verliebt. - Das Magazin für dich und mich Frühjahr 2016

Volksfreund

verliebt.

dasmagazinfürdichundmich

DAS HOCHZEITSMAGAZIN DES MEDIENHAUSES TRIERISCHER VOLKSFREUND


VERLIEBT

“Warum willst du mich heiraten?”

“Damit ich dich küssen kann, wann ich will!”

Sweet Home Alabama

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VERLIEBT

editorial

IHR LIEBEN,

ihr haltet im Moment das neue Hochzeitsmagazin „verliebtDas Magazin für dich und

mich“ aus einem ganz wunderbaren Grund in euren Händen: Aus Liebe. Ganz gleich ob

ihr – noch immer – Schmetterlinge im Bauch habt, euch bald trauen werdet, eure Liebsten

tatkräftig auf dem Weg zu ihrem gegenseitigen Versprechen begleitet oder einfach

ein wenig mehr Herzlichkeit im Alltag möchtet. Verliebt ist Lesestoff fürs Herz! Und

zwar für jedermann.

Damit ihr wisst, wer sich hinter verliebt verbirgt, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein

Name ist LOUISE LIEBLICH und ich möchte euch den Tag versüßen – sowohl mit Alltäglichem

rund um das schönste Gefühl der Welt, wie auch mit viel Nützlichem und inspirierenden

Gedanken zur Hochzeit. Auf den nächsten Seiten werde ich mich immer wieder

persönlich an Euch wenden. Und wenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann könnt ihr

mir gerne schreiben: verliebt@volksfreund.de

Und nun möchte ich euch kurz verraten, was euch in dieser Ausgabe von verliebt erwartet:

Da eine Hochzeit nichts Alltägliches ist und einer guten Vorbereitung bedarf,

unterstütze ich euch gerne mit Infos. Auf 32 Seiten begleite ich euch vom Antrag bis zu

den Flitterwochen und gebe Tipps für die Location-Wahl oder auch das perfekte Hochzeitsoutfit.

Ob Brautpaar, zukünftige Schwiegereltern oder Trauzeugen – für jeden gibt

es hier den ein oder anderen Tipp zum Nachlesen. Außerdem bin ich für euch dem hinreißenden

Gefühl auf die Spur gegangen und habe dafür mit Menschen gesprochen,

die sich in ihrem Beruf täglich mit der Liebe in ihren verschiedenen Facetten befassen.

verliebt richtet sich also nicht nur an (werdende) Brautpaare, sondern auch an DICH und

MICH, denn ein bisschen verliebt ist man doch immer.

Übrigens gibt es verliebt auch auf Facebook: Hier findet ihr immer Aktuelles zum Magazin,

könnt euch von Themen rund um die Liebe inspirieren lassen und auch liebevolle

Gewinne gibt es dort. Klickt rein und lasst euch den Tag versüßen.

www.facebook.com/verliebtmagazin

Wie gefällt dir die erste

Ausgabe des neuen

Hochzeitsmagazins ?

Fragen, Anregungen & Kritik

per Mail an verliebt@volksfreund.de

Ich freue mich, dass ihr das neue Magazin rund um die Liebe nun durchblättert und

wünsche viel Freude beim Durchstöbern der zauberhaften Themenwelt

Hochzeit und Liebe!

Louise Lieblich

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VERLOBT

JA

Liebe Verliebten,

eine Verlobung ist heutzutage zwar nicht rechtlich bindend,

doch sollte sie wohl überlegt sein. Schließlich ist sie als Versprechen,

den Partner in Zukunft zu heiraten, gleichzeitig das

Vorstadium der Ehe. Wenn ihr euch beim Standesamt für die

Trauung anmeldet, geltet ihr auch ohne den romantischen Antrag

als verlobt. Wird euer Verlöbnis aufgelöst, kann jedoch die

Schadensersatzpflicht greifen, je nachdem welche Vorkehrungen

schon in Bezug auf die Hochzeit getroffen wurden und welchen

Schaden die Auflösung anrichtet. Auch die Verlobungsgeschenke

müsst ihr meist zurückgeben. Also, seid euch eurer

Liebe sicher, wenn ihr die Frage der Fragen stellt, dann dürft ihr

auch den schicken Ring behalten!

Louise Lieblich

zwei Buchstaben, eine

Antwort, (k)eine Frage?

Text // Lisa Jäger

Am Anfang steht immer der Antrag – fragt sich

nur wer ihn macht und vor allem wie? Rose,

Ring, Frage – Männersache. Simpel. Für viele

zu simpel, der einfachste aller Anträge. Die

Vorstellungen dazu gehen auseinander. Während

früher ganz klassisch der Mann den Antrag

in die Hand genommen hat, sind es heutzutage

auch Frauen, die sich den ersten Schritt

zutrauen. Auch die Art und Weise, wie die Frage

gestellt wird, hat sich geändert.

STILL, HEIMLICH UND SACHLICH

Eine heute beliebte Variante ist es, sich still und heimlich zu verloben. Da

viele der klassischen Verlobung keine große Bedeutung mehr zuschreiben,

fällt der Antrag dementsprechend mager aus, wenn überhaupt: Zwischen

Tür und Angel, beim gemeinsamen Abendessen oder auf der Autofahrt zu

Freunden. Die Frage nach dem Bund fürs Leben wird häufig in banalen Situationen

gestellt. Oder auch diskutiert. Längst ist eine Hochzeit nicht mehr

nur Liebessache, sondern wird auch steuerlich und wirtschaftlich gesehen.

Ebenso geplant wie die Ehe ist in manchen Beziehungen dann auch der Antrag.

Möglicherweise entfällt er gänzlich.

MÄNNERSACHE?

Ist man dann doch noch etwas romantischer veranlagt, dann muss auf alle

Fälle ein Antrag her. Doch selbst ist die Frau – Emanzipation und Co. kommen

unkreativen Männern in diesem Fall entgegen. Denn längst muss nicht

zwingend der Mann vor der Frau auf die Knie gehen, um die entscheidende

Frage zu stellen. Nicht selten sind es Frauen, die ihrem meist etwas größeren

Einfallsreichtum heute freien Lauf lassen. Doch aufgepasst: In dieser Hinsicht

sollte man sich gegenseitig gut einschätzen können. Denn nicht jeder Mann

möchte von seiner Frau den Antrag gestellt bekommen. Stichworte: Ehre,

Stolz, Männlichkeit. Also, wenn sie weiß, dass ER den Antrag in die Hand nehmen

wird, dann lieber eine Weile gedulden und nicht zu voreilig auf die Knie

gehen, liebe Damen.

GUTES TIMING

Mindestens genauso wichtig wer die Frage stellt, ist der richtige Zeitpunkt.

Es gibt Paare, die lernen sich kennen und wissen sofort, dass die Liebe für

immer besiegelt werden soll. Andere möchten nicht nach sieben Monaten,

sondern erst nach sieben Jahren Beziehung heiraten – oder noch später.

Auch in dieser Hinsicht gilt es, den Partner ein Stück weit einschätzen zu

können. Denn überrumpelt man seinen Liebsten zu früh mit einem Antrag,

kann das nach hinten losgehen. Und erneut auf die Knie zu gehen, kostet

vermutlich Angstschweiß und eine gehörige Portion Mut.

BÜHNE FREI

Die wichtigste aller Fragen: Wie stelle ich es an? Dezent oder extravagant,

groß oder klein. Gibt man im Internet Stichworte wie „Heiratsantrag“ und

„spektakulär“ ein, dann platzt die Ergebnisliste aus allen Nähten: Ob You-

Tube-Videos mit einem Flashmob im Disneyland, Candle-Light Dinner auf

einem Hochhaus oder speziell darauf ausgerichtete Reisen. Inspirationen

gibt es genug – der Fantasie und den Möglichkeiten sind keinerlei Grenzen

gesetzt. Egal wofür man sich letztendlich entscheidet, ob man einen extravaganten

Antrag in Zweisamkeit stellt oder gemeinsam mit Familie und

Freunden den oder die Liebste/n überrascht. Es kommt darauf an, dass der

Antrag ehrlich ist und von Herzen kommt. Dann spielt das Drumherum meistens

gar keine so große Rolle.

JA, DU DARFST!

Schlussendlich stellt sich noch eine Frage: Muss ich den Schwiegervater in

spe um Erlaubnis bitten? Früher war es gesellschaftliche Pflicht, heute ist

es eher die Kür. Manch eine Frau findet diese traditionelle Geste noch immer

sehr umschmeichelnd. Und nicht zu vergessen – andere Länder, andere Sitten.

Wer Partner oder Partnerin mit einem anderen kulturellen Hintergrund

heiraten möchte, der hat sich sicherlich schon längst über die dortigen Bräuche

informiert und weiß bestens Bescheid, was auf seiner To-Do-Liste steht.

Also, traut euch!

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Nicht teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiter und deren Angehörige der Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH und deren

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Louise Lieblich

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Auf HERZ &

ALLTAG geprüft!

VERLIEBT

Augenfarbe, Lieblingsgericht und Zweitname – Dinge, die man schon nach dem ersten Date vom anderen weiß. Doch die wahren Vorlieben und Makel seines Partners

lernt man erst im gemeinsamen Alltag kennen. Genau dieses Wissen wird oft am Tag der Hochzeit mit einem beliebten Spiel getestet. Da man vor seinen Gästen

natürlich auf ganzer Linie als Paar glänzen möchte, gibt es hier nun eine kleine Mogelpackung zum gemeinsamen Üben! Und natürlich auch zum Selbsttest für alle anderen

verliebten Paare. Einfach mal prüfen, wie ihr euch gegenseitig einschätzt – das macht Spaß und hält vermutlich auch die eine oder andere Überraschung bereit!

SCHÜCHTERN ODER

MUTIG

Wer hat den ersten Schritt

auf den anderen zu gemacht?

SONNENSCHEIN ODER

MORGENMUFFEL

Wem muss man früh am Morgen

seine Ruhe lassen?

TANZFLÄCHE ODER

THEKE

Wer schämt sich in der Disco für

die Tanzkünste des Partners?

CHAOSQUEEN ODER

PUTZFIMMEL

Wer räumt die Schmutzwäsche

hinter dem anderen her?

SPENDIERHOSEN ODER

SPARSCHWEIN

Wer schmeißt mehr Geld zum Fenster raus –

oder in Einkaufstaschen?

SPORTSKANONE ODER

COUCH-POTATO

Wer schlüpft häufiger in

die Turnschuhe?

MATCH ODER

SCHNULZE

Wer hat am Abend die Macht

über die Fernbedienung?

SÄGE ODER

ENGEL

Wer schnarcht lauter und

lässt dem anderen keine Ruhe?

CROISSANT ODER

BROTLAIB

Wer schleicht sich am Sonntag

aus dem Haus zum Bäcker?

KOCHLÖFFEL ODER

PIZZASERVICE

Wer ist das heimliche Talent

an den Herdplatten?

KATZENWÄSCHE ODER

WELLNESSTEMPEL

Wer belagert Nasszelle und

Spiegel in der Früh?

STURKOPF ODER

JA-SAGER

Wer muss – natürlich –

immer das letzte Wort haben?

CHILLER ODER

DRÄNGLER

Wer wartet im Auto während der andere

nochmal das Outfit wechselt?

CANDLE LIGHT ODER

FAST FOOD

Wer hat immer

ein romantisches Ass im Ärmel? ?

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VERHEIRATET

Pater Aloys

der Pfarrer

der Herzen...

Text // Lisa Jäger

Man kennt ihn, man grüßt ihn und man mag ihn: Aloys Hülskamp – bekannt als Pater Aloys. Seine 50 Jahre sieht man dem sympathischen Mann nicht an, wenn

er mit dem Fahrrad durch Trier radelt. „Das ist praktisch. In sieben Minuten bin ich an der Pforte vom Mutterhaus. Das würde ich sonst nicht so schnell schaffen.

Und es hält es fit.“ Außerdem habe er etwa 15 bekannte Gesichter auf seiner kurzen Radstrecke gegrüßt. Gleich nach den ersten gewechselten Worten

wundert mich das nicht: Der Pater ist locker, quirlig und bietet mir sofort an, ihm wirklich jede Frage zu stellen.

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Unser Treffpunkt ist das Jugendwerk Don Bosco in Trier-West. Hier lebt

der Pfarrer mit den Ordensbrüdern der Salesianer Don Bosco. Zudem ist

er Seelsorger für die Jugendlichen: Er unterstützt bei der Sponsorensuche

und hat vor vielen Jahren als Projekt seines Studiums das BoscoMobil

ins Leben gerufen, mit dem er früher selbst sehr oft durch Trier West und

Pallien gefahren ist. Denn das Wichtigste war für ihn schon immer der

persönliche Kontakt zu den Menschen. Ob alt oder jung, aus freudigem

oder auch traurigem Anlass. Dieser herzliche und menschennahe Eindruck

bestätigt sich auch im weiteren Gespräch. Auf den breiten Treppen

hinauf in das Wohnzimmer der Mitbrüder erzählt er, dass er sich unheimlich

mit dem Rad beeilt habe. Im Mutterhaus habe er eine krebskranke

Bekannte besucht und dabei zufällig einen jungen Mann getroffen, den

er ebenso kennt.

Von der nördlichen Landluft

zum priesterlichen Dienst nach Trier

Aufgewachsen ist Pater Aloys gemeinsam mit seinen Eltern und vier

Schwestern in Norddeutschland, bei Cloppenburg. Die Eltern hatten einen

bäuerlichen Nebenerwerbsbetrieb und davon angetan ließ Aloys sich

zunächst als Landwirt ausbilden. Genau hier, zwischen Tieren und der

norddeutschen Brise, liegen die Wurzeln seiner priesterlichen Berufung.

Denn in seiner Heimat lebten auch Mitbrüder des Ordens, dem er nun

angehört. Ein paar Treffen und Orientierungstage in der Eifel bestätigten

sein Vorhaben: „Ich bin ein Mensch, der schnell Entscheidungen fällen

kann!“, lacht der Pater. Nach seinem Noviziat zur Vorbereitung auf den

Ordenseintritt mit 22 Jahren war er zunächst drei Jahre als Gärtner auf

dem Helenenberg tätig. Doch der Wunsch, Priester zu werden, ließ ihn

nicht los und so begann er das Theologiestudium für Spätberufene. Mit

gerade einmal 30 Jahren empfing er dann die Priesterweihe: „An den Tag

erinnere ich mich sehr gut. Da schoss Oliver Bierhoff das Golden Goal zur

Europameisterschaft!“ Schließlich kehrte er nach einer Zeit in Thüringen

und dem anschließenden berufsbegleitenden Studium der sozialen Arbeit

und Pädagogik in Osnabrück 1997 als Kaplan nach Trier zurück. Von

2001 bis 2004 wurde er als Priester auf dem Helenenberg eingesetzt,

danach als Pfarrer für den Stadtteil Trier-West.

„Weißt Du, das ist ein sehr abwechslungsreiches Feld. Einen festen Alltag

gibt es nicht: Ich mache Krankenbesuche, Trauerbegleitung, Kommunionvorbereitung,

Taufen, Hochzeiten, Gottesdienste, Gemeindearbeit. Ich

kenne keine Arbeitszeit, das ist mein Leben. Und ich habe mich entschlossen,

es genauso zu leben. Wenn ich mit Kindern einen Gottesdienst feiere,

ist das dann Arbeitszeit? Und wenn ich dabei sein darf, wie sich zwei Menschen

einander das größte Versprechen geben, dann ist mir das die größte

Ehre. Aber keine Arbeit.

...ES IST MEIN LEBEN.“

Ich glaube Pater Aloys jedes Wort. Die gewohnte Vorsicht beim Gespräch

mit einem Geistlichen ist weggezaubert, er spricht mit mir auf einer Augenhöhe.

Ich verstehe, warum er so beliebt ist und warum seine beiden

Facebook-Accounts aus allen Nähten platzen. Einen kurzen Blick darauf

erhasche ich, als er mir spontan im Nebenzimmer Fotos von Trauungen

zeigt. Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Benachrichtigungen blinken

auf. „Du kannst mich gerne hinzufügen. Ich teile jeden Sonntag einen

geistlichen Spruch und wenn man bedenkt, dass gut 200 Leuten das

dann ‚gefällt‘, dann lesen es noch viel mehr Menschen.“ Doch den Kontakt

pflege er nicht nur virtuell, sondern lieber persönlich: Er ruft die Leute an,

gratuliert zum Geburtstag oder zum Hochzeitstag und bekommt so jede

Menge von deren Leben mit. Bald wird er das Paar anrufen, das er vor 20

Jahren als erstes getraut hatte, als er noch Diakon war.

„Glaube soll das Leben bereichern –

ganz ohne Druck.“

Das macht Pater Aloys den Menschen am liebsten mit Symbolen deutlich.

„Weißt du, was ich immer in der Tasche habe?“, fragt er mich und zückt

im gleichen Moment eine Hand voll bunter Luftballons aus dem Rucksack,

den er eben noch sportlich auf dem Rücken gespannt hatte. „Ich habe

Übung!“, scherzt der Pater und malt drauf los. Nach dem Taufen bekommen

die Kinder von ihm einen Ballon mit einem Smiley drauf. Für die

eine oder andere ältere Dame zeichnet er fix eine schöne Blume drauf –

Übung hat er ja. Und die Bedeutung ist prägnant: „Die Luft kann man

nicht sehen, aber sie ist da. Gott kann man nicht sehen, aber er ist da.“

Diese Aussage ist wohl für jeden verständlich. Außerdem verschenkt er

bei Taufen weiße Rosen, die für die himmlische Liebe Gottes stehen; ein

Holzengel soll beschützen und die Kinderbibel Gott immer wieder neu

entdeckbar machen. Bei Beerdigungen gibt er eine weiße Rose mit ins

Grab, damit die Liebe weitergeht. Eine zweite ist für die Angehörigen,

denn die Liebe verbindet für immer.


VERHEIRATET

Auch für Hochzeitspaare hat der Pfarrer seine eigenen Symbole: Für den

Fußballer bringt er einen Ball mit zum Altar. „Jeder soll seine Talente mit

in die Ehe bringen, die eigenen und die gemeinsamen. Außerdem verbinden

die Lederteile den Ball zu einem Ganzen sowie es die Gemeinsamkeiten

und die gemeinsam verbrachte Zeit in einer Ehe tun. Und auch

der Ball wäre ohne Luft schlaff, wie das gemeinsame Leben ohne Gott.“

Sogar Küchenutensilien schaffen es in seinen Gottesdienst. Mit Topf und

Deckel fragt er nach dem Rezept der Liebe. „Und wer hat nicht früher

aus den Suppennudeln Wörter gebastelt?“, will er von mir wissen. Sie

sind sein Symbol dafür, dass man in einer Ehe immer die richtigen Worte

füreinander finden soll. Für die Trauung seiner jüngsten Schwester habe

er etwas Besonderes gewählt: „Ich habe als Metapher für ihre Ehe zwei

Apfelbäume mitgebracht, die ich am nächsten Tag dann in ihrem Garten

nebeneinander gesetzt habe. Obwohl jeder Baum seine eigenen Wurzeln

schlägt und wächst, so bilden sie doch eine gemeinsame Krone.“

Vieles rund um die Trauung ist kirchenrechtlich geregelt, wie Formalitäten

um Taufbescheinigung und andere Zuständigkeiten. Dies muss er als

Pfarrer beachten. „Doch konfessionsübergreifende Trauungen sind zum

Beispiel möglich. Dabei feiern wir gemeinsam mit einem evangelischen

Pfarrer einen ökumenischen Gottesdienst“, so Pater Aloys. Generell gehe

dem Sakrament der Ehe eine große Zeit der Vorbereitung voraus: „Da

gibt es einige Telefonate, mehrere Mails und Treffen mit dem Paar. Dazu

gebe ich immer Materialien mit Infos, Erklärungen, Fürbitten und so weiter

raus.“ Den Paaren mache er so bewusst, dass das wichtige an der

Heirat nicht das Drumherum ist, ob Schlips oder Fliege, sondern das Eheversprechen

vor Gott, die Tatsache, dass sich zwei Menschen gegenseitig

das Sakrament der Ehe spenden. Ein Versprechen, das man nicht toppen

könne. Dieses Bewusstsein möchte er bei den Paaren erwecken.

Gemeinsam könne man dann beispielsweise überlegen, welche Musik

sinnvoll und schön für den Gottesdienst sei. Er legt darauf Wert, dass

das Paar dieses Detail seines Gottesdienstes in 20 Jahren nicht bereuen

wird. „Doch der Kern ist das Eheversprechen und die Zusage Gottes an

das Brautpaar.“ Filmreif sei die Tatsache, dass viele Bräute vom Vater in

die Kirche gebracht werden wollen. Dann denke er bei sich, dass es für

ihn doch selbst das Schönste wäre, seine Frau selbst in die Kirche zu

bringen. Sie gehöre schließlich niemandem und gehe auch nicht symbolisch

vom Vater in den Besitz des Ehemannes über. Dass bei Pater Aloys

gelacht werden darf – ohne dabei die Ernsthaftigkeit zu vergessen – liegt

auf der Hand: Im Gespräch mit einem Paar, beide verwitwet, 80 Jahre alt,

da scherzte er, dass er die Frage nach dem Kinderwunsch weglasse.

„Die Ehe ist etwas ganz Großes.

Eine Aufgabe, Orientierung

und das Versprechen,

für ein Leben lang einen

gemeinsamen Weg zu gehen.“

FOTOS

Joanna Salm // foto-salm.de

Und nun, am Ende unseres Treffens, gibt er mir noch etwas mit auf den

Weg, das ihm am Herzen liegt: „Die kirchliche Trauung verbindet. Es ist

ein Bund fürs Leben, den man nicht so einfach und leichtfertig aufgibt.

Schließlich gibt man sich das Versprechen nicht einfach so. Jemand sagte

mal zu mir, dass diese ein Quantensprung für seine Ehe gewesen sei.

Mit der kirchlichen Trauung geht man gemeinsame Wege im Vertrauen

auf Gott, die Bindung ist stärker. Und ich bin davon überzeugt, dass

ein gemeinsames religiöses Ritual das Versprechen stärkt und die Ehe

festigt. Ein kurzes gemeinsames Gebet könnte es zum Beispiel sein.“

Pater Aloys und ich bleiben in Kontakt.

Virtuell und auch persönlich.

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verliebt in DIE LOCATION

PERFEKT...

Perfektion braucht eine gute Vorbereitung und vor allem

genügend Zeit. Alleine in Deutschland geben sich mehrere

hunderttausende Verliebte jährlich das Ja-Wort. Damit sich

all die heiratswilligen Paare bei der Suche nach der perfekten

Location nicht in die Quere kommen, ist Eile angesagt.

Sobald der Termin der Trauung fix ist, sollte man die Räumlichkeiten

mieten oder auch reservieren. Denn beliebte Orte

sind schnell und früh vergriffen, in manchen Fällen sogar ein

bis zwei Jahre im Voraus. Frühzeitiges Kümmern verhindert,

dass man bei Ort, Termin oder dem Budget Abstriche machen

muss. Schließlich soll der Tag rundum perfekt werden!

& NACH MEINEM GESCHMACK

Egal für welches Ambiente oder Essen Sie sich entscheiden: Hochzeitsessen und Feier

müssen zum Hochzeitspaar passen! Ob rustikal oder edel, Büffet oder Menü:

Vereinbaren Sie ein Probeessen, denn die Speisen und die Getränke sind für Sie und

Ihre Gäste von großer Bedeutung. Sie machen den Tag perfekt und stellen eines der

Highlights für einen rundum gelungenen Hochzeitstag dar. Beim Probeessen können

nochmals Details, der passende Wein, verschiedene Dessertvarianten und die

passende Tischdekoration besprochen werden. Auch Gerichte für Kinder, für vegetarische

und vegane Gäste sollten dabei berücksichtigt werden. Beim Menü ist es

ratsam, Pausen zwischen den einzelnen Gängen zu planen, um eventuelle Programmpunkte

einzubringen. Fällt die Wahl auf ein Büffet, sollte an den Platz gedacht werden,

der für die auswählenden und wartenden Gäste berücksichtigt werden muss.

Beim Vor-Ort-Terminin Ihrer Wunschlocation werden Sie von Profis beraten, damit Sie

Ihren schönsten Tag im Leben so richtig genießen können!

WELLNESS- & GENUSSHOTEL WEISSER BÄR //

MÜLHEIM AN DER MOSEL

LOCATION // HOTEL // RESTAURANT

Lassen Sie sich einladen, Glück zu empfinden

Direkt zwischen romantischen Weinbergen und dem Moselufer gelegen, bietet Ihnen das 4-Sterne-Superior-Hotel

Weisser Bär eine einmalige Location für Ihre Hochzeitsfeier in unvergesslichem Ambiente:

Angefangen bei der Oldtimerfahrt zur Kirche über ein mehrgängiges Gourmetmenü mit korrespondierenden Weinen,

einer rauschenden Feier im Innen- und Außenbereich bis hin zur Hochzeitsnacht in einer der Themensuiten. Mit großer

Liebe zum Detail lassen wir Ihren Festtag für immer zu einer glücklichen Erinnerung werden. „Denn es muss von

Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“

Wellness- und Genusshotel Weisser Bär // Moselstraße 7 // 54486 Mülheim/ Mosel //

Telefon: 06534 94 77 564 // Telefax: 06534 9477 100 // www.hotel-weisser-baer.de

PARK PLAZA TRIER

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Stilvoll heiraten im Park Plaza Trier

Im Park Plaza verschmilzt die römische Stadtgeschichte Triers in Form von römisch-antiken Elementen mit der modernen

und luxuriösen Ausstattung des Vier-Sterne-Superior-Hotels. Das ist genau die richtige Location, um den schönsten

Tag gemeinsam mit Familie und Freunden zu feiern. Vielleicht sogar über den Dächern von Trier? Ob Romantik auf

der Dachterrasse oder Sektempfang im mediterranen Innenhof – damit Ihre Hochzeit exakt nach Ihren Herzenswünschen

gestaltet wird, stehen wir Ihnen von Anfang an persönlich und professionell zur Seite: Von der Einladungskarte,

über die Dekoration unserer gehobenen Räumlichkeiten bis hin zum kulinarischen Wunsch-Menü planen wir gemeinsam

mit Ihnen die persönliche Hochzeitsfeier. Und danach? Gerne können Sie als Hochzeitspaar Ihre ersten, frisch

vermählten Stunden in trauter Zweisamkeit in einer unserer schön dekorierten Hochzeitssuiten genießen. Tauchen

Sie ein in ein stilvolles Ambiente und lassen Sie sich und Ihre Gäste an Ihrer Hochzeit von uns verwöhnen!

Park Plaza Trier // Nikolaus-Koch-Platz 1 // 54290 Trier //

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spotted:verliebt

VERLIEBT

Menschen begegnen sich jeden Tag. Menschen verlieben sich jeden Tag.

Manche verlieben sich jeden Tag aufs Neue in ihren Partner. Manche trauen sich früh,

manche trauen sich nie. Louise Lieblich hat bei euch in Sachen Liebe nachgehört!

Was ist euer Rezept für die Liebe?

Gemeinsame Interessen: Reisen, Konzerte sowie Freundschaften,

die das Leben bereichern. Darüber hinaus die Gewissheit, sich jeden

einzelnen Tag hundertprozentig auf den anderen verlassen zu können,

sich immer wieder neu zu entdecken, miteinander zu lachen

und sich täglich aneinander zu erfreuen.

Annika & Andreas, 24 und 25,

planen ihre Sommerhochzeit

im Grünen.

Verliebt, verlobt, verheiratet?

Genau so! Dazwischen haben wir noch unser eigenes Haus gebaut.

Jetzt freuen wir uns auf die nächsten Tage, weil unser erstes Kind

im Anmarsch ist. Der geplante Geburtstermin fällt zufälligerweise auf

unseren Hochzeitstag.

Rilu & Thomas, 29 und 32,

seit zwölf Jahren ein Paar.

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Ja, ich will...

DEN SCHÖNSTEN TAG IN MEINEM LEBEN UNBESCHWERT GENIESSEN!

Erleben Sie mit Familie und Freunden UNVERGESSLICHE MOMENTE und feiern Sie Ihre Hochzeit in stilvollem

und romantischem Ambiente oder auch

außergewöhnlich im Herzen der Natur in unserem Blockhaus „Charly“.

Lassen Sie sich kulinarisch inspirieren und starten Sie V OLL GLÜCK in den neuen Lebensabschnitt!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr

Gastgeberteam vom Estricher Hof

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Sie träumen.Wir planen!

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BUCH

TIPPS

ZUM SCHMUNZELN

Sie dürfen die Braut jetzt verlassen

CINDI MADSEN

Nicht immer laufen Hochzeiten so ab, wie sie geplant wurden. Die eine oder andere Panne muss

wohl jedes Brautpaar ausbügeln – am besten mit Humor:

Es sei denn, die eigene Wedding Planerin kümmert sich darum. So auch Dakota Hallifax, 30 Jahre

jung, wohnhaft in Las Vegas. Sie kümmert sich tagtäglich um den schönsten Tag im Leben

von verliebten Paaren. Doch ausgerechnet ihre eigene Hochzeit wird alles andere als traumhaft

und romantisch: Ihr Bräutigam bekommt kalte Füße und lässt sie sitzen. Dann taucht

auch noch ihr Jugendfreund Brendan auf, der sich plötzlich zu einem besseren Freund entpuppt,

als gedacht. Ihr eigenes Gefühlschaos darf Dakota sich allerdings in ihrem Beruf nicht

anmerken lassen. Mit Leichtigkeit und jede Menge Humor erzählt die Autorin Cindi Madsen

in ihrem Roman von einer geplatzten Hochzeit, dem Alltag einer Wedding Planerin und von der

Liebe auf Umwegen.

©HEYNE

VERLIEBT

Füße hochlegen, entspannen und darüber schmunzeln, was bei der eigenen Hochzeit nicht

passieren wird.

ZUM WEINEN

All die verdammt perfekten Tage

JENNIFER NIVEN

©LIMES

Manchmal verbindet die Liebe zwei Menschen miteinander, die auf den ersten Blick

unterschiedlicher nicht sein könnten:

Finch, der Freak der Schule, und die unnahbare Violet treffen sich auf dem Glockenturm der

Schule – eigentlich wollen sie sich das Leben nehmen. Als Finch bemerkt, dass er da oben

nicht alleine ist, setzt er alles daran, Violet vom Springen abzuhalten. Danach beginnt für die

beiden eine gemeinsame „Reise“, auf der sie wunderbare Orte erkunden und schöne sowie

schräge Augenblicke im Alltag erleben. Finch gelingt es, dass Violet wieder die Freude am Leben

entdeckt und aufblüht. Gleichzeitig zerbricht seine Welt immer mehr. „All die verdammt

perfekten Tage“ ist ein herzzerreißender Roman, der auf ganz einfache und ehrliche Weise in

das Gefühlschaos zweier vom Schicksal gezeichneter Jugendlicher blicken lässt. Und auch, in

ein Leben und Lieben mit psychischen Problemen.

Mitfühlen und schmunzeln! „All die perfekten Tage“ ist eine schöne und traurige Liebesgeschichte

mit Tiefe, die auf lockere Weise in den Bann zieht.

ZUM BASTELN

Hochzeit Handmade

JESSICA STUCKSTÄTTE

Eine Hochzeit muss durchdacht sein, von der Einladung bis zum Gastgeschenk,

damit man dabei nicht den Überblick verliert und selbst kreativ werden kann.

Jennifer Stuckstätte und ihr Mann haben bei ihren Einladungskarten den Namen vergessen.

Orientierungshilfen, wie man solche Fehler vermeidet, gibt sie am Beispiel ihrer eigenen Hochzeit

in „Hochzeit Handmade“. Von der Save-the-Date Karte mit Wunderkerze, der Einladung

aus dem Reagenzglas über Kreppblumen für die Tisch-Deko bis hin zu Yes-Button als Gastgeschenk:

Mit einfachen und kreativen DIY-Tipps kann die Hochzeit gut getimt und ganz individuell

gestaltet werden. Außerdem hat Stuckstätte Ratschläge für das perfekte Styling von

Braut und Bräutigam. Als Gimmicks dienen kleinere Check- und Frage-Listen zum Abhaken –

übersichtlich und praktisch für werdende Brautpaare und alle, die beim schönsten Tag im Leben

unter die Arme greifen möchten.

©EMF-Verlag

Gemütlich auf der Couch die Hochzeit planen. Oder sich einfach von den übersichtlichen, kompakten

und kreativen Ideen und Anregungen in „Hochzeit Handmade“ inspirieren lassen!

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... gelesen von Lisa Jäger


VERLIEBT

thinking

of you

makes me happy.

the whole day.

14

RAUSREISSEN UND EINEM LIEBEN MENSCHEN DEN TAG VERSCHÖNERN – MACHT GLÜCKLICH!


Interview

NATALIE BODEN

VERLOBT

Ein Fotograf fängt Momente ein und schafft Erinnerungen, die für immer bleiben.

So auch die 36-jährige Natalie Boden. Mit ihren Bildern ist sie ganz nah und vor

allem herzlich an den Menschen dran. Aus diesem Grund haben wir ihr Fragen zu

ihrer Leidenschaft, der Fotografie, gestellt.

Natalie Boden wohnt in Trier

und arbeitet seit 2011 als selbstständige Fotografin.

Ihr liebstes Motiv ist Holz in all seinen Facetten im Hintergrund.

Verliebt… ist sie sehr! Und verlobt.

Gleich zu Beginn die obligatorische Frage:

Warum Fotografin?

Meine Schwester ist das schuld (lacht). Wegen ihr habe ich zunächst mit

einer Digitalkamera auf Events Bilder für Click-Me geschossen. Als ich dann

eine Umschulung machen musste – ich bin eigentlich gelernte Zahntechnikerin

– habe ich mich nach sieben Jahren im Berufsleben zur Fotografin

ausbilden lassen und mich 2011 mit meinem eigenen Studio selbstständig

gemacht. Aber man lernt nie aus: Ich nehme immer wieder an Workshops

zum Fotografieren und Bildbearbeiten teil. Ich möchte meinen Stil immer

wieder neu erfinden. Außerdem bin ich mittlerweile im Prüfungskomitee

für diejenigen, die ihre Abschlussprüfungen zum Fotografen ablegen.

Wann stehst Du morgens auf ? Gibt es einen Arbeitsalltag?

Ehrlich gesagt: sehr früh! Ich bereite mich sehr gut auf meine Shootings

vor und das nimmt Zeit in Anspruch: Das Set muss vorbereitet werden, die

Kameras, die Lichter… Vor allem in den Monaten von April bis einschließlich

Dezember bin ich wegen der Hochzeiten komplett ausgebucht. Von Januar

bis März ist das etwas ruhiger – aber auch da habe ich natürlich einiges

um die Ohren. Gleich shoote ich zum Beispiel noch einen Babybauch.

Apropos: Was sind Deine Steckenpferde?

Ich habe mich in den letzten Jahren vor allem auf Porträt- und Paarfotos,

Hochzeitsreportagen, Babybilder und auch auf Firmenporträts konzentriert.

Bei Letzteren fange ich beispielsweise das ganze Unternehmen bildlich

ein – vom Mitarbeiter für das Intranet bis hin zur Fabrikhalle.

Und welche Locations kommen zum Einsatz?

Das kommt auf den Anlass an. In meinem Studio finden natürlich auch viele

Shootings statt. Am liebsten fotografiere ich allerdings in der Natur. Leider

gibt es in und rund um Trier begrenzt Möglichkeiten. Wenn man nicht immer

wieder die gleiche Kulisse ablichten möchte, dann muss man die Gegend

sehr gut erkunden. Paar- und Hochzeitsshootings mache ich gerne in

der Nähe der Pärchen. Meist stellt sich schon beim Telefonat heraus, dass

ein schönes Feld in der Nähe ist oder die Oma noch ein Haus mit einem

wunderschönen alten Tor hat. Ich finde, es ist zudem eine romantische

Vorstellung, wenn man dann danach immer mal wieder an diesem Platz

vorbeifährt und fragt: Weißt du noch, damals, als wir hier das Shooting

hatten?

Ist es nicht so, dass insbesondere bei den Paarshootings die

Männer eher zurückhaltend sind?

Das ist nach zehn Minuten verschwunden. Ich rede, frage und agiere so

viel mit den Paaren, dass der Druck ganz schnell verschwindet. Und bisher

ist noch jeder Mann glücklich und zufrieden hier rausgegangen und kam

sogar noch zu weiteren Shootings zu mir. Ich glaube, ich kann ganz gut mit

Menschen umgehen. (lacht) Und bei Hochzeiten ist das überhaupt gar kein

Problem: An diesem Tag sind die Paare so sehr von der ganzen Atmosphäre

gerührt und eingenommen, da entstehen die Fotos wie von selbst. Vor

allem, weil Braut und Bräutigam an dem Tag wirklich IMMER wunderschön

aussehen. Das spüren sie auch. Sie fühlen sich wohl und das spiegelt sich

auch auf den Fotos wider.

Wie läuft so eine Hochzeitsreportage denn generell ab?

Also ganz grundsätzlich begleite ich das Paar etwa sechs Stunden lang

an seinem Hochzeitstag. Dabei fotografiere ich beim Sektempfang, die

Messe und Trauung an sich, die Gratulation im Anschluss vor der Kirche,

mache Gruppenfotos von Familie und Gästen und natürlich gehört das

Shooting vom Paar dazu. Alle entstandenen Fotos bekommen die Paare

dann auf DVD, eine kleine Auswahl bearbeite ich auch – schließlich entstehen

in den knapp sechs Stunden im Schnitt um die tausend Fotos –

und zusätzlich bekommt jedes Paar noch ein Fotoalbum von mir. Denn der

Fokus meiner Arbeit liegt auf den Bildern, nicht auf weiteren Produkten.

Dafür kooperiere ich zwar mit Firmen, auch mit einer Druckerei aus Trier,

aber letztendlich berate ich die Paare und verweise sie direkt dorthin,

wenn sie weitere Wünsche haben.

Und was machst Du, wenn das Wetter an der Hochzeit nicht

mitspielt?

Dann kommt der Regenschirm zum Einsatz! Ich sammle fleißig und habe

ganz schöne Exemplare, der Pagodenschirm ist sehr beliebt. Außerdem

findet sich immer ein Plätzchen, an dem man im Trockenen knipsen kann.

Improvisation ist alles! Das gilt übrigens auch für Accessoires. Denn ich

bastle sehr gerne und habe ein Auge fürs Detail: Ob Girlande, hübsche

Gläser, selbst lackierte Vasen, ein Wachsstempel, Polaroid-Kamera und

und und. All das peppt so manche Location auf. Aber nicht nur fürs Bild –

ich verleihe die Accessoires auch gerne für Hochzeiten.

Du bist verlobt und Deine Hochzeit steht im Sommer an.

Nun stellt sich die Frage, wer Deinen schönsten Tag mit der

Kamera festhalten darf ?

Das werde ich ganz oft gefragt. Also, ich habe dafür zwei Fotografen engagiert:

einen fürs Standesamt und eine Fotografin aus Karlsruhe für die

restliche Hochzeit. Bei ihr passt die Chemie einfach. Und das muss es,

damit die Bilder wunderschön und einmalig werden. Genau dieses Gefühl

möchte ich meinen Kunden auch immer mitgeben!

„Ich bin so dankbar für meinen Job, denn ich darf

Momente und Gefühle in Bildern festhalten, und mit

einem Blick die Erinnerung weiter leben lassen.“

Natalie Boden

...gefragt von Lisa Jäger

15 9


VERLIEBT

DIY für

Naturverliebte

Natur pur: Wer eine Hochzeit in rustikalem Stil feiert, der liegt damit hoch im

TREND. Doch auch klassische Locations können mit natürlichen Deko-Elementen

aufgepeppt werden und ein besonderes Flair zaubern. Setzt man sich dazu noch

selbst an den Basteltisch, bekommt die Deko obendrauf noch eine persönliche Note.

Aus Grau

mach WOW

Auch Beton kann triste Tafeln in echte Hingucker verwandelt. Ob Blumenvase, Deko-Schale oder

Kerzenhalter – wer möchte kann mit etwas Zeit und Zement seine persönliche Note in die Dekoration

der Hochzeits-Location einbringen.

16

Speziell für die Bastelei mit dem Naturmaterial gibt es schadstofffreie Kunststoffvarianten,

die sich auch ohne Schutz wie echter Zement verarbeiten lassen: Einfach mit Wasser anrühren

und die flüssige Masse dann in das gewünschte Gefäß geben. Möchte man für später

einen Hohlraum zum Befüllen des Deko-Elements lassen, sollte man eine weitere, kleinere

Form auf den Zement geben. Hierbei nicht vergessen die Kontaktstellen einzuölen! Ist die

Masse trocken – dafür können bis zu 24 Stunden verstreichen – kann man die fertigen

Kunstwerke vorsichtig herauslösen und tadaa – der Rohbau steht! Scharfe Kanten und die

Oberfläche noch fix mit Schleifpapier glätten und dann geht’s an die Gestaltung: Wer die rustikale

Variante aufpeppen will, kann den Beton mit Acrylfarbe verschönern, mit Wachs oder

eine schicke Schnur herum binden. Viel Spaß beim „Bauen“!


VERLIEBT

Das richtige PAARPIER

Damit Freunde und Familie zahlreich am großen Tag erscheinen, muss früh genug die Einladungskarte in die Briefkästen flattern.

Selbstgestaltet fällt diese besonders gut zwischen der Alltagspost auf. Auch hier kann mit natürlichen Materialien gespielt werden.

Bereits bei der Papeterie haben Bastelfreunde eine große Auswahl: Transparentpapier veredelt die Einladung, einen super

natürlichen Look verleiht Recycling-Papier und solches mit verspielten Aufdrucken verbreitet schon auf den ersten Blick eine

romantische Stimmung bei den geladenen Gästen. Ganz grundsätzlich sollten bei den ersten Vorstellungen die geplante

Dekoration der Location und gegebenenfalls das Hochzeitsmotto bedacht werden. Dies kann sich in der Farbe oder auch

im Format der Karten widerspiegeln: Einleger, verschiedene Papiergrößen, Klappkarten, quadratisch oder in Herzform – der

Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Im nächsten Schritt geht’s dann ins Detail: Papierspitzen, Sticker, Holzklammern,

Stempel oder Masking-Tapes dienen als Hingucker und ein einfacher Bastkordel kann als Schleife oder aufgehübscht mit

kleinen Perlen das Papier verzieren. Auch der eigene Garten inspiriert zum Basteln – wie wär‘s mit frischen oder getrockneten

Blumen als Eye-Catcher? Vor lauter Liebe zum Detail aber bitte nicht vergessen die wichtigen Infos (Namen, Zeit, Ort und

Datum) unterzubringen. Sonst haben die Gäste zwar ein individuelles Naturwerk in der Hand, wissen aber nicht, auf welcher

Hochzeit sie tanzen sollen. Weniger ist hier oft mehr!

liche Grüße...

Ob eine Hochzeit im kleinen oder großen Kreis gefeiert wird – der Tag ist für das

Brautpaar vollgepackt mit einem großen Programm, von früh bis spät in die Nacht.

Damit die Glückwünsche nicht zu kurz kommen, können die Liebsten in einem

Gästebuch ihre Wünsche festhalten.

Neben gestalteten Exemplaren und solchen zum Beschriften und Bekleben,

auch mit Naturmaterialien, gibt es weitere Grußmöglichkeiten zum

Selbstbasteln: Auf einer Leinwand – gegebenenfalls in einen tollen Holzrahmen

gefasst – kann im Vorfeld ein Motiv gezeichnet oder gedruckt

werden, das Platz für Kreativität lässt, beispielsweise ein Baumstamm.

Stellt man an der Feier dann verschiedene Farben daneben bereit, können

die Gäste ihren Fingerabdruck als Blatt auf das Bild stempeln und mit ihrer

Unterschrift versehen. Eine weitere Variante ist ein Plakat mit kleinen, aufgeklebten

Papierherzen. Hier hinterlässt nun jeder Gast einen kleinen – herzlichen –

Gruß. Der Vorteil: Diese individuellen Erinnerungsstücke sind auch besonders schicke

Deko-Elemente für das gemeinsame Liebesnest.

Louise Lieblich

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17


VERLOBT

DER RECHTLICHE RAHMEN DER

„HOMO-EHE“IN DEUTSCHLAND

Ja, ihr dürft!

Männer, die Männer lieben und Frauen, die

Frauen lieben. Das ist seit geraumer Zeit keine

Seltenheit mehr. Früher war das ein Tabu.

Heute ist die Gesellschaft größtenteils toleranter

und offener geworden. Die Liebe zweier

Menschen wird nicht mehr auf die Tradition reduziert.

Warum also sollten gleichgeschlechtliche

Liebende ihre Partnerschaft nicht auch

vor dem Gesetz anerkennen lassen können?

In Deutschland ist dies mittlerweile möglich.

VOR DEM GESETZ //

Seit 2001 ist in Deutschland das Lebenspartnerschaftsgesetz

rechtsgültig, welches der

gleichgeschlechtlichen Partnerschaft einen

rechtlichen Rahmen gibt. Anfänglich waren darin

jedoch überwiegend Pflichten für die Paare

niedergeschrieben. Bis heute hat sich der

gesetzliche Status dahingehend verbessert,

dass die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft

der traditionellen Ehe fast gänzlich

gleichgestellt ist: Güterrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht

sowie Erb- und Sorgerecht greifen

weitestgehend. Verwehrt bleibt ihr bis heute

allerdings der verfassungsrechtliche Schutz,

der in Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes

festgelegt ist. Im Gegensatz zur Ehe, die in der

Verfassung verankert ist, könnte die eingetragene

Lebenspartnerschaft theoretisch jederzeit

wieder abgeschafft werden.

MIT RECHT UND PFLICHT //

Gleichwie mit dem Bund der Ehe verpflichten

sich auch eingetragene Lebenspartner zur

gemeinsamen Lebensführung mit all ihren

Aufgaben – darunter die gegenseitige Rücksichtnahme,

Pflege sowie Toleranz und Unterstützung.

Zudem wird der Partner zu einem

direkten Familienmitglied und steht dementsprechend

mit den Verwandten des anderen

in einem familiären Verhältnis. Zwar wird der

eigene Nachname grundsätzlich beibehalten,

doch kann die Übertragung dessen ganz einfach

beantragt werden. Auch die finanziellen

und güterrechtlichen Verhältnisse werden,

wenn gewollt, durch einen expliziten Vertrag

geregelt. Trennen sich die Lebenspartner, greift

das Unterhaltsrecht und wie auch bei Eheleuten

gilt das festgelegte Trennungsjahr als

Voraussetzung für die legitime Aufhebung der

Partnerschaft.

MEINE KINDER, DEINE KINDER? //

Eine Ausnahme in der Gleichberechtigung der

geschlechtsgleichen Partnerschaft stellt die

gemeinschaftliche Adoption eines Kindes dar.

Ihre Verwehrung ist häufig Diskussionspunkt

im gesellschaftlichen Diskurs. Denn während

das leibliche Kind des Lebenspartners problemlos

adoptiert werden darf – die sogenannte

Stiefkind-Adoption – gilt dies für ein nichtbiologisches

Kind nicht. Gleichgeschlechtliche

Paare können folglich nicht gemeinsam als

eingetragene Elternteile eines nichtleiblichen

Kindes gelten. Lediglich einer der beiden darf

unter Zustimmung des anderen adoptieren.

Eine indirekte Möglichkeit zur gemeinsamen

Elternschaft bietet die sukzessive Zweitadoption

dieses Kindes.

VOR GOTT //

Während die „Trauung“ bei den dafür zuständigen

Standesämtern keine Hürde mehr darstellt,

stemmt sich die Kirche noch immer

gegen die Trauung zweier Männer oder Frauen.

Grundlegend lehnen sowohl katholische als

auch evangelische Gemeinden die kirchliche

Eheschließung von homosexuellen Paaren ab.

Doch die Option, dass ein Pfarrer dennoch eine

Segnung der Partner vornimmt, besteht. Dafür

muss meist die Erlaubnis des Kirchenvorstandes

vorliegen – ein gutes Verhältnis zum Ortspfarrer

kann durchaus von Vorteil sein.

TOLERANZ UND TABU //

Diese beiden gegensätzlichen Schlagworte

kommen in den Sinn, wenn man die Einstellungen

zu homosexuellen Partnerschaften

im Allgemeinen betrachtet. Während in den

Niederlanden Kinder gemeinschaftlich von homosexuellen

Paaren adoptiert werden können

und in Schweden sogar kirchlich geheiratete

werden darf, ist die Gleichberechtigung vor

allem in östlichen Ländern noch weit entfernt

von Legitimation. In Saudi-Arabien droht Homosexuellen

unter Umständen sogar die Todesstrafe.

Obwohl in Deutschland die Beziehung

von Mann und Mann wie Frau und Frau

bisher als Lebenspartnerschaft und nicht als

Ehe gesetzlich manifestiert werden kann,

spricht nichts dagegen, sich das Ja-Wort zu

geben: Rechte und Pflichten gelten gleichermaßen,

von den kaum noch vorhandenen

kleineren Hürden sollte man sich keinesfalls

abhalten lassen.

„ALSO, LIEBE MÄNNER UND FRAUEN,

TRAUT EUCH – IHR DÜRFT!

KRITISCH IST NUR, DASS MAN IN

DEUTSCHLAND DAS KIND „EHE“

NICHT EINFACH BEIM NAMEN NENNT!“

Louise Lieblic

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NATÜRLICH &

AUTHENTISCH

PR-ANZEIGE

DAVID SCHMITZ FÄNGT IHRE PERSÖN-

LICHSTEN AUGENBLICKE HAUTNAH EIN.

„Die Fotos sollen authentisch sein, nicht gekünstelt“

Diesen Anspruch stellt nicht nur das Brautpaar, sondern auch der Fotograf

David Schmitz selbst an seine Hochzeitsreportagen. Er weiß den Einblick in

die besonderen Momente einer Hochzeit zu schätzen. Genauso persönlich

behandelt er sie: Ohne Inszenierung, pur und ehrlich. Denn nur authentische

Emotionen lassen die Bilder einer Hochzeit unvergesslich bleiben und machen

sie zur schönsten Erinnerung – ein Leben lang.

Nah am Menschen

Damit ihm das gelingt, ist das Vorgespräch mit dem Paar besonders wichtig:

Die Chemie zwischen ihm und den Brautleuten muss stimmen. Nur

wenn sich alle wohl und vertraut fühlen, gelingen seine einzigartigen Fotos.

Außerdem kann David Schmitz so die Charaktere kennenlernen. Das

hilft dabei, den Menschen hinter der Linse möglichst individuell Ausdruck

zu verleihen. Das Gleiche gilt auch für die Hochzeitsgäste: Unbeschwertes

Tanzen, echtes Lachen und die einfachsten Gespräche möchte er einfangen.

Im Hintergrund agieren, unauffällig und im richtigen Moment den Auslöser

drücken. Ohne dabei bemerkt zu werden. Ohne dem Moment seine Authentizität

zu nehmen.

Vorbereitung ist das A und O

Gerne wird der Hochzeitsfotograf schon in die Planung miteinbezogen: Wie

viele Gäste kommen? Gibt es einen Sektempfang? Wird die Braut zum Altar

geführt und wie sieht die Dekoration aus? Nur der detaillierte Überblick

über den Hochzeitstag ermöglicht das Fotografi eren in den perfekten Situationen.

Außerdem haben Brautpaare im Vorfeld oft individuelle Vorstellungen

von der Hochzeitsreportage, auf die David Schmitz im Vorgespräch

bereits eingehen kann. Dazu gehören unter anderem die Gegebenheiten

von Trau-Ort und Feier-Location. So kann der Fotograf sich im Vorfeld einen

Eindruck von der Atmosphäre vor Ort verschaffen und auch Alternativen

raussuchen, falls das Wetter nicht mitspielt. Doch eigentlich ist auch das natürlich

und kann ebenso einmalig von David Schmitz festgehalten werden –

ganz wie gewünscht.

h

Hochzeitsreportagen von David Schmitz

Eine gute Hochzeitsreportage begleitet den wichtigsten Tag vom Anfang bis

zum Ende. Sie ist facettenreich, individuell und persönlich. Die Momente geschehen,

die Fotos fangen sie unverfälscht ein, nicht umgekehrt. David Schmitz

hat das Gespür für den richtigen Zeitpunkt, Emotionen und die echten Begegnungen

sind ihm das Wichtigste. Daher erzählen seine Bilder Geschichten.

Wer von seiner Hochzeitsreportage im Nachhinein ohne viele Worte

erzählen möchte, sollte dem Fotografen David Schmitz

seinen schönsten Tag anvertrauen.

david schmitz

photographie

zum hasbach 8 // 54497 morbach // 0171822 1996

info@davidschmitz-photographie.com // www.davidschmitz-photographie.com

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VERHEIRATET

Eric Schmidt-Mohan //

Hair- & Make-up Artist

Beautyexperte, Visagist und kreativer Berater

von internationalen Kosmetikunternehmen.

Kreiert die Looks der Stars.

Schreibt für Beauty-Magazine.

Aus Berlin.

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VERHEIRATET

Perfektes Styling für den

schönsten Tag im Leben

INTERVIEW MIT ERIC SCHMIDT-MOHAN, MAKE-UP ARTIST

Text: beautypress.de

Wie sieht in Ihren Augen ein perfektes Brautstyling aus?

Die eigene Hochzeit ist ein ganz besonderer Tag im Leben einer jeden

Frau. Aus Aufregung und der Erwartung, alles ganz außergewöhnlich

und schön zu inszenieren, neigt man leider zu häufig auch zur Übertreibung.

Das Brautstyling soll den Typ und Charakter der Braut unterstreichen

und ihre optischen Vorzüge betonen. Alle Extravaganzen

und Verkleidungen wirken befremdlich und lassen die Braut schlussendlich

nicht wie sie selber aussehen.

Weniger ist meist mehr – das gilt besonders beim Make-up. Rouge und

Lippen dürfen in frischen Farben glänzen. Dunkle Rottöne oder ein dunkles

Augen-Make-up wirken in fast jedem Fall karnevalesk. Das Extra

beim Augenaufschlag durch künstliche Einzelwimpern oder Wimpernbänder

mit wasserfester Mascara kombiniert sind dagegen ein sehr

sinnliches Statement.

Hochgesteckt oder offen:

Welche Brautfrisur passt zu welchem Typ?

Brautfrisuren können eine haarige Angelegenheit sein. Ob Haare offen

oder zu, in Locken oder romantisch gesteckt – vieles lässt sich vom

persönlichen Stil der Braut und ihres Kleids ableiten. Grundsätzlich gilt:

Hochsteckfrisuren strecken optisch und lassen Hals und Dekolleté wirken.

Locken zeichnen schmale und markantere Gesichter weich. Für eitle

Bräute mit dem Wunsch nach Hochsteckfrisur unbedingt den kritischen

Blick auf Größe und Stellung der Ohren erlauben.

Worauf muss ich beim Make-up achten?

Jede Braut hat eine Mission. Sie will nicht nur die schönste Frau unter allen

anwesenden Damen sein, sondern auch bei ihrem (zukünftigen) Ehemann

einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Unterstreicht man

den individuellen Typ einer Braut, kann man quasi nichts falsch machen.

Das Make-up sollte daher liebliche Frische ausstrahlen und gleichzeitig

die wesentlichen Merkmale ihres Gesichts betonen. Ein auffälliger Mund

wird immer der Mittelpunkt eines Gesichts bleiben und darf gerne verführerisch

leuchten – bei Gefallen auch in kräftiger Farbe. Langhaltbare

und wisch- bis wasserfeste Produkte sind bei jedem Braut-Make-up

jedoch ein Muss.

Gibt es spezielle Produkte, die sich besonders gut für den

Hochzeitstag eignen?

„Technisch“ stellt sich ein Braut-Make-up zahlreichen Herausforderungen.

Es soll lang haltbar sein, besonders um die Augen Tränen-resistent,

nicht wartungsintensiv und trotzdem zu jeder Zeit in- und outdoor fototauglich

sein. Wasserfeste Mascara, Eyeliner und Wimpernkleber sind

unverzichtbar. Schimmernde Puderlidschatten in seidigen Nuancen setzen

tolle Akzente in die Augenwinkel und Wangenhochpunkte.

Mattierendes Blotting-Paper oder eine Puderquaste in der Handtasche

sind unauffällige Helfer für zwischendurch. Mit cremigen Lippentexturen

in Rosenholz oder Apricot lassen sich unkompliziert Lippen und Rouge –

zur Not auch ohne Spiegel – auffrischen.

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VERHEIRATET

Das traumhafte

Outfit für die Hochzeit

Manche Frauen träumen ihr Leben lang vom idealen Outfit für die Hochzeit – haben als angehende Braut aber

nur Monate, wenn nicht sogar nur Wochen Zeit, es auch zu finden. So stehen sie nach der Verlobung vor der

großen Aufgabe herauszufinden, was eigentlich zum richtigen Outfit für die Hochzeit dazugehört.

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VERHEIRATET

KLASSISCH ODER LIEBER BUNT

Die Braut ist in der Wahl ihres Outfits für die Hochzeit so frei wie nie zuvor. Aber

gerade deswegen werden Tipps gerne angenommen. Sie könnte sich zum Beispiel

fragen, ob sie noch immer im klassisch weißen Kleid heiraten muss. Aber

das muss sie nicht. Für die kirchliche Trauung gibt es zwar eine Vorliebe für das

weiße oder zumindest zart getönte Kleid. Doch wenn die Braut lieber fröhlich

bunt oder sogar im Trachtenstil heiraten möchte, sind ihrer Vorstellungskraft

keine Grenzen gesetzt. Denn das Outfit für die Hochzeit sollte in erster Linie

immer dem Paar gefallen.

OUTFIT FÜR DIE HOCHZEIT:

A-LINIE UND ÄRMELRÜSCHEN

Um die Stärken der eigenen Figur am großen Tag zu präsentieren, bieten

sich mehrere Grundformen an, die die Braut im perfekten Licht erscheinen

lassen und das Outfit für die Hochzeit aufwerten. Wenn das Traumgewicht

noch nicht ganz erreicht ist, könnte die sogenannte A-Linie passen.

Diese Kleider liegen an der Brust meist eng an und werden im Verlauf

nach unten zunehmend weiter. Damit schleicht sich gleich ein doppelter

Effekt ein: Die ungeliebten Pfunde an Bauch und Bein werden kaschiert –

dafür wird der weibliche Oberkörper betont. Geradezu zauberhaft sind die sogenannten

Empirekleider mit einer hohen Taille und weitem Rockschnitt.

DAS FIGURBETONTE OUTFIT

FÜR DIE HOCHZEIT

Wer eine makellose Figur hat, kann sich beim Outfit für die Hochzeit für ein

figurbetontes Kleid entscheiden und mit schlichter Eleganz überzeugen. Eine

hübsche Variante dieser geraden Schnittführungen sind Godetröcke, bei denen

feminine Volants mit leichtem Schwung die Waden oder Knöchel umspielen. Ist

die Entscheidung der idealen Grundform des Hochzeitskleids gefallen, gibt es

eine breite Auswahl an Rüschen und Verzierungen am Kleid selbst. Besonders

die Art der Träger kann die Braut ins Grübeln bringen. Denn kesse Neckholder,

schmale Spaghettiträger, bequeme breitere Träger oder gar ein trägerloses

Kleid haben eine ganz andere Wirkung als zarte Ärmelchen oder lange, schmale

Ärmel. Aber hier gilt einfach:

PROBIEREN, PROBIEREN, PROBIEREN...

STRÜMPFE UND SCHUHE

KOMPLETTIEREN DAS OUTFIT FÜR

DIE HOCHZEIT

Sicher sehen hochhackige, edle Pumps ladylike und einfach schön aus. Aber

so ein Hochzeitstag ist lang und ebenso anstrengend wie schön. Damit die

Braut ihre Schuhe trotzdem den ganzen Tag lächelnd an den Füßen tragen

kann, sorgen Kompressionsstrümpfe für Unterstützung. Denn ihr Vorteil ist

der definierte Druck, der – von unten nach oben abnehmend – auf das Bein

wirkt. Er verhilft den Venen zu einer besseren Durchblutung und kann müde

und schmerzende Beine verhindern. Und die experimentierfreudige Braut wird

ebenfalls Erfolg haben. Nicht zuletzt machen die attraktiven Haftbänder im

Spitzendesign den halterlosen Strumpf zu einem verführerischen Hingucker,

sobald sie unter dem Kleid hervorblitzen.

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Sie trauen sich – wir haben die passende Musik!

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VERHEIRATET

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VERHEIRATET

FASHION FRAGE DER WOCHE:

Wie finden Männer den richtigen Anzug?

Text: fashionpress.de

Männer in Anzügen wirken auf viele Frauen besonders anziehend,

denn Anzüge können Männer sehr männlich erscheinen lassen,

wenn man sich für das richtige Modell entscheidet. Greift man aber

was die Passform anbelangt daneben, so wirkt man leicht lächerlich.

Doch wie findet man(n) nun den richtig gut sitzenden Anzug?

Zuerst sollten sich Männer darüber im Klaren sein, zu welchem

Anlass sie den Anzug tragen wollen. Während ein bequemer

Anzug mit genügend Bewegungsfreiraum vielleicht im Büro

angebracht ist, sollte man sich für den schönsten Tag im Leben

nichts allzu Legeres zulegen: Zu Hochzeiten bevorzugt

man dann eher die klassische Variante in Schwarz oder Navy.

Passform und Auswahl

Wie bei allen anderen Kleidungsstücken auch spielt die Passform

eine bedeutende Rolle: Sie entscheidet, wie wir in einem

Outfit auf andere wirken. Leider kann man bei einem Anzug

nicht schummeln, denn hier sieht man jede Kleinigkeit. Im Bereich

der Schulterpartie ist es daher wichtig, dass er nicht zu

stramm sitzt, sondern wie eine zarte Umarmung ist. Das Innenleben,

die sogenannten Schulterpads, sollten immer dort

enden, wo die Schulter endet. Die Hose sollte knapp über den

Knöchel gehen, so dass eventuell die Schuhe leicht berührt

werden. Perfekt sind Hosen, die am Bein ein wenig enger geschnitten

sind. Wer sich bemühen muss, einen Anzug zuzuknöpfen,

sollte lieber eine Nummer größer wählen.

Kleines Handbuch

zu den Knöpfen:

♦ Zweireiher: Wird immer geschlossen getragen, nur der

untere Knopf links kann geöffnet werden.

♦ Einreiher mit zwei Knöpfen: Nur einer von beiden wird

geschlossen.

♦ Einreiher mit drei Knöpfen: Entweder der mittlere oder

die oberen beiden Knöpfe werden geschlossen.

Bei der Auswahl sind dem Träger keine Grenzen gesetzt.

Was man aber beachten sollte, ist die Wahl des Revers und der

Knöpfe. Je mehr Knöpfe ein Sakko in einer Reihe zu bieten hat, desto

schmaler wirkt das Outfit. In der heutigen Zeit passt sich das

schmale Revers sehr gut an die engen Schnitte an. Bei den Krawatten

sollte man jedoch nicht übertreiben: Ob schmal oder breit, das

entscheidet der eigene Stil.

Liebe Herren der Schöpfung,

auch wenn ihr natürlich mit eurem eigenen Stil glänzen möchtet, nehmt bitte

Rücksicht darauf, was eure Partnerin trägt. Auch wenn es üblich ist, dass das

Brautkleid bis zum Betreten der Kirche ein gehütetes Geheimnis bleibt, farbliche

und stilechte Fehltritte könnt ihr dennoch vermeiden: Fragt einfach die

Trauzeugin um Rat, wenn sie beim Kauf des Kleids dabei war. Oder bittet eure

Liebste darum, sich mit dem Moderberater eures Vertrauens in Verbindung zu

setzen. Er wird am besten dafür sorgen können, dass ihr auch optisch beziehungsweise

modisch perfekt zueinander passt.

Louise Lieblich

25


VERHEIRATET

ES DURCH

DIE BLUMEN SAGEN....

„Männer, der Brautstrauß

ist euer Ding!“

Ganz traditionell seid ihr alleine für die Wahl verantwortlich –

ja, das habt ihr richtig gelesen: Blümchen aussuchen, beim Floristen

bestellen und erst in der Kirche der Herzdame überreichen.

Für Kritik ist es dann zu spät.

Und denkt dran: Eure Braut trägt den Strauß den ganzen Tag

mit sich rum, es ist ihr wichtigstes Accessoire. Also aufgepasst

bei Gewicht, Duft sowie der Form- und Farbwahl! Schnappt euch

am besten die Trauzeugin, die Kleid und Haarschmuck kennt

und lasst euch gemeinsam beim Floristen beraten. Auch mit der

Saaldeko sollte der Strauß harmonieren.

Und noch ein Tipp: Aktuell im Trend liegen lockere Sträuße im natürlichen

Stil ohne viel Schnickschnack. Nur voluminös und blumig

soll es sein. Saisonale Blumen sind außerdem preiswerter

und Floristen kommen leichter an sie heran…

Reicht das an Tipps? Ich hoffe doch! Wenn nicht, ein Ass solltet

ihr noch im Ärmel haben: Ihre Lieblingsblumen! Damit könnt

ihr sicher nichts falsch machen. Wie – keine Ahnung? Mensch

Jungs, na dann hilft nur noch eins: Bittet eure Herzdame ganz

lieb um Unterstützung und sucht den Brautstrauß gemeinsam

aus. So zeigt ihr, dass auch euch die richtige Wahl ihres

Schmuckstücks wichtig ist und ihr keinen, vorehelichen Streit

am Altar riskieren möchtet!

Für Männer:

Lasst Eure Floristin den

Blumenschmuck auch für

euren Anstecker aussuchen –

dann passt alles zusammen.

Louise Lieblich

26


VERHEIRATET

IM TREND

DER VINTAGE-

STRAUSS

IM TREND

NATUR PUR

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der Florist

Franz-Georg-Straße 50

54292 Trier

Telefon 0651-2 60 22

Telefax 0651-2 43 49

info@lambert.de

www.lambert.de

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 9 - 19 Uhr, Sa: 9 - 18 Uhr

27


VERHEIRATET

Traumhochzeit

am Strand

Erst der Papierkram, dann ab auf Wolke 7

Text // Lisa Jäger

Das Leben ist eine

Reise & die Liebe macht

diese Reise besonders“

(unbekannt)

Mauritius, die Seychellen, Bali oder die Malediven. Was diese Paradiese außer ihren weißen Sandstränden, dem exotischen Obst und Sonnenschein

pur gemeinsam haben? Sie sind besonders beliebt bei deutschen Paaren, die sich ganz traumhaft das Ja-Wort geben möchten.

Populäre Metropolen für die Heirat in der Ferne sind übrigens Las Vegas oder Dubai. Doch egal wohin die Reise führt, einige – wichtige –

Dinge sollten im Vorfeld geklärt sein.

Reise buchen, Koffer packen und ab in die Ehe? So einfach geht das nicht. Denn wer im Ausland heiraten möchte, der muss einige

Vorbereitungen treffen, damit der schönste Tag im Leben auch zu einem solchen wird. Darunter fallen an erster Stelle die Formalitäten,

die geklärt sein wollen: Damit die Ehe auch in Deutschland anerkannt wird, sollte man sich mit dem Standesamt in Verbindung

setzen. Dieses gibt Paaren Auskunft darüber, welche Dokumente mitgeführt und welche Auflagen erfüllt werden müssen, um im

Traumland zu heiraten. Denn die Bestimmungen sind von Land zu Land unterschiedlich.

MEIST GEFRAGT: HEIRATSDOKUMENTE

Für eine rechtskräftige Eheschließung werden immer bestimmte Heiratsdokumente verlangt. Darunter die gängigsten: Ein gültiger

Reisepass und/oder Ausweis, eine internationale Geburtsurkunde, gegebenenfalls die Scheidungsurkunde, ein Antrag auf Heiratslizenz,

die heimatliche Aufenthalts-/Meldebescheinigung, eine Eheerklärung, ein Nachweis über den derzeit ausgeübten oder erlernten

Beruf, das Ehefähigkeitszeugnis, mehrere Passfotos der Partner… Nicht vergessen sollte man, dass für viele der Dokumente

eine bestimmte Gültigkeitsdauer gefordert wird. Außerdem gibt es Fristen, die für deren Einreichung gelten. Auch diese sollte man

beachten, damit die Eheschließung erst im Ausland und dann auch in Deutschland anerkannt wird.

ALLEINE ODER ZUSAMMEN?

Ob beim ersten, oder beim zweiten Mal – wer alle rechtlichen Dinge geklärt hat und sich dazu entschließt, in der Sonne zu heiraten,

der sollte früh an sein: Ein rechtzeitiger Versand der Einladungen ist unter diesen Bedingungen besonders wichtig. Nur so können

die Gäste ihren Urlaub zeitig planen. Flug, Verbindung zum Hotel und zur Hochzeits-Location sowie die Unterbringung an sich sollten

im Vorfeld abgeklärt sein. Ebenso die finanziellen Rahmenbedingungen. Denn eine Reise, um als Gast auf der Hochzeit von Bekannten

zu tanzen, wird nicht jeder Geldbeutel ohne Wenn und Aber mitmachen. Wer welche Kosten übernimmt und ob die Heirat in der Ferne

überhaupt realistisch ist, sollte man sich vorher gut überlegen. Die Alternative ist die Reise zu zweit unter Palmen nach der Heirat

in der Heimat.

DAS ZWEITE JA-WORT UNTER PALMEN

Wer zu Hause mit Familien und Freunden die Hochzeit zelebriert hat, der könnte sich problemlos ein zweites Mal unter Palmen das

Ja-Wort geben. Diese Variante ist besonders beliebt, denn in der Ferne kann dann die traute Zweisamkeit genossen werden und da

man bereits in der Heimat mit Familie und Freunden gefeiert hat, fühlt sich nun niemand außen vor und man muss keine Abstriche bei

der Gästeliste machen. Außerdem sind so die Bedenken nichtig, ob die Heirat rechtsgültig ist. Denn wurde sie schon in Deutschland

vom Standesamt anerkannt, kann in der Sonne nichts mehr schief gehen. Hier kommt es dann eher auf die Zeremonie an sich an,

die sich nach den individuellen Vorstellungen des Brautpaares richtet: Die Wahl des Urlaubslandes sowie die Gestaltung sind dem

Brautpaar so gänzlich offen.

28

Also, ab in die Sonne!


Sonjas Geschichte:

AUF DEM SURFBRETT

IN DIE EHE

Sonja &

Marc

Auf diesem Wege möchte ich meinem tollen Ehemann

dafür danken, dass er mich immer wieder aufs Neue

erobert hat — bis ich mal an der Reihe war.

Seit Anfang 2007 sind wir, Marc und ich, ein Paar. Allerdings

ließ ich von Beginn an deutlich durchklingen,

dass für mich eine Hochzeit nicht in Frage kommen

würde. Weder kirchlich noch steuerlich hatte ich zu

der Zeit Beweggründe. Als ein sehr freiheitsliebender

Mensch wollte ich mich durch eine Ehe nicht

einschränken lassen — obwohl ich meinem jetzigen

Mann und damaligen Freund ewige Treue und Liebe

geschworen hatte. Allerdings wusste ich auch, dass

es ein großer Traum von Marc gewesen wäre, mich zu

heiraten. Ihm war klar, da ich zu dem stehe, was ich

sage und da sehr konsequent bin, hätte er natürlich

nie gewagt, mich zu fragen, ob ich es mir doch noch

überlegen möchte mit einer Hochzeit. Er hatte zu

sehr Angst, dass ich „Nein“ sagen würde.

So vergingen einige Jahre, und im Oktober 2010 wurde

mein Gefühl von „Liebe“ für ihn immer intensiver.

Den größten Liebesbeweis konnte ich ihm erbringen,

wenn ich ihm einen Heiratsantrag machen würde.

Seine Antwort wusste ich ja schon im Voraus. Und

auch, dass ich die Frage stellen müsste.

Ich ließ mir noch ein paar Tage Zeit, um das legendäre

Datum 10. Oktober 2010 abzuwarten — ein Wochenende.

Und somit konnte ich mir noch überlegen, wie

ich es anstellen sollte. Schließlich wollte ich einen außergewöhnlichen,

keinen spießigen, Antrag machen.

Wir wohnen an der Sauermündung, wo die Mosel

recht breit ist und sind beide passionierte Wassersportler

(Kajakfahren und Windsurfen). Daher beschloss

ich im Oktober 2010, vormittags bei schönem

Wetter windsurfen zu gehen. Marc half mir beim

Aufbauen des Materials. Nach den ersten Metern

auf dem Wasser bat ich ihn, in der Wohnung einen

schwarzen wasserfesten Stift zu holen, weil ich auf

meinem Surfbrett eine verblasste Linie nachziehen

wollte. Nichtsahnend verschwand er in unserem Zuhause.

In der Zwischenzeit zog ich ein weißes T-Shirt,

das ich vorher mit einer Aufschrift präpariert hatte,

über meinen Neoprenanzug: „Dies ist kein Witz...“

Als er bewaffnet mit einem Stift wieder ans Ufer

kam, surfte ich auf ihn zu. Er war ein wenig irritiert,

mich jetzt mit einem T-Shirt mit dem Schriftzug zu

sehen. Er schaute fragend und ich stürzte mich samt

Segel ins Wasser, tauchte wieder auf und zeigte ihm

die Beschriftung auf meinem Rücken: „Willst du mich

heiraten?“und zwei Kästchen zum Ankreuzen „Ja“

und „Nein“. Sofort verstand er, warum er den Stift

in der Hand hielt und stürzte sich zu mir ins Wasser

— das Kreuz machte er direkt und vor Glück

kullerten die Freudentränen. „Ja“, sagte er noch.

Gut zwei Monate später heirateten wir in Dänemark.

DANKE

für die Geschichte!

In den letzten vier Wochen haben wir euch

in der Tageszeitung und auf Facebook dazu

aufgerufen, uns eure persönlichen Liebesgeschichten

zu schicken. Viele liebevolle und romantische

Einsendungen haben wir von euch

bekommen und jede Story haben wir mit Spannung

und Freude gelesen – vielen Dank!

In diese Ausgabe von verliebt hat es die Geschichte

von Sonja & Marc geschafft.

Wir freuen uns schon jetzt auf Post für das

nächste Magazin: verliebt@volksfreund.de

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VERHEIRATET

D.I.Y.

Trend!

DIE IDEE

Frauen, die Bärte tragen und Männer, die sich mit Kronen schmücken. Nicht selten stößt man auch in den virtuellen Fotogalerien von Feierlichkeiten

auf solche Bilder. Denn das Maskieren macht Spaß, sorgt für eine lockere Stimmung und die Schnappschüsse eignen sich als originelle

Erinnerung – auch an eine ausgelassene Hochzeitsfeier. Dabei ist dieser Trend ganz simpel nachzuahmen. Denn alte Hüte, die Federboa von

Fasching oder eine Brille von Oma hat vermutlich jeder in seinem Fundus. Wer sich speziell mit Accessoires für diese lustigen Bilder ausstatten

will, der kann sich in Geschäften und natürlich im Internet umsehen. Hier findet man sogar Masken extra für Brautpaare!

HOW TO

Die Einwegkameras sind gekauft, die Tische sind gedeckt, aber ihr habt den Trend mit den lustigen Accessoires zu spät im Heft entdeckt? Speicher

und Altkleiderkisten sind schon längst entrümpelt? Und der Postbote kann nicht so schnell flitzen, wie ihr euch das Ja-Wort geben werdet?

Dann haben wir für euch und natürlich auch diejenigen, die ganz einfach selbst ein wenig kreativ werden möchten, hier eine ganz simple Idee:

Druckt euch eure gewünschten Masken einfach im Internet aus. Vorlagen gibt es genug.

Oder schaut jetzt mal ein wenig genauer auf diese Seite: Hier seht die Vorlage für eine flotte Fliege. Diese könnt ihr ganz einfach nachziehen,

auf festen Karton aufzeichnen, bemalen und aufpeppen – so oft und so bunt, wie ihr es am liebsten auf euren Erinnerungsfotos sehen möchtet.

Dann fehlt nur noch ein Stab – beispielsweise ein kleiner Holzspieß oder etwas Vergleichbares – den ihr daran befestigt, und die individuellen

Masken können zum Einsatz kommen. Lächeln nicht vergessen!

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IMPRESSUM

„Verliebt – Das Magazin für dich und mich

Sonderveröffentlichung des Medienhauses Trierischer Volksfreund vom 26. März 2016

AUFLAGE // 10.000 Exemplare

VERLAG// Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH,

Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier

Postfach 3770, 54227 Trier, Tel. 0651 7199-0, Fax 0651 7199-990

DRUCK // DHVS – Druckhaus und Verlagsservice GmbH

Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier

GESCHÄFTSFÜHRUNG // Thomas Marx

VERANTWORTLICH FÜR ANZEIGEN // Wolfgang Sturges

REDAKTION // PR-Redaktion

JETZT SCHON

an die nächste Ausgabe denken!

Gleich mit dem Stichwort „Herbst“

anfordern & einer der ersten sein.

verliebt@volksfreund.de

LAYOUT & GESTALTUNG // Maike Jäger, Stefanie Peters

ANSPRECHPARTNER // Trang Do, Claudia Neumann

FOTOS // fotolia.de, iStockphoto.com (IakovKalinin, ZwartFotografie, LindaYolanda), pixabay.com

KONTAKT // verliebt@volksfreund.de

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„Bruno Schulz ist fünfzig Jahre alt und Vater eines Sohnes. Er hat Innenarchitektur studiert und einiges Geisteswissenschaftliche. Nach einigen Stationen in

Deutschland, Europa, in Asien und in Afrika arbeitet er als Designer, Texter und Moderator. Mit seiner Agentur schulzundtebbe entwickelt und pflegt er Marken.

Er liebt und lebt das Storytelling und schreibt immer und leidenschaftlich. Essays, Short Stories, Reiseberichte, dies und das. Oft geht es dabei um die Liebe, das

Leben, Genuß und Kultur. Und um Frauen, natürlich.“ Mehr zu Bruno unter www.brunoschulz.de

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