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Wirtschaft aktiv - November 2014

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WK-Wahl 2015: Alle Informationen<br />

rund um die Wahl Seite 4<br />

Was unser Land braucht: Das <strong>Wirtschaft</strong>sprogramm<br />

Seite 2<br />

<strong>Wirtschaft</strong> <strong>aktiv</strong><br />

RING FREIHEITLICHER WIRTSCHAFTSTREIBENDER Nr. 3/<strong>2014</strong><br />

P.b.b. / Zul.Nr.: GZ 02Z031033 M / Ring freiheitlicher <strong>Wirtschaft</strong>streibender (RFW), 4020 Linz, Pochestraße 3 / Retouren an “Postfach 555, 1008 Wien”<br />

Wolfgang Klinger<br />

“Warum ich mich engagiere”


<strong>Wirtschaft</strong><br />

Was für unser Land wichtig ist<br />

Das <strong>Wirtschaft</strong>sprogramm<br />

der Freiheitlichen<br />

STEUERN RUNTER – KEINE NEUEN BELASTUNGEN<br />

Entlastung der Einkommen<br />

- Senkung des<br />

Eingangssteuersatzes auf 25 %<br />

- Einhebung des Spitzensteuersatzes<br />

erst ab Jahreseinkommen<br />

von 80.000,--<br />

Reduktion der Sozialabgaben im unteren<br />

Bereich, auch für Selbständige durch<br />

Senkung des Mindestbeitrags. Reduzierung<br />

auch beim Dienstgeberanteil.<br />

Keine neuen Steuern wie Grundsteuer<br />

oder Vermögensteuer.<br />

WENIGER ZETTELWIRTSCHAFT – 50 % WENIGER BÜROKRATIE<br />

Dazu gehört vor allem die Vereinfachung<br />

und Entrümpelung der Gesetze,<br />

Verordnungen, Richtlinien etc.<br />

Konkretes Beispiel: Über 1.300 verschiedene<br />

Punkte auf mehr als 800<br />

Seiten beinhalten alleine die Lohnsteuerrichtlinien.<br />

Das kostet unproduktive<br />

Zeit bzw. teure Beratung.<br />

SOZIALE SICHERHEIT FÜR SELBSTÄNDIGE<br />

Kein Einkommen bei Krankheit oder<br />

unverschuldeten Unfällen, eine oft ungenügende<br />

Altersversorgung, Arbeitslosengeld<br />

in den seltensten Fällen<br />

– soll das alles auf ewig selbstverständlich<br />

bleiben? Wir Freiheitlichen<br />

sagen nein.<br />

Daher muß für Einpersonenunternehmen<br />

und kleine Familienbetriebe<br />

einerseits die Betriebshilfe weiter ausgebaut<br />

werden, andererseits Sozialleistungen<br />

verbessert und die Möglichkeit<br />

von billigen Überbrückungskrediten<br />

geschaffen werden.<br />

2<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14


<strong>Wirtschaft</strong><br />

BESSERER ZUGANG ZU KREDITEN<br />

Hunderte Millionen Euro werden den<br />

Großbetrieben und Multis zur Verfügung<br />

gestellt bzw. für diese an Haftungen<br />

übernommen.<br />

Für Kleinunternehmer ist es jedoch<br />

immer schwieriger, an leistbares<br />

Fremdkapital zu kommen. Auch die<br />

öffentlichen Förderungen sind vergleichsweise<br />

bescheiden.<br />

Konkretes Beispiel: Wir wollen Prämien<br />

und zinsbegünstigte Kredite<br />

nicht nur für Neugründungen, sondern<br />

vor allem für bestehende Kleinund<br />

Mittelbetriebe.<br />

Alternative Finanzierungsformen (z.B.<br />

Crowdfunding) ermöglichen!<br />

FAIRE PREISE - NEIN ZUM SCHRANKENLOSEN VERNICHTUNGSWETTBEWERB<br />

Ruinöse Preisdiktate und Vernichtungswettbewerb<br />

sind die Folgen einer<br />

schrankenlosen Globalisierung,<br />

aber auch von im Inland fehlenden<br />

klaren Wettbewerbsregeln. Dazu<br />

kommen ständig neue Gewährleistungsrechte,<br />

Rücknahmebestimmungen,<br />

Umweltauflagen usw. – das können<br />

viele nicht mehr in den Preisen<br />

unterbringen.<br />

Konkretes Beispiel: Bei kostentreibenden<br />

Auflagen muss es Ausnahmen für<br />

kleinere Betriebe geben. Außerdem<br />

muss das Verbot des Verkaufs unter<br />

dem Einstandspreis endlich durchgesetzt<br />

werden.<br />

VORSTEUERABZUG - FÜR BETRIEBS-PKW UND KOMBI<br />

Die immer wieder versprochene Einführung<br />

des Vorsteuerabzugs für Betriebs-PKW<br />

und Kombis läßt nach wie<br />

vor auf sich warten.<br />

Die Rot-Schwarze Regierung ist nicht<br />

bereit, konkrete Steuerentlastungen<br />

für die Betriebe vorzunehmen.<br />

Die sogenannten Fiskal-LKW sind keine<br />

Dauerlösung, da die Bestimmungen<br />

dafür viel zu eng gefaßt sind.<br />

Gerade Ein-Personen-Unternehmen<br />

und kleine Familienbetriebe sind auf<br />

PKW und Kombi als Betriebsmittel angewiesen.<br />

Diese Fahrzeuge sind steuerlich<br />

wie andere Betriebsmittel einzustufen<br />

und der Vorsteuerabzug ist zuzulassen.<br />

Die Entwicklung der Steuereinnahmen<br />

Die Steuerleistung der<br />

Österreicher wird immer<br />

höher.<br />

Dennoch kommt die SPÖ-<br />

ÖVP-Regierung mit dem<br />

Geld nicht aus und das<br />

Minus in der Staatskasse<br />

wird stetig höher.<br />

Einnahmen Jänner bis September <strong>2014</strong><br />

Die Staatsschulden betragen<br />

bereits mehr als das<br />

dreifache der jährlichen<br />

Steuereinnahmen.<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14 3


Politik / Service<br />

<strong>Wirtschaft</strong>skammerwahl in OÖ<br />

Mittwoch 25. Februar - Donnerstag 26. Februar 2015<br />

Briefwahl ab 26. Jänner 2015, Antrag dazu ab 24. <strong>November</strong> <strong>2014</strong><br />

Wo und Wann:<br />

Wahllokale befinden sich in fast allen<br />

Gemeinden (meist Gemeindeamt) und<br />

sind an den Wahltagen durchgehend<br />

von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.<br />

Man kann in jeder beliebigen Gemeinde<br />

in OÖ. wählen, muß nicht in der Heimatgemeinde<br />

gehen.<br />

Mitzubringen zur Wahl:<br />

Lichtbildausweis. Bei juristischen Personen<br />

(z. B. GmbH, Vereine, andere Gesellschaften)<br />

ist eine Vollmacht (schriftlich,<br />

firmenmäßig gezeichnet – braucht<br />

nicht vergebührt zu sein) vorzulegen, mit<br />

der man zur Abgabe der Stimme für die<br />

jeweilige juristische Person berechtigt<br />

wird. Vollmachtsformulare können Sie<br />

im Internet herunterladen.<br />

Bevollmächtigt kann werden: Geschäftsführer,<br />

Prokurist, Gesellschafter, Vorstands-<br />

oder Aufsichtsratsmitglied (pro<br />

Firma nur eine Person)<br />

Briefwahl<br />

Ab 24. <strong>November</strong> <strong>2014</strong> kann ein Antrag<br />

auf Ausstellung einer Wahlkarte<br />

(Briefwahl) bei der Hauptwahlkommission<br />

der <strong>Wirtschaft</strong>skammer, Hessenplatz<br />

3, 4020 Linz, Fax: 05-90909-<br />

3159, Mail: wahlbuero@wkooe.at, gestellt<br />

werden.<br />

Letzter möglicher Tag der Antragstellung<br />

ist der 18. Februar 2015.<br />

Ab 26. Jänner 2015 werden die Wahlkarten<br />

versendet, wenn man eine Zusendung<br />

will, ist das am Antrag zu vermerken,<br />

ansonsten kann man die<br />

Wahlkarte auch persönlich abholen.<br />

Die Wahlkarte (großer Umschlag) ist<br />

dann samt dem darin befindlichen<br />

Wahlkuvert mit dem ausgefüllten<br />

Stimmzettel so rechtzeitig an die Geschäftsstelle<br />

der Hauptwahlkommission<br />

zurückzusenden (Post oder persönlich),<br />

daß sie spätestens am 26. Februar<br />

2015 dort eingelangt ist.<br />

Wenn Sie, obwohl Sie eine Wahlkarte<br />

haben, nicht mit dieser wählen – z. B.<br />

weil sie in Verlust geraten ist – können<br />

Sie jedenfalls noch persönlich in jedem<br />

Wahllokal wählen gehen.<br />

Achtung: Um Mißbräuchen vorzubeugen,<br />

ist bei der Rücksendung außen<br />

am Rücksendekuvert eine Unterschrift<br />

zu leisten, wodurch man erklärt, die<br />

Stimmzettel persönlich und unbeobachtet<br />

ausgefüllt zu haben.<br />

Das Wahlgeheimnis ist trotzdem gesichert,<br />

weil die verschlossenen (im Umschlag<br />

befindlichen) Stimmzettelkuverts<br />

nicht geöffnet werden und nach<br />

Schluß der Wahl mit allen anderen<br />

Stimmkuverts aus ganz OÖ gemischt<br />

werden, bevor geöffnet und gezählt<br />

wird.<br />

Die Angabe der Absendeadresse am<br />

äußeren Umschlag (nicht am Stimmzettelkuvert)<br />

dient dazu, festzustellen,<br />

daß der Betreffende sein Wahlrecht<br />

ausgeübt hat, er wird dann in der Wählerliste<br />

abgehakt und kann kein zweites<br />

Mal (etwa im Wahllokal) abstimmen.<br />

Was wird eigentlich<br />

gewählt?<br />

Gewählt werden die Fachgruppenausschüsse<br />

in den einzelnen Branchen<br />

(Innungen im Gewerbe, Gremien<br />

im Handel usw.). Daher kann<br />

ein Unternehmer unter Umständen<br />

auch mehrere Wahlrechte haben,<br />

wenn er mehrere verschiedene Gewerbescheine<br />

hat.<br />

Achtung: Nicht gewählt wird der<br />

Kammerpräsident oder die Innungsmeister.<br />

Bei Ihrer Stimmabgabe geht es ausschließlich<br />

darum, welche wahlwerbende<br />

Gruppierung (Partei) im Ausschuß<br />

Ihrer Branche in der Kammer<br />

vertreten ist.<br />

Es gibt daher auch keine Orts- oder<br />

Bezirksergebnisse, sondern nur das<br />

Landesgesamtergebnis der Branche<br />

(z.B. des Textilhandels).<br />

4<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. /14


<strong>Wirtschaft</strong>skammerwahl 2015<br />

LISTE 3<br />

Freiheitliche und Parteifreie<br />

RfW - Oberösterreich<br />

Der Spitzenkandidat<br />

Wolfgang Klinger<br />

Warum ich mich<br />

engagiere:<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

weil wir in der Kammer neue<br />

Initiativen und Ideen brauchen<br />

weil es mir wichtig ist, die<br />

Klein- und Familienbetriebe<br />

in unserem Land zu fördern<br />

und nicht schutzlos den Interessen<br />

der Großen auszuliefern<br />

weil es Gerechtigkeit im wirtschaftlichen<br />

Wettbewerb<br />

geben muß<br />

weil wir uns nicht alles und<br />

jedes von der EU-Bürokratie<br />

diktieren lassen wollen<br />

weil ich überzeugt bin, daß<br />

eine starke freiheitliche<br />

Vertretung in der Kammer<br />

wichtig ist und nicht eine<br />

<strong>Wirtschaft</strong>sbund-Übermacht<br />

alles eigenmächtig<br />

bestimmen soll<br />

Wahlversprechen gibt es viele. Es<br />

ist nicht meine Art, vor der Wahl<br />

großmundig alles mögliche zu versprechen<br />

und dann wenig bis<br />

nichts zu halten.<br />

Ich kann aber meinen vollen Einsatz<br />

für die Interessen unserer Betriebe<br />

und eine ehrliche und geradlinige<br />

<strong>Wirtschaft</strong>spolitik versprechen.<br />

So, wie ich es auch als Bürgermeister<br />

meiner Heimatgemeinde<br />

halte. Dort haben wir z.B. einen<br />

der niedrigsten Verwaltungsaufwände<br />

im ganzen Land. Das so gesparte<br />

Geld kommt den Bürgern<br />

zugute.<br />

Wir wissen, wo wir anpacken müssen.<br />

Und wir können auch durchaus<br />

viel erreichen: Nicht mit großem<br />

Blabla und vollmundigen Ankündigungen,<br />

sondern mit konsequenter<br />

Arbeit.<br />

Dafür bitte ich um Unterstützung<br />

– mit Ihrer Stimme für die Liste 3<br />

Freiheitliche und Parteifreie -<br />

RfW!<br />

Ihr<br />

Wolfgang Klinger<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. /14 5


Wissen<br />

Achtung Falle<br />

Vorsicht bei dubiosen Fax-Anboten<br />

Gerade in jüngster Zeit<br />

wird eine alte Abzock–<br />

masche wieder verstärkt<br />

eingesetzt:<br />

Mittels Fax wird man<br />

aufgefordert, seine in einem<br />

Formular bereits<br />

vorgedruckten Daten zu<br />

prüfen und retourzufaxen,<br />

um in einem sogenannten<br />

„Online-Datenbank<br />

<strong>Wirtschaft</strong>sverzeichnis“<br />

erfaßt zu werden.<br />

Wenn Sie dieses Formular<br />

unterfertigt an<br />

die angegebene Nummer<br />

faxen, verpflichten<br />

Sie sich zu einer sofortigen<br />

Zahlung von<br />

1.872,-- Euro.<br />

Was harmlos klingt, ist in<br />

Wahrheit pures Abkassieren<br />

und hat mit seriösen <strong>Wirtschaft</strong>sverlagen<br />

nichts zu tun. Mit<br />

unterschriebenem Retourfax erteilt<br />

man nämlich einen Auftrag, dessen<br />

Tücken erst im Kleingedruckten<br />

deutlich werden: Der Eintrag in das –<br />

möglicherweise real so gar nicht existierende<br />

– Online-Portal kostet satte<br />

78,-- Euro monatlich bei einer fixen<br />

Bindung von 24 Monaten. Der gesamte<br />

Betrag für 2 Jahre wird im voraus<br />

fällig und ist nicht kündbar.<br />

Bezeichnend: Nirgends scheint ein<br />

Name oder eine Adresse der dubiosen<br />

Anbieter auf.<br />

Hat man einmal bestellt oder gar bezahlt,<br />

besteht kaum eine Chance, sein<br />

Geld wiederzusehen. Die als Rücksendeadresse<br />

angegebene Fax-Nummer<br />

ist von einem Wiener Fax-Online-Dienst<br />

bereitgestellt, bei dem jedermann,<br />

ohne selbst ein Faxgerät<br />

oder einen Telefonanschluß zu haben,<br />

Faxe versenden bzw. empfangen<br />

kann.<br />

Marketing in Facebook – was ist zu beachten<br />

Facebook unterscheidet in seinen<br />

Richtlinien zwischen persönlichen<br />

Profilen und Seiten. Persönliche<br />

Profile dürfen nur natürliche Personen<br />

erstellen. Unternehmen, Organisationen<br />

müssen eine sogenannte<br />

Seite erstellen. Seiten erkennt man<br />

an der “Gefällt mir” Schaltfläche im<br />

Titelbild.<br />

Bei der Wahl des Namens der Facebook<br />

Seite gelten grundsätzlich die<br />

Vorschriften wie bei der Wahl der<br />

Domainnamen oder Markennamen.<br />

Insbesondere dürfen Sie durch die<br />

Registrierung nicht in die Rechte<br />

Dritter (Namensrecht, Markenrecht,<br />

Urheberrecht, UWG etc.) eingreifen<br />

bzw. diese auch nicht verletzen.<br />

Ein besonders sensibles Thema ist<br />

die Verwendung von Fotos auf den<br />

Facebook Seiten. Grundsätzlich ist<br />

jedes Bild urheberrechtlich geschützt.<br />

Posten sie also ein selbstgemachtes<br />

Foto, ist das kein Problem,<br />

sie sind ja der Urheber. Keinesfalls<br />

sollten sie irgendwelche Fotos aus<br />

dem Internet downloaden und posten,<br />

sie besitzen an jenen nicht das<br />

Urheberrecht. Es gibt Fotodatenbanken<br />

im Internet, welche Fotos<br />

frei von Urheberrechten zur Verfügung<br />

stellen. Aber hier ist auch bei<br />

jedem einzelnen Foto die Urheberfrage<br />

zu klären.<br />

Wer im Namen seiner Firma auf Facebook<br />

unterwegs ist, kann auch<br />

Einträge auf fremden Pinnwänden<br />

schreiben. Hier ist zu beachten, dass<br />

nach den Facebookregeln kein Spam<br />

erlaubt ist. Als Spam werden zum<br />

Beispiel Hinweise auf das eigene<br />

Angebot oder Einladungen, Fan der<br />

eigenen Facebookseite zu werden<br />

gewertet.<br />

Nicht vergessen: Wenn eine Facebook<br />

Seite für ein Unternehmen erstellt<br />

wird, ist auf die Pflicht der<br />

Anführung eines Impressums zu<br />

achten. Dies kann auch durch die<br />

Anbringung eines Links zu dem Impressum<br />

auf die eigene Homepage<br />

geschehen (Bsp.: Impressum:<br />

www.meineSeite.at/impressum).<br />

6<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14


Österreich<br />

Höchstbesteuerung und Mittelmaßn<br />

Seit rund 70 Jahren gibt es eine<br />

Nachkriegsregierung. In dieser langen<br />

Zeit war immer eine der Großparteien<br />

in der Regierung, zumeist<br />

waren es SPÖ und ÖVP gemeinsam.<br />

Die SPÖ ist so gezählte 58,6 Jahre in<br />

der Regierung gesessen, die ÖVP<br />

liegt ziemlich gleichauf mit 52,8<br />

Jahren. Es gab bis dato keine Regierung,<br />

wo nicht eine der beiden<br />

Großparteien beteiligt war. Zusammen<br />

hat man fast 39 Jahre in gemeinsamen<br />

Koalitionen verbracht.<br />

Hunger nach Steuern<br />

Was hat sich in diesen Regierungsjahren<br />

getan? Nun zuerst die gute<br />

Nachricht – das Bruttoinlandsprodukt<br />

ist seit 1950 um das 7,8fache<br />

gestiegen (zu realen Preisen gerechnet).<br />

49,5% des Bruttoinlandsproduktes<br />

nimmt der Staat ein – so sind<br />

auch die Einnahmen des Staates gewaltig<br />

gewachsen. Aber der Hunger<br />

nach Steuern ist immer größer geworden.<br />

Die Abgabenquote ist um<br />

rund 45% gestiegen. Die Steuerschraube<br />

wurde Zug um Zug angezogen<br />

worden. Dramatisch hat sich<br />

die Situation bei den lohnabhängigen<br />

Steuern und Abgaben entwikkelt.<br />

Gerade mal 50,9 Cent bleiben<br />

nach der Auszahlung von 1 Euro<br />

Lohn übrig. Damit hat man sich im<br />

internationalen Vergleich in die Top<br />

3 der Hochsteuerländer katapultiert.<br />

Schwaches Ergebnis<br />

Österreich müßte mit all diesen Einnahmen<br />

eigentlich unendlich viel<br />

bewirken können. Doch was passiert?<br />

Im Pisa Test sind wir in den<br />

Bereichen Naturwissenschaften und<br />

Lesekompetenz in der unteren Hälfte<br />

aller Länder. Bei den Doing Business<br />

Ratings der Weltbank sind wir<br />

nur auf Platz 21 – vergleichbare<br />

Länder sind weit vor uns. Bei der<br />

Exportquote liegen wir an 13. Stelle<br />

im EU-Vergleich, mit 40,8% des BIP.<br />

Diesen Wert hatte Österreich bereits<br />

vor 8 Jahren erreicht. Die bürokratischen<br />

Hürden für Unternehmer<br />

wachsen und wachsen. Befragt man<br />

die Selbständigen, stöhnen sie unter<br />

der Last der Auflagen. Jüngstes Beispiel<br />

ist die beschlossene Allergenverordnung,<br />

welche die Gastronomen<br />

verpflichtet, Speisen auf Allergene<br />

zu untersuchen und auszuweisen.<br />

Bloße Ankündigungspolitik<br />

Vonseiten der Verantwortlichen<br />

macht man das, was man am besten<br />

kann: Ankündigungen. Die Gewerkschaft<br />

macht pflichtgemäß gegen<br />

die Steuern mobil, die ÖVP-dominierte<br />

<strong>Wirtschaft</strong>skammer stemmt<br />

sich ebenso pflichtgemäß gegen Bürokratie.<br />

Das alles in schönen Farben<br />

und mit hohen Kosten für das<br />

Marketing. Zum wievielten Mal eigentlich?<br />

Beide Parteien sitzen seit mehreren<br />

Jahrzehnten in der Regierung. Die<br />

letzten 8 Jahre hätte die SPÖ-ÖVP<br />

Koalition die Gelegenheit gehabt,<br />

wichtige Reformen durchzuziehen.<br />

Geschehen ist so gut wie nichts.<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14 7


<strong>Wirtschaft</strong><br />

WKV Vizepräsident Ing. Edi Fischer.<br />

Fischer : „Europa muss endlich in<br />

den Köpfen der Gewerkschafter ankommen.<br />

Man wird das Gefühl<br />

nicht los, dass beim ÖGB der Blick<br />

für die <strong>Wirtschaft</strong>srealität oft verstellt<br />

ist. “<br />

WKV Vizepräsident Fischer zu den Metallern:<br />

Lohnabschluss liegt an der Schmerzgrenze der<br />

Unternehmer<br />

Nachdem die Lohnverhandlungen der<br />

Metaller mit 2,1% Lohnerhöhung die<br />

Schmerzgrenze der <strong>Wirtschaft</strong> erreicht<br />

haben, braucht es für die Zukunft<br />

vor allem die Bereitschaft des<br />

ÖGB zu flexiblen Arbeitszeiten, so<br />

der RfW-Landesobmann, WKV Vizepräsident<br />

Ing. Edi Fischer.<br />

Fischer dazu: „Europa muss endlich<br />

in den Köpfen der Gewerkschafter<br />

ankommen. Man wird das Gefühl<br />

nicht los, dass beim ÖGB der Blick für<br />

die <strong>Wirtschaft</strong>srealität oft verstellt ist.<br />

Österreichs <strong>Wirtschaft</strong> kann in der EU<br />

nur wettbewerbsfähig sein, wenn in<br />

Sachen Rechtsvorschriften und Sozialleistungen<br />

Waffengleichheit<br />

herrscht. Die neue und moderne Arbeitswelt<br />

lässt sich nicht in ein enges<br />

Zeitkorsett zwängen, sie braucht Luft<br />

zum Atmen und daher muss zumindest<br />

das geltende Arbeitszeitrecht<br />

endlich in den Kollektivverträgen umgesetzt<br />

werden.“<br />

Solange wir nicht zur Arbeitszeitflexibilisierung<br />

bereit sind, werden Industriebetriebe<br />

weiter abwandern,<br />

weil ihnen die starren Arbeitszeiten<br />

wettbewerbsmäßig schwer zu schaffen<br />

machen. Wer will schon täglich<br />

mit dem Gesetz in Konflikt kommen<br />

und drakonische Strafen zahlen, nur<br />

weil er betriebswirtschaftlich erfolgreich<br />

ist und Aufträge rasch abarbeiten<br />

muss? Unsere Betriebe müssen<br />

dann arbeiten können, wenn sie Aufträge<br />

haben und die dafür notwendige<br />

Mehrarbeitszeit auf Betriebsebene regeln<br />

können, so Fischer.<br />

Den größten Profit aus dem Lohnabschluss<br />

haben der Finanzminister, die<br />

Kommunen und die Sozialpartner,<br />

denn da kommt die Erhöhung zu 100<br />

Prozent an. Das gilt leider nicht für<br />

die Arbeitnehmer und daher ist die sofortige<br />

und jährliche Inflationsangleichung<br />

der Steuerstufen ein Gebot der<br />

Stunde. Ohne die Anpassung der<br />

Steuerprogression an die Teuerungsrate<br />

sind die Lohnerhöhungen nämlich<br />

kein gerechter Leistungsabgleich<br />

für die Arbeitnehmerschaft. Die <strong>Wirtschaft</strong><br />

will ihre Leistungsträger gerecht<br />

entlohnen und dabei den Konsum<br />

stärken, aber nicht die Budgets<br />

der öffentlichen Hand weiter erhöhen,<br />

so der RfW-Landesobmann von Vorarlberg,<br />

Vizepräs. Ing. Edi Fischer abschließend.<br />

RfW-Klinger: Strikte Ablehnung von Mauterweiterungen<br />

Auch Verkehrsminister Stöger (SPÖ)<br />

will Frächter weiter belasten<br />

Entschieden gegen weitere Belastungen<br />

für die heimische Transportwirtschaft<br />

stellt sich der Ring<br />

freiheitlicher <strong>Wirtschaft</strong>streibender<br />

(RfW), so Landesobmann Wolfgang<br />

Klinger.<br />

Sowohl die Arbeiterkammer als<br />

auch einige Bundesländervertreter<br />

hatten kürzlich die Ausdehnung der<br />

LKW-Maut auf Landesstraßen gefordert.<br />

Nun komme Verkehrsminister<br />

Stöger mit einer weiteren Maut–<br />

erhöhungsidee daher. Geht es nach<br />

den Sozialisten, sollen sogenannte<br />

“externe Kosten” also z. B. nicht näher<br />

bezeichnete Lärmbelastung -<br />

mauterhöhend wirken.<br />

Stöger will damit weitere hunderte<br />

Millionen in den nächsten Jahren<br />

abkassieren.<br />

Klinger erinnert daran, daß die<br />

Maut bereits jetzt rund 1.500 Millionen<br />

Euro pro Jahr betrage. Eine<br />

weitere Belastung sei völlig unzumutbar,<br />

so der RfW-Obmann abschließend.<br />

8<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14


<strong>Wirtschaft</strong><br />

GRÜNE gegen die <strong>Wirtschaft</strong><br />

Aber die ÖVP koaliert mit ihnen<br />

Immer dreister werden die Forderungen<br />

der Grünen zulasten der<br />

<strong>Wirtschaft</strong> und Unternehmen.<br />

Aber die ÖVP – und damit ihr <strong>Wirtschaft</strong>sbund<br />

- haben nichts besseres<br />

zu tun, als mit diesen Grünen eine<br />

Koalition nach der anderen zu bilden.<br />

Beispiele gefällig?<br />

Arbeitszeitverkürzung (natürlich<br />

bei vollem Lohnausgleich) und<br />

Verteuerung der Überstunden<br />

Förderung linker Kampagnen<br />

Weg mit PKW und LKW – Zusatzbelastungen<br />

für alle<br />

Fahrzeuge (außer Bahn und Rad)<br />

Freier Haschischverkauf – z. B.<br />

an Lehrlinge ab 16<br />

Einführung zusätzlicher<br />

Feiertage<br />

Einführung von<br />

Vermögenssteuern<br />

Noch höhere Mineralölsteuer<br />

Flächendeckende LKW-Maut<br />

Grundeinkommen für<br />

alle ohne jede Bedingung<br />

Urlaubsanspruch für Arbeitslose<br />

Diese Liste von 10 wirtschaftsfeindlichen<br />

grünen Forderungen ließe<br />

sich beliebig erweitern.<br />

Und was macht die ÖVP?<br />

Statt diesem Unsinn entschieden<br />

entgegenzutreten, wird eine Zusammenarbeit<br />

mit den Grünen vereinbart,<br />

wie z. B. in den Landesregierungen<br />

von Oberösterreich, Salzburg<br />

und zuletzt Vorarlberg.<br />

Was sagt eigentlich der ÖVP-<strong>Wirtschaft</strong>sbund<br />

dazu? Bis auf ein paar<br />

vordergründige Presseaussendungen<br />

gar nichts. Die <strong>Wirtschaft</strong>sbündler<br />

haben allen Koalitionen mit den<br />

Grünen bedenkenlos zugestimmt. In<br />

der Interessenvertretung der Selbständigen<br />

sollte es nicht auch so<br />

weit kommen. Das sollte jeder bei<br />

seiner Stimmabgabe für die kommende<br />

<strong>Wirtschaft</strong>skammerwahl bedenken.<br />

BO WKÖ Vizepräsident Krenn:<br />

Studie bestätigt verlorene Milliarden!<br />

Politik versagt bei Bekämpfung<br />

des Mehrwertsteuer-Betrugs!<br />

Reformen würden Steuerentlastung<br />

möglich machen!<br />

Geschätzte 177 Milliarden Euro an<br />

Mehrwertsteuer gingen im Jahr 2012<br />

in der EU verloren. Das entspricht<br />

rund 16 Prozent der erwarteten<br />

Mehrwertsteuereinnahmen von 26<br />

Mitgliedsstaaten. Dies wird durch eine<br />

aktuelle EU-Studie zum Thema<br />

"MWSt-Lücke" nun bestätigt. Die<br />

Studie enthält exakte Daten über die<br />

Differenz zwischen fälligen und tatsächlich<br />

eingehobenen Beträgen.<br />

In Österreich macht die Lücke 3,244<br />

Milliarden Euro oder 12 Prozent aus!<br />

Diese unglaubliche Summe geht uns<br />

jedes Jahr durch die Lappen. Seit vielen<br />

Jahren ist den verantwortlichen<br />

Politikern von Rot und Schwarz bekannt,<br />

dass der Mehrwertsteuerbetrug<br />

ein enormes Ausmaß angenommen<br />

hat. Bedauerlicherweise wird zu<br />

wenig unternommen und gesetzte<br />

Maßnahmen sind offensichtlich absolut<br />

untauglich. Die diesbezügliche<br />

Unfähigkeit von Faymann und Co<br />

veranschaulicht sich auch daran, dass<br />

die Mehrwertsteuerlücke in den letzten<br />

5 Jahren um eine Milliarde Euro<br />

angewachsen ist!<br />

Damit ist der nächste Beweis erbracht,<br />

dass eine umfassende und<br />

nachhaltige Steuerentlastung mit Reformen<br />

finanzierbar ist! Neue Steuern<br />

brauchen wir dazu nicht, so<br />

Krenn.<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14 9


Service<br />

Infoseiten für Unternehmer<br />

Vermeidung von Anspruchszinsen<br />

Ab 1. Oktober <strong>2014</strong> werden vom Finanzamt<br />

für Einkommensteuer- und<br />

Körperschaftsteuernachzahlungen<br />

für das Jahr 2013 so genannte Anspruchszinsen<br />

verrechnet.<br />

Vertreterpauschale neu<br />

Wenn sich aus der Veranlagung eine<br />

Gutschrift ergibt, werden die Anspruchszinsen<br />

gutgeschrieben. Der<br />

Zinssatz beträgt derzeit 1,88 Prozent<br />

pro Jahr. Die Vorschreibung von Anspruchszinsen<br />

kann durch eine freiwillige<br />

Anzahlung in Höhe der zu erwartenden<br />

Steuernachzahlung vermieden<br />

werden. Aus diesem Grund<br />

empfiehlt sich eine Überprüfung der<br />

zu erwartenden Steuernachzahlung.<br />

Die Anzahlung muss unter der Bezeichnung<br />

„E 1-12/2013“ (Einkommensteuer)<br />

bzw. „K 1-12/2013“<br />

(Körperschaftsteuer) auf das Finanzamt-Konto<br />

einbezahlt werden.<br />

Anspruchszinsen sind steuerlich<br />

nicht absetzbar – Gutschriften sind<br />

steuerfrei.<br />

Bei Steuergutschriften kann es von<br />

Vorteil sein, wenn mit der Abgabe<br />

der Steuererklärungen noch zugewartet<br />

wird. Unter Berücksichtigung<br />

der KESt ergibt sich eine Verzinsung<br />

von rund 2,5 Prozent. Es<br />

gibt einen kleinen Zinsvorteil, der<br />

beachtet werden sollte. Anspruchszinsen<br />

werden erst ab einer Höhe<br />

von EUR 50 festgesetzt.<br />

Vertreter sind Personen, die im<br />

Außendienst zum Zwecke der Anbahnung<br />

und des Abschlusses von<br />

Geschäften und zur Kundenbetreuung<br />

tätig sind. Zur Vertretertätigkeit<br />

gehört sowohl die Tätigkeit im<br />

Außendienst als auch die für konkrete<br />

Aufträge erforderliche Tätigkeit<br />

im Innendienst.<br />

Für Vertreter sieht das Steuerrecht<br />

pauschalierte Werbungskosten vor.<br />

In der Regel müssen Werbungskosten<br />

nachgewiesen bzw. glaubhaft<br />

gemacht werden. Vertreter können<br />

ohne Nachweis pauschale Werbungskosten<br />

in Höhe von fünf Prozent<br />

des Bruttobezuges geltend machen<br />

– maximal jedoch 2190 Euro<br />

pro Jahr.<br />

Für die Inanspruchnahme der Vertreterpauschale<br />

muss eine ausschließliche<br />

Vertretertätigkeit ausgeübt<br />

werden. Eine andere Außendiensttätigkeit,<br />

deren vorrangiges<br />

Ziel nicht die Anbahnung bzw. Herbeiführung<br />

von Geschäftsabschlüssen<br />

ist, wird nicht als Vertretertätigkeit<br />

betrachtet und berechtigt somit<br />

auch nicht zum Abzug pauschaler<br />

Werbungskosten.<br />

Der Verwaltungsgerichtshof hat unlängst<br />

entschieden, dass ein EDV<br />

Organisationsberater im Außendienst<br />

die Kriterien eines Vertreters<br />

nicht erfüllt. Auch bei Einkäufern<br />

oder bei Pharmareferenten im<br />

Außendienst wurde die Vertretereigenschaft<br />

nicht anerkannt, da diese<br />

keine Geschäfte anbahnen bzw. auch<br />

keine Geschäftsabschlüsse tätigen.<br />

(Quelle VN)<br />

Befreiung von Sozialversicherungs-Beiträgen<br />

Gewerbetreibende können rück–<br />

wirkend für das Jahr <strong>2014</strong> eine Befreiung<br />

von der Kranken- und der<br />

Pensionsversicherung bei der Sozialversicherung<br />

der gewerblichen<br />

<strong>Wirtschaft</strong> (SVA) beantragen.<br />

Voraussetzung für die Befreiung<br />

ist, dass der Jahresumsatz <strong>2014</strong><br />

maximal 30.000 Euro und die steuerpflichtigen<br />

Einkünfte <strong>2014</strong> maximal<br />

4743,72 Euro nicht übersteigen.<br />

Der Befreiungsantrag muss bis zum<br />

31. Dezember <strong>2014</strong> bei der SVA<br />

eingebracht werden. Die Befreiung<br />

kann auch während des Bezuges<br />

von Kinderbetreuungsgeld bzw. bei<br />

Bestehen einer Teilversicherung<br />

während der Kindererziehung beantragt<br />

werden, wenn der monatliche<br />

Umsatz 2500 Euro und die monatlichen<br />

Einkünfte 395,31 Euro<br />

nicht übersteigen.<br />

Antragsberechtigt sind Jungunternehmer<br />

(maximal zwölf Monate<br />

GSVG-Pflicht in den letzten fünf<br />

Jahren) und Personen, die das 60.<br />

Lebensjahr vollendet haben.<br />

Weiters sind Personen über 57 Jahre<br />

antragsberechtigt, wenn sie die<br />

jeweiligen Grenzen in den letzten<br />

fünf Jahren nicht überschritten haben.<br />

Ein Antrag auf Befreiung ist insbesondere<br />

dann sinnvoll, wenn bereits<br />

aufgrund einer anderen Tätigkeit<br />

(z.B. einem Dienstverhältnis)<br />

ein Versicherungsschutz gegeben<br />

ist. (Quelle VN)<br />

10<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14


Liberaler Klub<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14 11


Adabei<br />

Ein Abend im Zeichen des Marketings<br />

“Die Energie aller Beteiligten nutzen und dadurch gelebtes<br />

Marekting umsetzen” war der Titel der Veranstaltung<br />

des Ring freiheitlicher <strong>Wirtschaft</strong>streibender (RfW)<br />

und der Sparkasse in Wels. Marketingexperte Jürgen<br />

Staudinger gab mit seinem Vortrag “Gelebtes Marketing”<br />

Einblicke in die menschliche Psyche und den Weg<br />

zum gelebten Marketing im Unternehmen. Es kommt<br />

darauf an, daß die gesamten Mitarbeiter und die Chef–<br />

etage positiv zum Unternehmen eingestellt sind. Das<br />

gilt vom Chef bis zum Lehrling, so Staudinger, Danach<br />

gab Eveline Weglehner, Mental- und Persönlichkeits–<br />

trainerin, Tipps wie man mental stark wird und bleibt.<br />

Beim anschließenden Buffet wurde noch heftig über<br />

das Thema und die Tipps der Vortragenden diskutiert.<br />

Begeistert von den Vorträgen (v.l.n.r):<br />

Stadtrat Gerhard Kroiß, LAbg. Mag. Silke<br />

Lackner, RfW Bezirksobmann GR Manfred<br />

Wiesinger, Robert Reif (Sparkasse OÖ<br />

Wels), Jürgen Staudinger (fun@business),<br />

Eveline Weglehner (Persönlichkeits- und<br />

Mentaltrainerin), Vizebürgermeister Dr. Andreas<br />

Rabl, GR Komm.Rat Willibald Baumgartner,<br />

GR Margarete Josseck-Herdt, stv.<br />

RfW-Bezirksobmann Wolfgang Kubis, Walter<br />

Wiesmair (Sparkasse OÖ)<br />

RfW <strong>Wirtschaft</strong>sstammtisch mit<br />

globalen Themen<br />

CETA, TTIP, TISA und Russland waren die Themen des<br />

<strong>Wirtschaft</strong>sstammtisches des RfW Schärding. RfW Bezirksobmann<br />

Stefan Aichmayr MBA berichtete über die<br />

Auswirkungen der <strong>Wirtschaft</strong>ssanktionen der EU gegen<br />

Russland, die auch im Schärdinger Raum zu spüren<br />

sind.<br />

RfW Landesobmann Wolfgang Klinger klärte über die<br />

Gefahren auf, die uns durch die Handelsabkommen mit<br />

Kanada (CETA), mit den USA (TTIP) und mit weiteren<br />

Ländern (TISA) erwarten. Vor allem die Investitionsschutzklauseln<br />

und die Sonderklagsrechte dienen den<br />

globalen Konzernen zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen<br />

Interessen gegen den Staat. „Dies birgt massive<br />

Gefahren und ist abzulehnen,“ so Klinger.<br />

Foto v.l.n.r.: RfW Bezirksobmann Stefan Aichmayr MBA und RfW<br />

Landesobmann Ing. Wolfgang Klinger berichteten von den Auswirkungen<br />

der <strong>Wirtschaft</strong>ssanktionen und der internationalen<br />

Verträge<br />

12<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. /14


RfW-Mandatar im <strong>Wirtschaft</strong>sparlament OÖ Michael Fürtbauer:<br />

Nahversorgerförderung verbessern<br />

Ob der Fleischer ums Eck, der Bäcker,<br />

der Wirt oder der örtliche Lebensmittelhändler,<br />

die Sicherung der Nahversorgung<br />

ist ein wichtiger Bestandteil<br />

zur Aufrechterhaltung des <strong>Wirtschaft</strong>sstandortes<br />

und der Lebensqualität<br />

in den oberösterreichen Regionen.<br />

Die derzeitig geltende Förderung für<br />

Nahversorger sieht vor, daß die Mindesthöhe<br />

der Investitionen 10.000,--<br />

Euro förderbare Kosten beträgt. “Dies<br />

ist für Kleinbetriebe zu hoch angesetzt.<br />

So sind alle betrieblichen Innovationen<br />

und Erweiterungen, die unter diese<br />

Grenze fallen faktisch von der Förderung<br />

ausgeschlossen. Hier ist eine<br />

Halbierung, wie in anderen Bundesländern<br />

auch, angebracht,” so der Wirt<br />

und RfW-Mandatar im <strong>Wirtschaft</strong>sparlament<br />

der <strong>Wirtschaft</strong>skammer OÖ,<br />

Michael Fürtbauer.<br />

Ein weiteres Problem ist, daß oft ein<br />

großer Teil der Kosten, gerade bei den<br />

Lebensmittelhändlern, der Einkauf<br />

der Handelswaren ist. “Dies ist derzeit<br />

von der Förderung ausgeschlossen,” so<br />

Fürtbauer.<br />

Die Fremdmittel zur Finanzierung der<br />

Warenlager stellen aber besonders bei<br />

Gründung eines Nahversorgers eine<br />

außerordentliche Belastung dar. Hier<br />

muss im Interesse einer Sicherstellung<br />

einer regionalen Versorgung die öffentliche<br />

Hand eine Förderung anbieten.<br />

Zielführend wäre ein Zinsenzuschuss<br />

zur anfänglichen Finanzierung des<br />

Warenlagers.<br />

Fürtbauer hat einen entsprechenden<br />

Antrag in das <strong>Wirtschaft</strong>sparlament<br />

eingebracht.<br />

Alfred Fenzl, RfW-Mandatar im <strong>Wirtschaft</strong>sparlament OÖ setzt Initiative:<br />

Falle im Pensionsrecht beseitigen<br />

“Wer glaubt, dass man kategorisch ab<br />

dem Erreichen der Altersgrenze von<br />

65, bei Frauen natürlich 60, ohne Verlust<br />

der Pension wieder einen Zuverdienst<br />

in unlimitierter Höhe haben<br />

darf, irrt,” so der Steuerberater und<br />

RfW-Mandatar im <strong>Wirtschaft</strong>sparlament<br />

der <strong>Wirtschaft</strong>skammer OÖ Alfred<br />

Fenzl.<br />

Während die SVA zumindest mündlich<br />

Personen aufklärt, die früher bei<br />

dieser Anstalt pensionsversichert waren,<br />

fordert die PVA ihre InvaliditätspensionistInnen<br />

sogar zur Rückzahlung<br />

der Pension auf, wenn sie nach<br />

dem Erreichen der Altersgrenze nicht<br />

zuvor die Umwandlung der Invaliditätspension<br />

in eine Alterspension beantragt<br />

haben und die PVA über den<br />

Hauptverband Kenntnis davon erlangt,<br />

dass ein Zuverdienst vorliegt.<br />

Es wäre wünschenswert, wenn eine<br />

automatische Umwandlung der Invaliditätspension<br />

in eine reguläre Alterspension<br />

stattfinden würde, damit<br />

niemand in diese bürokratische Falle<br />

tappt, so Fenzl, der einen entsprechenden<br />

Antrag in das Wirstchaftsparlament<br />

eingebracht hat.<br />

<strong>Wirtschaft</strong>sbund Linz:<br />

Wie man sich nett selber finanziert<br />

In einem vierseitigen Folder lud der<br />

<strong>Wirtschaft</strong>sbund LinzNord mit dem<br />

Hinweis „Achtung begrenzte Teilnehmerzahl“<br />

zum Besuch des Musicals<br />

GAUDÍ.<br />

Vorteil für die Eingeladenen: Wer<br />

bei der Abendkasse in bar bezahlte<br />

und unter dem Stichwort „<strong>Wirtschaft</strong>sbund“<br />

seinen Namen angab,<br />

für den gabs einen ermäßigten Kartenpreis.<br />

Auf die Teilnahme freute<br />

sich in der Einladung Frau Stadtrat<br />

Kommerzialrat Susi W., ihres Zeichens<br />

Bezirksobfrau des <strong>Wirtschaft</strong>sbundes<br />

Linz.<br />

Möglicherweise nicht in bar, sondern<br />

auf anderen Wegen bezahlt<br />

wurde das Inserat – auf dem artig<br />

„bezahlte Anzeige“ vermerkt ist -,<br />

das Frau Stadtrat Kommerzialrat<br />

Susi W. als Marktreferentin und<br />

Stadtsenatsmitglied der Stadt Linz<br />

in dieser Einladung im Umfang einer<br />

Seite schalten ließ, ihr eigenes<br />

Konterfei inklusive. Auf Kosten der<br />

Stadt Linz.<br />

Bei solcher Großzügigkeit ist es<br />

auch nicht verwunderlich, daß am<br />

Veranstaltungsort für den <strong>Wirtschaft</strong>sbund<br />

ein eigener und - wie<br />

extra in der Einladung betont wurde<br />

– abgetrennter Bereich zur Verfügung<br />

stand.<br />

Vielleicht wollte man sich – bei soviel<br />

finanziellem Geschick – gar<br />

nicht öffentlich sehen lassen.<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. /14 13


Der neue FPÖ <strong>Wirtschaft</strong>ssprecher<br />

NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger:<br />

KMU müssen gezielter gefördert und<br />

gestärkt werden, z.B. durch schrittweise<br />

Senkung der Lohnnebenkosten,<br />

echte Steuerfreiheit für nicht entnommene<br />

und reinvestierte Gewinne, Abschaffung<br />

der Zwangsmitgliedschaft<br />

bei der <strong>Wirtschaft</strong>skammer und Entbürokratisierung.<br />

Foto Copyright: Parlamenstdirektion / PHOTO SIMONIS<br />

MMMag. Dr. Axel Kassegger<br />

Der neue <strong>Wirtschaft</strong>ssprecher<br />

der Freiheitlichen im Parlament<br />

Seit September <strong>2014</strong> ist NAbg.<br />

MMMag. Dr. Axel Kassegger der<br />

neue <strong>Wirtschaft</strong>ssprecher der FPÖ.<br />

Er trat in dieser Funktion die Nachfolge<br />

von NAbg. Bernhard Themessl<br />

an. Neben seiner Arbeit als selbständiger<br />

Unternehmer ist er u.a.<br />

stv. Aufsichtsratsvorsitzender der<br />

Holding Graz und als Aufsichtsratsvorsitzender<br />

des Steirischen Verkehrsverbundes<br />

tätig. Aufgrund seiner<br />

wirtschaftlichen Fachkompetenz<br />

– u.a. als studierter Jurist und<br />

Betriebswirt – wirkt er bei der Ingenium<br />

Education (internationale<br />

Fort- und Weiterbildung) und am<br />

Studien & Technologie Transfer<br />

Zentrum Weiz als Vortragender.<br />

Als selbstständiger Unternehmer<br />

sind ihm die kleinen und mittleren<br />

Unternehmen (KMU) eine Herzensangelegenheit.<br />

KMU müssen gezielter<br />

gefördert und gestärkt werden,<br />

z.B. durch schrittweise Senkung der<br />

Lohnnebenkosten, echte Steuerfreiheit<br />

für nicht entnommene und reinvestierte<br />

Gewinne, Abschaffung der<br />

Zwangsmitgliedschaft bei der <strong>Wirtschaft</strong>skammer<br />

und Entbürokratisierung.<br />

<strong>Wirtschaft</strong>swachstum, Arbeitslosenquote, Staatsschulden und Budgetdefizit<br />

Eine Katastrophenmeldung jagt die andere.<br />

Trotz aller rotschwarzen Beteuerungsversuche,<br />

Täuschungsmanöver<br />

und Ausreden hat nun die EU-Kommission<br />

das Versagen der Bundesregierung<br />

auf allen wirtschaftspolitischen<br />

Ebenen amtlich gemacht. Im<br />

Bereich des <strong>Wirtschaft</strong>swachstums,<br />

der Arbeitslosenquote, der Staatsschulden<br />

und des Budgetdefizits<br />

jagt eine großkoalitionäre Katastrophenmeldung<br />

die nächste.<br />

"Interessant an den Zahlen der EU-<br />

Kommission ist die Tatsache, dass<br />

das Wachstum in Österreich stärker<br />

einbricht als in anderen europäischen<br />

Ländern. Es wäre eine Sache<br />

des Anstandes, dass sich die Regierung<br />

zu ihrer Verantwortung bekennt,<br />

ließ man doch in der Vergangenheit<br />

keine Gelegenheit aus, sich<br />

die im EU-Vergleich angeblich so<br />

rosigen <strong>Wirtschaft</strong>sdaten der eigenen<br />

Leistung zuzuschreiben", so der<br />

FPÖ-<strong>Wirtschaft</strong>ssprecher NAbg.<br />

MMMag. Dr. Axel Kassegger.<br />

"Trotz einer enormen Schulden- und<br />

Abgabenquote schafft es die derzeitige<br />

Bundesregierung nicht, einen<br />

Budgetüberschuss - wie etwa<br />

Deutschland - zu erwirtschaften.<br />

Stattdessen treibt man ohne Not das<br />

Defizit in die Höhe mit fatalen Folgen<br />

für die kommenden Jahre".<br />

In diesem Zusammenhang seien<br />

auch die Rekordschulden der Länder<br />

und Gemeinden genannt. Das<br />

SPÖ-geführte Wien steuert auf eine<br />

finanzielle Katastrophe zu, während<br />

die Arbeitslosenzahlen im Gleichschritt<br />

explodieren, für Kassegger<br />

eine klare Folge sozialistischer <strong>Wirtschaft</strong>spolitik.<br />

Auffällig ist nur, daß die Regierung<br />

einzig im Bereich der Sicherung ihrer<br />

Pfründe wie etwa der Kammern<br />

und der Sozialversicherungen eine<br />

erstaunliche Betriebsamkeit an den<br />

Tag legt.<br />

14<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14


unter der Lupe<br />

Schweinwerfer<br />

Am 11.11. hat allerorts in unseren Breiten der Fasching begonnen, oft verbunden<br />

mit der Übergabe von Rathaus-Schlüsseln an die Narren. Böse Zungen behaupten,<br />

daß es sich bei letzterem in vielen Fällen um eine reine Fleißaufgabe handle.<br />

Auch beim österreichischen Parlament kann man sich angesichts manches dort<br />

stattfindenden Treibens – wie z. B. dem Aufstellen pinkfarbener Luftmatratzen im<br />

Plenarsaal – des Eindrucks nicht erwehren, daß Narreteien bereits ganzjährig die<br />

Überhand gewinnen.<br />

Dies sei anhand des köstlichen und lehrreichen Beispiels der „Schweinwerferdebatte“<br />

illustriert. Im parlamentarischen Antrag mit der Ziffer 697/A vom<br />

22.10.<strong>2014</strong> des Abg. C. H., Kolleginnen und Kollegen heißt es:<br />

Der Nationalrat wolle beschließen: Das Kraftfahrgesetz 1976 wird wie folgt geändert:<br />

„In § 20 Abs. 4 wird das Wort ‚Schweinwerfer‘ gegen Scheinwerfer ersetzt“.<br />

Nach einer immerhin 116 Worte langen Begründung wird noch angefügt:<br />

„In formeller Hinsicht wird die Zuweisung an den Verkehrsausschuß vorgeschlagen“.<br />

„Zitiert“<br />

Angesichts mancher <strong>Wirtschaft</strong>sprognosen<br />

liegt die Vermutung nahe,<br />

Kaffeesatzlesen den exakten Wissenschaften<br />

zuzuordnen.<br />

Unbekannt<br />

<strong>Wirtschaft</strong>skrisen erkennt man daran,<br />

daß die Bevölkerung aufgefordert<br />

wird, Vertrauen zu haben.<br />

M. Neef, chilenischer Ökonom<br />

Wenn wir hohe Preise fordern, beuten<br />

wir den Konsumenten aus, wenn<br />

wir niedrige Preise fordern, betreiben<br />

wir Vernichtungskriege gegenüber<br />

den kleineren Wettbewerbern, wenn<br />

wir die gleichen Preise wie die Konkurrenz<br />

fordern, stehen wir unter<br />

Kartellverdacht.<br />

Chef eines Mineralölkonzerns<br />

Hintergrund der ganzen juristisch-bürokratischen Angelegenheit ist ein simpler<br />

Druckfehler im Gesetzestext.<br />

Nicht ohne inneres Amüsement kann man dort die im besten Bürokratendeutsch<br />

formulierte Vorschrift nachlesen: „andere als die in § 14 Abs. 1 – 7, in den §§ 15<br />

und 17 bis 19 und in den Abs. 1 bis 3 angeführten Schweinwerfer … dürfen nur<br />

mit Bewilligung des Landeshauptmannes an Kraftfahrzeugen angebracht werden<br />

und nur, wenn der Antragsteller hiefür einen dringenden beruflichen oder wirtschaftlichen<br />

Bedarf glaubhaft macht“.<br />

Nun ist der berufliche Bedarf für einen Schweinwerfer ja selbst in ländlichen Gebieten<br />

nahezu auszuschließen. Das heißt, der parlamentarische Antrag wird wohl<br />

durchgehen, möglicherweise sogar ohne größere Diskussionen im Verkehrsausschuß.<br />

Man hätte natürlich auch ohne diesen enormen geistigen Aufwand und ohne Zeit<br />

und Kosten zu verschwenden das inkriminierende „w“ einfach löschen oder einen<br />

Fliegenschiß draufsetzen können oder was immer.<br />

Also: Etwas unbürokratisch lösen.<br />

Wenn sich nicht bald Entscheidendes ändert, werden wir darauf aber noch<br />

lange warten, meint<br />

Ihr<br />

Agilus<br />

Jede <strong>Wirtschaft</strong> beruht auf dem Kreditsystem,<br />

das heißt auf der irrtümlichen<br />

Annahme, der andere werde<br />

gepumptes Geld zurückzahlen.<br />

Kurt Tucholsky<br />

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein<br />

der Scheinheiligen.<br />

Helmut Qualtinger<br />

Wenn ich Geld sage, meine ich damit<br />

jene Materie, die auf dem Weg zum<br />

Finanzamt flüchtig unsere Finger<br />

streift.<br />

Karl Farkas<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktiv Nov. / 14 15


Ring freiheitlicher <strong>Wirtschaft</strong>streibender (RfW) - Oberösterreich, Pochestraße 3, 4020 Linz<br />

Tel.: 0732/774814, Fax 0732/774814-20; buero@rfwooe.at, www.rfwooe.at<br />

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Ring freiheitlicher <strong>Wirtschaft</strong>streibender (RFW), Landesorganisation Oberösterreich, ZVR-Nr.: 284146541; DVR.-Nr.:0379875; 4020 Linz, Pochestraße 3 zugl. Anschrift<br />

Redaktion, Verwaltung, Anzeigen. Druck: NÖ Pressehaus, St. Pölten<br />

Offenlegung (gemäß &25 Mediengesetz): Medieninhaber ist der Ring freiheitlicher <strong>Wirtschaft</strong>streibender (RfW), Oberösterreich (100 %), 4020 Linz, Pochestraße 3.<br />

Vereinszweck (gem. § 2 der Statuten): Der RfW vereinigt Selbständige oder in leitender Stellung Erwerbstätige in der gewerblichen <strong>Wirtschaft</strong> und in den freien Berufen zum Zwecke der Durchführung wirtschaftspolitischer<br />

Aufgaben und zur gegenseitigen Unterstützung und Förderung. Richtung: Information über Politik und <strong>Wirtschaft</strong> aus freiheitlicher Sicht im Sinne der Statuten des RfW.<br />

Präsidium: Landesobmann: LAbg. Komm.Rat Ing. Wolfgang Klinger, Stellvertreter: NAbg. Ing. Heinz Hackl, Komm.Rat Franz Mairinger, Karl Strauß, Präsidiumsmitglieder: Alfred Fenzl, Michael Fürtbauer, Manfred<br />

Wiesinger. Der RfW ist auch Medieninhaber der Zeitschrift „RfW Brief“ sowie der Internetseite www.rfwooe.at.<br />

<br />

Ich möchte dem RfW beitreten<br />

Name................................................<br />

Ja, ich interessiere mich für die<br />

Aktivitäten des RfW und möchte<br />

genauere Informationen<br />

Adresse.............................................<br />

Telefon..............................................<br />

E-Mail...............................................<br />

An den<br />

Ring freiheitlicher<br />

<strong>Wirtschaft</strong>streibender<br />

Pochestraße 3<br />

4020 Linz<br />

buero@rfwooe.at<br />

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