Treffpunkt.Bau 03/2016

Lulu89

03/2016

www.treffpunkt-bau.com

DAS MAGAZIN

Wir bringen Ihre

Themen auf den Punkt .

• KARL BAU – 50 Jahre wegweisende Lösungsansätze

• DOOSAN – neuer 15-Tonnen-Kettenbagger mit kurzem Heck

• LIVE DABEI – Deutsche Asphalttage . Hain . Dach + Holz uvm.

• VOLZ CONSULTING – Bauprozessoptimierung im Straßenbau

• LESERBEITRAG – Restauration eines 43 Jahre alten Magirus

März 2016

03/2016


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11. – 17. April, München

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Besuchen Sie uns an der bauma 2016

03.2016 Freigelände . TREFFPUNKT Nord, BAUStand FN.924/1 [ 3 ]


INHALT

EDITORIAL .

Große Erwartungen an das Messe-Jahr 2016 6

TITEL .

Doosan – neuer 15-Tonnen-Kettenbagger

mit reduziertem Schwenkradius 8

LIVE DABEI .

Karl Bau – 50 Jahre wegweisende Lösungsansätze 10

Hain – Multikupplungssystem erleichtert

großflächige Abbrucharbeiten 13

Dach + Holz – Stark besuchte Fachmesse

mit internationalem Publikum 14

Deutsche Asphalttage – Branchentreff erörtert

wichtige Themen des Straßenbaus 17

Sitech – Steigende Teilnehmerzahlen

bestätigen das Veranstaltungskonzept 18

Jahresauftaktveranstaltung – Kundenevent

in Schladming begeistert erneut 19

NEWSPOINT . 20 - 29

ERDBEWEGUNG .

Zeppelin Rental – neue Baumaschinen zur Miete 30

Caterpillar – Dumper ab sofort mit Straßenzulassung 31

Dillinger Hütte – Hochleistungsstahl für die Bauindustrie 32

Rädlinger – Individuelle Anbaugeräte in schwerer Ausführung 34

Hydrema – kompakter Mobilbagger

mit leistungsstarkem Antrieb 35

Dynavis – Effizienzsteigerung und Sparpotentiale

durch Hydraulikfluide 36

Topcon – Maschinen- und Anzeigesysteme

für Bagger und Raupen 37

SMP – Erweiterung des Tiltrotatoren- und

Schnellwechslerportfolios 38

Engcon – Einheitliches Bediensystem schafft

neuen Branchenstandard 39

AUTOBAHN- . STRASSEN- UND WEGEBAU .

Volz Consulting – Bauprozessoptimierung im Straßenbau 40

Ammann – Echtzeit-Verdichtungskontrolle

für denkmalgeschützte Gebiete 42

FH Münster – Seminar „Aktuelle Themen

aus der Straßenbautechnik“ 43

VSI – Asphaltfeinbelag als Alternative zur

klassischen Oberflächenbehandlung 44

ABBRUCH . BRECHEN & SIEBEN . RECYCLING .

Liebherr – Raupenbagger bei Abbrucharbeiten

erstmals im Einsatz 46

Caterpillar – Abbruchbagger läutet neue Baureihe ein 47

OSA – Abbruchschere erleichtert Brückenrückbau 48

TML – Mini-Abbruchmaschine mit Teleskopausleger-Kinematik 49

Liebherr – Vier neue Hydroseilbagger für

süddeutsches Unternehmen 50

DSB Innocrush – Relaunch der „Innocrush 35“ Prallmühle 51

Keestrack – neuer raupenmobiler Kegelbrecher 52

Moerschen – 50 Tonnen Prallbrechanlage

mit störungsfreiem Materialfluss 53

Motec – Prozessoptimierung durch Kamera-Assistenzsysteme 54

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INHALT

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INHALT

KANALBAU . TIEFBAUMASCHINEN .

SPEZIALTIEFBAU .

Kiesel – Maschinenlösung erhöht Hubkraft im Bedarfsfall 56

HKL – 14 Tonnen-Bagger erleichtert Ausschachtungsarbeiten 57

DAB Pumpen – Unterwasserpumpen für

Schmutzwasser mit hohem Fasergehalt 58

Liebherr – Messepremiere für multifunktionales

Ramm- und Bohrgerät 59

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE .

Wolffkran – Vier Wipper ermöglichen Kraftwerksbau in Südafrika 60

Liebherr – Vorpremiere hydraulischer Schnelleinsatzkrane 61

Hindernisbefeuerung – Luftfahrthindernis-Kennzeichnung

von Kranen 62

Liebherr – Turmdrehkran in 225 m Höhe montiert 63

Gardemann – Arbeitsbühnen wirtschaftlich mieten 64

GALABAU .

Avant Tecno – Drei neue Ladermodelle zum 25-jährigen Jubiläum 66

Takeuchi – Präzision durch neuen 1,15 Tonnen Kompaktbagger 67

Vermeer – Holzhäcksler für den Galabau 68

HS-Schoch – Reißzahn mit integrierter Schneide 68

Wurotec – Baggeranbaugerät zur Wurzelrodung 69

NUTZFAHRZEUGE AM BAU .

Volvo Trucks – Bauverkehr-Neuheiten 70

Faymonville – Tieflader-Konzept sorgt für Einsatzflexibilität 72

Langendorf – Universell einsetzbare Satteltieflader 73

Goldhofer – Achstechnologie überzeugt britisches Unternehmen 74

Hyva – Drahtlose Bedientechnik für Absetzkipper 75

MAN – Transportfahrzeuglösungen für die Baubranche 76

Zandt Cargo – Anhänger-Tieflader für die

Bau- und Schwertransportlogistik 77

SICHERHEIT . WERKZEUGE . WARTUNG . PFLEGE .

Peter Greven – Schutz vor weißem Hautkrebs 78

Haix – Tester für Funktionsschuhe gesucht 79

Juwel – Drehmoment-Prüfsystem mit Datenarchivierung 80

Hytorc – Neue Funktionen für hydraulisches Verschraubungssystem 81

Orlaco – stoß- und vibrationsfeste Kompaktkamera 82

Frutiger – Neuheit im Segment der Reifenwaschanlagen 82

Addinol – Hochleistungsschmierstoffe für die Bauindustrie 83

BETONBAU . SCHALUNG .

GERÜSTE . RAUMSYSTEME .

Schwing-Stetter – Leistungsstarkes Betonpumpenspektrum 84

Kaeser – straßenbefahrbare Baukompressoren mit Elektromotor 85

Contec – hochfester Beton ermöglicht Brückenstabilisierung 85

Maibach – Baustellensicherung durch intelligentes Kamerasystem 86

Chicago Pneumatic – Lichtmastaggregate mit robustem Gehäuse 86

Nordic Lights – LED Kombinationsscheinwerfer

als Ergänzung zu Arbeitsscheinwerfern 87

Cramo – Heißluftturbinen beschleunigen Betontrocknung 87

OEM .

VMI – Weiterbildung für Motoreninstandsetzer 88

Hatz – wassergekühlte Dreizylindermotoren 89

Bergauer – Baumaschinenregenerierung 90

Kohler – Neues Service-Konzept 91

Argo-Hytos – Hydropneumatische Federung für Muldenkipper 92

Webasto – maßgeschneiderte Klimatisierungslösungen 93

Konvekta – Klimasysteme für Baumaschinen 94

Bohnenkamp – Neue Reifengrößen für Leicht-Lkw und Transporter 95

EDV . SOFTWARE .

UNTERNEHMENSFÜHRUNG .

Continental – Telematiklösung für Fahrzeugflotten 96

Johann Augel – Cloud-basiertes Bauhofmanagement 97

Sennebogen – Flottenmanagementsystem

für Umschlagbagger und Krane 98

Tomtom – Applikation zur Tankdeckelsicherung 98

Trimble – Software zur Optimierung von Bauabläufen 99

VMSSG – Mechanischer Schutz gegen Dieseldiebstahl 99

Leserbeitrag – Restaurierung eines 43 Jahre alten Magirus 100

Baurecht – Vorsicht bei Sicherheitsleistungen 102

IMPRESSUM . 103

FIRMEN A-Z . 103

IM TREFFPUNKT FINDEN . 104

Dieser Ausgabe liegen Beilagen folgender Unternehmen bei:

Cangini Benne . Lehner Dabitros .

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Baumaschinenbranche

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Unser Feature zur Bauma:

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innerdeutschen Flügen der Air Berlin

nach München

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 5 ]

www.treffpunkt-bau.com


EDITORIAL

Trotz Widrigkeiten 62 Jahre auf Erfolgskurs

Die Bauma ist, wie allgemein bekannt, der Herzschlag der Branche.

Gemessen an der Fläche – 575.000 m2 – ist sie die weltweit größte

Fachmesse überhaupt. Doch auch fachlich ist sie die global führende

Plattform für Experten rund um Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge

und -geräte sowie für Bergbaumaschinen. Vor sechs Jahren

stand sie jedoch unter einem nicht so guten Stern. Eine Ausbruchsserie

des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, die Mitte März 2010 ihren

Anfang nahm, stoppte sowohl Messebesucher als auch Aussteller. Die

Aschewolke legte dabei nicht nur den internationalen Flugverkehr

lahm, sondern teilweise auch das Messegeschehen. Die Abwesenheit

von Referenten, Standpersonal und Herstellern machte sich deutlich

bemerkbar. Das Jahr 2013 dagegen verlief nicht schlecht: Mit mehr als

200.000 Besuchern aus dem Ausland lag die Zahl der internationalen Gäste so hoch wie nie zuvor.

Die Erwartungen an dieses Jahr sind entsprechend groß. Die Wirtschaftskraft der Münchner Weltleitmesse

ist enorm und die Prognosen für die Konjunkturentwicklung Deutschlands im Jahr 2016

fallen positiv aus, stehen heuer doch neben der Bauma beispielsweise auch die IFAT und die

IAA Nutzfahrzeuge auf dem Programm. Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat in einer Presseinformation

Mitte Februar bekanntgegeben, dass die deutsche Wirtschaft ihren moderaten Wachstumskurs

auch zum Jahresende 2015 fortgesetzt hat. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war

damit im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet.

Für das gesamte Jahr 2015 ergab sich ein durchschnittlicher Anstieg von + 1,7 % (kalenderbereinigt

+ 1,4 %). 2016 wird laut der CESifo-Gruppe ein weiterer Anstieg auf + 1,9 % erwartet. Sicherlich

ein gutes Omen, wenn man die Zahlen mit dem letzten Bauma-Jahr vergleicht: 2013 waren es

nur + 0,3 %.

Während die ausstellenden Unternehmen ihren Messeauftritt für die diesjährige Bauma in den

letzten Wochen und Monaten akribisch geplant haben, hat sich auch der MZ Mediaverlag auf

dieses, im dreijährigen Turnus wiederkehrende Ereignis besonders intensiv vorbereitet. In einer

speziellen Kooperation mit Air Berlin werden während der Messezeit auf 450 innerdeutschen

Flügen Boardexemplare der Treffpunkt.Bau-Aprilausgabe bereitgestellt. So können sich Fachbesucher

und Entscheider der Branche einen ersten Überblick über die teilnehmenden Hersteller

verschaffen. Dieselbe Ausgabe wird außerdem vom 11. bis zum 17. April in erhöhter Auflage unter

anderem an allen Fachpresseständen zu finden sein. An diesen 7 Tagen wird zusätzlich das

gesamte Verlagsteam vor Ort sein, um im Rahmen eines täglichen Newsblogs von den Veranstaltungshighlights

zu berichten. Dabei werden die wichtigsten Informationen jederzeit über

Facebook, die Treffpunkt.Bau-App, die Verlags-Homepage sowie den neuen Instagram-Account

abrufbar sein.

1954, vor genau 62 Jahren, wurde die Bauma ins Leben gerufen. 2016 feiert ihr derzeitiger Veranstalter,

die Messe München, sein 50-jähriges Jubiläum. Auch die Karl-Gruppe blickt heuer auf ihr

Gründungsjahr 1966 zurück. Wie es Günther Karl gelang, in nur fünf Jahrzehnten ein derart erfolgreiches

Bauunternehmen mit vier Geschäftsbereichen, 44 Gesellschaften sowie 400 Mitarbeitern

auf die Beine zu stellen, und welche Rolle für ihn dabei die richtige Intuition gespielt hat, lesen Sie

auf den kommenden Seiten.

Viel Freude beim Entdecken der aktuellen Ausgabe und allen Ausstellern eine erfolgreiche Messe,

wünscht das Treffpunkt.Bau-Team

Gloria Schaffarczyk – Redaktion

[ 6 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

EDITORIAL


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Fassi Gru wird auf der Bauma 2016 seine neuen Produkte für die Bauindustrie

zeigen. Besuchen Sie uns auf unserem Stand im Freigelände FN 824 / 2.

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TITELSTORY

03.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 7 ]


TITELSTORY – DOOSAN

DOOSAN

Der Motor kann sich automatisch nach einer

voreingestellten Zeit abschalten, wenn die

Maschine nicht zur Arbeit verwendet wird.

Die neue und komfortable Fahrerkabine des „DX140LCR-5“

verfügt nun über ein benutzerfreundliches Bedienfeld mit

7-Zoll-TFT-LCD-Farbmonitor.

Vier Arbeitsmodi (Graben, Heben und 2 Hydraulikwerkzeug-Modi)

sorgen für maximale

Effizienz und geringen Verbrauch.

15-Tonner mit reduziertem

Heckschwenkradius

DOOSAN

Im Zuge des durch die Markteinführung der größeren Stufe IV-konformen

Modelle in den letzten 12 Monaten eingeläuteten Trends,

bietet der neue Doosan 15-Tonnen-Kettenbagger „DX140LCR-5“

mit reduziertem Heckschwenkradius eine erhöhte Leistung, Widerstandsfähigkeit

und Kraftstoffeffizienz mit dem Schwerpunkt auf Robustheit

und Vielseitigkeit.

Höhere Leistung – geringerer Kraftstoffverbrauch

Der „DX140LCR-5“ wird von einem Perkins-Motor vom Typ 1204F angetrieben,

der einen geringen Kraftstoffverbrauch mit der Leistung

und dem Drehmoment größerer Motoren mit kleinerem Hubraum

kombiniert. Er liefert eine Steigerung in der Ausgangsleistung um 6%

auf 85,9 kW (117 PS) bei einer Drehzahl von 2000 U/min sowie einen

Drehmomentanstieg von 3 %. Das Schwenkmoment wurde ebenfalls

um 28 % erhöht. Ein problemloser Betrieb ist durch Einhaltung

der Abgasnorm Stufe IV ohne Dieselrußpartikelfilter (DPF), durch die

Nachbehandlungsverfahren gekühlte Abgasrückführung (EGR) und

Dieseloxidationskatalysator (DOC) gegeben. Der Kraftstoffverbrauch

wurde im Vergleich zur Maschine der Vorgängergeneration um 10

% gesenkt. Um dieses Ergebnis erreichen zu können, wurden neben

dem Stufe IV-konformen Motor weitere neue Systeme und Funktionen

integriert. Der aktuelle Kraftstoffverbrauch ist jetzt direkt am

LCD-Display ablesbar, und der Motor kann sich automatisch nach

einer voreingestellten Zeit abschalten, wenn die Maschine nicht zur

Arbeit verwendet wird. Darüber hinaus hat Doosan zur Kraftstoffeinsparung

ein spezielles neues System namens SPC (Smart Power

Control) entwickelt, das das Gleichgewicht zwischen der Pumpenausgangsleistung

und dem Dieselmotor steuert. Die vier Arbeitsmodi

(Graben, Heben und 2 Hydraulikwerkzeug-Modi) sorgen für

maximale Effizienz und geringstmöglichen Kraftstoffverbrauch bei

spezifischen Einsätzen. So werden zum Beispiel im Hubmodus ein

höheres Pumpendrehmoment, eine niedrige Motordrehzahl und

die automatische Boosterfunktion für zusätzliche Kraft, etwa beim

Heben von Rohren und Betonpfahlwänden, aktiviert.

Höherer Komfort, bessere Manövrierbarkeit

Die neue Fahrerkabine des „DX140LCR-5“ ist eine der größten in

dieser Maschinenklasse. Dadurch, dass der Fahrer die Steuerung

der Zusatzhydraulik zwischen Joystick und Zweiwegepedal umschalten

kann, werden Beschwerden, die durch den längeren oder

wiederholten alleinigen Einsatz des Joysticks zur Steuerung der Anbaugeräte

(wie Schere oder Hydraulikhammer) verursacht werden

können, erheblich reduziert. Sie ist auch nützlich, wenn Präzision gefragt

ist – der Fahrer behält mit dem Joystick die volle Kontrolle über

den Bagger bei gleichzeitiger Steuerung der Anbaugeräte über das

Zweiwegepedal. Für zusätzlichen Komfort wurde die Steuerung der

Zusatzhydraulik neu angeordnet, sodass die Steuerung für Rotation

und Scherung eine Rechts-/Linksbewegung ermöglicht. Des Weiteren

wurden die Joysticks zwecks einfacherer Bedienung verkürzt

und ein zusätzliches Geradeausfahrpedal links von den Hauptfahrpedalen

installiert. Dies ist insbesondere dann sehr nützlich, wenn

längere Streckengeradeaus gefahren werden müssen.

Geringere Gesamtbetriebskosten

Zur weiteren Maximierung der Widerstandsfähigkeit und Lärmreduzierung

ist die Maschine mit EM-Buchsen (EM = Enhanced

Macro-Surface) ausgestattet, die eine optimale Schmierung bieten

und daher sehr viel effektiver als herkömmliche Buchsen sind. Zur Vermeidung

dauerhafter Schäden am Motor ertönt jetzt ein akustischer

Alarm, der den Fahrer darauf aufmerksam macht, dass sich Wasser

im Kraftstoff befindet. Ignoriert der Fahrer diesen Alarm mehrfach,

wird für Motor und Pumpe eine automatische Leistungsminderung

eingeleitet. Zusätzlich werden jetzt Popup-Menüs mit ausführlichen

Informationen und einfach zu erkennenden Warnmeldungen geöffnet,

damit der Fahrer die Bedeutung von Warnmeldungen leichter

verstehen kann und die richtigen Codes zur Kommunikation angezeigt

werden. Die Motor-Notabschaltung wurde auf die Sitzseite

verlegt und ist jetzt direkt vom Boden aus zugänglich (schnellerer

Zugang im Notfall). Ein neuer Griff wurde angebaut, der das Öffnen

und Schließen der Tür erleichtert. Sternförmige rutschfeste Platten

gewährleisten, dass die Tritte viel sauberer bleiben. Zur Einhaltung

neuer EU-Vorschriften gehören die Sicherheitsgriffe jetzt zur Serienausrüstung.

Die Komponenten des „DX140LCR-5“ sind für Servicearbeiten

einfach zugänglich, das Gleiche gilt für Motor, Pumpe, Filter,

Kühler, Ventile und Batterien. Der Bagger ist in Serienausrüstung mit

einer Breite von 2,59 m, 600 mm-Stahlbacken und einteiliger Frontausrüstung

erhältlich.

[ 8 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

TITELSTORY


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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 9 ]


KARL BAU

Die Geschäftsleitung der Karl-Gruppe (von links):

Günter Karl jun., Günther Karl sen. und André Karl.

Die Karl-Gruppe

– mit richtungsweisenden Ideen zum Erfolg

KARL BAU

Wie man beispielsweise den Abbruch eines Bauwerkes aus der Luft

durchführt oder den Schiefen Turm von Pisa aufrecht erhält, das

weiß Günther Karl sen., der Gründer der Karl-Gruppe.

Mit richtungsweisenden Lösungen hat sich die Karl-Gruppe in

den letzten Jahrzehnten national und international einen Namen

aufgebaut.

Das Herz der Gruppe schlägt seit jeher im niederbayrischen Innernzell,

wo vor 50 Jahren die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens

begann. Günther Karl sen. gründete im Jahr 1966 die

Baufirma Günther Karl Bauunternehmen e. K. und legte damit den

Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe. Seitdem baute

er sie kontinuierlich aus: Vier Geschäftsbereiche, 44 Gesellschaften,

400 Mitarbeiter – aus dem ursprünglichen Einzelunternehmen ist

in den vergangenen fünf Jahrzehnten ein Konzern entstanden. Neben

dem Geschäftsfeld Bau sind im Laufe der Jahre die drei Bereiche

Energie, Industrie und Immobilien hinzugekommen. 2016 feiert

die Karl-Gruppe ihr 50-jähriges Bestehen. Bis heute steht Günther

Karl sen. an der Spitze der Unternehmensgruppe, die er zusammen

mit seinen Söhnen Günter jun. und André leitet. Die Anfänge des

Unternehmens waren jedoch vergleichsweise bescheiden. Günther

Karl sen., der selbst aus einfachen Verhältnissen stammt, machte

sich zunächst mit der Anschaffung einer Laderaupe sowie eines

Hydraulikbaggers selbstständig – die ersten Aufträge umfassten

kleinere Regieleistungen. Von Anfang an bewies Günther Karl sen.

Durchhaltevermögen – mit Ausdauer, Fleiß und Geschick schaffte er

es, ein erfolgreiches Familienunternehmen aufzubauen. Bereits Anfang

der 1970er Jahre erweiterte er seine Geschäftstätigkeiten und

konzentrierte sich dabei besonders auf Groß- und Spezialabbrüche,

Autobahn- und Straßenbau sowie Erd- und Kanalarbeiten.

[ 10 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU


Der Abbruch des Schenker-Geländes in Regensburg wurde von der Karl-Gruppe ausgeführt.

Mit fortschrittlichen Ideen zum Erfolg

Der Unternehmensbereich Abbruch bildet eine wichtige Komponente

der Karl-Gruppe. Hier erlangte die Firma durch ihre fortschrittlichen

und oft unkonventionellen Lösungen europaweite

Bekanntheit. Firmengründer Günther Karl sen. ist nicht nur Unternehmer,

sondern vor allem auch Pionier und Visionär: Stets auf der

Suche nach neuen Herausforderungen und komplexen Projekten,

hat er zahlreiche Abbruchmethoden selbst entwickelt. Sein Motto:

„Mitdenken, eigenständig handeln und Verantwortung übernehmen.“

So kreierte er beispielsweise den „Abbruch aus der Luft“ – eine

Vorgehensweise, die bei Bauwerken eingesetzt wird, die nur noch

gering belastet werden dürfen. Dabei hängt ein Bagger an einem

Autokran und nimmt so den Abbruch vor. Unzählige Male wurde

diese Methode bereits in der Praxis durchgeführt wie beispielsweise

bei der Zahnradbrücke in Passau. Seine neueste Abbruchmethode

kam vor Kurzem beim Abriss der Erdberger Brücke am Wiener

Autobahnknoten Prater zum Einsatz. Anstatt eines Gerüstes schlug

er den Einsatz eines Schiffes als „schwimmende Arbeitsplattform“

vor. So entstehen gleich mehrere Vorteile: Die Bauzeit für das Projekt

verringert sich beinahe um ein Jahr, ebenso reduzieren sich die

Transportkosten durch die direkte Verladung des Abbruchmaterials

in Containern, die auf dem Schiff platziert sind.

Abbruch Gusstec in Weiherhammer.

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 11 ]


Beim Abbruch des ehemaligen Baywa-Gebäudes in Landshut

kam Bayerns größter Abbruchbagger zum Einsatz: der Liebherr 974.

Schritt für Schritt auf Expansion

Über das Baugeschäft hinaus trieb Günther Karl konsequent das

Wachstum des Unternehmens voran – durch Gründung und Erwerb

verschiedener Gesellschaften in unterschiedlichen Branchen.

Schritt für Schritt setzte er als Geschäftsmann auf Expansion, um die

wirtschaftliche Basis des Unternehmens zu verbreitern und zu stärken:

Die Geschäftsbereiche Industrie und Immobilien kamen zeitgleich

1978 hinzu, fünf Jahre später folgte noch der Einstieg in den

Energiesektor mit dem Kauf zweier Wasserkraftwerke. Heute sind es

sieben firmeneigene Wasserkraftwerke, die 60 Millionen KWh Strom

pro Jahr generieren. Im Bereich Industrie hat sich die Gruppe auf

die Restrukturierung und Modernisierung sanierungsbedürftiger

Unternehmen spezialisiert. Die Kernaktivitäten bei Immobilien umfassen

An- und Verkauf von Immobilien, Immobilienverwaltung und

Immobilienprojekte. Bei Letzteren konzentriert sich die Gruppe auf

die Entwicklung stillgelegter Industrie- und Gewerbegelände aller

Größenordnungen, mit dem Ziel, diese einer neuen, zukunftsorientierten

Nutzung zuzuführen. Bei allen Geschäftsaktivitäten achtet

Büchl Hochtief, Regensburg.

Günther Karl sen. jedoch stets darauf, die Unabhängigkeit seines

Familienunternehmens zu wahren. Sein Leitspruch: „Was ich nicht

beherrschen kann, mache ich nicht.“ Für ihn haben „Intuition und

Bauchgefühl“ seit jeher eine wichtige Rolle bei seinen Unternehmensentscheidungen

gespielt. So hat er es geschafft, aus dem ursprünglichen

Einzelunternehmen einen Konzern mit 44 Gesellschaften

und rund 400 Mitarbeitern aufzubauen.

Die Karl-Gruppe heute

In den letzten Jahren haben sich die beiden Geschäftsfelder Industrie

und Immobilien zum Kerngeschäft der Gruppe entwickelt. Beispielsweise

wurde innerhalb kürzester Zeit das Gelände der ehemaligen

Papierfabrik in Baienfurt rückgebaut und neu entwickelt. Mit

diesem Projekt ist die Karl-Gruppe für den Flächenrecyclingpreis in

Baden-Württemberg nominiert. Ebenso wurde im Sommer 2015 das

Areal einer stillgelegten Glashütte in Achern erworben, mit dem Ziel,

auch hier eine sinnvolle städtebauliche Nachnutzung zu schaffen.

Darüber hinaus spielt nach wie vor der Abbruch eine wichtige Rolle,

insbesondere Groß- und Spezialabbrüche. Der Abbau von Silos und

Brücken gehört dabei ebenso zum Repertoire der Unternehmensgruppe

wie der Rückbau von Hochregallagern oder gar ganzen Betriebsgeländen.

Zahlreiche Projekte wurden hier schon für namhafte

Kunden wie MAN, Südzucker oder Baywa durchgeführt. Rund 130

Maschinen auf modernstem technischen Stand – darunter der größte

Abbruchbagger Bayerns, ein Liebherr 974 mit 43 Meter Ausleger

und 130 Tonnen Einsatzgewicht – besitzt die Gruppe dafür.

Einhergehend mit der Erweiterung der Geschäftsfelder ist die Gruppe

besonders in den letzten Jahren personell stark gewachsen. Heute

gehört die Günther Karl GmbH zu den wichtigsten Arbeitgebern

der Region und legt großen Wert auf Aufbau und Qualifikation seiner

Mitarbeiter. Eines der wichtigsten Ziele ist und bleibt nachhaltiges

Wachstum – sowohl auf wirtschaftlicher als auch personeller Ebene.

Um den Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern und Nachwuchskräften

auch in Zukunft aus den eigenen Reihen decken zu können, bildet

das Unternehmen mittlerweile in 10 verschiedenen technischen

und kaufmännischen Berufen aus: Vom Immobilienkaufmann über

Baugeräteführer bis hin zur Vermessungstechnikerin wird ein breites

Spektrum an Ausbildungsberufen abgedeckt.

[ 12 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU


LIVE DABEI

MAIR

Die Abbruchbaustelle aus der Vogelperspektive.

Kevin Kornburger und sein Abbruchteam. Das Unternehmen beschäftigt rund

30 Mitarbeiter und hat sich unter anderem auf Erdbau- sowie Abbrucharbeiten

spezialisiert.

Auslegertrennung mit Multikupplung

HAIN

Mitte Februar besuchte die Treffpunkt.Bau-Redaktion die Firma Kornburger

Abbruch und Erdbau aus dem fränkischen Betzenstein. Das

Unternehmen hat sich als Ausrüstung für ihre Abbruchmaschine –

einen Caterpillar 336E mit STC Umbau – für das Pister Multikuppelsystem

entschieden. Das System wird dabei zur schnellen Trennung

der hydraulischen Leitungen beim Auslegerwechsel eingesetzt. Die

Maschine ist seit letztem Jahr im Einsatz und leistet derzeit ihren

Dienst in Herzogenaurach, wohin die Treffpunkt.Bau-Redaktion das

Kornburger-Team begleitete. Das Gelände an der Erlanger Straße

wird innerhalb von 12 Wochen abgerissen. Für die mehrstöckigen

Gebäude muss 20.000 m3 Abraum und 8.000 m2 Außenfläche aufbereitet

werden. Das familiengeführte Unternehmen mit rund 30

Angestellten setzt auf Maschinen und Technik neuester Bauart.

metallisch abgedichteten Kupplungen haben die für die jeweilige

Kupplungsklasse geringsten Durchflusswiderstände und sind bis

450 bar, bei 4-facher Sicherheit, einsetzbar. Durchflussvolumen von

bis zu 800 l/min bei einem Druckverlust von nur 5 bar bei Nennweite

25 sind möglich.“ Der Systemhersteller, die Firma Pister Kugelhähne

aus dem badischen Muggensturm, verwendet für die Herstellung

oberflächengehärteten Werkzeugstahl. Zusätzlichen Schutz bietet

die Zink-Nickel Beschichtung. Die Systeme sind für alle Baumaschinen-

und Tonnagenklassen erhältlich und sowohl für die Auslegertrennung

als auch beim Werkzeugwechsel einsetzbar.

Der Abbruchbagger wechselt in ca. 30 Minuten

vom Shortfront- auf den Longfrontausleger.

Kupplungssystem überzeugt

Der Maschinenführer und Juniorchef, Kevin Kornburger, zeigt sich

dabei von dem Kupplungssystem sichtlich überzeugt. „Mit herkömmlichen

Schraubkupplungen dauerte jeder Wechselvorgang

über eine Stunde. Nun schaffen wir den kompletten Wechsel der

Ausleger in weniger als der Hälfte der Zeit, wobei das Kuppeln der

gesamten Hydraulikleitungen davon nur noch wenige Minuten in

Anspruch nimmt. Früher waren zudem einzelne Kupplungen öfter

undicht. Das ist nun auch vorbei. Je nach Anforderung arbeiten wir

jederzeit mit dem richtigen Ausleger. Gerade bei Bauwerken mit

mehreren Etagen ist der Wechsel wichtig. Allein schon aus Gründen

der Gewichtsersparnis können wir bei den tiefer liegenden Stockwerken

nach einem Wechsel viel effektiver arbeiten. Wir sind schneller

und können somit unsere Terminvorgaben optimal einhalten.“

Wenig Widerstände – hohes Durchflussvolumen

Weitere Vorzüge des Systems erläutert Ulrich Hain, Geschäftsführer

der Hain Industrievertretung, der im Familienunternehmen den Vertrieb

der Multikupplungssysteme verantwortet. „Die hammerfesten,

LIVE DABEI

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 13 ]


SCHAFFARCZYK

Böcker Marketingleiter Michael

Sendermann im Fachgespräch

mit einem Interessenten.

Palfinger präsentierte den Besuchern unter anderem

den Ladekran PK 22002-EH aus seiner mittleren

Kranreihe. Sein kompaktes Transportmaß und

geringes Eigengewicht ermöglichen ein

optimiertes Aufbaukonzept.

Jessica Ulsperger und Klaus Klauser,

Geschäftsführer der Firma Sam

Truck, einem Industriereinigungsunternehmen,

das bekannt ist für

seine leistungsstarken Absaugund

Verfüllfahrzeuge.

Günther Seidler, Zweygart Key

Account Manager und geprüfter

PSA-Fachberater, im Gespräch mit

Manfred Zwick vom Treffpunkt.Bau.

Stark besuchte Fachmesse

MESSERÜCKBLICK

Rund 49.500 Besucher sollen es gewesen sein, die sich vom 02. bis

05. Februar auf dem Gelände der Dach + Holz in Stuttgart eingefunden

haben. Cirka 550 Aussteller aus über 22 Nationen waren auf der

Messe vertreten.

Im Vordergrund der Leitmesse für die Dach- und Holzbaubranche

standen dieses Jahr die Themen „Informationen über Neuheiten“,

„allgemeine Marktorientierung“ und „Weiterbildung“. Dieses Angebot

mobilisierte die Fachbesucher aus einem stark gewachsenen

Einzugsgebiet. So reiste ein Drittel der deutschen Besucher aus einer

Entfernung von 300 Kilometern und mehr nach Stuttgart. Aus dem

Ausland kamen Besucher aus 86 Ländern.

Die Messe zog etwa 49.500

Besucher aus aller Welt an.

Facettenreich zeigte sich die Messe auch von oben. Sortimo zeigte neben seinen

Fahrzeugeinrichtungslösungen

auch die mobile Arbeitsstation

„WorkMo“. Plus“ Kappsäge.

Das Unternehmen Metabo demonstrierte an

seinem Messestand die Funktionsweise seiner

Elektrowerkzeuge. Hier zu sehen: Die „KGS 315

Plus“ Kappsäge.

Rund 1.510 Minuten Fachvorträge

hatte das Dach + Holz Forum für

interessierte Zuhörer zu bieten.

[ 14 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

Kaeser Kompressoren ist seit 1919 Anbieter von

Druckluft-Systemen und auf der ganzen Welt mit

über 5.000 Mitarbeitern aktiv. Sie zeigten unter anderem

eine Auswahl ihrer mobilen Kompressoren.

Das Unternehmen Aluca präsentierte Das Unternehmen Atlas zeigte einige seiner

Fahrzeugeinrichtungen für die Sicherheits- und Arbeitsschuhe. Der „SL 405 XP

unterschiedlichsten Anforderungen blue“ ist mit einer Alu-Tec Aluminiumkappe

des (Bau)Handwerks. In einem VW ausgestattet und besitzt einen carbonfaserverstärkten

Spitzenschutz.

Crafter konnten Besucher eine

Einrichtungslösung begutachten.


Auf dem Außengelände zeigte

der Händer MKG eine Auswahl

seiner Lade- und Montagekrane.

Hitachi Power Tools zeigte eine Auswahl

seiner aktuellen Werkzeuge.

Ein gutes Team: Sylvia Eick,

Leitung Marketing bei Altrad

Plettac, und Manfred Zwick vom

Treffpunkt.Bau.

Das Uedemer Unternehmen Elten wartete

auf der Dach + Holz mit seinen modischen

Arbeitsschuhkollektionen auf.

Hohe Zustimmungswerte in der Befragung erhielten einer Umfrage

des Messeveranstalters zufolge die 34 Vorträge auf dem Dach +

Holz-Forum in Halle 7. Die dort vermittelten Informationen und Anregungen

waren für 90,2 Prozent der Besucher „ausgezeichnet bis

sehr gut“.

Auf eine positive Resonanz stießen auch zwei Veranstaltungen im

fachlichen Rahmenprogramm, die vorrangig an die Zielgruppen Immobilienwirtschaft

und Architekten adressiert waren. Beim Tag der

Immobilienwirtschaft am Mittwoch konnten sich Wohnungsunternehmer

und Bauträger über die Sanierung und Bestanderhaltung

von Immobilien informieren und darüber, welche fachmännischen

Lösungen das Dachdeckerhandwerk bereithält. Beim Architekturforum

„Superwood“ mit über 750 Zuhörern stand das Zusammenspiel

zwischen Architekten und Holzbauern im Fokus. Die Vorträge informierten

über den Status quo von Holzarchitektur in Europa genauso

wie über die Perspektiven von Holz bei künftigen innerstädtischen

Bauvorhaben. Die nächste Dach + Holz International findet vom 20.

bis 23. Februar 2018 in Köln statt.

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Arno Seipelt, Vertriebsleiter Deutschland des

Unternehmens Wilhelm Schwarzmüller.

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Das Unternehmen Günther Papenburg wurde am 15.

Februar erst mit dem IHK-Bildungspreis ausgezeichnet.

Die Firma Praxis EDV-Betriebswirtschaft-

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Geschäftsführer der Branchen Software

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Auch das Unternehmen Huesker war auf den

Asphalttagen vertreten.

Jörg Langenhuizen, Business Area Manager

Quard & Quend, im Gespräch mit einem

Interessenten.

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Die BAU gehört zu den führenden Profis für Qualitäts-Baumaschinen,

Baugeräte und Bauzubehör.

An vier Standorten ist unser ambitioniertes Team

für Sie da und betreut Kunden und Partner in den

Bereichen Vermietung, Verkauf und Service.

Das Mineralölunternehmen Total präsentierte auf der

Veranstaltung seine Palette an Asphaltprodukten.

Mit dem „Asphalt Profi“ des Unternehmens

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in der Asphaltbranche Tätige über

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arbeiten.

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Der Zeppelin-Stand war für Fachbesucher eine wichtige

Anlaufstelle.

LIVE DABEI


Trotz des schlechten Wetters in Berchtesgaden war das

18. Treffen der Asphaltbranche ein voller Erfolg.

Michaela Adams, Marketingleiterin

der Wirtgen-Gruppe.

Das Unternehmen RMS Lüra produziert Stahlbauteile

von bis zu 16 Tonnen Einzelgewicht in Lohnfertigung.

18. Treffen der

Asphaltbranche

in Berchtesgaden

BRANCHENTREFFEN

Vom 17. bis 19. Februar 2016 traf sich die Asphaltbranche zu den

18. Deutschen Asphalttagen. Das größte und wichtigste nationale

Treffen fand auch dieses Jahr wieder traditionell in Berchtesgaden

statt. Die Tagung wurde dabei durch eine Fachausstellung begleitet.

Namhafte Referenten aus Industrie, Ministerien und Verbänden

berichteten aus der Praxis für die Praxis und gaben Gelegenheit zu

Diskussionen und zum Meinungsaustausch. Die Deutschen Asphalttage

werden alle zwei Jahre vom Deutschen Asphaltverband (DAV)

sowie vom Deutschen Asphaltinstitut (DAI) ausgerichtet. Organisator

der Deutschen Asphalttage ist das Unternehmen Geoplan.

„Grenzenlos zielführend“ lautete das Motto der 18. Deutschen Asphalttage

und hätte Stefan Schmidt-Weiss, dem Präsidenten des

DAV, zufolge nicht besser gewählt werden können. Denn grenzenlos

zielführend sei auch der Baustoff: grenzenlos in seinen Möglichkeiten

und zielführend in seiner Anwendung. Besucher konnten sich

davon mithilfe der Keynotes der Generalsekretärin der FDP, Nicola

Beer, oder von Staatssekretär Rainer Bomba, Bundesministerium für

Verkehr und digitale Infrastruktur, persönlich überzeugen. Zusätzlich

wurden in zwei technischen Themenblöcken, einer Gesprächsrunde

und verschiedenen Einzelvorträgen aktuelle Fragen der Asphaltbranche

und des Straßenbaus aufgegriffen und diskutiert.

Das Unternehmen Fliegl stellte eine Auswahl aus

seinem breiten Produktportfolio vor.

Nach einem Fachvortrag gingen die Gespräche im

Foyer weiter.

Wir stellen

aus!

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Am Stand des Shell Konzerns informierten sich Besucher

über die Bitumenprodukte des Herstellers.

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[ 17 ]


Hubert Prem, Verkaufsleiter des Unternehmens

Sitech Deutschland, und

sein Team freuten sich über den regen

Gedankenaustausch mit den Kunden.

Die Kombination aus Theorie und Praxis kommt gut an:

Die Teilnehmerzahlen an den „Sitech Construction Live“-Tagen

steigen jährlich.

Präzise Datenerfassung von nur einer

Person: Der SPS Handroverstab gehört

zu den Klassikern im Sitech-Produktportfolio.

Sitech Construction Live 2016

DEUTSCHLANDTOUR

Beim Unternehmen Sitech stand der Jahresauftakt im Zeichen seiner

„Sitech Construction Live“-Deutschlandtour. Neben aktueller Fachinformation

bietet das Veranstaltungsformat viele Live-Präsentationen

an aktuellen Produkten und eine Gelegenheit zum Austausch unter

Kollegen und Fachleuten. Allein zur Auftaktveranstaltung in Straubing

Mitte Januar folgten über 50 Kunden der Einladung. „Gerade

die Kombination aus Theorie und Praxis macht dieses Format für

unsere Kunden so interessant“, erzählt Sitech-Geschäftsführer Frank

Dahlhoff. Auch die steigende Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr würde

den Erfolg des Konzeptes bestätigen. Ebenso bemerkenswert sei es,

dass viele Firmen bewusst die Maschinenführer teilnehmen lassen,

damit diese sich mit geschultem Blick von der Anwenderfreundlichkeit

und Praxistauglichkeit der Systeme überzeugen.

Fachvorträge

In Fachvorträgen stellte das Sitech-Team zunächst das Unternehmen

und das aktuelle Produktportfolio vor. Ausführlich thematisiert

wurde die Wägetechnik im Straßen- und Tiefbau. Dabei hob Stefan

Wöhrmann, Sitech-Vertriebsleiter Gewinnungstechnik, vor allem

das Material-Management-System hervor, das sich durch Produktivitätssteuerung

und eine stark verbesserte Kontrolle und Dokumentation

auf der Baustelle auszeichnet. Dabei punktet die Wiegetechnik

vor allem durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Ob

im Radlader, Bagger, in Förderbändern oder an Kleingeräten: Dank

der erfassten und synchronisierten Daten werden die Arbeitsabläufe

auf der Baustelle vereinfacht und die Produktivität gesteigert. Die

zunehmenden Anforderungen im Erd- und Straßenbau standen in

einem weiteren Fachvortrag im Fokus. Anschaulich wurde die flächendeckende

Verdichtungskontrolle bei gleichzeitiger Prüfung der

Planumshöhen – in nur einem Arbeitsgang – verdeutlicht. In der

aktuellen Version des Trimble „CCS900“ Systems ist die direkte Kommunikation

zwischen den im gleichen Bauabschnitt tätigen Walzen

über WLAN möglich.

Die Fahrer jeder Maschine wissen in Echtzeit, welche Bereiche bereits

ausreichend verdichtet wurden und welche Bereiche noch

überfahren werden müssen. Dies ermöglicht eine lückenlose gleichmäßige

Verdichtung und spart gleichzeitig unnötige Überfahrten

und damit Kosten.

Live-Demonstrationen

Auf ihre Kosten kamen Praktiker bei den anschließenden Produktpräsentationen.

Neben den „Klassikern“, dem SPS/UTS-Robotiktachymeter

zur Baustellenvermessung und Maschinensteuerung und

dem Handroverstab mit GNSS-Empfänger für die Baustelle standen

besonders das Trimble GNSS 2D- beziehungsweise 3D-Baggerkontrollsystem

im Fokus.

Dabei ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, die Systeme von

ihrem Kabinenplatz aus in Augenschein zu nehmen. Beeindruckt

zeigten sich die Besucher ebenfalls von der Live-Demonstration

mit einem Copter. Mit dieser Drohnentechnik können auch in unzugänglichem

Gelände schnell penibel genaue 2- und 3-D-Geländeaufnahmen

erstellt werden. Darüber hinaus standen die Sitech-

Mitarbeiter für Fragen, Wünsche und Anregungen bereit.

SITECH

Anschaulich erläuterte Karl Huber-Norbach, Sales Manager Central Europe,

das Trimble „GCS900“ 2D- bzw. 3D-Baggerkontrollsystem.

Mit einem Copter können auch in unzugänglichem Gelände schnell hochgenaue

2-und 3-D-Geländeaufnahmen erstellt werden.

[ 18 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU


Jahresauftaktveranstaltung in Schladming

NIGHTRACE

Am 26. Januar 2016 lud der MZ Mediaverlag als gemeinsame Jahresauftaktveranstaltung

in Kooperation mit dem Unternehmen FAM

Kommunikation zum Nightrace in Schladming ein. Seit 1973 werden

auf der Schladminger Planai Weltcuprennen veranstaltet. Die

Piste ist derzeit Schauplatz eines Slaloms der Männer im Alpinen

Skiweltcup, der seit 1997 unter der Bezeichnung „The Nightrace“

jährlich unter Flutlicht ausgetragen wird.

Das Kundenevent, das abseits von den gewohnten Messen oder

Veranstaltungen der Baubranche stattfand, war auch in diesem Jahr

ein großer Erfolg. Unter den Augen von ca. jubelnden 40.000 Zuschauern

belegten dieses Jahr der Norweger Henrik Kristoffersen,

der Österreicher Marcel Hirscher und der Russe Alexander Choroschilow

die ersten drei Plätze.

V.l.n.r.: Daniel Rohrer, Roflex AG, Stefan Zens, MZ

Mediaverlag, Manfred Zwick, MZ Mediaverlag, und

Stefan Di Benedetto von der Firma One Performance.

Michael Fasching, FAM-Kommunikation,

mit seinem Sohn Marco.

Susanne und Michael Fasching

mit Anna Kamper von Smiley Monroe.

Manfred Zwick und Daniel Rohrer auf der Abendveranstaltung

in Schladming.

Felix Neureuther besuchte nach der Startnummernvergabe

zum Nightrace die begeisterten Fans der Lebenshilfe.

V.r. Uwe Basler, Stefan Di Benedetto und

Susanne Fasching.

Über 40.000 begeisterte Zuschauer

säumten den Bereich der Rennstrecke.

ZWICK

03.2016 . TREFFPUNKT BAU LIVE [ DABEI 19 ]


NEWSPOINT

Starkes Wachstum bei Reifen

für die Erdbewegung

BOHNENKAMP

Nachdem der Osnabrücker Reifengroßhändler

Bohnenkamp

vor drei Jahren mit großem Erfolg

seine Bauma-Premiere feierte,

wird er auch in diesem Jahr

wieder vor Ort sein. Auf seinem

Stand wird das Unternehmen

den Besuchern demonstrieren,

wie es in den vergangenen

drei Jahren sein Programm im

EM-Bereich verstärkt hat. Dazu

Henrik Schmudde, Marketingleiter

Bohnenkamp: „Der EM-Bereich

hat sich zu einem unserer

Tätigkeitsschwerpunkte entwickelt.

In keinem anderen Bereich

sind wir so stark gewachsen

wie hier. Das werden wir auf

der Bauma mit einem deutlich

gewachsenen Produktangebot

und einer für unsere Kunden

spürbaren Erweiterung unseres

Kundenservices zeigen.“

BOHNENKAMP

Auf dem Bauma-Stand des Unternehmens Bohnenkamp werden insbesondere

EM-Reifen des Herstellers BKT zu sehen sein, die in Deutschland und

einigen weiteren europäischen Ländern ausschließlich von Bohnenkamp

importiert werden. Darüber hinaus präsentiert das Osnabrücker Unternehmen

Reifen seiner Partner Alliance und Windpower.

Gelungene Kooperation

EBERLE-HALD

Das Unternehmen Eberle-Hald

übernimmt ab sofort die Vertretung

für Kompaktbagger der

Marke Eurocomach. Die Maschinen

des italienischen Herstellers

EBERLE-HALD

Bereit für die künftige Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Eberle-Hald Geschäftsführer

Rolf Angerer, Euromac-Gesamtvertriebsleiter Marco Mosconi und ebenfalls

Eberle-Hald Geschäftsführer Bernd Eberle.

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Sampierana sind gut auf die

Bedürfnisse kleiner Bauunternehmen

und GaLabauer abgestimmt.

Die Abkürzung Eurocomach

steht für European Construction

Machinery. „In Deutschland

ist diese Marke noch ein Stück

weit ein Newcomer“, sagt Eberle-Hald

Geschäftsführer Rolf

Angerer. „In der Qualität aber

stehen die Maschinen den Produkten

aller namhaften europäischen

Hersteller in nichts nach

und verfügen zudem ab Werk

über Ausstattungsdetails, die

bei anderen Marken nachgerüstet

werden müssen.“ So besitzen

die Kompaktbagger einen

zweiten Hydraulikkreislauf zur

Aufnahme eines Zusatzgerätes,

auch ein Mulcher kann angeschlossen

werden. Als weiteren

Vorteil nennt Rolf Angerer die

breite Produktpalette von Eurocomach:

Bei Nullheck-Minibaggern

reicht sie von 1 bis 10 t, bei

Raupen- und Kompaktladern bis

5 t, ein 3,8 t Knickbaggerlader

zählt ebenfalls zum Lieferprogramm.

„Die Marke Eurocomach

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und die Maschinen sind optimal

auf unterschiedliche Anforderungen

zugeschnitten“, betont

der Eberle-Hald Geschäftsführer.

„Außerdem setzt unser neuer

italienischer Partner neue

Marktanforderungen zeitnah

um.“

Der „ES 18 ZT“ von Eurocomach ist

der einzige Nullheck-Bagger im

1,8-Tonnen-Bereich, der mit einer

Kabine ausgestattet ist.

[ 20 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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NEWSPOINT


Gemeinsame Kontaktstelle

Streitlösung gegründet

DEUTSCHE

BAUINDUSTRIE

Um die partnerschaftliche

Zusammenarbeit zwischen

Auftraggebern und Auftragnehmern

in der Bau- und Immobilienbranche

zu stärken, haben

der Zentrale Immobilien Ausschuss

(ZIA) und der Hauptverband

der Deutschen Bauindustrie

(HDB) zum 1. Januar 2016

eine „Gemeinsame Kontaktstelle

Streitlösung“ beim Deutschen

Beton- und Bautechnik-Verein

(DBV) in Berlin eingerichtet. Die

gemeinsame Kontaktstelle ist

ein wichtiges Ergebnis der Leitlinien

„Fair Business“, die die Präsidenten

der beiden Verbände,

Dr. Andreas Mattner (ZIA) und

Prof. Thomas Bauer (HDB), im

Juni 2015 in Berlin unterzeichnet

hatten.

Das Ziel der Gemeinsamen

Kontaktstelle ist es, Meinungsverschiedenheiten

bei der Ausführung

von Bauvorhaben zu

vermeiden beziehungsweise

Streitpunkte möglichst schnell,

kostengünstig und baubegleitend

beizulegen.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) und der Hauptverband der Deutschen

Bauindustrie (HDB) haben eine „Gemeinsame Kontaktstelle Streitlösung“

gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern

in der Bau- und Immobilienbranche zu stärken.

Funktionsweise

Der neue Konfliktlösungsmechanismus

für Meinungsverschiedenheiten

zwischen

Auftraggebern und Auftragnehmern

funktioniert wie folgt:

Auf der ersten Stufe wird ein

Frühwarnsystem angeboten,

das eine qualifizierte Bauberatung

vorsieht, die von Auftraggeber

und Auftragnehmer

gemeinsam beauftragt wird.

Hierdurch lassen sich in einer

Frühphase der Zusammenarbeit

viele Probleme, die später

zu Konflikten führen könnten,

erkennen und ggf. ausräumen.

Auf der zweiten Stufe geht es

um die Streitlösung nach entstandenem

Konflikt zwischen

Auftraggeber und Auftragnehmer.

Hier sieht die Streitlösungsordnung

für das Bauwesen die

Verfahren der Mediation, der

Schlichtung und der Adjudikation

vor. Die Parteien können

dabei das für ihr Anliegen geeignete

Verfahren wählen. Die

Kosten der Streitlösung in Form

von Stunden- bzw. Tagessätzen

tragen die Konfliktparteien. Bei

der Auswahl des Mediators/

Schlichters/Adjudikators sind

die Parteien vollkommen frei.

Sie müssen sich nur untereinander

einig sein. Die ebenfalls vorgesehene

Schiedsgerichtsbarkeit,

bei der ein Schiedsrichter

mit Befähigung zum Richteramt

tätig wird, steht den Parteien

zur Konfliktlösung ebenfalls zur

Verfügung. Für alle Verfahren

gibt es entsprechende Musterverträge.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 21 ]


Seitenträgerbrücke in Indien

(V.l.n.r.) Area Sales Manager Goldhofer Jean-Philippe Martin, Vorstandsvorsitzender

Goldhofer Stefan Fuchs, CEO Pankaj Gadhia und Ruchit Saraf (Project

& Transportation Manager) bei der Übergabe der Seitenträgerbrücke in

Memmingen.

GOLDHOFER

GOLDHOFER

Damit im rasant wachsenden Industriestaat

in Südostasien künftig

auch die größten Energieprojekte

realisiert werden können,

investierte das Transportunternehmen

Lee & Muirhead nun in

die Seitenträgerbrücke »Faktor

5« der Goldhofer Aktiengesellschaft

mit Sitz in Memmingen.

Die Brücke kann das Fünffache

ihres Eigengewichts transportieren.

„In den nächsten Jahren stehen

in Indien mehr als 30 große

Erneuerungsprojekte im Energiesektor

an, denn die Kraftwerke

entsprechen nicht mehr den

aktuell benötigten Kapazitäten.

„Es werden in Zukunft Kraftwerke

mit Leistungen von 660 MW

bis 800 MW benötigt. Für diese

Entwicklung müssen wir optimal

gerüstet sein. Insbesondere,

wenn es um den Transport von

Statoren für Kraftwerks-Generatoren

geht. Diese wiegen zwischen

350 und 450 t und sind

damit echte Schwergewichte.

Mit „Faktor 5“ von Goldhofer haben

wir jetzt das perfekte Equipment,

um solch große Projekte

besonders effizient realisieren

zu können“, erklärte Pankaj Gadhia,

CEO von Lee & Muirhead,

bei der offiziellen Fahrzeugübergabe

in Memmingen.

Schwarzmüller Gruppe

bestellt neuen CEO

SCHWARZMÜLLER

Der CEO der Schwarzmüller

Gruppe, Jan Willem Jongert,

wird das Unternehmen verlassen.

Deshalb hat der Aufsichts-

SCHWARZMÜLLER

Roland Hartwig wurde zum neuen

CEO der Schwarzmüller Gruppe

bestellt.

rat des oberösterreichischen

Herstellers von Nutzfahrzeugen

als Nachfolger den bisherigen

COO Roland Hartwig ernannt.

Das teilte Aufsichtsratsvorsitzender,

Dr. Johannes Hochleitner,

am Unternehmenssitz in

Freinberg bei Schärding Anfang

Februar, mit. Mit Hartwig habe

man einen erfahrenen Manager

ausgewählt, der die alleinige

Führungsverantwortung nahtlos

übernehmen werde, sagte

Hochleitner. Der neue CEO

Roland Hartwig war im Herbst

2015 zum COO berufen worden

und wird ab sofort die operative

Gesamtverantwortung in der

Schwarzmüller Gruppe übernehmen.

Auf dem Gelände des Mainzer Zollhafens entsteht das Wohnund

Gewerbequartier „Rheinpromenade Dock 1“.

Neue Aufträge

in Millionenhöhe

ZÜBLIN

Das Unternehmen Züblin erhielt

zum Jahresanfang Auträge in

Millionenhöhe in Mainz: Allein

in der rheinland-pfälzischen

Landeshauptstadt hat Züblin

in den vergangenen Monaten

neue Projekte zur schlüsselfertigen

Errichtung von Wohn- und

Bürogebäuden in Höhe von

mehr als 100 Mio. € akquiriert.

Zum Jahreswechsel hat die P+B

Unternehmensgruppe Züblin

mit dem Bau eines großen

Studentenwohnheims beauftragt:

In der Nähe des Mainzer

Hauptbahnhofs entstehen ca.

750 Wohneinheiten. Die Fertigstellung

des aus zwei Bauabschnitten

bestehenden Gesamtprojekts

ist ab September 2017

geplant. Züblin und die P+B

Unternehmensgruppe verbin-

LBBW IMMOBILIEN

det eine gute und langjährige

Zusammenarbeit. Die aktuelle

Baumaßnahme ist das erste gemeinsame

Projekt in Mainz.

Zu den weiteren Aufträgen, die

das Unternehmen in Mainz gewinnen

konnte, gehören eine

Wohnanlage im Stadtteil Weisenau

sowie die „Rheinpromenade

Dock 1“, wo auf dem Gelände

des Zollhafens ein Wohn- und

Gewerbequartier entsteht. Beide

Projekte sind seit November

2015 im Bau. Darüber hinaus errichtet

Züblin seit Oktober 2015

über 100 Wohnungen auf dem

Lerchenberg. „Wir freuen uns

über diese anspruchsvollen Bauprojekte

in Mainz. Das sind für

uns optimale Startbedingungen

in das Jahr 2016“, unterstreicht

Andreas Horle, Züblin-Bereichsleiter

Rheinland-Pfalz.

[ 22 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

NEWSPOINT


Hochwertige Anbaugeräte

KIESEL

Die Planung moderner Baustellen

erfordert in Zeiten enger

Budgets und knapper Zeitpläne

universelle Trägergeräte, die für

eine Vielzahl von Anwendungen

zur Verfügung stehen. Diese

Veränderungen haben insbesondere

das Portfolio des klassischen

Baggers um zahlreiche

Anwendungen ergänzt, sodass

er heute als zentrales Element

der Baustelle nicht mehr wegzudenken

ist. Nicht zuletzt dank

intelligenter Schnellwechseleinheiten

kann die Baumaschine

in kürzester Zeit das für den

Einsatz passende Arbeitsgerät

aufnehmen. Unproduktive Rüstzeiten,

verursacht durch einen

manuellen Gerätewechsel, gehören

damit ebenso wie lange

Wartezeiten auf passende Spezialmaschinen

weitestgehend

der Vergangenheit an. Die Werkzeugpalette,

die das Portfolio

von Kiesel erweitert, orientiert

sich durchweg an den Anforderungen

aus den Bereichen

Tiefbau, Verkehrswegebau, Abbruch,

GaLaBau, Umschlag und

Recycling. So umfasst das Sortiment

beispielsweise Geräte wie

Greifer, Löffel, Scheren, Hydraulikhämmer,

Fräsen, Verdichter,

Bohrer und Rammen.

Die Kiesel Selektion: Anbaugeräte vom Systempartner.

Bei der Auswahl der Geräte und

Partner profitiert Kiesel vom

Know-how aus über 55 Jahren

Branchenerfahrung. Daher tragen

nur solche Anbaugeräte

das Siegel „Kiesel Selektion”, die

den härtesten Einsatzbedingungen

in der Praxis standhalten.

Als Exklusivpartner im Bereich

Anbaugeräte begrüßte das Unternehmen

Kiesel deshalb in

der zweiten Jahreshälfte 2015

die folgenden Marken: MTB,

Demarec, UAM, Xcentric Ripper

und Rockwheel. Anbaugeräte

dieser Hersteller wird Kiesel auf

der kommenden Bauma präsentieren.

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[ 23 ]


Kranführerschulungen

Kurze Lieferzeiten für Kinshofer Schnellwechsler und Löffel: Eine neue große

Lagerhalle bei der tschechischen Niederlassung des Herstellers macht es

möglich.

Kürzere Lieferzeiten

KINSHOFER

Das Unternehmen Kinshofer

kann ab sofort kürzere Lieferzeiten

anbieten, denn Schnellwechsler

und Tieflöffel sind jetzt

ab Lager verfügbar. Möglich

wurde das durch eine zusätzliche

große Lagerhalle bei der

tschechischen Niederlassung

des Herstellers. Ein Lkw-Pendelverkehr

verbindet die Niederlassung

mit dem Hauptsitz

in Waakirchen. Damit sind die

vorproduzierten Serienprodukte

für die unterschiedlichen

Trägergeräte der Kunden rasch

abruf- und verfügbar.

Vor fünf Jahren hatte der oberbayerische

Anbaugeräte-Hersteller

für Bagger und Ladekrane

damit begonnen, seine umfangreiche

Produktpalette um

Schnellwechsler und Tieflöffel zu

erweitern. Inzwischen umfasst

das Angebot Schnellwechsler

mit unterschiedlichen Adaptionen

bekannter Schnellwechsel-

KINSHOFER

systeme – für den Direktanbau

am Anbaugerät (Pin-to-Pin),

mit X-Lock-Sicherungssystem

oder flexible Schnellwechsler

mit Multi-Adapter-Funktion,

die dank Keilverschluss für verschiedene

Adapter geeignet

sind. Seit letztem Jahr produziert

Kinshofer auch mechanische

und hydraulische „System

Lehnhoff“-kompatible Schnellwechsler

und Löffel. Erhältlich

sind sie für Bagger mit 0,5 t bis

40 t Dienstgewicht. Dazu gibt es

die passenden Schnellwechseladapter

(zum Anschweißen, Anschrauben

oder für kardanische

Aufhängung) oder Löffel mit Anschweißadapter

einschließlich

symmetrischer Versionen, die

eine Verwendung von Tieflöffeln

auch als Hochlöffel erlauben.

Schnellwechsler für Bagger ab

2 t Dienstgewicht werden aus

Spezial-Stahlguss gefertigt, um

rauen Einflüssen besser zu widerstehen.

RESCH VERLAG

Mit einem Kran wird dem Maschinenführer

ein technisch anspruchsvolles

und hochwertiges

Arbeitsmittel überlassen. Damit

verbunden ist ein hohes Maß

an Verantwortung im Umgang

mit der Maschine, die sich neben

der eigenen Sicherheit auch

auf die Sicherheit anderer Menschen

und die Umgebung, in

der gearbeitet wird, erstreckt. All

das erfordert fundierte Kenntnisse,

so bspw. hinsichtlich der

Herstellervorschriften, über den

sicheren praktischen Umgang

mit der Maschine, die geltenden

Unfallverhütungsvorschriften

sowie bei manchen Kranen auch

der Vorschriften des Straßenverkehrs.

Sind diese Kenntnisse nicht vorhanden

oder bereits verschüttet

und werden nicht regelmäßig

aufgefrischt, kann es zu Unfällen

oder Sachschäden kommen.

Dem Kranführer dieses Wissen

vorab zu vermitteln und dafür

zu sorgen, dass konstant sicher

gearbeitet wird, ist deshalb

nicht nur unerlässlich, sondern

vorgeschrieben – und liegt im

Verantwortungsbereich des Unternehmers.

Der Resch Verlag

bietet Schulungsunterlagen,

mit denen Bediener aller Kranarten

geschult werden können.

Ergänzend dazu sind für die

Schulungsteilnehmer beglei-

Die kürzlich überarbeitete und

erweiterte Broschüre „Der Kranführer“

des Resch Verlags dient nicht

nur als Lernunterlage, sondern auch

als Nachschlagewerk. Sie umfasst

80 Seiten.

tende Lernunterlagen wie die

Broschüre „Der Kranführer“ erhältlich,

die soeben in vollständig

überarbeiteter und erweiterter

Auflage erschienen ist. Doch

diese Broschüre dient nicht nur

dem Kranführer als Lernunterlage,

sondern auch allen für einen

sicheren Einsatz von Kranen Verantwortlichen

als Nachschlagewerk.

Sie umfasst 80 Seiten mit

zahlreichen Abbildungen und

ist beim Resch Verlag erhältlich.

RESCH VERLAG

Bauen Sie auf

Leasing nach Maß.

Ob Baumaschine oder Schwertransporter – mit Leasing können Sie

mehr für Ihre Kunden bewegen, die Kosten senken und Ihre Flexibilität

erhöhen. Packen Sie’s an und sprechen Sie mit uns, wenn

es steil nach oben gehen soll. Unsere erfahrenen Leasingexperten

gestalten für Sie Verträge, die ganz individuell auf Ihre Branche

und auf Ihre finanzielle Lage ausgerichtet sind.

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch.

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[ 24 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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TRIMBLE

Das Trimble „GCS900 v12.81“ verfügt über eine neue 3D-Konfiguration für

Radlader und erweitert so die Palette unterstützter Maschinentypen.

Maschinensteuerungssystem

für Radlader

TRIMBLE

Das Unternehmen Trimble

stellte Mitte Februar die Version

12.81 des Trimble „GCS900“

Grade Control Systems vor.

Die neue Version erweitert die

Bandbreite der unterstützten

Maschinen nun auch auf Radlader

und beweist damit erneut,

dass Trimble-Bautechnologie

ständig weiterentwickelt wird,

um den Bedürfnisse von Bauunternehmen

zur Verwaltung

und Steuerung gemischter

Flotten in allen Phasen des Projektlebenszyklus

noch besser

gerecht zu werden. Das Trimble

„GCS900 v12.81“ verfügt über

eine neue 3D-Konfiguration für

Radlader und erweitert so die

Palette unterstützter Maschinentypen.

Durch den Einsatz

von Trimble-Maschinensteuerungskomponenten

auf noch

mehr Maschinentypen und für

noch mehr Anwendungen können

neue wie bestehende Anwender

nun eine noch bessere

und schnellere Amortisierung

ihrer technologischen Investitionen

realisieren. Das Trimble

„GCS900“ Grade Control System

Version 12.81 wird ab dem zweiten

Quartal weltweit über das Sitech-Technologie-Vertriebsnetz

erhältlich sein.

OPERMANN & FUSS

Das Unternehmen Opperman & Fuss hat kürzlich seine neue Partnerschaft mit

MDS International, einem irischen Hersteller von Schwerlast-Trommel-Siebanlagen

bekanntgegeben.

> Stärkere Losbrechkraft

> Stärkere Eindringung

> Stärkere Füll- und Löscheigenschaften

> Stärkere Ausführung

aus verschleißfestem Stahl

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Neue Vertriebspartnerschaft

OPPERMANN & FUSS

Das Unternehmen Oppermann

& Fuss gab zum Jahresanfang

2016 seine neue Partnerschaft

mit MDS International bekannt.

MDS ist ein bedeutender Hersteller

für Schwerlast-Trommel-Siebanlagen

aus Irland. Die

Trommeln werden z. B. im Steinbruch

zur Absiebung von Grobkörnungen,

bindigen Materialien

und zur Aufbereitung von

Abraumhalden eingesetzt und

überall dort, wo hohe Selbstreinigungskräfte

gefragt sind. Die

Anlagen können sowohl raupenmobil

als auch stationär

geliefert werden. Die Produktpalette

umfasst verschiedene

Trommellängen und Trommeldurchmesser.

Die auswechselbaren

Siebsegmente werden

nach Kundenanforderungen

angefertigt.

Wir stellen

im Freigelände

aus: FN.1015/1

ZFE GmbH

Zubehör für Erdbaugeräte

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Ein Unternehmen

der HS-Schoch Gruppe

NEWSPOINT

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 25 ]


Groß angelegte

Durchsuchungsaktion

im Baugewerbe

ZOLL

ZOLL

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft

Münster durchsuchten

am 17. Februar 2016 rund 400

Einsatzkräfte der Finanzkontrolle

Schwarzarbeit des Zolls

mit Unterstützung der Steuerfahndung

Münster und der

Deutschen Rentenversicherung

Westfalen circa 50 Privatwohnungen

und Geschäftsräume

in Münster, im Münsterland, in

Ostwestfalen, im Ruhrgebiet

sowie weitere Objekte in Norddeutschland.

Schwerpunkt der

Durchsuchungsmaßnahme war

Münster.

Seit anderthalb Jahren ermitteln

Staatsanwaltschaft Münster und

Hauptzollamt Münster gegen

mehrere Tatverdächtige wegen

Vorenthaltens von Sozialversi-

cherungsbeiträgen, Betrugs und

Steuerhinterziehung. Der maßgebliche

Ermittlungszeitraum

erstreckt sich von Januar 2010

bis zum laufenden Zeitpunkt.

Hintergrund ist die Beschäftigung

von Arbeitnehmern im

Baugewerbe, ohne dass diese

Tätigkeiten in vollem Umfang

den Sozialversicherungsträgern,

der Soka-Bau (Sozialkassen der

Bauwirtschaft) und dem Finanzamt

angezeigt wurden. Der

vermeintliche Schaden beläuft

sich nach den bisherigen Ermittlungen

auf insgesamt etwa acht

Millionen Euro. Im Rahmen der

Durchsuchungen vollstreckten

die Zöllner auch fünf Haftbefehle.

In Dortmund stießen die Beamten

darüber hinaus auf eine

ganze Fälscherwerkstatt mit

Rund 400 Einsatzkräfte durchsuchten Mitte Februar im Rahmen eines Großeinsatzes

Privatwohnungen und Geschäftsräume in Münster im Münsterland,

in Ostwestfalen, im Ruhrgebiet und in weiteren Teilen Norddeutschlands. Fünf

Haftbefehle konnten während der Durchsuchungen vollstreckt werden.

falschen Pässen, Behördenstempeln

sowie weiteren Fälscherutensilien.

Es besteht hierbei der

Verdacht, dass zur Gründung

sogenannter Scheinfirmen Personen

gezielt mit Falschidentitäten

ausgestattet werden.

Weiterhin stellten die Ermittler

umfangreiches Beweismaterial

sicher, dessen Auswertung noch

Monate in Anspruch nehmen

wird. Die Haftbefehle wurden

noch im Laufe des Vormittags

den fünf Beschuldigten vom

Amtsgericht Münster verkündet.

Sie befinden sich nunmehr

in Untersuchungshaft.

Konzernumsatz überschreitet erstmals 1,4 Milliarden Euro

GRAMMER

Das Unternehmen Grammer

legte Mitte Februar vorläufige

Ergebnisse für das Geschäftsjahr

2015 vor. Mit einem Konzernumsatz

von rund 1,425 Milliarden

Euro erwirtschaftete der

führende Zulieferer für Pkw-Innenausstattung

und Nutzfahrzeug-Sitze

ein Umsatzplus von

4,5 % im Vergleich zum Vorjahr

(Vj. 1,366). Damit verzeichnete

Grammer zum fünften Mal in

Folge einen neuen Umsatzre-

kord. Insbesondere das Konzernsegment

Automotive, in

dem Grammer Automobilhersteller

weltweit mit Mittelkonsolen,

Armlehnen und Kopfstützen

beliefert, bestätigte die dynamische

Entwicklung der Vorjahre.

Das Segment profitierte von

einer insgesamt positiven Entwicklung

des weltweiten Automobilmarktes

verbunden mit

weiteren Marktanteilsgewinnen

in allen Regionen. Insgesamt

stieg der Segment-Umsatz um

knapp 11 % auf über 1,0 Milliarde

Euro (Vj. 0,912). Der Auftragseingang

im Segment Automotive

konnte im vergangenen

Jahr ebenfalls einen neuen

Rekordlevel verbuchen und somit

die Basis für den weiterhin

dynamischen Wachstumskurs in

den kommenden Jahren bilden.

Im zweiten Konzernsegment

Seating Systems, das gefederte

Sitzsysteme für Lkw, Land- und

Baumaschinen sowie Bahnsitze

entwickelt und produziert,

wirkte sich die anhaltende Abschwächung

in wichtigen Kernmärkten

deutlich aus. Sowohl

der erneute Markteinbruch

in Brasilien, die spürbare Abschwächung

im chinesischen

Nutzfahrzeugmarkt als auch der

Rückgang im Landwirtschaftssektor

belasteten die Geschäftsentwicklung.

Erwartungsgemäß

reduzierte sich der Umsatz im

Segment Seating Systems um

rund 5 % auf rund 455 Millionen

Euro (Vj. 479).

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Händler gesucht

[ 26 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

NEWSPOINT


Connecting Global Competence

TATRA

Live als Copilot erleben: Tatra Dakar Rallyetruck bei der Offroad Show zur

Bauma 2016

Offroad Show als Side-Event

TATRA

Der tschechische Automobilhersteller

Tatra wird auf der Bauma

den neuen „Phoenix Euro 6“ in

zwei verschiedenen Varianten

zeigen. Ein 8x8 Kipper mit lenkbarer

Nachlaufachse und ein

10x10 50 t Schwerlastkipper für

den Grubeneinsatz, ebenfalls

mit lenkbarer Nachlaufachse.

Die Tatra Fahrwerkstechnik mit

Zentralrohrrahmen und einzeln

aufgehängten Halbachsen ist

robust und leicht zugleich. Sie

bietet mehr Nutzlast, eine hohe

Transportgeschwindigkeit und

vergleichsweise niedrige Gesamt-Betriebskosten.

Da die Technik in der Praxis noch

überzeugender ist, veranstaltet

der Hersteller parallel zur Bauma

eine Offroad Show. Am Testgelände

können Fachbesucher die

Tatra Baufahrzeuge selbst unter

realistischen Bedingungen

im schweren Geländeeinsatz

testen. Es stehen verschiedene

Fahrgestell-, Motor- und Aufbauvarianten

bereit. Als Highlight

werden Taxifahrten mit

einem originalen Tatra Dakar

Racing Truck geboten.

Damit knüpft das Unternehmen

an sein 30. Teilnahme-Jubiläum

der Dakar Rallye und an viele

damit verbundene Erfolge an.

Geöffnet ist die Offroad Show

täglich während der Messezeit

von 12:00 – 19:00 Uhr. Sie findet

auf dem Gelände des Kieswerks

Ebenhöh in 85467 Neuching-

Lüß, Moorkulturstraße, 20 Autominuten

vom Messegelände

entfernt, statt. Ein kostenloser

Shuttleservice wird angeboten.

Zweiter Sieg in Folge

DAF TRUCKS

Das Unternehmen LVS LKW-Vertriebs-Service

in Rostock steht

erneut auf dem Siegertreppchen

des DAF Dealer Excellence

Award. Mit vorbildlichen, kundenorientierten

Dienstleistungen

holte der DAF-Vertragspartner

das zweite Jahr in Folge die

begehrte Trophäe nach Rostock.

Die Auszeichnung vergibt DAF

jedes Jahr unter allen Vertriebspartnern.

Als „Aufsteiger des

Jahres“ zeichnet der Importeur

seine eigene Niederlassung DAF

Trucks Frankfurt in der Mainmetropole

aus, die sich von Rang 22

auf Platz 3 verbessern konnte.

Zusätzlich kürte DAF 2016 erstmals

Sieger in Einzelkategorien.

„Unsere Vertriebs- und Servicepartner

wissen, dass der Wett-

bewerb um den DAF Dealer

Excellence Award das Image

des eigenen Betriebs in der Region

verbessert und gleichzeitig

die Motivation des gesamten

Teams steigert. Die eigentlichen

Gewinner dieses Wettbewerbs

sind die Kunden, die von einer

hohen Servicequalität profitieren“,

betont Heino Schroeder,

Geschäftsführer von DAF Trucks

Deutschland. Mit dem DAF Dealer

Excellence Award will er den

Wettkampf um die Qualitätsführerschaft

unter den Partnern vor

Ort anspornen. Den Wanderpokal

schreibt DAF seit 2011 jedes

Jahr neu aus. Im abgelaufenen

Jahr wetteiferten insgesamt

28 Händlerbetriebe mit ihren

angeschlossenen Servicestützpunkten

um die Trophäe.

Die Welt spricht bauma.

Reden Sie mit!

Erleben Sie Trends, Innovationen und Begeisterung

hautnah auf der wichtigsten internationalen

Veranstaltung der Branche. Wo sich die Welt

trifft, dürfen Sie nicht fehlen! Bereiten Sie Ihren

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bauma Official

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 27 ]


Aus- und Weiterbildung auf der Bauma

VDMA

Zum zweiten Mal nach 2013 organisiert

der Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA) in Kooperation mit der

Messe München während der

Bauma die Veranstaltung „Think

Big!“. Auf insgesamt 3.000 Quadratmetern

bietet diese Initiative

ein umfangreiches und interaktives

Programm rund um technische

Ausbildung, Studium und

Karrieremöglichkeiten in der

Bau- und Baustoffmaschinenindustrie.

Bisher haben sich bereits mehr

als 12.000 Schüler und Schülerinnen

aus 230 Schulen angemeldet.

Joachim Schmid,

Geschäftsführer des VDMA Fach-

verbandes Bau- und Baustoffmaschinen,

ist begeistert: „Das

Interesse reißt nicht ab.“ Und

Stefan Rummel, Geschäftsführer

der Messe München, ergänzt:

„Wir freuen uns, dass diese Initiative

erneut so gut ankommt.

Das zeigt, wie spannend diese

Branche für die Jugend ist.“

Maschinen zum Anfassen

„Think Big!“ findet täglich während

der gesamten Messelaufzeit

statt. 16 Unternehmen,

Bildungswerke und Verbände

bieten Mitmachaktionen an

und informieren über Ausbildung

und Berufsalltag in ihren

Unternehmen. Um das Ganze

anschaulicher zu gestalten,

bringen die Firmen Bagger-,

Grader- und Schweißsimulatoren,

Flipper, Elektroschaltwände

oder mit Joysticks gesteuerte Kickerkästen

mit. Die Schüler- und

Schülerinnen können Maste im

Miniaturformat biegen oder mit

einem hydraulisch gesteuerten

Kugellabyrinth die hohe Präzision

der Elektrohydraulik selbst

ausprobieren. Daneben stehen

Auszubildende, Mitarbeiter der

Personalabteilung sowie Techniker

und Ingenieure aus den

Unternehmen persönlich für

Gespräche bereit.

Live-Shows

Herzstück der Veranstaltung ist

erneut die große Bühne „Werkstatt

Live!“ mit 20-minütigen

Shows, die täglich zwischen

10:00 Uhr und 16:00 Uhr jeweils

zur vollen Stunde stattfinden.

Auszubildende arbeiten dabei

an Baumaschinen und werden

parallel von Moderatoren über

ihre Ausbildung befragt.

Unternehmen aus der Branche

stellen dafür eine Transportbühne,

eine Kleinfräse, einen

Radlader, eine Schlauchpumpe,

eine Radladerachse, eine Rüttelplatte,

eine Walze und einen

Mobilbagger zur Verfügung. Das

Ganze wird zudem auf Großbildschirme

live übertragen.

Förderung niedriger Emissionen

WEBER-HYDRAULIK

Andreas Riem ist neuer Werkleiter

bei Weber-Hydraulik in Güglingen.

Neuer

Werkleiter

WEBER-HYDRAULIK

Das Unternehmen Weber-Hydraulik

heißt Andreas Riem als

neuen Werkleiter in Güglingen

willkommen. Der gelernte Industriemechaniker

und Maschinenbauingenieur

hat in

den vergangenen 25 Jahren

zahlreiche Stationen bei der Robert

Bosch GmbH durchlaufen,

unter anderem als Fertigungsleiter

bei Bosch Thermotechnik

und zuletzt als Qualitäts- und

Sicherheitsverantwortlicher

bei der Bosch Solar Energy AG.

Nach einer einjährigen Tätigkeit

als freiberuflicher Berater

für mittelständische Unternehmen

übernimmt Andreas

Riem bei Weber-Hydraulik nun

die Funktion des Werkleiters in

Güglingen.

WACKER NEUSON

Die Berufsgenossenschaft der

Bauwirtschaft BG Bau fördert die

Nutzung von Geräten mit verbesserten

Emissionswerten. Um

die Gesundheit von Arbeitern

bei Verdichtungseinsätzen in

Gräben besser zu schützen, werden

von der BG Bau diejenigen

Mitglieder gefördert, die Verdichtungsgeräte

mit niedrigen

Emissionen einsetzen. Wacker

Neuson bietet unterschiedliche

Lösungen an, die die Richtlinien

der BG Bau erfüllen und somit

gefördert werden. Eine Aufgabe

der BG Bau ist es, Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz im

Betrieb und am Arbeitsplatz,

ganz konkret beispielsweise bei

Verdichtungsarbeiten in Gräben,

zu gewährleisten. Bediener von

Stampfern oder Vibrationsplatten

sind bei Verdichtungsarbeiten

in beengten Verhältnissen

wie in Gräben einsatzbedingt

den Abgasemissionen der Geräte

verstärkt ausgesetzt. Um

die Gesundheitsgefährdung

des Bedieners bei solchen Einsätzen

zu verringern, fördert

die BG Bau Stampfer und Vibrationsplatten

mit verringerten

Emissionswerten. Der Förderbetrag

pro Maßnahme liegt bei

bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten

(max. 500 Euro).

Ziel der Förderung ist es, durch

die Arbeitsschutzprämie einen

Austausch älterer Stampfer und

Vibrationsplatten gegen neuere

Modelle mit verbesserten Emissionswerten

herbeizuführen.

WACKER NEUSON

Die BG Bau fördert

die Anschaffung

neuer Stampfer und

Vibrationsplatten

des Unternehmens

Wacker Neuson mit

bis zu 50 % der Anschaffungskosten.

[ 28 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

NEWSPOINT


ELTEN.COM

„JEDEN SCHUH

ZIEH ICH MIR NICHT AN.“

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Der SENEX PRO ESD S3 von ELTEN ist vielseitig: Er bewährt sich überall da, wo robustes, strapazierfähiges

Hightech-Material viel aushalten muss und es auf zuverlässigen Schutz und gute Rutschhemmung

ankommt. Zugleich ist er durch seine leichte, metall- und lederfreie Ausstattung die professionelle Wahl für

metallisch sensible Arbeitsbereiche – zum Beispiel in der Nähe von Induktionsschleifen! Und er hält lange:

Sein TPU-Spitzenschutz bewahrt ihn vor frühzeitiger Abnutzung bei knienden Tätigkeiten.

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 29 ]


ERDBEWEGUNG

ZEPPELIN

Der „CAT 906M“ ist eine der drei neuen Investitionen des Unternehmens

Zeppelin Rental. Dank Dieselpartikelfilter und EU-Abgasstufe IIIb konnte er in

Zeppelins „ecoRent“-Flotte integriert werden.

Der Caterpillar Kettenbagger „CAT 313F LGC“ ist eine Neuheit auf dem Markt.

Er eignet sich besonders gut für Kunden, die großen Wert auf geringe Betriebskosten

legen, aber dennoch eine zuverlässige Maschine wollen.

Drei neue Baumaschinen zur Miete

FLOTTENERWEITERUNG

Das Unternehmen Zeppelin Rental setzt seine Investitionen in eine

kraftstoffsparende Baumaschinenflotte fort und führt neu den Radlader

„CAT 906M“, den Kurzheckbagger „CAT 311F LRR“ und den Kettenbagger

„CAT 313F L GC“ zu. Damit richtet Zeppelin den Fokus auf

wirtschaftliche und umweltschonende Technologien und verjüngt

seinen Mietpark weiter.

Umweltschonender Radlader

Der „CAT 906M“ erfüllt dank eines Dieselpartikelfilters bei der Abgasnachbehandlung

die EU-Abgasstufe IIIb und gehört damit zur

„ecoRent“-Flotte von Zeppelin Rental, die besonders umweltfreundliche

und wirtschaftliche Mietlösungen kennzeichnet. Zudem kann

die obere Leerlaufdrehzahl des Radladers per Eco-Modus geregelt

werden, wodurch eine Kraftstoffeinsparung von bis zu sechs Prozent

möglich ist. Zusätzlich punktet die Maschine mit einer komfortablen

Fahrerkabine. Zeppelin Rental zeigt den vielseitig einsetzbaren und

robusten Radlader an seinem Messestand im Freigelände FM.709/1

auf der diesjährigen Bauma.

Kraftstoffsparender Kurzheckbagger

Dort dürfen sich die Besucher außerdem auf den Kurzheckbagger

CAT 311F LRR freuen, der dank EU-Stufe IIIb konformem Motor

ebenfalls mit dem „ecoRent“-Logo versehen ist. Er eignet sich beson-

ders für sehr enge Baustellen und überzeugt beim Beladen und Aufhalden,

beim Grabenziehen und Graben sowie beim Nivellieren und

Planieren. Zudem verfügt er über kraftstoffsparende Funktionen wie

beispielsweise die Leerlaufabschaltung oder den Eco-Modus, die

gleichzeitig Emissionen sowie Betriebskosten verringern. Auch den

„CAT 311F LR“ stellt Zeppelin Rental auf der Bauma aus.

Zuverlässiger Kettenbagger

Eine Neuheit bringt Caterpillar mit dem Kettenbagger „CAT 313F L

GC“ auf den Markt. Die Maschine eignet sich vor allem für Kunden,

die besonderen Wert auf geringe Betriebskosten bei gleichzeitig hoher

Maschinenzuverlässigkeit legen. Dies gewährleistet eine einfachere,

aber dennoch qualitative Ausstattung wie beispielsweise ein

neues Hydrauliksystem. Es verfügt aber dennoch über die bereits

bekannte Load-Sensing-Hydraulik, welche den benötigten Hydraulikstrom

bzw. Hydraulikdruck berechnet und je nach Anforderung

zur Verfügung stellt. Der Motor erfüllt die EU-Abgasstufe IIIb. „Mit

dem Kettenbagger ‚CAT 313F L GC‘ haben wir ganz neu eine Maschine

in der Flotte, die optimal auf die Bedürfnisse von Mietkunden

zugeschnitten ist“, erklärt Martin Sebestyén, Bereichsleiter Vermietung

und Flottenmanagement bei Zeppelin Rental. „Er punktet

durch seine Zuverlässigkeit und bietet gleichzeitig emissions- und

kraftstoffsparende Funktionen wie Leerlaufautomatik und Leerlaufabschaltung.“

[ 30 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


Straßenzulassung

für Dumper

CATERPILLAR

Das Unternehmen Zeppelin liefert die knickgelenkten Cat Dumper

„725C“ und „730C“ ab sofort mit Straßenzulassung aus, wenn Kunden

diese als Extra mitbestellen. Das Pilotprojekt realisierte Florian

Halama, Zeppelin Produktmanager für Großgeräte, zusammen

mit dem Service-Team der Niederlassung Achim bei Bremen an

einem Cat „730C“. Involviert waren die Monteure Gerd Budnick

und Reiner Köster, Stefan Humrich von der Werkstatt seitens der

Neumaschinenausrüstung, der Werkstattmeister Martin Stürcken

und der Serviceleiter Bernfried Bücking. Bevor der TÜV seinen

Segen dafür gab, mussten verschiedene Maschinentests absolviert

werden – geprüft wurden der Bremsweg bei Tempo von 30, 40

oder 50 Kilometern pro Stunde sowie die jeweilige Akustik bei den

verschiedenen Geschwindigkeiten.

„Immer wieder kam in Gesprächen mit unserem Vertrieb das Thema

auf, dass Unternehmen aufgrund der Lage ihrer Abbaustätten Dumper

gerne auf öffentlichen Straßen bewegen wollen, um die Geräte

an verschiedenen Standorten einsetzen zu können und sie besser

auszulasten. Doch bislang konnten wir keinen Dumper mit Straßenzulassung

anbieten“, so Halama. Das bedeutete, den Betrieben blieb

nichts anders übrig, als die Maschinen auf Achse per Tieflader zu

befördern oder in ein zusätzliches Gerät zu investieren. Manche bemühten

sich um eine Ausnahmegenehmigung bei den Behörden

ZEPPELIN/ FOTOSPEKTRUM

Dumper auf öffentlichen Straßen zu fahren ist ab sofort erlaubt. Sie müssen

aber eine Straßenzulassung vorweisen können.

vor Ort, was häufig ein umständliches und langwieriges Verfahren

nach sich zog. „Das wird sich in Zukunft ändern. Wir haben eine kostengünstige

Lösung entwickelt, die in der Zeppelin Niederlassung

Achim bei Bremen ausgeführt wird. Erste Bestellungen liegen auch

schon vor“, gab der Zeppelin Produktmanager bekannt. In Bremerhaven

kommen Baumaschinen wie die Dumper mit Containerschiffen

an, Caterpillar fertigt diese Maschinen im englischen Peterlee.

Von dort werden sie nach Achim bei Bremen per Tieflader gebracht,

wo sie Mitarbeiter in Empfang nehmen, um die Geräte für die Auslieferung

direkt zum Kunden oder zu den Zeppelin Niederlassungen

in ganz Deutschland vorzubereiten.

Für die Straßenzulassung müssen sie einen entsprechenden Kabelbaum

nachrüsten, der komplett neu gelegt werden muss. Doch

nicht nur Neumaschinen kann Zeppelin für den Straßenverkehr

ausrüsten, sondern auch Bestandsgeräte, die bereits im Einsatz sind.

Allerdings müssen es Dumper der C-Serie sein. Vorgesehen für eine

Straßenzulassung hat Zeppelin die beiden Modelle 725C und 730C.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 31 ]


Verschleißbeständige Grobbleche

für Bau- und Industriemaschinen

HOCHLEISTUNGSSTAHL

Großgeräte im Berg- und Straßenbau, in Industrie oder Steinbruch

sind täglich harten Belastungen ausgesetzt – und das nicht selten

unter herausfordernden klimatischen Bedingungen. Gefordert sind

deshalb technisch und wirtschaftlich optimierte Lösungen, die extreme

Strapazierfähigkeit gewährleisten. Hochleistungsstahl der

Marke Dillidur trägt dabei zu längeren Stand- und Lebenszeiten

bei und verbessert somit die Wirtschaftlichkeit. Neben der hohen

Verschleißbeständigkeit und Qualität der Produkte ist vor allem das

integrierte Leistungsspektrum der Dillinger Hütte erfolgsentscheidend.

Mit dem Unternehmen Ancofer Stahlhandel in Mühlheim hat

die Dillinger Hütte einen Spezialisten für verschleißfeste Stähle in

der Unternehmensgruppe, der insbesondere Baumaschinenhersteller

zu seinen Kunden zählt. Darunter auch Schlüter Baumaschinen,

mit 22 Niederlassungen einer der führenden Dienstleister für Bauund

Industriemaschinen.

der außergewöhnlichen Härte und Festigkeit ermöglicht Dillidur

leichtere Konstruktionen mit weniger Materialeinsatz und höheren

Nutzlasten.

Zuverlässigkeit auf hohem Niveau

Als Vertragshändler für Baumaschinen von Komatsu, Umschlaggeräte

von Sennebogen, Anbaugeräte von NPK und Maschinensteuerungen

von Topcon ist Schlüter Baumaschinen ein vielgefragter

Hersteller mit ausschließlich international etablierten Produkten.

„Um Lebensdauer und Standzeiten der Schlüsselmaschinen für permanent

harten Einsatz zu erhöhen, sind neben ihrer Ausstattung

und Dimensionierung die Verarbeitung der Einzelkomponenten

und die Auswahl des richtigen Materials die entscheidenden Herausforderungen

an uns“, so Kaspar-Heinrich Schlüter. Dazu leisten

insbesondere auch die Grobbleche der Dillinger Hütte einen wichtigen

Beitrag.

ANCOFER/ SCHLÜTER BAUMASCHINEN/ KOMATSU

Die „Dillimax“- und „Dillidur“-Bleche der Dillinger Hütte stellen seit einem halben

Jahrhundert eine feste Größe für hohe Llasten und rauen Verschleiß dar.

Die Reinheit und Zähigkeit gehärteter und vergüteter Dillinger Stahlbleche

wurde gezielt für hohe Sicherheitsbedürfnisse weiterentwickelt.

Die HCT-Fertigung von Schlüter Baumaschinen fertigt anforderungsspezifische

Sonderlösungen.

Um Leistung und Lebensdauer von beanspruchten Geräten wie

Muldenkippern, Baggerschaufeln, Polypgreifern oder Felstieflöffeln

zu erhöhen, setzen führende Baumaschinenhersteller und Zulieferer

weltweit auf verschleißfesten Dillidur-Stahl. Mit einer durchgängigen

Oberflächenhärte bis zu 500 Brinell Härte HBW hält er je nach

Anwendung und Sorte dreimal länger als normaler Baustahl. Dank

Individuelle Biegung

Schlüter fertigt beispielsweise für einen 80 Tonnen schweren Komatsu

„PC800“ Bagger einen Felstieflöffel mit 5,2 Tonnen Eigengewicht.

Vorne erhält er Shrouds als Prallschutz und Eck-Shrouds zur

Panzerung. Seitenteile und Seitenschneide werden aus „Dillidur

400V“ gefertigt, um dem Verschleiß durch Hartstein länger standzuhalten.

Die Stirnseite der Seitenschneide wird dafür zusätzlich mit

Panzerplattenleisten aus einem Stahlverbund verstärkt. Anders als

allgemein üblich, fertigt Schlüter die Rückenmulde nicht aus zwei

aufeinander geschweißten 15 Millimeter dicken Blechen mit zusätzlicher

Prallschutzleiste, sondern setzt hier direkt auf 30 Millimeter

dicken „Dillidur 400V“. Eine Spezialmaschine kann dieses drei Tonnen

schwere Grobblech auf der gesamten Länge von zwei Metern kundenindividuell

biegen.

[ 32 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


Ich hab’s getan!

EXPERIENCE THE

DYNAVIS® EFFECT

HALLE A6.245

Giovanni Maffia, Bauingenieur bei Nuova Ghizzoni S.p.A.

Der DYNAVIS® Effekt im Flottenformat: Sparen in XXL

Kann ein Hydraulikfluid Sprit sparen? Wenn ja: Was bedeutet das für Baumaschinenflotten?

Flottenmanager Giovanni Maffia ließ zwei hydraulische Kettenbagger aus einer Flotte von

14 Maschinen umölen. Zum Einsatz kam ein mit der DYNAVIS® Technologie formuliertes

Hydraulikfluid.

Die Bilanz nach drei Wochen: fast 10 % weniger Kraftstoffverbrauch, über 10.000,– EUR

monatliches Sparpotenzial. Handling und Kaltstartverhalten der Bagger verbesserten sich

ebenfalls. „Das Hydraulikfluid mit der DYNAVIS® Formulierung war eine gute Wahl“,

so die Überzeugung des Bauingenieurs.

Besuchen Sie uns auf

Bezugsquellen für mit der DYNAVIS® Technologie

formulierte Hydraulikfluide unter dynavis.com

DYNAVIS® is a brand of Evonik.

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 33 ]


RÄDLINGER

Für ein perfektes Einsatzverhalten wird der Löffel

in enger Abstimmung mit dem Kunden an Trägergerät

und Einsatzgebiet angepasst.

Ein Felslöffel auf dem Bohrwerk: Für die Fertigung von

Großlöffeln muss auch der Maschinenpark entsprechend

ausgestattet sein.

Ein 4,5 m3-Reißlöffel von Rädlinger kurz vor der

Auslieferung an ein Kreidewerk.

Felslöffel in schwerer Ausführung

SONDERKONSTRUKTION

Große Anbaugeräte als individuelle Lösungen und Sonderkonstruktionen

sind seit jeher ein Markenzeichen der Rädlinger Unternehmensgruppe.

Trends in der Umschlags- und Gewinnungsindustrie

drängen vermehrt zu mehr Effizienz durch größere und leistungsstärkere

Anbaugeräte. Ein Beispiel dafür: ein Rädlinger Felslöffel mit

2,4 m Schnittbreite für ein Schotterwerk. Eine Ladung des Löffels

fasst bis zu 7,5 m3. Sonderkonstruktionen, wie es Großlöffel und

-schaufeln aufgrund ihres meist anspruchsvollen Einsatzes zum

Großteil sind, bilden deshalb ein wichtiges Geschäftsfeld des Unternehmens.

Besonders gefragte Produkte sind Anbaugeräte in schwerer

Ausführung, wie z. B. Fels- oder Reißlöffel. Im Einsatz müssen sie

mit hohem Verschleiß und großen Ausbrechkräften zurechtkommen,

weshalb eine enge Abstimmung mit dem Kunden und eine

exakte Anpassung an das Trägergerät sowie an das jeweilige Einsatzgebiet

von großer Bedeutung sind. Zusätzlich zur ohnehin robusten

Bauweise bietet der Hersteller verschiedene Panzerungsstufen, die

den Löffel vor Verschleiß schützen. Ein individuell angepasster Felslöffel

erhielt für eine längere Lebensdauer kürzlich Verschleißstreifen

an der Löffelrück- und der Innenseite. Im Einsatz ist der Löffel mit

einem Füllvolumen von etwa 3 m3 nun in einem Schiefertonabbau.

Beim Eindringen und Aufnehmen des Materials schützt eine geschraubte

Messerpanzerung das Trapezmesser des Löffels mit einer

Schnittbreite von 1,7 m.

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[ 34 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Mehr Info

ERDEBEWEGUNG


Kompakter Mobilbagger mit hohem Fahrkomfort

Der MX City-Bagger von Hydrema ist ein Mobilbagger mit hohen Kräften bei kompakten Abmessungen. Über eine Joysticklenkung lässt sich der City-Bagger

auch bei schweren Einsätzen problemlos steuern, ohne dass der Fahrer zum Lenkrad greifen muss.

HYDREMA

Mit der neuen MX City-Bagger Range bietet der Hersteller Hydrema

einen sehr leistungsstarken Mobilbagger an. Bei der Entwicklung

dieser Maschine war es der Anspruch von Hydrema, den Anforderungen

der Unternehmer und der Fahrer gleichermaßen gerecht

zu werden. So sind Komfort und Bedienung beim MX ebenso auf einem

hohen Niveau wie die Leistungsdaten und Effizienz. Dem Hersteller

zufolge ist die Kabine des MX mit die größte in der Klasse. So

findet hinter dem Fahrersitz eine15 Liter fassende Thermobox ihren

Platz, in der der Fahrer Getränke und Essen kühlen oder auch wärmen

kann. Die Außenspiegel sind elektrisch verstellbar und beheizt.

Leichte Wartung

Ein Novum in dieser Klasse ist laut Hersteller die elektrisch öffnende

und schließende Motorhaube. Von der Seite kann der Fahrer den Ölstab

vom Motor ziehen, hat Zugriff auf die zentralen Schmierstellen

sowie zu den einzelnen Filtern und kommt ebenfalls zur Reinigung

problemlos an den Kombikühler heran. Ebenso einfach ist der Zugang

zu den Schaltrelais und Sicherungen.

Robuste Bauweise

Der robuste Stahlbau, der vom Hersteller selbst vorgenommen wird,

findet sich in vielen Details wieder. So ist das Planierschild mit ei-

nem Parallelhub ausgestattet und die Zylinder sind geschützt unter

einer Abdeckplatte verdeckt. Namhafte Baukomponenten werden

für die Teile verwendet, die Hydrema nicht selbst herstellt. Achsen

und Getriebe entstammen dem Hause ZF, die Pumpen sind von

Bosch-Rexroth. Somit lässt sich die Maschine fein abgestimmt bewegen,

hat aber auch eine hohe Durchzugskraft im Gelände. Außerdem

ist der MX auf Wunsch als Schnellläufer mit rund 40 km/h

erhältlich und kann mit breiten Achsen ausgestattet werden, die die

Hubkräfte zur Seite noch einmal deutlich stärken.

Leistungsstarker Antrieb

Der Mobilbagger ist ausgestattet mit einem Cummins-Diesel-Motor,

der die gültige Abgasstufe III/b ohne Rußpartikelfilter und ohne Additive

erfüllt. Mit über 407 l/min hat der City-Bagger laut Hersteller

so viel hydraulische Kraft wie keine andere Maschine in seiner Klasse.

Das Schwenkgetriebe ist hydrostatisch gesteuert und arbeitet

präzise, sodass der Fahrer die Maschine genau justieren kann. Die

Schwenksperre tritt automatisch in jeder Stellung in Kraft. Außerdem

entwickelt der MX auch beim Schwenken mit 50 kN so viel Power,

dass die Maschine sich für den Einsatz von Tiltrotatoren anbietet, da

der Löffel bei diesem Werkzeug seitliche Kräfte benötigt. Zur Bauma

präsentiert Hydrema den MX mit Tier IV–Motor und verspricht, weiterhin

die Abgasnorm auch ohne Rußpartikelfilter zu erfüllen.

HYDREMA

ERDBEWEGUNG

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 35 ]


Sparpotenziale durch Hydraulikfluide

DYNAVIS

Wie macht man Baumaschinen effizienter? Antworten darauf werden

zahlreiche Baumaschinenhersteller auf der anstehenden Bauma

geben können. Beispielsweise durch Feinschliff an Motoren, Pumpen,

Getrieben und Hydrauliken, die neue Sparpotenziale erschließen.

Doch ebenso durch einen Wechsel des Hydraulikfluids.

„Ein einfacher Wechsel des Hydraulikfluids hilft bereits sparen. Übrigens

auch und gerade bei gebrauchten Baumaschinen“, erklärt

Rolf Fianke, Aftermarket Support Manager bei Dynavis. Als Kenner

der Branche nimmt Fianke eine zunehmend stärkere Nachfrage

nach Technologien wahr, die wesentlich zur Effizienzsteigerung

beitragen. Das italienische Pipelineverlegeunternehmen Nouva

Ghizzoni war nach nur einem Testlauf so überzeugt, dass es gleich

eine ganze Flotte an Hydraulikbaggern auf das Dynavis-Fluid eines

Lizenzpartners umgestellt hat. Neben Bauunternehmen und Maschinenherstellern

möchte Dynavis auch Schmierstoffhersteller für

seine optimierten Hydraulikfluide gewinnen. Auf einer stetig wachsenden

Liste stehen bereits der französische Mineralölmulti Total,

der führende indonesische Schmierstoffhersteller PT Pertamina,

der indische Energiegigant Indian Oil Corporation, amerikanische

Schmierölspezialisten wie Schaeffer Oil oder Bantleon sowie ein

deutscher Schmierstoffhersteller. Allen gemein ist der Anspruch, im

Bereich der High-End-Hydraulikfluide substanziell an Marktanteilen

zu gewinnen.

M-70W

MOBILBAGGER

STAND FN/1019/3

DYNAVIS

Rolf Fianke, Aftermarket Support Manager bei Dynavis.

Zahlen aus der Baumaschinenpraxis

Stets im Gepäck des Dynavis-Teams sind aktuelle Fallstudien, die beweisen,

dass Effizienzgewinne durch besseres Hydraulikfluid wahrscheinlich

sind. Die Gewinnzone ist dabei oft erstaunlich schnell

erreicht: Der Hersteller gibt dabei Spritspareffekte von 10 %, unter

Extrembelastungen sogar bis zu 30 % an. Dynavis selbst ist kein

Hydraulikfluid. Es steht vielmehr für eine Technologie, die unter Zuhilfenahme

eines Additivs den Viskositätsindex von Hydraulikölen

verbessert. Die verbesserte Viskosität durch die Dynavis-Formulierung

macht sich in der Praxis nicht nur im Verbrauch bemerkbar. So

können Baumaschinen bei niedrigeren Temperaturen in Betrieb genommen

werden, weil das viskositätsoptimierte Hydraulikfluid bei

Kälte länger fließfähig bleibt und dabei die mechanische Effizienz

erhöht wird. Bei höheren Arbeitstemperaturen arbeiten die Hydrauliken

ebenfalls effizienter, weil das Fluid nicht so dünn wird, dass es

gegen die Pumprichtung zirkuliert. Weniger Leckageöl bei hohen

Temperaturen führt zu einem besseren Wirkungsgrad der Hydraulik

und zu einem optimierten Ansprechverhalten der gesamten

Maschine. Bei gebrauchten Baumaschinen, deren Dichtspalte von

Pumpen und Zylindern Toleranzen aufweisen, ist dies nach Auskunft

von Anwendern deutlich zu bemerken. Praxistests ergaben laut Hersteller

auch Handlingverbesserungen bei hydraulischen Baggern,

die auch in sehr heißem Zustand und nach stundenlanger, harter

Arbeit noch immer spontan und präzise auf Steuerungsbefehle reagierten.

Eine Siebanlage in einer Sandgrube in Litauen etwa überraschte

mit einer erheblich verbesserten Laufruhe. Die ganze Anlage

lief leiser – und sparte dem Unternehmen zufolge nebenbei drei Liter

Diesel pro Betriebsstunde.

Eine der umgeölten Baumaschinen aus der Flotte der Firma Nouva Ghizzoni.

Wenn's mal wieder eng wird... die Kompakten von

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[ 36 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


Maschinen- und Anzeigensysteme

für Bagger und Raupen

TOPCON

Mitte Februar wartete die Topcon Positioning Group gleich mit zwei

Neuheiten auf. Sie stellte das „i-53“ vor, ein neues Anzeigesystem

für Raupensteuerungen. Es nutzt den neuesten GNSS-Empfänger

von Topcon, eine grafische Bedienoberfläche und eine Software zur

Maschinensteuerung. Das System erweitert die Anzeigeprodukte

des Herstellers für Raupen. Kunden können den GNSS-Empfänger

wahlweise mit einem Ein- oder einem Zweiachsneigungssensor zur

vollständigen Steuerung anhand von Höhe und Neigung einsetzen.

Das „i-53“ wiederum verwendet die zweite Neuerung aus dem Hause

Topcon: die Steuerbox „GX-55“. Sie ist mit Signaltönen für die Höhenreferenz

und einer LED-Anzeige ausgestattet. Die „GX-55“ bietet

Anwendern in jedem Einsatzszenario neue audiovisuelle Merkmale

zum sicheren Arbeiten auf Soll und zur effizienten Erledigung von

2D- und 3D-Baggerprojekten. Daran angeschlossen ist der neue

GNSS-Empfänger „MC-i4“. „Topcon ist ständig bestrebt, Kunden die

besten Anzeigesysteme am Markt zu liefern. Durch die Einbindung

von Neigungssensoren in das Anzeigesystem können wir Position

und Winkel der Schneide viel genauer steuern, sodass Kunden ihren

Dozer bei noch mehr Projekten einsetzen können“, erläutert Kris

Maas, Topcon Director für Produktmanagement im Baubereich. Der

große, farbige 6,5-Zoll-LCD-Touchscreen (16,5 cm Diagonale) ist im

Sonnenlicht ablesbar und ist mit LED-Lichtbalken für eine kontinuierliche

Höhenreferenz der Löffelzähne ausgestattet. Weitere Funktionen

sind individualisierbare Tonsignale für die Höhenreferenz, ein

integrierter Virusschutz und leicht zugängliche USB-Anschlüsse zum

Speichern und Herunterladen von Projektdateien.

TOPCON

Mit der Markteinführung der „GX-55“ ergänzt Topcon die bestehenden

Baggerlösungen um drei neue 2D- und 3D-Systeme: „X-52“ sowie „X-53“ und

„X-53i“.

NEUES VON ENGCON

Stand FM.708/3

▲ ePS POSITIONING SYSTEM

Das engcon Positioning System bietet

zusammen mit dem Baggersteuerungssystem

oder einer 3D-Steuerung eine maximale

Kontrolle der Geräteposition. Die Effizienz

und Genauigkeit des Tiltrotators wird dadurch

enorm erhöht.

◄ QSC SCHNELLWECHSLER-

VERRIEGELUNGSSYSTEM

engcon`s neue und universelle Steuerungskonsole

die die Bedienung von sämtlichen

Schnellwechslern revolutionieren wird.

Sichere und einfache Bedienung aller

Schnellwechslermarken.

▲ GRD ABNEHMBARE

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engcon`s neue abnehmbare Greiferklammer

mit einfacher Handhabung beim an- und

ablegen. Angepasst für engcon`s Q-Safe –

dem sichersten Schnellwechsler am Markt.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 37 ]


SMP

Erst 2015 hat SMP Parts sein Tiltrotatorenprogramm um zwei neue Größen ergänzt: „ST12“ (für Bagger mit 8-12 t) und „ST18“ (für Bagger mit 14-18 t).

Geliefert werden sie komplett mit Hydraulikschläuchen, Stromkabeln, Anschlüssen, Installations- und Benutzerhandbuch.

Vielseitige Produktpalette

ANBAUGERÄTE

Das schwedische Unternehmen SMP Parts präsentiert seine Produkte

für Bagger und Baggerlader auf der anstehenden Bauma im

April. Bei der Produktentwicklung des Unternehmens stehen stets

Flexibilität und Sicherheit im Mittelpunkt. Das Produktprogramm

umfasst dabei Tiltrotatoren, Steuersysteme, Löffel, Schnellwechsler,

Sicherheitsaufnahmen und Baggerzubehör.

Tiltrotatoren

Im letzten Jahr hat SMP Parts sein Tiltrotatorprogramm um zwei

neue Größen ergänzt: „ST12“ (für Bagger mit 8-12 t) und „ST18“ (für

Bagger mit 14-18 t). Insgesamt stehen damit nun sieben Größenmodelle

zur Auswahl. SMP-Tiltrotatoren lassen sich einfach in das

vorhandene Steuersystem des Baggers integrieren und werden

mit der Konfiguration für die 4. Generation geliefert – komplett mit

Hydraulikschläuchen, Stromkabeln, Anschlüssen, Installations- und

Benutzerhandbuch.

Schnellwechsler

Der schwedische Hersteller bietet auf dem Markt eine breite Palette

von mechanischen und hydraulischen Schnellkupplungen für alle

Baggertypen und -größen – von den kleinsten Modellen bis hin zu

90 t – in verschiedenen Ausführungen. Im letzten Jahr hat SMP Parts

sein Angebot um die Sicherheitsaufnahme „SMP HardLock“ erweitert,

die für maximale Sicherheit ausgelegt ist. Sie basiert auf dem wendbaren

S-Modell und verfügt über doppelte Verriegelungen. In Zusammenarbeit

mit Riedelberger bietet SMP Parts zudem bestimmte

Schnellwechslerlösungen in vollhydraulischen Ausführungen.

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[ 38 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


Bediensystem schafft

neuen Sicherheitsstandard

ENGCON

In der Baumaschinenbranche ist es üblich, dass jedes Baggermodell

eine eigene Lösung mit anderen Tastenbelegungen für die Nutzung

der Werkzeugverriegelung hat. Auf einigen Märkten kann es zudem

vorkommen, dass die Bestandteile der Werkzeugverriegelungsfunktion

von bis zu drei verschiedenen Lieferanten stammen. So kann es

passieren, dass sich die Hersteller von Bagger, Schnellwechsler und

Steuersystem unterscheiden. Alle Komponenten müssen jedoch

harmonisch zusammenwirken, um eine sichere Komplettlösung zu

gewährleisten. In Problemfällen trägt daher niemand die Gesamtverantwortung.

Genau hier will das Unternehmen Engcon ansetzen.

Externes Steuersystem ersetzt Verriegelungssystem

Der schwedische Hersteller führt ein System ein, das das Risiko einer

falschen Tastenbetätigung oder Funktionsaktivierung minimiert

sobald ein Löffel oder ein anderes Gerät vom Bagger abgekoppelt

wird. Dazu wird ein externes sowie unabhängiges Steuersystem für

den Schnellwechsler des Baggers oder Tiltrotators verwendet. Dieses

System ersetzt das integrierte Verriegelungssystem des Baggers

und verfügt zugleich über eigene Bedienelemente: Eine Taste aktiviert

den Baggerschnellwechsler und eine weitere Taste aktiviert

den Schnellwechsler des Tiltrotators.

Das Bedienfeld befindet sich unabhängig vom Modell oder Hersteller

stets an der gleichen Stelle in der Kabine. Das Werkzeugverriegelungssystem

ist außerdem für zukünftige sogenannte

vollhydraulische Schnellwechsler vom Typ „OilQuick“, „Licufix“ oder

„EC-Oil“ ausgelegt. „Im Rahmen der Engcon-Initiative ‘Non Accident

Generation’ wollen wir einen Bedienstandard für alle Schnellwechslermodelle

an allen Baggermarken etablieren. Ein Fahrer, der den

Baggerhersteller wechselt, soll keine Umstellung vollziehen müssen.

Dadurch wird das Risiko für Bedienfehler minimiert“, so Stig Engström,

Gründer und Eigentümer von Engcon. „Erfolgt darüber hinaus

eine Kombination mit unserem Q-Safe-Schnellwechsler, dann

möchte ich behaupten, dass wir die weltweit sicherste Bedienfunktion

für Schnellwechsler bieten. Dank unseres Systems wissen Sie

genau, welche Vorgänge zu welchem Zeitpunkt ablaufen“, erklärt

Stig Engström.

Eindeutige Kennzeichnung – einfache Handhabung

Die Verriegelungstasten auf dem Bedienfeld sind mit eindeutigen

Symbolen gekennzeichnet und unabhängig vom Baggermodell

stets identisch positioniert: an der rechten Kabinenwand oder Windschutzscheibe.

Mit dem neuen Werkzeugverriegelungssystem präsentiert

Engcon ein Produkt, das optimale Sicherheit gewährleisten

soll. Es minimiert das Risiko dafür, dass der Fahrer Tasten und Symbole

verwechselt oder ein falsches Bedienelement betätigt.

Das Bedienfeld ist stets identisch positioniert und sieht immer gleich

aus. Dadurch wird ein neuer Sicherheitsstandard geschaffen. „Wir haben

über viele Jahre hinweg eine einzigartige Kompetenz in diesem

Bereich erworben.

Wir meinen, dass man von uns erwarten kann, dass wir die Gesamtverantwortung

für die Sicherheit übernehmen“, resümiert Fredrik

Jonsson, Leiter der Entwicklungsabteilung bei Engcon. Das neue

Verriegelungssystem kommt im Juni 2016 als Vorserie in den Verkauf.

Die Serienlieferung beginnt im November 2016.

ENGCON

Durch das neue externe und unabhängige Bediensystem von Engcon wird

das Risiko einer falschen Tastenbestätigung oder Funktionsaktivierung minimiert.

So muss sich der Baggerfahrer selbst bei einem Wechsel des Herstellers

nicht umgewöhnen.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 39 ]

WEIL ERFAHRUNG ZÄHLT


AUTOBAHN- . STRASSEN- UND WEGEBAU

VOLZ CONSULTING

Bauprozessoptimierung für

Straßenbauunternehmen

VOLZ CONSULTING

Lean Management, BIM und Straßenbau 4.0 sind Schlagworte, die

für Bauunternehmen immer wichtiger werden. Doch wie können

kleine und mittelständische Unternehmen von der neuen Technologie

profitieren? Kleine und mittlere Bauunternehmen sehen sich

mit anderen Anforderungen konfrontiert als Unternehmen, die auf

Großprojekte spezialisiert sind. Während es bei Großprojekten um

die Steuerung des zyklischen Lkw-Lieferverkehrs zwischen Mischanlage

und Baustelle geht, liegt der Fokus bei Kleinbaustellen auf

einem anderen Bereich.

Hoher Koordinationsaufwand

Oftmals ist der zeitliche Umfang zur Planung des Asphalteinsatzes

bei kleinen Baustellen durchaus mit dem Aufwand bei größeren

Projekten wie Bundesstraße oder Autobahn vergleichbar. Allerdings

wirkt sich die zeitliche Investition in die Arbeitsvorbereitung bei größeren

Bauprojekten auf mehrere Tage aus. Bei kleinen Projekten wird

dies zum Problem, da der Arbeitsaufwand nahezu identisch ist, die

Baumaßnahmen aber nur einen halben oder ganzen Tag dauern.

Danach müssen die Maschinen abtransportiert werden und die Kolonne

wechselt zum nächsten Einsatzort. Der prozentuale Anteil der

Arbeitsvorbereitung und Koordinationsfunktion ist gemessen an der

Einbauzeit bei Kleinbaustellen deutlich höher als bei Großprojekten.

Sind die Projekte mit Voraufmaß und Einbaukonzept vorbereitet,

müssen alle Projekte im Unternehmen in einen sinnvollen zeitlichen

Ablauf gebracht werden.

Dazu werden alle Baumaßnahmen eines Unternehmens oder Niederlassung

während der wöchentlichen Bauleiterbesprechung

gebündelt und anschließend die Ressourcen zugeteilt. Gerade in

der Hochsaison sind alle Beteiligten froh, wenn die Bauleiterbesprechung

zu Ende geht, die Wochenplanung nach mehreren Stunden

Koordination steht und man mit der eigentlichen Arbeit beginnen

kann. Nicht selten müssen danach Materialbestellungen und Termine

mit Subunternehmen verschoben werden. Ist dies nicht möglich,

muss erneut umgeplant werden. So wird sehr viel Zeit auf Koordination

und Terminverschiebungen verwendet, während Zeit an anderer

Stelle eingespart werden muss – nicht selten bei der Arbeitsvorbereitung

des jeweiligen Projekts.

BPO – Bauprozessoptimierung

Durch „BPO Asphalt“ ist es möglich, nicht nur Lkw in Echtzeit zu

steuern, sondern auch Planungsunterlagen ohne Folgeänderung zu

aktualisieren und ganze Baumaßnahmen mit nur einem Mausklick

zeitlich in der Einsatzplanung zu verschieben und Ressourcen zuzuteilen.

Die Planungsunterlagen des jeweiligen Projekts werden automatisch

aktualisiert. Der manuelle Aktualisierungsaufwand entfällt.

Alle Beteiligten von der Asphaltmischanlage über den Bauleiter bis

hin zum Einbaumeister werden über die Verschiebung informiert.

Pläne, Tabellen, Listen, Materialbestellungen, Faxe, Geschäftsbriefe

und E-Mails müssen nicht mehr von Hand geschrieben werden,

denn die Informationen werden auf Knopfdruck an die Personen

weitergegeben, die diese Informationen benötigen. Und um den

Bauleiter zu entlasten, kann dies sogar von unterwegs vom Tablet-PC

oder vom Smartphone aus erfolgen. Der Vorteil ist deutlich spürbar:

Pro Woche können Dutzende Stunden an interner Koordinationsarbeit

eingespart werden. Diese Zeit kann von den Prozessbeteiligten

wieder in die Arbeitsvorbereitung von Baumaßnahmen investiert

werden. Das baubegleitende Planen und Improvisieren wird reduziert

und es entsteht ein ruhiger und entspannter Bauablauf, der alle

Beteiligten entlastet, die Planungsgüte erhöht, überflüssige Büroarbeit

vermeidet und die Einbauleistung steigert, indem nebenbei

noch Standzeiten reduziert werden.

Workshop überzeugt auf ganzer Linie

Diesen Vorteil hat auch die Firma Otto Morof Tief- und Straßenbau

aus Baden-Württemberg erkannt. Das schwäbische Traditionsunternehmen

betreibt zwar eine der größten Asphaltmischanlage in Baden-Württemberg,

verbaut mit drei Einbaukolonnen aber nur etwa

60.000 t Asphalt pro Jahr. Ähnlich wie viele andere Einbauunternehmen

hat man sich auf ein Marktsegment spezialisiert, das sehr lukrativ

sein kann. Anfang 2015 wurde mit den Bauleitern und Einbaumeistern

ein „BauProzessTraining“ durchgeführt. Hierfür wurde die

Lieferlogistik einer Kleinbaustelle anhand einer maßstabsgetreuen

Modellbaustelle im Schulungsraum simuliert. Die Erkenntnisse aus

dem zweitätigen Workshop überzeugten nicht nur die Unternehmens-

und die Asphaltbauleitung, sondern auch die Einbaumeister.

Als Konsequenz entschloss man sich – ohne auch nur einen Tag das

[ 40 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

AUTOBAHN- . STRASSEN- UNd WEGEBAU


System auf der Baustelle im Einsatz gesehen zu haben – BPO Asphalt

im Unternehmen einzuführen. Der Vertrauensvorschuss wurde belohnt:

„Mit BPO ASPHALT können wir unsere Prozesse überarbeiten

und neu gestalten. Bereits nach kurzer Zeit arbeiteten unsere Kolonnen

mit dem System. Spezialhardware und teure Investitionen wurden

nicht notwendig. Das System ist sehr einfach bedienbar und wir

konnten in die letztjährige Bausaison ohne eine spezielle Systemschulung

direkt starten. Während der ersten Saison haben wir das

System ohne fremde Hilfe bedient.“ So Martin Isola, technischer Leiter

bei Morof. Aber auch für den Asphaltbauleiter bringt das neue

System Vorteile: „Wir sind auf Kleinbaustellen spezialisiert. Durch das

System ist man in jedem Fall schneller als mit der konventionellen

überschaubar. Die Amortisation erfolgt bereits, wenn man nur wenige

Tage im Jahr Asphalt einbaut“, so Michael Dostal weiter.

Deutschlandweit im Einsatz

Wie geht es in Zukunft weiter? Die bestehenden Systemmodule

wurden überarbeitet und ergänzt. Dadurch können sämtliche

Ressourcen und Einsätze geplant werden. Auch für Mischanlagen

gibt es ein eigenes Planungssystem, das die Aufträge verwaltet

und den Misch- und Wiegemeister gezielt unterstützt. Das System

wird deutschlandweit von unterschiedlichen Bauunternehmen

eingesetzt. Zu den größten Lizenznehmern zählen Wolff & Müller,

Kemna Bau oder Johann Bunte mit mehr als 100 eigenen Lkw im

Training-on-the-job auf der B463 bei Bad Teinach: Michael Dostal, Asphaltbauleiter,

erklärt Ralf Menzel, Einbaumeister, die Systemfunktionen während des

Einbaus.

Planung, denn man kann die wichtigsten Daten bereits auf der

Baustelle erfassen. Auch die Echtzeitsteuerung macht bei kleinen

Projekten Sinn. So konnten wir beispielsweise eine innerstädtische

Maßnahme mit nur 190 t am Tag planen und in Echtzeit steuern.

Hier liegen die Vorteile klar auf der Hand und man findet schnell

die passenden Systemmodule für jedes Projekt – egal ob Parkplatz,

Schlaglöcher oder eine Landstraße“, so Michael Dostal, Asphaltbauleiter

bei Morof. „Bei unseren Asphaltpolieren kommt das System gut

an. Regelmäßig werden wir ermutigt auch kleinere Baustellen mit

dem System vorzubereiten sodass die Kolonne die Bauausführung

per Echtzeitsystem begleiten kann. Die Kosten für das System sind

Michael Dostal (re.) demonstriert den Einbaumeistern Frank Menzel (li.) und

Alexander Gall (Mitte) zum ersten Mal die neuen Möglichkeiten.

angegliederten ransportunternehmen, die in Echtzeit in das System

integriert werden können. Bei der Mehrheit der Systemanwender

überwiegt inzwischen der Anteil an Baumaßnahmen unter 1.200

Tonnen pro Tag. Durch die zusätzlichen Module der Einsatz- und

Ressourcenplanung sowie die Vernetzung sämtlicher Prozessbeteiligter

im Unternehmen werden mit „BPO Asphalt“ alle Asphalteinsätze

schneller und einfacher geplant als von Hand. Im Rahmen der

„BPO Asphalt“ Technologietage stellt die Volz Consulting im ersten

Quartal insgesamt acht neue Module vor. Die BPO Technologietage

finden am 04.03.16, 16.03.16 und 18.03.16 statt. Die Teilnahme

ist kostenlos.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 41 ]


AMMANN

Claudia Schulze, Geschäftsführerin von Straßen- und

Tiefbau Arzberg, zieht gemeinsam mit Carsten Peddinghaus,

Verkaufsleiter Großmaschinen Nord, ein positives

Fazit des Straßenbauprojekts.

Dank der niedrigen Bauform des Walzenzugs ist die Sicht des Maschinenführers uneingeschränkt. Bild

rechts: : Ein übersichtliches Display zeigt neben anderen Parametern die Materialsteifigkeit in Meganewton

pro Meter (MN/m) an.

Schwingungsarme Verdichtung im Wohngebiet

VERDICHTUNGSKONTROLLE

Insgesamt 2,4 Kilometer Straße im sächsischen Schildau in der

Nähe von Torgau umfasst das umfangreiche Straßenbauprojekt

des Unternehmens Straßen- und Tiefbau Arzberg, das im Dezember

2015 nach gut zwei Jahren Bauzeit beendet wurde. Besonders

umfangreich wurde die Baumaßnahme deshalb, weil neben dem

Straßenbau entlang einer Reihe von denkmalgeschützten Häusern

noch viele weitere Bauschritte erledigt werden mussten.

Polier Michael Schulze vom Unternehmen Straßen- und Tiefbau

Arzberg blickt auf einen Teil der gerade fertiggestellten Hauptstraße

zurück und fasst zusammen: „Gerade bei dieser Baustelle war eine

exakte Schwingungsmessung besonders wichtig, denn anliegende

Häuser stehen unter Denkmalschutz und vertragen nur eine gewisse

Schwingung. Wir haben mit dem Walzenzug ASC 110 von Ammann

und der Verdichtungskontrolle in Echtzeit dafür genau das

richtige Verdichtungswerkzeug im Einsatz.“

Ausschreibungsprojekt in Höhe von 2,7 Mio. Euro

Bei diesem Ausschreibungsprojekt mit einer Gesamtsumme von

2,7 Mio. Euro musste nicht nur die komplette Straße samt Unterbau

und Asphaltschichten erneuert und gebaut werden, sondern vor

allem auch umfangreiche Schutzmaßnahmen für die an der Straße

gelegenen Häuser getroffen werden. „Einige der Häuser und ihre

Nebengebäude haben sicherlich schon mehr als 100 Jahre erlebt.

Und da viele der Häuser entlang der Straße keine ausreichende

Gründung hatten, mussten diese Gebäude zuerst unterfangen wer-

den“, wie Geschäftsführerin Claudia Schulze vom ausführenden Unternehmen

Straßen- und Tiefbau Arzberg erklärt. Es war zwingend

erforderlich, während der Verdichtungsarbeiten einen Grenzwert

von unter 1,5 mm/s Schwingung ins Gebäude einzuhalten.

Effektive Verdichtung

Ein Vorteil der eingesetzten Maschine ist, dass der Maschinenführer

des Walzenzugs durch die flächendeckende Verdichtungskontrolle

des „Ammann Compaction Expert“ (ACE Pro) jederzeit den aktuellen

Verdichtungsgrad des Untergrunds sieht und steuern kann. Erst

durch die genaue Messung des Verdichtungsgrads wurde klar, dass

Sicherungsmaßnahmen erforderlich waren. Außerdem leiten die

ACE-Verdichter ohne Zeitverzögerung immer nur die tatsächlich benötigte

Verdichtungsenergie in den Boden ein, indem das System

Amplitude und Frequenz automatisch an die Bodenverhältnisse

anpasst. Ein übersichtliches Display zeigt die Materialsteifigkeit in

Meganewton pro Meter (MN/m) an, dieser Wert entspricht sinngemäß

dem Wert des Plattendruckversuchs. Mittels des ACE kann die

Wirkamplitude der vertikal eingeleiteten Verdichtungsenergie von 0

bis auf 100 Prozent manuell oder automatisch verändert werden. Parallel

dazu lässt sich die Frequenz an die jeweiligen Gegebenheiten

anpassen. Der Elftonner von Ammann bietet eine Walzenbreite von

2.130 mm bei einem Betriebsgewicht von 12.750 kg. Die Amplitude

liegt zwischen 1,15 und 1,85 mm bei einem Frequenzbereich von 32

bis 35 Hz. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 5,5 km/h kann

der Walzenzug ASC 110 HD eine Steigung von maximal 55 % bewältigen.

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Straßenbaufortbildung

Der Elftonner von Ammann garantiert mit „ACE Pro“ eine optimale

Verdichtungsleistung.

Keine Überverdichtung

„Wir haben während der Verdichtung festgestellt, dass wir uns zu

100 Prozent auf das ACE Pro verlassen können, was die exakten Messungen

angeht. Das gibt Sicherheit, das 0/45-er Frostschutz-Material

nicht überzuverdichten, und außerdem brauchen wir keine

unnötigen Überfahrten – das spart jede Menge Zeit“, resümiert Polier

Michael Schulze. Der Walzenzug ASC 110 von Ammann wird in

Schildau fast in der Serienausführung verwendet, er wurde um eine

Arbeitsbeleuchtung sowie einen Vulkolan-Abstreifer ergänzt. Wie

für den Hersteller typisch, steht auch beim ASC 110 der Bediener

immer im Zentrum, denn schließlich soll der Maschinenführer auch

angesichts einer knapp zehnstündigen Schichtdauer bestmöglich

vor Vibrationen und Erschütterungen geschützt werden. Die geräumige,

ergonomische, belüftete und beheizte Kabine bietet eine

bequeme Sitzposition und dank der niedrigen Bauform des Walzenzugs

ist eine uneingeschränkte Sicht auf die Maschine möglich.

FH MÜNSTER

Um Erfahrungen mit der Heißbauweise bei dünnen Asphaltdeckschichten,

Trenching-Verfahren beim Verlegen von Glasfaserleitungen

und Einsatzmöglichkeiten von Betonstraßen geht es unter anderem

im Seminar „Aktuelle Themen aus der Straßenbautechnik“ der

Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure in NRW (VS-

VI-NRW). Es findet am 8. März von 9:30 bis 16:30 Uhr im Fachhochschulzentrum

(FHZ) der FH Münster, Corrensstraße 25, Raum A 004,

statt. Das Seminar richtet sich an Studierende sowie an Mitarbeiter

aus der Baustoff- und Bauindustrie, Angestellte der Stadt-, Gemeinde-

und Landesverwaltung und an Vertreter von Ingenieurbüros, die

im Bereich der Straßenbautechnik tätig sind. Die Teilnahme ist für

Studierende der FH Münster kostenlos. Eine vorherige Anmeldung

unter www.vsvinrw.de ist erforderlich.

JOHANN BUNTE

Asphalt, Beton, ungebundene Baustoffgemische – dies alles steht beim VS-

VI-Seminar „Aktuelle Themen aus der Straßenbautechnik“ auf der Agenda.

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 43 ]


VSI

Die Vorteile des „VSI-Bitu-Grip“-Belags sind kein nennenswerter Rollsplitt, eine

hohe Tagesleistung, kaum Verkehrsbehinderungen und geringe Kosten.

Der fertige Belag ist zwischen 3 und 6 mm stark und eignet sich daher für

ebene Straßen, welche keine Verformungen aufweisen.

Alternative zur klassischen

Oberflächenbehandlung

ASPHALTFEINBELAG

Das große Problem bei Oberflächenbehandlungen mit Bitumenemulsion

und der abschließenden Abdeckung mit Edelsplitt ist der

besonders in der Einfahrphase auftretende Rollsplitt und die damit

verbundenen Gefahren für die Verkehrsteilnehmer. Dazu kommt,

dass in unseren Breitengraden die für die Mosaikausbildung der

Splitt-Textur notwendigen Temperaturen nur in einem sehr engen

Zeitfenster von Mai bis September gegeben sind.

Das Unternehmen VSI mit Sitz in Kaiserslautern bietet nun mit dem

„VSI-Bitu-Grip“-Verfahren bundesweit eine Alternative zu der klassischen

Oberflächenbehandlung (OBeA). Der „VSI-Bitu-Grip“ ist ein

sehr dünner Asphaltfeinbelag, welcher in der Sieblinie 03 direkt auf

die alte Fahrbahndecke aufgetragen wird. Der fertige Belag ist zwischen

3 und 6 mm stark und eignet sich daher für ebene Straßen,

welche keine Verformungen aufweisen.

Grundlage des „VSI-Bitu-Grip“-Verfahrens ist eine hochmodifizierte

Bitumenemulsion, welche eine hohe elastische Rückstellung des

Bindemittels aufweist. Zusätzlich wirkt ein spezielles, antioxidatives

Additiv der Alterung des Bitumens entgegen. Die verwendete Gesteinskörnung

ist speziell auf das Verfahren abgestimmt und bewirkt

eine sandpapierraue Oberfläche mit guten Griffigkeitswerten. Nach

erster Begutachtung der Strecke werden in Abstimmung mit dem

Auftraggeber die notwendigen vorbereitenden Maßnahmen festgelegt.

Hierzu gehört das Schließen offener Nähte und Fugen sowie

die Beseitigung von Unebenheiten oder partiellen Straßenschäden.

Nach gründlicher Reinigung der Strecke mittels Hochdruckreinigungsgerät

wird zunächst eine Haftbrücke mit modifizierter Bitumenemulsion

angesprüht. Unmittelbar im Anschluss wird mittels

einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine der einlagige „VSI-Bitu-Grip“-

Belag aufgetragen. Anwendungsbereiche sind die Versiegelung von

ausgemagerten Deckschichten, die (Wieder-)Herstellung der Griffigkeit

und die Verlängerung der Nutzungsdauer.

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[ 44 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 45 ]


ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING

LIEBHERR

Der Raupenbagger „R 960 Abbruch“ bietet bei

einem Einsatzgewicht von 90 Tonnen eine

Abbruchhöhe von bis zu 33 Metern.

Abbruch-

Raupenbagger

erhöht Produktivität

ERSTER EINSATZ

Das Unternehmen Helfaut Travaux hat ihren Maschinenpark mit

dem neuen Liebherr-Raupenbagger „R 960 Abbruch“ aufgerüstet.

Der auf der Intermat 2015 in Paris vorgestellte Bagger ist eine

der großen Neuheiten aus dem Liebherr-Werk in Colmar und war

nun erstmals bei Abbrucharbeiten im Einsatz. Bei der Wahl der

Maschine überzeugten nicht nur die große Arbeitshöhe, sondern

auch das Know-how und die Erfahrung des Herstellers Liebherr im

Bereich Abbruch.

Im Dezember 2015 hatte der neue Liebherr-Raupenbagger „R 960

Abbruch“ seinen weltweit ersten Einsatz. Beim Abbruch eines Silos

in der Nähe von Frévent (Frankreich) setzte die Firma Helfaut Travaux

den Abbruchbagger ein und lockte zahlreiche Schaulustige

an. Mit einer Leistung von 240 kW/326 PS und einem Einsatzgewicht

von circa 90 Tonnen erfüllt der im französischen Colmar hergestellte

Bagger die geltenden Abgasnormen der Stufe IV/Tier 4f.

Erster Einsatz des Liebherr-Raupenbaggers „R 960“

beim Abbruch eines Silos.

Höhere Werkzeuggewichte

und größere Reichweite

Der Raupenbagger „R 960 Abbruch“ ersetzt

das Vorgängermodell, den „R 954

C Abbruch“, und bietet Arbeitshöhen

von bis zu 33 m. Mit ihm können Anbauwerkzeuge

mit einem Gewicht von

bis zu 3,5 t verwendet werden und eine

hohe Ausbrechkraft erreicht werden.

Zudem steigern höhere Werkzeuggewichte

mit größeren Reichweiten die

Produktivität. Zur Standardausrüstung

des Raupenbaggers gehört auch das

Liebherr „Demolition-Control-System“

(LDC), das auf der Intermat 2015 mit

dem Innovationspreis ausgezeichnet

wurde. Das System liefert dem Fahrer

Informationen zur genauen Position

des Abbruchwerkzeugs und stellt so

die Stabilität des Baggers sicher. Auf

dem Touchscreen werden in Farbe und

in Echtzeit die Position der Werkzeuge

sowie die Standneigung der Maschine

angezeigt. Der Fahrer wird in Echtzeit

über die erlaubten Bewegungen informiert.

So wird die Wahrscheinlichkeit eines

menschlichen Fehlers, welcher die

Stabilität der Maschine beeinträchtigen

könnte, auf ein Minimum reduziert.

Liebherr ist derzeit der einzige Hersteller

auf dem Markt, der dieses System

anbietet.

Qualität und Know-how

2014 erreichte der Abbruchraupenbagger, den die Firma Helfaut Travaux

bislang besaß, nach mehrjährigem Einsatz und mehr als 9.000

Arbeitsstunden das Ende seiner Lebensdauer. Es wurde Zeit für

eine neue Maschine, die der Geschäftsstrategie des Unternehmens

gerecht werden konnte. Laut Pascal Cochet, dem Geschäftsführer

von Helfaut Travaux, waren bei der Wahl vor allem die Qualität und

die Kompetenz des lokalen Herstellers Liebherr ausschlaggebend:

„Der R 960 Abbruch beruht auf dem Expertenwissen von Liebherr

als Raupenbaggerhersteller, der über Know-how und langjährige

Erfahrung in diesem Bereich verfügt.“

Auch die kompetente Beratung, die Kundennähe und die Reaktionsschnelligkeit

des Liebherr-Händlers Toufflin MTP überzeugten das

Unternehmen bei der Kaufentscheidung. Der Raupenbagger „R 960

Abbruch“ eröffnet Helfaut Travaux neue Märkte. Der alte Abbruchbagger

mit großem Ausleger erreichte lediglich eine Abbruchhöhe

von 28 m, während die des neuen Baggers bis zu 33 m beträgt.

„Mit diesem Bagger brauchen wir auch keine Arbeitswerkzeuge in

doppelter Ausführung, da diese sowohl mit kleinem als auch mit

großem Ausleger eingesetzt werden können“, ergänzt Pascal Cochet.

Außerdem wird das Unternehmen seine neue Errungenschaft

auch inklusive Fahrer in der Region Nord-Pas-de-Calais-Picardie anbieten.

Die Mietbedingungen werden dabei individuell und je nach

Mieteinsatzort festgelegt. „Dieser neue Raupenbagger ist der Stolz

unseres Unternehmens und das Ergebnis einer gemeinsamen Entscheidung,

in die unter anderem unsere Fahrer mit einbezogen wurden“,

schließt Pascal Cochet ab.

[ 46 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING


36-Tonner läutet neue

Abbruchbagger-Baureihe ein

CATERPILLAR

Ein neues Ausstattungspaket hat Caterpillar für den 336F geschnürt.

Mit seinem geraden Ausleger gibt der Abbruchbagger bereits einen

Vorgeschmack auf die neue Baureihe, mit der der Baumaschinenhersteller

den Markt in diesem Segment in Zukunft bedienen will.

Ein weiterer Repräsentant in Form des Cat 340F in der UHD-Version

wird Mitte April auf der Bauma präsentiert. Die Entwicklung und Fertigung

erfolgt damit wieder komplett in Eigenregie bei Caterpillar.

Konzipiert wurde der Cat 336F SB mit geradem Ausleger für Abbrucharbeiten,

die im Gegensatz zum Longfronteinsatz keine großen

Arbeitshöhen erforderlich machen.

Sein weiteres Kerngeschäft sind Sortierarbeiten. „Der gerade Ausleger

bringt eine um mehr als drei Meter höhere Einstechhöhe als

bei gleicher Stielkonfiguration mit Mono-Ausleger“, erklärt Daniel

Schwinghammer, Zeppelin Produktmanager. Daraus resultiert eine

bessere Leistung, wenn der Bagger oberhalb der Standebene mit

seinen Anbaugeräten agiert, um die Bausubstanz zu zerlegen.

Bedarfsgerechter Antrieb

So wie beim Modell mit Standardausleger liefert auch bei dem

speziell für den Abbrucheinsatz zugeschnittenen Vertreter ein Cat

Acert-Motor 9.3, basierend auf Euro IV, die Leistung, die für die harten

Einsatzbedingungen nötig ist. Um den Kraftstoffverbrauch möglichst

auf kleiner Sparflamme zu halten, sind die üblichen drei Lastmodi

Standard, High und Eco verfügbar – je nachdem, was gerade

gebraucht wird. Ebenso tragen die einstellbare Leerlaufabschaltung

und die bedarfsgerechte Steuerung der Motorleistung dazu bei,

dass der Dieselverbrauch nicht Überhand gewinnt.

ZEPPELIN

Der neue Cat 336F SB speziell für den Abbruch mit geradem Ausleger, mehr

Kontergewicht und vielen anderen Ausstattungsmerkmalen.

Bauliche Veränderungen

Der Oberwagen gleicht der Standardmaschine. Allerdings zeigen

sich die deutlichsten Änderungen an der Kabine. Steinschlagschutzgitter

und eine Schutzverglasung sind hier obligatorisch und

bereits am Werk integriert. Die verbaute Sicherheitsverglasung für

die Dach- und Windschutzscheibe erfüllt den P5A-Standard. Beide

Scheiben sind mit einer Wisch- und Waschanlage ausgerüstet und

leisten ihren Beitrag, dass der Fahrer immer den Durchblick behält.

Angepasstes Kontergewicht

Was den Cat 336F SB sonst noch vom Standardgerät unterscheidet,

ist sein Kontergewicht, das 8,4 Tonnen beträgt und die Baumaschine

schwerer und folglich standsicherer macht. Der Unterwagen ist

sowohl in der Version L als auch LN erhältlich. Im Standard bietet

Caterpillar HD-Dreisteg-Bodenplatten mit einer Breite von 600 Millimetern

an.

Daraus ergibt sich für den L-Unterwagen eine Transportbreite von

3,1 Metern und für den LN-Unterwagen eine Transportbreite von

2,9 Metern – die kritische Obergrenze wird also nicht überschritten,

sodass keine Sondergenehmigung für den Maschinentransport erforderlich

ist. Optional sind 800 Millimeter breite Dreisteg-Bodenplatten

wählbar. Die Transportlänge variiert je nach Stiel, den es in

3,2 Meter und 3,9 Meter Länge gibt. Die maximale Transportlänge

beträgt 11 Meter.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 47 ]


OSA

Bei der OSA „MC24“ stehen für unterschiedliche Einsätze 6 verschiedene Gebissvarianten zu Verfügung. Typisch für Anbaugeräte des Unternehmens ist die dreifache

Lagerung des Mittelbolzens, die auch bei harten Einsätzen eine lange Lebensdauer verspricht.

Abbruchschere erleichtert Brückenrückbau

OSA

Thomas Günther, Geschäftsführer des gleichnamigen Baggerbetriebes

aus Waltenhofen, hatte den Auftrag für den Abbruch von drei

Brückenbauwerken an Bundesstraßen im Allgäu erhalten. Während

die erste und die letzte Brücke konventionell nur mit Abbruchwerkzeugen

zurückgebaut werden sollten, war für die zweite Brücke am

Riedberg-Pass in fast 1.400 m Höhe der Einsatz von genehmigungsfreien

pyrotechnischen Treibladungskartuschen vorgesehen. Für die

Arbeiten waren ein 25-Tonnen-schwerer New Holland Raupenbagger

vom Typ „E235 SR“ mit Kurzheck und ein New Holland „E265“ in

Standardbauweise mit einem Einsatzgewicht von über 28 Tonnen

eingeplant. Beide Maschinen sind mit einem Oilquick-Schnellwechselsystem

ausgestattet und verfügen mit einer Motorleistung von

rund 150 bzw. 190 PS und einer modernen Hydraulik über alle Voraussetzungen

für einen leistungsfähigen Geräteträger.

Abbruchschere und Pulverisierer

Nach eingehender Beratung mit Sebastian Nolting, Geschäftsführer

bei NBM Böhrer, entschied sich Thomas Günther schließlich für die

Anschaffung einer OSA „MC24“ Abbruchschere mit Kombigebiss

und eines OSA Pulverisierers vom Typ „RV20“ mit Drehvorrichtung.

Gehäuse und Komponenten beider Werkzeuge sind komplett aus

Hardox und Weldox Hartstahl gefertigt und verfügen über verstärkte

Drehmotoren mit Getriebeübersetzung, die auf harte Einsätze aus-

gelegt sind. Ein Eilgangventil erlaubt dabei schnelle Arbeitsspiele,

während der Drehmotor durch ein Schockventil vor Schlägen geschützt

wird. Ein besonderes Feature bei OSA ist das serienmäßige

Sicherheitsventil, das eine Fehlbedienung wirksam verhindert. Die

Zylinder sind durch ihre Bauweise vor Beschädigung geschützt und

Zähne und Wendemesser lassen sich schnell und problemlos austauschen.

Zeitersparnis durch Treibladungen

Der Abbruch der ersten Brücke stellte für die Kombination aus starkem

Trägergerät und Anbauwerkzeug keine besondere Herausforderung

dar. Bei der Brücke am Riedberg-Pass mit einer Brückenhöhe

von ca. 6 m und Betonstärken bis zu 1,50 m war allerdings zusätzlich

der Einsatz von Treibladungskartuschen und insgesamt 6 Sprengungen

nötig, um das Material soweit zu lockern, dass die Reste problemlos

mit Schere und Pulverisierer abgetragen und zerkleinert

werden konnten. Durch die Verwendung der Treibladungen konnte

dem Unternehmen zufolge insgesamt eine Zeitersparnis von rund

40 % erzielt werden. Bei der Letzten der drei Brücken war allerdings

voller Einsatz gefordert. Die letzte Brücke, die nur von einer Seite zugänglich

war, stellte mit bis zu 1,5 m mächtigen Widerlagern und

einer starken Armierung große Anforderungen an Menschen und

Geräte. Doch auch hier hatten die OSA Werkzeuge den richtigen

Biss, um mit dieser Aufgabe fertig zu werden.

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[ 48 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU


Mini-Abbruchmaschine mit

Teleskopausleger-Kinematik

SELEKTIVER RÜCKBAU

Erstmals existiert eine außergewöhnlich kleine und kompakte

Abbruchmaschine, die über die Kinematik eines Teleskopauslegers

verfügt. So kann sie auch an schwer zugänglichen Objekten eingesetzt

werden, an denen die Platzverhältnisse sehr beengt sind und

die Arbeitshöhe begrenzt ist.

Die Abbruchmaschine „Unidachs 220“ des Unternehmens TML ist

gut für den selektiven Rückbau von baulichen Anlagen und weiteren

Bereichen der Abbruchindustrie geeignet, denn sie ist u. a. für

den Einsatz im partiellen Abbruch konstruiert und erreicht mit dem

um 360° endlos drehbaren Teleskopausleger gezielt alle Punkte, an

denen Material entfernt werden soll. Mit einem Hub von 2.000 mm

vereint der Unidachs eine große Reichweite mit einem hohen Maß

an Flexibilität. Er ist für Hydraulikhämmer, Scheren und Fräsen mit

einem Einsatzgewicht von rund 500 kg optimiert.

Michael Hobden, Prokurist und Vertriebsleiter von TML, freut sich

darüber, dass das Unternehmen die Teleskopausleger-Technologie

erstmals in einer Größenordnung realisiert hat, die bisher Minibaggern

vorbehalten war: „Die Betreiber schätzen am drehbaren Teleskopausleger

besonders, dass sie aus nur einer Standposition viele

Arbeitsbereiche problemlos erreichen können. Bei Minibaggern mit

Knickarm ist das aus kinematischen Gründen nicht möglich. Jetzt

TML liefert den neuen

Unidachs 220 wahlweise

mit einen Vierzylinder

Dieselmotor oder

einem ‘Eco Line‘-Elektromotor.

haben unsere Kunden beides: Die Flexibilität des Teleskopauslegers

mit seiner einzigartigen Kinematik und die Kompaktheit der

Minibagger.“ Hobden fährt fort: „Wir sind uns den Bedingungen auf

der Baustelle bewusst: Wie alle unsere Maschinen haben wir auch

den Unidachs 220 an die Bedürfnisse im Abbruch angepasst. Der

Teleskopausleger zum Beispiel ist vollständig geschlossen. So sind

die Komponenten innerhalb des Auslegers – Hydraulikzylinder und

Schläuche – gegen herabfallende Gegenstände geschützt.“ Mit der

Fernsteuerung arbeitet der Fahrer aus sicherem Abstand. Sie besteht

aus einem leichten Bedienpult mit logisch aufgebauten Steuerelementen,

das entweder an einem Bauchgurt getragen wird oder in

einen Leitstand integriert ist. Ist die Maschine vom Leitstand aus

nicht zu sehen, können optional Kameras an der Maschine installiert

werden und über einen Split-Screen-Monitor der Sichtkontakt zur

Maschine und ihrer Umgebung hergestellt werden.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 49 ]


LIEBHERR

Liebherr-Seilbagger vom Typ HS 895 HD im Einsatz für das Unternehmen Kiesabbau Wiedemann.

Hydroseilbagger-Großauftrag

KIESGEWINNUNG

Einen für den deutschen Markt außergewöhnlichen Großauftrag in

der Kiesgewinnung konnte der Liebherr-Konzern kürzlich für sich

verbuchen. Das in Süddeutschland beheimatete Unternehmen

Kiesabbau Wiedemann entschied sich für drei Liebherr-Hydroseilbagger

vom Typ „HS 8070 HD“ sowie einen „HS 895 HD“. Die vier

Seilbagger werden für den Schleppschaufelbetrieb konfiguriert.

Durch die Investition in die Erweiterung ihres Fuhrparks mit Liebherr-Seilbaggern

öffnen sich der europaweit agierenden Firma

Kiesabbau Wiedemann neue Möglichkeiten in der Kiesgewinnung.

Der „HS 895 HD“ ist eine leistungsstarke Maschine in der 200-Tonnen-Klasse.

Dank seines robusten Stahlbaus und seines 670 kW/ 912

PS starken 12 Zylinder-Dieselmotors eignet sich der Seilbagger ideal

für Umschlagtätigkeiten mittels Schleppschaufel, aber auch als Trägergerät

für unterschiedliche Einsätze.

Beim „HS 8070 HD“ handelt es sich um ein Modell der neuesten Generation

von Liebherr-Hydroseilbaggern. Er verfügt über einen 320

kW/ 435 PS starken Dieselmotor, der den aktuellen Abgasnormen

Tier 4f / Stufe 4 entspricht. Besonderes Merkmal dieses Modells ist

der geringe Treibstoffverbrauch, welcher einerseits durch die optimierte

Hydraulik, andererseits durch den „Eco-Silent-Mode“ erreicht

wird. Mithilfe dieser Funktion wird die Motordrehzahl auf ein erforderliches,

voreingestelltes Maß reduziert. Dadurch wird eine deutliche

Senkung des Dieselverbrauchs erreicht, ohne dabei die Leistung

zu schwächen. Insbesondere gestattet die aktuelle Abgasnorm den

unbedenklichen Einsatz der Seilbagger in Umweltzonen. „Herausragend

ist der geringe Kraftstoffverbrauch des HS 8070 HD. Bei einem

Kiesumschlag von 300 t pro Stunde benötigt er bis zu 30 % weniger

Diesel als vergleichbare Modelle“, erzählt der technische Geschäftsführer

Florian Wiedemann. Sämtliche neu erworbenen Geräte können

von der Firma Wiedemann sowohl im Schleppschaufeleinsatz

als auch im Greiferbetrieb, in Abbruchsituationen sowie im mobilen

Kranbetrieb verwendet werden. Die Auslieferung der vier Seilbagger

wurde bereits vor einigen Monaten gestartet und wird in den nächsten

Wochen mit der Auslieferung des letzten der drei „HS 8070 HD“

abgeschlossen sein.

Mit dem HS 8070 HD ist für Kiesabbau Wiedemann die

neueste Generation von Liebherr-Hydroseilbaggern im Einsatz.

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[ 50 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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DSB INNOCRUSH

Zur Bauma 2016 wird Dsb Innocrush eine neue Version seiner hier abgebildeten „Innocrush 35“ Prallmühle inklusive Siebbox IS2 vorstellen.

Relaunch einer bewährten Maschine

DSB INNOCRUSH

Mitte April wird das österreichische Unternehmen Dsb Innocrush

eine überarbeitete Version seiner „Innocrush 35“ Prallmühle auf der

Bauma präsentieren.

Das ab sofort breitere Motorpaket wird hydraulisch zu öffnen sein

und der „Innodrive“, das neuartige Antriebskonzept ohne Kupplung,

wird nun standardmäßig in allen Anlagen des Herstellers verbaut.

Das Hauptaustrageband der Prallmühle wird zudem länger und

steiler gestaltet, was sich positiv auf die Abwurfhöhe auswirkt. Das

Design der Dsb Maschinen soll ab 2016 zudem geradliniger und

„aufgeräumter“ ausgeführt werden.

Dieter Durstmüller, Geschäftsführer des Unternehmen Dsb Innocrush,

dazu: „Wir hören genau hin, wenn Kunden von ihren Einsätzen

berichten und dabei Inputs und Anregungen geben, was denn

zu den bestehenden wertvollen Features notwendig, sinnvoll oder

hilfreich wäre.

Es bringt nichts, eine Maschine auf dem Zeichenbrett zu konstruieren;

es geht vielmehr darum, leistungsfähige Brecher zu bauen, die

in der Anwendung einfach sind und genau den Anforderungen der

Kunden gerecht werden! Auch bei der jetzigen Konstruktion war unser

Fokus klar: funktionelles Design, höchste Leistung.“

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 51 ]


Mobile

Aufbereitungstechnik

WELTNEUHEIT

Mit insgesamt sechs Brech- und Siebanlagen bietet das Unternehmen

Keestrack auf der Bauma 2016 einen repräsentativen Querschnitt

seines Komplettangebots in der mobilen Aufbereitungstechnik

für Recyclinganwendungen und die Gesteinsproduktion.

Brechen in allen Leistungsstufen

Bei den Mobilbrechern stellt Keestrack in München neben bewährten

Modellen insbesondere Weiterentwicklungen und Premieren im

Highend-Bereich hochkapazitiver Großanlagen aus. Mit Transportgewichten

unter 30 Tonnen werden der Backenbrecher „Keestrack

B2“ (Argo) mit einer Maulweite von 1.000 mm und der Prallbrecher

„Keestrack R4“ (Destroyer 1011) mit Anbausieb und Überkornrückführung

präsentiert werden.

Zu sehen gibt es außerdem das Prallbrechermodell „Keestrack R8“

(Destroyer 1313), das als produktive Mobillösung im Leistungsbereich

von bis zu 450 t/h vorgestellt wird. Wie bei allen Keestrack-Prallbrechern

sorgen auch bei der R8 die schwere Bauart des

1.250 mm breiten Rotors mit vier Schlagleisten (Ø: 1.267 mm, Gewicht:

ca. 6.100kg) und ein spezifisch großer Brechraum für hohe

Zerkleinerungsleistungen bei großer Laufruhe im Betrieb und langer

Lebensdauer der Werkzeuge. Eine serienmäßige aktive Doppeldeck-Vorabsiebung

mit Brecher-Bypass optimiert das Brechergebnis

und minimiert den Verschleiß. In München wird die Anlage mit

Doppeldeck-Anbausieb und Überkorn-Rückführung präsentiert. Die

optionale Ausrüstung erlaubt über gängige Wechselsiebmedien die

Produktion von drei Endkörnungen.

KEESTRACK

Das Topmodell der Keestrack Prallbrecher-Baureihe R8 ist auch mit den wirtschaftlichen

und umweltfreundlichen Hybrid-Antriebspaketen „ECO-EP“ und

„ECO EP+“ erhältlich.

Großzügige Siebflächen (jew. 4.500 x 1.500 mm) und weit ausladende

Haldenbänder verhindern dabei den bei nicht ausreichend dimensionierten

Anbau-Klassierern oft auftretenden Flaschenhals-Effekt

stark abfallender Produktionsraten.

Präsentation einer Neuheit

Als Weltneuheit kündigt Keestrack den neuen raupenmobilen Kegelbrecher

H4 an (Transportgewicht 35-50 t). Herzstück des für die

hochwertige Sekundär- oder Tertiärproduktion im Leistungsbereich

von 120 - 200 t/h konzipierten Modells ist die Kegelbrecher-Technologie

eines weltweit renommierten Lieferpartners, die in enger Zusammenarbeit

für den Mobileinsatz optimiert wurde. Wegweisend

sind dabei laut Keestrack fortschrittliche Lösungen in Brechersteuerung

und -überwachung, die direkt Ausstoßleistung und Produktqualität

beeinflussen. Als Nachfolger der Galleon-Baureihe erhielt

der „Keestrack H4“ ein komplett neues Rahmen-Design, das neben

der Ausrüstung mit leistungsfähiger Vor- und Nachabsiebung vor

allem die Nutzung innovativer Antriebstechnologien ermöglicht.

So bietet der „Keestrack H4“ als erster Mobil-Kegelbrecher ein Dreideck-Nachsiebmodul

mit Überkornrückführung zur Herstellung

von drei hochwertigen Endprodukten in einem Durchgang. Beim

Antrieb lässt Keestrack die Wahl zwischen zwei wirtschaftlichen

Kombinationen: Diesel-Direktantrieb des Brechers mit elektrischer

bzw. elektro-hydraulischer Peripherie (Bänder, Siebe etc.) oder die

Vollhybrid-/„Plug-In“-Variante mit dann ebenfalls elektrischem Brecherantrieb

via Onboard-Dieselgenerator bzw. Netzstrom.

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[ 52 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING


50 Tonnen Prallbrechanlage

mit störungsfreiem Materialfluss

MOERSCHEN

Nahezu perfekt auf die hohen Anforderungen der Natursteinaufbereitung

und Recyclingbranche ist die neue Prallbrechanlage „I-140“

des Unternehmens Terex Finlay zugeschnitten. Laut Produktmanagement

des Herstellers markiert die Anlage einen entscheidenden

Umbruch im eigenen Prallbrecher-Portfolio. Erhältlich ist die

„I-140“ bei Moerschen, dem Vertragshändler Terex Finlays für die

Region Nordwest. Seit einem Jahr gehört neben der stationären

Technik auch die Mobiltechnik zum Portfolio des nordrhein-westfälischen

Unternehmens. Unter der Leitung von Sven Brookshaw bringt

das im Bereich mobiler Aufbereitungstechnik erfahrene Team dieses

noch junge Geschäftsfeld voran.

Elektronische Steuerung

Der horizontale Prallbrecher „I-140“ mit geschwindigkeitsgeregeltem

Direktantrieb und Brechkammermaßen von 1.270 mm x 1.240 mm

sichert Anwendern ein hohes Maß an Produktivität. Dafür sorgt

an erster Stelle die Terex „CR032“-Brechkammer. Eine elektronische

Steuerung der Anlage überwacht und regelt die Drehzahl des direkt

angetriebenen Rotors sowie die Geschwindigkeit des Schwerlast-Vibrationsaufgebers

mit integriertem Vorsieb, um eine konsistente

Materialzufuhr in die Brechkammer zu gewährleisten und eine optimale

Brechkapazität zu erzielen. Das Vorsiebmaterial kann wahlweise

über ein Seitenband aufgehaldet oder dem Brechgut per Bypass

auf dem absenkbaren Hauptband wieder zugeführt werden. Ein

optionales aktives Vorsieb mit extragroßer Siebfläche kommt dann

ins Spiel, wenn im Aufgabenspektrum der Anlage häufig feinmaterialreiche

Massen wie Abraum mit maßgeblichen Gesteinsanteilen

oder auch wenig gut vorsortierter mineralischer Bauschutt zu verarbeiten

sind. Die hydraulische Einstellung der Spaltweite erlaubt im

Bedarfsfall zügige Korrekturen des Brechprozesses, damit die Endkörnung

stets zur Betreibervorgabe passt.

Alles gut im Fluss

Die Standardaufgabekapazität des Trichters beträgt 6 m3. Sich öffnende

Übergabestellen von der Materialaufgabe bis zum Hauptaustragsband

garantieren eine zügige und störungsfreie Passage des

Materials. Eine verschleißfest ausgekleidete Vibrationsrinne unter

dem Brecher begünstigt den Materialaustrag zusätzlich. Im Fluss

sind nach modernen Standards auch die maßgeblichen Daten. Da

alle Terex Finlay-Brechanlagen ab dem Modelljahr 2016 serienmäßig

mit dem „T-Link“ Telemetriesystem ausgeliefert werden, ist eine

zeitgemäße Form der Betriebssicherheit garantiert. Wenn die Anlage

ausfällt, kann der Händler auf die Anlagendaten zugreifen, eine

Fehlerdiagnose erstellen und die richtigen Serviceschritte einleiten.

Betreiber nutzen die Daten, um sich über den Standort der Anlage

und Betriebsdaten wie Verbrauch oder Einsatzzeiten zu informieren.

In Verbindung mit einer optionalen Bandwaage sind außerdem jederzeit

die maßgeblichen Produktionsdaten verfügbar. Einen geringen

Kraftstoffverbrauch gewährleistet ein Stufe IV-Scania Motor mit

hohem Drehmoment bei geringen Drehzahlen. Ein optionales „Active

Fuel“-System optimiert zudem die Kraftstoffzuführung, schont

den Motor und verringert zusätzlich dauerhaft den Verbrauch.

TEREX FINLAY

Das Unternehmen Terex Finlay präsentiert auf der kommenden Bauma die

neue Prallbrecheranlage „I-140“.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 53 ]


Prozessoptimierung durch Bildverarbeitung

bei Brechern und Sieben

KAMERA-ASSISTENZSYSTEME

Kamerasysteme werden auf Baustellen und im Bergbau immer

häufiger zum Beobachten schwer einsehbarer Arbeitsbereiche

eingesetzt: Bei Brechern und Sieben etwa nutzt sie der Beschicker

dazu, den Füllstand im Trichter zu überprüfen und eine Überlastung

durch zu viel Material zu vermeiden. Um dem Baggeroder

Radladerfahrer den – bei bisherigen Lösungen notwendigen

– ständigen Blick auf den Monitor in der Fahrerkabine zu ersparen

und die Effizienz des Prozesses zu steigern, entwickelt die Firma

Motec derzeit ein Assistenzsystem, das mithilfe einer Bildverarbeitungssoftware

vollautomatisch erkennen soll, wann von einer

weiteren Befüllung abzusehen ist. Dies kann dem Beschicker mit

entsprechenden optischen und/ oder akustischen Signalen mitgeteilt

werden. Das Unternehmen, das auf Heavy-Duty-Kamera-

Monitor-Systeme für Nutzfahrzeuge spezialisiert ist, plant,

diese Automatisierungslösung auf der diesjährigen Bauma zu

präsentieren. In Verbindung mit einer ebenfalls neu entwickelten,

hochauflösenden Ethernet-Kamera entstehen vollkommen neue

Möglichkeiten für die automatisierte Prozessüberwachung. So

können beispielsweise mittels digitalen Schwenk-, Neige- oder

Zoom-Funktionen bestimmte Bildausschnitte besonders genau

analysiert werden.

„Häufig werden Brecheranlagen nicht einzeln eingesetzt, sondern

hintereinandergeschaltet, um grobes Material aus der Gewinnung

zu zerkleinern“, erklärt Gerald Klein, Vertriebsleiter bei Motec. „Dabei

kann es vorkommen, dass Materialstücke im Brecher derart gebrochen

werden, dass sie vom Förderband aufgrund ihrer runden Form

nicht mehr weitertransportiert werden können und den Trichter des

betroffenen Brechers stattdessen immer weiter füllen.“ Die Effizienz

des Systems wird dabei stark reduziert, da neues Material nicht mehr

im ausreichenden Maße gefördert werden kann. In diesem Fall muss

der Prozess angehalten und der Trichter geleert werden. Eine automatische

Überwachung hintereinandergeschalteter Brecher war

mit den bisherigen technischen Möglichkeiten deutlich aufwendiger,

als wenn nur ein Brecher kontrolliert werden muss: „Bei unserem

aktuellen System wird eine Kamera auf das Innere des Trichters gerichtet

und deren Bild live per Funk an einen Monitor in der Kabine

des Beschickers gesendet“, so Klein.

So kann der Bagger- oder Radladerfahrer auf dem Bildschirm erkennen,

ob der maximale Füllstand erreicht ist, etwas klemmt oder

der Brecher leer ist, und entsprechend handeln. Dieses Vorgehen

erfordert vom Fahrer, dass er den Monitor immer im Blick hat und

entsprechend der Bildinformation agiert. Wenn mehrere Brecher

gleichzeitig überwacht werden sollen, ist dies eine anspruchsvolle

Aufgabe.

Mit dem Kamera-Assistenzsystem von Motec erkennt der Baggeroder

Radladerfahrer bereits auf dem Bildschirm, ob der maximale

Füllstand erreicht ist oder ob etwas klemmt.

Vereinfachte Füllstandsüberwachung

Vereinfachen lässt sich diese Aufgabe durch eine neue Lösung von

Motec. Auf Basis der neu entwickelten Kamerageneration, die als

eine der ersten im Heavy-Duty-Bereich über eine HD-Auflösung

verfügt, können über eine Zoomfunktion kleine Bildabschnitte vergrößert

und in hoher Auflösung dargestellt werden. „Wenn bei der

Bildauswertung an einer Stelle im Bild eine Unregelmäßigkeit erkannt

wird, kann dort hineingezoomt und tiefergehender analysiert

werden. Das mindert die Gefahr, dass sich kleinere Prozessdefizite

über die Zeit zu einem größeren Problem aufstauen“, so Klein. Das

Entwicklungszentrum für Nutzfahrzeug-Assistenzsysteme (MENAS)

des Herstellers entwickelt derzeit Softwarelösungen, die zukünftig

ein Überfüllen oder Überlasten der Brecher automatisch vermeiden

sollen. „Mit intelligenter Bildverarbeitung soll beispielsweise das Material,

das sich nicht wegfördern lässt, beobachtet werden“, erläutert

Klein. Das System wertet die Videobilder aus, erkennt Grenzwertüberschreitungen

im Trichter und sendet entsprechende Steuersignale

und Videobilder an die elektronische Brechersteuerung,

die Beschickungsmaschine und gegebenenfalls an eine Leit- oder

zentrale Servicestelle. Anhand dieser Informationen können unmittelbare

Gegenmaßnahmen wie beispielsweise die Änderung der

Förderbandgeschwindigkeit oder das Öffnen einer Schütte ergriffen

werden. So lässt sich die Effizienz des Gesamtprozesses deutlich erhöhen.

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Die Modelle auf diesem Foto sind beide 25

Jahre alt. Aber nur einem sieht man sein Alter an.

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 55 ]


KANALBAU . TIEFBAUMASCHINEN . SPEZIALTIEFBAU

KIESEL

Das Unternehmen Bau im südbadischen Wehr wählte den Hitachi Hydraulikbagger

„ZX350LCN-5“ als Grundgerät und ließ ihn von Kiesel-Sonderbau mit

dem „Kiesel Tritec-System“ ausstatten. Seither wird kein Großbagger mehr

benötigt.

v.l.n.r.: Siegfried Hildebrand (Niederlassungsleiter Geisingen), Frank Koch

(Werkstattleiter Geisingen), Ralf Eckert (Bau GmbH), Gökmen Durak (Gebietsverkaufsleiter

Kiesel Süd) und Jürgen Eckert (Bau GmbH).

Ein dritter Hubzylinder verleiht dem KLS bis zu 50 % mehr Hubkraft.

Das Heben schwerer Rohre ist für

den „KLS350-5“ kein Problem.

Maschinenlösung erhöht Hubkraft

KIESEL

Für die Tief- und Kanalbauarbeiten, die von der Bau GmbH aus

Wehr in Südbaden durchgeführt werden, sind Raupenbagger

die idealen Arbeitsgeräte. Vor allem der Hitachi „ZX350LCN-3“ ist

seit 2007 ständig im Einsatz, da die Leistung des Baggers dem

Unternehmen zufolge insbesondere den Anforderungen im

Kanalbau entspricht. Wenn ab und zu schwerere Lasten zu heben

waren, mieteten die Geschäftsführer Ralf und Jürgen Eckert einen

Großbagger dazu.

„Damit ist allerdings ein erheblicher wirtschaftlicher und logistischer

Mehraufwand verbunden“, weiß Gökmen Durak, Gebietsverkaufsleiter

bei Kiesel Süd. „Für dieses Problem suchten die Brüder

eine Lösung. Sie hieß Kiesel Lift Star.“

Die Maschinenlösung besteht aus dem Hitachi Hydraulikbagger

„ZX350LCN-5“ als Grundgerät, das vom Kiesel-Sonderbau mit dem

„Kiesel Tritec-System“ ausgerüstet wurde.

Bei den Tritec-Maschinen unterstützt ein zusätzlicher dritter Hubzylinder

bei Bedarf die beiden Standard-Hubzylinder, womit eine bis

zu 50 % höhere Hubkraft erreicht wird – und das bei gleichbleibender

Arbeitsgeschwindigkeit. Damit erreichen Basisgeräte zwischen

20 und 90 Tonnen den Hubkraftbereich der nächsthöheren Maschinenklasse,

nicht jedoch deren Preiskategorie, Transportabmessungen,

Kraftstoffkosten und allgemeine Betriebskosten.

Prototyp überzeugte

Ein Prototyp des „Kiesel Lift Star“ (KLS) wurde 2013 auf der Bauma in

München vorgestellt. Die Baumaschinenmesse ist ein Pflichttermin

für Ralf und Jürgen Eckert, die dort im „KLS350-5“ das ideale Arbeitsgerät

sahen. Gemeinsam mit der Kiesel-Niederlassung, in Geisingen,

auf die sich die Brüder bereits seit Jahren verlassen wurde das für

ihre Zwecke richtige Gerät konfiguriert. Rechtzeitig zum 15-jährigen

Firmenjubiläum des Unternehmens Bau im Sommer 2014 wurde

der „KLS350-5“ ausgeliefert. Seither können die Mitarbeiter auf den

Baustellen die Vorteile eines mobilen 35-Tonnen-Baggers nutzen

und müssen keinen zusätzlichen Großbagger bedienen, wenn einmal

schwerere Lasten zu verbauen sind. Trotz des breiten Leistungsprofils

der Firma Bau hat sich im Lauf der Jahre der innerstädtische

Kanalbau zum Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit entwickelt.

„Durch die stetige innovative Weiterentwicklung und Spezialisierung

unserer Mitarbeiter sowie der neuesten Technologien garantieren

wir auch unter extremen Anforderungen und Bedingungen ein

höchstes Maß an Qualität und Produktivität“, erklärt Jürgen Eckert.

[ 56 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

KANALBAU . TIEFBAUMASCHINEN . SPEZIALTIEFBAU


14 t Bagger erleichtert

Ausschachtungsarbeiten

MASCHINENVERMIETUNG

Zahlreiche Maschinen der HKL Baumaschinen Austria wirkten monatelang

bei einem Wohnungsbauprojekt in Wien Floridsdorf mit.

Von August bis Dezember 2015 nutzten die Mitarbeiter des Unternehmens

RG Bau Bagger, Dumper, Grabenwalzen, Rüttelplatten,

Schmutzwasserpumpen und Stromerzeuger aus dem HKL Mietpark

beim Bau von Keller und Tiefgarage des neuen Komplexes. Dabei

übernahmen die Maschinen unter anderem Aushub- und Transportarbeiten,

sorgten für optimale

Verdichtungsergebnisse

und halfen bei der Stromversorgung.

Der Tiefbau wurde im Dezember

2015 abgeschlossen. Im

Februar dieses Jahres beginnt

der Hochbau mit voraussichtlicher

Fertigstellung im April.

HKL

Emmerich Tauscher ist Betriebsleiter

im HKL Center Wiener Neudorf.

Speziallösung für

Schachtbau

Die schnelle Verfügbarkeit der

Geräte und die Beratungsexpertise

von HKL überzeugten RG

Bau. Um ausreichend Stellfläche

für die Pkw der Bewohner zu

schaffen, wurde unter der Garage

des neuen Wohnkomplexes

zusätzlich eine Hebeanlage installiert.

Denn zukünftig befördert ein Liftsystem die Fahrzeuge in den

Untergrund und wieder hinauf. Dafür musste ein Schacht mit zehn

Metern Tiefe ausgehoben werden. Für diese besondere Herausforderung

fand das Team aus dem HKL Center Wiener Neudorf schnell

die passende Lösung. Die bereitgestellten Maschinen wurden auf

unterschiedlichen Höhenstufen in der Baugrube platziert. Um die

benötigte Tiefe zu erreichen, wurde ein 14-Tonnen-Raupenbagger

mithilfe eines Krans in den unteren Bereich der Grube gehoben.

Dort übernahm er die Ausschachtungsarbeiten. Vier Meter höher,

auf der Bodenplatte der Tiefgarage, nahm ein 21-Tonnen-Bagger

den anfallenden Aushub an und lud ihn auf einen Lkw. Weitere

Materialtransporte führte ein Radlader von HKL durch. Der durch

Regen verschlammte Boden wurde mit einer Schmutzwasserpum-

pe abgepumpt. Ein Stromerzeuger sicherte die Energieversorgung

des Baukrans. Die Verdichtung des Bodens für die Betonierung der

Betonplatten übernahmen Rüttelplatten und Grabenwalzen. „Wir

haben bei diesem Projekt zum ersten, aber ganz sicher nicht zum

letzten Mal mit HKL Austria gearbeitet“, sagt Rasim Güler, Geschäftsführer

von RG Bau.

„Die Mitarbeiter des HKL Centers Wiener Neudorf haben uns von

Anfang an mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Service und Maschinenqualität

sind einfach top.“ Emmerich Tauscher, Betriebsleiter im

HKL Center Wiener Neudorf, sagt: „Dank unseres großen Maschinensortiments

können wir jederzeit die unterschiedlichsten Baumaßnahmen

unterstützen und die passenden Maschinen liefern. Das

schätzen unsere Kunden.“

Raupenbagger, Kompaktbagger und Dumper beim Bau von Keller

und Tiefgarage eines neuen Wohnkomplexes in Wien Floridsdorf.

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KANALBAU . TIEFBAUMASCHINEN . SPEZIALTIEFBAU

03.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 57 ]


Leistungsfähige Unterwasserpumpen

Die Unterwasserpumpen des

Unternehmens DAB Pumpen

sollen Schmutzwasser mit hohem

Fasergehalt mithilfe eines neuen

Vortex-Laufrads schnell und ohne

Verstopfungen befördern.

DAB PUMPEN

DAB PUMPEN

Die neuen FK- und FK-ATEX-Serien an Unterwasserpumpen von

DAB Pumpen sollen Abwasser mit hohem Fasergehalt sowie

Schmutzwasser mit unterschiedlichen Feststoffen oder auch industrielle

Abwässer mit hoher Effizienz und Zuverlässigkeit meistern.

Die Konstrukteure des Unternehmens DAB Pumpen gaben der

FK-Serie eine umfassende Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit

mit, die ihren Einsatz auch unter erschwerten Bedingungen in

der Förderung der Medien von 4,3 bis 100 m3/h und bis 41 Meter

Höhe gewährleisten soll. Die eingebauten Komponenten zeigen

hier gezielt ihre Wirkung: ob beim neuen Einkanal-Laufrad, ausgelegt

für den Dauerbetrieb von hohen Mengen an Abwasser mit

niedrigem Fasergehalt, oder alternativ das neue Vortex-Laufrad

mit Antiblockierschutz, mit dem gröbere Feststoffe gefördert und

gleichzeitig Verstopfungen vermieden werden. Die doppelte Cartridge

Gleitringdichtung aus Silizium/Silizium in neuester Bauart

(DAB-Patent) vereinfacht wesentlich den Austausch und damit den

zeitlichen Aufwand der Wartung. Ein weiterer Pluspunkt der FK-Se-

rie ist der Feuchtigkeitssensor, der die vorbeugende Kontrolle auf

mögliche Wasserinfiltration und Motorschaden gewährleistet. Hier

reihen sich auch die Zwei-Komponenten-Beschichtung gegen Oxidation

ein sowie die neue automatische Hebevorrichtung DA-V mit

einer speziellen Dichtung für bestmöglichen Kontakt zur Sicherstellung

hoher Effizienz.

Die Reduzierung auf nur ein Standardkabel für Strom und Signaleingänge

zur Pumpe vermindert die Möglichkeit, Probleme durch

Risse oder Leckagen zu bekommen. Was die Leistungsfähigkeit dieses

Pumpentyps angeht, so punktet sie neben der Effizienz durch

das Einkanal-Laufrad oder den neuen IE3 Motor, da sich mit ihm die

Energie-Betriebskosten laut Hersteller drastisch reduzieren lassen.

Niedrige Betriebstemperaturen gewährleisten den Betrieb bis 60

Grad. Der Überhitzungsschutz ist Standard und seine Isolationsklasse

ist gleichwertig zu F. Die Standards von EN 12050-1 werden ebenfalls

erfüllt. Mit den Parametern 1.1 bis 11kW, 2 bis 4-polig und DN

65 bis DN 150 hält die FK-Serie von DAB Pumpen zudem Einzeltypen

bereit, die speziell auf die jeweilige Aufgabenstellung zugeschnitten

sind.

Können laufend anbieten: Fahrbahnbleche

zum Auslegen von Schrott- und Lagerplätzen

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[ 58 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

KANALBAU . TIEFBAUMASCHINEN . SPEZIALTIEFBAU


Komplettanbieter für Spezialtiefbau

LIEBHERR

Seinen Anspruch als Komplettanbieter im Spezialtiefbau unterstreicht

das Unternehmen Liebherr auf der Bauma 2016 mit der

Messepremiere des Ramm- und Bohrgerätes LRB 355 sowie des

Hydroseilbaggers HS 8130 HD. Zudem wird in München auch das

Großdrehbohrgerät LB 36 mit Kellyausrüstung zu sehen sein.

Ramm- und Bohrgerät mit Multifunktionalität

Der robuste Unterwagen des neuen Ramm- und Bohrgeräts LRB 355

mit den längsten Raupenträgern seiner Klasse garantiert eine hohe

Stabilität. Dank der Parallelkinematik verfügt es über einen großen

Arbeitsbereich. Ein weiterer Vorteil ist die direkte Montage aller Winden

am Mäkler. Dies ermöglicht einerseits eine direkte Sicht von der

Fahrerkabine zur Hauptwinde und sorgt andererseits dafür, dass sich

beim Verstellen des Mäklers die Seile nicht bewegen. Die optional

erhältliche bewegliche Arbeitsplattform des LRB 355 gewährleistet

einen sicheren Zugang zu den Anbaugeräten. Außerdem erleichtert

sie die Montage der Arbeitswerkzeuge sowie Wartungsarbeiten

auf der Baustelle. Das Multifunktionsgerät ist in zwei verschiedenen

Konfigurationen mit einer maximalen Höhe von 33,5 m und einem

maximalen Gewicht von ca. 100 t ohne Anbaugeräte erhältlich. Es

wird von einem 600 kW (optional 750 kW) starken V-12-Dieselmotor

angetrieben, der die Europäischen Emissionsstandards Stufe IV

und die US-Norm Tier 4f erfüllt. Weitere Vorteile des neuen Liebherr-Ramm-

und Bohrgeräts sind seine schnelle Mobilisierbarkeit

und der einfache Transport. Das LRB 355 wurde speziell für das Vollverdrängerbohren

entwickelt und erreicht dabei ein Drehmoment

von 450 kNm. Das Gerät kann jedoch auch für zahlreiche andere

Verfahren wie Bohren mit Kellyausrüstung, Doppelbohrkopf, Endlosschnecke

wie auch Bodenmischen und Einsätze mit Rüttler und

Hydraulikhammer verwendet werden.

Hydroseilbagger im harten Baustelleneinsatz

Der Liebherr-Hydroseilbagger HS 8130 HD kann sowohl für verschiedene

Spezialtiefbaueinsätze sowie für die typischen Umschlagarbeiten

eines Seilbaggers verwendet werden. Dazu gehören

Schlitzwandarbeiten bis 35 t, Einsätze mit Verrohrungsmaschine bis

3 m, Materialumschlag mit Greifer oder Schleppschaufel, dynamische

Bodenverdichtung sowie verschiedene Nassbaggerarbeiten.

Bei der Entwicklung des 130-Tonnen-Seilbaggers wurde besonderes

Augenmerk auf die robuste Stahlkonstruktion, die Optimierung von

Leistung und Sicherheit sowie auf einen einfachen und schnellen

Transport und die rasche Mobilisierung des Geräts gelegt. Der HS

8130 HD kann komplett mit den am Oberwagen montierten Geländern,

Laufstegen und Podesten transportiert werden. Dies beschleunigt

die Mobilisierung des Geräts auf der Baustelle. Weitere Vorzüge,

die die Mobilisierung erleichtern, sind das Selbstmontagesystem

für Raupenträger und Gegengewicht sowie das Jack-Up-System.

Zudem kann der Liebherr HS 8130 HD dank seines geringen Transportgewichts

von rund 50 t und der maximalen Transportbreite des

Grundgeräts von 3,5 m leicht transportiert werden.

Erprobtes Großdrehbohrgerät

Mit dem LB 36 stellt Liebherr auf der Bauma 2016 auch ein etabliertes

Drehbohrgerät mit dem vor drei Jahren erstmals präsentierten

BAT-Bohrantrieb aus. Der Bohrantrieb des LB 36 verfügt über ein

Drehmoment von 410 kNm und kann je nach Anwendung individuell

konfiguriert werden. Die Hauptvorteile des von Liebherr gefertigten

Hydraulikantriebs liegen in der automatischen Drehmomentregelung,

der stufenlosen Drehzahl-Optimierung und vier

elektronisch einstellbaren Drehzahlbereichen. Die weiteren Vorzüge

KANALBAU . TIEFBAUMASCHINEN . SPEZIALTIEFBAU

Rendering des Liebherr-Hydroseilbaggers

HS 8130 HD mit Verrohrungsmaschine.

dieses Bohrantriebs sind sein einfacher Aufbau, der geringe Wartungsaufwand

und vor allem seine außerordentliche Effizienz. Das

rund 115 t schwere LB 36 ist für Bohrdurchmesser von bis zu 3 m

und Bohrtiefen von maximal 88 m ausgelegt. Die 40-t starke Kellywinde

und das Seilvorschubsystem mit 40 t Rückzugskraft bieten

einen wesentlichen technischen Vorteil. Damit verfügt der Anwender

über ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit,

selbst bei schweren Bodenverhältnissen und Einsatzbedingungen.

Ähnlich wie die anderen Geräte der LB-Serie ist das LB 36 speziell für

Kelly-, Endlosschnecken-, Doppelbohrkopf- sowie Bodenmischeinsätze

konzipiert.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 59 ]

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HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE

WOLFFKRAN

Der serienmäßigen Wolffkran-Feinpositionierung

kommt vor allem auf beengten

Baustellen, wie der des Kusile Kohlekraftwerks,

eine große Bedeutung zu.

Vier „Wolff 1250 B“ und drei „Wolff 355 B“ sind auf der Baustelle des Kusile Kraftwerks inmitten

von Raupen- und Gittermastkranen im Einsatz.

Kraftwerksbau erfordert leistungsstarke Krane

WOLFFKRAN

Obgleich eine der größten Wirtschaftsmächte des afrikanischen

Kontinents, kämpft Südafrika mit Energieknappheit. Landesweit

sollen neue Kraftwerke Abhilfe schaffen und die Energieversorgung

langfristig stabilisieren. Im Nkangala Distrikt in der nordöstlichen

Provinz Mpumalanga sind momentan sieben rote Krane

des Unternehmens Wolffkran – davon vier „Big Wolff 1250 B“ – im

Auftrag der Mitsubishi Hitachi Power Systems Africa (MHPSA) beim

Bau des Kusile Kohlekraftwerks im Einsatz.

Das Megakraftwerk wird sechs 800 Megawatt Einheiten umfassen,

jährlich 4.800 Megawatt Strom produzieren und soll das viertgrößte

Kohlekraftwerk der Welt werden. Entsprechend groß fallen auch die

Dimensionen auf der Baustelle aus: Fast 60 Tonnen schwere Stahlund

Betonbauteile gilt es zu bewegen, insgesamt werden rund

115.000 Tonnen Stahl verbaut. Gleich vier „Wolff 1250 B“ Wipper sind

seit diesem Jahr in Südafrika im Einsatz. Auf der Kraftwerksbaustelle

punkten sie einerseits durch ihre Tragkraft von maximal 60 Tonnen.

Andererseits durch ihre zentimetergenaue Steuerung und ihre serienmäßige

Feinpositionierung. Trotz einer Turmhöhe von 120 Me-

Kranballast 100% % made in Germany

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tern sind die „1250 B“ mit ihren 60 Meter langen Auslegern jeweils

mit nur einer Abspannung an den Treppentürmen der Kesselhäuser

befestigt. „In Zusammenarbeit mit MHPSA entwickelten unsere

Techniker speziell auf die Konstruktion der Treppentürme abgestimmte

Abspannrahmen, um eine einfache und dennoch stabile

Anbindung zu ermöglichen“, erläutert Andreas Kahl, Geschäftsführer

bei Wolffkran. „Das Krankonzept sieht vor, dass ein 1250 B im Zuge

des Baufortschritts an Block 6 des Kraftwerks umgesetzt wird“, so

Kahl weiter.

Platzsparend und ökonomisch

Unterstützung erhalten die vier Krane von drei „Wolff 355 B“ Wippern

mit 50 Meter Auslegern, welche direkt auf den 122 Meter hohen

Kesselhäusern aufgestellt wurden. So konnte mit der Montage von

nur einem Turmelement eine Gesamthakenhöhe von 186 Metern

erreicht werden. „Das spart sowohl Platz am Boden als auch Kosten

für den Kunden, da weniger Turmelemente notwendig sind und die

Montage mit einem Autokran schneller abgewickelt werden konnte“,

sagt Andreas Kahl. Auf den fahrbaren Wolff Unterwagen „UW

260.3“ montiert, können die Wipper auf dem Dach der Kesselhäuser

auf Schienen hin- und herfahren und verfügen dadurch über einen

Bewegungsradius von ca. 40 Metern. Sie kamen bereits in den Jahren

2011 bis 2013 auf drei der insgesamt sechs Kesselhäuser zum

Einsatz und werden nun bei den Blöcken 2, 3 und 4 verwendet.

Für die Montage und technische Überwachung wurden vier Monteure

des Kranherstellers nach Südafrika geschickt. „Die Anforderungen

für das Baustellenpersonal sind sehr hoch und die Sicherheitsauflagen

streng“, erläutert Kahl. „Die Baustelle ist nicht nur sehr

beengt, sondern auch relativ unübersichtlich. Neben den sieben

Wölffen sind dort auch noch zahlreiche Raupen- und Gittermastkrane

im Einsatz, die allesamt sehr schwere und große Bauteile bewegen.

Sicherheit hat deshalb auf der Baustelle oberste Priorität“,

so Kahl.

[ 60 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE


Neue Baureihe hydraulischer

Schnelleinsatzkrane

VORPREMIERE

Das Unternehmen Liebherr hat eine neue Baureihe hydraulischer

Schnelleinsatzkrane entwickelt, die im März 2016 im Rahmen einer

Vorpremiere vorgestellt wird. Diese kleinste Untendreher-Baureihe

wird mit der neuen Typenbezeichnung L1 vorgestellt. In der veränderten

Baureihenbezeichnung spiegelt sich die grundlegende

technische und gestalterische Überarbeitung der hydraulischen

Schnelleinsatzkrane des Unternehmens wider.

Der Name L1 entstand in Anlehnung an den ersten Kran des Firmengründers

Hans Liebherr aus dem Jahre 1949. Die neue Baureihe

bringt einen leistungsstarken Schnelleinsatzkran hervor, der mit verbesserter

Ergonomie, günstigen Zugängen für Montage und Wartung

sowie einem modernen Design überzeugt. Nach der Markteinführung

werden die bisherigen H-Krane Schritt für Schritt ersetzt.

Kraft und Kompaktheit

Der erste Kran der neuen Baureihe, der Liebherr „L1-24“, ist wahlweise

mit 25 m oder 27 m Ausladung und jeweils 2.500 kg maximaler

Traglast verfügbar. Zwei Ballastvarianten stehen zur Auswahl: einfacher

Standardballast aus Beton oder Vollballast aus Stahl, mit dem

der Kran verfahrbar ist. Dies bedeutet, dass der Betreiber keinen

zusätzlichen Transport- und Montageaufwand hat. Mit lediglich

1,9 m Drehradius ist der neue hydraulische Schnelleinsatzkran anpassungsfähig

bei beengten Platzverhältnissen. Dank der flexiblen

Abstützbasis lässt sich die Standfläche auf unter 4 m verringern.

Straßensperren können so oftmals umgangen werden. Durch seine

Steuerungstechnik lässt sich der „L1“ leicht bedienen und ermöglicht

ein sicheres Fahren. Dabei unterstützen den Kranfahrer Funktionen

wie beispielsweise der Feinpositioniermodus „Micromove“,

die Lastpendeldämpfung oder die Arbeitsbereichsbegrenzung bei

seiner Arbeit. Dies erhöht die Sicherheit auf der Baustelle.

Europäische Markteinführung

Bereits im Oktober 2015 hat Liebherr im spanischen Herstellerwerk

Pamplona den neuen Kran erstmals seinen Händlern präsentiert.

Die Markteinführung des neuen Untendreher-Krans erfolgt schrittweise,

beginnend in Zentraleuropa. Anfang März zeigen die Liebherr-Händler

in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und

Die neue Baureihe „L1“ vereint Kraft und wenig Platzbedarf mit einer klaren,

zeitgemäßen Linienführung.

der Schweiz den neuen Untendreher zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

An insgesamt 40 Standorten können sich Bauunternehmer

und sonstige Interessierte im Rahmen dieses „L1-Krantages“ über

den neuen hydraulischen Schnelleinsatzkran informieren. Bei allen

teilnehmenden Händlern wird ein „L1-24“ aufgebaut sein. Ein Exemplar

des neuen „L1-24“ wird im Zuge der Markteinführung verlost

werden.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 61 ]


Luftfahrthindernis-Kennzeichnung

von Kranen und ähnlichen Objekten

HINDERNISBEFEUERUNG

Zur Wahrung der Sicherheit und Leichtigkeit des Luftverkehrs müssen

Objekte die in den Luftraum hineinragen gekennzeichnet werden.

Diese erfolgen in der Regel durch Hindernisfeuer, Gefahrenfeuer

und Fahnen oder Tafeln. Neben der visuellen Kennzeichnung gibt

es aber auch Anforderungen an die notwendigen elektrischen Systeme.

Die genaue Anforderung wird durch die Genehmigung der

jeweiligen Landesluftfahrtbehörde geregelt.

Wann gekennzeichnet werden muss

Grundsätzlich müssen im dichtbesiedelten und städtischen Raum

alle Objekte ab 150 m Höhe gekennzeichnet werden – im ländlichen

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LANTHAN

Für die Hersteller von Kranen ist die Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift

zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen unproblematisch.

Alle entsprechenden Leuchten im Bereich Gefahrenbefeuerung sind am Markt

verfügbar und können je nach Projektanforderung bestellt werden.

Raum ab 100 m Höhe. Im Bereich der Flughäfen bzw. Hubschrauberlandeplätze

wird die Kennzeichnungspflicht durch den Bauschutzbereich

definiert. Sehr vereinfacht vorzustellen als eine kegelförmige

Fläche, die auf dem Flugplatz am Boden beginnt und sich im

Umkreis von 6 km (Einflugschneise 15 km) bis auf 100 bm erhebt. Alles

was in diesen Bereich hineinragt muss gekennzeichnet werden.

Wie gekennzeichnet werden muss

Die Nachkennzeichnung erfolgt in der Regel durch Hindernisfeuer.

Diese leuchten permanent rot mit einer Intensität von 10 Candela

(Cd). Seit Herbst 2015 sind ab Höhen von 150 m Gefahrenfeuer

(2.000 Cd, rot blinkend) erforderlich. Von dieser Forderung kann

aber bei temporären Hindernissen – und damit in der Regel bei Kränen

– abgewichen werden. Die Feuer müssen so angeordnet werden,

dass die Kontur des Objektes erfasst werden kann. Für einen

obendrehenden Kran sind dies drei Feuer: an den Enden des Auslegers

und am höchsten Punkt. Bei Mobilkranen und Nadelauslegern

reicht oftmals ein Feuer. Die Tagkennzeichnung erfolgt in der Regel

durch den roten oder orangen Anstrich des Kranes. In besonderen

Fällen und Gefährdungen werden Farbtafeln oder weiß blinkende

Gefahrenfeuer erforderlich.

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Überwachung und Notstromversorgung

Die Befeuerung muss eine Notstromversorgung haben, die ausreichend

dimensioniert ist, so dass das System bis zur Wiederherstellung

der regulären Versorgung weiterläuft. Bei einem Baustelleneinsatz

sind 72 h (Freitagabend bis Montagmorgen) ein guter

Erfahrungswert. Das System muss in seiner Funktion überwacht

werden (z.B. Statusbenachrichtigung per SMS/Email). Der Ausfall der

Befeuerung muss der Deutschen Flugsicherung gemeldet werden.

Diese leitet die Information als „NOTAM“ Meldung für die Flugvorbereitung

an dort fliegenden Piloten weiter.

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Turmdrehkran in 225 m Höhe montiert

FEINPOSITIONIERUNG

Auf dem Aufzugstestturm in Rottweil wurde mithilfe eines „280 EC-H

12 Litronic“ ein weiterer Liebherr-Turmdrehkran auf Baden-Württembergs

höchstem Gebäude montiert. Der Turmdrehkran mit

einer Hakenhöhe von 265 Metern wird nun von einem „85 EC-B 5

FR.tronic“ unterstützt. Gemeinsam stellen die beiden Krane einen

optimalen Lastenumschlag auf der Baustelle sicher.

schnelle Montage des Krans gewährleistet werden. Thyssen-Krupp

investiert in den Bau des Turms rund 40 Millionen Euro. Der Turm

hat insgesamt zwölf Schächte, in denen Aufzüge getestet werden

können – unter anderem auch der weltweit erste Aufzug ohne Seil.

So soll die Personenbeförderungskapazität deutlich erhöht werden.

Der Aufzugsturm bekommt eine öffentlich zugängliche Besucherplattform.

Diese wird die höchste in Deutschland sein.

Zwei Krane bringen Zeitersparnis

Die beiden Turmdrehkrane arbeiten derzeit am Innenausbau, an

der Fassade und an der umliegenden Bebauung des Testturms in

Rottweil. Der „280 EC-H 12 Litronic“ war bereits während der Rohbauphase

im Einsatz und kletterte mit dem Baufortschritt des Aufzugtestturms

auf eine finale Hakenhöhe von 265 Metern. Für die folgenden

Innenausbauarbeiten wurde nun ein „Flat-Top-Kran 85 EC-B

5 FR.tronic“ auf der Spitze des Gebäudes montiert. Eine anspruchsvolle

Montage. Mithilfe des Feinpositionierungsmodus „Micromove“

konnte der „280 EC-H 12“ die Kranteile des „85 EC-B 5“ auch in

225 Metern Höhe positionieren. Der „85 EC-B 5 FR.tronic“ wurde

auf einer eigens für diesen Einsatz angefertigten Stahlkonstruktion

verschraubt. „Diese Stahlkonstruktion muss fest mit dem Bauwerk

verbunden sein, millimetergenau montiert werden und darf sich

auch unter Belastung nicht verbiegen, um die Standsicherheit des

Kranes in und außer Betrieb in dieser Höhe zu gewährleisten“, führt

der zuständige Projektleiter der Liebherr Tower Crane Solutions, Michael

Weißschädel, aus. „Das Grundturmstück ist direkt auf der Stahlkonstruktion

befestigt. So kann mit Liebherr-Standardturmstücken

eine wirtschaftliche Aufstellung erfolgen“. Der Flat-Top-Kran wurde

mit kurzem Sonderausleger von nur 12,5 Meter Ausladung montiert,

damit die beiden Krane auf engem Raum gut zusammenarbeiten

können, ohne sich gegenseitig zu behindern. So kann eine optimale

Umschlagleistung beider Krane sichergestellt werden. Aufgrund

seiner besonderen Konfiguration ist der „85 EC-B 5 FR.tronic“ auch

mit dem leistungsfähigen Standard-Hubwerk in der Lage, die geforderten

260 Meter Hubhöhe zu erreichen. Mit dem kurzen Ausleger

hebt er trotz der enormen Hubhöhe immer noch 4,2 Tonnen.

Des Weiteren wurde der Kran mit einem zusätzlichen Widerstandschrank

ausgestattet, um einen schnellen und dauerhaften Senkbetrieb

zu gewährleisten. Der „280 EC-H 12 Litronic“ wurde mit einem

110 KW-Hochleistungshubwerk versehen, das einen schnellen Lastenumschlag

in solch großer Höhe sicherstellt. In Kombination mit

dem zweiten Turmdrehkran „85 EC-B 5 FR.tronic“ bringt dies für das

Generalunternehmen Züblin eine Zeitersparnis.“

Kooperation bringt Erfolg

Für die Projektierung des Einsatzes arbeiteten das Liebherr-Werk

Biberach, die Firmengruppe Nagel und Züblin eng zusammen. Gemeinsam

konnte eine optimale Planung für die Baustelle und eine

LIEBHERR

Die Obendreherkrane „280 EC-H 12 Litronic“ und „85 EC-B 5 FR.tronic“

erhöhen den Materialumschlag.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 63 ]


Michael Pellegriti, Key Account bei SEB Technology,

bespricht den Einsatz mit seinen Mitarbeitern.

Arbeitsbühnen wirtschaftlich mieten

GARDEMANN

Mit moderner Beleuchtungstechnik können Kommunen beträchtlich

sparen. In Mainz wurden kürzlich alleine 16.000 Leuchtmittel

der Straßenbeleuchtung ausgetauscht. Das perfekte Zusammenspiel

zwischen den Unternehmen SEB Technology und Gardemann

sorgte dabei für einen reibungslosen Ablauf.

SEB Technology mit Sitz in St. Wendel im Saarland beschäftigt sich

mit den Geschäftsfeldern Mastproduktion, Licht- und Versorgungstechnik

sowie erneuerbare Energien. Das Leistungsspektrum reicht

dabei vom Mastbau (Licht-, Fahrleistungs- und Flutlichtmasten), Kabel-

und Freileitungsbau bis zur Straßen-, Sportstätten- und Industriebeleuchtung

sowie vom Stations- und Schaltanlagenbau bis zur

Kommunikationstechnik.

Im Bereich der Lichttechnik beispielsweise bietet das Unternehmen

alles aus einer Hand – von der Lichtplanung und Lichtberechnung

bis hin zur Elektroinstallation mit eigenen Montagetrupps. Da der

Kostendruck höher wird und Energieeffizienz und Umweltbewusstsein

immer mehr in den Vordergrund rücken, stellen viele Städte

und Gemeinden ihre Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie um.

Aus diesem Grund haben die Stadtwerke Mainz SEB Technology damit

beauftragt, im Stadtgebiet alle Straßenleuchten auf LED-Technologie

umzurüsten. Insgesamt wurden 16.000 Leuchtmittel getauscht.

Zur Durchführung des Projekts benötigte der Lichtspezialist

über einen längeren Zeitraum Arbeitsbühnen. SEB unterhält zwar

auch einen eigenen Arbeitsbühnen-Pool, doch die meisten Fahrzeuge

sind fest stationiert, wie zum Beispiel am Flughafen Frankfurt.

Bei temporären Baustellen greift das Unternehmen daher gerne auf

externe Arbeitsbühnenvermieter zurück. „Bei Projekten wie diesem

ist es viel wirtschaftlicher, Arbeitsbühnen anzumieten“, erklärt Michael

Pellegriti, Key Account bei SEB Technology. „Zudem bedeutet

SEB Technology ist sich seiner Verantwortung bewusst,

deshalb haben die Mitarbeiter im April 2015 an einer IPAF-

Bedienerschulung im Hause Gardemann teilgenommen.

GARDEMANN

Das Unternehmen SEB Technology wurde

damit beauftragt, alle Straßenleuchten auf

LED-Technologie umzurüsten.

eine Anmietung von Arbeitsbühnen auch eine höhere Flexibilität.

Für das Mainzer-Projekt beispielsweise hatten wir ursprünglich nur

sechs Arbeitsbühnen eingeplant. Wie sich herausstellte, brauchten

wir aber noch drei weitere, um die Arbeiten schneller und effizienter

durchführen zu können.“

Bewährte Partnerschaft

Das Unternehmen Gardemann reagierte sofort und beschaffte SEB

kurzfristig weitere Fahrzeuge. „Dank der hohen Flexibilität von Gardemann

konnten wir den Leuchtmittelwechsel reibungslos durchführen.

Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis war dabei unschlagbar“,

so Pellegriti. „Wir haben natürlich auch schon andere Anbieter getestet.

Doch aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen, die wir mit

Gardemann gemacht haben, gab es keine Zweifel, dass Gardemann

unsere erste Wahl bei Mietarbeitsbühnen ist.“ Außerdem liefere der

Alpener Arbeitsbühnenvermieter, der mit rund 30 Mietstationen in

den wichtigsten Metropolen Deutschlands vertreten ist, stets Bühnen,

die optimal auf die Anforderungen des jeweiligen Einsatzes

zugeschnitten sind. Im aktuellen Fall kam es beispielsweise darauf

an, dass die Abstützbreite der Fahrzeuge möglichst gering ist, da auf

öffentlichen Straßen gearbeitet wurde.

Platzsparend und bedienerfreundlich

„Wir haben SEB Technology unsere Lkw-Teleskoparbeitsbühne GL

162 empfohlen“, erläutert Ralf Braun, Gardemann-Fachberater der

Mietstation Saarbrücken. „Die GL 162 ist einfach zu bedienen. Zum

anderen weist der 3,5-Tonner eine sehr geringe Abstützbreite von

nur 2,16 Metern auf. Durch die extrem schmale, hydraulische Abstützung

eignet sich diese Lkw-Bühne überall dort, wo es besonders

eng ist.“ In der Praxis bedeutet dies: Gerade für Arbeiten im Stadtgebiet

kann die „GL 162“ platzsparend, zum Beispiel in einer Parkbucht,

abgestellt werden, ohne dass das Fahrzeug den Verkehr behindert.

Die Lkw-Bühnen erreichen dabei – mit einer maximalen Traglast im

Korb von 200 Kilogramm – eine maximale Arbeitshöhe von 16,20

Metern und einen Schwenkbereich von 360°. Dies reicht aus, um an

den Straßenlaternen in einer Höhe von acht bis maximal zwölf Metern

die Leuchtmittel zu tauschen.

Sicherheit geht vor

Da SEB Technology viel Wert auf Sicherheit legt, wurden die Lkw-Arbeitsbühnen

immer von zwei Personen bedient. „Sicherheit hat für

uns immer Vorrang“, so Pellegriti. „Wir gehen grundsätzlich keine Risiken

ein – gerade nicht, wenn wir im Stadtgebiet mit Fußgängern

und Straßenverkehr zu rechnen haben. Deshalb hat ein SEB-Mitarbeiter

das Fahrzeug unten beaufsichtigt, während der andere im Arbeitskorb

nach oben gefahren ist, um Leuchtmittel zu tauschen.“ Für

den sicheren Umgang mit Arbeitsbühnen haben SEB-Mitarbeiter im

April dieses Jahres zudem an einer IPAF-Schulung im Hause Gardemann

teilgenommen.

[ 64 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE


Kranbefeuerung

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 65 ]


GALABAU

Die neue Avant 200-Serie im Einsatz.

Neue Serie zum

25-jährigen Jubiläum

AVANT TECNO

Zur Vorstellung auf der anstehenden Bauma und pünktlich zum

25-jährigen Jubiläum von Avant Tecno OY hat das Unternehmen

mit der Produktion einer neuen 200-Serie im Firmenwerk in

Ylöjarvi, Finnland begonnen.

AVANT TECNO

Das Avant

Modell 225.

„In erster Linie bietet die neue Avant 200-Serie mehr Leistung, Benutzerfreundlichkeit

und vielfältige Optionen. Zusätzlich wurden

Bedienungsfreundlichkeit und Sicherheit weiter optimiert. Da auch

der Miet- und Do-it-yourself-Sektor eine Hauptkundengruppe auf

vielen Märkten ist, hat die Benutzerfreundlichkeit oberste Priorität

bei der Gestaltung der neuen 200-Serie. Das Arbeiten mit der Maschine

muss auch für Personen, die keine professionellen Betreiber

sind, einfach sein. Die neue Serie verfügt beispielsweise über ein

verbessertes Multikupplungssystem für Anbaugeräte, bietet bessere

Sicht, mehr Platz im Cockpit und eine neue Multifunktionsanzeige

auf dem Armaturenbrett“, erzählt Geschäftsführer von Avant Tecno

Deutschland, Thomas Sterkel.

Wichtige Neuerungen

Eine der wichtigsten technischen Neuerungen der neuen Avant

200-Serie bietet das Chassis. Die Maschine ist 20 mm breiter und

60 mm länger als ihr Vorgänger, welches unter anderem die Stabilität

verbessert. Der Bediener kann im Fahrerbereich vor allem eine

bessere Ergonomie und geräumigere Beinfreiheit feststellen. Dank

des neuen Chassis gibt es auch mehr Stauraum für Werkzeuge und

Zubehör. Außerdem sind Tank und Batterie wesentlich größer als

bisher. Die neue Serie verfügt zudem über die gleiche Aufnahme

für Anbaugeräte wie die Avant Modelle der 300- bis 700-Serie. Das

macht nicht nur den Wechsel der Anbauwerkzeuge leichter, sondern

auch die Montage der Geräte am Lader sicherer. Der Lader ist

in der Standardausführung mit einem Multifunktionsdisplay ausgestattet,

einschließlich Betriebsstundenzähler, Kraftstoffanzeige und

Indikatoren für den Motor, optional gibt es dazu ab dem zweiten

Quartal 2016 die Straßenzulassung mit Kommunalpaket.

Drei Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse

Die neue Avant 200-Serie besteht aus drei Modellen. Das Modell

Avant 220 ist mit einem 20 PS starken Benzinmotor ausgerüstet

und somit eine „Multi-Task“-Maschine für den Pflegeeinsatz rund um

Haus und Hof. Wenn mehr Leistung benötigt wird, ist die richtige

Wahl der Avant 225 mit einem neuen und sparsamen 25 PS Kohler

EFI Benzin-Motor und einer Zusatzhydraulik für Anbaugeräte bis zu

50 l/ min. Die Produktion der Serie 200 wird mit den Modellen Avant

220 und 225 starten. Im Laufe des Jahres 2016 wird die Modellreihe

mit dem Avant „225LPG“ abgeschlossen sein.

Dieser Lader ist mit einem niedrigen Emissions-LPG-Motor ausgestattet

und daher auch gut für Innenbereiche bei Sanierungs- und

Abbrucharbeiten geeignet, bei denen ein niedriges Leergewicht

der Maschine und geringe Emissionen wesentlich sind. Auch Pflege-

und Ladetätigkeiten werden mit den kleinen Ladern schnell und

einfach erledigt.

[ 66 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

GALABAU


Kompakter

1,15 Tonnen Bagger

MASCHINENPREMIERE

Der neue kleine Kompaktbagger Takeuchi „TB 210 R“

bietet ein breites Leistungsspektrum für Einsätze,

bei denen Kraft und Präzision gefordert sind, aber

wenig Platz zum Arbeiten zur Verfügung steht. Das

hydraulisch verstellbare Laufwerk kann von 750 mm

bis 1.020 m teleskopiert werden. In die Tiefe kann bis zu

1,755 mm gegraben werden. Die maximale Abstechhöhe

liegt bei 2.985 mm. Zu diesen weitreichenden Arbeitsmöglichkeiten

passt die hohe Geschwindigkeit von bis zu 3,7 km/h.

10 U/min schaffen gute Voraussetzungen beim Grabenaushub,

Räumen von Abbruch oder beim GaLabau-Einsatz. Der kraftvolle

Antrieb ist ein leiser und vibrationsarmer 3-Zylinder-Dieselmotor

mit 8,7 kW/11,8 PS.

Vielfalt beim Geräteeinsatz leicht gemacht

Der kompakte „TB 210 R“ ist für vielfältige und schnell wechselnde

Aufgaben gemacht. Deshalb ist er auch mit vielfältigen möglichkeiten ausgestattet. Standardmäßig hat er u.a einen hydrau-

Ausrüstungs-

lischen Zusatzkreislauf, ein Abstütz- und Planierschild mit Schildverbreiterung,

ein wartungsfreies Verstelllaufwerk, einen 2-stufigen

Fahrantrieb, drei Hydraulikpumpen und Zurrösen für den Transport.

Optional ist der Takeuchi „TB 210 R“ mit dem Schnellwechselkupplungssystem

„Taklock“ ausgerüstet. Es ermöglicht, zwei Hydraulikanschlüsse

mit einem Griff zu verbinden. Das funktioniert auch, wenn

Druck auf der Hydraulikleitung ist. Ohne Ölverlust. Zudem kann optional

ein mechanischer Schnellwechsler montiert werden. Der Gerätewechsel

wird damit deutlich schneller. Sehr flexibel macht den

„TB 210 R“ auch der Armversatz von je 85° rechts und links.

Der neue, mit 1,15 t kleinste Takeuchi Kompaktbagger TB 210 R

wird auf Baumaschinen

der vorgestellt werden.

Fahrzeugtechnik

TAKEUCHI

Qualität auch beim Kleinen

Die Hydraulikleitungen sind geschützt auf dem Löffelstiel verlegt.

Der Teleskopzylinder für das Laufwerk ist stangenseitig gekapselt.

Der Hecküberstand beträgt nur wenige Millimeter, was bedeutet,

dass wenig Gefahr besteht, auf engstem Raum die Karosserie zu

beschädigen. Solide Laufwerksrollen und ein langes Laufwerk von

1.325 mm, verbunden mit der Teleskopierbarkeit, sorgen für eine

gute Standfestigkeit und wenig Verschleiß. Und auch die Bedienbarkeit

wurde erleichtert. Hydraulisch vorgesteuerte Hebel, ergonomisch

angeordnete Konsolen und ein ROPS-Schutzbügel ermöglichen

dem Fahrer komfortables Arbeiten.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Der neue Holzhäcksler „BC190XL“

von Vermeer eignet sich besonders

für den Garten- und Landschaftsbau,

aber auch für kommunale Aufgaben

oder Mietparks. Er zieht Material von

bis zu 20 cm Durchmesser ein und

arbeitet dabei geräuscharm.

VERMEER

Holzhäcksler für den GaLabau

VERMEER

Der neue Holzhäcksler „BC190XL“ von Vermeer ist mit einem leistungsstarken

35,9 kW (48,1 PS) Kubota Diesel-Motor ausgestattet, einer

76 cm Schneidscheibe mit vier Messern und erbringt eine gute

Auswurfweite. Die 20,3 x 30,5 cm große Einzugsöffnung mit horizontal

versetzt gelagerten Einzugswalzen und ein „SmartFeed“-System,

das den Einzug und die Motordrehzahl überwacht, sorgen dafür,

dass Astgabeln nur gering vorbehandelt werden müssen und das

Material in einem Prozess verarbeitet wird. Eine produktive Häckselleistung

ohne große Anstrengung des Bedieners ist somit gesichert.

Material von bis zu 20 cm Durchmesser zieht der „BC190XL“

Holzhäcksler ein. Der Bediener ist beim Arbeiten geschützt, ohne

Einbußen beim Zugang zu Motor- und Servicekomponenten hinnehmen

zu müssen. Der Einzugstisch ist mit schwer ausgeführten

oberen, seitlichen und unteren Einzugsstoppbügeln versehen und

sorgt somit für mehr Sicherheit und weniger ungewollten Unterbrechungen

beim Betrieb. Durch die integrierte Fliehkraftkupplung

lässt sich das Schneidwerk auf Knopfdruck starten, dies vereinfacht

nicht nur den Betrieb der Maschine, sondern schließt Fehlbedienungen

vollständig aus.

Einfache Wartung und zuverlässige Bedienung

Der „BC190XL“ kommt mit nur wenigen Routineservice- und Wartungsarbeiten

aus. Wesentliche Schmierpunkte wurden nach außen

gelegt. Der Antriebsriemen wird automatisch gespannt, muss

nicht manuell justiert werden und kann ohne zusätzliche Werkzeuge

schnell getauscht werden. Durch den einfachen Zugang zu allen

Systemen sind Wartungsarbeiten auf engstem Raum möglich.

Der niedrige Geräuschpegel von 120 dB(a) trägt zu einer leiseren

Arbeitsumgebung bei. Mit einem Gewicht von 1.450 kg und Transportmaßen

(Länge/Breite/Höhe) von 350 x 155 x 240 cm garantiert

der „BC190XL“ auch beim Ziehen mit dem Zugfahrzeug ein stabiles

Fahren und eine gute Sicht beim Rückwärtsfahren. Die einfache und

zuverlässige Bedienung kombiniert mit einer robusten und leistungsstarken

Maschine machen den „BC190XL“ zu einem geeigneten

Partner für Baumpflegeunternehmen sowie Mietparks.

Reißen und Schneiden

HS-SCHOCH

Beim Herausreißen von Baumstümpfen leisten die im Boden

verwachsenen Wurzeln oft erbitterten Widerstand und bringen

damit so manchen Maschinenführer samt Bagger an ihre Grenzen.

Für solch schwere Fälle hat der Baumaschinenausrüster

HS-Schoch einen speziellen Reißzahn mit integrierter Schneide

entwickelt. Aus dem 60 mm starken Schenkel des komplett aus

Hardox 400 hergestellten Reißzahns, hat der Erdbaugerätespezialist

eine scharfe Schneide gefräst. Mithilfe der Schneide lassen sich

die widerspenstigen Wurzeln durchtrennen, sodass der Baumstumpf

anschließend mit dem Baggerlöffel entfernt werden kann.

HS-SCHOCH

[ 68 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

GALABAU


Baggeranbaugerät speziell zur Rodung

WURZELENTFERNUNG

Der Auftrag lautete, 71 Bäume zu fällen und anschließend die

Wurzelstöcke zu entfernen. Um dies in kurzer Zeit bewältigen zu

können, setzte Christoph Nodes, Geschäftsführer der gleichnamigen

Firma aus Wien, erstmals das Baggeranbaugerät Wurzelratte

ein. Es ist eigens dafür entwickelt, Rodungen schnell und einfach

durchzuführen.

Je nach eingesetzter Rodungstechnik dauert es fast eine Stunde

oder aber nur wenige Minuten, um einen Wurzelstock von knapp

40 Zentimetern Durchmesser zu roden. Eine Parkplatzbegrünung in

Wien, bei der ganze 71 Pappelstubben zu entfernen waren, war deshalb

für Christoph Nodes, Geschäftsführer der Firma Gartenbaum

Christoph Nodes aus Wien, das passende Projekt, um erstmals das

Baggeranbaugerät Wurzelratte einzusetzen. Er berichtet: „Rodungen

haben wir bisher immer mit einer Fräse durchgeführt. Doch mit dieser

konventionellen Technik hätten wir für den Auftrag zu viel Zeit

gebraucht. Aus meinen Erfahrungswerten hatte ich kalkuliert, dass

allein für das Fräsen etwa 60 Stunden angefallen wären. Doch mit

der Wurzelratte konnten wir die Rodungsarbeiten schon nach zwölf

Arbeitsstunden abschließen.“

Das Rodungsmesser zerkleinert den Wurzelstock Stück für Stück.

Durch die Ziehbewegung durchpflügt die am Baggerarm montierte

Wurzelratte die Erde und erreicht selbst tief liegende Seitenwurzeln.

Anders als beim Fräsen muss mit dieser Technik nicht erst anfallendes

Fräsmaterial mit der Schaufel eingesammelt und anschließend

weggeschafft werden, um weiter unten liegende Wurzeln zu erreichen.

Der Stubben lässt sich in einem Arbeitsgang entfernen, was

mit dazu beiträgt, die für die Rodung notwendige Zeit zu verkürzen.

Keine Absperrungen notwendig

Der Parkplatz wurde während der GaLabau-Arbeiten weiterhin von

Autofahrern genutzt. Die Rodungen fanden direkt neben parkenden

Autos statt. „Einige besorgte Leute haben ihr Auto weggefahren“, so

der Gartengestalter. „Das wäre in meinen Augen aber gar nicht nötig

gewesen. Anders als bei einer rotierenden Fräse habe ich den

Stubben mit der Wurzelratte zerschnitten. Dabei schleuderten keinerlei

Steine oder Erde auf, die die Autos hätten beschmutzen oder

beschädigen können.“ Dieser Vorteil kommt auch an anderen Einsatzorten

zum Tragen, beispielsweise im innerstädtischen Bereich

oder an Bundesstraßen. Dort sind Schutzzäune beim Wurzelfräsen

WUROTEC

Bei der Begrünung eines Parkplatzes in Wien entfernte die Firma Gartenbau

Christoph Nodes 71 Pappelstubben mit dem Spezialwerkzeug Wurzelratte.

zwingend erforderlich. Nodes: „Bisher musste ich Rodungsstellen

absperren. Das war immer mit Aufwand und Kosten verbunden.

Seitdem wir die Wurzelratte einsetzen, fallen diese Punkte jedoch

komplett weg.“

Wurzelrodungen als Zusatzleistung

Die Firma Gartenbaum Christoph Nodes bietet ihren Kunden aus

dem kommunalen und privaten Bereich sowie Hausverwaltungen

Komplettrodungen mit der Wurzelratte nun als Zusatzservice an.

Ausgestattet mit einem Schnellwechseladapter lässt sich das Anbaugerät

an verschiedene Baggerklassen montieren und ist in verschiedenen

Größen erhältlich. Nodes verwendete für den beschriebenen

Auftrag einen 8-Tonnen-Kettenbagger mit der Wurzelratte

der Größe W12. Das Spezialwerkzeug hat er beim Hersteller Wurotec

in Deutschland bezogen. Nodes ist begeistert von der Wurzelratte,

die nicht nur ihm, sondern letzten Endes auch seinen Kunden Zeit

und Kosten spart.


Freigelände Mitte

FM 615 / 3

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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NUTZFAHRZEUGE AM BAU

Das Unternehmen Volvo Trucks wird seine neuesten Technologien im Bauverkehr

auf der Bauma vorstellen. Darunter die liftbare Tandem-Antriebsachse.

Sie ist für Aufgaben konzipiert worden, bei denen Fahrzeuge auf dem Hinweg

schwere Lasten transportieren und leer zurückkehren.

VOLVO TRUCKS

Der automatische Allradantrieb von Volvo Trucks stellt sicher, dass stets die

optimale Antriebskombination aktiviert ist. Er gehört beim Volvo FMX-Lkw

in den Konfigurationen 4x4, 6x6 und 8x6 zur Serienausstattung und wird mit

dem kompletten Motorenprogramm für Euro 3, 4, 5 und 6 angeboten.

Neuheiten im Bauverkehr

VOLVO TRUCKS

Vom 11. bis 17. April stellt Volvo Trucks auf der Bauma seine neuesten

Technologien im Bauverkehr vor. Insgesamt fünf Lkw der Baureihen

Volvo FH, Volvo FH16, Volvo FMX und Volvo FL werden auf der

Messe zu sehen sein.

Robuste Fahrzeugfront

Die neue Fahrzeugfront für den Volvo FH basiert auf demselben

Konstruktionskonzept wie die Front des Volvo FMX, die für den widrigen

Baustelleneinsatz entwickelt wurde. Die Ecken und die Motorschutzplatte

sind aus 3 mm dickem Stahl gefertigt. Eine feste Trittstufe

über dem Unterfahrschutz ist in die Konstruktion integriert.

Die erhöhte Position des Stoßfängers trägt zum hervorragenden

Böschungswinkel von über 20 Grad bei Fahrzeugen mit dem besonders

hohen Kipperfahrgestell bei, das 2014 auch beim Volvo FH

eingeführt wurde. Eine vollständig zertifizierte Frontzugeinrichtung

aus Gusseisen, die für stolze 36 Tonnen ausgelegt ist, kann als Zusatzausstattung

ab Werk bestellt werden. Der Stoßfänger ist um 132

mm nach vorn verlagert, um die ersten Stöße bei rauen Bedingungen

abzufangen und dadurch andere wichtige Teile wie die Scheinwerfer

zu schützen.

Automatischer Allradantrieb

Der automatische Allradantrieb von Volvo Trucks schaltet den Antrieb

an der Vorderachse zu, wenn die Hinterräder auf rutschigem

oder weichem Untergrund die Haftung verlieren. Der automatische

Allradantrieb, der jetzt bei Volvo FMX-Lkw mit angetriebener Vorderachse

zur Serienausstattung gehört, wird bereits in den knickgelenkten

Dumpern von Volvo Construction Equipment eingesetzt.

Die Lösung besteht aus einer Software, die mit den Radgeschwindigkeitssensoren

verbunden ist, die den Radantrieb erkennen und

steuern. Wenn ein Hinterrad zu rutschen beginnt, wird automatisch

der Vorderradantrieb zugeschaltet, ohne dass der Lkw an Leistung

oder Geschwindigkeit verliert. In maximal einer halben Sekunde aktiviert

eine Klauenkupplung den Vorderradantrieb. Die Kupplung ist

leichter und hat weniger bewegliche Teile als eine herkömmliche

Lösung mit permanentem Allradantrieb. Falls der Fahrer auf besonders

schwierigen Untergrund stößt, lassen sich die Differenziale vorn

und hinten manuell sperren.

Liftbare Tandem-Antriebsachse

Die neue Funktion ist für Aufgaben konzipiert, bei denen Fahrzeuge

auf dem Hinweg schwere Lasten transportieren und leer zurückkeh-

[ 70 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

NUTZFAHRZEUGE AM BAU


en, beispielsweise Holz-, Bau- und Schüttguttransporte. Wenn die

liftbare Tandem-Antriebsachse angehoben ist, verbraucht der Lkw

bis zu 4 Prozent weniger Kraftstoff. Der Reifenverschleiß wird verringert

und der Wendekreis ist deutlich kürzer. Indem das Differenzial

in der ersten Antriebsachse durch eine Klauenkupplung ersetzt wird,

lässt sich die zweite Antriebsachse auskuppeln und anheben. Dadurch

hat der Fahrer Zugriff auf die Leistung und die positiven Eigenschaften

von zwei Antriebsachsen (6x4) und profitiert gleichzeitig

von der besseren Manövrierfähigkeit einer einzelnen Antriebsachse

(4x2). Darüber hinaus verkleinert sich beim Fahren mit angehobener

zweiter Antriebsachse der Wendekreis und der Verschleiß von Reifen

und Federungssystemen wird verringert.

Dynamic Steering für zwei gelenkte Vorderachsen

Volvo Dynamic Steering ist jetzt auch für Fahrzeuge mit Doppel-Vorderachse

erhältlich, eine gängige Konfiguration im Baufahrzeugsektor.

Da diese Fahrzeuge häufig besonders schwere Lasten transportieren

oder besonders schwere Aufbauten haben, sind die Vorteile

für den Fahrer deutlich spürbar. Zusätzlich zu dem viel geringeren

Lenkwiderstand bei niedrigen Geschwindigkeiten kehrt das Lenkrad

nach vollständigem Einschlagen automatisch in die Geradeausposition

zurück. Dies erleichtert dem Fahrer das Rangieren, was für

ihn einen Gewinn an Zeit und Krafteinsatz bedeutet. Das System

besteht aus einem Elektromotor, der Vibrationen und negative Fahrbahneinflüsse

kompensiert und gleichzeitig den zum Lenken des

Fahrzeugs erforderlichen Kraftaufwand minimiert.

Größere Vorderachslasten

Die maximale technische Achslast der schweren Lkw von Volvo

mit Doppel-Vorderachse erhöht sich von 18 auf 20 Tonnen. Kunden

profitieren damit sowohl von besserer Produktivität als auch

von größerer Flexibilität. Die zusätzliche Achslast erhöht vor allem

für Bauunternehmen mit schweren Ladungen den Profit. Bei einem

vierachsigen Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht von 32 Tonnen

ist auch die Ladefläche länger. Das bedeutet größere Flexibilität in

der Platzierung von Ladungen wie Kies auf einem Kipper. Folglich

wird beim Beladen die maximale Last schneller erreicht, sodass der

Fahrer sicher sein kann, dass Gewichtsbeschränkungen eingehalten

werden. Eine größere Lastkapazität über den Vorderachsen ermöglicht

außerdem eine größere Vielfalt von Krankonfigurationen und

erlaubt weitere Anwendungen mit hohen Gewichten auf den Vorderachsen.

Luftfederung verbessert Fahrverhalten

Die neue Möglichkeit, eine luftgefederte Hinterachse mit einer angetriebenen

Vorderachse zu kombinieren, erlaubt das größtmögliche

Maß an Komfort selbst bei Fahrzeugen mit Allradantrieb. Während

Parabelfedern im Allgemeinen für die größten Gewichte ausgelegt

sind, bietet eine Luftfederung die Flexibilität, das Fahrzeug an das

Ladungsgewicht anzupassen. Dies führt zu einem besseren Fahrverhalten

und weniger verschleißbedingten Schäden sowohl für den

Fahrer als auch für das Fahrzeug und den Straßenbelag.

Dank der geringeren Vibrationen – vor allem bei Leerfahrten – kann

der Fahrer auf holprigen Baustellenzufahrten eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit

beibehalten und folglich in jeder Schicht

eine größere Zahl von Lieferungen durchführen. Zusätzlich zu dem

verbesserten Komfort bietet die Luftfederung von Volvo Trucks außerdem

eine Bodenfreiheit von mindestens 300 mm und effektiven

Schutz für alle sensiblen Bauteile.

CRAMO goes

bauma 2016!

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öffnet am 11. April die Türen seines innovativen

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Baumaschinen, Kleingeräten, Mobilraum und

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 71 ]


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FAYMONVILLE

Das „KombiMAX“-Konzept von Faymonville überzeugt Kunden auf der ganzen Welt.

Hier zu sehen ist eine 2+4 Kombination samt Tiefbett.

Flexible und längenvariable

Kombinationen

TIEFLADERKONZEPT

Jussi Alamäki als Leiter der gleichnamigen Transportfirma aus Tornio (Finnland) nutzt

seine Faymonville 3+5 Kombination „CombiMAX“ sowohl als Tiefbett sowie – dank des

Add-On-Beam Verlängerungsträgers – auch als teleskopierbaren Semi-Tieflader. „Es ist

toll, dass das Fahrzeug so flexibel ist. Aus diesem Grund können wir nämlich unsere

Dienste zu wettbewerbsfähigen Tarifen anbieten. Unser 3-Achs-Fahrwerk kann bei Bedarf

einfach aus- oder eingebaut werden. Auch bei schwersten Lasten lässt sich der

CombiMAX sehr einfach bedienen und die Lenkung funktioniert besser, als bei anderen

Aufliegern.“ Als weiteres Baukasten-Element nahm Alamäki in der Zwischenzeit ein weiteres

1-Achs-Fahrwerk (Joker-Achse) in seine bisherige Kombination auf.

Flexibel und stets im gesetzlichen Rahmen

„Die Zuverlässigkeit und die Belastbarkeit“ – diese beiden Vorteile verbindet Joost Rijk

vom niederländischen Unternehmen Zwaar Transport Zeeland mit dem neuen „CombiMAX“-Konzept.

Nach Vlissingen lieferte Faymonville eine 2+4 Kombination samt

Tiefbett und als variablen Zusatz eine Joker-Achse. Der Kunde transportiert für seine

Projekte vornehmlich schwere Maschinen sowie überdimensionale Güter. Für Joost Rijk

ist der „CombiMAX“ die ideale und zukunftsorientierte Lösung. „Mit den sich anbahnenden

Änderungen in der europäischen Gesetzgebung ist so ein Fahrzeug ein Muss. Es

verleiht einem die nötige Flexibilität, die verschiedenen Kundenanfragen zu erfüllen

und dabei die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.“

TAUBENREUTHER GmbH

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95326 Kulmbach

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Die variable Länge ist sehr nützlich

Auch außerhalb Europas mischt der „CombiMAX“ die Branche auf. So nahm das Unternehmen

Karmiel Transporters aus Haifa in Israel einen der ersten gebauten Auflieger

dieses Typs in seine Flotte auf. „Dieses Fahrzeug ist durch seine variable Länge sehr nützlich

für uns“, spricht Michael Tesker den Add-On-Beam Verlängerungsträger an. Dieser

Verlängerungsträger ist einzigartig für solch modulare Auflieger. „Für ein großes Hafenprojekt

konnten wir gleich drei Betonwürfel von je 40 Tonnen auf unseren CombiMAX

verladen. Dies reduzierte unsere Unkosten um ein Drittel.“ Die Handlungsschnelligkeit

stößt auch in Israel auf Begeisterung. „Zwei Tage und zwei völlig verschiedene Ladungen

– kein Problem mehr mit dem CombiMAX.“

NUTZFAHRZEUGE AM BAU


Universell einsetzbare Satteltieflader

LANGENDORF

Insgesamt vier Fahrzeuge präsentiert das Unternehmen Langendorf

zur kommenden Bauma in München.

Unter anderem den Sattelauflieger vom Typ SATÜ 30-9,7. Er ist speziell

auf die Kombination mit einer 6x2 Zugmaschine angepasst. Somit

ist es möglich, eine Nutzlast von rund 20.000 kg ohne die sonst

notwendige Ausnahmegenehmigung nach § 29 aufzunehmen. Mit

der Genehmigung nach § 29 ist eine Nutzlast von 22.000 kg möglich.

Wenn für den Transport eine Ausnahmegenehmigung nach

§ 70 beantragt wird, sind Nutzlasten von über 36.000 kg möglich.

Dank der Radmulden mit 320 mm Tiefe im Tiefbett können Radlader

bis 26 t bei Radständen von 2.850 bis 3.450 mm befördert werden.

Die auflegbaren Muldenabdeckungen, auch als Zwischenboden zur

Reduzierung der Radmuldentiefe auf 190 mm einsetzbar, sind dabei

vollständig befahrbar. Die Ladeflächenverbreiterung im Tiefbett ermöglicht

den Transport mit bis zu 3.000 mm Breite. Die letzte Achse

ist nachlaufgelenkt und sorgt so für eine gute Wendigkeit. Die hydraulisch

betätigten automatischen Spreizrampen fahren auf über

4.650 mm aus und ergeben so einen sehr flachen Auffahrwinkel von

9°. Dank der Breite der Rampen von 900 mm und der Möglichkeit,

beide Rampen hydraulisch bis zu 500 mm zu verschieben, ist dieser

Tieflader gleichermaßen für den Transport von Walzen bis hin zu

Gradern geeignet. Im vorderen Bereich der Außenrahmen-Längsträger

ist eine Anschlagleiste mit Absteckrungen vorhanden, die für

den formschlüssigen Transport von Kettenfahrzeugen vorgesehen

ist. Das abgeschrägte vordere Podest kann über drei Auffahrkeile befahren

werden und bietet mit einer Ladelänge von 3.500 mm dank

der klapp- und abnehmbaren Seiten- und Rückwand viel Platz. Im

hinteren Bereich des Ladebetts befindet sich eine Baggerstielmulde

mit 5.170 mm Länge. Diese bietet mit 690 mm Breite und 310 mm

Tiefe reichlich Platz auch für große Baggerausleger. An den Stellen,

wo eine hohe Reibpaarung erforderlich ist, kommt 40 mm starkes

Keruing-Hartholz zum Einsatz. Für die Ladungssicherung sind insgesamt

18 Paar Zurrmöglichkeiten vorhanden. Das vordere Podest

verfügt über fünf Paar Klappzurrringe à 10.000 daN. Im Ladebett sind

insgesamt zehn Zurrringe mit 10.000 daN und drei Paar Zurrstäbe

mit 3.000 daN vorhanden. Damit ist die Ladungssicherung flexibel

an das Ladegut anpassbar und ermöglicht so eine optimale Sicherung

der Ladung.

LANGENDORF

Der Langendorf Satteltieflader „SATÜ 30“ ist ein universelles Arbeitsgerät für

den Transport fast aller Baumaschinen.

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thermoisolierten Mulde: Mehr Nutz last, ver bessertes

Handling und ein maximaler Wert erhalt.

03.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 73 ]

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Der „MPA 5“ im Einsatz in Großbritannien.

Mark Harris und Sohn sowie Goldhofer-Mitarbeiter Thorsten

Pollok bei der Abholung im Werk.

Sattelauflieger überzeugt

durch fortschrittliche Achstechnologie

Für alle, die wissen was sie wollen…

Leidenschaft für Nutzfahrzeuge seit 1934

GOLDHOFER

Der britische Logistik-Dienstleister Chappell‘s hat sich kürzlich erstmals

in der Geschichte des Unternehmens für ein Fahrzeug von

Goldhofer entschieden: den Sattelauflieger „MPA“ in der Variante mit

fünf Achsen und einer zugelassenen Achslast von 12 t bei 80 km/h

bzw. 15,6 t bei 20 km/h. Grund dafür war, laut Chappell’s Geschäftsführer

Mark Harris, die von Goldhofer, BPW, Neumeister und Heyd für

den Schwerlasteinsatz weiterentwickelte und patentierte „MacPherson“-Achstechnologie.

Leichte Achslasttechnologie für maximale

Funktionalität, erhöhte Nutzlast und Flexibilität

Diese bietet eine bis dato einzigartige Kombination von geringem

Gewicht und ausgereifter Funktionalität, von maximal einfacher

Konstruktion und minimalem Wartungsaufwand – und hat damit

branchenweit für Aufsehen gesorgt. Ein Lenkeinschlag von sechzig

Grad gewährleistet umfangreiche Manövrierfähigkeit und ein Achsausgleich

von 350 mm (mit minimaler Spurdifferenz) sorgt für eine

hohe Laufleistung der Reifen und stabile Fahrlage auch auf unruhigem

Untergrund.

Dazu gewährleistet die „MacPherson“-Achstechnologie, dass der

„MPA“ auch bei niedriger Ladehöhe (bis zu 780 mm) in vollem Umfang

lenkfähig bleibt. Bei dem britischen Logistik-Dienstleister wird

der „MPA 5“ vor allem beim Transport von Baumaschinen zum Einsatz

kommen.

… der Kögel Mulden-Kipper

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Ferngesteuerter

Absetzkipper

DRAHTLOSE BEDIENTECHNIK

Das Unternehmen Hyva, einer der führenden Anbieter von Transportlösungen

für die Nutzfahrzeug- und Umweltdienstleistungsbranche,

hat der Öffentlichkeit kürzlich eine neue funkgesteuerte

Version seiner Titan Absetzkipper-Produktreihe präsentiert.

Das „Titan Radio Remote“-System (TRR) ist eine kranbasierte drahtlose

elektrohydraulische Bedientechnik für den Absetzkippermarkt.

Das erste TRR-Absetzkippermodell von Hyva wurde 2015 an ausgewählte

Kunden in Großbritannien übergeben und von diesen getestet.

Die Reaktionen darauf fielen durchweg positiv aus.

Eine der ersten Hyva TRR-Einheiten wurde an Translease Services, einem

Anbieter von Fahrzeugen und Anlagen in Surrey, Großbritannien,

ausgeliefert. Der Geschäftsführer Tim Scott ist von den Vorteilen

des Systems überzeugt: „Absetzkipper müssen oft in beengten Umgebungen

und unter Offroad-Bedingungen arbeiten, durch die ein

wirtschaftlicher Containerumschlag – gelinde gesagt – schwierig

ist.” Bei Verwendung konventioneller Bedienhebel – die meist vorne

am Aufbau montiert sind – kann der Fahrer eines Absetzkippers

seinen Platz nicht verlassen und hat somit eine begrenzte Sicht auf

den wichtigen Arbeitsbereich an der Rückseite des Fahrzeugs. Im

Gegensatz dazu hat der Bediener mit dem TRR vollständige Mobilität

und volle Sicht auf den tatsächlichen Arbeitsbereich. Damit las-

HYVA

Mit dem „Titan Radio Remote“-System von Hyva hat der Fahrer eines Absetzkippers

eine optimale Sicht auf den Arbeitsbereich an der Rückseite des

Fahrzeugs.

sen sich nicht nur potentielle Gefahren vermeiden, sondern es kann

auch präziser gekippt werden. Mike Taylor, Geschäftsführer von Hyva

UK, dazu: „Wir gehen auch davon aus, dass sich die zusätzlichen Kosten

für die Titan-Spezifikation leicht amortisieren werden – nicht nur

durch niedrigere Kosten für Wartung, Reparatur und Versicherung,

sondern auch durch echte Produktivitätsgewinne.“

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THE NEXT GENERATION

IN SPECIAL TRANSPORTATION

Die MANOOVR Multi-PL sind die neue Generation Semitieflader von Nooteboom.

Herausragende Merkmale sind die niedrige Ladehöhe und die hohe gesetzlich mögliche

Achslast. Aufgrund der einzigartigen konstruktiven Merkmale sind die MANOOVR Multi-PL

Semitieflader allen anderen Fahrzeugen in diesem Segment mit geteilten Achsen klar

überlegen.

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NUTZFAHRZEUGE AM BAU

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 75 ]


SCANIA

Erstmals auf der Bauma zeigt MAN in der Baureihe TGX den kraftvollen

D38-Motor. Diese Kombination stellt das ideale Fahrzeug für den schweren

Traktionseinsatz dar.

Ein MAN für schweres Gelände und hohe Lasten: MAN TGS 41.480 8x8 BB mit

großer Geländebereifung im Format 14.00 R 20 vorne und 12.00 R 24 hinten.

Ganzheitliche Lösungen für die Baubranche

BAU- UND TRANSPORTFAHRZEUGE

Seine Kompetenz in der Branche Bau zeigt das Unternehmen MAN

auf der diesjährigen Bauma anhand von fünf Exponaten. Dabei handelt

es sich auf dem Messestand um einen Krankipper aus der Baureihe

TGL, einen zweiachsigen MAN TGS mit „HydroDrive“-Antrieb

als Sattelzugmaschine, einen nutzlastoptimierten Transportmischer

auf vierachsigem TGS, einen auf 33 Tonnen ausgelegten TGS für die

Bergbauindustrie sowie um einen dreiachsigen TGX als Kipper mit

dem neuen 560 PS starken D38-Motor. Weitere vier Fahrzeuge finden

sich auf einer Freifläche. Dort plant MAN die Ausstellung einer

Schwerlastsattelzugmaschine „TGX 41.640“ mit dem D38-Motor, eines

auf 50 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ausgelegten MAN

TGS mit fünf Achsen, eines TGS mit werksseitig angebotener Triple-Achsanordnung

sowie eines TGM in Allradausführung.

Neue Antriebstechnik für Lkw

Mit der Präsentation des „HydroDrive“ im Jahr 2005 hatte MAN eine

neue Variante der Antriebstechnik für Lkw in den Markt eingeführt.

In vielen Branchen stieß die technische Lösung einer hydrostatisch

angetriebenen Vorderachse zur bedarfsweisen Erhöhung der Traktion

sowie zur starken Bremswirkung in steilen Offroad-Gefällestrecken

auf sehr großes Interesse. Daher findet sich „HydroDrive“ in

der größten Vielfalt an Antriebskonfigurationen am Markt bei zwei-,

drei- und vierachsigen Fahrzeugen. MAN hat dieses System ständig

weiterentwickelt und für seine Anwender praxisgerecht verbessert.

Die Verlegung der Hydraulikleitungen wurde optimiert und der Frei-

raum um die Räder vergrößert, sodass größere Felgen- und Reifenbreiten

möglich wurden – auch mit aufgelegten Gleitschutzketten.

MAN kündigt zur Bauma 2016 die Erweiterung seiner Palette an Antriebskonfigurationen

an.

Neue leichte Hypoid-Tandemachse

Für nutzlastsensible Transportaufgaben führt MAN zur Weltleitmesse

ein neues leichtes Hypoid-Tandemachsaggregat ein. Im Vergleich zu

einer Ausstattung mit AP-Achsen zeigt die Waage eine Gewichtsdifferenz

von circa 280 Kilogramm an. Gegenüber den bisher üblichen

Hypoidachsen mit 13 Tonnen Tragfähigkeit wird ein Gewichtsvorteil

von 180 Kilogramm erreicht. Bezogen auf einen Transportmischer

lassen sich somit etwa 180 Kilogramm mehr Beton oder Wasser mitführen.

Im Asphalttransport bringt die Verpflichtung zum Einsatz

thermoisolierter Aufbauten ein Mehrgewicht auf die Waage. Der

Unternehmer kann nun diesen Nutzlastverlust durch das leichtere

Achsaggregat kompensieren. Neben dem Argument der Nutzlast

bringt dieses Tandemachsaggregat noch weitere Vorteile: Der Dieselverbrauch

wird etwas geringer ausfallen als bei Ausstattung mit

AP-Achsen. Im direkten Vergleich der Hypoidachsen weist die für

11,5 Tonnen Nutzlast ausgelegte neue Achskonstruktion ein Plus von

circa vier Zentimetern Bodenfreiheit auf. Somit lassen sich nun bei

MAN die Zulassungskriterien für ein Geländefahrzeug (N3G) in mittelhoher

Bauart und der Bereifung 315/80 R22,5 auch mit Hypoidachsen

erfüllen.

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ZANDT CARGO

Die Baureihe „AT-P“ von Zandt Cargo unterstützt Disponenten: Leerfahrten

werden vermieden und die Baustellenlogistik wird optimiert.

Vielfältige

Anhänger-Tieflader

ZANDT CARGO

Das Unternehmen Zandt Cargo demonstriert auf der anstehenden

Bauma mit dem „Anhänger-Tieflader AT“ und „Tandem-Anhänger-Tieflader

TAT“ für Bau- und Schwertransportlogistik auf seinem

500 m² Messestand umfassende Anhänger-Produktreihen.

Der Anhänger-Tieflader-Plateau „AT-P 400“ wird eines der Messehighlights des

Unternehmens Zandt Cargo sein.

halten. Dazu werden die Radmuldenelemente in einem Teleskopsystem

im Rahmen verstaut. In die sich ergebenden Radmulden kann

aufgrund der flachen Ein- und Ausfahrwinkel mit allen üblichen Baumaschinen

wie Radlader und Radbagger oder auch Großtraktoren

gefahren werden. Das Konzept der ausziehbaren Radmulden ist der

Maßstab für eine ergonomische und sichere Arbeitsplatzgestaltung

für den Fahrer im Transport überhoher Baumaschinen. Gleichzeitig

ergibt sich bei herausgezogenen Radmuldenabdeckelementen ein

Plateau, das sich für vielfältige Ladungsaufgaben eignet.

Bauma 2016 bedeutet für Zandt Cargo, dem nationalen und internationalen

Fachpublikum die neuesten Entwicklungen an Anhänger-Tieflader

AT und Tandem-Anhänger-Tieflader TAT zu zeigen. Dabei

steht der Kundennutzen im Mittelpunkt. Mit unseren Anhängern

sind unsere Kunden überaus erfolgreich und können die Kosten

über die gesamte Produkteinsatzzeit optimieren. Sie schaffen sich

damit die Chance für wichtige Wettbewerbsvorteile. Dies macht unsere

Anhänger zu verlässlichen Partnern auf der Baustelle und Straße“,

erläutert der Inhaber Manfred Zandt.

Flexible Ladungssicherung

So werden vom Hersteller im April neue Ansätze bei der Ladungssicherung

präsentiert. Bei den ausgestellten „AT 400“ werden heraus-

und umklappbare Zurrösen vorgestellt. Damit ist es möglich,

die Winkel der Zurrketten zu optimieren und die Spannzurrkraft zu

erhöhen. Dies dient der Anwender-Sicherheit. Eine schwerpunktgerechte

Beladung im täglichen Einsatz ist die Folge. Erweitert

wird dies mit verschiedenen Lösungen bei den Zurrpunkten. Für

die formschlüssige Ladungssicherung in Längs- und Querrichtung

mit einer Zick-Zack-Stecklösung wird eine einfach zu bedienende

Sicherung für die Baggerlaufketten den Praktikern vorgestellt. Das

Zandt Cargo Konzept zum Transport von überbreiten Baumaschinen

überzeugt durch seine ausziehbaren Verbreiterungen mit Verstauung

der Holzbohlen und durch seine leichte Bedienbarkeit am

Außenrahmen.

Anhänger-Tieflader mit Achslastwaage

Um den neuen Herausforderungen der Gesetzgebung, das Ladungs-

und Achslastgewicht zu dokumentieren, gerecht zu werden,

werden die Anhänger-Tieflader des Unternehmens mit einem elektronischen

Bremssystem und einer Display Lösung kundengerecht

ausgestattet. Damit unterstützt Zandt Cargo mit einer durchdachten

technischen Lösung die Kunden in der immer komplexer werdenden

Genehmigungspraxis. Mit einer blinkenden LED-Leuchte

hat der Bediener ergänzend die Möglichkeit, einfach und direkt zu

erkennen, ob die zulässigen Achslasten eingehalten sind.

Der neue TATRA PHOENIX

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Anhänger-Tieflader-Plateau mit Radmulden

Ein Highlight am Messestand von Zandt Cargo wird das Konzept des

Anhänger-Tieflader-Plateau „AT-P 400“ sein. Ausgestattet mit Radmulden

wird es den Fahrern ermöglicht, die gesetzliche Höhe einzu-

NUTZFAHRZEUGE AM BAU

TATRA TAKES YOU FURTHER

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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[ 77 ]


SICHERHEIT . WERKZEUGE . WARTUNG . PFLEGE

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Rund drei Millionen Deutsche arbeiten im Freien und sind der Sonnenstrahlung ausgesetzt.

Besonders sensible Stellen sind die Nase, Ohren und Unterlippe, aber auch Nacken und Hände.

Schutz vor weißem Hautkrebs

BERUFSKRANKHEIT

Der Frühling kommt und mit ihm die Sonne. Das dürfte vor allem

Arbeitnehmer auf Baustellen und im Außenbereich freuen. Aber

das schöne Wetter bringt auch Gefahren mit sich. Denn wer

während der Arbeit regelmäßig intensiver Sonneneinstrahlung

ausgesetzt ist, hat ein hohes Risiko, an weißem Hautkrebs zu

erkranken. Seit 2015 steht die Erkrankung deshalb auf der Liste der

Berufskrankheiten. Dabei können sich Arbeitnehmer bereits durch

einfache Maßnahmen erfolgreich schützen.

Ob Bauarbeiter oder Dachdecker, Landwirte oder Beschäftigte in der

Logistikbranche: Etwa drei Millionen Menschen arbeiten in Deutschland

regelmäßig im Freien. Diese sogenannten Outdoor-Worker sind

oft stundenlang der Sonne ausgesetzt. Ohne den richtigen Schutz

kann das zu gefährlichen Veränderungen der Haut führen. Denn die

UV-Strahlen schädigen das Erbgut in den Hautzellen und begünstigen

die Entstehung des weißen Hautkrebses. Etwa 220.000 Fälle

dieser Hautkrankheit erfasst die deutsche Krebshilfe jährlich. Damit

ist der weiße Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung überhaupt.

Vor allem Erwerbstätige, die in Freizeit und Beruf intensiver Sonneneinstrahlung

ausgesetzt sind, weisen ein hohes Erkrankungsrisiko

auf. Seit 2015 werden verschiedene Formen des weißen Hautkrebses

deshalb als Berufskrankheit anerkannt. Das ist besonders für Arbeitnehmer

von Vorteil. Wird ihre Erkrankung von der gesetzlichen

Unfallversicherung als Berufskrankheit eingestuft, können sie in bestimmten

Fällen Therapie- und Rezeptkosten erstattet bekommen

oder haben Anspruch auf eine Zusatzrente. Als Faustregel für eine

Anerkennung gilt dabei, dass die Dosis der Sonneneinstrahlung

während der Arbeitszeit mehr als doppelt so hoch sein muss wie in

der Freizeit. Aber auch wenn die betroffenen Arbeitnehmer durch

die Neuregelung auf mehr Unterstützung hoffen können, gilt: Eine

rechtzeitige Vorsorge ist besser als eine langfristige und komplizierte

Behandlung der Krankheit.

Sonnenschutz ist Sache des Arbeitgebers

Gerade Arbeitgeber müssen hier umdenken, denn das Thema

Sonnenschutz galt lange als Privatangelegenheit. Mit der Anerken-

nung des weißen Hautkrebses als Berufskrankheit hat sich das nun

grundlegend geändert. Fortan ist der Schutz vor UV-Strahlung Teil

der persönlichen Schutzausrüstung, die jedem gefährdeten Arbeitnehmer

zur Verfügung gestellt werden muss. „Ein erster Ansatz kann

es bereits sein, die Arbeitsabläufe so zu legen, dass die Mitarbeiter

zu Zeiten mit starker Sonneneinstrahlung nicht im Freien tätig sind“,

erklärt Martin Küpper vom Euskirchener Unternehmen Peter Greven

Physioderm. Gerade im Baugewerbe ist dieses Ziel im Arbeitsalltag

aber kaum umsetzbar. Dann müssen Alternativen ausgearbeitet

werden. „Noch immer ist es auf vielen Baustellen normal, dass die

Beschäftigten mit freiem Oberkörper arbeiten“, sagt Küpper. „Das erhöht

kurzfristig das Risiko eines Sonnenbrandes und kann langfristig

zu weißem Hautkrebs führen.“ UV-Schutzkleidung, Sonnenbrillen

und eine angemessene Kopfbedeckung sollten deswegen auf

jeder Baustelle zum Standardprogramm gehören. Aber auch diese

Schutzmittel können nicht alle gefährdeten Stellen lückenlos abdecken.

„Gerade die besonders empfindlichen Bereiche wie Nase, Ohren,

Unterlippe, Nacken und Hände – die sogenannten Sonnenterrassen

– müssen in jedem Fall mit Sonnenschutzmitteln geschützt

werden“, empfiehlt PGP-Experte Küpper.

Mindestens Lichtschutzfaktor 30

Sonnenschutzmittel sollten mindestens Lichtschutzfaktor 30 aufweisen

und wasserfest sein, damit sie nach dem Schwitzen nicht

immer wieder neu aufgetragen werden müssen. Bei intensiver Sonnenstrahlung

empfiehlt sich sogar Lichtschutzfaktor 50. Für jemanden,

der weder Zeit noch Lust hat, sich vom Kollegen den Rücken

eincremen zu lassen, stellen Sonnenschutzsprays eine einfache Alternative

dar. Durch die Sprühfunktion lassen sich selbst schwierige

Stellen, wie der Nacken, problemlos erreichen. Außerdem zieht ein

Spray unmittelbar ein und erlaubt es nach der Anwendung sofort

weiterzuarbeiten. „Eine ausgewogene Kombination aus Schutzkleidung

und geeigneten Sonnenschutzpräparaten bietet die beste

Vorsorge gegen weißen Hautkrebs“, sagt Küpper. Genauso wichtig

sei es aber, dass der UV-Schutz von den Mitarbeitern akzeptiert werde.

„Es ist weder unmännlich noch übertrieben, Sonnenschutzpräparate

regelmäßig aufzutragen, sondern einfach nur notwendig“,

sagt Küpper.

[ 78 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

SICHERHEIT . WERKZEUGE . WARTUNG . PFLEGE


50 Tragetester für Funktionsschuhe gesucht

ARBEITSSCHUHE

Viele Berufe verlangen besondere Schuhe, die dem Träger

während seines Arbeitseinsatzes Komfort und Schutz bieten und

seine Leistungsfähigkeit erhöhen. Die vielen Funktionen, die diese

Schuhe auf dem Papier erfüllen, sagen jedoch nichts darüber aus,

wie sie sich anfühlen, wenn sie getragen werden.

Können sie den hohen Belastungen im Beruf standhalten? Fühlen

sich die Füße auch noch zum Arbeitsende wohl? Geben sie dem

Träger ein sicheres Gefühl? Das sind einige der Fragen, die man

erst nach längerer Tragezeit beantworten kann. Deswegen führt

das Unternehmen Haix regelmäßig Tragetests in den verschiedenen

Berufsgruppen durch. Die Ergebnisse solcher Tests fließen in

die Weiterentwicklung der Funktionsschuhe ein und helfen dem

Unternehmen in seinem Ziel, die besten Arbeitsschuhe der Welt zu

bauen.

Diesmal sucht Haix Träger in zwei Berufsgruppen: 25 Bagger- und

Maschinenführer, die den „Black Eagle Safety 40 Low“ testen, und

insgesamt 25 Arbeiter im Tiefbau, Spezialtiefbau (auch Tunnelbau)

oder im Kanal- und Rohrleitungsbau, die den „Airpower XR3“ testen

möchten. Der Test wird Mitte April beginnen und drei Monate

dauern. Die Ergebnisse werden in der September-Ausgabe von

Treffpunkt.Bau vorgestellt. Alle Tester verpflichten sich, am Ende des

Leichter und flexibler Funktionsschuh

Bagger- und Maschinenführer bekommen mit dem „Black Eagle

Safety“ von Haix einen Schuh, der zu ihren Tätigkeiten passt, angenehm

zu tragen ist, eine flexible und besonders rutschfeste Sohle

hat und die Anforderungen der Sicherheitsklasse S3 erfüllt. Das bedeutet,

er ist wasserdicht, durchtrittsicher und hat eine Schutzkappe

über der Fußspitze, wodurch Verletzungen der Zehen durch herabfallende

Gegenstände oder durch Stöße verhindert werden. Dank

einer dreilagigen Gore-Tex Membran dringt in den Sicherheitsschuh

keine Flüssigkeit von außen ein.

Die Feuchtigkeit, die im Schuh entsteht, wird wiederum durch die

Membran nach außen geführt. Außen besteht der Funktionsschuh

aus einem faserverstärkten Mikrofaser-Textil-Mix, innen ist er mit einem

abriebfesten Futter ausgekleidet. Zudem ist der Schuh komplett

metallfrei.

Robuster Funktionsschuh

Dieser Schuh ist aus sehr widerstandsfähigem Bullenleder gefertigt

und dank dem Gore-Tex-Material sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv.

Er isoliert gegen Hitze und Kälte und ist angenehm zu

tragen – auch nach einem langen Arbeitstag. Das macht ihn ideal

für Personen, die im Tiefbau, Spezialtiefbau (auch Tunnelbau) oder

im Kanal- und Rohrleitungsbau arbeiten. Eine Auftrittsdämpfung

minimiert die Belastung der Füße und Gelenke und sorgt für gute

HAIX

Der „Black Eagle Safety“ ist ein flexibler Schuh, der eine besonders rutschfeste

Sohle besitzt. Das Unternehmen Haix sucht 25 Bagger- und Maschinenführer,

die den „Black Eagle Safety 40 Low“ testen wollen.

Der „Airpower XR3“ zeichnet sich durch seine Widerstandsfähigkeit aus. Er ist

sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv. Es werden 25 Arbeiter im Tiefbau,

Spezialtiefbau (auch Tunnelbau) oder im Kanal- und Rohrleitungsbau gesucht,

die den Schuh für 3 Monate Probe tragen wollen.

Tragetests einen Fragebogen auszufüllen. Außerdem werden mit

einzelnen Personen kurze Telefoninterviews durchgeführt. Im Gegenzug

dürfen die Tester die Schuhe behalten. Bewerben können

sich Einzelpersonen aus den beiden Berufsgruppen. Wenn mehr als

jeweils 25 Bewerbungen für die beiden Schuhe eingehen, werden

die Teilnehmer ausgelost.

Bewerbungen unter: www.haix.com/haix-tragetest

Laufeigenschaften. Die Arbeitsschuhe erfüllen die Norm der Sicherheitskategorie

3 mit der Schutzkappe vorne und der Sohle mit erhöhtem

Durchtrittschutz. Besondere Details wie silberne Reflektoren

an der Ferse tragen in dunkleren Räumen zur Sicherheit bei. Die

Sohle ist bis 150 °C hitzeresistent und besonders rutschfest auch bei

Nässe.

SICHERHEIT . WERKZEUGE . WARTUNG . PFLEGE

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 79 ]


Neues Drehmoment- Prüfsystem

MESSGERÄT

Die menschliche Arbeitskraft ist keine Konstante, auch Routinetätigkeiten

wie das Verschrauben von Montageteilen beinhalten ein

nicht zu unterschätzendes Fehlerrisiko. Dabei ist gerade für sicherheitsrelevante

Verschraubungen die Null-Fehlertoleranz ein absolutes

Muss. Strenge Qualitätsnormen und Richtlinien verlangen darüber

hinaus eine lückenlose Dokumentation der fehlerfrei erbrachten

Leistungen. Doch wie lässt sich sicherstellen und kontrollieren, dass

ein Monteur alle Schrauben exakt mit dem geforderten Drehmoment

setzt?

Neu entwickelte Steuerung

Antworten liefert das neue Drehmoment-Messgerät des Unternehmens

Juwel- Schraubtechnik. Das mobile, lediglich 1,13 Kilogramm

schwere Prüfgerät ist für Akku-betriebene, elektrisch angetriebene

oder pneumatische Drehmomentschrauber geeignet und wird direkt

auf die Verzahnung des jeweiligen Schraubers aufgesetzt. Der

Messvorgang selbst verläuft nach einem einfachen und zuverlässigen

Prinzip. Im Mittelpunkt steht dabei die elektronische Steuerung.

Sie berechnet aus der Verdrehung der Welle das erreichte Drehmoment.

Das Prüfgerät ist dabei ohne vorherige Kalibrierung sofort

nach dem Aufsetzen messbereit.

Prüfgerät bietet mehrere Messmodi

Das Messergebnis wird in einem Display gut sichtbar angezeigt

und kann zusätzlich zur Einheit Newtonmeter (Nm) in sieben

weiteren Einheiten berechnet und angezeigt werden. Der neue

Drehmoment-Prüfer arbeitet in einem Messbereich von 100 Nm

bis 3.200 Nm. Die Messskala ist in 1 Nm- Schritten aufgebaut, das

Messergebnis selbst wird als vierstelliger Wert angezeigt. Der absolute

Messfehler des Geräts beträgt laut Hersteller maximal 1 %. Ist

der geforderte Soll-Drehmoment-Wert erreicht, wird dem Monteur

dieses über ein grünes LED-Signal mitgeteilt. Bei einer Abweichung

vom geforderten Soll-Wert erhält er dagegen ein rotes Warnsignal.

Neben der Prüfung auf absolute Werte bietet das Messgerät zusätzlich

einen Messmodus für relative Drehmoment-Bereiche. In diesem

Modus arbeitet es mit individuellen Toleranzen, Tiefst- und Maximalwerten.

Dabei gilt zum Beispiel eine Verschraubung mit einem

geforderten Soll-Drehmoment von 500 Nm als erfüllt, wenn der

vom Prüfgerät ermittelte Messwert in einem Bereich zwischen 470

Nm und 530 Nm liegt. Ermittelt das Gerät dagegen einen Messwert

außerhalb dieses Toleranzbereiches, wird der Monteur über eine

rote Signalleuchte gewarnt.

Das Drehmoment-Messgerät des Unternehmens Juwel macht Fehler bei der

Schraubmontage sofort sichtbar, bevor es zu Materialschäden und Störfällen

kommt.

Automatische Archivierung der Dateien

Fehler bei der Schraubmontage sind sofort sichtbar und können vom

Monteur korrigiert werden bevor es zu Materialschäden und Störfällen

kommt. Gleichzeitig gewährleitet das neue Drehmoment-Prüfgerät

die Umsetzung der geforderten Qualitätsstandards bei der

Montage. Nach der Verschraubung werden die Drehmoment-Messdaten

auf einem mit dem Prüfgerät verbundenen USB-Datenspeicher

gesichert und können über diesen in das interne EDV-System

übertragen werden. Die dort als Prüfprotokolle archivierten Daten

sind dann als lückenlose Verschraubungsreporte jederzeit abrufbar.

Format und Optik der Protokolle sind frei gestaltbar und können an

die Vorgaben des jeweiligen Qualitätsmanagementsystems angepasst

werden. Das Prüfgerät verfügt über ausreichend Datenvolumen

und gewährleistet die Speicherung von 999 Verschraubungen.

Der Hersteller zeigt das neue Drehmoment-Prüfgerät erstmals auf

der Bauma im Einsatz.

JUWEL

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[ 80 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

SICHERHEIT . WERKZEUGE . WARTUNG . PFLEGE


Schraubsystem-Update

erhöht Effizienz

HYTORC

HYTORC

Das Unternehmen Hytroc, einer der weltweit führenden Anbieter

von hydraulischer und pneumatischer Verschraubungstechnik, präsentiert

im Rahmen seines Messeauftritts während der Bauma die

erweiterte Version seines hydraulischen Verschraubungssystems

„Smarttorc“. Das System besteht aus der neuen Prozess- und Dokumentationspumpe

„ECO2Touch“ und den hydraulischen Drehmomentschraubern.

Neue Funktionen durch Software-Update

Hersteller und Betreiber von Baumaschinen und Nutzfahrzeugen

profitieren von diesem Gespann, da sie ihren Maschinen- oder Fuhrpark

oftmals selbst warten und somit auf verlässliches und prozesssicheres

Anziehen und Lösen der Schraubverbindungen angewiesen

sind. Das jüngste Software-Update der „ECO2Touch“-Pumpe

macht das Schraubsystem noch leistungsfähiger und bietet dem

Anwender Unterstützung im Verschraubungsalltag. Zu den neuen

Funktionen gehört unter anderem eine Multigrafanzeige: Umfasst

ein Schraubvorgang diverse Schrauben – beispielsweise beim Drehkranz

eines Krans – stellt die Software sowohl jede einzelne Schraube

als auch alle Schraubvorgänge innerhalb eines Verschraubungsvorgangs

grafisch dar. Der Anwender erkennt dank der Gesamtübersicht

der einzelnen Schraubprozesse sofort, wo Abweichungen

innerhalb der einzeln grafisch aufgezeichneten Schraubverläufe vorhanden

sind und ob diese in der selbst gewählten Toleranz liegen.

Eventuelle Auffälligkeiten beispielsweise hinsichtlich Drehmoment

oder Drehwinkel markiert die Software in der Schraubenliste, sodass

der Anwender auf einen Blick den Status des gesamten Vorgangs

schnell und komfortabel erfassen kann. „Insgesamt wurden die Statistik-

und Stochastikfunktionen der Pumpensoftware deutlich ausgebaut“,

sagt Patrick Junkers, Geschäftsführer von Hytorc-Barbarino

& Kilp. Junkers weiter: „Die Analyse der Schraubprozesse durch den

Anwender geht somit schneller, treffsicherer und einfacher von der

Hand – eine unabdingbare Voraussetzung, um wiederholgenau

und prozesssicher zu verschrauben.“ Die von der Pumpensoftware

erzeugte Statistik arbeitet jetzt zudem mit einer Kombination aus

aktuellen und gespeicherten Daten. Neu ist auch ein Betriebsstundenzähler.

Erfüllt Vorgaben des Anlagen- und Maschinenbaus

Das Gespann aus Prozess- und Dokumentationspumpe und hydraulischen

Drehmomentschraubern erfüllt schon seit seinem Marktstart

im Jahr 2014 die Richtlinie VDI/VDE 2862 Blatt 2. Die Norm ist

vor allem im Anlagen- und Maschinenbau sowie für Flanschverbindungen

an drucktragenden Bauteilen relevant. Sie fordert, dass

Schraubverbindungen mit hohem, mittlerem beziehungsweise geringem

Risiko (Kategorie A, B oder C) bewertet werden und Mindestanforderungen

beim Einsatz von Schraubsystemen einzuhalten

sind. „Eco2Touch“ erfüllt diese Vorgaben und hilft dem Anwender

bei den notwendigen Tätigkeiten. Zudem erfüllt die intelligente Prozesssteuerung

(Pumpe) auch sämtliche Dokumentationsanforderungen

der neuen Richtlinie. Ganz unabhängig von VDI/VDE 2862

Blatt 2 ist das System aufgrund seiner modularen Bauweise zudem

die Basis für individuelle, flexible und anwendungsorientierte Prozess-

und Dokumentationslösungen. Am Einsatzort kommuniziert

die Pumpe über ihr 7 Zoll großes Touchdisplay klar mit dem Anwender

und verringert so das Risiko von Fehlbedienungen. Darüber hinaus

hat sie Schnittstellen für WLAN, LAN sowie USB und ist somit

zentral und dezentral steuer- und kontrollierbar.

Das „Smarttorc“-Verschaubungssystem besteht aus der neuen Prozessund

Dokumentationspumpe „ECO2Touch“ und den hydraulischen

Drehmomentschraubern.

EMOS

HDR Ethernet Kamera

270° Sichtfeld

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SICHERHEIT . WERKZEUGE . WARTUNG . PFLEGE

03.2016 . TREFFPUNKT BAU Hall C4, Booth

[ 81336

]


Kompakte Kamera für große Arbeiten

ORLACO

Die „EMOS“-Kamera von Orlaco wurde für den Einsatz unter schweren

Bedingungen entwickelt und ist komplett stoß- und vibrationsfest.

Die sehr kleine Kamera, mit dem Format einer Streichholzschachtel,

verfügt über ein robustes Aluminiumgehäuse. Der Mechanismus

wurde komplett in ein Vergussmaterial eingeschlossen, welches alle

Teile an Ort und Stelle hält. Das System ist zudem wasserdicht (nach

IP68) und beständig gegen Hochdruckreinigung (gemäß IP69K).

Dank der Universalhalterung lässt sich die Kamera an jedem Fahrzeugtyp

auf unterschiedlichste Art und Weise positionieren.

Niedrig im Verbrauch

Die „EMOS“ kann in das eigene Netzwerk integriert und anschließend

gemäß den eigenen Anforderungen eingestellt werden. Anwender

verfügen damit in ihrem Netzwerk über eine flexible Kamera.

Gewählt werden kann zwischen Fixed IP oder DHCP. Zudem kann

die Auflösung individuell angepasst werden und kontrolliert, wer

die Bilder erhalten soll. Mithilfe des Start/Stopp-Streams können Anwender

zudem selbst bestimmen, wann die Kamera Daten sendet.

Damit werden swohl Datenverbrauch als auch die Belastung für das

eigene Netzwerk und der Stromverbrauch gesenkt.

Schnelle Inbetriebnahme

Dem Hersteller zufolge gelingt die Inbetriebnahme diese Systems in

kurzer Zeit, denn die Kamera sei nach 2 Sekunden einsatzbereit. Mit

der schnellen Ethernetverbindung biete das System eine minimale

Verzögerung. Die Möglichkeit für das Platzieren von Einblendungen

und die verbesserte „CMOS“-Chip-Technologie sorgen für weitere

Qualitätsoptimierungen. Diese Technologie bietet mit 0,05 Lux eine

besonders hohe Lichtempfindlichkeit. Damit bleibt die Wiedergabe

auch im Dunkeln scharf. Die „EMOS“ ist mit folgenden Objektivwinkeln

erhältlich: 180°,120°,90°, 60° und 30°.

ORLACO

Die Orlaco „EMOS“-Kamera ist eine Kompaktkamera, die universell mit

allen Arten von Monitoren eingesetzt werden kann. Anwender müssen zur

Verwendung lediglich die Kamera an ihr Netzwerk anschließen. Und das laut

Hersteller bei einer Verzögerung von unter 100 ms.

Saubere Straßen durch Reifenwaschanlage

FRUTIGER

Mit der „MobyDick ONE“ präsentiert das Unternehmen Frutiger eine Neuheit

im Segment der Reifenwaschanlagen.

FAHRZEUGREINIGUNG

Was vor rund 30 Jahren im Jahre 1986 in Europa beim Unternehmen

Kies Aaretal in der Schweiz mit der ersten automatischen Reifenwaschanlage

begann, entwickelte sich für den Hersteller Frutiger,

Winterthur, zu einer Erfolgsgeschichte. Innerhalb weniger Jahre

waren 50 Anlagen – überwiegend in der Schweiz und Süddeutschland

– im Einsatz. Zur Bauma 2016 wird Frutiger die „MobyDick ONE“

vorstellen.

Über das neue Design, mit Einschluss der bewährten Palette an

optional einsetzbarem Zubehör, sind neue Funktionen möglich,

die die Reinigungskraft weiter erhöhen und das Problem der verschmutzten

öffentlichen Straßen für Bau- und andere Fahrzeuge

nachhaltig lösen. Hieran hat die Erweiterung der Standardlängen

der Anlage von 3,6 und 7,2 Meter bis hin zu 10, 14,4 sowie 20 Metern

einen großen Anteil. Hinzu kommt die neue Funktion Powerflush

(Pat. Pend. PCT/EP2016/051257), die der Kotflügelwäsche eine neue

Reinigungsdimension gibt. Veränderte Fahrprofile und Düsenstellung

(Pat. Pend. PCT/EP2016/051256), jederzeit wechselbare modulare

Seiten- und Bodendüsen (Pat. Pend. PCT/EP2016/051256

und PCT/EP2016/051257) sowie die in Zusammenarbeit mit der

Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelte

strömungsoptimierte Geometrie der Waschmodule ergänzen die

Leistungskraft der Linie „MobyDick ONE“.

[ 82 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

SICHERHEIT . WERKZEUGE . WARTUNG . PFLEGE


Hochleistungs-Schmierstoffe

für die Bauindustrie

ADDINOL

BETRIEBSMITTELKONTROLLE

Gerade in den Wintermonaten, wenn es etwas ruhiger zugeht, sollte

man die Pause nutzen, um Zeit und Pflege in den Fuhrpark zu

investieren. Schließlich werden ab Saisonstart erneut Höchstleistungen

von allen Fahrzeugen und Maschinen erwartet. Während der

Wartung sollten vor allen Dingen die Betriebsmittel der einzelnen

Aggregate sorgfältig überprüft werden. Denn um die täglichen

Herausforderungen wie Staub, Umwelteinflüsse und schwankende

Temperaturen zu meistern, benötigen sie qualitativ hochwertige

Schmierstoffe.

Leistungsfähige Hydrauliköle

Die Addinol Hydrauliköle der Reihen HLP und HVLP übertragen und

steuern zuverlässig und präzise die Kräfte und Bewegungen von

Baumaschinen über einen weiten Temperaturbereich dank ihres Viskositäts-Temperatur-Verhaltens.

Gleichzeitig schützen sie aktiv vor

Verschleiß und vermeiden Korrosion. Bei Arbeiten in ökologisch sensiblen

Bereichen sind biologisch abbaubare Hydrauliköle ein Muss.

Fluids des Typs HEES (Hydraulic Oil Environmental Ester Synthetic)

haben den Nachteil, dass sie sensibel auf Wasser reagieren. Doch

mobile Hydrauliken arbeiten bei Wind und Wetter. Immer wieder

kann dabei Feuchtigkeit in das Hydrauliksystem und damit in das Öl

gelangen und zum unmittelbaren Risiko werden. Wasser begünstigt

die Korrosion, Kavitation und die Alterung des Öls. Das Hydraulikfluid

Addinol „Ökosynth HEPR 46 D“ gehört zum Typ HEPR (Hydraulic

Oil Environmental Polyalphaolefine and Related Products) und

basiert auf synthetischen Polyalphaolefinen (PAO). Vor allem wenn

eine hohe Beständigkeit gegenüber Wasser verlangt wird, bietet es

entscheidende Vorteile! Das Fluid verfügt zudem über eine Mehrbereichscharakteristik.

Im Vergleich zu HEES Hydraulikölen verändert sich seine Viskosität

auch bei großen Temperaturschwankungen nur wenig. Es ist über

einen weiten Temperaturbereich einsetzbar. Seine effektive, zinkfreie

Additivkombination verbessert sowohl den Korrosions- und

Verschleißschutz als auch das Alterungsverhalten des Fluids. So kön-

Das Unternehmen

Addinol entwickelt

und produziert hochwertige

Schmierstoffe.

Allein die Automotive-Schmierstoffe

des

Herstellers verfügen

über mehr als 150 Freigaben

führender OEM,

wie z. B. MB, MAN, MTU,

Renault, Scania und

Volvo.

nen laut Hersteller problemlos überdurchschnittliche Ölstandzeiten

erreicht werden. Die Umstellung von mineralölbasischen Hydraulikfluids

zu Addinol „Ökosynth HEPR 46 D“ erfolgt ohne großen Aufwand

mit einem Restvolumen an Fremdöl von maximal 2 %.

Hochleistungs-Motorenöle

Eine zuverlässige und konstante Leistung unter schweren Belastungen

und schwankenden Temperaturbedingungen verlangen

auch die Motoren von Baggern, Radladern, Raupen & Co. Zusätzlich

erfordern neue Emissionsstandards gemäß Euro V und VI eine

deutliche Reduzierung der umwelt- und gesundheitsschädlichen

Partikel sowie Stickoxide, verbunden mit höheren Anforderungen

an Abgasnachbehandlungs- und Abgasrückführungssysteme. Diese

erfordern speziell formulierte Hochleistungs-Motorenöle. Um auf

Nummer sicher zu gehen, sollten nur von den OEM freigegebene

Motorenöle eingesetzt werden Das Addinol „Extra Truck MD 1049

LE, SAE 10W-40“ beispielsweise ist ein High-Tech-Diesel-Engine-Oil

(HTDEO) mit Low SAPS-Charakter, das sich besonders für den Einsatz

in Baumaschinen und schweren Nutzfahrzeugen eignet, die mit neu

konzipierten Abgasnachbehandlungssystemen ausgestattet sind.

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bauma 2016 in München!

Qualität

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 83 ]


BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE . RAUMSYSTEME

SCHWING-STETTER

Leichtigkeit ohne Kompromisse: Die überarbeitete Autobetonpumpe „S 43 SX III“ ist komplett ausgestattet und voll einsatzbereit bei einem Einsatzgewicht von

unter 32 Tonnen. Ihr offenes Hydrauliksystem führt zu einer guten Kraftstoffeffizienz und erlaubt selbst bei hohen Außentemperaturen die dauerhafte Betonförderung

mit maximaler Leistung.

Leistungsstarke Betonpumpen

SCHWING-STETTER

Auf der kommenden Bauma wird das Unternehmen Schwing-Stetter

mehr als 15 Maschinen und Anlagen rund um die Herstellung,

den Transport und den Einbau von Beton präsentieren. Bei den

Autobetonpumpen wird am Beispiel der im Jahr 2015 überarbeiteten

und in den Markt eingeführten „S 43 SX III“ eines neues Mastbetriebskonzept

vorgestellt, das mehr Bedienkomfort und mehr Effizienz

im Einsatz ermöglicht. Die kompakte „S 20“ dagegen soll durch

umfangreiches Zubehör, das ein breites Einsatzspektrum abdeckt,

überzeugen. Durch den Einsatz einer optionalen Förderleitung mit

einem Durchmesser von DN 100 kann auf das horizontale Ausfahren

der Abstützung verzichtet werden, sodass diese Autobetonpumpe

im Einsatz lediglich so breit wie ein Fahrmischer ist. Besonderes Augenmerk

der diesjährigen Messepräsenz verdient die Vorstellung

der neuen Autobetonpumpe „S 65 SX“. Mit ihr erweitert Schwing

sein Produktprogramm am oberen Reichweiten-Ende. Aufgebaut

auf einem siebenachsigen Mack-Fahrgestell wird die komplett neu

entwickelte Maschine ein Highlight der Unternehmenspräsentation

auf der Bauma 2016 sein.

Stationäre Betonpumpen in neuer Ausführung

Ein breiter Querschnitt aus dem Programm der stationären Betonpumpen

ist auf der Bauma ebenfalls zu sehen. Auf einem kleinen

Lastwagen aufgebaut ist beispielsweise die „SPT 500“. In Kombination

mit umfangreichem Zubehör eignet sich diese mobile Betonpumpe

für kleinere und größere Baustellen in bestehenden

Gebäuden. Die neue und schon in zahlreichen Einsätzen bewährte

„SP 3800 D“ verfügt über eine „SmartSwitch“ Hydraulikfunktion. Mit

ihr kann der Differentialzylinder auf Knopfdruck von stangenseitig

(max. Fördermenge) zu kolbenseitig gewechselt werden. Damit

entfällt das aufwendige und zeitraubende Wechseln der Hydraulikleitungen,

die Gefahr von Verschmutzungen des Hydrauliksystems

wird gebannt. Das sorgt für mehr Effizienz und Sicherheit auf der

Baustelle. Angetrieben wird die Stationärpumpe von einem Dieselmotor,

der die neueste Abgasstufe Stage IV / Tier 4f erfüllt. Damit

kann die „SP 3800 D“ auch auf Baustellen eingesetzt werden, für die

strengste Emissionsgrenzwerte gelten.

Mit der Hydraulikfunktion der

stationären Betonpumpe „SP 3800D“

entfällt das Wechseln der Hydraulikleitungen.

So wird die Gefahr von

Verschmutzungen des Hydrauliksystems

gebannt.

[ 84 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE . RAUMSYSTEME


Baukompressoren mit Elektroantrieb

KAESER

Auf der Bauma gibt es neben der „low-emission zone“ dieses Jahr

zum ersten Mal auch eine „zero-emission zone“, in der das Unternehmen

Kaeser seine neuen straßenfahrbaren Baukompressoren

mit Elektromotor zwischen 15 und 30 kW präsentiert. Die Modelle

M27, M31 und M50 werden zukünftig neben dem Dieselantrieb

auch mit Elektromotor lieferbar sein. Die Liefermengen liegen zwischen

2 und 5 m³/min, die Drücke zwischen 7 und 14 bar. Serienmäßig

sind die Kompressorensteuerung „Sigma Control smart“ mit

Farbdisplay und eine Anti-Frost-Regelung an Bord.

Die E-Maschinen sind überall dort einsetzbar, wo Strom verfügbar

ist. Ihr Vorteil: Sie sind nicht nur leiser als dieselbetriebene Maschinen,

die Betreiberkosten sind auch günstiger, da Strom- und Wartungskosten

in der Regel niedriger sind. Außerdem haben sie keinerlei

Emissionen und können damit auch in Gebäuden betrieben

werden. Neben den straßenfahrbaren sind auch stationäre Varianten

lieferbar. Bei den dieselbetriebenen Anlagen bringt Kaeser die

neue Baugröße M125 auf den Markt, die die Lücke zwischen M115

und M130 füllt. Die Kompressoren eignen sich gut für den Einsatz

innerhalb von Umweltzonen, da die Kraftpakete mit abgasarmem

Deutz-Motor und serienmäßigem Dieselpartikelfilter ausgerüstet

sind. Diese sind nach Abgasstufe IV beziehungsweise Tier 4 final zertifiziert.

Mit 10 m3/min bei 12 bar ist die Anlage maßgeschneidert

für zum Beispiel die Anforderungen beim Kabeleinblasen. Zusätzlich

sind auch Varianten mit 10 bar und 14 bar Druck verfügbar. Sie verfügen

über die Anlagensteuerung „Sigma Control mobil“. Diese gibt

Auskunft über Betriebsdaten und meldet, wenn Wartungen anstehen.

Der geneigt eingebaute Druckluftnachkühler optimiert nicht

nur die Druckluftaufbereitung, er verhindert auch ein Einfrieren im

Winter.

Als „größte“ Neuheit von Kaeser wird der Druckluft-Gigant „M500-

2“ in der stationären Version zu sehen sein. Er produziert Druckluft

von 4 bis 10,3 bar. Die maximalen Liefermengen variieren zwischen

38 m3/min (10,3 bar) und 45,8 m3/min (6,9 bar). Der trockenverdichtende

Baukompressor ist vor allem für industrielle Anwendungen

geeignet und durch die umfangreiche Serienausrüstung unter anderem

auf die Bedürfnisse von Industrie-Vermietern zugeschnitten.

KAESER

Auf der Bauma präsentiert das Unternehmen Kaeser Kompressoren seine neuen

straßenfahrbaren „zero-emission zone“ Baukompressoren mit Elektromotor

zwischen 15 und 30 kW.

Hochfester Beton stabilisiert Brücke

CONTEC

CONTEC

Der hochfeste Beton des Unternehmens Contec basiert auf einer

dänischen Technologie aus dem Jahre 1979. Alborg Portland meldete

zu dieser Zeit einen Superfüller zum Patent an. Diesem Patent

lag eine Erfindung des Zement-Wissenschaftlers Hans Henrik Bache

zugrunde. Die Mitarbeiter der Contec Gruppe arbeiten mit dieser

Betontechnologie seit 1985 und entwickeln diese seit 1993 im eigenen

Haus weiter.

Hohe Festigkeit durch puzzolanische Mikropartikel

Seine hohe Festigkeit erhält der Beton durch die dichte Packung.

Der Hohlraum innerhalb der grob gepackten Zementpartikel wird

mit puzzolanischen Mikropartikeln gefüllt. Verbunden mit einem

sehr niedrigen Wasserbindemittelwert erreicht der Beton so eine

sehr hohe Dichte sowie eine hohe Biege-, Zug- und Druckfestigkeit.

Ziele der Forschungen und Weiterentwicklungen des Unter-

Herkömmlicher Zement in Verbindung mit einer sehr dichten Mikrostruktur

und Festigkeit des Bindemittels bildet die Grundlage aller Contec Prefab

Produkte.

nehmens Contec waren die Reduzierung von Schwundrissen und

Spannungen und zugleich die Steigerung der Festigkeit, Dichte und

Duktilität. Das fertige Material sollte am Ende des Entwicklungsprozesses

glatt und ähnlich makellos werden wie eine durchgeschnittene

Granitoberfläche. Durch die kontinuierliche Forschung und unter

Zuhilfenahme von zugesetzten Stahl- und Kunststofffasern, konnte

die Duktilität des hochfesten Betons seit dem Originalprodukt von

1979 signifikant erhöht werden.

Brückensanierung mit faserverstärktem Beton

Zusammen mit Contec, das den hochfesten Beton lieferte, führte das

Bauunternehmen Leonhard Weiss zahlreiche Material- und Verarbeitungstests

durch, bevor es in vier Arbeitsschritten an die Sanierung

einer Brücke in Beimerstetten bei Ulm ging. Begonnen wurde mit

der Entfernung des Fahrbahnbelags und der anschließenden Reinigung,

Inspektion und Instandsetzung der Stahlfläche. Es folgte ein

Epoxy-Auftrag, der anschließend mit Bauxit-Splitt abgestreut wurde.

Der Splitt ermöglicht einen festen mechanischen Verbund zwischen

der Stahlplatte und dem später aufgetragenen, hochfesten Beton.

Zuvor wurden Niederhalter sowie ein dichtes Bewehrungsnetz auf

exakte Höhenlage verlegt und anschließend der hochfeste Beton

eingebaut. Da hochfester Beton auch als Fahrbahn geeignet ist,

wird bei der Verstärkung mit hochfestem Beton eine abschließende

Fahrbahndecke aus Asphalt nicht mehr benötigt. Abschluss der

Maßnahme war der Auftrag einer Verschleißbeschichtung mit Abstreuung

als Deckbelag der Fahrbahn.

BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE . RAUMSYSTEME

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 85 ]


Leistungsstarke Masten

sorgen für das rechte

Licht auf der Baustelle

Erfahrene Servicetechniker

installieren das „BauWatch“-System

in kürzester Zeit – kompetent und

zuverlässig.

Intelligentes

Kamerasystem

Alles im Blick: Geschulte Mitarbeiter

haben die Baustellen rund um die Uhr

im Blick.

BAUSTELLENSICHERUNG

Beim Videosystem „BauWatch“ handelt es sich um eine effiziente

Lösung zur Baustellensicherung. Sie punktet neben einer unkomplizierten

Installation vor allem mit einer zuverlässigen Überwachung.

Verantwortlich dafür ist in erster Linie eine intelligente Software. Sie

sorgt dafür, dass unerwünschte Personen oder Fahrzeuge erkannt

werden und in diesen Fällen automatisch ein „stiller Alarm“ ausgelöst

wird. Zur Verhinderung von Fehl-Alarmen erfolgt obligatorisch

eine Verifizierung durch die Meldezentrale. Letztere ist rund um

die Uhr besetzt – 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Erhältlich ist „Bau-

Watch“ auch als solarbetriebene Variante der mobilen Videoüberwachung.

Der Kameraturm ist dabei mit leistungsstarken Solarpanelen

an drei seiner vier Seiten ausgestattet. Sie laden den Akku tagsüber

auf, sodass auch bei Nacht eine lückenlose und zuverlässige Überwachung

der Baustelle garantiert

wird. Neben der autarken

und umweltfreundlichen – weil

CO2-neutralen – Stromversorgung

überzeugt die „Solar-Bau-

Watch“ auch mit einer höheren

Unabhängigkeit. Denn Kabel zur

Energieversorgung sind nicht

nötig. So kann die Anlage selbst

in unwegsamem Gelände ohne

Stromquelle bequem und problemlos

eingesetzt werden.

„Dies ist gerade auf Baustellen

ein Vorteil, die sehr weitläufig

sind und auf denen eine entsprechende

Energieversorgung

schwierig zu realisieren ist“, erklärt

Benno Blömen, Geschäftsführer

bei Maibach Velen.

MAIBACH

Die „Solar-BauWatch“ überzeugt unter

anderem durch eine autarke und

umweltfreundliche – weil CO2-neutrale

–Stromversorgung.

Mit den neuen Modellen der V15 Baureihe bringt das Unternehmen Chicago

Pneumatic erstmals Lichtmastaggregate mit einem Gehäuse aus Polyethylen

auf den Markt.

CHICAGO PNEUMATIC

Das Unternehmen Chicago Pneumatic bringt zwei neue Lichtmasten

auf den Markt. Die neuen Modelle der V15 Baureihe sind die

ersten Lichtmastenaggregate mit einem robusten Gehäuse aus

Polyethylen (PE). Mit diesem neuen Gehäuse und ihrer kompakten

Größe sind die einfach zu transportierenden, verbrauchsarmen und

leistungsstarken Lichtmasten für eine Vielzahl von Anwendungen

geeignet. Für optimale Produktivität und sicheres Arbeiten bei allen

Lichtverhältnissen umfasst die V15 Baureihe zwei Modelle. Das

Modell „CPLT V15 LED“ mit LED Beleuchtungstechnologie kann bei

geringerem Kraftstoffverbrauch eine um etwa 25 Prozent größere

Fläche ausleuchten als das Modell „CPLT V15“ mit Metalldampftechnologie.

Beide Modelle sind mit einem EPA Tier 4-Motor von Kubota

ausgerüstet und verfügen über einen 106-Liter-Tank. In dem neuen

PE-Gehäuse sind die lebenswichtigen innen liegenden Teile gegen

raue Umgebungsbedingungen geschützt, sodass eine lange Lebensdauer

und ein größerer Wiederverkaufswert gewährleistet sind.

Die weit öffnenden Wartungsklappen des Gehäuses erleichtern den

Zugang zu Motor und allen Servicepunkten. Das umweltfreundliche

Rahmendesign der V15 Baureihe verhindert darüber hinaus jedes

Austreten überschüssiger Flüssigkeit. Selbst unter den anspruchsvollen

Bedingungen sorgen vier robuste Stützen und die eingebaute

Wasserwaage für den sicheren Stand der V15 Lichtmasten. Dank

der kompakten Leichtbauweise lassen sich die Lichtmasten auch bei

ausgefahrenem Mast einfach und sicher zur und auf der Baustelle

transportieren und aufstellen.

CHICAGO PNEUMATIC

[ 86 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE . RAUMSYSTEME


Kompakter und leistungsstarker

LED Kombinationsscheinwerfer

NORDIC LIGHTS

NORDIC LIGHTS

Hersteller von schwerem und anspruchsvollem Gerät haben lange

nach einer Lösung für ECE zugelassene LED Kombinationsscheinwerfer

als Ergänzung zu den LED Arbeitsscheinwerfern gefragt. Die

Optionen waren dürftig, doch nun kann der finnische Beleuchtungshersteller

Nordic Lights mit einer Antwort dienen: Der „Sculptor LED

N60XX“ ist der weltweit erste vollständige LED Kombinationsscheinwerfer

in Serienfertigung. Entwickelt für herausfordernde Umgebungen

bietet dieser Scheinwerfer Fern-, Abblend- und Standlicht

sowie einen 180° Blinker in einem Gehäuse.

Kompakt und robust

Die Abmessungen von 233 mm x 161 mm x 134 mm sind sehr kompakt

für einen Kombinationsscheinwerfer. Das universelle Design

des „Sculptor“ macht ihn ebenfalls für Serien mit kleineren Stückzahlen

interessant. Der Scheinwerfer hält Schläge von 60 G und Vibrationen

von 15,3 Grms bei 24 bis 2.000 Hz aus. Die Dioden weisen

ein Vielfaches an Vibrationsresistenz im Vergleich zu Halogen- und

HID/Xenon-Leuchtmitteln auf, sodass der „Sculptor“ in Kombination

mit dem „Quake“-Dämpfungssystem eine wartungsfreie Beleuchtungslösung

darstellt, welche auf das sogenannte „Maschinenleben“

ausgerichtet ist. Dieser neue Kombinationsscheinwerfer ist laut Hersteller

der Einzige im Markt mit einem leistungsfähigen Dämpfungssystem.

Kombinationsscheinwerfer sind oftmals an ungeschützten

Positionen aufgebaut, weshalb ein robustes Gehäuse und ein

Dämpfungssystem umso wichtiger sind.

Der „Sculptor“ ist in zwei Versionen

erhältlich. Die Version

„N6001“ mit der Möglichkeit

der Rückwandmontage und die

Version „N6002“ zur Stand- bzw.

Sockelmontage. Der Kombinationsscheinwerfer

wird vom

Hersteller Nordic Lights sowohl

für den Rechts- als auch für den

Linksverkehr angeboten.

Geringer Energieverbrauch

Der „Sculptor“ kann bei 12 V und 24 V betrieben werden. Mit einer

geringen Stromaufnahme von 22 W erreicht dieser Scheinwerfer

1.300 lm (Lichtstrom) Lichtausbeute und ist für den Straßenbetrieb

nach ECE zugelassen. Die Farbtemperatur von 5.700 K erleichtert

das Entdecken von Hindernissen in der Dunkelheit und die Augen

werden nicht so schnell müde bei der Arbeit im Dunkeln. Die Beleuchtung

ist tageslichtähnlich und somit angenehmer als die der

Halogenscheinwerfer. Der hellste Punkt, bei Messungen, zeigt die

große Differenz zu den vorherigen Optionen. Ein Halogen-spezifizierter

Kombinationsscheinwerfer erreicht beim Fernlicht am hellsten

Punkt 48.000 Candela (cd) und beim Abblendlicht 23.000 cd. Der

„Sculptor“ erreicht beim Fernlicht am hellsten Punkt 117.000 cd und

beim Abblendlicht 44.700 cd, was eine erhöhte Lichtausbeute mit

weniger Energieaufwand bedeutet.

Heißluft bringt

Zeitersparnis

HEIZGERÄTE

Beim Projekt „Baumkirchen Mitte“ im Münchner Osten entstehen

bis 2017 rund 350 neue Wohnungen. Wegen des engen Terminplans

wird auf der Großbaustelle der Bauunternehmung Baresel den

ganzen Winter auch bei Schnee und Frost durchgearbeitet. Dabei

mussten trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt einige Decken

betoniert werden. Um kein Risiko einzugehen, wurden die zu betonierenden

Abschnitte mit Folien ausgekleidet und mit 2 großen

Wilms-Heißluftturbinen aus dem Cramo-Mietpark München-Ost

vollflächig und durchgehend beheizt: eine BV 385 mit 110 kW und

eine BV 535 mit 150 kW Heizleistung. Da die Abschnitte aus mehreren

zu beheizenden Räumen bestanden und für so viele Heizgeräte

kein Platz war, wurden die Heizgeräte mit 3-Weg bzw. 4-Weg-

Schlauchverteilern ausgerüstet. So konnten die 2 Geräte 7 Flächen

gleichzeitig beheizen, was dem Baufortschritt eine enorme Zeitersparnis

brachte.

CRAMO

Mittels Verteilern beheizten die vor dem Rohbau aufgestellten Wilms-Geräte

die betroffenen sieben Flächen.

Begehrte Geräte

„Wir vermieten bei Cramo Gas- und Elektroheizer von 3 bis 110 kW

sowie Öl-Heißluftturbinen mit Heizleistungen bis 150 kW. Die

Wilms-Geräte BV 385 und BV 585 gehören wegen ihres hohen Wirkungsgrades

und der baustellengerechten Ausführung dabei zu

den am meisten angemieteten Bauheizungen“, so Cramo-Außendienst-Mitarbeiter

Ronny Busschers.

BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE . RAUMSYSTEME

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 87 ]


OEM

VMI

Da der Nachwuchs fehlt, ist der Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe besonders bemüht, seinen Einrichtungen eine Weiterbildung anzubieten,

die weit über die normale Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker hinausgeht und den Bedürfnissen der Motorentechnik Rechnung trägt.

Nachwuchsprobleme in der

Motoreninstandsetzer-Branche

VMI

Seit der Ausbildungsberuf des Kurbelwellen- und Zylinderschleifers

nicht mehr existiert, besteht der einzige Weg für die Motoreninstandsetzungsbetriebe,

Nachwuchs zu finden, darin, geeignete

Kandidaten in den vorhandenen Berufsfeldern KFZ-Mechatronik,

Zerspanungstechnik, Landmaschinen- oder Zweiradmechaniker

auszubilden und in langjähriger Praxis im eigenen Betrieb zum Motorenspezialisten

weiterzubilden. Dies erfordert viel Geduld, Geld

und geduldige Meister, die ihre Erfahrungen an die jüngere Generation

weitergeben können und wollen. Die heutigen Ausbildungsberufe

sind sehr umfangreich, allerdings ist der eigentliche Bereich der

Motoreninstandsetzung sehr klein. Teilweise haben fertige Kfz-Meister

nach ihrer Weiterbildung in ihrem jungen Berufsleben noch keinen

Motor zerlegt, geschweige denn wissen sie, wie man Motorschäden

beurteilt, richtig diagnostiziert und Motoren fachgerecht

wieder instand setzt. Den umfangreichen Maschinenpark für eine

solche Instandsetzung haben nur die wenigsten Betriebe.

Kreativität fördert Fortschritt

Der Umgang mit dem Maschinenpark, die Beschaffung von Ersatzteilen

wie z. B. Verschleißteilen in Über- oder Untermaßen oder nicht

mehr produzierten Ersatzteilen, die Beschaffung der richtigen Anzugsmomente

und Einstelldaten sind nur einige der Schwierigkeiten,

die der Instandsetzer lösen muss. Die Hersteller der Fahrzeuge

und Motoren sind sehr restriktiv in der Bereitstellung der Daten zur

späteren Bearbeitung von Motorenbauteilen. Teilweise dürfen laut

Werksvorgaben keine Zylinderköpfe geplant werden, was jedoch in

der Praxis und mit der passenden dafür gefertigten Kopfdichtung

sehr wohl funktioniert. Andere Hersteller geben keine Anzugsdrehmomente

preis, es gibt keine Übermaßkolben, keine Informationen

zu Bauteilen wie Kurbelwellen, Oberflächenhärte etc. Hier

werden die Mitarbeiter der Motoreninstandsetzungsbetriebe auf

intelligentem Wege kreativ, um Maschinen für einen Zeitraum wieder

zum Leben zu erwecken. Es gibt heute Techniken für Materialauftrag,

die es vor 10 Jahren noch nicht gab, es gibt Härtetechniken,

Schweiß- und Beschichtungsverfahren, Lasertechnik und 3D-Druck-

[ 88 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

verfahren, die dem Instandsetzer zur Verfügung stehen, um seinem

Kunden zu helfen. All diese Informationen muss man nicht im Kopf

haben, man sollte aber wissen, wie man an diese Informationen

kommt.

Motoreninstandsetzungsbetriebe

Schaut man sich den Maschinenpark eines Motoreninstandsetzungsbetriebes

an, findet man neben den Planschleifmaschinen,

Kopfbearbeitungszentren, Bohr- und Honmaschinen auch Lagergassenbohrwerke,

Kurbelwellen- und Nockenwellenschleifmaschinen,

Drehbänke, Prüfstände und Fräsen. Die Beurteilung von Bauteilen

kann heute mit moderner Computermesstechnik durchgeführt

werden. Es wird bis zu einem µ (mü) Toleranz gemessen und mit

modernen CNC-Maschinen bearbeitet. Hier wird der richtige Umgang

mit Werkzeugen zum Messen und Lehren vermittelt, um die

nächsten Bearbeitungsschritte zu planen. Instandsetzung ist die

CO2–schonende Alternative zum Werksneumotor, in der überwiegenden

Anzahl wirtschaftlich und kann bei vielen Industriemotoren

eine bessere Emissionsklasse durch die Nachrüstung einer Abgasnachbehandlung

erreichen. Auch die steigende Anzahl an Oldtimern

spricht für die Wichtigkeit des Motoreninstandsetzers – gerade

hier ist die Erfahrung im Umgang mit Verbrennungsmotoren und

seinen Besonderheiten essentiell. Alles Gründe, die für viele weitere

Jahre Motoreninstandsetzung sprechen.

Weiterbildung soll Abhilfe schaffen

Dies ist der Grund, warum der Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe

sich in besonderer Weise bemüht, seinen Betrieben

eine Weiterbildung anzubieten, die weit über die normale Ausbildung

zum Kfz-Mechatroniker hinausgeht und den besonderen

Bedürfnissen der Motorentechnik Rechnung trägt. Hierbei wird

nicht nur der sorgsame Umgang mit den Bearbeitungsmaschinen

gelehrt, sondern auch Messverfahren, Einschätzungen zu Schäden

und Schadensbildern und allgemeines Wissen um die „Geheimnisse

der Motoreninstandsetzung“ vermittelt.

OEM


Wassergekühlte Dreizylindermotoren

HATZ

In seiner über 135-jährigen Geschichte hat sich die familiengeführte

Motorenfabrik Hatz vom reinen Motorenhersteller hin zu

einem technischen Dienstleister rund um Industriedieselmotoren

entwickelt. Neben dem originären Geschäft, dem Motorenbau,

entwickelt und vertreibt Hatz auch komplette Systemlösungen

und produziert Prototypen- und Serienkomponenten für die

Fahrzeugindustrie.

Neben den bestehenden wassergekühlten 4H50-Motoren wird

Hatz in Zukunft Dreizylinder anbieten. Für einen optimalen Verbrennungsprozess,

gute Laufeigenschaften und reduzierte Emissionen

verfügen sie über die Common-Rail-Technologie von Bosch mit

einem Druck von maximal 1.800 bar. Sie kommt damit erstmals in einem

Off-Highway-Dieselmotor mit drei Zylindern zum Einsatz. Dank

Turbolader und Ladeluftkühler liefern die Motoren ein maximales

Drehmoment von 185 Newtonmeter (bei 1600 bis 2000 Umdrehungen

pro Minute) und eine maximale Leistung von 42 Kilowatt auf

einem viertel Kubikmeter Bauraum. Mit einem Hubraum von rund

1,5 Litern und einer maximalen Drehzahl von 2.800 Umdrehungen

pro Minute setzt auch der Dreizylinder Maßstäbe. Darüber hinaus

wird mit dem Motor ein weiterer Nebenabtrieb in der H Familie eingeführt.

Erhältlich ab 2018

Auch die verschiedenen Dreizylinder-Varianten orientieren sich an

den geltenden und künftigen Emissionsstandards. Der Hatz „3H50TI“

kommt ohne Abgasnachbehandlung aus. Der Motor erreicht dabei

im Leistungsbereich von 19 bis 37 Kilowatt die Standards EU Stage

IIIA und EPA Tier 4 interim. Für den US-amerikanischen Markt

und Kanada sowie einige asiatische Länder ist vor allem der Hatz

„3H50TIC“ konzipiert. Um die Emissionsstandards EPA Tier 4 final (19

bis 56 Kilowatt) und EU Stage IIIB (37 bis 56 Kilowatt) zu erfüllen,

sorgt die Kombination aus externer Abgasrückführung (AGR) und

Diesel-Oxidations-Katalysator (DOC) für die notwendige Reduzierung

umweltschädlicher Stoffe. Beide Varianten werden bereits ab

2018 das Motorenportfolio von Hatz erweitern.

HATZ

Entwickelt für EU Stage V: Auf Hightech-Abgasprüfständen werden

Partikelfilterlösungen für alle Anwendungsfälle definiert und getestet.

Montage der ersten Hatz 3H50-Motoren: Ausschließlich qualitativ

hochwertige und bewährte Komponenten kommen zum Einsatz.

SUCCESS BUILT ON COOPERATION

Weltpremiere auf der bauma in München

Besuchen Sie uns in Halle A5 Stand 436

Wir sind stolz Teil des neugegründeten

Concept Cab Clusters zu sein.

Mit ge balltem Know-how haben wir gemeinsam

eine Konzeptkabine entwickelt, die die technischen

Möglichkeiten der Gegenwart und nahen Zukunft

in sich vereint. In der Genius Cab sind innovative

Features aller beteiligten Clusterpartner integriert.

Erleben Sie die große Präsentation der Genius Cab

auf der bauma 2016 vom 11. bis 17. April in

München.

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OEM

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 89 ]


BERGAUER

Das Kerngeschäft des oberpfälzischen Unternehmens Bergauer stellt das Auftragsschweißen dar. Als Teil der Regenerierung von Maschinen bietet Bergauer aber

auch Laufwerksteile und verschleißintensive Ausrüstungen für Bau- und Zerkleinerungsmaschinen.

Regenerierung für Baumaschinen

BERGAUER

Die Brüder Anton und Robert Bergauer des gleichnamigen Unternehmens

haben sich seit 1961 auf die Reduzierung von Metallverschleiß

in der Bauindustrie spezialisiert. In den vergangenen

Jahrzehnten entwickelten sie ihr Konzept für maschinelles Auftragsschweißen

weiter bis zum Anbieter. Begonnen hat das Unternehmen

mit maschinellem Auftragsschweißen als Kerngeschäft der

Regenerierung. Konsequent erweiterte Bergauer seine Dienstleistungen

in Richtung Fertigung: „Inzwischen stellen wir Laufwerksteile

und verschleißintensive Ausrüstungen für Bau- und Zerkleinerungsmaschinen

her. Damit entwickelten wir uns zum Spezialisten in der

Branche. Unsere Kunden bekommen von uns alles aus einer Hand

– ob neu oder regeneriert.“ Neben der Kernkompetenz Schweißen

hat Bergauer sich ein zweites Standbein mit seinem Verschleißteilcenter

geschaffen.

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EIN NEUES

KRAFTPAKET

IN DER FAMILIE

Halle A4, Stand 548

Kontinuität durch Entwicklung

Maßgeblich war ab 1976 der Einsatz von Hardox-Verschleißstahl und

die Firma Bergauer war der erste Hardox-Wearparts-Patner im deutschen

Netzwerk. Um seinem wachsenden Kundenstamm einen

Full-Service bieten zu können, wurde das Bergauer Wearpart-Center

eingerichtet. Hier werden Zahn- und Verschleißschutzsysteme sowie

Messersysteme mit entsprechender Fachberatung angeboten.

Das Verschleißteilzentrum auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern

ist der Beweis für die konsequente Kundenorientierung.

High-Tech-Biegemaschine bearbeitet hochfeste Bleche

In der 630-Tonnen-Biegemaschinen können Bleche aus hochfestem

Stahl präzise gebogen werden. Sie kommt zum Einsatz, wenn

Siebtrommeln oder Grab- und Ladegefäße in hoher Genauigkeit bei

engsten Toleranzen gebogen werden müssen. Zusammen mit der

15x3 Meter langen CNC-gesteuerten Schneidemaschine ist sie ein

unverzichtbarer Teil dieser Fertigungsanlage. Sie arbeitet im Plasmaoder

Autogen-Verfahren. Damit werden Aufträge aus der Bau- und

Gewinnungsindustrie zeitnah maßgeschneidert ausgeführt.

Stärker durch gezielte Kooperationen

Bei Zähnen, Zahnhaltern und Schutzvorrichtungen für Erdbewegungsmaschinen

hat sich Bergauer für MTG entschieden. „Wie wir ist

es ein inhabergeführter Betrieb. Er steht für kurze Wege, schnelle Entscheidungen

und persönliches Vertrauen.“ Überzeugt hat Bergauer

das spezielle Zahndesign mit Selbstschärfeffekt. Wahlweise können

mechanische Schutzabdeckungen sowie anschweißbare Segmente

zum Schutz für den Adapter verwendet werden. Da der MTG-Zahn

über einen längeren Zeitraum hinweg einsatzfähig ist, verringern

sich die Wartungs- und Reparaturkosten für den Anwender.

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[ 90 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

OEM


Neue Service-Philosophie

KOHLER

Die Einführung der KDI-Motoren-Familie, Flaggschiff der Kohler

Engines im Bereich der Dieselmotoren, stellte nicht nur einen technologischen

Fortschritt des Unternehmens dar, sondern läutete

auch eine Weiterentwicklung anderer Unternehmensbereiche ein,

darunter Service und Kundendienst. Ein Schritt, der angesichts

der großen Investitionen des Unternehmens in gewisser Hinsicht

natürlich und notwendig war, um den Endanwendern der neuen

KDI-Motoren einen Support zu gewährleisten, der den Erwartungen

und der technologischen Qualität des Produkts gerecht wird.

Dazu hat Kohler Engines eine spezielle Herangehensweise gewählt:

Das Unternehmen hat sich nicht auf die traditionelle Schulung der

technischen Mitarbeiter beschränkt, sondern hat sich stattdessen

für eine neue Philosophie entschieden. Durch die Einführung digitaler

Lern- und Schulungsinstrumente, die die Vorteile der Remote-Arbeit

nutzen, entstehen zusätzliche Services und ein qualitativer

Fortschritt des technischen Supports für Händler, Werkstätten und

Erstausrüster.

Erstausrüster, die Reparaturen und Kundendiensteingriffe am Motor

direkt über ihr Händlernetz durchführen wollen.

Schulungskonzept

Den Schwerpunkt der neuen, von Kohler Engines ausgearbeiteten

Service-Philosophie bildet das Schulungskonzept. Zu den traditionellen

Schulungsformen zählen die Kurse, die für das Service-Netz,

die Filialen, die Vertretungen und die Vertragswerkstattnetze, aber

auch für das Schulungspersonal der Erstausrüster-Vertragshändler

und -Vertragswerkstätten angeboten werden. Diese Kurse können

sowohl am Sitz in Reggio Emilia als auch in den Niederlassungen der

Vertretungen stattfinden und bestehen aus einem theoretischen

und einem praktischen Teil, der den Einbau/Ausbau und dynamische

Tests vorsieht. Zu den traditionellen Präsenzkursen kommt

der Bereich des „Distance Learning“, ein Fernschulungsinstrument,

das Teil der Multimediaplattform „iService“ ist und das traditionelles

Nachschauen in technischen Handbüchern mit den Vorteilen der

digitalen Entwicklung kombiniert. „iService“ wurde entwickelt, um

den Ansprüchen des Kundendienstnetzes und des Endnutzers gerecht

zu werden, und umfasst leicht konsultierbare, interaktive Inhalte,

auf die sowohl vom PC aus als auch mit Smartphones und

Tablets leicht zugegriffen werden kann. Eine einzige Umgebung,

die die gesamte Kundendienstwelt von Kohler Engines beinhaltet:

Bedienungs- und Wartungsanleitungen, Werkstatthandbücher, Ersatzteilkataloge,

Garantiesystem, aber vor allem die Möglichkeit, das

Online-Schulungsinstrument „Distance Learning“ zu nutzen.

Zu den traditionellen Präsenzkursen bietet Kohler ab sofort den Bereich des

„Distance Learning“, ein Fernschulungsinstrument, das Teil der Multimediaplattform

„iService“ ist und das traditionelle Nachschauen in technischen

Handbüchern mit den Vorteilen der digitalen Entwicklung kombiniert.

KOHLER

Das Kohler Service-Team.

Netz aus Kundendienstzentren

Eine solide Grundlage für diese neue Herangehensweise bildet eine

Organisationsstruktur, in der für die Dieselmotoren alle Kundendienstangelegenheiten

vom Hauptquartier in Reggio Emilia aus

koordiniert und vom weltweiten Kundendienstnetz implementiert

werden, wobei von der Unterstützung der europäischen Filialen

und der Kundendienstabteilungen in Nordamerika, China und Asien-Pazifik

(Shanghai), Mittel- und Südamerika Gebrauch gemacht

wird. Bezüglich der KDI-Produktpalette, die ersten Dieselmotoren für

die Industrie, die über ein 2.000-Bar-Common-Rail-Einspritzsystem

verfügen, hat die Abteilung „Technischer Kundendienst und Ersatzteile“

von Kohler Engines eine Reihe von spezifischen Voraussetzungen

festgelegt, die die Werkstätten erfüllen müssen, um Teil des

Netzes von Kundendienstzentren zu werden und die Bezeichnung

„KDI Qualified“ tragen zu dürfen und deren Techniker eine Schulung

mit speziell auf diese Produktpalette ausgerichteten Inhalten erhalten.

Von Italien aus, insbesondere vom Sitz in Reggio Emilia, stellt

der technische Kundendienst Unterlagen, eine Erstschulung und

technischen Support für alle Filialen auf der ganzen Welt bereit,

die wiederum ihr jeweiliges Gebiet überwachen und die Vertragshändler-

und -Werkstattnetze schaffen; dabei betreuen sie auch die

OEM

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 91 ]


M

MHPS – Hydropneumatische Federung

in einem knickgelenkten Muldenkipper

ARGO-HYTOS

Am Beispiel der Frontachsfederung eines knickgelenkten Muldenkippers

mit einer Produktionsmenge von 15 - 20 Maschinen pro

Jahr lassen sich die Vorteile eines modularen Konzeptes am besten

verdeutlichen: Aufgrund des stetig wachsenden Anspruches an

Komfort und Sicherheit gehören bei knickgelenkten Muldenkippern

Achsfederungen seit geraumer Zeit zum Lieferspektrum der

großen Hersteller.

Um als kleinerer Hersteller nicht vom Markt verdrängt zu werden,

sind auch hier hohe Investitionen in Entwicklungszeiten und -kosten

sowie in den Aufbau des entsprechenden Know-hows notwendig,

um mit einer gefederten Maschine aufwarten zu können. Durch

die Zusammenarbeit mit Anwendungsfachleuten und durch den

Einsatz eines fertigen MHPS-Moduls können die Aufwendungen für

Entwicklungszeiten verringert werden.

Anwendungsbeispiel

Das Anwendungsteam von Argo-Hytos erstellte gemeinsam mit einem

Kunden eine Analyse seines Ist-Zustandes. Davon ausgehend

wurden die ersten Überlegungen zur Verbesserung sowohl von

wirtschaftlicher als auch von technischer Seite angestellt.

Grundlage für die Berechnung des Neusystems waren hier die

Maschinendaten wie Maschinengewicht, Beladungszustände, Ge-

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ARGO-HYTOS

schwindigkeit usw. Die Auslegung von Zylindergrößen, Vorspannung

der Membranspeicher oder auch Leitungsdurchmesser wurde

von Argo-Hytos anschließend anhand dieser Parameter vorgenommen.

Auf Basis des Layouts wurde die Software parametriert und

in die Steuerelektronik geladen, die Steuerblöcke sowie das weitere

Zubehör zusammengestellt. Ein erster Funktionstest wurde auf dem

hauseigenen Belastungsprüfstand durchgeführt. Bevor das System

überhaupt in die Maschine eingebaut wurde, waren alle Grundeinstellungen

und Funktionalitäten erprobt und überprüft. Im nächsten

Schritt wurde beim Kunden das System eingebaut und gemeinsam

in Betrieb genommen. Ständig dabei: die Ingenieure von

Argo-Hytos. Somit stellten Feinabstimmungen wie z. B. das Ändern

von Ventileinstellungen oder das Anpassen der Software auf Kundenwünsche

keine Probleme dar und konnten schnell und einfach

umgesetzt werden. Nach abschließenden Testfahrten und Messungen

wurde das finale Set-Up festgelegt und die Serieneinführung

konnte beginnen.

Nur so viel Ventil, wie die Funktion benötigt

In knickgelenkten Muldenkippern werden viele Bewegungen und

Funktionen hydraulisch realisiert. Einige der wichtigsten im offenen

Kreis betriebenen Funktionen sind: die Frontachs- bzw. Allradfederung,

die Kippfunktion, die Lenkung, die Pumpenregelung und der

Lüfter-Antrieb.

Die Komponenten und Steuerblöcke zur Realisierung der Funktionen

finden sich im Portfolio von Argo-Hytos. Unterschiedliche

Bauformen und Nenngrößen lassen sich nahezu beliebig zu Steuerblöcken

oder Reihen-Flanschen kombinieren. Nach dem Motto

„nur so viel Ventil, wie die Funktion benötigt“ kombiniert das Unternehmen

in seinen Steuerblöcken die Ventile aus unterschiedlichen

Ventilbaukästen zu technisch und wirtschaftlich optimierten Systemblöcken.

Flanschventile (ISO 4401) und Scheibenventile finden

genauso Verwendung wie Einschraubventile. Alle Ventile werden im

eigenen Haus konstruiert und hergestellt.

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OEM


Komplettanbieter für Heizen und Kühlen

KLIMATISIERUNGSLÖSUNGEN

Baumaschinen sind weltweit im Einsatz und extremen Wetterbedingungen

ausgesetzt. Die Ansprüche der Nutzer an eine optimale

Klimatisierung der Maschinen sind deshalb hoch und außerdem

individuell, da jedes Fahrzeug sowie jeder Einsatz verschieden ist.

Das Unternehmen Webasto überzeugt seine Kunden als Lösungspartner

und entwickelt für jede Anforderung maßgeschneiderte

Klimalösungen.

Am Anfang jeder Neuentwicklung eruiert Webasto im Rahmen einer

Situationsanalyse gemeinsam mit dem Kunden, vor welchen

Herausforderungen der Baumaschinen-Hersteller im Klimabereich

steht. Auf die zunehmende Komplexität der Bordsysteme antwortet

das Unternehmen mit einer neuentwickelten Software. Sie erleichtert

die Integration von Klimasystemen in die Elektronikarchitektur

des Fahrzeugs.

Engine-Off Technologie

In Pausen- oder Ruhezeiten lassen Fahrer oft den Motor im Leerlauf,

um die Fahrerkabine zu klimatisieren. Doch dieses „Idling“ hat seinen

Preis: Obwohl die Maschine nicht produktiv genutzt wird, verbrennt

sie weiter Kraftstoff. Das kostet, erhöht den Motorverschleiß und die

Maschinen müssen häufiger gewartet werden. Für die motorunabhängige

Beheizung von Baumaschinen hat Webasto bereits die Engine-Off

Heiztechnologie erfolgreich im Markt etabliert. Das System

hält den Motor in kalten Regionen auf Betriebstemperatur und sorgt

für warme Temperaturen in den Fahrerkabinen. Fahrkabinen sind

häufig aus Glas und heizen bei hohen Außentemperaturen schnell

auf. Fahrer lassen deshalb den Motor in Pausen im Leerlauf, um die

Kabinen zu kühlen. Die Kunden forderten deswegen eine Lösung,

die flexibel und effizient zur Kühlung ihrer Baumaschinen während

Stillstandzeiten genutzt werden kann.

Neue Software für bessere CAN-Integration

Weil die Klimaanlagen von Baumaschinen zunehmend stärker in

das Bordnetz integriert werden, besteht oftmals der Wunsch, die Bedienung,

wie im Automotive-Bereich üblich, über das zentrale Bediendisplay

zu ermöglichen. Umso herausfordernder und komplexer

wird dadurch die Integration von Klimasystemen in Baumaschinen.

Die Lösung ist die neue Software. Sie vereinfacht die Integration

in das CAN-System (Controller Area Network) und optimiert die

Interaktion zwischen Fahrzeug und Klimasystem.

WEBASTO

Die Webasto „Polar Cab“ sorgt dafür, dass Kabinen von Baumaschinen auch

ohne laufenden Motor gekühlt werden können.

Komplettanbieter für Heizen und Kühlen

Als global agierender Systemanbieter stellt sich Webasto auf unterschiedliche

Kundenanforderungen ein. Zu den Kernkompetenzen

zählen im Bereich Heizen die standardisierten Luft- und Wasserheizungen.

Darüber hinaus entwickelt der Hersteller individuelle

Lösungen für die Bereiche Kühlen und Engine-Off. Webasto bietet

diese Heiz- und Kühlgeräte auch im Rahmen kompletter Klimasysteme

an, die an die Anforderungen der Kunden angepasst werden.

Die Systemkompetenz des Unternehmens umfasst den gesamten

Projektablauf: angefangen von der Definition der Kundenanforderungen

über Konzeptentwicklung und Prototypenbau gefolgt von

Analysen und Tests bis hin zur Installation beim Kunden.

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 93 ]


KONVEKTA

Zuverlässige Klimasysteme für Baumaschinen

KONVEKTA

Der Systemlieferant von Klimaanlagen für Baumaschinen aus dem

nordhessischen Schwalmstadt – Konvekta – präsentiert erstmals auf

der Bauma ein neues Klimakonzept für Fahrzeugkabinen. Das Gesamtsystem

ist speziell für Baumaschinen weltweit in jeder Klimazone

und für extreme Umgebungsbedingungen entwickelt.

Fertigung weltweit

Durch eine moderne Fertigungstechnologie sind die Gehäuse

der Klimakomponenten aus einem stabilen und gut isolierenden

Technopolymer. Die Einheit besteht ausschließlich aus Komponenten,

die von Konvekta Germany entwickelt wurden. Durch die

internationale Ausrichtung, die Erfahrung und die bestehenden

Tochterunternehmen in China, Argentinien, Indien und der Türkei

kann das gesamte System jedoch an allen Standorten in gewohnter

Qualität gefertigt werden. So wird das System aktuell in dem Werk

in Konvekta China lokalisiert, produziert und dort direkt an den Kunden

vor Ort ausgeliefert. Die Klima- und Heizungsanlagen werden

auf ihre Tauglichkeit unter den verschiedensten Temperatur- und

Klimabedingungen getestet – wobei auch Sonneneinstrahlung simuliert

und ein Temperaturbereich von -25 °C bis zu +50 °C erreicht

werden kann. In den zusätzlich entstehenden Funktions- und Leistungsprüfständen

können schon einzelne Komponenten auf Herz

und Nieren geprüft werden. Auch die Lebensdauer kann in speziell

eingerichteten Prüfständen zukünftig ermittelt werden.

Neues Technologiezentrum

Ende des Jahres wird das Unternehmen ein neues Technologie- und

Innovationszentrum in Betrieb nehmen. Auf zwei Etagen entstehen

dann neben Büro- und Präsentationsräumen auch ein Leitstand im

Obergeschoss sowie ein Ausstellungs- und Präsentationsbereich für

Kunden und Besucher.

Im Untergeschoss entsteht eine befahrbare Fahrzeugklimakammer,

die mit einer Gesamtlänge von 24 Metern und einer Höhe

von 5,5 Metern für unterschiedlichste Fahrzeugtypen und -größen

ausgelegt ist. Diese Fahrzeugklimakammer ist teilbar in drei einzelne

autark funktionierende Testbereiche oder auch als Großraumkammer

für Sonderfahrzeuge.

Verband der Motoren-Instandsetzungsbetriebe

D-40880 Ratingen, Christinenstraße 3, Tel. (02102) 44 72 22, Fax 44 72 25, info@vmi-ev.de, www.vmi-ev.de

R

MOTOREN-INSTANDSETZER IN IHRER NÄHE

Altmann Zylinderschleiferei GmbH

Dieselstraße 3

85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm

Tel. 084419734

Fax 0844176834

info@altmann-gmbh.net

www.altmann-gmbh.net

Friedrich Dicke GmbH & Co. KG

Benzstrasse 6

59609 Anröchte

Tel. 02947979863

Fax 02947979864

service@motoren-dicke.de

www.motoren-dicke.de

Lutz Fahrzeug-Service GmbH

Klammspitzstr. 6

86971 Peiting

Tel. 08861256444

Fax 08861256464

info@lutz-fahrzeug-service.de

www.motoren-lutz.de

Motoren Henze GmbH

Friedländer Weg 3

30459 Hannover

Tel. 05114102980

Fax 051141029898

info@motorenhenze.de

www.motorenhenze.de

Eberhard Hoeckle GmbH

Karl-Jaggy-Straße 44

72116 Mössingen

Tel. 07473373159

Fax 0747325509

holger.biermann@hoeckle.com

www.hoeckle.com

Jüterboger Motoren GmbH

Kreisbahnplatz 1

14913 Jüterbog

Tel. 0337242230

Fax 03372401866

info@jueterboger-motoren.de

www.jueterboger-motoren.de

Motoren Eckernkamp GmbH

Westring 7-9

33818 Leopoldshöhe

Tel. 0520298336

Fax 05202983377

info@motoren-eckernkamp.de

www.motoren-eckernkamp.de

Motoreninstandsetzung Streit GmbH & Co. KG

Oedingermühle 7

57368 Lennestadt

Tel. 02725247

Fax 027257481

mail@streit-motoren.de

www.streit-motoren.de

Mitglied beim GMI

Diesen Eintrag können Sie buchen über den VMI, Herr Peter Fuchs, Tel. 02102/447222, info@vmi-ev.de

[ 94 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

OEM


Neue Größen für

Leicht-Lkw und Transporter

REIFEN

Der Osnabrücker Reifengroßhändler Bohnenkamp

bietet ab sofort die neuen Windpower-Reifen

„TransACE AL01“ für Lkw an. „Mit diesen

neuen Reifen schließen wir die Lücke zwischen

Nutzfahrzeug-Trailerreifen und der klassischen

Lkw-Bereifung ab 17,5 Zoll. Mit seinem sehr

guten Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllt er alle

Anforderungen, die heute an einen Transporter-Reifen

gestellt werden“, erklärt Mark Sobiech,

Key Account Manager Trailer- und Nutzfahrzeugreifen.

Die Lkw-Reifen von Windpower eignen sich gut

für Nutzfahrzeuge im regionalen und überregionalen

Verteilerverkehr und im klassischen Paket-Flotteneinsatz.

Hier sind die Ansprüche an die

Reifen vielfältig und hoch. Der „TransACE AL01“ von

Windpower ist ein verstärkter Reifen, der dem Kilometermarathon

im Straßenverkehr standhält. Darüber

hinaus zeigt er ein gutes Fahrverhalten und

gute Haftungseigenschaften, auch bei widrigen

Straßenbedingungen wie zum Beispiel Nässe und

Starkregen. Mit hohen Geschwindigkeiten kommt

der Reifen ebenso gut zurecht wie mit hohen

Traglasten. Die beiden umlaufenden Profilrippen

des Windpower „TransACE AL01“ sorgen für ein optimales

Kurvenverhalten, auch bei vollbeladenen

Fahrzeugen. Die hochwertige Gummimischung

und die Abrolleigenschaften des Lkw-Reifens von

Windpower gewährleisten eine hohe Laufleistung

und tragen somit zur Wirtschaftlichkeit bei.

Der Reifen ist zurzeit in 13 Größen erhältlich. Die

neue Serie deckt damit schon 80 Prozent des

Marktbedarfs für die Sommersaison ab. Bohnenkamp

liefert den Lkw-Reifen auch als Komplettrad

mit passender Qualitätsfelge. Ergänzend werden

voraussichtlich in der Saison 2016/2017 eine Winter-

und eine Allwetter-Serie erhältlich sein, die

sich momentan noch in der erweiterten Entwicklung

befinden.

Der neue „TransACE AL01“ von Windpower für Leicht-Lkw und Transporter.

BOHNENKAMP

OEM

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 95 ]


EDV . SOFTWARE . UNTERNEHMENSFÜHRUNG

CONTINENTAL

Vom einzelnen Baufahrzeug bis hin zu einer ganzen Flotte: Mit der neuen Telematik-Lösung „ContiFlexBox“ sind Flottenmanager,

Fahrer und Wartungsteam stets über relevante reifen- und fahrzeugbezogene Daten informiert.

Intelligente Telematik-Lösung

für Fahrzeugflotten im Baubereich

CONTINENTAL

Mit der neuen Telematik-Lösung „ContiFlexBox“ von Continental

wird ein ressourceneffizientes Flottenmanagement möglich. Sie

wird das Reifendruck-Kontrollsystem „ContiPressureCheck“ des Herstellers

ergänzen, indem sie die Sammlung und Bereitstellung von

reifen- und fahrzeugbezogenen Daten sowie deren Weiterleitung

an einen zentralen Server ermöglicht. Die „ContiFlexBox“ wird in

Fahrzeugen in den verschiedensten Industriebereichen einsetzbar

sein. Auch im Baugewerbe und Bergbau, wo schnelle Ladezeiten

und kurze Stillstandzeiten wichtig sind, bietet das neue Telematik-System

viele Vorteile. So werden beispielsweise Reifenschäden

minimiert. Verfügbar wird das kombinierte System aus „ContiFlex-

Box“ und „ContiPressureCheck“ 2017 sein.

Sichere und einfache Lösung

Die „ContiFlexBox“ wird in der Fahrerkabine eines Fahrzeuges montiert

und über die Motorzündung mit Energie versorgt. Das Reifendruck-Kontrollsystem

„ContiPressureCheck“ zeigt Informationen zu

Reifendruck und Reifentemperatur über Sensoren im Reifeninneren

an. Das von der ContiFlexBox aufgenommene GPS-Signal ermöglicht

zudem die Messung von zusätzlichen fahrzeugbezogenen

Daten wie Einsatzdauer und aktuellem Standort. Über WLAN, Bluetooth

oder GSM ist eine Übertragung aller Informationen an einen

zentralen Server zur Analyse und Aufbereitung vorgesehen. Flottenmanager

können die gesammelten Fahrzeugdaten dann für ein effizientes

und sichereres Flottenmanagement im Baubereich nutzbar

machen. Individuelle Zugriffsrechte sichern dabei den Schutz der

Daten.

Effizientes Flottenmanagement

Auch die Weiterleitung der Daten an mobile Endgeräte wie Tablets

oder Mobiltelefone ist vorgesehen. Fahrer, Techniker und Flottenmanager

werden dann beispielsweise über SMS oder E-Mail benachrichtigt,

wenn der Luftdruck korrigiert werden muss. Stillstandzeiten

werden auf diese Weise reduziert, die Gefahr von Reifenschäden minimiert,

die Sicherheit erhöht und der Aufwand einer regelmäßigen,

zeitintensiven Wartung verringert. Dies ermöglicht Flottenbetreibern,

die Effizienz ihrer Flotten zu steigern und die Betriebskosten

zu senken. Gleichzeitig wird die Umwelt durch einen verringerten

CO2-Ausstoß und eine längere Laufzeit der Reifen geschont. Ein

weiterer Vorteil des neuen Telematik-Systems aus „ContiPressure-

Check“ und „ContiFlexBlox“ ist die einfache Einrichtung. Dies ermöglicht

einen schnellen Einsatz und wenig Stillstandzeit im Tagesgeschäft.

Das Reifendruck-Kontrollsystem ist zudem kompatibel mit

schlauchlosen Reifen aller Herstellermarken. Es wurde für Fahrzeuge

jeder Größe entwickelt und ist somit vielfältig einsetzbar.

[ 96 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

EDV . SOFTWARE . UNTERNEHMENSFÜHRUNG


05-06/2015

07/2015

10/2015

Bauhofmanagement über die Cloud

JOHANN AUGEL

Unabhängig von Ort und Zeit in der vernetzten Baulogistik arbeiten

– so die Grundidee der „Bauhoflogistik“ 4.0 des Unternehmens

Johann Augel. Das in Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen

und Universitäten entwickelte Konzept kontrolliert den Zugang der

Mitarbeiter sowie die Auswahl der Maschinen, Geräte und Baumaterialien.

Über RFID-Chips auf den Führerscheinen des Personals prüft

das System die Qualifikationen jedes einzelnen Mitarbeiters und gibt

entsprechend Geräte, Maschinen und Baustoffe innerhalb des Baulogistik-Systems

frei, für die eine Schulung oder Berechtigung vorliegt.

Auch die Wartung sämtlicher Baumaschinen und -geräte wird

über das System via Cloud gesteuert und damit sichergestellt. Das

Baulogistiksystem vereinfacht die Organisation und das Management

von Baustellen und sorgt dabei gleichzeitig für eine umfassende

Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheit: Insbesondere für Aufgaben

im Sicherheitsbereich, etwa im Bereich Pipelinebau, bringt

die „Augel Bauhoflogistik 4.0“ viele Vorteile: Denn diese kontrolliert

neben der Fahrerlaubnis und Schulung für diverse Baumaschinen

auch den Zugang zur Bauchemie. Alle Maschinen und Geräte des

Bauhofs können nur dann entnommen werden, wenn diese vorab

auf Funktionsfähigkeit geprüft und im System freigegeben worden

sind. Liegt seitens eines Mitarbeiters keine Freigabe für eine Maschine

oder einen Baustoff vor, so ist ein Entleihen nicht möglich.

Durch die Cloud-Technologie können die Mitarbeiter des Unternehmens

über PC oder mobile Endgeräte jederzeit prüfen, ob die für

ihre Aufgaben erforderlichen Geräte und Baumaterialen im System

verfügbar sind. Auch die Kapazitätsplanung und Bestellungen von

Gerätschaften wirkten sich in Echtzeit auf die Freigaben und Verfüg-

JOHANN AUGEL

Das Bauhoflogistiksystem 4.0 vereinfacht die Organisation und das Management

von Baustellen und sorgt dabei gleichzeitig für eine umfassende

Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheit.

barkeiten aus. „Sieben Tage die Woche gewährleistet die Bauhoflogistik

24 Stunden lang ein zeitnahes und gesichertes Arbeiten – und

das an 365 Tagen im Jahr“, erklärt Rolf Scharmann, Geschäftsführer

der Johann Augel Bauunternehmung. „Vom Arbeitsschutz bis hin zur

internen Geräteabrechnung sorgt unsere IT via Cloud permanent für

Kontrolle und Genauigkeit.“

DU bewegst,

DU baggerst,

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DU liest …

TREFFPUNKT BAU. im Abo

. 35,- € Inlandsabo (9 Ausgaben)

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. Telefon +49(0)831/6973051-10

TREFFPUNKT BAU. ist eine Baumaschinen Fachzeitschrift.

Sie informiert Bauunternehmen über Maschinen und

Geräte aus der Baumaschinenindustrie.

D A S M A G A Z I N

Wir bringen Ihre

Themen auf den Punkt .

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Trimble

Die

Vernetzte

Baustelle

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DAS MAGAZIN

1/2015

MZ Mediaverlag GmbH . Härtnagel 2 . 87439 Kempten

• AVANT – Gut für Mensch und Umwelt

• ARBEITSSCHUTZ – Orthopädischer Fußschutz

• INTERMAT / BAUMASCHINENTAGE – Messenachlese

• SCHWING – 20-tägige Großbetonage

• HYDREMA – Kurzheckbagger überzeugt

Cover_Page_Co nected_Site_German_Mag_210x160mm_0615.in d 1 6/25/2015 10:57:14 AM

• Großbauste le Stuttgart 21 – dynamisch gewogen

• LIVE DABEI: Besuch im Liebherr Werk Kirchdorf

• MESSENACHBERICHT: Tiefbau live / Recycling aktiv und Demopark

• STRASSENBAU: Rekordbreite mit Hochverdichtung

M a i / J u n i 2 0 1 5

05-06/2015

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

• FORSCHUNGSPROJEKT: Der grüne Radlader

• KLÖCKNER: Kompakte Siebanlagen

• LIVE DABEI: Schmölz Schachtfix, Scania, Kramer und Rubble Master

• NORDBAU: Großer Messenachbericht

• HYDREMA: Leistungsfähigkeit unter Beweis geste lt

J u l i 2 0 1 5

07/2015

• HYUNDAI: Grunderneuerung für Raupenbagger

• DOOSAN – Radlader mit ZF-Antriebsstrang

• LIVE DABEI – Avant, Wirtgen, MAN, Topcon, uvm.

• CATERPILLAR – Kettendozer mit dieselelektrischem Antrieb

• DEKRA – Nutzfahrzeugkongress in Berlin

• UNTERNEHMENSFÜHRUNG – Mitarbeiter mit Gehaltsextras binden

Oktober 2015

10/2015

www.treffpunkt-bau.com

[ 97 ]

11/2015

November 2015


Neues Flottenmanagementsystem

für Umschlagbagger und Krane

SENNEBOGEN

Mit der Einführung des eigenen Telemetriesystems „SENtrack“ bietet

das Unternehmen Sennebogen eine neue Plattform, um Maschinendaten

zentral und weltweit zu überwachen, Positionen zu

lokalisieren oder Wartungen effektiver zu planen. Das System liefert

zukünftig in Echtzeit den Maschinenzustand und bietet Wartungspersonal

und Maschinenverantwortlichen eine ansprechende Benutzeroberfläche

zur Fuhrparkverwaltung. Über die webbasierte

Benutzeroberfläche kann ein zentraler Überblick über alle eingesetzten

Maschinen und deren Bewegungen nachvollzogen werden.

Gleichzeitig fungiert „SENtrack“ als Werkzeug zur Wartungsplanung

und Kontrolle. Beispielsweise können Live-Daten wie Verbräuche,

Motortemperatur oder Hydraulikdrücke und Auslastungsgrad

drahtlos übermittelt werden. Gleichzeitig lassen sich die Daten auch

über einen längeren Zeitraum einfach nachvollziehen und mittels

Kartenauszug die genaue Position der Maschinen per GPS ermitteln.

Alle Maschinen im Blick

Gerade für Mietparkbetreiber bietet das System einen guten Überblick

über die Maschinenpopulation. Gleichzeitig gewinnt der Disponent

schnell einen Überblick über die Auslastungssituation. Auch

auf dem eigenen Betriebsgelände lassen sich dank GPS Positionierung

Tagesfahrwege, zum Beispiel im Holzwerk, nachvollziehen

und Fahrstrecken optimieren. Über einen individuellen Login kann

der Maschinenverantwortliche sämtliche Sennebogen Maschinen

übersichtlich verfolgen, Wartungsintervalle werden automatisch

SENNEBOGEN

aufgezeigt und erleichtern die Planung der Servicestopps in Kooperation

mit den Sennebogen Vertriebs- und Servicepartnern.

Beispielsweise gibt das „SENtrack“ System einen visuellen Hinweis,

wenn eine Wartung ansteht, über das System kann sofort der Status

der Maschine abgefragt werden der Standort dem Servicetechniker

übermittelt werden, und eine Überprüfung der wichtigsten Maschinendaten

durchgeführt werden.

Technisch besteht das „SENtrack“ Modul aus einer GSM und GPS-Antenne

und einer Steuereinheit im Oberwagen der Maschine, das die

Daten per Mobilfunk übermittelt. Über einen Web-Zugang kann der

Nutzer die Daten komfortabel auswerten. Neumaschinen können

zukünftig optional ab Werk mit dem System ausgerüstet werden,

ein Nachrüstsatz für bestehende Maschinen ist über den Kundendienst

verfügbar.

Applikation zur Tankdeckelsicherung

TOMTOM

DIEBSTAHLSCHUTZ

Ob Kraftstoff, Arbeitszeit oder Telefongebühren – durch die Einführung

einer speziellen Applikation zur Diebstahlsicherung in

Verbindung mit der Komplettlösung des Unternehmens Tomtom

Telematics spart die auf die Lieferung von Schüttgut spezialisierte

Firma HVT laut Hersteller heute zwischen 15 und 20 Prozent ihrer

Gesamtkosten ein.

Wenn der Tankdeckel unautorisiert geöffnet wird, wird ein Alarm ausgelöst,

der beim Flottenverantwortlichen in Form einer SMS, E-Mail oder als Anruf

eingeht.

Der zunehmende Kraftstoffdiebstahl, auch bei Lkw, stellt viele Unternehmen

vor eine große finanzielle Herausforderung. Die vom

Kommunikationsdienstleister V+S Kommunikationssysteme Leipzig

entwickelte Integration schützt die Fahrzeuge und ist einfach zu

bedienen: Sobald der Tankdeckel geöffnet wird, wird ein Alarm ausgelöst,

der beim Flottenverantwortlichen in Form einer SMS, E-Mail

oder als Anruf eingeht. Über die Flottenmanagement-Plattform

„Webfleet“ lässt sich dieser Alarm jederzeit zum Tanken deaktivieren.

So ist ab 2012 – dem Jahr, seitdem die Lkw von HVT die kombinierte

Lösung von Tomtom Telematics und V+S verwenden – kein einziger

Kraftstoffdiebstahl mehr vorgekommen.

Es wurde aber nicht nur ein Beitrag zur erhöhten Diebstahlsicherheit

geleistet, sondern auch zur besseren Auftragsabwicklung: Alle

Aufträge, die bei HVT mit der Speditionssoftware „Logis Cargonet“

erfasst werden, überträgt „Webfleet“ automatisch auf das Navigationsgerät,

samt Adresse des Einsatzorts. Das spart Zeit, erhöht die

Fahrersicherheit und macht die Abstimmung zwischen Disposition

und Fahrer überflüssig: Früher wurde jeder Auftrag telefonisch

an den Fahrer weitergegeben, im günstigsten Fall dauerte das drei

Minuten.

Mit der elektronischen Auftragsübermittlung entfällt dieser Aufwand.

Auch die Fahrzeugortung trägt zur Kostensenkung bei: Die

Disponenten wissen immer, wo sich die Fahrzeuge befinden und

wann sie die Baustelle verlassen haben. Das führt zu kürzeren Reaktionszeiten

und spart so rund zehn Prozent der Ausgaben ein. Zudem

kann die Zentrale den Kunden informieren, wenn sich ein Fahrer verspätet

– ein entscheidender Beitrag zur Kundenzufriedenheit.

[ 98 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

EDV . SOFTWARE . UNTERNEHMENSFÜHRUNG


Dieseldiebstahl

verhindern

TRIMBLE

Auf der Bauma wird Trimble den Ablauf und die Vorteile der Erstellung eines

konstruktionstauglichen Modells mit umfassenden „intelligenten“ Daten

demonstrieren, das als Grundlage bei der Planung und Durchführung von

Bauprojekten dienen kann.

Optimierung von

Arbeitsabläufen

VMSSG

Diesel-Diebe haben es künftig in Deutschland schwerer. Das englische

Unternehmen VMSSG Limited bringt sein System „UltraPlus“

gegen Kraftstoffdiebstahl erstmals auf den deutschen Markt. Das

System schützt Baufahrzeuge und Baumaschinen ebenso wie Lkw,

Busse und landwirtschaftliche Fahrzeuge vor dem Abzapfen und

Abpumpen des Treibstoffs. „UltraPlus“ wurde seit 2006 über eine

Million Mal verkauft und ist in 120 Ländern im Einsatz. Das System

bietet einen mechanischen Schutz gegen Diesel-Diebstahl. Nach

der Installation des Systems kann das Fahrzeug wie gewohnt mit

MODELING-SOFTWARE

Schon viele Jahre nutzen Bauunternehmen die Vorteile leistungsstarker

Modeling-Software. Heutzutage ist es ganz normal, wenn

Bauunternehmen mithilfe von Software Daten von Drittanbietern

aus einem Design-Paket abrufen, um daraus ein Modell für den

Einsatz auf der Baustelle zu erzeugen.

Das „Bau-Kontinuum“ ist die Grundlage von Trimbles Vision für den

Arbeitsablauf am Bau. Im Zentrum steht ein „lebendes Modell“ mit

detaillierten, „intelligenten“ Informationen. Es dient als Basis für die

Planung und Durchführung von Bauprojekten. Das Modell wird in

allen Phasen des Projektlebenszyklus genutzt, von den ersten Planungsschritten

(1-4) über die Ausschreibungsphase (4) bis hin zu

detaillierter Planung und Ausführung (5-7). Während dieses Prozesses

wird es ständig aktualisiert und kontinuierlich mit Informationen

angereichert. Dies endet nicht mit der Fertigstellung des Bauwerks:

Das konstruktionstaugliche Modell wird auch für Betrieb und Instandhaltung

(8) und irgendwann für den Rückbau genutzt. Dank

des kontinuierlichen Datenaustauschs wird es zu einem „lebenden

Modell“, zu einem Abbild des Bauwerks in der digitalen Welt.

In der Entwurfsphase des „Bau-Kontinuums“ wird mit 3D-Modellen

gearbeitet, sodass die Teams auf der Baustelle ein Modell erhalten,

auf das sie sich verlassen können. Ein konstruktionstaugliches Modell

enthält detaillierte, „intelligente“ Daten, die als Grundlage für die Planung

und Ausführung dienen. Mit intelligenter Modellierung können

Nutzer Daten in Echtzeit hinzufügen und entfernen, um unterschiedlichste

Möglichkeiten bei der Durchführung der Bauarbeiten

unmittelbar darzustellen, ohne manuelle Änderungen vornehmen

zu müssen. Konstruktionstaugliche Modelle sind auch deswegen so

nützlich, weil sie es Designern und Ingenieuren ermöglichen, eine

Vielzahl von Szenarien schnell und präzise in Konstruktionsmodelle

umzusetzen, die von Baufirmen effektiv genutzt werden können.

Durch die Kombination einer solchen Form von interaktiver Modellierung

mit „intelligenten“ Daten sind Ingenieure und Architekten

in der Lage, Designänderungen und „Was-wäre-wenn“-Szenarien

im Kontext der physischen Umgebung schnell zu analysieren. Dies

schafft Zeiteinsparungen bei der Nacharbeit, zur Beschleunigung

der Bauphase und insgesamt zur Steigerung der Projektqualität. Mit

diesen aussagekräftigen konstruktionstauglichen Modellen, die die

Teams auf der Baustelle für eine effiziente und sichere Arbeit nutzen

können, können auch die Bauunternehmen ihre Arbeitsabläufe optimieren

und so in Zukunft Planung, Entwurf, Terminierung, Ausführung

und Betrieb von Bauwerken weiter verbessern.

VMSSG

Der VMSSG „UltraPlus“ Montagesatz in 80 mm.

Lkw-Diesel betankt werden. Mit installiertem „UltraPlus“ kann der

Tank mit bis zu 130 Litern pro Minute befüllt werden. Das System ist

für alle Fahrzeugtypen geeignet. „Die Kosten für die Installation sind

geringer als die Kosten für die Tankfüllung eines 44-Tonner-Lkw“,

sagt Klaus Czypull, Vertriebsingenieur von VMSSG in Deutschland.

„Wir bieten UltraPlus auf dem deutschen Markt an, weil wir eine Zunahme

des Dieseldiebstahls auch in Deutschland beobachten“, betont

Czypull. Bei den Dieben handele es sich häufig um kriminelle

Organisationen, die mit den Diebstählen große Schäden anrichteten.

Aber auch Beschäftigte, die kleine Mengen Kraftstoff über einen

längeren Zeitraum hinweg entwendeten, seien schon als Diebe

überführt worden.

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und Hydraulikkomponenten nach Mass

EDV . SOFTWARE . UNTERNEHMENSFÜHRUNG

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 99 ]


Restaurierung eines 43 Jahre alten Magirus

BAUMASCHINEN-INSTANDSETZUNG

Dieser Beitrag stammt von Treffpunkt.Bau-Leser Stefan Materna

aus dem Baden-Württembergischen Waghäusel. Er hat sich der

Restaurierung alter Baumaschinen verschrieben und ist gleichzeitig

Vorsitzender des Vereins IghB (Interessensgemeinschaft

historische Baumaschinen).

Eine seltene wie ungewöhnliche Maschine ist der „Magirus

130D12AK“ mit Seilbaggeraufbau. Selten deshalb, weil alle ähnlichen

Maschinen mittlerweile verschrottet oder zum Kipper umgebaut in

Sammlerhand sind. Ungewöhnlich, weil noch Im Jahr 1973, als Hydraulikkrane

und -bagger mittlerweile ihren Siegeszug angetreten

hatten, ein Seilbagger auf einen Lkw montiert wurde. Selbst die Lieferung

eines Tieflöffels ist dokumentiert. So wurde die Einheit 1973

vom Unternehmen Johs. Fuchs an die Firma Jakob Mayer nach Rosenheim

ausgeliefert. Dort war sie viele Jahre, jedoch wenig im Einsatz.

Das Konzept war scheinbar doch überholt. Der Tacho des Lkw

zeigte bei der Übernahme gerade mal 17.500 gefahrene Kilometer

an. Danach konnte die Maschine sich noch bei einem Landwirt in

Rosenheim beim Bau einer Halle nützlich machen, bevor sie im Jahr

2002 in Sammlerhand kam und zunächst im Eisenbahnmuseum in

Heilbronn ihre neue Bleibe fand. Mit Gründung der IghB, der Interessensgemeinschaft

historische Baumaschinen, wurde sie mit in die

Vereinshalle umgesetzt. Der letzte Einsatz war bei einem Treffen in

Selestat 2004. Im Dezember des selben Jahres begann schließlich

die Restaurierung. Zunächst sollte nur moderat instandgesetzt werden.

Als jedoch immer mehr Standschäden zum Vorschein kamen,

wurde eine Komplettrestaurierung daraus. Über fünf Jahre zog sich

die Restaurierung hin, über 2.000 Arbeitsstunden wurden investiert.

Soviel Betriebstunden hatte der Bagger gerade mal. Die Geschichte

schlug einen Bogen, als sich die Lehrwerkstatt der Firma Fuchs-Terex

anbot, den Bagger fertig zur restaurieren. So wurde das Fahrgestell

erneut (mittlerweile fertig restauriert) nach Bad Schönborn gefahren,

um dort Hochzeit mit dem Aufbau zu feiern.

Die Lehrwerkstatt des Unternehmens Fuchs-Terex übernahm die Fertigstellung der Restaurierung und verlieh dem Lkw einen neuen Aufbau.

STEFAN MATERNA

[ 100 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU


Der Fuchsbagger mit hydromechanischen Winden und mechanischer Abstützung war in einem maroden Zustand, als er der IghB,

der Interessensgemeinschaft Historische Baumaschinen, übergeben wurde.

Aus einer moderaten

Instandsetzung wurde

schließlich eine Komplettrestauration.

Rollout des restaurierten Fahrgestells. In diesem Zustand wurde der Lkw

bereits 1973 an die Johs. Fuchs KG zum Aufbau des Baggers geliefert.

Der Einstiegsbereich von unten: Das Trittblech wurde

nur von einzelnen Blechabschnitten gehalten.

Warten auf bessere Zeiten bei einem Landwirt in Rosenheim.

Die Löcher dienten nicht der Fußraumbelüftung.

Unter dem Lack breitete sich der Rost

weiter aus.

Auf dem Arbeitsplatz in den Hallen der IghB: Der Baggeraufbau

wurde bereits abgenommen und eine eigene

Baustelle daraus gemacht.

03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 101 ]


Vorsicht bei Sicherheitsleistungen

BAURECHT

Regelungen im Bauvertrag zu Sicherheitsleistungen können schnell

zur Stolperfalle werden. Daher ist bei der Vertragsformulierung

besondere Aufmerksamkeit gefordert, um die gewünschten Interessen

bestmöglich zu erreichen. Für Bauunternehmer geht es vor

allem darum, ihre Werklohnforderungen abzusichern. Bauherren

wiederum versuchen unter anderem die ordnungsgemäße und

rechtzeitige Fertigstellung des Bauvorhabens sowie die unmittelbar

hieran anknüpfenden Gewährleistungsansprüche zu schützen. In

der Praxis werden Sicherheitsleistungen in Form von Vergütungseinbehalten

sowie Bankbürgschaften verlangt. Allerdings enthält

das Gesetz (BGB) kaum Bestimmungen zu Umfang und Inhalt derartiger

Sicherheitsleistungen. Auch nach der VOB/B bestehen keine

Verpflichtungen zur Erbringung von Sicherheitsleistungen.

Klauseln rechtzeitig vereinbaren

Es ist daher allein Sache der Beteiligten eines Bauvertrages, rechtzeitig

wirksame Klauseln über gewünschte Sicherheitsleistungen zu

vereinbaren. Allerdings ist hier besondere Vorsicht geboten, denn

Vertragsklauseln können schnell unwirksam werden, sofern die Parteien

diese nicht individuell „ausgehandelt“ haben. Insbesondere

wenn Unternehmer vertraglich beteiligt sind, deklarieren die Gerichte

die verwendeten Vertragsklauseln schnell zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(AGB), die aufgrund der strengen gesetzlichen

Inhaltskontrolle dann gemäß § 307 ff. BGB oft für unwirksam erklärt

werden. Dies gilt regelmäßig für Klauseln, die in vorformulierten Verträgen

oder Anlagen hierzu enthalten sind. Regelungen über Sicherheitsleistungen

in Form von AGB werden von den Gerichten grundsätzlich

sehr streng überprüft. Dies ist in erster Linie auf die Höhe

der jeweils zu vereinbarenden Sicherheitsleistung bezogen, derzeit

maximal 10 Prozent der Bruttoabrechnungssumme für die Vertrags-

LECTURA

VALUATION

LECTURA LIEFERT

DIE RICHTIGEN DATEN

erfüllung und 5 Prozent für

Gewährleistungsansprüche.

Aber auch Dauer und Umfang

der Sicherheiten lassen

nur einen engen AGB-rechtlichen

Gestaltungsspielraum

zu.

Juristische Unterstützung

einschalten

Die Vertragsparteien sollten

insbesondere sogenannte

„Kombisicherheiten“, die sowohl

die Vertragserfüllung

als auch die Gewährleistung

schützen, am besten juristisch

begleitet ausgestalten.

So kann der Bauherr beispielsweise

versuchen eine

Klausel zu vereinbaren, die

ihm sowohl für die Vertragserfüllungs-

als auch für die

Gewährleistungsphase eine

Sicherheit einräumt. Fehlen

in einer solchen Klausel

jedoch Regelungen zur

eindeutigen und zeitlich

abgrenzbaren Trennung zwischen

dem zu sichernden

Fertigstellungsanspruch vor

und den Gewährleistungsansprüchen

nach der Abnahme,

ist die Klausel wegen

Übersicherung zulasten des

THOMAS SCHMITT

Über den Autor: Thomas Schmitt ist

Partner der Kanzlei JuS Rechtsanwälte,

Augsburg (www.jus-kanzlei.de). Er ist

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

und Schlichter nach SOBau des

Deutschen Anwaltverein (DAV). Er beschäftigt

sich seit über 18 Jahren vornehmlich

mit sämtlichen rechtlichen

Fragen des Bau-, Architekten- und

Immobilienrechts. Zudem ist Thomas

Schmitt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft

Bau- und Immobilienrecht im

Deutschen Anwaltsvereins (ARGE

BauR).

Bauunternehmers unwirksam.

Enthält der Bauvertrag eine unwirksame Sicherheitenklausel,

so kann der Auftragnehmer die Übergabe der Sicherheit verweigern

oder die Herausgabe der dennoch übergebenen Sicherheit verlangen,

ohne noch eine Sicherheit leisten zu müssen. Daher sollten sich

die Vertragsparteien beim Thema Sicherheitsleistungen im Bauvertrag

nicht auf Standardformulierungen verlassen und insbesondere

bei größeren Auftragsvolumen rechtzeitig juristischen Rat einholen.

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Ammann www.ammann-group.de 42

Argo-Hytos www.argo-hytos.com 92

Avant Tecno www.avanttecno.de 66

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Bohnenkamp www.bohnenkamp.de 20, 95

Caterpillar www.cat.com 31, 47

Chicago Pneumatic www.cp.com 86

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Cramo www.cramo.de 87

DAB Pumpen www.dabpumps.de 58

Dach + Holz www.dach-holz.de 14

DAF Trucks www.daftrucks.de 27

Deutsche Asphalttage www.deutsche-asphalttage.de 17

Deutsche Bauindustrie www.bauindustrie.de 21

Dillinger Hütte www.dillinger.de 32

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DSB Innocrush www.innocrush.com 51

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Eberle-Hald www.eberle-hald.de 20

Engcon www.engcon.com 39

Faymonville www.faymonville.com 72

FH Münster www.fh-muenster.de 43

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Goldhofer www.goldhofer.de 22, 74

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Hatz www.hatz-diesel.com 89

HKL www.hkl-baumaschinen.de 57

HS-Schoch www.hs-schoch.de 68

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Hytorc www.hytorc.de 81

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Johann Augel www.augel.de 97

Juwel www.juwel-schraubtechnik.de 80

Kaeser www.kaeser.de 85

Karl Bau www.karl-gruppe.de 10

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Langendorf www.langendorf.de 73

Lanthan www.lanthan.eu 62

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Takeuchi www.wschaefer.de 67

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Thomas Schmitt www.jus-kanzlei.de 102

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Tomtom www.tomtom.com 98

Topcon www.topcon.eu 37

Trimble www.trimble.com 25, 99

VDMA www.vdma.org 28

Vermeer www.vermeer.de 68

VMI www.vmi-ev.de 88

VMSSG www.vmssg.com 99

Volvo Trucks www.volvotrucks.com 70

Volz Consulting www.volzconsulting.de 40

VSI www.vsi-gmbh.de 44

Wacker Neuson www.wackerneuson.de 28

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Weber-Hydraulik www.weber-hydraulik.com 28

Wolffkran www.wolffkran.de 60

Wurotec www.wurotec.de 69

Zandt Cargo www.zandt-cargo.de 77

Zeppelin www.zeppelin.de 30

Züblin www.zueblin.de 22

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Härtnagel 2 . 87439 Kempten

Tel. +49 (0)8 31/6 97 30 51-0

Fax +49 (0)8 31/6 97 30 51-50

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Gesamtverantwortlich

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Redaktion Gloria Schaffarczyk (-90)

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03.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 103 ]


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Jürgen Schlechter

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[ 104 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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GEBRAUCHTMASCHINEN VON KÖLSCH

PORTAFILL 4000T Trommelsiebanlage auf Raupen

Baujahr: 2014 / Betriebsstunden: ca. 230

- Aufgabetrichter 4,25m 3 Inhalt, Trichtererhöhung

500 mm

- Stufenlos regelb. Aufgabeband, Gurtbreite 900 mm

- Trommel-Ø 1.500 mm, Trommellänge 4.200 mm

- 2 Trommelsiebe aus Lochblech (10 und 20 mm)

- Offene Siebfläche 18,0 m 3

- Trommeldrehzahl stufenlos verstellb. (0-20 U/min.)

- Selbstreinigungssys. mit 2-teiligem Bürstensatz

- Sammelband Gurtbreite 1.200 mm

- Feinkornband Gurtbreite 750 mm, glatter Gurt,

Abwurfhöhe bis 2.800 mm

- Grobkornband Gurtbreite 750 mm, Stollengurt,

Abwurfhöhe bis 2.900 mm

- Luftgekühlter DEUTZ TD2011 Dieselmotor 39,9 kW

- HD-Raupenfahrwerk mit 400 mm breiten

3-Steg-Bodenplatten

- Kabelfernbedienung zum Fahren der Anlage

KEESTRACK DESTROYER 1011 Raupenmobile Prallbrecheranlage

Baujahr: 2015 / Betriebsstunden: ca. 1.000

- zwei Prallschwingen mit hydraulischer Spaltverstellung

- Durchsatzleistung bis zu 150 t/h je nach Material

- Aufgabetrichter Inhalt 3,5 m 3

- Überbandmagnetabscheider mit Permanentmagnet

- effiziente Vorabsiebung mittels Lochblech

- Prallmühle Einlauf 950 x 770 mm, Rotordurchmesser

1060 mm

- Überkornrückführ-Förderband Breite 500 mm

- 1-Deck Nachsieb 2.800 mm x 1.200 mm (ca. 3 t)

- DEUTZ Dieselmotor Typ TCD 7.8 mit 210 kW - Automatische Schmieranlage

- Funkfernbedienung zum Fahren der Anlage

POWERSCREEN TRAKPACTOR 320 Prallbrecher auf Raupen

Baujahr: 2014 / Betriebsstunden: ca. 850

- Untere Prallwand in Schwerlastausführung

- Durchsatzleistung bis zu 320 t/h je nach Material - Kettenvorhang an der Brecherrückwand

- Stabiler Aufgabetrichter mit 3,6 m 3 Inhalt

- Permanentmagnetabscheider Schwerlast,

- 2-Deck Aktive Vorabsiebung 2.000 x 1.060 mm doppelpolig

- Einlauföffnung 1.130 x 800 mm

- Seitenband für aktive Vorabsiebung

- Dieselmotor SCANIA DC9 070A, 257 kW, Tier 4 - Kraftstoffpumpe

- Schwingförderrinne unter dem Brecher, Rinnenboden

- Fernbedienung für Raupenfahrwerk

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FN.620/1 Freigelände Nord

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der bauma!

TELESTACK LF-520 Haldenförderband mit Aufgabetrichter

Baujahr: 2015 / Betriebsstunden: ca. 120

- Hauptförderband hydraulisch heb- und absenkbar

- Aufgabetrichter Inhalt 7,0 m 3 mit Trichterverschleißplatten

- Aufgabeantrieb über 2-fach Hydraulik motore

- Seitenverkleidung Austragsband

- Hydraulisch klappbare Trichtererhöhung

- Aufgabe Supergrip-Antriebstrommel

- Stufenlos regelbares Abzugsband, Gurt breite - CAT Dieselmotor mit 75,4 kW für Raupen

1.200 mm mit Prallschienen im Aufgabebereich und Förderbänder

- Hauptaustragsband AA 20 m, Gurtbreite 1.200 mm - Raupenfahrwerk zum Fahren auf der Baustelle

- Schwerlastchassis und -hauptrahmen

mit Kabelfernbedienung

EXTEC C12+ Raupenmobiler Backenbrecher

Baujahr: 2006 / Betriebsstunden: ca. 7.000

- Backenbrecher Einlauföffnung 1.200 x 750 mm

- Überbandmagnet

- Backen erneuert 04/2015

- Brecherantriebsmotor erneuert 11/2014

- Trichterverschleißauskleidung

- Automatische Schmieranlage

- CAT C-9 Dieselmotor, 261 kW

- Funkfernbedienung

- Dolly-Fahrgestell mit TÜV

POWERSCREEN PREMIERTRAK PT300 Raupenmobiler Backenbrecher

Baujahr: 2014 / Betriebsstunden: ca. 450

- Permanentmagnetabscheider verstärkt

- Durchsatzleistung bis zu 280 t/h je nach Material - Hydraulische Brecherverstellung

- Stabiler Aufgabetrichter 5,0 m 3 Inhalt

- Hydraulisch verstellbare Auslaufschütten

- Aufgaberinne mit integrierter 2-Deckvorabsiebung

- Aluminium Staubabdeckung am Austragsband

- Seitenaustragsband, Breite 650 mm

- Einlauföffnung 1.000 x 600 mm

- Funkfernbedienung für Raupenfahrwerk

- Dieselmotor SCANIA DC9 083A mit 257 kW

Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.

IM TREFFPUNKT FINDEN

Jürgen Kölsch GmbH • Wildspitzstraße 2 • 87751 Heimertingen

Tel. 08335 98 95 0 • Fax 08335 98 95 95 • info@koelsch.com • www. koelsch.com

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