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MQ Frühjahr 2016

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informieren.entdecken.erleben

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01

März/April/Mai 2016

Das Artland-Magazin.

www.artland-magazin.tv

Themen:

Artländer

Originale

Hubert Mitschke

und seine Stadt

Auf Gute

Nachbarschaft

Gemeinde Dinklage

bietet einiges

Mit der Nordwestbahn...

...von Osnabrück bis

zur Küste - Teil 1

Wölfe

unter uns

Der Wolf zwischen

Mythos und Wahrheit

Plastische

Chirurgie

Neue Angebote am

Christl. Krankenhaus


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Das ist ja interessant...

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Geschichte vom Wolf,

einem großen Mann und vieles mehr...

Herzlich willkommen im Frühling

2016! Starten Sie mit uns in ein

abwechslungsreiches erstes Halbjahr.

Vielleicht wussten Sie es noch

nicht, aber der Wolf hat uns nie

verlassen. Es gibt viel Aufregung

über angeblich zugewanderte

Tiere, aber im Prinzip war er immer

schon da. Wie, was, wo erfahren Sie

in diesem Heft.

Wieder dabei: unsere Rubrik „Auf

gute Nachbarschaft“. Wir waren

in der Dinklager Gastronomieund

Einzelhandelslandschaft auf

Entdeckungsreise und stellen

Ihnen interessante Locations und

sympathische Menschen vor. Wer

Dinklage kennt, der kennt Clemens

August Kardinal Graf von Galen.

Dieser große Mann der deutschen

Geschichte wurde auf der Burg

Dinklage geboren und agierte als

engagierter Gegner gegen das nationalsozialistische

Hitler-Regime.

Seinem Wirken, das heute so aktuell

ist wie damals, möchten wir mit unserer

Titelseite ein Andenken setzen.

Ebenfalls erinnern möchten wir an

Hubert Mitschke. Kurz vor seinem

Tod durften wir ihn für unsere Rubrik

„das Quakenbrücker Original“

interviewen . Mit Erlaubnis der

Familie sind wir stolz, Ihnen diese

letzte Erinnerung an ein echtes

Quakenbrücker Original zeigen zu

dürfen.

Diese Ausgabe hat viele Themen, die

bewegen. Und genau das ist unser

Anliegen. Nennen Sie uns gerne die

Themen, die SIE bewegen. Rufen

Sie uns an oder mailen Sie uns. Wir

freuen uns auf Ihre Nachricht. Bis

dahin wünschen wir Ihnen viel Spaß

beim Lesen!

Ihre Redaktion

www.artland-magazin.TV

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Titelfoto: Alexandra Lüders

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In diesem Magazin

©Fotolia/aletia2011

Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

Kreuzstr. 1 · 49610 Quakenbrück · Tel. (05431) 90 48 51

info@lokalzeitung-volltreffer.de

4-7 Erster MQ + -Ehrenpreis

8-13 Das Artländer Original

15 „Fit im Auto“

16-19 Mit der NWB unterwegs

20-29 Unsere Nachbarn: Dinklage

30-35 Burg Dinklage

36-39 Heilkunst im Artland

40-47 Industrie Museum Lohne

50/51 Tante-Emma-Laden in Essen

52-55 Zimmerei Bäker

56/57 Plastische Chirurgie

58/59 Fitness für die Seele

60-63 Neues zum Thema Wolf

65 Finanzen

66/67 Bundestreffen Fracking

70/71 Quakenbrück natürlich

74/75 Bücherwelt

76/77 Kinotipps/Kulturring

78-80 Veranstaltungskalender

82 Impressum


Das Artland-Magazin.

Erster MQ + -ehrenpreis für

Heinrich Böning

Am 26. November 2015 wurde

der MQ + -Ehrenpreis im Rathaus der

Stadt Quakenbrück übergeben.

Geehrt wurde Herr Heinrich Böning,

der sich schon sehr früh mit der

Geschichte seiner Heimatstadt

befasste.

Seine berufliche Laufbahn begann

bei der Bundesbahn und später war

er Lehrer an der hiesigen Realschule.

Er setzte sich in der Zeit von 1976 bis 1991 für

die städtebauliche Entwicklung Quakenbrücks

ein und war unter anderem auch Mitglied des

Quakenbrücker Stadtrates. Hier wagte Böning

häufig zu widersprechen, wenn es mal wieder

um den Abbruch eines alten Gebäudes ging.

So rettete er durch seinen Einsatz etliche kulturhistorische

Denkmäler wie die Windmühle

in Groß Mimmelage und den Burgmannshof

Markt 6 vor dem Abriss. Wenn Heinrich Böning

kein ganzes Gebäude retten konnte, dann

wenigstens Teile davon. Nach dem Abbruch der

„Burg“ im Jahre 1970 fand er zum Beispiel im

Bereich des einstigen Grabens zwei lebensgroße

Maria- und Josef-Statuen. Beide waren 1945

während eines Luftangriffes, bei dem die St.

Marienkirche getroffen wurde, schwer in Mitleidenschaft

gezogen worden. Es gab noch mehre-

re Ausstattungsstücke, die nicht zerstört, aber

schwer beschädigt worden waren, und dann

einfach „weggeworfen“ wurden. Aber Böning

krempelte die Hemdsärmel hoch und rettete

was zu retten war. Maria und Josef wurden

erstmal in der Garage zwischengelagert und

schließlich 1978 in das Stadtmuseum (damals

noch in den oberen Etagen der „Heimatstube“)

gebracht. Hier wurden sie fachkundig restauriert.

Sie sind noch heute im Stadtmuseum zu

finden.

Die Jury des MQ+ Magazins war sich schnell

einig, Heinrich Böning hat über Jahrzehnte für

die Stadt Quakenbrück und das Artland Vorbildliches

geleistet. Ohne seinen selbstlosen Einsatz

würde die Altstadt von Quakenbrück sicherlich

anders aussehen. Darüber hinaus schrieb er

zahlreiche Publikationen über seine Heimatstadt

und über unsere Region.

Da der Preisträger nun gefunden war, brauchte

man jetzt noch ein geeignetes Präsent. Es sollte

etwas Einzigartiges, etwas Besonderes sein.

Auch da fand die Jury schnell etwas Passendes.

Man einigte sich auf etwas naheliegendes, ein

besonderes Schreibgerät, ein handgemachter

Füller sollte es werden.

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Stelldichein

im Sitzungssaal

v.lks.: Samtgemeindebürgermeister

Claus Peter Poppe, Ehrenpreisträger Heinrich

Böning, Bürgermeister Paul Gärtner sowie

Hans-Wilhelm Oelkers und Detlef Bülow von

der MQ + -Redaktion

Foto: Heiko Bockstiegel

4 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


MQ + -EhrenpREis 2015

Initiiert vom Artland-Magazin steht dieser

aus historischer Eiche gefertigte Füller für eine Anerkennung

der Leistungen regionaler Persönlichkeiten.

Foto: Achim Bülow

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 5


Das Artland-Magazin.

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Heinrich Böning nimmt

sichtlich gerührt den

Ehrenpreis des Artland-

Magazins entgegen.

Gewürdigt wurde

sein unermüdliches

Engagement zum Erhalt

der Quakenbrücker und

Artländer Geschichte.

Foto: Heiko Bockstiegel

6 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


MQ + -EhrenpREis 2015

Bei Aushubarbeiten in der Langen Straße wurde

ein altes Ständerwerk aus Eiche gefunden.

Von diesem Holz wurden Teile nach Bayern zu

Christoph Dengler geschickt. Auf individuellen

Wunsch fertigt er in seiner Manufaktur in

Rettenbach Schreibgeräte aus hochwertigsten

Materialen und man kann sicher sein, ein Unikat

sein Eigentum zu nennen, wie es kein Zweites jemals

geben wird.

Dengler fertigte aus dem alten Eichenholz aus Quakenbrück

einen Füller der Extraklasse, dazu wurden

alle Arbeitsschritte per Spiegelreflexkamera verfolgt

und dokumentiert. Denn der spätere Eigentümer sollte

nachvollziehen können, wie sein Füller entstanden ist.

Am 26. November 2015 war es dann soweit, der

erste MQ + - Ehrenpreis wurde im Wappenzimmer des

Rathauses der Stadt Quakenbrück an Heinrich Böning

überreicht.

Herr Paul Gärtner, Bürgermeister der Stadt Quakenbrück

und Freund von Heinrich Böning hielt die Laudatio,

in der noch einmal die unschätzbaren Dienste des

Preisträgers hervorgehoben wurden.

Böning habe mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen

und besonders mit seinem Engagement für das

Stadtmuseum und der Regionalbücherei wesentlich

dazu beigetragen, Vergangenheit für die Zeitgenossen

aber vor allem für die Nachkommen lebendig zu halten.

Damit habe er Quakenbrück einen kaum ersetzbaren

Dienst erwiesen. „Heimat“ sei das Thema seines

Lebens geworden. Mindestens ein halbes Lehrerleben

und ein ganzes Pensionärsleben sei „Heimat“ das

Wichtigste für ihn.

Der Bürgermeister der Samtgemeinde, Herr Claus Peter

Poppe freute sich bei der Ehrung dabei sein zu können.

Er gratulierte ganz herzlich, überreichte schließlich den

Ehrenpreis und unterstrich noch einmal, dass Heinrich

Böning zweifellos zu den Persönlichkeiten gehöre, die

sich um die Kultur des Artlandes verdient gemacht

hätten.

Die Entstehung

Das antike Holz für den Ehrenpreis, gefunden bei Erdarbeiten an der Langen Straße,

ist ausgewählt!

Fotos: Detlef Bülow

...in Bayern angekommen:

Die Zutaten Zuschnitt des Korpus Fotos: Chr. Dengler

INFORMATIONEN SCHREIBGERÄTE:

Die Form wird gedrechselt

Polieren des Holzschaftes

Christoph Dengler

Riedelfeldstr. 4

93191 Rettenbach

09462 772

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Einpressen der Mechaniken

...und das fertig montierte Unikat

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 7


Das Artland-Magazin.

Ein Mann Formt eine Stadt

Hubert Mitschke

im Gespräch Detlef Bülow

Hubert Mitschke, schon wenn ich den Namen höre, klingelt es in meinen Ohren und mir fallen auf Anhieb dutzende Geschichten zu ihm

ein. Mein Vater sagte mal zu mir, als wir ihn trafen: „Das ist Hubert Mitschke, der Mann, der mit einen Vorschlaghammer in der Hand

geboren wurde.“ Worauf dieser herzlich lachte.

Genau dieser Mann gehört in die Serie „Artländer Originale“, dachte ich mir. Ich wollte ihn interviewen und machte mich im Sommer 2015

auf dem Weg zu ihm. Hubert saß in der Küche, er musterte mich kurz und bot mir einen Platz an. Mir war schon klar, dass Hubert einen

Schalk im Nacken hatte. Dieser alte Mann, der mir gegenüber saß, hatte viel erlebt und seine Augen sprachen eine eigene Sprache.

„Jungchen was willst du denn von mir?“

Ich möchte sehr gerne einen Artikel über

Dich schreiben, der dann im MQ+ Magazin

veröffentlicht werden soll.

Kaum hatte ich das ausgesprochen, erntete

ich ein Lachen. Er schüttelte den Kopf, hob

den rechten Arm und winkte ab.

„Was willst Du denn über mich schreiben?

Das will doch eh keiner lesen, Junge!“

Ich begann zu erzählen, was ich so über

ihn wusste und das ist nicht gerade

wenig.

Er wunderte sich, runzelte einige Male die

Stirn, lächelte mich an und fragte mich

kopfschüttelnd: „Jungchen, wie alt bist

du denn?“

Sein natürliches Lachen war für mich die

Einladung, das Gespräch fortzusetzen.

Wir vereinbarten einen Termin und ich

hatte den Eindruck, dass er sich mehr über

unser nächstes Treffen freute als ich.

Kurz danach kam Hubert Mitschke ins

Krankenhaus und aus unserem Interview

wurde erst mal nichts. Ich rief bei Mitschke

an und man sagte mir, dass es Hubert

nicht gut ginge.

8 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


40 Jahre Freibad Artländer Quakenbrück ORIGINALE

Foto: Stadtmuseum

Das Artländer

Original

Jeder kennt sie: Die Originale der Heimat. – Der Lehrer, bei dem auch

schon gefühlt die ganze Familie über Generationen Unterricht hatte.

Der Bäcker, bei dem auch schon die Großeltern sonntags morgens

ihre Brötchen gekauft haben. Oder der Pastor, der die Eltern getraut

und der einen selbst nicht nur getauft, sondern später auch noch

verheiratet hat.

Diese Menschen haben viel erlebt.

Deswegen haben wir sie gebeten, zu erzählen.

HUBERT Mitschke

*26.05.1927 in Oberschlesien

† 20.10.2015 in Quakenbrück

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 9

Foto: Archiv Mitschke


Das Artland-Magazin.

Links die alte Schmiede in der Pfaffenstraße Foto: Stadtmuseum Stadterneuerung in der Langen Straße Foto: Archiv Bersenbrücker Kreisblatt

Wochen vergingen und aus Sommer

wurde Herbst. Beim Einkaufen traf ich

Huberts Schwiegertochter. Ich erkundigte

mich nach seinem Befinden und

erfuhr, dass es ihm nicht besser ging, ich

aber mal vorbeikommen sollte.

Gesagt, getan. Ich packte mir meine

Tasche mit meinem Laptop, auf dem ich

etliche alte Fotos von ihm und Quakenbrück

geladen hatte, und fuhr zu ihm.

Hubert hatte sich verändert. Nein, anders

gesagt, die Krankheit hatte Spuren

hinterlassen. Aber er freute sich über

meinen Besuch und als wir uns gemeinsam

die alten Fotos auf meinem Rechner

ansahen, sprudelten die dazugehörenden

Geschichten aus ihm heraus, als

wäre es gestern gewesen.

Hubert wurde an einem Donnerstag,

genauer gesagt am 26. Mai 1927, in

Oberschlesien geboren und er hat mir

versichert, dass er damals keinen Vorschlaghammer

in der Hand hatte (So viel

zu der Anekdote meines Vaters!). Er hat

Schlosser gelernt und wurde 1944 eingezogen,

geriet 1945 in Steyr, Österreich,

in Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung

aus der Gefangenschaft machte

er sich auf dem Weg in das Erzgebirge

und schlug sich zunächst nach Sachsen-

Anhalt durch. Hier ist er zwei Jahre bei

einem Bauern untergekommen und hat

auf dem Hof gearbeitet. Da aber seine

Mutter, die wie viele andere Menschen

auch aus Schlesien vertrieben wurde,

in Quakenbrück gelandet war, brach er

auf und machte sich 1948 auf dem Weg

in Richtung Helmstedt. Da versteckte er

sich auf einem Zug und fuhr zu seiner

Mutter nach Quakenbrück.

In unserer Burgmannstadt angekommen

war es anfangs schwer für Hubert. Der

Bauer, bei dem seine Mutter untergekommen

war, wollte ihn nicht auf

seinem Hof haben, und er hatte auch

keine Arbeit für ihn. Hubert wurde vom

Hof gejagt. Aber es gelang ihm, anderswo

unterzukommen, und nachdem

er von Friedel Gundelach ein Fahrrad

geschenkt bekommen hatte, fuhr er

damit durch das Artland und verdiente

sein erstes Geld mit dem Pflücken von

Obst, was aber nur saisonabhängig war.

Kurze Zeit später bekam er einen Job bei

der Mobil Oil, hier arbeitete er einige Zeit

als Schlosser. Dann wurde er auf die noch

junge Firma Otto Kynast aufmerksam,

die ihn als LKW-Fahrer einstellte. Schon

nach kurzer Zeit wurde Mitschke Fuhrparkleiter.

Nebenbei fuhr er Taxi und Bus

bei der Firma Keck in der Deichstraße. Da

er aber auch hier nicht ausgelastet war,

hatte er eine Idee, doch dazu benötigte

er einen Traktor. Hubert hörte sich um

und freute sich, als es ihm schließlich gelang,

einen Lanz Bulldog für wenig Geld

bei einem Torfwerk hier in der Nähe zu

erwerben. Die wiederum waren froh, das

Ding loszuwerden, denn der alte Traktor

warf beim Fahren so große glühende

Rußpartikel aus dem Auspuff, dass es

deswegen schon so manches Mal im

Moor gebrannt hatte. Hubert hingegen

war glücklich und fuhr mit seinem ersten

Traktor stolz wie Oskar nach Hause.

Nun ging es ans Werk, seine Idee zu verwirklichen.

Da er ausgebildeter Schlosser

war, baute er sich bei Willi Bruns, der

eine damals gut gehende Landmaschinenfabrik

an der Badberger Straße hatte,

eine etwas größere Kreissäge, die er

über einen Flachriemen mit seinem Lanz

Bulldog antrieb. Mit dieser Säge machte

sich der pfiffige Kerl in seiner Freizeit auf

den Weg durch das Umland, sägte gegen

Bezahlung Brennholz und machte so am

Wochenende bis zu 120,- DM.

Die Zeit verging und auf dem Weg

nach Hause wurde er eines Tages von

Hermann Rump, damals Ratsherr der

Stadt Quakenbrück, angesprochen.

Rump machte Hubert ein Angebot. Er

könne sich 1.500,- DM verdienen, wenn er

dafür die alte Schmiede Hollmann in der

Pfaffenstraße abreißen würde. Er willigte

ein und besiegelte das Angebot mit

einem Handschlag. Diese alte Schmiede

war das erste Haus, welches von Hubert

Mitschke in Quakenbrück abgerissen

wurde, und zwar 1962.

Er erzählte mir das mit einem Augenzwinkern,

legte eine Hand auf meine

Schulter als wir uns ein altes Foto des

Hauses auf meinem Laptop ansahen,

und meinte: „Ich hatte bei dem Abriss

der alten Schmiede eine Träne im Auge,

war aber stolz, denn die Birke, die direkt

neben den Haus stand, hatte bei den

Abbrucharbeiten nicht einen Kratzer abbekommen

und sie steht noch heute da.“

Ich lächelte ihn an, denn dieser Baum

stand da noch viele Jahre, verschwieg

ihm aber, dass man die Birke mittlerweile

gefällt hatte.

10 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Artländer Originale

Millimeteraerbeit in der Kleinen Mühlenstraße Foto: Stadtmuseum Die „Burg“ in Trümmern Foto: Stadtmuseum

Der alte Lanz wurde anfällig und machte

Zicken. Hubert entdeckte in einer Zeitung

eine Anzeige. Aus Beständen der

Bundeswehr sollten mehrere Hanomag-

Traktoren versteigert werden. Es waren

fünf an der Zahl und Hubert wollte wenigstens

einen davon haben. So gab er

nicht nur ein Angebot ab, nein, er bot auf

alle Traktoren, in der Hoffnung mindestens

einen zu erwerben und ihn sein Eigen

nennen zu können. Er bekam den Zuschlag

für alle fünf Traktoren und stand

mal wieder einmal vor einem Problem,

denn damit hatte er nicht gerechnet. Die

Traktoren standen in ganz Deutschland

verteilt und mussten nun abgeholt werden.

Den ersten ließ er sich aus Nürnberg

mit der Bundesbahn liefern, drei weitere

holte er mit Hilfe seines Freundes Alfred

Hehler per Sattelschlepper aus Landheim

ab und den letzten fuhr er in einer

Bestzeit persönlich aus Paderborn nach

Quakenbrück. Was anfangs ein Problem

war, entpuppte sich zu einem richtig

guten Geschäft. Denn Hubert verkaufte

drei Traktoren mit Gewinn gleich weiter.

Diese Hanomag-Traktoren gehörten

dann auch schnell zu dem Stadtbild

auf Quakenbrücks Straßen. Der Hanomag,

dahinter zwei Anhänger, oder ein

Tieflader-Anhänger, auf dem ein Bagger

stand, und jeder wusste, wenn er einen

grauen Hanomag sah, das kann nur Mitschke

sein. Hubert Mitschke war nun ein

Abbruchunternehmen und es gab viel

für ihn zu tun. So trat auch eines Tages

im Jahre 1970 der katholische Pfarrer von

Quakenbrück Wolfgang Müller an ihn

heran und frage, ob er auf die Schnelle

den alten Burgmannshof, auch die Burg

genannt, an der Burgstraße abreißen

könne. Hubert fragte kurz: „Alles?“ Und

bekam den Auftrag, alles abzureißen.

Kein Problem, er rückte mit seinem

Fuhrpark an und machte sich umgehend

ans Werk.

„Zuerst machte ich den Schuppen platt,“

Warte mal, Hubert! Unterbrach ich ihn.

Dazu habe ich passende Fotos, die ich

im Museumsarchiv gefunden habe. Ich

brauchte nicht lange und die Bilder waren

auf dem Bildschirm meines Rechners

zu sehen.

„Ja genau, das war das.“

Er boxte mir auf den linken Oberarm und

lachte.

„Der Pastor hat mich reingelegt. Ich

hatte eigentlich eine andere Baustelle,

aber ich sollte ja sofort mit dem Abbruch

anfangen und das kam mir schon etwas

komisch vor. Also, ich hatte den Schuppen

bereits am Boden und machte mich

an das Haupthaus. Als ich auch da schon

etwas fortgeschritten war, kamen zwei

oder drei Kerle händewedelnd auf mich

zugelaufen und brüllten: „Aufhören,

sofort aufhören.“ Es waren Leute vom

Ordnungsamt oder so und es stellte sich

heraus, dass der Pastor nur die Genehmigung

für den Abriss des Schuppens

beantragt hatte, die Burg sollte stehen

bleiben. Großes Theater, aber es war zu

spät.“

Hubert lachte, klopfte mir wieder mal

auf die Schulter und sage: „Jaja, so war

das damals!“

Er entdeckte ein weiteres Foto auf meinem

Bildschirm.

„Da, das bin ich auch! Als ich dieses Haus

in der Kleinen Mühlenstraße abreißen

sollte, war es ziemlich eng. Das machte

mich irgendwann ganz kirre. Da habe ich

den Bagger umgebaut und bin rückwärts

durch den Eingang in das Haus gefahren,

habe einmal gedreht und dann hatte ich

Platz zu arbeiten.“

Und wieder einmal boxte er mir auf den

Oberarm und lachte.

Ich zeigte ihm Fotos vom Abbruch des

alten Feuerwehrhauses, bei dem damals

nicht nur ich als neugieriger Zuschauer

anwesend war. Der ehrgeizige Hubert

hatte damals richtig Publikum und war

in Höchstform. Das Fahrzeughaus hatte

er bereits abgerissen und abtransportiert.

Nun ging es an den Schlauchturm.

Ich habe seine Worte noch in den Ohren:

„Da lege ich ein Stahlseil drum und ziehe

mal ordentlich mit meinem LKW, dann

liegt das Ding am Boden.“ Da hatte

er aber die Rechnung ohne den Turm

gemacht, denn dieser wollte nicht so wie

erwartet. Nein, er wehrte sich nach Kräften.

Die erste Runde ging eindeutig an

den Turm, ja die nächsten beiden auch.

Die umstehenden Beobachter applaudierten

nach jeder Runde. Drei Versuche

und der Turm stand immer noch. Okay,

er war lädiert. Angezählt, aber er stand

noch und Hubert war am toben, regte

sich auf und erinnerte mich in diesem

Moment irgendwie an das HB-Männchen.

Er wollte dem Publikum ja zeigen,

was er kann und es kam anders als er

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 11


Das Artland-Magazin.

Abriss Schade & Co im Sommer 2000 Foto: Archiv Mitschke Der alte Wasserturm der Bundesbahn Foto: Stadtmuseum Abriss der Gaststätte Tepe

dachte. Aber das kennt man ja, man

nennt es den Vorführeffekt. Etwas später

hatte Hubert sich wieder beruhigt und

der Turm hatte am Ende doch verloren.

Bei seinen Abbrucharbeiten ist so manches

Mal etwas danebengegangen. Da

ist er zum Beispiel, als er eine Ruine des

Zweiten Weltkrieges am Zoppoter Weg

abreißen sollte, mitsamt seinem Bagger

durch die Kellerdecke gerutscht, aber er

hatte auch da Glück, sagte er. „Ist nicht

viel kaputt gegangen.“

Dann fiel mir noch ein Zitat von ihm

ein und ich fragte: Hubert, was hat es

eigentlich mit dem Spruch auf sich „Ich

mache in drei Wochen aus Quakenbrücks

Altstadt einen großen Parkplatz.“?

Er kicherte und meinte: „Dieser blöde

Spruch verfolgt mich, seitdem ich ihn

gesagt hatte. Ich saß in der Kneipe und

trank mein Bier, als sich am Tisch so ein

paar Sesselfurzer einer Partei mit dem

großen C über die Belebung der Innenstadt

unterhielten. Dabei sagten sie

immer wieder: „Es fehlt in der Altstadt

an Parkplätzen.“ Dann bin ich aufgestanden,

bin zu ihnen gegangen, habe mein

leeres Bierglas auf den Tisch gestellt und

gesagt: „Gebt mir drei Wochen und ich

mache euch aus der Altstadt einen große

Parkplatz.“ „Da ist denen die Kinnlade

runtergefallen und diese blöden Gesichter

werde ich nie vergessen.“

Die Zeit rannte uns davon und ich sagte,

wir machen mal Schluss für heute, aber

ich komme wieder. Es gibt ja noch so

einiges, was Du zu erzählen hast und

glaube mir Hubert, das interessiert die

Menschen und es wird gelesen.

Er nickte und meinte: „Na da bin ich ja

mal gespannt.“ Ich lächelte und verabschiedete

mich.

Als ich Hubert das letzte Mal besuchte,

saß er in seinem Bett. Er hatte, wie ich es

auch nicht anders erwartet hatte, wieder

einen Spruch auf den Lippen. „Na mein

Junge, du kannst von mir wohl nicht

genug kriegen? Komm her und setz dich

zu mir.“ Ich sagte ihm, dass wir seine

Geschichte drucken werden und dass

der Artikel im nächsten Heft veröffentlicht

wird. Hubert freute sich, lachte und

meinte: „Da werden dann aber einige

Augen machen und sich das Maul zerreißen.

Aber eine Bitte habe ich noch an

dich, schreibe bitte diesen Satz mit auf:

„Oberschlesien ist mein liebes Heimatland,

wo vom Annaberg man schaut ins

weite Land.“

Am 1. Juli 2015 hatte Hubert seine Firma

an seinen Enkel Hubert überschrieben,

der das Unternehmen nun fortführt. Ich

wollte diese Geschichte eigentlich in der

letzten Ausgabe 2015 des MQ+ Magazins

veröffentlichen, wie ich es ihm auch

versprochen hatte. Doch wir hatten uns

in der letzten Redaktionssitzung darauf

geeinigt, dass wir diesen Artikel zurückstellen.

Aber ich freue mich, dass Huberts

Familie mir erlaubt hat, dieses nun doch

veröffentlichen zu dürfen. Wenn ich an

Hubert denke, sehe ich ihn nicht mit

einem Vorschlaghammer in der Hand.

Ich sehe ihn mit Cordhose, kariertem

Hemd, Pullunder, Cordhut und Zigarre

auf seinem Bagger.

Ich wollte noch so viel mit ihm besprechen,

aber die Zeit war gegen uns.

Hubert Mitschke ist am 20. Oktober 2015

verstorben.

Hubert, Werner Jansen, Sohn Kalli

und Mitarbeiter Peter Buron

vor den Resten der Fa. Schade & Co.

im August 2000

Foto: Archiv Mitschke

12 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Artländer Originale

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Foto: Stadtmuseum

Das alte Feuerwehrhaus auf dem „Neuen Markt“ ist 1981 abgerissen worden.

Foto Feuerwehrhaus: Stadtmuseum, Fotos Abrisss Feuerwehrhaus: Archiv B. Bäker

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 13


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14 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


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Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

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Jahr wird das Fahrtraining-Programm

„Fit im Auto“ der Landesverkehrswacht

Niedersachsen, das sich an Senioren ab 65

Jahren richtet, im Jahr 2016 im Landkreis

Osnabrück fortgesetzt.

Mobilität und Unabhängigkeit auch im

Alter wünschen sich viele Menschen. Dafür

ist der eigene Pkw gerade im ländlichen

Raum oft unentbehrlich. Doch manch

Senior fragt sich, ob er den Anforderungen

im Straßenverkehr noch gerecht wird.

Überprüfen kann er das mit „Fit im Auto“.

„Es geht überhaupt nicht darum, ältere

Menschen unter Generalverdacht zu

stellen, dass ihr fahrerisches Können nicht

mehr ausreicht. Vielmehr schaffen wir

zielgruppenorientierte Angebote, um im

gesamten Landkreis für mehr Verkehrssicherheit

zu sorgen“, betont der zuständige

Kreisrat Winfried Wilkens. So biete der

Landkreis mit verschiedenen Partnern auch

Sicherheitstrainings für Fahranfänger oder

Motorradfahrer an.

Wilkens weist allerdings darauf hin, dass

die Anzahl der Verkehrsunfälle, an denen

Senioren über 65 Jahren beteiligt waren,

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im Landkreis Osnabrück seit 2010 um mehr

als 21 Prozent gestiegen sei, während die

Gesamtzahl der Unfälle in diesem Zeitraum

nur minimal zugenommen habe.

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Bei „Fit im Auto“ geht es zum einen um die

Vermittlung theoretischer Kenntnisse und

zum anderen um praxisnahe Übungen wie

einem Slalom-Parcours oder Trainingsfahrten

im Straßenverkehr. Begleitet werden

die Teilnehmer während des Seminars von

erfahrenen Fahrlehrern, Verkehrssicherheitsberatern

der Polizei und Sicherheits-

Moderatoren der Landesverkehrswacht

Niedersachsen. Die Stiftung der Sparkassen

im Landkreis Osnabrück unterstützt das

Angebot finanziell.

Termine in der Nähe:

27. Mai: Feuerwehrhaus Bersenbrück

1. Juli: Feuerwehrhaus Wallenhorst

9. Sept.: Feuerwehrhaus Bersenbrück

14. Okt.: Feuerwehrhaus Wallenhorst

Das Training findet jeweils von 13 bis 18

Uhr statt. Ausnahme sind die Termine in

Melle (9 bis 14 Uhr).

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 30 Euro.

Nähere Informationen

zum Programm „Fit im Auto“ erhalten

Interessierte im Internet unter

www.sicherheitstraining-osnabrueck.de.

Dort ist auch eine Anmeldung zu den einzelnen

Veranstaltungen möglich.

Den Tag gemeinsam erLEBEN.

Unsere Leistungen

u Besuch der Tagespflege an bis zu fünf

Tagen pro Woche von 8.00 bis 17.30 Uhr

u Organisierter Fahrdienst auf Wunsch

u Betreuung der Tagesgäste unter Berücksichtigung

ihrer körperlichen, psychischen

u. geistigen Einschränkungen durch unser

qualifiziertes Mitarbeiterteam

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unserer Gäste abgestimmte

Tagesgestaltung

u Geselligkeit oder Ruhe, Aktivität

oder Entspannung – je nach Befinden

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Kennenlerntag vorab

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der pflegenden Angehörigen

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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 15


Das Artland-Magazin.

Nadine Brackmann

Am Bahnhof 1 · Quakenbrück

Tel. 0 54 31 - 908 90 88

E-Mail: info@reisecenter-Artland.de

Mo-Fr 9-18 Uhr

Sa 9-13 Uhr

16 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


NORDWESTBAHN

Mit der NWB

von Osnabrück zur Küste

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 17


Das Artland-Magazin.

Mächtige Säulen im Hauptbahnhof Osnabrück

Foto:s Detlef Bülow

Mit der NordWestBahn

bis Oldenburg und an die Nordseeküste

von Detlef Bülow

Wir starten in Osnabrück.

Die kreisfreie Stadt mit

165.600 Einwohnern ist

nach Hannover und Braunschweig

die drittgrößte

Stadt Niedersachsens und

Mittelpunkt des Osnabrücker Landes

sowie neben Münster auch Ort der Unterzeichnung

des Westfälischen Friedens

1648. Seither wird sie auch Friedensstadt

genannt. Hier starten wir mit unserer

neuen Serie: „Mit der NordWestBahn bis

Oldenburg und an die Nordseeküste“.

Entdecken und besuchen Sie mit uns

Osnabrück.

In dieser Stadt ist immer etwas los, ein

Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Da ist zum Beispiel der Rosenhof am

Rosenplatz; er war früher einmal ein

Kino. Inzwischen ist er umgebaut und zu

einem Veranstaltungszentrum geworden

in dem Parties, Lesungen, Konzerte oder

Kabarettauftritte stattfinden. Immer am

ersten Samstag im Monat präsentieren

hier Timo Wenner und DJ Jan Kleinheider

das Feinste aus einem halben Jahrhundert

Rockmusik. Am Freitag, 20. Mai 2016

sorgt die Gruppe Fischer Z für gute Laune.

Die Gruppe Fischer Z mit Sänger John

18 | mq Ausgabe Frühjahr 2016

Watts wurden Ende der 70er Jahre mit

Songs wie „The Worker“, „Room Service“

und „So Long“ bekannt und wurde oft mit

„The Police“ verglichen. Für mich, einer,

der sich in den 70er Jahren austoben

durfte, ist das schon beinahe eine Pflichtveranstaltung.

Am 14. und 15. Mai kommt das Street Food

Festival nach Osnabrück, ein komplettes

Wochenende rund um das Thema Essen.

Hinter dem Street Food Festival stehen

die drei jungen Männer Till Riekenbrauk,

Vincent Schmidt und Mathes Robel aus

Köln. Ihre Idee: Verschiedene Foodtrucks,

Restaurants und Imbiss-Anbieter auf

Festivals zusammenbringen und ein komplettes

Wochenende ein Fest rund um

das Thema Essen und Genuss gestalten.

Um einen Bummel durch die Altstadt

Osnabrück – oder aber auch sehr gerne

Osnabrücks historisches „Schmuckstück“

genannt – kommt man nicht herum. Die

schmalen Gassen, Gebäude aus verschiedenen

Epochen und die vielen, kleinen

Boutiquen und Gaststätten laden zum

Verweilen ein. Hier gibt es nichts, was es

nicht gibt - in den geschichtsträchtigen

Gassen hinter dem Heger Tor finden Sie

Kunst und Kultur, Genuss, sowie zahlreiche

inhabergeführte Geschäfte. Lassen

Sie sich inspirieren von der urigen Kneipe

bis hin zum Sternerestaurant - von der

Kultur bis hin zur Kunst und zur Mode.

Auch die in der Altstadt befindliche

Lagerhalle sollten Sie sich nicht entgehen

lassen. Sie wurde 1976 im Gebäude eines

ehemaligen Eisenwarengesellschaft

eingerichtet und lockt mit Konzerten,

Festivals, Ausstellungen, Kunst, Kabarett,

Theater, Partys und vielem mehr. Die

Lagerhalle gehört zu den in den 1970er

Jahren in Deutschland gegründeten kommunalen

Kulturzentren und ist immer für

eine Überraschung gut.

Vom 17. bis 21. Juni heißt es wieder

„Osnabrück isst gut“ und der historische

Marktplatz wird zum Treffpunkt für alle

Freunde dieser kulinarischen Schlemmermeile

inmitten der Altstadt. Die Kulisse

bietet den perfekten Rahmen für dieses

Event. Gastronomen aus Osnabrück und

der Region laden dazu ein, regionale und

internationale Spezialitäten in einem

ganz besonderen Ambiente zu genießen.

Dabei können die Gäste zwischen

einer großen Auswahl an Köstlichkeiten

wählen. Lassen Sie sich unter freiem

Himmel verwöhnen. Aber nicht nur für


NORDWESTBAHN

Foto: Lagerhalle Foto: Rosenhof Foto: Rosenhof Foto: Lagerhalle

das leibliche Wohl wird hier gesorgt. Ganz

nach dem Motto: „Das Auge isst mit!“

verwandelt eine Lichtkunstshow aus bunten

Lichtern und Lasern die historische

Kulisse zwischen Rathaus und Marienkirche

allabendlich in eine Lichtfassade des

21. Jahrhunderts.

Ein großes Highlight findet am 6. August

2016 auf dem Schlossgarten Open Air

statt. CRO, der Sänger mit der Pandamaske,

dessen Songs absolute Ohrwürmer

sind, wird hier mit seinem MTV Unplugged

Album sein Publikum mitreißen.

Wie gesagt, ein Aufenthalt in Osnabrück

lohnt sich und diese Stadt hat für jeden

etwas zu bieten. Jetzt wird es aber Zeit

in die NordWestBahn einzusteigen und

das nächste Ziel unserer Reise anzupeilen.

Ab zum Bahnhof, der übrigens täglich

von mehr als 16.000 Reisenden genutzt

wird und auch ein echter Hingucker ist. Er

wurde 1895 eröffnet und gilt derzeit als

einziger in Niedersachsen noch existierender

Turmbahnhof, der in zwei Ebenen

konzipiert wurde. Hier treffe ich auch

meine Kollegin Marie, die mit mir weiterfahren

wird. Gemeinsam begeben wir uns

auf unsere kleine Nord-Tour.

Am Gleis 13 steht bereits unserer Zug und

ich erkenne Stephanie Nölke, die nette

Mitarbeiter der Pressestelle der Nord-

WestBahn. Sie stellt uns unsere heutige

Zugbegleiterin Marlies Bultmann und

den Triebwagenführer Swen Sengebusch

vor. Alle sehr freundlich, auch wie sie sich

untereinander begrüßen und wie sie miteinander

umgehen. Ich habe das Gefühl,

als würde ich ein Familienunternehmen

besuchen.

Ich habe gerade noch Zeit meine Kamera

auszupacken und da geht es auch schon

los. Marlies Bultmann macht ihre Durchsage

an die Fahrgäste, ich mache noch

ein paar Fotos, da halten wir auch schon

wieder am Bahnhof „Osnabrück - Altstadt“.

Die Haltestelle trägt den Namen,

da sich der kleine Bahnhof in unmittelbarer

Nähe zu dem früheren Stadttor an

der ehemaligen Stadtmauer befindet.

Bevor der Hasetorbahnhof im Jahr 1896

eröffnet wurde, hatten in der Epoche des

Kaiserreiches Osnabrücker Bürger und

Kaufleute durch Spenden das Geld für

den Bau des Bahnhofs gesammelt. Da der

Hauptbahnhof außerhalb der Innenstadt

liegt, wollten die Osnabrücker Bürger

einen zentral gelegenen Bahnhof in der

Altstadt, welcher sich in der Nähe zu Rathaus,

Dom und Marienkirche

befindet.

Fahrgäste steigen hinzu und

weiter geht’s. Swen, der mir

bereits das Du angeboten

hat erzählt mir, dass er als Kind immer

schon Lokführer werden wollte, was ihn

für mich sehr sympathisch macht. Er ist

zu der NordWestBahn gegangen und hat

sich seinen Kindheitstraum erfüllt. Langweilig

wird es ihm nicht auf der Strecke,

erzählt er. Es gibt immer etwas zu sehen

und wenn er an manchen Tagen morgens

in den Sonnenaufgang fährt, ist es für

ihn immer etwas Besonderes. „Dann sitze

ich hier ganz alleine und fahre auf die

Sonne zu, die wie ein großer orangener

Wasserball am Ende der Gleise aufgeht

und ich weiß, dass nur ich jetzt dieses Bild

vor meinen Augen habe.“ Er scheint ein

Romantiker zu sein, jedenfalls hat es Stephanie

Nölke und Marlies Buitmann, die

mit uns im „Glaskasten“ (so nennt Swen

die Fahrerkabine) stehen, beeindruckt.

Nächster Halt: Bramsche. Wie es ab hier

weitergeht und warum Schafe auf den

Gleisen stehen, lesen sie in der nächsten

Ausgabe unseres Magazins.

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 19


Das Artland-Magazin.

Dinklage - richtig gut

einkaufen und genießen

Reges Treiben im Dinklager Gesellenhaus. Hier ist heute Kaufrausch. Viele Dinklager

Einzelhändler sind vertreten, um das ein oder andere Schnäppchen anzubieten. Die

Besucher strömen zahlreich in den Saal. Vielerorts wird wortreich und freundschaftlich

geschnackt. Eine nette Atmosphäre, in der ich als Quakenbrücker „Fremde“ herzlich

willkommen geheißen werde. Von Fahrrädern, Schmuck, Bekleidung über Tapeten,

Farben und Schuhen gibt es hier viel zu entdecken.

Dinklage - die junge Stadt in

direkter Nachbarschaft zum Artland

bietet einen interessanten Mix aus Historie

und Moderne. Derzeit leben über

12.000 Menschen in der Stadt. Das Einkaufs-

und Erholungsangebot ist groß

und abwechslungsreich. Als Naherholungsziel

lädt das Kloster Burg Dinklage

als größte Wasserburg des Oldenburger

Landes zum Besuch seines Klostercafés

oder eines seiner Gottesdienste in der

Klosterkirche ein. Naturliebhaber kommen

auf den umliegenden Rad- und

Wanderwegen auf ihre Kosten.

Text: Ruth Keck | Fotos: Detlef Bülow

20 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


NachbarGEMEINDE DINKLAGE

„Auf gute

Nachbarschaft!”

Dinklage. Beim Beim Fachge-

ein ein weiteres innovatives Geräträt.

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gisch-medizinischen Bereich

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wie wie möglich einen einen persönli-

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Modernste Technik

für eine präzise Augendiagnostik

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Fotos: Rolke

Sogleich werfe ich mich ins Getümmel

und mache die Bekanntschaft vieler

sympathischer Dinklager Einzelhändler.

Man kommt ins Gepräch und die Idee,

sich mal dem Artländer Publikum vorzustellen,

trifft auf große Zustimmung.

Gesagt, getan. Die nächsten Tage begebe

ich mich in der Dinklager Gastronomie-

und Einzelhandelslandschaft auf

Entdeckungsreise. Ich bin erstaunt, wie

viele Betriebe es gibt und freue mich

über das herzliche Willkommen. Wie

vielfältig die Dinklager Einzelhandelsund

Gastronomielandschaft ist, zeigen

die folgenden Seiten.

Beim Fachgeschäft Augenoptik

& Hörsysteme Weiss in

Dinklage sind Kunden bestens

aufgehoben. Als kompetente

Ansprechpartner beraten die

staatlich geprüfte Hörakustiker-

und Augenoptikermeisterin

Eva Weiss, ihr Bruder,

Augenoptikermeister und

Hörakustikmeister Philip Weiss

sowie Augenoptikermeisterin

Silke Hanken.

Die hohe Kompetenz in der Beratung

spiegelt sich auch in der

technischen Ausstattung wider.

Das Das „meisterliche“ Weiss-Team (v. (v. re.) re.) Eva Eva Weiss, Philip Philip Weiss Weiss Der Der digitale Messcomputer Visionix VX VX 120 120 ermöglicht die die präzi-

präzi-

Das Das Gerät Gerät ermöglicht es, es, dass dass der der Kunde Kunde sein sein gesrceentes Auge Auge

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Fotos: Fotos: Rolke Rolkese se optisch-biologische Vermessung der der Augen.

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der Sehschärfe

+ überprüfung des

Augeninnendrucks

+ Messung der Hornhautdicke

& -oberfläche

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Linsentrübungen

Erst kürzlich erweiterte das

Fachgeschäft sein technisches

Equipment um ein weiteres

hoch modernes Diagnosegerät,

das Augenscreening und

Sehstärkebestimmung auf

modernste Art ermöglicht.

Dank Visualisierungstechnik

sieht der Kunde sein „gescreentes“

Auge auf dem Bildschirm.

Weitere Vorteile sind die

gleichzeitige Vermessung,

Anamnese und Beratung direkt

am Gerät. Mit der sogenannten

binokularen Augenrefraktion

Am Markt 17 · 49413 Dinklage

Telefon: 0 44 43 / 46 16

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 09.00 - 12.30 Uhr & 14.00 - 18.30 Uhr

Sa. 09.00 - 13.00 Uhr

wird das Auge einer detailgenauen

„3-D-Prüfung“ unterzogen.

Augeninnendruck und die Hornhautdicke

können gemessen und

so zum Beispiel Veränderungen

wie Grauer Star festgestellt

werden. Die Tages- und Nachtfehlsichtigkeit

wird bis auf die

Hundertstel Dioptrie genau

gemessen. Komfortabel und auf

die Sehbedürfnisse abgestimmt,

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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 21


Ein Genuss für Auge und Gaumen

Bereits der Besuch im Weinhaus Bücker ist ein Erlebnis

Hier auf Entdeckungsreise

zu gehen macht

Spaß. Schon am

Eingang des Weinhauses

lockt eine

gut sortierte Feinkostabteilung

mit

Ölen, Essigen sowie Pesto- und

Nudelspezialitäten. Ein Regal

weiter begeistern kunstvolle

Designflaschen zum Befüllen.

Auf einem Tisch daneben stehen

geschmackvoll verpackte Präsentideen

zum Mitnehmen.

Verschiedenste Brände und

Liköre in großen Glasballonen

warten darauf, frisch abgezapft

zu werden. An der Kasse verführt

eine gläserne Teekanne mit

köstlich duftendem Tee zum

gratis Probieren. Nur ein paar

Schritte weiter befindet sich

die dazugehörige Teeabteilung

mit losen Tees zum Abpacken.

„Unsere Teeabteilung wächst

stetig“, erzählt Inhaber Robert

Bücker lächelnd und führt uns

durch die vielen Regale seines

Weinhauses.

Whiskey, Gin & Co.

Als Experte in Sachen Wein

und Spirituosen bietet Bücker

Tastings für Whiskey, Rum und

Gin an. Diese sind für kleine

Gruppen bei ihm buchbar. Allein

ein ganzes Ladenregal ist mit

über 300 verschiedenen Whiskys

gefüllt, vor allem mit Single

Malt Whiskeys - schottische,

amerikanische, irische, aber

auch deutsche Sorten sind dabei.

Eine praktische Probierhilfe

ist da die reichhaltige Auswahl

an kleinen Samples im Nebenregal.

An braunen Spirituosen

sind Brandys und Cognacs mit

im Angebot. Auch das Gin- und

Rumsortiment kann sich sehen

lassen.

Wein und Bier

Gut sortierte Rot- und Weißweine

aus den wichtigsten

Anbaugebieten der Welt geben

sich im Weinhaus Bücker ein

Stelldichein. Selbstverständlich

werden Weinproben angeboten.

„Von Einsteigerkursen bis hin zu

themenbezogenen Proben“, erzählt

Weinexperte Bücker. Und

auch Bierfreunde kommen auf

ihre Kosten. Ein ganzes Wandregal

ist gefüllt mit Craft Beer

oder auf Deutsch: handwerklich

gebrautem Bier aus aller Welt

(auch aus Hawaii). Fazit: Der

Besuch lohnt sich. Im Weinhaus

Bücker finden Genießer eine

einzigartige Auswahl an Getränken

und tollen Geschenkideen.

22 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Jeden Mittwoch

ab 18.30 Uhr Themenbuffets

wie Italienisches Buffet,

Spanisches Buffet, Wild-, Fisch

oder Regional-Buffets

Dinklage

„Auf gute

Nachbarschaft!”

Entdecken Sie den Rheinischen Hof

Als der gebürtige Rheinländer Heinrich Susen im Jahre 1929 seine

Schankwirtschaft in dem ehemaligen Forsthaus eröffnete, war es

sein Hauptanliegen, den Gästen nach getaner Arbeit, bei einem Glas

Bier den Alltag vergessen zu lassen und sich wie zu Hause zu fühlen.

Seitdem hat sich viel geändert im Hause Susen – ob der Veranstaltungssaal

mit einer Kapazität von bis zu 250 Personen, der modern

ausgestattete Tagungsraum, oder die neu erstellten komfortablen

Hotelzimmer – geblieben ist dennoch der Grundsatz unseren Gästen

das Gefühl zu geben, Zuhause zu sein. Unser Haus wird momentan

in der dritten Generation als Familienbetrieb geführt.

Wir wünschen einen

angenehmen Aufenthalt

in unserem Hause.

Familie Susen

Rheinischer Hof

Hotel Restaurant Festsaal

Burgstraße 54, 49413 Dinklage

Tel. 04443-1260, Fax 04443-3748

info@hotel-rheinischer-hof.de

www.hotel-rheinischer-hof.de

Weinhaus BüCKER

An der BleiCHE 1, 49413 DiNKLAGE

Tel.: 04443-751, www.weinhaus-buecker.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9.00 – 12.30 und 14.00 – 18.30 uHR

Sa. 9.00 – 14.00 uHR

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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 23


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Das Artland-Magazin.

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MQ + : Gemeinsam mit Arne Bruns

bieten Sie Einrichtungsberatung

an. Zwei Floristen - eine Leidenschaft?

E. S.: Ganz genau. Und eben diese Leidenschaft

macht uns sehr kreativ und

einfallsreich. Unsere große Stärke ist

unsere Individualität, sowohl in unseren

Ideen als auch bei Möbeln, Teppichen,

Farben, die wir anbieten. Nichts

ist von der Stange, vieles wird speziell

auf Kundenwunsch hergestellt.

MQ + : Was macht Ihren Stil besonders?

E.S.: Alles (lacht). Nein, im Ernst. Die

hohe Flexibilität und Individualität in

den Produkten selbst, die Kombination

mit Pflanzen und Blumen, das Gespür

für ein Ambiente, das edel und gleichzeitig

gemütlich und voller Leben ist

– das sind die Vorteile der Raumhelden.

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MQ + : Gibt es bevorzugte Marken,

mit denen Sie arbeiten?

E.S.: Uns ist es wichtig, mit Herstellern

zu arbeiten, die qualitativ etwas andere,

hochwertige Produkte bieten. Entsprechend

lange haben wir nach den

richtigen Partnern gesucht. Jetzt sind

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und Little Greene mit dabei.

MQ + : Wie läuft so eine Beratung ab?

Gibt es Schnuppermöglichkeiten?

BEI UNS ERHALTEN SIE:

Tapetenmusterbücher liegen auf dem Tisch. Hier und da tauchen aus dem Meer von Pflanzen und Blumen schicke Möbelstücke und Dekorationen auf.

Mittendrin: Enno Schmunkamp, Floristmeister mit großer Leidenschaft für Inneneinrichtung.

In seinem Blumengeschäft an der Langen Straße 13 in Dinklage, das gleichzeitig Ausstellungsraum ist, treffen wir ihn zum Interview.

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Ambiente, Altes mit Neuem kombinieren

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E.S.: Am besten kommen Interessierte

zu unserem „Kursus Ambiente“, den

Arne und ich regelmäßig veranstalten.

Der nächste Kurs findet am 8. April

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statt. Wer möchte, bringt Fotos von sei-

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„Auf gute

Nachbarschaft!”

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Die Piraten kommen!

Ausflugsziele

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„Sonntags bieten wir von 10 bis

13 Uhr ein großes Frühstücksbuffet“,

erklärt Elke Schlarmann

lächelnd.

Zusammen mit Franz-Josef Kohorst

führt sie das Bistro mon

ami in Dinklage.

Neben Frühstücksbuffet am

Sonntag verwöhnen sie ihre

Gäste mittwochs, freitags und

am Wochenende mit saisonalen

Spezialitäten und saftigen

Steaks. Alles frisch zubereitet

Tolles Ambiente auch für

Firmen- und Familienfeiern.

– entweder à la carte oder als

individuelle Menüempfehlung

des Kochs.

Das Bistro bietet auch ausgesuchte

Spirituosen.

Mit dabei: Schottische & irische

Whiskeys, Gins, Cocktails und

edle Weinsorten.

In Kürze startet im mon ami die

Spargelsaison. Bis 60 Personen

haben dann die Möglichkeit, gegen

Anmeldung ein köstliches

Spargelbuffet zu genießen.

Sonntags von 10 – 13 Uhr

Frühstücksbuffet.

Place d’Epouville 1

49413 Dinklage

Tel.: 04443-9777127

0151-17267204

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auch auf Facebook

Öffnungszeiten:

So. 10-13 und ab 17 Uhr

Sa. ab 18 Uhr

Mi. und Fr. ab 19 Uhr

27. März 2016 ab 17:00 Uhr, großes

Feuerwerk um 21:00 Uhr

Eine einzigartige Projektionsshow, ein piratiges

Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie

und ein perfekt auf die Musik abgestimmtes

Feuerwerk machen das Oster-Leuchten am

Ort der Varusschlacht zu einem spektakulären

Open Air-Ereignis. Passend zur anstehenden

Sonderausstellung GEFAHR AUF SEE – PIRATEN

IN DER ANTIKE geht es dieses Jahr auf eine

Zeitreise von den Seeräubernestern der Antike

bis zu den Piraten der Karibik. Entdeckerprogramme

für Groß und Klein erwecken die Welt

des Mittelmeers zu antiken Zeiten zum Leben.

Im Freigelände und auf der Showbühne unterhalten

raue Gesellen mit allerlei Seemannsgarn,

Jonglage und Feuerkunst die Besucher. Die 100

Meter lange Projektionsfläche im Museumspark

entführt mit überlebensgroßen Bildern in die

Welt der Piraten, bevor die Veranstaltung im

eigens für diesen Abend inszenierten und perfekt

musikalisch abgerundeten Feuerwerk ihren

krönenden Abschluss findet.

Osterferienprogramm 2016

In den Osterferien gibt es in Museum und Park

Kalkriese viel zu entdecken. Familienführungen

und abwechslungsreiche museumspädagogische

Programme machen die Geschichte der

Varusschlacht anschaulich erfahrbar.

Datum: 23. März 2016, 14:00 Uhr

Familienführung zur Varusschlacht

Datum: 24. März 2016, 12:00 Uhr

Mitmach-Programm „Helden der Antike“

Datum: 30. März 2016, 12:00 Uhr

Familienführung zur Varusschlacht

Datum: 31. März 2016, 12:00 Uhr

Mitmach-Programm „ArchäOmobil – Forschungsstation

Bauwagen“

VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land –

Museum und Park Kalkriese | Venner Straße 69

49565 Bramsche | Tel: +49 [0] 5468 9204-0

www.kalkriese-varusschlacht.de

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 25


Das Artland-Magazin.

Die Experten

für Sonne, Licht & mehr

Rolladen Bosse: BESCHATTuNGSTECHNik und TiSCHLEREi

Große Produktvielfalt bei Bosse

in Dinklage. Von einem reinen

Betrieb für Rollladen hat sich das

Unternehmen im Laufe der Jahre

zum Experten in Sachen Beschattungstechnik

entwickelt. Neben

Rollladen werden Klapp- und

Schiebeläden, Fenster und Türen,

Markisen und Rollos vertrieben

sowie in der eigenen Tischlerei

Möbel, Treppen und vieles mehr

gefertigt.

Voll im TREND:

TerrassendäCHER

Terrassendächer sind ein perfekter

Wetterschutz und ermöglichen

Gartenvergnügen bis weit in

den Herbst hinein. Als Spezialist

bietet Bosse hochwertige Dachkonstruktionen

aus Holz und

Aluminium und stattet sie auf

Wunsch mit praktischer Seitenverglasung

aus.

www.rolladen-bosse.de

Mehr Informationen:

Bosse GmbH & Co. KG · Tischlerei & Rolladenbau

Friedenstraße 13 · 49413 Dinklage · Tel.: 04443- 2408

Die verstehen ihr Handwerk!

Fliesenfachmarkt DiNKLAGE:

HOCHWERTige MARKENpRODuKTE VOM FACHMANN

Eine große Halle gefüllt mit

Fliesen soweit das Auge reicht.

Auf ca. 400 m² Ausstellungsfläche

präsentieren Nicole und Michael

Kreutzmann eine große Auswahl

an Wand- und Bodenfliesen, Naturstein

und Bordüren in verschiedensten

Materialien sowie das

komplette Zubehör-Sortiment. Sofort zum Mitnehmen, denn der

Fliesen Fachmarkt ist ein Abholmarkt. Geführt werden nur Markenprodukte

und immer auch Sonderposten. Die entsprechenden

Fliesenlegearbeiten führt Fliesenlegermeister Michael Kreutzmann

mit seinem Team durch. Ganz gleich ob Neubauten, Altbausanierung

oder Bäderrenovierungen – das Kreutzmann-Team steht für

Kompetenz und Zuverlässigkeit.

Sie finden uns auch bei Facebook

Links im Bild Mitarbeiterin Sandra Arkenau,

Mitte Michael Kreutzmann, rechts Nicole Kreutzmann

Fliesen Fachmarkt Dinklage

Clemens-August-Str. 24, 49413 Dinklage

Tel.: 04443-506464

www.fliesenmarkt-dinklage.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr,

Sa. 9.00 – 12.00 Uhr

Jeden 1. Sonntag im Monat

Schautag von 14.00 – 17.00 Uhr

So GEHT Frühling: SCHuhhaus FORTMANN

füHRT SCHiCKE LABELS & ACCESSOires

Der Spezialist in Sachen SCHUH

„Wir führen Marken, die nicht überall zu finden sind“, erklärt Martin

Fortmann und zeigt auf ein schickes buntes Paar Stiefeletten des

Schuhlabels Laura Vita.

Die Auswahl im Dinklager Schuhhaus ist groß:

Von Paul Green, Ecco, Tamaris, Gabor, Rieker, Camel Active über

sportliche Marken wie Skechers Sport oder Waldläufer für die

reifere Generation bis hin zu seltenen Marken wie Hispanitas, Mjus

oder Charme.

Sie finden uns auch auf Facebook:

https://www.facebook.com/schuhhaus.fortmann

Filialen: Cloppenburg & Bakum

Schuhhaus Fortmann, Bahnhofstraße 20,

49413 Dinklage, Tel.: 04443-1620

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9.00 – 12.30 u. 14.30 – 18.30Uhr,

Sa. 9.00 – 13.00 Uhr


Dinklager TRADITIONSUNTERNEHMEN

„Auf gute

Nachbarschaft!”

Farbenhaus BuCHMüller bietet GROSSe pRODuktviELFALT für Wand- und BODENGESTALTung

Einzigartige

Tapeten-

Auswahl

und vieles mehr...

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t

Sie finden uns auch auf Facebook!

Die Tapeten-Auswahl im Dinklager Farbenhaus

Buchmüller ist riesig. Der Kunde kann

sich bei einer modernen Auswahl an Tapeten

im Tapetenstudio von 5 ausgebildeten Fachverkäuferinnen

beraten lassen. Designertapeten

von Guido Maria Kretschmer, Barabra

Becker , Nena und alle namhaften Hersteller

wie Rasch, AS und BN findet er auch in über

170 Tapetenbüchern. Mit der Caparol Mischanlage

lassen sich minutenschnell über

40.000 Farbtöne sowohl in Lack, Lasuren und

Wandfarben mischen.

t t

Beratung

auch gerne

bei Ihnen

zu Hause!

„Wir sind Spezialisten für Wand- und

Bodengestaltung“, erklärt Fachverkäuferin

Bettina Wessels. Ob Teppiche, Laminat oder

modische Designbeläge in Holz- oder Fliesenoptik

– die Musterauswahl ist beeindruckend.

Und wer sich nach der Renovierung

nett einrichten möchte, bekommt hier gleich

die passenden Dekorationsartikel, sowie

Tischdecken und Kissen von Apelt und Sander

dazu. Neben den vielen Produkten bietet

das Team um Inhaber Christian Buchmüller

selbstverständlich auch alle handwerklichen

Leistungen eines klassischen Malerbetriebes.

Farbenhaus Buchmüller

Clemens-August-Straße 16, 49413 Dinklage

Tel.: 04443-917718, www.farbenhaus-buchmueller.de

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr. 8.00 – 12.30 u. 14.00 – 18.30 Uhr

Sa. 8.00 – 13.00 Uhr

Schreiben,

Schenken,

Staunen…

Schreibwaren HeiMANN bietet

groSSe ARTikel-ViELFALT – auCH DEVOTionalien

Dieser Besuch lohnt sich. Bei Schreibwaren Heimann gibt es ein

großes Sortiment zu entdecken. Dass ein Schreibwarengeschäft

Stifte, Papier- und Schulwaren bietet, ist klar. Hier gibt es noch viel

mehr: Fanartikel der Top-Bundesligavereine, Glückwunschkarten,

Zeitschriften, Deko- und Wohnaccessoires sowie gute Ideen für

besondere Anlässe. „Karneval, Kommunion, Ostern, Weihnachten

– wir haben die passenden Artikel“, erzählen Heike Triphaus

und Mechthild Krone, Fachverkäuferinnen bei Heimann. Auch im

sakralen Bereich ist Heimann stark. Hier gibt es Devotionalien

zu kaufen – von Taufkerzen, Kreuzen bis hin zu Madonnen- und

Krippenfiguren.

Schreibwaren Heimann

Inh. Gerd Triphaus

Burgstraße 4, 49413 Dinklage,

Tel.: 04443-961230,

www.karlkonerding.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9.00 – 12.30 u. 14.30 –

18.00 Uhr, Sa. 9.00 – 13.00 Uhr

Sie finden uns auch bei Facebook

KompETENTE BERATung von der

MARKTWERTEinschätzung bis hin

zur Finanzierung iHRER iMMOBilie.

Die Immobilienspezialistin

„Von Dinklage aus haben wir uns bei der Immobilienvermittlung auf

den Landkreis Vechta und Teile des Landkreises Osnabrück spezialisiert

– hier insbesondere auf die Stadt Quakenbrück sowie auf die

Gemeinden Menslage und Badbergen“, erklärt die Inhaberin der Dinklager

Geschäftsstelle Dr. Lucie Lotzkat. Die promovierte Betriebswirtin

verfügt über großes Branchenwissen, u.a. ist sie geprüfte freie

Sachverständige für Immobilienbewertung (PersCert®). Entsprechend

führt sie auf Wunsch auch gerne eine kostenfreie und qualitativ

hochwertige Einschätzung des aktuellen Immobilien-Marktwerts

für Eigentümer durch.

Mehr iNFORMATiONEN:

Dr. Lucie Lotzkat

Lange Straße 6 | 49413 Dinklage

Telefon: 04443-504787 0

E-Mail: vechta@von-poll.com

www.von-poll.com/vechta


Das Artland-Magazin.

Das kleine „Kaufhaus“

für Buch, Spiel, Erlebnis...

Von wegen nur Bücher:

In der Buchhandlung Diekmann

wird Literatur zum Erlebnis.

38

Jahre in der Branche und

kein bisschen müde.

„Mein Beruf ist meine Leidenschaft

und die wird nie aufhören“, lacht

Silvia Dierken, Inhaberin der Buchhandlung

Diekmann und Powerfrau.

Zusammen mit der Holdorfer Filiale

arbeiten 17 Mitarbeiter in der Buchhandlung

– und aufgepasst: Alle sind Frauen.

Sie behaupten sich in einer Branche, die

es in heutigen Internetzeiten nicht einfach

hat. „Wir sind genauso schnell wie

Amazon“, erklärt Silvia Dierken.

„Jeder Wunsch wird in kurzer Zeit erfüllt.

Und mit der Buchpreisbindung sind die

Bücher im Internet sowieso nicht günstiger

als bei uns.“

Riesen-Auswahl

für alle

Generationen

Jedes im Geschäft angebotene Gesellschaftspiel

ist vom Team bereits gespielt

worden. Hier gibt es kein Produkt, das

nicht im Detail erklärt werden kann.

Die sehr große Auswahl an Büchern

und Spielen für Kinder, Jugendliche und

Erwachsene sucht ihresgleichen in der

Region. Romane, Dokumentationen,

Biografien bis hin zu Gedichten, Fachbüchern

und einer großen Postannahmestelle

– viele Kunden überrascht das

breite Spektrum. Ganz zu schweigen von

der großen Auswahl an Schreib-, Papierund

Schulwaren. „Einige Kunden nennen

uns liebevoll auch das kleine Kaufhaus“,

schmunzelt die Inhaberin.

Literatur erleben

mit Lesungen

und Veranstaltungen

Das Diekmann-Team ist kreativ und

rührig. Es werden Buchvorstellungen

organisiert, Spielabende im Kindergarten

veranstaltet oder Lesungen mit bekannten

Schauspielern und Autoren angeboten.

Gerade erst war im Januar die

Auftaktveranstaltung auf Hof Scherbring

vor begeistertem Publikum. Schauspieler

Wanja Mues und Moderatorin Margarete

von Schwarzkopf lasen aus aktuellen

Krimis.

Übrigens:

Buchvorstellung und Lesungen können

auch privat gebucht werden.

28 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Einkaufen IN DINKLAGE

„Auf gute

Nachbarschaft!”

DINKLAGE

VERANSTALTUNG

Buchhandlung Diekmann

Am Markt 2, 49413 Dinklage

Tel.: 04443-961864

www.diekmann-buchhandlung.de

Öffnungszeiten:

Mo bis Fr. von 8.30 bis 18.00 Uhr

Sa. von 8.30 bis 13.00 Uhr

Sie finden uns auch auf Facebook

Clemens August

Kardinal Graf

von gAlen (1878-1946)

„Weder Menschenlob noch -furcht sollen uns bewegen“,

lautete der Wahlspruch des am 9. Oktober

2005 im Petersdom zu Rom seliggesprochenen

Kardinals. Während seiner Zeit als Bischof (1933 bis

1946) von Münster kämpfte er unerschrocken, profiliert

und zukunftsweisend gegen das Naziregime

und später gegen die Kollektivschuldzuweisung der

Deutschen. In seinen Predigten und Hirtenbriefen

prangerte er öffentlich den Mord an geistig behinderten

und kranken Menschen an und wendete

sich ebenso gegen Übergriffe und Plünderungen

der alliierten Soldaten. Sein beispielhafter Mut fand

weltweite Beachtung (New York Times 1942).

Da 42 Geistliche aus der Diözese Münster seine

Schriften in der Öffentlichkeit verbreitet hatten,

wurden sie mit Haft in Konzentrationslagern bestraft,

wo zehn von ihnen umgekommen sind.

Nach von Galens Kardinalsweihe am 21. Februar

1946 hielt er am 16. März vor 50.000 Menschen und

den Trümmern des Doms seine letzte Predigt, bevor

der „Löwe von Münster“ am 22. März an einem

Blinddarmdurchbruch starb.

Sein Leichnam ruht heute in der Ludgeruskapelle

des Doms, während eine Fingerreliquie in der Krypta

der St. Marien-Basilika in Cloppenburg-Bethen

aufbewahrt wird. An seinem Geburtsort erinnern

vor dem Kloster Dinklage zwei Linden an den Tag

Online-Shop

mit Lebensstil

seiner Kommunion, an dem er mit seinem Bruder

Franz und ihrem Vater die Bäume gepflanzt hat. Die

Bendiktinerinnen haben ein Nebengebäude in eine

von Galen-Gedenkstätte umgewandelt.

(Siehe Reportage nächste Seite)

Alexandra Lüders

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 29


Das Artland-Magazin.

30 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Ausflugsziele IN der NACHBARSCHAFT

„Der liebste

Ort der Erde“

(Clemens August von Galen)

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 31


Das Artland-Magazin.

Die Geschichte der Burg Dinklage

und der Benediktiner-Abtei

St. Scholastika

Portal der Dietrichsburg von 1597

von Alexandra Lüders

Seit Jahrhunderten ist die Wasserburg

Dinklage ein Begriff in

unserer nachbarschaftlichen

Region. Auf dem ehemaligen

moorigen Rodungsland soll es

bereits 980 eine sogenannte

Ferdinandsburg in dem damaligen Ort

Dincklage gegeben haben, dessen Namen

auf die germanische Gerichtsstätte

„Thincklage“ zurückzuführen ist. Bereits

1231 taucht urkundlich die Familie von

Dincklage auf, die auch in Quakenbrück

ein Kirchengestühl in der St.-Sylvester-

Kirche und einen Burgmannshof in der

Pfaffenstraße besaß.

Wegen ihres Aufbegehrens gegen die

Autorität des Fürstbischofs Florenz von

Münster, wird die Burg 1372 zerstört. 30

Jahre später errichteten die Dincklagischen

Nachkommen vier Burgen. Die

Hugoburg mußte im 19. Jahrhundert der

Burgkapelle weichen, während die drei

anderen noch heute von 23 Benediktinerinnen

bewohnt und bewirtschaftet

werden. Als Heinrich von Galen (aus

Galen bei Dorsten) 1641 zum Drosten

von Vechta avanciert, zieht er auf Burg

Dinklage ein. Schon zehn Jahre später

setzt Graf Heinrich zusammen mit seinem

Bruder dem Fürstbischof Christoph

Berhard von Galen die Rekatholisierung

und Autonomie der Region durch. Am

16. März 1878 wurde Clemens August

Kardinal von Galen auf der Burg geboren.

Seit seiner Seligsprechung im Jahr

2005 durch Papst Benedikt XVI. wird er

als „bedeutender Sohn des Oldenburger

Münsterlandes“ verehrt und die

Benediktinerinnen gründeten zusammen

mit regionalen Unternehmern die

Kardinal von Galen Stiftung. 2013 wurde

in der Burgmühle die Dauerausstellung

„Clemens August von Galen: Mut woher?

Mut wozu“ eröffnet. Sie ist von mittwochs

bis sonntags ebenso zu sehen wie

eine kleine Ausstellung im Backhaus.

Von Galen erlangte als Bischof und

„Löwe von Münster“ wegen seines

Widerstandes gegen die Nazis internationale

Bekanntheit. Kurz nach der

Ernennung zum Kardinal verstarb er am

22. März 1946.

In der Zeit von 1840 bis 1844 haben die

Großeltern des Kardinals die neugotische

Burgkapelle gebaut, in deren Gruft und

Kirchenraum Angehörige der von Galen-

32 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Ausflugsziele IN der NACHBARSCHAFT

Gebetszeiten

12:00 Uhr Mittagsgebet täglich

18:00 Uhr Vesper täglich

11:55 Uhr Friedensgebet täglich

06:45 Uhr Laudes Sonntag

05:45 Uhr Laudes Werktag

08:00 Uhr Eucharistiefeier Sonntag

07:30 Uhr Eucharistiefeier Werktag

20:30 Uhr Komplet & Vigil So/Di/Do/Sa

19:30 Uhr Komplet & Vigil Mo/Mi/Fr

Einmal im Monat feiern die Schwestern Sonntag

die Eucharistiefeier um 11 Uhr, die Messe um 8 Uhr

entfällt dann. Termine der Seite „Aktuelles“ im Internet

entnommen unter www.abteiburgdinklage.de

Führungen auf dem Burggelände können unter

mut@kardinal-von-galen-stiftung.de gebucht werden.

Infoquellen: Prospekte und Internetauftritt

der Abtei - Gespräche im Kloster

Familie aus vier Jahrhundert ihre letzte

Ruhestätte gefunden haben. Sie fungiert

als Hochzeitskapelle und Ort des Gebetes.

Am 9. Juni 1949 zog eine Gruppe der

Benediktinerinnen aus Alexanderdorf

auf die Burg, weil ein Neffe des Kardinals

sie zur Klostergründung zur Verfügung

stellte. Seit 2014 leben in der klösterlichen

Gemeinschaft 23 Schwestern aus

fünf Ländern zwischen 33 und 94 Jahren.

Im Zentrum der Burg feiern sie fünf

Mal pro Tag in der Klosterkirche einen

Gottesdienst. Wunderschöne handwerklich-künstlerische

Arbeiten entstehen

in ihren Werkstätten, mit denen sie genauso

ihren Lebensunterhalt finanzieren

wie durch Vortragstätigkeiten, diözesane

Aufgaben und pastorale Tätigkeiten.

Weitere Einkünfte entstehen durch den

2000 eröffneten Klosterladen und das im

Winter 2014 sanierte Klostercafé. In 2007

wählten die Schwestern die aktuelle

Priorin Schwester Franziska Lukas für die

kommenden zwölf Jahre als Vorsteherin

der 1977 gegründeten Abtei. Seit 1999

gibt es ein Bildungs- und Exerzitienhaus

für Gäste. Die Martinsscheune dient als

Herberge für Obdachlose und Notleidende.

Ikonen als Spiegel

der Liturgie

Neben der Herstellung von liturgischen

Gewändern, Kerzen und Obladen (Hostien),

malt Schwester Antje Eichhorn

seit 22 Jahren Ikonen, die ebenso so wie

Bücher, Karten, Kerzen und Vieles mehr

im Klosterladen angeboten werden.

„Alles, was sakrosankt ist, ist ikonenfähig.

Alles, was zur Liturgie gehört, kann

man ins Bild bringen. Wenn man den

Formenkanon einhält, kann man mit

Mitteln der Ikonenmalerei neue Themen

interpretieren“, erklärt die Ordensfrau.

Es gebe in der byzantinischen Tradition

der orthodoxen Kirche keine Vorlagen für

unsere moderne Liturgie, da die Liturgie

der westlichen Kirche sich weiterentwickelt

habe. Die Vorgaben des Formenkanons

für Menschen, Bäume und

Gewänder studierte die Benediktinerin

mehrere Monate in einem griechischen

Kloster. „Es ist wie eine Sprache: Wenn

ich die Grundlagen beherrsche, kann

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 33


Das Artland-Magazin.

ich variieren. Das hat nichts mit dem

Kunstverständis der Moderne zu tun“,

weiß Schwester Antje aus Erfahrung

und aus Literaturstudium. Sie hat

eine hohe Kompetenz entwickelt,

um kreativ varieren können und den

Kanon des Byzantinischen nicht zu

verlassen. Aufs Feinste hat sie Ikonen

von der in Auschwitz gemordeten

Ordensfrau Edith von Stein, des

Heiligen Franziskus und des Kardinal

von Galen gemalt. Die Benediktinerin

arbeitet nach einer mittelalterlichen

Technik mit Pigmenten auf Holz, das

grundiert und vergoldet wird. Im

Klosterladen können Gäste sie bewundern

und erwerben. Die Produkte

der Klosterwerkstätten werden zum

Teil hier und auch über das Internet

veräußert.

34 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Ausflugsziele IN der NACHBARSCHAFT

Im Klosterladen

Im Klosterladen herrscht ein Kommen und Gehen – die Gäste

aus der näheren und weiteren Umgebung sind auf der Suche

nach etwas Besonderem. Hier können sie sich in aller Stille

umschauen. „Es ist faszinierend. Die Leute kommen, um Ruhe

zu finden. Unser Café und der Laden tun ihnen einfach gut.

Hier können sie Bücher quer lesen, selbstkreierte Kerzen zu

verschiedenen Anlässen der Schwestern Veronika und Carola

kaufen und im Café nebenan die leckeren Kuchen genießen. Die

Menschen wünschen immer mehr Beratung und Gespräche.

Denn wir sind kein konsumorientierter Laden wenn auch ein

Gewerbebetrieb“, schildert Schwester Mirjam (auf Foto mit Kerze).

Unter der Regie von Schwester Ulrike dürfen Besucher von

Ostern bis zum 1. November jeweils dienstags bis sonntags am

Nachmittag hier „shoppen“. Samstag und Sonntag ist zusätzlich

das Café geöffnet. Nicht nur Wochenend-Ausflügler sind

regelmäßige Gäste. Auch Teilnehmer der klösterlichen Angebote

gehen hier gern „Kaffeesieren“ und Stöbern.

Feste Angebote und Kurse

Wer in der Abtei den benediktischen Tagesrhyhtmus erleben

will, ist im Kloster zu den Gebetszeiten und zu allen kirchlichen

Festtagen willkommen. An den Ora et Labora Tagen (Bete und

arbeite) können junge Menschen zwischen 18 und 40 Jahren zu

Gast sein und drei Stunden vormittags mitarbeiten.

Außer zu den Kursexerzitien (Homepage) sind Interessierte

eingeladen intensive Einzelexerzitien in Stille und Gebet zu

verbringen, auf Wunsch in täglicher Begleitung durch eine

Benediktinerin. Vom 25. Juli bis 30.Juli erteilt Maria Theresia von

Fürstenberg aus Heidelberg Unterricht im Ikonenschreiben.

Anmeldung und Information unter gaesteempfang@abteiburgdinklage.de

oder per Telefon unter 04443 5130

Gemeinsam

schwere Wege gehen

Steimelager Weg 2

49610 Quakenbrück

Tel. 05431 / 35 41

Soforthilfe im Trauerfall

info@ortland-bestattungen.de

www.ortland-bestattungen.de

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 35


Das Artland-Magazin.

Ulrike Stratmann lauscht den energetischen Pulsen

Was führt jemanden

zu dieser Heilkunst?

Jin Shin Jyutsu

im Artland

Als Ulrike Stratmann 2005 in einem

völlig erschöpften Zustand Jin Shin

Jyutsu kennenlernte, wollte sie nach der

Behandlung wissen, was das für eine

„Medizin“ sei.

Sofort begann sie die ihr empfohlenen

Handgriffe täglich anzuwenden.

Aufgrund ihrer eigenen positiven Erfahrung

neugierig geworden, begann sie

mit dem intensiven Studium des Jin Shin

Jyutsu. Dieses führte sie zu verschiedenen

Lehrern aus der ganzen Welt, die

auch in Europa unterrichten.

Seit 2008 wendet die gelernte Krankenschwester

„JSJ“ in ihrer Praxis in Bottorf

an. Wer sich ihren Händen anvertraut,

erfährt, dass sich das Zusammenspiel

von Körper, Geist und Seele mehr und

mehr harmonisiert.

Das menschliche Wesen entscheidet

selbst über Weg und Zeitpunkt der

Heilung. Hieraus wird verständlich, dass

die ausgebildete JSJ-Praktikerin kein

Heilversprechen geben kann.

Bei ihrer einstündigen Behandlung kann

man die Zuwendung und Geborgenheit,

die einem oft gerade in schwierigen

Lebenssituationen fehlt, erfahren.

Eine Behandlung beginnt mit einem

Vorgespräch über das Motiv und einer

Zusammenfassung der „Krankengeschichte“.

Der Klient legt sich in bequemer Kleidung

auf die Behandlungsliege. Danach

wird von Frau Stratmann die Körperstruktur

des Liegenden erfasst.

Im Seminar zur Selbstanwendung

Beim Lauschen nach energetischen Pulsen

36 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


SchafsKäse AlternativE AUS HEILMETHODEN

dem ARTLAND

Fotos: Bettina Lampe

Ulrike Stratmann mit Co-Therapeutin Maja

Erfassen der Körperstruktur und lösen der blockierten Energiepunkte in entspannter Atmosphäre

Anschließend fühlt sie die energetischen

Pulse und nach einer Zusammenfassung

der Pulse und der

Körperstruktur einerseits, und dem

Wunsch des Klienten auf Veränderung

andererseits, wählt sie eine passende

Sequenz aus.

Jetzt berührt sie mit ihren Händen die

blockierten Energiepunkte, was auch

als „strömen“ bezeichnet wird. Dabei

konzentriert sie sich auf das, was sie

unter ihren Fingerspitzen fühlt.

Die Hände sind eine Art Starthilfekabel

und verbleiben an den beiden

zunächst gewählten Punkten, bis der

Energiefluss/Strom sich harmonisch

anfühlt. Dann geht es zum nächsten

Punkt.

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 37


Das Artland-Magazin.

Behandlungsraum

in Bottorf

Während der Behandlung kann der Klient

sich mit jedem Atemzug tiefer in die

Entspannung sinken lassen und nachspüren,

was in seinem Körper oder in

seinen Gedanken passiert. Es lösen sich

Blockaden, was z.B. manchmal mit einem

Kribbeln entlang einer Energiebahn/eines

Energiestroms wahrgenommen wird.

Damit setzen Selbstheilungskräfte ein.

Eine Veränderung in Stille.

Das Schöne am Jin Shin Jyutsu sei, so

Ulrike Stratmann, dass es auch möglich

ist, bei auftretenden Beschwerden mit

simplen Handgriffen selbst etwas für

sich zu tun.

Wie dieses möglich ist, vermittelt sie in

ihren zweitägigen Selbsthilfekursen.

Der eigenverantwortliche Umgang mit

der persönlichen Gesundheit ist eine

Unterstützung ihrer Behandlung und

macht diese unter Umständen irgendwann

überflüssig.

Unter einer Jin Shin Jyutsu Sitzung oder

unter eigenen Behandlungen entwickelt

sich eine innere Bewusstheit, mit der es

möglich ist, sich seiner Erkrankung nicht

mehr so ausgeliefert zu fühlen.

Wenn es das Wetter erlaubt, behandelt

Frau Stratmann gerne im Garten. In der

Geborgenheit der Natur erfährt man sich

als Teil des Ganzen.

Jin Shin Jyutsu (sprich Dschin Schin

Dschiutsu) ist japanisch und bedeutet

„Die Kunst des Schöpfers durch den

wissenden, mitfühlenden Menschen“.

Pulse fühlen im Garten

Foto: Henrike zur Mühlen

Ulrike Stratmann sieht es als Vorläufer

der Akupunktur. Insbesondere hat sie

erfolgreich mit Jin Shin Jyutsu gearbeitet

bei Migräne, Allergien, und Rückenbeschwerden,

bei der Begleitung von

Chemotherapien und Krankenhausaufenthalten,

sowie bei chronischen

Erkrankungen wie Parkinson, MS, Borreliose,

oder PMS-Syndrom, Wechseljahrbeschwerden,

Entwicklungsstörungen

bei Kindern, Prostatabeschwerden, etc.

Ihre Klienten sind in einem Alter von 0

bis 89 Jahren.

38 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


AlternativE HEILMETHODEN

Griffe zur Selbstanwendung

(mindestens 5 bis 10 Min. halten)

...wenn der Zahnarzt Wochenende hat!

...bei Herzflattern

...sie klingt am Ende einer Behandlung

...bei Kopfschmerzen

Es ist anerkannt, dass JSJ bei schulmedizinischen

Behandlungen unterstützend

wirkt.

JSJ ist ein Sich-Erinnern an angeborenes

uraltes Wissen. Viele Menschen harmonisieren

sich schon immer unbewusst.

Der Griff an die Schläfen beim Nachdenken,

der Griff an die schmerzende Stelle,

das sich auf die Hände setzen, wenn man

müde ist und trotzdem einem interessanten

Vortrag lauschen möchte, sind

intuitive Strömprozesse.

Achten Sie doch einmal darauf, wie Sie

bereits in bestimmten Situationen ihre

Finger halten.

Strömen, Energie in Fluss bringen hat Frau

Stratmann veranlasst, ihre Praxis ALVEO zu

nennen. Alveo ist italienisch und bedeutet:

Das Flussbett.

Ihr Katze Maja ist eine sensible Co-

Therapeutin, die sich, sofern vom Klientel

akzeptiert, an die blockierten Stellen legt.

Sie wird als wohltuend empfunden und

genießt die Mitarbeit offensichtlich.

Weitere Informationen unter

www.alveo.me

...bei Übelkeit

...bei Bluthochdruck

Fotos: Marcus Klaus

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 39


Das Artland-Magazin.

Sprachkurse

Almut Oing-Arlinghaus

NACHHILFE

für alle Klassen und Schulformen

im Einzelunterricht

Mal- und Zeichenkurse

Mappenvorbereitung für

gestalterische Studiengänge

Hauptstr. 17

49637 Menslage

Telefon: 05437/94 74 40

Wer ein hochtechnisches

Wirrwarr

erwartet hat,

wird von der

Konzeption

angenehm

überrascht sein:

Die ehemalige Hövemannsche

Werkstatt an der Küstermeyerstraße

20 beherbergt ein

„Museum zum Anfassen“.

Es ist mit Liebe zum Detail eingerichtet

und lädt zum Sehen,

Staunen und Ausprobieren

ein. In Dauer- und Sonderausstellungen,

bei Vorführungen

und Aktionen avanciert die

historische Produktion von

Schreibfedern, Zigarren, Pinseln,

Bürsten und Korken zum einem

faszinierenden Erlebnis. Exkursionen

und Vorträge auch über

Torfabbau und Moorarchäologie

komplettieren die Reise in die

Vergangenheit. Sensationelle

Bohlenwegfunde gehen auf das

Jahr 55 vor Christi Geburt zurück

40 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Ausflugsziele IN der NÄHE

Erstaunliche

Vergangenheit

Man nehme 1000 Quadratmeter

Ausstellungsfläche,

ein engagiertes Team und

200 Jahre Industriegeschichte

– dies ist die Basis für das

sehenswerte Industrie

Museum Lohne, das ein

einmaliges Sammlungsgebiet

im norddeutschen Raum

präsentiert.

Text und Bilder von Alexandra Lüders

und fordern im Museum zum

Staunen heraus. An bestimmten

Tagen können Besucher einem

Pinselmacher über die Schulter

schauen oder selbst mit einer

Gänsefeder schreiben.

So verlocken Forscher-Sonntage

und museumspädagogische

Programme Alt und Jung zum

Mitmachen.

Ob ein besonderer Kindergeburtstag

oder spezielle Angebote

für Schulklassen, Vereine

oder Gruppen – das Industrie

Museum vermittelt auf drei

Etagen jeder Zielgruppe, was

der „Lohner Wind“ an wirtschaftlichen

Highlights geschaffen

hat.

Schon 1849 war Lohne wegen

seiner harten Schreibfedern

weltberühmt, bevor ihnen der

Lohner Priemtabak im 19. Jahrhundert

den Rang ablief. Auch

wenn die Zigarrenproduktion

in den 1950er Jahren eingestellt

wurde, gab es bis in die 90er

Jahre Heimarbeitsplätze.

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 41


Das Artland-Magazin.

Das Artland-Magazin.

Selbst heute baut ein Landwirt in Visbek-

Erlte noch Tabak an. 1897 knallten in

Lohne die aus portugiesischer Eiche

gefertigten Sektkorken, denn Lohne

war ab diesem Zeitpunkt Hauptsitz der

deutschen Korkenindustrie. 1946 erfanden

die cleveren Lohner einen Korken

mit Kunststoffkappe, was die Ära der heutigen

Kunststoffindustrie einleitete. Im Museum können

Gäste genau verfolgen, wie die einzelnen Industriezweige

sich entwickelt haben. „Wir arbeiten viel mit

Zeitzeugen, dem Staatsarchiv in Oldenburg und der

Oldenburgischen Landschaft zusammen“, verweist

Ulrike Hagemeier auf wichtige Kooperationen. Die

gebürtige Artländerin aus Renslage leitet das Museum

zusammen mit dem engagierten Vorsitzenden

des Heimatvereins Benno Dräger. Sie haben Kontakt

zu vielen Branchenkennern wie einem fast 90-zigjährigen

Pinselmacher, der mehrere, ehrenamtliche

„Lehrlinge“ für das Museum geschult hat. Überhaupt

werde die Fortbildung der ehrenamtlichen

Mitarbeiter im Bereich Restaurierung, Inventarisierung

und Führungen groß geschrieben, verrät

Hagemeier nicht ohne Stolz. Nicht zufällig wurde

ihr Haus mit dem Museumsgütesiegel wegen

seiner hervorragenden Dokumentation, des großen

Engagements und des einmaligen Sammlungsgebietes

bis 2021 ausgezeichnet und als kinderfreundlich

zertifiziert. Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei

und für alle Zielgruppen zugänglich. Fachspezifische

Hintergrund-Informationen liefern Filme mit

dem Arbeitstitel „Lohner Streifen“ und die „Lohner

Blätter“. „Ich bin stolz auf das Handfeste in unserem

Museum, leider kennen uns viele Leute in den

Nachbarkreisen nicht“, hofft Hagemeier auf mehr

Besucher aus dem Osnabrücker Land. Zur Zeit hat

sie zusammen mit den Dampflokfreunden Osnabrück

bis November 2016 eine Sonderausstellung

über die Eisenbahn organisiert. Es sollen Präsentationen

über den Maschinenbau (2018/19) und zum

ersten Weltkrieg (Ende 2017) folgen.

Zu Weihnachten plant Hagemeyer eine große

Krippenausstellung mit Hubert Drews aus Quakenbrück,

der Ulrike Hagemeier an ihre eigene

Schulzeit in der Burgmannsstadt erinnert.

Ihr Interesse an historischen Dingen spielte neben

Sport und Reiten schon damals eine große Rolle.

Später hat sie in Berlin Geographie, Ethnologie und

Soziologie studiert, um schließlich 1990 als ABM-

Kraft im Industrie Museum einzusteigen. Heute

zählt das Haus 15 000 Besucher pro Jahr, könnte

aber ohne den Zuschuß der Stadt Lohne nicht überlegen.

Auch das Lohner Unternehmen Pöppelmann

hat drei Millionen Euro für das Gebäude gespendet

und eine Stiftung gegründet.

42 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


SchafsKäse Ausflugsziele AUS dem IN der ARTLAND NÄHE

Termin-Tipps

3. April 14:30 Uhr – Kunststoff verarbeiten in Lohne

14. April Dampflokfest in Dresden

15. April 18 Uhr - Eröffnung der Lohner Kulturtage

22. April Künstlerinnen im Dialog- Kunst mit mArtedi

24. April 14 – 18 Uhr - Forschersonntag Dampf

14. Mai 14 Uhr - Moorwanderung mit Alf Metzler

31. MaI 19 Uhr - Literarischer Landgang mit Matthias Politycki

5. Juni 14:30 Uhr - Korkensonntag mit Demos

hoffentlich Allianz

Versicherung Vermögen Vorsorge

VERSICHERUNGSBÜRO

Thomas Ludmann

Bahnhofstr. 4 · Quakenbrück

Tel. 05431-3324

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 43


Das Artland-Magazin.

D

ie Öffnungszeiten

sind Dienstag bis

Sonntag 14 - 18 Uhr

und Donnerstag

14 - 20 Uhr, Gruppen

nach Vereinbarung.

Zu diesen Zeiten

lohnt auch ein Besuch der

Galerie Luzie Uptmoor. Sie

zeigt u.a. Werke der Malerin

Luzie Uptmoor (1899-1984), des

Bildhauers Johann Heinrich

Anton Benker (1849-1896), des

Portraitmalers Heinrich Klingenberg

(1868-1935), des Malers und

Karikaturisten Joseph Andreas

Pausewang (1908-1955) und

der Malerin Paula kl. Kalvelage

(1911-2000). Hier finden auch

mehrfach im Jahr Liederabende,

Lesungen, Vorträge und museumspädagogische

Angebote

statt.Eintrittspreise für Kinder

und Jugendliche 2 Euro, Erwachsene

3 Euro, Familien 6 Euro.

Eine einstündige Führung für

Gruppen kostet 25 Euro.

Der Museumstreff (Café)

lädt immer sonntags von

14 bis 18 Uhr zu Kaffee,

Kuchen und kleine Leckereien

ein.

44 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Ausflugsziele IN der NÄHE

Anfahrt:

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 45


Das Artland-Magazin.

46 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Ausflugsziele IN der NÄHE

KONTAKT:

Industrie-Museum Lohne

Küstermeyerstraße 20

49393 Lohne

Tel.: 04442/ 730 380

Fax: 04442/ 730 381

info@industriemuseum-lohne.de

www.industriemuseum-lohne.de

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 47


Feiern in stilvoller Atmosphäre

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48 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


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Temperaturen möglich!

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2016 wird

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Die große Gartenschau auf dem Marktplatz

Verkaufsoffener Sonntag

Veranstalter: Wirtschaftsagentur Artland GmbH

Samstag/Sonntag,

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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 49

Foto: Detlef Bülow


Das Artland-Magazin.

Gebaut um zu begeistern!

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Tante-Emma-

Es gab ihn in jeder Stadt und in

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vorausgesetzt. Angebot gültig bis 31.03.2016. Endverbraucher haben gem. § 355 und 495 BGB ein

Widerrufsrecht.

Diese Läden waren Anlaufpunkt für Hausfrauen,

aber auch für Generationen von

Schülern und Pendlern. Kein Kunde blieb hier

anonym, man kam nicht weit ohne menschliche

Ansprache und man nannte sich beim

Vornamen. Wer informiert sein wollte, erfuhr

hier den neuesten Tratsch. Von den Dingen

des alltäglichen Lebens hielt der Tante-Emma-

Laden ein breites Angebot bereit. Alles war

mehr oder weniger frisch und wurde in

gewünschter Menge in Tüten verpackt. Vom

frischen Erdbeerboden bis zum Waschmittel

reichte das Angebot. Was nicht vorrätig war,

wurde besorgt.

So ist es auch bei Bäcker Wilke in Essen/Oldenburg.

Als ich die Ladentür öffnete und das

Geschäft betrat, bimmelte die Türglocke, allein

das ist schon Nostalgie! Hinter einer kleinen

und vollgestellten Theke stand eine ältere Frau

in einem weißen Kittel. Vor ihr eine große, weiße

Waage mit klirrender Kasse. Um sie herum

Lebensmittel und Utensilien für den täglichen

Bedarf – eben ein typischer Tante-Emma-Laden.

Ich wollte mit meiner Frau meine Schwiegermutter

besuchen, die in Essen/Oldenburg

wohnt. Spontan hatten wir beschlossen einen

Erdbeerkuchen mitzubringen.

Mit einem freundlichen „Guten Tag, was kann

ich für Sie tun“ wurden wir begrüßt und ich

bestellte bei der älteren Dame einen Erdbeerkuchen.

„Der Erdbeerkuchen ist leider aus,

aber wenn Sie sich etwas gedulden möchten

und warten wollen, mache ich ihnen schnell

einen.“ „Wir warten gerne“, antwortete ich.

Kopfschüttelnd schaute ich meine Frau an

und flüsterte ihr zu: „Wo gibt es denn noch so

etwas?“

Ein Lächeln überzog mein Gesicht und

während wir warteten wurde ich in meine

Kindheit zurückversetzt. Ich erinnere mich

an die ewige Wartezeit, die ich in so einem

Laden verbracht habe. Meine Mutter war mal

wieder mit der Verkäuferin in ein langes, für

mich nicht endendes Gespräch vertieft und an

manchen Tagen ging die Schlange bis vor den

Kaufmannsladen, da nur eine Dame bediente.

An den grauen Wänden lehnten graue Metallregale,

gefüllt mit allem was Mutter brauchte.

Unter dem Tresen befanden sich unzählige

Holzschubläden, die vom jahrzehntelangen


von Detlef Bülow

Läden

jedem Ort.

Foto: Detlef Bülow

Herausziehen und Hereinschieben schon

ganz glatt geschliffen waren. Auf dem

Tresen lag ein Buch, in dem man anschreiben

lassen konnte. In den Regalen

dahinter reihten sich unzählige Gläser

mit bunten Süßigkeiten. Ich schwelge

in Erinnerungen, Bilder aus der eigenen

Jugend erschienen. Hier gab es frisch

gezapfte Milch, die ich damals noch in

einer Milchkanne kaufte. Mein Taschengeld

wurde sofort ausgegeben und in

Bonbons oder Brause umgewandelt.

Draußen vor dem Laden stand neben den

Kisten mit Obst und dem Regal mit den

Zeitschriften ein großer Kaugummiautomat

in Form einer Rakete. Es werden aber

auch die Erzählungen der Eltern lebendig,

Worte wie: „Kolonialwaren, Radiozeitung,

Tafelbutter und Kernseife“ fielen mir

spontan ein.

Was früher zum Stadtbild gehörte, ist

heute eine Rarität. Die großen Supermärkte

und Discountläden am Stadtrand

haben längst nicht nur die Dorfläden

ersetzt, nein, sie haben auch die Lebensmittelläden

weitgehend zur Aufgabe

gezwungen. Gleichzeitig geht das Wirtshaussterben

und die Schließung von

Geschäften in den Dörfern und Ortsteilen

weiter. Was bleibt sind leerstehende

Geschäfte, die das Stadtbild prägen.

In den Supermärkten und Einkaufszentren

kann man alles kaufen, hier spart

man Zeit heißt es! Wenn das so ist,

frage ich mich, was machen wir mit der

gesparten Zeit?

Ist es nicht eher

so, dass wir keine

Zeit mehr haben

und nur noch

gehetzt von A

nach B rennen.

Der Einkauf wird

doch eher zur

Tortur. Gerade

wenn Feiertage

anstehen ist es

doch immer besonders

schlimm.

Wir glauben

alle, dass wir es gut haben mit unseren

Supermärkten und Discountern aber

wenn der letzte Tante-Emma-Laden, der

Schlachter und die Kneipe um die Ecke

zum Versicherungsbüro oder Nagelstudio

wurde, werden wir feststellen, dass

da etwas schief gelaufen ist.

In Gedanken fahre ich durch die Innenstadt

von Quakenbrück und merke, dass

sich da doch schon sehr viel verändert

hat. Es gibt bereits keinen Fleischerladen

mehr auch viele andere Läden, wie zum

Beispiel das Kaufhaus Hohe Pforte, oder

die Läden von Burke, die Bekleidungshäuser

Deeken, Schmiemann und Heiber

sind bereits Geschichte und einen Tante-

Emma-Laden gibt es schon lange nicht

mehr. Aber die Supermärkte werden

aufgestockt.

Die Wilke kommt zurück in den Laden

und holt mich in die Realität zurück.

„So bitte schön ihr Erdbeerkuchen ist

fertig. Ich habe ihn ihnen in einen Karton

verpackt, dann können sie ihn besser

transportieren. Würden sie so nett sein

und ihn mir wieder bringen? Möchten sie

noch Sahne dazu?“

Ich versprach ihr den Karton zurück zu

bringen. Wir zahlten, verabschiedeten

uns und verließen den Laden. Auf dem

Weg zum Auto drehte ich mich noch

einmal um und schaue etwas wehmütig

zurück. Meine Frau lächelte mir zu und

meinte: „In dir arbeitet es doch schon

wieder!“ – Na ja, sie kennt mich halt.

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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 51


Das Artland-Magazin.

Handwerk hat goldenen Boden

Traditionsbewusste Betriebe aus dem Artland

Werte Erhalten - Traditionen bewahren

Zimmerei B. Bäker

von Detlef Bülow

Als eines der größten Flächenländer erstreckt sich Niedersachsen

von der Nordsee über Marsch- und Heidelandschaften

bis zum Weserbergland und zum Harz.

Die Vielfalt der Landschaften und der Baudenkmale prägen

seit Jahrhunderten die Orte und die Region.

Die Erhaltung dieses kostbaren Erbes erfordert ein hohes

Maß an Idealismus. Diese anspruchsvolle und vielfältige

Herausforderung stellt die Eigentümer, Denkmalpflege

und auch die Handwerker vor große Aufgaben.

Möllers Mühle mit Sägewerk

am Schwarzen Weg

Foto: Stadtarchiv

52 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Quakenbrück Heute und geSTern

Martin Hugenberg,

Bernd und Jannik Bäker

bilden die Säulen der

Zimmerei B. Bäker

Foto: Detlef Bülow

Transport der Turmkonstruktion

des Rathauses Nienburg 2012

Fotos: Archiv Zimmerei B. Bäker

Um gerade auch die privaten

Denkmaleigentümer zu motivieren,

ihre historischen Bauten

durch qualifizierte Handwerksbetriebe

instand setzen zu

lassen, wird von der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz und

dem Zentralverband des Deutschen

Handwerkes seit 1994 der

„Bundespreis für Handwerk in

der Denkmalpflege“ vergeben.

In diesem Zusammenhang

bekam die Quakenbrücker Zimmerei

und Energieberatungsbetrieb

B. Bäker GmbH & Co. KG für

seine hervorragende Leistung

bei der Sanierung der Hofanlage

Vogt-Frühe in Badbergen den

Bundespreis für Handwerk in der

Denkmalpflege.

Sanierung des Giebels

der OLB Quakenbrück 2007

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 53


Das Artland-Magazin.

Handwerk hat goldenen Boden

Traditionsbewusste Betriebe aus dem Artland

Zimmerei B. Bäker

Der Handwerksbetrieb B. Bäker

wurde bereits im März 1953

von dem Zimmermeister Bernd

Bäker und seiner Ehefrau Maria

gegründet. Ein angemieteter

Schuppen auf dem Gelände der

Sägerei Möller (Möllers Mühle)

am Schwarzen Weg diente

damals als Werkstatt.

Bereits 1958 erwarb der Firmengründer

das Grundstück an der

Badberger Straße 18.

1961 entstand hier auch der

noch heute existierende Firmensitz.

In dem Jahr 1971 fing Bernd

Bäker Junior seine Lehre zum

Zimmermann im väterlichen

Unternehmen an, der dann mit

seiner Frau Jutta den Zimmereibetrieb

im Januar 1988

übernahm. Martin Hugenberg,

der 1987 als Zimmermannsgeselle

anfing, wurde im Juni 2005

gleichberechtigter Partner und

Geschäftsführer der Zimmerei –

Energieberatung B. Bäker GmbH

& Co. KG, das seit nunmehr 63

Jahren für seine historischen

Fachwerkbauten im Artland

und seiner weiteren Umgebung

bekannt ist.

Neben der klassischen Holzverarbeitung,

wie dem Holzrahmenbau,

dem Innenausbau

von Bestandsgebäuden, der

Altbau-Sanierung und der

Restaurierung historischer

Holzkonstruktionen, besonders

im Kirchenbau, ist die Energieberatung

und die energetische

Sanierung von Dächern und

Fassaden als weiterer Schwerpunkt

dazugekommen.

Mittlerweile ist auch die dritte

Generation Bäker im Unternehmen

tätig. Der Zimmer- und

Dachdeckermeister Jannik Bäker

ist auch Restaurator im Zimmereihandwerk

und ein weiterer

Experte im Mitarbeiterstamm,

der aus 25 Fachleuten besteht.

Turmkonstruktion der Zimmerei B. Bäker

auf dem Rathaus von Nienburg 2012

Zimmerei · Energieberatung

GmbH & Co.KG

Bernd Bäker

Badberger Str. 18

Dipl.-Ing. · Zimmermeister

49610 Quakenbrück

Martin Hugenberg

Telefon (0 54 31) 66 42/35 54

Energieberater · Zimmermeister

Werkstatt (0 54 31) 40 21

Internet: www.zimmerei-baeker.de · E-mail: info@zimmerei-baeker.de

54 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Quakenbrück Heute und geSTern

Fassadengestaltung an einer Schule in Löningen

Forum am Dom Osnabrück: Bau eines Übungsraumes für den Domchor

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 55


Das Artland-Magazin.

Neues Angebot für Patienten:

Plastische Chirurgie

und Handchirurgie

Prof. Dr. Lars Steinsträßer

in den Krankenhäusern Quakenbrück

und Löningen tätig

EXCLUSIV IN QUAKENBRÜCK

SoMMERZEIT = kleiderzeit

Einmalig in der Region ist der Fachbereich

„Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische

Chirurgie, Handchirurgie“, den das Christliche

Krankenhaus Quakenbrück und die St. Anna

Klinik Löningen im Januar 2016 neu eingerichtet

hat. Unter Leitung von Prof. Dr. Lars

Steinsträßer bietet der Fachbereich ein breites

Leistungsspektrum für seine Patienten an.

Prof. Steinsträßer ist Facharzt für Plastische

und Ästhetische Chirurgie, Zusatzbezeichnung

Intensivmedizin und Handchirurgie

sowie Heisenberg-Professor für Plastische

Chirurgie. Zuvor praktizierte er 13 Jahre am

Bergmannsheil in Bochum sowie zuletzt als

Chefarzt und Lehrstuhlinhaber der European

Medical School der Carl-von Ossietzky Universität

Oldenburg.

Klinikübergreifender

Ansatz

Der Facharzt ist als Chefarzt der chirurgischen

Subabteilungen des CKQ mit dem

Schwerpunkt Plastische, Rekonstruktive und

Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie sowie

als Leitender Zentrumsarzt im Zentrum für

Kurzzeitchirurgie der St. Anna Klinik Löningen

tätig. Darüber hinaus hat Prof. Steinsträßer

eine halbe vertragsärztliche Stelle in eigener

Praxis in der St. Anna Klinik in Löningen inne

und bietet Sprechstunden in einer chirurgischen

Praxis in Oldenburg an.

Ulla Murek

Lange Str. 58 · Quakenbrück

& 0 54 31 / 92 63 169

www.murek-fashion.com

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 9:30 - 18:00

Sa. 9:30 - 14:00

56 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


GesundheIT

Plastische und

Rekonstruktive

Chirurgie

Die Patienten profitieren von dem umfassenden

Leistungsspektrum vor Ort und können

sämtliche Verfahren der Plastischen- und Rekonstruktiven

Chirurgie in Anspruch nehmen.

Hierzu gehören beispielsweise die Gewebeverpflanzung

zur Defektdeckung, aber auch

die Sehnen-, Nerven- oder Muskeltransplantationen

zur Funktionswiederherstellung.

So könne nach Verletzungen, Tumorerkrankungen,

bei schweren Entzündungen und

Problemwunden, starker Gewichtsabnahme

oder bei Fehlbildungen die Lebensqualität der

Patienten stark verbessert werden.

Ästhetische Chirurgie

und Handchirurgie

In der Ästhetischen Chirurgie werden die

formenden und straffenden Verfahren im Gesichts-,

Brust-, Bauch- sowie Extremitätenbereich

inklusive der Fettabsaugung angeboten.

Prof. Steinsträßer ist darüber hinaus Spezialist

für die gesamte Brustchirurgie. „Dabei legen

wir einen besonderen Fokus auf die Rekonstruktion

mit Eigengewebe und Eigenfett zum

Beispiel nach einer Brustamputation“, erklärt

der Facharzt. Der Bereich Handchirurgie

bildet einen weiteren Schwerpunkt. Das Team

um Prof. Steinsträßer versorgt sämtliche Verletzungen

an der Hand wie Sehnen-, Nerven-,

Gefäßverletzungen und Knochenbrüche.

Wichtig ist dem Chefarzt dabei eine vertrauensvolle

Arzt-Patienten-Beziehung.

Denn jeder Patient erhält ein exakt auf ihn

abgestimmtes Behandlungskonzept, das gemeinsam

mit dem Patienten entwickelt wird.

Gerade in einem so sensiblen Bereich wie der

Ästhetischen Chirurgie ist es wichtig, dass

der Eingriff durch intensive Beratung und

Gespräche vorbereitet wird.

Zur Person:

Prof. Steinsträßer ist Facharzt für Plastische

und Ästhetische Chirurgie, Zusatzbezeichnung

Intensivmedizin und Handchirurgie

sowie Heisenberg-Professor für

Plastische Chirurgie. Steinsträßer wurde

1970 in Verden an der Aller geboren, ist

verheiratet und hat zwei kleine Töchter.

Nach Medizinstudium und Promotion

absolvierte er seine Facharztausbildung

am Bergmannsheil in Bochum. Als internationaler

Stipendiat der amerikanischen

Plastischen Chirurgen (ASPS) verbrachte

Steinsträßer zahlreiche Klinikaufenthalte

in den USA (u.a. Harvard, New York, Los

Angeles und Stanford).

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 57


Das Artland-Magazin.

Fitness für die Seele

von Detlef Bülow

Diane hat aber auch gleich einen Fitnesstipp

für mich!

„Du solltest pro Stunde fünf bis zehn Minuten

lang andere Tätigkeiten machen, zum Beispiel

aufstehen und zum Schrank gehen oder dein

Telefon etwas weiter wegstellen und ruhig

mal im Stehen, oder im Gehen telefonieren

und wenn du merkst, dass deine Schultern

angespannt sind, dann mach doch mal diese

Übung.“

Sie bat mich aufzustehen und dann ging es

auch schon los.

Achten Sie auf Ihre Atmung.

Wie atmen Sie?

Das höre ich in der letzten Zeit

öfter und habe es immer belächelt.

Meine Atmung geschieht unbewusst und ich

habe schließlich bis heute überlebt. Ich habe

mir nie Gedanken über meine Atmung gemacht

und habe auch nicht darauf geachtet,

wie ich atme. Doch dann habe ich mich mit

Diane Knitsch unterhalten, ich sollte eines

Besseren belehrt werden. Diane ist Heilpraktikerin

für Psychotherapie und Entspannungstrainerin.

Sie betreibt seit 2004 eine Energetische

Naturheilpraxis und ist seit 2008 im

Gesundheitszentrum Badbergen tätig.

„Detlef, du kennst das doch, wenn der Nacken

und die Schultern angespannt sind, weil man

zu lange am PC sitzt?

Spätestens wenn dir die Anspannung bewusst

wird, ist es Zeit für eine Pause.“

Klar kenne ich das, aber wenn ich das merke,

ist es auch schon zu spät und ich bin so verspannt,

dass oft nur noch Krankengymnastik

und Massage hilft.

Diane lächelt mich an und sagt: „Dazu muss

es nicht kommen. Wer falsch vorm Bildschirm

sitzt, zahlt mit Schmerzen.“

Ich sitze ganz normal, wie man halt so sitzt!

„Vor dem PC sitzt fast jeder falsch: Zu starr

und unbeweglich. Auf Dauer macht das

krank.“

Foto: Detlef Bülow

1. Rechte Schulter hochziehen

und fallen lassen

2. Linke Schulter hochziehen

und fallen lassen

3. Wir wiederholen Schritt 1 und 2

ganze 5 Mal im Wechsel

4. Beide Schultern gleichzeitig hochziehen

und die Ohrläppchen berühren.

5. Wir kreisen die Schultern nach hinten

3 mal

6. Wir kreisen die Schultern nach vorne

3 mal

7. Wir schütteln

unsere Arme aus

8. Wir können uns wieder setzen

„Das sollte helfen.“

Okay, aber was hat das mit der Atmung zu

tun?

„Unsere Atmung geschieht unbewusst, dass

hast du schon richtig erkannt. Gerade deshalb

atmen viele Menschen unvollständig und

Coaching • Trainings • Klopftherapie

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Coaching

– bei Prüfungsstress

– zur Stressbewältigung

– bei Lern- und Erfolgsblockaden

• Entspannungstraining

• Ganzheitliche

Fußmassage

Betriebliche

Gesundheitsförderung

Stressabbau durch

– Sambatrommeln

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sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

• Flughafentransfer und Kurierdienste

Abrechnung

über die

Krankenkassen!

58 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


GesundheIT

verkrampft. Manchmal wird die Luft zum

Atmen knapp: Stress oder Angst können zu

einer Atemfrequenz führen, die von der Natur

als Fluchtreflex angelegt ist. Richtig atmen

heißt, die Atemluft ohne Anstrengung ganz in

Bauch und Becken hineinströmen zu lassen.

Wer deutlich schneller atmet oder gar hechelt,

der versorgt seinen Körper mit weniger

Sauerstoff und kann weniger Kohlendioxid

abgeben. Dadurch steigt die Muskelspannung

und der Körper wird weniger schmerzempfindlich.

In Ausnahmesituationen ist das

sinnvoll und lebenswichtig, aber als Dauereinrichtung

ist es nicht gedacht.“

„Wir wünschen uns

weniger Stress.“

Ich sitze inzwischen nicht mehr mit verschränkten

Armen vor ihr, aber mir ist meine

Kinnlade runter gefallen und ich bin beeindruckt

von Diane. Sie strahlt eine Ruhe aus

und ihr Fachwissen haut mich um.

„Ich zeige dir mal wie du richtig Luft bekommst

und Stress direkt über die Atmung

abbauen kannst.“

Okay.

„Lenk die Aufmerksamkeit auf deine Atmung.

Atme bewusst über deine Nase ein, bis in

den Bauch, so dass sich die Bauchdecke hebt,

halte den Atem kurz an und atme dann über

den Mund wieder aus. Wenn du Stress hast,

wiederhol dies mindestens 3 mal und achte

danach sofort auf den Stresspegel. Es sollte

sich was verändern.“

Ich bedankte mich für den Tipp und versprach,

dass ich das mal ausprobieren werde.

Wir tranken dann noch einen Tee und unterhielten

uns noch über ihr Hobby. In ihrer

Freizeit spielt Diane in der von ihren Mann

Oliver gegründeten Sambagruppe Bateria Incitar

Timba. Das ist für sie selbst eine weitere

Möglichkeit Stress abzubauen.

„Musik mit netten Menschen und schwungvollem

Rhythmus, so sorgen wir mit unserer

Sambagruppe und unseren Percussionsinstrumente

für frischen Elan.“

Ich verabschiede mich und mache mich auf

dem Weg nach Hause. Im Auto sitzend denke

ich noch einmal über unser Gespräch und das

Atmen nach. Dann fällt mir mein Vater ein,

der, wenn ich als Kind aufgeregt zu ihm kam,

um ihm etwas zu erzählen, damals schon

immer zu mir sagte:

„Jetzt beruhige dich doch erstmal und atme

drei mal tief durch.“

Klar, dazu gehöre ich auch und wer wünscht

sich das nicht!

„Ja eine aktuelle Umfrage von über 3.500

Deutschen brachte zutage, dass sich die meisten

2016 ,weniger Stress‘ wünschen. Die Ärztezeitung

berichtete am 21. Dez.: ,Im neuen

Jahr wollen viele Menschen in Deutschland

laut einer Umfrage mehr Zeit mit der Familie

verbringen und Stress vermeiden.‘ In einer

Befragung des Meinungsforschungsinstitutes

Forsa gaben 62 Prozent an, mehr für ein

stressfreieres Leben tun zu wollen. Befinden

wir uns im Stress, wodurch auch immer,

verändert sich sofort unsere Atmung. Manche

halten Ihren Atem an und andere atmen nur

noch bis in den Brustkorb.“

Ich verschränkte meine Arme vor meiner

Brust, schaute aus den Fenster, ging für einen

kleinen Moment in mich und merkte, sie hat

recht.

„Die Atmung bringt den Sauerstoff ins Blut:

Pro Tag 500 Liter, die mit dem Blut zu den Zellen

befördert werden. Ruhiges Atmen verhindert

Blockaden, die durch starke Emotionen

und erhöhte Anspannung entstehen. Aber

unter Stress atmet der Mensch automatisch

flacher und gepresster. So gelangen nur etwa

7 bis 10 Liter Luft über den Blutkreislauf zu

den Organen. Wer ständig zu schnell atmet,

belastet seinen Körper. Bei einer zu flachen

Atmung wird die Kapazität der Lunge nicht

vollständig ausgenutzt. Richtiges Atmen kann

man lernen. Die Atmung wird über das vegetative

Nervensystem gesteuert. Umgekehrt

kann das vegetative Nervensystem über den

Atem beeinflusst und harmonisiert werden.“

St. Sylvester

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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 59


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60 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Natur & UMWELT

Der Wolf in seinem Revier Ausgabe | Foto: Frühjahr W. Rolfes (Deutscher 2016 mq Jagdverband) | 61


Das Artland-Magazin.

Das Wolfsgemälde wurde von Dorothee Ahrens

nach einem Titelbild der Jagdzeitschrift „Wild und Hund“ gefertigt.

Der Wolf zwischen Mythos

und Wahrheit

Seit Jahrtausenden spielt der

Wolf eine Rolle in Mythen

und Märchen aller Völker.

Dichtung und Wahrheit lassen

sich darin kaum voneinander

unterscheiden und spuken bis

heute in vielen Köpfen herum.

So kennt fast jeder die Märchen

„Rotkäppchen“ und „Der

Wolf und die sieben Geißlein“,

in denen Isegrim ein wahres

Schlachtfeld hinterläßt. Geradezu

gruselig erscheinen auch

Filmszenen, in denen Wölfe

den Mond anheulen oder gar

zu Wehrwölfen mutieren. Im

Gegensatz zu dem prämierten

Hollywood-Film „Der mit dem

Wolf tanzt“: Er zeigt die enge

Verbindung zwischen Mensch

und Wolf, der im Laufe der Jahrhunderte

zum domestizierten

Begleiter des Menschen wurde.

Trotz der daraus entwickelten

Hunderassen hat der Wolf seine

ursprüngliche Faszination vor

allem für Naturschützer nicht

eingebüßt. Seine eindrucksvolle

Erscheinung und die herausragenden

Jagdeigenschaften

machen ihn zum Herrscher der

Wildnis. Mit sicherem Instinkt

spürt er kranke, schwache Tiere

auf und sorgt für Ordnung in

seinem großen Revier, das er

mit niemandem teilen will. Hier

kann es in einem eng besiedelten,

land- und forstwirtschaftlich

genutzten Gebiet zu Interessenskonflikten

und Problemen

kommen. Ein Blick in die Historie

verrät, dass der Wolf auch in

unserer Region solange verfolgt

und gejagd wurde, bis er angeblich

vor 200 Jahren ausgestorben

ist. Doch der letzte Wolf soll

1956 im Kreis Gifhorn bei einer

Treibjagd erschossen worden

sein. Ein Einzelfall? Nach langer

Zeit ist dieses Raubtier nun von

Osten in Richtung Nordwesten

nach Mauerfall und Grenzöffnung

zu Polen verstärkt in

Deutschland eingewandert.

Er findet in unseren Wäldern

ein breites Nahrungsangebot.

Inzwischen leben auch in

Niedersachsen mehrere Rudel,

die für Diskussionen unter Laien

und Experten sorgen. Seit einem

Jahr rauschen die Wolfsschlagzeilen

durch den Medienwald,

in dem die kleinsten Vorkommnisse

dokumentiert werden.

„Kann ich noch gefahrlos Pilze

sammeln, joggen oder radeln?

Wie verhalte ich mich, wenn ich

plötzlich einem Wolf begegne?

Hat er genauso viel Angst vor

uns Menschen, wie wir vor

ihm?“ Alle diese Fragen sollen

die landesweit eingesetzten

Wolfsberater klären, damit der

Wolf bei uns wieder heimisch

werden kann. „Wild ist im Überfluss

vorhanden, da braucht der

Wolf keine Menschen angreifen“,

meinen die Einen. „Aber

was passiert, wenn er seine

natürliche Scheu vor Menschen

verliert?“ wollen Andere wissen.

Doch auf viele Fragen können

selbst Naturschützer oder

Jäger keine sicheren Antworten

geben. Besonders betroffen von

der Gegenwart des Wolfes sind

(wie auch früher) die Nutztierhalter

von Fohlen, Kälbern und

Schafen. In erster Linie sind aber

Schäfer die Leidtragenden bei

Wolfsübergriffen wie sie schon

häufiger im Raum Vechta/Diepholz

vorgekommen sind. Selbst

Schutzhunde und ein hoher

Zaum bieten keine 100-prozentige

Sicherheit. Auch wenn

bei einem nachgewiesenen

Wolfsriss eine Entschädigung

gezahlt wird, bleibt die emotionale

Belastung beim Anblick der

verendeten Tiere auf der Seite

des Schäfers. Weitaus größer

wäre der Verlust bei kleinen

Hobby- und Nebenerwerbsfarmern,

wenn der Wolf mal

Appetit auf Ziege, Minischwein,

Alpaka oder Gans verspürt.

Geradezu alarmierend erschien

Vielen die Nachricht, dass ein

Wolf in der Nähe des Goldenstedter

Waldkindergartens

(Kreis Vechta) gesichtet worden

ist. Die Erzieherinnen dort

bewahrten die Ruhe und verschreckten

den Wolf mit einem

Flatterband. Doch was ist, wenn

das eines Tages nicht mehr

reicht und die Wölfe die Scheu

verlieren? In Italien suchen die

Raubtiere nach Nahrung in

Städten und Dörfern, weshalb

sie als „Pizzawölfe“ bzw. „Spaghettiwölfe“

betitelt werden.

Auch die Geschichte zeigt, dass

unregulierte Wolfsbestände

(Rußland) bei Nahrungsmangel

nicht nur Haustiere, sondern

auch Menschen, vorzugsweise

Kinder erbeutet haben. Die größere

Gefahr von Wolfsattacken

besteht zwar im Sommer, wenn

der Streß der Welpenaufzucht

und eine Vielzahl an Ausflüglern

aufeinandertreffen (www.wolfszone.de).

Trotzdem hat es in den

letzten 60 Jahren in Westeuropa,

Russland und Nordamerika

bei über 100 000 Wölfen nur

30 tödliche Wolfsattacken auf

Menschen gegeben. Die Gefahr

im Wolfsrachen zu enden, ist

also sehr gering. Anfang des

18. Jahrhunderts soll übrigens

ein Mädchen in Menslage beim

Kirchgang von Wölfen zerrissen

worden sein. Laut der Naturkundlichen

Chronik Niedersachsen

der einzige Vorfall dieser Art

in rund 1000 Jahren.

Laut Umweltministerium sollen

sich Wölfe bundesweit verbreiten

dürfen. Seit 1979 wird der

Wolf europaweit als strenggeschützte

Art geführt. Nach dem

Bundesnaturschutzgesetz soll

eine Populationsgröße von rd.

1000 geschlechtsreifen Wölfen

erreicht werden. Aber ist eine

Kontrolle der Vermehrung

überhaupt möglich? Niemand

kann die Entwicklung zwischen

Wolf und Mensch wirklich voraussehen.

Wir alle müssen wohl

damit leben lernen, dass dieses

Raubtier in unseren Lebensraum

zurückgekehrt ist. Denn ethisch

gesehen haben sie das gleiche

Recht wie wir hier zu sein. In

vielen anderen Ländern gibt

es Krododile, Haie, Bären, Tiger,

Löwen und giftige Spinnen, also

auch dort, wo Menschen zu

Hause sind. Als Tourist mögen

wir es, eine Abenteuerreise zu

wilden Tieren zu buchen. Jetzt

haben wir ein Stück Wildnis im

eigenen Land: Wölfe, Luchse

und Wildkatzen finden es seit

einiger Zeit wieder schön in

Deutschland. Vielleicht sollten

wir es ihnen einfach nachmachen!

In der nächsten Ausgabe des

MQ-Magazins wird der Bericht

über Wölfe mit Interviews und

neuen Infos über sein Aussehen,

sein Sozialverhalten und seine

Verbreitung fortgesetzt. Dazu

gibt es Verhaltenstipps zum

Umgang mit dem vierbeinigen

Jäger.

62 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Natur & Umwelt

PR-Fotos Zoo

Diese Fotos zeigen Wölfe im Gehege des Osnabrücker Zoos.

Wölfe im Altkreis Bersenbrück

Wie die Zeitungsseite „Am heimatlichen Herd“

(11. Jg. - Juni 1960, Nr. 6) berichtet, sind in

früheren Jahrhunderten bei großen Wolfsjagden

in unserer Region zahlreiche Wölfe

gegen hohe Prämien erlegt worden (König

Friedrich Wilhelm III hob 1814 die Wolfsjagd

zur Staatsbürgerpflicht). Sie hatten im Vorfeld

große Schäden bei Nutztieren angerichtet.

Reihenweise waren ihnen Schweine, Rinder,

Schafe und Pferde zum Opfer gefallen. Dass

auch in der modernen Zeit immer wieder

große, kräftige Einzelwölfe aufgetaucht und

erschossen wurden, bezeugt die „Naturkundliche

Chronik Nordwestdeutschlands: Am

27. August 1948 mußte der „Würger vom

Lichtenmoor“, ein sechsjähriger Wolfsrüde

sein Leben lassen. Er hatte 65 Rinder und über

100 Schafe gerissen.1954 raubte ein anderer

Wolf wieder im Lichtenmoor 12 Rinder und

Schafe. Im Februar 1956 wird im Kreis Gifhorn

durch Treibjagd ein 1,70 Meter langer kräftiger

Wolfsrüde von 82 Pfund erlegt, der jetzt im

Museum Gifhorn zu sehen ist. Auch andere

Beispiele beweisen also, dass der Wolf immer

immer wieder präsent war, aber sich nicht ausbreiten

durfte. Kein Wunder, denn er benötigt

pro Tag ca. vier Kilogramm Fleisch, das heißt

er frißt im Jahr 65 Rehe, neun Stück Rotwild

und 16 Wildschweine. Das ruft auch bei Jägern

nicht nur Begeisterung hervor.

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 63


Das Artland-Magazin.

Ab Mai:

Neueröffnung

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FINANZEN

Foto: Wikipedia

Danke Peter!

Ihr wisst schon… Abschalten!

Ja, er war einer der „Helden“ meiner Kindheit.

Seine Sendung „Löwenzahn“ war gesetzt im Terminplan.

Peter Lustig hat mich und viele junge und ältere Menschen

begeistert, neugierig gemacht, zum Selbermachen

und Hinterfragen angeregt.

Nun ist er nach langer Krankheit mit 78 Jahren verstorben,

doch er hat viele Spuren hinterlassen.

Foto: Sabine Geißler_pixelio.de

Zum Schluss der Sendung Löwenzahn

sagte er immer „Ihr wisst

schon…Abschalten“. Lange hat er

diese Worte schon verwandt und heute

sind sie aktueller denn je, insbesondere

auf unser Medienzeitalter bezogen. Peter

bezog das Abschalten auf den Fernseher,

mittlerweile sind es aus meiner Sicht

Smartphone, Tablet, Apple-Watch und Co,

die des Öfteren mal abgeschaltet werden

müssten. Ansonsten überfluten uns Facebook,

WhatApp, Twitter und neuerdings

auch Snapchat mit Nachrichten.

Dies hat sicherlich viele gute Seiten, leider

aber auch eine Menge negative.

So gab es beispielsweise früher viel mehr

gut bezahlte Journalisten, die hinreichend

Zeit hatten, eine Nachricht zu

recherchieren und auf ihren Wahrheitsgehalt

zu prüfen, bevor sie veröffentlicht

wurde. Dafür ist heute häufig keine Zeit

mehr, denn es geht um Geschwindigkeit,

möglichst viele Clicks und Likes. So wird

aus Gerüchten schnell gefühlte Realität,

manchmal leider mit verherrenden

Folgen für Menschen oder auch Unternehmen.

Denn so leicht lebt es sich dann

doch nicht, wenn der Ruf erst einmal

ruiniert ist. Eine manchmal folgende

Richtigstellung nimmt oft kaum jemand

wahr, weil schon wieder die nächste Sau

durchs Dorf getrieben wird.

Solche Vorkommnisse erleben wir leider

auch immer wieder an der Börse. Aus Gerüchten

werden augenscheinlich Fakten,

die dann wiederum die Anleger (kleine

private, aber auch große institutionelle)

dazu veranlassen, zu handeln – viel zu

oft mit einem negativen Ergebnis. Die

Folge ist das Abwenden von den Aktienmärkten,

obwohl diese nachweislich

langfristig hohe Renditen hervorbringen

und somit einen hervorragenden Beitrag

bei der Zukunftsvorsorge leisten können.

Private Vorsorge ist unumgänglich, denn

jeder weiß aus den Medien, dass die normale

Rente im Alter nicht reichen wird,

um seinen bisherigen Lebensstandard

annähernd beizubehalten.

Achtung: Dies ist Realität und kein

Gerücht!

Foto: Jorma Bork_pixelio.de

Es ist also auch für den Erfolg beim

Geld anlegen von großer Bedeutung,

einmal abzuschalten und sich nicht vom

Mediengeschrei ins Bockshorn jagen zu

lassen. Denn es ist gar nicht so schwer,

langfristigen Anlageerfolg ohne Verfolgung

der Nachrichten und Börsenkurse

zu erzielen. Ganz im Gegenteil! Aktionismus

schadet sogar. Wer langfristig investiert,

braucht eine Strategie, Gelassenheit

und Disziplin – der Erfolg kommt dann

von ganz allein. Es gibt die wissenschaftlich

fundierte und nobelpreisgekrönte

Erkenntnis, dass auf mittlere und lange

Sicht Aktienmärkte (nicht Einzelaktien!)

die besten Chancen bieten, Renditen zu

erzielen. Daher gehören sie, je nach individueller

Risikoeinstellung, mit entsprechender

Gewichtung in jedes intelligent

investierte Vermögen. Es sei denn, Sie

glauben, dass Unternehmen wie Nestle,

Coca-Cola, Microsoft, Apple, Mc Donalds

oder Johnson & Johnson in Zukunft keine

Gewinne mehr erzielen.

Mein Appell: Bitte lassen Sie sich weder

aktuell noch in Zukunft von den Medien

verrückt machen! Das spart nicht nur

Zeit und schont die Nerven, sondern

bringt auf Dauer auch Gewinn.

Kümmern wir uns also lieber um die

für uns wichtigen Dinge im Leben und

halten es wie Peter Lustig: „Ihr wisst ja –

Abschalten!“

Michael Renze

ABATUS VermögensManagement

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 65


Bundes-treffen

Das Artland-Magazin.

der Bürgerinitiativen gegen Fracking in Osnabrück

Am 20./21. Feb. 2016

fand in Osnabrück das

Bundes-und Strategietreffen

der im Zusammenschluss

„Gegen Gasbohren“ vernetzten

Bürgerinitiativen statt. Auch die

IG Fracking-freies Artland e.V.

war vertreten (sh. Foto).

Auf deutliche Kritik stieß das

Verhalten zahlreicher Politiker,

die die Bevölkerung glauben

machen wollten, durch das

Gesetzespaket, das bald im Bundestag

zur Abstimmung ansteht,

würde Fracking eine Absage erteilt.

Tatsächlich handele es sich

jedoch um Gesetzesentwürfe

zur Fracking-Ermöglichung.

Hierfür halte das Bundesforschungsministerium

in seinem

Etat sogar jährlich 4 – 5 Millionen

Euro Fördermittel bereit.

Daher würden von den Bürgerinitiativen

im Hinblick auf die in

verschiedenen Bundesländern

anstehenden Kommunal- und

Landtagswahlen Aktionen

gestartet mit dem Tenor

„Keine Stimme den Politikern

und Parteien, die für Fracking

sind.“ Auch wurde von den

versammelten Initiativen die

neue Studie der Bundesanstalt

für Geowissenschaften

und Rohstoffe (BGR) kritisch

analysiert. Deren Schätzung der

Erdgasmenge in unkonventionellen

Lagerstätten ab 1.000 m

Tiefe sei nämlich gegenüber der

Prognose von 2012 deutlich (um

etwa 50 %) reduziert worden.

Stattdessen seien zusätzliche

Gasvorkommen in Tiefen zwischen

500 und 1000 m ermittelt

worden, in einer Tiefe also, die

eine Förderung von vornherein

verbiete. Einen relevanten Beitrag

zur Versorgungssicherheit

könnten die unkonventionellen

Lagerstätten also gar nicht leisten,

so dass es überhaupt keine

volkswirtschaftlich plausible

Begründung dafür gebe, auf

Fracking mit all den bekannten

bzw. gutachterlich belegten

Risiken, Gefahrenpotentialen

und möglichen Folgeschäden

zu setzen und die Zerstörung

ganzer Kulturlandschaften in

Kauf zu nehmen. Bezogen auf

das Artland würde aus dem

ländlich geprägten Kulturschatz

mit den ca. 600 erhaltenswerten

Hofanlagen und idyllischen

Naherholungsgebieten eine

Gasindustrie mit einer Vielzahl

von Bohrplätzen, Pipelines,

schwerlastverkehrtauglichen

Erschießungsstraßen, zwei

Gasaufbereitungsanlagen usw.

werden.

Außerdem konterkariert Fracking

die Energiewende und

den weltweit beschworenen

Klimaschutz, der dringend

erforderlich ist um nur noch

annähernd unter einem Durchschnittstemperaturanstieg

von

2 Grad zu bleiben. Denn gerade

bei der Förderung von Gas aus

unkonventionellen Lagerstätten

durch die Fracking-Technik

werden große Mengen an Treibhausgasen

freigesetzt.

Mehr Klimaschutz, Energieunabhängigkeit,

Versorgungssicherheit

und Preisstabilität

erreichen wir nur durch Energieeffizienzmaßnahmen

sowie den

Ausbau erneuerbarer Energien.

Den mit Abstand größten Beitrag

dazu kann die Nutzung der

Sonnenenergie mit ihren uner-

66 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Der EXotische garten

schöpflichen Potentialen leisten.

Innovative und entsprechend

geplante Plusenergiehäuser, die

mit der auf ihre Außenhüllen

strahlenden Sonnenenergie im

Jahresmittel nicht nur den eigenen

Strom- und Wärmebedarf

inkl. Ladestation für Elektrofahrzeuge

decken, sondern darüber

hinaus noch Strom in das öffentliche

Netz einspeisen brauchen

keine fossilen Energieträger wie

Kohle, Öl und Gas.

Um dem Klimawandel Einheit zu

gebieten, dürfen keine zusätzlichen

fossilen Energieträger erschlossen

werden, sondern es ist

ein ausnahmsloses Frackingverbot

entsprechend der Korbacher

Resolution erforderlich.

Architekt Dipl.-Ing.

Andreas Henemann

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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 67


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Schönheitsfleck

auf der Wange - so heiß wie diese

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VVK: 12 € / ermäßigt 10 € /

AK: 14 € / erm. 12 €

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Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück, 05431/2644

Reservierung und Vorverkauf:

SESSION

des Musikerforums

am Freitag, 10. JUNI 20 00

Der Eintritt ist frei!

www.theaterwerk-statt-quakenbrueck.de · Email: stefanheil@online.de

oder Buchgalerie 68 | Artland mq und Ausgabe Buchhandlung Frühjahr Thoben 2016

Mit Elektro-Draisinen das Hasetal entdecken

Immer ein besonderes Erlebnis: Mit der

Draisine auf den Schienen der stillgelegten

Bahnstrecke zwischen Quakenbrück und

Fürstenau unterwegs sein. Ganz entspannt

lässt sich dabei die Natur entlang der Strecke

erleben. Und das ist wörtlich gemeint:

Fast alle unterschiedlichen Draisinentypen,

werden durch Elektro-Antriebe unterstützt.

Somit wird die Fortbewegung leicht wie

eine Fahrt mit dem Elektro-Bike. Wer mag

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Muskelantrieb wählen.

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Club-Draisinen für 8-19 Personen und

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in idyllischer Umgebung ein Picknick zu

machen. Um jedoch Wartezeiten zu vermeiden,

müssen alle Fahrten vorab reserviert

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Gerne senden wir Ihnen unsere Angebote regelmäßig per E-Mail

Anmeldung unter: Artland@Lutz-Fleischwaren.de


Veranstaltungen

S W I N - G O L F · S P E I C H E R

K U L T U R & F E I E R N

Folk-Rock aus Thiene

auf Gut Vehr

30. April 2016 | Konzert mit Wippsteert

und Tanz in den Mai

Foto: Wippsteert

F reizeit "Vehr"schönern!

K u l t u r s c h a t z A r t l a n d

Die Texte auf plattdeutsch, die Musik von

Hand gemacht, das sind Wippsteert aus

Thiene.

Von Niedersachsen über Irland zur Arme-

Leute Musik aus Amerika, greift die Band

hier und da auch noch in andere Rockmusikecken

und machen ihre eigenen Lieder.

Das muss man sich mal so vorstellen: man

wirft alles in einen Topf, rührt alles um

und hat dann Musik, in der man das alles

wiederfindet. Nur noch bunter ...

Gitarren, Banjo, Mandoline, Mundharmonika

und Trompete – ganz egal wie, Hauptsache

es macht Spaß.

Plattdeutsch mal anders als man es sonst

so kennt!! Aber dafür FOLKPLATTCORE und

Thiener Poesie. Für die Ohren und für‘s

Herz.

Mäioabend (Tanz in den Mai)

30. April 2016 - Beginn 20:00 Uhr

Der Eintritt beträgt 8,00 €

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Mo - Do nach Vereinbarung

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Tel.: 0 54 31 - 96 95 80 · Fax: 0 54 31 - 90 47 37

Mail: info@gutvehr.de · www.gut-vehr.de

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 69


Das Artland-Magazin.

Auf der Gartenschau „Quakenbrück Natürlich“

wird einiges gezeigt, was im Garten so

möglich ist. Von pfiffigen Pflanzideen, neuen

Trends, Wohlfühloasen oder auch Wasserinstallationen

wie Brunnen oder Bachläufe.

Eine interessante Auswahl an Blumendekorationen,

Skulpturen und auch lustige Accessoires überraschen

die Besucher.

So verwandelt sich die Burgmannsstadt am Samstag und

Sonntag von 10 bis 18 Uhr in einen blühenden Garten, in dem

man gemütlich shoppen und kaffeesieren kann.

Auf dem Marktplatz trifft sich Jung und Alt. Hier zeigen gut

40 Aussteller dem Natur- und Gartenfreund, was im Garten

nicht fehlen sollte. Bei gutem Wetter sitzen die Besucher

in der Sonne und genießen geräucherten Fisch, Antipasti,

gegrilltes Fleisch sowie Kaffee und Kuchen an den liebevoll

dekorierten Ständen. Die Tiere vom Eselhof Badbergen laden

die Kinder zum Reiten ein.

Foto: Alexandra Lüders

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70 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


Ausflugsziel im FRÜHLING

Quakenbrück

natürlich

Quakenbrück eröffnet am 2. und

3. April die Gartensaison auf dem

Marktplatz - Sonntag verkaufsoffen!

Foto: Marcel Brosckschmidt

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Quakenbrück natürlich

Kunsthandwerk zum Anfassen

Martina Poggel arbeitet in Ennigerloh-Westkirchen als freie Künstlerin. Ihre Werke sind mir schon

öfter bei der Gartenschau „Quakenbrück Natürlich“ aufgefallen. Ihre interessanten Blickfänge

brachten mich dazu, stehen zu bleiben und etwas genauer hinzuschauen. Bereits seit mehreren

Jahren beschäftigt sich die sympathische Frau als Sandsteingestalterin. Ihre Arbeiten entstehen in einem speziellen Steingussverfahren.

Die Gussformen stellt sie aus Latex selbst her.

Martina Poggel verleiht ihren Kreationen einen natürlichen Sandsteincharakter. Aus der Faszination Neues zu erschaffen entstehen

ihre Kunstwerke für Haus und Garten.

Die individuelle Gestaltung ist eine der Stärken der Künstlerin, daher richtet sie sich auch gerne nach den Wünschen ihrer Kunden

und ist ihnen mit Freude dabei behilflich, ihre Vorstellungen umzusetzen. Eine kleine aber feine Auswahl Ihres Schaffens präsentiert

Martina Poggel auch wieder auf der Gartenschau „Quakenbrück Natürlich“ die am 2. und 3. April die Gartensaison offiziell

eingeläutet.

Foto: Detlef Bülow Foto: Detlef Bülow

KFZ-Meisterbetrieb der Innung

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 71


Das Artland-Magazin.

Die Zauberund

Illusionsshow

von Ralpf Hanheide

begeisterte im Rahmen

der Silvesterparty 2015

dermaßen die Zuschauer,

das jetzt 2 Zusatzshows

in leicht veränderter Form

in der Aula des

Artland Gymnasiums

dargeboten werden.

Text: B. Middendorf | Fotos: Detlef Bülow

72 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


QUAKENBRÜCK

ST. ANNENSTRASSE 12

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Geschäftsführer: Ilja Jumanow

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Tel. 0 54 31 / 61 86 · Fax 0 54 31 / 900 39 65

FIRE OF MAGIC

2 Zusatzshows am Samstag und am Sonntag

Der Quakenbrücker Ralph Hanheide entführt

seine Gäste mit einer faszinierenden

Illusionsshow in die Welt der Magie.

„Fire of Magic“ heißt das aktuelle Programm

und verspricht viele neue Tricks wie wie

„Excalibur“ oder die „Zersägte Jungfrau“.

Viele Monate dauert es, um eine solche

mit extremem Zeit- und Kostenaufwand

verbundene Show auf die Beine zu stellen.

Die Nummern (Branchenjargon: Illusionen)

hat Ralf Hanheide teils aus dem eigenen Repertoire,

teils von großen Magiern übernommen.

„Es gibt Foren im Internet. ‘Excalibur‘

habe ich dort ergattert. Und den sog. Slicer

‚Die neungeteilte Frau‘ aus der ZDF-Show

‚Zauber unterm Regenbogen‘ habe ich den

Erben von Mr. Cox abgekauft, einschließlich

Equipment. Das war nicht billig.“

Wenn Requisiten neu-, um- oder aufgebaut

werden müssen, steht Tischlermeister

Bergfeld bereit. „Ohne Wolfgang geht es

nicht“, sagt Hanheide. „Der hat immer

seine Werkzeugkiste dabei wie ein Arzt den

Notfallkoffer“. Support kommt auch von

vielen anderen – diversen Handwerkern,

den Calvelages, den Firmen PFAU-Tec und

Rebotec, Event-Manager Richard Schmitz

und, und, und…

Vor allem aber von denen, die bei der Show

buchstäblich den Kopf hinhalten. „Ob Kadia

Brengelmann, Valeria Gorban, Ann-Kathrin

Lukannek, Alexander Bobe, Julian Bäker oder

meine Frau Beate – ich habe einfach ein

Super-Team“, lobt der Magier. „Man muss

bei den Proben ja unheimlich viel Freizeit

und Energie investieren, und schließlich hat

jeder auch noch seinen Beruf, Ausbildung

oder Hobbys.“

Laser-Effekte, starker Sound, Nebelmaschine,

Motorsäge, Pyro-Abschuss, scharfe Schwerter,

klassischer Seiltrick: Jeder Handgriff

muss sitzen, damit die Illusion „am Ende des

Tages“ perfekt ist.

Die atemberaubende Illusionsshow startet

am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag

um 18 Uhr.

Eintrittskarten für beide Tage sind im Vorverkauf

erhältlich bei Uhren-Schmuck Braemer,

Lange Straße, und bei der Geschäftsstelle

des Bersenbrücker Kreisblatts.

Fire of Magic

2. + 3. April 2016

Aula Artland-Gymnasium

Quakenbrück

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 73


Das Artland-Magazin.

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in 18 Ländern, darunter erstmals auch Österreich, das nun in diesem Band ebenso wie im Band

Südeuropa zu finden ist. Der Führer bietet einen umfassenden Überblick über Ausstattung und Angebot

der Plätze - mit bis zu 300 Einzelinformationen in Text und Piktogrammen. Die erforderlichen Daten

werden von den hoch qualifizierten Inspekteuren erhoben, die jährlich rund 2.400 Campinganlagen

inspizieren.

Eine große Hilfe bei der Auswahl des geeigneten Urlaubsziels ist die neue Gesamtbewertung mit bis

zu 5 Sternen und die differenzierte ADAC-Campingplatz-Klassifikation in 10 verschiedenen Bereichen.

Zusätzlich zeigen 14 Piktogramme an, für welche Zielgruppen ein Campingplatz besonders geeignet ist.

Die aktuell ermittelten Preise sind detailliert inklusive aller Nebenkosten aufgeschlüsselt, und für den

schnellen Überblick gibt es den ADAC-Vergleichspreis für eine Musterfamilie.

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und seine Freunde nebst dem einen

oder anderen Feind

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Wibke. 352 S., 215 mm, in deutscher Sprache.

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Mein Lotta-Leben Bd. 9, 168 S.

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Franziskus das Herzstück seines Pontifikats.

Für alle Gläubigen, aber auch für

nachdenkende Menschen ohne konfessionelle

Bindung, erläutert er die zentrale

Botschaft der Barmherzigkeit - in der ihm

eigenen einfachen und direkten Sprache.

Dabei gibt Franziskus persönliche und

bislang unbekannte Einblicke in seine

Erfahrungen als Priester und erläutert

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Psychothriller. Deutsche Erstausgabe. Aus

dem Englischen von Kristian Lutze. Originaltitel:

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Sprache.

2016 Goldmann

ISBN 3-442-31408-9

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Der Papst

meldet sich

zu Wort! Neues vom

Ermittlerduo!

Wolfgang Osthus

Das Hasetal erleben

Kartoniert

Die schönsten Entdeckertouren zwischen

Melle und Meppen. Sutton Freizeit, 96 S.

m. zahlr. Karten, 23.5 cm, großformatiges

Paperback, Klappenbroschur, in deutscher

Sprache. Best.-Nr. 55696

2016 Sutton Verlag

ISBN 3-95400-696-0

14.99 EUR

Anders - seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten

nur noch „Mörder-Anders“

genannt - ist frisch aus dem Knast entlassen

und braucht einen neuen Job

sowie neue Freunde. Da kommt ihm die

Begegnung mit der geschäftstüchtigen

Pfarrerin Johanna, die wegen ihrer atheistischen

Gesinnung arbeitslos geworden

ist, gerade recht. Zusammen mit Per, einem

Hotel-Rezeptionisten, gründen sie

eine „Körperverletzungsagentur“ mit Anders

in der Rolle des Schlägers. Bis Anders

nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt,

sich plötzlich für Gott interessiert und

friedfertig werden will. Doch Stockholms

Gangsterbosse haben mit ihm noch eine

Rechnung offen und nehmen Anders und

seine Freunde gründlich in die Zange ...

Was für ein Gebrüll! Zuerst war Lotta ja

ganz begeistert, als sie Cheyennes süßen

Bruder Rocco kennengelernt hat. Klar,

dass sie als Expertin für kleine (Blöd-)

Brüder ihrer besten Freundin beim Babysitten

helfen wollte. Doch dann verwandelt

sich Rocco vom süßen Kätzchen

zum wilden Tiger und zu allem Überfluss

verschwindet auch noch Lottas Flöte. Wie

soll man denn da ein Gute-Nacht-Lied

spielen?

Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Diese

ist nichts Geringeres als Ausdruck für die

Liebe Gottes.

Eine Offenbarung für alle, die auf der Suche

nach dem Sinn des Lebens sind und

einen Weg des Friedens, der Besinnung

und Versöhnung gehen wollen.

Er wiegt dich sanft in den Schlaf, und

wenn du Glück hast, lässt er dich am

Leben ...

Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset

wird zum Schauplatz eines brutalen

Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter,

werden eines Nachts von einem skrupellosen

Mörder hingerichtet. Doch trotz

gründlicher Untersuchungen steht die

Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent

Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen

Psychologen Joe O‘Loughlin um

Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen

Personen konfrontiert ist. Motive

hätten sie alle, der betrogene Exmann

genauso wie die zahlreichen Liebhaber.

Wolfgang Osthus präsentiert in diesem

Ausflugsführer 15 sorgfältig ausgewählte

Entdeckertouren für die ganze Familie,

die in die malerische Region zwischen

Melle, Osnabrück und Meppen führen. Ob

per Rad, im Kanu oder zu Fuß, ob Kultur,

Kunst oder einfach nur Spaß, hier ist für

jeden etwas dabei. Mit vielen praktischen

Tipps und umfangreichem Kartenmaterial

ist dieser Band der ideale Begleiter

für alle, die das Hasetal aktiv erleben

möchten.

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Tipps!

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74 | mq Ausgabe Frühjahr 2016

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(Bücher Weitzel, Fürstenau)

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SAAL DER COMPAGNIA BUFFO · 49626 RESTRUP

UND ALTER BUCHLADEN, HAUPTSTR. 21, BERGE

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Do. 24. Serientäter: 20 00

MÄRZ Das Leben des Brian BERGE

Sa. 26. Techno- + Houseparty 23 00

MÄRZ DJ Ainstein presents the DJ-Astro-Team

Fr. 1. Michael Tumbrinck 20 00

APRIL „Schutt Happens“ - Kabarett

Sa. 16. Hans Schwab 20 00

APRIL „Bericht für eine Akademie“

So. 24. Tag des Buches 11 00

APRIL Matinee zum 400. Todestag

Sa. 30. Convoy Exceptionell 20 00

APRIL Zirkus-Premiere im Zelt

Do. 5. Serientäter-KINOABEND: 20 00

MAI „Harold & Maude“ BERGE

Sa. 21. Musicland 15 21 00

MAI „EIGHT MILES HIGH“ Einlass

Fr. 27. Compagnia Buffo 20 00

MAI ZELTTHEATER „LEBEN“

VORSCHAU 2. Halbjahr 2016

Do. 1. Serientäter-KINOABEND: 20 00

SEP „Highlander “ BERGE

Sa. 10. Musicland 16 21 00

SEP VINyL-DJ-NIGHT Einlass

Do. 6. Serientäter-KINOABEND: 20 00

OKT „Theo gegen den Rest der Welt“ BERGE

Do. 3. Serientäter-KINOABEND: 20 00

NOV „Wir können auch anders“ BERGE

Fr. 18. WIPPSTEERT 20 00

NOV

LIVE ON STAGE

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 75

PROGRAMM

KALENDER

Li.F.T. e.V.

Literatur, Film und Theater auf dem Land

Restrup 10 ...49626 Bippen

Telefon: 0 54 35-2410

e-mail: liftbippen@hotmail.com

www.kulturverein-lift.de

...Spendenkonto: Kreissparkasse BSB

(BLZ 265 515 40) Kto.-Nr. 121 212 716

FÜRSTENAU

BIPPEN

KREISEL


THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Allgemeines

BERGE


COMPAGNIA

BUFFO








QUAKEN-

BRÜCK➔

NORTRUP➔

KETTENKAMP➔

RESTRUP

BERSENBRÜCK ➔


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS:

Ab 07.04.2016

3D: The Huntsman & The Ice Queen

Ab 14.04.2016

3D: The Jungle Book

Im April

Im Himmel trägt man hohe Schuhe

Im April

Ein Mann namens Ove

Ab 28.04.2016

3D: The First Avenger: Civil War

Lange vor ihrer schicksalhaften Schlacht

gegen Snow White regiert die böse

Königin Ravenna (Charlize Theron)

gemeinsam mit ihrer Schwester Freya

(Emily Blunt) ihr Reich. Doch dann wird

Eiskönigin Freya durch einen bitteren Verrat

das Herz gebrochen und sie flieht aus

ihrer Heimat in einen winterlichen Palast,

in dem sie einsam ihr Dasein fristet und

ein Heer aus kriegerischen Huntsmen

um sich schart. Unter den ihr treu ergebenen

Kämpfern sind auch Eric (Chris

Hemsworth) und Sara (Jessica Chastain),

die jedoch gegen Freyas oberstes Gebot

verstoßen, als sie sich ineinander verlieben:

Niemand in ihrem Reich darf Liebe

empfinden! Die Eiskönigin schickt das

Liebespaar in die Verbannung. Als Eric

und Sara Jahre später zu Ohren kommt,

dass Ravenna in einem magischen Spiel

gefangen und von Freya befreit wurde,

werden ihre schlimmsten Befürchtungen

wahr: Das Schwesternpaar will nun gemeinsam

das gesamte Land unterjochen.

Doch da haben die Königinnen ihre Rechnung

ohne die verbannten Huntsmen

gemacht

Der junge Mogli (Neel Sethi) ist nach

einem Zwischenfall von seiner Familie

getrennt und von nun an alleine im indischen

Dschungel unterwegs. Er findet

schon bald Zuflucht bei der Wolfsmutter

Rakcha (Stimme: Heike Makatsch), die

ihn als eines ihrer Kinder aufzieht. Allerdings

hat es Schir Khan (Ben Becker)

auf Mogli abgesehen. Der Tiger will alle

menschliche Bedrohung vernichten, um

die Gesetze des Dschungels zu wahren.

Also verlässt Mogli die Wölfe und beginnt

ein Abenteuer voller Gefahren, bei dem er

dem fröhlichen Bären Balu (Armin Rhode)

und dem strengen Panther Baghira

(Joachim Krol) begegnet. Auf dem Weg

durch den Dschungel bekommen es die

neuen Freunde mit allerhand Gefahren

zu tun, so auch mit der hinterhältigen

Schlange Kaa (Jessica Schwarz) und dem

verschlagenen Affenkönig Louie (Christian

Berkel) – doch allen voran Schir Khan,

der immer noch hinter dem Menschenjungen

her ist...

Seit Kindertagen sind Milly (Toni Collette)

und Jess (Drew Barrymore) unzertrennliche

Freundinnen und haben alles miteinander

geteilt, angefangen bei ihren

Klamotten über Geheimnisse bis hin zu

ihren Partnern. Milly hat es mittlerweile

zu einer erfolgreichen Karriere gebracht,

ist mit einem liebevollen Mann verheiratet

und hat zwei tolle Kinder. Jess führt

ein weniger geordnetes Leben, wohnt sie

doch mit ihrem Freund Jago (Paddy Considine)

in einem Bootshaus und wünscht

sich nichts sehnlicher als ein Baby.

Doch dann trifft Milly ein schrecklicher

Schicksalsschlag, als bei ihr Brustkrebs

diagnostiziert wird und sie angesichts der

kräftezehrenden Therapie mehr denn je

auf Jess‘ Unterstützung angewiesen ist.

Während diese in den schwersten Stunden

an der Seite ihrer besten Freundin

sein will, steht sie aber bald schon selbst

vor einschneidenden Veränderungen. Dadurch

fällt es ihr zusehends schwerer, Milly

beizustehen, ohne ihr eigenes Leben zu

vernachlässigen, was die Freundschaft

der beiden Frauen schließlich auf eine

harte Probe stellt.

Der grantige Rentner Ove ist in seiner

Nachbarschaft denkbar unbeliebt. Er

meldet Falschparker, inspiziert die Mülltonnen

auf korrekte Mülltrennung und

blafft spielende Kinder an. Dabei hätte

Ove eigentlich Besseres zu tun, er möchte

nämlich sterben: Seit dem Tod seiner geliebten

Frau versucht er, seinem ihm nun

sinnlos erscheinenden Leben ein Ende zu

setzen, doch immer kommt irgendetwas

dazwischen. Gerade als er wieder einen

Suizid-Versuch unternimmt, brettern seine

neuen Nachbarn (u. a. Bahar Pars) mit

dem Auto in Oves Briefkasten und unterbrechen

seine Bemühungen – doch was

den Griesgram zunächst mächtig auf die

Palme bringt, entpuppt sich als wahrer

Glücksfall, denn nach und nach entdeckt

der Witwer, der hinter der rauen Schale

einen samtweichen Kern verbirgt, dass es

direkt um ihn herum immer noch Dinge

gibt, für die es sich zu leben lohnt.

Nach all der Zerstörung, die mit der Abwehr

globaler Bedrohungen durch die

Avengers einhergegangen ist, ist die US-

Regierung der Meinung, dass es eine stärkere

Kontrolle der Superhelden braucht.

Man beschließt daher eine Instanz zu

schaffen, die dafür Sorge tragen soll, dass

die Helden nur noch auf Anweisung aktiv

werden und Bericht erstatten.

„Iron Man“ Tony Stark (Robert Downey

Jr.) unterstützt den Plan. Er hat nach der

gescheiterten Schöpfung des feindseligen

Super-Roboters Ultron aus erster

Hand erfahren müssen, was passieren

kann, wenn man auf eigene Faust handelt.

Doch Steve Rogers alias Captain

America (Chris Evans) weiß nur zu gut,

wie eine solch mächtige Organisation

missbraucht werden kann. Er stellt sich

gegen das Vorhaben, sodass es zur Auseinandersetzung

mit seinem Kollegen

kommt.

idee x umsetzung

x begeisterung

Lange Str. 55

49610 Quakenbrück

Tel. 05431 94420

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76 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


© Thomas Gr

menarbeit mit Jean dell; mit Herbert

Herrmann und nora von collande; ein

Gastspiel der komödie am kurfürstendamm

berlin

KINOwelt

© ONYX Matthias Productions Stutte © Velvets Theater gGmbH

18. Februar 2016

der kleine Prinz

KULTURRING QUAKENBRÜcK

Programm Kulturring 2015/2016

AulA ArtlAnd-GymnAsium QuAkenbrück

schwarzes theater nach Antoine de

saint-exupéry, bearbeitet für das

schwarze theater „die Velvets“ von

bedřich Hányš und dana bufková

11. April 2016

Ziemlich beste Freunde

komödie 11. oktober nach 2015 dem Film von Éric

toledano 360 AllstArs und Olivier Adrenalin nakache

bühnenfassung: Gunnar dreßler,

Akrobatik mit timothy dance Peach, entertainment

Felix Frenken, sara

spennemann Onyx Productions, und michel Australien Haebler

regie: leitung: Gerhard Gene Peterson Hess

Kulturring Quakenbrück e.V.

Ab 12.05.2016

Angry Birds - Der Film

Der aufbrausende Red, der schnelle Chuck

und der explosive Bomb sind Außenseiter

auf der idyllischen Insel der flugunfähigen

Vögel. Trotz ihrer Teilnahme an der

Selbsthilfegruppe „Angry Birds“ bekommen

sie ihr Temperament einfach nicht

in den Griff. Doch als grüne Schweine auf

der Insel landen und von dieser Besitz

ergreifen wollen, sind es ausgerechnet

die drei Exoten, die zur letzten Hoffnung

der Vögel werden... „Angry Birds“ ist die

Adaption des gleichnamigen Artillery-

Videospiels, in dem Vögel aus einer

Schleuder geschossen werden.

Ab 19.05.2016

X-Men: Apocalypse

Neuester Teil der „X-Men“-Reihe, der

zehn Jahre nach dem Vorgänger „X-Men:

Zukunft ist Vergangenheit“ spielt, 1983.

Die Welt hat sich verändert, Mutanten

werden in der Gesellschaft nun weitestgehend

akzeptiert. Doch ein legendärer

Bösewicht schickt sich an, Menschen wie

Mutanten zu unterjochen: der einst als

Gott verehrte Apocalypse (Oscar Isaac),

der älteste und mächtigste Mutant der

Welt. Er ist unsterblich und unbesiegbar,

weil er die Kräfte vieler unterschiedlicher

Mutanten vereint „ und er ist bei seinem

Erwachen nach Tausenden von Jahren gar

nicht glücklich darüber, wie sich die Welt

entwickelt hat. Zur Verwirklichung seines

Plans einer neuen Weltordnung bringt

Apocalypse vier Mutanten unter seine

Kontrolle.

Vorverkauf: Nordwest Ticket-Hotline 0421–363636, www.nordwest-ticket.de, an

allen Vorverkaufsstellen von Nordwest 31. Ticket oktober und in der 2015 Tourismus-Infomation Artland

Anderthalb stunden zu spät

Gemeinnützige GmbH mit:

Sozialstation

Artland

© Thomas Grünholz

© Matthias Stutte © Velvets Theater gGmbH

komödie von Gérald sibleyras in Zusammenarbeit

mit Jean dell; mit Herbert

Herrmann und nora von collande; ein

Gastspiel der komödie am kurfürstendamm

berlin

Ambulantes

Gesundheitszentrum

Artland

18. Februar 2016

der kleine Prinz

Die Kompetenz für Pflege & Gesundheit

schwarzes theater nach Antoine de

saint-exupéry, bearbeitet für das

• Ambulante Pflege rund um die Uhr schwarze • Wir sind theater anerkannter „die Velvets“ Vertragspartner von aller

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bedřich Kranken- Hányš und dana Pflegekassen. bufková

• Hausnotrufsystem

11. April • Wir

2016

bieten Ihnen bedarfsorientierte Hilfe

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Ziemlich beste Freunde

durch qualifizierte und erfahrene Fachkräfte.

• Hilfe im Haushalt

komödie nach dem Film von Éric

• Vermittlung von Pflegehilfsmitteln toledano • Fürund ein unverbindliches Olivier nakacheBeratungsgespräch

bühnenfassung: Gunnar dreßler,

• Ambulante Psychiatrische Pflege mit timothy stehenPeach, wir Ihnen Felix gerne Frenken, zur Verfügung! sara

spennemann und michel Haebler

regie: Schiphorst Gerhard 2 · 49610 Hess Quakenbrück

Ansprechpartner:

Tel.: 05431/6746 Fax: 05431/92066

Herr Rolfes (Pflegedienstleitung)

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Frau Vorverkauf: Neitzel Nordwest (Verwaltung) Ticket-Hotline 0421–363636, rolfes@ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de

www.nordwest-ticket.de, an

allen Vorverkaufsstellen von Nordwest Ticket und in der Tourismus-Infomation Artland

Kulturring Quakenbrück e.V.

Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 77


Foto: Detlef Bülow

Veranstaltungen im Artland

Quelle: www.artland.de

04 APRIL

02.04.2016 - 03.04.2016, 10:00 Uhr

Gartenschau „Quakenbrück NATÜR-

LICH“ mit verkaufsoffenem Sonntag

Foto: Alexandra Lüders

Das Tor zum Frühling: Mit der Gartenschau

Quakenbrück NATÜRLICH! wird am 2. und

3. April die Gartensaison offiziell eingeläutet.

Floristen und Landschaftsgärtner

verwandeln den Marktplatz in einen

zauberhaften Garten und bieten Ideen für

das neue Gartenjahr.

Rund um das Thema Natur werden mehr

als 40 Aussteller ihre Besonderheiten

anbieten: Köstlichkeiten vom Tiroler

Bauernstandl, Figuren oder Möbel für den

Garten, aber auch Wasserspiele für den

Gartenteich werden in schönem Ambiente

gezeigt und verkauft.

Mit dem verkaufsoffenen Sonntag können

Besucher die frühlingshafte Atmosphäre

bei einem Einkaufsbummel in der schönen

Fachwerkstadt und in den Geschäften der

Fußgängerzone genießen.

Selbstverständlich ist auch für das

leibliche Wohl gesorgt. Neben Pommes,

Gegrilltem und Getränken bietet „Edel und

lecker“ - vom Wochenmarkt her bestens

bekannt - Kartoffelpuffer und Erbsensuppe

an. Außerdem gibt es Kaffee und eine

große Auswahl an leckerem Kuchen vom

Café Brinkmann, und Hansi Krogmann

serviert Brot, Kuchen und Berliner.

Auch das Stadtmuseum beteiligt sich am

Sonntag, 3. April, von 10 bis 18 Uhr mit

einem „Frühlingsmarkt“ und gemütlicher

Kaffeestube.

Ort: Marktplatz Quakenbrück

02.04.2016, 20:00 Uhr

Fire of Magic

Zauber & Illusionsshow

mit Ralph Hanheide

Karten erhältlich bei

Uhren & Schmuck Braemer, Lange Straße

und der Geschäftsstelle des Bersenbrücker

Kreisblattes, Am Markt.

Ort: Aula Artland Gymnasium

Am Deich 20

03.04.2016, 17:00 Uhr

A capella Konzert

„Frühlingsgeflüster“ der 4-Takter

A capella Musik vom Feinsten mit dem

Ensemble 4-Takter für den Genuss über die

Ohren und leckere Kleinigkeiten für den

Magen in der verlängerten Pause.

Ort: Gut Vehr 4, 49610 Quakenbrück

03.04.2016, 18:00 Uhr

Fire of Magic

Zauber & Illusionsshow

mit Ralph Hanheide

Karten erhältlich bei

Uhren & Schmuck Braemer, Lange Straße

und der Geschäftsstelle des Bersenbrücker

Kreisblattes, Am Markt.

Ort: Aula Artland Gymnasium

Am Deich 20

04.04.2016 - 20.06.2016,

17:00 - 18:30 Uhr

Deutsch-Treff Offener Deutschkurs

für Asylsuchende

Dieser Kurs bietet allen Asylsuchenden

die Möglichkeit, Deutschkenntnisse zu

erwerben und zu erweitern. Ebenfalls

werden Informationen über weitere

Sprachförderangebote gegeben. Der

Einstieg ist fortlaufend möglich. Der

Kursbesuch ist entgeltfrei.

Anmeldungen:

VHS Artland, Stefanie Quetschke

Tel. 05431/182-333

E-Mail: vhs@artland.de

Ort: Oberschule Artland, Jahnstraße 22

08.04.2016, 20:00 Uhr

La Signora „Sei Mein!“

Sie ist der heißeste Flirt seit der Erfindung

des Akkordeons und sie weiß, was sie

will. Wenn La Signora auf Partnersuche

geht, werden Mann die Beine weich. Sexy

Haarnetz, schwarze Bluse, schwarzer

knöchellanger Rock und der unverwechselbare

Schönheitsfleck auf der Wange - so

heiß wie diese modische Offenbarung war

zuvor nur Marilyn Monroe.

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35

10.04.2016, 11:00 - 17:00 Uhr

Frauen Sache, der etwas andere

Flohmarkt

Veranstalter: Neustädter Schützenbund

e.V., Neustädter Str. 6, Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Neustadt, Danziger

Straße, 49610 Quakenbrück

11.04.2016, 20:00 Uhr

„Ziemlich beste Freunde“

nach dem berühmten Erfolgsfilm

Komödie nach dem gleichnamigen

Film von Éric Toledano und Olivier

Nakache

Karten gibt es im Vorverkauf

in der Tourismus-Information

Artland, Lange Str. 39, 49610

Quakenbrück und bei www.

nordwest-ticket.de

Veranstalter: Kulturring

Quakenbrück e.V.

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20

15.04.2016, 19:30 Uhr

Jahreskonzert

des Musikvereins Nortrup

Ort: Sporthalle Nortrup

Schulstraße, 49638 Nortrup

15.04.2016, 20:00 Uhr

Session des Musikerforums Artland

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

16.04.2016 - 17.04.2016, 10:00 Uhr

Büchermarkt im Stadtmuseum

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

16.04.2016, 12:00 - 15:00 Uhr

Workshop Tango Argentino

Tango Argentino ist ein gleichberechtigt

getanzter Dialog, in dem die Tanzenden

sich aufeinander beziehen und sich

begegnen. Es geht um Kontakt, Impulse

senden und Impulse verstehen und interpretieren.

Hier werden keine festgelegten

Schritte gezählt, keine starren Muster

einstudiert, denn „der Tango passiert

zwischen den Schritten“.

Anmeldung und Anfragen gern

direkt bei der Workshopleiterin unter

marganagel@t-online.de oder unter

tsk-q@kabelmail.de, 05431 - 956 82 19

Ort: Tanz und Sport Kantine,

Oldenburger Str. 10, 49610 Quakenbrück

17.04.2016, 09:00 Uhr

Konfirmation I - St. Sylvester

Ort: St.-Marien-Kirche, Quakenbrück

17.04.2016, 11:00 Uhr

Ladenhütermarkt

mit verkaufsoffenem Sonntag

Ort: Innenstadt und Marktplatz,

49610 Quakenbrück

17.04.2016, 11:00 Uhr

Medienflohmarkt

der Samtgemeindebücherei

Zum Ladenhütermarkt am Sonntag, den

17. April 2016, veranstaltet die Bücherei

wieder einen Medienflohmarkt mit DVDs,

Hörbüchern, CDs und Büchern.

Ort: Samtgemeinde Bücherei, Markt 5,

49610 Quakenbrück

17.04.2016, 15:00 Uhr

Frühlingsschießen

SV Hengelage-Brokstreek

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

Foto: © Wieck

20.04.2016, 19:00 Uhr

Lesung „Schachbretttage“

von Jörn Birkholz

Schnoddrig und mit trockenem Humor

erzählt „Schachbretttage“ vom Lebensgefühl

der „Thirtysomethings“ und switcht

gekonnt zwischen ironischer Verzweiflung

und dem Zynismus junger Erwachsener,

zwischen Perspektivlosigkeit und dem

herzhaften Versuch eines Jungautors, im

Literaturbetrieb Fuß zu fassen.

Veranstalter: Förderverein der Samtgemeindebücherei

Artland e. V.

Ort: Samtgemeinde Bücherei

Markt 5, 49610 Quakenbrück

23.04.2016 - 24.04.2016, 11:00 Uhr

4. Artländer Wild- und Fischtage

An zwei Genießer- und Erlebnistagen, zu

denen die Familie Bußmeyer auf ihren Hof

einlädt, dreht sich alles um Wild, Jagd,

Forst, Natur, Fischzucht und Angelsport.

Ort: Hof Elting-Bußmeyer,

Vehser Straße 7, 49635 Badbergen

17.04.2016, 09:00 Uhr

Konfirmation II - St. Sylvester

Ort: St.-Marien-Kirche, Quakenbrück

24.04.2016, 11:15 Uhr

Kunstausstellungseröffnung

„Nicht nur Tulpen“ – Malerei

von Jac Bossewinkel

Die Heimatbilder von Jac Bossewinkel, der

seit 1964 in Löningen wohnt, beeindrucken

durch ihre Beschaulichkeit und Ruhe,

die eine liebenswerte Vergangenheit noch

einmal in die Gegenwart zurückruft.

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück

Markt 7, 49610 Quakenbrück

28.04.2016, 20:00 Uhr

Theater- und Chansonprogramm in

Kooperation mit dem Hospizverein

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

30.04.2016, 19:00 Uhr

Maibaumsetzen TuS Badbergen

Ort: Vereinsheim TuS Badbergen,

Matschenstraße, 49635 Badbergen

Foto: Heiko Bockstiegel

Foto: ©Jac Bossewinkel

78 | mq Ausgabe Frühjahr 2016


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Ausgabe Frühjahr 2016 mq | 79


Veranstaltungen im Artland

05 MAI

01.05.2016, 11:00 Uhr

Eröffnung der Mühlensaison mit

großem Kunsthandwerkermarkt

Das Mühlencafe „Oma Plüsch“ hat

geöffnet und bietet leckere Artländer

Spezialitäten. Außerdem: Frisches

Mühlenbrot und Rosinenstuten aus dem

Steinbackofen

Ort: Everdings Mühle, Mimmelager Str.

63a, 49635 Badbergen

05.05.2016, 09:00 Uhr

Schnatgang Schützenverein

Hengelage-Brokstreek

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

07.05.2016 - 08.05.2016

Sponsorenfest St.-Sylvester-Kirche

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück)

49610 Quakenbrück

13.05.2016, 16:00 Uhr

Stadtrundfahrt mit dem Rad

durch Quakenbrück

Veranstaltung der Tourismus-Information

Artland

Ort: Neuer Markt, 49610 Quakenbrück

16.05.2016, 11:00 Uhr

Deutscher Mühlentag

an Everdings Mühle

Wer Everdings Mühle besucht, der hat die

Option, ein altes historisches Sägewerk zu

besichtigen. Inzwischen arbeitet die Mühle

wieder. An einem kleinen Verkaufsstand

werden originale Köstlichkeiten aus der

Region angeboten. So sind das originale

frische Mühlenbrot, Waffeln, Mühlenkuchen,

Schinken- und Käseplatten

sowie der Mühlenpfannkuchen eine

Verköstigung wert.

Ort: Everdings Mühle, Mimmelager Str.

63a, 49635 Badbergen

16.05.2016, 11:00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

49610 Quakenbrück

Offizielle Eröffnung am Freitag, 20. Mai,

15 Uhr mit großem Luftballonwettbewerb

Am Sonntag, 22. Mai, 8-13 Uhr Flohmarkt

in der Innenstadt

Ort: Quakenbrück Marktplatz

21.05.2016, 14:00 Uhr

Schnatgang mit dem Fahrrad

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27, 49610 Quakenbrück

21.05.2016, 18:30 Uhr

Konzert mit dem Kammerchor

Diepholz

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück)

Burgstraße, 49610 Quakenbrück

22.05.2016, 11:00 Uhr

39. Internationaler Museumstag

im Stadtmuseum

Der diesjährige Museumstag steht unter

dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft“

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück

Markt 7, 49610 Quakenbrück

25.05.2016, 15:00 Uhr

Rathausführung

durch das 200-jährige Rathaus

Veranstaltung der Tourismus-Information

Artland

Ort: Rathaustreppe

Markt 1, 49610 Quakenbrück

25.05.2016, 19:30 Uhr

Generalversammlung

des Fördervereins Stadtmuseum

Ort: Franziskushaus,

Markt 4, 49610 Quakenbrück

29.05.2016, 17:00 Uhr

30 Jahre Quakenbrücker Musiktage

- Großes Finale „Sinfonisches Frühlingskonzert“

mit Martin Stadtfeld

(Klavier)

Seit 1950 gibt es das Philharmonische

Orchester des Radiosenders NDR; Zeit

genug, sich einen exzellenten Ruf zu

erarbeiten: Vielfalt, Qualität und Tradition

gelten mittlerweile als Markenzeichen

des Klangkörpers aus Hannover, das auch

international unterwegs ist.

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

04.06.2016, 14:30 Uhr

Holunder-Spaziergang entlang der

Hase mit Holunderfrau Brigitte

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland

Ort: Marktplatz Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

04.06.2016 - 06.06.2016

Schützenfest

des SV Hengelage-Brokstreek

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

05.06.2016, 10:00 Uhr

Goldene Konfirmation

Ort: St. Petruskirche

Artlandstr. 14, 49610 Quakenbrück

10.06.2016, 20:00 Uhr

Session des Musikerforums Artland

Ort: Theaterwerkstatt e.V.

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

11.06.2016, 10:00 Uhr

47. Artland-Schwimmfest

Ort: Freibad Quakenbrück

Jahnstraße, 49610 Quakenbrück

11.06.2016, 14:30 Uhr

Holunder-Spaziergang für Groß und

Klein (für die ganze Familie) mit

Holunderfrau Brigitte

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland

Ort: Gut Vehr

Gut Vehr 4, 49610 Quakenbrück

11.06.2016 - 12.06.2016

7. Sambanale in Badbergen

Nach dem Erfolg der Vorjahre treffen sich

nun mehr als 500 Trommler aus regionalen,

überregionalen und internationalen

Samba-Trommelgruppen am Samstag,

11.06., und Sonntag, 12.06. 2016, zur 7.

SAMBANALE.

Ort: Schützenhalle Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

12.06.2016, 09:30 Uhr

Jubel-Konfirmation

(60, 65, 70 Jahre)

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße, 49610 Quakenbrück

17.06.2016, 16:00 Uhr

Stadtrundfahrt mit dem Rad

durch Quakenbrück

Ort: Neuer Markt, 49610 Quakenbrück

17.06.2016 - 26.06.2016

Holterhus-Cup 2016

Ort: Artland Stadion, 49610 Quakenbrück

18.06.2016 - 19.06.2016

GartenkulTour - Private Gärten

laden ein

Alle zwei Jahre öffnen ausgewählte

schöne Gärten im Artland ihre Pforten zur

Besichtigung. Die Auswahl variiert dabei

jeweils. Die Gärten sind am Samstag von

14 bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 10

bis 19 Uhr geöffnet.

Ort: versch. Gärten in Bippen, Menslage

und Badbergen

19.06.2016

NOZ-Radwandertag entlang der

Hase nach Quakenbrück

Die beliebte Sternfahrt von Meppen und

Osnabrück nach Quakenbrück geht in

diesem Jahr bereits in die 19. Runde. Angeboten

und organisiert wird die Radtour

entlang der Hase von den Zeitungen der

NOZ-Medien und der Hasetal-Touristik.

Beide Veranstalter freuen sich auf

Hunderte von Teilnehmern, die sich ab

Osnabrück oder Meppen auf den Weg in

die Burgmannstadt machen.

Ort: Neuer Markt, 49610 Quakenbrück

Foto: ©Hasetal-Touristik

Foto:

Ferienhof Groneick, Gehrde

Quelle: www.artland.de

19.06.2016, 11:00 - 18:00 Uhr

Erstes Artländer Rosarium „Garten

aller Sinne“ bei Everdings Mühle mit

Pflanzenmarkt geöffnet

- Garten aller Sinne -

Erich und Brigitte Everding erfüllten sich

mit diesem Rosarium „Garten aller Sinne“

einen langersehnten Garten-Traum.

Ort: Everdings Mühle, Mimmelager Str.

63a, 49635 Badbergen

19.06.2016, 15:00 Uhr

Sommerfest der Musikschule

Nortrup

Ort: Vereinshaus Musikverein Nortrup,

Farwicker Str. 8, 49638 Nortrup

25.06.2016 - 27.06.2016

Schützenfest des Schützenvereins

von 1589 e.V.

Ort: Schützenhof Quakenbrück

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

29.06.2016, 06:00 Uhr

„Quakenbrück wacht auf“

Stadtführung mit Piet

und anschließendem Frühstück

Veranstaltung der Tourismus-Information

Artland

Ort: Marktplatz Quakenbrück

Markt 1, 49610 Quakenbrück

29.06.2016, 15:00 Uhr

Rathausführung

durch das 200-jährige Rathaus

Veranstaltung der Tourismus-Information

Artland

Ort: Rathaustreppe

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Foto: Alexandra Lüders

Foto: Heiko Bockstiegel

20.05.2016 - 23.05.2016, 15:00 Uhr

Maimarkt Quakenbrück

Große Kirmes in der Quakenbrücker

Innenstadt

Foto: Alexandra Lüders

06 JUNI

04.06.2016 - 27.08.2016, 12:00 Uhr

Öffentliche Stadtführung

Jeden Samstag bis zum 27.08.

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland

Ort: Marktplatz Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

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Das Artland-Magazin.

IMPRESSUM

Herausgeber

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstraße 48 | 49610 Quakenbrück

Gesamtherstellung

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Redaktion

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders,

Marie Katzer, Florian Risch, Detlef Bülow,

Heiko Bockstiegel

sowie Vereine, Firmen, Personen, Gruppen

und Institutionen, die uns freundlicherweise

Texte und Fotos zur Verfügung

stellen. Verantwortlich für den Inhalt der

redaktionellen Texte sind die jeweiligen

Vereine, Firmen, Personen, Gruppen und

Institutionen.

Anzeigen- u. RedaktionsAdresse

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

fon 0 54 31 - 94 10 01

fax 0 54 31 - 94 10 50

hawe.oelkers@gmail.com

info@keck-kommunikation.de

Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück in der Stadt Quakenbrück,

in den Gemeinden Badbergen, Menslage,

Nortrup und punktuell in den angrenzenden

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Geschäftsführer: Heinrich Titzmann | Aufsichtsrat: Vorsitz Anke Markus / Paul Ludwig

Ärztlicher Direktor: Dr. Bernhard Birmes | Leitung Pflegemanagement: Susanne Lenz

Chirurgische Klinik

(100 Betten)

> Gefäßchirurgie

Chefarzt:

Dr. Amir Asimi-Lissar

> Unfallchirurgie / Orthopädie

Chefärzte:

drs. Ben Hogt,

Dr. Holger Bode

> Neuro-/Wirbelsäulenchirurgie

Leitende Ärzte:

Dr. Jürgen Höpfner,

Prof. Dr. Jörg Klekamp,

Dr. Helmut Voß

> Allgemein- und Visceralchirurgie

Chefarzt:

Dr. Christoph Reuter

> Plastische, Rekonstruktive

und Ästhetische Chirurgie,

Handchirurgie

Chefarzt:

Prof. Dr. Lars Steinsträßer

Medizinische Klinik

(140 Betten)

> Gastroenterologie /

Allgemeine Innere

Chefarzt:

Dr. Matthias Grade

> Pneumologie, Allergologie

Chefarzt:

Dr. Jan Bronnert

> Kardiologie/Angiologie

Chefärztin:

Dr. Bettina Götting

> Diabetes-Zentrum

Chefarzt:

Prof. Dr. Stephan Matthaei

Neurologie

(50 Betten)

> Stroke Unit,

Schlaganfallzentrum,

Integrierte Versorgung

Schlaganfall, Hedon Klinik/AOK

Chefarzt:

Dr. Michael Hotz

Anästhesie, Intensivmedizin,

Interdiszipl. Schmerztherapie

> Intensivmedizin,

Schmerzambulanz,

Palliativmedizin,

Multimodale Schmerztherapie

Chefarzt:

Dr. Bernhard Birmes

Zentrum für Psychologische

und Psychosoziale Medizin

> Psychiatrie (80 Betten)

> Tagesklinik (12 Betten)

Instituts-Ambulanz

Chefarzt:

Univ. Doz. Dr. med. Dr. scient.pth.

Dipl. Psych. Reinhard J. Boerner

> Psychosomatik (30 Betten)

> Tagesklinik (12 Betten)

Chefärztin:

Heike Weiss

MVZ am Christlichen

Krankenhaus Quakenbrück

> Chirurgie, Sportmedizin,

Ärztlicher Leiter:

Dr. Heinz Gerd Grotepaß

> Allgemein- & Visceralchirurgie

Dr. Christoph Reuter,

> Unfallchirurgie, Orthopädie

Dr. Holger Bode

Kevin Walther Finger

> Gefäßchirurgie

Laura Marcinkowska-Budzynska

> Neurochirurgie

Prof. Dr. Jörg Klekamp,

Dr. Jürgen Höpfner,

Dr. Helmut Voß

> Radiologie

Dr. Hans-Eckhard Schulze,

Dr. Uwe Wichmann

Kooperationspartner /

Tochtergesellschaften

> MVZ am CKQ

> St. Anna Klinik Löningen

> MVZ Hasetal Löningen

> Christliches Krankenhaus

Servicegesellschaft GmbH

> Ambulantes Gesundheitszentrum

Artland

> Ambulante Dialysepraxis

betrieben durch das St. Josefs-

Hospital Cloppenburg

> Neurologische Praxis

Extern Kooperierende

Facharztpraxen

> Gastroenterologie

> Diabetische Schwerpunktpraxen

> Gynäkologie

> Anästhesie

> Augenheilkunde

> Urologie

Bildung

> Krankenpflegeschule / Bachelor

of Science in der Pflege

> Physiotherapieschule

> Fachschule für Diätassistenten

> Fachschule für Podologie

gemeinnützige GmbH, in Trägerschaft des Christlichen Krankenhauses und

der St. Anna-Stiftung Löningen | Geschäftsführer: Heinrich Titzmann

Operative Betriebsleitung: Andrea Netheler (Prokuristin), Eberhard Ficker

(Prokurist), Manfred Janknecht

Urologisches Zentrum

> Urologie, Kinderurologie,

Uro-Onkologie

Leitende Ärzte:

Dr. Hermann Suhr,

Dr. Wolf Conradi,

Klaus Appeldorn, Hanno Fix

Innere Medizin

> Kardiologie

Chefarzt:

Herr Fadi Al Abdullah, MD

> Allgemeine Innere,

Gastroenterologie

Chefärztin:

Dr. Angelika Hemmen-Funk

ST. ANNA KLINIK

LÖNINGEN

Zentrum für Kurzzeitchirurgie

> Unfallchirurgie und Orthopädie

Leitende Zentrumsärzte:

drs. Ben Hogt,

Dr. Holger Bode

> Plastische-, Rekonstruktive

und Ästhetische Chirurgie,

Handchirurgie

Leitender Zentrumsarzt:

Prof. Dr. Lars Steinsträßer

> Visceralchirurgie

Leitender Zentrumsarzt:

Dr. Christoph Reuter

> Gefäßchirurgie

Leitender Zentrumsarzt:

Dr. Amirhossein Asimi-Lissar

> Wirbelsäulenchirurgie

kooperierender Facharzt:

Dr. Thomas Lübbers

Ergänzende Einrichtungen

> Balance - Institut für Prävention

und ganzheitliche Medizin

Löningen / Quakenbrück:

• Ärztliche Komplementärmedizin

• Ärztliche Akupunktur

• Podologie

Zentrum für stationäre

multimodale Schmerztherapie

eine interdisziplinäre

Zusammenarbeit der Anästhesie,

Neurochirurgie, Neurologie,

Radiologie (CT) und der

Psychosomatik;

Leitender Zentrumsarzt:

Dr. Bernhard Birmes

Anästhesie

Leitende Ärzte:

Dr. Franz Josef Schwegmann,

Dr. Caroline Willems

Institut für Podologie

medizinische Fußpflege am

Krankenhaus der St. Anna Klinik

Löningen

MVZ Hasetal Löningen

Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie,

Unfallchirurgie, Wiederherstellungschirurgie

/ Orthopädie,

Neurochirurgie, ärztliche Psychotherapie

Balance

Institut für Prävention und

ganzheitliche Medizin

Löningen / Quakenbrück

• Ärztliche Komplementärmedizin

• Ärztliche Akupunktur

• Podologie

CHRISTLICHES KRANKENHAUS Quakenbrück gemeinnützige GmbH | Danziger Str. 2 | 49610 Quakenbrück | Fon 05431 /15-0

www.ckq-gmbh.de | Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

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