Treffpunkt.Bau 03/2016

Lulu89

Neues Flottenmanagementsystem

für Umschlagbagger und Krane

SENNEBOGEN

Mit der Einführung des eigenen Telemetriesystems „SENtrack“ bietet

das Unternehmen Sennebogen eine neue Plattform, um Maschinendaten

zentral und weltweit zu überwachen, Positionen zu

lokalisieren oder Wartungen effektiver zu planen. Das System liefert

zukünftig in Echtzeit den Maschinenzustand und bietet Wartungspersonal

und Maschinenverantwortlichen eine ansprechende Benutzeroberfläche

zur Fuhrparkverwaltung. Über die webbasierte

Benutzeroberfläche kann ein zentraler Überblick über alle eingesetzten

Maschinen und deren Bewegungen nachvollzogen werden.

Gleichzeitig fungiert „SENtrack“ als Werkzeug zur Wartungsplanung

und Kontrolle. Beispielsweise können Live-Daten wie Verbräuche,

Motortemperatur oder Hydraulikdrücke und Auslastungsgrad

drahtlos übermittelt werden. Gleichzeitig lassen sich die Daten auch

über einen längeren Zeitraum einfach nachvollziehen und mittels

Kartenauszug die genaue Position der Maschinen per GPS ermitteln.

Alle Maschinen im Blick

Gerade für Mietparkbetreiber bietet das System einen guten Überblick

über die Maschinenpopulation. Gleichzeitig gewinnt der Disponent

schnell einen Überblick über die Auslastungssituation. Auch

auf dem eigenen Betriebsgelände lassen sich dank GPS Positionierung

Tagesfahrwege, zum Beispiel im Holzwerk, nachvollziehen

und Fahrstrecken optimieren. Über einen individuellen Login kann

der Maschinenverantwortliche sämtliche Sennebogen Maschinen

übersichtlich verfolgen, Wartungsintervalle werden automatisch

SENNEBOGEN

aufgezeigt und erleichtern die Planung der Servicestopps in Kooperation

mit den Sennebogen Vertriebs- und Servicepartnern.

Beispielsweise gibt das „SENtrack“ System einen visuellen Hinweis,

wenn eine Wartung ansteht, über das System kann sofort der Status

der Maschine abgefragt werden der Standort dem Servicetechniker

übermittelt werden, und eine Überprüfung der wichtigsten Maschinendaten

durchgeführt werden.

Technisch besteht das „SENtrack“ Modul aus einer GSM und GPS-Antenne

und einer Steuereinheit im Oberwagen der Maschine, das die

Daten per Mobilfunk übermittelt. Über einen Web-Zugang kann der

Nutzer die Daten komfortabel auswerten. Neumaschinen können

zukünftig optional ab Werk mit dem System ausgerüstet werden,

ein Nachrüstsatz für bestehende Maschinen ist über den Kundendienst

verfügbar.

Applikation zur Tankdeckelsicherung

TOMTOM

DIEBSTAHLSCHUTZ

Ob Kraftstoff, Arbeitszeit oder Telefongebühren – durch die Einführung

einer speziellen Applikation zur Diebstahlsicherung in

Verbindung mit der Komplettlösung des Unternehmens Tomtom

Telematics spart die auf die Lieferung von Schüttgut spezialisierte

Firma HVT laut Hersteller heute zwischen 15 und 20 Prozent ihrer

Gesamtkosten ein.

Wenn der Tankdeckel unautorisiert geöffnet wird, wird ein Alarm ausgelöst,

der beim Flottenverantwortlichen in Form einer SMS, E-Mail oder als Anruf

eingeht.

Der zunehmende Kraftstoffdiebstahl, auch bei Lkw, stellt viele Unternehmen

vor eine große finanzielle Herausforderung. Die vom

Kommunikationsdienstleister V+S Kommunikationssysteme Leipzig

entwickelte Integration schützt die Fahrzeuge und ist einfach zu

bedienen: Sobald der Tankdeckel geöffnet wird, wird ein Alarm ausgelöst,

der beim Flottenverantwortlichen in Form einer SMS, E-Mail

oder als Anruf eingeht. Über die Flottenmanagement-Plattform

„Webfleet“ lässt sich dieser Alarm jederzeit zum Tanken deaktivieren.

So ist ab 2012 – dem Jahr, seitdem die Lkw von HVT die kombinierte

Lösung von Tomtom Telematics und V+S verwenden – kein einziger

Kraftstoffdiebstahl mehr vorgekommen.

Es wurde aber nicht nur ein Beitrag zur erhöhten Diebstahlsicherheit

geleistet, sondern auch zur besseren Auftragsabwicklung: Alle

Aufträge, die bei HVT mit der Speditionssoftware „Logis Cargonet“

erfasst werden, überträgt „Webfleet“ automatisch auf das Navigationsgerät,

samt Adresse des Einsatzorts. Das spart Zeit, erhöht die

Fahrersicherheit und macht die Abstimmung zwischen Disposition

und Fahrer überflüssig: Früher wurde jeder Auftrag telefonisch

an den Fahrer weitergegeben, im günstigsten Fall dauerte das drei

Minuten.

Mit der elektronischen Auftragsübermittlung entfällt dieser Aufwand.

Auch die Fahrzeugortung trägt zur Kostensenkung bei: Die

Disponenten wissen immer, wo sich die Fahrzeuge befinden und

wann sie die Baustelle verlassen haben. Das führt zu kürzeren Reaktionszeiten

und spart so rund zehn Prozent der Ausgaben ein. Zudem

kann die Zentrale den Kunden informieren, wenn sich ein Fahrer verspätet

– ein entscheidender Beitrag zur Kundenzufriedenheit.

[ 98 ] 03.2016 . TREFFPUNKT BAU

EDV . SOFTWARE . UNTERNEHMENSFÜHRUNG

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