Treffpunkt.Bau 03/2016

Lulu89

KANALBAU . TIEFBAUMASCHINEN . SPEZIALTIEFBAU

KIESEL

Das Unternehmen Bau im südbadischen Wehr wählte den Hitachi Hydraulikbagger

„ZX350LCN-5“ als Grundgerät und ließ ihn von Kiesel-Sonderbau mit

dem „Kiesel Tritec-System“ ausstatten. Seither wird kein Großbagger mehr

benötigt.

v.l.n.r.: Siegfried Hildebrand (Niederlassungsleiter Geisingen), Frank Koch

(Werkstattleiter Geisingen), Ralf Eckert (Bau GmbH), Gökmen Durak (Gebietsverkaufsleiter

Kiesel Süd) und Jürgen Eckert (Bau GmbH).

Ein dritter Hubzylinder verleiht dem KLS bis zu 50 % mehr Hubkraft.

Das Heben schwerer Rohre ist für

den „KLS350-5“ kein Problem.

Maschinenlösung erhöht Hubkraft

KIESEL

Für die Tief- und Kanalbauarbeiten, die von der Bau GmbH aus

Wehr in Südbaden durchgeführt werden, sind Raupenbagger

die idealen Arbeitsgeräte. Vor allem der Hitachi „ZX350LCN-3“ ist

seit 2007 ständig im Einsatz, da die Leistung des Baggers dem

Unternehmen zufolge insbesondere den Anforderungen im

Kanalbau entspricht. Wenn ab und zu schwerere Lasten zu heben

waren, mieteten die Geschäftsführer Ralf und Jürgen Eckert einen

Großbagger dazu.

„Damit ist allerdings ein erheblicher wirtschaftlicher und logistischer

Mehraufwand verbunden“, weiß Gökmen Durak, Gebietsverkaufsleiter

bei Kiesel Süd. „Für dieses Problem suchten die Brüder

eine Lösung. Sie hieß Kiesel Lift Star.“

Die Maschinenlösung besteht aus dem Hitachi Hydraulikbagger

„ZX350LCN-5“ als Grundgerät, das vom Kiesel-Sonderbau mit dem

„Kiesel Tritec-System“ ausgerüstet wurde.

Bei den Tritec-Maschinen unterstützt ein zusätzlicher dritter Hubzylinder

bei Bedarf die beiden Standard-Hubzylinder, womit eine bis

zu 50 % höhere Hubkraft erreicht wird – und das bei gleichbleibender

Arbeitsgeschwindigkeit. Damit erreichen Basisgeräte zwischen

20 und 90 Tonnen den Hubkraftbereich der nächsthöheren Maschinenklasse,

nicht jedoch deren Preiskategorie, Transportabmessungen,

Kraftstoffkosten und allgemeine Betriebskosten.

Prototyp überzeugte

Ein Prototyp des „Kiesel Lift Star“ (KLS) wurde 2013 auf der Bauma in

München vorgestellt. Die Baumaschinenmesse ist ein Pflichttermin

für Ralf und Jürgen Eckert, die dort im „KLS350-5“ das ideale Arbeitsgerät

sahen. Gemeinsam mit der Kiesel-Niederlassung, in Geisingen,

auf die sich die Brüder bereits seit Jahren verlassen wurde das für

ihre Zwecke richtige Gerät konfiguriert. Rechtzeitig zum 15-jährigen

Firmenjubiläum des Unternehmens Bau im Sommer 2014 wurde

der „KLS350-5“ ausgeliefert. Seither können die Mitarbeiter auf den

Baustellen die Vorteile eines mobilen 35-Tonnen-Baggers nutzen

und müssen keinen zusätzlichen Großbagger bedienen, wenn einmal

schwerere Lasten zu verbauen sind. Trotz des breiten Leistungsprofils

der Firma Bau hat sich im Lauf der Jahre der innerstädtische

Kanalbau zum Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit entwickelt.

„Durch die stetige innovative Weiterentwicklung und Spezialisierung

unserer Mitarbeiter sowie der neuesten Technologien garantieren

wir auch unter extremen Anforderungen und Bedingungen ein

höchstes Maß an Qualität und Produktivität“, erklärt Jürgen Eckert.

[ 56 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

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