Wasserstoff: Energie der Zukunft - Mediaradius

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Wasserstoff: Energie der Zukunft - Mediaradius

Die Brennstoffzelle gilt den

Auto-Ingenieuren als technisches

Wunderwerk: Die kleine

High-Tech-Kiste wandelt

Wasserstoff in Strom um, der

einen Elektromotor antreibt.

Im Ergebnis fährt das Fahrzeug

nahezu geräuschlos und aus

dem Auspuff kommt reiner

Wasserdampf. Sauberer und leiser

geht es nicht.

McKinsey hat nun in einer Studie

untersucht, ob der abgasfreie

Wasserstoff-Antrieb zumindest

bis zum Jahr 2020 wettbewerbsfähig

werden kann. Dabei sind sie von den

Voraussetzungen ausgegangen, dass

Ölpreis und Steuern sich bis 2020 verdoppeln.

„Die technischen Probleme bei der

Brennstoffzelle können gelöst werden“,

lautet daher das Fazit. Aber angesichts

der hohen Kosten wird diese Technik

ohne staatliche Hilfe nicht auf den Markt

kommen.“ Noch 10 bis 15 Jahre müsse

die Regierung die Hersteller unterstützen,

fordert der Mann von McKinsey.

Der c-Max von Ford

Ist das schon das Ende aller Wasserstoff-Träume?

Keineswegs. Die ernüchternden

Zahlen sind aus Sicht der Industrie

kein Grund zur Resignation. Im

Gegenteil: Hersteller wie Ford steuern

nun auf ein anderes Konzept um. Es sei

absehbar, so die Ford-Forscher, dass

der Wasserstoff-Verbrennungsmotor

früher seine Marktreife erlangen werde

als die Brennstoffzelle. Die Konklusion:

Lasst uns solche Autos bauen, denn je

mehr Fahrzeuge Wasserstoff tanken,

desto schneller wird das entsprechende

Tankstellennetz mitwachsen. Eben

jene noch völlig fehlende Wasserstoff-

Aktuell

Ihr PKW ein Wasserstoffauto?

Infrastruktur ist häufig das Argument,

mit dem entsprechend zukunftsweisende

Projekte im Anfangsstadium stecken

bleiben. Das Focus C-Max mit dem neuen

Antrieb basiert auf dem Modell mit

2,3-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor,

der 110 PS (82 kW) leistet. Für den

Wasserstoffbetrieb wurde die Batterie

aus dem Motorraum entfernt und unter

den Rücksitzen installiert, zudem erhielt

das Aggregat zwei Ladeluftkühler

sowie eine veränderte Motorelektronik.

Besonders aufwendig ist das Tanksystem,

um mögliche Sicherheitsrisiken so

weit wie möglich zu minimieren.

vW forscht ebenfalls

Langfristig ergäben sich große Chancen

für das Elektroauto „Das alltagstaugliche,

sichere und bezahlbare Elektroauto

ist machbar, aber der Weg dahin

ist lang“, sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn,

Vorstandsvorsitzender von VW

Anfang Juli in München.

„Es wird ein Marathon und kein Sprint“,

betonte er vor den rund 150 Teilnehmern.

Die Autobranche stehe mit der

Elektromobilität vor einem „fundamentalen

technologischen Umbruch“.

Einer echten Zeitenwende weg vom

Öl, hin zu einer emissionsfreien Mobilität.

Das Elektroauto würde dabei eine

Schlüsselrolle spielen. Noch müsse aber

betont werden, dass es das reine Elektroauto

noch gar nicht gäbe, obwohl 80

Prozent der Bevölkerung dies glaubten.

VW rechne für das Jahr 2020 mit einem

globalen Marktanteil von einem bis 1,5

Prozent an reinen Elektrofahrzeugen.

VW werde die neue Kleinwagenfamilie

„New Small Family“ rund um den Up

nutzen, um ab 2013 die ersten E-Fahrzeuge

anzubieten.

Der Wasserstoff BMW

Mit dem Abtransport von 15 BMW

750hl Fahrzeugen von München Richtung

Dubai begann im Januar 2001 die

„CleanEnergy WorldTour“ von BMW.

Vor 3 Jahren präsentierte BMW mit

dem Hydrogen 7 das erste serienmäßig

produzierte Wasserstofffahrzeug. Der

BMW Hydrogen 7 setzt als praktisch

emissionsfreie Luxuslimousine mit

Wasserstoffantrieb bereits Maßstäbe.

Das Fahrzeug auf Basis der BMW 7er

Limousine hat den vollständigen Serienentwicklungsprozess

durchlaufen und

macht die zukunftsweisende Antriebsenergie

Wasserstoff schon heute im All-

tag nutzbar. Der bivalente Zwölfzylinder-Motor

leistet nicht nur 191 kW/260

PS, sondern verbrennt in denselben

Zylindern wahlweise Wasserstoff oder

Benzin. Dieses Umschalten erfolgt ohne

jede Verzögerung im Fahrverhalten

und ermöglicht eine Reichweite von

700 Kilometern (200 km im Wasserstoff

betrieb, weitere 500 Kilometer mit

Benzin). Wie das funktioniert? Erleben

Sie es unmittelbar mit den interaktiven

Exponaten im BMW Markenschaufenster

am Kurfürstendamm.

Der BMW Hydrogen 7 erfüllt so

höchste Ansprüche an Fahrdynamik

und Komfort ohne Probleme und ist

damit wesentlicher Bestandteil der

Energiestrategie BMW CleanEnergy,

die auf Wasserstoff als Energieform

der Zukunft setzt.

Drei Modelle von Mercedes

Auf Basis der sogenannten Sandwichbodenarchitektur

haben die Mercedes- Benz

Ingenieure drei Fahrzeuge entwickelt.

Concept BlueZERO mit der Integration

der Technologien F-CELL, E-CELL und

E-CELL PLUS ermöglicht genau dieses.

So kommt bei F-CELL ein Brennstoffzellenantrieb

zum Einsatz, der schon

heute in einer Kleinserie in der B-Klasse

eingesetzt wird. Der Antrieb erzeugt

6557J_periodico_195x142_S:347x198standard durch 3-09-2009 eine chemische 10:55 Reaktion Pagina zwischen 1

Wasserstoff und Sauerstoff elektrische

Energie – ohne dabei fossile Kraftstoffe

verwenden zu müssen. Das zweite Antriebskonzept,

E-CELL, arbeitet mit einer

innovativen 120V-Lithium-Ionen-Batterie.

Das dritte BlueZERO Aggregat heißt

E-CELL PLUS. Hier ist im Heck des Fahrzeugs

ein 1,0-Liter-Turbo-Benzinmotor

als Antrieb für den Stromgenerator eingebaut.

Bei Bedarf lädt der Dreizylinder

den Lithium- Ionen-Akku nach. Mit einer

Tankfüllung kann das Fahrzeug so bis zu

600 km zurücklegen, ohne Benzinmotor

immerhin 100 km. Ein weiterer Vorteil

dieser drei Antriebe ist, dass das maximale

Drehmoment bereits beim Start zur

Verfügung steht und so hohe Beschleunigungswerte

ermöglicht.

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