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Ortsschelle

Bechtolsheimer

30. Jahrgang - 2. Ausgabe - März/April 2015

Daniel Starke

Eric Schönborner

Orgelsanierung in der Simultankirche


2

IMPRESSUM BECHTOLSHEIMER ORTSSCHELLE

Ausgabe 2 - März/April 2015 - Jahrgang 30

Herausgeber:

Heimatverein Bechtolsheim e.V.,

vertreten durch den 1. Vorsitzenden

Dr. Jens Dolata

Langgasse 22

55234 Bechtolsheim

E.mail: vorstand@heimatverein-bechtolsheim.de

www.ortsschelle-bechtolsheim.de

Redaktion (interim):

Dr. Jens Dolata (kommissarisch),

Rudolf Flick (kommissarisch), n.n.

Verantwortlicher für Werbeanzeigen: n.n.

Auflage: 900 Stück

Erscheinen ab Jahrgang 30, 2015:

Zweimonatlich, jeweils Ende Februar, April, Juni,

August, Oktober, Dezember.

Kostenlose Verteilung

an alle Haushalte in Bechtolsheim.

Bestellung von 6 Ausgaben = 1 Jahrgang, einschließlich

Postzustellung: 18 Euro, schriftlich

oder per E-Mail erbeten an den Herausgeber.

Leserbriefe (nur namentlich gekennzeichnete) und

Beiträge der Ortsgemeinde, der Kirchengemeinden

und von Bechtolsheimer Ortsvereinen, insbesondere

Veranstaltungsankündigungen können in

elektronischer Form beim Herausgeber eingereicht

werden. Eine Verpflichtung zum Abdruck

besteht nicht, Kürzungen und Layoutänderungen

bleiben vorbehalten. Für unverlangt eingereichte

Beiträge übernimmt der Herausgeber keine Haftung.

Redaktionsschluß ist jeweils der 10. Tag des Erscheinungsmonats.

Für alle Beiträge (Texte und Bilder) gilt Urheberschutz.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge und

speziell Leserbriefe sind nicht in jedem Fall Meinung

des Herausgebers. Einlieferer und Unterzeichner

verantworten ihre Beiträge selbst.

Dir Preisliste für Werbeanzeigen kann beim Herausgeber

angefragt werden.

Der Heimatverein Bechtolsheim wird die vollständigen

Ausgaben ab Jahrgang 30, 2015

unter www.ortsschelle-bechtolsheim.de sowie in

der Stadtbibliothek Mainz als Regionalbibliothek

für Rheinhessen öffentlich verfügbar machen.

Bilder Titelseite und dieser Seite: G. Fillinger


AUS DEM GEMEINDERAT 3

Am Montag, den 23.03.2015 fand um 19.00 Uhr eine

Sitzung des Gemeinderates statt.

Hierzu konnte Bürgermeister H. Kemptner die

Beigeordneten G. Brand und Dr. H. Strecker, die

Ratsmitglieder H. Mieslinger, R. Flick, E. Duckgeischel,

H. Ehlenberger, A. Wieland, L. Wieland, A.

Borlinghaus, Dr. J. Dolata, U. Kuhn, S. Jennewein,

M. Uhink, H. Wollny, K. Ullmer, und D. Mann, sowie

17 Zuhörer begrüßen. Zudem hieß Kemptner

die Ingenieure Bultel und Klenner, sowie Pfarrer

Krieger (alle für den Tagesordnungspunkt 3) willkommen.

Für den ö!entlichen Teil der Sitzung lautete die

Tagesordnung:

1. Baugebiet „Um den Bahnhof“

Mitteilung über den Sachstand

2. Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2015

hier: Beratung und Beschlussfassung

3. Kindertagesstätte Bechtolsheim

hier: Bericht über die Schlussabrechnung

4. Flächennutzungsplan der ehemaligen

VG Nierstein-Oppenheim, jetzt VG Rhein-

Selz (u.a. zusätzliche Verkaufsfläche in

Undenheim)

5. Antrag der FWG Bechtolsheim

Resolution zur Geschwindigkeitsbegrenzung

L 436 Undenheimer Straße

6. Mitteilungen

7. Anfragen der Ratsmitglieder

8. Anfragen der Einwohner

Vor dem Eintritt in die Tagesordung wurde Lena

Brand als Schriftführerin verpflichtet. Damit die

anwesenden Ingenieure und Pfarrer Krieger nicht

bis zum Aufruf des sie betreffenden Punktes warten

mussten, wurde auf Antrag des Bürgermeisters

der dritte Tagesordnungspunkt einstimmig

vorgezogen.

Zu Tagesordnungspunkt 1 (neu)

Kindertagesstätte Bechtolsheim

hier: Bericht über die Schlussabrechnung

Der Bürgermeister dankte den beiden Ingenieuren

für die bisher geleistete Arbeit und erteilte ihnen

das Wort.

Zunächst stellte Ingenieur Bultel fest, dass nach

seinem Eindruck der Kindergarten für die Angestellten

und die Kinder ohne größere Probleme

läuft, obwohl noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen

und noch einige Mängel zu beseitigen sind.

Darüber berichtete er ausführlich und nannte bei

jedem Gewerk Grund und Umfang der noch auszuführenden

Arbeiten. Beispielsweise ist das Vordach

am Eingang neu zu montieren, ein Fenster,

dessen Scheibe gesprungen ist, muss ausgetauscht

werden, etliche Fußleisten müssen wieder befestigt

werden, kleinere Malerarbeiten stehen noch

an, zu schwach bemessene Brandschutzplatten

müssen ausgetauscht werden und an der Außenanlage

ist noch der Rasen anzulegen. Er ging davon

aus, dass spätestens Ende April alle Restarbeiten

ausgeführt sind und dann die endgültige Bauabnahme

erfolgen kann. Als besonders lästig erwähnte

Bultel noch die Zerstörungen an der Fassade

durch einen Specht, der bisher durch keine

der ergriffenen Maßnahmen davon abzuhalten

war, die Dämmung zu beschädigen. Ingenieur

Klenner stellte dann die vorläufige Kostenabrechnung

vor. Für die insgesamt 44 Gewerke waren ursprünglich

1.697.394,89 Euro veranschlagt worden.

Nach der Ausschreibung betrugen die genehmigten

Kosten 1.772.945,00 Euro. Der nun zu erwartende

Gesamtbetrag steht bei 1.907.319,70 Euro,

womit die Mehrkosten 134.374,70 Euro betragen.

Dieser Mehrbetrag ergibt sich laut Klenner durch

vorher nicht abzusehende oder zusätzlich durchgeführte

Arbeiten, wobei alleine bei den Putzarbeiten

rund 25.000 Euro mehr zu zahlen waren.

Weitere zusätzliche Ausgaben ergaben sich aus der

Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen.

Bei allen anderen Gewerken bewegten sich die

Mehrkosten in vertretbaren Bereichen. Auf Detail-


4

AUS DEM GEMEINDERAT

fragen durch die RM A. Wieland, L. Wieland und

H. Wollny bezüglich der noch ausstehenden bzw.

zusätzlichen Arbeiten konnten die Architekten

konkrete Antworten geben und stellten die noch

zu beseitigenden Mängel nochmals als nicht so

gravierend dar. Zum Schluss stellte Herr Klenner

nochmals die sehr gute Zusammenarbeit mit den

Beteiligten der Ortsgemeinde und der Verbandsgemeinde

heraus. Des weiteren kündigte er an, das

Gebäude im nächsten Jahr für den Tag der Architektur

anzumelden. Anschließend ließ Pfarrer

Krieger die Maßnahmen der letzten Jahre Revue

passieren. Er bezeichnete das, was hier geschaffen

wurde, als Wahnsinnsprojekt. Er konnte auch

jetzt, nach vier Wochen seit dem Umzug, schon

feststellen, dass die Kindertagesstätte ein guter

Ort geworden ist, und dadurch, dass statt der drei

Gruppen nun fünf Gruppen dort Platz finden, es

keine Wartelisten für aufzunehmende Kinder

mehr gibt. Für das Personal bedeutet die räumliche

und personelle Erweiterung allerdings eine

große Umstellung und für die Leiterin Frau Breid

bringt dieses neue Konzept eine nicht zu unterschätzende

Herausforderung. Besonders dankte

Krieger dem Gemeinderat dafür, dass er dieses

Projekt auf den Weg gebracht und es während der

Bauphase kritisch und konstruktiv begleitet hat.

Ebenso dankte er den Kindergarteneltern und dem

Arbeitskreis Dorferneuerung für ihren Einsatz bei

den Umzügen.

Zum Schluss sprach der Bürgermeister dem Ältestenrat

seinen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit

aus, wodurch auch für die Fraktionen

im Rat immer Transparenz gegeben war. Bezüglich

des noch herzurichtenden Bewegungsfeldes

deutete er an, dass die VG signalisiert hat, sich

an den Kosten hierfür zu beteiligen.

Zu Tagesordnungspunkt 2 (neu) Baugebiet „Um

den Bahnhof“

Mitteilung über den Sachstand

Die Untersuchung des Baugeländes kostete 18.000

Euro und ergab, dass dort keine Kampfmittel liegen.

Somit konnte unmittelbar darauf mit der

Räumung des Geländes begonnen werden. Überraschend

waren die dabei vorgefundenen Mengen an

Beton. Derzeit lagern dort neben den planierten

Flächen rund 12.000 cbm Abraum, der sich auf 8

Mieten verteilt. Zwei „Berge“ bestehen aus unbelastetem

Material, 6 „Berge“ sind nur schwach belastet

und somit kann das Räumgut problemlos

abgefahren werden.

Mit dem Kanalbau wird unmittelbar nach Ostern

begonnen werden, im Anschluss daran werden die

Straßen hergestellt, so dass spätestens im März

2016 die ersten Häuser errichtet werden können.

Zwei Bauplätze dort hat die Gemeinde schon verkauft,

für drei weitere liegt Interesse vor. Für die

Anlieger an das Baugebiet machte der Bürgermeister

folgendes Angebot: Sollten im Laufe der

dortigen Maßnahmen Probleme auftreten, so sind

sie eingeladen, diese bei den jeweils mittwochs um

14.00 Uhr stattfindenden wöchentlichen Baubesprechungen

vorzubringen, damit kurzfristig Lösungen

gefunden werden können. RM D. Mann

ergänzte in diesem Zusammenhang, dass in den

Gesamtkosten in Höhe von 700.000 Euro für die

Herrichtung des Baugebietes die Kosten für das

Regenrückhaltebecken noch nicht enthalten sind.

Zu Tagesordnungspunkt 3 (neu)

Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2015

hier: Beratung und Beschlussfassung

Der Haupt- und Finanzausschuss hatte am 17.

März 2015 getagt und den Haushaltsplan vorbesprochen.

Der Bürgermeister stellte die

Hebesätze der Gemeinde vor:

Grundsteuer A 330%

Grundsteuer B 400%

Gewerbesteuer 375%

Die Hundesteuer beträgt für

den ersten Hund

jeden weiteren Hund

60 Euro

80 Euro


AUS DEM GEMEINDERAT 5

Für den Ergebnishaushalt sind folgende

Erträge angesetzt:

Steuern und Abgaben

Zuwendungen und Beiträge

Schlüsselzuweisungen,

Pachten, Konzessionsabgabe

Zinsen

Erträge:

1.321.910 Euro

286.700 Euro

263.110 Euro

540 Euro

---------------

1.872.260 Euro

Für den Ergebnishaushalt sind folgende Aufwendungen

angesetzt:

Personal und Versorgung

Abschreibungen

Verwaltungstätigkeit

Kreis- u. VG-Umlage

Zinsen

Aufwendungen:

93.490 Euro

336.300 Euro

998.950 Euro

965.190 Euro

28.610 Euro

----------------

2.422.840 Euro

Somit ergibt sich im Ergebnishaushalt

ein Fehlbetrag von

550.580 Euro

Die Gesamtkosten für die vorgesehenen Projekte

betragen:

2.504.000 Euro

Im Einzelnen sind dies folgende Ansätze:

Baufeldräumung Bahnhof 700.000 Euro

Kostenbeteiligung Kita

67.000 Euro

Unterhalt der Infrastruktur 20.000 Euro

Baulandumlegung

45.000 Euro

Zaun am Bewegungsfeld

10.000 Euro

Ausbau Kindertagesstätte 350.000 Euro

Erschließung Um den Bahnhof 492.000 Euro

Regenrückhaltebecken

770.000 Euro

Ökokonto

30.000 Euro

IG Petersberg

20.000 Euro

Zum 31.12.2014 betrug der

der Gemeinde

Schuldenstand

833.873,32 Euro.

2015 werden davon 75.740 Euro getilgt.

1.862.670 Euro nimmt die Gemeinde 2015 an neuen

Schulden auf. Somit wird zum 31.12.2015 der

Schuldenstand 2.620.803,32 Euro betragen,

was dann einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund

1.600 Euro entspricht.

Aus den dargestellten Zahlen ergibt sich, dass die

Gemeinde kein Einnahmeproblem hat, sondern

ein Ausgabeproblem. Dies vor allem wegen der

Ausgaben für die Kindertagesstätte und für das

Regenrückhaltebecken, beides unabweisbare

Maßnahmen.

Nach der Vorstellung des umfangreichen Zahlenwerkes

durch die Verwaltung hatten die Ratsmitglieder

L. Wieland, H. Wollny, A. Borlinghaus und

A. Wieland dazu noch Fragen und Ergänzungen,

die beantwortet bzw. beraten wurden.

Zum Schluss wurden Haushaltssatzung und Haushaltsplan

einstimmig verabschiedet.

Zu Tagesordnungspunkt 4

Flächennutzungsplan der ehemaligen

VG Nierstein-Oppenheim, jetzt VG Rhein-Selz

(u.a. zusätzliche Verkaufsfläche in Undenheim)

Der REWE-Markt in Undenheim soll wesentlich

erweitert werden. Das ist möglich, weil zusammen

mit den Gemeinden Köngernheim und Friesenheim

3000 Einwohner-Gleichwerte erreicht werden.

Als Nachbargemeinde ist Bechtolsheim dazu

zu hören. Der Rat beschloss nach kurzer Aussprache

einstimmig, bei einer Enthaltung, gegen die

Erweiterung des REWE-Marktes auf 3000 qm

keine Anregungen und Bedenken vorzutragen.

Zudem teilte der Bürgemeister Folgendes mit: Die

Gemeinde Bechtolsheim hatte gegen die Errichtung

von drei weiteren Windrädern in der Gemarkung

Undenheim in der Nähe der beiden bestehenden

Anlagen Widerspruch eingelegt. Als Begründung

führte die Gemeinde an, dass die Flächen

hierfür nicht im Raumordnungsplan ausgewiesen

sind und die VG Nierstein-Oppenheim

hierüber Bechtolsheim mangelhaft informierte.

Darüber wird der Kreisrechtsausschuss in Ingelheim

in den nächsten vier Wochen eine Entschei-


6

AUS DEM GEMEINDERAT

dung fällen. Der Ortsgemeinderat wird dann

eventuell über weitere Schritte zu beraten haben.

Zu Tagesordnungspunkt 5

Antrag der FWG Bechtolsheim

Resolution zur Geschwindigkeitsbegrenzung

L 436 Undenheimer Straße

Für die FWG stellte deren Sprecher R. Flick den

Antrag vor: Demzufolge sollte der Rat beschließen,

die Geschwindigkeit auf der Undenheimer Straße

im gesamten Abschnitt zwischen der Kreuzung

und der Ortseinfahrt auf 70 km/h zu begrenzen.

Da der Straßenbelag in einem sehr schlechten Zustand

ist, ist bei der dort jetzt erlaubten Geschwindigkeit

die Verkehrssicherheit gefährdet

und verursacht eine erhöhte Lärmbelästigung. Zudem

liegen in diesem Bereich die Zufahrten zu einem

Kfz- Betrieb und einem weiteren Grundstück,

wofür keine Abbiegespuren vorhanden sind. Diese

Maßnahme sei auch kostengünstig auszuführen,

da nur ein 70 km/h Schild von der Ortsdurchfahrt

(aus Richtung Undenheim) aufzustellen ist, und

das Schild, das die 70 km/h-Zone (aus Richtung

Gau-Odernheim) aufhebt, zu entfernen ist. Der

Antrag wurde ausführlich besprochen und RM A.

Wieland meinte dazu, dass sie es wegen der dortigen

Gegebenheiten lieber sehen würde, wenn die

Geschwindigkeit sogar auf 50 km/h begrenzt werden

könnte. RM H. Wollny stellte dazu auch fest,

dass der Landesbetrieb Mobilität gerade in unserem

Bereich zu selten tätig wird und das Herstellen

einer ordentlichen Fahrbahndecke oder das

Wiederaufstellen von Warnbaken vernachlässigt

wird.

Der Rat beschloss anschließend einstimmig, die

vorliegende Resolution an den Landesbetrieb Mobilität

zu stellen.

Zu Tagesordnungspunkt 6

Mitteilungen

Der Bürgermeister gab hier bekannt:

a.) Bei der Überprüfung des Spielplatzes wurde

festgestellt, dass die Pfosten am Reck angefault

sind. Der Bau- und Friedhofsausschuss wird sich

in seiner nächsten Sitzung damit befassen. Die

Reparatur bzw. der Ersatz des Gerätes wird etwa

2000 Euro kosten.

b.) Der Sand in der Kiste im Kindergarten, in der

Sprunggrube hinter der Musikhalle und am Fallschutz

unter dem Reck auf dem Spielplatz muss

erneuert werden. Dazu bietet eine Fachfirma ein

günstiges Verfahren an: Der Sand wird nicht mehr

ausgetauscht, sondern es werden nur die oberen

40 cm des Sandes aufgenommen, gereinigt und

wieder eingebracht. Die Kosten hierfür belaufen

sich auf etwa 1500 Euro.

c.) Die Ortsgemeinde hatte das mobile Geschwindigkeitsmessgerät

für 2670 Euro gekauft. Die VG

wird von diesem Betrag 50% übernehmen.

d.) Der Personalkostenanteil der Ortsgemeinde für

den Kindergarten beträgt zur Zeit noch 67.000 Euro,

bei Gesamtkosten in Höhe von 481.000 Euro .

e.) Das 29. VG-Weinfest findet vom 26. bis 28. Juni

in Lonsheim statt. Dafür baut der Theater- und

Karnevalverein zur Zeit schon einen Umzugswagen

mit Motiven aus Bechtolsheim. Die Gemeinde

lädt alle Gruppen und Vereine ein, dort am Umzug

teilzunehmen.

f.) Der Landesbeauftragte für Datenschutz hat bezüglich

der Videoüberwachungen durch Kommunen

eine Orientierungshilfe erarbeitet. An Kommunen

werden hierbei besonders strenge Anforderungen

gestellt. Privatpersonen können solche

Überwachungsanlagen nur dann installieren,

wenn öffentlicher Raum nicht erfasst wird.

g.) In Oberflörsheim und Wahlheim wurden die

gemeindeeigenen Veranstaltungshallen geschlossen,

weil sie Sicherheitsmängel aufwiesen.


AUS DEM GEMEINDERAT 7

Beigeordneter Dr. Strecker hatte diese Mitteilung:

An der am 20.03.2015 in der Gemarkung

durchgeführten Müllsammlung, dem „Dreck-weg-

Tag“, beteiligten sich nur 12 Personen. Er nannte

diese schwache Beteiligung traurig, denn die Gemeinde

hatte mit einer Beteiligung von bis zu 40

Personen gerechnet. Bei dieser Aktion wurden viele

Haufen von Bauschutt in haushaltsüblichen

Mengen vorgefunden, die die Verschmutzer problemlos

in den Wertstoffhöfen losgeworden wären.

Weiterhin überraschte die große Zahl von weggeworfenen

Glasflaschen und die illegalen Brandplätze.

Zu Tagesordnungspunkt 7

Anfragen der Ratsmitglieder

RM K. Ullmer berichtete, dass der Defibrillator

nun am Feuerwehrgerätehaus hängt. Die Kosten

für die Anbringung und den Wetterschutz wurden

durch die Spenden der Sparkasse und der Volksbank

gedeckt.

RM M. Uhink wies die Verwaltung darauf hin,

dass auf der Homepage der Gemeinde nun der

Standort für den Defi geändert werden muss. Zudem

stimme die auf der Homepage angegebene

Telefonnummer der Polizei nicht.

RM Borlinghaus erinnerte an die Einweihung des

Projektes der IG Petersberg am 25. April. Weiterhin

sprach er die unschönen Ablagerungen von

Unrat in den Gärten an der Selz an. Antwort des

Bürgermeisters: Die Ortsgemeinde hat darauf keinen

direkten Einfluss, aber das Ordnungsamt beschäftigt

sich damit. Auch die Lärmbelästigungen,

die dort von verschiedenen Gärten ausgehen, hätten

schon nachgelassen, nachdem das Ordnungsamt

tätig wurde.

RM L. Wieland gab bekannt, dass die Einnahmen

aus der Adventsfenster-Aktion für den Spielplatz

verwendet werden können. Dort soll vor einer der

Bänke ein Tisch aufgestellt werden. Dagegen gab

es keine Vorbehalte.

L. Wieland berichtete, dass in der Gemarkung einzelne

Pappeln gefällt wurden. Hierzu bemerkte

der Bürgermeister, dass dies nach einer Untersuchung

durch eine Fachfirma erfolgte. Dabei war

festgestellt worden, dass die Bäume nicht mehr

standfest waren.

RM H. Mieslinger stellte fest, dass die beiden

Selzbrücken im Dorf durch die Ortsgemeinde

überprüft werden müssen.

Der Bürgermeister bestätigte das und die VG ist

damit beauftragt, die alle 3 bis 5 Jahre durchzuführende

Prüfung zu veranlassen.

RM R. Flick wollte wissen, wie das Aufstellen von

Info- und Reklameschildern an der Kreuzung an

der Ortseinfahrt geregelt ist. Antwort des Bürgermeisters:

Für das Aufstellen der Schilder ist eine

Genehmigung einzuholen. Zudem berichtete er,

dass nach Wahlen viele Wahlplakateständer nicht

mehr abgeholt werden, die dann durch die Gemeindearbeiter

abgenommen und eingelagert

werden.

RM H. Ehlenberger sprach die Parksituation in

der Straße Am Wingertstor an. Dort parken regelmäßig

bis zu drei LKW und behindern die Zufahrt

zu dem Wohngebiet. Zudem benutzen die

Fahrer für die Anfahrt dort hin die Straße Am

Teich, die nur für Fahrzeuge bis zu 3,5 to zugelassen

ist. Antwort des Bürgermeisters: Dies kann

nur abgestellt werden, wenn von den Anliegern

beim Ordnungsamt der VG Anzeigen erstattet

werden. Die Ortsgemeinde habe darauf keinen direkten

Einfluss.

RM E. Duckgeischel forderte, dass in der Bahnhofstraße

Maßnahmen ergriffen werden, damit an

der Verschwenkung vor dem Anwesen Völzke der

Bürgersteig nicht mehr überfahren werden kann.

Auch sei die dort aufgestellte Warnbake entfernt

worden. Antwort des Bürgermeisters: Eine fest installierte

Abgrenzung ist nur nach einer Anordnung

durch das Ordnungsamt möglich, was insgesamt

etwa 3000 bis 4000 Euro kosten würde. Er

regte aber an, dort einen „ordentlichen“ Pflanzkübel

aufzustellen.


8

AUS DEM GEMEINDERAT

Zu Tagesordnungspunkt 8

Anfragen der Einwohner

U. Löblein fragte, wer von den Gemeinderäten am

letzten „Dreck-weg-Tag“ teilgenommen hat. Antwort

des Beigeordneten Dr. Strecker: Außer ihm

und dem Bürgermeister hatte der Arbeitskreis

Dorderneuerung keine weitere Unterstützung.

Bürgermeister Kemptner stellte in diesem Zusammenhang

fest, dass an diesem Samstag in der

Gemarkung eine beträchtliche Menge Unrat eingesammelt

wurde. Die Mitbewohner, die ihren

Müll illegal entsorgen, können diesen ebensogut

kostenfrei bei den Wertstoffhöfen in Gau-Odernheim

oder Framersheim abgeben. Die Öffnungszeiten

für die Wertstoffhöfe sind jede Woche im

Nachrichtenblatt der VG abgedruckt.

U. Löblein sprach auch das Parkverhalten in

Bechtolsheim an. Als besonders behindernd stellte

sie die Einfahrten von der Langgasse in die Sulzheimer

Straße und in den Engelborner Weg heraus:

Dort gehe bei Gegenverkehr gar nichts mehr.

Auch sollten die Anwohner ihre in der Langgasse

links und rechts parkenden Fahrzeuge in ihre Höfe

fahren. Frau Löblein forderte den Bürgermeister

vehement auf, diese Missstände abstellen zu lassen.

Antwort des Bürgermeisters: Die Ortsgemeinde

kann hier nur die Verbandsgemeinde auffordern,

den ruhenden Verkehr zu überwachen,

um Falschparker zu verwarnen. Deswegen habe er

schon mehrfach bei der VG den Antrag gestellt,

dass dies in Bechtolsheim durch das Ordnungsamt

der VG verstärkt durchgeführt werden soll. Er

musste aber wiederholt feststellen, dass das „dort

niemand interessiert“. Dem Amtsleiter dort muss

letztlich der VG-Bürgermeister Unger die Anweisung

hierfür erteilen.

Dazu bemerkt Zuhörer Pfannebäcker, dass in Gau-

Odernheim regelmässig kontrolliert wird, aber nie

in Bechtolsheim.

Dazu gibt Beigeordneter Brand folgende Information:

Der Aufwand hierfür ist nicht kostendeckend

und eine Personalstelle für den Aussendienst bedeutet

für die VG ein Haushaltsminus von insgesamt

50.000 Euro. Dennoch hat die VG für das

Ordnungsamt zwei weitere Stellen für Verkehrsüberwachung,

als Feldschützen und zur Asylbewerberbetreuung

ausgeschrieben.

C. Schwartz sprach die Saatkrähenplage an: Sie

schlug vor, wie in Nieder-Olm geschehen, die Krähen

durch Stutzen der Nistbäume zu vertreiben.

Antwort des Bürgermeisters: Die Pappeln an der

Selz stehen im Landschaftsschutzgebiet und können

nur gefällt werden, wenn in einem Gutachten

festgestellt wurde, dass sie nicht mehr standsicher

sind. Zu den Kosten sagte Kemptner: Das Fällen

eines Baumes kostet die Gemeinde 1000 Euro und

das Einkürzen 2000 Euro. In anderem Zusammenhang

hatte Beigeodrneter Brand berichtet,

dass in Bayern Saatkrähen bejagt werden dürfen,

weil es dort gesetzlich erlaubt ist.

Als um 21.30 Uhr keine Anfragen mehr vorlagen,

beendete der Bürgermeister die Ratssitzung.

Nach einer Pause schloss sich ein nichtöffentlicher

Teil an.

rf


2. STABAUSFEST IN BECHTOLSHEIM 9

Der Frühling gewann gegen den Winter

Trotz trübem Himmel und kühlen Temperaturen

kamen viele Kinder mit Eltern, Verwandten und

Bekannten, um an den Umzug teilzunehmen. Die

abwechslungsreich und toll geschmückten Stäbe

wurden an der Musikhalle mit Brezeln und Äpfeln

bestückt; zudem erhielten die Mädchen zauberhafte

Blumenkränze fürs Haar. Pünktlich um 14.00

Uhr spielte der Musikzug Bechtolsheim auf und


















der Umzug in Richtung Gänsebrunnen, Sulzheimer

Straße, Petersbergstraße und Neugasse begann.

Endstation war auf dem Gelände Ehlego

Landmarkt. Damit der Weg nicht ganz so lang erschien,

konnten sich die Teilnehmer bei Familie

Bernd in der Petersbergstraße stärken. Dies wurde

von allen dankend angenommen. Ehrenamtliche

Helfer begleiteten den Umzug. Zwei Bollerwagen

einmal als Winter und einmal als Frühling, die mit

viel Liebe und Geschmack hergerichtet waren,

wurden vom Winter (Schneemann) und vom Frühlingsbotschafter

gezogen. Gegen 14.30 Uhr lief der

Tross im Hof des Ehlego Landmarktes ein. Dort

gab es dann den traditionellen Kampf WINTER

gegen FRÜHLING. Ein sehr gut inszenierter

Kampf, der von allen Anwesenden mit viel Applaus

belohnt wurde. Tatsächlich kam nach dem

Kampf die Sonne heraus! Das Winteraustreiben

hatte somit in diesem Jahr richtig funktioniert.

Der Musikzug spielte noch einmal auf. Bei Kaffee,

hausgemachten Kuchen und Torten sowie Kaltgetränken

und Bratwurst stärkten sich die Anwesenden,

um dann am abwechslungsreichen Programm

teilzunehmen. Mit einem Parcours-Pass

starteten die Kinder durch den Hof. Vom Schneemannkegeln,

zur Biathlon-Torwand, zum Bobby-

Car-Rennen bis hin zum professionellen Kinderschminken,

das von Anfang bis Ende ohne Pause

durchgeführt wurde. Nachdem die Kinder ihre

Stempel zusammen hatten, konnten sie aus vielen

verschiedenen Preisen ihren Gewinn wählen.

Spannend wurde es noch einmal, als der schönste

Stab prämiert wurde. Ein gelungenes Fest nahm

gegen 18.00 Uhr sein Ende. Ein herzliches Danke

schön von der Wählergemeinschaft bürgernah an

alle Teilnehmer, den ehrenamtlichen Helfern, den

Bäckerrinnen für die hervorragenden Kuchen und

Torten, dem Musikzug Bechtolsheim sowie ganz

besonders an Heike und Meikel Ehlenberger für

die kostenlose Überlassung des Ehlego Landmarkt-Geländes.

Das gelungene Fest ist wieder

Ansporn auch im nächsten Jahr - eine Woche

vorm traditionellen Ostermarkt in Bechtolsheim -

fortzuführen.

Anne Wieland


10

Verkehrssituation in Bechtolsheim!

Fährt man durch unser schönes Dorf, so muss man

feststellen, dass es gar nicht mehr so schön ist.

Rechts und links in allen Straßen parken Autos, so

dass eine problemlose Durchfahrt nicht möglich

ist.

Es werden Neubaugebiete ausgewiesen, aber bei

den Bauplänen wird nicht darauf geachtet, dass

genügend Parkmöglichkeiten auf den eigenen

Grundstücken vorhanden sind. Als wir Ende der

siebziger Jahre gebaut haben, wurde uns zur Auflage

gemacht, Abstellflächen für PKW nachzuweisen.

In der Langgasse gibt es sehr große Bauernhöfe,

wo man sein Fahrzeug parken könnte - aber das

würde ja bedeuten, dass man die Hoftore öffnen

müsste um reinzufahren. Es ist viel bequemer, den

fahrbaren Untersatz einfach vorm Haus abzustellen.

Will man beim Gänsebrunnen in die Sulzheimer

Strasse einbiegen und es kommt ein Fahrzeug entgegen,

geht gar nichts mehr. Rechts u. links stehen

Fahrzeuge, obwohl die Möglichkeit bestünde, auf

dem eigenen Grundstück zu parken. Die gleiche

Situation ergibt sich, wenn man von der Langgasse

kommend in den Engelborner Weg einbiegen will

und ein Fahrzeug vom Engelborner Weg in die

Langgasse fahren will. Die dort parkenden PKW

behindern, ein Vorbeifahren oder Ausweichen ist

dann nicht möglich.

Wenn man den Führerschein macht, lernt man,

dass man nicht in einer Kurve halten oder parken

darf. Auch gegenüber und vor einer Ein- und Ausfahrt

muss man beim Parken die die geltenden

Vorschriften beachten.

Selbst vorm Spielplatz, wo eingeschränktes Parkverbot

herrscht, wird das Schild von den Besuchern

des Platzes ignoriert. In anderen Gemeinden,

zum Beispiel in Undenheim, hat man in den

Straßen Parkzonen eingezeichnet, damit ein problemloses

Durchfahren gesichert ist.

Das könnte auch in unserem Ort so durchgeführt

werden!

Es würde einigen Ärger vermeiden und auch die

zügige Durchfahrt des Linien- und Schulbusse gewährleisten.

Ich frage mich, warum nicht auch in unserer Gemeinde

öfter mal eine Verkehrs- und Parkkontrolle

durchgeführt wird, so wie in unserer Nachbargemeinde.

Ich befürchte, dass in unserem Dorf vielleicht auch

bald keine öffentliche Verkehrsanbindung mehr

stattfinden kann

Ich erwarte und wünsche mir, und ich glaube, da

bin ich nicht alleine, dass unsere Gemeindeverwaltung

zusammen mit dem Gemeinderat an dieser

verheerenden Verkehrssituation

etwas Entscheidendes unternehmen wird!

Ursula Löblein

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Mitgliederversammlung des Fördervereins

sowie Generalversammlung

der FFW Bechtolsheim

Der Erste Vorsitzende Kai Ullmer begrüßte die

anwesenden Kameraden und Mitglieder und übergab

das Wort an Wehrführer Dominik Duckgeischel.

Dieser konnte als Gäste den VG-Beigeordneten

und Dezernent für Brandschutz Hans-Jürgen

Fischer, den Wehrleiter Uwe König, sowie den

stellvertretenden Wehrleiter Knut Burkhardt begrüßen.

Im Anschluss wurde der verstorbenen

Mitgliedern gedacht.

In seinem Jahresbericht konnte Kai Ullmer eine


11

durchweg positive Bilanz ziehen. So berichtete er

über das vergangene Jahr und zählte die Aktivitäten

des Fördervereins auf. Neben den Vorstandssitzungen

handelte es sich hierbei um die Teilnahme

am Bechtolsheimer Weihnachtsmarkt, die

Anschaffungen für die Wehr, den Tag der Offenen

Tür, sowie die Unterstützung der Jugendfeuerwehr.

Insgesamt hat der Verein im Jahr 2014 mehrere

Tausend Euro in die Ausstattung der Wehr Investiert,

als größte und wichtigste Ausgabe nannte

er die für über 5.500 € gekauften neuen Helme.

Grundlage dafür waren die Einnahmen, die durch

durch das Einwintern der Hydrante, die Brunnenreinigung,

den Weihnachtsmarkt, sowie die Mitgliedsbeiträge

der aktuell 220 Mitglieder zusammen

kamen.Dem Kassenwart Michael Kopf wurde

vom Kassenprüfer Dr. Harald Strecker eine ordnungsgemäße

Kassenführung bescheinigt und der

Vorstand des Fördervereins wurde einstimmig

entlastet. Vorstandswahlen standen in diesem Jahr

keine an.

In Bericht für die Feuerwehr konnte Dominik

Duckgeischel von 18 Einsätzen berichten. Als besondere

Einsätze wurde ein Wohnhausbrand in

Biebelnheim, sowie ein Brand in Gau-Odernheim

genannt. Viele der Kameraden nahmen auch an

Lehrgängen und Weiterbildungen auf Kreisebene

und an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz teil.

Somit verfügt die Feuerwehr Bechtolsheim über

einen sehr guten Ausbildungsstand, so verfügt z.B.

mehr als die Hälfte der aktuell 24 Wehrleute über

eine Atemschutzgeräteträger- Ausbildung.

Für die Jugendfeuerwehr konnte Stefan Bösing von

deren Aktivitäten sowie einer steigenden Mitgliederzahl

der berichten. Leider legt Stefan Bösing

aufgrund eines Wohnortwechsels sein Amt ab den

Sommerferien nieder.

Matthias Kopf wurde im Anschluss durch Hans-

Jürgen Fischer zum Oberfeuerwehrmann befördern,

und mit ihren Grußworten bedankten sich

der VG-Beigeordnete und der Wehrleiter Uwe König

für die gute Arbeit der Wehr, aber auch für die

vorbildliche Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren.

Kai Ullmer

„Ich bewege mich – mir geht es gut“

Liebe Leser,

ab Mai biete ich, Ursula Bott, in Bechtolsheim das

landesweite Projekt der Landeszentrale für Gesundheitsförderung

in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)

„Ich bewege mich – mir geht es gut“

Bewegungsförderung im öffentlichen Raum an.

Zunächst ist das Angebot für Seniorinnen und Senioren

gedacht, soll aber auch für alle Altersgruppen

weiterentwickelt werden.

Als ausgebildete Bewegungsbegleiterin biete ich „

Ich bewege mich – mir geht es gut“ für Menschen

an, die schwer gehen können, im Rollstuhl sitzen,

mit dem Rolltor unterwegs sind, aber auch für Ältere,

die noch fit sind.

Im März wurden in Zusammenarbeit mit dem

Rheinhessischen Turnerbund dafür die ersten

„Bewegungsbegleiterinnen und –begleiter in

Mainz ausgebildet. Diese Begleiter sollen Menschen

im fortgeschrittenen Alter regelmäßig wöchentlich

ein Bewegungsangebot machen, welches

an keine Institution angebunden ist. Auf der Suche

nach freiwilligen ehrenamtlichen Helfern meldeten

sich schon zwei Damen, die sich auch für eine

Ausbildung angemeldet haben. Denn unser Projekt

kann nur durch viele Helferinnen und Helfer

durchgeführt werden, da die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer einer so zusammengesetzten Gruppe

unterschiedlich Zuwendung benötigen.

Oberste Priorität ist es aber, dass diese freiwillige

und lockere Zusammenkunft mit Spaziergehen

und Erzählen allen Beteiligten Freude und Erholung

bringt und ein feststehendes Angebot bleibt.

Wir tre!en uns hierfür an jedem Dienstag von

10:00 bis 11:00 Uhr am Kerweplatz, erstmals am

12. Mai 2015.

Ihre/Eure

Ursula Bott


12

EVANGELISCHE ÖFFENTLICHE BÜCHEREI

N E U H E I T E N I M

M A I / J U N I 2 0 1 5

KINDER

Heute gehe ich in den Kindergarten

Ein Bilderbuch für die Allerkleinsten Ab 2 Jahre.

Ich bin Nele – Nele macht eine Reise

Nele wird zum ersten Mal mit Mama allein verreisen

Ab 3 Jahre.

Das hässliche Entlein & ich

Tierisch witziger Trickspaß auf DVD.

Die Superhelden und der blaue Honk

Wer ist der schnellste und coolste Superheld?

Gigaman, Geckogirl oder Starman? Ab 6 Jahre.

Verfolgungsjagd auf Rollen

Vier spannende Skatergeschichten Ab 7 Jahre.

Rabenstarke Pferdegeschichten für Erstleser

Was macht Ramona nachts auf der Ponyweide?

Spannende Geschichten für Pferdefreunde Ab 6 J.

Der schlechteste Ritter der Welt

Ritter Hugo ist alles andere als tapfer, er hat einfach

Angst. Doch das soll nun anders werden.

Leseförderung Ab 9 Jahre.

Tor für Leon und Lea

Ein Fußballturnier in der Schule. Klar, Leo will auch

dabei sein. Doch da spielen auch Mädchen mit.

Lesen lernen mit dem Schulbuchprofi Ab 8/9 J.

Schattenwald Geheimnisse

Wald der tausend Augen: Sophie erfährt an ihrem

10ten Geburtstag, dass sie die neue Wächterin des

Schlüssels zum Tor in die Schattenwelt ist. Ab 9 J.

JUGENDLICHE

Magic diaries – Dunkle Versuchung

Stella interessiert sich verstärkt für Magie und ihren

Lehrmeister und Victoria kämpft um Dorian. Die

Magic-Serie ab 12 Jahre.

Die drei !!! Fußballstar in Gefahr

Die drei !!! lernen den Fußballer Bastian kennen, doch

beim Training geht alles schie. Ab 12 J.

Einfach fliegen

Kristin schreibt und liebt Bücher, doch keiner nimmt

sie ernst. Ab 14 Jahre.

Star Wars IV

Eine neue Hoffnung Auf DVD.

SchmetterlingsSchatten

Im Wald hat man die Leiche eines Mädchens

gefunden. Dies erinnert Elena an ihre Schwester, die

an der gleichen Stelle tot aufgefunden wurde.

Tod oder Unfall? Arena-Thriller Ab 15 J. und Erw.

Young Sherlock Holmes – D. Tod kommt leise

Im fernen Asien muss Sherlock größeren Gefahren

trotzen als je zuvor. Ab 14 Jahre u. Erw.

2 treue Gefährten

Die Geschichte von einem wilden Pferd, das nur ein

einsamer Junge zähmen kann. Auf DVD.

Sachbücher Kinder

Bertelsmann Kinderwissen

6 unterschiedliche Wissensgebiete

für die Grundschule mit über 500 farbigen

Abbildungen laden zum Betrachten ein.

ERWACHSENE

Das Mädchen und die Herzogin v. Astrid Fritz

Die bairische Fürstentochter Sabina muss den Fürsten

von Wirtemberg heiraten. Dieser ermordet in blinder

Wut seinen Freund. Sabina muss ohne ihre Kinder

fliehen. >> sehr real>spannend> sie werden lachen und ein wenig weinen humorvoll> romantisch> Extraklasse


13

Autorin des Monats

Maria Hermanson geb. 1956, lebt in Göteborg.

Für ihren Roman „Die Schmetterlingsfrau” (1995)

erhielt sie den renommierten schwed.August-Preis.

Mit „Muschelstrand“ (1998) gelang ihr der

internationale Durchbruch.

Himmelstal von Marie Hermanson

Als Daniel seinen Zwillingsbruder Max in der

Kurklinik Himmelstal besucht, beschließt er seinen

Aufenthalt zu verlängern. Max geht auf Reisen und für

Daniel beginnt ein gefährliches Verwechslungsspiel.

>>atemberaubend>heiter-ironischer Krimi> scharfsinnig, unsagbar komisch


14

Mitgliederversammlung 2015 des SV Bechtolsheim e.V.

Jo Bedenbender neuer 2. Vorsitzender

Am 13.3.2015 fand die Mitgliederversammlung des

SV Bechtolsheim 1882 e.V. mit 49 Mitgliedern statt.

In diesem Rahmen wurde den verstorbenen Mitgliedern

Karl Menges und Konrad Lindenau in einer

Schweigeminute gedacht.

Im Bericht des geschäftsführenden Vorstandes

wurde stellvertretend für den Gesamtverein ein

großes DANKESCHÖN an alle, die den Verein unterstützen

und tatkräftig aktiv sind, ausgesprochen.

Insbesondere den Vorstandsmitgliedern,

Abteilungsleitern, Trainern und Helfern für den

tollen Einsatz, den sie im vergangenen Jahr erbracht

hatten sowie den Sponsoren und dem Bürgermeister

und Gemeinderat.

Von:

Der 1. Vorsitzende präsentierte das Konzept

SVB2020, welches die wichtigsten Punkte An: für die

Entwicklung und Planungen der nächsten 6 Jahre

beinhaltet. Im Wesentlichen betrifft dies die

Sport- und Bewegungsabteilungen und eine Reihe

von baulichen Maßnahmen der Sportanlage. Auch

die Positionierung in der Gemeinde und ein positives

Image spielen eine wesentliche Rolle. Für die

Umsetzung der Ziele werden engagierte Personen

gesucht.

Für langjährige Treue und Vereinszugehörigkeit

wurden geehrt: Judith Christmann, Philipp Held,

Johannes Mann, Philipp Mann und Cornelia Wollny

(alle 25 Jahre). Dieter Mann für 40 Jahre. Manuela

Fränkle, Helmut Pfannebecker, Bernd Bayer

und Ernst Wagner für 50 Jahre Mitgliedschaft.

In den Berichten der Abteilungsleiter erhielt das

Plenum eine Übersicht der sportlichen Höhen und

Tiefen des vergangenen Jahres.

Nach dem Kassenbericht von Martina Müller und

dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem geschäftsführenden

Vorstand einstimmig die Entlastung

für das Jahr 2014 ausgesprochen.

Das SVB Vorstandsteam setzt sich nach der Neuwahl

wie folgt zusammen: Volker Bade (1. Vorsitzender);

Joachim Bedenbender (2. Vorsitzender);

Martina Müller (1. Kassiererin); Daniela Bablitschky

(1. Schriftführerin); Rudi Hochholzner (2.

Kassierer);Norbert Christmann (2. Schriftführer)

Anzeige April 2015

sowie die Beisitzer Dieter Mann, Adelheid Wagner,

Freddy Bott, Markus Haas, Ursula Bott, Volkan

Ölmez, Nico Pfannebecker, Florian Spintler,

Eva Schneider, Andreas Baumgärtner, Martin

Preis.

Im Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ präsentierte

Ursula Bott ein Konzept für ältere Menschen im

Ort, welches vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt

wird. Dieses Thema soll mit der Gemeinde

und den anderen Vereinen im Ort angegangen

werden.

Nach knapp 3 Stunden wurde die Sitzung mit einer

kleinen Stärkung abgeschlossen. Der Vorstand

Heike bedankte Ehlenberger sich bei allen anwesenden Mitgliedern

für die rege Teilnahme und sieht positiv in das

Ortsschelle nächste Vereinsjahr. Bechtolsheim

z. Hd. Herrn Flick

Daniela Bablitschky

Schriftführerin

tägl. frische Backwaren, Kuchen, Eis, Torten & Gebäck,

Lebensmittel, schöne Geschenkideen,

Lottoannahmestelle, Hermes Logistik Paket Shop

Öffnungszeiten an den Feiertagen:

7.30-17 Uhr - Fr 1. Mai, sowie So. 10. Mai Muttertag (jede

Mutter erhält bei Buffetteilnahme eine kleine Aufmerksamkeit)

& Do 14. Mai Christihimmelfahrt (jeder Vater erhält bei

Buffetteilnahme eine kleine Aufmerksamkeit).

An Sonn- u. Feiertagen von 9-13 Uhr

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mit Kaffee, Tee, Saft soviel Sie mögen

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Am 10. Mai ist Muttertag,

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr EHLEGO Landmarkt- und Bäckerei-Team

Unsere Öffnungszeiten:

Mo-Fr. 6.00-18.00 Uhr

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An der Bleiche 12, 55234 Bechtolsheim

Tel. 06733-922045 www.ehlego.de


IG Petersberg 15

Die Arbeiten am Projekt 1 der IG Petersberg

gehen ihrem Ende entgegen.

Der Steinmetz und Bildhauermeister

Rainer Knußmann aus Nackenheim verfugt

auf diesem Bild die nach den Vorgaben

der Archäologen rekonstruierte

Wand in der ehemaligen Krypta der dreischiffigen

Basilika auf dem Gipfel des Petersberges.

Bilder: G. Fillinger

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