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HAMBURG

BARCELONA

HAMBURG

827. Hafengeburtstag

5. BIS 8. MAI

Alljährlich feiern rund 1,5 Millionen

Menschen entlang der Hafenmeile

zwischen HafenCity und Museumshafen

Övelgönne das größte

Hafenfest der Welt - mit Kreuzfahrt-Giganten,

Schlepper-Ballett,

Großseglern, Open-Air-Konzerten,

Feuerwerk und vielem mehr.

So in diesem Jahr etwa die Taufe

der AIDAprima.

Großer Preis von Spanien

15. MAI

Noch bis 1975 machte der

Rennzirkus auf dem Circuit

de Montjuïc, einem temporären

Straßenkurs direkt im Stadtzentrum,

Station. Dann verschwand die katalanische

Metropole von der Rennliste, bis 1991 in

Montmeló der neue, über 4,7 Kilometer lange

Kurs Circuit de Barcelona-Catalunya eröffnet

wurde. Übrigens: Barcelona ist das fünfte Rennen

in der Saison 2016.

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Fotos: motorradcbr, acmanley, mozZz, BillionPhotos_com, klesign, typomaniac – fotolia.com, Texte: Sonja Sahmer

HANNOVER

Wer bei Bella Italia nur

an große Oper denkt,

war im Sommer noch

nicht im „grünen Herz“

Italiens: Umbrien verfügt

mit dem zehntägigen

Umbria Jazz Festival

VOM 8. BIS 17. JULI

HANNOVER

484. Schützenfest 1. BIS 10. JULI

Die Schützen lassen es hier so zahlreich

knallen wie nirgends sonst auf der Welt:

Über 2,5 Millionen Besucher tummeln sich

bis zum abschließenden Zapfenstreich

auf dem großen Festplatz, wo rasante

Fahrgeschäfte, dazu Musik und Tanz

sowie Lüttje Lage für jede Menge Vergnügen

für Groß und Klein sorgen.

über eines der

bedeutendsten Jazzevents

Europas, das jährlich

Scharen an Musik-Fans in

die historische Etrusker-

Stadt PERUGIA lockt. Das

Open-Air Festival findet seit

1973 in der traumhaften

Kulisse der Altstadt statt,

wo sich wahre Jazz-Legenden

ein Stelldichein geben. Übrigens:

Das korrespondierende Pendant

ist der Umbria Jazz Winter

in Orvieto!

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25. Filmnächte am Elbufer

30. JUNI BIS 24. AUGUST

Es heißt, sie seien das wahrscheinlich schönste Open-

Air Kino- und Konzertfestival in Europa. Kein Wunder:

Vor der weltberühmten Silhouette der (restaurierten)

Dresdner Altstadt bietet das Areal am Elbufer rund

3 300 Besucher-Sitzplätze – Sternenhimmel inklusive.

Währen der zwei Sommermonate stehen rund 50 Filmveranstaltungen

und knapp ein Dutzend Konzerte auf

dem Programm. Toll: Dabei entdecken zunehmend

Filmschaffende und Stars den Reiz des Standorts für

nationale und internationale Premieren.

DEUTSCHLAND

PARIS, MARSEILLE, NIZZA …

Fußball-Europameisterschaft

10. JUNI BIS 10. JULI

FRANKREICH

Für vier Wochen bilden Sport und fiesta während

der UEFA EURO 2016 ein Team: Zehn französische

Großstädte agieren als Gastgeber und

begeistern auch abseits des Fußballplatzes –

mit Charme und Sehenswürdigkeiten. Zudem

begleiten Straßenfeste, Konzerte und Public

Viewing die sportlichen Begegnungen.

DRESDEN

ELBUFER

05 | 06 | 07 | 08 | 2016

BUDAPEST

Museumsuferfest – Kultur am Fluss

26. BIS 28. AUGUST

Sziget Festival

10. BIS 17. AUGUST

FRANKFURT

Seit 1993 wird die Werft-Insel stets zum Pulsschlag der

ungarischen Millionen-Metropole. Dorthin lockt der

Multi-Kulti-Event alljährlich inzwischen rund 400 000

Besucher – mit Konzert-Acts von Rock bis Pop und

Techno bis World Music, aber auch Theater-/Filmaufführungen,

Ausstellungen und Sportangeboten.

UNGARN

Das Frankfurter Museumsufer bildet immer am letzten

Augustwochenende die Kulisse eines bunten Kunst-

Festes, das seit seiner Premiere 1988 unter einem

jährlich wechselnden Motto steht. Seine Besonderheit:

Die Museen sind bis spät in die Nacht geöffnet, sparsamer

Türöffner ist der Museumsuferfest-Button.

Fotos: arsdigital, V. Ponomarenko, apfelweile (2) – fotolia.com

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werden. Sie hat keinen Einfluss auf die Teilnahme am Gewinnspiel. Bitte senden Sie mir zukünftig

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*Pflichtfeld

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren, ausgenommen Mitarbeiter der DERPART Reisebüros, der DERPART Reisevertrieb GmbH und deren Angehörige. Die Teilnahme ist nicht von einer Buchung

abhängig. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Einsendeschluss ist der 30.06.2016.

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TIME2TRAVEL SUMMER IN THE CITY

Sonne, Strand und

Sightseeing: LISSABON

Text: Sonja Sahmer

8


SUMMER IN THE CITY. Keine drei Flugstunden von Deutschland entfernt, ist

Portugals Metropole das perfekte Ziel dafür – denn nicht nur Sonnenschein und

eine frische Meeresbrise sind hier garantiert: Übernachtungsangebote für jedes

Budget, dazu die Mischung aus Strand und Stadt, alt und modern, Shoppingtrubel

und Altstadtruhe sowie eher träg-heißen Mittagsstunden, dafür pulsierendlauen

Nächten sorgen in der westlichsten Hauptstadt Europas für einen unvergesslichen

Aufenthalt.

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TIME2TRAVEL SUMMER IN THE CITY

A

A Eine Fahrt mit einer der liebevoll Cacilheiro genannten Tejo-Fährboote eröffnet einem neue Perspektiven auf

Lissabon. B Der lang gestreckte Rossio am nördlichen Ende der Rua Augusta ist beliebter Treffpunkt für Einheimische

und Gäste. C Wenn die Sonne untergeht, sind auch der Tejo und die „Ponte 25 de Abril“ in Gold getaucht.

B

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C

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A

D Im Café A Brasiliera sitzt, in Bronze gegossen und meist von Genießern umringt, der Schriftsteller und einstige

Stammgast Fernando Pessoa. E Bereits seit 1873 verkehren die „Eléctricos de Lisboa“. F Der Cristo Rei am gegenüberliegenden

Tejo-Ufer in Almada ist mit 28 Metern Höhe die sechstgrößte Christus-Statue der Welt.

Foto Seite 8/9: neirfy – fotolia.com. Fotos diese Doppelseite: Punto Studio Foto, pigprox, M.B. Lazar, jo – fotolia.com, Nol Aders – wikipedia.com, Sonja Sahmer

E

F

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TIME2TRAVEL SUMMER IN THE CITY

Z

Zugegeben, man sollte ein klein wenig

planen, damit einem die Mittagshitze

nicht schweißtreibend am falschen

Ort erwischt. Aber dann ist die Stadt

am Tejo wohl einer der besten Orte,

um einen Stadt-Sommer zu erleben.

Vor allem, da das Meer nicht weit ist und die Stadt

so geschichtsträchtig daherkommt.

Doch Lissabon ruht sich

weder auf seiner Vergangenheit

aus, noch lebt es im Gestern,

wenngleich seine Geschichte auf

den Hügeln entlang des Tejos

zum Greifen nah ist. Die Seefahrer-Stadt

scheint sich immer

wieder neu zu erfinden: Die „old

lady“, ein Fado nennt sie „Maria

Lisboa“, zeigt sich trotz ihres hier

und da bröckelnden Charmes,

der ihr Alter sichtbar macht, zugleich jung, stylish

und kreativ. Und lebt von diesem Spannungsbogen

zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Wer sich ihr nähern will, kann dies auf dem Land

oder vom Wasser aus tun. Allerdings ist damit

weder der „Nachtzug nach Lissabon“ noch das

Kreuzfahrtschiff gemeint. Wir kamen ja „angeflogen“

und sind schon da …

. Annäherung und Orientierung

Ein Erdbeben mit

nachfolgendem

Großbrand und

Tsunami zerstörte

1755 Lissabon fast

vollständig.

Wer sich nicht hügelauf und hügelab Blasen laufen

will, bedenkt auch im Sommer gutes Schuhwerk –

oder nutzt die seit 1873 verkehrenden Eléctricos

de Lisboa. Es wäre nämlich unverzeihlich, hier nicht

einmal Straßenbahn gefahren zu sein.

Aber aufgepasst! Die legendäre „28“, die durch die

Alfama rumpelt, jenem Viertel, das noch am ehesten

das Lissabon vor dem großen Erdbeben von

1755 zeigt, und sich dabei kurvenreich zum Castelo

de São Jorge hoch schlängelt, ist tagsüber nicht

immer ein Vergnügen. Im Gegenteil. Dann ähnelt

die Tram zeitweise einer Sardinendose, so drängen

sich die Fahrgäste in ihr. Mit der

„28“ lässt sich aber prima die „25“

kombinieren – und so viel Altstadt

„abfahren“. Und dann wäre da noch

die „12“, mit der man einmal den

Burghügel umrunden kann. Zur

ersten Orientierung oder wenn

die Beine von der Sommerhitze

schwer werden, alles schöne dahin

zockelnde Alternativen.

Zudem ist man mittendrin im echten

Lissaboner Leben, denn für die Bewohner sind die

Eléctricos Alltag pur – wie auch der von Touristen

so vielbestaunte Aufzug Elevador de Santa Justa.

Wer nicht nur die Beine ausruhen möchte, sondern

auch Abkühlung sucht, geht aufs Wasser – Panoramablick

inklusive. Kostengünstig geht das mit

einer der Fähren ab dem Cais do Sodré. Erbaut im

Art-Déco-Stil, ist er einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte

der Stadt. Von hier setzt man

über nach Cacilhas. Die zehnminütige Fahrt mit

einer der liebevoll Cacilheiro genannten Schiffchen

erfrischt dank des Fahrtwindes und eröffnet

einem eine neue Perspektive auf die Stadt.

GOLFGEPÄCK DABEI?

Portugal ist ein Golfer El-Dorado. Die meisten

Plätze liegen in der Algarve. Doch auch die

Centro-Region rund um Lissabon hat empfehlenswerte

Grüns zu bieten – einfacher lassen sich

City-Trip und Golf-Runden wohl kaum kombinieren:

In einem Umkreis von gut anderthalb Stunden

kann man nämlich auf über zwanzig 18-Loch-Golfplätzen aufteen. Die bekanntesten sind dabei Oitavos

Dunes, Praia d’El Rey, Penha Longa, Troia und Quinta da Marinha. Und trotzdem bleibt noch genügend Zeit

für Wein und Kulinarik, Museen und Shopping, Strand- und Nachtleben in Downtown Lissabon.

Kaum verwunderlich daher, dass Lissabon 2007 von der IAGTO, der Internationalen Vereinigung der Golf-

Reiseveranstalter, zur „Europäischen Golfdestination des Jahres“ gewählt wurde.

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T

Toppen lässt sich dieses Panorama

nur noch, wenn man dann zum weithin

sichtbaren Cristo Rei aufsteigt –

wobei man Lissabon dann bereits

offiziell hinter sich gelassen hat. Hier

am Südufer des Tejo liegt nämlich die

Stadt Almada und die Christus-Statue, die so

gerne in einem Atemzug mit Lissabon genannt

wird, ist ihre wichtigste Sehenswürdigkeit. Und

zählt zusammen mit Fátima und

Santiago de Compostela zu den

drei bedeutsamsten Wallfahrtsorten

der iberischen Halbinsel.

. „Erfrischende“ Museen

Doch zurück nach Lissabon.

Bevor vom frühen Abend an bis

weit in die laue Sommernacht

hinein Gassen, Plätze und die

Tejo-Promenade zu Flaniermeilen

und Open-Air-Restaurants werden, wo Musik

(Fado!) und Stimmengewirr in der Luft liegen,

locken gerade an heißen Tagen die zahlreichen

Museen mit ihren kühlen, schattigen Räumen.

In der interaktiven, multimedialen Ausstellung des

Lisboa Story Centres etwa unternehmen die Besucher

eine virtuelle Reise durch die Vergangenheit

Lissabons – und können dabei sogar das

Erdbeben von 1755 „nacherleben“. Ein Modell

zeigt, wie die Stadt vor dem großen Erdstoß aussah.

Zudem erfährt allerlei über den Wiederaufbau

nach den Ideen des damaligen Premierministers

und Stadtplaners Marquês de Pombal.

An heißen Tagen

bietet Lissabon

„coole“ Ideen –

für Groß und Klein

sowie drinnen

und draußen.

Das Museu Colecção Berardo für moderne und

zeitgenössische Kunst hat seinen Sitz im Kulturzentrum

von Belém und ist eines der beliebtesten

Museen Portugals. Hier bestaunt man neben

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, vom

Surrealismus bis hin zur Pop-Art, auch die privaten

Stücke des portugiesischen Kunstsammlers

Berardo, nach dem das Museum benannt

wurde. Es ist ein echter Kontrast zum

Mosteiro dos Jéronimos mit seiner

Kirche Santa Maria de Belém, wo

die Gebeine des Indienfahrers Vasco

da Gama ihre letzte Ruhe fanden,

und dem wohl spektakulärsten

Klosterkreuzgang Portugals.

Im Park der Nationen wiederum,

1998 Teil des hiesigen EXPO-

Geländes, beherbergt das riesige

Seewasseraquarium rund 16 000

Meeresbewohner. Durch eine meterhohe

Glasscheibe schaut man ihrem Treiben zu:

Zum Greifen nahe ziehen hier Haie, Rochen, ganze

Makrelenschwärme und ein Mondfisch vorbei.

Mehr Meer geht wohl kaum – inmitten der Stadt.

. Kühle Meeresbrise

Es sei denn, mal will wirklich mehr Meer. 40 entspannte

Zugminuten ab dem Cais do Sodré

reichen – und schon ist man da! Der Badeort

Cascais liegt gerademal soweit westlich von

Lissabon. Hier laden kleine Sandstrände mit einer

Uferpromenade und zahlreichen Palmen zum

Sonnenbaden und Verweilen ein.

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DERTOUR Katalog Portugal.

Foto: thokla, Marcin Krzyzak – fotolia.com

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TIME2TRAVEL SUMMER IN THE CITY

S

Südlich von Lissabon erstreckt sich

der Küstenstreifen Costa da Caparica

auf über 13 Kilometern in kleinen

Badestränden. Die Strände können

mit dem eigenen (Miet-)Wagen

angefahren werden oder man nutzt

den Transpraia – einen offenen Mini-Zug, der zwischen

der Costa da Caparica und der Endstation

Fonte da Telha an jeder Strandstation hält.

. Ausflug ins Grüne

Erfrischende Ruhe-Oasen finden Urlauber auch in

jedem der rund 60 Gärten von Lissabon. Mitten im

Herzen der Metropole liegt beispielsweise der

acht Hektar große Park der Stiftung Calouste

Gulbenkian. Mit seinen Waldpfaden, terrassierten

Landschaften und einem See ist er ein idealer

Rückzugsort. In seinem Amphitheater finden im

Sommer Konzerte und Theateraufführungen statt.

Ebenfalls sehr beliebt ist der Jardim Botânico

der naturwissenschaftlichen Universität. In den

Vierteln Bairro Alto und Principe Real gelegen,

beeindruckt dieser durch Wasserfälle und eine üppige

Vegetation, wie etwa seine bemerkenswerte

Sammlung von Palmen und Sagopalmfarnen.

Königsschlösser, grüne Berge, idyllische Parkanlagen

und eine malerische Altstadt – das ist

wiederum Sintra. Nur 30 Kilometer von Lissabons

City entfernt, ist es sowohl landschaftlich wie

kulturell ein echtes Juwel. Wo einst die Könige

Portugals die Sommerfrische in der feucht-kühlen

Berglandschaft suchten, tummeln sich heute auch

viele Lissabon-Besucher. Denn Sintra ist „das“

Ausflugsziel vor den Toren der Stadt – und gehört

zu einem Aufenthalt in der portugiesischen Metropole

wie ein Abend in einer ihrer Fado-Bars: Hoch

über dem romantischen Städtchen thront der

Palácio da Pena, nicht weit entfernt stehen die

Überreste des Castelo dos Mouros. Und der Stadtpalast

Palácio Nacional de Sintra imponiert mit seinen

riesigen, weißen Kamin-Schornsteinen direkt

im Zentrum von Sintra.

Da fällt die Rückkehr nach Lissabon fast ein

bisschen schwer. Aber nur fast …

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TIME2TRAVEL SUMMER IN THE CITY

A

WENN DER SOMMER EINZUG HÄLT

SONNIGE STADT-MOMENTE

SUMMER MADE IN GERMANY. Sobald die ersten Sonnenstrahlen im Gesicht

kitzeln, verwandeln sich auch deutsche Städte Schritt für Schritt in echte

Sommerparadiese. Lebensfreude pur ist angesagt, wenn immer mehr

immer öfter draußen stattfinden kann.

B

C

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D

A Hamburgs Hafen ist immer eine Reise wert. B Der Gendarmenmarkt gilt gemeinhin als „schönster Platz

Berlins“. C Dort wie am Brandenburger Tor wimmelt es im Sommer von Touristen. D München mit dem

Tablet-Guide entdecken, warum nicht? E Die HafenCity Hamburg bietet chillige Sommer-Locations – Blick

Fotos: Wolfgang Scholvien – visitBerlin; Jörg Modrow, Thomas Hampel – www.mediaserver.hamburg.de; Kzenon, Maridav, contrastwerkstatt – fotolia.com

auf die Elbphilharmonie inklusive.

S

Sommer braucht Sommerfrische?

Klar! Doch wer sagt eigentlich, dass

man die nur „auf dem Lande“ findet?

Entdecken Sie doch mal den Sommer

in der Stadt. Graue Beton-Schluchten

waren nämlich gestern. Längst

sind Deutschlands Städte sommerluftiger als die

meisten denken.

. Mediterranes Stadterleben

Denn der Stadtsommer ist nicht nur stickigschweißtreibend,

er kann auch erfrischend und erholsam

sein. Dann wird die Entdeckerlaune selbst

im deutschen Großstadtdschungel gestillt. Wie das

geht? Mit einer Mischung aus Improvisation und

Organisation.

E

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TIME2TRAVEL SUMMER IN THE CITY

P

Passé die Zeiten, als der Sommer nur

in Freibädern, Eisdielen und Biergärten

stattfand. Inzwischen werden Straßen

und Hinterhöfe zur Festarenen,

Flussufer und Parkdecks zu chilligen

Strandbars sowie Parks und Plätze

zu Open Air-Bühnen. Kulinarisch steht nun

Street-Food von heimisch bis multikulti auf der

Speisekarte – ob „bedient“ im

Straßencafé oder als Picknick

dank „to go“-Kultur und

wo auch immer. Kunstfreunde

besuchen nun Open-Air-Galerien,

Cineasten treffen sich

im Freiluftkino und Sportler

wetteifern im Grünen bei trendigen

Aktivitäten.

Die Eisdiele war

das Erste, was die

Deutschen einst

an Urlaub im Süden

erinnerte.

Sommer in der Stadt ist zum

Lifestyle für alle geworden. Von dieser neuen

Leichtigkeit des Seins profitiert der Stadtbewohner

dabei ebenso wie der angereiste Citykundler:

Der öffentliche Raum ist heute voller Leben und

mediterranem Lebensgefühl. Wer die sogenannte

Urban Culture erleben möchte, muss also nicht

mehr um die halbe Welt reisen. Auch deutsche

Metropolen können hipp und trendy. Vor allem,

wenn man „nur mal kurz“ weg möchte.

Sehenswertes zwischen gestern und heute sowie

Kunst aller Art bieten die Großstädte hierzulande

sowieso. Aber eben auch jene lässigen Kontraste,

die einen ansprechenden Stadtsommer ausmachen.

Dabei sorgt vor allem das „feuchte Element“

für Akzente und Anreize.

. Urbane Urlaubsmomente

Und immer mehr auch darauf, buchstäblich! Beim

Stand-Up-Paddling (SUP) hier wie auf anderen

Berliner Gewässern können Mutige stehend dahingleiten

und dabei die Hauptstadt-Sehenswürdigkeiten

vom SUP-Board aus bewundern. Wer

beim Paddeln lieber sitzt, kann sich alternativ ein

Kanu ausleihen und auf eigene Faust oder bei einer

geführten Tour die Berliner City kennenlernen. Romantisch

schippert es sich in den

wohl schönsten Booten der Stadt

um die Insel der Jugend. Und hier in

Berlin-Treptow gibt es auch alles,

was zur Wasser-Stadt Berlin gehört:

Brücken, Inseln, Buchten,

plätschernde Ruhe und dazu ein

einzigartiges Großstadtpanorama

im Sonnenuntergang. Wenn da mal

nicht ein Hauch Venedig weht …

Oder MÜNCHEN: Da die Isar in den Alpen entspringt,

ist sie an heißen Tagen ideal temperiert für

eine Abkühlung. Außerdem ermöglichen Radwege,

Kiesbänke und Grünflächen an ihren Ufern allerlei

sportliche Aktivitäten von Biken bis Boccia, bieten

aber auch beste Bedingungen für Entspannung

pur. Top-Voraussetzungen also für einen lässigen

Sommertag in der bayerischen Hauptstadt – mit

Museum am Morgen und Strandfeeling am Nachmittag.

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Zum Beispiel in BERLIN: Bedingt durch die Teilung

führte die Spree lange Zeit ein bescheidenes Dasein,

deren auffälligste Eigenschaft es war, in der

Havel aufzugehen. Heute dagegen ist sie pulsierende

Lebensader. Wohin man im Sommer an

ihren Ufern schaut, Menschen – Einheimische wie

Gäste.

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die nur im angegebenen Monat für einen

bestimmten Reisezeitraum buchbar sind – dafür

aber mit inkludierten Extras punkten. Vielleicht

ist aktuell ja ein Städtetrip-Deal dabei!?

18


Entspannen an der Spree. Chillen an der Elbe. Surfen auf der Eisbachwelle.

Fotos: Philip Koschel, Bernd Schönberger – visitBerlin; urmeline – flickr.com, www.mediaserver.hamburg.de / imagefoto.de, pixelproHD – fotolia.com

W

Wer den Kick sucht, wählt dagegen

die Eisach, Münchens stärksten

Bach im Englischen Garten. Beim

Schlauchbootfahren mit der

Strömung ist Geschicklichkeit gefragt,

doch die Gaudi groß. Wildwasser-Rafting

in der Stadt, wenn das nicht die

neue Definition von Großstadtdschungel unterstreicht!

Und hinterher geht’s so klassisch wie

kommunikativ in den Biergarten. Oder erst noch

mal kurz nach Hawaii? Zumindest hinträumen kann

man sich, selbst wer nur schaut statt surft. Denn

die Eisbachwelle am Münchner Haus der Kunst ist

in der Wellenreiter-Szene längst ein fester Begriff.

Dritte Idee: HAMBURG. Die selbsternannte Musical-Metropole

steht vor allem für Wasser, Hafen

und den Duft nach Freiheit. In den vielen Beach-

Clubs und Stränden entlang der Elbe staunen

Hanseaten wie Touristen gleichermaßen, wenn

einen Steinwurf vom Liegestuhl entfernt Containerriesen

oder Luxusliner entlang ziehen. Denn

fürs echte Summerfeeling bietet Hamburg mehr

Manchen Konzertgenuss gibt´s für kleines Geld oder gar umsonst.

als eine Barkassenrundfahrt: Endlose Spazierstrecken

und Sehenswürdigkeiten am Wasser

nämlich. Besser lässt sich City-Sommer und

Sightseeing kaum kombinieren, etwa bei den alten

Fischerhäuschen im Treppenviertel, am Elbstrand

oder auf den neu gebauten Promenaden am

Elbufer.

In der HafenCity laden beispielsweise die Magellan-

und Marco-Polo-Terrassen zum Verweilen ein,

Piazza-Feeling inklusive. Und wenn erst mal die

Elbphilharmonie offen ist, kann man sogar aus

luftiger Höhe von ihrer öffentlichen Plaza aus auf

Stadt, Hafen und Elbe schauen. Näher dem

Sommerhimmel geht kaum und die Kultur liegt

einem obendrein direkt „zu Füßen“.

Kurzum, der deutsche Stadtsommer kann es erfrischend

in sich haben – wenn man die Augen

offen hält. Und macht, was die Städter auch tun:

Den Sommer genießen!

Text: Sonja Sahmer

Der Sommer ist die Zeit der Musik-Festivals. Sie

sind ideale Anlässe, Städte kulturell zu erobern,

obwohl ihre Konzert- und Opernhäuser eigentlich

Sommer- und Spielpause haben. Denn nun kann

man neue „Bühnen“ in Parks und auf Plätzen entdecken,

deren Akustik vielleicht nicht ganz perfekt

ist, aber mit Atmosphäre punkten. Stilistisch findet

sich für jeden etwas, ob Klassik oder Pop,

Schlager oder Weltmusik, Jazz oder Reggae.

Kleines Extra: Der Zuhörer erfährt so, dass die

Großstadt neben ihrer eigenen Geräusch-Sinfonie

auch Harmonie und sogar Stille zu bieten hat.

19


TIME2TRAVEL PROBIER’S MAL AUS!

Laufspaß: Sightrunning

Warum nicht mal eine Stadt joggend erobern?

Ob Stadtpark oder Flussufer, längst halten viele

Hotels passende Laufstrecken-Tipps bereit.

Die Steigerung? Sightseeing im Laufschritt!

Dabei geht es nach Vereinbarung in

Kleingruppen mit einem „laufenden“

Guide auf Joggingrunde –

Stadtführung inklusive.

STADTSPZIERGANG KANN JEDER

Sightseeing mal anders! Summer in the City, wie schön. Wann, wenn nicht jetzt,

kommt man bei einer Stadtführung voll aus seine Kosten. Klar, eine „normale“,

ob thematisch oder kostümiert, kann ebenso launig wie lehrreich sein – aber

warum nicht mal Neues wagen?

Ab aufs Wasser: City-Paddeln

Es gibt etliche Städte, die man per

Kanu oder Kajak und Stechpaddel

erkunden kann. Ungeübte seien

gewarnt: Das gibt Muskelkater in

den Armen! Und Schwimmen

muss man können – für den Fall

der Reinfälle.

DENKSPORT: SCHNITZELJAGD 2.0

Zwar kann Geocaching durchaus in die Beine

gehen, weil man eine ganze Weile zu Fuß oder

mit dem Rad unterwegs ist. Aber vor allem sind

hier die kleinen grauen Gehirnzellen gefragt.

Wer eine Stadt per GPS-Gerät erobern will,

muss erst mal die quergedachten Anweisungen

für die Koordinaten des nächsten Caches

(Schatzes) entschlüsseln.

Fotos: Kalim, inecki, mrr , Helder Almeida, S. Nivens – fotolia.com, Texte: Sonja Sahmer

RADELND DIE STADT EROBERN

Als Radfahrer kann man jederzeit anhalten, wo

man will – und bestimmt Tempo und Stoppdauern

selbst. Ein klarer Vorteil gegenüber

Sightseeing mit dem Hop on-Hop off-Bus, wo

man nur an festen Haltestellen die Fahrt unterbrechen

kann. Mit dem Leihfahrrad geht es begleitet

in der Gruppe oder individuell mit Karte,

Lenkrad-Navi, App fürs Smartphone oder

Audioguide ausgestattet los.

RASANT: INLINESKATEN

Guided Tours für Inlineskater sind eher selten, aber eine prima Alternative sind die vielerorts angebotenen

sommerlichen Night-Skatings, wo man mit Gleichgesinnten temporeich durch die Nacht

und Stadt gleitet. Vielleicht entpuppt sich der Nebenmann ja als ebenso ortskundig wie gesprächig?

Dann gibt’s zum Rollschuh-Spaß noch Fakten und Tipps dazu.

Coole Roller: Segway-Touren

Gewichtsverlagerung ist hier alles – denn

damit bestimmt man, ob es schnell oder

langsam voran geht und wie galant man

die Kurven nimmt. Klingt schwieriger als

es ist: Helm auf, kurze Einführung und

schon rollt man los. Unterwegs ist man

meist zwischen anderthalb und drei

Stunden. Aber aufgepasst: Das Mindestalter

liegt gewöhnlich bei 15 Jahren!

20


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GENIESSEN, ERLEBEN, FLANIEREN

Eindrucksvolle Architektur, weitläufige Parks, vielfältige Gastronomie und eine

einzigartige Geschichte als Weltkurstadt des 19. Jahrhunderts - das ist Wiesbaden.

Die Hauptstadt des

Bundeslandes Hessen

wurde in ihrer Blütezeit

als Weltkurstadt gerne

auch als „Nizza des

Nordens“ bezeichnet.

Und das zu Recht.

Fotos: Axel Unbehend, Stephan Richter – Wiesbaden Marketing GmbH, Agentur Fouad Vollmer – Hessischer Heilbäderverband e.V, kovaleva_ka, jisign – fotolia.com

Die Stadt mit ihren rund 280 000 Einwohnern

erfreut sich eines milden Klimas, ist so pulsierend

wie lebendig – und zeichnet sich durch ein

mediterranes Lebensgefühl aus. Zahlreiche

Parks und Grünanlagen mitten in der Stadt

laden ebenso zum Verweilen ein wie eine Fülle

von Cafés, Restaurants und Lokalen, die in den

Sommermonaten zum Flanieren und Genießen

im Freien verführen.

. Stadt der heißen Quellen

Die Stadt punktet bei ihren Besuchern

immer wieder mit der reizvollen Architektur.

Viele prachtvolle und historisch

bedeutende Bauten lassen sich bei

einem Spaziergang bestaunen, bei dem

sich übrigens oftmals der Blick entlang

der Fassaden bis zum Dach hinauf lohnt.

Nicht zuletzt sind es die Sehenswürdigkeiten,

die für die Einzigartigkeit

Wiesbadens stehen und die ebenfalls

beeindrucken. Dazu zählen unter anderem

das Kurhaus Wiesbaden, das

Hessische Staatstheater, der immer

dampfende Kochbrunnen, die Russische

Kirche, die wasserbetriebene Nerobergbahn

aus dem Jahre 1888 oder

auch die Spielbank Wiesbaden.

Ein exquisites und exklusives Shoppingerlebnis

versprechen Wilhelm- und Taunusstraße

sowie das Quellenviertel. Der

vielfältig-anspruchsvolle Angebotsmix

beinhaltet unter anderem extravagante

Boutiquen und Einrichtungsgeschäfte,

Antiquitäten und Feinkosthändler sowie

namhafte Juweliere, Goldschmiedeateliers

und Modedesigner. Dazwischen

locken die Vielfalt der italienischen und

internationalen Küche sowie eine reichhaltige

Auswahl an Rheingauer Weinen

.

und regionalen Spezialitäten.

Tor zum Rheingau

Weltoffen und gastfreundlich präsentiert

sich die Landeshauptstadt das

ganze Jahr über, doch erst recht, wenn

es fröhliche Feste zu feiern gilt. Dazu

zählen neben dem Wilhelmstraßenfest

(10.-11. 06. 2016) die Rheingauer Weinwoche

(12. - 21. 08.), das Wiesbadener

Stadtfest (23.- 25. 09.) und der Sternschnuppen

Markt (22. 11. -23. 12.). Bei

zahlreichen kulturellen Veranstaltungen

wie den Internationalen Maifestspielen

im Hessischen Staatstheater (01.-31.)

und dem Rheingau Musik Festival

(18. 06.-27. 08.) kommen Musikliebhaber

auf ihre Kosten.

. Kulturstadt

Das Museum Wiesbaden genießt internationale

Aufmerksamkeit wegen

seiner herausragenden Bestände an

expressionistischen Werken. Mit mehr

als 100 Arbeiten von Alexej von Jawlensky,

der lange Zeit in Wiesbaden lebte

und wirkte, besitzt es die bedeutendste

Jawlensky-Sammlung in Europa. Mit

„Caravaggios Erben – Barock in Neapel“

holt das Museum in diesem Herbst eine

aufsehenerregende Ausstellung nach

Wiesbaden (14. 10. 2016–12. 02. 2017).

21


TIME2TRAVEL ALLEINE REISEN - GEMEINSAM ERLEBEN

IM CLUBURLAUB BLEIBT KEINE(R) ALLEIN

FERIEN À LA CARTE

Text: Mona Contzen

Foto: Aldiana GmbH

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Cluburlaub zählt nach wie vor zu den beliebtesten Arten zu reisen. Einfach nur faul in

der Sonne zu liegen ist out, Urlauber wollen Erholung und Genuss, Strand- und Aktivurlaub

miteinander verbinden. Ferienclubs bieten hierfür ein Rundum-sorglos-Paket,

feinjustiert nach den Bedürfnissen von Familien, Singles oder Paaren: Die Anlagen

bieten in hervorragender Lage abwechslungsreiche Buffets, umfangreiche Sport- und

Wellnessangebote, Abendunterhaltung und Kinderbetreuung – oft sogar All inclusive.

23


TIME2TRAVEL ALLEINE REISEN - GEMEINSAM ERLEBEN

S

Second-hand Armeezelte unter der

Sonne von Alcúdia, körperliche

Ertüchtigung und eine Bikinimode,

die heute schon fast straßentauglich

wäre – so sah moderner

Urlaub vor über 60 Jahren

aus. 1950 errichtete der Unternehmer

Gérard Blitz ein Zeltdorf

auf Mallorca, das mehr sein sollte

als eine schnöde Urlaubsunterkunft.

Der Belgier nannte seine

Anlage „Le Club“ und kümmerte

sich dort als erster Veranstalter

auch um die Freizeitgestaltung

seiner Gäste – die Idee schlug

ein. Wie der Blitz.

. Beliebte Reiseform

Sie rief Nachahmer auf den Plan und schnell

entwickelte sich der Cluburlaub zu einer beliebten

Reiseform. Seit der Geburtsstunde des Konzepts

hat sich in den Anlagen der großen Anbieter natürlich

viel verändert, doch manch ein liebgewonnenes

Ritual konnte die Jahrzehnte mühelos

überdauern.

Vorbei die Zeiten, als Cluburlaub noch mit Trillerpfeifen

und alberner Daueranimation für Vereinsmeier

assoziiert wurde. Aldiana, Robinson & Co

setzen heute auf eine Mischung aus Unterhaltung,

Aktivität, Entspannung und Genuss – je nach Club

passgenau zugeschnitten auf die Bedürfnisse verschiedener

Zielgruppen, stets in traumhafter Lage

Clubs oder clubähnliche

Resorts

machen mittlerweile

15% des Reisemarktes

aus –

Tendenz steigend.

und hoher Qualität. Die Anlagen bewegen sich

inzwischen fast ausschließlich im Vier- bis Fünf-

Sterne Bereich, was sich nicht nur in der Ausstattung

der Zimmer, sondern auch beim Essen

bemerkbar macht.

Abwechslungsreiche Buffets mit

landestypischen Spezialitäten

in den Hauptrestaurants, eigens

konzipierte Menüs in den

Spezialitätenrestaurants und die

Rücksicht auf besondere Ernährungskonzepte

zum Beispiel

von Veganern oder Urlaubern,

die glutenfrei essen, gehören

längst zum guten Ton. In All inclusive-Anlagen

wird zusätzlich

für Snacks, Getränke und das zehnte Eis der

Kinder gesorgt. Wer keine Rund-um-die-Uhr-

Verpflegung braucht, kann sich aber auch für einen

Club entscheiden, der seine Gäste mit Halb- oder

Vollpension versorgt.

. Wie viel Club soll’s sein?

Dank des Pioniergeistes der Anbieter, die viele beliebte

Destinationen touristisch mit entwickelt

haben, sind die landschaftlichen Filetstücke der

Urlaubsregionen oft fest in der Hand der großen

Clubanlagen. In südlichen Gefilden – von den

griechischen Inseln und den Balearen über die

Türkei und Ägypten bis hin zu Ferndestinationen

wie den Malediven oder der Dominikanischen

Republik – verfügen die Clubs über einen direkten

Die Clubs punkten vor allem mit großzügigen Pool-Anlagen,

wo man wahlweise Trubel oder Ruhe findet.

Sportliche Aktivitäten sorgen für Abwechslung -

Anschluss inklusive.

24


Zugang zum Meer, wenn nicht sogar ein eigener

Strand zum Sonnenbaden, Plantschen und

Ballspielen einlädt. In den Winterclubs in Österreich,

Italien oder der Schweiz ist es in der Regel nur

ein Katzensprung bis zur Loipe, der Skipass ist

dabei meist schon im Urlaubspaket inbegriffen.

K

Kein Wunder, denn Sport ist seit

Gérard Blitz ein zentrales Element des

Cluburlaub-Konzepts. Das Angebot

umfasst je nach Anlage klassische

Disziplinen von Tennis bis Golf, aber

auch moderne Trendsportarten wie

Kite-Surfen oder Stand-Up-

Paddling. Inzwischen spielen jedoch

auch Wellness, Kulinarik und

Kultur eine immer größere Rolle.

Längst nicht mehr sind „Clubber“

auf ein eingezäuntes Gelände

abonniert.

Tagesausflüge in die Region, abgestimmt

auf die Interessen der

Gästeschar, laden dazu ein Land

und Leute kennenzulernen, Kontakte

zu Mietwagenfirmen erleichtern

individuelle Erkundungstouren. Und

denjenigen, denen im stressigen Alltag die Zeit für

Hobbys und Relax-Momente fehlt, wird komprimiert

auf 80 000 Quadratmetern geboten, was

das Herz begehrt. Ob Beach-Volleyball, Kochkurs

oder Massagen – die jeweiligen Aktivitäten werden

im Tagesprogramm ausgeschrieben.

Cluburlauber geben

20% mehr aus als

andere Reisende –

dafür wollen sie

mehr Leistung und

Qualität.

So entscheidet jeder Urlauber selbst, was er zum

Glücklich sein braucht: Ein ruhiger Cocktail am Pool

oder doch lieber das Turnier im Bogenschießen?

Der Kurs in Wasser-Aerobic oder vielleicht eher

das individuelle Spa-Treatment? Der Gast bestimmt,

wie viel Club er für die perfekten Ferien

braucht.

. Nichts für Eigenbrötler

Die Kinder wollen an den Strand, der Vater auf

den Golfplatz, die Mutter ins Spa. Die Vorstellungen

vom Traumurlaub klaffen oft weit auseinander

und verlangen nicht nur logistische

Meisterleistungen, sondern

führen im schlimmsten Fall

zum ausgewachsenen Urlaubs-Krach.

Im Cluburlaub

können – auch dank umfangreicher

Nachwuchsbespaßung

im Kids- oder

Teenie-Club – unterschiedliche

Interessen ganz unkompliziert

verfolgt werden.

Ohne lange Planung und meist

sogar ohne Zusatzkosten,

weil die Unterhaltungsangebote

schon vor Urlaubsantritt mit der Unterkunft

bezahlt sind. Bargeldlosigkeit ist in vielen

Anlagen Trumpf. Und die kurzen Wege erlauben

es, im Restaurant, am Strand oder Pool immer

wieder zusammenzufinden, um die neuen Erlebnisse

und Erfahrungen miteinander zu teilen.

Da sich das Gros der Anbieter auf dem heimischen

Markt vor allem an deutschsprachige Gäste

richtet und so die Sprachbarriere im Urlaubsland

entfällt, bleibt in den Clubanlagen ohnehin niemand

lang allein. Klar ist: Cluburlaub ist nichts für Eigenbrötler.

Fotos: Aldiana GmbH (3)

Bei aller Individualität, die das breite Angebot

befriedigt, wird auf Gemeinsamkeit in der Regel

viel Wert gelegt. Das fängt schon beim selbstverständlichen

Duzen an und hört beim allabendlichen

gemeinsamen Clubtanz vor der

Showbühne auf. Wer will, kann es sich im

Restaurant dennoch in trauter Zweisamkeit

gemütlich machen; allen anderen erleichtern es

Achtertische, beim gemeinsamen Essen miteinander

ins Plaudern zu kommen.

Manchmal reicht auch einfach nur ein Cocktail

in entspannter Talk-Runde.

25


TIME2TRAVEL ALLEINE REISEN - GEMEINSAM ERLEBEN

Gesprächsstoff gibt es dabei reichlich. Schließlich

sind die Clubs stets darauf ausgelegt, bestimmte

Zielgruppen anzusprechen und so

Urlauber mit ähnlichen Bedürfnissen zusammenzubringen.

Während auf Paare

spezialisierte und sogenannte „Adults

only“-Clubs Wellness, Deluxe-Suiten und

Rückzugsmöglichkeiten für Verliebte bieten,

dienen die Kennenlerntreffs, Party-

Angebote und kostenlosen Schnupperkurse

in anderen Anlagen als ungezwungene

Kontaktbörsen für Singles und

Alleinreisende. Für den Familienurlaub

gibt es Clubs mit ganztägiger, qualifizierter

Kinderbetreuung für verschiedene Altersstufen

– vom Baby übers Kindergartenkind bis an

die Volljährigkeit heran.

. Die Qual der Wahl

Die Wahl des richtigen Clubs hängt aber nicht nur vom

eigenen Familienstand ab. Auch in Sachen Freizeitgestaltung

setzen die Anlagen inzwischen verstärkt

unterschiedliche Schwerpunkte. Manche

Clubs gelten als wahre Trendsetter in Sachen

Wellnessurlaub: Sie bieten nicht nur Saunen, Hamams

und Relax-Zonen, sondern ausgefeilte Wohlfühlkonzepte

mit speziellen Eventwochen, hochwertigen

Produkten und ausgebildeten Experten.

Andere Anlagen rücken den Aktivurlaub in den

Mittelpunkt und locken mit Trainingswochen,

die von bekannten Sportlern

oder Ex-Sportstars

verschiedener Disziplinen

begleitet werden. Je nach

Lage und Infrastruktur

können auch bestimmte

Sportarten im Fokus stehen:

So verfügen manche

Clubs beispielsweise über

ein eigenes Hausriff für

Taucher, andere bieten

einen Golf-Rundum-

Service. Vergleichsweise neu im Portfolio der

Anbieter sind besondere Gourmet-Angebote,

bei denen die Gäste jenseits der Buffets und

Spezialitätenrestaurants einem renommierten

Spitzenkoch in die Töpfe schauen und selbst mit

Hand anlegen dürfen.

Bereits Club Med,

Robinson und

Aldiana betreiben

gemeinsam über

100 Club-Anlagen

weltweit.

Von Strand- bis Skiurlaub, von Single bis Familie,

von Sportler bis Feinschmecker – die Landschaft

des Cluburlaubs hat sich seit den Armeezelten von

Gérard Blitz professionalisiert, ausdifferenziert,

spezialisiert. Wer ein passgenaues Angebot sucht,

sollte sich deshalb vor der Buchung umfassend

beraten lassen. Die DNA des Cluburlaubs garantiert

heute nämlich nur noch eines: Ferien à la carte.

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unzähligen Sonnenstunden und den berühmten

weißen Dörfern. Umgeben von den schönsten

Golfplätzen Spaniens, ist der im andalusischen Stil

gebaute Club, 120 Kilometer von Malaga entfernt,

ein echter Golfer-Traum. Und bietet zudem allerlei

von erholsam bis unterhaltend, Ausblick auf den

berühmten Felsen von Gibraltar inklusive.

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■ und wahlweise eine Reisetasche, einen

Kulturbeutel oder ein Strand-/Saunatuch

von Aldiana.

Fotos: Aldiana GmbH

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TIME2TRAVEL ALLEINE REISEN - GEMEINSAM ERLEBEN

ALLEINE REISEN,

ABER NIE EINSAM

Was tun, wenn man keinen Partner hat oder dieser sich nicht frei nehmen kann?

Auf den Urlaub verzichten oder trotzdem fahren? Für Alleinreisende gibt es inzwischen

zahlreiche Möglichkeiten, mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein. Und

niemand muss befürchten, zwangsläufig bei einer „Kuppelveranstaltung paarungswilliger

Singles“ zu landen.

28


RAUS AUS DER KOMFORTZONE

D

Die wenigsten Menschen wollen

gerne alleine etwas unternehmen,

denn viele haben Angst davor, sich

einsam zu fühlen. Das gilt auch für

„die schönste Zeit des Jahres“ – den

Urlaub. Leider steht eben nicht immer

ein Lebensgefährte beziehungsweise ein guter

Freund oder eine Freundin zur Verfügung, um gemeinsam

ein fremdes Land zu erkunden, oder

sportlich aktiv zu sein

Da macht ein entsprechend zugeschnittenes

Angebot Sinn. Je nach Interessen und Alter kann

dann entweder ein Cluburlaub mit sportlichem

Schwerpunkt, eine Städtetour oder eine Studienreise

das Richtige sein. Wichtig ist nur, dass die

Reisenden Kontakte zu anderen Gästen knüpfen

können, aber nicht müssen.

Doch auch wenn es keinen vertrauten Partner gibt

oder dieser weder Zeit noch Lust hat, lohnt es sich,

alleine zu verreisen. Die Vorteile liegen auf der

Hand: Ferien ganz nach den eigenen Wünschen

gestalten und Dinge ausprobieren, die man

zuvor/zusammen nie gemacht hat. Wer sich das

allerdings auf eigene Faust nicht zutraut, kann

einen der zahlreichen Anbieter von Singlereisen

konsultieren.

Denn bei vielen geht es explizit nicht darum,

während des Urlaubs den Partner fürs Leben

zu entdecken, sondern einfach in angenehmer

Atmosphäre eine gute Zeit mit Gleichgesinnten

zu haben und viel zu erleben. Ganz ohne

Verkupplungsspielchen, aber eben mit der

Möglichkeit, nette Leute kennenzulernen oder gar

neue Freunde zu finden.

„ Heute braucht sich niemand

mehr unwohl zu fühlen, alleine

zu verreisen, denn für gemeinsame

Erlebnisse wird gesorgt.


Bei manchen Reiseveranstaltern ist schon jeder

zehnte Urlauber alleine unterwegs. Menschen

aus allen Generationen und in unterschiedlichen

Lebenslagen, mit individuellen Bedürfnissen.

. Gruppendynamik

Bei den meisten Erlebnis- oder Studienreisen etwa

ist man in Gästegruppen unterwegs. Gemeinsam

werden die Sehenswürdigkeiten einer Region entdeckt

oder sportliche Herausforderungen bewältigt.

Wer offen auf andere Menschen zugeht,

findet dabei schnell Anschluss, um besondere

Momente zu teilen und sich auszutauschen.

Gerade bei größeren Gruppen mit bis zu 20 Personen

trifft jeder einen passenden Gesprächspartner.

„Umgekehrt kann man sich dann auch

besser aus dem Weg gehen, wenn man sich mit

manchen nicht so gut versteht. Je kleiner die

Gruppe, umso größer das Risiko, dass es mitmenschlich

‚hakt‘“, so Andrea Möller, die bereits

zweimal mit Studiosus in Asien unterwegs war.

Fotos: AIDA Cruises, Studiosus

29


TIME2TRAVEL ALLEINE REISEN - GEMEINSAM ERLEBEN

D

Dieser Veranstalter zum Beispiel legt

besonderen Wert auf ein Reiseprogramm,

das auch Freiraum für

individuelle Aktivitäten lässt, und

Einzelzimmer in guter Qualität. „Wenn

man schon den ganzen Tag über

gemeinsam unterwegs ist, will man sich abends

nicht auch noch – mit einem Fremden – arrangieren

müssen“, weiß Möller dieses Angebot zu

schätzen. Besonderer Service: Auf einer Facebook-Seite

können sich Mitreisende schon vorab

vernetzen.

„ Es kommt halt immer ein

bisschen auf einen selbst drauf an,

ob man – auch zu Pärchen oder

Gruppen – Kontakt findet.


Wer zwar Single ist und im Urlaub viel sehen will,

ist bei einer solchen Gruppenreise gut aufgehoben.

Zwar nehmen daran auch viele Paare oder gar

Familien teil, aber Einzelreisende müssen sich nicht

als fünftes Rad am Wagen fühlen. „Man wächst

ja schnell zusammen, ähnlich wie bei einer

Klassenfahrt. Und gerade nach Asien wollte ich

nicht alleine reisen, denn nur mit englischen

Sprachkenntnissen kann es an manchen Orten

oder in einigen Situationen kompliziert werden“,

erzählt Möller. „Außerdem weiß man, dass

die deutschsprachigen Reiseleiter top qualifiziert

sind, das bringt einen echten Mehrwert für die

gesamte Tour. Ebenso der ‚local guide‘ vor Ort,

der in Landessprache verhandeln kann, wenn es

Probleme gibt oder medizinische Versorgung

benötigt wird, und mit Insiderwissen und Geheimtipps

überzeugt.“

. Anschlussaktivitäten

Bei Schiffsreisen wiederum wird als besonders

angenehm empfunden, dass man zwar mehrere

Destinationen innerhalb kurzer Zeit kennenlernt,

aber gleichzeitig eine feste Kabine hat und seinen

Koffer nur einmal aus- und einpacken muss. Für

jeden Tag gibt es mehrere Ausflugsmöglichkeiten,

die rege genutzt werden, und selbst an reinen

Seetagen wird an Bord viel Abwechslung geboten:

beispielsweise ein Blick hinter ausgewählte

Kulissen oder eine Führung zum Kapitän. Zudem

steht auf größeren Schiffen noch mehr Entertainment

auf dem Programm. Gerade beim Sport oder

Deck-Spielen wie Shuffleboard kann man Anschluss

finden – wahlweise nur auf Zeit oder für

die ganze Kreuzfahrt.

Auf einer Rundreise wächst die Gruppe schnell zusammen - und

mischt sich bei den diversen Stopps doch immer wieder neu.

Bei Landgängen lernt man schnell Mitreisende kennen, denn die

gemeinsame Aktivität ist schon mal ein erstes Gesprächsthema.

30


A

„Ausflüge sollten immer im Vorhinein

gebucht werden, denn die guten

Touren wie etwa mit Segways oder

Fahrrädern sind schnell belegt“, weiß

Tanja Jost, die bereits achtmal mit

AIDA und zumeist ohne Partner verreist

war. „Wenn man dann mit 25 Leuten aktiv

unterwegs ist, lernt man sich schnell kennen!“

Wichtig ist allerdings, welchen Zeitraum und

welche Destination man sich aussucht. Zu

Weihnachten und Silvester trifft man eben an Bord

auf viele Paare und Familien. „Für Singles ist das

westliche Mittelmeer optimal, denn dort gibt es an

Land viel zu sehen und zu unternehmen, und es ist

gefahrlos möglich, auch alleine rumzufahren.

Asiatische Großstädte sind ebenfalls zu empfehlen,

aber in der Karibik oder Südamerika ist es

schon besser, wenn man sich innerhalb einer

Gruppe bewegt“, so Jost.

Auch abends muss auf einem Schiff niemand

alleine bleiben. „Beim Essen setzt man sich

an großen Tischen einfach mit dazu, und bei

‚Alleinreisendentreffs‘ an der Bar lernt man

eigentlich immer tolle Leute kennen“, sind ihre

Erfahrungen.

Bei größeren Gruppen

findet jeder einen

Gesprächspartner –

ob beim Landgang

oder auf der

Rundreise.

Nachholbedarf sieht sie allerdings in den

Buchungsmöglichkeiten für Singles: „Oft ist das

Kontingent an Angeboten für Alleinreisende sehr

klein und schnell vergriffen. Und die Aufschläge

für die alleinige Nutzung einer Doppelkabine sind

leider hoch.“

Aber der wachsenden Zielgruppe der Alleinreisenden

trägt auch AIDA Rechnung: Das nächste

Schiff, das 2019 vom Stapel läuft, wird über

Einzelkabinen verfügen. Ein Trend, den übrigens

Norwegian Cruise Line gesetzt hat. Dort gibt

es preislich auf Alleinreisende ausgerichtete und

entsprechend deren Bedürfnissen gestaltete

Studiokabinen bereits auf vielen Schiffen.

Text: Stephanie Kreuzer

Fotos: Alena Yakusheva – fotolia.com, AIDA Cruises, Studiosus (3)

Alleinreisende, die den Aufpreis für ein Einzelzimmer

sparen wollen, können „ein halbes

Doppelzimmer“ buchen, das sie sich mit einem

anderen Gast teilen. Sollte sich kein zweiter

Reisender für dieses Zimmer finden, besteht die

Möglichkeit, kostenlos umzubuchen. In manchen

Fällen übernimmt auch der Veranstalter die

Mehrkosten für das Einzelzimmer.

Rundreisen lassen immer wieder mal Freiraum für Aktivitäten,

bei denen man alleine oder nur in kleinen Gruppen loszieht.

31


TIME2TRAVEL FÜR SIE ENTDECKT

KLEINE AUSZEITEN

Kurztrips sind genau das

Richtige, um Abstand vom

Alltag zu gewinnen. Dabei

darf der „kleine Tapetenwechsel

zwischendurch“

gerne mal durch gewisse

Extras punkten. Anregungen

erwünscht? Bitte sehr!

Immer öfter gehen Hotels Kooperationen

mit Künstlern ein – und setzen so

künstlerische Akzente und bieten dem

Gast wechselnde Anreize durch stets

neue Installationen, Objekte oder Bilder.

Andere wiederum werden durch ihre

Ausstattung mit Designerstücken & Co

selbst zum GESAMTKUNSTWERK.

Manche Hotels sind schon von Haus

aus „Kunst“ – so etwa das 25 hours hotel

by levi’s in Frankfurt.

OB STERNE- ODER SHOWKÜCHE, GENUSS OHNE REUE lautet die Devise, wenn

man nicht bei jedem Schluck Alkohol an die Heimfahrt denken muss. Oft gibt es

in Häusern mit ebenso ausgesuchter wie ausgezeichneter Küche auch Feinschmecker-Arrangements.

Manche liegen idyllisch auf dem Land, andere mitten in

pulsierenden Cities – so kommt jeder auf seinen Geschmack. Nicht nur lukullisch.

TIPP: Fragen Sie Ihren DERPART Reise-Experten doch mal nach den DERTOUR

Angeboten zu „Genussvoll Reisen – Unterwegs in Kulinarien“!

Für Infinity Pools scheint es keine Grenzen zu geben: Wo fängt der HIMMEL an?

Wo endet das Becken? Es ist, als ob man in die Unendlichkeit schwimmt! Architektonisch

sind die Umsetzungen überaus eindrucksvoll. So punktet manches

Stadthotel mit einem spektakulären Badespaß , der einen oben auf dem Dach

die Straßenschlucht unten vergessen lässt.

Spa kann jeder? Schon möglich, aber manche

können es noch ein wenig besser. Oder

sollten wir sagen exklusiver? Da steht dann

beispielsweise ein futuristischer Spa Cube im

historischen Park oder gibt es eine Spa Suite

als eigenes WELLNESS-REFUGIUM. Immer

gut: „Wellness plus“! Golf zum Beispiel. Oder

Kultur.

STYLISH

Was ist das eigentlich … Design? Ausstattung?

Lebensgefühl? Wer sich

drauf einlässt, kann jedenfalls überraschende

„Wohnerlebnisse auf Zeit“

haben. Auch, wenn er zuhause nicht

„State of the Art“ lebt. Wie wäre es

etwa mit kommunikativen Lounges

oder webbasierter Unterhaltungstechnik?

Trendy sind auch raffiniertes

Lichtdesign oder Zimmer mit offenen

Bädern.

TIPP: DERPART hat die Motivhotels

von COOEE im Angebot, die nicht nur

in ihren Bistros mit stylischem Design

überzeugen. Sie punkten zudem mit

Extras wie kostenfreiem Highspeed-

WLAN in der gesamten Hotelanlage

sowie Tablet-PCs oder Dockingstations

zum Ausleihen.

Fotos: kantver, Martin Valigursky – fotolia.com, 25hours-hotels.com, Spa & GolfResort Weimarer Land, DER Touristik, Texte: Sonja Sahmer

32


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URLAUB UNTER FREUNDEN

ALDIANA ZYPERN

EIN EXKLUSIV-INTERVIEW

MIT CLUBCHEF WALTER KRIL

Was zeichnet Cluburlaub

bei Aldiana aus?

Aldiana hat sich in über 40 Jahren ständig weiter entwickelt

und trifft heute wie damals den Zeitgeist.

Ein „Wohlfühl-Sorglos-Paket“ könnte man es nennen

– weg von der reinen „Bespaßung“ hin zur Freiheit,

die Angebote nach Herzenslust zu wählen. Das besondere

Clubfeeling, sich aufgehoben zu fühlen, ist

immer mit dabei.

Was zeichnet Cluburlaub im Aldiana Zypern aus?

Der Aldiana Zypern ist umgeben von Natur pur, liegt

dennoch nicht ab vom Schuss, sondern nur 25 Minuten

von Larnaca entfernt.

Unter dem Motto „Gutes bewahren und aus gestern wird

heute“ sind wir hier bestrebt, Trends aufzufangen, aber

auch zu gestalten. Das spiegelt sich sowohl im

schmackhaften Essen wider (auch für Allergiker), als

auch im breiten Sport-Angebot, das von Surfen und

Kiten über eine Bike-Station mit 150 Rädern bis hin zu

zehn Tennissandplätzen reicht. Wir bieten trendige

Eventwochen, etwa das DJ Camp, und vieles andere für

die ganze Familie. Zusammengefasst ist der Aldiana

Zypern ein herzlicher Lifestyle Club mit hohem Hotelstandard,

in dem die Freundlichkeit von Herzen kommt.

Welche Highlights gibt es für Groß und Klein?

Für jeden sein ganz eigenes! Die Kids lieben den

beheizten Outdoorpool und die Teenies das WLAN

im ganzen Club. Die Eltern schwärmen von der

„Kleinen Welt“, in der für ein paar Stunden ihr Baby

umsorgt wird. Für Wasserratten sind es die

hervorragenden Wassersportmöglichkeiten. Viele

erfreuen sich am täglichen Sundowner. Für unsere

Stammgäste ist es das Ankommen auf der „Insel der

Glücklichen“.

Für alle Gäste ist das größte Highlight jedoch der Galaabend

mit Feuerwerk, tollen Gastgebern und ausgezeichnetem

Essen. Für mich ist jeder Clubrundgang

ein Highlight: zu sehen, wie schön es hier ist – und dazu

die glücklichen Gesichter der Gäste.

Was zeichnet Zypern als Reisedestination aus?

Es ist sehr ursprünglich geblieben und bietet Dank

seiner langen Geschichte viele kulturelle Schätze. Das

Klima ist ganzjährig angenehm mit milden Wintern und

warmen Sommern. Außerdem hat Zypern die beste

Wasserqualität Europas!

Aldiana ist für die ganze Familie da!

Mit Sport, Spiel und Spaß für

jede Generation.

Welche Gäste sind bei Dir am besten aufgehoben?

Familien mit Kindern, egal ob groß oder klein, Paare

sowie Solisten mit und ohne Kindern. Eigentlich alle,

die Lust auf Erholung oder Aktivurlaub haben – und

gutes Essen mögen.

33


TIME2TRAVEL SOMMER „LAST MINUTE“

FITNESS UNTER PALMEN

MALLORCA

KANN AUCH SPORTLICH

34


INSELURLAUB FÜR AKTIVE. Faul am Strand liegen und sich nur bräunen

lassen – das war einmal. Heute gehört Sport zum Mallorca-Urlaub wie ein Glas

eisgekühlter Inselwein. Beim Wandern Gipfelglück erleben, eine Runde Golfen

mit Meeresblick, Höhlen-Erkunden mit Gänsehauteffekt, Tauchen in Unterwasserwelten

– so gut wie jeder Outdoor-Sport ist möglich, das ganze Jahr

über. Und Anfänger wie Profisportler sind sich einig: Super Bedingungen hier!

Herrliche Aussichten erlebt man beim Wandern

von Port de Pollença nach Cala Sant Vicenç.

Ambionierte Radfahrer kommen auf Mallorca voll

auf ihre Kosten, wie hier am Cap de Formentor.

Fotos: pkazmierczak, Sven Weber – fotolia.com, Nicole Schmidt

S

Sicher, es gibt sie immer noch, die

Bettenburgen, die grölenden Party-

Gänger an der Playa de Palma, die

Urlaubsorte mit Wiener-Schnitzel

im Sonderangebot. Und ja, der

Massentourismus hat der Lieblingsinsel

zugesetzt – aber kleinkriegen konnte er ihre

Schönheit nicht. Was für ein Glück.

Die Generation, die jetzt am Ruder ist, sucht sanftere

Wege für die Zukunft Mallorcas. Über ein Drittel

der fast 100 Kilometer langen und 80 Kilometer

breiten Insel steht inzwischen unter Naturschutz.

Da bedeutet einsame Gebirgsregionen, wilde

Felsschluchten, bizarre Küstenlandschaften, unverbaute

Strände, glasklares Wasser, funkelnde Stau-

seen, herrliche mediterrane Natur. Und ein großer

Abenteuerspielplatz für Sportler. Also, nichts wie hin!

. Per pedes durchs Gelände

„Auf einem einsamen Gipfel zu stehen, eingehüllt

von magischer Ruhe und ursprünglicher Natur, da

geht für mich nichts drüber“, sagt Salvador Suau

nicht nur, weil er Mallorquiner und Wanderführer

ist. Am Fuße der Tramuntana wuchs er auf, im

Orangental von Sollér, im Nordwesten der Insel.

Seit er denken kann steigt er hinauf in diese

schroffe Bergwelt. Über 40 ihrer Gipfel sind mehr

als 1.000 Meter hoch. Für ihn ist klar: „Wanderungen

in der Serra gehören zum Schönsten, was

Mallorca zu bieten hat.“

35


TIME2TRAVEL SOMMER „LAST MINUTE“

S

Seit die Tramuntana-Region zum

UNESCO-Welterbe gehört, werden

dort auch mehr und mehr Wanderwege

erschlossen. Manche führen

aber noch über Privatgrund. Deshalb

sollte man sich gute Karten besorgen

oder einer geführten Tour anschließen. So wie wir

an diesem Tag. Vorbei an der

senkrecht aufragenden Felswand

des fast 1 500 Meter

hohen Puig Major wandern

wir langsam bergab, durch

Zauberwälder mit uralten

Steineichen und Olivenbäumen.

Eidechsen sonnen sich auf

warmen Steinen, man hört die

Glocken von Schafen bimmeln.

Am Himmel kreist ein Mönchsgeier.

Thymian duftet. Und

dann öffnen sich hinreißende

Ausblicke auf das Dorf Fornalutx, unserem Ziel, wo

man so schön einkehren kann.

Auf der Strandpromenade

entlang

der Palma-Bucht

geht Inlineskaten

zwischen Poritxol

und Can Pastilla.

Wer lieber am Meer wandern will, der nimmt etwa

den Weg von Banyalbulfar nach Port de Canonge

an der Westküste. Er verläuft knapp über dem

Wasser und schön schattig unter Bäumen.

Mal überraschen senkrecht aufragende Felswände,

mal freie Blicke auf die zerklüftete

Westküste. Und am Ende lockt ein Bad in der

noch ursprünglichen Bucht von

Port de Canonge.

Immer noch süchtig nach Aussichten?

Dann einfach bei Cala

Sant Vicenç dem Weg R 5 „Coves

Blanques” folgen und hinauf

zum höchsten Punkt der Steilklippe

Punta de l‘Águila klettern:

Spektakulärer kann ein Tiefblick

kaum sein. Und wer den zweieinhalbstündigen

Aufstieg zum

verfallenen Castell D’Alaró in

822 Metern Höhe wagt, dem legt sich zur Belohnung

halb Mallorca zu Füßen.

Rund ums Kloster Lluc zum Beispiel kann man

auch ohne Führer losziehen dank gut ausgeschilderter

Routen. Oder man geht gleich mehrere

Tage auf dem Fernwanderweg GR-221, den die

Mallorquiner „Ruta de la pedra en sec“ nennen:

Trockensteinroute. Sie verbindet auf über 140

Kilometern und in neun Etappen die Tramuntana –

vom Yachthafen in Port d´Andratx bis zur Römerbrücke

von Pollença. Gut, dass es Abstecher mit

Rundtouren gibt, wie etwa ab Port de Sóller die

dreistündige „Muleta-Runde”, auf der alte Pfade

und gepflasterte Treppen durch eine herrliche

Kulturlandschaft führen.

. In die Pedale treten

Spätestens beim Blick von dort oben wird einem

klar: Mallorca hat auch alles, was Radler wünschen.

Anspruchsvolle Bergtouren, für die gut Trainierte all

ihre Kraft und Ausdauer einsetzen müssen, zum

Beispiel hinauf auf die Klosterberge von Randa oder

Felanitx. Aber auch beinahe topfebene Strecken,

wo die Räder fast wie von selbst rollen, wie in den

Gemeinden Llucmajor und Campos. Kein Wunder,

dass besonders zwischen Januar und April unzählige

Rennsportamateure und Profis anreisen.

36

Kajakfahren entlang der Berg-Halbinsel

Victoria im Norden Mallorcas.

Beste Bedingungen für (Kite-)Surfer bieten

die Buchten von Pollença und Alcúdia.


E

Es gibt drei Tour-Empfehlungen, die

jedoch für alle machbar sind. Wie wäre

es, einmal auf der „Vias Verde“ zu

radeln, einer stillgelegten Eisenbahnstrecke?

Sie führt von Manacor nach

Artà im Nordosten der Insel, rund 30

Kilometer durch die Natur, mit schön angelegten

Picknickplätzen am Wegesrand.

Oder man radelt am Meer

entlang und schnuppert dabei

gleichzeitig Stadtflair. Das geht

am besten auf dem Radweg

entlang der Palma-Bucht – wo

man übrigens auch hervorragend

joggen kann. Er beginnt

am Yachtclub an der Strandpromenade,

links grüßt die

Kathedrale, rechts der Stadtstrand

mit schicken Beachclubs.

Dann geht es an ehemaligen

Fischervierteln wie Portixol (Badezeug

nicht vergessen!) und einem geschützten Dünengebiet

vorbei bis zum Ballermann – und wieder

zurück.

Wetten wie die

Mallorquiner! Das

geht samstags beim

Pferdesport auf

der Trabrennbahn

in Manacor.

Oder man fährt zum nördlichsten Punkt der Insel

am Cap Formentor. Die Strecke zum Leuchtturm,

der diesen markiert, ist ein wahrer Radlertraum.

Denn an der Steilküste wartet hinter jeder Kurve

ein neuer unvergesslicher Meerblick. Womit wir –

endlich – beim feuchten Element wären …

. Rund ums Meer

Szenenwechsel. Was? Von diesem hohen Fels

sollen wir runterspringen? Die neue Trendsportart

Coasteering kann ganz schön an

die Nerven gehen. Einigen in der

Gruppe zittern trotz Neoprenanzug

die Knie. „Habt Vertrauen“,

ruft es leise von hinten. Okay.

Tief einatmen, Luft anhalten

und los. Prustend tauchen wir auf.

War gar nicht so schlimm. Stolz

und glückliche schwimmen alle

durch das felsige Becken mit dem

blauesten Wasser, das sie je gesehen

haben.

„Macht Euch schon mal bereit. Gleich kommt eine

dunkle Höhle, da kriechen wir durch“, sagt Masio

Vicenç vergnügt, ein Naturführer, der wie viele

Kollegen regelmäßig mit Gästen auf Coasteering-

Tour geht. Am liebsten auf der Halbinsel Victoria.

Der Mix aus Küsten-Wandern, Klettern, von

Klippen ins Wasser hüpfen und durch Höhlen waten

ist ein unvergessliches Abenteuer. Nur Mut! Die

Führer passen das Niveau immer ihrer Gruppe an.

ABSCHLAGEN

MIT AUSSICHT

Fotos: Didi Lavchieva – fotolia.com, Nicole Schmidt, Uwe Stegmeier

24 Plätze, in zwei Flug-Stunden erreichbar: Mallorca

lässt Golfer-Herzen höher schlagen, ob die

von Tiger Woods oder Anfängern. Den ersten Ball

schlug einst Fürst Rainier von Monaco im Golf

Son Vida auf den grünen Hügeln vor Palma. Bis

heute ist der Klassiker das Aushängeschild des

mallorquinischen Golfsports, gleich nebenan liegen die Schwester-Plätze Son Muntaner und Son Quint.

Doch es gibt noch mehr. Erste Namen? Bitte sehr!

Mit sensationellem Meerblick puttet man etwa auf dem 18-Loch-Kurs von Alcanada an der Bucht von

Alcúdia ein (2015 zum fünften Mal in Folge von den Lesern von 1golf.eu zum besten Golfplatz Europas

gewählt!), als edelster und teuerster Platz gilt Son Gual im Inselzentrum. Golf de Andratx hat Promi-Faktor

und stellt auch Könner auf die Probe, Pula Golf im Nordosten gilt als noch anspruchsvoller. Heiß begehrt

ist das zehnte Loch in Golf Poniente mit seinem Wasserhindernis. Ein Geheimtipp ist Golf Son Termens bei

Bunyola mit seiner lockeren Atmosphäre.

37


TIME2TRAVEL SOMMER „LAST MINUTE“

N

Natürlich gibt es auch weniger abgefahrene

Aktivitäten am und im

Wasser. Mallorca hat eine Küstenlinie

von 550 Kilometern – prima etwa

zum Kajakfahren. Am schönsten ist es

im Norden in der Gegend um die Cala

Sant Vincenç oder den Halbinseln

Formentor und Victoria,

wo man Höhlen und Grotten

erkunden kann. Auch Stand-

Up-Paddler kommen auf ihre

Kosten. Zumal es jeder lernen

kann, ob mit sieben oder siebzig.

Am besten morgens oder

spät nachmittags, wenn das

Wasser schön glatt ist. Etwa

in der Bucht von Palma.

Einfach mal die

Perspektive

wechseln: Bei einer

Ballonfahrt erlebt

man die Insel in

ganz neuem Licht.

Kiten ist da schon schwieriger.

Den Drachen bedienen und

dabei auch noch das Brett zu

steuern, das dauert eine Weile.

„Lernen kann man es im

Sommer am besten in der

Bucht von Pollença. Es weht

fast jeden Tag ein konstanter

Wind, das Wasser ist flach. Und

es ist nicht so voll“, sagt Kite-

Lehrer Mike Weber, braungebrannt, blondes Haar,

durchtrainiert.

Die Bucht von Alcúdia empfiehlt er ebenfalls als

gutes Revier, dort bläst der Wind etwas weniger.

Das ist übrigens auch der beste Ort zum Windsurfen-Lernen.

Auch Segel-Anfänger werden hier

wie dort gute Schulen finden.

Wer abtauchen will, findet

Lieblingsreviere etwa um die Insel

Dragonera. Dort allein gibt es

30 Spots und die Fischwelt ist

enorm, berichten Tauchlehrer.

Barrakuda-Schwärme, Zackenbarsche,

Mondfische – alles gibt

es hier zu sehen. Auch das Meer

in der Pollença-Bucht hat es in

sich: Dort liegen alte Wracks, und in

Seehöhlen und Grotten tummeln

sich Muränen und Oktopusse.

Schnorcheln? Das geht natürlich

überall! Ein besonderer Tipp sind die

kleinen Buchten der Cala Sant

Vicenç mit ihren durchlöcherten

Felsen.

Fazit: Wer nur am Strand liegen

bleibt, bringt zwar Sommerbräune

mit nach Hause, doch wer Mallorca

sportlich erkundet, hat obendrein

noch allerlei Inseleindrücke und -erlebnisse mit im

Gepäck.

Text: Nicole Schmidt

Nach einem Segel-Tag kann man in den Restaurants der

Yachthäfen den Tag genussvoll ausklingen lassen.

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TIME2TRAVEL SOMMER „LAST MINUTE“

EIN AMERIKANISCHER TRAUM

FORT MYERS UND UMGEBUNG IN FLORIDA

STRANDURLAUB FÜR ALLE. Am Strand bauen Kinder vergnügt Sandburgen,

planschen lachend im Meer. Auf den Sonnenliegen rekeln sich entspannt ihre Eltern

in der Wärme. So geht Idylle pur – der perfekte Familienurlaub. Im Südwesten Floridas,

in der Region um die Stadt Fort Myers mit den vorgelagerten Zwillingsinseln Sanibel

und Captiva Island, können solche Ferienträume wahr werden.

40


FÜR FAMILIEN

Fotos: Renard, babimu – fotolia.com; Lee County Visitor & Convention Bureau (4)

E

Entspannung oder Abenteuer, sportliche

Aktivitäten oder Erholung am

Strand – in und rund um Fort Myers

kommen Groß und Klein voll auf ihre

Kosten. Gelegen an der Südwest-

Küste Floridas, in Ausflugsnähe zum Everglades

Nationalpark, bietet die familienfreundliche

Urlaubsregion spannende Abwechslung und

faszinierende Natur – ist exotisch, aber niemals

ganz fremd.

. Dem Wasser folgen

Feiner weißer Sand und azurblaues Wasser zeichnen

die Strände rund um Fort Myers aus. Sie laden

zum Entspannen und Spielen ein – und eignen

sich so bestens für Familien. Besonders in Fort

Myers Beach ist der Strand sehr flach abfallend,

ideal also zum sicheren Sandburgen bauen und

Toben. Eltern und Jugendliche wiederum können

beim Parasailing und Jetski-

Fahren in einen wahren Adrenalin-Rausch

verfallen oder

einen Surf-Kurs besuchen.

Besonders bekannt ist die

Region aber für ihre über 400

unterschiedlichen Muschelarten,

die die Meeresströmung

täglich ans Ufer spült.

Die verschiedensten Formen

und Farben machen das „Shelling“, wie

Wer am Sandstrand

von Sanibel und

Captiva Island einen

Sanddollar findet,

hat keine Muschel,

sondern einen

Seestern gefunden.

das Muschelsammeln hier genannt wird, zu einer

faszinierenden Angelegenheit. Insider pilgern gleich

in den frühen Morgenstunden, wenn über Nacht

neue Muscheln angespült wurden, zu den

Stränden Lighthouse Beach und Bowman’s Beach

auf Sanibel Island. Ihr gebückter Gang hat eine

lange Tradition in der Region und wird von den Einheimischen

liebevoll „Sanibel Stoop“ genannt.

41


TIME2TRAVEL SOMMER „LAST MINUTE“

W

Wer statt Schlendern Dynamik bevorzugt,

kann dagegen in die Pedale

treten, zum Beispiel auf dem über

50 Kilometer langen Radwegenetz

von Sanibel und Captiva Island. Die

Strecken führen zu Stränden, die nicht

mit dem Auto zugänglich sind, an der Küste entlang

oder auch durch schattigen Wald. Radfreunde können

zudem Cape Coral, das gegenüber von Fort

Myers auf der anderen Seite des Caloosahatchee

River liegt, erkunden.

Aber Achtung, das kann schweißtreibend sein –

dank des warmen Klimas des Golfs von Mexiko, in

dem sich allerlei exotische Tiere und tropische

Pflanzenarten wohlfühlen: Delfine und Seekühe

bewohnen die hiesigen Gewässer, hunderte Vogelarten

schwirren durch die Luft, in den Naturschutzgebieten

leben Alligatoren und in den

Sümpfen wachsen Mangroven in Hülle und Fülle.

Bootsausflüge sind daher nicht nur für Kinder ein

unvergessliches Highlight – so sind etwa Delfine

und ihre Spiele im Fahrwasser der Boote für jeden

ein Vergnügen.

Aktive Familien können die Wasserlandschaft

zudem beim Kanu- und Kajakfahren erkunden,

„schwimmende“ Abkühlung inklusive. Und dabei

nicht nur die tierischen Wasserbewohner kennenlernen,

sondern auch den Spuren der Calusa-

Indianer folgen, die hier einst lebten und die Wasserwege

des Great Calusa Blueway befuhren.

. Geschichte hautnah

Schon vor tausenden von Jahren siedelten sie sich

rund um Fort Myers an und legten dieses beeindruckende

Wasserwegenetz durch die üppigen

Mangrovenwälder an. Über 300 Kilometer davon

sind auch heute noch per Kajak erkundbar – eine

Fahrt in das faszinierende Leben der Calusas. Doch

nicht nur auf dem Wasser sind ihre Spuren zu verfolgen.

Im Randell Research Center etwa teilen

Experten Experten gerne ihr Wissen über Leben

und Wirken der Calusa. Deren

Geschichte selbst erforschen

können dann kleine und große

Entdecker auf dem dazugehörenden

Calusa Heritage Trail,

einem über einen Kilometer

langen Lehrpfad, der das Beste

der Umgebung mit Informationen

zu den Calusa verbindet.

Besucher fühlen sich dabei wie

in einem Museum, botanischen

Garten und Safari-Pfad zugleich.

Die Everglades

sind eines der

letzten großen

Feuchtgebiete

der Erde – für die

man einen Tag

Strandpause

einplanen sollte.

Den Bezug zum Wasser hatten

die Calusa nämlich nicht nur mittels ihrer praktischen

Transportwege, sondern auch auf kulinarischer

Ebene. Sie ernährten sich fast ausschließlich

von Fischen und Meeresfrüchten, was zu

einem der faszinierendsten Attraktionen der

Region führt. Denn die Tonnen an Muschel-Resten

häuften sich im Laufe der Zeit zu gigantischen

Muschelhügeln, die auch heute noch zu besichtigen

sind. Auf dem höchsten befindet sich ein

beliebter Aussichtsturm, der einen herrlichen

Blick über Pine Island bietet.

. Erfinder und Entdeckungen

In die jüngere Zeitgeschichte können Urlauber in

den Edison and Ford Winter Estates reinschnuppern.

Durch eine Allee aus Palmen hindurch, eigenhändig

vom genialen Erfinder Thomas Alva Edison

angepflanzt und gepflegt, gelangt man zu den

Winterresidenzen. Die beiden weißen Holzhäuser

mit ihren grünen Fensterläden versprühen den

Gemeinsame Aktivitäten machen den Familienurlaub

erst perfekt, etwa Kanufahren.

42


Im Six Mile Cypress Slough Preserve gibt es

allerlei Flora und Fauna zu bestaunen.

Das Labor von Erfinder Thomas Alva Edison

fasziniert große und kleine Urlauber.

Fotos: dule964 – fotolia.com; Lee County Visitor & Convention Bureau (3), Sonja Sahmer

ganz besonderen Florida-Charme, umgeben von

einem üppigen Garten, der mit ebenso außergewöhnlicher

wie einmaliger Vegetation verzaubert.

Dort ist ein riesiger, rund 120 Meter hoher

Banyanbaum das wohl beliebteste Fotoobjekt:

Er bedeckt mit seinen Luftwurzeln eine Fläche von

gut 4 000 Quadratmetern und ist der größte

seiner Art in Amerika.

S

Spannend: Die beiden Anwesen samt

ihrer Ausstattung konnten im

Originalzustand erhalten werden.

Besonders das Labor des Erfinders

Edison fesselt die Aufmerksamkeit

der Besucher mit vielen Versuchsaufbauten

und seinen bedeutsamsten Erfindungen.

Als Ergebnis seiner Arbeit konnte er sage und

schreibe 1 100 Patente sein Eigen nennen, darunter

die Glühbirne, das Grammophon und die Filmkamera.

Der Automobilmagnat Henry Ford erwarb

einige Jahre später das Nachbargrundstück.

Zusammen genossen Ford und Edison über 50

Sommer in ihren selbsterschaffenen Paradiesen.

Fords Garage ist auch heute noch gut gefüllt mit

seinen Autos. Hölzerne Fahrerkabinen und große

Reifen können neben Ford-Klassikern bestaunt

werden.

Top: Aufgrund der großen Beliebtheit bei deutschen

Gästen, werden sogar deutschsprachige

Touren angeboten.

. Wo das Geld vom Himmel fällt

… sollte jeder einmal gewesen sein: auf Cabbage

Key! Die kleine Insel ist ausschließlich per Boot

erreichbar und beheimatet nur ein historisches

Hotel mit Restaurant. Dessen Legende besagt,

dass ein Seefahrer immer ein Bier an

der Theke trank, wenn er an der Insel anlegte.

Um sicher zu gehen, dass er auch bei

seinem nächsten Besuch für sein Bier zahlen

könne, klebte er eine signierte Dollarnote an die

Wand des Lokals. Dieser Brauch wird seitdem

und bis in die Gegenwart gepflegt. Alle Gäste

verewigen sich mit Bildern oder Sprüchen auf ihren

Scheinen und heften diese an die Wände und

Decken des Gastraums.

Die außergewöhnliche Wandverkleidung aus

Scheinen hat im Schnitt einen Wert von etwa

70.000 Dollar, denn jährlich fallen rund 10 000 der

Dollarnoten herunter, die dann wohltätigen

Einrichtungen für bedürftige Kinder und deren

Familien zugutekommen. Denn The Beaches of

Fort Myers und Sanibel haben eben ein Herz für

Kinder …

Text: Juliane Wiedemann

43


TIME2TRAVEL ANGELESEN

SARA LIER

POLYGLOTT

Lissabon

zu Fuß

entdecken

MICHAEL MÜLLER

Portugal

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816 Seiten

€ 26,90 ISBN 978-3899538496

Kompakt und nutzerfreundlich sind hier zwischen die

Buchdeckel 30 Stadtspaziergänge gepackt, die für alle

Wetterlagen und jede Tages- und Nachtzeit geeignet

sind – und den Leser wörtlich an die Hand nehmen und

„per pedes“ mit den geheimen Schätzen der portugiesischen

Hauptstadt vertraut machen. Jede Tour

ält dabei Informationen über Sehenswürdigkeiten

und Besonderheiten entlang der Wegstrecke bereit.

Und auch attraktive Stopps wurde natürlich gedacht –

mal lukullisch, dann sehens- oder hörenswert.

Am Rande Europas gelegen, ist Portugal ein Land voller

Kontraste. Ob üppig grüner Norden oder trockener

Süden, wildromantische Gebirgslandschaften oder wellenumtostes

Badevergnügen, Weltstadt oder Fischerdorf,

dieser Reiseführer bringt den Leser überall hin– zu

Hot Spots ebenso wie zu Geheimtipps. Denn Michael

Müller verbindet eine lange Liebe mit dem Land: Mit der

1. Auflage (inzwischen ist es die 21.), damals gerade mal

132 Seiten stark, legte er 1979 den Grundstein für seinen

Verlag.

PORTUGAL

AMERIKA

RALF JOHNEN

MERIAN

Momente

Florida

Travel House Media

191 Seiten

€ 14,99 ISBN 978-3834220431

Street Art in Wynwood, gut abgehangene Gemütlichkeit

in Little Havana, ständiger Innovationsdrang und die unvergleichlichen

Art-Déco-Bauten in South Beach machen

Miami zu einer vielseitigen Metropole.

In den 161 State Parks ist Florida hingegen noch urtümlich

und wild. St. Augustine darf sich neuerdings als

älteste Stadt der USA fühlen. Und die Florida Keys

machen vor allem im Sommer Spaß, wenn es dort vergleichsweise

leer und sehr tropisch ist … Kurz: Florida

bietet immer noch „unentdeckte“ Reisemomente.

Unsere Schmöker-

Ideen passen in

jeden Koffer - nur

packen müssen

Sie ihn selbst.

44


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Die schönsten

Wochenendtrips

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Ab in

die Ferien –

Mallorca

Fotos: Karin & Uwe Annas, dervish15, Nikolai Titov, babimu – fotolia.com

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Pub-Crawling in Dublin, die legendäre Zarenpracht

St. Petersburgs bestaunen oder dem goldenen Zeitalter

in Andalusien nachspüren – ein Wochenende ist kurz

und Europa hat so viele reizvolle Kurztripziele zu bieten!

Da fällt die Wahl mitunter schwer.

Dieses Reisebuch, Bildband und Travel Guide zugleich,

bietet Entscheidungshilfe. Es stellt 52 Ziele für kleine

Auszeiten vor – Klassiker ebenso wie „unbekanntere“

Ideen. Und immer im Hinblick auf den begrenzten Zeitrahmen:

Was passt in ein Wochenende?

LYNETTE EVANS

Für Eltern

verboten:

USA – Der cool

verrückte

Reiseführer

Bruckmann Verlag

192 Seiten

€ 14,99 ISBN 978-3765469428

Urlaub mit der Familie ist stets ein

Spagat: Die Eltern wünschen sich

Erholung und Sicherheit, die Kids

Action und Erlebnis. Mallorca ist

eine Destination, die beide Anliegen

erfüllt. Womit genau? Darauf

hat der Autor, selbst Vater von

Zwillingen und seit mehreren

Jahren auf der Baleareninsel beheimatet, allerlei Antworten!

Und empfiehlt so erprobte Wanderungen, dazu

familienfreundliche Strände, Museen und Abenteuerparks

sowie Regen-Alternativen und ein paar echte

Geheimtipps.

PETRA ROSSBACH

MARCO POLO

Mallorca

MALLORCA

Fotos: Khvost (3), apfelweile – fotolia.com

National Geographic

96 Seiten

€ 9,99 ISBN 978-3866903463

Trotz der klaren Handlungsanweisung auf dem Cover

sollten Eltern vielleicht doch mal einen Blick in diesen

Reiseführer riskieren, denn er enthält Fakten, von

denen diese wahrscheinlich noch nie gehört haben –

aber mit denen sie unter Umständen gewaltig punkten

können.

Die unterhaltsam-lockere Aufbereitung dürfte nicht nur

junge Leser ansprechen: Comicartig mit vielen Fotos

und Illustrationen versehen, erfahren die Kids allerlei

über berühmte Leute, denkwürdige Ereignisse und

coole Orte.

Mairdumont

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Klein, aber fein – und mit einer Extrafaltkarte,

mit der auch Mietwagenfahrer

ohne Navi bestens zurechtkommen,

TOP:

Eine Travel Guide

App Mallorca ist

inklusive!

präsentiert sich dieser Kompaktführer.

Er zeichnet ein vielseitiges Bild der Insel

fernab üblicher Vorurteile, dafür aber

mit umsetzbaren Insider-Tipps, praktischen

Best of-Listen und knackigen Kurzinfos

zu wirklich Sehenswertem. Kurzum, viele Tipps,

wo und wie man das andere, das eigentliche Mallorca

aufspüren kann.

45


TIME2TRAVEL SPEISEND VERREISEN

BODENSTÄNDIG UND PUR

A COZINHA PORTUGUESA

Wem bei Portugal nur Portwein einfällt, war entweder noch nie dort oder sollte im

nächsten Urlaub lukullisch deutlich mutiger werden… Wer so lange nicht warten will,

taucht einfach am heimischen Herd in „DIE PORTUGIESISCHE KÜCHE“ ein: Mit dem

wunderbaren Kochbuch von Alexandra Klobouk und Rita Cortes Valente de Oliveira.

Unter ihrer Anleitung lernt man diese

meist unkomplizierte, dann wieder

erstaunlich raffinierte Küche kennen,

die seltsamerweise im Rest Europas

fast unbekannt ist, obwohl sie von

Petiscos – kleinen Appetitmachern

ähnlich den spanischen Tapas – bis hin zu den

legendären Pastéis – jenen köstlichen Sahnepastetchen,

die gerne auch als Dessert gegessen

werden – allerlei zu bieten hat.

Seinen Anfang nahm das Kochbuch übrigens in

Lissabon und lässt einen doch kreuz und quer das

Land genießen: So finden sich darin ebenso

Klassiker modern interpretiert wie die neue

portugiesische Küche, deftiges wie feines, köstliches

aus dem Meer oder gesundes aus dem

Garten.

Wir haben DREI REZEPTE aus dem

Buch herausgesucht, die mit wenig

Aufwand viel Urlaubsfeeling erzeugen.

46


SOPA DE ERVILHAS

E HORTELÃ

Beim Essen im Restaurant ist eine Suppe geradezu obligatorisch.

Ob Brühe, sämig oder Eintopf, aus dem Meer, mit Fleisch oder

rein vegetarisch, ob warm oder kalt – die portugiesische

Suppenküche hat für jeden etwas zu bieten. Wir haben eine

frühlingshafte SUPPE mit Erbsen und Minze ausgesucht.

PICA-PAU

Was den Spaniern ihre Tapas, sind den Portugiesen die

PETISCOS – köstliche, teils geheimnisvolle Appetithappen

für den kleinen Hunger. Nicht alles ist jedoch, was es auf den

ersten Blick oder namentlich zu sein scheint. Mit einem Specht

haben diese pikanten Fleischbällchen auch erst mal wenig

gemein ...

FÜR 6 BIS 8 PERSONEN

Für das Fleisch:

4 Knoblauchzehen

1 EL Butter

1 EL Olivenöl

400 g mageres Schweinefleisch,

in feine Streifen geschnitten

(Nuss oder Oberschale)

200 ml Weißwein

2–3 TL Rosenpaprika

2 Lorbeerblätter

1 TL Worcestershiresauce

Salz und Pfeffer

Sauer eingelegtes Gemüse:

Blumenkohl, Paprikaschoten,

Karotten, Cornichons

Ungeschälte Knoblauchzehen mit dem Messerrücken zerdrücken.

Butter und Olivenöl erhitzen. Knoblauch darin bei

mittlerer Hitze goldgelb werden lassen, aus der Pfanne

nehmen und zur Seite stellen. Das Fleisch in die Pfanne geben

und bei hoher Hitze anbraten. Sobald es nicht mehr rosa ist,

auf schwache bis mittlere Hitze schalten. Angebratene Knoblauchzehen,

Weißwein, Rosenpaprika, Lorbeerblätter und

Worcestershiresauce dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles für weitere 10 Minuten offen köcheln lassen.

Zum Servieren in eine Schüssel geben und das in mundgerechte

Stücke geschnittene eingelegte Gemüse darüber

streuen. Das Pica-Pau mit Zahnstochern aus der Schüssel

picken – dazu gibt es frisches Weißbrot.

FÜR 4 BIS 6 PERSONEN

Für die Suppe:

2 kleine Zwiebeln, gehackt

2 TL Butter

4 EL Minze, frisch gehackt

800 g frische oder tiefgekühlte Erbsen

1 ½ l Wasser

Abgeriebene Schale einer Bio-Limette

Salz und Pfeffer

Zum Garnieren:

100 ml süße Sahne oder Crème fraîche

Einige Blätter Minze

Die Zwiebeln in der Butter sanft anschwitzen. Die gehackte

Minze einrühren, anschließend die Erbsen dazugeben und alles

5 Minuten lang dünsten. Das Wasser aufgießen und zum Kochen

bringen. Nach dem Aufkochen weitere 5 Minuten auf kleiner

Flamme köcheln lassen, nicht länger, damit das frische Grün der

Erbsen erhalten bleibt. Etwas abkühlen lassen und die Limettenschale

hinzufügen. Mit einem Stabmixer fein pürieren und mit

Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Zum Servieren in Suppenteller füllen. Jeden Teller mit einem Teelöffel

leicht geschlagener Sahne oder Crème fraîche und einem

Minzblättchen garnieren.

47


TIME2TRAVEL SPEISEND VERREISEN

Portugiesische Kochbücher kennen

kein Kapitel „Nachspeisen“, dort gibt

es DOCES (Süßes). Von Plätzchen

und Tartes bis hin zu Puddings und

Marmeladen zählt dazu allerlei. Wie

jene Blätterteigtörtchen, für die der

Lissaboner Stadtteil Belém berühmt

ist, denn hier im Hieronymuskloster

wurden sie „erfunden“.

Für die Pastéis-Böden:

450 g Blätterteig

aus dem Kühlregal

Muffin-Backform

Ceylon-Zimt und

Puderzucker

zum Bestreuen

FÜR 6 BIS 8 PERSONEN

Für die Creme:

200 g Zucker

2 EL Mehl

8 Eigelb

½ l Sahne

1 Prise Salz

1 Bio-Zitrone,

(Schale am Stück,

ohne das Weiße)

Alle Rezepte, Fotos und Illustrationen

sind aus dem vorgestellten Buch –

wir sagen: Obrigado!

Backofen auf 260 Grad vorheizen. Für die Creme alle Zutaten

in einem Topf mit einem Rührgerät zu einer glatten Masse

vermischen. Die Zitronenschale hinzufügen und alles unter

ständigem Rühren erhitzen, bis die Creme aufkocht und etwas

eindickt. In einer Schüssel auskühlen lassen. Gelegentlich

umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Den Teig dünn auswellen. Kreise aus dem Teig ausstechen,

die so groß sind, dass sie die Muffinförmchen

bis zum oberen Rand ausfüllen. Die Förmchen damit

auslegen. Überstehenden Teig mit einem scharfen

Messer abschneiden. Form vor dem Backen kalt

stellen.

Die völlig erkaltete Creme in die Förmchen füllen, bis einen Zentimeter

unter den Rand. Und nun das Wichtigste: Pastéis

müssen schnell und heiß gebacken werden, damit der Blätterteig

knusprig wird und die Oberfläche karamellisiert, die Creme

darf allerdings nicht kochen. 8 bis 12 Minuten im vorgeheizten

Ofen auf mittlerer Schiene backen. Den Backvorgang beobachten,

da die Backdauer sehr vom Ofen abhängig ist. Die

Oberfläche muss sehr dunkel sein, etwa wie bei einer Crème

brûlée. Mit einem Messer aus den Förmchen schneiden und

großzügig mit Puderzucker oder Zimt (oder mit beidem!)

bestreuen.

48


ALEXANDRA KLOBOUK,

RITA CORTES VALENTE DE OLIVEIRA

Die portugiesische Küche

Verlag Antje Kunstmann

256 Seiten

€ 29,95 ISBN 978-3888979408

Ein Kochbuch? Welch‘ Untertreibung! Liebevolle

Illustrationen, die die Rezepte mal augenzwinkernd

umsetzen, dann wieder den Leser gekonnt anleiten.

Dazu Fotos, die einen hier unprätentiös eintauchen

lassen in Szenen voller Gerüche und

Geschmäcker, dort ein Gericht gekonnt in Szene

setzen. Und eingestreut immer wieder lehrreiche

Extras, die scheinbar beiläufig daher kommen:

Variante gefällig? Ein bisschen Geschichte? Oder

einfach mal Tipps in Sachen Zutaten & Einkaufen?

Kurzum, hier macht schon das Blättern, Schauen

und Schmökern Spaß. Und das Nachkochen und

Genießen erst recht.

Umsichtig: Beim vorgestellten Buch wurde darauf

geachtet, dass alle Rezeptzutaten hierzulande erhältlich

sind. Wo nötig, gibt’s Alternativvorschläge

– schließlich hat nicht jeder einen Feinkostladen

um die Ecke. Und für einige Spezialfälle empfiehlt

das Autorenduo ausgesuchte Online-Lieferanten.

UNSER TIPP: Eine kulinarische Stadtführung

durch Lissabon! Unterwegs kann man einiges

kosten und nebenbei Ideen für den Einkauf kurz

vor Abreise sammeln. Etwa in der Manteigaria

Silva, „der“ Feinkosthandlung schlechthin, in der

Mercado da Ribeira, der Markthalle, oder im Conserveira

de Lisboa, dem Geschäft mit der größten

Fischkonserven-Auswahl der Stadt.

Was noch in den Koffer passt? Olivenöl zum Beispiel,

was gern und reichlich beim Kochen verwendet

wird, aber auch würziges Flor de Sal, feurige

Piri-Piri, haltbarer Bacalhau oder eingeschweißte

Schinkenscheiben vom Porco Preto.

49


TIME2TRAVEL GESUND AUF REISEN

Die Ferientage sind kostbar: Endlich ausspannen,

endlich verreisen. Doch ob es

in die Ferne geht oder man im eigenen

Land bleibt, ob viele Aktivitäten geplant

sind oder einfach nur Verwöhnen lassen,

Spaß macht das alles nur, wenn man gesund

bleibt. Wir haben nachgeschaut, was

neben der Reiseapotheke noch hilfreich

sein könnte …

„Bleib gesund“-Ideen

für den Urlaub

SONNENBRAND IST

NICHT NUR SCHMERZHAFT

und unattraktiv, er kann zudem böse

Spätfolgen haben: Hautkrebs. Daher

bei Sonnencremes auf UV-A- und UV-B-

Filtern achten sowie mindestens Lichtschutzfaktor

30. Außerdem ist UV-filternde

Kleidung eine gute Ergänzung: Achten

Sie beim Kauf von Outdoor-Shirts & Co

auf den Hinweis „UV Standard 80“!

Sonnenschutz rundum

QUADRATISCH, PRAKTISCH, GUT

Reiseapotheken gibt’s in den verschiedenen

Preisklassen und Ausstattungen

(etwa für Aktivurlauber oder Fernreisende).

Sie enthalten die wichtigsten Medikamente

und Erste-Hilfe-Mittel.

WICHTIG: Die praktischen Täschchen immer

in den Koffer packen, damit bei der Handgepäckkontrolle

nicht Salben oder Flüssigkeiten

beim Sicherheitscheck entsorgt werden!

+++ Nicht vergessen +++ Der Alltag reist mit +++ Chronische Krankheiten kennen keine Ferien +++

Also nicht nur auf Unerwartetes vorbereiten sein, sondern auch ausreichend einpacken, was man zuhause regelmäßig einnehmen muss. Doch was

hier rezeptpflichtig, aber erlaubt ist, kann andernorts verboten sein. Tipp fürs Handgepäck: Damit es bei den Zoll- und Sicherheitskontrollen keinen

Ärger gibt, am besten ein Formular für die Medikamentenmitnahme (Vorlagen gibt’s im Internet) mitführen, das vom Arzt abgezeichnet wurde.

50


Fotos: eyeQ, koldunova, djama, Mivr – fotolia.com Fotos: Maridav, Matthias Stolt, Kim Schneider – fotolia.com, Texte: Sonja Sahmer

MONTEZUMAS RACHE EIN SCHNIPPCHEN SCHLAGEN

Man kann natürlich auf die guten alten Kohletabletten

zurückgreifen, aber dann hat einen der Reisedurchfall

ja längst erwischt. Vorbeugen heißt die Devise, frei

nach dem englischen Sprichwort „Cook it, boil it, peel it,

or forget it!“. Wer schon daheim auf Gewürze, Schärfe

und Kälte empfindlich reagiert, winkt bei Garküchen

lieber gleich ab – und verzichtet auch auf offene

Getränke, Eiswürfel oder Ungegartes.

TIPP FÜR DEN KOFFER: Eventuell die Reiseapotheke

aufstocken! Mineralstoffe und Salze, die aufgrund des

Flüssigkeitsverlusts bei Reise-Diarrhö verloren gehen,

können mit Elektrolyt-Präparaten, die es etwa als

praktische Pulver in der Apotheke gibt, ersetzt

werden. Hilfreich sind auch Hefetabletten, da sie unter

anderem die natürliche Darmflora wieder herstellen.

Der Panamahut ist ein Klassiker – und steht

Herren wie Damen. Praktisch ist er obendrein,

denn er lässt sich rollen und ist damit

koffertauglich. Aber vor allem ist

er ein stylischer Sonnenschutz,

am Strand ebenso

wie beim Stadtbummel.

So kommt es erst gar

nicht zum oft unterschätzten

Sonnenstich! Der Kauf eines

Handgewebten aus natürlichem

Toquilla-Stroh lohnt: Sie sind kühlender

und atmungsaktiver als solche aus preiswerten

synthetischen Materialien.

GEGEN LAUE LÜFTCHEN

Ein leichtes Tuch, das als Stola oder Schal verwendet

werden kann, sollte in jedes Handgepäck. Die

meisten kranken Urlauber legt nämlich eine Erkältung

flach, weil die in südlichen Gefilden allgegenwärtigen

Klimaanlagen unterschätzt werden.

Und die „pusten“ bereits am Flughafen und im

Flieger. Auch das laue Lüftchen am Abend kann es

„verkühlend“ in sich haben.

5-STERNE-SERVICE

FÜR SIE!

4X TÄGLICH NACH JAPAN

Für Ihre Buchung wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro.


TIME2TRAVEL DIENSTLICH VERREISEN

AUSGERUHT UND

ENTSPANNT ANKOMMEN

FLIEGEND ZUM NÄCHSTEN BUSINESS-MEETING

Alltag vieler Geschäftsleute ist es, häufig auf Reisen zu sein – erst recht, wenn

man für international tätige Firmen arbeitet. Damit die Zeit im Flieger ebenso entspannend

wie effektiv vergeht, stehen ihnen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene

Angebote der Airlines zur Verfügung.

Mit komfortablem Platz arbeitet

und ruht es sich besser.

AAußerdem helfen die ergänzenden

Optionen der Airports, wie etwa

terminalnahes Business Parking oder

zeitsparende Gate Express-Services,

dass „fliegende“ Dienstreisen stressfrei

gelingen. Denn der Passagier soll

die Flugzeit zum Arbeiten und Schlafen nutzen

können, damit er am Ziel vorbereitet und ausgeruht

ankommt. Damit der Business Reisende

rasch wieder „dienstbereit“ ist – auch in anderen

Zeitzonen.

. Vor dem Abflug

Da dort meist keine Zeit für Akklimatisierung besteht,

um einen Jetlag aufzufangen, raten Vielreisende,

erste Geschäftstermine und Meetings am

Zielort schon im Vorfeld zu Zeiten zu vereinbaren,

wo man sich am wachsten fühlt. Bei einer Reise in

westlicher Richtung also eher am Morgen, bei

einer Reise in Richtung Osten besser am Abend.

Fotos: Deutsche Lufthansa AG (2), antonsov85, JiSign – fotolia.com, Text: Sonja Sahmer

52


ZZudem sollte man für den Flug einplanen:

Take a nap! Schlafforscher

bestätigen nämlich, dass bereits zehn

bis 30 Minuten Schlaf reichen, um

sechs Stunden lang fitter und

leistungsfähiger zu sein. Beste

Voraussetzungen dem Jetlag zu trotzen schafft

etwa ein Platz in der Business Class. Nomen est

omen.

Zumal diese Buchungsklasse schon am Boden

Vorzüge mit sich bringt. Andere Freigepäckgrenzen

und gesonderte Check-In-Schalter mit kurzen

Wartezeiten sind hier zu nennen. Oder der inkludierte

Zutritt zur Airline-Lounge, wo man im Business

Center notfalls noch eine fehlende

Präsentationsseite ausdrucken kann. Auch das

bevorzugte Boarding kommt den Bedürfnissen

Geschäftsreisender entgegen.

. In der Luft

An Bord selbst punkten dann die Plätze mit viel

Sitzbreite und Beinfreiheit. Je nach Kabinengestaltung

wird ein etwaiger Mittelplatz oft freigehalten

– was Privatsphäre schafft, aber auch Ablagemöglichkeiten,

etwa für noch durchzuarbeitende

Unterlagen. Auch sind die Klapptische zumeist

größer, so dass selbst die Nutzung eines Laptops

unproblematisch ist.

IHRE DERPART REISE-EXPERTEN

FÜR DIENSTREISEN:

DTS24.DE

Vor allem auf den Fernstrecken ist die Business

Class dabei nicht nur per Vorhang abgetrennt,

sondern in einem komplett gesonderten

Bereich untergebracht. Dann ist meist auch der

Zugang so geregelt, dass nach dem bevorzugten

Einsteigen nicht erst noch alle Economy

Class-Passagiere an einem vorbei laufen. So kehrt

schneller (Arbeits-)Ruhe ein.

Auch die eigentliche Sitzplatz-

Ausgestaltung ist variabler. Größter

Vorteil der an sich schon

komfortableren Sitze: Sie lassen

sich weit zurückklappen, oft fast in

Liegeposition. Jetzt noch aus dem

AMENITY KIT die Schlafbrille aufgesetzt

sowie Kissen und Decke

genutzt – und schon wird aus dem

Arbeitsplatz über den Wolken eine

„Ruheoase auf Zeit“.

Die kleinen Kulturbeutel, die es hier obligatorisch

gibt, bieten weitere Mehrwerte ohne eigenen Organisationsaufwand:

Socken erlauben es, die

Schuhe auszuziehen, damit die Füße weniger anschwellen,

Handcreme, Lotion und Fettstift helfen

gegen trockene Kabinen-Haut, Pfefferminzbonbons

sorgen für frischen Atem. Auch das Zusammenspiel

solcher Extras macht’s, dass man

ausgeglichener ankommt.

. Wieder am Boden

Am Zielflughafen dann genießt der

Business Class-Reisende wiederum

Vorteile – wie den bevorzugten

Ausstieg und die oft

schnellere Gepäckausgabe. Die

Airline-Lounge dort wiederum ist

ideal, um sich frisch zu machen

und/oder die Kleidung zu wechseln,

wenn die Zeit bis zum ersten

Termin keinen Zwischenstopp im Hotel zulässt.

Und wer über den Wolken nicht online gehen wollte

oder konnte, kann spätestens dort per WLAN

Mails abrufen, um so letzte Informationen für seine

anstehenden Termine zu erhalten.

ALTERNATIVE

PREMIUM ECO

Diese Zwischenklasse

gibt es in

immer mehr

Linien-Carrier und

Ferienfliegern und

bietet businesstauglichen

Komfort.

ARRIVAL-LOUNGES

NUTZEN

Sie stehen an immer

mehr Airports

frühmorgens für

Passagiere aller

Airlines und Klassen

gegen Bezahlung

zur Verfügung.

Die Reisebüros mit DERPART TRAVEL SERVICE

(DTS) bietet genau den Service, um effizient

und professionell Geschäftsreise-Aktivitäten zu

koordinieren: Dafür sorgen 70 DTS-Agenturen

in Deutschland und über 3 300 angeschlossene

RADIUS-Standorte weltweit.

53


TIME2TRAVEL DIENSTLICH VERREISEN

SURFEN IM FLUGE

ONLINE GEHEN IM HIMMEL

„Wir bitten Sie nun, Ihre Mobilgeräte auszuschalten“, diese Durchsage beim Start

eines Fluges wird zunehmend die Ausnahme statt die Regel sein. Denn herrschte

bislang an Bord noch weitestgehend internetfreie Zone, wird nun der Luftraum immer

stärker vom World Wide Web erobert.

E

Einige Fluglinien bieten ihren Passagieren

bereits die Option, auch über

den Wolken und nicht nur am Gate via

Airport-Hotspot oder in ihrer Business-Lounge

online zu gehen. Was

für Bahnreisende oder Fernbusnutzer

schon seit längerem Usus ist, macht sich jetzt

nämlich vermehrt im Flieger breit: Internetzugang

per WLAN. Und damit verbunden die Möglichkeit,

auch über den Wolken E-Mails, Twitter-News & Co

zu empfangen oder zu verschicken.

54


Fotos: Stillkost, kasto, tunedin – fotolia.com, Text: Sonja Sahmer

L

Lange Zeit durfte man als Airline-

Passagier sein internetfähiges Mobilgerät

nur im Flugmodus, also offline,

als Multimediaplayer oder „Schreibmaschine“

gebrauchen. Webbasierte Kommunikation

über den Wolken? Fehlanzeige!

Doch seitdem Ende 2013 die Europäische Aufsichtsbehörde

für Flugsicherheit (EASA) eine neue

Richtlinie erlassen hat, ist das Benutzen der

entsprechenden Endgeräte auch ohne Flugmodus

erlaubt. Seither sieht an so manchem Airline-

Himmel alles anders aus, zumal sich die Bordelektronik

bereits als störsicher erwiesen hat.

. Auflagen oder Grenzen? Passé!

Rechtlich wie technisch ist der Weg also schon länger

geebnet. Allerdings sind die Fluggesellschaften

nicht verpflichtet, den Service anzubieten. Es wird

also auch zukünftig nicht jeder die Möglichkeit

haben, in der Luft online mit seinen Kontakten auf

der Erde verbunden zu sein. Dabei hat erst im letzten

August eine repräsentative Umfrage im Auftrag

des Digitalverbands Bitkom ergeben, dass

vier von zehn Internetnutzern (44 Prozent) gerne

an Bord surfen wollen. Bei den 30- bis 49-Jährigen

wünschte sich sogar fast jeder Zweite (49 Prozent),

auf Flugreisen online bleiben zu können.

. Der Kunde will’s

„Viele Urlauber und vor allem Geschäftsreisende

möchten während eines Fluges nicht auf das Internet

verzichten. Ein Grund dafür ist, dass immer

mehr Menschen Cloud-Dienste nutzen und online

auf ihre Musik, Bücher oder wichtige Geschäftsunterlagen

zugreifen“, hieß es seitens des Branchenverbands.

Mittelfristig würde es in der Luft

daher genauso normal sein wie am Boden, E-Mails

zu checken, soziale Netzwerke zu nutzen oder

Nachrichten zu lesen.

Erstaunlich: Jeder zweite Befragte (49 Prozent) will

allerdings auch künftig nicht während des Fluges

surfen.

. Die Airlines rüsten auf

Das spielt den Fluggesellschaften

in die Hände, denn der technische

Aufwand zur Bereitstellung von

Internet an Bord ist relativ hoch –

und zeitaufwendig in der Umsetzung,

zumal bei großen Flotten.

Kein Wunder, dass ein Internetzugang

aktuell erst bei wenigen

Airlines beziehungsweise dort oftmals

nur eingeschränkt möglich ist.

Wahlweise ist er nur auf ausgewählten

Flugzeugmustern, in bestimmten

Buchungsklassen oder

auf ausgewiesenen Strecken

(meist in die Ferne) verfügbar. Zu nennen sind hier

etwa Air Berlin, British Airways, Emirates, Lufthansa,

Qatar Airlines, SAS, Singapore Airlines und

Turkish Airlines.

Die Preise schwanken dabei stark. Meist sind die

Internet-Pakete nur gegen Gebühr buchbar und

mit Volumen- und/oder Zeitbeschränkungen versehen

– oder es fallen Zusatzkosten

beim eigenen Mobilfunkbetreiber

an. Einzig Norwegian

Airlines bietet einen uneingeschränkten

kostenfreien WLAN-

Zugriff auf fast allen innereuropäischen,

dafür nicht auf

Fernflügen an. Es empfiehlt sich,

hier wie bei den anderen Fluggesellschaften

auf der jeweiligen

Website vorab zu prüfen, ob der

gebuchte Flug wirklich „internetfähig“

ist.

. Surfen ja, telefonieren nein

Übrigens: Telefonieren ist nach wie vor überall verboten!

Allerdings nicht aus technischen Gründen,

sondern weil sich laut Kunden-Umfragen die meisten

Passagiere dadurch gestört fühlen würden.

Und: Wer beim Flugticket spart, verzichtet wohl

auch in absehbarer Zukunft auf einen Internetzugang

an Bord. Keiner der Billig-Carrier bietet, trotz

ihres wachsenden Angebots speziell für Geschäftsreisende,

aktuell Internet auf Flügen an –

oder plant es.

In Europas Fliegern

soll bald eine

Kombination aus

Satelliten- und

bodengestützten

Mobilfunkverbindungen

möglich sein;

Lufthansa, Telekom

und Satellitenbetreiber

Inmarsat

arbeiten daran.

Lufthansa wird

der Pionier der

Hybrid-Lösung,

aber die technische

Lösung soll später

auch anderen Airlines

angeboten

werden, damit auch

deren Passagiere

am Himmel online

gehen können.

55


TIME2TRAVEL DER WELT VERPFLICHTET

DERPART FÜHLT SICH DER WELT VERPFLICHTET

MIT DEM URLAUB KINDERN

EINE ZUKUNFT SCHENKEN

Wer in den Ferien ist, mag nur die Sonnenseiten sehen – doch wo viel Licht, ist ebenso

viel Schatten. Daher gilt auch im Tourismus: Nur durch eine nachhaltige Gestaltung

können einerseits Urlaubsträume wahr und zugleich die Zukunftschancen der

Ferienregionen bewahrt oder verbessert werden.

Fotos: Steffen Faradi, panomania.de, Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help (5), WoGi – fotolia.com, Texte: Sonja Sahmer

DAS ZIEL: BILDUNG EIN ZUHAUSE GEBEN

56

Wo immer eine neue

Schule eröffnet, sieht man

strahlende Kinderaugen und

glückliche Gesichter.

Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind

für DERPART daher ein wichtiges Anliegen. Deswegen

beteiligen sich die Reisebüros auch am

großen Gemeinschaftsprojekt der DER Touristik

„DER Welt verpflichtet“. Denn Schulbildung ist

wichtig, doch längst nicht in allen Urlaubsländern

ein Grundrecht oder selbstverständlich. Um

diesen Kindern eine gesicherte Existenz und

sozialen Frieden zu ermöglichen, unterstützt

die DER Touristik den Bau von (Vor-)Schulen

in Ländern, deren Bildungssysteme Hilfe und Ausbau

bedürfen.


DER PARTNER: FLY & HELP

Entwickelt wurde die Initiative

„DER Welt verpflichtet“ gemeinsam

mit Reiner Meutsch, Initiator von FLY & HELP. Mit

Spenden errichtet seine gleichnamige Stiftung

(Vor-)Schulen weltweit. Von 2010 bis 2015

konnten bereits über 90 Schulprojekte umgesetzt

werden, im laufenden Jahr sollen über 30 weitere

hinzukommen. Dabei gilt: Die Stiftung finanziert

sich ausschließlich aus Spendengeldern, die zu

100 Prozent in die Hilfsprojekte fließen – so auch

alle DERPART Spendeneingänge. Reiner Meutsch

übernimmt alle Verwaltungs- oder organisatorischen

Kosten der Stiftung privat, sofern sie nicht

von Sponsoren getragen werden.

DIE DERPART PROJEKTE:

SCHULBAUTEN IN ALLER WELT

Dank der Hilfe seiner Reisebüros und Kunden konnte

DERPART auf den Philippinen die vom Jahrhundert-Taifun

Hayan zerstörte Epifania-Schule wieder aufbauen. Ihre

Neueröffnung war im November 2014. Im Dezember 2015

erlebte eine eigens nach Sri Lanka angereiste Gruppe

DERPARTner die festliche Einweihung einer Vorschule im

Süden der Insel. Begonnen hat inzwischen ein Neubau in

Myanmar. Übrigens: Auch an Möbel und Lehrmaterialien wird

immer gedacht!

VORMERKEN:

„ABENTEUER

WELTUMRUNDUNG“

FLY & HELP-Gründer Reiner Meutsch geht mit

seiner Multivisionsshow „Abenteuer Weltumrundung

– 100 000 Flugkilometer für den guten

Zweck“ im Spätherbst erneut auf Deutschland-

Tour. Erfahren Sie, wie alles begann – bei spektakulären

Live-Vorträgen, die eine Mischung aus

Fotos, Filmsequenzen und Kommentaren sowie

Auftritten von Künstlern aus aller Welt sind.

Meutsch gewährt dabei engagiert Einblicke in

seine Reise durch 77 Länder dieser Erde, die

Abenteuer, Hilfsprojekt und Herzenswunsch

zugleich war. Dafür tauschte er Schreibtisch gegen

Cockpit, um im Januar 2010 als zehnter Deutscher

zu einer Weltumrundung per Kleinflugzeug aufzubrechen

– und erste Schulen zu eröffnen.

Direkt

spenden?

Geht

auch!

Wer die DERPART Schulen

unterstützen, aber persönlich spenden

und eine Spendenquittung erhalten möchte,

überweist seinen Betrag direkt an die:

URLAUB BUCHEN, GELD SPENDEN!

Bevor die Buchung Ihrer Wunschreise abgeschlossen

wird, teilen Sie Ihrem DERPART Reise-

Experten einfach mit, dass Sie „DER Welt

verpflichtet“ unterstützen möchten. Er fügt dann,

genauso wie eine Zusatzleistung, Ihre Wunschspende

der Buchung hinzu. Der Betrag wird

separat auf der Rechnung ausgewiesen und

entsprechend abgeführt – ohne Abzüge, zu

100 Prozent!

DER Touristik Foundation e.V.

Commerzbank

IBAN: DE53 3708 0040 0980 0803 00

BIC: DRESDEFF370

Verwendungszweck 1:

DER Welt verpflichtet/DERPART

Verwendungszweck 2:

Name, Anschrift (für die Spendenquittung)

57


TIME 2 TRAVEL BLICK INS NÄCHSTE HEFT

IMPRESSUM

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DERPART REISEBÜRO

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TIME2TRAVEL

TIME2TRAVEL Herausgeber:

DERPART Reisevertrieb GmbH

Emil-von-Behring-Straße 2

D-60439 Frankfurt am Main

(Postanschrift: D-60424 Frankfurt)

Telefon: 069 95 88 - 4500

Telefax: 069 95 88 - 4540

www.DERPART.com, www.DTS24.de

Geschäftsführer:

Andreas Neumann, Aquilin Schömig

REISETRÄUME À LA FERNOST

INDONESIEN

Der größte Inselstaat der Welt ist ein abwechslungsreiches

Reiseland, denn es ist die Heimat von

über 200 Ethnien – die alle ihre eigenen Sprachen,

Kulturen und Traditionen pflegen. Wir nehmen Sie

mit auf die bekannteste seiner Inseln: Bali.

. Mit dem Golfgepäck unterwegs

Länder nur auf Greens erleben? Geht,

denn vielerorts gibt es wahre Golf-Eldorados.

. Wellness De Luxe

Viele Wellnesstrends werden in Asien gesetzt –

und sind doch weit mehr als das!

. Arbeiten unterwegs

Wenn das Büro auf der Schiene liegt

& Meeting-Room Bahnhof

Außerdem …

• Speisend verreisend:

Ein Hauch Asien

• Anlässlich verreisen:

Events & more in Nah & Fern

• Reingehört

• Für Sie entdeckt

• Gesund auf Reisen

• Probier’s mal aus!

Fotos: araraadt, Igor Mojzes, Monkey Business, Kaspars Grinvalds – fotolia.com, www.tourismus-indonesien.de

Verantwortlich für

Anzeigen und Redaktion (V.i.S.d.G.):

Michael Schober

DERPART Reisevertrieb GmbH

Emil-von-Behring-Straße 2

D-60439 Frankfurt

Objektleitung:

Global Communication Experts GmbH

Dorothea Hohn

Hanauer Landstraße 184

D-60314 Frankfurt

www.gce-agency.com

Redaktionsleitung:

Sonja Sahmer für

Global Communication Experts GmbH

Autoren dieser Ausgabe:

Mona Contzen, Stephanie Kreuzer,

Sonja Sahmer, Nicole Schmidt,

Juliane Wiedemann

Layout/Grafik/Bildbearbeitung:

Peter Hülsmann für

Global Communication Experts GmbH

Druck:

Drake Media GmbH, PF 10 03 24,

D-32503 Bad Oeynhausen

Leseranfragen:

kundenmagazin.derpart@gce-agency.com

TIME2TRAVEL ist das Kundenmagazin

der DERPART Reisevertrieb GmbH und

erscheint einmal im Quartal. Der Vertrieb

erfolgt über die DERPART Reisebüros.

58

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ERSCHEINT IM JULI 2016

Alles zu Ihrem DERPART Reisebüro,

dazu Informationen und Inspirationen

sowie Reise-Experten-Tipps

finden Sie unter DERPART.COM.

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gezeichnete Beiträge stimmen nicht in jedem

Fall mit der Meinung und Auffassung des

Herausgebers und der Redaktion überein,

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durch Vortrag, Funk und Fernsehsendung, im

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recherchiert und werden veröffentlicht nach

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Lissabon

Farbenfroh und voller Lebensfreude

Der Juni ist in Lissabon der Hauptmonat der Stadtfeste, die sich über den gesamten Sommer erstrecken. Auf dem abwechslungsreichen

Programm stehen Fado-, Jazz- und andere Musikveranstaltungen, Fado Darbietungen in den Straßenbahnen, Filmund

Theaterfestivals, Sportwettkämpfe und Ausstellungen. An den Abenden sorgen Volksfeste in den historischen Stadtvierteln

von Lissabon – Castelo, Mouraria, Graça, Alfama, Ajuda und Bairro Alto – mit viel Musik und Tänzen für Spaß und Unterhaltung.

Das Tall Ship´s Race (Rennen der großen Schiffe) findet vom 22.-25. Juli 2016 statt. Die Hauptstadt Lissabon beherbergt in

dieser Zeit die Regatta mit mehr als 50 Schiffen. Dieses große Wettsegeln beginnt zwischen dem 7. und 10. Juli in Antwerpen,

und führt nach Lissabon, wo die Segelschiffe am 25. Juli ankommen werden und danach weiter nach Spanien segeln. Es gibt ein

Festprogramm mit Besichtigung der Segelschiffe und einer Schiffsparade als Höhepunkt auf dem Fluss Tejo.

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