17 %

rosa220356

Rathausplatz_1_2016-04

STADTZEITUNG AUS DEM ERLANGER RATHAUS NR. 4 | APRIL 2016

Neue Impulse für Innenstadt durch Landesgartenschau

Auf dem Großparkplatz und der Wöhrmühlinsel soll die Landesgartenschau 2024 stattfinden. Foto: Luftbild Nürnberg/Hajo Dietz; Grafik: Stadt

Dort, wo heute noch Verkehr und Autos das

Stadtbild prägen, sollen in acht Jahren Blumen

blühen: Erlangen hat sich um die Durchführung

der Landesgartenschau 2024 beworben. Als

Schaugelände sind die Wöhrmühlinsel und der

Großparkplatz vorgesehen.

„Mit dem Konzept wollen wir innenstadtnahe

Räume für Erholung und Freizeit gestalten

und den Regnitzgrund zu einem grünen Bindeglied

zwischen Innenstadt und Stadtwesten

entwickeln“, erläutert Oberbürgermeister Florian

Janik. Die weiteren Planungen sollen zudem

die Entstehung eines neuen Stadtquartiers

„Regnitzstadt“ auf dem heutigen Großparkplatzgelände

anstoßen. „Im Süden wird sich

Rädli bietet wieder Fahrradspaß

in Erlangen und Umgebung

Am 1. Mai findet wieder die beliebte Rädli statt.

Auf vier miteinander kombinierbaren Touren –

darunter eine barrierefreie – kann man fernab

vom Straßenverkehr Erlangen und seine Umgebung

entdecken. Über 100 Vereine und Institutionen

stellen sich vor, zeigen Vorführungen

oder laden zum Mitmachen ein. Die Teilnahmegebühr

beläuft sich für Einzelpersonen auf

1,50 Euro und für Familien auf 3,00 Euro. Mit

dem ErlangenPass ist die Teilnahme kostenlos.

Weitere Infos im Internet unter

*www.raedli.de

Erlangen durch den Siemens-Campus massiv

verändern. Mit der Landesgartenschau und der

späteren Entwicklung eines neuen Quartiers

Regnitzstadt setzen wir Impulse, die gerade die

Innenstadt jetzt dringend benötigt,“ so Janik.

Das Konzept sieht vor, bislang nicht zugängliche

Flächen wie die Südspitze der Wöhrmühlinsel

und das ehemalige Campingplatzgelände

als neue Räume für Erholung, Freizeit

und Kultur zu erschließen. Die Schönheit des

Landschaftsraums Regnitztal und die Vielfalt

der Auenlandschaft könnten durch eine ökologische

Aufwertung und Weiterentwicklung

herausgestellt und neu im Bewusstsein der

Stadt verankert werden.

StUB-Zweckverband kann

Geschäfte aufnehmen

Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn (StUB)

kann seine Geschäfte aufnehmen: Ende März erhielten

die Kommunen Erlangen, Nürnberg und

Herzogenaurach von Innenminister Joachim

Hermann den offiziellen Genehmigungsbescheid

für die Gründung der Körperschaft, die

zunächst für die Planung der StUB zuständig ist.

Unter enger Einbeziehung der Bürgerinnen und

Bürger sollen die Planungen so vertieft werden,

dass bei Bund und Freistaat der Antrag auf Förderung

des Projekts gestellt werden kann. Eine

Übernahme von 90 % der förderfähigen Aufwendungen

ist bereits in Aussicht gestellt.

Auf dem heutigen Großparkplatzgelände

sieht das Konzept während der Schau Themengärten,

ein „Urban Gardening“-Projekt und

eine Blumenhalle vor. Ersatz für die Parkplätze

könnte am Westrand durch begrünte Parkhäuser

geschaffen werden, die zugleich einen

Lärmschutzriegel bilden. Durch eine neue Fußgängerbrücke

über die Autobahn könnte das

neue Stadtquartier außerdem einen direkten

Zugang zum Regnitzgrund erhalten.

Mit einer Fahrradtour über das Schaugelände

will die Stadt am Samstag, 7. Mai, um 14:00

Uhr ausführlicher informieren (Treffpunkt:

Hugenottenplatz). Außerdem findet in Kürze

eine Informationsveranstaltung statt. Sie wird

rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Infos im Internet unter

*www.erlangen.de/landesgartenschau

ZAHL DES MONATS

17 %

der Erlanger verfügen über

ein Pro-Kopf-Einkommen von

unter 1.000 Euro im Monat.


2 RATHAUSPLATZ 1 April 2016

Martin Scheidig †

Martin Scheidig, langjähriger früherer Stadtrat

und Träger der Bürgermedaille der Stadt,

ist im Februar im Alter von 92 Jahren verstorben.

Bei der Trauerfeier Ende März drückte

OB Florian Janik den Angehörigen seine aufrichtige

Anteilnahme aus und würdigte das

Wirken von Scheidig. Insgesamt 18 Jahre, von

1978 bis 1996, gehörte er dem Stadtrat für die

SPD-Fraktion an. Mit Sachkompetenz und Erfahrung

setzte er sich u.a. im Verkehrs- und

Planungsausschuss sowie im Bau- und Sportbereich

ein. Der ehemalige technische Leiter

der Qualitätsprüfung Elektronik bei der Firma

Friesecke & Höpfner beschäftigte sich in besonderer

Weise mit der Geschichte des Marktes

Bruck, war Initiator beim Erhalt historischer

und ortsprägender Gebäude oder der Restaurierung

von Denkmälern und engagierte sich

in zahlreichen Vereinen und Einrichtungen

des Stadtteils. Wegen seines vielfältigen Einsatzes

wurde Scheidig gern als „Bürgermeister

von Bruck“ bezeichnet. Die Stadt ehrte ihn

2001 mit der Verleihung ihrer Bürgermedaille.

Drei Kitas nutzten

„FRÜHE CHANCEN“

Drei städtische Kindertageseinrichtungen

haben sich erfolgreich am Bundesprogramm

„Frühe Chancen“ beteiligt. Ziel des Programms

war eine Verbesserung der Sprachförderung

für Kinder ab dem 3. Lebensjahr

durch Angebote für die Kinder und durch

Qualifizierungsmaßnahmen für das Personal.

Auf „Frühe Chancen“ folgt nun das Bundesprogramm

„Sprach Kitas“, das den Spracherwerb

bei Kindern weiter fördern soll und den

pädagogischen Schwerpunkt Inklusion mit

hinzunimmt.

Notwendige Erneuerung der

Lades-Halle wird vorangetrieben

Bis 2018 soll in der Heinrich-Lades-Halle

neben einigen funktionalen und optischen

Verbesserungen eine Erneuerung der haustechnischen

Anlagen angegangen werden.

Diese wurden seit Errichtung der Halle

kaum verändert, können nur noch notdürftig

betrieben werden und genügen zum Teil

den Anforderungen des Brandschutzes nicht

mehr. Für die Sanierungsschritte wurden

rund 10,7 Millionen Euro veranschlagt, die

in den kommenden Jahren im kommunalen

Investitionshaushalt bereitgestellt werden

müssen. In einem ersten Abschnitt werden

2016 Eingang, Foyer, Garderobe und Lüftung

des kleinen Saals erneuert, ferner wird

das Stuhllager im Kellergeschoss saniert. Im

Jahr 2018 steht dann die Erneuerung des

großen Saals und des dazugehörigen Foyers

an. Die beiden Bauabschnitte – Erneuerung

des Foyers und Einbau einer neuen Lüftungsanlage

– werden parallel durchgeführt.

Die ursprünglich vorgesehene Bauzeit für

Foyer (sechs Monate im Jahr 2017) und Saal

(neun Monate 2018) soll so auf insgesamt

neun Monate beschränkt werden. Sowohl

aus technischer als auch aus baurechtlicher

Sicht sind zwei voneinander getrennte, kürzere

Schließungen nicht möglich, da der

komplette Innenraum eingerüstet und die

gesamte sicherheitsrelevante Haustechnik

(Lüftung, Beleuchtung, Rauchmelder,

Sprinkler etc.) abgeschaltet werden muss.

Sanierung des ERBA-Weihers

hat begonnen

Weitere Infos im Internet unter

*www.sprach-kitas.fruehe-chancen.de

Zweite Flüchtlingsunterkunft

in Tennenlohe

Ende März hat die Stadtverwaltung in Tennenlohe

eine zweite Unterkunft für Flüchtlinge

eröffnet. Dort wohnen Menschen, die

auf die Bearbeitung ihres Antrages auf Asyl

warten. Anders, als in der bereits bestehenden

Notunterkunft, leben die Schutzsuchenden

deshalb für längere Zeit in dem Stadtteil.

In der neuen Einrichtung sollen im Endausbau

rund 250 Flüchtlinge unterkommen, ein

erster Bauabschnitt ist für ca. 150 Personen

ausgelegt.

Die bislang zur Flüchtlingsunterbringung

genutzte Sporthalle am Europakanal und die

Turnhalle der Max- und Justine-Elsner-Schule

werden im Frühjahr wieder für Sportunterricht

und Vereinsaktivitäten freigegeben.

In der ersten Aprilwoche wurde mit dem Abriss des Übergangs begonnen. Foto: Stadt

Der ERBA-Weiher in unmittelbarer Nähe

des Färberhofs wird saniert. Die Arbeiten,

bei denen auch der Röthelheimgraben renaturiert

wird, sollen voraussichtlich drei Monate

dauern. Der direkte Übergang von den

Wohngebieten Spinnereisiedlung/Färberhof

über die alte Wehranlage zu den Einkaufsmöglichkeiten

der Michael-Vogel-Straße ist

in dieser Zeit nicht möglich.

Der ERBA-Weiher und die Wehranlage

befinden sich seit Jahren in einem schlechten

Zustand. Die Wehranalage ist seit Langem

undicht und der Teich durch das wenige Wasser

im Röthelheimgraben nur noch in den

Frühjahrsmonaten ausreichend befüllt. Der

ERBA-Weiher soll deshalb verkleinert werden.

Die sanierungsbedürftige Wehranlage

wird abgebrochen und der Absturz am Wehr

naturnah gestaltet. Zudem wird das Ufer umgestaltet,

um den Weiher insgesamt wieder

attraktiver zu machen. An den Kosten der

Maßnahmen beteiligt sich der Freistaat Bayern

mit 65 %, die Kosten für die attraktive

Umgestaltung des Geländes sollen teilweise

durch Sponsoring finanziert werden.


April 2016 RATHAUSPLATZ 1 3

50 für Erlangen Unser Stadtrat stellt sich vor

Lars Kittel, FDP

> 47 Jahre

> Rechtsanwalt

> Haupt-, Finanz- und

Personalausschuss, Bau-/

Werkausschuss, Aufsichtsrat

Erlanger Schlachthof

Gesellschaft

Nächste

Stadtratssitzung:

28. April,

16:30 Uhr, Rathaus

Warum engagieren Sie sich politisch?

Weil ich für und in meiner Heimatstadt etwas bewegen

möchte.

Für welche Ziele setzen Sie sich besonders ein?

Gesunde Finanzen und eine verträgliche Personalstruktur

der Stadt sind das Fundament für viele Dienstleistungen

und Angebote, die wir unseren Bürgerinnen und Bürgern

unterbreiten können. Vieles davon wäre aber nicht möglich,

wenn wir nicht den bei uns ansässigen Unternehmen,

Mittelständlern oder Gewerbetreibenden die Rahmenbedingungen

schaffen und erhalten, die sie benötigen, um

auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Dabei versuche ich

eine gleichermaßen ausgleichende wie zukunftsorientierte

Entwicklung unserer Stadt zu befördern.

Was mögen Sie an Erlangen am meisten?

Die zahlreichen Vorzüge einer Großstadt mit der Übersichtlichkeit

und Vertrautheit einer deutlich kleineren

Stadt.

Zuhören

erwünscht!

Diskussion des Leitbilds

„Gute Bürgerbeteiligung“ läuft

Im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt

haben Vertreterinnen und Vertreter aus Bürgerschaft,

Politik, Initiativen, Verbänden und

Verwaltung in einem eintägigen Workshop

das Leitbild „Gute

Bürgerbeteiligung

in Erlangen“

entwickelt. Das

Leitbild behandelt

verschiedene

Voraussetzungen

gelingender Bürgerbeteiligung.

Eingefordert werden

frühzeitige,

umfassende, verständliche

und

zugängliche Informationen,

eine klare Benennung von Möglichkeiten

und Grenzen der Bürgerbeteiligung

sowie niedrigschwellige und frühzeitige Formen

der Einbeziehung. Das Leitbild soll als

Grundlage für die Arbeit innerhalb und außerhalb

der Verwaltung dienen und versteht

sich als Beitrag zur Weiterentwicklung einer

lebendigen kommunalen

Demokratie.

Das Leitbild,

welches der

Stadtrat in seiner

nächsten Sitzung

im April beschließen

soll, kann

unter www.erlangen.de/zukunftsstadt

abgerufen

werden. Bis zum

11. April können

Bürgerinnen und

Bürger über die Mailadresse zukunft@stadt.

erlangen.de Kommentare und Anregungen

abgeben (Grafik: 1601).

FRAGEN SIE UNS

Lässt sich die Einbahnstraßenregelung

an der

Bahnbaustelle Martinsbühler

Straße nicht einfach umdrehen,

so dass die Innenstadt

aus dem Westen ohne

Umleitung erreichbar ist?

Antwort von

Josef Weber,

Planungs- und

Baureferent

Seit Februar 2015 ist die Bahnunterführung

Martinsbühler Straße für den

Kraftfahrzeugverkehr aus Richtung

Stadtwesten gesperrt. Die Altstadt

bleibt durch eine Umleitung über die

Baiersdorfer- und Bayreuther Straße

erreichbar. Im Auftrag des Stadtrates

und der -verwaltung wurde eine Verkehrssimulation

erstellt, mit der eine

Drehung der Einbahnstraßenregelung

im Bereich Martinsbühler Straße geprüft

wurde. Mit dem Gutachten zur

Verkehrsführung kam die Stadt den

Wünschen von Einzelhändlern und

Gewerbetreibenden in der Innenstadt

nach, eine alternative Verkehrsführung

zu prüfen. Die Simulation, die vom unabhängigen

Planungsbüro PB Consult

(Nürnberg) erstellt wurde, bestätigt die

bisherige Verkehrsführung. Das Gutachten

kommt zu dem Ergebnis, dass

eine Drehung der Einbahnstraße vor

allem in den abendlichen Spitzenzeiten

eine Verschlechterung der Verkehrssituation

mit sich bringen würde. An

den Knotenpunkten Essenbacher-/Bayreuther

Straße und Bayreuther-/Baiersdorfer

Straße sowie am Martin-Luther-

Platz bis in die Neue Straße würden

sich erhebliche Stauungen bilden, teilweise

würden sich die Wartezeiten sogar

verdoppeln. Bei einer Umdrehung

der Einbahnstraßenrichtung würde

zudem eine erhebliche Behinderung

der Rettungsdienste durch Rückstaus

in die Neue Straße drohen wie auch

Schleichverkehre erzeugt werden, die

für die Bewohner nachteilig wären. Der

UVPA soll nun in seiner Sitzung im

April endgültig über die Verkehrsführung

entscheiden. Eine Präsentation

des Gutachtens und Videosimulationen

sind unter www.erlangen.de abrufbar.

Senden Sie uns Ihre Fragen!

E-Mail: presse@stadt.erlangen.de

oder per Post an

Stadt Erlangen, Kennwort "Fragen Sie uns",

91051 Erlangen


4 RATHAUSPLATZ 1 April 2016

Bierstadt feiert 500 Jahre

Reinheitsgebot

Viele Geschichten ranken sich um das bayerische

oder deutsche Reinheitsgebot von

1516. In der Bierstadt Erlangen wird das

500. Jubiläum des Gebots am 23. April auf

dem Schloßplatz gefeiert. Der Verein zur

Förderung der fränkischen Braukultur stellt

in Zusammenarbeit mit den hiesigen Brauereien

und der Stadt ein buntes Programm

auf die Beine.

Weitere Infos im Internet unter

*www.braukultur-franken.de

Ausstellung zur

Tschernobyl-Katastrophe

Anlässlich des 30. Jahrestages der Reaktorkatastrophe

von Tschernobyl ist vom 19.

bis 28. April im Foyer des Rathauses eine

Fotoausstellung zu einer ungewöhnlichen

Exkursion von Erlanger Geschichtsstudierenden

zu sehen. Die Gruppe reiste in die

Sperrzone von Tschernobyl und hat ein

verlorenes Land dokumentiert. Am Donnerstag,

21. April, wird die Ausstellung um

19:00 Uhr mit Rundgängen, Vorträgen und

Zeitzeugengesprächen offiziell eröffnet.

Mit Stadtführungen

Erlangen entdecken

Gäste und Einheimische können 2016 bei

insgesamt 32 öffentlichen Rundgängen des

Erlanger Tourismus- und Marketingvereins

(ETM) die Stadt erkunden und neu entdecken.

Angeboten werden u.a. Touren mit

elektrisch betriebenen Segways oder (neu)

das Thema: „Friedrich Rückert in Erlangen –

Auf den Spuren des großen Dichters“.

*

Die Umgebung des Unglücksreaktors wurde

überstürzt verlassen. Foto: Uni

Weitere Infos im Internet unter

*www.erlangen.de/tschernobyl

Info & Buchung bei der

Tourist-Information (Tel. 09131 895112)

oder unter www.erlangen-marketing.de

„Berg“-Backstage: Hinter den

Kulissen der Bergkirchweih

Mit einem engagierten Team sorgt das Ordnungs- und Straßenverkehrsamt

der Stadt im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf des „Berg“

Am 12. Mai sticht Oberbürgermeister Florian

Janik wieder das erste Bierfass an und gibt so

den Startschuss für die Bergkirchweih. Damit

beginnt die „5. Jahreszeit“ in der Hugenottenstadt.

„Berg“-Fans aus aller Welt freuen sich auf

fröhliche und unbeschwerte Stunden auf einem

der schönsten und größten Volksfeste in Bayern.

18 Festwirte sowie rund 100 Buden und Fahrgeschäfte

laden zum Verweilen ein. Für feierfreudige

„Berg“-Gänger ist ebenso gesorgt wie

für Familien und die ältere Generation.

Doch wer arbeitet eigentlich im Hintergrund

daran, dass alles reibungslos abläuft

und was passiert überhaupt alles hinter den

Kulissen?

Die meisten Erlanger kennen „ihren“

Bergreferenten Konrad Beugel, die wenigsten

kennen jedoch

das städtische Ordnungs-

und Straßenverkehrsamt

und das zuständige

Sachgebiet

Märkte/Kirchweihen

und Gewerbeangelegenheiten.

Es fungiert

als Sammelstelle

für alles, was mit

der Bergkirchweih

zu tun hat, und

koordiniert alle

Ämter und Organisationen,

die am

„Berg“ beteiligt

sind. Die Liste ist

schier endlos: Sie

reicht vom Tiefbauamt

und der

Bauaufsicht über

die Stadtwerke, bis

zur Lebensmittelüberwachung

und vom staatlichen Bergamt

Nordbayern bis zur Stadtplanung oder dem

TÜV. Nicht zu vergessen ist die wichtige

Rolle der Polizei, der Feuerwehr und der

Rettungsdienste, die auf den Wachen ebenfalls

vor Ort sind. Gemeinsam arbeitet das

Team das ganze Jahr über daran, dass alles

reibungslos abläuft.

Sobald das letzte Fass begraben wurde

und die Bergkirchweih vorüber ist, beginnen

schon die Vorbereitungen für die nächste

Bergkirchweih.

Doch der Reihe nach: Schon lange vor

Beginn laufen die Arbeiten im Hintergrund.

Ordnungs- und Straßenverkehrsamt

Die Kellerwirte müssen zugelassen und die

Zusammenarbeit mit den Sicherheitsdiensten

abgesprochen werden. Von der Instandhaltung

des Geländes bis zur Beschaffung

von Bauzäunen muss alles frühzeitig erledigt

sein. Seit 2012 ist dafür vor allem Armin

Mangold als Platzmeister zuständig.

Das ganze Jahr über melden sich Schaustellerbetriebe

für das Fest an. Während

den Vorbereitungen kann es schon mal vorkommen,

dass sich die weit über 600 eingehenden

Bewerbungen, die auf nur etwa 100

Standplätze verteilt werden müssen, in Kartons

im Büro von Sarah Hüblein stapeln, die

diese bearbeitet.

„Die Jahreszeit ist eigentlich egal, bei uns

im Team gilt: nach dem Berg ist vor dem

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sorgen für die Sicherheit auf dem „Berg“

und sind mit eigenen Wachen auf dem Festgelände präsent. Foto: Stadt

Berg“, so Werner Schachameyer, der sich um

die Infrastruktur der Bergkirchweih kümmert.

„Es kommt schon mal vor, dass ich im

tiefsten Schneegestöber einen Standplatz für

das nächste Jahr einmessen muss“, schmunzelt

Schachameyer. Die Schaustellerbetriebe

werden nach einem gut durchdachten Plan

auf dem Berg verteilt. Ein wichtiges Kriterium

ist dafür das schwierige Gelände. Nicht

jeder Schausteller kann dort aufstellen, wo er

gerne möchte. Doch die einzelnen Betriebe

sind für Schachameyer mehr als Nummern

auf einem Plan: „Ich freue mich jedes Jahr


April 2016 RATHAUSPLATZ 1 5

DREI FRAGEN AN

PETRA ZERRAHN,

ORDNUNGSAMT

Die Arbeiten auf dem Festgelände künden bereits von Erlangens „fünfter Jahreszeit“. Foto: Stadt

auf die Schausteller. Nach vielen Jahren

kennt man sich und wechselt auch ein privates

Wort“ so Schachameyer.

Wenn der Berg näher rückt, springt

schließlich jeder dort ein, wo er gebraucht

wird, dann sind alle Hände notwendig. Teile

des Ordnungsamtes ziehen jetzt vom Rathaus

in einen Container am Berggelände.

Egal ob Feiertag oder Wochenende, immer

ist mindestens ein Ansprechpartner vor Ort.

Ute Völklein, eigentlich vorrangig für Erlanger

Märkte wie die Waldweihnacht zuständig,

kümmert sich nun um den Wertstoffhof

am Berg und die Inbetriebnahme der

WC-Anlagen. Auch die Öffentlichkeitsarbeit

läuft jetzt auf Hochtouren. Ina Baus-Böwing,

die dafür verantwortlich ist, erläutert:

„Kurz vor Bergbeginn findet traditionell die

Pressekonferenz im Altstädter Schießhaus

statt, bei der alle Neuerungen auf dem Berg

bekannt gegeben werden. Bereits lange im

Vorfeld wurden Plakatflächen reserviert und

Werbematerialien versandt. Während des

Fests müssen schließlich die sozialen Medien

ebenso wie die vielen Presseanfragen betreut

werden.“

Kurz vor Eröffnung des Berges werden die

Schaustellerbetriebe und Keller amtlich abgenommen.

Dabei sind viele Vorgaben, die

das Lebensmittelrecht oder das Sicherheitskonzept

betreffen, genau zu prüfen. „Dieser

Blick hinter die Kulissen hat mich sehr beeindruckt“,

sagt Sarah Hüblein, die im vergangenen

Jahr erstmals bei der Abnahme

dabei war.

Überhaupt ist das Thema Sicherheit von

zentraler Bedeutung. Die vielen Besucher

aus nah und fern sollen eine ruhige und sichere

Bergkirchweih erleben. „Wir müssen

jedes Jahr den Spagat schaffen zwischen

liebgewordenen Traditionen und veränderten

Sicherheitsanforderungen an Großveranstaltungen“,

erläutert Petra Zerrahn, „Für

Außenstehende sind manche sicherheitsrechtlichen

Veränderungen während der

Bergkirchweih vielleicht schwer nachvollziehbar,

wir haben dabei allerdings immer

nur das Wohl der Besucher im Blick.“

Trotz des hohen Organisationsaufwands

freut sich das gesamte Team auch dieses Jahr

wieder auf den 12. Mai, wenn pünktlich um

17 Uhr das erste Fass angestochen wird.

Maria Schraml

Sarah Hüblein, Petra Zerrahn, Armin Mangold

(hinten), Werner Schachameyer (vorne),

Ina Baus-Böwing und Ute Völklein (von links).

Foto: Stadt

Weitere Infos im Internet unter

*www.berch.info

Blick hinter die Kulissen

Was ändert sich 2016 auf dem Berg? Am

Freitag, 22. April, 16:00 Uhr führen „Berg“-

Referent Konrad Beugel und das Ordnungsamt

über das Gelände. Treffpunkt:

Altstädter Schießhaus.

?

?

?

Foto: Stadt

1

Seit wann sind Sie zuständig für die

Bergkirchweih?

Die Aufgabe als Sachgebietsleiterin Gewerbeangelegenheiten,

Märkte und Kirchweihen

habe ich im Januar 2015 übernommen. Mein

verantwortungsvollster Part während der Bergkirchweih

ist die Veranstaltungsleitung. Diese

Aufgabe ist im „Schichtdienst“ zwischen

dem Bergreferenten Konrad Beugel, Mathias

Schenkl als Amtsleiter des Ordnungs- und

Straßenverkehrsamtes und mir aufgeteilt.

2

Was hat Sie am meisten

überrascht?

Als Außenstehende sieht man nur die Schaustellergeschäfte

und Kellerwirte. Also könnte

man meinen, mit einer jährlichen Ausschreibung,

Auswahl und Vertragsabschlüssen ist

das Fest organisiert. Die meiste Arbeit steckt

jedoch in der Sicherheit und der Infrastruktur.

Jedes Jahr ist gemeinsam mit Polizei,

Feuerwehr und Rettungsdiensten eine Gefahrenanalyse

zu erstellen und damit das Sicherheitskonzept

fortzuschreiben. Zur Schaffung

der rechtlich erforderlichen Infrastruktur

sind wir außerdem auf die Unterstützung vieler

Ämter und zahlreicher externer Organisationen

angewiesen. Ich bin allen Beteiligten,

die zusätzlich zu ihrer regulären Tätigkeit

auch im Schichtdienst auf der Bergkirchweih

arbeiten, für ihr Engagement und die gute

Zusammenarbeit sehr dankbar.

3

Können Sie die Bergkirchweih noch

genießen?

Als Veranstaltungsleiterin hat man auch außerhalb

des Dienstes natürlich einen ganz

anderen Blick auf das Geschehen. Der private

Besuch der Bergkirchweih ist für mich zwar

inzwischen ein ganz anderes, aber nach wie

vor ein schönes Erlebnis. Egal ob im Dienst

oder privat: Ich freue mich ganz besonders,

wenn die Besucher Spaß haben, die Kinder

mit ihren Eltern lachend durch die Schaustellermeile

bummeln oder Senioren auf den

Kellern sich ihre Brotzeit schmecken lassen.


6 RATHAUSPLATZ 1 April 2016

GEBURTEN

Maxim Leon, Sohn von Fadime Tolu und

Ulrich Emanuel Weinhart

Sara, Tochter von Petra Kodetová und

Pavel Kodet

Lukas, Sohn von Kathrin und Thomas

Mönius

Emma, Tochter von Nicole und Rudolf

Gorjup

Charlotte Sophie und Maximilian

Johannes, Tochter und Sohn von

Monika Lidy und Matthias Hoffmann

Zofia Karolina, Tochter von Barbara

und Gregor Kolarz

Leonie Viktoria, Tochter von Diana und

Alexander Kiefl

Panteleeva Gabriela, Tochter von

Petkova Diana Dimitrova und Peter

Panteley Dimitrov

Sara, Tochter von Soraya Bouali und

Chouaib Younsi

Straßensperrungen

in Bruck

Behinderungen im Kreuzungsbereich Günther-Scharowsky-/Felix-Klein-Straße:

Dort

findet eine Kanalsanierung statt. Bis 8. April

ist die Kreuzung über die Günther-Scharowsky-Straße

nicht passierbar. Auch verschiedene

Abbiegevorgänge sind nicht möglich. In einem

weiteren Abschnitt ist die Felix-Klein-Straße

unmittelbar nach der Kreuzung in Richtung

Westen bis zum 29. April betroffen (Fahrbahn

verengt). Eine Umleitung ist eingerichtet.

Die Bunsenstraße ist noch bis 30. Juni zwischen

Anschützstraße und Eggenreuther Weg

gesperrt, weil die Stadtwerke dort Leitungen

verlegen. In nördlicher Richtung ist die Bunsenstraße

als Einbahnstraße befahrbar. Die

großräumige Umleitung (in südlicher Richtung)

verläuft bis 8. April über die Paul-Gossen-,

Äußere Brucker- und Fürther Straße.

Anschließend über die Felix-Klein- und die

Fürther Straße.

Namen und Nachrichten

Insgesamt fünf Kilometer auf 17 Runden

joggen und dabei 250 Höhenmeter überwinden:

Dieser Herausforderung stellten sich

am 13. März wieder Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit Verwandten,

Freunden und Gästen beim Treppenlauf

des Amtes für Gebäudemanagement

im kleinen Rathaus. Bei den Damen siegte

Anne-Theresa Meier (35:12 min) aus dem

Sportamt, bei den Herren Leon Terentiv

(29:53 min) aus Großenseebach. Erfolgreichstes

Team waren die Blasendrabser,

bei der Staffelwertung lag das Bürgermeisterinnen-Team

mit Susanne Lender-Cassens

und Elisabeth Preuß vorne. n Werner

Hummert, langjähriger Vereinspräsident

des Turnerbunds 1888 und Träger des kommunalen

Ehrenbriefs Sport, feierte am 23.

Februar seinen 70. Geburtstag. n Heinz

Brenner, seit 2010 Leiter des Regionalreferats

Erlangen/Nürnberg der Siemens AG

und 3. Vorsitzender des Fördervereins Wirtschaft

für die Europäische Metropolregion

Nürnberg, vollendete am 25. Februar sein

60. Lebensjahr. n Der ehemalige Stadtrat

Georg Zapfe wurde am 26. Februar 65 Jahre

alt. Von 1972 bis 1984 gehörte der mittlerweile

in Saalfeld (Thüringen) lebende Mediziner

für die CSU dem Stadtrat an. n Adolf

Most, früherer langjähriger Bürgermeister

von Tennenlohe, feierte am 28. Februar seinen

90. Geburtstag. Von 1956 bis zur Gemeindegebietsreform

1972 stand Most der

kleinen Gemeinde vor. Von 1972 bis 1978

war er ehrenamtlicher SPD-Stadtrat. n Michael

Pickel, Unternehmer und Gründungsstifter

der Kultur- sowie der Bürgerstiftung,

feierte am 6. März seinen 65. Geburtstag. n

Prof. Harald zur Hausen, Ehrensenator der

Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und

Medizin-Nobelpreisträger, wurde am 11.

März 80 Jahre alt. Der renommierte Krebsforscher,

von 1972 bis 1977 erster Professor

des Lehrstuhls für klinische Virologie an der

FAU, wurde 2008 mit dem Nobelpreis für

Medizin ausgezeichnet. n Der langjährige

Vorsitzende des Kreisverbandes Erlangen

des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Brüne

Soltau, vollendete am 12. März sein 75.

Lebensjahr. Von 1993 bis 2009 war Soltau als

BRK-Vorsitzender tätig. n Helga Steeger

feierte am 18. März ihren 70. Geburtstag.

Die aus Thüringen stammende Diplom-Sozialpädagogin

war von 1996 bis 2002, sowie

von 2008 bis 2014 für die SPD im Stadtrat

tätig. Von 2009 bis 2015 fungierte Steeger

als Vorsitzende des Seniorenbeirates. n

Der langjährige Ortsbeiratsvorsitzende von

Frauenaurach und Sportfunktionär, Walter

Fellermeier, wurde am 20. März 75 Jahre

alt. Von 1972 bis 2008 gehörte der gebürtige

Niederbayer dem Ortsbeirat Frauenaurach

an, ab 1976 leitete er das Gremium. Ab 1996

war er auch Sprecher aller Ortsbeiratsvorsitzenden

im Stadtgebiet. n Rosemarie

Egelseer-Thurek, seit 1996 Stadträtin der

CSU-Fraktion, vollendete am 21. März ihr

70. Lebensjahr. Die begeisterte Tanzlehrerin

gehört u.a. dem Bau-/Werkausschuss, dem

Sozial- und Gesundheitsausschuss sowie

dem Seniorenbeirat an. n Bei den Kommunalwahlen

in Österreich wurde der Bürgermeister

der Partnergemeinde Umhausen,

Jakob Wolf, am 28. Februar überzeugend im

Amt bestätigt. Wolf leitet seit 1998 die Geschicke

der Partnergemeinde und hatte keine

Gegenkandidaten. n Peter Röhlinger,

Jenas Oberbürgermeister von 1990 bis 2006,

wurde die Ehrenbürgerwürde der thüringischen

Partnerstadt verliehen. n Anlässlich

des 20-jährigen Bestehens der Erlanger

Tafel lud OB Florian Janik die langjährigen

ehrenamtlichen Mitarbeiter Anfang März zu

einem Empfang ins Rathaus. Bei der Erlanger

Tafel, einer Initiative im Diakonischen

Werk, werden vollwertige, aber nicht zum

Verkauf angebotene Lebensmittel an Bedürftige

verteilt. n Vor 40 Jahren wurde der

Kinderschutzbund in Erlangen gegründet.

Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens

überbrachte bei einer Feierstunde die Glückwünsche

der Stadt.


April 2016 RATHAUSPLATZ 1 7

Kultur und Freizeit

Kunstpalais zeigt

„Böse Clowns_reloaded“

„Gefährliche Clowns steh'n am Straßenrand“

sang die Düsseldorfer

Band „Der

Plan“ bereits 1979.

Im Kunstpalais widmet

sich jetzt die

große Gruppenausstellung

Böse

Clowns_reloaded

genau dieser beunruhigenden,

oft

subversiven Figur.

(Böse) Clowns tauchen

heute in der

(Anti-)Werbung, im

politischen Aktivismus,

in Fernsehserien,

im Comic, in

Horror- und Hollywoodfilmen,

in der

Popmusik und nicht

zuletzt in der zeitgenössischen

Kunst

auf. Der maskierte

Spaßmacher bringt

uns zum Lachen –

welches uns aber auch sehr schnell im Halse

stecken bleiben kann. War der Hofnarr im

Mittelalter ein vom König bestellter Spaßmacher,

sind die heutigen (bösen) Clowns nicht

Cacophony Society (2014), Foto: Glenn Campbell.

am Hofe akkreditiert. Vielmehr kommen sie

in eigenem Auftrag

und sind umso

weniger zu durchschauen.

Mit Werken zeitgenössischer

Kunst

und Beispielen aus

Medien und Populärkultur

geht die

internationale Ausstellung

der ambivalenten

Figur des

(bösen) Clowns auf

den Grund.

Anlässlich des

Internationalen Comic-Salons

Erlangen

widmet sich die Ausstellung

in einem

eigenen Kapitel zudem

der vielseitigen

Geschichte einer besonders

schillernden

Bösen-Clowns-Persönlichkeit:

dem Joker,

Gegenspieler von Batman.

Die Ausstellung ist vom

24. April bis 26. Juni zu sehen.

GRÜNE ART –

Familienfest am 7. Mai

Bootswettbewerb auf dem Brucker Seela.

Foto: Stadt

Ein Bootswettbewerb zu Eisheiligenzeiten,

Fährbetrieb über das Brucker Seela,

Wathosen-Wanderungen im See, (Textile)

Schwarm-Kunst in und am See, ein bunter

Kleinkunstmarkt, eine Pflanzenbörse und

viele andere Angebote – für das alles steht

die GRÜNE ART! Am Samstag, 7. Mai, findet

das vom Kulturpunkt Bruck organisierte

Stadtteilfest von 13 bis 18 Uhr am Brucker

Seela zum fünften Mal statt. Für Kinder und

Erwachsene gibt es Info- und Aktionsstände,

eine Ausstellung des Fotowettbewerbs „Stadt-

Land-Grün“ sowie ein Bühnenprogramm.

Das Engagement vieler verschiedenster Kooperationspartner

ermöglicht dieses vielfältige

Frühlingsfest für Familien. Der Eintritt

ist frei.

Das Programmfaltblatt mit Lageplan liegt

im Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße 6, Telefon

09131 303664) sowie in allen größeren kulturellen

bzw. städtischen Einrichtungen aus.

Instagram-Ausstellung

#ErlangenShots

Unter dem Hashtag #erlangenshots konnte

jeder Amateur- oder Profifotograf seine

aufgenommenen Impressionen der Stadt

auf Instagram posten. Die besten Bilder

sind vom 14. April bis zum 10. Mai in der

Ausstellung „#ErlangenShots – Die schönsten

Bilder deiner Stadt“ in den Räumen der

Stadtbibliothek zu sehen. Entstanden ist ein

facettenreicher Blick auf Erlangen. Die Vernissage

ist am Donnerstag, 14. April, um 19

Uhr. Der Eintritt ist frei. Foto: Stadt

Weitere Infos im Internet unter

*www.facebook.com/erlangenshots

Helden oder Betrüger –

Was heißt heute:

Sport?

Schwere Zeiten für die Sportberichterstattung:

Kaum ein Tag vergeht ohne Negativ-schlagzeilen.

Dopingskandale, Bestechungsaffären,

Wettbetrügereien oder

Korruption auf höchster Ebene beschädigen

die Sympathien für die schönste Nebensache

der Welt. Wie lange hält der Sport das

aus? Oder sind die Helden auf dem Spielfeld,

auf der Tartanbahn, im Schwimmbecken

und auf der Rennstrecke unsterblich? Auf

Einladung der Volkshochschule diskutieren

der Herausgeber des „Kicker-Sportmagazin“,

Rainer Holzschuh, und der Sportchef der

„Nürnberger Nachrichten“, Hans Böller, am

Donnerstag, 28. April um 19:30 Uhr eine in

vielfacher Hinsicht beklagenswerte Entwicklung

– ohne dabei die Hoffnung aufzugeben,

dass das Fair Play gewinnt – wenigstens nach

Punkten.

Weitere Infos im Internet unter

*www.vhs-erlangen.de

Weitere Infos im Internet unter

*www.kulturpunkt-bruck.de

7. Blockflötentage

laden im April ein

Vom 22. bis 23. April finden im Redoutensaal

zum 7. Mal die Erlanger Blockflötentage

der Städtischen Sing- und Musikschule

statt. Den Auftakt macht am Freitagabend um

19 Uhr das Banchetto musicale, ein Konzert

mit 3-Gänge-Menü, gestaltet von Ensembles

der Musikschule. Am Samstag werden Workshops

für Kinder und Jugendliche veranstaltet,

eine Blockflötenklinik mit einem professionellen

Blockflötenbauer ist auch vor Ort. Ebenfalls

im Redoutensaal um 19 Uhr findet dann

das Highlight statt: Unter dem Titel „Virtuoser

Blockflötenzauber“ musiziert die international

renommierte Blockflötenspezialistin Dorothee

Oberlinger mit ihrer Blockflötenklasse

der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg.

Mit dabei ist auch das Blockflötenorchester

der Musikschule BlockER.

Weitere Infos im Internet unter

*www.musikschule-erlangen.de


8 RATHAUSPLATZ 1 April 2016

Die „Werker“ in Erlangen

Im Stadtmuseum ist ein

reizendes Ölgemälde aus

der beginnenden Biedermeierzeit

zu entdecken, das

bei aller Beschaulichkeit

seiner Szenerie doch auch

ein wichtiges Bildzeugnis

für die frühindustriellen

Gewerbe der Stadt ist. Eingebettet

in die sattgrüne

Landschaft sieht man die

später als „Werker“ bezeichnete

einstmalige Gewerbeansiedlung

an der Regnitz.

Über die Alterlanger Wässerwiesen,

wo die Heuernte

im Gange ist, schweift der

Blick über die Regnitz hinweg

auf die zahlreichen Gebäude, die sich

am Fluss entlang aufreihen. Das Mühlenensemble

auf der rechten Seite geht noch auf

die Gründungszeit der Erlanger Neustadt

zurück. Von rechts beginnend erscheinen

die Papiermühle, die giebelständige Walkmühle,

die „Hülsenmühle“(eine Getreidemühle),

die Schneidmühle mit Wasserrad

Nürnberg & Erlangen

mit Kindern entdecken

Von Sylvia Schaub und Heike K. Ewald

(Autoren)

Die beiden Fränkinnen und Mütter von

Kindern zwischen 6 und 10 Jahren, Heike

Ewald und Sylvia Schaub, wissen, was Familien

interessiert. 300 tolle Aktivitäten

haben sie zusammengetragen: Naturentdeckungen

im Frühling, Baden im Sommer,

Kindermuseen im Herbst, Schlittschuh laufen

im Winter. Bei der Erlanger Rädli aktiv

dabei sein, zu den Urwildpferden wandern

Stadtgeschichte(n) # 4

Zeugnis frühindustrieller Gewerbetätigkeit

Die Werker, um 1820, Stadtmuseum Erlangen, Foto: Erich Malter

Der Buchtipp

am Wehr, der Eisenhammer und das älteste

Gebäude der Spiegel- und Folienfabrik, in

dem sich ursprünglich ebenfalls ein Eisenhammer

befand. In aufgelockerter Gruppierung

folgen flussabwärts die jüngeren

Gebäude der Spiegelfabrik der Gebrüder

Fischer mit dem mächtigen Kontorgebäude

als Schlussakzent.

Broschiert: 256 Seiten

Verlag: pmv Peter Meyer Verlag:

FREIZEITFÜHRER MIT KINDERN;

Auflage: 1. Auflage 2015

(19. August 2015)

16,00 Euro

ISBN-13: 978-3898594479

und auf dem Bauernhof selbst ernten. Fragen

Ihre Kinder „Wie entsteht eigentlich

Honig?“ oder „Wie kommen die Äpfel vom

Baum in die Flasche“? Die Antworten finden

Sie in „Nürnberg & Erlangen mit Kindern“.

Aus dem Veranstaltungskalender

April 2016

Do., 07.04. 90 Jahre

18 Uhr Stadtjugendamt

E-Werk, Fuchsenwiese 1

So., 10.04. Familien-/Aktionstag zu

11 – „Die Faszination des

17 Uhr Sehens“

Stadtmuseum,

Martin-Luther-Platz 9

Mo., 11.04. Tag der offenen Tür

11 – Universitätsklinikum

17 Uhr Erlangen, Ulmenweg 18

Di., 12.04. vocatium Erlangen

8:30 – – Fachmesse für

14:45 Uhr Ausbildung und Beruf

Heinrich-Lades-Halle

Mi., 13.04. 50 Jahre Christian-

10:30 Uhr Ernst-Gymnasium

Heinrich-Lades-Halle

Do., 14.04. Bürgerversammlung

20 Uhr für Büchenbach

Mönauschule,

Steigerwaldallee 19

Mi., 20.04. Existenzgründerinnen-

20 Uhr Stammtisch

Frauenzentrum, Gerberei 4

Do., 21.04. Ausstellungseröffnung

19 Uhr „Tschernobyl“

Rathaus

Sa., 23.04. 500 Jahre Reinheitsgebot

– Braukultur in Erlangen

Innenstadt

Fr., 29.04. Frühlingskonzert der

20 Uhr Erlanger Stadtkapelle

Redoutensaal,

Theaterplatz

Impressum

Herausgeber

Stadt Erlangen, Bürgermeister- und Presseamt,

Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Rathausplatz 1, 91051 Erlangen

Redaktion

Dr. Christofer Zwanzig (verantw.)

Ute Klier

Sebastian Müller

Anzeigen

Christina Fink, Telefon: 09131/86-25 15,

Telefax: 09131/86-29 95

E-Mail: presse@stadt.erlangen.de

Erscheinungsweise:

monatlich, 12 Ausgaben

1. Jahrgang / Nr. 4

Abonnementpreis

Jährlich 18,00 Euro (Zustellgebühr)

Auflage

5.000 Stück

Druck

Druckhaus Haspel Erlangen, Inh. M. Haspel,

Willi-Grasser-Straße 13a, 91056 Erlangen,

Tel.: 09131/9 20 07 70, Fax: 09131/9 20 07 60

Gedruckt auf 100% Recycling-Altpapier

Kostenlos erhältlich im Rathaus, vielen weiteren städtischen

Einrichtungen, Kindertageseinrichtungen, Seniorenheimen und

Seniorenanlaufstellen oder im Internet unter www.erlangen.de.

Mai 2016

So., 01.05. Erlanger Rädli

9 – Stadtgebiet

16 Uhr

Fr., 06.05. 8. Erlanger Sternen Nacht

14 – – Einkaufen bis 23 Uhr

23 Uhr Innenstadt

Weitere Termine:

*www.erlangen.de/veranstaltungskalender

Ähnliche Magazine