Wasserstoff: Energie der Zukunft - Mediaradius

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Wasserstoff: Energie der Zukunft - Mediaradius

de unserer Meinung nach ganzjährig

die Mobilität von Einheimischen und

Urlaubern verbessern und gleichzeitig

das Verkehrsaufkommen verringern,

während Percha nur während der Wintermonate

eine Entlastung bringt.“

Dr. Friedrich Mittermair, Bürgermeister

Welsberg-Taisten: „Zu diesem

Thema ist schon viel zu viel gesagt und

geschrieben worden. Es sollten sich

eigentlich nur die

Bürgermeister der

Anrainergemeinden

dazu äußern.

Unsere Haltung

dazu ist generell

positiv. Für uns ist

dieses Vorhaben

ein Mehrangebot

und zwar für alle

Gemeinden zwischen Bruneck und Innichen.

Sollte die Eisenbahn später einmal

den Helm anfahren, dann bräuchte

es keinen Skibus mehr. Die Gäste aber

auch die Einheimischen könnten problemlos

mit der Eisenbahn zum Skigebiet

nach oben oder nach unten fahren.

Die Eisenbahnanbindung Percha–Kronplatz

ist deshalb meines Erachtens eine

Chance und ein Vorteil. Eine Bewertung

des Projektes ist mir nicht möglich, weil

ich darüber zu wenig informiert bin.“

Thomas Walch, HGV-Ortsobmann

Pustertal: „Der HGV ist überzeugt, dass

es Innovation auch in diesem Bereich

braucht. Selbstverständlich befürworte

ich dieses Projekt, aber auch die anderen

Hoteliers an der Achse Ost-West

Aktuell

stehen 100-prozentig hinter dieser Eisenbahnanbindung

Percha–Kronplatz.

Ich bin überzeugt, dass auch viele Hoteliers

in den Seitentälern

dem Projekt

auch positiv

gegenüber stehen.

In jungen Jahren

war ich wie viele

andere überzeugt,

dass die Eisenbahn

im Pustertal zum

Tode verurteilt ist.

Das Projekt Vinschgerbahn hat aber

gezeigt, dass das Gegenteil der Fall

ist. Die Vinschgerbahn wird auch von

vielen Einheimischen genutzt. Ich bin

froh, dass auch im Pustertal die Bahn

eine Aufwertung erfährt und die Bahnhöfe

erneuert werden. Der Bahnhof

Olang z.B. hat ein neues Areal bekommen,

weil das alte nicht mehr kundengerecht

war.“

Mair Bernhard, Bürgermeister von

Toblach: „Der Eisenbahnanschluss

Percha–Kronplatz wird im Oberpustertal

prinzipiell positiv gewertet.

Wenn die Einheimischen und Gäste

mit dem Zug zu den Skigebieten fahren

können, ist das nur zu begrüßen. Für

uns im Oberpustertal

wäre auch

ein EisenbahnanschlussVierschach-Helm

sehr

interessant. Dieses

Vorhaben ist schon

seit Jahren im Gespräch

und das

Projekt wird allgemein als realistisches

Ziel eingestuft. Das Projekt Ried möchte

ich nicht bewerten, denn ich kenne

das Skigebiet zu wenig. Der Eisenbahnanschluss

ist meiner Meinung nach

grundsätzlich positiv.“

Helmut Gräber, Bürgermeister von

St. Lorenzen: „Als Nachbargemeinde

sehen wir die Mobilität zukunftsweisend.

Ich sehe sowohl die Eisenbahnanbindung

Percha–Kronplatz als auch

das Projekt Ried

als positiven Faktor.

Initiativen von

Investoren, die in

einem Umfeld investieren,

das für

einen Pistenbau

eigentlich schon

vorgegeben ist,

sind nur zu begrüßen.

Wir sind alle bemüht, das Umfeld

östlich und vor allem westlich vom

Kronplatz zwischen den Rodenecker

Hochalmen und dem Peitlerkofel (16

km) mit den blühenden Almen intakt

zu halten. Wenn wir also das restliche

Umfeld des Kronplatzes nicht verbauen,

dann kann und soll der Kronplatz

auf der vorgegebenen Fläche samt

Eisenbahnanschluss ausgebaut werden.

Ich bin sicher, dass die Jugend

das Zugfahren erst lernen muss. Aber

wenn die moderne Mobilität mit dem

30-Minuten-Takt gegeben ist, wird sie

auch genutzt. Es braucht ein Umdenken

in Sachen Mobilität und der Eisenbahnanschluss

Percha–Kronplatz

ist ein erster Schritt dazu.“

Wohin mit dem Bauschutt?

P.R.A., die Pustertaler Bauschutt-Recycling-Anlage, hat sich auf die

fachgerechte Entsorgung und Wiederaufbereitung von Bauschutt

und Abbruchmaterial spezialisiert. Durch gezielte Sortierungs- und

Recyclingsverfahren werden neue Rohsto e für den Baubedarf gewonnen.

Unsere Zielgruppe: lokale Bauunternehmer und private Entsorger.

Wir bieten sämtliche Abbrucharbeiten PAUSCHAL an. Für Bauabfälle

stellen wir Ihnen Container direkt auf Ihre Baustelle oder auch

privat direkt nach Hause und erteilen dem Müll somit eine Abfuhr.

39031 Bruneck · Toblacherstraße 10

Tel. 0474/401448 · Fax 0474/402078

Viktor Peintner, Bezirksobmann im

Pustertal und Landesobmann-Stellvertreter:

„Der Bahnhof in Percha kommt

sowieso und für mich ist der Kronplatz

das Skigebiet Nr. 1. Ob da ein Skilift

mehr oder weniger hinaufführt, ist einerlei.

80 Prozent der Grundbesitzer

und alle betroffenen Vollerwerbsbauern

sind für das Projekt Ried. Diese

Bauern sehen im

Projekt eine Chance,

wer nur Grundbesitzer

ist und

von einem Beruf

lebt, kann leicht

dagegen sein. Man

muss aber auch

einmal sehen, wie

vielen Bauern bei

den Skiliften ein Nebenerwerb geboten

wird. Und wenn wir die Hüttenbetreiber

dazu bringen könnten, noch

stärker unsere Produkte zu vertreiben,

dann wäre das noch besser. Ich bin

also voll für den Eisenbahnanschluss

Percha-Kronplatz und das Projekt

Ried. Man muss den Mut haben, die

Wahrheit zu sagen.“

Thomas Ausserhofer von Union-

Bau:„Nachdem ich abends immer von

Sand in Taufers nach Bruneck fahre,

habe ich seit einigen Wochen folgendes

Bild vor mir: Die grünen Pisten Herrnegg

und Silvester, die mitten im Wald

verlaufen, sind eigentlich ein Bild, das

nicht stört, sondern den waldbewachsenen

Hang auflockern. Störend wirkt

für mein Empfinden jedoch der 80 m

hohe Funkturm und das Gebäude der

Aktuell

alten Seilbahn. Dies sind technische

Eingriffe, die aus meiner Sicht das

Landschaftsbild beeinträchtigen und

architektonisch

optimal gelöst werden

müssen. Wieso

werden aber hier

keine Stimmen

laut? Mir ist nicht

bekannt, für welche

Funksignale

der Turm gebaut

wird (Fernsehen,

Handy, Radio, ...). Da sich diesbezüglich

niemand meldet, gehe ich davon

aus, dass auch die Gegner des Riedprojektes

die Dienstleistungen dieses

Funkturmes benötigen.“

Joachim Dejaco Direktor der STA

kommt in der Studie zur Anbindung

des Brunecker Mobilitätszentrums an

die Talstation Reischach zu folgender

Schlussfolgerungen. „Auch bei Optimierung

der Umsteigebeziehung am

Mobilitätszentrum

Bruneck, ist eine

direkte Anbindung

in Percha wegen

der kürzesten

Fahrzeit, dem Umsteigekomfort

und

der direkten Talabfahrt

auf jeden

Fall attraktiver, als

über eine Zubringeranlage vom Mobilitätszentrum

Bruneck aus. Eine Verbindung

zwischen dem Mobilitätszentrum

und den Seilbahnen in Reischach

ist folglich für die Bahnanbindung des

Skigebietes Kronplatz keine gleichwertige

Alternative.

Osttiroler sind dafür

Auf Osttiroler Seite hat Franz Senfter

mit Franz Kraler, dem Chef

der international agierenden Hella-

Gruppe (Hella Sonnen- und Wetterschutztechnik)

einen potenten Befürworter

des Skizugs und der Ferienregion

gesamtes Pustertal.

Der Pustertaler Skizug eröffnet dem Osttiroler

Tourismus die einzigartige Chance

der Anbindung der Radwege, Wanderund

Skigebiete zwischen Eisacktal und

Lienz/Osttirol. Neben dem Produkt Pustertaler

Skizug ist für eine Gesamt-Pustertaler-Ferienregion

auch der Zusam-

menschluss der

Skigebiete Helm,

Rotwand, Haunold

und Thurntaler

mit dem Verbund

Dolomiti Superski

von größter Wichtigkeit.

Nur mit

attraktiven Angeboten einer größeren

Ferienregion kann die Zukunft des Tourismus

erfolgreich bewältigt werden“, soweit

Franz Kraler.

info@pra-bruneck.com

Europastr. Nr. 15 - Bruneck

Informationen & Verkauf: Tel. +39 0474 554 666

22 07/2009

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