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Rundschreiben 01/2016

Aus Netzen gerettet, vor dem Kochtopf bewahrt und am Strand geschützt! In unserem Rundschreiben berichten wir über unsere Arbeit im Artenschutz und aktuelle Entwicklungen in unseren Projekten. Diese Ausgabe umfasst u.a. folgenden Themen: -Die AGA unterstützt die Meeresschildkröten-Retter in Watamu -Einsatz von Kamerafallen zum Schutz der Nashörner -Mit dem Smartphone die AGA kostenlos unterstützen -Sandschildkröten-Wettbewerb zum Start der Nistsaison im Iran -Mtito-Wildhüterteam erfolgreich im Einsatz

Aus Netzen gerettet, vor dem Kochtopf bewahrt und am Strand geschützt! In unserem Rundschreiben berichten wir über unsere Arbeit im Artenschutz und aktuelle Entwicklungen in unseren Projekten.
Diese Ausgabe umfasst u.a. folgenden Themen:
-Die AGA unterstützt die Meeresschildkröten-Retter in Watamu
-Einsatz von Kamerafallen zum Schutz der Nashörner
-Mit dem Smartphone die AGA kostenlos unterstützen
-Sandschildkröten-Wettbewerb zum Start der Nistsaison im Iran
-Mtito-Wildhüterteam erfolgreich im Einsatz

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Nr. 1 / 2<strong>01</strong>6<br />

Rathausgasse 5 • 70825 Korntal-Münchingen • Tel: 07150 9222-10 • Fax: -11 • E-Mail: info@aga-artenschutz.de • www.aga-artenschutz.de<br />

Aus Netzen gerettet, vor dem Kochtopf<br />

bewahrt und am Strand geschützt!<br />

Die AGA unterstützt die Meeresschildkröten-Retter in Watamu.<br />

Fotos: Matthias-Alexander Braun<br />

Gerettete Meeresschildkröte wird untersucht<br />

Foto: Birgit Braun<br />

Jedes Jahr werden Tausende Meeresschildkröten<br />

von Fischern „versehentlich“<br />

gefangen. Sie geraten in deren<br />

Netze oder bleiben an Angelhaken<br />

hängen.<br />

In den meisten Fällen stellen die Meeresschildkröten<br />

unerwünschten Beifang<br />

dar. Gelegentlich werden sie aber auch<br />

als willkommene zusätzliche Beute<br />

betrachtet und auf dem Schwarzmarkt<br />

verkauft. Auch in der Region um Watamu<br />

in Kenia ist die Nachfrage nach wie vor<br />

groß, da sie immer noch als Delikatesse<br />

gelten, auch wenn der Handel mit<br />

Meeresschildkröten in Kenia eigentlich<br />

verboten ist.<br />

Die Schildkröten-Retter von Watamu haben<br />

erfolgreich ein Programm initiiert,<br />

um Meeresschildkröten aus den Netzen<br />

der Fischer zu retten und sie dann wieder<br />

in die Freiheit zu entlassen. Die AGA unterstützt<br />

die engagierten Tierschützer,<br />

die mit den Fischern vor Ort zusammenarbeiten.<br />

Wenn sich eine Meeresschildkröte in den<br />

Netzen verfangen hat, kann der Fischer<br />

unsere Kollegen vom Local Ocean Trust<br />

(LOT) anrufen. Diese holen die Schildkröte<br />

dann bei dem Fischer ab.<br />

Inhalt<br />

... weiter auf Seite 2<br />

Seite<br />

Die AGA unterstützt die Meeresschildkröten-Retter<br />

in Watamu .. 1/2<br />

Neuigkeiten von den<br />

Elefantenwaisen ................ 2/3<br />

Einsatz von Kamerafallen<br />

zum Schutz der Nashörner ....... 3<br />

Mit dem Smartphone<br />

die AGA kostenlos unterstützen … 3<br />

Sandschildkröten-Wettbewerb<br />

zum Start der Nistsaison im Iran…. 4<br />

Mtito-Wildhüterteam<br />

erfolgreich im Einsatz… .......... 4<br />

Gedruckt mit freundlicher Unterstützung<br />

der Druckerei druckpartner, Essen<br />

www.druck-partner.de


Die Tiere werden untersucht und weitere<br />

Daten, wie Größe und Gewicht, aufgezeichnet.<br />

In der Regel können sie nach<br />

kurzer Zeit am Strand freigelassen werden.<br />

Sollte eine der Schildkröten verletzt<br />

sein, dann wird sie medizinisch versorgt<br />

und in der Schildkröten-Klinik des LOT<br />

gesund gepflegt.<br />

Die Fischer erhalten eine kleine Ausgleichszahlung,<br />

die sie für den Zeitaufwand<br />

und ggf. Auslagen entschädigt,<br />

aber keinen wirklichen Gewinn darstellt,<br />

um Missbrauch zu vermeiden. Immer<br />

mehr Fischer beteiligen sich mittlerweile<br />

Gerettete Schildkröte auf dem Weg in die Freiheit<br />

Foto: Birgit Braun<br />

an dem Programm. Allein im vergangenen<br />

Jahr haben unsere Kollegen mehr<br />

als 1.500 Schildkröten, die als Beifang in<br />

den Fischernetzen gelandet waren, gerettet<br />

und erfolgreich wieder in die Freiheit<br />

entlassen.<br />

wenn das Nest z. B. in einem Bereich<br />

vergraben wurde, der touristisch stark<br />

genutzt wird und dadurch gefährdet ist.<br />

Umweltbildung mit Kindern und<br />

Aufklärung von Touristen<br />

Übergabe von Sachspenden an den LOT<br />

Foto: Matthias-Alexander Braun<br />

Um den nachhaltigen Erfolg des Schutzprojektes<br />

zu sichern, engagieren sich<br />

die Artenschützer von Watamu auch<br />

in der Umweltbildung. Um bei dieser<br />

wichtigen Arbeit zu helfen, hat die AGA<br />

eine angepasste, kenianische Version<br />

ihrer Meeresschildkröten-Ausstellung<br />

erstellt. Bei einem Projektbesuch im Januar<br />

2<strong>01</strong>6 konnte die Ausstellung zusammen<br />

mit Sachspenden unserer Förderer<br />

an die Schildkröten-Retter übergeben<br />

werden.<br />

Im Dezember 2<strong>01</strong>5 hat die AGA das<br />

Schutzprojekt in Watamu zudem mit<br />

einer Nothilfe in Höhe von 5.000 Euro<br />

unterstützt, da eine unangekündigte<br />

Bankenschließung in Kenia die Weiterführung<br />

des gesamten Projektes bedrohte.<br />

Dank der Notfinanzierung durch<br />

die AGA konnte der LOT seine Arbeit<br />

bis zum Jahresende fortsetzen und die<br />

Finanzierung für die nächsten Monate<br />

sichern.<br />

Bitte unterstützen Sie jetzt die<br />

Schildkröten-Retter von Watamu<br />

mit einer Spende (Stichwort: Watamu).<br />

Auch als Pate für das Nest einer<br />

Meeresschildkröte (Stichwort: Nestpatenschaft<br />

– einmalige Spende ab<br />

30,00 Euro) oder als Projektpate<br />

mit einer regelmäßigen Spende ab<br />

7 Euro im Monat, können Sie helfen.<br />

Sie erhalten eine Patenschaftsurkunde<br />

und regelmäßige Patenberichte<br />

bzw. eine Nachricht über den<br />

Schlupf „Ihres“ Nests.<br />

Weitere Informationen finden Sie<br />

unter www.aga-artenschutz.de/<br />

patenschaft.html Gerne schicken<br />

wir Ihnen diese auf Anfrage auch per<br />

Post zu.<br />

Des Weiteren unterstützt die AGA den<br />

LOT dabei, den Niststrand von Watamu<br />

zu schützen. Watamu liegt am<br />

Indischen Ozean, etwa 120 km nördlich<br />

von Mombasa. Von den fünf Meeresschildkrötenarten,<br />

die in diesen<br />

Gewässern leben, kommen die<br />

Grüne Meeresschildkröte und die Echte<br />

Karettschildkröte auch zur Eiablage an<br />

den Strand. Die Nester werden überwacht<br />

und bei Bedarf auch umgesetzt,<br />

Die Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA klärt nun auch in Kenia Schüler und Touristen auf<br />

Foto: LOT<br />

Neuigkeiten von den Elefantenwaisen<br />

Icholta mit Baby-Elefant Inca<br />

Foto: DSWT<br />

Wir freuen uns sehr, dass mehrere der<br />

Elefantenwaisen in den vergangenen<br />

Monaten den Schritt zurück in die Wildnis<br />

gewagt haben, unter ihnen beispielsweise<br />

Kibo, Naisula und Murka. Sie sind<br />

nun unabhängig von ihren Pflegern und<br />

haben sich den wildlebenden Herden im<br />

Tsavo East Nationalpark angeschlossen.<br />

Wir hoffen, dass sie sich genauso gut in<br />

der Wildnis zurecht finden werden, wie<br />

z. B. die Ex-Waise Icholta, die vor kurzem<br />

Mutter geworden ist. Ihr und dem kleinen<br />

Elefantenjungen Inca geht es gut.<br />

Leider sind noch viele verwaiste Elefantenbabys<br />

auf unsere Hilfe angewiesen.<br />

Deshalb möchten wir Ihnen an dieser<br />

Stelle den kleinen Elefanten Ngilai<br />

vorstellen, dessen Aufzucht mit einer<br />

Spende oder Patenschaft unterstützt<br />

werden kann. Ngilai war ca. 3 Wochen<br />

alt, als er aus einem Brunnen einer Dorfgemeinde<br />

gerettet wurde. Bei seinem<br />

verzweifelten Kampf, um wieder aus<br />

dem Brunnen zu gelangen, hatte er sich<br />

schlimme Wunden auf seinem Rücken<br />

zugefügt.


Fotos: Birgit Braun<br />

Mit dem Smartphone<br />

die AGA kostenlos<br />

unterstützen<br />

Ngilai auf dem Weg der Besserung<br />

Die kleine Kamok – hier mit Hannes Jaenicke – … hat sich prächtig entwickelt.<br />

Mit Hilfe der kostenlosen Smartphone<br />

Apps Goodnity und Nate helps, können<br />

Sie die AGA unterstützen.<br />

Ngilai wurde umgehend in das von der<br />

AGA unterstützte Elefantenwaisenhaus<br />

des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT)<br />

transportiert, wo seine Wunden verarztet<br />

wurden. Lange Zeit war er zu schwach,<br />

um mit den anderen Elefantenwaisen<br />

den Busch zu erkunden. Doch nun geht<br />

es ihm viel besser und Ngilai genießt die<br />

Gesellschaft der Pfleger sowie der anderen<br />

Elefanten, wie beispielsweise Kamok, die<br />

zur „Mini-Matriarchin“ der Waisenhausherde<br />

herangewachsen ist.<br />

Sie erinnern sich vielleicht noch: Vor<br />

knapp 2 Jahren haben wir zusammen<br />

mit Schauspieler und Dokumentarfilmer<br />

Hannes Jaenicke das Elefantenwaisenhaus<br />

in Nairobi besucht. Bei der<br />

Gelegenheit konnte Hannes Jaenicke<br />

auch seinen Patenelefanten – die kleine<br />

Die Anzahl gewilderter Nashörner ist in<br />

Kenia in 2<strong>01</strong>5 weiter zurückgegangen.<br />

In Namibia ist die Anzahl getöteter Nashörner<br />

dagegen leider dramatisch gestiegen.<br />

80 Nashörner fielen der Wilderei<br />

in 2<strong>01</strong>5 zum Opfer. 2<strong>01</strong>4 waren es 25<br />

Nashörner gewesen. Aus diesem Grund<br />

haben wir unseren Einsatz in Namibia<br />

verstärkt.<br />

Um eine kleine Herde<br />

Nashörner in Namibia besser<br />

schützen zu können, haben wir nun den<br />

Kamok – abends im Stall „ins Bett“ bringen.<br />

Die kleine Kamok ist mittlerweile<br />

richtig groß geworden und hat sich<br />

prächtig entwickelt.<br />

Bitte helfen Sie mit, damit sich solche<br />

Erfolgsgeschichten wiederholen<br />

können. Unterstützen Sie die Arbeit<br />

im Elefantenwaisenhaus mit einer<br />

Spende (Stichwort: Elefantenwaise)<br />

oder werden Sie mit einer regelmäßigen<br />

Spende ab 5 Euro im Monat<br />

Pate von Ngilai, Kamok oder einem<br />

anderen kleinen Elefanten.<br />

Informationen finden Sie auf unserer<br />

Internetseite www.aga-artenschutz.de/<br />

elefantenpatenschaft.html. Auf Anfrage<br />

schicken wir Ihnen die Unterlagen auch<br />

gerne zu.<br />

Einsatz von Kamerafallen zum<br />

Schutz der Nashörner<br />

Kamerafalle wird an einem<br />

Baum angebracht<br />

Fotos: CCF<br />

Einsatz von Kamerafallen ausgebaut<br />

und unseren Kollegen vor Ort 18 dieser<br />

Kameras zur Verfügung gestellt. Dank<br />

der Spezialkameras kann das Verbreitungsgebiet<br />

der Nashörner nun besser<br />

überwacht werden. Auch in der Dunkelheit<br />

liefern die Kameras gute Bilder und<br />

das ganz ohne sichtbaren Blitz. So gelingen<br />

auch Aufnahmen von Wilderern, die<br />

das Gebiet auskundschaften, ohne dass<br />

diese es merken und dann z. B. die Kamera<br />

zerstören könnten. Unsere Kollegen<br />

haben solche Bilder auch bereits an die<br />

zuständigen Behörden übergeben.<br />

Besonders bedanken möchten wir uns<br />

an dieser Stelle beim Bund deutscher<br />

Tierfreunde (BdT), der 12 der<br />

Kamerafallen mit entsprechendem<br />

Zubehör finanziert hat.<br />

Mit einer Spende unter dem<br />

Stichwort Nashorn können auch<br />

Sie unsere Arbeit zur Bekämpfung<br />

der Wilderei in Namibia und Kenia<br />

unterstützen.<br />

Bei Goodnity nehmen Sie an kurzen<br />

und anonymen Umfragen teil. Durch<br />

die Beantwortung der Fragen können<br />

bis zu 5€ im Monat pro Person an unser<br />

Projekt zum Schutz der Elefanten<br />

gespendet werden.<br />

Mit der Nate helps-App ist es möglich,<br />

die AGA durch das Entsperren Ihres<br />

Smartphones zu unterstützen. Dies<br />

funktioniert, indem Werbung auf Ihrem<br />

Sperrbildschirm angezeigt wird.<br />

Jedes Mal, wenn ein Werbebild angezeigt<br />

wird, wird Geld an das von Ihnen<br />

ausgewählte Projekt gespendet. Sie<br />

können selbst entscheiden, wie oft<br />

die Werbung auf Ihrem Smartphone<br />

erscheint und welche Werbung Sie<br />

interessiert.<br />

Laden Sie die App Goodnity und Nate<br />

helps einfach kostenlos auf Ihr Smartphone.<br />

Wählen Sie bei Goodnity bitte<br />

in der Kategorie betterplace.org-Projekte<br />

die AGA als Spendenziel aus.<br />

Mit einem minimalen Zeitaufwand<br />

von wenigen Minuten, können Sie<br />

so unser Projekt „Paten für Elefantenwaisen“<br />

unterstützen. Bei Nate helps<br />

wählen Sie bitte in der Kategorie Umwelt<br />

und Tierschutz das gewünschte<br />

Projekt aus. Unterstützen Sie die AGA<br />

beispielsweise dabei, Meeresschildkröten,<br />

Geparde oder Elefanten zu<br />

schützen.<br />

Fotos: AGA


Sandschildkröten-Wettbewerb zum Start der<br />

Nistsaison im Iran<br />

Als Willkommensgruß für die in Kürze<br />

auf der iranischen Insel Kish eintreffenden<br />

Meeresschildkröten, haben unsere<br />

Kollegen einen Sandschildkröten-Wettbewerb<br />

für Kinder veranstaltet. Mit<br />

großer Freude bauten die Kinder ihre<br />

Schildkröten-Kunstwerke. Darüber hinaus<br />

erfuhren sie, was man beachten<br />

muss, sobald die Meeresschildkröten zur<br />

Eiablage an den Strand kommen – wie<br />

z. B. dass dann keine Sandburgen mehr<br />

gebaut werden dürfen, um die Nester<br />

nicht versehentlich zu beschädigen.<br />

Sandschildkröten-Wettbewerb für Kinder<br />

Foto: KFZO<br />

Ein weiteres Anliegen unserer Projektarbeit<br />

auf Kish ist es, die Flut an Plastiktüten<br />

im Meer und am Niststrand zu<br />

stoppen. Hierfür durften sich Schüler bei<br />

Stofftaschen-Malaktionen eine Tasche<br />

mit einem passenden Schildkrötenbild<br />

bemalen. Nun können sie die Taschen<br />

zum Einkaufen mitnehmen und auf die<br />

Verwendung von Plastiktüten verzichten.<br />

Foto: KFZO<br />

Mtito-Wildhüterteam erfolgreich im Einsatz<br />

Wildhüter des Mtito-Teams<br />

Fotos: Matthias-Alexander Braun<br />

Für den Schutz der Wildtiere im Tsavo<br />

East Nationalpark ist ihre Arbeit unverzichtbar<br />

– die Wildhüter des Mtito<br />

Teams sind ihre Schutzengel. Unermüdlich<br />

sind die Wildhüter im Einsatz.<br />

Sie legen täglich viele Kilometer<br />

querfeldein durch das wilde Gestrüpp<br />

des Nationalparks zurück. Mit wachsamen<br />

Augen behalten die Männer ihr<br />

Umfeld im Blick und entdecken auch<br />

kleinste Anzeichen von Wilderei.<br />

Bei einem Projektbesuch im Januar<br />

2<strong>01</strong>6 konnten wir die Wildhüter bei ihrer<br />

Arbeit begleiten. Sie zeigten uns dabei<br />

einen kürzlich entdeckten Unterschlupf<br />

eines Wilderers (oberes Bild), den sie<br />

festgenommen haben. Er hatte einen<br />

Stoßzahn bei sich, der beschlagnahmt<br />

wurde. Des Weiteren war es dem<br />

Team möglich, im Januar zahlreiche<br />

Schlingfallen sowie kleine und mittelgroße<br />

Waffen sicherzustellen. Mehrere<br />

Viehhirten, die ihre Herden illegal<br />

im Nationalpark weideten, wurden<br />

festgenommen. Das Team unterstützte<br />

zudem die Veterinär-Einheit des DSWT<br />

bei der Versorgung eines verwundeten<br />

Elefantenbullen.<br />

Wie in unserem letzten <strong>Rundschreiben</strong><br />

(3/2<strong>01</strong>5) berichtet, finanziert die AGA in<br />

2<strong>01</strong>6 den Einsatz des Mtito Wildhüter-<br />

Teams. Dank der wertvollen Spenden,<br />

die bereits zur Unterstützung des<br />

Wildhüter-Teams bei uns eingegangen<br />

sind, konnten wir die Finanzierung für<br />

nun 10 Monate sichern. Bitte helfen<br />

Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir das<br />

Mtito-Team darüber hinaus auch noch<br />

weiter unterstützen können.<br />

Spendenkonto: Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e. V.<br />

KSK Ludwigsburg<br />

IBAN: DE25 6045 0050 0009 9129 00 / BIC-Code: SOLA DE S1 LBG<br />

oder spenden Sie online: www.aga-artenschutz.de/spenden.html<br />

Sollte die Spendensumme für ein Projekt den Bedarf überschreiten, werden wir die Mittel für ähnlich dringende AGA-Projekte einsetzen.<br />

Stofftaschen-Malaktion<br />

Wir freuen uns über das große Engagement<br />

der Schüler, die immer mit viel Begeisterung<br />

und Kreativität an den Aktionen<br />

teilnehmen. Sie leisten damit einen<br />

wichtigen Beitrag zum Schutz der Meeresschildkröten<br />

und ihres Niststrandes.<br />

Doch nicht nur auf Kish müssen sich<br />

Touristen und Meeresschildkröten<br />

die Strände teilen. Vielleicht machen<br />

Sie in Kürze selber Urlaub an einem<br />

Strand, der von Meeresschildkröten<br />

zur Eiablage genutzt wird? Hier finden<br />

Sie Informationen zum richtigen<br />

Verhalten am Niststrand: www.agaartenschutz.de/niststrand.html<br />

Gefördert von der<br />

Deutschen Umwelthilfe<br />

e.V. und Rapunzel<br />

Naturkost GmbH aus<br />

Mitteln des HAND IN<br />

HAND-Fonds<br />

Zusammen können wir so nicht nur<br />

Elefanten, sondern auch Nashörner,<br />

Zebras und viele weitere Wildtiere<br />

vor den grausamen Fallen der Wilderer<br />

bewahren, Rettungsaktionen<br />

durchführen und die Wilderei wirksam<br />

bekämpfen. Bitte spenden Sie<br />

unter dem Stichwort „Wildhüter“.<br />

Die AGA ist Unterzeichner der<br />

Bitte informieren Sie uns, falls Sie zukünftig keine Post mehr erhalten möchten. Gerne können Sie auf unserer Internetseite www.aga-artenschutz.de unseren Newsletter abonnieren.<br />

Gestaltung: Freework Grafik-Design GmbH, Möglingen, www.freework-design.de, Texte: Birgit Braun

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