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Ausbildungs-Navi 2017 für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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Ausbildungs-Navi 2017

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Mit über 350 Ausbildungs- und dualen Studienangeboten!

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Ausbildungs-Navi 2017

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Mit 350 Ausbildungs- und Studienangeboten

in Unternehmen der Region.


Inhalt

Vorwort des Landrates 3

Erster Schritt in eine erfolgreiche Zukunft 4

Scan dich zu deinem Traumjob 5

Ausbildungsunternehmen der Region 6

4

Wie funktioniert das Ausbildungs-Navi? 8

Was Unternehmer von den Schulabgängern erwarten 9

Was kann ich und was will ich? 10

Wie könnte deine Bewerbung aussehen? 12

Checkliste zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages 20

Gewerblich-technische Berufe/Berufe im Bereich Bau 22

Kaufmännische und kaufmännisch-verwandte Berufe/Berufe im Handel 46

Hotel- und Gaststätten-Berufe/Berufe im Lebensmittelbereich 54

Medizinische Berufe 60

Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen 64

Annoncen der Unternehmen für deine Ausbildung 76

Literaturverzeichnis/Fotoverweis 132

Impressum

Auftraggeber

WFG – Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Leinenweberstraße 1, 36251 Bad Hersfeld

Herausgeber

Bewerber Service UG

Schulstraße 4

36433 Bad Salzungen

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Michael Kunde

Gestaltung/Layout

Werbeagentur ideenwert

Karlstraße 51, 99817 Eisenach

www.ideenwert.de

Fotos

Titelbild: Robert Wolf, 36433 Bad Salzungen

www.fotografie-robertwolf.de

Fotos Innenteil: www.istockphoto.de, www.fotolia.de

Druck

Druckhaus Gera GmbH

Jacob-A.-Morand-Straße 16

07552 Gera

www.druckhaus-gera.de

Urheberrechtshinweis

Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte bleiben beim Herausgeber. Die

Verwendung, auch von Teilen der Publikation, ist nur

nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des

Herausgeber gestattet. Dies gilt insbesondere für die

Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung

in elektronischen Systemen.


5

Ihre Zukunftschancen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

die Prüfungen sind geschrieben, die Sommerferien

rücken immer näher und den Schulabschluss hat

man endlich in der Tasche – aber was kommt danach?

Ein Jahr noch und dann findet ihr euch wahrscheinlich

genau in dieser Situation wieder. Die Antworten

darauf sind vielfältig und reichen von Ausbildung

über Studium bis zum Auslandsjahr.

Mit der Berufswahl trifft ein junger Mensch eine der

wichtigsten Entscheidungen in seinem Leben. Deshalb

sollte sie gut und reiflich überlegt sein und ihr

müsst euch darüber im Klaren sein, welche Berufsrichtung

ihr nach der Schulausbildung einschlagen

möchtet. Bei so vielen Ausbildungsberufen und unterschiedlichen

Möglichkeiten der Weiterbildung ist

das sicher keine einfache Entscheidung.

Der Standort der Ausbildung spielt auch eine große

Rolle, denn viele von euch würden am liebsten hier

in der Heimat und bei der Familie bleiben. Die Frage

dabei ist: Gibt es geeignete und hochwertige Ausbildungs-

und Berufschancen?

Diese Chancen gibt es. In unserer Region bieten sich

jede Menge Möglichkeiten zur beruflichen Aus- und

Weiterbildung. Wer den Wunsch hat, hier zu bleiben

und einen Ausbildungsberuf in einem großen Betrieb,

in einem mittelständischen Unternehmen oder

bei einem Handwerksmeister zu bekommen oder ein

Studium zu beginnen, der hat gute Aussichten in unserer

Heimat.

Zur Wahl des richtigen Berufes braucht es umfassende

Informationen und Unterstützung. In diesem

Jahr erscheint bereits die 6. Auflage des Ausbildungs-

Navis. Es ist aus dem Schulleben nicht mehr wegzudenken,

denn viele Schülerinnen und Schüler haben

dadurch wichtige Anregungen für die Wahl des künftigen

Berufes erhalten.

Das Ausbildungs-Navi soll auch euch aufzeigen, welche

Möglichkeiten sich euch in Zukunft bieten können

und welche Anforderungen ihr hierfür erfüllen

müsst. Über 50 regionale Firmen und Unternehmen

präsentieren sich und stellen ihre Ausbildungsberufe

vor. Ihr erfahrt hier, wie lange die Ausbildung

dauert, welche Vergütung man erhält, wo die Berufsschulen

sind, wie man Bewerbungen erstellt oder

wo man studieren kann.

Das Navi kann euch zu einem Ausbildungsplatz oder

Studium in der Region führen. Für junge Menschen

ist eine erfolgreiche Ausbildung ein gelungener Start

in eine berufliche Zukunft mit Perspektive, denn gut

ausgebildete Menschen sind in der Wirtschaft heiß

begehrt. So eine Chance sollte sich keiner entgehen

lassen.

Dr. Michael H. Koch

Landrat

Nutzt auch die neue App des Ausbildungs-Navis unter: www.ausbildungsnavi-hersfeld-rotenburg.de


6

Das Ausbildungs-Navi für die jungen Leute im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist ein Gemeinschaftswerk von Politik und Wirtschaft.

v. l. n. r.: Bernd Rudolph, Tobias Binder, Sylke Kleinkauf, Julia Kossak, Christine Trinks, Lonie Manns, Landrat Dr. Michael Koch, Annegret Barke,

Alexandra Nieding *(s. S. 132)

Erster Schritt in eine erfolgreiche Zukunft

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in gut einem Jahr endet die Schulzeit. Die meisten fragen sich schon heute: Was mach ich nach der Schule?

Wo finde ich eine Ausbildungsstelle? Viele beginnen schon jetzt, einen Weg ins Berufsleben zu suchen:

Einige möchten studieren, andere suchen einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb, Dritte wollen mit einem

Dualen Studium beides kombinieren.

Der Übergang vom Schulleben in das Berufsleben will gut vorbereitet sein!

Denn: Die Wahl seines künftigen Berufs stellt eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines jungen

Menschen dar. Eine qualifizierte Ausbildung ist oftmals der erste Schritt in eine erfolgreiche berufliche

Zukunft. Umso wichtiger ist es, bei der Wahl seines Ausbildungsberufes umfangreiche Informationen

einzuholen und mehrere Optionen zu prüfen.

Unsere Region bietet ausgezeichnete Bildungsmöglichkeiten mit einem breit gefächerten Angebot von

schulischer und betrieblicher Aus- und Weiterbildung. Wir sind in der glücklichen Lage, jungen Menschen

eine große Zahl von Initiativen und Netzwerken anbieten zu können, die den Übergang von der Schule ins

Berufsleben fördern. Sie bieten Beratung und Information, sie coachen und vermitteln. Und trotzdem: Für

viele junge Leute ist der Übergang in die neue Lebensphase des Berufsleben ein schwieriger Weg in und

es stellen sich zahlreiche Fragen:

··

Welche Ausbildungsberufe gibt es überhaupt?

··

Welcher Beruf ist für mich der richtige?

·

·

·

·

· Gibt es meine Wunsch-Ausbildung hier bei uns in der Region?

· Welche Hilfestellungen können öffentliche oder private Einrichtungen vermitteln?

· Wie – und vor allem bei wem – kann ich mich bewerben?

· Kann ich in meiner Heimatregion auch studieren?

Das vorliegende Ausbildungs-Navi soll Ihnen Chancen aufzeigen, wie Sie hier in Ihrer Heimat ins Berufsleben

starten können. In diesem Ausbildungs-Navi sind alle wichtigen Informationen zusammengetragen

und gebündelt: Von A wie Altenpfleger/-in bis Z wie Zerspanungsmechaniker/-in gibt das Navi einen

Überblick der Berufe in unserer Region und einen Einblick in die notwendigen Anforderungen. Mit dabei

sind auch Materialien zur richtigen Bewerbung, Hilfen bei der Suche nach dem richtigen Beruf oder der

gewünschten Fachrichtung und viele weitere Informationen, Hinweise und Tipps.

Das Navi ergänzt viele andere Materialien, die es schon gibt und führt Informationen ganz gezielt zusammen.

Für Sie. Für Ihre Zukunft. Und für die Zukunft unserer Heimat hier in Hersfeld-Rotenburg.

Wir alle, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wollen, dass Sie hier bleiben, hier in Ihrer Heimat! Wir möchten,

dass Sie hier lernen und Ihre Zukunft gestalten Wir brauchen Sie hier in Hersfeld-Rotenburg!


Scan dich zu deinem

Traumjob!

7

So einfach geht’s:

∆ QR-Code mit deinem Smartphone scannen

∆ Der QR-Code bringt dich direkt zum Unternehmen

und bietet dir alle Ausbildungsstellen und

Informationen im Überblick

∆ Einfach Online bewerben

Viel Erfolg bei der Suche nach

deinem Ausbildungsplatz!

Alle Inhalte findest du auch auf der Internetseite: www.ausbildungsnavi-hef-rof.de

Oder lade dir jetzt die Ausbildungs-Navi App im AppStore.


Kassel

Spangenberg

Alheim

Rotenburg

8 Landkreis

Hersfeld-Rotenburg

Neuenstein

Bad Hersfeld

Kirchheim

Hauneck

Niederaula

Breitenbach

Haunetal

Rosbach

Fulda


de

Cornberg

Nentershausen

Eisenach

Gerstungen

Wutha-

Farnroda

Bebra

Wildeck

9

Ronshausen

Berka/Werra

Ludwigsau-Ersrode

Marksuhl

Friedewald

Heringen

Philippsthal

Vacha

Schenklengsfeld

Eiterfeld

Buttlar


Wie funktioniert das Ausbildungs-Navi?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist kurz vor dem Abschluss der Hauptbzw.

Realschule oder des Gymnasiums, dann ist dieses Buch genau richtig für dich!

Die Entscheidung für die Ausbildung und für den Beruf ist eine der wichtigsten im

Leben. Eine Berufsausbildung ist abwechslungsreich, interessant und vermittelt fundiert

praktisches und theoretisches Wissen und Fertigkeiten. Sie ist Voraussetzung für

Karriere, Einkommen, sozialen Status und berufliche Zufriedenheit.

10

Welche Informationen erhalte ich?

1. Kapitel

Im ersten Kapitel des Buches findest du:

Einen Leitfaden zur Berufsauswahl,

der dir hilft, deine Stärken und Schwächen zu analysieren, und dir somit die

Entscheidung für den richtigen Beruf erleichtert.

„Wie könnte meine Bewerbung aussehen?“

Die Bewerbung ist der erste Schritt in eine erfolgreiche Berufsausbildung.

Wir geben dir Anhaltspunkte, wie du dich richtig bewirbst und was in eine

Bewerbungsmappe gehört.

2. Kapitel

Im 2. Kapitel lotst dich der Schnellfinder durch das Buch. Damit findest du

immer den richtigen Weg! 5 Farben stehen für 5 Ausbildungsbereiche:

Gewerblich-technische Berufe/Berufe im Bereich Bau

Kaufmännische und kaufmännisch verwandte Berufe/Berufe im Handel

Hotel- und Gaststätten-Berufe/Berufe im Lebensmittelbereich

Medizinische Berufe

Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen

Online zur Traumausbildung

Das Ausbildungs-Navi ist dein Karriereguide!

In unserem Handbuch findest du aktuelle Stellenanzeigen aus

Unternehmen deiner Heimat und Tipps und Tricks, wie man eine

überzeugende Bewerbung schreibt. Aber wir gehen noch weiter!

Du kannst das Navi und viele weitere spannende Informationen

zu deinem Landkreis abrufen unter:

∆ www.komm-in-die-mitte.de

Innerhalb der Branche findest du

die Ausbildungsberufe alphabetisch

sortiert. Du erhälst einen Überblick

über die Tätigkeiten, die Anforderungen

und Zugangsvoraussetzungen,

sowie die Aufstiegsmöglichkeiten,

die mit dem jeweiligen Beruf in

Zusammenhang stehen.

Auf den folgenden zwei

Seiten findest du die

Unternehmen, die direkt

in deiner Region Ausbildungsplätze

anbieten.


Was Unternehmen von den Schulabgängern erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

11

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher

Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik

und Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für bestimmte Berufsgruppen:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches

Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


Was kann ich und was will ich?

Für welche Ausbildung du dich entscheidest ist richtungweisend für die nächsten Jahre deines Lebens.

Daher solltest du sorgfältig abwägen, welcher Beruf zu dir passt bzw. bei welcher Tätigkeit du die eigenen

Interessen und Stärken am besten einbringen kannst.

Mache dir rechtzeitig darüber Gedanken, denn du möchtest dich ja in deiner späteren Arbeitswelt wohlfühlen.

Nutze dieses Arbeitsblatt als kleine Entscheidungshilfe.

Meine Vorstellungen an meine zukünftige Ausbildung:

12

Wie soll mein Arbeitsort aussehen? (im Freien, Werkstatt, Büro, Verkaufsraum oder Labor)

Welche Arbeitszeiten möchte ich haben? (Schichtarbeit, Wochenendarbeit, Gleitzeit, usw.)

Bin ich bereit, meinen Wohnort zu wechseln?

Wie kann ich die Anfahrt zum Ausbildungsort organisieren?

Womit möchte ich arbeiten?

In welcher Branche möchte ich arbeiten? (Kaufmännischen Bereich, Gewerblich-technischer Bereich)

Welche Fächer und Aufgabenstellungen haben mir in der Schule am meisten Spaß gemacht?

Habe ich spezielle Fachkenntnisse, z. B. Computerkenntnisse, Praxiserfahrungen, Sprachen?

Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.


Möchte ich mit Menschen zusammenarbeiten oder lieber allein?

Bin ich kommunikativ und kooperativ?

Liegt mir Teamarbeit und kann ich mich mit anderen produktiv auseinandersetzen?

13

Kann ich Stress und Belastung aushalten und bewältigen?

Bin ich kreativ und/oder habe ich räumliches Vorstellungsvermögen?

Bin ich technisch erfahren oder habe ich handwerkliches Geschick und arbeite exakt?

Können sich andere auf mich verlassen?

Bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen?

Bin ich bereit, weiter zu lernen?

Will ich mich auf Neues einstellen, weiterbilden oder z. B. eine Fremdsprache lernen?


Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass

du die/der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du

argumentierst, warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte.

Zu einer Bewerbung gehört, ein persönliches Bewerbungsschreiben, ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild),

Kopien der letzten beiden Zeugnisse und wenn vorhanden Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise,

etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

14

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil

einer Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste Auskunft über

deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das

Unternehmen auf Dich als Bewerber/-in aufmerksam machen.

Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.

» Auf der rechten Seite findest du ein Muster!

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf fehlerfreie,

korrekte und saubere Unterlagen!


Bewerbung

als:

Auszubildende zur

Restaurantfachfrau

15

Anlagen:

Lebenslauf mit Foto

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Christina Müller

Hauptstraße 1

36251 Bad Hersfeld

Telefon: (0 66 21) 20 00 11

Mobil: (0160) 200 300 400

christinamueller@gmx.com


Christina Müller

Hauptstraße 1

36251 Bad Hersfeld

Telefon: (0 66 21) 20 00 11

16

Café Grüner Baum

Frau Meißner

Kaltenberger Straße 25

36199 Rotenburg 30. Juni 2016

Ihre Anzeige im Ausbildungs-Navi

Ausbildung zur Restaurantfachfrau

Sehr geehrte Frau Meißner,

mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige im Ausbildungs-Navi 2017 gelesen und bewerbe

mich um einen Ausbildungsplatz zur Restaurantfachfrau.

Seit längerer Zeit weiß ich, dass ich diese Ausbildung nach dem Realschulabschluss

im Sommer nächsten Jahres anstreben möchte. Ich habe mich bereits ausführlich

über diesen Beruf informiert und in mehreren Praktika Einblicke gesammelt.

Schon seit mehreren Jahren gehören das Kochen von Fleisch- und Gemüsegerichten

sowie das Anrichten und Servieren der Speisen zu meinen Hobbies.

Diese Fähigkeiten habe ich bereits mehrmals im Café meiner Tante erprobt

und bin der Meinung, dass dieser Beruf zu mir passt.

Das Arbeiten in Schichten und am Wochenende ist für mich selbstverständlich.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Tennisclub Bad Hersfeld.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Christina Müller

Anlagen


2. Das Anschreiben

Das Bewerbungsanschreiben ist der wichtigste Informationsträger. Es kommt darauf an, dass du Aufmerksamkeit

und Interesse weckst. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar. Du zeigst deine

Kenntnisse und Fähigkeiten.

Mit dem Anschreiben kannst du den bestmöglichen ersten Eindruck und den Leser neugierig auf dich

machen.

Darum sollte es mindestens enthalten warum du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die

Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen, warum du gerade diesen Beruf erlernen

willst und weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit

eingebracht werden.

17

Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile und

die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite

sein.

Nicht vergessen!

Begründe warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


3. Der Lebenslauf

Der Lebenslauf muss lückenlos sein und gibt somit die bisherige Schulausbildung sowie absolvierte Praktika

wieder.

Alle Daten, die für die Ausbildungsfirma von Bedeutung sind, werden übersichtlich geordnet, damit der

Leser alles schnell erfassen und wiederfinden kann. Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname,

Geburtsdatum und Geburtsort sowie der Nationalität.

Danach folgt die Ausbildung, wobei die Abschlüsse chronologisch geordnet werden. Abschließend sind die

Praktika und eventuelle Sprachkenntnisse aufzuführen.

18

Wenn du ein Lichtbild beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt werden (nicht mit einer

Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

» Auf der rechten Seite findest du ein Beispiel.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du solltest an eine Bewerbung deine

letzten beiden Schulzeugnisse anhängen, damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen

Leistungen verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten

bietet sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an.

Hast du schon ein Praktikum absolviert, oder Ferienarbeit gemacht,

dann lass dir eine Bescheinigung ausstellen. Diese zeigt dem Unternehmen,

dass du schon einmal in den Beruf hineingeschnuppert

hast und wie deine Leistungen bewertet wurden.

Wichtig!

Achte darauf, das alle

Angaben in deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktikas im Lebenslauf

an und hefte deine

Bescheinigungen in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und

persönliche Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

Persönliche Daten

Name:

Christina Müller

Geburtsdatum: 12. 2. 2000

19

Geburtsort:

Berufswunsch:

Bad Hersfeld

Restaurantfachfrau

Hobbies:

Kochen von Speisen und Servieren der Gerichte

Tennis beim Hersfelder Sportclub

Schulbildung

Grundschule:

Realschule:

2007 – 2011 (Wilhelm-Neuhaus-Schule, Bad Hersfeld)

seit 2011 (Konrad-Duden-Schule, Bad Hersfeld)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Absolvierte Praktika:

Sommer 2017, Realschulabschluss

Biologie und Deutsch

20. – 24. 6. 2016 (Gasthaus zum Schwan, Bad Hersfeld)

16. – 20. 3. 2015 (Eiscafé Fidelio, Philippsthal)

Bad Hersfeld, 30. Juni 2016


Deine Bewerbungen – behalte den Überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20

Um einen Überblick über deinen

Bewerbungsprozess zu behalten, ist es

wichtig darüber bescheid zu wissen, wann

und wo du dich beworben hast. Wenn

du alle versendeten Bewerbungen und

nachfolgenden Gespräche oder Briefwechsel

in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen

sind, wo du gegebenenfalls anrufen solltest

oder du eine Absage erhalten hast.


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21


Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden! Herzlichen Glückwunsch!

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

22

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet

bist bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine 18 Jahre alt sind müssen die Bescheinigung

ihrem Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als Auszubildende/-r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt.


Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen. Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende ebenfalls verpflichtend.

Ärztliche Bescheinigung für den Arbeitgeber

Erstuntersuchung nach § 32 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz

23

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monaten von einem Arzt untersucht worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber

eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt.

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt.

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuer-Identifikations-Nummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


Ausbildungsplätze 2017

in gewerblich-technischen Berufen und Berufen im Bereich Bau

Unternehmen

Seite

∆ ACO Passavant GmbH, Philippsthal 80

∆ ae group AG, Gerstungen 81

∆ AEM August Elektrotechnik GmbH, Hohenroda 82

∆ alsecco GmbH, Wildeck 82

∆ Amazon Logistik GmbH Training, Bad Hersfeld 84

∆ b+m surface systems GmbH, Eiterfeld 85

∆ Benteler Automobiltechnik Eisenach GmbH, Eisenach 86

∆ Bickhardt Bau AG, Kirchheim 87

∆ BIM Textil Mietservice Betriebshygiene GmbH, Gerstungen 89

∆ Continental Automotive GmbH, Bebra 88

∆ EAM GmbH & Co. KG, Kassel 90

∆ GEORG BÖRNER 91

Chemisches Werk für Dach- und Bautenschutz GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld

∆ General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG, Neuenstein 91

∆ Hasselmann GmbH, Berka/Werra 93

∆ Hilti Deutschland AG, Bebra 93

∆ Himmel u. Papesch Bauunternehmung GmbH u. Co. KG, Bebra 94

∆ Hirschvogel Eisenach GmbH, Marksuhl 95

∆ HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald 96

∆ imes-icore GmbH, Eiterfeld 97

∆ K. Ley GmbH & Co. KG, Eiterfeld 98

∆ K+S KALI GmbH, Philippsthal 99

∆ Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 100

∆ Krug Internationale Spedition und Handelsgesellschaft mbH, Alheim 102

∆ Kühne + Nagel AG & Co. KG, Hauneck 101

∆ Libri GmbH, Bad Hersfeld 103

∆ Linde Ladenbau GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld 102

∆ Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach 104

∆ m.a.l. Effekt Technik GmbH, Bebra 105

∆ Neumayer Tekfor Rotenburg GmbH, Rotenburg an der Fulda 106

∆ PFARR Stanztechnik GmbH, Buttlar 107

∆ RÄUBER Bauunternehmen GmbH, Bad Hersfeld 108

∆ Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH, Eisenach 112

∆ ruhlamat GmbH, Marksuhl 113

∆ Schade & Sohn GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld 115

∆ Schindler & Holtzhauer KG, Vacha 114

∆ Stappert Deutschland GmbH, Niederaula 117

∆ STRABAG AG, Bebra 118

∆ STUTZ GmbH, Kirchheim-Kemmerode 119

∆ tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, Fulda 121


Ausbildungsberufe im gewerblich-technischen

Bereich und im Bereich Bau

Unternehmen

Seite

∆ Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 122

∆ TLT-Turbo GmbH, Bad Hersfeld 123

∆ TPA GmbH, Bad Hersfeld 124

∆ V. W. Günther Mineralölhandelsgesellschaft mbH, Bebra 125

∆ Wikus Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co. KG, Spangenberg 126

∆ Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra 128


Anlagenmechaniker/-in

Baugeräteführer/-in

26

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/-innen obliegt in erster

Linie das Herstellen industrieller Anlagen aus

Rohren und Blechen. Dabei kann es sich sowohl

um Produktionsanlagen für die chemische

Industrie als auch um Dampferzeuger

für Kraftwerke handeln. Sie stellen Anlagen

her, die beispielsweise im Behälter und Apparatebau,

in der Prozessindustrie oder der

Versorgungstechnik zum Einsatz kommen.

Anhand technischer Zeichnungen und Arbeitsanweisungen

bereiten sie ihre Arbeiten

vor. Zuerst fertigen sie Einzelteile entweder

von Hand oder mithilfe von CNC -Maschinen,

ehe sie die Einzelkomponenten zu Baugruppen

zusammenfügen. Diese montieren sie

dann zu Maschinen, Apparaten und Geräten.

Nach der Montage prüfen sie, ob die Erzeugnisse

einwandfrei funktionieren. Sie übergeben

die Anlagen an die Kunden, weisen sie in

die Bedienung ein und nehmen die Anlagen in

Betrieb. Den Beruf des Anlagenmechanikers

gibt es in folgenden Fachrichtungen: Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik, Anlagenbau, Apparate-

und Behälterbau, Instandhaltungstechnik,

Rohrsystemtechnik, Schweißtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten

grundlegende technische Fähigkeiten und gute

Kenntnisse in Mathematik und Physik mitbringen.

Anlagenmechaniker/-innen sollten gern handwerklich

tätig sein und auch körperlichen Einsatz

nicht scheuen. Genauigkeit beim Arbeiten

und eine rasche Auffassungsgabe sind notwendig,

um die Werkstücke präzise herzustellen,

aber auch körperliche Belastbarkeit gehört

zu den Vorraussetzungen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich

eine Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten.

Anlagenmechaniker können zum Beispiel als

Teamführer. Spezialkenntnisse vermitteln weiterführende

Kurse oder Lehrgänge in den Bereichen

Elektrotechnik/Elektronik, Ausbildung

der Ausbilder, Schweißtechniken, Fertigungs-,

Produktionstechnik, NC-/CNC-/DNC-Maschinentechnik,

Arbeitsvorbereitung und EDV-Anwendungen.

Eine Weiterbildung zum Industriemeister

oder Techniker ist ebenfalls möglich.

Tätigkeit:

Baugeräteführer/-innen bedienen Baugeräte

und Maschinen im Hoch , Straßen und Tiefbau.

Sie transportieren z. B. Kräne, Planierraupen,

Walzen, Bagger oder Betonmischgeräte vor

Beginn der Bauarbeiten zur Baustelle und

sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen

sie Erdbewegungsarbeiten mit Baggern durch,

transportieren Bauteile mit Kränen oder bedienen

Geräte für den Straßenbau. Zudem warten

und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie

mobile Zusatzgeräte aus. Baugeräteführer/ -innen

arbeiten hauptsächlich in Betrieben und Unternehmen

des Hoch - und Tiefbaus und in

Betrieben und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden

Baustellen im Freien tätig, ggf. auch

im Ausland. Baugeräte und -fahrzeuge warten

sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind

bei der Arbeit auf Baustellen von besonderer

Bedeutung. Wartungs- und Schmierdienste an

Baugeräten sind beispielsweise genauestens

auszuführen, beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas , Wasser oder Stromleitungen zu

achten, um Beschädigungen und Unfälle zu

vermeiden. Kenntnisse in Werken und Technik

sind für die Bedienung und Wartung von Baugeräten

erforderlich. Mathematik ist wichtig,

etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/-innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine

Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten nutzen.

Sie können z. B. als Vorarbeiter/-in, Werkpolier/-in,

Geprüfter Polier/-in oder Baumaschinenmeister/-in

ausgebildet und eingesetzt werden.


Baustoffprüfer/-in

Bauzeichner/-in

Tätigkeit:

Baustoffprüfer/-innen sind meist in Laboren,

aber auch auf Baustellen und im Gelände tätig.

Ihre Arbeitsgebiete umfassen die Schwerpunkte

Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik sowie

Asphalttechnik. Sie untersuchen Böden, Bauprodukte,

Baurohstoffe und Bindemittel, Altlasten

und Recyclingmaterialien. Sie entnehmen

Proben auf der Baustelle, führen Messungen

und Prüfungen im Labor durch und dokumentieren

die Ergebnisse.

Anforderungen:

Bausstoffprüfer/-innen arbeiten unter freiem

Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden dann

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft. Auf

Baustellen und in Labors ist ein hohes Maß

an Konzentration erforderlich. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit mit Chemikalien

– Unfälle vermieden werden. Um Verletzungen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzhelm, Schutzbrille,

Handschuhe und Arbeitskittel und mitunter

Gehörschutz gegen Maschinenlärm sind bei ihrer

Arbeit unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte

meist entscheiden, welche Einsatzgebiete

für sie in Frage kommen und worauf sie

sich spezialisieren möchten. Das Spektrum

reicht von Geotechnik über Mörtel- und Betontechnik

bis zu Asphalttechnik.

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende

Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine

Weiterbildung als Meister/-in oder als Techniker/-in

sein.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

Tätigkeit:

Bauzeichner/-innen erstellen maßstabsgerechte

Zeichnungen und Pläne für den Architekturbau,

den Ingenieurbau sowie den Tief-,

Straßen- und Landschaftsbau. Sie setzen die

Entwurfsskizzen und Vorgaben von Architekten/-innen

und sowie Bauingenieuren/-innen

um und schaffen damit die Grundlage für eine

einwandfreie Bauausführung. Sie führen zeichnerische,

rechnerische und organisatorische

Tätigkeiten selbständig und in Kooperation

mit anderen kundenorientiert aus. Sie werten

Geländeaufnahmen bzw. Bauausschreibungsunterlagen

aus, fertigen maßstabsgerechte

Zeichnungen per Hand oder am Computer an

und bereiten fertig gestellte Unterlagen für

Präsentationen auf.

Anforderungen:

Bauszeichner/-innen brauchen ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen und technisches

Verständnis. Bei Vermessungsarbeiten und dem

Erstellen von maßstabsgenauen Zeichnungen

ist ein hohes Maß an Konzentration und Genauigkeit

erforderlich. Nur so können Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und

termingerecht erledigt werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte

meist entscheiden, welche Einsatz-gebiete

für sie in Frage kommen und worauf sie sich

spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht

von Konstruktion und Planung über Projektassistenz

bis hin zu Ausschreibung und Vergabe.

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende

Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine

Weiterbildung als Techniker/-in sein; ebenso

ist eine Weiterbildung als Fachwirt/-in möglich.

Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich: Bauzeichner/-innen können sich z. B.

mit einem eigenen Zeichenbüro selbständig

machen.

27


Bergbautechnologe/-in

Berufskraftfahrer/-in

28

Tätigkeit:

Bergbautechnologen/-innen regeln und steuern

Einrichtungen des Grubenbetriebes und

halten sie instand. Sie bedienen Maschinen,

Anlagen und Einrichtungen für den Abbau

von Rohstoffen oder den Vortrieb von Stollen

und Bohrlöchern. Sie montieren Fördersysteme

und Transportanlagen und passen sie

neuen Bedingungen an. Für die Versorgung

mit Frischluft und zur Entsorgung von Abluft,

Gasen und Sickerwasser montieren und warten

sie großvolumige Leitungssysteme mit

Gebläsen und Pumpen. Bergbautechnologen/

-innen nehmen Maschinen, Systeme und Anlagen

der Bergbautechnik in Betrieb, bedienen

und steuern sie. Die Ausbildung kann in einer

der folgenden Fachrichtungen erfolgen:

Bergbautechnologe/-in Fachrichtung Tiefbautechnik

oder Bergbautechnologe/-in Fachrichtung

Tiefbohrtechnik.

Anforderungen:

Bergbautechnologen/-innen arbeiten unter

Tage – soweit es das Jugendarbeitsschutzgesetz

zulässt. Dabei sind sie Kälte und Nässe,

aber auch Hitze, Schmutz oder Zugluft ausgesetzt.

Auch an den Kontakt mit Gesteinsstäuben

und den Geruch von chemischen Gasen

müssen sich die Auszubildenden gewöhnen.

In Grubenanlagen sind vielfältige Arbeiten zu

erledigen. Vor Beginn der Ausbildung ist die

gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs

in Form eines ärztlichen Attests nachzuweisen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum Bergbautechnologen

bzw. zur Bergbautechnologin ist der

erste Schritt ins Berufsleben. Für Bergbautechnologen/-innen

bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten

im Maschinen- und Anlagenbau,

bei der Herstellung von Bergwerksmaschinen,

im Tiefbau, im Schacht- oder Brunnenbau. Unter

bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich: Techniker/-in

Bergbautechnik mit den Einsatzbereichen Bergtechnik,

Tiefbautechnik oder Verfahrenstechnik.

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/-innen transportieren Güter in

Lastkraftwagen oder befördern Personen in

Bussen im Reise- und Personennahverkehr,

dabei achten sie auf Sicherheit sowie wirtschaftliche

und umweltschonende Aspekte. Sie

wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den

Transport von Gütern oder die Beförderung von

Personen vor, nehmen das Transportgut oder

Gepäck an, sichern die Ladung und prüfen die

mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten

müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/-innen sollen wissen, dass sie

einen Beruf mit viel Verantwortung übernehmen,

sich für technische Zusammenhänge

interessieren, bereit sein auch nachts oder am

Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten.

Aufgrund der Führerscheinregelungen kann

eine Ausbildung erst mit dem 16. (Lastkraftwagen)

bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse) begonnen

werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte, Sicherheitstechnik ist

möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a.: Kraftverkehrsmeister/-in.


Betonbauer/-in

Stahlbetonbauer/-in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/-innen arbeiten

auf unterschiedlichen Baustellen, um neue

Gebäude zu bauen und bestehende Gebäude

instand zu setzen bzw. zu modernisieren.

Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton und

Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest,

setzen Baumaschinen und Bauwerkzeug ein.

Sie bauen Gerüste auf und ab und vermessen

Bauwerke und Bauteile, stellen Schalungen für

Fundamente, Stützen und Balken sowie für

Wände, Decken und Treppen her, prüfen die

Qualität des frischen Betons, fördern den Beton

in die Schalungen und bearbeiten die hart

gewordene Betonoberfläche mit Hilfe von Maschinen.

Beton- und Stahlbetonbauer/-innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-,

Schall- und Brandschutz ein, dichten die Bauwerke

gegen Feuchtigkeit ab und beachten die

Sicherheit, den Gesundheitsschutz und den

Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An

Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen,

bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich

ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen

die Auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/-in

ist der erste Schritt ins Berufsleben.

Danach geht es weiter, beispielsweise

als Polier/-in, Bauleiter/-in oder auch Diplom-

Ingenieur/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche

Selbstständigkeit sein.

Chemikant/-in

Tätigkeit:

Chemikant/-innen stellen aus organischen und

anorganischen Rohstoffen chemische Erzeugnisse

wie Farben, Pflanzenschutzmittel, Waschmittel

oder Kosmetika her und bedienen

hierfür rechnergestützte Maschinen und Fertigungsstraßen.

Chemikanten und Chemikantinnen

füllen die Rohstoffe in Behältnisse ein,

fahren die Produktionsanlagen an und heizen,

kühlen oder destillieren die Rohstoffe.

Während der Herstellung kontrollieren sie

regelmäßig Messwerte und entnehmen Proben,

um die Produktqualität zu überprüfen.

Die fertigen Produkte füllen sie ab und protokollieren

den Fertigungsverlauf. Daneben warten

und reparieren sie die Produktionsanlagen.

Sie beteiligen sich auch an der Entwicklung

von verfahrenstechnischen Prozessen.

Anforderungen:

Technisches Verständnis und Interesse an chemischen

Prozessen brauchen sie von Anfang

an: Sie bedienen Maschinen, mit denen sie unterschiedliche

Chemikalien reinigen, mischen,

aufbereiten und umfüllen. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Arbeit mit hautreizenden

oder allergieauslösenden Chemikalien oder die

Geruchsbelästigung durch Chemikalien, Farben

und Lacke. Bewerber sollten gute Noten in Mathe,

Physik, Chemie und Biologie haben und

gerne im Team arbeiten. Nicht geeignet ist die

Ausbildung bei Allergien oder Empfindlichkeiten

gegenüber chemischen Substanzen

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemikanten können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Verfahrenstechnik,

Sicherheitswesen, Industrieelektronik,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum Industriemeister/

-in Chemie oder Techniker/-in Chemietechnik

oder Umweltschutztechnik ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Chemietechnik zu erwerben.

29


Elektroniker/-in

30

Tätigkeit:

Elektroniker/-innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgabe rund um die Elektrik.

Sie planen elektrische Anlagen nach den

Wünschen ihrer Kunden, installieren sie und

nehmen sie in Betrieb. Elektrische Systeme

werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/-innen für

Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und

Infrastruktursysteme nach rechtlichen

Bestimmungen, Betreibervorgaben und

Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen

Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme

mit Hilfe von Automatisierungs- und

Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den

Betrieb der technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch

und setzen Systeme instand

Elektroniker/-innen für

Maschinen-und Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen

(Anordnung von elektrischen Leitern)

her und isolieren Wicklungen in

elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische

Maschinen, prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regelund

Überwachungsgeräte der Antriebsund

Versorgungstechnik und halten sie

Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf

denen kleinste elektronische Bauelemente

montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte

und elektrische Geräte Instand

Elektroniker/-innen für Betriebstechnik:

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und

anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen

und

Energieleitungen einschließlich allgemeiner

Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme

einschließlich pneumatischer/hydraulischer

Komponenten und richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automattierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme

prüfen deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen

analysieren Störungen und setzen Anlagen

instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der

Anlagen ein

Elektroniker/-innen der Fachrichtung

Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen

montieren sie und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen

und Steuerungen sowie pneumatische,

hydraulische und elektrische Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten

sie Instand

Elektroniker/-innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen

für elektronische Geräte und Systeme und

dokumentieren diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie

den technischen Umgebungsbedingungen

an, wobei sie eng mit den technischen

Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und

montieren die gewünschten Geräte bzw.

Systeme nach den Vorgaben, wobei sie

mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und

Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen

ein, programmieren, warten und reparieren

sie im Falle einer Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein,

überwachen deren Betrieb und prüfen diese

gegebenenfalls.

» sind verantwortlich für ein reibungsloses

Funktionieren aller elektrischen und

elektronischen Geräte wie auch von

Informations-, Kommunikations- oder

medizinischen Hilfsmitteln und Sensoren

in den verschiedensten Unternehmen und

Einrichtungen


Elektroniker/-innen der Fachrichtung

Informations- & Telekommunikationstechnik:

» konzipieren Datenübertragungssysteme,

analysieren Gefahrenpotenziale und

konzipieren sicherheitstechnische Anlagen

wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit-

und Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und

Telekommunikationssysteme und halten

sie Instand

Elektroniker/Elektronikerinnen für Gebäudeund

Infrastruktursysteme:

» installieren und betreiben Gebäude- und

Infrastruktursysteme nach rechtlichen

Bestimmungen, Betreibervorgaben und

Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und

erfassen Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und

Nutzungsveränderungen von technischen

Systemen und stimmen Änderungen mit den

Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen die

Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen

sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen

von technischen Systemen, prüfen

die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme

mit Hilfe von Automatisierungs- und

Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den

Betrieb der technische Gebäudesysteme

Elektroniker für Informationsund

Systemtechnik:

» entwickeln industrielle

informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und

Sicherheitssysteme, Informations- und

Kommunikationssysteme, funktechnische

Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten,

elektronische Bauteile und Geräte,

installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke

konfigurieren sie

» erstellen Bedienoberflächen und

Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und

passen sie an, programmieren

Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende

Kompatibilitätsprobleme lösen

» erfassen Messwerte und werten sie

aus, führen Testläufe an Systemen

und Systemkomponenten durch, prüfen

elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software

an oder tauschen defekte Komponenten und

Baugruppen aus

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisch interessiert

sein, räumliches Vorstellungsvermögen haben,

um Geräte und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen

und Schaltplänen herzustellen

und zu montieren, gute Noten in Mathe, Physik

und Englisch mitbringen, gut sehen und hören,

um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten, sowie

gerne im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z.B.

Elektrotechnik-Elektronik, Mess-, Steuerungsund

Regelungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum

Industriemeister/-in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/-in Fachrichtung Elektrooder

Medizintechnik, Techniker/-in Betriebswissenschaft

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Informations- und

Kommunikationstechnik zu erwerben.

31


Chemielaborant/-in

Fachinformatiker/-in

32

Tätigkeit:

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen

analysieren Stoffe nach verschiedenen chemischen

Verfahren, stellen chemische Präparate

her, reinigen und identifizieren chemische Stoffe,

trennen Stoffgemische, optimieren gemeinsam

mit Naturwissenschaftlern Herstellungsverfahren,

führen physikalische Untersuchungen

durch, nutzen laborbezogene Informationstechnik

und installieren z. B. Computerprogramme,

führen umweltbezogene Arbeitstechniken durch

und messen z. B. Emissionen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gute Kenntnisse in Chemie

und Mathematik haben, gerne mit moderner

Technik (auch Computer) umgehen, genau

und sorgfältig arbeiten, gute Beobachtungsgabe

haben sowie sich gut konzentrieren können.

Nicht geeignet ist die Ausbildung für die jenigen,

die empfindlich oder allergisch gegenüber

Lösungsmitteln oder anderen chemischen oder

biologischen Stoffen sind. An die Arbeit mit den

teilweise gesundheits- und umweltgefährdenden

Chemikalien müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung:

Schutzbrille, Laborkittel und Handschuhe sind

im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemielaborant/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. analytische Chemie oder Labortechniken,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Chemietechnik oder zum/zur Industriemeister/-in

der Fachrichtung Chemie

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Chemie oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachinformatiker/-innen können bis ins kleinste

Bit auf die High-Tech-Bedürfnisse ihrer

Kunden eingehen und werden in einer der

beiden Fachrichtungen Systemintegration oder

Anwendungsentwicklung ausgebildet.

In der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen

und installieren sie Netzwerke und erweitern

Festnetze. Sie bieten den Benutzern

Service und Information, helfen ihnen bei Anwendungsproblemen,

erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV.

In der zweiten Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“

entwickeln sie passgenaue Softwarelösungen

für Kunden, installieren diese Systeme

und führen die Betriebsmitarbeiter/-innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung

haben, planen und organisieren

können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. spezielle Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung,

als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Softwareentwickler/-in

ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Informatik

zu erwerben.


Fachkraft für Lagerlogistik

Fachlagerist/-in

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was

zum Beispiel bei der Lagerung leicht verderblicher

Waren zu beachten ist und wie sie zerbrechliche

Waren oder Gefahrgüter, wie zum

Beispiel explosive Stoffe, für den Transport

vorbereiten. Sie nehmen die Ware entgegen,

kontrollieren sie und bringen die Container und

Paletten zum Beispiel mit dem Gabelstapler

an den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie

die Übersicht, ganz egal wie voll das Lager ist.

Für ausgehende Waren planen sie Touren, erstellen

Begleitpapiere, bearbeiten Versandpapiere,

ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine

vielfältige Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche

Bewegung sowie eigenverantwortliches

Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten flexibel sein und gerne

organisieren sowie zupacken können. An

die Arbeit unter Zeitdruck müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an das

sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf

Lkws verladen. In Lagerhallen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, die sowohl Muskelkraft

als auch Konzentration erfordern. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf

Leitern – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder

Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/-in,

Lager- und Transportplanung, Versandlogistik.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a. Meister/-in

für Lagerlogistik, Betriebswirt/-in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

Tätigkeit:

Fachlageristen/-innen sind Organisationstalente.

Sie wissen genau, wo was steht. Auch in

Hochregallagern, die groß wie Fußballfelder

sind, behalten Fachlageristen/-innen den Überblick.

Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen insbesondere

von Handelsbetrieben. Dort nehmen

sie Waren, die mit dem LKW angeliefert werden,

entgegen. Sie prüfen anhand der Begleitpapiere

Art, Menge und Qualität der Lieferung, sortieren,

registrieren und lagern sie. Ausgehende

Waren werden von ihnen verpackt und zu versandfertigen

Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen

und beschriften die Sendungen. Dabei wenden

sie betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme

sowie arbeitsplatzbezogene

Software an.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten flexibel sein und gerne

organisieren sowie zupacken können. An

die Arbeit unter Zeitdruck müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an das

sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf

Lkws verladen. In Lagerhallen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, die sowohl Muskelkraft

als auch Konzentration erfordern. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf

Leitern – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/-in kann ggf.

durch die darauf aufbauende Ausbildung zur

Fachkraft für Lagerlogistik um ein Jahr ergänzt

werden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare

oder Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B. Lagerung

gefährlicher Stoffe, Material- und Lagerwirtschaft,

Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a. Fachkaufmann/-frau für

Vorratswirtschaft u. Meister/-in Lagerwirtschaft.

33


Fahrzeuglackierer/-in

Hochbaufacharbeiter/-in

34

Tätigkeit:

Fahrzeuglackierer/-innen arbeiten nicht nur an

Fahrzeugen. Sie stellen Oberflächenbeschichtungen

und Applikationen auch an Aufbauten

und anderen Gegenständen sowie an Einzelund

Serienteilen her.

Das Spektrum ihres Berufs ist weit: Die

große Anzahl der verschiedenen Lackmaterialien

muss erkannt werden, unterschiedliche

Lackiertechniken sind anzuwenden einschließlich

der Nutzung moderner Mess- und Farbmischgeräte

sowie der Lackpflege zum Werterhalt

von Fahrzeugen. Aber auch die Kon -

trolle der Umweltverträglichkeit, die Durchführung

von Karosseriearbeiten, das Beraten und

die Kommunikation mit Kunden sowie der

Umgang mit der EDV und dem Internet zur

Reparatur-Informationsrecherche gehören zu

ihrem Aufgabenbereich.

Anforderungen:

An die Ausdünstungen der Lacke, die die Atemwege

reizen können, müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen.

Beim Lackieren von Fahrzeugen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur handwerkliches Geschick und Sinn für

Farbnuancen gefragt, sondern auch Sorgfalt

und Konzentration gefordert sind. Nur so können

Farben korrekt angemischt, Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und

– z. B. beim Abschleifen beschädigter Stellen –

Ausrutscher und Missgeschicke vermieden werden.

Um sich vor schädlichen Dämpfen und

Lackspritzern zu schützen, tragen die Auszubildenden

einen Schutzanzug und eine Atemmaske.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fahrzeuglackierer/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Grafik und Schriftgestaltung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Maler- und Lackierermeister/-in oder

Techniker/-in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnikablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

Tätigkeit:

Hochbaufacharbeiter/-innen führen je nach

Ausbildungsschwerpunkt Maurerarbeiten, Beton-

und Stahlbetonarbeiten oder Feuerungsund

Schornsteinbauarbeiten aus. Sie führen

diese Arbeiten auf der Grundlage von technischen

Unterlagen und von Arbeitsaufträgen

allein und in Kooperation mit anderen selbständig

durch. Sie planen und koordinieren

ihre Arbeit, richten Baustellen ein, legen die

Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen

zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei

der Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der

Baustelle. Sie prüfen ihre Arbeiten auf fehlerfreie

Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Sie tragen Baumaterialien, stellen Mauerwerk her

und betätigen den Presslufthammer. Meist arbeiten

sie unter freiem Himmel. An Regen,

Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen, wie an die

Zugluft in den Rohbauten. Daneben ist Schwindelfreiheit

wichtig. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfällen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können

Hochbaufacharbeiter/-innen unter bestimmten

Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr

fortsetzen und die Prüfung zum Beton- und

Stahlbetonbauer bzw. zur Beton- und Stahlbetonbauerin,

zum Feuerungs- und Schornsteinbauer

bzw. zur Feuerungs- und Schornsteinbauerin

oder zum Maurer bzw. zur Maurerin

ablegen. Hochbaufacharbeiter/-innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z.B. Beton- und Stahlbetonbau oder

Bauwerksabdichtung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Vorarbeiter/

-in oder als Werkpolier/-in im Hochbau ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Bauingenieurwesen zu erwerben.


Industriemechaniker/-in

Informationselektroniker/-in

Tätigkeit:

Industriemechaniker/-innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung

von technischen Systemen eingesetzt.

Sie richten Produktionsanlagen ein, rüsten sie

um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen

Benutzer in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen

sind: Automatisierungstechnik, Instandhaltung,

Maschinen- und Anlagenbau, Produktionstechnik

und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten an Technik interessiert

sein, genau und sorgfältig arbeiten, gerne

im Team arbeiten sowie gutes Hör- und Sehvermögen

haben. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln kommen

sie in Kontakt. Schwindelfrei sollten sie

sein, denn große Maschinenanlagen sind oft

nur über Leitern und Gerüste erreichbar. Beim

Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur technisches Geschick gefragt

ist, sondern auch Sorgfalt und Konzentration

gefordert sind. Oft arbeiten sie schon in der

Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Schweißtechnik oder CNC-Technik, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Industriemeister/-in der Fachrichtung

Metall oder Techniker/-in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Maschinenbau oder Produktionstechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Informationselektroniker/-innen installieren

Hardware (Geräte) und Hardware-Netzwerke.

Außerdem helfen sie dabei, diese Systeme und

die dazu gehörige Software in Betrieb zu nehmen.

Hard- und Software werden an die besonderen

Wünsche der Kunden angepasst. montieren

Geräte, vernetzen sie untereinander, sichern

die Stromversorgung. Informationselektroniker/

-innen weisen die Benutzer ein, erklären ihnen

den Umgang mit neuen Programmen oder

Rechnern, sichern die Qualität, betreuen Projekte,

kennen betriebswirtschaftliche und arbeitsorganisatorische

Zusammenhänge und

arbeiten serviceorientiert beim Kunden. Die

Ausbildung wird im Handwerk in den folgenden

Schwerpunkten angeboten: Bürosystemtechnik

oder Geräte- und Systemtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche

Zusammenhänge und Arbeitsabläufe

interessieren, mathematisches und technisches

Verständnis mitbringen, über ein

gutes sprachliches Ausdrucksvermögen verfügen

und Spaß am Tüfteln, Planen und Organisieren

haben. An ständig wechselnde

Arbeitsorte müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Im Umgang mit spannungsführenden

Teilen beachten sie die Sicherheitsbestimmungen

besonders sorgfältig, um Unfälle

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Informationselektroniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Montage, Fertigung oder Kundendienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Informationstechnikermeister/-in

oder Techniker/-in der Fachrichtung

Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Information/Kommunikation

ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Informations-

und Kommunikationstechnik zu erwerben.

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IT-Systemelektroniker/-in

Tätigkeit:

IT-Systemelektroniker/-innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen

(IT-Systemen) vertraut und können ihre

Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit

und Erweiterungsmöglichkeit bewerten,

wählen Komponenten (Bestandteil eines Gesamtsystems)

aus und bauen sie zusammen, kennen

Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest, welche

Hard- und Softwareausstattung ein Arbeitsplatz

benötigt, können Betriebssysteme für Netzwerke

und Software und Hardwarekomponenten installieren,

in bestehende Systeme einpassen

und in Betrieb nehmen. Zu ihren weiteren

Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie

das kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren,

Spaß an Computern und Elektrotechnik haben,

mathematisches Verständnis, logisches

Denkvermögen besitzen, sich regelmäßig

über Multimedia, Computer und Software informieren,

Ausdauer haben und sich immer

wieder auf neue Situationen einstellen können,

gerne im Team arbeiten sowie anderen

gerne als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Automatisierungstechnik, Elektronik,

Mechatronik oder Nachrichtentechnik, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in der Fachrichtung

Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/-in

ablegen Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.

Karosserie- und

Fahrzeugbaumechaniker/-in

Tätigkeit:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-innen

sind Spezialisten für Unfallreparaturen und für

Fahrzeuge nach Maß: Behindertenfahrzeuge

mit Hebebühnen, gepanzerte Geldtransporter,

rollende Imbissbuden oder Wohnmobile. Sie

prüfen Fahrzeugrahmen, Karosserien und Aufbauten,

halten sie Instand und montieren z.

B. Rahmenteile durch Schrauben oder Schweißen.

Sie schließen mechanische, pneumatische

und hydraulische sowie elektrische und

elektronische Systeme und Anlagen an, stellen

sie ein, prüfen sie und stellen Fehler und Störungen

sowie Schäden am Fahrzeug fest. Karosserie-

und Fahrzeugbaumechaniker werden

in einer der drei Fachrichtungen ausgebildet:

Karosserieinstandhaltungstechnik, Karosseriebautechnik,

Fahrzeugbautechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt

sein, technisches Interesse haben sowie

zuverlässig und genau arbeiten. An den

Lärm beim Einsatz mancher Maschinen, z.B.

von Trennschleifern, müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die

Zugluft in den Werkhallen, den Umgang mit

Schmierstoffen und Öl sowie an die Dämpfe

von Lacken und Reinigungsmitteln, die in der

Luft liegen und die Atemwege reizen können.

Um Verletzungen beim Schweißen vorzubeugen,

tragen sie Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Kraftfahrzeugbau oder

CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Industriemeister/-in

der Fachrichtung Metall oder Techniker/-in der

Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

(je nach Ausbildungsfachrichtung) einen Abschluss

im Fach Fahrzeugtechnik zu erwerben.


Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Konstruktionsmechaniker/-in

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des/der Kraftfahrzeugmechatronikers/-in

stehen Diagnose-, Instandhaltungs-,

Um-, Nachrüst- und Ausbauarbeiten im Mittelpunkt,

zusätzlich dazu kommen noch die

Codierung von Steuergeräten, das Anpassen

an verknüpfte Fahrzeugsysteme und die

Kommunikation mit den Kunden. Bei der

Ausbildung zum Mechatroniker/-in gibt es vier

verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden

muss. Die vier Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik,

Karosserietechnik und Systemund

Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/-in werden möchte,

sollte vor allem ein hervorragendes technischphysikalisches

Verständnis mitbringen, im Idealfall

in den Bereichen Elektronik, Hydraulik und

Pneumatik, außerdem sind gute Mathematikkenntnisse

angebracht.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Schweißtechnik oder Pyrotechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Meister/-in oder

Techniker/-in in den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen

ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

je nach Ausbildungsfachrichtung einen

Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen

wie Container, Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt

werden, sind Konstruktionsmechaniker/-innen

am richtigen Platz. Sie fertigen und

montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transportund

Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren,

Behälter, Blechrohre und Blechkanäle,

Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl

und Bleche und sind je nach Einsatzgebiet auf

bestimmte Arbeitsbereiche spezialisiert.

Es gibt folgende Einsatzgebiete: Ausrüstungstechnik,

Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß an körperlicher

Arbeit haben und fit sein, handwerklich geschickt

sein sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben, um nach Modellen, Zeichnungen

oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/-innen

müssen sie sich nicht nur

an Maschinenlärm, sondern auch an den Staub

gewöhnen, der beim Brennschneiden, Bohren

oder Schleifen in der Luft liegt und die Atemwege

reizen kann. Auch mit Schmier- und

Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Schwindelfrei

sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim

Herstellen von Metallbaukonstruktionen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

sowohl Körpereinsatz als auch Konzentration

gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Schweißtechnik oder CNC-Technik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Industriemeister/-in der Fachrichtung

Metall, Techniker/-in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/-in der

Fachrichtung Maschinentechnik mit dem

Schwerpunkt Konstruktion ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung)einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

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Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist

schnelle Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen

messen, installieren

und reparieren nicht nur in der Werkstatt,

sondern auch auf Wiesen und Acker

oder im Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten,

prüfen, installieren und setzen Fahrzeuge, Maschinen,

Anlagen und Geräte instand, bearbeiten

und fügen Werkstücke und Bauteile manuell

und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler

und Störungen und deren Ursachen in mechanischen,

hydraulischen, elektrischen und elektronischen

Systemen, beraten Kundinnen und

Kunden, bedienen Fahrzeuge und deren Systeme

und nehmen sie in Betrieb, prüfen Abgase

und Einrichtungen zur Emissionsminderung

und stellen elektrische Stromanschlüsse her

und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisches Verständnis

haben, räumliches Vorstellungsvermögen

haben, genau und sorgfältig arbeiten – auch unter

Zeitdruck, verantwortungsbewusst arbeiten

sowie Intresse an Mathe und Physik haben.

Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen

unter freiem Himmel.

An wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen,

Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszu-bildenden ebenso gewöhnen wie an

Zugluft, die in vielen Werkhallen herrscht. Bei

der Wartung und Instandsetzung von Landund

Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung: Je

nach Arbeit sind Handschuhe und Sicherheitsschuhe

oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder

Kunststoffbe- und -verarbeitung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Baumaschinenmeister/-in oder eine Weiterbildung

als Techniker/-in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik

zu erwerben.

Maschinen- und

Anlagenführer/-in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen

ein, bedienen diese und rüsten sie um.

Sie steuern und überwachen die Maschinenbelegung

und optimieren den Materialfluss, planen

Arbeitsabläufe, stimmen sich mit vorund

nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und

Prüfmittel aus, stellen Störungen fest und beseitigen

sie, suchen Werkstoffe aus und bearbeiten

diese nach technischen Unterlagen.

Sie führen Inprozesskontrollen durch und bedienen

Steuerungs- und Regelungseinrichtungen

zur Qualitätssicherung. Die Ausbildung

wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter-

und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisch interessiert

sein, insbesondere an modernen Maschinen-,

Anlagen- und Steuerungssystemen und verantwortungsbewusst

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit die Ausbildung in

dem entsprechenden Branchenberuf fortzusetzen,

wobei dann einen Anspruch auf die

volle Anrechnung der Maschinen- und Anlagenführerausbildung

von 2 Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse

oder Seminare, um sich zu spezialisieren,

z. B. Werkstofftechnik, Technisches Zeichnen,

Pneumatik.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a. Maschinenbaumeister/-in,

Industriemeister/-in Fachrichtung

Metall, Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik.


Mathematisch-technische/-r

Softwareentwickler/-in

Tätigkeit:

Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler/-in

programmieren Software, erstellen z. B.

Benutzerschnittstellen, setzen Verfahren der

numerischen Mathematik und Lösungsalgorithmen

um oder richten Anwendersoftware,

Datenbanken und Netzwerke ein.

Nachdem Mathematisch-technische Softwareentwickler/-innen

ein Problem analysiert und

ggf. mit den Kunden besprochen haben, setzen

sie die Anforderungen um und dokumentieren

die Ergebnisse. In der Qualitätssicherung

testen sie die Software und setzen dabei

die passenden Testtools ein.

Anwenderschulungen führen sie im eigenen

Haus oder auch bei Kunden durch.

Mathematisch-technische Softwareentwickler/

-innen weisen die Anwender in die Bedienung

neu erstellter oder optimierter Software ein

und erklären die Funktionen. Wenn sie in interdisziplinären

Forschungsteams tätig sind,

arbeiten sie fachübergreifend mit Spezialisten

zusammen.

Anforderungen:

Sie sollten für diesen Ausbildungsberuf folgende

Neigungen mitbringen: Interesse an Datenverarbeitung

und Informatik, Interesse an

Technik, Interesse an Mathematik (Aufgabenstellungen

aus der Wirtschaft, Technik und den

Naturwissenschaften in mathematische Modelle

umsetzen), Neigung zu systematischem

Denken und planvollem Vorgehen (z. B. auftretende

Fehler eingrenzen und beheben, komplexe

Softwaresysteme konzipieren und realisieren),

Neigung zu kundenorientierter Tätigkeit

(z. B. Benutzer- und Systemdokumentationen

erstellen).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mathematisch-technische Softwareentwickler/

-innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. spezielle Programmiersprachen

oder Datenbankentwicklung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Komponentenentwickler/

-in ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je

nach Ausbildungsfachrichtung) einen Abschluss

im Fach Technomathematik oder Informatik zu

erwerben.

Maurer/-in

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/-innen

stellen Maurer/-innen Wände

aus unterschiedlichen Materialien her.

Zunächst betonieren sie das Fundament, mauern

Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie

Dämm- und Isolierungs-materialien ein. Teilweise

verputzen sie die Wände auch. Daneben

verlegen sie Estriche und Platten oder

montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden

und deren Ursachen fest und beheben diese.

Darüber hinaus führen sie Abbrucharbeiten

durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an:

Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben aus

und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An

Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen,

bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich

ist. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt und – beispielsweise bei

der Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden

werden. Um diesen vorzubeugen, tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/-in

(hier Maurer/-in) ist der erste Schritt

ins Berufsleben. Danach geht's weiter, beispielsweise

als Polier/-in, Bauleiter/-in oder auch

Diplom-Ingenieur/-in.

Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit

sein.

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Medientechnologe/-in Druck

Tätigkeit:

Medientechnologen führen, steuern und warten

rechnergestützte Druckmaschinen und Anlagen

und bedrucken nicht nur Papier, sondern

auch z. B. Verpackungsmaterialien, Folien oder

Textilien nach unterschiedlichen Verfahren. Sie

planen Produktionsabläufe und bereiten Druckprozesse

vor, bereiten analoge und digitale

Daten für die Druckformherstellung auf und

stellen Druckformen und digitale Vorlagen her.

Sie wählen die Druckfarben aus, mischen die

Farben nach Rezept, messen und prüfen die

Qualität der Druckfarben und Druckhilfsmittel

und steuern Druckprozesse. Dabei berücksichtigen

sie die Wechselwirkung von Druckfarbe,

Bedruckstoff, Druckform und Druckmaschine

und sichern die Qualität der Produkte. Sie wenden

je nach Erzeugnis (z. B. Bücher, Kalender,

Broschüren, Kartonagen) Techniken zur Weiterverarbeitung

des Drucks an (z. B. Sortieren,

Binden, Heften, Falten).

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten gut sehen können,

vor allem Farbunterschiede. Sie sollten technisch

und mathematisch interessiert sein, die

Rechtschreibung beherrschen und auch im

Umgang mit Computern „fit“ sein. An den Geruch

von Farben, Lösungsmitteln und anderen

Chemikalien müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Maschinenlärm.

Einen Gehörschutz zu tragen ist deshalb unverzichtbar.

Daneben ist Konzentration erforderlich,

um die Druckergebnisse zu prüfen

und notfalls in den Produktionsprozess einzugreifen

und die Maschineneinstellungen

zu ändern. Mit Termindruck und eventueller

Schichtarbeit müssen die Auszubildenden klar

kommen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen Druck können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Rotations- oder Foliendruck, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen als

Druckermeister/-in oder als Industriemeister/-in

der Fachrichtung Printmedien oder Techniker/

-in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Druck- und Medientechnik zu

erwerben.

Medientechnologe/-in Druck

Verarbeitung

Tätigkeit:

Medientechnologen/-innen Druckverarbeitung

„finishen“ Druckprodukte, insbesondere Bücher,

Akzidenzen, Broschüren, Zeitungen und

Zeitschriften. Sie rüsten und konfigurieren

Aggregate, Maschinen und Anlagen und steuern

und überwachen Verarbeitungsanlagen.

Sie Kontrollieren und optimieren Produktionsprozesse

und führen Mess- und Prüftätigkeiten

im Rahmen der Qualitätssicherung

durch. Weiterhin stellen sie Kunden- und

Fertigungsmuster her und wählen Verfahren

und Materialien aus. Sie besprechen mit vorund

nachgelagerten Bereichen den Produktionsprozess

und halten Aggregate, Maschinen

und Anlagen instand.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten technisch interessiert

sein, logisch vorgehen und auch unter

Stress den Überblick behalten. An den Papierstaub,

aber auch an den Geruch von Lösungsmitteln

aus Klebern und Farben, müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Maschinenlärm. In der Werkstatt sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und

– beispielsweise bei der Arbeit an Maschinen –

Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/-innen Druckverarbeitung

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Fertigungstechnik

oder Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/-in der Fachrichtung Buchbinderei

oder Techniker/-in im Bereich Druck- und

Medientechnik ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Druck- und Medientechnik

zu erwerben.


Mechatroniker/-in

Tätigkeit:

Mechatroniker/-innen sind eine Mischung

aus Mechaniker/-in und Elektroniker/-in. Sie

montieren Anlagen und Maschinen aus mechanischen

und elektronischen Teilen, nehmen

sie in Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker

spanen, trennen und formen

per Hand und mit Maschinen Metalle und

Kunststoffe. Sie verbinden verschiedene

Werkstoffe durch Schrauben, Löten, Kleben

oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin

bauen und prüfen sie elektrische, pneumatische

und hydraulische Steuerungen für Anlagen

und setzen Baugruppen und Einzelteile

zu Maschinen und Systemen zusammen.

Sie montieren und demontieren Maschinen,

Systeme und Anlagen und programmieren

mechatronische Systeme wie z. B. Flaschenabfüllanlagen,

Produktionsstraßen zur

Herstellung von Autos. Ebenso nehmen sie

mechatronische Systeme in Betrieb, bedienen

sie und installieren und testen Hard- und

Softwarekomponenten. Sie prüfen z. B. elektrische

Größen und Signale von mechatronischen

Systemen und stellen Steuer- und Regeleinrichtungen

ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen haben, gut rechnen können

und gerne mit technischen und elektronischen

Geräten umgehen. In vielen Fällen

sind Englischkenntnisse wichtig, um die Unterlagen

lesen zu können, die sie für ihre Arbeit

benötigen. Bei der Montage und Wartung

von mechatronischen Systemen sind nicht nur

technisches Verständnis und geschickte Hände

gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Instandhaltung, Qualitätssicherung oder Endmontage,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Industriemeister/

-in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/-in

der Fachrichtung Mechatronik

/-in oder Techniker/-in der Fachrichtung Maschinentechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

je nach Ausbildungsfachrichtung einen

Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben.

Produktionsmechaniker/-in

Textiltechnik

Tätigkeit:

In der Herstellung von Garnen, gewebten Stoffen,

textilen Bändern, Maschenwaren, Schmucktextilien

oder Verbundstoffen sorgen Produktionsmechaniker/-innen

(Textiltechnik) für einwandfrei

funktionierende Produktionsanlagen und

störungsfreie sowie wirtschaftliche Arbeitsabläufe

in ihren Arbeitsbereichen. Vor Beginn

der Produktion richten sie die voll- und teilautomatisierten

Produktionsmaschinen und

-anlagen ein. Hierfür bauen sie z. B. Maschinenbauteile

und Werkzeuge ein oder aus. Sie

analysieren Mustervorlagen, bestimmen Konstruktionstechniken

sowie Produktmerkmale

und erstellen Datenträger. Über steuer- und

regelungstechnische Einrichtungen an den Maschinen

oder an Leitständen geben sie die erforderlichen

Produktionsdaten, z. B. für die Maschinengeschwindigkeit,

Fadenspannung oder

Musterung ein. Schließlich fahren sie die Maschinen

an, überwachen die Prozessabläufe und

kontrollieren die textilen Erzeugnisse. Wenn

nötig, justieren sie nach: Wenn sie die Prozessparameter

verändern, ändern sich die Produkteigenschaften.

Außerdem halten Produktionsmechaniker/-innen

(Textiltechnik) die Produktionsanlagen

instand. Bei Maschinenstörungen

grenzen sie den Fehler systematisch ein und

beheben ihn.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten praktisch veranlagt

sein und Freude an der Technik zeigen.

Ein gutes räumliches Sehen und Farbsehvermögen,

sowie Fingergeschicklichkeit und

Konzentrationsvermögen über längere Zeit

sind unerlässlich. Wichtig ist: Lärmtoleranz,

Selbständigkeit, Freude an textilen Materialien,

handwerkliches Geschick und Interesse für Elektronik.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Vorraussetzungen, wie mehrjährige

Berufserfahrung, gibt es vielfälltige

Weiterentwicklungsmöglichkeiten, wie Spinnerei-,

Zwirnerei- oder Weberei-Meister/-in, Spinnerei-,

Zwirnerei- oder Weberei-Techniker/-in

oder den Bachelor of Engineering.

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Servicefahrer/-in

Spezialtiefbauer/-in

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Tätigkeit:

Servicefahrer/-innen erbringen vor Ort produktbezogene

Serviceleistungen, informieren und

beraten Kunden, bieten Waren und Dienstleistungen

an und stellen die Waren für Auslieferungen

nach Aufträgen zusammen, liefern

Waren aus und holen Waren ab, stellen Schäden

fest und leiten Maßnahmen ein. Sie nehmen

Kundenwünsche, Beschwerden und Reklamationen

entgegen und führen Gespräche situationsgerecht.

Servicefahrer/-innen führen Fahrten

auf öffentlichen Straßen sicher, wirtschaftlich

und umweltschonend durch, planen ihre

Touren nach verkehrsgeografischen und wirtschaftlichen

Gesichtspunkten sowie zeitlichen

Vorgaben und stellen die Funktionsfähigkeit

von Fahrzeug und Arbeitsmitteln sicher.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind in Lagerräumen und

Fahrzeugen sowie beim Kunden tätig. Schon

in der Ausbildung arbeiten sie dabei je nach

Betrieb manchmal auch am frühen Morgen,

am Abend oder am Wochenende, soweit

das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt. An

das Heben schwerer Lasten müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag unterwegs zu sein. Dabei

sind aber nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern

auch Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit

erforderlich. Zum Teil wird die Fahrerlaubnis

Klasse B und ein Mindestalter von 18 Jahren

als Zulassungsvoraussetzung angegeben.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Servicefahrer/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Kurier- oder Postdienste, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum

Fachwirt/-in für Güterverkehr und Logistik oder

als Fachkaufmann/Fachkauffrau für Einkauf

und Logistik ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Für den Bau von Straßen- und Eisenbahntunneln,

Fernsehturm- und Brückenfundamenten

werden Spezialisten/-innen gebraucht.

Spezialtiefbauer/-innen führen mit Hilfe großer

Maschinen in erster Linie Tiefenbohrungen

durch, um Baugruben und Fundamente herzustellen.

Außerdem fertigen sie Verbundelemente

und Verankerungssysteme an und führen

Bodenverdichtungen und -verbesserungen

aus. Beim Bau von Brückenfundamenten arbeiten

sie häufig unter der Wasseroberfläche, in

Tunnelbaumaschinen oft im Überdruckluftbereich.

Anforderungen:

Ausbildungsbetriebe sind Industriebetriebe

des Baugewerbes. Für diese sind die Auszubildenden

zusammen mit ihrem Bautrupp auf

wechselnden Baustellen tätig.

Zupacken müssen sie von Anfang an:

Sie tragen Baumaterialien, heben Baugruben

aus und betätigen Bohranlagen und Motorrammen.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen,

wie an den Maschinenlärm, Schmutz

oder Staub. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise

beim Ausheben von Baugruben – Unfälle

vermieden werden. Schutzkleidung, beispielsweise

Schutzhelm und Sicherheitsschuhe, ist

auf der Baustelle unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Spezialtiefbauer/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Bohrgeräteführung oder Tunnelbau, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterqualifizierung

zum Vorarbeiter/-in und weiter

zum Polier/zur Polierin im Bereich Tiefbau

oder Techniker/-in der Fachrichtung Bautechnik

mit dem Schwerpunkt Tiefbau ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit je nach Ausbildungsfachrichtung

einen Abschluss im Fach Bauingenieurwesen

zu erwerben.


Straßenbauer/-in

Tätigkeit:

Straßenbauer/-innen stellen Untergründe und

Oberflächen von Straßen, Wegen, Plätzen und

anderen Verkehrsflächen her, halten sie Instand

und reparieren sie. Sie sorgen also für

ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt

hat. Sie arbeiten in Tiefbauunternehmen, vor

allem im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau.

Auch im Schachtbau sowie im Rohrleitungs-

und Kabelleitungstiefbau können sie

tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien

Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Zupacken müssen sie von Anfang an:

Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben aus

und bedienen Straßenfertiger und Walzen.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen,

Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen, wie

an Staub oder chemische Gase und Dämpfe.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen,

bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich

ist. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt und – Beispielsweise

bei der Arbeit mit schweren Maschinen – Unfälle

vermieden werden. Schutzkleidung, beispielsweise

Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und

Gehörschutz gegen den Maschinenlärm, ist auf

der Baustelle unverzichtbar. In der Regel wird

der Nachweis der gesundheitlichen Eignung in

Form eines ärztlichen Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/-in

ist der erste Schritt ins Berufsleben.

Danach geht es weiter, beispielsweise als

Polier/-in, Techniker/-in oder auch Diplom-

Ingenieur/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche

Selbstständigkeit sein.

Technische/-r

Produktdesigner/-in

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/-innen lernen

wie man technische Unterlagen erstellt, geometrische

Grundkonstruktionen von Bauteilen

ausführt und dabei die verschiedenen Ansichten,

Schnitte und Bemaßungen darstellt,

was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten

ist, wie man Längen, Winkel, Flächen, Volumen

und Massen berechnet und die mechanischen

Funktionen wie Geschwindigkeit und Beschleunigung,

Kräfte, Drehmoment und Reibung in

die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze

sind modernste EDV-technische Anlagen z. B.

CAD-Anlagen. Technische Produktionsdesigner/

-innen werden in der Fachrichtung Produktgestaltung

und -konstruktion sowie Maschinenund

Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung

haben, planen und organisieren

können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Technischen Zeichnen oder CAD-

Anwendungen, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum Staatlich geprüften

Techniker/zur Staatlich geprüften Technikerin

der Fachrichtung Maschinentechnik ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Produkt- und Industriedesign

zu erwerben.

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Textilreiniger/-in

Tiefbaufacharbeiter/-in

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Tätigkeit:

Textilreiniger nehmen Textilien vom Kunden an,

sortieren das Reinigungsgut vor und sortieren

die Textilien, detachieren (Tache: Fleck) Textilien

vor und stellen zum Beispiel fest, um

was für Flecken es sich handelt, waschen Textilien,

be- und entladen die Waschmaschinen,

messen Reinigungsmittel ab. Sie wenden geeignete

Trocknungsverfahren an, finishen die

Textilien und bügeln oder dämpfen sie in Form,

wenden Spezialverfahren zur Reinigung von

Leder oder Teppichen an.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten kontaktfreudig sein

und gerne mit Menschen umgehen, viel Sinn

für Hygiene haben sowie für technische und

chemische Vorgänge aufgeschlossen sein.

An den Kontakt mit hautreizenden Reinigungs-

und Lösungsmitteln müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

starke Temperaturschwankungen und hohe

Luftfeuchtigkeit. In Reinigungsbetrieben sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

ein hohes Maß an Konzentration erforderlich

ist. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt und – beispielsweise bei

der Arbeit an Pressen und Bügelautomaten –

Unfälle vermieden werden. Um diesen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden mitunter

Schutzkittel und Handschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Textilreiniger/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Färben oder Textilveredlung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum

Textilreinigermeister/zur Textilreinigermeisterin

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Textil-, Bekleidungstechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/-innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-,

Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten

aus. Sie arbeiten sowohl im Neubau

als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen.

Sie führen Erdarbeiten durch, stellen Baugruben,

Gräben sowie Verkehrswege und Verkehrsflächen

her und bauen Ver- und Entsorgungssysteme

ein. Sie führen diese Arbeiten auf der

Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit

anderen selbständig durch.

Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, richten

Baustellen ein, legen die Arbeitsschritte

fest und ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit

und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit

sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle.

Sie prüfen ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung,

dokumentieren sie und räumen ihren

Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Zupacken müssen sie von Anfang an.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen,

Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

Staub oder chemische Dämpfe und Gase. Auf

Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen,

bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können

Tiefbaufacharbeiter/-innen unter bestimmten

Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr

fortsetzen und die Prüfung zum Straßenbauer/

zur Straßenbauerin, zum Gleisbauer/zur Gleisbauerin,

zum Rohrleitungsbauer bzw. zur Rohrleitungsbauerin

oder zum Spezialtiefbauer/

zur Spezialtiefbauerin ablegen. Wer beruflich

vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins

Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/-in sein.


Verfahrensmechaniker/-in für

Kunststoff- & Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/-innen stellen mit

Hilfe von Spezialmaschinen verschiedenen Produkte,

z. B. Folien, Platten, Kunststofffenster,

Faserverbundwerkstoffe oder Gehäuse her.

Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas,

Erdöl) je nach Bedarf ein, ordnen die Formmassen

oder Halbzeuge (noch nicht fertig gestellte

Erzeugnisse) verschiedenen Verfahren

zu und bereiten die Verfahren vor, be- und verarbeiten

polymere Werkstoffe (bestehen aus

Makromolekülen) nach verschiedenen Verfahren.

Sie bauen Pneumatik- und Hydraulikschaltungen

auf und prüfen sie sowie messen, steuern

und regeln mit Hilfe spezieller Instrumente und

Einrichtungen. Die Ausbildung erfolgt in einer

der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge,

Kunststofffenster und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß an Mathe, Physik

und Chemie haben, gerne im Team arbeiten,

Interesse an Technik haben, sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoffund

Kautschuktechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Industriemeister/zur

Industriemeisterin der Fachrichtung

Kunststoff und Kautschuk oder

Techniker/-in der Fachrichtung Kunststoff- und

Kautschuktechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.

Vermessungstechniker/-in

Tätigkeit:

Vermessungstechniker/-innen arbeiten mit feinen

Messinstrumenten und vermessen die

Landschaft bis in den kleinsten Winkel. Mit Hilfe

von Vermessungen wird die reale Welt mathematisch

beschrieben. Denn bevor z. B. Straßen

gebaut oder Baugrundstücke genehmigt

werden, muss die genaue Lage und Höhe der

Flächen berechnet werden. Egal wie schief

oder schräg die Landschaft ist Vermessungstechniker

kennen immer die richtige mathematische

Formel, um genaue Daten zu berechnen.

Mit Hilfe dieser Daten werden amtliche Geobasisinformationssysteme

und Planungsunterlagen

erstellt. Diese Daten sind zum Beispiel für

Bauvorhaben, zum Nachweis von Eigentumsrechten

an Grund und Boden oder für die Erarbeitung

von Plänen wichtig. Vermessungstechniker

bereiten die Messungen vor, führen sie

an Ort und Stelle durch und werten sie aus. Die

Ausbildung wird je nach Ausbildungsbetrieb in

den Fachrichtungen Bergvermessung oder Vermessung

aufgenommen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes mathematisches

Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen

besitzen, Spaß an der Arbeit

mit modernen Informations- und Kommunikationstechniken

haben und keine Angst vor juristischen

Texten zeigen. Sie sollten verantwortungsbewusst

und sorgfältig arbeiten, körperlich

fit sein und Spaß an der Arbeit in frischer

Luft haben. Ebenso sollten sich die Auszubildenden

gut sprachlich ausdrücken können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Vermessungstechniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Luftbildauswertung oder Liegenschaftsverwaltung,

als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/-in

der Fachrichtung Vermessungstechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Vermessungstechnik oder

Geoinformatik zu erwerben.

45


Werkstoffprüfer/-in

Werkzeugmechaniker/-in

46

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden

werden, untersuchen Werkstoffprüfer/

-innen zum Beispiel Metalle oder Kunststoffe

auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und Kältebeständigkeit

usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken

oder biegen mit Hilfe von speziellen Apparaten

die verschiedenen Werkstoffe.

Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle

auch von innen an, um mögliche Fehler festzustellen.

Sie wissen genau, wie sich die verschiedenen

Werkstoffe je nach Belastung verhalten

müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz.

Lehrbetrieb und Auszubildende/-r entscheiden

gemeinsam, in welcher Fachrichtung die

Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik, Kunststofftechnik,

Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten guten Noten in Physik

und Chemie haben, interessiert sein am Umgang

mit Technik, handwerklich geschickt sein

sowie sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. Beim Prüfen von Werkstoffen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein

erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können

z. B. Materialfehler genau bestimmt oder neue

Werkstoffe erprobt und dabei Unfälle – z. B.

bei der Erhitzung von Materialproben im Ofen

– vermieden werden. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Qualitätssicherung oder Forschung und

Entwicklung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/-in

der Fachrichtung Werkstofftechnik ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Werkstoffwissenschaft oder Materialwissenschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt ist das Geschäft der

Werkzeugmechaniker/-innen. Sie planen und

steuern mittels technischer Unterlagen Arbeitsabläufe,

fertigen mechanische Bauteile mit

Werkzeugen und Maschinen an, programmieren

Werkzeugmaschinen und montieren Bauteile

zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/-innen prüfen die

Funktion von Werkzeugen und Instrumenten

und setzen diese instand, stellen Formflächen

mit Feinbearbeitungsverfahren her und

kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten

und Kenntnisse in mindestens einem

der folgenden Einsatzgebiete: Formentechnik,

Instrumententechnik, Stanztechnik, Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß am Umgang mit

komplizierter Technik haben, handwerklich geschickt

sein und genau arbeiten sowie räumliches

Vorstellungsvermögen haben. An den

Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder Fräsen

entsteht und die Atemwege reizen kann,

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie daran, oft den ganzen Tag an der

Werkbank zu stehen. Nur durch präzises und

konzentriertes Arbeiten können Arbeitsaufträge

exakt nach Vorgabe ausgeführt und – z. B.

beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen

oder beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen

oder die Augen verletzen kann – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Fertigung oder Instandsetzung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/-in der

Fachrichtung Maschinentechnik im Bereich

Betriebsmittel und Werkzeugbau ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.


Zerspanungsmechaniker/-in

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/-innen planen und

organisieren Zerspanungsprozesse, richten spanende

Fertigungssysteme ein, erstellen Programme

für numerisch gesteuerte Fertigungssysteme,

fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher

und wirtschaftlicher Vorgaben.

Sie warten und inspizieren Fertigungssysteme

und dokumentieren die Ergebnisse, überprüfen

ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeitsund

Prüfergebnisse. Während ihrer Berufsausbildung

erwerben die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb

Fähigkeiten und Kenntnisse in

mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

47

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten sich für technische

Zusammenhänge interessieren, sehr genau

und sorgfältig arbeiten, über räumliches Vorstellungsvermögen

verfügen sowie gute Noten

in Mathe haben. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder

Schleifen in der Luft liegt und die Atemwege

reizen kann. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln

kommen sie in Kontakt. Nur durch präzises

und konzentriertes Arbeiten können Arbeitsaufträge

genau nach Vorgabe ausgeführt

und Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne

oder scharfkantige Metallteile vermieden

werden. Zudem tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung. Oft arbeiten sie schon während

der Ausbildung im Schichtdienst, soweit

das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Betriebsmittel- und Werkzeugbau

oder Instandhaltung und Wartung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/-r Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt

Zerspanungstechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.


Ausbildungsplätze 2017 in

kaufmännischen/kaufmännisch-verwandten Berufen und in Berufen im Handel

Unternehmen

Seite

∆ ACO Passavant GmbH, Philippsthal 80

∆ alsecco GmbH, Wildeck 82

∆ b+m surface system GmbH, Eiterfeld 85

∆ Bickhardt Bau AG, Kirchheim 87

∆ BIM Textil Mietservice Betriebshygiene GmbH, Gerstungen 89

∆ Bolender & Partner Partnergesellschaft, Bad Hersfeld 88

∆ EAM GmbH & Co. KG, Kassel 90

∆ GEORG BÖRNER 91

Chemisches Werk für Dach- und Bautenschutz GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld

∆ General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG, Neuenstein 91

∆ Göbels Hotel GmbH, Friedewald 92

∆ Hilti Deutschland AG, Bebra 93

∆ Himmel u. Papesch Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Bebra 94

∆ Hirschvogel Eisenach GmbH, Marksuhl 95

∆ HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald 96

∆ imes-icore GmbH, Eiterfeld 97

∆ Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 100

∆ Krug Internationale Spedition-und Handelsgesellschaft mbH, Alheim 102

∆ Kühne + Nagel AG & Co. KG, Hauneck 101

∆ Libri GmbH, Bad Hersfeld 103

∆ Linde Ladenbau GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld 102

∆ Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach 104

∆ m.a.l. Effekt Technik GmbH, Bebra 105

∆ Neumayer Tekfor Rotenburg GmbH, Rotenburg an der Fulda 106

∆ REWE Markt GmbH NL Mitte, Rosbach 111

∆ Sauer Modehandels GmbH, Bad Hersfeld 117

∆ Schade & Sohn GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld 115

∆ Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 116

∆ Stappert Deutschland GmbH, Niederaula 117

∆ tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, Fulda 121

∆ V. W. Günther Mineralölhandelsgesellschaft mbH, Bebra 125

∆ VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg eG, Bad Hersfeld 127

∆ WIKUS-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co. KG, Spangenberg 126

∆ Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra 128


Ausbildungsberufe im kaufmännischen/

kaufmännisch-verwandten Bereich und im Handel


Automobilkaufmann/-frau

Bankkaufmann/-frau

50

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich

organisatorische und kaufmännische Aufgaben

in Kfz-Betrieben und bei Automobilherstellern.

Sie bearbeiten Rechnungen und

Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf

vor, erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen

mit. Weiterhin beraten sie Kunden

und disponieren sowie verkaufen Kfz-Teile und

-Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren

und bei Automobilherstellern tätig.

Darüber hinaus arbeiten sie auch bei Autooder

bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute

Automobilkauffrau überzeugt durch ein freundliches,

sicheres und vertrauenswürdiges Auftreten.

Außerdem sollten Automobilkaufleute

kommunikationsstark und kontaktfreudig sein,

um potentielle Käufer von verschiedenen Modellen

zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach

im Ausland produziert werden, sind für die

Einkaufsgespräche- und Verhandlungen Kenntnisse

in mindestens einer Fremdsprache erforderlich.

Außerdem kennen sie die entsprechenden

Zollbestimmungen und überprüfen

Einfuhrpapiere auf ihre Vollständigkeit. Ferner

ist es wichtig, über ein gutes technisches Verständnis

zu verfügen und bei der Anwendung

von mathematischen Formeln sicher zu sein,

damit sie sich bei Finanzierungsverträgen

nicht zu Ungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Einkauf oder Kalkulation, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum

Betriebswirt/-in im Kraftfahrzeuggewerbe ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Automobilwirtschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen

Zahlungsverkehr ab und kennen die verschiedenen

Möglichkeiten der Geldanlage. Wer ein

Haus kaufen oder bauen will, erfährt vom

Bankkaufmann, wie er sein Vorhaben am besten

finanzieren kann. Dabei kennen sie die

verschiedenen Kreditarten für Privatkunden

und Unternehmen. Auch mit ausländischen

Währungen und Kursen sind die Geldprofis

vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“ einer

Bank und bemühen sich daher, ihre Kunden

zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat

und Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und

kaufmännisches Geschick sowie gute Umgangsformen

beherrschen. Sie müssen sich an

häufig wechselnde Aufgaben und den regen

Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie an

die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

ein hohes Maß an Konzentration und eine

eigenverantwortliche Arbeitsweise erforderlich

sind. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt werden. Da sie bei ihrer

späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, müssen sich die Auszubildenden,

auch in ihrer Freizeit, regelmäßig

weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen,

Lehrgängen und Seminaren können sie die Karriereleiter

nach oben klettern, z. B. als: Gruppenleiter/-in,

Abteilungsleiter/-in, Zweigstellenund

Filialleiter/-in. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Bankfachwirt/-in (IHK-Prüfung),

Bankbetriebs-wirt/-in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Hotelkaufmann/-frau

Tätigkeit:

Hotelkaufleute sind für den kaufmännischen

Ablauf eines Hotels zuständig. Sie betreuen

u. a. den Einkauf aller im Hotel benötigten

Waren wie Möbel- und Ausstattungsgegenstände

und erledigen den betrieblichen Zahlungsverkehr

(z. B. Honorare). Außerdem verhandeln

sie zum Beispiel mit Reiseveranstaltern

darüber, wie viel Betten in der Sommersaison

reserviert werden sollen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten die deutsche Sprache

beherrschen, fit sein in Fremdsprachen, sicher

mit Zahlen umgehen können, gute Manieren

und sicheres Auftreten haben, Interesse an

vielseitigen Aufgaben rund um die Organisation

eines Hotelbetriebes haben sowie Interesse

an Service und Dienstleistung haben. Die Bereitschaft

zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich:

Spezialisierung auf Verkaufsförderung, Touristikfachwirt/-in,

Fachkaufmann/-frau für Marketing,

Betriebsleiter/-in. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung

als Hotelmeister oder als staatlich

geprüfter Gastronom. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

Kaufmann/-frau

für Büromanagement

Tätigkeit:

Dieser neue 3-jährige Ausbildungsberuf löst

die drei Berufe Bürokaufmann/-frau, Fachangestellte/-r

für Bürokommunikation und Kaufmann/-frau

für Bürokommunikation ab. Kaufleute

für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik

behalten sie einen kühlen Kopf und wissen

genau: Organisation ist alles! Sie bearbeiten

Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben

des betrieblichen Rechnungswesens mit

modernen Techniken der Bürokommunikation

und Textverarbeitung am PC.

Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet

durch Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische

und bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen

abdecken. Die große Aufgabenvielfalt

in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab.

Die Auszubildenden wählen gemeinsam mit

dem Ausbildungsbetrieb zwei davon passgenau

aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt

werden. In einer Erprobungsphase bis 2020

soll auch das übliche Prüfungsverfahren,

bestehend aus Zwischen- und Abschlussprüfung,

durch die Abschlussprüfung in zwei

zeitlich auseinander fallenden Teilen ersetzt

werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten

die deutsche Rechtschreibung beherrschen,

freundlich und kommunikativ sein, genau und

konzentriert arbeiten können, flexibel auf die

vielfältigen Büroaufgaben reagieren und gern

im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Einkauf, Personalwesen, Marketing,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum Fachkaufmann/-frau für

Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/-in ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre

oder Business Administration

zu erwerben.

51


Immobilienkaufmann/-frau

Industriekaufmann/-frau

52

Tätigkeit:

Wer mit Immobilien zu tun hat, darf keine

Angst vor Paragraphen haben. Immobilienkaufleute

kennen die wichtigsten gesetzlichen

Vorschriften, ob im Grundstücksrecht,

Bau- und Mietrecht oder Steuer- und Kaufvertragsrecht.

Die Profis für Grundstücke,

Wohnungen und Häuser arbeiten in allen

Bereichen der Immobilienwirtschaft. Sie verwalten

Wohnungen und Gebäude, vermitteln,

vermieten oder verpachten Immobilien oder

kümmern sich um die Finanzierung beim

Kauf. Sie beraten Kaufinteressenten, Mieter

und Vermieter und wickeln alle Geschäfte

rund um Haus und Grundstück ab.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten selbständig und

verantwortungsbewusst arbeiten und gut

rechnen können. Beim Einholen und Bewerten

von Angeboten für den Kauf oder Verkauf von

Immobilien sind Sorgfalt und kaufmännisches

Denken erforderlich. Flexibilität, Verhandlungsgeschick,

Kommunikationsfähigkeit sowie

Kunden- und Serviceorientierung spielen

beim Führen von Kaufverhandlungen oder in

der Beratung der Kunden hinsichtlich der Sanierung

von Bauobjekten eine große Rolle. Um

vorhandene Mängel bei der Bauabnahme zu

erkennen und deren Beseitigung zu planen,

sind Beobachtungsgabe und organisatorische

Fähigkeiten nötig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Immobilienkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z.B.

Maklergeschäft oder Vertragsrecht, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur IT Immobilienfachwirt/-in

oder als Immobilienbetriebswirt/-in ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Immobilienwirtschaft oder Betriebswirtschaftslehre

zu erwerben.

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen

aller Branchen mit kaufmännischbetriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen

wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing,

Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was

bestellt werden muss und wickeln den gesamten

Einkauf ab. Natürlich sind sie auch für den

Verkauf der hergestellten Produkte zuständig.

Sie verhandeln mit Kunden und Lieferanten

und helfen bei Werbemaßnahmen mit.

Sie ermitteln und planen den Personalbedarf

und -einsatz, kalkulieren Preise, erstellen Angebote

und bearbeiten Kundenbestellungen und

übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen,

wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege prüfen

oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß am Rechnen haben,

gut organisieren können, genau und konzentriert

arbeiten, gern im Team zusammen

arbeiten sowie freundlich und selbstbewusst

auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Materialwirtschaft oder Vertrieb, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachkaufmann/-frau für Einkauf

und Logistik oder Fachkaufmann/-frau für Vertrieb

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Industriebetriebswirtschaft

zu erwerben.


Informatikkaufmann/-frau

Tätigkeit:

Informatikkaufleute beschaffen Informationsund

telekommunikationstechnische Systeme

und verwalten sie. Sie finden die richtige EDV-

Lösung, die zum Unternehmen passt und sorgen

dafür, dass die neue Technik auch richtig

genutzt wird. Sie kennen die Mitarbeiterstruktur,

Kunden und Lieferanten eines Unternehmens,

den Waren-, Material- und Informationsfluss

im Betrieb und alle Geschäftsabläufe

eines Unternehmens. Sie stellen – dazu passend

– das richtige elektronische System zusammen,

um diese Abläufe zu unterstützen

und zu verbessern, ermitteln sie Kosten für

notwendige Geräte sowie Programme, prüfen

Finanzierungsmöglichkeiten mit Eigen- oder

Fremdkapital und erstellen Angebote und kalkulieren

Preise.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten sich für betriebliche

Zusammenhänge wie Arbeitsabläufe, Produkte

und Kunden interessieren, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen und eine

gute Allgemeinbildung, sowie sprachliches Ausdrucksvermögen

mitbringen, Spaß am Planen

und Organisieren haben sowie gerne im Team

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Informatikkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Einkauf oder Programmierung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Betriebswirt/-in für Informationsverarbeitung

oder Wirtschaftsinformatiker/-in ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Informatik zu erwerben.

Kaufmann/-frau

im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“

des Unternehmens. Sie planen Einkäufe

und wickeln sie ab, nehmen Waren an und

organisieren die sachgerechte Lagerung.

Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen

die gesetzlichen Bestimmungen z. B. aus

dem Kaufvertragsrecht, Gesetz gegen den

unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u.s.w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren,

stellen Quittungen und Rechnungen aus, erstellen

Kassenberichte und wirken bei Werbemaßnahmen

mit und gestalten z. B. Verkaufsräume,

platzieren die Waren, organisieren Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gern mit Menschen

zu tun haben, freundlich und hilfsbereit sein,

gut rechnen können und kaufmännisch interessiert

sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen

einstellen. Die Ausbildung erfolgt zum einen

in Form einer allgemeinen beruflichen Fachbildung

und zum anderen in der vom Lehrbetrieb

angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder

Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition

(Kundenwerbung) und Verkauf, Kundenservice,

Werbung und Verkaufsförderung, Mitarbeiterführung.

Es sind verschiedene Fortund

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/-in

oder bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung

ein Studium im

Fach Handelsbetriebswirtschaft.

53


54

Kaufmann/-frau

im Groß- und Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen

Waren in verschiedenen Branchen und verkaufen

sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter.

Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung

und den reibungslosen Warenfluss zwischen

Herstellern, Weiterverarbeitern und Endverteilern.

Auszubildende können gemeinsam mit

ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel.

Kaufleute im Großhandel kaufen die Waren in

großer Menge bei den verschiedenen Herstellern,

lagern sie in Hallen und verkaufen sie an Einzelhandelsgeschäfte

und produzierende Unternehmen.

Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse

unter Einhaltung der einschlägigen internationalen

Zoll- und Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gern mit Menschen

zu tun haben, selbstbewusst und freundlich

auftreten, verantwortungsbewusst sein, gut

organisieren können, gut rechnen können.

Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein, gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland

unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Lager- und Materialwirtschaft

oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Handelsfachwirt/-in

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

Internationale Wirtschaft zu erwerben.

Kaufmann/-frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand,

den Umschlag und die Lagerung und

weitere logistische Leistungen unter Beachtung

einschlägiger Rechtsvorschriften und der Belange

des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen,

berücksichtigen Zoll- und außenwirtschaftliche

Bestimmungen sowie Informations- und

Kommunikationstechnologien. Sie korrespondieren

und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer

Sprache und bearbeiten englischsprachige

Dokumente und wirken bei der Ermittlung

von Kosten und Erträgen sowie der kaufmännischen

Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/-innen sollten freundlich und

aufgeschlossen sein, genau und sorgfältig arbeiten,

flexibel sein sowie gerne im Team arbeiten.

Weiterhin sollten Sie selbstbewusst und

freundlich auftreten, gut organisieren und gut

rechnen können sowie Interesse an Wirtschaftsfragen

und Wirtschaftskunde haben. Das Beherrschen

der englischen Sprache wird in vielen

Unternehmen verrausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. im Straßen-,

Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie in

der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachwirt/-in für Güterverkehr

und Logistik oder beispielsweise Verkehrsbetriebswirt/-in

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.


Steuerfachangestellte/-r

Verwaltungsfachangestellte/-r

Tätigkeit:

Steuerfachangestellte kennen die aktuellen

Steuergesetze und sind zuverlässige und qualifizierte

Mitarbeiter für Steuerberater und

Wirtschaftsprüfer. Sie bearbeiten beispielsweise

Lohn- und Gehaltsabrechnungen für kleine

und mittlere Unternehmen, führen Lohn- und

Gehaltskonten und erstellen die steuer- und

sozialversicherungsrechtlichen Nachweise und

Anmeldungen. Sie erstellen Einkommensteuererklärungen,

erledigen das betriebliche Rechnungswesen

und bereiten Jahresabschlüsse

(Bilanzen) vor.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten

Spaß im Umgang mit Zahlen haben, Verständnis

für wirtschaftliche Zusammenhänge

mitbringen und Interesse an steuerlichen

und rechtlichen Fragen haben. Eine besondere

Fähigkeit zum analytischem Denken ist von

Vorteil, ebenso wird Wert auf einen serviceorientierten

Umgang mit Mandanten gelegt. Auf

Grund der zahlreichen Veränderungen im Steuerrecht

müssen schon Auszubildende bereit

sein sich ständig weiterzubilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Steuerfachangestellte können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Finanzbuchhaltung oder Lohn- und Gehaltsabrechnung,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Steuerberater/

-in oder Betriebswirt/-in im Steuerwesen ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Steuern, Prüfungswesen zu erwerben.

Tätigkeit:

Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung

erledigen Verwaltungsaufgaben kundenorientiert

und nach Gesichtspunkten der

Wirtschaftlichkeit, stellen Urkunden aus, z. B.

Reisepässe, Personalausweise, beschaffen und

bewirtschaften Material und langlebige Wirtschaftsgüter

nach ökonomischen und ökologischen

Gesichtspunkten, planen und organisieren

Arbeitsprozesse in ihrem Aufgabenbereich,

bearbeiten Vorgänge mit Hilfe moderner

Informations- und Kommunikationssysteme und

wirken bei der Erstellung und Ausführung von

Haushalts- und Wirtschaftsplänen mit und bearbeiten

Zahlungsvorgänge.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten keine Angst vor komplizierten

Texten, wie z. B. Gesetzestexten haben,

gerne Texte formulieren und Briefe schreiben,

Verantwortung übernehmen, zuverlässig

sein, sorgfältig und konzentriert arbeiten, Spaß

an der Arbeit am Computer haben sowie gerne

mit Menschen umgehen.

Von Anfang an müssen die Auszubildenden die

Datenschutzbestimmungen genau einhalten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Lehrgänge werden z. B. zu EDV-Anwendungen

im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich,

spezieller Bürokommunikation, Rechnungswesen

oder auch Buchführung und Bilanz

angeboten. Folgende Weiterbildungen sind

je nach landesrechtlicher Regelung möglich:

Verwaltungsfachwirt/-in, Sozialwirt/-in, Verwaltungsbetriebswirt/-in.

55


Ausbildungsplätze 2017

im Hotel- und Gaststättengewerbe und im Bereich Lebensmittel

Unternehmen

Seite

∆ Göbels Hotel GmbH, Friedewald 92

∆ Mc Donalds, Bad Hersfeld 110


Ausbildungsberufe im

Hotel-, Gaststätten- und Lebensmittelbereich


58

Fachkraft im Gastgewerbe

Tätigkeit:

Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allroundkräfte,

die in der Küche und am Buffet, in der Gästebedienung,

im Lager und im Büro eingesetzt

werden. Sie informieren und bedienen

Gäste, kümmern sich um den Ausschank, nehmen

Warenlieferungen in Empfang und prüfen

sie. Des Weiteren helfen sie bei der Zubereitung

von Speisen, richten den Restaurantbereich

her, helfen bei Planung und Durchführung

von Feiern und Veranstaltungen und führen

Karteien und Dateien im Bürobereich.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gute Manieren und

sicheres Auftreten haben, Sinn für Hygiene und

Sauberkeit mitbringen sowie Spaß am Umgang

mit Menschen haben. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Hausstaub- oder Putzmittelallergien.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Durch ein weiteres Ausbildungsjahr können

sie die Ausbildung zum Restaurantfachmann/

-frau, Hotelfachmann/-frau, Hotelkaufmann/-frau

oder Fachmann/-frau für Systemgastronomie

beenden.

Fachmann/-frau

für Systemgastronomie

Tätigkeiten:

Fachleute für Systemgastronomie organisieren

alle Bereiche eines Restaurants nach einem

zentral festgelegten Gastronomiekonzept und

sorgen für die Einhaltung der vorgegebenen

Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe im Einkauf,

in der Lagerhaltung, der Küche, im Service,

in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und

übernehmen auch die Personalplanung. Außerdem

überwachen sie die Qualität der Produkte,

kontrollieren die Kostenentwicklung und planen

sowie realisieren Marketingmaßnahmen.

Sie betreuen die Gäste, bearbeiten Reklamationen

und achten auf die Einhaltung von Hygiene

und Sicherheitsvorschriften. Fachleute

für Systemgastronomie arbeiten hauptsächlich

in Selbstbedienungsrestaurants, bei Fast-Food-

Ketten in Gaststätten und Restaurants mit standardisiertem

Gastronomiekonzept und in Raststätten.

Anforderungen:

Bewerber/-innen für diesen Ausbildungsberuf

sollten folgende Interessen besitzen:

die Neigung zu kundenorientierter Tätigkeit

(z. B. Betreuung der Gäste, Bestellungen aufnehmen),

eine Vorliebe im Umgang mit Nahrungsmitteln,

Lebensmitteln, Getränken, die

Neigung zu kaufmännischem Denken (z. B.

Marketingmaßnahmen durchführen, Lohn- und

Gehaltsbuchhaltung führen) und eine Neigung

zu planender und organisierender Tätigkeit

(z. B. Arbeitsabläufe und Personaleinsatz planen,

Einkauf und Lagerung der Waren organisieren).

Gemäß §§ 42 und 43 des Gesetzes

zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende

Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine

Weiterbildung als Meister/-in sein; ebenso ist

eine Weiterbildung als Betriebswirt/-in oder

als Fachwirt/-in möglich.


Hotelfachmann/-frau

Hotelkaufmann/-frau

Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und

sorgen für einen reibungslosen Geschäftsablauf:

beim Empfang, im Service, im Sekretariat,

Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während

und nach ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern

sich um Reservierungen, um die Bedienung

und Betreuung ihrer Gäste im Haus. Sie

planen und organisieren die wesentlichen Arbeitsabläufe

im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/-innen sollten die deutsche

Sprache beherrschen, gute Kenntnisse in mindestens

einer Fremdsprache haben, gute Manieren

und sicheres Auftreten haben, kaufmännisches

Interesse mitbringen, Interesse an

Service und Dienstleistung haben sowie gerne

mit Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich:

Spezialisierung z. B. auf Betriebswirtschaft und

Rechnungswesen im Hotel- und Gaststättenwesen,

Marketing oder Werbung, Betriebsführung

und Organisation.

Wer beruflich aufsteigen möchte, kann dies im

Rahmen einer Weiterbildung als Hotelmeister/

-in oder als staatlich geprüfter Gastronom/-in.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit im Fach Hotel- und

Tourismusmanagement zu studieren.

Tätigkeit:

Hotelkaufleute sind für den kaufmännischen

Ablauf eines Hotels zuständig. Sie betreuen

u. a. den Einkauf aller im Hotel benötigten

Waren wie Möbel- und Ausstattungsgegenstände

und erledigen den betrieblichen Zahlungsverkehr

(z. B. Honorare). Außerdem verhandeln

sie zum Beispiel mit Reiseveranstaltern

darüber, wie viel Betten in der Sommersaison

reserviert werden sollen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten die deutsche Sprache

beherrschen, fit sein in Fremdsprachen, sicher

mit Zahlen umgehen können, gute Manieren

und sicheres Auftreten haben, Interesse an

vielseitigen Aufgaben rund um die Organisation

eines Hotelbetriebes haben sowie Interesse

an Service und Dienstleistung haben. Die Bereitschaft

zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich:

Spezialisierung auf Verkaufsförderung, Touristikfachwirt/-in,

Fachkaufmann/-frau für Marketing,

Betriebsleiter/-in. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung

als Hotelmeister oder als staatlich

geprüfter Gastronom. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

59

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Koch/Köchin

Restaurantfachmann/-frau

60

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und

Servicebereich von Hotels, Restaurants und

Gaststätten. Sie kennen die Vorschriften für

Lebensmittelhygiene, kennen die Preise und

Lieferbedingungen für Lebensmittel, erarbeiten

Speisepläne und Menüfolgen, planen und organisieren

den Einkauf von Lebensmitteln,

kontrollieren Qualität, Menge und Preis der

Waren, lagern Vorräte fachgerecht in Kühlräumen

und Gefriergeräten und kontrollieren

die Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige

Speisen zu und berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische

Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten einen guten Geruchsund

Geschmackssinn haben, Wert auf Sauberkeit

und Hygiene legen, Spaß haben an der

Zubereitung von Nahrungsmitteln, gerne gestalten,

garnieren und verzieren.

Nicht geeignet ist die Ausbildung bei Allergien,

wie zum Beispiel Mehlstauballergie. Die Bereitschaft

zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe

schnell verantwortungsvolle Positionen

erreichen, zum Beispiel als Abteilungskoch/

-köchin oder Soßenkoch/-köchin.

Folgende Weiterbildungen sind möglich:

Spezialisierung z. B. auf Diätwesen, Süßspeisen

oder Ernährungslehre.

Wer beruflich aufsteigen möchte, kann dies

im Rahmen einer Weiterbildung als Küchenmeister/-in.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit in

den Fächern Ernährungswissenschaften oder

Lebensmitteltechnologie zu studieren.

Tätigkeit:

Restaurantfachleute arbeiten im Service, empfangen

und betreuen Gäste, beraten sie über

das Speiseangebot und dazu passende Getränke.

Sie planen und organisieren Veranstaltungen

und Festlichkeiten mit, indem sie den Speiseplatz

z. B. mit Blumen und Servietten dekorieren,

Gästeräume herrichten, reinigen und

pflegen sowie Abrechnungen erstellen und die

Tageskasse abrechnen.

Anforderungen:

Die Bewerber und Bewerberinnen sollten die

deutsche Sprache beherrschen und Grundkenntnisse

in Fremdsprachen haben, gute Manieren

und sicheres Auftreten haben, gut Kopfrechnen

können, geschickt sein und unter

Zeitdruck arbeiten können sowie kontaktfreudig

und hilfsbereit sein. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Weinseminare,

Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung

oder Rhetorik (freies Sprechen).

Wer beruflich aufsteigen möchte, kann dies

im Rahmen einer Weiterbildung als Betriebsleiter/-in

für Hotel und Gaststätten oder als Restaurant-

und Barmeister/-in.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit im Fach Hotel- und

Tourismusmanagement zu studieren.


61


Ausbildungsplätze 2107 in medizinischen Berufen

Unternehmen

Seite

∆ Altenpflegeschule des 83

Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e. V., Rotenburg/Fulda

∆ DIE SCHULE für Berufe mit Zukunft, Bad Hersfeld 90

∆ Residenz Ambiente, Bad Hersfeld und Philippsthal 109


Ausbildungsberufe in medizinischen Berufen


Altenpflegehelfer/-in

Altenpfleger/-in

64

Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/-in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

und Berufskollegs in Kooperation mit

einem praktischen Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen.

Altenpflegehelfer/-innen unterstützen Altenpfleger/-innen

bei allen Tätigkeiten rund um

die Betreuung und Pflege älterer Menschen.

Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen.

Außerdem unterstützen sie ältere Menschen

bei der Bewältigung ihres Alltags. Altenpflegehelfer/-innen

arbeiten meist in geriatrischen

und gerontopsychiatrischen Abteilungen von

Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über

die praktische Ausbildung mit einer Einrichtung

der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die

gesundheitliche Eignung vorgelegt werden, in

vielen Bundesländern auch ein amtliches Führungszeugnis.

Altenpflegehelfer/-innen sollten gerne mit

Menschen arbeiten, praktisch veranlagt sein

und Interesse an pflegerischen Themen haben.

Sie müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten

auch am Abend oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Ambulante Altenhilfe, Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische

Pflege sowie Pflege von alten

Menschen mit Behinderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Altenpfleger/-in oder aufbauend beispielsweise

Fachwirt/-in in der Alten- und Krankenpflege

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Gerontologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Altenpfleger/-in ist eine bundesweit einheitlich

geregelte Ausbildung, deren schulischer

Teil an Berufsfachschulen für Altenpflege und

deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/-innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere

Menschen. Sie unterstützen diese bei der

Alltagsbewältigung, beraten sie, motivieren

sie zu sinnvoller Beschäftigung und Freizeitgestaltung

und nehmen pflegerischmedizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/-innen

arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und

gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern,

in Pflege- und Rehabilitationskliniken,

bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit

pflegerischer Betreuung oder bei Tagesund

Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvorraussetzung ist ein Vertrag über

die praktische Ausbildung mit einer Einrrichtung

der Altenpflege. Vor Beginn der Ausbildung

ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung

des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als 3 Monate

sein darf. Abhängig von landesrechtlichen

Bestimmungen oder den Aufnahmeregelungen

der Bildungseinrichtungen, ist auch ein amtliches

Führungszeugnis vorzulegen (nicht älter

als 3 Monate).

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z.B.

Pflege älterer Menschen mit Behinderung,

Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder Ambulanter

Dienst, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Stationsleiter/-in

in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Gerontologie zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Physiotherapeut/-in

Tätigkeit:

Physiotherapeuten/-innen behandeln vor allem

Menschen, deren körperliche Bewegungsmöglichkeiten

aufgrund hohen Alters oder einer

Krankheit, Verletzung oder Behinderung eingeschränkt

sind. Auch vorbeugende Therapiemaßnahmen

führen sie durch. Physiotherapeuten

und Physiotherapeuteninnen werden an den

Lernorten Schule und Krankenhaus ausgebildet.

Das Lernspektrum ist breit. Es reicht von

Grundlagen der Anatomie über Pädagogik bis

hin zu physiotherapeutischen Befund- und Untersuchungstechniken.

Die praktische Ausbildung

in Krankenhäusern konzentriert sich auf

die fachmedizinischen Abteilungen, vor allem

der Chirurgie, inneren Medizin, Orthopädie,

Neurologie, Pädiatrie, Psychiatrie und Gynäkologie.

65

Anforderungen:

Für die Ausbildung wird ein mittlerer Bildungsabschluss

vorrausgesetzt oder der Hauptschulabschluss

mit einer mindestens 2-jährigen

abgeschlossenen Berufsausbildung. Vor

Ausbildungsbeginn sind ein ärztliches Attest

über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung

des Berufs sowie der Nachweis einer

Berufsunfall- bzw. Haftpflichtversicherung erforderlich.

Mitunter wird auch ein polizeiliches

Führungszeugnis oder die Teilnahme an einem

Erste-Hilfe-Kurs verlangt.

Empfehlenswert ist auch ein Krankenpflegepraktikum

vor Beginn der Ausbildung. An den

Umgang mit Patienten/-innen verschiedener

Altersstufen – vom Kleinkind bis zum älteren

Menschen – muss sich manche/-r erst gewöhnen,

ebenso an die Konfrontation mit deren

Problemen (zum Beispiel Behinderungen,

Unfallfolgen).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Physiotherapeut/-innen können sich je nach

angewandter Therapieform sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Manuelle

Theapie, Lymphdrainage, Entspannungstechniken,

Gesundheits- und Wellnesstraining

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fitnessfachwirt/-in, ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Physiotherapie, Rehabilitations-/Sonderpädagogik

oder Humanmedizin zu erwerben.


Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen

Unternehmen

Seite

∆ ACO Passavant GmbH, Philippsthal 80

∆ ae group AG, Gerstungen 81

∆ AEM – Innovation & Technologies, Hohenroda 82

∆ alsecco GmbH, Wildeck 82

∆ Amazon Logistik GmbH Training, Bad Hersfeld 84

∆ b+m surface system GmbH, Eiterfeld 85

∆ Bickhardt Bau AG, Kirchheim 87

∆ Continental Automotive GmbH, Bebra 88

∆ EAM GmbH & Co. KG, Kassel 90

∆ General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG, Neuenstein 91

∆ HASSELMANN GmbH, Berka/Werra 93

∆ Libri GmbH, Bad Hersfeld 103

∆ Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach 104

∆ REWE Markt GmbH NL Mitte, Rosbach 111

∆ ruhlamat GmbH, Marksuhl 113

∆ Schade & Sohn GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld 115

∆ Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 116

∆ STUTZ GmbH, Kirchheim-Kemmerode 119

∆ Technische Hochschule Mittelhessen Wissenschaftliches Zentrum 120

für duale Hochschulstudien StudiumPlus, Bad Hersfeld

∆ tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, Fulda 121

∆ Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 122

∆ V. W. Günther Mineralölhandelsgesellschaft mbH, Bebra 125


Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen


68

Bachelor of Arts

Dienstleistungsmanagement

(BA Eisenach) ( 3)

Studieninhalte:

Produkte ohne Dienstleistungsanteil werden

immer seltener. Die Wettbewerbsfähigkeit und

der Markterfolg von Unternehmen und Einrichtungen

werden somit durch deren Dienstleistungskompetenz

bestimmt. Gleichzeitig erfordert

die Spezifik von Dienstleistungen ein darauf

abgestimmtes Management durch dafür

speziell ausgebildete Führungs- und Fachkräfte.

Die Struktur des Studiums entspricht dieser

Entwicklung. Es werden Kenntnisse und

Fähigkeiten in den Basisgebieten Betriebswirtschaftslehre,

Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsmathematik/-statistik,

Wirtschaftsrecht, Rechnungswesen

und Wirtschaftsinformatik vermittelt.

Diese werden ergänzt durch berufsfeldbezogene

Schlüsselqualifikationen wie Service-Engineering,

Vertriebsmanagement, Projekt-,

Prozess- und Wissensmanagement, Service-Excellence,

Social-/Mobil- und E-Business

sowie Kooperationsmanagement. Im Sinne einer

umfassenden Herausbildung von Führungskompetenzen

werden Management und Consultingtechniken,

Kommunikations-, Konflikt- und

Rhetorikfähigkeiten, Teamtechniken und Fremdsprachen

integriert. Ein akademischer Abschluss

mit dieser Profilierung bildet die Grundlage für

eine attraktive berufliche Perspektive.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine

Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder

fachgebundene Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger).

In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders

intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation

für die Anforderungen aus der Praxis nach

Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

International Business Administration

(BA Eisenach) ( 4)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium International Business

Administration vermittelt das notwendige

Know-how, um in global organisierten Unternehmen

Managementaufgaben erfolgreich zu

übernehmen. Der Schwerpunkt des Studiums

liegt auf den Fächern der Allgemeinen und

Speziellen (industriebezogenen) Betriebswirtschaftslehre,

die im Grundstudium breit angelegt

und im Hauptstudium vertiefend gelehrt

werden. Die Vertiefung prägen auch Inhalte

wie Materialwirtschaft und Fertigung, Marketing,

Wirtschaftsinformatik und führungsorientiertes

Rechnungswesen. Angebote wie Recht,

Buchführung und Bilanzierung, Kosten- und

Leistungsrechnung, Mathematik und Statistik

und auch Volkswirtschaftslehre ergänzen das

Studium. Die Absolventen der Studienrichtung

erwerben den international anerkannten Bachelorabschluss

und sichern sich mit ihren

praxisorientierten Kompetenzen als Fach- und

Führungskräftenachwuchs gute Chancen auf

dem globalen Arbeitsmarkt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute theoretische

Vorbildung in Mathematik, Deutsch,

Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen

aus der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Logistikmanagement

(THM Bad Hersfeld) (5)

Studieninhalte:

Logistik bedeutet: immer höchste Qualität liefern,

auf die Wünsche der Kunden eingehen

und innovativ sein. Dafür sind qualifizierte

Fachkräfte gefragt. Der Studiengang Logistikmanagement

umfasst alle Teilbereiche der

Logistik – von der Organisation über die Abwicklung

bis hin zur Qualitätskontrolle. Studierende

lernen unter anderem die komplexe

und internationale Transportkette kennen,

analysieren aktuelle Herausforderungen der

Branche und entwickeln neue Unternehmensstrategien.

Das Studium integriert betriebswirtschaftliche

und informationstechnische

Inhalte. Neben den klassischen Vorlesungen

und Übungen sind Fallstudien, Logistikplanspiele

und Projektarbeiten sowie Exkursionen,

Betriebsbesichtigungen und Praktikervorträge

Bestandteil des Studiums. So werden

die Studierenden praxisnah ausgebildet

und erlernen über das spezifische Fachwissen

hinaus die für die berufliche Praxis wichtigen

Fähigkeiten zur Kommunikation und zur

kooperativen Teamarbeit. Im sechsten Fachsemester

sieht das Studium ein Praxissemester

im Ausland vor.

Anforderungen:

Der Studiengang an der Technischen Hochschule

Mittelhessen ist zulassungsbeschränkt

(Numerus Clausus).

Ein Studienbeginn ist nur zum Wintersemester

möglich.

Bewerbungsfrist: 1. Juni bis 15. Juli

Ausbildungsdauer:

7 Semester

Bachelor of Arts

Mittelständische Industrie

(BA Eisenach) (6)

Studieninhalte:

Das drei-jährige Bachelorstudium Mittelständische

Industrie vermittelt ökonomisches und

juristisches Fachwissen sowie wissenschaftliche

Grundlagen und Methoden der berufsorientierten

Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen

dieser Studienrichtung verfügen über eine Methoden-,

Sozial- und Fachkompetenz, mit der

sie in der Lage sind, sofort in die Praxis einzusteigen.

Sie können als Entscheider in Unternehmen

konsequent betriebswirtschaftlich

denken und handeln sowie interdisziplinäre

Problemstellungen zusammen mit Spezialisten

anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine

gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle

Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

69

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


70

Bachelor of Arts

Wirtschaftswissenschaften

(Universität Kassel + EAM) (7)

Studieninhalte:

Im Studiengang Wirtschaftswissenschaften werden

in den ersten Semestern grundlegende

Kompetenzen in den beiden Disziplinen Betriebswirtschaftslehre

und Volkswirtschaftslehre

gleichwertig vermittelt. Ergänzend erwerben

die Studierenden rechts- und sozialwissenschaftliche

Kenntnisse sowie durch Praxismodule

vertiefte Einblicke in organisatorische,

ökonomische, rechtliche und soziale Zusammenhänge

des Betriebsge schehens.

Aufbauend darauf können zwei aus folgenden

Studienschwerpunkte gewählt werden, mit

denen eine Ausrichtung auf angestrebte Berufsfelder

möglich ist: Finance, Accounting,

Controlling and Taxation; Management und

Marketing; Wirtschaftsinformatik, Supply Chainund

Innovationsmanagement; Umwelt und

Nachhaltigkeit; Economic Behaviour and Governance.

Bei EAM können Sie parallel zu Ihrem Studium

an der Universität Kassel im Studiengang

Wirtschaftswissenschaften eine Ausbildung

zum/zur Industriekaufmann/-frau absolvieren.

Nach dreieinhalb Jahren haben Sie sowohl den

Abschluss zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann

(IHK) als auch den staatlich

anerkannten Abschluss zum Bachelor of Arts

im Studiengang Wirtschaftswissenschaften erworben.

Anforderungen:

Voraussetzungen für die Ausbildung zum/zur

Industriekaufmann/-frau in Verbindung mit einem

Studium an der Universität Kassel zum Bachelor

of Arts Wirtschaftswissenschaften sind:

ein überdurchschnittliches Abitur bzw. Fachhochschulreife;

gute Leistungen in Mathematik,

Deutsch und Englisch; ein hohes Maß an

Selbstständigkeit und Eigeninitiative; hohe

Belastbarkeit; Leistungsbereitschaft und persönliches

Engagement; gute Kommunikationsfähigkeit

und Verantwortungsbewusstsein.

Ausbildungsdauer:

Regelstudienzeit 7 Semester

Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen (8)

Studieninhalte:

Im Rahmen von Bauprojekten für öffentliche

oder private Auftraggeber planen Ingenieure

und Ingenieurinnen für Baumanagement den

Ablauf aller Baumaßnahmen und überwachen

diese. Sie stimmen die Anforderungen des Bauherrn

mit den technischen Möglichkeiten aus

Sicht von Fachplanern und Architekten ab.

Dabei prüfen sie statische Berechnungen und

bauphysikalische Eigenschaften ebenso wie

die Einhaltung von Vorschriften aus dem Bauund

Umweltschutzrecht.

Zur Bauausführung erstellen sie Netzpläne für

die verschiedenen Projektphasen und organisieren

den Einsatz der Fachkräfte sowie die

Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Die Ingenieure und Ingenieurinnen vereinbaren

Termine für Lieferungen und Leistungen und

sorgen dafür, dass diese eingehalten werden.

Sie achten auf die planmäßige und effiziente

Ausführung der Arbeiten und sorgen dafür,

dass arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen

eingehalten werden. Ingenieure und Ingenieurinnen

für Baumanagement können auch beratende

Funktionen ausüben oder eine Sachverständigentätigkeit

ergreifen.

Die Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare

und praktische Übungen an der Hochschule,

z. B. in folgenden Pflichtfächern und

‐modulen:

» Bauorganisation

» Baurecht

» Konstruktiver Ingenieurbau

» Bauphysik

» Baukostenplanung, Finanzierung

» Bauprojektmanagement

Darüber hinaus arbeiten die Studierenden an

Projekten mit und nehmen an Exkursionen

teil, z. B. an Baustellen- oder Betriebsbesichtigungen.

Vor allem an Fachhochschulen sind

eine oder mehrere Praxisphasen in das Studium

integriert.

Anforderungen:

» Fachhochschulreife bzw. Abitur oder

Absolvierung der Hochschulzugangsprüfung

(HZP) für beruflich Qualifizierte

» Engagement und Zielstrebigkeit

Ausbildungszeit:

in der Regel 3 Jahre (6 Semester)


Bachelor of Engineering

Elektrotechnik (Technische Hochschule

Mittelhessen/Bad Hersfeld) (9)

Studieninhalte:

Neben der allgegenwärtigen Elektronik und Informationstechnik

rücken in letzter Zeit auch

die Automatisierungs- und die Energietechnik

in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen

und wirtschaftlichen Interesses. Die elektrotechnische

Vertiefungsrichtung enthält neben

einem fundierten Grundlagenwissen moderne

Vertiefungsfächer in allen diesen Gebieten und

bereitet die Studierenden so auf die Anforderungen

der Zukunft und einen interessanten

Beruf vor. Einsatzgebiete der Absolventinnen

und Absolventen liegen zum Beispiel in der

Entwicklung und Konstruktion, in der Mikrosystemtechnik,

in der Mess- und Prüftechnik, in

der Halbleiter- und Hybridtechnik oder in Service

und Instandhaltung.

Anforderungen:

Der Studiengang an der Technischen Hochschule

Mittelhessen ist nicht zulassungsbeschränkt

Ein Studienbeginn ist zum Wintersemester

oder Sommersemester möglich.

Ausbildungsdauer:

Regelstudienzeit 7 Semester

Bachelor of Engineering

Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

(BA Gera) (10)

Studieninhalte:

Im dualen Bachelorstudium Elektrotechnik/

Automatisierungstechnik werden wesentliche

Grundlagen der Elektrotechnik ebenso wie

mathematisch-physikalische Grundkenntnisse

vermittelt. Gleichzeitig erwerben die Studierenden

Wissen zu den Grundlagen und anwendungsorientierten

Gebieten der Informatik.

Dabei wird die Gesamtfunktionalität eines Gerätes,

eines Prozesses oder einer Anlage stets

ganzheitlich im Zusammenhang mit Faktoren

wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Umwelt- und

Ressourcenschonung gesehen. Lehrveranstaltungen

wie Prozess- und Projektmanagement,

Qualitätsmanagement und Komplexpraktika

vermitteln neben den fachspezifischen Lehrveranstaltungen

fachübergreifendes Denken

und Handeln. In regelmäßigen Praxisphasen in

den Unternehmen der Praxispartner lernen die

Studierenden Prozessabläufe und die komplexen

Zusammenhänge zwischen Funktionalität,

Kosten und Zertifizierung kennen. Zusätzlich

erwerben sie praktische Fertigkeiten durch

die Lösung von Laboraufgaben an industrienahen

Geräten und Anlagen der Berufsakademie

Gera. Die Absolventen des Studiengangs

zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, sich effizient

in Technologien einarbeiten, geeignete

Methoden auf zu lösende Fälle übertragen und

als Spezialist in einem interdisziplinären Team

arbeiten zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine

Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder

fachgebundene Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger).

In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders

intensives Studium. Gefordert werden deshalb

eine gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik

und Physik), das nötige Interesse für den Studienschwerpunkt

und einen entsprechenden

Willen für das erfolgreiche Absolvieren dieses

intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen

71


72

Bachelor of Engineering

Informations- & Kommunikationstechnologien

(BA Eisenach) (11)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Informations-und

Kommunikationstechnologien vermittelt die

Angewandte und die Praktische Informatik,

eingebettet in ihren natürlichen Rahmen aus

der Theoretischen und Technischen Informatik.

Den Studierenden werden deshalb sowohl

Kenntnisse in der Softwareentwicklung als

auch in der vernetzten Systemtechnik vermittelt.

Sie werden befähigt, konzeptionell

zu denken, technische Problemstellungen zu

analysieren, Lösungskonzepte zu entwickeln

sowie damit verbundene betriebswirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Interdisziplinäres

Wissen sowohl in den technischen

Grundlagenfächern, der angewandten Informatik,

der Programmierung und im System- und

Softwareengineering als auch in angrenzenden

Gebieten der optischen Datenübertragung, der

Simulation und dem Projektmanagement ergänzen

das Studium.

Absolventen der Studienrichtung arbeiten auf

wissenschaftlichem Niveau mit komplexen

Software- und Hardwaresystemen. Als praxisorientierte

Ingenieure sind sie in der Lage,

als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine

gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Deutsch, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation

für die Anforderungen aus der Praxis nach

Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(BA Eisenach) (12)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion

werden sowohl umfassende technische

Grundlagen von Mathematik, Statik, Maschinenelementen

bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt.

Betriebswirtschaftliche Fächer vermitteln

den Studierenden dazu ein fundiertes

Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen

machen sie sich mit Produkten

und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch

sowie Lehrinhalte zur Informatik und zu

Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit

hoher praxisorientierter Methoden- und Sozialkompetenz

sofort als Fach- und Führungskräfte

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle

Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Kunststofftechnik

(BA Eisenach) (13)

Studieninhalte:

Die Herstellung von Kunststoff- und Kautschukteilen

sowie der Formenbau stehen im

Fokus des dualen Bachelorstudiums Kunststofftechnik.

Es vermittelt sowohl umfassende

mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen,

Werkstoffkunde und Fertigungstechnik als

auch Grundlagen der rechnergestützten Konstruktion

(CAE). Spezialkenntnisse eignen sich

die Studierenden zu Kunststoffen und Kautschuken,

deren Be- und Verarbeitung sowie

zu Werkzeugen und Fertigungseinrichtungen

dafür an. In den Praxisphasen arbeiten die Studierenden

an konkreten Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des

Praxispartners mit. Eine Ausbildung in betriebswirtschaftlichen

Fächern, eine Sprachausbildung

in Englisch sowie Lehrinhalte zur

Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit

ihrer hohen praxisorientierten Methoden- und

Sozialkompetenz auf die aktuellen Bedürfnisse

der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden

Industrie vorbereitet und sofort als Fach- und

Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle

Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Maschinenbau (Technische Hochschule

Mittelhessen/Bad Hersfeld) (14)

Studieninhalte:

Der Maschinenbau ist einer der führenden Industriezweige

Deutschlands und befasst sich mit

der Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und

dem Betrieb von Maschinen, Anlagen und

ganzen Fabriken (z. B. Fahrzeugen, Motoren,

Robotern, Kraftwerken, Werkzeugmaschinen,

wärme- und strömungstechnischen Anlagen)

sowie deren Werkstoffe und Herstellungsverfahren.

Drei vertiefende Studienschwerpunkte

im Hauptstudium sind Konstruktion und Leichtbau,

Energie- und Antriebstechnik sowie Material-

und Fertigungstechnik. Diese klassische Ingenieursdisziplin

richtet ihr Augenmerk auf die

technische Anwendung naturwissenschaftlicher

Fächer wie Mathematik, Physik und Chemie.

Neben der computergestützten Kontruktion von

Maschinen spielen heutzutage auch Fertigungstechniken

und Materialien eine immer größere

Rolle.

Anforderungen:

Der Studiengang an der Technischen

Hochschule Mittelhessen ist nicht

zulassungsbeschränkt

Ein Studienbeginn ist zum Wintersemester

oder Sommersemester möglich.

Ausbildungszeit:

Regelstudienzeit 7 Semester

73


74

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(BA Eisenach) (15)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation

steht die Verbindung klassischer Mechanik

mit Elektronik und Datenverarbeitung. Das

duale Bachelorstudium Mechatronik und Automation

vermittelt fundiertes mathematischnaturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der

rechnergestützten Konstruktion (CAE) und spezifischen

Simulationsprogrammen. Im Vertiefungsstudium

folgt eine Spezialisierung in den

informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen

das Studium. Die Absolventen der Studienrichtung

sind mit einer hohen Methoden- und

Sozialkompetenz ausgestattet und als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Praktische Informatik

(BA Gera) (16)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Praktische Informatik

macht die Studierenden umfassend mit

den Grundlagen der Informatik vertraut, mit

der Konzeption, dem Entwurf und dem Einsatz

von IT-Systemen. Sie erwerben Fähigkeiten

zur Teamarbeit bei der Problemanalyse, Kompetenzen

in der Projektarbeit und dabei auch

betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen zu

berücksichtigen. Ein Schwerpunkt der Ausbildung

ist die Software-Technik. In regelmäßigen

Praxisphasen in den Unternehmen der Praxispartner

lernen die Studierenden fachbezogene

Prozessabläufe und die komplexen Zusammenhänge

zwischen Funktionalität, Kosten und Zertifizierung

kennen. Zusätzlich werden Praktika

angeboten, die an Beispielsystemen anwendungsorientierte

Erfahrungen der Softwareentwicklung

und der Administration vermitteln.

Die Absolventen des Studiengangs Praktische

Informatik sind in der Lage, methodisch geeignete

Lösungen für jede Problemstellung zu finden

und effizient umzusetzen. Damit sind sie

als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

auf jede Betriebssituation und neueste Entwicklungen

am Markt vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute theoretische

Vorbildung in den naturwissenschaftlichen

Fächern (v. a. Mathematik und Physik),

die Fähigkeit zur Abstraktion und zu algorithmischem

Denken sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Science

Elektrotechnik

(Universität Kassel + EAM) (17)

Studieninhalte:

Das Duale Studium bei EAM bietet Ihnen die

Möglichkeit sowohl den Hörsaal kennenzulernen

als auch in die Ausbildungswerkstatt und in den

Betrieb hinein zu schnuppern. Im Rahmen Ihres

Studiums an der Universität Kassel absolvieren

Sie innerhalb von acht Semestern u. a. folgende

Schwerpunkte: Lineare Algebra; Einführung in

die Programmierung; Grundlagen der Energietechnik;

Grundlagen der Regelungstechnik.

Parallel zum Studium vollzieht sich die Ausbildung

zum/zur Elektroniker/-in für Betriebstechnik.

Im Rahmen verschiedener Praxisphasen

lernen Sie die Elektrotechnik kennen und eignen

sich praktische und theoretische Kenntnisse

und Fertigkeiten an. Nach Bestehen der

Abschlussprüfung vor der IHK sind Sie nach

drei Jahren ausgebildete/-r Elektroniker/-in für

Betriebstechnik. Mit Fertigstellung Ihrer Bachelorarbeit

erwerben Sie anschließend den Abschluss

zum Bachelor of Science.

Anforderungen:

Voraussetzungen für die Ausbildung zum/zur

Elektroniker/in für Betriebstechnik in Verbindung

mit einem Studium zum Bachelor of Science

in der Fachrichtung Energietechnik sind: Abitur

oder Fachhochschulreife; gute Leistungen in den

naturwissenschaftlichen Fächern; möglichst

Führerschein Klasse B; ein hohes Maß an

Mobilität, Selbstständigkeit und Eigeninitiative.

Ausbildungszeit:

Regelstudienzeit 8 Semester

Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

(BA Gera) (18)

Studieninhalte:

Technisches Management übernimmt die Mittlerrolle

zwischen den technischen und den

betriebswirtschaftlichen Bereichen eines Unternehmens.

Das duale Bachelorstudium Technisches

Management orientiert sich an diesen

Anforderungen und vermittelt fundiertes

mathematisch-naturwissenschaftliches Wissen,

Grundlagen konstruktiver Maschinenelemente

und der Fertigungstechnik wie auch Kenntnisse

in der rechnergestützten Konstruktion (CAE).

In den Praxisphasen werden die Studierenden

mit konkreten Fertigungsverfahren und Projektsteuerungen

im Unternehmen des Praxispartners

vertraut gemacht. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Organisations- und Managementtechniken,

Informatik und Fremdsprachen vertiefen

und ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit

ihrer hohen Methoden- und Sozialkompetenz

als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort

in der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle

Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen

75


76

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(THM Bad Wildungen) (19)

Studieninhalte:

Studierende lernen die komplexen Informations-

und Warenflüsse zu verstehen, zu analysieren

und zu optimieren. Sie bilden damit

die Schnittstelle zwischen den Fachabteilungen,

dem Management und den Anwendern. Die

Wirtschaftsinformatik ist ein interdisziplinäres

Fach zwischen Betriebswirtschaft und Informatik.

Sie befasst sich mit der Analyse, Gestaltung

und Nutzung computergestützter Informationsverarbeitungssysteme

in der Wirtschaft und

Verwaltung. Wirtschaftsinformatikerinnen und

Wirtschaftsinformatiker arbeiten zum Beispiel

an der Entwicklung von Anwendersoftware

für die Abwicklung von Bankgeschäften über

das Internet. Sie planen und betreiben Rechnerinfrastrukturen.

Sie beraten Unternehmen

zum Beispiel bei der Auswahl von Software

zur Prozesskostenrechnung, sie unterstützen

und schulen Anwender oder sie betreuen die

komplexe Datenbank in einem großen Versicherungskonzern.

Anforderungen:

Der Studiengang an der Technischen Hochschule

Mittelhessen ist zulassungsbeschränkt

(Numerus Clausus). Ein Studienbeginn ist nur

zum Wintersemester möglich.

Bewerbungsfrist: 1. Juni bis 15. Juli

Ausbildungszeit:

6 Semester

REWE Abiturientenausbildung

zur Führungskraft

Ausbildungsinhalte für Abiturienten:

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum/zur

Kaufmann/-frau im Einzelhandel machst du

direkt im Anschluss eine Weiterbildung zum/

zur Handelsfachwirt/-in. Mit dem Ziel dich

zum/zur Marktmanager/-in zu qualifizieren

bzw. dich langfristig zum/zur selbstständigen

Partnerkaufmann/-frau zu entwickeln.

In REWE eigenen Abiturientenseminaren werden

wesentliche Fähigkeiten zur erfolgreichen

Führung eines Unternehmens vermittelt.

Themen wie Absatz und Verkauf, Inventur

und Filialverwaltung, die betriebswirtschaftliche

Steuerung eines Marktes, Arbeitszeitmanagement

und Mitarbeiterführung, aber auch

rechtliche Aspekte stehen dabei im Mittelpunkt

der Weiterbildung.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen

führen und zugleich im Team arbeiten, Budgets

verwalten, sich aktiv in Projekte einbringen,

analytisches Denken und kaufmännischen

Weitblick zeigen sowie gute Noten im

(Fach-)Abitur, das alles sind Herausforderungen,

die eine Abiturientenausbildung bei REWE

an dich stellt.

Ausbildungsdauer:

Verkürzte Dauer: Abschluss nach 18 Monaten

Berufsausbildung.

Nach weiteren 22 Monaten bist du Handelsfachwirt.


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Deine Ausbildungschance bei BIM!

Industriekaufmann / Industriekauffrau

– verwaltet und organisiert betriebliche Abläufe (Schriftverkehr,

Buchhaltung, Bestandskontrolle)

– verhandelt mit Kunden, Lieferanten, Behörden und Verbänden

– bereitet Besprechungsunterlagen vor

Realschulabschluss

3 Jahre Ausbildungsdauer

Staatliches Berufsschulzentrum . Eisenach

Vergütung: 750 € | 800 € | 850 € (1. bis 3. Ausbildungsjahr)

Textilreiniger / Textilreinigerin

– bedienen eigenverantwortlich die überwiegend computergesteuerten

Maschinen und Anlagen

– waschen, reinigen und finishen (mangeln, bügeln, dämpfen) das

Behandlungsgut

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

3 Jahre Ausbildungsdauer

Andreas-Gordon-Schule . Kompetenzzentrum . Erfurt

Vergütung: 650 € | 700 € | 750 € (1. bis 3. Ausbildungsjahr)

91

Maschinen- und Anlagenführer/in (Textiltechnik)

Produktionsmechaniker/in (Textiltechnik)

– sind verantwortlich für das Führen der vorwiegend computergesteuerten

Maschinen und Anlagen

– kennen und überwachen die Programmabläufe

– führen die vorbeugende Instandhaltung aus

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

2 Jahre Ausbildungsdauer

Staatliches Berufliches Schulzentrum . Altenburg

Vergütung: 700 € | 750 € (1. und 2. Ausbildungsjahr)

Servicefahrer / Servicefahrerin

– stellen Waren für die Auslieferung nach Aufträgen zusammen,

erstellen Tourenpläne, beladen Fahrzeuge, liefern Waren aus

– führen Transporte mit Kraftfahrzeugen der Klasse B durch

– tauschen vor Ort beim Kunden Waren oder ergänzen Bestände

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

2 Jahre Ausbildungsdauer

Max-Eyth-Schule . Dreieich

Vergütung: 700 € | 750 € (1. und 2. Ausbildungsjahr)

– sind verantwortlich für funktionierende Produktionsanlagen

sowie störungsfreie und wirtschaftliche Arbeitsabläufe

– richten die vorwiegend computergesteuerten Maschinen und

Anlagen vor Produktionsbeginn ein und fahren sie an

– überwachen den Prozess und kontrollieren die Erzeugnisse

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

3 Jahre Ausbildungsdauer

Staatliches Berufliches Schulzentrum . Altenburg

Vergütung: 650 € | 700 € | 750 € (1. bis 3. Ausbildungsjahr)

Unsere Anforderungen an künftige Auszubildende

Unsere Auszubildenden erwarten sowohl im technisch-gewerblichen

als auch im Bürobereich anspruchsvolle Aufgaben in

einem modern ausgestatteten Umfeld. Wir setzen einen erfolgreichen

Schulabschluss, gute Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen

Fächern und technisches Verständnis voraus.

Interesse, Engagement und Eigeninitiative, Aufgeschlossenheit

sowie Flexibilität sollten persönliche Pluspunkte jedes Bewerbers

und jeder Bewerberin sein.

Bei guten Prüfungsergebnissen und erfolgreichem Ausbildungsabschluss erfolgt eine Übernahme durch BIM.

Für gewerbliche Auszubildende übernehmen wir die Fahrt- und Übernachtungskosten zum/am Berufsschulort.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

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Duales Studium in folgenden Fachrichtungen:

› Bachelor of Science – Elektrotechnik

› Bachelor of Science – Wirtschaftswissenschaften

Ihre Bewerbung senden Sie einfach an:

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Unsere 3-, 4- und 5-Sterne Hotels in zentraler Lage an attraktiven Standorten

und in touristisch interessanten Regionen

in der Mitte Deutschlands versprechen

eine besondere Wohlfühlatmosphäre für

unsere Gäste, aber auch Mitarbeiter.

Vom Azubi zum Hoteldirektor

Maik Krüger, 32 Jahre alt, Hoteldirektor

des Göbel’s Sophien Hotel in Eisenach

Werden Sie bei uns:

• Koch/Köchin

• Hotelfachfrau/-mann

• Hotelkauffrau/-mann

• Restaurantfachfrau/-mann

„Die Idee in die Hotellerie zu gehen, entstand schon

ziemlich früh. 1999 begann ich also meine Ausbildung

zum Koch in Göbel’s Landhotel in Willingen.

Anschließend absolvierte ich bis 2004 eine zweite

Ausbildung zum Hotelkaufmann im 5-Sterne Göbel’s

Schlosshotel in Friedewald bei Bad Hersfeld.

Die Perspektive in der Göbel Gruppe aufzusteigen, hat mich dazu bewegt, in das

Hotel Brauhaus Zum Löwen in Mühlhausen/Thüringen zu wechseln. Dort übernahm

ich die stellvertretende Leitung bevor ich 2005 Hoteldirektor im Göbel’s Sophien

Hotel wurde.

Durch meinen persönlich zügigen Aufstieg in der Hotellerie und durch die

zufriedenen Mitarbeiter und Gäste merke ich immer wieder aufs Neue, dass ich

den richtigen Beruf für mich gefunden habe. Auch einige meiner Kollegen haben

es vom Azubi zum Hoteldirektor in unserer Gruppe geschafft.

Ich möchte junge Leute motivieren, einen Beruf in der Hotellerie und Gastronomie

zu erlernen, denn er ist so vielfältig wie kein anderer: Täglich andere Arbeiten,

andere Menschen, flache Hierarchien und super Aufstiegschancen! Die Göbel

Hotelgruppe kann ich sehr empfehlen!”

Schicken Sie Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung

(auch gern für ein Schülerpraktikum) per Post oder E-Mail

direkt an das Göbel Hotel, in dem Sie Ihre Ausbildung absolvieren möchten!

Mehr Informationen unter www.goebel-hotels.de/ausbildung.

GÖBEL HOTELS · Briloner Straße 48 · 34508 Willingen · Tel. 05632-92211 · www.goebel-hotels.de

Hamburg

Hannover

Dortmund

Kassel Bad Sachsa

Diemelsee

Willingen

Dresden

BadWildungen Mühlhausen

Reinhardshausen Eisenach

Rotenburg/Fulda

Köln

Friedewald

Frankfurt

Berlin

Ausbildungsorte:

Stuttgart

Willingen,

München

Bad Wildungen,

Bad Sachsa,

Rotenburg an der Fulda,

Friedewald bei Bad Hersfeld, Eisenach, Mühlhausen,

Heringhausen am Diemelsee

Art der Ausbildung: duale Ausbildung (Betriebliche

Ausbildung im jeweiligen Hotel, Berufsschule)

Benötigter Abschluss: Realschule oder höher

Ausbildungsdauer: 3 Jahre, bei Vorausbildung 2 Jahre

Betriebsgröße: Familienunternehmen

an acht Standorten mit fast 900 Mitarbeitern

Ausbildungsvergütung: übertariflich

Arbeitszeit: 40h die Woche

Urlaub: 24 Tage

Schultage: entweder Blockunterricht

oder fester Schultag pro Woche

Schule: abhängig vom Standort

In Planung für 2016: eigene Berufsakademie

für individuelle Weiterbildung sowie 12-wöchiges

Auslandspraktikum

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Göbel Hotels gelangen.

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Wir begeistern unsere Kunden und bauen eine bessere Zukunft. Dabei leben wir unsere

Werte: Integrität, Mut zur Veränderung, Teamarbeit und hohes Engagement. Für den Profi am

Bau bieten wir innovative Lösungen mit überlegenem Mehrwert. Und dies in 120 Ländern.

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Bauteilen aus Stahl und Aluminium. Mehr als 4.000

Mitarbeiter, davon über 600 am Standort Marksuhl,

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Komponenten für die Automobilindustrie und ihre

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Industriemechaniker/-in

Industriekaufmann/-frau

Mechatroniker/-in

Technische/r Produktdesigner/-in

Werkstoffprüfer/-in

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setzen wir immer wieder neue

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Im Gewerbegebiet 29 | 36289 Friedewald | www.hsvsped.de

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Telefon 06674 9006-162 | doreen.fabri@hsvsped.de


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100

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Der Erfolg unseres Unternehmens basiert auf gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern, die

gemeinsam in Abstimmung mit unseren Kunden, qualitativ hochwertige Produkte fertigen. Wer

leistungsbereit und engagiert ist, Herausforderungen gerne annimmt, ist als junger Mensch bei der Firma Ley

willkommen. Wir ermöglichen Dir eine zukunftssichere Ausbildung in verschiedenen Bereichen und nach

erfolgreich abgeschlossener Ausbildung, die Möglichkeit einer Perspektive in unserem Unternehmen.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir qualifizierten Nachwuchs und bieten zum 01.08.2017 folgende

Ausbildungsberufe:

• Anlagenmechaniker (m/w)

Eine ausführliche Ausbildungsbeschreibung findest du unter www.k-ley.de/jobs

Weiterhin bieten wir an:

• Praktika

• Ferienjobs

Hast Du Interesse?

Dann sende Deine Bewerbung an:


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wir weltweit mineralische Rohstoffe.

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Mit Dir möchten wir gemeinsam die Herausforderungen

der Zukunft meistern. Für Deine ersten Schritte ins Berufsleben

bieten wir Dir alles, um aus Dir das Beste herauszuholen

und Deine Talente zu fördern. Mit hilfsbereiten

Kollegen an Deiner Seite findest Du gezielt Deine Stärken

heraus und wächst an Deinen Aufgaben.

Als zielstrebigen Nachwuchs suchen wir im Werk Werra

Auszubildende (m/w) zum Anlagenmechaniker, Bergbautechnologen,

Chemikanten, Elektroniker für Betriebstechnik,

Industriemechaniker oder Kfz-Mechatroniker

Darauf kannst Du Dich freuen:

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leben wir Werte wie Respekt, Vertrauen, Teamgeist und sind stolz auf unsere einzigartige Arbeitswelt – unter

und über Tage. Wir fördern und fordern unsere Mitarbeiter, geben Wissen über Generationen weiter und richten uns auf

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Du möchtest Deine Persönlichkeit in unsere einzigartige Arbeitswelt einbringen? Ausbildungsstart ist der 01.09.2017.

Nicht verpassen: Abend der offenen Ausbildung

Informationsveranstaltung mit zahlreichen Angeboten zu den Ausbildungsberufen im Werk Werra.

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 16.00 – 20.00 Uhr

Ihr Ansprechpartner:

K+S KALI GmbH

Werk Werra

Nicole Bahl

Telefon +49 6620 79 4121

ausbildung-werra@k-plus-s.com

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• Fachinformatiker(in) für Systemintegration

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• eine 3jährige Ausbildung

• die Möglichkeit eines weiterführenden

Studiums nach Abschluss

des ersten Ausbildungsjahres

• wechselnde Ausbildungsplätze

innerhalb der Verwaltung

• Unterstützung durch Teamarbeit

und zusätzliche Unterrichte

• eine azubigeführte Anlaufstelle

während der Ausbildung

schulische Voraussetzungen:

qualifizierter Realschulabschluss oder

(Fach-) Abitur

persönliche Voraussetzungen:

Du ….

… bist engagiert

… arbeitest gerne im Team

… arbeitest gerne mit Menschen

… hast ein freundliches und gepflegtes

Auftreten

Interesse?

Dann bewirb Dich

Kreisausschuss des Landkreises

Hersfeld-Rotenburg

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Friedloser Str. 12

36251 Bad Hersfeld

Für den Ausbildungsstart 01.08.2017 endet die Bewerbungsfrist am 25.09.2016.

Weitere Informationen:

Telefon: 06621 87 1115

Fax: 06621 87 571115

E-Mail: ausbildung@hef-rof.de

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erfolgreich im Buchhandel tätig ist.

Du hast Dich für einen Ausbildungsbetrieb entschieden, in dem sehr viel Wert

auf eine fundierte und abwechslungsreiche innerbetriebliche Ausbildung gelegt wird.

Du wirst von qualifizierten Ausbildungsbeauftragten von Anfang an sorgfältig angeleitet

und über die gesamte Ausbildungszeit kompetent begleitet.

Du wirst während Deiner Ausbildungszeit von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen tatkräftig unterstützt.

Du hast die Möglichkeit Dich mit anderen Auszubildenden auszutauschen, um mit ihnen die Schwerpunkte

der Ausbildung gemeinsam zu meistern.

Du nimmst an Ausflügen bzw. Lehrfahrten teil, die Dir einen weiteren Einblick

in die Welt des Buchhandels ermöglichen.

Du hast Dich für einen Beruf entschieden, der nicht nur vielseitig ist, sondern auch eine Zukunft bietet.

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Entscheide selbst, in welchem der folgenden Ausbildungs berufe Du Deine

berufliche Zukunft bei Libri startest.

Fachlagerist (m/w)

Ausbildungsdauer 2 Jahre,

mindestens guten oder qualifizierten

Hauptschulabschluss

Fachkraft für

Lagerlogistik (m/w)

Ausbildungsdauer 3 Jahre,

mindestens guten mittleren

Bildungsabschluss

Fachinformatiker (m/w)

Fachrichtung Systemintegration

Ausbildungsdauer 3 Jahre, mindestens

guten mittleren Bildungsabschluss

Kaufmann (m/w)

für Spedition

und Logistikdienstleistung

Ausbildungsdauer 3 Jahre,

mindestens guten mittleren

Bildungsabschluss

Ausbildungsbetrieb BOOXpress,

Tochterunternehmen von Libri

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Studiendauer 6 Semester, Fachhochschulreife

oder Abitur

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Haben wir Deine Neugier geweckt?

Dann besuche uns auf unserer Homepage www.home.libri.de/ausbildung

Dort findest Du weitere Informationen zum nächsten Ausbildungsstart und den Berufen.

Libri GmbH | Personalabteilung | Europaallee 1 | 36244 Bad Hersfeld | E-Mail: bewerbung-hef@libri.de


106

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Team von über 290 Mitarbeitern und sechs Standorten in Eisenach (Hauptsitz), Kassel, Göttingen, Erfurt, Suhl sowie Wernigerode

sind wir langjähriger starker Partner für Gabelstapler, Lagertechnik und Arbeitsbühnen.

Wir suchen engagierte, technikbegeisterte junge Talente (m/w) für eine Ausbildung / Studium zum:

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Industriekaufmann

Mechatroniker

(KFZ- / Land- und Baumaschinentechnik)

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Bachelor Of Science

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geprüfter Techniker

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Zerspanungsmechaniker (w/m)

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m.a.l. ist ein Unternehmen, welches immer am Puls der Zeit arbeitet und Trends

frühzeitig erkennt. So lag unser Schwerpunkt vor über 20 Jahren noch in der

Entwicklung und Produktion von Effekttechnik – vor allem für Wasserrutschen

und Freizeitanlagen. Seit 2004 liegt das Hauptaugenmerk auf der LED-Technik,

der Technik der Zukunft.

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Mechatroniker w/m

Industriemechaniker w/m

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Fachkraft für Lagerlogistik w/m

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Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH

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Ansprechpartner Herr Swiderski

Robert Bosch Allee 1

99817 Eisenach

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Mit insgesamt 600 Mitarbeitern und Niederlassungen in Europa, Asien und Amerika

sind wir weltweit am Markt vertreten. Unser Hauptsitz befindet sich im grünen Herzen

Deutschlands in der Nähe von Eisenach und unser Aufgabenschwerpunkt liegt in

der Planung und Fertigung von kundenspezifischen Sondermaschinen.

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Ausbildungsplätze (m/w) an:

- Industriemechaniker

- Mechatroniker

- Zerspanungsmechaniker

- Elektroniker für Automatisierungstechnik

- Technischer Produktdesigner

- Fachinformatiker für

Anwendungsentwicklung

- Mathematisch-technischer

Softwareentwickler

Berufsakademie

in Kooperation mit der BA Eisenach und Gera

zum Bachelor of Engineering (m/w) für:

- Mechatronik und Automation

- Konstruktion

- Elektro- und

Automatisierungstechnik

- Informations- und

Kommunikationstechnologie

- Praktische Informatik

Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf mit Lichtbild, den letzten beiden Zeugnissen

sowie eventuell vorhandenen Praktikumsnachweisen senden Sie bitte an:

ruhlamat GmbH 036925 929-0

Personalabteilung 036925 929-111

Sonnenacker 2 @ bewerbung@ruhlamat.de

99819 Marksuhl www.ruhlamat.de

Bewerben Sie sich bevorzugt online über unser Stellenportal.

Dieses finden Sie im Karrierebereich unserer Homepage.


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Bad Hersfeld-Rotenburg

Die Sparkasse ist ein modernes regional orientiertes Dienstleistungsunternehmen. Wir sind ächendeckend

mit unseren Geschäftsstellen für unsere Kunden im gesamten Landkreis vertreten. Mit über 30

Auszubildenden und rund 450 Mitarbeitern zählt die Sparkasse zu einem der größten Ausbildungsbetriebe

und Arbeitgeber in der Region und bietet qualizierte Arbeitsplätze.

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Unser Angebot:

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• Bachelor of Arts (B.A.) – Business Administration

• berufsspezischer Abschluss zum „Sparkassenfachwirt

für Kundenberatung“

• beste Perspektiven und Karrierechancen

• umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten

• eine attraktive monatliche Ausbildungsvergütung

• Übernahme der Studiengebühren

Ihr Prol:

• Sie haben Abitur mit guten bis sehr guten Leistungen.

• Sie sind kontaktfreudig und besitzen eine ausgeprägte

Dienstleistungsbereitschaft.

• Für Sie sind Teamgeist, Eigeninitiative und

Flexibilität selbstverständlich.

• Sie überzeugen durch hohe Leistungsbereitschaft

und Erfolgsorientierung.

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auseinander zu setzen.

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Kaufmann für Groß- und Außenhandel (m/w)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Kaufmann für Büromanagement (m/w)

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SICHERE ZUKUNFT.

DU AUCH?

Du willst dein Talent entfalten, ein gutes Betriebsklima

genießen und dir einen langfristigen Arbeitsplatz sichern?

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Mit 14 Niederlassungen in Deutschland.

Mit Lösungen aus einer Hand. Mit über

400 Kollegen, die zusammen Feuer und

Flamme für Edelstahl sind.

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www.stappert.biz/ausbildung


TEAMS WORK.

120

Weil Erfolg nur im Miteinander entstehen kann.

Als europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen erstellt STRABAG jährlich weltweit tausende Bauwerke, indem

sie die richtigen Menschen, Baumaterialien und Geräte zur richtigen Zeit am richtigen Ort versammelt. Ohne Teamarbeit – über

geografische Grenzen und Bereiche hinweg – wäre dies nicht möglich. Werde Teil unseres Teams!

In Deutschland ist die STRABAG AG Marktführerin im Verkehrswegebau – vom Straßen- und Autobahnbau über den Bau

von Flugbetriebsflächen und Bahnstrecken bis hin zum Pipeline- und Kanalbau, Wasserbau und zur Baustoffproduktion.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Ab dem 01. August 2017 bieten wir in Bebra Ausbildungsplätze in den Berufen:

Auszubildender Baugeräteführer/Auszubildende Baugeräteführerin

(Job-ID: DE-2016-016444)

Auszubildender Straßenbauer/Auszubildende Straßenbauerin

(Job-ID: DE-2016-016445)

Auszubildender Tiefbaufacharbeiter/Auszubildende Tiefbaufacharbeiterin

(Job-ID: DE-2016-016447)

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhält jeder/jede Berufseinsteiger/Berufseinsteigerin ein auf seine/ihre beruflichen

Ziele abgestimmtes Angebot, eine entsprechende Einsatztätigkeit in der Firmengruppe der STRABAG zu übernehmen.

Bei Bedarf stellt die STRABAG AG firmeneigene und kostenfreie Unterkünfte.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann übersende

uns bitte Deine Bewerbungsunterlagen in

deutscher Sprache (Lebenslauf und Zeugnisse).

Nutze hierfür bitte unser Onlineformular.

Weitere Details findest Du auf

www.strabag.de (Rubrik Karriere)

STRABAG AG, Konzern-Lehrwerkstatt, Frau Maya Wehr

Max-Planck-Str. 1, 36179 Bebra/Deutschland, Tel. +49 6622 91337-12


121


IHR KARRIEREPLUS

122

PERSÖNLICH.

PRAXISNAH.

PROFESSIONELL.

DUALES STUDIUM

oder

WEITERBILDUNG

Weitere Informationen zu unseren Studiengängen - auch zum Einstieg ohne Abitur - erhalten

Sie von Frau Simone Hedrich unter 06441 / 2041 - 0 oder unter www.studiumplus.de

STUDIENANGEBOTE

BACHELOR

Betriebswirtschaft (B.A.)

Mittelstandsmanagement

Logistikmanagement

Wirtschaftsinformatik

Krankenversicherungsmanagement

Finanzdienstleistungen

Ingenieurwesen (B.Eng.)

Maschinenbau

Elektrotechnik

WZ HEF WIL FKB BIE VIL MASTER

Prozessmanagement (M.Sc.)

Steuerung von Geschäftsprozessen

Technische Prozesse

Systems Engineering (M.Eng.)

Maschinenbau

Elektrotechnik

Technischer Vertrieb (M.Eng.)

WZ HEF WIL FKB BIE VIL

Kälte- und Klimatechnik

Formgebung

Technische Informatik

Alle StudiumPlus-Studiengänge sind von der ZEvA in

Hannover akkreditiert und somit international anerkannt.

Studienorte:

WZ = Wetzlar

Hygiene Design

HEF = Bad Hersfeld

Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.)

WIL = Bad Wildungen

Maschinenbau

Elektrotechnik

Vertrieb

Bauingenieurwesen (B.Eng.)

BIE = Biedenkopf

FKB = Frankenberg (Eder)

VIL = Bad Vilbel

Weitere Informationen unter:

E-Mail: info@studiumplus.de

Organisationsmanagement in der Medizin (B.A.)

Internet: www.studiumplus.de

Telefon: +49 6441 2041-0

Stand: Oktober 2015x


Antonia Schäfer, Lernende bei tegut…,

zu Ausbildung und Studium

Damit kannst Du

rechnen.

123

Blick hinter die Kulissen

Urlaubsgeld

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Bester Ausbilder

2015

Vom ersten Tag an

Teil des Teams

Entdeckendes Lernen

Abwechslungsreiche

Trainings

Erfolgreicher Abschluss –

sichere Übernahme

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Gute Bezahlung

Gutes Arbeitsklima


124

Jetzt durchstarten

Eine Ausbildung, die Dich weiterbringt

Let’s connect.

Du erwartest mehr von Deiner Ausbildung? Starte mit dem richtigen Ziel

am richtigen Ort in Dein Berufsleben. Über die fachliche Ausbildung hinaus

bieten wir Dir zahlreiche Möglichkeiten, Dich individuell weiterzuentwickeln.

Unser Ausbildungsangebot 2017

am Standort Wutha-Farnroda

• Verfahrensmechaniker (m/w)

– Fachrichtung Kunststoff- und

Kautschuktechnik

• Werkzeugmechaniker (m/w)

• Industriemechaniker (m/w)

• Elektroniker (m/w)

für Automatisierungstechnik

• Mechatroniker (m/w)

• Studium an der Berufsakademie

Eisenach (Studiengang Technik)

(m/w)

Thüringische Weidmüller GmbH

Sandra Raßbach

Tel. 03 69 21/94-2 91 78

sandra.rassbach@weidmueller.de

Hast Du Interesse? Dann bewirb

Dich auf unsere Internetseite:

www.weidmueller-jobs.de

Let’s connect.


Ausbildung

Die TLT-Turbo GmbH ist einer der führenden Hersteller

von Ventilatoren und Systemen.

Mit erstklassigem Engineering und zahlreichen

Pionierleistungen stellen wir unseren Kunden und

Anwendern auf der ganzen Welt zukunftsweisende

Lösungen zur Verfügung.

TLT-Turbo GmbH

Zukunftsperspektiven

125

Ausbildung und Studium bei der TLT-Turbo GmbH

An unserem Standort Bad Hersfeld bieten wir zum 1. August 2017 folgenden Ausbildungsgang an:

• Industriemechaniker (m/w)

Darüber hinaus suchen wir Jahrespraktikanten (m/w) für den kaufmännischen und den gewerblichen Bereich.

Du kannst Dich bei uns auf ein familiäres Miteinander

freuen. Egal ob Azubi oder Geschäftsführer: Wir

legen viel Wert auf gegenseitige Unterstützung,

Wertschätzung und ein vertrauensvolles Miteinander.

Wenn Dich dieser Ausbildungsweg anspricht und wir

Dein Interesse wecken konnten, dann bewirb Dich

über unser Portal bewerbung.tlt-turbo.com.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

TLT-Turbo GmbH

Wippershainer Str . 51 36251 Bad Hersfeld

Ansprechpartnerin Personalabteilung

Frau Margarita Georgas

Telefon: 06332/ 808-318


TEAMS WORK.

126

Weil Erfolg nur im Miteinander entstehen kann. Als europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen erstellt

STRABAG jährlich weltweit tausende Bauwerke, indem sie die richtigen Menschen, Baumaterialien und Geräte zur richtigen

Zeit am richtigen Ort versammelt. Ohne Teamarbeit – über geografische Grenzen und Bereiche hinweg – wäre dies

nicht möglich. Werden Sie Teil unseres Teams!

Die TPA ist das baustofftechnische Kompetenzzentrum der STRABAG Gruppe für Asphalt, Beton, Erdbau und

Geotechnik. Die Gesellschaft sichert und verbessert die Qualität bei der Herstellung und Verarbeitung von Baustoffen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Für unseren Standort Bad Hersfeld suchen wir für September 2017 einen/eine

Auszubildenden zum Baustoffprüfer/Auszubildende

zur Baustoffprüferin

(Job-ID: DE-2016-016152)

Ihr Aufgabenbereich:

Innerhalb der 3-jährigen Ausbildungszeit lernen Sie u. a. die Prozesse und Verfahren der Baustoffprüfung sowie der

Qualitätsüberwachung auf Baustellen kennen. Ihnen wird beigebracht, wie diverse Baustoffproben zu entnehmen,

zu prüfen, zu dokumentieren und auszuwerten sind.

Wir erwarten:

• Mittlerer Schulabschluss mit guten Noten in Mathematik und Physik

• Gute MS Word- und Excel-Kenntnisse

• Englischkenntnisse in Wort und Schrift von Vorteil

• Bereitschaft zu Baustelleneinsätzen

• Handwerkliches Geschick und Begeisterung für Laborarbeit

• Sicheres und verbindliches Auftreten

Bei Interesse senden Sie uns bitte Ihre vollständigen und

aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen über das Onlineformular.

Weitere Details finden Sie auf

www.tpaqi.com (Rubrik Karriere)

TPA GmbH, Bereich Südwest, Herr Thomas Leister

Am Weinberg 41, 36251 Bad Hersfeld/Deutschland, Tel. +49 6621 162-766


DU

• möchtest eine fundierte Ausbildung?

• willst einen interessanten Job?

• magst Technik?

Bewerbe dich bei uns !

127

Ausbildungsberufe:

• Kaufmann/-frau im Groß- und

Außenhandel

• Fachkraft für Lagerlogistik

• Berufskraftfahrer

Duales Studium THM:

• Mittelstandsmanagement

Wir haben noch

freie Plätze.

Deіne

Bewerbungsunterlagen:

• Bewerbungsschreiben

• tabellarischer Lebenslauf

• Kopien der letzten

beiden Zeugnisse

Hier kannst du dich bewerben:

V. W. Günther Mineralölhandelsgesellschaft mbH

Robert-Bunsen-Straße 16 – 18

36179 Bebra

Telefon ( 0 66 22) 40 50

info@guenther-oel.de

www.guenther-oel.de


128

DEINE AUSBILDUNG BEI WIKUS

Du bist…

» Schüler einer Haupt-, Real-, oder Gymnasiumsstufe?

» neugierig auf das Leben nach der Schule?

» interessiert an techn. oder kaufmännischen Berufen?

» lernbereit und aufgeschlossen neue Wege zu gehen?

WIKUS ist...

» ein Sägebandhersteller mit ca. 600 Kollegen

» ein weltweit agierendes Unternehmen

» innovativ und kompetent in der Sache

» bodenständig und regional verwurzelt

» kundenorientiert denkend

» familiär und kollegial

WIKUS bietet...

» interne und externe Schulungen

» hautnahe Mitarbeit am Prozess

» moderne Ausbildungsmittel

» gemeinsame Aktivitäten

» Lernkooperationen mit verbundenen Unternehmen

» eine Übernahmegarantie bei guten Leistungen

Wir bilden aus:

» Mechatroniker/ -innen

»

Werkstoffprüfer/ -innen

»

»

»

Industriekaufmänner/ -frauen

Fachinformatiker/ -innen

Maschinen- und Anlagenführer/ -innen

Bitte bewirb dich online über unsere Website:

www.wikus-karriere.de.

Fragen?

Frau Nina Hoffmann, Personalwesen

Tel.: +49 5663 500-188

nina.hoffmann@wikus.de

WIKUS-Sägenfabrik

Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co. KG

34286 Spangenberg, Deutschland, www.wikus.de


„Ein Beruf

mit Zukunft.“

Ausbildung

2017

129

Bereit für neue Herausforderungen?

Mit einem Bilanzvolumen von 630 Millionen Euro und 12 Filialen sind wir die größte Genossenschaftsbank im

Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Leistungsstark und erfolgreich. Wir pflegen genossenschaftliche Werte und eine

moderne und kundenorientierte Ausrichtung. Qualität ist unser Antrieb.

Wir suchen Menschen, die aktiv bei uns mitwirken wollen und zu uns passen:

engagiert, freundlich, persönlich, kompetent und authentisch.

In unserer VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg eG absolvieren im Jahr 2016 19 Auszubildende ihre Ausbildung zum

Bankkaufmann (m/w) und Immobilienkaufmann (m/w). Als größte Genossenschaftsbank in der Region bieten wir

jungen Menschen mit unserer Ausbildung eine chancenreiche Zukunftsperspektive.

Ausbildungsleiter

Roland Soldan

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung für den

Ausbildungsbeginn 1. August 2017 unter

www.vr-bank.com/azubi

Bewerbungsschluss ist der 4. September 2016.

Wie sieht die Praxis aus?

Im ersten Ausbildungsjahr

Einsatz in mindestens einer Geschäftsstelle

(Kundenberatung und Verkauf von Bankprodukten)

VR-Direkt

Markt-Service-Center

Rechnungswesen

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr

Einsatz in einer weiteren Geschäftsstelle

Privatkredite

Privatkundenberatung

Firmenkundenberatung

Qualitätssicherung Aktiv und Passiv

Baufinanzierung

Immobilien

Sie wollen Theorie zum Anfassen?

2x wöchentlich Berufsschulunterricht in der

Modellschule Obersberg, Bad Hersfeld

Innerbetrieblicher Unterricht

Regelmäßige Verkaufstrainings

40 Tage Unterricht bei der GenoAkademie im Hause

der VR-Bank

Nach der Abschlussprüfung

Nach der Abschlussprüfung bieten wir Ihnen umfangreiche

Fortbildungsmöglichkeiten. Sie können neben internen

und externen Seminaren zu vielen Fachgebieten bei Eignung

u. a. ein BankColleg-Studium zum/zur Bankfachwirt/in,

Bankbetriebswirt/in oder Dipl. Bankbetriebswirt/in bei

der GenoAkademie absolvieren.

Bei Ihnen zählen Zahlen?

Arbeitszeit: 39 Stunden pro Woche

Urlaub: 30 Tage im Jahr

Jetzt sind Sie dran - Wir freuen uns auf Sie!

www.vr-bank.com/azubi


snavi 2017

WILLICH Elektrote

Sicher in die Zukunft mit einem Ausbildungsplatz

ELEKTRO

TECHNIK

GMBH

www.willich.de

Wir bilden aus:

Automatisierungstechnik

Ÿ

Informationselektroniker/-in

Schwerpunkt Bürosystemtechnik

Ÿ

Elektroniker/-in Fachrichtung

Automatisierungstechnik

Gebäudesystemtechnik

130

Ÿ

Elektroniker/-in Fachrichtung

Energie und Gebäudetechnik

Ÿ

Kauffrau/-mann für

Büromanagement

Informationstechnik

Wir bieten Dir eine fundierte abwechslungsreiche Ausbildung mit selbstständiger

Arbeit, hochmodernen Arbeitsplätzen, gute Weiterbildungsmöglichkeiten und

Übernahmechancen nach der Ausbildung.

Du bist gerne handwerklich tätig, teamfähig, zuverlässig und zeigst

Leistungsbereitschaft, dann sende uns Deine vollständigen und aussagefähigen

Bewerbungsunterlagen an folgende Anschrift:

Fertigungstechnik

Umwelttechnik

Willich Elektrotechnik

z. Hd. Herrn Willich

Kerschensteinerstraße 15

36179 Bebra

Kerschensteinerstraße 15

36179 Bebra

Telefon: 06622-9277-0

Telefax: 06622-9277-91060

Email: posteingang@willich.de

Internet: http://www.willich.de

Willich ... will ich

Willich Elektrotechnik GmbH Telefon: 06622-9277-1061

Kerschensteinerstraße 15 Telefax: 06622-9277-91060

36179 Bebra Email: JohannaMangold@willich.de

Internet: www.willich.de

Anzeige_Ausbildungsnavi_2017.cdr/.pdf

Seite 1 von 1 Seiten


Viel Erfolg

bei deiner Ausbildungssuche!

131


132

Deine Notizen


133


Literaturverzeichnis/Fotoverweis

134

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.

de/linkableblob/da_praktikumsportal/

Downloads/2377352/.4./data/Was_erwartet_

die_Wirtschaft_von_Schulabgaengern-data.pdf,

Stand: 27.2.2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe,

wurden teilweise entnommen aus

den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie – Ausbildungsberufe:

http://bmwi.de/BMWi/Navigation/Ausbildungund-Beruf/ausbildungsberufe.html

Stand: 27.2.2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

Stand: 27.2.2014

Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.htm

Stand: 27.2.2014

(3) B. A. Dienstleistungsmanagement

https://www.ba-eisenach.de/

BAEisenach/Studiengaenge/Wirtschaft/

Dienstleistungsmanagement.html

Stand: 27.2.2014

(4) B. A. International Business Administration

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Wirtschaft/International_

Business_Administration.html

Stand: 24.4.2014

(5) B. A. Logistikmanagement

https://www.thm.de/site/fb21-suk/

studiengang-logistik.html

Stand: 27.2.2014

(6) B. A. Mittelständische Industrie

https://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Wirtschaft/Mittelstaendische_

Industrie.html

Stand: 27.2.2014

(7) B. A. Wirtschaftswissenschaften

http://www.uni-kassel.de/uni/studium/

studienangebot/studiengangsseiten/

grundstaendige-studiengaenge/b-wiwi.html

Stand: 24.04.2014

(8) B. Eng. Bauingenieurwesen

http://www.ohm-hochschule.de/seitenbaum/home/

studienangebot/bachelor/studiengang/3/page.html

Stand: 24.07.2012

(9) B. Eng. Elektrotechnik

http://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/iw_fachrichtung_elektrotechnik/

Stand: 24. 4. 2014

(10) B. Eng. Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Elektrotechnik_

Automatisierungstechnik.html

Stand: 27. 2. 2014

(11) B. Eng. Informations- und

Kommunikationstechnologien

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Informations_und_

Kommunikationstechnologien.html

Stand: 27. 2. 2014

(12) B. Eng. Konstruktion

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Konstruktion.html

Stand: 27. 2. 2014

(13) B. Eng. Kunststofftechnik

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Kunststofftechnik.html

Stand: 27. 2. 2014

(14) B. Eng. Maschinenbau

http://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/iw_fachrichtung_maschinenbau/

Stand: 24. 4. 2014

(15) B. Eng. Mechatronik und Automation

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Mechatronik.html

Stand: 27. 2. 2014

(16) B. Eng. Praktische Informatik

https://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Praktische_Informatik.html

Stand: 27. 2. 2014

(17) B. Sc. Elektrotechnik

http://www.eon-mitte.com/de/karriere/

ausbildung/bachelor_of_science_energietechnik_

Stand: 27. 2. 2014

(18) B. Sc. Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Technisches_

Management.html

Stand: 27. 2. 2014

(19) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.thm.de/site/fb13-mnd/

studiengang-wirtschaftsinformatik.html

Stand: 27. 2. 2014

* Seite 4, Bildunterschrift von links nach rechts:

Bernd Rudolph – Geschäftsführer

Wirtschaftsförderungsgesellschaft,

Tobias Binder – Industrie- und Handelskammer

Sylke Kleinkauf – Agentur für Arbeit

Julia Kossak – Industrie- und Handelskammer

Christine Trinks – Landratsamt

Lonie Manns – Landratsamt

Landrat Dr. Michael Koch

Annegret Barke – Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Alexandra Nieding – Kreishandwerkerschaft


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