News3/2001 - Imperial Logistics International

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News3/2001 - Imperial Logistics International

News3/2001

Mitarbeiter- und Kundenzeitschrift

Perfekte Ersatzteillogistik

mit Panopa

neska Mannheim produziert

Spitzenleistung

Bachmann und Megafreight

in Südafrika zusammen

Wijgula – zuverlässiger

Partner der Chemieindustrie

Imperial: Kunden stehen

siebzig Jets zur Auswahl

Erfolgreicher Messeauftritt

Konventionelle Liniendienste

maßgeschneidert


2 � IMPERIAL NEWS

Editorial

Liebe MitarbeiterInnen, sehr geehrte Kunden!

Das Erscheinen der 4. Ausgabe unserer Imperial News

fällt in eine Zeit dramatischer weltpolitischer Veränderungen,

die durch die furchtbaren Terroranschläge in den USA

ausgelöst wurden. Die tragischen Ereignisse am 11. September

haben uns tief getroffen. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität

gilt den Opfern und deren Hinterbliebenen.

Für Imperial Logistics International ist die einzig angemessene

Antwort, durch exzellente Leistungen für unsere

Kunden und für unsere Organisation das Erreichte zu

sichern und weiter auszubauen.

In dieser Ausgabe finden Sie weitere Beispiele hierfür.

Daneben möchten wir Sie verstärkt über andere wichtige

Aktivitäten des Imperial Holdings Konzerns informieren.

Diesmal stellen wir Ihnen das Aviation Leasing Geschäft

unserer Schwestergesellschaft Safair vor. Weitere Berichte

über südafrikanische Imperial-Gesellschaften werden folgen.

Erfreulicherweise rücken die Imperial-Gesellschaften

näher zusammen. Die Imperial Logistics International erfährt

von unserer Konzernmutter, Imperial Holdings Ltd.,

eine tatkräftige Unterstützung für den Ausbau aller weltweiten

Aktivitäten des Konzerns außerhalb Südafrikas. In laufenden

Kontakten von Mitarbeitern unserer Gesellschaften

mit Kollegen aus südafrikanischen Imperial-Gesellschaften

und in gegenseitigen Besuchen werden Erfahrungen ausgetauscht

und ein besseres Verständnis für die geschäftlichen

Herausforderungen im jeweiligen Land erreicht. Wir möchten

die wechselseitige Bündelung von Fähigkeiten und

Know-How unseren Kunden zur Verfügung stellen.

Der Imperial-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr

die positiven Erwartungen erneut deutlich übertroffen. Das

gilt auch für unsere Gruppe.

Für die Imperial Logistics International darf ich einige

Highlights hervorheben:

Das Geschäftsvolumen hat sich mit 1,6 Mrd. DM gegenüber

der ursprünglichen Planung verdoppelt. Einen wesentlichen

Anteil hat dabei die Einbeziehung der Haniel Reederei,

die sich in ihren Kernsegmenten hervorragend entwickelt

hat. Auch neska hat sowohl die Stammgeschäfte als

Vor anderthalb Jahren

hat Imperial Logistics

International von

Franz Haniel & Cie GmbH,

Duisburg-Ruhrort, 51 %

der Haniel Reederei Holding

GmbH übernommen.

Das Traditionsunternehmen

ist mit einem Umsatz

von 285 Mio. 6 und einem

Transportvolumen von rd.

50 Mio. Tonnen das größte

Binnenschifffahrts-Unternehmen

Westeuropas.

Innerhalb der nächsten

zwei Jahre wird Imperial

die restlichen 49 % übernehmen.

Nach einer weiteren

Übergangszeit ist dann

auch der Zeitpunkt gekommen,

an dem sich die namentlichenHaniel-Gesellschaften

von dem Namen

„Haniel“ trennen müssen.

Dies ist im Kaufvertrag so

vorgesehen.

Die operative Integration

im Geschäftsalltag verläuft

bereits reibungslos,

erklärte Imperial-Chef,

Gerhard Riemann. Der

neue Name soll – wie der

auch die Container-Aktivitäten

strategisch weiter

nach vorne gebracht.

Panopa verzeichnete einen

bedeutenden Zuwachs an

Neugeschäften im Bereich

der kundenindividuellen Logistiksysteme. Hier lag auch der

Schwerpunkt der Investitionen der Panopa, die eine bisher

nie gekannte Größe erreichten. J.H.Bachmann hat nach

enormen Anstrengungen eine solide Ausgangsbasis für die

strategische Weiterentwicklung der internationalen Geschäfte

bei See- und Luftfracht geschaffen. Nachdem das Kartellamt

in Südafrika dem Kauf und der Fusion von Bachmann-Megafreight

zugestimmt hat, ein herzliches Willkommen den Mitarbeitern

von Megafreight und für Bachmann-Megafreight S.A.

viel Glück und einen guten gemeinsamen Start.

Auch bei Brouwer wuchs das Geschäftsvolumen kontinuierlich

an. Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 setzt sich

der positive Trend in der Geschäftsentwicklung aller Gesellschaften

fort.

Das ereignisreiches Jahr 2001 neigt sich dem Ende entgegen.

Dies gibt mir Gelegenheit, allen Mitarbeitern für

ihren tatkräftigen und erfolgreichen Einsatz zu danken.

Unseren Kunden sage ich ebenso ein herzliches Dankeschön

für ihr Vertrauen.

Ich wünsche Ihnen allen ein glückliches, gesundes und

erfolgreiches Jahr 2002.

Ihr

Gerhard Riemann

Executive Director der Imperial Holdings und

Vorsitzender der Geschäftsführung der Imperial

Logistics International

Heute noch Haniel … und morgen „…“

alte – ein Markenzeichen

in der Binnenschifffahrts-

Welt werden und für Leistung,

Zuverlässigkeit und

Kontinuität stehen. Deshalb

ist es wichtig, einen

für alle überzeugenden Begriff

zu finden. An der Namensfindung

sollen daher

alle Imperial-Mitarbeiterinnen

und -Mitarbeiter –

gleich wo sie stehen – mitwirken,

meint die Unternehmensführung.

Helfen Sie mit, engagieren

Sie sich und machen

Sie uns entsprechende Vorschläge.

Für die ersten drei

von uns ausgewählten

Namen erhalten die Einsender

einen attraktiven Preis.

Ihre Ideen sollten bis

zum 28. Februar 2002 bei

der Geschäftsführung der

Haniel Reederei Holding

GmbH, Franz-Haniel-Platz

6-8, 47119 Duisburg, eingegangen

sein: Fax: (02 03)

806-718; E-Mail: aheublein@haniel-reederei.de.

Vielen Dank für Ihre

Mithilfe. ●


Titelfoto:

Mit einem hohen Qualitätsstandard

werden die

Hochregalläger der neska

in Mannheim betrieben.

Stets sind alle Beteiligten

informiert wo und in welchem

Status sich die palettierten

Güter befinden.

4 In Dortmund steuert Elektronik die Ersatzteillogistik

5 Die neue Panopa-Organisationsstruktur

6 Outsourcing an den qualifizierten Dienstleister lohnt sich

7 uct jetzt ganz übernommen

8 Bachmann-Megafreight will mehr erreichen

8 Interview mit Managing-Director Gordon Pascoe

9 Neuer Geschäftsführer bei J. H. Bachmann

10 Wijgula mit großem Potenzial in der Chemietankschifffahrt

11 Haniel Reederei bleibt unter Dampf

12 Imperial nutzt Marktlücke im Flugzeug-Leasinggeschäft

14 Betriebsrat: Das Wohl des ganzen im Auge

15 Erfolgreicher Messeauftritt auf der transport logistic

16 Konventionelle Liniendienste maßgeschneidert

Inhaltsverzeichnis

Herausgeber: Imperial Logistics International GmbH & Co. KG, Duisburg

Kasteelstraße 2 • D-47119 Duisburg

Telefon: +49 (0) 203-8 00 52 30 • Telefax +49(0) 203-80 05-2 84

e-mail: imperial@imperial-international.com

Panopa

neska

Bachmann

Haniel Reederei

IMPERIAL NEWS � 3

Imperial

Brouwer


In Dortmund steuert Elektronik die Lagerbewirtschaftung

Panopa sorgt für

perfekte Ersatzteillogistik

Innerhalb weniger Jahre ist

Panopa Kennern aus der

Automobilindustrie ein

Begriff für Beschaffungslogistik,

Produktions- und

Montageversorgung und

Distributionslogistik geworden.

Aber auch Unternehmen

aus anderen Branchen

wie der Baumaschinenhersteller

Orenstein & Koppel,

der Rolltreppenproduzent

Kone, der Bergbaugerätespezialist

Terex, Bilstein

(Stoßdämpfer) und der

4 � IMPERIAL NEWS

Maschinen in der Produktion müssen laufen,

Stillstand wirft jede Planung über den Haufen

und kostet viel Geld. Sichere und schnelle

Ersatzteilversorgung hat deshalb im Wirtschaftsleben

einen ganz hohen Stellenwert.

Panopa erfüllt diese Anforderung für alle

Kunden von Orenstein & Koppel, Kone, Terex,

Bilstein und Lemken ab Dortmund weltweit.

Vertrauen dieser Hersteller in

die Zuverlässigkeit und

Kompetenz des von ihnen

ausgewählten Logistik-

Dienstleisters Panopa voraus.

Online werden die Lagerkoordinaten den Kommissionierern übertragen

Marktführer bei landwirtschaftlichenBodenbearbeitungsgeräten

Lemken setzen

auf Logistik-Dienstleistungen

von Panopa. Und dies in

einem ganz sensiblen Bereich:

in der Ersatzteilversorgung

ihrer Kunden auf allen

relevanten Märkten. Das

setzt erst einmal absolutes

Klaus Sommer, Bereichsleiter

Ersatzteillogistik bei

Panopa, kennt mehrere Motive,

warum Produzenten

diesen sensiblen Bereich

ihres Geschäftes (der mit der

eigentlichen Produktion jedoch

nichts zu tun hat) outsourcen,

also an ein fremdes

Unternehmen wie Panopa

vergeben: Sie wollen Kosten

und Zeit sparen und sich, gestützt

auf eine professionelle

Logistik, Absatzmärkte sichern

und neue erschließen.

„Dies lässt sich erfüllen,

ohne dabei unsere eigenen

Ertragsinteressen preiszugeben“,

wird bei Panopa betont.

Die Kostenvorteile für

die Kunden seien beachtlich.

Die von Panopa logistisch

gesteuerte Ersatzteilversorgung

sei dafür ein

gutes Beispiel. In der Nähe

des Autobahnkreuzes der

A 40 und A 45 im Stadtteil

Dorstfeld werden in einer

33.000 Quadratmeter großen

Hallenanlage mit Büros alle

von den Kunden ausgehenden

elektronischen Informations-

und Materialströme

gebündelt und weiter bearbeitet.

Rund 110 kaufmännische

und gewerbliche Panopa-Mitarbeiter

sorgen im

Zweischichtbetrieb für einen

reibungslosen Ablauf aller

Logistikprozesse.

Es werden pro Tag 4.000

Artikel (800 Sendungen à 5

Positionen) – seien es nun

Schrauben, Achsen oder

Flugscharen – bereits beim

Eingang datenmäßig erfasst

und registriert. Damit sind

alle später erforderlichen

Identifikationen und Steuerungen

möglich.

Der Panopa-Zentralrechner

in Dortmund weist den

über 116.000 eingehenden

verschiedenen Teilesortimenten

je nach ihrer Größe,

Masse und Entnahmehäufigkeit

einen Stellplatz im

Hochregallager zu. Bei besonders

eiligen Lieferungen

werden die gewünschten

Teile vom System im Cross-

Docking direkt in die Versandabteilung

dirigiert, denn

zu den Qualitätsmerkmalen

von Panopa in Dortmund

gehört es, mit größter Präzision

und Schnelligkeit die

Aufträge abzuarbeiten.

Dazu bedienen sich die

Mitarbeiter im Team von

Niederlassungsleiter Marcus

Cerny so gut wie aller Transportarten:

Empfänger innerhalb

Europas erhalten ihre

Sendungen meistens mit

dem Lkw, auf weiteren


Strecken hat das Flugzeug

die Nase vorn, insbesondere

nach Übersee.

Zurück ins Dortmunder

Logistikzentrum: Am weitesten

fortgeschritten ist die

Automatisierung der Warenbewirtschaftung

bei den

Kleinteilen. In den engen

Schluchten zwischen den 8

Meter hohen Regalen bewegen

sich funkgesteuerte Bediengeräte,

deren Greifer die

ihnen online übermittelten

Befehle für das Ein- und

Aussortieren ausführen.

Dabei ist es schon beeindruckend,

wie sicher die

Panopa-Mitarbeiter mit dieser

elektronischen Verzahnung

der unterschiedlichen

Prozesse an Bildschirmen

und Tastaturen umgehen.

Auch die übrige Palettenund

Behältertechnik ist vollständig

EDV-gesteuert. Für

die ebenfalls über Funk geführtenKommissionierstapler

und -wagen gibt der zentrale

Rechner immer einen

optimierten Fahrweg vor.

Die einzelnen Entnahmen

aus verschiedenen Lagerbereichen

werden automatisch

zusammengeführt und im

Bereich „Destination“ – sortiert

nach Ländern, Geschäftsstellen,

Versandarten

und Speditionen – für den

Transport bereitgestellt.

Um jederzeit den Überblick

zu behalten, werden

alle Bewegungen der Teile

durch das Lager vom Eingang

bis zum Ausgang gescannt

und elektronisch

überwacht. Über eine Visualisierungssoftware

ist der

Standort jeder Ware sofort

festzustellen und der gesamte

Weg nachzuvollziehen.

Bei über 116.000 verschiedenen

Teilen ist das eine unabdingbare

Voraussetzung

für Panopa, hohe Dienstleistungsqualität

zu günstigen

Kosten produzieren und abrechnen

zu können.

„Die Nachfrage nach diesem

Logistik-Service wird

weiter wachsen“, ist man bei

Panopa überzeugt, „und

obendrein sieht man gute

PANOPA

Chancen, mitzuwachsen.“

Mit den jetzigen fünf Großkunden

ist die Kapazität des

Panopa-Logistikzentrums in

Dortmund-Dorstfeld ausgelastet.

Weiteres Wachstum

lässt sich nur mit baulichen

Erweiterungen realisieren.

Konkrete Pläne, in welcher

Form das geschieht, gibt es

zwar noch nicht – „aber die

Geschäftsführung arbeitet

daran“, heißt es zum gegenwärtigen

Sachstand. ●

Weitere Informationen: Klaus Sommer,

Bereichsleiter Ersatzteillogistik,

Telefon (02 03) 80 05-1 34

Die neue Panopa-Organisationsstruktur

Marketing

Esbade Özdemir

(-195)

Rüdiger Buß

Günter Dresselhaus

Ulf Wiechmann

Klaus Sommer

Hinrich Woska

Planung und Beratung

Dr. Andreas Hucht

(-490)

Gliwice (Polen)

N.N.

+48 (32) 3301630

Eisenhüttenstadt

Siegfried Skorubski

(0 33 64) 42 21 11

Berlin

Uta Rothenburg

(0 30) 98 30 90 10

Vilnius (Litauen)

Dr. Horstas Kahsteinas

+370 (98) 2 53 88

Werdohl

Rolf Kreinberg

(0 23 92) 1 40 21

Bochum (TKS)

Jürgen Weinbörner

(0234) 9192063

Die Panopa Logistik

GmbH & Co. KG ist in den

letzten zwölf Monaten stark

gewachsen. Die Expansion

drückt sich sowohl in einem

Anstieg der Mitarbeiterzahl

als auch in Änderungen der

Unternehmensstruktur aus.

Darum gibt es organisatorische

Anpassungen an stei-

Geschäftsführung

Rüdiger Buß Günter Dresselhaus Heinz-Gerd Sprenger

02 03-80 05-1 31

Automobillogistik

Rüdiger Buß

(-101)

Operative Logistik

Hambach (Frankreich)

Michel Ehret

+33 (3) 87 28 11 77

Dortmund (HSP)

Volker Stange

(02 31) 1 85 66 01

W¸egliniec (Polen)

Ronald Besser

+48 (32) 2 00 08 41

Dinkelsbühl

Andreas Feser

(0 98 51) 71 03

Krefeld

Reiner Drewes

(0 21 51) 83 16 47

Rüsselsheim

Ralph Altfed

(0 61 44) 33 07 13

Hagen

Harald Lenzkow

(0 23 31) 33 82 40

Wetter/Wengern

Christian Przytulla

(0 23 35) 97 74 59

Dortmund, LZ-ET

Marcus Cerny

(02 31) 53 47 41 00

Wolfsburg

Volker Behle

(0 53 63) 7 06 11

gende und sich verändernde

Anforderungen auf dem nationalen

und internationalen

Logistikmarkt.

Panopa stärkt damit weiterhin

ihre Position. Folgende

Projekte haben sehr

viel versprechend begonnen:

1. Erweiterung des Ersatz-

Bereiche/Bereichsleitung

Ersatzteillogistik

Klaus Sommer

(-134)

Stahllogistik

Hinrich Woska

(-180)

Stuttgart

Danilo Nawatzky

(0711) 9189370

Katowice (Polen)

Ronald Besser

+48 (32) 2 00 08 41

Wilhelmshaven

Wolfgang Blank

(0 44 21) 29 45 63

Bochum, Abfertigung

Jürgen Weinbörner

(02 34) 9 19 71 02

Transportorganisation

Ulf Wiechmann

(-237)

Zentraldisposition

Wolfgang Müller (-182)

Poznań (Polen)

Rémy Hoeffler

+48 (61) 8 18 73 00

Klaipe · da (Litauen)

Dr. Horstas Kahsteinas

+370 (98) 2 53 88

teillogistikgeschäftes in

Dortmund um drei neue

Großkunden (Ende 2000)

2. Inbetriebnahme des Stahllogistikzentrums

in

Wolfsburg (3/2001)

3. Aufnahme der Tätigkeiten

im SILS(Supply-in-Line-

Sequence)-Center Eisenach

(3/2001)

Informationstechnologie/

Zentraleinkauf

Helmut Schniederjohann

(-172)

Allg.Verwaltung

Flottenmanagement

Zaragoza (Spanien)

Hermann-Josef Jungfer

+34 (976) 61 30 40

Rostock

Birgit Ullrich

(0381) 6700092

Qualitätsmanagement

Uwe Pfalzgraf

(-123)

Versicherungen, Zoll

Arbeitssicherheit

Eisenhüttenstadt

Bruno Holtschneider

(0 36 91) 79 62 56

Siegen

Friedhelm Klimkeit

(02 71) 8 50 91

Für das laufende Jahr

stehen bei Panopa noch

weitere große Logistikprojekte

an wie zum Beispiel

eine automatische Rädermontageanlage,

die Panopa

für einen großen Automobilhersteller

in Bischofsheim

(bei Rüsselsheim) betreiben

wird. ●

IMPERIAL NEWS � 5


neska Mannheim nimmt Kunden Logistiksorgen ab

Outsourcing an den qualifi

Dienstleister lohnt sich

So weit das Auge

reicht, Produktionsanlagen

der chemischen

Industrie.

Wenn Geschäftsführer

Karlheinz Klee

vom neska-Bertiebsgelände

an der

Rheinkaistraße in

Mannheim auf das

gegenüberliegende

Ludwigshafener

Ufer schaut, dann

sieht er nichts anderes

als Fabrikanlagen,

in denen Produkte

hergestellt

werden, die auf

ihren Absatzwegen

in weiterverarbeitende

Betriebe oder in

den Handel auf die

Leistungspalette von

Speditions- und Logistikunternehmen

angewiesen sind.

Seit über 80 Jahren gibt es

so etwas wie eine Symbiose

zwischen der

neska-Niederlassung Mannheim

und der Industrie am

Ober- und Mittelrhein, aber

auch entlang des Neckars.

Die neska-Gründungsväter

hatten seinerzeit recht

schnell die günstige Lage für

einen Speditionsbetrieb gegenüber

der IG Farbenindustrie

AG und späteren Badischen

Anilin- und Sodafabriken

(BASF) sowie Unternehmen

der metallverarbeitenden

Industrie und im pharmazeutischen

und papierherstellenden

Bereich erkannt.

6 � IMPERIAL NEWS

Damals wie heute besteht

in diesen Branchen ein

hoher Bedarf an ein- und

ausgehenden Transport-,

Umschlag- und Lagerleistungen,

die im Laufe der

Jahre entsprechend den

wachsenden Ansprüchen der

Kunden immer mehr vertieft

wurden und durch ihre

EDV-gestützte Verknüpfung

vom Anfang bis zum Ende

einer Transportkette ein

hohes logistisches Dienstleistungsniveau

aufweisen.

Allein von zwei Kunden

übernimmt neska Mannheim

zurzeit pro Jahr rund

100.000 mit Ware bestückte

Europaletten. Eine weitere

Kennziffer sind die sogenannten

Picks. So werden

die einzelnen Greifvorgänge

im Palettenlager bezeichnet.

Davon gibt es im Durchschnitt

je Monat 160.000.

„Produziert“ wird an drei

Standorten im Mannheimer

Hafen und im benachbarten

Ladenburg am Neckar. Der

Umschlag ganzer Lkw- und

Waggonladungen und die

sich daran anschließenden

Leistungen wie Warenkontrolle,

Kommissionieren,

Etikettieren und Umverpacken

vollziehen sich in

geräumigen Hochregal- und

Blocklagern. „Wir sind gut

beschäftigt“, versichert Niederlassungsleiter

Bernhard

Corbet.

Hohe Qualität

Ablesbar ist das auch für

den Laien an den fast durchweg

belegten 25.000 Palettenstellplätzen,

die die

neska ihren Kunden auf

etwa 10.000 Quadratmetern

gedeckter Lagerfläche in

Mannheim anbietet sowie an

dem starken Gabelstaplerverkehr

in den Hallen und

auf den Rampen. Dazu

kommt noch das ständige

Rotieren der Wickelmaschinen.

Mit den von ihnen abgespulten

Kunststofffolien

werden die einzelnen Sendungen

auf den Paletten gesichert.

Das Umwickeln der ausgehenden

Kartons, Dosen,

Eimer und sonstigen Gebinde

hat gleich mehrere Vorteile,

erläutert Bernhard Corbet:

„Die mehrfach mit Klarsichtfolien

umwickelten Produkte

erhalten eine hohe

Stabilität auf den Paletten.

Das schafft Sicherheit beim

Umschlag und beim Transport.

Außerdem bleiben die

einzelnen Güter sichtbar, so

dass äußerliche Beschädigungen

zumindest an den

Verpackungen leicht zu erkennen

sind. Darüber hinaus

wird der Schwund minimiert,

denn ein Eingriff

durch Unbefugte in eine in

Folie verpackte Sendung

lässt sich rasch lokalisieren.“

Natürlich sind die neska-

Betriebsstätten in Mannheim

längst zertifiziert und

zwar nach DIN EN ISO

9002. Dieser Anforderung


zierten

Wie eine Schiffsbrücke ist die

Dispositionszentrale der neska

in Mannheim gestaltet.

der Kunden hat man sich bereits

in den frühen 90er Jahren

gestellt. Auch die 70

Kopf starke Mannschaft ist

durch Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen

mit

den von der EDV-Vernetzung

ausgegangenen Veränderungen

fortlaufend vertraut

gemacht worden.

Elektronisches Hightech

hat nicht nur die kaufmännische

Abwicklung aller logistischenDienstleistungsprozesse

erfasst, sondern auch

die Warenbewegungen in

den Lägern. Die EDV-gestützteLagerplatzverwaltung

informiert die Gabelstaplerfahrer,

wo eine volle

Palette abzustellen ist. Der

Standort wird gespeichert

und ist somit wieder schnellstens

auffindbar. „Wir haben

immer mit der technischen

Entwicklung Schritt gehalten,

wenn dies mit Vorteilen

für uns und unsere Kunden

verbunden war“, bekräftigt

Karlheinz Klee.

Chemie und Pharmazie

vertrauen neska Produkte

an, die eine sorgfältige Behandlung

verlangen. Unsachgemäßer

Umgang mit

diesen Gütern kann große

Schäden zur Folge haben.

neska hat sich auf derartige

Anforderungen und Risiken

rechtzeitig eingestellt. Alle

Lagerobjekte verfügen über

Brandmeldeanlagen mit direkter

Anbindung an die örtliche

Feuerwehr sowie

Rückhaltevorrichtungen für

Leckagen und Löschwasser.

Einige Hallenteile lassen

sich außerdem beheizen.

Nun sollen auch für einige

Abschnitte Kühlaggregate

eingebaut werden.

Im etwas entfernten am

Neckar liegenden Ladenburg

– wo Carl Benz 1885

den ersten Benzinmotorwagen

auslieferte – beweist

neska täglich: Outsourcing

von Logistik lohnt sich.

neska hat in Ladenburg die

gesamte Lagerbewirtschaftung

und Distribution der

Produkte eines ReinigungsundHygieneartikelproduzenten

übernommen. Auch

hier handelt es sich um sensibleIndustriereinigungsmittel

in größeren Gebinden

für alle Bereiche der gewerblichen

Wirtschaft.

Das rund 35 Meter hohe

vollautomatische Hochregallager

mit 7.200 Paletten-

Stellplätzen in Ladenburg

ist mit modernster Technik

ausgestattet. Hier kommt die

zur Auslieferung anstehende

Ware kommissioniergerecht

zum Mann, bevor sie verpackt,

etikettiert und dokumentiert

auf Lkw-Ladeeinheiten

verladen wird. Als

Leistung aus einem Guss

bezeichnet Karlheinz Klee

dieses Geschäft, denn der

überwiegend über die Straße

gehende Transport wird

ebenfalls von neska besorgt.

„ So können wir eine durchgängig

hohe Servicequalität

sicherstellen“, betont Klee.

Die Transport-Disposition

der neska kann sich auf

jahrzehntelange Erfahrung

stützen. In der Vergangenheit

wurden zeitweise auch

eigene Fahrzeuge eingesetzt.

Inzwischen konzentriert

man sich wieder auf die ureigenen

speditionellen Aufgaben

und dies nicht zu

knapp. Die eng mit neska

zusammenarbeitenden Lkw-

Unternehmen wurden im

vergangenen Jahr mit rund

8.500 Lkw-Transporten –

europaweit – beauftragt, was

einem Volumen von 127.500

Tonnen hochwertiger Produkte

entspricht. An jedem

Werktag sind das etwa drei

Dutzend Fernverkehrszüge,

die durch die Mannheimer

neska-Organisation ihre

Aufträge erhalten.

Eine weitere interessante

und wichtige Facette ist die

Organisation und Abwicklung

weltweiter Container-

Verschiffungen. Auf die positive

Entwicklung in diesem

Bereich ist man besonders

stolz und hofft, dieses

Geschäftsfeld noch weiter

ausbauen zu können.

neska

„Im Prinzip können wir

alles. Allerdings haben wir

uns in der Lkw-Spedition

Schwerpunkte gesetzt“, betont

Bernhard Corbet. Eine

dieser Spezialitäten bei den

internationalen Landverkehren

sind temperaturgeführte

Gütertransporte mit Thermo-Lkw

sowohl im Lebensmittel-

als auch im Chemieund

Pharmaziebereich. Hier

ist immer neuste Technik gefordert.

Seit kurzem werden

auch Trailer mit Trennwand

und „2-Verdampfersystem“

eingesetzt. Dadurch wird es

möglich, auf dem gleichen

Trailer Produkte mit unterschiedlichen

Temperaturen,

z.B. plus- und minusgradige

Waren zu transportieren.

Dies bringt Vorteile bei der

Fahrzeugdisposition und

spart Frachtkosten.

Alles ist auf Sorgfalt und

Zuverlässigkeit angelegt im

Interesse der Ware und dauerhafterGeschäftsbeziehungen,

versichern Karlheinz

Klee und Bernhard Corbet

übereinstimmend. ●

uct jetzt 100% neska

Rückwirkend zum 1. Juni 2001 hat die neska GmbH die

restlichen 20% uct-Anteile von der VTG Lehnkering AG

gekauft und ist damit jetzt alleiniger Gesellschafter der

uct Umschlag Container Terminal GmbH mit Standorten

in Dormagen und Neuss. Unser Bild zeigt die Anlage in

Dormagen direkt am Rhein, an der sowohl Container,

Stück- und Massengüter umgeschlagen werden.

IMPERIAL NEWS � 7


Aus zwei mach eins

Bachmann-Megafreight w

Durch die Zusammenführung

der Firmen

J.H. Bachmann

& Co. Pty Ltd. und

der Megafreight

Gruppe in Südafrika

ist nun die Bachmann-Megafreight

(Pty) Ltd. entstanden.

An der neuen Gesellschaft

hält Imperial/Bachmann

60%,

während die Altgesellschafter

mit 40%

beteiligt wurden.

Beide Gruppen sind

aber schon lange in

Südafrika tätig.

Bereits 1976 wurde die

J.H. Bachmann & Co.

(Pty) Limited durch

Willie Pieters und dem heutigen

Geschäftsführer von

JHB, Wolfgang Kulenkampff,

gegründet, wobei

die Anteile zu je 50 % von

den Managern bzw. J.H.

Bachmann, Bremen übernommen

wurden. Neben Johannesburg

wurden Büros

in Durban, Cape Town und

Pretoria aufgebaut. Später

dann auch in Port Elizabeth

(siehe separaten Artikel auf

Seite 9).

Durch die Bachmann Organisation

in der Welt und

durch die Spezialisierung

auf die Zollabwicklung war

JHB, Südafrika, von Anfang

an ein Erfolg. Heute spielt

auch die Automotive Logistik

eine wichtige Rolle.

Denzil Ashort, ursprünglich

Niederlassungsleiter in Durban,

ist heute erster Mann

für Bachmann in Südafrika.

Das Unternehmen hat sich

zu einer Größe von 150 Mitarbeitern

und 320 Mill.

Rand Umsatz entwickelt. In-

8 � IMPERIAL NEWS

Die Mitglieder des Board of Directors bei Bachmann-Megafreight vorne (v.l.n.r.):

Chairman D. Ashort, M. Els und Managing G. Pascoe. Hinten (v.l.n.r.): K. Fall, G. Riemann,

R. Boettger und W. Kulenkampff.

zwischen gehört die Firma

zu 95% Bachmann (Imperial).

Denzil Ashort hält 5%.

Während der Beginn von

Megafreight Services (Pty)

Ltd. eigentlich schon im Februar

1981 war, begann die

Erfolgsstory ein paar Jahre

später mit der Übernahme

der Firma durch Gordon

Pascoe und Mike Els in Johannesburg.

Trotz wenig

Kapital wurde die Firma

Dank des Einsatzes und der

Initiative der beiden Gesellschafter

schnell im Markt

anerkannt und erfolgreich.

Im Laufe der Zeit wurden

Büros in Durban, Cape

Town, Pietermaritzburg und

Bloemfontein eröffnet. Ende

der 90er Jahre wurde dann

Freight Clearing & Consulting

Services (Pty) Ltd.,

sowie Alliance Freight und

Freight Clearing dazugekauft.

Heute wird Megafreight

durch Gordon

Pascoe als Managing Director,

Mike Els, Director Operations,

sowie Kevin Fall als

Controller geleitet. Auch für

Megafreight ist das „Cu-

stoms brokerage“ Geschäft

das wichtigste Bein. Megafreight

setzt heute mit 150

Mitarbeitern 320 Mill. Rand

um.

Nach inzwischen erfolgter

Genehmigung durch die

Competition Board in Südafrika

findet z.Zt. die Zusammenlegung

der Gesellschaft

statt. Chairman ist

jetzt Denzil Ashort,

während Gordon Pascoe als

Managing Director die Leitung

der Firma übernimmt.

Nach wie vor spielt die

Zollabwicklung eine wesentliche

Rolle in diesem Geschäft

in Südafrika, aber

auch dort wird die internationale

Logistik mehr und

mehr eine größere Rolle einnehmen.

Die neue Firma

Bachmann-Megafreight mit

dem Netz der weltweit positionierten

Bachmann Gesellschaft,

der lokalen Stärke in

Südafrika, auch mit der Imperial

Gruppe im Rücken,

sowie einer optimierten

EDV wird eine entscheidende

Rolle im Logistik Geschäft

in Südafrika haben. ●

�Auf welche Ziele steuert

Bachmann-Megafreight in

Umsatz und Personalbestand

zu?

Insgesamt sind wir dreihundert

Mitarbeiter in

Südafrika und erwirtschaften

einen Jahresumsatz

Interview mit

Managing Director

Gordon Pascoe

von zusammen etwas mehr

als 640 Millionen Rand.

Das sind knapp 200 Millionen

DM. Dabei wird es

nicht bleiben, denn wir

wollen natürlich den Umsatz

nach vorne steigern.

�An welchen Orten sind

Sie mit Büros in Südafrika

vertreten?

Überall dort, wo es

wichtig ist! Natürlich in

unserer Metropole Johannesburg,

wo neben unserer

Zentrale auch Luft- und

Seefracht-Geschäfte abgewickelt

werden. Außerdem


ill mehr erreichen

sind wir mit eigenem Personal

in unserer Hauptstadt

Pretoria, sowie in den Hafenstädten

Durban, Port

Elizabeth und Kapstadt

vertreten. Ein weiteres

Büro befindet sich in

Bloemfontein. Wir prüfen

darüber hinaus jetzt in East

London am Indischen

Ozean speziell für die Automobilindustrie

tätig zu

werden.

�Mit welchen Dienstleistungen

geht Bachmann-

Megafreight in den Markt?

Wir sind ein internationales

Speditions- und Logistikunternehmen,

mit

dem wir Transport-Dienstleistungen

ebenso wie Logistikleistungen

in Übersee

und Südafrika anbieten.

Mit unserem Internationalen

Netzwerk sind wir zum

Beispiel ganz besonders

auf die Anforderungen der

Automobilindustrie und

ihrer Zulieferer eingestellt.

�Wie wird der Zusammenschluss

von Megafreight

und Bachmann

von deren Kunden in Südafrika

aufgenommen?

Durchweg positiv. Beide

Gesellschaften sind bekannt

und haben einen

guten Namen. Dieser

Goodwill wird auch auf

das nun größer gewordene

Unternehmen übertragen.

Doch das Ergebnis ist nicht

nur Größe. Unsere Fähigkeit

noch leistungsstärker

zu werden, wird sicherlich

sehr schnell spürbar sein.

�Welche Berührungspunkte

gibt es zwischen Bachmann-Megafreight

und den

anderen Imperial-Unternehmen

in Südafrika?

Da sind wir auf einem

guten Wege. Ich rechne

damit, dass sich intensive

geschäftliche Beziehungen

recht schnell entwickeln

werden. Darüber haben wir

uns schon ausgetauscht.

�Sicherlich werden Sie

auch das Bachmann-Speditionsnetz

außerhalb von

Südafrika nutzen wollen?

Oh ja! Natürlich werden

wir die internationale

JHB-Organisation für alle

Transporte einschalten,

genau so wie wir eingeschaltet

werden. Natürlich

werden wir auch weiterhin

an den Plätzen mit Agenten

zusammenarbeiten, wo

Bachmann heute nicht

präsent ist. Ich bin mir sicher,

dass es insgesamt zu

einer sehr gedeihlichen

Zusammenarbeit kommen

wird. ●

Erfolgreiches Jahrzehnt in Port Elizabeth

Vor genau zehn Jahren

entschied sich J.H.

Bachmann im südafrikanischen

Markt durch die

Eröffnung eines Büros in

Port Elizabeth im Herzen

des östlichen Kaps weiter zu

expandieren.

Die Niederlassung wurde

durch Alvin Strydom, unterstützt

von Wendy Waters,

seit dem 1. Oktober 1991

aufgebaut, und beide führen

heute erfolgreich(e) 35 Mitarbeiter.

„Der Schlüssel zu

unserem Erfolg ist die Flexibilität

und der Einsatz gegenüber

unseren Kunden“,

berichtet Alvin Strydom,

„wir richten unsere Dienstleistung

gerade bei unseren

großen Kunden in der Auto-

Bauten Bachmann in Port Elizabeth auf: Alvin Strydom

und Wendy Waters. Jetzt hat das Unternehmen 35 Mitarbeiter,

die Logistik und Spedition kompetent managen.

mobilindustrie nach deren

individuellen Wünschen

aus…“

BACHMANN

Herzlichen Glückwunsch,

J.H. Bachmann, Port Elizabeth!


Neuer GF

bei JHB

in Bremen

Carl Salfeld gilt im internationalenSpeditionsgeschäft

als ausgewiesener

Fachmann und

Führungsmanager. Der 53jährige

Diplom-Kaufmann

trat am 1. Oktober in die

Geschäftsführung der J.H.

Bachmann GmbH ein und

übernimmt als Verantwortungsbereich

die Seefracht.

Während seiner 27-jährigen

Tätigkeit bei der Übersee-

und Luftfrachtspedition

A. Hartrodt an den Standorten

Hamburg, Melbourne,

Latein- und Nordamerika

sowie Bremen wurden Salfeld

schon frühzeitig

Führungsaufgaben übertragen.

Der berufliche Start nach

Abschluss des Studiums begann

im Planungsstab Versandservice

des Otto Versand.

Salfeld gehört dem

Verein Bremer Spediteure

als Vorstandsmitglied an.

Der neue Bachmann-Geschäftsführer

ist verheiratet

und hat vier Söhne. ●

IMPERIAL NEWS � 9


Haniel-Tochter mit großem Potenzial in der Chiemietankschifffahrt

Wijgula – zuverlässiger

Partner der

Chemieindustrie

Die Reihenfolge ist eindeutig: Zuerst kommt

die Sicherheit und dann all die anderen

ebenfalls unerlässlichen Qualitätsmerkmale

der Dienstleistungen einer erfolgreichen

Binnenschiffsreederei wie Zuverlässigkeit,

Pünktlichkeit und das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis

eines Transports.

Sicherheit ist oberstes

Gebot gegenüber unseren

Kunden, der Allgemeinheit

und gegenüber unseren

Beschäftigten“, erklären

die Geschäftsführer

der seit rund zehn Jahren

zur Haniel Reederei gehörenden

Wijnhoff & Van

Gulpen & Larsen B.V., kurz

Wijgula. Sowohl Thijs Aarten

als auch Norbert Meixner

setzen bei der Wijgula

eine verkehrstechnische Tradition

fort, die 1922 mit der

Beförderung von flüssigen

anorganischen Schwerchemikalien

begann, die bis

dahin ausschließlich in Kesselwagen

der Eisenbahnen

über Schienen bewegt wurden.

Damals gründeten die

Kaufleute Wijnhoff, Van

Gulpen und Larsen eine

Rheinschifffahrtsreederei,

die sich von Anfang an auf

den Transport dieser und

ähnlicher Produkte im Auftrag

der chemischen Industrie

konzentrierte. Zwischenzeitlich

hat sich die

Wijgula-Produktpalette

durch die in den letzten

Jahrzehnten entstandene

Produktvielfalt und die

gleichzeitige Weiterentwicklung

von Schiffsausstattung

und -technik erheblich erweitert.

10 � IMPERIAL NEWS

„Bis heute“, wirft der

frühere Geschäftsführer und

weiterhin in beratender

Funktion für Wijgula tätige

Hermann Sieger ein, „hat es

bei uns noch keine Havarie

mit gravierenden Folgen gegeben.“

Alle schwimmenden

Einheiten waren von

Anfang an Doppelhüllenschiffe,

quasi konstruktionsbedingt.

Denn die damaligen

jungen Reeder hatten

sich das Prinzip bei der Eisenbahn

abgeschaut. Sie

transportierten die Flüssigkeiten

wie im Schienenverkehr

in zylindrischen Kesseln,

nur in wesentlich

größeren. Diese Kessel wurden

in die Schiffsladeräume

fest eingelassen. Somit gab

es von Anfang an zwei Hüllen

für die als gefährlich

eingestuften flüssigen Ladungen:

die Wände der Kessel

und die Wände der

Schiffskaskos. Die Ladungen

waren also immer doppelt

geschützt.

Heute verfügt Wijgula

über 35 Chemietanker der

unterschiedlichsten Abmessungen

und Ausstattungen.

Nur in Spitzenzeiten wird

geeignete Fremdtonnage

hinzugemietet. „Somit

haben wir alles unter Kontrolle:

die Qualifikation des

Der jüngste Tankschiff-Neubau der Wijgula

fahrenden Personals und die

technischen Standards an

Bord“, erklärt Norbert

Meixner.

Das meiste ist in der

„Verordnung über die Beförderung

gefährlicher

Güter auf dem Rhein

(ADNR)“ geregelt. Diese

Abkürzung basiert auf der

französischen Bezeichnung:

Accord européen relatif au

transport international des

marchandises Dangereuses

par voie de Navigation interieure

(Rhin).

Das Eigentum an den

Schiffen schafft auch Flexibilität

und Sicherheit in der

Disposition dieser Spezialflotte,

die einen wichtigen

Nischenmarkt in der Binnenschifffahrt

abdeckt. Ihr

Fahrtgebiet sind die Flüsse

und Kanäle in den Niederlanden,

Belgien, Frankreich

und Deutschland. Rund 3,5

Millionen Tonnen flüssiger

Ladung beförderte die Wijgula-Flotte

im letzten Jahr.

„Dieses Mengenvolumen

dürften wir auch im laufenden

Jahr halten“, ergänzt

Thijs Aarten. Die Auftragslage

in diesem speziellen

Marktsegment schätzt der

Wijgula-Geschäftsführer

auch zukünftig als stabil ein.

Die meisten Absender

und Empfänger aus dem

Wijgula-Kundenkreis haben

ihre Produktionsanlagen direkt

am Wasser. Das ist eine

günstige Voraussetzung für

einen ökonomischen und

ökologischen Transportablauf.

Norbert Meixner erinnert

daran, dass ein Binnenschiff

einen wesentlich

geringeren Energieaufwand

je Tonnenkilometer aufweist

als ein Güterzug oder Lkw.

Und auch die Emissionswerte

– wiederum bezogen auf

Tonnenkilometer – seien

deutlich unter denen eines

der anderen konkurrierenden

Verkehrsträger.

Die Reedereigeschäfte

von Wijgula werden von

Druten, einer Kleinstadt

zwischen Nijmegen und


Rotterdam gesteuert. Das

dem Stil niederländischer

Deichhäuser angepasste

Kontorgebäude befindet

sich auf einer Deichkrone an

der Waal. Von hier hat die

Wijgula-Mannschaft einen

weiten, offenen Blick auf

den Strom. „So sehen wir

sehr oft unsere Schiffe und

werden auch immer daran

erinnert, dass wir uns nicht

allein in diesem Marktsegment

tummeln“, bemerkt

Norbert Meixner.

Aber auch ohne diese

schöne Aussicht ist der

Standort eine gelungene

Platzierung zwischen den

West-Seehäfen und der chemischen

Industrie Westeuropas.

Die Struktur der Flotte

ermöglicht den Transport

aller in Frage kommenden

Produkte und das Befahren

aller Wasserstraßen, auch

der kleinen in Belgien und

Nordfrankreich.

Die neueren, großen

Schiffe heißen durchweg

„Synthese“ und sind nummeriert.

Letzter Neubau ist

„Synthese 10“. Auch er ist

nach ADNR ein C-Schiff

mit mehreren Edelstahltanks

und für den Transport aller

flüssigen chemischen Produkte

zugelassen. „Jeder

von der Schiffsbrücke zu

kontrollierende Tank hat ein

separates Füll- und Ablasssystem,

so dass wir auf einer

Fahrt auch unterschiedliche

Ladungen aufnehmen und

abgeben können“, bemerkt

Thijs Aarten.

Alle Schiffe – gleich welchen

Alters und Größe –

sind über GPS (Global Position

System) via Satellit von

den Disponenten der Reederei

jederzeit und überall

HANIEL

Binnenschifffahrtskonjunktur

Haniel Reederei bleibt unter Dampf

Die Nachfrage nach Transport- und Logistikleistungen

tritt in der gesamten Kette der Produktion

von Rohstoffen, Halbfertigwaren und Fertigwaren,

sowie bei deren Vertrieb und Verbrauch

auf. Doch damit ist es in einigen Branchen seit

einiger Zeit nicht zum Besten bestellt. „Das

spüren wir auch in unserem Binnenschiff-

Die mehrheitlich zu

Imperial gehörende

Reederei ist bekanntlich

das größte Binnenschifffahrtsunternehmen

in Westeuropa.

Ihre Schubschiffflotte

holt beträchtliche Mengen

an Rohstoffen für Stahl- und

Kraftwerke in den Seehäfen

ab und bringt die Güter zu

den Empfangsstationen dieser

Kunden. „Je älter dieses

Jahr wird, um so verhaltener

die Auftragsorder“, beobachtet

Friedhelm Askerlund.

Von einem tiefen Einschnitt

könne jedoch nicht gesprochen

werden. Die jetzige

Lage gibt nach dem Rekordjahr

2000 noch keinen Anlass

zur Besorgnis.

Als äußerst stabil erweist

sich aus Sicht der Haniel

Reederei und ihrer Tochterunternehmen

der Transportmarkt

für flüssige Güter, die

von der Mineralölindustrie

und den Chemiewerken weiter

verarbeitet werden. Hier

könne partiell sogar von

einem Boom gesprochen

werden. Haniel sei mit seinem

Schiffspark und etlichen

Neu- und Umbauten

auf die steigende Nachfrage

gut eingestellt. „Was an zusätzlicherFrachtraumkapazität

angeboten wird, stößt

auf rege Nachfrage“, berichtet

Friedhelm Askerlund.

Ein weiteres Wachstumsfeld

für die Haniel Reederei

zu erreichen. Auch das erleichtert

die Übersicht und

erhöht die Flexibilität beim

Einsatz für neue Aufträge.

Der Wettbewerb ist wie

überall in der Transportbranche

hart, aber wenigstens

überschaubar, meint

Hermann Sieger. Sowohl auf

der Versand- als auch auf

der Empfangsseite hat man

es mit wenigen industriellen

Großkunden zu tun. Und

auch die Zahl der Wettbewerber

ist begrenzt. Dies ist

eine Folge natürlicher hoher

Marktzugangshürden in der

Chemiefahrt. Denn der Betrieb

einer Flotte, die alle

ADNR-Auflagen erfüllt, ist

sehr kostenintensiv und verlangt

außerdem ein hohes

Maß an Know-how, das bei

Wijgula in Jahrzehnten

wachsen konnte.

Ein neuer rund 2000 Ton-

fahrtsgeschäft, wobei es allerdings Bereiche

gibt, die noch Zuwächse haben, wie z.B. der

Containerverkehr oder in der Chemie- und

Mineralölfahrt, die zur Zeit eine positive Entwicklung

haben“, berichtet Haniel Reederei-

Chef Friedhelm Askerlund kurz vor Erscheinen

dieser Ausgabe von „Imperial News“.

ist der Containerverkehr im

Rheinstromgebiet. Das sei

schon visuell auffallend.

Wer am Rheinufer steht

oder spazierengeht, sähe in

ziemlich kurzen zeitlichen

Abständen die mit den genormten

Boxen beladenen

Binnenschiffe. Dieser Verkehr

wird immer dichter.

Haniel engagiert sich als

Operator innerhalb der beiden

Fahrgemeinschaften

„Niederrhein“ und „Oberrhein“

und hat einen eigenen

„Mittelrhein-Dienst“.

Den Kunden entlang des

Rheins würden von den

Schiffen dieser Fahrgemeinschaften

inzwischen tägliche

Abfahrten und Ankünfte

nen Ladung tragender Chemietanker

kostet sehr viel

mehr als ein gleich großes

konventionelles Binnenschiff.

Die Sicherheitsauflagen

seien enorm, heißt es bei

Wijgula. Alle 5 Jahre müsse

solch ein Schiff seine „Klasse“

erneuern, um weiterhin

eingesetzt werden zu können.

„Wir selbst, unsere Kunden

und die Versicherung achten

penibel auf die Einhaltung

aller Auflagen“, bekräftigen

die Geschäftsführer.

Mit dem seit zwei Jahren

laufenden Erneuerungs- und

Modernisierungsprogramm

hat die Wijgula inzwischen

fünf „Synthese“-Schiffe in

Dienst genommen; für die

Wijgula ein wichtiger

Schritt, auch zukünftig ein

starker Marktpartner für ihre

Kundschaft zu sein. ●

nach Fahrplan geboten. So

sei das Schiff zum festen

Bestandteil in der Beschaffungs-

und Versanddisposition

von Werken und von

Großhandels- sowie Versandunternehmen

avanciert „und

die Haniel Reederei-Gesellschaften

partizipieren auf

Grund ihres Engagements

kräftig am Anstieg dieses

Verkehrs auf dem Wasser“,

stellt Friedhelm Askerlund

zufrieden fest. Hinzu kommt

im Imperial-Verbund die

Zusammenarbeit mit den

neska Terminals CTS und

DCH in Köln, Stürzelberg

und Düsseldorf, die sich

sehr positiv bemerkbar

macht. ●

IMPERIAL NEWS � 11


Imperial nutzt große Marktlücke für Flugzeug-Leasing

Kunden stehen über 70

Imperial Holdings Ltd., die Dachgesellschaft

von Imperial Logistics International GmbH

& Co. KG, Duisburg, ist ein breit aufgestelltes,

schnell wachsendes Dienstleistungsunternehmen

in Südafrika. Die wichtigsten

Umsatzträger sind die Geschäftsbereiche

Pkw-Vermietung und Neuwagenhandel,

Finanzdienstleistungen und Versicherungen,

Transport und Logistik. Das Geschäft in der

noch relativ jungen Sparte Flugzeug-Leasing

boomt, wobei sich das operative Ergebnis innerhalb

eines Jahres mehr als verdoppelt hat.

In einem Interview mit

Imperial News” beschreibt

Hugh Flynn, der

neue Vorstandsvorsitzende

von Safair, die Geschichte

und Philosophie des Flugzeug-Leasing-Geschäftes.

�Von den acht Geschäftsbereichen

der Imperial Holdings

ist Flugzeug-Leasing

relativ jung, aber offenbar

von Anfang an sehr erfolgreich.

Wo liegen die Ursachen

für diese günstige Entwicklung?

Obgleich der Bereich

Flugzeug-Leasing erst seit

1998 zu Imperial Holdings

gehört, wurde Safair bereits

1965 gegründet, ähnlich wie

Nac. Nichtsdestoweniger

blühten beide Firmen nach

dem Erwerb durch Imperial

auf. Dies kann größtenteils

den Zugangsmöglichkeiten

zu mehr Kapital und der von

Imperial angebotenen unab-

12 � IMPERIAL NEWS

hängigenManagementstruktur zugeschrieben werden.

Hinzu kommt, daß beide Firmen

ihren Schwerpunkt auf

absolute Gewinnorientierung

und individuell zugeschnittenen

Service in ihren

jeweiligen Mehrwertdienstleistungsmärkten

legen.

�Heute hat Imperial eine

stattliche Flotte von über 70

Flugzeugen mit einem weltweiten

Kundenkreis. Bitte

stellen sie unseren Lesern

Ihr gegenwärtiges Service-

Angebot vor und erklären

Sie auch, wo in Zukunft Ihre

Schwerpunkte liegen.

Das ist ganz richtig, Safair

besitzt und betreibt, zusammen

mit ihrer Tochtergesellschaft

Air Contractors

Limited, eine Flotte von

über 70 großen Maschinen,

darunter 8 Lockheed Hercules

L100-30, 1 Boeing

B737-200 Passagierflug-

zeug, 2 Boeing B737-200

Frachtmaschinen, 7 MD 80

Series Passagierflugzeuge, 3

ATR72-500 Passagiermaschinen,

4 Boeing B727-200

Passagier-Jets, 11 Boeing

B27-200 Frachtmaschinen,

8 Airbus A300 B4 Frachtflugzeuge.

Hinzu kommen

10 Boeing B737-NG, die

bestellt worden sind.

Außerdem ist Nac Betreiber

und Besitzer von ca. 119

Flugzeugen für die allgemeine

zivile Luftfahrt.

Fast alle gängigen Jet-Typen bietet Safair zur Miete an. Bei längerfristigen Abschlüssen …

Flugzeugvermietungen in unterschiedlichen Formen bietet das Im

stößt bei unserer Schwestergesellschaft auf ein großes Angebot. D

Alle Maschinen werden

derzeit geleast von Adventure

Network International,

Air Liberte, Air Namibia,

Airworld, British Airways/

Comair, DHL, Earl, FedEx,

Jet Airways, OSRL, Spirit

Airlines, South African Airways

und den Vereinigten

Nationen.

Safair hat immer darauf

geachtet, Mehrwertdienstleistungen

im Bereich Flugzeug-Leasing

mit besonderem

Augenmerk auf Kunden-Service

anzubieten

sowie eine angemessene

Rendite für unser Aktionäre

zu erzielen. Dieser Schwerpunkt

wird beibehalten,

wobei wir zusätzlich bestrebt

sind, durch Flugzeuge

der neueren Generation unsere

Flotte auf den neuesten

Stand der Technik zu bringen

und unseren Kundenstamm

zu vergrößern.


Imperial

Flugzeuge zur Auswahl

perial-Unternehmen Safair weltweit erfolgreich an. Die Nachfrage

avon wird in letzter Zeit ein immer regerer Gebrauch gemacht.

�Leasen statt Kaufen? Was

veranlaßt Ihre Kunden,

immer mehr kurz- und mittelfristige

Flugzeug-Leasing-

Verträge abzuschließen?

Es gibt zahlreiche Gründe,

die für Leasing statt

Kauf eines Flugzeuges sprechen.

Die wichtigsten Vorteile

jedoch sind:

– Kein Restwertrisiko für

die Fluggesellschaft bzw.

den Betreiber. Das Risiko

wird vom Leasinggeber,

d.h. Safair, getragen, was

dem Betreiber ermöglicht,

sich auf das Kerngeschäft

zu konzentrieren.

– Flexibilität und Zugang zu

einer moderneren bzw.

sich verändernden Flotte,

ohne dass größeres Kapital

erforderlich ist.

– Keine Auswirkungen auf

die Bilanz und geringere

Anforderungen bezüglich

der Kreditwürdigkeit.

�Welche Form von Leasing

bieten Sie an?

Safair ist in der einmaligen

Lage, verschiedene

Arten von Leasing anzubieten,

die genau auf die individuellen

Bedürfnisse des

Kunden zugeschnitten werden

können. Das beinhaltet

Vollcharter, Acmi-Leasing,

Dry-Leasing und Dry-Leasing

mit umfassender Wartung.

Vollcharter heißt, daß

Safair eine vollständige und

schlüsselfertige Betriebseinheit

liefert, einschließlich

Besatzung, Wartung, Versicherung

sowie Betriebskosten

wie Treibstoff.

Mit Acmi-Leasing liefert

Safair das Flugzeug, die Besatzung,

Wartung und Versicherung

– alle anderen Leistungen

werden von der

Fluggesellschaft bzw. vom

Betreiber erbracht.

Dry-Lease heißt, daß die

Fluggesellschaft bzw. der

Betreiber lediglich das Flugzeug

von Safair least. Beim

Dry-Lease mit Teil- oder

umfassender Wartung liefert

Safair zusätzlich die gewünschtenWartungsleistungen.

�Das Markpotential ist sicher

noch nicht ausgeschöpft.

Wie sehen die weiteren

Unternehmensziele für

diese Sparte bei Imperial

aus?

Der Markt für Flugzeug-

Leasing ist keineswegs gesättigt.

Unser Ziel ist es,

unser bisheriges Wachstum

fortzusetzen, wobei allerdings

die Zahlen der letzten

Jahre nur schwer aufrechtzuerhalten

sind. Der Umsatz

etwa hat sich in drei

Jahren verdreifacht mit

einer Zunahme von 530,3

Mio Rand in 1999 auf

1.537,6 Mio Rand im laufenden

Jahr. Das Betriebsergebnis

hat mit dieser Ent-

wicklung Schritt gehalten

und stieg von 67,3 Mio

Rand in 1999 auf 102,8 Mio

Rand in 2000 und hat nun

einen Stand von 226 Mio

Rand in 2001 erreicht. Unsere

anderen Ziele sind eine

weitere Ausdehnung unseres

Kundenkreises und eine

Aufwertung unserer Flotte

durch die Beschaffung von

modernen Flugzeugen.

Gleichzeitig werden wir

weiterhin Wert auf Kunden-

Service legen.

�Was sind die wesentlichen

Risiken, die in diesem Geschäft

zu erwarten sind,

wenn man bedenkt, daß Imperial

den Vorteil hat, auch

in Bezug auf Finanzierung

und Versicherung, Pauschalpakete

anbieten zu können?

Aufgrund der kapitalintensiven

Beschaffenheit dieser

Branche stellen die Weltwirtschaft

und insbesondere

die Zinssätze ein potenzielles

Risiko für Safair dar.

Dieses Risiko wird jedoch

durch den geographischen

Standort der Flugzeuge, die

Verbindung mit verschiedenen

Märkten und die Zusammensetzung

des Leasing-Portfolios

mit dem verbundenen

Kundenkreis verringert.


… werden die Flugzeuge auf Wunsch auch in den Farben der Kunden bereit gestellt.

IMPERIAL NEWS � 13


Unternehmensübergreifende Arbeitsgemeinschaft nahm Tätigkeit auf

Das Wohl des Ganzen im Auge

Ein halbes Dutzend gesellschaftlich rechtlich

selbständige Unternehmen unter dem

Dach von Imperial International Co. KG

und ein steiler Anstieg der Belegschaft auf

jetzt rund 3000 Menschen stellt für die

Betriebsräte eine Herausforderung dar, der

man sich stellen muß. Die Arbeit muß in erster

Linie vor Ort an den jeweiligen

Betriebsstandorten geleistet werden.

�Schreibt das neue Betriebsverfassungsgesetz

bei

einer Unternehmenskonstellation

wie Imperial International

Co. KG eine bestimmte

Form für die Arbeitnehmerinteressenvertretung

vor

oder hat es andere Gründe

gegeben, eine Arbeitsgemeinschaft

zu gründen?

Eine bestimmte Form ist

nicht vorgeschrieben. Es ist

eine Kannbestimmung und

keine Mußbestimmung. Es

ging uns nur um die Zweckmäßigkeit

bei den anstehenden

Arbeiten. Zum Einen,

befinden wir uns am Ende

der Legislaturperiode des

Betriebsrates. Neuwahlen

stehen 2002 an. Wir können

daher die verbleibende Zeit

zielgerichteter nutzen, um

arbeitsfähigere Strukturen

zu schaffen, auf die dann

2002 zurückgegriffen werden

kann. Selbstverständlich

werden die Vorgaben aus

dem Betriebsverfassungsgesetz

zum Thema „Konzernbetriebsrat“

nicht außer

Acht gelassen, sie stehen

aber momentan nicht im

Vordergrund. Zum Anderen

haben wir in der Vergangenheit,

mit einer Arbeitsgemeinschaft

im Hause Krupp

und später Thyssen Krupp

gute Erfahrungen gemacht,

daher hat es sich förmlich

aufgedrängt, diese Form

auch in der Imperial-Gruppe

zu wählen. Außerdem bleibt

so die Kontinuität in der gemeinsamen

Arbeit für alle

Beteiligten in einer Arbeits-

14 � IMPERIAL NEWS

gemeinschaftUnternehmensleitung und Betriebsräte

gewahrt.

�Wie oft treffen sich die Mitglieder

der Arbeitsgemeinschaft

und welche Themen

behandeln sie vorrangig?

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

treffen

sich einmal im Quartal,

Aber darüber hinaus gibt es Anliegen die innerhalb

der Gruppe unternehmensübergreifend

diskutiert und angepackt werden sollten.

Darum haben sich die einzelnen Betriebsräte

entschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft

zu gründen, die dieser Aufgabenstellung

gerecht wird. Mit den beiden Vorsitzenden

Hans-Jürgen Friedel und Peter Jürgen

Fink führte die Redaktion ein Gespräch.

schäftsführung zur wirtschaftlichen

und organisatorischen

Entwicklung der

Gruppe. Intern mußten wir

erstmal eine Geschäftsordnung

erarbeiten, um der

Form nach handlungsfähig

zu werden. Außerdem stehen

momentan die Berichte

aus den einzelnen Unternehmen

und Betrieben mit all

Peter Jürgen Fink Hans-Jürgen Friedel

wovon zwei Treffen mit der

Geschäftsführung eingeplant

sind. In diesem Kreis,

der ja nach seinem Selbstverständnis

kein Oberbetriebsrat

ist, – die Hausaufgaben

müssen vor Ort gemacht

werden – werden

Themen behandelt, die

übergreifend für alle Unternehmen

von Bedeutung

sind. Das können unter anderem

sein: Einführung von

EDV-Programmen, Gesundheitsschutz,

Bericht der Ge-

ihren Chancen und Risiken

im Vordergrund. Sie müssen

der Reihe nach abgearbeitet

werden. Dabei liegt das

Hauptaugenmerk auf den

Gemeinsamkeiten anstatt

auf Trennendes, beziehungsweise

den Unterschiedlichkeiten

innerhalb der Unternehmensgruppe.

�Betrachtet sich die Arbeitsgemeinschaft

als unmittelbarer

Ansprechpartner

der Konzernführung?

Wie schon erwähnt: wenn

unternehmensübergreifende

Dinge behandelt werden

müssen, ist die Arbeitsgemeinschaft

unmittelbarer

Ansprechpartner der Geschäftsführung

und so sehen

wir auch unsere Position.

Dies wird auch von der Unternehmensleitung

so gesehen.

�Das rasante Wachstum der

Gruppe schafft neue Arbeitsplätze.

Welche zusätzlichen

Aufgaben entstehen

durch diese erfreuliche Tatsache?

Wachstum und Schaffung

neuer Arbeitsplätze stehen

für alle Beteiligten im Vordergrund.

Es geht aber auch

um die Sicherung der vorhandenen

Arbeitsplätze zum

Wohle und Nutzen der einzelnen

Unternehmen und

deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Nur durch das

Zusammenwirken aller Beteiligten

und der ausgeprägten

Motivation in allen Unternehmensbereichen

ist das

jetzige Ergebnis überhaupt

erst möglich geworden. Die

benutzte Formulierung „rasantes

Wachstum“ in der

Frage trifft daher nicht den

Kern, denn Wachstum muß

mit Augenmaß betrieben

werden, das heißt eine Abwägung

aller Chancen und

Risiken. Die Betriebsräte

sind jedoch optimistisch das

dies durch die Unternehmensleitung

praktiziert

wird. ●


Um kontrollieren zu können,

ob diese Ziele auch erreicht

wurden, haben Panopa-Mitarbeiter

eine Umfrage

unter den Besuchern des

ILI-Standes durchgeführt.

Der immer gut besuchte Messestand der Imperial Unternehmensgruppe in München.

Alle Chancen der transport logistic in München genutzt

Unter dem Motto „Imperial

Supply Chain“ präsentierte

sich Imperial

Logistics International (ILI)

zusammen mit den Tochtergesellschaften

Brouwer, Haniel

Reederei, J.H. Bachmann,

neska, Schulte &

Bruns und Panopa und den

Schwestergesellschaften Imperial

Logistics und Imperial

Specialised Freight (Johannesburg)

als kompetenter

Partner, der die gesamte

Logistikkette aus einer Hand

anbietet.

Der Auftritt war für alle

Beteiligten etwas Besonde-

IMPERIAL

Kontaktaufnahme/Kontaktpflege

erreicht wurden. So

wurden 48% der Erstkontakte

als sehr interessant

oder interessant eingestuft.

Ob daraus neue Geschäftsverbindungen

entstehen

werden, hängt von der Weiterverfolgung

dieser Erstkontakte

ab.

Doch auch die bereits bestehendenGeschäftskontakte

wurden während der Ausstellungszeit

intensiv gepflegt.

Hierzu wurde unter

anderem der Kundenabend

der ILI-Gruppe genutzt, den

ein großer Teil der Kunden

besucht hat.

Besonders erfreulich ist,

dass sich in der Woche eine

starke Gruppendynamik

zwischen den Mitarbeitern

der ILI-Gruppe entwickelt

hat. Der gemeinsame Messeauftritt

hat die Kommunikation

untereinander und die

Identifikation der Mitarbei-

Erfolgreicher Messeauftritt

Die transport logistic, die alle

zwei Jahre in München stattfindet,

ist auch in diesem Jahr wieder

ihrem Ruf gerecht geworden,

die führende europäische Fachmesse

für Transport und Logistik

zu sein. Die Anzahl der

Fachbesucher und Aussteller

res, da sich Imperial Logistics

International zum ersten

Mal mit dem neuen

Namen der breiten Öffentlichkeit

vorgestellt hat.

Mit ihrem Messeauftritt

hat die ILI-Gruppe folgende

klar definierte Ziele verfolgt:

– Verankerung/Positionierung

des Namens in der

Logistikbranche (Branding)

– Aufnahme neuer Geschäftskontakte

– Pflege der bestehenden

Geschäftsverbindungen

– Imageaufbau und -pflege

unter dem neuen Namen

stieg im Vergleich zu 1999 um

8%. Im Mittelpunkt standen die

Themen innerbetrieblicher

Transport und Materialfluss,

Güterverkehr und öffentlicher

Personenverkehr (Systeme und

Dienstleistungen), Logistik sowie

Telematik und E-Commerce.

Gefragt wurde unter anderem

nach dem Eindruck

des Gesamtauftritts (Präsentiert

sich die Gruppe ansprechend?

Lädt der Stand zum

Verweilen ein? Vermittelt die

Standbetreuung einen kompetenten

Eindruck?), nach

der Bekanntheit der ILI-Unternehmen

und nach dem

Profil der Standbesucher.

Die Auswertung zeigt,

dass die konkret messbaren

Ziele wie zum Beispiel die

Positionierung des Namens

in der Logistikbranche, die

ansprechende Präsentation

der ILI-Gruppe und die

ter mit der Gruppe stark gefördert.

Mit diesem gelungenen

Messeauftritt hat die ILI-

Gruppe den Grundstein für

eine erfolgreiche zukünftige

Darstellung des Unternehmens

in der Öffentlichkeit

gelegt.

Durch kontinuierliche

Pressearbeit und intensive

Imagepflege kann der Bekanntheitsgrad

der einzelnen

ILI-Unternehmen weiter

gesteigert werden.

Im Namen der Geschäftsführung

möchten wir uns an

dieser Stelle bei allen Mitarbeitern

der ILI-Gruppe für

ihr Engagement und bei

allen Kunden für ihr Interesse

bedanken. ●

IMPERIAL NEWS � 15


Brouwer

Brouwer übernimmt Inlandsagentur

Konventionelle Liniendienste

maßgeschneidert

Außenhandel treibende

Unternehmen

brauchen qualifiziete

Partner. Brouwer

Shipping & Chartering

hat auf diesem

Gebiet einen guten

Ruf bei Abladern

und Empfängern in

der Industrie.

In diesen Tagen hat Brouwer

Shipping & Chartering

die Meldung an die

Presse gegeben, die deutsche

Inlandsagentur der

Reederei LD Seals, Antwerpen,

übernommen zu haben.

Sowohl Brouwer in Hamburg

als auch deren neueröffnete

Gesellschaft in

Duisburg sind Dienstleister,

die sich auf den Seeschifffahrtsmärkten

auskennen

und den Kunden geeigneten

Frachtraum für Transporte

nach und aus Übersee anbieten

können.

Bisher steuerte Brouwer

seine weltweiten Aktivitäten

von Hamburg aus, wo das

Seeschifffahrtsgeschäft

einen Schwerpunkt hat und

auch viele bedeutende Reedereien

und Seehafenspeditionen

ihren Sitz haben. Als

Mittler zwischen Reedereien

und Verladern agieren

Schifffahrtsagenturen wie

Brouwer Shipping.

Nun geht das Unternehmen

auch ins Binnenland,

wo die meisten Kunden aus

Industrie und Handel ansässig

sind und Schiffsraumkapazität

buchen, wenn sie

Im- und Exportgeschäfte abzuwickeln

haben.

Wir fragten Dietmar

Herzog, der das Duisburger

Brouwer-Büro leitet, welche

Vorteile das „Näher-an-den-

Kunden-rücken“ mit sich

bringt. „Einmal gilt es in

Nordrhein-Westfalen, aber

auch in den angrenzenden

Bundesländern, neben dem

bestehenden Kundenstamm

weiteres Potenzial zu erschließen“,

erläutert Herzog.

Zum anderen sind der

persönliche Kontakt und die

Nähe zum Kunden, der die

Entscheidungen fällt,

immer für beide Seiten von

Vorteil. „Viele Details lassen

sich in direkten persönlichen

Gesprächen schneller,

genauer und leichter regeln.“

Das gilt insbesondere

für seine Aufgabe, denn

Brouwer in Duisburg vermittelt

keine nach Maßen

genormten Containerstellplätze

auf Seeschiffen sondern

ganz konventionelle

Frachtraumkapazitäten für

Ladungen aller Abmessungen

und Gewichte, die gewöhnlich

nicht in die 20, 40

und 45 Fuß langen und nur

2,50 Meter breiten Boxen

passen.

Die vorzugsweise befrachteten

Schiffe von LD

Seals nehmen in erster Linie

für Container überdimensioniertes

Halbzeug und Fertigprodukte

der Stahlindustrie

oder Maschinen und Produktionsanlagen

von europäischen

Herstellern auf.

„Dafür gibt es immer noch

einen erheblichen Transportbedarf“,

stellt Dietmar Herzog

fest. Dies gilt insbesondere

für das Südostasienund

Fernost-Fahrtgebiet,

wohin LD Seals Linienschifffahrtsdienste

nach

Fahrplan unterhält. Im September

wurden zum Bei-

spiel von drei Schiffen

Häfen wie Port Kelang in

Malaysia, Singapur, Hongkong,

Kaohsiung, Shanghai,

Ningbo (China), Lianyungang

(China), Pohang (Südkorea)

direkt angelaufen.

Von Singapur bestehen in

Regie der Reederei Zubringer-

bzw. Feederdienste

nach Ho Chi Minh City

(Vietnam) und nach den

Häfen Bintulu, Miri und

Muara Port in Malaysia. Von

Hongkong werden Anschlüsse

nach Haiphong,

Huangpu, Chiwan, Zhanjiang,

Macao, Guangzhou,

Shantou, Shekou, Xiamen

und Fuzhou angeboten.

Abgangshäfen dieser

Schiffe in Europa sind Antwerpen

in Belgien und Tees

an der englischen Ostküste.

Weitere Ladehäfen können

bei Bedarf zusätzlich in den

Fahrplan aufgenommen

werden und „natürlich beschaffen

wir für unsere Kunden

auch Zubringerdienste

zu den feststehenden

Häfen“, informiert uns Dietmar

Herzog, „so zum Beispiel

von den Ostsee-Anrainerstaaten

nach Antwerpen“.

Weiterhin vermarktet das

Büro in Duisburg einen konventionellen

Liniendienst

von Ostseehäfen und Antwerpen

nach Mombasa

(Kenia) und Daressalaam

(Tansania) an der Ostküste

Afrikas. Bei Bedarf wird

auch im Roten Meer in

Aqaba (Jordanien), Yanbu

und Jeddah (Saudi Arabien),

Port Sudan (Sudan) und in

südafrikanischen Häfen

gelöscht. Die Westküste bedient

LD Seals ebenfalls mit

konventionellen Schiffen.

Feste Anlaufhäfen sind

Dakar, Nouakchott (Mauretanien),

Abidjan (Elfenbeinküste),

Tema (Ghana), Cotonou

(Benin) und Douala

(Kamerun).

Während alle drei Dienste

nach einem vorher bekannt

gegebenen Fahrplan

abgewickelt werden, nach

dem die Kunden ihre zeitlichen

Dispositionen vornehmen

können, offeriert

Dietmar Herzog weltweit

auch sogenannte Parcel-

Dienste für Crosstrade-Partien.

Parcel darf hier nicht

wörtlich genommen werden.

Es handelt sich meistens um

einige tausend Tonnen von

einem Absender an einen

Empfänger.

„Das ganze Leistungsspektrum

von LD Seals

hebt sich vom sonstigen

breiten Angebot der großen

Containerliniengesellschaften

ab“, betont Herzog.

Brouwer und LD Seals,

hinter der als Eigner Louis

Dreyfus & Cie, Paris, und

Sealift NV, Antwerpen stehen,

erfüllen spezielle Anforderungen.,maßgeschneidert

auf die vielfältigen Bedürfnisse

ihrer Kunden. Die

Terminkalender in Herzogs

Büro werden mehr und

mehr mit Beratungs- und

Akquisitionsgesprächen gefüllt,

die Telefon-, Fax- und

e-mail Verbindungen sind

für Kundenkontakte bestens

gerüstet. „Trotz der momentanen

konjunkturellen

Flaute sind wir sicher, eine

gute Resonanz zu finden

und dass die Agenturübernahme

das Dienstleistungsportfolio

unserer Gesellschaft

perfekt ergänzt“, betont

Herzog. ●

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