Leseprobe das Wedische Urahnenerbe

ThorKo

Leseprobe das Wedische Urahnenerbe

FAMILIENSTAMMESAKADEMIE

FÜR WEDISCHES HEILWESEN „ROD“

Das erste Buch

DAS URAHNENERBE

DER WEDISCHEN URQUELLEN

WEDISCHE RUSSO-ARISCHE FAMILIENSTAMMESKULTUR

IM URAHNENERBE

Russland, Altai, Barnaul

Deutschland, Rügen, Kap Arkona

Jahrgang 7524 (2016)

1


Autoren: Geschichtsforscher der russischen wedischen Kultur Oleg Gennadjewitsch Pankow, Elena

Gennadjewna Pankowa

Gestaltung: Graphikgestalterin Alessja Olegowna Pankowa

Gedichte russisch: Elena Gennadjewna Pankowa

Grafische Gestaltung: Alessja Olegowna Pankowa

Übersetzung: Julia Pankewitsch-Koch, Miroslawa

Druckvorbereitung: Alessja Olegowna Pankowa, Elena Gennadjewna Pankowa, Julia Pankewitsch-

Koch, Thorsten Koch

Diese kulturelle Aufklärungsauflage des Urahnenerbes der Wedischen Urquellen ist für Leser

bestimmt, die sich für die verwandte heimische Kultur, Sitten, Bräuche und das uralte wedische

Wissen der Wedrussen interessieren.

Die Autoren und Verleger achten alle Menschen und alle Religionen und lehnen jegliche

Formen des Rassismus ab. Die Autoren und Verleger tragen keine Verantwortung für Folgen, die

mit dem Missverständnis der Inhalte oder Handlungen, die durch das Missverstehen oder das

oberflächliche Lesen des Buches verursacht werden, verbunden sind.

Hiermit berufen wir uns auf den § 86 des Grundgesetzes „Verbreiten von

Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen“ „Propagandamittel im Sinne des Absatzes

1 sind nur solche Schriften (§ 11 Abs. 3), deren Inhalt gegen die freiheitliche demokratische

Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist. (3) Absatz 1 gilt nicht,

wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr

verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der

Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder

ähnlichen Zwecken dient.“

Der gesamte Inhalt dieses Buchs ist durch das Autorenrecht geschützt. Jegliche

Verwendung und Nutzung der Inhalte dieses Buchs, einschließlich der Übersetzung in

Fremdsprachen, des kompletten Nachdrucks, auch auszugsweise, des Kopierens, der Vermehrung,

sowie Speicherung, Nutzung, Bearbeitung und Verbreitung auf allen Datenträgern ist nur mit

schriftlicher Genehmigung der Autoren und Verleger mit Quellangaben möglich. Im Buch sind

Quellen angegeben, die teilweise im Inhalt dieser Auflage verwendet wurden. Die gesamte

Druckvorbereitung und der Druck dieses Buches wurden durch private Mittel der Autoren finanziert.

Die Beschreibung der Bedeutung der Darstellung des Familienstammeswappens auf dem

Buchdeckel: Das Familien-Stammeswappen hat einen sakralen Sinn. Das Schwert mit der Spitze

nach unten gerichtet bedeutet Schutz der Stammesweisheit, des Urahnenerbes und des Wedischen

Wissens. Dieses Wissen ist als aufgerollte „Himmlische Schriftrolle“ mit den altrussischen Runen

dargestellt. In der Mitte am Griff ist ein Blitz dargestellt. Er deutet darauf hin, dass das

Stammeswissen von den Verwandten Ahnen und Göttern beschützt wird. Dieses Stammeswissen

hat eine enorme Stammeskraft der Dreieinigkeit des Geistes, der Seele und des Körpers, die vom

Gewissen gesteuert werden. Am Griff des Schwertes ist die Darstellung Unseres

Familienstammeszeichens. Darin werden kosmische Energien der All-Prozesse symbolisiert. Die

silberne Farbe des Schwertes steht für den Edelmut des Familienstammes. Der goldene Rand ist

das Symbol der goldenen Stufen des geistigen, seelischen und körperlichen Werdegangs des

Menschen.

2. Auflage, überarbeitet 2016

Verleger © URAHNENERBE

DER WEDISCHEN URQUELLEN

Издатель © НАСЛЕДИЕ ПРЕДКОВ

ВЕДИЧЕСКИХ РОДОВЫХ ИСТОКОВ

О. Г. Паньков, Е. Г. Панькова, А. О. Панькова

Wedische Russo-Arische Familienstammeskultur

im Urahnenerbe

www.rodovyeistoki.ru

www.daswedischeurahnenerbe.de

2


INHALT

WIDMUNG ................................................................................................................ 4

AUTORENWORT ......................................................................................................... 5

VORWORT DER ÜBERSETZERIN ................................................................................... 6

VORWORT ................................................................................................................ 7

EINFÜHRUNG ............................................................................................................ 8

Das Wedische Erbe des Urahns ROD ............................................................................ 9

Woher kamen die Ahnen der Wedrussen, der Slawen und Arier? ..................................... 10

Unsere Verwandten höheren Götter ............................................................................ 23

Gebote der verwandten Stammesgötter ...................................................................... 41

Wedische bildhafte Weltwahrnehmung ........................................................................ 50

Die 16 Wahrnehmungskanäle ..................................................................................... 55

Das sechzehnwertige Russo-Arische Tschakrensystem .................................................. 57

Der wedische russo-arische Aufbau unseres Weltalls und die wedische russo-arische

Runenreihe – Asbuka der Wedrussen .......................................................................... 71

Anordnung der Erden in unserem Sonnensystem .......................................................... 80

Der Daarische Jahreskreis des Tschislobog „Koljada Dar“ und die wedische Sterndeutung.. 86

Der Swarog-Kreis ..................................................................................................... 96

Wedische Sakrale Symbole ...................................................................................... 106

DIE KRAFT DES STAMMES ....................................................................................... 123

DER FOLKSSTAMM DER WEDRUSSEN ........................................................................ 126

FEST ALS STAMMESEIGENE GEISTIGE GRUNDLAGE DES LEBENS DER WEDRUSSEN UND

ARIER ................................................................................................................... 137

ZWEI GROSSE URSPRÜNGE ..................................................................................... 142

FAMILIE UND DIE RICHTIGE REIHENFOLGE DER WERTE IM LEBEN ............................... 148

SCHLÜSSEL FÜR ZAUBERHAFTE MÄRCHEN DER FOLKSSTÄMME DER WEDRUSSEN UND

SLAWEN-ARIER ...................................................................................................... 154

WEDISCHE KRAFTORTE DES GOTTES ROD ................................................................ 163

Belowodje. Die Urheimat der Wedrussen ................................................................... 164

Das Große Skythien ................................................................................................ 178

Das Große Tartarien (Grand Tartarie) ........................................................................ 185

Die Neuzeit auf der Suche nach Belowodje................................................................. 194

Die geografische Übersicht des Altai ......................................................................... 199

Die Kraftorte des Altai ............................................................................................. 206

DER WEDISCHE ALTAI ............................................................................................ 217

Der Heilige Altai als Mittelpunkt der Weltschöpfung ..................................................... 231

Der Bruder von Belowodje – Insel Rügen, Kap Arkona ................................................. 243

Kap Arkona auf Rügen ............................................................................................ 245

Die Insel Rujan ...................................................................................................... 256

Arkona's Fall .......................................................................................................... 264

Es gibt nur eine wedische Wahrheit jedoch führen viele Wege dorthin ........................... 271

DIE BEISPIELLOSEN GESCHICHTEN DES XX. JAHRHUNDERTS ..................................... 313

Familienstammesakademie für wedisches Heilwesen „ROD“ des Urahnenerbes der

wedischen Urquellen ............................................................................................... 332

DAS NACHWORT .................................................................................................... 346

DAS WEDISCHE GLOSSAR ....................................................................................... 352

LITERATURLISTE .................................................................................................... 383

3


WIDMUNG

In heller Erinnerung an unsere blutsverwandten Ahnen. Weden sind keine

Philosophie. Weden sind das wahre Wissen des Lebens, das von unseren Ahnen in

unseren Genen und unserem Blut gespeichert ist.

Weden sind die gesunde Lebensweise, die durch das jahrhundertelange

Urahnenerbe der Urquellen gefestigt worden ist. Weden sind lichtvolles Wissen.

Dieses Wissen hatte die Irdische Wiege bereits durch den Milchweg der Himmlischen

Swarga von der Heimischen Natur und dem Himmlischen Rod erhalten. Dieses

Wissen wird von der einen Folge an die andere für die Fortsetzung des menschlichen

Geschlechts und dessen Lebens auf der Erde weiter gegeben. Die Weden sind ewige

Quelle der Kraft von Irdischem und Himmlischem Rod. Dies ist die wahre

Erscheinung und Öffnung der allseitigen Aufgaben des Alls. Die Weden sind die

gesunde Lebensweise im Gleichklang mit der Natur.

4


AUTORENWORT

Damit dieses Buch auf Deutsch erscheint, hat es sehr viel Zeit und Mühe

erfordert. Dieses Buch beinhaltet das uralte wedische Wissen, welches vom

Menschen manchmal ein Leben lang gesucht wird - „Gehe dorthin, keine Ahnung

wohin. Finde das, keine Ahnung, was“. In Wirklichkeit befindet sich dieses Wissen

stets in unserer Nähe. Vielmehr noch ist es im Menschen von Geburt an angelegt -

„Gehe in dein Inneres und öffne das Stammesgedächtnis“. Mit Hilfe dieses Buchs

eröffnet der Leser für sich die vertraute Welt und erfährt wieder die vergessenen

Stammessitten des wedischen Urahnenerbes.

Dem Leser wird im Buch das wedische Glossar für das vollständige

Verständnis der Tiefe und Breite des grenzenlosen Ozeans des Wissens angeboten.

Das Kapitel „Das Wedische Glossar“ beinhaltet Fachbegriffe und stellt genaue

Sinnbilder der wedischen Weltwahrnehmung und Weltauffassung für die volle

Eröffnung der richtigen Weltanschauung dar.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Julia Pankewitsch-Koch für die qualitative

Übersetzung des Buchs vom Russischen ins Deutsche und gewissenhafte

Druckvorbereitung.

Für einige russische Wörter und Sätze kann man im Deutschen kaum eine

vergleichbare Übereinstimmung finden. Das erklärt sich dadurch, dass im Deutschen

einige Sinnbilder des Russischen fehlen. Damit die Übersetzung den benötigten

klaren Sinngehalt hat, hat sich die Übersetzerin für die sinngetreue Wiedergabe der

Gefühle und Sinnbilder, die als Grundlage des Russischen Wortes und der

Weltwahrnehmung dienen, bemüht. Die Übersetzerin hat sich das Ziel gesetzt, dass

möglichst viel Kraft und Sinn vom Originaltext bewahrt wird.

Wir denken, dass dieses Buch immer seine würdigen Leser findet, unter denen

sowohl Hellsichtige, Magier als auch Psychologen, Pädagogen und alle anderen

Menschen sein werden, die nach den vertrauten verwandten Stammesursprüngen,

deren Stammeskraft und der Selbsterkenntnis streben.

Mit Liebe und tiefer Verneigung

Oleg und Elena Pankow

5


VORWORT DER ÜBERSETZERIN

Das alte überlieferte Kulturgut unserer Vorfahren erstreckt sich über mehrere

Bereiche des Lebens. Es beinhaltet geistige, seelische und körperliche Ebenen, die in

unserem alltägliche Leben sichtbar werden. Manche Themen sind im

westeuropäischen Raum weniger oder kaum bekannt, manche werden

missverstanden. In diesem Buch werden geschichtlich-kulturelle Verbindungen,

Brücken zwischen den Fölkern und das überlieferte Wissen der Urquellen und

Hintergründe der Ereignisse offenbart, so dass die Ursprünge der Probleme im hier

und jetzt verstanden und aufgeräumt werden und Klarheit darüber kommt. In

diesem Buch werden die Grundlagen des uralten Wissens der wedischen Kultur sowie

geschichtliche Tatsachen überliefert. Alle Materialien sind in Russland seit einigen

Jahrzehnten kein Geheimnis mehr und in zahlreichen Kreisen und Schichten bereits

bekannt.

Zahlreiche deutsche Begriffe in diesem Buch wurden mit Bedacht gewählt,

damit der sinngemäße Inhalt der Worte getreu vom Russischen übertragen wird.

Weiterhin erfolgt die einzelne Schreibweise wie die Großschreibung bestimmter

Begriffe in Übereinstimmung mit der Originalschreibweise der Autoren, damit der

besondere Wert dieser Begriffe hervorgehoben wird, oder wie „f“ statt „v“ in den

Wörtern der altdeutschen Herkunft wie Fater und Folk. Solche Begriffe wie

Urahnenerbe“ stammen vom russischen Original „Наследие Предков“ - das

Vermächtnis oder das Erbe der Ahnen. Hierbei ist die Rede von dem gesamten

Erfahrungsschatz aller Folgen eines Familienstammes oder eines Folkes, welches in

unserem DNS oder Erbgedächtnis gespeichert ist. Wir sind die Summe aller unserer

Vorfahren vom Ursprung an bis in alle Ewigkeit. Unsere Gendatenbank beinhaltet die

Lebenserfahrung und das Wissen aller Familienstammesmitglieder – eine wahre

Schatzkammer der Ahnen. Und das russische Wort „Наследие“ beinhaltet den

Wortstamm „auf den Spuren sein“, erben. Wir treten in die Fußstapfen unserer

Vorfahren und bereichern das Erbgut mit neuen gütigen Eigenschaften und

Erfahrung, die wir dann weiter an unsere Kinder, Enkelkinder und weitere

Nachfahren geben. So bleibt der Kreislauf und die Verbindung der Folgen erhalten,

und das Leben wird fortgesetzt. Jede Familie, jeder Familienstamm, jedes Folk hat

eigene überlieferte Sitten, Bräuche, andere kulturelle Eigenschaften, die einzigartig

sind und als Einheit der Vielfalt bewahrt werden sollen.

Dabei ist auch die Rede von der Entwicklung des Bewusstseins und von der

Vorbestimmung der Fölker. Manche Menschen werden bereits mit einem höheren

Bewusstsein geboren, andere dagegen erlangen die höhere Stufe des Bewusstseins

oder der Erkenntnis im Laufe des Lebens dank geistig-spirituellen Entwicklung oder

Reife, auch durch bestimmte Lebensbedingungen. Jeder Mensch und jedes Folk auf

der Erde ist einzigartig und hat seine individuelle Vorbestimmung. Leben und leben

lassen, sich fortpflanzen, seiner Tätigkeit nachgehen sind die Grundaufgaben jedes

Einzelnen. Die heutige soziale und geopolitische Aufteilung hat ihre Wurzel in den

vergangenen Ereignissen. Die ursprünglichen Werte und Strukturen sind verloren

gegangen, das Wissen darüber bleibt jedoch bestehen. Jeder Mensch und jedes

Lebewesen, auch jedes Folk vollzieht seinen individuellen Werdegang in der

Weltschöpfung und bereichert diese mit seinen persönlichen Errungenschaften.

6


VORWORT

In einem offenem Buch,

Als wär' es voller Leben

Weilt der Geist der gesamten Natur,

Er ist dir vertraut,

Er atmet und erhört all deine innigsten Wünsche,

Er kann all die Träume der Seele wahr werden lassen!

Die Seiten sind stets in Bewegung, wie Flügel,

Die Rede der Riesen fließt dort wie Wasser,

Das Feuer glüht dort durch die Seiten hindurch,

Wie Wahrsager-Vögel singen die Runen

Großfaters Mähren!

Und wenn du die Hände nach ihnen nun streckst,

Gib Obacht, dass du die Eule in keinen Schrecken versetzt,

Als weise Hüterin hat der Ur-Ahn Rod sie bestimmt,

Und hatte Gebot auferlegt:

Es setze kein Fremder dort je einen Schritt,

An jenen wohl behüteten Orten

Liegt ein wundervoller Pfad,

Der achtsame Vogel ihn nun bewacht!

Der Weg ist dort steinig...

Wer Steine mit eigenen Händen weg schafft,

Übersät seinen Stamm mit goldenem Schatz,

Erblickt, wie grenzenlos die Sterne erscheinen,

Die Weisheit geht auf über seine Stämme,

Die Ahnen erstrahlen mit lichtvollen Lächeln,

Damit die Kinder ihr Erbe in Freude erleben!

7


Anordnung der Erden in unserem

Sonnensystem

In unserem Sonnensystem gibt es

27 Erden (das Wort „Planetes“ griech.

für „Wandelstern“, „Wanderer“ war in

keinem Gebrauch bei unseren Ahnen).

Die moderne Wissenschaft hat nur

einen Teil davon erst wahrgenommen,

erforscht und macht weitere

Forschungen. Unsere Ahnen kannten

jedoch alle 27 Erden („drei mal neun“

Erden von russischen Märchen kennt

wohl noch jeder, drei mal neun sind

27). Sie hatten auch das Wissen

sowohl über deren Wechselwirkung als

auch über deren Einwirkung auf alle

Lebensformen, die in unserem Sonnensystem vorhanden sind.

Dieses gut durchdachte wedische russo-arische astronomische System gibt es

heute noch. Viele kennen es durch uralte Sagen, die überliefern, dass es Drei mal

neun Erden gibt, d.h. drei Systeme, die jeweils neun Erden in sich vereinen 39 .

Unsere weisen Ahnen wussten auch, dass alles im Weltall nach den ewigen Ur-

Gesetzen aufgebaut ist. Beispielsweise gleicht die Masse der Sonne (Lichtkörper) der

Masse aller Erden, die in den Laufbahnen in seiner Nähe kreisen. In Schulbüchern

werden Bilder über das Größen- und Massenverhältnis der Erden und der Sonne

angeführt. In Wirklichkeit sind solche Bilder überholt, weil die moderne Astronomie

viele Erden und Monde noch wahrnehmen und erforschen wird.

Bis heute haben Altgläubige ihr geordnetes System aller Erden (Abb. 1):

39 In den meisten russischen Folksmärchen wird diese Redeform “dreimal neuen Erden“ oft verwendet,

allerdings als Reich oder Land übersetzt, wobei das russische Wort „Semlja“ sowohl die Erde als auch die

Erden als Planeten bedeutet, s. Absatz 1 in diesem Kapitel und den wedischen Aufbau des Kleinen

Swaroschje.

80


Jarilo-Sonne

Erden ohne Monde

Erden, die jeweils 2 Monde haben

Erden, die mehr als 2 Monde und Ringe haben

Erden als Giganten-Systeme

Erden der System-Spiegelung (auf solchen Erden wird das Leben in anderen

Räumlichkeiten/Dimensionen gespiegelt)

Erden der Grenzkontrolle. Deren Schwerkraftsysteme sind so aufgebaut, dass

keine einzige Erde oder sonstiger Himmelskörper (Planet, Asteroid, Komet)

das Jarilo-System verlassen kann.

Alle Erden drehen sich an der eigenen Achse und strahlen Energie. Sie kreisen

in den Laufbahnen rings der Jarilo-Sonne, und Jarilo-Sonne dreht sich ebenso an der

eigenen Achse. Sie befinden sich in einer Art geschlossenem Schwingungskreis und

strahlen feine Energiearten, die die Sonne nähren. Diese Energiearten fließen nach

innen und nach außen hin, das heißt, dass alle Sterne, Erden und Sonnen jeden

Himmelskörper beeinflussen.

Unsere Ahnen wussten ebenso, dass jede Erde unseres Sonnensystems ihren

eigenen zeitlichen Wert hat. Dabei ist alles mit der eigenen Schwingungsfrequenz

verbunden. Jede Erde hat ihre eigene Reichweite, ihre zeitliche Struktur und eigene

zeitliche Übertragung: Jarilo hat die eine, Chors die andere, die Erde Deja eine

chaotische usw. Da jeder Himmelsobjekt auf seine eigene Frequenz eingestellt ist, so

wird auch die visuelle Übertragung (Projektion) auf jedes System (Objekt)

verschieden sein. Das heißt, die Wahrnehmungsbandbreite im Zeitfluss wird

verschieden sein. Somit müssen die Geräte auf die Wahrnehmungsbandbreite des

Zeitflusses der jeweiligen Erde eingestellt sein, wenn man die reale Landschaft als

Bild aufnehmen will (Abb. 2).

Abb. 2

Das Sonnensystem ist ebenso eine Spirale. In der Mitte befindet sich Jarilo,

Erden drehen sich an ihren eigenen Achsen und kreisen rings der Jarilo-Sonne. Dabei

fließt die Energie in die Mitte und nach außen hin. Es gibt jedoch auch andere Erden,

so dass sich eine mehrschichtige zeitliche Spirale ergibt. Die „grobe“ Energie von

jedem Zeitfluss fließt in die Mitte und nach außen hin. Es ist sowohl die „grobe“ als

auch die „feinstoffliche“ Energie, deswegen sagten unsere Ahnen, dass andere Erden

das Leben auf unserer Midgard-Erde beeinflussen. Der Zeitfluss der Energie der

Sonne dringt durch andere Erden durch und kehrt wieder. Je näher eine der Erden an

unsere Midgard-Erde ist, desto größer wird die Wirkung ihrer Energie sein. Darauf

81


eruht Astrologie, sie wird mithilfe von allgemeinen Gesetzen der Physik belegt,

durch die Ursprünge feinstofflicher Energien. Das heißt, sie hat eine reale Grundlage.

An einem gewissen Zeitpunkt stellen sich die Giganten-Erden in eine

Himmelsparade (Erden, die sich in einer Reihe hintereinander aufstellen) auf. Dabei

ziehen sie kleinere Erden von deren Laufbahnen und sinngemäß auch von deren

Strahlungsspektrum weg. Deren Versetzung, durch die Schwerkraftfelder

hervorgerufen, hat gewisse Folgen: Die Erden haben eine völlig andere zeitliche

Merkmale. Deren Schwerkraftbestandteile und Temperatur verändern sich.

Unsere Ahnen hatten ein eigenes System der Anordnung der Himmelskörper,

beispielsweise:















Ein STERN ist ein zentraler Lichtkörper, rings dessen in ihren Laufbahnen 7 oder

weniger Erden kreisen

Eine SONNE ist ein zentraler Lichtkörper, rings dessen in ihren Laufbahnen mehr

als 7 Erden kreisen.

ERDEN sind Himmelsobjekte, die sich in ihren Laufbahnen rings der Sterne oder

Sonnen kreisen.

BEGLEITER (Monde, Lunas) sind Himmelsobjekte, die rings der Erden kreisen.

JARILA ist der Name unserer Sonne.

TARA trägt heute den Namen „Polarstern“.

MAKOSCH ist heute als „Große Bärin“ oder „Großer Wagen“ bekannt.

RADA ist heute als „Orion“ bekannt.

SEMUN ist heute als „Kleine Bärin“ oder „Kleiner Wagen“ bekannt.

STASCHAR ist heute als „Kassiopeia“ bekannt.

MIDGARD ist der Name unserer Erde. Ursprünglich kreisten 2 Monde/Lunas in

ihrer Nähe:

LELJA, mit einem Laufzyklus von 7 Tagen (die kleinste Luna). Sie wurde vor etwa

100 000 Jahren zerstört (darüber wird in Santias „Weden von Perun“ berichtet).

Astrologen berücksichtigen bis heute noch den energetischen Einfluss deren

Phantoms.

MESJAZ/MOND mit dem Laufzyklus von 29,5 Tagen.

FATTA mit einem Laufzyklus von 13 Tagen. Nach der Zerstörung der Erde Deja

(heute

als

Asteroidengürtel

bekannt) wurde eine

deren Lunas an die

Midgard-Erde versetzt.

So bekam unsere Erde

drei Begleiter. Vor etwa

13 000 Jahren wurde

Fatta zerstört, was die

„Eiszeit“ hervorgerufen

hatte.

Die Sagen über drei Lunas

sind ebenso bei Hindus und

amerikanischen Indianern

mündlich überliefert

worden (Abb. 3).

Im Weiteren wird die Tabelle mit allen Erden unseres Sonnensystems dargestellt:

7504 1.1. 16 Std.¹

82


Der Swarog-Kreis

Das Leben im Weltall ist

den

einheitlichen

Gesetzen untergeordnet,

und diese sind beständig

(das, was oben ist,

gleicht dem, was unten

ist). Auf die Einhaltung

dieser Gesetze achtet der

Tschislobog (Gott der

Zeitrechnung), der auch

Zeit-Flüsse behütet.

Alle Erden drehen

sich an der eigenen Achse

und strahlen Energie. Sie

kreisen an den

Laufbahnen rings der

Jarilo-Sonne, und Jarilo-

Sonne dreht sich ebenso

an der eigenen Achse. Sie

befinden sich in einer Art geschlossenem Schwingungskreis und strahlen feine

Energiearten, die die Sonne nähren. Diese Energiearten fließen nach innen und nach

außen hin, das heißt, dass alle Sterne, Erden und Sonnen jeden Himmelskörper

beeinflussen.

Den Einfluss erfährt jede Pflanze, jedes Insekt, jedes Tier, jeden Menschen, und

zwischen ihnen besteht die Wechselwirkung. Gibt es bereits eine Wechselwirkung,

einen wechselseitigen Einfluss, so beeinflusst das Leben des Menschen Erden,

Begleiter (Monde), die Sonne und Sterne auch.

Außerdem wird der Mensch auch von Höchsten Göttern, Götter-Schutzherren,

Götter-Steuerern, Götter-Beschützern, Lehrer-Göttern und seinen Ahnen beeinflusst.

Sie geben ihm geistige und seelische Unterstützung. Und wenn es nötig ist,

beschützen sie ihn vom Einfluss der finsteren Mächte und vor Notfällen in der Welt

der Jaw'. Wie Götter, Ahnen, Elemente, Sonnen, Begleiter, Geister, Erden und

andere dem Menschen auch helfen mögen, bestimmt er schließlich allein, wie er die

Pflicht vor dem Stamm erfüllt. Denn das Grundgesetz des Alls ist die freie Wahl des

Weges für das Erreichen der Höheren Ziele. Daher wählt jeder Mensch allein für sich,

ob er nach oben geht oder in die Hölle.

Bei dieser Wahl ist der Faktor „Wille“ von der Grundbedeutung. Jeder Mensch

hat den Willen: Sich weiterentwickeln oder zurückbleiben, zerstören oder schöpfen.

Für das bessere Verständnis ihrer eigenen Wahl berechneten unsere Vorfahren,

welche Möglichkeiten ihnen gegeben wurden und welche Lehren, Aufgaben sie im

Laufe des irdischen Lebens erfüllen sollen. Dieses Wissen war wichtig, damit der

Mensch den geraden, rechten Weg beschreitet, und die finsteren Mächte ihn

keinesfalls auf die falsche Fährte bringen können.

DER SWAROG-KREIS: 16 Jahreskreise durchwandern 9 Naturelemente. Der

volle Kreis dieses Wanderns heißt Lebenskreis (144 Jahre). Diese gleichen Teile

heißen Himmlische Sternheime des Swarog-Kreises. Jedes Sternheim hat seinen

Schutzherr oder Schutzherrin: Gott oder Göttin.

96


Manche sagen: „Hatte es denn das Heilige Land bei Wedrussen, Ariern und

Slawen gegeben? Und wenn es dieses gegeben hatte, wo war es denn? Was befand

sich auf diesem Heiligen Land?“ Auf all diese Fragen kann man eine ganz genaue

Antwort geben. Jawohl, Wedrussen, Slawen und Arier hatten und haben immer noch

das Heilige Land, und es hieß Belowodje (dt. Weißwasser).

Das Wort Belowodje allein verlangt das Vorhandensein eines weißen Gewässers

oder eines weißen Flusses. In der h'Arischen Priesterschrift wurde dieser Begriff

durch das Sinnbild der Rune Irij dargestellt. Diese Rune Irij bedeutet das weiße, von

Himmlischer Reinheit, Wasser. Zu unserem großen Bedauern gibt es in der für einen

einfachen Leser erschwinglichen geistigen und weltlichen Literatur bis heute noch

keinerlei konkrete Erwähnungen der Runen und des Belowodje. In seltenen Büchern

kann man nur eine kurze Beschreibung dieses Begriffs finden. Belowodje wird dann

als das sagenhafte Land, die geistige Hochburg des uralten Glaubens und der weißen

Bruderschaft beschrieben, ein paradiesischer Ort, irgendwo im Osten gelegen.

Einfacher gesagt ist Belowodje ein eingegrenztes Gebiet, auf dem geistig

fortgeschrittene erleuchtete weiße Menschen lebten.

In unserer Zeit wird Belowodje von vielen mal in Tibet, mal in

Schambala platziert, ganz nach dem Ansatz „dort fließen ja

Bergflüsse, die weiß sind“. Tibet ist auch ein östliches Bergland.

Andererseits meinen viele, dass die Hochburg des uralten Glaubens

und der weißen Bruderschaft in Schambala liegt, und der eigentliche

Begriff „Weiße Bruderschaft“ von dem Reinheitsgrad der geistigen

Bestrebungen hergeleitet wird. Einzelne Autoren stellen Belowodje mit der Urheimat

der Wedrussen, Arier und Slawen gleich. In einigen geistigen Quellen wird diese

Heimat Fünfstromland oder Siebenstromland genannt.

In Bezug auf die Urheimat der Wedrussen, Slawen und Arier gibt es einige

Gesichtspunkte. Die einen Autoren platzieren sie am Niederen Don, die anderen auf

dem Territorium von Iran. Der dritte Gesichtspunkt behauptet: Siebenstromland

(Fünfstromland) und Belowodje sind völlig verschiedene Orte. Der Vertreter des

letzteren, A.I. Baraschkow, ein Mensch mit großer Vorstellungskraft, platziert das

Siebenstromland in der Nähe vom Balchaschsee (östlicher Kasachstan). Mal ist bei

ihm Belowodje auf dem Elbrus (Kaukasus), mal im Norden vom heutigen

Westsibirien.

Beim Erforschen der Uralen Runischen Chroniken der Altrussischen

Ingliistischen Kirche der Prawoslawen Altgläubigen-Inglingen kann man grundlegend

schlussfolgern, dass Fünfstromland und Belowodje Synonyme sind. Sie deuten auf

das eine und dasselbe Gebiet. Fünfstromland ist das Land, das von den Flüssen Irij

(Irtysch), Ob', Jenissej, Angara und Lena eingegrenzt wird. Später, als der

Eisgletscher zurückwich, siedelten die Großstämme der Asen an den Flüssen Ischim

und Tobol. So verwandelte sich das Fünfstromland ins Siebenstromland. Das

Fünfstromland (Siebenstromland) hatte auch andere uralte Namen – das Land der

Heiligen Großstämme der Asen und Belowodje.

Wie erfolgte denn die Besiedelung dieses Heiligen Landes? All dies geschah

noch in den vorbiblischen Urzeiten. Damals wurden die Großstämme der Asen vom

Großen Priester Spas über den bevorstehenden Untergang der Daaria (Kopie von der

Karte, die von Gerardus Merkator 1569 gefertigt wurde) gewarnt. Wegen der großen

Sintflut übersiedelten sie von ihrer nördlichen Urheimat, dem Festland am Nordgipfel

der Erde, welcher heute verschieden genannt wird: Arktida, Hyperboreja, Sewerija

(Nordland). Menschen zogen über die Landenge zwischen der Ost- und Westsee 58 .

Heute kennt man diese Landenge als Stein, Steingürtel, Ripej-Berge (Riphej-Berge),

58 Keineswegs heutige Bezeichnungen, die damaligen Ostsee und Westsee lagen jeweils seitlich von der

Landenge (Ural-Gebirge).

165


Die geografische Übersicht des Altai

So seltsam und so wunderlich – überall im ganzen Land lobt man den Russischen Altai.

Die Berge sind so wunderschön, das Erdinnere ist so reich, die Flüsse sind so schnell,

und die Blumen sind von kaum beschreiblicher Schönheit... Woher kommt diese

allgemeine Ehrung des Altai?

N.K. Roerich

Geographie und Natur

Als westlicher Vorposten des südsibirischen Gebirges empfängt der Altai als

erster feuchte Winde der Atlantik, die über die weiten Tiefebenen jagen. Wie ein

mächtiger Wellenbrecher der Luftströme gerät er in die Einflusszone verschiedener

klimabestimmender Faktoren. Die Letzteren bilden zahlreiche ökologischgeographische

Schattierungen, die der Natur dieses Berggebiets ihre

hervorstechende Eigenart und Bezauberung geben. Auf dem Territorium vom Altai

kann man öde Landschaften der mongolischen Hochebene beobachten, welche in

Gebirgstaiga, die im Norden mit der Taigazone verschmilzt, wechseln. Das

wechselseitige Eindringen dieser Landschaftsarten ineinander schafft einzigartige

Kontrastverbindungen, die das Auge des Reisenden bezaubern.

Der Russische, der Mongolische Altai, der Gobi-Altai sind Teile eines

weitläufigen Bergsystems in der Mitte des asiatischen Kontinents. In der gemäßigten

Breite gelegen erstreckt sich das Altai-Gebiet vom Südosten nach Nordwesten fast

1000 km lang. Von Westen nach Osten zieht sich dieses Gebiet 600 km lang und von

Norden nach Süden 500 km lang. Seine Fläche beträgt 261 700 Quadratkilometer.

Die Grenzen des Gebiets haben verschiedene Bedeutungen: Die Staatsgrenze

verläuft an der Berührungsstelle mit China, der Mongolei und Kasachstan; die

Bundeslandgrenze mit der Republik Tuwa; Landkreisgrenze verläuft an den

Landkreisen (russ. oblast') Nowosibirsk und Kemerowo sowie dem Autonomiegebiet

Hakassien des Krassnojarsk-Gebiets.

Vom Verwaltungszentrum des Altai-Gebiets Barnaul bis Moskau sind es 3 419

km. Das Bergland Altai liegt im Süden Sibiriens zwischen 48°. und 56°. der

nördlichen Breite und schließt sich den östlich gelegenen Gebirgsketten des

Kusnezker-Alatau, des Salair, des West-Sajan, des Tannu-Ola und des Mongolischen

Altai.

Die höchsten Gebirgsketten befinden sich im Zentralaltai – der Katun-Kamm

mit dem Berg Belucha (4506 m), der Nördliche Tschuja-Kamm (bis 4173 m), der

Südliche Tschuja-Kamm (3960 m), im Süden ist es der an den Mongolischen Altai

199


angrenzende Bergmassiv Tawan-Bogd, der bis 4082 m in die Höhe ragt (Berg

Nairamdal).

Klima

Im Gesamten ist für Altai der

kontinentale Klimatyp mit einem

deutlichen Kontrast zwischen dem

warmen kurzen Sommer und dem kalten

Winter eigen. Solch ein Klima ist durch

die innen-kontinentale Lage des Gebiets

bedingt. Über dem Altai-Gebiet, welches

fast im Herzen Asiens liegt, herrschen

die meiste Zeit des Jahres Luftmassen,

die unter Bedingungen der längeren

Kühlung des Kontinents gebildet werden.

Je weiter weg man vom Gebirge kommt,

desto höher ist die Wahrscheinlichkeit

der Störung der Antizyklon-Wirkung

durch die ankommenden Luftmassen von

Atlantik oder Polarbassin.

Die innen-kontinentale Lage

des Altai-Gebiets, das schwierige

Bergrelief sowie die Vorherrschaft

der Zonenübertragung der Luft

bedingten sowohl die bunte Vielfalt

der regionalen Klimaarten als auch

deren äußerste Kontrastwirkung im

Raum und in der Zeit. Für den

nördlichen Teil sind minimale

Befeuchtung, ein warmer Sommer

und ein mäßig rauer, schneearmer

Winter typisch. Der südliche Teil

(Bergland) ist gut befeuchtet, der

Sommer ist mäßig warm, der Winter

mäßig rau, schneereich.

Der östliche Teil des Altai weist

einen sehr rauen harten Winter auf. Der Altai wird durch den deutlichen Hochstand

der Sonne im Sommer (60-66

Grad) sowie einem langen (bis

17 Stunden) Tag

gekennzeichnet. In der

Winterzeit erreicht die Sonne

kaum 20 Grad Höhe, der Tag

wird um die Hälfte kürzer. Im

Winter herrscht vorwiegend

klares frostiges Wetter, das hin

und wieder durch trübes Wetter

mit Schneesturm gewechselt

wird. Das Vorhandensein tiefer

Täler und Talkessel fördert die

Bildung

der

200


Inversionsbedingungen: An Hängen

und auf hohen Gipfeln kann die

Temperatur im Januar (der kälteste

Monat) minus 15-20 Grad

betragen. Indessen kühlt die

regungslose klare Luft in Talkesseln

bis auf minus 40-50 Grad ab. Der

kälteste Ort im Altai ist die

Tschuja-Steppe, dort beträgt die

Durchschnittstemperatur im Januar

minus 32 Grad, das absolute

Minimum beträgt minus 62 Grad.

Im Gesamten treten die

Bergregionen des Gebiets als eine

warme Insel zwischen den mit der

kalten Luft überströmten Ebenen

und Vorgebirgsregionen. Manchmal wechselt das Antizyklon-Wetter mit der Ankunft

der Luft von Südwesten und Westen ins wolkige mit schwachem Wind. Kurz vor dem

Frühjahr verstärken sich die Zyklontätigkeit und die Übertragung der warmen Luft

vom Mittleren Asien und der Hochebene des Zentralasiens.

Im Sommer spürt das Gebiet die

Wirkung der Luftmassen von der

Arktis, die über dem Westsibirien

erwärmt werden. Damit ist das kühle

regnerische Wetter verbunden. Oft

festigt sich in den bergnahen Ebenen

ein heißes Wetter. Dann fördern die

Berge mit ihrem kühleren Klima die

Aktivierung der Niederschlagsbildung.

Infolge der fächerartigen Lage der

Kämme dringen die ankommenden

Ströme der feuchten Luft in die Berge

ein und bilden dabei eine starke

Wolkendecke. Im Hochgebirge gibt es in der Sommerzeit Regen und Gewitter, viele

Tage mit Unwetter, häufi Schneefälle.

Die Übergangszeit (September, Oktober) wird durch den Wechsel vom Regenwetter

und vom trockenen warmen Wetter geprägt. Die Einbrüche der kalten arktischen Luft

bringen Kälte und Schneefälle. Im November ist der Übergang in den Winter bereits

vollzogen.

Gletscher, Flüsse und Seen

201


Nach der Anzahl (1 130)

und der Fläche (890

Quadratkilometer) der Gletscher

nimmt der Altai den dritten Platz

unter den Bergländern der Welt

ein. Der größte Gletscher

namens Mönsu ist 11 km lang

und befindet sich im Katun-

Kamm. In der Nähe vom

Belucha-Massiv sind 169

Gletscher mit einer Gesamtfläche

von 151 Quadratkilometer

vorhanden.

Zwischen den Kämmen

fließen in den Spalten der

Gletscher zahlreiche Flüsse, für welche tiefe Schluchten mit steilen Hängen typisch

sind. Die größten Flüsse sind der Baschkaus und der Tschulyschman, die durch den

Telezkoje-See den Fluss Bija nähren. Ihnen folgen die Tschuja, der Argut, die Koksu,

die großen Zuflüsse der Katun'; Tscharysch, Anuj und Pestschanaja münden in die

Ob' ein; die Buchtarma nährt den Irtysch. Die Flüsse des Altai gehören dem

Altai'schen Typen an. Sie werden hauptsächlich durch das Schmelzwasser und

Sommerregenwasser genährt. Im Winter haben sie kaum Verlust, im Frühjahr und

im Sommer sind lange Hochwasserperioden typisch. Im Sommer bleibt der

Wasserpegel hoch, durch die Schmelze der Gletscher im Zentral- und Südaltai.

Der Altai ist reich an Seen, es sind mehr als 6 000. Viele davon sind Karseen

oder Gletscher-randseen. Man sagt oft, dass der Altai das Land der blauen Seen ist.

Zu den größten Seen zählen der Telezkoje-See und der Markakolsee, sie befinden

sich in den Talkesseln tektonischer Herkunft. Der Telezkoje See ist der bekannteste

See, sehr malerisch mit steilen Wald- und Felsenufern (seine Länge beträgt 78 km,

durchschnittliche Breite ist 3,2 km und die Tiefe bis 325 m). Der größte See des

Bergaltai - der Markakolsee (etwa 449 Quadratkilometer), ist durch seine sehr

schönen Uferbereiche und eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt berühmt. Der

allergrößte aller Seen des Altai ist der Kulunda-See mit 728 Quadratkilometern

Fläche.

202


Heilquelle im Dorf Dmitriewka, der Turotschak-Kreis, Republik Altai

«Mit meinem Strahl erwärme ich,

Mit meinem Strahl heile ich auch,

Wenn du mit ganzer Seele berührst

Das Wasser der Ewigkeit Urquelle!»

Sie nimmt den Ursprung an dem Fuße

„Des sitzenden Mönchs“, der im Dunklen sieht,

Sein Berg ist stets in der Sonne,

Er steht und herrscht,

Und schenkt die Kraft der Quelle des belebten Wassers.

Die Adler bauen hier in Freiheit ihre Nester,

Rothirsche bringen hier ihr Junges auf die Welt,

Jene ewigen Orte rufen Menschen an sich,

Hier erlebt der Tempel der Seele alle Reinigungen!

Die Größe der Natur ist der richtige Weg,

Hier kann sich die Seele erholen,

Mit voller Brust den heißen Nadelduft einatmen,

Hebt man den Kopf und sieht,

So wird es mit strahlvollen Augen bezaubern:

Vom Himmel schicken Sterne hier das Licht des Swarogs,

In ihrem Anblick schenkt die Natur

An alle den heilsamen Strom

Urerschaffen ist jeder regenbogenfarbene Schluck,

An der Quelle des belebten Wassers gewesen,

Die Reinheit der Morgenröte getrunken,

Spürst du, dass du wie neu geboren bist,

So jubelt auch der Geist des verwandten Windes!

Die Kraftorte des Altai

Als Kraftorte oder energetisch aktive Gebiete (Zonen) gelten solche

besonderen Orte, an denen der Mensch und alle Lebewesen eine außergewöhnliche

energetische Wirkung spüren. Es ist ein eingegrenztes Gebiet, wo Einmaligkeiten

beobachtet werden, die von keinem Gesichtspunkt der materialistischen Logik der

physischen Gesetze erklärt werden können. Jeder Kraftort verlangt allerdings seine

individuelle eigenartige Behandlung und ist für jeweilige bestimmte Menschentypen

geeignet. Solche Orte werden verschiedenartig bezeichnet: Anomale Zonen,

energetisch aktive, geoaktive Zonen, wohlige Orte, heilsame Orte, energetisch

schadhafte Zonen, Orte mit den Fällen des Teleportierens (einer augenblicklichen

Fortbewegung von einem Ort an einen anderen), Orte der Erfüllung der Wünsche,

Orte, an denen ein sonderbares Leuchten auftritt, okkulte Orte, Orte mit den Spuren

des Falls der kosmischen Körper, Orte mit erstaunlichen, kaum erklärbaren

physischen Prozessen. An den Kraftorten geschehen häufig anomale Erscheinungen,

die mit der Freisetzung der Energie vom Erdinneren an die Oberfläche verbunden

sind. Die Kraftorte werden aufgeteilt in:

206


Natürlich-räumliche, an denen die energetische Einwirkung durch das örtliche

Relief und außergewöhnliche natürliche Faktoren bedingt ist;

Sakrale Kraftorte, die mit Kultriten und rituellen Verehrungen verbunden sind;

Besondere Gebiete der Erde, die aktiv und bemerkbar auf Sonnenaktivität und

andere kosmische Erscheinungen reagieren.

Laut verschiedenen Hypothesen sind solche energetisch aktiven Bereiche eine

Art „Fenster“ in den Kosmos, die Kontaktstellen der Erden, die Akupunkturzonen

unserer Erde oder die Punkte, wo die Grenze zwischen den Parallelwelten besonders

fein ist. Als Beispiel kann man solch ein Gebiet im Bergaltai nennen, wo Dr. Habil.

Geologie und Mineralogie A. Dmitriew das „Polarlicht“, das einer von der Erde

hervorquellenden Fakel ähnelte, entdeckte. Diese Einmaligkeit ist wahrscheinlich mit

der geologischen Aktivität der Altai-Sajan-Faltenzone verbunden, so dass diese Zone

für geomagnetische Stürme nach den Veränderungen auf der Sonnenoberfläche

anfällig ist. Ähnliche „Fackeln“ wurden auf dem Territorium des ehemaligen UdSSR

auch in der Nähe von Sysran', Dschirnowsk, Perm', Kaluga, auf der Krim, in Lettland

und anderen Orten beobachtet.

Auf der Erde gibt es eine Reihe wunderbarer Plätze, die dem Menschen die

Geheimnisse der Weltschöpfung offenbaren. Indem Menschen in solche Orte geraten,

erinnern sich die einen an ihre früheren Leben, die anderen sehen das Künftige.

Wissenschaftler meinen, dass durch die anomalen Zonen eine direkte Verbindung des

Menschen mit dem Datenfeld der Erde, welches das gesamte Wissen über unsere

irdische und kosmische Welt bewahrt, erfolgt. An jenen Orten, wo die Erde ihre

höchste Wirkung zeigt, kann der Mensch ein einzigartiges Wissen oder übernatürliche

Kenntnisse im Bereich der Astronomie, der Physik und Mathematik erhalten. Ebenso

kann er bei sich übersinnliche Fähigkeiten für Klarverstehen, Hellsehen, Hellhören

und Heilfähigkeiten entdecken. Die Anwesenheit an solchen Orten kann den

Organismus des Menschen in den Wohlklang bringen, eine gute Stimmungslage

hervorrufen. Manchmal können dort spontane Gefühlsregungen, das Erscheinen der

übersinnlichen Fähigkeiten, die Veränderung der Wahrnehmung sowie das

Eintauchen in die veränderten Bewusstseinsverfassungen auftreten.

Die anomalen Zonen im Bereich der ehemaligen UdSSR:

Das Epizentrum des Tunguska-Ereignisses

Das M'sche Dreieck in der Perm'-Zone

Die Medwedizkaja Hügelkette im Landkreis Wolgograd

Schiguli – die Wolgaschleife nahe Samara

Die Todesschlucht am Zufluss von Wiluj

Die Insel Barsakelmes („Gehst hin, kehrst niemals wieder“) im Aralsee

Die Teufelslichtung nahe des Dorfes Kowa

Der 47. Kilometer der Jaroslaw'schen Bundesstraße nahe Moskau

Die Hochebene nahe Naltschik

Die Krimschen Berge

Taman bei Sotschi

Das Objekt „M“

Die energetisch aktive Zone in Sajan

Das Todestal am Kamtschatka

Die anomale Zone Nowoworonesch

Die Zone Kapustin Jar – Schitkur

Der Balchasch-See

Die Altaische energetisch aktive Zone

Anomale Zonen bei Kaluga

Das „Dreieck“ nahe Sewerodwinsk

Die Anzahl der geophysischen und anomalen Zonen am Altai ist sehr hoch. Sie

verlaufen an den Spalten der Erdkruste und stellen Kanäle des Aufstiegs der

psychischen Energie der Erde vom Erdinneren dar. Besonders deutlich machen sie

207


DER WEDISCHE ALTAI

DER ALTAI: DIE URALTEN IRIJSCHEN BERGE – DER RAUM VON URFATER ROD

DER ALTAI: AL – STEIN; FESTLAND; TAI – GIPFEL - STEINGIPFEL

DER ALTAI: А — Raum der Vernunft, L — der Liebe, Т - jene (Dreieinigkeit

jener Welt des Urahnenerbes), А — Raum der Vernunft, I – vom Stamm

geborene.

Der Raum der Vernunft der Liebe der Dreieinigkeit jener Welt des

Urahnenerbes mit dem Raum der Vernunft der vom Stamm geborenen (der

Menschheit auf unserer Erde)

Der Altai!

Altai ist unser schönes, heimisches Land

In ihm sind die Weden, die Stärke und Kraft!

Hier ruhen die Schlüssel der Erde

Er ist der Fater von Russland! Der Große Rod!

Seine Gaben sind im Grundsatz!

Natur und Fülle

Dort, wo der Geist des Göttlichen Traums

Den gesamten Staat behütet!

Der edelste Rothirsch,

Der Herr der Geweihten Orte,

Jeden lichtvollen Göttlichen Tag

Beschützt das heimische Land

Vor fremdartigen vergänglichen Gedanken.

In seinem goldenen Geweih

Ruht das himmlische Tal

Die Musik der Seele erklingt

Mit Flöten, Magdalinen!

Ein Bachlauf plätschert an seinen Füßen

Er nimmt seinen Lauf im Himmel

Und ist eine Lebensgebärende Urquelle,

Dem Menschen wird er

Den Tempel der Seele erbauen!

217


Der Altai liegt im Süden Westsibiriens. Der Altai ist die Perle Sibiriens. Der Altai

ist tatsächlich die glanzvolle „Perle des Lebens“. Hier ist wie in nur wenigen Orten

der Erde das Tor „des Gewissens“ vorhanden, d.h. eine direkte Verbindung mit

Göttern. Das Sagenhafte am „Goldgebirge“ erobert die Seele und führt den Geist an

die verwandten rätselhaften Urquellen! Die urerschaffene Natur mit der reinsten Luft,

der zarten Wiegenmelodie der Nadeln füllt mit der Kraft des wundervollen

energetischen Getränks. Es hat die vertrauten Düfte unserer Mutter-Erde inne. Alles

von dem sternenreichen Schneesturm bis hin an die funkelnden Sonnenlichter, das

Windgeflüster, den Gesang der Waldvögel, bis an die tief eindringende Atmosphäre

des Geistes der würdevollen Berge des eigentlichen Urschöpfers Rod ist in einem

goldenen Faden mit dem uralten wedischen Wissen verwoben.

Der Altai ist im einhelligen Dreiklang des Geistes, der Seele und des Körpers

der Anfang, die Fortsetzung und die Wiedergeburt des Wedischen Wissens. Seine

mächtige Energie teilt der Altai mit allen. Allerdings können nur bestimmte Menschen

diese auch aufnehmen. Denn hier liegt alles an der Reinheit der Gedanken und

Ansichten, welche dem Menschen die Annäherung an das verloren gegangene Wissen

ermöglichen. Dieses Wissen wurde Körnchenweise gesammelt und bis heute

bewahrt. Die Verbindung zwischen dem Menschen und dem All ist

psychotelepathischer Art. Das Senden und Empfangen der Gedanken, der Gefühle

und des Wissens erfolgt auf den Wellen von 9 bis zu 16 μm Mikrometern (Mikrometer

ist eine Maßeinheit von 0,000001 m 77 ) bei 1 Watt Stärke und grenzenloser

Reichweite 78 . Nur reine Ansichten, SELBST-ERKENNTNIS, EHRE und GEWISSEN

stellen die Seele und den Geist auf die energetische Verbindung mit unseren

Urahnen-Göttern ein.

Im Verständnis vieler moderner Menschen ist die Bedeutung solcher Begriffe

wie kraftvoller Stamm und eine feste Familie völlig verschwunden. Das Bewusstsein

hinsichtlich der Stammesfürsorge (die Fortpflanzung des Familienstammes) und

seiner Reinheit ist stehen geblieben. An und für sich ist die Fortpflanzung die

Hauptgrundlage des Lebens der Menschheit und deren Werdegang.

Wir bieten hiermit an, dass man jenes Wesen wieder begreifen lernt, wovon

unsere Ahnen noch das Wissen und die Ahnung hatten. Sie wussten, dass Liebe,

Eintracht, Einigkeit, Freude und die wechselseitige Achtung den wahren Einklang

hervorbringen. Dieser kommt immer dann ins Leben, wenn die Einheit der

Gegensätze vorhanden ist. All dies gab es in den wedischen Zeiten. Und noch bis

heute werden wir vom gültigen energetischen Weltall-Kanon (Grundregel) belehrt.

Darin sind die Prioritäten für die geistig-sittliche innere und äußere Welt des

Menschen folgerichtig angeordnet.

In dieser Welt steht an der ersten Stelle die Einigkeit des Familienstammes und

diese ist das hier:

1. Die wechselseitigen lichten und reinen Beziehungen der Eheleute bei der

gemeinsamen Schöpfung vom Raum der Liebe: Der Raum der Freude, des

Wohlergehens, des Glücks, der Güte, des Erfolges und des Erblühens – das ist eine

FAMILIE.

2. Die Zeugung und die Geburt eigener Kinder in Liebe

3. Die Ehrung und Achtung der Eltern und der Verwandten, die man weder in gut

noch in schlecht aufteilte, da sie alle dem einen Stamm angehörten, und jeder

Mensch ganz genau wusste, es kommt die Zeit, wo er sich wieder in seinem

Familienstamm verkörpert.

Die Lieblingsbeschäftigung, die gemeinsame schöpferische Tätigkeit für das

Wohl seiner Familie, seines Familienstammes, seiner Gemeinde, seines Großreiches.

77 Quelle der Angabe: http://www.din-formate.de/umrechnungstabelle-mikrometer-mic-micron-my-masselaengen-einheiten-umrechnen-groessen-tabelle.html

78 Gedanken- und Gefühlsübertragung ist somit der schnellste Weg der Datenübertragung.

218


Nun ist die Zeit gekommen, dass man erzählt, wodurch sich denn die östliche

Lehre über die Tschakren von der Wedischen Russo-Arischen und Slawischen

unterscheidet.

Im russischen Folksmund heißt es immer noch: «Ein Pud 79 Salz aufessen». Was

bedeutet das? Es ist bekannt, dass wir, wenn wir einen Menschen gut erkennen oder

kennen lernen wollen, viel Zeit und gemeinsame Taten mit ihm vollbringen müssen.

«Salz» ist das Wissen, und es zeigt an, ob der Mensch ein solches beherrscht und es

auch richtig einsetzen kann. Die in Russland noch bekannte alte Maßeinheit des

Pudes hat ein Gewicht von 16 kg. Somit sind wir an der nächsten Frage angelangt:

Wieso gerade 16 und was steht dahinter? Und wieder kommen alle Antworten von

den Tiefen der alten heimischen vertrauten Weden. Jeder Mensch nimmt seine Welt

mit Hilfe der energetischen Kanäle der Wahrnehmung wahr. Alle Kanäle der

Weltwahrnehmung arbeiten gleichzeitig und versorgen den Menschen mit allem

Wissen, was er benötigt. Strukturell kann man sich das System der Wahrnehmung

der Slawen auch als 16-wertig vorstellen. Früher hatte ein russischer Tag keine 24,

sondern 16 Stunden und im einheitlichen Jahreskreis gab es 16 Sternheime. Es ist

ganz anders, als das uns bekannte östliche Horoskop mit 12 Sternbildern – bei

unseren Urahnen gab es den Göttlichen Stammeseigenen Swarog-Kreis. Es ist der

Himmlische Weg, auf dem sich unsere Jarilo-Sonne bewegt und dabei 16

Himmlischen Sternheime durchläuft.

Jungfrau

Wildschwein

Hecht

Schwan

Schlange

Rabe

Bär

Storch

Wolf

Fuchs

Ur - Auerochse

Elch

Finist - Falke

Pferd

Adler

Rassa (Pardus)

Dschiwa

Ramchat

Rodschana

Makosch

Semargl

Waruna

Swarog

ROD

Weles

Marena

Kryschen'

Lada

Wyschen'

Kupala

Perun

Tarch

Demnach gibt es bei den Slawen und Ariern ein eigenes geistig-energetisches

Feld. Dieses Feld kann man sich wie einen 16-dimensionalen energetischen Kokon,

welcher sämtliches Wissen in sich trägt und in den Raum strahlt, vorstellen. Der

Kokon ist frei von materiellen Wirkungen durch Raum und Zeit. Die Darstellung

seiner Erscheinungsform ist vierdimensional: Länge, Breite, Höhe und Zeit. In der

materiellen Welt erinnert dieses Feld/dieser Kokon an die Form von 9 energetischen

Matrjoschkapuppen, die in allen Regenbogenfarben (schwarz, rot, orange, gelb,

79 Pud ist eine alte russische Maßeinheit von 16 Kilo.

219


grün, hellblau, blau, violett, weiß) erstrahlen und ineinander gelegt sind. Sie

erschaffen 9 kraftvolle swastische energetische Wirbel. In den östlichen Lehren sind

es nur 7 energetische Wirbel.

Russo-Arische

Tschakren

Farbe

Östliche

Tschakren

1.URSPRUNG SCHWARZ 1. MULADCHARA ROT

2.GEBURT (KEIM) ROT 2.SWADHISTANA ORANGE

3.BAUCH ORANGE 3.MANIPURA GELB

4.BRUST GOLD 4.ANAHATA GRÜN

5.LADA GRÜN 5.VISHUDDHA BLAU

Farbe

6.LELJA HELLBLAU 6.ADSCHNA DUNKELBLAU

7.MUND DUNKELBLAU 7.SAHASRARA VIOLETT

8.STIRN

9.QUELLE

VIOLETT

SILBRIG-WEIß

Im ersten Fall werden die Tschakren wie folgt in die Welten eingeordnet:

Von 1 bis 3: Ursprung, Geburt, Bauch (Leben) – die Welt der NAW'

Von 4 bis 6: Brust, Lada (neben dem rechten Arm), Lelja (am linken Arm). Die 5.

und 6. sind Wirbelswastiken und befinden sich im Bereich der Schultergelenke und

Achselhöhlen des rechten und des linken Arms. Lada dreht sich Richtung Sonne –

kolowrat, Lelja dreht sich mit der Sonne – possolon' – die Welt der JAW'

Von 7 bis 9: Mündung (Mund), Stirn, Quelle – die Welt der Slaw'.

9 – Quelle – die Welt der Praw'.

Es gibt auch noch 7 untere Tschakren, von oben nach unten:

1. ATALA - Becken- und Hüftgelenk - Angst, Triebe

2. WITALA – Schenkel - Jähzorn, Zorn

3. SUTALA - Knie - Neid und Eifersucht

4. TALATALA – Waden - ständige Verwirrung, Täuschung

5. RASATALA – Knöchel - Egoismus

6. MACHATALA – Füße - das Fehlen des Mitgefühls

7. PATALA - Fußsohlen - Bosheit, Mordgelüste

Wenn man 9 und 7 addiert, erhalten wir 16 Tschakren, und 7 + 7 = 14

Tschakren. Im zweiten Fall fehlen 2 Grundfarben weiß (Utraschall, die hohen

Frequenzen) und schwarz (die niedrigen Frequenzen). Dadurch fehlt auch die richtige

einhellige Wahrnehmung der Welt. Und die Anordnung des 5. und 6. Tschakra ist

dadurch wichtig, dass das 5. Tschakra – Lada – „Surja (Surya)“ - die Sonne – für

den männlichen Stammesursprung und das 6. Tschakra – Lelja „Chandra

(Tschandra)“ - der Mond – für den weiblichen Stammesursprung verantwortlich sind.

Ein Mann im wedischen Verständnis unserer Urahnen war ein Sammler, Hüter und

Träger der Weisheit. Die Frau nimmt die schöpferischen Kräfte der Natur, deren

beide Ursprünge – den männlichen und weiblichen, auf, bewahrt und mehrt diese.

Der Mann beherrscht sowohl die Weisheit, die ihm erlaubt, dass er die Gesetze

der Praw' – die Steuerung der Welt richtig begreift. Er beherrscht auch die Kunst der

schöpferischen Werktätigkeit. Es ist jene Energie, die Früchte bringt und den

Menschen nährt. Dem Mann gehören die Praw'-Welt und die Jaw' Welt – alles

sichtbare, deshalb befindet er sich auf der überschaubaren Achse des Daseins oben.

Allerdings gäbe es keine Jaw'-Welt (Wirklichkeit) ohne die schöpferische Kraft der

Natur. Somit wäre auch die Welt der Praw' nutzlos gewesen. Deshalb ist der

männliche und der weibliche Ursprung immer gleichwertig und gleichberechtigt,

220


jedoch in ihrer Bestimmung andersartig. Ohne diese Andersartigkeit kann es gar

keinen Einklang geben, also „die Wurzel für den Chor in der einheitlichen

Reihenfolge“ für Heute und Morgen (s. Asbuka/Runik von Klein-Swaroschje, Runen

K, H und Z). Wenn ein Mann einer Frau begegnet, ist er verpflichtet, dass er den

Kopf neigt oder die Kopfbedeckung vom Kopf nimmt. Damit zeigt er, dass er seine

Stelle im allgemeinen Einklang anerkennt, ohne dass er sich darüber stellt. Anders

würde man ihn für einen Menschen halten, der die Weisheit verloren hat. Das ist

auch für die gleichwertige Wahrnehmung der Stämme fäterlicher- und

mütterlicherseits wichtig.

Die vollwertige Arbeit aller 16 energetischen Kanäle der Weltwahrnehmung ist

sehr wichtig, damit wir das sinnbildliche (bildhafte) Denken wieder lernen und damit

es uns möglich ist, dass wir die riesigen Datenmengen in unserer Lebenswelt

empfangen. Weiterhin öffnet sich so der kolossale wedische Wissensspeicher, den

man nur über das „Innere“ finden kann: «Gehe dorthin – keine Ahnung wohin und

bringe das – keine Ahnung was». Diese Redensart findet man oft in russischen

Folksmärchen. Es bedeutet, dass der Mensch innerhalb von sich selbst, in seinem

Inneren den Aufbewahrungsort des Erbgedächtnisses findet, wo sich die Erfahrung

des gesamten uralten Stammes und das Wissen von allen Stammesfolgen befindet.

Das Hauptwesen von all dem ist die Annahme der Einheit der Gegensätze!

Das Reich der Himmlischen Freude!

Vor dir ist der Altar der Menschlichen Seele,

Unter den Füßen legt sich der Altai, er ruft,

Er ist die Wiege aller Gefühle und die Heimat der Liebe,

Empfange ihn und warte auf ein Wunder!

Dort ist der Gesang der Vögel einmalig

Deren Klänge spielen Lobeslieder,

Und das bedeutet,

Dass die Melodie des Alls

Die Seele in Freiheit beflügelt

Und in die Höhe steigt,

Da spürt man die Schönheit des Göttlichen

221


Der Heilige Altai als Mittelpunkt der

Weltschöpfung

Der Altai ist das Goldgebirge. Der Altai ist das Land der wunderschönen

Wasserfälle, der stürmischen eigensinnigen Flüsse, der Riesen-Berge, der klaren

blauen Seen. Das wunderschöne Bergland liegt fast in der Mitte des Assia (Asiens).

Die Altaier sagen, dass der Altai der Nabel der Erde ist!

Der Altai gilt als ewiges Festland. Die Anhänger dieses Grundgedankens

vermuten, das im Augenblick der Erhebung vom Weltozean unsere Erde infolge einer

Explosion geboren wurde. Daher flogen alle ihre Teile überall hin und nur das ewige

Festland Altai (Chankai-, Gobi-, Mongolische, Tibetische, Erz-, Steppen-,

Kemerow'sche, Abakan'sche und Tuwim'sche Gebiete) blieben an einer Stelle. Hier

befindet sich das große Labor unserer Erde. Es hat 9 Klimazonen (9 Tschakren der

Erde). Darunter gibt es sogar einen tropischen Raum. Wunder natürlicher Herkunft

kann man mit eigenen Augen sehen, wenn man dort gewesen war.

Der Altai ist der Nabel unserer Erde. Genau durch den Nabel kommt der

Stammesgeist in den Menschen hinein und durch den Nabel verlässt er ihn wieder.

Der Nabel der Erde. Was bedeutet dieser Begriff? (Im Russ. ist es eine feste

Wortverbindung). Es sind Myriaden von Jahren vergangen, ehe der Mensch den

Lebensraum hüllenden Kosmos ordnen konnte: Vier Weltrichtungen auf einer Ebene

und die Achse, die diese Ebene durchdringt. Genau hier soll der Mittelpunkt, das

Zentrum der Welt oder „der Nabel der Erde“ sein.

Die Kultur der Etrusker (eto Russy) der VIII.-IV. Jahrhunderte v.u.Z., die noch

vor der römischen Kultur da war, plante ihre Siedlungsorte in Übereinstimmung mit

solchen Überlegungen. Als erstes wurden Hauptwege von Westen nach Osten und

von Süden nach Norden angelegt, danach baute man die Straßen. Die

Wegkreuzungen galten als Heilig und wurden „templ“ genannt – von da kommt das

englische und französische „temple“. „Den Nabel der Erde“ stellte man sich vor als

einen zentralen Ort des Allerheiligsten. In der antiken Ellada kennzeichnete „der

Nabel“ (gr. „Ομφαλός “ - omfalos) den Ort der Herkunft des Kosmos und demnach

auch der Geburt. Das bekannteste Objekt der Verehrung kann man in Delphi

erblicken, wo der berühmte Tempel Apollo Pytho war. Im Museum dort wird eine in

Form eines Bienenstocks gemeißelte Steinsäule aufbewahrt. Diese Steinsäule ist mit

einem

geflochtenen

Netz bedeckt.

Mehr dem

Phallus ähnlich

als einem Nabel

erinnert sie

abermals an den

weit

verbreiteten

Kult der

Fruchtbarkeit.

Als

ein

anschauliches

Wahrzeichen der

Geburt wurde er

einheitlich und

gleich für alle

231


Fölker von Indien bis Griechenland, von China bis Rom. Die Symbolik des „Nabels“

ist jedoch viel reicher. Er verbindet drei Welten: Die unterirdische, die irdische und

die himmlische. Diese drei kosmischen Bereiche kann man folgerichtig auf der sie

alle verbindenden Achse - dem Nabel durchwandern. So steigen die Götter auf die

Erde, die Toten in die unterirdische Welt. Und der Geist eines in Ekstase

verweilenden Weisen, Wolchwen, Priester oder Schamanen kann während seiner

Reisen entweder empor steigen oder nach unten gehen. Von hier kam auch der

Ruhm des Orakels von Apollo Pytho. Alle, die ihre Zukunft bei den Priesterinnen –

Phythien, erfahren wollten, strömten in Scharen von allen Ecken der Welt nach

Ellada. Es waren Griechische Weise, fremdländische Könige, römische Kaiser und

auch Handelsleute. Heute ist das Geheimnis der Phytien gelüftet. Der Ort, wo sie auf

ihren Dreifußhöckern saßen, befand sich über einer Erdspalte. Von dieser Spalte

strömen Gasen an die Oberfläche. Vor allem soll es Ethylen sein, der über

berauschende Eigenschaften verfügt. Eine Phytia, auf diese Art in die

Rauschverfassung versetzt, rief bestimmte Worte, die sorgfältig von den

Oberpriestern aufgeschrieben und bearbeitet wurden. Die Wahrsagung hatte in der

Regel einen Doppelsinn.

Der Polarstern und der Weltberg Meru sind weniger bekannt, auch wenn sie

ebenso als „der Nabel des Ozeans“ und „der Nabel des Himmels“ verehrt wurden.

Daher gab man „dem Nabel der Erde“ die Form eines Phallus – dem beliebten

Symbol der Kraft, die erzeugt, gebiert. Es ist das Objekt des allgemeinmenschlichen

Kultes der fruchtbaren Natur. Besondere Ähnlichkeit weisen der griechische omfalos

und der indische lingam auf. Der Lingam ist auch heute noch die phallische Gestalt,

welche in Shivaitischen Weihorten verehrt wird. Als „Nabel der Erde“ gilt allerdings

im Hinduismus und Buddhismus der mythische Berg Meru. Durch diesen Berg geht

die Achse, die auf den Polarstern zielt.

Solch eine Gemeinsamkeit der kosmogonischen Vorstellungen ist einer

Ehrfurcht würdig. Sie beruht auf der jahrtausendelangen Beobachtungen der

Rhythmen der Weltschöpfung und der lebensvollen Natur. Von griechischen Mythen

ist bekannt, dass der „Nabel“ von Delphi ursprünglich der Göttin der Erde Gäa und

erst später dem Apollo geweiht war. Solch ein Steinphallus stand auch im Weihort

Eleusis, wo geheime Mysterien geschahen, die der Göttin der Fruchtbarkeit Demeter

232


gewidmet wurden. Der symbolische „Nabel“ der Erde erscheint als Ergebnis der

Wechselwirkung der weiblichen und männlichen Urenergie. Er nimmt den

gesetzmäßigen Platz in der kosmischen Struktur der Uranfänge des Daseins. Es ist

die Welt und das Heim. Diese Kosmologie fand ihre Spiegelung in der Mikrowelt der

Menschen. Die Achse der Welt wurde durch eine ganz konkrete Art und Weise

dargestellt: Säulen oder Balken, die den Wohnraum stützten oder auch einzelne

Pfähle, die als „Weltsäulen“ bezeichnet wurden. Burjaten, Bergaltaier und Tuwiner

verbinden den Stützbalken der Jurte mit der himmlischen Säule. Bei Tuwinern ist er

über dem Dach der Jurte sichtbar. Seine Spitze wird mit hellblauen, gelben und

weißen Stoffstücken geschmückt. Diese Farben stellen verschiedene Bereiche des

Himmels dar. Dieser Balken – die Achse ist heilig, an seinem Grund befindet sich ein

kleiner Steinaltar, worauf man Gaben darbringt. Die zentrale Säule ist ein markanter

Bestandteil der Wohnstätte fast aller Fölker der arktischen und nordasiatischen

Regionen, sowie der alt-skandinavischen und germanischen Fölker. Sie bedeutet, das

jeglicher menschliche Wohnort in den Himmel gespiegelt wird. Und somit ist die

Reise sowohl in den Himmel als auch in die Hölle direkt von daheim möglich.

Der Nabel der Erde... Was bedeutet dieser Begriff? Haben Sie sich jemals

Gedanken darüber gemacht, woher die Wortverbindung „der Nabel der Erde“

stammt? Und in der Tat, was haben denn der „Nabel“ und die „Erde“ gemeinsam?

Diese merkwürdige Wortverbindung wird in der Regel (im Russischen) ironisch

benutzt, wenn man auf die Selbstgefälligkeit, Überheblichkeit, Wichtigtuerei eines

Menschen hinweisen will. Wenn wir jedoch diese Wortverbindung in keinem

übertragenen sondern im direkten Sinne verstehen wollen? Lassen Sie uns das näher

betrachten.

Im Bedeutungswörterbuch von Oschegow (eines der bekanntesten Lexika in

Russland) „Словарь русского языка“ kann man nachschlagen: „Nabel ist eine Mulde

oder Erhebung, die nach der Trennung der Nabelschnur übrig bleibt“. Was ist eine

„Nabelschnur“? Es ist eine „Leitung, die den Fruchtleib mit der Plazenta (dem

233


Der Bruder von Belowodje – Insel Rügen,

Kap Arkona

Erneut besucht ihr heimische Gefilde, Energien,

Empfangt sie und verspürt im tiefsten Herzen,

In den Weiten des nebligen Seealbinos

Erblickt die Urgestalt des Swentowit!

Wie starke Mauer steht er nun überm Wasser,

Mit seinem Zweihaupt-Schwert bewahrt für uns der Ahnen Weisheit!

Der Geist der Ahnen führt uns an den Feuer-Weihort...

Dies ist der Weihtempel der Belowodje-Stämme,

Wo einst das Heilige Feuer für die verwandten Götter brannte,

Es zeigt sich den Ufern im Kreise,

Jene Weihstätte der Arkona ist der irdische Kreis,

Für Götter ist die ganze Insel nun der engste Freund,

Der Bruder von Belowodje, vom Bergaltai,

Wo deren Wesen in einer Mutter liegt verborgen,

Sie ist die Große Bärin

Und leuchtet über mächtigem Nordberg!

Am Großen Kap Arkona angelangt,

Zündet im Herzen der Heiligen Weden die Flamme an,

So dass die Funken wie Perunes Pfeile

Sich mit dem reinen Meerwasser nun verbinden...

Die Kraft des Stammes, des Geblüts erneuert sich,

Die Götter nun durch sich erscheinen lassen,

Auf dass sie der Energien Fackeln neu gebiert,

Und wie ein Lebens-Leuchtturm über Erde weihet!

243


Für alle Seelen, die schlummern oder zweifeln

Lässt sie das Glockengeläut erklingen

Und führt den Großen Fölkerstamm erneut

An heimische verwandte Quellen, die überliefert wurden!

Kristallklares Wasser flüstert uns am Fuße

Mit Großer Kraft der Ureltern-Götter,

An den strengen Waräger-Ufern,

Jene Kraft der Stämme kommt ja von Wedrussen,

Das Wissen der Weden

Wurde dort vor allen Feinden wohl behütet!

Der eine Jahreskreis folgt dem anderen,

Die Lebenskreise wechseln ebenso,

So wiederholt sich alles nun im Zeit-Kreislauf,

Lasst uns die Hände hier einander reichen,

Was nun als Reigentanz genannt,

So wird Feuer in Herzen entfacht!

Dies ist die Liebe der Wedrussen,

Die Arkona so bewahren will,

Und jenen wedischen Faden,

Durch viele Jahre in diese Zeit gelangen lassen,

So dass mit Sonnenmustern Spitzen gesponnen werden,

Wo das Schutzzeichen zwei kraftvolle Stämme bewahren könnte

Und sie in einen Wohlklang vereinen!

Jahrgang 7521 (17.10.2012)

244


ES GIBT NUR EINE WAHRHEIT - JEDOCH FÜHREN VIELE WEGE

DORTHIN

Sind Sie einst durch die Vielzahl und Andersartigkeit der Religionen verwirrt

oder bestürzt gewesen, so ist dieses Kapitel des Buches speziell für Sie hier platziert.

Es ist eine kurze einfache Übersicht der geistigen Grundwege der ganzen Welt. Dabei

sind wir uns voll bewusst, dass die vorteilhafte Kurzfassung auch schwache Stellen

hat: Der Kürze wegen haben wir bewusst einige komplexe und feine Unterschiede

zwischen den geistigen Zweigen und wichtige Sonderregeln bei deren Ähnlichkeit

außer Betracht gelassen. Wir denken jedoch, dass es auf ein gewisses Interesse

stoßen wird. Denn es gibt zahlreiche Bücher, in denen die Lehren einzelner

Religionen tiefgründig erläutert sind. Jedoch gibt es wohl kaum ein Buch mit deren

wertfreien sachlichen Vergleichsfassung. So hoffen wir, dass diese Übersicht

wenigstens teilweise diese Lücke schließt.

Von jeder Religion haben wir nur die Grundlehren gewählt. Dabei wollten wir

aufzeigen, in welchen Punkten und Hinsichten sie Ähnlichkeiten und Unterschiede

aufweisen. Vielleicht erhalten Sie beim Lesen dieses Kapitels in ruhigen Minuten eine

Vorstellung über die grundlegenden Wahrheiten der Hauptreligionen, die heute auf

unserer Erde Anerkennung finden, und werden Ihren Platz in dem geistigen Kosmos

der Erde einnehmen.

RELIGIONEN DER FRÜHZEIT:

AHNENKULT. Es ist eine der frühen Religionsformen. Sie stellt die Verehrung

der Geister der verstorbenen Ahnen, Vorfahren, die Vergötterung der Toten, denen

die Fähigkeit des Einflusses auf das Leben der Nachkommen zugeschrieben wurde,

dar. Das Ziel ist, dass man den Geist des Verstorbenen befriedigt und ihm einen

Dienst erweist. Durch bestimmte Riten und Bräuche wollte man die Wohlgesinnung

dieser Geister für sich gewinnen. Diese Riten und Bräuche sind mit den Überresten

der Ahnen, deren Gräbern (Opfergaben, Gedenkriten usw.), Darstellungen, den

Orten deren irdischen Tätigkeit und anderem verbunden. Weit verbreitet war dieser

Kult in den alten Zeiten in China, wo er später mit Konfuzianismus vereint wurde,

273


DAS NACHWORT

Werter Leser, in diesem Buch bemühten wir uns um die Gestaltung und

Darstellung unserer Sichtweise der Wedischen Russischen Welt des Urahenerbes,

seiner Breite und Tiefe, des Zeitraums. Es ist jedoch nur ein Tropfen im Meer. Unsere

heimische Kulturwelt ist so vielseitig, dass man noch Hunderte Bücher schreiben

kann, über jene hinweg, die bereits geschrieben sind. Wir würden noch mehr in

diesem Buch an Inhalten darbieten, man kann jedoch das Grenzenlose keineswegs in

ein Buch einpacken!

Bereits seit 1995 erforschen wir das Wedische Urahnenerbe. Dabei studierten

wir zahlreiche religiöse Strömungen, Richtungen und sind an die Schlussfolgerung

gekommen: Jede Nation, jedes Folk soll seine Eltern achten, eigenständig ihre

leiblichen Kinder erziehen, die Mutterrede bewahren, seine heimische Kultur gut

kennen und wahren, die Sitten und Bräuche seiner verwandten Vorfahren achten.

Ansonsten wird der Mensch einfach verfallen, und sein Stamm den falschen

Lebensweg einschlagen.

Dieses Buch ist das Ergebnis einer jahrelangen Tätigkeit. Darin ist das wedische

Wissen über unser Urahnenerbe als Sammelwerk für das vollständige ganzheitliche

Bild überliefert. Wir haben dieses Buch in erster Linie als Hilfestellung für Leser

zusammengestellt, damit sie die Grundlage des Stammeswissens einfacher und

leichter erblicken und erkennen. Dafür wurde viel gelesen, erforscht, überprüft und

in der Praxis erprobt, damit dieses Buch in der Form erscheint. Es ist auch unser

jahrelanger Weg, den wir mit den Lesern, den Nachfolgern der Russo-Arisch-

Slawischen Stammes teilen wollen. Damit sie ihre wertvolle Zeit des Lebens, die auf

der Erde so kostbar ist, für keine langwierige Suche nach verborgenen Rätseln und

Geheimnissen vergeuden. Heute darf man keinesfalls Tage, Monate, Jahre,

Jahrzehnte umsonst verlieren. Man soll den verwandten Geist der Ahnen auf der

heimischen Erde wieder gebären, hüten und weiter geben. Dasselbe gilt für die

verlorengegangene Heimische Wedische Kultur der Familie und des Familienstammes

im Urahnenerbe und deren Sitten und Bräuche.

Wir bieten den Lesern die Trilogie der Bücherreihe „DAS URAHNENERBE DER

WEDISCHEN URQUELLEN“ an. Alle interessierten Leser können hier eine kurze

Übersicht der 2 Folgebänder erhalten.

Das 2. Buch „Wedische Wege der Gesundheitsförderung der Familie und des

Familienstammes“ beinhaltet folgende Kapitel:

Wege in die wedische Gesundheitsförderung des Familienstammes

Wissen bedeutet das Familienstammeserbe der Ahnen kennen

Kurz über die negativen Programme und wie sie sich im Leben erkennbar

machen

Was ist Gesundheit und die Ursachen der Erkrankungen

Geistig-physische Ursachen der Erkrankungen

Die Verbindung der Erkrankungen mit Charakterzügen des Menschen

Geistig-sittliche Verhaltensweise

Psychoemotionale Verhaltensweise

Verhaltensweise der Sehkraft

Verhaltensweise der Körperkultur, der richtigen Ernährung und der richtigen

Atmung

Es wird auch in voller Form das autorisierte Programm der

Gesundheitsförderung des Menschen und der Wiederherstellung der Ganzheit seiner

Dreieinheit des Geistes, der Seele und des Körpers „Wedische Gesundheitsförderung

des Familienstammes“ vorgestellt.

346


Ebenso in voller Form wird der autorisierte Grundlagenkurs „Wedische

Familienstammeskultur im Urahnenerbe“ beschrieben. Im Buch wird auch über die

Verfahrensweisen der Folksheilkunde und des wedischen Heilwesens berichtet.

Weitere Themen sind antiparasitäre Heilkräuter, Arvenahnenband und dessen

Nutzungsmöglichkeiten. Ebenso wird eine kurze biographische Vorstellung der

Autoren gegeben. Im Buch sind auch Gedichte für die volle feine Wahrnehmung der

Daten und des Gleichgewichts des Geistes und der Seele veröffentlicht.

Das 3. Buch „Das Stammesbuch“ handelt vom Hauptbuch von Rod, dem

Familienstamm. Es beschreibt: Die Aufstellung des Stammesbuchs, der Ahnentafel

oder der Folgenschrift (die Aufstellung der Daten über die direkten Vorfahren in

mehreren Folgen); auch die genetische Verbindung der Folgen, den Einfluss der

Ahnen auf unser Leben, den Einfluss der sieben Folgen der Vorfahren auf das

Schicksal der Nachfahren; RITA-Gesetze – Gesetze über die Reinheit des Stammes

und des Blutes; das Erbgedächtnis (Stammesgedächtnis); die Fügung, das Los, das

Schicksal; wie erlangt man die Kraft des Familienstammes; die Wiedergeburt seiner

kleinen Heimat durch Ahnenwesen (Familienstammland); die Wiedergeburt unserer

Stämme durch das Stammesland; die Programme „Eine kraftvolle Familie – ein

kraftvoller Familienstamm – ein kraftvolles Folk – ein kraftvoller Staat“; die

Sinnbildkunde; die Gründung des Familienbundes; die Geburt – der Lebensanfang

des Menschen; die wedische Erziehung der Kinder, die wedische Erziehung der

Jungen, die wedische Erziehung der Mädchen; die Erziehung der Kinder der

wedischen Kultur; Gebote für Eltern; wedische Folksspiele. Im 3. Buch ist auch das

Kapitel über das wedische Kasakentum – die Gefolgschaft von Rod mit folgenden

Themen vorgestellt: Die Schicht der As-Saken, der wedische Stammesglaube der

Kasaken, Charakterkämpfer, die Psychologie der Charakterkämpfer, der Kasaken

Spass, die Übung für die Erweckung von Chari-Chara, die Erziehung der

Kasakenkinder, Kasakische Lern- und Spaßspiele, Scherze.

Nun fassen wir all das oben Dargelegte kurz zusammen, damit wir die

Hauptpunkte und Grundgedanken der wedischen Stammeswelt fest halten:

Die einheitliche Wurzel der Kraft des verwandten Geistes ist der STAMM (russ.

ROD)! Seine Stammesverbindungen werden erst bei der GebURt aufgebaut, die

Lebensenergie schenkt der ROD-URFATER selbst, und bei ROD, dem Stamm, der

WURzel leben bedeutet durch und mit der NATUR leben! Von hier stammen die von

ROD GEBORENEN – die Quelle, der Garten, die Burg, Unser Stamm, unser Folk, die

Eltern, die Geburt des Lebens, die Zeugung der Kinder, die Geburt, die Angehörigen,

die Verwandten, die Heimat.

Es gibt eine Vielfalt der Gebote der lichtvollen Götter, ebenso wie es eine

Vielfalt der Himmlischen Götter, die sie schenkten, gibt. Damit der Mensch alle

Gebote der Allweisen Götter in seinem Leben erfüllen kann, soll man zwei große

Prinzipien stets in Erinnerung behalten: Heilig die verwandten Götter und seine

Ahnen ehren sowie nach dem Gewissen und der Ehre leben.

Die Wedrussen können die Kraft der Asen (AS – der Raum der Vernunft des

Gewissens) erlangen. Die Asen sind ein Paar (der männliche und weibliche

Uranfang), das liebevolle Ehebund, welches mindestens 3 Kinder geboren und

großgezogen hat. Die Asen haben das 16wertige Steuerungssystem. Sechzehn ist

eine der sakralen Zahlen der Asen, welche in ihrem eigentlichen Leben, ihrer

Weltauffassung und Weltwahrnehmung dargestellt wird: 16 Sternheime

(Sternbilder), 16 Grundtschakren, 16 Stunden im Tag-und-Nachtrhythmus, im

russischen Pud sind 16 kg, 16 Grundfarben, in der modernen Welt gibt es auch das

16-wertige System im Rechner. Addieren wir die Zahl des goldenen Schnitts 1,618,

erhalten wir ebenso 16. Es ist die Welt der Legen und Arlegen, von hier kommt auch

der russische Name Oleg. Den Namen Oleg erhielten Feldherren, Vorkämpfer

(Strategen/Heerführer), die 144 energetische Zentren des Menschen beherrschten

und sich mit den geistigen Körpern auf der Gedankenebene im gesamten KLEIN-

347


SWAROSCHJE (unser Weltall) bewegen konnten. Die russo-arischen Stämme haben

die Rune „Mutter – Gebärmutter, der energetische Mittelpunkt“, im Klein-Swaroschje

befindet er sich auf unserer Midgard-Erde. Bei den Wedrussen sind die Wörter „Mat'“

(Mutter) und „Matka“ (Gebärmutter) sinnverwandt und haben denselben

Wortstamm. Laut den russo-arischen Weden gibt es in unserem Klein-Swaroschje

144 000 Formen des Menschenlebens auf verschiedenen Ebenen und in

verschiedenen Realitäten. Ein Menschenleben ist die Dreieinigkeit des Geistes, der

Seele und des Körpers, deren Maßstab das Gewissen (die blutsverwandte

Stammesverbindung der Geister des männlichen und weiblichen Ursprungs, den

Vorfahren also) ist.

ERZIEHUNG ist das Wissen des Faters, das das Gewissen nährte. Laut dem

russo-arischen wedischen Entwicklungsprozess sollen Kinder klüger als ihre Eltern

sein. Sind Kinder dümmer und törichter als ihre Eltern, heißt es Degenerierung,

Rückentwicklung, Verfall usw. Eine erblühte liebevolle Familie beinhaltet sieben

Reihenfolgen der blutsverwandten Stammesnachfolger in männlicher und weiblicher

Linie, die im Gewissen, in der Wahrheit und Gerechtigkeit leben. Damit dual

denkende Leute (dual: weiß-schwarz, gut-schlecht, die Güte-das Böse) harmonische

Menschen werden, braucht man die Dreieinigkeit des Geistes, der Seele und des

Körpers der blutsverwandten Stammesgeister, der blutsverwandten Stammesseelen,

der blutsverwandten Stammeskörper, deren Bindeglied das GE-WISSEN – die

Verbindung mit den blutsverwandten Stammesahnen vom gesamten KLEIN-

SWAROSCHJE ist (Ge-Wissen – das gemeinsame oder gesamte Wissen von allen

Ahnen fäterlicher- und mütterlicherseits).

Die Verbindung mit den Ahnen wird bei den Stammesnachfolgern erst dann

wieder hergestellt, wenn Kinder ihre wedischen Hauptgötter – leibliche MUTTER und

FATER lieben und ehren. Das Symbol der Dreieinigkeit des Geistes, der Seele, des

Körpers und des Gewissens sind uralte sakrale swastische Stammeszeichen.

Rechtsseitige swastische Symbole verkörpern den sonnigen männlichen

Stammesursprung. Linksseitige swastische Symbole verkörpern den lunaren

(monatlichen) weiblichen Stammesursprung.

In der russo-arisch wedischen Runenreihe gibt es die Rune „Wurzel des

männlichen und weiblichen Ursprungs“, die Rune „Chor der Geister des männlichen

und weiblichen Ursprungs“ und die Rune „Folgereihe und Wechselbeziehung des

männlichen und weiblichen Ursprungs der Gegenwart mit dem Künftigen“.

Der Stammeskörper ist der Göttliche Tempel für den blutsverwandten Geist

und die blutsverwandte Seele. Als Folge beteiligt sich an der Zeugung des Kindes der

Chor der blutsverwandten Geister des männlichen und weiblichen Stammes, so

erhalten wir die Zahl 9 (die größte einfache Zahl). MAMA hat Geist, Seele und Körper

= 3; FATER hat Geist, Seele und Körper = 3; LEIBliches Kind (das Göttliche Kind

seiner Eltern) hat Geist, Seele und Körper = 3;

Die russo-arischen Fölker haben 9 Tage in der Woche, 9 Tschakren, 9 Farben, 9

Monate, den 9-strahligen Stern des Gotten Wyschen' (der Allhöchste), Vishnu und so

weiter.

Was sind die blutsverwandten Stammesgeister? Es sind Klangbilder der

Mutterrede, Sitten und Bräuche der heimischen Kultur. Eine Nation, ein Folk wird

durch die Mutterrede und durch keine Territorien, Toleranz oder Bürgergesellschaft

gebildet. Die Stammeskultur, die Stammesbräuche und -sitten bedeuten, dass jeder

Stamm oder jedes Folk seine leiblichen Mutter und Fater, leiblichen Großmütter und

Großfäter, leiblichen Urgroßmütter und Urgroßfäter, leiblichen Brüder und Schwester,

leiblichen Kinder, leiblichen Enkelkinder und Urenkel, seine sonstigen leiblichen

Blutsverwandten ehren und achten soll.

Die Stammesseele ist die Wechselbeziehung zwischen Mutter und Fater,

zwischen Eltern und Kindern, zwischen Verwandten, in der Familie, in der

Gesellschaft; es ist die Liebe, die wechselseitige Achtung, die Güte, der Wohlklang,

348


die respektvolle Behandlung der Natur, des Lebens auf der Erde. In der Folksweisheit

sind Sinnbilder angelegt, wie „ein seelischer/herzensguter Mensch“, „die Seele einer

Gesellschaft sein“, „Augen sind Spiegel der Seele“. Das bedeutet, dass der Mensch

seelische Eigenschaften hat und mit den Stammesahnen, den Stammesgeistern, den

Stammesenergien (Datenfeld) frei in Wechselwirkung treten kann und tritt.

In russischen Märchen gibt es solche Redeformen, wie „drei Recken“, „drei Tage

durchstehen und drei Nächte durchhalten“, „drei Rätsel lösen“, „drei Wünsche

erfüllen“, „drei Brüder“, „drei Schwester“ und andere. Es ist die

Stammesdreieinigkeit des Geistes, der Seele und des Körpers, indische Trimurti, der

Dreizack von Schiwa und Poseidon, die orthodoxe Dreifaltigkeit. Der Gleichklang der

Dreieinigkeit des Geistes, der Seele, des Körpers und des Gewissens ergibt LIEBE

(russ. Ljubow'). Li als Leute (russ. ljudi), Bo als Götter (russ. bogow), W' als Wissen

(russ. wedat'): Menschen, die Götter/die Göttliche Energie in sich wissen/wahren.

Den Menschen, bei denen nur ein Ursprung überwiegt, ob männlich oder

weiblich, ist „mono“ eigen – das Vorherrschen nur einer Energie. Von hier stammen

solche Wörter und Begriffe wie „Mönch“, „Monarch, „Monade“, „Dämonismus“. Hat

der männliche Ursprung die Oberhand, äußert sich das in Despotismus, Diktatur,

Brutalität, Terrorismus, Kriege und ähnlichem. Herrscht der weibliche Ursprung vor,

kommen Chaos, Magie, Hexerei, Intrigen, Gerüchte, Neid und ähnliches auf. Solche

Menschen können keine Dreieinigkeit des Geistes, der Seele, des Körpers und des

Gewissens, keine Einheit der Gegensätze haben. Hier geschieht der ständige Kampf

zwischen dem Geist und dem Körper, der Seele und dem Körper, dem Geist und der

Seele. Daher kommen auch solche Begriffe wie Verfall, DEgenerierung, Irrsinn,

DEmokratie (Demonokratie), DEzentralisierung, DEmontage und andere.

Demokratie oder Demonokratie sind Versuche der wissenslosen (sie haben kein

Wissen darüber, was sie tun, sie haben keine Weden erkannt) Elite in der Verwaltung

der Fölker ganzer Länder. Die wissenslosen Eliten haben kein einheitliches

vollständiges Stammessinnbild des Weltverständnisses und der Weltwahrnehmung.

Deren Regierungsprinzip ist „teile und herrsche“, sie haben „Linke“ und „Rechte“,

auch „Zentristen“, daher haben sie auch ständig Weltkrisen: Finanzkrisen,

Wirtschaftskrisen, soziale und militärische Krisen. Heute gibt es auf der Midgard-Erde

nur noch eine Krise: Die Krise der Verwaltung/Regierung.

Der Mann, der seine Ehefrau und Kinder verraten und verlassen hatte, wurde

als Heimatverräter bezeichnet (wenn Heimat, heimisches Land, Frauen, Kinder und

Greise vor Feinden gerettet und beschützt werden sollten, schrieb man Plakate

„Mutter-Heimat ruft!“). Unsere Wedrussen sagten: „Merkt euch Kinder, wer einmal

verraten hat, verrät auch ein zweites Mal.“ Von da stammt die Redewendung

„Heimatverräter“ her. Eine Frau, die ihren Ehemann und Kinder verlassen hat, verrät

ihre blutsverwandten Stammesgeister in männlicher und weiblicher Linien. So wird

die Ahnenanbindung unterbrochen. Es gibt im Folk das Sinnbild des Schutzengels,

die Schutzengel sind die Gesandten der blutsverwandten Stammesgeister des

männlichen und weiblichen Ursprungs.

Kinder, die ihre Eltern – die Mutter und den Fater, die Mutterrede, die Kultur

und Sitten/Bräuche ihrer Ahnen verraten hatten, werden „Iwan, der keine Erinnerung

mehr an seinen Familienstamm hat“ genannt. Denn in diesem Fall ist die Verbindung

mit dem Urahnenerbe gebrochen. Solch ein Mensch fällt auf die Bewusstseinsebene

der dual denkenden Leute. Man nennt sie auch „gewissenlos“ und „ehrenlos“, sie

haben weder Gewissen noch Ehre.

Es gibt solch eine Redeform: „Lass erst deinen Fater in die Hölle steigen“, das

heißt, ohne fäterliche Hilfe geraten Menschen in die dämonischen Welten. Denn der

Fater ist die Erscheinung der geistigen Eigenschaften, der Schutz und die Stütze. Und

ohne mütterliche Hilfe fehlt der Raum der Liebe, denn die Mutter ist die Liebe und

Fürsorge. In Familien der Nachfahren, die ihre Stammesahnen verraten haben,

349


fehlen geistige und seelische Eigenschafen, Liebe, Eintracht und Verständnis

füreinander.

Die russo-arische wedische Familienstammeskultur im Urahnenerbe ist

Gewissen, Ehre, Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe, Sittsamkeit, bewusstes Erkennen

der eigenen Vorbestimmung in dieser Welt. Das Urahnenerbe der Wedischen

Urquellen können die Wedrussen mit dem Wissen im Herzen erfahren, die nur mit

Gewissen und Ehre leben und ihre Vorbestimmung bewusst erkennen. Es sind jene,

die fünf Energien „Pancha Tattwa“ (sanskrit) beherrschen: Die Schöpfung, die

Erhaltung/Bewahrung, die Zerstörung, die Verdeckung, die Offenbarung.

Die Stellung des Menschen im Klein-Swaroschje auf der Midgard-Erde, in der

Familie, in der Gesellschaft, im Sozium ist mit seinem Bewusstwerden (Bewusstsein,

Unterbewusstsein, Überbewusstsein, Unter-Überbewusstsein und Unter-

Unterbewusstsein) verbunden. Das Unter-Unterbewusstsein ist unser

blutsverwandter weiblicher Stammesursprung (alle Ahnen von der weiblichen Seite).

Es ist die linke Körperseite, die Tschakra Lelja, auch Tschandra (Mond, Luna). Sie

befindet sich an der linken Schulter und verantwortet die Verdeckung des Wissens,

auch das materielle Wohlergehen (das wichtigste Prinzip lautet „richte keinen

Schaden an“). Das Unter-Überbewusstsein verantwortet die Offenbarungen, die

Eröffnung des Wissens. Es ist unser blutsverwandter männlicher Stammesursprung,

die rechte Körperseite, Tschakra Lada, Surja (Sonne), befindet sich an der rechten

Schulter.

Der Schlüssel für dieses Wissen der Urquellen sind sakrale swastische Symbole,

die Runen und die russische Mutterrede!

Werter Leser, nun hast du das wedische Folkswissen berührt, durch die

heimische verwandte Kultur, deren Wurzeln tief in die fernen Zeiten unserer Urahnen

langen. Von uralten Ahnen erbte sie die Urgrundlagen der Rede, die reiche

Mythologie, die Kunst und die schöpferische Herangehensweise jedes Menschen in

der Herrlichkeit der Einzigartigkeit. Die Wiederkehr an die verwandten Ursprünge

durch die Gestalten der russischen Sagenhelden und Götter ist für heute ein

bedeutendes Vorwärtskommen in Richtung der wahrhaftigen Steigerung der

Kulturebene und der Geistigkeit des Folkes.

Die folkseigene Kultur, die in jedem von uns lebt, schlummert keineswegs und

führt auf die Suche nach dem Ursprung unserer tiefen Wurzeln. Durch die Schönheit

der Wahrnehmung der Welt beginnt die Erforschung der wiedergeborenen

vergessenen Gefühle und eigene Selbsterkenntnis. Und nur durch die Folkssitten und

Bräuche, märchenhafte mächtige Gestalten und Sinnbilder kann man die

wunderschönen Bestrebungen und Handlungen jeder Stammesfolge wieder

herstellen. Die Folklore und die dekorativ-angewandte Folkskunst sind die

Hauptweisheit des Folkes. Sie zeigen die überlieferten Sitten und Bräuche, die

Weltauffassung und Weltwahrnehmung, die Erfahrung des Folkes. Sie geben weiter

und bewahren die geschichtliche Erinnerung der Großfäter und Urgroßfäter.

Allerdings hast du, werter Leser, nur die Angaben über die wedische Kultur

gelesen. Erst wenn du dieses Wissen durch deinen Geist, deine Seele, deinen Körper,

deinen Verstand, deine Vernunft, dein Herz fließen lässt, und das Maß von allem das

Gewissen sein wird, und das ganze deine Lebensweise wird, erst dann wird es das

wedische Wissen des Urahnenerbes der Wedischen Urquellen. Erst beim täglichen

Nutzen im Leben wirst du sehen und wissen, wie es sich im Leben zeigt.

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