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AUSBILDUNGSPLÄTZE - FERTIG - LOS | Landkreis Sigmaringen, Zollernalb-Kreis | 2. Auflage | Ausgabe 2016/17

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AUSBILDUNGSPLATZ<br />

AUSGABE <strong>2016</strong>/<strong>17</strong><br />

LANDKREIS<br />

SIGMARINGEN<br />

ZOLLERNALB-KREIS<br />

<strong>2.</strong> AUFLAGE


EDITORIAL<br />

LIEBE SCHÜLERINNEN,<br />

LIEBE SCHÜLER,<br />

eure Schulzeit neigt sich langsam dem Ende zu und ihr steht<br />

vor einer großen und wichtigen Entscheidung; der Wahl<br />

eines Einstiegs in die berufliche Ausbildung oder eines<br />

Wechsels zu einer weiterführenden Schule. Es liegen noch<br />

weitere Hürden vor euch, die überwunden werden müssen.<br />

Da ist die Wahl des Berufes, in welchem Unternehmen<br />

dieser erlernt werden kann, wie eine attraktive Bewerbung<br />

geschrieben wird, wie Vorstellungsgespräche geführt und<br />

eventuelle Einstellungstests bewältigt werden.<br />

Aber wir vom Ausbildungsplätze-fertig-los Team lassen euch nicht allein und unterstützen<br />

euch. Wir zeigen euch mit unserem Handbuch „Ausbildungsplätze-fertig-los“,<br />

welche Ausbildungsberufe und Weiterbildungsmöglichkeiten direkt in eurer Nähe<br />

angeboten werden. Es sind Unternehmen vertreten, die dringend Nachwuchskräfte<br />

benötigen und bereits auf eure Bewerbung warten. Im hinteren Teil dieses Ratgebers<br />

geben wir Tipps für eure schriftliche Bewerbung mit allen wichtigen Dokumenten und<br />

Schreiben.<br />

Weitere Ausbildungsbetriebe sowie Ausbildungsberufe außerhalb eurer Region<br />

findet ihr im Internet unter www.ausbildung123.de.<br />

3<br />

EDITORIAL<br />

Das Team von Ausbildungsplätze-fertig-los wünscht euch viel Erfolg beim Bewerben<br />

und alles Gute für die Zukunft.<br />

Ausbildungsplätze, Fertig, Los!<br />

RENATE MICHELS<br />

Herausgeberin<br />

Geschäftsführerin der KVW-Agentur oHG


KVW Kartographischer Verlag &<br />

Werbeagentur oHG<br />

Internatstraße 1<br />

49832 Freren<br />

Tel.: +49 (0) 59 02 / 940 625<br />

Fax: +49 (0) 59 02 / 940 627<br />

werbung@kvw-agentur.de<br />

www.kvw-agentur.de<br />

IDEE Wolfgang Stöckling (KVW-Agentur oHG)<br />

UMSETZUNG UND GESTALTUNG Verena Michels<br />

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.<br />

Der Gesamtumfang dieser Broschüre ist urheberrechtlich<br />

geschützt. Der Verlag ist um die Herausgabe qualitativ<br />

hochwertiger Erzeugnisse stets bemüht, kann<br />

jedoch für etwaige Fehler in seinen Erzeugnissen keine<br />

Haftung übernehmen.<br />

Quellenangabe Berufsbeschreibungen:<br />

Bundesagentur für Arbeit,<br />

www.berufenet.arbeitsagentur.de | Stand: 03-<strong>2016</strong><br />

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ):<br />

http://www.pro-fsj.de | Stand:02-2015<br />

Bildnachweise Fotolia: arturaliev, ifh85, pongsuwan, nikolam, orfeev, Gina Sanders, celeste<br />

clochard, Ljupco Smokovski, Smileus, Thomas N., LianeM, branex, michaeljung, Photographee.eu,<br />

alho007, Eisenhans, ehrenberg-bilder, Kzenon, ikonoklast_hh, contrastwerkstatt, Thomas Hammer,<br />

Kadmy, Picture-Factory, goodluz, guruXOX, Gerhard Seybert, Minerva Studio, Dron, photo 5000,<br />

jackfrog, industrieblick, benjaminnolte, Drpixel, AnnaElizabeth, Halfpoint, manaemedia, Sergey<br />

Nivens, Christian Schwier, Robert Kneschke<br />

Weitere Bildnachweise: Ewald Graf


WEGWEISER<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Altenpfleger/in.........................................................................................................................................9<br />

Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ..................................................10<br />

Automatenfachmann/-frau - Automatendienstleistung ................................................................ 11<br />

Bäcker/in ................................................................................................................................................. 12<br />

Baugeräteführer/in................................................................................................................................ 13<br />

Beton- und Stahlbetonbauer/in .......................................................................................................... 14<br />

Dachdecker/in - Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik ............................................................. 15<br />

Elektroniker/in - Automati sierungstechnik (Industrie) .................................................................. 16<br />

Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik ............................................................................. <strong>17</strong><br />

Fachinformatiker/in - Systemintregration ......................................................................................... 18<br />

Fachkraft - <strong>Kreis</strong>lauf- und Abfallwirtschaft ....................................................................................... 19<br />

Fachkraft - Lagerlogistik ......................................................................................................................20<br />

Fachkraft für Metalltechnik - Zerspanungstechnik ......................................................................... 21<br />

Fachmann/-frau - Systemgastronomie .............................................................................................22<br />

Fachverkäufer/in im Lebens mittelhandwerk (Bäckerei)................................................................23<br />

Fachverkäufer/in im Lebens mittelhandwerk (Fleischerei)............................................................24<br />

Feinwerkmechaniker/in .......................................................................................................................25<br />

Fertigungsmechaniker/in ....................................................................................................................26<br />

Fleischer/in ............................................................................................................................................. 27<br />

Gärtner/-in - Garten und Landschaftsbau ........................................................................................28<br />

Handelsfachwirt/in (Ausbildung).......................................................................................................29<br />

Hauswirtschafter/in.............................................................................................................................. 30<br />

Holzmechaniker/in-Herst. v. Bau element.,Holzpackm. u. Rahmen ............................................. 31<br />

Industriekaufmann/-frau ......................................................................................................................32<br />

Industriemechaniker/in ........................................................................................................................33<br />

Informatikkaufmann/-frau ....................................................................................................................34<br />

Kaufmann/-frau - Büromanagement ..................................................................................................35<br />

Kaufmann/-frau - Einzelhandel ...........................................................................................................36<br />

Klempner/in - Blechner/in ................................................................................................................... 37<br />

Koch/ Köchin ..........................................................................................................................................38<br />

Konditor/in..............................................................................................................................................39<br />

Maschinen und Anlagen führer/in ..................................................................................................... 40<br />

Maurer/in ................................................................................................................................................. 41<br />

Mechatroniker/in...................................................................................................................................42<br />

Produktionsmechaniker/in - Textil .....................................................................................................43<br />

Produktveredler/in - Textil....................................................................................................................44


WEGWEISER<br />

Schneidwerkzeugmechaniker/in .......................................................................................................45<br />

Steuerfachangestellte/r .......................................................................................................................46<br />

Straßenbauer/in..................................................................................................................................... 47<br />

Techn. Produktdesigner/in Maschinen- u. Anlagenkonstrukt. ........................................................48<br />

Technische/r Modellbauer/in - Gießerei ...........................................................................................49<br />

Textil- und Modenäher/in ....................................................................................................................50<br />

Verfahrensmech.-Kunststoff-/Kautschukt.-Formteile .................................................................... 51<br />

Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik ........................................................................ 52<br />

Verkäufer/in............................................................................................................................................53<br />

Werkstoffprüfer/in - Wärmebehandlungstechnik ...........................................................................54<br />

Zerspanungsmechaniker/in ................................................................................................................55<br />

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ...........................................................................................................56<br />

Duales Studium ...................................................................................................................................... 57<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE<br />

Aldi GmbH & Co.KG............................................................................................................................... 61<br />

Anton Häring KG .................................................................................................................................... 62<br />

Backhaus Mahl GmbH & Co.KG ..........................................................................................................63<br />

Laudenbach Formtechnik GmbH & Co.KG .......................................................................................64<br />

Werz Vakuum-Wärmebehandlung GmbH & Co.KG ........................................................................64<br />

TRIGEMA Inh. W.Grupp e.K. .................................................................................................................65<br />

Rees Zerspanungstechnik GmbH ......................................................................................................66<br />

APH St. Elisabeth ...................................................................................................................................66<br />

Siegfried Kiener Steuerberatungsgesellschat mbH ....................................................................... 67<br />

Vinzenz von Paul gGmbH .....................................................................................................................68<br />

Korn Recycling GmbH ..........................................................................................................................68<br />

Karl Stahl GmbH .....................................................................................................................................69<br />

Karl Stocker Bauunternehmen GmbH ...............................................................................................69<br />

Kramer-Werke GmbH ............................................................................................................................70<br />

Karl Müller GmbH & Co.KG ..................................................................................................................70<br />

Lothar Bix GmbH.....................................................................................................................................71<br />

Extra Games Entertainment GmbH .....................................................................................................71<br />

Fluro-Gelenklager GmbH ..................................................................................................................... 72<br />

Lidl Dienstleistung GmbH & Co.KG.................................................................................................... 73<br />

Friedrich Stingel GmbH ........................................................................................................................ 73<br />

Metzgerei Roland Klingenstein .......................................................................................................... 74


WEGWEISER<br />

Kramer & Knies Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co.KG ...................................................... 74<br />

Irmler Bauunternehmen GmbH ........................................................................................................... 75<br />

Gartenbau Schöppler GmbH .............................................................................................................. 76<br />

sea - A.Schnell GmbH ........................................................................................................................... 76<br />

Wetterer Bauunternehmung GmbH & Co.KG ................................................................................... 76<br />

Model- und Formenbau Stehle oHG .................................................................................................. 76<br />

Deutsches Rotes <strong>Kreis</strong> <strong>Kreis</strong>verband <strong>Sigmaringen</strong> e.V. ................................................................. 77<br />

Galö CNC - Schleif & Drehtechnik ...................................................................................................... 77<br />

Sägewerk Schuler e.K. .......................................................................................................................... 77<br />

Paul Hermle GmbH ................................................................................................................................ 77<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Bewerbungsunterlagen ....................................................................................................................... 79<br />

Bewerbungsfristen ................................................................................................................................79<br />

Deckblatt ................................................................................................................................................. 81<br />

Anschreiben ...........................................................................................................................................83<br />

Lebenslauf ..............................................................................................................................................85<br />

3. Seite.....................................................................................................................................................86<br />

Bewerbungsmappe .............................................................................................................................. 87<br />

AUSBILDUNGSPLATZ<br />

AUFWÄRMPHASE<br />

Deine Berufswahl<br />

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Ausbildungsplatz


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DEINE BERUFSWAHL<br />

Auf den nächsten Seiten findest du Ausbildungsberufe<br />

aus deiner Region. Die passenden<br />

Ausbildungsunternehmen dazu findest<br />

du über die Seitenzahlen am unteren Rand der<br />

jeweiligen Berufsbeschreibung.<br />

Über den QR-Code erhälst du weitere Informationen<br />

zu den einzelnen Berufen. Außerdem<br />

findest du darüber auf www.ausbildung123.de<br />

weitere Ausbildungsplätze deutschlandweit.


ALTENPFLEGER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Altenpfleger/innen pflegen, betreuen und<br />

beraten hilfsbedürftige ältere Menschen.<br />

Dabei unterstützen sie diese bei Verrichtungen<br />

des täglichen Lebens, etwa bei der Körperpflege,<br />

beim Essen oder beim Anziehen.<br />

Sie sprechen mit ihnen über persönliche<br />

Angelegenheiten, motivieren sie zu aktiver<br />

Freizeitgestaltung und begleiten sie bei<br />

Behördengängen oder Arztbesuchen. Vor<br />

allem bei der ambulanten Pflege arbeiten<br />

Altenpfleger/innen auch mit Angehörigen<br />

zusammen und unterweisen diese in<br />

Pflegetechniken. In der Behandlungspflege<br />

und Rehabilitation nehmen sie auch therapeutische<br />

und medizinisch pflegerische<br />

Aufgaben wahr, z.B. wechseln sie Verbände,<br />

führen Spülungen durch und verabreichen<br />

Medikamente nach ärztlicher Verordnung.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Altenpfleger/innen finden Beschäftigung<br />

• in Altenwohn und ‐pflegeheimen<br />

• bei ambulanten Altenpflege und Altenbetreuungsdiensten<br />

• in geriatrischen und gerontopsychiatrischen<br />

Abteilungen von Krankenhäusern<br />

• in Hospizen<br />

• in Pflege und Rehabilitationskliniken<br />

Arbeitsorte:<br />

Altenpfleger/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Patientenzimmern, Behandlungsräumen<br />

oder Sanitärräumen<br />

• in Gruppen und Aufenthaltsräumen<br />

• in Besprechungs und Büroräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien (bei Spaziergängen mit Heimbewohnern<br />

oder Patienten)<br />

• in den Patientenwohnungen (bei ambulanter<br />

Pflege)<br />

9<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 66, 68, 77


ANLAGENMECHANIKER/IN - SANITÄR-,<br />

HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

10<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-,<br />

Heizungs- und Klimatechnik installieren<br />

Wasser- und Luftversorgungssysteme,<br />

bauen Badewannen, Duschkabinen und<br />

sonstige Sanitäranlagen ein und schließen<br />

diese an. Sie montieren Heizungssysteme,<br />

stellen Heizkessel auf und nehmen sie in<br />

Betrieb. Bei ihren Tätigkeiten bearbeiten sie<br />

Rohre, Bleche und Profile aus Metall oder<br />

Kunststoff mit Maschinen oder manuell. Vor<br />

allem bei der Inbetriebnahme von Heizungsanlagen<br />

richten sie elektrische Baugruppen<br />

und Komponenten für Steuerungs- und<br />

Regelungsvorgänge ein. Sie achten auf<br />

optimale Einstellwerte, um eine angemessene<br />

Wärmeleistung bei möglichst geringem<br />

Brennstoffverbrauch zu erreichen. Auch<br />

planen und installieren sie Solaranlagen zur<br />

Brauchwassererwärmung und binden sie in<br />

bestehende Anlagen ein. Nach der Montage<br />

prüfen sie, ob die Anlagen ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs-<br />

und Klimatechnik finden Beschäftigung<br />

• in versorgungstechnischen Installationsbetrieben<br />

• bei Heizungs- und Klimaanlagenbauern<br />

Arbeitsorte:<br />

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-,<br />

Heizungs- und Klimatechnik arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• beim Kunden bzw. auf Baustellen<br />

• in Werkstätten<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 77


AUTOMATENFACHMANN/-FRAU -<br />

AUTOMATENDIENSTLEISTUNG<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Automatenfachleute der Fachrichtung<br />

Automatendienstleistung installieren z.B.<br />

Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten<br />

an einem geeigneten<br />

Aufstellort, nehmen die Automaten in<br />

Betrieb und passen die Automateneinstellung<br />

an die Bedürfnisse des Kunden an. Sie<br />

übernehmen Aufgaben in der Kundenbetreuung<br />

und im Marketing, stellen Personaleinsatzpläne<br />

auf, organisieren Reparaturen<br />

und führen Wartungsarbeiten aus. In der<br />

Bewirtschaftung der Automaten prüfen und<br />

ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und<br />

Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor<br />

und erstellen Abrechnungen.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Unternehmen der Automatenwirtschaft<br />

(z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler<br />

für Waren-, Getränke-, Verpflegungs-<br />

oder Unterhaltungsautomaten)<br />

• bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen,<br />

Parkhausbetriebe<br />

oder Geldinstitute)<br />

Arbeitsorte:<br />

Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• beim Kunden vor Ort<br />

• im Büro<br />

11<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Verkaufs- und Lagerräumen sowie in Werkstätten.<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 71


BÄCKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

12<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Bäcker/innen stellen Brot und Brötchen,<br />

Backwaren aus Blätter-, Mürbe- oder Hefeteig,<br />

Torten und Süßspeisen, Partygebäck<br />

und kleine Gerichte her. Dazu wiegen und<br />

messen sie die Zutaten, z.B. Mehl, Milch,<br />

Eier, Hefe, Gewürze und Zucker, ab und mischen<br />

sie nach Rezept zusammen. Sie überwachen<br />

die Teigbildungs- und Gärungsvorgänge<br />

und beschicken die Öfen. Schließlich<br />

glasieren oder garnieren sie die Waren, um<br />

sie zu verfeinern und sie noch appetitlicher<br />

aussehen zu lassen.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Bäcker/innen finden Beschäftigung<br />

• in handwerklichen Bäckereien<br />

• in industriellen Großbäckereien<br />

• in Fachgeschäften wie Spezial- und<br />

Diät-Bäckereien<br />

• in der Gastronomie und im Cateringbereich<br />

Arbeitsorte:<br />

Bäcker/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Backstuben<br />

• in Werkhallen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Verkaufsräumen (bei Beschäftigung in<br />

handwerklichen Bäckereien)<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 63


BAUGERÄTEFÜHRER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Baugeräteführer/innen transportieren z.B.<br />

Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger oder<br />

Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten<br />

zur Baustelle und sorgen für die<br />

Betriebsbereitschaft. Außerdem sichern sie<br />

die Baustelle. Sie führen und bedienen Baumaschinen,<br />

z.B. führen sie Erdbewegungsarbeiten<br />

mit Baggern durch, transportieren<br />

Bauteile mit Kränen oder bedienen Geräte<br />

für den Straßenbau. Zudem warten und pflegen<br />

sie die Baugeräte, erledigen kleinere<br />

Reparaturen und rüsten die Baumaschinen<br />

bei Bedarf um, z.B. wechseln sie mobile<br />

Zusatzgeräte aus.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Baugeräteführer/innen finden Beschäftigung<br />

• in Betrieben des Hoch und Tiefbaus<br />

• in Betrieben des Straßen und Spezialtiefbaus<br />

• in Unternehmen des Garten und Landschaftsbaus<br />

Arbeitsorte:<br />

Baugeräteführer/innen arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• auf Baustellen im Freien<br />

• in Werkstätten<br />

13<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 73


BETON- UND STAHLBETONBAUER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

14<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Beton- und Stahlbetonbauer/innen bauen<br />

Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, z.B.<br />

für Brücken, Hallen und Hochhäuser. Sie<br />

montieren oder fertigen Schalungen und<br />

Stützgerüste an, biegen und flechten Stahlbewehrungen,<br />

die Betonbruch verhindern<br />

sollen, und bauen die Bewehrungen in die<br />

Schalungen ein.<br />

Sie stellen Betonmischungen her oder<br />

verarbeiten fertig gelieferten Transportbeton.<br />

Den frischen Beton bringen sie in die<br />

Schalungen ein und verdichten ihn durch<br />

Stampfen und Rütteln. Nach dem Erhärten<br />

entfernen sie die Schalungen und bearbeiten<br />

bei Bedarf die Betonoberflächen.<br />

Sie montieren Betonfertigteile und dichten<br />

Betonbauwerke ab, dämmen und isolieren<br />

diese. Außerdem sanieren sie Schäden an<br />

Betonbauteilen.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Beton- und Stahlbetonbauer/innen finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Betrieben des Hoch- oder Fertigteilbaus<br />

• in Brücken- und Tunnelbauunternehmen<br />

• in der Beton- und Betonfertigteilherstellung<br />

Arbeitsorte:<br />

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• auf Baustellen im Freien<br />

• in Rohbauten oder innerhalb von Gebäuden<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 69, 75


DACHDECKER/IN - DACH-, WAND- UND<br />

ABDICHTUNGSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Dachdecker/innen der Fachrichtung Dach-,<br />

Wand- und Abdichtungstechnik stellen<br />

Holzkonstruktionen für Dachstühle her<br />

und decken Dach- und Wandflächen mit<br />

Dachziegeln und Dachsteinen ein. Sie<br />

dichten Dach- und Wandflächen ab, bringen<br />

Wärmedämmungen und Fassadenbekleidungen<br />

an und bereiten Flachdächer für<br />

Dachbegrünungen vor. Auch Vorrichtungen<br />

zur Ableitung von Oberflächenwasser,<br />

Regenrinnen, Kaminanschlüsse, Blitzableiter,<br />

Dachfenster und Solarenergie-Systeme<br />

montieren sie. Alle genannten Teilbauwerke<br />

warten, inspizieren und reparieren sie auch.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Dachdecker/innen der Fachrichtung Dach-,<br />

Wand- und Abdichtungstechnik finden<br />

Beschäftigung in Betrieben des Ausbaugewerbes.<br />

Arbeitsorte:<br />

Dachdecker/innen der Fachrichtung Dach-,<br />

Wand- und Abdichtungstechnik arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• auf Baustellen im Freien<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Werkstätten und in Lagerräumen<br />

15<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 69


ELEKTRONIKER/IN - AUTOMATI-<br />

SIERUNGSTECHNIK (INDUSTRIE)<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

16<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik<br />

analysieren Funktionszusammenhänge<br />

sowie Prozessabläufe von<br />

automatisierten Systemen und entwerfen<br />

Änderungen bzw. Erweiterungen. Sie installieren<br />

und justieren elektrische, hydraulische<br />

oder pneumatische Antriebssysteme.<br />

Weiterhin bauen sie mess , steuerungs und<br />

regelungstechnische Einrichtungen ein.<br />

Dabei montieren, konfigurieren, programmieren<br />

und justieren sie Sensorsysteme,<br />

Betriebssysteme, Bus Systeme und Netzwerke.<br />

Die installierten Komponenten verbinden<br />

sie zu komplexen Automatisierungseinrichtungen,<br />

die sie in ein Gesamtsystem<br />

integrieren. Nach Testläufen übergeben<br />

sie die Systeme und weisen die künftigen<br />

Anwender in die Bedienung ein. Zudem<br />

bedienen bzw. warten Elektroniker/innen<br />

für Automatisierungstechnik Automatisierungssysteme<br />

und ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik<br />

finden Beschäftigung in Unternehmen,<br />

die Automatisierungslösungen<br />

entwickeln, herstellen oder einsetzen.<br />

Arbeitsorte:<br />

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Werk und Produktionshallen<br />

• direkt an den Maschinen bzw. an Leitständen<br />

• an Computerarbeitsplätzen<br />

• beim Kunden im Betrieb<br />

• im Freien, z.B. um ein Verkehrsleitsystem<br />

zu warten oder zu reparieren<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 76


ELEKTRONIKER/IN - ENERGIE- UND<br />

GEBÄUDETECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />

und Gebäudetechnik planen und installieren<br />

elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen<br />

der elektrischen Energieversorgung<br />

in Gebäuden. Sie montieren z.B. Sicherungen<br />

und Anschlüsse für Waschmaschinen<br />

und Herde, Gebäudeleiteinrichtungen und<br />

Datennetze oder Steuerungs- und Regelungseinrichtungen<br />

für Heizungs-, Lüftungsund<br />

Klimaanlagen. Hierfür erstellen sie<br />

Steuerungsprogramme, definieren Parameter,<br />

messen elektrische Größen und testen<br />

die Systeme. Sie installieren Empfangs- und<br />

Breitbandkommunikationsanlagen sowie<br />

Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten<br />

prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen,<br />

ermitteln Störungsursachen und<br />

beseitigen Fehler.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />

und Gebäudetechnik finden Beschäftigung<br />

• in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks<br />

• bei Firmen der Immobilienwirtschaft (z.B.<br />

im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten)<br />

Arbeitsorte:<br />

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />

und Gebäudetechnik arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• im Freien<br />

• in Werkhallen und Werkstätten<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Büroräumen.<br />

<strong>17</strong><br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 65


FACHINFORMATIKER/IN -<br />

SYSTEMINTREGRATION<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

18<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration planen und konfigurieren<br />

IT Systeme. Als Dienstleister im eigenen<br />

Haus oder beim Kunden richten sie diese<br />

Systeme entsprechend den Kundenanforderungen<br />

ein und betreiben bzw. verwalten<br />

sie. Dazu gehört auch, dass sie bei auftretenden<br />

Störungen die Fehler systematisch<br />

und unter Einsatz von Experten und Diagnosesystemen<br />

eingrenzen und beheben. Sie<br />

beraten interne und externe Anwender bei<br />

Auswahl und Einsatz der Geräte und lösen<br />

Anwendungs und Systemprobleme. Daneben<br />

erstellen sie Systemdokumentationen<br />

und führen Schulungen für die Benutzer<br />

durch.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration finden Beschäftigung in<br />

Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration arbeiten in erster Linie<br />

• in Büroräumen<br />

• im Außendienst bei Kunden vor Ort<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Besprechungsräumen<br />

• in Schulungs und Unterrichtsräumen<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62


FACHKRAFT - KREISLAUF- UND<br />

ABFALLWIRTSCHAFT<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Fachkräfte für <strong>Kreis</strong>lauf und Abfallwirtschaft<br />

stellen sicher, dass Abfälle gesammelt,<br />

sortiert, wiederaufbereitet oder entsorgt<br />

werden. In der Städtereinigung organisieren<br />

sie z.B. den Fahrzeugeinsatz der Müllabfuhr<br />

und optimieren die Touren. Sie kümmern<br />

sich darum, dass an Sammelstellen Container<br />

zur Mülltrennung aufgestellt und<br />

regelmäßig geleert werden. In Abfallwirtschaftsbetrieben,<br />

Wertstoffhöfen, Recycling<br />

oder Aufbereitungsanlagen steuern sie alle<br />

Abläufe der Abfallbehandlung. Sie weisen<br />

Arbeitskräfte ein, stellen fest, welche Abfälle<br />

wiederverwertet und welche entsorgt<br />

werden müssen, und überwachen Maschinen<br />

und Anlagen, die den Müll sortieren,<br />

trennen oder verbrennen. Glas, Weißblech<br />

oder Altpapier beispielsweise werden als<br />

Sekundärrohstoffe vertrieben, während<br />

Bauschutt oder Sonderabfälle in speziellen<br />

Deponien gelagert werden müssen...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachkräfte für <strong>Kreis</strong>lauf und Abfallwirtschaft<br />

finden Beschäftigung<br />

• bei privaten und öffentlichen Abfallbeseitigungsbetrieben<br />

• in Müllverbrennungsanlagen<br />

• bei Recyclingfirmen und ‐höfen<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachkräfte für <strong>Kreis</strong>lauf und Abfallwirtschaft<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• im Freien auf Deponien<br />

• in geschlossenen oder halb offenen<br />

Räumen an Betriebsanlagen<br />

• in Leitständen<br />

19<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 68


FACHKRAFT - LAGERLOGISTIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

20<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren<br />

aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere<br />

deren Menge und Beschaffenheit.<br />

Sie organisieren die Entladung der Güter,<br />

sortieren diese und lagern sie sachgerecht<br />

an vorher bereits eingeplanten Plätzen.<br />

Dabei achten sie darauf, dass die Waren<br />

unter optimalen Bedingungen gelagert<br />

werden, und regulieren z.B. Temperatur und<br />

Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen<br />

sie Auslieferungstouren und ermitteln die<br />

günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen<br />

zusammen, verpacken die Ware und<br />

erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine<br />

oder Zollerklä rungen. Außerdem beladen<br />

sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons,<br />

bedienen Gabelstapler und sichern<br />

die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen.<br />

Darüber hinaus optimieren Fachkräfte<br />

für Lagerlogistik den innerbetrieblichen<br />

Informations und...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung<br />

in Unternehmen nahezu aller<br />

Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Lagerhallen<br />

• in Fabrikhallen<br />

• in Kühlhäusern<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• auf Lagerplätzen im Freien<br />

• im Büro<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 72


FACHKRAFT FÜR METALLTECHNIK -<br />

ZERSPANUNGSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung<br />

Zerspanungstechnik stellen in<br />

Serien- oder Einzelfertigung Bauteile bzw.<br />

funktionsfähige Baugruppen her, z.B. für<br />

den Maschinen- oder Fahrzeugbau. Dabei<br />

setzen sie konventionelle oder computergesteuerte<br />

Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen<br />

ein. Die geeigneten Werkzeugmaschinen<br />

und Werkzeuge wählen sie<br />

anhand detaillierter Arbeitsanweisungen<br />

aus. Beispielsweise bringen sie mithilfe<br />

von Fräsmaschinen Werkstücke auf die gewünschte<br />

Länge und Stärke, arbeiten Profile<br />

und Aussparungen ein und stellen durch<br />

Ausfräsen Bohrungen her. Mit Schleifmaschinen<br />

bearbeiten sie z.B. die Oberflächen<br />

von Fahrzeug- oder Maschinenbauteilen,<br />

die sie aus der Gießerei erhalten. Vor dem<br />

jeweiligen Arbeitsgang legen sie die Fertigungsparameter<br />

fest, stellen die Maschinen<br />

ein, spannen Metall-Rohlinge...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung<br />

Zerspanungstechnik finden Beschäftigung<br />

• in Betrieben der Metall bearbeitenden<br />

Industrie, z.B. Drehereien<br />

• in Betrieben der Metall verarbeitenden<br />

Industrie, z.B. im Maschinen-, Geräteoder<br />

Fahrzeugbau<br />

• in Metallbaubetrieben<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung<br />

Zerspanungstechnik arbeiten in<br />

erster Linie in Werkstätten, Fertigungs- und<br />

Maschinenhallen.<br />

21<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 64, 66


FACHMANN/-FRAU -<br />

SYSTEMGASTRONOMIE<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

22<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fachleute für Systemgastronomie organisieren<br />

alle Bereiche eines Restaurants nach<br />

einem zentral festgelegten Gastronomiekonzept<br />

und sorgen für die Einhaltung der<br />

vorgegebenen Standards. Sie regeln die<br />

Arbeitsabläufe im Einkauf, in der Lagerhaltung,<br />

der Küche, im Service, in der Gästebetreuung<br />

bzw. im Verkauf und übernehmen<br />

auch die Personalplanung. Außerdem<br />

überwachen sie die Qualität der Produkte,<br />

kontrollieren die Kostenentwicklung, planen<br />

und realisieren Marketingmaßnahmen. Sie<br />

betreuen die Gäste, bearbeiten Reklamationen<br />

und achten auf die Einhaltung von<br />

Hygiene und Sicherheitsvorschriften.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachleute für Systemgastronomie finden<br />

Beschäftigung in erster Linie<br />

• in Selbstbedienungsrestaurants<br />

• bei Fast Food Ketten<br />

• in Raststätten<br />

• in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung,<br />

z.B. Kantinen und Mensen<br />

• bei Cateringunternehmen<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachleute für Systemgastronomie arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• in Gast und Verkaufsräumen<br />

• in Büroräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Lagerräumen oder in der Küche.<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 63


FACHVERKÄUFER/IN IM LEBENS-<br />

MITTELHANDWERK (BÄCKEREI)<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Bäckerei<br />

übernehmen den Verkauf von Brot und<br />

Backwaren, zum Teil auch kleiner Gerichte.<br />

Sie beraten und informieren ihre Kunden<br />

auch über Inhaltsstoffe und Bestandteile der<br />

Bäckereierzeugnisse. Zudem präsentieren<br />

und verpacken sie Backwaren, dekorieren<br />

Auslagen und sorgen für Ordnung und<br />

Sauberkeit im Verkaufsraum.<br />

Darüber hinaus schneiden sie Brote und Kuchen<br />

auf, belegen und garnieren Brötchen<br />

und bereiten Snacks und Imbisse zu.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Bäckerei finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Bäckereien<br />

• in Einzelhandelsgeschäften<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Bäckerei<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lagerräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in der Backstube<br />

• im Büro<br />

23<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 63


FACHVERKÄUFER/IN IM LEBENS-<br />

MITTELHANDWERK (FLEISCHEREI)<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

24<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Fleischerei<br />

übernehmen den Verkauf von Fleisch und<br />

Wurstwaren, zum Teil auch kleiner Gerichte.<br />

Sie beraten und informieren die Kunden<br />

über Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten<br />

der Produkte. Zudem präsentieren<br />

und verpacken sie Fleischereierzeugnisse,<br />

dekorieren Auslagen und sorgen für<br />

Ordnung und Sauberkeit im Verkaufsraum.<br />

Darüber hinaus bereiten sie Fleischprodukte<br />

und Snacks vor und stellen Feinkostsalate<br />

her<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Fleischerei<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Fleischereien<br />

• in Einzelhandelsgeschäften<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Fleischerei<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lager und Kühlräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Küchen oder in Büroräumen.<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 74


FEINWERKMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene<br />

Präzisionsbauteile für Maschinen und<br />

feinmechanische Geräte und montieren<br />

diese zu funktionsfähigen Einheiten. Dabei<br />

bauen sie auch elektronische Messund<br />

Regelkomponenten ein. Häufig verwenden<br />

Feinwerkmechaniker/innen dazu computergesteuerte<br />

Werkzeugmaschinen, zum Teil<br />

führen sie die Arbeiten aber auch manuell<br />

aus. Sie planen Arbeitsabläufe, richten<br />

Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten<br />

Metalle mittels spanender Verfahren wie<br />

Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und<br />

Honen. Anschließend beurteilen sie die<br />

Arbeitsergebnisse und überprüfen beispielsweise,<br />

ob vorgegebene Maßtoleranzen<br />

eingehalten werden. Zudem bauen sie<br />

die gefertigten Maschinenteile und Geräte<br />

zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck<br />

ein und führen Bedienungseinweisungen<br />

durch...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Feinwerkmechaniker/innen finden Beschäftigung<br />

in erster Linie<br />

• bei Herstellern von feinmechanischen<br />

und optischen Erzeugnissen<br />

• im Maschinen- und Werkzeugbau<br />

• in Betrieben, die elektrische Mess- und<br />

Kontrollinstrumente produzieren<br />

Arbeitsorte:<br />

Feinwerkmechaniker/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Werkstätten<br />

• in Werk- und Fabrikhallen<br />

• in Messlabors<br />

• an Computerarbeitsplätzen<br />

25<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 64


<strong>FERTIG</strong>UNGSMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

26<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fertigungsmechaniker/innen montieren<br />

nach technischen Zeichnungen und Montageplänen<br />

unterschiedliche Produkte wie<br />

etwa Haushaltsgeräte, Kraftfahrzeuge oder<br />

medizinische Geräte. Einzelteile oder bereits<br />

zusammengesetzte Baugruppen fügen<br />

sie z.B. durch Verschrauben, Löten oder Kleben<br />

zu Maschinen, Apparaten und Geräten<br />

zusammen. Dabei achten sie darauf, dass<br />

stets die benötigten Materialien, Betriebsmittel<br />

und Hilfsstoffe zur Verfügung stehen.<br />

Darüber hinaus verlegen Fertigungsmechaniker/innen<br />

auch elektrische Leitungen,<br />

befestigen sie und schließen sie an. Zuletzt<br />

stellen sie sicher, dass die fertig montierten<br />

Produkte einwandfrei funktionieren und den<br />

betrieblichen Qualitätsrichtlinien entsprechen.<br />

Wartungs und Instandsetzungsaufgaben<br />

übernehmen sie ebenfalls. Zudem<br />

wirken sie daran mit, die Arbeitsvorgänge in<br />

ihrem Bereich kontinuierlich...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fertigungsmechaniker/innen finden<br />

Beschäftigung in der industriellen Serienfertigung<br />

der Metall und Elektroindustrie oder<br />

anderer Branchen<br />

Arbeitsorte:<br />

Fertigungsmechaniker/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Fertigungs und Montagehallen<br />

• in Lagerräumen<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 70


FLEISCHER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität,<br />

zerlegen das Fleisch in Teile, bereiten<br />

es zum Verkauf vor oder verarbeiten es zu<br />

Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise<br />

kochen, zerkleinern oder räuchern<br />

sie das Fleisch und geben je nach Rezept<br />

Würzmittel und Konservierungsstoffe dazu.<br />

Neben Wurst stellen sie auch Feinkosterzeugnisse,<br />

Fertiggerichte und Konserven<br />

her und verpacken die Fleischprodukte. Für<br />

den Verkauf bereiten Fleischer/innen zum<br />

Beispiel Braten, Schnitzel oder Hackfleisch<br />

vor und richten Wurst, Feinkost und Salate<br />

in der Verkaufstheke her. Sie beraten die<br />

Kunden und verkaufen die Waren. Für den<br />

Imbissbetrieb bzw. Partyservice bereiten sie<br />

kalte und warme Speisen zu. Abhängig vom<br />

Arbeitsschwerpunkt schlachten sie auch<br />

Tiere und bereiten die Schlachttierkörper<br />

für die weitere Verarbeitung vor. Bei all ihren<br />

Tätigkeiten halten...<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fleischer/innen finden Beschäftigung in<br />

erster Linie<br />

• in Betrieben des Fleischerhandwerks<br />

und in der Fleisch- und Wurstwarenindustrie<br />

• in Einzelhandelsgeschäften und in<br />

Fleischgroßmärkten<br />

• in Schlacht- und Fleischzerlegebetrieben<br />

Arbeitsorte:<br />

Fleischer/innen arbeiten in erster Linie in<br />

Wurstküchen, Räucherräumen, Ausbeinund<br />

Zerlegeräumen sowie in Kühl- und<br />

Lagerräumen.<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Verkaufsräumen und in mobilen Verkaufswagen.<br />

27<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 74


GÄRTNER/-IN - GARTEN UND<br />

LANDSCHAFTSBAU<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

28<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Gärtner/innen der Fachrichtung Garten und<br />

Landschaftsbau gestalten z.B. Gärten und<br />

Parkanlagen durch fachgerechtes Anpflanzen<br />

von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden<br />

und Blumen. Sie legen Au ßenanlagen aller<br />

Art an, von Hausgärten, Terrassen und<br />

Parks über Spiel und Sportplätze bis hin zu<br />

Verkehrsinseln, und nehmen Begrünungen<br />

an Verkehrswegen und in Fußgängerzonen<br />

vor. Sie pflastern auch die Wege und Plätze<br />

der jeweiligen Anlagen, bauen Treppen, Trockenmauern,<br />

Zäune und Lärmschutzwände.<br />

Außerdem begrünen sie Dächer und<br />

Fassaden. Auch tragen sie zum Umwelt und<br />

Naturschutz bei, indem sie Mülldeponien<br />

und Kiesgruben rekultivieren.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Gärtner/innen der Fachrichtung Garten und<br />

Landschaftsbau finden Beschäftigung<br />

• in Fachbetrieben des Garten , Landschafts<br />

und Sportplatzbaus<br />

• in städtischen Gärtnereien<br />

Arbeitsorte:<br />

Gärtner/innen der Fachrichtung Garten und<br />

Landschaftsbau arbeiten in erster Linie im<br />

Freien.<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 76


HANDELSFACHWIRT/IN<br />

(AUSBILDUNG)<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />

planen, koordinieren, steuern und<br />

kontrollieren handelsspezifische Geschäftsprozesse,<br />

vor allem in den betrieblichen<br />

Funktionsbereichen Ein und Verkauf, Marketing<br />

und Vertrieb, Logistik oder Personal.<br />

Sie erledigen Aufgaben im Rechnungswesen<br />

und bereiten Entscheidungen für die<br />

Geschäftsleitung vor. Zudem führen sie in<br />

ihrem Verantwortungsbereich die Mitarbeiter/innen,<br />

fördern deren berufliche Entwicklung<br />

und Weiterbildung, organisieren die<br />

Berufsausbildung und führen sie durch.<br />

In der Beschaffung und Logistik führen sie<br />

beispielsweise Einkaufsverhandlungen mit<br />

Lieferanten und sorgen dafür, dass Waren<br />

sachgerecht und wirtschaftlich transportiert<br />

und gelagert werden. Im Marketing entwickeln<br />

sie Werbe und Marketingmaßnahmen,<br />

führen diese durch und kontrollieren, ob<br />

angestrebte Ziele...<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Einzel , Groß und Außenhandelsunternehmen<br />

• in Handel treibenden Unternehmen aller<br />

Wirtschaftsbereiche<br />

Arbeitsorte:<br />

Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Büroräumen<br />

• im Außendienst, z.B. beim Kunden<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Besprechungsräumen<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lagerräumen<br />

29<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 61


HAUSWIRTSCHAFTER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

30<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Hauswirtschafter/innen versorgen und betreuen<br />

Bewohner/innen, Kunden und Gäste<br />

in Groß und Privathaushalten. Sie bereiten<br />

Mahlzeiten zu und servieren diese, kaufen<br />

ein, reinigen Textilien und halten Räume<br />

sauber. Dabei berücksichtigen sie die Wünsche<br />

der ihnen anvertrauten Personen und<br />

bringen eigene Ideen z.B. bei der Speisenzubereitung<br />

ein. Hauswirtschafter/innen<br />

planen, kontrollieren und optimieren z.B. die<br />

Arbeitsabläufe, Personal und Materialeinsätze,<br />

Speisenangebote, Reinigungs und<br />

Pflegearbeiten sowie Hygienemaßnahmen.<br />

Sie betreuen Kinder und unterstützungsbedürftige<br />

Menschen jeden Alters und geben<br />

ihnen Hilfestellungen bei einfachen Alltagsverrichtungen<br />

und der Alltagsstrukturierung.<br />

In Haushalten landwirtschaftlicher<br />

Betriebe übernehmen sie bei Bedarf auch<br />

die Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Hauswirtschafter/innen finden Beschäftigung<br />

• in Wohn , Betreuungs und Pflegeeinrichtungen<br />

sowie ambulanten sozialen<br />

Diensten<br />

• in Erholungsheimen, Jugendherbergen<br />

und Kindertagesstätten<br />

• in Krankenhäusern, Kur und Reha Kliniken<br />

• in Betrieben der Gastronomie und Hotellerie<br />

• in landwirtschaftlichen Betrieben und in<br />

privaten Haushalten<br />

Arbeitsorte:<br />

Hauswirtschafter/innen arbeiten in erster<br />

Linie in Küchen, Kantinen, Cafeterien und<br />

Speisesälen, in Bewohner oder Gästezimmern<br />

sowie im Büro.<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 66


HOLZMECHANIKER/IN-HERST. V. BAU-<br />

ELEMENT.,HOLZPACKM. U. RAHMEN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Holzmechaniker/innen der Fachrichtung<br />

Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln<br />

und Rahmen fertigen Fenster, Türen,<br />

Treppen und andere am Bau benötigte<br />

Bauelemente aus Holz, Transportverpackungen<br />

und Packmittel sowie Leisten und Rahmen<br />

aus Holz an. Dazu bereiten sie Hölzer<br />

und Holzwerkstoffe vor, verarbeiten Furniere<br />

und Verbundplatten, aber auch Kunststoffe<br />

mit computergesteuerten Maschinen und<br />

Anlagen und behandeln bzw. bekleben die<br />

Oberflächen. Die Einzelteile fü gen sie z.B.<br />

mit Nägeln, Klammern, Schrauben, Dübeln<br />

oder Leim zusammen und bringen Federn,<br />

Dübel, Zapfen, Beschläge und Scharniere<br />

an. Sie prüfen die Bauelemente auf Funktionsfähigkeit<br />

und verpacken und lagern die<br />

Produkte fachgerecht.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Holzmechaniker/innen der Fachrichtung<br />

Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln<br />

und Rahmen finden Beschäftigung<br />

• in Betrieben, die Holzbauteile und<br />

Ausbauelemente wie Fenster und Türen<br />

herstellen; im Holzkonstruktionsbau<br />

• bei Verpackungsmittelherstellern oder<br />

in Betrieben der Leisten und Rahmenindustrie<br />

Arbeitsorte:<br />

Holzmechaniker/innen der Fachrichtung<br />

Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln<br />

und Rahmen arbeiten in erster Linie<br />

in Werkhallen. Darüber hinaus arbeiten sie<br />

ggf. auch in Lagerhallen, Trocknungsräumen<br />

oder im Freien.<br />

31<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 77


INDUSTRIEKAUFMANN/-FRAU<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

32<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche<br />

Abläufe in Unternehmen. In der<br />

Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote,<br />

verhandeln mit Lieferanten und betreuen<br />

die Warenannahme und ‐lagerung. In der<br />

Produktionswirtschaft planen, steuern<br />

und überwachen sie die Herstellung von<br />

Waren oder Dienstleistungen und erstellen<br />

Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen<br />

und Preislisten zu erarbeiten und mit den<br />

Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen,<br />

gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich.<br />

Außerdem erarbeiten sie<br />

gezielte Marketingstrategien. Sind sie in<br />

den Bereichen Rechnungswesen bzw.<br />

Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen<br />

und kontrollieren Industriekaufleute die im<br />

Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im<br />

Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf,<br />

wirken bei der Personalbeschaffung<br />

bzw. ‐auswahl mit und planen...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Industriekaufleute finden Beschäftigung in<br />

Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Industriekaufleute arbeiten in erster Linie<br />

• in Büroräumen bzw. Großraumbüros<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Besprechungsräumen<br />

• im Lager<br />

• in Produktionshallen<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62, 65, 68, 70, 71, 72, 77


INDUSTRIEMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Industriemechaniker/innen sorgen dafür,<br />

dass Maschinen und Fertigungsanlagen<br />

betriebsbereit sind. Sie stellen Geräteteile,<br />

Maschinenbauteile und ‐gruppen her und<br />

montieren diese zu Maschinen und technischen<br />

Systemen. Anschließend richten sie<br />

diese ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen<br />

ihre Funktionen. Zu ihren Aufgaben gehören<br />

zudem die Wartung und die Instandhaltung<br />

der Anlagen. Sie ermitteln Störungsursachen,<br />

bestellen passende Ersatzteile oder<br />

fertigen diese selbst an und führen Reparaturen<br />

aus. Nach Abschluss von Montage<br />

und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen oder<br />

Kunden in die Bedienung und Handhabung<br />

ein.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung<br />

in Unternehmen nahezu aller<br />

industriellen Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Industriemechaniker/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Werk bzw. Fabrikhallen<br />

• in Werkstätten<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• bei Kunden vor Ort<br />

33<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62, 72


INFORMATIKKAUFMANN/-FRAU<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

34<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Informatikkaufleute analysieren Problemund<br />

Aufgabenstellungen, die innerhalb<br />

eines Unternehmens durch den Einsatz<br />

von informations- und telekommunikationstechnischen<br />

Systemen (IT-Systemen)<br />

gelöst werden sollen. Hierfür ermitteln sie<br />

den Bedarf an IT-Systemen, beschaffen die<br />

benötigte Hardund Software und führen<br />

diese im Unternehmen ein. Sie beraten und<br />

unterstützen die einzelnen Fachabteilungen<br />

beim Einsatz von Anwendungssystemen<br />

und sind Ansprechpartner gegenüber<br />

Herstellern und Anbietern von IT-Systemen.<br />

Gibt es keine geeigneten Standardanwendungen,<br />

beteiligen sie sich am Entwurf und<br />

an der Realisation individueller Lösungen.<br />

Anwendungssysteme implementieren,<br />

prüfen und verwalten sie. Zudem stellen sie<br />

eine hohe Nutzerfreundlichkeit sicher und<br />

beschaffen oder erstellen z.B. Schulungsunterlagen<br />

oder Hilfe-Programme...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Informatikkaufleute finden Beschäftigung<br />

in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Informatikkaufleute arbeiten in erster Linie<br />

• in Büroräumen am Computer<br />

• direkt beim Kunden<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Besprechungsräumen<br />

• in Schulungs- und Unterrichtsräumen<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62, 72


KAUFMANN/-FRAU -<br />

BÜROMANAGEMENT<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Kaufleute für Büromanagement führen organisatorische<br />

und kaufmännisch verwaltende<br />

Tätigkeiten aus. Sie erledigen beispielsweise<br />

den internen und externen Schriftverkehr,<br />

entwerfen Präsentationen, beschaffen Büromaterial,<br />

planen und überwachen Termine,<br />

bereiten Sitzungen vor und organisieren<br />

Dienstreisen. Auch unterstützen sie die<br />

Personaleinsatzplanung, bestellen Material<br />

und kaufen externe Dienstleistungen<br />

ein. Zudem betreuen sie Kunden, wirken<br />

an der Auftragsabwicklung mit, schreiben<br />

Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge.<br />

Kaufleute für Büromanagement<br />

übernehmen ggf. auch Aufgaben in Marketing<br />

und Vertrieb, in der Öffentlichkeitsarbeit<br />

und im Veranstaltungsmanagement sowie<br />

in der Personal und in der Lagerwirtschaft.<br />

Im öffentlichen Dienst unterstützen sie Bürger/innen<br />

im Umgang mit der Verwaltung<br />

z.B. bei der Antragstellung...<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Kaufleute für Büromanagement finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche<br />

• in der öffentlichen Verwaltung<br />

• bei Verbänden, Organisationen und<br />

Interessenvertretungen<br />

Arbeitsorte:<br />

Kaufleute für Büromanagement arbeiten in<br />

erster Linie in Büro und Besprechungsräumen,<br />

am Empfang oder Serviceschalter.<br />

35<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 71


KAUFMANN/-FRAU - EINZELHANDEL<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

36<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Kaufleute im Einzelhandel verkaufen<br />

Konsumgüter wie Bekleidung, Spielwaren,<br />

Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik<br />

oder Einrichtungsgegenstände an Endkunden.<br />

Sie führen Beratungsgespräche mit<br />

Kunden, verkaufen Waren und bearbeiten<br />

Reklamationen. Außerdem planen sie den<br />

Einkauf, bestellen Waren und nehmen Lieferungen<br />

entgegen. Anschließend prüfen<br />

sie die Qualität der gelieferten Ware und<br />

sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie<br />

zeichnen die Ware aus und helfen beim Auffüllen<br />

der Verkaufsregale und ‐theken sowie<br />

bei der Gestaltung der Verkaufsräume.<br />

Auch bei der Planung und Umsetzung von<br />

werbe und verkaufsfördernden Maßnahmen<br />

wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Dazu<br />

beobachten sie den Markt und planen die<br />

Sortimentsgestaltung.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Kaufleute im Einzelhandel finden Beschäftigung<br />

• in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern,<br />

Baumärkten, Supermärkten,<br />

Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften,<br />

Tankstellen oder im Versandhandel<br />

Arbeitsorte:<br />

Kaufleute im Einzelhandel arbeiten<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lager und Kühlräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />

auf Freiflächen<br />

• in Büroräumen<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 61, 70, 73


KLEMPNER/IN - BLECHNER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Klempner/innen stellen Blechbauteile für<br />

Hausdächer und Fassaden her und montieren<br />

sie, z.B. Regenabflussrohre, Fensterbänke,<br />

Balkon , Fassaden und Dachverkleidungen.<br />

Nach den Vorgaben von Architekten<br />

und Bauherren stellen sie die Bauteile aus<br />

Blechen etwa durch Biegen, Falzen, Schneiden<br />

und Löten her bzw. bringen vorgefertigte<br />

Blechteile in die passende Form. Sie fertigen<br />

auch Blechverkleidungen für isolierte<br />

Rohrleitungen und Behälter und installieren<br />

lufttechnische Anlagen, Solarkollektoren,<br />

Schneefang oder Vogelabwehrsysteme<br />

sowie Blitzschutzableitungen.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Klempner/innen finden Beschäftigung<br />

• in Handwerksbetrieben des Bauinstallationsgewerbes<br />

• in Betrieben des Lüftungsinstallationsbaus<br />

Arbeitsorte:<br />

Klempner/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkstätten<br />

• im Freien auf Baustellen (z.B. auf Dächern<br />

und an Fassaden)<br />

37<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 77


KOCH/ KÖCHIN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

38<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Köche und Köchinnen verrichten alle<br />

Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen<br />

gehören. Wenn sie einen Speiseplan<br />

aufgestellt haben, kaufen sie Lebensmittel<br />

und Zutaten ein, bereiten sie vor oder lagern<br />

sie gegebenenfalls ein. Sie organisieren<br />

die Arbeitsabläufe in der Küche und sorgen<br />

dafür, dass die Speisen rechtzeitig und in<br />

der richtigen Reihenfolge fertiggestellt werden.<br />

In kleineren Küchen kochen, braten,<br />

backen und garnieren Köche und Köchinnen<br />

alle Gerichte selbst. In Großküchen sind<br />

sie meist auf die Zubereitung bestimmter<br />

Speisen spezialisiert, etwa auf Beilagen,<br />

Salate oder Fisch und Fleischgerichte. Zu<br />

ihren Aufgaben gehört es auch, die Preise<br />

zu kalkulieren und Gäste zu beraten.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Köche und Köchinnen finden Beschäftigung<br />

• in Küchen von Restaurants, Hotels, Kantinen,<br />

Krankenhäusern, Pflegeheimen und<br />

CateringFirmen<br />

Arbeitsorte:<br />

Köche und Köchinnen arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• in Küchen<br />

• in Lager und Kühlräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Gasträumen<br />

• in Büros<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62


KONDITOR/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Konditoren und Konditorinnen wählen die<br />

Zutaten für die Herstellung von Konditoreiprodukten<br />

wie Torten, Kuchen, Pralinen,<br />

Süßspeisen, Party oder Käsegebäck aus,<br />

berechnen die benötigten Mengen und<br />

wiegen bzw. messen diese ab. Dann verarbeiten<br />

sie die Ausgangsstoffe per Hand<br />

oder mithilfe von Maschinen und Geräten.<br />

Sie mischen, portionieren und formen die<br />

Massen, etwa Teige, geben weitere Zutaten<br />

wie vorbereitetes Obst nach Rezept hinzu<br />

und geben alles in Backformen oder auf<br />

Backbleche. Nach dem Backen garnieren,<br />

glasieren oder zuckern Konditoren und<br />

Konditorinnen die Waren, z.B. Torten und<br />

Gebäck. Außerdem wirken sie bei der<br />

Warenpräsentation im Laden, beim Verkauf<br />

der Konditoreiwaren und bei der Kundenberatung<br />

mit.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Konditoren und Konditorinnen finden Beschäftigung<br />

in erster Linie<br />

• in Konditoreien, Confiserien, Cafés oder<br />

Bäckereien mit Feinbackwarensortiment<br />

• im Patisseriebereich großer Hotels und<br />

Restaurants<br />

Arbeitsorte:<br />

Konditoren und Konditorinnen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Backstuben<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Verkaufsräumen und in zu Konditoreien<br />

gehörigen Cafés<br />

• in Werkhallen (bei Beschäftigung in der<br />

Industrie)<br />

39<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 63


MASCHINEN UND ANLAGEN-<br />

FÜHRER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

40<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Maschinen und Anlagenführer/innen<br />

bereiten Arbeitsabläufe vor, überprüfen<br />

Maschinenfunktionen an Prüfständen und<br />

nehmen Maschinen in Betrieb. Das können<br />

beispielsweise Werkzeug , Textil , Druckmaschinen<br />

oder Anlagen für die Nahrungs und<br />

Genussmittelherstellung sein. Sie überwachen<br />

den Produktionsprozess und steuern<br />

und überwachen den Materialfluss. Zudem<br />

inspizieren und warten sie Maschinen in<br />

regelmäßigen Abständen, um deren Betriebsbereitschaft<br />

sicherzustellen. Sie füllen<br />

beispielsweise Öle oder Kühl und Schmierstoffe<br />

nach und tauschen Verschleißteile<br />

wie Dichtungen, Filter oder Schläuche aus.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Maschinen und Anlagenführer/innen finden<br />

Beschäftigung in Produktionsbetrieben<br />

nahezu aller Branchen.<br />

Arbeitsorte:<br />

Maschinen und Anlagenführer/innen arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• in Werkstätten<br />

• in Montage und Fertigungshallen<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62, 64


MAURER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Maurer/innen stellen Rohbauten für Wohnund<br />

Geschäftsgebäude her. Zunächst<br />

betonieren sie das Fundament, dann<br />

mauern bzw. betonieren sie Außen- und<br />

Innenwände sowie Geschossdecken<br />

oder montieren diese aus Fertigteilen. Für<br />

Betonarbeiten fertigen sie Schalungen oder<br />

montieren Schalungssysteme. Sie setzen<br />

Bewehrungen ein, die sie aus Betonstahl<br />

z.T. selbst anfertigen. Sie mischen Beton<br />

oder verarbeiten fertig gelieferten Transportbeton.<br />

Den frischen Beton bringen<br />

sie in die Schalungen ein und verdichten<br />

ihn. Teilweise verputzen sie auch Wände,<br />

verlegen Estriche oder bauen Dämm- und<br />

Isoliermaterialien ein. Darüber hinaus führen<br />

sie Abbruch- und Umbauarbeiten durch. Bei<br />

Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten<br />

stellen sie Bauschäden und deren Ursachen<br />

fest und beheben diese.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Maurer/innen finden Beschäftigung<br />

• bei Hochbauunternehmen, Betonbaufirmen<br />

• in Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen<br />

• im Fertighausbau<br />

Arbeitsorte:<br />

Maurer/innen arbeiten in erster Linie<br />

• auf Baustellen im Freien<br />

• in Rohbauten<br />

41<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 69, 75


MECHATRONIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

42<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Mechatroniker/innen bauen aus mechanischen,<br />

elektrischen und elektronischen<br />

Bestandteilen komplexe mechatronische<br />

Systeme, z.B. Roboter für die industrielle<br />

Produktion. Sie stellen die einzelnen<br />

Komponenten her und montieren sie zu<br />

Systemen und Anlagen. Die fertigen Anlagen<br />

nehmen sie in Betrieb, programmieren<br />

sie oder installieren zugehörige Software.<br />

Dabei richten sie sich nach Schaltplänen<br />

und Konstruktionszeichnungen und prüfen<br />

die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an<br />

ihre Kunden übergeben. Außerdem halten<br />

sie mechatronische Systeme instand<br />

und reparieren sie.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Mechatroniker/innen finden Beschäftigung<br />

• im Maschinen und Anlagenbau<br />

• in der Automatisierungstechnik<br />

• in Betrieben des Fahrzeug , Luft oder<br />

Raumfahrzeugbaus<br />

• in der Informations und Kommunikations<br />

oder der Medizintechnik<br />

Arbeitsorte:<br />

Mechatroniker/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkstätten und Werkhallen<br />

• beim Kunden vor Ort<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62


PRODUKTIONSMECHANIKER/IN -<br />

TEXTIL<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Produktionsmechaniker/innen ‐ Textil<br />

sorgen bei der Herstellung von Garnen,<br />

gewebten Stoffen oder Verbundstoffen für<br />

einwandfrei funktionierende Produktionsanlagen<br />

sowie störungsfreie und wirtschaftliche<br />

Arbeitsabläufe in ihren Arbeitsbereichen.<br />

Vor Beginn der Produktion richten sie<br />

voll und teilautomatisierte Produktionsmaschinen<br />

und ‐anlagen ein. Hierfür bauen sie<br />

z.B. Maschinenbauteile und Werkzeuge ein<br />

oder aus. Sie analysieren Mustervorlagen,<br />

bestimmen Konstruktionstechniken und<br />

Produktmerkmale und erstellen Datenträger.<br />

Über steuer und regelungstechnische<br />

Einrichtungen an Maschinen oder<br />

an Leitständen geben sie erforderliche<br />

Produktionsdaten ein, z.B. für die Maschinengeschwindigkeit.<br />

Schließlich fahren sie<br />

Maschinen an, überwachen Prozessabläufe<br />

und kontrollieren textile Erzeugnisse. Außerdem<br />

halten sie...<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Produktionsmechaniker/innen ‐ Textil finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Webereien, Strickereien, Wirkereien<br />

und Spinnereien<br />

• bei Bekleidungsherstellern<br />

Arbeitsorte:<br />

Produktionsmechaniker/innen ‐ Textil<br />

arbeiten<br />

• in Werkhallen<br />

• in Werkstätten<br />

• in Lagerräumen<br />

43<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 65


PRODUKTVEREDLER/IN - TEXTIL<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

44<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Produktveredler/innen ‐ Textil arbeiten<br />

in den Bereichen Färberei, Druckerei,<br />

Beschichtung und Appretur (Textilausrüstung).<br />

Sie richten verschiedene, meist<br />

computergesteuerte Maschinen und<br />

Anlagen ein, stellen Prozessparameter ein<br />

und kontrollieren die Veredlungsprozesse.<br />

Um den reibungslosen Produktionsablauf<br />

zu gewährleisten, warten sie die Maschinen<br />

und Anlagen und beheben kleinere<br />

Störungen selbst. Sie bereiten Appreturmittel,<br />

Druckpasten, Farblösungen oder<br />

Beschichtungsmassen vor bzw. setzen sie<br />

an. Hierfür führen sie Ansatz und Rezepturberechnungen<br />

durch, testen und optimieren<br />

Rezepte. Um eine optimale Warenqualität zu<br />

erreichen, nehmen sie Qualitätskontrollen<br />

vor und prüfen Textilien im Labor z.B. auf<br />

gleichmäßige Beschichtung, Verschmutzungen,<br />

Risse oder Falten.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Produktveredler/innen ‐ Textil finden Beschäftigung<br />

in Textilveredlungsbetrieben.<br />

Arbeitsorte:<br />

Produktveredler/innen ‐ Textil arbeiten<br />

• in Produktionshallen<br />

• in Lagerräumen<br />

• im Labor<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 65


SCHNEIDWERKZEUGMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Schneidwerkzeugmechaniker/innen fertigen<br />

und reparieren im Schwerpunkt Schneidemaschinen-<br />

und Messerschmiedetechnik<br />

vorwiegend manuelle Schneidwerkzeuge<br />

aller Art, z.B. Messer und Scheren für Gewerbe,<br />

Haushalt, Medizin und Forschung, oder<br />

Kufen für Schlittschuhe. Im Schwerpunkt<br />

Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik stellen<br />

sie meist maschinelle Schneidwerkzeuge<br />

wie Sägeblätter, Fräser oder Langscherenmesser<br />

her. Sie wenden unterschiedliche<br />

Metallbearbeitungstechniken an, z.B.<br />

Freiformschmieden, Schleifen und Polieren<br />

per Hand, aber auch maschinelle Schleifverfahren<br />

wie Plan-, Rund- und Formschleifen.<br />

Ggf. erstellen und optimieren sie Programme<br />

zur computerunterstützten Steuerung<br />

von Werkzeugmaschinen. Zudem reparieren<br />

und warten sie die Maschinen, Geräte und<br />

Anlagen, in denen die gefertigten Schneidwerkzeuge<br />

zum Einsatz kommen.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Schneidwerkzeugmechaniker/innen finden<br />

Beschäftigung in erster Linie<br />

• im Maschinen- und Werkzeugbau<br />

• in Handwerksbetrieben, die Schneidwerkzeuge<br />

bzw. ‐geräte herstellen und<br />

instand halten<br />

Arbeitsorte:<br />

Schneidwerkzeugmechaniker/innen arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• in der Werkstatt<br />

• in mobilen Werkstätten<br />

• beim Kunden vor Ort<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Reparaturwerkstätten sowie in Geschäften<br />

mit angeschlossener<br />

Messerschleiferei.<br />

45<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 77


STEUERFACHANGESTELLTE/R<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

46<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Steuerfachangestellte unterstützen u.a.<br />

Steuerberater/innen bei der steuerlichen<br />

und betriebswirtschaftlichen Beratung von<br />

Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen<br />

in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern,<br />

planen und überwachen<br />

Termine und stellen die Einhaltung von<br />

Fristen sicher. Sie stehen im engen Kontakt<br />

mit den Mandaten, verarbeiten deren<br />

Rechnungen, Belege und Kontoauszüge<br />

zu einer ordnungsgemäßen Buchführung,<br />

bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen<br />

Steuerbescheide. Darüber hinaus<br />

führen sie Lohn und Gehaltsabrechnungen<br />

für Mandanten oder das eigene Unternehmen<br />

durch und wirken an der Erstellung von<br />

Jahresabschlüssen mit. Bei allen Tätigkeiten<br />

berücksichtigen sie stets die aktuelle<br />

Rechtslage und geltende Fristen. Außerdem<br />

erledigen sie allgemeine Büroarbeiten,<br />

führen die Korrespondenz und...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Steuerfachangestellte finden Beschäftigung<br />

• in Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern<br />

und vereidigten Buchprüfern<br />

• in Steuerberatungs , Wirtschaftsprüfungs<br />

und Buchprüfungsgesellschaften<br />

• bei Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen<br />

Rechnungswesen, Buchführung<br />

oder Personalsachbearbeitung<br />

Arbeitsorte:<br />

Steuerfachangestellte arbeiten in erster<br />

Linie in Büros.<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 67, 74


STRASSENBAUER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Straßenbauer/innen bauen Haupt- und<br />

Nebenstraßen, Geh- und Fahrradwege,<br />

Fußgängerzonen sowie Autobahnen und<br />

Flugplätze. Nach dem Abstecken der<br />

Baustelle beginnen sie mit den Erdarbeiten.<br />

Sie lösen Bodenmassen, transportieren,<br />

planieren und verdichten diese. Dazu setzen<br />

sie Bagger, Raupen und Walzen ein. Auf<br />

den verdichteten Untergrund bringen sie<br />

als Unterbau meist eine Schotterschicht<br />

und weitere Gesteinsgemische auf. Den<br />

Abschluss bildet eine Beton- oder Asphaltdecke<br />

als Fahrbahn. Außerdem führen<br />

Straßenbauer/innen Pflasterarbeiten aus<br />

und stellen Randbefestigungen, Böschungen<br />

sowie Entwässerungsgräben her.<br />

Neben dem Neubau übernehmen sie auch<br />

Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten an<br />

Wegen und Straßen.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Straßenbauer/innen finden Beschäftigung<br />

• im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau<br />

• im Schachtbau sowie im Rohrleitungsund<br />

Kabelleitungstiefbau<br />

• bei kommunalen Bauämtern oder Straßen-<br />

und Autobahnmeistereien<br />

Arbeitsorte:<br />

Straßenbauer/innen arbeiten in erster Linie<br />

im Freien auf Baustellen.<br />

47<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 73, 76


TECHN. PRODUKTDESIGNER/IN<br />

MASCHINEN- U. ANLAGENKONSTRUKT.<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

48<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Technische Produktdesigner/innen der<br />

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />

entwerfen und konstruieren<br />

Bauteile, Baugruppen oder Gesamtanlagen<br />

nach Kundenwunsch. In Zusammenarbeit<br />

mit der Entwicklungsabteilung fertigen sie<br />

an CAD-Systemen detaillierte Modelle, z.B.<br />

für die Modernisierung von Werkzeugmaschinen.<br />

Dabei beachten sie die jeweils<br />

einschlägigen Normen und tragen eine fertigungsgerechte<br />

Bemaßung ein. Sie berücksichtigen<br />

elektrotechnische Komponenten,<br />

wählen geeignete Normteile und den Anforderungen<br />

entsprechende Werkstoffe aus.<br />

Änderungsvorschläge, z.B. aus Fehler- und<br />

Prüfberichten, setzen sie konstruktiv um.<br />

Sie achten darauf, dass sich Entwicklungen<br />

wirtschaftlich umsetzen lassen. Außerdem<br />

erstellen sie Montagepläne und Stücklisten<br />

für die Fertigung. Sie pflegen Produktdokumentationen,<br />

verwalten...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Technische Produktdesigner/innen der<br />

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen<br />

insbesondere von Industrieunternehmen,<br />

z.B.<br />

• des Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeugund<br />

Apparatebaus, der Verpackungsindustrie<br />

• in Konstruktionsbüros und bei Industriedienstleistern<br />

Arbeitsorte:<br />

Technische Produktdesigner/innen der<br />

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• im Büro<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62, 76


TECHNISCHE/R MODELLBAUER/IN -<br />

GIESSEREI<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Technische Modellbauer/innen der Fachrichtung<br />

Gießerei fertigen auf Grundlage<br />

von Konstruktionszeichnungen Modelle für<br />

Gießereierzeugnisse an. Dabei berücksichtigen<br />

sie das Formverfahren, die Eigenschaften<br />

des zu vergießenden Metalls und<br />

die Anzahl der erforderlichen Formprozesse.<br />

Sie erstellen Fertigungspläne und legen das<br />

Fertigungsverfahren fest. Zur Modellherstellung<br />

bearbeiten sie Werkstoffe wie Hartholz,<br />

Kunststoffe oder Metall, beispielsweise<br />

durch Drehen, Bohren oder Fräsen. Dazu<br />

setzen sie computergesteuerte Maschinen<br />

oder handgeführte Werkzeuge ein. Mit<br />

speziellen Messgeräten kontrollieren sie die<br />

Abmessungen der Modelle und prüfen ihre<br />

Funktionsfähigkeit. Anhand der Modelle<br />

stellen sie Gießereimodelleinrichtungen<br />

oder Dauerformen für den Guss der Werkstücke<br />

her, prüfen sie und halten sie instand.<br />

Nicht immer sind Neuanfertigungen...<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Technische Modellbauer/innen der Fachrichtung<br />

Gießerei finden Beschäftigung<br />

• in Gießereien<br />

• in Betrieben des Modell , Formen und<br />

Musterbaus<br />

Arbeitsorte:<br />

Technische Modellbauer/innen der Fachrichtung<br />

Gießerei arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkstätten und Werkhallen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Büros<br />

49<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 76


TEXTIL- UND MODENÄHER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

50<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Textil- und Modenäher/innen stellen insbesondere<br />

kleinere Serien, Muster oder Prototypen<br />

textiler Erzeugnisse her, z.B. Bekleidung,<br />

Heimtextilien, Rucksäcke, technische<br />

Textilien und Kompressionsstrümpfe. Sie<br />

wählen die geeigneten Werk- und Hilfsstoffe<br />

aus, planen ‐ oftmals am Computer ‐ die<br />

einzelnen Produktionsschritte für Teilerzeugnisse,<br />

schneiden die Schnittteile mit<br />

Maschinen und Automaten zu und nähen<br />

sie zusammen oder verschweißen sie. Sie<br />

fertigen auch textile Erzeugnisse mit modellbezogenen<br />

Besonderheiten, z.B. Falten<br />

oder Volants.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Textil- und Modenäher/innen finden Beschäftigung<br />

in erster Linie<br />

• in Betrieben der industriellen Bekleidungs-<br />

und Textilfertigung<br />

• bei Herstellern von Heimtextilien, z.B. von<br />

Bett- und Tischwaren<br />

Arbeitsorte:<br />

Textil- und Modenäher/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Musterateliers<br />

• in Werkstätten und Werkhallen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Büroräumen<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 65


VERFAHRENSMECH.-KUNSTSTOFF-/<br />

KAUTSCHUKT.-FORMTEILE<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />

Formteile planen die Fertigung von Formteilen<br />

anhand von Auftragsdaten oder speziellen<br />

Kundenanforderungen. Hierzu wählen<br />

sie geeignete Verarbeitungsverfahren wie<br />

Spritzgießen, Blasformen, Schäumen und<br />

Thermoformen sowie Werk-, Zuschlagsund<br />

Hilfsstoffe aus. Sie bestimmen Verarbeitungsparameter<br />

wie Temperatur, Zeit und<br />

Druck, richten die Produktionsmaschinen<br />

und ‐anlagen entsprechend ein und überwachen<br />

den gesamten Produktionsablauf.<br />

In der Be- oder Nachbearbeitung der Formteile<br />

wenden sie spanlose oder spanende<br />

Verfahren an, tempern und konditionieren<br />

Formteile und behandeln Oberflächen nach.<br />

Außerdem verpacken, transportieren und<br />

lagern sie Formteile fachgerecht.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />

Formteile finden Beschäftigung<br />

• in Betrieben der Kunststoff und Kautschuk<br />

verarbeitenden Industrie<br />

• in der chemischen Industrie<br />

Arbeitsorte:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />

Formteile arbeiten in erster Linie<br />

• in Werk- und Produktionshallen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Messlabors<br />

• in Lagerräumen<br />

51<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 64


VERFAHRENSMECHANIKER/IN -<br />

BESCHICHTUNGSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

52<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik<br />

tragen Farben, Lacke und<br />

andere Beschichtungsstoffe auf Holz ,<br />

Metall und Kunststoffflächen auf. Dies kann<br />

maschinell oder manuell mit verschiedenen<br />

Verfahren der Oberflächenbeschichtungstechnik<br />

geschehen. Hierfür bedienen, überwachen<br />

und pflegen sie entsprechende<br />

Einrichtungen und Anlagen. Sie planen die<br />

Arbeitsabläufe, koordinieren sie mit den vor<br />

und nachgelagerten Fertigungsprozessen<br />

und bereiten Werkstücke für die Beschichtung<br />

vor. Außerdem führen sie Qualitätskontrollen<br />

durch.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Industriebetrieben des Maschinen und<br />

Anlagenbaus oder des Fahrzeugbaus<br />

• in der Möbelherstellung<br />

• in der Elektroindustrie<br />

• in der Kunststoff verarbeitenden Industrie<br />

• in Industriebetrieben der Oberflächenveredlung<br />

Arbeitsorte:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkhallen und Werkstätten (Spritzkabinen,<br />

Lackierstraßen, Farbmischstationen,<br />

Tauch oder Trockenanlagen)<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 71


VERKÄUFER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Verkäufer/innen haben je nach Betrieb oder<br />

Abteilung z.B. mit Bekleidung, Nahrungsmitteln<br />

oder Unterhaltungselektronik zu tun.<br />

Sie nehmen Warenlieferungen an, sortieren<br />

Waren, räumen sie in Regale ein und<br />

zeichnen Preise aus. Regelmäßig führen<br />

sie Qualitätskontrollen durch, prüfen den<br />

Lagerbestand und bestellen Waren nach.<br />

Ihre Hauptaufgabe besteht in Verkaufs und<br />

Beratungsgesprächen mit Kunden.<br />

Beim Kassieren prüfen Verkäufer/innen die<br />

Echtheit der Geldscheine, achten auf die<br />

richtige <strong>Ausgabe</strong> des Wechselgeldes oder<br />

wickeln Zahlungen bargeldlos mit Kredit<br />

oder Geldkarten ab. Darüber hinaus wirken<br />

sie bei der Planung und Umsetzung von<br />

werbe und verkaufsfördernden Maßnahmen<br />

mit.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Verkäufer/innen finden Beschäftigung<br />

• in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern,<br />

Baumärkten, Supermärkten,<br />

Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften,<br />

Tankstellen oder im Versandhandel<br />

Arbeitsorte:<br />

Verkäufer/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lager und Kühlräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />

auf Freiflächen<br />

• in Büroräumen<br />

53<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 61, 70, 73


WERKSTOFFPRÜFER/IN -<br />

WÄRMEBEHANDLUNGSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

54<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung<br />

Wärmebehandlungstechnik verändern und<br />

prüfen die Eigenschaften von Werkstücken<br />

aus Stahl, Gusseisen, Kupfer oder Aluminium.<br />

Ihren Arbeitsaufträgen entnehmen<br />

sie beispielsweise den Härtegrad oder die<br />

Zugfestigkeit, die ein Werkstück durch Wärmebehandlung<br />

erhalten soll. Entsprechend<br />

wählen sie Wärmebehandlungsverfahren<br />

aus, z.B. Härten, Vergüten, Glühen oder<br />

Oberflächenhärten, bereiten Wärmebehandlungsanlagen<br />

vor und beschicken diese<br />

mit den Werkstücken. Sie überwachen<br />

und steuern die Anlagen. Vor, während und<br />

nach der Behandlung nehmen sie Proben<br />

und untersuchen deren Eigenschaften. Stellen<br />

sie Fehler oder Abweichungen von den<br />

Vorgaben fest, analysieren sie die Fehlerursachen<br />

und veranlassen deren Behebung.<br />

Zudem pflegen und warten sie Werkzeuge,<br />

Mess und Laborgeräte...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung<br />

Wärmebehandlungstechnik finden Beschäftigung<br />

• in Härtereien<br />

• im Maschinen und Anlagenbau<br />

• in Unternehmen des Fahrzeug , Schiff , Luft<br />

und Raumfahrzeugbaus<br />

Arbeitsorte:<br />

Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung<br />

Wärmebehandlungstechnik arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Prüflaboren<br />

• beim Kunden vor Ort<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 64


ZERSPANUNGSMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

Zerspanungsmechaniker/innen stellen<br />

metallene Präzisionsbauteile für technische<br />

Produkte aller Art her. Dies können<br />

etwa Radnaben, Zahnräder, Motoren- und<br />

Turbinenteile sein. Sie richten Dreh-, Fräsund<br />

Schleifmaschinen ein und modifizieren<br />

hierfür CNC-Maschinenprogramme. Dann<br />

spannen sie Metallteile und Werkzeuge in<br />

Maschinen ein, richten sie aus und setzen<br />

den Arbeitsprozess in Gang. Immer wieder<br />

prüfen sie, ob Maße und Oberflächenqualität<br />

der gefertigten Werkstücke den Vorgaben<br />

entsprechen. Treten Störungen auf, stellen<br />

sie deren Ursachen mithilfe geeigneter<br />

Prüfverfahren und Prüfmittel fest und sorgen<br />

umgehend für Abhilfe. Sie übernehmen außerdem<br />

Wartungsund Inspektionsaufgaben<br />

an den Maschinen und überprüfen dabei<br />

vor allem mechanische Bauteile.<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Zerspanungsmechaniker/innen finden<br />

Beschäftigung<br />

• im Maschinenbau<br />

• im Stahl- oder Leichtmetallbau<br />

• im Fahrzeugbau<br />

• in Gießereien<br />

Arbeitsorte:<br />

Zerspanungsmechaniker/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Werkhallen<br />

• in Werkstätten<br />

55<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62, 66, 72, 77


FREIWILLIGES SOZIALES JAHR (FSJ)<br />

56<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet<br />

jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren<br />

die Chance, etwas für sich und andere Menschen<br />

zu tun.<br />

Das FSJ bietet:<br />

• eine Chance seine Persönlichkeit und<br />

Kompetenzen weiterzuentwickeln,<br />

• die Begegnung mit Menschen und das<br />

Erfahren von Gemeinschaft,<br />

• die Möglichkeit, unsere Gesellschaft<br />

mitzugestalten,<br />

• berufliche Orientierung und das Kennenlernen<br />

von Berufsfeldern im sozialen,<br />

sportlichen, politischen und kulturellen<br />

Bereich,<br />

• eine Chance, die persönliche Eignung für<br />

einen solchen Beruf zu prüfen.<br />

Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate und<br />

beginnt zumeist am 1. August oder am 1.<br />

September eines Jahres. Die Mindestdauer<br />

beträgt 6 Monate, die Höchstdauer beträgt<br />

18 Monate.<br />

Das FSJ wird ganztägig als überwiegend<br />

praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten<br />

Einrichtungen, insbesondere in<br />

Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in Einrichtungen<br />

der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich<br />

der Einrichtungen für außerschulische<br />

Jugendbildung und Einrichtungen<br />

für Jugendarbeit oder in Einrichtungen der<br />

Gesundheitspflege und kulturelle Einrichtungen<br />

(Einsatzstellen) geleistet.<br />

Während des FSJ erhalten die Freiwilligen<br />

• Taschengeld,<br />

• ggf. Unterkunft und Verpflegung oder<br />

Sachleistungen,<br />

• eine beitragsfreie Versicherung in der<br />

gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-,<br />

Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.<br />

Außerdem besteht für die Eltern Anspruch<br />

auf Kindergeld.<br />

Die Mitglieder des Bundesarbeitskreis FSJ<br />

bzw. ihre Untergliederungen bieten zur Zeit<br />

über 40.000 Plätze im FSJ an.<br />

Weitere Informationen auf:<br />

www.pro-fsj.de<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR FREIWILLIGENDIENST<br />

SEITE 66, 77


DUALES STUDIUM<br />

Ein Duales Studium verbindet das Hochschulstudium<br />

mit einer Berufsausbildung in<br />

einem Unternehmen. Hier kooperieren die<br />

Unternehmen bei der Ausbildung nicht mit<br />

privaten Akademien und Bildungsträgern,<br />

sondern mit staatlichen und privaten Hochschulen<br />

und Universitäten. Die Bewerber/<br />

innen müssen deshalb ebenfalls – je nach<br />

Hochschule – die Fachhochschulreife,<br />

die fachgebundene oder die allgemeine<br />

Hochschulreife besitzen, um sich beim<br />

Unternehmen für solch eine Ausbildungsstelle<br />

bewerben zu können. Haben sie mit<br />

ihrer Bewerbung Erfolg, werden sie an der<br />

kooperierenden Hochschule immatrikuliert.<br />

Theoriesemester an der Hochschule<br />

wechseln sich mit Praxisphasen im Betrieb<br />

ab. Die Studierenden haben keine langen<br />

vorlesungsfreien Zeiten wie ihre regulären<br />

Kommilitonen, sondern einen Urlaubsanspruch<br />

wie Auszubildende. Ihren Urlaub<br />

dürfen sie gewöhnlich aber nur während der<br />

Praxisphasen nehmen.<br />

Zu diesen dualen Studien gehört auch das<br />

Berufsakademie-Studium. Angeboten wird<br />

es vorwiegend für betriebswirtschaftliche, ingenieurwissenschaftliche<br />

und sozialwissenschaftliche<br />

Studiengänge. Die Abschlüsse<br />

sind als „an einer Berufsakademie erworben“<br />

gekennzeichnet.<br />

Ein Sonderfall ist das Land Baden-Württemberg:<br />

Die Berufsakademien wurden hier zu<br />

sogenannten Dualen Hochschulen mit Hochschulstatus,<br />

die den Bachelor-Abschluss<br />

und seit kurzem auch den Master-Abschluss<br />

verleihen, umgebaut.<br />

Aber auch an den Berufsakademien in den<br />

anderen Bundesländern wird mittlerweile<br />

das Duale Studium mit dem Bachelor abgeschlossen<br />

und so einem Fachhochschulabschluss<br />

gleichgestellt.<br />

An den Fachhochschulen und Universitäten<br />

gibt es eigene Veranstaltungen und Prüfungen<br />

für die dual Studierenden, teilweise<br />

sitzen sie aber auch neben ihren nicht<br />

dual studierenden Kommilitonen/innen im<br />

Hörsaal. Am Ende des Studiums erwerben<br />

sie den Bachelor-Abschluss der jeweiligen<br />

Hochschule. Die Länge des Studiums kann<br />

jedoch variieren, weil in manche Modelle<br />

eine Berufsausbildung mit Kammerprüfung<br />

integriert ist.<br />

57<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR EIN DUALES STUDIUM<br />

SEITE 61, 62, 67, 69, 70, 72, 73


UNS FINDEST DU AUCH<br />

IM INTERNET<br />

www.ausbildung123.de<br />

Nutze unsere Umkreissuche auf<br />

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und finde deutschlandweit<br />

Ausbildungsplätze!


MEINE NOTIZEN<br />

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59<br />

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BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />

REGIONALE UNTERNEHMEN<br />

Deine Wahl ist getroffen. Du weißt nun, wo<br />

die Reise hingehen soll und was du werden<br />

möchtest?<br />

Die nächsten Seiten zeigen dir Unternehmen<br />

aus deiner Region, die diesen Beruf ausbilden.<br />

Die Unternehmen, die hier vertreten sind,<br />

warten auf eine interessierte Auszubildende<br />

oder einen interessierten Auszubildenden für<br />

die angegebenen Berufe.


61<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


62<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


71<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


VERBINDEN<br />

HALTEN<br />

BEWEGEN<br />

KOMM MIT UNS AUF FAHRT<br />

FLURO-Gelenklager ist ein dynamischer und erfolgreicher Hersteller von Gelenklagern und Gelenkköpfen<br />

mit Sitz in Rosenfeld. Jungen, motivierten Menschen bieten wir attraktive Perspektiven für<br />

ein erfolgreiches Berufsleben.<br />

72<br />

Wir bilden aus: Kaufm. Ausbildungsberufe<br />

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• Fachkraft für Lagerlogistik<br />

• DH Wirtschaftsinformatik<br />

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Schicken Sie Ihre Bewerbung an:<br />

FLURO – Gelenklager GmbH<br />

Siemensstr. 13, 72348 Rosenfeld<br />

Tel. 07428 9385–0, Fax: 7428 9385–25<br />

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Als Spezialist für Präzisionsteile werden sämtliche Edelstähle, Alu- und Stahlgüsse, sowie Sonderwerkstoffe<br />

nach Kundenzeichnungen verarbeitet. Jungen, motivierten Menschen bieten wir in technischen<br />

und kaufmännischen Berufen die Möglichkeit einer soliden Ausbildung. Dabei wachsen Sie in<br />

unser Team hinein und erhalten die Chance auf einen sicheren Arbeitplatz mit Zukunft.<br />

Wir bilden aus:<br />

• Industriemechaniker / -in<br />

• Zerspanungsmechaniker / -in<br />

• DH Bachelor of Engineering<br />

• Industriekaufmann / -frau<br />

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Siemensstr. 13, 72348 Rosenfeld<br />

Tel. 07428 9384 – 0, Fax: 07428 9384– 25<br />

bewerbung@hoehn-praezision.de,<br />

www.hoehn-praezision.de


73<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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Die richtige Zielgruppe<br />

Potentielle Auszubildende erhalten die aktuelle <strong>Ausgabe</strong> rechtzeitig in den<br />

Abschlussklassen aller allgemeinbildenden Schulen.<br />

Gezielte Suche<br />

„Ausbildungsplätze, fertig, los“ erscheint auf <strong>Kreis</strong>ebene in Ihrem Einzugsgebiet.<br />

Verschiedene Verteilungsstellen<br />

Zusätzlich werden die Handbücher in Banken und Rathäusern sowie an weitere<br />

Behörden verteilt.<br />

75<br />

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Lassen Sie sich für Ihre Region vormerken!<br />

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WIR BILDEN AUS<br />

Gärtner/in im Garten- und Landschaftsbau<br />

Straßenbauer/in<br />

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />

Gartenbau Schöppler GmbH<br />

Mettenbachweg 26 • 88605 Messkirch<br />

Tel. 07575-9234390 • info@schoeppler-gmbh.de<br />

76<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />

WIR BILDEN AUS<br />

Straßenbauer/-in<br />

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />

Wetterer Bauunternehmung GmbH & Co. KG<br />

Brühlstraße 53 • 72510 Stetten a.k.M.<br />

Tel. 07573-958600 • mattes@wetterer.com


77<br />

WIR BILDEN AUS<br />

Holzmechaniker/-in<br />

FR Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen<br />

Industriekaufmann/-frau<br />

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />

Sägewerk Schuler e.K.<br />

Owinger Straße 10-14 • 72336 Balingen-Ostdorf<br />

Tel. 07433 21563 • saegewerk-schuler@t-online.de<br />

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Anlagenmechaniker/in<br />

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik<br />

Klempner/in bzw. Flaschner/in<br />

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />

Paul Hermle GmbH • Paul Pieper<br />

Industriestraße 29 • 78559 Gosheim<br />

pp@paul-hermle.de • Tel. 07426-9405-22


<strong>FERTIG</strong> - <strong>LOS</strong><br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Wie du auf dich aufmerksam machst und wie<br />

du deine Bewerbungsmappe richtig zusammen<br />

stellst, erfährst du auf den nächsten<br />

Seiten.<br />

Hier wird Schritt für Schritt alles rund um deine<br />

Bewerbung erklärt. Musterschreiben und wichtige<br />

Tipps helfen dir bei deiner Bewerbung zu<br />

deinem Wunschausbildungsplatz.


BEWERBUNGSUNTERLAGEN<br />

Nachdem du herausgefunden hast, in welchem Bereich du eine Ausbildung beginnen<br />

möchtest und welche Unternehmen für dich interessant sind, geht es an das Schreiben<br />

deiner Bewerbung.<br />

In der Regel werden schriftliche Bewerbungen erwartet. Du solltest dich jedoch vorher beim<br />

jeweiligen Unternehmen informieren, ob dieses eine Online-Bewerbung erwartet und ein<br />

Bewerbungsformular anbietet, über welches du deine Bewerbungsunterlagen elektronisch<br />

übermitteln kannst.<br />

Egal ob du letztlich deine Bewerbungsunterlagen per Post, E-Mail oder Bewerbungsformular<br />

einreichst, wichtig ist, dass deine Unterlagen ordentlich und vollständig sind. Der erste<br />

Eindruck zählt und der beginnt nicht etwa beim Bewerbungsgespräch, sondern mit deinen<br />

Bewerbungsunterlagen.<br />

DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />

• Bewerbungsanschreiben<br />

• Tabellarischer Lebenslauf<br />

• Kopie des letzten Schulzeugnisses<br />

• Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopien)<br />

BEWERBUNGSFRISTEN<br />

Um Zeitdruck zu vermeiden und die Chancen auf deinen Traumjob mit der nötigen<br />

Ruhe und Gelassenheit nutzen zu können, beachte unbedingt die Bewerbungsfristen<br />

der jeweiligen Berufsbranche. Sie können teilweise über ein Jahr betragen.<br />

79<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Monate vor Ausbildungsbeginn<br />

Banken, Versicherungen 15 - 18<br />

Großbetriebe, Behörden,<br />

12<br />

Verwaltungen<br />

Handwerk, Kleinbetriebe 6 - 12


BEWERBUNG<br />

um eine Ausbildungsstelle als<br />

Industriekauffrau<br />

MARIA MUSTERMANN<br />

Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Telefon 01234 56789<br />

E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />

Anlagen<br />

- Anschreiben<br />

- Lebenslauf<br />

-Zeugnisse


DECKBLATT<br />

Das Deckblatt ist die erste Kurzinformation über dich. Zwar ist das Deckblatt keine Pflicht,<br />

trotzdem kann es von Vorteil sein. Du hast damit gleich zu Beginn die Möglichkeit, mit<br />

einem netten Foto und den wesentlichen Informationen auf dich neugierig zu machen.<br />

Auch wenn du ein ziemlich durchgeknallter Vogel bist, sollte das Deckblatt trotzdem<br />

schlicht und ordentlich gestaltet sein. Es bietet sich an, die gleiche Schrift wie in deinem<br />

Anschreiben und nicht zu viele Farben zu verwenden. Das Deckblatt wird nach deinem<br />

Anschreiben und vor deinem Lebenslauf einsortiert.<br />

DAS SOLLTE DRIN STEHEN<br />

ÜBERSCHRIFT<br />

z.B. „Bewerbung“<br />

AUSBILDUNGSBERUF<br />

z.B. „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als ...“<br />

81<br />

BEWERBUNGSFOTO<br />

Achte darauf, dass du auf dem Bewerbungsfoto ordentliche, saubere Kleidung<br />

trägst. Der Hintergrund des Fotos sollte möglichst schlicht sein. Wähle eher ein<br />

dezenteres Make-up und lächle freundlich in die Kamera.<br />

KONTAKTDATEN<br />

• Vollständiger Name<br />

• Wohnanschrift<br />

• Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

INHALTSVERZEICHNIS<br />

• Lebenslauf<br />

• Verweis auf die Anlagen (Zeugnisse, Praktika usw.)


Max Mustermann<br />

Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Max Mustermann, Musterstr. 01, 12345 Musterstadt<br />

Beispielfirma GmbH<br />

Herr/Frau Ansprechpartner<br />

Beispielstraße 1<br />

PLZ Beispielstadt<br />

Telefon 01234 56789<br />

E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik<br />

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Ansprechpartner,<br />

Musterstadt, 07. April <strong>2016</strong><br />

in dem Ausbildungshandbuch „Ausbildungsplätze, Fertig, Los“ habe ich interessiert Ihre<br />

Stellenanzeige gelesen. Auf Ihrer Internetseite habe ich mich anschließend über Ihren<br />

Betrieb und Ihr Ausbildungskonzept informiert. Dies hat mich überzeugt, mich bei Ihnen zu<br />

bewerben.<br />

Ich besuche zurzeit die Hauptschule X in Musterstadt, die ich im Juli nächsten Jahres mit der<br />

Mittleren Reife abschließen werde.<br />

Während eines vierwöchigen Betriebspraktikums im Juni 2014 bei der Firma XY habe ich<br />

einen ersten Einblick in die Arbeit von Elektronikern für Betriebstechnik gewonnen. Zu<br />

meinem Aufgabenbereich gehörte die Wartung von Anlagen, die Konfigurierung von Systemen<br />

sowie die Organisation der Montage. Nach diesem Praktikum stand mein Entschluss<br />

für eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik fest, so dass ich mich im Berufsinformationszentrum<br />

ausführlicher über diesen Beruf informiert habe.<br />

Gern möchte ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken<br />

überzeugen. Über eine Einladung von Ihnen freue ich mich daher ganz besonders.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Max Mustermann


ANSCHREIBEN<br />

Aus deinem Anschreiben sollte hervorgehen, warum du der/die Richtige für den Ausbildungsplatz<br />

bist. Du hast genau eine Seite zur Verfügung, auf der du erklärst, was du willst,<br />

was du kannst und wer du bist. Folgende Fragen sollten innerhalb deines Anschreibens<br />

beantwortet werden.<br />

WARUM HAST DU DICH FÜR DIESE AUSBILDUNG ENTSCHIEDEN?<br />

Informiere dich im Vorfeld über den Ausbildungsberuf. Infos erhälst du in diesem Handbuch,<br />

auf www.ausbildung123.de oder auf berufenet.arbeitsagentur.de.<br />

Dort findest du Ausbildungsberufe und die entsprechenden Beschreibungen.<br />

• Was wird an Fähigkeiten und Kenntnissen vorausgesetzt?<br />

• Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?<br />

• Was findest du an diesem Beruf so interessant?<br />

WARUM BEWIRBST DU DICH FÜR DIESES UNTERNEHMEN?<br />

Informiere dich über das Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Infos erhälst<br />

du auf der Unternehmens-Internetseite, bei Bekannten oder vielleicht kennst du ja sogar<br />

Mitarbeiter aus dem Unternehmen.<br />

Du solltest mindestens folgende Fragen über das Unternehmen beantworten können:<br />

• Was wird in dem Unternehmen hergestellt? Wie viele Mitarbeiter gibt es in dem Unternehmen?<br />

Seit wann gibt es das Unternehmen?<br />

• Warum möchtest du dich gerade bei diesem Unternehmen bewerben?<br />

WARUM BIST DU FÜR DIESE AUSBILDUNG DER/DIE RICHTIGE?<br />

Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse lassen sich mit diesem Ausbildungsplatz<br />

verbinden? (z.B. Lieblingsfächer, Hobbys, Interessen, Betriebspraktika, Ferienjob, Ehrenamt,<br />

Schulnoten) Rücke deine Stärken in den Vordergrund. Suche für all deine Fähigkeiten und<br />

Kenntnisse Beispiele, die diese belegen. Erwähne z.B. ruhig deine Leistungen im Fußballverein,<br />

der im letzten Jahr mit dir aufgestiegen ist. Oder dass du aufgrund deines Kochkurses<br />

in deiner Freizeit für deine Eltern kochst.<br />

83<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

TIPPS ZUM ERSTELLEN DES ANSCHREIBENS<br />

• Erstelle vorab einen Entwurf deines Anschreibens und sammle die Inhalte in<br />

Form von Stichpunkten.<br />

• Fasse dich kurz: Das Anschreiben darf nur eine DIN-A4-Seite lang sein.<br />

• Formuliere selbstbewusst: „Ich kann ...“, „Ich will ...“<br />

• Vermeide Fehler:<br />

Rechtschreib- und Tippfehler machen immer einen schlechten Eindruck.


LEBENSLAUF<br />

PERSÖNLICHE DATEN<br />

Name<br />

Max Mustermann<br />

Anschrift Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Telefon 01234 56789<br />

E-Mail<br />

m.mustermann@gmx.de<br />

Geburtsdatum 01.01.2000<br />

Geburtsort Musterstadt<br />

BILDUNGSWEG<br />

07/<strong>2016</strong><br />

voraussichtlich: Realschulabschluss mit<br />

gutem Erfolg<br />

09/2010 – 07/<strong>2016</strong><br />

Willy-Brandt-Schule in Musterstadt<br />

Lieblingsfächer: Englisch, Deutsch, Kunst<br />

KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN<br />

Sprachkenntnisse<br />

Englisch<br />

gute Kenntnisse<br />

Computerkenntnisse<br />

MS-Office<br />

gute Kenntnisse in<br />

Word, Excel, Outlook<br />

Internet<br />

gute Kenntnisse<br />

09/2006 – 08/2010<br />

Grundschule „Amsdorfstraße“ in Musterstadt<br />

Sonstiges<br />

seit 01/<strong>2016</strong> Führerschein der Klasse AM<br />

PRAXISERFAHRUNG<br />

03/2015 – 12/2015<br />

Beschäftigung als Aushilfe bei der Firma XY<br />

(Hersteller für Freizeit- und Sportartikel)<br />

Aufgaben: Warenverräumung von Freizeitartikeln<br />

Hobbys/ Interessen<br />

Reiten, Nachhilfeunterricht für Englisch und<br />

Deutsch in den Klassen 6 und 7<br />

10/2014<br />

Praktikantin im Einzelhandel bei der Aldi<br />

Warenhandel GmbH & Co. KG in Musterstadt<br />

Aufgaben: Einsatz am Kassensystem, Beratung<br />

von Kunden zu Produkten und Preisen,<br />

Warenverräumung und -verprobung


LEBENSLAUF<br />

Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem zukünftigen<br />

Ausbildungsbetrieb bieten kannst.<br />

DARAUF MUSST DU ACHTEN<br />

ÜBERSICHTLICH<br />

Gestalte den Lebenslauf in Form einer Tabelle.<br />

KURZ UND KNACKIG<br />

Halte dich an die Fakten und verwende Stichpunkte.<br />

FOKUS<br />

Stelle die Erfahrungen und Interessen in den Vordergrund, die zeigen, warum du für<br />

den Ausbildungsplatz geeignet bist.<br />

ANGABEN ZU DEINER PERSON<br />

Persönliche Daten: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum<br />

Hinweis: Die Angabe einer E-Mail-Adresse wird auch bei Bewerbungen, die per Post verschickt<br />

werden, immer üblicher. Bei Online-Bewerbungen muss sie rein. Angaben zu deinem<br />

Geburtsort, deiner Familie und deiner Staatsangehörigkeit sind freiwillig. Deine Religionszugehörigkeit<br />

musst du nur erwähnen, wenn es von der Firma ausdrücklich gewünscht wird.<br />

Berufserfahrung: Praktika, Ehrenämter<br />

Schulbildung: Schulabschluss, besuchte Schulen<br />

85<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Kenntnisse und Fähigkeiten: Genaue Angabe der Computer- und Sprachkenntnisse (z.B.<br />

Grundkenntnisse in Word), persönliche Stärken und Fähigkeiten<br />

Hobbys/Interessen<br />

Ort, Datum und Unterschrift: In deinem Lebenslauf muss das gleiche Datum stehen wie in<br />

deinem Anschreiben. Beide Dokumente müssen von dir unterschrieben werden.<br />

Bewerbungsfoto: Wenn du kein Deckblatt verwenden möchtest, klebst du dein Foto rechts<br />

oben auf den Lebenslauf. Ein Foto ist zwar keine Pflicht, kann aber von Vorteil sein, wenn du<br />

dich von deiner besten Seite zeigst.


3. SEITE<br />

Die „3. Seite“ soll dich als Bewerber/in noch einmal hervorheben und deine Persönlichkeit<br />

herausstellen. Alles Wichtige sollte allerdings schon in deinem Anschreiben und deinem<br />

Lebenslauf stehen. Die „3. Seite“ dient also nur als Ergänzung und Schlusswort.<br />

DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />

• Fasse die wichtigsten Aussagen aus deinem Anschreiben und deinem Lebenslauf<br />

zusammen.<br />

• Hebe deine persönlichen Stärken und Eigenschaften hervor!<br />

• Wecke das Interesse an dir als Person und zeige, dass du sympathisch bist!<br />

• Bringe deine Motivation und deine Eignung für den Ausbildungsplatz auf den<br />

Punkt!<br />

• Formuliere kurz und knackig.<br />

• Unterschreibe dein Motivationsschreiben.<br />

86<br />

BEISPIELE FÜR INHALTE DEINER 3. SEITE<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

• Der Besuch Ihres Info-Standes auf der Ausbildungsmesse und das sehr informative<br />

Gespräch mit Herrn Travolta hat mich überzeugt, dass ich meine Ausbildung gerne bei<br />

Ihnen absolvieren möchte.<br />

• Ich kenne die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufes durch meine absolvierten<br />

Praktika.<br />

• Ich verfüge über gutes Organisationstalent und kann gut im Team arbeiten. Das zeigen<br />

meine ehrenamtliche Tätigkeiten im Vereinsvorstand.<br />

ACHTUNG<br />

Natürlich musst du die „3. Seite“ im Anschreiben unter „Anlagen“ aufführen - nimm dazu am<br />

besten deine gewählte Überschrift z.B. „Meine Motivation“ oder „Was Sie noch über mich<br />

wissen sollten“. Die „3. Seite“ kommt in der Reihenfolge deiner Unterlagen hinter deinen<br />

Lebenslauf.


BEWERBUNGSMAPPE<br />

DAS GEHÖRT IN DIE BEWERBUNGSMAPPE<br />

• Das Abschlusszeugnis oder das aktuelle Zwischenzeugnis der Schule<br />

• Bescheinigungen über dein Betriebspraktikum<br />

• Bescheinigungen über besuchte Kurse, die nicht im Zeugnis vermerkt sind<br />

• Bescheinigungen über besuchte Kurse in deiner Freizeit, Hobbys, Ehrenämter<br />

oder über einen Nebenjob<br />

Wichtig: Immer Kopien verschicken - nie Originale!<br />

DIE RICHTIGE REIHENFOLGE<br />

Das Anschreiben liegt lose auf der Mappe. Alle anderen Unterlagen werden in dieser Reihenfolge<br />

in die Mappe sortiert:<br />

Deckblatt mit Foto (falls du ein Foto verwenden möchtest)<br />

Lebenslauf (mit Foto, falls du kein Deckblatt mit Foto verwenden möchtest)<br />

Die „3. Seite“ (falls du eine verwendest)<br />

Anlagen<br />

• Zeugniskopie(n)<br />

• Praktikumsbescheinigung(en)<br />

• Bescheinigungen über Kurse und/oder Nebenjob(s)<br />

• Sonstige Anlagen<br />

DARAUF SOLLTEST DU VORM ABSENDEN ACHTEN<br />

87<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

• Die Bewerbung gehört in einen DIN-A4-Umschlag, am besten mit einem<br />

Papprücken, damit die Mappe nicht geknickt ankommt.<br />

• Anschrift und Absender schreibst du entweder mit sorgfältiger Handschrift<br />

direkt auf den Umschlag oder du druckst ein Adressetikett. Die Adresse im<br />

Anschreiben und auf dem Umschlag muss identisch sein!<br />

• Achte auf eine ausreichende Frankierung des Umschlages.


LANDKREIS SIGMARINGEN<br />

ZOLLERNALBKREIS<br />

Haigerloch<br />

Hechingen<br />

Bisingen<br />

Burladingen<br />

Balingen<br />

Meßstetten<br />

Albstadt<br />

Krauchenwies<br />

Geislingen<br />

Schömberg<br />

Rangendingen<br />

Winterlingen<br />

Gammertingen<br />

Stetten am<br />

kalten Markt<br />

<strong>Sigmaringen</strong><br />

Meßkirch<br />

Hohentengen<br />

Mengen<br />

Herbertingen<br />

Bad Saulgau<br />

Ostrach<br />

Pfullendorf<br />

Ein Projekt von<br />

Mit Unterstützung von<br />

Bundesagentur für Arbeit<br />

Agentur für Arbeit Balingen

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