UH03-04-05-2016

unserherzogtum

Unser Herzogtum, Ausgabe 3

AUSGABE 3 MÄRZ | APRIL | MAI 2016

Willkommen zu Hause.

Pottkieker Beim

Lauenburg’schen Teller

in den Topf geschaut

GRATIS

MAGAZIN

Gelebte Tradition

Die Pfingstheesch

in Ritzerau

So wie es eigentlich

sein sollte

Über artgerechte

Tierhaltung im

Herzogtum

Unterstützt durch die

www.unserherzogtum.de


XXX XXX

Willkommen

zu Hause !

Mit der dritten Ausgabe von »Unser Herzogtum« wollen wir Sie in den Frühling

schicken. Wie gewohnt, gibt es einen bunten Strauß an Geschichten, die die

Besonderheiten der Region veranschaulichen. Liebe zur Heimat, Liebe zur Natur

und Liebe zu guter Ernährung – das sind die Schlagwörter, die sich im Inhalt

vieler Artikel dieses Heftes wieder finden.

Ausgabe 3 ist dieses Mal besonders ländlich geprägt – kein Wunder, denn selbst

in den Städten des Herzogtums ist die Natur stets nur einen Steinwurf entfernt.

Wälder, Wiesen, Felder, Seen – das ist es, was wir an unserer Heimat lieben. Die

Erkenntnis, dass wir mit diesen Schätzen achtsam und nachhaltig umgehen

müssen, setzt sich im Bewusstsein der Gesellschaft immer weiter durch. Ein

besonderes Beispiel dafür ist unter anderem die Rindergilde Geesthacht. Begleiten

Sie in dieser Ausgabe unseren Besuch auf den Weiden des Herzogtums.

Die Liebe zur Heimat zeigt sich auch in dem, was wir kochen und konsumieren

und wie wir es zubereiten. Das kann sich darin äußern, dass wir vornehmlich

die Produkte der Landwirte aus unserer Region kaufen. Hier kann man den

Produzenten oftmals bei der Herstellung über die Schulter schauen. Wo gibt es

mehr Transparenz? Zudem schonen die kurzen Transportwege die Umwelt. Auch

viele Gastronomen haben das erkannt und kochen bevorzugt mit regionalen

Produkten.

Doch Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf den Schutz der Natur. Auch die

Jugend sollte nachhaltig gefördert werden, um so eine solide Basis für die Zukunft

zu legen. Die gemeinnützige Institution, die wir dieses Mal vorstellen, ist die

Stiftung ›Chancengleichheit für Alle‹.

Und was gibt es noch? Dass die Jugend auch schon vor Jahrhunderten ordentlich

zu feiern wusste, erfahren Sie in dieser Ausgabe von den Pfingstknechten aus

Ritzerau. Ab dieser Ausgabe konnten wir die Foodbloggerin Franzi Schädel aus

Mölln für eine Kolumne in »Unser Herzogtum« gewinnen. Ach ja, und unser Fotomodell

auf der Titelseite kommt dieses Mal aus Fredeburg. Abgelichtet wurde die

junge »Dame« von Jens Butz. Vielen Dank!

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen Ihr

Andreas Anders

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 3


März | april | mai 2016

20

12

NEU

Mein Lieblingsplatz

Ein schöner Ort im Herzogtum

Gelebte Tradition

Die Pfingstheesch in Ritzerau

18

unsere NEUE kolumne:

Franzi trifft das herzogtum

Dieses Mal: Köstlich regional genießen

6

Ritzerau

Fredeburg

Ratzeburg

Mein Herzogtum

Archivar Christian Lopau

stellt seine Heimat vor

Mölln

Sterley

Rezepte gegen die langeweile

Terminkalender für das Herzogtum

im März–Mai 2016.....38

Marktplatz.....41

Vorschau / impressum.....42

8

Wotersen

Pottkieker

Beim Lauenburg’schen Teller

in den Topf geschaut

36

Geesthacht

Ihnen gefällt das Magazin

und Sie möchten auch in

zukunft nichts verpassen?

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infos Seite 32.

So wie es eigentlich sein sollte

Über artgerechte Tierhaltung im Herzogtum

22

Serie: Ehrenamt im Herzogtum

Die Stiftung

Chancengleichheit für Alle

Gutes Aus Der region

Traditionelle Milch direkt an

die Haustür

30

4 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 5


XXX XXX

Foto: Hans W. Kuhlmann

MEIN

HERZOGTUM

CHRISTIAN LOPAU stellt

SEINE HEIMAT vor

Als ich zur Schule kam, gab es in

Niendorf an der Stecknitz noch eine

richtige Dorfschule. Mein Lieblingsfach

war »Heimatkunde« und in der

dritten Klasse bestand unsere Aufgabe

darin, einen Text zu schreiben, der für

unser Dorf werben sollte. So beschrieb

ich die Schönheit der St. Annen-

Kirche und nahm mir auf Anraten meiner

Eltern die dichterische Freiheit zu

behaupten, vom höchsten Punkt des

Dorfes habe man einen herrlichen

Blick bis zu den Türmen Lübecks.

Auch wenn mir bei diesem freien Umgang

mit der Wahrheit nicht ganz wohl

war, wurde der Text in der Breitenfelder

Schulzeitung veröffentlicht.

Die Freude daran, anderen die Schönheit

und Einzigartigkeit unseres Kreises

nahezubringen, ist mir bis heute erhalten

geblieben. Mein Beruf, den ich

eher als eine Berufung sehe, bietet mir

dazu vielfältige Möglichkeiten. Dass

ich bei den von mir geführten Fahrradtouren,

Exkursionen oder der Vorbereitung

für Vorträge selbst immer wieder

Neues in unserer näheren Umgebung

entdecke, erhöht den Reiz dieser Aufgabe

noch.

Unser Herzogtum bietet eine so ungewöhnliche

Vielfalt an malerischen

Orten, Bauwerken und Wegstrecken,

dass es mir schwer fiele, einen Lieblings

platz zu wählen. Sollte ich mich

für den Domhof in Ratzeburg entscheiden,

den Marktplatz in Mölln, den

Blick über die Elbe vom Lauenburger

Schloss, eine Partie am Elbe-Lübeck-

Kanal oder einen romantischen Platz

am Schaalsee? Fast überall lassen sich

wahre Schätze finden. Unsere Kirchen

und Herrenhäuser, die alten Bauernhöfe

und Bürgerhäuser sind Kostbarkeiten,

die es zu entdecken und zu

erhalten gilt. Es lohnt sich, auch abseits

der alltäglichen Wege auf die

Suche zu gehen und den Blick dorthin

zu richten, wohin er sich sonst vielleicht

nicht verliert.

Als glückliche Fügung sehe ich es an,

heute dort arbeiten zu können, wo ich

aufgewachsen bin. Die Beschäftigung

mit der besonderen Geschichte des

Kreises Herzogtum Lauenburg verleiht

der tiefen Verbundenheit mit der Region

eine zusätzliche Dimension. Unsere

Archive vor Ort bieten zahlreiche

Möglichkeiten, Spannendes zu entdecken.

Sie sind alles andere als

staubi ge Rumpelkammern, in denen

verschrobene ältere Herrschaften nach

den Geheimnissen der Vergangenheit

forschen. Man muss es nur verstehen,

die Geschichten, die in den historischen

Quellen schlummern, zum Leben zu

erwecken.

Christian Lopau, 53, Historiker

und Literaturwissenschaftler,

Leiter der Archivgemeinschaft

Nordkreis Herzogtum Lauenburg

Das Interesse an regionaler und lokaler

Geschichte ist groß. Dieses Interesse

bietet den Archiven die Chance, eine

wichtige Rolle bei der Vermittlung dieser

Geschichte zu spielen. Die Archive

können einen wesentlichen Beitrag

leis ten, Geschichtsbewusstsein zu wecken

und die Identifikation mit der

eigenen Geschichte zu stärken.

Es ist darüber hinaus eine verantwortungsvolle

Aufgabe, das historische

Erbe unserer Städte und Gemeinden zu

bewahren, in der Gegenwart zu vermitteln

und in die Zukunft weiterzutragen.

Die Vertrautheit mit der eigenen

Umgebung und der weite Blick

schließen sich dabei keineswegs aus –

auch wenn dieser Blick nicht immer

bis zu den Türmen der Stadt Lübeck

reicht.

6 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

7


Pottkieker –

Beim

Lauenburg’schen Teller

in den

Topf geschaut

Text und FotoS:

Thomas Biller

[WENN NICHT ANDERS

GEKENNZEICHNET]

»Mit Herz und Seele dabei«

Wer zum ersten Mal von der B 207 in

Elmenhorst den Schildern zur »Gaststätte

Hans Heitmann«, Wotersen folgt,

fragt sich nach einigen Kilometern, ob

er noch auf dem richtigen Weg sei. Gut

vier Kilometer, durch den Ort Kankelau

hindurch, schlängelt sich der Weg,

bis man auf der Zielgeraden direkt auf

das Schloss Wotersen zufährt. Am

Ende der Zufahrt rechts abbiegen,

dann ist das Gaststättengebäude erkennbar.

Markant fällt der runde Anbau

am historischen Gebäude auf. Der

runde Festsaal ist dort untergebracht.

Inhaberin Anke Asmus zeigt ihn und

die anderen Räume des verwinkelten

Hauses gerne: Die Jägerstube, die

Gästezimmer, die Ferienwohnung, die

Gaststube. Hier in der Gaststube,

direkt neben der großen Küche, gegenüber

vom Tresen sitzt die freundlich

lächelnde Chefin unter einem Gemälde,

das ihren Großvater Hans Heitmann

vor der Gaststätte zeigt. Der Großvater

gab dem Haus, das seit 1897 in jetzt

fünfter Generation im Familienbesitz

ist, seinen Namen. Wenn man Anke

Asmus beim Erzählen zuhört, sich im

Haus umschaut oder auf der Internetseite

der Gaststätte stöbert, ist der

Name Hans Heitmann immer gegenwärtig.

Nach dem Krieg wurden im Haus

Flüchtlinge aufgenommen, die frühere

NDR-Sendung »Die aktuelle Schaubude«

war zu Gast, Komparsen der ZDF-Serie

»Die Guldenburgs« haben bei Heitmann

gewohnt. Für den »Tatort – Mord

auf Langeoog« [2013, NDR, mit Wotan

Wilke Möhring] wurden Szenen hier

gedreht.

1999 hat Anke Asmus die Leitung des

Hauses von ihren Eltern übernommen.

Damals war sie gerade Anfang 20.

Ausbildung zur Köchin in Berkenthin,

Berufserfahrung in Lütjensee gesammelt,

dann kam der Ruf der Eltern mit

der Bitte, die Leitung des Traditionshauses

in Wotersen zu übernehmen.

»So manche Gäste und Lieferanten haben

mich am Anfang noch nicht richtig

ernst genommen und lieber weiterhin

mit meinen Eltern gesprochen«, sagt

Anke Asmus mit einem Lächeln, das

erkennen lässt, dass sie alle Skeptiker

mit ihrem Können, ihrem freundlichen,

aber verbindlichen Wesen, schnell von

ihren Vorstellungen und ihren Fähigkeiten

überzeugen konnte.

Die Leidenschaft für das Kochen hat

sie schon als Kind spielerisch entwickelt.

Auf die Frage, was für Anke Asmus

denn das Schönste am Kochen sei, sagt

sie lachend: »Das Essen! Ich esse gerne

und gut!«

8 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Foto: Nicole Franke

9


Pottkieker Beim Lauenburg’schen Teller in den Topf geschaut

Reportage Ratzeburger See

»Ich wollte

nie beim

Lauenburg’schen

Teller

teilnehmen!«

Anke Asmus

Acht gerahmte Urkunden mit den

Teilnahmebestätigungen beim Lauenburg´schen

Teller hängen in der Gaststube.

Anke Asmus hatte anfangs

überhaupt keine Ambitionen, dort teilzunehmen.

Der Wettbewerbsgedanke

beim Kochen mit Platzvergabe reizte

die leidenschaftliche Köchin nicht.

2006 bat der damalige Vorsitzende des

Kreisverbandes der DEHOGA [Deutscher

Hotel- und Gaststättenverband]

Horst Grotkopp die junge Chefin um

Unterstützung bei der Vorstandsarbeit.

Anke Asmus wurde zur Kassenwartin

gewählt. Horst Grotkopp gehörte zu

den Initiatoren des Lauenburg’schen

Tellers, der heute zu einem der jährlichen

Höhepunkte der Köche im Herzogtum

avanciert ist. Aus einem festgelegten

regionalen Warenkorb wird

von den teilnehmenden Köchen jeweils

ein Tellergericht kreiert, das von März

bis Oktober eines Jahres auf der Karte

des Hauses angeboten wird. Es kann

ein »rustikaler Teller« oder der »Herzogteller«

sein, der einheitlich für 12

Euro, bzw. 15 Euro angeboten wird.

Den jährlichen Auftakt bildet die gegenseitige

Präsentation der Teller im

Möllner Quellenhof.

»Dann nehme

ich Opa mit!«

Anke Asmus

Der »Druck«, das Zureden einer Teilnahme

auf Anke Asmus wuchs. Neben

Horst Grotkopp sagten dann auch die

Eltern: »Mach doch mal mit!«

»Mein Großvater war Gastgeber durch

und durch, er steht für das Haus Hans

Heitmann«, sagte Anke Asmus. »Und

wenn ich einmal teilnehme, dann

nehme ich Opa mit!«, so die junge

Köchin. Hans Heitmann verstarb bereits

1991. Für die erste Kreation im Jahr

2008 dekorierte Anke Asmus ihren

Lauenburg’schen Teller mit Erinnerungen

und Bildern ihres Großvaters. Das

fiel sehr auf und kam bei den anderen

Teilnehmern gut an. Seitdem ist die

Gaststätte Hans Heitmann mit Anke

Asmus immer wieder mit besonders

auffälligen Dekorationen beim Lauenburg’schen

Teller dabei. Für einen

Wildschweinteller wurde ein kleines

Waldstück dekoriert, für ein Fischgericht

ein Stück Strand mit Leuchtturm

und Muscheln aufgebaut. 2013 präsentierte

sie den »Wotersener Knusper-

Ritter«. Dazu wurde eigens eine mittelalterliche

Landschaft eingerichtet, eine

Spielzeugburg errichtet, ein Drache zu

den vielen Spielfiguren und -Szenen

gestellt. Und natürlich gehörte auch

das Bild von Opa Hans Heitmann wieder

mit auf den Tisch.

Eine Freundin brachte Anke Asmus

auf den Geschmack, ihre kulinarischen

Kreationen so aufwändig zu dekorieren.

Inzwischen weiß die sympathische

Köchin, dass viele von ihr etwas Besonderes

erwarten. »Ich bekomme von

vielen Seiten Unterstützung; eine

Freundin hilft, die Jäger bringen Dinge

aus dem Wald mit, die Eltern und auch

unsere Gäste bringen Ideen ein«, sagt

Anke Asmus.

»Ich bin jetzt

mit Herz und

Seele dabei«

Anke Asmus

Die Kreation für 2016 verrät die lebhafte

Köchin noch nicht. Aber »die

Anmeldung für dieses Jahr ist pünktlich

erfolgt«, sagt sie lachend. Denn:

»Ich bin jetzt mit Herz und Seele dabei!«

Wie entstehen die Ideen für den Teller?

»Als Erstes steht die Entscheidung für

ein Gemüse, dann kommt schon der

Name. Alles Weitere ergibt sich dann«.

Anke Asmus berichtet mit bewundernswerter

Gelassenheit, dass wenige

Tage vor unserem Besuch durch einen

technischen Defekt einige Gewächshäuser

gebrannt haben. »Das ist

schlimm, aber nicht tragisch«, sagt sie.

»Wir haben einen großen Gemüsegarten,

da können wir unseren Gästen

einen Großteil des Jahres mit den verschiedensten

Gemüsesorten eine Freude

machen.«

Für den diesjährigen Teller hatte die

Gaststätte Hans Heitmann bereits eine

Planung. Diese musste nach dem

Brand nun geändert werden. Ob der

frische Kohlkopf, den Anke Asmus für

unser Foto nach dem ersten Bodenfrost

in die Küche gebracht hat, Teil ihrer

diesjährigen Kreation sein könnte, verrät

sie, ebenso wie das Dekorationsthema,

nicht. Nur so viel: »Es wird dieses

Jahr ein rustikaler Teller«. UH

Foto: Nicole Franke

Foto: Nicole Franke

»Dekoration

ist eigentlich

überhaupt nicht

mein Ding«

Anke Asmus

Das Auge isst mit

Oben links: Anke Asmus

beim Anrichten eines

Lauenburg’schen Tellers.

Oben rechts:

Immer wieder fantasievoll

von Anke Asmus präsentiert:

Der Lauenburg’sche Teller im

Jahr 2013 …

Unten rechts:

… und 2012

Der Termin – nur für geladene Gäste – für die diesjährige

Präsentation der Lauenburg’schen Teller 2016 ist

der 15. März. Ab dann steht der »rustikale Teller« von

Anke Asmus auf der Speisekarte der

Gaststätte Hans Heitmann

Haus 7, 21514 Wotersen

www.heitmann-wotersen.de

Foto: Andreas Anders

Foto: Andreas Anders

10 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

11


Gelebte Tradition

Die Pfingtheesch in Ritzerau

Im bäuerlichen Jahresablauf kamen Feiern stets eine besondere Bedeutung zu. Die

Landbevölkerung arbeitete hart und viel. Die Anzahl der Feste war überschaubar. So

feierte das Volk, wenn es wieder an der Zeit war, dann auch richtig. Der noch heute

übliche Spruch ›Man muss die Feste feiern, wie sie fallen‹ ist sicher in diese Richtung

zu deuten. Und diese Feste waren Tradition – eines davon war die sogenannte Pfingstheesch

[oder Pfingstheisch], die sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

FotoS: »Pfingstknechte Ritzerau« & privat

Das Dorf Ritzerau bei Nusse ist eine

der letzten, wenn nicht sogar die letzte

Gemeinde hier in der Region, die diese

Traditon noch pflegt. Seit 1724, so ist

unter www.ritzerau.de zu lesen, wird

die Pfingstheesch nachweislich im

Dorf gefeiert. So schreiben die Ritzerauer

auf ihrer Homepage weiter: »Das

schönste Fest des Jahres? Nein, das ist

nicht Weihnachten! Jedenfalls hatten

bis weit in die dreißiger Jahre des 20.

Jahrhunderts hinein die Menschen in

Nusse, Ritzerau, Poggensee, Mannha-

»Mit Gesang und Peitschenknall

zog die Mannschaft durch

Ritzerau in den Teil des nahen

Forstes, der zum Einschlag

freigegeben worden war.«

Quelle: ritzerau.de

gen, Hammer, Panten, Walksfelde,

Kühsen, Bergrade, Duvensee, Sirksfelde

und Koberg sehr eigene Vorstellungen

in dieser Sache. In diesen Orten

galt keineswegs Weihnachten als das

begehrenswerteste Fest im Jahresreigen.

Die Pfingstheesch überstrahlte

alles. Während der Pfingstheesch

herrscht eine Stimmung im Dorf, die

nur - wenn überhaupt - mit dem rheinischen

Karnevalsfieber vergleichbar

wäre.«

12 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

13


Gelebte Tradition Die Pfingstheesch in ritzerau

Doch wie lief eine Pfingstheesch ab? Alle jungen, unverheirateten

Männer des Dorfes, die sogenannten Pfingstknechte,

waren am gesamten Ablauf der Feier beteiligt. Zunächst

wählten sie zwei Wochen vor dem Fest zwei Bauervogte,

oder kurz »Buva« [Abkürzung des plattdeutschen Buurvaag].

Den Befehlen der Buvas hatte sich während der Festlichkeiten

jeder Teilnehmer zu fügen. Am Freitagabend vor

Pfingsten zogen die Pfingstknechte aus, um Geäst und

Bäume zu schlagen, aus denen dann am Pfingstsonnabend

die Pfingsthütte errichtet wurde.

»Am Pfingstsonntag wurde die Schänke bestückt. Wagen,

die zum Gottesdienst in die Kirche fuhren, wurden angehalten.

Jeder Insasse musste sich mit einem Glas Bier den

Durchlass »erkaufen«. Dabei erheischten sie sich auch hier

und da einen kleinen Obolus zur Finanzierung des Bieres

der Pfingstheesch.

Am Montag versammelte sich am frühen Nachmittag die

Dorfjugend in der Gastwirtschaft, die den Heesch »hielt«,

das heißt belieferte. Von dort marschierten sie unter Vorantritt

einer schmissigen Musikkapelle blumengeschmückt

durch den Ort zur Pfingsthütte. Wenn das Wetter keinen

Strich durch die Rechnung machte, begann alsbald fröhliches

Tanzen und Feiern – die ganze Nacht hindurch bis zum

Morgen.

[…] Am Dienstag nach Pfingsten, wenn in den umliegenden

lauenburgischen Dörfern wieder voll gearbeitet wurde, ging

es in den lübschen Dörfern erst richtig los mit der Pfingstheesch.

Und zwar von ein Uhr mittags an. Den Nachmittag,

den Abend und noch einmal die Nacht hindurch zog sich

das Fest hin.

Am Mittwoch in der Frühe wurde einst die Hütte versteigert.

Und danach erst einmal tüchtig ausgeschlafen. Nachmittags

wurde von den Akteuren das übrig gebliebene Bier

ausgetrunken. Der Erlös, die sogenannte Dividende, gelangte

untereinander zur Verteilung. Erst am Donnerstag nach

Pfingsten begann die gewohnte Alltagsarbeit wieder.«

[Quelle: ritzerau.de]

In manch älteren literarischen Quellen wird die Pfingstheesch

wenig schmeichelhaft mit »Sauf- und Fressfest« umschrieben.

Der Obrigkeit war die Pfingstheesch stets eher

ein Dorn im Auge. Die »Gelage« mündeten wohl desöfteren

in Schlägereien und Vandalismus. In der Konsequenz wurde

die Pfingstheesch per Gesetz im Laufe der Jahrhunderte

immer mal wieder verboten. Doch wirklich durchsetzen

konnte sich dieses Verbot nicht. Es wurde trotz Androhung

von Strafe und Geldbuße weiter gefeiert. Kein Wunder!

Denn für die junge Landbevölkerung, vornehmlich die

Mägde und Knechte, war die Pfingstheesch lange vor Diskotheken

oder gar Datingportalen im Internet die Gelegenheit

schlechthin, sich abseits des Arbeitsalltags zu treffen

und kennenzulernen – also eine Art Heiratsmarkt.

Im Lauenburgischen ist die Pfingstheesch laut Karl-Sigismund

Kramers »Volksleben in Holstein« mehrfach belegt:

»Dort ist auch ein Verbot lokalisiert, dass 1696 erlassen

wurde: ›Als wir vernehmen, daß die Bauersleute auf dem

Lande von Ostern bis Pfingsten gewisse Stücke Feldes auf

der gemeinen Weide mit Sträuchern bestecken und hegen

[…], und dem Gesöffe und anderem bösen Leben desto besser

obliegen, in dem sie in einer dem Felde aufgebaueten

Laube etliche Tonnen Bier auflegen, Spielleute darzu nehmen,

dabey alte und junge Leute mit Saufen, Tanzen, Spielen

und dergleichen, vom ersten bis zum letzten Pfingsttage anhalten,

wobey nicht allein viel Böses vorgehet, sondern auch

das heilige Pfingstfest entheiligt wird, und Wir dergleichen

böses Vernehmen gleichfalls nicht gestattet wissen wollen;

so befehlen nomine Serenissimorum, unsere gnädigsten

Herren euch hiermit, die Anstalt zu verfügen, damit solches

heidnische Wesen gleichergestalt eingestellet, und Widerspänstigen

entweder mit Gefängniß oder Geldstrafe beleget

werden mögen‹ [Lauenburg. Verordungen I 169]«

Doch die Bürger im Lauenburgischen ließen sich das Feiern

und ihre Tradition nicht verbieten. Das Verbot hatte demnach

wenig Wirkung. Gegen ganze Gruppen seien in der

Folge Geldstrafen verhängt worden. Kramer schreibt weiter,

dass Breitenfelder Knechte im Jahr 1751 gegen die Witwe

Moldenhauer klagten. Die Knechte wurden wohl beim Feiern

erwischt und sollten nun zahlen. Diese beschwerten sich

aber, dass besagte Witwe die Knechte zur Pfingstheesch

überredet und versprochen hätte, im Fall des Falles eine

Geldstrafe zu übernehmen. Auch den Knechten in Alt-

Mölln wurde im gleichen Jahr eine Strafe von zehn Reichstalern

auferlegt. Auch sie bezichtigten einen dritten, der

sie angestiftet haben sollte. Nach Kramer sind immer wieder

Leute im Hintergrund, die für die zu erwartenden

Strafen geradestanden. So sei die Witwe Moldenhauer Krügerin

[Gastwirtin] gewesen, »in Schmielau waren es Bauernvogt

und einige Bauern, in Lankau die ganze Dorfschaft,

die Strafe zahlen musste«.

Im Laufe der Zeit änderte sich das eine oder andere Detail

der Feierlichkeiten. So wurde beispielsweise bis 1970 bei

der Pfingstheesch in Nusse und Ritzerau in der Pfingsthütte

ein Kindertanz aufgeführt und das restliche Grün im Dorf

verteilt, mit dem jeder Hausbesitzer sein Heim schmückte.

Wer in der Nacht des zweiten Pfingsttages zu tief ins Glas

geschaut hatte, lief Gefahr, dass er am nächsten Morgen im

Gesicht und an Händen schwarz angemalt und per Schubkarre

durch das Dorf geschoben wurde.

»In Ritzerau begann das Fest bereits am Nachmittag vor

beziehungsweise im Saal der Gaststätte von Anneliese und

Fritz Scheel. Jahrelang war es eine familiäre Heesch mit

Freude, Herzblut und viel Leidenschaft. Ritzerauer Pfingsten

wurde auf dem schönen Saal mit Lüftelmalerei gefeiert;

ringsum standen Bänke und in der Mitte war die Tanzfläche

für jung und alt. Die Tanzmusik kam vom Ritzerauer

14 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

15


Gelebte Tradition

Musikzug, der oben auf einer Empore

seinen Platz hatte. Das Schönste aber

am Ritzerauer Pfingsten waren für

mich die ›Düfte‹ vom angewelkten

Birkenlaub, verschüttetem Bier und

der Sinalco, die in die Nase ging, dem

Duft des frischen Flieders, der im Mai

überall blühte, und dann noch vom

Geruch der Kühe, die gerade im Mai

aus dem Stall auf die Wiese kamen«,

erinnert sich Friedrich J. Flint an seine

Jugend zurück.

Ende der 60er Jahre verschwand die

Tradition der Pfingstheesch aus den

lauenburgischen Dörfern. »In Nusse

war die letzte Pfingstheesch im Jahr

1968. Es gab praktisch keine unverheirateten

Knechte und Bauernsöhne

mehr, da die meisten andere Berufe

hatten und in der Stadt arbeiteten.

Außerdem wurde in Nusse 1965 der

Schützenverein gegründet, der das Vereinsleben

bereicherte und den Platz

der jährlichen Geselligkeit für jedermann

einnahm«, klärt Friedrich J.

Flint, der letzte Buva Nusses, auf.

Auch in Ritzerau war 1974 mangels

Beteiligung erst einmal Schluss. Doch

bereits 1976 setzten sich 24 Ritzerauer

zusammen und gründeten die Traditionsgemeinschaft

der Pfingstknechte

zu Ritzerau neu [seit 2013 als Verein].

Seit 2014 wird die Pfingstheesch über

die Gemeinde Ritzerau als Kulturveranstaltung

initiiert und die Pfingstknechte

mit der Durchführung

beauftragt.

Die Mitgliedsvoraussetzung wird heutzutage

etwas weiter gefasst. So muss

ein Pfingstknecht jetzt kein junger

alleinstehender Knecht mehr sein. Der

Altersdurchschnitt ist dementsprechend

auch ein wenig höher als anno dazumal.

Immerhin rund 30 Mitglieder,

rund zehn Prozent aller Dorfbewohner,

zählen auch 2016 noch zu den Pfingstknechten.

Das Amt des Buvas wechselt

weiterhin jährlich reihum. »Die jungen

Leute sind meist alle weit weg, haben

dort einen Job angenommen und kommen

vielleicht noch einmal am

Wochenende wieder nach Hause. Da

bekommt man die jüngere Generation

schwer motiviert, sich dann auch noch

bei den Pfingstknechten zu engagieren«,

weiß Pfingstknecht Chris Otte zu

berichten, »aber ich glaube, dass das

wieder kommen wird. Ich glaube nicht,

dass die Pfingstheesch gänzlich ausstirbt.«

Die Festlichkeit wurde zumindest tagsüber

auch immer kindgerechter, anfangs

mit Ringreiten und heute mit

Kinderspielen, zum klassischen

Kinderfest. Auf diese Weise konnten

die Ritzerauer immerhin bis heute ihre

Pfingstheesch in die Neuzeit retten.

Aber auch manch alte Gepflogenheit,

wie das Schneiden des Laubes am Freitag,

mit dem dann Hauseingänge, die

Nusser Kirche und das Festzelt [statt

einer Laubhütte] geschmückt werden,

blieb erhalten. Den Beginn bildet ein

feierlicher Umzug durch das Dorf, und

zum Abschluss geht es erneut mit

Musik durch das Dorf zum »Eier

schnorren«, und es werden unter anderem

Eier, Speck und Brot eingesammelt.

Auch 2016 wird es in Ritzerau

natürlich wieder eine Pfingstheesch geben,

zu der auch frisch Zugezogene

sowie Gäste aus Nah und Fern stets

höchst willkommen sind und gern gesehen

werden. Auch am Kinderfest

dürfen ausdrücklich ortsfremde Kinder

teilnehmen. Der aktuelle Buva, Thorsten

Nupnau, und seine Pfingstknechte

werden wieder für drei tolle Tage in

Ritzerau sorgen. So wird auch dieses

Jahr am Freitag, 13. Mai, das Birkengrün

geholt und im Dorf verteilt.

Die Kinderfestspiele für die Dorfkinder

beginnen am Sonnabend, 14. Mai,

ab 15 Uhr, der und die Beste werden

König und Königin und führen den

Festumzug am Sonntag, 15. Mai, um 14

Uhr an. Danach startet ein Kinderfest,

an dem auch alle Gastkinder teilnehmen

können.

Am Sonnabend, ab 21 Uhr dürfen

dann die Erwachsenen bei Gerstensaft

das Tanzbein schwingen. Am Sonntag,

15. Mai, ab 21 Uhr heißt es »Heesch 4

Young« im Rahmen einer Disco-Show.

Am Montag, 16. Mai, beginnt bereits

früh um 6 Uhr das traditionelle »Eier

schnorren«. UH

Kultur entdecken, Natur erleben … genießen! Am und auf dem Wasser.

Wir lieben das Landleben: Unsere reetgedeckten Katen

und die prächtigen Kirchen in den idyllischen Dörfern, das

Treiben auf dem Elbe-Lübeck-Kanal, den Radweg, der ihn

von Lübeck bis Lauenburg begleitet, die aus gezeichneten

Wanderwege (IVV-geprüft) und unsere Badeseen. Wir

leben unsere Traditionen: z.B. den Nachbau eines mittelalterlichen

Salzprahms, der wie im Mittelalter auf dem Kanal

getreidelt werden kann. Wir genießen die regionalen

Köstlichkeiten in den originellen Landgasthöfen der Stecknitz-Region,

feiern gern zünftige Feste …

Zum Entspannen finden wir zwischen saftigen Wiesen,

Weiden und Feldern ein lauschiges Plätzchen in der Natur.

Wir fühlen uns wohl in der Stecknitz-Region, und wir

freuen uns über Gäste, die wie wir

die Ruhe, das Leben

und Treiben auf

dem Lande

lieben.

TouristService Stecknitz-Region

Am Schart 16 · D - 23919 Berkenthin

Tel. 0 45 44 / 80 01 - 0

16 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

17

info@stecknitz-region.de · www.stecknitz-region.de


Kolumne

Fährt man ein Stücken weiter Richtung

Schaalsee, findet man gleich ein ganzes

Paradies regionaler Köstlichkeiten.

FRANZI

TRIFFT DAS HERZOGTUM

In Lassahn lässt man sich, umringt von

schönster Natur und Blick auf den Schaalsee,

köstlich und frisch im Restaurant

»Brückenhaus« verwöhnen.

Bei Kunst&Käse in Rögnitz kann man den

leckersten Ziegenkäse erwerben, während

die Ziegen nebenan fröhlich vor sich hin

blöcken und in Kneese findet sich eine

Mosterei, bei der es u.a. fantastischen

Apfelsaft aus regionalen und alten Sorten

zu kaufen gibt.

Franzi Schädel

zugezogene Möllnerin.

Hochzeitsfotografin von Beruf

und Bloggerin / Autorin aus

Leidenschaft.

www.franzitrifftdieliebe.de

www.gemueseregal.de

Köstlich

regional

genieSSen

Ihr lieben Leute da drauSSen,

nach einem langen Winter ist er endlich

da, der Frühling. Mit ihm wehen

dem ein oder anderen von Ihnen doch

sicher auch die ersten Frühlingsgefühle

um die Nase, oder?

Mit den ersten Sonnenstrahlen machen

sich viele unter Ihnen sicher wieder

auf den Weg unsere schöne Gegend zu

erkunden. Nicht nur landschaftlich hat

das Herzogtum und seine Umgebung

viel zu bieten, auch und besonders die

Freunde des regionalen kulinarischen

Genusses kommen hier voll auf ihre

Kosten.

Text, Rezept & Fotos: Franzi Schädel

Die Domäne Fredeburg, kurz vor

Ratzeburg, oder auch der Lämmerhof

bei Nusse, bieten eine bunte Auswahl

an Demeter zertifizierten Produkten

an. Käse, Fleisch, Gemüse und Obst

stammen zum großen Teil direkt vom

Hof oder aus der Region.

Im Waldhof auf dem Herrenland im

wunderschönen Mölln setzt die Küche,

gerade bei den Wildspezialitäten, auf

Jäger aus der Region und bietet

darüber hinaus auch Käsespezialitäten

der Domäne Fredeburg an.

Weiter gen Ostsee kann man im Gutshaus

Stellshagen nicht nur die Seele baumeln

lassen, sondern auch frisches und vegetarisches

Essen genießen, welches – wenn es

nicht direkt von den Feldern des Gutshauses

kommt – auch von Biohöfen des

Herzogtums bezogen wird.

Sie sehen, unsere Region hat kulinarisch

eine Menge zu bieten und sollte von Ihnen

in diesem Frühjahr unbedingt einmal

erforscht werden.

Bis zum nächsten Mal und lassen Sie es

sich schmecken,

Franzi Schädel

Frühlingsfrischer

Bärlauch Quinoa Salat

100 g roten Quinoa

1 Bund Bärlauch

2 Frühlingszwiebeln

2 El Olivenöl

100 g Zuckerschoten

Abrieb einer Bio-Zitone

Meersalz [zum abschmecken]

Den Quinoa nach Packungsanleitung in

Gemüsebrühe köcheln.

Den Bärlauch, die Zuckerschoten und

die Frühlingszwiebel vorsichtig waschen,

trocknen [die Frühlingszwiebeln schälen]

und klein schneiden.

Den Quinoa nach der Kochzeit gut

abkühlen lassen.

Bärlauch, Zuckerschoten und Frühlings -

zwiebeln zum Quinoa geben und gut

miteinander vermengen. Mit Olivenöl,

dem Abrieb der Zitrone und etwas

Meersalz verfeinern.Kosten.

Nähe und Distanz Alpakas sind zwar

sehr neugierig, ihr Vertrauen muss man sich

aber erst verdienen.

18 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

19


MEIN

LIEBLINGSPLATZ

DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg

Akademisches Lehrkrankenhaus des UKSH, Campus Lübeck

Gesundheit

für unsere Region

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Für die dritte Ausgabe von »Unser Herzogtum« schickte uns Lara Vogt ihren Lieblingsplatz in Ratzeburg zu.

Zu ihrem Foto schreibt sie:

»Auch heute erinnere ich mich immer wieder gerne daran,

wie ich damals als kleines Mädchen mit meiner besten Freundin

an diesen idyllischen Ort kam, um die riesigen Fische in dem

Becken der alten Fischerei zu beobachten. Schon früher liebte ich

den Geruch nach geräuchertem Fisch – in einem entzückenden

Zusammenspiel mit der seichten Brise des Ratzeburger Sees und dem

unterschwelligen, dumpfen Aroma des zubodengefallenen Laubs.

Welch’ nostalgisches Fleckchen Erde.«

Das Herzogtum Lauenburg hat viele schöne Ecken, aber welches ist Ihr Lieblingsplatz? Zeigen Sie uns Ihre favourisierte Stelle. Wir zeigen in jeder Ausgabe einen dieser

Plätze. Senden Sie uns einfach Ihr Foto [möglichst hochauflösend] sowie eine kleine Umschreibung, wo Ihr Lieblingsplatz ist und was ihn so besonders macht an redaktion@herzogtum-direkt.de.

Wir bitten zudem um einen kleinen Zusatz, dass Sie die Rechte an dem Foto besitzen und wir dieses honorarfrei für »Unser Herzogtum«

verwenden dürfen.

Mit zukunftsfähigen und sozialen Ideen schaffen wir immer wieder

individuelle Möglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung.

Wir begleiten sie mit liebevoller Zuwendung von der Frühförderung

bis zu integrativen Arbeits- und Wohnstätten. Ein Leben lang.

Perspektiven für alle.

20 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 21

Mehr Infos unter www.LHW-zukunft.de


So Wie es eigentlich

sein sollte

Über artgerechte rinderhaltung im herzogtum

Text: Gabi Fink | Fotos: Gabi Finck | Jens butz | Michael Harder

Was wiegt eine halbe Tonne und geht im Wald spazieren? Es ist das Rind.

Vor 1.000 Jahren zumindest. Der wilde Vorfahre unserer heutigen Hausrinder

war der Auerochse. Neben offenen Grasländern bevorzugte er auch Mischwälder

als Lebensraum. Denn das Laub der Wälder versorgte ihn mit essentiellen

Mine-ralstoffen, die im Gras allein nicht zu finden sind.

Wo sollte das Rind jetzt spazieren gehen? Auf der Weide. Doch da sieht man

es kaum mehr. Intensive Massentierhaltung hat den Anblick von grasenden

Rindern verdrängt. Demeter-Biohöfe wie die Domäne Fredeburg und der Erdmannshof

in Krukow, sowie die Rindergilde Geesthacht zeigen, dass traditionelle

Rinderhaltung durchaus attraktiv sein kann.

Ihnen gefällt das Magazin

und Sie möchten auch in

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infos Seite 32.


so wie es eigentlich sein sollte über artgerechte rinderhaltung im herzogtum

Biohof

domäne

fredeburg

Hier leben insgesamt rund 100 Rinder in Zwei-

Nutzungshaltung: Der Mensch verwertet die

Milch der Kühe und das Fleisch der Ochsen.

Fredeburg hat vor 25 Jahren die konventionelle

›Schwarzbunte‹ übernommen und im eigenen

Zuchtprogramm den Fokus auf langes Leben und

Vitalität gelegt.

Natürlich gehört dazu, dass die Rinder im Sommer

Tag und Nacht auf der Weide stehen und im

Winter ausreichend Platz im Stall haben. Die

Kühe werden sogar mit Namen angeredet. Jedes

Jahr hat einen eigenen Anfangsbuchstaben, dieses

Jahr ist das T an der Reihe. Also heißen die

Neugeborenen Tripolis, Trine und Topas. Es gab

auch mal eine Paprika.

Eine große Frage, die Tierliebhaber immer bewegt,

ist die Aufzucht der Kälber. In der konventionellen

Massentierhaltung werden die Kleinen

schon am ersten Tag von der Mutter getrennt und

in Einzelboxen mit Tränkeautomaten aufgezogen.

Selbst in Biobetrieben ist es nicht unüblich, dass

die Kälber nicht bei ihren Mutterkühen aufwachsen

und die von der Natur aus für sie vorgesehene

Milch den Menschen vorbehalten bleibt. «Ich bin

der Meinung, dass Tierhaltung sich nicht nur an

wirtschaftlichen Kriterien orientieren darf”, betont

Florian Gleißner von der Domäne Fredeburg

die ethische Komponente der Rinderhaltung, «Es

ist uns wichtig, dass wir vitale Tiere haben, die

auch vitale Lebensmittel hervorbringen.” Vor

dreieinhalb Jahren haben sie daher auf die muttergebundene

Kälberaufzucht umgestellt. Die ersten

drei Wochen ist das Kalb Tag und Nacht bei

der Mutter, danach jeden Tag morgens und abends

nach dem Melken. Die Mutterkühe werden

demnach zuerst und nur halbleer gemolken, um

dann auf der Liegefläche in der sogenannten

Mutti-Gruppe ihre Kinder zu versorgen. Hier holen

sich die Kälber nicht nur ihre Milch ab,

sondern auch Streicheleinheiten: «Da wird geschleckt

und geschmust, das ist eine ganz wichtige

Sache”, so Gleißner weiter. Später trinken

die Kälber dann bei den Ammen mit, die gerade

frisch gekalbt haben. «Die Gesundheit der Kälber

ist seitdem viel besser”, weiß der studierte Landwirt

zu berichten. Seit der Umstellung ist ihm

kein Kalb an Mangel- oder Falschernährung gestorben,

was allgemein schon ein Thema in der

Landwirtschaft sei. Allerdings warnt Florian

Gleißner auch davor, vorschnell die Aufzucht von

Kälbern mit der Flasche zu verurteilen. Man

könne einen Nestflüchter wie das Kalb nicht an

menschlichen Maßstäben messen. Oft spielten betriebliche

Besonderheiten eine Rolle, für welche

Aufzuchtsform man sich entscheide.

Auch die Frage der Befruchtung löst die Domäne

Fredeburg tiergerechter als branchenüblich. Hochwertiges

Sperma einzukaufen sei die gängige

Praxis, zumal der Tierarzt oder Besamungstechniker

mit dem Stäbchen deutlich billiger käme,

als einen Bullen zu halten. «Doch die Erotik ist

dann gleich Null. Die Kühe sind ja total seelenhafte

Wesen und da ist natürlich die emotionale

Seite auch enorm wichtig”, findet Florian Gleißner.

Fredeburgs Bulle heißt Orpheus, schafft

rund eine Tonne auf die Waage und hat das ganze

Jahr über die Aufgabe, die 35 Kühe zu bespringen.

Mit auf die Weide kommt er allerdings aus Sicherheitsgründen

nicht, dafür hat er seinen eigenen

Auslauf.

Bis eine Kuh Milch gibt, dauert es zweieinhalb

Jahre. «In dieser Zeit passiert nichts weiter, als

dass sie fressen. Da butterst du nur rein und die

Kühe kosten nur. Wenn sie dann anfangen Milch

zu geben, ist es natürlich schön, wenn die

produktive Phase möglichst lang ist, wenn sie bei

guter Gesundheit ein langes Leben haben”, erklärt

Florian Gleißner. Ein langes Leben, das können

an die zwölf Jahre sein. «Unsere Älteste war

mal 17, aber im Durchschnitt behalten wir die

Kühe sechs Jahre.” Ungefähr 27 Tiere pro Jahr

lässt die Domäne Fredeburg bei der Hofmetzgerei

Tonn in Büchen schlachten. Diese Schlachterei

sei ein gutes Beispiel für traditionelles Handwerk.

Hier werde nicht am Fließband produziert,

sondern Wert auf Qualität gelegt. «Und sie gehen

auch nett mit den Tieren um”, fügt Florian Gleißner

hinzu. Neben den Ochsen werden jährlich

etwa sieben Altkühe geschlachtet, deren Fruchtbarkeit

und Milchleistung nachgelassen hat.

Was in Fredeburg produziert

wird, wird auch dort im

Hofladen direkt verkauft.

In Fredeburg gönnt

Kuh sich auch mal ein

Dach über dem Kopf.

Dass am Ende ihrer Dienstjahre die Schlachtung

steht, gehört für Florian Gleißner dazu: «Wir

Bauern können die Kühe nicht einfach in den

Wald schicken, wenn wir sie nicht mehr melken

können. Wir sind für eine gute Fütterung und

Aufzucht genauso verantwortlich wie dafür, dass

sie ordentlich zu Tode kommen.”

Daher findet er den Verzicht auf Fleisch, bei gleichzeitigem

Verzehr von Joghurt, Käse und Milch

unlogisch, wenn das Argument lautet, dass die

Tiere nicht sterben sollen: «Das haut nicht hin.

Damit du an Milch kommst, musst du Geburten

haben. Und davon sind die Hälfte nun mal männlich,

was geschieht mit denen? Die Milchproduktion

hängt immer auch mit der Fleischproduktion

zusammen, aber das machen sich viele Vegetarier

nicht klar.”

24 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

25


so wie es eigentlich sein sollte über artgerechte rinderhaltung im herzogtum

Eine Jahresmitgliedschaft kostet 30 Euro. Wer

aktiv am Weidedienst und an zwei gemeinschaftlichen

Arbeitseinsätzen teilnimmt, bekommt

am Ende des Jahres ein Achtel Rind - also 20

bis 25kg in Form von Steak, Hack und Gulasch -

zum Preis von 160 Euro. «Damit kann man ein

Jahr auskommen”, weiß Vorstandsvorsitzender

Uwe Kiesewein zu berichten. Das Fleisch würde

eine dreiteilige Tiefkühltruhe füllen.

Mama??

Die Geschichte der Rindergilde ist eine Erfolgsgeschichte.

1988 mit vier Kühen, drei Hektar

Land und vierzehn Leuten begonnen, freut sie

sich über steten Zuwachs durch vor allem junge

Familien. Inzwischen wird die Gilde von 160 Mitgliedern

getragen und bewirtschaftet zusammenhängendes

Land von vierzig Hektar. Das bedeutet,

auf einer Fläche von 1,5 Fußballfeldern

stehen im Schnitt zwei Rinder.

Rindergilde

Geesthacht

Rindergilde, das klingt verstaubt und irgendwie

nach Fechten und Ehre. Oder wie eine antike

Sammlung ausgestorbener Auerochsen. In Wirklichkeit

ist es ein Garant für glückliche Rinder

und ursprüngliche Weidewildnis.

Am Rande des 500-Seelen-Dorfes Kollow, drei

Kilometer südlich von Schwarzenbek im Linautal,

befinden sich die weitläufigen Weiden der

Rindergilde Geesthacht. An die fünfzig Angus-

Rinder leben hier fast schon wild das ganze Jahr

über in freier Natur. Sie tun nichts weiter, als zufrieden

auf der Weide herumzustehen, zu tollen,

wenn sie jung sind, sich zu rangeln um den Platz

in der Herde, wenn sie heranwachsen, und dicht

aneinander geschmiegt, wenn es kälter wird.

Seit der Gründung arbeitet die Rindergilde eng

mit dem Erdmannshof zusammen. Erdmann Voss

betreibt in Krukow einen familiären Biohofbetrieb

mit Kühen. Er findet es bedenklich, dass

Bei der Rindergilde Geesthacht ist an 365 Tagen im Jahr

Frischluft angesagt.

man heutzutage schon sogenannte Weideprämien

dafür kriegt, wenn die Tiere Auslauf bekommen:

»Das ist für mich das normalste der Welt, dass ich

meine Tiere rauslasse.« Tatsächlich artgerechte

Tierhaltung sei selten geworden.

Die Rindergilde hat 25 Mutterkühe und einen

Bullen. Jährlich bekommen die Kühe im Frühjahr

Kälber, die bis zum Winter bei der Mutter auf der

Weide bleiben. Dann werden sie von der Mutterkuh

getrennt, die inzwischen wieder trächtig ist.

Die Milch der Kühe geht komplett an die Kälber,

denn die Rindergilde interessiert sich vorrangig

für das Rindfleisch. Ein weiteres Jahr stehen

dann die jungen Bullen und Färsen jeweils auf

ihren eigenen Weiden, bevor sie in einem Alter

von knapp zwei Jahren ebenfalls in Büchen bei

Tonn geschlachtet werden.

26 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Diese vierzig Hektar waren früher einmal intensiv

bewirtschaftetes Ackerland, das wie alle hochgespritzten

Äcker heutzutage von Überdüngung,

Bodenerosion und Rückgang der

Artenvielfalt geprägt war. Die Pestizide und Maschinen

würden alles umbringen, was sich bewegt,

beschreibt Erdmann Voss das Problem der industriellen

Landwirtschaft. Vieles sei ausgeartet,

die konventionellen Betriebe «nur noch Sklaven

auf ihrer eigenen Scholle sozusagen, weil der

Großhandel die Preise bestimmt”, meint Erdmann

Voss. Für ihn spielt in der extensiven Landwirtschaft

alles zusammen: Durch die Kuhfladen

wird der Boden gedüngt und Kleinlebewesen wie

zum Beispiel Käfer finden hier ihre Lebensgrundlage.

Wo es Käfer gibt, gibt es auch mehr Vögel

und Frösche, die sich von Insekten ernähren. So

kann sich Stück für Stück die Natur erholen und

wieder zu ihrer ursprünglichen Artenvielfalt

zurückfinden. Die Rinder fressen zudem gerne

frische Triebe und schützen so die Landschaft vor

Verbuschung. Mit der artgerechten Rinderhaltung

allein hat sich die Gilde nicht zufrieden gegeben.

Ein wesentliches Anliegen ist der Beitrag zum

Naturschutz. So wurden in den letzten Jahrzehnten

dreitausend Meter neue sogenannte

«bunte Knicks” angebaut, in denen nun zahlreiche

seltene Tier- und vor allem Vogelarten zu

finden sind. Außerdem wurden Feuchtbiotope angelegt,

die Laichplätze für Amphibien beherbergen.

So kommt es, dass bedrohte Arten wie der

Laubfrosch oder das Rebhuhn hier wieder eine

Heimat gefunden haben. Mittlerweile zählt das

Tal der Linau zu den größten Laubfroschvorkommen

in Schleswig-Holstein.

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Wenn es zu Hause nicht mehr geht, stehen Familien

vor schweren Entscheidungen.

Leben wie in einer Familie und

dabei eigenständig bleiben.

Den Wunsch weiterhin selbstbestimmt zu leben und

dabei ausreichend Orientierung und Geborgenheit

zu erfahren, erfüllen wir mit Freude und großem

Engagement in unseren SWR Plus Wohngruppen.

Wir gestalten einen Tagesablauf,

der Halt gibt, aber nicht

überfordert.

In einer familiären Gemeinschaft mit maximal zehn

Personen hat man immer Gesellschaft, wenn man

sich das wünscht. Man kann sich aber jederzeit in

sein Ein-Zimmer-Appartement zurückziehen, keiner

muss liebgewordene Gewohnheiten und persönliche

Vorlieben aufgeben!

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Wir freuen uns auf Ihren Anruf 04541/130

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27


so wie es eigentlich sein sollte über artgerechte rinderhaltung im herzogtum

Neue Rindergilde

Stecknitz

Rind

oder

Kuh?

Das bewährte Konzept soll nun auch im Norden

des Herzogtums fortgeführt und weiter ausgebaut

werden. Der Ableger der Rindergilde wurde mit

insgesamt fünfzehn Mitgliedern im Dezember

2015 gegründet. Fünf von ihnen - ansässig im

Norden des Kreises Herzogtum Lauenburg - sind

aus der Rindergilde Geesthacht übergewechselt.

Geplant ist die Nutzung von Flächen entlang des

Elbe-Lübeck-Kanals bei Kühsen und Behlendorf,

sowie die für den Naturschutz angelegten Ausgleichsflächen

in der Nähe der neuen B207. Seit

diesem Jahr gilt die Rindergilde Stecknitz e.V. als

offiziell eingetragener Verein. Auch sie hat sich

neben der Rinderhaltung dem Naturschutz verschrieben

und freut sich über neue tatkräftige

Mitglieder.

Rind ist die Bezeichnung für sowohl

männliche als auch weibliche Tiere. Hat

das weibliche junge Rind [auch Färse

genannt] das erste mal gekalbt, wird es

von nun an Kuh genannt und kann dem

Menschen Milch geben. Das männliche Rind

wird Bulle genannt. Damit die Bullen sich

nicht mit ihren Schwestern fortpflanzen,

werden sie kastriert und dann als

Ochsen bezeichnet.

Schwarzbunte «Holstein Friesen” Kuh

Die typische Kuh mit den schwarz-weiSSen

Flecken ist eine Rasse, die speziell für die

Milchleistung gezüchtet wurde und aus

der Gegend Holstein Friesen stammt.

Deutsch-Angus-Rinder

Diese robuste Rinderrasse ist erst in den

fünfziger Jahren gezüchtet worden. Sie

sind besonders gutmütig, haben keine

Hörner und sind leichtkalbig.

Auch im Winter bleiben die Tiere der Rindergilde draußen auf der Weide.

Auf einen Blick

Rindergilde Stecknitz | Bernhard Hub: info@consuldex.de

Rindergilde Geesthacht | www.rindergilde-geesthacht.de

Domäne Fredeburg | www.domaene-fredeburg.de

Zeitlos und edel:

Das Dom-Kaleidoskop der Bürgerstiftung

als luxuriöses Geschenkpapier

„Man achte auf kleine Dinge, gehe ihnen nach.“

(Ernst Bloch)

Das gelungene Zusammenspiel von hoher

Papierqualtät, intensiven Farben und zeitlosen

Motiven hebt sich ab von der Norm

und dem Alltäglichen.

Sämtliche Ornamente sind dem reichen

Formenschatz des Ratzeburger Doms entnommen.

Wer genau hinschaut, erkennt

z. B. den Zierbeschlag der mächtigen Türflügel

zur südlichen Vorhalle ebenso wie

Bogen 60 x 80 cm

nachtblau, mint oder gelb

je 4,50 €

das dominierende Scheibenkreuz in deren

Giebel. Selbst die Schmuckbordüre lehnt

sich an die Bemalung im Kreuzgang an.

So wird dieses Papier unaufdringlich,

sozusagen auf den zweiten Blick, zu einer

unwechselbaren Ratzeburger Besonderheit,

einer Ratzeburgensie. Eine Verpackung,

die sich sehr hochwertig anfasst und an

sich schon ein Geschenk ist.

Gesamterlös zu Gunsten der

28 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Erhältlich unter www.buergerstiftung-ratzeburg.de

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 29


XXX XXX

GUTES

AUS DER REGION

Traditionelle Milch

direkt an die haustür

»Milch und Milcherzeugnisse sind gesunde, hochwertige Lebensmittel, die

eine Vielzahl von Nährstoffen enthalten.« So lautet der erste Satz zum Thema

»Milch« auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und

Landwirtschaft. Milch enthält Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, die Mineralstoffe

Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium und die Vitamine A, D, E, K, B1, B2,

B12 in einer für viele Menschen gut zu verwertenden Form. Kurzum, Milch gilt

als gesund, und wird daher gerne in allen ihren Varianten von Frischmilch

über Quark bis hin zu Käse konsumiert. Der jährlich Pro-Kopf-Verbrauch an

Milchprodukten in Deutschland liegt bei über 90 Kilogramm.

Fotos: Jens Butz

30 Unser Herzogtum Unser Herzogtum FRÜHJAHR 1 | 2015 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

31


XXX XXX

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Das Magazin erscheint

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KSK Herzogtum Lauenburg

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Datum

Unterschrift

Einsenden an

Unser Herzogtum

Alte Dorfstraße 4

23896 Poggensee

Im Zuge zahlreicher wirtschaftlicher

Verkettungen fiel der Milchpreis im

Laufe der Jahre immer weiter in den

Keller. Viele Milchbauern waren daher

dazu verdammt aufzugeben oder ihren

Betrieb zu vergrößen, um weiter überleben

zu können. »Das war bei uns

auch so ein bißchen die Überlegung:

Wachsen wir und müssen wir irgendwann

notgedrungen weichen? Wachsen

war für uns keine Option. Wir wollen

nicht 200 Kühe melken. Wir wollen das

Kleine, das wirklich Bäuerliche erhalten.

Was tut man, um sich abzusichern?

Auch Biogas war keine Option

für uns. Wir wollten das, was wir gut

können, nämlich Milch produzieren

und weiterveredeln«, erklärt Svenja

Albers vom Milchhof Albers in Sterley

[Amt Lauenburgische Seen].

Zusammen mit ihrem Mann Timo geht

sie seit 2010 einen anderen Weg. Mit

nur 70 Kühen statt mehreren hundert

und eigener Veredelung hat man sich

auf dem Milchhof vom allgemeinen

Milchmarktpreis weitestgehend abgekoppelt.

Es geht zwar nach wie vor

ein Teil der Milch an eine große

Molkerei, doch heißt hier seit sechs

Jahren das Zauberwort ›Direktverkauf‹.

Der Liter Milch kostet auf

den ersten Blick deutlich mehr als

beimDiscounter, hat dafür aber auch

so einiges mehr zu bieten.

Zunächst einmal ist das Produkt selbst

zu nennen. In Sterley setzen die Albers

noch auf die Methode der klassischen

Pasteurisierung [Kurzzeiterhitzung auf

72 Grad Celsius statt der heutzutage

eher üblichen 127 Grad]. Dadurch ist

die Milch »nur« fünf Tage haltbar, behält

jedoch mehr von ihrem Geschmack

und verliert weniger von

ihren wertvollen Nährstoffen. »Unsere

Milch ist auch nicht homogenisiert.

Das heißt, sie rahmt auf in der Flasche.

Durch Schütteln der Flasche verteilt

sich der Rahm wieder, und es ist kein

Zeichen, dass sie schlecht ist. Es ist

nur die Sahne, die sich da oben absetzt«,

klärt Svenja Albers auf.

Auch die Kühe auf dem Milchhof Albers

haben es nicht schlecht getroffen.

Sie dürfen die meiste Zeit des Jahres

draußen auf der Wiese stehen und

frisches Gras fressen. Nur im Winter

geht es in den großen Laufstall, wo sie

sich frei bewegen können. Natürlich

wird auch Kraftfutter [Mais- und

Grassilage, Heu] zugefüttert, doch

auch dieses wird vor Ort selbst angebaut

und hergestellt. »Dadurch können

wir auch gewährleisten, dass das

wirklich alles genfrei ist – was uns ebenfalls

sehr wichtig ist«, so Svenja Albers

weiter.

Die Milchprodukte aus Sterley werden frisch hergestellt und

direkt bis zu Haustür geliefert.

Weitere Informationen und Bestellungen unter

www.milchhof-albers.de

Telefon:04545 789 97 27

Fax:04545 789 97 30

E-mail:info@milchhof-albers.de

Die Kühe in Sterley erleben zudem ein

gewisses Maß an Selbstbestimmtheit.

Sie dürfen sich nämlich selber nach eigenem

Rhythmus melken. Immer wenn

das Euter drückt, geht das moderne

Rind von heute zum Melkroboter und

wartet, bis es an der Reihe ist. Der

Melkroboter erkennt anhand eines

Chips, welches Tier gerade eingeparkt

hat, und startet dann den Melkvorgang.

Danach geht es wieder zu den

Kolleginnen auf einen Klönschnack in

den Stall – von wegen »blöde Kuh«.

»Die Kühe sind dadurch wesentlich

ruhiger und gesünder«, gibt Svenja

Albers Auskunft.

Während die Kuh in Sterley selbst zum

Melken geht, geht die Milch [fast] von

selbst zum Kunden. Denn außer bei

Marktkauf Süllau in Ratzeburg gibt es

derzeit kein Geschäft im Herzogtum,

wo es die Milch zu kaufen gibt. Auch

hat Familie Albers bewusst auf einen

Hofladen verzichtet. Stattdessen wird

die Milch, ebenso wie selbst produzierter

Quark, Frischkäse und Joghurt,

zwei Mal pro Woche auf Bestellung

dem Kunden innerhalb des Gebietes

zwischen Pogeez und Güster sowie

Sandesneben und Kittlitz direkt bis an

die Haustür geliefert – und das ohne

Aufpreis.

Als weiterer Bonus hilft man als

Milch-Abonnent zudem noch bei der

Reduzierung der Müllberge. Denn beim

Milchhof Albers werden Produkte in

Kunststoffflaschen und -behältern ausgeliefert,

die nach Gebrauch wieder

abgeholt, gereinigt und wiederverwendet

werden.

*Das Abo 32 endet automatisch nach 4

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

32

Ausgaben.


Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

33


XXX XXX

Krönender Abschluss der traditionellen Maibaumaufstellung

in Ratzeburg: Der faszinierende Bändertanz

des Ratzeburger Siedlerbundes.

Foto: Jens Butz

34 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

35


Die Stiftung

Chancengleichheit

für Alle

Nur wenige Landkreise in Deutschland dürften eine so hohe Dichte an Serviceclubs, Stiftungen und anderen gemeinnützigen

Institutionen vorweisen können wie das Herzogtum Lauenburg. Nach dem Start dieser Serie mit der

Bürgerstiftung Ratzeburg und dem Hospizverein Ratzeburg – Mölln soll dieses Mal die Stiftung »Chancengleichheit

für Alle« in den Fokus gerückt werden.

Anfang 2013 machten sich sieben Möllner auf, bei Kindern

aus Mölln und Umgebung für mehr Chancengleichheit zu

sorgen. Unter dem naheliegenden Namen »Chancengleichheit

für Alle« gründeten sie eine Stiftung. Erklärtes Ziel der

Stiftungsgründer ist die Förderung von Kindern aus finanzschwachen

Familien einerseits mittels Spenden, vorrangig

aber durch ehrenamtliches Engagement älterer Mitbürger.

»Es geht nicht darum, jemanden zu bezahlen. Es geht uns

primär darum, den Gemeinsinn anzukurbeln«, erklärte

damals Initiator und Vorsitzender der Stiftung »Chancengleichheit

für Alle«, Reinhard Drehsen. Er habe als praktizierender

Allgemeinmediziner automatisch Kontakt zu vielen

Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. So

sah er bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, aber

auch viele Menschen, die nach dem Ausscheiden aus dem

Berufsleben über ungenutzte Ressourcen verfügen. Daher

kam Drehsen auf die Idee, mit der Gründung der Stiftung

diese beiden Gruppen zusammenzuführen.

Mölln macht mobil für Bildung

Bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche sollen die

Chance bekommen, von älteren und erfahreneren – ihren

»Bildungspaten« - zu lernen, um einen besseren schulischen

Abschluss zu erreichen, heißt es gleich zu Beginn der

Startseite der Homepage der Stiftung unter www.chancengleichheit-fuer-alle.de.

Gesucht werden daher stets junggebliebene

Senioren, die Kinder mit entsprechenden Talenten

mit ihrem Know How fördern und unterstützen können.

Dieses kann vom klassischen Nachhilfeunterricht über

beispielsweise Instrumentalunterricht bis hin zu Unterstützung

von sportlichen, handwerklichen und künstlerischen

Aktivitäten reichen.

Wer sich unter Angabe seiner Fähigkeiten meldet, kommt

zunächst in einen Pool. Auf diesen greifen die Stiftungsmitglieder

dann zurück, sobald für ein Kind ein entsprechender

Pate gebraucht wird. Gesucht werden Personen, die zuverlässig

und regelmäßig ein bis drei Stunden Zeit pro Woche

entbehren können. Generell gilt: Je größer der Pool, desto

schneller kann im Bedarfsfall vermittelt werden. Langfristiges

Ziel ist es, den Kindern einen guten Schulabschluss zu

ermöglichen.

Unter www.chancengleichheit-fuer-alle.de/patenkinder

sind die Kinder und Jugendlichen zu finden, die aktuell einen

Paten suchen. Wer sich für eine Patenschaft interessiert,

kann sich unter der Email info@Chancengleichheit-fueralle.de

ausführlicher informieren oder direkt unter der

Rufnummer 0176-39 56 58 37 melden. Auch der gute alte

Postweg ist möglich:

Stiftung »Chancengleichheit für alle«

Bauhof 2, 23879 Mölln

Auch wenn der Hauptteil der Förderung durch praktische

beziehungsweise ehrenamtliche Arbeit geleistet werden soll,

setzen die Stiftungsmitglieder auch auf Spenden: So kann

gegebenenfalls einem künstlerisch begabten Kind nicht nur

ein ehrenamtlicher Bildungspartner an die Seite gestellt

werden, sondern darüber hinaus bei Bedarf beispielsweise

auch eine Staffelei gekauft werden. Hier konnte sich die

Stiftung in den vergangenen drei Jahren mehrfach über die

Unterstützung der Möllner freuen. Wiederholt gab es Spenden

Möllner Geschäftsleute sowie von Privatinitiativen,

aber auch die Schüler der Gemeinschaftsschule überreichten

bereits einen größeren Spendenscheck.

EINSATZ FÜR DIE CHANCEGLEICHHEIT

Der Vorstand der Stiftung mit [vordere Reihe, v.li.]

Martin Röhrs, Manfred Ohldag, Reinhard Drehsen,

Torsten Schöpp und Jan Wiegel sowie [hintere Reihe]

Ruthchen Eberhardt [li.] und Birgit Flemmig.

Eine Aktion ganz anderer Art unternahm

die Stiftung im Frühjahr 2015.

In Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege

Mölln erhielten Kinder und

Jugendliche das Angebot, freiwillig

ihre Spielzeugwaffen und CDs für

»Ballerspiele« [sogenannte Ego-Shooter]

an festen Sammelstellen abzugeben.

Als Anerkennung dafür erhielten

sie einen kleinen Eisgutschein, finanziert

durch die Stiftung »Chancengleichheit

für alle«.

Wer ebenfalls etwas spenden möchte:

Spendenkonto

IBAN: dE29 2305 2750 0081 1425 07

BIC:

noLADE21RZB

Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg

Die Stiftung ist gemeinnützig, SpendenBEscheinigungen

werden gern ausgestellt.

Über mittelalterliche Wasserstraßen: Die Stecknitzfahrt

Link zur Homepage

Link zur Patensuche

36 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

37

Name:

Motto:

Gründungsjahr:

Gründungszweck:

Schwerpunkte:

ZIELE:

Förderbilanz:

Aufbau:

Herausragende

Projekte:

Kontakt :

Steckbrief

Zielgenaue Förderung Spendengelder kommen da an, wo sie gebraucht werden und

werden vom Vorstandsteam persönlich überbracht.

Stiftung »Chancengleichheit für alle«

»Mölln macht mobil für Bildung«

2013

Bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche sollen die Chance

bekommen, von älteren und erfahreneren – ihren »Bildungspaten« –

zu lernen, um einen besseren [höheren] schulischen Abschluss zu erreichen.«

Förderung der Jugendhilfe

Ehrenamtliches Arrangement – Bildungspaten unterstützen bildungsbenachteiligte

Jugendliche, derzeit liegt ein großer Focus auf die Unterstützung von Migrantenkindern;

Gezielte finanzielle Unterstützung von Projekten in allen Möllner Schulen

wie z. B. Schüler für Schüler II sowie anderer sozialer Einrichtungen in Mölln zur

Förderung der Bildung

Derzeit werden ca. 30 Schüler[innen] durch ehrenamtliche Betreuer[innen]

oder ältere Schüler[innen] unterstützt

Dr. Reinhardt Drehsen [Vorsitzender], Torsten Schöpp [stellvertr. Vorsitzender],

Manfred Ohldag [Kassenführer], Ruthchen Eberhardt [Beisitzerin, Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit], Birgit Flemmig [Beisitzerin], Martin Röhrs [Beisitzer]

Jan Wiegels [Beisitzer], Hilke Lage [Schriftführerin]Weltreligionen«

Projekt Schüler für Schüler II

Bibliothek für die OGA [offene Ganztagsangebote]

Aktion »Waffen gegen Eis« der Stadtjugendpflege

Telefon: 0176 – 39565837, Email: info@chancengleichheit-fuer-alle.de

Weitere Infos: www.chancengleichheit-fuer-alle.de


Veranstaltungen im FRÜHJAHR 2016

Mittwoch, 2.03

Führung durch den

Wildpark Uhlenkolk

Wann: 14.30–16 Uhr

Wo: Naturparkzentrum Uhlenkolk,

Waldhallenweg 11/Wildparkeingang,

23879 Mölln

Info: Naturparkzentrum Uhlenkolk

Tel.: +49 [0] 45 42-80 3345

Plattdeutscher Abend

des Vereins Vorstädter Bürger

Wann: Jeden 1. Mittwoch im Monat,

19–21 Uhr

Wo: Hansa-Hotel,

Schrangenstraße 25, Ratzeburg

Info: Bürgerverein von Ratzeburg

und Umgebung e. V. ,

Tel.: +49 [0] 45 41 - 69 69

Freitag, 4.03.:

»Twist & Shout« – Konzert mit

Suzie & The Seniors

Wann: 20 Uhr

Wo: Kleines Theater Schillerstraße,

Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Preis: 17,60 Euro

Info: Kleines Theater Schillerstraße,

Tel.: 04152 77979

Sonnabend, 5.03.:

Öffentliche Stadtführung

durch Mölln

Wann: 14.30–16 Uhr

Wo: Historisches Rathaus,

Am Markt 12, 23879 Mölln

Preis: 6 Euro pro Person Kinder

bis 14 Jahren frei, Ermäßigung für

Kurkarteninhaber

Info: Tourist-Information Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 - 70 90

4. Lauenburger Kultur- und Kneipennacht,

Konzert, Lesung, Vortrag, Film

und Party

Wann: 18–2 Uhr

Wo: Altstadt Lauenburg/Elbe, Elbtraße,

21481 Lauenburg/Elbe

Info: Stadt Lauenburg/Elbe –

Touristik und Kultur,

Tel.: +49 [0] 41 53 - 59 09 220

Live Konzert mit Imke & J –

handgemachter Pop und eine

wunderbare Stimme

Wann: 21 Uhr

Wo: L’île – Café&Cocktailbar,

Theaterplatz 5, 23909 Ratzeburg

Der Eintritt ist wie immer frei.

Reservierung unter

Tel.: 4541 20 66 22 oder per Mail:

reservierung@lile-ratzeburg.de

Sonntag, 6.03.

Ratzeburger Dommusiken:

Kantatengottesdienst

Wann: 10.15 Uhr

Wo: Ratzeburger Dom,

Domhof 35, 23909 Ratzeburg

Info: Evangelisch-Lutherische

Domkirchgemeinde zu Ratzeburg,

Tel.: +49 [0] 45 41 - 34 06

Dienstag, 08.03.

Theater im Stall zeigt

»Ganz oder gar nicht«

Wann: 20 Uhr

Wo: Ratzeburg, Burgtheater

Info:

Sonnabend, 12.03.

Kurzseminar Teil 3: Veredelung und

Pflege alter alter Obstarten

Wann: 14.30–15.30 Uhr

Wo: Streuobstwiese Ratzeburg bei

Einhaus, Stüvkamp

Preis: Eintritt frei

Info: Stiftung Herzogtum

Lauenburg, Tel,: 04542-87000

Herr Holm –

Die Klassiker aus 25 Jahren

Dirk Bielefeld in seiner Paraderolle

als Polizist ›Herr Holm‹

Wann: 20–22 Uhr

Wo: Sport- und Freizeitzentrum

Mosaik, Raiffeisenweg 1 a,

21481 Lauenburg/Elbe

Preis: 18–20 Euro

Info: Sport- und Freizeitzentrum

Mosaik, Tel.: +49 [0] 41 53 - 5 23 10

Kurt Buschmann & Friends –

JAZZ ‘N’ MOODMUSIC

Wann: 20.30 Uhr

Wo: Kleines Theater Schillerstraße,

Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Preis: 15,30 Euro

Info: Kleines Theater Schillerstraße,

Tel.: 04152 77979

Sonntag, 13.03.

Lesung op platt:

»De Tallymann vertellt«

Wann: 15 Uhr

Wo: Gut Segrahn im Viehhaus

Preis: Eintritt: 10 Euro

Info: www.gut-segrahn.de

Kino in Mölln zeigt

»Comedian Harmonists« mit

A-capella-Konzert der ARTgenossen

Wann: 16 Uhr

Wo: Augustinum Mölln im

Theatersaal

Info: www.kinoinmoelln.de

Montag, 14.03.

Akademie-Vortrag: Ansverus in Geschichte

und Sage

Wann: 19.30 Uhr

Wo: Gemeindesaal St. Answer,

Ratzeburg

Info: Stiftung Herzogtum

Lauenburg, Tel.: 04542-87000

Mittwoch, 16.03.

Akademie-Vortrag: Sind wir in guter

digitaler Verfassung?

Wann: 19 Uhr

Wo: Stadthauptmannshof Mölln

Info: Stiftung Herzogtum

Lauenburg, Tel.: 04542-87000

Nachtwächterführung durch Mölln

Wann: 20–21.15 Uhr

Wo: Historischer Marktplatz Mölln,

Am Markt, 23879 Mölln

Preis: 7 Euro pro Person

Info: Tourist-Information Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 - 70 90

Donnerstag, 17.03.

Treffen der Plattsnackerrunn

Wann: 15 Uhr

Wo: Restaurant »Elterrassen«,

Fürstengarten 23, 21481 Lauenburg

Info: Plattdeutschbeauftragte der

Stadt Lauenburg/Elbe,

Tel.: +49 [0] 41 53 - 44 07

Konzert: Die Melker:

Dorfrock – frisch von der Weide

Wann: 19.30 Uhr bis 22 Uhr

Wo: Priesterkate in Büchen-Dorf,

Gudower Straße 1

Preis: 15 Euro

Info: Tel.: 04155 - 8009-215

Sonntag, 20.03.

Frühjahrswanderung der Amphibien

in Grambek

Wann: 9 Uhr

Treffpunkt: Stadtbücherei Mölln,

Gudower Weg 9, 23879 Mölln

Info: NABU Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 - 76 88

Heinz Erhardt Revue

»Noch ‘n Gedicht«

Wann: 18 Uhr

Wo: Kleines Theater Schillerstraße,

Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Preis: 16,50–25,30 Euro

Info: Kleines Theater Schillerstraße,

Tel.: 04152-77979

Dienstag, 22.03.

Kunstvortrag op Platt

Andy Warhol Superstar –

En amerikaanschen Droom

Wann: 19 Uhr

Wo: Rathaus Ratzeburg, Ratssaal

Preis: Eintritt frei

Info: kulturportal-herzogtum.de

Freitag, 25.03.

Fahrt mit der historischen

Dampfeisenbahn »Karoline«

Wann: Fahrplan unter

www.geesthachter-eisenbahn.de

Wo: Alter Bahnhof, Bahnstraße,

21502 Geesthacht

Preis: 4–6 Euro

Info: Arbeitsgemeinschaft

Geesthachter Eisenbahn e.V.,

Tel.: +49 [0] 41 52 – 778 99

Sonnabend, 26.03.

Osterfeuer Sandesneben mit

Ostereiersuche für Kinder

Wann: ab 18 Uhr

Wo: Sandesneben, Strietland,

Wendehammer

Info: www.sandesneben.de

Sonntag, 03.04.

Theater: »Schick mir keine Blumen«

Wann: 17 Uhr

Wo: Kleines Theater Schillerstraße,

Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Preis: 24,20–26,40 Euro

Info: Kleines Theater Schillerstraße,

Tel.: 04152-77979

Mittwoch, 06.04.

Konzert: »Queenz of Piano«

Wann: 20 Uhr

Wo: Kleines Theater Schillerstraße,

Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Preis: 22 Euro

Info: Kleines Theater Schillerstraße,

Tel.: 04152 - 77979

Freitag, 08.04.

Vogelkundliche Führung

mit Hans Dieter Zerbe

Wo: Ev. Friedhof Lauenburg,

Lütauer Chaussee 2,

21481 Lauenburg

Info: Heimatbund und Geschichtsverein

Herzogtum Lauenburg e.V.,

Bezirk Lauenburg,

Tel.: +49 [0] 41 53 - 24 87

Sonnabend, 09.04.

Konzertabend:

Eine Hommage an Udo Jürgens

Wann: 19.30 Uhr

Wo: Gut Segrahn im Viehaus

Eintritt: 18 Euro

Info: www.gut-segrahn.de

Frühlingskonzert des

LandesJugendOrchesters

Wann: 19 Uhr

Wo: Schloss Wotersen, Reithalle

Preis: Eintritt frei

Info: www.landesmusikrat-sh.de

Fortsetzung: Sonnabend, 09.04.

Viola tanzt!

Musikalische Grenzgänge zwischen

Klassik, Tango Nuevo und Jazz

Wann: 19.30–21.30 Uhr

Wo: Amtsrichterhaus Schwarzenbek,

Körnerplatz 10

Preis: 15 Euro, ermäßigt: 10 Euro,

bis 25 Jahre: 5 Euro

Info: www.amtsrichterhaus.de

Donnerstag, 14.04.

Musik in der Scheune – hochklassige,

exklusive Livemusik auf dem Heuboden

Wann: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Wo: Heuherberge in Ziethen

Preis: Eintritt freie, Spende erbeten

Info: www.musik-in-der-scheune.de,

Einlass nach Voranmeldung unter

Tel.: 01577 / 4019178 oder

E-Mail: mail@jensbutz.de.

Lichtbildvortrag

»Kuckuck und Co.«

Wann: 19 Uhr

Wo: Heinrich-Osterwold-Halle,

Elbstraße 145a,

21481 Lauenburg/Elbe

Info: Naturpark Lauenburgische

Seen und Biosphärenreservat

Flusslandschaft, Elbe,

Tel.: +49 [0] 4541-861517

Sonnabend, 16.04.

Willkommensfest der Kulturen

Wann: 14 Uhr

Wo: Stadthauptmannshof Mölln

Info: kulturportal-herzogtum.de

Geführte Fahrradtour zur

Geschichte der innerdeutschen Grenze

Wann: 13–18 Uhr

Wo: Rathaus Ratzeburg, Unter den

Linden 1, 23909 Ratzeburg

Preis: 10 Euro/P. inkl. Führung/

Eintritt Grenzhus [Kinder bis 14

Jahre zahlen nichts].

Info: Da die Teilnehmerzahl begrenzt

ist, wird um Anmeldung bei der

Tourist-Information Ratzeburg

gebeten.

Tel.: 04541-8000886

Sonntag, 17.04.

Fahrt nach Dömitz mit dem

Salonschiff Aurora

Wann: 8–21 Uhr

Wo: Salonschiff Aurora, Am Hafen,

21502 Geesthacht

Preis: 40 Euro

Eine Reservierung ist erforderlich!

Info: Salonschiff Aurora,

Tel.: +49 [0] 41 71 - 690 861

Tag der offenen Tür

im Möllner Ruder-Club e.V.

Wann: 12 Uhr

Wo: Möllner Ruderclub e.V.,

Am Bahndamm 4, 23879 Mölln

Literatur Café: Einblicke in die

Korrespondenz berühmter Autoren

Wann: 16 Uhr

Wo: Kleines Theater Schillerstraße,

Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Preis: 17,60 Euro inklusive Kaffee

und Kuchenbuffet

Info: Kleines Theater Schillerstraße,

Tel.: 04152 77979

Mittwoch, 20.04.

Öffentliche Führung mit

Herzog Albrecht dem Guten

Wann: 19–20.15 Uhr

Wo: Historischer Marktplatz Mölln,

Am Markt, 23879 Mölln

Preis: 7 Euro

Info: Tourist-Information Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 - 70 90

Donnerstag, 21.04.

Vortrag »Fenster in die

Erdgeschichte – Bedeutende Geotope

im Osten Hamburgs«

Wann: 19.30 Uhr

Wo: Rokokosaal des Herrenhauses

[Kreismuseum], Domhof 12,

23909 Ratzeburg

Info: Freie Lauenburgische

Akademie für Wissenschaft

und Kultur e.V.

Tel.: [0] 40 - 720 41 68

Freitag, 22.04.

Frühjahrsmarkt in Ratzeburg

Wann: Von Freitag, 22.04. bis

Sonntag, 24.04.2016 findet der

traditionelle Frühjahrsmarkt

auf dem Marktplatz und vor dem

Rathaus statt.

Der Jahrmarkt eröffnet am

Freitag um 14 Uhr, am Samstag

und Sonntag von 13 Uhr bis in die

späten Abendstunden. Am Sonntag,

24.04.2016 ist auch gleichzeitig

verkaufsoffener Sonntag. An diesem

Tag haben die Geschäfte auf der

Ratzeburger Insel von 13–18 Uhr

geöffnet.

Wo: Marktplatz Ratzeburg,

23909 Ratzeburg

Info: Stadt Ratzeburg,

Tel.: +49 [0] 45 41 - 800 00

Samstag, 23.04.

Gartenromantik

Wann: am 22. und 23. April in der

Zeit von 11 bis 18 Uhr

Wo: Kurpark Mölln, Bergstraße ,

23879 Mölln; Eintritt frei

Info: Tourist-Information Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 - 70 90

Veranstaltungshöhepunkte 2016

3. April AutoModeFrühling mit

Verkaufsoffenem Sonntag

23. und 24. April Gartenromantik

16. Mai Pfingstkonzert

29. Mai Feuerwehrmusikfest

10. und 11. Juni Folksfest der internationalen

Begegnung

17. bis 19. Juni Schützenfest

24. bis 26. Juni Eulenspiegeltage

Mittelalterlicher Markt

2. und 3. Juli Kurpark Spektakel

Internat. Kleinkunstfest mit

Varietéshow

24. Juli Jazzfrühschoppen

30. Juli Cocktailnight im Kurpark

5. bis 7. August Weinfest

13. August Musik im Park

26. bis 28. August Altstadtfest, Citylauf &

Riesenflohmarkt

11. September Naturerlebnistag

im Uhlenkolk

17. September Musik im Park

2. Oktober Drachen, Wind & Zauber mit

Verkaufsoffener Sonntag

4. bis 7. November Herbstmarkt mit

Verkaufsoffenem Sonntag

25. November Weihnachtsmarkt mit

bis 18. Dezember Kunsthandwerkermarkt

(immer Fr.-So.)

www.moelln-tourismus.de

Tourist-Information

Am Markt 12 • 23879 Mölln

38 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

Telefon: 04542 39

7090

E-Mail: ferien@moelln.de


Veranstaltungen im FRÜHJAHR 2016

Marktplatz

Fortsetzung Samstag, 23.04.

Lichtbildvortrag: Ecuadors Arche

Noah im Pazifik: Galapagos

Wann: 19 Uhr

Wo: Alte Schule, Am Müllerweg 1,

Klein Zecher

Preis: Um eine Spende für den

NABU wird gebeten

Lesungen zum »Welttag des Buches«

Wo: Labenz, Ratzeburg, Mölln,

Lauenburg

Preis: Eintritt frei

Info: kulturportal-herzogtum.de

Malte Vief –

konzertante Musik die rockt

Wann: 20 Uhr

Wo: Lämmerhof Mannhagen im

ehemaligem Stall

Preis: 9 Euro

Info: Bio Markt Lämmerhof,

Tel.: 04543-891177

Theater: »Halbe Wahrheiten«

Wann: 20 Uhr

Wo: Heinrich-Osterwold-Halle, Elbstraße

145a, 21481 Lauenburg/Elbe

Eintritt: 15 Euro

Info: Theater Lauenburg/Elbe,

Tel.: +49 [0] 41 53 - 57 56 85

Sonntag, 24.04.

Kurs Elbe.Tag – Saisonauftakt der

Ausflugsschiffe mit Schiffskorso,

Rundfahrten und einem vielfältigen

Landprogramm

Wann: ganztägig

Wo: Altstadt Lauenburg/Elbe,

Elbtraße, 21481 Lauenburg/Elbe

Info: Tourist-Information

Lauenburg/Elbe,

Tel.: 04153-5909220

Dienstag, 26.04.

Jan Weiler liest:

Im Reich der Pubertiere

Wann: 20 Uhr

Wo: Kleines Theater Schillerstraße,

Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Preis: 18,70 Euro

Info: Kleines Theater Schillerstraße,

Tel.: 04152 77979

Sonnabend, 30.04.

Maibaum-Aufstellung

Wann: 17.30–21.30 Uhr

Wo: Historischer Marktplatz Mölln,

Am Markt, 23879 Mölln

Info: Tourist-Information Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 - 70 90

Tanz in den Mai

mit den Coverpiraten

Wann: Einlass ab 18 Uhr,

Konzertbeginn ab 20 Uhr

Wo: Marina Lauenburg,

Hafenstraße 14, 21481 Lauenburg

Preis: 5 Euro im Vorverkauf,

7 Euro an der Abendkasse

Info: Marina Lauenburg,

Tel.: +49 [0] 1 71 - 8 11 21 85

Konzert: »Das Kartell« – bunter Stilmix

aus Funk, Rock und Ska

Wann: 19.30 Uhr

Wo: Gut Segrahn im Viehhaus

Preis: Eintritt: 15 Euro

Info: www.gut-segrahn.de

Maifeuer

Wann: 18 Uhr

Wo: Am Dörpshuus in Krummesse

Info: www.stecknitz-region.de

Sonntag, 01.05.

Schifffahrt: »Naturerlebnis Biosphärenreservat

Elbtalaue« von

Lauenburg bis Hitzacker

Wann: 9.15–18.45 Uhr

Wo: 21481 Lauenburg/Elbe

Preis: 9–28 Euro

Info: Fahrgastschiff

»Lüneburger Heide«

Tel.: +49 [0] 41 39 - 62 85

Maibaumaufstellung

mit Tanz um den Maibaum

Wann: 10.30 Uhr

Wo: Vor dem Rathaus,

Unter den Linden 1, 23909 Ratzeburg

Info: Tourist-Information Ratzeburg,

Tel.: 04541-8000886

Kinderstadtführung

Wann: 11 bis 12 Uhr

Wo: Historischer Marktplatz Mölln,

Am Markt, 23879 Mölln

Preis: 2,50 Euro

Info: Tourist-Information Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 - 70 90

Montag, 02.05.

Klönstuv, wi snakt platt un vertellt

uns wat to‘n högen

Wann: 19 Uhr

Wo: Berkenthin, Gaststätte Hack

Info: LandFrauen Berkenthin

u.U. e.V., Tel.: 04544-686

Dienstag, 03.05.

Plattdeutsche Stadtführung

Wann: 19–20.15 Uhr

Wo: Historischer Marktplatz Mölln,

Am Markt, 23879 Mölln

Preis: 6 Euro

Info: Tourist-Information +

Städtische Kurverwaltung Mölln,

Tel.: +49 [0] 45 42 – 70 90

Sonnabend, 07.05.

Öffentliche Samstags-Stadtführung

durch Ratzeburg

Wann: 10.30–12 Uhr

Wo: Marktplatz - vor der Alten Wache,

23909 Ratzeburg

Preis: 5 Euro

Kinder bis 12 Jahre zahlen 2 Euro.

Info: Tourist-Information Ratzeburg,

Tel.: +49 [0] 4541-8000886

Tour de Farce –

Gastspiel Theater das Zimmer

Wann: 20 Uhr

Wo: Heinrich-Osterwold-Halle, Elbstraße

145a, 21481 Lauenburg/Elbe

Info: Theater Lauenburg/Elbe, Tel.:

+49 [0] 41 53 - 57 56 85

Dienstag, 10.05.

Der Bierhandel um das Jahr 1900

Wann: 19.30 Uhr

Wo: Hotel-Restaurant »Bellevue«,

Blumenstraße 29,

21481 Lauenburg/Elbe

Info: Heimatbund und Geschichtsverein

Herzogtum Lauenburg e.V.,

Bezirk Lauenburg,

Tel.: +49 [0] 41 53 - 24 87

Mittwoch, 11.05.

Idyllische Tour nach Mölln –

Fahrt auf dem Elbe-Lübeck-Kanal

Wann: 9:15–18:45 Uhr

Wo: Fahrgastschiff LÜNEBUGER

HEIDE, Buchenweg 14,

21380 Artlenburg

Preis: 21–26 Euro,

Fahrradbeförderung: 2,50 Euro

Info: Fahrgastschiff Lüneburger

Heide, Tel.: 04139-6285

Dienstag, 17.05.

Borstorfer Kunstgespräche:

»Die anwesende Kunst«

Wann: 19 Uhr

Wo: kuretzkykeramik, Borstorf

Info: Es wird um Anmeldung

gebeten unter Tel. 04543-396

oder info@kuretzkykeramik.de,

alternativ unter Tel. 04542-870 00

oder info@stiftung-herzogtum.de.

Donnerstag, 19.05.

Musik in der Scheune – hochklassige,

exklusive Livemusik auf dem Heuboden

Wann: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Wo: Heuherberge in Ziethen

Preis: Eintritt freie, Spende erbeten

Info: www.musik-in-der-scheune.de,

Einlass nach Voranmeldung unter

Tel.: 01577-4019178 oder

E-Mail: mail@jensbutz.de.

Sonnabend, 21.05.

»Platt för hüüt un morgen«

Niederdeutsche Autorenlesungen

Wann: 12/14.30/17 Uhr

Wo: Stadthauptmannshof Mölln

Preis: Eintritt frei

Info: Es wird um Anmeldung gebeten

unter Tel. 04542-870 00 oder

info@stiftung-herzogtum.de.

Konzert mit dem

Operettenchor Hamburg

Wann: 19 Uhr, Einlass ist

bereits ab 18 Uhr

Wo: Heinrich-Osterwold-Halle, Elbstraße

145A, 21481 Lauenburg/Elbe

Info: CDU Ortsverband Lauenburg/

Elbe, Tel.: +49 [0] 4153-582485,

Karten können im Vorverkauf in der

Buchhandlung Rusch, dem Reisebüro

Oberelbe sowie bei Edeka Dumnick

erworben werden. Oder aber bei der

stellvertretenden CDU-Vorsitzenden

Birgit Krosta unter

Tel.: 04153-56 74.

Lichtbildvortrag: Heimische

Eulenwelt – Faszination unserer Natur

Wann: 19 Uhr

Wo: Alte Schule, Am Müllerweg 1,

Klein Zecher

Preis: 10 Euro für den Eulenschutz

Käsen über offenem Feuer

Wann: 11–13 Uhr

Wo: Domäne Fredeburg,

Domänenweg 1, 23909 Fredeburg

Preis: Eintritt frei

Info: Domäne Fredeburg

Tel.: +49 [0] 45 41 - 862 142

Donnerstag, 26. Mai

Votrag: Das Lauenburgische Gartenkulturerbe

– Von den Askaniern bis

zur Nachkriegsmoderne

Wann: 19.30 Uhr

Wo: Stadthauptmannshof Mölln

Preis: Eintritt frei

Info: kulturportal-herzogtum.de

Freitag, 27.05.

Konzert mit »Nerviling« –

Hamburger Akustik Soul Band

Wann: 20 Uhr

Wo: Lämmerhof Mannhagen

in der Konzertscheune

Preis: 16 Euro

Info: Bio Markt Lämmerhof,

Tel.: 04543/891177

Sonnabend, 28.05.

Open Air-Konzert mit »Boom Drives

Crazy« – Oldies und Rock

Wann: 19 bis 22 Uhr

Wo: Büchen-Dorf

Preis: 10 Euro, Kinder bis 6 Jahre

Eintritt frei, 7 bis 14 Jahre 5 Euro

Info unter Tel.: 04155 8009-215

Sonntag, 29.05.

Verkaufsoffener »Kinder-Sonntag«

in Ratzeburg

Wann: 13–18 Uhr

Wo: Ratzeburg Insel,

23909 Ratzeburg

Info: Wirtschaftsförderungsverein

Inselstadt Ratzeburg e.V. [W.I.R.],

Tel.: 04541-840 99 29

Viele weitere Veranstaltungen

finden Sie im Internet unter

herzogtum-direkt.de

hlms.de

kulturportal-herzogtum.de

moelln-tourismus.de

inselstadt-ratzeburg.de

Sonntag, 13.3.2016, 11–15 Uhr

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40 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016 Unser Herzogtum FRÜHJAHR 2016

41


IMPRESSUM

Unser Herzogtum ist kostenlos und erscheint vierteljährlich.

Herausgeber

Herzogtum Direkt

Andreas Anders

Alte Dorfstraße 4

23896 Poggensee

www.herzogtum-direkt.de

Redaktion

Andreas Anders

redaktion@herzogtum-direkt.de

Telefon 0 41 56.6 79 90 04

Anzeigen

Andreas Anders

a.anders@herzogtum-direkt.de

Telefon 0 41 56.6 79 90 04

Grafisches Konzept

und Gestaltung

Ina-Marie Inderka –

Visuelle Kommunikation

inamarie@mac.com

Anzeigengestaltung

Sahra Klar

Klar und Deutlich Media

info@klarunddeutlich.net

Auflage

16 000 Exemplare

Druck

Schipplick Winkler Printmedien

Lübeck

Vertrieb

_Abo Verteilung: Pressevertrieb

Herzogtum Direkt, Poggensee

_Auslagestellen bei allen Werbepartnern

und im Umland von

Ratzeburg und Mölln

_www.unserherzogtum.de

Text

Soweit nicht anders vermerkt:

Andreas Anders

Titelfoto

Jens Butz

nächste ausgabe

Ausblick

Vergessene Arbeit

Ein Museumsbesuch

in Steinhorst

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infos Seite 32.

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