Wasserstoff: Energie der Zukunft - Mediaradius

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Die Kronplatz AG sieht sich als

Spiegelbild der Pustertaler

Gesellschaft. Mehr als 500

Eigentümer, zum Großteil 1962

in einer Tür-zu-Tür-Aktion gewonnen,

zählt diese von Anfang

an auf Innovation und internationalen

Wettbewerb setzende

Gesellschaft. Der Kronplatz ist

stolz darauf, das modernste

Skigebiet Südtirols zu sein.

Mit solch einem Erfolg hätten die Pioniere

Haymo von Grebmer und Max

Stemberger sicher nicht zu rechnen gewagt,

als sie 1962 im Pustertal buchstäblich

von Haus zu Haus gingen, um Unterstützung

für ihr Skiprojekt zu finden. An

Mut fehlte es den ersten Verwaltungsräten

nicht. Schon 1964, nur ein Jahr nach

der Eröffnung des Kronplatzes, mussten

sie mit ihrem persönlichen Besitz haften,

um die angeschlagene Seilbahngesellschaft

vor dem Aus zu retten.

07/2009

Aktuell

1962 hat alles angefangen

Erste Erschließungspläne bereits vor

dem Ersten Weltkrieg

Die ersten Pläne zur Erschließung des

Brunecker Hausbergs mit einer Seilbahn

gehen sogar schon auf die Zeit vor

dem Ersten Weltkrieg zurück. Um 1938

kam es zu einem erneuten Anlauf. Der

Bau der vorgesehenen Schwebebahn

scheiterte aber aufgrund von Schwierigkeiten

bei der Beschaffung des Finanzierungskredits

in Höhe von einer

Million Lire. Das gleiche Schicksal war

einem weiteren Versuch in den 50er

Jahren bestimmt.

Ernst Lüfter, Bürgermeister von Bruneck,

hatte schließlich Erfolg. Auf sein

Betreiben hin wurde am 7. Mai 1960

die Kronplatz GmbH gegründet. Startkapital

550.000 Lire. 16 Monate später

erfolgte die Umwandlung in eine AG. Im

Frühsommer 1963 wurde der erste Ski-

lift, der „Belvedere“ bei „Leitner“; Sterzing

in Auftrag gegeben. Kostenpunkt:

11,5 Mio. Lire. Die erste Seilbahn hatte

auf zwei Trassen eine Länge von insgesamt

3738 m und konnte pro Stunde 300

bzw. 450 Personen befördern.

Förderleistung der ersten Seilbahn:

300 bis 450 Personen

Auch wenn der erste Skiwinter nur

geringe Einnahmen aufwies, wurde

1964 mit dem Bau von zwei

weiteren Liften begonnen: dem

Ochsenalm- und dem Korerskilift.

Der Baubeginn

an der Talstation

Die Seilbahn fährt und leitet damit einen enormen Aufstieg der

Fremdenverkehrswirtschaft des mittleren Pustertales ein.

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Aktuell

Nach der Überwindung des finanzi- Marchner zählten, so bekannt und beellen

Engpasses ging es nun Zug um liebt, dass die Kapazitäten nicht mehr

Zug weiter: 1967 Sonnenlift; 1968 ausreichten; der Bau des Hernegg-Ses-

Fertigstellung der Bergstation; 1971 selliftes und des Pramstaller-Schlepp-

die Durchfahrtsgenehmigung für die

5,4 km lange Silvesterabfahrt. Ende

liftes wurden in Angriff genommen.

der 60er Jahre kann man bereits von

einem regen Skibetrieb reden. 1973

vorbildliche Umweltschutzmaßnahmen

war das Skigebiet Kronplatz zu dem Ebenfalls Mitte der 70er Jahre setzte

auch die von anderen Gesellschaften die Kronplatz AG erste Maßnahmen

4580 186x126

betriebenen

12-09-2008

Lifte Alpen,

14:10

Furkel und

Seite

in

1

Richtung Umweltschutz. Der Kron-

30 Jahre erfolgreich

Die Ausdruckskraft der Farben wird immer ein wesentliches Element der Gestaltung sein

Gips-, Maler- und Vollwärmeschutzarbeiten

Wohnanlage Kaiserau, Bozen

UVP gab es damals noch keine, dafür fand aber eine Begehung

durch zahlreiche Behördenvertreter statt.

platz war der erste durch eine Kanalisation

ausgestattete Skiberg Südtirols.

Für die Entsorgung von Abwasser und

Müll wurde 1974 eine eigene Dienstleistungsgesellschaft

gegründet.

Mitte der 70er Jahre, 13 Jahre nach

dem Start der Anlage, konnte die Gesellschaft

zum ersten Mal Dividenden an

die Miteigentümer auszahlen. Mit der

Entspannung der finanziellen Situation

setzte eine fortlaufende Potenzierung

ISO/DIS 9001

ISO 14001

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