Backstage Ausgabe 3

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BACKSTAGE

News und Facts der Stadtkapelle Rosenheim

Dezember 2015

Ausgabe 3

D’ JUGEND SPUIT AUF

BLÄSERSCHLÜMPFE UND

NACHWUCHSBIGBAND

PROBENWOCHENENDE

AM LUEGSTEINSEE

UNSER FRÜHJAHRSKONZERT • 02. APRIL 2016


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Wir geben der Kunst eine Bühne.

Und fördern sie.

Kunst berührt die Menschen und beschert Ihnen immer wieder neue Erlebnisse. Wir setzen uns

unter anderem dafür ein, dass Talente einmal groß herauskommen. Unser Engagement reicht von

der Begabtenförderung bis zur Unterstützung verschiedener Kulturevents. Ein Anliegen, das wir

genau so ernst nehmen, wie unseren gesellschaftlichen Auftrag. Gut für die Region. Gut für die

Menschen. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.


Aktuelles

02.04.2016

Frühjahrskonzert

im KuKo

27.08.2016

Wiesneinzug

03.09.2016

Erntedankfest

08. + 09.10.2016

CD Produktion

„50 Jahre Stadtkapelle“

Impressum

Herausgeber

Stadtkapelle Rosenheim e.V.

Martin Dirrigl, 1. Vorsitzender

Anzeigen & Kontakt

vorstand1@stadtkapelle-rosenheim.de

Bildrechte

Titelbild: Bastian B. Stapelfeldt

(batchfield.de)

Stadtkapelle Rosenheim

sdecoret - Fotolia.com

Satz & Layout

M. Hännes & C. Limmer

Berichte & Texte

Stadtkapelle Rosenheim

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck,

auch auszugsweise, nur

nach schriftlicher Genehmigung

des Herausgebers.

Liebe Leserinnen

und Leser,

... hier ist die neue BACKSTAGE,

frisch gedruckt aus der Presse.

Ich freue mich, Ihnen bereits

die dritte Ausgabe

präsentieren zu können.

Viel hat sich getan seit unserer

letzten Ausgabe: Nach

dem Einzug in unsere neuen Räume im Bürgerhaus

Happing hat jetzt der Probenalltag eingesetzt

und es freut mich, dass wir zwei neue Ensembles

an den Start bringen konnten, die das

Portfolio der Stadtkapelle Rosenheim abrunden.

Zum einen haben wir mit den Bläserschlümpfen ein

Nachwuchsorchester für musikalische Anfänger im Alter

von sieben bis dreizehn Jahren gegründet und mit

der Jugendbigband unser Angebot für fortgeschrittene

Musiker im Bereich der klassischen Bigband erweitert.

Mein besonderer Dank gilt allen Sponsoren, die durch

Ihre Unterstützung dazu beigetragen haben, diese

beiden Projekte unkompliziert umzusetzen.

Martin Dirrigl 1. Vorstand Stadtkapelle Rosenheim

Inhaltsübersicht

Bläserschlümpfe Seite 4

StattKapelle unterwegs Seite 6

Frühjahrskonzert 2016 Seite 8

Einweihung Bürgerhaus Happing Seite 10

Nachwuchs für die Bigband Seite 12

Probenwochenende der JuKa Seite 14

© 2015 Stadtkapelle Rosenheim

www.stadtkapelle-rosenheim.de

BACKSTAGE

3


DIE BLÄSERSCHLÜMPFE

STELLEN SICH VOR

In Zusammenarbeit mit der Musikschule

Rosenheim hat die Stadtkapelle

sich erweitert und ein Nachwuchsorchester

gegründet. Hier können nun

seit dem 16. September Jungen und

Mädchen, die schon etwas Erfahrung

auf ihrem Instrument haben und bis zu

13 Jahre alt sind, Trompete, Posaune,

Waldhorn, Klarinette, Saxophon, Tuba,

Querflöte, Oboe oder Fagott, sowie

Schlagzeug oder Streichbass spielen.

Geleitet wird die freche Rasselbande

von Stefan Fußeder, der an der Musikschule

auch Trompetenunterricht gibt.

Tatkräftige Unterstützung erhält er von

Barbara Öttl, die auch an der Musikschule

Rosenheim unterrichtet und sich

bei uns um die Schlagzeugausbildung

kümmert.

Während der Schulzeit wird immer

mittwochs zwischen 16 und 17 Uhr im

neuen Bürgerhaus in Happing geprobt.

Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich

jederzeit bei der Koordinatorin Heike

Kubiak, Tel.: 08031/80 783 71 melden

oder die Gelegenheit nutzen und

sich die Bläserschlümpfe an folgenden

Terminen anhören.

Die ersten Termine der Bläserschlümpfe:

12.12.15 um 15:00 Uhr beim Weihnachtsmarkt der Stadtbibliothek Rosenheim

16.12.15 um 16:30 Uhr auf dem Christkindlmarkt Rosenheim

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Die Musik begleitet den 1981 in

Traunstein geborenen Stefan

Fußeder schon seit frühester Kindheit.

Während seiner Schulzeit am

Hertzhaimer-Gymnasium

DER CHEF DER

BLÄSERSCHLÜMPFE

Trostberg

konnte Lo er auf zahlreichen Wettbewerben,

wie dem Bundeswettbewerb von

„Jugend Musiziert“ oder dem „Deutschen

Akkordeon-Musikpreis“ überzeugen. Daneben

engagierte er sich in mehreren Blaskapellen.

Nach dem Abitur studierte er am

Richard-Strauss-Konservatorium in München

Akkordeon, Trompete, Klavier und

Steirische Harmonika. Es folgten Engagements

als Konzertmeister und Dirigent

des Landesjugend-Akkordeonorchesters

Bayern, dessen Tourneen ihn unter anderem

nach

Australien, in die Ukraine und nach Brasilien

führten. Das Betätigungsfeld von Stefan

Fußeder ist sehr vielfältig: Er ist seit

2013 an der Musikschule Rosenheim als

Trompetenlehrer beschäftigt und leitet

seit 2014 die Blaskapelle Prien. Daneben

wirkt er auch als Akkordeonlehrer

und Solist und dirigiert das Akkordeonorchester

München. Bei Wettbewerben wie

„Jugend musiziert“ ist Stefan Fußeder

häufig Mitglied der Jury. Zudem absolvierte

er einige Meisterkurse bei namenhaften

Dirigenten, wie Prof. Peter Vierneisel

(Universität Postdam) und Prof. Karl Heinz

Bloemeke (Universität Detmold) .

BACKSTAGE

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STATT-

KAPELLE

UNTERWEGS

Auf zu den Sternen

StattKapelle? Nein, das ist keiner unserer

üblichen kleinen Schreibfehler.

StattKapelle ist das Motto unter dem

wir die außermusikalischen Aktivitäten

unserer Kapellen zusammenfassen. Die

Idee dazu hatten wir nach dem Ende

der letzten Konzertreihe: Nach dem wir

eine lange und anstrengende Saison

mit dem Umzug ins Bürgerhaus abgeschlossen

hatten, sind alle Musiker in

die wohlverdienten Ferien gegangen.

Alle Musiker? Nein, ein kleiner unbeugsamer

Rest hat in Rosenheim ausgehalten.

Doch die Leere der kommenden

Mittwochabende jagte manchem einen

kalten Schauer über den Rücken. Andere

wurden von ihren Partnern dezent

darauf hingewiesen, dass deren freier

Mittwochabend auch in den Ferien zu

respektieren sei. Daher die Frage: Was

machen wir statt Kapelle?

So wurde spontan und wetterabhängig

für jeden der Mittwoche ein neues

Programm entwickelt. Wir waren Bergsteigen,

Minigolf spielen, Sternschnuppen

betrachten und trugen Brettspielturniere

aus. Natürlich waren zu diesen

Terminen auch die Partner oder Eltern

herzlich eingeladen.

Das Highlight war sicher der Abend

beim Sternegucken. Da der zweite

Stattkapellen-Abend mit dem Höhepunkt

des Sternschnuppenschauers der

Perseiden zusammenfiel, war das zweite

Ausflugsziel schnell gefunden. In die

Berge! Und zwar dahin, wo es möglichst

dunkel ist. Da wir einen erfahrenen Sternegucker

unter uns haben, war ein guter

Betrachtungsstandort schnell ausgesucht:

Einer der Schifahrer-Parkplätze

am Sudelfeld. Noch in der Dämmerung

wurden die Teleskope aufgebaut und

dann begann das Warten. Denn Sternschnuppen

sind scheu und kommen

6 BACKSTAGE


erst bei vollkommener Dunkelheit hervor.

Auf Liegestühlen, in Decken und Schlafsäcke

gehüllt, gaben wir mitten auf dem

Parkplatz ein lustiges Bild ab. Es hat gut

und gerne bis 22 Uhr gedauert, bis der erste

Schrei: „Uiii, da war eine!“, ertönte. Je später

es wurde, desto mehr Schnuppen konnten

wir dann beobachten, die von der Seite

des Wendelsteins als kleine helle Striche

über unsere Köpfe hinwegzogen. Einige

Hartgesottene konnten gar nicht genug

bekommen und blieben bis zur Dämmerung

des nächsten Morgens. Die Wartezeit

haben wir uns natürlich mit Ratschen und

Essen vertrieben, sodass uns die Zeit nicht

lange wurde.

In den nächsten Ferien geht’s weiter mit

StattKapelle. Das wird dann sicher was mit

Schlittenfahren oder Schlittschuhlaufen.

Wir freuen uns drauf.

Hast du sie schon drauf? Hol‘ Dir unsere App

gleich auf Dein Smartphone. Kostenlos!

„Stadtkapelle Rosenheim e.V.“ steht im jeweiligen

Appstore zum Download bereit.

Wir wissen seit StattKapelle, dass:

• jeden ersten Mittwoch im Monat auf der Breitenberghütte eine kleine Musik

aufspielt, die wir, als brave Probenbesucher, aber nur im August genießen

können.

• Fred alle Sterne mit Vornamen, Alter und Wohnort kennt und das größte

Spiegelteleskop weit und breit hat.

• am Sudelfeld selbst zu später Stunde noch jede Menge los ist.

• Luci uns noch eine Revanche beim Minigolfen schuldet und wir uns sicher

sind, dass sie vorher heimlich geübt hatte.

• eine Runde Minigolf zu acht bis weit in die Nacht dauern kann (weil man

einen verschossenen Ball im Dunkeln so schlecht findet)

• Brettspiele nicht die Lieblingsbeschäftigung für die meisten unserer Mitglieder

sind.

BACKSTAGE 7


FRÜHJAHRSKONZERT 2016

Desafinado von Antonio Carlos Jobim

weckt in mir eine starke Erinnerung:

Am 12.07.1989 gab im KuKo,

der damaligen Stadthalle Rosenheim,

Stan Getz eines seiner letzten Konzerte.

Ich hatte das Glück, Karten zu

bekommen und die einmalige Chance,

meinem Vorbild einmal live zuhören

zu können. Der King of Bossa Nova

spielte neben Desafinado natürlich

auch seine anderen Klassiker wie Girl

from Ipanema, Meninha Flor oder

Corcovado. Wenn die Stadtkapelle

Rosenheim beim Frühjahrskonzert

2016 Desafinado erklingen lässt, ist

das alleine schon ein Grund, sich dieses

Event nicht entgehen zu lassen.

Daneben kommen Werke von Paul

Hindemith mit dem „Marsch aus den

Sinfonischen Metamorphosen“, die

„East Coast Pictures“ von Nigel Hess

oder die „Rhapsody for Baritone Saxophone“

von Mark Watters, mit meinem

Vorstandskollegen Fred Bayer

als Solist, zur Aufführung. Auch die

anderen Werke, die die Stadtkapelle

Rosenheim beim Frühjahrskonzert am

02. April 2016 um 20.00 Uhr präsentieren

wird, sind für jeden Liebhaber

der sinfonischen Blasmusik ein Ohrenschmaus.

Ich freue mich schon auf

einen wunderschönen Konzertabend

im KuKo heim.

Rosen-

Dr. Wolfgang

Bergmüller

1. Vorsitzender des Fördervereins

Stadtkapelle Rosenheim e.V.

Paul Hindemith

Nigel Hess

Mark Watters

Carlos Jobim

Samuel R. Hazo

Philip Sparke

Theo Rupprecht

Walter Ratzek

Programm

Marsch aus den Sinfonischen Metamorphosen

East Coast Pictures

• Shelter Island

• The Catskills

• New York

Rhapsody for Baritone Saxophone

Desafinado

Fantasy on a Japanese Folksong

Orient Express

Don Quixote

Phil Collins Live

8 BACKSTAGE


Plakat FJK 2016


EINWEIHUNG

BÜRGERHAUS

Es war heiß, unglaublich heiß – das

blieb am stärksten haften in der Erinnerung

an diesen Tag. Und unsere

schöne Bürgertracht zeigte, was sie

kann, wenn die Sonne draufbrennt. Die

robuste Weste fungiert als perfekter

Wärmespeicher. Die Bundhose dichtet

nach unten schön ab, damit kein Grad

der gewonnenen Hitze entkommen

kann. Den gleichen Zweck erfüllt das

Halstuch nach oben. Und darüber? Mit

Hut: Kopfsauna, ohne Hut: Solarium. So

gart der Musikant wie ein Stück Kesselfleisch

vor sich hin. Ich weiß nicht,

wie das bei den Damen in ihren Dirndln

ist, aber auch sie sahen etwas erschöpft

aus. Und wer sein Blech nicht im Schatten

hielt, der hatte bald Brandblasen an

den Lippen. Das ist jetzt vielleicht ein

bisserl übertrieben, aber überlebt haben

wir alle nur, weil der Sepp tragerlweise

lauwarmes Wasser bereitstellte.

Unter solchen Bedingungen

ist das Gehirn

natürlich besonders

aufnahmefähig.

Und so lauschten

wir

konzentriert den vielen warmen

Worten, die an diesem

Tag großzügig verteilt wurden.

Der Oberbürgermeisterin

merkte man die große

Freude über die Vollendung

des Bürgerhauses an – lange

genug hatte es gedauert

bis zum Spatenstich. Gabriele Bauer

erinnerte an manch hitzige Debatte im

Vorfeld, lobte den warme Geldregen aus

Fördertöpfen von Bund und Land, ohne

den das alles so gar nicht möglich gewesen

wäre – und richtete schließlich ihren

heißen Dank an all die unermüdlichen

Kämpfer für dieses Projekt, vor allem

den Stadtteilverein Happing und den

Stadtrat.

Und da hat über viele Jahre der Vorsitzende

unseres Fördervereins, Wolfgang

Bergmüller, mit vollem Einsatz

um Mehrheiten gerungen und Überzeugungsarbeit

geleistet – für das Bürgerhaus

mit einem ersten Stockwerk,

das ganz der Musik gehören sollte. Wer

weiß, wo die Stadtkapelle geblieben

wäre, wenn es unser Wolfgang nicht geschafft

hätte, all die vielen, wichtigen

Menschen für einen tollen Proberaum

mit allen Schikanen zu erwärmen.

Mit seiner Rede wehte ein heißer

Hauch vom Mittelmeer nach

Happing: „Andra moi enepe mousa …“,

so legte er los – und brachte uns ganz

schön ins Schwitzen mit der Feststellung,

dass wir das Zitat sicher erkannt

hätten. Aber natürlich, lieber Fördervereins-Chef,

war uns allen sofort

10

BACKSTAGE


Unsere Probentermine

• Bläserschlümpfe, mittwochs 16.00 - 17.00 Uhr

• JuKa, mittwochs 17.30 – 19.00 Uhr

• Stadtkapelle, mittwochs 20.00 – 22.00 Uhr

• Jugendbigband, alle 14 Tage dienstags 18.30 - 20.00 Uhr

Wir suchen immer engagierte Musikerinnen und Muskiker,

insbesondere Oboen, Fagotte, Posaunen, Tuben und

Schlagwerk. Schaut doch einfach mal unverbindlich in

einer unserer Proben vorbei!

klar, dass das nur Homer sein konnte, der

alte Blasmusikant! Die Odyssee natürlich,

was für eine gelungene Metapher!

Wie der griechische Held mit seinen

Kameraden sind wir Stadtmusikanten

umhergeirrt auf der Suche nach einer

Heimstatt. Wolfgang zählte die Stationen

der Wanderschaft auf, erzählte von

der heißen Phase des Projekts, als es

oft Spitz auf Knopf stand, ob der Traum

Wirklichkeit wird. Und nur weil er brannte

für diese Idee, schaffte er es, dass

auch genügend andere schließlich Feuer

und Flamme waren für ein Bürgerhaus

mit musikalischem Überbau. Die

Stadtkapelle wird Wolfgang Bergmüller

immer dankbar sein für dieses Werk!

Wir ließen uns dann auch

humanistisch nicht lumpen

und konterten den altgriechischen

Ausflug mit „Viribus Unitis“, einem

wohltemperierten Marsch, mit dem wir

all den „vereinten Kräften“ huldigten,

die unser wunderbares neues Heim ermöglicht

haben.

Wir beraten dich gerne persönlich.

Deine O 2

Shops in der Nähe:

• Kufsteiner Str. 111, 83026 Rosenheim

• Maximilian Str. 25, 83278 Traunstein

• Bahnhofsplatz 1, 83512 Wasserburg

BACKSTAGE

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NACHWUCHS FÜR DIE

BIGBAND

“DENK DA IRGENDWOS, WOS DI RICHTIG

AUFREGT: DUDAP DAP - DU DEPP DU!”

Er hat so seine ganz eigene Art, einem

nach dem Einsatz suchenden

Musiker klarzumachen, wo der Akzent

hingehört – Originalton Heinz Dauhrer:

„Denk da irgendwos, wos di richtig

aufregt: dudap dap – DuDepp Du!“.

Und es funktioniert, beim nächsten

Versuch swingt das „Putt `n on the

Ritz“ schon recht vielversprechend

durch den Probenraum. Für die Nachwuchs-Jazzer,

sie sind so zwischen 13

und 20 Jahre alt, ist es jedesmal ein

Erlebnis, mit diesem Dirigenten auf

Streifzüge in die weite Welt der Musik

zu gehen. Heinz Dauhrer ist eine

feste Größe in der deutschen und internationalen

Jazzszene, seine „goldene

Trompete“ wird von vielen Stars

geschätzt. Seine Bandbreite geht

über ungefähr acht Oktaven – von der

Posaune bis zur Piccolo- Trompete.

Was soll man denn drauf haben,

wenn man da mitspielen will?

Ein bisserl Erfahrung im Zusammenspiel

wäre von Vorteil, sagt der Heinz.

Aber man muss kein Überflieger sein.

„Wir wollen Spaß haben und entdecken,

was alles geht in der Musik.“

Ja, hört man von den Mädels an den

Saxophonen, man muss schon gut

mitarbeiten, aber es gibt überhaupt

keinen Stress, es ist immer lustig und

total schön, wenn man wieder ein

Stück richtig zum klingen und swingen

gebracht hat. Dabei helfen auch ein

paar Stars aus der Stadtkapelle, wie

der Fred am

Klavier, Alex

am Schlagzeug

und der

Hans, der

den Saxophonen

hilft,

den besten

// Weitere Informationen zu Heinz

Dauhrer im Web: www.heinzdauhrer.de

12 BACKSTAGE


Weg durch die Noten zu finden. Die arrangiert

der Dirigent auch gerne selbst,

speziell zugeschnitten auf das junge

Ensemble – in dem noch Platz wäre,

vor allem für Trompeten, Posaunen,

Bässe und auch Sänger.

Und was kommt so zum Vortrag?

Gerade läuft „Putt `n on the Ritz“,

als nächstes wird „What a wonderful

World“ aufgelegt, viele andere Titel,

die rocken und swingen, liegen bereit.

Und dann kann und soll natürlich auch

mal improvisiert werden, die hohe

Kunst des Jazz. Eine echte Herausforderung!

Aber der Heinz kriegt seinen

Klangkörper schon soweit. Gerade

steht er neben der Annika: „Boah, Du

host so a scheens Des! Haus raus des

Des!“

So geht das alle zwei Wochen, jeden

Dienstag von 18.30 bis 20.00 Uhr

in unserem wunderbaren, neuen Probenraum

im Bürgerhaus in Happing.

Einfach mal dazusetzen, und dann

geht `s ab!

“HOST DU AN SACK

KARTOFFELN D’ TREPP

OBAGSCHÜTT?”

HEINZ ZUM SCHLAGZEUGER

BACKSTAGE

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UNSER

PROBENWOCHENENDE

Am Freitag, den 2. Oktober, versammelten

sich 31 junge Musikerinnen

und Musiker mit Gepäck, um

gemeinsam in das alljährliche Probenwochenende

zu starten. Dieses Jahr

war unser Ziel der Reise das Jugendbildungshaus

am Luegsteinsee in Oberaudorf.

Nachdem die Zimmer bezogen

und der Kampf mit dem Bettbezug

gewonnen war, ging es auch schon

los mit der Ausarbeitung der Stücke

für das diesjährige Herbstkonzert.

Die Tuttiproben fanden in dem nicht

weit entfernten Probenraum der Sensenschmied

Kapelle statt, der uns

dankenswerter Weise zur Verfügung

gestellt wurde. Anschließend grillten

wir gemeinsam und beendeten

den Tag mit einem Spieleabend,

an dem so manches

Brett-oder Kartenspiel gezockt

wurde. Am nächsten

Morgen war dann

die „Freude“ groß,

14 BACKSTAGE

als um sieben Uhr der Weckruf – eine

Fanfare, gespielt von unserem Trompeter

– durch das Treppenhaus schallte.

Nach dem Frühstück stiegen wir mit

einem kleinen Wachwerdspielchen in

das Tagesprogramm ein, um auch den

letzten Musikern die müden Augen zu

öffnen. Als nun endlich alle wirklich

wach waren, ging es in die einzelnen

Register, denn der Samstag stand im

Zeichen von Satzproben und dem Ausarbeiten

von Feinheiten. Dabei unterstützen

uns einige Musiker aus dem

„großen“ Orchester, die die Stücke mit

uns in ihre Einzelteile zerlegten.

Zwischendurch gabs natürlich ein

ordentliches Mittagessen, das uns

von Bekannten unseres Jugendleiters

gekocht wurde. Nach dem Abendessen

ging es dann nochmal in eine Tuttiprobe,

in der wir das nachmittags Erlernte

wieder zu einem Ganzen zusammenfügten.

Schließlich war ein Filmabend

angesagt. Beamer, Leinwand, Stühle


und Matratzen; fertig war unser Kinosaal.

Es konnte also losgehen mit „Police

Academy“, schließlich probten wir

gerade die zugehörige Filmmusik. Der

Sonntag begann wieder mit einem gemütlichen

Frühstück und dem Spiel

„Evolution“, in dem es darum geht, mit

Hilfe von SchnickSchnackSchnuck die

Evoltutionsstufen vom Einzeller bis hin

zum Musiker zu erklimmen. In der anschließenden

Probe versuchten wir uns

nochmal an dem Thema von „Police

Academy“. Wenn dann noch die richtigen

Töne rausgekommen wären...

Leider mussten wir danach auch schon

wieder unsere Zimmer räumen. Jeder

packte mit an, das Haus wieder in den

Urzustand zu bringen, so dass wir am

Nachmittag alle wieder die Reise Richtung

Heimat antreten konnten.w

Wieder einmal durften wir feststellen,

dass das Probenwochenende

wie im Flug verging. Wir hatten jede

Menge Spaß, haben viel miteinander

Musik gemacht und konnten uns dabei

alle besser kennenlernen.

BACKSTAGE

15


DER PERFEKTE START

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