Seniorenratgeber Landkreis Görlitz

MediaLight

Seniorenratgeber

Landkreis Görlitz 2016 – 2018


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Arbeiterwohlfahrt KV Oberlausitz e.V.

Straße der Jugend 2 | 02708 Löbau | Tel.: (03585) 86 75 - 0

E-Mail: info@awo-oberlausitz.de

Mit sozialer Verantwortung, Kompetenz und Qualität engagiert sich

die AWO Oberlausitz in der Altenhilfe.

„Altenpflegeheim am grünen Ring“

Heinrich-Heine-Platz 7 | 02763 Zittau | Tel.: (03583) 51 67-0

„Altenpflegeheim am Kurpark“

Zittauer Straße 47 | 02796 Kurort Jonsdorf | Tel.: (035844) 76 33-0

Altenpflegeheim „Friedrich Wagner“

Ernst-May-Straße 37 | 02785 Olbersdorf | Tel.: (03583) 56 39-0

„Altenpflegeheim an der Mandau“

Kirchstraße 3 | 02779 Großschönau | Tel.: (035841) 67 36-0

Zentralhospital

Krölstraße 26 | 02826 Görlitz | Tel.: (03581) 464-0

Mehr Informationen unter: www.awo-oberlausitz.de

EIN HERZ FÜR JEDES ALTER.


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Vorwort Seniorenbeauftrager für den

Landkreis Görlitz

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Leserinnen und Leser,

die Menschen in unserer Gesellschaft

werden immer älter. Dadurch

entstehen für uns noch

nicht gekannte Herausforderungen.

Besonders spüren wir dies im

ländlichen Raum. Die gewohnten

Einkaufsmöglichkeiten sind geschlossen, gelegentlich

kommt der Bäcker- bzw. Fleischerwagen als Ersatz vorbei.

ln den Städten ist dies so nicht zu spüren. Hier besteht

eine entsprechende Infrastruktur. Wohnungseigentümer

schaffen altersgerechten Wohnraum, Verbände und Vereine

bieten die Möglichkeit für ein geselliges Beisammensein.

ln Publikationen, wie in diesem Seniorenratgeber, erfahren

Sie, welche Angebote Ihnen die Gesellschaft in

unserm Landkreis unterbreitet. Er hilft Ihnen, Gleichgesinnte,

Helfer und Partner zu finden.

Mit herzlichen Grüßen

Hans-Peter Prange

Seniorenbeauftragter

Grußwort Herausgeber

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

vor Ihnen liegt die erste Informations- und Ratgeberbroschüre

unserer Agentur für den Landkreis Görlitz. Er wendet

sich an alle Senioren und deren Angehörige. Die demografische

Entwicklung zeigt das unsere Bevölkerung

immer älter wird. Damit ergeben sich gewachsene

Möglichkeiten für eine aktive und individuelle Lebensweise.

Verwirklicht werden kann jetzt vieles, wozu im

aktiven Berufsleben wenig oder keine Zeit war. Mitarbeit

in Kultur-, Sport- oder Heimatvereinen können mit den

Erfahrungen der älteren Menschen bereichert werden.

Voraussetzung dafür ist aber eine gute Gesundheit. Da

im Alter oftmals auch der Lebensradius kleiner wird, ist

die unmittelbare soziale Umgebung von immer größerer

Bedeutsamkeit, gerade in unserer schnelllebigen Zeit.

Zum Älterwerden gehört neben den gesundheitlichen

Einschränkungen auch Fragen der Fürsorge und der

Pflege und ebenfalls die Hilfsmittel für die Bewältigung

des Alltags oder auch Angebote für die Betreuung

im Pflegefall. Familienangehörige, Freunde oder Dienste

aus staatlichen, kommunalen oder privatem Sektor

können hier viel bewirken. Machen Sie sich in Ruhe mit

dem Inhalt vertraut und suchen sich Rat und Antworten

auf Themen, die Sie bewegen. Wir danken dem Landkreis

Görlitz und dem Vorstand des Kreisseniorenrates

für ihre Unterstützung bei der inhaltlichen Gestaltung

des Seniorenratgebers und danken außerdem den in der

Broschüre werbenden Firmen, die mit ihren Anzeigen zur

Finanzierung beigetragen haben.

Hans-Henner Niese

Herausgeber


4

Inhaltsverzeichnis

Vorwort Seniorenbeauftrager

für den Landkreis Görlitz 3

Grußwort Herausgeber 3

Inhaltsverzeichnis 4

Impressum 4

Der Kreisseniorenrat 5

Wichtige Kontakte und Rufnummern 6

Wo kann ich mich informieren

und beraten lassen? 8

Das Pflegenetzwerk im Landkreis Görlitz 13

Pflegebedürftigkeit – was gilt jetzt

und ändert sich ab 2017? 14

Kriterien zur Auswahl eines

ambulanten Pflegedienstes und -heimes 20

Übersicht von Einrichtungen für

Senioren, in Pflege und Soziales, für

den Landkreis Görlitz 22

Weitere Tipps und Hinweise zur Pflege,

Betreuung und Versorgung 38

Computer und Internet – eine fremde

Welt für Senioren? 44

Sicher und unbeschwert wohnen im Alter 48

Auch unangenehme Dinge brauchen Vorsorge 52

Dokumentenmappe 56

Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ernst-Thälmann-Str. 63,

02708 Großschweidnitz, Tel.: 03585 40 19 67, Fax: 46 88 87,

E-Mail: post@media-light-loebau.de, Web: www.media-light-loebau.de

Texte: Arnd Krenz, Kreisseniorenrat, Werbeagentur Media-Light Löbau

Fotos: Titel (oben) Fotolia © goodluz; Unten (v.r.n.l.) Peterskirche, Görlitzinformation – CC BY-SA 3.0; Technisches

Rathaus Löbau, Peter Emrich – CC BY 3.0; Rathaus Zittau, Fotolia © Thomas Glaubitz; Innenteil – siehe Urheberhinweis

Satz und Gestaltung: Werbeagentur Media-Light Löbau, Frau Sharon Hille

Anzeigenakquise: Werbeagentur Media-Light Löbau, Hans-Peter Schulz, Simone Baier, Roswitha Beil,

Hans-Henner Niese

Wir bedanken uns bei den Werbepartnern für ihren aktiven Beitrag bei der Mitfinanzierung dieser Broschüre.

© 2016, Media-Light Löbau


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Der Kreisseniorenrat

Der Kreisseniorenrat vertritt die Interessen der Seniorinnen

und Senioren des Landkreises Görlitz.

Im März 2015 wurden die 30 Mitglieder des Kreisseniorenrates

neu berufen und die Aufgaben für die kommende

Legislaturperiode festgelegt. Um die gewachsenen

Strukturen der Seniorenarbeit in den Regionen zu erhalten,

bildet der Kreisseniorenrat drei regionale Seniorenvertretungen;

die Seniorenvertretuneg Löbau-Zittau,

Görlitz und Niederschlesische Oberlausitz. Der Vorstand

des Seniorenrates besteht aus den Vorsitzenden der Regionalvertretungen

und deren Stellvertreter. Ständiges

Mitglied ist der Seniorenbeauftragte des Landkreises,

Hans-Peter Prange. Jochen Tempel ist Vorsitzender des

Kreisseniorenrates und Hans-Jürgen Kolbe sein Stellvertreter.

Der Kreissenioren möchte sich besonders auf folgende

Schwerpunkte konzentrieren:

- Ehrenamtliche, gesellschaftliche und politische

Betätigung älterer Bürger

- Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu Belangen der

Seniorinnen und Senioren

- Wohnen und Pflege im Alter

- Einflussnahme auf die „Integrierte Sozialplanung“

des Landkreises Görlitz

- Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in den Kommunen

Vorsitzende und Stellvertreter der Kreissenioren-

vertretungen:

Seniorenvertretung Löbau-Zittau

Vorsitzende: Frau Heidemarie Fischer

Stellvertreter: Herr Winfried Reiche

Sprechzeiten: jeden 1.

Dienstag im Monat von

9.30 Uhr bis 15.00 Uhr

in der Außenstelle Zittau

des Landratsamtes

Görlitz, Hochwaldstr.

29

Seniorenvertretung Görlitz

Vorsitzender: Herr Karl-Heinz Neumann

Stellvertreter: Herr Jochen Tempel

Sprechzeiten: jeden 4. Donnerstag im Monat von 9.30 Uhr

bis 11.30 Uhr in Görlitz, Landratsamt, Bahnhofstr. 24

Seniorenvertretung Niederschlesische Oberlausitz

Vorsitzender: Herr Hans-Jürgen Kolbe

Stellvertreter: Herr Wolfgang Flechsig

Sprechzeiten: jeden 1. Dienstag im Monat von 9.30 Uhr

bis 11.30 Uhr im Wechsel in Rathaus Reichenbach und in

der Gemeindeverwaltung Markersdorf

Jeden 2. Mittwoch im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

in Weißwasser, im Rathaus, Karl-Marx- Straße

Jeden letzten Dienstag im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00

Uhr in der Außenstelle Niesky des LRA Görlitz, Robert-

Koch-Str. 1

Haben Sie Anregungen, Wünsche, Meinungen oder

benötigen Sie Auskünfte, wenden Sie sich bitte an das

Landratsamt, Dezernat IV, Tel. 03581 663-2001 oder

Sozialamt 03581 663-2101

Per E-Mail erreichen Sie den Kreisseniorenrat via

kreisseniorenrat@kreis-gr.de


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Wichtige Kontakte und Rufnummern

Landratsamt Görlitz

Landratsamt Görlitz

Bahnhofstraße 24, 02826 Görlitz

Postanschrift;

Postfach 30 01 52, 02806 Görlitz

Telefon: (03581) 663-0

Fax: (03583) 72-1100

E-Mail:

info@kreis-gr.de

Landratsamt – Außenstellen Zittau

Hochwaldstr. 29, 02763 Zittau

Telefon: (03583) 72 0

Landratsamt – Außenstellen Löbau

Georgewitzer Str. 42 / 56–60, 02708 Löbau

Telefon: (03585) 44 28 82

Agentur für Arbeit Bautzen

Geschäftsstelle Löbau

James-von-Moltke-Str. 1, 02708 Löbau

Service-Nummer: (01801) 55 51 11

Telefon-Nummer: (03585) 45 12 77

Geschäftsstelle Zittau

Kantstraße 25, 02763 Zittau

Service-Nummer: (01801) 55 51 11

Telefon-Nummer: (03583) 54 02 77

Amtsgericht

Amtsgericht Zittau

Lessingstraße 1, 02763 Zittau

Postfach 15 55, 02755 Zittau

Telefon: (03583) 75 90

Zweigstelle Löbau

Promenadenring 3, 02708 Löbau

Postfach 1451, 02704 Löbau

Telefon: (03585) 46 90

Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien

Für dringende Fälle nutzen Sie bitte den Polizeinotruf 110

oder die Nummer der Feuerwehr 112

Polizeidirektion Görlitz

Conrad-Schiedt-Str. 2, 02628 Görlitz

Telefon: (03581) 46 80

Polizeirevier Zittau-Oberland

Haberkornplatz 2, 02763 Zittau

Telefon: (03583) 62-0

Polizeistandort Löbau

Clara-Zetkin-Straße 1a, 02708 Löbau

Telefon: (03585) 865-0

Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und

Soziales (Montag bis Donnerstag 8–20 Uhr)

Rente 030 221 911 001

Unfallversicherung/Ehrenamt 030 221 911 002

Arbeitsrecht 030 221 911 003

Teilzeit/Altersteilzeit/Minijobs 030 221 911 005

Infos für Menschen mit Behinderung 030 221 911 006

Gehörlosen/Hörgeschädigtenservice

E-Mail:

info.gehoerlos@bms.bund.de

Fax: 030 221 911 017

Giftinformationsdienst: (0361) 730 730

Hausbesuchsanforderung

/Krankentransport: (03585) 86 24 04


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Wo kann ich mich informieren

und beraten lassen?

Diese Übersicht soll es Ihnen erleichtern, bei dem großen

Umfang der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen

und der Vielzahl der sozialen Leistungen, Dienste und

Einrichtungen herauszufinden wofür und durch wen Sie

Hilfe, Beratung und Information zu Ihren Fragen und

Problemen in Ihrer Umgebung erhalten können.

Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises

Frau Ines Fabisch

Telefon: 03581 663-9009

E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@kreis-gr.de

Sprechzeiten Di, Do, Fr - bitte Termin vereinbaren

Behindertenbeauftragte

Frau Elvira Mirle

Telefon: 03581 663-9008

E-Mail: behindertenbeauftragte@kreis-gr.de

Sprechzeiten Di, Do, Fr - bitte Termin vereinbaren

Ausländerbeauftragte

Frau Olga Schmidt

Telefon: 03581 663-9007

E-Mail: auslaenderbeauftragte@kreis-gr.de

Sprechzeiten dienstags und donnerstags - bitte Termin

vereinbaren

Gesundheitsamt

Amtsarzt Dr. med. Christoph Ziesch

Reichertstraße 112, 02826 Görlitz

Telefon: (0 35 81) 663-2600

Sozialamt

Das Sozialamt arbeitet mit allen Trägern der Sozialhilfe

zusammen, insbesondere den Freien Trägern, der

Wohlfahrtspflege einschließlich der Kirchen und Religionsgemeinschaften.

Grundlage für diese Leistungen ist das Sozialgesetzbuch,

Zwölftes Buch (SGB XII). Eine Leistungsgewährung

erfolgt grundsätzlich unter der Berücksichtigung von

Einkommen und Vermögen. Sie ist darauf ausgerichtet,

die Grundbedürfnisse und damit die Führung eines menschenwürdigen

Lebens nach dem Grundgesetz zu sichern.

Das Sozialamt im Landkreis Görlitz

Das Sozialamt ist auf vier Verwaltungsstandorte verteilt

und in sechs Sachgebiete mit 63 Mitarbeitern untergliedert,

um für die Bürger weitgehend die Ortsnähe zu

gewährleisten.

Amtsleiter Sozialamt ist Matthias Schmidt. Sein Sitz ist

in der Außenstelle des Landratsamtes in Görlitz, Bahnhofstr.

24. Erst erreichbar unter Tel.: 03581 6632100,

E-Mail: sozialamt@kreis-gr.de.

Ansprechpartner, Ortsangaben und Öffnungszeiten zu

den Aufgabengebieten sind auch im Internet unter der

Rubrik Landratsamt / Verwaltung / Amtsbereich zu finden.

Sachgebiet Hilfe zum Lebensunterhalt/

Grundsicherung

Hilfe zum Lebensunterhalt

Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU) erhalten nach

dem SGB XII vollerwerbsgeminderte Personen, die keinen

Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung im Alter

oder Erwerbsminderung gemäß 4. Kapitel SGB XII haben

und ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht

ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten

können, vor allem aus ihrem Einkommen, Eigentum


9

und Vermögen sowie aus Zahlungen anderer Sozialleistungsträger.

Diese Hilfe wird durch laufende Leistungen

gewährt. Die laufenden Leistungen werden nach entsprechenden

Regelsätzen, die für den Haushaltsvorstand

und die Haushaltsangehörigen gelten, bemessen. Zum

notwendigen Lebensunterhalt gehören darüber hinaus

auch die laufenden Leistungen für die Unterkunft und

die Heizung.

Hilfe in anderen Lebenslagen

Zu den Leistungen der Hilfe in anderen Lebenslagen

zählen u. a. Bestattungskosten, Blindenhilfe sowie die

Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes.

Krankenhilfe bzw. Hilfen zur Gesundheit

Zu den Leistungen der Krankenhilfe zählen z. B. stationäre

Behandlung, Rehabilitationsmaßnahmen, Arztkosten und

Medikamentenabrechnung für bis zum 31.03.2007 nicht

krankenversicherte Hilfeempfänger, die laufende Sozialhilfe

erhalten. Die Kosten werden von den Krankenkassen

bewilligt und verauslagt. Nach SGB V sind diese Kosten

den Krankenkassen zu erstatten.

Grundsicherungsgesetz

Die bedarfsorientierte Grundsicherung ist seit 2005 eine

Leistung des Sozialgesetzbuches XII. Sie hilft Bürgern, die

im Alter oder bei voller und dauerhafter Erwerbsminderung

keine oder nur geringe Einnahmen haben. Mit der

Grundsicherung soll die sogenannte „verschämte Armut“

von Menschen in Notlage verhindert werden.

Antragsberechtigt auf Leistungen der Grundsicherung

sind:

- Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben,

- Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und

aus medizinischen Gründen dauerhaft vollerwerbsgemindert

sind und bei denen es unwahrscheinlich ist,

dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann.

Kontakt SG Lebensunterhalt/Grundsicherung:

Rosemarie Neumann, Tel.: 03583 721710

E-Mail: sozialamt@kreis-gr.de

Sachgebiet Eingliederungshilfe

Das Sachgebiet Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

ist Ansprechpartner in allen Fragen der sozialen

Rehabilitation behinderter Menschen im Landkreis Görlitz.

Im Rahmen ihrer wird umfassend zu den Leistungen

nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII)

beraten und bei Bedarf konkrete Hilfe eingeleitet.

Das Leistungsangebot:

- Beratung zu Hilfsmitteln und notwendigen Gebrauchsgegenständen,

ohne die infolge einer Behinderung

die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft nicht

möglich wäre,

- Beratung und Unterstützung zur heilpädagogischen

Förderung im Vorschulalter,

- Unterstützung bei der Auswahl und Einleitung geeigneter

Hilfen zur Realisierung einer angemessenen

Schul- und Berufsaubildung bzw. Weiterbildung,

- Beratung und Hilfe zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft,

- Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten

Wohnform, der Betreuung im gewohnten Umfeld und

der Beantragung notwendiger Anpassungsmaßnahmen

in einer eigenen Wohnung.

Kontakt:

Kerstin Aye, Tel.: 03581 663-2173,

E-Mail: sozialamt@kreis-gr.de


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Sachgebiet Hilfe zur Pflege

Im Sachgebiet Hilfe zur Pflege wird zu Fragen der Pflege

beraten und finanzielle Hilfe an leistungsberechtigte

Personen geleistet. Hilfe zur Pflege erhalten Personen,

die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen

Krankheit oder Behinderung in erheblichem oder höherem

Maße für die gewöhnlichen und wiederkehrenden

Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens in den

Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und

hauswirtschaftlicher Versorgung voraussichtlich für

mindestens 6 Monate der Hilfe bedürfen.

Darüber hinaus haben Personen, die

- keinen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung

haben,

- einen geringeren Hilfebedarf als Pflegestufe 1, oder

- vorübergehend hilfebedürftig (6 Monate) sind,

- Anspruch auf diese Hilfe.

Die Hilfe umfasst häusliche Pflege, Hilfsmittel, teilstationäre

Pflege, Kurzzeitpflege und stationäre Pflege. Stationäre

Pflege wird nur gewährt, wenn häusliche oder

teilstationäre Pflege nicht möglich oder ausreichend sind

oder wegen der Besonderheit des einzelnen Falles nicht

in Betracht kommen.

Da Leistungen der Pflegeversicherung vorrang haben vor

Sozialhilfeleistungen, ist immer auch ein Antrag bei der

Pflegekasse zu stellen. Ob die Voraussetzungen für die

Zugehörigkeit zum Personenkreis der Pflegebedürftigen

erfüllt sind, wird vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung

oder im Falle einer fehlenden Krankenversicherung

durch das Gesundheitsamt begutachtet.

Kontakt SG Hilfe zur Pflege:

Rosemarie Neumann, Tel.: 03583 721710,

E-Mail: sozialamt@kreis-gr.de

Sachgebiet Schwerbehindertenrecht

Menschen sind behindert, wenn die körperliche Funktion,

geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher

Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für

das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher

die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt

ist. Die Auswirkungen auf die Teilhabe am Leben in der

Gesellschaft werden als Grad der Behinderung nach Zehnergraden

abgestuft festgestellt.

Seit dem 01.08.08 ist für die Feststellung des Grades

einer Behinderung (GdB) der Landkreis zuständig. Im

Landkreis Görlitz erfolgt diese Feststellung auf Antrag

im Sozialamt, Sachgebiet Schwerbehindertenrecht. Dazu

werden von den jeweils behandelnden Ärzten Befunde

abgefordert, Gutachten eingeholt und ausgewertet und

so der Grad der Behinderung festgestellt. Die Schwerbehinderteneigenschaft

entsteht mit dem Eintritt einer

Behinderung, die mit einem Gesamt-GdB von mindest 50

zu bewerten ist.

Personen, bei denen ein Grad der Behinderung von

wenigstens 50 festgestellt ist, erhalten einen Schwerbehindertenausweis

mit dem sie ihre Rechte und Nachteilsausgleiche

in Anspruch nehmen können. Sie stehen unter

einem besonderen rechtlichen Schutz.

Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Merkzeichen,

die bei besonderer Ausprägung der Schwerbehinderung

erteilt werden:

- „G“ - erheblich gehbehindert

- „aG“ - außergewöhnlich gehbehindert


11

- „B“ - die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson

ist nachgewiesen

- „H“ - hilflos

- „BL“ - blind

- „RF“ - Rundfunkgebührenbefreiung/Sozialtarife

- „GL“ - gehörlos

Diese Merkzeichen sind neben dem Grad der Behinderung

auf den Schwerbehindertenausweisen dokumentiert.

Das Sachgebiet Schwerbehindertenrecht stellt den

Schwerbehindertenausweis und alle erforderlichen Bescheinigungen

(z.B. Steuerbescheinigung) aus. Auf Wunsch

des Antragssteller werden die Ausweise an die Gemeinde

zur Abholung zugesandt.

Zudem ist das Sachgebiet Schwerbehindertenrecht dafür

zuständig, Ansprüche nach dem Landesblindengesetz

(LBlindG) und die Zahlung der entsprechenden Leistungen

festzustellen.

Blinde, hochgradig Sehschwache, Gehörlose und schwerstbehinderte

Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet

haben und im Freistaat Sachsen ihren Wohnsitz haben

erhalten zum Ausgleich ihrer behinderungsbedingten

Mehraufwendungen Leistungen nach diesem Gesetz.

Kontakt SG Schwerbehindertenrecht/

Landesblindengesetz

Tel.: 03583 721740,

E-Mail: sozialamt@kreis-gr.de

Sachgebiet Wohngeld

Wohngeld ist die Unterstützung von Bund und Land an

Bürger, die auf Grund ihres geringen Einkommens einen

Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zu den Kosten

selbstgenutzten Wohneigentums (Lastenzuschuss) erhalten.

Wohngeld als Mietzuschuss

Wohngeldberechtigt für einen Mietzuschuss ist jede

natürliche Person, die Wohnraum gemietet hat, diesen

selbst nutzt und die Miete dafür aufbringt. Ihr gleichgestellt

sind:

- mietähnliche Nutzungsberechtigte, insbesondere Inhaber

eines mietähnlichen Dauerwohnrechts,

- Personen, die Wohnraum im eigenen Haus bewohnen,

das mehr als 2 Wohnungen hat,

- Bewohner eines Heimes im Sinne des Heimgesetzes

oder entsprechender Gesetze der Länder, die nicht nur

vorübergehend aufgenommen sind.

Wohngeld als Lastenzuschuss

Wohngeldberechtigt für einen Lastenzuschuss ist jede

natürliche Person, die Eigentum an selbstgenutzten

Wohnraum hat und die Belastung dafür aufbringt. Ihr

gleichgestellt sind:

- Personen mit einer Erbbauberechtigung,

- Personen mit einem eigentumsähnlichen Dauerwohnrecht,

- ein Wohnrecht oder ein Nießbrauchinhaber und

- Personen, die Anspruch auf Bestellung oder Übertragung

des Eigentums, des Erbbaurechtes, des eigentumsähnlichen

Dauerwohnrechtes, des Wohnungsrechts

oder des Nießbrauchs haben.

Antragstellung

Anträge erhalten Sie in der Wohngeldstelle des Landratsamts

sowie in den Stadt und Gemeindeverwaltungen.

Der Antrag muss vom Wohngeldberechtigten gestellt

werden. Wohngeldberechtig ist, der den Mietvertrag unterschrieben

hat bzw. der Eigentümer eines Eigenheims

oder Eigentumswohnung ist und diese Wohnung oder

Eigenheim selbst bewohnt. Haben mehrere Personen den


Liebe Leseri nen und Leser des

verö fentlicht werden.

kritische Hinweise.

Ausgabe 01 | 2014

Freitag, 3. Januar 2014

Neues Layout

für das Amtsbla t!

Liebe Leserinnen und Leser des „Löbauer

Stadtjournals“,

ein neues und ho fentlich schönes Jahr liegt

vor uns a len und wir wünschen Ihnen

gangenen Wochen darüber nachgedacht, wie

fe nun, da s Ihnen die Januar-Ausgabe 2014

sein, um z. B. sofort zu erke nen, hier finde ich

kleinen Wegweiser werden Sie nun i mer be-

setzen, was auch dem Aug ein schöneres Bild

Mit dem Neustart möchten wir auch eine Bi te

Amtsblatt der Großen Krei stadt Löbau

Ausgabe 01 | 2013

Freitag, 3. Januar 2014

viel Glück und Gesundheit für 2014.

Die Redaktion des „Löbauer Stadtjournals“

möchte Sie mit der Januar-Ausgabe auch

mit einem neuen Layout des Amtsblattes begrüßen.

Vie leicht ist es Ihnen bereits in der

Dezember-Ausgabe aufgefa len, wir möchten

Ihne noch übersichtlicher und ansprechender

die Informationen von Löbau übermi

teln. Gemeinsam mit der Werbeagentur

„Media-Light Löbau“ haben wir in den ver-

wir uns als Große Krei stadt Löbau mit unserem

Amtsbla t moderner, geordneter und erke

nbarer präsentieren kö nen und wir hof-

gefällt und sie alle wichtigen Informationen

gut geordnet finden. Kleine Logo so len Ihnen

beim Blättern im Stadtjournal behilflich

eine Internetadresse, da berichtet das Fundbüro

und an anderer Ste le die Jubilare. Diese

gleiten und zum schnellen Finden von Nachrichten

beitragen. Auch bei der Schriftwahl,

beim durchgehenden dreispaltigen Druck

und vielen weiteren Details werden wir konsequenter

ein übersichtliches Layout durch-

liefern wird. Natürlic hoffen wir, dass Sie damit

noch mehr Freude am Lesen des Amtsbla

tes haben werden.

an die Fraktionen des Stadtrates, die zahlrei-

und Kindereinrichtungen richten, die monatlich

mit ihren Beiträgen zu einem intere santen

Amtsbla t beitragen.

Für die weitere Verarbeitung ihrer Artikel im agentur, Korrekturlesung in der Redaktion,

Damit Verbe serungen der Gestaltung

Stadtjournal bitten wir Sie, die Bilder nicht

auch zielgerichtet durchgesetzt werden können,

müssen besti mte Vorgaben eingehalmaterial

durch unsere Werbeagentur

diesen Termin einzuhalten, damit eine ord-

im Text einzufügen. Meistens mu s das Bildten

werden dazu brauchen wir Ihre Unterstützung.

Die Fraktionen des Stadtrates Druckerzeugnis auch eine positive Wirkung

noch nachbearbeitet werden, damit diese im nungsgemäße Bearbeitung erfolgen ka n.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen

des „Löbauer Stadtjournals“ und natür-

haben. Deshalb bi ten wir Sie, da s Sie uns

gabe. Damit wir der Umfang des Beitrages das Bildmaterial i mer separat zusenden. Es

eingegrenzt und a le Artikel der Fraktionen

lich freuen wir uns auch auf Ihre Meinung zur

ist auch in Ihrem Interesse und trägt zu einer

kö nen gleichberechtigt und übersichtlich ansprechenden Gestaltung bei.

verö fentlicht werden.

kritische Hinweise.

rer Beiträge für das „Löbauer Stadtjournal“.

Eva Mentele

im Amtsblatt bei der Redaktion abliefern. Aus technischen Gründen (Satz in der Werbe-

Redaktion

chen Vereine unserer Stadt, sowie die Schulen

erhalten z. B. ein Raster, sowi eine Schriftvor-

Eine Bi te geht an a le, die Beiträge zum Druck

Unser letzter Wunsch ist der Abgabetermin Ih-

Eva Mentele, Redaktion

Drucktermin, Verteilung …) ist am 15. des Vormonats

Redaktion schlu s und wir bi ten Sie,

neuen Gestaltung, sowie auf Anregungen und

Die nächste ö fentliche

Gemeinderat sitzung findet

in der Gemeindeverwaltung

Großschweidnitz sta t.

steuer wie im Vorjahr zu entrichten

machung bewirkte Steuerfestsetzung

ka n i nerhalb eines Monats Widerspruch

erhoben werden. Der Widerspruch

ist bei der Stadtverwaltung

wie für das Kalenderjahr 2013 durch

ser Beka ntmachung ergeben, auf ein 02708 Löbau) schriftlich oder zur

machung dieser Steuerfestsetzung Geschäftskonto der Gemeinde Großchen

Rechtswirkungen ein, wie we n

ihnen an diesem Tag ein schriftlicher

Sparka se Oberlausitz-Niederschlesien

sachlichen oder persönlichen Steuerpflicht

eintreten.

Frau Gertrud Menzel

Änderungsbescheid.

2. Zahlungsau forderung

Bankverbindung der

Gemeinde Großschweidnitz:

Impre sionen

von unserem

6. Weihnachtsmarkt

Senioren

Frau A nemarie Mai

01.07.2014 fä lig.

Seite 2

Niederschrift einzulegen.

J. Anders

Bürgermeister

Bilanz

Seite 2

Seite 3

Seite 4

Seite 5

Seite 7

Seite 8

12

ANZEIGE

Mietvertrag unterschrieben oder sind mehrere Personen

Eigentümer und sind sie zugleich Haushaltsmitglieder, ist

der Wohngeldberechtigte durch diese zu bestimmen.

Bearbeitung/Bewilligungsbescheid

Wohngeld wird in der Regel für 12 Monate bewilligt.

Wenn Sie nach Ablauf des Bewilligungsbescheides

weiter Wohngeld in Anspruch nehmen wollen, müssen

Sie es erneut beantragen (Wiederholungsantrag). Stellen

Sie aber den Wiederholungsantrag möglichst etwa

2 Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes. So

können Sie unter Umständen vermeiden, dass die

Wohngeldzahlung unterbrochen wird.

Die Verwaltung wird Sie nach Prüfen ihres Gesamteinkommens

und aller Belastungen Sie schriftlich in

einer angemessenen Frist über das Ergebnis durch

einen Bescheid in Kenntnis setzen.

Kontakt SG Wohngeld:

Erika Freund, Tel.: 03585 44-1760,,

E-Mail: sozialamt@kreis-gr.de

Verbände – Vereine

Verstärkt bearbeiten Vereine allgemeine soziale Probleme

mit Randgruppen. Oft wird der gleiche Personenkreis

betreut, der auf Sozialleistungen angewiesen ist.

Hierfür werden Zuwendungen auf Antrag entsprechend

der Förderrichtlinien bewilligt. Die Dienste haben sich

besonders in der Betreuung und Beratung für existenzgefährdete

Menschen bewährt.

Kontakt:

Sozialamt, Tel.: 03581 663-2100

E-Mail: sozialamt@kreis-gr.de

• Layout & Satz

• Grafik & Design

• Werbekonzepte

• Druckerzeugnisse aller Art

• Anzeigenberatung & -gestaltung

mit langjähriger Erfahrung in Satz, Gestaltung

und Bildbearbeitung, übernehmen wir für Sie

gern die Leistung zur Erstellung von

vergangenen Wochen darüber nachgedacht,

gabe 2014 gefä lt und sie a le wichtigen Infor-

Mit dem Neustart möchten wir auch eine Bi te

chen Vereine unserer Stadt, sowie die Schulen

erhalten z. B. ein Raster, sowi eine Schriftvor-

Amtsbla t der Großen Krei stadt Löbau

Neues Layout für das Stadtjournal Löbau!

Für die weitere Verarbeitung ihrer Artikel im

„Löbauer Stadtjournals“,

Stadtjournal bi ten wir Sie, die Bilder nicht

ein neues und ho fentlich schönes Jahr liegt im Text einzufügen. Meistens muss das Bildmaterial

durch unsere Werbeagentur noch

vor uns a len und wir wünschen Ihnen

viel Glück und Gesundheit für 2014.

nachbearbeitet werden, damit dieses im

Druckerzeugnis auch eine positive Wirkung

Die Redaktion des „Löbauer Stadtjournals“

hat. Deshalb bi ten wir Sie, da s Sie uns das

möchte Sie mit der Januar-Ausgabe auch

Bildmaterial immer separat zusenden. Es ist

mit einem neuen Layout des Amtsbla tes sowi

einer be seren Druck- und Papierqualität

auch in Ihrem Intere se und trägt zu einer ansprechenden

Gestaltung bei.

begrüßen. Vie leicht ist es Ihnen bereits in der

Dezember-Ausgabe aufgefalen, wir möchten

Ihnen noch übersichtlicher und anspre-

Unser letzter Wunsch ist der Abgabetermin

chender die Informationen von Löbau übermi

teln. Gemeinsam mit der Werbeagentur agentur, Ko rekturlesung in der Redaktion,

Aus technischen Gründen (Satz in der Werbe-

„Media-Light Löbau“ haben wir in den

wie wir uns als Große Krei stadt Löbau mit diesen Termin einzuhalten, damit eine ordnungsgemäße

Bearbeitung erfolgen ka n.

unserem Amtsblat moderner, geordneter

und erke nbarer präsentieren kö nen und Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim

wir ho fen nun, da s Ihnen die Januar-Aus-

Lesen des „Löbauer Stadtjournals“ und natürlich

freuen wir uns auf Ihre Meinung zur

mationen gut geordnet finden. Kleine Logos

so len Ihnen beim Blä tern im Stadtjournal

behilflich sein, um z. B. sofort zu erke nen,

hier finde ich eine Internetadre se, da berichtet

das Fundbüro und an anderer Ste le die

Jubilare. Diese kleinen Wegweiser werden

Sie nun immer begleiten und zum schne len

Finden von Nachrichten beitragen. Auch bei

der Schriftwahl, beim durchgehenden dreispaltigen

Druck und vielen weiteren Details

werden wir konsequenter ein übersichtliches

Layout durchsetzen, was auch dem Aug ein

schöneres Bild liefern wird. Natürlich ho fen

wir, da s Sie damit noch mehr Freude am

Lesen des Amtsbla tes haben werden.

an die Fraktionen des Stadtrates, die zahlrei-

und Kindereinrichtungen richten, die monatlich

mit ihren Beiträgen zu einem intere santen

Amtsbla t beitragen.

Damit Verbe serungen bei der Gestaltung

auch zielgerichtet durchgesetzt werden

kö nen, müssen bestimmte Vorgaben eingehalten

werden und dazu brauchen wir Ihre

Unterstützung. Die Fraktionen des Stadtrates

gabe. Damit wird der Umfang des Beitrages

eingegrenzt und alle Artikel der Fraktionen

kö nen gleichberechtigt und übersichtlich

im Amtsblat bei der Redaktion abliefern.

Eine Bi te geht an a le, die Beiträge zum Druck

Ihrer Beiträge für das „Löbauer Stadtjournal“.

Drucktermin, Verteilung …) ist am 15. des Vormonats

Redaktion schlu s und wir bi ten Sie,

neuen Gestaltung, sowie auf Anregungen und

• Amts- und Ortsblättern

• Mieterzeitungen

• Stadtwerkemagazinen

Seniorenratgebern

• Broschüren

• Wandkalendern

• und vieles mehr

Januar 2014 | Jahrgang 6

Herausgeber: Gemeindeverwaltung Großschweidnitz · Ernst-Thälma n-Straße 63 · 02708 Großschweidnitz · (0 35 85) 83 2 67

verantwortlich für den amtlichen Teil: Bürgermeister der Gemeinde Großschweidnitz - Jons Anders

a lgemeine Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Mo. - Do. 8. 0-12- 0Uhr, sowie Mi. 13. 0 - 18. 0 Uhr und Do. 13. 0 - 17. 0 Uhr, Fr. geschlo sen

Gemeinderat sitzung

am 23.01.2014 um 19. 0 Uhr

310 v.H. für Betriebe der Land- und Forst-

1. Steuerfestsetzung

Die derzeit gültigen Steuerhebesätze der

Gemeinde Großschweidnitz betragen:

wirtschaft (Grundsteuer A) und

4 0 v.H. für die Grundstücke

(Grundsteuer B)

Für diejenigen Steuerpflichtigen, die für

haben, wird auf Grund von § 27 Absatz 3

Grundsteuergesetz die Grundsteuer für

das Kalenderjahr 2014 die gleiche Grund-

das Kalenderjahr 2014 in der selben Höhe

ö fentliche Beka ntmachung festgesetzt.

Gratulation .

den Meßbeschei des Finanzamtes ein

Wird durch den Gemeinderat eine Ände-

a le Steuerpflichtigen einen schriftlichen

Grundsteuergesetz beschlo sen, erhalten

Die Steuerpflichtigen werden gebeten,

www.wobau-hdl.de Juni 2013

am 16.01.2014 zum 93. Geburtstag

Frau Gudrun Scholz

am 16.01.2014 zum 70. Geburtstag am 23.01.2014 zum 80. Geburtstag

Frau Maria ne Berndt

Frau Christa Heinke

am 18.01.2014 zum 75. Geburtstag am 24.01.2014 zum 75. Geburtstag

In diesen Fä len ergeht anknüpfend an

entsprechender schriftlicher Grundsteuerbescheidrung

der Hebesätze gemäß § 25 Absatz 3

3. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese durch ö fentliche Beka nt-

Ö fentliche Bekanntmachung zur Grundsteuerfestsetzung für das Kalenderjahr 2014

die Grundsteuer für 2014 zu den Fä ligkeitsterminen

und mit den Beträgen, die

steuerbescheid vor Verö fentlichung die-

Mit dem Tage der ö fentlichen Beka nt-

treten für die Steuerpflichtigen die gleischweidnit

zu überweisen oder einzuzahlen.

Großschweidnitz, den 10.01.2014

Steuerbescheid zugegangen wäre.

Dies gilt nicht, we n Änderungen in der

IBAN: DE05 8505 01 0 3 0 2 16 6

BIC: WELADED1GRL

sich aus dem letzten schriftlichen Grund-

den Großschweidnitzer

Vierteljahresbeträge sind jeweils am

15. Februar, 15. Mai, 15. August und

15. November zu zahlen. Für Steuer-

§ 28 Absatz 3 Grundsteuergesetz Gebrauch

gemacht haben, wird die

pflichtige, die von der Möglichkeit des

WOBAU-Info

Grundsteuer 2014 in einem Betrag am

Mieterzeitung der Wohnungsbaugese lschaft

Haldensleben mbH

Löbau (Finanzverwaltung, Altmarkt 1,

Wir wünschen unseren Bürgern der Gemeinde

Glück, Gesundheit und a les Gute im neuen Jahrn 2014!

Der Bürgermeister und der Gemeinderat

der Gemeinde Großschweidnitz

Unser Jubiläumsjahr 2013

gut und sicher wohnen in Haldensleben

Themen

• 20 Jahre erfolgreiche

Arbeit für einen

lebenswerten

Wohnstandort

• Stad teilfest

• Wobau begeht Jubiläum

mit einer positiven

• Wobau feiert Geburtstag,

besuchen Sie uns

im „Volksstimme Service-Punkt“

• Wie man an Ihr Geld

kommen wi l

Seiten 5 – 6

• Alles klar zum Start in

den Urlaub

• Im guten Einvernehmen

durch den Sommer

• Wenn Sie Fragen haben

• Impre sum

2013

Urlauber- und

Gästeführer

Willkommen

in der Oberlausitz

Autor Arnd Krenz

. Geschichten um die Stadt Löbau .

Ernst-Thälmann-Str. 63 ∙ 02708 Großschweidnitz

Tel.: 03585 - 40 19 67 ∙ media-light-loebau@gmx.de

www.media-light-loebau.de

Ausgabe 02 • März 2013

Entdecken Sie

die Region zwischen Löba und Zi tau

• aktive und passive Erholung

• Themen für Ihre Freizeitgestaltung

• Cafés und Restaurants zum genießen

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13

Das Pflegenetzwerk im Landkreis Görlitz

Seit dem 1. Januar 2009 haben alle Bürger einen individuellen

Rechtsanspruch auf eine Pflegeberatung nach

§ 7a SGB XI. Seit 2009 gibt es deshalb einen virtuellen

sächsischen Pflegestützpunkt im Internet. Die ehemalige

Staatsministerin Christine Clauß und Vertreter

der Pflegekassen unterzeichneten 2009 bei der ersten

landesweiten Netzwerkkonferenz eine Kooperationsvereinbarung.

Inhalt: Aufbau einer vernetzten Pflegeberatung.

Der Freistaat Sachsen hat sich demnach entschieden,

keine Pflegestützpunkte im Sinne des § 92c SGB XI einzurichten.

Dieser Rechtsanspruch wird mittels einer vernetzten

Pflegeberatung realisiert. Das geschieht über die

Vernetzung der vorhandenen Strukturen und deren weiteren

Ausbau.

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Der Landkreis Görlitz war eine von drei Modellregionen,

in der die vernetzte Pflegeberatung getestet wurde und

welche seit März 2010 weiterentwickelt wird.

Was ist mit den Senioren

und Seniorinnen,

die sich nicht im Internet

informieren können?

Telefonisch stehen

den Ratsuchenden und

Pflegebedürftigen in

erster Linie die Pflegeberater

der Kassen zur

Verfügung. Diese müssen

auch die Mitglieder anderer Krankenkassen beraten.

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Foto: Fotolia © hues

Als Partner des Netzwerkes zählen insbesondere:

- die Kranken- und Pflegekassen

- der Landkreis

- weitere Sozialleistungsträger

- die Leistungserbringer (z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen,

Reha-Einrichtungen) und deren Verbände

- die Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen sowie

- die Anbieter niedrigschwelliger Betreuungsangebote.

Im Vordergrund der trägerübergreifenden Beratung steht

dabei der Grundsatz „ambulanter vor stationärer Versorgung“.

Nun gilt es, das Internetportal „Pflegenetz“

inhaltlich weiter zu komplettieren. Die genaue Bezeichnung

lautet: www.pflegenetz.sachsen.de


14

Pflegebedürftigkeit – was gilt jetzt und

ändert sich ab 2017?

Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Der Rechtsbegriff der Pflegebedürftigkeit bezeichnet

einen Zustand, in dem eine kranke oder behinderte Person

ihren Alltag dauerhaft nicht selbstständig bewältigen

kann und aus diesem Grunde auf Hilfe durch andere

angewiesen ist.

Dieser Begriff der Pflegebedürftigkeit ist in den §14 Abs.

1 SGB XI und § 61 SGB XII festgeschrieben.

Der Hilfebedarf muss durch eine Krankheit oder Behinderung

verursacht sein, also einer Schädigung des Stützund

Bewegungsapparates, der inneren Organe oder des

Zentralnervensystems und das dauerhaft. Die Schädigung

sollte länger als 6 Monate andauern.

Der Hilfebedarf muss sich daher lt. Gesetz auf die

gewöhnlichen und regelmäßigen Verrichtungen im Ablauf

des täglichen Lebens beziehen, also die Körperpflege,

Ernährung, Mobilität und die hauswirtschaftliche

Versorgung.

Andere als diese genannten Bereiche werden im Gesetz

nicht berücksichtigt.

Formen der Hilfe bestehen im Unterstützung geben, in

der Teil- und Übernahme oder in der Beaufsichtigung

und Anleitung zu Handhabungen mit dem Ziel der selbständigen

Verrichtungen.

Hilfe besteht auch in der Bereitstellung von Mitteln, die

der Pflegebedürftige braucht, um ihn in die Lage zu versetzen,

o.g. Dinge selbst auszuführen. Das können z.B.

Rollatoren zum Bewegen, Kleidungsstücke oder Wasser

zum Waschen sein.

Bereits im Januar 2015 wurde das Erste Pflegestärkungsgesetz

verabschiedet.

Hier wird die Pflegebedürftigkeit in Pflegestufen

eingeteilt. Diese Pflegestufen gehen von der Stufe I bis

zur Stufe III (erhebliche Pflegebedürftigkeit über schwere

bis zur schwersten Pflegebedürftigkeit). Diese Einstufung

richtet sich danach, wie häufig die Hilfe und wie

viel Zeit dafür benötigt wird. Die Einstufung wird durch

den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung

vorgenommen, geprüft und festgestellt.

Pflegebedürftigkeit gibt es natürlich nicht nur im Alter, es

können genauso auch Kinder und Erwachsene neben den

Senioren chronisch krank sein oder durch einen Unfall

längere Zeit starke Einschränkungen haben. Statistisch

gesehen wird sich in den kommenden Jahren die Zahl der

Pflegebedürftigen erhöhen und damit die Gesellschaft in

ihrer Sozial- und Gesundheitspolitik zunehmend fordern.

Was ist neu ab 2017?

Für den 1. Januar 2017 ist die Umstellung von Pflegestufen

auf Pflegegrade im Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG

II) vom 13.11.2015 vorgesehen.

Sie ermöglichen jetzt auch Menschen mit Demenz einen

besseren Zugang zur Pflege als bisher.

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz definiert neu, wer

Pflege braucht und legt daneben ein neues Begutachtungsverfahren

fest.

Warum ist diese Umstellung erforderlich?

Die Pflegeversicherung hat nicht nur die Menschen mit

körperlichen Einschränkungen im Blick.

Das reicht heute nicht mehr aus, denn seit der Einführung

vor 20 Jahren hat sich dieser Aspekt als nicht mehr

ausreichend erwiesen.

Menschen mit Demenz sind zwar körperlich oft noch in

der Lage, viele Dinge zu tun, haben aber vergessen, wie

die einzelnen Dinge erledigt werden. Demgemäß werden

durch die neue Form der Begutachtung geistige und psy-


15

chische Beeinträchtigungen mehr mit eingeschlossen, so

dass körperliche und geistige Gebrechen zukünftig bei

der Pflegebedürftigkeit berücksichtigt werden.

Dort wird es nun die Einstufung in 5 Pflegegrade geben,

d.h. es wird ermittelt, wie selbstständig der Versicherte

noch ist und in welchem Maß er auf Unterstützung angewiesen

ist.

Die Pflegegrade werden bei der Begutachtung in sechs

Lebensbereiche gegliedert:

- Mobilität (z.B. Treppensteigen),

- geistige und kommunikative Fähigkeiten (z.B. örtliche

und zeitliche Orientierung),

- das Verhalten (z.B. nächtliche Unruhe oder autoaggressives

Verhalten),

- die Selbstversorgung (z.B. Körperpflege und Ernährung),

- der Umgang mit Erkrankungen und Belastungen (z.B.

Medikation, Therapieeinhaltung) und

- die sozialen Kontakte (z.B. Gestaltung des Tagesablaufes).

Zeitliche Vorgaben gibt es so nicht mehr, sondern die bei

der Begutachtung ermittelten Einzelpunkte werden addiert

und ergeben dann den Pflegegrad.

Pflegegrad 1

geringe Beeinträchtigung d. Selbständigkeit (ab 12,5 unter

27 Ges. Pkte)

Pflegegrad 2

erhebliche Beeinträchtigungen d. Selbständigkeit (ab 27

bis unter 47,5 Ges. Pkte)

Pflegegrad 3

schwere Beeinträchtigung d. Selbständigkeit (ab 47,5 bis

unter 70 Ges. Pkte)

Pflegegrad 4

schwerste Beeinträchtigung d. Selbständigkeit (ab 70 bis

unter 90 Ges. Pkte)

Pflegegrad 5

schwerste Beeinträchtigung d. Selbständigkeit

mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

(ab 90 –100 Gespkte)

Aber: die Feststellung und der Leistungserwerb aus der

Pflegeversicherung erfolgt bis 31.12.2016 nach dem zum

Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Recht.

Wie erfolgt die Überleitung von bestehenden Pflegestufen

in die künftigen Pflegegrade?

Liegt eine Pflegestufe bis 31.12.2016 schon vor oder ist

bis dahin ein Anspruch bis 31.12.2016 schon festgestellt

worden, so wird ohne erneute Begutachtung ein

Pflegegrad zugeordnet.

Pflegestufe ohne eingeschränkte Alltagskompetenz:

Von Pflegestufe I in den Pflegegrad 2

Von Pflegestufe II in den Pflegegrad 3

Von Pflegestufe III in den Pflegegrad 4

Von Pflegestufe III in den Pflegegrad 5 (Härtefall)

Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz:

o. gleichzeitige Pflegestufe = Pflegegrad 2

b. gleichzeitigem Vorl. Pflegestufe I = Pflegegrad 3

b. .gleichzeitigem Vorl. Pflegestufe II = Pflegegrad 4

b. .gleichzeitigem Vorl. Pflegestufe III = Pflegegrad 5

(ohne oder mit Härtefall)


16

Stellt das eine Schlechterstellung bestehender

Verträge dar?

Es wird niemand schlechter gestellt. Bestehende

Pflegestufen werden in entsprechende Pflegegrade

umgewandelt. Ein Versicherter in Pflegestufe I mit Demenz,

der zuhause gepflegt wird, wechselt dann in

Pflegegrad 3.

Finanziell heißt das, dass er statt bisher 316 Euro ab

2017 dann 545 Euro im Monat bekommt.

Pflege zuhause ab 2017

Für die Pflege zuhause gibt es Pflegegeld für Angehörige

und Hilfe von Profikräften. Pflegegrad 1 kommt neu hinzu.

Aktuell

Pflegestufe

Monatliche Leistung in EUR

Pflegegeld Pflegedienst

Ohne Demenz

I 244 468

II 458 1.144

III 728 1.612

Mit Demenz

0 123 231

I 316 689

II 545 1.298

III 728 1.612

Härtefall 1 0 1.995

1

Der Härtefall deckt die Pflege mit außergewöhnlich hohem

Pflegeaufwand mit und ohne Demenz ab

Ab 2017

Pflegegrad Monatliche Leistung in EUR

Pflegegeld Pflegedienst

2 316 689

3 545 1.298

4 728 1.612

5 901 1.995

5 901 1.995 Härtefall 1

1

Der Härtefall deckt die Pflege mit außergewöhnlich hohem

Pflegeaufwand mit und ohne Demenz ab

Pflege im Heim ab 2017

Auch bei einer Pflege im Heim gibt es (außer in Pflegestufe

I und II ohne Demenz) mehr Geld.

Pflegebedürftige mit dieser Einstufung haben jedoch Bestandsschutz.

Das heißt, sie bekommen auch zukünftig denselben

Betrag von der Pflegekasse, den sie bisher in ihrer

Pflegestufe erhalten haben.

Erst bei einem Antrag auf eine Höherstufung von Pflegeleistungen

wird nach den neuen Regeln begutachtet und

dann eingestuft.

Der Eigenanteil der Heimbewohner wird unabhängig von

der Pflegestufe bei 580 Euro festgeschrieben. Gegenwärtig

steigt mit Höhe der Pflegestufe zumeist auch der

Eigenanteil, den das Heim von dem Bewohner verlangt.

Aktuell

Pflegestufe

Ohne Demenz

I 1.064

II 1.330

III 1.612

Monatliche Leistung in EUR

Im Pflegeheim


17

Foto: MLL

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Böhmische Knödel in der Lausitz –

das „Restaurace Vaclav“ in Weißkeißel

Der Name „Restaurace Vaclav“ ist in der Gegend um

Cottbus-Gallinchen schon eine bekannte Adresse für

gute böhmische Küche und tschechisches Bier. Seit

2013 führt hier Vater Vaclav Bilek in der „Kutzeburger

Mühle“ ein Restaurant.

Sein Sohn, Martin Bilek, hat jetzt in der ehemaligen

„Grünen Tanne“ in Weißkeißel, Ortsteil Haide, diese

Tradition fortgeführt und das „Restaurace Vaclav’s“

neu eröffnet. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin,

Frau Nancy Behla, verwöhnt er seit vergangenem

Jahr die Gaumen seiner Gäste mit original böhmischmährischer

Küche, in der alle Gerichte frisch und garantiert

ohne Konservierungsstoffe zubereitet werden.

Grundlage bilden die über 100 Jahre alten überlieferten

Rezepte, an die sich sein tschechischer Koch, den

er extra eingestellt hat, hält. Typische Gerichte, wie

Schnitzel mit Sauerkraut und natürlich hausgemachte

Semmelknödel sowie verschiedene Palatschinken und

Apfelstrudel gehören dazu. Auch für die Kleinen gibt

es spezielle Speisen. Ganz wichtig: zu einem typischen

böhmischen Essen gehört zugleich ein kühles Bier aus

einer echt böhmischen Brauerei. Diese stammt aus

der Gegend um Nymburk bei Prag.

Martin Bilek hatte das

Haus in Haide vergangenes

Jahr eher

zufällig entdeckt und

sich nach einer ersten

Besichtigung sofort

dafür begeistern können.

Relativ schnell war

mit den Eigentümern

der Erwerb über eine

Pacht möglich und das

Gasthaus, das lange leerstand

und gleichwohl

in einem guten Zustand

war, konnte renoviert und die Einrichtung der Gaststube

so übernommen werden. In absehbarer Zeit

muss noch in eine neue Kücheneinrichtung investiert

werden. Ende November 2015 war es dann soweit und

die Eröffnung konnte stattfinden. Leicht zu merken

sind auch die Öffnungszeiten, denn täglich ist von

„11.11 bis 21.21 Uhr“ geöffnet. Da findet sich bestimmt

eine Zeit, in der Sie einen Besuch möglich machen

können.

Das „Restaurace Vaclav’s“ ist gut besucht und Martin

Bilek überlegt, ob er demnächst auch einen Pensionsbetrieb

aufmacht. Das alles liegt aber erst einmal in der

Zukunft, denn jetzt gilt es, die Gaststätte in der Umgebung

bekannt zu machen. Und dass sich das Konzept

bewährt hat, sieht man am Zuspruch der Gäste.

Kontakt:

Restaurace Václav UG

Inhaber: Ales Martin Bilek

täglich ab

11. 11 – 21. 21 Uhr

geöffnet

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Görlitzer Straße 47

02957 Weißkeißel / OT Haide

info@weisskeissel-restaurace-vaclav.de

Vorbestellungen unter: 0 35 76 22 19 986

Foto: MLL


18

Mit Demenz

0 0

I 1.064

II 1.330

III 1.612

Härtefall 1 1.995

1

Der Härtefall deckt die Pflege mit außergewöhnlich hohem

Pflegeaufwand mit und ohne Demenz ab

Ab 2017

Pflegegrad

Monatliche Leistung in EUR

Im Pflegeheim

2 770

3 1.262

4 1.775

5 2.005

5 2.005 Härtefall 1

1

Der Härtefall deckt die Pflege mit außergewöhnlich hohem

Pflegeaufwand mit und ohne Demenz ab

Wird aus Pflegestufe 0 automatisch Pflegegrad 1?

Er steht Versicherten zu, die oft im geringen Maß körperlich

eingeschränkt sind.

Die Leistungen der Pflegeversicherung sind dafür gedacht,

dass ein Mensch noch möglichst lange zuhause wohnen

kann. Zu den Leistungen gehören eine Pflegeberatung in

den eigenen vier Wänden, Hilfsmittel zur Pflege, sowie

Zuschüsse für den barrierefreien Umbau der Wohnung

(4.000 Euro pro Maßnahme) und das Wohnen in einer

betreuten Wohngruppe (205 Euro monatlich).

Wählt der Versicherte doch das Heim, steht ihm in

Pflegegrad 1 ein Zuschuss von 125 Euro zu.

Was ist mit den zusätzlichen Betreuungsleistungen

und der Verhinderungspflege?

Bisherige Leistungen der Pflegeversicherung wie das

Recht auf Pflegeberatung, Zuschüsse für barrierefreien

Umbau oder Hilfsmittel für die Pflege wird es weiterhin

geben. Für 4 Wochen Kurzzeitpflege in einer Pflegeeinrichtung

oder die Ersatzpflege bei der Vertretung des

pflegenden Angehörigen gibt es 1.612 Euro im Jahr.

Beide Leistungen können auch weiterhin kombiniert

werden.

Statt der zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen

in Höhe von 104 Euro für alle Pflegebedürftigen

und 208 Euro für Pflegebedürftige mit einer stark ausgeprägten

Demenz soll es ab 2017 einen einheitlichen

Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro geben.

Das Geld gibt es zum Beispiel, wenn ein Pflegedienst

vorliest oder mit spazieren geht. Auch kann es für die

Tagespflege, die Kurzzeitpflege und Betreuungsangebote

verschiedener Dienste genutzt werden.

Foto: Fotolia © Robert Kneschke


19

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Tages- und Nachtpflege ab 2017

Die Leistungen der Tagespflege erhöhen sich. In Pflegegrad

2 soll es ab 2017 698 Euro statt bisher 231 Euro in

Pflegestufe 0 geben.

Aktuell

Pflegestufe Monatliche Leistung in EUR

Mit und ohne Demenz

0 231

I 689

II 1.298

III 1.612

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René Frohburg & Volker Gerth GbR

Wir bieten Ihnen:

• Individuelle Hör-Beratung

• Anpassung modernster Hörssysteme

• Service, Zubehör und Pflegeartikel

Ab 2017

Pflegegrad Monatliche Leistung in EUR

Mit und ohne Demenz

2 689

3 1.298

4 1.612

5 1.995

Was kostet die Reform?

Schon Anfang des Jahres 2016 sind zahlreiche Leistungsverbesserungen

in Kraft getreten.

Der Beitrag stieg um 0,3 Prozent auf 2,35 Prozent und

für Kinderlose auf 2,6 Prozent.

Für 2017 ist eine weitere Steigerung um 0,2 Prozentpunkte

auf 2,55 Prozent geplant, Kinderlose zahlen dann

2,8 Prozent.

Quellen: Bundesministerium für Gesundheit, WIKIPEDIA

Foto: freeimages © Miroslav Sáricka


20

Foto: Fotolia © Swapan

Kriterien zur Auswahl eines ambulanten

Pflegedienstes und -heimes

Tipp: Nehmen Sie in allen Fällen zu den Gesprächen

und zur Besichtigung eine Begleitperson mit, die darauf

achtet, dass alle wichtigen Fragen ausreichend beantwortet

werden!

Auswahlkriterien für den Pflegedienst zu Hause

- Sind die Mitarbeiter sympathisch? Der Dienst kommt

regelmäßig zu Ihnen. Fühlen Sie sich nicht wohl, besprechen

Sie die Angelegenheit mit dem Dienst oder

beauftragen Sie einen nahen Angehörigen damit.

- Ist der Pflegedienst Vertragspartner Ihres Kostenträgers?

- Ist der Pflegedienst rund um die Uhr erreichbar oder

erreichen Sie außerhalb der Bürozeiten nur einen Anrufbeantworter?

- Können Sie vor Vertragsabschluss mit Ihren künftigen

Pflegekräften sprechen?

- Bietet der Pflegedienst ein unverbindliches Vorgespräch

an?

- Werden Fragen freundlich und geduldig beantwortet?

- Wird offen auf Wünsche eingegangen?

- Kann der Pflegedienst bei Verbesserungsmaßnahmen

von technischen Hilfsmitteln (höhenverstellbares Bett)

oder Umbauten im Badezimmer beraten? Hilft er beim

Organisieren und bei der Antragsstellung?

- Informiert der Pflegedienst auch über die Installation

eines Hausnotrufgerätes?

- Informiert der Dienst darüber, welche der benötigten

Hilfen mit der Pflegekasse abgerechnet werden, und

welche Kosten Sie eventuell selber tragen müssen?

- Wechseln die Pflegekräfte häufig? Wenig Wechsel ist

gut für die Bildung eines Vertrauensverhältnisses!

- Arbeitet der Pflegedienst mit dem behandelnden

Hausarzt zusammen? Regelmäßige Rücksprachen können

aktuelle Veränderungen der Pflegebedürftigkeit

unmittelbar in den Pflege- und Behandlungsprozess

einfließen lassen!

- Werden Ihre Wünsche bezüglich der eingesetzten

Pflegekräfte (Männer oder Frauen) und der Pflegezeiten

berücksichtigt?

- Werden im Vertrag Vorauszahlungen gefordert? Das ist

nicht üblich, ablehnen!

- Bekommen Sie die Zeit, den Vertrag vor Unterschriftsleistung

nochmals in Ruhe zu Hause zu prüfen?

- Räumt Ihnen der Dienst die gesetzliche Kündigungsfrist

von 14 Tagen ein?

- Weist der Dienst alle Kosten, die nicht von der

Pflegekasse übernommen werden, monatlich deutlich

als ihren Eigenteil aus?

- Wird die Pflegedokumentation in der Wohnung hinterlegt,

können Sie jederzeit Einsicht nehmen?

- Einmal pro Monat muss Ihnen der Pflegedienst einen

Leistungs-nachweis über die erbrachten Pflegeleistungen

zur Unterschrift vorlegen. Das Abrechnungsblatt

muss eine Auflistung über die Pflegezeiten und

Pflegetätigkeiten enthalten. Aus rechtlichen Gründen

kann der Vertragspartner nur die pflegebedürftige Person

selber sein!


21

Heimauswahlkriterien

- Sind die Mitarbeiter sympathisch?

- Gibt es eine ausreichende Betreuung der Heimbewohner

auch nachts und am Wochenende?

- Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für

den Wohnbereich des Pflegebedürftigen zuständig, wie

viele Pflegepersonen leben dort?

- Gibt es einen Arzt in der Nähe / im Haus?

- Können die Heimbewohner eigene Möbel, Teppiche,

Gardinen usw. mitbringen?

- Wie viele Heimbewohner müssen sich Nebenräume wie

Bad und Toilette teilen?

- Wie oft und zu welcher Tageszeit wird sauber gemacht?

Wer übernimmt die Schönheitsreparaturen und Malerarbeiten

im Zimmer?

- Gibt es Aufenthalts-, Speise-, Hobby- und Fernsehräume,

Teeküchen?

- Wie viele Mahlzeiten gibt es täglich? Kann zwischen

verschiedenen Gerichten gewählt werden?

- Gibt es einen Zimmerservice? Zu welchen Kosten?

- Gibt es einen Sozialdienst?

- Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmitteln?

- Gibt es eine Nachverpflegung, wenn ein Heimbewohner

die Essenszeiten nicht einhält, zu welchen Mehrkosten?

- Können Tiere mit ins Heim gebracht werden?

- Wie oft und zu welchen Zeiten können die Heimbewohner

im Heim besucht werden?

- Entstehen dem Bewohner Sonderkosten neben der

regelmäßigen Heimkostenrechnung?

- Ist der Empfang Tag und Nacht besetzt?

- Gibt es Gottesdienst und Andachten oder entsprechende

Gesprächsmöglichkeiten?

- Ist Radiohören und Fernsehen jederzeit möglich?

- Welche Mitbestimmungsrechte hat der Heimbewohner/-

beirat?

Der Heimvertrag – Was ist zu beachten?

- Der Vertrag soll in verständlichen Worten geschrieben

sein. Die wichtigsten Leistungen und Kündigungsfristen

müssen klar dargelegt sein. Änderungen, Ergänzungen

oder Streichungen sind stets schriftlich zu vereinbaren.

- Eine genaue Aufschlüsselung der Kosten für die Bewohner,

wie Unterbringung, Verpflegung, Pflege- und

Nebenkosten sowie für Heiminvestitionen sollte im

Vertrag enthalten sein.

- Da es meist der Fall ist, dass die Einhaltung der Heimordnung

ein Bestandteil des Vertrages ist, sollten Sie

die Heimordnung vor Unterzeichnung des Vertrages

genau prüfen. Reglementierungen und unsinnige Einschränkungen

sollten in der Heimordnung tabu sein.

- Die Gültigkeit des Vertrages ist erst mit der Unterschrift

des Heimbewohners, eines Bevollmächtigen oder gesetzlichen

Betreuers gegeben. Die Unterschrift eines

Angehörigen des Bewohners hat keine Gültigkeit.

- Der Wohnraum sollte exakt benannt sein. Eine Verlegung

innerhalb des Heims ist nur mit Zustimmung des

Bewohners möglich.

- Der Preis für Einbett- bzw. Zweibettzimmer sollte sich

unter den heutigen Bedingungen nicht unterscheiden.

- Wenn sich der Bewohner ein oder mehrere Tage nicht

im Heim befindet, dürfen dafür auch keine Verpflegungskosten

berechnet werden.

- Vergütung bei Abwesenheit des Bewohners.

- Die Haftung des Personals bei Unachtsamkeit o.ä. sollte

im Vertrag vereinbart und nicht ausgeschlossen sein.

- Haftungsausschluss ist nur für Sachschäden zulässig.

- Der korrekte Kündigungszeitraum des Vertrages ist 14

Tage nach Übergabe der Kündigung.


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Übersicht von Einrichtungen für Senioren, in Pflege und Soziales,

für den Landkreis Görlitz

Kat. Name Angebot / Dienst Adresse Tel. Einrichtung

Altentagespflege Löbau Güterstraße 14, 02708 Löbau 03585 8664-60

ASB -Seniorenpflegeheim Handwerkerstraße 1a, 02708 Löbau 03585 4166-0

»Haus am Rosengarten«

ASB-Seniorenpflegeheim Heimstraße 7, 02708 Kottmar, OT Obercunnersdorf 035875 673-0

»Am Kupper«

ASB-Seniorenpflegezentrum August-Förster-Straße 1a, 02708 Löbau 03585 4783 730

»Bergblick«

Wohnpflegeheim Obercunnersdorf Heimstraße 7, 02708 Kottmar, OT Obercunnersdorf 035875 673-0

Haus II

Lawalder Seniorenhäus’l Oppacher Straße 34, 02708 Lawalde 03585 4165-0

Privates Pflegeheim

Dammstraße 9, 02708 Löbau 03585 415-1

»Pflege mit Herz«

Wohnpflegeheim »Anna Gertrud« Dr.-Max-Krell-Park 12, 02708 Großschweidnitz 03585 4164-10

Haus 10

Pflegeheim »Anna Gertrud« Haus 18 Dr.-Max-Krell-Park 12, 02708 Großschweidnitz 03585 4164-10

ASB -Seniorenpflegeheim Schulberg 5, 02708 Löbau, OT Ebersdorf 03585 44627-0

»Haus am Schulberg«

Pflegestift Löbau-Nord Georgewitzer Straße 48, 02708 Löbau 03585 41379-0

Tagespflege »Gute Jahre« Bahnhofstraße 19, 02708 Löbau 03585 4766-0

DRK Tagespflege Löbau Äußere Zittauer Straße 47b, 02708 Löbau 03585 404220

DRK Tagespflege »Oack ne jechn« Oststraße 1, 02727 Ebersbach-Neugersdorf, 03586 408033

OT Neugersdorf

Pflegestift an der Bleichstraße Bleichstraße 11, 02730 Ebersbach-Neugersdorf, 03586 40846 -0

OT Ebersbach

Pflegestift Oberland

Hofeweg 52, 02730 Ebersbach-Neugersdorf,

OT Ebersbach

03586 750-30

kein Anspruch auf Vollständigkeit • Die Kategorieangabe entsprechend der Farbe, finden Sie auf Seite 36


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• Häusliche Alten- und Krankenpflege

• Medikamentengabe/Spritzen/uvm.

• Hauswirtschaft/Essen auf Rädern

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• Betreutes Wohnen

• Seniorenwohngemeinschaft

www.sozialstation-mittelherwigsdorf.de

Pflegeheime

„Haus Waldfrieden“ Oybin

„Julius-Lange-Villa“ Waltersdorf

• stationäre Vollpflege

• Kurzzeitpflege

Seniorentagespflege

„Sonnenblume“ Zittau-Pethau

Senioren- und Behindertenfahrdienst

24h Telefon

03583 79 14 40

Foto: Wikimedia – Mylius (GFDL 1.2.)

Foto: Wikimedia – Südstädter, CC-BY-SA 3.0


24

Tagespflege Ebersbach

Schloßstraße 6, 02730 Ebersbach-Neugersdorf, 03586 300961

OT Ebersbach

Altenpflegeheim Haus Sonnenblick Lindenberger Straße 12, 02736 Oppach 035872 456120

Tagespflege »Am Fuchsberg« August-Bebel-Straße 34, 02736 Oppach 035872 32244

Seniorenpflegezentrum

»Am Kottmar« GmbH

Hauptstraße 168a, 02739 Kottmar, OT Eibau 03586 754-0

ASB-Seniorenpflegeheim

»Schloß Friedersdorf«

Am Pflegeheim 4, 02742 Neusalza-Spremberg,

OT Friedersdorf

035872 3590-0

Pflegezentrum »Abendrot« Am Spreepark 7, 02742 Neusalza-Spremberg 035872 4140

Altenpflegeheim

Weg zum Altenheim 1, 02747 Herrnhut 035873 46-159

»Anna-Nitschmann-Haus«

Tagespflege am Zinzendorfplatz Zinzendorfplatz 16 , 02747 Herrnhut 035873 46-166

ASB Tagespflege Herrnhut Oskar-Lier-Straße 2, 02747 Herrnhut 035873 2770

Pflegeresidenz Bernstadt gGmbH Adolf-Klose-Straße 16a, 02748 Bernstadt a. d. Eigen 035874 220-0

Tagespflege Kemnitz Berthelsdorfer Straße 1, 02748 Bernstadt a. d. Eigen 035874 22628

Tagespflege »Haus Pließnitz« Große Seite 38, 02748 Bernstadt a. d. Eigen 035874 22081

Seniorenbetreuung »Haus Sonne« Hochwaldstraße 27, 02763 Zittau 03583 5546-0

Altenpflegeheim am grünen Ring Heinrich-Heine-Platz 7, 02763 Zittau 035835167-400

Wohn- Pflegehaushalte Oststraße 12, 02763 Zittau 03585 5011-0

Altenpflegeheim »Bethlehemstift« Am Walde 20, 02763 Zittau, Eichgraben 03583 6866-0

Altenpflegeheim »Wichernhaus« Zum Feierabendheim 2, 02763 Mittelherwigsdorf 03583 7727-0

Tagespflege »Herbstwege« Siedlung 5, 02763 Mittelherwigsdorf 03583 511104

Seniorenpflegepark GmbH Christian-Keimann-Straße 34, 02763 Zittau 03583 552-0

»Zur Linde«

Zittauer Alten- und Pflegeheim Innere Weberstraße 41, 02763 Zittau 03583 7541-30

GmbH Sankt Jakob Haus I

Zittauer Alten- und Pflegeheim Lorzingstraße 1, 02763 Zittau 03583 7531-05

GmbH Sankt Jakob Haus II

Zittauer Alten- und Pflegeheim

GmbH Sankt Jakob Haus III

Weinauring 2a, 02763 Zittau 03583 7531-05


25

Seniorentagespflege

Hauptstraße 33a/b, 02763 Zittau, OT Pethau 03583 791440

»Sonnenblume«

Tagespflege »Zum Jungbrunnen« Neustadt 20, 02763 Zittau 03583 5038312

Altenpflegeheim an der Mandau Kirchstraße 3, 02779 Großschönau 035841 6736-0

Pflegestift Seifhennersdorf Krankenhausstraße 2, 02782 Seifhennersdorf 03586 455-0

Altenpflegeheim

»Friedrich Wagner«

Ernst-May-Straße 37, 02785 Olbersdorf 03583 5639-0

Senioren- und Pflegeheim

Niederoderwitz

ASB-Seniorenpflegeheim

“Am Großen Stein”

Am Seniorenheim 2, 02791 Oderwitz,

035842 23-30

OT Niederoderwitz

Poststraße 4, 02794 Leutersdorf 03586 35005-0

Altenpflegeheim am Kurpark Zittauer Straße 47, 02796 Kurort Jonsdorf 035844 76330

Senioren- und Pflegeheim Ritterweg 2, 02797 Oybin 035844 70325

»Haus Waldfrieden«

Altenpflegeheim Lazarus Neu Sorge 13, 02799 Großschönau, OT Waltersdorf 035841 34-100

Waltersdorf

Altenpflegeheim Julius-Lange-Villa Hauptstraße 60, 02799 Großschönau, OT Waltersdorf 035841 594520

Altenpflegeheim »Am Stadtpark« Dr.-Kahlbaum-Allee 31, 02826 Görlitz 03581 42180

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Zentralhospital Altenpflegeheim Krölstraße 46, 02826 Görlitz 03581 464113

der Arbeiterwohlfahrt

Tagespflegeeinrichtung St. Hedwig Mühlweg 3, 02826 Görlitz 03581 4800-12

Altenpflegeheim »Bethanien« Landeskronstraße 57, 02826 Görlitz 03581 384121

Altenpflegeheim »Luisenstift« Biesnitzer Straße 90, 02826 Görlitz 03581 4288502

Altenpflegeheim »Wichernhaus« Johannes-Wüsten-Straße 23, 02826 Görlitz 03581 6400

Kurzzeitpflege Pomologische Gartenstraße 10, 02826 Görlitz 03581 649960

DRK-Altenpflegeheim im Wohnpark Reichertstraße 60, 02826 Görlitz 03581 362561

Frauenburgkarree

Altenpflegeheim Villa Marie Curie Joliot-Curie-Straße 12, 02826 Görlitz 03581 878970

Tagespflege Leben in Balance Querstraße 10, 02826 Görlitz 03581 879-2800

ASB Seniorenzentrum Grenzweg 8, 02827 Görlitz 03581 735-200

Altenpflegeheim

Elsternweg 8, 02827 Görlitz 03581 7611-0

»Hildegard Burjan«

Pflegestift Görlitz-Rauschwalde Friedrich-List-Straße 8a, 02827 Görlitz 03581 7627-400

Alten- und Pflegeheim

Schlaurother Straße 12, 02827 Görlitz 03581 735430

»Haus Gottessegen«

ASB Kurzzeitpflege Carolusstraße 212, 02827 Görlitz 03581 735230

DRK-Altenpflegeheim

Lausitzer Straße 7, 02828 Görlitz 03581 362561

»Dr. Dorothea Christiane Erxleben«

Altenpflegeheim Martinstift Nieskyer Straße 12, 02894 Reichenbach 035828 760209

Kath. Altenpflegeheim

Görlitzer Straße 7, 02899 Ostritz 035823 80-314

»St. Antoni Stift«

Diakonie-Sozialstation Niesky e.V. Bahnhofstraße 11, 02906 Niesky 03588 2226-0

Altenpflegeheim Abendfrieden Plittstraße 13, 02906 Niesky 03588 264-400

Tages- und Kurzzeitpflege Kiese Martin-Voß-Straße 42, 02906 Niesky, OT See 03588 205936

Altenpflegeheim Fliedner-Haus Mühlgasse 10, 02929 Rothenburg 035891 38367

Altenpflegeheim Francke-Haus Mühlgasse 10, 02929 Rothenburg 035891 38-0

Wohnpflegeheim

Martin-Ulbrich-Haus

Horkaer Straße 15, 02929 Rothenburg 035891 42-550


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Die Naturheilpraxis in unserer modernen Zeit

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Haben Naturheilverfahren in einer

modernen Zeit der Hochtechnologien

und der schnellen Informationsverbreitung

noch ihre Berechtigung? Wirken

sie überhaupt noch wie früher? Sind

ihre Zeiten nicht schon längst vorbei?

Fragen die sich oft stellen, da kein Patient

mehr Zeit hat sich auszukurieren,

da Heilung möglichst schnell geschehen

und der Einsatz von „anderen, modernen“

Medikamenten alle Probleme aus

der Welt schaffen soll. Selbst Licht, Luft,

Sonne und Wasser sind nicht mehr so

selbstverständlich gesund wie zu Zeiten

von Kneipp & Co.

In meiner inzwischen 21-jährigen Praxiserfahrung

zeichnet sich immer häufiger

auch der psychische Aspekt ab, der

dann körperliche Symptome nach sich

zieht. Alte Sprichworte wie „das schlägt

mir auf den Magen – das geht mir an

die Nieren, bzw. auf die Nerven“ gewinnen

immer mehr an Bedeutung. Früher

nur alterungsbedingten Erkrankungen

wie Herzbeschwerden, Bewegungseinschränkungen

und Stoffwechselerkrankungen

treten immer mehr bei

jüngeren Generationen auf und beeinträchtigen

deren Lebensqualität. Alter

und Krankheit gehen Hand in Hand, lassen

sich aber gerade in unserer heutigen

Zeit der tausend Möglichkeiten gut

beeinflussen und behandeln.

Heute gibt es natürliche Medikamente

und behandelnde Naturheilverfahren,

die noch Qualität ins Leben eines Senioren

bringen können, wenn er es denn

möchte. Mangelerscheinungen an Mineralstoffen

und Vitaminen, die durch

eine dementsprechende Diagnostik sichtbar

gemacht werden können, lassen

sich gut beheben. Begleitung bei schweren

Krankheiten wie Krebs sind heute

ein Standard der Naturheilkunde und

lassen manche Nebenwirkung leichter

ertragen. Vor allem auch chronische Erkrankungen,

die Zeit erfordern, die auch

ein Umdenken im Lebenswandel benötigen,

können gut und erfolgreich behandelt

werden. Zu Beginn eines Besuchs

in meiner Praxis steht immer ein ausführliches

Gespräch, das Ausleuchten

des individuellen Lebensweges, der

möglichen Ursachenerforschung, der

zurzeit bestehenden Erkrankung. Unter

anderem Irisdiagnose und sofortige sichtbare

Blutkontrolle mittels Vitalblutuntersuchung

lassen manches bisherige

Geheimnis in einem anderen Licht

erscheinen.

Daraus resultierend wird gemeinsam ein

Behandlungsplan erarbeitet, der dann,

Schritt für Schritt im Alltag umgesetzt,

seinen wohltuenden und erleichternden

Niederschlag findet.

Schauen Sie zurück, wie Ihre Eltern und

Großeltern sich zu helfen wussten, wo

sie sich Rat holten und dem Leben noch

Lebendigkeit schenkten. Vielleicht ist

Naturheilkunde ebenfalls für Sie heute

noch eine Alternative?

In diesem Sinne grüße ich Sie ganz

herzlich und verbleibe mit freundlichen

Grüßen Ihr Heilpraktiker

Rudolf Christoph

Besuchen Sie mich auf der Webseite

www.heilpraktiker-bautzen.de


28

Tagespflege Sonnenhut Horkaer Straße 15, 02929 Rothenburg 035891 42-310

Wohnpflegeheim Zinzendorfhaus Mühlgasse 10, 02929 Rothenburg 035891 38311

Tagespflege Mühlweg 3b, 02929 Rothenburg 035891 786768

Tagespflege Albert-Schweitzer-Ring 32, 02943 Weißwasser 03576 208875

Residenz Goldener Herbst Bahnhofstraße 24, 02943 Weißwasser 0800 0209695

Residenz Sonnenhof Thälmannstraße 43, 02943 Boxberg 0800 0209695

Kursana Domizil Weißwasser Am Freizeitpark 1, 02943 Weißwasser 03576 215-0

Tagespflege Heideland Straße der Kraftwerker 10, 02943 Weißwasser 03576 215821

Kursana Domizil Bad Muskau Berliner Chaussee 19, 02953 Bad Muskau 035771 626-0

Pflegeheim Waldidyll Krauschwitzer Weg 24a, 02953 Gablenz 03576 25696-0

Pflegeheim Herrenhaus Teicha Dorfstraße 17, 02956 Rietschen 035772 44871

Altenpflegeheim

Steinbacher Weg 1, 02957 Krauschwitz,

035891 38269

Martin-von-Tours-Haus

OT Klein-Priebus

Seniorenresidenz Am Wald Heinrich-Heine-Straße 70, 02957 Krauschwitz 035771 6338-0

Soziales Zentrum St. Barbara Strugaaue 3, 02959 Schleife 035773 99680

Tagesstätte Atrium Görlitz, OT Ludwigsdorf 03581 7669535

Sozialstation Löbau Güterstraße 14, 02708 Löbau 03585 8664-20

Diakonie Sozialstation Löbau Innere Zittauer Straße 7, 02708 Löbau 03585 4137-592

Häusliche Kranken- und

Halbauer Straße 3, 02708 Lawalde 035877 21378

Altenpflege Schönherr

Pflege mit Herz Dammstraße 9, 02708 Löbau 03585 415-1

DRK Pflegedienst Löbau Äußere Zittauer Straße 4, 02708 Löbau 03585 4137742

Ambulanter Pflegedienst

»Zeit für Dich« GbR

Pflegedienst Neugersdorf

Sozialstation Ebersbach

Hintere Dorfstraße 46, 02708 Kottmar,

OT Obercunnersdorf

Fröbelstraße 10, 02727 Ebersbach-Neugersdorf,

OT Neugersdorf

Schulstraße 14, 02730 Ebersbach-Neugersdorf,

OT Ebersbach

Pflegedienst Sonnenschein Oswald-Richter-Straße 1,

02730 Ebersbach-Neugersdorf, OT Ebersbach

035875 679580

03586 369275

03586 362196

03586 758922


29

Pflegedienst Eibau Bahnhofstraße 3, 02739 Kottmar, OT Eibau 03586 387127

PE & B Oberländer Pflegedienst Waldstraße 7, 02739 Kottmar, OT Walddorf 03586 310567

Häuslicher Pflegedienst Gerda Zittauer Straße 16, 02742 Neusalza-Spremberg, 035872 32244

Schmidt

OT Friedersdorf

Pflegedienst in Guten Händen Görlitzer Straße 3, 02743 Weißwasser 03576 5567000

ASB Sozialstation Herrnhut Oskar-Lier-Straße 2, 02747 Herrnhut 035873 2770

Diakoniestation Herrnhut Zinzendorfplatz 16, 02747 Herrnhut 035873 46-166

Cornelia Kerk - Ambulante Pflege Berthelsdorfer Straße 1, 02748 Bernstadt a. d. Eigen, 035874 22628

OT Kemnitz

Häusliche Krankenpflege Seitz Große Seite 38, 02748 Bernstadt a. d. Eigen 035874 22081

Sozialstation Zittau Lessingstraße 24, 02763 Zittau 03583 7760-12

Sozialstation Äußere Weberstraße 84, 02763 Zittau 03583 577935

Häusliche Senioren-, Behinderten- Chopinstraße 23, 02763 Zittau 03583 702041

und Krankenpflege

Häuslicher Pflegedienst

Bahnhofstraße 6, 02763 Zittau 03583 707049

Schmidt & Schär GbR

Insel der Hoffnung GbR Lindenstraße 24, 02763 Zittau 03583 696669

Ambulanter Pflegedienst - Neißstraße 5, 02763 Zittau 03583 5865838

MITeinander

Häusliche Alten- und

Rathenaustraße 3, 02763 Zittau 03583 512594

Krankenpflege

Mobile Haus-Krankenpflege Kröber Theaterring 6, 02763 Zittau 03583 794273

GmbH

Pflegedienst Tatjana Mächold Eckartsberger Straße 20, 02763 Zittau 03583 5690000

Kranken- und Altenpflegeservice Bahnhofstraße 7, 02763 Mittelherwigsdorf 03583 791440

Mobile Hauskrankenpflege Schlüter Lessingstraße 2c, 02763 Zittau 03583 5569929

Diakonie Sozialstation

Siedlung 5, 02763 Mittelherwigsdorf 03583 5156803

Mittelherwigsdorf

Ambulanter Pflegedienst -

Hand in Hand

Emil-Schiffner-Straße 9, 02779 Großschönau 035841 679920


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Freier Pflegedienst Sabine Glathe Buchbergstraße 51c, 02779 Großschönau 035841 38920

Sozialstation Großschönau Lindenweg 8, 02779 Großschönau 035841 630-17

Mobile Haus-Krankenpflege Talstraße 61, 02779 Hainewalde 035841 26 74

Kröber GmbH

Oberlausitzer Pflegedienst - Professor-Krumbholz-Straße 1a, 02779 Großschönau 035841 89077

Häusliche Pflege

Sozialstation Seifhennersdorf Rumburger Straße 21, 02782 Seifhennersdorf 03586 404382

Sozialstation Olbersdorf Töpferstraße 6, 02785 Olbersdorf 03583 692203

Pflegedienst Oderwitz Hauptstraße 133, 02791 Oderwitz, OT Oberoderwitz 035842 25046

Pflege Zuhaus Hauptstraße 82b, 02791 Oderwitz, OT Oberoderwitz 035842 20405

Das HERZ-liche Betreuungs-TEAM Auf der Heide 1, 02796 Kurort Jonsdorf 035841 63638

Ambulanter Pflegedienst James-von-Moltke-Straße 6, 02826 Görlitz 035876 45680

Petra Hamann

BS-Hauskrankenpflege GmbH Jakobstraße 6, 02826 Görlitz 03581 304922

Das HERZ-liche Betreuungs-TEAM Konsulplatz 3, 02826 Görlitz 03581 764670

Hauskrankenpflege Claudia Stumm Konsulstraße 60, 02826 Görlitz 03581 313902

Hauskrankenpflege Flora Käthe-Kollwitz-Straße 22, 02826 Görlitz 03581 750253

Hauskrankenpflege

Mühlweg 21, 02826 Görlitz 03581 414566

Gabriele Wünsch

Hauskrankenpflege Lemberg GbR Teichstraße 19, 02826 Görlitz 03581 765900

Malteser Hilfsdienst gGmbH Mühlweg 3, 02826 Görlitz 03581 4800-0

Görlitz - Ambulanter Pflegedienst

Pflegedienst Cathrin Gutsche Elisabethstraße 29, 02826 Görlitz 03581 409900

Sozialstation Pomologische Gartenstraße 10, 02826 Görlitz 03581 4238-21

Pflegedienst Lebenswert

Elisabethstraße 42, 02826 Görlitz 03581 8739855

Görlitz GmbH

advita Pflegedienst GmbH Zittauer Straße 8, 02826 Görlitz 03581 8799895

ASB Sozialstation Görlitz Grenzweg 8, 02827 Görlitz 03581 735-230

Caritas-Sozialstation »St. Hedwig« Carolusstraße 212, 02827 Görlitz 03581 471322

Pflege zu Hause Erich-Oppenheimer-Straße 6f, 02827 Görlitz 03581 766922


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23 Jahre 1993 – 2016

www.seitz-pflegedienst.de

Häusliche Krankenpflege Seitz

Tagespflege und Begegnungszentrum

„Haus Pließnitz“

Große Seite 38 · 02748 Bernstadt

OT Altbernsdorf

Tel.: 035874 22 081 · Fax: 035874 22 594

anett.seitz@seitz-pflegedienst.de

Tagespflege kombiniert mit ambulanten Pflegedienst

Wenn Tagespflege mit ambulanten Dienst verknüpft wird, so beruht dies in erster Linie auf der

plausiblen Überlegung, dass gerade die Mitarbeiter ambulanter Dienste die persönliche Situation

zu Hause lebender Pflegebedürftiger am ehesten kennenlernen. Ferner können diese Mitarbeiter

auch die Belastungssituation pflegender Angehöriger gut einschätzen. Durch den Besuch in der

Tagespflege kann eine drohende Isolation abgewendet werden.

Die Tagespflegestation Haus Pließnitz wird von älteren oder kranken Menschen besucht,

die zu Hause wohnen, tagsüber aber Gemeinschaft und fachlich qualifizierte Betreuung

suchen. Unser Tagesangebot ist weitreichend. Unter dem Motto „Leben auf dem Land“

werden verschiedene Aktivitäten, jedem nach seinen Fähigkeiten, angeboten.

Für jeden, der unser Haus kennenlernen möchte, bieten wir einen kostenlosen Schnuppertag an.

Für alle Fragen rund um die Kostenübernahme von Ihrer Pflegekasse, für häusliche Krankenpflege

und Tagespflege stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.


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Diakonischer Ambulanter Dienst Friedrich-List-Straße 10, 02827 Görlitz,

03581 70496-20

OT Rauschwalde

DRK-Sozialstation Görlitz Lausitzer Straße 9, 02828 Görlitz 03581 362440

Diakonie-Sozialstation Görlitz Windmühlenweg 26, 02828 Görlitz 03581 649269

ASB Sozialstation Görlitz Nord Girbigsdorfer Straße 1, 02828 Görlitz 03581 371947

Hauskrankenpflege Romanek Mittelhof 182, 02894 Reichenbach, OT Sohland a. R. 035828 72311

Diakoniestation Reichenbach Nieskyer Straße 12, 02894 Reichenbach 035828 760-271

Caritas-Sozialstation Schulstraße 14, 02899 Ostritz 035823 86598

DRK-Sozialstation Niesky Lehrergasse 3, 02906 Niesky 03588 289915

Diakonie-Sozialstation Niesky e.V. Bahnhofstraße 11, 02906 Niesky 03588 2226-0

Häuslicher Kranken- und Fliedergasse 107, 02906 Mücka 035893 6502

Pflegedienst

Pflegedienst Schwester

Martin-Voß-Straße 42, 02906 Niesky, OT See 03588 205936

Kordula Kiese

Häusliche Kranken- und

Schulstraße 10, 02906 Niesky 0800 0209695

Altenpflege Kunze

Pflegedienst Sr. Gudrun Richter Schulstraße 26b, 02923 Kodersdorf 035825 5275

Diakonie-Sozialstation Rothenburg Mühlgasse 3b, 02929 Rothenburg 035891 77-984

Ambulanter Pflegedienst Görlitzer Straße 18, 02929 Rothenburg 035891 778913

Annett Preuß

Ambulanter Pflegedienst Jahnstraße 53, 02943 Weißwasser 03576 219792

»zu Hause« Zehm & Brauner GbR

AWO Sozialstation Weißwasser Albert-Schweitzer-Ring 32a, 02943 Weißwasser 03576 208875

DRK Sozialstation Weißwasser Friedrich-Bodelschwingh-Straße 14,

03576 247042

02943 Weißwasser

Häusliche Kranken- und

Mühlenstraße 8, 02943 Weißwasser 0800 0209695

Altenpflege Kunze

Häusliche Kranken- u. Altenpflege Friedrich-Bodelschwingh-Straße 3,

02943 Weißwasser

03576 216400


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Kranken- und Altenpflege

Ursula Palmroth

Südstraße 3, 02943 Boxberg 035774 31246

Diakonie-Sozialstation Weißwasser Friedrich-Bodelschwingh-Straße 15,

03576 204262

02943 Weißwasser

Mobile Hauskrankenpflege Spretz Kromlauer Weg 16b, 02943 Weißwasser 03576 2166886

Sozialstation Weißwasser Bautzner Straße 48, 02943 Weißwasser 03576 241010

Pflegedienst Ihre Pflege

Sachsendamm 30, 02943 Weißwasser 03576 227903

Daheim GbR

Diakonie-Sozialstation Krauschwitz Geschwister-Scholl-Straße 3, 02957 Krauschwitz 035771 64-590

Ihr Pflegedienst »Sonne im Herzen« Berliner Chaussee 13, 02957 Bad Muskau 035771 689626

Soziales Zentrum St. Barbara Strugaaue 3, 02959 Schleife

Ambulanter Pflegedienst Uhsmannsdorfer Straße 28, 02929 Rothenburg 035891 35558

Haus Spitzbergblick

Am Seniorenheim 2, 02791 Oderwitz,

035842 23-430

OT Niederoderwitz

Kursana Domizil Bad Muskau Berliner Chaussee 19, 02953 Bad Muskau 035771 626-0

Barrierefreies Wohnen Straße der Jugend 2, 02708 Löbau 03585 867510

Seniorengerechtes Wohnen Innere Zittauer Straße 7, 02708 Löbau 03585 4766-0

Betreutes Wohnen

Dammstraße 9, 02708 Löbau 03585 415-1

»Pflege mit Herz«

Wohnanlage »Am Büttnerborn« August-Bebel-Straße 11,

03586 408296

02727 Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf

Seniorenwohnanlage “Dreiseithof” August-Bebel-Straße 10,

03586 310220

02730 Ebersbach-Neugersdorf, OT Ebersbach

Betreutes Wohnen Hauptstraße 166, 02739 Kottmar, OT Eibau 03586 754-0

Seniorengerechtes Wohnen Oskar-Lier-Straße 2, 02747 Herrnhut 035873 2770

Betreutes Wohnen Oststraße 12, 02763 Zittau 03583 512350

Betreutes Wohnen Neustadt 20, 02763 Zittau 03583 503830

Betreute Wohngemeinschaft Verlängerte Eisenbahnstraße 18, 02763 Zittau 03583 518938

Insel der Hoffnung GbR

Betreutes Wohnen Rathenaustraße 3, 02763 Zittau 03583 512594


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Seniorenwohnanlage

Bahnhofstraße 7, 02763 Mittelherwigsdorf 03583 791440

»Zum Roschertal«

Seniorenwohnanlage und Görlitzer Straße 9, 02763 Zittau 03583 511859

Begegnungsstätte

Betreutes Wohnen

Brunnenstraße 1, 02763 Zittau 03583 750-0

»Zum Marsbrunnen«

Betreutes Wohnen Oberlausitz Professor-Krumbholz-Straße 1a, 02779 Großschönau 035841 89077

Betreutes Wohnen Oberlausitz Zittauer Straße 58a, 02796 Kurort Jonsdorf 035844 76162

Seniorenresidenz Görlitz Bahnhofstraße 60, 02826 Görlitz 03581 400346

Seniorenwohnanlage und Pomologische Gartenstraße 10, 02826 Görlitz 03581 4238-13

Begegnungsstätte

Seniorenwohnanlage und Wielandstraße 14, 02826 Görlitz 03581 402025

Begegnungsstätte

Wohngemeinschaft für Menschen Pomologische Gartenstraße 10, 02826 Görlitz 03581 878172

mit Demenz

Seniorenresidenz Görlitz Bahnhofstraße 59, 02826 Görlitz 03581 400346

Seniorenresidenz Görlitz Bahnhofstraße 61, 02826 Görlitz 03581 400346

Seniorenresidenz Görlitz Blockhausstraße 1, 02826 Görlitz 03581 400346

Seniorenresidenz Görlitz Blockhausstraße 2, 02826 Görlitz 03581 400346

Seniorenresidenz Görlitz Sattigstraße 2, 02826 Görlitz 03581 400346

Seniorenresidenz Görlitz Goethestraße 55, 02826 Görlitz 03581 400346

Bethanien Seniorengerechtes Bautzener Straße 38, 02826 Görlitz 03581 384120

Wohnen

Altengerechtes Wohnen Lausitzer Straße 9, 02828 Görlitz 03581 362576

Mehrgenerationenwohnprojekt Feldstraße 6, 02829 Markersdorf, OT Gersdorf 03581 731122

Martinstift

Oberreichenbach 8a, 02894 Reichenbach 35828 7600

Seniorengerechtes Wohnen

Betreutes Wohnen

Marktplatz 7, 02943 Weißwasser 03576 2166886

Wohngemeinschaft am Markt

Service Appartements Karl-Liebknecht-Straße 34, 02943 Weißwasser 03576 264599

Seniorenwohnen Weißwasser Forster Straße 52, 02943 Weißwasser 03576 241010


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Seniorenwohnen Weißwasser Straße der Einheit 1, 02943 Weißwasser 03576 241010

Betreutes Wohnen »Haus am Wege« Görlitzer Straße 35, 02956 Rietschen 035772 449960

Glaswerkstraße 2a, 02956 Rietschen 035772 44809

Stationäres Hospiz Siloah Comeniusstraße 12, 02747 Herrnhut 035873 362060

Ambulanter Hospizdienst Lessingstraße 16, 02763 Zittau 03583 794269

Palliativstation Malteser Krankenhaus

Carolusstraße 212, 02827 Görlitz 03581 7219-0

St. Carolus

Ambulanter Hospiz- und Plittstraße 26, 02906 Niesky 03588 264-135

Palliativberatungsdienst

Christlicher Hospizdienst Görlitz Mühlweg 3, 02826 Görlitz 03581 4800-34

Seniorenclub Löbau Äußere Zittauer Straße 47a, 02708 Löbau 03585 482561

Seniorenrat der Stadt Löbau Lortzingstraße 28, 02708 Löbau 03585 860160

Seniorenclub Ebersbach August-Bebel-Straße 10,

03586 310222

02730 Ebersbach-Neugersdorf, OT Ebersbach

Seniorenklub / Seniorengymnastik Äußere Weberstraße 84, 02763 Zittau 03583 57790

Bürgerhilfe Görlitz - Sport- und Leschwitzer Straße 25, 02827 Görlitz 03581 855640

Bewegungstanzgruppe

Wohnraumberatung Kleicke August-Bebel-Straße 30, 02906 Niesky 03588 200228

Kategorie (Kat.)

Altenpflegeheim

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Ambulanter Pflegedienst

Betreutes Wohnen

Wachkoma

Hospiz

Senioren aktiv

Lebensqualität

• häusliche Alten- und Krankenpflege

• Betreuung in der Tagespflege St. Hedwig

• hauswirtschaftliche Hilfen

• Betreuungs- und Begleitungsdienste

• Hausnotrufdienst rund um die Uhr

• Mahlzeitendienst nach Ihrer Wahl

• Fahrdienste für Senioren und Behinderte

• Besuchsdienst und Begleitdienste

• Erste Hilfe-Ausbildung

• Begleitung im Christlichen Hospizdienst

03581 - 4800 - 0

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Volkssolidarität

Kreisverband Görlitz/Zittau e.V.

Pomologische Gartenstraße 10

02826 Görlitz

häusliche Alten- und Krankenpflege Sozialstation • ambulanter und

stationärer Mittagstisch • betreutes Wohnen für Senioren • Wohngemeinschaft

für Demenzkranke • Kurzzeitpflege • Behindertentagesstätte

• Kindertagesstätte • Tagespflege

Kontaktieren Sie uns unter: Tel.: (03581) 4 23 80 • Fax: 42 38 20

goerlitz-zittau@volkssolidaritaet.de • www.volkssolidaritaet.de/goerlitz-zittau

Unsere Leistungen für Sie:

Grundpflege • Behandlungspflege

• Kontrolle der Vitalwerte • Verhinderungspflege

• Mahlzeitendienst

• Hauswirtschaft • Hausnotruf

Emil-Schiffner-Str. 9 • 02779 Großschönau

Tel. 035841 - 67 99 20 • E-Mail: handinhand-pd@web.de

gGmbH

www.malteser-zittau.de

Dienste für Menschen im Alter

Senioren- und Pflegeheim

Niederoderwitz

Am Seniorenheim 2

02791 Oderwitz

Tel.: 035842 23 30

www.pflegeheim-oderwitz.de

Physiotherapiepraxis

Ergotherapiepraxis

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Sozialstadion/Essen auf Rädern

Stationäre Pflege

Urlaubs- und Verhinderungspflege

Fachabteilung für Intesivpflege

Pflegezentrum für Menschen im Wachkoma

Fachabteilung für beatmungspflichtige Menschen


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Weitere Tipps und Hinweise zur Pflege,

Betreuung und Versorgung

Zusätzliche Betreuungsleistungen

Zusätzliche finanzielle Hilfen für qualitätsgesicherte

Betreuungsleistungen in Höhe von bis zu 200 Euro im

Halbjahr können Pflegebedürftige mit demenzbedingten

Fähigkeitsstörungen, mit geistigen Behinderungen oder

psychischen Erkrankungen in Anspruch nehmen, auch

ohne Vorraussetzung einer Pflegestufe zu erfüllen und

neben dem Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und

der hauswirtschaftlichen Versorgung einen erheblichen

Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung

dauerhaft – mindestens 6 Monate – haben.

Für die Bewertung, ob die Einschränkung der Alltagskompetenz

auf Dauer erheblich ist, sind folgende Schädigungen

und Fähigkeitsstörungen maßgebend:

1. unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereichs (Weglauftendenz)

2. Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen

3. Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen

oder potenziell gefährdenden Substanzen

4. Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung

der Situation

5. Im situativen Kontext inadäquates Verhalten

6. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen

Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen

7. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei

therapeutischen oder schützenden Maßnahmen

als Folge einer therapieresistenten Depression oder

Angststörung

8. Störungen der höheren Hirnfunktion (Beeinträchtigung

des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen),

die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen

Alltagsleistungen geführt haben

9. Störungen des Tag- /Nacht-Rhythmus

10. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen

und zu strukturieren

11. Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates

Reagieren in Alltagssituationen

12. Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales

Verhalten

13. Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit,

Hilf- oder Hoffnungslosigkeit aufgrund

einer therapieresistenten Depression

Stellt der Gutachter beim Pflegebedürftigen wenigstens

in zwei Bereichen, davon mindestens einmal aus den Bereichen

1 – 9; dauerhafte und regelmäßige Schädigungen

oder Fähigkeitsstörungen fest, ist die Voraussetzung für

die Inanspruchnahme dieser zusätzlichen Betreuungsleistungen

erfüllt. Es kommt nicht auf den individuellen

zeitliche Umfang der Hilfeleistungen an!

Stationäre Versorgung

Welche Anträge muss ich vor Heimaufnahme stellen?

Bei der Pflegekasse einen Antrag auf Leistungen für vollstationäre

Pflege stellen. Bitte unbedingt vor dem Einzug

in ein Pflegeheim die schriftliche Zustimmung der

Pflegekasse einholen, weil sonst nicht sichergestellt ist,

dass Ihre Pflegekasse die vollen Leistungen gewährt.

Beim Sozialamt einen Antrag auf Sozialhilfe (falls Leistungen

der Pflegekasse, Pflegewohngeld und eigenes

Einkommen nicht ausreichen, um die Kosten zu decken).

Sozialhilfe wird nicht rückwirkend gewährt. Deshalb

muss auch ein solcher Antrag möglichst vor der

Heimaufnahme gestellt werden. Bei der Antragstellung

sind sämtliche Unterlagen über das Einkommen und Vermögen

und möglichst die Entscheidung der Pflegekasse

vorzulegen. Sind Sie nicht sicher, ob das eigene Einkom-


39

men ausreicht, stellen Sie vorsorglich einen Antrag auf

ergänzende Leistungen zu den Heimkosten.

Bei Antragstellung werden folgende Unterlagen

benötigt:

- aktuelle(r) Rentenbescheid(e)

- Girokontoauszüge der letzten sechs Monate (mindestens

der letzten drei Monate)

- Nachweis über Vermögen (Sparbücher, Sparbriefe, Festgelder

oder sonstige Vermögensunterlagen)

- Notwendigkeitsbescheinigung für vollstationäre Pflege;

Diese Bescheinigung muss bei der Pflegeversicherung

der Krankenkasse beantragt werden.

- Mitteilung der Pflegekassen über eine Pflegeeinstufung

- Schwerbehindertenausweis

- Versicherungsbescheinigungen (beispielsweise Lebensversicherung,

Sterbeversicherung, Hausratsversicherung)

- Nachweis über Kreditverpflichtungen

- Nachweise/Rechnungen, wenn von Sparbüchern oder

Konten größere Beträge abgehoben wurden

- Gegebenenfalls Vollmacht oder den Betreuungsausweis

Amtliche Dokumente für eine Aufnahme in einem

Altenpflegeheim

- Personalausweis

- Versicherungskarte der Krankenkasse und

Befreiungskärtchen

- Kopie der Geburtsurkunde

- Kopie der Heiratsurkunde

- Kopie des Scheidungsurteils

- Kopie der Sterbeurkunde des Ehepartners

- Kopie des letzten Rentenbescheids

- Kopie der Pflegestufenanerkennung durch die

Pflegekasse

- Arztkurzbericht

- Medikamente und Medikamentenplan

- kurzer Lebenslauf mit Passbild (evtl. Negativ)

- Nachweis über letzte Tetanusimpfung

- Nothilfepass bzw. Blutgruppe

- evtl. Betreuernachweis (wenn vorhanden oder

notwendig)

Was müssen meine Kinder bezahlen?

Töchter und Söhne (Verwandte 1. Grades) müssen ihren

Eltern Unterhalt bezahlen, sofern sie dazu in der Lage

sind. Die Unterhaltshöhe wird nach dem Nettoeinkommen

und dem Vermögen der Kinder individuell berechnet.

Welches Pflegeheim kann ich auswählen?

Die Wahl des Pflegeheimes ist frei. Öffentliche Leistungen

(Sozialhilfe/Pflegewohngeld) werden allerdings nur

für Pflegeheime gezahlt, die entsprechende Versorgungsverträge

mit den Pflegekassen abgeschlossen haben.

Erkundigen Sie sich vor Ort in der Einrichtung danach.

Was muss ich im Zusammenhang mit der

Heimaufnahme sonst noch veranlassen?

- Rechtzeitige Kündigung der Wohnung, sofern eine

Rückkehr in die Wohnung nicht mehr möglich ist.

- Ummeldung beim Einwohnermeldeamt

- Nachsendeauftrag bei der Post abgeben

- ggf. Kündigung von Daueraufträgen und Einzugsermächtigungen

bei der Bank

- Weitere Schritte sollten beim Verwaltungsbüro des

Pflegeheimes erfragt werden.


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„Kompetenz bei Demenz“ – „ErgoManus“

Demenz, eine immer stärker werdende Herausforderung

unserer Zeit. Herausforderung vor allem für die pflegenden

Angehörigen, aber auch für die Menschen, die als

Therapeuten oder als Pflegekräfte ihren täglichen Dienst

am Menschen tun.

Die Erkrankung Demenz zeigt sich in ihrer Vielfalt recht

unterschiedlich und bedarf einer sehr gründlichen Diagnostik.

All zu oft vermischen sich mit der Demenz auch

psychische Symptome, die nur fachärztlich diagnostiziert

ans Tageslicht kommen.

Gerade auf eine qualitativ gute fachliche Diagnostik

kommt es an, um darauf aufbauend, eine individuelle Behandlung

bzw. Betreuung in die Wege zu leiten.

Die Ergotherapie „ErgoManus“ in Neugersdorf hat sich,

neben dem klassischen ergotherapeutischen Angebot,

ganz speziell diesem Thema verschrieben. Diese Spezialisierung

resultiert aus einer langjährigen Erfahrung der

fachlichen Leiterin Frau Eisold, die sie im Universitätsklinikum

„Carl Gustav Carus“ in Dresden sammeln konnte.

Auf Grund mehrfacher erfolgreicher wissenschaftlicher

Studien wurden Strategien und Behandlungsansätze entwickelt,

die eine nachhaltige Verbesserung für den Erkrankten

im Alltag bringen.

Diese Behandlungsansätze setzt die Ergotherapiepraxis

„ErgoManus“ in der therapeutischen Betreuung im häuslichen

Umfeld um. Ein solcher betreuender Hausbesuch,

therapeutisch ausgerichtet, kann nachhaltig das Verbleiben

des dementiell Erkrankten, je nach Stadium der

Erkrankung, um mehrere Monate bis Jahre zu Hause erreichen.

Die Zusammenarbeit mit dem behandelnden

Hausarzt und einem Facharzt für Neurologie oder Psychiatrie

hat in der Behandlung bzw. Betreuung dementer

Menschen einen hohen Stellenwert. Eine solche Zusammenarbeit

pflegt die Ergotherapiepraxis „ErgoManus“

fachlich sehr intensiv. Des Weiteren finden monatliche

Vorträge zum Thema Demenz statt, bzw. gibt es einen

Treff von Angehörigen dementiell Erkrankter. Diese Treffen

dienen dem Aufbau eines tieferen Verständnisses und

dem Umgang mit der Erkrankung Demenz.


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In diesen Treffen wird auch ein Austausch Betroffener gepflegt,

der verschiedene praktische Herangehensweisen

aufzeigt, die letztendlich allen Beteiligten individuell zu

Gute kommen.

So manches Familienmitglied kann sich mit der Diagnose

Demenz für seinen Angehörigen nicht so recht anfreunden

und wehrt sich dagegen. Er oder Sie versuchen

mit hohem persönlichen Einsatz viel auszugleichen und

kommen dadurch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und

werden nicht selten selbst dabei krank.

Auch diese Themen werden in den Angehörigentreffen

aufgegriffen und diskutiert.

Vielleicht haben Sie, wenn es ein Thema für Sie ist, Mut,

auch einmal den Weg nach Neugersdorf zu finden, um

sich zu informieren oder sogar mit zu debattieren.

Aktuelle Informationen und Termine können Sie immer

der Webseite „www.ErgoManus.de“ entnehmen.

Die Ergotherapiepraxis „ErgoManus“ legt ihr Hauptaugenmerk

in der Betreuung und Behandlung dementiell

Erkrankter Menschen auf die Interaktion zwischen dem

Erkrankten und dessen Angehörigen. Eine erfolgreiche Interaktion

zwischen diesen beiden Parteien bedeutet, sich

einer guten Kommunikationsfähigkeit bewusst zu sein.

Spezielle Kenntnisse in der Krankheitslehre (Pathologie)

und den Vorgängen im Körper (Physiologie) müssen sich

immer auf den neusten wissenschaftlichen Stand befinden.

Regelmäßige Weiterbildungen und interdisziplinäre

Zusammenkünfte ermöglichen stete qualitativ hochwertige

Arbeit am Patienten.

Krisen erfolgreich zu meistern und in ein konstruktives

Handeln zu führen, zeichnet heut ein gutes ergotherapeutisches

Vorgehen aus. Dabei gilt es auf unterschiedlichste

Weise, die Biographie des Patienten mit

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einzubeziehen, sich seiner bisherigen erfolgreichen Lebensstrategien

zu erinnern und ihn so in seine noch möglichen

Aktivitäten zu führen.

Die Mitarbeiter der Ergotherapiepraxis „ErgoManus“ sind

in dieser Herangehensweise intensiv geschult und stellen

sich einem ständigen Qualitätsmanagement, um den

heute wichtigen hohen Ansprüchen zu genügen. Die fachliche

Berichterstattung über den Verlauf der Behandlung

an die betreuenden Ärzte ist ein weiterer Faktor der

zum nachhaltigen Erfolg für den Patienten beiträgt. Ein

weiterer Aspekt ist die Beratung der Barrierefreiheit, der

Verhinderung von Unfällen im Haushalt. Dazu werden die

täglich gewohnten Abläufe der Bewegung in der Wohnung,

im Haus untersucht und mögliche Abänderungen

bzw. Beseitigungen von Hindernissen besprochen.

Auch ist ein Abstimmen mit weiteren Pflegekräften unbedingt

erforderlich, da Regelmäßigkeit und Gewohnheit

beim dementiell erkrankten Menschen einen hohen sicherheitsgebenden

Stellenwert einnehmen.

So ergibt sich ein allumfassendes Behandlungskonzept,

das sich immer mehr erweitert. Dieses Behandlungskonzept

wird hauptsächlich eingesetzt im Hausbesuch

bei der Demenz im leichten bis mittelgradigen Stadium.

In diesem, seinem häuslichem Umfeld hat der Patient

noch eine weitestgehende Sicherheit darin, da örtliche

Gegebenheiten bekannt sind und Gegenstände des täglichen

Gebrauchs lange konditioniert wurden. Die schwere

Demenz dagegen kann nur noch in einem stationären

Umfeld betreut werden, da zu jeder Tageszeit pflegende

Kräfte zum Wohle des Patienten vor Ort sind.


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Gesundheit erhalten, Heilung unterstützen BEMER – gezielte

Regulationsbehandlung für Tag und Nacht

Die funktionierende Durchblutung der

kleinsten Gefäße im menschlichen

Organismus (Mikrozirkulation) ist der

entscheidende Faktor für Gesundheit.

In enger Zusammenarbeit der BEMER

Int AG. mit dem Forscherteam des „Institut

für Mikrozirkulation – Berlin“ ist

es unter der Leitung von Uni. Doz. CA.

Dr. med. Rainer Klopp gelungen, diese

Durchblutung durch gezielte physikalische

Reize zu stimulieren. Und damit

die lebenswichtigen Aufgaben der Mikrozirkulation

entscheidend zu unterstützen.

Den ersten bahnbrechenden Entdeckungen

der BEMER Forschung folgten

bald weitere. 2009 entdeckte Dr. Klopp,

dass unterschiedliche Gefäßgrößen

mit unterschiedlichen Reizen stimuliert

werden mussten und entwickelte

ein mehrdimensionales Signalgefüge,

dass sowohl die Mikrozirkulation als

auch die übergeordneten Regulationsmechanismen

wirksam ansprach.

Damit konnte der therapeutische

Nutzen der BEMER Behandlung nicht

nur erheblich intensiviert, sondern

auch von 2 auf nun 16 Stunden Wirkdauer

verlängert werden. Gleichzeitig

nutzte man im Forscherteam die Erkenntnis,

dass in der Schlafphase des

Menschen die wichtigsten Regenerations-

und Reparaturprozesse stattfinden

und entwickelte ein speziell hierauf

abgestimmtes eigendynamisches

Schlafprogramm. Hierdurch wurde das

Wirkspektrum der BEMER Behandlung

noch breiter.

Der BEMER Effekt

Die Mikrozirkulation ist der funktionell

wichtigste Teil im menschlichen

Blutkreislauf und erfüllt dort lebenswichtige

Transportaufgaben. Sie versorgt

Zellen, Gewebe und Organe mit

Sauerstoff und Nährstoffen und transportiert

Stoffwechselendprodukte ab.

Wird die Mikrozirkulation gestört, droht

Krankheit. Durch die gezielten physikalischen

Reize des im Jahr 2009 von

der BEMER Forschung entwickelten

mehrdimensionalen Signalgefüges

lässt sich nicht nur die Mikrozirkulation

völlig nebenwirkungsfrei stimulieren,

sondern auch die übergeordnete

Regulation. Der Nutzen: wirksame Gesundheitsprophylaxe,

Unterstützung

von Heilungs- und Genesungsprozessen,

komplementäre Behandlung chronischer

Krankheiten und degenerativer

Leiden sowie Behandlungserfolge bei

so genannten austherapierten Fällen.

Darüber hinaus kommt BEMER auch im

Spitzensport zur körperlichen und geistigen

Leistungssteigerung zum Einsatz.

Für die Praxis und zu Hause

Die beiden Gerätesysteme BEMER

Classic und BEMER Pro zeichnen sich

nicht nur durch ihr elegantes Design,

durchdachte Ergonomie und intelligente

Funktionen aus, sondern vor

allem durch ihre inneren technologischen

Werte auf dem neusten Stand

der Forschung. Die Geräte sind medizintechnisch

zertifiziert, einfach zu

bedienen und gleichermaßen für den

Einsatz in Kliniken und Praxen konzipiert

wie für den privaten Gebrauch zu

Hause.

Ausprobieren ist möglich – Fragen erwünscht.

Unter www.bemergroup.com

erhalten Interessenten weiterführende

Informationen sowie die Möglichkeit,

mit einem BEMER Repräsentanten vor

Ort Kontakt aufzunehmen.

Die heutige Medizin kennt über

45.000 krankheiten.

Die BEMER Regulationsbehandlung

hilft, viele dieser Krankheiten zu

lindern, zu verhindern oder unter

stützend zu heilen.

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Am Löschteich 5

D-02694 Malschwitz

T +49 3591 271686

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Tel.: 03583 / 70 27 24

Mobil: 0160 / 964 78 033

Foto: Fotolia © Miriam Dörr

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Alte Seite 20, 02829 Pfaffendorf

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Computer und Internet – eine fremde

Welt für Senioren?

Jetzt noch am Computer arbeiten? Manche Senioren stehen

dem Problem skeptisch gegenüber. Sie meinen, sie

wären zu alt, das alles zu begreifen. Falsch, denn ältere

Menschen sind schließlich nicht dümmer als Junge. Trauen

Sie sich einfach und entdecken eine Welt, die Sie bald

nicht mehr missen möchten.

Computer machen das Leben leichter

Computer und Internet entwickeln sich in atemberaubender

Geschwindigkeit. Man könnte meinen, der

Laie hat keine Chance mitzukommen. Doch das Gegenteil

ist der Fall. Die Technik wird kundenfreundlicher und ist

einfacher zu bedienen. Die Folge: Immer mehr Menschen

nutzen das Internet, weil es ihnen ein gehöriges Maß Arbeit

abnimmt. Es gibt fast nichts, was ein Computer nicht

kann. Mit wenigen Klicks erhalten Sie taufrische Nachrichten,

Sie finden zu allen Themen Informationen, haben

Bildtelefonie und obendrein ein von Programmzeiten unabhängiges

Fernsehen. Gerade für Sie als Senioren sind

Computer ideal. Nicht nur Multimedial gesehen, denn die

sie nehmen Ihnen auch viele Wege ab. Als Internetnutzer

können Sie online einkaufen, Emails schreiben und sogar

richtige Briefe und Glückwunschkarten per Post versenden.

Sogar Bankgeschäfte erledigen Sie mühelos, ohne das

Haus zu verlassen. Nur Geld ausgeben - das geht noch

nicht. Es sei denn, Sie drucken Blüten. Das aber wäre ein

anderes Thema ...

Vor dem Kauf ausführlich beraten lassen

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind und einen Computer

kaufen wollen, bestellen Sie diesen bitte nicht

übers Internet. Gehen Sie zu einem Händler vor Ort. Der

kann sie umfassend beraten und weiß genau, welcher PC

für Sie geeignet ist. Das Innenleben braucht Sie dabei

nicht zu interessieren. Sie sollten dem Händler nur sagen,

wie Sie das Gerät nutzen möchten. Speichern Sie

beispielsweise viele Fotos und Videos ab, benötigt ihr PC

eine größere Festplatte. Ansonsten muss er schnell sein

und einen ausreichenden Arbeitsspeicher haben. Viele

Senioren entscheiden sich für einen Desktop-PC, also

eine fest installierte Anlage. Zur Grundausstattung gehört

vor allem ein großer Bildschirm, eine breite Tastatur,

ein Multifunktionsdrucker und fürs Internet, ein Router.

Selbstverständlich braucht Ihr Computer auch ein Betriebssystem.

Am Besten sollte es bereits auf dem Computer

vorinstalliert sein.


Foto: Fotolia © Noam


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Individuell betreut - professionell gepflegt

In der Mitte der Mensch

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Görlitz Windmühlenweg 26 (03581) 64 92 69

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Rothenburg Mühlgasse 3b (035891) 78 67 68

Schleife 1) Strugaaue 3 (035773) 99 68 0

Görlitz Windmühlenweg 26 (03581) 64 92 69

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Rothenburg 2) Mühlgasse 10 (035891) 380

Klein Priebus Steinbacher Weg 1 (035775) 41 00 0

1) im Sozialen Zentrum „St. Barbara“ auch Kurzzeitpflegeplätze

2) mit speziellen Wohnbereichen für Menschen mit Demenz und Kurzzeitpflegeplätzen

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Kreisverband Görlitz

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02779 Großschönau


Grafik: CC Vision

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Den Umgang mit Computern kann jeder erlernen

Lassen Sie sich Ihre neue Computeranlage idealerweise

vom Fachhändler anliefern und vor Ort anschließen. Mit

geübter Hand geht das schnell und Sie hängen sofort

am Internet. Vorausgesetzt, Sie haben beim Kauf einen

entsprechenden Vertrag mit einem Anbieter, dem sogenannten

Provider, unterschrieben. Da das Internet aus der

Telefondose kommt, kann das ruhig ihr bisheriger Telefondienstleister,

zum Beispiel die Telekom, sein. Über

Preise und Leistungen wird Sie Ihr Fachmann ebenfalls

informieren. Wichtig auch, dass er Sie nach dem Aufbau

kurz in die Bedienung einweist. Das gehört ebenfalls

zu den Serviceleistungen der meisten Fachhändler.

In diesem Zusammenhang sollten Sie ihn darum bitten,

ein zuverlässiges Virenschutzprogramm auf Ihrem

PC zu installieren. Wer das vergisst, wird keine lange

Freude am Computer und Internet haben. Kriminelle

versuchen nämlich permanent, über E-Mails und Internetseiten

Schadsoftware auf Ihrem PC zu platzieren, um

ihn auszuspionieren bzw. lahmzulegen. Ein guter Schutz

verhindert das mit Sicherheit. Ansonsten heißt es für Sie:

„Learning by Doing“. Das Studium von Betriebsanleitungen

bringt hier wenig. Vielleicht schließen Sie sich auch in

Senioren-Selbsthilfegruppen zusammen oder fragen bei

Problemen Ihre Kinder oder Enkel.

Noch besser, Sie schauen im

Internet nach, ob in Ihrer

Nähe PC-Kurse angeboten

werden. Das kostet

zwar ein bisschen Geld,

jedoch macht Ihnen die

digitale Welt danach

doppelt so viel Spaß.

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Foto: Viktor Hanacek


48

Sicher und unbeschwert wohnen im Alter

Kommt man so langsam über die 60 und das Rentenalter

rückt näher, stellen sich viele ernsthaft die Frage: Wie

kann ich in Ruhe, sicher und unbeschwert meinen Lebensabend

genießen?

Wie kann ich noch aktiv werden, wie werde ich meine

Freizeit verbringen, welche Hobbys kann ich pflegen und

vor allem: Wie und wo werde ich angemessen und gemütlich

wohnen können?

Für jeden Bedarf die passende Wohnform im Alter

Wenn das Treppen steigen beschwerlicher wird und

sich gesundheitliche Einschränkungen bemerkbar

machen, wird es Zeit, einige Jahre voraus zu denken.

Wie möchte man leben, wenn sich vom Einkauf

bis zur Hausarbeit immer mehr Hürden im Alltag auftun

oder nach dem Tod des Partners Einsamkeit droht?

Auch wer eigentlich nicht umziehen oder zumindest

in der vertrauten Wohngegend bleiben möchte, sollte

sich rechtzeitig umschauen, welche Wohnmöglichkeiten

für Senioren in Ihrer Nähe geboten werden.

Gelegenheiten dazu sind Tage der offenen Tür oder Eröffnungen

von Wohnanlagen und Heimen, aber auch individuell

lässt sich eine Besichtigung mit ausführlicher Beratung

vereinbaren. So kann man sich ein Bild machen,

vergleichen und vielleicht eigene Wünsche rechtzeitig

umsetzen.

Im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung

bleiben

Über Zuschüsse bei schon bestehender Pflegebedürftigkeit

und Kredite können altersgerechte Umbauten von

der Badewanne mit Einstiegstür über Treppenlifte bis zur

Beseitigung von Türschwellen finanziert werden. Allerdings

erfordert die Suche nach unterschiedlichen Fördermöglichkeiten

und deren Beantragung viel Kraft und

Aufwand. Gut dran ist jeder ältere Hausbesitzer, der dabei

auf die Unterstützung von Familienangehörigen zurück

greifen kann und im Idealfall danach nicht nur von breiteren

Türen und der ebenerdigen Dusche profitiert, sondern

die Alltagshilfe der Familie dazu bekommt. Wo Alt

und Jung unter einem Dach wohnen, wird es auch nicht

einsam. Mieter hingegen sollten sich nicht scheuen, mit

ihrem Vermieter zu sprechen. Viele Wohnbaugesellschaften

oder -genossenschaften sind durchaus zu kleineren

Umbauten bereit oder haben alternativ schon altersgerechte

Wohnungen oder sogar betreute Wohnungen im

Angebot. Zum Service gehören meist auch die Unterstützung

für den Umzug und Hilfe bei Behördenanträgen.

Verfallen Sie nicht in Hektik und treffen übereilte Umzugsentscheidungen,

sondern setzen sich zunächst

▶Fotolia © britta60


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Wohnungen für Senioren.

Geräumige Wohnungen – teils mit Loggia, barrierefrei, in zentraler Lage, gute Verkehrsanbindung,

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gemeinsamer Mittagstisch und nette Nachbarn: Bei uns gibt‘s all das für ein seniorenfreundliches

Wohnen in Olbersdorf.


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einmal in Ruhe hin und prüfen an Hand einer auf Ihre

Bedürfnisse abgestimmten Checkliste, ob und wo Änderungen

in der Wohnung notwendig sind und ob die

Infrastruktur der näheren Umgebung ein angenehmes

Wohnen für die nächsten Jahrzehnte möglich macht.

Alternative Wohnformen

Außerdem wird in unserem Land, angesichts einer immer

älter werdenden Gesellschaft, natürlich auch über alternative

Wohnformen für Senioren nachgedacht.

Die wohl traditionellsten Formen kann man unter dem

Begriff Alten- und Seniorenheime zusammenfassen.

Hierher ziehen Menschen in eigens eingerichtete Wohnanlagen

um, in denen sie, entsprechend ihren Bedürfnissen,

entweder Hilfe im Alltag oder eine komplette Pflege

erhalten. Hier steht also das Wohnen im Vordergrund und

die Menschen bestimmen ihren Tagesablauf selbst und

bekommen dabei Unterstützung in vielen Bereichen. Zu

dieser Art zu wohnen zählen auch sogenannte Seniorenresidenzen,

wo die Anforderungen an Unterbringung und

Pflege höher sind – die Kosten dementsprechend auch.

Demgegenüber spielt in Pflegeheimen die stationäre

Pflege älterer Menschen die größere Rolle. Träger dieser

Einrichtungen sind in der Regel staatliche, kirchliche, karitative

oder private Institutionen. Außerdem kann man

auch die verschiedenen Möglichkeiten des Betreuten

Wohnens in Betracht ziehen. Hier unterstützen professionelle

mobile Pflegedienste ältere Menschen im Alltagsleben.

Gewählt werden kann dem Grundsatz nach

zwischen:

Das Ausmaß der Betreuung ist flexibel und orientiert sich

bei diesen Wohnformen an den jeweiligen individuellen

Bedürfnissen. Die Bewohner erhalten sich so eine weitgehend

selbstständige Lebensführung.

Eine besondere Form des alternativen Wohnens wird in

sogenannten Mehrgenerationenhäuser praktiziert. Die

Bundesregierung misst diesen Wohnprojekten große

Bedeutung zu und fördert dieses Konzept. Hier soll die

fundamentale Regel „Jung hilft Alt und umgekehrt“ wiederbelebt

werden.

Keiner braucht sich im Alter allein gelassen zu fühlen.

Überdenken Sie ihre derzeitige Lebenssituation und holen

Sie sich rechtzeitig Informationen, damit Sie ihren

Ruhestand richtig genießen können.

Foto: Fotolia © Dean Mitchell

- dem Betreuten Wohnen in einer extra angemieteten

altersgerechten Wohnung,

- dem Betreuten Wohnen zu Hause und

- dem Betreuten Wohnen in Wohngemeinschaften.


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E-Mail: claudiaengfer@aol.com

www.pflege-und-foerderszentrum.de


52

Auch unangenehme Dinge brauchen Vorsorge

Dass für das Alter vorgesorgt werden muss, weiß jeder.

Üblicherweise denken die meisten dabei an eine Rentenversicherung,

eine altersgerechte Wohnung und Ähnliches.

Unangenehme Eventualitäten, die mit Hilflosigkeit

und Tod zusammenhängen, blendet man dagegen

gern aus. Dabei sollten Sie gerade diese Angelegenheiten

rechtzeitig regeln, um negative Folgen zu vermeiden.

Wer darf über meine Angelegenheiten bestimmen?

Viele Menschen sind der Meinung, wenn sie im Falle

schwerwiegender Erkrankung (beispielsweise einer Demenz)

ihrer Willenskraft beraubt sind, könnten ja der

Partner oder die Kinder für sie entscheiden. Weit gefehlt,

denn im Krankheitsfall besteht keine gesetzliche Vertretungsmacht

von Eheleuten untereinander oder Eltern

gegenüber den volljährigen Kindern und umgekehrt. Haben

Sie sich diesbezüglich nie geäußert, muss ein Gericht

entscheiden, wer Sie zukünftig vertreten darf. In der

Regel fallen solche Entscheidungen in Ihrem Sinne aus,

doch das muss nicht sein. Wollen Sie verhindern, dass

unliebsame Personen für Sie entscheiden, müssen Sie

noch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte schriftlich eine

Vorsorgevollmacht ausstellen. Es können auch mehrere

sein, wenn Sie Bereiche wie Finanzen und andere persönliche

Angelegenheiten in verschiedene Hände legen

möchten. Ein Notar muss diese Schriftstücke nur in Ausnahmefällen

beurkunden, jedoch ist dies ratsam, gerade

um spätere Zweifel an der Wirksamkeit der Vollmacht

zu verhindern und weitestgehende Handlungsmöglichkeiten

für die Bevollmächtigten zu schaffen. Auch eine

Registrierung beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer

(BNotK) ist sinnvoll. Sollte sich Ihr Wille

einmal ändern, können Sie die Vollmacht(en) jederzeit

widerrufen. Eine notarielle Beratung empfiehlt sich immer

als nützlich, da es noch dennoch viel zu beachten

gibt.

Foto: Fotolia © floshots

Selber über Leben und Tod entscheiden

In welcher Art und Weise Sie bei Krankheit vom Arzt behandelt

werden möchten, entscheiden Sie selber. Schwierig

wird es, können Sie Ihren Willen nicht mehr äußern.

Bei sofort notwendigen Maßnahmen gibt es keine Frage:

Die Ärzte müssen unverzüglich handeln, und zwar im

Sinne des mutmaßlichen Patientenwillens. Nach einem

Unfall oder einem plötzlichen Zusammenbruch gehen sie

selbstverständlich davon aus, dass Sie Wert auf Rettung


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Ap0700 –02/2016

Bildnachweis: © Kollektionen/Thinkstock.com

Ganzheitliche und individuelle Finanz- und Vorsorgeberatung

für Senioren und Angehörige – in jedem Lebensabschnitt

Die Deutsche Proventus AG ist Teil des traditionsreichen Vorsorgekonzerns Swiss Life und als

renommiertes Finanzberatungsunternehmen bereits seit 1994 erfolgreich am Markt. Es ist unser

Anliegen, unsere Mandanten in allen Lebensbereichen abzusichern und ihnen passende Lösungen

für ihre private Vorsorge und ihr Vermögen aufzuzeigen.

Jeder Lebensabschnitt bringt eigene Anforderungen an die Finanzplanung mit sich. Fragen,

die junge Menschen noch vor sich her schieben, werden mit zunehmendem Alter konkret

greifbar. Bin ich ausreichend für eine eventuelle Pflegebedürftigkeit abgesichert? Reicht meine

Gesundheitsvorsorge aus, um meinen Bedürfnissen gerecht zu werden?

Wir helfen Ihnen, sich rechtzeitig mit den passenden Produkten und Tarifen abzusichern.

Regionalleiter

Uwe Jähne

selbstständiger Handelsvertreter

für die Deutsche Proventus AG

Goethestraße 2, 02826 Görlitz

Telefon: 03581-48 85 19

Mobil: 0160-8 50 00 87

uwe.jaehne@proventus.de

www.proventus.de


54

legen. Handelt es sich jedoch um langfristige oder nicht

eilbedürftige Therapien, muss das Gericht einen gesetzlichen

Vertreter berufen, falls Sie keine entsprechende

Vorsorgevollmacht haben. Der bestimmt stellvertretend

in Ihrem Interesse alles Weitere. Wenn Sie Ihre Meinung

diesbezüglich nie geäußert haben, ist das allerdings eine

schwere Entscheidung. Um Ihr Schicksal nicht dem Gewissen

anderer zu überlassen, ist es zweckmäßig, eine

sogenannte Patientenverfügung abzufassen. Diese ist

für den Arzt rechtsverbindlich. Auch dieses Dokument ist

schriftlich aufzusetzen. Wichtig ist, hier auf eine genaue

und detailierte Formulierung zu achten. Selbstverständlich

können Sie auch für die Patientenverfügung die Hilfe

eines Notares in Anspruch nehmen.

Den letzten Willen in sichere Hände geben

Ein erfülltes, erfolgreiches Leben führen, heißt auch über

den Tod hinausblicken. Im übertragenen Sinne leben

Sie sogar weiter. Sie bleiben in ihren Kindern, den Erinnerungen

Anderer und hinterlassen ideelle sowie materielle

Werte. Über Ihr geistiges Vermächtnis wird die

Nachwelt individuell entscheiden, das Materielle regelt

die gesetzliche Erbfolge. Wer sie ändern, einen Teil vielleicht

wohltätigen Zwecken zukommen lassen will, muss

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in jedem Fall ein Testament aufsetzen. Dazu ist keine

besondere Form vonnöten, nur muss es handschriftlich

erfolgen und kann (muss aber nicht) von einem Notar

beurkundet werden. Vergessen Sie bitte nicht die Überschrift

– sie kann „Testament“ oder „Letzter Wille“ lauten

– sowie Ort und Datum anzugeben. Natürlich müssen Sie

das Testament am Ende auch unterschreiben. Bemühen

Sie sich außerdem, Ihre Absichten klar und verständlich

aufzuschreiben. Hier lauern viele Fallstricke. Sollten Sie

unsicher sein, ist immer eine notarielle Beratung zu empfehlen.

Mit einem notariellen Testament sind auch Kostenvorteile

verbunden. So ersparen Sie Ihren Erben mit

einem notariellen Testament die Kosten für einen Erbschein.

Zudem wird Ihr Testament beim Amtsgericht hinterlegt.

Niemals sollten Sie das Testament einfach in der

Schublade liegen lassen. Leicht könnte Ihr letzter Wille

übergangen werden.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung –

rechtzeitig daran denken

Irgendwann kommen vielleicht auch Sie in die Lage, Ihre

Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst

erledigen zu können. Bevor eine Betreuungsperson vom

Gericht bestellt werden muss, können Sie durch eine sogenannte

Vorsorgevollmacht einen Familienangehörigen,

Bekannten oder einen sozialen Dienst Ihres Vertrauens

bevollmächtigen, Ihre Angelegenheiten zu regeln.

Beachten Sie: Im Ernstfall dürfen weder Ehepartner/Lebenspartner

noch Kinder automatisch für Sie Entscheidungen

treffen. Auch Sie benötigen eine Vorsorgevollmacht.

Wegen der weitreichenden Folgen sollten Sie sich

aber vorab beraten lassen.

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Seit 2005 müssen Rentner Steuern zahlen

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Seit 1. Januar 2005 gilt das Alterseinkünftegesetz.

Demnach müssen Rentner Steuern zahlen, wenn

sie mit ihren Einnahmen über dem Grundfreibetrag

liegen. Das sind für das Jahr 2015 mehr als 8.472

Euro und für das Jahr 2016 mehr als 8.652 Euro für

Alleinstehende. Ehepaaren steht der doppelte Betrag

zu. Zu den Einnahmen zählen, neben der Rente,

unter anderem auch Miet- und Kapitaleinnahmen.

Zudem steht jedem Rentner der Rentenfreibetrag zu.

Das heißt, dass nur ein bestimmter Prozentsatz der

Rente zu den Einnahmen zählt und steuerpflichtig

ist. Wie viel das ist, hängt vom Renteneintritt ab:

- Wer 2005 und früher in Rente gegangen ist,

muss 50 Prozent seiner Rente versteuern.

- Danach steigt der Wert kontinuierlich an,

also ab 2006 sind 52 Prozent der Rente

steuerpflichtig.

- Ab 2015 sind es 70 Prozent und ab 2016 sind

es 72 Prozent.

- Ab 2040 muss jeder Rentner seine Rente zu

100 Prozent versteuern.

Genau wie Arbeitnehmer können auch Rentner

bestimmte Kosten absetzen. Das Finanzamt zieht

diese Kosten dann vom Jahreseinkommen ab, nur

der Rest wird versteuert. Absetzbar sind zum Beispiel

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung,

Medikamentenrechnungen sowie Krankheits- und

Pflegeheimkosten. Auch wichtig für Rentner ist

der Altersentlastungsbetrag: Wer über 64 Jahre alt

ist, kann seine Steuerlast um maximal 1.900 Euro

im Jahr senken. Wie hoch der Altersentlastungsbetrag

ausfällt, hängt vom Geburtsjahr ab. Für alle,

die nach dem 1. Januar 1975 geboren sind, entfällt

dieser Vorteil allerdings.

Sie haben noch Fragen? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll

an eine der untenstehenden VLH-Beratungsstellen

und vereinbaren Sie einen Termin.

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.

(VLH) berät Mitglieder im Rahmen des § 4 Nr.11 StBerG.

*02708 Löbau Bahnhofstraße 38 (03585) 474849

*02708 Großschweidnitz Rosenstraße 34 (03585) 402004

*02727 Ebersbach- Hauptstr. 62 (03586) 7652252

Neugersdorf

*02739 Kottmar OT Eibau Hauptstraße 33 (03586) 789311

*02763 Zittau Leipziger Straße 9 (03583) 701394

*02788 Hirschfelde Hauptstraße 32 b (035843) 22154

OT Wittgendorf

*02794 Leutersdorf Bergstraße 16 (03586) 788092

*02796 Kurort Jonsdorf Hänischmühe 9 (035844) 70782

02826 Görlitz Wilhelmsplatz 12 (03581) 653078

*02899 Schönau-Berzdorf An der BHG 4 (035874) 23584

*02943 Weißwasser Grünstraße 7 a (03576) 202975

*


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Dokumentenmappe

Viele wichtige Unterlagen und Papiere sind schwer zu

ersetzen. Deshalb ist es gut, diese übersichtlich in einer

sogenannten „Dokumentenmappe“ an einem festen Platz

aufzubewahren. So können Sie jederzeit zu Regelung von

Behördenangelegenheiten und in einem Notfall darauf

zurück greifen.

Es sollten folgende Dokumente oder Kopien bzw. der Nachweis ihrer Aufbewahrung enthalten sein:

Wichtige Telefonnummern und Adressen

Persönliche Daten, Gesundheitszustand – medizinische Daten

Liste der aktuellen Medikamenteneinnahme

Notfall-Ausweise, Organspende-Ausweis

Im Notfall zu benachrichtigende Personen

Geburtsurkunde / Stammbuch / Heiratsurkunde / Scheidungsurkunde

Testament in häuslicher Aufbewahrung oder bei notarieller Aufbewahrung mit Name und Anschrift des

Notars und Aufbewahrungsnummer bzw. Testament in Aufbewahrung beim Nachlassgericht mit Adresse des

Nachlassgerichts und Aufbewahrungsnummer

Vorsorgevollmacht / Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

Versicherungsunterlagen mit Name und Anschrift der Versicherungen, der zuständigen Vertreter,

Versicherungsnummer

Bankunterlagen / Bankvollmacht / Verträge

Wertpapiere und Sparbücher

Verbindlichkeiten

Rentenbescheide und Anpassungsbescheide

Den Grundbuchauszug bei Haus- oder Eigentumswohnungsbesitz

Hausverwaltung / Mietvertrag

Zeitungen / Zeitschriften / Radio / Fernsehen / Telefon / Mobil

Bestehende Mitgliedschaften


Diese Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und sollte bei entsprechendem Bedarf ergänzt

werden.


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Rentenberatung LINDNER

Diplom-Verwaltungswirt Christian Lindner – Rentnerberater

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Unsere Leistungen im Überblick

• Versorgungsausgleich

• Altersvorsorgeplanung

• medizinische Rehabilitation,

Teilhabe am Arbeitsleben

• gesetzliche Unfallversicherung:

Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

• Beitragserstattung

• Bescheidprüfung

• Rückforderung von Leistungen

• Vertretung in Verwaltungs- und

Widerspruchsverfahren

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(auch über Rechtsschutzversicherung)

• soziale Sicherheit für Existenzgründer

und Selbstständige

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bei Erwerbsminderung

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Weil Sterben zum Leben gehört

Wenn ein Mensch erfährt, dass er an einer unheilbaren, lebensbedrohlichen

Erkrankung leidet, ändert sich alles. Von

einem Moment auf den Anderen verlieren bisher wichtige

Dinge an Bedeutung. Neben Ängsten, Hoffnungslosigkeit

und Fragen kommen kraftzehrende neue Anforderungen

in allen Lebenslagen – für Betroffene und Angehörige.

„Das Einzige, was bleibt, ist die Liebe,

die wir empfangen und geben können.“ Jörg Zink

In dieser Situation bietet ein stationäres Hospiz wie

das Hospiz Siloah in Herrnhut Unterstützung an. Dieses

Haus steht allen Menschen mit einer lebensbedrohlichen

Krankheit offen, bei der eine Heilung ausgeschlossen und

eine palliativ-medizinische Behandlung erwünscht oder

notwendig ist. Schwerkranke und sterbende Menschen

werden auf ihrem letzten Lebensabschnitt liebevoll gepflegt,

versorgt und begleitet. Den Menschen soll geholfen

werden, bis zuletzt würdevoll und ohne unerträgliche

Schmerzen und Ängste zu leben. Es geht dabei weder um

die Verlängerung noch um die Verkürzung des Lebens.

Das Stationäre Hospiz Siloah ist ein Haus der Geborgenheit,

indem auch Angehörigen die notwendige Hilfe und

Unterstützung erfahren. Im Mittelpunkt der stationären

Hospizarbeit steht die Familienidee, bzw. der familiäre

Charakter im Haus. Die Hauptperson ist der Bewohner

mit seinen Wünschen, der individuell seinen Tagesrhythmus

bestimmt. Die Angehörigen werden auf Wunsch in

die Versorgung mit einbezogen und dürfen an der Seite

des schwer erkrankten Menschen leben bzw. ihn jederzeit

besuchen.

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Für Menschen, die Begleitung in Ihrer vertrauten Umgebung,

also möglichst zu Hause benötigen, bietet der

ambulante Hospizdienst seine Unterstützung an. Ein ambulanter

Hospizdienst ergänzt die Leistungen zu schon

bestehenden Einrichtungen wie Kliniken, Pflegediensten,

Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und Kirchgemeinden.

Die Mitarbeiter sind für alle da, die Beistand und Hilfe

in Anspruch nehmen wollen, unabhängig von Alter, Nationalität

oder Glaubensüberzeugung. Die Begleitungen

erfolgen ehrenamtlich und sind kostenlos. Neben der individuellen

Trauerbegleitung, werden auch regelmäßige

Gesprächskreise für Trauernde im Rahmen eines Trauercafés

angeboten sowie Vorträge in der Region gehalten.

Begleitung am Lebensende …

Schwerkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten

Lebensabschnitt begleiten, Geborgenheit und Zuwendung geben,

Angehörigen die notwendige Hilfe und Unterstützung bieten – darin

sieht das Christliche Hospiz Ostsachsen seine Aufgaben.

www.hospiz-ostsachsen.de

Stationäres Hospiz Siloah

035873 362060


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Seniorengerechtes Wohnen im Haus „Lebensfreude“, Lessingstr. 2c, 02763 Zittau

Senioren-Wohngemeinschaft im Haus „Eichgenwäldchen“, 02763 Eckartsberg

Seniorengerechtes Wohnen im Haus „Amselgrund“, Löbauer Str. 24, 02736 Beiersdorf

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