere Skigebiete ohne Nutzung des eigenen Pkws bequem erreichen. Damit

steigt die Attraktivität für den Wochengast.

Das Projekt dient zwar primär dem Wintertourismus. Aber der Eisenbahnanschluss mit

der Brücke über die Rienz verbindet im Sommer auch den Pustertaler Radweg mit dem

Kronplatz.

Für den Skizug

sind alle ...

Tatsache ist, dass auch die

Gegner den Skizug als Lösung

für das Verkehrsproblem

im Winter sehen. Allerdings

sind sie gegen die Anbindung

an die Kronplatzlifte

über das Projekt in Percha.

Sie befürworten das Mobilitätszentrum

mit der Anbindung

über den Bahnhof in

Bruneck. Laut den Studien

der Verkehrsexperten und

Tourismusfachleute ist diese

Variante für die Benutzer

zu umständlich. Zum Einen

ist die Distanz von etwa 200

Metern zu Fuß zurückzulegen

(mit Kind und Kegel und

Skiausrüstung) und zum Anderen

müsste man ein weiteres

Mal umsteigen. Vom Zug

aussteigen und auf der anderen

Seite des Bahnsteiges in

die Umlaufbahn einsteigen

ist mit Abstand die benutzerfreundlichste

Variante.

Dies beweisen auch die oben

genannten Studien von namhaften

Experten aus dem In-

und Ausland.

Die Gemeinden und die

Wirtschaftstreibenden des

Pustertals sprechen sich

mehrheitlich für das Projekt

eines Eisenbahnanschlusses

Percha–Kronplatz aus.

Sie versprechen sich davon

nicht nur eine erhebliche

Verkehrsberuhigung, sondern

auch neue Impulse

für den Tourismus. Es gibt

aber auch Gegenstimmen.

Die Aktionsgemeinschaft

Lebenswertes Reischach hat

rund 6800 Stimmen gegen

das Projekt gesammelt.

PRO & KONTRA

Die Argumente der Kronplatz AG Argumente der Projekt-Gegner

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Aktuell

Es bestehen bessere, landschaftsschonendere und sinnvollere Alternativen, den

Kronplatz an die Eisenbahn anzubinden. (z.B.: eine direkte Anbindung der bestehenden

Seilbahn über eine Umlaufbahn an der Talstation in Reischach mit dem

geplanten Mobilitätszentrum in Bruneck).

Auch bei gut ausgebautem Eisenbahnnetz ist Skitourismus vordergründig ein Autotourismus,

da es sich beim Skifahren um einen Gerätesport handelt. Ein effizienter,

gut ausgebauter Skibus-Dienst wäre besser als jeder Eisenbahnanschluss.

Neue Skipisten bis in die Talsohle (ca. 900 m) hinab sind auch in Anbetracht des

Klimawandels äußerst fragwürdig.

Ein bisher unberührter Lebensraum von landschaftlichem und kulturellem

Wert würde dem Massenskitourismus geopfert.

Am Kronplatz gibt es bereits ein sehr reichhaltiges Angebot an verschiedenen

Pisten.

Die geplante Piste müsste zum Großteil künstlich beschneit werden – der Energie-

und Wasserverbrauch hierfür wären enorm.

Durch den weiteren Ausbau des Skigebietes würde sich der Massenskitourismus

noch mehr auf den Kronplatz konzentrieren – mit all seinen belastenden Begleiterscheinungen.

Für Arbeitsplätze, die durch eine Ausweitung des Skigebietes geschaffen würden,

besteht kaum Nachfrage vonseiten der einheimischen Bevölkerung.

14 07/2009

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