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Ungeborenes Leben

Ungeborenes Leben schützen Die AfD steht für eine Kultur des Lebens. Wir fordern, dass bei der Schwangerschaftskonfliktberatung geltendes Verfassungsrecht umgesetzt wird, damit das Ziel dieser Beratung Hilfe für die Schwangere statt Abtreibung ist. Die Alternative für Deutschland setzt sich für eine Willkommenskultur für Un- und Neugeborene ein und wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu bagatellisieren, sie staatlicherseits zu fördern oder sie gar zu einem „Menschenrecht“ zu erklären. Schwangeren in Not müssen konkrete Hilfen angeboten werden, damit sie sich für ihr Kind entscheiden können. Eltern bei Kinderbetreuung und Schulbildung Wahlmöglichkeiten bieten Die AfD setzt sich für ein Angebot von freiwilligen, auch nichtstaatlichen Betreuungsmöglichkeiten für Kindergarten- und Schulkinder ein. Verbindliche Ganztagseinrichtungen für alle Kinder lehnen wir ab, da sie in die Elternrechte eingreifen und private Freizeitaktivitäten (Sport, Instrumentalunterricht etc.) stark einschränken. Die AfD fordert, dass Eltern frei entscheiden können, ob sie ihre unter 3-jährigen Kinder einer Kita anvertrauen oder lieber selbst betreuen wollen. Auch im Bereich der schulischen Bildung soll den Eltern die Möglichkeit eröffnet werden, ihren Kindern den Besuch von Privatschulen zu ermöglichen. In Notlagen muss ein kostenloses Betreuungsangebot zur Verfügung stehen. Die Bindungsforschung hat eindeutig gezeigt, dass es für die seelische und soziale Entwicklung und die spätere Bildung von Kindern und Jugendlichen am besten ist, wenn sie von Vater und Mutter umsorgt aufwachsen können. Die Liebe der Eltern ist durch nichts zu ersetzen. Bei der Diskussion um die Betreuung unserer Kinder hat deren Wohlergehen und gesunde Entwicklung Vorrang vor ökonomischen Interessen. Wir sind deshalb gegen die einseitige Bevorzugung der frühkindlichen Fremdbetreuung. In der Regel geben Eltern ihre Kinder nicht in Fremdbetreuung, weil sie sich das wünschen, sondern wegen der finanziellen Notwendigkeiten, des moralischen Drucks und der fehlenden Wertschätzung nichterwerbstätiger Mütter. Für alle Eltern, die das staatliche Betreuungsangebot nicht in Anspruch nehmen, muss ein gerechter finanzieller Ausgleich gewährleistet sein. Wir achten die Erziehungsarbeit der Eltern. Für die AfD ist auch die Mutter und Hausfrau ein mit hoher Wertschätzung verbundener Beruf. Studien über Kinderfrühbetreuung sehen in der elterlichen Erziehung den wichtigsten Einfluss im Sinne einer gesunden Entwicklung der Kinder. Die AfD möchte daher die häusliche Erziehung stärken. 32

7. Für ein differenziertes, leistungsorientiertes Bildungssystem Bildung ist mehr als Ausbildung. Sie ist zweckfreie Menschenbildung. Wir brauchen eine Bildungspolitik, die sich wieder mehr auf dieses Ideal der deutschen Geistesgeschichte besinnt. Bildung umfasst den Gebrauch der Muttersprache, fundiertes historisches Wissen, handwerkliche Fähigkeiten und Verständnis der Künste, um politische und moralische Entscheidungen fällen zu können. Der wahrhaft Gebildete handelt selbstbeherrscht und kann sich in andere Menschen und Kulturen hineinversetzen. Eine Reduktion von Bildung auf den Modebegriff „Kompetenz“ lehnt die AfD ab. Baden-Württembergs wichtigstes Gut ist unser kulturelles, wissenschaftliches und technisches Wissen. Es kommenden Generationen verfügbar zu machen, ist nicht zuletzt auch ein Gebot ökonomischer Vernunft. Das Fundament für Bildung als individuelle Entfaltung der Persönlichkeit und Voraussetzung für die Teilhabe an der Gesellschaft wird durch die Erziehung in der Familie gelegt. Zu einer wirklichkeitsgerechten Bildungspolitik gehört daher auch die Stärkung dieser natürlichen Funktion der Familie, auch und gerade dort, wo sie schwach ausgeprägt ist. Die AfD beobachtet mit Sorge eine Erosion des Leistungsprinzips, die zum Verlust der Ausbildungs- und Studierfähigkeit junger Menschen führt. Durch die Bildungsreformen der letzten Jahre ist es zu einer Unsicherheit über die Ziele der Schulbildung bei Eltern, Lehrern und Schülerschaft gekommen. Um Bildung zukunftsfähig zu gestalten, ist es unumgänglich, den anhaltenden Verfall unseres Bildungssystems zu stoppen. Die AfD fordert • ein leistungsorientiertes und differenziertes Schulsystem mit klaren Profilen und mit klaren Lernzielen • Beendigung des Experimentes „Neue Lernkultur“ • Wissensvermittlung und Leistungsorientierung ohne Gesinnungsindoktrination • klassengeführten Unterricht • eine ideologiefreie Pädagogik • die Wiederherstellung der akademischen Freiheit an den Universitäten, die diese durch die Bologna-Reform eingebüßt haben. Bildung als zweckfreie Menschenbildung verstehen Wir fordern eine Bildungspolitik, die sich am Bildungsideal der deutschen Geistesgeschichte orientiert. Eine Reduktion von Bildung auf den Modebegriff „Kompetenz“ mit der Zielsetzung einer rein wirtschaftlichen Verwertbarkeit („Employability“) lehnen wir ab. Jeder Mensch soll entsprechend seiner Begabung und Neigung sein volles Potential ausschöpfen können. Bildung ist zweckfreie Menschenbildung, über die sich das selbst 33

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