Lokalhelden_HH_Ausgabe5

lokalhelden.hamburg

Hamburg rockt, Hamburg rollt. Die Rollstuhlbasketballer der BG Hamburg Baskets haben in dieser Saison wieder bewiesen, dass sie zu den Top-Teams der Liga gehören. Zu einem Titel hat es zwar nicht gereicht, aber die Mannschaft des Hamburger SV hat in der Inselpark Arena in Wilhelmsburg eine neue Heimat gefunden. Weiter in dieser Ausgabe Fußball: Robert Waliczek über den Umbruch beim Harburger TB nach dem Abstieg aus der Landesliga Fußball: Goodbye Jonny! Trainer Jean-Pierre Richter verlässt den FC Süderelbe. Handball - Die Kooperation zwischen dem Buxtehuder SV und der SGH Rosengarten/BW Buchholz lebt wieder auf Volleyball - VT Aurubis meldet nicht für die erste Liga, reicht das Geld für die 2. Bundesliga? American Football - Die Hamburg Ravens starten in die neue Saison Cheerleading - Die Galaxy Cheerleader vor dem Start bei der Deutschen Meisterschaft. Sport damals... - Die Achterbahnfahrt von Rasensport Harburg in der Regionalliga 1964 Rudern - Hamburgs schönstes Ruderrevier in der "No-Go-Area" Tennis - Start der Freiluftsaison Handball - Die 1. Damen der SG Wilhelmsburg ist Hamburger Meister Ausbildung - Die 3. Berufs- und Ausbildungsmesse beim FC Süderelbe Volkslauf - 13. Veritas Hafenlauf am 5. Juni 2016 Termine - Die Highlights im April, Mai & Juni. Wir danken unseren Sponsoren und Anzeigenpartnern ohne die dieses Projekt nicht möglich wäre: 11 Freunde, Autohaus Egler, Die Druckerin, Doobe, ODDSET, Alsterzelte, Sport Sander, Starcar, Brillux, Optiker Schmidt, Löffelsend, Kolev Umzüge & Beiladungen, FC Süderelbe, pb Conzept, Harburger TB

AUSGABE 5 • April 2016

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Rollstuhlbasketballer rocken die Bundesliga

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LOKALHELDEN

HAMBURG

Hamburg rockt, Hamburg rollt. Die Rollstuhlbasketballer der BG Hamburg

Baskets haben in dieser Saison wieder bewiesen, dass sie zu den Top-Teams

der Liga gehören. Zu einem Titel hat es zwar nicht gereicht, aber die

Mannschaft des Hamburger SV hat in der Inselpark Arena in Wilhelmsburg

eine neue Heimat gefunden. Wir stellen die schnelle, spektakuläre und

inklusive Sportart und die Mannschaft vor. Trainer Holger Glinicki, der zu

den weltweit erfolgreichsten und erfahrensten Trainern gehört, beantwortet

Fragen zur Saison, erklärt was seinem Team noch zur absoluten Spitze in

Deutschland fehlt und warum jeder mal ein Rollstuhlbasketballspiel gesehen

haben muss.

Noch immer im Umbruch befinden sich die Fußballer des Harburger

Turnbundes nach dem Landesliga Abstieg nach der letzten Saison.

Ligamanager Robert Waliczek stellt sich unseren Fragen und spricht über

die Planungen für die HTB Ligamannschaft und die Juniorenteams in den

nächsten Jahren.

Ist der Bundesliga-Spitzensport im Hamburger Süden und Umland

finanzierbar? Die Handballerinnen der SGH Rosengarten-BW Buchholz

und die Volleyballerinnen des VT Aurubis ziehen sich aus der ersten

Bundesliga zurück. Wie geht es weiter mit den beiden Teams?

Das neue Team der American Footballer der Hamburg Ravens startet in die

Oberligasaison. Viele Spieler haben die Mannschaft verlassen und so muss

sich das Team unter dem ebenfalls neuen Headcoach Robert Schulz schnell

finden um an die Erfolge der letzten Spielzeiten anknüpfen zu können.

WEITERE

THEMEN

Goodbye

Jonny

Jean-Pierre Richter

verläßt den FC Süderelbe

Seite 14

Galaxy

Cheerleader

Warriors starten bei den

deutschen Meisterschaften

Seite 22

Weiter in dieser Ausgabe: Rasensports Achterbahnfahrt in und durch die

Regionalliga 1964 in unserer Serie „Sport damals...“ von Uwe Wetzner, der

Start in die Tennis-Freiluftsaison, Rudern in Hamburgs „No-Go-Area“ und

die Termine der Sport-Highlights der nächsten 2 Monate.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und arbeiten schon an der

nächsten Ausgabe, die Mitte Juni erscheint. Wir freuen uns über Meinungen,

Informationen und Anregungen rund um unsere LOKALHELDEN im

Hamburger Süden.

Die LOKALHELDEN HAMBURG Redaktion

Termine

Sport-Highlights

im April, Mai & Juni

Seite 23

3


HAMBURG ROCKT,

HAMBURG ROLLT!

Sie rollen, sie flitzen, sie werfen, sie treffen. Die BG Baskets Hamburg gehören zu den

deutschen Spitzenteams im Rollstuhlbasketball und greifen auch international nach den Sternen –

bis zu den Paralympics in Rio de Janeiro. Im Wilhelmsburger Inselpark hat die Mannschaft des

Hamburger SV eine neue Heimat gefunden und begeistert südlich der Elbe die Zuschauer

mit der spektakulärsten Sportart auf Rädern.

Text: Sven Labenz Foto: Stephan Lehmann

Und, sind die Körbe hier

eigentlich genauso hoch wie

beim normalen Basketball?

Und die Bälle sind gleich

groß und das Feld gleich

lang? Ist das Rehabilitationssport?

Der erste Besuch

einer Rollstuhlbasketball-

Partie in der Sportarena des

Wilhelmsburger Inselparks

impliziert naturgemäß

eine Vielzahl von Fragen,

schließlich ist die Korbjagd

im Rollstuhl bei weitem

kein Massenphänomen. In

Deutschland rollen in der

höchsten Spielklasse, der

Rollstuhlbasketball-Bundesliga

(RBBL), 10 Teams übers

Parkett, in der Zweiten

Bundesliga sind es 16,

aufgeteilt in Nord und Süd-

Staffeln, gefolgt von den

Regional- und Oberligen.

Hamburgs Vertreter für die

spektakulärste Sportart auf

Rädern sind die BG Baskets

Hamburg, ein Team des

Hamburger SV.

Seit etwas mehr als drei

Jahren hat der Rollstuhlbasketball

in Hamburg

deutlich Fahrt aufgenommen

und sich mittlerweile

bundesweit unter die Top-3-

Teams der Republik katapultiert.

Zu den größten Erfolgen

der Hamburger Rollis

zählen beispielsweise der

Gewinn der Euro Challenge

2014, der Vize-Pokalsieg

2015 sowie die wiederholte

Halbfinalteilnahme um die

Deutsche Meisterschaft 2015

und 2016. Auf dem Parkett

tummelt sich ein buntes

Team aus Frauen und Männern,

behinderten Menschen

und nicht-behinderten

Menschen, Japanern, Letten,

Schweizern, Niederländern

und waschechten Nordlichtern.

An der Seitenlinie

steht Headcoach Holger

Glinicki, Hamburger und

ein echtes Urgestein des

Rollstuhlbasketballs in

Deutschland. Gleichzeitig ist

er Bundestrainer des Team

Germany, der deutschen Damen-Nationalmannschaft.

“Nordisch Inklusive” –

sie geben Ausgrenzung

einen Korb

Die Multi-Kulti-Mischung

bei den HSV-Rollstuhlbasketballern

ist dabei aber

keine Seltenheit. Als inklusivste

aller paralympischen

Sportarten gehen beim Rollstuhlbasketball

Frauen und

Männer, behinderte Menschen

und nicht-behinderte

4


Menschen gemeinsam auf

Korbjagd. Lediglich im

internationalen Wettbewerb

muss eine so genannte Minimalbehinderung

vorliegen.

Eine offizielle Klassifizierung

der Akteure wird über die

Ausschreibung der Bundesligen

sowie des Verbandes

verbindlich geregelt und am

jeweiligen Grad der Behinderung

gemessen. Maßgeblich

ist hier die Beweglichkeit

bei Körperdrehungen,

die durch eine Querschnittslähmung

beeinträchtigt ist.

Neben den deutschen

Nationalspielern gehören

auch im Rollstuhlbasketball

naturgemäß ausländische

Athleten zu den dominanten

Spielern der Bundesliga.

Unter ihnen sind auch die

Hamburger Reo Fujimoto

und Hiro Kozai, Nationalspieler

aus Japan, Mustafa

Korkmaz, Auswahlspieler

der Niederlande, sowie

Philipp Häfeli, eines der

größten Talente aus der

Schweiz.

Im Kader der BG Baskets

Hamburg stehen zudem ein

paar „Golden Girls“: Annika

Zeyen, Gesche Schünemann

und Maya Lindholm gewannen

2012 mit der deutschen

Nationalmannschaft die

Paralympics in London,

2015 den Europameistertitel

in Worcester und

greifen auch in diesem Jahr

in Rio de Janeiro nach dem

höchsten Titel, den die

paralympische Bewegung zu

vergeben hat.

Gemeinsam bilden die

HSV-Korbjäger unter dem

Slogan „Nordisch Inklusive“

ein Team, das den Angriff

auf die deutsche und internationale

Spitze plant. „Wir

haben den Rollstuhlbasketball

in Hamburg auf und

neben dem Parkett Schritt

für Schritt professionalisiert.

Wir wollen uns fest als dritte

Kraft in Deutschland etablieren

und international mit

den Top-Teams mithalten“,

kommentiert Cheftrainer

Holger Glinicki die fortschreitende

Entwicklung an

der Elbe.

Die Gegner heißen

Elxleben, Wetzlar oder

Madrid

Zu den absoluten Spitzenteams

in Deutschland zählen

der RSV Lahn-Dill aus

Wetzlar sowie die RSB

Thuringia Bulls aus Elxleben.

Beide Mannschaften dominieren

die aktuelle Bundesliga-Spielzeit

und machen alle

deutschen Titel unter sich

aus. Im Halbfinale des DRS-

Pokalwettbewerbes sowie im

Halbfinale um die Deutsche

Meisterschaft forderten die

BG Baskets Hamburg die

beiden Favoriten, brachten

sie beinahe zu Fall, mussten

sich am Ende aber geschlagen

geben. „Gerade in

spielentscheidenden Phasen

merkt man die Erfahrung,

aber auch die Professionalität

von Lahn-Dill und

Thüringen, die Rollstuhlbasketball

seit vielen Jahren

auf dem Niveau einer

Profimannschaft betreiben“,

erklärt Glinicki.

International kommen die

besten Rollstuhlbasketball-

Teams aus Istanbul (Türkei),

Rom (Italien) und Madrid

(Spanien). Die Rollstuhlbasketball-Bundesliga

(RBBL)

gilt in Expertenkreisen als

stärkste Liga Europas und

belegt diese Stellung auch im

kontinentalen Wettbewerb.

Die BG Baskets Hamburg

feierten 2014 den Gewinn

der Euro Challenge, Europas

dritthöchstem Spielmodus

für den Rollstuhlbasketball.

2015 und auch 2016 greifen

die HSVer nach dem André-

Vergauwen-Cup, vergleichbar

mit dem Uefa-Cup im

Fußball. Erstmals nahmen

Hamburgs Rollstuhlbasketballer

in diesem Jahr an der

Qualifikation für den Champions

Cup, der Königsklasse,

teil – und das vor eigenem

Publikum. Die Inselpark-

Arena in Wilhelmsburg

beherbergte an zwei Tagen

die besten Teams des Kontinents,

rund 1.500 Besucher

verfolgten die spannenden

Partien im Wohnzimmer des

Hamburger Basketballs. Ein

Event, das bereits 2015 mit

der Durchführung des Final

Four um den DRS-Pokal

Premiere feierte.

„Wir haben in Wilhelmsburg

tolle Bedingungen“,

freut sich Nationalspielerin

Gesche Schünemann über

den Standort, in dem auch

die Hamburg Towers und

die Piraten Hamburg auf

Korbjagd gehen. „Und wir

haben bewiesen, dass wir

große Sportevents hier problemlos

organisieren können

und mit Behindertensport

ebenso für Aufsehen sorgen.“

Road 2 Rio:

Die Paralympics im Blick

Die Saison 2015/16 endet

für die BG Baskets Hamburg

auf einem starken 4. Tabel-

lenplatz in der Bundesliga,

der erneuten Teilnahme am

Halbfinale um die Deutsche

Meisterschaft sowie mit der

Bronzemedaille im DRS-Pokal.

Ende April geht es dann

nochmal nach Valladolid

(Spanien) zur Endrunde um

den Andre-Vergauwen-Cup.

„Wir haben auch in diesem

Jahr unsere Saisonziele

erreicht und einen Schritt

nach vorne gemacht“, erklärt

Rekord-Nationalspielerin

Annika Zeyen, für die im

Spätsommer in Brasilien

ein weiterer Karrierehöhepunkt

auf dem Programm

steht. Gemeinsam mit ihren

Teamkolleginnen Gesche

Schünemann, Simone Kues

und Maya Lindholm steht

sie im erweiterten Paralympics-Kader

von Holger

Glinicki. Als Titelverteidiger

von 2012 will die deutsche

Equipe um das Hamburger

Quintett auch in Südamerika

für Aufsehen sorgen – genau

wie in Wilhelmsburg.

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5


Holger

Glinicki

Die Rollstuhlbasketballer der BG Baskets Hamburg

haben eine erfolgreiche Saison hinter sich.

Die Hauptrunde beendete die Mannschaft von

Trainer Holger Glinicki auf Platz vier. In den Playoffs

um die deutsche Meisterschaft musste sich das Team

im Halbfinale den RSB Thuringia Bulls, erster nach

der Hauptrunde, in zwei Spielen geschlagen geben.

Im DRS - Pokal gelang der Einzug ins Final Four.

Im Halbfinale verloren die Baskets gegen den

Favoriten, Rekordmeister und Pokalverteidiger RSV

Lahn-Dill nur knapp mit 56:58.

Wir sprachen mit Trainer Holger Glinicki über die

abgelaufene Saison, die Planungen und Ziele für die

nächste Saison und die Wahrnehmung der Sportart

in der Öffentlichkeit.

Interview: Stephan Lehmann

Fotos: MSSP-Sportphoto/Michael Schwartz,

Stephan Lehmann

Foto: MSSP-Sportphoto/Michael Schwartz

Der Hamburger Holger Glinicki gehört weltweit zu den erfolgreichsten

und erfahrensten Trainern im Rollstuhlbasketball. Seit 2013 formt er

die Rollstuhlbasketballer seiner Heimatstadt zu einem internationalen

Spitzenteam.

Bisherige Erfolge: Vize-Pokalsieger (2015), Challenge Cup Sieger (2014),

EM Silber (2013), EM Gold (2003, 2005, 2007, 2009, 2011, 2015), WM

Bronze (2006), WM Silber (2010, 2014), Paralympics Silber (2008),

Paralympics Gold (2012)

Foto: Lehmann

Der Schweizer Nationalspieler Philipp Häfeli

setzt sich unter dem Korb durch

Herr Glinicki, mit den

Playoffs, dem Erreichen

des Final Four und der

Teilnahme am André-Vergauwen-Cup

haben Sie die

Erfolge der Vorsaison wiederholen

können, ein Titel

blieb ihnen aber verwehrt.

Wie zufrieden sind Sie mit

dem bisherigen Abschneiden

in der abgelaufenen

Saison?

Glinicki: Wir haben unsere

Saisonziele erreicht. Dazu

gehört auch, dass wir mittlerweile

in Wilhelmsburg

ein Zuhause gefunden haben

und den Rollstuhlbasketball

in Hamburg, beim HSV und

über die Grenzen hinaus

verankert haben.

War mehr drin?

Als Sportler ist man natürlich

nie wirklich zufrieden.

Klar trauern wir der verpassten

Finalteilnahme im

Pokal hinterher. Dort hatten

wir den RSV Lahn-Dill

am Rande der Niederlage.

Ebenso mussten wir uns in

der Qualifikation für den

Champions Cup knapp geschlagen

geben. Hier wollen

wir 2016/17 angreifen!

Was und wieviel fehlt den

BG Baskets Hamburg

zur absoluten Spitze in

Deutschland?

Erfahrung und Kontinuität

auf hohem Niveau. Die

Erfolge und das Standing

eines RSV Lahn-Dill sind

keine Eintagsfliege, sondern

beruhen auf harter Arbeit

und einem langfristigen

Plan. Wir stehen hier nicht

mehr am Anfang, sind aber

noch lange nicht am Ende.

Welcher Spieler bzw. welche

Spielerin war für Sie die

Überraschung der Saison?

An einzelnen Spielern ist so

6


etwas im Mannschaftssport

immer schwer fest zu machen.

Für die Bundesliga und

die Sportart in Deutschland

ist es schön zu sehen, dass

die Spitze weiter zusammenrückt

und es mehr und mehr

spannende Spiele und andere

Titelträger gibt.

Wie sieht es mit der

Planung für die neue

Saison aus?

Gut – auch wenn wir

natürlich noch etwas Zeit

haben und der Sommer für

viele unserer Nationalspieler

von den Paralympics in Rio

de Janeiro geprägt ist. Wir

setzen aber auf Kontinuität

am Standort und wollen den

Kern der Mannschaft zusammenhalten.

Hier und da wird

es aber sicher auch neue Gesichter

im Inselpark geben.

Der Trend soll also weiter

nach oben gehen?

Ja, natürlich. Wir wollen uns

als dritte Kraft in Deutschland

etablieren und international

mit den Spitzenteams

mithalten.

Für jemanden, der noch nie

bei einem Rollstuhlbasketballspiel

war: Was ist das

Besondere an der Sportart?

Rollstuhlbasketball ist wahnsinnig

schnell, wahnsinnig

spektakulär und natürlich

unglaublich inklusiv. Jeder

sollte mal ein Spiel gesehen

haben – ich kenne keinen,

der nicht wieder gekommen

ist (lacht).

Welche Regeln muss man

kennen, wenn man in der

nächsten Saison ein Spiel

der Baskets besuchen will?

Dass es am Ende immer einen

Sieger gibt. Im Basketball

gibt es kein Unentschieden,

im Zweifelsfall gibt es

Verlängerung. Sonst sollte

man das Spiel einfach genießen

und sich in den Bann

der Sportart ziehen lassen.

Die Regelkunde kommt

dann wie von selbst.

Das Wohnzimmer der

BG Baskets Hamburg –

Die InselParkArena in Wilhelmsburg

Die BG Baskets Hamburg tragen ihre

Heimspiele in der neu geschaffenen

Basketball-Arena im Wilhelmsburger InselPark

(S-Bahn-Station Wilhelmsburg) aus.

Getreu dem Motto „Nordisch Inklusive“ bilden sie

dort mit den Hamburg Towers und den Piraten

Hamburg eine neue Basketball-Allianz im hohen

Norden. Tickets für die Spiele der HSV-Rollis gibt

es jeweils an der Tageskasse.

Alle Termine gibt es stets aktuell unter:

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Hintergründe aus der RBBL liefert das Rollstuhlbasketball-Magazin

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ROBERT

WALICZEK

Wohin führt der Weg

des Harburger TB?

Das erste Jahr nach dem

Abstieg aus der Landesliga

diente auf der Jahnhöhe

dem Neuaufbau.

Ligamanager

Robert Waliczek (44)

möchte weiter verstärkt auf

die Jugend setzen –

und möglichst bald wieder raus

aus der Bezirksliga Süd.

Interview:

Thorsten Schettle

Fotos:

Stephan Lehmann

8


Herr Waliczek, wir steuern

auf die Schlussphase der

Saison 2015/ 2016 zu. Der

HTB steht in der unteren

Tabellenhälfte der Bezirksliga

Süd. Trauen Sie sich

bereits ein Fazit zu?

Robert Waliczek: Es soll

nicht arrogant klingen, aber

über den Abstieg machen

wir uns keine Gedanken.

Viele Teams spielen unten

noch gegeneinander und

die Zweiten Mannschaften

dürfen sich nicht mehr aus

ihrer Ersten bedienen. Wir

wollen noch ein paar Punkte

gutmachen und wenn

möglich in die obere Tabellenhälfte.

Im Winter haben

wir intern sondiert und

einigen Spielern signalisiert,

dass wir mit ihnen auch in

der nächsten Saison weitermachen

möchten. Seitdem

verlaufen die Trainingseinheiten

besser, das heißt

konzentrierter und aggressiver.

Man merkt, dass auch

Spieler, die bislang nicht zu

den absoluten Stammkräften

gezählt haben, sich zeigen

und bleiben möchten. Das

spiegelt sich auch auf dem

Platz wider.

Nach dem Abstieg aus

der Landesliga lautete das

Saisonziel: Erfolgreicher

Neuaufbau. Wie viele

Bausteine konnten schon

zusammengefügt werden?

Im Sommer wusste keiner,

wo die Reise hingeht. Weil

wir lange nicht wussten, in

welcher Liga wir spielen,

konnten wir erst spät

handeln. Und ich selbst bin

als Ligamanager erst im

Mai in die Verantwortung

gekommen. Der Umbruch

mit dem Verlust von acht

Stammspielern war nicht

einfach, und aus dem 97er

Jahrgang konnten wir auch

nicht gerade aus dem Vollen

schöpfen. Vieles lief zu

Beginn nicht gut, beispielsweise

war vielen nicht klar,

wie man sich taktisch im

Spiel, aber auch menschlich

in einer Gruppe verhält.

Inzwischen sind wir an einem

Punkt, wo uns klar ist,

mit wem wir weitermachen

wollen. Dennoch müssen

wir uns qualitativ und auch

von der Breite des Kader her

in der neuen Serie anders

aufstellen. Froh sind wir

darüber, dass wir einen Kern

von jungen Spielern haben,

die jetzt ihre Erfahrungen

gemacht haben und daraus

lernen.

Trainer Nabil Toumi

deutete vor kurzem

öffentlich an, dass noch

keine Gespräche mit den

Spielern für die neue

Saison geführt wurden.

Wie weit sind Planungen

inzwischen fortgeschritten?

Richtig ist, dass sich die

Gespräche mit etwa acht

bis zehn Spielern aus der

aktuellen A-Jugend, die

derzeit in der Oberliga

spielt, hinziehen. Richtig ist

aber auch, dass wir da sehr

aktiv sind. Wir erwarten

hier demnächst Entscheidungen.

Es gibt aber auch

bereits Zusagen aus unserer

Jugend und von außen, dazu

kommen die beiden studienbedingten

Rückkehrer Max

Levermann und Fabian

Garz. Außerdem wird Marvin

Geraldo nach seinem

Kreuzbandriss wieder zum

Kader zählen und Erhan Albayrak

bleibt uns als Stütze

erhalten.

Toumi sprach davon, dass

es für ihn nur mit einem

konkurrenzfähigen Kader

weitergehen kann. Wie ist

die Aussage zu verstehen?

Die Aussage hat in der Tat

eine kleine Welle ausgelöst.

Viele haben gefragt: Was ist

da los, geht der Trainer? Die

Antwort lautet: Nein. Die

Aussage sollte intern den

Druck erhöhen, dass wir

unsere Aufgaben angehen.

Dazu gehört natürlich, dass

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wir uns mit neuen Spielern

beschäftigen, aber auch dass

von den aktuellen Spielern

mehr kommt. Potenzial

bringen viele mit, leider haben

aber manche die falsche

Einstellung zu ihrem Sport.

Es war also vor allem ein

Zeichen: Passt auf, möglicherweise

trennen wir uns

von euch, aber ihr habt jetzt

die Chance das Verhalten

noch einmal zu überdenken.

Was bedeutet das für die

sportlichen Ziele?

Das Ziel lautet klipp und

klar, dass wir uns nur noch

auf das sportliche Vorankommen

konzentrieren wollen

und nicht mehr um die

Trainingsbeteilung. Was die

Rahmenbedingungen angeht,

werden wir zukünftig

den Spielern mehr anbieten.

Aber so etwas soll sich dann

auch lohnen. Sportlicher

Erfolg läuft letztlich nur über

diese Komponenten.

Trainer und Manager

gehen also gemeinsam auch

die neue Saison an?

Schriftlich fixiert ist noch

nichts. Ich will es aber so

ausdrücken: Aus meiner

Sicht besteht da im Grunde

nicht einmal Gesprächsbedarf,

weil ich keine Schwierigkeiten

sehe, die Qualität

im Kader anzuheben.

Natürlich werden wir aber

demnächst – ich denke

Ende April - miteinander

sprechen.

Der HTB war einst das

Aushängeschild im Harburger

Fußball. Inwieweit

ist es realistisch, wieder

gehobenen Landesligaoder

sogar Oberligafußball

anzustreben?

Das geht nur über kleine

Schritte. Stabilisieren und

dann so schnell wie möglich

aus der Bezirksliga rauskommen.

Wir hatten in

der Landesliga trotz einiger

Niederlagen sehr viel Spaß.

Bei dieser Qualität mitzuwirken,

ist uns wichtig - und

der HTB gehört da auch hin.

Wenn man sich in Harburg

umschaut, dann passiert in

der Hinsicht leider immer

weniger. Dass der HSC jetzt

sogar in die Kreisklasse

absteigen wird, das ist schon

heftig. Das Finanzielle spielt

natürlich eine sehr große

Rolle. Dennoch hoffen wir,

dass für unsere Spieler nicht

nur Geld entscheidend ist.

Unsere Vereinspolitik bleibt

bestehen – nämlich, dass es

für den einzelnen Spieler

kein Geld gibt.

Wie sieht die Perspektive

des HTB in der Jugendarbeit

aus?

Wir wollen weiterhin ausbilden

und damit auch eine

Nähe zum Verein schaffen.

Gute Leistungen bei den

A-Junioren sollen möglichst

früh dazu führen, Kontakt

zum Herrenbereich zu

bekommen. Man muss

andererseits sagen: Die

Vereine hier im Umkreis

machen es uns nicht einfach.

Die Vereine, die höherklassig

spielen, haben natürlich

einen ganz anderen Zugriff

auf die Jungs. Wenn jemand

irgendwann die Qualität

hat, in einer höheren Liga

zu spielen, dann freuen wir

uns mit – keine Frage. Aber

wenn er noch nicht so weit

ist und dann woanders vielleicht

nur 400 Minuten im

Jahr spielt, dann finde ich

das falsch. Fußballkarrieren

können dadurch zerstört

werden.

Sie sprachen es an: HSC,

Viktoria, Grün-Weiß,

FSV oder Bostelbek liegen

sportlich am Boden – ist in

Harburg kein erfolgreicher

Fußball mehr möglich?

Es ist möglich. Man muss

sich zukünftig aber vielleicht

gemeinsam dagegen wehren,

dass die Jugendteams auseinander

gerissen werden.

Das gilt für die Harburger

Vereine untereinander. Es ist

aber auch bekannt, dass es

Klubs außerhalb Harburgs

gibt, die sich die Jungs hier

im Süden anschauen und

ansprechen, wenn sie gerade

einmal 13, 14 Jahre alt sind.

Woran liegt es außerdem?

Es ist ja nicht nur in Harburg

so, der Raum Bergedorf

hat zum Beispiel ähnliche

Probleme. Viele Jugendliche

laufen zu früh in die

großen Vereine und sind

dann enttäuscht, wenn sie es

nicht schaffen und schließen

mit Fußball weitestgehend

ab. Und dann gibt es heute

natürlich inzwischen so

viele denkbare Hobbys, dass

Fußball bei vielen nicht

mehr an erster Stelle steht.

Das merken wir ja übrigens

auch bei den Zuschauerzahlen.

Manche verbringen

lieber etwas Zeit im Phönixcenter

als auf der Jahnhöhe

eine Wurst zu essen, ein Bier

zu trinken und sich live ein

emotionales Fußballspiel

anzuschauen.

Warum fällt dies Vereinen

wie Klub Kosova oder

Dersimspor leichter?

Die Mentalität ist dort eine

andere. Jeder würde dort für

den anderen durchs Feuer

gehen. Wenn ein Rentner

mitkriegt, dass sich das

eigene Herkunftsland hier

quasi als Verein aufgestellt

hat, dann gibt derjenige eben

gerne ein paar Euro dafür

aus. Selbst kleine Geschäftsleute,

die nicht viel haben,

sparen sich dafür etwas vom

Munde ab. Da kommt man

in der Tat schwer gegen an.

Immer nah am Team: Robert Waliczek

10


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SERIE

Sport

damals...

von

Uwe Wetzner

In Harburg

sagt man Tschüss -

Nie mehr zweite Liga

1964: Rasensport in der Regionalliga-Achterbahn

Foto: Presse

So strahlen Aufsteiger: Stehend von links: Trainer Eugen Pöhler, Puchmüller, Kuhlmann, Schiemann,

Reder, Schettle, Obmann Wentzien. Knieend von links: Opfer, Brunke, Kohnen Tzscheetzsch, Jacksties, Pohla.

Der eine oder die andere Ältere unter den wenigen Dutzend, die sich in diesen Tagen

zum Rabenstein hinaufquälen, um dort ein Fußballspiel über sich ergehen zu lassen,

werden sich vielleicht noch erinnern. Die Phantasie Nachgeborener dürfte

die Vorstellung überfordern.

Am 31. Mai 1964 haben

sich 5.500 Menschen auf

den Rabenstein gequetscht

und können es nicht fassen:

Rasensport, einer der

beiden Vorgängervereine des

HSC, hat der Nervenprobe

standgehalten, den VfL Bad

Oldesloe 3:1 besiegt und

damit kräftig in die Tasten

der Fußballgeschichtsschreibmaschine

gehauen.

Eine unglaubliche, beinahe

absurde Dramaturgie der

vergangenen Wochen hat

ihr vorläufiges Ende gefunden.

Rasensport ist vorzeitig

in die Regionalliga Nord

12

aufgestiegen und nun einer

von 82 Zweitligisten in der

damaligen BRD. Erstmals

nach dem Abstieg des HTB

aus der Oberliga Nord 1955

ist Harburg wieder in Norddeutschlands

höchster Spielklasse

vertreten. Aber die

Zeiten haben sich seitdem

bereits rasant verändert. Die

Bundesliga hat gerade ihre

erste Saison beendet, es ist

exponentiell mehr Geld im

Spiel als noch in den 1950er

Jahren.

Vielleicht wäre alles ganz

anders gekommen, hätte sich

ein Spieler des TSV Uetersen

namens Schmuck einige

Tage zuvor am Rothenbaum

nicht die Schulter

ausgekugelt. 3.500 Besucher

und Besucherinnen sehen

sein Malheur aber bereits

nach wenigen Sekunden. Zu

dieser Zeit darf noch nicht

ausgewechselt werden. Nach

zehnminütiger Behandlung

kehrt Schmuck zurück, kann

sein Team aber nur noch

als Statist vervollständigen.

Rasensport setzt sich im

Entscheidungsspiel um die

Teilnahme an der Aufstiegsrunde

mit 2:1 durch. Der

Fußball schreibt weiter an

einem Drehbuch, dass bei

einem Produzenten einzureichen

sich kein ernsthafter

Autor der Welt trauen

würde.

Rückblende, Anfang April

1964. Rasensport Harburg

hat sich weitestgehend

unbeachtet und gut getarnt

im Mittelfeld der Landesliga

eingerichtet, zwölf Punkte

hinter dem unangefochtenen

Spitzenreiter VfL Pinneberg.

Meine Güte, zwölf Punkte,

das ist ein Haufen, für einen

Sieg gibt es schließlich nur

zwei. Die Aufholjagd, weder


als solche gedacht noch als

solche wahrgenommen,

beginnt gegen den unangefochtenen

Tabellenführer.

Die Pinneberger werden

vor 1.200 Zuschauern und

Zuschauerinnen auf dem

Rabenstein mit 6:3 vorgeführt.

Rechtsaußen und

Torjäger „Moppel“ Pohla

hat einen seiner nicht seltenen

„Dreierpacks“ dazugetan.

Der Tanz beginnt, die

Kohnen, Brunke, Reder,

Thiessen, Opfer, Schiemann,

Puchmüller, Schettle, Pohla,

Jacksties, Tzscheetzsch, Stegmann

oder Diercks greifen

an und niemand merkt es.

Selbst die Fachpresse ist mit

anderen Dingen beschäftigt,

für den designierten hamburgischen

Meister VfL Pinneberg

scheint es nur noch

darum zu gehen, die Zeit bis

zum Beginn der Aufstiegsrunde

irgendwie rumzubringen.

„So wollte einfach

keine österliche Stimmung

aufkommen“, mault der

„Sport“ und meint die dicke

Schneedecke, unter der der

Rasen des „Rabenstein“ am

Ostermontag verschwunden

ist. Einen beeindruckte das

nicht im Mindesten: „Moppel“

Pohla hat gut gewachst,

ist überhaupt nicht zu

bremsen und schenkt den

Namensvettern aus Elmshorn

beim 4:2-Sieg drei Tore

ein. „Allerdings wäre der

Repräsentativ-Rechtsaußen

noch produktiver in seinen

Leistungen, wenn er sich

rascher vom Leder trennen

würde“, findet der Korrespondent

nach intensiver

Suche doch noch ein Haar

in der Schneesuppe. Ein

wenig haarspalterisch, denn

schon am Karfreitag hat

Pohla beim 3:3 im Derby

gegen den HTB ebenfalls

drei Treffer erzielt. Den

letzten per Foulelfmeter in

der 89. Minute. Das erregt

einen Teil der 3.000 Fans

dermaßen, dass der Schiedsrichter

„unter Bewachung

vom Platz musste“. Wer

sich noch an die Jahnhöhe

in ihrer damaligen Gestalt

und den langen Weg zu den

Kabinen am anderen Ende

der Anlage erinnert, weiß,

dass das kein Spaß gewesen

sein kann.

Ein Sieg, ein Unentschieden,

Rang acht, 28:22 Punkte –

man kann es niemandem

verübeln, dass Rasensport

nicht im Stakkato Schlagzeilen

produziert. Daran

änderte sich zunächst nichts:

Gegen den SC Urania machen

die Harburger aus einem

0:2-immerhin noch ein

2:2, dann folgt ein 1:0 gegen

den TSV Uetersen.

Als sich der VfL Pinneberg

am 26. April 1964 durch ein

0:0 in Buxtehude mit 42:18

Punkten vor dem HSV (A)

mit 40:20 als hamburgischer

Meister ins Ziel gerettet

hat, bezwingt der Tabellensechste

Rasensport vor

1.200 auf dem Rabenstein

den Vierten SC Sperber mit

4:2. Das diesmal handzahme

Raubvögelchen holt Pohla

mit seinen Saisontoren 28

bis 31 beinahe im Alleingang

vom Himmel. „Linksaußen

Edgar Puchmüller gefiel mit

gekonnten Soloeinlagen“,

geht der „Sport“ diesmal

mit der Fummelei des

anderen Hebels der harburgischen

Flügelzange merkwürdigerweise

wesentlich

verständnisvoller um als

mit der Pohlas kurz zuvor.

Ungeachtet dessen habe „das

raumgreifende Flügelspiel“

der Harburger dem Sperber

den Schnabel gewetzt.

Der Meister und erste hamburgische

Teilnehmer an der

Aufstiegsrunde ist mit dem

VfL Pinneberg gefunden.

Die Findungsphase für den

zweiten wird eine verwickelte.

In Frage kommen noch der

SC Sperber, der HTB, Uetersen

und Rasensport. Der

HTB und Sperber hätten

sich mit einem Sieg qualifiziert,

aber nur, wenn nur

einer gewonnen hätte. Hätten

sich beide Klubs durchgesetzt,

wäre es zu einem

Entscheidungsspiel zwischen

ihnen gekommen. Spielten

beide unentschieden und

Rasensport gewänne, gäbe

es ein Entscheidungsspiel

zwischen den Harburgern

und Uetersen. Und jetzt

Der linke Teil der Rasensport-Flügelzange: Edgar Puchmüller (rechts)

im Zweikampf mit dem Wilhelmsburger Globisch.

sind wir wieder bei dem

Drehbuch. Der HTB unterliegt

auf der Jahnhöhe

dem ETV mit 1:2, Sperber

vergrützt seine Steilvorlage

durch ein 0:2 in Langenhorn

und Rasensport putz im

Marienthal Concordia (A)

mit 3:1. Der Tabellenzweite

HSV-Amateure darf als

Profi-Reserve nicht an der

Aufstiegsrunde teilnehmen.

In den Genuss des Entscheidungsspiels

kommen somit

wie bereits erwähnt die nun

punktgleichen Harburger

und Uetersener.

Man könnte annehmen, dass

die Begeisterungsstürme

darüber, nun neben dem FC

St.Pauli, Altona 93, Bergedorf

85 und Concordia

als fünfter hamburgischer

Zweitligist eingereiht zu

sein, ausgereicht hätten,

den uralten Baumbestand

um den Rabenstein herum

flachzulegen. Merkwürdigerweise

verebben Jubel und

Zuschauerzahlen aus der

Aufstiegsrunde aber schnell.

Vor allem wohl deswegen,

weil bald sichtbar wird, dass

die Regionalliga sich für

Rasensport vielleicht als eine

Nummer zu groß erweisen

könnte. 2.800 freuen sich

beim 4:2 gegen den VfB Oldenburg

zwar gleich im ersten

Regionalliga-Heimspiel

über den ersten Regionalligasieg

der Vereinsgeschichte,

aber danach wird es anstrengend:

Sieben Niederlagen

hintereinander, die Besucherzahlen

sinken kontinuierlich.

Den nächsten

„Zweier“ sehen am 25.Okto-

Foto: Presse

ber 1964 nur noch 600 Getreue,

ein 2:1 gegen den VfL

Wolfsburg (!). Einzig Trainer

Ludwig Pöhler versucht

noch, Optimismus zu verbreiten:

„Wenn wir bis zum

Ende der Hinrunde noch

sechs Punkte holen, haben

wir noch eine Chance.“

Wir ahnen es bereits, daraus

ist nichts geworden. Am

16.Spieltag rutscht Rasensport

ans Tabellenende und

wird es auch nicht mehr

verlassen.

Am 9.Mai 1965 können sich

zum letzten Regionalligaspiel

Rasensports nur noch

150 Unentwegte zum

Rabenstein aufraffen. Mit

einem 1:8 gegen den Nordmeister

Holstein Kiel endet

die Achterbahnfahrt der

Harburger in und durch die

Regionalliga. Zeit für Veränderungen.

Ludwig Pöhler

beendet seine Tätigkeit als

Trainer, sein Nachfolger

wird Rasensports früherer

„Stopper“ Herbert Beesemüller.

Die Flügelzange

Pohla/Puchmüller verlässt

den Klub in Richtung VfB

Lübeck und SC Concordia.

Auch Schiemann und Michalke

verlassen den Verein.

Rasensport ist in Hamburgs

höchste Spielklasse ab-,

Borussia aufgestiegen. Als

sich beide Anfang August

1965 zu einem Vorbereitungsspiel

treffen, lockt das

immerhin 1.300 Menschen

auf die Eichenhöhe. Noch

knappe fünf Jahre und beide

Klubs werden zum HSC

fusionieren. Einen harburgischen

Zweitligisten hat es

seitdem nicht mehr gegeben.

13


Es muss ein sonniger Tag

GOODBYE,

gewesen sein im Juli 2010.

Jean-Pierre Richter, den die

allermeisten nur „Jonny“

rufen, saß damals auf der

Terrasse von Klaus Ulbricht,

einst Bundesligaprofi beim

JONNY

FC St. Pauli und damaliges

Vorstandsmitglieds des FC

Süderelbe, und diskutierte

diskutierte mit ihm und

Ligamanager Matthias Nehls

über seine Pläne. Dabei

ging es nicht etwa um den

Ligafußball. Weit gefehlt. Zu

diesem Zeitpunkt nämlich

war Richter gerade erst vom

Richter verlässt den FC Süderelbe Trainer der U15 zur U17

„aufgestiegen“ und hatte soeben

ein Trainingslager mit

seiner neuen Mannschaft

Text: Thorsten Schettle ■ Foto: noveski.com

absolviert.

„Ich weiß auch nicht, was

Klaus Ulbricht an diesem

Tag geritten hat“, sagt Richter

heute. Doch weil der

damalige Ligacoach Lothar

Dittmer noch während der

Vorbereitungszeit seinen

Rücktritt verkündete, stand

die Frage nach der Nachfolge

im Raum. Ulbricht fragte

„Jonny“ schließlich, ob er es

sich vorstellen könne. „Nach

etwas Überlegung habe ich

gesagt: Na gut, ich mache

es interimsweise“, blickt

Richter zurück. Doch es kam

anders: Der 19. Juli war für

den damals gerade 23 Jahre

alten Fußballversessenen

der Startschuss für seine

Trainerkarriere im Ligafußball.

14

Foto: noveski.com

Schwenken wir das Objektiv

ein paar Jahre weiter: Nach

drei Spielzeiten in der

Landesliga, gelingt dem FC

Süderelbe im Jahr 2014 der

Aufstieg. Was folgte war

Platz zwölf im ersten Oberligajahr

und Stand heute

gehört der Verein sogar

zum erlauchten Kreis der

Spitzenteams im Hamburger

Oberhaus – eine Bilanz, die

der Verein zuletzt Ende der

80er Jahre vorweisen konnte.

Wer nach den Gründen

forscht, landet zwangsläufig

beim Trainer. Mit vielen

lern- und leistungswilligen

Talenten bestückt hat die

Mannschaft nicht zuletzt in

der laufenden Saison einen

Riesensprung gemacht. Das

Potenzial wird insbesondere

vor heimischer Kulisse

am Kiesbarg deutlich, wo

die Gästeteams derzeit

mit schlotternden Knien

auflaufen. Mitte April ist

der FCS das heimstärkste

Team der Liga. Richter, der

den 21-Mann-Kader quasi

in Eigenregie zusammengestellt

hat, sagt: „Spiel- und

gruppentaktisch hat die

Mannschaft inzwischen alles

drauf.“ Aus diesen Worten

schwingt bereits mit:

Steigerungsmöglichkeiten

sind nicht mehr vorhanden.

Schon zum Jahreswechsel

bat er auch deshalb die

Verantwortlichen um Ligamanager

Matthias Nehls,

sich nach einem Nachfolger

umzusehen. Der Hoffnung

auf ein Umdenken erteilte

der Coach inzwischen eine

endgültige Absage. Ende

März teilte der Verein in einer

Presserklärung mit, dass

der Trainer zum Saisonende

aufhört. Richter begründet

es wie folgt: „Ich kann keine

Spieler mehr überzeugen,

zum FC Süderelbe zu kommen

- deswegen ist es vorbei.

Nicht weil der Verein keine

Attraktivität mehr besitzt,

sondern einfach, weil ich

meine Mission als beendet

ansehe.“

Doch es liegen auch noch

andere Gründe auf der

Hand: Mit 28 Jahren gilt

Richter aktuell als eine Art

Trainerwunderkind, dem

nach der Entwicklung der

letzten Jahre viele Türen

offen stehen. Dabei lohnt

zunächst ein Blick in die

Vergangenheit. Einst kickte

„Jonny“ mit den heutigen

Profis Martin Harnik und

Max Kruse in der Jugend

beim SC Vier- und Marschlande

(damals gecoacht vom


heutigen Coach des Klub

Kosova Thorsten Beyer) und

später im Herrenbereich für

den Buxtehuder SV unter

Wolfgang Nitschke. Nebenher

trainierte er schon früh

Jugendmannschaften bei

seinem Heimatverein TuS

Finkenwerder und wechselte

schließlich als Spieler

und Jugendtrainer zum FC

Süderelbe. Dass er nach

sechs Jahren des Erfolges

die nächsten Schritte nicht

im selben Verein würde

weitergehen können, ist

bei genauer Betrachtung

logisch. Denn es geht nun

auch um seine persönliche

Weiterentwicklung. Für

den FC Süderelbe indes ist

die Oberliga das höchste

der Gefühle. Strukturell ist

der Verein zwar ordentlich

aufgestellt, aber eben wohl

auch an den eigenen Grenzen

angelangt. Die Einschätzung

von Matthias Nehls,

der nach eigener Aussage

die ersten Bewerbungen

für die Richter-Nachfolge

schon kurz nach der Pressemitteilung

erhalten hatte,

belegt die differierenden

Ansprüche. Im Hamburger

Abendblatt bescheinigt er

Richter das Potenzial für

ganz große Aufgaben.

„Ich wünsche ihm, dass er

in den bezahlten Fußball

kommt. Er hat das Zeug

dafür.“

Richters Verlangen nach

professionelleren Rahmenbedingungen

konnte der

FC Süderelbe letztlich nicht

erfüllen. Im Gegenteil: Auch

Spannungen traten immer

mal wieder mehr oder weniger

offen zu Tage. Richter

jedenfalls macht keinen

Hehl daraus, dass ihm in

der jüngeren Vergangenheit

nicht alles gefallen hat. Tief

nagt an ihm nach wie vor

das Ausscheiden im vergangenen

Jahr im ODDSET-

Pokal beim Kreisligisten

Billstedt-Horn. Das Spiel

hatte Süderelbe eigentlich

souverän mit 11:2 gewonnen.

Doch der Einzug ins

Halbfinale war wenig später

futsch, weil mit Dejan Sekac

ein Akteur nicht spielberechtigt

war. Dass ihm aus

dem Umfeld heraus hierfür

die Hauptschuld gegeben

wurde, stört Richter neben

der sportlichen Enttäuschung

noch heute extrem. Darüber

hinaus habe sein Einsatz im

organisatorischen Bereich

oder in der Kaderzusammenstellung

nach seiner Wahrnehmung

nicht immer die

angemessene Wertschätzung

erfahren. Im Vorjahr wurden

zudem lange Zeit keine

Gespräche mit ihm über

eine Vertragsverlängerung

geführt. All das ist ebenfalls

mit einer gesteigerten Enttäuschung

verbunden.

Richter nachdenklich:

„Es sind letztlich Gründe,

warum ich den Amateurfußball

wohl nie so richtig

lieben werde.“ Dass ihm der

FC Süderelbe die Möglichkeit

gegeben hat, in ganz

jungen Jahren den Weg als

Cheftrainer im Ligafußball

zu bestreiten und sein Können

zu beweisen, vergisst

er dennoch selbstverständlich

nicht: „Matthias Nehls

hat mir sechs Jahre lang

Vertrauen und freie Hand

gegeben, meine Ideen und

meinen Fußball umzusetzen“,

unterstreicht der Coach.

Und nicht zuletzt auch an die

Anfangszeit denkt er gerne

zurück. Es war die Zeit, so

Richter, „wo ich die totale

Unterstützung vom Manni

Struwe und Klaus Ulbricht

hatte“.

Die Entscheidung, die Herausforderung

anzunehmen,

war damals sicher nicht

selbstverständlich. Doch

vermutlich war sie relativ

leicht im Vergleich zu den

Optionen, die Richter nun

auf dem Tisch liegen hat.

„Beruflich und sportlich

habe ich sehr interessante

Angebote“, sagte Richter bereits

unmittelbar nach der

Bekanntgabe seines Abschieds.

In den nachfolgenden

Tagen kamen weitere

Anfragen hinzu. „Eigentlich“,

so Richter, „darf ich gleich

mehreren davon gar nicht

absagen, weil ich solche

Möglichkeiten niemals erwartet

hätte.“ Doch es steht

letztlich auch eine Grundsatzentscheidung

bevor.

Beruf und Sport zu verbinden,

ist für Richter eine

Option. Sich auf eine höherklassige

sportliche Herausforderung

zu konzentrieren,

eine andere. „Vielleicht ist es

auch gar nicht wichtig einen

Verein im Leistungsbereich

zu finden. Es muss einfach

etwas sein, wovon ich überzeugt

bin“, betont Richter.

Eine Aufgabe beim Verband

oder eine Managementaufgabe

könne dies ebenso sein,

wie erneut einen Verein nach

oben zu führen.

Am vergangenen Samstag,

am 16. April, feierte Richter

seinen 29. Geburtstag. Die

Tage davor und danach hat

Richter für viele Gespräche

und für ausreichend Zeit

zum Nachdenken genutzt.

Bei Druckbeginn dieser

Ausgabe stand ein Entschluss

noch aus. Fest steht nur: Am

20. Mai, wenn am Kiesbarg

der FC Türkiye zum Saisonfinale

erscheint, wird Jean-

Pierre Richters Abschied

sicherlich gebührend zelebriert.

Frei nach Hans Albers

wird ihm dann voraussichtlich

das eine oder andere

„Goodbye Jonny“ entgegenschallen

– und auch an die

Gespräche auf der Terrasse

von Klaus Ulbricht im Juli

2010 wird sich Jean-Pierre

Richter noch einmal zurück

erinnern.

Rainer Schaefer

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15


Rudern in Hamburgs No-Go-Area

Eines der schönsten Ruderreviere liegt in Wilhelmsburg

Text: Stephan Lehmann Foto: tomski-media.de

Foto: tomski-media.de

Regattarennen mitten in Wilhelmsburg

Als 2013 in Wilhelmsburg

die Bundesgartenausstellung

mit viel zu wenigen

Besuchern stattfand, lag

es auch daran, dass noch

immer etliche Hamburger,

vor allem nördlich der Elbe,

die Elbinsel als No-Go-

Area betrachten, die man

möglichst nicht betritt.

Ein großer Irrtum.

Vielleicht würden die Hamburger

Stadtplaner, wenn

sie noch einmal ganz von

vorn beginnen könnten,

den Hafen in den Norden

nach Blankenese und Groß

Flottbek verlegen und die

Wohnviertel an die Kanäle

in Wilhelmsburg, Harburg

und Moorburg, kurz gesagt:

ins „Dreiburgenland“.

Von seinen Gewässern her

ist die Insel zwischen

Norder- und Süderelbe das

wohl schönste Ruderrevier

in und um Hamburg.

Übertrieben? Dann rudern

Sie mal auf der Elbe gegen

die Strömung, gegen die

Wellen und vor allem gegen

die Berufsschifffahrt, oder

auf der Alster, mit Hunderten

von Segelbooten,

Standup-Paddlern, Tretbootfahrern

und Kanuten,

ganz zu schweigen von den

Alsterdampfern mit dem

eingebauten Vorfahrtsrecht.

16

Das Revier: seichtes

Gewässer mit Blesshühnern

und Haubentauchern

Die 14 Kilometer im Ruderrevier

des Wilhelmsburger

Ruder Clubs sind eingeschleust,

d. h. weder Tide

noch Strömung oder Verschlickung

beeinträchtigen

den Rudergenuss.

Auf Aßmannkanal, David-

Jaffe-Kanal, Ernst-August-

Kanal und dem Naturschutzgebiet

Dove-Elbe ist

das Wasser ruhig, seicht

und windgeschützt und nur

wenige Ausflügler verirren

sich in die Gewässer – No-

Go-Area eben. Für die

Ruderer bedeutet dies optimale

Bedingungen, gerade

für Anfänger ideal, die erst

einmal mit dem Boot und

nicht mit dem Wasser klarkommen

wollen. Vor dem

Bootshaus des WRC befindet

sich eine 1000-Meter-

Regatta-Übungsstrecke. Auf

der Dove-Elbe begegnen den

Ruderern vor allem Enten,

Blesshühner und Haubentaucher.

Eine Ruderpartie

auf den Gewässern der Elbinsel

ist wie ein Kurzurlaub,

von dem man erfrischt in

den Alltag zurückkehrt.

Der Wilhelmsburger

Ruder-Club

Der Club hat rund 150 Mitglieder, die Hälfte davon

aktiv: Erwachsene und Jugendliche, leistungsorientierte

Ruderer und Freizeitruderer, die sich am Sport,

an der Bewegung und an der Natur erfreuen. In der

Bootshalle stehen über 40 Boote, vom Renneiner bis

zum Achter ist alles dabei. Besonders beliebt sind die

Vierer-Mannschaftsboote, mit denen andere Vereine

bei Zielfahrten besucht oder Wanderfahrten absolviert

werden.

Das Clubhaus steht allen Mitgliedern und Gästen

offen. Einmal im Jahr werden die Wilhelmsburger

Ruderregatta und der Wilhelmsburger Vierkampf

veranstaltet. Erstere ist eine 300-Meter-Kurzregatta

für Jedermann, an denen viele Ruderclubs aus

Hamburg, aber auch aus ganz Norddeutschland

teilnehmen. Der Vierkampf ist eine Traditionsveranstaltung

der Jugendabteilung, der sich aus den

Disziplinen Schwimmen, Laufen, Slalom und Kurzstrecke

zusammensetzt.

Rudern lernen im Wilhelmsburger Ruder Club

Ob Jugendlicher oder Erwachsener, beim WRC ist

jeder willkommen: Beim Jugendtraining der kleinen,

aber aktiven Jugendabteilung werden Ruderinteressierte

an den Sport herangeführt. Für Erwachsene wird

zweimal im Jahr – im April und im August –

ein Anfängerkurs angeboten.

Kontakt:

Wilhelmsburger Ruder Club von 1895 e. V.

Vogelhüttendeich 120 • 21107 Hamburg

info@wrc1895.de • www.wrc1895.de


Hamburger

Handball Meister -

Double als Krönung?

Die Damen der SG Wilhelmsburg ziehen

am letzten Spieltag durch einen 29-21 Erfolg

an der SG Niendorf/Wandsetal vorbei und

sichern sich Titel und Aufstieg

Foto: Lehmann

Trainer Sven Petersen mit seinen "Meisterinnen"

Über 300 Zuschauer in

der Wilhelmsburger Halle

Dratelnstraße bildeten eine

stimmungsvolle und dem

Endspiel angemessene Kulisse.

Die Damen der SG

Wilhelmsburg empfingen

als Tabellenzweiter der

Hamburg-Liga am letzten

Spieltag den Tabellenführer

SG Niendorf/Wandsetal.

Die hart umkämpfte, aber

immer faire Partie entschied

sich erst in den letzten 15

Minuten. SGW Trainer Sven

Petersen: „Es war das erwartet

schwere Spiel, aber am

Ende hat sich unsere bessere

Kondition durchgesetzt und

wir konnten das Spiel am

Ende doch noch deutlich

gewinnen.“

Nach dem Schlusspfiff begann

die Aufstiegsfeier, die

erst spät in der Nacht endete.

„Die Spielerinnen haben

sich die Feier verdient und

ab jetzt beginnt die Vorbereitung

auf das Pokalendspiel

gegen den Ligakonkurrenten

SG Bergedorf/

Vier- und Marschlande“, so

Petersen.

Das Double wäre die Krönung

einer starken Saison,

aber der Blick von Petersen

geht schon weiter voraus:

„Wir werden die Mannschaft

in der Oberliga

zusammenhalten und die

jungen Spielerinnen der

Zweiten, die jetzt schon bei

uns gespielt haben, werden

fest zum Kader stoßen.

Dazu sind wir auf der

Suche nach punktuellen

Verstärkungen“.

Foto: Lehmann


Ist Bundesliga-Leistungssport

in Hamburg und Umgebung

finanzierbar?

Die Volleyballerinnen des VT Aurubis und die Handballerinnen der SGH Rosengarten/

BW Buchholz melden für die neue Saison nicht für die erste Liga. Während es in Buchholz in

der nächsten Saison in der zweiten Liga weitergeht, sind die Volleyballerinnen noch auf der

Suche nach einem Finanzpartner, um wenigstens in der zweiten Liga weitermachen zu können.

Text: Stephan Lehmann Foto: Stephan Lehmann, BSV

Auch Denise Imoudu hoffte vergebens auf eine Erstliga-Lizenz für ihr Team

Dubau ergänzt: „Mit dem

Thema 1. Liga werden wir

uns erst wieder beschäftigen,

wenn wir einen Etat von

mindestens 350.000 Euro

zur Verfügung haben. Wir

haben diese Entscheidung

schon im Dezember zusammen

mit der Mannschaft

besprochen und entschieden.“

Somit stehen die

beiden Absteiger aus der 1.

Liga mit Berlin und Rosengarten-Buchholz

fest. Da die

Berlinerinnen weder für die

erste, noch für die zweite

Liga eine Bundesligalizenz

einreichen werden, stehen

sie zusammen mit Koblenz/

Weibern, auch als formeller

Absteiger aus der 2. Liga fest.

A

lle Beteiligten hatten

bis zum Schluss

gehofft, die erforderliche

finanzielle Unterstützung

zur Fortführung

des Spielbetriebs in der

Volleyball Bundesliga zu

erhalten. Nach deren Ausbleiben

mussten die Verantwortlichen

in der TV

Fischbek Sportmarketing

GmbH kaufmännisch korrekt

handeln. Der von vielen

ersehnte Lizenzantrag bei

der VBL wurde daher bis

zum Fristende am 1. April

um 17:00 Uhr nicht gestellt,

weil die Lücke, die der langjährige

Hauptsponsor und

Namensgeber - die Aurubis

AG - hinterließ, nicht geschlossen

werden konnte.

18

Seit 1991 hat der TV Fischbek

von 1921 e.V. am Spielbetrieb

der ersten und

zweiten Volleyball Bundesliga

teilgenommen, war 1997

erstmalig ins Volleyball-

Oberhaus aufgestiegen und

ist dort zuletzt 15 Jahre

ununterbrochen am Start

gewesen.

Da die erhofften Gelder für

den Spielbetrieb in der ersten

Bundesliga ausgeblieben

sind, bleiben der TV Fischbek

Sportmarketing GmbH

nur noch zwei Optionen.

Wie im beschlossenen und

kommunizierten Konzept

von Präsident Volker

Stuhrmann beschrieben,

wird nun versucht, bis zum

02.05.2016 Finanzpartner

für die zweite Bundesliga zu

finden. Sollte das nicht gelingen,

bleibt den Verantwortlichen

nur die Liquidation

der Gesellschaft.

In Buchholz wurde schon im

Dezember die Entscheidung

gefällt zur neuen Saison

nicht mehr für die erste

Handball Bundesliga zu

melden. Die Verantwortlichen

der SGH Rosengarten/

BW Buchholz haben der

Mannschaft diese Entscheidung

frühzeitig mitgeteilt.

„Wir sind nicht mehr in der

Lage, die hohe finanzielle

Belastung der 1. Liga zu

stemmen“, so Managerin

Ilona Heinzelmann.

Teamkoordinator Sven

„Wir sind

nicht mehr

in der Lage,

die hohe

finanzielle

Belastung

der 1. Liga

zu stemmen.“

- Ilona Heinzelmann

Managerin SGH Rosengarten-

BW Buchholz


Kooperation zwischen

dem Buxtehuder SV und

der SGH Rosengarten-BW

Buchholz lebt wieder auf

Da die „Handball-Luchse“

in der neuen Saison in der

zweiten Liga an den Start

gehen, lebt auch die erfolgreiche

Kooperation zwischen

dem Buxtehuder SV und

der SGH Rosengarten-BW

Buchholz wieder auf.

In diesem Zuge gibt es zur

neuen Saison sogar einen

Doppelwechsel auf der Spielmacher-

und auf der Kreisposition!

Nach zwei Jahren in Buchholz

kehren Lisa Prior (25)

und Isabell Kaiser (23) in

den Bundesliga-Kader des

Buxtehuder SV zurück –

quasi im Gegenzug wechseln

zwei hoffnungsvolle Buxtehuder

Talente nach Buchholz:

Lisas Schwester Paula

Prior (19), die zuletzt sogar

in den Elite-Kader des DHB

berufen und zur Kapitänin

der Juniorinnen-Nationalmannschaft

bestimmt

wurde und Kreisläuferin

Lynn Schneider (20), die

zuletzt couragierte Auftritte

im Buxtehuder Bundesliga

Team zeigte.

BSV-Trainer Dirk Leun bescheinigt

beiden ehemaligen

und zukünftigen Spielerinnen

eine tolle Entwicklung

in den letzten zwei Jahren:

„Lisa und Isa haben beide

in der laufenden Erstliga-

Saison auch gegen Top-

Teams der Liga gezeigt,

welche Qualität sie inzwischen

haben. Wir freuen

uns, dass sie unser Team

künftig verstärken werden.“

Steffen Birkner: „Ich freue

mich, dass wir zwei talentierte

Spielerinnen verpflichten

konnten und sie weiter

ausbilden können. Der Verlust

von Lisa und Isa ist nicht

nur sportlich ein großer,

sondern auch menschlich,

da beide Spielerinnen mit

ihren Führungsqualitäten

und Sozialkompetenzen

maßgeblich am Aufstieg beteiligt

waren. Lisa als Motor

und Herz der Mannschaft

und Isa als konstanteste und

kämpferisch stärkste Spielerin

haben der Mannschaft

in dieser Saison ein Gesicht

verliehen. Paula und Lynn

werden hoffentlich in diese

Positionen innerhalb des

Teams hineinwachsen können

und beiden werden wir

diese Zeit auch geben. Beide

verfügen über ein hohes

Maß an Motivation, vor

allem auch an technischtaktischen

Fähigkeiten.“

„Doppelwechsel“: Von links: Paula Prior (19), Trainer Steffen Birkner (35),

Lynn Schneider (20) arbeiten ab Sommer gemeinsam beim künftigen Zweitligisten

SGH Rosengarten-BW Buchholz, Lisa Prior (25), BSV-Trainer Dirk Leun (51) und

Isabell Kaiser (23) freuen sich auf die nächste gemeinsame Bundesliga-Saison beim

Erstligisten Buxtehuder SV.

©shutterstock.com

“Der Verlust von Lisa

und Isa ist nicht nur

sportlich ein großer,

sondern auch menschlich.”

© Susann Liehr

Kommen Sie

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Und bringen Sie

Ihren Mann mit.

- Steffen Birkner

Trainer SGH Rosengarten-BW Buchholz

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Kooperation statt Derbys:

Der BSV und die Luchse arbeiten wieder zusammen.

Am Hirschwechsel 5 l 21244 Buchholz/Sprötze l Telefon 0 41 86 - 89580

www.loeffelsend.de

19


2016 ist das Jahr

des Umbruchs

Neuer Vorstand, neuer Headcoach, neue

Spieler - die Hamburg Ravens stellen sich

auf und neben dem Feld neu auf

3. Berufs- und

Ausbildungsmesse

Auf der Sportanlage Kiesbarg und in der

angrenzenden Schnuckendrifthalle am 27. Mai

zwischen 10 und 16 Uhr

Es tut sich was im Nest der

Ravens - seit Januar lenken

Michael Haß, Sebastian

Mock, Carsten Doebel

und Anke Kühne als neuer

Vorstand die Geschicke des

Hamburger Oberligisten.

Auch im sportlichen Bereich

gab es einen Umbruch.

Neuer Headcoach ist Robert

Schulz, der den Posten von

Markus Piontek übernahm

und auch als Defensecoordinator

fungieren wird. Neben

Piontek (Defensive Backfield)

bleibt auch Christian

Both (Defenseline) den

Ravens erhalten. Neu im

Coaching Staff an der Jahnhöhe

sind Matthias Bonner

(Offense) und Sigwin Lüdtke

(Offenseline).

Hinzu kommen viele Abgänge

nach der letzten Saison

und viele neue Spieler, die

integriert werden müssen.

Michael Haß ist trotz des

Umbruchs zuversichtlich,

dass die Ravens nach zwei

Playoff-Teilnahmen auch in

dieser Saison wieder erfolgreich

sein können:

„Das Ziel ist nicht unbedingt

der Aufstieg. Wir wollen

neue Strukturen aufbauen

und auch neben dem Feld

besser aufgestellt sein. Aber

wenn wir die Vorgaben der

Coaches umsetzen, dann

können wir trotz der vielen

Abgänge und der extrem

starken Gegner um den

Aufstieg mitspielen.“

Als sozial stark engagierter

Verein hat der FC Süderelbe

in den vergangenen Jahren

diverse Ehrenamts- und

Integrationspreise erhalten.

Auch die Berufs- und Ausbildungsmesse,

die zu einer

ständigen Einrichtung im

südhamburger Raum geworden

ist, wurde inzwischen

schon mehrfach ausgezeichnet.

Für die Messe haben neben

regionalen Anbietern auch

zahlreiche nationale und

internationale Unternehmen

ihre Teilnahme zugesagt.

Immer wieder wurde der

Verein von jungen Leuten

und Eltern angesprochen,

ob man nicht einen Job

wisse, einen Ausbildungsplatz

kenne oder bei der

allgemeinen Orientierung

im Berufsleben helfen

könne.

Hier haben sich die ausschließlich

ehrenamtlich für

den FCS tätigen Personen

schon immer sehr engagiert.

Da man nicht immer

weiterhelfen konnte und es

gerade im Süderelbe Bereich

viele Schulabbrecher gibt,

denen ohne Hilfe der Weg

in das Berufsleben verbaut

wäre, wurde die Messe ins

Leben gerufen. Ein besonderer

Schwerpunkt wird in

diesem Jahr auch bei den

Flüchtlingen im Hamburger

Raum liegen.

20


TENNIS-FREILUFTSAISON

auch 2016 wieder mit den traditionsturnieren

für alle altersklassen

Gleich drei Turniere werden vom SV Rot-Gelb Harburg

auf der Anlage am Lichtenauer Weg ausgerichtet

Foto: Lehmann

Seniorinnen-Turnier beim HTuHC vom 1. bis 10. Juli

Die Freiluftsaison der Tennisspieler

hat begonnen und

die ersten Turniere wurden

schon absolviert.

Ausrichter der Harburger

Tennismeisterschaften ist

in diesem Jahr Rot Gelb

Harburg. Die 55. Offenen

Meisterschaften finden vom

9. bis 24. Juli auf der Anlage

am Lichtenauer Weg statt.

Gespielt wird in 17 Konkurrenzen

in Einzel, Doppel

und Mixed. Startberechtigt

sind alle Spieler aus dem

Hamburger Süden und dem

Landkreis Harburg.

In der Woche nach den

Finalspielen der Harburger

Meisterschaften startet am

29. Juli das 23. Doppelturnier

für Jungseniorinnen und

Jungsenioren. Bis zum 7. August

kämpfen wieder knapp

80 Damen- und Herrenteams

auf der Anlage um den Titel.

Das erste Turnier am Lichtenauer

Weg findet schon am

Pfingstsamstag, 14. Mai statt.

Dann steht das 6. Rot-Gelb

Harburg Leistungsklassen-

Tagesturnier auf dem Programm,

bei dem die Spieler

nach Spielstärke in Gruppen

eingeteilt werden.

Auch auf den Anlagen der

anderen Vereine sind viele

Turniere geplant.

Der TC Langenbektal erwartet

vom 13. bis 15. Mai in 6

Konkurrenzen Damen und

Herren der Altersklassen 30,

40 und 50 auf der Anlage am

Frankenberg.

Auch die Junioren schlagen

beim TC Langenbektal auf.

Vom 11. bis 14. August findet

der 10. Dello Cup für die

Juniorinnen und Junioren

(U10 bis U18) in insgesamt

14 Konkurrenzen in Einzel

und teilweise auch Doppel

auf der Anlage des TCL statt.

Die nunmehr 34. HSC Open

finden in diesem Jahr vom

28.06. bis zum 03.07.2016

statt. Im Rahmen der Dunlop

Senior Tour werden Einzelund

Doppelkonkurrenzen in

den Altersklassen von 30 bis

75 geboten. Bei dem in den

letzten Jahren gut besuchten

Turnier wird mit ca. 140 Teilnehmern

aus ganz Deutschland

gerechnet. Da

es sich um ein hoch eingestuftes

Turnier des DTB

handelt, sind erstklassige

Spiele zu erwarten.

Weitere Informationen zu

den 34. HSC Open finden Sie

unter www.tennis-hsc.de.

Vom 1. bis 10. Juli findet das

21. HTuHC-Seniorinnenturnier

am Vahrenwinkelweg

statt. In den Altersklassen

40, 50 und 60 spielen die

Damen in Einzel und Doppel

wieder um Pokale und Ranglistenpunkte.

Die Veranstaltung

mit meist über 100

Spielerinnen aus Harburg

und Umgebung hat sich über

die Jahre etabliert.

Mitte September sind im

Sportpark Jahnhöhe wieder

die Juniorinnen und Junioren

der Altersklassen U12, U14

und U18 gefordert. Die Spiele

der Hamburger Mannschaftsmeisterschaften

finden vom

16. bis 18. September auf der

Anlage des Harburger Turnerbundes

statt.

Weitere Turniere, Informationen

zu Meldungen und

vieles mehr finden Sie auf

www.mybigpoint.tennis.de

Harburger Ring 31

21073 Hamburg

Tel. (040) 77 29 49

Fax (040) 765 16 00

info@sport-sander.de

www.sport-sander.de

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21


Warriors starten

bei den deutschen

Meisterschaften

Das Senior Coed Team der

Galaxy Cheerleader hat sich für

die Titelkämpfe im Juni qualifiziert

13. Veritas

Hafenlauf 2016

am 5. Juni

Volkslauf für Frauen und Männer über 5,2

und 10 km sowie drei Kinderläufe der

Jahrgänge 2005 und jünger

Foto: HTB

Foto: GC

Ende Februar starteten die

GC Warriors der Turnerschaft

Harburg bei den

Regionalmeisterschaften.

Mit über 2.000 aktiven Teilnehmern

in der Sporthalle

Hamburg war dies eine der

größten Veranstaltungen

der letzten Jahre. Die Galaxy

Cheerleader konnten nicht

nur ihren Hamburger Meistertitel

verteidigen, sondern

sicherten sich erneut den

Titel als Regionalmeister

Nord im Senior Coed 5.

Dadurch ist das Team um

Trainerin Yvonne Löwer

für die deutschen Meisterschaften

am 18. Juni in Bonn

qualifiziert und liegt aktuell

auf Platz 3 der Wertung. Bis

zu den Titelkämpfen gilt es

nun für die 5 Männer und

20 Frauen an der Sauberkeit

der Hebefiguren, Pyramiden

und Turnelemente zu arbeiten,

um das Programm in

Bonn fehlerfrei präsentieren

zu können.

Trainerin Yonne Löwer:

„Nach der Regionalmeisterschaft

mussten wir zwei

Positionen neu besetzten,

dennoch läuft es im Training

schon wieder sehr gut.

Bei den Deutschen Meisterschaften

wollen wir ein

perfektes Programm zeigen

und damit um den Titel

kämpfen, mindestens aber

den dritten Platz halten.“

Gerahmt vom Harburger

Binnenhafenfest können

am 5. Juni die Läuferinnen

und Läufer beim Veritas

Hafenlauf über die Strecken

von 10 km (Start 9:30 Uhr)

und 5,2 km (Start 9:15 Uhr)

gegeneinander antreten. Ab

11 Uhr starten die Läufe für

Kinder der Jahrgänge 2005

und jünger in drei unterschiedlichen

Klasseneinteilungen

über die Strecken

800 m, 400 m und 200 m.

Das Warm Up an der Startlinie

vor der Bühne an der

Blohmstraße übernimmt

auch in diesem Jahr wieder

der Harburger Turnerbund.

Anmeldeschluss für alle

Läufe ist der 23. Mai 2016,

wobei Nachmeldungen in

eingeschränkter Zahl noch

bis eine Stunde vor Beginn

möglich sind.

Alle Finisher erhalten beim

Zieleinlauf eine Medaille.

Bei der Siegerehrung, die

direkt nach den Läufen

auf der HTB/pb Konzept

Bühne stattfindet, erhalten

die jeweils drei besten

Läuferinnen und Läufer

aller Wettbewerbe und

Altersklassen eine Urkunde.

Die komplette Ausschreibung,

die Streckenführung

und die Teilnahmebedingungen

finden sie auf:

www.veritas-hafenlauf.de

22

IMPRESSUM

Lokalhelden Hamburg

Die Sportzeitung aus dem Hamburger Süden und Umgebung

Tel.: 040 - 570 197 - 00 • mail@lokalhelden.hamburg

www.lokalhelden.hamburg • www.facebook.com/Lokalhelden.HH

Konzept & Verantwortlich: Pollux Media UG (haftungsbeschränkt) Karrberg 13 •

21224 Rosengarten • Handelsregisternr.: HRB 204190 • Amtsgericht Tostedt

Geschäftsführer: Stephan Lehmann • Tel. 040 - 570 197 - 00

s.Lehmann@pollux-media.de • www.pollux-media.de

Design & Layout: Projekt D. – Designagentur • www.projekt-d.cc

Coverfoto: MSSP-Sportphoto/Michael Schwartz • Vorwortfotos: Stephan Lehmann,

Galaxy Cheerleader Terminfotos: Stephan Lehmann, HNT Flames, FC Süderelbe

Sonstige Fotos: Stephan Lehmann (soweit nicht anders angegeben)

Wir bedanken uns bei: Sven Labenz, Michael Schwartz, Thorsten Schettle,

Uwe Wetzner, Joe Noveski, Thomas Kosinski, Michael Haß, Matthias Nehls,

Achim Lehmann, Jens Witte, Heike Peter, Benjamin Fastert unseren Interviewpartnern

und den beteiligten Vereinen aus dem Hamburger Süden.

Natürlich danken wir auch unseren Sponsoren und Anzeigenkunden, durch die

dieses Projekt erst möglich ist.


TERMINE Sport-Highlights im April, Mai & Juni

24.

April

30.

April

30.

April

HANDBALL

Final Five - Finaltag Erwachsenpokal 2016

10 - 20:30 Uhr • Damenfinale 17 Uhr • Eintritt frei

Die 1. Damen der SG Wilhelmsburg spielt im Pokalfinale

gegen den Ligakonkurrenten SG Bergedorf/VM.

In der Liga gab es einen klaren 44:27 Erfolg, im Rückspiel

aber nur ein 26:26 unentschieden.

Margaretha-Rothe-Gymnasium

Langenfort 5 • 22307 Hamburg

HOCKEY

2. Bundesliga Nord Frauen/Herren

14 Uhr / 16:15 Uhr

Doppelspieltag am Waldschlößchen in Heimfeld.

Die Frauen der TG Heimfeld empfangen den Abstiegskonkurrenten

Hamburger Polo Club. Die Herren haben

im Anschluss Schwarz-Weiß Köln zu Gast.

Tennisgesellschaft Heimfeld e.V.

Am Waldschlößchen 1 • 21075 Hamburg

WASSERBALL

2. Bundesliga Nord - Hauptrunde

18 Uhr • Eintritt frei

Der SV Poseidon empfängt mit der SpVg Laazen den

Hauptkonkurrenten im Kampf um den Nordtitel in der

2. Bundesliga. Der Titel ist gleichbedeutend mit der

Qualifikation zum Bundesligaaufstiegsturnier im Juli.

Schwimmhalle Inselpark

Kurt-Emmerich-Platz 12 • 21109 Hamburg

5.

Mai

14.

Mai

21.

Mai

FUßBALL

ODDSET Pokal Halbfinale

13:30 Uhr

Der Buchholzer Traum vom DFB Pokal geht weiter.

Auf dem Weg an die Hoheluft zum ODDSET Pokal Finale

muss der TSV Buchholz 08 am 5. Mai im Halbfinale an

der Adolf-Jäger-Kampfbahn bei Altona 93 bestehen.

Adolf-Jäger-Kampfbahn

Griegstraße 62 • 222763 Hamburg

HANDBALL

1. Bundesliga Frauen

18 Uhr

Letzter Spieltag der Frauen Handball Bundesliga und

gleichzeitig das vorerst letzte Spiel der SGH Rosengarten-

BW Buchholz in der ersten Liga. Zu Gast in der Nordheidehalle

ist die SG BBM Bietigheim.

Nordheidehalle

Holzweg 4 • 21244 Buchholz

INLINE-SKATERHOCKEY

Landesliga Hamburg

12 Uhr • Eintritt frei

Die HNT Hamburg Flames spielen auch 2016 in der

Landesliga. Zum Saisonstart wurde der Meister SVNA

Dynamics mit 9-5 geschlagen. Im zweiten Heimspiel am

21. Mai kommen die Hamburg Hawks II nach Neugraben.

Uwe-Seeler-Halle

Cuxhavener Str. 540 • 21149 Hamburg

27.

Mai

5.

Juni

MESSE

Ausbildungsmesse 2016

10 - 16 Uhr • Eintritt frei

Auf der mehrfach ausgezeichneten Ausbildungsmesse

des FC Süderelbe in Neugraben stellen sich auch in

diesem Jahr wieder Firmen der Region vor und bieten

interessierten Jugendlichen einen Einblick in die Berufe.

FC Süderelbe

Sportanlage Kiesbarg • 21149 Hamburg

VOLKSLAUF

5,2 und 10km / Kinderläufe (800m, 400m, 200m)

9:15 - 12 Uhr • Startgebühr • Eintritt frei

Der 13. Veritas Hafenlauf findet eingerahmt vom

Harburger Binnenhafenfest statt. Start für den 5,2 km

und 10 km-Lauf ist um 9.15 Uhr bzw. 9:30 Uhr vor der

HTB-Bühne. Die Kinderläufe starten ab 11 Uhr.

Blohmstraße / Ecke Kanalplatz

Blohmstraße 31 • 21079 Hamburg

WEITERE TERMINE

Sport-Highlights

Juni / Juli

Für die nächste Ausgabe, die am 10. Juni erscheint,

sind wir auf der Suche nach Terminen für den Juni

und Juli. Auf welche Sport-Highlights sollten wir

unbedingt hinweisen?

Lokalhelden Hamburg

Termine per Mail an: mail@Lokalhelden-hh.de

23


Fußball für

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