VANGARDIST Magazine | Issue 59 | The Business Adventure Issue

VANGARDIST

Business Founders are the new Explorers of our time. All about a great Business Style and interviews with people that are starting or already funded their company very well. And of course our amazing foto shoots in the desert of Tunesia at the Star Wars Tatooine Set.

#59 / 04 / 2016

BUSINESS ADVENTURE


NEW BR 03 DESERT TYPE · 42 mm ceramic case · Bell & Ross Österreich: +43 1 512 00 96 · Boutique: Spiegelgasse 2, A-1010 Wien · e-Boutique: www.bellross.com

Armée de l’air - Dassault Rafale


florale konzepte

www.zweigstelle.com

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EDITORIAL

Impressum:

Herausgeber und Geschäftsleitung:

VANGARDIST MEDIA GmbH

Julian Wiehl

Herausgeber:

VANGARDIST MEDIA GmbH

Chefredakteur: Julian Wiehl

Produktionsleitung: Julian Behrenbeck

Bildredaktion: Jon-Eric Hegemann

Textchef: Klemens Gindl

Moderedaktion: Mirza Sprecakovic

Redaktion: Julian Behrenbeck, Klemens Gindl,

Laman Akhmedova, Mirza Sprecakovic, Sebastian

Schwarz, Jon-Eric Hegemann, Hendrik H, Laura Hof

Fotografie: Kidizin Sane, Brick&Mortar,

Julian Behrenbeck

Korrektorat: Georg Rauber

Produktion und Styling: Mirza Sprecakovic

Styling Assistenz: Laura Hof

Grafische Gestaltung: Julian Behrenbeck,

Magdalena Weyrer

Illustration: Anne Bastian

Kamera: Cristobal Hornito

Videoschnitt: Cristobal Hornito

Making of: Shlomit Migay

Herzlichen Dank an alle, die durch ihren unermüdlichen

Einsatz diese Ausgabe möglich gemacht haben.

VANGARDIST MEDIA GmbH

Mariahilferstraße 49 Top 15 - 1060 Wien

Liebe VANGARDISTEN!

Längst sind alle weißen Flecken auf den Landkarten Geschichte. Alles Wilde ist

bereits zivilisiert und für ein Stück Brot hüpft das Gnu vor die Selfie Cam. Die

letzte große Unbekannte ist die Zukunft und die Unternehmensgründer sind die

Abenteurer unserer Zeit.

Auf der Jagd nach Adrenalin, Ruhm und Reichtum überschreiten sie gesellschaftliche

Grenzen und brechen mit alten Konventionen. Im Kampf um die Gunst der

Geldgeber bleibt ihnen oft nur ein Motto: „Fake it ‘til you make it“. Denn neben

einem Haufen Ideen und einem leeren Bankkonto ist ihre Erscheinung das einzige

Asset um sich als Ich-AG zu vermarkten.

Deshalb dreht sich diese Ausgabe um das Business Adventure und den dazugehörigen

Style. Wir haben für euch sieben Business Typen anhand ihres Outfits

analysiert, am ehemaligen Filmset von Star Wars, mitten in der tunesischen

Wüste, inszenierte unser Fashion Team den Abenteurer Businesslook und vom

produktiven Scheitern erzählen die Startup-Gründer Michael Eisler und Roland

Trimmel in „How to survive in Silicon Valley“.

Wir wünschen euch viel Erfolg mit der neuen Business Adventure Edition!

Julian Wiehl und das unternehmungslustige und stets schicke

VANGARDIST-Team


SHOOTINGS

THEMEN

COVER-

STORY

EDITORIAL 13

Radar

WORKING HARD OR

HARDLY WORKING? 64

Laman knows best

Fassade

EDITOR'S CHOICE 86

Lieblinge aus der Redaktion

Fassade

ADVENTURIST 28

Radar

DIE NEUE BUSINESS

BOURGEOISIE 18

Warum wir nicht so spießig sind,

wie unsere Eltern denken

Radar

DAS WHO IS WHO

DER BUSINESS TYPEN 48

Wer sie sind und wie du sie erkennst

Fassade

SHOPZONE 110

Auf Achse

THE PLACES 116

Google Offices

Auf Achse

HOW TO SURVIVE IN

SILICON VALLEY 88

Auf Achse

MODEL DIARY 44

Stanislav Jakuschevskij in Tunis

Fasade

WE CAME TO STAY 74

Balance

BEAUTY 100

24/7 on the run

VangArt

HELLO, I LIKE YOUR

BUDAPESTS 66

The art of making shoes

Radar

THERE IS NO PLAN B 96

NUMBER26 im Interview


RADAR

DIE NEUE

BUSINESS-

BOURGEOISIE

WARUM WIR MICK JAGGER DURCH ELON MUSK ERSETZT

HABEN UND DAS GAR NICHT SOOO SPIESSIG IST, WIE

UNSERE ELTERN VIELLEICHT GLAUBEN

TEXT KLEMENS GINDL

ILLUSTRATION ANNE BASTIAN

Die Sehnsuchtsfiguren einer jungen Generation waren auch schon einmal glamouröser.

Während man sich hierzulande noch durch die vermutlich letzte Staffel von Germany´s

Next Top Model quält, wo naives, junges Fleisch – zu allem bereit – auf eine Laufstegkarriere

im Einkaufszentrum vorbereitet wird, hat der US-Sender ABC den Zeitgeist

schon erfasst. Das Casting-Format „Startup U“ sucht keine zukünftigen Rockstars oder

Supermodels, sodern Unternehmensgründer. Frappucino und MacBook statt Koks und

Ferrari. Willkommen im Business-Biedermeier der Millenials?


BUSINESSPLAN STATT

ROCK’N’ROLL

Die Globalisierung will es nun mal so.

Als Sehnsuchtsideal gilt, was der gute

alte American Dream aktuell zu bieten

hat. Nachdem sich mittlerweile rumgesprochen

hat, dass eine Karriere in Hollywood

zwar verführerisch, aber leider

verdammt unwahrscheinlich ist, nachdem

der eisige Glamour des erfolgreichen

Wallstreet-Bankers spätestens

2008 dem Ekel-Image des asozialen

Verbrechers im Anzug gewichen ist,

nachdem uns Heidi Klum mit ihrer erbärmlichen

Show erfolgreich den Model

Jetset madig gemacht hat, scheint

es, als ob wir letztendlich zur Vernunft

gekommen sind. Wir wollen nicht mehr

besoffen auf der Bühne stehen und

der Gesellschaft durch ein übersteuertes

Mikrofon entgegenbrüllen, was wir

eigentlich von ihr halten. Wir wollen

eine Firma gründen, eine App erfinden,

Businesspläne schreiben und erfolgreiche

Unternehmer sein. Die Oma

wäre stolz, aber Mutti kotzt und fragt

sich, für was sie eigentlich so oft die

Iggy-Platte und die eine CD von den

Ramones gespielt hat, während wir in

ihrem Bauch darauf gewartet haben,

diese Welt ein bisschen langweiliger

zu machen.

VON HOLLYWOOD NACH

PALO ALTO

Selbstverständlich würden unsere Eltern

sowas niemals sagen. Schon allein,

weil sie wahrscheinlich froh sind,

dass wir nicht drogenabhängig geworden

sind und ihnen deshalb für den

Rest ihres Lebens auf der Tasche liegen

werden. Aber so ein bisschen fragen

die sich vermutlich schon, was eigentlich

mit uns los ist, wenn wir zwar

von Kalifornien träumen, aber dabei

nicht an den Sunset Boulevard denken,

an Malibu und an die Hollywood

Hills, sondern an Palo Alto im windigen

Silicon Valley. Wo man definitiv

als overdressed gilt, wenn man einen

Rollkragenpulli trägt. Der ist nämlich

nur für die, die es ganz nach oben geschafft

haben. Ganz nach oben, wohlgemerkt.

Die Antwort ist natürlich die

Selbe wie immer: Das Alte versteht

das Neue nicht und empfindet jeden

Aufbruch als Verrat an den eigenen Errungenschaften.

Und wenn es in diesem

Fall der Verrat an Sex, Drugs und

Rock‘n‘Roll ist – sei´s drum! Wer heute

einen auf Mick Jagger macht, ist ohnehin

kein Revoluzzer sondern höchstens

ein Zitat. A copy of a copy of a copy.


FINANZBLASE,

HOCHGLANZPORNOS

UND CASTING SHOWS

Wenn man böse sein will, könnte man

natürlich behaupten, der Kapitalismus

und der hirnlose Konsumentenlifestyle

amerikanischer Prägung hätten es geschafft,

den feuchten Traum vom wilden

Leben in eine Ware zu verwandeln

und damit gezähmt zu haben. Der radikale

Schwenk weg vom Rock’n’Roll

hin zum totalen Materialismus hat

zweifelsohne stattgefunden. Bereits

Mitte der 80er Jahre haben die jungen

Leute lieber nen gut bezahlten

80 Stunden Job gemacht um sich die

fette Stereoanlage, das Koks und die

Garderobe von Brooks Brothers leisten

zu können anstatt das letzte Geld

in eine EP-Aufnahme der eigenen Garagenpunkband

zu stecken um nur ja

nicht so ein verdammter Spießer zu

sein. Der Höhepunkt dieser hirntoten

Konsumentenkultur waren dann zweifelsfrei

die 00er Jahre mit ihren Finanzblasen,

Hochglanzpornos und elenden

Castingshows, die Lebensträume als

etwas verkauft haben, wofür man sich

qualifizieren kann, wenn man nur schön

brav das macht, was die Experten einem

sagen. Diese Geisteshaltung war

nicht nur bei DSDS und American Idol

vorherrschend – unsere ganze Welt hat

so funktioniert.

DAS BITTERE ENDE DER

DENKFAULHEIT

Heute, einen beispiellosen Systemcrash

später, sieht die Sache etwas anders

aus: Nachdem die „Experten“,

denen wir in blinder Habgier und

Denkfaulheit vertraut haben, die Welt

gegen die Wand gefahren haben, stehen

wir nicht nur ohne Haus, Pensionsvorsorge

und der Hoffnung auf ein

ewiges, auf Pump finanziertes Schlaraffenland

da. Wir haben gelernt, dass

uns das System nicht in Watte packt

und versorgt, sondern dass wir unser

Leben – materiell und ideell – selbst

in die Hand nehmen müssen. Entsprechend

sieht die Lebensrealität der Millenials

im Jahr 2016 aus: Jeder Zweite

ist seine eigene Ich-AG, versucht seine

Träume mit der Realität der materiellen

Bedürfnisse in Einklang zu bringen

und die in der Vergangenheit viel

trainierten Fähigkeiten der Selbstpromotion

– für einen möglichen Auftritt

vor Dieter Bohlens Jury etwa – sind für

das Etablieren einer neuen Geschäftsidee

in höchstem Maße nützlich.


VOM SPIESSER ZUM HERO

Im Zuge dieser noch recht jungen

Entwicklung erfährt dann auch das

Prinzip „Business“ eine kulturelle Umdeutung.

Das ist vielleicht noch nicht

in allen Köpfen angekommen, aber

mit Spießigkeit hat das Ganze absolut

nichts mehr zu tun. Die Zeiten, in

denen „Business“ gleichzusetzen war

mit maximaler Angepasstheit. sind

ein für alle Mal vorbei. Beruflicher

Erfolg bedeutet nämlich nicht mehr

den Anzug und Krawatte-Dresscode

zu befolgen und von neun bis fünf im

Büro zu sitzen. Die Firma, die das im

Austausch für ein sicheres Gehalt von

uns verlangt hat, ist nämlich mittlerweile

pleite oder nach Brasilien abgewandert.

Erfolg heißt, seine eigenen

Ideen zu haben, Dinge neu zu denken

und sich damit durchzusetzen.

Und zwar nicht nur für eine Hand voll

Genies, sondern zusehends auch für

Otto Normalverbraucher.

NEUE IDOLE, ALTES PRINZIP

Dementsprechend ändern sich dann

auch unsere Idole. Dass erfolgreiche

Unternehmensgründer wie Mark Zuckerberg,

Steve Jobs oder Elon Musk

heute den Status von veritablen Popstars

genießen, klingt nur aufs erste

Hinhören seltsam. Und mit einem

neuen Biedermeier hat es recht wenig

gemein. Die Wahrheit ist, dass die

magische Aura des nerdigen Startup-

Gründers unserer Gegenwart im Kern

auf recht ähnlichen Prinzipien beruht

wie der Nimbus des auf alle Konventionen

sch****nden Rockstars aus den

wilden Zeiten unserer Erzeuger. Beide


denken ihre Welt neu. Beide scheren

sich einen Dreck um das, was früher

war und pfeifen auf soziale Konventionen.

Und beide stehen sie für eine Art

der kreativen Zerstörung, die notwendig

ist, um neue Wege gehen zu können.

Und das mitunter ziemlich radikal.

In der Firmenzentrale von Tesla Motors

etwa ist eine Zukunft ohne fossiler

Brennstoffe längst Realität. Zumindest

in den Köpfen derer, die dort arbeiten.

Benzin nennt man dort despektierlich

„dino juice“. Und das laut Business Insider

heißeste Startup 2015 – „Robin

Hood“ – nimmt es gleich mit echten

Dinosauriern auf: Die Onlineplattform

bietet für Jedermann direkten Zugang

an die Börsen dieser Welt. Ganz ohne

Stockbroker und Fondsmanager. Da

wird gerade am Stuhl eines besonders

mächtigen Establishments gesägt.

DIE STUNDE DES EIGENEN

WEGES

Ob diese Dinge im Detail jetzt gut oder

schlecht sind, sei dahingestellt. Robin

Hood etwa klingt nach einer recht

perfiden Büchse der Pandora, die vielleicht

besser zugeblieben wäre. Aber

unsere neue, junge Businesskultur

trägt in jedem Fall den Anspruch auf

Veränderung in ihren Genen – materiell,

sozial und kulturell. Das gilt nicht

zuletzt für den Habitus des erfolgreichen

Selfmademan. Wer es etwa im

Silicon Valley zu etwas bringen will,

sollte seinen Elevator-Pitch tunlichst in

Flipflops, Jeans und T-Shirt vortragen.

Wer da im grauen Anzug kommt, dem

hört man schon von vornherein nicht

zu. Jetzt wollen wir natürlich nicht allen

die Welt in ihren Grundfesten erschüttern

sondern einfach nur reich, erfolgreich

und bewundert werden, aber

das wollten Jimmy Morrison, Johnny

Rotten und die Mehrheit unserer Eltern

mit ziemlicher Sicherheit auch.

Diese durchaus egoistischen Ziele haben

sich seit jeher mit dem Pathos der

Weltrevolution vertragen. Tatsache ist

in jedem Fall: Die Stunde der eigenen

Wege ist jetzt! Und wenn man seine

Ich-AG am globalen Startup-Markt für

gutes Geld verscherbelt hat, kann man

ja noch immer in Ruhe verspießern und

so werden wie unsere Eltern. Bieder ist

nämlich vor allem das Schwelgen in

der Vergangenheit. Egal, wie die ausgesehen

hat.


ADVEN

TURIST

WHEN THE COMMON GROUND IS HARVESTED TO THE MAX,

BUSINESS ADVENTURERS NEED TO TREK FAR AND WIDE TO FIND NEW

OPPORTUNITIES. MINIMALLY EQUIPPED, THEY GO FAST AND EASY,

BUT WITH THE PERFECT STYLE TO CONQUER NEW TERRITORIES.

THIS ONE IS HEADING SOUTH TO TUNISIA, STARTING FROM THE FILM SET OF

STAR WARS, WHERE ONE VERY SUCCESSFUL STORY MADE ITS BEGINNING.

SHIRT & SHORTS BY JOVÅN, WATCH BY LACOSTE, SHOES BY ASOS, SOCKS BY ITEM M6


SUIT BY TIGER OF SWEDEN, SHIRT BY ALEXANDER MCQUEEN, CLUTCH BY BALENCIAGA,

GLASSES BY TOM FORD, SHOES ARE STYLIST’S OWN

SHIRT & TROUSERS BY JOVÅN, JACKET BY BALMAIN X H&M, GLASSES BY TOM FORD


LONG SLEEVE SHIRT AND TROUSERES BY EMPORIO ARMANI, WHITE VEST BY DIESEL BLACK GOLD

LEATHER JACKET BY DIESEL BLACK GOLD, TROUSERES BY ASOS, BAG BY EASTPAK X TIM COPPENS,

SHOES BY LUKÁCS LÁSZLÓ


SUIT BY EMPORIO ARMANI, SHIRT BY TIGER OF SWEDEN

SHIRT BY EMPORIO ARMANI, VEST BY MAGDALENA ADRIANE, TROUSERS BY ASOS


JACKET BY JOVÅN,WHITE JEANS BY DIESEL BLACK GOLD


LONG SLEEVE SHIRT BY EMPORIO ARMANI, WHITE VEST BY DIESEL BLACK GOLD,

THANKS TO MARKUS FOR THE DARTH VADER HELMET

JACKET & SHORTS BY TIGER OF SWEDEN, POLO SHIRT BY ECOALF, TIE BY EMPORIO ARMANI,

GLASSES BY TOM FORD


CREATIVE DIRECTOR MIRZA SPRECAKOVIC / MIRZASPRECAKOVIC.COM

PHOTOGRAPHY KIDIZIN SANE / KIDIZIN.COM

STYLING MIRZA SPRECAKOVIC

MODEL STANISLAV JAKUSCHEVSKIJ, BODYANDSOUL.AT

MAKE UP SPONSORED BY MAC COSMETICS

LOCATION TUNISIAN DESERT & STAR WARS SET

SUIT BY MAGDALENA ADRIANE, SHIRT BY TIGER OF SWEDEN


MAKING OF

SCHNITT & KAMERA: CRISTÓBAL HORNITO

INTERPRET / TRACK: SAHY UHNS – UH HMMM…


AUF ACHSE

Model diary

FROM TUNIS TO TATOOINE

ON THE DAY OF DEPARTURE we leave

Tozeur on a horse-drawn cart and travel into

the oasis. You have to imagine a carriage à la

Tozeur exactly like a carriage à la Vienna, only

more ghetto or gangsta. According to our

travel guide, who is really cool and totally not

ghetto (in fact he’s really rather bourgeois), the

city grew up around this oasis thousands of

years ago! And in fact, as Professor Wikipedia

tells us, people already knew about this place

in ancient times! Oh yeah, and they’ve also

got dates here.

MODEL Stanislav Jakuschevskij / MODELING AGENCY body&soul.at

INSTAGRAM stazzmatazz / PHOTOS Kidizin Sane

'A long time ago in a galaxy far, far away…' These words give so many Star Wars fans

goosebumps. For our Business Adventure edition, we made a very special journey to some

of the Star Wars filming locations in Tunisia. This journey took us from Tunis through

Djerba and all the way to Tozeur, the former Tatooine film set. Our model, Stanislav, kept

a diary of the trip.

CAPTAIN DESERT! Scorpion Hugger! Snake

Whisperer! Date Professor! Desert Fox! Our

guide has been all of these things and more.

He knows the desert like the back of his hand.

He knows how to survive in it, what you can eat

and where you can find something to drink. He

can train scorpions and make a snake soufflé

for dinner. All of these rumours and more

about our guide were whispered from ear to

ear in the city. We were to be witnesses to

his brutally exciting dune rally tour. We were

practically wetting ourselves with excitement.

And that wasn’t all. He also showed us where

you can sneakily get the best dates in Tozeur

market.


TOTALLY EXHAUSTED from all that running

around and not really working very hard, we saw

our model having a rest in a museum on top of an

exhibit. We think he thinks no one was watching

him but he was posing away!

SHORT BREAK. It hasn’t rained properly in the

desert for two years and the giant salt lake has dried

up. However, it also looks really impressive with no

water in it! And because it looks so impressive,

we took a picture of us instead of the lake.

A MOTHER CAMEL protects her baby. Are they

also on the way to Tozeur for the shoot? Probably

– what else is there to do?

Vive la

Tunis

ARRIVAL IN TUNIS and a walk around

Sidi Bou Said, ending up in a café. The

first thing I noticed were the white

houses and that the doors and windows

were just as blue as the sky! Oh, and of

course the beautiful ladies.

ALLGEMEINE REISEINFOS

Tunesisches Fremdenverkehrsamt

Opernring 1/R/109, A- 1010 Vienna

Tel: +43 15853480 / Mail: office@tunesieninfo.at

www.tunesien-info.at

FLÜGE: Tunisair / www.tunisair.com

HOTELEMFEHLUNGEN IN TOZEUR:

Hotel Sofitel Palm Beach / www.accor.com

Palm Gite Tozeur / www.booking.com

Dar Saida Beya / www.darsaidabeya.com

DAY OF ARRIVAL IN TOZEUR, scouting for a location. We climbed

the most famous ‘hill’ in the desert area – Ong Jemel – and took

some selfies. Today was a good day. Fun fact: Tunisia is the only

Arab country with a Ministry of Women’s Affairs. YEAH!


FASSADE

DAS

„WHO'S WHO“

DER BUSINESS

WELT

ERSCHEINUNGSFORMEN,

LEBENSRÄUME, STEREOTYPE

TEXT SEBASTIAN SCHWARZ

So viele Menschen es auf der Welt gibt, so viele unterschiedliche Typen gibt es auch,

die einem in der weiten Business-Landschaft über den Weg laufen können. Schaut man

jedoch genauer hin, begegnen uns dabei immer wieder auch Charaktere mit ähnlichen

Erkennungsmerkmalen und Ansichtsweisen. Dieselben Typen, mit denen sich euer bester

Freund vielleicht schon seit Jahren in der Firma herumschlagen muss, die euch

immer wieder in Bewerbungsgesprächen gegenübersitzen oder die je nach Unternehmen

vielleicht den Namen und die Abteilung, nicht aber ihr grundlegendes Wesen,

ändern. Damit ihr beim nächsten Besuch der Mitarbeiter-Kantine perfekt vorbereitet

und auf jeden Typ gefasst seid, haben wir die häufigsten Erscheinungsformen für euch

zusammengefasst und aufbereitet – inklusive einer Kurzanleitung an Do’s und Don’ts

für das richtige Handling.


FASSADE

THE

CAREER

STALLION

USUALLY FOUND IN:

Frankfurt, Düsseldorf, Munich, Sylt,

Michelin-starred restaurants, motor shows,

1

golf courses

WORKS AS:

A business consultant, life coach, financial

advisor, insurance broker, stock-exchange

yuppie or business management student

OUTFIT:

Ermenegildo Zegna, watch Rolex,

belt Hermès

Die Haare glatt zurückgegelt, die

Schuhe auf Hochglanz poliert, teurer

Anzug und der Teint ein wenig zu gebräunt,

um noch natürlich zu wirken.

Letzter Urlaub: Cayman-Islands oder

Dubai. Rein geschäftlich, natürlich.

Was in all seinen Facetten ziemlich

protzig daherkommt, ist es auch und

schreit: „Karriere ist meine Passion.

Ich berate, verkaufe, gewinne. Veni,

vidi, vici“. Sein Können drückt dieser

lässig verklemmte Typ nicht nur gern

in seiner Arbeit aus, sondern auch in

Kleidung und Accessoires. Statussymbole

trägt er wie eine zweite Haut, beruflicher

Aufstieg ist sein Lebensmotto,

daneben sammelt er Visitenkarten

und Uhrenmodelle. Nicht zwingend

geschmackvoll, aber teuer darf es sein.

Wer hat, der kann. Was man diesem

aalglatten Typ zu Gute halten muss: Es

gibt kaum einen ehrgeizigeren. Einer,

der dran geht, wenn er nachts um 3

Uhr angerufen wird. Rein geschäftlich

natürlich. Versprochen.

DO: Manchmal hat der Gute ein wenig

Erdung nötig. Nach der Arbeit zusammen

was trinken gehen, quatschen,

den Frust von der Seele reden. Nimmt

dem ganzen die Spannung und den

Stress und wenn es wirklich einmal

ums Geschäft geht, hat man einen loyalen

Partner mehr.

DON’T: Hierarchien missachten oder

ein Projekt streitig machen. Diese

Form der „Unprofessionalität“ ist fast

genauso schlimm, wie ihn auf seine

Oberflächlichkeit und soziale Inkompetenz

hinzuweisen.

Könnte die Fassade zum bröckeln

bringen und du möchte nicht wissen,

welche Leichen dieser Typ schon im

Keller hat.


FASSADE

Ja, es gibt auch die, denen dieser ganze

Business-Kram nicht taugt. Die das

arbeiten, was schon immer ihre Leidenschaft

war. Aber bitte immer in Harmonie

mit sich und der Umwelt! Keine Ausbeutung,

egal, ob Mensch oder Tier,

freier Geist, freie Liebe - so wie in der

Jugend, so auch im Alter. Das Motto:

Wir alle können etwas Gutes schaffen

und unsere Welt ein kleines bisschen

besser machen. Dann lohnt es auch,

sich am Wochenende mit Halluzinogenen

und Amphetaminen auf eine Reise

zu sich selbst und zu Gott zu begeben.

Das alles bewusst ökologisch und unkompliziert:

die Jeans, die zum 20. Geburtstag

von Mutti geschenkt wurde,

hält noch immer, was sie verspricht, die

weißen T-Shirts aus FairTrade-Baumwolle

sind super lässig und einfach zu

waschen, die Schuhe gehen auch Second

Hand. Es gibt doch von allem eh

schon genug. Nur nackt liebt, lebt und

arbeitet es sich noch freier.

2

DO: Mit einer Schwäche für veganes,

vollwertiges und ökologisch nachhaltiges

Essen bist du hier genau richtig.

Keiner weiß besser, wie man Kokosmilch

und Quinoa zu schmackhaften

Mahlzeiten verarbeitet oder wie viele

Schadstoffe in industriell hergestellten

Lebensmitteln sind. Auch im Job

sind Weltverbesserer umgänglich und

friedlich, was sie – theoretisch – zu netten

Arbeitskollegen macht.

DON’T: Den gleichen Kühlschrank benutzen.

Niemand möchte einen Weltverbesserer

mit Herzinfarkt auf dem

Gewissen haben, weil versehentlich

Gemüse und Fleisch in einem Fach zusammen

abgelegt wurden.

THE

DO-

GOODER

USUALLY FOUND IN:

Berlin-Prenzlauer Berg, Berlin-Friedrichshain,

North Sea Coast, India, Black Forest

WORKS AS:

Graphic designer, teacher, Greenpeace activist,

yoga coach or the barman at the Colombian

place around the corner

OUTFIT:

T-shirt and jeans Weekday or Levi's 501s

because they last forever, shoes Dr. Martens

(the shoes, not the boots) which he has had

since he was a student, bracelet from the last

Goa festival


FASSADE

THE

MOTIVATED

START-UP

ACTIVIST

USUALLY FOUND IN:

Cafés with free Wi-Fi, job fairs, McFit, liquor

stores, university parties (even if he’s already

graduated)

WORKS AS:

An IT sector guy, as an entrepreneur creating

delivery service apps, as a petty trader, an

engineer or a graphic designer

OUTFIT:

Bally, shoes New Balance

Dieser Typ ist mit Sicherheit einer der

entspanntesten und coolsten Business-

Typen dieser Auswahl. Selbst erst frisch

gebackener Uni-Absolvent, voller Tatendrang,

Ideen und mit einer gehörigen

Portion Selbstironie geht dieser

Typ an anstehende Projekte. Seine

Waffen sind dabei sein charmant garstiger

Witz, leidenschaftliche Selbstaufgabe

und ein Team aus Gleichgesinnten.

Wenn es mal stressiger wird,

sind dann auch mal ein, zwei Bier zum

Feierabend erlaubt. Arbeitsatmosphäre

ist das Zauberwort! Und bei erfolgreichem

Projektabschluss knallen dann

auch mal die Korken! Als neue Generation

von Geschäftsleuten, die immer

mehr mit viel weniger Mitteln leisten

müssen, kommt es nicht mehr zwingend

auf die Wahrung einer steifen

Etikette an und die weißen Tennissocken

werden auch mal AUF dem Tisch

übereinandergeschlagen.

Das förmliche Sie ist längst durch das

kumpelige Du ersetzt worden und im

Idealfall ist sich das Team um diesen

duften Typen vielleicht selbst gar nicht

mehr sicher, wo Arbeit aufhört und

Freizeit anfängt.

DO: Das Angebot, sich zu duzen, annehmen

und vollen Einsatz zeigen.

Start-Ups und kleine Unternehmen

haben flache Hierarchien, dynamische

Projekte und kleine Work-Teams. Wer

sich reinhängt, steigt in der Regel auch

schneller auf. Stichwort: Expansionen,

Teamvergrößerung, mehr Verantwortung,

Geld, Sprungbrett, ihr wisst

schon…

DON’T: Klar ist, hier geht es lockerer

zu als in anderen Unternehmen. Auch

klar: Ausruhen kann man sich deswegen

nicht! Faule Teamkollegen und

Tagträumer werden ein oder zweimal

ermahnt, mehr Einsatz zu zeigen und

dann der Gruppe verwiesen. Einzelgänger

werden Unternehmensberater,

keine Start-Up-Aktivisten!


FASSADE

Wer schon einmal einen Tag in Berlin-

Mitte verbracht hat, oder ein Bewerbungsgespräch

in einer PR-Agentur

bestreiten musste, hat sicherlich auch

schon einmal Bekanntschaft mit diesem

Business- Typen gemacht: unfassbar

redegewandt, netter, als man es

im ersten Gespräch erwarten würde

und absolut stilsicher gekleidet, vorranging

in eine komfortable Uniform

aus schwarzen Jogginghosen, schwarzen

oder allenfalls grauen Sweatshirts,

schwarzen T-Shirts und teuren Edel-

Sneakern von Adidas, Acne Studios

oder Raf Simons, gepaart mit großen

Oversizecoats und Markenschals von

den COSs und Filippa Ks dieser Welt.

Das auffällig Unauffällige: seine 5 Kollegen

sehen genauso aus wie er. Stets

bereit, bei der nächstbesten Gelegenheit

in die Werbe-/PR-Medienagentur

nebenan zu wechseln. Für mehr Geld,

Fame, It-ness, Hippness, versteht sich.

DO: Anfreunden. Bei einer Freundschaft

besteht die Chance auf ein hart

erarbeitetes Netzwerk an Kontakten

und Adressen, die nach den ersten

drei gemeinsamen PR-Partys den Besitzer

wechseln.

DON’T: Zu lange mit WhattsApp-

Antworten warten oder in sozialen

Netzwerken ignorieren. Sorgt für Unverständnis

und Ablehnung beim Empfänger,

was gerne mal bis zum Streit

führen kann. Bedeutet unter Umständen

üble Nachrede, Zickenkrieg und

unnötigen Stress auf der Arbeit.

THE

4

CREATIVE

OPPORT-

UNIST

USUALLY FOUND IN:

Berlin-Mitte, Soho House Gym,

Soho House Bar

WORKS AS:

A PR agent, an advertising expert, a retail

salesman or, failing that, something to

do with media

OUTFIT:

Filippa K (or COS, or Acne Studios), colour

(except the shoes and maybe the scarf): black


FASSADE

THE

ECCENTRIC

INSIDER

USUALLY FOUND IN:

Gallery openings, panel discussions, running in

the park, avoiding large groups of people

WORKS AS:

a creative/art director, producer,

culture editor, agency manager

or freelancer

OUTFIT:

Rick Owens

Neben all den jugendlichen Berufseinsteiger-Typen,

den Paradiesvögeln mit

geschmacklosem Status-Gehabe und

den weniger notwendigen, als vielmehr

anstrengenden Geschäftstypen

a la Typ I ist dieser Business Typ insgeheim

das Vorbild schlechthin. Die

wirklich Guten seiner Art sieht man nur

selten in der Öffentlichkeit oder auf

den hysterischen Presse-, Wirtschaftsund

Lifestylebühnen dieser Welt. Die

größte Stärke dieses Typs ist seine Professionalität

in allen Bereichen. Er hat

praktische Erfahrung, von der Brancheneinsteiger

nur träumen können,

hat selbst die miesesten Jobs durchlaufen

und von den Großen gelernt, nur

um jetzt an einem Punkt beruflicher,

individueller und kreativer Freiheit angekommen

zu sein, um die ihn jeder

Kollege oder Konkurrent beneidet. Für

die einen das Vorbild, für die anderen

der perfekte Geschäftspartner, arbeitet

dieser Tausendsassa nahezu anonym,

kennt aus jedem Bereich die richtigen

Leute, konzipiert, organisiert, produziert

auf den Punkt genau und ohne

Wenn und Aber. Er weiß immer wovon

er spricht und er weiß auch wovon man

selber sprechen will, bevor man weiß,

dass man es denkt. Nicht grundlos versprüht

die Aura dieses Typs eine gewisse

Form von Autorität und Charme,

der seine Jünger in Ehrfurcht erstarren

lässt. Er ist Visionär und Avantgardist,

Idol und leiser Star in seinem Metier.

Sein Urteil entscheidet über den Anfang

oder das Ende von Karrieren, sein

Stil setzt Trends, sein Geschmack formt

die Zukunft.

DO: Zuhören und Lernen! Die Chance,

mit einem solchen Maß an Erfahrung,

Know-How und Professionalität

zusammenzuarbeiten ergibt sich möglicherweise

nur einmal im Leben. Dafür

kommt die bloße Referenz unter Umständen

einer Adelung gleich, öffnet

Türen, die ansonsten fest verschlossen

bleiben würden und verhilft dem eigenen

Können zu einer neuen Dimension.

DON’T: Die genannte Chance, wenn

sie sich bietet, verstreichen lassen. Dafür

gibt es keine Ausrede und schon

gar keinen Grund, der gut genug wäre.

Niemals.


FASSADE

Er wurde in eine Zeit und eine Familie

geboren, die ihre Söhne noch auf

ihre zukünftige Rolle als Beherrscher

der Welt vorbereitet haben. Das dominante

Alpha Männchen schlechthin.

Klassisch gebildet im englischen Internat,

war er seit jeher zu Großem bestimmt.

Seine Social Skills haben über

die Jahre vermutlich darunter gelitten,

dass täglich das Schicksal tausender

Menschen in seinen Händen liegt. Die

Welt besteht für ihn aus Zahlen. Großen

Zahlen. Bankenkrise, Eurotalfahrt,

Wirtschaftscrash: Typen wie er haben

die Fäden in der Hand. Wer ihm begegnet,

hat es vermutlich selber weit

gebracht. Zum Politiker etwa. Aber

gebt euch keinen Illusionen hin: Der

Stärkere ist immer er. Hinter den guten

Manieren lauert ein Tyrannosaurus Rex

DO: What he says!

DON’T: Ihn für eine Weltwirtschaftskrise

verantwortlich machen, ihm seine

absurden Manager-Boni vorhalten,

ihm in die Augen schauen, ihn um Taschengeld

bitten, wenn man sein Sohn

oder seine Tochter ist, ihm als Politiker

die Steuermilliarden verweigern, weil

sein Konzern sich verspekuliert hat.

THE

TOP DOG

CEO

USUALLY FOUND IN:

Private jets, discreet luxury villas on Lake Como,

the unknown yet more expensive resort next to

St. Moritz, management floor of Deutsche Bank

WORKS IN:

Investment banks, food corporations, Swiss

pharma groups, weapons lobby embedded in

the White House

OUTFIT:

Herr von Eden, watch Patek Philippe


BOX UP YOUR

BUSINESS

1 BOX

7 PRODUKTE

1 MAGAZIN

FALKE AIRPORT Socks

SHISEIDO MEN Hydro Master Gel

WALDVIERTLER WHISKY Original Rye Whisky

YVES SAINT LAURENT LA NUIT DE L'HOMME L'INTENSE

BELL & ROSS 10th Anniversary Notebook

FABER-CASTELL Poly Ball Pen

VANGARDIST MAGAZINE Ausgabe nach Wahl

KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN Jahresticket

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RADAR

WORKING HARD

OR HARDLY

WORKING?

LAMAN

knows

best!

TEXT LAMAN AKHMEDOVA

An office job is not all fun and games. Those of you who have worked in a busy office

know that it often involves a cocktail of personalities which don't always get along.

People you are basically forced to work with in a team, who, let's just say, turn your

pina colada kind of office more into a bloody mojito...But who are these people you

work with? And why do they make your Mondays so goddamn difficult? Here is a list

of five personalities most commonly found (but barely talked about) in an office.

1. THE KNOW-IT-ALL /

THE 'I GOT THIS JOB

THROUGH MY RICH DAD' GUY

This person is basically an asshole, and they're quite

comfortable being one too! Always telling you what

you're doing wrong and how to do it right, this person

often tends to not do much at all concerning

their own work. This is somebody who wants you

to fail so they can succeed. Most of their friends are

just family members or people who are not too picky.

They are the last to be invited to any office gettogethers.

Go figure. Huge fan of the movie 'The

Wolf of Wall Street' probably.

2. THE BIRTHDAY

CAKE BAKER

This person has a lack of personality and compensates

for that by always being the one who bakes

the birthday cakes! Sure, they're a friggin snoozefest

and will answer the 'what type of music do

you listen to' question with an 'everything, really.'

3. THE INTERN

Starts off by being shy, nice and cute, ends up wanting

to be invited to alllll the office events and parties.

No. You're twelve years old. Go and get me a

coffee, scan those photos we need and figure out

how to fix the printer, please and thank you. Also, I

declined your Facebook friend request. I'll accept it

when your balls finally drop.

4. THE GUY WHO ALWAYS

SENDS YOU GIFS AND MEMES

As the title suggests, this person spends most

of their time sending you funny or what they

think are funny gifs and memes. If you don't

check your Facebook messages, you'll get it on

WhatsApp. If you don't check your watsapp fast

enough, you'll be tagged on Instagram. There's

no way out! It's the class clown of our new age!

5.THE 'DID YOU

WATCH LAST NIGHTS EPISODE'

/ 'DID YOU DOWNLOAD THAT

APP I TOLD YOU ABOUT' GUY

This person will literally hunt you down to find out

whether their recommendation of binge watching

some nerdy sci-fi series or downloading an app

which automatically puts Tina Turner in all your photos

was wholeheartedly appreciated and enjoyed by

you, the victim. Some say the best way to get out of

it is to say you don't own a computer at home and

you don't have a smart phone. Others have reported

that by saying so one would just be invited over

to their place to watch the shows and/or given a

smartphone as a present for your birthday!

At the end of the day, whether you like them or not,

all those nutjobs you work with actually make your

job more of a challenge. And that's not necessarily

a bad thing. It could be an interesting personal challenge,

where you have to try to work in a team with

them and make things work out even though the

personalities may clash at times. Once you find that

balance, you might actually end up accepting one of

their Facebook friend requests... who knows.


L

L

INTERVIEW WITH START-UP DESIGNER LÁSZLÓ LUKÁCS

ON THE NEW TREND FOR HANDMADE MEN’S SHOES.

HELLO,

I LIKE YOUR

‘BUDAPESTS’!

THE ART OF

MAKING SHOES

TEXT & INTERVIEW LAURA HOF

PHOTOS AKOS BURG, LUKAS PREISINGER, LUKÁCS LÁSZLÓ

Im Zeitalter der totalen Automatisierung

hat er ein Schuhlabel gegründet, das auf

Handwerk und Einzigartigkeit setzt. Er

verbindet innovatives Design mit hochwertigen

Materialien wie Leder, Spitze und Satin,

wobei die Trennung von Damen- und

Herrenschuh bewusst aufgehoben wird.

Die allesamt handgefertigten Stücke kommen

aus der hauseigenen Produktionsstätte

in seiner Heimat Ungarn. Wir haben László

Lukács zum Kaffee in Wien getroffen,

um ein bisschen über sein Startup „László

Lukács“, die Kunst des Schuhdesigns und

die Zukunft des Handwerks zu plaudern.

Wie verabredet treffen wir uns im Café

Français, wo wir lärmbedingt in den Clubraum

flüchten müssen. Beim Hinsetzen fallen

uns gleich mal seine Schuhe auf: Nichts

Eigenes, Handgemachtes, sondern Tommy

Hilfiger. Er grinst und entblößt dabei seinen

schiefen Schneidezahn, was ihn sympathisch

wirken lässt. Er bestellt Kaffee, eines

seiner Laster, wie er uns verrät und streicht

dabei sein braunes Haar zurück.

VANGARDIST: Erinnerst du dich an dein

erstes handgefertigtes Paar Schuhe?

László Lukács: Ja.

V: Nicht nur Ja- oder Nein-Antworten.

László Lukács: (lacht) Natürlich, das

kann man nicht vergessen, das ist wie

die erste große Liebe. Am Anfang ist

man unsicher, hat Angst, dass man

nicht zusammenpasst, aber trotzdem

hält man durch. Fünf Jahre ist das her.

Es waren weiße Golfschuhe mit grauem

Print, flacher Sohle und rostigen

Ösen. Mich hat daran diese Mischung

aus Hochwertigem und gleichzeitig

Handwerklichem fasziniert, die einem

ursprünglich eleganten Golfschuh ein

raueres Aussehen verliehen hat.

V: Die Schuhmacherei ist heutzutage ein

aussterbendes Handwerk. Trotzdem erfährst

du mit deiner Manufaktur und deinen

außergewöhnlichen Designs großen

Zuspruch. Welche Philosophie steht hinter

deinen Ideen?


wieder wichtiger werden. Wir gehen

zurück zu den Wurzeln, wo die Beratung

und der direkte Kontakt zum Kunden

eine wichtige Rolle spielen. (Der

Kellner bringt den Kaffee)

Hmm der Kaffe ist sehr gut! Wien ist

einzigartig mit seiner Kaffeehauskultur.

Das gibt es einfach nur hier. Wir müssen

nicht überall das Gleiche haben.

Früher gab es spezielle Lokale wo du

nur bestimmte Produkte bekommen

hast.

László Lukács: Mein Credo ist es, traditionelle

Handwerkskunst mit neuen

Technologien zu verbinden, sprich die

fehlenden Eigenschaften des jeweils

anderen auszugleichen und sie voneinander

profitieren zu lassen. Ich versuche

im Schnitt und vor allem bei den

Materialien sehr modern zu denken.

V: Was geht dir durch den Kopf, wenn du

designst?

László Lukács: Wenn ich eine Modezeichnung

fertige, muss ich gleichzeitig das

Material fühlen können. Das haptische

Erlebnis ist oft ausschlaggebend für die

dreidimensionale Form eines Schuhs.

Am Anfang habe ich vielleicht einen

Schnitt, möchte diesen aber verändern.

Manche Dinge müssen sich ergeben,

denn nur durch eine gewisse

Gelassenheit wird die Form lockerer

und kann sich besser entfalten.

V: Was war ausschlaggebend für dich, ein

eigenes Label zu gründen?

László Lukács: Mit dem eigenen Namen

in die Öffentlichkeit zu treten ist

ein großer Schritt und sowohl eine Frage

des Mutes als auch eine Art Bestimmung.

Ich glaube, die Menschen suchen

heutzutage eine Verbindung zur

Person hinter einem Label oder Produkt,

sie wollen den Hersteller kennen

und ihn als Persönlichkeit wahrnehmen

anstatt als Marke. Der persönliche Bezug

im Bereich Mode wird in Zukunft

L

L

0001

PPROJECT FOR A DIPLOMA

PROJECT THESIS

BY LÁSZLÓ LUKÁCS

PHOTO LUKAS PREISINGER

V: Du hältst nichts von der unendlichen

Vielfalt des Massenkonsums?

László Lukács: Das Problem ist, dass

die Menschen durch diese vielen Möglichkeiten

eher unzufrieden werden,

da wir durch den Gedanken, alles haben

zu können, die Produkte gar nicht

mehr schätzen. Ich mag die Bezeichnung

„Designer“ ja gar nicht, ich sehe

mich mehr als Vermittler, der versucht,

anderen mehr Wertschätzung für Produkte

näher zu bringen. Ich würde das

gerne wieder umdrehen, dass Leute

Dinge nicht mehr als Wegwerfprodukt

betrachten. Für meine Stücke zahlt

man vielleicht kurzfristig einen höheren

Betrag aber langfristig gesehen halten

sie viel länger als industriell gefertigte

Schuhe und haben eine bessere Qualität.


L

L

0002

SHOEMAKING TOOLS

0003

LEATHER SAMPLES AND SKETCHES

0004

LÁSZLÓ LUKÁCS

0005

THE FIRST PROTOTYPES

V: Was sagt es über einen Mann aus, welche

Schuhe er trägt?

László Lukács: Das sagt alles. Über die

Persönlichkeit, was denjenigen beschäftigt,

ob er auf Details achtet und

wie er mit Dingen umgeht. Ein Mann,

der seine Schuhe pflegt, zeigt seine

Wertschätzung. Wenn früher Schuhe

kaputt gegangen sind, hat man sie

zum Schuster gebracht. Heutzutage

ist das mit den industriell gefertigten

Schuhen gar nicht mehr möglich.

V: Handgefertigte Schuhe kann sich leider

nicht jeder leisten.

László Lukács: Ich glaube, es hat mehr

mit Wertschätzung zu tun, denn das

Handwerk - sei es bei Schuhen oder

Kleidung - war, ist und wird immer ein

wichtiger Teil unserer Gesellschaft sein.

V: Die Modeindustrie befindet sich im

Wandel. Viele Designer distanzieren sich

bewusst von einheitlich weiblicher bzw.

männlicher Mode. In wie weit verarbeitest

du den neuen Trend „Gender-less“ in deiner

Linie?

László Lukács: Ich möchte meine Schuhe

nicht als Geschlechterspezifisch

oder Unisex bezeichnen. Es geht vielmehr

um die Person an sich. Wenn

ich ausdrücklich geschlechtsneutrale

Mode mache, schließe ich damit automatisch

Menschen aus, die das gar

nicht suchen. Jeder und Jede entscheidet

selbst, welches Geschlecht ein

Produkt haben soll. Ich habe auch viele

Frauen T-Shirts oder Hosen, einfach

weil sie oft besser geschnitten sind.

Trotzdem will ich nicht von Männerschuhen

weggehen, weil auch Männer

schöne Schuhe brauchen. Geschichtlich

gesehen waren früher Herrenschuhe

genauso vertreten wie Damenschuhe.

Nur fehlt leider heutzutage diese

Vielfalt und vielleicht auch der Mut zu

besonderen Schuhen, auch wenn viele

Männer solche gerne tragen würden.

V: Welcher Betrag war der Höchste den du

jemals für Schuhe ausgegeben hast?

László Lukács: Mein Vater hat mir einmal

zwei Paar Schuhe von Maison Martin

Margiela geschenkt, also hab ich

quasi statt eines MacBooks Schuhe bekommen.

(lacht) Ich habe immer schon

sehr viel Wert auf Schuhe gelegt.


V: Wie viele Paare besitzt du?

László Lukács: Ich besitze in etwa 50,

55 Paar, aber davon trage ich eigentlich

nur 10. Meine eigenen im Übrigen

nur zu besonderen Gelegenheiten.

ich wirklich jene zwei auswählen, da

beide Personen aus einfachen Verhältnissen

stammen und trotzdem viel

erreicht haben.

V: Du kommst ursprünglich aus Ungarn.

Deine neue Heimat ist Österreich. Was

verbindest du mit den beiden Hauptstädten

Wien und Budapest?

László Lukács: Wien ist mittlerweile

meine zweite Heimat geworden, ich

kenne mich hier auch weitaus besser

aus als in Budapest. Grundsätzlich haben

Wien und Budapest viel gemeinsam.

Ich finde es schade, dass beide

Städte nicht mehr so eng miteinander

sind. Auch, dass sowohl Wiener als

auch Budapester über alles „sudern“,

also sich aufregen. Aber das gehört irgendwie

dazu, so wie der kleine

Braune zu Wien. (lacht)

V: Der „Budapester“ ist ja – wie etwa der

„Oxford“ – ein Klassiker unter den Herrenschuhen.

Beeinflusst dich als Landsmann

die ungarische Tradition?

László Lukács: Ich nehme sehr gerne

den ungarischen Budapester und

mixe ihn mit dem Oxford. Generell

verbinde ich klassische Schnitte mit

Modernen wie z.B. Monk und Sneaker.

Durch die Kombination aus Oxford

und Budapester nehme ich von beiden

Schuhen aber auch aus Kulturkreisen

etwas heraus. Unsere Produkte zeigen

immer auch unsere Persönlichkeit,

sowohl die des Trägers als auch des

Herstellers. Ungarn war schon immer

eine Hochburg der Schuhmanufaktur.

Früher sind oft die Schuhmacher aus

London gekommen und haben sich

umgekehrt Elemente wie das Lochmuster

abgeschaut, um wiederum den

Oxford zu verfeinern. Man muss immer

die Schnittpunkte finden und sich die

besten Stücke heraus picken.

V: Für welche Person würdest du gerne einen

Schuh kreieren?

László Lukács: Hmm. Das ist schwierig

zu sagen, das reicht wirklich von David

Alaba bis zum Papst. Vielleicht würde

0006

FINISHED DIPLOMA

0007

EXECUTED DESIGN

L

L

V: Im Leben eines Startup-Gründers gibt

es viele Gelegenheiten. Gibt es eine Situation,

in der du eine gute verpasst hast?

László Lukács: Ich hab einmal einen

Wettbewerb versaut. Ich war gut bei

der Sache, nur leider habe ich dann

einen kleinen Fehler begangen. Der

Wettbewerb sollte anonym sein. Ich

habe aber aus einem unerfindlichen

Grund meinen Namen darauf geschrieben

und konnte somit nicht bestehen.

Vielleicht wäre mein Leben

ein wenig anders verlaufen, aber ich

mache immer noch das, was mir gefällt,

daher kann so viel nicht schief

gelaufen sein.

V: Wenn du einen Tag in deinem Leben

nochmals erleben könntest, welcher wäre

das?

László Lukács: Die Tage, an denen

ich in der Werkstatt sitze und arbeite.

Wenn die Materialien vor mir ausgebreitet

sind und ich die einzelnen

Komponenten zusammenfüge zu einem

Ganzen.


W E

CAME

T O

STAY

A NEW GENERATION IS ON THE RISE AND WE ARE ALREADY PART OF IT.

WE CLAIM OUR PLACE FROM OUR ELDERS BY NO MORE THAN A VISION AND THE

CONVICTION THAT NOTHING CAN STOP US.

THE FACT THAT WE ARE HERE IS ENOUGH TO SCARE THE CRITICS AWAY.

THE SIMPLICITY OF OUR NEW BUSINESS LOOK UNDERLINES IN A VERY

BOLD WAY THAT WE CAME TO STAY.

DAVID & MERSE WEAR A SUIT BY HOUSE OF THE VERY ISLANDS SEEN AT THE SAMTAG SHOP,

JUMPER BY YOUR TURN, SHOES BY DR. MARTENS


MERSE WEARS A JACKET BY MAGDALENA ADRIANE, JUMPER BY YOUR TURN, FLOWER SEEN AT ZWEIGSTELLE

ANDREAS WEARS A SUIT BY SUPERATED SEEN AT THE SAMSTAG SHOP, POLO SHIRT IS STYLIST‘S OWN, SHOES BY

UNITED NUDE / DAVID WEARS A SUIT BY SUPERATED SEEN AT THE SAMSTAG SHOP, TURTLENECK BY YOUR TURN,

JUMPER BY COS, SHOES BY UNITED NUDE, FLOWERS SEEN AT ZWEIGSTELLE


MERSE WEARS A SUIT BY ZEGNA SEEN AT PEEK & CLOPPENBURG, TURTLENECK BY YOUR TURN, SHOES BY LÁSZLÓ LUKÁCS / ANDRE-

AS WEARS A SUIT BY MAGDALENA ADRIANE FOR EN VIE, TURTLENECK BY YOUR TURN, SHOES DR.MARTENS / DAVID WEARS A SUIT BY

GRUNDTNER & SÖHNE, SHIRT BY COS, SHOES DR. MARTENS, FLOWERS SEEN AT ZWEIGSTELLE

DAVID WEARS A COAT AND SHIRT BY COS, FLOWER SEEN AT ZWEIGSTELLE


MERSE WEARS A TURTLENECK BY YOUR TURN, JUMPER SUPERATED SEEN AT THE SAMSTAG SHOP

ANDREAS WEARS A SUIT BY MAGDALENA ADRIANE, JUMPER BY DIESEL, FLOWERS SEEN AT ZWEIGSTELLE


CREATIVE DIRECTOR MIRZA SPRECAKOVIC / MIRZASPRECAKOVIC.COM

PHOTOGRAPHY ANASTASIA EHLAKOVA, BRICK&MORTAR

STYLING SWETA BRIK, BRICK&MORTAR

WWW.BYBRICKANDMORTAR.COM/

MODEL DAVID WEBER, WIENER MODELS

MERSE, SAM THE AGENCY

ANDREAS, SP MODELS

HAIR & MAKE UP SHLOMIT MIGAY

FASHION ASISSTANT LAURA HOF

FLOWERS BY ZWEIGSTELLE

LOCATION STUDIO F6 – THE OPEN FACTORY

ANDREAS WEARS A COAT BY RICHERT BEIL, SHIRT BY HOUSE OF THE VERY ISLANDS SEEN AT THE SAMSTAG

SHOP / DAVID WEARS A TURTELNECK BY YOUR TURN / MERSE WEARS A TURTELNECK BY YOUR TURN,

JUMPER BY H&M


MAKING OF

SCHNITT & KAMERA: CRISTÓBAL HORNITO

INTERPRET / TRACK: BECKDAPIONEER - BUSINESS


EDITOR'S

CHOICE:

Coat by COS / Mr. Natty Wax at Urban Outfitters / Travel Wallet by Roaldsson / Bow tie by Goletz /

Glasses by Givenchy / Pocket Square by Tiger of Sweden / Backpack by Dolce&Gabbana / Watch by Union

Glashütte / Compass Key Chain by Louis Vuitton / Linen Notebooks by Graf von Faber-Castell /

Suspenders by Nudie Jeans / Socks by Topman Premium / Shoes by Dolce&Gabbana

Glasses by Andy Wolf / Turtleneck by Samsøe & Samsøe / Pants by Tiger of Sweden / Pen by Graf von

Faber Castell / Tie by Tiger of Sweden / Watch by Calvin Klein / Clutch by Givency / Clutch by H Hérmes /

Bow tie by Be Wooden / Turtleneck by COS / Laptopsleve by O my Bag / Shoes by Dolce & Gabbana /

Boots by Asos / Sunglasses by Givenchy / Suit by Tiger of Sweden / Belt by Vicente Sahuc


S

V

Oakland

HOW TO

SURVIVE IN

South

San Francisco

SAN

FRANCISCO

San Francisco

Bay

SILICON

VALLEY

Palo Alto

TEXT & INTERVIEW HENDRIK H.

SOMETIMES YOU WIN,

SOMETIMES YOU LEARN.

Was für die Rampensäue unter uns die Hollywood Hills sind, das ist für die Kreativen,

die Tech-Nerds, die Jungunternehmer und Startup-Gründer das Silicon Valley.

Da wie dort ist die Creme de la Creme ihres Faches auf kleinstem Raum versammelt

und beide teilen nicht nur den Goldgräber-Bundesstaat Kalifornien, sondern

auch das Motto: „If you can make it there, you can make it anywhere!“ In ihrer Eigenschaft

als Geographie gewordene Glücksversprechen haben die zwei Orte noch

etwas gemeinsam: Sie ziehen Horden blauäugiger Glücksritter an, um die meisten

von ihnen nach kürzester Zeit ihres Startkapitals und ihrer Illusionen beraubt wieder

auszuspucken. Der erfolgreiche Österreichische IT Unternehmer und Gründer Michael

Eisler ist einer von ihnen. Er hat uns von seinem Startup-Abenteuer im Valley

erzählt, wie das so ist, dort tatsächlich hinzugehen, was man von den Amerikanern

übers Scheitern lernen kann und worum es sich bei einem „Ocean Boiler“ handelt…


DIE HEIMLICHE

HAUPTSTADT DER WELT

Für alle, die das noch nie gegoogelt haben:

wirkt wie eine etwas sterile Suburbia-Idylle

der amerikanischen Mittelklasse. Keine Spur

vom neureichen Protz jener, die es im Land

S

V

Das Silicon Valley ist eine Gegend in der

der unbegrenzten Möglichkeiten vom Tel-

Bay Area von San Francisco, CA und heißt

lerwäscher zum Millionär gebracht haben.

mit bürgerlichem Namen eigentlich „San-

Anders als im nahegelegenen Atherton, wo

ta Clara Valley“. Die Bezeichnung „Silicon“

eine Starvilla neben der anderen und in je-

meisten kosten eine Menge Geld und man

ist lediglich ein Spitzname, der sich auf das

der Garage drei Ferraris stehen, zeigt man

bekommt dann zwei Minuten oder so, um

in der Hightech-Industrie eingesetzte Sili-

hier seinen Reichtum nicht. Understatement

seine Idee irgendwelchen großen Tieren aus

cium – etwa zur Herstellung

gehört in Palo Alto zum gu-

der Zukunftsindustrie vorzustellen.“ Und ge-

von Computerchips - bezieht.

ten Ton, schließlich wird hier

nau wie in der Traumfabrik ist es verdammt

Wer sich in Frisco ein Auto

Geld gemacht und nicht aus-

unwahrscheinlich, aus dem absoluten Nichts

mietet, erreicht in einer gu-

gegeben. Außerdem will man

irgendwie einen Erfolg zu landen. Man muss

ten halben Stunde über den

es den inoffiziellen Schutzpa-

sich einlassen, anwesend sein und – wie in je-

Highway 101 jenen Ort, den

tronen des Valleys gleichtun:

dem anderen Business auch – ein Netzwerk

man eigentlich meint, wenn

Mark Zuckerberg trägt bis

Startup den großen Wurf zu landen, hat es

knüpfen. Das geht nicht in einer Woche.

man vom Valley spricht: Palo

heute Jeans und T-Shirt, Ste-

mich gleich einmal vom Hocker gehauen,

Alto, die Heimatstadt von Fa-

ve Jobs hatte seinen ewigen

was man in Palo Alto für eine bessere Holz-

cebook, Apple, Yahoo, Tesla

Turtle Neck und Bill Gates ist

hütte hinblättern muss. 6.000 Dollar für ein

und – weil das Wort bereits

auch nicht gerade eine Fa-

kleines Einfamilienhaus ist das absolute Mi-

in der ersten Zeile gefallen ist

shion Ikone.

nimum.“ Aber wer es ernst meint, der muss

– selbstverständlich Google,

also den heimlichen Beherrschern

unserer Welt.

DIE ILLUSION VOM

SCHNELLEN GLÜCK

da durch. Das Silicon Valley ist voll von Leuten

aus aller Welt, die mit einer Idee mal

schnell für eine Woche hinfliegen und hof-

UNDERSTATEMENT PUR

Das ostentative Desinteresse

am glamourösen Schnickschnack führt da-

fen, bei einem der zahllosen Pitch-Events

ihr Glück zu machen. „Man muss sich das

Auch wenn es sich um einige der umtriebigs-

bei schon mal zum ersten Missverständnis,

Valley echt so vorstellen wie Hollywood,

ten und zweifelsohne reichsten Quadratmei-

dem der frisch angekommene Europäer mit

nur für angehende Unternehmer. Was un-

len unseres Planeten handelt, sieht man das

der Jahrhundert-Idee im Gepäck hier auf-

ten in L.A. die Casting-Agenturen sind, das

der 60.000 Einwohner Stadt am Pazifik auf

sitzt: „Als ich 2012 beschlossen hatte, für ei-

sind hier die sogenannten Pitch-Events. Da

den ersten Blick nicht wirklich an. Palo Alto

nige Zeit dort hinzuziehen, um mit meinem

gibt es jeden Tag bestimmt 50 davon. Die


S

V

NETWORKING, NETWOKING

UND NOCHMALS

NETWORKING

Erzähle den Leuten davon, was du machst

und höre ihnen aufmerksam zu. Besserwisserei

passt dort gar nicht ins Bild, im Ge-

da liegen kann, erfährt man

dann in eben solchen Seminaren:

„Einer der größten

als CEO von DIG angezogen

war - Burberry-Jacke, Breitling

Watch und ordentliche Schu-

Diese Erkenntnis hatte auch Michael Eisler,

genteil. Welches Produkt du auch immer

Unterschiede in der Startup-

he - da nimmt dich dort keiner

und nachdem er einige semierfolgreiche

entwickelst, du wirst mit sehr präzisen Fra-

Kultur ist, dass bei uns auf

ernst. Ich war bei Pitch-Events,

Kurztrips in die Bay Area absolviert hatte,

gen zu deinem Projekt konfrontiert werden

19 Techniker ein Verkäufer

wo Leute in Flipflops ihr Projekt

beschloss er, seine alte Firma – DIG AG – zu

und schnell erkennen, ob es Potential hat

kommt. Bei den Amis ist das

vorgestellt haben. Keith Teare,

verkaufen und seine Zeit und sein Geld in das

und wo Schwachstellen zu finden sind.“

genau umgekehrt. Das er-

der Gründer von Techcrunch,

Tech-Startup Wappwolf zu investieren. „Da-

19 Techniker und 1 Verkäufer

klärte Geschäftsziel ist dort,

hat mir bei einem Kaffee er-

mals – 2012 – gab es absolut keine Startup

ne Firma zu gründen und sie

zählt, dass er Leuten, die im

Szene in Österreich. Kein Venture Capital,

Ein solcher Ort war genau das, wovon sich

nach zwei, drei Jahren um

Anzug mit Krawatte kommen,

keine gesetzlichen Rahmenbedingungen,

das ehrgeizige Team von Wappwolf seinen

viel Geld an einen der gro-

nicht einmal zuhört.“ Aber

nichts.“ Das hat sich mittlerweile geändert,

Erfolg versprach. Aber wenn man einmal

ßen Konzerne zu verkaufen.

auch hier täuscht das Under-

nicht zuletzt wegen Leuten wie Michael Eis-

angekommen ist, wenn man das 6K Dollar

Und mit der Kohle aus dem

statement gern den Zugereis-

ler, aber dazu später. Bevor er selbst mit Sack

Häuschen bezogen hat, den Jetlag ausge-

Verkauf gründet man dann

ten. Dem betont nachlässigen

und Pack nach Kalifornien übersiedelt war,

schlafen und sich den ersten Organic Fair

ein neues Startup. Und noch

Äußeren steht eine eiserne

hatte er schon seinen ortskundigen Kolle-

Trade Kaffee im Pappbecher geholt hat,

etwas ist ein entscheidender Faktor: In den

Disziplin im Arbeitsethos gegenüber. „Die

gen Roland Trimmel vorgeschickt, die Lage

stellt sich einem erst mal die ganz triviale

USA ist es Usus, sämtliche Mitarbeiter am

Gegend dort ist absolut keine Partymeile.

zu sondieren: „Dort gibt es eine Menge Ver-

Frage: Wo anfangen? Die Antwort: Bei ei-

Unternehmen zu beteiligen. Das schafft Mo-

Es gibt zwar hunderte von Events an einem

anstaltungen zu einschlägigen Themen, um

nem der zahlreichen Crashkurse für auslän-

tivation.“

Tag, verstreut über die ganze Bay Area, oft

ein Vielfaches mehr als in anderen Regionen

weltweit. Diese Events sind auf Plattformen

wie „Eventbrite“ oder „Meetups“ einseh-

dische Unternehmer, sogenannten Incubators.

Die sind zwar ebenfalls alles andere

als billig, aber laut Michael Eisler ihr Geld

HARTE ARBEIT

IN FLIPFLOPS

in den Büros von namhaften Startups abgehalten

(inkl. Catering, Drinks, usw.), aber: Die

Leute arbeiten dort sehr hart von früh bis

bar, und können damit direkt gebucht wer-

durchaus wert. Gerade als arroganter Euro-

Was Michael Eisler auch noch gelernt hat,

spätnachts, oft auch am Wochenende. Erfolg

den. Dort finden nicht nur Vorträge statt,

päer glaubt man nämlich, ohnehin zu wis-

am ersten Tag: „Ich hab eine neue Garde-

stellt sich nicht zufällig ein, sondern nur wenn

sondern es passiert sehr viel Networking.

sen, wie der Hase so läuft. Wie falsch man

robe gebraucht. So wie ich in Österreich

du deine Hausaufgaben gemacht hast. Das


gilt auch für Überflieger Apple. Nach außen

sieht es so aus, als hätte Steve Jobs mit

iPad, iPhone, usw. die Zukunft vorausgesehen.

Tatsächlich steht dahinter eine enorm

hohe Anzahl an Stunden die hunderte von

Mitarbeitern an Recherchen zu Produkten,

Trends, Prototypen, usw. durchgeführt haben.

Das passiert abgeschottet unter Ausschluss

der Öffentlichkeit im Hintergrund,

oft unter Geheimhaltung.“

OCEAN BOILER

Diese Erfahrung hat auch das Team von

Wappwolf am eigenen Leib gemacht. Das

Prinzip des längerfristigen Networkings war

durchaus erfolgreich und dem Projekt wurde

auch ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit

zuteil. Mit der Zeit stellte sich aber heraus,

dass der Mythos Silicon Valley auch auf

erfahrene und keineswegs unprofessionelle

Unternehmerpersönlichkeiten wie Michael

Eisler seinen illusionsfördernden Einfluss

ausgeübt hatte. Bei aller Begeisterung für

seine brillante Idee hatte er nämlich eine

entscheidende Gründer-Hausaufgabe vernachlässigt

und musste nach einem knappen

Jahr in Palo Alto erkennen, dass es sich

bei seinem Projekt um etwas handelte, was

man im dortigen Jargon einen Ocean Boiler

nennt: Eine Erfindung, die ein Problem löst,

das keiner hat. Das bedeutet zwar nicht,

dass man damit keinen Erfolg haben kann

– Instagram und Twitter wurde dieses Label

zu Beginn ebenfalls aufgedrückt – aber die

Suche nach Risiko-Kapital im großen Stil

gestaltet sich vor so einem Hintergrund relativ

schwierig.

SCHEITERN AUF

AMERIKANISCH

Was für uns Europäer wie ein Epic Fail wirkt,

ist für die Amerikaner ein Schritt auf dem

Weg zum Erfolg. „Die Leute im Silicon Valley

haben ein Motto: Sometimes you win,

sometimes you learn. Und das ist wirklich

ernst gemeint. Es gehört unter den Gründern

dort schon fast zum guten Ton, das

eine oder andere Business mal an die Wand

gefahren zu haben. Es zeugt nämlich nicht

zuletzt davon, dass man weiß, wann Schluss

sein muss, während man bei uns dem

schlechten Geld oft gutes nachwirft, weil

Scheitern was für Verlierer ist.“ Um diese und

viele andere Erfahrungen reicher, beschloss

Michael Eisler sein kalifornisches Abenteuer

zu beenden und in die Heimat zurückzukehren.

Noch auf der Heimreise hat er einen

S

V

langen Blogeintrag verfasst, in dem er die

Geschichte seines Business-Ventures Revue

passieren ließ. Das Echo war beachtlich und

mittlerweile hat er sich der Entwicklung einer

deutschsprachigen Startup-Kultur nach

amerikanischem Vorbild verschrieben. Mit

Erfolg. Die Fitness-App Runtastic etwa – ein

Startup aus der Österreichischen Provinz –

wurde vor einigen Monaten um 220 Millionen

Euro an Sportmulti Adidas verkauft.

Ganz nach Silicon Valley Art.


RADAR

THERE IS NO PLAN B

AN INTERVIEW ABOUT FEARS, DOUBTS AND AMBITIONS

THE FOUNDERS: VALENTIN STALF / MAXIMILIAN TAYENTHAL / CHRISTIAN REBERNIK

TEXT & INTERVIEW SEBASTIAN SCHWARZ

Banking ist was für Herren in dunklen Anzügen mit Mercedes in der Tiefgarage?

Finanzunternehmen gibt es nur in London, Frankfurt oder an der Wallstreet?

Schnee von gestern, haben sich die Erfinder von NUMBER26 gedacht und kurzerhand

ein Banking-Start-Up in Berlin gegründet. Den Anzug haben sie gegen

Hoodies getauscht, den Mercedes gegen ein Fahrrad und die Bank ist in erster

Linie eine App. VANGARDIST hat die drei Gründer Valentin Stalf, Maximilian

Tayenthal und Christian Rebernik aus dem Berliner Silicon Valley zum Gespräch

über harte Arbeit, persönliche Zweifel und das Banking der Zukunft getroffen.

Vangardist: Eure Girokonto App NUM-

BER26 ist nicht die einzige Banking App am

Markt. Was ist das einzigartige an eurem

Startup?

NUMBER26: Das Besondere ist, dass

wir nicht nur eine App sind, die auf traditionellen

Banken aufbaut, sondern

ein vollwertiges Girokonto inklusive

Karte und Überziehungsrahmen anbieten.

Die App steht dabei im Mittelpunkt

unserer Experience. Wir haben

Banking so gebaut, wie man es 2015/

2016 basierend auf den heutigen technischen

Möglichkeiten bauen würde

und uns dabei an Uber, Spotify und

Google orientiert. Zum Beispiel sehen

NUMBER26 Kunden all ihre Kontoumsätze

in derselben Sekunde in der

App oder können bei voller Transparenz

und tagesaktuell die angefallenen

Überziehungszinsen nachvollziehen.

V: Braucht man für Banking nicht sowas

wie eine Lizenz? Wie kommt man als Startup

Unternehmer dazu? Habt ihr gute Kontakte

in die Politik?

N˚ 26: Ja, für Banking braucht man

natürlich eine Lizenz und das ist in

Deutschland sehr genau geregelt. Wir

sind allerdings keine Bank, sondern ein

IT-Dienstleister. Wir arbeiten mit der

Wirecard Bank aus Bayern zusammen

– sie hält eine Deutsche Vollbanklizenz

und stellt die Einhaltung aller regulatorischen

Anforderungen sicher.

V: Beim Aufbau eines Unternehmens und

bei vielen Herausforderungen gibt es sicherlich

auch Momente des Zweifels. An

welchem Punkt hattet ihr Zweifel und wie

seid ihr damit umgegangen?

N˚ 26: Zunächst hatten wir ein etwas

anderes Produkt auf dem Markt: eine

Kreditkarte für Kinder. Wir haben aber

relativ schnell bemerkt, dass es einen

größeren Markt für Erwachsene gibt,

mit ganz vielen unzufriedenen Kunden.

Damals hatten wir aber schon ca. 12

Monate harte Arbeit in das ursprüngliche

Produkt gesteckt und waren soeben

erst in eine Testphase gestartet.

Einem hart arbeitenden Team dann zu

erklären, dass wir besser nochmals 12


Monate entwickeln, weil wir an einen

größeren Markt glauben, war nicht

einfach. Rückblickend war das aber die

absolut richtige Entscheidung. Durchhaltevermögen

ist die wichtigste Qualität

eines Gründers.

V: Seid ihr volles Risiko gegangen, eure

Idee umzusetzen oder gab es so etwas wie

einen Plan B?

N˚ 26: Im Start Up muss man immer

volles Risiko eingehen. Ich glaube allerdings,

jeder mit einer guten Ausbildung

hat viele Möglichkeiten auch

andere Pläne zu verwirklichen, wenn

notwendig. Die höchsten Kosten sind

die Opportunitätskosten, also die Zeit,

die man nicht mit anderen Ideen verbringen

konnte, sollte man in der Anfangsphase

scheitern.

V: Wenn ihr noch einmal starten könntet,

was würdet ihr anders machen?

N˚ 26: Früher mit dem ersten Produkt

raus gehen. Das erste Ding so schnell

wie möglich an den Problemen tausender

User testen. Keine Angst haben,

der Welt etwas Neues zu präsentieren.

V: Berlin gilt in Deutschland ja allgemein

als die Stadt der Start Up Unternehmer.

Hat das euren Start eher erleichtert oder

erschwert?

N˚ 26: Das hat uns vor allem in der

ersten Zeit ungemein geholfen. Jeder

weiß, dass günstige Mieten und eine

attraktive Stadt voller junger, kreativer

Menschen der perfekte Nährboden

für Startups sind. Die Alternative wäre

gewesen in Wien oder London zu

gründen. Auch nicht schlecht – aber

Berlin war sicher die beste Wahl für

uns.

V: Gibt es etwas, das Ihr anderen Start Ups

raten würdet?

N˚ 26: Viel harte Arbeit und genau

überlegen, welcher Markt das nötige

Potenzial verspricht. Unabhängig

davon ist das Timing entscheidend.

Ideen, die vor 2 3 Jahren nicht funktioniert

haben, können heute „fliegen“.

V: Der größte Mythos der Start Up Welt?

N˚ 26: Die Idee ist alles – tatsächlich

ist es 95% Execution. Ideen gibt es

viele.

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und gleichzeitig den natürlichen Schutzmantel

der Haut wiederbelebt.

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24/7 ON THE RUN

CREATIVE PRODUCTION JULIAN BEHRENBECK

FOTOS JULIAN BEHRENBECK

TEXT JON-ERIC HEGEMANN

Uhr Winston Royale Rose Gold via Komono

Sonnenbrille Metal Series Black Gold Renee via Komono

Duft Yves Saint Laurent La Nuit de l'Homme L'Intense via Gentleman's Box

Foto Manuel from meanwhileinawesometown.com by Andreas Gramberger


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Ultra-feuchtigkeitsspendendes Serum, das die Haut bei

ihrem natürlichen Regenerationsprozess unterstützt.

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Foto Stefan Joham for STURM Herrenausstatter am Parkring

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Innovativer Moisturizer mit Ginsengextract,

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Glucan Oligosaccharides das Hautbild sichtlich verbessert

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Schnelle und sichtbare Faltenglättung, die die Haut schont

und die Gesichtsmuskeln entspannt.


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SHISEIDO TOTAL REVITALIZER

Eine Creme für allergie-empfindliche Haut, die

feine Linien glättet, matte Haut zum Leben erweckt

und sie vor Umweltbelastungen schützt.

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Uhr Winston Royale Silver via Komono

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AUF ACHSE

GOOGLE

OFFICES

THE

PLACES

VON LAURA HOF

Google Office / Amsterdam

Jeder kennt Google - wir geben tagtäglich Begriffe in die Suchmaschine ein.

Doch wenige wissen, wie viel Spaß es macht dort zu arbeiten. Google ist einer

jener Konzerne, welchem nicht nur die Zufriedenheit der Kunden, sondern


auch die der Mitarbeiter wichtig ist. Somit werden Verhältnisse geschaffen, die

neben motiviertem Arbeiten auch noch jede Menge Erlebnisse bereithalten.

Die „Essinseln“ in Amsterdam bieten den Mitarbeitern ein für Auge

und Mund köstliches Erlebnis. Will man es etwas privater halten, zieht

man sich einfach in eines der vielen kleinen Wohnmobile zurück.


Google Office / Dublin

In Dublin gibt es ein Studio für Karaokeeinlagen. Für die passenden Klänge sorgen

die bereitgestellten Musikinstrumente. Und es wäre nicht Irland, gäbe es

hier nicht auch ein urtypisches Pub, Billardtisch inklusive.


Google Office / Tel Aviv

Das wohl schönste Innendekor weist der Standort in Tel Aviv auf. In dem durchwegs

begrünten Gebäude isst man unter Zypressenhainen und hat mehr das

Gefühl, sich in der Toskana zu befinden als in einem Bürokomplex.


Google Office / Zürich

Diese praktischen Besprechungsräume finden sich in unterschiedlichster Form

auch im Büro in Zürich. Neben Iglus und überdimensionierten Eiern bieten Skigondeln

die Möglichkeit für ungewöhnliche Unterhaltungen.


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