Saastal Marketing AG - Tätigkeitsbericht 2014/15
Tätigkeitsbericht 2014/15
Tätigkeitsbericht 2014/15
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BEKANNTMACHUNG<br />
SAASTAL MARKETING <strong>AG</strong><br />
TÄTIGKEITSBERICHT <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
SAAS-FEE | SAAS-GRUND | SAAS-ALM<strong>AG</strong>ELL | SAAS-BALEN<br />
ZUSAMMENKOMMEN IST EIN<br />
BEGINN,<br />
ZUSAMMENBLEIBEN IST EIN<br />
FORTSCHRITT,<br />
ZUSAMMENARBEITEN IST EIN<br />
ERFOLG.<br />
– HENRY FORD
Umsatz DIRES<br />
TOTAL CHF 1’683’109<br />
Saas-Fee CHF 1’138’934<br />
Saas-Grund CHF 164’177<br />
Saas-Almagell CHF 90’735<br />
Saas-Balen CHF 2’101<br />
Pauschalen CHF 287’162<br />
Mittelherkunft SM<strong>AG</strong><br />
0<br />
500'000<br />
340’000<br />
440’000<br />
260’000<br />
160’000<br />
10’000<br />
1'000'000<br />
1'500'000<br />
2'000'000<br />
1’440’000<br />
TFT (zweckgebunden) 54%<br />
Vertragliche Beiträge (zweckgebunden) 13%<br />
Beiträge TO (zweckgebunden) 17%<br />
Eigenerwirtschaftung 10%<br />
Direktreservation 6%<br />
Übrige Erträge 1%<br />
Aufwand <strong>Marketing</strong>aktivitäten<br />
2013/14 <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
<strong>Marketing</strong>aktivitäten Märkte 1 731’942.64 695’298.35<br />
Kommunikation Print 2 385’509.65 245’285.38<br />
Kommunikation Film 3 61’754.19 59’817.07<br />
Medien 4 53’522.12 76’199.88<br />
Internet 5 25’353.95 61’018.94<br />
Ausserordentliche <strong>Marketing</strong>aufwände 6 0.00 44’950.00<br />
Total 1’260’096.55 1’184’584.62<br />
1 Einsparungen aufgrund von budgetierten Mindererträgen<br />
2 Minderaufwand aufgrund optimierter Prozesse<br />
3 Keine wesentlichen Veränderungen<br />
4 Zunahme Medienreisen und Medienbetreuung (vlg. S.16)<br />
5 Neue Website und App<br />
6 Westschweizer Jodelfest, 13 étoile au sommet,<br />
30 Jahre Wham, Cube 365
Social Media<br />
Facebook Fans 11’500<br />
Zunahme FB-Fans <strong>2014</strong>/<strong>15</strong> +4’700<br />
FB-Post mit höchster Reichweite 72’903<br />
Follower auf Twitter 1’545<br />
Tweets <strong>2014</strong>/<strong>15</strong> 863<br />
PR<br />
Medienreisen vor Ort 59<br />
Tourismusrelevante Medienberichte 1’169<br />
TV Berichterstattungen 36<br />
Steigerung relevanter Medienberichte +28%<br />
Steigerung TV Berichterstattungen +63%<br />
App<br />
• 8783 Downloads seit<br />
Dezember 20<strong>15</strong><br />
• 36 eingerichtete LT-Apps<br />
Events<br />
Wertschöpfung Winterevents CHF 2.4 Mio.<br />
Wertschöpfung Sommerevents CHF 5.7 Mio.<br />
Eventbudget <strong>2014</strong>/<strong>15</strong> CHF 87’000<br />
Finanziell unterstützte Events 12<br />
Personell unterstützte Events 30<br />
Website NEU<br />
Visits<br />
+25%<br />
Page Views<br />
+17%<br />
<strong>Marketing</strong> Engine<br />
Premiumpartner 20<br />
Basispartner 80<br />
Schulungen <strong>15</strong><br />
Teilnehmer an Schulungen 175<br />
1. April 20<strong>15</strong><br />
Newsletter<br />
Ordentliche Newsletter 12<br />
Spezial Newsletter 6<br />
Zunahme Newsletterabo +13’378<br />
Bürgerpässe<br />
Gesamt gedruckte Bürgerpässe 162’447<br />
Tourenblätter – Wandern<br />
Heruntergeladene Tourenblätter 9’219<br />
Touren Global Views auf Website 195’373<br />
Mittelverteilung pro Markt<br />
3%<br />
2%<br />
8%<br />
5%<br />
Schweiz<br />
BeNeLux<br />
Russland<br />
Übrige<br />
8%<br />
Deutschland<br />
UK<br />
China<br />
Lohnentwicklung<br />
TO & SM<strong>AG</strong><br />
1'700'000<br />
1'600'000<br />
1'500'000<br />
1'400'000<br />
1'300'000<br />
1'200'000<br />
1'100'000<br />
1'627'716<br />
1'469'537<br />
1'211'253<br />
1'282'225<br />
1'328'023<br />
8%<br />
66%<br />
1'000'000<br />
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
Lohnaufwand SM<strong>AG</strong> CHF 6<strong>15</strong>’700<br />
Anstieg aufgrund befristeter Zusatzstelle <strong>Marketing</strong> Enginge (vgl. S.8)
Vorwort des Präsidenten<br />
Das Umfeld des Schweizer Tourismus ist sehr<br />
anspruchsvoll. Stellvertretend sollen nachfolgend<br />
vier Schlüsselherausforderungen genannt werden,<br />
mit denen insbesondere der alpine Tourismus zu<br />
kämpfen hat: Da ist zunächst der starke Schweizer<br />
Franken, der nach der Aufhebung der Euro-Untergrenze<br />
durch die Schweizerische Nationalbank<br />
noch stärker geworden ist, wodurch sich das Preis-<br />
Leistungsverhältnis auf einen Schlag um rund 20%<br />
verschlechtert hat. Dazu kommt die generell rückläufige<br />
Nachfrage im Winter. Gemäss neuesten Untersuchungen<br />
fahren zwar viele noch Ski, aber sie<br />
tun das immer seltener sowie immer kurzfristiger<br />
und wetterabhängiger. Drittens hat die Wetterentwicklung<br />
mit den warmen Wintern, Schneemangel<br />
in der Höhe und frühlingshaften Temperaturen im<br />
Unterland zur Folge, dass die Lust auf Schneesport<br />
ausbleibt. Und als vierte Herausforderung gilt die<br />
fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft und<br />
Gesellschaft, von der insbesondere auch die<br />
Tourismusbranche stark betroffen ist.<br />
ihren Beitrag zur Bewältigung der schwierigen<br />
Situation zu leisten. Wir verfolgen konsequent die<br />
Umsetzung unserer Destinationsstrategie Saas-<br />
Fee/<strong>Saastal</strong> 20<strong>15</strong>-2020 (vgl. S.14/<strong>15</strong>). Die Grundlage<br />
bildet dabei das Umsetzungsprojekt «<strong>Saastal</strong><br />
2020 – Smart Destination» (vgl. S.7). Gemäss<br />
unserem Kernauftrag haben wir uns dabei auf die<br />
Entwicklung und Vermarktung des Angebots<br />
konzentriert. Dazu gehört die Sicherstellung und<br />
Weiterführung der elektronischen Gästekarte inklusive<br />
der Finanzierung über die Anpassung der<br />
Kurtaxe, die Einführung einer neuen Informatik-<br />
Plattform, der <strong>Marketing</strong>-Engine, als Grundlage für<br />
ein effektives und effizientes kooperatives Online-<br />
<strong>Marketing</strong> unter Einbezug der Leistungsträger. Als<br />
Unterstützung und für die optimale Nutzung der<br />
Potenziale der <strong>Marketing</strong> Engine haben wir ein<br />
Forschungsprojekt «Smart <strong>Marketing</strong> <strong>Saastal</strong>» entwickelt,<br />
das von der Kommission für Technologie<br />
und Innovation (KTI) mit rund 400‘000 Franken<br />
finanziell unterstützt wird.<br />
Auch das <strong>Saastal</strong> hatte mit diesen schwierigen<br />
Rahmenbedingungen zu kämpfen. Die Logiernächte<br />
(Hotel, Fewo, Gruppen) sind im vergangenen<br />
Jahr ein weiteres Mal um -4% zurückgegangen.<br />
Auch die wichtigsten Konkurrenzdestinationen<br />
verzeichneten im letzten Jahr einen Rückgang der<br />
Logiernächte. Ein Vergleich Hotellerie: GR -6.6%, VS<br />
-3.8%, Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> -0.9%. Der damit<br />
verbundene Umsatz- und Ertragsrückgang führt bei<br />
vielen Leistungsträgern zu existenziellen Problemen.<br />
Dank der neuen <strong>Marketing</strong> Engine und dank dem<br />
KTI-Projekt konnte das Online <strong>Marketing</strong> ausgebaut,<br />
erste gemeinsame Online Kampagnen<br />
zusammen mit Leistungsträgern durchgeführt und<br />
die Erfahrungen ausgewertet werden. Ebenso<br />
wurden zur allgemeinen und gezielten Nutzung der<br />
<strong>Marketing</strong> Engine rund 20 Schulungen für<br />
Leistungsträger durchgeführt. Dieses Schulungsangebot<br />
wird in Zusammenarbeit mit Ritzy laufend<br />
ausgebaut.<br />
Mit verschiedenen Massnahmen hat die <strong>Saastal</strong><br />
<strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> (SM<strong>AG</strong>) im letzten Jahr versucht,<br />
Die Vermarktung erfolgt in sehr enger Kooperation<br />
mit Valais Wallis Promotion (VWP) und mit Schweiz<br />
Tourismus (ST). VWP und ST haben eine neue
Segmentierung eingeführt und richten ihr <strong>Marketing</strong><br />
in Zukunft noch gezielter auf diese Segmente<br />
aus. Dank der neuen <strong>Marketing</strong> Engine sind wir<br />
nun in der Lage, unser <strong>Marketing</strong> noch besser auf<br />
die segment-basierten Kampagnen von VWP und<br />
ST abzustimmen.<br />
Weitere <strong>Marketing</strong>aktivitäten waren unter anderem<br />
eine Railboardkampagne in Intercity- und S-Bahn<br />
Zügen während 25 Wochen sowie über 500 Plakate<br />
und TV-Spots zu «Wir bieten Mehrwert». Die PRund<br />
Medienarbeit führte unter anderem zu rund<br />
1‘200 Print-Medienberichten und 36 TV-Beiträgen.<br />
Das <strong>Marketing</strong> der <strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> hat zwar einen<br />
klaren Schwerpunkt im Bereich Online <strong>Marketing</strong>,<br />
gleichzeitig versuchen wir aber mit den verfügbaren<br />
Mitteln soweit möglich auch noch die traditionellen<br />
<strong>Marketing</strong>-Kanäle zu nutzen.<br />
Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick auf das<br />
Jahr 2016: Die Rahmenbedingungen werden voraussichtlich<br />
sehr schwierig bleiben. Wir verfolgen<br />
weiterhin konsequent die Umsetzung der Strategie<br />
und konzentrieren uns auf das Online-<strong>Marketing</strong>,<br />
indem wir systematisch das Potenzial der <strong>Marketing</strong>-Engine<br />
nutzen und die kooperativen Online-<br />
Kampagnen intensivieren sowie die Leistungsträger<br />
gezielt schulen und befähigen. Daneben starten wir<br />
mit der Weiterentwicklung des Angebots. Die enge<br />
Kooperation mit den Leistungsträgern ist dabei<br />
einer der Schlüsselfaktoren für den zukünftigen<br />
Erfolg des <strong>Saastal</strong>s. Zudem wollen wir das Potenzial<br />
der elektronischen Gästekarte besser nutzen. Im<br />
Weiteren wirken wir mit bei der Reorganisation der<br />
Tourismusorganisation und der SM<strong>AG</strong>, so dass wir<br />
in Zukunft wieder eine schlagkräftige und effektive<br />
Tourismusorganisation haben.<br />
Zu den weiteren Aktivitäten gehörte die Konkretisierung<br />
der Destinationsstrategie. Schritt für Schritt wird<br />
jedes Geschäftsfeld in Bezug auf die Schärfung des<br />
Profils, die Positionierung des <strong>Saastal</strong>s in diesem<br />
Geschäftsfeld, die Analyse und die Erhebung des<br />
Infrastrukturbedarfs sowie die Entwicklung von<br />
buchbaren Angeboten und grösseren Events konkretisiert.<br />
Wichtig ist dabei, die Leistungsträger<br />
zukünftig stärker einzubeziehen. Wir engagierten<br />
uns für die Weiterentwicklung des Angebots im Rahmen<br />
der Stratos-Projekte des Kantons Wallis, u.a.<br />
die Erarbeitung von Grundlagen für die zukünftige<br />
Angebotsentwicklung in den zwei wichtigen Segmenten<br />
Familien und Biken. Zudem startete der<br />
Prozess für die Reorganisation der Tourismusorganisation<br />
und der SM<strong>AG</strong> und wir analysierten die<br />
interne Kommunikation im <strong>Saastal</strong> im Rahmen<br />
einer Masterarbeit der Hochschule Luzern.<br />
Die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben in einem<br />
sehr anspruchsvollen Umfeld ist tagtäglich eine<br />
grosse Herausforderung für alle Mitarbeitenden im<br />
<strong>Saastal</strong>. Ich danke an dieser Stelle allen Mitarbeitenden<br />
ganz herzlich für ihren grossen Einsatz zu<br />
Gunsten einer erfolgreichen Entwicklung des <strong>Saastal</strong>s,<br />
allen voran den Mitarbeitenden der SM<strong>AG</strong> und<br />
der Tourismusorganisation, aber auch den Mitarbeitenden<br />
der beiden Bergbahnen sowie allen<br />
weiteren Leistungsträgern im <strong>Saastal</strong>. Nur gemeinsam<br />
werden wir im <strong>Saastal</strong> zukünftig Erfolg haben.<br />
In diesem Sinne freue ich mich auf die weitere<br />
konstruktive und engagierte Zusammenarbeit im<br />
nächsten Jahr.<br />
Jürg Stettler, Präsident SM<strong>AG</strong>
Inhaltsverzeichnis<br />
Gemeinsam die Destination gestalten....................................................................................................................7<br />
Kernauftrag SM<strong>AG</strong>..........................................................................................................................................................9<br />
Digitalisierung der Destination................................................................................................................................................... 9<br />
Smart <strong>Marketing</strong> Engine............................................................................................................................................................. 9<br />
KTI-Projekt..................................................................................................................................................................................... 10<br />
Kooperative Kampagnen...........................................................................................................................................................11<br />
Marktbearbeitung........................................................................................................................................................................ 12<br />
Destinationsstrategie Saas-Fee/<strong>Saastal</strong>.............................................................................................................................. 14<br />
Belegexemplare Presse............................................................................................................................................................ 18<br />
Elektronische Gästekarte.........................................................................................................................................................20<br />
Weitere Aktivitäten der SM<strong>AG</strong>.................................................................................................................................. 22<br />
Strategie – Entwicklung einer Gäste-Segmentierung.......................................................................................................22<br />
Strategie – Entwicklung einer Event-Strategie....................................................................................................................23<br />
Angebot – Stratosprojekte........................................................................................................................................................23<br />
Strategie – Entwicklung SGF Gesundheit............................................................................................................................24<br />
Rahmenbedingungen...............................................................................................................................................................24<br />
Neuorganisation SM<strong>AG</strong> & Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus................................................................................................25<br />
Personen & Gremien.................................................................................................................................................. 27<br />
Aktionäre.......................................................................................................................................................................................27<br />
Verwaltungsrat.............................................................................................................................................................................27<br />
Revisionsstelle.............................................................................................................................................................................27<br />
Mitarbeiter SM<strong>AG</strong>.........................................................................................................................................................................27<br />
eGk TaskForce............................................................................................................................................................................27<br />
Projektgruppen Organisationsstruktur..................................................................................................................................27<br />
Anwendungspartner KTI...........................................................................................................................................................27<br />
Studentische Arbeiten 20<strong>15</strong>.....................................................................................................................................................27
Gemeinsam die Destination gestalten<br />
<strong>2014</strong> hat die SM<strong>AG</strong> die Destinationsstrategie «Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> 20<strong>15</strong> - 2020» (vgl. S.14/<strong>15</strong>) erarbeitet und<br />
ein entsprechendes Umsetzungsprojekt «<strong>Saastal</strong> 2020 – Smart Destination» geplant und gestartet.<br />
TP 5 Organisation<br />
TP 6 Finanzierung<br />
und Investitionen<br />
DMO<br />
Leistungsträger<br />
Investoren<br />
Gemeinden<br />
TP 1 Strategie<br />
TP 2 <strong>Marketing</strong><br />
2.1 Angebot 2.2 Vermarktung<br />
TP 3 Nachhaltigkeit<br />
TP 4 Rahmenbedingungen<br />
TP 7 Befähigung<br />
TP 8 Chance Prozess<br />
Kernauftrag SM<strong>AG</strong> Teilverantwortung SM<strong>AG</strong> kein Auftrag SM<strong>AG</strong><br />
Abbildung 1: <strong>Saastal</strong> 2020 – Smart Destination / 8 Teilprojekte<br />
Quelle: Stettler, J. et al., Hochschule Luzern, KTI-Beitragsgesuch «<strong>Saastal</strong> 2020 – Smart Destination», 20<strong>15</strong><br />
Der systematische und integrative Projektplan für das Projekt <strong>Saastal</strong> 2020 – Smart Destination umfasst<br />
acht Teilprojekte (TP). Diese berücksichtigen alle wesentlichen Bereiche und Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche<br />
Umsetzung der Destinationsstrategie, sowie eine erfolgreiche Entwicklung der Destination. Durch einen<br />
partizipativen Prozess wird der Einbezug aller relevanten Anspruchsgruppen (Tourismusorganisation, Leistungsträger,<br />
Investoren und Gemeinden) sichergestellt.<br />
• Den Kern bildet das <strong>Marketing</strong> (TP 2) mit einer<br />
systematischen kollaborativen Angebots-Inszenierung<br />
(TP2.1) sowie einer kollaborativen<br />
digitalen Angebots-Vermarktung (TP 2.2).<br />
• Die empirisch validierte und breit verankerte<br />
Destinationsstrategie (TP1) schafft die Grundlage,<br />
an der die Leistungsträger, Investoren und<br />
Gemeinden ihre eigenen strategischen Planungen<br />
ausrichten.<br />
• Eine konsequente, auf die Standortvoraussetzungen<br />
und die Marktbedürfnisse abgestimmte<br />
nachhaltige Entwicklung (TP3) sowie entsprechend<br />
angepasste Rahmenbedingungen (TP4)<br />
sind die Basis für eine erfolgreiche strategieorientierte<br />
Angebotsentwicklung und –vermarktung.<br />
• Die Entwicklung einer zeitgemässen und wettbewerbsfähigen<br />
Organisation (Aufgaben, Prozesse,<br />
Strukturen) und eines systematischen<br />
Stakeholder-Managements erfolgt in TP5.<br />
• Im TP6 werden einerseits für die Destinationsmanagementorganisationen<br />
(DMO), die Leistungsträger<br />
und die Gemeinden der Investitionsbedarf<br />
der für die Wettbewerbsfähigkeit der<br />
Destination systemrelevanten Angebote und<br />
Infrastrukturen analysiert (inkl. Grossprojekte)<br />
und anderseits entsprechende innovative<br />
Finanzierungsmodelle entwickelt.<br />
• Ein zentraler Erfolgsfaktor für die erfolgreiche<br />
Bewältigung der zukünftigen Aufgaben einer<br />
Smart Destination ist die systematische Befähigung<br />
von allen Akteuren, die im TP7– integral<br />
abgestimmt auf die anderen TP – erarbeitet wird.<br />
GEMEINSAM DIE DESTINATION GESTALTEN<br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
7
• Wesentliche Voraussetzung für das Gelingen<br />
aller Teilprojekte ist die grundsätzliche Bereitschaft<br />
der verschiedenen Anspruchsgruppen,<br />
in Zukunft wieder vermehrt zusammenzuarbeiten.<br />
Dieser Change Prozess bildet den Kern des<br />
TP8, wobei dieser eng abgestimmt ist auf die<br />
anderen TP.<br />
Wie bereits erwähnt, entspricht das Projekt <strong>Saastal</strong><br />
2020 – Smart Destination dem umfassenden Rollenverständnis<br />
der SM<strong>AG</strong>. Basierend auf dem<br />
Leistungsauftrag der SM<strong>AG</strong> beschränken sich ihre<br />
Handlungsfelder jedoch auf die in der Grafik grün<br />
eingezeichneten Teilprojekte. Die Konzentration auf<br />
die Vermarktung der Angebote (dem Kernauftrag der<br />
SM<strong>AG</strong>) ist jedoch nicht ausreichend für den nachhaltigen<br />
Erfolg der Destination. Entsprechend hat die<br />
SM<strong>AG</strong> bereits am Aktionärsmeeting vom 10. Juli<br />
<strong>2014</strong> die vier Gemeinden, Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus<br />
sowie die <strong>Saastal</strong> Bergbahnen <strong>AG</strong> auf folgendes<br />
aufmerksam gemacht:<br />
• Die Herausforderungen sind gross. Es hat sehr<br />
viele bzw. zu viele Handlungsfelder, die alle sehr<br />
dringlich und strategisch wichtig sind.<br />
• Die SM<strong>AG</strong> als Organisation und der VR als<br />
Gremium sind mit den zur Verfügung stehenden<br />
Ressourcen nicht in der Lage, alle<br />
Aufgaben zeitnah zu bewältigen.<br />
• Ein leistungsfähiges IT-System bildet den Kern<br />
eines zeitgemässen und effizienten <strong>Marketing</strong>s<br />
einer Destination<br />
• Grundsätzlich gibt es zwei Alternativen zur Bewältigung<br />
der Aufgaben:<br />
1. Anpassung der Ressourcen und<br />
Rahmenbedingungen<br />
2. Anpassung der Ziele der SM<strong>AG</strong><br />
• Es braucht substanzielle Anpassungen in<br />
Bezug auf die finanziellen und personellen<br />
Ressourcen sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen.<br />
• Für die Weiterarbeit braucht es verbindliche<br />
Entscheide der Aktionäre in Bezug auf die<br />
inhaltliche Stossrichtung und die notwendigen<br />
Anpassungen.<br />
In diesem Zusammenhang haben die Aktionäre<br />
am 10. Juli <strong>2014</strong> folgendes beschlossen:<br />
• Das Projekt <strong>Saastal</strong> 2020 – Smart Destination<br />
bildet den verbindlichen Rahmen für die systematische<br />
und koordinierte Bearbeitung der<br />
relevanten Handlungsfelder.<br />
• Mangels Ressourcen in der SM<strong>AG</strong> werden<br />
strategisch relevante Aufgaben durch den VR<br />
der SM<strong>AG</strong> wahrgenommen.<br />
• Angestrebt wird eine Verlagerung der Aufgaben<br />
auf die operative Ebene, Voraussetzung dafür<br />
ist eine Anpassung der operativen personellen<br />
Ressourcen der SM<strong>AG</strong>. Genehmigter Antrag<br />
durch die Aktionäre: 3 Zusatzstellen für die<br />
Umsetzung <strong>Saastal</strong> 2020 – Smart Destination<br />
und für das Produktmanagement.<br />
• Entschädigung der Arbeitsleistung der Verwaltungsräte<br />
sowie allfällige externe Unterstützung<br />
CHF 1’200 pro Tag.<br />
• Entschädigung der Arbeitsleistung des<br />
Geschäftsführers SM<strong>AG</strong> erfolgt im Rahmen<br />
seines Leistungsauftrages bzw. über eine<br />
Anpassung der Personalressourcen. Aufgrund<br />
der finanziellen Lage und der schwierigen<br />
Rekrutierung wurde bis heute lediglich 1 befristete<br />
Zusatzstelle (bis Ende März 2016) für das<br />
Onboarding der <strong>Marketing</strong> Engine geschaffen.<br />
Projektkosten<br />
Das Projekt <strong>Saastal</strong> 2020 – Smart Destination wird<br />
von den Gemeinden und Aktionären begrüsst und<br />
kann weitergeführt werden. Die Projektkosten (CHF<br />
<strong>15</strong>0‘000.00) werden über das ordentliche Budget<br />
der SM<strong>AG</strong> abgerechnet<br />
Für die Weiterentwicklung des Projektes hat die<br />
SM<strong>AG</strong> folgende Mittel wie folgt eingesetzt:<br />
Aufwand Genehmigt Ist<br />
Umsetzung<br />
<strong>Saastal</strong> 2020<br />
<strong>15</strong>0’000.– 130’800.–<br />
TP Strategie<br />
(vgl. S. 14/<strong>15</strong>)<br />
24’600.–<br />
TP Vermarktung /<br />
<strong>Marketing</strong> Engine<br />
78’000.–<br />
(vgl. S. 9)<br />
TP Nachhaltigkeit 1’200.–<br />
TP Organisation<br />
(vgl. S. 25)<br />
27’000.–<br />
Alle Angaben in CHF<br />
8<br />
GEMEINSAM DIE DESTINATION GESTALTEN<br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
Kernauftrag SM<strong>AG</strong><br />
Mit Fokus auf den Kernauftrag hat die SM<strong>AG</strong> den<br />
Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im TP 2 <strong>Marketing</strong><br />
(Angebot und Vermarktung) gesetzt. Dabei stand<br />
die Entwicklung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie<br />
im Zentrum. Diese beinhaltet die<br />
Entwicklung eines Instrumentariums für ein<br />
effektives und effizientes Online-<strong>Marketing</strong> – die<br />
sogenannte «Smart <strong>Marketing</strong> Engine», die<br />
Entwicklung und Umsetzung eines KTI-Projekts<br />
«Smart <strong>Marketing</strong> <strong>Saastal</strong>», um die <strong>Marketing</strong><br />
Engine optimal in Wert zu setzen sowie die Planung<br />
und Durchführung von kooperativen Onlinekampagnen.<br />
Nebenbei stellte die SM<strong>AG</strong> die Weiterführung<br />
der bestehenden Marktbearbeitungsstrategie mit<br />
den drei Pfeilern Promotion, Key Media Management<br />
und Key Account Management sicher.<br />
Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Berichtsperiode<br />
<strong>2014</strong>/<strong>15</strong> ist die Sicherung einer langfristigen<br />
Lösung für die elektronische Gästekarte und damit<br />
einhergehend des attraktiven Sommerangebotes.<br />
Digitalisierung der Destination<br />
Der Schweizer Tourismus steht vor grossen<br />
Herausforderungen. Das Gästeverhalten steht in<br />
einem radikalen Wandel. Kunden wollen digital<br />
integriert werden. Ein effektives <strong>Marketing</strong> ist mehr<br />
als Werbung. Die Integration digitaler Kanäle ist<br />
anspruchsvoll und setzt eine übergeordnete<br />
Content-Strategie voraus. Die grosse Herausforderung<br />
besteht in der Befähigung der Politik, der Leistungsträger,<br />
Vorstände und Verwaltungsräte sowie<br />
der operativen Crew der <strong>Marketing</strong>verantwortlichen.<br />
Der Kampf um Talente im digitalen Bereich nimmt<br />
Fahrt auf und dürfte die zukünftigen Ausbildungslehrgänge<br />
im Tourismus sowie die zentralen Aufgaben<br />
einer Tourismusorganisation stark prägen.<br />
Smart <strong>Marketing</strong> Engine<br />
Nach erfolgter Genehmigung der Digitalisierungsstrategie<br />
durch die Aktionäre der SM<strong>AG</strong> im<br />
Sommer <strong>2014</strong>, erfolgte im Januar 20<strong>15</strong> der Kick<br />
Off zur Entwicklung der «Smart <strong>Marketing</strong> Engine».<br />
Bereits am 1. April 20<strong>15</strong> wurde die neue Website<br />
aufgeschaltet. Diese ist das zentrale Element der<br />
Digitalisierungsstrategie und muss die Koordination<br />
sämtlicher Aktionen und Tools der Smart <strong>Marketing</strong><br />
Engine übernehmen. Mit der Neukonzeption ist die<br />
Website responsive und multilingual, gewährleistet<br />
ein LT-Zugang zum Backend, stellt die Social Media<br />
Distribution sicher, bedient über den neuen Magento<br />
Webshop (Launch Frühjahr 2016) das CRM-<br />
System, integriert Google Analytics sowie einen Ad<br />
Server für die Ausspielung von Display-Anzeigen,<br />
erstellt automatisiert Landingpages für die LT und<br />
ist suchmaschinenoptimiert mit Fokus auf die<br />
sprachliche Aussteuerung in den Zielgebieten. Im<br />
weiteren Verlauf des Geschäftsjahres konnten<br />
sukzessive die weiteren Instrumente der Smart<br />
<strong>Marketing</strong> Engine aufgeschaltet und für die LT<br />
eingerichtet werden. Alle Tools kann der LT über ein<br />
Single-Sign-on direkt über das Backend – die<br />
sogenannte Move-Plattform (vlg. Abb. 2 & 3), ansteuern<br />
und editieren.<br />
Die <strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> hat sich diesen Herausforderungen<br />
angenommen und 20<strong>15</strong> ein breit<br />
angelegtes Digitalisierungsprojekt gestartet. Als<br />
Projektleiter konnte Nils Kohle gewonnen werden.<br />
In enger Zusammenarbeit erarbeitete Nils Kohle<br />
eine Strategie zur digitalen Transformation der Destination<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> und berücksichtigte<br />
dabei die digitalen Herausforderungen einer Tourismusdestination.<br />
Für eine erfolgreiche Umsetzung<br />
der Digitalisierungsstrategie steht die Integration<br />
aller Leistungsträger – in Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> an die<br />
700 – im Zentrum.<br />
Abbildung 2: Move-Plattform «login»<br />
Abbildung 3: Move-Plattform «Startseite»<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
9
KTI-Projekt<br />
Die Smart <strong>Marketing</strong> Engine biete eine Vielzahl an<br />
professionellen Werkzeugen, die aufgrund der Fixkostendegression<br />
sehr günstig für jeden einzelnen<br />
Leistungsträger zu erwerben sind. Für eine maximale<br />
Inwertsetzung der Smart <strong>Marketing</strong> Engine<br />
wurde zusammen mit der Hochschule Luzern –<br />
Wirtschaft ein KTI Projekt (Kommission für Technologie<br />
und Innovation) gestartet. Das KTI-Projekt<br />
besteht aus drei Teilprojekten. In Teilprojekt 1 steht<br />
der Fokus auf kooperativen Online-Kampagnen,<br />
welche durch die <strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> initiiert und<br />
mit der Unterstützung der Leistungsträger durchgeführt<br />
werden. Hierzu stehen der <strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong><br />
<strong>AG</strong> und den Leistungsträgern jeweils ein eigenes<br />
CRM- und Social Media Tool, Analytics, eine Videound<br />
PDF-Plattform, eine betriebseigene Landingpage<br />
mit Onlineshop sowie eine eigene APP zur<br />
Verfügung. Teilprojekt 2 beinhaltet die gezielte<br />
Schulung zur optimalen Nutzung der <strong>Marketing</strong><br />
Engine sowie die Unterstützung im Bereich der<br />
Kampagnen. Als drittes Teilprojekt wird die Kooperation<br />
in einem kompetitiven Umfeld zwischen den<br />
Leistungsträgern analysiert und gefördert.<br />
Das KTI-Projekt wird von den sogenannten Anwendungspartner<br />
(vgl. S.27) – Leistungsträger aus dem<br />
<strong>Saastal</strong> – begleitet und mitgetragen. Im November<br />
20<strong>15</strong> fand mit sämtlichen Anwendungspartnern ein<br />
erster Workshop statt, um die Erwartungen und<br />
Ziele des Projekts auf die Interessen und Bedürfnisse<br />
der Leistungsträger abzustimmen. Zu Beginn<br />
des Workshops wurde von allen Anwesenden<br />
die Wichtigkeit des digitalen <strong>Marketing</strong>s anerkannt.<br />
Damit die Destination sich in diesem digitalen Markt<br />
behaupten kann, ist das Zusammenspiel zwischen<br />
den verschiedenen Akteuren entscheidend. Die<br />
Anwendungspartner des KTI-Projekts stehen hinter<br />
diesem Ziel, das Zusammenspiel aller Akteure<br />
im <strong>Saastal</strong> zu verbessern und für ein erfolgreiches<br />
digitales <strong>Marketing</strong> einzustehen. Aus Einzelgesprächen<br />
und aus der Diskussion im Workshop wurde<br />
aber klar, dass Kooperationen im <strong>Saastal</strong> nicht<br />
einfach umzusetzen sind. Es ist daher ebenfalls<br />
Ziel des KTI-Projekts anhand von erfolgreichen<br />
kooperativen Online-Kampagnen mit den Anwendungspartnern<br />
aufzugeigen, dass sich eine enge<br />
Zusammenarbeit mehr lohnt als kleinräumiges<br />
Konkurrenzdenken.<br />
Abbildung 4: KTI - Workshop mit LeistungsträgerInnen<br />
10<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
Kooperative Kampagnen<br />
Zusammen mit den Leistungsträgern und den Instrumenten<br />
der Smart <strong>Marketing</strong> Engine stellt die<br />
zentrale Abwicklung sämtlicher digitaler Kampagnen<br />
durch die <strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> einen Erfolgsfaktor<br />
dar. Das bedeutet, dass nicht jeder einzelne<br />
Leistungsträger beispielsweise Adwords schalten<br />
muss. Die einzelnen Leistungsträger können ihr<br />
Budget festlegen und über die <strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong><br />
<strong>AG</strong> einsteuern. Dies führt zu einem geringeren<br />
Wettbewerb (und damit zu deutlich geringeren Kosten<br />
für jeden einzelnen Leistungsträger) zwischen<br />
den regionalen Adwords (und anderen Kanälen).<br />
Die Leistungsträger konkurrieren nicht untereinander<br />
um dasselbe Keyword (z.B. Saas-Fee) und<br />
haben zusätzlich deutlich geringere Kosten bei der<br />
Umsetzung, als wenn sie die Kampagnen komplett<br />
selbst steuern würden. Das aggregierte Budget hilft<br />
dabei auch, die Kosten für Traffic- und Lead-Generierung<br />
durch Optimierungen drastisch zu senken<br />
und generiert gleichzeitig mehr Traffic und Leads,<br />
die zwischen allen Leistungsträgern aufgeteilt werden<br />
können.<br />
Dank der Smart <strong>Marketing</strong> Engine kann die <strong>Saastal</strong><br />
<strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> die Buchungsentscheidung zentral<br />
zu Gunsten der Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> beeinflussen.<br />
Innerhalb der Destination bleiben die<br />
verschiedenen Leistungsträger natürlich Wettbewerber.<br />
Entsprechend von zentraler Bedeutung ist<br />
die individuelle Präsentation des eigenen Betriebes<br />
im zentralen Webshop, auf der Landingpage und in<br />
den sozialen Medien. Auch Buchungskonditionen<br />
wie Stornierungsbedingungen etc. sind für eine<br />
positive Beeinflussung der Kaufentscheidung von<br />
zentraler Bedeutung. Bereits konnte im Sommer<br />
und im Frühwinter 20<strong>15</strong> eine erste kooperative<br />
Testkampagne erfolgreich durchgeführt werden.<br />
Die Test-Kampagne im Sommer 20<strong>15</strong> mit einem<br />
Budget von CHF 6‘000 verlief in den meisten<br />
Punkten außergewöhnlich gut. So sind Werte für<br />
den Klickpreis (0,02 CHF) oder die Anzahl der<br />
Klicks (> 220.000) branchenübergreifend unüblich.<br />
Dadurch konnten mehr Menschen erreicht werden,<br />
als bei einem normalen Kampagnenverlauf zu erwarten<br />
gewesen wäre. Auch die Click-through-Rate<br />
war – besonders bei den Display-Kampagnen –<br />
sehr hoch. Das spricht für die gute Umsetzung und<br />
Erstellung der Werbemittel, sowie deren gelungener<br />
Einsatz auf den verschiedenen Plattformen.<br />
Eine weitere Online- Kampagne erfolgte im Rahmen<br />
der Dezember- und Januaraktion 20<strong>15</strong>/16<br />
«Wintermärchen». Die Laufzeit betrug rund 1 Monat.<br />
Die Kampagne verlief gut. Gesamthaft generierten<br />
wir über 12‘462‘277 Impressions. Es muss<br />
jedoch darauf hingewiesen werden, dass das<br />
Tracking nach wie vor nicht durchgängig möglich<br />
war, da der neue Webshop noch nicht aufgeschaltet<br />
werden konnte. Positiv hervorgestochen ist die<br />
hohe Besuchszeit der Kampagnen-Website von<br />
über 2 Minuten. Rund 20‘000 Clicks verteilten sich<br />
auf die teilnehmenden Premium Partner Hotel Allalin,<br />
Hotel Sunstar, Hotel FerienArt sowie dem<br />
Schweizerhof.<br />
Abbildung 5: Banner diverser Online-Kampagnen<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
11
Marktbearbeitung<br />
Auch im Geschäftsjahr <strong>2014</strong>/<strong>15</strong> hat die SM<strong>AG</strong> die<br />
bestehende Marktbearbeitungsstrategie weiterverfolgt.<br />
Diese besteht aus den drei Pfeilern «Promotion»,<br />
«Key Account Management» und «Key Media<br />
Management».<br />
Promotion<br />
Auch im vergangenen Jahr hat unsere seit 2011<br />
erfolgreiche Kommunikationsidee «Freie Ferienrepublik<br />
Saas-Fee» bewiesen, wie vielseitig und ergiebig<br />
diese kreative Plattform ist. Einen besonderen<br />
Fokus legten wir dabei auf Sales-Werbung mittels<br />
RailPostern (Kleinplakaten in Zügen). Mit diesem<br />
kostengünstigen Werbemittel konnten wir für eine<br />
kontinuierliche Präsenz in sämtlichen Zielgebieten<br />
sorgen und so die Top-of-mind-Awareness von<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> sicherstellen. Die Themen unserer<br />
Plakate reichten dabei vom Adrenalin Cup im<br />
Winter über die märchenhaften Frühlingspisten und<br />
das Wanderparadies im Sommer bis zum Skitest<br />
im Spätherbst. Neben viel Humor und Kreativität<br />
sorgte folglich auch das richtige Timing der<br />
Botschaften dafür, dass Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> immer<br />
mehr in das relevant set für einen Ferienentscheid<br />
aufgenommen wird. Insgesamt trug die Kampagne<br />
«Freie Ferienrepublik Saas-Fee» also auch 20<strong>15</strong><br />
dazu bei, unserer Destination ein klares und<br />
attraktives Profil zu verleihen – dank konsequenter<br />
Erlebnisinszenierung und Dramatisierung der<br />
Alleinstellungsmerkmale.<br />
Abbildung 6: Adrenalin Cup<br />
Abbildung 7: Skitest<br />
Gesamthaft wurden während über 25 Wochen<br />
3<strong>15</strong>6 Railboards in den S-Bahn- und Intercity-<br />
Zügen der Schweiz ausgehängt (vgl. Abb. 6 bis 9).<br />
Mit der wir-bieten-Mehrwert.ch Aktion konnte zusammen<br />
mit Arosa und der Lenzerheide eine<br />
beachtliche Aufmerksamkeit erzeugt werden. Die<br />
Online-Kampagne brachte auf den Plattformen:<br />
handelszeitung.ch, finanzen.ch, biland.ch, suedostschweiz.ch,<br />
3plus.tv, radio-pilatus.ch, zol.ch,<br />
4plus.ch, usgang.ch, cash,ch, telebasel.ch,<br />
students.ch, 20min.ch, blicktv.ch, nzz.ch,<br />
swiss-sport.ch, 5plus.tv, arcinfo.ch, lacote.ch,<br />
newsnet.ch, bernerzeitung.ch, baslerzeitung.ch,<br />
derbund.ch, zattoo.com, swisscom.ch, blick.ch,<br />
watson.ch, spiegel.de für Saas-Fee über 77‘000<br />
Clicks und über 371‘000 Impressions. Darüber hinaus<br />
wurden TV-Spots auf SRF 1, SRF2, 3plus,<br />
4plus, 5plus ausgestrahlt und in Deutschland zusätzlich<br />
550 F12 Plakatstellen besetzt.<br />
Abbildung 8: Frühling<br />
Abbildung 9: Wandern<br />
12<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
Key Account Management<br />
Die SM<strong>AG</strong> konnte das Beziehungsnetz zu den Key<br />
Accounts im Rahmen von 5 Studienreisen in Saas-<br />
Fee/<strong>Saastal</strong> sowie 10 Sales Calls in den Märkten<br />
vor Ort weiter ausbauen. Zudem vertrat die SM<strong>AG</strong><br />
die Destination am STM in Zermatt und am Workshop<br />
der Matterhorn Region in Leukerbad. Die<br />
Partnerschaften mit Inghams, Crystal, Thomas<br />
Cook/Neckermann, dem britischen und niederländischen<br />
Skiverband, Mountain Warehouse, Trespass<br />
und Snow&Rock konnten ebenfalls weiter<br />
gepflegt werden.<br />
Sportxx (Sportartikelkette der Migros) platziert werden.<br />
Die SM<strong>AG</strong> unterstützt die Marke als Gegenleistung<br />
bei den Jährlichen Fotoshootings in Saas-Fee.<br />
Eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit im<br />
Geschäftsjahr 14/<strong>15</strong> konnte mit den Messeveranstaltern<br />
der Mineralien und Edelsteintage in Luzern<br />
geführt werden. Als Hauptsponsor erreichte das<br />
<strong>Saastal</strong> hohe Aufmerksamkeit im Raum Luzern.<br />
Unter anderem war Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> präsent im<br />
Passenger TV sowie in der Messebroschüre welche<br />
in jedem Luzerner Haushalt verteilt wurde.<br />
Im Oktober 20<strong>15</strong> ist die SM<strong>AG</strong> eine strategische<br />
Partnerschaft mit dem Walliser Keller in Zürich<br />
eingegangen. Restaurantgäste erleben somit im<br />
Niederdorf von Zürich unsere Destination hautnah.<br />
Nebst der Innendekoration, der Bekleidung des<br />
Servierpersonal sowie der Umgestaltung der Menükarten<br />
konnten wir gemeinsame Newsletter<br />
verschicken und Gewinnspiele starten.<br />
Weitere Messeerfolge 14/<strong>15</strong> waren im November<br />
die Herbstmesse in Wettingen, an welcher Hoteliers,<br />
die <strong>Saastal</strong> Bergbahnen <strong>AG</strong> und die SM<strong>AG</strong> den<br />
Aargauern das <strong>Saastal</strong> während 4 Tagen näher<br />
brachten und die Stammgäste zu Tisch luden. Im<br />
März <strong>2014</strong> konnte die SM<strong>AG</strong> zudem die Destination<br />
an der Bern Expo zusammen mit Valais Wallis<br />
Promotion während zwei Tagen präsentieren.<br />
Auch im vergangenen Jahr konnte die SM<strong>AG</strong><br />
erfolgreich die Zusammenarbeit mit der BLS mit<br />
gegenseitigen Inseraten weiterführen. Mit direkter<br />
Platzierung eines 1-seitigen Inserats in der BLS<br />
Autoverlad-Broschüre wird ein Publikum von einer<br />
halben Million Personen erreicht.<br />
Mit einer Auflage von 350‘000 konnte bereits zum<br />
zweiten mal ein Inserat im offiziellen Magazin von<br />
Weitere Kooperationen im Ausland wurden ebenfalls<br />
gepflegt. So die Zusammenarbeit mit der<br />
Niederländischen Skivereinigung und Snowplaza,<br />
welche beide Online sehr starke Zahlen aufweisen.<br />
Snowplaza hat das Skigebiet Saas-Fee im Jahr<br />
20<strong>15</strong> sogar zum besten Skigebiet der Schweiz<br />
ernannt. In Deutschland ist die Firma Tourixma, welche<br />
viele Angebote in der Radio und Printwerbung<br />
bietet, seit 20<strong>15</strong> ein guter Partner.<br />
Abbildung 10: Team an der «Wettinger Herbstmesse»<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
13
Destinationsstrategie<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> 20<strong>15</strong>-2020<br />
Ziel<br />
Vision<br />
Hoch<br />
Entwickeln<br />
Produkt<br />
Markt<br />
Bereich<br />
SGF 1<br />
Skifahren<br />
PMB<br />
PMB PMB<br />
Akquise/Anreise<br />
Positionierung<br />
SGF 2<br />
Wandern & Outdoor<br />
PMB PMB<br />
PMB PMB<br />
Gesamterlebnis – «Get the Basics right»<br />
Angebot vor Ort<br />
Nachhaltigkeit<br />
Rückreise<br />
SGF 3<br />
Gesundheit<br />
PMB PMB<br />
PMB PMB<br />
Nachbetreuung<br />
Tief<br />
Marktpotenzial<br />
Russland<br />
China<br />
Keine aktive<br />
Bearbeitung<br />
Tief<br />
Japan<br />
Italien<br />
Heutige Potenz<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
6<br />
Vision<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> gehört zu den Top 10 Alpendestinationen in Europa und ist<br />
ein Top Skigebiet<br />
Langfristig werden wieder 1.4 Mio. Logiernächte erzielt<br />
Das Ferienerlebnis in Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> begeistert unsere Gäste<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> ist für Investoren eine attraktive Opportunität<br />
Die Infrastruktur (tolle Hotels, renovierte Ferienwohnungen, neue Resorts,<br />
Bergbahnangebot, Verkehr, Infrastruktur) und Servicequalität entspricht den<br />
hohen Ansprüchen der Gäste<br />
Jeder im <strong>Saastal</strong> ist stolz auf das Tal, alle ziehen an einem Strick und Saas-<br />
Fee/<strong>Saastal</strong> ist attraktiv für Top-Mitarbeitende<br />
Strategische Stossrichtungen<br />
1<br />
2<br />
3<br />
5<br />
4<br />
5<br />
6<br />
7<br />
Get the Basics right<br />
Strategische Geschäftsfelder<br />
SGF<br />
Make & Buy<br />
Nachhaltige Entwicklung<br />
Effizientes <strong>Marketing</strong><br />
DMO-Organisation und<br />
Kooperation<br />
Investoren-Attraktivität<br />
Positive Grundhaltung und<br />
Zusammenarbeit<br />
Ferienerlebnis in den Kernelementen verbessern<br />
Eigene starke Standbeine mit Alleinstellungsmerkmalen aufbauen<br />
Intelligentes eigenes Angebot und Partner-Netzwerk zur Ergänzung<br />
des eigenen Angebots ( Gesamtangebot)<br />
Konsequente Ausrichtung aller Angebote an den Grundsätzen der<br />
Nachhaltigkeit<br />
Leistungsfähige Vermarktungsinstrumente (mit Fokus auf<br />
Webmarketing)<br />
Entwicklung einer schlagkräftigen Destinationsmanagementorganisation<br />
und Aufbau von leistungsfähigen Kooperationen<br />
Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen für Investoren<br />
Entwicklung einer positiven Zusammenarbeit-Kultur
Kunden wollen ein tolles Ferienerlebnis entlang der gesamten Wertschöpfungskette<br />
märkte<br />
Positionierung<br />
Durchdringen<br />
Schweiz<br />
Deutschland<br />
England/UK<br />
BeNeLux<br />
Halten<br />
Absatz-Bedeutung<br />
Pistenqualität<br />
Angebotsvielfalt<br />
POP (Point-of-parity) POD (Point-of-difference)<br />
Abgelegen<br />
Höhe über Meer<br />
RTB (Reason-to-belive)<br />
Schneesicherheit<br />
Ruhe<br />
Authentischer Charakter<br />
Hochalpin<br />
Sommerski<br />
Nachhaltigkeit<br />
Klima/Sonne<br />
Autofrei<br />
18x 4‘000er<br />
Langlauf/<br />
Sommer- Langlauf<br />
1. Point of Parity:<br />
Für Gäste relevant, aber<br />
von anderen Destinationen<br />
bereits besetzt<br />
2. Point of Difference:<br />
Für Gäste relevant und mit<br />
Differenzierungs-potenzial<br />
für Saas-Fee/ <strong>Saastal</strong><br />
3. Reason to Believe:<br />
Komplementäre Angebot<br />
mit geringer Relevanz für<br />
die Gäste, aber mit<br />
Differenzierungs-potenzial<br />
für Saas-Fee/<strong>Saastal</strong><br />
Differenzierungs-Potenzial<br />
Hoch<br />
ialausschöpfung<br />
Strategische Erfolgsposition<br />
DAS POTENZIAL WÄRE VORHANDEN<br />
Vielversprechende Marktchancen und Trends<br />
Nachfragepotential Gesundheit, Wandern, Naturerlebnisse, Multioptionalität der Gäste,<br />
internationaler Tourismus, Neue Märkte, Reisen im Alter, Qualitätstourismus, Nischen)<br />
Stärken, auf denen man aufbauen kann<br />
Top Skigebiet, Schneesicherheit; Gletscherwelt , Bergkulisse, Autofreiheit , Wetter<br />
Südeinfluss, Sonnenscheintage, Luftqualität, Bergsportangebot, bekannte Marke<br />
Schwächen, die sich korrigieren lassen<br />
Mangelnde Attraktivität des Angebots, Erosion der Erlebnisqualität, zu wenig attraktives<br />
Sommerangebot, kalte Betten, fehlende Begehrlichkeit der Marke, Haltung der<br />
Bevölkerung, Investitionsbedarf<br />
Strategische Geschäftsfelder SGF<br />
- Motive -<br />
- Saison -<br />
Winter<br />
Ich will Schneesport<br />
betreiben<br />
Sommer<br />
Ich will mir Gutes tun Ich will Wandern<br />
- Bedürfnisse -<br />
Kunden sind multioptional und haben das Bedürfnis nach einem vielfältigen Angebot<br />
Kunden honorieren ein faires Preis- /Leistungsverhältnis<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB<br />
PMB
Kooperation Trespass, UK<br />
Das Familienunternehmen Trespass, 1984 in<br />
Schottland gegründet, hat sich im hart umkämpften<br />
Markt der Lifestyle- und Outdoor-Marken<br />
international erfolgreich etabliert. Trespass wird<br />
inzwischen in mehr als 60 Länder exportiert,<br />
Design und Funktionalität geniessen einen hervorragenden<br />
Ruf. Zur Produktpalette gehören neben<br />
Skibekleidung auch Wanderschuhe, wasserdichte,<br />
atmungsaktive Jacken, Rucksäcke, Zelte und<br />
Kleidung sowie Schutz für das Rad. Also alles, was<br />
man für einen aktiven Aufenthalt in den Bergen<br />
braucht. Im Zuge der Kooperation mit Trespass,<br />
finden die aufwendigen Foto-Shootings der neuen<br />
Kollektionen jedes Jahr im Herbst in Saas-Fee statt.<br />
Saas-Fee wird mit Logo als Foto-Kulisse benannt.<br />
Auflage 10’000. Darüber hinaus werden in den<br />
Flyern, die in den Shops ausliegen, Winterangebote<br />
der Freien Ferienrepublik promoted. Auflage 8’000.<br />
Kooperations-i-Tüpfelchen sind hochwertige Familienfotos<br />
und Aktion-Motive, die uns zur freien Verfügung<br />
stehen.<br />
Kooperation Inghams, UK<br />
Inghams hat in Zusammenarbeit mit uns ein<br />
Wanderheft über die Top Wanderwege im <strong>Saastal</strong><br />
erstellt. Alle Sommergäste erhalten das Heft gratis<br />
bei der Buchung dazu. Darüber hinaus wurde das<br />
Wanderheft weiträumig online und offline promoted.<br />
Zusätzlich wurden die Winterpauschalen mit<br />
dem Skipass Sonderangebot von CHF 45.00 von<br />
Inghams stark promoted. Für die Endkundenmesse<br />
«Skishow» in England wurden Angebots-Flyer<br />
produziert, die durch Inghams verteilt wurden. Im<br />
Ski und Snowboardmagazin vom The Telegraph<br />
haben wir zusammen mit Inghams einen Wettbewerb<br />
geschalten.<br />
• Ganzseitige Skitest-Promo-Anzeige im Frühlings-<br />
& Sommerkatalog 20<strong>15</strong>. Auflage 310’000<br />
• Zusätzlicher Versand als Beilage von Onlineeinkäufen<br />
an 165’000 Haushalte in UK.<br />
• Ganzseitige Adrenalin Cup Promo-Anzeige im<br />
Herbst- & Winterkatalog 20<strong>15</strong>. Auflage 420’000.<br />
Zusätzlicher Versand als Beilage von Onlineeinkäufen<br />
an 170.000 Haushalte in UK. Plus Ausgabe<br />
von rund 250.000 Exemplaren bei jedem<br />
Einkauf in Geschäften an 180 UK Standorten.<br />
• Direkt-Mailing an 1’000’000 Kunden<br />
• Animierte Promo auf der Website / 600 x 300 px<br />
• Regelmässige, saisonale und thematische Facebook-Posts<br />
(Skitest-Promo, Bewerbung der<br />
Feriendestination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong>, Saisoneröffnung,<br />
etc.)<br />
Key Media Management:<br />
Die SM<strong>AG</strong> konnte im vergangenen Geschäftsjahr<br />
59 Medienreisen vor Ort begrüssen. Zudem führte<br />
die SM<strong>AG</strong> Medien-Events in Amsterdam, München<br />
und London in Zusammenarbeit mit Valais/Wallis<br />
Promotion durch. Gesamthaft konnten über Argus<br />
1169 für den Tourismus relevante Medienberichte<br />
gezählt werden. Dies bedeutet gegenüber dem<br />
Vorjahr eine Steigerung von 28%. Mit 36 TV-<br />
Berichterstattungen konnte auch diesbezüglich<br />
eine Steigerung von 63% registriert werden.<br />
Strategische PR-Themen 20<strong>15</strong>:<br />
Pilgerweg<br />
Am 16. Juni wurden die Medien über die Neueröffnung<br />
des hochalpinen Pilgerwegs zwischen Italien<br />
und der Schweiz (Interregprojekt) informiert. Sie<br />
wurden aufgefordert, den Weg selbst abzuwandern<br />
oder darüber zu berichten.<br />
Kooperation Mountain Warehouse (Neu), UK<br />
Mountain Warehouse, deren Produkte heute in 191<br />
Läden in Großbritannien und 37 weiteren Verkaufspunkten<br />
in Deutschland, Polen, den USA und<br />
Kanada vertrieben werden, wurde 1997 gegründet.<br />
Und die Zeichen stehen auf Wachstum. Mountain<br />
Warehouse plant einen Ausbau auf 300 Läden in<br />
Großbritannien. Mountain Warehouse zeichnet sich<br />
als Kooperationspartner vor allem durch hohe Auflagen<br />
und zahlenstarkes Social-Media-Management<br />
aus. Die Winter-Shootings finden seit 20<strong>15</strong> in<br />
Saas-Fee statt. Die Kooperationsleistung seitens<br />
Mountain Warehouse ist beachtlich:<br />
Das Thema Pilgerweg wurde von den Medien gut<br />
aufgenommen. Die Journalisten waren grundsätzlich<br />
daran interessiert, den Weg selbst zu laufen. So<br />
haben die Migros- und Coop-Zeitungen einen<br />
grossen Bericht publiziert. Dadurch, dass es<br />
mindestens 3 Tage Zeit braucht, um den Weg<br />
abzulaufen, und es oft schwierig ist bei Journalisten<br />
so viele Ressourcen zu finden, kann die Medienresonanz<br />
des Themas durchaus als erfolgreich<br />
eingestuft werden. Da der hochalpine Weg nur über<br />
eine begrenzte Zeit offen ist, mussten ein paar<br />
Medien ihre Reportage auf Frühjahr 2016 verschieben.<br />
Die Journalistin der Schweiz am Sonntag ist<br />
den Weg bereits gelaufen und möchte den Bericht<br />
16<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
ingen, wenn der Pilgerweg wieder offen ist. Das<br />
Medienpotential des Pilgerwegs schätzen wir längerfristig<br />
positiv ein.<br />
Gletscher in Saas-Fee<br />
Am 20. Juli 20<strong>15</strong> wurde ein Teaser an die Medien<br />
verschickt. Dabei wurde die Einzigartigkeit von<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> und seinen Gletschern herausgehoben.<br />
Die Medienschaffenden erhielten die<br />
Möglichkeit eine Wanderung über den Gletscher zu<br />
machen, den Glaziologen Benedikt Schnyder zu<br />
interviewen oder ganz einfach über die Gletscher<br />
zu berichten. In einem ersten Durchlauf wurden vor<br />
allem Sonntagsmedien und Medien aus «nicht-<br />
Bergkantonen» angesprochen.<br />
Durch die grosse Hitzewelle, die diesen Sommer<br />
durch die Schweiz ging, haben sehr viele Medien das<br />
Thema Gletscher aufgegriffen, allerdings immer im<br />
Zusammenhang mit der Klimaerwärmung und der<br />
Gletscherschmelze. Um Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> und seine<br />
Gletscher nicht negativ in die Medien zu bringen,<br />
mussten wir die Aktion im Frühherbst abbrechen.<br />
Dennoch berichtete der Blick über den Eispavilon.<br />
reitet haben. Die über 1000 Athleten kamen nicht<br />
nur aus den grossen Skinationen, sondern auch<br />
aus kleineren schneeärmeren Ländern wie die<br />
Spanische Equipe, die gleich 5 Monate in Saas-<br />
Grund wohnten. Für den Versand des Teasers<br />
wurden neben den Sportredaktionen der nationalen<br />
und regionalen (Zeitungen und Radios) und<br />
den Sonntags Medien auch speziell Sport-Portale<br />
angeschrieben. Ihnen wurde die Berichterstattung<br />
über das Sommertraining der Teams oder einzelnen<br />
Fahrern angeboten.<br />
Der heisse Sommer hat uns positiv gestimmt, dass<br />
Medien auf das Thema anspringen würden, da<br />
Saas-Fee eine der wenigen Orte in Europa war, wo<br />
man auch in diesem Sommer noch Skifahren<br />
konnte. Trotzdem fielen die Rückmeldungen eher<br />
nüchtern aus, da die meisten Sportredaktionen selber<br />
schon Kontakte zu den Skistars pflegen oder<br />
für sie die Sommertraining-Hauptsaison Ende<br />
August / Anfang September schon durch war und<br />
bereits über andere Sportarten wie Eishockey- und<br />
Fussball berichteten.<br />
Weitere Top Themen:<br />
Medienmitteilungen: Urlaub-zurück-Garantie<br />
• Print CH (Blick, Tribune de Genève, Schweizer<br />
Illustrierte): Gesamtauflage 393‘697<br />
Print DE ( Neue Westfälische Zeitung, Hessische<br />
Allgemeine Zeitung) Gesamtauflage ca 1 Mio.<br />
Online (blick.ch, blickamabend.ch, bluewin.ch,<br />
luzernerzeitung.ch, suedostschweiz.ch, tagblatt.<br />
ch, freizeit.ch): Reichweite: 9.5 Mio.<br />
Medienmitteilungen: Saisonstart 20<strong>15</strong> / 2016<br />
• Print (Blick am Abend, Walliser Bote):<br />
Gesamtauflage <strong>15</strong>0‘200<br />
• Online (18<strong>15</strong>.ch, skiinfo.ch, ausflugsziele.ch,<br />
reiseziele.ch, welt.de):<br />
Reichweite Schweiz 2.6 Mio.;<br />
Reichweite Deutschland (welt.de): 133.9 Mio.<br />
Abbildung 11: «Blick» über den Eispavillon<br />
Skinationen trainieren in Saas-Fee<br />
Der Teaser zu den im Sommer in Saas-Fee trainierenden<br />
Skistars aus zahlreichen Nationen wurde<br />
am 28. August 20<strong>15</strong> verschickt. Dabei stand Saas-<br />
Fee als eine der letzten zwei Destinationen mit<br />
Sommerskifahren im Zentrum, bei der sich heuer<br />
16 Ski-Nationalteams den Sommer hindurch auf<br />
den Saaser Gletschern auf die Wintersaison vorbe-<br />
Medienmitteilung: Wir bieten Mehrwert<br />
• Print (u.a. Schweiz am Sonntag, Stuttgarter<br />
Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Migros Magazin):<br />
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KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
17
Belegexemplare Presse<br />
Datum: 03.02.20<strong>15</strong><br />
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20 Minuten <strong>AG</strong><br />
8004 Zürich<br />
044/ 248 68 20<br />
www.20min.ch<br />
Medienart: Print<br />
Medientyp: Tages- und Wochen<br />
Auflage: 182'279<br />
Erscheinungsweise: 5x wöchent<br />
Datum: 11.08.20<strong>15</strong><br />
Gesamt<br />
Coopzeitung<br />
4002 Basel<br />
0848 400 044<br />
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Medientyp: Publikumszeitschrifte<br />
Auflage: 1'818'588<br />
Erscheinungsweise: wöchentlich<br />
Datum: 20.02.20<strong>15</strong><br />
Hauptausgabe<br />
Berner Zeitung <strong>AG</strong><br />
3001 Bern<br />
031/ 330 33 33<br />
www.bernerzeitung.ch<br />
Medienart: Print<br />
Medientyp: Tages- und Wochenpresse<br />
Auflage: 45'945<br />
Erscheinungsweise: 6x wöchentlich<br />
Themen-Nr.: 278.012<br />
Abo-Nr.: 278012<br />
Seite: 23<br />
Fläche: <strong>15</strong>'826 mm²<br />
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The laid-back life<br />
a the top of a run.<br />
Opposite: An<br />
après-ski scene<br />
with a view.<br />
ARGUS der Presse <strong>AG</strong><br />
Rüdigerstrasse <strong>15</strong>, Postfach, 8027 Zürich<br />
Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01<br />
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Set off on a course of winter sports in the country that does them best. In Switzerland,<br />
Set there’s off on a a course winter sport of winter for everyone. sports in the AdAcountry m H . Grthat AHAdoes m highlights them best. where In Switzerland,<br />
to find the<br />
best there’s skiing, a winter snowboarding, sport for everyone. winter hiking, AdAm dog H . sledding GrAHAm and highlights even downhill where to biking. find the<br />
best skiing, snowboarding, winter hiking, dog sledding and even snow golf.<br />
p h o t o g r a p h e d b y L a U r y N I S h a K<br />
Let it Snow<br />
travelandleisureasia.com<br />
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travelandleisureasia.com february month 20<strong>15</strong> <strong>2014</strong> 67<br />
ARGUS der Presse<br />
Rüdigerstrasse <strong>15</strong>,<br />
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18<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
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ARGUS der Presse <strong>AG</strong><br />
Rüdigers<br />
Argus Ref.: 56925412
Datum: 03.01.20<strong>15</strong><br />
75438 Paris Cedex 09<br />
Medientyp: Tages- und Wochenpresse<br />
Auflage: 317'225<br />
Erscheinungsweise: 6x wöchentlich<br />
Themen-Nr.: 278.012<br />
Abo-Nr.: 278012<br />
Fläche: 106'214 mm²<br />
Datum: 23.12.<strong>2014</strong><br />
5400 Baden<br />
056 206 66 08<br />
www.zeit.de<br />
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ARGUS der Presse <strong>AG</strong><br />
Medienart: Print<br />
Argus Ref.: 56333276<br />
Ausschnitt Seite: 1/7<br />
Datum: 02.02.20<strong>15</strong><br />
presse<br />
Themen-Nr.: 278.012<br />
Abo-Nr.: 278012<br />
Seite: 26<br />
Fläche: 38'059 mm²<br />
Schweizer Illustrierte<br />
8008 Zürich<br />
044/ 259 63 63<br />
www.schweizer-illustrierte.ch<br />
Medienart: Print<br />
Medientyp: Publikumszeitschriften<br />
Auflage: 186'197<br />
Erscheinungsweise: wöchentlich<br />
Themen-Nr.: 278.012<br />
Abo-Nr.: 278012<br />
Seite: 86<br />
Fläche: 78'820 mm²<br />
lich<br />
Die Zeit<br />
Medientyp: Tages- und Wochenpresse<br />
Auflage: 507'731<br />
Erscheinungsweise: wöchentlich<br />
ment<br />
en<br />
ARGUS der Presse <strong>AG</strong><br />
Rüdigerstrasse <strong>15</strong>, Postfach, 8027 Zürich<br />
Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01<br />
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Argus Ref.: 56724784<br />
Ausschnitt Seite: 1/2<br />
Themen-Nr.: 278.012<br />
Abo-Nr.: 278012<br />
Seite: 58<br />
Fläche: 95'069 mm²<br />
n<br />
Themen-Nr.: 278.012<br />
Abo-Nr.: 278012<br />
Seite: 67<br />
Fläche: 92'242 mm²<br />
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ARGUS der Presse <strong>AG</strong><br />
Rüdigerstrasse <strong>15</strong>, Postfach, 8027 Zürich<br />
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Le Figaro<br />
0033 1 57 08 50 00<br />
Medienart: Print<br />
Seite: 26<br />
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Argus Ref.: 58722335<br />
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Argus Ref.: 56413120<br />
Ausschnitt Seite: 1/3<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
19
Elektronische Gästekarte<br />
Mit dem Bürgerpass, der elektronischen Gästekarte (eGk), steht der Destination ein zentrales <strong>Marketing</strong>und<br />
Kundenbindungsinstrument zur Verfügung. Nachdem der Bürgerpass kurz vor dem Aus stand, gelang<br />
es im vergangenen Jahr, eine langfristige Finanzierungslösung zu finden. Zur Lösungsfindung hat die SM<strong>AG</strong><br />
eine entsprechende Task Force (vgl. S.27) ins Leben gerufen, welche während 6 Sitzungen einen konkreten<br />
Vorschlag ausarbeitete.<br />
Die eGk ist ein Vergünstigungsmodell um den eigentlichen Marktpreis des Angebotes der Bergbahnen und<br />
des PostAutos zu senken. Somit steigt die Marktattraktivität des Angebotes. Dies gelingt jedoch nur, wenn<br />
eine flächendeckende Teilfinanzierung durch den Gast (Kurtaxe) und eine indirekte Finanzierung durch den<br />
Vermieter (LT-Beitrag) erfolgt und dieses duale Finanzierungsmodell im Sinne des Gesamtinteresses der<br />
Destination durch alle Vermieter mitgetragen wird. Die vielfältigen Interessen der einzelnen Vermieter erhöhte<br />
die Komplexität massiv, was die Arbeit der Task Force erschwerte.<br />
Basierend auf dem eGk-Vorschlag der Task Force wurde das neue Kurtaxenreglement erarbeitet, welches<br />
im Juni 20<strong>15</strong> von allen vier Gemeinden an der Urversammlung angenommen wurde. Somit ist die Destination<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> eine der ersten Destinationen im Kanton Wallis, welche von den Möglichkeiten des<br />
neuen Tourismusgesetztes Gebrauch gemacht hat und die Kurtaxenansätze zur Finanzierung des<br />
Bürgerpasses anhob sowie eine Kurtaxenpauschalisierung für die Zweitwohnungsbesitzer im Reglement<br />
festhält. Das neue Kurtaxenreglement tritt per 1. Mai 2016 in Kraft.<br />
20<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
Das neue Modell für die Hotellerie und die Ferienwohnungsvermieter im Vergleich:<br />
Sommer 20<strong>15</strong> ab 2016 Differenz<br />
Kurtaxe 2.50 7.– +4.50<br />
LN-Beitrag 3.50 3.50 –<br />
Erlebnistaxe 4.– – - 4.–<br />
TOTAL 10.– 10.50 + 0.50<br />
Winter 20<strong>15</strong>/16 ab 2016/17 Differenz<br />
Kurtaxe 2.50 4.50 +2.–<br />
LN-Beitrag 3.50 2.50 - 1.–<br />
Erlebnistaxe 4.– – - 4.–<br />
TOTAL 10.– 7.– - 3.–<br />
Kinder von 6 bis 16 Jahre ½ Preis. Alle Angaben in CHF<br />
Für die Gruppenhäuser und die Campingplätze wurde ein Zusatzmodell erarbeitet, welches noch gezielter<br />
auf die Bedürfnisse derer Gäste eingeht. Die Vermieter können zwischen dem obigen (Variante 1) und dem<br />
Spezialmodell (Variante 2) jährlich wählen. In Variante zwei ist lediglich das PostAuto inklusive, für die Bahnleistungen<br />
müssen die Gäste gemäss Tarifbestimmungen bezahlen.<br />
Gruppenhaus<br />
Variante 1 Variante 2<br />
& Camping<br />
Sommer Winter Sommer Winter<br />
Kurtaxe 7.– 4.50 4.50 4.50<br />
LN-Beitrag 3.50 2.50 – –<br />
TOTAL 10.50 7.– 4.50 4.50<br />
Kinder von 6 bis 16 Jahre ½ Preis. Alle Angaben in CHF<br />
KERNAUFTR<strong>AG</strong> SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
21
Weitere Aktivitäten der SM<strong>AG</strong><br />
Über den Leistungsauftrag hinaus hat die SM<strong>AG</strong> folgende Projekte angeschoben und/oder unterstützt diese:<br />
Strategie – Entwicklung einer Gäste-Segmentierung<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> hat Potential. Fast 50 Prozent<br />
der Schweizer Bevölkerung kennt das Wallis nur<br />
wenig oder war noch nie als Gast hier. Wer sind<br />
diese 50 Prozent? Was treibt sie an, wonach<br />
suchen sie bei ihren Freizeiterlebnissen? Und wie<br />
– für unseren Erfolg natürlich besonders wichtig –<br />
kann man diese Personen gezielt ansprechen und<br />
für Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> begeistern.<br />
Die Segmentierung liefert Antworten auf diese<br />
Fragen und dient dazu, Angebote erfolgreich zu<br />
vermarkten. Die Segmentierung basiert auf den<br />
Arbeiten von Valais Wallis Promotion und sichert<br />
somit eine 100% Kompatibilität mit unserer Dachorganisation.<br />
Sie zeigt spezifische Zielgruppen auf<br />
und liefert konkrete Informationen über Lebenssituation,<br />
Bedürfnisse, Ansprüche und Informationsverhalten.<br />
Sie dient als Arbeitsinstrument um Potenziale<br />
gezielt zu erkennen und ausschöpfen zu können.<br />
Die Segmentierung:<br />
• Liefert ein vertieftes Verständnis über Insights<br />
zu Reise- und Ferienmotiven sowie Informations-<br />
und Entscheidungsprozessen.<br />
• Gibt Hinweise zur Gestaltung von attraktiven<br />
und bedürfnisorientierten Angeboten und<br />
Dienstleistungen<br />
• Definiert pro Segment relevante und differenzierende<br />
Botschaften und Argumente<br />
• Zeigt effektive und effiziente Kommunikationskanäle<br />
und -medien auf<br />
• Dient als Grundlage für ein Zielsystem der<br />
Destination und daraus abgeleitet eine Entwicklungsplanung.<br />
Daher: Wo muss in welche<br />
Produkte investiert werden, um das Potential<br />
der Zielgruppe abzuschöpfen?<br />
Ferienbudget pro Haushalt<br />
Top Segment Middle Segment Low Segment<br />
Naturerlebnisse, Sportliche Aktivitäten,<br />
Erholung, Genuss und Erkundung<br />
Naturverbundene, aktive und vielseitige<br />
Interessen<br />
Sportliche Aktivitäten, Erholung,<br />
Genuss und Erkundung<br />
Sportlich Aktive mit vielfältigen<br />
Interessen, nicht naturverbundene<br />
1. Die Meiers<br />
Potential: 462‘000<br />
Affinität zum Wallis: 145<br />
Attraktivität:<br />
2. Stefan und Barbara<br />
Potential: 301‘000<br />
Affinität zum Wallis: 108<br />
Attraktivität:<br />
3. Familie Wicki<br />
Potential: 964‘000<br />
Affinität zum Wallis: 116<br />
Attraktivität:<br />
4. Familie Blatter<br />
Potential: 519‘000<br />
Affinität zum Wallis: 126<br />
Attraktivität:<br />
6. Familie Müller<br />
Potential: 838‘000<br />
Affinität zum Wallis: 120<br />
Attraktivität:<br />
Naturerlebnisse, sportliche Aktivitäten<br />
Sportlich aktive Naturverbundene<br />
5.1 Familie Ondermatt<br />
Potential: 426‘000<br />
Affinität zum Wallis: 113<br />
Attraktivität:<br />
5. Familie Bächtold<br />
Potential: 670‘000<br />
Affinität zum Wallis: 106<br />
Attraktivität:<br />
Naturerlebnisse, Erholung, Genuss<br />
und Erkundung<br />
Verschiedene Interessen, teilweise<br />
naturverbunden, keine Sportler<br />
7.1 Familie Chappuis<br />
Potential: 296‘000<br />
Affinität zum Wallis: 68<br />
Attraktivität:<br />
7. Familie Julliard<br />
Potential: 488‘000<br />
Affinität zum Wallis: 70<br />
Attraktivität:<br />
Abbildung 12: Kundensegmentierung<br />
Quelle: Valais/Wallis Promotion<br />
22<br />
WEITERE AKTIVITÄTEN DER SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
Strategie – Entwicklung einer Event-<br />
Strategie<br />
Der SM<strong>AG</strong> stehen zur Unterstützung von Events für<br />
das Jahr 2016 CHF 80’000 zur Verfügung. Des<br />
Weiteren werden in der Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong><br />
Events durch die öffentliche Hand finanziell sowie<br />
nicht-finanziell unterstützt. Diese Unterstützung<br />
erfolgt direkt von den Talgemeinden Saas-Fee,<br />
Saas-Grund, Saas-Almagell sowie Saas-Balen.<br />
Durch die öffentliche Hand fliessen in der Destination<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> insgesamt weitere CHF<br />
75’000 für die Förderung von Events. Der grösste<br />
Teil fliesst mit CHF 40’000 von der Gemeinde<br />
Saas-Fee, dessen Eventbudget flexibel ist.<br />
In der Winter- und Sommersaison <strong>2014</strong>/20<strong>15</strong> fanden<br />
in der Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> 24 Events<br />
statt, davon 10 im Winter und 14 im Sommer.<br />
Eine Analyse hat ergeben, dass sich die Wertschöpfung<br />
aus den Sommer-Events 20<strong>15</strong> auf rund<br />
CHF 5’696’025 beläuft. Davon wurden CHF<br />
1’196’025 aus jährlich stattfindenden Events<br />
generiert und CHF 4’500’000 aus einmalig stattfindenden<br />
Events wie beispielsweise im Sommer<br />
20<strong>15</strong> das Jodlerfest. Durch die Events der Wintersaison<br />
<strong>2014</strong>/20<strong>15</strong> beläuft sich die Wertschöpfung<br />
auf CHF 2’390’250.<br />
Die Ziele der Eventstrategie geben die zukünftige<br />
Ausrichtung der Events in der Destination Saas-<br />
Fee/<strong>Saastal</strong> an. Aufgrund des knappen Eventbudgets<br />
der Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> ist eine<br />
Positionierung der Destination durch Events<br />
schwierig. Es gilt zwischen zwei Kategorien von<br />
Events zu unterscheiden:<br />
1. Events welche die strategischen Geschäftsfelder<br />
positionieren (Grossevent)<br />
2. Events als komplementäres Angebot<br />
Um eine gezielte Förderung und Entwicklung der<br />
Events in der Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> sicherzustellen,<br />
werden grundsätzlich jenen Veranstaltungen<br />
mehr Unterstützungsgelder zugesprochen,<br />
welche die Interessen der Destination besser<br />
vertreten. Diese Interessen werden anhand der<br />
Indikatoren «wirtschaftliche Bedeutung», «strategische<br />
Übereinstimmung», «Beitrag zur<br />
Vermarktung», «gesellschaftliche Akzeptanz»<br />
sowie «Umweltverträglichkeit» beurteilt. Die<br />
Gewichtung dieser Aspekte erfolgt durch die SM<strong>AG</strong><br />
und ist bei Änderungen der Eventstrategie entsprechend<br />
anzupassen. Die Förderung kann einerseits<br />
finanziell erfolgen oder andererseits nicht-finanziell<br />
im Sinne einer strategischen Unterstützung zur<br />
Weiterentwicklung des Events, um so dessen<br />
Potenzial auszuschöpfen. Von der Förderung<br />
ausgeschlossen sind Events, welche mehrheitlich<br />
von Einheimischen besucht werden.<br />
Damit man einen strategiekonformen Image-<br />
Ausbau erreichen kann, wird eine gezielte Förderung<br />
von 1 - 2 Events der Kategorie 1 innerhalb der<br />
einzelnen strategischen Geschäftsfeldern «Skifahren»,<br />
«Wandern/Outdoor», sowie «Gesundheit»<br />
angestrebt. Es handelt sich hierbei um Grossevents,<br />
welche aufgebaut werden müssen. Des<br />
Weiteren werden ab dem Geschäftsjahr 2016/17<br />
für die Eventförderung der bereits bestehenden<br />
Events 70% des Eventbudgets aufgewendet. Die<br />
restlichen 30% werden zur Förderung von neuen<br />
Events eingesetzt.<br />
Für die Konkretisierung der Umsetzung der Eventstrategie<br />
braucht es die Festlegung des weiteren<br />
Vorgehens. Eine Arbeitsgruppe (SM<strong>AG</strong>, Leistungsträger,<br />
TO, Gemeinden, Bergbahnen) wird diesbezüglich<br />
eingesetzt.<br />
Die Entwicklung der Event Strategie erfolgte im<br />
Rahmen einer studentischen Arbeit von der Hochschule<br />
Luzern (vgl. S.27).<br />
Angebot – Stratosprojekte<br />
Im Rahmen der Tourismusförderung des Kantons<br />
wurde das Stratosprojekt unter Führung der RWO ins<br />
Leben gerufen. Stratos entwickelt zum einen überregionale<br />
Produkte sowie destinationsspezifische Projekte.<br />
Die SM<strong>AG</strong> ist Mitglied beim Stratos Netzwerk.<br />
Folgende für die Destination relevante Projekte sind<br />
in Erarbeitung:<br />
Überregionale Projekte<br />
Walliser Reisepass, Walliser Volksabfahren, Walliser<br />
Wallfahrtsorte, Bike Wallis, Oberwalliser Gästekarte,<br />
Kinderland<br />
Destinationsprojekte<br />
House of Ski Mittelallalin, Kinder- und Murmeliland,<br />
Ethno Resort Saas-Grund<br />
Für die Konkretisierung der Angebotsentwicklung<br />
wird die SM<strong>AG</strong> Arbeitsgruppen, zusammengesetzt<br />
mit interessierten Leistungsträgern, zusammenstellen.<br />
Weitere Informationen entnehmen Sie der Broschüre<br />
«Kampagnen & Schulungen Sommer 2016».<br />
WEITERE AKTIVITÄTEN DER SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
23
Strategie – Entwicklung SGF Gesundheit<br />
Während sich die beiden strategischen Geschäftsfelder «Skifahren» und «Wandern/Outdoor» in einem<br />
Verdrängungsmarkt befinden, soll mit dem strategischen Geschäftsfeld «Gesundheit» ein Wachstumsmarkt<br />
erschlossen werden. Dabei wurden vorerst zwei Hauptpfeiler definiert:<br />
1. Verstärkte Positionierung in der Primärprävention.<br />
Partner vor Ort: Wellnesshotels mit grosszügigem Fitness- und Wellnessbereich,<br />
Ernährungsberater, Koch für Kochkurs, Kinderbetreuung, Personal Fitness Trainer,<br />
Medizinische Betreuung, Allergiker, Guide für Wanderungen.<br />
Aufwand und Investitionen: Personeller Aufwand für die Entspannungs- und Fitnessangebote,<br />
sowie die Kinderbetreuung, Räumlichkeiten<br />
2. Ausbau im Bereich Leistungsfähigkeit<br />
Partner vor Ort: Sport und Wellnesshotels, Personal Trainer, physiotherapeutisches Personal,<br />
Masseure, Referenten für Beratungsprogramm<br />
Aufwand und Investitionen: Personeller Aufwand, Infrastruktur wie Leistungsdiagnostik und<br />
Trainingsgeräte, Räumlichkeiten für Beratung, Kooperationen für Leihausrüstung<br />
Die Erarbeitung des Strategiepapiers «Gesundheit» wurde im Rahmen einer studentischen Arbeit von der<br />
Hochschule Luzern erarbeitet.<br />
Rahmenbedingungen<br />
Für die erfolgreiche Entwicklung der Destination sind nebst einem zeitgemässen <strong>Marketing</strong> weitere zentrale<br />
Handlungsfelder zu entwickeln. Es geht darum,<br />
• die Weiterentwicklung des allgemeinen Angebotes und der Infrastruktur,<br />
• die Umsetzung der Strategien der Bergbahnen,<br />
• das Gesamtangebot und dessen Weiterentwicklung von Hotels, Ferienwohnungen<br />
und sonstigen Leistungsträgern<br />
• sowie die Interessen und Initiativen der Bevölkerung der <strong>Saastal</strong>gemeinden<br />
koordiniert voran zu treiben. Für die Weiterentwicklung des <strong>Saastal</strong>s sind hohe Investitionen für wichtige, im<br />
Interesse aller stehende Projekte erforderlich. Dafür gilt es, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu<br />
schaffen. Der VR der SM<strong>AG</strong> hat entschieden, die vor einiger Zeit unter der Führung der STB und der<br />
Gemeinde Saas-Fee erarbeitete Entwicklungsstrategie wiederaufzunehmen, anzupassen und eine Initiative<br />
zu starten, die eine gesamthafte Entwicklung des <strong>Saastal</strong>s zum Ziel hat und die entsprechenden Einzelinitiativen<br />
der relevanten Player integriert. In einer ersten Phase bis ca. April 2016 ist eine Projektskizze durch die<br />
SM<strong>AG</strong> zu erstellen, wofür folgende Grundsätze aufgestellt wurden. Die Initiative<br />
• verfolgt umfassende Interessen und ist deswegen breiter abgestützt zu führen. Der Lead ist neu zu<br />
definieren und nicht einem einzelnen Leistungsträger wie z.B. der STB zu übertragen. Wer dabei als<br />
offizieller Auftraggeber fungiert, ist zu entscheiden<br />
• integriert idealerweise alle relevanten Themen, was auch zur Konsequenz hat, dass einzelne, wohl aber<br />
nicht alle Aspekte aus anderen Lebensbereichen als dem Tourismus mit einfliessen<br />
• erachtet die Fragen von Investitionen und Finanzierung als zentral und reflektiert diese entsprechend in<br />
der Projektarchitektur<br />
• Ist sich bewusst, dass es sich hierbei um ein grosses Vorhaben handelt, das auf Projektebene auch<br />
externe Ressourcen erfordern wird und daher selber einige Finanzmittel in Anspruch nimmt<br />
24<br />
WEITERE AKTIVITÄTEN DER SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
Neuorganisation SM<strong>AG</strong> & Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus<br />
Zusammen mit den vier Gemeinden, mit Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus und den beiden Bergbahngesellschaften<br />
arbeitet die SM<strong>AG</strong> an gesetzeskonformen, effizienten und effektiven Strukturen. Zu diesem Zweck wurden<br />
Projektgruppen (vgl. S.27) unter Führung der RWO ins Leben gerufen. Diese verfolgt folgende Zielsetzung:<br />
• Kritische Beurteilung der bestehenden Aufgabenteilung<br />
und Organisationsstrukturen<br />
• Ausarbeitung der optimalen Aufgabenteilung<br />
der kurz-, mittel- und langfristigen Arbeiten<br />
inklusive der Festlegung der zugehörigen<br />
Verantwortung und Kompetenzen<br />
• Definition von Optimierungsmassnahmen zur<br />
Steigerung der Effizienz und Effektivität der<br />
bestehenden Aufbau- und Ablaufstrukturen<br />
• Herstellung der Gesetzeskonformität welche<br />
nach Inkrafttreten des neuen Tourismusgesetztes<br />
aktuell nicht mehr gegeben ist<br />
• Erarbeitung eines Implementierungsplanes und<br />
Inbetriebnahme der neuen Organisation per<br />
1. November 2016.<br />
Aus Sicht der SM<strong>AG</strong> sind die folgenden Punkte entscheidend für den langfristigen Erfolg einer Destination<br />
und wichtige Aufgaben einer Destinationsmanagement-Organisation. Diese Punkte sind daher bei der Festlegung<br />
der zukünftigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie der Rolle der neuen DMO zu berücksichtigen:<br />
• Klare Strategie und konsequente Umsetzung: Es braucht eine destinationsübergreifende Strategie mit<br />
einer klaren Positionierung der Destination mit den richtigen strategischen Geschäftsfeldern und einer<br />
konsequenten Differenzierung. Wichtig sind zudem eine Abstimmung mit den weiteren Strategien der<br />
wichtigen Leistungsträger (insb. Bergbahnen, Beherbergung) und Gemeinden sowie eine konsequente<br />
und systematische Umsetzung. Der DMO kommt hier die Aufgabe zu, das Gesamtinteresse der Destination<br />
zu verfolgen und optimal mit den Partikularinteressen der Leistungsträger abzustimmen.<br />
• Top Angebotsqualität: Systematisches Qualitätsmanagement und Entwicklung einer Qualitätskultur. Die<br />
DMO hat hier eine wichtige Rolle bei der Koordination und Qualitätssicherung der Gesamtqualität in der<br />
Destination.<br />
• Storytelling und Erlebnisinszenierung: Die Gäste suchen immer mehr nach einmaligen Erlebnissen, die<br />
Emotionen wecken und an die sie sich erinnern und anderen weitererzählen (digital über soziale Medien<br />
und persönlich). Storytelling und konsequente Inszenierung bei der Produktentwicklung sind zentrale<br />
Voraussetzungen. Eine destinationsübergreifende Koordination und Abstimmung sowie die Nutzung der<br />
Synergien ist eine wichtige Aufgabe der DMO.<br />
• Kontinuierliche Innovation: Laufende Innovationen im Bereich des Angebots, der Prozesse, der Vermarktung<br />
oder von neuen Geschäftsmodellen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit einer Destination.<br />
Analog dem Europapark Rust schafft es im Idealfall auch eine Destination, jedes Jahr ein neues<br />
innovatives Angebot zu entwickeln, das so attraktiv ist, dass bestehende Gäste wiederkommen und<br />
neue Gäste sich für die Destination entscheiden. Innovationen sind auch zentral für die Vermarktung der<br />
Destination und die Aufmerksamkeit in den Medien.<br />
• Kooperative digitale Vermarktung: In einer digitalisierten Gesellschaft mit digital Natives und globalen digitalen<br />
Distributionsunternehmen (u.a. Vermarktungsportale wie booking.com) sind Destinationen nur<br />
dann erfolgreich, wenn sie sich digital transformieren in Richtung einer Destination 4.0 (analog der Industrie<br />
4.0). Die kooperative digitale Vermarktung unter dem Lead der DMO bildet dabei den Kern dieser<br />
digitalen Transformation.<br />
• Nachhaltige Entwicklung: Eine Destination wird langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn sich wirtschaftlich,<br />
ökologisch und sozial nachhaltig entwickelt. Entscheidend sind die Schaffung entsprechender<br />
Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung und Vermarktung von wettbewerbsfähigen nachhaltigen<br />
Angeboten. In beiden Bereichen kommt der DMO ein koordinative Schlüsselrolle zu.<br />
WEITERE AKTIVITÄTEN DER SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
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• Wissensmanagement und Befähigung: Die dynamische Veränderung, insb. im Bereich der Digitalisierung<br />
oder Angebotsinszenierung, und die damit verbunden steigenden Anforderungen erfordern eine<br />
konsequente Weiterbildung und Befähigung sowohl der DMO als auch von allen Leistungsträgern. Der<br />
DMO kommt hier eine Schlüsselrolle zu, wenn es um effektive und konsequent auf die strategischen<br />
Ziele ausgerichtete Schulungen geht.<br />
• Konsequente Zusammenarbeit: Die konsequente Zusammenarbeit von allen Leistungsträgern bildet<br />
insbesondere in alpinen Destinationen die Basis für einen langfristigen Erfolg. Auch hier kommt der<br />
DMO eine Schlüsselrolle zu, indem die sie die entsprechenden Voraussetzungen und Rahmenbedingungen<br />
für eine effektive und zielgerichtete Zusammenarbeit der Leistungsträger bei der Angebotsentwicklung<br />
und –vermarktung schafft und die Leistungsträger dabei optimal unterstützt.<br />
Die SM<strong>AG</strong> ist überzeugt mit der Destinationsstrategie und dem Umsetzungsprojekt «<strong>Saastal</strong> 2020» alle<br />
diese Punkte zu berücksichtigen und damit die notwendigen Voraussetzungen sicherzustellen. Bei der<br />
Reorganisation geht es nun darum, eine entsprechende Lösung in Bezug auf die Organisation sowie die<br />
Aufgaben und Verantwortlichkeiten der zukünftigen DMO zu erarbeiten. Dabei gilt es die folgenden Grundsätze<br />
zu berücksichtigen:<br />
Organisatorische Schwerpunkte<br />
1. direkter Einbezug der wichtigsten<br />
Leistungsträger ins Aktionariat<br />
5. effiziente und stärker marktorientierte<br />
strategische Führung der Organisation<br />
2. klare Eigentumsverhältnisse und<br />
übersichtliches Aktionariat<br />
6. Stärkung des Destinationsgedankens<br />
(miteinander!)<br />
3. klare Aufgabenteilung / -abgrenzung<br />
durch Leistungsaufträge<br />
4. Budgetsicherheit über Laufzeit der<br />
Leistungsaufträge<br />
7. Effizienzsteigerung durch Synergien<br />
a. Supportprozesse (Buchhaltung, HR,<br />
Projektmanagement)<br />
b. Gästeinformation (Kooperationen,<br />
Digitalisierung)<br />
c. Kommunikation (Kommunikationspartner,<br />
Kooperationen Key Account etc.)<br />
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WEITERE AKTIVITÄTEN DER SM<strong>AG</strong><br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong>
Personen & Gremien<br />
Aktionäre<br />
Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus 60% | <strong>Saastal</strong> Bergbahnen <strong>AG</strong> 40%<br />
Stand 31. Oktober 20<strong>15</strong><br />
Verwaltungsrat<br />
Jürg Stettler (Präsident), Beat Ambord, Hans Beeri, Rainer Flaig, Patrick Pfäffli, Benita Hischier, Jonas Anthamtten<br />
Revisionsstelle<br />
Reinhard Zeiter (Mountain Revisions GmbH)<br />
Mitarbeiter SM<strong>AG</strong><br />
Pascal Schär, CEO | Tiffany Beck, befristete Projektstelle ME | Andrea Betschart, Leiterin Events 50% | Enzio<br />
Bregy, <strong>Marketing</strong> Manager 40% | Nadja Carmine, Redaktionsleiterin Allalin-News | Kirsten Cina, Leiterin Direktreservation<br />
80% | Franziska Dunsford, <strong>Marketing</strong>managerin | Christoph Gysel, Allalin News 20% | Fabienne<br />
Jeanneret, <strong>Marketing</strong>managerin | Manuela Roosen, Verantwortliche eGk Support 40% | Raphael Rüegg,<br />
Grafiker/Content Manager | Bruno Schaub, Verantwortlicher PR | Oliver Schmid, Praktikant Events 50%<br />
eGk TaskForce<br />
Annette Andenmatten, Christoph Anthamatten, Jonas Anthamatten, Samuel Anthamatten, Hans Beeri,<br />
Jochen Bumann, Konstantin Bumann, Roland Burgener, Stefan Burgener, Rainer Flaig, Christoph Gysel,<br />
Benita Hischier, Maren Müller, Patrick Rossi, Pascal Schär, Jürg Stettler, Benita Zurbriggen, Claudio Zurbriggen<br />
Projektgruppen Organisationsstruktur<br />
Leitungsgremium:<br />
Roger Kalbermatten (Gemeinde Saas-Fee) | Bruno Ruppen (Gemeinde Saas-Grund) | Martin Anthamatten<br />
(Gemeinde Saas-Almagell) | Konrad Burgener (Gemeinde Saas-Grund) | Rainer Flaig (<strong>Saastal</strong> Bergbahnen)<br />
Stefan Burgener (Bergbahnen Hohsaas) | Jürg Stettler (<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong>) | Ambros Bumann<br />
(Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus)<br />
Arbeitsgruppe:<br />
Urs Zurbriggen | Hans Beeri | Pascal Schär | Ambros Bumann | Bruno Ruppen | Jonas Anthamatten<br />
Expertengruppe:<br />
Daniela Burgener (<strong>Saastal</strong> Bergbahnen) | Remo Andenmatten (Hohaas Berrgbahnen) | Bruno Schaub<br />
(<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong>) | Benita Zurbriggen (Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus) | Claudio Zurbriggen (a.i., Hotelierverein)<br />
| Konstantin Bumann (Ferienwohnungen) | Milo Lomatter (Schneesportschulen) | Beat Burgener<br />
(Bergsteigerschulen) | Roland Burgener (Gruppenhäuser)<br />
Anwendungspartner KTI<br />
Benita Zurbriggen (Saas-Fee/<strong>Saastal</strong> Tourismus) | Rainer Flaig (<strong>Saastal</strong> Bergbahnen <strong>AG</strong>) | Hans Beeri<br />
(Bergbahnen Hohsaas <strong>AG</strong>) | Fredi Gmür (WellnessHostel4000) | Benita Hischier (Hotel Schweizerhof) |<br />
Klaus Habegger (Sunstar Boutique Hotel Beau-Site) | Rolf Bumann (Hotel Etoile) | Corinne Brigger (Wellness-Hotel<br />
Christiania) | Konstantin Bumann (Saas-Fee Apartments) | Christoph Gysel (Appartementhaus<br />
Atlas) | Jonas Anthamatten (Ferienwohnung Andolla) | Sandra Haselbach (ESKIMOS) | Milo Lomatter<br />
(Schweizer Skischule Saas-Fee) | Peter Novotny (Saas-Fee Guides) | Iris Schultheiss (Saas-Fee Shopping)<br />
| Andreas Zenklusen (PostAuto Schweiz <strong>AG</strong>, Region Wallis) | Meinrad Eberle (Friends of Saas-Fee)<br />
Studentische Arbeiten 20<strong>15</strong><br />
Jessica Tobé (Gesundheitstourismus im <strong>Saastal</strong>) | Stephanie Eich (Die Elektronische Gästekarte in alpinen<br />
Destinationen) | Evelyne Stöckli (Strategisches Eventmanagement-System für die Destination Saas-Fee/<br />
<strong>Saastal</strong>) | Michael Leuzinger (Systematische Marktforschung als Erfolgsbasis | Janine Allemann (Total Quality<br />
Management in der Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong>) | Raphael Röthlisberger (Mystery Check Konzept für<br />
die Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong>) | Roger Kreienbühl (Struktur einer wettbewerbsfähigen Destinationsmanagementorganisation)<br />
| Jeremias Häfliger (Strategisches Controlling in der Destination Saas-Fee/<strong>Saastal</strong>) |<br />
Jimmy Bumann (Nachfolgeregelung in der Hotellerie) | Claudia Weber, Daniele Vergari, Fabian Häfliger<br />
(Masterarbeit «Idealtypische Stakeholder-Kommunikation mit touristischen Leistungsträgern»)<br />
PERSONEN & GREMIEN<br />
<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong> | Rechenschaftsbericht <strong>2014</strong>/<strong>15</strong><br />
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<strong>Saastal</strong> <strong>Marketing</strong> <strong>AG</strong><br />
Obere Dorfstrasse 2<br />
CH-3906 Saas-Fee<br />
+41 27 958 18 58<br />
info@saas-fee.ch<br />
www.saas-fee.ch