Wirtschaftszeitung_25042016

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Branchen &Betriebe: Akzo

Nobel und Evonik investieren

Seite 9/10

Geld &Geschäft: Pokern mit Devisen

ist nicht frei von Risiko

Seite 17

Leben &Wissen: Die EM

2016 –ein Millionengeschäft

Seite 27

DIE WIRTSCHAFT

Münster |Münsterland

Stolze –Dr. Diers –

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Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG

Soester Straße 13, 48155 Münster

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Ausgabe 2/16

www.die-wirtschaft-muensterland.de

Preis: 2,00 Euro

FMO-Fitnessprogramm

Der Flughafen Münster/Osnabrück soll endlich wieder flügge werden.

Das ist das erklärte Ziel der Gesellschafter. Einfach wird das nicht.

Damit die Zukunft des FMO bald wieder so glänzt wie der Bug dieses Flugzeuges, muss sich am Flughafen in Greven einiges tun.

Der Flughafen Münster/Osnabrück

(FMO) ist wichtig für die Region,

steht aber nicht gut da. Darum wollen

die Eigentümer einen Neuanfang.

Das wird nicht einfach.

Nach wie vor ist der FMO

das Sorgenkind imMünsterland.

Sich stetig verschlechternde

Passagierzahlen,

dafür ein hoher

Schuldenberg: Im vergangenen Jahr zogendie

Gesellschafter mit knapper Mehrheit

die Reißleine: Geschäftsführer Gerd

Stöwer erhielt nach fast 20 Jahrenander

Spitze des Unternehmens keinen neuen

Vertrag und muss im September gehen.

Bereits ein Jahr zuvor hatten die Flughafen-Eigentümer

ein umfangreiches Finanzpaket

aufden Wegbringen müssen,

sonst hätten die Banken den Geldhahn

zugedreht. Rund 100Millionen Euro beträgt

die auf acht Jahre verteilte Finanzspritze.

Sie soll helfen, dass der Flughafen

inGreven wirtschaftlich wieder festen

Boden unter die Füße bekommt.

Denkverbotegibt es bei der Neuausrichtung

nicht, das macht der Vorsitzende

von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung,

der Osnabrücker Oberbürgermeister

Wolfgang Griesert, immer

wieder deutlich. So soll das Thema

Frachtflug verstärkt angegangen und die

Suche nach privaten Investoren intensiviert

werden. Während die Idee einer

Komplett-Vermarktung inzwischen mangels

realistischer Chancen vom Tisch zu

sein scheint, gewinnt ein anderes Gedankenspiel

Gewicht: Die Aufspaltung der

Foto: Niclas Menzzer

FMO-Gesellschaft in eine Betreiber-und

eine Besitzgesellschaft. Ersterekönnteprivatisiertwerdenund

sich um den Flughafenbetrieb

kümmern, während in Letztgenannter

die jetzigen Eigner auch die

Schulden bedienen. Offen ist noch, wie

mit dem bei einem Aufkommen vonjährlich

noch 820 000 Fluggästen völlig überdimensionierten

Terminal 2 verfahren

werden soll. Fremdnutzen? Ja. Aber wie?

Die Lehren aus der Leere amFMO bündeln

sich in sieben Themen –und neuem

Streit. ► Fortsetzung auf Seite 2

OFFEN GESAGT

Langer Atem

Sowichtig es für das Münsterland

ist, einen Flughafen

mit überregionaler Funktion

zur eigenen Infrastruktur zählen

zu können, so wenig Freude

hat man hier am stattlichen

Airport in Greven. Trotz guter

Voraussetzungen und einer bevorzugten

Einordnung in das

Luftverkehrsnetz will es bisher

einfach nicht gelingen, den

FMO nach vorne zu bringen.

Statt als Wirtschaftsmotor mit

Ausstrahlung zu glänzen,

macht der internationale Airport

vorzugsweise als Stützungskandidat

Schlagzeilen.

Schlimmer noch: Die Eigentümer

leisten sich zuweilen einen

offenen Disput um die Zukunft

des Gesamt-Unternehmens und

verstärken damit das breite

Misstrauen. Längst haben Menschen

in der Region begonnen,

mit dem Flughafen vor der

eigenen Haustür zu fremdeln.

Ein Trauerspiel.

Schon die Passagierzahlen

müssten, wenn man sich das

Münsterland anschaut, deutlich

höher liegen. Der FMO müsste

in der Wertschätzung aufgrund

einer Vielzahl unbestrittener

Lagevorteile viel höher rangieren.

Es gab Jahre, da verbuchte

man 1,8 Millionen Passagiere,

heute sind esgerade einmal

halb so viel.

Das Münsterland braucht jetzt

den sprichwörtlichen langen

Atem, um den Airport wieder

so aufzustellen, dass er von

der betongrauen Piste inden

blauen Zukunftshimmel abhebt.

Das Projekt FMO hat

Potenzial, und es hat eine

Chance verdient.

wk

Anschub für Innovationen

Enabling Innovation und Gründergeist@Münsterland gehen an den Start

Frisches Geld für dieInnovationsförderung

im Münsterland: NRW-

Wirtschaftsminister Garrelt Duin

hat kürzlich zwei entsprechende

Förderbescheide an den Münsterland

e.V. sowie die beteiligten

Projektpartner aus den Wirtschaftsförderungen

und Hochschulen

übergeben.

Iden nächsten drei Jahren wird

das Verbundprojekt Enabling

Innovation Münsterland mit

einem Gesamtvolumen von2,1

Millionen Euro die Innovationsförderung

und -vermarktung in

der Region voranbringen. Im gleichen

4 198869 002009

2 0 0 1 7

Zeitraum kümmert sich das Verbundprojekt

Gründergeist@Münsterland

mit einem Gesamtvolumen von rund

800 000 Euro darum, Gründungswillige

bei ihrer Ideenfindung zu unterstützen.

Beide Vorhaben gehören zu

44 Projekten, die ein vom Land NRW

eingesetztes Gutachtergremium aus

dem Aufruf Regio.NRW zur Förderung

der wirtschaftlichen Entwicklung

der Regionen ausgewählt hat.

„Gründungen und die Stärkung der

Innovationsfähigkeit gerade von mittelständischen

Unternehmen sind

entscheidend für eine positive wirtschaftliche

Entwicklung“, erklärt

Wirtschaftsminister Duin. „Hoch qualifizierten

Gründungsinteressierten

den Weg indie Selbstständigkeit zu

erleichtern und das akademische

Know-how über Innovationen für die

ansässigen Unternehmen nutzbar zu

machen, sind guteStrategien, um die

Innovationsfähigkeit der Region

Münsterland auf lange Sicht zu stärken.“

Enabling Innovation Münsterland

will die Grundlagenforschungskompetenz

an den Hochschulen der Region

mit den kleinen und mittelständischen

Wirtschaftsunternehmen zusammenbringen.

„Hier gibt es bisher

nur eine geringeVernetzung“, erklärt

Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland

e.V. „Dabei könnte der Wissenstransfer

die Unternehmen bei der Digitalisierung

von Geschäftsprozessen

und der Schaffung neuer Geschäftsfelder

ein gutes Stück voranbringen.“

Vernetzt arbeitet auch das Projekt

Gründergeist@Münsterland. An den

Vorhaben sind imMünsterland zahlreiche

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2 MACHER &MÄRKTE

So leer soll esimTerminal nicht bleiben: Mittelfristig wollen die FMO-Eigentümer, dass den Grevener Flughafen jährlich wieder 1,2 Millionen Passagiere nutzen.

Foto: Wilfried Gerharz

Damit es aufwärts geht

Bei den Passagierzahlen hält der Flughafen Münster/Osnabrück inNRW die rote Laterne, wirtschaftlich

sieht esauch nicht rosig aus. Darum haben die Eigentümer ein Bündel an Maßnahmen beschlossen.

IMPRESSUM

DIE WIRTSCHAFT Münster /

Münsterland

Verlag und Herausgeber:

Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG,

Geschäftsbereich:

Media &Sales, Soester Str. 13,

48155 Münster, Telefon: 0251 690-0,

Telefax: 0251 690-804801

Redaktion: Claudia Bakker (verantw.)

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Herbert Eick, E-Mail: anzeigen@diewirtschaft-muensterland.de

Objektkoordination: Jochen Gerling,

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Gestaltung/Layout: Lisa Stetzkamp

Druck: Aschendorff Druckzentrum

GmbH &Co. KG, Ander Hansalinie 1.

48163 Münster, Telefon: 0251 690-0,

Telefax: 0251 690-215; Auflage:

17.000 Exemplare

www.die-wirtschaft-muensterland.de

Dieser Ausgabe liegt eine Sonderbeilage

„Traditions- und Familienunternehmen“ bei.

Wir bitten unsere Leser um freundliche Beachtung.

Die Ausgangslage

„Wir sind eine Wachstumsregion“, sagte

der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück,

Wolfgang Griesert, in seiner Funktion

als FMO-Aufsichtsratschef vor einiger

Zeit. Und die brauche einen Flughafen.

Vielleicht „kleiner und anders“, ergänzte

der Oberbürgermeister der Stadt

Münster,Markus Lewe,als Aufsichtsrats-

Vize. Für ihn wie für Griesert gehört der

FMO zur öffentlichen Infrastruktur.„Das

deutliche Bekenntnis dazu hat in der Vergangenheit

möglicherweise gefehlt“,sagt

Lewe.

Das Finanzpaket

Die Gesellschafter haben im Jahr 2014

ein Entschuldungs-und Finanzpaket geschnürt,

bei dem es darum geht, die

Eigenkapitalquote des FMO zu erhöhen.

Dazu bekommt der Flughafen über acht

Jahre verteilt rund 100 Millionen Euro.

Trotz des neuerlichen Passagierrückgangs

(das Paket geht von einem jährlichen

Fluggastplus von vier Prozent aus,

das Jahr 2015 schloss mit einem Minus

von8,6 Prozent), „ist das Finanzierungskonzept

nicht gefährdet“, betont Dr.

Klaus Effing, der Landrat des Kreises

Steinfurt, der zweitgrößter FMO-Eigentümer

ist. Griesert und Lewe sehen das

genauso. Das Ziel ist: In zehn Jahren wieder

auf 1,2Millionen Passagierezukommen.

Davon ist der FMO mit rund 820

000 Fluggästen im Jahr2015jedoch noch

weit entfernt.

Frachtflug

Die Gesellschafter wollen auf den Stärken

des FMO aufbauen. Dazu gehört

unter anderem, dass er keinem Nachtflugverbot

unterliegt. Warum also nicht

versuchen, verstärkt auf Frachtflug zu

setzen? Das Problem: Das Luftfracht-

Aufkommen ist in der Region nicht so

groß, als dass es der Flugzeuge bedarf,

um die Güter in eine Richtung zu transportieren.

Gleichwohl: Griesert will als

Vorsitzender von Aufsichtsrat und

Gesellschafterversammlung das

Gespräch mit den Landesregierungen

in NRW und Niedersachsen

suchen. Laut

Lewe gibt es bereits „gute

Signal aus Düsseldorf“,

helfen zu wollen. Dabei

geht es nicht darum, ein

Frachtflugdrehkreuz zu

etablieren, das ist, so

Griesert, „eine andere

Liga“. Das Ziel sei vielmehr,

frachtverstärkt zu

fliegen“. Pikant: Sollte

sich aus dem Thema Luftfracht

am FMO ein Standbein

entwickeln, würde das

Thema Startbahn-Verlängerung

erneut an Aktualität gewinnen.

17,2

Terminal 2

Das zu große Terminal 2soll –wenn möglich

–anderweitig genutzt werden. Die

Frageist, wie. Gutachter sollen Potenziale

analysieren. Die Idee, dort ein Factory-

Outlet-Center zu etablieren, ist offenbar

vomTisch. „Das würde den FMO stärken,

aber unsere Innenstädte schwächen“,

sagt Griesert.

Investoren

Die Beteiligung privater Investoren ist erwünscht.

Diskutiert werden drei Modelle.

Die Gesellschaftsstruktur bleibt, wie

sie ist. Interessenten beteiligen sich nicht

aus primär ökonomischem Interesse,

sondern eher wegen eines Know-how-

Transfers. Eine solche Lösung favorisiert

Landrat Effing. Münster und Osnabrück

gehen weiter: Sie können sich vorstellen,

eine Betriebs- und eine Besitzgesellschaft

oder eine Betriebs-, eine Besitz-, und eine

5,89

OBG - Osnabrücker

Beteiligungs- und

Grundstücksentwicklungsgesellschaft

mbH

Grevener

Verkehrs

GmbH:

Gesellschafter-

Anteile FMO

in Prozent

30,28

Beteiligungsgesellschaft des

Kreises Steinfurt mbH

35,06

Immobiliengesellschaft zu gründen. Klar

zu sein scheint: In der Besitzgesellschaft

befinden sich die bisherigen Eigentümer

–und der Schuldenberg. Die ursprüngliche

Idee, auch die vollständigePrivatisierung

zu diskutieren, ist offenbar vom

Tisch.

Airlines

Etliche Airlines kamenanden FMO –und

waren oft schnell wieder verschwunden.

Das war schlecht fürs Renommee. Griesert

stellt darum das Modell des „Anfütterns“

mit Vergünstigungen in der Anfangszeit

infrage. „So bekommst du keinen

stabilen Markt hin“, sagt er. Der

Steinfurter Landrat empfiehlt in diesem

Zusammenhang, auch die Unternehmer

der Region zu fragen: „Wo ist euer Bedarf.“

Chefsessel

Der Kreis Steinfurt hatte den Aufsichtsratschef

Anfang 2016 angemahnt, die

Stelle des Geschäftsführers schnell

auszuschreiben. „Weil das Verfahrennun

einmal langedauert und

Prof. Stöwers Vertrag im September

ausläuft“, sagt der

Landrat. Griesert hielt zunächst

dagegen. Er wollte

zuerst die strategischen

Punkte behandelt wissen,

ehe die Personalfrageangegangen

wird. Schließlich

könne es sein, dass ein Investor

gefunden wird, der

bei der Frage der neuen Geschäftsführung

womöglich ein

Wörtchen mitreden will. Seit

vergangener Woche ist jedoch

klar: Die Unternehmensberatung

Kienbaumsoll zeitnah geeigneteKandidaten

suche, so dass die Gesellschafter

spätestens im Herbst 2016 einen neuen

FMO-Chef benennen können.

Stadtwerke

Münster

GmbH

Neuer Streit

In den vergangenen Wochen ist im Aufsichtsrat

ein Streit entbrannt. Der Kreis

Steinfurt fordert vonden anderen Münsterlandkreisen

mehr Solidarität, heißt:

Die Kreise Coesfeld, Warendorfund Borkensollen

vonden Steinfurtern FMO-Anteile

übernehmen –und damit Schulden.

Die Antwort aus den Kreishäusern ist einhellig:

Kein Interesse. Die neueste Idee

auf diesem Parkett: Findet sich ein privater

Investor, der den Flugbetrieb sicherstellt,

bedarferinden ersten Jahren einer

Anschubfinanzierung. Intern wurde gerechnet.

Herausgekommen ist eine Summe

von rund zwei Millionen Euro jährlich.

Und die zahlt wer? Mutmaßlich die

Eigentümer –abernicht nach dem bisherigen

Anteilsschlüssel. Fordert zumindest

der Kreis Steinfurt. Elmar Ries

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MACHER &MÄRKTE 3

Münsterland wächst weiter

Die Tourismusbranche in der Region freut sich über ein Plus von 199 000 Übernachtungen und

verbucht den stärksten Anstieg in NRW. Burgen und Schlösser bleiben der Publikumsmagnet Nr. 1.

Der Tourismus in Westfalen-Lippe

hat sich im Jahr 2015 weiter positiv

entwickelt. Die Übernachtungszahlen

lagen mit 24,7 Millionen um insgesamt

384 000 überdem Vorjahresergebnis.

Die Steigerungsrate von

1,6Prozent kann allerdings nicht mit

dembundesweiten Wachstum in Höhe

von 2,9 Prozent mithalten. Das

geht aus dem aktuellen Infobrief

zum Sparkassen-Tourismusbarometer

hervor, das der Sparkassenverband

Westfalen-Lippe herausgibt.

Ver Vi der fünf westfälisch-lippischen

Reiseregionen übertrafen

ihr Vorjahresergebnis:

Das größte Wachstum

gab esimMünsterland mit

einem Plus von199 000 Übernachtungen

auf 3,8 Millionen (+5,6 Prozent). Das

Sauerland (inkl. Willingen) bleibt Marktführer

und beendet das Tourismusjahr

2015 nach zwei verhaltenen Jahren wieder

deutlicher im Plus: 7,3 Millionen

Übernachtungen bedeuten eine Steigerung

um 110000 (+1,5 Prozent), für die

in erster Linie ein Nachfragezuwachs aus

den Niederlanden verantwortlich ist

(+3,0 Prozent). Das Ruhrgebiet verbesserte

sich um 1,2 Prozent (+74 000) auf

6,3 Millionen Übernachtungen, allerdings

mit uneinheitlichem Entwicklungstrend:

Einige Standorte legten zu

(Hamm, Dortmund, Gelsenkirchen), andereStädteverbuchten

einen Nachfragerückgang

(Oberhausen, Mülheim

a.d.R.). Der Teutoburger Wald übertraf

das Vorjahresergebnis leicht um 13 000

Übernachtungen mit insgesamt 6,6 Millionen

(+0,2 Prozent). Die Region Siegerland-Wittgenstein

verlor an Gästezuspruch

(–13 000 auf 800 000 =–1,6 Prozent).

Während die Nachfragebei Vorsorge-

und Rehakliniken zurückging, konntendie

Hotels in der Region ihren Wachstumstrend

fortsetzen (+3,2 Prozent).

WachstumsmotorinWestfalen-Lippe war

der Inlandsmarkt mit einem Zuwachs

von1,9 Prozent (+392 000 Übernachtungen).

Die Zahl der Übernachtungen ausländischer

Gästeging leicht zurück (–0,2

Prozent /–7000). Ausschlaggebend dafür

warder etwas schwächereGeschäftsreisemarkt

2015 (ungerade Jahre gelten

als schwächere Messejahre).

Die westfälisch-lippische Tourismusbranche

bewertet das Jahr2015überwiegend

positiv. 84Prozent der Befragten waren

mitdem Jahr 2015 „zufrieden“oder „sehr

zufrieden“. Die Innenfinanzierungskraft

im Beherbergungsgewerbe ist deutlich

angestiegen und liegt mittlerweile über

dem bundesweiten Schnitt. Damit erhöht

sich der Spielraum für notwendigeInvestitionen

in Qualität,Personal und Marketing.

Die Freizeitwirtschaft, für die das Sparkassen-Tourismusbarometer

Westfalen-

Lippe eine exklusive Marktbeobachtung

durchführt, schwächelte zum Jahresende.

Das letzteJahresdrittel warmit empfindlichen

Einbußen bei den Besucherzahlen

verbunden(–4,5 Prozent), so dass

Jeder Besucher zählt: Auch Wirtschaftsminister Garrelt Duin (Mitte) stoppte 2015 auf seiner Sommerreise in

Münster und nahm an einer Stadtführung teil.

Foto: Oliver Werner

auch das Gesamtergebnis für das Jahr

2015 negativ ausfällt (–1,3 Prozent).

Burgen und Schlösser bleiben der Publikumsmagnet

Nr. 1 und verzeichneten

zwölf Prozent mehr Besucher – damit

wurde das Rekordergebnis aus dem Jahr

2014 nochmals übertroffen. Das Besucherinteresse

am UNESCO-Weltkulturerbe

Schloss Corvey ist weiter ungebrochen.

Zoos und Tierparks legen mit

einem Besucherzuwachs von1,7 Prozent

leicht zu –genauso wie Theater und Musicals

mit einem Plus von1,6 Prozent. Die

starken Sommermonate Juni (+9,7 Prozent)

und August (+8,2 Prozent) sorgen

bei den Stadtführungen für ein positives

Jahresergebnis mit einem Zuwachs von

0,9 Prozent. Freizeit- und Erlebniseinrichtungen

präsentierten sich mit einem

Zuwachs von0,4 Prozent stabil.Erlebnisbäder

und Thermen blieben hinter dem

Vorjahresergebnis zurück..

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4 MACHER &

Über Teheran geht die Sonne a

Nach dem Ende des Iran-Embargos bemühen sich auch Unternehmen aus dem Münsterland um geschäftlichen Beziehun

Leifeld aus Ahlen und der agn Niederberghaus aus Ibbenbüren begleiten NRW-Wirtschaftsminister Duin im Juni in die Go

Der Zuschlag für den Bau des iranischen

Nationalstadions –allein die

Aussicht darauf lässt sein Architektenherz

schneller schlagen. Aber

reizvoll fände Dr.Stefan Nixdorf, Geschäftsführer

der Ibbenbürener Generalplanungsunternehmen

„agn

International“ und „aaaChina“,auch

die Planung und den Bau von zehn

Jugendsport-Leistungszentren. „Die

staatlichen Fördergelder waren

durch das Embargo jahrelang eingefroren,

jetzt können sie genutzt werden“,

weiß Nixdorf.

Große Fußballkathedralen

kann der in den Medien

schon als „Stadionpapst“

titulierte Architekt aus

dem Effeff, die Arenen in

Sinsheim, für Alemannia Aachen, Mainz

05, in Regensburgund im niederösterreichischen

St.Pölten stammen vonseinem

Skizzenblock –inder Fullservice-Generalplanung

unterstützt durch seine

knapp 400 Kollegen, in der Mehrzahl

selbst Architekten und Ingenieure. Stadionbauerist

er mit Leib und Seele, aber

ganz ohne missionarischen Eifer: „German

experiences, persian solutions –das

wird unser Konzept für den iranischen

Markt sein“, bringt es Nixdorf auf eine

knappe Formel.

Zusammen mit Oliver Reimann, CEO

beim Werkzeugmaschinenbauer Leifeld

in Ahlen, und weiteren 68 mittelständischen

NRW-Unternehmern von außerhalb

des Münsterlandes macht sich Nixdorf

mit Landeswirtschaftsminister Garrelt

Duin, Vertretern der Schwerpunktkammer

Ostwestfalen und des Außenwirtschaftsportals

NRW-International

Ende Mai auf den Weginden Iran. „Gute

Chancen sehe ich für unsere Unternehmen

auf nahezu allen Industriefeldern –

im Fahrzeugbau einschließlich Zulieferung,

im Maschinenbau, inder Energiewirtschaft

und beim Ausbau der Infrastruktur.

Deshalb wollen wir durch

Unternehmensbesuche und eine Kooperationsbörse

den Grundstein legen für

den Wiederaufbau mit dem Iran“, erläutert

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt

Duin die Motivation der Landesregierung

für den viertägigen Kurztrip in die Golfregion.

Der Iran ist für den Ahlener Weltmarkt-

Bleibt Realist: Oliver Reimann, CEO bei

Leifeld Ahlen, erwartet volle Auftragsbücher

erst zeitversetzt zur Delegationsreise in den

Iran.

Foto: Leifeld

führer im Werkzeugmaschinenbau und

in der Technologieentwicklung zur spanlosen

Umformung, die FirmaLeifeld, kein

Neuland. Seit mehr als 20 Jahren verkauft

das Unternehmen mit knapp 200

Mitarbeitern Maschinen und Technologien

in den Iran.

„Unsere aktuelle Strategie für den iranischen

Markt geht somit in Richtung bestehender

Kontakte, aber vor allem auch

in den Ausbau neuer Potenziale“, erläutert

Reimann, CEO bei Leifeld. Optimismus

und eine positiveGrundhaltung seien

seine generellen Reisebegleiter, aber:

„Realistisch betrachtet erwarten wir die

vollen Auftragsbücher nach Beginn einer

verstärkten Zusammenarbeit im dritten

und vierten Quartal 2016. Der Delegationsrahmen

soll einerseits helfen, das

Verständnis für landesspezifische und

ökonomische Voraussetzungen qualifizierter

einzuordnen und andererseits

Kontakte aufzubauen und Multiplikatoren

für zukünftige Geschäfte zufinden“,

steckt Reimann das Vorgehen ab.

An der Seite des NRW-Wirtschaftsministers

auf Delegationsreisen ist Architekt

Nixdorf fast ein alter Hase; so begleitete

er Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

und Duin im vergangenen Jahr nach China.

Und er sieht Parallelen zwischen dem

iranischen Markt und dem im Reich der

Mitte. „Energieeffizienz, Nachhaltigkeit

und Grünes Bauen sind in beiden Ländern

stark ausbaufähig“, schätzt Nixdorf

die zentralen wirtschaftlichen Themen

ein.

Auch derLeifeld-Chef sieht Parallelen

und ist überzeugt, dass

sowohl der iranische, als auch

der chinesische Markt beide

klassisch für eine große Nähe

zum deutschen Maschinenbau

stehen. „Das ,Made in Germany‘wirdtraditionell

besonders

hoch geschätzt“, ist Reimann

sich sicher. Die enorme Größe

in Verbindung mit Investitionen

in außerordentlichen Dimensionen

machten China jedoch

einmalig.

„Die Kontakte in den Iran sind

für uns zwar vorhanden, jedoch

durch die Sanktionen

und die damit einhergehende

Unterbrechung längst nicht so

stabil wie in China“, fasst Reimann

zusammen. „Vorausgesetzt

die politische Lage stabilisiert sich

weiter, sind langfristige Strategien und

Investitionen in den Aufbau von Vertriebs-

und Servicestrukturen notwendig.“

Für die geplanten B2B-Gespräche in Teheran,

eine Art Speed Dating mit potenziellen

Geschäftspartnern, hat sich der Ibbenbürener

Architekt NixdorfGesprächspartner

aus der Baubranche gewünscht.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden

aber zunächst die iranischen Aufträgefür

Schulen und Krankenhäuser statt für Stadien

die Auftragsbücher des Ibbenbürener

Unternehmens mit weltweit 13

Standorten und vier Tochterfirmen füllen

Die Continental-Arena Regensburg und

thedralen stammen aus der Ibbenbürene

Niederberghaus und Partner“: Architekt D

nichts dagegen, auch im Iran Stadien zu

Foto:

– vermutlich nicht sofort,

kommenden zwei Jahren. „

ist, dass wir vorsichtig erui

Mehrwert schaffen könne

Nixdorf. „Sollen wir nur pla

wir Teile des Fertigbaus au

gion liefern, Rohbauten m

Ort verwirklichen, welche

gen stellen die klimatische

gen mit starken Hitzeperi

Baukonzept, sollen wir grü

Anknüpfen kann agn nich

Kontakte –„sporadische Pla

ge hatten wir immer mal zw

–,sondern auch an das Ne

befreundeten Firma in Te

Anfechtbarkeit von Zahlungen

-ein unkalkulierbares Risiko?

Die Anfechtung bereits erhaltener Zahlungen

durch einen Insolvenzverwalter

wird fürviele Unternehmen mehr und

mehr zum Problem. Hintergrund ist die

ausufernde Auslegung der insolvenzrechtlichen

Anfechtungstatbestände

durch die deutschenGerichte.

Dazueine kurze Übersicht:

Die Insolvenzordnung gibtdem Insolvenzverwalter

die Möglichkeit,ungerechtfertigte

Vermögensverschiebungen, die

sich zum Nachteil für die Insolvenzgläubiger

auswirken, nachträglich durch Anfechtung

rückgängig zu machen.

Die Anfechtungsmöglichkeiten reichen

bis zu 10 Jahrezurück! Die zu beobachtende

Tendenz geht

eindeutig dahin, zunehmend

auch länger

zurückliegende

Tatbestände aufzugreifen.

Die Anfechtung auch

länger zurückliegender

Sachverhaltelässt

die Insolvenzordnung

insbesonderebei vorsätzlicher

Gläubigerbenachteilgung

zu

(§ 133InsO).

Besonderen Auftrieb

erhielten die Insolvenzverwalter

durch

ein Urteil des (BGH)

Bundesgerichtshofs

vom 06.12.2012, auf das sich in der

Folgezeit viele Insolvenzverwalter bei

Anfechtungsklagen stützten.

“Eine Hinzuziehung fachlichen

Rateskann Risiken vermeiden.”

HubertusBange LL.M., Rechtsanwalt und Notar,

Fachanwalt für Steuer- und Insolvenzrecht

Der Sachverhalt der Entscheidung betrifft

eine Ratenzahlungsvereinbarung

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Lauscher Schürmann

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und lässt sich –etwas vereinfacht–wie

folgt kurz zusammenfassen:

Eine GmbH hatte bei ihrem Lieferanten

am aufgelaufene Verbindlichkeiten von

ca. € 376.000.Man traf man eine Ratenzahlungsvereinbarung,

nach der die

aufgelaufenen Verbindlichkeiten in den

folgenden zwei Monaten ratierlich zurückgeführt

werden sollten. Die GmbH

zahlte auch vereinbarungsgemäß ca.

€ 270.000, die weiteren Raten dann

jedoch nichtmehr.

Stattdessen vereinbarte man, dass die

Restsumme ingeringeren monatlichen

Raten von € 6.000 getilgt werden.

In den Folgemonaten wurden so weitere

ca. € 67.000 getilgt. Zuweiteren

Zahlungen war die GmbH endgültig

nicht mehr in der Lage. Sie stellte einen

Insolvenzantrag.

Der Insolvenzverwalter erklärte hinsichtlich

aller geleisteten Ratenzahlungen

die Anfechtung und forderte

Rückzahlung,daerdie GmbH ungeachtet

der Ratenzahlungsvereinbarung

zahlungsunfähig gewesen sei und der

Lieferant diesgewusst habe.Die hierauf

gerichtete Klage hatte letztinstanzlich

beim BGHErfolg.

Anhand dieses Beispielsfalls lässt sich

erahnen, welche Dimension solche Vorsatzanfechtungen

annehmen können.

Die Versicherungswirtschaft hat reagiertund

bietetseit einiger Zeit spezielle

Versicherungen gegen Anfechtungsrisiken

an.

Berufsverbände drängen auf eine Reform

desAnfechtungsrechts,umsolche

–sicherlichnichtvom Gesetzgeber beabsichtigten

Auswüchse –zubegrenzen.

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„Neu auf den Markt z

kommen, ist nicht ein

Prof. Bodo Risch (IHK) sieht im Iran einen der wenigen „Potenz

Ob der Iran als möglicher

Absatzmarkt für Produkte

und Dienstleistungen aus

dem Münsterland infrage

kommt, wird auch inder

IHK Nord Westfalen diskutiert. Maike

Harhues, Mitarbeiterin unserer Wirtschaftszeitung,

sprach darüber mit Prof.

Bodo Risch, unter anderem Geschäftsbereichsleiter

International.

Der Wegfall des Iran-Embargos soll

gleichsam eine Goldgräberstimmung

in exportorientierten Unternehmen

geweckt haben, hat es in

Medienberichten den Anschein. Ist

dieser Eindruck berechtigt?

Bodo Risch: Der Eindruck ist durchaus

berechtigt. Das Interesse an dem Land ist

derzeit wirklich groß. Und zwar aus zwei

Gründen: Zum einen gab es vor den

Sanktionen traditionell intensive Wirtschaftsbeziehungen

zum Iran. Die Unternehmen

hoffen, daran wieder anknüpfen

zu können. Zum anderen ist der Iran

einer der wenigen„Potenzialmärkte“, der

gute Aussichten für den Export bietet.

Sonst ist die Lage auf vielen Auslandsmärkten

im Augenblick nicht so rosig.

Welche Branchen könnten von der

Öffnung dieses Marktes im Nahen

Osten besondersprofitieren? Wieist

das Münsterland in diesen Branchen

aufgestellt?

Risch: Das Münsterland hat eine breite

Palette mittelständischer Unternehmen

zu bieten, vorallem im Investitionsgüter-

Bereich. Aufgrund der Isolation des Irans

Prof. Bodo Risch, IHK Nord Westfalen

sind es genau diese Produkte, die man

braucht, um der eigenen Industrieproduktion

wieder auf die Beine zu helfen.

Gefragt sind also Maschinenbau, Metallbearbeitung,

chemische Industrie, aber

auch Anbieter aus dem Tourismus und

Umweltschutz. Hinzu kommt die technische

Infrastruktur von und für Finanzdienstleister,die

vonden Sanktionen besonders

betroffen waren.

Wie ist die Startposition für das

Münsterland beim Wettlauf um

neue Kunden in diesem Land?

Risch: Gut, würde ich sagen. Viele Firmen

haben alteKontakteinden Iran, die

jetzt wieder aktiviert werden. Allerdings

wirdesein weniglänger dauern, als viele

erwarten, bis nach 30 Jahren Abschottung

alles wieder so läuft, wie es im internationalen

Geschäft sonst üblich ist.

Können Firmen auf alte Kontakte

von

grei

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Iran

Risch

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tet.


MÄRKTE

5

uf

gen. Führende Vertreter von

lfregion.

Die Aussetzung der Sanktionen

enau definierteSchritteauf iranieitegekoppelt

und endet erst end-

Mittedes nächsten Jahrzehnts. Die

hen Risiken lauern also weiter im

grund, zumal es bis jetzt auch keimes-Bürgschaften

für Lieferungen

Iran gibt. Obendrein haben sich

inesen eine starkePositionerarbeiacht

weitere FußballkarIdeenschmiede

„agn

r. Stefan Nixdorf hätte

bauen.

aber in den

Ganz wichtig

eren, wie wir

n“, erläutert

nen, können

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Firmen vor

AnforderunnBedingunoden

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nur an alte

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tzwerk einer

heran. „Das

agn Niederberghaus &Partner Teheran imLicht der aufgehenden Sonne: In der iranischen Metropole geben sich Unternehmen zurzeit die Klinke indie Hand. Foto: dpa

Land hat unglaubliches

Potenzial –auch an guten

Köpfen. Die Zusammenarbeit

zwischen Universitäten

und Wirtschaft

ist viel stärker ausgeprägt

als bei uns“,

schildert Nixdorf. Von

der Politik erwartet sich

der agn-Geschäftsführer

nicht viel mehr als ein

Türenöffnen.

„Mit meinen politischen

Gesprächen möchte ich

der iranischen Seite die

Unterstützung unserer

Wirtschaft seitens der

Landesregierung signalisieren

und die Geschäftsanbahnungen

unserer

Unternehmen begleiten“,

betont der Minister Duin.

In ähnlicher Mission, aber mit konkreteren

Zielen bezüglich des immer noch

schwierigen Zahlungsverkehrs startet

auch Bundeswirtschaftsminister Gabriel

Anfang Mai in den Iran. „Wir gehen davon

aus, dass die politischen Gespräche

mit der iranischen Regierung ganz konkrete

Ergebnisse haben: Wer jetzt eine

Hermes-Bürgschaft für Geschäfte mit

dem Iran beantragt, dem wird sie in der

durchschnittlichen Bearbeitungszeit von

vier bis acht Wochen aller Wahrscheinlichkeit

nach stattgeben“, prognostiziert

Dr. Andreas Audretsch, Pressesprecher

des Bundeswirtschaftsministers für die

Bereiche Europa- und Außenwirtschaftspolitik,

gegenüber unserer Zeitung.

Hermes-Bürgschaften sind für das Ahlener

Unternehmen Leifeld nicht von großer

Bedeutung. Aber: „Die momentane

Zurückhaltung der Banken kann den anfänglichen

Schwung etwas bremsen. Sofern

wir jedoch die Chance auf Abschlüsse

erhalten, werden wir diese, unter Berücksichtigung

des Außenwirtschaftsgesetzes,

zielorientiert umsetzen und gegebenenfalls

Druck auf die Banken ausüben“,

betont Reimann.

Keine Geldkofferübergaben mehr in der

Türkei, sondern erste Normalisierungen

im Zahlungsverkehr –nicht nur deshalb

ist der Zeitpunkt für die Unternehmerreise

„NRW goes to Iran“ Ende Mai gut gewählt,

findet das Landeswirtschaftsministerium.

Auch der Abbau der Sanktionen

sei mittlerweile so weit vorangeschritten,

dass über die Aufnahme konkreter

Geschäftegesprochen werden könne.

Natürlich nicht unbemerkt vom Rest

der Welt: Viele Delegationen aus Europa

besuchen derzeit den Iran, und auch aus

China kommt Konkurrenz.

Das Geschäftsgebaren im Iran ist nicht

mit dem in Mitteleuropa zu vergleichen;

deshalb hat das NRW-Wirtschaftsministerium

auch denIran-Kniggeandie Delegationsteilnehmer

verteilt. Oliver Reimann

hat überwiegend guteErfahrungen

gemacht: „Insbesondere der besonders

respektvolle Umgang miteinander und

die Gastfreundschaft gegenüber Geschäftspartnern

sind im Iran sehr ausgeprägt.“

Geschäftewerden hier direkt von

Menschen gemacht –ein Einfinden in die

Kultur und persische Historie erleichtere

den sehr personengebundenen Umgang.

„Unser spezifischer Vorteil ist es jedoch,

dass NRW vorden Sanktionsmaßnahmen

enge wirtschaftliche Beziehungen zum

Iran hatteund dort als verlässlicher Partner

gilt“, weist Minister Duin gegenüber

unserer Zeitung auf eine strategisch positive

Ausgangslage hin. Maike Harhues

u

fach“

ialmärkte“

vorder Embargo-Phase zurückfen?

Was müssen Unternehmen

en, umneu eine Brücke in den

zu schlagen?

Es ist gut, wenn manalteKontakdie

man jetzt reaktivieren kann.

fden Markt zu kommen, ist nicht

oeinfach. Messen sind überlaufen

otels ausgebucht, und inzwischen

ie chinesischen und europäischen

werber auch schon vor Ort.

he kaufmännischen und kultunHürden

müssen Betriebe daberwinden?

Die größten kaufmännischen

nsind die Abwicklung grenzüberender

Bankgeschäfte und die Fradie

Liquidität für die Geschäfte

mt. Natürlich ist der Iran ein Land

derer Kultur,die man respektieren

aber bei Verhandlungen unter Geleuten

gibt es selten ernsteKulturte.

welchen Risiken geht einher,

der Iran als Absatzmarkt neue

ncen eröffnet?

OFFEN GESAGT

Märchenhaft?

Morgendämmerung am Horizont

für die Exportwirtschaft: Für viele

Unternehmer geht im Nahen Osten

derzeit die Sonne auf. Geschäfte mit

dem Iran sind seit dem Implementation

Day frei von Geschmäckle. Mit

dem Ende des Embargos tauchen Erwartungen

aneinen riesigen Absatzmarkt

den Iran, der bis dato lange im

Schatten lag, derzeit in ein gleißendes

Licht. Die Hoffnungen sind berechtigt –

aber die glänzenden Aussichten könnten

auch blenden. Denn nicht jeder,

der den Markt mit 80 Millionen Einwohnern

zwischen Kaspischem Meer

und Persischem Golf erobern will, wird

dort überhaupt Fuß fassen. Zudem

bleibt, der Öffnung zum Trotz, die

nicht wirklich stabile innen- wie

außenpolitische Lage und der Einfluss

klerikaler Kräfte imWirtschaftsleben

als Risiko vor dem Reibach in der islamischen

Republik.

Die Betriebe aus NRW und dem Münsterland,

allen voran Spezialisten im

Maschinen- und Anlagenbau, gehen

beim Buhlen um Aufträge prinzipiell

mit einer guten Ausgangslage anden

Start. Das Label „Made in Germany“ allein

reicht aber nicht mehr, umKonkurrenz,

die vor allem auch aus China

in diese Region drängt, in die Schranken

zuweisen.

Qualität und Kontakte bilden die

durchschlagenden Faktoren, damit im

Orient wirklich märchenhafte Geschäfte

gemacht werden können.

Maike Harhues

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6 MACHER &MÄRKTE

In den Ring steigen –

und den Kopf trainieren

Ex-Profi Farid Vatanparast verknüpft in Münster den Boxsport erfolgreich mit schulischer Nachhilfe.

Ziel des Projekts: Aufstieg und die Anerkennung in Beruf und Gesellschaft.

„Wir sagen doch auch, dass das

Leben ein Kampf ist und dass man

sich durchboxen soll.“

Dr. Farid Vatanparast

Bei kaum einerSportart sind dieMeinungen

mehr geteilt als beim Boxen.

„Warum muss man sich gegenseitig

vor johlendem Publikum in die Sch...

hauen?“, lautet eine besonders krasse

Ablehnung. Andererseits verfolgen

Millionen Zuschauer die großen

Kämpfe und bejubeln ihre Idole. Boxen

ist gesellschaftsfähig (geworden).Boxen

sei aber weitaus mehr

als Kampf um den Sieg oder

das „Einstecken“der Niederlage,

sagt Dr. Farid Vatanparast.

Das Wort „Kampf“ sieht

er durchaus positiv. „Wir sagen doch

auch, dass das Leben ein Kampf ist und

dass man sich

durchboxen

soll“, betont der

Ex-Profiboxer,

der in Münster

gemeinsam mit

Dr. Ulrich Thelen

ein weit beachtetes

Box-

Projekt ins Leben

gerufen hat.

„Ein Integrations-

und Motivationskonzept,

das Kinder und

Jugendliche aus

sozialen Brennpunkten

mit

dem gesellschaftlich

kon-

Vor dem Training geht es an die Schulaufgaben. Im münsterischen Boxprojekt werden Kinder aus sozialen Brennpunkten in vielerlei Hinsicht gefördert und

unterstützt.

Foto: dpa

formen Weg des

Durchboxens vertraut macht“ –sosteht

es auf der Homepage des Boxzentrums

Münster.

In der Praxis verbindet dies soziales,

schulisches und sportlichesEngagement.

Vatanparast freut sich über viele erfolgreiche

Beispiele. Da ist der Junge, den er

in einer Förderschule kennenlernte. Der

interessierte sich für Sport und konkret

für Boxen. Der Profi Vatanparast erkannte

dasPotenzial –nicht nur, wasdas Boxenbetraf,

sondernvor allem das Lernen.

Das Training begann: viermal proWoche.

Erst Unterricht in Form von Nachhilfe,

dann Boxen. Wochen, Monate, viele Monate.

Der Jungewechselteauf die Hauptschule,

wurde dort Klassenbester, machte

den Realschulabschlussund dasFachabitur.

Eine Ausnahme? Nein, sagt Vatanparast.

Man müsse Potenziale erkennen und die

Fähigkeiten fördern. Also Körper und

Geist gleichermaßen trainieren? Der Profi

schmunzelt. „Wenn Sie das so formulieren

wollen, dann widerspreche ich

nicht“, sagt er.Von den 36 Jugendlichen,

die beim Projektstart dabei waren, konnten31ihreSchulzensuren

verbessern, im

Durchschnitt um eine Note. Und Boxen

habensie auch gelernt. Übrigens machen

nicht nur Jungen mit, auch Mädchen interessieren

sich für den Boxsport.

Durchboxen als gesellschaftliche Aufgabe?

„Wer in den Boxring geht,der hat ein

Ziel und das heißt Anerkennung“, sagt

der gebürtigeIraner,der alsProfessor an

der FOM-Hochschule in Münster (Hochschule

für Berufstätige) unter anderem

Motivation lehrt.

Anerkennung möchte doch jeder erfahren.

Natürlichsei das nicht nur durch Boxen

möglich, das sei ja auch mit „durchboxen“

nicht gemeint.

Vatanparast spricht aus eigener Erfahrung.

Auch er musste sich durchboxen,

das hat er sowohl im übertragenem als

auch im ursprünglichen Wortsinn getan –

erfolgreich, denn als Profiboxer schaffte

er es 2004 bis in den deutschenOlympiakader.

Beim Stichwort „bekannte Boxer“ fallen

einige Namen. Natürlich auch Max

Schmeling, der international bekannteste

deutsche Boxer. Max Adolph OttoSiegfried

Schmeling (so sein vollständiger

Name) gehört immer noch zu den ganz

populären Sportlern. „Ich boxte mich

durchs Leben“ ist ein Titel seiner Veröffentlichungen.

An dieser Stelle des Gesprächs mit Farid

Vatanparast rückt das Thema „Durchboxen“

wieder in den Vordergrund. „Sich

durchboxen“ heißt für Professor Vatanparast,

dass man eine schwierigeHerausforderung

meistern will –„sich durchsetzen“

sei durchaus eine ähnliche Formulierung

für dasselbe Ziel. Das Boxzentrum

Münster fördert junge Menschen,

Ziele zu erreichen. Sozialarbeit und Boxsport

werden dabei verknüpft –und das

ist auch eine Vorbereitung auf den weiteren

Lebensweg sowie auf einen Beruf.

Fordern und Fördern ist Basis des Konzepts,

auf das Max Schmelingwohl stolz

wäre.

Übrigens: Als offizieller Bundesstützpunkt

für Nachwuchs des Boxverbandes

werden im Boxzentrum Münster regionale

und internationale Spitzenkämpfe ausgerichtet.

Hubertus Kost

FARID‘S QUALIFIGHTING

Im Jahr 2006 rief Dr. Farid Vatanparast

gemeinsam Dr. Ulrich Thelen in

Münster das Projekt „Farid‘s Quali-

Fighting“ ins Leben. „Es entstand

ein Integrations- und Motivationskonzept,

das Kinder und Jugendlichen

aus sozialen Brennpunkten mit

dem gesellschaftlich konformen

Weg des Durchboxens vertraut

macht.“ So steht es auf der Internetseite

des Boxzentrums Münster.

76 Jugendliche aus zwölf Nationen

haben bisher bei diesem Boxprojekt

mitgemacht und –wie deutlich betont

wird –dadurch einen neuen

Halt gefunden.

Dies geht nur mit engagierten Kräften,

die sich umdie jugendlichen

Kümmern: mit Pädagogen und Trainern

sowie weiteren ehrenamtlichen

Mitarbeitern.

Das Projekt wurde bereits mit dem

Deutschen Bürgerpreis und dem

Deutschen Förderpreis Kriminalprävention

ausgezeichnet -hko-

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MACHER &MÄRKTE 7

„The Floating Piers“ heißt das jüngste Projekt des Verhüllungskünstlers Christo. Die dahliengelben Stoffe werden erneut bei Setex in Greven gewebt.

Foto: dpa

Christo vertraut dem

Kunst-Stoff made in Greven

Sextex-Textil webt schon seit vielen Jahren für den New Yorker Verhüllungskünstler

Manchmal haben auch außergewöhnliche

Verbindungen einen eher

unspektakulären Anfang. Derart unspektakulär,

dass man sich im Nachhinein

darüber wundert, dass das

überhaupt klappen konnte. Im Fall

des Verhüllungskünstlers Christo

und des Textilunternehmens Setex

aus Greven ist das so.

Als bekannt wurde, dass der

New Yorker Künstler, der

damals noch mit seiner inzwischen

verstorbenen Frau

Aeanne-Claude J

aktiv war,

1995 dem Berliner Reichstag ein Gewand

aus silbern schimmerndem Stoff verpassen

wollte, schrieb der frühere Inhaber

der 2013 von der Firma Setex übernommenen

Weberei, StefanSchilgen, Christo

kurzerhand anund brachte sosich und

seinen Betrieb ins Gespräch. Wenig späterstand

fest: Der Stoff, mit dem das Parlamentsgebäude

eingekleidet wird,

kommt aus dem Münsterland.

Was damals schon Erstaunen hervorrief

und ein bisschen nach Sensation klang,

ist inzwischen fast Routine: Christo und

Setex sind vielleicht kein Team; die Verbindung

ist aber so eng, dass der Künstler

noch zwei weitere Male Gewöhnliches

ungewöhnlich mit im Münsterland gewebten

Stoff eingepackte: Bei „Wrapped

Trees“ waren es 1998 Bäume in der

Schweiz. Zwölf Jahre später verzierten

bei „The Gates“ 7500 Tore mit safranfarbenen

Vinyl-Segeln den Central-Park in

New York.

In diesem Sommer wird der inzwischen

80 Jahre alte Christo erneut Stoff zu

Kunst veredeln. Diesmal sollen die Bahnen

auf dem norditalienischen Iseo-See

wie ein Steg das Ufer mit zwei Inseln verbinden.

„The Floating Piers“ heißt das

Werk. Die diesmal dahliengelben Stücke

Stoff wurden wieder bei Setex gewebt.

„Aus Polyamid-Gewebe wegen der Farbbrillanz“,

sagt Projektleiterin Diana Göcke.

Was aber macht die Zusammenarbeit so

gedeihlich, dass sie über viele Tausend

Kilometer und Jahrehinweghält? „Erfahrung,

Vertrauen und Kompetenz.“ Drei

Wörter lang ist die ersteAntwort vonSetex-Geschäftsführer

Heiko Wehner. Eigentlich

ist damit alles gesagt. Dann holt

er jedoch noch mal aus, lobt die Mitarbeiter,

ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen –

und: „mitzudenken“. Letzteres, sagt er,

sei das das „entscheidende Quäntchen, das

es ausmacht“. Auch wenn die Setex-Textil

GmbH für Christo webt: „Wir produzieren

Stoff“, sagt Wehner sachlich. Für

„The Floating Piers“ waren es exakt

75 000 Quadratmeter in 4,60 Meter Webmaschinenbreite.

Kunst werde daraus

Bei Setex werden Stoffe für Christos Kunstideen gewebt. Diana Göcke betreut im Unternehmen das Projekt und

zeigt hier den Stoff für „The Floating Piers“.

Foto: Jürgen Peperhowe

erst beim Aufbauen“, ergänzt Göcke.

Klar, ein solcher Auftrag „ist für uns immer

spannend“, so der Geschäftsführer.

Gleichwohl: Stoff ist Stoff –und denherzustellen

ist Tagesgeschäft anden fünf

Setex-Produktionsstandorten. „Wir haben

40 Webmaschinen und alleine 2015 rund

20 Millionen Quadratmeter Gewebe produziert“,

erklärt Wehner. Eine Maschine

sei zuletzt acht Wochen lang für Christos

Auftrag in Betrieb gewesen.

Gleichwohl: Christoist ein außergewöhnlicher

Kunde. Angesichts seines hohen Alters

ist er für „The Floating Piers“ nicht

nach Greven gekommen.Stattdessen reisen

interessierte Setex-Mitarbeiter diesmal

nach Italien, um zu sehen wie sich ihr

Stoff auf dem Iseo-See macht –und sich

das gelbe Gewebe –nun ja –ineine ganz

eigene Art „Kunst“-Stoff verwandelt hat.

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt.

Schon 1992 träumten Christo und

Jeanne-Claude davon, 60 Kilometer des

Arkansas River im US-Staat Colorado mit

riesigen Stoffplanen zu überspannen.

Jetzt, 24 Jahre später,scheint der Künstler

seinem Ziel zumindest nahe gekommen

zu sein. „Wenn es dazu kommt,

möchten wir natürlich wieder dabei

sein“, sagt Göcke. Elmar Ries

Stolze –Dr. Diers –Beermann GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·Steuerberatungsgesellschaft

Mitderzeit 16 Berufsträgern (davon 4Wirtschaftsprüfer, 2Rechtsanwälte und

16 Steuerberater) und insgesamt 49 Mitarbeitern sind wir eine der führenden

Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien in Westfalen.

Unser Angebot umfasst eine breite Spanne von Dienstleistungen insbesondere

für mittelständische Unternehmen und deren Gesellschafter von der Einkommensteuererklärung

über die Abschlusserstellung bis zur Jahresabschluss- und

Konzernabschlussprüfung. Weiterhin beraten wir in Fragen des Steuerrechts

–insbesondere im Bereich des Umwandlungsteuerrechts, des internationalen

Steuerrechts und der Unternehmensnachfolge. Zu unserem Dienstleistungsspektrum

zählt auch die betriebswirtschaftliche Beratung. Jeder Mandant hat

bei uns einen persönlichen Ansprechpartner, der das Unternehmen langjährig

betreut. Über unsere örtlichen Niederlassungen in Emsdetten und Rheine

hinaus kooperieren wir im Rahmen der CW &Smit anderen Praxen und sind

Mitglied des internationalen Netzwerks von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

„AGN“, umauch überregional und grenzüberschreitend unsere

Mandanten betreuen zu können.

CW&S

Cooperation von

Wirtschaftsprüfern &Steuerberatern

www.cw-s.de

Neubrückenstraße 4

48282 Emsdetten

Telefon (0 2572) 40 85

Telefax (0 2572) 85647

Stolze-Diers@stodibe.de

Timmermanufer 142

48429 Rheine

Telefon (0 59 71) 80822-6

Telefax (0 59 71) 80822-75

info@stodibe.de

Geschäftsführer:

Prof. Dr. Fritz-Ulrich Diers

Dr. Philipp Diers

Dr. Marie-Theres Stolze

Heinz Stolze

Wilfried Beermann

Johannes Fink

Mitglied im Accountants

Global Network


8 MACHER &MÄRKTE

Heute digital –morgen mobil

WestLotto war Gastgeber des 1. Wirtschaftsforums Münster. Nach der Digitalisierung soll im

kommenden Jahr die Mobilität inden Mittelpunkt gestellt werden. Format hat im Rheinland bereits Tradition.

Die Digitalisierung in ihrer Dimension

und Vielfalt beschäftigte jetzt

einenTag lang dierund 100Besucher

des„1. Wirtschaftsforums Münster“.

Das Veranstaltungsformat mit einer

Fülle von powerpoint-freien Impulsvorträgen,

Worksshops und Meinungsforen,

im Rheinland bereits

mehrfach erfolgreich durchgeführt,

wurde erstmals in Münster bei

„WestLotto“ angeboten.

Das „1. Wirtschaftsforum Münster“ behandelte einen ganzen Taglang das Thema Digitalisierung.

Wohin die Reise in der

Digitalisierung führt,

wer über was nachdenkt,

welche neuen

Geschäftsfelder sich

auch in kleinen Unternehmen eröffnen,

wie (un-)geregelt Entwicklungen ablaufen,

welche Trends erkennbar sind –all

dies kamimLaufedes Tageszur Sprache.

Es ging zum Wertschöpfung, Produktentwicklung,

Kundenbindung, neue Geschäftsmodelle

und Mitarbeitergewinnung.

Unternehmen, so „bluecue“-Chef Nico

Lüdemann, müssten begreifen, dass Digitalisierung

mehr ist als ein „IT-Projekt“.

WerheuteMitarbeitern die Nutzung von

Social Media am Arbeitsplatz generell

untersage, habe bei der Generation Zals

Unternehmen kaum mehr eine Chance,

warnten Andreas und Kristen Herde von

„yearHR!“.

Die Bandbreite der Referenten reichte

von Rainer Pfuhler, Kommunikationschef

beim Marktforscher „rheingold salon“,

bis hin zu Gabriele Viebach, Direktorin

der Emerging Information Technology

Group, einem bei den VereintenNationen

registrierten globalen Think Tank,

der sich mit neuen Anwendungsfeldern

der Informationstechnologie befasst.

„Wir müssen dort nicht der First Mover

sein. Aber wir wissen, dass jeder Kontakt

für uns enorm wichtig ist“, ließ Carsten

Cramer, Marketingvorstand beim BVB,

keinen Zweifel daran, dass die Bindung

an den Club auf digitalem Wege längst

große Bedeutung hat. Millionen Facebook-

und Twitter-Follower, eine eigene

Abteilung für Content-Management. Die

„Echte Liebe“, lange Zeit im Stadion das

Erlebnis für eine weitgehend geschlossene

Gesellschaft von Dauerkarten-Inhabern

und Mitgliedern, erreicht in der

Welt des WLAN und Zeiten der digitalen

Transformation zig Millionen Menschen.

Cramer: „Unser Wachstum wäreandernfalls

stark begrenzt.“

Schon heute steht fest, dass man am 29.

März 2017 bei der zweiten Auflage des

Forums („Denktankstelle für den Mittelstand“)

in Münster viel Wissenswertes

zum Thema Mobilität abzapfen kann.

WestLotto steht erneut als Gastgeber bereit.

Veranstalter Prof. Dr. Gerhard Nowak

aus Köln sah den Start in Münster

trotz noch ausbaufähiger Resonanz

durchaus als geglückt an. wk

„MünsterlandManager“

mit neuem Hauptsitz

in Münsters Hafen

Die Personalberatung „MünsterlandManager.de

Groten &Lezgus

oHG“ hateinen neuenFirmensitz.

Seit Kurzem residiertdas Unternehmen

in einem neuen, modernenBürogebäude

aufder Südseite

des Hafens,direktüberder noch

im Baubefindlichengläsernen

Biokäserei Söbbeke. DerUmzug

warnotwendig geworden, weil die

altenBüroräume in der Loddenheide

ausallen Nähten platzten,

wieGeschäftsführerReinhard

Lezgusberichtet. Denn die

„MünsterlandManager“ expandieren:

Nebenden bereitsbestehendenStandorteninMünster,

Bocholtund Ahaussindweitere

geplant. So öffnetimMai eine

NiederlassunginEmsdetten. Und

auch im KreisWarendorf will die

Beratungsfirma ab Herbstmit

einem Büro vertretensein. „Esist

wichtig, dass wirinden Münsterlandkreisenvor

Ortvertreten

sind“,betontGeschäftsführer

Paul-Peter Groten.

Die „MünsterlandManager“

sind Spezialisten aufdem Gebiet

der Vermittlungvon Fach-und

Führungskräften in der Region.

Zumeinen kennen siedie Firmenlandschaftwie

ihre Westentasche.

Zumanderen wissen sieumdie

richtigenMethoden beider Suche

nach geeignetenBewerbernund

verfügen über einelangjährige

Erfahrungmit Auswahlverfahren.

„Zudem bescheinigen unsunsere

Kunden immer wieder eine

extremschnelleArbeitsweise“,

ergänzt Mitinhaber Reinhard

Lezgus. BeiAnfragenzuKandidatenaus

deminzwischenüber800

Kandidaten umfassenden „MünsterlandManager-Pool“

erhielten

die Kunden schonnachsehr

kurzer Zeit ersteProfile von

Bewerbern,die bereitsvorselektiertsind.

Die Personalberatergarantieren

außerdem Passgenauigkeit.„Mit

jedemBewerber habenwir ein

rund anderthalbstündiges Gespräch

geführt, in dem es vor

allem um seineKompetenzen und

Präferenzen geht“, erläutertMitinhaberPaul-Peter

Groten.

Dabeisei es ihnenbesonders

wichtigdie genauen Erwartungen

undAnforderungender Kunden

zu kennen undderen Unternehmen.

DafürnähmenSie sich

Reinhard Lezgus, Münster

hinreichend Zeit.Denn nurdann

könntensie alsBeraterauchfür

ein Unternehmenwerben undes

empfehlen. Schließlichsehensie

mitihrer Tätigkeitaucheinehohe

Verantwortungverbunden –gleichermaßen

gegenüberden Kunden

undden Kandidaten. Ein

Scheiterneiner neuen Zusammenarbeit

sollte nämlichwenn immer

möglichverhindertwerden.

Deshalbsetzt MünsterlandManager.de

beiBedarfauchEignungsdiagnostik

ein, um ein möglichst

klares Bild vomneuen Mitarbeiter

zu bekommen.Dieses nützteauch

Paul-Peter Groten, Ahaus

dem neuen Arbeitgeber, dersich

dann besser fürden neuen Mitarbeiter

entscheiden undsich

individuellauf ihneinstellen

könne. Gernebegleitendie Berater

vonMünsterlandManager.de das

„Onboarding“ des oder der

„Neuen“imRahmeneines „Mentorings“.Hierbei

wird zu mehrerenZeitpunktenwährend

der

Probezeitdie Erfüllungder gegenseitigen

Erwartungenfestgestellt

unddas Maßder Zufriedenheit.

Sollte sichhieraus Handlungsbedarf

ergeben, kann noch rechtzeitiggegengesteuertwerden.

MünsterlandManager.de Groten &Lezgus oHG

Münster ·Ahaus ·Bocholt · www.muensterlandmanager.de


BRANCHEN &BETRIEBE 9

Großprojekt am Kanal

Akzo Nobel und Evonik Industries erstellen in einem Joint Venture in Uffeln eine neue Membran-

Elektrolyse. Bis zu70Millionen Euro nehmen sie dafür in die Hand.

„Das ist jetzt ein Jahr lang gültig“,

sagt die freundliche Dame am Empfang,

als sie der Besucherin das Zertifikat

überreicht. Esbescheinigt ihr,

dass sie die Unterweisung für Besucher

am 18. April 2016 erfolgreich

absolviert hat. Sicherheit wird bei

Akzo Nobel Chemical Industries

großgeschrieben.

„Die Umrüstung ist für uns aber

auch wirtschaftlich attraktiv, denn

die neue Technologie verbraucht

zirka 30 Prozent weniger Strom.“

Egbert Schasfoort

Blick auf den Standort Ibbenbüren von Akzo Nobel: Das Werk liegt auf einem Areal von über sieben Hektar direkt am Kanal.

Am Chemie-Standort Uffeln

in Ibbenbüren wird mit

Chlor und anderen Chemikalien

gearbeitet, da ist eine

Unterweisung Pflicht. Für

die Mitarbeiter sowieso.

Aber auch für Besucher, die voraussichtlichnicht

mit den Gefahrstoffen in Berührung

kommen,

steht vor dem Zutritt

zum Werksgelände

die

Unterweisung am

Terminal. Lieferanten,

Fahrer

oder eben auch

Pressevertreter

müssen wissen,

wie sie sich –

nicht nur im Ernstfall –zuverhalten haben.

Knappzehn Minuten dauert das, und Akzo

Nobelmöchte, dass die Teilnehmer die

Sache ernst nehmen. „Haben Sie noch

Fragen“, liest der Besucher am Ende.

„Nein? Wir schon!“ Wer die Unterweisung

sorgfältig erledigt hat, wirdmit den

anschließenden Fragen kein Problem haben.

Erst danach spuckt der Drucker das

ein Jahr lang gültige Zertifikat aus.

Im Frühjahr 2017 stehtdas Ende des derzeitigen

Produktionsprozesses im Ibbenbürener

Betrieb kurz bevor. Im vierten

Quartal 2017 soll dann der Schalter umgelegt

werden. Dann hat die alteElektrolyse

auf dem Gelände der AkzoNobel Industrial

Chemicals GmbH ausgedient.

Nicht etwa aus Altersgründen geht sie

vom Netz, wirtschaftliche und rechtliche

Aspekte sind vielmehr der Grund für die

Abschaltung. „Einerseits geht es darum,

europäisches Recht umzusetzen“, erklärt

Werkleiter Egbert Schasfoort.

Ab 2018 ist die Chloralkali-Elektrolyse

mit dem sogenannten Amalgam-Verfahren,

bei dem Quecksilber eingesetzt wird,

EU-weit verboten. Anlagen wie die in Uffeln

müssen bis dahin stillgelegt oder auf

das umweltfreundlichere Membran-Verfahren

umgerüstet werden. „Die Umrüstung

ist für uns aber auch wirtschaftlich

attraktiv,denn die neue Technologie verbraucht

zirka30Prozent weniger Strom“,

sagt Egbert Schasfoort. Diese Einsparung

entspricht in etwa dem Jahresverbrauch

der Stadt Ibbenbüren. „Wir werden also

durch den Umbau unsereKosten deutlich

senken“, freut sich Schasfoort.

Die Neolyse Ibbenbüren GmbH, ein von

Akzo Nobel und Evonik Industries gegründetes

Joint Venture, ist der Bauherr

für die neue Membran-Elektrolyse in Uffeln.Anlässlich

des Spatenstichs MitteJanuar

nur wenige Meter entfernt von der

alten Halle feierten Vorstände und Geschäftsführungen

beider Konzerne die 60

bis 70 Millionen Euro teure Anlage, die

nach der Abschaltung ihrer Vorgängerin

mit der Erzeugung von Chlor und Kalilaugebeginnen

wird. Als Jahreskapazität

werden 130 000 Tonnen Kalilauge und

82 000 Tonnen Chlor ins Auge gefasst.

„Aus zwei mach eins“, beschreibt Schasfoort

salopp das neue Unternehmen, das

mit der Membran-Elektrolyse die alten

Quecksilberanlagen der Akzo Nobel und

der Evonik ersetzt.

Fortsetzung auf Seite 10

Foto: Akzo Nobel

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Es tut sich was: Egbert Schasfoort, in Ibbenbüren Werkleiter der Akzo Nobel Industrial Chemicals GmbH, führt

den Gast über die Baustelle.

Foto: Dietlind Ellerich


10 BRANCHEN &BETRIEBE

Nachhaltiger

und günstiger

Neues Verfahren erzeugt Kalilauge. Chlor wird

hauptsächlich lokal eingesetzt.

Auch wenn alles neu wird,

muss das Ibbenbürener

Werk (sich) umstellen. Bis

zum November 2017 erz

es neben Chlor und Aeugt

Wasserstoff vor Ort Natronlauge. Die

neue Membran-Elektrolyse hingegen

wird Kalilauge herstellen, die Evonik als

ein Marktführer bei Kalium-Derivaten in

Europa vermarkten respektiveanseinem

Lülsdorfer Standort unter anderem zu

Pottasche weiterverarbeiten wird. Akzo

Nobel wird das anfallende Chlor übernehmen.

„Wir werden das Chlor hauptsächlich

lokal einsetzen“, erklärt Egbert

Schasfoort das Konzept.

Das alte, rund 100 Meter lange Gebäude

bleibt dem Betriebsgelände in Uffeln übrigens

erhalten. Es soll nach und nach

zum Lager umgebaut werden. Mehrere

Jahre hat Akzo Nobelfür den Rückbau ins

Auge gefasst.

Ibbenbüren ist der letzte der drei deutschen

Akzo-Nobel-Standorte, der auf das

neue Verfahren umstellt. Bitterfeld arbeitet

bereits seit dem Jahr 2000, Frankfurt

seit zwei Jahren mit der Membran-Elektrolyse,

die umweltverträglicher,nachhaltiger

und wegen der Energieersparnis

vonbis zu 30 Prozent kostengünstigerist.

„Chemie wird immer nachhaltiger und

grüner“, versichert Egbert Schasfoort

und ist stolz darauf, dass Akzo Nobel

schon seit fünf Jahren auf Platz 1des

Dow-Jones-Nachhaltigkeitsindex steht.

KeinGrund, sich daraufauszuruhen, findet

der Ibbenbürener Werkleiter,der sich

und dem Unternehmen weiterhin eine

kontinuierliche Verbesserung auf die

Fahne schreibt. Dietlind Ellerich

„Wir haben viele

Pipeline-Kunden vor Ort“

MEMBRAN-VERFAHREN UND AMALGAM-VERFAHREN

Mit der Chloralkali-Elektrolyse werden aus Natriumchlorid und Wasser die Grundchemikalien

Chlor, Wasserstoff und Natronlauge erzeugt. Verwendet man statt des Salzes Natriumchlorid

das eher bittere als salzige Kaliumchlorid, entsteht durch die Elektrolyse Kalilauge.

Die Chloralkali-Elektrolyse ist eine endotherme Reaktion, das heißt: Die dafür benötigte Energie

wird in Form von elektrischem Strom zugeführt.

Es gibt verschiedene Verfahren der Chloralkali-Elektrolyse. Durch das Diaphragma-Verfahren

wird bei hohem Energieverbrauch und unter der Verwendung von Asbest Lauge erzeugt.

Günstiger im Energieverbrauch, aber wegen des Einsatzes von Quecksilber schlecht für die

Umwelt ist das Amalgam-Verfahren. Es ist ab dem Jahr 2018 EU-weit verboten.

Rund 100 Jahre jünger als das Diaphragma- und das Amalgam-Verfahren, die Ende des 19.

Jahrhunderts entwickelt wurden, ist das Membran-Verfahren. Es kommt mit weniger Energie

und vor allem ohne Asbest oder quecksilberhaltiges Amalgam aus und gilt wegen seiner hohen

Produktreinheit und der einfachen Handhabung als sehr umweltfreundliches und nachhaltiges

Verfahren.

Interview mit dem Akzo Nobel-Werkleiter Egbert Schasfoort

Eine Großinvestition begleitet

zurzeit den Arbeitsalltag von

Egbert Schasfoort. Unsere

Mitarbeiterin Dietlind Ellerich

sprach mit dem Werkleiter

des Standorts Ibbenbüren der Akzo

Nobel Industrial Chemicals GmbH über

die aktuellen Herausforderungen für das

Unternehmen.

60 bis 70 Millionen Euro sind eine

Hausnummer. Warum wird am Ibbenbürener

Standort so enorm investiert?

Egbert Schasfoort: Wir brauchen die

Produkte, die wir hier herstellen. Wirhaben

nicht nur einen sehr hohen Eigenbedarf

anChlor und Wasserstoff, sondern

auch viele Pipelinekunden vor Ort. Außerdem

haben wir innerhalb des Konzerns

einen guten Ruf, weil wir sehr sicher

arbeiten.

Leitet das Ibbenbürener Werk: Egbert

Schasfoort

Foto: Dietlind Ellerich

Wie sehr drücken Akzo Nobel die

Energiepreise in Deutschland? Schasfoort: Wir haben langjährige

4xjährlich zum Lesen und Mitnehmen

in vielen Nahverkehrszügen und

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in Westfalen-Lippe.

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nur in Maßen von den niedrigen

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wir nicht nur in Euro rechnen, sondern

auch auf den CO ²

-Verbrauch schauen.

Wir versuchen immer nachhaltiger zu

werden.

Wo bin ich heute schon mit vonAkzo

Nobel produzierten Chemikalien in

Berührung gekommen?

Schasfoort: Chlor wurde benötigt für

den Schaum in der Matratze, auf der Sie

gut geschlafen haben, sowie in den PVC-

Rohren in Ihrem Haus. Dann haben Sie

sich mit Seife gewaschen, Sie haben Ihr

Geschirr gespült. Außerdem steckt Chlor

in Kosmetikprodukten und wird bei der

Herstellung von Baumwolle verwendet.

85 Prozent der Arzneimittel entstehen

ebenfallsauf derBasis vonChlorchemie,

und 98 Prozent des europäischen Trinkwassers

werden mit chlorhaltigen Produkten

desinfiziert.

Die beiden Verfahren im Vergleich: Die Grafik oben zeigt das Membran-Verfahren.

Unten ist das alte Amalgam-Verfahren dargestellt.

Quelle: Akzo Nobel

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Akzo Nobel und Evonik

Akzo Nobel stellt Farben und

Lacke sowie Spezialchemikalien

her. Der Hauptsitz

des international operierend

Konzerns ist Amster-

Aen

dam. Zweieinhalbtausend der insgesamt

rund 46 000 Mitarbeiter in 80 Ländern

arbeiten an den über 15 Standorten in

Deutschland.

Als führender Hersteller und Lieferant innovativer

Produkte und nachhaltiger

Technologien hat Akzo Nobel es sich zum

Ziel gesetzt, „das Leben lebenswerter und

unsereStädtemenschlicher zu machen“.

Der Partner Evonik Industries ist ein Spezialchemieunternehmen

aus der ehemaligen

„weißen“RAG-Spartemit Sitz in Essen.

Die Aktiengesellschaft hat in 2015

mit über 33 000 Mitarbeitern einen Umsatz

von über 13,5 Milliarden Euro erzielt.

Auch Evonik setztnach eigenen Angaben

auf Produkte für ressourcenschonende

Anwendungen und auf Nachhaltigkeit.

Die Zusammenarbeit der beiden führenden

Spezialchemieunternehmen sei ein

Erfolg, hatte Evonik-Vorstandsmitglied

Dr. Ralph Sven Kaufmann im Januar in

Ibbenbüren gesagt. Und auch die Akzo-

Nobel-Vorstandsetageist stolz auf die gemeinsame

Investition in der Bergmannsstadt.


BRANCHEN &BETRIEBE 11

Gute Ideen für

13000 Kunden

meal-o inSchöppingen hilft bundesweit vielen

Schulen und Kitas bei Organisation und Verwaltung

Der „Mut zur Lücke“ ist es, den das

Schöppinger Start-up-Unternehmen

meal-o auszeichnet. „Wir bedienen

eine Nische“, gibt Geschäftsführerin

Sabrina Isermann-Ravensburg unumwunden

zu. Und genau in dieser

Nische breitet sich die Firma mit

ihren Organisations- und Verwaltungssystemen

für Schulen, Kindergärten,

aber auch für Verwaltungsund

Betriebskantinen momentan

deutschlandweit aus.

„Wir haben uns auf die Vernetzung

der Module spezialisiert.“

Eswar eine Idee aus der Praxis,

die Sonderschullehrer Uwe

Isermann vor einigen Jahren

ins Grübeln brachte: „Es gestaltete

sich immer sehr aufwendig,

für jeden Schüler über verschiedene

Excel-Tabellen genau zu registrieren,

wann er anwesend war, wann Mittagessen

oder

Therapiestunden

gebucht wurden“,

schildert Isermann.

„Ich dachte

mir: Es muss Sabrina Isernmann-Ravensburg

doch ein einfaches,

in sich vernetztes

System

geben, um all die Daten auf einen Blick

miteinander zu koordinieren.“

Das System gab esnicht –und der heute

43-Jährigesetztesich an den heimischen

PC, um den Verwaltungsaufwandfür die

St.-Elisabeth-Förderschule in Steinfurt

auf eigene Art zu minimieren. In der

Schöppinger Shopware-AGfand er einen

Partner, der ihm professionelle Programmierer

vermittelte, um aus der Idee und

den ersten Schritten eine marktreifeSoftware

entstehen zu lassen.

„Das waren über zwei Jahre hinweg

nächtelange Telefonate“, erinnert sich

Sabrina Isermann-Ravensburg. Sie war

es dann, die aus dem Pilotprojektein Geschäftsprodukt

machte: „Was für die Elisabeth-Schule

hilfreich war, kann es bestimmt

auch für andere Einrichtungen

sein“, erklärt sie rückblickend ihren Entschluss,

das Bestell- und Abrechnungssystem

auch anderen Einrichtungen anzubieten.

Es folgtezunächst als weiteres Testobjekt

die Sekundarschule in Schöppingen –inzwischen

ist der Kundenstamm auf rund

13 000 in ganz Deutschland angewachsen

–erreicht vomDRK-Bildungswerk in

Worms bis hin zu einer Grundschule in

der Nähe von Leipzig. Der Landschaftsverband

Westfalen-Lippe (LWL) hat eine

individuelle Softwarekürzlich für die Regenbogenschule

in Münster ausprobiert–

und für gut befunden. Darüber hinaus

haben die Schöppinger eine Schnittstelle

für die Münsterlandkarte der Jobcenter

aus der Region erstellt. „Das soll die Abbuchung

der Bildungskarte erleichtern“,

sagt die meal-o-Geschäftsführerin.

Der Vorteil der Softwareliegt vorallem in

den Modul-Systemen. „Normale Bestell-

Systeme gibt es viele. Die sind auch gut.

Das ist deshalb nicht unserMarkt“, meint

die 36-Jährige. „Wir haben uns auf die

Vernetzung der einzelnen Module spezialisiert“,

erklärt sie: „Wenn beispielsweise

an einer Sonderschule wie in Steinfurt

ein Schüler abgemeldet wird, dann

fehlt er ja nicht nur beim Essen. Er muss

auch beim Unterricht oder bei diversen

Therapieangeboten ausgetragen werden.

Und möglicherweise

kann dann

ein anderer Schüler

auf diesen frei

gewordenen Platz

eingebucht werden.

Das geht nun

automatisch mit

ein paar Klicks.

Vorher mussten Lehrer oder Sekretariat

hier viele Einzelschritte vollziehen. Der

komplette Schulalltag kann nun zeitsparend

über meal-o organisiert werden.“

Und das, was für Schulen gilt, hält auch

für Kantinen beispielsweise in Großunternehmen

oder bei Firmen mit wechselnder

Raumbelegung stand. „Da sind

wir flexibel, können unser Angebot den

individuellen Bedürfnissen anpassen und

setzen uns dadurch von anderen Anbietern

ab“, ist Sabrina Isermann-Ravensburg

stolz.

15 Mitarbeiter, darunter drei Festangestellte,

beschäftigt meal-o inzwischen.

„Vorzugsweise Programmierer, die immer

wieder die Software den Kundenwünschen

anpassen, da wir ja kein starres

System vorhalten“, verweist die gelernte

Versicherungsfachwirtin Isermann-Ravensburg

auf die Herausforderungen,

denen sich das junge Unternehmen

täglich stellen muss. „Sonderprogramm

und Schnittstellen müssen dafür

immer wieder neu gebaut werden. Jede

Schule ist anders, jede hat im Alltag andere

Bedürfnisse. Darauf reagieren zu

können, ist unser Alleinstellungsmerkmal.“

Der Mut zur Lücke halt.

Susanne Menzel

Privat und beruflich ein Team: Uwe Isermann hat die Bestell- und Abrechnungs-Software

entwickelt, Sabrina Isermann-Ravensburg konzipierte daraus die Geschäftsidee für

meal-o.

Foto: Susanne Menzel

Als Praktikant lernt Nico Herrmann, Schüler der St.-Elisabeth-Förderschule inSteinfurt, die Firma kennen. „Ein

Glücksgriff“, sagen die Schöppinger Unternehmer und überlegen, dem jungen Mann eine berufliche Chance zu

bieten. Büroarbeit scheint für den 19-Jährigen wie gemacht. Schon als Kind hat eramComputer gesessen. Foto:

Rupert Joemann


12 BRANCHEN

Wertschätzung fürs

backende Handwerk

Alle drei Jahre feiern Münsters Bäcker und Konditoren den „Guten Montag“.

Am 6. Juni ist es wieder so weit. Das Fest hat Tradition.

Der „Gute Montag“ geht auf eine Legende

zurück. Danach waren esBäckergesellen

aus Münster, die im

Jahr 1683 die Stadt Wien vor der Eroberung

durch türkische Truppen

bewahrten. Der österreichische Kaiser

gewährte ihnen dafür einen

arbeitsfreien Tag.

„Bäcker und Konditoren

stehen für Qualität.“

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe

Eine Legende –und so ist es

auch nicht erwiesen, ob die

Erzählung eventuell einen

wahren Kern hat. Überliefert

ist, dass Bäckergesellen aus

Münster bei ihrer nächtlichen Arbeit in

einer Backstube in Wien plötzlich verdächtige

Geräusche aus dem Untergrund

vernahmen. Sie meldeten ihreWahrnehmung

dem Stadtkommandanten.

Schnell wurde

festgestellt, dass

türkische Truppen,

die die Stadt

belagerten, einen

unterirdischen

Gang gruben, um

in die Stadt eindringen zu können. Das

Vorhaben wurde vereitelt –und kurze

Zeit später gaben die Türken auch die Belagerung

Wiens auf.

Kaiser Leopold I. warüber die rechtzeitige

Warnung so froh, dass er sich den Bäckergesellen

erkenntlich zeigte. In einigen

Unterlagen wird berichtet, dass die

Gesellen selbst eine Belohnung benennen

sollten. Und da es ein Montag war,

an dem sie die Geräusche bemerkt hatten,

äußerten sie den Wunsch, jährlich

einen Montag als freien Tagzuerhalten.

Einige andere Geschenke wird eswohl

auch noch gegeben haben. Erhalten hat

sich jedenfalls der „Gute Montag“ –und

dieser ist eine besondere Tradition, die

vonBäckern und Konditoren gemeinsam

gepflegt wird.

Der „Gute Montag“ hat ein festgelegtes

Programm. Dazu gehören der Fahnenschlag,

Umzug durch die Stadt und Empfang

durch weltliche und kirchliche Repräsentanten,

denen die Bäcker und Konditoren

die Wahrzeichen ihres Handwerks

überreichen: Brezel (Bäcker) und

Baumkuchen (Konditoren).

Auftakt der Festlichkeiten

ist das Königsschießen.

Das entschied vor

drei Jahren Tobias Liesenkötter

für sich. „Ein

tolles Erlebnis“ sei das gewesen,

so erinnert sich

der junge Bäckermeister.

Damals war ernoch Geselle,

denn nur Gesellen dürfenamWettbewerb

um den Königstitel teilnehmen.

Und natürlich gibt es auch eine Königin.

Die muss zwar nicht das Bäcker- oder

Konditorhandwerk erlernt haben, aber

Tochter eines Bäcker- oderKonditormeisters

sein. WieAlina Uekötter,der vordrei

Jahren die Ehre zuteil wurde. Auch das

gehört zur Tradition.

Auf dem Rathausbalkon in Münster empfing Oberbürgermeister Markus Lewe im Juni 2013 eine Delegation der

Bäcker und Konditoren. Darunter auch König Tobias Liesenkötter (Mitte).

GUTER MONTAG

Am 6. Juni feiern Bäcker und Konditoren

inMünster wieder den „Guten

Montag“. Für Planung und Durchführung

sind die beiden Gildemeister

des „Guten Montags“ verantwortlich:

Claudius Nieß bei den Bäckern

und Bernd Kleimann bei den

Konditoren. Sie freuen sich wieder

auf viele Zuschauer aus nah und

fern beim öffentlichen Teil der Veranstaltung.

Um 11.45 Uhr ist auf der Bühne im

Innenhof des Rathauses der Stadt

Münster die Proklamation des „Guten-Montags-Königs“

geplant. Dazu

gibt es Musik und den traditionellen

Fahnenschlag.

Um 14.15 Uhr startet amRathaus

der Umzug der Bäcker und Konditoren

durch die Stadt. Station machen

die Handwerker beim Bischof, beim

Regierungspräsidenten, beim Oberbürgermeister,

beim Direktor des

Landschaftsverbands Westfalen-Lippe

und beim Kommandierenden General

des deutsch-niederländischen

Korps.

-hko-

In der Teilnahme zahlreicher Gäste des

öffentlichen Lebens an der Festveranstaltung

sieht Tobias Liesenkötter eine Anerkennung

der Leistungen des backenden

Handwerks und eine besondere

Wertschätzung. So betonte Münsters

Oberbürgermeister Markus Lewe vordrei

Jahren, als er dem jungen Bäckergesellen

die Königskette umlegte: „Bäcker und

Konditoren stehen für Qualität.“ Und sie

trügen Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit

und Treue in die nächsteGeneration.

Das hat Tobias Liesenkötter besonders

gut gefallen: „Ich fühltemich darin

bestätigt, dass ich einen schönen Beruf

habe.“

Der 27-Jährige ist inzwischen Bäckermeister

und auf dem Wegzum Meistertitel

imKonditorhandwerk. In die elterliche

Konditorei in Saerbeck bringt er sich

schon meisterlich ein. Georg Liesenkötter,

der sich auch als Obermeister seiner

Innung engagiert, und seine Frau Beate,

die für den kaufmännischen Teil des Familienbetriebes

verantwortlich ist, freuen

sich darüber, dass ihr Sohn den Betrieb

in die nächste Generation führen

wird –die Liesenkötters sind damit ein

Beispiel dafür, was Markus Lewe beim

„Guten Montag“ über Bäcker und Konditoren

gesagt hat. Hubertus Kost

Toller Auftritt: Zehn Kilometer marschieren die Bäcker und Konditoren am

den langen Umzug wieder beobachten.

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&BETRIEBE

13

„Konditoren müssen gute Gastgeber sein“ –Georg Liesenkötter,

Innungsobermeister der Konditoren (l.), und sein Sohn Tobias, Bäckermeister

und König des „Guten Montags“.

„Die Bäcker müssen ihre handwerklichen Kompetenzen noch mehr

herausstellen“ –Georg Krimphove, Obermeister der Bäcker-Gilde

Münster

Fotos: Hubertus Kost

„Durch Qualität, Frische

und Vielfalt überzeugen“

Tradition ist kein Verkaufsargument, denn Verbraucherwünsche ändern sich

„Guten Montag“ durch Münsters Innenstadt. Am 6. Juni können Passanten

Fotos: Matthias Ahlke

Der Trend ist eindeutig: Das Snack-

Geschäft wächst. So wird das mit

Aufschnitt oder Käse belegte Brötchen,

garniert mit Gurke und Tomate

und Ei,beim Bäcker inzwischen gern

gekauft. Insbesondere morgens,

aber eigentlich zu jeder Tageszeit.

Konditoren sehen eine neue Belebung

des Cafés, ebenfalls schon zur

Frühstückszeit. Das backende Handwerk

nutzt geändertes Verbraucherverhalten

und stärkt damit die eigene

Position.

Bäcker und Konditoren haben

unterschiedliche Angebote

und Spezialitäten. Eines

steht aber für beide Handwerke

ganz vorn, wie Georg

Krimphove, Obermeister der Bäcker-Gilde

Münster, und Georg Liesenkötter,

Obermeisterder Konditoren-Innung (die

den größten Teil des Münsterlandes und

Ostwestfalen umfasst), übereinstimmend

erläutern: Hohe Qualität, Frische

und Vielfalt des Angebots. Das müsse immer

wieder deutlich herausgestellt werden.

Der größte Teil der Verbraucher sei bereit,

dafür auch einen angemessenen

Preis zu zahlen. Diese Erfahrung machen

beide Meister.Die „Geiz-ist-geil-Mentalität“

ist nach Ansicht vonGeorg Krimphove

vorbei.Einen Preiswettbewerb mitanderen

Anbietern würden die Bäcker ohnehin

verlieren, ist sich der Obermeister

der Bäcker-Gilde sicher. Deshalb komme

es darauf an, die eigenen Kompetenzen

zu stärken und sogenannte Alleinstellungsmerkmale

auszubauen. Neben

Qualität, Frische und Vielfalt des Sortiments

gehöre die Nähe zum Kunden dazu,

regionale Produkte, hohe Flexibilität

und guter Service.

Und der beginnt für die Kunden beim Besuch

in der Bäckerei, beim gut belegten

und freundlich angebotenen Frühstücks-

Brötchen und der Tasse oder dem Becher

Kaffee. „Die Bäcker sind inzwischen

Deutschlands größter Frühstücksanbieter“,

erläutert Krimphove.Der Kunde, der

den Frühstücks-Snack kaufe, könne auch

vomumfangreichen Brot- und Brötchensortiment

und vomSnack zur Mittagszeit

überzeugt werden.

„Die Kunden müssen sich im Café wohlfühlen.“

Das ist der Anspruch, den Georg

Liesenkötter an seinen eigenen Betrieb

und seine Branche stellt. Daraus folgt,

dass der Konditor ein guter Gastgeber

sein muss, „und zwar über den ganzen

Tag“ – ander Theke ebenso wie in den

Café-Räumen. Denn Kunden kommen

nicht nur nachmittags, um sich die Tasse

Kaffee und ein Stück Torteschmecken zu

lassen. Frühstück im Café nimmt zu, auch

kleine GerichtezuMittag werden zunehmend

nachgefragt. Und der Snack, der

gern mitgenommen wird–von Jugendlichen

ebenso wie von älteren Kunden.

Hat sich das Angebot verändert?

Tobias Liesenkötter, der im elterlichen

Betrieb arbeitet,

bringt dies mit einem Beispiel

auf den Punkt: „Der Frankfurter

Kranz von gestern ist das Obsttörtchen

von heute.“ Die Torten

müssten „leicht“ sein. Sahnetorte ja,

aber möglichst mit viel Frucht.Geblieben

ist übrigens der „Klassiker“: Erdbeertorte

wird von allen Torten mit Frucht am

meisten bestellt.

Konditoren nutzen den Genusstrend,

außerdem nimmt der Wunsch nach Beratung

zu –und wird ebenso erfüllt wie die

Nachfragenach ganz individuellen Angeboten,

zum Beispiel bei der Hochzeitstorte

oder dem besonderen Naschwerk zum

Geburtstag.

Sorgen bereitet den Bäckern und Konditoren

der hohe bürokratische Aufwand,

der überwiegend „von Brüssel“ (also von

der Europäischen Union) verursacht werde.

Vieles sei sicher berechtigt, aber die

Betriebe dürften nicht mit Auflagen überfordert

werden, denn sie müssten auch

künftig noch genügend Zeit für ihre

eigentlichen Kompetenzen haben, also

für ihr Handwerk

Gibt es für Georg Krimphove und Georg

Liesenkötter ein besonderes Merkmal

ihrer Arbeit? Übereinstimmende Antwort:

„Wir freuen uns, wenn die Kunden

zufrieden sind.“ Hubertus Kost

BÄCKER UND KONDITOR

Im Münsterland gibt es nach Auskunft

der Handwerkskammer Münster

(Stand März 2016) 200 Bäckereien

(die meisten mit Filialen bzw.

Verkaufsstellen), in denen 413 Lehrlinge

ausgebildet werden. Die Betriebe

erwirtschafteten im Jahr 2014

mit 6675 Beschäftigten einen Umsatz

von rund 300 Millionen Euro.

Im Konditorenhandwerk gibt es im

Münsterland 63Betriebe, in denen

69 Lehrlinge ausgebildet werden.

Im Jahr 2014 erwirtschafteten die

Firmen mit 1020 Beschäftigten

einen Umsatz von knapp 25 Millionen

Euro.

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14 BRANCHEN &BETRIEBE

122 Millionen Liter gegen

den Durst im Münsterland

Mineralbrunnen-Unternehmen Salvus schöpft seinen Erfolg aus der Ur-Emsrinne. Mit Naturell

verzeichnen die Emsdettener jährlich einen Umsatzzuwachs im zweistelligen Bereich.

Revival der Retroflasche: Salvus punktet mit der durchsichtigen Glasflasche, die sich an die klassische Bordeaux-Form anlehnt, als Alleinstellungsmerkmal auf dem regionalen Markt.

Foto: Salvus

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Um den Sprudel wird es stiller –ganz

im Gegensatz zumstillen Wasser aus

der tiefen Quelle der Ur-Emsrinne:

Das regionale Mineralwasser mit nur

wenig und besonders die Abfüllung

mit nur einem Hauch oder ohne jegliche

Kohlensäure schwimmt auf der

Erfolgswelle –und versetzt den französischen

Hochpreismarken Volvic

und Evian aus dem Danone-Konzern

einen Stoß vor den Bug.

Mit unserem Salvus Naturell

verzeichnen wir

eine jährliche Umsatzsteigerung

im zweistelligen

Bereich“, betont

Geschäftsführerin Heike Schürkötter

beim Blick in die Bücher des Emsdettener

Mineralbrunnen-Unternehmens.

Die Firma punktet beim Verbraucher klar

mit Regionalität und der Ökobilanz:

„Wer Wasser trinkt, das mehrereHundert

Kilometer aus den französischen Alpen

hierher transportiert wird, kann sich

nicht hinstellen und für jeden Baum

demonstrieren, der gefällt wird“, stellt

Schürkötter klar.

Als Gründungsmitglied des Netzwerkes

„Qualität Münsterland“ macht sich die

Betriebswirtin seit 2009 für Lebensmittel

aus dem Münsterland stark, ihre Flaschen

tragen das regionale Siegel: Die

Produkte des Netzwerkes sind genau

rückverfolgbar made im Münsterland, erhalten

durch kurze Wege die Frische und

schonen die Umwelt.

Genauso wie die Salvus-Glasflasche, die

nach Reinigung 40 bis 50 Mal wiederbefüllt

werden kann und ein ungeahntes

Revival erlebt. „Familie, ein schönes Essen

zu Hause –das sind Werte, die stark

im Kommen sind:Und werwill am schön

gedeckten Tisch neben dem guten Wein

nicht auch eine schöne Glasflasche stehen

haben?“, fragt Schürkötter rhetorisch.

Im Unternehmen kümmert sie sich

unter anderem ums Marketing. 2011

stellteSalvus auf die durchsichtigeRetro-

Flasche um, kann die klassische Haptik

auf dem regionalen Markt als Alleinstellungsmerkmal

nutzen.

Ein Kriterium, das sich auch in den Bilanzen

niederschlägt: Die weisen seit Brunnengründung

vor20Jahren grundsolide

Gewinnzahlen aus für einen Markt, der

mit einem Radius von150 Kilometern begrenzt

ist. Regional eingebettet zwischen

Carolinen Mineralquellen und Christinen

Brunnen in Bielefeld und Rheinfels Quellen

in Duisburg, liegt Salvus bezüglich

des Absatzvolumens aber auf Platz 30

von gut 200 deutschen Mineralbrunnen.

Begleitet von einem Konsumverhalten

des Verbrauchers, das besser eigentlich

nicht sein kann: Trank 1970 jeder Deutsche

nur zwölf Liter Mineralwasser pro

Jahr, sind es heute 144 Liter, lauten die

Zahlen des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen.

Mit 122Millionen

Litern Abfüllmenge

löscht der Emsdettener

Mineralbrunnen

den

Durst im Münsterland,

hat seinen

Claim aber

auch auf einige

Supermärkte in

Niedersachsen Heike Schürkötter

und auf Holland

ausgeweitet.

Per Edelstahlpipeline

–ein Transport des Mineralwassers

per Lkw aus der Quelle in die Abfüllanlageist

aufgrundder Verunreinigungsgefahr

für alle Mineralbrunnen in

Deutschland verboten –sprudelt das Mineralwasser

ins Unternehmen. „Auf

Grund dieser Fördertechnik sind Mineralwasserunternehmen

immer an den

Quellstandort gebunden“, erklärt Hannah

Schneider, Pressereferentin des Verbandes

Deutscher Mineralbrunnen. Aus

fünf unterschiedlichen, wenige Kilometer

voneinander entfernten Quellen fördert

Salvus das kühle Nass; das Mineralwasser

ist jeweils natriumarm und liegt

geschmacklich recht nah beieinander.

Aber: Jede Marke braucht seine eigene

Quelle und neben Salvus firmiert der

Emsdettener Mineralbrunnen etwa zu

zehn Prozent unter den Marken Sawall,

Apodis und Marien-Brunnen.

Fortsetzung auf Seite 15

„Wer Wasser trinkt, das mehrere

Hundert Kilometer aus den französischen

Alpen hierher transportiert

wird, kann sich nicht hinstellen

und für jeden Baum demonstrieren,

der gefällt wird.“


BRANCHEN &BETRIEBE 15

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Sie sitzen an der Quelle: Die Geschwister Guido und Heike Schürkötter führen Salvus gemeinsam. Foto: M.Harhues

Investition in eine

dritte Schicht

Near-Water-Produkte sind für Salvus keine Option

Wirtschaftsprüfung

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DWLDöcker&Partner

HerrBernward

Wigger

Wirtschaftsprüfung

Handels- und

Gesellschaftsrecht

Steuerberatung

€ Steuerberatung

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Mühlenstraße 64

48431Rheine

Telefon (0 5971)921 40

info@dwl-rheine.de

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Was von oben aussieht

wie eine normale

westfälische Wiese

miteinem kleinenBetriebshäuschen,

ist

der Zugang zur Ressource Mineralwasser:

„Das sind keine stehenden Gewässer

40 Meter unter der Erde, sondern Quellen,

die von einem unterirdischen Flusslauf

gespeist werden“, erläutert die Geschäftsführerin

die geologische Situation.

Das Mineralwasser stammt nicht

nur vomüber Jahrzehntedurch viele Mineralgesteinsschichten

versickerten Regenwasser

genau über der Quelle, sondern

fließt eben auch aus 20 bis 30 Kilometern

Entfernung zu.

Ein Gebiet also, das mit Blick auf den Einsatz

vonDüngerund Pflanzenschutzmitteln

in der konventionellen Landwirtschaft

kaum zu kontrollieren ist. „Wir

sind froh über jedes Pestizid, das nicht gespritzt

wird“, sagt Heike Schürkötter.

Umso restriktiver fallen die Wasserkontrollen

im eigenen Labor aus: Stündlich

wird eine Probe aus jeder Charge abgezapft

und die Reinheit des Wassers überprüft,

stets werden Flaschen für spätere

Prüfzwecke eingelagert.

Geprüft, prämiert und für siegreich befunden

wirdSalvus seit Jahren nicht nur

von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft,

sein sensorischer Ruhm

schwappt sogar bis in die USA: Auf dem

Internationalen Water Tasting in Berkeley

Springs überzeugte der Emsdettener

Mineralbrunnen 2015 die geschulten

Gaumen der Wassersommeliers das dritte

Mal und erhielt Gold.

Eine Prämierung auch für die Ursprünglichkeit

des Produkts: Behandelt werden

darfMineralwasser laut deutscher Mineralwasser-

und Tafelwasserverordnung

nicht, nur Eisen und Mangan wird ihm

entzogen, damit es nicht braun gefärbt in

die Flasche gelangt. Nach Wunsch wird

Kohlensäure zugesetzt.

Der beliebteste Durstlöscher aus dem

Sortiment des Unternehmens, dessen Name

für „gesund, heil und wohlbehalten“

steht, ist das Medium-Wasser mit einem

60-prozentigen Umsatzvolumen. Salvus

Classic und Naturell liegen mit jeweils 20

Prozent gleichauf. Vor 20Jahren noch

war das stark perlendeClassic mit einem

Anteil von80Prozent den Verkaufsschlager.

Was aufder Zungeden ganz erheblichen

sprudelnden Unterschied macht, bedeutetinder

Glas- und in den beiden PET-Abfüllanlagen

im Industriepark Greven-

Emsdetten eine Differenz von wenigen

Gramm Kohlensäure: um die sieben

Gramm pro Liter beim stark perlenden

Mineralwasser, 4,5 Gramm beim Medium-Wasser.

Hier setzen die Geschwister Heike und

Guido Schürkotter, die 2003 von ihrem

Vater Hermann in die Geschäftsführung

aufgenommen wurden, an und kreieren

mit ihrem Sanft-Wasser mit nur drei

GrammCO² proLiter ein neues Produkt.

Für einen Markt, dessen Sortimentsvielfalt

neben den drei klassischen Mineralwassersorten

eher zu leicht gesüßten

Near-Water-Produkten tendiert, wenn

man auf die Konzernanbieter schaut.

Ein Trend, bei dem die Schürkötters

nicht mitschwimmen wollen. „Wir stehen

für Natürlichkeit und Qualität –außer

einem Spritzer Zitronensaft beim Produkt

Salvus Lemon fügen wir dem Wasser

nichts hinzu“, unterstreicht Heike

Schürkötter. „Salvus Sanft soll Kunden

ansprechen, denen Medium noch zu

stark sprudelt und Naturell zu wenig.“

Stündliche Reinheitskontrolle im eigenen Labor: Das Mineralwasser

wird unter anderem auf Keime überprüft. Foto: Wilfried Gerharz

Alle 14 Tage werden Limonaden abgefüllt,

alle selbst komponiert und im 69-

köpfigen Mitarbeiterstab getestet. Apfelschorle

und Salvus Sport fungieren als

Erfolgsgaranten, in einem Geschäft, das

mit 13 Sorten erfrischende Farben in die

Regale der Läden, aber mit einem Anteil

von zehn Prozent dem Brunnenbetrieb

wenig Umsatz bringt.

Neben dem Traditionsprodukt Regina,

das das Familienunternehmen schon produzierte,

als es vor30Jahren noch Sinalco

abgefüllt hat, sind individuelle Sorten

wie Kikuba mit Guarana-Noteund Salvus

Energy auf dem regionalen Markt vertreten.

Ein Energy-Drink mit Koffeinzusatz

rundet das Repertoire ab.

An Energie mangelt es der Leitung des Familienunternehmens

nicht. Zum Sommer

wurden beherzt Weichen in Richtung

Beschäftigungszuwachs gestellt:

Die Auslastung in zwei Schichten ist so

hoch, dass in eine dritte investiert wird.

Wobei das Wachstum dadurch seine

Grenzen findet, dass es immer um ein

nachhaltiges Ausschöpfen der natürlichen

Kapazitäten geht. „Im Moment fördern

wir nur bis Freitagmittag, Samstag

und Sonntag wirdden Quellengar nichts

entnommen“, betont Schürkötter.Nur in

dem Maß, wie die Emsdettener Quellen

sprudeln, floriert auch das Geschäft.

Maike Harhues

KBF SteuerberatungsgesellschaftmbH

Keller,

Sickmann &Partner

Steuerberater

Steuerberaterbüro

MaritaLoewe

Foto:BilderBox.com

HerrVolker

Glindmeyer

Steuerberatung Kirchplatz 10

49525 Lengerich

Telefon (0 5481)93870

info@kbf-steuern.de

HerrTimo Keller Steuerberatung Föhrengrund 30

49477Ibbenbüren

Telefon (0 5451)980290

info@keller-sickmann.de

Frau MaritaLoewe Steuerberatung Am Feuerwehrhaus 6

48351Everswinkel

Telefon (0 2582) 83 84

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Verlag und Herausgeber:Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG

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16 BRANCHEN &BETRIEBE

Bionische Kühlung

Bocholter Unternehmen stellt Projekt im Park von Schloss Bellevue vor

„Hightech meetsnature“ –eine Symbiose,

diegar nichtsoseltenist.Viele

Dinge des täglichen Lebens gehen

zurück auf die Inspiration durch die

Natur.Bestes Beispiel: Der durchdas

Vorbild von Kletten entstandene

Klettverschluss. Bionik nennen Wissenschaftler

dieses Verfahren. Als

„eine spannende Herausforderung“

beschreibt es Ulrich Grunewald, gemeinsam

mit seinem Bruder Philipp

Chefder Grunewald GmbH &Co. KG,

die sich genau diesen Schritt bei der

Kühlung von Formwerkzeugen zunutze

machen will.

Was komplex klingt,

lässt sich vereinfacht

so erklären: Bei der

Produktion mit Formwerkzeugen

(beispielsweise

zur Herstellung für geformte

Teppichböden,wie man sie Autosfindet),

ist im Fertigungsprozess ein Kühlvorgang

notwendig, der bislang nicht nur zeitintensiv,sondernauch

mit hohem Energieaufwand

verbunden ist. Ulrich Grunewald:„Wirwollendie

Kühlzeit vonaktuell

etwa 60bis 90 Sekunden deutlich reduzieren

und haben deshalb überlegt,

das Kühlsystem an sich zu ändern. Erste

Ideen dazu gab esbereits vor zehn Jahren.

Die Wirtschaftskrise in2008/2009

hat allerdings die Entwicklung gestoppt,

erst vorvierJahren sind wir in die Überlegungen

wieder intensiver eingestiegen.“

Durch einen vonder Westfälischen Hochschule

Bocholt initiierten Kontakt 2014

mit dem Fraunhofer ISE in Freiburg

ging‘s dann ans Eingemachte: Die drei

Partner bewarben sich für das Forschungsprojekt

„Kühlung vonFormwerkzeugen

durch bionische Methoden“ der

Deutschen Bundesstiftung Umwelt

(DBU). „Darin ging es zunächst einmal

nur um eine Machbarkeitsstudie“, erklärt

Ulrich Grunewald. „Die hat sich bei mehreren

Versuchen letztlich bestätigt. Das

heißt: Wirstehendurch die positiven Ergebnisse

inzwischen an der Schwelle zu

einem größeren Projekt.“

Vier Versuche wurden bei der Studie

Der Aderstruktur eines Blattes (links) ist die Anordnung des neuen

Kühlungssystems nachempfunden.

Foto: Grunewald

durchgeführt und dokumentiert. Dabei

wurde das bisherige Kühlkonzept, basierend

auf mäanderförmig angelegteEdelstahlrohre,

ersetzt durch eine Struktur,

wie sie etwa inLaubblättern vorkommt.

Grunewald:„Im Großen und Ganzen hat

die Umsetzung geklappt, allerdings warennoch

ein paar Kleinigkeiten dabei, die

uns nicht zufriedengestellt haben. Deren

Ursache haben wir inzwischen gefunden

und beseitigen können.“ Die Arbeiten daran

hat die Grunewald GmbH auf eigene

Kosten weitergeführt.

Und: „Wir sind durch die positiveWeiterentwicklung

an der Schwelle, bei der

DBU ein neues Projekt hierzu zu beantragen“,schaut

der 43-jährigeUnternehmer

nach vorne. „Forschung und Neuentwicklungist

ein wesentlicherTeil unseres

Geschäftes. Wir müssen ja nicht immer

den Stein der Weisen erfinden. Auch kleine

Verbesserungen, wie wir sie bei der

Machbarkeitsstudie bereits herausarbeitenkonnten,

helfen bei der täglichenProduktion

weiter.“ Nicht zuletzt gelte es,

sich am Markt gegeneine große Konkurrenz

abzusetzen.

Für das Folgeprojekt zur bionischen Kühlung,

die Anträge sollen noch in diesem

Jahr eingereicht werden, sind der 43-

Jährige und sein Bruder nun auf der Suche

nach Kooperationspartnern. Ein

Schritt dahin könnteauchdie Beteiligung

an der „Woche der Umwelt“ am 7. und 8.

Juni im Park des Schlosses Bellevue sein.

Grunewald ist das einzige Unternehmen

aus dem Münsterland, das diesen Sprung

nach Berlin geschafft hat. 600 Bewerbungen

hat die Jury gesichtet. S. Menzel

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Ulrich Grunewald führt das Unternehmen

gemeinsam mit seinem Bruder Philipp in

der dritten Generation. Foto: Peter Leßmann

GRUNEWALD

Gegründet wurde das Unternehmen

1963 durch Felix Grunewald.

„Mein Großvater stellte Modelle

für die Gießerei-Industrie zunächst

im Keller seines Hauses

her. Nach einem halben Jahr hat

meine Großmutter aber gestreikt

–und mein Großvater musste mit

seinen drei Mitarbeitern in eine

Halle umziehen“, schildert Ulrich

Grunewald die Anfänge mit einem

Lächeln. 1969 trat Felix Grunewalds

Sohn Christian nach seinem

Maschinenbau-Studium in die Firma

ein, übernahm gemeinsam mit

seiner Mutter Elisabeth 1975 nach

dem plötzlichen Toddes Vaters

die Firmenleitung.

Seit 2004 (Ulrich Grunewald) und

2009 (Philipp Grunewald) ist nunmehr

die dritte Generation am

Ruder. Das Unternehmen beschäftigt

als Grunewald-Gruppe an den

vier Standorten Bocholt (Hauptsitz),

Hohe Börde, Stade und

Kirchlengern aktuell 245 Mitarbeiter.

Einst aus dem Modellbau

entstanden, werden heute die

Sparten Automobil- und Flugzeugindustrie,

Maschinenbau,

Elektronik- und Elektroindustrie

sowie Antriebstechnik abgedeckt.

70 Prozent ihres Umsatzes erzielt

die aus fünf Gesellschaften bestehende

Gruppe dabei in Europa,

den Rest vorwiegend in den USA.


GELD &GESCHÄFT 17

Pokern mit Devisen

Jahrzehntelang waren Geschäfte mit Devisen ausschließlich eine Sache für Profis. Doch in Zeiten, in

denen risikolos kein Zinsertrag zuerzielen ist, suchen auch Private Anlagealternativen.

OFFEN GESAGT

Die Zahl der Währungen ist weltweit groß. Entsprechend vielfältig sind auch die Möglichkeiten, mit Devisen lukrative Geschäfte zumachen.

Foto: Fotolia

Es geht vernünftiger

Deutschlands Sparer stehen vor

einem Dilemma: Ihr Erspartes

bringt derzeit risikolos keine Zinsen.

Nennenswerte Renditen sind nur mit

„gefährlichen“ Anlageformen zu erreichen.

Devisengeschäfte bieten im Reigen

riskanter Geldparkplätze einen der

höchsten Pokerfaktoren. Deshalb sollte

hier ausschließlich Geld eingesetzt

werden, das nicht existenziell gebraucht

wird.

Doch es gibt Alternativen, die ein vernünftigeres

Verhältnis zwischen Risiko

und potenziellen Ertrag bieten: allen

voran die Aktie. Der Kauf von Anteilen

börsennotierter Unternehmen ist bei

einem langfristigen Anlagehorizont

eine milde Spekulationsvariante. Zumal

es hier nicht nur um Kursgewinne

geht. Inder Regel fließen auch Dividenden

–das gilt vor allem bei Standardwerten

aus dem Dax oder Papieren

aus dem M-Dax, also aus der zweiten

Aktienreihe.

Doch wer gerne zockt und sich immer

bewusst ist, welch hohes Risiko ereingeht,

der kann mit Devisen durchaus

sein finanzielles Glück machen.

Jürgen Stilling

Die Nullzinspolitik der Europäischen

Zentralbank zwingt Privatanleger zu

mehr Kreativität bei der Geldanlage.

Doch wer partout höhere Renditen

will, muss auch mehr Risiken tragen.

Devisengeschäfte gehören zu diesen

riskanten, aber potenziell lukrativen

Anlageformen.

Nervenkitzel pur ist garantiert,

wenn ein Anleger auf

Devisentermingeschäfte

setzt. Verlockend ist hier

vor allem der sogenannte

„Hebel“. Der besagt, dass der Anleger

beim Broker nur eine Sicherheitsbetrag

hinterlegt, „Margin“ genannt. Das heißt:

Bei manchen Online-Brokern müssen bei

Devisentermingeschäften lediglich 0,25

Prozent der investierten Summe tatsächlich

hinterlegt werden. Das bedeutet ein

enormes Potenzial für üppigeRenditen –

oder gewaltige Verluste.

Für Kleinsparer dürftedas Risikowohl zu

groß sein. Symptomatisch für die schwer

kalkulierbaren Gefahren der Devisenspekulationen

ist eine kürzlich abgegebene

Bewertung vonUlrich Leuchtmann, Devisenexperte

bei der Commerzbank:

„Einen konkreten Auslöser für die Kursverluste

beim Euro gab es nicht“, kommentierte

Leuchtmann Kursbewegungen,

dieselbstfür Marktkenner rätselhaft

blieben. Also: Werschon bei den moderaten

Kursbewegungen von Aktien nervös

wird, solltesein Geld nicht in Devisenspekulationen

stecken.

Es gibt auch gefährliche, aber risikoärmere

Alternativen zur puren Spekulation:

Mögliche Instrumente im Devisengeschäft

können auch Währungskonten,

Währungsanleihen oder andere Wertpapiereinfremder

Valuta sein. Bei Währungskonten

gibt es in der Regel einen

Zinseszinseffekt, weil die Zinsen monatlich

gutgeschrieben werden.

Länder,die zwingend frisches Geld brauchen,

aber deren Bonität stark eingeschränkt

ist, dazu zählen Schwellen-,

aber vor Entwicklungsländer, bieten für

ihre Staatsanleihen hohe Zinsen. Doch

neben dem höhere Ausfallrisiko besteht

auch immer eine Abwertungsgefahr der

entsprechenden Landeswährung.

Doch werauf üppigeGeldgewinne hofft,

kann sein Ziel mit Devisentermingeschäftenamschnellsten

erreichen. Neben den

hohen Verlustrisiken birgt diese Art von

Spekulation neben dem Nervenkitzel

auch große Vorteile. Hier einige Beispiele:

►Die Handelsvolumina sind extrem

groß.

► DieKosten sind in der Regelvielgeringer

als bei anderen Anlageformen.

► Der Markt ist extrem liquide, Währungshandel

ist damit immer möglich.

► Gehandelt wirdansieben Tageninder

Woche rund umdie Uhr –zumindest irgendwo

inder Welt.

Doch es gibt immer wieder Kritik am spekulativen

Devisenhandel: So bezeichnete

Ex-Fernsehmoderator Ulrich Wickert dieses

Instrument als „gesellschaftsschädlich“.

Es müsse verboten werden. In der

Tatkönnen Devisenspekulanten gewaltige

Schäden anrichten: Das zeigtesich im

September 1992,während der sogenannten

„Pfund-Krise“. Mit einer massiven

Spekulation gegen das britische Pfund

brachte der US-amerikanische Finanzinvestor

George Soros das Europäische

Währungssystem (EWS) beinahe zum

Einsturz. Soros tauschte damals geliehene

Pfund massiv in andere europäische

Währungen, hauptsächlich in Deutsche

Mark und in den französische Franc, um.

Doch Devisen sind nicht nur für Spekulationen

geeignet, sondern auch für Arbitrage-Geschäfte.

Während der Spekulant

versucht, Kursunterschiede innerhalb

eines bestimmten Zeitraums auszunutzen,

ist die Arbitrageauf die Ausnutzung

von Kursunterschieden zu einem bestimmten

Zeitpunkt an verschiedenen

geografischen Orten angelegt.

Für alle Devisengeschäft gilt das, was

letztlich für alle Geldgeschäfte gilt:

„Nicht alle Eier in einenKorb legen“, hatte

Harry Markowitz, der Erfinder der

Streuungstheorie, bereits in den 50er

Jahren des 20. Jahrhunderts formuliert–

alle empirischen Untersuchungen gaben

ihm bislang recht und der gesunde Menschenverstand

ohnehin.

Jürgen Stilling

Stephan Dröge,

Freiberuflerbetreuer,

Sparkasse Münsterland Ost.

Dr. med. Jens Quakernack,

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GELD &GESCHÄFT 19

Demnächst mit der

EC-Karte zum Pferdekauf?

Die Bargeld-Obergrenze könnte den traditionellen Handel mit Handschlag verdrängen. Dabei ist nicht

einmal erwiesen, dass Ganoven sich von einer Regulierung abschrecken lassen würden.

Man stelle sich vor, man möchte

beim westfälischen Pferdezüchter

des Vertrauens ein Pferd erwerben.

In der traditionsbewussten Welt des

Pferdehandels läuft dieses Geschäft

nicht grundlegend anders ab als

noch vor einigen Jahrzehnten. Nach

dem Proberitt handeltman den Kaufpreis

aus. Wenn dann noch die tierärztliche

Untersuchung die Gesundheit

des Tieres belegt, machen Pferdebesitzer

und Käufer das Geschäft

amtlich –per Handschlag. Bei Abholung

des Pferdes übergibt man die

abgesprochene Summe in bar und erhält

dafür den die Eigentumsurkunde,

quasi den „hippologischen Fahrzeugbrief“.

Doch dieses simple Konzept

könnte schon bald vor dem Aus

stehen, wenn eine Obergrenze für

Bargeldzahlungen in Deutschland

durchgesetzt wird.

„Die überwiegende Zahl der Pferdeverkäufe

wird immer noch in

bar abgewickelt.“

Rolf Schettler, Vorsitzender der Fachgruppe Fahren

im Deutschen Reiter- und Fahrerverband

Eine solche Barzahlungs-

Grenze ist nach den Plänen

des Bundesfinanzministeriums

aktuell im Gespräch.

Die Begründung: Sie soll Terrorismusfinanzierung,

Geldwäsche oder

auch Schwarzarbeit und kriminelle Machenschaften

erschweren.

Von der Regelung wären aber nicht nur

potenzielle Straftäter betroffen. Besonders

sogenannte „Bargeld-Branchen“, in

denen die Barzahlungeine wichtigeRolle

spielt, müssten die Konsequenzen tragen.

Dazu zähltneben Gastronomie und Taxiunternehmen

auch der Pferdehandel.

Statt des traditionellen Handschlags

müsste man auf Rechnungen, Schecks

oder elektronische Zahlarten ausweichen.

Das Westfälische Pferdestammbuch in

Münster-Handorf hat den Kurswechsel

bereits erkannt. Bei Elite-Auktionen verkauft

der Verband regelmäßig Pferde.

Die Preise reichenvon 5000 Eurobis hin

zu Millionenbeträgen. Man ist geübt im

Geschäft mit

internationaler

Kundschaft. Birte

Haarmeyer, Sprecherin

des Westfälischen

Pferdestammbuchs,

sagt, dass man in

Zahlungssachen

schon längst die

Zeichen der Zeit

begriffen habe. „Die Obergrenze für Barzahlung

würde nur Einzelfälle betreffen.

Grundsätzlich werden immer öfter Rechnungen

ausgestellt“, erklärt Haarmeyer.

„Große Änderungen infolge einer solchen

Regelung wären also kaum spürbar.“

Wenn überhaupt würden nur ausländische

Kunden von der Bargeld-Obergrenze

beeinflusst, da eine Barzahlung

schneller abläuft und weniger bürokratischen

Aufwand einschließt.

Dieser Wandel bildet aber allem Anschein

nach nicht den Alltag des Pferdehandels

ab. Rolf Schettler, Vorsitzender

der Fachgruppe Fahren im Deutschen

Reiter- und Fahrerverband (DRFV),

bringt die Lage auf den Punkt: „Die Zahl

der Auktionsverkäufe ist gemessen am

Gesamtmarkt gering“, sagte der Pferdemann,

der sich der Zucht und Ausbildung

talentierter Sportpferde verschrieben

hat. „Die überwiegende Zahl der Pferdeverkäufewirdimmer

noch in bar abgewickelt.“

Man könne hier voneiner „Besonderheit

dieser speziellen Geschäftssituation“

sprechen, denn ein Pferd sei als

Lebewesen ein ganz außergewöhnlicher

Hand drauf! Mit dem obligatorischen Handschlag werden auch heute noch in vielen Bargeld-Branchen die Geschäfte besiegelt. Experten fällt es schwer, sich

zum Beispiel einen Pferdehandel ohne Bargeld vorzustellen.

Kaufgegenstand. Allein schon die Phase

zwischen der Kaufeinwilligung und dem

Zahlungseingang wäre problematisch:

Was, wenn sich das Pferd innerhalb dieser

zwei oder drei Tage verletzt? Die Barzahlung

bietet Käufern und Verkäufern

daher nachwie vordie größteSicherheit

bei der Abwicklung des sensiblen Geschäfts.

Eine Alternativeist kaum denkbar: Möglichkeiten

wie elektronische Kartenleser,

Online-Bezahlplattformen oder das Lastschriftverfahren

durch automatisch generierte

Smartphone-Codes mögen in

der Theorie gut klingen. Vonder Realität

des Pferdehandels wären solche Verfahren

aber ganz weit entfernt.

Es bleibt die Frage nach dem Nutzen

einer Bargeld-Obergrenze. Diese verfolgt

vorallem ein Ziel: Illegale Geschäfteund

den Fluss von Schwarzgeld zu unterbinden.

Schwarze Schafe gibt es überall,

doch natürlich ist es nicht gerechtfertigt,

gleich den gesamten Pferdehandel unter

Generalverdacht zu stellen. Darüber hinaus

belegen internationale Beispiele,

dass elektronische Zahlartenlängst nicht

das Ende allen Übels bedeuten. Italien etwa

kann seit Einführung der Bargeld-

Obergrenze kaum einen Rückgang an

Korruption verbuchen. Dies belegt eine

im Januar 2016 veröffentlichteStudie zur

allgemeinen Korruptionswahrnehmung

von Transparency International.

Letztlich würde die Einführung der Bargeld-Obergrenzealle

Personen betreffen,

die am Handel mit dem „Produkt Pferd“

beteiligt sind. Insbesonderedie Verbände

reagieren bereits aufden sich verändernden

Zeitgeist und bieten alternativeZahlweisen

an. Schlussendlich bekämen jedoch

vor allem die regionalen Züchter –

und diese sind für Deutschland als „Pferdeland“

unverzichtbar –die Auswirkungender

Maßnahme zu spüren. In Zukunft

heißt es dann unter Umständen nicht

mehr: Probe reiten, Ankaufsuntersuchung,

Barzahlung und Mitnahme.Stattdessen

könntewomöglich auch der Züchter

von nebenan schon bald den elektronischen

Kartenleser zücken. Natürlich

erst nach dem obligatorischen Handschlag.

Kristina Sehr

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20 GELD &

Vom leisen Murmeln bis

zum Vogelgezwitscher

Ein ausgeklügeltes Soundsystem schafft sogar in großen Kundenhallen ein Stück Privatsphäre. In

Lengerich sorgt die Sparkasse mit einer natürlichen Klangmischung für angenehme Ruhe.

Sound ersetzt Mauern: In der offenen Kundenhalle der Stadtsparkasse Lengerich sorgt ein ausgeklügeltes und kaum sichtbares Soundsystem für Diskretion.

Eine offene Atmosphäre in einer

Bankfiliale ist schön und gut –aber

wie sieht‘s mit der Diskretion aus?

Damit kein anderer zuhören kann,

wenn Kunde und Bankberater über

Zinsen feilschen und Schulden verhandeln,

setzt die Stadtsparkasse

Lengerich auf „Soundduschen“, auf

dezente Beschallung ...

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Leise Klänge–nur werkonzentriert

lauscht, hört sie wirklich.

Fast wie Musik. Ist das ein

Wasserplätschern oder doch

eher Vogelgezwitscher? Egal,

Hauptsache gemütlich. Einfach zurücklehnen

im Polster und vor sich hinträumen.

Und das auf dem erhöhten Podest

des Wartebereichs –öffentlich, mitten in

der Schalterhalle. Obwohl: „Schalter“

gibt es in dieser Halle nicht –keinen Tresen.

Es sind Klänge, die einzelnen Bereiche

in der Stadtsparkasse Lengerich trennen.

Sound ersetzt Mauern.

„Wir haben uns beim Umbau 2010 bewusst

für ein offenes, einladendes Konzept

entschieden“, sagt Max Mews, Vorstandsmitglied

der Stadtsparkasse Lengerich.

Die freundliche, offene Architektur

kommt bei den Kunden auch prima

an. Nur, dass es zuweilen den Wunsch

nach ein wenig mehr Diskretion bei der

Beratung gab. Offen und doch diskret,

wie soll das gehen? Indem nichts als

Klang die Wände ersetzt.

„Wir haben mit ausdifferenzierten Klangkonzeptionen

drei verschiedene Bereiche

geschaffen, in denen sich Kunden aufhalten“,sagt

Stephan Vincent Nölke, dessen

Comevis GmbH &Co. KG aus Köln solche

Soundkonzepte entwickelt – zum Beispiel

auch für die Deutsche Bahn AG.„Ich

kenne keine andere Sparkasse, die ein

solches Soundkonzept hat“, sagt Mews.

Das 2011 umgesetzte Projekt sei für die

Branche „ziemlich einmalig“, stimmt

Nölke zu.

Die ersteZone in Lengerich: der Wartebereich

mit dem Vogelgezwitscher. „Die

Musik dazwischen hat einen Rhythmus

Zufrieden mit dem klingenden Ergebnis: Vorstandsmitglied Max Mews (r.) und Projektleiter

Gunnar Schaer.

Fotos: Wilfried Gerharz

von80Beats per Minute–das entspricht

so ziemlich der Herzfrequenz“, erklärt

der Sound-Spezialist. Was könnte angenehmer

sein als der Takt des Lebens?

Zweite Zone: die Beratungsecken in der

Halle. Hier scheint es leise zu murmeln.

Gesprächsfetzen hängen im Raum. „Wir

haben die natürlichen Geräusche im

Raum aufgenommen, verfremdet und

spielen dieses Grundrauschen mit

Soundduschen über den Beratungsplätzen

wieder ein“, erklärt Nölke. „Die Klänge

lehnen sich an Gespräche an, aber einzelne

Worte werden Sie nicht erkennen

können“, sagt Mews.

Es entsteht etwas wie der dezenteKlangteppich

in einem guten Café. An Kaffeehaustischen

wird traditionell Privatestes

besprochen –„in aller Stille“, mitten im

allgemeinen Geplausche und Geschirrklappern.

Und sehr gemütlich. So ähnlich

ist der Eindruck in Lengerich –nur ohne

Kaffeeduft.

Warum muss es der Original-Klang aus

der Sparkasse sein, reicht nichtirgendeine

murmelnde Sounddatei? Nölke lacht.

„Das Gehör ist einer unserer wichtigsten

Sinne: Sie würden merken, wenn der

Klang nicht wirklich aus dem Raum

stammt.“

Vorne im Eingangsbereich, der dritten

Zone, läuft so etwas wie Musik. Sehr dezent,

eher kurze Tonfolgen alsganze Melodien.

Von „Compilations“ spricht Nölke.„DieLautstärkeist

programmiert“, erklärt

Gunnar Schaer,der das Projekt vonseiten

der Stadtsparkasse betreut hat. Je

nach Tageszeit –und der dann üblichen

Besucherzahl –wird der Geräuschpegel

automatisch hinauf- und heruntergefahren.

Auch spätnachts soll im Servicebereich

am Geldautomaten niemandvorm Klang

der eigenen Schritte erschrecken. Nölke:

„Sie nehmen den Klang kaum wahr,

schon gar nicht störend –aber er wirkt.“

Er schafft Atmosphäre. Keine heiligeHalle,

aber einen angenehmer Raum, der zu

einer gewissen Rücksichtnahme anregt.

Wichtig, denn der SB-Bereich ist 24 Stunden

am Tagzugänglich.

Probleme gebe es kaum, bestätigt Mews.

Und das nicht allein wegen der Video-

Überwachung. Der Ton macht im Umgang

eben die Musik –imZweifel auch in

der Sparkasse. Martin Ellerich


GESCHÄFT

21

Gesetzgeber nimmt

es ganz genau

Fehler in einer Rechnung können zu erheblichen steuerlichen Nachteilen

führen. Für den digitalen Weg gelten besondere Aufbewahrungsvorschriften.

Rechnungen haben eine wichtigeBedeutung

im Wirtschaftsverkehr. Neben

einer zivil- und handelsrechtlichen

Nachweisfunktion wird mit ihnen

auch ertragsteuerlich der Nachweis

von Einnahmen und Ausgaben

erbracht. Einen besonderen Stellenwert

hat die Rechnung im Umsatzsteuerrecht,

weil dort Fehler zu erheblichen

steuerlichen Nachteilen

sowohl bei dem leistenden Unternehmer

als auch dem Leistungsempfänger

führen können. Um typische

Fehlerquellen zu vermeiden, gibt die

Steuerberaterkammer Westfalen-

LippeinMünster exklusiv für unsere

Wirtschaftszeitung Tipps fürdie korrekte

Rechnungstellung.

Eine Rechnung istjedes Dokument,

mit dem über eine Lieferung

oder sonstigeLeistung

abgerechnet wird. Dabei ist

es unerheblich, ob das fragliche

Dokument auch als Rechnung bezeichnet

wird. Unter Umständen kann es

sich auch um Verträge (zum Beispiel

Kauf- oder Mietverträge), Kassenbons,

Quittungen und andere Schriftstücke

handeln, mit denen Leistungen abgerechnet

werden. Keine Rechnungen in

diesem Sinne sind zum Beispiel Mahnungen.

Eine Rechnung muss auf Papier ausgestellt

sein oder kann vorbehaltlich der Zustimmung

des Empfängers elektronisch

übermittelt werden. Jedoch gelten bei

elektronisch übertragenen Rechnungen

besondere Aufbewahrungsvorschriften

für den Rechnungsempfänger. Sie sind

beispielsweise so zu archivieren, dass

nachträgliche Änderungen nicht vorgenommen

werden können. Das heißt, sie

sollten auf prüffähigen Datenträgern zur

Verfügung stehen. Eine Nichtbeachtung

dieser Aufbewahrungsvorschriften führt

zwar nicht automatisch zu einem Verlust

des Vorsteuerabzugs, kann aber eine

Ordnungswidrigkeit darstellen, die entsprechend

geahndet wird.

Grundsätzlich sind für alle Rechnungen

die allgemeinen Anforderungen nach §

14 Abs. 1 des Umsatzsteuergesetzes,

UStG, zu beachten. Demnach muss die

Echtheit der Rechnung ebenso gewährleistet

werden wie die Unversehrtheit

ihres Inhalts und die Lesbarkeit. Wiediese

Parameter sichergestellt werden, legt

jeder Unternehmer selbst fest. Das kann

beispielsweise durch ein innerbetriebliches

Kontrollverfahren realisiert werden,

welches einen verlässlichen Prüf-Pfad

zwischen Rechnung und Leistung

schafft. Insbesondere ist dabei zu kontrollieren,

ob die abgerechnete Leistung

auch tatsächlich erbracht wurde, ob Umfang

und Qualität der Ausführung den

Angaben auf der Rechnung entsprechen

und ob der Rechnungsaussteller sowie

seine Kontoverbindung korrekt angegeben

sind.

Auch inhaltlich muss eine Rechnung den

Vorgaben des UStG entsprechen, da sich

sonst sowohl für den leistenden Unternehmer

als auch für den Leistungsempfänger

unangenehme Rechtsfolgen ergeben

können, die mit Bußgeldern bis zu

5000 Euro geahndet werden können. So

gehören grundsätzlich auf eine korrekte

Rechnung dervollständigeName und die

Anschrift des leistenden Unternehmers

und des Leistungsempfängers. Deren eindeutigeIdentifizierung

ist Voraussetzung

für die weitere steuerrechtliche Behandlung

der Geschäftsvorgänge. Weiterhin

muss das leistende Unternehmen seine

Steuernummer und/oder seine Umsatzsteueridentifikationsnummer

(USt-

IdNr.) angeben, um den Vorsteuerabzug

geltend zu machen. In der Rechnung

muss auch das Ausstellungsdatum angegeben

sein. Des Weiteren muss sie zwecks

unstrittiger Identifizierung eine fortlaufende,

einmalig vergebene Rechnungsnummer

enthalten. Wichtig ist außerdem

die Menge und Bezeichnung der

Leistung, um die Richtigkeit der ausgestellten

Rechnung überprüfen zu können.

Solche Angaben erleichtern es auch

dem Rechnungsempfänger, den Nachweis

über die Zuordnung der erhaltenen

Leistung zu seinem Unternehmen und

Genau hinschauen: Bei der Rechnungsstellung gelten feste Regeln.

Foto: BStBK/Rafalzyk

die Übereinstimmung mit der Auftragserteilung

zu dokumentieren. Außerdem

muss in einer Rechnung der Zeitpunkt

der Leistungserbringung angegeben werden,

und zwar so exakt wie möglich, also

nach Tag, Monat und Jahr. Eine Rechnung

muss das Entgelt enthalten, das der

Leistungsempfänger für die erhaltene

Leistungschuldet. Dies stellt in der Regel

denNettobetrag ohne Umsatzsteuer dar,

die gesondert auszuweisen ist. Wird in

der Rechnung jedoch ein Bruttobetrag

angegeben, muss aus diesem die Umsatzsteuer

herausgerechnet werden und betragsmäßig

erkennbar sein. Eine Ausnahme

besteht lediglich bei Kleinbetragsrechnungen

bis 150Euro. Hier gelten verringerte

Rechnungsanforderungen. Zum

Beispiel kann der Gesamtbetrag inklusive

der darin enthaltenen Umsatzsteuer als

Ganzes ausgewiesen werden. Besonderheiten

gelten auch bei Kleinunternehmern.

Hier wirdgrundsätzlich keine Umsatzsteuer

erhoben. Aber Achtung, auch

die Rechnung eines Kleinunternehmers,

der ausschließlich über Umsätze ohne

Ausweis vonUmsatzsteuer abrechnet, erfordert

die vollständigen Rechnungspflichtangaben.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Anforderungen

korrekter Rechnungsstellung

mit einem Steuerprofi zu besprechen.

Solche Experten sind zu finden im

Steuerberater-Suchdienst unter:

www.stbk-westfalen-lippe.de

++TERMINE++TERMINE++

3. Mai: Gründerstammtisch: Die

Befähigung zur Unternehmenspersönlichkeit,

Wirtschaftsförderung,

19 –21Uhr, Stadtweinhaus,

Prinzipalmarkt, Münster

10. Mai 2016: Umsetzung der ISO

9001:2015, 17 –19Uhr, IHK Nord

Westfalen, Sentmaringer Weg 61,

Münster

12. Mai 2016: Mit Kosten Steuern

sparen, Existenzgründerworkshop,

Wirtschaftsförderungs- und

Entwicklungsgesellschaft Steinfurt,

16 –18Uhr, GRIPS III, Am

Campus 2, Steinfurt

18. Mai 2016: Strategie 2021 -

Nord Westfalens 3. IT-Kongress,

IT-Forum Nord Westfalen, 9–18

Uhr, Engbers Speicher 10, An den

Speichern 10, Münster

19. Mai 2016: Industriesteuerungen

im Visier der Hacker, gfw –

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

im Kreis Warendorf, 17.30 –

19 Uhr, Hammelmann GmbH,

Carl-Zeiss-Straße 6-8, Oelde

21./22. Mai 2016: Jobmesse Münsterland,

Sa. 10 –16Uhr, So. 11 –

17 Uhr, Messe- und Congress-

Centrum Halle Münsterland,

Münster

24. Mai 2016: Additive Fertigung

aus Metallwerkstoffen, Wirtschaftsförderung

Kreis Coesfeld,

17 –19Uhr, Kreishandwerkerschaft

Coesfeld, Borkener Straße

1, Coesfeld

2. Juni 2016: IT-Security: Was

Unternehmen wissen müssen, gfw

–Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

im Kreis Warendorf, 17.30

–19Uhr, hygi.de, Otto-Diehls-Str.

13-17, Telgte

7. Juni 2016: Hidden Champions –

Die MINT-Berufe als Zukunftschance,

Forum der Wirtschaftsinitiative

Münster (WIN), ab 16.30

Uhr, Engers Speicher 10, An den

Speichern 10, Münster

30. Juni 2016: 6. Azubi-Speed-Dating

der IHK Nord Westfalen, 9–

15 Uhr, Messe- und Congress-

Centrum Halle Münsterland

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Umfeld.

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HANDELSREGISTER

STADT MÜNSTER

NEUEINTRAGUNGEN

HR B15990 Abendröte UG (haftungsbeschränkt), Grüne Gasse 10, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung und Organisation von sämtlichen Belangen älterer Menschen, wie Abrechnungen mit

Ärzten, Kranken- und Pflegeversicherungen, Verträge mit ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen, sowie

Beantragung und Bearbeitung von Sozialleistungen und Vornahme von Bankgeschäften. Stammkapital: 1000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Dr.Silvia Pauls,Staufen im Breisgau. 17. 3. 2016

HR B15970 Al Houda UG (haftungsbeschränkt), Steinfurter Str. 140, 48149 Münster. Gegenstaned des Unternehmens

ist der Import und Export und Großhandel mit Natursteinen Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v.

§181: Riad Khaled El Ali, Münster. 7.3.2016

HR B15984 Area Four Industries Germany GmbH, Johann-Krane-Weg 27, 48149 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist die Forschung und Entwicklung sowie der Vertrieb von Tragwerken, Podesten, nicht-permanenten

Dachkonstruktionen und von damit im Zusammenhang stehenden Produkten und die Erbringung der damit im

Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, soweit solche Tätigkeiten keiner besonderen Genehmigung bedürfen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Frantisek Zykan, Rondnice nad Labem (CZ); Geschäftsf.befreit

v. §181: Michael Daubner,Stuttgart. 14. 3. 2016

HR A10175 ElektroBaackmann GmbH &Co. KG, Gartenstiege 3, 48161 Münster. Handel mit Elektroartikeln aller

Art, Durchführung von Elektroinstallationsarbeiten aller Art und Planungen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung

und artverwandte Tätigkeiten. Haft. Ges.: NBJ Verwaltungsgesellschaft mbH, Münster. 17.12.2015

HR B15980 BEUSE Security UG (haftungsbeschränkt), Albachtener Str. 86, 48163 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist das Bewachungsgewerbe mit Objekt- und Personenschutz. Stammkapital: 300,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Andreas Beuse,Münster. 11. 3. 2016

HR B15988 BKKB Unternehmensberatungs UG (haftungsbeschränkt), Rektoratsweg 36, 48159 Münster.

Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen, sowie die Vermittlung und

Koordinierung sonstiger Beratungsdienstleistungen jeglicher Art, sofern gesetzliche Bestimmungen nicht entgegenstehen.

Stammkapital: 1.600,– EUR. Geschäftsführer: Karsten Bauermeister,Münster; Geschäftsführer: Konrad Kluczka,

Münster; Geschäftsführer: Dr. Dirk Keller, Rechtsanwalt, Münster; Geschäftsführer: Frank Friedhelm Bauer, Münster.

16. 3. 2016

HR A10222 Bodoo Im- und Export e.K., An der Meerwiese 16, 48157 Münster. Gegenstand des Geschäfts ist der

Im- und Export mit elektronischen Artikeln und verpackten Lebensmitteln. Inhaber: Bismark Quayson, Münster.

26. 2. 2016

HR B16000 D-partments GmbH, Rothenburg 14–16, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

An- und Vermietung von Wohnungen sowie die Verwaltung, der Erwerb und die Veräußerung von Immobilien. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Delia Friederichs,Münster. 23. 3. 2016

HR B15940 Der Friese –Handwerkerservice Münsterland UG (haftungsbeschränkt), Im Hagenfeld 80,

48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Handwerkerleistungen im Rahmen des zulassungsfreien

Handwerks sowie von Hausmeisterdiensten Stammkapital: 5.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181:

Andreas Emil Käufer,Münster. 16. 2. 2016

HR B15981 Design &Montage UG (haftungsbeschränkt), Hammer Str.281, 48153 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist der Vertrieb und die Montage von genormten Baufertigteilen und die Entwicklung und der Vertrieb

von Wohnideen sowie alle damit zusammenhängende Geschäfte Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181:

Jörg Kriens,Nordwalde. 11. 3. 2016

HR B15976 DHM Malerbetrieb GmbH, Kesslerweg 39, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Durchführung von Malerarbeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jens Liebe, Ahlen; Geschäftsführer:

Holger Brilhaus,Münster. 9.3.2016

HR B15977 DK Immobilien GmbH, Peppinghegeweg 8, 48167 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Anund

Verkauf von Immobilien sowie die Projektierung, Herstellung und Sanierung von Gebäuden. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dmitriy Kuzmin, Münster. 10. 3. 2016

HR A10237 enveko-metering Ltd. &Co. KG, Im Derdel 13a, 48161 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit elektrischen Messgeräten. Haft. Ges.: enveko-metering Verwaltung Limited, Birmingham/GB.

16. 3. 2016

HR B15971 EssSense Konzept GmbH, Willy-Brandt-Weg 13, 48155 Münster. Gegenstand der Gesellschaft ist die

Erstellung und Herausgabe von individuellen Ernährungskonzepten, insbes. zur Gewichtsreduktion/-erhaltung und

Verbesserung stoffwechselbedingter Gesundheitsstörungen. Stammkapital: 50.000,– EUR. Geschäftsführer: Roland

Klövekorn, Münster. 8.3.2016

HR B16006 Eucon Management Vermögensverwaltung-GmbH, Martin-Luther-King-Weg 2, 48155 Münster.

Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen und beteiligungsähnlichen

Rechten an anderen Unternehmen im Inund Ausland und die Erbringung von Managementdienstleistungen

gegenüber Unternehmen, an denen es unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist oder die vom gleichen Gesellschafter

beherrscht werden. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Stefan Margolis,München; Geschäftsführer:

Christian Stein, London (GB); Geschäftsf.befreit v. §181: Marcel Oosenbrugh, Berlin. 30. 3. 2016

HR B16002 Find and buy GmbH, Josef-Pieper-Str. 2,48149 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Entwicklung und Vermarktung von (elektronischen) Informationssystemen für den stationären Einzelhandel. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Maas,Dipl.-Ing., Münster. 24. 3. 2016

HR A10230 H. Gautzsch Münster S. Veltel GmbH &Co. KG, Dornierweg 12, 48155 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist der Vertrieb, Import und Export von Konsum- und Investitionsgütern –insbesondere elektrotechnischer

Produkte –sowie die Erstellung technischer Planungen. Haft. Ges.: H. Gautzsch Münster Verwaltungs-GmbH,

Münster. 3.3.2016

HR A10227 H. Gautzsch Osnabrück GmbH &Co. KG, Dornierweg 12, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der Vertrieb, Import und Export von Konsum- und Investitionsgütern –insbesondere elektrotechnischer

Produkte –sowie die Erstellung technischer Planungen. Haft. Ges.: H. Gautzsch Osnabrück Verwaltungs-GmbH,

Münster. 2.3.2016

HR A 10234 H. Gautzsch Recklinghausen GmbH & Co. KG, Dornierweg 12, 48155 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist der Vertrieb,Import- und Export von Konsum- und Investitionsgütern –insbesondere elektrotechnischer

Produkte –sowie die Erstellung technischer Planungen. Haft. Ges.: Hartmann Elektrogroßhandel Verwaltungs-

GmbH, Recklinghausen. 9. 3. 2016

HR A10238 Grün &Form e.K., Rosenstr. 4,48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines

Einzel- und Großhandels mit Keramik, Glas, Möbeln und Wohnaccessoires. Inhaber: Jörg Michael Caris, Münster.

17. 3. 2016

HR B15989 Grundbesitzgesellschaft Münster-Hiltrup mbH, Alter Steinweg 46, 48143 Münster. Der Gegenstand

des Unternehmens der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen,

Grundstücken und Immobilien, die Konzipierung, Förderung, Entwicklung und Betriebsführung von medizinischen

Einrichtungen jeglicher Art und die Beratung und Betreuung solcher Einrichtungen. Dies betrifft insbesondere

das Objekt Marktallee 11–13 in Münster-Hiltrup, welches erworben, zu einem Ärztezentrum umgebaut und

anschließend an einen oder mehrere Investoren veräußert werden soll. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Sven Berg, Münster. 17. 3. 2016

HR A10226 HomeCompany Münster OHG, Bergstr. 67, 48143 Münster. Gegenstand der Gesellschaft ist die

Vermittlung von möbliertem Wohnraum, der auf Zeit ver- bzw. gemietet wird. Pers. Haft. Ges.: Gerald Boß, Münster;

Pers.Haft. Ges.: Bruno Richter,Münster. 1.3.2016

HR B15969 iM-Lending GmbH, Heerdestr.11, 48149 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist das Vermieten,

Verleasen und die Finanzierung von Fahrzeugen sowie die Erbingung sonstiger Mobilitäts-Dienstleistungen Stammkapital:

50.000,– EUR. Geschäftsführer: Georg Hakvoort, Münster; Geschäftsführer: Frank Hakvoort, Siegburg.

7. 3. 2016

HR A10223 InfluencerDB Ads GmbH &CoKG, Mendelstr.11, 48149 Münster. Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere Erwerb,Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften sowie Vergabe von

Darlehen. Haft. Ges.: Silk &Salt Management GmbH, Münster. 26. 2. 2016

HR B15999 iXGate UG (haftungsbeschränkt), Krögerweg 10, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist das Erbringen von ITDienstleistungen und der Handel mit IT-Produkten. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Carsten Zieminski, Billerbeck. 23. 3. 2016

HR B15992 Janssen Management GmbH, Greta-Bünichmann-Str. 38, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Erbringung von Fach-/Personal- und Unternehmensberatungen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Karl Janssen, Münster. 18. 3. 2016

HR B15975 JKW Zweite Immobilien Verwaltungs-GmbH, Johann-Krane-Weg 6, 48149 Münster. Gegenstand

des Unternehmens ist der Erwerb,die Vermietung und die Verwaltung von eigenen Immobilien sowie die Beschaffung

und Verwendung von Geldvermögen, welches bei dem Erwerb von Immobilien Verwendung finden soll. Stammkapital:

35.000,– EUR. Geschäftsführer: Matthias Krämer,Münster. 9.3.2016

HR B15986 Max Kerssenbrock Kapitalgesellschaft mbH, Kanalstr.149, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb,die Verwaltung und Veräußerung eigenen Vermögens sowie das Halten von Beteiligungen und

die Übernahme der Geschäftsführung und die Beteiligung an der in Gründung befindlichen MGK GmbH &Co. KG als

Komplementärin, deren Gesellschaftszweck der Erwerb,die Verwaltung und Veräußerung eigenen Vermögens sowie das

Halten von Beteiligungen ist. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet

sind, diesen Zweck der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Maximilian Graf Korff,Bielefeld. 15. 3. 2016

HR B15973 Kingstar Event GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 7,48153 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Planung und Durchführung von Open-Air Veranstaltungen und Festivals.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Timo Birth, Münster. 8.3.2016

HR A10240 MGK GmbH &Co. KG, Kanalstr.149, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb,

die Verwaltung und Veräußerung eigenen Vermögens sowie das Halten von Beteiligungen. Haft. Ges.: Max Kerssenbrock

Kapitalgesellschaft mbH, Münster. 18. 3. 2016

HR A10228 Günther Neumüller Reinigungsunternehmen e.K., Inhaber Josef Kamphus, Schulte-Bernd-Str.

28, 48161 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die Gebäudereinigung und haushaltsnahe Dienstleistungen.

Inhaber: Josef Kamphus,Nottuln. 2. 3. 2016

HR B15381 Power-Factor Engineering UG (haftungsbeschränkt), Hohe Geest 106, 48165 Münster. Die

Elektroinstallation, Erstellung und Betreuung von mobilen elektrischen Anlagen. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Ulf Richter,Großenbrode. 6.2.2015

HR B15979 Prahlhans DESIGN UG (haftungsbeschränkt), Dyckburgstr. 65, 48155 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist das Design und der Vertrieb von Möbeln und weiteren Design- und Gebrauchsgegenständen. Die

Fertigung erfolgt ausschließlich bei Dritten, in handwerklichen Betrieben. Stammkapital: 3.000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Dörte Inken Marckhoff,Münster. 10. 3. 2016

HR B15963 Schulze Wenning Steuerberatungsgesellschaft mbH, Weseler Str. 111, 48151 Münster. Gegenstand

des Unternehmens sind die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen und die damit vereinbarten Tätigkeiten

gem. §33i.V.m. §57Abs.3StBerG.Tätigkeiten, die mit dem Beruf des Steuerberaters nicht vereinbar sind, insbesondere

gewerbliche Tätigkeiten i.S.v. §57 Abs. 4Nr. 1StBerG, sind ausgeschlossen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Claudia Schulze Wenning, Münster. 29. 2. 2016

HR B15974 Sudhoff Ventures GmbH, Kettelerstr.37, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist das Eingehen

und Halten von Beteiligungen sowie Vermögensverwaltung und Beratung. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Markus Sudhoff,Münster. 9.3.2016

HR B15962 Bücher Thöne GmbH, Dieckstr. 71, 48145 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel

mit Büchern und sonstigen Medien aller Art, sowohl über das Internet als auch über Einzelhandelsgeschäfte. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jens Havelberg, Lüneburg. 26. 2. 2016

HR A10233 Thomsen International Services e.K., An der Germania Brauerei 20, 48159 Münster. Handelsvertretungen

(Industrievertretungen) z. B. in dem Bereich der Metallindustrie Inhaber: Hans-Richard Thomsen,

Münster. 7.3.2016

HR B15964 TotalTex UG (haftungsbeschränkt), Reha-Mathel-Falk-Weg 6, 48153 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist die Planung, Erstellung und Vertrieb von Software fürWäschereien sowie die Beratung von Wäschereien

in jeder Hinsicht. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsführer: Andreas Meyer, Münster; Geschäftsführer:

Alexander Wildschütz, Münster. 2.3.2016

HR A10236 Wooden &Funny Toys GmbH &Co. KG, Uhlandstr.3,48161 Münster. Der Handel sowie Import und

Export mit Spielzeugen aller Art. Haft. Ges.: Rosch GmbH, Münster. 14. 3. 2016

INSOLVENZEN

AC Biogasanlage Gut Netzeband GmbH, 48155 Münster. Die Gesellschaft ist nach Ablehnung der Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 25. 2. 2016 –73IN40/15).

Gemäß §65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 17. 3. 2016

AGIVerwaltungsgesellschaft mbH, 48147 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 9. 3. 2016 –75IN51/15). Gemäß §65Absatz

1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 11. 3. 2016

AP Technologies GmbH, 48151 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 69/09) vom

4. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 8. 3. 2016

ATM Taxi- und Mietwagen GmbH, 48155 Münster. Die Gesellschaft ist nunmehr auch infolge Ablehnung der

Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 17. 2. 2016

–75IN50/15). Gemäß §65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 17. 3. 2016

cookandrock GmbH, 48153 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 1. 2. 2016 –81IN75/15). Gemäß §65Absatz 1Satz 3

GmbHG von Amts wegen eingetragen. 9. 2. 2016

Faunus Invest GmbH, 48151 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 70/09) vom

26. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 2. 3. 2016

Opticon Dental Graefe e.Kfr., 48165 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Duisburg (62 IN 146/15) vom

15. 3. 2016 ist über das Vermögen des Inhabers das Insolvenzverfahren eröffnet. 31. 3. 2016

Monitoring Force GmbH, 48143 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 82 IE 1/11) vom

29. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 3. 3. 2016

office & more GmbH, 48143 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 81 IN 34/08) vom

25. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 7. 3. 2016

römer motorsGmbH &Co. KG, 48163 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 70 IN 28/08) vom

11. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren nach Schlussverteilung aufgehoben. 17. 3. 2016

„cobau“ Heinrich B. Stöppler GmbH &Co. KG, 48161 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 1. 3. 2016 –85IN10/16).

Gemäß §143 Absatz 1Satz 3, §161 Absatz 2HGB von Amts wegen eingetragen. 7. 3. 2016

Time Travels and Communications Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), 48143 Münster.

Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (87 IN 78/10) vom 15. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren

eingestellt. 14. 3. 2016

KREIS BORKEN

NEUEINTRAGUNGEN

HR A8050 Daldrup Fenster GmbH &Co. KG, Max-Planck-Str. 3,48683 Ahaus. Die Herstellung und der Vertrieb

von Kunststoff-Fenstern und Türelementen sowie artverwandte Geschäfte. Haft. Ges.: Daldrup Fenster Beteiligungs-

GmbH, Ahaus. 7.3.2016

HR B16169 Daldrup Fenster Beteiligungs-GmbH, Max-Planck-Str. 3,48683 Ahaus. Beteiligung an anderen

Gesellschaften als Komplementärin, insbesondere ander Daldrup Fenster GmbH &Co. KG.Sie ist auch zur Beteiligung

an weiteren Gesellschaften im Inund Ausland sowie zu artverwandten Geschäften berechtigt. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Berthold Thesing, Heek. 2. 3. 2016

HR B16091 EM Verputz UG (haftungsbeschränkt), Windhuk 49a, 48683 Ahaus. Stuckateur- und Verputzarbeiten.

Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Zeliha Elibol, Ahaus. 13. 1. 2016

HR B16033 th Höltermann UG (haftungsbeschränkt), Im Garbrock 20, 48683 Ahaus. Durchführung von

Montagetätigkeiten sowie der Einbau von vorgefertigten Bauteilen. Stammkapital: 1.500,– EUR. Geschäftsf. befreit v.

§181: Silvia Christiane Höltermann, Ahaus. 17.12.2015

HR B16173 HW Kunststoff GmbH, Daimlerstr.16, 48683 Ahaus. Industrielle Ver- und Bearbeitung von Kunststoff

und Metall mit CNCMaschinen sowie sämtliche Tätigkeiten, die diesem Unternehmenszweck zu dienen geeignet

sind sowie artverwandte Geschäfte. Stammkapital: 100.000,– EUR. Geschäftsführer: Hendik Wissing, Ahaus;

Geschäftsführer: Felix Hemling, Ahaus. 7.3.2016

HR B16212 v. Kottwitz VPA GmbH, Münsterstr. 24, 48683 Ahaus. Die Projektplanung, Hausverwaltung und

Ausführungsbegleitung von Aus- und Umbauarbeiten von Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Hain-Oliver Borck Freiherr von Kottwitz, Hamburg. 24. 3. 2016

HR B16175 Minden –IVH GmbH, Eichenallee 82–88, 48683 Ahaus. Verwaltung, Vermietung und Verpachtung

sowie der Erwerb und die Veräußerung von Immobilien, u. a. in Minden. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Dominic Wilm Herbers,Ahaus. 9.3.2016

HR B16206 Roto Smeets Deutschland GmbH, von-Braun-Str.38A,48683 Ahaus. Die Übernahme von Offset- und

Tiefdruckaufträgen aller Art, die Produktion und der Vertrieb von Verlagserzeugnissen jeglicher Art, die Verwaltung und

Geschäftsführung von Gesellschaften, die im voranstehenden Sinn Verlagserzeugnisse und Werbemittel herausgeben,

produzieren und vertreiben sowie die Betätigung auf dem Gebiet des privaten Rundfunks und auf dem Gebiet sonstiger

elektronischer Medien. Stammkapital: 25.564,59 EUR. Geschäftsführer: Stephan Segbert, Ahaus. 22. 3. 2016

HR A8052 Windenergie Quantwick GmbH &Co. KG, Quantwick 15, 48683 Ahaus. Errichtung und Betrieb einer

oder mehrerer Windenergieanlagen zur Erzeugung und Lieferung von regenerativer Energie und Veräußerung an Energieversorgungsunternehmen

oder sonstige Abnehmer sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten. Haft. Ges.: Windenergie

Quantwick Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Ahaus. 11. 3. 2016

HR B16160 Windenergie Quantwick Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Quantwick 15,

48683 Ahaus. Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei Personengesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin (Komplementärin) an der Windenergie Quantwick GmbH &Co. KG in Ahaus sowie alle damit

in Zusammenhang stehenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte. Stammkapital: 26.400,– EUR.

Geschäftsführer: Reinhard Benneker,Ahaus; Geschäftsführer: Stefan Hemker,Ahaus. 2.3.2016

HR A8042 CE Bau GmbH &Co. KG –Bauträger, Reiherstr. 116, 46395 Bocholt. Konzeptionierung, Planung

und Ausführung von Bauwerken jeglicher Art als Gesamtkonzeptberater (Generalunternehmer, Generalübernehmer

und Bauträger), ggf.inklusive Grundstückserwerb.Haft. Ges.: CE Bau Verwaltungs-GmbH, Bocholt. 26. 2. 2016

HR B 16199 DATA.SCIENCE.CONSULTLING UG (haftungsbeschränkt), Schaffeldstr. 93, 46395 Bocholt.

Dienstleistungen, insbesondere Beratung, auf dem Gebiet der Social Media und der Markenführung. Stammkapital:

500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Ralf Hermann Lensing, Bocholt. 17. 3. 2016

HR A8057 Erlenbach Center GmbH &Co. KG, Dinxperloer Str. 18–20, 46399 Bocholt. Der Erwerb, die Verwaltung,

langfristige Vermietung und Verpachtung eigener Gewerbeobjekte,Verwaltungsgebäude sowie Geschäftshäuser.

Außerdem ist die Gesellschaft berechtigt, eigenes Kapitalvermögen zu verwalten. Handwerkliche Tätigkeiten werden

nicht ausgeübt bzw. werden Dritten in Auftrag gegeben. Haft. Ges.: Krause-Ten Brinke Verwaltungs-GmbH,

Bocholt. 21. 3. 2016

HR B16213 Fulino GmbH, Schlavenhorst 88a, 46395 Bocholt. Anbieten von Fulfillment eCommerce-Dienstleistungen

und Bereitstellung von Full-Service-Lösungen für den Online-Handel, Beratung von Kunden, die ihre Produkte und

Dienstleistungen im Online-Handel bewerben und/oder vertreiben möchten, Entwicklung, Integration und Betreiben

von Online-Shops, Online-Marketing, IT-Lösungen für die Integration von Systemen, eCommerce-Beratung sowie alle

mit den vorstehenden Unternehmensgegenständen in Zusammenhang stehenden Logistik-, Retouren-Managementund

Finanzdienstleistungen und Kundenservice. Stammkapital: 100.000,– EUR. Geschäftsführer: Maximilian Löhr,

Bocholt. 24. 3. 2016

HR B16190 InnoSeller GmbH, Am Busskolk 47, 46395 Bocholt. Der Import und Export sowie der Vertrieb von Waren

aller Art sowie die Firmenberatung und Firmenbetreuung zwecks Knüpfung von Handelskontakten zwischen Firmen im

europäischen und asiatischen Raum. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dong Mei, Bocholt. 15. 3. 2016

HR B16176 Nöthe Photovoltaik UG (haftungsbeschränkt), Up’m Höwel 18, 46399 Bocholt. Betreiben einer

Photovoltaikanlage.Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Meinolf Nöthe,Bocholt. 10. 3. 2016

HR A8016 Josef Terwege,Malermeister,Inhaber Klaus Terwege e.K., Grüner Weg48, 46395 Bocholt. Malerbetrieb.Inhaber:

Klaus Terwege,Bocholt. 28. 1. 2016

HR A8054 JGV Maschinen u. Transporte GmbH &Co. KG, Burdarper Weg 6,46325 Borken. Vermietung von

Maschinen und Fahrzeugen, ggf. mit Bedienpersonal, Handel mit Baustoffen, Aufbereitung von und Handel mit Bauschutt,

Durchführung von Transporten aller Art. Haft. Ges.: MGV-Verwaltungs GmbH, Borken. 11. 3. 2016

HR B16166 KMH-Design GmbH, Otto-Hahn-Str.27, 46325 Borken. Die Herstellung von Fahrzeugdesign und Flüssigfolierung

von Fahrzeugen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Alexander Alke, Borken. 2. 3. 2016

HR B16211 Stückmann Verwaltungs-GmbH, Matthias-Grünewald-Weg 1, 46325 Borken. Der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften

und/oder bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin an der Stückmann Beratungsgesellschaft mbH &Co. KG. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Michael Stückmann, Borken. 24. 3. 2016

HR A8047 Gohsen Immobilien GmbH &Co. KG, Bahnhofstr. 13, 48712 Gescher. Vermittlung und Verwaltung

von Immobilien. Haft. Ges.:Gohsen Verwaltungs-GmbH, Gescher. 1.3.2016

HR B16165 Masterwood Deutschland GmbH, Schildarpstr.16, 48712 Gescher. Der Handel mit Maschinen und

Zubehöraller Art. Der Gesellschaft ist jede Betätigung gestattet, die geeignet ist, mittelbar oder unmittelbar den Zweck

des Unternehmens zu fördern. Sie kann sich an anderen Unternehmen der gleichen oder ähnlichen Branche beteiligen,

und zwar mit und ohne Übernahme einer Komplementärstellung. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Winfried Stienen, Gescher. 2.3.2016

HR A8044 Stromnetzgesellschaft Gescher GmbH &Co. KG, Inselstr.5,48712 Gescher. Betrieb,Instandhaltung

und Ausbau des örtlichen Stromverteilnetzes in der Stadt Gescher. Haft. Ges.: Stromnetzgesellschaft Gescher

Verwaltung GmbH, Gescher. 29. 2. 2016

HR A8051 W. H. Gescher Immobilien GmbH &Co. KG, Stockheimstr. 9,48712 Gescher. Der Gegenstand

des Unternehmens besteht in dem Erwerb und Besitz sowie in der Bewirtschaftung, Verwaltung und Verwertung

ausschließlich eigenen Vermögens (z. B. Immobilien, Geld, Wertpapiere, Mobilien, Gesellschaftsbeteiligungen) und in

der Verwaltung dieses Eigenvermögens ausschließlich im eigenen Namen und füreigene Rechnung. Die Gesellschaft ist

berechtigt, gewerblich tätig zu werden, also gewerbliche Einkünfte zu erzielen, insbesondere Vermögensanlagen durchzuführen,

die zu gewerblichen Einkünften führen. Bei der Verfolgung des Gesellschaftszweckes dürfen also die Grenzen

einer reinen vermögensverwaltenden Tätigkeit überschritten werden. Haft. Ges.: W. H. Immobilienverwaltungs-GmbH,

Gescher. 10. 3. 2016

HR B16209 EMB Eper Metallbau GmbH, Vennstr.26, 48599 Gronau (Westf.). Das Führen eines Metallbauunternehmens

als Handwerksbetrieb und der Handel mit dem Metallbauunternehmen zuzurechnenden Gegenständen

und Zubehörteilen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Heinrich Leuders,Gronau (Westf.); Geschäftsführer:

Reinhard Kernebeck, Gronau (Westf.). 22. 3. 2016

HR B16185 Helfer Baumarkt GmbH, Düppelstr.3,48599 Gronau (Westf.). Der Handel mit Baumarkt- und Heimwerkerartikeln

aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ralf Helfer, Gronau (Westf.); Geschäftsführer:

Matthias Heiermeier,Münster. 14. 3. 2016

HR B16189 Hoff Oldenburg GmbH, Bahnhofstr.36, 48599 Gronau (Westf.). Der Erwerb von Grundstücken, deren

Projektierung und Verkauf sowie das Bauträgergeschäft, insbesondere inBezug auf Immobilien in Oldenburg. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ingo Hoff,Gronau (Westf.). 15. 3. 2016

HR B16201 Motro GmbH, Schulstr. 6,48599 Gronau (Westf.). Der Groß- und Einzelhandel, An- und Verkauf mit

Textilien, Spielwaren und Haushaltsartikeln. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck

unmittelbar oder mittelbar dienen können, und/oder mit ihm im Zusammenhang stehende Aufgaben übernehmen.

Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Faisal Abdullah, Gronau (Westf.). 18. 3. 2016

HR B15940 Qron GmbH, Gildehauser Str.2,48599 Gronau (Westf.). Die Betreuung und Ausführung von Projekten

sowie die Beratung und Begleitung bei der Installation von Glasfaserleitungsnetzen für private Abnehmer sowie der

Verkauf von hiermit verbundenen Produkten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jozef Johannes Marinus

Jansman, PZ Haarle. 3.11.2015

HR B16194 Der Sonnevogel GmbH, Eper Str. 16–18, 48599 Gronau (Westf.). Die Übernahme von Komplementärstellung

in noch zu errichtenden Kommanditgesellschaften sowie die Errichtung und der Betrieb von Anlagen für

erneuerbare Energien Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Gerrit Jan Broeze,Vriezenveen/NL; Geschäftsführer:

Arie Wingelaar,XAWoubrugge (NL). 15. 3. 2016

HR B16170 Facharbeiterzentrum Münsterland GmbH, Benzstr. 19, 48619 Heek. Die gewerbsmäßige Überlassung

und die Arbeitsvermittlung auf der Basis und im Rahmen behördlicher Erlaubnis und sämtliche damit in

Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Christian Moskwa,

Rosendahl. 4. 3. 2016

HR B16197 B.T. Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt), Brinker Esch 13, 48619 Heek. Erwerb und Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der B.T. UG (haftungsbeschränkt)

&Co. KG, die das Einbringen von Putzarbeiten aller Art zum Gegenstand hat. Stammkapital: 100,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Britta Tesker,Heek. 17. 3. 2016

HR B16214 Brüninghoff Hybridbau Beratungs-GmbH, Industriestr. 14, 46359 Heiden. Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften und deren betriebswirtschaftliche Beratung, sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei diesen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Sven Brüninghoff,Heiden. 24. 3. 2016

HR A8048 Bürgerwindpark A31Hohe Mark GmbH &Co. KG, Leblicher Str.25, 46359 Heiden. Errichtung und

der Betrieb einer oder mehrerer Windenergieanlagen zur Erzeugung und Lieferung von regenerativer Energie und

Veräußerung an Energieversorgungsunternehmen oder sonstige Abnehmer sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten.

Haft. Ges.: Bürgerwindpark A31Hohe Mark Verwaltungs-GmbH, Heiden. 4. 3. 2016

HR B16162 Bürgerwindpark A31Hohe Mark Verwaltungs-GmbH, Leblicher Str. 25, 46359 Heiden. Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei diesen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

an der Firma Bürgerwindpark A31Hohe Mark GmbH &Co. KG mit dem Sitz in Heiden, deren Gegenstand

der Betrieb eines Bürgerwindparks mit der Betriebsführung von regenerativen Anlagen, insbesondere von Windkraftanlagen

ist. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Anton Wissing, Heiden; Geschäftsführer: Josef Busch,

Heiden. 2. 3. 2016

HR B16183 properitus GmbH, Industriestr.14, 46359 Heiden. Die Erbringung von Beratungsleistungen im Bereich

des Projektmanagements.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Frank Steffens,Lingen (Ems); Geschäftsführer:

Alexander Kessler,Oldenburg. 14. 3. 2016

HR B16142 Bannefeld Bedachungen GmbH, Weseler Str.70, 46348 Raesfeld. Die handwerkliche Ausführung von

Dachdeckerarbeiten, Zimmererarbeiten, Bauklempnerarbeiten und Gerüstbauarbeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Gerd Bannefeld, Raesfeld. 22. 2. 2016

HR B16187 Knitbit UG (haftungsbeschränkt), Bonhoefferring 12, 48734 Reken. die Unternehmensberatung

sowie Marketing und Promotion eines Online-Services für die Vermarktung handgemachter Güter sowie die Erfüllung

aller diesem Zweck dienenden Aufgaben. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Jan Hendrik

Bahemann, Reken. 15. 3. 2016

HR A8046 Thermotec Kühllagerbau GmbH &Co. KG, Gewerbering 38 A, 48734 Reken. Die Ausübung des

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererhandwerks sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Haft.

Ges.: Thermotec Verwaltungsgesellschaft mbH, Reken. 1. 3. 2016

HR A7991 Vestrick GmbH &Co. KG, Gewerbering 18, 48734 Reken. Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen, die

Wartung und Reparatur von Fahrzeugen, Ersatzteil- und Zubehörverkauf, Karosserieinstandsetzung, Frontscheibenservice,

Klimaanlagenservice, Lackierarbeiten, Reifendienst und -einlagerung, Mietwagenverleih. Haft. Ges.: Vestrick

Verwaltungs-GmbH, Reken. 29.12.2015

HR B16191 André Wessels Immobilien GmbH, Zum Kottland 8, 46414 Rhede. Erwerb,die Verwaltung und Vermietung

von eigenen Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: André Weßels, Rhede. 15. 3. 2016

HR B16203 Gregor Kohlruss Immobilien GmbH, Zur Rampe 5, 46414 Rhede. Der Erwerb und die Verwaltung von

Grundbesitzungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Gregor Kohlruss,Rhede. 21. 3. 2016

HR B16163 Blue Diamond GmbH, David-Roentgen-Str. 2a, 48703 Stadtlohn. Eventgastronomie. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Anton Schäfer,Südlohn. 2. 3. 2016

HR B16186 H&PNummer Einhundertzweiunddreißig GmbH, Timpenweide 2, 48703 Stadtlohn. Die eigene

Vermögensverwaltung. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Eva-Maria Schmäing, Stadtlohn. 15. 3. 2016

HR B16171 Bürgerwind Ammeloe Verwaltungsgesellschaft mbH, Ammeloe 17, 48691 Vreden. Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei

Personengesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

(Komplementärin) an der Bürgerwind Ammeloe GmbH &Co. KG sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.200,– EUR. Geschäftsführer: Hubertus Rensing, Vreden; Geschäftsführer: Jan Huning,

Vreden. 4. 3. 2016

HR A8056 Bürgerwind Ammeloe GmbH &Co. KG, Ammeloe 17, 48691 Vreden. Errichtung und der Betrieb einer

oder mehrerer Windenergieanlagen zur Erzeugung und Lieferung von regenerativer Energie und Veräußerung an

Energieversorgungsunternehmen oder sonstige Abnehmer sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten. Haft. Ges.:

Bürgerwind Ammeloe Verwaltungsgesellschaft mbH, Vreden. 14. 3. 2016

HR A8058 Bürgerwindpark Lünten GmbH &Co. KG, Sand 23, 48691 Vreden. Die Errichtung und der Betrieb

einer oder mehrerer Windenergieanlagen zur Erzeugung und Lieferung von regenerativer Energie und Veräußerung

an Energieversorgungsunternehmen oder sonstige Abnehmer sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten. Haft. Ges.:

Bürgerwindpark Lünten Verwaltungsgesellschaft mbH, Vreden. 21. 3. 2016

HR A8043 Tenhumberg Tier und Technik GmbH &Co. KG, Nork 73, 48691 Vreden. Handel und Vertrieb von

technischen Produkten und damit zusammenhängenden Serviceleistungen, insbesondere im landwirtschaftlichen

Bereich. Haft. Ges.: Tenhumberg Tier und Technik Verwaltungsgesellschaft GmbH, Vreden. 29. 2. 2016

INSOLVENZEN

E.S. Darmbearbeitung UG (haftungsbeschränkt), 48683 Ahaus. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(Az. 87 IN 44/11) vom 10. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. Von Amts wegen eingetragen nach §32

HGB. 14. 3. 2016

Liam Software GmbH, 48683 Ahaus. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 49/13)

vom 8.12.2014 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 29. 2. 2016

Linnenbank Massivbau GmbH, 48683 Ahaus. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (70 IN 3/16) vom

24. 2. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 14. 3. 2016

Rundmund Plattierungen GmbH &Co. KG, 48683 Ahaus. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (84 IN 6/11) vom 5. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. Von Amts wegen eingetragen nach

§32HGB. 8.3.2016

Vöcker +CoHotel- und Objektkonzepte GmbH, 48683 Ahaus. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(77 IN 87/15) vom 1. 3. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 9. 3. 2016

Wäscherei Eiting GmbH, 46397 Bocholt. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 88

IN 47/09) vom 19. 7. 2013 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. Von Amts wegen eingetragen nach §32HGB.

30. 3. 2016

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


HANDELSREGISTER

Farben Bosch Malerbetriebs GmbH &Co. KG, 46325 Borken. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 78 IN 24/09) vom 15. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren nach Vollzug der Schlussverteilung

aufgehoben. 24. 3. 2016

Wagner Bauunternehmen GmbH, 46325 Borken. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(Az. 79 IN 11/13) vom 10. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 14. 3. 2016

Werner Bergsma GmbH, 48599 Gronau (Westf.). Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (79 IN 57/15)

vom 18. 3. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 30. 3. 2016

Spielhallenbetriebe Bölting und Thielkes GmbH, 48599 Gronau (Westf.). Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Münster (84 IN 84/10) vom 11. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren mangels kostendeckender Masse

eingestellt. 8. 3. 2016

EBOCON GmbH, 46359 Heiden. Belting Landhandel GmbH, 46419 Isselburg. Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Münster (Az. 79 IN 107/09) vom 29. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 30. 3. 2016

www.Fahrraddiscounter.com Karl Wart KG, 48739 Legden. Durch rechtskräftigen Beschluss desAmtsgerichts

Münster (Az. 82 IN 23/08) vom 28. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 9. 3. 2016

INOMALIFe GmbH, 48734 Reken. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (74 IN 7/16) vom 3. 3. 2016 ist

ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft nur mit

Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 10. 3. 2016

Hundewick Projektbau GmbH &Co. KG, 46414 Rhede. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 81 IN 49/11) vom 2. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 15. 3. 2016

KREIS COESFELD

NEUEINTRAGUNGEN

HR A8041 Driso Ltd. &Co. KG, Hanninghof 24, 48249 Dülmen. Der Erwerb von Grundstücken, grundstücksgleichen

Rechten und von Gebäuden, deren Bebauung und Vermietung sowie die Vornahme aller im Zusammenhang

damit stehender Geschäfte. Die Entwicklung und Bebauung sowie Verwaltung und Vermarktung von Grundbesitz.

Ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmungen, insbesondere animImmobilienbereich tätigen

Unternehmen und Zweckgesellschaften, sowie die Durchfuhrung samtlicher Maßnahmen und Erledigung sämtlicher

Geschäfte, die mittelbar oder unmittelbar dem vorgenannten Unternehmensgegenstand dienen oder diesen zu

fördern geeignet und bestimmt sind mit Ausnahme solcher Tätigkeiten, die eine gesetzliche Genehmigung oder eine

besondere Gewerbeerlaubnis erfordern. Persönl. haft. Gesellschaft (Firma): Driso Management Limited, Berkshire

(GB). 26. 2. 2016

HR A8035 Dulmania-Campus GmbH &Co. KG, August-Schlüter-Str.6,48249 Dülmen. Der Erwerb,die Errichtung,

die Vermietung und der Verkauf von Wohnungen, Gebäuden und Grundstücken. Haft. Ges.: Dulmania- Beteiligungsgesellschaft

mbH, Dülmen. 23. 2. 2016

HR A8053 Holthöwer Immobilienverwaltungs- und Beteiligungs-GmbH &Co. KG, Vorm Burgtor 18, 48249

Dülmen. Halten und Verwalten von Immobilien und Gesellschaftsbeteiligungen. Haft. Ges.: Holthöwer Verwaltungs-

GmbH, Dülmen. 11. 3. 2016

HR B16184 Kasper Consulting UG (haftungsbeschränkt), Coesfelder Str.167 C, 48249 Dülmen. Beratungs- und

Vermittlungs-Leistungen im Bereich „strukturierte Unternehmens- und Projektfinanzierungen“ sowie „Versicherungsgeschäfte

aller Art“. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsführer: Kathrin Kasper, Magdeburg; Geschäftsführer: Dieter

Reuver,Dülmen. 14. 3. 2016

HR B16210 SDS Vermietung GmbH, An der Heide 28, 48249 Dülmen. Die Vermietung von Baumaschinen. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Sebastian Schniggendiller, Dülmen; Geschäftsführer: Dirk Schniggendiller,

Dülmen. 24. 3. 2016

HR B16179 Speicherkraftwerk Wittstock 1Verwaltungs-GmbH, Linnertstr. 21, 48249 Dülmen. Erwerb und

Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der

Kommanditgesellschaft in Firma „Speicherkraftwerk Wittstock 1GmbH &Co. KG“, mit dem Sitz in Dülmen, die die

Forschung und Entwicklung sowie die Errichtung und den Betrieb eines Speichers für elektrische Energie zur Netzstabilisierung

zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Tino Marx, Dülmen;

Geschäftsf.befreit v. §181: Tim Müller,Ottendorf-Okrilla. 10. 3. 2016

HR B15934 Wiesmann Automotive GmbH, An der Lehmkuhle 87, 48249 Dülmen. Die Konstruktion, Planung,

Herstellung und Vertrieb von Sportwagen, Spezial- und Zubehörteilen, Tuning, sowie artverwandte Geschäfte und

Durchführung von Veranstaltungen und Events zum Zwecke der Kundenbindung und Neukundengewinnung.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Berry Roheen, London (GB); Geschäftsführer: Anita Tatalovic, London

(GB). 3.11.2015

HR B16204 Klüber Touristik GmbH, Am Schlautbach 91, 48329 Havixbeck. Betrieb und die Führung eines Reisebüros

zum Verkauf und zur Vermittlung von Reisen fürTouristiker und Verbraucher,sowie die Ausführung aller Geschäfte,

die mit dem Unternehmensgegenstand zusammenhängen oder zur Erreichung der Geschäftszwecke notwendig

oder nützlich erscheinen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Karolin Else Hildegard Klüber-Perusso,

Havixbeck. 21. 3. 2016

HR B16208 Impex UG (haftungsbeschränkt), Ondrup 79, 59348 Lüdinghausen. Erbringung von Dienstleistungen,

insbesondere für Auftragsvermittlungen, Immobilienmanagement und Engineering sowie artverwandte

Tätigkeiten. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Tobias Hilgenberg, Lüdinghausen. 22. 3. 2016

HR B16195 Passengers friend GmbH, Kirchstr. 9,59348 Lüdinghausen. Der Erwerb und die Verwaltung von

Forderungen aus dem Reiserecht sowie der Vertrieb von Rechtsdienstleistungen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Peter Finke, Lüdinghausen. 17. 3. 2016

HR A8055 BLES KG, Schweinezucht &aufzucht, Lösinger Feld 3, 59394 Nordkirchen. Die Betreibung eines landund

forstwirtschaftlichen Betriebes im Rahmen einer Tierhaltungskooperation (§ 51a BewG). Pers. Haft. Ges.: Bernd

Lohmann, Nordkirchen. 11. 3. 2016

HR B16180 Z-Shark GmbH, Hullerner Str. 42, 59399 Olfen. Die Einfuhr und Vertrieb von pyrotechnischen Gegenständen

und Spielwaren und damit in Zusammenhang stehenden Artikel. Stammkapital: 50.000,– EUR. Geschäftsführer:

Harald Herzig, Gelsenkirchen. 10. 3. 2016

HR B16188 Bürgerwind Isingort Verwaltungsgesellschaft mbH, Hegerort 42, 48720 Rosendahl. Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei

Personengesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

(Komplementärin) an der Bürgerwind Isingort GmbH &Co. KG sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Brüning, Legden; Geschäftsführer: Elisabeth Schulze

Niehoff,Rosendahl. 15. 3. 2016

HR B16182 Nasche Delo GmbH, Bachstr. 5,48308 Senden. Handel mit Gebrauchtfahrzeugen. Stammkapital:

25.050,– EUR. Geschäftsführer: Roman Knittel, Senden; Geschäftsführer: Alexander Reimer, Lüdinghausen.

11. 3. 2016

HR A8045 OPTIK WELSLAU e.K., Eintrachtstr. 1,48308 Senden. Augenoptiker, Einzelhandel. Inhaber: Werner

Welslau, Senden. 29. 2. 2016

HR B16193 rein-Bio GmbH, Ascheberger Str. 2,48308 Senden. Die Reinigung, Verarbeitung und der Handel

von biologisch erzeugten Rohwaren von Nahrungsmitteln. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: JanWessel,

Senden; Geschäftsführer: AnkeWessel, Senden. 15. 3. 2016

HR A8011 Suttrup +Böckenholt GmbH &Co. KG, Wierling 35, 48308 Senden. Gegenstand des Unternehmens

ist die Montage, der Vertrieb und die Wartung von Heizungs- und Sanitärinstallationen sowie Heizungsanlagen. Haft.

Ges.: S+BVerwaltungs-GmbH, Senden. 27. 1. 2016

INSOLVENZEN

RietmannMaschinen und Anlagen GmbH, 59387 Ascheberg. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 85 IN 93/12) vom 28. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 2. 3. 2016

Grigull Abbruch und Recycling GmbH, 48727 Billerbeck. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 71 IN 63/11) vom 29. 1. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. VonAmts wegen eingetragen nach

§32HGB. 14. 3. 2016

B+SFinnland Sauna GmbH, 48249 Dülmen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (72 IN 8/16) vom

25. 2. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft

nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 29. 2. 2016

EC DiLei-Log UG (haftungsbeschränkt), 48329 Havixbeck. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (82 IN

56/15) vom 18. 3. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen

der Gesellschaft nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 24. 3. 2016

KREIS STEINFURT

NEUEINTRAGUNGEN

HR A7006 Schulte Veltrup Mast KG, Veltrup 15, 48282 Emsdetten. Betreiben der Produktion von Mastschweinen

in der Weise, wie sie nach den Bestimmungen des §51a Bewertungsgesetz zur landwirtschaftlichen Nutzung

gehört. Pers.Haft. Ges.: Alfons Schulte Veltrup,Emsdetten. 23. 3. 2016

HR B11189 Breller Bau UG (haftungsbeschränkt), Am Eggenkamp 29, 48268 Greven. Hochbau- und Stahlbetonarbeiten,

Schlüsselfertiges Bauen, Handeln mit Waren aller Art. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf. befreit

v. §181: Lothar Breller,Stadland. 8. 3. 2016

HR B11178 Demiri GmbH, Vereinsstr. 9a, 48268 Greven. Beteiligung, das Halten und die Verwaltung der Komplementärbeteiligung

an der Firma bd Blerim Demiri Innenausbauten GmbH & Co. KG sowie die Erbringung

von Geschäfstführungsleistungen an dieselbe. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Blerim Demiri, Greven.

29. 2. 2016

HR B11148 CCP Car Caddy Production GmbH, Rodder Str. 42, 48477 Hörstel. Produktion und der Verkauf

von Car Caddys.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Claudia Börgel, Hörstel. 11. 2. 2016

HR A7001 Steuerberatungsgesellschaft Landwehr &Löcken GmbH &Co. KG, Rheiner Str.11, 48477 Hörstel.

Geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen sowie die damit vereinbaren Tätigkeiten gem. §33i.V.m. §57Abs.

3 StBerG, einschließlich Treuhandtätigkeit. Haft. Ges.: Landwehr + Löcken GmbH Steuerberatungsgesellschaft,

Hörstel. 7. 3. 2016

HR A7003 RDOI GmbH &Co. KG, Münsterstr.2,48477 Hörstel. Durchführung und Verwaltung von Turnieren und

Ligaveranstaltungen im elektronischen Dartsport sowie serverbasierte Dienstleistungen. Haft. Ges.:RDOI Verwaltungs-

GmbH, Hörstel. 15. 3. 2016

HR B 11211 Berling Logistics GmbH, Sandkampstr. 16, 48496 Hopsten. Das importieren und exportieren

von Gütern und die damit im Zusammenhang stehende logistische Abwicklung, sowie die Beratung von logistischen

Abläufen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Maik Berling, Hopsten; Geschäftsführer: Michael Berling,

Hopsten. 30. 3. 2016

HR B11112 CM-Automation GmbH, Voltlager Damm 14, 48496 Hopsten. Planung, Herstellung, Vertrieb, Montage,Wartung

und Überwachung von mess-und regeltechnischen Apparaten und Anlagen aller Art und jede gewerbliche

Tätigkeit, die sich unmittelbar oder mittelbar auf diese Geschäftstätigkeit bezieht, insbesondere das Hardware-

Engineering im Bereich Mechanik, Elektro-, Mess-, Steuer- undRegeltechnik, Software-Engineering, Beratung und

Projekt-Management im Bereich industrieller Automation, die Entwicklung elektronischer Baugruppen, der mechanische

Aufbau, dieVerdrahtung und Inbetriebnahme von MSR-Einheiten, Elektromontageleistungen und die Verarbeitung

und der Vertrieb von Teilen und Anlagen der Automatisierungs- und Steuerungstechnik. Stammkapital: 500.000,– EUR.

Geschäftsf. befreit v. §181: Christoph Tebbe, Hopsten; Geschäftsf. befreit v. §181: Pablo Ruiz, Pinneberg. 7. 1. 2016

HR B11113 IMD Nord GmbH, Am Dewesberg 1, 48496 Hopsten. Durchführung von Ingenieur- und Montagedienstleistungen

(Einbau von genormten Baufertigteilen), insbesondere in Norddeutschland. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Volker Schumacher,Meppen. 7. 1. 2016

HR B11193 Immobilia Hopsten UG (haftungsbeschränkt), Kampstr. 2,48496 Hopsten. Die Übernahme der

Komplementärstellung an Kommanditgesellschaften, insbesondere an der Immobilia Hopsten UG (haftungsbeschränkt)

&Co. KG, die im Bereich der Altbausanierung tätig ist. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Stefan

ter Smitten, Stralsund. 10. 3. 2016

HR A7002 Immobilia Hopsten UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Kampstr. 2, 48496 Hopsten. Planerische

und bauleitende Tätigkeit im Bereich der Altbausanierung. Haft. Ges.: Immobilia Hopsten UG (haftungsbeschränkt),

Hopsten. 11. 3. 2016

HR B11197 MB Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt), Sandkampstr. 16, 48496 Hopsten. Haben und Halten

von Beteiligungen. Stammkapital: 7.500,– EUR. Geschäftsführer: Michael Berling, Hopsten; Geschäftsführer: Maik

Berling, Hopsten. 11. 3. 2016

HR B11198 Reinke Transporte GmbH, Am Holtkamp 3, 48496 Hopsten. Das Betreiben einer Spedition und

das Erbringen von Logistikleistungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Anton Reinke,

Hopsten. 11. 3. 2016

HR B11182 Hotel und Restaurant Antrup Verwaltungs-GmbH, Rheiner Str.324, 49479 Ibbenbüren. Beteiligung

an anderen Unternehmen, auch als persönlich haftende Gesellschafterin, und die Übernahme der Geschäftsführung

anderer Unternehmen. Stammkapital: 25.000,- EUR. Geschäftsführer: Frank Antrup, Ibbenbüren. 3. 3. 2016

HR B11199 Berling Kitchen Aero Systems GmbH, Konrad-Zuse-Str. 1,49479 Ibbenbüren. Die Entwicklung,

die Produktion und der Vertrieb von innovatiiven Abluftsystemen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Klaus Bönning, Ascheberg; Geschäftsführer: Udo Berling, Hopsten. 14. 3. 2016

HR B11196 LEADA Immobilien GmbH, Schlegelstr. 37, 49477 Ibbenbüren. An- und Verkauf von Grundstücken

und grundstücksgleichen Rechten, Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen

für eigene oder fremde Rechnung sowie Erschließung von Grundstücken. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Alexander Wolf,Gößweinstein. 11. 3. 2016

HR A 6940 Hof Löbke GmbH &Co. KG, Alstedder Str.148, 49479 Ibbenbüren. Produktion von Lebensmitteln aller

Art, der An- und Verkauf von Lebensmitteln aller Art, sowohl im Groß- wie auch im Einzelhandel, der Betrieb von Gaststätten,

Restaurants und Speiselokalen. Haft. Ges.: Hof LöbkeVerwaltungsgesellschaft mbH, Ibbenbüren. 28.10.2015

HR B11201 MAM-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kampstr. 16, 49477 Ibbenbüren. Geschäftsführung und

Vertretung der MAM-Bau GmbH &Co. KG,deren Zweck die Verlegung von Kabeln im Erdreich ist, als deren persönlich

haftende Gesellschafterin. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Musa Hyseni, Recke. 21. 3. 2016

HR B11192 Plagemann Malerbetrieb UG (haftungsbeschränkt), Bocketaler Str. 43, 49479 Ibbenbüren.

Durchführung von Malerarbeiten mit allen in diesem Zusammenhang anfallenden Tätigkeiten. Stammkapital: 1000,–

EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Frank Plagemann, Ibbenbüren. 10. 3. 2016

HR A7004 Werp Immobilien, Nicole Werp, e.Kfr., Auf dem Kamp 24, 49549 Ladbergen. Errichtung von

Häusern, auch als Bauträger, Anund Verkauf von Immobilien sowie Durchführung von Hausverwaltungen. Inhaber:

Nicole Werp,Ladbergen. 18. 3. 2016

HR B11208 Honka-Tec Verwaltung GmbH, Zum Heiligenfeld 17, 48366 Laer. Übernahme der persönlichen

Haftung als geschäftsführende Gesellschafterin der Firma BlockhausKlaus Europe Ltd. & Co. KG Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Klaus Röbbecke, Hagen. 24. 3. 2016

HR B11204 U.K.-SERVICE UG (haftungsbeschränkt), Am Blick 27, 48366 Laer. Hausmeister und Reinigungsservice

und die weiteren damit verbundenen Tätigkeiten. Stammkapital: 10,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181:

Ursula Kisser,Laer. 24. 3. 2016

HR B11184 Hangar Autos GmbH, In den Rietbroken 18, 49525 Lengerich. Autovermietung, Führen eines Reisebüros,

Konzept, Beratung und Organisation von Business- und Eventreisen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Gökhan Yarimca, Pendik/Istanbul. 3. 3. 2016

HR B11108 MBO Witt Maschinenbau GmbH, Hullmanns Damm 25, 49525 Lengerich. Entwicklung, die Herstellung

und der Vertrieb von Maschinen, maschinellen Einrichtungen und Vorrichtungen sowie Sondermaschinen.

Stammkapital: 250.000,– EUR. Geschäftsführer: Jürgen Kattenbeck, Greven. 6. 1. 2016

HR B11200 Sunpower Sonnenstudios UG (haftungsbeschränkt), Lohesch 61, 49525 Lengerich. Das Betreiben

von Sonnenstudios. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Klose, Tecklenburg. 21. 3. 2016

HR B11203 TT Concepts GmbH, Heckenstr.13, 49536 Lienen. Fahrzeug- und Fahrzeugteilehandel. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Thomas Rost, Osnabrück. 23. 3. 2016

HR B11195 Cconcept GmbH, Cappelner Str. 6,49504 Lotte. Handel mit Kleidung und Textilien aller Art sowie die

Beratung in dieser Branche. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Lüttmann, Lotte. 10. 3. 2016

HR A6998 Wolff Vermietung und Verpachtung GmbH &Co. KG, Stettiner Str. 14, 49504 Lotte. Halten

und Verwalten von Immobilienund sonstigem Vermögen. Haft. Ges.: Wolff Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH,

Lotte. 1.3.2016

HR B11194 Perez Putz Projektierungs GmbH, Dieselstr. 19, 48485 Neuenkirchen. Annahme von Putzarbeiten

und die Vergabe an sowie die Ausführung durch Drittunternehmer unter der Regie des Unternehmens. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Maurice Perez-Rivas,Rheine. 10. 3. 2016

HR B11187 Fran Bow GmbH, Gasstr. 18, 48607 Ochtrup. Veröffentlichung redaktioneller Inhalte im Internet,

der Handel mit ITProdukten sowie der nicht zulassungspflichtige Erwerb und die Veräußerung eigener Immobilien.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Waldemar Justus,Gelsenkirchen. 4. 3. 2016

HR B11183 MM TOPSALES UG (haftungsbeschränkt), Mühlenstr.10, 48607 Ochtrup. An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen,

Elektroartikeln (HiFi-Geräten und Zubehör), Verkauf und Beratung von Telekommunikationsprodukten,

Zubehör und Dienstleistungen, sowie die Erbringung von Beratungsdienstleistungen in den zuvor genannten und weiteren

Bereichen. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Gerrit Maßmann, Ochtrup. 3.3.2016

HR A7007 Thiemann Verwaltungsunternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt) &Co. KG, Laurenzstr.

139, 48607 Ochtrup. Vermietung und Verpachtung von gewerblichen Objekten. Haft. Ges.: Thiemann Verwaltungsunternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt), Ochtrup. 23. 3. 2016

HR B11190 TTL Event Solutions GmbH, Am Langenhorster Bahnhof 22b,48607 Ochtrup. Vermietung und der Verkauf

von Veranstaltungstechnik sowie die technische Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Dies beinhaltet

die Lieferung von Geräten, den Auf- und Abbau und die Betreuung einer Veranstaltung, sowie die Vermietung und

den Verkauf von Geräten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Bernd-Michael Tombült, Ochtrup. 8.3.2016

HR B11186 Youngtae Hwang Chicksexing UG (haftungsbeschränkt), Töpferstr. 14, 48607 Ochtrup. Durchführung

von Geschlechtsbestimmungen an Eintagsküken und weitere Serviceleistungen an Eintagsküken. Stammkapital:

500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Youngtae Hwang, Ochtrup. 4.3.2016

HR B11181 2M Logistik &Service GmbH, Fasanenstr. 2,48607 Ochtrup. Erbringung von Dienstleistungen auf

dem Gebiet des Transportund Logistikwesens,Europaverkehre (Teil- und Komplettladungen) temperaturgeführter Güter,

Linienverkehre, Truckingverkehr von Aufliegern und Containern sowie Silo- und Spezialtransporte aller Art und alle

damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michaela Jander,

Ochtrup. 1.3.2016

HR A7009 Antonius Kuhl Automobile e.K., Offlumer Str.8,48431 Rheine. Einzelhandel mit Kraftfahrzeugen und

Zubehör. Inhaber: Antonius Kuhl, Rheine. 24. 3. 2016

HR B11205 CD Trend Fashion GmbH, Suttnerstr. 6,48432 Rheine. Vermittlung von Kaufverträgen über Textilien,

überwiegend aus China und Myanmar. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ansgar Hemme, Rheine.

24. 3. 2016

HR A6997 CPC Assets GmbH &Co. KG, Max-Born-Str. 1,48431 Rheine. Halten und Verwalten sowie das

gelegentliche Veräußern von Anteilen an Gesellschaften, deren Unternehmensgegenstand das Planen, Errichten

und Betreiben von Windenergieanlagen ist. Haft. Ges.: CPC Assets Management GmbH, Rheine. 25. 2. 2016

HR B11177 European Energy Systems GmbH, Landersumer Weg 40, 48431 Rheine. Vermarktung von Energiesystemen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Manfred Brinkmann, Dipl.-Kfm., Rheine. 29. 2. 2016

HR A7005 Wasser.Garten.Naturstein. Fisse OHG, Morsestr. 14, 48432 Rheine. Der Betrieb einer Handelsvertretung

sowie der Groß- und Einzelhandel mit Garten- &Freizeitprodukten aller Art. Pers. Haft. Ges.: Gerold Fisse,

Rheine; Pers.Haft. Ges.: Christian Fisse,Neuenkirchen. 18. 3. 2016

HR B11185 Rumberg Industrieanlagen GmbH, Platanenweg 23, 48432 Rheine. Handel mit und die Herstellung

von Investitionsgütern zur industriellen Oberflächenbearbeitung. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Manfred Rumberg, Emsdetten. 4. 3. 2016

HR A7008 Autoshop Pro e.K., Leerer Str. 28, 48565 Steinfurt. (Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Reifen aller Art.

Inhaber: Khaled Abdullah, Steinfurt. 24. 3. 2016

HR A6986 Schneider &Schubert Bauunternehmen GmbH &Co. KG, Bonhoefferstr.43, 48493 Wettringen.

Ausführung von Erd- und Bauarbeiten, Abbrucharbeiten sowohl im Hoch- und Tiefbau und Sanierung von Gebäuden,

sowie der Handel mit Baustoffen. Haft. Ges.: Schneider &Schubert Bauunternehmen GmbH, Wettringen. 17. 2. 2016

INSOLVENZEN

AS GmbH, 48282 Emsdetten. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (78 IN 51/15) vom 18. 2. 2016 ist über

das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen

eingetragen. 1. 3. 2016

Vietmeier-Reisen GmbH, 48282 Emsdetten. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN

84/15) vom 5. 2. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 4. 3. 2016

WBG Grundstücksgesellschaft mbH, 48366 Laer. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(72 IN 14/08) vom 26. 1. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels

Masse abgelehnt. 31. 3. 2016

Horst Tenfelde Heizung-Klima Sanitär GmbH, 49525 Lengerich. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(74 IN 74/15) vom 1. 3. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 9. 3. 2016

AGV-Transportservice UG (haftungsbeschränkt), 49504 Lotte. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(Az. 81 IN 71/14) vom 12. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 15. 3. 2016

HFZ Verwaltungs GmbH, 48429 Rheine. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (74 IN 60/15)

vom 9. 2. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 22. 3. 2016

KREIS WARENDORF

NEUEINTRAGUNGEN

HR B15886 Aryotex Ahlener Möbelmanufaktur GmbH, Daimlerstr. 14, 59229 Ahlen. Gegenstand des Unternehmens

ist die Herstellung, Bearbeitung und Vertrieb von Büromöbeln, Sitzmöbeln und ähnlichen Einrichtungsgegenständen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Aslan Bulut, Ahlen. 12. 1. 2016

HR A10220 Demir GmbH &Co. KG, Küperskamp 1, 59227 Ahlen. Gegenstand des Unternehmens ist das Erstellen

von Industriefußböden und Putzarbeiten. Haft. Ges.: Demir Verwaltungs GmbH, Ahlen. 24. 2. 2016

HR B15869 Er-Mes GmbH, August-Kirchner-Str. 18, 59229 Ahlen. Der Gegenstand des Unternehmens ist Tiefbauarbeiten,

Garten- und Landschaftsbauarbeiten, Industriereinigung sowie Abbruch-, Sanierungs- und Entkernungsarbeiten.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Selda Ince, Ahlen; Geschäftsführer: Nuray Karamanli,

Ahlen. 29.12.2015

HR A10221 Terra Wohnen &Bauen GmbH &Co. KG, Gerichtsstr. 19, 59227 Ahlen. Gegenstand des Unternehmens

ist die Errichtung, der Verkauf und Ankauf von Häusern, Mehrfamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Grundstücken

und grund-stücksgleichen Rechten. Haft. Ges.: Terra Wohnen &Bauen Verwaltungs GmbH, Ahlen. 25. 2. 2016

HR B15968 API Assekuranz Partner der Industrie Versicherungsmakler GmbH, Sternstr.7,59269 Beckum.

Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung, Verwaltung und Betreuung von Versicherungsverträgen jeder

Art; schwerpunktmäßig im industriellen Bereich. Stammkapital: 26.000,– EUR. Geschäftsführer: Harald Vollgraf,

Dipl.-Betriebswirt, Beckum. 7. 3. 2016

HR A10181 AU Bauleistungen UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Kaiser-Wilhelm-Str. 10, 59269 Beckum.

Baugewerbe.Haft. Ges.: AU Bauleistungen UG (haftungsbeschränkt), Beckum. 22.12.2015

HR B15972 C&CImmobilien GmbH, Siemensstr. 30, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist der

An- und Verkauf von Privatund Gewerbeimmobilien sowie deren Vermittlung. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften

und Maßnahmen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar den Zwecken des Abs. 1zu dienen geeignet sind. Sie

kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen erwerben oder sich an solchen beteiligen; desgleichen kann sie

Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Harun-Alpaslan

Calik, Ahlen. 8. 3. 2016

HR A10224 Flumi Wassersport GmbH &Co. KG, Am Tuttenbrocksee 7, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit Booten, Wasserskiern und Zubehör. Haft. Ges.: Flumi Wassersport Verwaltungs GmbH,

Beckum. 29. 2. 2016

HR A10225 Wißling Bicker KG, Geißlerstr. 11, 59269 Beckum. Betrieb eines landwirtschaftlichen Betriebes.

Pers.Haft. Ges.: Egbert Theodor Wißling, Beckum; Pers.Haft. Ges.: Georg Bicker,Ahlen. 1. 3. 2016

HR B15967 ARG Immobilien GmbH, Martinstr. 9,48317 Drensteinfurt. Gegenstand des Unternehmens ist der

Kauf,Verkauf und die Vermietung von Immobilien (keine Vermittlung) und alle dazu erforderlichen Geschäfte.Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Angelika Gaßmöller, Isseroda; Geschäftsführer: René Gaßmöller, Potsdam.

4. 3. 2016

HR B15978 Video Screen Blickpunkt GmbH, Bürener Str. 49, 48317 Drensteinfurt. Gegenstand des Unternehmens

ist das Betreiben einer Werbeagentur, Durchführung von Promotionsaufgaben sowie der Betrieb von

Anzeigen auf Werbeflächen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dominik Fieseler, Münster. 10. 3. 2016

HR B15995 Lippe Galerie Frischemarkt Verwaltungs GmbH, Batenhorster Str. 7,59302 Oelde. Gegenstand

des Unternehmens ist die Betreibung eines Lebensmittelmarktes in der Lippe Galerie in Lippstadt. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Julia Teigeler,Oelde. 21. 3. 2016

HR B15982 Funny Horses UG (haftungsbeschränkt), Auf dem Esch 3a, 48336 Sassenberg. Gegenstand des

Unternehmens ist der Handel mit Holzprodukten, Textilien, Schuhen, Accessoires,Reitsportbedarf und Reitsportbekleidung.

Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Ulrich Markfort, Sassenberg. 14. 3. 2016

HR B15966 PKS Beteiligungs GmbH, Hagenholt 21, 48324 Sendenhorst. Gegenstand des Unternehmens ist das

Halten und Verwalten sowie Handel von und mit Beteiligungen im In- und Ausland. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Peter Paul Koch, Sendenhorst. 3. 3. 2016

HR B15987 Unitas Intensivpflege GmbH, Brink 25c, 48291 Telgte. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb

eines ambulanten Intensivpflegedienstes. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Iris Jarvers, Münster;

Geschäftsführer: Christian Mennel, Telgte. 15. 3. 2016

HR B15811 Privatschule Schloss Crassenstein GmbH, 59329 Wadersloh. Gegenstand des Unternehmens ist

der Betrieb einer Ergänzungsschule im Sinne des §116 SchulG NRW sowie eines Internats zur Unterbringung und

Verpflegung von Schülern sowie ferner die Ausübung aller mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand im

Zusammenhangstehenden oder dem Zweck des Unternehmens förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Detlef Ernst, München. 25.11.2015

HR B16005 AK Immoconsult UG (haftungsbeschränkt), Lange Wieske 1,48231 Warendorf. Gegenstand der

Gesellschaft ist die Unternehmensberatung für die Immobilienwirtschaft, der Erwerb anderer Unternehmen sowie die

Beteiligung an solchen, die Übernahme von Hausverwaltungen sowie der erlaubnisfreie Handel mit Immobilien und

grundstücksgleichen Rechten. Stammkapital: 100,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Andreas Kliewer, Warendorf.

30. 3. 2016

HR A10232 BBE Immobilien GmbH &Co. KG, Amselweg 1, 48231 Warendorf. Halten, Vermietung, Verpachtung

sowie Verwaltung von eigenem Grundbesitz. Haft. Ges.: Eggersmann Beteiligungs GmbH, Warendorf. 4.3.2016

HR A10231 BBE Besitz GmbH &Co. KG, Amselweg 1, 48231 Warendorf. Erwerb, Halten und Verwaltung

von Beteiligungen jeder Art. Haft. Ges.: Eggersmann Beteiligungs GmbH, Warendorf. 4.3.2016

HR B15994 Conwerk Service GmbH, Barentiner Str.16, 48231 Warendorf. Übernahme und Ausführung von Werkverträgen

aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Seda Zamlut-Kücükgöde,Warendorf. 18. 3. 2016

HR B15991 Darpe &Müller Office Solutions GmbH, Beckumer Str.3,48231 Warendorf. Gegenstand des Unternehmens

ist der Vertrieb von Hard- und Software Produkten, Bürotechnik, -Einrichtungen und Zubehör. Ausführung von

Wartungsarbeiten für obige Bereiche. Softwareherstellung, Modifikation, sowie Schulungen für EDV und Kommunikation.

Stammkapital: 72.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Stephan Darpe,Warendorf; Geschäftsf. befreit v. §181:

Martin Müller,Warendorf. 17. 3. 2016

HR A10241 Flintrup Aufzucht KG, Flintrup 5, 48231 Warendorf. Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben

eines landwirtschaftlichen Betriebes im Rahmen einer Tierhaltungskooperation (§ 51a BewG) auf den Betrieben

Walgern 15 in Warendorf (Aufzucht von Mastschweinen) und Buddenbaum 1inWarendorf (Ferkelaufzucht). Pers.Haft.

Ges.: Matthias Finkenbrink, Warendorf. 21. 3. 2016

HR B15998 RT-Dental GmbH, Gröningerstr. 2,48231 Warendorf. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb

eines Dentallabors und die Vornahme aller damit verbundenen Dienstleistungen sowie der Handel und Vertrieb von

Dentalprodukten und die Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen. Stammkapital: 26.000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Norbert Rumphorst, Warendorf. 23. 3. 2016

INSOLVENZEN

DFL –Dienstleistungen fürLogistik e.K., 59229 Ahlen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (82 IN 21/13)

vom 15. 5. 2013 ist über das Vermögen des Inhabers das Insolvenzverfahren eröffnet. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 82 IN 21/13) vom 26. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 15. 3. 2016

Kommunal- und Gewerbefonds Hagenkamp KG, 59269 Beckum. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(79 IN 16/16) vom 21. 3. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 23. 3. 2016

Josef Menke GmbH &Co. KG, 59269 Beckum. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 82 IN 30/01)

vom 25. 4. 2012 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 22. 3. 2016

W.I.S. GmbH, 59269 Beckum. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (85 IN 92/11) vom

24. 2. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 30. 3. 2016

J&AK Beratungsgesellschaft mbH &Co. KG, 48351 Everswinkel. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(88 IN 28/15) vom 12. 2. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Auch dadurch

ist die Gesellschaft aufgelöst. 29. 2. 2016

Bauunternehmung Meyering GmbH, 59302 Oelde. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 1. 3. 2016 –78IN2/16). Gemäß §65

Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 7. 3. 2016

Stromberger Wohnbau GmbH, 59302 Oelde. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über

ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 4. 3. 2016 –78IN5/16). Gemäß §65Absatz 1Satz

3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 17. 3. 2016

Warendorfer Küchen GmbH, 48231 Warendorf. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über

ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 26. 2. 2016 –74IN73/15). Gemäß §65Absatz 1

Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 1. 3. 2016

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


24 GELD &GESCHÄFT

„Bildungswege

sind gleichrangig“

Handwerkerschaft kritisiert hohe Studienanfängerquote

„Viele Wege führen nach Rom –warum

alsonicht auch zum beruflichen

Erfolg?“, fragt sich die Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorf

(KH). Das Fazit von Hauptgeschäftsführer

Frank Tischner: „Egal obman

nach Abitur und Studium denBachelor-Abschluss

erhält oder nach Berufsausbildung

und Meisterprüfung

ein Handwerksmeister ist,

man hat die Stufe 6des Deutschen

Qualifikationsrahmens gleichermaßen

ge-schafft und ein wichtiges

Ziel der beruflichen Karriereleiter

erreicht.“

Der Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorfgehtesnach

eigenen

Angaben nicht, um das

„Entweder-Oder“ bei den

Bildungswegen, sondernumein Mehr an

„Sowohl als auch“. Mehr als bedenklich

findet es Frank Tischner, dass 2015 die

Studienanfängerquote bei 58 Prozent

lag, 2000 betrug die Quotenur 33,3 Prozent.

„Es ist ja nicht so, dass innerhalb

von 15Jahren die jungen Menschen so

viel intelligenter geworden sind, dahinter

steht ein bildungspolitischer und gesellschaftlicher

Wertewandel.“

Einen Grund hierfür sieht der Hauptgeschäftsführer

in der zum Teil kritiklosen

Akzeptanz internationaler Vergleiche,

wonach das deutsche Bildungssystem,

und hier vorallem das der Berufsbildung,

Nachholbedarfhabe. „Es gibt ohne Zwei-

„Es ist ja nicht so, dass innerhalb

von 15Jahren die jungen Menschen

so viel intelligenter geworden

sind.“

Frank Tischner

Wirbt für die Berufsausbildung: Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorf.

felmanches in der Bildungspolitik zu verbessern,

aber das System der dualen Berufsausbildung

gehört gerade nicht dazu“,

so Tischner, der darauf hinweist,

dass von EU-Kommission bis US-Präsident

Barack Obama die betriebliche Berufsausbildung

deutscher Ausprägung

als wirksames Mittel gegen die Jugendarbeitslosigkeit

gelobt und empfohlen

wird. Gleichzeitig bemängelt die OECD

(Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung) die Bildungsqualität

in Deutschland und macht

dies an der im Vergleich zu anderen

OECD-Staaten zu niedrigen Studierenden-Rate

fest. „Dass es bei uns die duale

Berufsausbildung mit den vielfältigen

Möglichkeiten der Aufstiegsfortbildung

als adäquate Bildungsalternative gibt,

wird völlig außen vor gelassen“, beklagt

Tischner.

Wenn auch die nationale Politik der

OECD-Einschätzung folge, beginne es für

die Vertreter des Handwerks in der Region

gefährlich zu werden für die Wirtschaft,

denn die Rechnung gehe für Industrie

und Handwerk, die dringend qualifizierteFacharbeiter

und Gesellen benötigen,

bald nicht mehr auf. „Aufgrund der

demografischen Entwicklung sinkt die

Zahl der Schüler.Wenn mehr als die Hälfte

davon zur Hochschule geht, dann stehendem

gewerblich-technischen Bereich

nicht nur prozentual weniger Auszubildende

zur Verfügung. In absoluten Zahlen

zeigt sich der Mangel noch viel deutlicher“,

beschreibt der KH-Hauptgeschäftsführer

die Sorge des Handwerks.

Schon jetzt sei es für viele Handwerksunternehmen

in der Region problematisch,

Ausbildungsstellen adäquat zu besetzen.

Wenn es um die Gleichrangigkeit akademischer

und beruflicher Bildung geht,

will Tischner alle in die Pflicht nehmen,

um ein Umdenken herbeizuführen und

die Gleichrangigkeit in die Köpfe der

Schüler, deren Eltern und Lehrer zu bekommen.

„Mein Wunsch wäre es, dass

die Eltern noch mehr auf die Talente, die

Stärken und Neigungen ihrer Kinder im

Rahmen der Berufswahl achten.“

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LEBEN &WISSEN 25

Wie auf dem Schleifstein

Der Grevener Erich Hunke ist leidenschaftlicher Heinkel-Fan. Im knatternden Kabinenroller und auf

über 50 Jahre alten Motorrollern geht esindie nächste Oldtimer-Saison.

Alles Heinkel: Erich Hunke mit seinem Kabinenroller auf drei Rädern und seinen drei Motorrollern auf zwei Rädern ist bereit für die Oldtimersaison.

Fotos: Peter Sauer

„Es ist eine Art Frühsport, in den

Kabinenroller hineinzukriechen.“

Erich Hunke

Das Wohngebiet: eher ruhig. Die Garage:

unscheinbar. Doch wenn der

76-jährige Erich Hunke sie öffnet,

sorgt erfür einen Zeitsprung. Dann

wird unweit der Grevener City deutsche

Automobil- und Motorradgeschichte

lebendig. Der pensionierte

Industriemeister für metallverarbeitende

Berufe, der lange imehemaligen

Textilwerk Cordima gearbeitet

hat, sammelt historische Fahrzeuge

der einstigen Ernst Heinkel Flugzeugwerke

A.G. Deren Spezialität:

Kleinstwageninder Form eines Kabinenrollers.

Erich Hunke ist auch mit 76

noch relativ sportlich unterwegs,

anders könnte erauch

sein Heinkel-Modell 153 von

1958/59 gar nicht „besteigen“.

Denn die

die einzige Tür,

tja, die befindet

sich in der Frontscheibe

aus Sekurit-Glas.

„Es ist

eine Art Frühsport,

in den Kabinenroller

hineinzukriechen“,

sagt Hunke–undschon

sitzt er in der 243 Kilogramm leichten

und 2550 Millimeter kurzen Kabine.

Zündschlüssel ins Schloss, Benzinhahn

geöffnet, 22er-Bing-Vergaser geflutet,

zweimal das Rollengaspedal durchgetreten,

behutsam den Zündschlüssel –wie

im Flugzeug – nach unten gedrückt.

Schon heult der gebläsegekühlte Einzylinder-Motor

mit 175cm³ Hubraum auf.

Die Kabine auf drei Rädern (zwei vorn,

eins mittig hinten) setzt sich in Bewegung.

Und wie ist das Fahrgefühl bei maximal

90 km/h? „Wie ein Affe auf dem Schleifstein“,

antwortet Hunkeschnell. Bei einer

Sitzhöhe von 55Zentimetern hat er die

Lenksäule vor der Brust und die Frontscheibe

aus Glas eng vor der Nase. Sein

Kabinenroller ist auch ein unfreiwillig

gutes Schlagloch-Suchgerät. Den Viertaktmotor

spürt der Fahrer lautstark (85

Dezibel). In der Kabine schwingt alles

mit, zeigt, wie munter dieses Auto lebt,

während es Heinkel als Firmaschon über

50 Jahrenicht mehr gibt. Und Hunkehat

immer gut zu tun –selbst bei der kleinsten

Steigung: immer Schalten und Gas

geben, denn der Motor ist dreh-freudig

und verlangt nach hohen Touren. Gerade

bergab kommt besonderer Nervenkitzel

hinzu. „Am besten immer rechtzeitig

bremsen“, rät Erich Hunke, denn die hydraulische

Fußbremse wirkt nur auf die

Vorderräder.

► Fortsetzung auf Seite 26

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26 LEBEN &WISSEN

Auch hinten ist der Kabinenroller ein Hingucker.

Liebe auf den

ersten Blick

Überschaubares Armaturenbrett und hydraulische

Bremse machen Ausfahrt zum kleinen Abenteuer.

Die Armatur: überschaubar.

Zierliche Hebel für Licht

und Blinker, Schalter für

Ladekontrolle, Fernlicht,

Tacho-Beleuchtung. Der

Scheibenwischer kennt, obwohl dieser

Kabinenroller im regenreichen Irland gebaut

wurde, nur zwei Befehle: an und

aus. „Größere Regenfälle meide ich

eher“, sagt Hunke. Eine Heizung gibt es

auch nicht.

Dank seiner Pflegeist die Kabine, die der

Grevener als „erst sechster Besitzer“ in

Kiel erwarb, gut in Schuss. Kleine Löcher

oder Probleme mit Luftfilter und Zündung

behebt er wie tägliche Hausaufgaben.

Auf dem Weg nach Rheine knallte

mal die Zündkerze durch. Da blieb Hunke

noch locker wie immer. Für Aufsehen

sorgte nur ein lauter

Knall kurz vor

Gut Erpenbeck in

Lengerich. Da meldete

sich der alte

Zylinderkopf ab.

Der Grevener setzt

auch auf Zweiräder.

Selbstredend

Heinkel. Drei Motorroller

hat er,aus

den Baujahren

1961 bis 1963. „Da-

Das Logo der Ernst Heinkel Flugzeugwerke

A.G.

Fotos: Peter Sauer

mals, als die Roller in Mode waren, bekam

ich immer einen langen Hals, wenn

eine Heinkel vorbeifuhr.Denn ich konnte

mir keine leisten. Es reichte nur für den

lütten Dürkopp-Roller „Diana“.“ Erst ab

2011 konnte er seinen Jugendtraum erfüllen.

In Salzbergen. „Da stand meine

ersteHeinkel. Das warLiebe auf den ersten

Blick“, sagt Hunke mit freudigen Augen,

„ich habe sie auch gleich mitgenommen.“

Zu Hause in Greven ging er so richtig

„auf Tuchfühlung“. Er baute sie komplett

auseinander und brachte sie auf

Vordermann. „Das ist ein Glücksgefühl

hoch drei!“ wenn beim ersten Ausfahren

„plupp plapp plapp“ der Viertaktmotor zu

hören ist.“ Auch bei den Motorrollern (90

km/h Spitze) liebt der 76-Jährige gemächliches

Tempo: „Ich fahre so entspannt,

dass ich

Blumen am Wegesrand

pflücken

könnte.“ Im Sommer

beteiligt sich

Erich Hunke mit

seinen Oldtimern

wieder bei einigen

Ausfahrten im

Münsterland.

„Meine Heinkels

halten mich jung.“

Peter Sauer

DIE KABINE WIRD 60

Vor 60Jahren, im März 1956, begann

die Serienproduktion eines

der innovativsten Kabinenroller

der 1960er Jahre: die Heinkel Kabine.

Zuvor hatte das Kraftfahrt-

Bundesamt am 23. Februar 1956

die allgemeine Betriebserlaubnis

erteilt.

Vorausgegangen war eine Entwicklung,

die im März 1954 begann.

Inspiriert durch den Besuch

des Genfer Autosalons imFrühjahr

1954, bei dem Ernst Heinkel

erstmals den Kleinwagen der Firma

ISO (die spätere Isetta) sah,

beauftragte erseine Konstrukteure,

einen Kleinwagen zu entwerfen.

Bereits im Mai 1954 lagen

ersten Zeichnungen des Wagens

vor. Seitliche Türen, zwei Sitze,

Platz für Gepäck hinter den Sitzen,

200- ccm-Rollermotor und 8-

Zoll-Räder waren die ersten Eckpunkte

des Lastenheftes. Verkaufspreis:

zwischen 2400 und

2500 DM. Schon beim zweiten

Entwurf wurde konstruktiv auf die

Fronttür gewechselt, um ein

leichteres Einsteigen und eine

bessere Aussteifung der Karosserie

zu ermöglichen.

Die Heinkel-Kabine wurde bei

Käufern trotz des hohen Preises

(2750 DM) immer beliebter. Große

Sorgen bereiteten aber die Herstellungskosten.

Heinkel suchte

hier ständig nach Einsparungsmöglichkeiten.

So verlagerten die

Verantwortlichen kurz nach Ernst

Heinkels TodimJahr 1958 die

Produktion unter anderem von

Deutschland in das damalige Billiglohnland

Irland.

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Geld und Spiele

LEBEN &WISSEN 27

Bei der EM 2016 streben erstmals 24 Teams nach dem Titel –das verwässert die Qualität

Das Stade de France in Saint-Denis nahe Paris bietet Platz für über 80 000 Fußball-Fans. Die deutsche Mannschaft bestreitet dort ihr zweites Gruppenspiel gegen Polen –und vielleicht auch das Finale.

Foto: Witters

„Der sportliche Wert einzelner

Spiele, aber auch des gesamten

Wettbewerbes sinkt.“

Bundestrainer Joachim Löw

Die Zahl der Teilnehmer wird immer

größer und mit ihr schreitet der

Kommerz voran. Erstmals nehmen in

diesem Jahr 24 Mannschaften an der

Fußball-Europameisterschaft (10.

Juni bis 10. Juli) in Frankreich teil.

Es sind 20 mehr als beim Premieren-

Turnier 1960. Die Folge ist, dass die

Titelkämpfe über 31Tage gestreckt

werden. Erst nach 51 Spielen ist der

neue Europameister ermittelt.

Der inzwischen gesperrte,

ehemalige Uefa-Präsident

Michel Platini hatte die

Aufstockung des kontinentalen

Wettbewerbes vor

seinerWahl 2007 vorangetrieben. Damit

ging er bei kleinen und mittelgroßen Verbänden

auf Stimmenfang, die sich mit

der verbesserten

Aussicht auf die

Teilnahme ködern

ließen.

Schlussendlich

stimmte eine

stattliche Mehrheit

für die Reform.

Einwände

großer Nationen

wischte Platini

stets lässig vom

Tisch. „Wem das

nicht passt, der

soll halt nicht

spielen“, erklärte

der Franzose.

Diese Spitze

ging auch in

Richtung des

Deutschen Fußball-Bundes.

Der

DFB hatte den

Eingriff ins System

gebrandmarkt.

Kritik äußerte

auch Bundestrainer Joachim Löw.

Er sagte: „Der sportliche Wert einzelner

Spiele, aber auch des gesamten Wettbewerbes

sinkt.“

Die Uefa hat die Ohren auf Durchzug gestellt

und freut sich auf noch üppigere

Einnahmen.Die Formel ist dabei schlicht

und einfach: Mehr Spiele bringen mehr

Fernsehzeit. Und mehr Fernsehzeit

bringt mehr Geld.

Nebender Champions League ist die alle

vier Jahre ausgetragene Europameisterschaft

die größte Einnahmequelle der

Uefa.Die Titelkämpfe2012inPolen und

der Ukraine spülten dem Verband für den

Verkauf der Marketing- und Fernsehrechte

sowie der Eintrittskarten Einnahmen

in Höhe vonmehr als 1,3Milliarden Euro

in die Kasse. Da konnte er sich etwa 200

Millionen Preisgeld locker leisten. Und

auch über die 100 Millionen, die an die

Vereine flossen, die Spieler für das Turnier

abstellten, musste inkeinem Gremium

lange diskutiert werden. Eswar

ein Taschengeld angesichts des gigantischen

Einnahme-Volumens.

Die zunehmende Kommerzialisierung

geht zu Lasten des Sports. Der halbe

Kontinent tummelt sich demnächst bei

der EM, das wirdkaum ihm Sinne der Erfinder

gewesen sein. Schon die Qualifikation

war gelegentlich eine Farce: Zusammen

mit den Gruppensiegern und

-zweiten lösten auch Dritte das Frankreich-Ticket.

Nicht weniger als vier

Teams feiern beim Championat ihreEM-

Premiere: Neben Island sind dies Nordirland,

Albanien und die Slowakei.

Wales ist zum zweiten Mal dabei.

Die Ausweitung des Turniers zu einer

Mammutveranstaltung führt unweigerlich

zu einem Qualitätsverlust. Ohne irgendjemandem

zu nahe treten zu wollen:

Gruppenspiele wie Rumänien –Albanien,

Wales –Slowakei oder Island –

Ungarn taugen nicht zum Straßenfeger.

Die Uefa redet die Aufstockung schön.

Wohl auch in Erwartung fabelhafter Gewinne.

Die Erhöhung der Prämien um

über 50 Prozent ist kein Beleg für eine

neue Großzügigkeit des Verbandes.

Gleichwohl freuen sich einige Fußball-

Zwerge nichtnur über ihr Startrecht. Jeder

der 24 EM-Teilnehmer erhält eine

Antrittsprämie in Höhe von acht Millionen

Euro. Insgesamt schüttet die Uefa

301 Millionen Euro Preisgeld aus. Der

neue Europameister kann bis zu 27 Millionen

Euro verdienen.

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28 LEBEN &

Mit goldenen

Vogelschwärmen

Museum für Lackkunst dokumentiert den „Brückenschlag von Ost nach West“

Zwei Knaben streiten um ein Buch (gr. Bild, M.) in diesem Fragment eines japanischen Lackkabinetts aus dem 18. Jahrhundert. Das runde Bild rechts zeigt einen prächtig verzierten Lederschild aus dem 17. Jahrhundert.

Foto: Lackkunstmuseum

Juwelenkasten mit Pilastern (1640-1660)

Wer sich das Exponat anschaut, das

Museumsleiterin Dr.Monika Kopplin

jüngst im Kunsthandel erworbenhat,

sieht chinesische Knaben bei der Lese-

und Schreibstunde. Harmonisch

wirktdiese Szenerie, und doch: Zwei

Kinder stechen hervor, die sich um

ein Buch zu zanken scheinen –nach

dem Motto: Das ist meins! Was an

dem reliefartigen Paneel mit Gold

auf Schwarzlack zudem fasziniert,

ist, dass dieses Stück von hoher Qualität

einem grimmen Schicksal entging.

Während es in Frankreich im

18. Jahrhundert verbreitete Praxis

war, japanische Lackmöbel zu zerschneiden

und die Fragmente auf

französische Möbel aufzubringen,

blieb „dieses Stück von diesem Prozedere

verschont“, freut sich Monika

Kopplin.

Brückenschlag von Ost nach

West“ heißt die aktuelle Sonderausstellung

im Lackkunstmuseum

in Münster,

die ausschließlich „japanische

Exportlackeaus vier Jahrhunderten“

in den Fokus nimmt. Denn das Museum

in Münster besitzt einen beachtlichen

Eigenbestand solcher Objekte aus dem

16.bis 19.Jahrhundert. 30 museumseigene

stehen 20 Leihgaben aus hochkarätigen

Sammlungen in Deutschland gegenüber.

Manches davon ist noch nie ausgestellt

worden.

Für Monika Kopplin dokumentiert die

Ausstellung auch, dass „die Globalisierung

schon im 16.Jahrhundert ihren Anfang

nahm“. Charakteristisch für die Objekte,

die ihren Weg von Ost nach West

antraten, als die Portugiesen in Japan aufkreuzten,

ist eine ganz eigene Stilentwicklung.

Motiveund Ästhetik verweisen

auf die meist anonymen Hersteller, Formen

und Funktionen wareneuropäischen

Bedürfnissen angepasst. Ein eindrückliches

Beispiel findet sich in der von Kuratorin

Antje Papist-Matsuo a

zwei Jahre konzipierten

gisch angelegten Schau im

jekten aus dem 17.Jahrhun

derschilde fallen dort ins A

in der indischen Region B

gestaltet in Japan, wie di

„erhabenen Streubildes“ b

Mit Objekten der Nambandem

16. Jahrhundert begi

gang. Ein auf 1630 datie

Perlmutt verzierter Kabine

dem museumseigenen Bes

dabei den Übergangsstil zu

Exportlacken. Die Form d

weist auf einen Kabinetts

Sir Simon residie

Berliner Philharmoniker gastieren im Februar 2017 vier T

Vom Münsterland aus zu einem Konzert

der Berliner Philharmoniker zu

fahren, ist mit gewissen Umständen

verbunden –normalerweise. Im Februar

kommenden Jahres jedoch gastiert

das deutsche Elite-Orchester

mehrere Tage fast vor der Haustür:

Vom 23. bis 26. Februar gestaltet es

vier Abende in den Konzertsälen in

Essen und Dortmund mitWerken von

Gustav Mahler und György Ligeti.

Auf dem Programm dieser „RuhrResidenz“

stehen als Hauptwerke die

vierte und sechste Sinfonie von GustavMahler

sowie György Ligetis Oper

„Le Grand Macabre“, die inbeiden

Sälen gespielt wird.

Das Konzerthaus in Dortmund ...

Foto: Daniel Sumesgutner

...und die Philharmonie Essen werden Spielstätte

Die Ligeti-Oper weckt bei

vielen Musikfreunden Erinnerungen

an die Ära Will

Humburgs inMünster: Im

Jahr 1997 leiteteder damaligeGMD

das Stück in einer Inszenierung

Dietrich Hilsdorfs. Mit der spektakulären

Produktion gastierte das Theater sogar

im italienischen Ferrara.

Im selben Jahr inszenierte der amerikanische

Regisseur Peter Sellars eine vom

Komponisten überarbeitete Fassung bei

den Salzburger Festspielen. Dieser Sellars

wird auch Regisseur der halbszenischen

Produktion sein, die die Berliner

Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten

Sir Simon Rattle in Dortmund

(23. Februar) und Essen (25. Februar)

spielen. Sir Simon Rattle sagt dazu laut

einer Mitteilung der beiden Konzerthäuser:

„Ich bin begeistert davon, dass das

zentrale Werk unserer RuhrResidenz mit

den Berliner Philharmonikern György Ligetis

‚Le Grand Macabre’ sein wird. Dies

ist nic

aller Z

ginells

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WISSEN

29

„Ich freue mich, dass ein weiterer Teilbestand unserer

Sammlung vollständig ausgestellt und ineinem

Katalog dokumentiert wird“

Museumsleiterin Dr. Monika Kopplin

Prächtiges Schloss einer Truhe im Namban-Stil mit gewölbtem Deckel (1580-1620)

/Wilfried Gerharz (6)

us Berlin über

nd chronolo-

Raum mit Obdert.

Zwei Leuge,

gefertigt

engalen, aber

eTechnik des

eweist.

Lackkunst aus

nnt der Rundrter,

reich mit

ttschrank aus

tand markiert

den späteren

s Möbels verchrank-Typus,

wie er seinerzeit in Augsburg gefertigt

wurde. Im 17.Jahrhundert, als auch die

Briten, Franzosen und Holländer begannen,

in Asien zu expandieren, nahm das

Gold- und Silberdekor zu, die Formen

wurden vielfältiger –wie eine oktogonale

Deckelvase zeigt. Juwelenkästen –inder

Form europäisch, bemalt in traditioneller

ostasiatischer Eineck-Malerei –sind nun

noch mit goldenen Vogelschwärmen verziert.

Ein Zugeständnis an den europäischen

Markt. Wie prompt die Hersteller

auf die Nachfragereagierten, zeigen auch

zwei sehenswerteBildnisse vonNapoleon

und Victor Moreau nach einer Kupferstichvorlage

von 1801. Daes1804 zum

Bruch zwischen den beiden Generälen

kam, müssen die einmaligen Lackobjekte,

die ein Stück europäischer Geschichte illustrieren,

vorher entstanden sein.

Im 18.Jahrhundert dann wirddie Gestaltung

kleinteiliger und verspielter, im19.

Jahrhundert dominieren Souvenirobjekte

für Adel und Bürgertum –erworben auf

Weltausstellungen oder Verkaufsschauen.

Bis zum 3. Juli im Museum für Lackkunst

in Münster,Windthorststraße 26. Geöffnet:

Mi- So von 12-18, Divon 12-20 Uhr. Der

Katalog von Antje Papist-Matsuo ist im

Museum erhältlich. Petra Noppeney

Kästchen in Form eines Teehauses, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

Runder Tisch, Mitte 19. Jahrhundert

rt an der Ruhr

age lang inDortmund und Essen

der Berliner Philharmoniker sein.

Foto: Peter Wieler, Essen Marketing GmbH

ht nur eine der komischsten Opern

eiten, sondern auch eines der oriten

und manchmal geradezu hindschönsten

Stücke des 20. Jahrrts.

Wenn man das Unbeschreiblischreiben

sollte, könnte man saonteverdi

trifft Monty Python …“

nzerthaus Dortmund und die Philnie

Essen befinden sich naturgeneinem

freundschaftlichen Wettbewerb

miteinander: Wer kriegt die bestenOrchester

mit den spannendsten Programmen?

Für außergewöhnliche Anlässe

jedoch bündeln sie auch mal ihreKräfte:Sowar

es im Jahr 2013 mit dem international

beachteten „Ruhr-Parsifal“ von

Thomas Hengelbrock, und so wird es

auch mit der Residenz der Berliner Philharmoniker

sein. Rattle hat für die vier

Tage eine besondere Konzertdramaturgie

entwickelt: So wirdesinbeiden Städten

neben der Aufführung der Ligeti-

Oper ein spezielles Konzertprogramm

geben.GustavMahlers „tragische“ sechste

Sinfonie in Essen zu spielen (26. Februar),

erscheint dabei naheliegend: In

dieser Stadt wurde sie uraufgeführt. Der

etwas kleinere Saal in Dortmund bekommt

dafür die schlanker dimensionierte

vierte Sinfonie (24. Februar) mit

dem „himmlischen“ Sopransolo im Finalsatz,

für das die wunderbare schwedische

Sängerin Camilla Tilling engagiert

wurde.

Vom 2006 verstorbenen ungarischen

Komponisten György Ligeti gibt es auch

in beiden Sinfoniekonzerten eine zentrale

Komposition. Sein Violinkonzert (mit

der ehemaligen Dortmunder „Jungen

Wilden“ Patricia Kopatchinskaja) erklingt

in Dortmund, das Orchesterwerk

„Atmosphères“ in Essen.

Das Konzerthaus Dortmund und die Philharmonie

Essen bieten ein gemeinsames

Abo zur RuhrResidenz an. Dieses beinhaltet

die Konzerte am 24.2. (Dortmund)und

26.2. (Essen) sowie eine der beiden Aufführungen

von „Le Grand Macabre“ (23.2. in

Dortmund; 25.2. in Essen).

Harald Suerland

|www.konzerthausdortmund.de

Sir Simon Rattle leitet das Orchester.

Foto: dpa


30 LEBEN &WISSEN

Immer nur aufwärts? Das muss nicht so sein, sagt der münsterische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Apolte, sei aber kaum zu vermeiden.

Foto: Fotolia

Dauerhaftes Wachstum?

Wirtschaftswissenschaftler Thomas Apolte hält die permanente Aufwärtsbewegung nicht für ein

Naturgesetz –aber aus verschiedenen Winkeln betrachtet für eine sinnvolle Sache.

Wenn irgendwas auf dieser Welt immer

wachsen muss, ist es zweifellos

die Wirtschaft. Sollte man glauben,

wenn man Leitartikel und volkswirtschaftliche

Handbücher liest. Stagnation,

Rückschritt gar, können nur

kurze, vorübergehende Störungen

sein. Generell geht es aufwärts, immer

aufwärts. Belege für diese These

kann auch der münsterische Wirtschaftswissenschaftler

Thomas

Apolte benennen. „Seit gut 250 Jahren“,

sagt der Lehrstuhlinhaber für

Ökonomische Politikanalyse an der

Universität Münster, „erleben wir

ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum

von zwei Prozent im Jahr

–das ist atemberaubend.“

Dochdann schränkt der Vertrauensdozent

der Stiftung

der Deutschen Wirtschaft

schon ein: „Das ist kein Naturgesetz,

auch im Kapitalismus

nicht.“ Denn wederbraucht unser

Wirtschaftssystem permanentes Wachstum,

sagt Apolte, noch produziert es den

permanenten Zuwachs ohne fremdes Dazutun.

Und auch dafür findet der gebürtige

Krefelder reichlich Belege. „Bis vor

300 Jahren haben wir in einer sehr stationären

Wirtschaft gelebt –10000 Jahre

ohne ernstzunehmendes Wachstum.“

Dann wurde die Dampfmaschine erfunden.

Und vieles gründlich umgekrempelt.

Mit dieser „Basis-Innovation“,

der noch ein

paar weiterewie

die Lokomotive

und der Telegraf,

das Fließband

und das

Prof. Dr. Thomas Apolte

Internet folgten,

„Seit 250 Jahren erleben wir ein

Wachstum von zwei Prozent im

Jahr –das ist atemberaubend.“

wurde unser

Wirtschaften gründlich umgekrempelt

und unser Arbeiten sehr viel produktiver.

Ein bisschen menschlicher Ideenreichtum,

ein bisschen historischer Zufall und

ein kleines Zeitfenster, indem man neue

Ideen auch zugelassen hat –das hält er

ein eigentlich für den Urknall des Wachstums.

„Man muss die Ideen haben –und

sie auch zulassen.“

Letzteres ist nicht selbstverständlich. Innovation

sorgt nicht nur für mehr Produktivität.

In ihrem Zuge entfaltet sich

auch viel „schöpferische Zerstörung“. Alte

Strukturen werden niedergerissen,

neue entstehen. Kein Fehler im System,

sondern notwendiger Bestandteil wirtschaftlicher

Entwicklung; das hatte

schon der österreichisch-deutsch-USamerikanische

Nationalökonom Joseph

Schumpeter erkannt.

Permanente Innovation und Produktivitätssteigerung:

Das ließe Apolte schon

eher als Naturgesetz durchgehen. Aber

wie wir damit umgehen, ob das in Wachstum

mündet –das sei eine andereFrage.

Wermit immer wenigerAufwand dieselbe

Menge anWaren und Dienstleistungen

produziert, kann in derselben Zeit

immer mehr herstellen. Oder er produziert

so viel wie früher –und macht einfach

früher Feierabend.

Vor dieser Frage stand Deutschland

schon, glaubt Apolteund nennt das Stichwort

35-Stunden-Woche. In einem komplizierten

Prozess hat sich die Gesellschaft

offensichtlich gegen den Urlaub

und für das Wachstum entschieden.

Wasauch die psychologische Komponente

in der Wachstumsdiskussion ins Spiel

bringt. Die Ökonomen können messen,

dass wir heute –durchschnittlich –über

doppelt so viel Einkommen wie in den

70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts

verfügen. Aber nach wie vor

herrscht bei den meisten das Gefühl, das

Geld reiche so gerade aus. Also entscheiden

sich viele immer wieder dafür, die

nächsten Innovationssprünge inWachstum

münden zu lassen. Und nicht in paradiesische

Zeiten mit wenig Arbeit und

viel Urlaub.

Und, wenigerindividuell als gesellschaftlich

betrachtet, Wachstum bringt einen

weiteren großen Vorteilmit sich: Allfällige

Teilhabewünsche

vonbisherigen

Außenseitern

lassen sich

mit neuem, zusätzlichem

Geld

leichter befriedigen

als aus

einem immer

gleichen Bestand.

Wo reichlich Zuwachsbereitsteht,

werden die Verteilungskonflikte nicht so

hart.

Wachstum ist also kein Gesetz. Aber aus

vielerlei Blickwinkeln betrachtet eine

ziemlich sinnvolle Sache. Selbst den

Wachstumskritikern, die in Klimawandel-Zeiten

genau dieses Wachstum als

Umweltfeind Nummer eins ausgemacht

haben, tritt Apolteentgegen. Auch klimaund

umweltfreundliches Wirtschaften,

sagt er, könne Wachstum produzieren.

Wenn wir nur wollen. Uwe Gebauer

Prof. Dr. Thomas Apolte, Volkswirtschaftler

ander Uni Münster


LEBEN &WISSEN 31

Wunderbar

abschalten

Axel Heger aus Altenberge coacht Unternehmen –

und jetzt auch Golfer unter Zeitdruck

DasGrünseines Hauses in der Solar-

Siedlung Altenberge ist nicht groß.

Aber es reicht völlig aus zum Üben.

Und um einBuchüber Golf zu schreiben.

In seinem Garten hat Axel Heger

ein Fangnetz aufgebaut. Von seinem

Abschlag nimmt der Unternehmensberater

und Sportcoach genau Maß.

Kontrolliert Winkel, Flugbahn,

Windverhältnisse. Er weiß: „Nur

wenn ich absolut gerade schlage,

treffe ich die Mitte des Netzes.“ Die

beiden ersten Schläge ziehen noch

zu weit nach links. Dann der dritte

Schlag. Zack. Er trifft ins Schwarze.

„Die Richtung ist wichtiger als die

Länge“, sagt Heger.

Für den 60-Jährigen ist der

Golfsport eine große Passion.

Die hat er erst spät im Alter

von38Jahren entdeckt: „Vorher

habe ich Leistungstennis

mit Bundesliga-Aufstieg bei RW Hagen

gespielt.“ Durch seine englische Frau

Lindsey hat er das Golfspielen in der

Grafschaft Essex kennengelernt. Seitdem

liebt er den „leisen Sport“ Golf sehr: „Das

ist ein Naturerlebnis an schönen Orten.“

ProRunde ist er bis zur acht Kilometer in

Bewegung. „Die Weite und die frische

Luft entschleunigen vom Alltagsstress“,

weiß der hauptberufliche Unternehmensberater

aus eigener Erfahrung zu

berichten. „Die ersteStunde ist man noch

unter Strom. Doch ab der zweiten Stunde

kann man wunderbar abschalten“, sagt

Heger.

Seine eigene Erfolgsgeschichte motivierte

ihn zum selbst publizierten Buch „Easy

Better Handicap“. „Innerhalb von15Monatennach

Platzfreigabe ist mein Handicap

von anfangs 18 einstellig geworden,

auf Handicap 9.“ Wie das? „Es geht um

Grundkenntnisse und Tricks, auch wie

man das Wichtigste spart: Zeit.“

Konzentration und Ruhe sind für ihn die

wichtigsten Bausteine erfolgreichen Golfens.

Genau diesesGefühl will der Altenberger

den anvisierten Lesern, Golfbeginner

und Amateure mit Handicap von

11,5 bis 54, vermitteln. Auch mentale

Tipps, um sich selbst bei Stress im Büro

oder zu Hause gut auf das Spiel fokussieren

zu können. Zudem will der Vater

zweier Kinder den Leser so coachen, dass

dieser auch erfolgreich und effizient

unter Druck spielen kann: „Denn beim

Golfen gibt es oft einen auf die Mütze“.

Das hat Heger nicht abgeschreckt.

Auch geht es im Buch um körperliche Fitness,

Spielstrategien und Turniervorbereitungen,

etwa mit einer „Handicap-

Checkliste“ (15Minuten proWoche). Am

Wie man unter Druck, leichter, besser und erfolgreicher Golf spielen kann, verrät Axel Heger in seinem selbst

publizierten Golfbuch „Easy Better Handicap“.

Peter Sauer

Spiel mit dem kleinen weißen Ball

schätzt der Altenberger auch die Offenheit:

„Golf ist auch der einzigeSport, wo

Menschen unterschiedlicher Spielstärken

miteinander spielen können.“

Heger hat sein Golfbuch frühmorgens geschrieben:

„Wenn meine Familie noch

schlief. Insgesamt 600 Stunden habe ich

gebraucht, immer von 6bis 9Uhr.“ Vor

seiner hauptberuflichen Arbeit als Unternehmensberater.

Umfür den Schreibakkord

einen klaren Kopf zu bewahren, legte

er abends vorher regelmäßigeFitnessstationen

auf der Finnenbahn am Sportzentrum

Altenberge ein. Peter Sauer

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32 LEBEN &WISSEN

Der Hüter der kleinen Welt

Eine der größten Modelleisenbahn-Anlagen Europas steht im Gut Eversum inOlfen. Ehrenamtlich

betreut wird das 360 Quadratmeter große Werk von Herbert Stückert.

Wie ein Riese wirkt Herbert Stückert, wenn er vorsichtig durch die große Eisenbahnanlage geht, um einen Fehler zu beheben.

Fotos: Wilfried Gerharz

43 handgefertigte Züge fahren auf einer Strecke von insgesamt

über 3000 Metern.

Die Bahnschranke fährt runter, kurz

bevor der Zug die Strecke passiert.

Im Vorgarten winken Anwohner den

Zuginsassen zu. In der anderen Ecke

des Ortes geht der Schornsteinfeger

zu Werke, und eine Mutter legt ihr

Kind, das gerade mal wieder Blödsinn

gemacht hat, übers Knie, während

die Nachbarin ihren Teppich

ausklopft. Es ist ein gewöhnlicher

Tagin...ja, wo sind wirhier eigentlich?Wir

sind in Olfen, genauer

gesagt im Freizeitpark

Gut Eversum.

Noch genauer

gesagt auf einer der

größten Modelleisenbahn-Anlagen Europas.

Seit 1975 steht es hier, dieses 360

Quadratmeter große Mammutbauwerk,

das wie eine eigene Stadt, eine eigene

Welt wirkt. Entwickelt hat sie Wilhelm

Wendler,ein Berliner Architekt und Städteplaner.Erhat

sich viel Zeit für die Fertigung

der Anlage genommen. Sehr viel

Zeit. Ganze 40 Jahre –knapp 80 000

Arbeitsstunden. 1928 begann er damit.

„Ich musste mich fast vier Jahre lang in

die Anlage einarbeiten und weiß noch

immer nicht alles“, erzählt Herbert Stückert.

Er ist der Hüter dieses erstaunlichen

Bauwerks. Master of Modellbahnanlage

quasi. Seit zehn Jahren kümmert

er sich täglich ehrenamtlich um sein Lieblingsspielzeug.

„Ein Fulltime-Job“, sagt

er.

Wie ernst der Entwickler dieses Projekt

damals nahm, lässt sich beim genaueren

Betrachten der einzelnen Teile erahnen.

Jeder Zentimeter dieser digital gesteuerten

Bahnanlage wurde in minutiöser

Handarbeit angefertigt. Jeder Baum, jedes

Schienenstück, jedes Haus samt deren

Einwohner wurde einzeln zusammengeschnitzt,

zusammengeklebt, zusammengeformt.

Alle Gebäude hat

Wendler aus Motiven seiner Urlaubsfotos

nachgebaut. Auch Schloss Neuschwanstein

und die Magdeburger Elbbrücke

sind auf der Anlage zusehen. Für jeden

der Züge wurden Sitzbänke angefertigt,

selbst an die Bordtoilettehat Wendlergedacht.

Er muss ein Meisterder Improvisation

gewesen sein. Die Dächer der Züge

fertigte erzum Teil aus Zeitungspapier

an. Die Bäume und Sträucher entstanden

mit Hilfe von Drähten und Duschschwämmen.

Herbert Stückert ist für alles rund um die

Modellbahnanlage verantwortlich: Dafür,

dass die Züge fahren, dass die Technik

einwandfrei funktioniert, und auch

für alle Reparaturen. „Neu kaufen kann

mannichts, wenn mal etwas kaputtgeht.

Das ganze Zubehör gibt es nicht mehr“,

so der 67-Jährige. Dass er sich um eine

der größten Modellbahnanlagen in Europa

kümmern darf,

hat er seiner

Tochter zu verdanken.

„Sie hat

eines Tages einen

Bericht über die

AnlageimFernsehen

gesehen. Darin

hieß es, dass

„Es ist sinnvoller, als den ganzen

Tagvorm Fernseher zu hocken.“

Herbert Stückert

Die Liebe zum Detail ist überall sichtbar –wie hier bei der idyllischen Darstellung eines alten Stadtkerns (l.).

Herbert Stückert steuert die gesamte Anlage via Computer.

jemand gesucht wird, der sich darum

kümmert. Am nächsten Tagwar ich hier“,

erzählt der Rentner.

Wenn man den Blick über die Berge und

das Flachland der Anlageschweifen lässt,

sieht man 180 Gebäude, knapp 30 Brücken,

7000 Bäume, 10 000Sträucher und

fast2500Figuren, die zum Teil beweglich

sind. Wilhelm Wendler verlegteüberdrei

Kilometer Schienen aus echtem Stahl, die

von43Zügen befahren werden, sowie 40

Kilometer Kabel. Ganze 3000 Watt werden

hier pro Stunde verbraucht.

Für die Smartphone-Generation ist die

Begeisterung für Modelleisenbahnen nur

schwer begreifbar. Was bewegt Herbert

Stückert dazu, seine Freizeit solch einem

„Spielzeug“ zu widmen? „Ich finde es faszinierend,

dass etwas naturnah verkleinert

wurde und in der Technik soweit

ausgereift ist,dass man denkt, man würde

wirklich am Bahngleis stehen. Und

man lernt immer wieder etwas Neues“,

erklärt er.Den ganzen technischen Kram

hatte ersich erst neu aneignen müssen.

Seine Liebe für Modellbahnen geht bis in

seine Kindheit zurück. „Schon mit acht

Jahren hatte ich eine eigene Anlage zu

Hause“, sagt Stückert,

dervon sich

selbst behauptet,

gar nicht so ein

Modellbahnfreak

zu sein. So richtig

glauben kann

man das jedoch

nicht.

Wenn man ihn sieht, am Computer, der

über vier Bildschirme alles steuert, ist er

in seinem Element. Plötzlich ein Notfall!

Eine Bahn bewegt sich nicht mehr. „Das

passiert öfter. Aufgrund der Witterung

haben die Züge zurzeit manchmal Probleme

während der Fahrten. Bei Kälte

können die Schienen schon mal auseinanderreißen.“

Wie eine Gazelle bewegt sich Herbert

Stückert mit höchster Vorsicht entlang

der Schienen. Es soll bloß nichts kaputtgehen.

Immerhin ist die Anlage laut Stückert

zehn Millionen Eurowert. Ein paar

Handgriffe –und die Zuginsassen können

ihre Reise wieder unbeschwert fortsetzen.

Herbert Stückert sei Dank.

Täglich kommen knapp 100 Besucher

zum Gut Eversum, um sich vom67-Jährigen

die Modellbahn erklären zu lassen

und einenBlick in das vonPanzerglas geschützte

Innerste zuwerfen. „Die Leute

kommen aus aller Welt.Von denNiederlanden

über Skandinavien bis aus den

USA und Kanada.“ Bedauerlich findet

Stückert, dass die Stadt Olfen keine Reklame

für dieses Unikat mache, das

einem Arzt aus Olpe gehöre.

Seiner Leidenschaft tut dies aber keinen

Abbruch. Und als Rentner gebe ihm die

Modellbahnanlage darüber hinaus eine

nützliche Beschäftigung. „Es ist sinnvoller,

als zu Hause den ganzen Tag vorm

Fernseher zu hocken. Man verblödet hier

nicht“, findet Stückert.

Dieses Lebenswerk, wie der Hüter der

Anlageesnennt, soll noch langeerhalten

bleiben. Wielangeersichnoch selber um

die Modellbahn kümmern werde, weiß er

noch nicht. „So lange ich kann“, verspricht

er. Bis er sich irgendwann zum

zweiten Mal in die Rente verabschiedet,

werden die Zuginsassen und die Bewohner

der Berglandschaften in besten Händen

sein. Dafür wirdHerbert Stückert jeden

Tagsorgen. Sohrab Dabir

INFOS

Eine der größten Modellbahnanlagen in der Spurweite 0,

so nennt sich die Maßeinheit europäischer Modellbahnen,

ist in Olfen im Gut Eversum, Eversumer Straße 77, zusehen.

Führungen um und durch die Anlage mit Herbert

Stückert sind werktags von 14bis 16 Uhr und an den Wochenenden

und Feiertagen zusätzlich um 12 Uhr möglich.

Einen Film sowie Bildmaterial von Wilhelm Wendler gibt

es unter www.penulla.de.

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