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SchlossMagazin Fuenfseenland Maerz 2016

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Nr. 03 / <strong>2016</strong> I März I fünfseenland I Schutzgebühr 3,90 Euro<br />

www.schlossmagazin.com<br />

fünfseenland<br />

Der Grandseigneur<br />

der Musikszene<br />

Dr. Manfred Frei


NATUR PUR<br />

So geht Holzbau heute<br />

HOLZHAUSBAU<br />

Premium Holzhäuser mit innovativen Wandsystemen<br />

Einzigartig sind unsere beiden Wandsysteme MONOLIGNA® und TWINLIGNA®. Sie sorgen für Hitzeschutz im<br />

Sommer, Kälteschutz im Winter und sind damit Garant für beispielhafte Energieeffizienz. In beiden patentierten<br />

Klimawänden steckt eine seit Generationen gewachsene Erfahrung und der Fortschritt von Holzhäusern in<br />

Premium-Qualität.<br />

MONOLIGNA ®<br />

Holzwand-Design<br />

verputzt.<br />

Entwickelt<br />

für verputzte<br />

Holzhaus-<br />

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TWINLIGNA ®<br />

Holzwand-Design<br />

pur.<br />

Ideal für<br />

sichtbare<br />

Massivholz-<br />

Fassaden.<br />

Sonnleitner ist Spezialist im ökologischen Holzhausbau. Bauherren werden nach einem ganzheitlichen Konzept<br />

begleitet: baubiologisch, individuell, umfassend und in kurzer Zeit. Jedes Sonnleitnerhaus ist ein Unikat, das mit<br />

hohem Massivholzanteil gefertigt wird. Einen Großteil der energieeffizienten Holzhäuser übergibt Sonnleitner<br />

mehr als schlüsselfertig - inklusive maßgefertigtem Mobiliar aus eigener Meisterwerkstätte.<br />

Niederlassung Eresing | Frietingerstr. 1 | D-86922 Eresing<br />

Tel. 08193 9386-41 | Fax 08193 9386-50 | E-Mail: eresing@sonnleitner.de<br />

www.sonnleitner.de richtig gut bauen - seit über 45 Jahren


| Editorial | 3<br />

Schön machen<br />

Nicht nur die Natur hübscht sich auf im Frühling.<br />

Auch wir machen (es) uns schön. Zeit für eine<br />

Runderneuerung in jeglicher Hinsicht! Ein tolles<br />

Outfit muss her, ein neuer Look – und wir fühlen<br />

uns sofort besser. Noch fitter werden wir,<br />

wenn wir unseren Körper stählen. Frisch von der<br />

ISPO stellen wir Ihnen die aktuellsten Fitness-<br />

Trends vor. Zwei teilweise gegenläufige Strömungen<br />

machen sich hier Konkurrenz: Auf der einen Seite bestimmt Hightech<br />

das Training – in Form von Fitnessarmbändern oder Apps fürs<br />

Smartphone, die dem Träger genau sagen, wie seine gesundheitlichen<br />

Werte sind und was er zu tun hat. Auch Fitnessgeräte in Studios lassen<br />

sich per ausgeklügelter Software individuell programmieren. Wem das<br />

eindeutig zu viel Technik ist, dem steht die gute alte Gymnastik offen, deren<br />

Übungen – meist unter neuem Namen – gerade fröhliche Urständ feiern.<br />

Sport schafft Energie und gute Laune. Nachhilfe in Sachen Munterwerden<br />

geben aber auch sinnvoll eingesetzte Nahrungsergänzungsmittel.<br />

Worauf Sie hier achten müssen und welche Wirkstoffe die lästigen Beschwerden<br />

lindern, die der sog. Heuschnupfen besonders jetzt im Frühjahr<br />

auslöst, erfahren Sie auf unseren Gesundheitsseiten.<br />

Zu den schönsten Ereignissen im Leben zählt eine Hochzeit. Damit die<br />

Feier auch wirklich perfekt über die Bühne geht, muss auf viele Details geachtet<br />

werden. Wir helfen Ihnen mit unserem Hochzeitsknigge, peinliche<br />

Fettnäpfchen zu umschiffen. Für ein stimmungsvolles Osterfest zuhause<br />

braucht es keine Gestaltungsregeln – nur leckere Speisen und vielleicht<br />

ein bisschen Dekoration. Wir geben Ihnen mit unseren Back-Rezepten und<br />

Stylingideen Denkanstöße. Apropos Styling: Ein britischer Designer<br />

„züchtet“ jetzt Möbel! Wie das aussieht, sehen Sie in unserer Rubrik<br />

Leben + Design. Andere findige Köpfe haben sich mit dem Thema Gartenhaus<br />

befasst – Häusern der ganz besonderen Art. Lassen Sie sich überraschen!<br />

Hier wird u. a. Holz auf besondere Weise verarbeitet. Welche<br />

Vorteile dieses Material auch im Wohnungsbau hat, verraten wir Ihnen in<br />

unserem Beitrag über Holzhäuser.<br />

Die breite Themenpalette des <strong>SchlossMagazin</strong>s bietet Ihnen in dieser Ausgabe<br />

wieder jede Menge Lesestoff. Viel Vergnügen beim Schmökern<br />

wünscht Ihnen im Namen des ganzen Teams<br />

Hannelore Eberhardt-Arntzen,<br />

Chefredakteurin


4 | inhaltsverzeichnis<br />

Inhalt<br />

Besuchen Sie das <strong>SchlossMagazin</strong><br />

auch auf der Website<br />

www.schlossmagazin.com<br />

Titelfoto Tobias Vetter<br />

12 26<br />

42<br />

region aktuell<br />

5 Das Neueste aus dem<br />

Fünfseenland<br />

Interessantes in Kürze<br />

9 Lückenlatein<br />

Hanns Christian Müller<br />

10 Weitersagen<br />

Ausgewählte Veranstaltungstermine<br />

12 Kunst von Schondorf bis Eching<br />

Der Skulpturenweg am Ammersee<br />

14 Sakrale Osterkonzerte<br />

Fürstenfeldbruck, Landsberg<br />

und München<br />

15 Inbegriff bayerischer<br />

Voralpenidylle<br />

Der Pilsensee<br />

16 Titelthema:<br />

Ein Grandseigneur<br />

der Musikszene<br />

Dr. Manfred Frei<br />

menschen – orte – leidenschaften<br />

20 Bild des Monats<br />

…der Liebe Licht<br />

im schönsten Angesicht<br />

22 Bella cucina!<br />

Italienisches Lebensgefühl<br />

auf der Zunge + Rezepte<br />

26 Osterbäckerei<br />

Einfache Rezepte – pfiffige<br />

Leckereien<br />

28 Dinge zum Liebhaben<br />

Trendige Osterdeko zum Bestellen<br />

30 Fettnäpfchen vermeiden<br />

Hochzeitsknigge von A bis Z<br />

32 brautfrisuren<br />

Ein Anlass – vier Looks<br />

34 Styling für sie + Ihn<br />

Die neuen Looks<br />

36 Frühjahrsmüdigkeit –<br />

ohne mich!<br />

Aminosäuren für Energie<br />

und gute Laune<br />

38 Tschüss Heuschnupfen<br />

Wirkstoffe gegen Allergieauslöser<br />

40 Von Hightech bis<br />

Traditionstraining<br />

Die Fitness-Trends <strong>2016</strong><br />

42 Unter der Kuppel<br />

Gartenpavillons<br />

für jeden Anspruch<br />

54<br />

44 Gewebe. Textile Projekte<br />

Kunstfestival in 20 bayerischen<br />

Städten<br />

47 Mut, liebe Julie!<br />

Ausstellung im Schaezlerpalais<br />

Augsburg<br />

48 Ein Kaufmann<br />

als Kunstfreund<br />

Die Gemäldesammlung des<br />

Hermann Hugo Neithold<br />

50 Holzhäuser<br />

Ökologisch und gesund<br />

54 Wie gewachsen<br />

Holzmöbel direkt vom Acker<br />

56 Stoffmuster: Ikat, Paisley<br />

und Tie-Dye<br />

Serie Stoffkunde, Teil 9<br />

57 Michael Kors<br />

Serie Who is Who der Modewelt,<br />

Teil 9<br />

58 Vorschau + Impressum<br />

promotions<br />

19 Probieren und GenieSSen<br />

TrendFood Augsburg<br />

53 Noch himmlischer wohnen!<br />

Himmlisch Wohnen<br />

Einrichtungs GmbH


| aktuell | 5<br />

Region aktuell<br />

das neueste aus dem fünfseenland<br />

Tomicek im „schön+bissig“<br />

Der mehrfach ausgezeichnete Karikaturist Tomicek kommentiert<br />

das Weltgeschehen seit mehr als 30 Jahren mit<br />

dem Zeichenstift. Waren es anfangs noch lokale Themen,<br />

verschrieb er sich dann sehr schnell der so genannten<br />

großen Politik. Für seine heimliche Liebe, das Zeichnen,<br />

hängte er sogar seinen ursprünglichen Beruf als Gesetzeshüter<br />

an den Nagel und zaubert den Betrachtern mit seinen Bildern nun regelmäßig<br />

ein Lächeln ins Gesicht. Der 57-jährige gehört zu den Meistern in der Kunst,<br />

politisch-gesellschaftliche Ereignisse und menschliche Eitelkeit mit wenigen Federstrichen<br />

auf den Punkt zu bringen. Mit seiner Ausstellung „Politischer Alltag – in der<br />

Karikatur“ ist er nun vom 4. März bis zum 2. April in der Galerie „schön+bissig“ in der<br />

Friedrich-Ebert-Straße 15 in Penzberg vertreten.<br />

Öffnungszeiten: Mi, Sa, So von 15:00 – 17:30 Uhr oder nach tel. Vereinbarung unter 08856 - 8 33 51<br />

Anwesend – im März<br />

Bei den Nachmittagen der Kunst im BRK Schloss Garatshausen sind folgende Feldafinger<br />

Künstler jeden Dienstag ab 16:00 Uhr anwesend, um ihre Werke zu kommentieren:<br />

bis 7. März Ina Kohlschovsky, bis 14. März Mario Sprinz, bis 21. März Bärbel Frank, bis 28.<br />

März Birgit Rudy, bis 3. April Theräs Reich. Von Juni bis September wird im Schloss und<br />

im Schlosspark eine gemeinsame Ausstellung stattfinden. Eröffnung am 25. Juni um<br />

18:00 Uhr durch Schirmherrin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger<br />

Herrschinger Kurparkschlösschen<br />

Auch im März und April finden im Kurparkschlösschen<br />

wieder besondere kulturelle Veranstaltungen im kleinen<br />

Rahmen statt: Am Sonntag, den 6. März um 17:00 Uhr,<br />

verbinden Karin Schreiber und Martin Jung die sich so<br />

wesensnahen Kunstformen Lyrik und Musik in „Dichtung<br />

ist eine Existenzform…“. Berühmte Kompositionen des<br />

Barock sowie moderne Stücke greifen die ausdrucksstarke<br />

Lyrik von Karin Schreiber auf und schaffen ein in sich verwobenes Ganzes. Der<br />

Blockflötist Martin Jung präsentiert virtuos Tonfolgen und unterschiedliche Klangfärbungen;<br />

die Verfasserin der Worte unterstreicht das Spiel durch ihren persönlichen<br />

Vortrag. Veranstalter: Herrschinger Podium, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.<br />

Am Sonntag darauf, den 11. März um 20:00 Uhr, präsentiert der „Pop-Poetry Pionier“<br />

Bas Böttcher in „Die verkuppelten Wörter“ einen dynamischen Wortfluss und verschmelzt<br />

darin Prosa, Lyrik und Slam. „Szenen aus dem Ruhestand“ gibt am Freitag,<br />

den 15. April um 20:00 Uhr der ehemalige Münchner Bürgermeister Christian Ude zum<br />

Besten. Dem OB wurden vom Bayerischen Landtag zeitliche Grenzen gesetzt, dem<br />

Kabarettisten nicht. Der macht weiter – mit Szenen aus dem Leben eines Bürgermeisters<br />

sowie ersten Erfahrungen im Ruhestand.<br />

Informationen www.kulturverein-herrsching.de · Im Bild Bas Bötcher · Foto Marina Petrova<br />

Ja Sag<br />

Tracht<br />

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Heiraten in Tracht ist<br />

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Josef-Eigner-Straße 1 86682 Genderkingen/Rain<br />

Tel: 0 90 90 96 79-0 www.lechtaler.de


6 | Aktuell | das neueste aus dem fünfseenland<br />

Energiepreis Landkreis<br />

Starnberg 2015<br />

Die Energiepreise 2015 des Landkreises<br />

Starnberg stehen fest. Sie<br />

wurden am 21. Januar von Landrat<br />

Karl Roth im Landratsamt vergeben.<br />

Der erste Preis ging an Stefan<br />

Eder aus Weßling für sein Wohnhaus mit Eisspeicher- und Solarheizung.<br />

Die Wohneigentumsgemeinschaft Römerstraße 65–67<br />

in Gilching erhielt für die gemeinschaftliche Sanierung von 30<br />

Wohnungen den zweiten Preis. Der dritte Preis wurde dem<br />

Waldsanatorium Krailling für sein regeneratives Heizwerk mit<br />

Nahwärmenetz verliehen. Für ihren großen Beitrag zur Energiewende<br />

durch den Bau der neuen Windkraftanlagen in den Wadlhauser<br />

Gräben wurde die Gemeinde Berg mit einem Leuchtturm-Preis<br />

ausgezeichnet. Bereits zum siebten Mal vergab der<br />

Landkreis Starnberg seinen Energiepreis. Um die Auszeichnung<br />

2015 bewarben sich diesmal 15 Projekte und Initiativen.<br />

Im Bild Landrat Karl Roth (r.) und der Energieberater des Landratsamtes<br />

Herbert Schwarz (l.) mit den Preisträgern bei der Verleihung im Landratsamt<br />

Foto LRA Starnberg<br />

Zonta Club fördert<br />

Frauen helfen Frauen<br />

Im Rahmen eines Empfangs des Vereins<br />

Frauen helfen Frauen Starnberg<br />

e. V. anlässlich seines Umzugs in<br />

neue Räume in Herrsching hat der<br />

Zonta Club Fünf-Seen-Land einen<br />

Spendenscheck in Höhe von 2.000.– € an den Verein übergeben. Damit<br />

setzt der Zonta Club seine langjährige Unterstützung des Vereins<br />

auch in diesem Jahr fort. Die Partnerschaft zwischen dem Verein<br />

Frauen helfen Frauen Starnberg e. V. und dem Zonta Club<br />

besteht bereits seit vielen Jahren und ist eines von mehreren sozialen<br />

Projekten, die Zonta im Fünf-Seen-Land unterstützt.<br />

Informationen www.zonta-fuenseenland.de<br />

Im Bild v.l.: Barbara Devin, Dr. Li Binder, Ursula Galli, Carmen Zillmer, Claudia<br />

Sroka, Verena Spitzer, Stefanie Rhaden, Cordula Trapp, Dr. Charlotte<br />

v. Bodelschwingh, Daniela Hörstke, Annette Hilbert · Foto Zonta<br />

Volksmusik-Seminar<br />

Alle Volksmusikfreunde, Sänger und Musikanten aus der Region<br />

sind wieder eingeladen, am Volksmusikseminar des Landkreises<br />

Starnberg teilzunehmen, das am 23. und 24. April im Haus der<br />

bayerischen Landwirtschaft, Bildungszentrum Herrsching,<br />

stattfindet. In speziellen Gruppen werden sich die Teilnehmer<br />

unter dem Motto „Und wann i amol a Musik hör – Volksmusik aus<br />

Südtirol“ an Liedern und Musikstückln aus Südtirol erfreuen.<br />

Auch der Volkstanz soll nicht zu kurz kommen. Anmeldeschluss<br />

ist der 3. April.<br />

Informationen und Anmeldung<br />

Manfred Schulz, Kreisheimatpfleger · hochberghauser@freenet.de<br />

Fax 08151-448668 · Tel. 08151-21489 · www.lk-starnberg.de<br />

Kulturbahnhof Starnberg<br />

Das Programm für das erste Halbjahr <strong>2016</strong> im Kulturbahnhof<br />

Starnberg hält wieder Sehens- und Hörenswertes für das Publikum<br />

bereit: Unter dem Aufhänger Lokalspiel treten Künstler aus<br />

Starnberg und Umgebung auf. Den Anfang machen hier Erika<br />

Schalper und Pentti Turpeinen am 11. März mit einer musikalischen<br />

Lesung zu Lena Christ: Erinnerungen einer Überflüssigen. Die Reihe<br />

Zwischenhalt lädt unterschiedlichste Künstler ein, in Starnberg<br />

einen Stopp einzulegen. So präsentiert am 6. März das Ensemble<br />

Café Voyage Chansons, Texte und Lieder von der Reise. Beim Theater<br />

für kleine Leut‘ darf man sich auf besonders schöne Kindertheater-Produktionen<br />

für Groß und Klein freuen, z. B. am 12. März<br />

mit dem fliegenden Theater Berlin und dem Stück „Was macht der<br />

Mond?“. Mit Junge Szene wird für Nachwuchstalente aus Musik,<br />

Theater und Literatur die Bühne frei gegeben. Erfolgreich sind<br />

auch Kooperationen mit anderen Kulturveranstaltungen wie den<br />

Starnberger Musiktagen ab dem 31. März oder Kunsträume am<br />

See. „nah – fern“ nennt sich die erfolgreiche Ausstellungsreihe in<br />

der ehemaligen Schalterhalle, die unter der Federführung der Kuratorinnen<br />

Katharina Kreye, Ulrike Prusseit und Ursula Steglich-<br />

Schaupp heuer fortgesetzt wird. Zeitgenössische Künstler stellen<br />

hier Arbeiten aus, die sich sowohl dem Dialog untereinander wie<br />

dem Dialog mit dem Raum stellen. Nach Ende der Ausstellung<br />

„Identity“ am 13. März startet am 7. April die Ausstellung „Nordlichter“<br />

mit Malerei und Holzskulpturen von Ulrike Hogrebe und<br />

Klaus Hack. Die Ausstellungseröffnungen sind inzwischen gefragte<br />

Jour fixes der Kunstszene und bringen im wahrsten Sinne<br />

des Wortes „Farbe“ in das Starnberger Kulturleben.<br />

Informationen www.schalterhalle-starnberg.de, www.cafe-voyage.net<br />

www.lampenfieber-bayern.de · Im Bild Café Voyage · Foto Presse<br />

40 Jahre Wellenbad<br />

Penzberg<br />

Seit 1976 gibt es das beliebte Wellenbad<br />

in Penzberg. Die Eröffnung<br />

war spektakulär, denn der damalige<br />

Bürgermeister Kurt Wessner<br />

sprang zur Feier des Tages in voller<br />

Montur vom Drei-Meter-Brett ins<br />

Wasser. Sein Jubiläum feiert das Bad mit zahlreichen Sonderveranstaltungen<br />

– vom Badewannenrennen über Candlelight-<br />

Schwimmen bis zur 70er-Jahre-Disco und dem Fischerstechen.<br />

Informationen www.wellenbad-penzberg.de<br />

Im Bild Bürgermeister Kurt Wessner ging mit seinem Einweihungssprung<br />

in die Annalen ein. · Foto Stadt Penzberg


| aktuell | 7<br />

Good-bye Johnny Cash – welcome Jukebox<br />

Die Ausstellung im Stadtmuseum Landsberg „Don’t take your<br />

guns to town. Johnny Cash und die Amerikaner in Landsberg 1951-<br />

54“ ist zu Ende. Nach knapp fünfmonatiger Laufzeit brach sie alle<br />

Rekorde in der Ausstellungsgeschichte des Hauses. Selbst aufstrebende<br />

junge Musikstars wie Darcy interessierten sich für das<br />

Angebot des Museums. Das TV-Format „Startrampe“ drehte im<br />

Stadtmuseum seine nächste Sendung mit Darcy, der Cash als sein<br />

Musikervorbild nennt. Zum Erfolg der Ausstellung trug ganz wesentlich<br />

Frau Dr. Edith Raim bei, die die wissenschaftliche Recherche<br />

gemeinsam mit einem Team von Studenten der Universität<br />

Augsburg leistete und Zeitzeugen in Amerika fand, die private<br />

Objekte und Fotos zur Verfügung stellten. Das mit Abstand beliebteste<br />

Exponat der Ausstellung war jedoch die Jukebox, ein<br />

Modell der Marke Seeburg aus dem Jahr 1953 in Originalzustand.<br />

Die Besucher konnten unter 100 Songs der 50er Jahre wählen, darunter<br />

nicht nur Hits von Johnny Cash wie „Don’t take your guns<br />

to town“ oder „Hey Porter“, sondern auch Songs von Elvis Presley<br />

und Peter Kraus, die viele Besucher in ihre Jugendtage zurück<br />

versetzten. Museumsleiterin Sonia Fischer sammelt derzeit<br />

Spenden für den Ankauf der Jukebox, die in die Dauerausstellung<br />

des Stadtmuseums integriert werden soll: „Wir möchten mit diesem<br />

und anderen Objekten dem berühmtesten Besatzungssoldaten<br />

Landsbergs dauerhaft Herberge geben.“<br />

Informationen www.museum-landsberg.de<br />

Ammersee-Seemarkt<br />

Herrsching<br />

Unter dem Motto „Kunst und Garten“<br />

findet vom 26. bis 28. März der<br />

beliebte Ammersee-Seemarkt vor<br />

der traumhaften Kulisse der Herrschinger<br />

Strandpromenade statt.<br />

Über 80 Künstler, Kunsthandwerker und Aussteller bieten ihre<br />

Waren an und lassen sich auch in lebendigen Werkstätten über<br />

die Schulter schauen. Ein originelles Begleitprogramm, u. a. ein<br />

großes Ostereiersuchen, rundet die Veranstaltung ab. Der Eintritt<br />

ist frei. Öffnungszeiten an beiden Tagen 11:00 bis 19:00 Uhr<br />

Informationen www.geja-event.de · Foto geja-event<br />

Persian Garden – Ausstellung<br />

Mit „Persian Garden“ präsentiert Haleh Gallery erstmals eine<br />

Einzelausstellung der iranischen Künstlerin Maryam Rastghalam<br />

(*1981). Inspiration der Arbeiten von Maryam Rastghalam ist<br />

sicherlich das reiche künstlerische Erbe ihres Heimatlands Iran.<br />

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten greifen auf vielfältige<br />

Art und Weise das Motiv des persischen Gartens auf. Maryam<br />

Rastghalams Bilder sind sehr vielschichtig, denn zum einen lassen<br />

sie sich im iranischen kulturellen Kontext lesen und analysieren,<br />

gleichzeitig thematisieren sie aber auch universelle Werte<br />

wie Erinnerung, Wiedergeburt, Imagination und Sehnsucht<br />

nach vergangenen Zeiten.<br />

11. März bis 22. Mai · Haleh Gallery · Aufkirchner Straße 4 · 82335 Berg<br />

Informationen www.haleh-gallery.com<br />

Sonne für alle – im<br />

Schloss Kempfenhausen<br />

„Sonne für alle“ ist der Titel eines<br />

geplanten, bis jetzt halb fertig geschriebenen<br />

Buches von Hanns<br />

Christian Müller (siehe auch Lückenlatein),<br />

der am 17. März im Rahmen<br />

der Reihe „Club der Dichter, Denker und Träumer“ im Schloss<br />

Kempfenhausen Kostproben aus diesem Buch vorlesen wird.<br />

„Sonne für alle“ erzählt Episoden aus mehr als 100 inspirierenden<br />

Milieu-Inseln, auf denen sich der Autor in seinem ereignisreichen<br />

Leben herumgetrieben hat. Er berichtet von seiner Zusammenarbeit<br />

mit Größen aus Musik, Schauspiel, Kabarett, mit berühmten<br />

Autoren und Szenepromis, aber auch mit ganz normalen Menschen<br />

des täglichen Lebens und verbrämt seine Beobachtungen<br />

mit zeitgeschichtlichen Betrachtungen und subjektiven Anmerkungen.<br />

Nach der Pause wird HC Müller musikalisch begleitet von<br />

Ron Evans mit einem „Wunschkonzert am Hundefriedhof“.<br />

17. März, 19:30 Uhr · Schloss Kempfenhausen<br />

Milchberg 11 · 82335 Berg-Kempfenhausen<br />

Weitere Veranstaltungen im „Club der Dichter, Denker und Träumer“:<br />

28. April – der Schriftsteller Alois Prinz zu Väterbildern und rebellischen<br />

Söhnen; 12. Mai – Dokumentarfilmerin Dagmar Wagner zur Altersforschung;<br />

2. Juni – Autor Andreas Ammer zum Wunderwerk „Unendlicher<br />

Spaß“ von D. F. Wallace<br />

Informationen www.kunstraeume-am-see.de<br />

KARTEN:<br />

Kulturamt Stadt Starnberg<br />

Tel. 08151 772-136, 772-170<br />

kulturbahnhof@starnberg.de<br />

Bahnhofplatz 5, 82319 Starnberg<br />

www.starnberg.de<br />

„I sag´s allweil, ´s Lenei<br />

hat a guats Herz !“<br />

Es liest die Starnberger Künstlerin und<br />

Schauspielerin Erika Schalper, musikalisch<br />

ergänzt von Pentti Turpeinen, E-Gitarre.<br />

Bild: Erika Schalper<br />

Fr., 11.3.<strong>2016</strong> | 19 Uhr<br />

LENA<br />

CHRIST<br />

Erinnerungen einer<br />

Überflüssigen


8 | Aktuell | das neueste aus dem fünfseenland<br />

Musik in Stein gehauen<br />

Vor welcher Musikschule, welchem Krankenhaus oder in welchem<br />

Park soll sie künftig zu bewundern sein? Für die Ammerseerenaden-Skulptur<br />

„Einklang" des mehrfach preisgekrönten, jungen<br />

Bildhauers Anselm Hoppe wird jetzt ein Platz in der Fünfseen-<br />

Region oder München gesucht. Interessierte Einrichtungen, Vereine<br />

oder Gemeinden sind aufgerufen, sich zu melden. Die Skulptur<br />

entstand im vergangenen Sommer während des Klassikfestivals<br />

Ammerseerenade. Die aus Stein gehauene und dabei so zart anmutende<br />

Figur vereint Musik und gestaltende Kunst in einem<br />

meisterlichen Kunstwerk, umgesetzt vom aus der Region stammenden<br />

Nachwuchskünstler mit handwerklicher Ausbildung, Anselm<br />

Hoppe. Der Preisträger des renommierten deutschen Handwerkwettbewerbs<br />

„Die gute Form" hat in seine Festivalarbeit<br />

immense 170 Stunden investiert, um aus einem 1,4 Tonnen<br />

schweren Jura-Kalkstein ein einzigartiges Kunstwerk zu schaffen.<br />

Den Gesteinsblock verdankt Anselm Hoppe der Spezialfirma<br />

Gandl Natursteine GmbH in Inning a. Ammersee, die ihm das<br />

teure Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt hat. Bis zum 31.<br />

März können Vorschläge für einen endgültigen Standort bei der<br />

Ammerseerenade eingereicht werden. Vom 28. August bis zum<br />

3. September geht es übrigens erneut mit einem bunten und<br />

spritzigen Klassik-Potpourri der Extraklasse rund um den See.<br />

Informationen www.ammerseerenade.de<br />

Im Bild Anselm Hoppe, Einklang · Foto AmmerSEErenade<br />

Happy Welcome jetzt auch auf DVD<br />

Walter Steffens Kinodoku „Happy Welcome“ begleitet die<br />

„Clowns ohne Grenzen“ durch acht deutsche Asylbewerberheime.<br />

Er begegnet dem brisantesten Thema unserer Zeit mit wohltuender<br />

Leichtigkeit (das <strong>SchlossMagazin</strong> hat darüber berichtet).<br />

Auf der liebevoll gestalteten DVD, die am 1. März erschienen ist,<br />

finden sich neben dem Hauptfilm von „Happy Welcome“ (84 Minuten)<br />

auch die internationale Version mit englischen Untertiteln,<br />

eine Fotodokumentation der Reise und der Dreharbeiten<br />

mit Bildern des Fotografen Manfred Lehner sowie Unterrichtsmaterialien<br />

zum Film für den Einsatz in den Schulen, bei Institutionen,<br />

NGOs und in der Erwachsenenbildung. „Happy Welcome“<br />

wird <strong>2016</strong> auch vom Goethe-Institut in den Flüchtlingscamps in<br />

der Türkei, Jordanien und dem Libanon mit arabischen Untertiteln<br />

gezeigt und bringt Glück und Humor in die Lager. Vor<br />

kurzem übrigens haben „Clowns ohne Grenzen, Deutschland<br />

e. V.“ erfahren, dass Ihnen für ihre Arbeit die renommierte Theodor-Heuss-Medaille<br />

<strong>2016</strong> verliehen wird.<br />

Für private Zwecke ist die DVD ab sofort direkt beim Hersteller<br />

zu bestellen: www.happywelcome.de/dvd/<br />

Für nicht-kommerzielle, öffentliche Vorführungen z. B. Schulen,<br />

Medienstellen, Institutionen, NGOs u. a. ist die lizenzierte DVD<br />

ab sofort zu beziehen über: www.filmsortiment.de<br />

Informationen www.konzept-und-dialog.de · Foto Presse<br />

Mehr Infos unter www.moebel-keser.de<br />

Johann-G.-Gutenberg-Str. 39 · 82140 Olching<br />

Telefon (08142) 1 57 24


| aktuell | 9<br />

Lückenlatein<br />

Persönlichkeiten aus der Region vervollständigen<br />

den Lückenbrief des <strong>SchlossMagazin</strong>s.<br />

In dieser Ausgabe:<br />

Hanns Christian Müller, Kulturschaffender<br />

Hanns Christian Müller, Jahrgang 1949, ist seit<br />

vielen Jahren Autor, Regisseur, Komponist, Produzent,<br />

Musiker und gelegentlich auch Darsteller,<br />

besitzt ein eigenes Video- und Tonstudio<br />

und arbeitet freiberuflich fast nur an Projekten,<br />

die ihn auch wirklich interessieren. Der Absolvent der Otto-Falckenbergschule<br />

Regie und Schauspiel war in erster Ehe mit der Schauspielerin Gisela<br />

Schneeberger verheiratet. Heute lebt das Multitalent mit seiner Familie in<br />

Breitbrunn am Ammersee. Der Inhaber zahlreicher Preise und Auszeichnungen,<br />

u. a. dem Adolf Grimme-Preis, dem Bundesfilmpreis und diversen<br />

Goldenen Schallplatten, kann auf eine schier unendliche Reihe prominenter<br />

Projekte zurückblicken. So schrieb er zum Beispiel die Drehbücher für die<br />

legendären Kinofilme „Kehraus“ und „Man spricht deutsh“ mit Gerhard Polt<br />

(1982 bzw. 1986) oder die Fernsehfilme „Notizen aus der Provinz“ sowie<br />

Episoden der Serie Scheibenwischer (u. a. mit Dieter Hildebrandt), Theaterstücke,<br />

Bücher und Hörspiele. Beeindruckend lang ist die Liste seiner<br />

Regiearbeiten in Kino-, Fernseh- und Theaterproduktionen und auch Videoclips,<br />

Kompositionen und Musikproduktionen. www.h-c-mueller.de<br />

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10 | termine | veranstaltungstipps<br />

Weitersagen: Veranstaltungstipps<br />

# Ausstellung # Theater & Kabarett # Musik & Tanz # Sonstiges<br />

Starnberg<br />

11. März, 19:00 Uhr<br />

Lena Christ<br />

Erinnerungen einer Überflüssigen<br />

Kulturbahnhof<br />

Tel. 08151-906 00<br />

www.starnberg.de<br />

11. März, 20:00 Uhr<br />

Paddy Whack<br />

Irish Live-Music<br />

Sowieso, Bahnhofplatz 2<br />

Eintritt frei<br />

13. März, 11:00 Uhr<br />

INDEX4<br />

Percussion-Quartett<br />

Musikschule Orlandosaal<br />

Mühlbergstr. 4<br />

Tel. 08151-999 542<br />

15. März, 20:00 Uhr<br />

Konzert<br />

des Symphonischen Orchester<br />

München-Andechs<br />

Schlossberghalle<br />

www.schlossberghalle-starnberg.de<br />

16. März, 19:00 Uhr<br />

Saitenmalerei<br />

mit dem Duo DomraPiano;<br />

klassische Werke und russische<br />

Originalkompositionen<br />

Klinikum, Oßwaldstraße 1<br />

www.klinikum-starnberg.de<br />

23. März, 19:00 Uhr<br />

Originales und Originelles<br />

Werke von Bach, Mozart, Borne u. a.<br />

Klinikum, Oßwaldstraße 1<br />

www.klinikum-starnberg.de<br />

26. März, 20:00 Uhr<br />

Tribute to Stan Getz<br />

Johannes Enders Quartet<br />

feat. Richi Beirach<br />

aus der Reihe<br />

All that Jazz @ Starnberg<br />

Schlossberghalle<br />

www.schlossberghalle-starnberg.de<br />

29. März, 20:00 Uhr<br />

Gala-Dozentenkonzert<br />

16. Starnberger Musiktage<br />

Schlossberghalle Foyer<br />

www.schlossberghalle-starnberg.de<br />

30. März, 19:00 Uhr<br />

From Traditional to Original<br />

Irish Folk and more mit dem Duo<br />

Playground<br />

Klinikum, Oßwaldstraße 1<br />

www.klinikum-starnberg.de<br />

31. März, 19:00 Uhr<br />

Stipendiaten-Konzert<br />

im Rahmen der 16. Starnberger<br />

Musiktage · Kulturbahnhof<br />

Tel. 08151-906 00<br />

www.starnberg.de<br />

1. April, 19:00 Uhr<br />

Crescendo<br />

Gemeinsames Konzert<br />

der Kursteilnehmer der<br />

16. Starnberger Musiktage<br />

Kulturbahnhof<br />

Tel. 08151-906 00<br />

www.starnberg.de<br />

3. April, 11:00 Uhr<br />

Abschluss-Konzert<br />

der Meisterkurse der<br />

16. Starnberger Musiktage<br />

Schlossberghalle, Großer Saal<br />

www.schlossberghalle-starnberg.de<br />

Germering<br />

www.stadthalle-germering.de<br />

9. März, 19:30 Uhr<br />

Selbstbeherrschung<br />

umständehalber abzugeben<br />

Kabarett mit Torsten Sträter<br />

Orlandosaal<br />

10. März, 19:30 Uhr<br />

Midori<br />

Violin-Konzert mit der<br />

renommierten japanischen<br />

Geigerin Midori, begleitet von<br />

Özgür Aydin am Klavier<br />

Orlandosaal<br />

11. März, 19:30 Uhr<br />

Gipsy Jazz<br />

mit dem Joschi Schneeberger<br />

Quintett · Amadeussaal<br />

12. März, 19:30 Uhr<br />

Elvis – The Show<br />

Tribut-Konzert mit dem Elvis<br />

Interpreten Rio, the Voice of Elvis<br />

und Orchester · Orlandosaal<br />

17. März, 19:30 Uhr<br />

Spiegelungen<br />

Jugendlich charmante Blasmusik<br />

mit dem Ensemble Federspiel<br />

Amadeussaal<br />

18. März, 19:30 Uhr<br />

Fiesta! Flamenca<br />

Eine spanische Nacht mit Locos<br />

por la Rumba und Inspiratión<br />

Andaluza<br />

Amadeussaal<br />

Gauting<br />

bosco – www.bosco-gauting.de<br />

10. März, 20:00 Uhr<br />

Das Gedicht: Götterspeise &<br />

Satansbraten<br />

Poesie vom Essen und Trinken<br />

Lyrik vom Feinsten<br />

13. März, 19:00 Uhr<br />

1. Sinfoniekonzert<br />

der Orchestervereinigung Gauting<br />

Solist: Stephan Stiens, Gitarre<br />

17. März, 20:00 Uhr<br />

Thwirl<br />

Jazz-Konzert<br />

mit dem Rosetta Trio<br />

4. April bis 13. Mai<br />

Out of focus<br />

Fotoausstellung mit Bildern<br />

von Markus Kühnhardt<br />

Gilching<br />

5. März, 20:00 Uhr<br />

Klavierkonzert<br />

Benjamin Moser<br />

spielt Debussy, Ravel, Grieg,<br />

Prokofjew<br />

und Skrjabin<br />

Aula des Gymnasiums<br />

Tel. 08152-909499<br />

10. März, 20:00 Uhr<br />

Radiospitzen live vor Ort<br />

Kabarett mit Mathias Tretter,<br />

Gary Seidl und Felix Oliver Schepp<br />

Monis Brettl im Oberen Wirt<br />

www.kulturmoni.de<br />

17. März, 20:00 Uhr<br />

Schwarze Grütze –<br />

das Besteste<br />

Kabarett-Jubiläumsprogramm<br />

Monis Brettl im Oberen Wirt<br />

www.kulturmoni.de<br />

24. März, 20:00 Uhr<br />

Ja, lachen Sie nur<br />

Die große Hommage an Karl<br />

Valentin der Couplet-AG mit<br />

Starbiograf Alfons Schweiggert<br />

Monis Brettl im Oberen Wirt<br />

www.kulturmoni.de<br />

31. März, 20:00 Uhr<br />

Les Derhosn<br />

1. Gilchinger Comedy-Lounge<br />

Monis Brettl im Oberen Wirt<br />

www.kulturmoni.de<br />

Seefeld<br />

6. März, 18:00 Uhr<br />

Three Wise Men<br />

Swing mit Anspruch<br />

Schloss Seefeld, Sudhaus<br />

www.muenchenticket.de<br />

www.kultur-schloss-seefeld.de<br />

Feldafing<br />

8. März, 16:00 Uhr<br />

Mario Sprinz<br />

Anwesend:<br />

Künstler stellen sich vor<br />

BRK-Schlosscafé Garatshausen<br />

11. März, 20:00 Uhr<br />

Krimiabend<br />

mit den mörderischen Schwestern<br />

Janet Clark und Nicole Neubauer<br />

Café Max II, Bahnhofplatz 1<br />

Tel. 08157-99938 00<br />

12. März, 20:00 Uhr<br />

Chico Freeman<br />

meets Heiri Känzig<br />

Aus der Reihe Jazz am See,<br />

Bürgersaal im Rathaus<br />

www.jazzamsee.de<br />

15. März, 16:00 Uhr<br />

Bärbel Frank<br />

Anwesend: Künstler stellen sich vor<br />

BRK-Schlosscafé Garatshausen


| termine | 11<br />

22. März, 16:00 Uhr<br />

Birgit Rudy<br />

Anwesend:<br />

Künstler stellen sich vor<br />

BRK-Schlosscafé Garatshausen<br />

29. März, 16:00 Uhr<br />

Theräs Reich<br />

Anwesend:<br />

Künstler stellen sich vor<br />

BRK-Schlosscafé Garatshausen<br />

Wörthsee<br />

5. März, 20:00 Uhr<br />

Konzert<br />

Das Arcis-Saxophonquartett<br />

spielt Werke von Bach, Glasunow,<br />

Ligeti und Gershwin<br />

Kath. Pfarrsaal, Tickets<br />

in der Wörthsee-Apotheke<br />

Tel. 08153-7352<br />

Wessling<br />

17. März, 19:30 Uhr<br />

St. Patrick’s Day<br />

Irish Folk mit der<br />

Burning Biscuit-Band<br />

Dorfgasthof Il Plonner<br />

Oberpfaffenhofen<br />

Tel. 08153-916127<br />

Herrsching<br />

www.kulturverein-herrsching.de<br />

6. März, 17:00 Uhr<br />

Dichtung ist eine Existenzform<br />

Lesung mit Musik von Karin<br />

Schreiber und Martin Jung<br />

Kurparkschlösschen, Eintritt frei<br />

11. März, 20:00 Uhr<br />

Die verkuppelten Wörter<br />

Slam Poetry mit Bas Böttcher<br />

Kurparkschlösschen<br />

11. März, 19:00 Uhr<br />

Amor und Psyche<br />

im Streichsextett<br />

Solisten des Bayerischen Sinfonieorchesters<br />

spielen Brahms und<br />

Schönberg · Haus der Bayerischen<br />

Landwirtschaft, Rieder Str. 70<br />

Tel. 08152-9893170<br />

12. März, 20:00 Uhr<br />

Weltmusik<br />

mit Kiko Pedrozo<br />

und Hansi Zeller<br />

Hotel Seehof<br />

Tel. 08152-9350<br />

17. März, 19:00 Uhr<br />

Machen Medien Politik?<br />

Vortrag und Diskussion mit<br />

Christian Ude aus der Reihe<br />

Herrschinger Gespräch<br />

evang. Gemeindehaus,<br />

Madeleine-Ruoff-Str. 2<br />

Tel. 08152-39 78 67<br />

19. März, 20:00 Uhr<br />

PrimaTonnen mit Plan B<br />

Deftiges bayerisches<br />

Musikkabarett<br />

Hotel Seehof, Tel. 08152-9350<br />

26. bis 28. März<br />

Ammersee-Seemarkt<br />

Kunst und Garten Messe an der<br />

Strandpromenade<br />

11:00 – 19:00 Uhr, Eintritt frei<br />

Inning<br />

Spectacel<br />

www.kultcafe-bauernbaeck.de<br />

9. März, 20:00 Uhr<br />

Melanie Decker<br />

Singer-Songwriterin aus Kanada<br />

11. März, 20:00 Uhr<br />

Claudia Cane & Friends<br />

Rythm & Blues<br />

12. März, 20:00 Uhr<br />

Diatoniks<br />

Elektrische Volksmusik mit Otto<br />

Göttler & co.<br />

16. März, 20:00 Uhr<br />

Kober & Burgmaier<br />

Singer-Songwriter Duo mit Folk,<br />

Rock u. Jazz<br />

23. März, 20:00 Uhr<br />

Ciao WeiSS-Blau<br />

Musik-Kabarett<br />

30. März, 20:00 Uhr<br />

Fever Acoustic Rock<br />

Cover Pop-Rock mit dem Acoustic-Trio<br />

Fürstenfeldbruck<br />

Veranstaltungsforum<br />

www.fuestenfeld.de<br />

5. März, 20:00 Uhr<br />

Fürstenfelder Salvator<br />

Starkbierfest mit Kabarett<br />

Kleiner Saal<br />

10. März, 20:00 Uhr<br />

Dana Gillespie & Joachim<br />

Palden Trio<br />

Aus der Reihe Blues&Boogie First<br />

Kleiner Saal<br />

schemann klavierduo · foto Presse<br />

Jubiläumsprogramm<br />

1. - 4. März Eintrittspreis wie vor 40 Jahren<br />

1. – 4. März nur Einzelkarten (nur Einzelkarten) Eintrittspreis wie vor 40 Jahren<br />

5. März<br />

5. März<br />

13 – 19 Badewannenrennen Uhr Badewannenrennen mit dem<br />

13 - 19 Uhr Kids-World-Events-Team<br />

mit dem Kids-World-Events-Team<br />

8. März 8. März 19 – 22<br />

Candle-light-Schwimmen<br />

Uhr Candle-light-Schwimmen<br />

und<br />

19 - 22 Uhr Wohlfühlprogramm und Wohlfühlprogramm<br />

(mit der Fachkosmetikerin Christine Kastenhuber<br />

sowie Brennan Healing mit der Fachkosmetikerin - Energiearbeit mit Christine Kastenhuber<br />

Marie-Luise Maaß) sowie Brennan Healing – Energiearbeit mit<br />

Marie-Luise Maaß<br />

10. März, 16.15 Uhr<br />

10. 13. März März, 16 10.15 15 Uhr Uhr Führung durch die Badtechnik<br />

(Treffpunkt<br />

Führung<br />

Foyer)<br />

durch die Badtechnik<br />

13. 12. März April, 18:15 10 15 Uhr Uhr Treffpunkt Foyer<br />

12.<br />

18.<br />

April<br />

März<br />

18 15 Uhr<br />

Discoabend mit Musik der<br />

18. 18 März - 22 Uhr 18 – 22 70-er Uhr und 80-er Discoabend Jahre mit Musik der<br />

1. April von Pio-Fun-Day 70-er und 80-er Jahre<br />

14.30-17.30 Uhr<br />

1. April 14 30 – mit 17 30 der Uhr Wasserwacht Pio-Fun-Day Penzberg<br />

16. April Fischerstechen mit der Wasserwacht Penzberg<br />

16.<br />

14<br />

April<br />

- 17 Uhr<br />

14 – 17 mit Uhr den Jungrittern Fischerstechen Penzberg eV.<br />

19. April „Schwimmen mit den für Jungrittern Penzberg“<br />

e.V.<br />

19. April<br />

Aktion mit dem<br />

„Schwimmen<br />

Schwimmverein<br />

für Penzberg“<br />

Penzberg<br />

Erlös zugunsten der Bürgerstiftung<br />

Aktion mit dem Schwimmverein<br />

Nähere Infos zum Programm unter Penzberg, www.wellenbad-penzberg.de<br />

Erlös zugunsten der<br />

Bürgerstiftung<br />

Nähere Infos zum Programm: wellenbad-penzberg.de<br />

11. März, 20:00 Uhr<br />

Paulaner Solo+<br />

1. Runde des jährlichen Kabarett-<br />

Nachwuchswettbewerbs<br />

Kleiner Saal<br />

11. März, 20:00 Uhr<br />

Hader spielt Hader<br />

Das neue Hader-<br />

Best-Of-Programm<br />

Stadtsaal<br />

12. März, 20:00 Uhr<br />

Schemann Klavierduo<br />

aus der Fürstenfelder Konzertreihe,<br />

Werke von Schubert,<br />

Rachmaninow u. a. Stadtsaal<br />

16. März, 20:00 Uhr<br />

The Shin<br />

Georgischer Welt-Jazz<br />

aus der Reihe JazzFirst<br />

Kleiner Saal<br />

17. bis 20. März<br />

20. Deutscher<br />

Ballettwettbewerb<br />

und Stepptanzcup<br />

Qualifikation für den<br />

Dance World Cup <strong>2016</strong><br />

Stadtsaal<br />

19. + 20. März,<br />

10:00 – 18:00 Uhr<br />

Energietage<br />

Forum für Umwelt,<br />

Wohnen und Bauen<br />

Tenne, Eintritt frei<br />

26. + 27. März,<br />

19:30 bzw. 20:00 Uhr<br />

Jephta<br />

Oratorium von Händel in szenischer<br />

Aufführung · BACHchor & Orchester FFB<br />

Stadtsaal<br />

Landsberg<br />

www.landsberg.de<br />

5. März, 20:00 Uhr<br />

Sväng<br />

Mundharmonika-Konzert der<br />

besonderen Art<br />

mit finnischen Musikern<br />

Stadttheater<br />

13. März, 16:00 Uhr<br />

Spartacus<br />

Aufzeichnung des Bolschoi Balletts<br />

Moskau · Olympia Filmtheater<br />

20. März, 18:00 Uhr<br />

Johannespassion<br />

Johann Sebastian Bach<br />

Hl.-Kreuz-Kirche<br />

25. März, 20:00 Uhr<br />

Passionsmusik<br />

Collegium musicum Landsberg e.V.<br />

Hl.-Kreuz-Kirche<br />

27. + 28. März, 11:00 – 18:00 Uhr<br />

Kunst-und Handwerkermarkt<br />

Säulenhalle, Schlossergasse 381<br />

Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Kein Anspruch auf Vollständigkeit


12 | region | Der Ammersee-Skulpturenweg<br />

[ 1 ] [ 2 ]<br />

Kunst von Schondorf<br />

bis Eching<br />

[ 4 ]<br />

Der Skulpturenweg am Ammersee<br />

Auf 1,5 km Länge ist der Ammersee Skulpturenweg eine<br />

Belebung der künstlerischen Aktivitäten und der Kunstszene<br />

am Ammersee. Alle 17 Künstlerinnen und Künstler,<br />

die hier ihre insgesamt 21 Werke in reizvoller Umgebung<br />

präsentieren, wohnen und arbeiten um den Ammersee.<br />

Manche Skulpturen sind groß, auffällig, leuchtend, andere wiederum zunächst<br />

unscheinbar, aber wenn man sie entdeckt, verblüffen sie durch ihre Strahlkraft.<br />

Die Kunstwerke unterscheiden sich auch durch die unterschiedlichen<br />

Materialien: Holz, Metall, Bronze, Glas, Äste aus dem Wald oder Alu. Die Idee zu diesem<br />

besonderen Pfad hatten Schondorfs ehemaliger Bürgermeister Peter Wittmaack sowie<br />

die Kunstlehrer Walter Mayer und Joachim Dürler, unterstützt von den Waldbesitzern<br />

von Perfall. Eröffnet wurde der Skulpturenweg am 21. Oktober 2015. Jetzt, im Frühling,<br />

lädt er wieder zum Spazierengehen, Entdecken und Bestaunen ein. Ausgangspunkt ist<br />

die Seepromenade. Fünf Jahre lang sollen die Objekte installiert bleiben. Wir zeigen Ihnen<br />

einige der Exponate, die bei der Vernissage ihren Platz gefunden hatten. Übrigens:<br />

Die Künstler dürfen ihre Skulpturen austauschen, wenn das ursprüngliche Kunstwerk<br />

einen Käufer gefunden haben sollte. Ein Grund mehr, die Freiluft-Galerie immer mal<br />

wieder aufzusuchen und zu schauen, ob es etwas Neues gibt. #<br />

[ 6 ]<br />

Informationen www.ammersee-skulpturenweg.de


| region | 13<br />

[ 3 ]<br />

[ 1 ] Axel Wagner: Zeichen 282 ½. Die Autorität und Ästhetik der<br />

Verkehrsschilder nutzend erweitern die „Zeichen 282 ½“ den Inhalt<br />

(„Ende sämtlicher Streckenverbote“) um eine künstlerische Dimension<br />

und geben den Weg frei für Poetisches und Kreatives.<br />

[ 2 ] Harry Zengeler: Glasobjekte. Die vom Glaskünstler gefertigten<br />

hängenden Elemente unterstützen den dynamischen Eindruck des<br />

ansonsten unbeweglichen, im momentanen Augenblick verharrenden<br />

Wald. Die Glasscheiben sind, kontrastierend zum Grün des Waldes, in<br />

Rot gehalten und unterstützen das Flirren des Blattwerks.<br />

[ 3 ] Hilde Seyboth: Luftboot: Ein blaues Boot aus den Ästen vor Ort<br />

zusammengefügt, schwebt in der Luft über dem Ammersee. Das Boot<br />

als Archetyp – als großes Imaginationsarsenal.<br />

[ 4 ] Anne Franke: Treibgut. Gemäß dem Gedanken der Nachhaltigkeit<br />

wurde überschüssiges Naturmaterial zu neuen natürlichen Formen<br />

„recycelt”. Verwindung und Verflechtung waren Arbeitsmethode und<br />

ästhetisch-spielerisches Thema.<br />

[ 5 ] Daisy Fischer: Grand Canyon. Vertikal aufgehängte Fundhölzer<br />

sollen die Fantasie anregen.<br />

[ 6 ] Hans Illner: Welle. Das ist übriggeblieben von dem kleinen Bach,<br />

der in diesen Uferhang ein Kar gegraben hat: ein trockenes Bachbett.<br />

Die Kunstwelle behauptet sich durch Farbe und Abstraktion.<br />

[ 7 ] Katharina Ranftl: Wölfe: Der Wolf ist ein Ureinwohner unserer<br />

Wälder und er spielt als Motiv in den Mythologien, Sagen und Märchen<br />

sowie in der Literatur und Kunst zahlreicher Völker eine zentrale Rolle.<br />

[ 8 ] Katharina Ranftl: Magic Mushrooms. An den Bäumen entlang<br />

des Weges wurde im letzten Herbst zum ersten Mal eine seltene Art der<br />

biolumineszenten Zauberbaumpilze entdeckt. Auch tagsüber leuchten<br />

die Pilze so stark, dass sie einem schon von weitem ins Auge fallen.<br />

[ 5 ]<br />

[ 7 ] [ 8 ]


14 | region | Osterkonzerte<br />

Sakrale Osterkonzerte<br />

Landsberg<br />

Kammerchor Landsberg<br />

Johann Sebastian Bach – Johannespassion<br />

Chorkonzert, begleitet vom Originalklangorchester<br />

La Banda aus Augsburg<br />

Die Johannes-Passion BWV 245 ist neben<br />

der Matthäus-Passion (BWV 244)<br />

die einzige vollständig erhaltene, authentische<br />

Passion von Johann Sebastian<br />

Bach. Sie ergänzt den Evangelienbericht<br />

nach Johannes von der Gefangennahme<br />

und Kreuzigung Jesu Christi<br />

durch Choräle und frei hinzugedichtete<br />

Texte. Die Johannespassion wurde am<br />

Karfreitag, den 7. April 1724, in der Leipziger<br />

Nikolaikirche uraufgeführt.<br />

Leitung: Silvia Elvers<br />

Evangelist: Christian Rathgeber<br />

Pilatus und Bass-Arien: Johannes Gruber<br />

Jesus: Felix Rathgeber<br />

Sopran: Ina Weißbach; Alt: Kerstin Wagner<br />

Palmsonntag, 20. März, 18:00 Uhr<br />

Heilig-Kreuz-Kirche Landsberg<br />

Informationen<br />

www.kammerchor-landsberg.de<br />

foto kks-kirchenmusik<br />

München<br />

Camerata Andechs<br />

Wolfgang Amadeus Mozart –<br />

Messe Piccolomini<br />

Orchestermesse<br />

Mozart komponierte diese Messe 1775.<br />

Gelegentlich trägt die Missa brevis C-Dur<br />

KV 258 den Beinamen „Piccolomini-Messe“,<br />

dessen Herkunft jedoch ungeklärt<br />

ist. Der durch Pauken und Trompeten<br />

entstandene feierliche Charakter der<br />

Messe wird durch später hinzugefügte<br />

Oboen-Stimmen weiter hervorgehoben.<br />

Es singen und spielen Mitglieder der Camerata<br />

Andechs und des Chores der Bayerischen<br />

Staatsoper, Leitung und Orgel:<br />

Andreas Schwankhart<br />

Ostersamstag, 27. März, 9:30 Uhr<br />

Damenstiftskirche München – Eintritt frei<br />

Informationen<br />

www.camerata-andechs.de<br />

Fürstenfeldbruck<br />

BACHChor & Orchester FFB:<br />

Georg Friedrich Händel – Jephtha<br />

Oratorium in szenischer Aufführung<br />

Mit seinem letzten und modernsten<br />

Oratorium „Jephtha“ löste Händel bereits<br />

bei den zeitgenössischen Zuhörern<br />

unmittelbare Betroffenheit aus.<br />

Der alttestamentarische jüdische Heerführer<br />

Jephtha verspricht Gott bei<br />

einem Sieg in der Schlacht gegen die<br />

Ammoniter ein Menschenopfer, ohne jedoch<br />

zu ahnen, dass er seine Tochter<br />

opfern soll. In kontrastreicher, hochexpressiver<br />

Harmonik und monumentalen<br />

Chören schildert Händel die Seelenqualen<br />

seiner Protagonisten und den<br />

Gegensatz zwischen freiwilliger Selbsthingabe<br />

und Opferung eines anderen,<br />

wie er sich in der Passion Jesu widerspiegelt.<br />

Mit „Jephtha“ setzen BACH-<br />

Chor & Orchester unter Prof. Gerd Guglhör<br />

ihre fruchtbare Zusammenarbeit<br />

mit Regisseurin Susanne Frey und Bühnenbildner<br />

Peter Sommerer fort.<br />

Choreografie: Riikka Läser<br />

Karsamstag, 26. März, 19:30 Uhr<br />

Ostersonntag, 27. März, 20:00 Uhr<br />

Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Stadtsaal<br />

Informationen<br />

www.bachchor-ffb.de


| region | 15<br />

Jahrtausende lang war der Pilsensee mit dem Ammersee verbunden.<br />

Dann verlandete allmählich ein Teil und heute sind Pilsensee und Ammersee<br />

vollständig voneinander getrennt. Idyllische Natur macht das Flair des kleinen<br />

Pilsensees aus – und der Blick auf das imposante Schloss Seefeld.<br />

Der Pilsensee<br />

fotos Pudelhase, Tourismusverband Fünf-Seen-Land<br />

schloss seefeld<br />

Inbegriff bayerischer<br />

Voralpenidylle<br />

Schuttablagerungen aus dem Kienbach trennten nach<br />

der Eiszeit die Seefläche und wurden am Südufer des<br />

Pilsensees zum heutigen Naturschutzgebiet Herrschinger<br />

Moos. Der See ist an der tiefsten Stelle rund 15 Meter<br />

tief, etwa 2,5 km lang und nur 1 km breit. Aufgrund der<br />

geringen Tiefe erwärmt er sich im Sommer schnell, was ihn<br />

zu einem beliebten Badesee macht. Am Westufer bei Hechendorf<br />

gibt es ein schönes Strandbad mit alten Bäumen<br />

und flacher Uferzone. Beliebt ist der See auch bei Campern.<br />

Dank seines Fischreichtums stellt er ein interessantes Terrain<br />

für Angler dar. Aber auch Surfen ist am Pilsensee erlaubt;<br />

es gibt sogar eine Surfschule und einen Segelclub.<br />

Radlfahrer finden rund um den See eine wunderbare Strecke<br />

für eine kleine Tagestour; der 11 km lange Weg führt größtenteils<br />

direkt am See entlang. Im Winter dagegen friert der<br />

See rasch zu. Dann herrscht auf ihm viel Trubel: Kinder, Jugend<br />

und Erwachsene treffen sich zum Schlittschuh-Fahren,<br />

Eishockeyspielen, Stockschießen und Eissegeln.<br />

Nicht nur wegen seiner breiten Schilf- und Seerosenfelder<br />

macht der Pilsensee optisch viel her. Man blickt von ihm aus<br />

direkt auf das imposante Schloss Seefeld, das weithin sicht-<br />

bar über dem Aubachtal thront. Es ist auf jeden Fall einen Ausflug<br />

wert, denn im Schlosshof und im Park kann man wunderbar<br />

bummeln. Von innen lässt sich das Schloss leider nicht<br />

besichtigen. Es befindet sich im Privatbesitz des Grafen zu<br />

Toerring-Jettenbach, dessen Familie es seit dem 15. Jahrhundert<br />

gehört.<br />

Das Schloss wurde um 1300 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.<br />

Seit der Barockzeit wurde immer wieder daran gebaut.<br />

Heute ist das Schloss-Ensemble Plattform kultureller Veranstaltungen<br />

und repräsentative Heimat kleiner exquisiter Geschäfte,<br />

Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, die sich<br />

rund um den Schlosshof ansiedelten. Auch das Kino „Breitwand“<br />

zieht Gäste an. Im „Alten Sudhaus“ hinter den Gasträumen<br />

des Bräustüberls bietet der Verein „Kultur im Schloss<br />

Seefeld e.V.“ regelmäßig ein buntes Programm. Nicht umsonst<br />

zieht also der Pilsensee mit seinen kleinen Orten und ihren<br />

traditionellen Bauernhäusern und Gasthäusern das ganze<br />

Jahr über naturverliebte Urlaubs- und Ausflugsgäste an. Ruhe<br />

und Erholung werden groß geschrieben, trotz der geringen<br />

Entfernung von nur 35 km zur Landeshauptstadt München. #<br />

Quelle wikipedia u. a.


16 | region | Porträt Dr. Manfred Frei<br />

bobby mc ferrin<br />

dr. manfred frei vor einem Gemälde von Miles Davis<br />

Gonzalo (o.), gary burton (u.)<br />

Ein Grandseigneur<br />

der Musikszene<br />

Text Ein Grandseigneur der Musikszene<br />

fotos Loft Music GmbH


| region | 17<br />

john mc Laughlin + chick corea<br />

dave brubeck + george shearing<br />

Dr. Manfred Frei aus Gauting, Erfinder des Münchner Klaviersommers, ist einer der<br />

großen und wichtigen Kulturmacher Bayerns. 2015 hat er die neue Konzertreihe<br />

„All that Jazz @ Starnberg“ ins Leben gerufen, die in diesem Jahr mit sechs<br />

hochkarätigen Konzerten in der Schlossberghalle an den Start geht.<br />

Im Eingang seiner Gautinger Wohnung fällt sofort das expressive,<br />

farbenfrohe Bild auf. „Das hat Miles Davis gemalt“,<br />

erklärt der Hausherr Manfred Frei freundlich. Miles<br />

Davis, einer der größten Jazzmusiker aller Zeiten, als Maler?<br />

„Kommen Sie mit, ich hab noch mehr von ihm.“ Im Souterrain<br />

tut sich eine kleine Galerie auf: Großflächige Fotokunst,<br />

Zeichnungen und Ölbilder. „Diese drei hier sind von Miles. Er<br />

war ein großartiger Maler, was kaum jemand weiß.“ Aber Frei<br />

wusste das. Er kannte Davis persönlich, war zu Gast in seiner<br />

New Yorker Wohnung. Er organisierte 1988 seine erste Ausstellung<br />

in Europa in einer Galerie in der Nähe des Münchner<br />

Hauptbahnhofs. Über 100 Zeichnungen und Ölbilder des weltberühmten<br />

Jazzmusikers waren zu sehen. Die Ausstellung war<br />

ein großer Erfolg, doch auch heute, knapp 25 Jahre nach seinem<br />

Tod, ist er als Maler kaum bekannt. Das möchte Manfred<br />

Frei ändern. Er plant einen Film über den Maler Miles.<br />

Im Filmemachen kennt Frei sich aus. 300 Filme hat er produziert,<br />

eine beeindruckende Anzahl. Konzertmitschnitte, Dokumentationen,<br />

Porträts über einige der bedeutendsten<br />

Klassik- und Jazzmusiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.<br />

Die Liste liest sich wie das Who is Who der Musikszene:<br />

Friedrich Gulda, Martha Argerich, Kent Nagano, Hélène Grimaud,<br />

Lang Lang, Chick Corea, Bobby McFerrin, Herbie Hancock,<br />

Lionel Hampton, Stan Getz, Oscar Peterson – und eben<br />

Miles Davis, als Musiker.<br />

Wenn man so viele Filme produziert, bleibt für andere Dinge<br />

nicht viel Zeit, möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Manfred<br />

Frei war Erfinder und Leiter des legendären Münchner<br />

Klaviersommers. Er war Gründer und Mitveranstalter der<br />

Richard-Strauss-Tage in Garmisch-Partenkirchen. Er war Koproduzent<br />

von Konzerten der Salzburger Festspiele und der<br />

Münchner Opernfestspiele. Sage und schreibe 2.500 bis 3.000<br />

Konzerte dürfte Manfred Frei in den vergangenen 35 Jahren<br />

veranstaltet haben, die Auftritte junger Stars auf Bühnen in<br />

Gauting, Fürstenfeldbruck, Pullach, Landsberg und München<br />

mit eingerechnet.<br />

„Bis ich 40 war, habe ich nichts Aufregendes gemacht,“ kommt<br />

es zögernd aus ihm heraus. Er sagt es mit Humor, aber bestimmt.<br />

Als Marketingmanager einer großen Firma hatte er<br />

einen Chauffeur und ein sehr gutes Gehalt. Zehn Jahre hielt er<br />

es auf diesem Posten aus, aber dann wurde das Gefühl, dort<br />

Dinge zu tun, hinter denen er nicht stehen konnte, immer<br />

mehr zur quälenden Gewissheit: „Dem eigenen Haus nutzen<br />

und der Konkurrenz schaden, das wollte ich nicht mehr,“ resümiert<br />

er. Mit 40 Jahren schwenkte Frei um und konzentrierte<br />

sich auf seine Leidenschaft: die Musik. Schon mit acht Jahren<br />


18 | region | Porträt Dr. Manfred Frei<br />

hatte er Klavierspielen gelernt und war in Studienzeiten in Jazzclubs aufgetreten.<br />

Er gründete mit seinem Partner Karlheinz Hein die Loft Music GmbH. Kurz darauf<br />

riefen sie den Münchner Klaviersommer ins Leben, der einen rasanten Aufstieg<br />

erlebte. Frei bewies Mut gleich in mehrfacher Hinsicht: Als erste brachen sie die<br />

damals starre Musikszene auf, gaben Klassik, Jazz wie Weltmusik eine gleichwertige<br />

Bühne und Bedeutung. Als Austragungsort bespielten sie keinen geringeren<br />

als Münchens größten Konzertsaal, die Philharmonie im Gasteig mit Platz für<br />

2.400 Zuhörer. Die wichtigsten Interpreten der Zeit kamen: Herbie Hancock zehn<br />

Mal, Keith Jarret war in drei Konzerten zu hören, Chick Corea holten sie gleich 15<br />

Mal an die Isar, Oscar Peterson fünf Mal. Den großen Friedrich Gulda, das Enfant<br />

terrible der Musikszene, konnte das Publikum ebenfalls häufig in München live<br />

erleben. Die Zuhörer kamen in Scharen. Das Geheimnis des Erfolgs? Freis Ziel war<br />

schon immer, dem Publikum eine bunte Vielfalt mit exzellenten Musikern zu bieten,<br />

die man sonst nicht so leicht bekommt. Und: „Dass Manfred Frei reüssiert,<br />

hat einen einfachen Grund: Er ist ein Mann mit Passion, mit Vision. Im positiven<br />

Sinne ein Verrückter. Ein Mensch eben, dem nichts wichtiger ist, als seine Leidenschaft<br />

mit anderen zu teilen oder sie beim Publikum zu entfachen“, schrieb kürzlich<br />

die Süddeutsche Zeitung.<br />

Musik ist für Manfred Frei immer das große Ganze, das so stark nachwirkt und<br />

doch immer irgendwie im Verborgenen bleibt, nie ganz erforscht werden kann<br />

und will. Der Jazz, der anders als die klassische Musik über keine große Lobby<br />

verfügt, ist für ihn eine äußerst wertvolle Musikform, die er fördern will: „Jazz<br />

entwickelt sowohl bei den Musikern als auch beim Publikum eine Freiheit des Fühlens<br />

und des Denkens,“ sagt er. Der größte Musiker sei der, der den Mut hat, das<br />

Stück an dem Abend des Konzertes völlig neu zu erfinden und sich zu lösen von<br />

probaten musikalischen Abläufen. „Das ist schwierig, weil er ja in der Regel Kollegen<br />

hat, die auf seine Ideen eingehen sollten. Es ist wie bei jeder Kommunikation:<br />

Zuhören, reagieren, neue Variationen ins Gespräch bringen und schließlich, am<br />

Ende, eine befriedigende oder gar beglückende Erfahrung zu machen“, bemerkt er.<br />

Vor vier Jahren hatte Frei einen Schlaganfall. „Ich war am Boden zerstört. Ein<br />

Weiterleben schien nicht möglich“, erinnert er sich. Wenn man solch eine Krankheit<br />

erlebt, gehe man an allen schönen Dingen vorbei. „Das ist jetzt ganz anders.<br />

So schlimm die Erfahrung zunächst war, so schön wird jeder Moment der Besserung.<br />

Jetzt bin ich wieder herausgewachsen, darf leben und wieder mitmischen“,<br />

sagt er voller Freude. Unglaublich, welch einen Tatendrang der heute 75-Jährige<br />

wieder hat. Erst im letzten Jahr hob er gemeinsam mit der Kulturmanagerin Irina<br />

Frühwirth die neue Konzertreihe „All that Jazz @ Starnberg“ aus der Taufe,<br />

die in diesem Jahr mit sechs absolut hörenswerten Konzerten in der Schlossberghalle<br />

an den Start geht (das erste hat bereits Anfang Februar stattgefunden).<br />

Und nicht nur Starnberg, sondern auch Gröbenzell hat er im Auge: Im sehenswerten<br />

Kulturzentrum „Stockwerk“ etabliert er in diesem Jahr erstmals „All<br />

that Jazz @ Gröbenzell“, ebenfalls mit sechs Konzerten. Bei „All that Jazz“ sind<br />

europäische Spitzenmusiker genauso wie noch unbekanntere Musiker zu hören.<br />

Ob unter ihnen auch ein verstecktes Malergenie wie Miles Davis zu finden ist,<br />

bleibt abzuwarten. Sicher ist jedenfalls, dass das Gespür von Manfred Frei für die<br />

Stars von morgen ihn selten trügt. #<br />

All that Jazz<br />

@ Starnberg<br />

Schlossberghalle<br />

26. März<br />

„Hommage an Stan Getz“ mit der Johannes<br />

Enders Band feat. Richie Beirach: der weltberühmte<br />

Pianist, begleitet von einer deutschösterreichischen<br />

Spitzenband<br />

3. Juni<br />

Adam Baldych Quartett; der junge polnische<br />

Wundergeiger mit einem polnischen Klaviertrio<br />

11. Oktober<br />

Markus Stockhausen „Quadrivium“: ein<br />

modernes Quartett mit dem Startrompeter<br />

Markus Stockhausen und viel Elektronik<br />

28. November<br />

Georg Ringsgwandl: der Kabarettist und<br />

Entertainer zum ersten Mal mit einem<br />

„kammermusikalischen“ Programm<br />

22. Dezember<br />

Voices in Time: 25-köpfiger Chor a cappella mit<br />

Rock- und Jazzhits<br />

Informationen und Tickets<br />

www.all-that-jazz-starnberg.de<br />

www.loft-music.com<br />

www.muenchenticket.de<br />

All that Jazz<br />

@ Gröbenzell<br />

Stockwerk, Oppelner Str. 5<br />

30. April<br />

Barbara Dennerlein: die internationale<br />

Hammond-Orgel-Queen eröffnet die Reihe<br />

2. Juni<br />

Adam Baldych Quartett: der junge polnische<br />

Wundergeiger mit einem polnischen Klaviertrio<br />

24. Juli<br />

Franz-David Baumann Quartett & Conny<br />

Kreitmeier: Modern Jazz in erstklassiger<br />

Quintettbesetzung<br />

8. Oktober<br />

Markus Stockhausen „Quadrivium“: ein<br />

modernes Quartett mit dem Startrompeter<br />

Markus Stockhausen und viel Elektronik<br />

26. November<br />

Blume: Halsbrecherische Läufe, gewagte<br />

Technik, Volldampf – die Songs dieser Band<br />

sind ein Abenteuer für Musiker wie Zuhörer<br />

21. Dezember<br />

Voices in Time: 25-köpfiger Chor a cappella mit<br />

Rock- und Jazzhits<br />

Informationen und Tickets<br />

www.stockwerk.de


promotion | region | TrendFood Augsburg | region | 19<br />

Kongress am Park Augsburg<br />

Gögginger Str. 10<br />

Fr. 15. April, 16:00 – 22:00 Uhr<br />

Sa. 16. April, 12:00 – 22:00 Uhr<br />

So. 17. April, 11:00 – 19:00 Uhr<br />

Probieren und Genießen<br />

fotos<br />

Kongress am Park, italien.info<br />

TrendFood: bunter Marktplatz mit regionalen Anbietern<br />

Vom 15. bis 17. April haben Genießer ein vorrangiges Ziel: die TrendFood-Messe im<br />

Kongress am Park in Augsburg. Die exklusive Ausstellung informiert über die Genusskultur<br />

verschiedener lokaler und regionaler Anbieter aus dem Bereich Food & Drink.<br />

Das Angebot der knapp 40 Aussteller umfasst vielerlei<br />

Geschmacksfacetten von der gehobenen Gourmetkost<br />

über die Bar- und Trinkkultur bis hin zur<br />

Confiserie, veganen Mahlzeiten, Lifestyle-Produkten und<br />

frischer Küche im Streetfood-Bereich. Dabei steht das Bewusstsein<br />

für hochwertige Lebensmittel im Vordergrund!<br />

Im Feinkostbereich werden den Besuchern von Kaviar, Wild<br />

und Fisch bis zu Champagner erlesene Produkte aus der gehobenen<br />

Küche vorgestellt. Daneben bieten zahlreiche<br />

Augs burger Aussteller feinste Confiserie über Pralinés,<br />

Gourmetäpfel und Bonbonkunst sowie Kaffeespezialitäten<br />

und Teevariationen an. Der Trend sowie die Kultur veganer<br />

und vegetarischer Küche stehen ebenfalls im Vordergrund,<br />

genauso Produkte und Getränke zu diesen Themen. Darüber<br />

hinaus spielt die Barkultur eine zentrale Rolle, die mit einem<br />

reichhaltigen Angebot an Whisky, Gin, Wein, Cidre, Edelspirituosen<br />

und Craft-Bieren vor Ort auch mit leckeren Cocktails<br />

und frischen Smoothies zum Tasting einlädt. Frisch zubereitete<br />

Mahlzeiten und angesagtes Fingerfood hält der<br />

Freshfood-Corner auf der Terrasse für die Besucher bereit.<br />

Dort kann man sich über aktuelle Streetfood-Trends informieren<br />

und diese verkosten.<br />

Die Aussteller bieten Einblicke in ihr Handwerk und ihre Produkte<br />

sowie deren Herstellung. Neben der Verkostung der<br />

einzelnen Lebensmittel steht die fachkundige Beratung der<br />

Hersteller und Anbieter im Vordergrund. Dabei soll auch das<br />

Bewusstsein für das Genussmittel sensibilisiert werden. Ziel<br />

ist es, nicht nur ein Forum für lokale wie regionale Anbieter<br />

und für deren handwerkliche Profession anzubieten, sondern<br />

vor allem über Genussmittel zu informieren und dabei einen<br />

Blick auf die Herstellung der verschiedenen Erzeugnisse zu<br />

gewähren.<br />

Der Eintrittspreis von 10.– € beinhaltet 8 Verzehrbons á 1.– €,<br />

die beim Verkosten oder Einkauf an den verschiedenen Ständen<br />

eingelöst werden können! Mit dem Einlassbändchen können<br />

die Besucher am Samstag, den 16. April, nach dem Ende<br />

der Veranstaltung um 22:00 Uhr gratis durch die Messe in die<br />

Aftershowparty in den KKlub gelangen! #


20 | bild des monats<br />

Ich sah den Lenz einmal,<br />

Erwacht im schönsten Tal;<br />

Ich sah der Liebe Licht<br />

Im schönsten Angesicht.<br />

Und wandl' ich nun allein<br />

Im Frühling durch den Hain,<br />

Erscheint aus jedem Strauch<br />

Ihr Angesicht mir auch.<br />

Nikolaus Lenau<br />

1802 – 1850<br />

eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, Edler von Strehlenau,<br />

österreichischer Dichter und melancholischer Lyriker


| bild des monats | 21<br />

Foto 1.zoom.me


22 | genuss | Italienische Küche<br />

Bella cucina!<br />

Italiens Küche zaubert mediterranes Lebensgefühl auf die Zunge.<br />

Die italienische Küche ist in der ganzen Welt bekannt und geliebt für ihre Klassiker wie<br />

Pasta, Risotto, Gelato oder Pizza. Kaum ein anderes Volk versteht es besser, Einfachheit<br />

mit Raffinesse, Genuss und Lebensgefühl so virtuos in Einklang zu bringen.<br />

Text Stefanie Grindinger<br />

foto Michael Schinharl, AT Verlag<br />

Die „cucina casalinga“ – die italienische Hausmannskost<br />

– setzt auf hochwertige Zutaten und weniger<br />

auf eine aufwändige Zubereitung. Die meisten Lieblingsrezepte<br />

stammen gar nicht von großen Köchen, sondern<br />

von den Müttern und Großmüttern. Qualität statt Quantität<br />

ist die Devise dieser großartigen Kochkunst. Sie lebt von den<br />

herrlichen Aromen und Düften der unmittelbaren Umgebung.<br />

Italienische Dörfer sind eingebettet in reiche Natur, die<br />

ringsherum nur so sprießt und blüht. So ziehen die Frauen los,<br />

sammeln in einem Korb, was sie kennen, oder ernten aus dem<br />

eigenen „orto“, dem Gemüsegarten. In der italienischen Küche<br />

werden vor allem natürliche Zutaten verwendet, von aro-<br />

matischem Gemüse, das frisch einfach besser schmeckt,<br />

Kräutern und Olivenöl über Käse und Backwaren bis zu fangfrischem<br />

Fisch und hochwertigem Fleisch.<br />

Respektvolle Esslust<br />

Eine Offenbarung für alle Sinne<br />

sind italienische Gemüsemärkte.<br />

Wenn man sie wirklich erleben möchte, muss man allerdings<br />

früh aufstehen und kurz nach den Marktleuten da sein. Dann<br />

türmen sich noch imposante Artischocken zu Bergen, Tomaten<br />

und Auberginen glänzen um die Wette und Kräuter duften<br />

verführerisch. Es ist ein unvergleichliches Erlebnis,<br />

zwischen den Ständen zu schlendern, die feilschenden


| genuss | 23<br />

Hausfrauen zu beobachten und zuzuhören, wie kühn gehandelt und laut gescherzt<br />

wird. Ein original italienischer Cappuccino in der Mittelmeersonne macht das persönliche<br />

Glück perfekt.<br />

Fisch und Fleisch spielen eine große Rolle, doch ist der Umgang in Italien sehr respektvoll;<br />

insbesondere in den letzten Jahren, seit die vegetarische und vegane Ernährung<br />

immer mehr Anhänger gewinnt. Schönes Beispiel für den bewussten Umgang<br />

mit den Ressourcen der Natur ist das „Quinto Quarto“, das so genannte<br />

„fünfte Viertel“. Nach der Schlachtung wird ein Tier traditionell in vier Teile geteilt,<br />

zwei Vorder- und zwei Hinterteile. Das „fünfte Viertel“ ist das, was übrig bleibt und<br />

von vielen hiesigen Metzgern achtlos weggeworfen wird. Gemeint sind vor allem<br />

Innereien, Zunge oder Füße. Das „Quinto Quarto“ ist seit jeher Kernbestandteil der<br />

römischen Küche. Gefüllte Schweine- und Kalbsfüße mit Linsen sind eine besondere<br />

Delikatesse, ebenso wie Ochsenschwanzsuppe oder eine Kalbsleber mit Zwiebeln.<br />

Neben Natürlichkeit, Qualität und Traditionsbewusstsein ist die regionale Vielfalt<br />

eine Säule der italienischen Küche. Italien ist ein Land mit vielen Gesichtern, man<br />

denke nur an die massiven kulturellen, wirtschaftlichen und geographischen Unterschiede<br />

zwischen Norden und Süden. Eine wechselhafte Geschichte hat nicht zuletzt<br />

dafür gesorgt, dass die Regionen – und oftmals sogar einzelne Ortschaften –<br />

ihre eigenen kulinarischen Spezialitäten hervorgebracht haben. Typische Gerichte<br />

der friaulischen Küche sind beispielsweise verschiedene Polenta-Gerichte, Risotto<br />

mit Meeresfrüchten und Bohneneintopf, während für die Region um Bologna Tortellini,<br />

Mortadella und Spezialitäten mit Maronen typisch sind. Sizilien wartet mit<br />

„pasta con le sarde“ (Nudeln mit Sardinen), „involtini alla siciliana“ (üppig gefüllte<br />

Rouladen) oder „aranci“ (gefüllte Reisbällchen) auf. Wer kann da schon Nein sagen?<br />

La dolce vita<br />

In Italien bedeutet Kochen Lebensart. Italiener haben<br />

ein schönes Verständnis von Essen, das uns Nordeuropäern<br />

oftmals fehlt: Sie essen nicht, um satt zu werden, sondern um zu genießen.<br />

Dafür nehmen sie sich viel, viel Zeit. Der „aperitivo“ ist eine sympathische Tradition,<br />

die vorwiegend im Norden praktiziert wird: Auf dem Weg nach Hause machen Berufstätige<br />

in einer Bar Halt und genehmigen sich einen Aperitif, einen Spritz mit<br />

Aperol und Weißwein oder einen Negroni mit Wermut und Campari. In vielen Bars<br />

werden dazu kleine Häppchen gereicht, die den Appetit anregen.<br />

Der Aperitivo überbrückt die Zeit bis zum Abendessen, das niemals vor 20:00 Uhr<br />

beginnt, im Süden sogar Stunden später. Familie und Freunde kommen zusammen<br />

und feiern gemeinsam das Leben. Zu besonderen Anlässen werden vier Gänge serviert:<br />

eine Vorspeise in Form von „antipasti“, ein „primo piatto“ (in der Regel Pasta),<br />

ein „secondo piatto“ (das Hauptgericht mit Fleisch oder Fisch) sowie ein Dessert.<br />

Traditionell wird dazu Wein gereicht. Den übrigen Mahlzeiten des Tages wird in Italien<br />

weit weniger Bedeutung beigemessen. Zum Frühstück genügt vielen Italienern<br />

zum Beispiel ein Croissant mit einem schnellen „café“ in der Bar um die Ecke.<br />

Nicht ohne Grund ist Italien die Wiege der Slow-Food-Bewegung. Der Journalist<br />

Carlo Petrini gründete 1986 den Verein zur Erhaltung der Esskultur in der norditalienischen<br />

Kleinstadt Bra. Heute ist Slow-Food weltweit aktiv, seit 1992 auch in<br />

Deutschland. Slow-Food hat sich auf die Fahnen geschrieben, für gutes Essen, Genuss<br />

und Entschleunigung einzutreten. Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk<br />

und Umwelt werden als Basis für eine gute Esskultur gesehen und sollen hochwertig,<br />

natürlich und fair sein. Genau dafür lieben wir die italienische Küche: Qualität<br />

und Genuss stehen über allem. Buon appetito! #<br />

Buch-Tipp<br />

Cornelia Schinharl; Beat Koelliker<br />

Quinto Quarto<br />

Von Kopf bis Fuß, von Herz bis Niere.<br />

Klassische Rezepte aus der römischen<br />

Küche<br />

Das Fleisch der Vorder- und Hinterviertel war<br />

früher den Reichen vorbehalten, den Rest, das<br />

fünfte und für viele beste Viertel, behielt man<br />

für sich. Und genau da, beim so genannten<br />

Quinto Quarto beginnt die wahre Kochkunst.<br />

Besonders die römische Küche verfügt über einen<br />

großen Reichtum an traditionellen Rezepten<br />

mit diesen Teilen des Tiers, wie etwa<br />

Crostini mit Milzcreme, Ochsenschwanz in<br />

Tomatensugo, in Rotwein geschmorte Rinderbacke<br />

oder geschmorte Lamminnereien mit<br />

Artischocken. Heute entdecken viele Feinschmecker<br />

diese Küche wieder neu. Man hat<br />

Respekt vor dem Tier, isst es ganz und wirft<br />

nichts weg. Die Rezepte sind inspiriert von<br />

Anna Dente, der Königin des Quinto Quarto in<br />

San Cesareo bei Rom und von Annibale Mastroddi,<br />

dem legendären Metzger der macelleria „Il Piacere<br />

delle Carni“ nahe der Piazza del Popolo.<br />

Preis 26,95 €<br />

AT Verlag<br />

ISBN 978-3-03800-887-3<br />

www.at-verlag.ch


24 | genuss | Italienische Rezepte<br />

Antipasti<br />

Borragine fritta<br />

Ausgebackener Borretsch<br />

Zutaten für 4 Personen<br />

16 große Borretschblätter + 1 Eiweiß +<br />

Salz + 100 g Mehl + 1 / 8 l kohlensäurehaltiges<br />

Mineralwasser + 1 l Öl zum Frittieren<br />

(z. B. Erdnussöl)<br />

Zubereitung<br />

# Die Borretschblätter kalt abbrausen<br />

und trocken tupfen. Das Eiweiß mit 1<br />

Prise Salz zu steifem Schnee schlagen.<br />

# Das Mehl mit dem Mineralwasser<br />

und 1 Teelöffel Salz zu einem dickflüssigen<br />

Teig verrühren. Den Eischnee unterheben.<br />

Das Frittieröl erhitzen.<br />

# Die Borretschblätter portionsweise<br />

durch den Teig ziehen und im heißen Öl<br />

von beiden Seiten knusprig frittieren.<br />

Mit dem Schaumlöffel herausheben,<br />

gut abtropfen lassen und auf einer dicken<br />

Lage Haushaltspapier entfetten.<br />

Die Borretschblätter frisch und pur<br />

servieren.<br />

Primo piatto<br />

Ravioli di ricotta con piselli e guanciale<br />

Ricotta-Ravioli mit Erbsen und Backenspeck<br />

Zutaten für 4–6 Personen<br />

Für die Ravioli 300 g Mehl + 4 Eier + Salz + 250 g weicher (Schafs-)Ricotta + 100 g<br />

Pecorino romano, frisch gerieben + ½ unbehandelte Zitrone, abgeriebene<br />

Schale + Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer<br />

Für die Sauce 1 kg frische Erbsen in der Schote (oder 300 g ausgelöst) + 1 Frühlingszwiebel<br />

+ 80 g Guanciale in dünnen Scheiben (Speck aus Schweinebacke/-nacken)<br />

+ 50 ml trockener Weißwein + Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer +<br />

2 Zweige Minze + frisch geriebener Pecorino zum Servieren<br />

Zubereitung<br />

# Für den Ravioliteig das Mehl mit 3<br />

Eiern und 1 Teelöffel Salz zu einem<br />

glatten geschmeidigen Teig verkneten.<br />

Er soll weich sein, aber nicht an den Fingern<br />

kleben. Den Teig zu einer Kugel formen,<br />

in ein Küchentuch hüllen und bei<br />

Zimmertemperatur etwa 30 Minuten ruhen<br />

lassen.<br />

# Inzwischen für die Füllung den Ricotta<br />

mit dem Pecorino und dem restlichen<br />

Ei verrühren und mit der Zitronenschale,<br />

Pfeffer und vorsichtig mit Salz (der Käse ist recht salzig) abschmecken.<br />

# Den Teig noch einmal durchkneten und portionsweise auf der leicht bemehlten<br />

Arbeitsfläche oder in der Nudelmaschine zu dünnen Platten ausrollen. Die Hälfte<br />

der Teigplatten im Abstand von etwa 4 cm mit je 1 Teelöffel Füllung belegen. Die<br />

restlichen Teigplatten darüber legen und die Teigplatten zwischen der Füllung gut<br />

zusammendrücken. Mit einem Teigrädchen zu Ravioli ausschneiden. Die Ravioli nebeneinander<br />

auf einem leicht bemehlten Küchentuch auslegen.<br />

# Für die Sauce die Erbsen aus den Schoten lösen. In einem Topf Wasser zum Kochen<br />

bringen und salzen. Die Erbsen darin je nach Größe 5 – 8 Minuten bissfest kochen. In ein<br />

Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebel der Länge<br />

nach halbieren, dann quer in feine Streifen schneiden. Den Guanciale ebenfalls in<br />

feine Streifen schneiden.<br />

# Für die Ravioli reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Ravioli darin<br />

etwa 3 Minuten al dente kochen.<br />

# Schon während das Wasser heiß wird, die Guancialestreifen in einer Pfanne bei<br />

mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sie glasig werden und ein Teil des Fetts<br />

flüssig wird. Die Frühlingszwiebelstreifen und die Erbsen unter Rühren etwa 2 Minuten<br />

mitdünsten. Mit dem Wein und 1 Schöpfkelle Raviolikochwasser ablöschen<br />

und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Minzeblättchen abzupfen und fein hacken.<br />

# Die Ravioli abgießen und in tiefe vorgewärmte Teller verteilen. Die Sauce darauf<br />

geben und mit der Minze bestreuen. Die Ravioli mit frisch geriebenem Pecorino<br />

servieren.


| genuss | 25<br />

Secondo piatto<br />

Guance di manzo al vino rosso<br />

In Rotwein geschmorte Rinderbacken<br />

G O L F H O T E L<br />

Zutaten für 4 Personen<br />

1 Rinderbacke (ca. 550 g) + Salz, frisch gemahlener schwarzer<br />

Pfeffer + je 2 Zweige Rosmarin, Salbei, Thymian und Minze<br />

+ 2 große Zwiebeln + 2 Knoblauchzehen + 2 Karotten +<br />

2 Stangen Staudensellerie + 4 EL Olivenöl + 1 EL Tomatenmark<br />

+ ¾ l trockener Rotwein + 1 Gewürznelke + 1 TL Wacholderbeeren<br />

+ 1 TL Honig + 2 Zweige Petersilie<br />

Entspannen, Golfen, Feiern und Tagen am Starnberger See<br />

Zubereitung<br />

# Von der Rinderbacke alle Sehnen abschneiden. Die Rinderbacke<br />

kalt abspülen und trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer<br />

würzen. Die Kräuter von den groben Stielen befreien und fein<br />

Erscheinungstermin:<br />

schneiden. Die Zwiebeln, den März Knoblauch, <strong>2016</strong> die Karotten und<br />

den Sellerie sehr fein würfeln. Größe: 120 mm hoch<br />

92 mm breit (2-sp.)<br />

# Das Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen. Die Rinderbacke<br />

darin von beiden Seiten anbraten und wieder herausnehmen.<br />

Das vorbereitete Gemüse mit den Zwiebelwürfeln<br />

und den Kräutern ins Bratfett rühren und bei mittlerer<br />

Hitze unter Rühren andünsten. Das Tomatenmark einrühren<br />

und alles noch etwa 10 Minuten dünsten. Ab und zu<br />

umrühren.<br />

# Nach und nach ¼ l Wein angießen<br />

und jeweils einkochen lassen.<br />

Den restlichen Wein dazugeben<br />

und aufkochen. Die Gewürznelke<br />

und die Wacholderbeeren dazugeben<br />

und alles mit Salz und<br />

Pfeffer abschmecken. Die Rinderbacke<br />

wieder einlegen und bei<br />

schwacher Hitze etwa 3,5 Stunden schmoren, bis sie schön<br />

mürbe ist. Dabei ab und zu wenden.<br />

# Die Backe aus dem Sud heben, in Alufolie wickeln und im<br />

Backofen bei 80 Grad warm halten. Den Garsud bei starker<br />

Hitze etwas einkochen lassen. Dann durch ein Sieb gießen<br />

und das Gemüse mit einem Löffel gut ausdrücken. Den Garsud<br />

mit dem Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Rinderbacke<br />

auswickeln, in sehr dünne Scheiben schneiden und in die<br />

<br />

Sauce geben.<br />

# Die Petersilienblättchen abzupfen und fein hacken. Die<br />

Rinderbackenscheiben mit der Sauce auf vorgewärmten Tellern<br />

anrichten. Mit der Petersilie bestreut servieren.<br />

Guten Appetit!<br />

Korrekturabzug<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Golfhotel Kaiserin Elisabeth<br />

Tutzinger Straße 2<br />

D-82340 Feldafi ng<br />

Telefon: +49 (0)8157-9309-0<br />

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26 | ostern spezial | Backrezepte<br />

Osterei-plätzchen<br />

osterbrötchen-lamm<br />

Osterbäckerei<br />

Einfache Rezepte – pfiffige Leckereien<br />

fotos Aurora<br />

Aprikosen-Spiegeleier<br />

Zutaten für ca. 14 Stück<br />

Für den Teig 250 g Weizenmehl Type 405 + 2 TL Backpulver + 50 g weiche Butter + 50 g Zucker + 1 Päckchen Vanillezucker + 1 Ei<br />

(Größe M) + 200 g Magerquark + 1 Prise Salz + Abgeriebene Schale einer ½ unbehandelten Zitrone + Evtl. etwas Milch<br />

Außerdem Mehl für die Arbeitsfläche + Backpapier + 7 frische Aprikosen oder 14 Aprikosenhälften aus der Dose<br />

Zubereitung<br />

# Mehl mit Backpulver mischen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei,<br />

Quark, Salz und Zitronenschale zugeben und zu einem glatten<br />

Teig verkneten. Evtl. noch etwas Milch zufügen.<br />

# Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 14 gleich<br />

große Stücke teilen und diese zu Kugeln formen. Die Kugeln in<br />

Eiform ausrollen und auf mit Backpapier belegte Backbleche<br />

legen.<br />

# Die Aprikosen halbieren und entkernen bzw. in einem<br />

Sieb gut abtropfen lassen. Mit der Schnittseite nach unten<br />

in den Teig drücken, so dass die typische Spiegeleianmutung<br />

entsteht.<br />

# Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) ca.<br />

12 – 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach dem<br />

Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


| ostern spezial | 27<br />

Osterbrötchen-Lamm<br />

Zutaten für ein Lamm<br />

Für den Hefeteig 500 g Weizenmehl Type 550 + 3/4 Würfel<br />

Hefe (30 g) + 70 g Zucker + ca. 170 ml lauwarme Milch + 100 g<br />

weiche Butter + 1 Ei (Größe M) + 2 Eigelbe + 1 Prise Salz +<br />

etwas abgeriebene Schale einer unbehandelter Zitrone<br />

Außerdem Mehl für die Arbeitsfläche + Backpapier + 1 Ei<br />

(Größe M) + 1 TL Milch + 1 Rosine + 2 EL Hagelzucker<br />

Zubereitung<br />

# Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken<br />

und die Hefe hineinbröckeln. Mit 1 TL Zucker, Milch und<br />

etwas Mehl vom Rand verrühren. Abgedeckt ca. 15 Minuten<br />

an einem warmen Ort gehen lassen. Mit den restlichen Zutaten<br />

zu einem glatten Teig verkneten, bis dieser Blasen<br />

wirft und sich vom Schüsselrand löst. Den Teig nochmals abgedeckt<br />

an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.<br />

# Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle<br />

formen, diese in 20 gleich große Stücke teilen. Aus 2 Stücken<br />

den Kopf formen (siehe Abb.), die restlichen Stücke zu runden<br />

Brötchen formen. Diese auf einem mit Backpapier belegten<br />

Backblech zu einem Lammkörper formen. Für die Beine längliche<br />

Brötchen formen. # Das Ei mit der Milch verquirlen und<br />

die Brötchen damit bestreichen. Die Rosine als Auge in den<br />

Kopf drücken. Den Hagelzucker auf den Körper streuen und<br />

nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen<br />

lassen.<br />

# Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) ca. 20<br />

Minuten auf der mittleren Schiene goldgelb backen. Nach dem<br />

Backen auf ein Kuchengitter ziehen und auskühlen lassen.<br />

Osterei-Plätzchen<br />

Zutaten für ca. 25 Stück<br />

Für den Teig 250 g Weizenmehl Type 405 + 125 g weiche Butter<br />

+ 80 g Zucker + 1 Päckchen Vanillezucker + 1 Ei (Größe M + 1<br />

Prise Salz<br />

Außerdem Mehl für die Arbeitsfläche + Backpapier + 100 g Puderzucker<br />

+ 2 EL warmes Wasser + 100 g Aprikosenkonfitüre<br />

Zubereitung<br />

# Mehl mit Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei und Salz rasch zu<br />

einem glatten Teig verkneten und diesen mindestens 60 Minuten<br />

in den Kühlschrank stellen. Den Teig auf einer bemehlten<br />

Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und mit einem<br />

Keksausstecher in Eiform Plätzchen ausstechen. Wer keinen<br />

Ausstecher hat, kann sich eine Schablone in Eiform malen<br />

und die Plätzchen entlang dieser Schablone mit einem Messer<br />

ausschneiden.<br />

# In der Hälfte der Plätzchen ein kleines rundes Loch ausstechen.<br />

Auf mit Backpapier belegte Bleche legen und im vorgeheizten<br />

Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) ca. 8-10 Minuten<br />

auf der mittleren Schiene hell backen. Nach dem Backen mit<br />

dem Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und auskühlen<br />

lassen.<br />

# Puderzucker mit Wasser glatt rühren und die Plätzchen<br />

mit Loch damit bestreichen. Die Glasur trocknen lassen. Die<br />

Aprikosenkonfitüre durch ein Sieb streichen. Anschließend<br />

kurz aufkochen und jeweils ein Plätzchen mit und ohne Loch<br />

damit zusammensetzen. Die Plätzchen mindestens 2 Stunden<br />

trocknen lassen.<br />

Rezepte Aurora<br />

mehr vom<br />

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28 | ostern spezial | Dekoration<br />

Trendige Osterdeko zum Bestellen<br />

Dinge zum Liebhaben<br />

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Filigrane Holz-Eierhänger,<br />

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Speedy gibt es auch als Lampe<br />

aus weißem Porzellan, 15 x 24,5 x 30 cm.


| ostern spezial | 29<br />

#Pastell + Porzellan<br />

Egg Nido Eierwärmer mit Salzstreuer in<br />

Kükenform von Leonardo, Keramik,<br />

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#Pink + Poppig<br />

Hase Filippo in verschiedenen Größen,<br />

Keramik grau-weiß, über www.design-3000.de<br />

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16 x 10 x 6 cm, über www.design-3000.de<br />

Angsthase (12,5 cm) von Gift Company Frau<br />

Schmid, Kunstharz pink, über www.design-3000.de<br />

Fabric Friends Rabbit Wandtattoo-Set<br />

aus Vinylfolie von KEK Amsterdam, 85 x 60 cm,<br />

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#Natürlich + Naturfarben<br />

Filzhänger in Hasenform (9 cm) von<br />

The Contemporary Home www.tch.net<br />

oder als Täschchen (9,5 cm) von<br />

The Oak Room www.oakroomshop.co.uk<br />

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(o.) 3D-Eier aus Holz, Handarbeit,<br />

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(u.) Gelaserte Mosaik-Ostereier aus<br />

Holz von www.jennywalshdesign.com<br />

Osterhenne aus Holz in zwei<br />

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Osterhasen im Shabby-Chic-Look<br />

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Bewegliche Holzfigur Kaninchen<br />

von Kay Bojesen, ca. 15 cm, Sammlerstück,<br />

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30 | hochzeit | HochzeitsKnigge<br />

Fettnäpfchen<br />

vermeiden Hochzeitsknigge von A bis Z<br />

Eine Hochzeit ist ein traditioneller Anlass und somit auch mit vielen überlieferten<br />

Sitten und Bräuchen verbunden. Wer perfekte Umgangsformen beherrscht, ein<br />

angemessenes Gefühl für Etikette hat und einfach den „guten Ton in allen<br />

Lebenslagen“ trifft, ist beim Heiraten klar im Vorteil.<br />

Foto fotolia.com/Jeanette Dietl<br />

# Abschied Das Brautpaar darf die<br />

Hochzeitsgesellschaft zu fortgeschrittener<br />

Stunde still und leise verlassen.<br />

Dieser sogenannte „französische Abgang"<br />

sorgt dafür, dass die Gäste unvermindert<br />

weiterfeiern und die Stimmung<br />

bleibt. Als Gast gehört es sich, sich vor<br />

dem Verlassen der Hochzeitsfeier von<br />

dem Brautpaar und deren Eltern zu verabschieden<br />

und sich zu bedanken.<br />

# Blumen streuen Das Blumenstreuen<br />

beim Verlassen der Kirche übernehmen<br />

kleine Mädchen oder Jungen unter acht<br />

Jahren. Es können Kinder aus der Familie<br />

des Brautpaares oder die ihrer Trauzeugen<br />

sein.<br />

# Brautkleidkauf Der Brauch will es,<br />

dass der Bräutigam das Brautkleid tatsächlich<br />

erst am Hochzeitstag sieht.<br />

# Blumen und BrautstrauSS Traditionell<br />

ist die Auswahl des Brautstraußes<br />

sowie der Handsträuße für die Brautjungfern<br />

Aufgabe des Bräutigams. Der<br />

Brautstrauß muss zum Brautkleidstil<br />

und zur Braut passen sowie deren Lieblingsblumen<br />

und Lieblingsfarben enthalten.<br />

Wenn man mag, kann sich der Bräutigam<br />

eine Blüte aus dem Brautstrauß<br />

ans Revers des Hochzeitsanzugs stecken.<br />

Ähnliche, farblich leicht abweichende<br />

Ansteckblumen schmücken zudem die<br />

Väter und männlichen Trauzeugen.<br />

# Dresscode Der Dresscode gibt vor,<br />

dass die Braut mit ihrem Kleid im Mittelpunkt<br />

steht. Trägt sie ein kurzes Kleid,<br />

darf keine der anwesenden Damen ein<br />

längeres Kleid tragen. Keine der anderen<br />

Damen darf versuchen, die Braut durch<br />

die gewählte Bekleidung auszustechen.<br />

Die Braut sollte überdies die einzige<br />

Person sein, die ein weißes oder cremefarbenes<br />

Kleid trägt. Generell sollten<br />

sich die Gäste möglichst weitgehend<br />

am Wunsch des Brautpaars orientieren<br />

und die Kleiderordnung danach richten.<br />

Wenn sommertags gefeiert wird, gilt<br />

dennoch für die Männer, dass sie ihr Jackett<br />

erst dann ausziehen, wenn der<br />

Bräutigam sein Sakko abgelegt hat und<br />

das Zeichen zur Marscherleichterung gegeben<br />

hat.<br />

# Danksagungen Einige Wochen nach<br />

der Hochzeit erhalten alle Gäste und<br />

jene Menschen, die einen Glückwunsch<br />

geschickt haben, eine Danksagung. Eine<br />

persönliche Karte mit einem Hochzeitsfoto<br />

und einem individuellen Text mit<br />

Bezug zur Person sind dabei besonders<br />

schön.<br />

# Eheringe Der Ehering wird traditionell<br />

am Ringfinger der rechten Hand getragen.<br />

Die Eheringe werden bei der standesamtlichen<br />

Trauung nach dem Unterzeichnen<br />

der Eheschließungsurkunde<br />

und bei der kirchlichen Trauung nach der<br />

Segnung angesteckt.<br />

# Hochzeitsanzug Der Bräutigam ist bei<br />

der Wahl des Outfits relativ frei, sollte<br />

sich jedoch bei der Auswahl der Accessoires<br />

am Kleiderstil der Dame orientieren.<br />

Wenn sich der Herr für einen Cut<br />

entscheidet, sollte dieser nach der kirchlichen<br />

Trauung vor Anbruch des Abends<br />

gegen einen anderen Anzug (z. B. Smoking)<br />

ausgetauscht werden.<br />

# Hochzeitsgeschenke Die Hochzeitsgeschenke<br />

werden überreicht, wenn das<br />

Brautpaar die eintreffenden Gäste vor<br />

der Feier begrüßt und auf einem für alle<br />

sichtbaren Tisch dekorativ angeordnet.<br />

Ausgepackt werden die Geschenke in<br />

der Regel erst am Tag nach der Hochzeit.<br />

Auch Hochzeitsgeschenke, die nicht<br />

sonderlich zusagen, werden auf keinen<br />

Fall weiterverschenkt oder -verkauft, da<br />

dies angeblich Unglück bringt.<br />

# Hochzeitstorte Die Hochzeitstorte<br />

wird meist zum Nachmittagskaffee oder<br />

nach Mitternacht auf der Hochzeitsfeier<br />

serviert. Angeschnitten wird die Torte<br />

gemeinsam vom Brautpaar. Die Braut<br />

hält dabei das Messer, der Bräutigam<br />

legt seine Hand auf ihre und führt das<br />

Messer. Die Ehrengäste werden zuerst<br />

bedient, danach erhält jeder Gast ein<br />

Stück von der Hochzeitstorte. Als Zutat<br />

darf Marzipan auf keinen Fall fehlen. Es<br />

besteht nämlich unter anderem aus Mandeln,<br />

die Glück in der Liebe verheißen.


| hochzeit | 31<br />

# Hochzeitszug Der Hochzeitszug formiert<br />

sich auf dem Weg in die Kirche wie<br />

folgt: vorneweg Brautführer und Brautjungfern,<br />

dann die Blumenkinder, das<br />

Brautpaar gefolgt von der Brautmutter<br />

rechts vom Vater des Bräutigams und<br />

dem Brautvater links von der Mutter des<br />

Bräutigams, schließlich folgen nahe Verwandte<br />

(Geschwister, Großeltern etc.),<br />

entfernte Verwandte und zum Abschluss<br />

Freunde und Bekannte. Beim Einzug in<br />

die Kirche geht die Braut links vom Bräutigam<br />

zum Altar, wohingegen sie beim<br />

Auszug aus der Kirche nun rechts von<br />

ihrem Angetrauten geht.<br />

# Reden Reden werden gehalten, wenn<br />

alle Gäste auf ihren Plätzen sitzen. Den<br />

Anfang macht dabei der Brautvater (alternativ<br />

darf auch der Bräutigam das eröffnende<br />

Wort ergreifen). Besonders zu<br />

beachten ist dabei, dass die Anzahl der<br />

Reden nicht überhand nehmen sollte und<br />

eine Rede nicht länger als drei bis fünf<br />

Minuten dauern sollte.<br />

# Tanz Der erste Tanz gehört dem<br />

Brautpaar. Traditionell war der Eröffnungstanz<br />

meist ein Wiener Walzer;<br />

heutzutage wird hier auch gerne ein Lied<br />

mit individuellem Bezug ausgewählt. Danach<br />

dürfen dann alle Gäste tanzen, wobei<br />

die Braut den nächsten Tanz ihrem<br />

Vater und den darauf folgenden ihrem<br />

Schwiegervater schenkt. Der Bräutigam<br />

tanzt erst mit seiner Schwiegermutter,<br />

danach mit seiner Mutter.<br />

# Tischordnung Das Brautpaar sitzt<br />

immer in der Mitte einer Längsseite<br />

des zentralen Tisches mit dem Blick auf<br />

den gesamten Festsaal. Die Braut sitzt<br />

rechts vom Bräutigam. Die Eltern von<br />

Braut und Bräutigam sitzen in nächster<br />

Nähe ihrer Kinder, wobei es zwei unterschiedliche,<br />

weit verbreitete Varianten<br />

gibt. Variante 1: Rechts neben der Braut<br />

sitzt ihr Schwiegervater, daneben die<br />

Schwiegermutter. Links neben dem<br />

Bräutigam sitzt sein Schwiegervater, im<br />

Anschluss die Schwiegermutter. Variante<br />

2: Der Brautvater sitzt seiner Tochter<br />

gegenüber, die Mutter des Bräutigams<br />

ihrem Sohn. Die Tischordnung sollte<br />

auch eine Rangordnung innerhalb der<br />

Hochzeitsgesellschaft widerspiegeln.<br />

Je näher ein Gast beim Brautpaar sitzt,<br />

desto näher steht er dem Brautpaar.<br />

# Verlobung Die Verlobung galt einige<br />

Zeit als spießig und antiquiert, in den<br />

letzten Jahren hat sie wieder eine richtige<br />

Renaissance erlebt. Üblicherweise<br />

findet die Verlobung im Haus der Brauteltern<br />

oder in einem Restaurant statt.<br />

Während die Feier früher von den Brauteltern<br />

bezahlt wurde, ist es heute üblich,<br />

dass sich beide Familien an den Kosten<br />

beteiligen.<br />

# Verlobungsringe Die Verlobungsringe<br />

werden für gewöhnlich vom Mann<br />

gekauft. Sie werden von der Verlobung<br />

bis zur Hochzeit am Ringfinger der linken<br />

Hand getragen und wechseln erst bei der<br />

Trauung nach rechts. #<br />

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32 | hochzeit | BrautFrisuren<br />

Brautfrisuren<br />

Ein Anlass – vier Looks<br />

Die Braut hat mindestens schulterlange Haare? Dann zeigen wir Ihnen, wie sich<br />

damit ganz unterschiedliche Steckfrisuren gestalten lassen – für die elegante,<br />

die romantische, die klassische und die Boho-Braut.<br />

elegante Braut<br />

Alles Haar auf möglichst große<br />

Heizwickler drehen, davor Haarfestiger<br />

mit Hitzeschutz verteilen.<br />

Nach dem Abkühlen die Locken<br />

ausbürsten und das Haar toupieren.<br />

Haar am Oberkopf von Schläfe<br />

zu Schläfe in Dreiecksform abteilen und mit einer Klemme provisorisch<br />

befestigen. Das untere Haar zu einem tiefsitzendem<br />

Pferdeschwanz zusammenfassen und mit einem transparenten<br />

Haargummi fixieren. Den Pferdeschwanz halbieren und die beiden<br />

Partien ineinander zu einem Chignon schlingen; mit Haarnadeln<br />

feststecken. Das Haar am Oberkopf lösen, in einer Welle<br />

nach hinten frisieren und die Längen um den Chignon legen. Die<br />

Haarspitzen unter dem Chignon feststecken. Gesamte Frisur<br />

mit Haarlack und Haarspray fixieren.<br />

Boho-Braut<br />

Am Oberkopf mittig beginnend<br />

zum Nacken hin einen losen französischen<br />

Zopf flechten (d. h. abwechselnd<br />

von den seitlichen<br />

Partien schmale Passés hinzunehmen).<br />

Dazu ist mindestens 50 cm<br />

langes Haar nötig. Nach zwei Dritteln die Haarenden in zwei<br />

Partien teilen und jeweils zwirbeln. Die beiden gezwirbelten<br />

Haarstränge ineinander drehen und den gekordelten Zopf mit<br />

einem transparenten Haargummi zusammenhalten. Den gekordelten<br />

Zopf vom Hinterkopf nach oben über den geflochtenen<br />

Zopf legen und mit Haarnadeln unsichtbar befestigen.<br />

Als Finish Glanz und Haarspray über die Frisur geben.


| hochzeit | 33<br />

Frisuren Thomas Kemper · Make-up Eren Bektas<br />

Fotos Andreas Ortner<br />

romantische<br />

Braut<br />

Für mehr Griffigkeit am besten<br />

am Vortag die Haare waschen.<br />

Einen Mittelscheitel ziehen. An<br />

jeder Seite das Haar in ca. 3 cm<br />

breiten Partien ab Schläfenhöhe<br />

über einen großen Lockenstab (Durchmesser 4 cm) drehen –<br />

an der Gesichtskontur entlang weg vom Gesicht. Jede Strähne<br />

nach dem Eindrehen mit Clips „hängend“ am Kopf befestigen<br />

und auskühlen lassen. Dann die Locken mit den Fingern aufschütteln.<br />

Das Haar am Hinterkopf vorsichtig toupieren. Die<br />

Volumen-Wellen locker am Hinterkopf zusammennehmen und<br />

unsichtbar zu einem losen Dutt zusammenstecken. Ums Gesicht<br />

ein paar Strähnen lösen und Frisur mit Haarspray fixieren.<br />

klassische Braut<br />

Für Extravolumen das Haar über<br />

einen großen Lockenstab drehen.<br />

Einen kurzen Seitenscheitel<br />

ziehen und das Haar in vier<br />

Passés (linke und rechte Vorderpartie,<br />

Oberkopf und unterer<br />

Hinterkopf) vom Scheitel ausgehend abteilen, toupieren<br />

und mit Klemmen am Kopf fixieren. Das untere Passé am<br />

Hinterkopf über die Hand zu einer Schlaufe einschlagen und<br />

mit Haarnadeln feststecken. Dieser Teil bildet die Basis für<br />

die gesamte Steckfrisur. Das Haar am Oberkopf leicht am<br />

Ansatz und in den Längen toupieren, das Deckhaar glätten,<br />

zu einer Schlaufe legen und fixieren. Nun die rechte Vorderpartie<br />

über die Seite nach hinten kämmen, unter die tiefere<br />

Haarschlaufe leben und Enden unsichtbar feststecken.<br />

Die linke Vorderpartie entsprechend kämmen und unter die<br />

obere Haarschlaufe stecken. Das Deckhaar evtl. vorsichtig<br />

glatt bürsten und mit Haarspray fixieren. #


34 | beauty + wellness | Trendstyling für Sie und Ihn<br />

Windsor<br />

tom ford<br />

emporio armani<br />

menrad jaguar<br />

Trendstyling für Sie und Ihn<br />

Fotos Hersteller / Anbieter / Fashion Week Mailand<br />

Styling für Ihn<br />

Auch die Herren der Schöpfung kommen in dieser Saison nicht<br />

an der Farbe Blau vorbei. Sie lässt sich wunderbar mit Cameltönen<br />

kombinieren. Wiederauferstanden ist der kurze Blouson,<br />

der von vielen Designern gezeigt wird. Die Hosen dürfen<br />

endlich etwas weiter getragen werden; formelle Blazer bleiben<br />

figurbetont. Eine Lederjacke ist natürlich nach wie vor<br />

unverzichtbar für einen sportlich-lässigen Look.<br />

lloyd


| beauty + wellness | 35<br />

arabesque<br />

artceco girl<br />

babor<br />

Trend-Make-up für Sie<br />

Kühle Blau- und Türkistöne bleiben en<br />

vogue. Ansonsten spielen Braunnuancen<br />

die Hauptrolle, ergänzt von fruchtigem<br />

Orange. Peach, Mango und Papaya –<br />

was sich anhört wie ein fruchtig-frischer<br />

Smoothie, sind die Zutaten für „Light<br />

Summer“, den aktuellen Look von Babor.<br />

Sinnlich schimmernde Bronze- und<br />

Sandnuancen, zarte Orange- und Papayatöne<br />

und ein wenig Türkis bestimmen<br />

den Look „Sandy Beach“ von Arabesque.<br />

Dagegen wecken bei Artdeco Rot, Pink,<br />

Limette und Marine Reminiszenzen an<br />

bunte Blumenfelder. #<br />

Die Cosmetic Gallery von DR. GRANDEL<br />

ist Augsburgs Topadresse, wenn es um<br />

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09:30 – 20:00 Uhr<br />

Mittwoch bis Freitag: 09:30 – 18:30 Uhr<br />

Samstag:<br />

09:30 – 14:00 Uhr


36 | gesundheit | Frühjahrsmüdigkeit – ohne mich!<br />

guarana<br />

Frühjahrsmüdigkeit –<br />

ohne mich!<br />

Aminosäuren für Energie und gute Laune<br />

igel-stachelpilz<br />

rosenwurz<br />

Die Tage werden länger, draußen zwitschern die Vögel –<br />

und trotzdem sind viele Menschen derzeit erschöpft<br />

anstatt voller Tatendrang. Wie kommt es zu der berühmtberüchtigten<br />

Frühjahrsmüdigkeit? Welche Nährstoffe<br />

sorgen für einen Energieschub?<br />

Rund die Hälfte der Bevölkerung kennt die Symptome: Die Betroffenen kommen<br />

morgens schwer aus dem Bett, fühlen sich tagsüber nicht leistungsfähig<br />

und sinken am Abend ermattet aufs Sofa. Es gibt mehrere Erklärungen<br />

dafür, warum uns im Frühling die Energie fehlt:<br />

Fotos wikipedia,<br />

fotolia.com / Jonas Glaubitz<br />

Lichtmangel.<br />

Im Winter sind nicht nur die Tage kurz, wir gehen auch<br />

weniger an die frische Luft. Bei Dunkelheit produziert<br />

das Gehirn jedoch das Schlafhormon Melatonin. Um es wieder abzubauen, ist Tageslicht<br />

nötig. Unter seinem Einfluss wird stattdessen das „Glückshormon“ Serotonin<br />

ausgeschüttet. Am Ende des Winters herrscht zwischen den Botenstoffen (Neurotransmittern)<br />

oft ein Ungleichgewicht: Melatonin überwiegt und ruft Müdigkeit<br />

hervor.<br />

Winterdepression.<br />

Auch der so genannte Winterblues, von Medizinern als<br />

saisonal abhängige Depression (SAD) bezeichnet, ist<br />

eine Folge dieser Hormon-Schieflage. Die Betroffenen sind während der dunklen<br />

Jahreszeit niedergeschlagen, antriebslos und müde.<br />

Zeitumstellung.<br />

Wenn Ende März die Uhr auf Sommerzeit umgestellt<br />

wird, braucht ein Drittel der Deutschen mehrere Tage,<br />

bis sie im neuen Tagesrhythmus angekommen sind. Einige leiden sogar bis zu zwei<br />

Wochen darunter, dass ihre innere Uhr verschoben ist. Experten sprechen von<br />

einem „Mini-Jetlag“. Er macht müde; manche Menschen reagieren zusätzlich mit<br />

Gereiztheit, Konzentrationsstörungen und depressiver Verstimmung. Das Problem<br />

ist auch hier ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Körper, deren Ausschüttung<br />

von der inneren Uhr gesteuert wird.<br />

Aminosäuren,<br />

Basis der Botenstoffe<br />

Für mehr Drive sorgt also ein Gleichgewicht der Botenstoffe<br />

im Gehirn. Bausteine dieser Gehirnbotenstoffe<br />

sind Aminosäuren, die Grundsubstanz aller Proteine.<br />

Viele von ihnen zählen zu den essentiellen Substanzen, das heißt, der Körper kann<br />

diese nicht selbst herstellen, sondern muss sie von außen aufnehmen. Eine wichtige


| gesundheit | 37<br />

Rolle im Energie-Stoffwechsel spielt zum einen L-Tyrosin,<br />

das als Baustein des Botenstoffs Dopamin Motivation und<br />

Konzentration fördert. Dazu kommt L-Glutamin, ein Bestandteil<br />

des angstlösenden Nervenbotenstoffs Gamma-<br />

Aminobuttersäure (GABA). Er sorgt für Entspannung, innere<br />

Ruhe und erholsamen Schlaf.<br />

Auch bestimmte Pflanzenwirkstoffe liefern Energie und heben<br />

die Stimmung. Der aus Sibirien stammende Rosenwurz<br />

(Rhodiola rosea) ist z. B. eine vor allem in russischen, baltischen<br />

und skandinavischen Ländern bewährte Heilpflanze,<br />

die seit Jahrhunderten zur Steigerung der körperlichen und<br />

geistigen Leistungsfähigkeit genutzt wird. Auch der Igel-<br />

Stachelpilz (Hericium erinaceus), der bevorzugt an alten<br />

Baumstämmen und Stümpfen in Wäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit<br />

wächst, enthält außergewöhnlich viele Aminosäuren.<br />

Der schwammartige Pilz ist nicht nur wohlschmeckend,<br />

sondern zählt in der Traditionellen Chinesischen<br />

Medizin und in der Mykotherapie zu den Vitalpilzen. Er gilt<br />

u. a. als natürliches Antidepressivum und fördert die Konzentration.<br />

Guaraná, aus dem Samen der am Amazonas<br />

wachsenden Guaranápflanze gewonnen, ist ein natürliches<br />

Koffein, das an Gerbstoffe gebunden ist und dadurch allmählich<br />

freigesetzt wird. Das macht wach und ermöglicht<br />

über einen längeren Zeitraum erhöhte Aufmerksamkeit und<br />

Konzentration. Im Anbaugebiet ist Guaraná so etwas wie<br />

ein „Nationalgetränk“. Es wird von Jung und Alt zum Frühstück<br />

getrunken.<br />

HellWach<br />

B-Vitamine verringern<br />

die Müdigkeit<br />

Um Aminosäuren in die Botenstoffe<br />

einzubauen, benötigt<br />

der Körper B-Vitamine. Damit<br />

sind sie entscheidende Elemente im Stoffwechsel des Energiehaushalts<br />

und der Nervenfunktion. Der Körper kann die<br />

meisten davon nicht speichern. Deswegen ist es sinnvoll, sie<br />

von außen zuzuführen. Auch der Mineralstoff Magnesium<br />

fungiert als Muntermacher sowie Cholin, ein Bestandteil<br />

des Nervenbotenstoffes Acetylcholin. Übrigens sind die<br />

Aminosäuren L-Tyrosin und L-Glutamin in Käse, Ei, Walnüssen,<br />

Sojabohnen, Kürbiskernen oder rohem Lachs enthalten.<br />

Da aber über die Nahrung die nötigen Mengen nur schwer<br />

aufzunehmen sind, bieten sich Nahrungsergänzungen an,<br />

die auch diese Stoffe enthalten, wie z. B. HellWach aus der<br />

Reihe NeuroLab Vital. Basis des Nährstoff-Präparats sind<br />

die beiden genannten Aminosäuren, verstärkt vom sog. Tri-<br />

B-Komplex. Er umfasst die Vitamine B6, B12 und Folsäure in<br />

einer Form, die dem Organismus sofort und ohne Verluste<br />

zur Verfügung steht. #<br />

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38 | gesundheit | Tschüss Heuschnupfen<br />

Unsere Umgebung ist voll von potentiellen Auslösern allergischer Reaktionen,<br />

zu denen neben Milben und Pollen auch bestimmte Nahrungsmittel zählen. Dabei löst<br />

der Kontakt mit Allergenen eine Reihe von Symptomen aus: Die Nase läuft, die Augen<br />

brennen, der Schädel brummt und das Atmen fällt schwer. Wir erklären, welche Rolle<br />

Histamin bei allergischen Reaktionen spielt und welche Wirkstoffe die Beschwerden<br />

bei Heuschnupfen lindern können.<br />

Tschüss<br />

Heuschnupfen<br />

Foto istockphoto<br />

Die Rolle des Histamins Histamin ist eine organischchemische<br />

Verbindung, die in<br />

den Mastzellen und histaminspeichernden Zellen der<br />

Schleimhäute vorkommt. Als einer von mehreren Botenstoffen<br />

spielt es eine zentrale Rolle bei der Entzündungsreaktion<br />

und der Abwehr körperfremder Stoffe. Freigesetztes<br />

Histamin hat einen starken Einfluss auf den menschlichen<br />

Körper und führt zur Entwicklung einer lokalen Entzündung.<br />

Histamin beeinflusst u. a. die Sekretion und Motilität des<br />

Magen-Darm-Trakts, den Schlaf-Wach-Rhythmus, den Blutdruck,<br />

die Gefäßpermeabilität (-durchlässigkeit) und die Sekretion<br />

von Schleim.<br />

Pollen im Anflug<br />

Schon Anfang Februar nehmen<br />

Pollenallergiker erste Symptome<br />

wahr. Hasel- und Erlenblüten fliegen bei milden Temperaturen<br />

sogar bereits im Januar. Antihistaminika, Nasensprays<br />

und die Behandlung mit Kortison zählen zu den häufigsten<br />

Therapiemöglichkeiten des Heuschnupfens. Viele Patienten<br />

setzen jedoch auf homöopathische Arzneimittel zur Linderung<br />

ihrer Beschwerden. Sie regulieren die Immunreaktion<br />

und führen zu einer Linderung der Symptome. Auch von einer<br />

Hyposensibilisierung versprechen sich viele Betroffene eine<br />

Besserung ihrer Leiden. Als sog. spezifische Immuntherapie<br />

(SIT) gewöhnt sie den Körper nach und nach mit zunehmender<br />

Dosis an die allergieauslösende Substanz. Der Erfolg der Therapie<br />

gilt jedoch als umstritten. Folgende acht Wirkstoffe<br />

gelten als hilfreich gegen Allergien.<br />

Quercetin<br />

Der Pflanzenfarbstoff kommt in Zitrusfrüchten,<br />

Zwiebeln, schwarzem<br />

Tee, Äpfeln und Salat vor. Er hemmt die Freisetzung von<br />

Histamin und kann damit Symptome des Heuschnupfens lindern.<br />

In Studien konnte seine Wirksamkeit nachgewiesen werden.<br />

Bromelain<br />

Das aus Ananas gewonnene Enzym<br />

kann das Niveau von proinflammatorischen<br />

(entzündungsfördernden) Prostaglandinen<br />

verringern, welche die Schlüsselfaktoren für Schwellungen,<br />

Juckreiz und Rötungen bilden. Gleichzeitig erhöht es die Absorption<br />

von Quercetin; daher kommen beide Bestandteile<br />

oftmals in einem Präparat vor.


| gesundheit | 39<br />

Vitamin C<br />

Auch Vitamin C kann inflammatorische<br />

Substanzen auf ihrem<br />

Weg durch den Körper ausbremsen. So konnte in einer Studie<br />

das Histaminniveau nachweislich um -40 % gesenkt werden,<br />

nachdem man den Testpersonen täglich 2 g Vitamin C verabreicht<br />

hatte.<br />

Pestwurz<br />

Auch die krautige Pflanze (lat.<br />

Petasites hybridus) aus der Familie<br />

der Korbblütler kann zur Linderung von Symptomen<br />

des Heuschnupfens beitragen. Dabei ist sie Studien zufolge<br />

genauso wirksam wie Antihistaminika, jedoch ohne deren<br />

Müdigkeit verursachende Nebenwirkung.<br />

Konjugierte Linolsäure<br />

(CLA)<br />

Sie hat sich vorwiegend im Zusammenhang<br />

mit Gewichtsreduktion<br />

einen Namen gemacht,<br />

doch in der Vergangenheit deutete sich ihr Potential auch<br />

bei der Behandlung einer allergischen Rhinitis an. In einer<br />

Studie mit 40 Teilnehmern, die allergisch auf Birkenpollen<br />

reagierten, berichteten die Personen, denen 2 g CLA am Tag<br />

verabreicht wurde, von einer Besserung ihrer Symptome und<br />

einem gesteigerten Allgemeinwohlbefinden.<br />

Brennnessel<br />

In-vitro-Studien haben gezeigt,<br />

dass der Extrakt der Brennnessel<br />

proinflammatorische Faktoren, die Heuschnupfen verursachen<br />

können, hemmen kann. In einer Studie mit 58 Probanden<br />

gab die Hälfte der Teilnehmer an, dass sie eine Linderung ihrer<br />

Symptome erfahren haben.<br />

Grüner Tee<br />

Die im grünen Tee enthaltenen<br />

Catechine weisen ebenfalls eine<br />

anti-allergische Wirkung auf. Von allen Grünteesorten besitzt<br />

Benifuuki den größten Anteil an speziellen Bitterstoffen. Er<br />

kann bei Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis unterstützend<br />

wirken.<br />

Probiotika<br />

Als Probiotika wird eine Zubereitung<br />

bezeichnet, die lebensfähige<br />

Mikroorganismen wie etwa Milchsäurebakterien enthält.<br />

Die tägliche Dosis „gesunder Bakterien“ liefert beispielsweise<br />

Joghurt. Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Probiotika<br />

in der Lage sind, die Immunantwort auf Gräserpollen<br />

umzuprogrammieren und dadurch zur Reduzierung der<br />

Symptome bei Heuschnupfen beitragen können. #<br />

Quelle medicalpress.de<br />

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40 | Sport + spass | Fitness-Trends <strong>2016</strong><br />

Yoga, Pilates, Poledance, Trampolin, Gewichte oder Jogging – es gibt unzählige<br />

Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, um seinen Körper fit zu halten. Ganz vorn<br />

auf der Trendliste stehen dabei sog. tragbare Technologien. Aber auch Modifizierungen<br />

bewährter Trainingsarten stehen hoch im Kurs und natürlich Workouts mit<br />

innovativen Sportgeräten.<br />

Von Hightech bis<br />

Traditionstraining<br />

Foto lifepr<br />

Die Fitness-Trends <strong>2016</strong><br />

Tragbare<br />

Technologien<br />

Hierzu zählen Fitness Tracker, GPS-Geräte,<br />

Pulsmesser und Smartwatches. Es<br />

wird also gemessen, was das Zeug hält.<br />

Solche tragbaren Messgeräte oder sogar Funktionskleidung mit<br />

Sensoren liegen auch dieses Jahr hoch im Kurs. Hightech ist hip.<br />

Alles, was unsere Schritte beim Walken oder Joggen aufzeichnet,<br />

den Kalorienverbrauch anzeigt oder unsere Fettverbrennung<br />

analysiert, macht uns glücklicher. Wearable Technologies<br />

helfen, stets die Kontrolle über seine Werte zu behalten.<br />

e-Gym<br />

Auf modernste Technologie setzen<br />

auch Trainingsgeräte, die einen<br />

geführten Trainingsablauf über ein eingebautes Touchdisplay<br />

bieten. Dabei werden unterschiedliche Methoden für<br />

ein abwechslungsreiches Training angeboten. Sensoren regeln<br />

automatisch das Trainingsvolumen und alle anderen Parameter.<br />

Per Chipkarte wird der individuelle Trainingsplan<br />

vorgegeben und dessen Einhaltung kontrolliert, so dass Überanstrengungen<br />

vermieden werden.<br />

Body Weight oder<br />

Functional Training<br />

Als Gegenpol zur Technikverliebtheit<br />

steht das „Back to the<br />

Basics Training“: Es wird kaum<br />

Equipment benötigt, der eigene Körper dient als Widerstand –<br />

die gute alte Gymnastik eben. Hierzu zählen Pull-ups (Klimmzüge),<br />

Push-ups (Liegestütze), Dips (Barrenstütz), Squat<br />

(Kniebeugen) und Sit-ups (Rumpfbeugen). Das Training der<br />

Sehnen und Gelenke steht im Vordergrund. Es kommt nicht darauf<br />

an, oberflächliche Muskeln aufzupumpen, sondern den<br />

Körper zu stabilisieren, Muskelapparat, Muskelansätze, Sehnen<br />

und Gelenke für den Alltag sowie tiefere sportliche Belastungen<br />

fit zu machen. Eine wichtige Rolle dabei spielt der<br />

Rumpf, der Hauptstabilisator des Menschen. Bodyweight-Training<br />

steigert nicht nur die Kraft, sondern fördert auch die Ausdauer<br />

und die Beweglichkeit. Weitere Vorteile: Fitnesserprobte<br />

können sich teure Gyms sparen und Zuhause trainieren.<br />

Außerdem ist bei den klassischen Turnübungen das Verletzungsrisiko<br />

relativ gering.


| SPORT + SPASS | 41<br />

HIIT: High Intensity<br />

Interval training<br />

Lauftraining, kombinierbar mit<br />

tragbaren Technologien, wird<br />

hier auf die Spitze getrieben:<br />

Beim High-Intensity Interval Training HIIT verbrennt man so<br />

viel Fett und baut so schnell Muskeln auf wie sonst nirgendwo.<br />

Das Training besteht aus Intervallen mit kurzen und intensiven<br />

Übungen. Eine HIIT-Trainingsrunde wäre zum Beispiel:<br />

Zwei Minuten entspanntes Laufen, 20 Sekunden<br />

Vollsprint, zwei Minuten moderates Jogggen, usw. HIIT<br />

funktioniert mit fast jeder Bewegungsart. Ein Training dauert<br />

zwar nur 30 Minuten, ist aber dafür auch wahnsinnig anstrengend.<br />

Nun ja, ohne Schweiß kein Preis!<br />

Strength Training<br />

Kraft-Training für Frauen muss<br />

nicht zur extremen Bodybuilder-<br />

Figur führen. Das Training mit Hanteln oder Gewichten sorgt für<br />

definierte weibliche Muskeln. Auch Koordination, Ausdauer, Haltung,<br />

Beweglichkeit und Schnelligkeit werden gesteigert. Außerdem<br />

wird Rückenschmerzen vorgebeugt. Strength Training beinhaltet<br />

nicht nur das klassische Krafttraining, sondern auch sexy<br />

Ganzkörpertraining wie Pole Dance und Booty Barre.<br />

Booty Barre Booty Barre vereint Bewegungen<br />

von Pilates, Yoga und<br />

Tanz mit einem Intervalltraining zum Muskelaufbau. Es ist ein<br />

perfektes Zusammenspiel von Kraft und Beweglichkeit. Zu<br />

einem Non-Stop-Musikmix werden alle relevanten Muskelgruppen<br />

trainiert und geformt. Die einzelnen Segmente des<br />

Trainings können ausgetauscht werden, was eine große Abwechslung<br />

ermöglicht. Die Übungen werden zum größten Teil<br />

an der Ballettstange durchgeführt. Trainiert wird im Stand,<br />

aber auch im Sitzen und Liegen. Die Bewegungsausführung<br />

erfolgt konzentriert – ähnlich wie beim Pilates oder Ballett.<br />

Einige Übungen werden mit kleinen Gewichten oder Therabändern<br />

durchgeführt. Das Programm ist für alle Fitnesslevel<br />

geeignet, da es individuell modifiziert werden kann.<br />

Bokwa<br />

Apropos Tanz: Eine neue Version<br />

des sportlichen Tanzens nach Angabe<br />

(wie z. B. beim Square Dance durch den Caller) macht inzwischen<br />

dem Zumba als Fatburner Konkurrenz. Beim Bokwa<br />

wird nach Buchstaben, Zahlen und Zeichen in der Gruppe getanzt<br />

– Bewegungen aus dem Kick-Boxen inklusive. Ein Trainer<br />

gibt diese vor, die Teilnehmer machen sie nach und können sie<br />

auf eigene Weise interpretieren. Wie die Buchstaben und Zahlen<br />

im Grundschritt getanzt werden, müssen die Bokwa-Tänzer<br />

vorher lernen. Getanzt wird zu Charts und House-Musik, die mit<br />

afrikanischen Rhythmen unterlegt ist. Bokwa kommt aus den<br />

USA. Die Tanzelemente entstammen dem afrikanischen Tanz<br />

Kwaito. Um das Training noch effektiver zu machen, wurde der<br />

Tanz mit dem Boxen verbunden. Daher rührt auch der Name<br />

dieser Sportart: Bokwa setzt sich aus „Bo“ für Boxing und „kwa“<br />

für den afrikanischen Tanz Kwaito zusammen.<br />

Jumping Fitness<br />

Trampolin<br />

Eine Art Weiterentwicklung des<br />

Aerobic stellt die Jumping Fitness<br />

dar. Trainiert wird auf<br />

einem Trampolin mit Handgriffen. Man hält sich daran fest<br />

und führt abwechselnd schnelle und langsame Sprünge aus.<br />

Dabei werden nicht nur Kalorien verbrannt, sondern auch die<br />

Gelenke geschont und die Rückenmuskulatur gestärkt.<br />

Slashpipe<br />

Training mit Hilfe der Bewegung<br />

von Wasser ermöglichst das neue,<br />

mehrfach ausgezeichnete Gerät Slashpipe. Die Slashpipe ist ein<br />

transparentes, mit einem speziellen Liquid gefülltes Kunststoffrohr<br />

mit zwei flexibel einstellbaren Handschlaufen. Sobald man<br />

es hochhebt, spürt man sofort sein ganzes Potenzial: Das Liquid<br />

bewegt sich pausenlos. Um diese schwankenden Kräfte im<br />

Gleichgewicht zu halten, benötigt man so gut wie alle Muskeln<br />

gleichzeitig, ob im Stehen, Sitzen oder Liegen, schnell oder langsam.<br />

Entwickelt wurde das Gerät von Profis aus den Bereichen<br />

Fitness, Reha und Personal bzw. Functional Training. #<br />

Alle<br />

Modelle<br />

auch für<br />

Frauen.<br />

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So abwechslungsreich<br />

wie das Wetter. Schöffel ZipIn!<br />

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42 | garten | Kuppelhäuser<br />

Garten-Iglu als Sommerpavillon<br />

Unter der Kuppel<br />

Gartenpavillons für jeden Anspruch<br />

Fotos Gardenigloo, Hersteller / Designer<br />

bezugsquelle garten-iglu www.gardenigloo.com


| GARTEN | 43<br />

Quiet Treehouse<br />

Das kugelförmige Baumhaus der britischen Designermarke John Lewis, gebaut von Blue Forest, war im<br />

Juli 2014 Highlight der RHS Hampton Court Palace Flower Show südwestlich von London, der weltgrößten<br />

Gartenshow. Es ist ein Rückzugsort für Städter, die ein natürliches Ambiente schätzen, aber trotzdem<br />

nicht auf zeitgemäßes Design und beste technische Ausstattung verzichten wollen.<br />

Robin Hill Nest<br />

Inspiriert von der organischen Nestform der Webervögel hat<br />

der britische Baumhaus-Spezialist Blue Forest ein Baumhaus<br />

konzipiert, das im Robin Hill Country Park auf der Isle of Wight<br />

entstehen soll. Diese und andere Baumhäuser sollen ab Frühjahr<br />

2018 für Besucher zugänglich sein.<br />

Garten-Iglu<br />

Das igluförmige Gartenhaus von Gardenigloo zum Selberzusammenbauen<br />

lässt sich zu jeder Jahreszeit nutzen. Die Mehrzweckkuppel<br />

aus wetterfesten Materialien mit einem Durchmesser<br />

von 3,60 m und einer max. Höhe von 2,25 m kann sowohl als Wintergarten<br />

als auch als Sommerpavillon oder Windschutz dienen,<br />

je nach Art des Dachmaterials. Die isolierende Folie des Iglus<br />

(Wintergartenüberzug) hat eine große Tür und zwei Belüftungsfenster.<br />

Nach Bedarf kann dieser Überzug das ganze Jahr über<br />

verwendet werden. Das Sommerdach schützt effektiv vor UV-<br />

Strahlen. Verankert wird die Konstruktion mit Schellen oder Herringen<br />

und beschwert mit Sandsackelementen. Dank einer genauen<br />

Aufbauanleitung lässt sich das weiße PVC-Gerüst auch<br />

ohne Werkzeug einfach von zwei Personen montieren. Ein spezielles<br />

Fundament oder eine Aufstellgenehmigung ist nicht erforderlich.<br />

Alle verwendeten Materialien sind zu 100 % recycelbar. #<br />

Informationen www.blueforest.com


44 | kunst + kultur | Gewebe. Textile Projekte<br />

give peace a chance – geplante Installation<br />

von Thomas Weil in Friedberg<br />

brigitte kronschnabl – Mi Shu<br />

kaoru hirano – Textile Erinnerungen, tim


| kunst + kultur | 45<br />

Die vom „Stadtkultur“ Netzwerk Bayerischer Städte<br />

e. V. veranstaltete Reihe fragt nach, wie mit der Materialität<br />

und den Qualitäten von Gewebe in der Bildenden<br />

Kunst, im Design und in der Architektur umgegangen<br />

wird. 20 bayerische Städte nehmen daran teil, davon sechs in<br />

unserer Region. Vorgestellt werden dabei zeitgenössische<br />

Bildende und Angewandte Künstlerinnen und Künstler, die mit<br />

Textilien arbeiten und eine Brücke schlagen zwischen internationalen,<br />

regionalen und lokal verorteten Techniken und Traditionen.<br />

In weiteren Veranstaltungen, z. B. Vorträgen über<br />

Architektur, Do-it-Yourself-Workshops, Tanz-Performances,<br />

Podiumsdiskussionen zur Textilproduktion oder Modeschauen<br />

sollen neben kunst- und kulturwissenschaftlichen auch kreativwirtschaftliche<br />

und gesellschaftspolitische Aspekte thematisiert<br />

werden.<br />

Bereits gestartet ist in Bayerisch-Schwaben am 26. Februar<br />

die Ausstellung Textile Erinnerungen – Remembering Textiles<br />

im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg tim (wir<br />

haben darüber in der Februarausgabe Bayerisch-Schwaben<br />

berichtet). Weiter geht es in Aichach ab 14. März. Für „Segel<br />

für Aichach“ von der Pöttmeser Künstlerin Antje Sträter werden<br />

Räume im öffentlichen und privaten Raum in Aichach mit<br />

Segeln aus leichtem Baumwollgewebe bestückt. Einige Hundert<br />

davon hat sie schon entworfen und an vielen Orten und in<br />

zahlreichen Unternehmen installiert. Mit ihren Segeln und deren<br />

Halbtransparenz schafft sie es, Räume zu öffnen und doch<br />

Bereiche abzutrennen – Räume, die so lebendiger und geschützter<br />

werden, ohne ihnen Luft zu nehmen. Antje Sträter ist<br />

seit 1983 freischaffend mit diversen Ausstellungen im In- und<br />

Ausland, darunter war auch ein Gastaufenthalt in der Villa Romana<br />

in Florenz. Zu sehen ist die Ausstellung bis 30. Juni.<br />

Eröffnung: Montag, 14. März um 18:00 Uhr im Landratsamt<br />

Aichach-Friedberg, Münchener Straße 9, 86551 Aichach<br />

Ausstellungsorte: Landratsamt, MEA AG, Deckerform Technologies,<br />

Sebastian-Apotheke, Verwaltungsgebäude 1 am Tandlmarkt<br />

und Kliniken an der Paar in Aichach, Kliniken an der Paar<br />

in Friedberg und Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes am<br />

Marktplatz.<br />

Weiter geht es in Aichach ab 5. Mai bis 23. Oktober im Sisi-<br />

Schloss mit der Sonderausstellung „Kaiserin Sisi – drunter<br />

und drüber“. Sie zeigt den Wandel der Mode von der Barockzeit<br />

bis ins 21. Jahrhundert. Am 5. Juni beleuchtet im Stadtmuseum<br />

die Führung „Vom Flachs zum Gwand“ textilgeschichtliche<br />

Aspekte im Aichacher Land.<br />

Vom 13. März bis zum 13. Mai zeigt die Galerie Claudia Weil in<br />

Friedberg-Rinnenthal die Ausstellung „Ulrike Dornis: Arabesque<br />

und Malerei“. Impulsgeber für die Bildserie Arabesque<br />

war ein Tuch mit floraler Ornamentik aus Kairo. Das gleiche<br />

Motiv bzw. eine ähnliche Komposition wird in immer wieder<br />

Gewebe. Textile Projekte<br />

Kunstfestival in 20 bayerischen Städten<br />

Fotos Stadt Friedberg, Katsuhiro Saiki, Künstler<br />

Wir leben in einer Zeit der digitalen Gewebe. „Gut vernetzt“ zu sein ist wichtig<br />

und das Netzwerk ist ein Grundmuster unserer Gesellschaft geworden. Die<br />

Veranstaltungsreihe „Gewebe. Textile Projekte behandelt „Gewebe“ aus einer<br />

künstlerisch-kulturellen Perspektive.<br />

neuen und überraschenden Farbvarianten wiedergegeben.<br />

Die Stadtpfarrkirche St. Jakob in Friedberg ist ab 13. März<br />

Schauplatz für Installationen der Friedberger Künstlerin Brigitte<br />

Kronschnabl „Mi Shu“ – das Zusammenwirken von Körper,<br />

Seele und Geist. Sie illustriert vier Stadien des Lebens<br />

mit verschiedenen Kreationen aus hauchdünnem Gewebe.<br />

Parallel dazu wird das interaktive Kunstwerk „Give Peace a<br />

Chance“ von Thomas Weil präsentiert. Menschen, die ihrem<br />

Wunsch nach Frieden Ausdruck verleihen wollen, wählen aus<br />

den vorbereiteten Textilien eine aus und schreiben ihren<br />

Friedenswunsch darauf. An 14 Seile, gespannt zwischen der<br />

Stadtpfarrkirche St. Jakob und der städtischen Archivgalerie,<br />

werden diese Stoffstücke sukzessive aufgehängt. Das<br />

Kunstwerk nimmt im Laufe des Prozesses eine immer dichter<br />

werdende und nie endgültige Form an. Beide Aktionen<br />

dauern bis zum 30. Juni.<br />

Vom 8. Mai bis zum 12. Juni zeigen die Friedberger Stoffdesigner<br />

Hubert und Martina Brobst in der Archivgalerie in der<br />

Pfarrstraße 6 ca. 80 hängende, fließende und bewegliche<br />

Gewebestreifen mit farbenfrohen Designs, Motiven und<br />


46 | kunst + kultur | Gewebe. Textile Projekte<br />

Gewebung – Hubert Brobst<br />

Arabesque – Ulrike Dornis<br />

full size render – Susanne Thiemann,<br />

„Network“, Archivgalerie Friedberg<br />

Texturen im Digitalprint auf leicht transparentem Stoff. Zur gleichen Zeit am gleichen<br />

Ort zeigt der Friedberger Künstler Petrus die Installation „Gewissens-Gewebe“:<br />

Über einen Rahmen aus Stahlrohr wird ein Geflecht aus sieben Meter langen beschriebenen<br />

Bändern geflochten, die Enden hängen an den Seiten herunter. Diese<br />

Papierbänder werden von verschiedenen Gruppen beschrieben. Jeder schreibt seine<br />

Meinung zur Stadtpolitik. So wird das Bändergewebe ein verwobenes Sammelsurium<br />

der Gedanken der Friedberger: Angst, Zuspruch, Ablehnung … Von oben wird<br />

es in den Farben der Wahrheit – weiß, des Hasses – grün, der Liebe – rot und der<br />

Wut – gelb beleuchtet. Die Farben scheinen durch das Geflecht in den begehbaren<br />

Kubus. Der Boden des Kubus wird mit weißem Papier ausgelegt; so werden die Spuren<br />

der Besucher erhalten. Am Ende der Ausstellung werden die Bänder zerschnitten<br />

– die Gedanken befreit. Schließlich treffen in der Ausstellung „Network“ von<br />

Susanne Thiemann und Thomas Weil in der Archivgalerie vom 4. Juni bis 4. August<br />

Malerei und Skulptur, Punkte und Geflechte, Farbe und Material aufeinander. Susanne<br />

Thiemann aus München bringt Gewebe in teils großformatige skulpturale<br />

Formen. Der Friedberger Thomas Weil steht für die Malerei.<br />

was mich bewegt – D. Reese-Heim<br />

segel für aichach – Antje Sträter<br />

Auch Bobingen beteiligt sich mit sieben Veranstaltungen am Projekt. Am 17. März<br />

stellt der Kulturamtsleiter der Stadt, Reinhold Lenski, im Unteren Schlösschen den<br />

Chemiker Prof. Dr. Paul Schlack vor. Der einstige Werksleiter der Kunstseidefabrik<br />

Bobingen ist der Erfinder der Perlonfaser. Am 3. April geht es bei einem klassischen<br />

Konzert um Gewebe im übertragenen Sinn: mit Musik von Clara Schumann, Robert<br />

Schumann, Johannes Brahms und Frederic Chopin, die persönlich und auch musikalisch<br />

miteinander verbunden waren. Interessantes über seine Arbeit bei Trevira<br />

berichtet am 14. April der ehemalige Produktionsleiter Jürgen Bock in der IWB<br />

Werkskantine. Am 15. April kann im Rahmen einer Führung das Trevira-Werk besichtigt<br />

werden. Vom 1. Mai bis zum 12. Juni präsentiert der Kunstverein Bobingen<br />

aktuelle Arbeiten der renommierten Textilkünstlerin Prof. Dorothea Reese-Heim<br />

aus München in der Galerie im Unteren Schlösschen: „… wenn sich Kreise finden“. Am<br />

8. Mai lädt Turid Schuszter im Rahmen dieser Ausstellung zu ihrer Vorführung<br />

„Brettchenweben“. Am 5. Juni veranstaltet die Kunstpreisträgerin der Stadt Neusäß<br />

Brigitte Steininger den Kinder-Workshop „Kunstobjekt aus Drahtgeflecht“.<br />

Vom 8. April bis zum 13. Mai widmet die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm die Ausstellung<br />

„Am seidenen Faden“ im Rathaus der Geschichte des örtlichen Textilgewerbes.<br />

Beim 33. Künstlermarkt „Kunst im Gut“ in Scheyern vom 30. April bis 1. Mai legt die<br />

Veranstalterin Margit Grüner diesmal den Schwerpunkt auf Textilkunst und Mode.<br />

Im Rahmen einer Sonderschau präsentiert die österreichische Textilkünstlerin Ursula<br />

Prammer ihre farbenfrohen fröhlichen Werke. #


| kunst + kultur | Mut, liebe Julie! | 47<br />

„Mut, liebe Julie!"<br />

L a Siesta, 1850, Öl auf Leinwand, Bank Itaú<br />

Collection, Sao Paolo<br />

Foto Joao L. Musa/Itaú Cultural<br />

Künstlerfreundschaften sind ein ergiebiges Thema in der Kunstgeschichte.<br />

Insbesondere wenn ein Künstler und eine Künstlerin sie eingehen und sich im<br />

gegenseitigen Schaffensprozess fördern und beeinflussen – so wie der Augsburger<br />

Maler Moritz Rugendas und die Malerin Julie Hagen-Schwarz. Vom 18. März bis 5. Juni<br />

verfolgt eine Ausstellung die Spuren dieser bisher unbekannten Freundschaft.<br />

Der Augsburger Maler und Südamerikareisende<br />

Moritz Rugendas (1802 –<br />

1858) traf 1848 in München die junge,<br />

aus dem Baltikum stammende Malerin Julie<br />

Hagen (1824 – 1902) und wurde ihr Mentor.<br />

Aus den wiederentdeckten Briefen der<br />

Künstlerin lässt sich diese Freundschaft<br />

nachvollziehen und wirft einen Blick auf das<br />

bisher selten gezeigte Spätwerk des Künstlers<br />

sowie das Oeuvre der russischen Malerin,<br />

die zu den wenigen Künstlerinnen um<br />

1850 gehört, die sich zunächst in der bayerischen<br />

Kunstmetropole, später in Rom<br />

durchsetzten – Hagen nicht zuletzt mithilfe<br />

des Mentors Rugendas. Zugleich beleuchtet<br />

die Präsentation mit Namen wie Wilhelm<br />

Julie Hagen-Schwarz Selbstporträt<br />

vor 1870<br />

von Kaulbach, Carl Rottmann, August<br />

Riedel und Ernst Meyer das weitverzweigte<br />

Künstlernetzwerk im Umkreis.<br />

Dies schließt nicht zuletzt die Auseinandersetzung<br />

mit der Geschichte der in der<br />

Region ansässigen Künstlerinnen im 19.<br />

Jahrhundert ein. Zahlreiche, bisher nicht<br />

ausgestellte Gemälde werden gezeigt,<br />

ergänzt durch zeitgenössische Briefe<br />

und Fotografien. Zur Ausstellung erscheint<br />

ein reich illustrierter Katalog im<br />

Wißner-Verlag. Die Ausstellung findet<br />

im Schaezlerpalais und in der Grafischen<br />

Sammlung statt. #<br />

Informationen<br />

www.kunstsammlungen-museen-augsburg.de


48 | kunst + kultur | Ein Kaufmann als Kunstfreund<br />

Die in der Sonderausstellung gezeigten Gemälde wurden bis auf zwei Ausnahmen<br />

noch nie öffentlich gezeigt – dabei stammen sie von namhaften Künstlern, u. a. Lovis<br />

Corinth oder Max Liebermann. Der kunstsinnige sächsische Kaufmann Hermann Hugo<br />

Neithold hatte sie ab 1916 zu einer stattlichen Sammlung zusammengetragen. Jetzt<br />

sind die Bilder bis zum 5. Juni im Schaezlerpalais zu bewundern.<br />

Grüne Vorstadt von<br />

max liebermann,<br />

Frauenporträt von<br />

franz Defregger<br />

Fotos Heckmann<br />

Ein Kaufmann als Kunstfreund<br />

Die Gemäldesammlung des Hermann Hugo Neithold im Schaezlerpalais<br />

Hermann Hugo Neithold (1862 – 1939) war als Prokurist und<br />

leitender Einkäufer für südamerikanische Wolle bei der<br />

Kammgarnspinnerei Heinrich Dietel in Wilkau/Zwickau<br />

tätig. Im Alter von 53 Jahren setzte er sich zur Ruhe und widmete<br />

sich fortan ganz seinem Hobby. Mit seinem Umzug in die Hauptund<br />

Residenzstadt Dresden konnte er ab 1916 die dort ungemein<br />

rege Ausstellungs- und Galerieszene für seine Erwerbungen nutzen<br />

und legte hier mit Kompetenz und Geschmack innerhalb von<br />

gerade einmal 20 Jahren eine Sammlung von über 50 Gemälden an.<br />

Von Beginn an beschränkte er sich auf die Malerei der Münchner<br />

Schule, die dann mit Werken von Künstlern der Münchner und Berliner<br />

Sezession erweitert wurde. Die bis heute im Wesentlichen<br />

intakt gebliebene Sammlung vereint Landschaften, Porträts,<br />

Stillleben und Genrebilder u. a. von Lovis Corinth, Franz Defregger,<br />

Wilhelm von Diez, Max Liebermann, Eduard Schleich d. Ä., Carl<br />

Spitzweg und Wilhelm Trübner. Durch Neitholds Nachfahren gelangte<br />

die Sammlung nach Bayerisch- Schwaben. #<br />

Informationen www.kunstsammlungen-museen-augsburg.de<br />

Buch-Tipp<br />

Ein Kaufmann als Kunstfreund<br />

Tilo Grabach (Hrsg.), Uwe Heckmann (Hrsg.),<br />

Christof Trepesch (Hrsg.)<br />

Katalog zur Ausstellung in den Kunstsammlungen<br />

und Museen Augsburg im Schaezlerpalais<br />

176 Seiten · ISBN 978-3-422-07349-4 · Preis 24,90 €<br />

Deutscher Kunstverlag


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50 | zuhause | Bauen mit holz<br />

#<br />

Holzhäuser: ökologisch<br />

und gesund<br />

PLUS-Energie-Haus von Sonnleitner: Die großflächige energiesparende<br />

Dreifach-Verglasung sorgt für helle Räume, der vorgesetzte,<br />

horizontal verschiebbare Sonnenschutz reguliert den Lichteinfall.<br />

Häuser aus dem natürlichen Werkstoff Holz liegen im Trend. Und das aus gutem<br />

Grund. Während bei Landhäusern schon immer Holz bevorzugtes Baumaterial war,<br />

macht es jetzt auch in der modernen urbanen Architektur Furore.<br />

fotos Sonnleitner<br />

Die baubiologische Ausrichtung eines Hauses beeinflusst<br />

das Leben seiner Bewohner. Holz trägt dabei in besonderem<br />

Maße zu einem guten Wohnklima bei. Das Zusammenspiel<br />

von Feuchte und Wärme bestimmt die Qualität des<br />

Wohnklimas. Holz hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit, strahlt<br />

Wärme aus und fühlt sich warm an. Das wirkt sich positiv auf<br />

Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel aus. Der nachwachsende<br />

und nachhaltige Werkstoff Holz besitzt nicht nur hervorragende<br />

Dämmwerte, sondern bietet auch flexiblen Gestaltungsspielraum.<br />

Er benötigt weniger Energie bei der Produktion<br />

als andere Rohstoffe und ist zu 100 % recycelbar. Außerdem ist<br />

er extrem antistatisch.<br />

Den größten Einfluss auf das Wohnklima haben die Bauweise<br />

und die Außenhülle eines Hauses. Wärme und Luftfeuchtigkeit<br />

sind die wichtigsten Faktoren für das Wohlbefinden in Räumen.<br />

Beim Bau von Häusern, insbesondere von Holzhäusern, kommt<br />

den Wänden als Schutzschild gegen Kälte, Hitze, Lärm und<br />

Strahlung die größte Bedeutung zu. Sie sollen massiv, gleichzeitig<br />

aber auch energieeffizient und ästhetisch sein. Und das ist<br />

Casa Toska Concept-Haus von Sonnleitner: Hierbei handelt es sich<br />

um ein verputztes Holzhaus im mediterranen Stil.


| zuhause | 51<br />

Konzepthäuser<br />

Konzepthäuser stellen quasi eine innovative Form des „Fertighauses“ dar,<br />

ganzheitlich geplant, aber mit besonders individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Die Firma Sonnleiter Holzhausbau z. B. bietet weitgehend vorgeplante<br />

Holzhäuser in verschiedenen Stilrichtungen, die in unterschiedlichen Größen,<br />

Grundrissen und Dichten je nach Größe des Haushalts ausgeführt werden können<br />

– eine in Preis und Leistung besonders attraktive Option.<br />

bei Holzhäusern kein Thema! Warm im Winter und kühlend im Sommer.<br />

Wird viel Holz eingesetzt, so wird die Speicherfähigkeit für Feuchtigkeit<br />

und Wärme optimiert. Ein Holzhaus mit z. B. 20 m 3 verbautem Fichtenholz<br />

im Inneren nimmt ca. 100 Liter Wasser auf, speichert dieses und gibt<br />

es später wenn benötigt wieder ab. Die Luftfeuchte im Raum gleicht sich<br />

so durch diffusionsoffene (dampfdurchlässige) Bauweise selbst aus. Das<br />

heißt, das Holz wirkt klimaregulierend. Im Holzbau sorgt auch weniger<br />

die Masse, sondern ein intelligenter Schichtenaufbau der Bauteile für<br />

Ruhe: Wand-, Decken- und Dachbauteile können hinsichtlich Werkstoffauswahl<br />

und Schichtenanordnung so konzipiert werden, dass die gängigen<br />

Schallschutzforderungen mit Leichtigkeit erfüllt werden.<br />

Plusenergie-Häuser<br />

Holzhäuser können in idealer Weise die Vorgaben<br />

für Plusenergie-Häuser erfüllen. Dabei<br />

handelt es sich um ein Haus, dessen jährliche Energiebilanz positiv ist,<br />

d. h. dass es mehr Energie gewinnt, als es von außen z. B. in Form von Elektrizität,<br />

Gas, Heizöl oder anderen Brennstoffen bezieht. Die benötigte Energie<br />

für Heizung und Warmwasser wird im oder am Haus selbst gewonnen.<br />

Durch ein optimiertes Zusammenspiel aus Wärmepumpensystemen, solarem<br />

Ertrag und hochgedämmter, klimaregulierender Gebäudehülle geht<br />

bei einem Plusenergie-Holzbaus der CO2-Ausstoß gegen Null.<br />

→<br />

Quelle Sonnleitner · www.sonnleitner.de<br />

„Entdecken Sie die<br />

neuesten Küchenmodelle<br />

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Top-Küchen und mehr<br />

zum Bestpreis!“<br />

Adolf N. Franke<br />

Geschäftsführer<br />

Casa Pura Concept-Haus von Sonnleitner: Bei diesem verputzten<br />

modernen Holzhaus liegt der Fokus auf Ästhetik und Funktionalität.<br />

Next125Studio_BHM_Feb<strong>2016</strong>.indd 1 25.02.16 09:17


52 | zuhause | Bauen mit holz<br />

Alles bio: naturgesundes Massivhaus<br />

Echt „bio“ darf sich nur ein Haus nennen, bei dem ausschließlich naturreine Roh-<br />

Baustoffe verwendet wurden – kein Kunststoff, keine Verbundbaustoffe, keine<br />

Lösungsmittel, keine Bauchemie. Auf konsequent ökologischer Basis vereint z. B. die<br />

Firma esendo die Vorteile der Massivbauweise mit den Vorzügen eines Fertighauses.<br />

Das konsequent neu durchdachte Bio-Massivhaus besteht aus einem Massivholzkern, der mit<br />

Lehmbauplatten bzw. Ton veredelt wird. Die Massivholzmauern werden komplett vorgefertigt. Die<br />

Rohbauzeit beträgt dadurch nur drei Tage. Da keine Feuchtigkeit in die Konstruktion gelangt, kann<br />

sofort mit dem Ausbau begonnen werden. Holz, Lehm und Ton sorgen für ein ideales Maß an Luftfeuchtigkeit<br />

im Raum. Während Lehm und Ton kurzfristig auftretende Feuchtigkeitsspitzen regulieren,<br />

gleicht der massive Holzkern Schwankungen der Luftfeuchte im Jahresverlauf aus. Elektromagnetische<br />

Strahlung bleibt beim Bio-Massivhaus draußen. Allein die massive Holzmauer schirmt<br />

ca. 95 % aller hochfrequenten Strahlen (Radar, Handystrahlung, UMTS, etc.) ab. Eine Abschirmfolie<br />

im Dach reduziert elektromagnetische Strahlung um bis zu 99,99 Prozent! Vor niederfrequenten<br />

Strahlenbelastungen im Innenraum schützen Netzfreischalter, abgeschirmte Kabel und Dosen. Die<br />

Massivwände und -decken sowie die schweren Lehmbaustoffe bieten zudem einen äußerst wirksamen<br />

Schutz gegen äußere und innere Lärmeinflüsse. Das bedeutet auch bei vollem Haus oder<br />

lauter Nachbarschaft: ruhiger Schlaf und ungestörtes Arbeiten. Ein biologisches Wandheizungssystem<br />

garantiert wohlige Wärmestrahlung nach dem Kachelofen-Prinzip. So bildet sich keine<br />

Staub-Luftwalze im Raum und Allergiker können tief durchatmen. Die Bio-Vollholzwände und das<br />

massive Holzdach halten die Innenräume an heißen Sommertagen angenehm kühl. Dank der hohen<br />

Pufferwirkung von Massivholz dringt die Außenwärme erst nach vielen Stunden Verzögerung in<br />

den Innenraum. Während einer lang anhaltenden Hitzeperiode kann die Wandheizung sogar zur<br />

aktiven Kühlung eingesetzt werden.<br />

Informationen www.esendo.de · fotos www.esendo.de


| zuhause | 53<br />

„Baum“-Schule in Diedorf<br />

Das Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf stellt ein Leuchtturmprojekt<br />

für den Klimaschutz dar. Das staatlich geförderte<br />

Gebäude wurde in Holzbauweise errichtet und genügt dem Plusenergiestandard.<br />

Das Gebäude wurde in einem integralen Planungsprozess konzipiert und<br />

umgesetzt. Die beiden nachhaltig und ökologisch gebauten, dreigeschossigen<br />

„Lernhäuser“, ein Versammlungsgebäude und eine Dreifachturnhalle<br />

befinden sich in ökologisch herausragender Lage auf dem ca.<br />

46.150 m² großen Schulgrundstück im Schmuttertal inmitten des Landschaftsschutzgebiets<br />

„Naturpark Augsburg – Westliche Wälder“. Die<br />

Turnhalle wurde von der Merk Timber GmbH gebaut, einem regionalen<br />

Unternehmen mit Sitz in Aichach, welches Mitglied im Netzwerk Holzbau<br />

von A³ Wirtschaftsraum Augsburg ist. Das Baumaterial Holz schafft<br />

nicht nur beste Lern- und Arbeitsatmosphäre, sondern erfüllt auch sehr<br />

hohe ökologische Standards. Allein die Baustoffwahl der tragenden Konstruktion<br />

des Holzskeletts mit integrierten Holzstahlbetonverbunddecken<br />

ermöglicht eine CO2-Einsparung von bis zu 75 %. Zusätzlich zu den<br />

Zielen eines Plusenergiehauses wurden die eingesetzten 470 Werkstoffe<br />

und Materialien einer kritischen Prüfung auf Giftstoffe unterzogen, um<br />

ein möglichst menschen- und umweltschonendes Gebäude zu errichten.<br />

Hervorzuheben ist hierbei die lösungsmittelfreie Innenraumfarbe des<br />

regionalen Unternehmens Keimfarben GmbH. Über den gesamten Gebäudelebenszyklus<br />

werden Energieeffizienz maximiert und Betriebskosten<br />

minimiert. Dies geschieht durch ausgeklügelte Lüftungstechnik,<br />

mit Wärmerückgewinnung, ressourcenschonende Kälteerzeugung und<br />

eine Photovoltaikanlage. Modernste Technik und der Baustoff Holz<br />

selbst tragen so gemeinsam zu Umwelt- und Klimaschutz bei. #<br />

Foto Nikky Maier<br />

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Raumkonzepte aus einer Hand<br />

Noch himmlischer wohnen!<br />

Mehr Verkaufsfläche bei „Himmlisch Wohnen“ in Bäumenheim<br />

200<br />

Quadratmeter mehr Fläche bedeuten<br />

jede Menge mehr Möglichkeiten: Das in<br />

der Region einmalige Küchen-Kompetenz-Center<br />

„Himmlisch Wohnen“ erleichtert dem Kunden<br />

die Auswahl, denn unterschiedlichste Schranktypen, Ausstattungsmerkmale<br />

und Oberflächen sind jetzt am Standort<br />

Bäumenheim noch übersichtlicher präsentiert. Beleuchtungsbeispiele,<br />

die die Küche nicht nur illuminieren, sondern<br />

auch inszenieren und neueste Abluftsysteme unterstreichen<br />

die Kompetenz des Küchencenters, das über 60 Mitarbeiter<br />

an sechs Standorten beschäftigt. Ein breites Angebot an Essplätzen<br />

rundet die Küchen ab und bildet einen fließenden<br />

Übergang in den Wohnbereich. #<br />

Himmlisch Wohnen Einrichtungs GmbH<br />

Mertinger Str. 50 · 86663 Asbach-Bäumenheim<br />

www.himmlisch-wohnen.de


54 | leben + design | Wie gewachsen<br />

Mit einer tollen Idee will der britische Designer Gavin Munro die Möbelherstellung<br />

revolutionieren: Er lässt das Holz gleich in Form von Stühlen, Tischen oder Lampen<br />

wachsen, quasi als eine Art „natürlicher 3D-Druck“ und hilft ihm dabei.<br />

Wie gewachsen<br />

Fotos fullgrown / Munro et al.<br />

Holzmöbel direkt vom Acker


| LEBEN + design | 55<br />

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Fax 08232 / 77 436<br />

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Bäume über Jahrzehnte mühsam heranzuziehen, um<br />

sie dann zu fällen, abzutransportieren, zu zersägen<br />

und schließlich einen Großteil des Holzes wegzuschmeißen,<br />

das hält Gavin Munro für absolute Ressourcenverschwendung.<br />

Warum nicht gleich das Möbelstück in der<br />

benötigten Form wachsen lassen? Inspiriert hatte ihn eine<br />

persönliche Erfahrung aus seiner Jugend: Munro selbst<br />

musste als Kind wegen einer Wachstumsstörung eine Art<br />

Korsett tragen, das ihn „in Form“ brachte. Und als kleiner<br />

Junge sah er einen Bonsaibaum, der wie ein Stuhl geformt<br />

war. Die Idee war geboren. Aber der findige Designer ist<br />

nicht der erste, der auf diesen Gedanken kam. Bereits vor<br />

Jahrtausenden sollen Griechen und Ägypter Stühle angepflanzt<br />

haben. Im alten China gruben historische Designer<br />

gar Löcher, legten stuhlförmige Steine hinein und pflanzten<br />

Bäume auf diese Stellen. Die Wurzeln wanden sich dann<br />

um den Stein und bildeten so den späteren Stuhl. Der amerikanische<br />

Banker und Bauer John Krubsack pflanzte 1903<br />

zwanzig Bäume, die nach elf Jahren zu einem Stuhl herangewachsen<br />

waren. Auch der britische Künstler und Möbeldesigner<br />

Christopher Cattle hatte in den 90er-Jahren<br />

des vorigen Jahrhunderts damit begonnen, Platanen-,<br />

Ahorn-, und Eschensetzlinge so heranzuziehen, dass sie<br />

Beine von Hockern formten. Doch Munro ist der erste, dessen<br />

Ziel die Massenproduktion ist. Sein Fabrikgelände ist<br />

ein Hektar ehemaliges Grasland. Als Gewächse nutzt er<br />

Weiden, Eichen, Platanen, Eschen, Kirsch- und Wildapfelbäume.<br />

Deren Äste und Stamm formt er mit plastikummanteltem<br />

Draht; Kunststoffformen geben die Gestalt der späteren<br />

Möbel vor. Dabei entstehen im Gegensatz zum<br />

Schreinern keinerlei Holzabfälle. Die Plastikformen werden<br />

mehrfach verwendet. Ein weiterer Vorteil ist die klimafreundliche<br />

CO2-Bilanz. Außerdem nutzt Munro ausschließlich<br />

Solarenergie bei der Produktion. Die Methode dauert zugegebenermaßen<br />

sechs bis acht Jahre, aber laut Munro müsse man<br />

bei einem Weinberg ebenfalls viele Jahre warten, bis er den<br />

ersten Ertrag bringe, vergleicht der Brite. Während der gesamten<br />

Wachstumsphase muss sich das Team um Gavin Munro<br />

um die Form der Gewächse kümmern, d. h. die Mitarbeiter<br />

müssen die Äste immer wieder justieren, fixieren und wenn<br />

nötig beschneiden. Dann kommt noch eine gewisse Zeit hinzu,<br />

um das Holz zu trocknen. Bei einem Stuhl dauert das immerhin<br />

rund ein Jahr. Natürlich sei so ein „Full-grown“-Designermöbel<br />

nicht ganz billig, gesteht Munro ein, aber dafür erhalte<br />

jeder Besitzer ein absolutes Einzelstück fürs Leben. Gut Ding<br />

will bekanntlich Weile haben und so soll ein Großteil der ersten<br />

Stühle (Lampen und Spiegelrahmen aus der ersten „Möbelernte“<br />

sind bereits in diesem Frühjahr zu haben) 2017 in<br />

den Handel kommen. Noch sind die Möbel eher Kunstobjekte<br />

als Gebrauchsgegenstände, aber wer weiß – das wird sich<br />

eines Tages möglicherweise ändern. Wer ein Full-Grown-Designerstück<br />

haben möchte, kann über den Newsletter auf der<br />

Website auf dem neuesten Stand bleiben und ein Objekt seiner<br />

Wahl vorbestellen – was auch noch Kosten spart. #<br />

Informationen www.fullgrown.co.uk


56 | LEBEN + design | Stoffkunde Teil 9<br />

Stoffkunde Teil 9<br />

Stoffmuster:<br />

Ikat, Paisley und Tie-Dye<br />

Ikat<br />

Ikat ist eine Webtechnik,<br />

bei der das Garn vor der<br />

Verarbeitung abschnittsweise eingefärbt<br />

wird. Im einfachsten Fall entstehen<br />

beim Weben einfache Streifen.<br />

Indem unterschiedliche Abschnitte<br />

gefärbt werden, können geometrische<br />

Muster, aber auch komplexe<br />

Strukturen hergestellt werden. Bei<br />

der Färbung können bestimmte Abschnitte<br />

ungefärbt bleiben. Man kann<br />

die Kett- und/oder die Schussfäden<br />

färben. Werden beide Fadengruppen<br />

eingefärbt, spricht man von Doppelikat.<br />

Bevor die Garne ihre gewünschte<br />

Farbe bekommen, wickelt man sie<br />

über eine so genannte Färbetrommel,<br />

wo sie dann entweder mit einem Pinsel<br />

oder ähnlichem Werkzeug bemalt<br />

werden. Da bei der Färbung keine exakte<br />

Linienführung möglich ist, sondern<br />

die Farben von Faden zu Faden<br />

entweder vor oder zurückspringen,<br />

entsteht so der typische Effekt des<br />

Ikat-Musters. Um z. B. geometrische<br />

Muster in einer Treppenform zu erhalten,<br />

werden die Fäden in Kombination<br />

mit mehreren Trommeln<br />

vermischt. Auf Mallorca ist diese<br />

Muster-Technik auch heute noch sehr<br />

beliebt. In den fernöstlichen Ländern<br />

wie Japan werden Ikat-Stoffe hauptsächlich<br />

als Material für hochwertige<br />

Kimonos benutzt.<br />

Paisley<br />

Paisley oder Paisleymuster,<br />

in den USA auch<br />

unter dem Namen persian pickles bekannt,<br />

ist die Bezeichnung für ein abstraktes,<br />

dekoratives Stoffmuster, das<br />

in seiner Grundform Blätter mit einem<br />

spitz zulaufenden, gebogenen Ende in<br />

der Art eines großen Kommas darstellt.<br />

Der Name lehnt sich an die schottische<br />

ehemalige Textilstadt Paisley an. Der<br />

Ursprung des Musters ist auf ein florales<br />

Motiv (Boteh-Muster) aus Persien<br />

zurückzuführen, das über die Moguln<br />

nach Indien gelangte. Britische Soldaten<br />

brachten bei der Rückkehr aus der<br />

Kolonie Indien im 19. Jhrd. Cashmere-<br />

Schals mit Paisleymotiven nach Großbritannien.<br />

Traditionell ist das Muster<br />

in verschiedenen Rot-Tönen ausgeführt.<br />

Inzwischen kommen Paisleys in<br />

allen möglichen Farben vor.<br />

Das Königshaus – besonders Königin<br />

Victoria – kreierte mit den bunt bestickten<br />

Paisley-Tüchern einen neuen<br />

Mode-Trend, den sich leider nur die wenigsten<br />

leisten konnten. So wurden die<br />

Tücher von schottischen Webern auf<br />

Jacquard-Webstühlen mit heimischer<br />

Wolle günstiger hergestellt. Heute findet<br />

man das beliebte Paisley-Muster<br />

vorwiegend auf Krawatten, Schals und<br />

Hemden. Das Muster wird nicht mehr<br />

von Hand gestickt, sondern industriell<br />

vorwiegend gewebt oder bedruckt.<br />

Tie-Dye-<br />

Muster<br />

Das farbenfrohe Tie-<br />

Dye-Batikmuster entsteht<br />

durch Verdrehen,<br />

Falten oder Knittern, Abbinden und<br />

anschließendes Färben eines Stoffes.<br />

Die Anfang der 60er-Jahre in den<br />

USA erfundene Technik kehrt regelmäßig<br />

in die Modeszene zurück –<br />

und bringt knallige Farben, kreative<br />

Muster und gute Laune mit sich. In<br />

der Regel wird ein weißer Stoff aus<br />

Naturfasern, z. B. Baumwolle oder<br />

Leinen, partiell zusammengerafft<br />

und an bestimmten Stellen mit Gummibändern<br />

oder Schnüren abgebunden.<br />

Anschließend wird der Stoff mit<br />

Stofffarbe gefärbt, wobei die Stellen<br />

unter den Bändern und in den Falten<br />

etc. weiß bleiben. Nach dem Wiederaufmachen<br />

der Wicklungen zeigt<br />

sich die typische sonnenförmige Optik<br />

des Batikmusters oder je nach<br />

Technik ein anderer, z. B. spiralförmiger<br />

Verlauf. Der Vorgang kann<br />

nach erneutem Abbinden an anderer<br />

Stelle mit dunkleren Farbnuancen<br />

wiederholt werden, wobei sich die<br />

Farben überlagern und neue Zufallsoptiken<br />

entstehen #<br />

Quelle fashionpress, wikipedia


| LEBEN + design | 57<br />

Das Who is Who der Modewelt<br />

Michael Kors<br />

Fotos<br />

Runway-Looks FS <strong>2016</strong>, Presse<br />

„Als Designer darf man nie vergessen:<br />

Kleidung ist nur der Rahmen.<br />

Der Star sollte immer die Frau sein!“<br />

Der US-amerikanische Modedesigner<br />

Michael Kors ist besonders<br />

für seine klassisch-amerikanische<br />

Sportswear bekannt. Am 9.<br />

August 1959 als Karl Anderson Jr. in<br />

Merrick, Long Island, geboren, entdeckte<br />

er schon in jungen Jahren seine<br />

Leidenschaft für Mode und entwarf als<br />

Teenager erste Designs. Obwohl Kors<br />

sein Designstudium am Fashion Institute<br />

of Technology nach wenigen Semestern<br />

abbrach, gründete er 1981 sein<br />

eigenes Label Michael Kors LLC. Während<br />

seiner Zeit als Verkaufsleiter in<br />

der New Yorker Edelboutique Lothar´s<br />

vertrieb er seine ersten Kollektionen.<br />

Im Herbst 1984 präsentierte er seine<br />

Kreationen schließlich zum ersten<br />

Mal auf dem Laufsteg und wurde<br />

durch minimalistische, amerikanische<br />

Sportswear aus edlen Materialen und in<br />

klassischen Schnitten bekannt. 1993 bedeutete<br />

jedoch ein schwarzes Jahr für den Designer – nachdem sich seine Linie<br />

Kors zunehmend schlechter verkaufte, musste er Insolvenz anmelden. Kurz darauf<br />

baute er sein Unternehmen jedoch wieder auf, strukturierte es neu, konzentrierte<br />

sich auf eine etwas günstigere Modelinie und begann eine Design- und Lizenz-Zusammenarbeit<br />

mit dem japanischen Modekonzern Onward Kashiyama.<br />

Inzwischen kann Michael Kors auf beachtliche Erfolge zurückblicken: Nachdem die<br />

ersten Entwürfe und Kollektionen des Labels auf den Markt gekommen waren,<br />

folgte 2000 auch ein Parfüm und 2001 lancierte Kors zusätzlich Accessoires. 2003<br />

und 2004 kam in der Herbst/Winter Saison die erste komplette Herrenmode-Kollektion<br />

dazu. Regelmäßig tragen Prominente seine Designs, darunter Michelle<br />

Obama, die in einem schwarzen Kleid für ihr erstes offizielles Foto als First Lady<br />

posierte. Heute umfasst das Kors-Universum Michael Kors, die Hauptkollektion<br />

und Laufsteglinie für Damen und Herren, KORS Michael Kors mit Schuhen, Mänteln<br />

und Accessoires sowie MICHAEL Michael Kors. Neben mehreren Läden und eigenen<br />

Boutiquen ist Michael Kors auch mit Collection Stores mit exklusiven Hauptkollektionen<br />

und zahlreichen Outlet Stores weltweit präsent.<br />

Dabei verbringt Michael Kors nicht nur Zeit im Atelier: Jahrelang war er beispielsweise<br />

Juror in der beliebten Show Project Runway, setzt sich als Philanthrop für<br />

verschiedene Projekte ein, wurde mit mehreren Awards ausgezeichnet und 2013 in<br />

die TIME-Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt gewählt. #<br />

Quelle fashionpress


58 | Vorschau & impressum<br />

Vorschau<br />

April, April – der weiß nicht, was er will. Wir schon:<br />

Fesche Trachtenmode für den Sommer, unkomplizierte<br />

Gerichte und ein neues Equipment für den Garten!<br />

Schöner hören<br />

Trachtenmode<br />

Genuss – britische küche<br />

Outdoor-Möbeltrends<br />

Impressum<br />

Fotos<br />

Gössl, Presseportal, Amazonas,<br />

Lisa Linder – Gerstenberg Verlag<br />

Das regionale Lifestylemagazin für Bayerisch-<br />

Schwaben und das Fünfseenland<br />

2. Jahrgang<br />

www.schlossmagazin.com<br />

MedienFusion<br />

Verlag<br />

Verlag:<br />

MedienFusion Verlag Arntzen e. K.<br />

Inhaber: Raimund T. Arntzen<br />

Am Aichberg 3 · D - 86573 Obergriesbach<br />

Tel. 08251 -<br />

MedienFusion<br />

8 88 08 - 52 · Fax 08251 - 8 88 08 - 53<br />

arntzen@medienfusion-online.de<br />

Verlag<br />

www.medienfusion-online.de<br />

MedienFusion<br />

Verlag<br />

Verlags- und Anzeigenleitung:<br />

Raimund T. Arntzen<br />

Tel. 08251-88808-52<br />

arntzen@medienfusion-online.de<br />

MedienFusion<br />

Druck:<br />

Verlag<br />

Chefredaktion:<br />

Hannelore Eberhardt-Arntzen<br />

Tel. 08251 - 5 10 59<br />

eberhardt.arntzen@medienfusion-online.de<br />

Weitere Mitarbeiter dieser ausgabe:<br />

Renate Baumiller-Guggenberger, Konstantin<br />

Fritz, Stefanie Grindinger<br />

Online-Redaktion:<br />

onlineredaktion@medienfusion-online.de<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Vera Schäfer · Tel. 08251 - 8 88 08 - 45<br />

schaefer@medienfusion-online.de<br />

Anzeigenpreisliste:<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 2,<br />

gültig seit 1. Januar <strong>2016</strong><br />

L ay o u t:<br />

Martina Vodermayer<br />

www.mavograph.com<br />

hofmann infocom GmbH<br />

90411 Nürnberg<br />

www.hofmann-infocom.de<br />

Abonnement:<br />

Das <strong>SchlossMagazin</strong> erscheint monatlich jeweils<br />

zum Monatswechsel in den Regionen Bayerisch-<br />

Schwaben und Fünfseenland<br />

(siehe Mediadaten). Der Preis für ein Jahresabonnement<br />

beträgt 48.– € inkl. MwSt und<br />

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Urheber- und Verlagsrecht:<br />

Copyright © <strong>2016</strong> für alle Beiträge bei Medien-<br />

Fusion Verlag Arntzen e. K.<br />

Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche<br />

Genehmigung des Verlages vervielfältigt<br />

oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot<br />

fallen insbesondere der Nachdruck und die<br />

gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die<br />

Aufnahme in elektronische Datenbanken und<br />

die Vervielfältigung auf elektronischen<br />

Datenträgern.<br />

MedienFusion<br />

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In den USA geboren, auf dem Nürburgring perfektioniert. Die neue Corvette Z06 ist ein Supersportwagen<br />

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Konkurrenz<br />

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Weitere Informationen zur Chevrolet Corvette Z06<br />

unter www.chevrolet.de<br />

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Autohaus Steppe GmbH, Von-Holzapfel-Straße 2, 86497 Horgau<br />

Tel. 08294 / 80408-0, Fax 08294 / 80408-20, office@autohaussteppe.de<br />

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Abbildung zeigt eine Corvette Z06 mit Z07-Performance-Paket nach US-Spezifikation, europäische Spezifikationen können davon abweichen. Kraftstoffverbrauch in Liter pro 100 km: innerorts 18,6 –<br />

22,0, außerorts 9,3 – 9,5, kombiniert 12,7 – 14,1. CO2-Emissionen: 291-322 g/km. Energieeffizienzklasse: G. Offizielle Prüfdaten nach EU-Vorgaben werden zum Vergleich angegeben, die tatsächlichen<br />

Leistungsdaten sind von der individuellen Fahrweise, den Straßenverhältnissen und anderen nicht-technischen Faktoren abhängig.<br />

Abbildung zeigt eine Corvette Z06 mit Z07-Performance-Paket nach US-Spezifikation, europäische Spezifikationen können davon abweichen. Kraftstoffverbrauch in Liter pro 100 km: innerorts 18,6 –

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