ASU-Kongressmagazin 2016

gentner.glaswelt

www.asu-kongress.com

ASU-Präventionskongress

2016

16. und 17. Juni 2016

Stuttgart / Leinfelden-Echterdingen

Filderhalle

Das Magazin

Impulse geben,

Prozesse beginnen.

Mit Veranstaltungsprogramm, Ausstellerinformationen

und Abstracts zu den Vorträgen


Hermann Gröhe

Bundesminister für Gesundheit

© Bundesregierung/Steffen Kugler

Grußwort des

Bundesministers für

Gesundheit

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Gerne zeigen wir Ihnen die Vorteile der Phonak Gehörschutz-

Lösungen, und wie Sie deren Dämmwert rasch, einfach und

sicher überprüfen.

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Die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein Thema, das Arbeitgebern

mit am Herzen liegen sollte – und das aus gutem Grunde! Schließlich

sind leistungsfähige und motivierte Beschäftigte ein wichtiges Element für die

Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Gesundheit ist der Garant für ein hohes Maß an Lebensqualität und darüber hinaus ein wichtiges

Gut für die Volkswirtschaft. Unternehmen und die Politik stehen damit gleichermaßen vor

der Aufgabe, die Rahmenbedingungen zur Erhaltung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit

der Menschen weiterzuentwickeln.

Mit dem Präventionsgesetz rücken Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker in den

Blickpunkt unserer Gesellschaft. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt im Ausbau der betrieblichen

Gesundheitsförderung und ihrer engeren Verzahnung mit den Aktivitäten des Arbeitsschutzes.

Gerade bei den kleinen und mittleren Betrieben gibt es im Bereich Gesundheitsförderung

zum Teil noch erheblichen Nachholbedarf. Deshalb möchten wir, dass sich die Initiativen der

Krankenkassen verstärkt an diese Betriebe richten. Das Präventionsgesetz sorgt dafür, dass

die jährlichen Ausgaben der Krankenkassen in betriebliche Gesundheitsförderung ab dem Jahr

2016 mehr als verdoppelt werden.

Zudem verbessern wir die Beratung und Unterstützung der Unternehmen und fördern die regionale

Vernetzung der Sozialversicherungsträger auch mit weiteren Organisationen wie den

Industrie- und Handelskammern, um kleine und mittlere Betriebe noch besser unterstützen

zu können.

Betriebliche Gesundheitsförderung und ein moderner Arbeitsschutz schaffen gesunde und

wettbewerbsfördernde Arbeitsbedingungen. Sie sind nicht zuletzt maßgeblich für weniger

Krankheitstage in den Betrieben. Der Erhalt der Arbeitsfähigkeit und die Verbesserung der

Beschäftigungsfähigkeit gewinnen angesichts älter werdender Belegschaften weiter an Bedeutung.

Sie zu stärken lohnt sich. Denn sie sind eine wesentliche Grundlage für die Sicherung

des Wirtschaftswachstums und für unseren Wohlstand.

Ihrem zweiten „ASU-Präventionskongress“ wünsche ich spannende Vorträge, interessante Diskussionen

und einen erfolgreichen Verlauf.

Hermann Gröhe

Bundesminister für Gesundheit

www.asu-kongress.com 3


Links: Dr. med. Hanns Wildgans

Rechts: Prof. Dr.-Ing. Rainer von Kiparski

Melden Sie sich noch heute an!

Liebe Teilnehmerinnen

Bitte faxen an:

+49 (0) 711 63 672 711

Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG,

Forststr. 131, 70193 Stuttgart

E-Mail: info@asu-kongress.com

www.asu-kongress.com

Scannen Sie diesen

QR-Code und melden Sie

sich direkt online an.

und Teilnehmer,

liebe Kolleginnen

und Kollegen,

Nach dem großen Erfolg des 1. ASU-Präventionskongresses 2015 „Prävention in der

Arbeitswelt“ laden wir Sie vom 16. – 17. Juni 2016 erneut in die Filderhalle nach

Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart herzlich ein.

Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses sind die Möglichkeiten zur Umsetzung

des neuen Präventionsgesetzes in Betrieben, die psychische Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen,

die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Kooperation der Berater im

Betrieb bei zunehmendem Fachkräftemangel. Innovative Formate wie „Think tanks“ und eine

offene Diskussionskultur sorgen für zusätzliche Impulse.

Der Kongress richtet sich an Präventionsexperten aller Fachrichtungen, Fach- und Führungskräfte

aus den Bereichen Personal und Personalentwicklung sowie an Personalverantwortliche

und Unternehmer, die den Stellenwert der Prävention in ihrem Unternehmen wertschätzen.

Wir freuen uns auf den interdisziplinären Dialog mit Ihnen. Die moderne Arbeitswelt begegnet

uns mit vielfältigen Herausforderungen, die unsere gemeinsamen Antworten verlangen. Eine

erfolgreiche Präventionskultur der Zukunft geht weit über das Management von Gesundheit und

Sicherheit bei der Arbeit hinaus. Lassen Sie sich für neue Aspekte der Prävention begeistern!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Anmeldung zum 2. ASU-Präventionskongress

Teilnehmergebühren (inkl. Mwst):

für Bucher ab 01. 04. 2016

□ Tageskarte 16.06.2016 € 230,–

□ Tageskarte 17.06.2016 € 230,–

□ Kongresskarte 16. – 17.06.2016 € 290,–

für ASU Abonnenten oder Mitglieder von BDP, BsAfB, DGAH, DGUV,GfA, VDSI, VDBW, DGAUM oder eines anderen Organpartners

□ Tageskarte 16.06.2016 € 190,–

□ Tageskarte 17.06.2016 € 190,–

□ Kongresskarte 16. – 17.06.2016 € 230,–

□ Sommerbarbecue 16. 06. 2016

im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport € 38,–

□ Ich nehme die kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch:

Anzahl Kinder:

Alter:

Bei den Teilnehmergebühren sind Eintritt, Tagungsunterlagen und Verpflegung während der gesamten Veranstaltung inbegriffen.

Zahlung gegen Rechnung. Bei Stornierungen, die später als eine Woche vor Tagungsbeginn erfolgen, wird die volle Teilnahmegebühr berechnet.

Es kann jedoch ein Ersatz teilnehmer benannt werden. Stornierungen vor diesem Termin werden mit € 50,00 Verwaltungsgebühr berechnet.

Name/Vorname

Institution

Ihre wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr.-Ing. Rainer von Kiparski

Dr. Hanns Wildgans

Straße/Hausnummer

PLZ/Ort

E-Mail-Adresse

Ort/Datum

Unterschrift

4 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016


Für Ihren

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Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin

Zeitschrift für medizinische Prävention

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Unsere Partner garantieren Vielfalt und Qualität

Was erwartet die Kongressbesucher

im Umfeld des Kongresses?

Der Erfolg hat immer viele Väter und für eine erfolgreiche Prävention in der

Arbeitswelt braucht man sie alle. So bietet die Industrieausstellung auf dem

2. ASU-Präventionskongress für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen repräsentativen

Überblick über das aktuelle Angebot in den Bereichen Betriebliches

Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz, Prävention, Untersuchungsgeräten

und Medizinprodukten. Victor Oehm M.A.

Gesundheitsvorsorge ist ein Hauptthema des Kongresses.

Dem widmen sich einige Aussteller wie die STOCK INFOR-

MATIK mit ihrem Präventionsmanager. Er bietet eine Übersicht

über das aktuelle oder künftige Gesundheitsrisiko von

Mitarbeitern und hilft, Veränderungen im Umfeld und deren

Auswirkung auf den Gesundheitszustand der Mitarbeiter einzuschätzen.

DIE GESUNDHEITSPROFILE, entwickelt in einer für Gesundheitswissenschaften

bekannten Universität, unterstützen

Unternehmen dabei, erfolgreich betriebliches Gesundheitsmanagement

zu implementieren und die gesetzlich vorgeschriebene

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

durchzuführen.

Das GESUNDHEITSTICKET organisiert die externe betriebliche

Gesundheitsvorsorge für Unternehmen mit dezentralen

Strukturen, Schichtarbeit und Außendienst. Mitarbeiter können

mit dem Gesundheitsticket in ihrer Freizeit auch andere

Gesundheitsmaßnahmen außerhalb des Unternehmens in Anspruch

nehmen.

PHILIPS und ALLIANZ GLOBAL ASSISTANCE haben die Kooperation

„HEALTH MOTIVATOR“ gegründet und stellen die

Programme Rückencoaching und Gesundheitscoaching vor.

Sie sollen den Lebensstil und das Selbstmanagement der Teilnehmer

langfristig verbessern. Auf dem Kongress werden Inhalte,

Ablauf und Produktinnovationen gezeigt.

Deb-STOKO Europe Gmbh bietet Prävention für die Haut mit

einem großen Hautschutzprogramm. Dieses hat einen vierstufigen

Ansatz: Hautschutz, Hautreinigung, Handhygiene und

Hautpflege. Dazu kommt die Neuentwicklung des weltweit ersten

viruziden Schaum-Handdesinfektionsmittels.

Auch HERWE nimmt sich der Haut an und offeriert ein breites

Spektrum von Hautschutz-, Hautreinigungs-, Hautpflege- und

Hauthygieneprodukten. Sehr hilfreich sind die spezifischen

Hautschutzpläne. Es gibt sie für nahezu jeden Arbeitsbereich.

Die Firma erstellt diese auch individuell.

COURAGE+KHAZAKA präsentiert Geräte zur Messung von

Hautfeuchtigkeit, transepidermalem Wasserverlust, pH-Wert,

Pigmentierung und Rötung sowie Kameras für die Dokumentation

des Hautzustands. Im Beratungsgespräch zum Hautschutz

sind sie ein wichtiges Mittel, um die Notwendigkeit der

Anwendung von Hautschutzprodukten und anderen Präventionsmaßnahmen

zum Schutz der Haut aufzuzeigen.

PHONAK Communications hilft, in schwierigen Umgebungen

mit professionellen Gehörschutzsystemen effizient zu kommunizieren

und somit das Ohr zu schützen. Durch die enge

Zusammenarbeit mit Endverbrauchern entwickelt die Firma

optimal an die Bedürfnisse angepasste Produkte. Das sind miniaturisierte,

drahtlose Ohrstücke, Headsets und professionelle

Gehörschutzsysteme, die hier vorgestellt werden.

Zur Früherkennung von Krankheiten bietet PREVENTIS eine

Reihe von Tests an. Das Diagnostik-Unternehmen setzt hier

den Schwerpunkt auf die Früherkennung von Darmkrebs.

Der spezifische, sensitive, immunologische Schnelltest zum

Nachweis von humanem Hämoglobin im Stuhl entspricht der

S3-Leitlinie (06/2013) Kolorektales Karzinom und zeigt das

Ergebnis in 5 Minuten.

Auch die SCHEBO BIOTECH, ein Diagnostikunternehmen,

stellt als einen ihrer Schwerpunkte die Darmkrebsfrüherkennungsaktion

vor. Das Unternehmen unterstützt Ärzte, Betriebe

und Unternehmen in der Planung und Erstellung individueller

Konzepte und der Durchführung von kleinen wie auch groß

angelegten Darmkrebsfüherkennungsaktionen.

Impfen als höchst wirkungsvolle Präventionsmaßnahme steht

bei GLAXOSMITHKLINE im Vordergrund. Hier geht es um

Grippeschutz und einen tetravalenten Impfstoff. Dieser enthält

vier statt der bisherigen drei Virusstämme und bietet somit

eine breitere Abdeckung vor einer Infektion mit Influenza-Viren.

GSK hat ein Berechnungssystem entwickelt, das es ermöglicht,

fundierte Berechnungen zum Grippeschutz für den

Betrieb anzustellen und damit den optimalen Grippe-Impfstoff

nach Kosten-Nutzen-Aspekten zu wählen.

Die Firma PFIZER bietet zu ihrem Grippeimpfstoff für die aktive

Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen

und Pneumonie auch eine Zeckenschutzimpfung an. Das

Unternehmen garantiert ganzjährig Lieferungen, damit die

Impftermine eingehalten werden können. Außerdem haben die

Impfstoffe lange Laufzeiten für eine sichere Planung.

SANOFI PASTEUR hat sich auf Impfstoffe spezialisiert und

bietet 45 Impfstoffe für 20 Infektionskrankheiten an. Damit

werden die meisten möglichen Impfungen abgedeckt. Darunter

fallen auch Influenza, Pneumokokken-bedingte Lungenentzündung,

Hepatitis A und B, Tollwut, Tetanus, Gebärmutterhalskrebs

und andere.

Über ein vielfältiges Angebot an saisonalen Grippeimpfstoffen

sowie ein Pandemie- und Präpandemieportfolio verfügt

SEQIRUS. Hier wird ein Spaltimpfstoff mit TRBA-konformem

Nadelschutz vorgestellt.

Die großen Volkskrankheiten sind ebenfalls ein wichtiges Thema

in der Arbeitsmedizin. So nimmt sich MSD den Indikationen

Diabetes mellitus (TYP2) und Fettstoffwechselstörungen an.

Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeitern akut

und langfristig zu helfen, die unter diesen häufigen Erkrankungen

leiden und in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sind.

Für die Sicherheit bei der Arbeit im Labor hat SARSTEDT eine

Reihe von Produkten entwickelt; neben Sicherheitskanülen

auch ein System, das bei der Fixierung von Gewebeproben vor

Formalin-Dämpfen schützt.

Sicherheitstechnik zum Schutz vor Schnittverletzungen ist das

Anliegen der Firma MARTOR aus Solingen. Sie stellt geeignete

hochwertige Schneidwerkzeuge vor, die mit zuverlässigen

Sicherheitstechniken ausgestattet sind. Damit lässt sich die

Arbeitssicherheit klar erhöhen.

BAUERFEIND hat für die betriebliche Prävention orthopädische

Vor-Ort-Services mit Screenings im Angebot sowie professionelle

Auswertungen und Direktversorgung von Mitarbeitern.

Die Firma unterstützt auch standortübergreifend die Einlagenversorgung

von Sicherheitsschuhen nach DGUV 112-191.

Gutes Sehen und Augenschutz sind die Voraussetzung

für gutes und sicheres Arbeiten.

Professionelle Sehtestgeräte für alle relevanten Sehteste zeigt

OCULUS. Ein Projektionsperimeter ermöglicht eine Gesichtsfeldprüfung

bis 70° Exzentrizität. Zudem wird ein Tonometer

zur kontaktlosen Augeninnendruckmessung präsentiert.

VISTEC zeigt neue zusätzliche Testmöglichkeiten des psychometrischen

Testsystems Corporal Plus mit Zugang zu Testverfahren

des Hogrefe Verlages. Außerdem stellt die Firma neue

Software für ihr Sehtestgerät und das Perimeter vor.

Nur wer gut und sicher sitzt, arbeite gerne. Dafür sorgt

BIMOS als führender Hersteller von Industrie- und Laborstühlen

für Produktion, ESD, Labor, Reinraum und Steharbeit. Für

alle diese Felder werden hoch spezialisierte anwendungs- und

menschengerechte Sitzlösungen angeboten. Die zwei beliebtesten

Produkte können Probe gesessen werden.

Auch DAUPHIN entwickelt Sitzmöbel für den Arbeitsplatz, die

sich durch Ergolab individuell anpassen lassen. Damit wird auf

Arbeit und Mensch angepasstes Sitzen ermöglicht. Gerade für

anspruchsvolle Tätigkeiten kann ein Mitarbeiter jetzt sein optimales

Sitzprofil bekommen, was leichteres und auch schmerzfreies

Arbeiten bedeutet.

Der Erich Schmidt Verlag ist einer der großen Jura-Verlage in

Deutschland. Sein Portfolio umfasst aber noch weit mehr. Man

findet ein breites Programm über Arbeitsschutz und Betriebssicherheit,

Unfallverhütung und betriebliche Prävention. Und

das in der heute geforderten Medienvielfalt, also vom Buch

über Loseblatt bis zur Zeitschrift , CD und Online. Sein Stand

lädt ein zum Stöbern und Nachfragen. Entdecken Sie Neues.

Sie können sich alles auch nach Hause liefern lassen.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für

nichtstaatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und der

Wohlfahrtspflege. Ihre vorrangige Aufgabe ist die Prävention

von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten

Gesundheitsgefahren. Die Berufsgenossenschaft ist für fast 8

Millionen Versicherte in mehr als 620.000 Unternehmen zuständig.

Die Hauptverwaltung ist in Hamburg, es gibt elf Bezirksverwaltungen.

Chronisch kranke Mitarbeiter wieder auf ihren Arbeitsplatz

zurückführen ist eine für Unternehmen sinnvolle

und lohnende Aufgabe. Diesem Thema widmet sich ABBVIE

mit einem hochkarätig besetzten Lunch-Symposium am Freitag

(mit Verpflegung).

Ideell und logistisch haben folgende Partnerorganisationen

den Kongress unterstützt und seien hier dankend erwähnt:

• Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen

• Deutsche Gesellschaft für Arbeitshygiene

• Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

• Deutsche Gesellschaft für Arbeitswissenschaften

• Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei

der Arbeit

Besuchen Sie die Ausstellung, Sie werden davon profitieren.

Die Aussteller freuen sich auf Sie. Ihre Rückmeldung zu den

Produkten hilft, diese ständig zu verbessern.

Sie sind der Kunde und Ihre Anforderungen sind die ständige

Herausforderung für die Unternehmen. So tragen Sie entscheidend

zur optimalen Ausstattung in Ihrer Firma und Ihrem arbeitsmedizinischen

Umfeld bei.


8 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 9


Unsere Partner in

alphabetischer Reihenfolge:

HERWE GmbH

www.herwe.de

MARTOR KG

www.martor.com/de

MSD SHARP & DOHME GMBH

www.msd.de

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG

www.abbvie.de

OCULUS Optikgeräte GmbH

www.oculus.de

Seite 28

Bauerfeind AG

www.bauerfeind.de

Seite 12

Pfizer Deutschland GmbH

www.pfizer.de

Seite 30

BDP – Berufsverband Deutscher psychologinnen und Psychologen

www.bdp-verband.org

Philips Health Motivator

www.health-motivator.de

Seite 32

BGW – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

www.bgw-online.de

Phonak GmbH

www.phonak.com

Seite 2

Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG

www.bimos.de

Seite 14

Preventis GmbH

www.preventis-online.de

Seite 34

Courage+Khazaka electronic GmbH

www.courage-khazaka.de

Seite 16

Sanofi Pasteur MSD GmbH

www.spmsd.de

Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG

www.dauphin.de

Sarstedt AG & Co

www.sarstedt.com

Seite 36

Deb-STOKO Europe GmbH

www.stoko.debgroup.com/de

Seite 18

ScheBo Biotech AG

www.schebo.de

DGAH – Deutsche Gesellschaft für Arbeitshygiene

www.dgah.de

Seqirus GmbH

www.seqirus.com

Seite 38

DGUV – Deutsche Gesetzliche unfallversicherung

www.dguv.de

Stock Informatik GmbH & Co. KG

www.stock-informatik.com

Seite 40

Erich Schmidt Verlag

www.esv.info

Die Gesundheitsprofile Seite 20

VDSI – Verband für Sicherheit,Gesundheit und

Umweltschutz bei der Arbeit

www.vdsi.de

Vistec AG

www.vistec-ag.de

Seite 42

GesundheitsTicket GmbH

www.betriebliches-gesundheitsticket.de

Seite 24

GfA – Deutsche Gesellschaft für Arbeitswissenschaften

www.gesellschaft-fuer-arbeitswissenschaft.de

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

www.glaxosmithkline.de

Seite 26

Offenlegung der Unterstützung mit einem Stand gemäß erweiterter Transparenzvorgabe des FSA-Kodex Fachkreise (§20 Abs. 5):

Pfizer Pharma GmbH (1.500 EUR), MSD Sharp & Dohme GmbH (1.000 EUR),

GlaxoSmithKline GmbH & Co.KG. (1.500 EUR), Sanofi Pasteur MSD (1.000 EUR),

Seqirus GmbH (1.000 EUR).

Die Veranstaltung wird mit einem Betrag von 2.000 EUR durch AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG unterstützt.

10 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 11


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EINLAGEN

GESUNDHEIT SICHERN

IM BETRIEB

Arbeitsschutz und betriebliches Gesundheitsmanagement

haben gemeinsam

zum Ziel, die Leistungsfähigkeit von

Mitarbeitern zu erhalten und zu fördern.

Dies gelingt vor allem durch Maßnahmen,

bei denen die jeweiligen Anforderungen

kombiniert und somit zeit- und kosteneffektiv

umgesetzt werden.

Während im Arbeitsschutz vieles durch

verbindliche Regelwerke definiert wird,

gibt es im Bereich der Gesundheitsförderung

eine große Bandbreite von

Möglichkeiten:

Klassische Ansätze wie Fitnesskurse,

Rückenschulen oder Betriebssport

erscheinen auf den ersten Blick attraktiv,

werden jedoch nur von wenigen Mitarbeitern

angemessen genutzt.

Typische, den Krankenstand maßgeblich

beeinflussende Risikogruppen bleiben

buchstäblich außen vor.

Vergleichbar ist die Situation bei

sogenannten Gesundheitstagen oder

Gesundheits­Checks:

Beratungen und Untersuchungen sind

nur dann zielführend, wenn sie von

qualifizierten Fachkräften durchführt

werden, die Messdaten relevante

Aussagen ermöglichen und in der Folge

für die Beschäftigten ein klarer Mehrwert

greifbar ist.

Einen solchen Ansatz bietet die Bauerfeind

AG: Die hochwertigen orthopädischen

Produkte des Unternehmens

kommen sowohl in der Rehabilitation wie

auch in der Prävention und Mobilisierung

z. B. bei Sportverletzungen zum

Einsatz. Bekanntes Beispiel ist der

Basketballstar Dirk Nowitzki mit der

GenuTrain-Kniebandage.

Im Arbeitsalltag sind Muskel­Skelett­

Krankheiten ebenfalls stark verbreitet

und mit 26% Hauptursache für den

Krankenstand in Unternehmen.

Ob Sehnenscheidenentzündung, Maus-/

Tennisarm oder chronische Rückenleiden:

Die Aktivbandagen von Bauerfeind

tragen erfolgreich dazu bei, Schmerzen

zu lindern und den Beschäftigen wieder

ein beschwerdefreies Leben und Arbeiten

zu ermöglichen.

Dirk Nowitzki, globaler Markenbotschafter für Bauerfeind

Gleiches gilt für Berufe mit anhaltend

sitzender oder stehender Tätigkeit, bei

der die Venen und oftmals auch die Füße

besonders beansprucht sind. Hier sind

moderne Kompressionsstrümpfe und

Business-taugliche Einlagen ein wirksamer

Beitrag zur Gesunderhaltung.

Grundlage der Entscheidung sind

Messungen mit medizinisch validen

Screening-Verfahren, umgesetzt von

Orthopädietechnikern und Therapeuten.

Mit 12.000 Messungen im Jahr besitzen

die bundesweit arbeitenden Teams von

Bauerfeind ein hohes Maß an Erfahrung

und Fachwissen.

Wichtige Erkenntnisse müssen geteilt

werden: Daher erhalten die Mitarbeiter

neben einem halbstündigen Workshop zu

Gesundheitsfragen auch ein persönliches

Gesundheitsprofil ausgehändigt. Liegt

das Einverständnis der Beschäftigten vor,

erhält zudem der Betriebsarzt eine

detaillierte Auswertung zur vertraulichen

Prüfung.

Mit der anonymisierten Zusammenfassung

nach den Richtlinien einer erweiterten

Gefährdungsbeurteilung wird

schließlich auch der Arbeitgeber in die

Lage versetzt, Auffälligkeiten bei den

Beschwerdebildern durch geeignete

Maßnahmen z. B. im Bereich der Ergonomie

oder ergänzender therapeutischer

Angebote zu begegnen. Zugleich kommt

er damit seinen Sorgfalts- und Dokumentationspflichten

nach.

Ein besonderer Service wird Unternehmen

geboten, bei denen Sicherheitsschuhe

vorgeschrieben sind: Haben

immer mehr Beschäftigte Bedarf an

orthopädischen Einlagen, stellt hier die

DGUV 112-191 (ehm. BGR 191) oft vor

große Herausforderungen.

Mit ergänzender Dokumentation und

kostenfreien Fuß-Sprechstunden in

Betrieben erhalten Arbeitsmediziner,

Einkäufer und Sicherheitsfachkräfte

eine wertvolle Unterstützung bei der

praktischen Umsetzung.

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UMSETZUNG DER DGUV 112-191

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Erste Orientierung bieten dabei der

beliebte »Leitfaden zur Einlagenversorgung«

sowie der in Kürze erweiterte

»Schuhfinder«: Ein Online-Tool, mit dem

sich baumustergeprüfte Sicherheitsschuhe

verschiedener Hersteller schnell und

einfach ermitteln lassen.

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GUT IN BEWEGUNG

Wir empfehlen folgende Übungen für den Rumpf,

die Venen und für die Füße:

Vierfüßlerstrand zur Kräftigung der Gesäßund

Rückenmuskulatur und zur Schulung des

Gleichgewichtes:

Auf Hände (E lbogen leicht gebeugt) und Knie

stützen – Rücken dabei gerade halten durch

Anspannen der Bauch- und Gesäß muskulatur.

Wechselseitig jeweils ein Bein nach hinten wegstrecken,

die Zehen heranziehen und dabei den

Kopf nach vorne herausschieben (Bein nicht höher

als zur Waagerechten). Steigerung! Linkes Bein

nach hinten strecken – dabei den rechten Arm

nach vorne nehmen und umgekehrt. Wenn die

Bewegung ko rekt ausgeführt wird, bilden Bein,

Rücken und Arm eine gerade Linie.

Rad fahren: Legen Sie sich auf den Rücken und

fahren Sie mit dem einen Bein in der Luft Rad.

Strecken und beugen Sie es dabei immer vollständig,

während das andere Bein ange winkelt steht.

Wiederholen Sie die Übung fünf Mal vorwärts und

fünf Mal rückwärts.

Ba l-Ro len: Für Fortge schri tene: Setzen Sie sich

auf einen Stuhl, klemmen Sie einen Ba l kräftig mit den

Fußba len ein und heben Sie die Füße an, Nun ro len Sie

den Ba l von Fußba len bis hinten zur Ferse, ohne dass

er herunterfä lt. Schü teln Sie danach die Beine kräftig

aus und wiederholen Sie die Übung.

Fersen-Wippe: Setzen Sie

sich auf einen Stuhl und

ste len Sie die Füße auf den

Fersen auf. Ab wechselnd

heben und senken Sie nun

jeweils 15 Mal die rechte

und die linke Fußspitze.

GUT BERATEN

Gesundheitsprofil von:

siehe Vitalparameter 1.1 (wird nur erfasst bei Dienstleistungspaket „Pro“)

Marschieren: Bringen Sie

Ihre Beine auf Trab, indem

Sie im Stand marschieren.

Ziehen Sie dabei die Knie

kraftvo l nach oben; die

Arme schwingen locker mit.

Vitalparameter

Übersicht Messwert sehr niedrig/niedrig/optimal/erhöht/stark erhöht

Body Mass Index (BMI)

Fe tanteil in %

Muskelanteil in %

Blutdruck in mmHG

Blutzucker in mg/dl.

Bemerkung:

Zehenstand: Stehen Sie

aufrecht mit geschlossenen

Beinen. Ste len Sie sich nun

auf die Zehenspitzen und

senken Sie die Fersen lang -

siehe Vene/Durchblutung 1.2

sam wieder. Diese Bewegung

wiederholen Sie 15 Mal.

MOTION IS LIFE

Bei weiteren Fragen berät und unterstützt Sie ihr

kompetenter Ansprechpartner vor Ort

Messwert rechts

Venen/Durchblutung

Messwert Auffü lzeit in Sek.

Pumpleistung in %

BAUERFEIND AG

Triebeser Straße 16

07937 Zeulenroda-Triebes

T +49 (0) 36628 66-1000

F +49 (0) 36628 66-1999

E info@bauerfeind.com

Auffü lzeit in Sek.

To > 24s = venengesund

To 24 – 20s = leichte Abflussstörung

To 19 – 10s = mi tlere Abflussstörung

To 10s = schwere Abflussstörung

venöse Pumpleistung [Vo in %]

Vo ≥ 3% = Normalbefund

Vo ≤ 3% = pathologischer Befund

siehe Rücken 1.3

DAS MOTTO DER BAUERFEIND AG FINDET NEBEN HOCHWERTIGEN PRODUKTEN ZU

SCHUTZ UND FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT AUCH AUSDRUCK IN EINEM AKTIVEN

ENGAGEMENT IM BREITEN- UND SPITZENSPORT, ZUM BEISPIEL ALS SERVICEPARTNER

DER DEUTSCHEN SPORTHILFE, INTERNATIONALER SPORTVERANSTALTUNGEN SOWIE

FÖRDERER DES DEUTSCHEN BETRIEBSSPORTVERBANDES.

Rücken

Wirbelsäulenverlauf (sagi tale Ansicht)

Normalrücken Hohlkreuz Rundrücken Flachrücken Hohlrundrücken

Bemerkung:

Beckenschiefstand

(dorsale Ansicht)

leicht/mi tel/stark leicht/mi tel/stark leicht/mi tel/stark leicht/mittel/stark

Schulterschiefstand

(dorsale Ansicht)

Normal- Beckenschief-

Beckenschiefstand/Linksstand/Rechtsstand/Links-

Schulterschief-

Schulterschief-

rücken stand/Rechts-

verschiebung verschiebung verschiebung verschiebung

Bemerkung:

IHR PERSÖNLICHES

Finger-Boden-

Abstand (FBA)

siehe Hand/Arm 1.4

Hand-/Armuntersuchung

Übersicht links rechts leicht/mittel/stark

Schulterschmerzen

Mausarm (RSI-Syndrom)

Tennis-/Golferarm (Epicondylitis)

Kapaltunnelsyndrom

Bemerkung:

siehe Fuß 1.5

GESUNDHEITSPROFIL

ZUM MITNEHMEN

Fußuntersuchung

Ergebnis Fußuntersuchung (visuelle Einschätzung)

Fußdeformitäten

leicht/mi tel/stark leicht/mittel/stark

Normalfuß

Spreizfuß

Hohlfuß

Knickfuß

Senkfuß

Pla tfuß

Ha lux valgus

Ha lux rigidus

Fersensporn

Sonstiges:

Bemerkung:

Genu valgum Normal Genu varum

GUT VERSORGT

Moderne Lebensweise und hohe Belastungen erfordern einen besonderen Schutz unserer Gesundheit.

Orthopädische Produkte leisten hierzu einen wichtigen Beitrag: Sie lindern wirkungsvo l Beschwerden,

fördern Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

Aktivbandagen und Stabilorthesen helfen dort,

wo unser Muskel-/ Skele tsystem Unterstützung

braucht – sie sorgen für Sicherheit und schne le

Regeneration.

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Kompressionsstrümpfe halten unseren Kreislauf

fit und helfen gegen schwere Beine - ideal bei

langem Sitzen oder Stehen.

Schuheinlagen entlasten spürbar bei

Schri t und Tri t, lindern Schmerzen und

ko rigieren Felhaltungen – zum Wohl für

Bänder und Rücken.

Wichtig! Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden

so lte immer ein Arzt aufgesucht werden.

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Sämtliche Messwerte und Angaben dienen ausschließlich protoko larischen Zwecken der orthopädietechnischen Einschätzung

sowie der subjektiven Eigenwahrnehmung. Sie bieten erste Anhaltspunkte für präventive therapeutische Maßnahmen oder

medizinische Folgebetreuung, ste len aber keine ärztliche Diagnose dar oder ersetzen eine solche. Maßnahmen, die übe rein

präventive Zwecke hinausgehen oder mit Risiken bei der Anwendung verbunden sind, bedürfen in jedem Fa l ärztlicher Rücksprache

und Zustimmung. Von einer Eigenbehandlung der festgeste lten gesundheitlichen Beschwerden ohne Einbeziehung

medizinischen Fachpersonals wird grundsätzlich abgeraten.

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Arm-, Hand-, Knie- und

Sprunggelenk (10 min.)

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mit computergestütztem,

drahtlosem Infrarot-LRR-

System (10 min.)

Anonymisierte Zusammenfassung

mit Aufzeigen von

Auffälligkeiten und geeigneten

Folgemaßnahmen

Individuelles Gesundheitsprofil

und vertrauliche

Maßnahmenempfehlung für

Betriebsärztin/Betriebsarzt

Direkte Bereitstellung von

Aktivbandagen, modernen

Kompressionsstrümpfen und

orthopädischen Einlagen

Dokumentation von Versorgungsbedarf

und Unterstützung

zur Umsetzung der

DGUV 112-191 (ehm. BGR 191)

12 13


GERMAN INNOVATION

10-JAHRE GARANTIE AUF

BESTE MARKENQUALITÄT

MADE IN GERMANY

BIMOS – DER FÜHRENDE HERSTELLER BESTER INDUSTRIE- UND LABORSTÜHLE IN EUROPA.

Mit Fachwissen, technischer Kompetenz und Leidenschaft sorgen wir seit über 50 Jahren

dafür, dass Menschen an jedem Arbeitsplatz produktiv, gesund und gerne sitzen.

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sind wir überzeugt. Zu 100 %. Denn Qualität und Nachhaltigkeit

stehen bei uns an erster Stelle. Daher bieten wir

ab sofort eine 10-Jahre-Garantie auf alle Bimos-Produkte.

Diese gilt auch für Gasfeder und Mechanik.

MEINE BESCHRIFTUNG. MEIN LOGO. MYSUPERTEC.

Exklusiv für den Arbeitsstuhl Neon bietet Bimos nun die

Option an, das Supertec-Rückenpolster individuell zu bedrucken.

Dank einer neuartigen Technologie und der dazugehörigen

Webplattform „mySupertec“ kann das schwarze

Supertec-Polster unter bimos.de/mysupertec mit Unternehmenslogos,

Abteilungs namen oder mit dem jeweiligen

Einsatz bereich beschriftet werden.

Harald Morgenstern, Vertriebsleiter von Bimos, erläutert:

„Neon ist ein herausragender Arbeitsstuhl und das

atmungsaktive, robuste Supertec ist die Weltneuheit unter

den Bezugsmaterialien. Mit mySupertec geben wir unseren

Kunden jetzt die Möglichkeit, Arbeitsstühle im Sinne einer

optimierten Arbeitsorganisation klar zuzuordnen und die

Prozesse im Unternehmen dadurch zu verbessern“.

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Fin ist die ideale Lösung für alle Steharbeiten. Denn Fin ist nicht

nur besonders platzsparend, sondern fängt auch 60 % des Körpergewichts

über die breite Sitzfläche und die ergonomisch geneigte

Standsäule auf – ohne Einschränkung des Aktionsradius.

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Rahmen einer intensiven Produktweiterentwicklung konnte

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Vertriebsleiter Bimos

Brühlstraße 21

72469 Meßstetten-Tieringen

Telefon: +49 (0) 7436-871-111

E-Mail: info@bimos.de

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14 15


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DIE GESUNDHEITSPROFILE

Betriebliches Gesundheitsmanagement

mit ganzheitlichem Ansatz

Der Gesundheitsfragebogen

Der Gesundheitsfragebogen besteht aus 8 bis 10 Modulen zu den Dimensionen psychischer und

physischer Gesundheit. Die modulare Struktur des online Gesundheitsfragebogens ermöglicht eine

Adaption an das jeweilige Unternehmen.

An der Universität Bielefeld wurden in Zusammenarbeit des Instituts für Innovationstransfer (IIT GmbH)

und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Krämer

wissenschaftlich fundierte BGM-Instrumente entwickelt – die Gesundheitsprofile.

Das Team der Gesundheitsprofile unterstützt Unternehmen bei der erfolgreichen Implementierung von

ganzheitlichem Betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie bei der Durchführung der gesetzlich

vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

Die Vorteile unseres Vorgehens

Wissenschaftlich fundierte und aktuelle Instrumente

Individuelle Anpassung an Ihr Unternehmen

Anonyme Anwendung unter strikter Wahrung des Datenschutzes

Direkte, anonyme Befragung der Mitarbeiter - keine Beobachtung durch Dritte

Sofortige Auswertung der individuellen Gesundheit für die Teilnehmenden

Zeitnahe Auswertung der betrieblichen Ergebnisse innerhalb weniger Tage

Beratung zu verschiedenen Problembereichen

Bereitstellung von verschiedenen Interventionen durch uns und unsere Partner


Benchmark mit branchenähnlichen Unternehmen

Strukturierter Prozess statt Einzelteile

Der Work Ability Index (WAI)

Der Arbeitsfähigkeits- oder Arbeitsbewältigungsindex

ist ein international angesehenes Instrument zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten.

Der WAI-Fragebogen besteht aus sieben Dimensionen:

Derzeitige Arbeitsfähigkeit im Vergleich zu der besten, je erreichten Arbeitsfähigkeit

Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die Arbeitsanforderungen

Anzahl der aktuellen ärztlich diagnostizierten Krankheiten

Selbsteinschätzung der Arbeitsleistung durch die vorhandenen Krankheiten

Krankenstand im vergangenen Jahr (12 Monate)

Einschätzung der eigenen Arbeitsfähigkeit in zwei Jahren

Selbsteinschätzung der psychischen Leistungsreserven

Die Leistungen unseres Instrumentes

individuell




Umfassende Gesundheitserhebung

Sofortige Rückmeldung des Gesundheitsprofils und Empfehlungen zur

individuellen Gesundheitsförderung

Nachhaltige Verbesserung des Gesundheitsverhaltens

Das BGM-Profil

Das BGM-Profil umfasst den online Gesundheitsfragebogen

zu den für die Arbeitsmedizin

relevantesten Faktoren der psychischen und

physischen Gesundheit: die Erhebung des aktuellen

psychischen und physischen Gesundheitszustandes,

der individuellen Risiko- und Vorsorgeprofile, der

Arbeitsfähigkeit durch den Work Ability Index sowie

einer individuell anpassbaren Mitarbeiterbefragung.

Das GPB-Profil

Das GPB-Profil umfasst einen online Fragebogen

mit den relevantesten Faktoren für die

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen:

die Erhebung des selbstempfundenen Stresses,

des Wohlbefindens durch fünf Fragen der WHO,

der Arbeitsfähigkeit durch den Work Ability Index

sowie einer individuell an das Unternehmen

anpassbaren Mitarbeiterbefragung.

Die modulare Struktur der online Befragungen ermöglicht die individuelle Adaption an Ihr Unternehmen.

organisatorisch

ZIEL







Strukturelle Defizite aufdecken & verbessern

Vorhandene BGM-Programme integrieren

Gezielte Maßnahmen empfehlen

Verringerung von Arbeitsunfähigkeitszeiten & vorzeitiger Berentung

Zufriedenheit auf allen Arbeitsebenen erhöhen

Verbesserung des WAI

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Dr. med. L. Prüfer-Krämer, Prof. Dr. med. Alexander Krämer und MitarbeiterInnen

Institut für Innovationstransfer an der Universität Bielefeld (IIT GmbH)

Telefon: +49 (0) 521 5213530 | E-Mail: info@bgmprofil.de | Web: www.bgm-profil.de

20 21


Programm 2. ASU-Präventionskongress 2016

Donnerstag, 16. Juni 2016 Freitag, 17. Juni 2016

Panel I: PRÄVENTION (großer Saal)

Ab 8.00 Uhr

Registrierung

9.00 Uhr Auftakt und Begrüßung

• Grußwort des Oberbürgermeisters

• Grußwort der ASU-Chefredaktion

9.30 Uhr Eröffnungsvortrag

Diversity-Management als Schlüssel zu einer neuen Präventionskultur

Prof. Dr. Jutta Rump (Hochschule Ludwigshafen)

10.30 Uhr Kaffeepause mit Besuch der Ausstellung

11.00 Uhr Keynote I:

Was ist sinnvoll in der Präventivmedizin?

Dr. Jochen Hansel (ias PREVENT)

11.30 Uhr Keynote II:

Vision Zero / Technische Sicherheit als Beitrag zur Prävention

Dr. Walter Eichendorf (DGUV)

12.00 Uhr Keynote III:

Psychische Belastung, Beanspruchung und Bean spruchungsfolgen –

Was kann die Fachpsychologie zu einer erfolgreichen Prävention beitragen?

Dipl.-Psych. Boris Ludborzs (BDP)

12.30 Uhr Mittagspause mit Besuch der Ausstellung

13.30 Roundtable:

Vorsorge und Früherkennung – ist unser Präventionshandeln zielführend?

Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg) diskutiert mit den Keynotespeakern vom Vormittag

14.30 Vortrag

Welchen Beitrag leisten die gesetzlichen Krankenkassen zur betrieblichen Prävention?

Franz Knieps (BKK Dachverband)

15.30 Uhr Kaffeepause mit Besuch der Ausstellung

16.00 Uhr Forumsdiskussion

Praktische Umsetzung des Präventionsgesetzes im betrieblichen Alltag.

Forumsdiskussion mit

Karin Maag (MdB), Franz Knieps (BKK Dach verband) und Sonja König (DGB), Dr. Joachim Stork (Audi),

Dr. Thorsten Pilgrim (IHK) sowie Vertretern der Arbeitgeber- und Ärzteverbände

17.30 Uhr Ende 1. Tag

Get-to ge ther

19.00 Uhr Sommerbarbecue im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport

Bitte melden Sie sich hierzu separat auf dem Anmeldeformular oder der Kongresswebseite an.

Panel II: GESUNDHEIT und SICHERHEIT

8.30 Uhr Vortrag

Migration und Arbeitsschutz

Katrin Boege (IAG)

4 parallele „Think tanks“: Teilnehmer diskutieren mit Experten. Sie haben zwei Vorträge zur Auswahl.

Runde A: 9.15 Uhr – 10.15 Uhr

Alters- und alternsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen

Prof. Dr. Michael Falkenstein (ALA)

Ziele definieren und Arbeitsschutz leben – wie unterstützt uns die DGUV-Vorschrift 2?

Prof. Dr. Arno Weber ( Hochschule Furt wangen)

Impfungen im Erwachsenenalter STIKO-Empfehlungen und berufliche Indikation

Dr. Michael Saeftel (GSK), Dr. Friedhelm Klingels (GSK)

Psychische Gefährdungsbeurteilung in der Praxis – Erfahrungsberichte

Bianca Engelmann (VDSI)

10.15 Uhr – 10.45 Uhr Kaffeepause mit Besuch der Ausstellung

Runde B: 10.45 Uhr – 11.45 Uhr

Alters- und alternsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen

Prof. Dr. Michael Falkenstein (ALA)

Ziele definieren und Arbeitsschutz leben – wie unterstützt uns die DGUV-Vorschrift 2?

Prof. Dr. Arno Weber ( Hochschule Furt wangen)

Impfungen im Erwachsenenalter STIKO-Empfehlungen und berufliche Indikation

Dr. Michael Saeftel (GSK), Dr. Friedhelm Klingels (GSK)

Psychische Gefährdungsbeurteilung in der Praxis – Erfahrungsberichte

Bianca Engelmann (VDSI)

11.45 Uhr – 13.15 Uhr Mittagspause mit Besuch der Ausstellung

Lunch-Symposium „Return to Work“

12:00 Uhr – 12:15 Uhr Chronisch krank am Arbeitsplatz ist keine Frage der Unternehmensgröße

sondern der Unternehmenskultur

12:15 Uhr – 12:45 Uhr „Sag ich´s oder sag ich´s nicht?“ – Probleme von chronisch Kranken,

am Arbeitsplatz über ihre Erkrankung zu reden

Prof. Dr. Mathilde Niehaus (Universität Köln)

Panel III: DELEGATION & KOOPERATION (Großer Saal)

13.15 Uhr

Delegation an Assistenzberufe

Dr. Annegret E. Schoeller ( Bundesärztekammer)

13.45 Uhr

Delegation & Kooperation im Unternehmen –

Wer macht was? Und was macht der Arbeitgeber daraus?

Forumsdiskussion u. a. mit Kai Schweppe (Südwestmetall),

Dr. Annegret E. Schoeller, Prof. Dr. Martin Schmauder (GfA),

Dr. Joachim Stork (Audi), Prof. Dr.-Ing. Rainer von Kiparski

(VDSI) und Dr. Frank Bell (DGUV)

14.45 Uhr

Delegation betriebsärztlicher Leistungen –

Konzept und Ergebnisse eines Pilotprojektes

Falko Kirsch (TÜV Rheinland)

Panel IV: Arbeitswelt 4.0 (Kleiner Saal)

(Großer Saal)

(Großer Saal)

(Studio 2)

(Studio 5)

(Kleiner Saal)

(Großer Saal)

(Studio 2)

(Studio 5)

(Kleiner Saal)

(Großer Saal)

13.15 Uhr

Psychologische Präventionsstrategien in der Arbeitswelt 4.0

Dipl.-Psych. Michael Ziegelmayer (BDP)

13.45 Uhr

Das diversity-kompetente Unternehmen –

Herausforderung und Antwort auf die Arbeitswelt 4.0

Dipl.-Psych. Ulrich F. Schübel (BDP)

14.45 Uhr

Führung und Personalentwicklung in der Arbeitswelt 4.0

Dipl-Psych. Ulrich F. Schübel (BDP)

15.30 Uhr Summary & Conclusions

15.45 Uhr Ende der Veranstaltung

22 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 23


IN DER HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT e.V.

Externe betriebliche

Gesundheitsvorsorge mit dem

GesundheitsTicket

Das GesundheitsTicket ist das innovative Instrument

für die externe Betriebliche Gesundheitsvorsorge in

Unternehmen aller Größen und Branchen, egal ob Ihre

Mitarbeiter im Büro, der Fertigung, im Außendienst, auf

Montage oder in der stationären Pflege im Schichtdienst

beschäftigt sind.

Als Netzwerk-Profis organisieren, steuern und fakturieren

wir alle betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen

und bieten unseren Kunden ein bundesweites Netzwerk

zertifizierter Gesundheitsanbieter im Lebensumfeld

ihrer Mitarbeiter.

Jeder Mitarbeiter kann selbst seine Vorsorge

wählen und bezahlt mit seinem

GesundheitsTicket – außerhalb des

Unternehmens und in seiner Freizeit.

Best Practise

Erfolgreiches zweijähriges Pilotprojekt

mit der Techniker

Krankenkasse zur Einführung des

GesundheitsTickets in KMU 2014/2015:

Lernen Sie uns kennen!

Corporate Health Convention

6. Europäische Fachmesse für Gesundheitsförderung

10.-11. Mai 2016, Stuttgart - Messe Halle 4, Stand B.18

Dienstleistungstag der IHK Brandenburg (BGM)

Vortrag Geschäftsführer Christian Lombardt

12. Mai 2016, Potsdam - Saal der IHK Potsdam

2. ASU Präventionskongress

Prävention in der Arbeitswelt

16.-17. Juni 2016, Leinfelden-Echterdingen - Filderhalle

Interne betriebliche

Gesundheitsvorsorge -

bundesweit!

Der Königsweg der Betrieblichen

Gesundheitsvorsorge

Interne und externe BGM-Komponenten aus einer Hand

» Entwickelt aus elfjähriger Berufserfahrung in der Gesundheitsprävention

und betrieblichen Gesundheitsvorsorge

» Aus der Praxis für die Praxis

» nachhaltig und evaluierbar

Die Wohlfühler Akademie führt attraktive Gesundheitstage,

Workshops, Kurse und Schulungen in Unternehmen

durch. Dazu gehört auch die Entwicklung

und Umsetzung individueller Maßnahmenkataloge

und bundesweiter Präventionsprojekte.

Das über ein Jahrzehnt gewachsene, enge Zusammendenken

der internen und der externen

Betrieblichen Gesundheitsvorsorge ist einzigartig

auf dem deutschen Markt und garantiert eine hohe

Mitarbeiterbeteiligung.

Best Practise GesundheitsTicket | Wohlfühler Akademie

„Das GesundheitsTicket ist ein anerkanntes und

erfolgreich erprobtes Instrument der Betrieblichen

Gesundheitsvorsorge!“

Zukunft Personal

Europas größte Fachmesse für Personalmanagement

18.-20. Oktober 2016, Köln - koelnmesse

Modellprojekt zur Einführung eines Betrieblichen

Gesundheitsmanagements auf dem Forschungscampus

Berlin-Buch 2016 und 2017 in Zusammenarbeit

mit der Techniker Krankenkasse und im

Auftrag der BBB Management GmbH Campus

Berlin-Buch.

030 - 47 377 43 10


GesundheitsTicket GmbH

030 - 47 377 43 13


Die Wohlfühler Akademie


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24 25


mit dem Plus an Schutz.

GRIPPEIMPFSTOFF

MADE IN

GERMANY

Erster zugelassener tetravalenter

Grippe-Impfstoff in Europa

Influsplit Tetra ® enthält vier statt

der bisherigen drei Virusstämme

und bietet somit eine breitere

Abdeckung vor einer Infektion

mit Influenza-Viren

Für eine vollständige Auflistung

der Kontraindikationen, Warnhinweise

und Nebenwirkungen siehe

Fachinformation

Influsplit Tetra ® : Wirkstoff: Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert). Zusammenset-

Jahre, die zuvor nicht geimpft worden sind, sollten nach mindestens 4 Wochen

zung: 1 Impfdosis Influsplit Tetra ® (0,5 ml) Zusammensetzung: Enthält gereinigte

eine zweite Impfdosis bekommen. Impfstoff vor Gebrauch schütteln, Applikation

Anti gene von inaktivierten Influenzaviren (vermehrt in embryonierten Hühnerei-

i. m.: nicht i. v. – Schockgefahr! Weitere Warnhinweise laut Fachinformation:

ern) entsprechend den von der WHO und der EU für die jeweilige Influenzasaison

Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollten für den seltenen Fall einer anaphy-

empfohlenen Stämmen; je Stamm 15 µg Hämagglutinin. Sonstige Bestandlaktischen

Reaktion nach der Gabe des Impfstoffes entsprechende Möglichkeiten

teile: Natriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat x 12H 2 O, Polysorbat 80

der medizinischen Behandlung und Überwachung stets sofort verfügbar sein

(Tween 80), Octoxinol 10 (Triton X-100), Kaliumdihydrogenphosphat, RRR-α-

(Adrenalin, Kortikosteroide, Antihistaminika). Der Impferfolg kann bei Patienten

Tocopherolhydrogensuccinat, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid x 6H 2 O, Formal-

mit endogener oder iatrogener Immunsuppression möglicherweise eingeschränkt

dehyd, Natriumdesoxycholat und Gentamicinsulfat sowie Wasser für Injektions-

sein. Influsplit Tetra ® darf auf keinen Fall intravasal verabreicht werden. Besonders

zwecke. Anwendungsgebiete: Influsplit Tetra ® dient der Vorbeugung der echten

bei Jugend lichen kann es als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion nach

Virusgrippe (Influenza) bei Erwachsenen und Kindern im Alter ab 3 Jahre durch die

oder sogar vor einer Impfung zu einer Synkope (Ohnmacht) kommen. Diese kann

zwei Influenza-A-Virus-Stämme und die zwei Influenza-B-Stämme, die im Impf-

während der Erholungsphase von verschiedenen neurologischen Symptomen wie

stoff enthalten sind. Gegenanzeigen: Überempfind lichkeit gegen die Wirkstoffe,

vorübergehende Sehstörung, Parästhesie und tonisch-klonische Bewegungen der

gegen einen der Hilfsstoffe oder gegen sonstige in Spuren vorhandene Bestandtei-

Gliedmaßen begleitet sein. Es ist wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um Verletle

vom Ei (Ovalbumin, Hühnerprotein), Formaldehyd, Gentamicinsulfat und Natrizungen

durch die Ohnmacht zu verhindern. Wie bei anderen intramuskulär verumdesoxycholat.

Bei fieberhaften Erkrankungen und akuten Infektionen sollte die

abreichten Impfstoffen sollte Influsplit Tetra ® bei Personen mit Thrombozytopenie

Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Nebenwirkungen:

oder einer Gerinnungsstörung nur vorsichtig verabreicht werden, da bei diesen

Sehr häufig: Schmerz an der Injektionsstelle, Erschöpfung, Muskelschmerzen;

Personen nach einer intramuskulären Verabreichung eine Blutung auftreten kann.

bei Kindern unter 6 Jahren: Reizbarkeit / Aufgeregtheit; Häufig: Kopfschmerzen,

Weitere Informationen siehe Fachinformation Nebenwirkungsmeldungen

Magen-Darm-Symp tome (einschließlich Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und / oder

richten Sie bitte ggf. an die GSK-Hotline: 0800-1223355

Magenschmerzen), Gelenkschmerzen, Rötung an der Injektionsstelle, Verhärtung

an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektions stelle, Schüttelfrost, Fieber,

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies er-

Schweißausbruch; bei Kindern unter 6 Jahren: Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit;

möglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicher-

Selten: Schwindel, Ausschlag, Bluterguss an der Injektionsstelle, Juckreiz an der

heit. An gehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden

Injektionsstelle; Diese Nebenwirkungen klingen gewöhnlich nach 1 bis 2 Tagen ohne

Verdachts fall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe

Behandlung wieder folgenlos ab. Verschreibungspflichtig. Stand: April 2015

und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Str.

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, 80700 München. www.glaxosmithkline.de

51-59, 63225 Langen, Tel: +49 6103 77 0, Fax: +49 6103 77 1234, Website:

Weitere Informationen über das Arzneimittel: Dosie rung und Art der An-

www.pei.de zu melden

wendung: Kinder ab 3 Jahre, Jugendliche und Erwachsene 0,5 ml, Kinder bis 9

DE / FLU / 0012 / 16 02.2016

Berechnen Sie Ihren Bedarf!

mit dem Plus an Schutz.

Modell zur Berechnung von Grippe-Impfstoff-Kosten und -Nutzen in Betrieben

Der generelle Nutzen der Grippeimpfung wird von Unternehmen in der

Regel nicht angezweifelt. Einigen Betriebsärzten stellt sich aber die Frage,

ob der zweite B-Stamm in den von der WHO ebenfalls empfohlenen

tetravalenten Grippeimpfstoffen wirklich so viele zusätzliche Fälle verhindern

kann, dass sich der Preis rechtfertigen lässt. Influenza B-Viren

sind aber für nahezu gleich viele Todesfälle verantwortlich, wie die Influenza-A(H3)-Viren.

1

Ein neues, von GlaxoSmithKline erstelltes Berechnungssystem ermöglicht

es Betriebsmedizinern jetzt, fundierte Berechnungen

zum Grippe-Impfschutz für ihre

Betriebe anzustellen und damit den optimalen

Grippe-Impfstoff nach Kosten-Nutzen-Aspekten

zu wählen.

Dieses so genannte Institutional Business (IB) Tool

wurde von GSK eigens für Betriebsmediziner

entworfen und aufwändig programmiert. Eingespeichert

sind die aktuellen Daten über die medizinischen

und epidemiologischen Charakteristika

von Influenza und Angaben zu Krankheitslast

und- verlauf. Basierend auf der Eingabe bestimmter

individueller Parameter für Unternehmen, liefert

die Internet-basierte Plattform das Ausmaß

des Nutzens einer Grippe-Schutzimpfung für den

jeweiligen Betrieb. So können beispielsweise die

Anzahl der Mitarbeiter im Unternehmen bei einer

geschätzten (oder gewünschten) Impfrate mit unterschiedlichen

Grippe-Impfstoffen (trivalent oder

tetravalent) bei einer durchschnittlichen oder

schweren Influenza-Saison variabel eingegeben

werden und mit nicht impfenden Betrieben verglichen

werden.

Das System errechnet klinische Daten wie Krankheitsfälle,

Abwesenheiten, Arztbesuche, Krankenhausbesuche

und Todesfälle. Das Modell

rechnet mit sechs Ausfalltagen je Krankheitsfall.

ASU Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 50 | 7.2015

trivalente vs. tetravalente Grippe-Impfung bei durchschnittlicher Grippe-Saison, ökonomische daten

bei € 400,– Produktivitätsverlust – ergebnis: eingesparte Gesamtkosten von € 50,–

Annett Keller, Vertriebsleiterin Impfstoffe,

Direktgeschäft & Key Account

per E-Mail annett.a.keller@gsk.com

oder telefonisch unter folgender Rufnummer:

+49 (0) 89 / 36 04 48 24-0

Bei Interesse am IB-Tool von GSK und für weitere

Informationen kontaktieren Sie GlaxoSmithKline:

GRIPPEIMPFSTOFF

Beispiel 1

Durchschnittssaison: Trivalenter Standard-Grippe-Impfstoff MADE im Vergleich IN

zu tetravalenter Grippe-Impfung Produktivitätsverlust GERMANY

400.- €/Tag

Ergebnis: Eingesparte Gesamtkosten von 50.- €

Fazit: In einer durchschnittlichen Saison werden die zusätzlichen Kosten

des tetravalenten Grippe-Impfstoffes durch die geringere Zahl der Ausfalltage

und dem damit verbundenen geringeren Produktivitätsverlust

ausgeglichen.

* Die Schwere und Stamm-Zirkulation einer Saison ist nicht vorherzusagen,

so dass die berechneten Zahlen des Modells für

eine Planung diese Unsicherheit nicht ausschließen können.

Erster zugelassener tetravalenter

Grippe-Impfstoff in Europa

Influsplit Tetra ® enthält vier statt

der bisherigen drei Virusstämme

und bietet somit eine breitere

Abdeckung vor einer Infektion

mit Influenza-Viren

Für eine vollständige Auflistung

der Kontraindikationen, Warnhinweise

und Nebenwirkungen siehe

Fachinformation

beispiel 2

Saison 2005/2006*: Deutliche Diskrepanz des

prognostizierten B-Stammes im trivalenten

Impfstoff und dem tatsächlich zirkulierenden

B-Stamm. Trivalenter Grippe-Impfstoff im Vergleich

zu tetravalentem Grippe-Impfstoff mit

beiden B-Stämmen: € 400,– Produktivitätsverlust/Tag.

Ergebnis: Eingesparte Kosten von € 8675,–

Fazit: Durch die Wahl des teureren, tetravalenten

Grippe-Impfstoffs kann bei einer Grippe-

Saison mit hoher B-Stamm-Diskrepanz der

WHO-Prognose für die Standard-Impfstoffe

sogar ein deutlicher wirtschaftlicher Vorteil

für ein Unternehmen erzielt werden.

nehmen bei einer geschätzten (oder gewünschten) Impfrate mit unterschiedlichen

Grippe-Impfstoffen (trivalent oder tetravalent) bei einer

durchschnittlichen oder schweren Influenza-Saison variabel eingegeben

werden und mit nicht impfenden Betrieben verglichen werden.

Fazit: In einer durchschnittlichen Saison werden die zusätzlichen Kosten

des tetravalenten Grippe-Impfstoffes durch die geringere Zahl der Ausfalltage

und dem damit verbundenen geringeren Produktivitätsverlust

ausgeglichen.

Des Influsplit Weiteren Tetra werden ® : Wirkstoff: ökonomische Influenza-Spaltimpfstoff Daten wie (inaktiviert). Trivalente vs. Zusammensetzung:

1 Impfdosis Administrationskosten, Influsplit Tetra ® (0,5 ml) Zusammensetzung: Produk-

Daten bei Enthält 400.- gereinigte € Produktivitätsverlust eine zweite – Impfdosis Ergebnis: Eingesparte bekommen. Gesamtkosten Impfstoff vor Gebrauch von 50.- € schütteln, Applikation

tetravalente Grippe-Impfung Jahre, die zuvor bei nicht durchschnittlicher geimpft worden Grippe-Saison, sind, sollten ökonomische nach mindestens 4 Wochen

Impfstoff-Kosten,

tivitätsverlust, Anti gene von Neubesetzungen inaktivierten Influenzaviren und medizinische (vermehrt in embryonierten Hühnereiern)

berechnet entsprechend (siehe den von Abbildung). der WHO und Der der Produk-

EU für die jeweilige Influenzasaison Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollten für den seltenen Fall einer anaphy-

i. m.: nicht i. v. – Schockgefahr! Weitere Warnhinweise laut Fachinformation:

Kosten

tivitätsverlust empfohlenen kann Stämmen; je nach je Unternehmen Stamm 15 µg variabel Hämagglutinin. vorgegeben Sonstige werden. Bestandteile:

Natriumchlorid, werden Natriummonohydrogenphosphat die möglichen eingesparten Gesamtkosten x 12H 2

Beispiel laktischen 2 Reaktion nach der Gabe des Impfstoffes entsprechende Möglichkeiten

Als Endergebnis O, Polysorbat aufgezeigt.

80 Saison der medizinischen 2005/2006: mit Behandlung deutlicher und Diskrepanz Überwachung des prognostizierten

stets sofort verfügbar sein

(Tween

Dies

80),

bietet

Octoxinol

eine

10

solide

(Triton

Diskussions-

X-100), Kaliumdihydrogenphosphat,

und Entscheidungsgrundlage

für die Wahl der Grippeschutzimpfung für den jeweiligen Betrieb.

RRR-α- (Adrenalin, Kortikosteroide, Antihistaminika). Der Impferfolg kann bei Patienten

B-Stammes im trivalenten Impfstoff und dem tatsächlich zirkulierenden

Tocopherolhydrogensuccinat, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid x 6H 2

O, Formaldehyd,

Natriumdesoxycholat und Gentamicinsulfat sowie Wasser für Injektions-

mit endogener oder iatrogener Immunsuppression möglicherweise eingeschränkt

B-Stamm

sein. Influsplit

Trivalenter

Tetra

Grippe-Impfstoff ® darf auf keinen Fall

im

intravasal

Vergleich

verabreicht

zu tetravalentem

werden. Besonders

Die zwecke. folgenden Anwendungsgebiete: Beispiele zeigen einige Influsplit Berechnungsmöglichkeiten Tetra ® dient der Vorbeugung der auf. echten Grippe-Impfstoff bei Jugend lichen mit kann beiden es als B-Stämmen psychogene 400.- Reaktion € Produktivitätsverlust/Tag

auf die Nadelinjektion nach

Für die Virusgrippe Impfstoffkosten (Influenza) wurde bei Erwachsenen in allen Beispielen und Kindern 4,30 im Alter € für ab einen 3 Jahre trivalenten

zwei Standard-Grippe-Impfstoff Influenza-A-Virus-Stämme und und die 10,20 zwei Influenza-B-Stämme, € für einen tetravalenten die im Impf-

Fazit: während Durch der die Erholungsphase Wahl des teureren, von verschiedenen tetravalenten neurologischen Grippe-Impfstoffs Symptomen wie

durch die Ergebnis: oder sogar Eingesparte vor einer Impfung Gesamtkosten zu einer Synkope von 8.675.- (Ohnmacht) € kommen. Diese kann

Grippe-Impfstoff enthalten angenommen. sind. Gegenanzeigen: Administrative Überempfind Kosten lichkeit wurden gegen die mit Wirkstoffe, 7.- € kann vorübergehende bei einer Grippe-Saison Sehstörung, Parästhesie mit hoher und B-Stamm-Diskrepanz tonisch-klonische Bewegungen der der

für ein gegen Unternehmen einen der Hilfsstoffe mit 2.000 oder gegen Mitarbeitern sonstige in und Spuren einer vorhandene durchschnittlichele

Impfquote vom Ei (Ovalbumin, von 20 Hühnerprotein), % (400 Impfungen) Formaldehyd, eingetragen. Gentamicinsulfat und Natrischaftlichezungen

durch Vorteil die Ohnmacht für ein Unternehmen zu verhindern. erzielt Wie bei werden. anderen intramuskulär ver-

Bestandtei-

WHO-Prognose Gliedmaßen begleitet für die sein. Standard-Impfstoffe Es ist wichtig, Maßnahmen sogar ein zu deutlicher ergreifen, um wirt-

Verletumdesoxycholat.

Bei fieberhaften Erkrankungen und akuten Infektionen sollte die abreichten Impfstoffen sollte Influsplit Tetra ® bei Personen mit Thrombozytopenie

Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Nebenwirkungen: oder einer Gerinnungsstörung nur vorsichtig verabreicht werden, da bei diesen

Sehr häufig: Schmerz an der Injektionsstelle, Erschöpfung, Muskelschmerzen; Personen nach einer intramuskulären Verabreichung eine Blutung auftreten kann.

Quelle: bei (1) Kindern Robert unter Koch-Institut, 6 Jahren: EpiBull Reizbarkeit 03/15/ Aufgeregtheit; Häufig: Kopfschmerzen, DE/VAC/0248/15; Weitere Informationen 06/2015 siehe Fachinformation Nebenwirkungsmeldungen

Magen-Darm-Symp tome (einschließlich Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und / oder richten Sie bitte ggf. an die GSK-Hotline: 0800-1223355

Magenschmerzen), Gelenkschmerzen, Rötung an der Injektionsstelle, Verhärtung

an der Injektionsstelle, Bei Interesse Schwellung am an IB-Tool der Injektions von GSK stelle, und Schüttelfrost, für weitere Informationen Fieber, Dieses kontaktieren Arzneimittel Sie unterliegt bitte GlaxoSmithKline:

einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht

eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicher-

Schweißausbruch; bei Kindern unter 6 Jahren: Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit;

Selten: Schwindel, Annett Ausschlag, Keller, Bluterguss an der Injektionsstelle, Juckreiz an der heit. An gehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden

Injektionsstelle; Diese Vertriebsleiterin Nebenwirkungen Impfstoffe, klingen gewöhnlich nach 1 bis 2 Tagen ohne Verdachts fall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe

Behandlung wieder Direktgeschäft folgenlos ab. Verschreibungspflichtig. & Key Account Stand: April 2015 und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Str.

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per E-Mail annett.a.keller@gsk.com

Weitere Informationen über das Arzneimittel: Dosie rung und Art der Anwendung:

Kinder ab 3 Jahre, Jugendliche und Erwachsene 0,5 ml, Kinder bis

www.pei.de zu melden

oder telefonisch unter 089 360448240

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Wir freuen uns auf Ihren

Besuch an unserem Stand!

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Optikgeräte GmbH

Wir stehen für Innovationen

Eine Firma stellt sich vor

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Perimeter zur Prüfung des

Gesichtsfeldes bis 70°

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Sehtestgerät zur Prüfung

des Sehvermögens

Familienbetrieb

seit 1895

OCULUS Optikgeräte GmbH ist weltweiter Partner für Ophthalmologen, Optometristen,

Augenoptiker und Arbeitsmediziner. Für diesen klar umgrenzten Anwenderkreis entwickelt

OCULUS erstklassige Instrumente für Diagnostik und Behandlung. Die hohen Anforderungen

dieser Kunden sind das Maß aller Dinge und die Zielrichtung für die einzelnen Geräteprojekte.

Um komplexe Geräte zu entwickeln muss OCULUS die Zeichen der Zeit früh und richtig

erkennen. Neben der traditionellen Feinmechanik und Optik spielen Elektronik und Software

eine immer bedeutendere Rolle bei Weiter- und Neuentwicklungen von ophthalmologischen

Instrumenten. Eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit namhaften Kliniken und

Medizinern bildet die Basis für diese Entwicklungsarbeit.

OCULUS hat in den letzten 6 Jahren 10 neue Geräte entwickelt und vorgestellt, in den

120 Jahren des Bestehens der Firma sogar über 100 Patente angemeldet. Die komplette

Entwicklungsabteilung sitzt im Stammhaus der Firma, was OCULUS schnell und flexibel

macht, zudem Zeit und Ressourcen spart. Mit Mut und Erfindungsgeist ist das mittelständische

Unternehmen schon so manchem Konzernriesen davongelaufen.

Die hohen Ansprüche der Medizintechnik erfordern ein außerordentliches Qualitätsmanagement

zur Einhaltung der Sicherheitsnormen. Der hauseigene Anspruch der Firma

OCULUS ist, der beste und verlässlichste Partner auf dem Markt zu sein. Schnelligkeit und

Flexibilität zeichnen den mittelständischen Betrieb aus. Durch die großen Investitionen in

den letzten Jahren konnte die Firma OCULUS Schritt halten mit der schnell wachsenden

Medizintechnologie. Moderne Maschinen in der Fertigung garantieren die hohe Genauigkeit

im µ-Bereich. Während der Montage wird durch messtechnische Vorrichtungen der

Qualitätsstandard eingehalten und überprüft.

Eine gute Arbeitsplatzgestaltung ist grundsätzlich die beste Voraussetzung für optimale

Arbeitsleistung. An vielen Arbeitsplätzen ist der Anspruch an die Sehleistung besonders

hoch. Eine verkrampfte und unnatürliche Sitzhaltung, Verspannungen und Ermüdungserscheinungen

weisen oft auf eine Überanstrengung der Augen hin. Ein Leistungsabfall

am Arbeitsplatz ist häufig die Folge solcher Symptome.

Dabei führt meist nicht nur eine unzureichende Sehschärfe zu sogenannten asthenopischen

Beschwerden. Auch ein gestörtes Zusammenspiel beider Augen, also ein unzureichendes

Stereosehen oder eine unentdeckte Phorie, können Auslöser sein. Zudem kommt der ständige

Wechsel zwischen Nah- und Fernarbeit, der mit zunehmendem Alter immer schwieriger

wird. Das OCULUS Sehtestgerät Binoptometer® 4P unterstützt Sie erfolgreich, all diese

Sehbeschwerden rechtzeitig zu erkennen. Die Empfehlung für eine arbeitsplatzgerechte

Brille ist meist die Lösung.

Einige Arbeitsplätze, zum Beispiel im Bereich Qualitätsprüfung, erfordern zudem auch

einen hohen Anspruch an das Farbensehen sowie an das Kontrast- und Dämmerungssehen.

Entsprechende Eignungsprüfungen können ebenfalls durch die vielfältigen Möglichkeiten

des OCULUS Binoptometer® 4P durchgeführt werden

Übrigens: Für Arbeitsplätze mit Fahr- Steuer- und Überwachungstätigkeiten ist ein normales

Gesichtsfeld von erheblicher Bedeutung. Das OCULUS Centerfield® 2, ein kompaktes und

mobiles Projektionsperimeter, prüft das Gesichtsfeld bis 70° nach FeV, G 25 und G 41.

Durch seine geschlossene Bauweise ist es unabhängig von der Raumhelligkeit einsetzbar.

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Geschäftsführer Rainer Kirchhübel weiß bei OCULUS Erfahrung und Fortschritt effektiv

zu verbinden: „Wir stehen zu unserer Tradition – unsere Chance liegt in der Innovation.“

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(> 60 alle 3 Jahre) 1

Zuverlässiger Impfstoffpartner

■ Ganzjährig zuverlässige Lieferung

für die Einhaltung der Impftermine

Beugen Sie der Pneumokokken-Pneumonie vor:

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Mit Prevenar 13

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Prevenar 13 ® ist für die aktive Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen und Pneumonie, die durch Streptococcus pneumoniae

verursacht Prevenar 13 werden, ® ist für die bei aktive Erwachsenen Immunisierung ab 18 Jahren zur Prävention und älteren von Personen invasiven angezeigt. Erkrankungen und Pneumonie, die durch Streptococcus pneumoniae

verursacht werden, bei Erwachsenen ab 18 Jahren und älteren Personen angezeigt.

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Basisinformation – Fachkreise

Prevenar 13

Basisinformation ® Injektionssuspension Pneumokokkenpolysaccharid-Konjugatimpfstoff (13-valent, adsorbiert) Zusammensetzung: Wirkstoffe: 1 Dosis (0,5 ml) enth.: Pneumokokkenpolysaccharid, Serotypen 1, 3, 4, 5, 6A, 7F, 9V, 14, 18C,

– Fachkreise

19A, 19F, 23F: je 2,2 µg; Serotyp 6B: 4,4 µg; jeweils konjugiert a. CRM 197 -Trägerprotein u. adsorbiert a. Aluminiumphosphat (0,125 mg Aluminium). Sonst. Bestandteile: Natriumchlorid, Bernsteinsäure, Polysorbat 80, Wasser f. Inj.-zwecke.

Anwendungsgebiete: Prevenar 13 ® Injektionssuspension Säugl., Kdr. u. Jugendl. Pneumokokkenpolysaccharid-Konjugatimpfstoff i. Alter v. 6 Wo.–17 J.: Aktive Immunisier. (13-valent, z. Prävention adsorbiert) v. invasiven Zusammensetzung: Erkrank., Pneumonie Wirkstoffe: u. akuter Otitis 1 Dosis media, (0,5 ml) d. durch enth.: S. Pneumokokkenpolysaccharid, pneumoniae verursacht werden; Serotypen Erw. ≥ 1, 18 3, J. 4, u. 5, ältere 6A, 7F, Pers.: 9V, 14, Aktive 18C,

Immunisier. 19A, 19F, 23F: z. je Prävention 2,2 µg; Serotyp v. invasiven 6B: 4,4 Erkrank. µg; jeweils und Pneumonien, konjugiert a. CRM d. durch 197

-Trägerprotein S. pneumoniae u. adsorbiert verursacht a. werden. Aluminiumphosphat Anw. sollte auf (0,125 Basis mg offizieller Aluminium). Empfehl. Sonst. erfolgen Bestandteile: u. Risiko Natriumchlorid, von invasiven Bernsteinsäure, Erkrank. u. Pneumonien Polysorbat i. 80, d. versch. Wasser Altersgruppen,

f. Inj.-zwecke.

Anwendungsgebiete: bestehende Grunderkrank. Säugl., sowie Kdr. epidemiolog. u. Jugendl. Variabilität i. Alter v. 6 d. Wo.–17 Serotypen J.: Aktive i. d. untersch. Immunisier. geograph. z. Prävention Gebieten v. invasiven berücksichtigen. Erkrank., Gegenanzeigen: Pneumonie u. akuter Überempfindlichk. Otitis media, d. gg. durch d. Wirkstoffe, S. pneumoniae gg. e. verursacht d. sonst. Bestandteile werden; Erw. od. ≥ 18 gg. J. Diphtherie-Toxoid. u. ältere Pers.: Aktive

Bei

Immunisier. Säugl. u. Kdrn. z. Prävention m. schwerer v. akuter invasiven fiebriger Erkrank. Erkrank. und Pneumonien, Impfung verschieben. d. durch S. Nicht pneumoniae intravaskulär verursacht injizieren. werden. Nebenwirkungen: Anw. sollte auf Säugl. Basis u. offizieller Kdr. i. Alter Empfehl. v. 6 Wo.– erfolgen 5 J.: NW u. Risiko i. klin. von Studien: invasiven Sehr Erkrank. häufig: vermind. u. Pneumonien Appetit; i. Fieber; d. versch. Reizbark.; Altersgruppen,

Erythem,

Verhärt. bestehende / Schwell. Grunderkrank. od. Schmerz/ sowie Berührungsempfindlichk. epidemiolog. Variabilität a. d. Serotypen Inj.-stelle; Schläfrigk.; i. d. untersch. mangelh. geograph. Schlafqualität; Gebieten berücksichtigen. Erythem, Verhärt./ Gegenanzeigen: Schwell. v. 2,5 – Überempfindlichk. 7,0 cm a. d. Inj.-stelle gg. (nach d. Wirkstoffe, Boosterdosis gg. e. u. d. bei sonst. 2 – 5 Bestandteile J. alten Kdrn.). od. Häufig: gg. Diphtherie-Toxoid. Erbrechen; Durchfall; Bei

Säugl. Ausschlag; u. Kdrn. Fieber m. schwerer ≥ 39 °C; eingeschr. akuter fiebriger Beweglichk. Erkrank. a. Impfung d. Inj.-stelle verschieben. wg. Schmerzen; Nicht intravaskulär Erythem, Verhärt. injizieren. / Schwell. Nebenwirkungen: v. 2,5 – 7,0 cm a. Säugl. d. Inj.-stelle u. Kdr. i. (nach Alter Grundimmunisier. v. 6 Wo.– 5 J.: NW bei i. klin. Säugl.). Studien: Gelegentlich: Sehr häufig: Krampfanfälle vermind. Appetit; einschl. Fieber; Fieberkrämpfe; Reizbark.; Erythem,

Urtikaria

Verhärt. od. Urtikaria-ähnl. / Schwell. od. Ausschlag; Schmerz/ Erythem, Berührungsempfindlichk. Verhärt./ Schwell. a. > d. 7,0 Inj.-stelle; cm a. d. Schläfrigk.; Inj.-stelle; Weinen. mangelh. Selten: Schlafqualität; Überempfindlichk.-reakt. Erythem, Verhärt./ einschl. Schwell. Gesichtsödem, v. 2,5 – 7,0 cm Dyspnoe, a. d. Inj.-stelle Bronchospasmus; (nach Boosterdosis hypoton-hyporesponsive u. bei 2 – 5 J. alten Kdrn.). Episode. Häufig: NW Erbrechen; nach Markteinführ. Durchfall;

v.

Ausschlag; Prevenar 13 ® Fieber (Häufigk. ≥ 39 nicht °C; bekannt): eingeschr. Lymphadenopathie Beweglichk. a. d. (lokalis. Inj.-stelle i. Bereich wg. Schmerzen; d. Inj.-stelle); Erythem, anaphylakt. Verhärt. / anaphylaktoide / Schwell. v. 2,5 Reakt. – 7,0 cm einschl. a. d. Inj.-stelle Schock; Angioödem; (nach Grundimmunisier. Erythema multiforme; bei Säugl.). Urtikaria, Gelegentlich: Dermatitis, Krampfanfälle Pruritus a. einschl. d. Inj.-stelle; Fieberkrämpfe; Hautröt. (i. Urtikaria

Gesicht

u./od. Urtikaria-ähnl. a. Körper); Apnoe Ausschlag; bei extrem Erythem, Frühgeborenen Verhärt./ Schwell. (≤ 28. SSW). > 7,0 Kdr. cm u. a. Jugendl. d. Inj.-stelle; i. Alter Weinen. v. 6 –17 Selten: J.: NW Überempfindlichk.-reakt. i. klin. Studien: Sehr häufig: einschl. vermind. Gesichtsödem, Appetit; Reizbark.; Dyspnoe, Erythem, Bronchospasmus; Verhärt. / Schwell. hypoton-hyporesponsive od. Schmerz / Berührungsempfindlichk. Episode. NW nach Markteinführ. a. d. Inj.-stelle; v.

Prevenar Schläfrigk.; 13 ® mangelh. (Häufigk. Schlafqualität; nicht bekannt): Lymphadenopathie Berührungsempfindlichk. (lokalis. a. i. d. Bereich Inj.-stelle d. Inj.-stelle); (einschl. eingeschr. anaphylakt. Beweglichk.). / anaphylaktoide Häufig: Reakt. Kopfschm.; einschl. Erbrechen; Schock; Angioödem; Durchfall; Ausschlag; Erythema multiforme; Urtikaria od. Urtikaria, Urtikaria-ähnl. Dermatitis, Ausschlag; Pruritus Fieber. a. d. Inj.-stelle; Weitere NW, Hautröt. d. bei (i. Säugl. Gesicht

u.

u./od. Kdr. i. Alter a. Körper); v. 6 Wo.–5 Apnoe J. bei auftraten, extrem Frühgeborenen sind mögl. Bei Pat. (≤ 28. m. SSW). Sichelzellkrankh., Kdr. u. Jugendl. HIV-Infekt. i. Alter v. od. 6 –17 hämatopoet. J.: NW i. klin. Stammzelltranspl. Studien: Sehr häufig: traten vermind. Kopfschm., Appetit; Erbrechen, Reizbark.; Durchfall, Erythem, Fieber, Verhärt. Müdigk., / Schwell. Arthralgie od. Schmerz u. Myalgie / Berührungsempfindlichk. sehr häufig auf. Erw. ≥ a. 18 d. J. Inj.-stelle;

u. ältere

Schläfrigk.; Pers.: NW i. mangelh. klin. Studien: Schlafqualität; Sehr häufig: Berührungsempfindlichk. vermind. Appetit; Kopfschm.; a. d. Durchfall; Inj.-stelle (einschl. Erbrechen eingeschr. (bei Erw. Beweglichk.). zw. 18 u. 49 J.); Häufig: Ausschlag; Kopfschm.; Kälteschauer; Erbrechen; Müdigk.; Durchfall; Erythem, Ausschlag; Verhärt. Urtikaria / Schwell. od. Urtikaria-ähnl. od. Schmerz / Berührungsempfindlichk. Ausschlag; Fieber. Weitere a. NW, d. Inj.-stelle d. bei Säugl. (starke u.

Schmerzen Kdr. i. Alter / v. Berührungsempfindlichk. 6 Wo.–5 J. auftraten, sind sehr mögl. häufig Bei bei Pat. Erw. m. Sichelzellkrankh., zw. 18 u. 39 J.); eingeschr. HIV-Infekt. Beweglichk. od. hämatopoet. d. Arms Stammzelltranspl. (starke Beeinträcht. traten d. Kopfschm., Beweglichk. Erbrechen, d. Arms sehr Durchfall, häufig bei Fieber, Erw. Müdigk., zw. 18 u. Arthralgie 39 J.); Arthralgie; u. Myalgie Myalgie. sehr häufig Häufig: auf. Erbrechen Erw. ≥ 18 (bei J. u. Erw. ältere


50 Pers.: J.); NW Fieber i. klin. (sehr Studien: häufig Sehr bei Erw. häufig: zw. vermind. 18 u. 29 Appetit; J.). Gelegentlich: Kopfschm.; Übelk.; Durchfall; Überempfindlichk.-reakt. Erbrechen (bei Erw. zw. einschl. 18 u. Gesichtsödem, 49 J.); Ausschlag; Dyspnoe, Kälteschauer; Bronchospasmus; Müdigk.; Erythem, Lymphadenopathie Verhärt. / Schwell. i. Bereich od. d. Schmerz Inj.-stelle. / Berührungsempfindlichk. Bei HIV-Infizierten traten a. Fieber d. Inj.-stelle u. Erbrechen (starke

sehr Schmerzen häufig / u. Berührungsempfindlichk. Übelk. häufig auf. Bei Pat. sehr m. häufig hämatopoet. bei Erw. Stammzelltranspl. zw. 18 u. 39 J.); eingeschr. traten Fieber Beweglichk. u. Erbrechen d. Arms sehr häufig (starke auf. Beeinträcht. Weitere Informationen d. Beweglichk. s. d. Fach- Arms u. sehr Gebrauchsinformation. häufig bei Erw. zw. Abgabestatus: 18 u. 39 J.); Arthralgie; Verschreibungspflichtig. Myalgie. Häufig: Erbrechen Pharmazeutischer (bei Erw. ≥

50 Unternehmer: J.); Fieber (sehr Pfizer häufig Limited, bei Erw. Ramsgate zw. 18 Road, u. 29 J.). Sandwich, Gelegentlich: Kent CT13 Übelk.; 9NJ, Überempfindlichk.-reakt. Vereinigtes Königreich. einschl. Repräsentant Gesichtsödem, in Deutschland: Dyspnoe, Bronchospasmus; PFIZER PHARMA Lymphadenopathie GmbH, Linkstr. 10, 10785 i. Bereich Berlin. d. Inj.-stelle. Stand: Februar Bei HIV-Infizierten 2015. traten Fieber u. Erbrechen

sehr häufig u. Übelk. häufig auf. Bei Pat. m. hämatopoet. Stammzelltranspl. traten Fieber u. Erbrechen sehr häufig auf. Weitere Informationen s. Fach- u. Gebrauchsinformation. Abgabestatus: Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer

Unternehmer: Prevenar 13 ® bietet Pfizer keinen Limited, 100%igen Ramsgate Schutz Road, vor Sandwich, den im Impfstoff Kent CT13 enthaltenen 9NJ, Vereinigtes Serotypen Königreich. und keinen Repräsentant Schutz vor nicht in Deutschland: im Impfstoff PFIZER enthaltenen PHARMA Serotypen. GmbH, Linkstr. Hypersensitivität 10, 10785 Berlin. (z. B. Anaphylaxie) Stand: Februar gegen 2015.

jeden Bestandteil von Prevenar 13 ®

oder gegen jeden Diphtherietoxoid-enthaltenden Impfstoff stellt eine Gegenanzeige für die Anwendung von Prevenar 13 ® dar. Die am häufigsten genannten (≥ 20 %) lokalen und/oder systemischen Nebenwirkungen in klinischen Studien

mit Prevenar Prevenar 13 ® bietet 13 ® bei keinen Erwachsenen 100%igen ≥ Schutz 18 Jahre vor waren den im Rötungen, Impfstoff enthaltenen Schwellungen, Serotypen Druckempfindlichkeiten, und keinen Schutz Verhärtungen vor nicht im und Impfstoff Schmerzen enthaltenen an der Serotypen. Einstichstelle, Hypersensitivität eingeschränkte (z. Beweglichkeit B. Anaphylaxie) des gegen geimpften jeden Bestandteil Arms, verminderter von Prevenar Appetit, 13 ®

Kopfschmerzen, oder gegen jeden Durchfall, Diphtherietoxoid-enthaltenden Schüttelfrost, Müdigkeit, Impfstoff Hautausschlag stellt eine und Gegenanzeige eine Verschlechterung für die Anwendung bestehender von Prevenar oder neu 13 aufgetretener ® dar. Die am häufigsten Gelenk- oder genannten Muskelschmerzen. (≥ 20 %) lokalen Bei zuvor und/oder noch nicht systemischen gegen Pneumokokken Nebenwirkungen geimpften in klinischen Erwachsenen Studien

mit im Alter Prevenar von 18 13 – ® 49 bei Jahren Erwachsenen war der ≥ Anteil 18 Jahre gemeldeter waren Rötungen, lokaler und Schwellungen, systemischer Nebenwirkungen Druckempfindlichkeiten, allgemein Verhärtungen höher verglichen und Schmerzen mit älteren an Erwachsenen der Einstichstelle, (50 – 59 eingeschränkte sowie 60 – 64 Beweglichkeit Jahre). Der Antikörperschwellenwert, des geimpften Arms, verminderter mit dem Appetit,

Schutz

Kopfschmerzen, gegen invasive oder Durchfall, nicht invasive Schüttelfrost, Pneumokokken-Erkrankungen Müdigkeit, Hautausschlag bei und Erwachsenen eine Verschlechterung korreliert, wurde bestehender nicht bestimmt. oder neu Die aufgetretener klinische Relevanz Gelenk- von oder Unterschieden Muskelschmerzen. in den Bei Titern zuvor funktioneller noch nicht Antikörper gegen Pneumokokken gegen die im geimpften Impfstoff Erwachsenen

enthaltenen

im Serotypen, Alter von bei 18 verschiedenen – 49 Jahren war Altersgruppen der Anteil gemeldeter sowie zwischen lokaler Prevenar.13 und systemischer ® und dem Nebenwirkungen Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff allgemein höher verglichen ist mit nicht älteren bekannt. Erwachsenen Daten zur (50 Immunogenität – 59 sowie 60 – und 64 Sicherheit Jahre). Der sind Antikörperschwellenwert, für Erwachsene < 68 Jahre, der mit die dem zuvor Schutz

mit

gegen Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff invasive oder nicht invasive Pneumokokken-Erkrankungen geimpft wurden, nicht vorhanden. bei Erwachsenen Es liegen korreliert, nur eingeschränkt wurde nicht Daten bestimmt. zur Sicherheit Die klinische und zur Relevanz Immunogenität von Unterschieden von Prevenar in den 13 ® Titern bei Patienten funktioneller mit Sichelzellenanämie, Antikörper gegen die allogener im Impfstoff hämatopoetischer

enthaltenen

Stammzelltransplantation Serotypen, bei verschiedenen oder Altersgruppen HIV-Infektion vor. sowie Es liegen zwischen keine Prevenar.13 Daten für andere ® und immunkompromittierte dem Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff Patientengruppen vor. Eine ist nicht Wirksamkeit/Effektivität bekannt. Daten zur Immunogenität wurde nicht nachgewiesen. und Sicherheit Es sollte sind für jeweils Erwachsene individuell < 68 beurteilt Jahre, werden, die zuvor ob mit

ein

Patient Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff geimpft werden kann oder nicht. geimpft Immunkompromittierte wurden, nicht vorhanden. Personen oder Es liegen Personen nur mit eingeschränkter Daten Immunantwort zur Sicherheit aufgrund und zur Immunogenität einer immunsuppressiven von Prevenar Therapie 13 ® bei können Patienten auf Prevenar mit Sichelzellenanämie, 13 ® mit einer verringerten allogener Antikörperantwort

hämatopoetischer

Stammzelltransplantation reagieren. Die Studien waren oder nicht HIV-Infektion darauf ausgelegt, vor. Es liegen Unterschiede keine Daten in den für andere Immunantworten immunkompromittierte zwischen gesunden Patientengruppen Erwachsenen vor. Eine und immunkompromittierten Wirksamkeit/Effektivität Erwachsenen wurde nicht nachgewiesen. mit stabilen, chronischen Es sollte jeweils Begleiterkrankungen individuell beurteilt nachzuweisen. werden, ob ein

Es

Patient liegen nur geimpft eingeschränkt werden kann Daten oder zur nicht. Sicherheit Immunkompromittierte und zur Immunogenität Personen von Prevenar oder Personen 13 ® bei mit immunkompromittierten eingeschränkter Immunantwort Erwachsenen aufgrund im Alter einer von immunsuppressiven 18-49 Jahren mit Vorerkrankungen Therapie können vor. auf Die Prevenar gleichzeitige 13 ® mit Anwendung einer verringerten von Prevenar Antikörperantwort

13 ® und einem

TIV-Impfstoff reagieren. Die führte Studien im waren Vergleich nicht zu darauf der alleinigen ausgelegt, Anwendung Unterschiede von Prevenar in den Immunantworten 13 ® zu einer schwächeren zwischen Immunantwort. gesunden Erwachsenen Die klinische und Relevanz immunkompromittierten dieses Ergebnisses Erwachsenen ist unbekannt. mit stabilen, Eine Memory-B-Zell-Produktion chronischen Begleiterkrankungen wurde bei Erwachsenen nachzuweisen. nach Es

liegen Prevenar nur 13 eingeschränkt ® Anwendung Daten nicht zur untersucht. Sicherheit und zur Immunogenität von Prevenar 13 ® bei immunkompromittierten Erwachsenen im Alter von 18-49 Jahren mit Vorerkrankungen vor. Die gleichzeitige Anwendung von Prevenar 13 ® und einem

TIV-Impfstoff führte im Vergleich zu der alleinigen Anwendung von Prevenar 13 ® zu einer schwächeren Immunantwort. Die klinische Relevanz dieses Ergebnisses ist unbekannt. Eine Memory-B-Zell-Produktion wurde bei Erwachsenen nach

Referenz: Prevenar 113 Fachinformation ® Anwendung Prevenar nicht untersucht.

13 ®

Referenz: 1 Fachinformation Prevenar 13 ®

b-5v7pv13-sui-0

b-5v7pv13-sui-0

zecken.de | zeckenschule.de

FSME-IMMUN Erwachsene, Suspension zur Injektion in einer Fertigspritze (Inaktivierter, Ganzvirus-) Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Impfstoff Zusammensetzung: Wirkstoff: 1 Dosis (0,5 ml)

enth. 2,4 µg inaktiv. FSME-Virus (Stamm Neudörfl), adsorb. a. hydratis. Aluminiumhydroxid (0,35 mg Al 3+ ) u. hergest. i. Hühnerembryonal-Fibroblastenzellen (CEF-Zellen). Sonst. Bestandt.: Humanalbumin, Natriumchlorid,

Di-Natriumhydrogenphosphat-Dihydrat, Kaliumdihydrogenphosphat, Sucrose, Wasser f. Inj.-zwecke, hydratis. Aluminiumhydroxid. Anwendungsgebiete: Aktive Immunis. gg. FSME b. Pers. ab 16 Jahren.

Gegenanzeigen: Überempfindl. gg. d. Wirkstoff, e. d. sonst. Bestandt. od. e. d. Produktionsrückstände (Formaldehyd, Neomycin, Gentamycin, Protaminsulfat); weitere Kreuzallergien m. and. Aminoglykosiden mögl.

Schwere Überempf. gg. Eiprotein, Hühnereiweiß u. Latex. Bei moderaten od. schweren akuten Erkrank. (m. od. o. Fieber) FSME-Impfung verschieben. Nebenwirkungen: NW in klin. Studien: Sehr häufig: Reakt. a.

d. Inj.-stelle: z. B. Schmerzen. Häufig: Kopfschmerz, Übelk., Myalgie, Arthralgie, Müdigk., Krankheitsgefühl. Gelegentlich: Lymphadenopathie, Schläfrigk., Erbr., Pyrexie, Blutungen a. d. Inj.-stelle. Selten: Überempf.,

Schwindel, Durchfall, Bauchschmerzen, Reakt. a. d. Inj.-stelle wie: Rötung, Verhärt., Schwell., Juckreiz, Missempfind., Wärmegefühl. Weitere NW n. Markteinf.: Selten: Herpes zoster (b. präexpon. Pat.), Auftreten od.

Verschlimmer. v. Autoimmunerkrank. (z. B. MS), anaphylaktische Reakt., demyelinis. Erkrank. (akute dissemin. Enzephalomyelitis, Guillain-Barré-Syndr., Myelitis, Myelitis transversa), Enzephalitis, Krämpfe, asept.

Meningitis, Meningismus, Stör. d. Sinnesempfind. u. Bewegungsstör. (Gesichtslähm., Lähmung/Parese, Neuritis, Dysästhesie, Hypästhesie, Parästhesie), Neuralgie, Sehnerventzünd., Sehverschlechter., Lichtscheu,

Augenschmerzen, Tinnitus, Tachykardie, Dyspnoe, Urtikaria, Hautausschlag (erythematös, makulo-papulös), Juckreiz, Dermatitis, Erythem, Hyperhidrosis, Rückenschmerzen, Gelenkschwell., Nackenschmerzen, muskuloskelettale

Steifigk. (einschl. Nackensteifh., Schmerzen i. d. Extremitäten, Gangstör., Schüttelfrost, grippeähnl. Sympt., Asthenie, Ödeme, Bewegungseinschränk. e. Gelenks a. d. Inj.-stelle wie Gelenkschmerz,

Knötchen u. Entzünd.. Weitere Informationen s. Fach- u. Gebrauchsinformation. Abgabestatus: Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: PFIZER PHARMA GmbH, Linkstr. 10, 10785 Berlin.

Stand: April 2015

*FSME-IMMUN wird als Synonym für FSME-IMMUN Erwachsene eingesetzt. **Frühsommer-Meningoenzephalitis

1) Fachinformation FSME-IMMUN 0,25 ml Junior, Stand April 2015, Fachinformation FSME-IMMUN Erwachsene, Stand April 2015

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31


„Health Motivator“: So bleiben

Mitarbeiter gesund und motiviert

GESUNDHEITSMANAGEMENT

Die Zahlen sind alarmierend: Nach Untersuchungen des

Robert Koch-Instituts leiden rund zwei Drittel der Erwachsenen an Rückenschmerzen.

Allein diese verursachen in Deutschland jährliche Kosten in Höhe von knapp 50 Milliarden Euro,

wie die Helmholtz-Gemeinschaft berechnet hat. Mehr als die Hälfte davon wird für Arbeitsausfälle

aufgewendet. Die finanziellen Folgen tragen Unternehmen und Gesellschaft.

Ein neues Programm kann Krankenstand und Produktivitätsverlust jedoch reduzieren.

© Production Perig

– Fotolia.com

© Philips

D

ie Hauptgründe für Rückenschmerzen

sind mangelnde Bewegung, Fehlbelastungen

und Stress, also leicht behebbare

Ursachen. Philips und Allianz Global

Assistance haben deshalb eine Initiative

zur ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge

in Unternehmen gestartet. Ziel des

„Health Motivator“-Angebots der beiden

Unternehmen ist es, Mitarbeiter mithilfe

eines integrierten Programms langfristig

zu einer bewussten und nachhaltigen Verhaltensänderung

zu motivieren. Dass dies

auch sehr gut gelingt, zeigenAussagen bisheriger

Programmteilnehmer: 92 Prozent

waren sehr oder eher zufrieden.

Gesundheitsmanagement

Die Gesundheitsprogramme von Philips

und Allianz Global Assistance basieren

auf den drei Säulen „Persönliches Coaching“,

„Innovative Technologie“ sowie

„Digitale Vernetzung“. Ziel des Rückencoachings

ist es, den Lebensstil und das

Selbstmanagement der teilnehmenden

Mitarbeiter zu verbessern und das neu

erlernte Gesundheitsverhalten langfristig

in denAlltag zu integrieren.

Das regelmäßige Coaching spielt

dabei eine zentrale Rolle: Im Rahmen des

12-Wochen-Programms vereinbart der

Coach mit dem Teilnehmer konkrete Verhaltensziele

für mehr Aktivität und weniger

Rückenschmerzen. Er motiviert bei

der nachhaltigen Umsetzung der Ziele,

gibt fachliche Informationen und vermittelt

praktische Übungen. Die Teilnehmer

stellen sich langfristig auf eine gesündere

Lebensweise mit

weniger Schmerzen

ein.

Die Zwölf-Wochen-Programme werden

von medizinisch geschultem Personal

durchgeführt. Innovative Technologie

von Philips hilft bei der natürlichen

Schmerzreduzierung vorhandener Rückenschmerzen.

Philips BlueTouch etwa

unterstützt mithilfe von blauem Licht

und Wärme die Durchblutung der Muskeln

zur Vermeidung neuer Schmerzen.

Blaues LED-Licht gegen Schmerzen

Die therapeutische Anwendung von

Lichtenergie ist nicht neu. Bisher wurde

in der Medizin allerdings vor allem

ultraviolettes oder infrarotes Licht verwendet.

Blaues LED-Licht regt ausschließlich

körpereigene, natürliche Prozesse

an. Das blaue LED-Licht dringt in

die Haut ein und setzt dabei Wärme frei.

Entscheidend für die Schmerzlinderung

sind neben der Wärmewirkung die körpereigenen

Prozesse rund um das Molekül

Stickstoffmonoxid (NO). Es fördert

die Durchblutung und kann damit für

eine bessere Versorgung des Muskels

mit Sauerstoff und Nährstoffen sorgen.

Der Abtransport schmerzverursachender

Substanzen kann gefördert werden.

Die Muskulatur kann sich wieder

wohltuend entspannen. Daneben besitzt

NO auch schützende Eigenschaften. Es

wirkt entzündungshemmend, wodurch

es einer weiteren Schädigung des Gewebes

vorbeugen kann.

Das App-gesteuerte Philips Blue-

Touch misst die Nutzung und hilft dem

Mitarbeiter durch die Führung eines

Schmerz-Tagebuches, ein Bewusstsein

für den Auslöser der Schmerzen und die

Auswirkungen zu entwickeln – und

schafft so die Basis dafür, gemeinsam

mit dem Coach individuelle Maßnahmen

zu erarbeiten.

Gegen Arbeitsunfähigkeit

Diese Effekte können interessierte Unternehmen

mit speziellen Kennenlern-

Paketen für 10, 25 oder 50 Mitarbeiter testen.

Auf der Basis dieser Erfahrungen

kann dann ein weitergehendes Angebot

für das Unternehmen entwickelt werden.

Für die Arbeitgeber rechnet sich der Einsatz:

Die Initiative von Philips undAllianz

GlobalAssistance ermöglicht bereits kurzfristig

positive Produktivitätseffekte in

allen Organisationsbereichen durch wenigerArbeitsunfähigkeitstage.

Programmteilnehmer berichteten,

dass ihre persönlichen Produktivitätsverluste

durch die Nutzung des zwölfwöchigen

Rückencoachings im Durchschnitt

von 18,4 Prozent auf 10,3 Prozent reduziert

wurden. Das entspricht mehr als

einemArbeitstag pro Monat.*

*Quelle: Ermittelt im Rahmen einer multizentrischen,

offenen, nicht interventionellen und nicht randomisierten

dreiarmigen Pilot-Beobachtungsstudie mit

45 Probanden in der relevanten Gruppe Coaching

und Device unter Zugrundelegung der WPAI-Skala.

Weitere Details zur Studie unter:

www.health-motivator.de/studie

DIE DREI WIRKMECHANISMEN

VON BLAUEM LED-LICHT

Das blaue LED-Licht dringt in die Haut ein und

setzt dabei Wärme frei, die Sie sofort spüren

können. Der innovative Effekt liegt aber nicht in

der Wärmewirkung alleine. Entscheidend für die

Schmerzlinderung sind die körpereigenen Prozesse

rund um das Molekül Stickstoffmonoxid

(NO), dessen Freisetzung durch die Anwendung

mit blauem LED-Licht angeregt wird.

WEITERE INFOS

1 Direkte Wärmewirkung

2 Freisetzung von

Stickstoffmonoxid (NO)

3 Tiefenwärmewirkung

= NO

2

Blaues

LED-Licht

3

1

Wärme

Personalisierte

Gesundheitsprogramme

minimieren Krankenstand und

Produktivitätsverlust.

http://www.health-motivator.de

33


Darmkrebsvorsorge im Betrieb :

Ein Gewinn für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Preventis

Darmkrebsvorsorge im Betrieb

Das Ziel: Leben retten

26.000 Menschen sterben in Deutschland

pro Jahr an Darmkrebs. Circa

63.000 Neuerkrankungen werden pro

Jahr registriert. Dass frühzeitig erkannter

Darmkrebs fast immer heilbar ist,

wissen jedoch leider die wenigsten!

Aus Scheu vor aufwendigen Vorsorgeuntersuchungen,

wie der Darmspiegelung,

oder aus Angst vor einer positiven

Diagnose meiden viele Menschen

den regelmäßigen Arztbesuch. Wenn

aufgrund von Beschwerden dann Jahre

später ein Darmkrebs diagnostiziert

wird, ist es oft schon zu spät für eine

vollständige Heilung.

Die Strategie: Information – Mobilisation

– Früherkennung

Ein Weg, einen größeren Personenkreis

für die Darmkrebsprävention

zu gewinnen, ist die Aufklärung und

Motivation durch betriebliche Vorsorgeaktionen.

Hier werden Mitarbeiter

und Werksangehörige direkt am Arbeitsplatz

angesprochen und über

das Thema Darmkrebs und ihr eigenes

persönliches Risiko informiert.

Hauptzielgruppe ist die Belegschaft

ab 45 Jahren, weil das Darmkrebsrisiko

in dieser Lebensphase statistisch

ansteigt. Die Maßnahme bietet

die besondere Möglichkeit, vor

allem „Arztmuffel“ zu erreichen und

zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren.

Das zusätzliche Angebot zur Früherkennung

mit dem immunologischen

Schnelltest PreventID® CC zur Bestimmung

von okkultem Blut im Stuhl wird

erfahrungsgemäß dann auch gerne

genutzt. Die Vorteile für die Beschäftigten

liegen auf der Hand: Sie erhalten

kostenlos und ohne großen Aufwand

die Möglichkeit, etwas für Ihre

Gesundheit zu tun. Bei jeder Aktion

wird auch ein geringer Teil der Belegschaft

positiv getestet. Diese Personen

profitieren von der Entdeckung und

Entfernung der Krebs-Frühstadien

während einer anschließenden Darmspiegelung.

Wie profitiert das Unternehmen?

Gesunde Mitarbeiter sind die wichtigste

Ressource in einem Unternehmen.

Aus Arbeitgebersicht ergibt sich daher

der finanzielle Nutzen der Prävention

aus der Vermeidung von Fehlzeiten

aufgrund einer Krebserkrankung. Außerdem

können die Kosten der Aktion

steuerlich geltend gemacht werden.

Prinzipiell kann eine betriebliche Maßnahme

zur Darmkrebsfrüherkennung

schon mit sehr geringen Kosten durchführt

werden. Einige Unternehmen

haben bisher punktuell eine Evaluation

einzelner präventiver Maßnahmen

durchgeführt. Laut Berechnung der

BASF SE zahlt sich das betriebsinterne

Programm zur Darmkrebsvorsorge mit

einem „Return of Investment“ von 1:10

aus.

Kosten im Griff

Laut Felix-Burda-Stiftung lautet die

Faustzahl für eine Darmkrebsaktion:

Zahl der Mitarbeiter insgesamt

multipliziert mit 1,50 bis 2,- Euro.

Neben den Kosten-Nutzen-Erwägungen

wirken sich die Vorsorgeaktionen

positiv auf das Betriebsklima

aus: die Mitarbeiter honorieren das

Engagement des Arbeitgebers für Ihre

Gesundheit und die Einbeziehung

aller Unternehmens- und Hierarchiebereiche

schafft Kommunikationsbrücken

zwischen den unterschiedlichen

Teilen der Belegschaft. Nicht

zuletzt bedeutet die betriebliche

Darmkrebsvorsorge der Firma in der

Außenwahrnehmung einen Imagegewinn.

Ein erfolgreiches betriebliches

Gesundheitsmanagement zeugt von

einem kulturellen Wandel und einem

ganzheitlichen Anspruch des Unternehmens,

ein Anspruch, der über die

üblichen Angebote wie ergonomische

Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeiten

oder Führungskräftetraining hinaus

geht.

Die bisherigen Aktionen belegen:

Betriebliche Darmkrebsvorsorge

kann Leben retten!

Wie sicher ist der PreventID® CC ?

Auch wenn eine gesicherte Darmkrebsdiagnose

nur durch eine Darmspiegelung

beim Facharzt getroffen

werden kann, ist aufgrund der höheren

Akzeptanz der Einsatz eines

immunologischen Schnelltests bei

betrieblichen Vorsorgeaktionen sehr

sinnvoll. Der PreventID® CC ist ein außer-

ordentlich anwenderfreundlicher,

zuverlässiger und sensitiver immunologischer

Test, der in klinischen Studien

getestet wurde und sich in der Praxis

bereits vielfach bewährt hat. Seine

jährliche Anwendung ist die ideale

Maßnahme zur Darmkrebsfrüherkennung,

vor allem als Ergänzung der in

größeren Abständen empfohlenen

Darmspiegelung.

Preventis – Vorreiter der betrieblichen

Darmkrebsvorsorge

PreventID® CC ist einer der ersten

immunologischen Schnelltests zur

Darmkrebsvorsorge und seit 2002 erfolgreich

im Markt etabliert. Bereits

2006 nahm Preventis an einem groß

angelegten Pilotprojekt der Lufthansa

AG zur betrieblichen Darmkrebsfrüherkennung

in Zusammenarbeit mit

dem Universitätsklinikum Frankfurt

teil. Die Studie mit über 3.000 Teilnehmern

hat nicht nur ergeben, dass sich

mit der betrieblichen Gesundheitsvorsorge

schwerwiegende Erkrankungsfälle

vermeiden lassen, sondern auch,

dass der PreventID® CC dem Guajakbasierten

Testsystem weit überlegen

ist. Seit dieser Zeit hat die Preventis

GmbH zahlreiche Firmen bei der Planung

und Durchführung der betrieblichen

Darmkrebsvorsorge begleitet

– vom Kleinstbetrieb bis zum Großunternehmen.

Dabei unterstützt Preventis

die Vorsorgeaktion in Planung und

Durchführung im Unternehmen nach

dessen individuellen Anforderungen,

z. B. je nach Größe und Zusammensetzung

der Belegschaft sowie dem gewünschten

Umfang der Aktion.

Darmkrebsvorsorge liegt

Preventis am Herzen

Preventis engagiert sich in den Verbänden

Stiftung Lebensblicke und

Netzwerk gegen Darmkrebs.

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mit dem PreventID® CC

• Spezifischer, sensitiver, immunologischer

Schnelltest zum Nachweis von humanem

Hämoglobin im Stuhl

• Entspricht der S3-Leitlinie (06/2013)

Kolorektales Karzinom

• Hygienische Probennahme mit Papierstuhlfänger

• Diät und Absetzen von Medikamenten nicht notwendig

• Ergebnis in 5 Minuten

• In Studien erprobt*, in der Praxis bewährt

*Novak R et al. (2008)

Darmkrebsvorsorge im Betrieb. Ein Pilotprojekt der Lufthansa AG zur Sekundärprävention.

Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 43(5):285-287

* Webendörfer S et al. (2014)

Darmkrebsfrüherkennung im betriebsärztlichen Umfeld. Umstellung vom Guajakbasierten

auf einen immunologischen Test auf okkultes Blut im Stuhl.

Dtsch Med Wochenschr 139:79-83

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(H1N1) pdm09-ähnl., (A/California/7/2009, NYMC X-181), 15 µg Hämagglutinin; A/Switzerland/9715293/2013 (H3N2)-ähnl., (A/South Australia/55/2014, IVR-175), 15 µg Hämagglutinin;

B/Phuket/3073/2013, 15 µg Hämagglutinin. Sonst. Bestandteile: NaCl, Na 2

HPO 4

, NaH 2

PO 4

, KCl, KH 2

PO 4

, CaCl 2

, H 2

O. Afluria kann Spuren von Eiern, wie Ovalbumin, und Rückstände von Neomycin

und Polymyxin enthalten. Anwendungsgebiet: Zur Prophylaxe gg. Influenza, insbes. bei erhöhtem Risiko für damit assoziierte Komplikationen bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren. Gegenanzeigen:

Überempfindlichk. gg. den Wirkstoff oder sonst. Bestandteile oder gg. andere Substanzen, die als Spuren vorhanden sein können, wie z. B. Eier (Ovalbumin, Hühnerprotein), Neomycin und

Polymyxin; fieberhafte Erkrankung, akute Infektion. Nebenwirkungen: Häufig: Kopfschm., Schweißausbrüche, Myalgie, Arthralgie, Fieber, Unwohlsein, Schüttelfrost, Müdigk., lokal Reakt. (Rötung,

Schwellung, Schmerzen, Ekchymosen, Verhärtung). Häufigk. nicht bekannt: Thrombozytopenie, Lymphadenopathie, allerg. Reakt. (selten anaphyl.

Schock), Angioödem, Neuralgie, Parästhesie, Konvulsionen (einschl. Fieberkrämpfe), neurolog. Störungen (z. B. Enzephalomyelitis, Neuritis,

Guillain-Barré-Syndr.), Vaskulitis (sehr selten mit Nierenbeteiligung), generalisierte Hautreakt. (einschl. Pruritus, Urticaria, unspezif. Hautausschlag),

lokale oder diffuse Bindegewebsentzündung einschl. ausgeprägter Schwellung an der Injektionsstelle. Warnhinweis: Auf der Basis des

erhöhten Risikos von Fieberkrämpfen bei Kindern unter 5 Jahren wurde die Indikat. auf die Impfung von Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahre beschränkt.

Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Seqirus GmbH, Emil-von-Behring-Str. 76, 35041 Marburg. Stand: Juli 2015.

Das Produktportfolio von Seqirus – einem CSL Unternehmen –

umfasst neben dem etablierten Spaltimpfstoff auch einen

Subunit- Impfstoff – freigegeben ab sechs Monaten – und einen

adjuvierten Impfstoff für die Altersgruppe 65+.

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UM KRANKHEITEN ZU VERMEIDEN, MUSS KÜNFTIG EIN STÄR-

KERES AUGENMERK AUF INDIVIDUELLE BELASTUNGEN UND

RISIKOFAKTOREN DER MITARBEITER GELEGT WERDEN.

Der Präventionsmanager von Stock Informatik bietet hier professionelle

Unterstützung: Relevante Werte zu medizinischen Indizes

können grafisch und tabellarisch ausgewertet werden, der aktuelle

Risikostatus des Probanden wird ermittelt. Durch den Simulationsmodus

können dem Probanden die Auswirkungen sich ändernder

Parameter auf seine Gesundheit anschaulich vermittelt werden.

SIE MÖCHTEN MEHR ERFAHREN?

Dann besuchen Sie uns auf dem 2. ASU-Präventionskongress

am 16. und 17. Juni 2016 in der Filderhalle

Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart.

WIR FREUEN UNS AUF SIE!


Porträt

Die Vistec AG –

ein Unternehmen im Dienste der

Arbeits- und Verkehrsmedizin.

Fragt man den Vorstand der Vistec AG nach einem

Erfolgsrezept, dann erfährt man drei Dinge:

1. Das Team der Vistec AG ist einzigartig und nur ein gutes

Team gewinnt.

2. Der Aufbau von Vertrauen und die Pflege vertrauensvoller

Kundenbeziehungen muss immer im Vordergrund stehen.

Wer uns wirklich kennt, weiß uns, unsere Produkte und

Dienstleistungen zu schätzen.

3. Gut zuhören – nur so entstehen gute neue Produkte.

Brigitte Elsässer,

Vorstand der

Vistec AG

Unternehmensleitbild

• Der Vistec AG wird erst durch die

Menschen, die hier tätig sind, Leben

verliehen. Alle Mitarbeiter sind daher

ein unverzichtbarer und wertvoller

Bestandteil dieses – unseres –

Unternehmens. Dies soll sich im

Umgang der Geschäftsleitung mit

den Mitarbeitern und im Umgang

der Mitarbeiter untereinander wieder

finden.

• Wir, als Vistec AG, wollen den

arbeits-, betriebs-, und präventivmedizinisch

tätigen Ärzten und

Einrichtungen mit unseren Produkten

und Dienstleistungen eine Heimat

bieten.

• Wir heben uns vom Wettbewerb ab

durch Qualität, Zuverlässigkeit und

ein hohes Maß an Kundenorientierung

in jeder Hinsicht. Sei es bei

unseren Produkten, dem Kundendienst

und Service, den Seminaren

und anderen Dienstleistungen und

ganz besonders bei der Fachberatung

und im Verkaufsgespräch,

unsere Orientierung gilt den Bedürfnissen

unserer Kunden.

• Wir arbeiten eng mit unseren Kunden

zusammen, um sowohl neue

Produkte und Dienstleistungen als

auch die Verbesserung bestehender

Produkte und Dienstleistungen auf

die Kundenwünsche und -bedürfnisse

optimal abzustimmen. Hierbei

genießt das Denken in Kundenvorteilen

allerhöchste Priorität.

Ein kurzer Streifzug durch die immer noch junge Geschichte des Unternehmens.

• Wir wollen unser Geschäftsfeld

geografisch, als auch hinsichtlich

der Produktpalette ausweiten, und

treiben die Expansion der Vistec AG

zum führenden „Problemlöser“ im

arbeits-, verkehrs- und präventivmedizinischem

Bereich voran.

2000: Das Unternehmen stellt sich

der Herausforderung und übernimmt

die Betreuung einiger tausend Rodenstock-Geräte-Anwender

in Deutschland,

Österreich und einigen weiteren

Ländern.

Die ersten Investitionen galten dem

Ausbau des Kundendienstes, der

Weiterentwicklung der Rodatest

Software und die Entwicklung eines

arbeitsmedizinischen Perimeters in

Kooperation mit einem polnischen

Hersteller.

2001: Erfolgreiche Markteinführung

des Perimeters, Perivist FeV. Nun stand

ein stationäres Perimeter für Untersuchungen

nach der Anlage 6 der

Fahrerlaubnisverordnung zur Verfügung,

welches auf die Bedürfnisse der

Arbeitsmedizin zugeschnitten war.

2003: Vistec Seminare gehen an den

Start – bis heute ein „ Erfolgsschlager“.

2004: Einführung der berührungslosen

Augeninnendruckmessung für

Gesundheitsaktionen in der Arbeitsmedizin

– damals fast revolutionär – heute

beliebt und nicht mehr wegzudenken.

Das neue Perimeter Perivist Compact

kommt auf den Markt. Es erfüllt die

Wünsche der mobilen Arbeitsmedizin,

um z.B. dem geänderten Grundsatz

G25 Rechnung zu tragen.

Mit dem Vertrieb des psychometrischen

Testsystems Corporal A wird

ein wichtiger Schritt hin zum Komplettanbieter

für verkehrsmedizinische

Untersuchungen unternommen.

2006 – 2009: Entwicklung, Patentierung

des neuen Sehtestgerätes

Optovist.

2008: Erwerb der Rechte am Testsystem

Corporal A.

2009: Vorstellung des ersten Prototyps

des Sehtestgerätes Optovist auf

der A+A und MEDICA.

2010: Pünktlich zum 10-jährigen

Jubiläum startet die Vistec AG die

eigenen Produktion des Sehtestgerätes

Optovist am Standort in Olching.

2012: Beginn der Neuentwicklung

des Testsystems Corporal Plus und

Start einer groß angelegten Normwertstudie.

2014: Weiterentwicklung des Perimeters

Perivist Compact II – jetzt noch

leichter und besser mobil einsetzbar.

Markteinführung des einzigartigen

psychometrischen Testverfahrens

Corporal Plus mit innovativer, PC-unabhängiger

Zeitmessung und zwei im

Standard enthaltenen Testsystemen.

2015: Die Vistec AG verschafft via

Corporal Plus Schnittstelle Arbeitsmedizinern

Zugang zu weiteren psychologischen

Testverfahren des Hogrefe

Verlages.

2016: Die neue Perivist Software

steht kurz vor der Markteinführung.

• Unser primäres Ziel im Verkaufsgespräch

ist es nicht, mit Macht

Umsatz zu generieren, sondern den

Bedürfnissen, Wünschen und Vorstellungen

unserer Kunden gerecht

zu werden.

• Seminare und Fortbildungsveranstaltungen

sind Dienstleistungen,

die wir verkaufen, keine Verkaufsund

Werbeveranstaltungen. Inhalte

sind produktneutral und unser

Augenmerk liegt auf der Vermittlung

fachlicher Inhalte.

• Wir behandeln unsere Kunden genauso

wie unsere Geschäftspartner

immer höflich und mit Respekt.

42 43


2. ASU-Präventionskongress

„Impulse geben – Prozesse beginnen“

Experten und Praktiker diskutieren über das Management von Gesundheit

und Sicherheit bei der Arbeit in Zeiten des demografischen Wandels, der

Globalisierung und der Digitalisierung. Dr. med. Hanns Wildgans

Am 16. und 17. Juni 2016 dreht sich für Betriebsärzte,

Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitspsychologen

sowie Personalverantwortliche

im Unternehmen wieder alles um das Thema „Prävention

in der Arbeitswelt“: Beim 2. ASU-Präventionskongress

werden in Stuttgart/Leinfelden hochkarätige Referenten aus

Wissenschaft und Politik das Thema aus ihren verschiedenen

Perspektiven darstellen und – das ist neu – in Forumsdiskussionen

mit den Tagungsteilnehmern diskutieren. Dabei sollen

gemeinsame Lösungsansätze entwickelt und noch offene Fragen

den Kongressteilnehmern für die weitere Arbeit mitgegeben

werden.

In seinem Geleitwort zum Kongress schreibt Bundesgesundheitsminister

Hermann Gröhe: „Gesundheit ist der Garant für

ein hohes Maß an Lebensqualität und darüber hinaus ein wichtiges

Gut für die Volkswirtschaft. Unternehmen und die Politik

stehen damit gleichermaßen vor der Aufgabe, die Rahmenbedingungen

zur Erhaltung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit

der Menschen weiterzuentwickeln.“

Tag 1: „Prävention“ rundum beleuchtet

Für den Eröffnungsvortrag konnten wir Frau Prof. Dr. Jutta

Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability

(IBE) der Hochschule Ludwigshafen, gewinnen,

die – hochaktuell – zum Thema „Diversity-Management als

Schlüssel zu einer neuen Präventionskultur“ sprechen wird.

Dabei wird es um die „Megatrends“ der neuen Arbeitswelt

(Demografie, gesellschaftlicher Wertewandel, technologische

Trends und ökonomische Entwicklungen) gehen, aber auch

um ihr Schlüsselwort der „Employability“ zwischen Eigen- und

Unternehmensverantwortung. Das Management der Vielfalt in

den Kerndimensionen sieht sie als Herausforderung der neuen

Präventionskultur, die weit über Sicherheit und Gesundheit

hinausgeht.

In drei Keynotes sind anschließend der Präventivmediziner

Dr. Jochen Hansel (PREVENT GmbH) für die Medizin, der

stellvertretende Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Walter

Eichendorf, für die Technik und Dipl.-Psych. Boris Ludborzs,

ehemaliger Leiter des Bereiches Arbeitspsychologie der BG RCI

für die Psychologie aufgefordert, darzulegen, welchen Beitrag

ihre Profession zu Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

leistet. In einem Roundtable werden die drei Experten ihre Ansichten

unter dem Thema „Vorsorge und Früherkennung – ist

unser Präventionshandeln zielführend ?“ mit der Gesundheitswissenschaftlerin,

Frau Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, bekannt

aus zahlreichen kritischen Veröffentlichungen und Sendungen

zur Sinnhaftigkeit präventiver Maßnahmen, engagiert diskutieren.

Mit Blick auf das Mitte 2015 verabschiedete Präventionsgesetz

wird im Rahmen der Tagung der Vorstand des BKK-Dachverbandes,

Franz Knieps, vorstellen, welchen Beitrag die gesetzlichen

Krankenkassen zur betrieblichen Prävention leisten

können. Mit großer Spannung werden alle Teilnehmer die

anschließende Diskussion zur „Praktischen Umsetzung des

Präventionsgesetzes im betrieblichen Alltag“ erwarten, zu der

neben Franz Knieps auch noch die Bundestagsabgeordnete

Karin Maag, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen

Bundestages, Sonja König, im DGB-Bundesvorstand zuständig

für Arbeitsschutz / Gesundheitsschutz / Arbeitswissenschaften

/ Prävention und Gesundheitsförderung sowie Vertreter der

Arbeitgeber- und Ärzteverbände teilnehmen werden. Nach einer

kurzen Expertenrunde werden die brennenden Fragen der

Teilnehmer zur praktischen Umsetzung des Präventionsgesetzes

im betrieblichen Alltag dabei im Mittelpunkt stehen.

Tag 2: „Migration“, „Delegation & Kooperation“ und

„Arbeitswelt 4.0“

Zentrale Themen des zweiten Kongresstages sind „Migration

und Arbeitsschutz“, sowie vier „Think tanks“ über die Praxis

der Psychischen Gefährdungsbeurteilung, Impfungen im Erwachsenenalter

mit und ohne berufliche Indikation im Hinblick

auf die Bestimmungen des Präventionsgesetzes, die alters-

und alternsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen und

die praktische Umsetzung der DGUV Vorschrift 2. Außerdem

werden sich die Arbeitsmediziner mit zentralen Themen der

Delegation und Kooperation im Unternehmen auseinandersetzen.

Im Mittelpunkt eines weiteren Panels unter der Leitung

des Berufsverbandes der Deutschen Psychologinnen und Psychologen

diskutieren die Teilnehmer die „Strategische Personalentwicklung

in der Arbeitswelt 4.0“.

Attraktive Rabatte für Branchenpartner

Die Mitglieder der Fachinstitutionen, deren Publikationsorgan

ASU ist (Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin,

Österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin, Vereinigung

Schweizer Betriebsärzte, Verband Deutscher Betriebs- und

Werksärzte, Vereinigung Deutscher Staatlicher Gewerbeärzte)

nehmen zu vergünstigten Konditionen an der Tagung teil. Gleiche

Vergünstigungen gelten für den Berufsverband Deutscher

Psychologinnen und Psychologen, die Deutsche Gesellschaft

für Arbeitshygiene, die Deutsche Gesellschaft für Arbeitswissenschaften,

den Bundesverband selbständiger Arbeitsmediziner

und freiberuflicher Betriebsärzte (BsAfB) und den Verband

für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit

(VDSI), die als Kooperationspartner den Kongress in diesem

Jahr begleiten.


IMPRESSUM

Eine Sonderpublikation von ASU

Redaktion

Victor Oehm M.A.

Dr. med. Hanns Wildgans

Verlag

Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG

Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart

Forststr. 131, 70193 Stuttgart

Internet: www.asu-arbeitsmedizin.com

Verlagsleitung/Assistenz

Patrick Hagemann

E-Mail: hagemann@gentner.de

Regina Schönfeld

E-Mail: schoenfeld@gentner.de

Anzeigenleitung

Axel Hollenbach

Telefon: +49(0)711 / 63 67 28 27

Telefax: +49(0)711 / 63 67 27 27

E-Mail: hollenbach@gentner.de

Grafische Gestaltung

GreenTomato GmbH

Forststraße 131, 70193 Stuttgart

Druck

Druckerei Marquart

Saulgauer Straße 3, Aulendorf 88326

Die Inhalte auf den Seiten 12–21 sowie 24–43 erscheinen

außerhalb der Verantwortung der Redaktion.

44 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 45


Eröffnungsvortrag Prävention Prävention

Diversity-Management als Schlüssel zu einer neuen Präventionskultur

Was ist sinnvoll in der Präventivmedizin?

Vision Zero / Technische Sicherheit

als Beitrag zur Prävention

Prof. Dr. Jutta Rump

Direktorin

Institut für Beschäftigung und Employability IBE

Ernst-Boehe-Straße 4, 67059 Ludwigshafen

Dr. med. Jochen Hansel

Leitender Arzt

ias PREVENT GmbH

Industriestraße 4, 70565 Stuttgart

Dr. rer. nat. Walter Eichendorf

Stv. Hauptgeschäftsführer

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin

Megatrends bestimmen die Zukunft unserer Arbeitswelt und bilden die

Triebfeder für einen langfristigen Wandel unserer Gesellschaft. Zu diesen

zählen demografische Entwicklungen, technisch-ökonomische Entwicklungen

und gesellschaftliche Entwicklungen. Kein Unternehmen kommt

daran vorbei, die Chancen und Risiken dieser Entwicklungen zu antizipieren.

Zu nennen sind hier exemplarisch die drohende Überalterung und

Schrumpfung der deutschen Gesellschaft sowie der Rückgang an Nachwuchs-

und Fachkräften. Darüber hinaus lassen sich die Ausbreitung der

Informations- und Kommunikationstechnologien, die die Zeitsouveränität

der Beschäftigten erhöht, jedoch zu einem Anstieg der Verfügbarkeitserwartung

führt sowie eine zunehmende Individualisierung der Gesellschaft

als potenzielle Chancen und Risiken anführen. Blickt man auf die genannten

Megatrends und ihre Konsequenzen, aber auch auf die daraus

resultierenden Handlungsansätze, so wird deutlich, dass Vielfalt dabei

gleichermaßen Treiber des gesellschaftlichen Wandels als auch eine der

Antworten auf die gegebenen Herausforderungen ist. Vielfalt bezieht sich

dabei zum einen auf die immer vielfältiger werdenden Arbeitsformen, -beziehungen

und -modelle.

Zum anderen wird im Hinblick auf Vielfalt klassisch die Differenzierung in

unterschiedliche Interessensgruppen vorgenommen, deren Potenziale es

zur Sicherung der Fachkräftebasis mehr denn je auszuschöpfen gilt. Dazu

zählen nicht nur Frauen (Kerndimension Gender) und ältere Beschäftigte

(Kerndimension Ageing), sondern auch eine größer werdende Vielfalt an

Menschen mit unterschiedlichen Sozialisationsmustern und kulturellen

Hintergründen (Kerndimensionen Generationen und kulturelle Vielfalt). Als

letzte Interessensgruppe ist auch das Potenzial von Menschen mit Handicap

zu heben (Kerndimension Handicap).

Denn Diversität im Unternehmen impliziert unweigerlich auch den Inklusionsgedanken,

und zwar im Sinne der Anerkennung von Vielfalt und Individualität.

Ziel sollte es dabei stets sein, nachhaltige Diversitäts- und

Inklusionsmaßnahmen zu entwickeln und mit den jeweiligen Besonder-

heiten eines Unternehmens und der Unternehmensstrategie in Einklang

zu bringen. Zudem reicht es nicht aus, solche Maßnahmen einmalig einzuführen,

sondern es gilt, diese kontinuierlich zu reflektieren, überprüfen

und gegebenenfalls an veränderte Bedingungen und Situationen anzupassen.

Hierfür sind bestimmte Rahmenbedingungen notwendig. Diese

beziehen sich zunächst auf die Schaffung einer Unternehmenskultur, bei

der Wertschöpfung durch Wertschätzung entsteht. In einem differenzierten

und individualisierten Umgang mit Vielfalt liegt zudem eine zentrale

Führungsaufgabe der Zukunft. So verlangt die zunehmende Heterogenität

der Belegschaften nach neuen Wegen zu mehr Integration und

Koordination und auch zur Berücksichtigung individueller Bedürfnisse.

Führungskräfte gelten hierbei als die wichtigsten internen Stakeholder

und ihnen kommt eine entscheidende Rolle zu. Nicht zuletzt gilt es, die

Stärkenorientierung in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Werdegänge in

den Vordergrund zu rücken, sodass jeder und jede Beschäftigte gemäß der

individuellen Voraussetzungen und Talente die eigenen Potenziale optimal

entfalten kann.

Diversity and Inclusion weisen somit Parallelität zur Präventionskultur

auf. So lässt sich die Logik der Prävention auf die Kerndimensionen der

Vielfalt übertragen. Ebenso wie die Prinzipien des Diversitätsmanagements

einen Bezug zur Prävention, haben. Damit wird deutlich, dass

Prävention betrachtet im Kontext von Sicherheit und Gesundheit, zu kurz

gedacht ist.


Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes stellen Erkrankungen

des Herz-Kreislauf-Systems in Deutschland mit fast 50 % die häufigste

Todesursache dar, gefolgt von Krebserkrankungen und Krankheiten

der Atemorgane.

Der Gesetzgeber als auch die Dachverbände der Krankenkassen betonen

den Stellenwert der Themen Prävention und Gesundheitsförderung, die

verstärkt in den Vordergrund ihres Handelns gestellt werden sollen. Hierzu

liegen bereits entsprechende Positionspapiere vor.

Hierbei bezeichnet Prävention (praevenire ‚zuvorkommen‘, ‚verhüten‘) in

der Medizin die Maßnahmen, die geeignet sind, den Gesundheitszustand

der Bevölkerung zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen. Im Kern sollen

die den Erkrankungen zugrunde liegenden Risikofaktoren in einem möglichst

frühen Stadium erkannt werden, bevor es zu einer Schädigung des

Körpers kommt.

Die vorliegenden Empfehlungen zur Durchführung einer Vorsorgeuntersuchung

richten sich nach evidenzbasierten Kriterien, soweit entsprechende

Studien vorliegen. Eine mögliche sinnvolle Ergänzung finden diese Untersuchungen

durch die Durchführung einer Ergometrie, um auch Empfehlungen

für die Gestaltung körperlicher Aktivität geben zu können. Dem

Untersuchten wird somit die Möglichkeit gegeben, seine Gesundheit selbst

und aktiv mitgestalten zu können. Dem Arzt kommt die Aufgabe der Aufklärung,

Beratung und Schulung zu.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Empfehlungen aus

ärztlicher Sicht ausgesprochen werden können zur sinnvollen Gestaltung

von Präventivmedizin.


Unfälle bei der Arbeit oder im Straßenverkehr und Berufskrankheiten sind

weder schicksalhaft noch unvermeidlich - sie haben immer Ursachen. Das

war der Ursprung der Vision Zero schon im Jahr 1811, als der Eigentümer

der Schwarzpulverfirma DuPont seine Sicherheitsregeln etabliert und mit

ihnen die Verantwortung für die Sicherheit bei der Arbeit auf sein Management

übertrug. Dies ging bis hin zu dem Fakt, dass ab sofort alle

Führungskräfte mit ihren Familien auf dem Werksgelände wohnen mussten

- und das Werk von da an von Explosionen verschont blieb.

Heute gibt es verschiedene Ansätze zur Umsetzung der Vision Zero. Der

klassische Ansatz der Strategie ist die inzwischen in etlichen Ländern umgesetzte

Forderung, alle tödlichen und schweren Unfälle bei der Arbeit und

im Straßenverkehr zu vermeiden. Weitergehende Strategien hat zum Beispiel

die BG RCI mit ihrer Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle

- gesund arbeiten!“ definiert. Begeleitend dazu zeigen wissenschaftliche

Untersuchungen zum „Return on Prevention“ (ROP), dass jeder in Sicherheit

und Gesundheit investierte Euro rund zwei Euro Nutzen an positiven

Effekten bewirkt. International hat im Frühjahr 2016 die IVSS einen Satz

von „Sieben Goldenen Regeln“ definiert, mit denen die Vision Zero in Betrieben

erfolgreich umgesetzt werden kann.

Die verschiedenen Staregieansätze und die Möglichkeiten der praktischen

Umsetzung werden vorgestellt.


46 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 47


Prävention

Gesundheit und Sicherheit

Think tank

Think tank

Was kann die Fachpsychologie zu einer

erfolgreichen Prävention beitragen?

Migration und Arbeitsschutz

Alters- und alterns gerechte gestaltung

von arbeits plätzen

Ziele definieren und Arbeits schutz leben –

wie unterstützt uns die DGUV-Vorschrift 2?

Dipl.-Psych. Boris Ludborzs

Berufsverband Deutscher

Psychologinnen und Psychologen e.V.

Postfach 110103, 69017 Heidelberg

Katrin Boege, M.A., M.Sc.

Produktmanagerin

Train-the-Trainer & internationale Seminare

Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen

Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)

Königsbrücker Landstr. 2, 01109 Dresden

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Dipl.-Ing.

Michael Falkenstein

Direktor

Institut für Arbeiten, Lernen, Altern (ALA)

Hiltroper Landwehr 136, 44805 Bochum

Prof. Dr. Rer. Nat. Arno Weber

Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft

Hochschule Furtwangen

Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen

Aufgrund ihrer Qualifizierung haben Fachpsychologen, die sich für den

Arbeits- und Gesundheitsschutz spezialisiert haben, Kernkompetenzen

erworben, mit denen sie einen bedeutsamen Beitrag zur Verhaltensprävention

leisten könnten. Psychologen sind mit ihrer fundierten Ausbildung

in Methoden, Diagnostik, Wahrnehmung, Erleben und Verhalten von

Menschen kompetent in der Erfassung und Optimierung von psychischen

Belastungen, Gefährdungen und Beanspruchungen. Sie sind fachlich versiert,

die Qualität von Instrumenten und die Verlässlichkeit und Reichweite

der damit erzielten Ergebnisse einzuordnen, anzuwenden und integrativ

zu interpretieren. Sie können die Effektivität von Maßnahmen einschätzen

und evaluieren. Sie haben die Kernkompetenz erworben, in der Moderation

von Gruppenprozessen Dynamiken auffangen und Interessenkonflikte

zwischen den beteiligten Akteuren und Organisationseinheiten ausbalancieren

zu können.

„Könnten“, denn das Wirksamkeitspotential ist zwar vorhanden, kommt

aber in der Praxis häufig nur noch in homöopathischer Dosis zum Tragen.

Das Etikett „psychisch“ wird inflationär verwendet, überwiegend

von Nichtpsychologen, nur ist in der Packung häufig nichts von psychologischer

Fachexpertise zu finden. Das liegt vor allem daran, dass die

untergesetzlichen Vorgaben nur dem Stand der Technik entsprechen, in

den Gremien der „interessierten Kreise“ konsensual ausgehandelt werden

müssen. Psychologische Vorgaben sollen so einfach sein, dass der Betrieb

auch alles selbst machen kann. Ein Betrieb ist schon rechtssicher, wenn

er nur einen Teil der Vorgaben umgesetzt hat, aber für den Rest nur ein

zeitnahes Konzept anbieten kann. Jahrelang diskutiert man darüber, wie

man Belastung erfasst, kaum aber über die wichtigen psychologischen

Fragestellungen, wie man von der Belastungshöhe zum Ausmaß der Gefährdung

kommt oder die Wirksamkeit von abgeleiteten Maßnahmen prüft.

Fachpsychologische Expertise ist ausreichend vorhanden. Sie nützt den

Arbeitenden natürlich dann nicht viel, wenn sie im Rahmen der gesetzlichen

Vorgaben nicht nachhaltig umgesetzt wird.


Deutschland hat 81 Millionen Einwohner, von denen mehr als 16 Millionen

einen Migrationshintergrund haben (Statistisches Bundesamt, 2016). Die

meisten Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland kommen aus

der Türkei (17,4%), gefolgt von Polen (9,9%), der Russischen Föderation

(7,3%) und Italien (4,7%). Im Rahmen der Zuwanderung von Geflüchteten

sind 2015 weitere 1,1 Millionen Personen nach Deutschland gekommen.

Ein hoher Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund arbeitet im

Dienstleistungssektor, insbesondere in den Bereichen Hauswirtschaft,

Pflege und Gesundheitswesen, im Hotel- und Gaststättengewerbe, im

Bau- und Transportbereich sowie in der verarbeitenden Industrie und im

Agrarsektor. Im Vortrag werden die Chancen und Herausforderungen der

Migration für den Arbeits- und Gesundheitsschutz dargestellt, insbesondere

der Umgang mit sprachlichen Barrieren und kulturellen Unterschieden.

Es werden ausgewählte Ansätze zur Prävention auf betrieblicher Ebene

und von Seiten der Unfallversicherungsträger vorgestellt. •

Moderne Arbeit fordert von den Beschäftigten ein hohes Maß an Motivation,

Flexibilität und Lernfähigkeit. Hierfür sind vielfältige sensorische,

motorische und v.a. mentale (kognitive) Funktionen notwendig, die jedoch

mit zunehmendem Alter insgesamt abnehmen. Die altersbegleitende Veränderung

mentaler Funktionen hängt jedoch von vielen Faktoren ab, insbesondere

von Stress und der Art der Arbeit. Altersunfreundliche Arbeit

kann zu vorzeitigem körperlichem und geistigem Altern und zu Erkrankungen

führen. Um ältere Beschäftigte einerseits zu entlasten, andererseits

aber auch die Abnahme kognitiver Funktionen zu minimieren, sollte die

Arbeit und die Arbeitsorganisation altersfreundlich gestaltet werden.

Bei der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung sollten nicht nur grobe

Einschränkungen der Sensorik und der Motorik, sondern auch subtilere

sensomotorische Probleme sowie v.a. kognitive Einbußen mancher Älterer

berücksichtigt werden, was bisher weitgehend vernachlässigt wird. Ältere

haben z.B. eine eingeschränkte Feinmotorik, sind durch Störreize deutlich

ablenkbar, und haben Probleme bei der Suche von Information in einem

unübersichtlichen Umfeld, sowie bei Mehrfachtätigkeiten, und Aufgabenwechseln.

Probleme können hierdurch besonders bei neuen Tätigkeiten

und unerwarteten Situationen auftreten. Eine altersfreundliche Ergonomie

sorgt daher z.B. für die Reduktion von Störreizen und der Informationsüberflutung.

Um den altersbegleitenden kognitiven Abbau zu minimieren,

sind bestimmte generelle Arbeitsstrukturen notwendig, wie eine mental

anregende und vielseitige Tätigkeit, weitestgehende Handlungsspielräume

sowie die Minimierung von Schichtarbeit und Stressoren. Die beschriebenen

Maßnahmen sind auch für Jüngere vorteilhaft und präventiv; die Älteren

weisen hier den Weg zu den relevanten Maßnahmen. Voraussetzung für

solche Maßnahmen ist die Schulung von Führungskräften auf allen Ebenen

zu den Themen Alternsgerechte Arbeitsgestaltung und „Führung“. •

Mit gemeinsamen Zielen lässt sich besser ein Konsens erreichen als mit

einer Diskussion über Maßnahmen. Dieses im Management weit verbreitetes

Leitprinzip wird auch im Arbeitsschutz, unter anderem als Einzelpunkt

der „7 Handlungsschritte der Sifa“, erfolgreich angewandt. Fachkräfte für

Arbeitssicherheit lernen seit knapp 15 Jahren in der Sifa-Ausbildung, wie

Arbeitsschutz-relevante Ziele formuliert werden können, welche Zielkonflikte

dabei innerhalb des Arbeitsschutzes bzw. mit anderen Unternehmenszielen

auftreten können und wie mit derartigen Konflikten umgegangen

werden kann.

Deutlich jünger ist die neue DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte

für Arbeitssicherheit“. Diese stellt die neue rechtliche und kapazitative

Arbeitsgrundlage für die beiden Akteure des Arbeitssicherheitsgesetzes

dar. Während früher die Mindesteinsatzzeit anhand der Beschäftigtenzahl

ermittelt wurde, trifft dies heute nur noch für die Grundbetreuung

zu – und auch hier nur als Summenfaktor, die Aufteilung zwischen Betriebsarzt/-ärztin

und der Fachkraft für Arbeitssicherheit muss unter Wahrung

der Mitbestimmungsrechte betriebsspezifisch individuell festgelegt

werden. Noch komplizierter ist die Ermittlung der rechtlich notwendigen

betriebsspezifischen Betreuung. Hier sind Auslösekriterien angesprochen,

die dann einzeln für die Ermittlung herangezogen werden.

Sind diese Auslösekriterien vergleichbar mit Arbeitsschutzzielen im engeren

bzw. Unternehmenszielen im weiteren Sinne? Ist das Verfahren

praxisgerecht oder sollte es stärker in einem Zielformulierungs-Ansatz

abgewandelt werden?

Dies soll im Think tank erörtert und diskutiert werden.


48 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 49


Think tank

Think tank

Delegation und Kooperation

Delegation und Kooperation

Impfungen im Erwachsenenalter

STIKO- Empfehlungen und berufliche Indikation

Psychische Gefährdungsbeurteilung

in der Praxis

Delegation an Assistenzberufe

Delegation betriebsärztlicher Leistungen –

Konzept und Ergebnisse eines Pilotprojektes

Dr. rer. nat. Michael Saeftel

Senior Medical Advisor

Med. Fachbereich

Impfstoffe, Reise- & Tropen medizin

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Bianca Engelmann

VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit

und Umweltschutz bei der Arbeit e.V., Leitung

Arbeitskreis „Psychische Belastungen und

Beanspruchungen“

Engelmann.Training

Am Ahornring 13, 31036 Eime

Dr. med. Annegret E. Schoeller

Bereichsleiterin

Dezernat 5 – Versorgung und Kooperation mit

Gesundheitsfach berufen Bundesärztekammer

Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin

Dipl.-Kfm. (FH) Falko Kirsch

Leiter VT Deutschland

AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH

TÜV Rheinland Group

Alboinstr. 56, 12103 Berlin

Friedhelm Klingels

Fachreferent Impfstoffe

Med. Fachbereich

Impfstoffe, Reise- & Tropen medizin

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Die rechtliche Grundlage zu verpflichtenden Impfangeboten an die Arbeitnehmer

von Seiten der Arbeitgeber bildet vor allem die Arbeitsmedizinische

Vorsorge Verordnung (ArbMedVV).

Seit der Novellierung im Jahr 2011 wird nun auch im Textfeld explizit auf

das Impfangebot an die Arbeitnehmer verwiesen (§6, Abs.3):

• „Impfungen sind Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorge und

den Beschäftigten anzubieten, soweit das Risiko einer Infektion tätigkeitsbedingt

und im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht ist.

Satz 3 gilt nicht, wenn der oder die Beschäftigte bereits über einen

ausreichenden Immunschutz verfügt.“

Die daraus resultierenden infektionsrelevanten Tätigkeiten werden im

Einzelnen benannt, Veränderungen hervorgehoben und Hintergründe vermittelt.

Ein entscheidender Punkt ist die Bestimmung des Immunstatus. Was ist

zu beachten bei der Frage „Impfen und/oder Serologie“? Woran soll man

sich orientieren?

Bleibt zum Schluss noch zu lösen, wer die Kosten trägt?

All diese Fragen sollen im Verlauf des Vortrags geklärt werden.

Wir freuen uns im Anschluss auf eine konstruktive und spannende Diskussion.



Laut aktueller Studien und Faktenblätter wie dem BKK Gesundheitsreport

2015, Stressreport Deutschland 2012, Bertelmannstudie „Führung,

Gesundheit, Resilienz“ 2013, etc. nehmen die Krankmeldungen und Ausfallzeiten

aufgrund psychischer Erkrankungen und Erschöpfungssymptomatiken

erheblich zu.

Die Gesetzgebung hat erkannt, dass die psychischen Belastungen und

die daraus resultierenden Beanspruchungen heutzutage und im Zuge der

Digitalisierung wohl einen immer höheren Stellenwert einnehmen wird.

Durch die explizite Benennung im Arbeitsschutzgesetz sind psychische Belastungen

und die Gefährdungsbeurteilung in aller Munde, doch was bedeutet

dieses konkret? Seit ca. 5 Jahren nimmt die Präsenz dieses Themas

deutlich zu und es bestehen viele Fragen und Unsicherheiten. Ob es sich

um die Büchse der Pandorra handelt oder einen Glücksfall. Die häufigsten

und Ihre mitgebrachten Fragen wollen wir ansprechen und den Schwerpunk

auf die praktische Durchführung und den Nutzenaspekt legen.

Welche Auswirkungen, Risiken und Folgen psychischen Belastungen und

die individuelle Beanspruchung auf den Einzelnen, auf Teams und auf

Unternehmen haben, wollen wir benennen und in diesem Zusammenhang

auch die präventiven Aspekte, die Potentiale und Ressourcen von Menschen

und Unternehmen deutlich machen.

Das Pro und Contra verschiedener Erhebungs- und Analysemethoden,

Umsetzungs- und Interventionen werden ebenso wie geeignete mögliche

Maßnahmen anhand von Erfahrungsberichten diskutiert. Hierbei soll

Sinnhaftigkeit, Machbarkeit mit Zustimmung der Mitarbeitervertretung,

Zeitpunkt, Akzeptanz und Wirkung ebenso Thema sein wie der Fokus auf

Zeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Stolpersteine und Hindernisse für einen solchen Prozess werden klar und

transparent betrachtet, damit Sie für diese Fragen Handwerkszeug und

Ideen mitnehmen. Orientieren Sie sich an Bestpractice-Beispielen und

aktuellen Erfahrungen.

Lassen Sie uns den Nutzen und Gewinn für jeden Mitarbeitenden und jedes

Unternehmen herausfinden.

Nehmen Sie Antwortmöglichkeiten und aktuelle Handlungshilfen mit. Treffen

wir uns für Antworten auf Fragen wie:

Was ist für Sie alltagstauglich? Wie können Sie in die konkrete Umsetzung

gehen? Wen oder was brauchen Sie noch? Wie sieht die Prozessgestaltung

und Wirksamkeitskontrolle aus?


In Kleinbetrieben, insbesondere im ländlichen Bereich, zeigt sich ein

Betriebsärztemangel. Zur Bewältigung dieser Herausforderung müssen

Medizinische Fachangestellte verstärkt im Bereich des Managements der

betriebsärztlichen Versorgung zur Entlastung des Arztes eingesetzt werden,

damit so die Einsatzzeiten und damit einhergehend der Aktionsradius

des Betriebsarztes sich erhöhen. Durch die Delegation von Aufgaben an

qualifiziertes Assistenzpersonal soll auch zukünftig die Qualität der betriebsärztlichen

Versorgung gesichert sein.

Hierfür hat die Bundesärztekammer ein modernes Fortbildungscurriculum

für Medizinische Fachangestellte (MFA) und Arzthelfer/innen „Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin

im Jahr 2015 vorgelegt. Als zweitgrößte Gruppe

unter den Fachberufen im Gesundheitswesen unterstützen Medizinische

Fachangestellte (MFA)/Arzthelferinnen den niedergelassenen Arzt vor allem

in der ambulanten Versorgung und den Betriebsarzt im Betrieb. Die

betriebsärztliche Betreuung wird als einem eigenständigen Versorgungsbereich

zukünftig mehr noch als bereits jetzt schon ein hoher Stellenwert

zukommen.

Um den zukünftigen Anforderungen und Herausforderungen an eine moderne

Arbeitsmedizin zu genügen, sind die epidemiologischen und demografischen

Entwicklungen, die sich z. B. in der Zunahme psychomentaler

Erkrankungen abbilden, stärker zu berücksichtigen. Zur Bewältigung

dieser Herausforderung müssen Medizinische Fachangestellte verstärkt

im Bereich des Managements in der betriebsärztlichen Versorgung zur

Entlastung des Arztes eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind die Unterstützung

des Betriebsarztes bei der Gefährdungsanalyse, bei den Vorsorgeuntersuchungen,

beim betrieblichen Gesundheitsmanagement, beim

betrieblichen Eingliederungsmanagement und bei Koordinationsaufgaben.

Diese neu konzipierte Fortbildung für MFA wird somit die Einsatzzeit der

Betriebsärzte deutlich erhöhen, indem betriebsärztliche Leistungen an die

Medizinische Fachangestellte delegiert werden. Delegation bedeutet, dass

die MFA unter der Leitung und Verantwortung des Betriebsarztes diese

Leistungen nach dem Curriculum erbringt. Der Betriebsarzt ist weisungsbefugt

und vergewissert sich zunächst, dass die MFA diese Aufgaben auch

lege artis erfüllt.


Knappe betriebsärztliche Ressourcen unter Berücksichtigung der zunehmenden

Komplexität des Arbeitslebens optimal einzusetzen und den hohen

Praxisanforderungen an die betriebsärztliche Betreuung gerecht zu werden,

ist ein wesentlicher Aspekt der aktuellen Diskussion zur arbeitsmedizinischen

Betreuung. Die Unterstützung des Betriebsarztes durch nicht

ärztliche Gesundheitsexperten stellt eine denkbare Lösungsmöglichkeit

dar. Die arbeitsmedizinische Betreuung erfolgt nicht mehr ausschließlich

durch den Betriebsarzt als Einzelperson, sondern durch ein Präventionsteam,

dem fachlich ergänzende, studierte Gesundheitsprofessionen angehören.

In genauer Kenntnis der betrieblichen Gegebenheiten hinsichtlich

Gefährdung und Belastung delegiert der Betriebsarzt Teilleistungen z. B.

an Psychologen, Gesundheitswirte, Sportwissenschaftler, Logopäden etc.

Die Ergebnisse dieser Leistungen laufen beim Betriebsarzt zusammen

und ermöglichen eine umfassende Auswertung und Beratung sowie eine

ganzheitliche und nachhaltige Betrachtung des Themas Betriebliche Gesundheit.

In einem Pilotprojekt der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten

und des TÜV Rheinland fand dieses Konzept in der Praxis Anwendung.

121 Betriebe unterschiedlicher Größe wurden durch ein Präventionsteam

betreut und mit Hilfe strukturierter Interviews zur bisherigen und

zur neuen Betreuungsqualität vergleichend befragt. Die Interviewergebnisse

zeigen: Hinsichtlich der Leistungsqualität bewerten die befragten

Unternehmen das neue Konzept im Mittelwert signifikant höher. In der

Leistungsorganisation führen die zusätzlich neu eingesetzten Fachexperten

zu keiner signifikanten Veränderung der Zufriedenheit.

Das Zusammenwirken von Betriebsarzt und nicht ärztlichen Fachexperten

in einem Präventionsteam zeigt damit einen Weg auf, die betriebsärztlichen

Kapazitäten so einzusetzen, dass einerseits die Rolle des Betriebsarztes

aufgewertet und andererseits ein Mehrwert für die betreuten Unternehmen

geschaffen wird.


50 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 51


ASU_Stellenmarkt_12h_103x297+3.indd 1 08.10.15 08:38

Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin

Zeitschrift für medizinische Prävention

Arbeitswelt 4.0

Psychologische Präventionsstrategien

in der Arbeitswelt 4.0

Dipl.-Psych. Michael Ziegelmayer

Vizepräsident

Berufsverband Deutscher Psychologinnen

und Psychologen e.V.

Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin

Arbeitswelt 4.0

Das diversity-kompetente Unternehmen – Herausforderung und Antwort auf die Arbeitswelt 4.0

Dipl.-Psych. Ulrich F. Schübel

Vorstand

Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband

Deutscher Psycho loginnen und Psychologen e.V.

Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin

An der richtigen

Stelle suchen.

Im ASU Magazin und online unter

www.asu-arbeitsmedizin.com/jobs

STELLENMARKT

ARBEITSMEDIZIN

Arbeitswelt 4.0 ist ein sehr wirksames Schlagwort aber kaum eine konkrete

Beschreibung der in der nahen und etwas weiteren Zukunft zu erwartenden

Entwicklungen in Arbeit und Wirtschaft. Versucht man die konkreten

Veränderungen zu beschreiben, die sich hinter diesem schillernden Begriff

verbergen, so kommt man zu folgenden grundlegenden Entwicklungstendenzen:

• Verstärkte Digitalisierung und weitgehend automatisierte Vernetzung

vieler Arbeitsprozesse

• Beschleunigung des Innovationstempos und infolgedessen auch

schnellere Veränderung von Arbeitsabläufen und Organisationsstrukturen

• Verstärkte Mobilität der MitarbeiterInnen

• Explosionsartiges Wachstum der Kommunikation, überwiegend elektronisch

gestützt

Psychologisch gesehen bedeutet dies eine massive Veränderung der Anforderungen

an die MitarbeiterInnen im kognitiven und sozial-emotionalen

Bereich, auf die die wenigsten wirklich vorbereitet sind.

Will man diesen Veränderungen der Anforderungen wirksam begegnen und

dauerhaft eine Überforderung der MitarbeiterInnen oder eine zumindest

teilweise Fehlfunktion der Systeme vermeiden, so bedarf es folgender präventiver

Ansätze:

Professionelle Personalauswahl basierend auf tätigkeitsgestützten

Anforderungsprofilen in Verbindung mit einer validen Messung der kognitiven

Leistungsfähigkeit und der psychosozialen Belastbarkeit

Professionelle Gefährdungsanalysen

Intensive Weiterbildung, sowohl im Bereich der fachlichen Anforderungen

als auch der sozial-kommunikativen Fähigkeiten und der Selbstreflexion,

insbesondere bei Führungskräften

Organisationsentwicklung mit den Zielen einer fehlertoleranten Unternehmenskultur

und offener Kommunikation

Professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement •

Auch wenn wir nicht im Detail wissen, wie die zukünftige Arbeitswelt aussehen

wird, ist sehr wahrscheinlich, dass die Arbeitswelt 4.0 vernetzter,

digitaler und flexibler sein wird. Und vor allem wird sie vielfältiger werden.

In der Folge der globalen und regionalen Megatrends verstärkt sich der

gesellschaftliche Wandel (zunehmende Vielfalt der Lebensentwürfe und

-formen, partnerschaftliches Rollenverständnis, zunehmende kulturelle

Vielfalt), es verändern sich Beschäftigungsformen und Arbeitsverhältnisse

(Zunahme von Mobilität und projektorientiertem Arbeiten, räumlich und

zeitlich entgrenztes Arbeiten) und damit verändern sich auch die Anforderungen

und Erwartungen von Beschäftigten an ihre Arbeitgeber.

Denn diese Veränderung von Gesellschaft und Organisationen steht in

einer Wechselwirkung mit den Veränderungen der Menschen in den Organisationen.

Arbeitsplätze werden oftmals zu Lebensräumen für Menschen,

an denen sie sinnstiftende Arbeit und persönlichkeitsförderliche soziale

Beziehungen erwarten. Dies geht einher mit steigenden Ansprüchen an

die eigene Selbstwirksamkeit am Arbeitsplatz und der eigenen Organisation,

mit der Forderung nach Teilhabe und Beteiligung wie auch mit

der Infragestellung klassischer Karrieremuster und Werte. Darüber hinaus

erwarten die Beschäftigten Unterstützung für auch gesellschaftlich erwünschte

Aufgaben über den Lebensverlauf (Kindererziehung, Betreuung

der Eltern, eigene Weiterbildung, soziales Engagement). Zunehmend mehr

Menschen suchen sich daher mit hohen Erwartungen an Gestaltungsfreiheit

und Zeitsouveränität, Eigenverantwortung und Life-Domain-Balance

einen Arbeitgeber.

Zur Steigerung der Überlebensfähigkeit in der Arbeitswelt 4.0 stehen Organisationen

aller Art daher vor der Aufgabe, die personelle, soziale und kulturelle

Vielfalt ihrer Belegschaft zu schätzen, sie zu fördern und erfolgreich

mit heterogenen Teams zu arbeiten, um die eigene Leistungsfähigkeit zu

sichern. Dies erfordert, die Potenziale aller Beschäftigten zu identifizieren,

diese ihren Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen gemäß einzusetzen,

sie chancengleich zu (be)fördern sowie vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels

neue Beschäftigtenpotenziale zu erschließen. Je stärker eine Organisation

unterschiedliche Hintergründe und Lebensentwürfe, Fähigkeiten

und Kompetenzen als entscheidend für den eigenen Erfolg versteht und daher

ihr Wertesystem sowie ihre Personalpolitik und -strategie entsprechend

ausrichtet, desto besser gelingt es, für zukünftige Beschäftigte attraktiv

zu sein und aktuelle Beschäftigte zu binden, Potenziale und Talente zu entdecken

und zu fördern sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die

gesamte betriebliche Tätigkeit arbeitsfähig und produktiv zu erhalten.

Dazu bedarf es einer Organisation, welche die Entwicklungsmöglichkeiten

jeder einzelnen Person im Erwerbsverlauf in den Fokus rückt – unabhängig

von Alter, Geschlecht, kulturellem Hintergrund oder Lebensentwurf. •

in Kooperation mit

52 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 53


Arbeitswelt 4.0

Führung und Personalentwicklung in der Arbeitswelt 4.0

Dipl.-Psych. Ulrich F. Schübel

Vorstand

Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband

Deutscher Psycho loginnen und Psychologen e.V.

Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin

Guten Appetit!

Zur Verpflegung in den Pausen laden Sie die Aussteller und der Gentner Verlag herzlich ein.

Die Führungskraft der Vergangenheit wusste, wo es hingeht, und die Geführten

gingen diesen Weg mit, weil sie ihr vertraut haben und davon

überzeugt waren, dass es jemanden gibt, der sich besser auskennt als

sie selbst. Die Megatrends der Arbeitswelt 4.0 - demographischer Wandel,

Globalisierung, Digitalisierung und Individualisierung – erfordern

jedoch eine andere Art des Führens. Die wesentliche Rahmenbedingung

für Führung ist bereits heute und zukünftig noch vielmehr ein Organisationsumfeld,

das mit der Abkürzung VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity,

Ambiguity) bezeichnet werden kann. Führung in der Arbeitswelt 4.0

muss daher dieser Dynamik des Organisationsumfeldes sowie der Vielfalt

der Beschäftigten und der daraus folgenden Komplexität der Herausforderungen

gerecht werden. Was jedoch tritt an die Stelle des traditionellen

Verständnisses von Führung?

Für Führungskräfte wird es noch wichtiger als bisher werden, Widersprüche

auszuhalten. Denn die komplexer werdenden, zum Teil entgrenzten,

Organisationen führen zu mehrdeutigen Aufgaben- und Rollenzuweisungen,

die eine hohe Ambiguitätstoleranz von Führungskräften erfordern.

Die zunehmende Vielfalt der Beschäftigten stellt darüber hinaus hohe

Anforderungen an die Diversity-Kompetenz aller Führungskräfte. Sich hier

als Gestalter und „Ermöglicher“ zu verhalten, gehört damit zu den neuen

Kernkompetenzen der Führungskräfte.

In diesem Zusammenhang steht die Organisations- und Führungskräfteentwicklung

in der Arbeitswelt 4.0 vor der Aufgabe, eine unterstützende

Führungs- und Kooperationskultur zu etablieren – dies auch vor

dem Hintergrund, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Arbeitsaufgaben

zunehmend stärker nach Sinnhaftigkeit und persönlichem Lerninteresse

beurteilen und das Unternehmen verlassen, wenn dies nicht ihren Erwartungen

entspricht.

Wirksame Führung ist in Zukunft noch mehr als bisher die mitarbeiterorientierte

Gestaltung von Veränderung. Vor dem Hintergrund einer durch

die Dynamik der Umwelt resultierenden ständigen Veränderung von Organisationsumfeld

und Organisation selbst wird Führung zu Gestaltung

von Veränderung. Dabei ist es für die Qualität und den Erfolg von Füh-

rung erfolgskritisch, einerseits Veränderungsbereitschaft zu fördern, Innovation

und Inspiration zu stimulieren und Vernetzung und Austausch

zu unterstützen, andererseits aber auch die notwendige Stabilität zu gewährleisten

und Identität zu stiften. Gerade weil die Anforderungen an die

Führenden zunehmend ambivalent und paradox sein werden, wird systemische

Managementkompetenz zentral für das Führen unter den Bedingungen

der Arbeitswelt 4.0.

Die aus der Dynamik der Wissensentwicklung resultierende schnelle Weiterentwicklung

des Wissens führt dazu, dass Qualifizierung vermehrt

schnell, dezentral und selbstorganisiert erfolgen muss, um die für die

Bewältigung der Arbeitsaufgaben notwendigen Kompetenzen zu erwerben.

Die Unterstützung der individuellen Befähigung der Mitarbeiter zum selbständigen

Wissenserwerb wird zur zentralen Führungsaufgabe.

Aufgrund der zunehmenden personellen, sozialen und kulturellen Vielfalt

der Organisationsmitglieder bedarf es darüber hinaus einer Personalentwicklung,

welche die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten und

–wünsche aller Beschäftigten über das gesamte Erwerbsleben im Blick

behält – unabhängig von Alter, Geschlecht, kulturellem Hintergrund oder

Lebensentwurf. Unter dieser Zielsetzung ist es Aufgabe der PE, die Potenziale

aller Beschäftigten zu identifizieren, diese zu entwickeln sowie vor

dem Hintergrund der vielfältigen Lebensentwürfe entsprechende Karrieremodelle

und –pfade zu definieren.


Sommerbarbecue

Lassen Sie den 1. Kongresstag

beim ge mütlichen Sommerbarbecue

im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport

ausklingen.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Allgemeine

Tagungsinformationen

Wissenschaftliche Tagungsleitung:

Dr. med. H. Wildgans und Prof. Dr.-Ing. R. von Kiparski

Tagungsort:

Kongress- und Tagungszentrum

Filderhalle

Bahnhofstr. 61

70771 Leinfelden-Echterdingen

www.filderhalle.de

Kongressorganisation und Auskunft:

Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG

Regina Schönfeld

Forststr. 131, 70193 Stuttgart

Tel.: + 49 (0) 711 63 672 852

Fax: +49 (0) 711 63 672 711

E-Mail: info@asu-kongress.com

Anmeldung:

• Per E-Mail an: info@asu-kongress.com

• Per Fax: +49 (0) 711 63 672 711

• Online-Anmeldung: www.asu-kongress.com

Eine frühzeitige Anmeldung ist sinnvoll, da nur eine begrenzte

Anzahl von Teilnehmerplätzen zur Verfügung steht.

Tagungsunterlagen:

Sie erhalten in der Filderhalle bei der Anmeldung Ihr

Namensschild und Ihre Tagungsunterlagen.

Kinderbetreuung

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist uns ein

großes Anliegen. Daher bieten wir Ihnen für Ihren

Nachwuchs kostenlos eine ganztägige professionelle

Kinderbetreuung inklusive Verpflegung an:

WER?

WO?

WANN?

ANMELDUNG

Heike Veit (staatlich geprüfte Erzieherin)

und ihre Mitarbeiter des Kinderbetreuungsservice

Fildolino für

Kinder ab 3 Jahren.

Studio III in der Filderhalle

16. Juni von 8.00 bis 17.00 Uhr und am

17. Juni von 8.00 bis 16.00 Uhr

(nicht bei der Abendveranstaltung)

Melden Sie Ihren Bedarf direkt im

Anmelde formular (Seite 5) oder online an.

Falls Sie vorab Fragen haben, erreichen Sie uns unter

der Tel.-Nr. 0711-63672-852 (vormittags bis 13 Uhr)

oder per Mail an schoenfeld@gentner.de.

54 Das Magazin zum 2. ASU-Präventionskongress 2016 www.asu-kongress.com 55


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Telefon +49 81 42 /4 48 57-60, Telefax +49 81 42 /4 48 57-70

e-mail: info@vistec-ag.de, internet: www.vistec-ag.de

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