2015 05 impuls

westmediatirol

Ausgabe 5.2015 • 24. März 2015

Tischlerei Praxmarer GmbH

A-6444 Längenfeld - Huben

Tel. 05253 / 5519

www.praxmarer.com

Wohin zu Ostern?

impuls hat die

besten Ausflugsziele

für die Osterferien.

Seite 4

Kaminöfen

Fassaden-Edelstahlkamine

Kaminsanierungen

Gewerbepark 14 | 6460 Imst | Tel. 05412 / 68783

www.ofencenter.at


Firstfeier beim Pianner Haus der Kinder

Die Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft

wohnungseigentum (WE),

lud zur Firstfeier des Hauses der Kinder

nach Pians. Der Einladung folgten

Vertreter des Bauträgers ebenso wie

solche des beteiligten Planungsbüros,

der Baufirmen sowie der lokalen Politprominenz.

Die offizielle Eröffnung des

Kindergartenum- und -zubaus soll

dann im September erfolgen.

1 Prokurist Christian Nigg und Marketingleiter

Georg Lechner zogen

an einem Strang – in diesem Fall

an den Schlaufen der WE-Tasche.

2 Sichtlich immer eingespannt –

selbst während der Firstfeier: der

Bauleiter der PORR, Manuel

Gschwendtner.

3 Der Technische Leiter, Herwig Antretter,

WE-GF Walter Soier und

der 2. Geschäftsführer in Vorbereitung,

Landesrat a. D. Christian

Switak (v. l.) strahlten mit dem

Wetter um die Wette.

4 Nicht minder gut gelaunt präsentierte

sich Herbert Pichler, Prokurist

der PORR.

5 WE-Geschäftsführerin Anna-

Maria Zátura-Rieser begrüßte die

Gäste und führte durch das Programm.

6 Die lokale Polit- und Beamtenriege

bildeten (v.l.): Gemeinderat (GR)

Heiko Luchetta, GR Norbert

Klien, Amtsleiter Georg Schweighofer

und GR Leo Krismer.

7 Von der starken Märzsonne beschienen:

Herbert Gigler, Niederlassungsleiter

der PORR.

8 Der Pianner Bürgermeister Peter

Rauchegger sprach mit einem

Zimmermann den Firstfeierspruch.

9 Thomas Jestl (l.) war als Planer

für das Architekturbüro Schwaighofer

involviert, der Umhauser

David Scheiber als Gruppenleiter

der PORR.

1

2 3 4 5

6 7 8 9

Fotos: www.bestundpartner.com

impressum

Medieninhaber, Verleger:

Oberländer VerlagsGmbH

6410 Telfs, Bahnhofstraße 24

Tel. 05262/67491, Fax: -13

www.impuls-magazin.at

Die Informationen zur Offenlegung gemäß

§ 25 MedienG können unter http://unternehmen.oberlandverlag.at/ovg/unternehmen/

impressum.html abgerufen werden.

Herausgeber:

Günther Lechner, Wolfgang Weninger

Redaktionsleitung: Bernhard Stecher (best),

redaktion@impuls-magazin.at

Redaktion: Heike Nikolussi (heni),

Eva Lechner (leva), Guido Walch (guwa),

Ulrike Millinger (ulmi), Christina Hoetzel (hoch),

Anja Moschen (anmo), Martin Wendl

Anzeigen:

Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19,

e-mail: sa@impuls-magazin.at

Michaela Freisinger, Tel. 0676 - 846 573 - 16,

e-mail: mf@impuls-magazin.at

Nicole Egger, Tel. 0676-846 573 - 15,

e-mail: ne@impuls-magazin.at

Cornelia Falkensteiner, Tel. 0676-846 573 - 28

e-mail: cf@impuls-magazin.at

Doris Perfler, Tel. 0676-846 573 - 27

e-mail: dp@impuls-magazin.at

Martina Luger, Tel. 0676-846 573 - 21

e-mail: ml@impuls-magazin.at

Druck: NÖ Pressehaus

Die nächste Ausgabe

erscheint am 8. April 2015

Veranstaltungen KLETTERHALLE

& ZUGSPITZSAAL Ehrwald

Di, 24.3. „KINDERMUND”

Dietlinde & Hans Wernerle

Fr, 27.3. A-Cross / Tripsitter /

Infected Chaos

Sa, 28.3. THE LES CHLÖCHARDS

Sa, 4.4. Osterfete Dreirad & Guest’s

Fr, 17.4. KLETTERFILMVORTRAG

von & mit Hansjörg Auer

Sa, 18.4. AUSTRIA CUP KLETTERN

Sa, 25.4. Außerferner

Klettermeisterschaft

Di, 28.4. LUIS AUS SÜDTIROL

„Best Off”

Zugspitzsaal Ehrwald

Andreas Zirknitzer

Hauptstraße · 6632 Ehrwald

Tel. 0664 120 4774

info@musikcafe.at · www.musikcafe.at

Hand drauf!

Mit Handschlag und dem entsprechenden

Kooperationsvertrag erneuerte die

Raiffeisenlandesbank AG Imst unter Direktor

Fränk Reiter und Kulturreferentin

GR Sandra Friedl-Dablander die kulturell-wirtschaftliche

Partnerschaft mit der

Städtischen Galerie Theodor von Hörmann.

Die renommierte Bank am Imster

Stadtplatz ist seit mehr als zehn Jahren

mit der gleich nebenan situierten Galerie

im Alten Rathaus „verbandelt“. Man

schätzt sich gegenseitig und freut sich

gemeinsam über jedes erfolgreich umgesetzte

Ausstellungsprojekt. Mit Direktor

Fränk Reiter und Marketingleiter

Walter Haid stehen dem Kulturreferat

zwei erfahrene Manager aus der Wirtschaft

für die stetig wachsenden Bedürfnisse

in der Umsetzungsgestaltung

von Ausstellungen zur Seite. Seit der

Gründung der Städtischen Galerie im

Jahr 1993 wurden in mehr als hundert

Ausstellungen Arbeiten zeitgenössischer

Kunst, vorwiegend Tiroler Provenienz,

gezeigt.

2 24. März 2015


„Sie legten ihn in ein

Felsengrab in einem Garten”

Umhausen feiert mit wunderschönem Ostergrab

Ostergräber erleben seit den

80er Jahren eine regelrechte Renaissance.

Auch in Umhausen

wird Jahr für Jahr der Grablegung

Christi gedacht. Hohe dreidimensionale

Kulissenbögen beschirmen

den Leichnam des

Herrn. Moses und David stehen

zur Seite und zwei Soldaten halten

Grabwache.

Beteiligt bei der Aufstellung dieses

Grabes ist Hans Domenig. Gemeinsam

mit dem Mesner Sepp

Felzl sowie Hansi Schmid bewältigt

das Team innerhalb weniger

Stunden die Inszenierung und

setzt das weihevolle Geschehen mit

Beleuchtung in Szene. Dafür werden

Glaskugeln mit eingefärbtem

Wasser befüllt, die von hinten beleuchtet

für ein stimmungsvolles

Farbenspiel in der Pfarrkirche sorgen.

Hans Domenig ist es auch,

der dieser traditionellen Kostbarkeit

indirekt zu neuem Glanz verholfen

hat. „Das Grab war in die

Jahre gekommen und hat durch

das jährliche Aufstellen und die Lagerung

gelitten, die Leinwand war

eingerissen und eine Restaurierung

tat dringend Not“, ist der Pensionist

stolz darauf, dass seit einem

Jahr das Ensemble in alter, neuer

Pracht erstrahlt. Mit Mitteln öffentlicher

Stellen wurde es einer

gründlichen Restaurierung unterzogen,

wobei tatkräftig - im wahrsten

Sinne des Wortes - nämlich

durch das Binden von Adventkränzen,

eine Frauenriege beitrug.

Bei der Restaurierung durch

Hemma Kundratitz kam erst die

tatsächliche Schönheit des Grabes

zutage. Die Expertin staunte nicht

schlecht, als unter dem Säulengrab

ein so genanntes „Gartengrab“

zum Vorschein kam. Aus der

Übermalung schälten sich beim ersten

Bogen Rebstock und Trauben,

beim zweiten Palmen und Ölzweige

und der dritte prangte mit

Ziersträuchern und Bäumen vor

einem orientalischen Garten.

Der ganze Stolz der Pfarrgemeinde

wird am Gründonnerstag vor

Ostern aufgestellt und verschwindet

etwa zwei Wochen nach

Johanna und Hans Domenig waren

maßgeblich an der Renovierung des

Ostergrabes beteiligt.

Foto: Lechner

Ostern wieder in der Versenkung,

sprich, er wird natürlich gebührend

sorgfältig hinter dem Hauptaltar

aufbewahrt. Domenig hat vor

rund zehn Jahren diesen Job von

seinem Schwageronkel übernommen

und verständig mit einem

kollegialen „Iatz war`s so weit“

seine Mitarbeiter. Als gelernter

Tischler hat er die idealen Voraussetzungen,

die alten Keilverbindungen

in Position zu bringen,

mittels Leiter die Bögen und die

Bretterbühne in die Verankerung

zu montieren.

Im Laufe seiner über hundertjährigen

Geschichte hat das Grab einiges

mitgemacht. Es entstand für

die 1771 an die Pfarrkirche angebaute

Nepomukkapelle. Zu Beginn

des 20. Jh. wurde das dunkle

Gartengrab zu einem Säulengrab

umgestaltet, um es der Nepomukkapelle

anzugleichen. Während

vielerorts nach dem zweiten Vatikanischen

Konzil in den 1960er

Jahren Gräber verschwanden, derartiges

Brauchtum, das auf die

Kreuzzüge zurückgeht, fand keinen

Platz mehr in der Liturgie, hat

man in Umhausen dem seinen

durchgehend die Treue gehalten.

In dieser Zeit wurden die Gräber

teilweise verbrannt oder zerstört.

Nun werden sie wieder aus Dachböden

und Schuppen geholt und

erhalten ihren angestammten Platz

zurück.

(leva)

Das Ostergrab in Umhausen wurde im Vorjahr restauriert und ist in seinem neuen,

alten Glanz der ganze Stolz der Pfarrgemeinde.

Foto: Gemeinde Umhausen

Glückwünsche

Josef Forer aus Ladis feierte dieser

Tage seinen 75. Geburtstag. Der Jubilar

war über viele Jahre Funktionär beim

Tourismusverband Ladis und hat sich

große Verdienste um den Tourismus in

Ladis erworben. Aus diesem Grund

überbrachten der Ortsausschuss Ladis

mit Obmann Ferdinand Larcher und

Bgm. Toni Netzer die Glückwünsche der

Gemeinde. Josef Forer ist übrigens einer

der legendären „Pusterer Buam”. Daher

stellte sich auch der Südtirolsprecher

der Österreichischen Volkspartei, NR

Hermann Gahr, als Gratulant ein.

24. März 2015 3


OSTERAUSFLUG

Ostern naht und damit

wieder die Zeit schöner

Ausflüge. impuls hat sich

dem Thema gewidmet

und präsentiert Ihnen

auf den folgenden Seiten

einige Interessante

Vorschläge.

Neue App zeigt Tiroler Ausflugsziele

Ob Kufsteins historische Altstadt,

die Kaunertaler Gletscherstraße

oder das Villgrater Natur Haus in

Osttirol: Die kostenlos erhältliche

„Tirol Reiseführer App“ für mobile

Geräte hilft mit persönlichen

Tipps, Fotos und Kurzinformationen,

Tirols schönste Ausflugsziele

und Attraktionen zu finden. Je

nach Zeit, Wetter und aktuellem

Standort macht die App auf

Wunsch auch individuelle Vorschläge.

Sorgfältig recherchiert

So macht es Spaß, den nächsten

Ausflug mit der Familie zu planen:

Tolle Fotos, persönliche Tipps zum

jeweiligen Ausflugsziel und exakte

Infos wie Öffnungszeiten und

Kontakte enthält die „Tirol Reiseführer

App“. Von A wie Achensee

bis Z wie Zeughaus - die bisher

größte online verfügbare Sammlung

sorgfältig recherchierter Tiroler

Ausflugsziele ist im Apple App

Store kostenlos zum Download erhältlich.

Sehenswürdigkeiten,

Landschaften, Familie & Action,

Die kostenlose „Tirol Reiseführer App“ für iPhone und Co. hilft auch Einheimischen

dabei, den nächsten Familienausflug zu planen.

Foto: Tirol Werbung

Panoramen, Museen, Historische

Städte und Schaubetriebe – in

diese sieben Kategorien ist die 200

Ausflugsziele umfassende „Tirol

Reiseführer App“ unterteilt. Mit

ihr kann man sich zu Hause in

Ruhe über Attraktionen informieren.

Entwickelt wurde die App von

der Tirol Werbung in erster Linie

für Urlaubsgäste.

Das kleine Programm fürs iPhone

liefert daher auf Wunsch Ausflugsvorschläge

für einen, drei oder

sechs Urlaubstage.

Aber auch für Einheimische, die

einen Wochenendausflug planen

und Inspiration suchen, ist die

App ideal.

4 24. März 2015


Ab in die Ferien düsen

Im In- und Outdoor Hochseilgarten Füssen

ist bei jedem Wetter Action angesagt

Egal, welches Wetter der Osterhase bringt –im

Hochseilgarten Füssen können kleine und

große Besucher immer mit Kletterspaß rechnen.

Über dem Verkaufsraum im VAUDE-Fabrikverkauf

hangeln, klettern und balancieren

die Abenteurer durch eine bunte Welt aus Klapperschlangen,

Dschungelmonstern und fliegenden

Teppichen. Bei entsprechendem Wetter

ist der Outdoorbereich zusätzlich geöffnet. An

der Außenfassade ragen die markanten Mikadostäbe

von weither sichtbar in den Himmel.

Zwischen den bunten Stahlstangen bewegen

sich die Besucher geschickt durch Wolken und

Sterne, überklettern den Drachen und wagen

sich mit dem Piratenboot zur Überfahrt an die

nächste Plattform. Höhepunkt des Außenparcours

ist ein 230 Meter langer Flying Fox. Hier

geht es mit Highspeed an der herrlichen Füssener

Bergkulisse vorbei.

Modernstes Sicherungssystem

Die Ausrüstung wird gestellt, eine Einweisung

erfolgt durch ausgebildete Hochseilguides.

Dank des modernsten europäischen Sicherungssystems

können Kinder selbstständig klettern.

Mit der durchgehenden Sicherung ist an

einzelnen Stationen kein Umhängen mehr

nötig. Der Nachwuchs kann sich voll auf die

Aufgaben konzentrieren und die Parcours alleine

meistern. Wen der Mut verlässt, kann auf

die schnelle Hilfe der ausgebildeten Guides vertrauen.

Geeignet ist der Indoor-Hochseilgarten

ab einer Körpergröße von 1,30m, der Außenbereich

ab 1,40m. Für die Kleinsten ist ein eigener

Spielebereich eingerichtet, in dem auch

Erwachsene eine Verschnaufpause an der Sportbar

finden.

Der Hochseilgarten im VAUDE-Fabrikverkauf

liegt verkehrsgünstig an der nahen Autobahn

A7 und ist von Montag bis Samstag von 8.30

bis 19 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen und Bilder gibt es auf

www.hochseilgarten-fuessen.de

24. März 2015 5


OSTERAUSFLUG

Naturausstellung „Der letzte Wilde”

Erleben – Staunen – Verstehen

Warum ist der Lech bis Füssen so unverwechselbar?

Warum handelt es sich

beim Lech um den letzten Wildfluss im

nördlichen Alpenraum?

Der Tiroler Lech ist der letzte Wildfluss

der Nordalpen und darf auf weiten

Strecken noch, was in vergangenen Zeiten

viele Gebirgsflüsse durften – sich in

seinem breiten Flussbett ausbreiten und

verzweigen. Viele seltene Tiere und

Pflanzen finden in dieser einzigartigen

Landschaft ihre Heimat. Von ihnen und

vielem mehr erfährt man bei einem Besuch

der Naturausstellung „Der letzte

Wilde” im neuen Ausstellungsgebäude

auf der Klause Ehrenberg bei Reutte.

Im neuen Besucherzentrum der Burgenwelt

Ehrenberg kann man auf eine

Zeitreise gehen und hören, wie die bunten

Lechkiesel ihre einzigartige Entstehungsgeschichte

erzählen. Wie haben

die Menschen früher am Wildfluss gelebt

– ein Fotobuch über längst vergangene

Zeiten und Zeitzeugenberichte

geben Aufschluss darüber.

Wer sich frei wie ein Vogel fühlen will,

kann in die luftigsten Höhen abheben

und im Kinobereich der Ausstellung den

Lech von der Quelle bis zum Fall von

oben erleben.

Täglich von

10:00–17:00 Uhr

geöffnet

Die Kreuzkröte mit ihrer gewaltigen

Sangeskraft kann man an einer der Stationen

in der Ausstellung hören und dem

Ruf der Wasserfledermaus lauschen.

Auwälder sind die letzten Dschungel

Mitteleuropas – an der Auwaldstation

kann man eintauchen in diese Welt und

seltene Orchideen entdecken.

Die Naturausstellung ist täglich

von 10:00-17:00 Uhr geöffnet.

Burgenwelt Ehrenberg, Klause 1,

6600 Reutte

„Kann noch immer mithalten!“

Johann Fasser ist einer der Außerferner Gleitschirm-Pioniere

„Ich genieße jeden Flug, bleibe

mit dem Paragliden jung und

werde in der Szene respektiert.“

– Das sagt einer, der das Fliegen

mit dem Schirm vor mittlerweile

27 Jahren im Außerfern en vogue

machte.

Man schrieb das Jahr 1986, als der

gebürtige Heiterwanger Johann

Fasser vor dem Fernseher seinen

Augen nicht mehr zu trauen

schien. Gab es doch plötzlich Bilder

aus den französischen Alpen zu

sehen, wie sich junge Männer mittels

eines Schirmes zu Tal gleiten

ließen. „Genau das ist es!“, dachte

sich der heute 66-Jährige. Er, der

immer schon dem Bergsteigen zugetan

gewesen war. Aber freilich

nur aufwärts, denn das Absteigen

hatte ihm eigentlich nie richtig

Spaß gemacht.

Wie es der Zufall wollte, gab es

wenig später im Außerfern Bohrarbeiten

zu einer möglichen Energiegewinnung,

bei denen ebenfalls ein

6 24. März 2015

Franzose beschäftigt gewesen war.

Und dieser hatte einen Schirm!

Also „pirschte“ sich der Reuttener

zusammen mit einigen Gleichgesinnten

an - und konnte derart

selbst bald einmal die ersten Flugversuche

starten. Das Motto: Learning

by doing. Denn einen Ausbildungsplan

oder gar Flugrichtlinien

gab es damals noch keine. Wie

denn auch, denn dieser Sport hatte

ja noch nicht existiert.

Dieser rechtsfreie Raum sollte übrigens

noch eine Weile anhalten,

denn als dann 1987 bei Sepp Himberger

in Kössen die Herren des

Luftfahrtsministeriums antanzten

um die Prüfungen abzunehmen,

musste dieser den Angereisten zunächst

erklären und demonstrieren,

um was es denn eigentlich bei dieser

Art des Fluges gehen würde.

Johann Fasser genießt auch nach fast 30 Jahren jeden Flug mit dem Gleitschirm.

Foto: Privat

Wenig Risiko

Johann Fasser hat seitdem rund

5.000 Flüge absolviert. Passiert ist

dabei mehr oder weniger nichts.

„Nur einmal, da bin ich in einen

Baum geflogen“, sagt der Flugsportbegeisterte,

„das war aber damals

eindeutig mein Fehler.“ Ansonsten

gäbe es andere Sportarten,

die wesentlich gefährlicher seien:

„Vor einigen Jahren gab es eine Untersuchung,

welche Risiken bei

welchen Sportarten auftreten.

Damit wollte man die Höhe der

Versicherungsprämien staffeln. Das

Thema war allerdings rasch vom

Tisch, als augenscheinlich wurde,

dass Populärsportarten wie Fußball

oder Skifahren wesentlich gefährlicher

sind als das Paragliden.“

Der Außerferner Gleitschirmpionier,

der auch Tandemflüge absolviert,

will sein Hobby so lange ausüben,

„wie dies möglich sein wird“.

Er könne immer noch mit den Jungen

mithalten, sagt er und freue

sich darüber, dass auch sein Sohn

bereits seit seinem 14. Lebensjahr

„in die Luft gegangen ist“.

(best)


undum

gsund &

schön

mit

Das Frühjahr ist da und

damit auch die Zeit, sich nach

den langen Winter monaten

wieder mit der Gesundheit und

Schönheit des eigenen Körpers

auseinanderzusetzen.

impuls hat einige Tipps für Sie.

• Ganzheitliche Körpertherapie • Homöopathie

• Stimmfrequenzanalyse

• Bioidentische Hormontherapie

Abnehmen mit homöopathischem hCG

Vor über 60 Jahren entwickelte der britische Arzt Dr. A.T. Simeons ein

sensationelles Abnehm-Programm. Es nutzt die Kraft des körpereigenen

Botenstoffes hCG und ist absolut hormonfrei!

hCG lässt genau die Fettreserven wegschmelzen, die sich jeder anderen

Diät so hartnäckig verweigern. Es hilft, die überflüssigen Pfunde an den

Problemzonen wie Bauch, Hüfte, Oberschenkel und Oberarmen loszu -

werden. Die hCG Diät ist sowohl für Frauen als auch für Männer geeignet.

Dank hCG können Sie in einer dreiwöchigen Diät bis zu rund 10% Ihres

Körpergewichts verlieren. Frauen ca. 8-10%, Männer 10-12%

MSc Anneliese Hummel

EU-Master für komplementäre Medizin

und psychosoziale Gesundheitsförderung

Dorfstraße 19 · 6673 Grän

Telefon +43-676-754 25 33

info@naturheilpraxis-hummel.at

www.naturheilpraxis-hummel.at

Die positiven Effekte:

• Der Gewichtsverlust ist schneller, als bei

jeder anderen Diät.

• Die lästigen und überschüssigen Fett -

polster an Bauch, Po, Oberschenkeln und

Oberarmen werden abgebaut, nicht

Wasser und Muskelmasse.

• Große Hungergefühle bleiben aus.

• Leistungsfähigkeit und gute Laune

bleiben erhalten.

• Die Körperkonturen werden gestrafft.

• Die Haut wird zart und geglättet.

Neu in Oetz: Fashion, Design & Lifestyle bei „riml with love”

Die Top-Brands der Fashionwelt und

Interior-Design weit jenseits „von

der Stange“ – riml with love im

Zentrum von Oetz definiert Lifestyle

neu. Christine Riml & Team haben

mit viel Liebe zum Detail ein Modewohnzimmer

im Vintage-Stil geschaffen

– ab sofort die angesag -

tes te Adresse für Fashion-, Designund

Lifestyle-Aficionados.

riml with love mitten in Oetz schreibt

mit stilsicherer Feder eine Erfolgsgeschichte

fort. Wo einst das Modegeschäft

Riml ein Anziehungspunkt für Fashionistas

aus ganz Tirol war, hat sich

Christine Riml – Freundin und Namensvetterin

der Vorbesitzerin – mit ihrem

Concept Store einen Traum erfüllt. Mit

einem einfachen und doch raffinierten

Konzept: High-Quality-Mode der angesagtesten

Labels, kombiniert mit Designmöbeln

und Wohnaccessoires, die

man sonst nirgends kriegt.

New Fashion, Used Look

Wo sonst kann frau/man schon die Ladeneinrichtung

kaufen, die die heißes -

ten Mode-Teile der Saison präsentiert?

Wodurch sich nicht nur saisonbedingt

die Mode ändert, sondern gleich das

ganze Geschäft. Willkommen Leben!

Und wir reden nicht von schnöden Regalen

oder Kleiderstangen, sondern von

liebevoll in ganz Europa zusammengetragenen

Unikaten im Vintage-Stil –

vom barocken Tisch bis zum kultigen

Fifties-Sessel, von der Designer-Skulptur

bis zum holzg’schnitzten Schrankl.

Leistbare Möbel und Accessoires mit

Charakter eben, die Akzente setzen.

Ebenso wie die Mode: eine sorgsam

ausgewählte Damen-Kollektion und

eine kleine, feine Herren-Linie. Die Labels

machen echt Lust: Colmar, Transit,

Piu + Piu, Closed, Twinset, Marc Cain

Sports, Peuterey, 7 For All Mankind, AGL,

K+S und Pertini – um nur ein paar zu

nennen – gibt’s ab sofort in Oetz genauso

wie freche, junge Designer, z.

Bsp. See Me, Zoe Karssen, Manila

Grace, Mos Mosh, A Fish Named Fred,

Lucky De Luca oder Are U Asit? Mode,

Schuhe, Accessoires – alles da und alles

andere als alltäglich. Und grüner wird’s

auch nicht, denn Christine Riml legt bei

der Auswahl der Brands großen Wert auf

nachhaltige, faire Produktionsweise.

Stil mit G’fühl

So bunt und lebendig wie der Laden ist

auch das Team – eine Patchwork-Familie,

wenn man so will, deren Herz für

Mode & Lifestyle schlägt. „Wir verstehen

uns als Lifestyle-Gallery, als Hotspot

für modeaffine Leute, die gerne gemütlich

und mit echt persönlicher Betreuung

shoppen. Bei uns kriegst du erstmal

einen Kaffee oder ein Glasl Sekt.

Und wenn du magst, zeigen wir dir die

Trends. Muss aber auch nicht sein“, so

die „Chefin“, die viel Energie und Emotion

in ihren Store gesteckt hat. Zur

Seite stehen ihr ihre „rechte Hand“ Dominik

Schubert, ein junger, kreativer

Lifestyle-Designer, Mile Djuric (wer

kennt Mile nicht?) und Rebecca Göbhart.

Das „with love“ leben und lieben

sie alle: Liebe zum Detail, Liebe für Fashion,

Liebe für Design, Liebe für Lifestyle.

Und Liebe zum Kunden. Aber das

wirst du eh selbst rausfinden.

Öffnungszeiten:

MO-FR: 9.30 - 19.00 Uhr

und SA: 9.30 - 17.00 Uhr

Foto: BB-Media Hans Zoller


LH Platter bei der STRABAG in Reutte

Landeshauptmann Günther Platter war

kürzlich im Rahmen eines Bezirkstages

in Reutte unterwegs. Auf dem Programm

stand dabei auch ein Besuch der

Strabag-Niederlassung in Reutte, bei

dem er von Geschäftsführer Ing. Martin

Kathrein herzlich empfangen wurde. Besonders

beeindruckt zeigte sich Tirols

Landeschef von den Plänen zur

„highline179“, die von der Strabag gebaut

worden ist.

Beim Standort Reutte werden exklusiv

für den Strabag-Konzern Planungen in

„5D“ erstellt. Dabei werden auch die

Baumassen der Bauwerke bereits in die

Planung miteinbezogen und alle relevanten

Gebäudedaten digital erfasst,

kombiniert und miteinander vernetzt.

Beeindruckende Jungunternehmerin

„Mit ihren rund 200 Mitarbeitern ist die

Strabag ein wichtiger Arbeitgeber für die

Menschen in der Region“, so VP-Bezirksobfrau

Sonja Ledl-Rossmann. Im

Bild von links: Mitarbeiter der STRABAG

Daniel Tiefenbrunn, GF Ing. Martin Kathrein,

LH Günther Platter, BRin Sonja

Ledl-Rossmann

Schnitzschule Elbigenalp auf ungewohntem Terrain

Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule

für Kunsthandwerk und Design

(Schnitzschule Elbigenalp) hatten kürzlich

die Möglichkeit, klassenübergreifend

an einem Bodypainting Workshop

in der Schule teilzunehmen. Der Metallund

Bodypaintkünstler Bernhard

Witsch aus Telfs reiste zusammen mit

einem Modell an, um die zwölf Teilnehmer

in die Künste des Bodypaintings

einzuführen. Um den Untergrund Haut

erstmal kennenzulernen, gab es nach

einer kurzen Einführung die ersten Malversuche

auf der eigenen Hand oder der

der MitschülerInnen. Als Gemeinschaftsarbeit

wurde dann das Modell

unter der Anleitung des Bodypaintgurus

Witsch bemalt. Schade, dass die Farbe

impuls hat sie schon vorgestellt - Katrin

Grünauer, die bereits mit 23 Jahren mit

dem Haarstudio Katrin ihren ersten Friseursalon

eröffnete. Dieser Tage erhielt

sie Besuch von Nationalrätin Liesi Pfurtscheller,

die der Jungunternehmerin

großes Lob zollte: „Dieser Unternehmergeist

in bereits so jungen Jahren ist

für mich sehr beeindruckend“, erklärt

Pfurtscheller, „deshalb ist es mir ein

großes Anliegen, die Leistungen dieser

jungen Frau in die Öffentlichkeit zu rü -

cken“; so die VP-Landesfrauenchefin.

Seit fünf Jahren betreibt Katrin Grünauer

erfolgreich ihr kleines Haarstudio

in Ladis. „Mein großer Dank gilt Bürgermeister

Toni Netzer, der mich bei meinem

Start ins Unternehmertum unglaublich

unterstützt hat“, erzählt Katrin

Grünauer anlässlich des Betriebsbesuches

von NRin Liesi Pfurtscheller. Vergangenen

August bot sich Grünauer

dann die Möglichkeit, ein zweites Friseurstudio

in Fiss zu übernehmen. Nun

ist die Jungunternehmerin 28 Jahre alt

und beschäftigt sechs Mitarbeiterinnen,

davon zwei Lehrlinge.

Vize-Bgm. von Fiss Christian Kofler,

NRin Liesi Pfurtscheller, Unternehmerin

Katrin Grünauer und Bgm. von

Ladis Toni Netzer (v.l.). Foto: Seeberger

dann wohl am Ende des Tages abgewaschen

werden musste…

Wer Interesse an einer Ausbildung an

der Fachschule für Kunsthandwerk und

Design hat, kann sich im Sekretariat

(05634/6226 oder marketing@schnitzschule.at)

melden. Plätze für das Schuljahr

2015/2016 sind noch vorhanden.

Halbrundes Jubiläum

für die Außerferner

Bäckerei Jenewein!

Der Duft nach frischem Brot

zieht durch die Räume, im

Hintergrund unterhalten sich die

Pensionisten vom Stammtisch im

Café, hinter der Theke arbeitet

konzentriert und kompetent das

Verkaufspersonal und berät die

Kundschaft. Alltag in der Bäckerei

Jenewein in Mühl, die dieser

Tage ihr 35-jähriges Betriebsjubiläum

feiert. Chefin Bettina Rief,

die seit 2004 den Betrieb führt, ist

derweil in der Backstube zugange

und schiebt Wagen für

Wagen in den riesigen Backofen.

Darauf die verschiedensten

Backwaren, von der Kaisersemmel

über die verschiedensten

Kornbrote bis hin zum Vega-Pan-

Brot für Anhänger einer besonderen

Philosophie.

Beliebt ist auch der Steirer We -

cken, aus Natursauer produziert

und das Kastenbrot. Das weitere

Angebot: Sauerteigbrote,

Schwarzbrote, Steirer Brote, Dinkelbrote,

Spezialbrote, Bierspitz,

Kornspitz, Semmeln, Brezen,

Wir gratulieren zum 35jährigen Jubiläum

und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

8 24. März 2015


BÄCKEREI

JENEWEIN

Bettina Rief

Sonntags

von 6 bis 9 Uhr

geöffnet!

Mühler Straße 81

6600 Breitenwang

Tel. 05672 / 63820

Fax 05672 / 63820-4

baeckerei.jenewein@gmx.at

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 6.00 - 18.30 Uhr, Sa 6.00 - 12.00 Uhr, So 6.00 - 9.00 Uhr

Aloe-Vera-Brot, Osterbrot und hausgemachte

Kuchen. Alles penibel vorbereitet und in

Langzeitführung in zwei computergesteuerten

Reifeanlagen zur Vollendung geführt. Das

sorgt für ausgezeichnete Qualität und bes -

ten Geschmack, bestätigt von unzähligen

Stammkunden, die ihre Backwaren beim „Jenewein“

erstehen.

Im normalen Betrieb arbeiten fünfzehn Fachkräfte,

vom Ausfahrer, Filialbetreuer, Bäcker,

Konditor und Verkäufer, viele davon weiblich.

Gestartet hatte Sieghard Jenewein, der sich

dann 2004 in die wohlverdiente Pension verabschiedete.

Der Name blieb, Bettina, die

schon zuvor im Betrieb beschäftigt war, übernahm

und führte fort.

Auch außerhalb des Ballungsraums Reutte

sind die Backwaren von Jenewein erhältlich.

Filialen gibt es in Breitenwang, Wängle und

Bichlbach. Geliefert wird nach Lermoos, Ehrwald,

Berwang und Namlos. Auch SPAR und

M-Preis außerhalb von Reutte haben Backwaren

von Jenewein im Sortiment.

Ihre erste Adresse für

Neu- / Gebrauchtwagen und Service!

Übriggebliebenes wird dem Paulus-Laden in

Reutte zur Verfügung gestellt, wo man sich für

diese „Verwertung“ sehr dankbar zeigt.

Eine Besonderheit beim „Jenewein“: am

Sonntag von sechs bis neun Uhr kann man

sich mit frischem Gebäck eindecken. In der

Woche von 23. bis 28. März sind einige Aktionen

geplant, von denen Stamm- wie Laufkundschaft

profitieren wird.

6600 Reutte · Allgäuer Straße 72

Tel. +43 5672 - 62000

www.autohaus-schweiger.at

Wir gratulieren zum Jubiläum und

bedanken uns für die angenehme

Zusammenarbeit.

Ehrenbergstraße 27

6600 Reutte

T +43 5672 62 521

www.rhomberg-steuerberater.at

expert Versicherungsagentur OG.

Ernst Z o t z

Lindenstraße 35/I. - 6600 Reutte

24. März 2015 9


Vier Freunde für den letzten Gang

Der Fährmann Bernhard Schöpfer lehrt Menschen einen besseren Umgang mit dem Tod

Als fünfjähriges Kind blieb dem

gebürtigen Imster die Möglichkeit

verwehrt, sich von seiner

Oma zu verabschieden. Auch das

Sterben seines Großvaters wurde

von ihm fern gehalten. Was damals

bestimmt gut gemeint war

und in dem Bewusstsein geschah,

ihn vor negativen Eindrücken

zu beschützen, gilt für

sein aktuelles Wirken als überholt

und wenig hilfreich im Umgang

mit dem Tod.

Der Fährmann schöpft seine Kraft vor

allem aus den Schönheiten der Natur.

So tritt der 52-Jährige für einen individuell

begleiteten Abschied ein

und traut dabei sogar Kindern zu,

mit dem Sterben lieber Menschen

umgehen zu können. Wesentlich

dabei ist lediglich, das Tempo und

die persönlichen Wünsche der Angehörigen

zu respektieren und mit

ihnen gemeinsam ein maßgeschneidertes

„Reiseprogramm“ voll

Würde und Empathie für den

Übergang des Verstorbenen zusammen

zu stellen. „Es geht

darum, den Menschen den Umgang

mit dem Tod zuzutrauen,

nicht zuzumuten, denn dann können

sie auch ganz anders hin

schauen“, verspricht Schöpfer dadurch

Eindrücke, die durchaus positiv

in Erinnerung bleiben können.

Ursprünglich kümmerte sich der

gelernte Sozialarbeiter um die Obdachlosen

Innsbrucks und leitete

dabei die Caritas Wohngemeinschaft.

Nach Jahren des persönlichen

und kräftezehrenden Einsatzes

wechselte er schließlich gänzlich

das Metier und verdiente seinen

Lebensunterhalt als Mitarbeiter

einer EDV-Firma. Nach dem

Aus seines Arbeitgebers, stand er

vor einem neuerlichen Wendepunkt

und entschied sich anhand

einer selbst aufgestellten Liste von

Lebenswünschen, die er bis dahin

noch nicht in Angriff genommen

hatte, für eine Ausbildung für Rituale

und Lebendige Ritualgestaltung

zu Tod, Trauer und Bestattung

und gründete als Konsequenz

daraus sein Bestattungsunternehmen

der etwas anderen Art mit

Niederlassungen in Imst und Telfs.

„In meinem Leben webt sich irgendwie

alles ineinander“, kann er

den mitunter drastischen Wendemanövern

im Laufe seines Arbeitslebens

nur das Beste abgewinnen.

Heiliger Moment

Der Vater zweier Töchter nimmt

Erinnerungsstücke an den Verstorbenen sollen helfen, seinen Tod „greifbar“ und

„begreifbar“ zu machen.

den Angehörigen von Verstorbenen

selbstverständlich jeglichen

Behördengang und alle organisatorischen

Notwendigkeiten ab, organisiert

den Ablauf der Bestattung

und erledigt sämtliche Formalitäten.

Vor allem möchte er aber Halt

gebende Begleitung sein, sowohl

für den Verstorbenen als auch für

die zurück Bleibenden auf dem gemeinsamen

Weg bis zu jenem Moment,

in dem die Seele den Körper

verlässt. Dabei fühlt er sich vor

allem von all jenen angesprochen,

die ihrer Sehnsucht nachkommen

möchten, in der Begegnung mit

dem Sterben einen individuellen

Weg zu beschreiten, der ihrer und

der Persönlichkeit des Verstorbenen

bestmöglich entspricht.

Dabei geht es vor allem darum,

mit Liebe auf den Leichnam zu

sehen und die Dankbarkeit für ein

gemeinsames Leben auszudrücken.

Schließlich soll es auch möglich

sein, den Moment der Ruhe zu genießen

und dem Abschied nehmen

die nötige Zeit einzuräumen, denn

ein weiteres Leben kann nicht

funktionieren, wenn man es nicht

schafft, los zu lassen. „Die Menschen

sollen wieder besser mit dem

Tod umgehen können und den

Abschied bewusst zelebrieren,

denn es lässt sich nur sehr schwer

nachholen, sollte dieser nicht gut

gelingen“, versucht er seine Vision

in Worte zu kleiden. „Wenn man

alles erledigt und sich in Liebe von

seinen Nächsten verabschiedet hat,

kann das Sterben ein sehr lichter

Moment sein“, hält er es hier mit

einer afrikanischen Weisheit, der

zufolge man auf dem letzten Gang

von zumindest vier Freunden begleitet

werden sollte. (ulmi)

Fotos: privat/Der Fährmann

Was kann ich im Trauerfall für Sie tun

Ich besuche Sie gerne vor Ort, dort wo Sie leben oder wo Sie sich gerne mit mir treffen möchten.

Mein bevorzugtes Betreuungsgebiet ist das mittlere Oberinntal von Zirl bis Telfs und Imst,

Seefelder Plateau, Mieminger Plateau bis nach Nassereith und Tarrenz. Ich komme aber auch gerne

zu Ihnen, wenn Sie außerhalb dieses Gebietes einen Sterbefall haben.

• Ich erledige für Sie im Trauerfall die notwendigen Formalitäten, berate Sie zu allen Fragen der

Bestattung und übernehme für Sie die gesamte Organisation (Friedhof, Standesamt, Parten,

Sterbebilder, Kondolenzbuch, Zeitungsanzeige, Blumenschmuck, Musik, etc.).

• Ich organisiere traditionell christliche, weltliche, spirituelle und alternative Bestattungen.

• Ich gebe den Toten und Ihnen, die Abschied nehmen, die Begleitung, die Sie wünschen.

• Ich entwickle gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Form des Abschiedes und der

Bestattung.

• Ich übernehme die Leitung der Abschiedsfeier oder der rituellen Verabschiedung.

Ich unterstütze Sie bei allem, was Sie selbst tun wollen und gebe Ihnen die Sicherheit, das zu tun,

was für Sie wichtig ist!

10 24. März 2015


Mission „Verpeilschlucht” bis 2016 geplant

Barrierefreiheit wird im Kaunertal groß geschrieben

Das Kaunertal kann mit einer

Vielzahl von interessanten Objekten

aufzeigen. Aussichtsplattformen,

Knappenlöcher, barrierefreies

Skifahren und Wandern

oder barrierefreier Gastronomiebesuch

sogar am Gletscher. Die

Erschließung der Verpeilschlucht

lässt jetzt die Herzen höher

schlagen.

Im Jahr 2014 wurden die zwei

Aussichtsplattformen Adlerblick

und Bergwerksblick durch die Firmen

HTP und Hilti geschaffen,

die einen atemberaubenden Blick

ins Kaunertal bieten. Gleichzeitig

wurden die Knappenlöcher, in

denen früher Erz abgebaut wurde,

erschlossen. Interessierte können

sich mit Helm und Lampe durch

einen Tunnel auf eine Zeitreise ins

16. Jahrhundert begeben. Die Kos -

ten der Umsetzung belaufen sich

zwischen 350.000 und 400.000

Euro und sind durch die Ortstaxenerhöhung

von 1,5 auf 1,7 Euro

ab dem Jahr 2016 gedeckt. „Der

Das Kaunertaler Hallenbad wird umgebaut

Gast soll wissen, dass er an der Infrastruktur

mit beigetragen hat“,

meint die Geschäftsführerin des

TVB Kaunertal, Michaela Gasser.

Eine Förderung in der Höhe von

40 % wurde vom Landschaftsdienst

zugesagt. Das Regionalmanagement

Landeck (RegioL) unterstützte

das Vorhaben tatkräftig.

Unter dem Projektnamen „Naturerlebnis

Kaunertal Verpeilschlucht“

soll in einem weiteren

Schritt die Verpeilschlucht erschlossen

werden. Mittels Treppen

und Steig wird die zweite Stufe des

Verpeilbaches erklommen werden

können. Hier gelangt man zu

einem idyllischen Wasserfall mit

Staubecken, an dem im Winter

Eisklettern möglich ist. Der Steigzugang

zur Verpeilschlucht wird

vom Bergwerksblick aus möglich

sein und befindet sich oberhalb des

barrierefrei zugängigen Adlerbli -

ckes. Die Planung wird derzeit von

Helmut Kofler, Baumeister aus

Tösens, erstellt. Die Fertigstellung

ist innerhalb der nächsten zwei

Hallenbad wird saniert

Bereits vor drei Jahren wurde mit

der Erhöhung der Ortstaxe von 1,3

auf 1,5 Euro je Übernachtung und

Gast in der Gemeinde Kaunertal,

Geld für die Sanierung des Hallenbades

wie auch für Investitionen

in weitere Infrastrukturprojekte

angespart. Mit der Erhöhung

um weitere 20 Cent ab 2016 werden

weitere Gelder in den Umbau

des gesamten Kaunertalcenters fließen

können. Im Februar dieses

Jahres wurden Konzepte für den

besagten Umbau von diversen Architekten

im Zuge eines Wettbewerbes

eingereicht. Der Architektenwettbewerb

wurde vom Land

Foto: TVB Kaunertal

Tirol Abteilung Dorferneuerung

unterstützt. Mit dem Sieger des

Wettbewerbs, Architekturbüro

Parc ZT GmbH aus Innsbruck,

soll eine Optimierungsphase eingeleitet

werden, um bis spätestens

Anfang Sommer mit dem Bau beginnen

zu können. Die Fertigstellung

des Projektes soll bis Beginn

der Wintersaison erfolgen. Die

Kos ten werden mit ungefähr 4

Millionen Euro beziffert und von

der Gemeinde Kaunertal und dem

TVB getragen. Unterstützt wird

das Vorhaben durch Fördergelder

des Landes Tirol.

(wm)

Die Plattformen über dem Kaunertal bieten ein tolles Panorama.

Jahre, also bis Herbst 2016 geplant.

Die Kosten dieses Projektabschnittes

sind noch offen.

Barrierefreiheit im Kaunertal

Barrierefreiheit wird im Kaunertal

groß geschrieben. Am Kaunertaler

Gletscher sind sämtliche Liftanlagen

ebenerdig zugängig. Ein barrierefreies

Gletscherrestaurant sorgt

für weiteren Komfort gehandicapter

Gäste, wie auch das Angebot

mehrerer Beherbergungsbetriebe,

öffentlicher Einrichtungen und der

meisten Geschäfte und Gastronomiebetriebe

im Tal. Eine Mitarbeiterin

des Regionalmanagement

Tirol hilft Vermietern bei der Umsetzung

von Maßnahmen zur Steigerung

der Barrierefreiheit. Was

vor gut fünfzehn Jahren mit der

Eröffnung eines der modernsten

und umfassendsten barrierefreien

Hotels, dem Hotel Weisseespitze,

begann, findet heute breite Unterstützung

im Kaunertal. So wurde

auch das Piller Moor barrierefrei

erschlossen und bietet Stege für

KAUNERTAL

Foto: Daniel Zangerle

Rollstuhlfahrer und Kinderwägen

zur angenehmen Erkundung dieses

Naturjuwels.

Flora und Fauna des Tales

Ebenso barrierefrei soll es bis spätestens

Sommer 2015 möglich

sein, sich über die Tiere des Kaunertals

über Ferngläser, den Talkönig

und die Jagdgeschichte des

Tales zu informieren. Hinter dem

Talkönig verbirgt sich eine mehrere

hundert Jahre alte Fichte, die begehbar

gemacht wird. Die Grobkonzepterstellung

wurde für den

TVB von der ehemaligen Geschäftsführerin

des Naturpark

Kaunergrat durchgeführt. Für die

Umsetzung der fünf bis sechs Stationen

im Tal ist die Firma „Idee

Konzept and Exhibition Engineering“

unter der Führung von Marius

Massimo zuständig. Der Kos -

tenpunkt liegt bei maximal 20.000

Euro. Begehungen mit dem Landschaftsdienst

wurden bereits gemacht,

die Aussicht auf Förderungen

scheint positiv. (wm)

24. März 2015 11


KAUNERTAL

Der Kaunertaler Vergangenheit auf der Spur: Deutscher

Martin Frey ist ein Mann, der

mehr wissen möchte. Seine Leidenschaften

Fotografieren, der

offene Umgang mit Menschen

und die Liebe für Geschichte

kommen ihm dabei sehr entgegen.

Die Ergebnisse können sich

sehen lassen. Bücher über das

Kaunertal, Chroniken und die

Mitarbeit bei einem Filmprojekt

über Land und Leute im Kaunertal

machen Frey zu einem

wichtigen Botschafter des Tales.

Vor fast 25 Jahren kam der Berliner

Martin Frey das erste Mal mit

seiner Frau ins Kaunertal, um Urlaub

zu machen. Was mit der Liebe

zu den Bergen und der Natur begann,

entwickelte sich bald zu

einer tiefen Freundschaft mit den

Menschen des Tales und ihrer Geschichte.

Dafür sorgte der intensive

und offenherzige Umgang

Freys mit der Bevölkerung. Der

Leiter des Ausschusses für Soziales

und Arbeit am deutschen Bundestag

fand dadurch die Möglichkeit,

ein großes Wissen anzusammeln

und es für verschiedenste Projekte

zu nutzen.

Durst nach Informationen

Dass Frey ursprünglich eine wissenschaftliche

Tätigkeit am Herzen

lag, kann man daran erkennen, wie

er diese Projekte umsetzt. „Wenn

ich an einen neuen Ort hin

komme, interessiere ich mich für

diesen“, erklärt Frey die Hintergründe

für seinen unbändigen

Wissensdurst. „Oberhalb unserer

Hütte, dem Poschenhof, liegt einer

der zwei Stollen, der für die Bewässerung

des Kaunerberghanges

zwischen 1949 und 1954 gebaut

wurde“, erzählt Frey. Als er sich für

besagten Stollen zu interessieren

begann, konnte ihm keiner der

Einheimischen konkrete Auskünfte

geben. Nach eingehenden

Recherchen schrieb Frey ein 500-

seitiges wissenschaftliches Werk

über die Geschichte des Hangkanals.

Die Erkenntnisse durfte er an

der Universität Innsbruck vortragen

und erntete dafür viel Applaus.

Beim Aufbau des Naturparks Kaunergrat

konnten die Erkenntnisse

der Arbeit genutzt und für Besucher

veranschaulicht werden. Der

Stollen oberhalb des Poschenhofs

ist mittlerweile eine Touristenattraktion.

Den Wasserwanderweg

entlang des Hanges zieren Informationstafeln

mit dem erworbenen

Wissen seiner Erkundungen.

Riesiges Archiv an Fotos

Die Leidenschaft von Martin Frey,

Vergangenes in Form von Fotos

oder Dokumenten zu entdecken

und zu analysieren, hat mittlerweile

ein riesiges Archiv entstehen

lassen. Das Wissen um dieses und

der Entdeckergeist Freys blieb der

600 Seelen Gemeinde natürlich

nicht verborgen. Im Jahr 2005

kam der Obmann der Musikkapelle

Kaunertal auf Frey zu und

fragte ihn, ob er die Chroniken

zum 50-Jahr-Jubiläum des Vereins

verfassen möchte.

Gefragt, getan, wurde ihm vor eineinhalb

Jahren dieselbe Frage

durch die Obmänner des Schützenvereins

und der Feuerwehr wiederum

gestellt. Informationen aus

dem Landesarchiv in Innsbruck

ließen das Material für die Chronik

genauso anwachsen, wie die

große Mithilfe der Dorfbewohner.

„Ich gab den Auftrag an die Vereinsmitglieder,

vor allem alte Leute

anzusprechen, um zu Bildmaterial

oder sonstigen Informationen zu

kommen“. Sogar die Einladung

zur Einweihung des Schießstandes

im Jahr 1904 konnte auf diesem

Weg wiedergefunden werden.

„Spannend ist, wenn Fotos auftauchen,

auf dem Leute nicht sofort

erkannt werden“. Der Poschenhof

ist immer wieder voll mit Leuten,

die dann gemeinsam versuchen,

Licht ins Dunkel zu bringen. „Dieses

Miteinander ist einfach wunderbar“,

meint der im Jahr 2014

offiziell zum Ortsarchivar Berufene.

Aktuelles Wirken

Derzeit ist Frey mit der Überarbeitung

der ersten Auflage des im Jahr

2006 erschienenen Buches „Das

Kaunertal von den ersten Bergstei-

12 24. März 2015

Zeit zum Gletschern

Spring Classics im Snowpark Kaunertal

Am 14. und 15. März wurden die

neuesten Produkte der Schifirmen

beim Freeride Testival am Kaunertaler

Gletscher vorgestellt. Die Schifirmen

haben zwar ihre Zelte wieder abgebaut,

aber die eine oder andere „Line“

kann man noch in der Frühjahrssonne

in den Schnee zeichnen.

In der Zwischenzeit rückt aber auch

schon der nächste Höhepunkt näher:

Die Spring Classics!

Damit herrscht wieder Hochbetrieb im

Snowpark Kaunertal. Am 17. April

geht es los, „Slash Splash Opening

Day“ mit GiGi Rüf macht den Auftakt,

am 25. 4. gastiert die Wir Schanzen

Tour im Kaunertal. Dabei werden auch

die Deutschen Meisterschaften im

Slope Style ausgetragen und ganz besonders

freut es die Verantwortlichen

der Kaunertaler Gletscherbahnen,

dass mit der Oberland Freestyle Tour

auch dem heimischen Nachwuchs

eine Plattform geboten wird, um sich

an größere Aufgaben heranzutasten.

Der Winter im Kaunertal ist noch lange

nicht zu Ende – also Zeit zum Gletschern!


gern zur Tourismusregion“ beschäftigt.

„30 zusätzliche Seiten

werden die erste Auflage voraussichtlich

noch dieses Jahr auf den

neuesten Stand bringen“, meint der

begeisterte Fotograf und Bergsteiger.

In einem weiteren Projekt wird

die Geschichte des Alpenvereins

Sektion Frankfurt a. M. und deren

Rolle bei der Erschließung der Ötztaler

Alpen beleuchtet. Neue, interessante

Informationen werden

preisgegeben.

Selbst für Filmproduktionen kann

Frey Wissen beisteuern. „Als ich ins

KAUNERTAL

Ehrenzeichenträger kennt Region in- und auswendig

Martin Frey wurde wegen seiner besonderen Verdienste für die Gemeinde Kaunertal gewürdigt.

Rundum versorgt

für Essen und Sport

Mit einem vielfältigen Angebot hat die

Familie Plankensteiner in Feichten auf

die Wünsche von Einheimischen und

Gästen des Kaunertals reagiert:

Neben einem kleinen aber feinen

Sporthaus für Individualisten fungiert

das Nah- und Frisch-Geschäft als

wichtiger Nahversorger für das Tal.

Und mit dem Skiverleih bietet man ein

tolles Service-Angebot für Skifahrer,

Snowboarder und Rodler. Es grenzt

fast an ein Wunder, dass Seniorchef

Reinhold Plankensteiner neben all

dem Stress auch noch Zeit findet, als

Berg- und Skiführer den Gästen die

Natur des Kaunertals näher zu bringen…

Sport Plankensteiner ist im Kaunertal

eine sichere Adresse für alle Sportbegeisterten:

Neben einem breiten Sortiment

punktet das Team des Sporthauses

mit einem ausgeprägten

Know-how in Bezug auf Qualität und

Funktionalität. Aufgrund der breiten

Produktpalette ist für jeden das Richtige

dabei. Eine starke Spezialisierung

auf das Thema Langlauf bringt Kunden

aus dem gesamten Bezirk in das

Sportfachgeschäft direkt an der Ortsdurchfahrt.

Der Loipeneinstieg befindet

sich übrigens genau gegenüber

des Sportfachgeschäftes. Also perfekte

Voraussetzungen, um das gewünschte

Material sofort zu tes ten.

Auch das Skiservice wird groß geschrieben:

Abends bringen, morgens

abholen lautet das Motto des Overnight-Service,

das aus „alten Brettln“

wieder perfekte Ski- und Snowboards

macht. Weiters bietet das Familienunternehmen

einen Skiverleih an, der

keine Wünsche offen lässt. Für Familien

gibt es attraktive Ermäßigungen.

Im Skitourenbereich kann Ausrüstung,

(inkl. VS-Gerät, Sonde und Schaufel)

sowohl geliehen wie auch gekauft

werden.

Foto: Kaunertalarchiv

● Sport & Mode

Das ganze Jahr auf

Sport programmiert!

● Lebensmittel

Täglich frische Ware

aus der Region!

● Berg- & Skiführer

Mit Skiführer Reinhold

sicher durch die Alpen!

● Verleih & Service

Abends bringen

morgens abholen!

Kaunertal kam, verbrachte ich sehr

viel Zeit damit, mich mit Bewohnern

höheren Alters über die Geschichte

ihrer Heimat zu unterhalten“,

denkt Frey über seine ersten

Urlaube im Kaunertal nach. Für

den Film „Nacht und heint“ steuert

Frey viele Anregungen aus diesen

Gesprächen bei. Ein Einblick

in die Geschichte von Land und

Leute der Region wird nach der

Vollendung des Filmes von Thomas

Juncker, der ansonsten meist

für den MDR arbeitet, gewährt

werden.

Zur Vervollständigung seines Buches

zur „Geschichte der Wallfahrtskirche

Kaltenbrunn“ muss

noch Material aus der Diözese Brixen

eingesehen werden, um das

Werk abzurunden. „Das Buch ist

fast fertig“, meint Frey, für den es

nicht immer einfach ist, sämtliche

Arbeiten zeitlich gesprochen unter

einen Hut zu bringen.

Am 20. Februar dieses Jahres

wurde Martin Frey durch BH Markus

Maaß das Ehrenzeichen der

Gemeinde Kaunertal verliehen.

Familie Reinhold & Ingeburg Plankensteiner

Dorfstraße 136 · 6524 Feichten im Kaunertal · Tel.: +43 (0)5475 / 423

info@sportplankensteiner.com · www.sportplankensteiner.com

24. März 2015 13


KAUNERTAL

Feichten 101 · 6524 Kaunertal

T 05475 334 · f.schmid@tirol.com · www.autohaus-schmidkaunertal.at

Wir machen Ihr Fahrzeug frühlingsfit!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kaunertal investiert

in neue Infrastruktur

Mit dem Tausch der steuerungstechnischen

Komponenten

möchte die Gemeinde Kaunertal

ihr dorfeigenes Trinkwasserkraftwerk

auf den neuesten Stand der

Technik bringen. Generator und

Turbine werden generalüberholt.

Eine Optimierung der Wassernutzung

wird dadurch erreicht werden.

Die Gemeinde investiert

50.000 Euro in das seit den 1950er

Jahren bestehende Kraftwerk, das

1993 schon einmal umgebaut

wurde. Das Projekt wird bereits

dieses Frühjahr fertiggestellt werden,

Baubeginn war im Dezember.

Sanierung der Wasser -

versorgungsanlage Feichten

Der Großteil der bestehenden

Wasserversorgungsanlage wird in

Feichten saniert und erneuert. Im

selben Zug wird die Straße revitalisiert.

Beginn des Projektes ist das

Frühjahr 2015. Der Kostenpunkt

beläuft sich auf 450.000 Euro. Zusätzliche

250.000 Euro werden

von der Gemeinde für die Installation

einer Lichtwellenleiter

(LWL)-Breitbandversorgung aufgewendet.

„Bis zum Jahr 2016

werden alle gewünschten Anschlüsse

eingerichtet sein“, freut

sich der Bürgermeister der Gemeinde

Kaunertal, Josef Raich. Da

sämtliche Hotels dieses Angebot

wahrnehmen können, sichtet er

auch einen touristischen Mehrwert.

Das Projekt startete bereits

im Jahr 2014.

Zwölf Bauplätze

für junge Einheimische

Die Gemeinde Kaunertal ist bestrebt,

junge Einwohner im Tal zu

halten. Die Vollerschließung eines

Siedlungsgebietes mit zwölf Bauplätzen

in Feichten, bietet Platz für

Familien. Die Grundstücksgrößen

im Ortsteil Bödele variieren zwischen

350 und 450 m².

Neubau der Holderli-Brücke

Durch die Erschließung des Siedlungsgebietes

Bödele, kommt es zu

einem Neubau der Holderli

Brücke. Begonnen wird damit bis

spätestens Sommer 2015, die Bauzeit

beträgt ungefähr zweieinhalb

Bgm. Raich schafft Baugründe für junge

Familien.

Foto: Gemeinde Kaunertal

Monate. „Eine Zufahrt nach Bödele

wird weiterhin über die Bödelebrücke

gewährleistet sein“, berichtet

Bürgermeister Raich. Kos -

tenvolumen: 250.000 Euro.

Lawinenverbauung Kehm

Die Wildbach und Lawinenverbauung

führt eine Lawinensicherung

im Gebiet von Kehm oberhalb

von Feichten fort. Kostenanteil

der Gemeinde Kaunertal liegt

bei ungefähr 60.000 Euro. Restliche

Kosten werden durch Bundesund

Landesförderungen beglichen.

(wm)

Feuerwehr gut aufgestellt

Kürzlich wurde das Jubiläumsjahr

2014 der freiwilligen Feuerwehr und

Schützenkompanie Kaunertal mit Abhaltung

der Jahreshauptversammlung

abgeschlossen. Teil der Festlichkeiten

war die Verleihung des Ehrenzeichens

der Gemeinde Kaunertal an Martin

Frey.

Über die beeindruckende Zahl von 65

aktiven Mitgliedern und 46 Reservis -

ten verfügt die Freiwillige Feuerwehr

Kaunertal. Wohlgemerkt bei einer Einwohnerzahl

von ungefähr 600. Josef

Raich, Bürgermeister der Gemeinde,

weiß den Zusammenhalt in der Gemeinde

zu schätzen.

Die Feuerwehr hat ein großes Einsatzgebiet

abzudecken: Die Gemeinde

Kaunertal besteht aus fünf Weilern mit

dem Hauptort Feichten, wo sich die

„Zentrale“ der Freiwilligen Feuerwehr

Kaunertal befindet.

Die Feuerwehr ist technisch gut ausgerüstet.

Seit 1994 verfügt sie über

ein Tanklöschfahrzeug und ein Rüstfahrzeug,

mit dem technische Geräte

zu den Einsatzorten transportiert werden

können. Auch ein Mannschaftswagen

zählt zum Fuhrpark. (wm)

14 24. März 2015


WIRT DES MONATS

Netzwerker im Greif-Straudi

Der Landecker Martin Brandstätter

hat sich der Regionalität verschrieben

Der Gasthof Greif am Landecker Marktplatz ist nur wenigen

unter diesem Namen bekannt. Viel eher sprach

man davon, zum Straudi zu gehen. Der Grund dafür

liegt darin, dass die Unternehmerfamilie Straudi das

Gasthaus, dessen Grundmauern aus dem Jahr um

1620 stammen, durchgehend ab 1895 betrieben hat.

So ein langer Zeitraum ist natürlich markenbildend.

Im Jahr 2005 brachten die Besitzer ihre Anteile in eine

Gesellschaft ein und seitdem fungiert Martin Brandstätter

als gewerberechtlicher Geschäftsführer. Der

gebürtige Kärntner arbeitete in den jungen Jahren

unter anderem im Paznaun, allerdings auch als Küchenchef

in Obertauern und auf Sylt. Auf der nordfriesischen

Insel wirkte er in der sogenannten Whiskystraße.

Also genau dort, wo die Promis sich ihr

Stelldichein geben.

Zusammen mit seiner

Frau, die aus einer bekannten

Gastwirte-Familie

(Fam. Altmann) stammt und

langjährige Erfahrung in diesem Gewerbe mit bringt,

steht der heute 46-Jährige nun im Straudi für eine

qualitätsvolle Regionalküche.

Darüber hinaus hat er sich der Genusswerkstatt angeschlossen,

einer Vereinigung von Unternehmern

aus der Region, welche gemeinsame Gerichte anbieten

und darüber hinaus netzwerkartig für kurze wirtschaftliche

Kreisläufe sorgen. So werden zu Ostern

etwa wieder spezielle Lamm- und Kitzgerichte auf der

Speisekarte zu finden sein. Wer sich 6 Stempel bei

den Genusswerkstatt-Betrieben abholt (gilt nur mit

Gästekarte), erhält ein Präsent ausgehändigt.

Marktplatz 6, 6500 Landeck

Tel. 05442 62268 oder 0664 341 48 50

info@gasthof-greif.at · www.gasthof-greif.at

Doris und Martin Brandstätter vor dem Straudi, dem

Traditionsgasthaus in Landeck

Unterhöf 160 · 6651 Häselgehr

Tel. 0677 611 346 42 oder

05634 200 38

Öffnungszeiten:

Mi + Do 8.30–12.30 Uhr

Fr 8.30–12.30 und 13.30–18 Uhr

Sommerpause: Juli und August

Während dieser Zeit ist der

Hofladen Gramais

montags von 14–19 Uhr geöffnet.

Willkommen im Bauernladen Häselgehr

Unser Bauernladen ist ein Geheimtipp für

alle, die Lebensmittel mit hoher Qualität

genießen wollen. Wir bieten unseren Kunden

eine Vielzahl an regionalen und bäuerlichen

Produkten, die mit Frische und

Originalität überzeugen.

Angefangen bei: Bauernbrot aus dem

Steinbackofen, Bauernbutter, über

Wurstwaren, Speck, leckeren Käsesorten

aus der Region erhalten Sie auch Eier, Nudeln,

Schnaps, Kräuterprodukte, selbstgemachte Kuchen

und vieles mehr...

In unserem gemütlichen Bauernladen können

Hungrige und Genießer gleich zum Genuss unserer

Schmankerl kommen und sich auf einen Hoangart

treffen. Neben stilvollen und kreativen Geschenken

bieten wir auch bäuerliches Handwerk

und mit Liebe gemachte Dekorationsartikel.

Wir arbeiten mit Naturprodukten, daher

richtet sich unser Sortiment nach den Jahreszeiten

und dem vorhandenen Angebot unserer

Lieferanten. Als Bauernladen können wir keine

Massenproduktion anbieten.

Wir verkaufen alles in haushaltsüblichen Mengen.

Kreatives

Dekorationen aus

Holz, Filz oder

Keramik

Schmankerlplatten

Wir beraten Sie

gerne

Besuchen Sie uns und genießen Sie ein Stück Natur

und Herzlichkeit. Monika und Sabine

Alles Gute

zur

Neueröffnung!

www.lechtal.at

Glückwunsch zur Eröffnung!

Ihr Ansprechpartner im Lechtal

Karlheinz Wasle, Tel. 0676 82828178

Käserei &

Milchtrinkstube

6655 Steeg 16

Tel. 05633-5636

b.sojer@aon.at

Sojerwww.kaesereisojer.at

GmbH

Familie

www.lechtaler-haussegen.at


Heute schweigen die Glocken

Brauchtum wird in Imst mit sozialem Zweck verbunden

Viele Imster verbinden mit Ostern ein markerschütterndes

Geräusch: das des Karfreitagsratschens.

Jedes Jahr ziehen hier 10 bis

12 Gruppen von rund 40 Kindern von Haus

zu Haus, erbitten Spenden und bedanken

sich mit einem Sprüchl, einem Ausdruck des

Evangeliums und mit ohrenbetäubendem

Lärm: dem Ratschen.

Der Brauch des Ratschens existiert von alters

her, Diakon Andreas Sturm hat ihn neu interpretiert

und mit Spenden für soziale Zwecke

kombiniert. Der Reinerlös bleibt in Imst und

wird geteilt „zwischen Spenden für den Arbeitskreis

Kinder, Familie und Jugend und für

soziale örtliche Projekte. Im Vorjahr konnten

wir 4.280 Euro weitergeben“, so der Geistliche.

Mädchen und Buben der Katholischen Jungschar,

Ministranten und Firmlinge sind am

Karfreitag zwischen neun und 15 Uhr bei

jedem Wetter unterwegs (im Gestühl des Widums

hängen fein säuberlich Regenschirme

parat). Früher war das „Ratschen“ ausschließlich

den Buben vorbehalten, heute gibt man

sich weniger kleinlich. Und weil früher die Ministranten

die Aufgabe des Ratschens innehatten,

wurden diese auch „Ratscher“ genannt.

Der historischen Bedeutung liegt zugrunde,

dass am Gründonnerstag die Glocken verstummen

und dass der Legende nach die Glocken

nach Rom fliegen und in der Osternacht wiederkehren.

Um auf das Leiden Christi aufmerksam

zu machen, wurden die hölzernen Instrumente

konstruiert.

Über 130 Dezibel

Verschiedene Ausführungen von Ratschen sind

Viele Freiwillige erinnern mit ihren Ratschen an die Leiden

Christi und sammeln Spenden für wohltätige

Zwecke.

Foto: privat

Foto: Lechner

Diakon Andreas Sturm organisiert das Karfreitags -

ratschen. Die älteste Ratsche ist rund 80 Jahre alt.

bekannt, in Imst bedient man sich einer einfachen

Version. Eine große Ratsche besitzt einen

Fichtenholzrahmen von ca. 80 Zentimetern

Länge und 35 cm Breite, hat in der Mitte eine

tief gerillte Hartholzwalze mit einer Kurbel zum

Drehen, auf ihr liegen elastische Fichtenholzspäne

oder eine Platte, die fest im Rahmen gehalten

werden. Beim Drehen der Kurbel

schnellen sie von den Kämmen der Walze in die

Rillen, wobei ein weithin hörbarer, eben „ratschender“

Knall erzeugt wird.

Unverkennbar, wenn dieses Ungetüm in Bewegung

gerät, aber auch die kleiner dimensionierten

lassen nicht minder an Lautstärke vermissen

und erreichen ebenso an die 136 Dezibel. Nicht

auszudenken würden alle Imster Ratschen: fünf

große, zehn mittlere und fünf kleine gleichzeitig

rattern!

Die älteste Ratsche mit ihren 80 Lenzen wird

sorgfältig gehütet und von Wagnermeister Engelbert

Reheis bei Gebrechen repariert. Für

neue Exemplare zeichnet die Landeslehranstalt

Imst verantwortlich. Diakon Andreas Sturm ist

voll des Lobes über die kleinen Helden, die mit

Eifer ihre Beine und vor allem Ohren strapazieren.

Ein Gehörschutz ist ganz wichtig „Es

geht auch immer ein Erwachsener mit und ich

bedanke mich bei den Gastwirten und Familien,

die mittags für eine warme Mahlzeit sorgen“,

schaut der gebürtige Tarreter darauf, dass

alles diszipliniert abläuft.

Am Karfreitag, dem 3. April, wird um 12 Uhr

und 15 Uhr bei der Pfarrkirche, am Weinberg,

am Majötz, der Johanneskirche, der Gunglgrüner

Kirche und Am Bergl öffentlich „geratscht“.

UNTERNEHMEN DES MONATS

Decke im Kinderrestaurant "Starrest" in Serfaus

Pfarrgasse 24 · 6460 Imst

Tel 05412-64404 · Fax 05412-64404-15

info@edwin-thurner.com

www.edwin-thurner.com

www.steuerklar.at

16 24. März 2015


Trockenbau

hat einen Namen

Lothar Zebisch avancierte zu einem

der größten Anbieter in Tirol

Der Name Zebisch steht nicht nur in Tirol für

den Trockenbau. Immerhin sind es mittlerweile

40 Mitarbeiter, die sich von der Zentrale in

Imst und der Filiale in Karres aus um die Wünsche

der Kundschaft in ganz Tirol und dem benachbarten

Ausland kümmern. Sogar bei einem

von Liebherr angestrengten Hotelbau in Irland

war das Oberländer Know-how bereits gefragt.

Firmenboss Lothar gründete den erfolgreichen

Betrieb im Jahr 1998 – und zwar mit einem

reichhaltigen beruflichen Background. Der

heute 47-Jährige erlernte zunächst im Eisenwarengeschäft

Lung das Verkäufer- und Handelsassistenthandwerk,

ehe er für die Reca mehrere

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

Martin Flür EDV | EDV Betreuung und Wartungen

Oberer Rotanger 3 | 6464 Tarrenz | Österreich

Tel.: +43 676 848735301 | fluer.martin@edv-fluer.at

Filialen aus dem Boden stampfte. Danach war

er dreieinhalb Jahre bei der Firma Strobl Bau

beschäftigt, wo er in das Trockenbaugenre eintauchte.

Bald nach Firmengründung war eine

steigende Nachfrage nach Zebisch-Qualität zu

bemerken, weshalb Bruder Joachim mit ins

Boot geholt wurde, der nun auch als Bauleiter

fungiert.

Grundsätzlich deckt der Trockenbau ein breites

Anwendungsspektrum ab. Egal, ob Zwischenwände,

Gipskartondecken, Brandschutzverkleidung,

Brandschutz-Abschottungen,

Dachgeschossausbau, Abgehängte Decken,

Saunalandschaften, Spachtelarbeiten, Wärmedämmung,

Vorsatzwände, Schallschutz – stets

ist die Arbeit mit Gips aus zwei Gründen ratsam:

Erstens erzeugt der mineralische Untergrund

ein angenehmes Wohnklima, ähnlich wie

Lehm, allerdings mit dem Vorteil, dass Gipskartonplatten

absolut rissfrei sind. Der zweite

Vorteil liegt in der raschen Arbeitsweise und

dem Umstand, dass weniger Schmutz anfällt.

Im Trockenbau sind Ihrer architektonischen

Phantasie keine Grenzen gesetzt, denn moderne

Trennwandsysteme berücksichtigen selbstverständlich

auch Rundungen, Abstufungen und

sämtliche notwendigen Installationen.

Lothar Zebisch machte sich im Trockenbaugewerbe einen guten Namen.

DECKEN IN SPEZIALAUSFÜHRUNG:

Foto: www.bestundpartner.com

GmbH & CoKG

6464 Tarrenz, Hauptstraße 71

Tel. 05412/64111

info@autohaus-krissmer.at

6460 Imst · Gewerbepark 8 · Tel. 05412/66491

www.ford-eberl.at

autorisierter Ford-Händler und Servicebetrieb

24. März 2015 17


„Kletternarrische” Außerferner

Ehrwalder steckte beinahe seine gesamte Familie an

Foto: privat

Sepp Mayr und seine Frau sind auch abseits der Kletterhalle sportlich unterwegs. Das Hauptinteresse gilt aber

dem Klettersport, dem mittlerweile die gesamte Familie frönt.

Achtung: Ansteckungsgefahr! Wer diesem

64-Jährigen über den Weg läuft, der sollte

vorsichtig sein. Denn Sepp Mayr ist sozusagen

eine Bazillenschleuder! Eine Bazillenschleuder,

die ein Virus verbreitet! Das äußerst

ansteckende Klettervirus.

Neun Personen sind es bereits in der Familie

von Sepp Mayr, welche dem Klettersport frönen:

Neben dem gebürtigen Saalfeldner selbst,

den es vor 40 Jahren beruflich ins Außerfern

verschlug, hängen auch dessen Gattin, seine

beiden Söhne, alle vier Enkelkinder und eine

Schwiegertochter in den diversen Wänden.

„Dabei haben meine Frau und ich erst vor vier

Jahren im zarten Alter von 60 mit diesem Sport

angefangen“, erzählt der ehemalige Zöllner

(u.a. in Ehrwald) und Polizist (sieben Jahre

Imst, vier in Lermoos). Seine bessere Hälfte

zeige sich allerdings derart engagiert, dass sie

ihn bald einmal übertrumpfen werde, lacht

Sepp Mayr und fügt an, dass sie seit seiner Pensionierung

überhaupt ein tolles Sportteam geworden

seien: „Wir sind mit dem Rad an die

7.000 Kilometer pro Jahr unterwegs und wir

schaukeln uns gegenseitig immer in die Höhe.

Hat einmal der eine einen ’Hänger’, motiviert

der andere – und umgekehrt.“ Derart würde

nie ein Schlendrian einreißen.

Zum Klettern ist Sepp Mayr durch seine Enkelkinder

gekommen. Die Kids hatten sich

beim Ehrwalder Kletterverein eingeschrieben,

allerdings war zu dieser Zeit der Andrang groß

und die alte Kletterhalle zu klein. Deshalb

mussten die Nachwuchskletterer oft lange warten

und kamen selbst selten zum Einsatz. „Das

kann es aber auch nicht sein“, sagte sich deshalb

der sportaffine Opa und verfrachtete die

Enkel fortan zweimal wöchentlich in die Imster

Kletterhalle. Und weil die Großeltern dort auch

den einen oder anderen Schnupperkurs belegen

konnten, war der Schritt bis zur eigenen Ausübung

auch nicht mehr allzu weit.

18 24. März 2015

„Mittlerweile ist es eine Sucht”

Mittlerweile seien sie vom Klettersport geradezu

besessen, sagt Sepp Mayr. Vor allem, weil

es ein gesunder Sport sei, und zwar vom Kopf

bis zum großen Zeh`. Das merke er seit fünf

Jahren stets daran, wenn nach seinem Bandscheibenvorfall

der Rücken wieder einmal ein

wenig zwicken würde. „Dann gehe ich drei

Stunden klettern - und die Beschwerden sind

wie weggeblasen.“

Wenn auf der einen Seite Schmerzen verschwinden,

so kommt auf der anderen etwas

dazu! Klar, wer jahrelang in Kletterhallen und

-gärten vieles sieht, der eignet sich auch Wissen

an! „Dementsprechend haben wir uns eine Trainerausbildung

praktisch alleine durchs Zuschauen

angeeignet“. Außerdem wurden einige

Kurse bei bekannten Kletterassen belegt. Und

so trainieren mittlerweile die Eltern zweimal

wöchentlich die eigenen Kinder. Unterstützt

werden sie dabei nach wie vor von Oma und

Opa, welche mit dem Kletternachwuchs, dem

sich mit Luca Winkler auch ein weiterer talentierter

Außerferner angeschlossen hat, auch zu

tirolweiten Wettbewerben fahren. „Allerdings

steht bei uns nicht alleine der sportliche Ehrgeiz

im Vordergrund“, betont Sepp Mayr. „Unsere

Schützlinge sollen Spaß bei der Sache

haben. Die Voraussetzungen dafür sind mittlerweile

wesentlich besser. Denn seit Dezember

2014 haben wir in Ehrwald eine neue anspruchsvolle

Kletterhalle. Dadurch fallen die

anstrengenden Fahrten über den Fernpass weg.

Wenn es nach mir und meiner Frau geht, werden

wir die Sache sicher noch einige Zeit weiter

betreiben“, schließt der Kletterbegeisterte,

der sich bereits auf den Austria Cup im April

freut. „Dann werden die bes ten Kletterer der

Nation bei uns in Ehrwald sein. Eine schöne

Sache, zumal wir mit der neuen Kletterhalle ein

wirkliches Vorzeigeprojekt haben. Jeder, der bisher

bei uns war, staunte über das Ambiente.“

Vor allem der Blick durch die großzügigen Verglasungen

auf die Zugspitze scheint die Kletterer

besonders zu motivieren. Ein Mosaikstein

in der Erklärungskette, wieso in der Großfamilie

Mayr derzeit die Begeisterung derart groß

ist.

(best)

Auf der Sonnenseite

des Sulztales gelegen:

das Gasthaus Winnebach (r.).

Hofübergabe im

Joachim Schöpf trat

Seit 1. Dezember des Vorjahres ist im

Gasthaus Winnebach in Gries im Sulztal,

einem Seitental des Ötztales, die

dritte Generation am Ruder. Nun führt

Sohn Joachim das Werk seiner Eltern

Christa und Meinrad Schöpf weiter. Das

Ehepaar hatte seinerseits 1983 das Haus

von Großvater Karl Schöpf übernommen,

der es im Jahr 1972 erbaute. Der 35-jährige

Betriebsnachfolger absolvierte die

Hotelfachschule und hat das Handwerk

sozusagen von Kindesbeinen an erlernt.


Lassen Sie sich bei uns

auf 1.700 m inmitten

einer zauberhaften

Bergkulisse auf unserer

herrlichen

Sonnenterrasse mit

köstlichen Spezialitäten

verwöhnen.

Familie Schöpf freut sich auf Ihren Besuch!

6444 Längenfeld

Gries 22a

Tel. 05253 / 51 04

www.winnebach.com

Gasthaus Winnebach in Gries

Erbe seiner Vorfahren an

Auf der Sonnenseite und in unmittelbarer Nähe zum Winnebach gelegen,

verfügte das Gasthaus zunächst über 60 Betten. Qualitätsverbesserungen

ließen inzwischen zwar die Anzahl auf rund die Hälfte

schrumpfen, im gleichen Ausmaß stieg allerdings das Wohlbefinden

der Gäste, von denen viele Stammbesucher sind.

Das Gasthaus wird nun als Pension geführt, wobei spontane Gäste,

die gerne ein Mittagessen einnehmen möchten, nicht verwiesen

werden. Zur Auswahl stehen immer noch Gerichte aus einer nun

eben ein wenig kleineren Speisekarte. Sämtliche Zimmer wurden unlängst

neu möbliert, weitere

Umbaumaßnahmen sind für

die nächsten Jahre geplant.

Als Besonderheit kann der

Gasthof Winnebach auf ein in

Gesellschaftsform betriebenes

Kleinwasserkraftwerk verweisen.

Joachim möchte sich auf diesem

Wege bei seinen Eltern,

seinen Angestellten und bei

Joachim Schöpf (r.) übernahm die Agenden von seinen Eltern Meinrad und Christa.

seinen zwei Brüdern Philipp

und Julian für die tatkräftige

Unterstützung bei der Renovierung

herzlich bedanken.

Fotos: privat / www.bestundpartner.com

Olympstraße 14

6430 Ötztal-Bahnhof

Telefon 05266-8901-0

www.neurauter-frisch.at

Tischlerei und Raumausstatter

Tischlerei Riml Josef GesmbH

Oberlängenfeld 4 a · 6444 Längenfeld · Tel. 0 52 53 / 50 50 · Fax: DW 15

e-mail: josef@tischlerei-riml.at · www.tischlerei-riml.at

24. März 2015 19


Apart Alpin in Lermoos aus

der Taufe gehoben


Am Fuße des Grubigsteines

entstanden sieben

neue Ferienwohnungen

Oberdorf 19 · 6631 Lermoos

Tel. 0660/7722997

info@apart-alpin.com · www.apart-alpin.com

In direkter Nähe des Anfang der 1970er Jahre errichteten Hotels

Rustika realisierte die Unternehmerfamilie Hofherr in Zusammenarbeit

mit dem Architekturbüro Walch in den vergangenen

zwei Jahren ein neues Apartmenthaus mit sieben Wohneinheiten

und einem Doppelzimmer. Der Neubau konnte Anfang

Dezember in Betrieb genommen werden und erfreut sich seitdem

bereits einer guten Auslastung.

Synergieeffekte

Neben der sehr ruhigen Umgebung im Oberdorf von Lermoos

freuen sich die Gäste besonders über die Anbindung an das gerade

einmal zehn Meter entfernt gelegene Hotel. Sie urlauben

damit nicht nur an einem idealen Ausgangspunkt für zahlreiche

Aktivitäten, die den Urlaub einzigartig und zu einem unvergesslichen

Erlebnis machen, sondern können zahlreiche Synergieeffekte

nützen. So erhalten sie auf Wunsch Halbpensionverpflegung,

nützen die Annehmlichkeiten des Wellnessbereiches

oder lassen sich im hoteleigenen à la carte-Restaurant ein Dinner

schmecken.

Der in Massivbauweise errichtete Komplex, der im Sommer mit

Blick auf den Zugspitzgolfplatz besticht und direkt an die schöns -

ten Wander- & Bikewege angebunden ist, wird gleich wie das

Hotel mit Fernwärme versorgt. Im Winter heißt es praktischerweise,

„Haustüre auf, Ski an und los...“. Dank der perfekten

Lage direkt neben der Kabinenbahn „Family-Jet“, welche am Skischulgelände

und dem Bobo-Kinderclub anschließt, sind >

www.bauwerksabdichtung.at

Mösle 2, 6631 Lermoos, Tel. +43 69915673085, mail: info@bauwerksabdichtung.at


auch bei der Sportausübung in der weißen

Pracht kurze Wege möglich.

Wohnen mit Stil

Ob mit Familie, Freunden oder zu zweit,

jedes exklusiv im Tiroler Life-Style eingerichtete,

schlichte Appartement bietet alles

für einen bequemen und erholsamen Urlaub

inmitten der Tiroler Bergwelt. Die Küchen

sind mit Geschirrspülern und E-Herden

sowie Kühlschränken ausgestattet, in

den Nasszellen gibt es Badewannen und

Duschen. Im Smart-TV kann nicht nur ferngesehen

werden, sondern auch die Annehmlichkeiten

des Internets wie TV-Theken

oder Youtube genützt werden. Selbstverständlich

verfügt das Apart Alpin auch

über W-Lan.

Ambergstraße 1

6430 Ötztal Bahnhof

e.U.

Haselwanter Robert

Oberstrass 218a · 6416 Obsteig

Mobil 0664 - 645 66 22

info@spenglerei-haselwanter.at

www.spenglerei-haselwanter.at

Planung und Ausführung von

• Stark- und Schwachstromanlagen

• Netzwerk • EIB-Partner • Installationen

• Lichtanlagen • Reparaturen

Lieferung der Bodenbeläge und Dekorationen

Pflasterei · Bauwarenhandel

Fließerau 382a

6500 Landeck

Tel. 0664 912 17 67

pflasterei.bock@aon.at

6632 EHRWALD

Haupstraße 56-58 · Tel. 05673 / 2132

Mobil 0664 / 4449619 · Fax 2132-77

raummoden@klotz.at · www.klotz.at


Mit Technik auf Du und Du

Monika Tschallener aus Zams

führt einen KFZ-Betrieb

Kompetenz und Verlässlichkeit

sind nicht unbedingt nur männliche

Attribute. Trotzdem fühlt

Monika Tschallener manch skeptische

Blicke, wenn sie in ihrer

Autowerkstätte Kunden empfängt.

Seit 24 Jahren bürgt sie mit einem

achtköpfigen Mitarbeiterstab für

die reibungslose Schadensbehebung

im KFZ-Bereich. Auto Haid

gehört mittlerweile zu den Traditionsbetrieben

von Zams. Was sich

während dieser Zeitspanne geändert

hat: „Komplizierter ist es geworden,

die Technik hat zugenommen.

Heute läuft vieles über digitale

Systeme und deshalb wird laufend

in die Technik investiert.“ Die

ölverschmierte Montur hat (fast)

ausgedient und das Hightech hat

zwischen der Hebebühne Einzug

gehalten. Da hat sich Gravierendes

seit der Unternehmensgründung

1991 geändert.

Mit hohem Verantwortungsbewusstsein

und weiblichem Charme

ist Monika Tschallener in die

Branche hineingewachsen. Taff

und souverän organisiert und managt

sie als Einzige bezirksweit

einen KFZ-Betrieb. Der Grundsatz

von Sicherheit, Flexibilität

und absolute Zuverlässigkeit hat

ihr Unternehmen zu den Führenden

in Sachen Autospenglerei und

Lackiererei im Tiroler Oberland

gemacht. Mit diesem Rückgrat hat

Monika Tschallener vor drei Jahren

auch eine Filiale in St. Anton eröffnet,

und vor drei Jahren bei der

S16-Ausfahrt St. Anton neu gebaut.

Gemeinsam mit dem Filialleiter

Andreas Huter kümmert sich

Sohn Simon Haid um mechanische

Havarien, während die KFZ-

Spenglerarbeiten und Lackierungen

in Zams erfolgen.

Maskuline Domäne

Das Telefon klingelt immer wieder

und lebhaft und energiegeladen

nimmt Monika Tschallener Anfragen

und Aufträge entgegen. Aus

dem kaufmännischen Metier stammend,

ist es ihr gelungen, in einer,

sagen wir dezent, männerdominierten

Branche, Fuß zu fassen.

Souverän und selbstbewusst weiß sich

Monika Tschallener in einer Männerdomäne

zu behaupten.

Foto: privat

Als der Schritt in die Alleinregie erfolgte,

hatte Monika Tschallener

allerdings bereits das entsprechende

Know-how intus. In Bezug

auf die Zusammenarbeit war die

maskuline Dominanz nie ein Problem.

Profunde Stütze ist ihr Geschäftspartner

Johann Weiskopf,

infolgedessen gelegentliches Ausspannen

beim Schifahren und

Schwimmen sowie ein gelegentlicher

Urlaubstrip möglich sind.

Während heute der Betrieb klaglos

funktioniert, waren die Anfänge

naturgemäß alles andere als einfach.

Den Bogen zwischen Kinderbetreuung

und Arbeitspensum

schaffte Monika Tschallener jedoch

nach eigenen Angaben nahezu

problemlos: „Ich war immer

auch bei den Kindern“, erinnert sie

sich, „wobei sicher beigetragen hat,

dass sich Werk- und Wohnstätte

im selben Gebäude befinden.“

Das kann „frau“ auch

„Grad nicht unterkriegen lassen“,

kann sie selbstbewusst jeder Neueinsteigerin

mit auf den Weg

geben. Ihre diesbezüglichen Erfahrungen

bringt die Zammerin

auch im Ausschuss von Frau in der

Wirtschaft in der WK Landeck ein

und würde jeder Frau „auf alle

Fälle anraten, wenn das entsprechende

Interesse und die Voraussetzungen

vorhanden sind, sich

selbstständig zu machen.“ (leva)

Wenn der Tag kommt, an dem alles perfekt sein

soll, dann feiern Sie ihn bei uns. Im eleganten

Ambiente verwöhnen wir Sie und bis zu 130

begeisterte Gäste. Hochzeiten, Jubiläen, Taufen –

bei uns gelingt jedes Fest.

Wie schön, etwas Besonderes zu erleben: mit

Freude stellen wir bei Ihrer Hochzeit einen

Oldtimer mit Chauffeur.

Wir erfüllen Ihre Wünsche:

+43 5446 / 25 53-0 oder st.anton@hotel-alte-post.at

Dorfstraße 11, St. Anton a.A.

Foto: istockphoto.com

24. März 2015 23


ABFALL &

ENTSORGUNG

Abfallmanagement-Programm erobert Imst

Die Firma ST Service Tirol

GmbH aus Imst und das Lande -

cker Ingenieurbüro Weiskopf entwickelten

vor vier Jahren ein modernes

EDV-Programm zur vereinfachten

Steuerung der kommunalen

Abfallwirtschaft. Eine

spürbare Arbeitsentlastung der

Verwaltung im Abfallbereich

sowie ein unkomplizierter Überblick

der Gemeinden über ihre

Abfallbewegungen waren die Zielsetzung.

Zu Beginn wurden alle Gemeinden

im Bezirk Landeck mit dem

Abfallmanagement-Programm

ausgestattet. Der problemlose

Umgang mit der Software und

vor allem das positive Feedback

der Gemeindebediensteten motivierten

den Geschäftsführer Markus

Regensburger, diese Dienstleis

tung auch im Nachbarbezirk

anzubieten. Mit Erfolg: Aktuell

arbeiten bereits 21 Gemeinden

mit dem Programm. „In naher

Zukunft wird der Bezirk Imst zu

100% die Vorteile der Abfall-Software

nutzen können“, ist Regensburger

überzeugt. Das Familienunternehmen

Umweltschutz

Höpperger hat den Vertrieb des

Programmes für die Bezirke Imst,

Reutte und Innsbruck-Land übernommen.

Da das Leistungsspektrum des

Programmes stetig erweitert wird,

treffen sich die Gemeindevertreter

in regelmäßigen Abständen

zur Weiterbildung. Vor kurzem

fand die erste Zusammenkunft im

Bezirk Imst statt. In den Räumlichkeiten

der Wirtschaftskammer

informierten Markus Regensburger

und der Entwickler des Programmes,

Bernhard Weiskopf,

über die Erneuerungen. Unter anderem

können die "AMP-Gemeinden“

ab sofort ihren eigenen

Abfallkalender einfach und

schnell erstellen.

Das innovative Abfallmanagement-Programm

wird in den

kommenden Monaten im Bezirk

Innsbruck-Land präsentiert werden.

ES BETRIFFT

UNS ALLE!

Bernhard Weiskopf (ganz l.) und Alex Schatz (Fa. Höpperger) freuten sich über die rege Teilnahme beim Infonachmittag zum

Abfallmanagement-Programm in der WK Imst.

RAGG – Bestpreise für

Schrott und Altmetalle

Ob beim Abbruch einer Industrieanlage

oder beim Ausräumen der

Garage – was als Schrott und Abfall

anfällt, kann nur mit entsprechendem

Know-how richtig wiederverwertet

werden.

Der Recyclingspezialist RAGG

bietet Großunternehmen, Kleinund

Mittelbetrieben aber auch Privathaushalten

(!) ein besonderes

Zuckerl: Für die dort entsorgten

Altmetalle, Kupferreste und den

Schrott bekommen die Kunden

eine marktgerechte Vergütung ausbezahlt.

RAGG arbeitet an seinen Standorten

in Reutte, Hall, Innsbruck und

Jochberg mit modernster Technik

und der Erfahrung, die innovatives

Recycling von Altstoffen erfordert.

Gesammelt werden u. a. Schrott,

Buntmetalle, Kabelabfälle, Elektronikaltgeräte,

Altfahrzeuge, Starterbatterien

und Altholz.

Foto: ST Service Tirol

RAGG bezahlt für Ihre Altmetalle, Kabelreste und Ihren Schrott Bestpreise. Foto: RAGG

24 24. März 2015


Mit Freudenthaler perfekt in den Frühling starten

Der Inzinger Paradeentsorger bietet ein starkes Leistungsportfolio

für einen idealen Start in die Frühlingssaison.

Der Frühling steht vor der Tür

Für viele Unternehmen – gerade im Bereich der

Gastronomie – stellt der Saisonwechsel einen

wesentlichen Schnitt dar. Aber auch Unternehmen

im Bereich Industrie und Gewerbe haben

bestimmte Anforderungen im Bereich der Entsorgung,

welche saisonal bedingt sind.

Freudenthaler

als idealer Partner dafür

Das Freudenthaler-Team steht mit seinem

leistungsfähigen Fuhrpark zur Lösung nahezu

jeder erdenklichen Problemstellung im

Bereich Entsorgung bereit.

Freudenthaler ist der ideale Ansprechpartner für

sämtliche Anforderungen in diesem Bereich. Für

die Hotellerie stellt Westösterreichs führender

Entsorger bei Entrümpelungen Container bereit

oder reinigt bzw. wartet die dortigen Fett -

abscheider, um für die neue Saison optimal

gerüstet zu sein. Auch Spezialaufträge, wie z.B.

eine Entsorgung und ein Absaugen von Filtersänden

aus Schwimmbädern an schwierig zu

erreichenden Orten, sind für Freudenthaler

tägliches Geschäft und werden mit der gewohnten

Professionalität und Effizienz abgewickelt.

Aber auch andere Branchen starten mit

Freudenthaler reibungslos in den Frühling.

Gerade bei Ölabscheidern ist es ratsam, nach der

Wintersaison einen gründlichen Freudenthaler

Full-Check-Up durchführen zu lassen. Während

der Wintermonate haben sich oft Splitt, Schlamm

und andere Feststoffe im Abscheider gesammelt,

welche über kurz oder lang ein ordnungs -

gemäßes Funktionieren dieser wertvollen Sicherheitseinrichtungen

behindern. Die Freudenthaler

Saugtankwagenflotte bietet dem erfolgreich

Paroli. Darüber hinaus ist Freudenthaler seit

langem der Spezialist bei allem, was sich um

Tanks dreht. Von der Reinigung des Heizöltanks

bis zur Demontage bei der Umstellung auf ein

alternatives Heizsystem. Freudenthaler bereitet

jedes Unternehmen ideal auf die nächste Heizperiode

vor.

Vorsprung durch

Behandlungserfolg

Freudenthaler setzt seit Jahren den Schwerpunkt

auf die Behandlung der gesammelten Abfälle im

eigenen Unternehmen, anstatt diese lediglich zu

sammeln und an andere Entsorger weiterzu -

geben. Damit werden unnötige Abfalltransporte

vermieden und die Ersparnis daraus kann direkt

an die Kunden weitergegeben werden. „Gerade

im Bereich moderne Verdampfertechnologie

zur Behandlung von Emulsionen aus Industrien,

Deponiesickerwasserkonzentraten und metallsalzhältigen

Abwässern haben wir uns in den

vergangenen Jahren zum Know-how-Führer in

Österreich entwickelt und akquirieren durch diesen

Vorsprung Abfälle aus dem gesamten

österreichischen Raum“, gibt Prokurist und

Miteigentümer Christian Sailer im Interview zu

Protokoll.

Der innovative Abfallbehandler hat jedoch noch

einiges mehr zu bieten. Mit Tirols leistungs -

fähigs ter Anlage für organisch belastete Abwässer

werden nicht nur Ölabscheiderinhalte,

sondern auch andere Öl-/Wassergemische wirksam

und umweltschonend behandelt. Aber auch

für gefährlichste, hochgiftige anorganische

Substanzen bietet Freudenthaler mit der eigenen

CPA-Anlage die passende Lösung. Darüber

hinaus rundet eine mechanische Sortieranlage

für sortierfähige betriebliche Abfälle aus

Gewerbe und Industrie sowie für Baustellenmischabfälle

den ganzheitlichen Ansatz ab.

Exzellente Behandlung

verpflichtet

Innovation und Kompetenz im Bereich Abfall sind

für Freudenthaler der Schlüssel zum Erfolg. Das

55 Mitarbeiter starke Team kann dabei auf zahlreiche

Auszeichnungen auf nationaler Ebene

verweisen und ist besonders stolz darauf, weiter

Prokurist Christian Sailer und Geschäfts -

führerin Ingeborg Freudenthaler: „Mit innovativen

Lö sungen und einer kontinuierlichen

Verbesserung den anderen immer einen

Schritt voraus zu sein – das ist das wesentliche

Erfolgskonzept bei Freudenthaler.“

das einzige Unternehmen in Österreich zu sein,

welches den Staatspreis für Qualität bereits

zweimalig gewinnen konnte. Für Geschäftsführerin

Ingeborg Freudenthaler ist stetige Weiterentwicklung

eine absolute Notwendigkeit: „Wer

nicht die Fähigkeit hat, sich an eine sich ständig

ändernde Umwelt anzupassen, wird über kurz

oder lang nicht am Markt überleben können – wir

bei Freudenthaler leben die ständige Verbesserung

– sie ist unsere wichtigste Triebfeder.“

Unsere Leistungen

• Fettabscheiderreinigung und

-überprüfung

• Ölabscheiderreinigung und

-überprüfung

• Sammlung und Behandlung von

gefährlichen und nicht gefährlichen

Abfällen

• Gewerbeabfallsammlung und

Behandlung

• Tankreinigung

• Tanksanierung

• Tankhandel

• Altlastensanierung

• 24h-Notruf

Freudenthaler GmbH & Co KG · 6401 Inzing · Schießstand 8

Telefon 05238-53045 · office@freudenthaler.at

www.freudenthaler.at


ABFALL UND ENTSORGUNG – ES BETRIFFT UNS ALLE!

Wider die Wegwerfmentalität

Außerferner Reparaturcafé funktioniert – und auch die Geräte

Genau genommen ist ein Repair

Café der exakte Gegenentwurf

zum Zeitgeist, der statt einer

Wiederinstandsetzung ein Wegwerfen

und eine Wiederanschaffung

vorsieht. Im Außerfern

haben Alexander Grutsch und

Wolfgang F. Huter diese besondere

„Widerstandsbewegung“

ins Leben gerufen.

Huter (li), Ernst Beirer, ein Mann der ersten Stunde (m.) und ein Kunde (r.) Foto: Privat

So hat es das Zusammenspiel

Kunde-Wirtschaft derzeit vorgesehen:

sobald bei einem technischen

Gerät auch nur ein kleiner Fehler

auftritt, sollte dieses am besten und

umgehend großzügig entsorgt werden.

Ein Reparieren lohnt sich in

den meisten Fällen nicht mehr.

Was insofern auch kein allzu großes

Wunder darstellt, weil die Kos -

ten für die Arbeitszeit zum Suchen

des Fehlers einer offiziellen Werkstätte

sehr bald den Preis für eine

Neuanschaffung übersteigen.

Zudem ist eine Wiederherstellung

der Funktionstüchtigkeit seit dem

Einzug der Elektronik ungleich

schwerer geworden. Konnten früher

einfach leicht zu lokalisierende

mechanische Teile ersetzt werden,

machen die elektronischen Schaltungen

von heute in vielen Fällen

die Sache komplexer.

Nichts desto trotz haben sich von

den Niederlanden ausgehend, wo

die Umweltjournalistin Martine

Postma die sinnvolle Alternative

zum Konsumwahn und zur Obsoleszenz

(eingeplant) auftretender

Fehler nach einer bestimmten Zeit,

Anm.) ins Leben rief, bereits in

vielen Ländern kleine Gruppen gebildet.

Sie stellen in fest oder temporär

zur Verfügung gestellten

Räumen Hilfe zur Selbsthilfe in

Aussicht, denn kaputte Haushaltsgeräte,

Spiel- und Sportartikel,

EDV und Kleidung müssen nicht

unbedingt in den Müll wandern.

Somit ist ein Repair Café eine

Selbsthilfewerkstatt, in der Freiwillige

mit Wissen, Werkzeug und

Kaffee sowie Rat und Tat gegen

freiwillige Spenden zur Verfügung

stehen. Die Repair-Bewegung will

Müll vermeiden helfen und der

Wegwerfgesellschaft bewusst etwas

entgegensetzen.

Außerferner Pioniere

Die Außerferner Initiative wurde

von Alexander Grutsch ins Leben

gerufen. „Ich habe einen Bericht

im Fernsehen gesehen und gewusst,

dass dies eine Idee ist, die

ich unterstützen möchte“, berichtet

der Reuttener. Er habe dann in

Wolfgang F. Huter sehr rasch einen

zweiten Idealisten gefunden, dem

die Repair-Bewegung ebenfalls

schnell zusagte. „Beide sind wir

von der Fraktion ,Geht-nichtgibt`s-nicht`“,

sagt Letzterer und

so gelang es den beiden Initiatoren

rasch, Gleichgesinnte zu finden.

Derzeit gehören der „losen Vereinigung“

18 Mitglieder an, Tendenz

steigend. Von der Näherin über

den Elektriker und den Nachrichtentechniker

ist alles dabei, wobei

man sich im Außerfern bewusst

nicht dem vom Land Tirol unterstützten

Programm angeschlossen

hat. „Damit können wir sicher

sein, dass sich die Sache auch in die

von uns gewünschte Richtung entwickelt.

Und diese Freiheit werden

wir auch beibehalten, um von niemandem

abhängig zu sein!“.

Wolfgang Huter hat selbst Elektriker

gelernt und arbeitet seit 23 Jahren

als Kältetechniker. „Ich bin

einer, der gerne alles angreift“,

meint er. So, wie es im Bezirk halt

einige gäbe. Sie würden sich aber

keinesfalls als Konkurrenz zu Reparaturbetrieben

oder dem Fachhandel

sehen und deshalb wird

auch der „Kunde“ bewusst in den

Wiederherstellungsprozess eingebunden.

Somit gelingt es oft, mit

einem Aufwand von wenigen

Euros das Gerät oder die Bekleidung

wieder zum Funktionieren

zu bringen. Darüber hinaus werden

die eingenommenen Spenden

für einen karitativen Zweck zur

Verfügung gestellt

Reparieren kann

auch Spaß machen

Etwas wieder in Gang zu setzen

kann durchaus auch Spaß machen.

„Wir hatten unlängst einen Besucher,

der wollte einen Staubsauger,

ein Erbstück seiner Mutter, wieder

funktionstüchtig machen. Als dies

gelungen war, hatte dieser eine

Freude, die man niemals mit

einem neuen Gerät haben

könnte“, wissen die Initiatoren.

„Wir sehen uns aber nicht als

Weltverbesserer und wissen, dass

unsere Tätigkeit lediglich ein Tropfen

auf dem heißen Stein ist.“

Wenn allerdings immer mehr so

denken, werden sich diese Tropfen

zumindest zu einem munter glucksenden

Bächlein vereinigen. (best)

26 24. März 2015


Seit einem Jahr auf eigenen Beinen

Sohn Martin übernahm die Leitung der Tischlerei Prantl in Habichen bei Oetz

„Ich habe den Betrieb am 1. April 2014 übernommen“,

lacht Martin Prantl, „und das ist kein Aprilscherz.“

– In wenigen Tagen jährt sich also das

Datum der Übergabe zum ersten Mal: Ein markanter

Punkt in der Firmengeschichte, die Vater Helmut

im Jahr 1980 mit dem Schritt in die Selbstständigkeit

begonnen hatte. Seitdem hat sich der Tischlereibetrieb

einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet.

Der heute 32-jährige Firmeninhaber hielt sich schon

im Kindesalter gerne im elterlichen Betrieb auf.

Wenn ihn Vertreter nach seinem Berufswunsch

fragten, antwortete er schon dazumal mit „Architektentischler”.

Die Verbindung zwischen gediegenem

Handwerk und dem Planerischen scheint dem

Absolventen der Fachschule also immer schon ein

Anliegen gewesen zu sein. Jedenfalls absolvierte er

nach dem Grundwehrdienst auch die Meisterschule

mit Erfolg, schaute sich anschließend in einigen

Tischlereien und auch im KFZ-Formenbau um, ehe

er die siebensemestrige Ausbildung für Innenarchitektur

sowie Industrie- und Produktdesign mit dem

Bachelortitel abschloss.

Das sichtbare Ergebnis dieses beruflichen Werdeganges

sind heute mittels einer speziellen Software

erstellte Entwurfsplanungen,

die dem Kunden

eine wirklichkeitsgetreue

Vorstellung dessen

liefern, was bald

einmal in seinen vier

Wänden entstehen

könnte. Hier paart sich

also auf wunderbare

Weise das Gefühl für

Raum und Atmosphäre mit handwerklichem Geschick

und Erfahrung. Nachdem dies alles zu einem

erschwinglichen Preis erfolgt, kann man getrost

vom Idealfall sprechen.

Aktuell verarbeiten vier Mitarbeiter in der Tischlerei

Prantl „alles, was aus Holz gefertigt werden kann“.

Ob Möbelbau, Küchen, Wintergärten, Türen oder

Pfosten-Riegelfassaden – es gibt nahezu nichts,

was von den Habicher Spezialisten nach vorangegangener

Planung mit Liebe zum Detail nicht hergestellt

wird. Das freut auch den Firmengründer, der

seinem Nachfolger respektvoll das eine oder andere

Mal über die Schulter schaut.

Helmut Prantl (l.) gründete den Betrieb, Sohn Martin führt

ihn weiter und bringt viel planerisches Know-how ein.

Fotos: privat / www.bestundpartner.com (1)

24. März 2015 27


Klassiker „Faust“ im Heute angekommen

1

5 6

7

Das Imst Theaterforum Humiste hat zur

Premiere eines bekannten Klassikers von

Johann Wolfgang Goethe geladen. Die

Darsteller der Bühne Imst Mitte haben

sich unter der Regie des Arzlers Gernot

Jäger über „Faust – der Tragödie erster

Teil“ gewagt und dabei gewonnen. Die

Geschichte des angesehenen Geschäftsmannes,

Dr. Kraft, der seine Faszination

für Goethes Dr. Faust lebt und sogar

einen Pakt mit dem Teufel Mephisto eingeht,

um das Herz einer jungen Frau zu

gewinnen, war trotz der anspruchsvollen

Dialoge in Gedichtform modern und fesselnd

inszeniert. Die Schauspieler um

Obmann Christian Reiter präsentierten

eine wirklich beeindruckende Leistung

und haben es geschafft, das begeisterte

Publikum in ihren Bann zu ziehen. Im Anschluss

an das Stück mischten sich Darsteller

und Regisseur unter die Gäste und

verrieten am reichhaltigen Buffet das

eine oder andere Geheimnis der nur zwei

Monate dauernden Probenarbeiten. Das

sehenswerte Stück wird noch bis 25.

April jeweils Freitag und Samstag aufgeführt

und Freunden klassischen und modernen

Theaters einen besonderen

Abend bescheren.

1 Der gebürtige Fließer Gernot Jäger

nahm die Herausforderung an, den

berühmten Klassiker in die heutige

Zeit zu übertragen und konnte sich

bei seiner Regiearbeit auf gut vorbereitete

Schauspieler verlassen.

2 Vereinsobmann Christian Reiter und

seine Stellvertreterin Roswitha Matt

versuchen, bei der Auswahl der

Stücke unterschiedlichste Genres abzudecken.

Nach der französischen

2 3 4

8

Komödie „Der Vorname“ steht mit

„Faust“ nun eine Tragödie auf dem

Programm.

3 Der Haiminger Stefan Perwög nahm

als Dr. Kraft immer mehr die Identität

des Dr. Faust an und verkörperte

seine Rolle wirklich eindrucksvoll.

4 Bernd Sonderegger aus Silz ließ

sich für seine Dienste als Mephisto

die Seele von Dr. Kraft versprechen.

Seine teuflische Darstellung sorgte

für Gänsehaut unter den Zusehern.

5 Eine Schauspielerin mit vielen Facetten:

Barbara Keplinger, Tarrenz, verkörperte

das moderne „Gretchen“

gewohnt souverän.

6 Herbert Gamper von der Hypobank

Imst und die Kulturreferentin der

Stadtgemeinde Imst Sandra Friedl-

Dablander unterstützen das Theater-

forum Humiste gerne und ließen sich

die Premiere natürlich nicht entgehen.

7 Die beiden Schauspielerinnen Michaela

Traxler, Theatergruppe Fließ

und Nina Reheis, Heimatbühne Imst

stehen ab Herbst wieder auf der

Bühne und zollten ihren Kollegen vom

Theaterforum Humiste höchsten Respekt.

8 Markus Hauser, Landeck, war für die

Tiroler Tageszeitung unterwegs und

die zwei Deutschlehrer Rainer Hofmann

und Astrid Schuchter (v.l.;

beide aus Imst) möchten mit ihren

Schülern wieder kommen.

9 Familiäre Unterstützung aus Tarrenz:

Mama Eva, Schwester Andrea und

Papa Herbert Keplinger nahmen ihr

Schauspieltalent Barbara (2. v. r) in

ihre Mitte.

10 Reinfriede Neuner (l.) und Brigitte

Schönnach, zwei gute Geister der

Bühne Imst Mitte, sind bei allem zur

Stelle, was außer Spielen anfällt.

Gottfried Hecher steht als Regisseur

und Schauspieler beim nächsten

Stück „Der Unbestechliche“ von Hugo

von Hofmannsthal doppelt im Einsatz.

11 Die Imster Günter Kienel, Helene

Ennemoser, Hildegard Wais und

Brigitte Kienel (v.l.) sind treue

Freunde des Theatervereins und

haben bisher noch kaum ein Stück

versäumt. Auch diesmal wurden ihre

Erwartungen mehr als erfüllt.

12 Christian Reiter, Elmar Neuner,

Roswitha Matt und Walter Huber (v.

l.) bilden gemeinsam mit Petra Bundschuh

und Victoria Matt den Vorstand.

Sie bemühen sich stets um einen perfekten

Ablauf der Theaterabende.

9

10 11 12

Fotos: Ulrike Millinger

Perjentunnel erhält zweite Röhre

Mit einem symbolischen Spatenstich

vor der Sannabrücke durch Landeshauptmann

Günther Platter (Mitte), AS-

FINAG-Vorstand Alois Schedl (rechts)

und ASFINAG-Geschäftsführer Klaus

Fink (links) beginnen die Arbeiten zur

Neuerrichtung der Sannabrücke bei

Landeck. Die neue 5,4 Millionen Euro

teure Brücke, die bis Dezember fertiggestellt

sein soll, ist der Startschuss für

ein umfangreiches Bauprogramm im Tiroler

Oberland: Ab Herbst beginnen die

Arbeiten an der zweiten Röhre des Perjentunnels.

147 Millionen Euro investiert

die ASFINAG in den Neubau der zweiten

Röhre und die Sanierung der Bestandsröhre.

Bereits angelaufen sind die Vorarbeiten

für die Sanierung des Arlbergtunnels.

Mit Beginn der ersten Totalsperre

ab 21. April 2015 treten diese Arbeiten

in eine entscheidende Phase; der

Tunnel wird dann bis 14. November

2015 nicht zur Verfügung stehen - die

Umleitung erfolgt regional über den Arlbergpass.

ÖVP Frauen Landeck spenden Pflegebett

Der Sozial- und Gesundheitssprengel

Landeck-Zams-Fließ-Schönwies wurde

reich beschenkt: Die ÖVP Frauengruppe

Landeck übergab dieser Tage ein Pflegebett.

Geschäftsführerin Doris Habicher

freut sich sehr über diese Spende,

kann doch damit Familien in einer Notlage

schnell und unbürokratisch geholfen

werden. Im Bild von links: GF SGS

Doris Habicher, Obfrau ÖVP Frauen

Maria Pircher, Stv. ÖVP Frauen Beate

Scheiber, Stv. ÖVP Frauen Silvia Gastl.

Foto: Doris Habicher

28 24. März 2015


„Bud Spencer” von Reutte

Vom rauflustigen Jungspund zum „Bodyguard“

An ihm kommt so schnell keiner

vorbei. Knapp unter zwei Meter

groß, beinahe 120 Kilogramm

schwer. Ein richtiges „Bröckerl“.

Bertl Fuchs, ein Reuttener Original.

Legionen von Nachtschwärmern,

vom Jungspund bis zum „abgesackten“

Senior haben seine Bekanntschaft

gemacht. An den

Türen der diversen Nachtlokale,

an den Eingängen von Festzelten

oder beim Zutritt zu den verschiedensten

Veranstaltungen. Dieser

Türsteher musste erst einmal überwunden

werden! Er, der in Jugendjahren

nach Eigendefinition

„kein Heiliger“ gewesen war – „ich

hatte mehr Nasenbeinbrüche als

mancher Winterreifen gewechselt

hat“ - hat sich nach seiner Sturmund

Drangperiode zum Sicherheitsfachmann,

zum „Securityman“,

entwickelt.

Bertl Fuchs ist ein anerkannter Fachmann für Personensicherheit.

Sinneswandel

Sozusagen vom Saulus zum Paulus.

Zu Zeiten, in denen Raufhändel

dann nicht mehr zu Kavaliersdelikten

zählten, hatte der Außerferner

viel Straf-, Lehr-und Wiedergutmachungsgeld

zu berappen

und stand oftmals auch vor dem

Kadi. Da sei ein kleines Vermögen

draufgegangen, meint er selbstkritisch.

Mit der Obrigkeit hatte er

damals und manchmal auch noch

heute seine liebe Not. Er will sich

partout nichts vorschreiben lassen.

Seine direkte Art, die manchmal

auch durchaus verletzend sein

kann, war ihm in diesem Zusammenhang

auch nicht gerade hilfreich.

„Ich bin halt so“, meint er

aber lakonisch, und „verbiegen

lasse ich mich auf keinen Fall.“

Bertl Fuchs wuchs sukzessive ins

Sicherheitsgeschäft hinein. Heute

ist er der Chef des Österreich-Ablegers

der IPA. Sein Dienstausweis

liest sich wie einer aus den vielen

Ami-Fernsehserien: Director of

the IPA in Austria, Chief Instructor

of the IPA in Austria, Instructor

of Bodyguards and VIP- Protection,

Firearm Instructor. Dahinter

stehen rund 580 Stunden

intensivster Ausbildung.

Begonnen hat alles 1983 mit einer

„Bodygard-Ausbildung“ in Frankfurt.

Nun bildet er selber Fachleute

aus. Immer wieder stand und steht

der Zweimetermann im Einsatz

um VIP’s zu beschützen. Von

Dolly Buster bis Tina Turner. Es

galt, Filmproduktionen abzuschirmen,

Sicherheitskonzepte für

Großveranstaltungen zu entwi -

ckeln und für deren Realisation zu

sorgen. Auch im Bezirk hat er ein

Netz von Security-Leuten aufgebaut.

Etwa 40 Personen stehen

ihm zur Verfügung, darunter vier

Frauen.

Stehaufmann

Dass er nach Krebserkrankungen

mit Kopftumor und schwieriger

Kieferoperation immer wieder auf

die Füße kam, wirft ein besonderes

Licht auf den willensstarken

„Bud Spencer“ von Reutte. Dringend

angesagte Chemotherapien

schlug er kategorisch aus. „Ich will

mich ja nicht vergiften lassen“, war

sein Argument, das nach seinen

Aussagen auch manchen ärztlichen

Spezialisten überzeugte. Nach der

Gehirnoperation musste er wieder

sprechen lernen. Die Führerscheine

wurden dem Invaliditätspensionisten

aberkannt. „Die

kriegst du nicht mehr“, meinten

REUTTE

die Fachleute. Nun hat er sie alle

wieder, auch den für Busse. Seine

Familie mit Frau, zwei Töchtern ist

ihm das wichtigste. Mit viel Zuwendung

kümmert er sich auch

um den Nachbarssohn Atakan und

verbringt viel Zeit mit ihm.

„Mein Beruf hält mich am Leben.

Ich wüsste auch sonst nicht, was

ich tun sollte“ meinte der Sicherheitsmann,

der in der Zwischenzeit

auf ein gutes Verhältnis zur Polizei

verweisen kann. Mit viel Verständnis

und Einfühlungsvermögen

für die Jugend, geschuldet der

eigenen Erfahrung, sorgt er wöchentlich

im Nachtgeschäft für

Ordnung. Auch bei hin und wieder

auftretenden Problemen mit

Migrantenjugendlichen. Rassismus

ist für ihn ein absolutes „No-Go“.

Er behandelt jeden gleich, aber mit

Nachdruck und fordert auch Respekt

ein.

(heni)

Raumordnungskonzept

Sehr intensiv arbeitet die Marktgemeinde

Reutte derzeit an der Fortschreibung

des Raumordnungskonzeptes

für die nächsten zehn Jahre.

Es geht darum, was soll sich aus Sicht

des Gemeinderates raumordnungsmäßig

verändern und welche Überlegungen

sowie mögliche Entwicklungsschritte

sollen bei künftigen Widmungen

Berücksichtigung finden. Die

Ergebnisse werden federführend vom

Bauausschuss, vom Architekturbüro

Walch, das als Ortsplaner fungiert,

und vom Bürgermeister vorbereitet

und im Gemeinderat diskutiert. Die

Bevölkerung hat dann im Zuge einer

Bürgerversammlung die Möglichkeit,

dazu Stellung zu nehmen. Bürgermeister

Oberer: „Es sind keine allzu großen

Veränderungen zu erwarten. Es

werden aber da oder dort Ergänzungen

notwendig sein, um eine positive

Weiterentwicklung von Reutte weiterhin

zu ermöglichen.“

24. März 2015 29


REUTTE

Erfolgsgeschichte

Alpentherme

Immer mehr zu einem Besuchermagneten

wird die Alpentherme Ehrenberg.

Seit der Eröffnung im Dezember

2011 bereichert das Schwimmbad

das Freizeitangebot für die gesamte

Region. Das breitgefächerte

und qualitativ hochwertige Sauna-,

Wellness- und Freizeitbadangebot

überzeugt nicht nur die Einheimischen,

sondern begeistert auch

immer mehr Gäste aus dem bayrischen

Raum und aus den angrenzenden

Bezirken in Imst und Landeck.

Während 2012 noch 130.000

Besucher gezählt wurden, waren es

2013 bereits 150.000 Besucher.

Diese Zahl konnte im letzten Jahr

um weitere 21 % auf 181.000 Gäste

gesteigert werden. Bürgermeister

Oberer zeigte sich sehr zufrieden mit

dieser positiven Entwicklung, zumal

im letzten Jahr sogar ein positiver

Rechnungsabschluss erreicht werden

konnte und sich die Marktgemeinde

erstmals die Abgangszahlungen

ersparte. Im Ranking der

größten Zuwachsraten bei den Besuchern

lag die Alpentherme Ehrenberg

von allen Bädern in Österreich

an der zweiten Stelle.

Raiffeisenbank Reutte

bietet flexible Beratungszeiten

Täglich ist das Kundenhaus in Reutte

durchgehend in der Zeit von 08.30 bis

16.30 Uhr geöffnet. Als zusätzlichen

Service bietet die Raiffeisenbank Reutte

ihren Kunden in allen Bankstellen einen

verlängerten Zeitraum für persönliche

Beratungsgespräche. Montag bis Freitag

von 08.00 bis 20.00 Uhr sind Kunden

herzlich willkommen!

SB-Service für Bargeldbehebung oder

Kontoauszugsdruck ist in allen Bankstellen-Foyers

in der Zeit von 05.00 bis

24.00 Uhr möglich.

Großer Hotelbau im Entstehen

Bald werden am Gelände der ehemaligen

„Fabrik“ am Westende des

Marktes die Bagger auffahren und

die desolaten Gebäude schleifen.

Auf dem Gelände der Linz-Textil-

AG wird sich in Lechnähe aber

auch in Folge einiges tun. Ein Investor

aus Kirchberg

hat große Teile des Geländes

erworben und

wird dort einen Hotelbau

errichten. Rund

150 Zimmer und 28

Residenzen sollen um

ein Parkgelände herum

entstehen. Die Gemeinde

hat sich ausbedungen,

dass der Park

auch durch die Öffentlichkeit

nutzbar bleibt.

Durch die Realisierung

des Projektes hofft man

in Reutte auf eine Belebung des

Tourismus und rechnet mit vielen

neuen Arbeitsplätzen.

Nach dem Abzug der Franziskaner

in Reutte stehen das Klosterareal

und der große Klostergarten der

Marktgemeinde zur Verfügung.

Online-Zeiten von 00.00 bis 24.00 Uhr

runden das Serviceangebot ab. Diese

können unabhängig von Zeit und Ort genutzt

werden. Darüber hinaus bietet die

Raiffeisenbank Reutte Bankomatstandorte

beim MPreis in der Innsbru -

cker Straße und im Bezirkskrankenhaus

Reutte. Nutzen Sie diesen Service und

profitieren Sie von Ihrer persönlichen

Zeiteinteilung!

Flexible Beratungszeit für Sie.

www.rbr.at/Regionalbank

Ihr persönlicher Betreuer

Ein Meinungsbildungsprozess zur

Nutzung der zentralen Immobilie

ist im Gange. Der Außerferner Bezirkshauptort

hat damit eine große

Chance, eine Begegnungsstätte im

historischen Kern des Marktes zu

schaffen.

Das historische Reuttener „Dengelhaus“ soll saniert werden.

Gerade gegenüber hat man begonnen,

nach den Plänen des Architekturbüros

Walch das „Hornsteinhaus“

zu restaurieren und auszubauen.

Dort sollen Geschäftsflächen

und Wohnungen entstehen.

Auch die Vorarbeiten zur Sanierung

des gemeindeeigenen historischen

„Dengelhauses“ laufen. Dort

soll ein transparenter Zugangstrakt

mit Lift angebaut werden. Im Erdgeschoss

werden die bestehenden

Geschäftsflächen und die Dengel-

Galerie bestehen bleiben. Ein

Obergeschoss wird

man für Räume der

Marktgemeinde nützen.

Auch die Bibliothek,

jetzt im Gebäude

der Post in Miete untergebracht,

soll im

Dengelhaus ihren Platz

finden.

Zu guter Letzt stehen

auch im Gemeindeamt

selbst Baumaßnahmen

bevor. Die Gänge müssen

saniert, die Sanitäreinrichtungen

erneuert

werden. Durch einen Liftanbau

soll das Ensemble barrierefrei werden.

Aktuell ist auch die Fertigstellung

der Wohnanlage Unter -

gsteig, bei der das Architekturbüro

Walch die Planung und Bauleitung

(Ing. Thomas Strele) hat.

30 24. März 2015


REUTTE

Regionalentwicklung mit beeindruckender Bilanz

Seit knapp zwei Jahren ist der

Reuttener Bürgermeister Luis

Oberer Obmann der Regionalentwicklung

Außerfern (REA). Er trat

im Juli 2013 die Nachfolge von

Bürgermeister Vinzenz Knapp an.

Nicht weniger als 19 Millionen

Euro flossen in der letzten Förderperiode

von 2007 bis 2014 an Fördergeldern

in die Region Außerfern.

Diese Bilanz kann sich sehen

lassen.

„Verantwortlich für diese positive

Bilanz sind in erster Linie der Geschäftsführer

Mag. Günter Salchner

und seine Mitarbeiterin Ursula

Euler“, betonte der Obmann, und

„sie haben in der Zeit ihres Wirkens

unschätzbar viel Positives für

die Entwicklung der gesamten Region

geleistet. Wir vom Vorstand

bemühen uns durch Schaffung

von Voraussetzungen und durch

entsprechende Beschlüsse, sie bei

ihrer Arbeit im Sinne der Region

und der Bevölkerung des Außerferns

zu unterstützen.“

So wurden nicht weniger als 270

Projekte über die verschiedensten

Förderprogramme umgesetzt.

Über Leader, Interreg, SFP und

RWP flossen in diesem Zeitraum

von Land, Bund und EU und

diese lösten wiederum rund 35

Millionen Euro an Investitionen

im Bezirk Reutte aus. Leuchtturmprojekte

unter der Vielzahl an

Umsetzungen waren zum Beispiel

der Lechweg, die Errichtung des

Naturparkhauses oder die Entwicklung

im Burgenensemble Ehrenberg.

In die Zeit von Oberer fallen rund

60 Projekte (3,6 Mio. Förderungen

und 11,2 Mio. Investitionen).

Die Schwerpunkte daraus: Schatzund

Wunderkammern am Lech,

Aktivitäten in der Zugspitzregion,

Gestaltung Außenbereich Naturparkhaus

oder auch die Vermieterakademie

in Reutte und im Lechtal,

die Qualifizierungsoffensive in

Sachen Pflege oder auch die Radwegprojekte

in Reutte. Derzeit arbeitet

die REA auch gemeinsam

mit der Wirtschaft, dem TVB und

der Marktgemeinde an einem

Markenbildungsprozess für eine

zukunftsweisende Strategie in

Reutte. Seit März 2015 ist auch

die Freiwilligenkoordinationsstelle

bei der REA in Pflach angesiedelt.

Betreut wird dieses Projekt von

Frau Michaela Perktold.

REA ist nicht nur selbstständiger

Projektumsetzer sondern auch

immer wieder Impulsgeber und

Partner für die Umsetzung anderer

Themen. So engagieren sich die

Mitarbeiter von REA auch bei der

Verbesserung des öffentlichen Verkehrs,

bei der Suchtprävention, bei

der Pflegedrehscheibe oder beim

Entwicklungsprojekt Jugend Next

Generation im Tannheimer Tal,

um nur einige zu erwähnen.

Günter Salchner hat die Entwicklungsstrategie

für die abermalige

Bewerbung als Leaderregion geschrieben.

Ende Februar wurde bestätigt,

dass die Mindestpunktezahl

erreicht wurde. Jetzt besteht

die Möglichkeit, noch einige Ergänzungen

umzusetzen und nach

einem Meeting beim Land erfolgt

dann die endgültige Einreichung.

REA geht davon aus, wieder als

förderbare Region im Sinne von

Leader anerkannt zu werden.

Salchner hat auch das neue Regionale

Entwicklungsprogramm

(RWP) für die Region Reutte und

das Lechtal verfasst, welches auch

bereits von den beiden Planungsverbänden

beschlossen wurde.

Dieses Wirtschaftsprogramm

bringt für die nächsten zehn Jahre

voraussichtlich 7 Mio. Euro an

Fördergeldern für die Umsetzung

von wirtschaftsrelevanten Projekten

nach Reutte. Nach Beschluss

der Landesregierung und des

Landtages wird das Förderprogramm

RWP voraussichtlich im

Juli 2015 wirksam werden. Für das

Länderübergreifende Förderprogramm

Interreg sind die Weichen

bereits gestellt.

24. März 2015 31


Imst: Seit zehn Jahren

Seit mittlerweile genau einer Dekade befindet sich in der Imster

Langgasse Paul’s Küchenstudio. Der Name ist Programm, denn

er versinnbildlicht die Firmenphilosophie, die natürlich zum Großteil

auf den Gründer des Betriebes, Paul Eiter, fußt, zum anderen

aber auch den direkten Umgang mit der Kundschaft symbolisiert.

Denn wer zu Paul kommt, dem wird auf schnellstem Weg geholfen.

Da gibt es kein langes Siezen, sondern wird in guter Oberländer

Manier schnell auf des Pudels Kern hingesteuert. Ganz wie es

sich die Kundschaft wünscht. „Ich möchte beraten und auf die Vorstellungen

meiner Besucher möglichst gut eingehen“, so der 47-

Jährige über seine Philosophie.

Der gebürtige Pitztaler erlernte das Tischlerhandwerk und wechselte

danach in den Verkauf. Zunächst bei Deisenberger in Zams,

danach acht Jahre lang als Hausleiter-Stellvertreter bei Kika, wo

er mehrmals als bester Kundenberater des Landes ausgezeichnet

wurde. 2005 verwirklichte Paul Eiter dann seinen Traum von der

www.hkt.at

■ Buchhaltung ■ Bilanzierung

■ Veranlagungen ■ Lohnverrechnung

SELBSTSTÄNDIGER BILANZBUCHHALTER

32 24. März 2015


EITER PAUL e.U.

TEL: 05412 / 67237

6460 IMST LANGGASSE 78A MOBIL: 0660 / 811 30 03

DIE FEINE ART DES WOHNENS

BERATUNG PLANUNG LIEFERUNG MONTAGE REPARATUREN

Paul’s Küchenstudio

Selbstständigkeit und startete mit einer Halbtageskraft und zwei

Tischlern. Das Hauptaugenmerk des Studios liegt, wie der Name

bereits verrät, auf dem Einbau von Küchen. Vertrieben werden

hauptsächlich Produkte der Firma DAN, aber auch sonst sind Marken

aller Art erhältlich. Selbstredend wird neben dem Verkauf

aber auch auf die Planung, Reparatur, den Einbau oder die Beratung

vor Ort Wert gelegt. Die zur neuen Küche passenden Geräte

stammen von den wichtigsten namhaften Herstellern. Eine eigene

Tischlerei ermöglicht darüber hinaus Sonderanfertigungen jeglicher

Art. Derzeit sind übrigens Glasrückwände und Natursteinplatten

besonders en vogue.

Neben der Küchenausstattung bewerkstelligt Paul Eiter mit seinem

Team von acht Mitarbeitern aber auch den kompletten Innenausbau.

Egal, ob Badezimmer, Böden, Türen oder Gäste- und

Wohnzimmer, in der Imster Langgasse ist man immer an der richtigen

Adresse.

Feiert heuer sein 10-jähriges Firmenjubiläum: Paul Eiter.

Foto:www.bestundpartner.com

24. März 2015 33


Über dem Talkessel

Homestory des Ehepaares Moser in Wängle

Mit freundlicher Unterstützung der

www.oppl.at

Moderne Architektur auf einem

Fleckchen mit einem wunderbaren

Ausblick. Dies konnte bei

diesem Projekt verwirklicht werden.

Mit unverbaubarer Aussicht über

den Talkessel von Reutte und am

Waldrand gelegen, kommt das

Heim von Marion und Reinhold

Moser in Wängle-Winkl dem Ideal

einer Wohnresidenz auf dem Land

schon sehr nahe. Die sonnige

Hanglage mit einer riesigen, auf

Naturstein aufgeschütteten Terrasse

bietet Komfort und Erholungswert

gleichermaßen. Geradlinig, ohne

viel Schnörkel ist ein Bau entstanden,

der sich auch noch ohne Probleme

in die Landschaft am Hang

einfügt.

Anthrazit dominiert. Vordach und

Fassade sind teilweise verkleidet,

einen farblichen Akzent bildet die

ockerfarbene Absetzung. „Wir

wollten die Sparren nicht sichtbar

haben. Ein weiterer Grund für die

Verkleidung war die Pflegeleichtigkeit.

Wir sparen uns viel Streicherei“,

meint der Hausbesitzer launig.

Größer als es scheint

In Planziegelbauweise ist ein Niedrigenergie-Massivhaus

aus über drei

Geschossen entstanden, das freilich

durch die Hanglage wesentlich

kleiner erscheint als es tatsächlich

ist. Stehen doch 94,6 Quadratmeter

Wohnfläche zur Verfügung. Pelletsheizung

und diverse Nebenräume

und eine Waschküche haben

Ausführung der Türen

Hofweg 6 · 6604 Höfen · Tel. 0676 59 53 353

Fax: 05672 64498 · baumeister.gundolf@aon.at

34 24. März 2015


Marion und Reinhold Moser haben sich in Wängle ihren Traum vom Wohnen verwirklicht. Der geradlinige Baukörper überzeugt

im Inneren durch die Verwendung von warmen Hölzern in Kombination mit weiß.

im Kellergeschoß Platz gefunden.

Ganz offen als eine Fläche, präsentiert

sich das Erdgeschoss. Ein

großzügiger, geschützter Eingangsbereich

mit allen heute üblichen

technischen Einrichtungen, wie

Kamera und elektronischer

Schließanlage, heißt die Besucher

willkommen. Dieser liegt vor der

angebauten Garage, die gleichzeitig

als Windschutz fungiert. Ein Fensterband

im Obergeschoss sorgt für

den richtigen Lichteinfall. Und ein

Gäste-WC findet da auch noch seinen

Platz. Von der großzügigen

Garderobe betritt man den Wohnbereich.

Über eine schön gestaltete

geradlinige Treppe erreicht man die

oberen Räumlichkeiten. Viel Glas

in der Wohnetage öffnet den Blick

auf eine grandiose Landschaft.

Burgruine Ehrenberg, der Schlosskopf

und der „Letzte Wilde“, der

Lech, sind in unmittelbarer Sichtweite,

im Hintergrund die Ammergauer

Berge bis hin zum Wetterstein.

Die Sicht geht bis in den

sanft ansteigenden Raum Zwischentoren.

Ob in der Küche mit

dem großzügigen Essbereich oder

im angrenzenden Wohnraum, man

fühlt sich überall beinahe wie im

Freien. Einfach luftig, mit imposanten

Ausblicken. Eine riesige,

wenn gewünscht zu schließende

Schiebetür fungiert als einzige

Trennung.

Die Küche und der Essraum, ebenfalls

wieder geradlinig und in der

Lieblingsfarbe der Bauherrenschaft,

24. März 2015 35


in Anthrazit ausgestattet, verfügt

ebenfalls über die Errungenschaften

moderner Küchentechnik. Die

Schränke reichen bis zur Decke,

der Kochbereich in einem Block in

der Mitte des Raumes bietet Zugang

von allen Seiten. Die Essecke

ist durch etwas kleinere Fenster

intim gehalten, strahlt aber trotzdem

modernen Stil aus. Fensterflächen

bis zum Boden charakterisieren

den Wohnbereich schnörkellos,

durch die großzügigen Sitzflächen

aber auch doch wieder heimelig.

Ein Kachelofen sorgt für zusätzliche

Gemütlichkeit.

An Nachwuchs gedacht

Zwei Kinderzimmer, im Moment

noch nicht genutzt, das Elternschlafzimmer,

ein riesiger begehbarer

Schrankraum und ein großzügiges

Bad bilden das Obergeschoss.

„Baldiges Leben in den Kinderzimmern

ist schon gewünscht, meint

Kindergärtnerin Marion lächelnd

und freut sich schon auf den Familienzuwachs.

(heni)

Der Esstisch wurde in eine Ecke integriert.

Auf dem hellen Ledersofa lässt sichs fein Kuscheln.

Beste Aussichten auf Rendite

Was tun mit hart Erspartem? In Zeiten von Null-Zinsen

und instabilen Finanz- und Währungsmärkten setzen

immer mehr Tiroler auf Investmentfonds.

Geld will zuerst verdient und dann richtig

veranlagt werden. Doch vom klassischen

Sparbuch bis zum Dauerbrenner

Bausparvertrag hat sich der Markt erschöpft.

Kaum noch decken Sparbuch-

Zinsen die Inflation ab, von Kapitalvermehrung

keine Rede. Als Alternative

setzen daher immer mehr Tirolerinnen

und Tiroler auf Investmentfonds.

Die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz

AG hat sich unter anderem auf die Beratung

und Begleitung dieser Sparte

der Kapitalveranlagung spezialisiert.

„Fonds sind derzeit mit Sicherheit

die interessanteste und ertragreichste

Form der Kapitalveranlagung“, be -

stätigt Katja Thurner, Kundenberaterin

der Volksbank Imst, „hier lassen sich

bei verhältnismäßig geringen Risiken

schöne Renditen erwirtschaften.“

Mit einer qualitätsorientierten, aktiven

Kundenbetreuung hat die Volksbank

Tirol Innsbruck-Schwaz AG in den vergangenen

20 Jahren durchwegs sehr

attraktive Erträge für ihre Anlagekunden

erzielen können. Und viele Wertpapiere,

welche sich im Nachhinein als

„problematisch“ erwiesen haben (z.B.

Schiffsbeteiligungen, Meinl, etc.), wurden

von der Volksbank erst gar nicht

angeboten.“

Weitere Informationen zum Thema

Fondsinvestment und zu einem

kostenlosen und unverbindlichen

Depot-Check erhalten Interessierte

unter www.volksbank-tis.at/fonds

oder der kostenfreien Fonds-Hotline:

0800 / 82 81 23.

Foto: Volksbank

Katja Thurner, Kundenberaterin der Volksbank Imst:

„Durch die Bank erfolgreich waren unsere Anlagestrategien,

die wir in den vergangenen 20 Jahren empfohlen haben.

Viele unserer Wertpapierkunden haben damit ausgezeichnet

verdient.“

Wichtige Hinweise Eine Veranlagung in Wertpapieren kann neben Chancen auch Risiken beinhalten. Die Wert- und Ertragsentwicklungen

von Investmentfonds können nicht mit Bestimmtheit vorausgesagt werden. Dies ist eine Marketingmitteilung,

keine Analyseempfehlung, keine Anlageempfehlung und kein Kaufangebot und dient nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung

bzw. individuelle, fachgerechte Beratung.

36 24. März 2015


Zweiradspaß ohne

Lärm und Abgas

jump and more in Arzl ist der Elektro-Zweirad-Spezialist

Wenn sich jetzt im Frühjahr die

ers ten Zweiräder auf den Tiroler

Straßen zeigen, sind - dem Trend

der Zeit entsprechend - auch

immer mehr Elektro-Fahrzeuge

darunter. Und mit ziemlicher Sicherheit

kommt das eine oder andere

Gefährt aus Arzl im Pitztal, wo

sich die Firma jump and more

schon längst einen Namen als DER

Spezialist für Elektro-Mobilität gemacht

hat.

Firmenchef Reinhard Deutschmann,

der unlängst auf der Tiroler

Frühjahrsmesse sein breit gefächertes

Sortiment präsentiert hat (darunter

auch das erste Serien-Elektro-

Motorrad der Welt mit über 200

Kilometern Reichweite!) hat es vor

allem der Trial-Sport angetan. Das

Geschicklichkeitsfahren mit dem

Motorrad findet immer mehr Anhänger.

Sowohl für Erwachsene als

auch für Kids hat jump and more

das passende Equipment - insbesondere

die Elektro-Trial-Bikes von

OSET & GASGAS. „Elektro-Trials

machen keinen Lärm, keine Abgase

und können auch bereits von

Kindern sicher beherrscht werden“,

so Deutschmann, der noch einen

weiteren wichtigen Vorteil nennt:

„Bei Elektro-Trials gibt es keine

Gefahr, sich an heißen Motor- oder

Auspuffteilen zu verbrennen!“

Für alle motorsportbegeisterten

Kinder und Erwachsenen hat jump

and more auf ca. 5.000 m² einen

Elektro-Trial-Parcours in Hoch-

Imst angelegt – wahrscheinlich

den größten in ganz Österreich!

Auf dieser riesigen „Spielwiese“

können sich junge und junggebliebene

Akrobaten auf zwei Rädern so

richtig austoben, üben und dazulernen.

Das Gelände eignet sich

auch hervorragend zum Testen der

angebotenen Elektro-Trials - denn

natürlich kann man die Maschinen

vor dem Kauf ausgiebig probefahren.

Das gilt selbstverständlich auch für

das große Elektro-Roller-Sorti -

ment. Leise und umweltfreundlich

gleiten die Modelle von GOVECS

und Kumpan durch die Landschaft

und hinterlassen weder Lärm noch

Abgase. Und wer vollends vom

elektrogetriebenen Zweirad-Virus

erfasst ist, hat vielleicht Lust, die

unkonventionelle Fortbewegung

mittels Segway zu versuchen. jump

and more ist autorisierter Segway-

Händler. In Arzl stehen daher

immer die neuesten Modelle zum

Probefahren bereit.

jump and more in Arzl im Pitztal hat alles für den Trial-Sport. Und dank Elektroantrieb

ist der Spaß auf zwei Rädern leise und umweltfreundlich!

„Unsere angebotenen Artikel sind

auf Herz und Nieren getestet.

Denn wir haben fast das komplette

Verkaufssortiment auch im Verleihprogramm.

Dieser harte, tägliche

Einsatz gibt uns die Sicherheit,

dass die Geräte von bester Qualität

und ihren Preis wirklich wert sind.

Neben allfälligen Reparaturen bieten

wir auch ein schnelles Ersatzteilservice.

Das ist unser Rundum-

Sorglos-Paket“, so Deutschmann

abschließend.

Nähere Informationen zu Verkauf,

Verleih, E-Trial-Park und vieles

mehr findet man auf der Homepage

des Unternehmens unter

www.jumpandmore.at; Termine

für eine Probefahrt kann man

unter Tel. 0650 586 7466 vereinbaren.

Kontakt & Verkauf:

Reinhard Deutschmann

Gewerbepark 13

6471 Arzl im Pitztal

Tel. 0650 586 7466

office@jumpandmore.at

NEU NEU NEU NEU NEU

NEU IN REUTTE

• Neue Bikes von

Ghost und Lapierre

Viel Glück zur Neueröffnung

6600 Lechaschau

Rosenau 7a

Tel. 05672 65286

office@bilanzpro.at

• WASSERTRANSFERDRUCK:

Dekore und Muster für fast

alle dreidimensionalen Teile

(Helme, Motorradtanks etc.)

Eröffnungsangebot bis 2. April!

Kostenlose Fahrrad-Sicherheitsprüfung

im Wert von € 9,99

24. März 2015 37


Mit großem Aufwand Mini restauriert

Martin Winkler hat sich der Wiederherstellung alter Fahrzeuge verschrieben

Mini schon! Aber nur in Bezug

auf den Autotyp! Denn die Arbeit,

die es benötigte, um solch

ein Gefährt wieder herzustellen,

war alles andere als „mini“. Im

Gegenteil: Der Lechtaler bastelte

fünf Winter lang an dieser Mammutaufgabe.

Für „alte Sachen“ hat sich Martin

Winkler eigentlich immer schon

interessiert. Das war bereits zu seiner

Zivildienstzeit vor mittlerweile

27 Jahren so gewesen, damals, als

sich der gelernte Bauschlosser in

Prutz eine alte Puch 250 GS unter

den Nagel riss. In der Folge

schraubte er an dem Ding zwei

Jahre lang herum, sogar die La k-

kierung wurde in Eigenregie erledigt.

Der Stanzacher hat auch bereits

einen Puch Haflinger restauriert.

Und zwar einen ganz besonderen!

Denn das kleine, leichte und allradbetriebene

Allradfahrzeug ist

rechtsgelenkt! Es hätte seinerzeit

nach Übersee exportiert werden

sollen, der Deal zerschlug sich allerdings

und so landete das Gefährt

bei der Jagdgenossenschaft

Holzgau, welche nach einem Getriebeschaden

und heftigsten Rostbefall

wenig Interesse hatte, den

„Haflinger“ länger zu behalten.

Das aufwändigste Unterfangen in

Sachen Restaurierung stellte allerdings

die Wiederherstellung jenes

Mini Cooper dar, der rein zufällig

ins Visier des Schraubers geraten

war. Der Installateur war nämlich

auf der Suche nach einem Traktor

gewesen, dann entflammte allerdings

die Bastlerleidenschaft. Es

war sozusagen Liebe auf den ersten

Blick, als Martin Winkler das

Häufchen Elend entdeckte. Was

war das auch für eine mitleiderregende

Geschichte! Denn das Baujahr

1978 hatte 1981 einen Unfall

erlitten – und seitdem war der

eins tige Stolz eines Schweizer Besitzers

im Lechtal gestanden. Somit

war klar, dass der Zustand des Gefährtes

unter jeder Kritik sein

musste. Was der Neo-Besitzer

beim Kauf im Jahr 2010 allerdings

zunächst nicht wusste, war, dass es

später gar nicht so einfach sein

38 24. März 2015

Rund 2.000 Arbeitsstunden steckte Martin Winkler in den Oldtimer-Mini.

sollte, den Schrotthaufen zu verzollen.

Wieherte doch trotz des erbärmlichen

Zustandes noch

immer der Amtsschimmel mit,

man glaubt es kaum!

Grundlegender Neuaufbau

Für die Restaurierung wendete

Martin Winkler dann rund 2.000

Arbeitsstunden auf. „Ich habe aber

nicht mitgeschrieben“, so der Außerferner,

„die Arbeit hat aber

Spaß gemacht und stellte meine

Freizeit von vier Wintern dar.“

Man brauche halt viel Geduld, so

Winkler, und damit man in keinen

Stress verfalle, solle man nichts anderes

im Kopf haben, wenn man

in der Werkstatt zur Tat schreitet.

Er habe aber bereits als Bub immer

gerne gebastelt und bringe auch

die nötige Geduld auf, zumal bei

dem Mini-Projekt „keine Schraube

in der Karosserie blieb und es viel

zu schweißen und zu schleifen

gab“.

Nach Fertigstellung seien dann

aber bei ihm „Geburtstag und

Weihnachten zusammen gefallen“,

erklärt der Stanzacher und er habe

in der Tat „gehörig Herzklopfen

gehabt“, als es darum ging, das

wieder in Form gebrachte Fahrzeug

in Gang zu setzen. Was sich

in diesem Zusammenhang als einmaliger

Startversuch anhört, war

allerdings noch einmal ein zweiwöchiges

Unterfangen mit noch

einmal 50 Arbeitsstunden, in

denen penibel Wasser eingefüllt

oder die Bremsanlage von vorne

bis hinten durchgecheckt wurde.

Dafür habe bis auf ein paar Kleinigkeiten

auch alles wunderbar

funktioniert. Nun werde er seinen

Ihr SUBARU Partner

neuen Stolz noch von einem „richtigen

Mechaniker“ inspizieren lassen,

ehe dann in der Bezirkshauptmannschaft

Reutte „die Einzelgenehmigung

auf der Tagesordnung

steht“.

Martin Winkler plant, an ein paar

Oldtimerausfahrten teilzunehmen,

„besonders, wenn sie im Bezirk

stattfinden.“ Froh ist er darüber,

dass er „zu 98 % den Originalzustand“

erhalten konnte. Er habe

zunächst überlegt, aus England

eine neue Karosserie kommen zu

lassen, „damit hätte das Auto aber

an Wert und Authentizität verloren“.

Also schweißte der „Schrauber“

lieber eine neue Bodenplatte

ein und erneuerte auch das Dach

komplett. „Das Einzige, was nicht

original ist, ist das Radio“, so der

47-Jährige, „aber diesen kleinen

,Schönheitsfehler` gönne ich mir

einfach“.

(best)

Abverkauf von Vorführwagen und Tageszulassungen!


Das jüngste Restaurierungsprojekt nach den ersten Arbeiten im Jahr 2011 (links) und das fast fertige Fahrzeug (rechts).

Fotos: Privat

Irrtümer und Satzfehler vorbehalten.

Mit einem Gebrauchtwageninserat im impuls erreichen

gewerbliche und private Anbieter Haushalte in den Bezirken

Imst, Landeck und Reutte und damit mehr als 65.000 Leser

FAHRZEUGMARKT

Über die preiswerten Möglichkeiten einer Fahrzeugeinschaltung

informiere ich Sie gerne:

Michaela Freisinger, Tel. 05262-67491-16

Handy 0676-84657316, mf@impuls-magazin.at

VW Polo 4Friends VW Golf Rabbit BMT TDI

EZ 4/14, 12.896 km, 60 PS

EZ 11/13, 13.000 km, 90 PS

Radio RCD 310, Mittelarmlehne Seitenscheiben abgedunk., Licht- und

vorn, etc. € 11.490,- Sicht-Paket, etc. € 17.990,-

VW Golf Sportsvan VW Tiguan Sky TDI

Lounge BMT TDI

BMT 4MOTION

EZ 2/15, 90 PS

EZ 12/13, 13.919 km, 140 PS

Komfortpaket., etc. € 24.990,- viele Extras, etc. € 29.990,-

VW Touran Sky BMT TDI

EZ 3/14, 14.500 km, 140 PS

Reserverad-Paket Leichtmetall,

Komfortpaket, etc. € 28.990,-

Audi A3 Sportb. 1.6 TDI

Jubiläumsmodell

EZ 4/10, 42.370 km, 90 PS

Sitze beheizb. vorne, etc. € 15.490,-

Seat Ibiza Formula Race TSI

EZ 10/14, 250 km, 86 PS

Black Paket für FR

etc. € 15.290,-

Seat Leon FR TSI Start-Stopp

EZ 9/14, 8.487 km, 125 PS

Österreich Pekt für FR, Einparkhilfe

vorne und hinten, etc. € 21.790,-

Škoda Octavia Combi 4x4

Ambition TDI

EZ 11/14, 105 PS

abnehm. Anhängerk., etc. € 24.990,-

Mercedes A 220 CDI

BlueEfficiency 4MATIC Aut.

EZ 10/14, 10.000 km, 170 PS

viele Extras, etc. € 40.990,-

VW Scirocco R TSI

EZ 3/10, 67.000 km, 265 PS

Lederausstattung, Parkpilot, Klima,

abged. Seitenscheiben, etc. € 24.990,-

Renault Captur

Dynamique ENERGY TCe 90

EZ 8/14, 3.000 km, 90 PS Vorführwagen

inkl. M+S NP: € 22.025,- €18.990,-

Mazda 6 CD150 Challenge

EZ 1/14, 7.000 km, 150 PS

Klimaautomatik, etc. Vorführwagen

NP: € 32.834,- jetzt € 27.900,-

Mazda 2 1,3i Tamura, Sondermodell

10 km, 75 PS Neuwagen

Klima, CD-Radio, ABS, Alufelgen, etc.

NP: € 14.190,- jetzt € 11.990,-

Mazda 6 Sport Combi CD150 Renault Clio Tech’Run TCe 90

Attraction

Vorführwagen EZ 2/15, 85 km, 90 PS Tageszulassung

EZ 5/13, 9.500 km, 150 PS

Klimaautomatik, M+S, Navi, etc.

inkl. M+S NP: € 36.041,- € 29.990,- NP: € 19.180,- jetzt € 15.590,-

6422 Stams/Mötz Staudach 23 Tel. 05263/6410

rudolf@neurauter.info www.neurauter.info

Mazda 2 1,3i CE Pro

EZ 4/11, 25.897 km, 75 PS

M+S, Klima, CD Radio, ABS

elektr. Fensterh. vorne, etc. € 8.290,-

Renault Scénic III

Expression 1,5 dCi DPF

EZ 10/09, 107.042 km, 110 PS

Klima, Tempomat, etc. € 8.990,-

Chevrolet Aveo 1,2 LS

EZ 4/09, 72.728 km, 75 PS

M+S, Klima, CD-Radio,

etc. € 4.790,-

Renault Grand Modus

Yahoo! TCE 100

EZ 11/11, 17.292 km, 101 PS

Klima, CD-Radio, M+S, etc. € 9.970,-

Renault Scénic III

TomTom Edition 2011 1,5 dCi DPF

EZ 1/12, 40.376 km, 110 PS

M+S, Klima, Navi, etc. € 13.990,-

Dacia Logan MCV Lauréate dCi 85

EZ 11/09, 108.502 km, 86 PS

7-sitzig, Klima, Anhängerkupplung,

elektr. Fensterheber vorne, etc. € 6.790,-

24. März 2015 39

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine