Beelitzer Nachrichten - April 2016

laehns

Foto: Thomas Lähns

Informationen aus unserer Stadt 27. Jahrgang | Nr. 04 | 27. April 2016

BEEL ITZER

NACHRICHTEN

Die Saison

ist eröffnet!

Die Spargelzeit hat begonnen. Zum Auftakt

am 14. April gab es einige Überraschungen

ACHRICHTEN

Die Störche

sind zurück

In der Stadt und den Ortsteilen klappert

es gewaltig: Seit Ende März sind die

meisten Storchennester wieder besetzt.

Das lässt auf Nachwuchs hoffen

Für das Wohl

des Waldes

Zwei Mädchen aus Fichtenwalde haben

mit einer Spenden– und Pflanzaktion ein

beeindruckendes Zeichen für den Erhalt

der heimischen Wälder gesetzt


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TERMINE IM MAI

BEELITZER

NACHRICHTEN

1. Mai: Genießen

Sie bei leckerem

Spargel und Maibowle

den Feiertag,

Josef Jakobs

Spargelhof, Schäpe

21, (033204)

63 572

1. Mai, 11 Uhr:

Tag der offenen

Höfe in der Nuthe-

Nieplitz-Region,

u.A. in der Landlust

Körzin, Bio-

Hof Rabe, Syring

Feinkost

1. Mai: Rundfahrten

mit der Feuerwehr

und Livemusik,

Spargel- und

Erlebnishof Klaistow,

Glindower

Straße 28, 14547

Beelitz,

(033206) 61 071

1. Mai: Musik mit

dem Duo COMA

12-16 Uhr, Jakobs-

Hof in Beelitz,

Kähnsdorfer Weg

1a, (033204) 62

714

1. / 5. / 8. Mai:

frische Spargelgerichte

in entspannter

Atmosphäre im

Landgasthof Rieben,

Riebener

Dorfstr. 9,

(033204) 63915

5. Mai, ab 11 Uhr:

Vario Brass Band

aus Berlin, Josef

Jakobs Spargelhof

in Schäpe

5. Mai: Livemusik

Hofbühne, Spargel

- und Erlebnishof

Info-Nachmittag

zum Thema Pflege

Mehr als 2,6 Millionen Menschen in

Deutschland sind pflegebedürftig. 71

Prozent von ihnen werden zu Hause betreut.

Das wirft Fragen und Probleme auf

- für die Betroffenen, aber auch die Angehörigen.

Der Seniorenbeirat Beelitz

lädt alle interessierten Senioren am 12.

Mai um 15 Uhr zu seiner nächsten thematischen

Veranstaltung ein. Unter dem

Motto „Alles um die Pflege“ sollen Erfahrungen

ausgetauscht und Expertentipps

eingeholt werden. Veranstaltungsort

ist das Seniorenzentrum Nürnbergstraße

38A.

Zu einem Blick hinter die Kulissen der

heimischen Landwirtschaft, von Handwerk

und Verarbeitung laden die Betriebe

in der Nuthe-Nieplitz Region am 1.

Klaistow, Glindower

Straße 28

5. Mai: Live auf

der Bühne spielen

The Revivals 12-16

Uhr Jakobs-Hof in

Beelitz, Kähnsdorfer

Weg 1a

5. Mai, 15 Uhr:

Himmelfahrt mit

Blasmusik im Café

zum Kirschbaum,

Körzin 20

7./8. Mai: Tag

des offenen Ateliers

5. Mai, ab 12 Uhr:

Herrentag in der

Landlust Körzin mit

Menü

8. Mai: Beelitzer

Spargel und Gesang

auf der Hofbühne,

Spargelund

Erlebnishof

Klaistow, Glindower

Straße 28

8. Mai:

„Freebird“ - Oldies,

Schlager,

Rock´n Roll (12-16

Uhr), Jakobs-Hof

in Beelitz, Kähnsdorfer

Weg 1a

8. Mai: Geschenkidee

bestellen

Sie als Überraschung

Ihren

Wunsch - Präsentkorb

mit leckeren

Produkten und

Spargel im Hofladen

bzw. Landladen.

Jakobs-Hof in

Schäpe, Schäpe 21

12. Mai: Seniorenbeirat

lädt ein -

alles um die Pflege,

Beginn 15 Uhr,

Seniorenzentrum

Nürnbergstraße

14.-16 Mai: Pflanzen,

Blumen, Dekorationen

und

viele tolle Ideen

für Garten und

Balkon

14. Mai: Familien

-Spaßlauf, 10 Uhr:

BEREITS AUSGE-

BUCHT Parkplatz,

Spargel- und Erlebnishof

Klaistow,

Glindower Straße

28

15. Mai: Livemusik

Hofbühne,

Spargel- und Erlebnishof

Klaistow,

Glindower Straße

28

15. Mai ab 14

Uhr: Dorf - und

Reiterfest in

Salzbrunn Dorfgemeinschaftshaus

15. Mai: Gottesdienst

zum Pfingstfest

Stadtpfarrkirche

St. Marien-St.

Nikolai, ab 16 Uhr:

Festliches Konzert

der Don Kosaken,

Vorverkauf in der

Tourist-Info, Ein

Buchladen und

dem Gemeindebüro

15. Mai: Frank-

PIANOPUR

unplugged mit

Piano und Stimme

spielt von Elton

John, Karat bis

Beatles, 12- 16 Uhr

Jakobs-Hof in Beelitz,

Kähnsdorfer

Weg 1a,

(033204) 62 714

15. / 16. Mai:

genießen Sie frische

Spargelgerichte

in entspannter

Atmosphäre

Landgasthof Rieben,

Riebener

Dorfstr. 9

15. und 16. Mai:

Deutscher Mühlentag

an der Beelitzer

Bockwindmühle,

Trebbiner

Straße, jeweils ab

10 Uhr Führungen

und Markttreiben,

Pfingstmontag mit

Live-Musik

16. Mai: Wir feiern

am Pfingstmontag

mit dem

Duo COMA, 12-16

Uhr Jakobs-Hof in

Beelitz, Kähnsdorfer

Weg 1a

16.Mai: Livemusik

Hofbühne,

Spargel- und Erlebnishof

Klaistow,

(033206) 61 071

21. / 22. Mai: mit

BB Radio, Beelitzer

Spargelkönigin,

Großer Spargelpyramide,

Tänzen

der Beelitzer

Spargelfrauen

Hofbühne, Spargel

- und Erlebnishof

Klaistow, am 22.

Mai Spargelwettschälen

für Jedermann

22. Mai: Handgemachte

Countrymusik

mit den

Twango Guittars,

12-16 Uhr Jakobs-

Hof in Beelitz,

Kähnsdorfer Weg

1a

24. Mai: Seniorennachmittag

mit

Kaffee, Kuchen

und Musik Dorfgemeinschaftshaus

Wittbrietzen

25. Mai Seniorennachmittag

in

der Gaststätte am

Schützenplatz in

Beelitz, Vorsitzende

Seniorenverband

Beelitz,

(033204) 33 193,

edda-fischer

@web.de

28. Mai: Feier,

Begegnungen,

Überraschungen,

Austausch, Bitte

beachten Sie auch

die regionale Presse.

Treffpunkt Innenhof

Heizhaus,

Parkplatz am

Bahnhof, 100 m

Fußweg Richtung

Wasserturm; FV

HKW e.V.,

(033204) 34703

oder (033204) 39

167

28. Mai, 18.30

Uhr: Themenabend

der Chronikgruppe

im Dorfverein

Buchholz /

Zauche, Vorstellen

der bisherigen

Arbeit, Lesung

alter Sagen und

Aufzeichnungen,

Tag der offenen Höfe am 1. Mai

Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft im Naturpark

Treffpunkt: Buchholzer

Dorfstr. Vor

der Nr. 16

29. Mai: Blasmusikfest

mit dem

Jugendblasorchester

Buchholz und

zwei weiteren Orchestern.

Ortsbeirat

Buchholz, Dorfstraße

29. Mai: Kleintierpräsentation

des

Kleintierzüchterverein

Beelitz

Dorfstraße 5,

14547 Beelitz OT

Buchholz

29. Mai: Erdbeerbowle,

Riesen-

Erdbeerkuchen

(Anschnitt 10 Uhr)

und Livemusik von

der Alten Wache

vor unserem Eiscafe

und Hofbühne,

Spargel- und Erlebnishof

Klaistow,

Glindower Straße

28

29. Mai: Jubiläumsfest

auf dem

Vier-Eichen-Hof.

Sie können u. a.

die Pferde testen

und Reiterspielen

zusehen. Auch für

das leibliche Wohl

ist gesorgt. Schäpe

3 14547 Beelitz

OT Schäpe,

01520 / 174 83 23

29. Mai: Es spielt

die Vario Brass

Band aus Berlin

Jakobs-Hof in Beelitz,

Kähnsdorfer

Weg 1a

Mai ein. Anlass ist der „Tag der offenen

Höfe“, der alle halbe Jahre statt findet.

Dabei kann man unter anderem die Stallungen

des Bio-Hofes Rabe in Körzin

besuchen. Auch die Landlust und das

Café zum Kirschbaum laden zu einem

Besuch. In Zauchwitz sind der Hof der

Familie Syring sowie der Gartenladen

von Familie Lapsien dabei. Aber auch

andere Betriebe, die in der Initiative

„Offene Höfe“ vertreten sind und unter

der Maxime der „gläsernen Produktion“

arbeiten, machen mit.

Infos unter

@

www.offene-hoefe.de


Liebe Leserin,

liebe Leser,

BEELITZER

NACHRICHTEN

es ist endlich wieder Spargelzeit. Das

bedeutet: Frühling, Genuss,

Leichtigkeit! In diesem Jahr sind wir in

Beelitz besonders eindrucksvoll in die

Saison gestartet, denn erstmals wurde in

der Altstadt gefeiert, und das mit einer

bezaubernden Spargelkönigin und vielen

Beteiligten und Unterstützern. Es war

ein kleiner Vorgeschmack darauf, was

uns in den kommenden Wochen

erwartet: Neben jeder Menge Arbeit

auch viele schöne Momente und ein

wenig Stolz, die eigene Stadt zu

präsentieren.

Dieses gemeinsame Zusammenwirken

wollen wir auch künftig nutzen: Wenn

der Gewerbeverein Ende des Monats

sein 25-jähriges Bestehen feiert, sind wir

als Stadt ebenfalls im Boot. Und

natürlich blicken wir auch schon nach

vorn aufs Spargelfest. Nach wie vor gibt

TITEL:

Saisonstart mit Überraschungen S. 4

Ausblick Spargelfest S. 5

Wechsel auf dem Spargelthron S. 5

AUS DEM RATHAUS:

Ringen um Gerechtigkeit S. 7

Vogelsänger in Beelitz S. 8

Stadt fordert Beiträge zurück S. 8

Licht aus für den Klimaschutz S. 9

Kitapersonal gesucht S. 9

AUS DER FEUERWEHR S. 10

Bahnhofsanierung kann beginnen S. 11

VERANSTALTUNGEN: S. 12

AUS STADT UND ORTSTEILEN

Aktionen in Busendorf S. 14

Frauentag in Zauchwitz S. 14

IMPRESSUM S. 14

Die Störche sind zurück S. 15

Therapiegarten in Heilstätten S. 15

NACHRUFE S. 16

Baumpatinnen aus Fichtenwalde S. 17

Kriminalität gesunken S. 17

KIRCHENTERMINE S. 18

LOGISTIKBATAILLON 172:

Auf zur Großübung S. 19

Reservisten auf Übung S. 19

Auf großer Fahrt S. 19

VEREINSLEBEN

25 Jahre Gewerbeverein S. 20

LESERBRIEFE S. 22

Lions Club Beelitz / Zauche S. 23

Spielmannszug Beelitz S. 23

Beelitz hilft! S. 24

Waldkleeblatt e.V. S. 24

Kulturverein Beelitz S. 25

Fiwa Kids e.V. S. 26

Beelitzer Carneval Club S. 27

Sportgemeinschaft Beelitz S. 28

Sternfreunde Beelitz S. 29

Bushido Beelitz S. 30

Tennisverein Sally Bein S. 30

SG Fichtenwalde S. 30

AUS UNSEREN KITAS

INHALT

es die Möglichkeit, sich als Sponsor zu

beteiligen. Und natürlich kann und sollte

man als Verein, Ortsteil, Unternehmen

oder Institution beim großen Festumzug

mitmachen. Auf vielen Hinterhöfen

laufen bereits die Arbeiten am eigenen

Festwagen oder werden die Feinheiten

für den Auftritt abgestimmt.

Wenn Besucher nach Beelitz kommen,

dann fallen ihnen natürlich zunächst die

Äußerlichkeiten ins Auge: Das gepflegte

Stadtbild, welches auch durch

Blickfänger wie unseren neuen

Spargelbrunnen sowie eine schöne

Bepflanzung geprägt ist, oder die

schmucken Ortskerne inmitten der

grünenden Natur. Aber Gäste merken

auch bald, dass die Stadt gerade jetzt, im

Frühling, von einer besonders positiven

Atmosphäre geprägt ist. Die Menschen

stecken voller Tatendrang und sind

allgemein guter Dinge.

Wenn unsere Besucherzahlen - wie

unlängst berichtet - steigen, dann liegt

—— Inhalt ——

Seite 3

das nicht zuletzt daran. Die Spargelstadt

wird auch aufgrund der guten Stimmung

als lebens– und liebenswert empfunden,

als Kommune, in der so Vieles möglich

scheint, was man woanders für

undenkbar hält. Und das lockt Gäste wie

Zuzügler an.

Lassen Sie uns diese gute Stimmung

beibehalten - bei all den täglichen

Sorgen, die uns im Großen wie im

Kleinen plagen. Lassen Sie uns den

Schwung nutzen, den uns der Frühling

verleiht, ob nun bei der Arbeit, im

Ehrenamt oder im Privaten. Und

natürlich bei den Veranstaltungen, die in

den kommenden Wochen wieder in die

Stadt, die Ortsteile und auf die Höfe

locken.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne,

genussvolle und natürlich auch

einträgliche Spargelzeit sowie frohe

Pfingstfeiertage.

Ihre Redaktion

Mit allen Sinnen entdecken S. 31

Lesen, malen, Englisch lernen S. 31

Kindermund S. 31

Blitzlichtgewitter am Burgwall S. 32

Zu Besuch beim Förster S. 32

AUS DEN SCHULEN

Diesterweg Grundschule S. 34

Clowns an der Oberschule S. 35

Kursfahrt nach London S. 35

Gymnasium sagt Danke S. 36

Staunen bei der Gymnasiastica S. 37

Besuch im Gläsernen Labor S. 37

RATGEBER

Heilpflanze des Monats S. 38

Nodienste Heilpraktiker S. 38

Sommer, Sonne, Sonnenbrand S. 39

Spargel und Folie S. 40

Lesetipps S. 41

FAMILIENANZEIGEN S. 42

JUBILÄEN S. 44

GEWERBLICHE ANZEIGEN S. 35


Seite 4

inen solchen Auftritt hatte

E noch keine vor ihr: Vom

Martinshorn begleitet und auf der

Drehleiter stehend ist Sarah Wladasch

am Donnerstagvormittag in

die Altstadt eingeschwebt. In

einem strahlend pink-violetten

Kleid und mit einem noch strahlenderen

Lächeln hat sie als die

neue Beelitzer Spargelkönigin für

einen besonderen Auftakt zur

diesjährigen Saison gesorgt.

Auch darüber hinaus steckte die

Eröffnung der Beelitzer Spargelsaison

2016 voller Überraschungen

und kleiner Premieren: Erstmals

wurde dieses Ereignis von

einem Fest für Beelitzer Bürger

und Gäste in der Altstadt flankiert,

erstmals gab es einen regionalen

Markt mit Ständen Beelitzer

Erzeuger und erstmals hatten

sich neben dem Spargelverein

mit der Stadt, den Gewerbetreibenden

und der Feuerwehr weitere Partner

beteiligt. Für die Feuerwehr schlägt

das Herz der neuen Hoheit, nicht zuletzt

weil ihr Lebensgefährte seit Jahren als

Brandschützer in der Beelitzer Wehr

aktiv ist.

Zum Saisonauftakt wurde auch ein neuer

Brunnen auf dem Kirchplatz eingeweiht,

den der Spargelverein

der Stadt und ihren

Bürgern gestiftet hat. Geziert

wird der Brunnen

von einer Bronzeskulptur:

Die Nachbildung einer

TITEL

BEELITZER

NACHRICHTEN

Saisonstart mit Überraschungseffekt

Zur Eröffnung der Beelitzer Spargelsaison gab es kleine und große Premieren

Wer sticht am besten? Zum Saisonauftakt bewiesen Bürgermeister Bernhard Knuth, Agrarminister Vogelsänger,

Spargelkönigin Sarah Wladasch und Landrat Wolfgang Blasig Routine. Fotos unten: Am Vormittag „schwebte“

die neue Spargelkönigin in der Altstadt ein. Auf dem Kirchplatz gab es Markttreiben und ein Fest. Fotos: Lähns

historischen Beelitzer

Spargelstecherin hat der

in Nürnberg lebende

Bildhauer Lutz Backes

geschaffen. Vielen ist er

auch als Karikaturist unter

dem Pseudonym

„Bubec“ bekannt. Backes

und seine Frau Elfriede

sind der Stadt seit Jahren

verbunden – ebenso wie

die bekannte Entertainerin

Dagmar Frederic, die am Donnerstag

ebenfalls vor Ort war und mit den Kindern

der Kita „Sonnenschein“ das Spargellied

sang.

Letztendlich hat sich gezeigt: Ganz Beelitz

ist bereit für die hierzulande schönste

Zeit des Jahres. In den kommenden

Wochen werden wieder unzählige Genießer

und Ausflügler auf in die Stadt

und auf die Höfe strömen, um den Beelitzer

Spargel feldfrisch zu kaufen oder

vor Ort in den Hofrestaurants zu probieren.

„In diesem Jahr schmeckt er besonders

spargelig“, versprach Manfred

Schmidt, Chef des Spargelvereins augenzwinkernd.

Wie sollte es auch anders

sein? Immerhin steht die Marke

Beelitzer Spargel“ seit jeher für Frische

und Natürlichkeit. Bürgermeister

Bernhard Knuth würdigte bei dieser

Gelegenheit das Verdienst der Spargelbauern,

die die Tradition des Sparelanbaus

aus den 1920er Jahren nach der

Wende so erfolgreich wiederbelebt haben.

Die Anbaufläche des Beelitzer Spargels

liegt bei mittlerweile 1600 Hektar,

zwölf Betriebe arbeiten unter der Dachmarke.

Brandenburgs Agrarminister

Jörg Vogelsänger (SPD) erklärte, dass

„die Entwicklung der Unternehmen, das

im Wortsinn sichtbare Wachstum der

Region und den Stolz auf seine Traditionen

bewundernswert“ seien. Vogelsänger

sprach von einem Wandel, den die

Stadt Beelitz in den vergangenen Jahren

vollzogen habe und der

sich in den Menschen und

den Aktivitäten wiederspiegele.

Potsdam-Mittelmarks

Landrat Wolfgang

Blasig (SPD), der die

letzten Tage eisern ausgeharrt

hatte, bis es den

ersten Beelitzer Spargel

gibt, geriet ebenfalls ins

Schwärmen: „Auch heute

kann man wieder sehen,

wie toll diese Stadt ist

und wie viel hier los ist.“

Im Anschluss an den offiziellen

Teil in der Altstadt

wurde auf einem Feld bei

Schlunkendorf der offiziell

erste Beelitzer Spargel von königlicher

Hand gestochen. Sarah Wladasch,

die bereits als Kind Spargel im großelterlichen

Garten geerntet hatte, ging mit

viel Professionalität ans Werk – und mit

jeder Menge Ausstrahlung. In der Altstadt

wurde unterdessen bis in den

Nachmittag gefeiert – mit uriger Volksmusik

und natürlich mit frischem Beelitzer

Spargel.

Red.


BEELITZER

NACHRICHTEN

Wenn die Spargelsaison rund um Beelitz

ihren Höhepunkt erreicht hat, wird

in der Stadt gefeiert: Vom 3. bis 5. Juni

steigt in diesem Jahr wieder das beliebte

Spargelfest – mit einem bunten Markttreiben

in der Altstadt, offenen Höfen,

und Live-Musik auf mehreren Bühnen.

Auftritte wird es unter anderem mit der

Band Voxxclub und dem „König von

Mallorca“, Jürgen Drews, am Samstagabend

geben. Für den Sonntag stehen

die Schlagergruppe Wind, Entertainer

Tony Marshall und Ross Antony auf

dem Programm.

Mit einem solch einmaligen Aufgebot

an bekannten Künstlern wird die Spargelstadt

auch in diesem Jahr wieder

Gäste aus mehreren Bundesländern anlocken.

„Das Spargelfest ist zu einem

Aushängeschild für unsere Stadt und die

ganze Region geworden – es zeigt, dass

Beelitz bunt und lebendig ist“, sagt Bürgermeister

Bernhard Knuth. Bereits im

TITEL

Audienz beim „König von Mallorca“

Zum Spargelfest vom 3. bis 5. Juni treten wieder viele bekannte Stars in Beelitz auf

vergangenen Jahr

hatten 35 000 Gäste

drei Tage lang friedlich

miteinander in

der historischen Altstadt

gefeiert.

Neben großen Namen

aus beteiligen sich

wieder Vereine und

Künstler aus der Stadt

selbst am Programm.

Dazu gehört auch der

große Festumzug am

Sonntag, wenn Spargelbauern,

Handwerksbetriebe,

Kitas,

Schulen und Vereine

einen Korso durch die

Straßen bilden – angeführt

von der amtierenden Spargelkönigin

und der traditionellen Spargelpyramide.

Bereits am Freitagabend gibt es

zum Auftakt ein Chorkonzert in der 800

Seite 5

Jahre alten Stadtpfarrkirche.

Für das junge

Publikum erklingt im

Anschluss rockige

Live-Musik unter

freiem Himmel.

Abseits des Trubels

wird es am Festwochenende

auch ruhigere

Ecken geben, an

denen man ausspannen

kann – dazu gehören

vor allem die Altstadthöfe,

in denen

feldfrischer Spargel

serviert wird, der Regionalmarkt

auf dem

Kirchplatz, an dem

man Erzeugnisse aus

Havelland und Fläming probieren kann,

sowie der Park an der Nieplitz mit dem

So ging es 2015 beim Spargelfest zu.

großen Altstadtspielplatz für Kinder und

dem Freibad.

Red.

Abschied von Stadt und Krone

Dana Beiler wird Beelitz im Herzen behalten. Mittlerweile wohnt und arbeitet sie in Hamburg

Dana Beiler wird Beelitz im Herzen

behalten – auch wenn sie wieder in der

Ferne weilt. Die Spargelkönigin der

vergangenen Saison hat ihren Masterabschluss

im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung

in der Tasche und

lebt und arbeitet mittlerweile in Hamburg.

„Ich habe in den vergangenen

zwölf Monaten erfahren, wie schnell

Beelitz sich entwickelt und es macht

mich stolz, die Spargelstadt als meine

Heimat zu bezeichnen“, sagt sie. „Stadt

mit Köpfchen“ – der

Slogan passe auf allen

Ebenen. Mitte März

wurde sie offiziell

vom Spargelverein

aus dem Amt verabschiedet.

Zugleich

wird ihre Nachfolgerin

Sarah Wladasch

inthronisiert.

Ein bisschen Wehmut

wird wohl dabei sein,

wenn die 27-jährige Dana nicht nur der

Spargelkrone, sondern auch ein bisschen

ihrer Heimatstadt Lebewohl sagt. Sie

spricht von einem weinenden und einem

lachenden Auge - immerhin freue sie

sich auch auf ihre neuen Herausforderungen.

Und die Erlebnisse des vergangenen

Jahres, die kann ihr ohnehin niemand

nehmen. „Ich werde häufig gefragt,

was das Schönste war - und ich

habe bis heute keine Punktantwort gefunden“,

sagt sie. „Ich durfte Teil von

wunderbaren Veranstaltungen sein –

von der Saisoneröffnung über Veranstaltungen

auf den Höfen, die Bundesgartenschau,

das Spargelfest und die

Beelitzer Festspiele bis zum aufregenden

Ende auf der Grünen Woche.“

Spannend sei auch immer wieder der

Blick hinter die Spargelkulissen gewesen,

die Eindrücke

vom Spargelfeld bis

hin zum Wochen-

Dana Beiler (r.) mit ihrer Nachfolgerin

Sarah Wladasch.. Foto: Gérard Lorenz

markt. „Persönliche

Highlights waren auch

die Events mit der

brandenburgischen

politischen Spitze, wo

ich neue Eindrücke

für meine Masterthesis

über Asylbewerber

und Flüchtlinge gewinnen

konnte.“ Thema ihrer Abschlussarbeit,

die sie neben ihrer Amtszeit

geschrieben hat, sind die „Belastungen

und Ressourcen von Asylbewerbern

in Brandenburg“ – eine Frage, die

aktueller kaum sein könnte.

Und da waren natürlich die Menschen,

denen Dana Beiler im Laufe ihrer Amtszeit

begegnet ist: Bürger aus Beelitz und

der Region, Besucher der Stadt und

auch der ein oder andere Prominente.

„Ich möchte mich für das Vertrauen

bedanken, dass die Stadt mit all ihren

Einwohnern und natürlich der Beelitzer

Spargelverein in mich gesetzt haben –

und dafür, dass mir diese Chance ermöglicht

wurde.“

Auch dem Friseursalon Schreinicke und

Kretschmer dankt sie: „Das Team hat

mich immer mit einem Lächeln aufgenommen

und mit außerordentlicher

Qualität für die offiziellen Termine vorbereitet

– auch wenn die sich überschlagen

oder kurzfristig geändert haben.

Danke auch an Gérard Lorenz, ohne den

mir der Einstieg in die Rolle der Spargelkönigin

sicher nicht so gut gelungen

wäre.“ Ihrer Nachfolgerin wünscht die

scheidende Spargelkönigin indes „eine

wunderschöne Saison mit vielen aufregenden

Erfahrungen“. „Liebe Sarah,

genieße diese Zeit mit allen Sinnen!“

Auch ihrer Familie und den Freunden

sei sie dankbar: „Sie haben mich von

der ersten Minute bis zur letzten unterstützt.“

Immerhin: Sie haben Dana jetzt

wieder für sich – auch wenn sie der ein

oder andere Beelitzer auch in Zukunft

noch erkennen wird, wenn sie dann mal

zu Besuch in ihrer Heimat ist. Red.


Seite 6

BEELITZER

NACHRICHTEN


Foto: Thomas Lähns

BEELITZER

NACHRICHTEN

Ringen um Gerechtigkeit

Altanschluss-Beiträge:

Verband soll Folgen einer

freiwilligen Rückzahlung

an alle Betroffenen prüfen.

Land wartet auf neues

Gutachten

Die Stadt Beelitz sucht weiter nach einer

fairen Lösung im Umgang mit den Altanschlussbeiträgen.

Der Wasser– und

Abwasserzweckverband Nieplitz soll

jetzt die konkreten Auswirkungen einer

freiwilligen Rückzahlung trotz bestandskräftiger

Bescheiden prüfen - so geht es

aus seiner Empfehlung des Hauptausschusses

hervor. Das Gremium war damit

einem Antrag der Stadtverwaltung

gefolgt. „Natürlich könnte man sich jetzt

zurücklehnen und auf die Bestandskraft

verweisen. Aber dadurch würden die

Menschen das Vertrauen in jegliches

Verwaltungshandeln verlieren“, erklärte

Bürgermeister Bernhard Knuth. In Zukunft

würde so mancher Bürger jedem

Bescheid misstrauen, egal, von welcher

Behörde er ausgestellt wird.

Das Bundesverfassungsgericht hatte

Ende vergangenen Jahres die nachträgliche

Erhebung von Beiträgen für Abwasseranschlüsse,

die vor 1990 gelegt worden

sind, gekippt. Viele Verbände haben

daraufhin angekündigt, zumindest jenen

Altanschließern ihre Beiträge zurückzuzahlen,

die in Wiederspruch gegangen

waren oder sogar geklagt haben. Bei

jenen, die anstandslos gezahlt hatten,

erlangten die Beitragsbescheide trotz der

mittlerweile infrage gestellten Grundlage

Bestandskraft.

Ihnen blieb lediglich die Chance, eine

Wiederaufnahme des Verfahrens beim

Verband zu beantragen. Die Stadt Beelitz

hat das für ihre öffentlichen Liegenschaften

getan, nachdem auch die Nachbargemeinde

Seddiner See diesen Schritt

gegangen war. Beide teilen sich den

WAZ Nieplitz. Allerdings ist unklar,

Einheitseiche in Not

Baumscheibe am Kirchplatz muss vergrößert werden

Die vor über 25 Jahren gepflanzte Einheitseiche

am Fuße der Stadtpfarrkirche

droht abzusterben. Das hat eine Untersuchung

des Baumsachverständigen Prof.

Dr. Jörn Pabst ergeben. Pabst hatte die

unlängst vorgenommenen Baumschnittarbeiten

in der Post– und Berliner Straße

koordiniert und in dem Zuge auch den

symbolträchtigen Baum am Kirchplatz

AUS DEM RATHAUS

welche Wirkung ein solcher Antrag

überhaupt haben kann.

Das Innenministerium des Landes hat

mittlerweile in einem Rundschreiben

davor gewarnt, Beiträge trotz Bestandskraft

zurückzuzahlen. „Solche Beschlussanträge

besitzen wegen der sehr

hohen Summen von Beitragsrückzahlungen

eine ganz erhebliche rechtliche und

wirtschaftliche Tragweite, die geeignet

sein kann, die stetige Aufgabenerfüllung

durch den Aufgabenträger ernsthaft in

Frage zu stellen“, heißt es in dem Papier.

Das Ministerium hat jetzt ein Rechtsgutachten

in Auftrag gegeben, das die Folgen

der Urteile des Bundesverfassungsgerichtes

untersuchen soll. Die ersten

Ergebnisse werden für Mai erwartet.

Bis dahin wird empfohlen, vor einem

Beschluss zur freiwilligen Rückzahlung

durch die Verbandsversammlung erst

einmal konkrete Fragen nach den Konsequenzen

zu klären. Dazu gehörte neben

der Ermittlung der zu erwartenden Gesamtsumme

der Rückzahlungen auch die

Auswirkungen auf die künftigen Nutzungsgebühren.

Ebenfalls geprüft werden

sollen die wirtschaftlichen Konsequenzen

für den Verband - ist er danach

noch liquide und handlungsfähig?

Seite 7

Können sich Zweckverbände eine freiwillige Beitragsrückzahlung leisten? Das Innenministerium zweifelt.

Schließlich müsse auch festgestellt werden,

ob erhöhte Gebühren perspektivisch

ausreichen, um einen Kredit zu refinanzieren,

aus dem die Beiträge zurückgezahlt

werden müssten. Die Punkte sind

auch Teil des Beelitzer Beschlusses.

„Jeder muss sich jetzt für seinen Verband

fragen: Was passiert, wenn man

alles zurückzahlt“, erläuterte Rechtsanwalt

Klaus Herrmann von der Potsdamer

Kanzlei Dombert, die die Stadt auch in

Altanschlussfragen vertritt. Bis das vom

Ministerium beauftragte Gutachten nicht

vorliegt, würde ein Verband, der bestandskräftige

Bescheide zurückzahlt,

rechtswidrig handeln. Herrmann betonte,

dass sich die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes

nur auf jene Grundstückseigentümer

auswirken würden, die

Wiederspruch gegen ihre Bescheide eingelegt

hatten.

Als möglicher Ausweg soll jetzt auch

untersucht werden, inwieweit ein Gebührensplitting

für Gerechtigkeit sorgen

könnte. „Wenn eine nennenswerte Gruppe

zusammenkommt, könnten verschiedene

Gebühren erhoben werden“, so

Rechtsanwalt Herrmann. Eine Abgabengleichheit

könne durchaus auch auf diesem

Wege hergestellt werden.

ins Auge gefasst. Die Spitze der Krone

sei bereits abgängig.

Wie Bürgermeister Bernhard Knuth jetzt

im Hauptausschuss informierte, sei laut

Experten die Baumscheibe von Anfang

an zu klein gewesen, das Wurzelwerk

habe sich nicht frei entfalten können. „Es

ist ein sehr symbolträchtiger Baum, den

wir retten wollen“, erklärte der Bürgermeister.

Die Baumscheibe soll jetzt auf

rund drei Meter Durchmesser vergrößert

werden.

Die Eiche war gemeinsam von einer

Delegation der Partnergemeinde Alfter

um die damalige Bürgermeisterin Bärbel

Steinkämper und Vertretern der Spargelstadt

um den damaligen Bürgermeister

Wardin gepflanzt worden.


Foto: Thomas Lähns

Seite 8

Mit Vogelsänger

in den Wipfeln

Brandenburgs Landwirtschaftsminister

Jörg Vogelsänger (SPD) war Ende März

im Rahmen eines Arbeitsbesuches in die

Spargelstadt gekommen. Kern der Gespräche

mit Bürgermeister Bernhard

Knuth waren neben der anstehenden

Spargelsaison vor allem die zahlreichen

Projekte, welche Beelitz im Rahmen der

so genannten LEADER-Förderung der

EU beim Land eingereicht hat.

So hat sich die Spargelstadt in der aktuellen

Förderperiode unter anderem um

Geld für ein neues touristisches Leitsystem

entlang der „Spargelstraße“ beworben

– und damit auch die Lokale Aktionsgruppe

Fläming-Havel überzeugt.

Bei einem im vergangenen Jahr gestarteten

Projektauswahlverfahren hatte die

Spargelstraße 59,5 von möglichen 60

AUS DEM RATHAUS

Brandenburgs Agrarminister war Ende März in

Beelitz. Der Ausflug führte auch nach Heilstätten

Georg und Beate Hoffmann, Jörg Vogelsänger,

Bernhard Knuth (v.l.). Fotos: Lähns

Punkten erreicht und damit die Kriterien

voll erfüllt. Geplant ist eine einheitliche,

klar verständliche und ästhetische Ausschilderung

touristischer Anlaufstellen

entlang der Bundesstraßen und Radwege

zwischen den Beelitzer Ortsteilen bis in

die Nachbarkommunen.

Mit insgesamt sechs verschiedenen Projekten

ist die Stadt Beelitz für die LEA-

DER-Förderperiode angetreten, unter

anderem auch mit der derzeitigen Sanierung

der Schinkelkirche Schäpe und

deren spätere Nutzung auch für kommunale

und kulturelle Zwecke sowie der

Bau einer Mehrzweckhalle im Ortsteil

Fichtenwalde. Auch der lang ersehnte

Bau von Radwegen zwischen Fichtenwalde

und Klaistow sowie zwischen

Zauchwitz und Rieben und schließlich

der Ausbau des Klaistower Dorfkerns

stehen auf dem Programm.

Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus

besuchte der Minister den Baumkronenpfad

in Beelitz Heilstätten, wo

seit der Eröffnung im September 2015

bis heute schon ungefähr 70 000 Besucher

gezählt wurden. Georg Hoffmann,

Inhaber der Heilstätten Projektgesellschaft

und Betreiber der Anlage, erläuterte

Vogelsänger seine Pläne für das

Areal im A-Quadranten der einstigen

Lungenkliniken. Schritt für Schritt sollen

die um 1900 errichteten Gebäude saniert

und mit Leben gefüllt werden. Red.

In eigener Sache: Redaktion zieht um

Im Rahmen einer Umstrukturierung der

Beelitzer Stadtverwaltung wird das Büro

der Beelitzer Nachrichten Ende April

umziehen. Sie finden uns künftig in dem

bisherigen Beratungsraum in der Poststraße

15 im Erdgeschoss. Wenn Sie

während der Umzugszeit persönlich Anzeigen

abgeben möchten, beachten Sie

bitte die Aushänge. Ansonsten sind wir

wie gehabt per Email erreichbar. Red.

BEELITZER

NACHRICHTEN

Deutsches Haus:

Stadtwerke auf

Betreibersuche

Objekt soll in zwei Jahren

bezugsfertig sein

Die Planungen für Sanierung und Umbau

des einstigen Deutschen Hauses

schreiten voran: Laut aktuellen Entwürfen

des Planungsbüros Paul & Störmer

soll das geschichtsträchtige Gebäudeensemble

vor den Toren der Altstadt so

hergerichtet werden, wie es in den

1920er Jahren ausgesehen hatte. Damals

war die Glanzzeit des Hauses als Kino

und Ausflugslokal, die Stadt stand insgesamt

in kultureller Blüte.

Die Fassade wird laut den Entwürfen

originalgetreu mit Zierbanden, dem

Schriftzug und historisch nachempfundenen

Türen erneuert. Auch die Zinnenmauer

über dem Tor sollen übernommen

werden. In zwei Jahren soll das Objekt

bezugsfertig sein.

Die Stadtwerke Beelitz, die die Sanierung

übernehmen, suchen indes schon

jetzt nach einem Betreiber für das Restaurant.

Auf 300 Quadratmetern ist

So sieht der aktuelle Entwurf des Planungsbüros

Paul & Störmer aus.

Platz für 77 Innenplätze, weitere Außenplätze

sollen auf dem Hof entstehen, die

Pacht liegt bei rund 13 Euro pro Quadratmeter,

wie es in dem Exposé heißt,

welches jetzt veröffentlicht worden ist.

Für die anderen Bereiche ist die Nutzung

indes schon geklärt: Der historische Saal

mit 464 Quadratmetern Fläche soll wieder

für Veranstaltungen genutzt werden.

Das ehemalige Stallgebäude auf dem

Hof soll für Sanitäranlagen und als Lager

genutzt werden. Darüber hinaus entstehen

im Haupthaus sieben Appartements,

zum Teil mit Kochnische und

Balkon, zwei weitere große Appartements

sollen im früheren Wohnhaus der

Familie Lintow geschaffen werden. Darüber

berichtet Bürgermeister Bernhard

Knuth unlängst im Hauptausschuss. Er

sei froh, dass dieses geschichtsträchtige

Ensemble in das städtische Leben zurück

geholt wird, so der Bürgermeister.

Das Exposé ist zu finden auf

@

www.beelitz.de


BEELITZER

NACHRICHTEN

AUS DEM RATHAUS

Licht aus für den Klimaschutz

Beelitz hat sich erstmals an

der internationalen „Earth

Hour“ des WWF beteiligt -

und für eine Stunde die Altstadtlaternen

ausgeschaltet

Der Mond strahlte am 19. März besonders

hell über der Beelitzer Altstadt: Um

20:30 Uhr gingen rund um die Stadtpfarrkirche

die Straßenlampen aus und

ließen dem natürlichen Licht jede Menge

Raum. Es handelte sich aber nicht um

einen technischen Defekt - sondern um

ein Zeichen für den Klimaschutz. Als

einzige Kommune im Landkreis Potsdam-Mittelmark

hat sich die Spargelstadt

an der internationalen „Earth

Hour“ des World Wide Fund for Nature

(WWF) beteiligt und absichtlich für eine

Stunde das Licht ausgemacht.

„Ich bin stolz, dass wir uns in die Vielzahl

jener Städte einreihen, die ein solches

Zeichen für unsere Erde setzen“,

sagte Bürgermeister Bernhard Knuth. Er

hatte persönlich die Hauptsicherung für

die Altstadtbeleuchtung umgelegt und

nach einer Stunde wieder aktiviert. Wie

in Beelitz gingen überall

auf der Welt die

Lichter aus - zumeist

die Beleuchtung berühmter

Wahrzeichen

wie der Oper in Sidney,

Big Ben in London

und das Brandenburger

Tor in Berlin.

Seit 2007 gibt es diese

Aktion, an der sich

mittlerweile über 7000

Städte beteiligen.

Deutschlandweit sind

es laut Angaben des

WWF in diesem Jahr

241 gewesen, in Brandenburg

hatten sich neben Beelitz auch

Trebbin, Brieselang und Frankfurt

(Oder) beteiligt.

Während sich vor allem für die größeren

Städte die Earth Hour auch in der Energiebilanz

bemerkbar macht - Toronto

hatte 2009 eine Einsparung von 15 Prozent

ermittelt - überwiegt in der Spargelstadt

der symbolische

Charakter. Immerhin

wurde die Altstadtbeleuchtung

wie auch

die in anderen Wohngebieten

und Ortsteilen

vor gut einem Jahr

auf moderne LED-

Technologie umgerüstet.

Dadurch werden

bis zu 70 Prozent

Energie und jede Menge

Kosten eingespart.

Seite 9

Nur der Mond und hin und wieder ein paar Autoscheinwerfer erhellten die Altstadt. Ein eindrucksvolles

Zeichen für den Klimaschutz. Foto unten: Bürgermeister Knuth hatte persönlich die Sicherung umgelegt.

Insgesamt vermeidet

die Stadt gegenüber

früheren Jahren überdies

einen Kohlendioxid-Ausstoß

von bis zu 118 Tonnen pro

Jahr.

„Der Klimaschutz liegt uns in Beelitz am

Herzen“, erklärt Bürgermeister Knuth

und führt noch weitere Projekte an: die

begonnene Umrüstung des Verwaltungsfuhrparks

auf Elektrofahrzeuge, Energiesparprogramme

für öffentliche Gebäude

und die Installation einer öffentlichen

Elektrotankstelle vor der Tourist-Info.

Eine zweite soll demnächst am Lustgarten

installiert werden. Auch die Zahl der

Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet

kann sich sehen lassen: Auf 132 Dächern

wird mittlerweile Sonnenstrom gewonnen,

zehn davon stellt die Kommune zur

Verfügung. Und die Stadtwerke betreiben

mittlerweile zwei Blockheizkraftwerke,

um Strom und Wärme aus einem

Guss zu produzieren.

Klimaschutz, sagt der Bürgermeister,

wird in Beelitz nicht nur einmal im Jahr

betrieben. Aber am jenem Samstagabend

wurde er besonders eindrucksvoll in

Szene gesetzt.

Red.

Beelitz stellt neues Kitapersonal ein

Drei Erzieher/Erzieherinnen für Tagesstätten der Stadt und Leiter/Leiterin für die Kita Sonnenschein gesucht

Die Stadt Beelitz sucht derzeit neues

Personal für ihre Tagesstätten. Zum

nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens

aber ab 1. August sind drei Erzieher-

Stellen mit einer Wochenarbeitszeit von

zunächst 30 Stunden zu besetzen, eine

Erhöhung der Arbeitszeit ist möglich.

Wer über eine entsprechende Ausbildung

und die staatliche Anerkennung als

Erzieherin/Erzieher verfügt, kreativ und

flexibel ist sowie gut im Team arbeiten

kann, möge sich schriftlich bei der Stadtverwaltung,

Bereich Personal, Berliner

Str. 202, bewerben.

Ebenfalls gesucht wird eine neue Leiterin

oder ein Leiter für die Naturkita Sonnenschein

in der Nürnbergstraße. Die

Stelle wird frei, weil die bisherige Leiterin

in Ruhestand geht. Wer eine entsprechende

Qualifizierung (abgeschlossenes

Studium der Sozial– oder Heilpädagogik

oder vergleichbar - bzw. Ausbildung mit

Leitungsqualifizierung) vorweisen kann,

sollte sich bis zum 13. Mai bei der Stadtverwaltung

bewerben. Die Kita Sonnenschein

hat eine pädagogische Ausrichtung

als Naturkita und betreut rund 80

Kinder im Alter von 0 bis sechs Jahren.

Bis 6. Mai ist überdies auch eine Stelle

innerhalb der Stadtverwaltung im Bereich

Kitas, Schulen & Soziales ausgeschrieben.

Auch hier sind Bewerbungen

willkommen.

Red.

Weiteres im amtlichen Teil dieser Ausgabe

sowie auf www.beelitz.de unter

Stellenangebote.


Seite 10

FREIWILLIGE FEUERWEHR

BEELITZER

NACHRICHTEN

Ein Tag für den Nachwuchs

Beelitzer Kinder– und Jugendfeuerwehrleute erlebten einen spannenden Berufsfeuerwehrtag

Ob Löschangriff, Knotenkunde

oder Erste Hilfe:

Schon die jüngsten Beelitzer

Feuerwehrleute wissen, was

ein Brandschützer können

muss. Ihr eigenes Geschick

durften sie beim diesjährigen

Berufsfeuerwehrtag Mitte

März zeigen - und viel Neues

dazulernen. Insgesamt 75

Kinder und Jugendliche waren

Mitte März dabei - eine

beachtliche Zahl die zeigt,

dass es auch in Zukunft gut

um die Feuerwehr in Beelitz

bestellt ist.

Auf dem Programm stand für

die Kinderfeuerwehren am

Vormittag unter anderem ein

Besuch des Feuerwehrtechnischen

Zentrums in Beelitz

Heilstätten, in dem nicht nur

Lehrgänge stattfinden, sondern

auch die Katastrophenschutzeinheit

des Landkreises

stationiert ist. Gleich

nebenan konnten sie die Rettungswache

besichtigen und

sich von den Rettungsassistenten

der Johanniter Unfallhilfe

erklären lassen, was auf

ein Rettungsfahrzeug gehört

und wie schnell der

Die Jüngsten lernten unter anderem den

Polizeialltag kennen. Ein Höhepunkt im

wahrsten Sinne war der Baumkronenpfad.

Auf dem Feuerwehrhof in der Berliner Straße lernten die Jugendfeuerwehrleute bei den Profis den lebenswichtigen

Einsatz von Spreizer und Metallschere im Rahmen der technischen Hilfeleistung kennen. Foto: Matzel

„Krankenwagen“ vor Ort

sein muss, wenn man ihn

ruft. Außerdem waren die

Kinder zu Besuch auf dem

Baumkronenpfad und konnten

auf diesem Wege schon

mal ihre Höhentauglichkeit

testen, die sie vielleicht irgendwann

mal auf der Drehleiter

brauchen werden.

Am Nachmittag besuchten

die Mini-Brandschützer

die Polizeiwache

Beelitz, wo Wachenleiter

Dieter Richter

und Revierpolizistin

Gabriele Jordan aus

ihrem Dienstalltag berichteten

und den Kindern

sogar den Polizeigewahrsam

zeigten. In

der Sporthalle der

Diesterweg Grundschule

gab es danach einen

Erste-Hilfe-Kurs und

Experimente, bei denen

unter anderem gezeigt

wurde, welche Materialien

wie brennen und

gelöscht werden müssen.

Im Anschluss konnten

sich die Kleinen noch einmal

toben und spielen.

Bei den Jugendwehren standen

Stationen wie „Knoten

und Stiche“ auf dem Programm,

außerdem wurde

gezeigt, wie man im Brandfall

an das nötige Löschwasser

herankommt - und dass

man sich notfalls auch an

natürliche Gewässer wie die

Nieplitz halten kann. Auf

dem Hof der Feuerwehr Beelitz

zeigten die Profis darüber

hinaus, wie man mit

Metallschere und Spreizer

technische Hilfe leistet und

Unfallopfer aus ihren Fahrzeugen

befreit. Auch die

lebensrettende Erste Hilfe

stand dabei auf dem Programm.

Zwischen den Stationen

war immer wieder Platz

für Fragen, welche die Ausbilder

fundiert beantworteten.

Für die Verpflegung der

Nachwuchsbrandschützer

sorgte an diesem Tage die

Fleischerei Meissner.

„Für die Teilnehmer war der

Tag mit so vielen Stationen

zwar durchaus anstrengend,

aber auch sehr schön und

spannend“, so Stadtjugendwart

Stefan Matzel. „Die

Kinder und Jugendlichen

waren durchweg interessiert,

ließen sich mitreißen und

spornten sich auch immer

wieder gegenseitig zum Mitmachen

an.“

Durch den Berufsfeuerwehrtag

seien schließlich nicht

nur Inhalte vermittelt, sondern

auch der Zusammenhalt

über die Ortswehren hinaus

gefestigt worden: So wurde

bei der Einteilung der 35

Jugendfeuerwehrleute darauf

geachtet, dass in jeder Gruppe

Feuerwehrleute aus verschiedenen

Ortsteilen vertreten

sind.

Red.

Ein großes Dankeschön an

dieser Stelle an die vielen

Unterstützer und Helfer, die

den Berufsfeuerwehrtag zu

einem spannenden und

nachhaltigen Erlebnis für die

Kinder und Jugendlichen

gemacht haben!


BEELITZER

NACHRICHTEN

B

eelitz kann endlich mit

der Sanierung des Stadtbahnhofes

beginnen:

Rund ein Jahr, nachdem die Anträge

beim Landkreis gestellt

wurden, ist jetzt die Baugenehmigung

erteilt worden. Das historische

Empfangsgebäude am Fuße

des Beelitzer Wasserturms soll

künftig ein Restaurant beherbergen

sowie Wohnungen und Büroräume.

Außerdem wird der Tourismusverband

Fläming seinen

Sitz aus der Beelitzer Altstadt in

den Bahnhof verlegen.

„Wir können jetzt mit der Ausschreibung

der einzelnen Leistungen

beginnen“, kündigte Bürgermeister

Bernhard Knuth an.

„Je nach Fortschritt könnten die

Hauptarbeiten noch in diesem

Jahr erfolgen, sodass das Gebäude

im kommenden Jahr bezugsfertig

wird.“ Ob der ursprünglich

geplante Eröffnungstermin zur

Spargelsaison 2017 noch zu halten

ist, werde sich zwar zeigen

müssen. „Wir werden aber darauf

drängen – zumal die künftigen

Nutzer schon in den Startlöchern

stehen“, so der Bürgermeister.

Zu den Mietern gehört die Beelitzer

Familie Rehkopf, die das

Restaurant im südlichen Gebäudeteil

betreiben und in den Räumen

im Obergeschoss wohnen

wird. Die Nachricht, dass es endlich

losgehen soll, sorgte dort für

Jubel. „Wir warten seit mehreren

Jahren und sind dementsprechend

erleichtert“, sagte gestern Christian

Rehkopf, der eine IT-Firma

hat. Seine Frau ist Restaurantfachfrau

und wird die Leitung der

Gaststätte übernehmen, die sich

vor allem an Familien richten

wird. In einem gemütlichen aber

schnörkellosen Ambiente erwarten

die Beelitzer und Besucher

der Stadt dort leckere und leichte

Gerichte wie Steinofenpizzen,

Salate und Suppen. Im Sommer

soll auch eine Außenterrasse genutzt

werden, erklärten die künftigen

Betreiber.

Bereits 2012 hatte die Stadt das

Gebäude für 34 000 Euro gekauft

und seither einige Genehmi-

AUS DEM RATHAUS

gungsverfahren durchlaufen müssen:

Neben der Bauaufsicht

mussten auch das Eisenbahnbundesamt

und die Naturschutzbehörden

grünes Licht geben. Für

Sanierung und Umbau des 1904

eingeweihten Empfangsgebäudes

mit der Packhalle sind 868 000

Euro im laufenden Haushalt eingeplant.

Dafür sollen unter anderem

die Klinkerfassade überarbeitet

und Putzelemente saniert

sowie das Dach erneuert werden.

Fenster und Türen müssen ersetzt

und die Innenräume hergerichtet

werden. Auch eine neue Wärmedämmung

sowie eine neue Heizungsanlage

sind vorgesehen.

Die Investition in den Bahnhof

lohne sich aber nicht nur, weil

das Gebäude schon jetzt voll

vermietet ist, sagt Bürgermeister

Knuth. „Der Bahnhof ist das erste,

was ankommende Zugreisende

von unserer Stadt sehen.

Und je belebter das Empfangsgebäude

ist, umso

besser ist der erste

Eindruck, den man

von Beelitz insgesamt

bekommt.“

Derzeit hält die Regionalbahnlinie

33 von Jüterbog nach Wannsee

stündlich am Beelitzer Bahnhof.

Eine Taktverdichtung am

Wochenende zu Events wie dem

Spargelfest und den Beelitzer

Festspielen ist geplant, außerdem

könnte ab 2022 auch eine direkte

Zugverbindung zum Potsdamer

Hauptbahnhof geschaffen werden.

Die Bahn hatte unlängst

angekündigt, die Voraussetzungen

dafür mit einem Brückenbau

bei Seddin zu schaffen. Red.

Seite 11

Grünes Licht für

die Sanierung

Nach einem Jahr ist die Baugenehmigung da, jetzt kann mit den

Arbeiten begonnen werden. Die Nutzer stehen in den Startlöchern

Das Empfangsgebäude

am Beelitzer Bahnhof

wurde 1904 in Betrieb

genommen, in den

letzten Jahren stand es

leer. Kleines Foto 1:

Der Beelitzer Wasserturm

liegt in unmittelbarer

Nähe. Foto 2:

Stündlich hält die

Regionalbahnlinie 33

von Jüterbog nach

Wannsee. Skizze: Der

Entwurf des Planungsbüros

Paul & Störmer.

Fotos: Lähns


Seite 12

Pfingsten an der Mühle

BEELITZ - Die Beelitzer Bockwindmühle

lockt an Pfingsten wieder zu einem

Ausflug vor die Tore der Stadt: Zum

Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag

und bereits am Sonntag wird das Technikdenkmal

jeweils ab 10 Uhr seine Türen

öffnen. Es gibt Führungen, außerdem

kann man sich bei Kaffee, selbstgebackenem

Kuchen und Gegrilltem stärken.

Für Kinder werden unter anderem ein

Karussell und Spielstationen aufgebaut.

Am Pfingstmontag, 16. Mai, wird es am

Nachmittag auch ein buntes Musikprogramm

unter anderem mit der Gruppe

Berlappidar, den Beelitzer Blasmusikanten

und dem Frauenchor geben. „Der

Mühlentag gehört zu unseren Veranstaltungshöhepunkten

im Jahr“, sagt Wolfgang

Trebuth vom Förderverein. „Und

Spiel und Spaß am Kindertag

Stadt und Sorgenkinder-Verein veranstalten Fest am 1. Juni

Der Altstadtspielplatz wird am 1. Juni zur

Kinderfestmeile. Foto: Lähns

VERANSTALTUNGEN

nachdem wir bereits zu Ostern so toll in

die Saison gestartet sind, wird es für

unsere Gäste auch dieses Mal wieder ein

schönes Ereignis an unserer Mühle.“

Ende April waren hunderte Besucher an

den Feiertagen gekommen und haben

unter den Flügeln gefeiert und den Kindern

beim Eiersuchen zugeschaut.

Der bundesweite Mühlentag findet in

diesem Jahr zum 24. Mal statt, beim

letzten Mal hatten sich über 1800 Wind-,

Wasser– und Industriemühlen überall in

Deutschland beteiligt. „Jede Mühle hat

ihre besondere Geschichte - weit über

die Technik hinaus. Und gerade das

macht die Faszination aus“, heißt vonseiten

der verantwortlichen Deutschen Gesellschaft

für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung.

Red.

BEELITZ - Zum diesjährigen Kindertag

am 1. Juni wird der Altstadtspielplatz zur

Aktiv-Strecke: Die Stadt Beelitz veranstaltet

gemeinsam mit dem Verein Kindersorgen-Sorgenkinder

sowie dem

OSZ2 - Europaschule Potsdam ein Fest

für Kinder und Familien. Unter dem

Motto „Spiele Dich durch den Tag“ können

die Kleinen an insgesamt zwölf Stationen

zum Beispiel Smoothies mixen

oder Obstspieße herstellen, wie Mitorganisator

Tom Wendisch vom OSZ erklärt.

Außerdem gibt es eine Tombola. Den

symbolischen Lospreis von einem Euro

übernimmt Bürgermeister Bernhard

Knuth. Für Essen und Getränke wird um

einen kleinen Unkostenbeitrag gebeten.

Die Planung und Organisation des Festes

hat die Klasse 3141 am Potsdamer OSZ -

vor allem angehende Veranstaltungskaufleute

- als Schulprojekt übernommen

„Zu unseren Aufgaben zählten unter

anderem das Erarbeiten eines Programms,

die Auswahl einer Location,

das Erstellen eines Sicherheitskonzeptes,

die Finanz– und Personalplanung,

die Auswahl geeigneter Kommunikationsmaßnahmen

sowie die Einholung der

notwendigen Anmeldungen und Genehmigungen“,

heißt es in einem Infoschreiben

der Schule.

Red.

BEELITZER

NACHRICHTEN

Vom Don

an die Nieplitz

Am Pfingstsonntag gibt der

berühmte Don Kosaken Chor ein

Konzert in der Stadtpfarrkirche

BEELITZ - Ihr Gesang ist weltbekannt -

ebenso ihr Name: Der „Don Kosaken

Chor“ steht seit fast hundert Jahren für

stimmgewaltige Sänger und für Klänge

voller Sehnsucht und Hoffnung. Am

Pfingstsonntag werden diese Klänge die

Stadtpfarrkirche Beelitz erfüllen - und

das Publikum in die Weiten Russlands

entführen. Der Don Kosaken Chor unter

der Leitung von Wanja Hlibkas wird

klassische Werke und Volksweisen von

Loworsky, Rimskij-Korsakow, Tschaikowski

und Bortnijanskij sowie Bach

und Gounod singen.

Die Wurzeln des Chores gehen auf das

Jahr 1921 zurück, als internierte Kosaken

in einem Lager in Griechenland anfingen,

gemeinsam zu singen. Über Bulgarien

gelangte der Chor nach Österreich,

bald sprach sich seine Musik in

ganz Europa herum. Vor dem Zweiten

Weltkrieg flohen die in Berlin heimisch

gewordenen Mitglieder nach Amerika

und traten überall auf der Welt auf.

Nachdem der erste Leiter, Serge Jaroff,

1979 nach über 10 000 Konzerten verstarb,

erweckte 1991 Wanja Hibkas,

einstiger Sänger, den Chor zu neuem

Leben.

Karten für das Konzert am Sonntag, 15.

Mai um 16 Uhr, gibt es im Vorverkauf

für 17 Euro im Gemeindebühro der

Evangelischen Kirchengemeinde, Kirchplatz

1, sowie im Buchladen Loth und

der Touristinfo (Poststraße 14 und 15).

An der Konzertkasse erhält man die Katen

für 19 Euro. Informationen unter

(033204) 42352. Red.


BEELITZER

NACHRICHTEN

Ateliers öffnen

ihre Türen

Kunstscheune Kanin beteiligt

an Tagen des offenen Ateliers

KANIN - Das zweite Maiwochenende

steht landesweit ganz im Zeichen der

Kunst: Zu den Tagen des offenen Ateliers

laden Maler, Bildhauer und andere

Künstler in ihre Werkstätten. Dort kann

man mit ihnen ins Gespräch kommen,

ihnen bei der Arbeit über die Schulter

schauen, Werke erwerben und sich mitunter

sogar selbst versuchen.

Aus dem Beelitzer Stadtgebiet beteiligt

sich die Kleine Kunstscheune Kanin an

der landesweiten Aktion. „Freuen Sie

sich auf eine bunte Ausstellung mit circa

100 Bildern von sechs Malern in Pastell,

Öl, Acryl, Tusche, Aquarell“, kündigt

die Künstlerin und Inhaberin der Kleinen

Kunstscheune Maxi Weber an.

„Außerdem gibt es einen kleinen Scheunenmarkt

mit schönen, handgefertigten

Dingen für Haus und Garten und wieder

leckeren, selbstgebackenen Kuchen und

Kaffee.“ Über das Aktionswochenende

am 7. und 8. Mai hinaus öffnet die

Kunstscheune, Dorfplatz 4, auch am 21.

und 22. Mai die Türen. Öffnungszeit ist

an allen Tagen von 11 bis 18 Uhr. Red.

VERANSTALTUNGEN

Seite 13

Fahrertag in Wittbrietzen

WITTBRIETZEN - Auch in diesem Jahr

veranstaltet die Abteilung Pferdesport

des Kultur- und Fußballvereins

Wittbrietzen e.V. wieder einen Fahrertag.

Anlass ist der Auftakt zur Turniersaison.

Am Samstag, 7. Mai, werden die

Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen

auf dem Turnierplatz in der Buchholzer

Straße (hinter der Agrar GbR) um Siegpunkte

und -zeiten gegeneinander antreten.

Los geht es ab 10 Uhr mit den Dressurprüfungen.

Anschließend folgen temporeiche

Hindernis- und Geländefahrten,

bei denen Ein- bzw. Zweispänner mit

Pferden oder Ponys auf dem großzügigen

Gelände ihr Können zeigen.

Die komplette Ausschreibung kann man

unter der Homepage www.fahrstalltietjen.de

einsehen. Besucher erwartet

ein spannender Tag mit nicht alltäglichen

Eindrücken.

Für das leibliche Wohl wird bestens

durch den Veranstalter gesorgt.

KFV Wittbrietzen

Salzbrunn feiert

Pfingst und Reitfest

15. Mai, 14 Uhr

Salzbrunn & Birkhorst laden

alle herzlichst ein,

am Pfingstsonntag, 15. Mai,

unsere Gäste zu sein!

25 Jahre Dorf und Reitfest,

das wollen wir mit Ihnen,

liebe treue Gäste, begehen.

Es ist schon toll, dass man

diese Tradition so lang erhalten

kann.

Beginnen werden wir um 14

Uhr mit unserem Programm

für Groß und Klein. Zu einem

Fest gehört natürlich

Essen und Trinken, dafür

wird reichlich gesorgt. Unsere

kleinen Zuschauer dürfen

nach dem Programm auch

wieder mit dem treuesten

Freund - dem Pferd - reiten.

Wir würden uns freuen,

wenn Sie durch Ihr Kommen

unser Fest begleiten.

Der Ortsbeirat von

Salzbrunn-Birkhorst


Seite 14

AUS STADT UND ORTSTEILEN

BEELITZER

NACHRICHTEN

Jede Menge los

auf den Dörfern

Frauentag, Geschichtsabend und

Osterfeuer in Busendorf

BUSENDORF - Am 8. März feierten die

Frauen im Gemeindehaus den Internationalen

Frauentag. Der Frauentag wird seit

1910, auf Beschluss der II. Internationalen

Konferenz sozialistischer Frauen in

Kopenhagen, auf Initiative von Clara

Zetkin, begangen und sollten die Rechte

der Frauen stärken. Bei Kaffee und Kuchen

erinnerten sich die Anwesenden an

vergangene Zeiten und hörten über die

Entstehung und Entwicklung der Frauenrechte

in Deutschland. An diesem Tag

hatten die Frauen frei: Kaffee und Kuchen

wurde von den anwesenden Herren

serviert, dafür herzlichen Dank.

Zu einem historischen Abend hatten sich

am 23. März 22 Einwohner der Gemeinde

eingefunden, um einen Bericht über

die Arbeit der Gemeindevertretung nach

1945 zu hören. Herr Ernst Paul hatte

dazu im Kreisarchiv Potsdam-

Mittelmark gearbeitet und zahlreiche

Protokolle und Berichte gelesen und

ausgewertet. So wurde auch damals über

Einnahmen und Ausgaben Buch geführt

und alles festgehalten. Die Protokolle

wurden an die obere Verwaltungsbehörde

weitergeleitet. Auch kuriose Perspektivpläne

wurden von den Gemeindevertretern

abgefordert, so sollten für den

Berichtszeitraum Eheschließungen und

Geburten für die Gemeinde geplant werden.

Ab 1973 nahm die kommunale

Selbstverwaltung immer mehr ab und die

zentralen Anweisungen gewannen an

Bedeutung. Herrn Paul für diesen interessanten

Abend ein herzliches Dankeschön.

Zum Osterfeuer am 26. März waren alle

Einwohner auf den Vorplatz am Gemeindehaus

eingeladen. Dort war eine

Holzbar aufgebaut, der Platz lustig geschmückt

und ein gemütliches Feuer

brannte. Mit Grillwürstchen wurde für

das leibliche Wohl der über hundert Gäste

gesorgt. Die Kinder hatten beim Ballspielen

viel Spaß und konnten auch im

Dunkeln unter Flutlicht auf dem Sportplatz

weiter spielen. Bis gegen vier Uhr

brannten die Osterfeuer, die Materialien

dazu hatten die Firmen Maier und R.

Österwitz gesponsert. Die Getränke hatte

B. Trinks besorgt. Es war ein gelungenes

Fest, um den Frühling zu begrüßen. Den

Ausrichtern ein herzliches Dankeschön

für die geleistete Arbeit.

Für den Ortsbeirat und die Mitgliedsgruppe

Volkssolidarität: C. Niederland

Kaffee, Kuchen und mehr

Auf der Frauentagsfeier in Zauchwitz gab es auch für die

Organisatorin eine kleine Überraschung

ZAUCHWITZ - Traditionell wie in jedem

Jahr hatte auch diesmal die Ortsvorsteherin

von Zauchwitz und Körzin, Ellen

Wisniewski, ihre Frauen zu einer kleinen

Feier anlässlich des Weltfrauentages in

den Gemeinderaum geladen. Trotz ihres

hohen Alters (sie wird in diesem Jahr

ihren 90. Geburtstag feiern) hat sie die

Fäden des Ortes fest in der Hand. Und

genau das war ein Grund für Helmut

Haverland, ihr im Namen aller Anwesenden

ein Dankeschön in Form eines

Blumenstraußes und einer Urkunde zu

Helmut Haverland bedankte sich bei Ellen Wisniewski

für ihr vielseitiges Engagement.

IMPRESSUM

Mitteilungsblatt der Stadt Beelitz

Beelitzer Nachrichten

Herausgeber ist die Stadt Beelitz, vertreten

durch den Bürgermeister, 14547

Beelitz, Berliner Str. 202, Tel. 033204-

391-0, Fax 033204-39135, E-mail:

stadtverwaltung@beelitz.de, Internet:

www.beelitz.de

Das Amtsblatt (Auflage: 6.200 Expl.)

erscheint in der Regel monatlich, kostenlos

für die Haushalte der Stadt Beelitz,

die über einen von außen erreichbaren

Briefkasten verfügen.

Abgabe von Beiträgen und Anzeigen

für die nächste Ausgabe bis zum 09.

Mai 2016 im Hauptamt der Stadtverwaltung

Beelitz, Aushang beachten, per

sagen. Unsere Ellen war überrascht und

zu Tränen gerührt. Doch genau das hat

sie verdient, wenn es auch nicht immer

allen Einwohner ihres „Amtsbereiches“

richtig erscheint, so ist sie doch ständig

bemüht, allen gerecht zu werden.

Und so war auch dieser Nachmittag ein

Teil ihrer Arbeit - ein schöner Teil. Bei

Kaffee, hausgebackenem Kuchen, Sekt

und dem ein oder anderen Likörchen

fanden viele anregende Gespräche statt.

Mit vielen kleinen Gründen zum Lachen

waren für die meisten Frauen mal für ein

paar Stunden alle Alltagssorgen vergessen.

Alle wünschen wir unserer Ortsvorsteherin

noch viele Jahre bei bester

Gesundheit und hoffen, dass sie uns

noch lange in ihrem Amt vertritt und

solche Stunden, wie die am 12. März

hier in Zauchwitz beschließen kann. Wir

bedanken uns hiermit noch einmal für

Ihr gesamtes Engagement zu Gunsten

des Ortes und für den schönen Tag, der

erst mit Kartoffelsalat und Wiener

Würstchen sein Ende fand. M. Wagner

Mail an RedaktionBN@beelitz.de. Kostenlose

Exemplare für die Haushalte der

Stadt, Einsicht in alte Ausgaben, Kopien,

Kaufexemplare (1,00 Euro/Stück)

und Abonnements in der Stadtverwaltung,

Hauptamt. Für nicht gelieferte

Zeitungen kann nur Ersatz eines Einzelexemplares

im Rahmen der Auflagenhöhe

gefordert werden. Weitergehende

Ansprüche, insbesondere auf Schadenersatz,

sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Druckfehler und Irrtümer sind nicht

ausgeschlossen.

Redaktion: Claudia Uschner, Thomas

Lähns, Jacqueline Schumach | Satz:

Uschner / Lähns | Texte (sofern

nicht anders angegeben): Thomas

Lähns (Red.) | Druck: TASTOMAT

Druck GmbH


BEELITZER

NACHRICHTEN

AUS STADT UND ORTSTEILEN

Seite 15

Auf unseren

Dächern

klappert was

Die Störche sind nach Beelitz zurückgekehrt. In der Stadt und den Ortsteilen wurden

Anfang April fast alle Nester wieder besetzt - ein gutes Zeichen für Nachwuchs

BEELITZ / ORTSTEILE - Entweder liegt

es am Frühling oder an der Beelitzer

Luft: Kaum auf dem Schornstein der

Alten Bäckerei in der Altstadt angekommen,

hat Anfang April ein Storchenpärchen

mit der Nachwuchsproduktion begonnen

- und das neben der Herrichtung

des Nestes für die kommenden Monate.

Das Bild, welches sich Spaziergängern

seither bietet, lässt hoffen, dass die Störche

in diesem Jahr mehr Glück mit der

der Familiengründung haben als im vergangenen:

Damals hatte es keine Jungvögel

über der Altstadt gegeben und

auch die beiden älteren waren wieder

zeitig wieder abgezogen.

Auch in den Beelitzer Ortsteilen sind die

Störche mittlerweile aus ihren Winterquartieren

zurückgekehrt. Der erste

Storch im Stadtgebiet ist vermutlich jener

in Reesdorf gewesen: Der war bereits

am 15. März vor Ort gewesen, ein

zweiter ist Ende März dazu gestoßen,

wie Sönke Vollertsen von der

„Pferdepension Storchennest“ auf Anfrage

mitteilte. Das Reesdorfer Nest befindet

sich auf dem Grundstück der Pension.

Ebenfalls Ende März komplett war das

Storchenpärchen in Wittbrietzen. Dort

hatte es im vergangenen Jahr insgesamt

drei Jungvögel gegeben, allerdings hatte

sich einer davon bei den Flugversuchen

schwergetan, sodass er in eine Aufzuchtstation

gegeben wurde.

In Buchholz war der erste Storch am 30.

März auf dem großen Schornstein in der

Chausseestraße und sorgte vor allem bei

den Kindern der Kita „Storchennest“ für

ein großes Hallo. Adebar genießt als

Frühlingsbote beim Buchholzer Nachwuchs

traditionsgemäß einen sehr guten

Ruf und wird mit dem Lied „Auf unserer

Wiese gehet was“ ausgiebig besungen.

In Elsholz ist das dortige Nest Ende der

ersten April-Woche besetzt worden. Bislang

keine Brutpaare gibt es in den

Ortsteilen Busendorf und in Schäpe.

Bewegung an der frischen Luft - im Therapiegarten

In der Parkinsonklinik Beelitz Heilstätten wurde ein Parcours mit Trainingsgeräten eingeweiht

BEELITZ - Im Rahmen des Welt-

Parkinson-Tages eröffnete die Parkinsonklinik

Beelitz-Heilstätten feierlich

einen neuen Therapiegarten für ihre Parkinson-Patienten.

Parkinson zählt zu den

häufigsten neurologischen Erkrankungen

im höheren Lebensalter, kann aber auch

schon im jüngeren Lebensalter auftreten.

Neben der medikamentösen Therapie

spielt ein regelmäßiges körperliches

Training eine wichtige Rolle bei der

Behandlung dieser chronisch fortschreitenden

Erkrankung. Die Kombination

aus medikamentöser Einstellung, psychosozialer

Betreuung und gezielter Bewegungstherapie

ist die Grundlage für

die sogenannte „Parkinson-Komplexbehandlung“,

die in Parkinson-

Spezialkliniken zum Einsatz kommt.

Im Neurologischen Fachkrankenhaus für

Bewegungsstörungen/ Parkinson in Beelitz-Heilstätten

ging nun mit Unterstützung

der Deutschen Parkinson Hilfe e.

V. und Spendengeldern, die bei der jährlich

stattfindenden Parkinson-Gala eingeworben

wurden, ein neues attraktives

Therapieangebot an den Start: der Therapiegarten

für Parkinson-Patienten. Im

denkmalgeschützten Ambiente der Beelitzer-Heilstätten

wurde ein Parcours mit

verschiedenen Trainingsgeräten eröffnet,

der speziell auf die Bedürfnisse von Parkinson-Patienten

ausgelegt ist. Im Rahmen

einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung

und zahlreichen geladenen Gästen

wurde der Therapiegarten durch Klinik-Chefarzt

Prof. Dr. med. Georg

Ebersbach gemeinsam mit Parkinson-

Gala Initiator Stephan Goericke und

Klinik-Geschäftsführer Georg Abel seiner

Bestimmung übergeben. M. Mehlitz

Bewegung und frische Luft als Teil der Parkinson-

Komplexbehandlung. Foto: Kliniken Beelitz


Fotos: Bernd Gurlt

Seite 16

NACHRUFE

BEELITZER

NACHRICHTEN

Spuren der Heimat - Abschied von Marion Gericke

Wenn jemand zu einer Reise

aufbricht, dann hat er die Gedanken

jener im Gepäck, die er

zurücklassen muss. Zusammen

mit den Erinnerungen an zu

Hause begleiten sie ihn und

lassen Heimat werden, wohin

er auch geht.

Heimat - für Marion Gericke

(1970-2016) gab es kaum etwas

Bedeutsameres: Es war

nicht nur der Ort, an dem geliebte

Menschen wohnen. Es

war auch das Gefühl, selbst

einen festen Platz zu haben.

Und das Bedürfnis, etwas dafür

zurückzugeben.

Marion hat ihrer Heimat so

viel gegeben - ihrer Familie,

aber auch vielen anderen. Den

Bürgern von Beelitz und darüber

hinaus ist und bleibt sie

als die erste Beelitzer Spargelkönigin

in Erinnerung - eine

Rolle, die sie durch ihr offenes

Wesen, ihre Fröhlichkeit und

Wärme entwickelte und prägte.

Und auch wenn jede junge

Frau, die ihr als Spargelkönigin

nachfolgte, diese Rolle für sich

ein Stück weit neu interpretierte

und ihr eigene Facetten

verlieh, so hat Marion doch

das Fundament gelegt. Sie hat

ihren festen Anteil an der beispiellosen

Entwicklung des

hiesigen Spargelanbaus und

dem Bild, das sich die Menschen

von Beelitz gemacht

haben. Dank ihr hat unser

Spargel, hat auch unsere Stadt

ein Gesicht bekommen.

Das Amt der Spargelkönigin zu

schaffen, war zunächst nur

eine vage Idee gewesen, geäußert

im Vorfeld des 1000-

jährigen Stadtjubiläums 1997.

Es gab weder konkrete Vorstellungen,

wie eine Spargelkönigin

auftreten sollte, noch eine

Ahnung, welche Wirkung sie

haben könnte. Marion, die als

Tochter eines Spargelbauern

mit der Landwirtschaft aufwuchs,

fand sich wie selbstverständlich

in die Rolle einer

Botschafterin ein. Souverän

und offen ging sie auf Menschen

zu, stellte sich ihren

Fragen und bewegte sich

selbst bei Treffen mit Persönlichkeiten

wie dem damaligen

Bundeskanzler Helmut Kohl

auf sicherem Parkett. Dank ihr

ist die Beelitzer Spargelkönigin

zu einer Institution geworden,

die aus unserer Stadt und dem

gesamten Land nicht mehr

wegzudenken ist.

Jetzt, da wir uns von Marion

verabschieden mussten, wird

uns stärker als je zuvor gewahr,

was sie ihrer Heimat,

gegeben hat - und dass sie uns

fehlen wird. Wenn ein so junger

Mensch geht, sind Trauer

und Ratlosigkeit überwältigend,

ist Trost kaum zu finden.

Man kann sich nur darauf besinnen,

dass ein Reisender

auch etwas zurücklässt. Nicht

nur Menschen, die ihn vermissen,

auch seine Spuren bleiben.

Marion Gericke hat unauslöschliche

Spuren hinterlassen

- in unserer Stadt und unseren

Herzen.

Unsere tiefste Anteilnahme gilt

in ihren schwersten Stunden

ihrem Mann und den Kindern

sowie der gesamten Familie

Falkenthal.

Manfred Schmidt,

Vors. Beelitzer Spargel e.V.

Bernhard Knuth,

Bürgermeister von Beelitz

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung!

Tief bewegt und voller Trauer

müssen wir, die ehemaligen

Spargelköniginnen der Spargelstadt

Beelitz, Abschied nehmen

von unserer, immer liebe-

-

ginnencke

(geb. Falkenthal). Als erste

Beelitzer Spargelkönigin war

sie Vorreiterin für eine nunmehr

seit 20 Jahren bestehende

Tradition.

Eine langwierige Krankheit riss

Marion viel zu früh aus dem

Leben. Darauf waren wir nicht

unvorbereitet, und doch hat

man bis zum Schluss aus ganzem

Herzen auf ein Wunder

gehofft.

Heute wissen wir, es war zu

spät, und wir wissen auch in

aller Deutlichkeit, dass wir

einen lieben Menschen verloren

haben, den man nicht ersetzen

kann. Marion war kein

Kind von Traurigkeit. Dort wo

sie mit anderen beisammen

war, herrschten Fröhlichkeit

und gute Stimmung. Sie war

ein lebenslustiger Mensch, der

immer mit irgendetwas beschäftigt

war und dabei noch

genug Zeit aufbrachte, sich mit

den Menschen um sie herum

zu befassen. Leider lässt sich

das Schicksal nicht dirigieren.

45 Jahre, das ist doch kein

Alter! Aber wie bei so vielen

Dingen kommt es nicht unbedingt

auf die Menge an, sondern

auf die Qualität. Lebensqualität

nennt man das. Vielleicht

klingt Lebensglück noch

besser. Diese Art von Glück hat

nichts mit Reichtum und Besitz

oder mit Rang und Ansehen zu

tun, nicht einmal mit Gesundheit.

Dieses Glück hängt mit

Zufriedenheit zusammen, die

ein jeder Mensch, so auch

Marion, in seiner persönlichen

Situation aufbringt, und es

hängt zusammen mit der Fähigkeit,

selbst aus einer verfahrenen

Situation noch das

Beste zu machen. Das Unabänderliche,

Unvermeidliche und

Unverrückbare annehmen und

versuchen, sich davon nicht

unterkriegen zu lassen. Kein

Tag Ihres Lebens war vergeudet

oder gar sinnlos, auch

wenn zuletzt kein Lebensglück

mehr übrig war.

Sie hat nun die Ruhe gefunden,

die sie sich so sehr

wünschte. Darum sollte unsere

Trauer nicht bitter sein und

nicht enttäuschend. Marion

ist jetzt an einem besseren

Ort. Auf ihrem letzten

Weg strahlte die Sonne,

genauso wie sie es

immer liebte. Ich bin

sicher damit wollte sie

uns zeigen: Mir geht es

jetzt besser, seid nicht

allzu traurig, ich bin

immer noch bei euch!

Ich denke ich spreche

im Namen aller Königinnen,

wenn ich

sage, wir sind dankbar,

dass Marion zu

uns gehörte. Durch

die angenehmen

und sehr schönen

Erinnerungen, wird

sie so bald nicht in

Vergessenheit geraten!

Immer wieder, wenn wir

uns zusammenfinden, werden

unsere Gedanken an Marion

dabei sein. Wir werden mit

Stolz das Andenken hegen und

in Ehren halten.

Im Namen aller ehemaligen

Spargelköniginnen - Carina

Wunderlich


BEELITZER

NACHRICHTEN

FICHTENWALDE - Wenn es nach

Marie Obereisenbuchner und

Marie Mellen ginge, dann würde

der Wald für Windkraft-

Investoren tabu bleiben. „Wir

wollen nicht, dass weitere Bäume

abgeholzt und Windräder im

Wald gebaut werden. Bäume

produzieren Sauerstoff, bieten

Lärmschutz und schützen uns vor

Wind und anderen Naturgewalten“,

schrieben die beiden Fünftklässlerinnen

aus Fichtenwalde

unlängst in einem Aufruf,

„deshalb wollen wir sie retten“.

Dieser Aufruf hat einen Nerv im

Heimatort der beiden Mädchen

getroffen - und die Aktion, mit

der sie zur Rettung des Waldes

angetreten sind, riesige Sympathie

und Unterstützung mobilisiert.

Im vergangenen Jahr waren

sie mit der Sparbüchse in Fichtenwalde

unterwegs gewesen und

hatten Spenden gesammelt, um

Neuanpflanzungen zu finanzieren.

Auf diese Weise nahmen sie

300 Euro ein. Außerdem sammelten

sie Unterschriften für den

Erhalt des Waldes.

Für das Geld wurden im März

Setzlinge gekauft, welche die

beiden Mädchen gemeinsam mit

ihren Eltern, Mitschülern, Lehrern

und Mitgliedern des Vereins

„Waldkleeblatt“ eigenhändig im

Stadtwald pflanzten. Der Verein,

der aktuell das Volksbegehren

gegen die Errichtung von Windkraftanlagen

im Wald vorantreibt,

hatte noch einmal hundert

Euro dazugelegt, sodass der für

den Stadtwald zuständige Förster

Martin Schmitt 645 junge Bäume

kaufen konnte: Ebereschen, Traubeneichen

und Flatterulmen.

„Wir hätten nie gedacht, dass es

soweit kommt“, erklärten die

beiden zehnjährigen Mädchen

gegenüber der Märkischen Allgemeinen,

„es ist schon merkwürdig,

was zwei Mädchen bewirken

können.“

Mit der Pflanzaktion Ende März

wurde ein Stück Wald im Rummelsborner

Weg aufgeforstet,

durch die jungen Laubbäume soll

aus dem Kiefern– ein produktiverer

Mischwald entstehen, der die

Waldbrandgefahr lindert und zur

Grundwasserneubildung beiträgt,

wie Förster Schmitt erklärte.

Ortsvorsteher Tilo Köhn, der die

Initiatorinnen bereits bei der Verleihung

der „Fichtenwalder Ehrennadel“

im Dezember gewürdigt

hatte, erklärte: „Man kann

nur froh sein, solche jungen Leute

im Ort zu haben.“ Red.

Regelmäßige Streifen machen sich bemerkbar

Polizeichef Tänzer: Einbruchszahlen in Fichtenwalde gegenüber Vorjahr zurückgegangen

FICHTENWALDE - Am 5. April besuchte

der Leiter der Polizeiinspektion, Matthias

Tänzer, die Sicherheitspartnerschaft

Fichtenwalde im Rahmen ihres Monatstreffens.

Der Inspektionsleiter sprach

zunächst kurz über die Kriminalitätsentwicklung

im Bund und im Land. Hier

seien die Einbruchszahlen 2015 angestiegen

wie zuletzt 1997. Trotz gestiegener

Einbruchsdelikte halten sich die Zahlen

im Bereich der Inspektion glücklicherweise

in Grenzen. Mit einer Aufklärungsquote

von 19 Prozent liege man

sogar deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Verantwortlich für die Taten

seien gut organisierte umherreisende

AUS STADT UND ORTSTEILEN

Streiterinnen für das Wohl des Waldes

Zwei Fichtenwalder

Mädchen haben ein

Zeichen gegen den

Verlust von Waldflächen

gesetzt: Sie sammelten

Spenden und starteten

eine Pflanzaktion mit

ihrer Schule

Banden, die arbeitsteilig zunächst auf

unterschiedliche Weise Tatgelegenheiten

auskundschaften, um dann zeitnah oder

zeitversetzt anzugreifen.

Äußerst bedauerlich sei die doppelte

Einbruchserie in Fichtenwalde im Juni

2015, zugleich seien die Tatzahlen gegenüber

den Vorjahren allerdings rückläufig

gewesen. Mit bislang nur drei

Einbrüchen in 2016 sind die Einbruchsdelikte

in Fichtenwalde im Vergleich

zum Vorjahr noch einmal zurückgegangen.

Das liege vermutlich daran, dass

zum einen die Inspektion in der Region

gut aufgestellt sei, zum anderen an den

Aktivitäten der Sicherheitspartner vor

Seite 17

Marie Mellen (l.) und

Marie Obereisenbuchner

sorgten mit ihrer

Aktion zum Erhalt des

Waldes weit über

Fichtenwalde hinaus

für Staunen.

Foto: Tilo Köhn

Ort. In diesem Zusammenhang gab der

Inspektionsleiter erste Schulungshinweise

für die künftige Arbeit der Sicherheitspartner

und nahm zugleich Anregungen

für ein intensiveres Zusammenwirken

von Polizei und Sicherheitspartnern

mit. Die Schulungen sollen eine

Fortsetzung finden. Der Leiter der Sicherheitspartner,

Reinhard Scheiper,

brachte für die nächste Zukunft eine

"Fichtenwalder Sicherheitskonferenz"

ins Gespräch, die mit der Präventiosabteilung

der Polizei abgestimmt werden

soll. Der Termin wird zur gegebenen

Zeit öffentlich bekannt gemacht.

Reinhard Scheiper


Seite 18

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

BEELITZER

NACHRICHTEN

Ev. Kirchengemeinde

St. Marien - St. Nikolai

Gottesdienste

Beelitz:

1. Mai, 11 Uhr: musikal. Andacht

(Kantor Behrend + Frau Hübner)

8. Mai, 11 Uhr: GD AoA

15. Mai, 11 Uhr: GD zum Pfingstfest

22. Mai, 10 Uhr: KREISKIRCHEN-

TAG in Lehnin

29. Mai, 11 Uhr: GD zur Diamantenen

Konfirmation

Reesdorf

1. Mai, 9:30 Uhr: GD

Schäpe

1. Mai, 10:45 Uhr: GD

Schlunkendorf

5. Mai, 14 Uhr: Tauf-Gottesdienst zu

Christi Himmelfahrt, Täufling: Max

Reich

Schönefeld

15. Mai, 9:30: GD

Gemeindeangebote

Christenlehre: Jeweils mittwochs,

1.-3. Klasse: 16:30 Uhr

4.-6. Klasse: 15:30 Uhr

Konfirmanden

Jeweils mittwochs, 16:30 Uhr

Seniorenkreis

Donnerstag, 12. Mai, 14:30 Uhr

Posaunenkreis

Jeweils donnerstags 15 - 19 Uhr

Die Musikstunden sind kostenfrei;

ebenso die Instrumentenausleihe.

Kantorei

Jeweils mittwochs, 19 Uhr

Bastelkreis

Donnerstag 19. Mai, 19 Uhr

Gemeindekirchenrat

Montag, 9. Mai, 17 Uhr

Frauenstunde Schlunkendorf

Freitag, 20. Mai in der Winterkirche

Schlunkendorf

Alle Gemeindeangebote finden, sofern

nicht anders angegeben, im Pfarrhaus,

Kirchplatz 1 statt.

__________

Kreuz-Kirchengemeinde

Bliesendorf

Gottesdienste

Fichtenwalde

16. Mai (Pfingstsonntag), 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Uecker

29. Mai, 10.30 Uhr

mit Veronika Dunker

Gottesdienst

Kanin

1. Mai, 9 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer

Dr. Uecker

Konfirmation 2016:

Am 15. Mai werden in Ferch folgende

Konfirmanden konfirmiert: Benedict

Tyws, Julian Prehn, Max Winkelmann

und Ben Lebelt.

Gemeindeangebote

Frauenkreis Fichtenwalde

Am 6. Mai treffen sich alle Interessierte

wieder um 10.00 Uhr im Gemeindezentrum

zum Rückblick auf Christi Himmelfahrt.

Kinderkirche Fichtenwalde

Alle Kinder sind recht herzlich zur Kinderkirche

nach Fichtenwalde am 3. Mai

von 15 – 16.30 Uhr in das Gemeindezentrum

eingeladen. Es geht um „Tolle

Sprüche – Alte Weisheiten“

Konfirmanden

Die Konfirmanden treffen sich wieder

am 2. Mai im Gemeindezentrum Fichtenwalde

und am 9. Mai in der Kirche in

Ferch, jeweils um 18 Uhr.

Junge Gemeinde im Gemeindezentrum

Fichtenwalde

Gemeinsam reden, spielen, diskutieren,

singen und eine Menge Spaß haben. Das

Treffen wird verbunden mit einem gemeinsamen

Abendessen. Wer nicht in

Fichtenwalde wohnt, kann von zuhause

abgeholt und wieder zurückgebracht

werden. Kontakt : Patrick Mühlhans,

Tel.: 01577/3524583, Mail: gimli8@gmx.net,

Termin: Mittwoch, 4. und

18. Mai von 18 – 21 Uhr sowie am 5.

und 19. April von 15 – 16.30 Uhr

Ev. Pfarramt Bliesendorf

Bliesendorfer Dorf Str. 18, 14542 Werder/Havel

Pfarrer Dr. Andreas Uecker | (03327)

42700 | È 0170 / 1616511 |

dr.uecker@t-online.de | Pfarramt@Kreuz

-Kirchengemeinde.Bliesendorf.de

Bürozeit: Dienstags 9 – 12 Uhr (nicht in

den Ferien) im Pfarramt Bliesendorf,

sonst nach Vereinbarung, www.kreuzkirchengemeinde-bliesendorf.

de

__________

Pfarrsprengel

Wittbrietzen

Kirchengemeinde Wittbrietzen

Pfingstsonntag, 15. Mai, 10 Uhr: Taufgottesdienst,

Pfarrer Bloedhorn | Kirche,

Wittbrietzener Dorfstraße 5,

14547 Beelitz – OT Wittbrietzen

Kirchengemeinde Buchholz

Sonntag Exaudi, 8. Mai, 9:30 Uhr:

Gottesdienst, Pfarrer Bloedhorn | Kirche,

Dorfstraße 18a, 14547 Beelitz –

OT Buchholz

Kirchengemeinde Elsholz

Sonntag Rogate, 1. Mai, 9:30 Uhr:

Gottesdienst, Pfarrer Bloedhorn | Kirche,

Elsholzer Dorfstraße 47a, 14547

Beelitz – OT Elsholz

Pfingstsonntag, 15. Mai, 13 Uhr: Konfirmation,

Abendmahl, Pfarrer Bloedhorn

| Kirche, Elsholzer Dorfstraße

47a, 14547 Beelitz – OT Elsholz

Kirchengemeinde Salzbrunn

Sonntag Rogate, 1. Mai, 14 Uhr: Gottesdiens

- Pfarrer Bloedhorn | Kirche,

Am Salzbrunnen 19, 14547 Beelitz –

OT Salzbrunn

Kirchengemeinde Lühsdorf:

Samstag!, 28. Mai, 14 Uhr: Taufgottesdienst,

Pfarrer Bloedhorn | Kirche,

Dorfstraße, 14943 Lühsdorf

Für alle Gemeinden: Kreiskirchentag

unseres Kirchenkreises - Sonntag Trinitatis,

22. Mai, ab 9:30 Uhr in Lehnin

Pfarramt:

Wittbrietzener Dorfstraße 5,

14547 Beelitz OT Wittbrietzen

(033204) 639536

bloedhorn.clemens@ekmb.de

__________

Kath. Kirchengemeinde

St. Cäcilia Michendorf

Gottesdienste

1. Mai: Eucharistische Anbetung vor

allen Hl. Messen Maiandacht 17 Uhr,

Michendorf

4. Mai: PGR-Sitzung, 19 Uhr MD

8. Mai: Maiandacht 17 Uhr MD

16. Mai: Pfingstmontag Dekanatstag

in Lehnin

19. Mai Seniorentreffen, 9 Uhr hl.

Messe, anschließend Frühstück und

Begegnung

22. Mai: FamilienGottesDienst mit

Schola 11 Uhr, Michendorf

22. Mai: Maiandacht 17 Uhr, MD

29. Mai: Fronleichnam in Michendorf

11 Uhr mit Prozession, anschließend

Grillen auf dem Pfarrhof

Pfarrei St. Cäcilia, Langerwischer Str. 27

A, 14552 Michendorf

Propst Klaus-Günter Müller, Potsdam


BEELITZER

NACHRICHTEN

ACHRICHTEN LOGISTIKBATAILLON 172

Auf zum großen

„Derby“

Vorbereitungen auf Großübung in

Norddeutschland in der Endphase

Große Teile des Logistikbataillons 172

haben in den ersten Apriltagen an die

Logistikschule der Bundeswehr in

Garstedt und in das Lager Trauen bei

Munster verlegt, um dort gemeinsam mit

etwa 1000 Soldaten aus zwölf Nationen

die Übung Joint Derby 2016 zu bestreiten.

Dabei geht es im Wesentlichen um

den Aufmarsch von militärischen Kräften

zu Beginn eines Auslandseinsatzes.

Die Soldaten des Logistikbataillons versorgen

dabei die Konvois der beteiligten

Nationen. Etwa 450 Fahrzeuge werden

über den Seeweg in Bremerhaven und

den Fluglatz in Nordholz in das fiktive

Aufmarschgebiet verbracht, um dann

zunächst in Garlstedt zusammengeführt

und versorgt zu werden. Die Beelitzer

haben vor Ort bereits etwa 100 Zelte

aufgebaut mit Feldbetten für rund 1100

Soldaten. Zusätzlich gibt es eine Feldküche,

mehrere Tankstellen, Aufenthaltsbereiche

sowie technische Unterstützung.

Einen ausführlichen Bericht über die

Übung Joint Derby wird es in der nächsten

Ausgabe geben. Dennis Keßler

Einmal Finnland

und zurück

Im März führte das Logistikbataillon einen Schwertransport

aus dem hohen Norden nach Südbrandenburg durch

Guten Tag! Oder wie man auf Finnisch

sagen würde: hyvää päivää! Zum Glück

sind die sechs Kameraden vom Logistikbataillon

Beelitz auch ohne umfangreiche

Kenntnisse der finnischen Sprache

ausgekommen: Für ihren Auftrag, Material

aus dem finnischen Ivalo abzuholen,

war Schulenglisch vollkommen ausreihend.

Mitte März haben sich Angehörige der 3.

Kompanie des Logistikbataillons 172 auf

eine Transportfahrt der etwas anderen

Art begeben: Die Reise führte sie über

Dänemark und Schweden nach Finnland.

Im hohen Norden sollten sie Material

von der Übung „Cold Blade“ abholen

und ins südbrandenburgische Holzdorf

zur Versorgungsstaffel des Hubschraubergeschwaders

64 bringen.

Die Marschstrecke umfasste insgesamt

etwa 6000 Kilometer und führte den

Seite 19

Der lange Weg nach Finnland führte den Konvoi auch über die Öresundbrücke,

die Dänemark und Schweden verbindet. Foto: Noack

Konvoi über den Polarkreis hinaus nach

Lappland. Rückblickend beschreibt der

Transportführer den Auftrag als herausfordernd:

Sehr lange Lenkzeiten, starker

Schneefall und eisige Temperaturen von

bis zu -25 Grad Celsius sind nicht gerade

Teil des Alltagsgeschäfts. Aber all das

war aufgrund der umfangreichen Ausbildung

kein Problem, denn auch der Umgang

mit Schneeketten wird regelmäßig

ausgiebig geübt.

Nach einer kurzen Ruhephase über Ostern

sind die Kameraden mittlerweile

wieder im Dienstalltag angekommen.

Die Vorbereitungen für den nächsten

Auftrag laufen schon, denn im April

steht die Übung Joint Derby 2016 an.

Dann verlegt ein Großteil des Logistikbataillons

172 in den norddeutschen

Raum und übt gemeinsam mit der EU

Battle Group. Maria Reckließ

Keine Ruh‘ für die Reserve

Die 6. Kompanie konnte auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow ihre Fähigkeiten beweisen

Geländefahrten und Orientierungsübungen gehörten zum Programm der Reservisten

auf dem Truppenübungsplatz. Fotos: Logbtl. 172

Geländemärsche, Schießausbildung,

Fahrtrainings und

Sanitätsausbildung: Die Reservisten

der 6. Kompanie

hatten Ende März ein straffes

Programm zu absolvieren. 54

Angehörige waren dem Ruf

ihres Kompaniechefs gefolgt

und frischten auf dem Truppenübungsplatz

Altengrabow

ihre Kenntnisse und Fähigkeiten auf. In

dem zweiwöchigen Lehrgang wurden

aber auch einige neue Inhalte vermittelt.

Für die Übungen nach dem neuen

Schießausbildungskonzept zum Beispiel,

die zunächst am Simulator und später

auf der Schießbahn stattfanden, konnte

die 6. Kompanie auf die erfahrenen Kameraden

des Stabszuges zurückgreifen,

die ihrer Funktion als Ausbilder mehr als

gerecht wurden und den Reservisten an

drei Tagen im scharfen Schuss eine solide

Basis über die taktischen Abläufe

vermittelten.

Auch die Einweisungs- und Überprüfungsfahrten

auf der Straße und im Gelände

wurden geübt: Der Militärkraftfahrlehrer

stellte dabei

die Fahrer vor einige Herausforderungen,

die vom Überwinden

von Steigungen und

Bahndämmen bis hin zur

Handhabung der Differentialsperren

reichten.

Auch in diesem Jahr werden

wieder zwei Ausbildungsvorhaben

durchgeführt: „Im Oktober werden

die „blauen“ Fähigkeiten im Transport,

der Kernaufgabe unserer Kompanie,

ausgebaut“, so der Kompaniechef.

Für Interessenten bietet die 6. Kompanie

noch offene Beorderungsdienstposten.

Infos unter (033204) 485 3013.

P


Seite 20

Der Gewerbeverein ist 1991 gegründet

worden - mit Ihnen, Herr Liesegang, als

erstem Vorsitzenden. Wie sah die Situation

damals aus?

Burkhard Liesegang: In jener Zeit

herrschte viel Euphorie - in der Stadt,

aber auch in der Wirtschaft. Es hatten ja

alle nach Veränderungen gehungert, und

nun wurden sie greifbar.

Norbert Wuck: Es war eine Zeit der

Erneuerung. Natürlich standen für viele

zunächst einmal die eigenen Interessen,

vor allem auch die der Familien im Vordergrund.

Aber man hatte schnell die

neuen Möglichkeiten erkannt.

Gab es auch

Ängste? Immerhin

war doch

längst nicht absehbar, wie sich das Gewerbeleben

entwickeln würde...

Burkhard Liesegang: Ängste haben bei

uns keine Rolle gespielt, auch wenn sich

manch einer gefragt hat: Was passiert

nun mit uns? Wir haben den Gewerbeverein

ja gerade dafür gegründet, dass

man die Entwicklungsmöglichkeiten

verbessert, voneinander profitiert und

dass man ein gemeinsames Sprachrohr

gegenüber der Kommune hat. Zu unseren

Zusammenkünften waren gerade in

den Anfangsjahren regelmäßig Vertreter

aus der Stadtverwaltung eingeladen,

denen gegenüber wir unsere Interessen

erläutert haben.

Welche Interessen waren das?

Norbert Wuck: Es ging

in erster Linie darum zu

zeigen, dass Beelitz lebt

- und dass sich die Stadt

baulich aber auch strukturell

entwickeln muss,

um lebendig zu bleiben.

Dafür hat sich der Gewerbeverein

auch selbst

eine Menge einfallen

lassen, zum Beispiel

hatten wir als erste in

der Region eine durchgängige Lichterkette

zu Weihnachten in der Stadt installiert.

Damals führte ja die Bundesstraße

noch direkt durch Beelitz und wir wollten

auch bei Durchreisenden für einen

Stopp in Beelitz werben. Und auch das

Spargelfest haben wir als Gewerbetreibende

mit initiiert und mitgestaltet.

Burkhard Liesegang: Es war natürlich

auch ein Glücksfall, dass die Stadt in

25 JAHRE GEWERBEVEREIN

allen wichtigen Fragen, die wir auf die

Tagesordnung brachten, mitgezogen hat.

In Politik und Verwaltung musste ja gerade

in den Wendejahren vieles erst einmal

gelernt werden. Wie war das im

Gewerbeverein?

Burkhard Liesegang: Es war nicht sehr

viel anders. Über das Autohaus Schneider

hatten wir Kontakte zum Gewerbeverein

in Barsinghausen geknüpft - eine

kleine Stadt nahe Hannover mit gleicher

Zum Beispiel?

Einwohnerzahl. Dort

waren die finanziellen

Möglichkeiten der Unternehmen

zwar ganz

andere als bei uns - aber

die Probleme waren

ähnlich. Wir haben uns

deren Handels– und

Entwicklungskonzeptionen

angeschaut und

vieles für uns mitnehmen

können.

Burkhard Liesegang: Vor allem von

den praktischen Erfahrungen haben wir

profitiert - dass Veranstaltungen im

Frühjahr und Herbst sinnvoller sind als

im Sommer, wenn alle im Urlaub sind.

Und das sie örtlich bezogen sein müssen,

kleinteilig, aber mit Power. Kirmes gibt

es schließlich überall. Wir haben uns

BEELITZER

NACHRICHTEN

„Ängste haben bei uns keine Rolle gespielt“

Der Gewerbeverein Beelitz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Burkhard Liesegang, erster,

und Norbert Wuck, amtierender Vorsitzender, erläutern im Interview die Entwicklung

„ Wir haben

gelernt, dass

Veranstaltungen auf den

Ort bezogen sein müssen -

kleinteilig, aber mit

Power. Kirmes gibt es

schließlich überall.

Haben beide die Entwicklung des Gewerbevereins Beelitz entscheidend mitbestimmt: Burkhard Liesegang

(r.), der das Modehaus in der Berliner Straße 15 betreibt, war von 1991 bis 2001 Vorsitzender, Norbert

Wuck, der mit seiner Sattlerei in der Herman-Löns-Straße arbeitet, amtiert seit 2010. Foto: Lähns

auch in den Beelitzer Partnerstädten immer

wieder umgeschaut. Man muss ja

nichts erfinden, was es schon gibt.

Norbert Wuck: Heute haben wir ja

gleich mehrere Veranstaltungen und

Termine, zu denen die Geschäfte länger

öffnen können und wir die Straßen mitbeleben.

Dazu gehören neben dem Spargelfest

auch unsere Veranstaltungen wie

das Aufstellen des Maibaums und unsere

Einkaufs– und Erlebnisnacht im Herbst.

Der Effekt solcher Events macht sich

zwar nicht kurzfristig in den Ladenkassen

bemerkbar, aber er sorgt für ein positives

Image.

Sind in den vergangenen 25 Jahren auch

Probleme aufgetreten?

Burkhard Liesegang: Vor allem die

Straßenbautätigkeit hat so manchem zu

schaffen gemacht, wenn zum Beispiel

ein Laden über längere Zeit wenig

Kundschaft hatte. Wobei man aber auch

sagen muss, dass die Einwendungen des

Gewerbevereins generell von der Stadt

berücksichtigt wurden. Unsere Rolle war

dann die des Motivators: Den Betroffenen

deutlich zu machen, dass es nach

den Sperrungen wieder besser wird - und

dass letztendlich jeder von der Modernisierung

profitiert. Es war und ist nach

wie vor ein schönes Phänomen, dass es

auch Mitglieder gibt, die nie direkt und


BEELITZER

NACHRICHTEN

unmittelbar von der Arbeit des Vereins

profitieren - und die sich trotzdem mit

voller Kraft engagieren, weil das Ergebnis

der Stadt insgesamt und damit allen

zugute kommt. Leute, die sagen: Die

City sind wir.

Was, meinen Sie, sind die größten Erfolge

des Vereins?

Burkhard Liesegang: Ich bin stolz,

dass es immer noch weitergeht, dass wir

immer wieder Akzente setzen können -

für unsere Mitglieder und für die Beelitzer

insgesamt. Und das die Zahl von 60

bis 80 Mitgliedern stabil bleibt.

Norbert Wuck: Mit der Verleihung

eines unseres Unternehmerpreises haben

wir auch einen schönen Anreiz geschaffen:

Alle zwei Jahre zeichnen wir eines

unserer Mitglieder aus, das sich besonders

um die Arbeit im Verein verdient

gemacht hat.

25 JAHRE GEWERBEVEREIN

Eine Zeit lang gab es Konflikte zwischen

Innenstadthändlern und Gewerbegebieten,

beziehungsweise Einkaufszentren -

auch in Beelitz. Wie sieht das heute aus?

Burkhard Liesegang:

Das spielt heute eigentlich

keine Rolle mehr.

Wir haben alle unseren

festen Platz gefunden.

Heute ist das Problem

nicht der Handel auf der

„Grünen Wiese“, sondern

vor allem der Distanzhandel

mit Amazon,

Zalando und Co. Es ist

zwar einfach zu sagen:

Wir bieten mehr Service als der Versandhandel,

aber dieser Service muss

natürlich auch erst einmal geleistet werden.

Im Prinzip muss jeder seine Nische

finden.

Norbert Wuck: Eine Herausforderung,

„ Eine große

Frage ist die

Unternehmensnachfolge:

Viele halten schon seit der

Wende durch und sehen

keine Möglichkeit, sich

zur Ruhe zu setzen.

Seite 21

die uns als Gewerbeverein zunehmend

beschäftigt, ist die Nachfolge in den Betrieben:

Wie bekommen wir es hin, dass

es in den Unternehmen weitergeht? Es

gibt natürlich viele

schöne Beispiele, wo

zum Beispiel die Kinder

das Ruder übernommen

haben. Aber viele andere

halten schon seit der

Wende durch und sehen

keine Möglichkeit, sich

zur Ruhe zur setzen.

Was kann man machen,

wenn die eigenen Kinder

nicht wollen?

Norbert Wuck: Man muss sich frühzeitig

mit der Frage auseinandersetzen. Und

wenn es partout keine Chance gibt, den

Betrieb weiterzuführen, muss man zumindest

die Voraussetzungen schaffen,

dass die Räume von jemand anderem

übernommen werden können. Mit der

Pacht oder dem Verkaufserlös kann man

ja immerhin die eigene Altersvorsorge

noch ein bisschen aufbessern - und es

werden Leerstand und Verfall der Objekte

vermieden, was für die Stadt insgesamt

wichtig ist.

Am 30. April wird in Beelitz wieder der

Maibaum aufgestellt - unter dem Motto

„Gemeinsam stark für Beelitz“. Was

steckt hinter diesem Motto?

Norbert Wuck: Das „Gemeinsame“

prägt zum einen unseren Gewerbeverein,

zum anderen aber auch das Zusammenwirken

von vielen Beteiligten in der

Stadt insgesamt. Schon immer zeichnen

wir uns in Beelitz dadurch aus, große

Vorhaben gemeinsam in Angriff zu nehmen

und an einem Strang zu ziehen. So

war es schon immer beim Spargelfest

und auch bei der Bewerbung um die

Landesgartenschau im vergangenen Jahr

ist das eindrucksvoll deutlich geworden.

In diesem Jahr unterstützt uns die Stadt

bei der Ausgestaltung des Programms

am 30. April. Dafür bin ich sehr dankbar.

Es wird sicher wieder eine tolle Party,

zu der wir auch an dieser Stelle noch

einmal alle Beelitzer und Gäste aus der

gesamten Region einladen möchten.

Wie geht es in Zukunft weiter mit dem

Gewerbeverein?

Norbert Wuck: Wir können ganz zuversichtlich

in die Zukunft schauen - solange

wir wahrgenommen werden und uns

nicht die Ideen ausgehen. Und sollte uns

tatsächlich mal nichts mehr einfallen,

dann wünsche ich mir, dass genug junge

Mitglieder in den Startlöchern stehen,

die das dann übernehmen.


Seite 22

LESERPOST

BEELITZER

NACHRICHTEN

„Hier bin ich Reh, hier darf ich's sein“ -

Am letzten März-Wochenende zog es

nicht nur die Menschen zu einem Osterspaziergang

vor die Tore der Stadt. Die

ersten wärmenden Sonnenstrahlen des

Jahres lockten auch eine Gruppe von

insgesamt zwölf Rehen nach Beelitz -

und vor die Kamera von Silvana Gericke.

Vielen Dank für das schöne Foto!

Zum Artikel „ Ehemaliges ACZ soll Flüchtlingsheim werden“

Die Informationspolitik des Landkreises

PM ist sicher verbesserungswürdig. Dies

sollte jedoch nicht dazu führen, dass

eine Akzeptanz für Flüchtlinge und neue

Mitbürger in Beelitz davon abhängt.

Die als Großformat an den Beelitzer

Ortszufahrten gestalteten Schilder

„Willkommen in Beelitz“ sollten für alle

gelten.

Landrat Wolfgang Blasig(SPD) und

Kreistagschef Werner Große (CDU)

haben die Angebote zur Anmietung von

Gebäuden in Privatbesitz wahrgenommen.

Im Vorfeld sind auf Anfrage der

Kreisverwaltung von den kommunalen

Eigentümern wenig oder keine Kapazitäten

angeboten worden.

Die Stadt Beelitz besitzt mit dem ehemaligen

E-Werk kommunales Eigentum,dass

für Aufgaben der sozialen Daseinsvorsorge

saniert werden sollte.Der

errechnete Sanierungsmehrbedarf von

55 € im Keller würde für die Mitarbeiter

des schlagkräftigen Bauhofes wohl kaum

eine wesentliche Hürde darstellen. Die

Stadtverordneten haben sich aber mit

großer Mehrheit für einen Verkauf entschieden.

Im Bund, sowie in den Ländern Berlin

und Brandenburg werden Programme

für die Integration, den sozialen Wohnungsbau

oder die mit dem Siedlungsgewinn

notwendigen planrechtlichen Änderungen

diskutiert.

Es wäre für Beelitz Heilstätten eine

Chance das marode sanierungsbedürftige

Areal am Bahnhof und dem Heizwerk

als städtebauliches Sanierungsgebiet

auszuweisen,

um die infrastrukturellen Möglichkeiten

dieser brachliegenden Ortsteilmitte nutzbar

zu machen. Das könnte ein kommunalpolitisches

Gestaltungsziel für Beelitz

und Potsdam -Mittelmark sein.

Beelitz den 7.4.2016

Hartwig Frankenhäuser

Rolle rückwärts bei der Altanschliesser Problematik

Mit Verwunderung habe ich den Beitrag

„Alleingelassen“ in den Beelitzer

Nachrichten“ vom 24.02.2016 und später

im Internet „Beelitz.de“ über die

Rückforderungen der Altanschliesserbeiträge

gelesen.

Mussten sich Altanschliesser, die gegen

Bescheide geklagt oder Widerspruch

eingelegt hatten ,in der BN vom Februar

noch vorwerfen lassen, sie würden die

Ellenbogen gebrauchen und sich rigoros

für ihre Interessen einsetzen, will nun

gar die Stadt Beelitz gegen sich selbst

klagen, denn die Stadt ist ja Anteilseigner

des WAZ Nieplitz.

Wenn man wirklich die Altanschliesserbeiträge

zurückzahlen möchte, bedarf es

nur eines Tagesordnungspunktes bei der

nächsten Verbandsversammlung:

„Rückzahlung der Altanschliesser Beiträge“

, der beide Anteilseigner dann

zustimmen müssten (der Finanzausschuss

in Seddiner See hat zur Rückzahlung

kommunaler Beiträge schon einen

Beschluss gefasst) - und schon wäre der

Drops gelutscht.

Alles andere ist Nebelkerzenwerfen und

Verschleppung. Irgendwie scheinen

Kommunen, Verbände und die Landespolitik

zu hoffen, dass das Problem Altanschliesser

trotz Bundesverfassungsgerichtsentscheid

doch im märkischen

Sand versickert. Wie mit diesem Problem

umgegangen wird ist einfach nur noch

erbärmlich,wenn ich die Äußerungen

unseres Ministerpräsidenten dazu höre.

Für den „WAZ Nieplitz“ hätte ich noch

folgenden Vorschlag: Rechnen Sie alle

Kosten zusammen, die mit der Umsetzung

des verfassungsrechtlich gescheiterten

Landesgesetzes entstanden sind

und stellen Sie die Kosten dem Land in

Rechnung.

Sollte sich das Land als zahlungsunwillig

erweisen, gehen Sie den Klageweg, in

den ja auch die Altanschliesser gezwungen

wurden. Beelitz den 7.4.2016

Irina Frankenhäuser


BEELITZER

NACHRICHTEN

VEREINSLEBEN

Seite 23

13. Benefizkonzert

begeisterte die Besucher

Spielmannszug

Beelitz erwacht aus

dem Winterschlaf

Extra-Training im April, erste

Spieltermine stehen fest

Der Sommer naht und auch der Spielmannszug

ist in Frühlingsstimmung. In

Vorbereitung auf die nächsten Auftritte

wurde im April Extratraining eingelegt.

Dabei bereiten sich die einzelnen Instrumentengruppen

auf die nächsten Einsätze

vor, denn es stehen schon viele Termine

für die Saison fest.

1600 Euro Spenden eingeworben - Lions Club Beelitz/Zauche

und der gemeinnützige Dorfverein Buchholz sagen Danke!

Der Lions Club Beelitz/Zauche konnte in

diesem Jahr die schöne und erfolgreiche

Tradition des Benefizkonzertes wieder

aufnehmen und hofft auf viele weitere

zukünftige Frühjahrskonzerte. Das Heeresmusikkorps

Neubrandenburg unter

der Leitung von Oberstleutnant Christian

Prchal bot ein breites Repertoire, das von

den swingenden 20ern über Marschmusik

bis hin zur Titelmelodie von „The

Incredibles“ reichte.

Lions-Präsident Bernd-Uwe Richter und die Vertreter

des Dorfvereins begrüßten das Publikum.

Gorßes Bild: Das Heeresmusikkorps. Fotos: Lions

Was ist eigentlich der Lions Club?

Das abwechslungsreiche Musikprogramm

begeisterte das Publikum im gut

gefüllten Saal. Der Reinerlös des Konzertes

wird dem gemeinnützigen Dorfverein

Buchholz/Zauche e.V. für die

geplante Sportplatzsanierung gespendet.

Der sanierte Sportplatz wird noch in

diesem Jahr seiner Bestimmung übergeben.

Die Mitglieder des Lions Clubs

Beelitz/Zauche werden sich dieses Ereignis

nicht entgehen lassen und wir

werden an dieser Stelle gerne für Sie

darüber berichten.

Allen Soldaten/-innen und Zivilmitarbeitern

der H.-J.-von-Zieten-Kaserne sowie

der gesamten Besetzung des Heeresmusikkorps

Neubrandenburg sprechen wir

für die Unterstützung ein großes Dankeschön

aus. Ein herzliches Dankeschön

richten wir besonders an alle Konzertbesucher:

Durch den Kauf der Eintrittskarten

und Ihrer Spenden vor

Ort haben Sie zu der Spendensumme

von insgesamt EUR 1.600 beigetragen.

Hier unsere nächsten Auftrittstermine:

05.06.2016 Filmpark Babelsberg

18.06.2016 Felgentreu

19.06.2016 Filmpark Babelsberg

Wer Lust hat an solchen Events dabei zu

sein, kann gerne mittwochs oder freitags

18.30-20.00 Uhr auf dem Bauhof, Berliner

Straße 27 in Beelitz vorbeikommen

und mitmachen. Jeder ist herzlich eingeladen!

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Der Spielmannszug Beelitz wünscht

allen Beelitzern einen schönen Herrentag

und schöne Pfingsten.

Weitere Informationen findet Ihr unter:

www.spielmannszug-beelitz.de

www.facebook.com/

SpielmannszugBeelitz

Telefon: 033204 63489

Der Lions Club Beelitz/Zauche besteht

bereits seit über 15 Jahren. Er

hat momentan über 20 Mitglieder

und widmet sich insbesondere

der Aufgabe, Kinder

und Jugendliche in der

Region zu unterstützen.

Lions engagieren sich ehrenamtlich

für Menschen, die

Hilfe brauchen. Das offizielle

Motto lautet „Wir dienen“. Die Mitglieder

sind bereit, sich den gesellschaftlichen

Problemen unserer Zeit

zu stellen und uneigennützig an ihrer

Lösung mitzuwirken. Dies

geschieht in der Öffentlichkeit

hauptsächlich in Form

von organisierten Spendenaktionen.

Lions Club Beelitz/Zauche

Wir treffen uns regelmäßig

jeden 1. Donnerstag im Monat

um 19.00 Uhr im Hotel Stadt Beelitz,

Berliner Str. 195, Beelitz.

Bald wieder unterwegs: Der Spielmannszug Beelitz

- so wie hier im vergangenen Jahr in Markee.


Seite 24

Die ehrenamtlichen Helfer der zeitweiligen

Flüchtlings-Notunterkunft in Schäpe

gründen einen Verein. Kurz nach Ostern

wurde der Entschluss gefasst, die bisherige

erfolgreiche Integrationsarbeit nicht

nur fortzusetzen, sondern auch in rechtlich

feste Bahnen zu lenken. „Wir möchten

mit dieser Vereinsgründung ein Signal

setzen und allen Menschen die gerne

helfen wollen, eine Anlaufstelle

anbieten“, erklärte

der frisch gewählte Erste

Vorsitzende Michael Holstein.

Nachdem die Flüchtlinge

aus der Unterkunft in Schäpe nach Schönefeld

umgezogen sind, weil der örtliche

Spargelhof die Wohnräume wieder für

Saisonarbeiter braucht, sei die Arbeit für

die Helfer nicht einfacher geworden.

Gerade deshalb sei es wichtig, weitere

Interessierte aus der gesamten Region

Beelitz zu gewinnen. „Wir haben in den

vergangenen Monaten so viel Knowhow

erworben, das wir unbedingt bewahren

und weitergeben möchten“, so Michael

Holstein weiter. Sei es beim Kontakt mit

den Menschen aus Terror- und Kriegsregionen

oder beim Slalom durch den Behörden-Dschungel.

„Wir gehen das ganz

sportlich an“, kommentiert der Vorsitzende

die Aufgabe, den Flüchtlingen den

Start in Deutschland leichter zu machen.

VEREINSLEBEN

BEELITZER

NACHRICHTEN

Aus „Schäpe hilft“ wird „Beelitz hilft“

Initiative zur Unterstützung von Flüchtlingen setzt sich neue Ziele

In die Container, nicht in die Natur!

Glasabfall im Wald ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich

Liebe Mitbürger, ich

möchte an einen ähnlichen

Artikel in den BN

vom 23. März 2016 auf

Seite 8 anknüpfen: Es

wird wärmer und immer

häufiger wird auch wieder

spazieren gegangen

(oder gefahren). Man

kann dabei dem Grünen

der Natur zusehen und

fast täglich Neues entdecken.

Leider an unseren

Wegen (auch mitten in

Fichtenwalde) nicht nur

erfreuliches. Binnen

kurzer Zeit kann man

bei einem Spaziergang an den Wegesrändern

in Fichtenwalde leicht zehn oder

mehr Glasflaschen finden.

Das ist nicht nur

unschön, sondern stellt

gerade in unserer Waldgemeinde

eine unnütze

Brandgefahr dar. Aus

Bedenkenlosigkeit kann

großer Schaden entstehen.

Meine Frau und ich haben

nun schon fast immer

einen Beutel für die

Fundstücke dabei. Schade

eigentlich. Ist doch

die Entsorgung für jeden

so einfach. An zentralem

Ort stehen ausreichend

Glascontainer.

Zu gepflegten Gärten gehört auch ein

gepflegtes Umfeld. ACHTEN WIR AL-

LE DARAUF.

Ihr Dr. Winfried Ludwig

www.waldkleeblatt.de

Im August vergangenen Jahres waren 40

Männer aus Syrien in die Notunterkunft

in Schäpe gezogen, rund ein Dutzend

Einwohner half den aus dem Bürgerkrieg

Geflüchteten zunächst mit Kleiderspenden.

Schnell wurde klar, an was es gerade

zu Beginn am meisten mangelt:

Deutsch-Unterricht, Hilfe bei Behördengängen,

Transportmittel und die Vermittlung

der für die Geflüchteten

neuen Kultur.

Die Schäper ließen sich

nicht lange bitten und bewiesen

Organisationstalent.

Das Gemeindehaus funktionierten

sie um zum Klassenzimmer,

beschafften 40 Fahrräder. Nun waren die

Männer in der Lage, sich mit dem Notwendigsten

verständlich zu machen und

sich ohne fremde Hilfe zur acht Kilometer

entfernten nächsten Einkaufsmöglichkeit

zu bewegen.

Vor der Ankunft der Flüchtlinge hatte

mach einer der Dorfbewohner seine

Ängste ausgesprochen - von allen Befürchtungen

ist jedoch keine einzige

eingetreten. Im Gegenteil: Die Gäste

waren zurückhaltend, freundlich und

hilfsbereit. Und auch die Helfer lernten

sich kennen und schätzen. Freundschaften

entstanden - Nationen-übergreifend.

Gemeinsame Feste, Ausflüge, Besuch

von Veranstaltungen brachten allen Beteiligten

schöne Stunden, die auch in

Zukunft möglichst häufig stattfinden

sollen. Für einige Flüchtlinge konnten

die Helfer bereits den Umzug in Wohnungen

organisieren.

„Das klappt am besten über sogenannte

Patenschaften. Die gezielte Unterstützung

von Einzelnen hat sich bewährt und

soll weiter fortgeführt und ausgeweitet

werden“, berichtet Kerstin Heller, ebenso

Mitglied im Vorstand. Dafür werden

weitere engagierte Menschen aus Beelitz

und Umgebung gesucht.

„Es geht uns mit dem Verein auch darum,

Berührungsängste abzubauen. Eine

Mitgliedschaft bedeutet nicht automatisch

eine dauerhafte Patenschaft. Auch

kleine Gesten sind uns sehr willkommen

und helfen allen weiter.“, ergänzt die

Zweite Vorsitzende Doreen Stuwe.

Aktuell leben im „Camp“ in Beelitz-

Schönefeld über 80 Menschen aus vier

Nationen, darunter auch Familien und

alleinstehende Minderjährige. Sie benötigen

Hilfe zum Beispiel in Form von

Fahr- und Begleitdiensten, Sach- und

Geldspenden, Unterstützung bei der

Wohnungssuche, oder einfach Gesellschaft

bei Spiele-Nachmittagen.

Wer „Beelitz hilft!“ unterstützen möchte,

kann sich per Email an info@beelitzhilft.de

wenden. Weitere Infos in Kürze

auf www.beelitz-hilft.de

Liebe Beelitzerinnen & Beelitzer,

VIELE haben schon mit gemacht. Aber

es sollten SEHR VIELE sein.

Haben Sie sich bereits am Volksbegehren

für größere Mindestabstände von

Windrädern zu Wohnbebauungen und

gegen Windräder im Wald beteiligt?

Am einfachsten geht das durch die Beantragung

der Briefwahlunterlagen

direkt im Internet unter

www.volksbegehren-windkraft.de.

Sie können sich natürlich auch persönlich

im Beelitzer Rathaus gleich in die

Eintragungslisten für das Volksbegehren

eintragen lassen - bitte Personalausweis

nicht vergessen.

Öffnungszeiten:

montags 9 -12 und 13 - 15 Uhr

dienstags 9 -12 und 13 - 18 Uhr

donnerstags 9 -12 und 13 - 17 Uhr

Wie immer finden Sie aktuelle Infos auf

unserer Homepage waldkleeblatt.de

Ihr Dr. Winfried Ludwig


BEELITZER

NACHRICHTEN

Der Sommer wird heiter in der

Spargelstadt – mit Komikern

wie Karl Dall und Fips Asmussen,

mit Entertainern wie Gunther

Emmerlich und mit jeder

Menge Musik. Die „Freunde

und Förderer der Künste in Beelitz“

haben jetzt ihr Programm

für die anstehende Saison vorgestellt

– und holen damit auch in

diesem Jahr wieder große Namen

und großartige Talente an

die Nieplitz.

„Unser Programm ist wieder ein

Strauß voller Überraschungen,

prall gefüllt mit Kleinkunst,

Theater, Kabarett und Musik,

mit Unterhaltung auf hohem

Niveau“, sagt Vorstandsmitglied

Stefan Fuhmann. Mit unvergesslichen

Augenblicken und außergewöhnlichen

Momenten sei das

Kulturprogramm in der Spargelstadt

längst zu einem Markenzeichen

für die Sommer-, Herbst

- und Winterzeit geworden, das

weit über die Stadtgrenzen hinaus

strahlt.

Den musikalischen Auftakt

macht am 29. Mai das Landesjugend-Akkordeonorchester

Brandenburg

im Schmiedehof. Dort

werden neben klassischen Werken

auch unvergessliche Filmmelodien

erklingen. Am 11. Juni

bringt die Mezzosopranistin

Natali Kukshausen bei einem

Galakonzert mit weiteren großen

Musikern die russische Seele

nach Beelitz. „Perlen der

Klassik“ von Mozart und

Beethoven spielen Ende

Juni das Quartett der Berliner

Philharmoniker.

Für ganz andere Klänge

sorgt am 9. Juli Jazz-

Legende Uschi

Brüning. Aber

auch Freunde der Volksmusik

kommen in Beelitz auf ihre Kosten:

Am 16. Juli treten die

„Stimmen der Berge“, fünf

hochkarätige Sänger, die ihre

Meriten in der klassischen und

Kirchenmusik erworben haben,

in Beelitz auf. Fast schon Tradition

haben hier die hier fast immer

ausverkauften Konzerte der

Irish-Folk-Band The Sandsacks:

Die Formation wird ihr Publikum

Mitte August an gleich

zwei Abenden musikalisch mitreißen.

Für Lacher im Zehn-Sekunden-

Takt wird indes der wohl bekannteste

Witze-Erzähler der

Republik sorgen: Fips Asmussen

kommt am 18. Juni nach

Beelitz und feuert in einem dreistündigen

Programm die Pointen

auf sein Publikum. Mit Karl

Dall kommt dann am 27. September

ein weiterer Altmeister

des Nonsens zu Wort: Im Tiedemannsaal

präsentiert er sein

Programm: „Der alte Mann will

noch mehr“. Ein humoristisches

Multitalent ist indes Kay Scheffel:

Ob als Bauchredner, Sänger,

Musiker oder in der Rolle des

großen Heinz Erhardt wird

er am 8. August im

Schmiedehof auftreten.

Leichtigkeit und schöne

Momente versprechen

auch die Lesungen,

die der Kulturverein

auf

der Agenda

hat: Im Juli kommt die bekannte

Schauspielerin Ursula Karusseit

nach Beelitz und liest hier, begleitet

vom Akkordeon, Anekdoten

von Stefan Heym. Entertainer

Wolfgang Lippert präsentiert

Ende August sein Buch

„Wetten, dass… Erna kommt?!“

und gibt einen Einblick in sein

turbulentes Leben vor, während

und nach der Wende. Im September

liest dann die Erzählerin

Barbara Höllfritsch im historischen

Ambiente des Goethesaals

aus Fontanes Wanderungen

durch die Mark Brandenburg.

Einen Mix aus Geschichten,

Anekdoten und Melodien präsentiert

Ende Oktober Gunther

Emmerlich gemeinsam mit dem

Gitarristen Frank Fröhlich.

Bei der letzten Veranstaltung

des Jahres am 21. November

kommen schließlich Verschwörungstheoretiker

und Zweifler

voll auf ihre Kosten:

Der berühmte Buchautor

Erich von Däniken

nimmt das Publikum

im Tiedemannsaal

mit auf einen

Streifzug durch die

Menschheitsgeschichte.

Er entlarvt bis heute

ungeklärte Phänomene

wie die Kornkreise

und geht der

Frage nach, ob wir am

Ende alle Nachfahren

von Außerirdischen

sind.

Seite 25

Große Künstler, großartige Momente

Der Kulturverein holt

in diesem Jahr Gunther

Emmerlich, Uschi

Brüning, Karl Dall und

viele andere nach

Beelitz / Am Ende

begibt man sich sogar

auf die Spuren von

Außerirdischen

VEREINSLEBEN

Großes Bild: Karl

Dall in einem

Selbstportrait.

Ende September

kommt der Komiker

nach Beelitz.

Unten: Auch Ursula

Karusseit, The

Sandsacks und

Gunther Emmerlich

sind beim Kulturverein

zu Gast.

Fotos: promo


Seite 26

VEREINSLEBEN

BEELITZER

NACHRICHTEN


BEELITZER

NACHRICHTEN

VEREINSLEBEN

Ein Tänzchen mit dem BCC

Beim diesjährigen Tanzseminar machten über 200 Gardetänzer aus 23 Vereinen mit

Seite 27

Er ist ein wenig in die Jahre gekommen,

der Festwagen des BCC: Nicht nur dass

viele „Spargelkopf-Motive“ ihre Aktualität

eingebüßt haben - Joseph Ratzinger

ist längst in Papst-Rente, Dieter Bohlen

und Verona gehen auch nicht erst seit

gestern getrennte Wege - auch das Material

wird nach unzähligen Einsätzen zum

Spargelfest allmählich müde.

Deshalb werkelt seit Anfang April das

Männerballett, die „Nieplitzlatscher“, an

jedem freien Samstag fleißig, um das

Prunkgefährt zu überarbeiten. „Die frühlingshaften

Temperaturen sowie die ersten

Spargelgerichte in den Gaststätten

Drehungen, Sprünge,

Figuren - und das alles

synchron und im Takt

der Marschmusik: Die

beiden Beelitzer Sporthallen

an der Diesterweg

Grundschule und der Oberschule wurde

am vorletzten Märzwochenende zur

Tanzarena für Karnevalsvereine aus dem

gesamten Land Brandenburg. Zum mittlerweile

25. Mal hatte der Beelitzer Carneval

Club zum Tanzseminar geladen,

über 200 Tänzer aus 23 Vereinen waren

gefolgt. Mit dabei waren Gruppen aus

Jüterbog, Mittenwalde, Danneberg,

Brück, zwei sogar aus Berlin.

„Unser Tanzseminar hat seit den frühen

1990ern Tradition und ist zu einem festen

Termin für viele befreundete Vereine

geworden“, erklärt BCC-Präsidentin

Katrin Hocke. Unter professioneller Anleitung

von Trainern wird ein Wochenende

lang ein kompletter Gardetanz einstudiert,

aus dem dann jeder Verein Elemente

für sich mitnimmt und zum Teil

mit eigenen Choreografien anreichert.

„Es ist auch in diesem Jahr gelungen, die

Freude am Gardetanz erneut zu wecken,

die Garden haben sich über das Wochenende

damit einen guten Grundstock erarbeitet,

um am elften Elften die neue, die

fünfte Jahreszeit würdig und schwungvoll

zu eröffnen“, so Katrin Hocke.

Unter den Tanzgruppen war natürlich

auch die Beelitzer Garde, die zuletzt auf

der Grünen Woche für Furore gesorgt

hatte. Alle übten mit hoher Disziplin,

getanzt wurde in den Bereichen aktive

Garden, Junior-Garden und Tanzmariechen,

angeleitet wurden sie vom Trainerduo

Steffi und Sabine aus dem rheinländischen

Much, beziehungsweise dem

Trainerduo Stephanie und Anneke vom

Teltower Carnevalsclub, die die Ausbildung

der Tanzmariechen übernahmen.

Nicht zu kurz kam dabei natürlich auch

und Spargelhöfen lassen uns wissen: Bis

zum Spargelfest ist nicht mehr allzu viel

Zeit“, heißt es vonseiten des Vereins.

Pünktlich zum Umzug am 5. Juni soll

der Festwagen des BCC in neuem Glanz

erstrahlen.

Dies ist keine leichte

Aufgabe, denn bevor

etwas Neues angebracht

werden kann, muss das

Alte - Verkleidungen,

Farbe und Schmuck -

erst einmal runter. Verkehrssicher

muss der

Wagen natürlich auch

Foto: Verein

das Kennenlernen über die Vereinsgrenzen

hinaus: Viele Tänzer übernachteten

vor Ort in den Sporthallen oder suchten

sich ein Quartier in einer Beelitzer Pension.

Für die Verpflegung sorgten Robert

König und Mathias Baum mit ihren Firmen,

für die Musik sorgten Uwe Kuhlbrodt

und DJ Detlef. „Wir danken allen

Beteiligten für die Unterstützung und die

Organisation, auch der Stadt für die

Turnhallen und die benötigte Bühne“,

unterstreicht die BCC-Chefin.

Der Beelitzer Carnevalclub freut sich

nunmehr auf die kommende, 37. Saison.

Denn dann können die Tänzer zeigen,

was sie aus den Grundlagen des Beelitzer

Tanzseminares gemacht haben. Katrin

Hocke: „Wir wünschen uns und allen

anderen Vereinen ,Hals- und Beinbruch‘

und tolle Erfolge beim Vertiefen der

Choreografien“. Bis es dann in spätestens

sechs Monaten wieder heißt:

„Spargel spitz!“ und „Beelitz hellau!“

Frischekur für die „Spargelköppe“

Der Festwagen des BCC wird derzeit überarbeitet und soll zum Spargelfest-Umzug wieder rollen

sein. Es sind viele Kleinigkeiten notwendig,

um das Gefährt und die Deko zu

perfektionieren.

Immerhin: Der Verein kann auf breite

Unterstützung setzen - bei den Materialzulieferern,

aber auch beim Ortsbeirat

Beelitz, der Geld aus

seinem Kulturfonds

bereitgestellt hat. „Wir

freuen uns auf viele

Besucher des Spargelfestes,

die dann vielleicht

auch wegen unseres

Wagens vorbeischauen“,

so der Verein.

Der Festwagen 2014. Foto: G. Lorenz


Seite 28

NEUES VON DER SG BEELITZ

Champions-Leage für Kleine

42 Kinder waren beim diesjährigen Osterfußballcamp in Beelitz dabei

In der letzten Märzwoche

dieses Jahres veranstaltete die

Kinderfußballschule „Rundherum“

in Kooperation mit

der SG Blau-Weiß Beelitz

1912/90 das fantastische Osterfußballcamp

2016 im Stadion

des Friedens in Beelitz.

An dem Camp nahmen 42

fußballbegeistere Kicker/-

innen im Alter von fünf bis

zwölf Jahren teil und trainierten

in 4 altersgerechten Gruppen

zweimal pro Tag ausgiebig.

Dabei lernten die Nachwuchstalente

unter der fachlichen

Anleitung der Camptrainer

Hartmut Vogel, Denny

Mahlo, Christoph Knüttgen,

Christian Awizio, Stefanie

Ahlfeld, Peter Losensky,

Dennis Ulrich und Kevin

Bolz ein attraktives und modernes

Training kennen, welches

viel Spiel und Spaß beinhaltete.

Obendrein wurden

auch verschiedene Wettbewerbe

wie Jonglieren, Torwand

schießen und Torschussgeschwindigkeit

durchgeführt

und die Sieger mit

einem Präsent geehrt. Darüber

hinaus wurde bei den

Campteilnehmern das „DFB

& MC Donald`s Fußballabzeichen“

abgenommen und

einige schafften sogar Bronze,

Silber und Gold. Zum

Ende des Osterfußballcamps

ermittelten die Kinder in ihren

jeweiligen Trainingsgruppen

den ,,neuen Champions-

League-Sieger“. Danach wurden

Mannschaften gebildet

und ein „EM-Turnier“ ausgespielt.

Anschließend kam es beim

Eltern-Kind-Turnier zum

Die Saison geht in ihre heiße

Phase: In den letzten Tagen

wurden die Halbfinals der

Pokalwettbewerbe ausgetragen.

Unsere Männermannschaft

ist durch einen 1:0-

Sieg gegen die SG Michendorf

II ins Endspiel des

Kreispokals „Havelland“

eingezogen. Den goldenen

Treffer erzielte Thomas

Schied. Das Finale wird am

Samstag, 18. Juni um 17 Uhr

ausgetragen, Endspielgegner

ist FSV Eintracht Glindow.

Der Austragungsort steht

dagegen noch nicht fest.

Zudem sind unsere Frauen ins

Finale des Landespokals eingezogen:

Sie setzten sich

beim SV Babelsberg 03 vor

einer stattlichen Kulisse von

mehr als 200 Zuschauern

souverän mit 4:0 durch. Im

Finale wartet die Mannschaft

vom FSV Babelsberg 74. Da

der unterklassige Gegner

Heimrecht genießt - unsere

BEELITZER

NACHRICHTEN

fußballerischen Wettstreit,

wobei die Kinder die Oberhand

behielten. Bei der nachfolgenden

Siegerehrung bekam

jedes Kind einen Erinnerungspokal,

eine Teilnehmerurkunde,

ein Fußballzeugnis

und einige Sachpreise.

In Anschluss folgte der krönende

Höhepunkt des Osterfußballcamps

2016 und zwar

durften alle Campteilnehmer

beim Regionalligaspiel zwischen

dem SV Babelsberg 03

und dem Berliner AK die

Profis als Einlaufkinder auf

das Spielfeld des Karl-

Liebknecht-Stadions in Potsdam-Babelsberg

führen.

Die Kinderfußballschule

Rundherum bedankt sich

recht herzlich bei der SG

Blau-Weiß Beelitz und allen

fleißigen Helfern (insbesondere

bei Karsten Witte,

Andre Apt und Marcus Gaidecka)

für die tatkräftige Unterstützung.

Ch. Awizio

Drei Mannschaften im Finale

Männer und Frauen punkten bei Pokalspielen

Frauen kicken in der Regionalliga,

Babelsberg spielt in

der Landesliga - findet das

Finale auf dem Sportplatz in

der Rudolf-Breitscheid-

Straße in Potsdam statt. Genau

terminiert ist das Endspiel

noch nicht. Der Rahmenterminplan

gibt aber vor,

dass zu Pfingsten gespielt

werden soll.

Zudem haben unsere B-

Juniorinnen den Einzug ins

Finale geschafft. Sie bezwangen

auf dem Beelitzer Sportplatz

Frankonia Wernsdorf

mit 6:0 und stehen nun im

Endspiel, welches ebenfalls

zu Pfingsten ausgetragen

werden soll, gegen den FC

Energie Cottbus.

So stehen drei Beelitzer

Mannschaften in einem Finale

- das gab es noch nie!

Wann die Finals genau angepfiffen

werden, erfahrt ihr auf

www.facebook.de/SGBeelitz.


BEELITZER

NACHRICHTEN

Am 4. April konnten sich die

D-Junioren der SG Blau-

Weiß Beelitz über eine nachträgliche

Osterüberraschung

freuen. Denn das Fußballmobil

vom Projekt „Union in

Fahrt“ machte Halt im Stadion

des Friedens.

Dabei führten die beiden

Trainer Tibor und Julius vom

Nachwuchsleistungszentrum

des 1. FC Union Berlin eine

Mustertrainingseinheit mit

NEUES VON DER SG BEELITZ

Willkommen

im Club!

nfang April begrüßte der Präsident

der SG Bernd Ahlfeld das A

700. Mitglied im Verein. Aimee Kossack,

die sich in der Abteilung Gymnastik

im Bereich Kindertanz engagiert,

war eine von mehreren Neuankömmlingen

gewesen und so wurde

die „Nummer 700“ ausgelost - von

Bürgermeister Bernhard Knuth.

Aimee erhält jetzt ein Jahr kostenlose

Mitgliedschaft als Gewinn.

Foto: Verein

„Union in Fahrt“ in Beelitz

Mustertraining mit den D-Junioren

den Jungs durch. Als Erwärmung

wurden verschiedene

Dribbel- und Technikelemente

absolviert sowie den Kindern

gute Ratschläge auf dem

Weg gegeben. Danach folgten

Fangspiele, einige Spielformen

und ein Torschusswettbewerb.

Zum Abschluss

wurde ein „Barcelona-

Turnier“ gespielt, welches bei

den jungen Kickern für Begeisterung

sorgte.

Nach dem Training erhielten

die Trainer der SG Beelitz

einen kurzen Einblick über

die Nachwuchsarbeit beim 1.

FC Union und bekamen auf

ihre Fragen informative Antworten.

Wir möchten uns bei

Tibor und Julius vom 1. FC

Union Berlin recht herzlich

bedanken. Sebastian Rother

Trainingsausrüstung für

Flüchtlinge angeschafft

Die SG Blau-Weiß Beelitz

hatte im Rahmen der Initiative

„1:0 für ein Willkommen“

von der DFB-Stiftung Egidius

Braun für die Integrationsarbeit

mit Flüchtlingen finanzielle

Unterstützung erhalten.

Im Oktober 2015 erhielt der

Verein einen Scheck in Höhe

von 500 Euro. Dieses Geld

wurde nun in Trainingsausrüstung

investiert. Bei der

Nutzung unseres offenen

Spiel- bzw. Trainingsangebotes

werden den Flüchtlingen

Trainingsanzüge, Trainingsbälle

und sonstige Trainingsausstattung

zur Verfügung

gestellt. Wir bedanken uns

bei der DFB-Stiftung Egidius

Braun für ihre Unterstützung.

Mirko Rücker

Seite 29

Fußballtag in Beelitz

Großes Spektakel am 21. Mai

Am 21. Mai wird der Sportplatz

in der Bergstraße zur

EM-Arena: Der landesweite

Fußballtag für Vielfalt und

Toleranz findet in diesem

Jahr in Beelitz statt - und zu

diesem Anlass wird es unter

anderem eine Europameisterschaft

der Kitas geben. Organisiert

wird das Spektakel

vom Fußball-Landesverband,

der Landesregierung und dem

Landessportbund Brandenburg.

Seit drei Jahren ist auch

die AOK mit im Boot.

Bereits um 10 Uhr wird der

Landesfußballtag von Ministerpräsident

Dietmar Woidke,

der die Schirmherrschaft

übernimmt, eröffnet. Neben

einem Straßenfußballturnier,

der Kita-EM sowie Punktspielen

von Juniorinnen und

Junioren des Vereins gibt es

auch ein Turnier für Menschen

mit Handicap. Infostände,

Mitmachaktionen für Kinder

und ein Rahmenprogramm

sorgen für Unterhaltung.

Als Gesprächspartner

haben sich unter anderem Ex-

FIFA-Schiedsrichter Babak

Rafati und DFB-Botschafter

Jimmy Hartwig angesagt. Der

Nachmittag steht im Zeichen

des großen Fußballs, so soll

das DFB-Pokalfinale live

übertragen werden.

Unabhängig von dieser zentralen

Veranstaltung sind auch

in diesem Jahr alle Vereine

aufgerufen, sich am Aktionstag

durch das Verlesen der

Resolution und auch mit eigenen

Aktivitäten zu beteiligen,

um zu zeigen: Fußballer sind

Botschafter für ein buntes,

lebendiges Brandenburg, für

Respekt, Fairplay und Zusammenhalt.

@

Weitere Infos auf

www.flb.de


Seite 30

Unser sonnennächster Planet, der Merkur,

wird uns im Mai einen besonderen

Höhepunkt bieten: er zieht am 9. Mai

vor unserer Sonnenscheibe vorbei.

Merkur ist der innerste der Planeten und

auch der kleinste in unserem Sonnensystem.

Sein mittlerer Durchmesser beträgt

4878 km. Damit ist er nur ein Drittel so

groß wie unsere Erde. Sein mittlerer

Abstand zur Sonne beträgt 57,9 Millionen

km und er umkreist sie in 88 Tagen

einmal. Da seine Oberflächentemperatur

zwischen +430 °C auf der Sonne zugewandten

Seite und -185 °C auf der gegenüberliegenden

Seite beträgt, ist der

Merkur für uns sicher kein lohnendes

Ziel.

Dieser Transit ist überhaupt der

astronomische Höhepunkt

2016. Sonne, Merkur und

Erde stehen in einer Reihe

und so ist von der

Erde aus dieser Transit

zu beobachten.

Für unseren Standort

beginnt der

Transit gegen

13:15 MESZ. Um

16:57 MESZ befindet

sich der

Merkur in der

Mitte der Sonnenscheibe

und gegen

20:39 MESZ verlässt

er die Sonnenscheibe

wieder.

Der Austritt wird

allerdings für uns

nicht mehr sichtbar

sein, denn die Sonne geht

an diesem Tag bereits gegen

19:48 MESZ unter. Diese

besondere Konstellation zwischen

Sonne, Merkur und Erde gab

es letztmalig im Mai 2013 von Deutschland

aus zu beobachten. Der nächste für

uns beobachtbare Transit findet am

11.11.2019 statt.

Warnung: bitte nicht ungeschützt in

die Sonne schauen! Auch eine Sonnenfinsternisbrille

genügt als Schutz

nicht!!

Wer Lust, Laune und Zeit hat, kann uns

auf dem Wasserturm besuchen kommen.

Ab 13 Uhr werden wir da sein und uns

über jeden Besucher freuen. Entsprechend

vorbereitete Teleskope werden

zur gefahrlosen Verfolgung des Weges

von Merkur vor der Sonnenscheibe bereitstehen.

Voraussetzung ist natürlich

VEREINSLEBEN

schönes Wetter ohne Wolken am Himmel.

Sichtbares Zeichen für Beobachtungsmöglichkeiten

ist das geöffnete

Kuppeldach.

Aber es gibt auch noch mehr zu sehen.

Der Mars, der rote Planet, ist den ganzen

Monat über zu sehen. Er geht am 1. Mai

gegen 22:45 Uhr auf, dicht gefolgt vom

Saturn. Auch Jupiter ist im Südwesten in

der ersten Nachthälfte zu beobachten,

bevor er untergeht. Am 14. Mai steht der

Mond neben ihm und wird ihn einen Tag

später überholt haben. Am 21. Mai hat

der Mond

dann eine

lange Wegstrecke zurück gelegt und ist

beim Mars angekommen. Mars und auch

Saturn passiert er dann in den 2 kommenden

Nächten (siehe Abbildung des

Sternenhimmels vom 21. Mai 23 Uhr).

Das Sternbild des Löwen ist markiert

und an seinem linken Hinterbein befindet

sich der Jupiter, auch als lohnendes

Beobachtungsobjekt mit Monden!

Das sind sicher tolle Beobachtungsanlässe.

Ein Blick auf unsere Webseite, bzw.

aus der Stadt in Richtung Wasserturm

mit seinen erleuchteten Fenstern, zeigt

BEELITZER

NACHRICHTEN

Sternhimmel im Mai über Beelitz

Der Merkur gibt ein Gastspiel - der Mars ist den ganzen Monat über zu sehen

allen Interessierten eine offene Sternwarte

an.

Unsere nächsten Astronomietreffs finden

nun wieder auf dem Wasserturm statt.

Diese sind verbunden mit einem kurzen

Vortrag zu astronomischen Themen,

Erklärungen unserer Teleskope, ihrer

Handhabung und auch Vorschlägen zur

Erstellung einer Beobachtungsliste, also

eines „Fahrplanes“, für den Abend und

die Beobachtungsnacht. Beginn ist jeweils

um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei,

eine kleine Spende natürlich sehr willkommen.

Das Vortragsthema im Mai

lautet: „ausgewählte Weltraumteleskope

im Vergleich“. Anschließend besteht

natürlich die Möglichkeit zur Beobachtung

unseres Sternenhimmels.

Wer mehr will, wende sich

an Mitglieder unseres

Vereines, oder besuche

unsere Webseite sternwarte-beelitz.de

.

Dort werden auch

kurzfristig Beobachtungstermine

veröffentlicht. Also,

bei sternenklarem

Abend schnell

mal auf die Webseite

geschaut.

Viel Spaß!

Für kleine Leser:

Auch für Euch ist der

Vorbeiflug des Merkur

vor der Sonne sicher

interessant. Der Merkur

ist nur ein ganz kleiner

schwarzer Punkt in der Sonnenscheibe

und deshalb auch nur

durch Teleskope zu erkennen. Im

letzten Beitrag haben wir euch erklärt

wie oft die Erde in die Sonne passen

würde. Der Durchmesser unserer Sonne,

also die gerade Strecke von der linken

bis zur rechten Kante, beträgt ca. 1,4

Millionen Kilometer. Das ist so groß,

dass der Merkur ungefähr 320 mal nebeneinander

in der Sonnenscheibe aufgereiht

werden könnte.

Also schnappt euch eure Eltern oder

Oma und Opa, wenn sie zu Hause sind

und Zeit haben, und kommt zu uns auf

den Wasserturm. Auch als Kindergartengruppe

seid ihr herzlich willkommen.

Astroteam Sternfreunde Beelitz e.V.

info@sternwarte-beelitz.de


BEELITZER

NACHRICHTEN

Starke Leistungen

beim 11. Zwönitzpokal

Am 19. März 2016 war es

wieder soweit, der 11. Zwönitzpokal

fand in Burkhardtsdorf

statt.

390 Teilnehmer (bei ca. 530

Starts) waren aus mehreren

Ländern – Iran, Polen, Tschechien

und Deutschland – angereist.

Aus unserem Verein

Bushido Potsdam e.V. traten

Matilda und Max an und aus

unserem Verein Bushido

Beelitz e.V. Darius und Nico.

Für Matilda und Max war es

das zweite große Turnier. Der

Tag begann schon sehr früh,

denn die Fahrt zur Wettkampfstätte

dauerte zweieinhalb

Stunden. Natürlich war

auch die Aufregung groß - in

einem anderen Bundesland

antreten, wo sie die Konkurrenz

nicht kannten.

Die Herausforderung haben

beide gemeistert. Matilda

erkämpfte sich den 3. Platz in

ihrer Altersklasse. Max konnte

den 5. Platz erringen. Auch

wenn er darüber traurig war,

dass er den 4. Platz knapp

verpasste: Das war das eine

tolle Leistung.

Unsere wettkampferfahrenen

Bushidos Darius und Nico

konnten je den 3. Platz in

ihrer Altersklasse erkämpfen.

Alles in allem eine starke

Leistung.

Fam. Gnerlich und Petra

VEREINSLEBEN

Bereits am 13. Februar fand

der internationale EAST-

OPEN in Halle statt. Der East

Open ist ein Wettkampf, der

nach mehreren Jahren Pause

wieder neu ins Leben gerufen

wurde. Gern sind wir dem

Ruf gefolgt und wünschen

dem EAST-OPEN für die

Zukunft wachsende Beliebtheit

und regen Zuspruch.

Der Karate-Verband Sachsen-

Anhalt e.V. lud am genannten

Tag nationale

und internationale

Sportler ein, ihre Kräfte

zu messen. Über 400

Starter aus fünf Nationen

traten an, um eine

Medaille zu erringen.

Natürlich waren auch

Kader aus unseren

Vereinen Bushido Beelitz

e.V. und Bushido

Potsdam e.V. dabei.

Auf sechs Wettkampf-

Flächen wurden die Wettkämpfe

durchgeführt. Nach

einem anstrengenden und

kämpferischen Tag konnte

Seite 31

Internationale EAST-Open

Beim Turnier des Karate-Verbandes Sachsen-Anhalt

konnten die „Bushidos“ aus Beelitz und Potsdam

beachtliche Erfolge erzielen

Weitere Infos auf:

www.bushido-beelitz.de

www.bushido-potsdam.de

Nico den 2. Platz erreichen.

Lorenz kämpfte ebenfalls

hart. Auch wenn er das

Treppchen knapp verpasste,

war es eine

beachtliche Leistung

- 5. Platz. Das kontinuierliche

Training

hat sich gelohnt. Wir

gratulieren herzlich.

Wer mehr dazu erfahren

mag, kann

gern hiernachlesen:

http://www.karate.de/

images/

Ausschreibungen/2016/AS%

20East%20Open%

2013.02.2016%20Halle%

20SAH.pdf

SG FICHTENWALDE 1965 E.V.

Aufruf zur Mitarbeit in den einzelnen

Sportgruppen sowie im Vorstand

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

Zur Hauptversammlung im kommenden Jahr steht u.a. die

Wahl eines neuen Vorstandes auf der Tagesordnung.

Der 1. und 2. Vorsitzende sowie der Kassenwart müssen neu

gewählt werden. Auch für die Wahlfunktionen „ Kassenprüfer“

und „ Technischer Leiter“ werden noch Vereinsmitglieder

gesucht.

Wer sich vorstellen kann, sich zukünftig mit neuen Ideen, Zeit

und Tatkraft einzubringen, wird hiermit recht herzlich eingeladen

dies gegenüber dem Vorstand zu bekunden.

Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme unter www.sgfichtenwalde.de

bzw. während den SG Sprechstunden.

Auch steht jedes Vorstandsmitglied jederzeit persönlich zur

Verfügung. Also, liebe Vereinsmitglieder bzw. die es noch

werden wollen habt Mut und meldet euch.

Der Vorstand

Pärchen-Turnier

Liebe Tennisfreunde, egal ob Mutter & Sohn, Vater & Tochter,

Freund & Freundin, Ehefrau & Ehemann…

Ihr seid herzlich zu unserem diesjährigen Pärchen-Turnier

eingeladen.

Anmeldungen telefonisch bei Norbert Wiencek unter

0175-8779062.

Startgebühr pro Spieler:

Mitglieder 10€

Gäste 15€

Für Essen & Trinken ist gesorgt.

Viele tolle Preise!

Bereits 1 Los für die Teilnahme &

jedes weitere Los pro gewonnenes Spiel

Pressewartin (Dana Balke)

23. April 2016, ab 9 Uhr


Seite 32

AUS UNSEREN KITAS

BEELITZER

NACHRICHTEN

Mit allen Sinnen

die Welt entdecken

KITA KINDERLAND - In unseren Bereich

begleiten wir Kinder im Alter von 1,5

bis 3 Jahren. Sie sind in Allem sehr neugierig

und wissbegierig. Daher sehen wir

es auch als unsere

Aufgabe an, den Kindern

täglich neue Herausforderungen

zu

bieten, damit sie ihre

Umwelt mit allen

Sinnen entdecken

können. So konnten

wir seit einiger Zeit

zwei Eichhörnchen in unserem Garten

beim Spielen und Fressen beobachten.

Die Kinder legten Nüsse außen auf

das Fensterbrett und wir hängten Futter

hin. Jeden Morgen pünktlich zum

Frühstück bekamen wir dann ein kleines

Schauspiel geboten. Besonders viel

Spaß hatten Alle beim Herumtollen im

Schnee. Schnell wurde aber festgestellt,

Erzieherin fragt den kleinen

Max, 2 Jahre: „Was macht

euer Baby?"

Max: "Klopft schon" (Mama

ist schwanger)

Junis, 2,8 Jahre: Oh, bin ich

k.o.!“Erzieherin:“ Wovon

denn?“ Daraufhin Junis:“ Na

von nix!“

Erzieherin zu Junis, 2,8 Jahre:“Juni, wer

holt dich denn heute ab?“ Junis: „Opa

Jörg!“ Erzieherin:“ Super, dann sehe ich

Opa Jörg ja auch mal wieder!“ Junis

Kindermund

dass er aber ohne Handschuhe doch

ziemlich kalt ist. Aber was passiert,

wenn wir ihn mit in den Gruppenraum

nehmen? Wird er dann

warm? Konnten wir mal nicht hinausgehen

aufgrund der Wetterlage, führten wir

kleine Experimente im Gruppenraum

durch. Die Kinder konnten schnell feststellen,

dass man mit Sahne oder Rasierschaum

wunderbar matschen, formen

und malen kann. Auch aus Knete kann

man ganz tolle Sachen ,,zaubern''. Aber

natürlich auch im Spiel, der Haupttätigkeit

unsere Kinder, entdecken sie jeden

Tag neue, interessante Dinge. Dafür

stellen wir Erzieherinnen den Kindern

nicht nur Spielmaterial, sondern auch

Materialien aus Pappe, Holz,

Stoff, Plastik, Kork und vieles mehr zur

Verfügung, die zum Ausprobieren und

Experimentieren einladen sollen

Claudia, Petra, Anja und Elke

überlegt und meint erstaunt:

„Jacqui, ich ja auch!“

———————————

Herzlichen Dank an die Kita

„Landwichtel“ und die „Kita

am Park“ für die Einsendungen.

Haben Sie über einen Satz

oder Ausdruck eines Kindes

schmunzeln oder sogar herzhaft lachen

müssen? Lassen Sie uns teilhabenden

und senden Sie uns einen kurzen Text zur

Veröffentlichung zu. Herzlichen Dank

für Ihre Unterstützung! Kontakt:

schumach@beelitz-online.de

Nie mehr malen?

Unmöglich!

KITA AM PARK - Wir lesen das englische

Buch „ I ain´t gonna paint no more“.

Darin geht es um einen kleinen Jungen,

dessen Mutter ihm verboten hat zu

malen, nachdem er das gesamte Haus

angemalt hat. Doch so sehr er sich auch

bemüht und es versprochen hat, er kann

es nicht lassen. Und so beginnt er, sich

selbst zu malen. Auch das Haus und alles

um ihn herum wird kunterbunt.

Unsere Kinder haben

eine Idee! Sie wollen

sich ebenfalls gern

selbst malen. Jeder

auf seine eigene Weise.

Große weiße

Blätter warten Im

Kreativraum. Ein

Kind liegt darauf und

die Umrisse werden

nachgezeichnet. Nun

geht es mit viel, viel

Farbe ans und Teamarbeit

an Werk.

Die Kinder lernen

auf diesem Wege die

englischen Begriffe

nicht nur für die Farben, sondern auch

für die Körperteile kennen und sammeln

Erfahrung beim Mischen von Farbe.

Auch feinmotorische Fähigkeiten mit

Pinsel und Zeichenstift werden dabei

geübt.

Entstanden sind besonders farbenfrohe

und individuelle kleine „Menschen“

Herzlichst, Ihr “Kita am Park“ Team

Ist eine Nuss Obst?

In der jüngsten Ausgabe haben wir darüber

gesprochen, warum man weiß was

ein Obst oder ein Gemüse ist. Aber was

ist nun eine Nuss? In der Tat zählt eine

Nuss zum Obst. Genau genommen

zählt eine Nuss

zum Schalenobst wie die

Haselnuss, Walnuss etc.

Und vor allem ist der Verzehr

von Nüssen auch noch

total gesund für unser Herz

und unsere Blutgefäße. Ein regelmäßiger

Verzehr von Nüssen bietet einen Schutz

vor Herzinfarkt und Schlaganfall und

sogar ist nachweislich erwiesen, dass der

Verzehr das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs

und Diabetes reduziert und

vieles mehr. Also lassen Sie sich doch

einfach mal die Nuss im Salat oder Kuchen

schmecken. Tilo Fuhrmann


BEELITZER

NACHRICHTEN

AUS UNSEREN KITAS

Blitzlichtgewitter

am Burgwall

Seite 33

KITA AM PARK - Nun ist es bereits fünf

Jahre her, dass die Garagentore meines

Fotoateliers für Sie öffneten. Seit dem ist

so einiges passiert. Nach drei Jahren ist

die alte Garage einem richtigen Studio

gewichen und im vergangenen Jahr kam

dann auch noch das Babybauchkino hinzu.

Hier schauen wir uns Ihr Baby im

Bauch im 3D-Ultraschall an und fotografieren

dabei die besten Momente. Besonders

schön ist es für mich, Sie und

Ihre Kinder durch die Jahre zu begleiten,

Sie auf Ihrer Hochzeit zu fotografieren,

während Ihrer Schwangerschaft und

anschließend mit dem süßen Nachwuchs

– und das bereits seit fünf Jahren! Zum

Jubiläum am 1. April hatte ich ganz besonderen

Besuch in meinem Atelier –

die Kinder der „Kita am Park“ schauten

mir einen Vormittag über die Schulter

und durften natürlich auch selbst den

Auslöser drücken und sich gegenseitig

fotografieren. Dabei lernten sie, warum

Licht so wichtig ist und worauf

man alles achten muss, um ein

schönes Bild entstehen zu lassen.

Dass das manchmal gar

nicht so einfach ist, konnten

die Kinder durch Probieren

herausfinden. Denn es muss

nicht nur die Schärfe stimmen,

sondern das Model

sollte auch lächeln oder

zumindest entspannt

aussehen. Die Kinder mussten sich also

auch gegenseitig ein wenig anleiten,

damit sich die Eltern das geknipste Bild

auch gern im Rahmen an die Wand hängen.

Die Kinder und ich hatten auf jeden

Fall sehr viel Spaß. Die Ergebnisse

hängen sicherlich bei den einen

oder anderen Eltern an der Wand,

denn es gab es einige talentierte

Kinder. Vielen Dank, dass ihr da

wart, liebe Kinder. Und ein großer

Dank geht auch an die beiden

Erzieherinnen, Jacqueline und

Ulrike, die die Kinder begleitet

haben.

Sie möchten einen Termin

für Ihre Fotos? Dann rufen Sie an unter

0174 / 95 69 708 oder schauen Sie hier:

www.inasworld.de.

Herzlichst, Ina Gorzolka

Was bleibt uns noch hinzuzufügen? Einfach

nur „Danke liebe Ina!“ Es hat den

Kindern große Freude bereitet dein Studio

sehen zu dürfen und v.a. selbst zu

fotografieren. Es war ein spannender,

großartiger Vormittag. Die Kinder

schwärmen noch heute und ein großer

Teil hat einen neuen Berufswunsch: Fotograf/-in.

Wir kommen gern wieder!

Herzlichst, die Kinder und Erzieher/-

innen der „Kita am Park“

Auf leisen Sohlen durch den Stadtwald

KITA SONNENSCHEIN - Am 8. März

trafen wir uns zu einem Waldtag mit

dem Förster des Stadtwaldes, Herrn

Martin Schmitt. Er informierte uns über

die im Wald lebenden Tiere, ihre Lebensräume

und Nahrung, über Pflanzen

und Bäume, den Boden und das Wasser.

Ein Stück seines Wissens und seiner

Naturliebe wollte er an uns weitergeben.

Wir waren schon sehr neugierig, was der

Experte des Waldes uns heute Neues zu

zeigen hatte. Denn an unseren regelmäßigen

Naturtagen haben wir auch schon

sehr viele Entdeckungen machen können.

Viele interessante Dinge im Wald

kann man oft nicht wahrnehmen, weil

man die vielen Spuren im Wald nicht

deuten kann.

Unsere ersten Entdeckungen konnten

wir auf dem Waldboden machen; das

Moos war sehr zerwühlt – die Wildschweine

suchen darin ihre Nahrung.

Wir entdeckten die Wege der Tiere und

wie man die Spuren deuten kann. Spuren

an den Bäumchen erzählen von Rehböcken,

die mit ihrem Geweih daran kratzen

und so ihr Revier kennzeichnen.

Um es für uns erlebbar zu machen,

konnten wir die mitgebrachten Felle

fühlen und Herr Schmitt versteckte drei

Geweihe, um zu zeigen, dass man diese

auch gelegentlich bei einem Waldspaziergang

finden kann, da die Tiere die

Geweihe jährlich im Frühjahr abwerfen.

Wir konnten die Geweihe bestaunen,

anfassen und unter die Lupe nehmen.

Nach einer Wanderpause machten wir

auf dem Waldspielplatz ein gemeinsames

Suchspiel. Es handelte vom zweitbesten

Freund des Försters: dem Eichelhäher.

Er macht sich sofort bemerkbar,

wenn Fremde (Menschen oder Tiere)

den Wald betreten.

Wir möchten uns ganz herzlich bei

Herrn Schmitt für diesen aufregenden

Tag bedanken. Gern würden wir recht

bald wieder auf Entdeckungsreise gehen.

Die Kinder der älteren Gruppe des Naturkindergartens

„Sonnenschein“ mit

Heike und Beate


Seite 34

Medaillenregen bei

der Fußball-EM

Am 10.März 2016 fand die

Streetsoccer-Meisterschaft an

der Beelitzer Grundschule

statt. Durch die Unterstützung

des Kreissportbundes Potsdam-

Mittelmark, konnten in den Klassenstufen

1/2, 3/4 und 5/6 die jeweiligen Sieger

ermittelt werden. Die Klasse 1/2a siegte

als Deutschland, die Klasse 3a siegte als

Frankreich und die Klasse 6b siegte wieder

als Deutschland. Die Siegermannschaften

erhielten ein T-Shirt und erstmals

einen Wanderpokal, der vom

Schulförderverein gesponsert wurde.

Alle aktiven Teilnehmer erhielten eine

Medaille.

Um das Fußballereignis fand ein buntes

Rahmenprogramm statt. In der Sporthalle

konnten die Schüler ihre Talente an

der Torwand und an der Schussgeschwindigkeitsanlage

unter Beweis stellen.

Diese Stationen wurden durch die

SG Blau-Weiß-Beelitz betreut. In der

Cafeteria ermöglichte die KKH einen

Lungenfunktionstest und das Wiegen der

Schulmappen.

Alle kleinen und großen Sportler hatten

an diesem Tag sehr viel Spaß. Unser

Dank gilt dem Schulförderverein der

Diesterweg Grundschule, der Stadt Beelitz

und der SG Blau –Weiß Beelitz.

S. Jablonowski, stv. Schulleiterin

Wir trommeln los - maschinenlos

Chor der Grundschule besuchte die „Klangwelten“ im FEZ Berlin / Wuhlheide

Auch in diesem Jahr war es

dem Chor der „Diesterweg-

Grundschule“ ermöglicht

worden, an einem Workshop

im FEZ in Berlin teilzunehmen. Nachdem

unser Weihnachtsprogramm sehr

erfolgreich über die Bühne gegangen

war, erstattete uns die Stadt Beelitz die

Buskosten, sodass wir nur noch den Eintrittspreis

zu entrichten hatten.

Es erwartete uns wieder

ein erlebnisreicher Vormittag:

Zuerst gab es ein

kleines, musikalisches

„Warming up“ im Foyer

des FEZ. Ein Vollblutmusiker

animierte

alle Teilnehmer rhythmisch

im Beat-Boxing

mitzumachen. Im Anschluss

besuchten wir ein Mitmach-

Konzert. Als wir den Zuschauersaal

betraten, sahen wir schon diverse Rhythmusinstrumente

auf unseren Plätzen lie-

AUS UNSEREN SCHULEN

gen: Rahmentrommeln, Sticks, Chaker

oder kleine Hand-Djemben. Mit Beginn

des Konzertes betraten fünf Schlagzeuglehrer

den Saal und arbeiteten sich trommelnd

durch das Publikum. So hatten die

Kinder die Gelegenheit, die Instrumente

hautnah zu erleben. Der Rhythmus ging

aber auch ins Blut. Die Künstler leiteten

danach die einzelnen Gruppen der Zuschauer

in ihrem Intrumentalspiel an,

sodass die Kinder ihren

eigenen Sound mit Hilfe

der Instrumente produzierten.

Die Begeisterung

der Schüler war

nicht zu bremsen. Alles

gipfelte am Ende mit

einem Trommelkreis auf

der Bühne mit Schülern

des Publikums, die weitere

Rhythmen spielten, aber auch tanzten

oder eigene Versionen rapten. Alles

war vorher so nie geübt worden und jeder

entfaltete seine Kreativität. Es mach-

Der Chor trommelt. Foto: GS

2014 wurde

unsere Schule

als beste

Grundschule

Brandenburgs beim

Ablegen der Sportabzeichen

ausgezeichnet,

234 unserer Schüler

hatten das Sportabzeichen

geschafft. Stolz

auf dieses Ergebnis von

66 Prozent wollten wir

im Jahr 2015 natürlich

mindestens genau so

viel erreichen. Oder

sogar noch mehr?!

In den letzten Jahren

haben wir schon versucht, die Schüler

optimal beim Ablegen des Sportabzeichens

zu unterstützen. Da verschiedene

Disziplinen möglich sind, haben wir in

diesem Jahr auch Übungen ausprobiert,

die wir sonst nicht oder kaum im Unterricht

anbieten. So konnte noch der eine

oder andere Punkt erreicht werden. Außerdem

haben sich alle Sportlehrer noch

stärker in den Wettbewerb eingebracht.

Hauptproblem bleibt, dass die Kinder

schwimmen können müssen: Gerade in

den unteren Klassen hat erst rund ein

Drittel eine Schwimmstufe und nur jene

Kinder durften teilnehmen. Nach dem

BEELITZER

NACHRICHTEN

Sportlich, sportlich!

265 Grundschüler erhielten jetzt ihr Sportabzeichen

Die 3a und 5b können über 96% jubeln, dabei erreichte die

5b mit 16 die meisten Goldabzeichen, die Besonderheit bei diesen

beiden Klassen: auch die Klassenleiterinnen (und Sportlehrerinnen)

legten das Sportabzeichen ab. Foto: Grundschule

Schwimmunterricht in Klasse 3 gibt es

kaum noch Nichtschwimmer. Diese können

noch einmal für einige Wochen an

der Schwimmausbildung teilnehmen im

Verein üben. Das Schwimmen ist eine

wichtige Fähigkeit für Kinder, worauf

wir als Schule großen Wert legen.

Alle diese Maßnahmen führten dazu,

dass wir uns 2015 tatsächlich nochmals

steigern konnten: So wurden dieser Tage

insgesamt 265 Sportabzeichen verliehen,

66 in Bronze, 103 in Silber und 96 in

Gold. Damit haben 73% der Schüler ein

Sportabzeichen geschafft. Eine tolle

Leistung!

K. Päpke

te Riesenspaß und sicher wird der Chor

solche Rhythmen auch mal ausprobieren.

Anschließend besuchten wir dann unseren

eigentlichen Workshop, der da hieß:

„Wir trommeln los - maschinenlos“.

Unser Coach, ein Afrikaner aus Ghana,

trainierte mit uns weitere Trommel-

Basics auf der Djembe. Das ist eine afrikanische

Trommel, die aus einem Holzstamm

geschnitzt und mit Ziegenleder

bespannt ist. Es gibt sie in unterschiedlichen

Größen. Man klemmt sie zwischen

den Knien fest und spielt mit beiden

Händen. Dazu ist eine hohe Konzentration

erforderlich, wenn es in der großen

Gruppe gut klingen soll. Es war für alle

anstrengend, aber auch ein begeisterndes

Erlebnis.

Die Kinder freuen sich jetzt schon auf

das nächste Jahr, wenn es uns wieder

gelingen sollte an den Klangwelten im

FEZ teilzunehmen und ausreichend Plätze

zu ergattern.

Chor der Grundschule


BEELITZER

NACHRICHTEN

AUS UNSEREN SCHULEN

Seite 35

Die Kunst, sich zum Clown zu machen

Beelitzer Oberschüler begingen die „Woche der Frankophonie“ mit einem Workshop:

Die Theaterpädagogin Noémie Mittl vermittelte ihnen, wie man über sich selbst lacht

Es ist gar nicht

so einfach, auf

Kommando zum Clown zu werden:

Mit roten Nasen im Gesicht

und noch etwas verhalten sitzen

Jannik, Jordan, Justin und ihre

Schulkameraden in einer Reihe

nebeneinander. Sie sollen laut

loslachen – einfach so – und das

Lachen dann an den

„ Über

sich

lachen zu können,

müssen Kinder erst

lernen. Es ist sehr

wichtig für ihr

Selbstbewusstsein“

Nächsten weitergeben.

Ein schüchternes

„Hihi“ macht die

Runde. „Exagérez!“,

ruft Noémie Mittl

auf Französisch, und

setzt hinzu: „ein

Clown muss übertreiben.“

Nach und

nach wird das Gelächter

lauter. Der

eine streckt den anderen

an und bald ist

der ganze Klassenraum im obersten

Stockwerk der Solar-

Oberschule gefüllt mit ausgelassener

Heiterkeit.

Noémie ist Theaterpädagogin

und Schauspielerin - und sie liebt

die Rolle des Clowns: Schon als

Jugendliche war sie im Theaterkurs

ihrer Schule auf humoristische

Einlagen abonniert. „Meine

Lehrerin mochte es aber überhaupt

nicht, dass ich immer nur

Clown sein wollte“, sagt sie heute.

Die in Chartres geborene

Französin lebt seit sieben Jahren

in Berlin und bietet mit dem Zirkus

„Karakuli“ Workshops für

Kinder und Jugendliche an.

„Über sich selbst lachen zu können,

müssen Kinder lernen. Es ist

sehr wichtig für ihr Selbstbewusstsein“,

sagt sie.

Das ist aber nur das

eine Anliegen des

Workshops, der an

diesem Freitagvormittag

in der Oberschule

stattfindet.

Das andere ist die

praktische Begegnung

mit der französischen

Sprache.

Anlass ist die

„Woche der Frankophonie“,

in der auf

die Bedeutung dieser

Sprache hingewiesen wird, die

von 220 Millionen Menschen

überall auf der Welt gesprochen

wird. Das Brandenburgische Bildungsministerium

hatte die Beelitzer

Bildungsstätte als einen von

mehreren Projektpartnern für den

Workshop ausgewählt.

Laut Angaben des statistischen

Landesamtes lernen über 41 000

märkische Schüler aller Klassenstufen

Französisch. Der Anteil

der Oberschüler ist dabei mit

Noémie Mittl,

Theaterprädagogin

rund 6000 weitaus geringer als

jener der Gymnasiasten. In der

Solar-Oberschule Beelitz wird

Französisch ab der siebenten

Klasse gelehrt, als Wahlpflichtfach.

Die zweite Fremdsprache

werde aber vor allem für jene

wichtig, die sich nach der Zehnten

für eine weiterführende Schule

entscheiden, sagt Sprachlehrerin

Sabine Urbanek. „Für viele

Schüler ist das eine große Motivation.“

Darauf baut Frau Urbanek

auf - und weckt bei so manchem

sogar Begeisterung für die

französische Sprache.

Das gelingt auch

durch Projekte wie an

diesem Vormittag.

Noémie Mittl spricht

mit den Schülern

Französisch, erklärt

Begriffe, welche sie

noch nicht kennen

oder auf Anhieb verstehen.

Die Kinder

lernen dabei, ohne es

bewusst wahrzunehmen

– zu sehr sind sie

konzentriert auf die

andere große Herausforderung:

Ihre Hemmungen

abzulegen

und sich einfach mal

zum Clown zu machen.

Red.

Großes Bild: Jannik

aus der siebenten

sowie Jordan und

Justin aus der achten

Klasse gehen in ihrer

Rolle auf. Unten:

Noémie Mittl

(stehend) nimmt den

Kindern die Hemmungen

und zeigt ihnen,

dass es Spaß machen

kann, wenn andere

über einen lachen.

Fotos: Thomas Lähns


Seite 36

Von wegen Regen!

Die Neuntklässler der

Solaroberschule auf

Projektfahrt in London

London ist immer eine

Reise wert. Da vor Ort

viele Dinge gelernt und erlebt werden

können, die der normale Unterricht mit

Sicherheit nicht bieten kann, begaben

sich Schüler der Klassenstufe 9 im März

nach London per Flugzeug ab Berlin

Schönefeld auf große Entdeckungsreise.

In der britischen Hauptstadt angekommen,

konnte die erste Sightseeing-Tour

beginnen. Das übersichtliche U-Bahn-

Netz wurde von allen Mitreisenden

schnell erfasst, so dass die Schüler in

den darauffolgenden Tagen die englische

Landeshauptstadt entsprechend ihrer

Wünsche teilweise auch ohne Aufsicht

ihrer Lehrer erkunden konnten.

Eine Besichtigung der „St.Paul‘s Cathedral

“ bildete den Höhepunkt des ersten

Tages in London. Nachdem die

Schüler andächtig einen Gottesdienst

beobachtet hatten, stiegen sie die Treppen

bis zur Kuppel hinauf. Die Mühen

des Aufstiegs wurden durch eine eindrucksvolle

Aussicht auf die beeindruckende

Stadt belohnt.

Der zweite Tag wurde mit einer mehrstündigen

Stadtrundfahrt begonnen, bei

der die Schüler erneut einen Eindruck

von der gewaltigen Dimension und

Schönheit dieser weltbekannten Metropole

mit ihrer Vielzahl an Monumenten

und imposanten Bauwerken gewinnen

konnten. Am Nachmittag hatten alle

viel Spaß beim Bummel über den

„Camden Market“, den alle bisher nur

aus dem Lehrbuch kannten.

Am Mittwoch unternahmen die Schüler

eine Bootsfahrt auf der Themse bis nach

„Greenwich“. Von dort aus ging es ins

Die Zusammenarbeit mit

den umliegenden Grundschulen

liegt uns sehr

am Herzen: Jährlich finden viele kleinere

und größere gemeinsame Veranstaltungen

statt. Dazu gehören z. B. der

Schnupperunterricht, das Projekt

„Schüler unterrichten Schüler“, die Mathematikolympiade,

die Sudokumeisterschaft,

die Unterstützung der Diesterwegschule

am Mathematiktag und nicht

zuletzt der Tag der offenen Tür. All diese

Veranstaltungen wären nicht möglich

ohne die aktive und unermüdliche Arbeit

AUS UNSEREN SCHULEN

Stadtzentrum zum individuellen Shoppen,

bei dem der Erwerb von Erinnerungsstücken

im Vordergrund stand.

Für eine kleine Gruppe fußballbegeisterter

Jungen erfüllte sich währenddessen

ein Traum. Sie hatten an diesem Nachmittag

die Gelegenheit, das legendäre

Wembley-Stadion, das als Wiege des

europäischen Fußballs gilt, zu besichtigen.

Die Führung durch

das Stadion, die einen

Blick hinter die Kulissen

ermöglichte, beeindruckte

die Jungs gewaltig.

Den absoluten Höhepunkt

des viertägigen

London-Aufenthaltes

aber bildete der „Flug“ mit dem London

-Eye in der Abenddämmerung, von dem

die Schüler noch einmal eine grandiose

Sicht auf das illuminierte Stadtzentrum

genießen konnten. Bei einem beeindruckenden

Stadtbummel durch das nächtliche

London hieß es dann Abschied von

dieser schönen Metropole zu nehmen.

Am Donnerstag ging es noch einmal per

U-Bahn ins Londoner Stadtzentrum, wo

alle die Wachablösung der Horseguard

Ein Dankeschön mit Zuckerguss

unserer Kolleginnen und Kollegen und

sehr vieler Schülerinnen und Schüler.

Am 15. März konnten wir symbolisch

Danke sagen: Unser nun schon fast zur

Tradition gewordenes Pfannkuchenessen

fand statt. In diesem Rahmen teilte

unser Schulleiter Herr Schwartz

mit, dass wir im nächsten Jahr

wieder drei 7te Klassen einschulen

werden. Die Arbeit

hat sich gelohnt.

Ein ganz besonderer

Dank geht an die Bäckerei

Exner, die uns

BEELITZER

NACHRICHTEN

erleben durften und letztmalig an den

bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der

Londoner Innenstadt vorbeischlenderten,

bevor es Richtung Flughafen ging.

Beseelt von den vielen Eindrücken und

bereichert mit zahlreichen Kenntnissen

bezüglich Sprache, Landeskunde, Geschichte

und Geographie wurden die

Reiseteilnehmer am 10. März ein wenig

erschöpft, aber glücklich,

von ihren Eltern

abends am Flughafen in

Empfang genommen.

Alle waren sich einig,

dass London immer wieder

eine Reise wert ist.

Die Erinnerungen, die in

zahlreichen Videos und

Fotos festgehalten wurden, werden noch

lange nachwirken.

Der Dank aller Reiseteilnehmer gilt vor

allem ihrer Englisch-Lehrerin, Frau

Basch, die mit erheblichem zeitlichen

Aufwand und persönlichem Engagement

die Fahrt organisiert sowie das interessante

Programm zusammengestellt hat,

aber auch ihren Klassenlehrern, Frau

Urbanek und Herrn Falkenthal, die sie

auf ihrer Fahrt begleitet haben. S.U.

die süße Leckerei gesponsert hat. Tobias

Exner ist Mitglied des Fördervereins des

Sally-Bein-Gymnasiums. Zu unserem

Erfolg haben auch viele Eltern, Mitglieder

des Fördervereins, Sponsoren und

Freunde des Sally-Bein-Gymnasiums

beigetragen. Auch ihnen gilt unser besonderer

Dank. Und wie sagte eine

Schülerin während des großen

Schmausens: „Diese

Schule ist der Wahnsinn“.

In diesem

Sinne…

Fromhold-Treu


BEELITZER

NACHRICHTEN

Parkett frei für die Talente

Bei der Gymnasiastica

zeigten Beelitzer Schüler

ihr sportliches Können.

Vor einiger Zeit gab es

eine Veranstaltung, die

das sportliche Knowhow

des Sally-Bein Gymnasiums zum Vorschein

brachte: Ein Abend mit vielen

Höhepunkten und Emotionen haben die

Zuschauer am 11. März bei der GYM-

NASIASTICA 2016 erlebt.

Voller Erwartung begrüßten

sich unsere Gäste

und Aktiven in der

Turnhalle der Diesterweg

Grundschule, der

eine glamouröse Atmosphäre

verliehen wurde,

zu einem 90minütigen

Programm. Im Mittelpunkt standen unsere

Schüler, die in verschiedenen sportlichen

Bereichen zeigten was sie können.

55 Teilnehmer mit Unterstützung

von sieben Grundschülern und fünf Mitgliedern

der Burning Ropes gingen an

den Start und lieferten eine tolle Show.

Es zählt mit über 12 000

Schülern und Lehrern,

die hier an Kursen teilnehmen,

zu den meist besuchten Schülerlaboren

in der Bundesrepublik: Das

Gläserne Labor auf dem Campus in Berlin-Buch.

Wir, die Schüler der Klasse 8b,

konnten am 4. April in einem der drei

Forschungslabore durch verschiedene

Versuche zum Thema „Blut - das Lebenselixier“

hautnah erleben, wie interessant

dieses Thema ist.

Vorab wurden wir über allgemeine Sicherheitsbestimmungen

für das Arbeiten

mit menschlichem Blut aufgeklärt. Danach

experimentierten wir in zwei Gruppen

unter der Anleitung von Wissenschaftlern

aus der Forschungseinrichtung

des Campus. Wir lernten Bestandteile

AUS UNSEREN SCHULEN

Mit dabei waren Turner, Tänzer, Fußballer,

Kampfsportler, Rope-Skipper und

Hip Hopper, die ihr Talent präsentierten.

Für die musikalische Untermalung des

Abends war unser Schülerradio Break`n

Beats verantwortlich, die die Sportler bei

ihrer Performance begleiteten. Ebenso

vertreten war das Cateringteam der Jahrgangsstufe

12, die für

das Leib und Wohl der

so zahlreich erschienen

Gäste sorgten.

Moderiert wurde der

Abend von unseren zwei

M od e r a t or e n d e s

Break`n Beats-Teams

und das Publikum kam vollends auf seine

Kosten, was sich in regelmäßig kräftigem

Applaus bemerkbar machte.

Der Fachbereich Sport möchte sich hiermit

bei allen Beteiligten und den Zuschauern

recht herzlich bedanken.

Gina Schrey und die Sportlehrer

des Blutes, deren Bau

und Funktion sowie die

Geschichte des Mikroskops

kennen. Außerdem

erfuhren wir, welche

wichtigen Aufgaben

das Blut hat, wie der

Transport von Sauerstoff

bzw. von Kohlendioxid

funktioniert und

was bei einer Bluttransfusion

beachtet werden

muss.

Spannend war auch die

Bestimmung der eigenen

Blutgruppe, welche

durch ein paar Tropfen

eigenen Blutes auf einer

Karte mit vier Testfel-

Seite 37

Unseren

Abiturienten

auf den Weg

„Die wichtigste Erkenntnis für jeden

Lernenden lautet:

Das Komplexe ist stets die Summe

aus dem Einfachen.“

Daniel Wolf, (*1962), Drehbuchautor

Nach 12-jährigem Unterricht ist es

nun an der Zeit, sein Können unter

Beweis zu stellen. Es ist die letzte

Prüfung, bevor für jeden von euch ein

neuer Lebensabschnitt mit viel Neuem

und Unbekanntem beginnt.

Wir sind davon überzeugt, euch das

nötige Rüstzeug dafür mit auf den

Weg gegeben zu haben.

In diesem Sinne, viel Kraft und Erfolg

für die bevorstehenden Abiturprüfungen

wünschen Euch, liebe Schülerinnen

und Schüler des Sally-Bein-

Gymnasiums, Eure LehrerInnen.

Das eigene Blut auf dem Objektträger

Die Klasse 8b lernte im Gläsernen Labor in Berlin die Bedeutung des „Lebenselixiers Blut“ kennen

dern bestimmt werden

konnte, welches wir

später unter einem Mikroskop

analysieren

konnten.

Sehr interessant war zu

erfahren, welche Tätigkeitsfelder

und Berufsperspektiven

für junge

Menschen es im Bereich

der Lebenswissenschaften

gibt.

Mit viel neuem Wissen

und Eindrücken endete

ein erfolgreicher Projekttag

im Gläsernen

Labor.

Emma-Alena Habbert,

Klasse 8b


Seite 38

RATGEBER

BEELITZER

NACHRICHTEN

Sommer, Sonne, - Sonnenbrand?

Sonnenlicht ist gut für den

Körper - wenn man richtig

damit umgeht und die

Haut vorbereitet

Im Sommer ein wenig im Garten gearbeitet

oder einen Tag am Seddiner See

verbracht und schon hat sich ein böser

Sonnenbrand auf der Haut breit gemacht.

Die meisten von uns kennen diesen ziehenden,

spannenden Schmerz, der über

Tage hinweg anhalten kann. Am Ende

hat man vielleicht Glück und bekommt

einen schönen Sommerteint oder aber

die neu erworbene Bräune schält sich

unschön ab.

Wie wirkt die Sonne

auf meinen Körper?

Neben den sichtbaren Lichtwellen gibt

die Sonne UV-A, -B und -C-Strahlen auf

die Erde ab. Diese unterscheiden sich

durch unterschiedliche Wellenlängen

und dadurch auch unterschiedliche Wirkungen

auf den Körper.

Während UV-C-Strahlen schon von unserer

Atmosphäre absorbiert werden,

erreichen UV-A und -B auch unsere

Haut und dringen unterschiedlich tief

ein. Diese sind für unsere Hautbräune,

Hautalterung, Sonnenbrand, aber auch

für die Vitamin D-Synthese verantwortlich.

Die während des Sommers immer

stärker werdende Hautbräunung ist ein

natürlicher Schutz gegen die UV-

Strahlung. Deshalb bekommen wir am

Ende des Sommers auch weniger leicht

einen Sonnenbrand. Eine Vielzahl solcher

Hautschädigungen erhöht das Hautkrebsrisiko

stark.

Wozu brauchen wir die Sonne?

Positive Effekte des Sonnenbades

Es gibt nicht nur negative Seiten der

Sonneneinstrahlung. Die dunkle Jahreszeit

haben wir ja nun schon fast hinter

uns gelassen. Die Tage werden länger

und jeder von uns spürt, welchen positiven

Einfluss das Sonnenlicht auf unseren

Körper und damit auch auf unser Wohlbefinden

hat. Aber das ist noch längst

nicht alles. In unserer Haut findet in Verbindung

mit UV-B Strahlen die sogenannte

Vitamin D-Synthese statt. Vitamin

D kommt natürlich auch in Lebensmitteln

vor, doch die Aufnahme über

Nahrung reicht nicht aus.

Vitamin D verringert das Krebsrisiko, es

ist an vielen Stoffwechselvorgängen

beteiligt und ist enorm wichtig für unsere

Knochengesundheit und den Muskelaufbau.

Leider gibt es in unseren Breitengraden

während der gesamten Winterzeit

kaum UV-B Strahlung die bis auf

die Erde dringt, und selbst wenn, dann

sind wir alle im Winter dick eigepackt

und legen uns wohl kaum in die Sonne.

Aber auch im Sommer, wenn wir früh

auf Arbeit fahren, uns den ganzen Tag in

Gebäuden und Autos aufhalten wird

unser Körper nicht ausreichend mit Sonne

versorgt. Wir sind schnell ermüdet,

unser Immunsystem ist nicht gerade das

stabilste und wir freuen uns auf das Wochenende,

um endlich mal die Chance zu

haben ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen.

Und dann? Sonnenbrand.

Welche Möglichkeiten habe ich den

Sonnenmangel auszugleichen?

Diese Frage ist gar nicht so schwer zu

beantworten: Jeder weiß das Vorsorge

viel besser als Nachsorge ist. Eine gute

Sonnenmilch und After-Sun-Lotion ist

dabei genauso wichtig wie die Haut optimal

auf den Sommer vorzubereiten. Ein

gutes Solarium bietet Ihrer Haut die optimale

Vorbereitung und eine dauerhaft

anhaltende Versorgung Ihres Körpers

mit dem lebenswichtigen Vitamin D.

Der Ruf der Solarien hat durch viele

Fehlanwendungen der künstlichen Sonne

in den letzten Jahrzehnten stark gelitten.

Aus diesem Grund hat die Bundesregierung

2012 die UV-Schutzverordnung

erlassen. Durch Spezialisierung und

Schulung der Mitarbeiter, Optimierung

der Leistung der Sonnenbänke und eine

gute Beratung der Kunden hat sich die

Anwendung der Solarien stark gewandelt.

Zur Eröffnungsfeier bei der Maibaumaufstellung

können Sie die Gelegenheit

nutzen, sich in einem persönlichen Gespräch

von den Vorteilen des Solariums

selbst zu überzeugen. Nehmen Sie sich

10 Minuten Zeit, um gesund in den Sommer

zu starten. Vorbräunen? Klar... aber

bitte richtig!!! Dazu gibt es bei uns eine

kostenlose Hauttypenbestimmung und

Erstberatung, wo wir Ihnen einen individuell

auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten

Besonnungsplan erstellen. Dazu ist im

Übrigen jedes Solarium gesetzlich verpflichtet.

Eine persönliche Beratung zu

den passenden Pflegeprodukten und

Kosmetikbehandlungen erhalten Sie

ebenfalls direkt im Kosmetikstudio Laselle

in der Brauerstraße 1 am Kirchplatz

in Beelitz.

Wir freuen uns Ihnen eine moderne Sonnenbank

von ERGOLINE® für Ihr

Wohlbefinden anbieten zu können. Profitieren

Sie noch vor dem Sommer von

unseren speziellen Eröffnungsangeboten

im Mai und vereinbaren Sie noch heute

einen Termin unter 01520/8554650 für

Ihre Hautgesundheit.

Frank Brade, Fachkraft UVSV

Stefanie Robé, Kosmetikerin / Lasalle


BEELITZER

NACHRICHTEN

RATGEBER

Seite 39

Frühling für Kopf und Körper

Heilpflanze des Monats Mai: Die Birke gilt als Symbol für Frühling und

Neubeginn. Das hat auch mit ihrer entschlackenden Wirkung zu tun

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an die

Birke denken? Streifen Sie in Gedanken

durch russische Birkenwälder und erfreuen

sich am Anblick der meist strahlend

weißen Birkenstämme und dem

frischen Grün? Auch zum Maibaum,

traditionell aufgestellt am 1. Mai als

Zeichen für den alljährlichen Neubeginn

im Frühling haben Sie sicher ein Bild.

In vielen Gegenden wurde die Birke als

Symbol für Jugendlichkeit und die Wiederkehr

des Lichts im Frühling verehrt.

Sie symbolisierte bei Fruchtbarkeitsfesten

die jungfräuliche Göttin und wurde

später Maria Lichtmess als Verkörperung

von Reinigung und Neubeginn zugeordnet.

Die Birke hat mit ihrer zarten

Bereitschaftsdienst

Heilpraktiker

30. April / 1. Mai: Martina Eichel, Friedensstraße

7, 14797 Kloster Lehnin |

(03382) 70 11 62 | 0177 / 77 00 11

62

5. Mai: Dorothea Müller, Lehniner Str.

57, 14797 Kloster Lehnin | (03382)

741553

7./8. Mai: Martina Eichel, Friedensstr.

7, 14797 Kloster Lehnin | (03382) 70

11 62 | 0177 / 77 00 11 62

14./15. Mai: Meike Johannink, August-

Bebel-Straße 47, 14547 Beelitz |

(033206) 58360

21./22. Mai: Gabriela Tippelt, Karl-

Sachs Straße 4, 14770 Brandenburg |

(03381) 3159127

28./29. Mai: Claudia Hille-Eix, August-

Bebel-Straße 47, 14547 Beelitz |

(033206) 209550 | 0173 / 3808215

und geschmeidigen Schönheit nicht nur

Dichter und Poeten inspiriert sondern

auch Verliebte warben mit einem geschmückten

Bäumchen oder Zweig um

ihre Auserwählte.

Seit jeher wurden auch viele nützliche

Dinge aus der Birke hergestellt, wie zum

Beispiel Taschen, Kochtöpfe und Teller.

So fand man sogar bei Ötzi, dem Alpenüberquerer,

einen Becher aus Birkenrinde,

den er vor 4000 Jahren bei sich

trug und der erste Kaugummi der Welt,

laut einem Fund von vor 9000 Jahren,

bestand aus Birkenharz.

Die Birke - Betula alba - umfasst eine

recht große Familie von Birkengewächsen,

die mit ihrem zum Teil recht unterschiedlichem

Aussehen überall auf der

Nordhalbkugel, in Europa und in Asien

anzutreffen sind. Unverwechselbar und

weithin sichtbar ist sie mit ihrer weißen

Rinde, den sattgrünen Blättern und ihren

biegsamen zarten Zweigen.

Allerdings macht die Birke

regelmäßig im Frühling

durch die Pollen-

Warnungen auch negative

Schlagzeilen, da sie

als stark allergieauslösend

gilt. Anstatt aber die

Birke und andere Pflanzen

für Allergien verantwortlich

zu machen, sollten wir uns

wohl eher fragen, was unser

Immunsystem derart „aus

der Bahn geworfen“ hat, dass

es auf die uns umgebende

Natur so überschießend reagiert.

Zum Glück hält im Falle

von Allergien wie Heuschnupfen die

Pflanzenheilkunde und besonders auch

die Homöopathie wirksame und vor allem

natürliche Heilmittel für uns bereit.

Die Birke selbst ist eine nicht wegzudenkende

Heilpflanze innerhalb einer reinigenden

Frühjahrskur, zum Beispiel gemeinsam

mit Löwenzahn und Brennnessel.

Über den Winter angesammelte sogenannte

Stoffwechselschlacken werden

über die Harnwege ausgeleitet und bringen

wieder Frische und Beweglichkeit in

unseren Körper. Die Birke entsäuert,

reinigt und entgiftet und ist zudem entzündungshemmend.

Auf diese Weise

werden rheumatische Beschwerden,

Gischt und andere schmerzhafte Zustände

gelindert. Inhaltstoffe wie Kieselsäure

tragen dazu bei, Haut und Haare gesund

und geschmeidig zu halten. Traditionell

wird Birkenhaarwasser als Haarwuchsmittel

und gegen Schuppen eingesetzt.

Die frischen Blätter im Frühjahr sind

essbar und können für Salate, Gemüse

und Säfte verwendet werden. Sie werden

am besten im Mai und Juni geerntet und

gleich frisch zubereitet oder

für Tee zum Trocknen an

einem schattigen und gut

belüfteten Ort ausgelegt.

Probieren Sie es doch

einmal aus: In einem Tee

aus frischen Birkenblättern

steckt die reine Frühlingskraft!

Mit frühlingshaften Wünschen

für Ihre Gesundheit:

Claudia Hille-Eix, Heilpraktikerin

seit 1997, praktiziert auch in Beelitz

www.Heilpraxis-Hille.de

(033206) 20 95 50


Seite 40

RATGEBER

BEELITZER

NACHRICHTEN

Im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie

Spargel unter Folie – keine nachteiligen Wirkungen auf Natur und Umwelt?

Am 2. April lud die Grüne Liga ins

Haus der Natur Potsdam ein, um eine

breite Debatte zu eröffnen, die sich mit

den Problemen des monokulturellen

Anbaus von Spargel in Regionen des

Landes Brandenburg, den europäischen

Schutzgebieten und des damit einhergehenden

Umbruchs von Niedermoorstandorten

auseinandersetzt.

In Deutschland wird Spargelanbau im

Rahmen einer „ordnungsgemäßen Landwirtschaft“

betrieben – also ist der Anbau

auch in jeglichen Schutzgebieten

möglich. Der Anbau schon – aber auch

die flächendeckende Folienwirtschaft?

Das erste Referat hielt der Präsident des

Landesbauernverbandes, Herr Henrik

Wendorff. Seine erste Amtshandlung als

neuer Präsident nach Udo Folgart führte

ihn in das Haus der Natur – und er wäre

gerne gekommen.

Der Spargel aus Brandenburg steht nach

Niedersachsen, Bayern und NRW an

vierter Stelle. Auf 2861 ha wird Spargel

angebaut. Die Hauptregionen sind um

Mötzow/Kremmen herum, die Beelitzer

und Lehniner Region und im Spreewald.

Der Ertrag pro ha wurde von 44,8 dt

(2006) auf 53,6 dt (2015) gesteigert.

Der Geschäftsführer des Spargelhofes

Kremmen, Herr Malte Voigts, stellte

seinen Betrieb und die Bewirtschaftungsweise

vor. Er untermauerte die

Folienwirtschaft wegen der Regulierbarkeit

der Temperatur, damit wird die

sprießende Spargelmenge dem Bedarf

angepasst. Der Brandenburger Spargel

bringt Frische, Qualität und hat eine hohe

Verbrauchergunst. Die Qualität wäre

deutlich besser, der Verbraucher wolle

keine violetten Köpfe - auch deshalb die

Folie, Wasser wird eingespart und es

könne nachhaltig gewirtschaftet werden.

Die Folie würde jahrelang genutzt und

sei ökologisch.

Herr Joachim Ziegler vom Dienstleistungszentrum

Rheinpfalz stellte die vielen

im Spargelanbau zugelassenen Pestizide

vor, die bei Spargel und Gemüse

zum Einsatz kommen, die Bauern müssten

sich aber zertifizieren lassen und

Rückstände in den Produkten nachweisen.

Jeder Bauer hat sein eigenes Pestizidlager.

Es sei aber alles im grünen

Bereich. In Rheinpfalz gäbe es Spargelhöfe

von 8-10 ha Größe, der größte hat

180 ha Fläche.

Folie biete Vorteile – zum Beispiel an

Hanglagen, um Regenerosionen vorzubeugen.

Es gibt einen Bewässerungsverband

in Rheinpfalz, der alle 50 Meter

einen Hydranten stellt. Per Wasseruhr

wird für je 1 Kubikmeter entnommenes

Wasser ein Obolus an diesen Beregnungsverband

gezahlt. Und in Brandenburg?

Dann war Mittagspause und es gab hitzige

Diskussionen. Nach der Pause waren

die wenigen Landwirte, die den drei Pro-

Folie-Vorträgen gelauscht hatten, nicht

mehr anwesend. Sie konnten somit die

Sorgen und Nöte, die von Bürgerinitiativen

aus Mötzow, Kremmen, Rauschendorf

und vom Großtrappenverein vorgetragen

wurden, nicht mehr hören. Diese

Vertreter berichteten von Abholzungen,

obwohl die UNB den Erhalt beschieden

hatte, von illegalen Einleitungen, von

tiefen Umbrüchen - das unterste wird

nach oben gebracht, um blanken Sand

für den Spargel zu gewinnen – die Humusschicht

ist untergepflügt und verloren.

Ein Gutachten stellte den Verlust

von 21 Vogelarten in den Foliengebieten

um Mötzow fest. Im Trappenschutzgebiet

werden jetzt im Hohen Fläming

Felder vorbereitet zum Spargelerwartungsland.

Sind die Trappen in Gefahr?

Zusammengefasst lässt sich feststellen,

dass nach der guten landwirtschaftlichen

Praxis und den europäischen Gesetzen

der Spargelanbau in Schutzgebieten

möglich ist. Die Spargelbauern wollen

mit allen Mitteln ihre Erträge maximieren

und Geld verdienen. Das kann man

ihnen nicht vorwerfen. Herr Wendorff

bat aber darum, diejenigen, die sich nicht

an die gute Praxis halten (wie auf einigen

Bildern dargestellt wurde), anzuzeigen.

Aber was ist ordnungsgemäße

Landwirtschaft – bisher ein sehr unbestimmter

Rechtsbegriff. Das Allgemeinwohl

und nachhaltige Aspekte werden

dabei ausgeblendet.

Spargel unter Folie dient dem Zweck,

den Spargel früher zu ernten und damit

die Spargelsaison zu verlängern, durch

gesteuertes Wachstum eine gute Qualität

zu erzeugen (über einen besseren Geschmack

lässt sich streiten) und die

Verbrauchernachfrage zu befriedigen –

und um Geld zu verdienen.

Alle Punkte sind nicht zu schelten – so

ist es eben.

Ich wohne seit 1998 in Birkhorst. Das

Grundstück liegt im Grünen, rundum

Felder, Wiesen und Wald. Gänse überflogen

das Haus auf ihren Frühjahrs- und

Herbstzügen, Kraniche auf ihren Reisen

durch Deutschland hin zum Blankensee.

Noch lebt der Storch in Birkhorst. Kein

Spargelfeld weit und breit. Jetzt rücken

die Folienäcker von allen Seiten an

Salzbrunn heran – und siehe da, es landen

jetzt immer mehr Gänse und Kraniche

bei uns hinterm Haus– beide Arten

sind fehlgeleitet durch die glänzenden

und blitzenden Spargelfolien. Und was

sah ich heute? Auf einem guten Getreidestandort

wird der nun blanke Boden

(nach dem Einsatz des Entkrautungsmittel

Glyphosat) ca. 70 cm tief umgepflügt.

Statt der schwarzen, fetten Niedermoorerde

liegt jetzt der blanke Sandboden

oben auf – aus Niedermoor wird Getreidereich

– und jetzt: Spargelerwartungs-

(Fortsetzung auf Seite 41)


BEELITZER

NACHRICHTEN

RATGEBER

Seite 41

(Fortsetzung von Seite 40)

land. Und wieder Folie, wieder Bewässerung

zur Mittagszeit oder bei Regen.

Die Veranstalter im Haus der Natur forderten

einen runden Tisch, an dem darüber

beraten wird, wie eine nachhaltige

Spargelkultur kleinteilig gestaltet werden

kann. Bewässerungsmanagement

nicht in der Mittagssonne. Pflegen und

Anlegen von Biotopverbünden, um den

Kleinsäugern die Chance zu geben, die

endlosen Felder sicher zu durchwandern,

Pufferstreifen, die mit Blühpflanzen die

Bienen am Leben erhalten. Verzicht auf

das eine oder andere Pestizid. Das Einzäunen

von Flächen ist für die Tiere ein

zu großes Hindernis. Es gibt so viele

Ansätze, die wir diskutieren sollten und

über die man sich verständigen muss.

Auch der Verbraucher kann da vieles

mitentscheiden. Hat der Verbraucher

schon gemerkt, dass eine violette Spitze

würziger schmeckt als eine weiße? Mich

hat der Tag ziemlich aufgewühlt, und es

irritiert mich immer mehr, wenn von

Natur geredet wird, aber im Handeln nur

Neues Jahr – Neues Ich?

Wie man sich als Frau neu erfindet verrät das neue Buch von Ildikó von Kürthy.

Dieses und viele weitere Neuerscheinungen kann man bei „Ein Buchladen“ in der Poststraße

Haben Sie schon einmal daran gedacht,

sich zu verändern? Oder wurde Ihnen

dies durch diverse Zeitschriften dringend

ans Herz gelegt? Nicht nur auf der Waage

oder in der Auswahl der Garderobe,

sondern komplett?

Frau Ildikò von Kürthy hat sich dies

getraut - allen Frauenratgebern folgend,

völlig neue Erfahrungen gesammelt,

neue Sachen gelernt, das

eigene Erscheinungsbild

geändert - sich einfach

mal komplett neu erfunden.

Dies natürlich im

Einverständnis mit der

Familie. Nach Lesen und

ausgiebigem Schmunzeln

über ihre gesammelten

Erfahrungen in ihrem

neuen Buch „Neuland“

stellt sich mir allerdings

die Frage, ob Mann und

Kinder sich dessen genau

bewusst waren. Ein interessantes

Experiment

übrigens, denn durch

Haarverlängerung, Blondierung,

Botox und Designerkleidung

kommt es

zu erheblichen Veränderungen

bei der Autorin.

Nun ja, natürlich befindet

sie sich im berühmt berüchtigten

Alter, aber es

ist eine mutige, facettenreiche

Schilderung, um

sich selbst wiederzufinden,

vor allem, wenn man

alle Partys nun nüchtern

überstehen muss.

Wenn Sie allerdings den

weniger kostenintensiven Weg der Verwandlung

über den Weg der Waage nehmen

wollen, möchten wir Ihnen den

neusten Trend nicht vorenthalten.

Zum einem gibt’s jetzt neue wissenschaftliche

Erklärungen, warum Frau/

Mann trotz immenser Obsttellerchen

einfach nicht abnimmt. Die große Unbekannte

ist hier der Fruchtzucker, entlarvt

in mehreren Büchern, zwei davon haben

wir uns näher angesehen: „Voll verzuckert“

und „Die Fructose Falle“. In beiden

Büchern werden die Vorgänge im

Körper erklärt. Es muss etwas dran sein,

denn das Thema geistert

schon länger in der

Zeitungswelt. In beiden

Büchern werden

die Vorgänge im Körper

erklärt. In „Voll

verzuckert“ wagt ein

Traummann der Mediziner

(durchtrainiert,

topfit und top Blutwerte)

ein Ernährungsexperiment

an seinem

Adonis- Körper (Wer

keine Lust zum Lesen

hat, die DVD zu diesem

Film haben wir

auch). Nun ja, die Ergebnisse

daraus nehmen

wieder ein großes

Trostmittelchen (Obst)

für die traurigen Momente

des Lebens vom

gesunden Ernährungsmarkt.

Aber die Konsumindustrie

wird sich

da schon wieder was

Nettes einfallen lassen.

Nun stellt sich der depressiv

verstimmte, in

der Hölle des Zuckerentzugs

befindende

Leser die all- umfassende

Frage des Lebens: „Was kann ich

denn dann noch essen“. Rettung naht -

natürlich aus Amerika – das Zauberwort

heißt „Clean eating“ – esse alles, was Du

kennst, wenn möglich selbst ernten und

gefragt wird – habe ich einen Nutzen

davon? Es gibt so viel zu tun.

Ich wünsche Ihnen in der nächsten Zeit

einen Spargelgenuss ohne Rückstände –

fragen Sie doch einfach an Ihrer Verkaufsbude:

Haben Sie den Spargel zertifizieren

und auf Rückstände prüfen lassen?

Dann hätten Sie wenigstens ein

ruhiges Gewissen.

Mit sonnen-energi(E )schen Grüßen Ihre

Elke Seidel

Umweltmedizinerin, 07.04.2016

kochen kannst. Und natürlich meide

Zucker, Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe

wie der Teufel das Weihwasser.

Der Ansatz ist gut und die Gerichte

sind auch lecker, aber leider ist er widersprüchlich

zu unserem modernen Frauenbild,

denn hier kehren wir zurück an

den Herd, damit es unseren Lieben an

nichts fehlt.

Somit schließt sich der Kreis, und wir

beginnen wieder unser Ich zu suchen.

Nun gut, also noch ein paar Streusel

drauf, oder die gesunde Variante, ein

paar Chia Samen, und das Leben ist wieder

bunt.

Wer dann doch lieber herzlich in den

Arm genommen werden und endlich mit

sich und seinen Rundungen Frieden

schließen möchte, dem empfehlen wir

unsere geliebte Louise L. Hay und ihr

schönes Buch „Ernährung für Körper

und Geist“. Es bringt vielleicht nicht

zehn Kilo in zwei Wochen, aber eine

große Portion Selbstliebe und Zufriedenheit,

und „dann klappt’s auch mit dem

Nachbarn“.

Auch für Leute ohne Neujahrsveränderungsambitionen

hätten wir wieder

reichlich Lesestoff. Einmal „Erebos“,

eine tolle Empfehlung einer unserer

Kundinnen, die wir gerne weitergeben

möchten. Ein Jugendroman über Computerspiele,

kombiniert mit ein paar Wesen

im Sinne von Herr der Ringe und ein

wenig Robert Langdon von Dan Brown.

Wer einmal damit begonnen hat, ist verloren

- im Spiel und im Buch.

Für die jüngeren Leser und Zuhörer gibt

es eine wunderschöne, sehr lustige, teilweise

auch traurige Geschichte über eine

Eintagsfliege, ein Wildschwein und einen

Fuchs.

Auch im neuen Jahr wünschen wir viel

Spaß beim Lachen, Schmunzeln und

Zittern, aber vor allem beim Lesen!

Ihr/Euer Ein Buchladen-Team


Seite 42

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BEELITZER

NACHRICHTEN

Behaltet mich so wie ich war im Herzen.

Erinnert Euch und lächelt über manch gewesenen schönen Augenblick.

Sprecht ab und zu von mir, dann lächle ich zurück.

Marion Gericke

geborene Falkenthal

* 14.11.1970 † 12.03.2016

Der Faden zwischen uns ist nicht durchgeschnitten.

Warum soll ich nicht mehr in Euren Gedanken sein,

nur weil ich nicht mehr in Eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weg, nur auf der anderen Seite des Weges.

Für die aufrichtige Anteilnahme, die uns durch einen stillen Händedruck,

liebevoll geschriebene Worte, eine stumme Umarmung, Blumen und Geldzuwendungen

sowie das persönliche Geleit zur letzten Ruhestätte unserer lieben

Marion

entgegengebracht wurden, möchten wir allen Verwandten, Freunden,

Nachbarn und Bekannten herzlichst danken.

In Liebe

Dein Ehemann René mit Julius & Claudine

Deine Eltern, Dein Bruder mit Familie,

Dein Opa, Deine Schwiegereltern

und alle, die Dir nahe standen

Zur Erinnerung an einen lieben Menschen

Christa Schönbrodt

+ 10.04.2011

Wir vermissen dich!


BEELITZER

NACHRICHTEN

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Seite 43


Seite 44

JUBILÄEN

BEELITZER

NACHRICHTEN

Herzlichen Glückwunsch

Allen Bürgerinnen und Bürgern gratuliere ich recht herzlich zum Geburtstag und wünsche Ihnen

alles Gute, persönliches Wohlergehen und vor allem beste Gesundheit. Bernhard Knuth

Ortsteil Beelitz

Die Ortsvorsteherin von Beelitz

gratuliert allen Senioren

recht herzlich zum Geburtstag

und wünscht alles

Gute zum 75. Geb. Rositta

Brosig, Karl-Heinz Leistikow,

Anita Kuring, Karin

Muffel, Gisela Scheyer, Rosemarie

Schubert, Dieter

Hammes | 80. Geb. Horst

Lessing, Hildegard Rammel |

90. Geb. Dr. Heinz Krahmer

Karin Höpfner,

Ortsvorsteherin

Ortsteil Fichtenwalde

Der Ortsvorsteher und der

Vorsitzende des Seniorenclubs

e.V. Fichtenwalde gratulieren

zum 70. Geb. Margot

Schulze | 75. Geb. Dieter

Dunker, Renate Abraham

Dr. Tilo Köhn,

Ortsvorsteher

Ralph Böhnke,

Vors. Seniorenclub e.V.

Ortsteil Buchholz

Der Ortsvorsteher gratuliert

herzlich zum 75. Geb. Wilfried

Poetschke, Rita Schulze

| 90. Geb. Gertrud Herrmann

Rainer Sommer, Ortsvorsteher

Ortsteil Busendorf

Der Ortsvorsteher wünscht

alles Gute zum 85. Geb. Irma

Schönefeld.

Matthias Gedicke,

Ortsvorsteher

Ortsteil Rieben

Alle guten Wünsche übermittelt

der Ortsvorsteher von

Rieben zum 75. Geb. Lothar

Marzahn | 85. Geb. Waltraud

Prütz

Armin Hilger,

Ortsvorsteher

Ortsteil Schlunkendorf

Der Ortsvorsteher gratuliert

recht herzlich zum 75. Geb.

Doris Kühnicke | 80. Geb.

Dr. Ulfert Seipold

Bernhard Falkenthal,

Ortsvorsteher

Der Kultur- und Fußballverein

Wittbrietzen e.V.

gratuliert ganz herzlich zum

Geburtstag seinen Mitgliedern:

Moris Andres, Louis

Boecke, Silke Brachwitz,

Maxi Fischer, Cedric Friedrich,

Matthias Geserick, Ella

Grüsner, Ivonne Karsch,

Gabriele Nemitz, Daniela

Scherer, Patrick Weber und

Arnd Rombrecht.

Der Vorstand

Die Schützengilde zu Beelitz/Mark

1465 e.V. gratuliert

im Monat April ihren

Mitgliedern Thomas Ernicke

und Klaus Mertens recht

herzlich zum Geburtstag.

Der Vorstand

Zeit bedeutet Veränderung

Werner Springhorn, Jürgen

Kaiser, Hannelore Lauert,

Monika Siedhoff, Irmhild

Penningh, Matthias Herbst,

Claudia Bierlich, Ines Voigt,

Sebastian Groß, Martin Ließ,

Ron van de Sand, Jens Götting,

Mareen Oelschner, Johanna

Käsbauer, Marco Jordan,

Peter Kotremba, Marlis

Panning, Björn Friedrich,

Dana Liedtke, Frank Scherping

Die SG Fichtenwalde

1965 e.V. wünscht allen

Geburtstagskindern viel

Gesundheit und interessante

Erfahrungen im neuen

Lebensjahr.

Vorstand

SG Fichtenwalde 1965 e.V.

Der Vorstand des SV 71 Busendorf

gratuliert folgenden

Mitgliedern im April herzlich

zum Geburtstag Christoph

Gloger, Christoph Näther,

Marco Prybilla, Marek

Bruhnke, Tim Exner, Max

Seifert, Mathilda Brücke und

Dagny Thiele.

Raik Knoche, Vorsitzender

Die Ortsgruppe der Volkssolidarität

Busendorf gratuliert

im April herzlich zum Geburtstag

Ursula Röhe, Lutz

Schwalbe, Sabine Stolz, Gitta

Borm, Barbara Kunth, Renate

Schönefeld, Kai Niederland

und Heidi Schnetzke.

Regina Rünzi,

Vorsitzende

Den Kameraden der Feuerwehr

Beelitz der Altersund

Ehrenabteilung Stefan

Stielau, Dieter Zienicke,

Volkmar Scherer und

Waltraut Pchayek, im aktiven

Dienst Tino Beeskow,

Dennis Herrmann, Mandy

Gohl, der Jugendfeuerwehr

Ramon Heiler und

der Kinderfeuerwehr Silas

Ristau und Laura Lukat

herzliche Glückwünsche

zum Geburtstag.

Es gratuliert

die Ortswehrführung

Herzlichen Glückwunsch

zum Geburtstag den Kameraden

der Feuerwehr

Buchholz Nicole Müller,

Sabrina Görlitz, Dennis

Herrmann und Philipp Rosenthal

von der Kinderfeuerwehr.

Es gratuliert

die Ortswehrführung

Alles Gute zum Geburtstag

den Kameraden

der Freiwilligen Feuerwehr

Elsholz Thomas Seehaus,

Olaf Gaida, Alwin Haase

und Marco Letz.

Es gratuliert

die Wehrleitung

Zum Geburtstag übermittelt

die Freiwillige Feuerwehr

Fichtenwalde und

Busendorf folgenden Kameraden

herzliche Glückwünsche:

Franziska Grundmann,

Ronny König, Martin

Ließ sowie der Jugendfeuerwehr

Elaine Chiara

Ledder.

Den Kameraden der Freiwilligen

Feuerwehr

Salzbrunn/Birkhorst Matthias

Geserick, Rainer

Schulz und Andreas Schulz

gratuliert herzlich zum

Geburtstag der

Ortswehrführer

Markus Haedecke

Viele Geburtstagsgrüße

gehen an die Kameraden

der Freiwilligen Feuerwehr

Schlunkendorf Bernhard

Falkenthal, Jörg Spahn

und Dario Adam.

René Großkopf,

Ortswehrführer

Die Feuerwehr Wittbrietzen

gratuliert zum Geburtstag

den Kameraden

Silke Brachwitz, Christian

Altmann, Joe Ulrich, Birgit

Thurley, Fred Altmann,

Martina Wricke und Helmut

Heinrich.

Der Ortswehrführer

Zum Geburtstag herzlichen

Glückwunsch den

Kameraden der Freiwilligen

Feuerwehr Zauchwitz

Heike Kittlitz, Anke Hiersemann,

Steffen Schmidt,

Kay Schmelzing, Jenny

Kägeler, Klaus-Dieter

Schmelzing.

Marcel Manica,

Ortswehrführer


BEELITZER

NACHRICHTEN

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Seite 45

Anlässlich meines 75. Geburtstages

möchte ich mich bei meiner Familie, meinen

Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten

für die vielen Glückwünsche, Blumen und

Geschenke recht herzlich bedanken.

Ein weiteres Dankeschön geht an meine liebe

Backfrau, den Posaunenchor Wittbrietzen,

Heinzi und seinen Töchtern sowie dem

Team der Lindenschenke Elsholz.

Elisabeth Jungermann

Wittbrietzen im März 2016

Für die zahlreichen Glückwünsche und

Blumengeschenke anlässlich meines

25jährigen Geschäftsjubiläums

möchte ich mich bei meinen Kunden, Freunden und

meiner Familie recht herzlich bedanken.

Friseursalon Sabrina Görlitz

Buchholz

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Und das Beste, was der Friseur kann,

er lässt die Haare am Kopf dran...

Liebe Freunde, liebe Verwandten,

liebe ehemalige Kollegen, verehrte Vertreter der Stadt

Beelitz, der Kirchengemeinde St. Marien-St. Nikolei,

Pfarrer Prellwitz und Vertreter des Mühlenvereins.

Sie alle haben mir eine große Freude gemacht,

mich zu meinem 80. Geburtstag mit vielen Glückwünschen

und Geschenken zu bedenken.

Ich durfte einen schönen Tag erleben, wozu auch der

gute Service im „LandMahl“ beigetragen hat.

Noch einmal vielen Dank

Heinz Spiesecke

März 2016

Die Fleischerei Becker in Beelitz feiert das

traditionelle Hoffest mit allen Leckereien aus der

hauseigenen Schlachterei und Fertigung.

Wo?

Sa 07. 05.2016

So 08.05.2016

Hoffest

16.30 bis 21.30 Uhr

mit Musik und Tanz

10.00 bis 17.00 Uhr.

In Beelitz, Brauerstraße 3 (an der Kirche)

Eisbein und Sauerkraut

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lecker Bratwurst und

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NACHRICHTEN

Liebe Birgit,

die allerbesten Glückwünsche zu Deinem

5-jährigen Firmenjubiläum

der Reitschule „Vier Eichenhof“ und

weiterhin tolle Reiter und Reitstunden

wünschen

Detlef, Silke und Lenya

Wir freuen uns auf das Hoffest am 29.05.2016 in toller Gesellschaft.

Herzlich Willkommen zum Hoffest

im „Spargelhof Märkerland“

bei Familie Bernhard Falkenthal

Dorfstraße 1 a in Schlunkendorf

am 8. Mai 2016

Beginn ab 11.00 Uhr

mit Spargelspezialitäten

Kaffee, ofenfrischem Kuchen

& Würstchen vom Grill

ab 14.00 Uhr zünftige Blasmusik mit den

„Keilberger Musikanten“.

Und für die Kinder steht eine Hüpfburg

zur Verfügung


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NACHRICHTEN

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Unter der 116 117 erreichen Betroffene jederzeit einen Arzt in Bereitschaft.

In akuten Notfällen bleibt daher weiterhin die 112 die richtige Nummer.

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst

für den Bereich Beelitz, Schwielowsee, Michendorf, Nuthetal, Seddiner See und Werder

Der Bereitschaftsdienst wird an Sonnabenden, Sonntagen sowie an den Feiertagen von 9.00 - 11.00 Uhr in der jeweiligen

Zahnarztpraxis abgehalten. Der am Wochenende diensthabende Zahnarzt übernimmt am Freitag davor und in der darauf folgenden

Woche den Bereitschaftsdienst in den Abendstunden.

Sie erreichen den bereitschaftsdiensthabenden Zahnarzt in dringenden Notfällen außerhalb der Sprechzeiten unter der Telefonnummer

des zahnärztlichen Bereitschaftsdienstes:

29.04. - 04.05.16

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Caputh

Str. der Einheit 16

033209 / 22400

05.05. - 12.05.16

Frau Dr. Groß-Hüller

Caputh

Str. der Einheit 39

033209 / 21221

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(z.B. Ein- und Mehrfamilienhäuser,

Wohnungen, Wintergärten, Bürogebäude)

Treuenbrietzener Str. 9 ~ 14547 Beelitz

Telefon 033204.40129 ~ 0172.3844312

E-Mail info@reinigung-beelitz.de

Die Beelitzer Spargelfrauen

suchen Verstärkung!

Damen, die sich nicht scheuen, im Rampenlicht zu stehen,

die gern tanzen und sich für die Spargelstadt

Beelitz engagieren möchten, sind herzlich

eingeladen, mitzumachen.

Infos bei Katrin Hocke unter

0174 / 1626670.

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