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RUND 2016

Das Fußball-Magazin des VfL Kaufering

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RUND

Das Fußballmagazin des VfL Kaufering

www.fussball.vflkaufering.de

U13: IN DER KREISKLASSE

U15: HERBSTMEISTER

INTERVIEWS

D. SCHMITT K. BIRNBÖCK


Editorial

Liebe Fußballer, Fans und

Förderer des VfL Kaufering

Das vergangene Jahr war von großen

Höhepunkten geprägt. Zum ersten Mal

in der langen Geschichte der Fußballer

des VfL Kaufering sind zwei Jugendmannschaften

gleichzeitig in die Bezirksoberliga

aufgestiegen. Dass dies möglich geworden ist,

lag nicht nur an den hervorragenden Jahrgängen,

sondern auch an dem unermüdlichen

Einsatz der Trainerteams. War unsere U19

schon in der Vorsaison haarscharf am Aufstieg

vorbei geschrammt, so ließ sie in der abgelaufenen

Saison keinen Zweifel daran, was das

ausgegebene Ziel war. So konnte auch der nie

gefährdete Aufstieg mit nur einer Niederlage

realisiert werden. Überraschender war aber

der Aufstieg unserer B-Junioren. Mit einem

neuen Trainerteam in die Saison gestartet haben

die Spieler schnell gezeigt was in ihnen

steckt. Es mussten zwar während der Saison

auch immer wieder kleine Rückschläge verdaut

werden, aber zum Ende konnte die Mannschaft

den fantastischen Aufstieg feiern. Diese

beiden Erfolge, aber auch die hervorragenden

Leistungen in den anderen Altersklassen bestärken

uns darin, weiter auf unsere Jugendarbeit

zu setzen. Um diesen Weg noch weiter voran

zu treiben, haben wir unser Team im letzten

Jahr um einen Sportlichen Leiter im Großfeldbereich

verstärkt. Hier erhoffen wir uns durch

die Koordination und Abstimmung der verschiedenen

Altersgruppen

zusätzlichen Auftrieb.

Mit dem eingeschlagenen

Weg schaffen wir uns für unsere

Seniorenmannschaften

einen Unterbau, der in den

nächsten Jahren auch im Erwachsenenbereich

für Furore

sorgen wird.

Für die tägliche Leistung auf

und neben dem Sportplatz

darf ich mich bei allen bedanken.

Ebenso darf ich

mich bei unseren Sponsoren

und Gönnern bedanken,

ohne deren Mitwirkung

wäre unser Erfolg

beim VfL Kaufering

nicht zu realisieren.

Ich wünsche allen

Mannschaften, dass

die gesteckten Ziele

erreicht werden und

wir auch im Jahr 2016

erfolgreichen

und

verletzungsfreien Fußball

zu sehen men.

bekom-

Euer Markus Hunger

UNSERE JÜNGSTEN

NACHWUCHSKICKER SEITE 31

FUSSBALLCAMP 2016

JETZT ANMELDEN! SEITE 38

2


Inhaltsverzeichnis

Editorial 2

Interview mit Dietmar Schmitt

(Sportlicher Leiter) 4

1. Mannschaft:

Auf die Konstanz kommt es an! 6

2. Mannschaft:

Mit dem Neuaufbau im Soll 9

U19:

Abenteuer Bezirksoberliga Oberbayern 10

U17:

Eine neue Liga ist wie ein neues „Leben“ 12

U15-1:

Herbstmeister – aber es geht weiter! 14

U15-2: Projekt „Großfeld“ 16

U13-1/3: Angekommen in der Kreisklasse 18

U13-2/4:

Ein großer Kader wächst zusammen 19

U17 weiblich:

Wir spielen Fußball und nicht Flipper… 20

U11-1/2: Immer motiviert 21

Interview mit Korbinian Birnböck:

Schiri werden? – Auf jeden Fall! 22

U9-1: Die F(ormel) 1 des VfL Kaufering 24

U9-2: Hinrunde? Topp!! 26

VfL Kaufering und U.S. Valbrenta 28

U9-3: Tore erzielen ist nicht so leicht 30

U7: Unsere jüngsten Nachwuchskicker 31

Interview mit Dietmar Stetter

(Torwart-Trainer) 32

AH-Mannschaft auf Punktejagd 36

Jetzt anmelden

Fußball Trainingscamp 2016 38

Hallenmasters 2016 – ein voller Erfolg 39

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Impressum

RUND – Das Fußballmagazin des VfL Kaufering

Herausgeber:

Abteilung Fußball des VfL Kaufering

Bayernstraße 17, 86916 Kaufering,

www.fussball.vflkaufering.de

Verantwortlich:

Markus Hunger (Abteilungsleiter)

Redaktion und Text:

Ludger Egen-Gödde (Schriftführer)

Anzeigen:

Markus Hunger,

Michael Schaefer (Jugendleiter)

Gestaltung und Layout:

Simone Reiter (grafikschmiede)


Interview mit Dietmar Schmitt

Erste VfL-Saison m

Sportlichem Leit

„Nur wenn alle mitziehen, könn

Die Abteilung Fußball des VfL Kaufering

hat zu Beginn der laufenden Saison mit

Dietmar Schmitt erstmals einen Sportlichen

Leiter, der zugleich Beisitzer in der Abteilungsleitung

ist. Wie seinem „Steckbrief“ zu entnehmen

ist, arbeitet er schon lange und erfolgreich

im Fußballgeschäft und bringt fundierte Erfahrungen

vom DFB, Training und Spielbetrieb im Lizenzverein

mit. Im nachfolgenden Interview äußert er

sich zu grundsätzlichen und strategischen Themen

und Zielen in der Abteilung Fußball:

RUND: Was sind deine Aufgaben als

Sportlicher Leiter beim VfL?

Dietmar Schmitt: Ich bin zuständig für den sportlichen

Bereich der Großfeldmannschaften (U15 bis

U19) und der 1. und 2. Mannschaft. Außerdem bin

ich Ansprechpartner für die Trainer im sportlichen

Bereich. Weitere Aufgaben sind:

• Zusammenstellung der Spielerkader zusammen

mit den Trainern der jeweiligen Mannschaft,

• Sichtung von talentierten Spielern für den Senioren-

und Juniorenbereich,

• Unterstützung der Trainer bei der Trainings- und

Spielorganisation,

• Planung und Durchführung von Trainersitzungen

mit speziell sportlichen Inhalten,

• Erstellung eines sportlichen Konzeptes und

Überwachung der Umsetzung,

• Teilnahme an den Sitzungen der Abteilungsleitung

Fußball,

• Teilnahme an Trainersitzungen der Juniorenabteilung.

RUND: Was sind unsere Ziele im sportlichen

Bereich?

Dietmar Schmitt: Unsere Fußballausbildung beim

VfL befasst sich mit einer systematischen Anleitung

unserer jungen Spieler. Unser Ziel ist es, erforderliche

Fähigkeiten und Fertigkeiten beim Absolvieren

der einzelnen Alters- und Entwicklungsstufen

innerhalb der Fußballausbildung zu erwerben, die

schließlich mit einem reibungslosen Übergang in

die 1. und 2. Mannschaft enden.

Dies ist ein ambitionierter Ansatz, der viel Geduld

erfordert. Man mag meinen, dass es beim Kinderund

Jugendfußball nur um junge Spieler gehen

sollte, die in ihrer Freizeit mit viel Spaß ihren Lieblingssport

ausüben möchten. Doch die Realität

sieht oft anders aus. Oft verfolgen die Erwachsenen

im Umfeld der Kinder und Jugendlichen

deutlich vielschichtigere Ziele.

Eine einheitliche Sichtweise zum Wohle aller Beteiligten

(Abteilungsleitung, Jugendleiter, Trainer,

Betreuer, Spieler und Eltern) kann nur funktionieren,

wenn alle gegenseitiges Vertrauen aufbringen

und das sportliche Konzept mittragen.

Ziel dabei ist, jedes Mitglied davon zu überzeugen,

dass jede Mannschaft und damit auch

jeder Spieler Teil eines Gesamtgebildes ist, das

nur mit dem Zusammenwirken aller Beteiligten

funktions fähig ist. Nur dann können wir erfolgreich

sein.

RUND: Welche Schwerpunkte werden im

Trainings- und Spielbetrieb zukünftig eine

Rolle spielen?

Dietmar Schmitt: Unserer Arbeit liegt ein sportliches

Konzept zugrunde, das ich erarbeitet habe.

Darin sind die Schwerpunkte definiert und beschrieben.

Ich kann hier aus Platzgründen nur

Stichworte aufzählen:

• Sicherer Spielaufbau aus der eigenen Spielhälfte

und ein flüssiges Kombinationsspiel bis zum

Angriffsabschluss,

• Anspielbereitschaft von Mitspielern auf allen

Positionen in der Breite und Tiefe des Feldes,

• Sicheres Passspiel in den Fuß bzw. in den Lauf

der sich anbietenden Mitspieler durch Quer-,

Rück-, Schräg- und Steilpässe,

• Verlagern des Spieles von einer Seite des Spielfeldes

auf die andere,

4


it

er:

en wir Erfolg haben!“

Steckbrief

Name: Dietmar Schmitt

Alter: 51

Familienstand: verheiratet

Kinder: Tochter (28), Sohn (26), Sohn (20)

Sportliche Laufbahn:

• Viel Bewegung der Spieler ohne und

mit Ball bis in die Angriffshälfte,

• Staffelung der Angriffsspieler in Breite

und Tiefe des Feldes,

• Den Ball sichernde Dribblings mit

dem Ziel, risikofreie Abspielmöglichkeiten

zu finden,

• Kombinationsfluss durch Hilfen geben

und nehmen, durch Anbieten

und Freilaufen,

• Schnelles Erfassen von sicheren

Abspielmöglichkeiten,

• Spielfreude und Mitspielen auf allen

Posi tionen,

• Einbezug des Torhüters in das Kombinationsspiel.

RUND: Du warst lange selbst Trainer. Jetzt bist

du u. a. auch für die Besetzung der Trainerstellen

mit zuständig. Was erwartest du von

deinen eingesetzten Trainern?

Dietmar Schmitt: Das Wichtigste ist Teamfähigkeit.

Einzelkämpfer und Egoisten sind bei mir

„Fehl“ am Platz. Ich arbeite sehr gern mit Leuten,

die das Ganze (die Ziele des Vereines) im Blick haben

und sich nicht nur als Trainer ihrer Mannschaft

sehen. Die Ent wicklung jedes einzelnen

Spielers und der Mannschaft hat für mich Vorrang

vor dem Gewinn von Meisterschaften. Wenn

Spieler:

Aktiver Spieler in der Landesliga

Trainer:

Trainerstationen im Junioren- und Seniorenbereich u. a.

8 Jahre Trainertätigkeit beim DFB als DFB-Stützpunkttrainer

in Weilheim und Issing

(2002 – 2010)

5 Jahre Trainertätigkeit im Nachwuchsleistungszentrum

des FC Augsburg

(2010 – 2012) Cheftrainer U13

(2012 – 2015) Co-Trainer U15 (Regionalliga)

Sportliche Qualifikation:

• Inhaber der Fußballtrainer B-Lizenz (UEFA B-Level) des

DFB seit 1996

• Ausbildung zum Torwarttrainer 2004

diese jedoch auch noch erreicht wird, bin ich darüber

natürlich nicht böse.

Ein guter Coach ist offen, lernbereit und kommunikativ,

er nimmt an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen

teil, trägt getroffene Entscheidungen mit

und identifiziert sich damit.

Als Coach muss man sich zutrauen, sportliche Vorgaben

im Spielbetrieb und im Training umzusetzen

und dabei ein abwechslungsreiches, altersund

kindgemäßes Training anbieten. Letzteres

gilt vor allem im Jugendbereich.

Dinge, die der Trainer von seinen Spielern erwartet,

sollte er auch selbst vormachen können. Sonst

wird man schnell unglaubwürdig. Ein Trainer ist

immer auch Vorbild.

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1. Mannschaft

Auf die Konstanz kommt es an!

Für das Trainerduo Christian Ziegler und

Benjamin Enthart war es die erste Halbserie

als Verantwortliche der 1. Mannschaft des

VfL Kaufering. Im RUND-Interview ziehen die beiden

eine kurze Bilanz der Hinrunde und geben

einen Ausblick auf die zweite Hälfte der Saison in

der Kreisliga Augsburg:

RUND: Was waren vor der Saison die

sportlichen Ziele mit der Mannschaft?

Christian Ziegler: Hauptaufgabe war zunächst, die

vielen neuen und jungen Spieler zu integrieren

und zusammen mit den „alten“ Spielern zu einer

Mannschaft zu formen. Dazu gehörte auch, Disziplin

in jeder Hinsicht reinzubringen und bestimmte

taktische Anweisungen weiterzugeben.

Trainerduo Christian Ziegler (li.) und Benjamin Enthart

RUND: Wie ist die Hinrunde der Saison

2015/2016 insgesamt für euer Team gelaufen?

Benjamin Enthart: Durchwachsen, aber im Großen

und Ganzen in Ordnung. Es waren wirklich

tolle Spiele dabei, in denen man die Umsetzung

unserer taktischen Vorgaben erkennen konnte,

aber leider gab es auch bittere Niederlagen. Wir

konnten außerdem wichtige Informationen im

Hinblick auf die Mannschaft und auch auf einzelne

Spieler sammeln. Schade ist, dass wichtige

Spieler wie Felix Nebel, Maxi Clarke oder Marcel

Lex verletzungsbedingt fast die komplette Vorrunde

gefehlt haben.

6


RUND: Welches war das spektakulärste,

herausragendste Spiel in der Hinrunde, wer

war der Gegner und warum war das Spiel

etwas Besonderes?

Christian Ziegler: Das war sicher unser 6:3-Sieg

gegen Schwabegg. Die Mannschaft hat in diesem

Spiel eine tolle Moral bewiesen, so dass wir den

zwischenzeitlichen Rückstand noch erfolgreich

gedreht haben. Das Fazit dieses Spiels ist ganz

klar: Man darf zu keinem Zeitpunkt den Glauben

an sich selbst verlieren.

RUND: Gab es besondere Ereignisse außerhalb

des Spielfelds, über die ihr berichten möchtet

(Grillen, Trainingslager…)?

Benjamin Enthart: Zu Beginn der Saison waren wir

gemeinsam beim Wandern, damit sich die Spieler

untereinander besser kennenlernen. Sportlich

herausragend war sicher unser Trainingslager in

Kaufering, bei dem teilweise extreme Temperaturen

von 40 °C herrschten. Dennoch waren alle

30 Spieler mit viel Engagement dabei und so

konnten wir tolle Einheiten absolvieren.

RUND: Was war die wichtigste Erfahrung für

die Mannschaft im Laufe der Hinrunde?

Christian Ziegler: Dass man zu jedem Zeitpunkt

präsent sein muss, nicht nachlassen darf (weder

im Training noch im Spiel), keinen Gegner unterschätzen

sollte und sich nicht auf Erfolgen ausruhen

darf. Eine weitere wichtige Erkenntnis für das

Team war, dass der Erfolg nicht nur vom spielerischen

Vermögen, sondern auch durch absoluten

Willen und Eigenmotivation zustande kommt und

dass man in einer eher schwierigen Phase nicht

aufgeben darf.

RUND: In welchen Bereichen hat sich die

Mannschaft besonders gut weiterentwickelt?

Benjamin Enthart: Bei einigen Spielern, die auch

Verantwortung übernehmen wollen, sieht man

eine Weiterentwicklung. Die Mannschaft hat verstanden,

dass man aus Niederlagen auch lernen

kann. Es ist hilfreich zu wissen, was man falsch gemacht

hat, daraus resultiert dann der Versuch es

besser zu machen. Die Mannschaftstaktik wurde

teilweise gut umgesetzt, dieser Bereich ist aber

noch verbesserungsfähig.

RUND: Was gilt es in der Rückrunde zu verbessern,

was sind die größten Herausforderungen?

Christian Ziegler: Wir werden versuchen, mehr

Konstanz zu zeigen, die Schwankungen abzulegen

und nach einer guten Leistung diese auch im

nächsten Spiel zu wiederholen.

RUND: Wo soll die Mannschaft am Saisonende

stehen?

Benjamin Enthart: Unser Ziel ist es, sich zusammen

mit der Mannschaft kontinuierlich zu verbessern

und weiterzuentwickeln. Wir versuchen halbjährlich

immer eine bessere Bilanz zu erreichen.

7


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Mit dem Neuaufbau im Soll

Der Start in die erste Saison als Trainer der

2. Mannschaft stand für Coach Michael

Stengelmair (Foto rechts) ganz im Zeichen

des Neuaufbaus. Obwohl die Personaldecke

manch mal immer noch recht eng ist, hat sich

sein Team mittlerweile gefunden und spielt in

der A-Klasse im Kreis Augsburg oben mit.

Die sportlichen Ziele der 2. Mannschaft waren

aufgrund der Situation nicht leicht zu definieren.

Michael Stengelmair: „Dadurch, dass

es in der abgelaufenen Spielzeit eine 2. Mannschaft

nur auf dem Papier gab – sie setzte sich zumeist

aus A-Jugend und der AH zusammen – war

erstmal das primäre Ziel einen Stamm zu kreieren

und mit diesem möglichst weit oben mitzuspielen.“

Der Verlauf der Halbserie hat dann gezeigt,

dass durch den ständigen Ausfall einiger Spieler

die Hinrunde ähnlich wie in der letzten Saison eine

Art „Wundertüte“ darstellte. „Der zu begrenzte

Kader hat spüren lassen, dass wir quantitativ noch

Zeit brauchen“, resümiert der Coach, „wir sind trotzdem

stark genug, um gegen die meisten Mannschaften

in der A-Klasse zu bestehen. Gegen die

Top-Teams der Liga reicht es allerdings noch nicht.“

Dazu bräuchte es vermutlich dauerhaft eine Leistung

wie in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen

den SV Reinhartshausen. Die Kauferinger lagen

nach einer guten halben Stunde auf eigenem

Platz schon mit 0:3 hinten. Der Anschlusstreffer

kurz vor der Halbzeit leitete dann eine spektakuläre

Wende ein und das Team drehte eine Minute

vor Ende der regulären Spielzeit die Partie noch in

einen 4:3- Sieg – sicher das herausragendste Spiel

der gesamten Hinrunde.

Michael Stengelmair legt natürlich auch auf das

eine oder andere gesellschaftliche Event Wert, an

dem die Mannschaft teilnimmt. So war man etwa

gemeinsam in Hurlach auf dem Tennenfest, ein

„für die Kameradschaft äußerst förderlicher

Abend“, so der Trainer.

Zu den wichtigsten Erfahrungen der Hinrunde

zählt Michael Stengelmair, dass einige Spieler aus

dem erweiterten Kader der 1. Mannschaft durch

gute Leistungen in den Spielen der 2. Mannschaft

auf sich aufmerksam gemacht haben und so die

Möglichkeit erhalten, häufiger auch in der 1. zum

Einsatz zu kommen: „Überhaupt kann man sagen,

dass der Zusammenhalt innerhalb der beiden

Herren-Mannschaften großartig ist. Ein großes

Lob von mir gilt vor allem den Spielern, die in der

Hinrunde oftmals eine Doppelbelastung hatten.“

Die Personaldecke ist voraussichtlich auch in der

Rückrunde nach wie vor sehr eng. Dann sollen sowohl

einige bislang Verletzte sowie volljährige

U19-Spieler zum Kader dazu stoßen, damit sich im

Blick auf die nächste Saison eine Mannschaft entwickeln

kann, die um die ersten Plätze mitspielt.

Für die laufende Spielzeit ist Michael Stengelmair

optimistisch: „Die Mannschaft ist gut genug, um

am Ende der Saison unter den ersten Fünf zu stehen.“

92. Mannschaft


U19

Abenteuer Bezirksoberliga Obe

Die Hinrunde in der Bezirksoberliga Oberbayern

brachte für die U19 des VfL Kaufering

unterm Strich ein tolles Ergebnis, das

viele dem Aufsteiger nicht zugetraut hätten.

Cheftrainer Klaus Grützmacher blickt

im nachfolgenden Text zurück auf eine bemerkenswerte

Halbserie:

Nach einer sehr dominanten vergangenen

Saison 2014/2015, als die A-Junioren

bis auf ein Spiel alle Mannschaften in die

Knie zwang und mit 22 Punkten (!) Vorsprung

in die Bezirksoberliga Oberbayern aufstiegen,

entschied sich das Trainerteam mit Head-

Coach Klaus Grützmacher, Co-Trainer Herbert

Menacher und Werner Müller, Torwarttrainer

Dietmar Stetter und Trainer-Assistent Daniel

Angerer auch in der nächst höheren Spielklasse

die Verantwortung für die U19 zu übernehmen.

Etliche Leistungsträger wechselten altersbedingt

in die Herrenmannschaften, aber auch

zahlreiche Neuzugänge waren auf Grund der

neuen Herausforderung zu verzeichnen.

Der neue Spielerkader umfasst 29 Spieler und

aus diesem galt es eine spielstarke Truppe zusammen

zu stellen, die auf allen Positionen

doppelt besetzt ist, um alle Eventualitäten einzuschließen.

Schon in der Vorbereitung auf die

Punkterunde zeichnete sich ab, dass das Team

ähnlich spiel- und leistungsstark werden würde,

wie in der vergangenen Saison. Etlichen

Vorbereitungsgegnern aus der schwäbischen

Bezirksoberliga begegnete man auf Augenhöhe

und konnte sie mit Ausnahme eines Unentschiedens

alle schlagen. Nach einem intensiven

Trainingswochenende am Ende und einer

sechswöchigen Vorbereitung waren sowohl

die Spieler als auch das Trainerteam gespannt

auf das „Abenteuer Bezirksoberliga“! Das Ziel

des Vereins, die Klasse zu erhalten, war ein klarer

Fingerzeig!


ayern

Mit der Hinrunde kann man mehr als zufrieden

sein. Unsere U19 musste sich in den ersten drei

Partien erstmal an das gesteigerte Tempo, an

das körperbetonte Spiel und auch an die

Qualität der neuen Gegner gewöhnen und

startete holprig mit zwei Unentschieden und

einer Niederlage. Letztere jedoch war doppelt

bitter, verlor man doch beim Liga-Primus DJK

SB Rosenheim erst in allerletzter Sekunde mit

0:1. Mit einer Leistung, die an Leidenschaft

nicht zu überbieten war, fuhr man den weiten

Weg zurück nach Kaufering, ohne Punkte im

Gepäck zu haben. Trotzdem war spätestens

nach diesem Spiel klar: das Team kann mithalten.

Es folgte der erste Dreier gegen Milbertshofen

und danach die vermeidbare Auswärtsniederlage

in Obermenzing.

In der Tabelle ging es rauf und runter, doch die

Jungs arbeiteten ruhig und gelassen im Training

an ihren Fehlern. Was jetzt folgte, kann

man schon als sensationell betiteln: Seit 7 Spieltagen

ist der Aufsteiger aus Kaufering nun ungeschlagen.

6 Siege und ein Unentschieden

waren die Bilanz der letzten Wochen der Hinrunde.

Wäre da nicht noch ein Nachholspiel, so

könnte man bei erfolgreichem Gelingen bis

auf einen Punkt auf den Spitzenreiter Rosenheim

aufschließen.

Wichtige Erfahrungen im Team um Kapitän

Valentin Frühbeis wurden bei diesen Spielen

gesammelt. Besonders wichtig erscheint, dass

man das schnelle Tempo in dieser Liga mitgehen

kann, dass sich der große Kader bemerkbar

macht und das ein mannschaftliches Kollektiv

entstanden ist, das jedem Gegner trotzen

kann. Respekt vor dem Trainerteam, Respekt

vor dem Gegner, Umsetzen von taktischen

Maßnahmen und Akzeptanz aller Spieler gegenüber

ihren Teamkollegen sind wertvolle

Charaktereigenschaften dieser U19. Trotzdem

sind sich die Spieler bewusst, dass Fehler ganz

schnell bestraft werden. Und bei zwei, drei Niederlagen

hintereinander rutscht man in der

BOL ganz schnell nach unten. Davon sind wir

momentan ein gutes Stück entfernt, haben die

beste Defensive in der Liga und wenn in punkto

Cleverness und Chancenverwertung noch

eine kleine Steigerung in der Rückrunde erreicht

wird, dann steht die Tür zum Platz an der

Sonne ganz weit auf!

Das Trainerteam setzt sich neue Ziele und wird

versuchen mit der Mannschaft am Ende der

Saison zu den besten drei Mannschaften zu

gehören.

11


U17

Eine neue Liga ist wie ein neues


„Leben“

Nach dem Aufstieg in der letzten Saison startete

die B-Jugend des VFL diese Saison in der

Bezirksoberliga Oberbayern. Eine Bilanz der

Hinrunde von Coach Daniel Wastl:

Viele Neuzugänge und einige etablierte

Kauferinger Spieler bilden den Kader für

das Ziel, welches lautet: Klassenerhalt. Der

große Kader und die bewusste Zusammenstellung

aus Spielern des alten und jungen Jahrgangs

halten sich die Waage und spornen jeden Spieler

zu guten Trainingsleistungen an, um am Wochenende

einen Platz im Kader zu haben.

Ebenfalls neu ist das Trainerteam. David

Riedelbauch, ehemaliger Spieler der ersten

Herren mannschaft in Kaufering, musste aufgrund

einer beruflichen Weiterbildung sein Traineramt

im November 2015 zur Verfügung stellen. Wir bedanken

uns recht herzlich bei David für seine Arbeit.

Das Trainerteam bilden jetzt Benjamin Drischberger,

er war Co-Trainer der erfolgreichen U17 im

Vorjahr, und Daniel Wastl, zuletzt von 2013 bis

2015 Damentrainer des VfL.

In der intensiven Vorbereitung wuchs die Mannschaft

zusammen und bildet nun eine tolle Einheit.

Vorbereitungsspiele gegen Memmingen und

den tschechischen Erstligisten aus Teplice, gegen

die man zwischenzeitlich 2:0 führte, waren einige

tolle Erlebnisse vor der Saison.

Der Saisonstart verlief sehr vielversprechend. Das

3:3 gegen Stern München war ein Achtungserfolg,

jedoch eine 3:0 Führung gegen Altenerding

abzugeben und wieder „nur“ 3:3 zu spielen war

für alle etwas enttäuschend.

Gegen jede Mannschaft mitspielen? Gar kein Problem.

Cleverer zu sein als der Gegner jedoch

schon. Viele Spiele der Hinrunde wurden aufgrund

mangelnder Chancenverwertung verloren.

Spielerisch konnte man größtenteils mithalten

und konditionell war man oft sogar besser als jeder

Gegner. Jedoch befindet man sich derzeit einfach

noch in der Lernphase.

Jeder hat gesehen was gehen kann, nun liegt es

an uns daran zu arbeiten, dies in der Rückrunde

besser zu machen. Gegen direkte Konkurrenten

konnte man Siege einfahren. Gegen die „Oberen“

der Tabelle wären aber einige Punkte möglich.

Diese wollen wir uns in der Rückrunde holen. Mit

zwei Spielen weniger, aufgrund gegnerischer Absagen,

stehen wir derzeit auf dem 4. letzten Tabellenplatz.

Das heißt: es ist absolut nichts verloren

und noch alles drin. Zusammen mit der intensiven

Unterstützung der Eltern, welche sich wahnsinnig

toll einbringen, werden wir in der Rückrunde alles

Mögliche tun um den Klassenerhalt zu sichern.


U15-1

Herbstmeister

Für die U15-1 ziehen im nachfolgenden Beitrag

der 2. Kapitän Max Neuhaus und Cheftrainer

Bernhard Haller eine Bilanz der erfolgreich

verlaufenen Hinrunde:

Die Hinrunde aus Spielersicht

Am Anfang einer Saison heißt es erstmal, sich die

Mannschaft und die Trainer anzuschauen und

dann ein realistisches Ziel zu setzen, welches nicht

zu leicht zu erreichen, jedoch auch nicht unerreichbar

sein darf.

Die Ziele für die U15-1 des VfL Kaufering standen

eigentlich von vornherein fest. Beim Blick auf die

Testspiele, den Trainingseinsatz und die Beteiligung

von Spielern und Trainern, muss am Ende

Kaufering ganz oben in der Tabelle rangieren. Das

Team bestritt viele Testspiele, in denen oft ausprobiert

und rotiert werden konnte. Diese wurden oft

hoch, deutlich und dominant gewonnen. Das

schwierigste für die Jungs war es, diesen Schwung

mit in die Liga und den Pokal zu nehmen und nicht

mit einer „Die-schießen-wir-doch-eh-weg“-Einstellung

in die neue Saison zu gehen. Das dieser Fall

nicht eingetreten ist, sieht man bei einem Blick auf

die Tabelle – alle Ligaspiele gewonnen, starke Tordifferenz,

dazu Herbstmeister. Außerdem steht

man in der 5. Runde des Baupokals, in dem sogar

Spitzenteams der Kreisliga rausgekegelt wurden.

Doch ein Ligaspiel sticht vor allen anderen heraus:

6. Spieltag, Dienstagabend, Flutlicht, FC Aich gegen

VfL Kaufering. Beide Teams waren bis dahin

noch ohne Punktverlust und das spiegelte sich im

Spiel wieder. Die Hausherren gingen in der ersten

Halbzeit unverdient in Führung. Doch mit starker

Moral, viel Leidenschaft und 2 Toren drehte der

VfL das Spiel noch um. Danach setzte ein schier

grenzenloser Jubel ein. Für die Mannschaft war

wichtig zu erkennen, dass sie auch solch enge

Partien gewinnen kann und nicht nur einseitige

Siege runterschaukeln muss. Spielerisch ist zwar

ein Entwicklungsschritt vorhanden, dass dieser

aber nicht so groß ist, liegt daran, dass bereits vor

der Saison jeder die fußballerische Klasse besaß,

in dieser Mannschaft zu spielen. Die Trainer schafften

es jedoch, aus den talentierten Jungs ein echtes

Team zu formen, in dem jeder für den anderen

kämpft und nicht nur ein Schönwetter-Fußballer

ist. Im Hinblick auf die Rückrunde sind vor allem

die Spiele gegen Aich und Maisacher Land wegweisend.

Doch mit 6 Punkten Vorsprung, dieser

Moral und den klasse Fußballern im Team kann

am Ende nur die Meisterschaft zählen.

Max Neuhaus, 2. Kapitän

Anmerkungen des Trainerteams

Von Seiten des Trainerteams (Bernhard Haller,

Gordon Triesch, Dietmar Stetter) ein herzliches

Dankeschön an Max für diesen aussagekräftigen

Bericht, der sehr gut die Aussagen der Spieler zum

bisherigen Saisonverlauf wiedergibt. Dem Bericht

ist fast nichts hinzuzufügen, dennoch möchte ich

noch ein paar herausragende Eigenschaften des

Teams hervorheben: Leidenschaft, Ehrgeiz, Team-

14


– aber es geht weiter!

Mit Sandra Ripke, proWIN Vertriebsleitung aus Ummendorf, konnte ein neuer Trikotsponsor für die U15-1-

Mannschaft des VfL gewonnen werden. Nach mittlerweile 13 Pflichtspielsiegen am Stück feierte die

Mannschaft nun auch bereits vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der KK Zugspitze Nord und steht als

einziges Landkreisteam in der 5. Runde des Baupokals. Sandra Ripke wünscht der Mannschaft weiterhin

eine „weiße Weste“, viel Erfolg und vor allem jede Menge Spaß am Fußball.

geist und – was oft zu kurz kommt, weil am Ende

nur das Ergebnis zählt – der Fairplay-Gedanke.

Dass bei unserem Team das Fairplay im Vordergrund

steht, zeigte sich am 6. Spieltag, der uns zum

FC Aich führen sollte, der Mannschaft, die bis dahin

alle Spiele gewonnen und dabei ein sagenhaftes

Torverhältnis von 40:2 Toren herausgeschossen

hatte. Allerdings standen die Aicher vor dem Problem,

dass ausgerechnet bei diesem Spitzenspiel

wegen eines Ministrantenausflugs viele Stammspieler

gefehlt hätten und fragten deshalb bei uns

nach, ob wir mit einer Verlegung einverstanden

wären. Wir hätten es uns jetzt natürlich leicht

machen und ablehnen können. Wir Trainer haben

die Spieler gefragt, und diese haben keine Sekunde

gezögert – sie wollten den Sieg, aber in einem

fairen Wettkampf. So haben wir der Verlegung

zugestimmt – die Punkte haben wir uns trotzdem

geholt.

Wir können den Jungs zum bisherigen Saisonverlauf

nur gratulieren, allerdings muss uns allen bewusst

sein, dass wir noch nichts erreicht haben

und es fatal wäre, sich auf den bisherigen Erfolgen

auszuruhen. Aber wenn auch in der Rückrunde

alle so mitziehen, wie es bisher der Fall war,

steht einer sehr erfolgreichen Saison nichts im

Wege.

Bernhard Haller, Trainer U15-1


U15-2

Projekt „Großfeld“

Nachdem man in der vergangenen Saison in

der Rückrunde mit der neuen Herausforderung

„Großfeld“ angefangen hatte, war der

Übergang in die neue Spielzeit für die meisten

nicht mehr so beschwerlich wie vielleicht vermutet.

Und für den Torwart die nun endgültig

letzte Station – das große Tor! Wie es in der

Hinrunde gelaufen ist schreiben die Trainer

Thomas Bork und Rainer Hörmann:

Die junge Mannschaft (75 % junger Jahrgang)

präsentierte sich respektvoll und

ehrfürchtig in der neuen Liga. Tritt man(n)

doch vorwiegend gegen den älteren Jahrgang

und nur gegen C1-Mannschaften an. In Anbetracht

unserer körperlichen Unterlegenheit lautete

das Saisonziel nicht: Auf welchem Tabellenplatz

stehen wir am Ende der Saison – sondern – wie

können wir uns weiterentwickeln, gerade in den

Bereichen Koordination, Kondition, geistiges und

soziales Umfeld.

Ein kleines Ziel bleibt jedoch:

Die Anderen in dieser Spielklasse zu ärgern.

Ein weiterer Baustein war und ist es, den Spagat

zu schaffen: einerseits den Jungs die Fitness, welche

man für das Großfeld benötigt, anzutrainieren

und auf der anderen Seite sie an die taktischen

Aufgaben heranzuführen. Dinge, welche man aus

der Bundesliga oder von der FIFA kannte, wie Viererkette,

Abseits, Raumaufteilung, Pressing, usw.

musste man nun im Spiel umsetzen.

Mit entsprechendem Engagement, guter Trainingsbeteiligung

und meist großer Disziplin im

Training und Spiel gingen wir das Projekt an. Urlaubsbedingt

konnte man nicht wirklich den eigenen

Leistungsstand abschätzen. Umso gespannter

waren alle beim ersten Punktspiel. Und hier

fuhr man gleich einen deutlichen Sieg ein. Selbstbewusst

mit dieser Erfahrung ging man in die

nächste Partie – und es gab wieder einen Sieg.

Auch hier das gleiche Bild: Die Gegner gaben uns

sehr viel Raum zum Spielaufbau, zur Kombination

und zum nötigen Torabschluss. Was wir bei anderen

Mannschaften sicherlich nicht bekommen

würden. Was sich dann im weiteren Saisonverlauf

auch zeigte, zwei Niederlagen folgten…

Aber aus jedem verlorenen Spiel kann man etwas

lernen – z. B. zielstrebiger und energischer gegen

den Gegner zu arbeiten.

Und so setzte es im nächsten Spiel gleich wieder

einen Sieg. Es folgten noch ein Unentschieden

und zwei Niederlagen, wobei das letzte Spiel an

sich sehr gut verlief. Das Team setzte den Gegner


unter Druck, ließ ihm keinen Raum zum Spielaufbau

und konnte selber, auf dem schwer bespielbaren

Boden, gute Ballstafetten zeigen. Am Ende

der Vorrunde hatte man insgesamt 3 Siege, 1 Unentschieden

und 4 Niederlagen zu verbuchen.

Für die Hallensaison liegt der Schwerpunkt auf

dem Erlernen der neuen Futsal-Regeln und deren

Anwendung. Jedoch bleiben Kondition, Koordination

und der Spaß am Fußball nicht außer Acht.

Mit dem letzten Etappenziel für die Rückrunde in

dieser Saison werden die Jungs weiter Stück für

Stück an die Herausforderung Großfeld herangeführt.

Denn für die meisten steht dann immer

noch ein weiteres Jahr in der U15 an.

CAROLUS APOTHEKE

KAUFERING

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U13-1/3

Angekommen

in der Kreisklasse

Nach einer starken Saison 2014/2015 schaffte die

U13-1 den verdienten Aufstieg in die Kreisklasse.

Nun heißt es trotz altersbedingten Abgängen

in die U15 und weiteren Abgängen zu anderen

Vereinen in der Klasse zu bestehen. Um diese

Herausforderung stemmen zu können, ging das Trainerteam

mit Michael Grasse, Peter Berger und Fred

Brummer einen neuen Weg, den kompletten jungen

Jahrgang aus der letztjährigen E1 mit einigen Neuzugängen

gemeinsam mit der D1 zu trainieren und

zwei Mannschaften zu melden. Dadurch gelingt es,

junge Spieler auf die kommende Saison vorzubereiten

und zu integrieren und allen Spielern genügend

Spielzeiten zu gewährleisten. Die 24 Mann starke

Truppe hat die Herausforderung angenommen und

ist zu einer Einheit mit ausgeprägtem Teamgeist zusammen

gewachsen. Ein gemeinsames Trainingslager

und gemeinsame Unternehmungen trugen

schnell dazu bei, den Zusammenhalt der Kinder zu

stärken. In den ersten Spielen der Kreisklasse startete

die U13-1 aufgrund fehlender Vorerfahrung mit viel

Respekt und brauchte einige Zeit sich an die betont

körperliche Spielweise zu gewöhnen. Hier merkte

man die Unerfahrenheit des Teams, das noch nicht

die nötige Cleverness besaß, um das ein oder andere

Spiel für sich zu entscheiden. Doch nach zögerlichem

Start in die Saison entwickelte sich die Mannschaft

und man konnte im Endspurt der Hinrunde durch

eine Siegesserie den Anschluss an die Spitze schaffen.

Auf Platz 3 und mit Tuchfühlung an die Spitze

ging man in die Winterpause und möchte natürlich

in der Rückrunde den Tabellenplatz verbessern –

nach oben ist noch vieles möglich. Die jungen Wilden

der U13-3 hingegen starteten fast durch und liegen

an der Tabellenspitze in ihrer Liga mit 48:6 Toren.

Taktische Weiterentwicklung und ein konsequenterer

Torabschluss, dann sollte dem Platz an der Sonne

auch nach der Rückrunde weiterhin nichts mehr im

Wege stehen. Hier zahlte sich aus, dass man schon in

der Rückrunde der letzten Saison die Mannschaft in

die D-Jugend-Liga hochgemeldet hatte und sich die

„jungen“ an den „alten“ Hasen im Training orientieren

und messen.

18


Ein großer Kader

wächst zusammen

U13-2/4

Diesen Herbst galt es zwei Trainingsgruppen

zu einem Team zusammenzubringen.

Die U13-2 der letzten Saison wurde durch

den Aufstieg vieler Spieler in die U15 getrennt.

Der 2003er Jahrgang spielt weiter in der U13-2.

Die U11 aus den Jahrgängen 2004 und 2005 ist in

die U13-Jugend aufgestiegen und spielt nun auf

größerem Feld im ungewohnten 9-gegen-9-System.

Die Trainingsgruppe besteht nun aus 24 Jungen

und einem Mädchen. Um allen ausreichend Spielpraxis

zu geben wurde zusätzlich eine U13-4-

Mannschaft angemeldet.

Ziel war es mit beiden Mannschaften in den jeweiligen

Ligen zu bestehen. Nachfolgend die Bilanz

des Trainerteams Michael Schaefer, Michael

Parakenings und Frank Adolf:

U13-2

Lediglich 5 Spieler der letztjährigen U13-3-Jugend

stehen in diesem Jahr als alter Jahrgang der U13-2

zur Verfügung. In der aufstiegsberechtigten Gruppe

02 (Zugspitze-Nord) ist daher der Klassenerhalt

oberstes Ziel. Zusammen mit den jungen Jahrgängen

sind körperliche Defizite in dieser starken

Spielgruppe oft nicht zu übersehen. Dennoch

spielen die Kids munter mit, spielen mit vollem

Einsatz immer am Limit und gestalten die Spiele

offen, da die Leistungsdichte in dieser Liga wirklich

enorm eng ist und damit quasi jedes Spiel gewonnen,

aber auch verloren werden kann.

Highlight der Hinrunde war das Spiel in Althegnenberg,

eine kämpferische Abwehrschlacht, die

durch einen gut zu Ende gespielten Konter mit 1:0

gewonnen werden konnte. Gerade auch die Spieler

des alten Jahrgangs begeistern mit enormem

Ehrgeiz und großen Fortschritten im läuferischen

und körperlichen Bereich. Alles überragend dabei

auch unser Torwart Felix, der sicherlich eine große

Karriere zwischen den Pfosten vor sich hat. Am

Ende der Hinrunde ist ein gefestigter Platz im Mittelfeld

der Beweis, dass man in der Liga mithalten

kann.

U13-4

Das größere Feld und das System 9-gegen-9 mussten

erstmal in die Mannschaft hineingebracht werden.

Der Saisonstart direkt im Anschluss an die Ferien

ließ nicht viel Zeit für Trainingseinheiten. So

kam was kommen musste: eine deutliche Niederlage

zu Beginn der Saison gegen eine der besten

Mannschaften der Liga. Danach ging es besser und

besser, auch wenn manchmal kleine Rückschläge

im Stellungsspiel und taktischen Verhalten hinzunehmen

waren. Das Abendspiel gegen Pentenried

war das beste Spiel der Saison, mit Spielfreude,

Kampfgeist und Laufbereitschaft wurde kein Ball

verloren gegeben und das Spiel mit 4:2 gewonnen.

Ziel für die Gruppe in der Rückrunde muss sein,

Taktik und Stellungsspiel zu verbessern. Das Zweikampfverhalten

wird sich automatisch verbessern,

wenn man in die zweite U13-Saison hineingewachsen

ist. An dieser Stelle geht der Dank auch noch

einmal an die Sponsoren Peter Steiner (PS KFZ-Aufbereitung

Landsberg) und Sascha Kenzler. Weiterhin

dankt das Trainerteam den Müttern und Vätern,

die Kinder und Trainer trotz teilweiser Doppelbelastung

von zwei Teams unterstützen und helfen, wo

Hilfe gebraucht wird.

19


U17 – weiblich

Wir spielen Fußball und

nicht Flipper…

Trainer Robert Beham und Co-Trainer Robert Sesselmann betreuen das derzeit

einzige weibliche Fußball-Team in der Abteilung. Im Interview berichten sie über

den bisherigen Saisonverlauf:

RUND: Was waren vor der Saison die

sportlichen Ziele mit der Mannschaft?

Robert Beham: Nicht wieder ohne Sieg die Saison

zu beenden.

RUND: Wie ist die Hinrunde der Saison

2015/2016 insgesamt für euer Team gelaufen?

Robert Sesselmann: Sehr holprig mit guten Spielen,

die wir verloren haben und schlechten Spielen,

die wir gewonnen haben.

RUND: Welches war das spektakulärste,

herausragendste Spiel, gegen wen, mit

welchem Ergebnis und warum war das Spiel

etwas Besonderes?

Robert Beham: Das Spiel gegen Wattenweiler, da

wir sehr ersatzgeschwächt angetreten sind und

trotzdem eine starke Leistung gebracht haben.

Das Ergebnis 1:1 war der Erfolg einer geschlossenen

Mannschaftsleistung.

RUND: Gab es besondere Ereignisse außerhalb

des Spielfelds, über die ihr berichten möchtet

(Grillen, Elternabend, Trainingslager…)?

Robert Sesselmann: Wir hatten ein Trainingslager

mit dem Besuch eines Bundesligaspiels der

Damen des FC Bayern München.

RUND: Was war die wichtigste Erfahrung für

die Mannschaft im Laufe der Hinrunde?

Robert Beham: Siegen ist möglich trotz einer

schlechten Ausgangssituation.

RUND: In welchen Bereichen hat sich die

Mannschaft besonders gut weiterentwickelt?

Robert Sesselmann: Wir spielen Fußball und nicht

Flipper, das heißt wir spielen nicht jeden Ball

irgendwo hin, sondern versuchen einen Spielaufbau

mit einem Passspiel hinzubekommen.

RUND: Was gilt es in der Rückrunde zu verbessern,

was sind die größten Herausforderungen?

Robert Beham: Die Mädels so zu begeistern, dass

eine noch größere Leidenschaft entsteht und die

Trainingsbeteiligung und der Wille steigen.

RUND: Wo soll die Mannschaft am Saisonende

stehen?

Robert Sesselmann: Der fünfte Platz ist realistisch,

aber nur, wenn alle bereit sind alles dafür zu tun.

20


Immer

motiviert

U11-1/2

Fragt man Trainer Peter Neumayer nach der

wichtigsten Eigenschaft seiner U11-2, dann

spricht er die besondere Motivation der Mannschaft

an. Hier sein Blick auf die Hinrunde:

RUND: Was waren vor der Saison die

sportlichen Ziele mit der Mannschaft?

Peter Neumayer: Wir wollen uns vor allem fußballtechnisch

weiterentwickeln.

RUND: Wie ist die Hinrunde der Saison

2015/2016 insgesamt für euer Team gelaufen?

Peter Neumayer: Trotz Niederlagen war die Motivation

immer vorhanden und die Jungs haben

sich selbst niemals aufgegeben.

RUND: Welches war das spektakulärste,

herausragendste Spiel, gegen wen, mit

welchem Ergebnis und warum war das Spiel

etwas Besonderes?

Peter Neumayer: Jedes Spiel ist etwas besonderes.

Weil jeder sein bestes gibt.

RUND: In welchen Bereichen hat sich die

Mannschaft besonders gut weiterentwickelt?

Peter Neumayer: Es zeigt sich, dass wir ein TEAM

sind!

RUND: Wo soll die Mannschaft am

Saisonende stehen?

Peter Neumayer: Sie soll sich als Team gefunden

und weiterhin Spaß am Fußball haben. Die Tabellen

sollten nicht ganz so wichtig sein. Tabellen

sind nur eine Momentaufnahme, die nichts über

die Kinder aussagt.


Interview mit Korbinian Birnböck

Schiri werden?

Korbinian Birnböck pfeift seine erste Saison als Schiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Ammersee-Fürstenfeldbruck.

Im Interview berichtet der bei der U15 des VfL Kaufering aktive Spieler über

seine Erfahrungen und Eindrücke als Schiri:

RUND: Wie bist du darauf gekommen,

Schiedsrichter zu werden?

Korbinian: Das hat sich so mit der Zeit ergeben.

Da ich ja selbst schon lange Fußball spiele, wollte

ich die Spiele mal aus einer anderen Sicht sehen.

Außerdem ist es spannend, selbst Entscheidungen

zu treffen.

RUND: Wie hast du die Lehrgangsabende bei

der SRG Ammersee-FFB erlebt?

Korbinian: Man hat sehr viel Neues dazugelernt.

Nicht nur über die Regeln, sondern auch über das

Verhalten auf dem Platz, was sich auch anderweitig

gut anwenden lässt.

RUND: Wie lief die Prüfung für dich?

Korbinian: Die Prüfung lief sehr gut. Es ist nicht

schwer sie zu bestehen. Und es gibt auch einen

zweiten Versuch, falls man es nicht gleich schafft.

RUND: Welches war deine erste Begegnung,

die du pfeifen durftest?

Korbinian: Die erste offizielle Begegnung war ein

U13-Spiel zwischen Jahn Landsberg und dem

SC Fürstenfeldbruck. Ich hatte zuvor aber schon

einige Spiele innerhalb des Spielbetriebes beim

VfL Kaufering gepfiffen.

RUND: Wie ging es dir da, warst du nervös?

Korbinian: Am Anfang war ich schon nervös. Das

hat sich aber während des Spiels gelegt, weil ja

ein Betreuer der Schiedsrichtergruppe da ist. Und

man hat im Spiel dann auch gar keine Zeit mehr

nervös zu sein.

RUND: Wie waren die Spiele seitdem, bist du

sicherer geworden?

Korbinian: Ich bin auf jeden Fall sicherer geworden.

Das kommt auch einfach mit der Übung, wie

so oft. Es gibt aber immer mal Entscheidungen,

bei denen man unsicher ist. Daraus lernt man aber

wiederum.

RUND: Wo wirst du normalerweise eingeteilt?

Korbinian: Bislang wurde ich bei Spielen der U13

oder U15 eingesetzt. Es kann aber auch mal vorkommen,

dass ich Spiele der U17 Juniorinnen

pfeife.

RUND: Wie war/ist die Betreuung/Beobachtung

durch die SRG?

Korbinian: Die Betreuung ist immer hilfreich, da

einem gesagt wird, was man besser machen kann.

So wird man motiviert und unterstützt, was gerade

am Anfang die Sache leichter machte.

RUND: Gab es mal eine richtig schwierige

Situation für dich bei den bisherigen Spielen?

Korbinian: Bis jetzt noch nicht, aber die wird sicher

mal kommen.

RUND: Insgesamt gesehen: hast du dir die

Schiedsrichterei so vorgestellt bzw. wurden

deine Erwartungen erfüllt?

Korbinian: Eigentlich hatte ich keine konkreten

Vorstellungen, weil ich ja nur den Wunsch hatte,

Spiele zu leiten und nicht genau wusste, was dahinter

steckt.

RUND: Was macht dir am meisten Spaß bei der

Sache?

Korbinian: Das Beste ist, das Gefühl zu haben, dass

ohne einen selbst buchstäblich nichts laufen würde

auf dem Platz und dass man die Kontrolle über

das Spielgeschehen hat.

RUND: Was gefällt dir nicht so richtig?

Korbinian: Da ist mir bislang noch nichts aufgefallen.

22


– Auf jeden Fall !

RUND: Schaust du Fußballspiele, bei denen du

nicht selbst pfeifen musst, heute anders an als

vor dem Beginn deiner Schiedsrichter-Ausbildung?

Korbinian: Manchmal, es kommt darauf an wer

spielt. Ab und zu beobachte ich andere Schiedsrichter

und lerne von ihnen, Positives wie Negatives.

RUND: Was sind deine Ziele in nächster Zeit

beim Pfeifen?

Korbinian: Ich möchte noch sicherer werden im

Auftreten und in meinen Entscheidungen.

RUND: Kannst du empfehlen, Schiri zu werden?

Korbinian: Auf jeden Fall!!


U9-1

Die F(ormel) 1 des VfL Kaufering

Einen tatsächlich rasanten, wilden und lauten

2007er Jahrgang stellen uns die lieben Rennstallbesitzer

(sprich Eltern) in diesem Jahr zur

Verfügung. Schon im Training drehen sie ordentlich

auf, machen viel Lärm und probieren einige

Tricks und Einstellungen aus, um auf der Rennstrecke

schwierige Passagen und Situationen zu meistern.

Dabei wird natürlich auch stets auf das Profil

geachtet, um nicht aus der Kurve zu fliegen. Die

Renndirektoren und Motoringenieure Michael

Schaefer und Alex Schleibinger tüfteln gemeinsam

immer wieder an der Einstellung von Motor

und Fahrwerk und versuchen die Performance

ihrer Rennsemmeln immer weiter zu steigern.

Im Qualifying zum nächsten Turnier oder Punktspiel

steigern die kleinen Boliden dann nochmals

ihre Leistung, um auch auf jeden Fall einen der

begehrten Startplätze zu ergattern. Die Teamleiter

achten fürs Rennen aber darauf, dass aus dem

Kader mit 17 Rennsemmeln ausgewogen jeder

drankommt, da am Wettkampf nur 12 Semmeln

teilnehmen können. Sonst besteht die Gefahr,

dass ein Bolide durch zu lange Standzeit einrostet

oder gar nicht mehr anspringt. Beim eigentlichen

Wettkampf gibt es dann kein Halten mehr. Schon

in der Aufwärmrunde wird richtig Gas gegeben,

dass Reifen und Motor zum Start auf Betriebstemperatur

sind. Mit ohrenbetäubendem Lärm am

Start wird Vollgas gegeben um das Rennen jedenfalls

für sich zu entscheiden. Manch Dreher ist dabei

im Rennen programmiert und es kommt auch

zu kleineren Unfällen in den Zweikämpfen mit

den Gegnern. Dass man aber in den Rennen regelmäßig

schneller und besser ist als der Gegner,

24


zeigen die vielen eindrucksvollen Tore und Siege

in der Hinrunde oder auch bei den Hallenturnieren.

So ist die U9-1 des VfL Kaufering jedenfalls

auf der Pole Position zur Rückrunde!

Rennstallbesitzer, Renndirektor und Motoringenieur

zeigen sich mit dem Zwischenstand zur Halbzeit

der Rennsaison sehr zufrieden und werden

die Winterpause dazu nutzen ihre Boliden des

2007er Jahrgangs an Motor und Fahrwerk weiter

zu optimieren und den Lärmpegel der Umwelt zuliebe

etwas zu senken. Das Abgasverhalten war

im Übrigen stets einwandfrei, lediglich der Stickstoffausstoß

war etwas erhöht.

Die einzelnen Boliden

Fernando: Unser Keeper: standfest, reaktionsschnell, tolle

Kurvenlage

Felipe: Der 2. Bolide aus dem Rennstall Schleibinger Racing:

südländisch, kompromisslos im Zweikampf

mit Drang nach vorne, kommt aus dem Pulk immer

als erster raus

Tobias: Stark in Linkskurven, toller Abschluss, erst neu

dabei und schon in der Formel 1

Steven: Starker Antritt, sehr schnell, durch seine Größe

(die aber dem Reglement entspricht) im Zweikampf

überragend, da ist schon mancher Gegner

von der Strecke gerutscht

Berkay: Könnte auch in der Formel 0 spielen so gut ist der,

türkisches Temperament, weltmeisterverdächtig,

trainiert viel und ist immer vorne dabei, geht

gerne in die Zweikämpfe weil er weiß, dass er sie

gewinnt, Motor macht viel Lärm

Paul: Gewichtsoptimiert, leistungsstark, sauschnell,

kommt um jede Kurve, besonders in engen Passagen

gut unterwegs, sehr sparsam, so dass ihm

nur selten der Saft ausgeht

Josua: Wie ein Wirbelwind, wechselt im Pulk ständig die

Spur, fährt mal links mal rechts und kommt immer

als erster um die Kurve

Lukas: Wilde Rennsemmel mit hoher Leistung, weiß oft

nicht wohin mit so viel Kraft, an der Motorsteuerung

muss noch gearbeitet werden, Formel 1

Renner mit viel Potential

Sebastian: Ehrgeizig mit hohem Siegeswillen, gibt keinen

Zweikampf auf, hier muss noch am Fahrwerk gearbeitet

werden und an der Renntaktik um im

Rennen immer optimal positioniert zu sein

Maxi: Kann alles, macht alles, bewahrt im Tor den Rennstall

vor einer Niederlage oder schießt das Team

als Stürmer zum Sieg

Dominik: Der zweite von Giegerich Racing Team: Ist ab und

zu wegen Problemen an Motor und Fahrwerk

ausgefallen, wirbelt aber, wenn er im Rennen ist

mächtig mit und läuft auf allen Positionen, auch

auf denen, die ihm der Renndirektor nicht zugeteilt

hat

Luca: Erst neu dabei und schon in der Formel 1, macht

im Training und Qualifying kräftig mit und absolviert

viele Trainingsrunden um im Rennen zu

glänzen

Jonas: Bisweilen etwas träges Anfahrverhalten, wenn er

mal Gas gibt besteht er auch die schwierigen Passagen

im Rennen souverän, angenehm niedriges

Motorengeräusch

Alex: Wenn er ordentlich eingestellt ist läuft er super,

sehr zuverlässig, hat den Willen über alle Mittel seine

Leistung zu steigern, könnte etwas leiser laufen

Nikita: Funktioniert gut, wenn Renndirektor und Motoren

ingenieur ihm auch im Rennen immer wieder

Tipps geben und an der Einstellung tüfteln, auch

ein Neuling im Formel 1 Rennzirkus, der sich aber

schon gut eingelebt hat

Ben: Unser Teamplayer, sehr gut im Handling, könnte

ab und zu mehr Gas geben, Einstellung, Motorengeräusch

passen aber


U9-2

Hinrunde? – Topp!!

Auf einen kurzen Nenner gebracht lautet so

das Saisonhalbzeit-Fazit der beiden Coaches

Manuel Ziegler und Andreas Mayr. Im

RUND-Interview erzählen sie aber dann noch

mehr über ihre Mannschaft.

RUND: Was waren vor der Saison die

sportlichen Ziele mit der Mannschaft?

Manuel Ziegler: In der Gruppe mit meist älteren

U9-Mannschaften wollten wir eine solide Spielweise

zeigen und niemals 2-stellig verlieren.

RUND: Wie ist die Hinrunde der Saison

2015/2016 insgesamt für euer Team gelaufen?

Andreas Mayr: Topp, weit besser als gedacht.

RUND: Welches war das spektakulärste,

herausragendste Spiel, gegen wen, mit

welchem Ergebnis und warum war das Spiel

etwas Besonderes?

Manuel Ziegler: Bestes Spiel war das 12:2 gegen

den SC Egling/Paar, da unsere Mannschaft gegen

ältere und größere Jungs über weite Teile das

Spiel gemacht hat, top kombiniert und sehr verdient

gewonnen hat.

RUND: Gab es besondere Ereignisse außerhalb

des Spielfelds, über die ihr berichten möchtet

(Grillen, Elternabend, Trainings lager…)?

Andreas Mayr: Unsere Eltern organisieren zu

jedem Heimspiel Verpflegung am Spielfeldrand

mit Kaffee, Kuchen und Brezen, das läuft super. Wir

haben unseren Hinrundenabschluss in der Gaststätte

Lechau gefeiert und planen für den Winter

noch unseren Kegelnachmittag für Eltern und

Spieler.

RUND: Was war die wichtigste Erfahrung für

die Mannschaft im Laufe der Hinrunde?

Manuel Ziegler: Dass sie spielerisch locker gegen

ältere U9-Teams antreten können und als Mannschaft

einen riesen Zusammenhalt gewonnen haben.

RUND: In welchen Bereichen hat sich die

Mannschaft besonders gut weiterentwickelt?

Andreas Mayr: Vor allem im Abwehrverhalten und

Passspiel.

RUND: Was gilt es in der Rückrunde zu verbessern,

was sind die größten Herausforderungen?

Manuel Ziegler: Unser Ziel ist es, konstant und

konzentriert ein komplettes Spiel zu spielen und

die Ballsicherheit zu steigern.

RUND: Wo soll die Mannschaft am Saisonende

stehen?

Andreas Mayr: Wir streben den oberen Tabellenbereich

an (die Rückrunde wird neu zugeteilt und

da kommt’s halt drauf an, wer in die Gruppe noch

rein kommt).

26


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Freundschaft mit Italien

VfL Kaufering und U.S. Valbrent

Eine Freundschaft für Generatio

Seit über 15 Jahren lebt die Freundschaft und

der Austausch zwischen den Mannschaften

des VfL Kaufering und dem italienischen Verein

U.S. Valbrenta. Über den aktuellen Stand berichtet

Jugendleiter Michael Schaefer:

Angefangen hat diese wunderbare Partnerschaft

zwischen den Vereinen auf einem

internationalen Turnier Anfang 2000 in

Kroa tien, wo die damalige U11 des VfL Kaufering

teilnahm und Trainer Helmut Nebel, Spielervater

von Moritz Nebel, mit den Italienern in Kontakt

trat. Moritz, wie aus dem letzten RUND bekannt,

legte eine tolle Karriere beim FC Augsburg hin

und durfte dort sogar Bundesligaluft schnuppern,

ist heute schon längst im Seniorenbereich etabliert

– so lange gibt es diese Freundschaft schon

und sie wird kontinuierlich weitergelebt.

Herzstück dieser Freundschaft sind die jährlich

wechselseitig stattfindenden Besuche einzelner

Jugendmannschaften, so dass zahlreiche Spieler

des VfL bereits in Valbrenta waren, gegen italienische

Mannschaften gespielt, die sprichwörtliche

Gastfreundschaft genossen und die wunderschöne

Gegend erlebt haben. Traditionell wurden bei

diesen Fahrten ein Ausflug mit dem Zug nach

Venedig inklusive einer Fahrt mit dem Linienschiff

„vaporetto“, eine Raftingtour auf der Brenta und

ein Besuch der wunderschönen Stadt Bassano del

Grappa gemacht. Viele unvergessliche gemeinsame

Abende mit den italienischen Spielern und

Betreuern wurden gefeiert: in der örtlichen Bar,

beim Empfang des Bürgermeisters im Rathaus,

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a

nen !

beim gemeinsamen Schauen des Champions

League Finales in einer Pizzeria oder beim gemeinsamen

Essen im Vereinsheim. Daraus wuchsen

natürlich Freundschaften zwischen den Spielern,

die bis heute gelebt werden. Spieler der U19

und im Seniorenbereich erzählen mir auch heute

immer wieder, dass diese Reise nach Italien etwas

ganz Besonderes ist und auf jeden Fall ein Highlight

ihrer Jugend beim VfL war. Kein Wunder, ist

es doch schon etwas Einmaliges mit 10 oder 11

Jahren das erste Mal alleine mit seiner Mannschaft

nach Italien zu fahren, Sprachbarrieren mit Händen

und Füßen zu überwinden und ganz weit weg

von zuhause das zu machen, was am meisten Spaß

macht und wir am besten können: Fußball spielen.

Bei all den vielen Reisen kam es glücklicherweise

nie zu Unfällen und auch das Heimweh war selten

und wenn dann schnell verflogen.

Die Turniere in Italien sind natürlich auch immer

was Tolles wenn die „bambini tedesci“ auflaufen

und von den italienischen Mamis angefeuert werden

– man fühlt sich schon fast etwas exotisch…

Doch auch bei uns sind die italienischen Freunde

bestens aufgehoben und versorgt, wenn sie zu

Besuch kommen. Untergebracht werden sie dabei

entweder in den Familien der einladenden Mannschaft

oder gemeinsam im Sportzentrum. Auch

wir geben uns natürlich alle Mühe sie perfekt zu

verpflegen und zu unterhalten – Schwimmbadbesuch,

Allianz Arena, aber auch Orgelbesichtigung

in Landsberg standen schon auf dem Programm.

Unsere Hallenturniere werden durch den Besuch

der Italiener gleich zu „internationalen“ Turnieren

geadelt und es macht allen Beteiligten einfach

Spaß gegen sie spielen zu dürfen.

Eine lebendige Freundschaft also, die viel Engagement

und Motivation braucht immer weiterzuleben.

Verantwortlich hierfür sind in erster Linie die

Trainer und Betreuer, die die Fahrten organisieren

und durchführen, natürlich auch auf der Gegenseite

sprich bei den Trainern in Valbrenta. Namentlich

erwähnen möchte ich hier jedenfalls Kay

Rottmann aus Kaufering sowie Placido und Stena

aus Valbrenta, die durch ihren Einsatz von Anfang

an maßgeblich an der Kontinuität und Erfolg des

Austausches verantwortlich und daraus auch

privat längst eng befreundet sind.

Ich freue mich noch viele Mannschaften auf dieser

einmaligen Fahrt zu begleiten und viele Italiener

in Kaufering begrüßen zu dürfen – das ist gelebte

Völkerverständigung!

Ad multos annos !

29


U9-3

Tore erzielen ist nicht so leicht

Trainer Büllent Ildeniz und Co-Trainer Roland

Kronbauer sind mit dem bisherigen Saisonverlauf

ihrer Mannschaft zufrieden.

Vor der Saison ging es insbesondere darum,

Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln.

Büllent Ildeniz zieht bezogen auf die erste

Saisonhälfte ein positives Fazit: „Es lief gut. Die

Kinder zeigen viel Ehrgeiz, allerdings sind bei der

U9-3 alle anderen Mannschaften um 1 Jahr älter

als unsere Jungs.“ Das herausragendste Spiel der

Hinrunde ging zwar daheim gegen den TSV

Landsberg 1:4 verloren, war aber trotzdem etwas

Besonders, „weil es das erste Heimspiel war und

die Mannschaft den Gegner immer versucht hat

unter Druck zu setzen“, so der Trainer. Eine der

wichtigsten Erfahrungen für die Mannschaft im

Laufe der Hinrunde lautet, dass es im Spiel gegen

andere Mannschaften schwerer ist ein Tor zu

schießen als beim Training und dass 2 x 20 Minuten

durchspielen auch anstrengend sein kann…

Sportlich gesehen ging es in vielen Bereichen voran:

„Beim Positionsspiel und beim Passspiel hat

sich die Mannschaft besonders gut weiterentwickelt“,

erklärt Co-Trainer Roland Kronbauer, ergänzt

aber zugleich, dass man in den Spielen der

Rückrunde vor allem die Torchancen besser nutzen

muss. Das Ergebnis zu Saisonende formulieren

die Trainer so: „Die Kinder sollen Spaß haben

und in jedem Spiel möglichst viele Tore schießen.

Der Platz in der Tabelle ist auch angesichts der

Gegner (ein Jahr älter und größer) zweitrangig.“


U7

Unsere jüngsten Nachwuchskicker

mit viel Begeisterung

Eine bunt gemischte Truppe zwischen 4 und

6 Jahren legt sich 2x die Woche voll ins Zeug,

berichten die Trainer Dirk Falise und Uwe

Stöckelhuber. In unserem spielerischen Aufwärmtraining

werden Ballgefühl und Bewegungsabläufe

vermittelt. Angefangen von leichten Hindernisparcours

über rechts-links Pass-Übungen, bis hin

zu den beliebten Torschüssen, ist alles mit dabei.

Fairplay und Teambildung in unserer U7 wird groß

geschrieben, wobei auch der Spaß nicht zu kurz

kommen darf. Die Frage nach einem Trainingsspiel

lässt da nicht lange auf sich warten. Natürlich

gibt es nach einem bewegungsreichen Training

und Spiel die wohlverdiente Belohnung in

Form von Gummibärchen, die bei unseren „Kleinen

Stars“ immer gut ankommen. Eine tolle

Mannschaft mit viel Begeisterung am Fußballspielen.

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Dietmar Stetter – Torwarttrainer beim VfL Kaufering

Eine der Trainingsgruppen von Dietmar Stetter (r.): v. l.:

Pascal Aue (U17), Alesandro Fragile (U17), Tobias Kaiser (U19), Sebastian Stoye (U17), Michi Wölfl (U19)

„Ein Torwart ist letzter Verteidige

und erster Angreifer zugleich!“

Man sieht ihn bei fast jedem Training, meist

irgendwo am Rand der Spielfelder zusammen

mit einer kleinen Gruppe Torhüter:

Dietmar Stetter ist Torwarttrainer der Abteilung

Fußball des VfL Kaufering. Er betreut die

Keeper der Großfeldmannschaften im Jugendbereich

und die bei den Senioren. Im Interview erzählt

er von sich selbst und von seiner (fast) täglichen

Arbeit mit unseren Torhütern:

RUND: Wo hast du früher selbst gespielt und

wie lange?

Dietmar Stetter: Lang ist`s her!

In meinen jungen Jahren spielte ich – wie damals

üblich – fast jede freie Minute mit meinen Freunden

auf dem Bolzplatz oder zwischen Teppichstangen

– auch damals schon war ich immer im

Tor. Einer meiner Freunde überredete mich dann

eines Tages, dass ich mit ins Fußballtraining zum

TSV Durach kommen solle, da die noch einen Torwart

benötigten.

So kam es dann, dass ich mit 13 Jahren in der C-

Jugend des TSV Durach (heute VfB Durach) meine

aktive Torhüterlaufbahn begann. Über die B- und

A-Jugend hinaus spielte ich schließlich in der

1. und 2. Seniorenmannschaft – damals in der

A-Klasse – im Tor. Während dieser Zeit trainierte

ich als Mannschaftstrainer für 4 Jahre die D- und

anschließend die C-Junioren. Leider musste ich

dann aus beruflichen Gründen meine Aktivitäten

beim TSV Durach beenden.

RUND: Hattest du zu deiner aktiven Zeit ein

besonderes Torwart-Vorbild?

Dietmar Stetter: Ja selbstverständlich. Da ich seit

jeher Gladbach Fan bin, war mein größtes Torwartvorbild

damals Wolfgang Kleff, sogar noch

vor Sepp Maier!

RUND: Was hat sich seitdem im Torwartspiel

Wesentliches geändert?

Dietmar Stetter: Meiner Meinung nach hat sich

das Torhüterspiel bzw. das Anforderungsprofil an

den Torhüter im Vergleich zu meiner Zeit stark

verändert. Heute sind vor allem viel mehr mitspielende

Torhüter gefragt als damals. Bestes Beispiel

hierfür ist Manuel Neuer.

32


Von einem heutigen Torhüter wird eine kommunikative

Persönlichkeit verlangt, die er nicht nur

durch Anweisungen sondern auch durch fußballerische

Fähigkeiten mit ins Spiel einbringen

muss. Er ist letzter Verteidiger und erster Angreifer

zugleich. Je nach taktischer Ausrichtung ist der

Torwart heute auch außerhalb des Strafraums gefordert.

Steht beispielsweise die Viererkette sehr

hoch, muss er tiefe Pässe abfangen können. Wird

eher im Abwehrpressing verteidigt, ist mit Flugbällen

in den Torraum zu rechnen.

Zudem haben sich auch die Torwartregeln im

Laufe der Zeit geändert. Ich denke hier zum Beispiel

an die Rückpassregel, die es früher nicht

gab. Zu meiner Zeit war der Torwart im 5-Meterraum

„unantastbar“ – auch dies ist heute nicht

mehr so.

RUND: Ist es aus deiner Sicht richtig, dass im

Kleinfeldbereich erstmal abwechselnd Spieler

als Torwart fungieren oder sollte hier schon

eine erste Festlegung erfolgen und entsprechend

trainiert werden?

Dietmar Stetter: Für U11-Jugendliche und jüngere

Spieler macht ein separates Torwarttraining keinen

Sinn, da es in diesem Alter noch keine festen

Positionen innerhalb der Mannschaft geben sollte.

Somit gibt es auch keine Position „Torwart“

zum Trainieren. In diesem Altersbereich geht es

darum, die Kinder ans Spielen zu bekommen, ihnen

die Fußball-Basics zu vermitteln und herauszufinden,

auf welchen Positionen sie Talente besitzen.

Spieler, die im Tor ihre Talente zeigen,

können dann ab dem U13-Alter zum regelmäßigen

Torwarttraining wechseln.

RUND: Was sollte ein Spieler grundsätzlich

mitbringen, wenn er Torwart werden will?

Dietmar Stetter: Wenn ich heute meine Jugendtorhüter

der U13 oder U15 mit einem kleinen

Augenzwinker frage, was denn ein guter Torhüter

alles mitbringen sollte, so sind die Antworten

recht vielfältig. Das reicht von „Torwart-Handschuhen“

über „Reaktionsschnelligkeit“ und „Stellungsspiel“

bis hin „der Torwart muss den Strafraum beherrschen“.

Und genau das ist auch alles richtig!

Es kommen sogar noch einige Anforderungen

hinzu. Eine davon ist die Beherrschung fußballerischer

Fähigkeiten, wie den Ball anzunehmen und

weiterzuspielen. Stichwort: Rückpassregel. Koordination

und koordinative Fähigkeiten sind sehr

wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten, die ein

Torhüter unbedingt mitbringen sollte.

Außerdem sind natürlich auch Talent und Mut

wichtige Eigenschaften und eine gewisse Körpergröße

ist Voraussetzung, um ein guter Torwart zu

werden.

RUND: Welches sind die wichtigsten grundlegenden

Trainingsinhalte, die du mit unseren

Torhütern beim VfL Kaufering trainierst?

Dietmar Stetter: Der elementare Grundgedanke

basiert auf meiner Trainingsphilosophie, in der

das „Angreifen des Balles“ im Vordergrund steht.

Das heißt, den Ball so früh wie möglich zu attackieren

bzw. zu sichern. Der Torhüter soll sehr früh

in Ballbesitz gelangen und nicht passiv abwarten

bis der Ball ihm in die Hände fällt. Mein Leitspruch

lautet: „Agieren und nicht nur reagieren!“

Diese Philosophie vermittle ich allen Jugendtorhütern

bis hin zu den Keepern der 1. und 2. Mannschaft.

Sie ist der Leitgedanke und zieht sich wie

ein roter Faden durch alle Trainingseinheiten und

ist eine wichtige Voraussetzung für eine strukturierte,

einheitliche und zukunftsorientierte Torhüterausbildung.

RUND: Welches sind die größten Unterschiede

bei den Übungen für einen U15-Torhüter und

für einen Torhüter im Seniorenbereich?

Dietmar Stetter: Die wesentlichen Unterschiede

zeigen sich in den Trainingsinhalten, den Schwerpunkten

und in der Dosierung.

Bei meinen U15-Torhütern (-innen) darf z. B. die

Torhüterschulung im Training nicht zu kurz kommen.

Die technischen Grundfähigkeiten und die

koordinativen Fähigkeiten stehen im Vordergrund.

Bestimmte Bestandteile der Taktik und

auch der Psyche werden vermittelt und trainiert.

Dieses Alter ist schließlich das beste Lernalter!

Bei meinen Seniorentorhütern werden die konditionellen

und koordinativen Fähigkeiten weiter

vorangetrieben, die Dynamik bei den Techniken

maximiert und stabilisiert und positionsspezifische

Taktiken weiterentwickelt. Sollten Defizite in

der Technikausführung bestehen, so werden die

Übungen ggf. bis zur Basis zurückgebaut und entsprechend

korrigiert. Leider werden solche Korrekturen

mit zunehmendem Alter immer schwieriger.

RUND: Welche Übungen sind für alle Keeper

gleich?

Dietmar Stetter: Für die Warm-Up-Phase vor den

Spielen habe ich ein standardisiertes, einheitliches

Aufwärmprogramm erstellt, das für alle Torhüter

im Großfeldbereich identisch ist. Einzig die Dauer

bzw. Intensität des Aufwärmprogramms unterscheidet

sich bei den Torhütern der U15 zu den

Torhütern der Senioren.

Ansonsten ist das Torwarttraining immer individuell

an das jeweilige Alter und den aktuellen

Leistungsstand angepasst. Mein Ziel ist es, ein

vollumfängliches, attraktives, abwechslungsreiches

und modernes Torwarttraining von der U13

33


Dietmar Stetter – Torwarttrainer beim VfL Kaufering

bis zu den Senioren anzubieten. Schwerpunkte

sind das Erlernen und Verbessern aller torwartspezifischen

Techniken.

Spaß und Freude im Training und die damit verbundene

Motivation sowie die persönliche und

charakterliche Ausbildung sehe ich als Eckpfeiler

meiner Torhüterausbildung.

RUND: Wie stimmst du dich mit den Trainern

der Teams ab, gibt es Spielformen für Torwart

und Abwehr, die ihr gemeinsam trainiert?

Dietmar Stetter: Die Verteilung der Einheiten zwischen

Torwart- und Mannschaftstraining liegt bei

50:50. Das heißt, dass die Torhüter eine komplette

Trainingseinheit bei mir absolvieren und eine Einheit

im Rahmen der Mannschaft trainieren. Da ich

an 3 Tagen in der Woche 4 Trainingseinheiten mit

unterschiedlichen Altersgruppen und insgesamt

19 Torhütern trainiere, sind die zeitlichen Ressourcen

bei mir ausgeschöpft.

Im Mannschaftstraining wird das Torwart-Taktik-

Verhalten bzw. das Zusammenwirken zwischen

Torwart und Abwehr in bestimmten Spiel- und

Übungsformen trainiert. Ich – als Torwarttrainer –

bin bei diesen Trainingseinheiten nicht dabei.

Dies ist sicherlich nicht der optimale Zustand.

Mein Ziel ist es, nach Lösungen und Möglichkeiten

zu suchen, um meine Torhüter diesbezüglich

detaillierter coachen zu können, frei nach dem

Motto: „Es gibt immer was zu tun!“

RUND: Entscheidest du mit, wer im Tor steht

bzw. wird das im Trainerteam festgelegt?

Dietmar Stetter: Ich stehe mit den verantwortlichen

Mannschaftstrainern immer in direktem

Kontakt. Verantwortlich für die Mannschaftsaufstellung

ist jedoch der jeweilige Head-Coach der

Mannschaft. Ich gebe meine Torhüter-Empfehlungen

auf Basis der gezeigten Trainingsleistung,

der Trainingseinstellung,

der Motivation und dem

gezeigten Trainingseinsatz ab.

Im gemeinsamen Dialog tauschen

wir uns immer wieder aus und

versuchen das Optimum für die

Mannschaft herauszuholen. Aktuelle

Beispiele zeigen, dass auch

kurzfristige Torhüter-Entscheidungen

– sei es kurz vor Spielbeginn

oder während der Halbzeitpause

– in gemeinsamer

Absprache erfolgen.

Dietmar Stetter: Ich möchte meinen Torhütern ein

sogenanntes „Rundum-Sorglos-Paket“ bieten. Dazu

gehört auch die Torhüterbetreuung bei den Heimspielen.

Diese sehe ich als elementaren Teil meiner

Trainertätigkeit an. Für mich ist es sehr wichtig, dass

die Torhüter wissen, dass ich für sie da bin und dass

wir gemeinsam die Spielvorbereitung angehen.

Zur Spielvorbereitung –

so läuft die Warm-Up-Phase ab:

Vor der Aufwärmphase unterhalten wir uns intensiv.

Ich möchte von meinen Torhütern wissen, wie

es ihnen geht, wie sie sich fühlen, wie ihre innere

Anspannung ist und ob sie sich physisch fit fühlen.

Bei meinem standardisierten Aufwärmprogramm

werden die Torhüter auf Betriebstemperatur gebracht

und Standard-Bewegungsabläufe aktiviert.

Hier bekomme ich bereits ein weiteres Feedback

wie meine Torhüter aktuell „drauf“ sind.

In den kurzen Pausen der Warm-Up-Phase stimme

ich meine Torhüter auf das Spiel ein. Positive Ansprachen

und Motivation stehen im Vordergrund.

Ferner definieren wir gemeinsam Schwerpunkte

und Ziele, die im Spiel umgesetzt werden sollen.

Zudem werden torhüterrelevante Themen wie z. B.

Platzverhältnisse, Witterungseinflüsse, Platzwahl

usw. angesprochen, Gefahrenpotentiale aufgezeigt

und mögliche Lösungen diskutiert. In der Halbzeitpause

ist eine kurze Abstimmung zwischen mir und

dem Keeper obligatorisch. Übrigens: eine spontane

Aussage von einem meiner Torhüter war: „Ich fühle

mich einfach sicherer, wenn du beim Spiel da

bist…!“. Ich finde diese Aussage sehr vielsagend

und ein wichtiges Feedback für mich!

Für die Spielanalyse zum Beginn der nächsten

Trainingseinheit ist es für mich von enormer Wichtigkeit,

dass ich das komplette Spiel beobachten

konnte, um so in der Detailanalyse auf relevante

Punkte eingehen zu können.

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RUND: Du bist ja auch bei den

meisten Spielen dabei, wie

kannst du den jeweiligen

Torhüter dort unterstützen?


Michael Juchem

Dipl. Physiotherapeut

Dipl.Sportphysiotherapeut (ESP)

MAS (SportsPhysiotherapy)

Martin Hitzelberger

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Mannschaft AH

Erstmalige Teilnahme an der Meisterschaftsrunde

AH-Mannschaft auf Punktejagd

Erstmals nimmt die AH-Mannschaft des VfL

Kaufering an der Meisterschaftspunktrunde

auf Bezirksebene teil. Wir messen uns in

Punktspielen mit sieben anderen AH-Mannschaften

aus dem Bezirk Schwaben und spielen untereinander

den Bezirkssieger aus. Außerdem

bestrei ten wir zusätzlich etliche Freundschaftsspiele

gegen Mannschaften aus dem Landkreis

Landsberg.

Nachdem wir in diesem Jahr in einem spannenden

Finale in Landsberg Hallenlandkreismeister

geworden sind, hoffen wir auch im Freien auf

sportliche Erfolge.

Ein Highlight wird dieses Jahr sicherlich unser

Großfeld-Vatertags-Turnier, dass wir am 5. Mai

2016 im Sportzentrum Kaufering ausrichten. Als

Teilnehmer konnten wir bereits die Traditionsmannschaft

des FC Augsburg gewinnen. Für

Spannung und das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir

hoffen auf zahlreiche Besucher!

Ganz wichtig ist für uns aber auch, dass neben all

dem sportlichen Einsatz und Ehrgeiz das anschließende

gesellige Beisammensein ein wesentlicher

Bestandteil unseres Teams ist.

Alle Trainingszeiten sowie die Ansprechpartner

sind auf der Homepage des VfL Kaufering aufgeführt.

Wer sich also fit genug fühlt und uns sportlich

unterstützen möchte, kann sich gerne an uns

wenden.

Trainingszeiten:

Winter:

Dienstag, 20:30 – 22:30 Uhr,

Welfenkaserne

Sommer: Mittwoch, 19:00 – 20:30 Uhr,

Sportgelände des VfL

Website:

http://fussball.vflkaufering.de/cms/

alte-herren.html

36


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Lupen, Mikroskope


Trainingscamp 2016

Jetzt

anmelden:

Trainingscamp für Fußballnachwuchs

Vom 8. bis 10. Juli 2016 veranstaltet der VfL

Kaufering ein Trainingscamp für Nachwuchskicker.

Drei Tage lang Spaß mit Training,

Technik und Taktik für Mädchen und Jungen

von 7 bis 12 Jahren.

Für fußballbegeisterte Nachwuchskickerinnen

und -kicker bietet der VfL Kaufering

dieses Jahr wieder eine besondere Veranstaltung

an. Beim VfL Trainingscamp am Kauferinger

Sportzentrum können sich die Teilnehmer

drei Tage lang in Technik und Taktik üben, begleitet

von erfahrenen Trainern und Fachübungsleitern.

Bei allen Übungen und Wettkämpfen steht

dabei stets der Spaß im Vordergrund.

Das Angebot an den drei Tagen ist vielfältig und

bietet für alle Altersgruppen (Jg. 2004 bis 2009)

etwas:

• Abwechslungsreiches Koordinations-, Technik-,

Ball- und Schusstraining,

• Leistungsorientierte Gruppenzusammensetzung

nach Jahrgängen,

• Verschiedene Stationen mit altersgerechten

Übungen für alle Teilnehmer,

• Eigenes Torwarttraining mit erfahrenen

Torhütern,

• Trainingsausrüstung für Feldspieler und

Torhüter,

• Rundum-Verpflegung mit Mittagessen,

Snacks und Getränken.

Der Ablauf des Wochenendes ist so gestaltet,

dass noch Zeit für Familie und Schule bleibt:

• Freitag, 8. Juli, 14:30 – 18:30 Uhr

• Samstag, 9. Juli, 9:00 – 17:00 Uhr

• Sonntag, 10. Juli, 9:00 – 13:00 Uhr

Veranstaltungsort ist das Kauferinger Sportzentrum

an der Bayernstr. 17. Neben mehreren

Trainings plätzen und ausreichenden Umkleidemöglichkeiten

steht bei schlechten Witterungsbedingungen

auch die Sporthalle zur Verfügung.

Die Anmeldung erfolgt über die Website des

VfL Kaufering unter http://fussball.vflkaufering.

de/cms/termine.html oder http://fussball.vflkaufering.de/camp.

Dort erhalten Sie auch weitere

Details zum Anmeldevorgang und der Zahlungsmodalitäten.

Der VfL Kaufering freut sich bereits jetzt auf alle

Teilnehmer und ein fröhliches Camp-Wochenende!

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Hallenmasters 2016

Ein voller

Erfolg

Vier Turniertage lang kämpften mehr als

50 Mannschaften um Punkte und Pokale beim

VfL Hallenmasters für Fußball-Juniorenmannschaften.

Ein Bericht von Sven Krauter:

Insgesamt vier Tage lang rollte Anfang Januar

der Ball bei den VfL Hallenmasters im Kauferinger

Sportzentrum. Mehr als 50 Mannschaften

aus fast allen Altersklassen von der U19 bis zur U9

suchten in 9 Turnieren einen Sieger. Dabei konnten

sich auch die Kauferinger Mannschaften zweimal

in die Siegerliste eintragen.

51 Teilnehmer bei 9 Turnieren, insgesamt 30 Stunden

Spielzeit, 534 Tore und weder Zeitstrafen noch

rote Karten – so lautet das Fazit der VfL Hallenmasters

2016, die Anfang Januar im Kauferinger Sportzentrum

ausgetragen wurden. Dabei wurde in fast

allen Altersklassen von der U19 bis zur U9 teils

hochklassiger „Budenzauber“ geboten. Insbesondere

die Kauferinger U19 und die U9-1-Kicker zeigten

sich in großer Form und sicherten sich jeweils

klar den Turniersieg. Aber auch alle anderen Teams

waren mit Spaß und Ehrgeiz bei der Sache und belohnten

die Zuschauer mit schönen Kombinationen

und tollen Toren. Dass in Kaufering toller

Hallenfußball geboten wird, hat sich auch über

den Landkreis hinaus herumgesprochen. Dies beweist

das Teilnehmerfeld mit Mannschaften aus

den Landkreisen Augsburg und Fürstenfeldbruck

sowie zahlreichen Münchner Teams. Alle Teilnehmer

waren begeistert von der Infrastruktur im neu

sanierten Sportzentrum. Die helle Beleuchtung

und die moderne Anzeige- und Musikanlage sorgten

hier für ausgezeichnete Rahmenbedingungen.

Diese konnten auch von den zahlreichen Helfern

am Schiedsgericht und in der Küche genutzt werden,

die rund um die Turniere für einen reibungslosen

Ablauf sorgten. An dieser Stelle gebührt allen

Helfern sowie dem Markt Kaufering ein großer Dank

für die Unterstützung und tolle Zusammenarbeit.

Nach den überaus positiven Erfahrungen freuen

sich alle Beteiligten bereits auf eine Wiederholung

der Hallenmasters 2017, dann mit noch mehr Teilnehmern

und hoffentlich mehr als zwei Kauferinger

Einträgen in der Siegerliste.

39


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VR-Bank Cup 2016

Fußball-Landkreismeisterschaft

4. - 17. Juli 2016

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Die große VR-Bank in der Region.

So geht Bank vor Ort.

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