Patientenzeitschrift Frühjahr / Sommer 2016

Visioness

Heft 5 Frühjahr-Sommer 2016

Gesund in Essen

Neurologe mit

detektivischem Gespür

Seite 6

Privatdozent Dr. Oliver Kastrup (sitzend)

und Oberarzt Dr. Matthias Suchanek.

Mit TV-Programm

für unseren Klinik-Sender „KiK-TV“

Alle Termine der geburtshilflichen

Klinik des KK Essen 2016

Ärzte-Team rettet Herzinfarkt-

Patientin das Leben

Seite 14

Fußball-EM: Auch viele

Hobbysportler verletzen sich

Seite 20

Gesund in Essen


Editorial

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Leserinnen und Leser,

4

das Katholische Klinikum Essen ist mit einem Führungswechsel in die Sommerzeit

gestartet. Nach 23 Jahren als Leitender Arzt der Klinik für Neurologie

und Klinische Neurophysiologie übergab Priv.-Doz. Dr. Horst Gerhard

Anfang April den Staffelstab an Priv.-Doz. Dr. Oliver Kastrup. Von Dr. Gerhard

müssen Sie sich trotzdem nicht verabschieden. Er bleibt uns als Geriater

und Leitender Arzt am Medizinischen Versorgungszentrum Essen-Nord-

West erhalten.

Wie schon sein Vorgänger, steht auch Dr. Kastrup für höchste Qualität mit

viel Feingefühl. Damit passt er hervorragend in unser Team, das sich an

christlichen Werten orientiert, Ihnen und Ihren Angehörigen helfen und in

schwierigen Situationen zur Seite stehen möchte. „Mir ist es besonders

wichtig, ausreichend Zeit für die Patienten zu haben und ihnen im persönlichen

Gespräch intensiv zuzuhören“, sagt der Neurologe, der sich in einem

Interview ab Seite 6 in diesem Heft vorstellt – sowohl fachlich als auch privat.

Schwerpunkte seiner Arbeit sind unter anderem die Diagnose und Therapie

von Schlaganfall und von entzündlichen Erkrankungen wie beispielsweise

Multiple Sklerose.

Dr. Gerhard geht als Neurologe zwar in den Ruhestand, bleibt jedoch Leitender

Arzt der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin am Medizinischen

Versorgungszentrum Essen-Nord-West. Dort hat der 66-Jährige jetzt noch

mehr Zeit für seine Patienten. Nutzen will er die gewonnenen Stunden zum

Beispiel für ein neues Programm, das Krebspatienten durch Sport zu mehr

Lebensfreude verhelfen soll und auf Seite 11 in diesem Magazin vorgestellt

wird. Für seine ausgezeichnete Arbeit in den vergangenen 23 Jahren sind wir

Dr. Gerhard zu großem Dank verpflichtet. Zugleich bin ich mir sicher, dass

die kontinuierlich gute Behandlungsqualität unter der neuen Leitung von Dr.

Kastrup weiterhin gewährleistet wird.

Mit ausgezeichneter Qualität glänzt das Katholische Klinikum Essen auch

auf anderen Gebieten. Dafür sind wir kürzlich mit dem Siegel für Geriatrie

und als bundesweit eine der ersten Kliniken mit dem neuen Zertifikat DIN EN

ISO 9001:2015 prämiert worden. Das erfolgreiche Abschneiden ohne Beanstandungen

freut mich ganz besonders und zeigt, dass die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter im Hause neben viel Mitgefühl auch ein hohes Qualitätsbewusstsein

haben.

Ihr

Manfred Sunderhaus

Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Essen

6

Impressum

Gesund in Essen Nr. 5 Frühjahr-Sommer 2016

Herausgeber: Katholisches Klinikum Essen

Postanschrift: Katholisches Klinikum Essen

Marketing und Kommunikation

Hospitalstraße 24, 45329 Essen

Fon: 0201 6400 1020

Fax: 0201 6400 1029

Mail: marketing@kk-essen.de

www.kk-essen.de

Redaktionsleitung: Oliver Gondolatsch

Leiter Marketing und Kommunikation

Inhaltliches und grafisches Konzept,

Redaktion und Realisation: Visioness GmbH

Druck: Löcke-Druck

Quellen in dieser Ausgabe:

· Deutsche Gesellschaft für Kardiologie

· Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin

und Prävention

· Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft

Essen e. V.


Gesund in Essen


Inhalt

9

10

22

26

Schutz im Ausland – MVZ bietet

Informationen und Impfung für Reisende 4

Wahlleistungsstation:

„Ich dachte, ich wäre im Hotel“ 5

Neurologe mit detektivischem Gespür 6

Multiple Sklerose:

Prognose deutlich besser als früher 8

Hilfreiche Mittel gegen Depressionen:

Zu Van Goghs Zeiten undenkbar 9

Schlafstörungen: Heiße Milch mit Honig

statt Schäfchen zählen 10

Den Tumor mit Sport in Schach halten 11

Frauen in Führungspositionen 12

Herzinfarkt:

„Es hätte auch anders ausgehen können“ 14

Zertifikatskurs „Mündiger Patient“

macht Schule 17

Ein Leistenbruch wird von allein nicht kleiner 18

Umfrage „Mitmenschlichkeit“ 19

Während der Fußball-EM verletzen sich

auch viele Hobbysportler 20

Krankenpflegeschule 22

News 23

TV-Programm 24

„Wir sind schwanger“:

Kursangebot für werdende Eltern 26

Kreißsaalführungen 27

Ausgezeichnete Qualität am

Katholischen Klinikum Essen 28

Neue Hygiene-Abteilung nimmt

ihre Arbeit auf 29

Veranstaltungskalender 30

Fachkliniken/Leitende Ärzte 31

Gesund in Essen


Schutz im Ausland –

MVZ bietet Informationen

und Impfung für Reisende

Rund 2,6 Millionen Deutsche reisen jährlich

in subtropische und tropische Länder.

Jeder zweite von ihnen klagt dort

über Gesundheitsprobleme: am häufigsten

über schwere Infektionskrankheiten.

Entsprechende Schutzimpfungen sind

deshalb in einigen der Zielländer vorgeschrieben:

beispielsweise die Impfung

gegen das Gelbfieber. Das Medizinische

Versorgungszentrum Essen-Nord-West

informiert und berät Reisende rund um

den Impfschutz und ist gleichzeitig auch

Gelbfieber-Impfstelle.

Lebenslang geschützt

Hohes Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit,

Kopf- und schwere Gliederschmerzen:

Das sind die ersten Symptome des tödlichen

Gelbfiebers. Ist die erste Phase

überstanden, kann es zu einem zweiten

Schub kommen – und der ist unter Umständen

lebensgefährlich. Der Patient

leidet an sehr hohem Fieber und Störungen

der Blutgerinnung. Jeder siebte

Betroffene überlebt die zweite Krankheitsphase

nicht.

Jährlich erkranken, laut Schätzungen

der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

rund 200.000 Menschen an Gelbfieber.

Davon enden circa 30.000 Krankheitsfälle

tödlich. Übertragen wird das Gelbfiebervirus

durch einen Mückenstich.

„Das Problem ist, dass es keine ursächliche

Behandlung der Krankheit gibt“,

sagt Dr. Jörg Schmeck, Ärztlicher Leiter

des Medizinischen Versorgungszentrums

Essen-Nord-West. „Ärzte können

nur die Symptome behandeln, das Gelbfieber

aber nicht heilen.“ Der Grund: Der

Krankheitserreger ist ein Virus. Antibiotika

sind gegen Viren nicht wirksam.

Deshalb raten Ärzte zur Prophylaxe. „Wer

in ein Land reist, in dem das Gelbfieber

vorkommt, sollte sich vier bis sechs Wochen

vorab informieren und beraten lassen“,

rät Dr. Schmeck. Einmal geimpft,

besteht lebenslanger Schutz.

Dr. Jörg Schmeck, Leiter des Medizinischen

Versorgungszentrums

Essen Nord-West, über Abwehrzellen

und vorgetäuschte Infektionen.

Urlauber sollten sich frühzeitig,

etwa 4 – 6 Wochen vor der Reise

über den nötigen Impfschutz

informieren. Weshalb?

Dr. Schmeck: Impfungen brauchen

ihre Zeit, um ihre volle Wirkung zu

entfalten. Das Immunsystem muss

erst fit gegen den Krankheitserreger

werden. Bei der Gelbfieber-

Impfung werden abgeschwächte Viren

verabreicht. Dadurch wird man

nicht krank, trotzdem bildet das Immunsystem

spezielle Abwehrzellen

gegen das Virus.

Was passiert im Körper

bei einer Impfung?

Dr. Schmeck: Die Impfung täuscht

dem Körper eine Infektion vor. Entsprechend

reagiert das Immunsystem

mit einer Abwehrreaktion

– wie es bei einer echten Infektion

der Fall wäre. Nachdem unsere

Immunzellen den Krankheitskeim

erfolgreich bekämpft haben, bilden

sich so genannte Gedächtniszellen

aus. Der Erreger kann so schnell

abgewehrt werden, ohne dass der

Mensch krank wird.

Ihr MVZ vor Ort

Medizinisches

Versorgungszentrum

Essen-Nord-West

Dr. med. Dipl.-Ing. Jörg Schmeck

Leiter des Medizinischen

Versorgungszentrums

Hülsmannstraße 17

45355 Essen-Borbeck

Fon: 0201 6400 5000/5001

Mail: info@mvz-enw.de


Gesund in Essen

Die Arzthelferinnen am MVZ

helfen gerne weiter.


Christian Beckfeld (stellv. Stationsleiter),

Fatma Baydar (Patientin) und Dr. Daniel

Napieralski-Rahn (Kaufmännischer

Direktor) v.l.n.r.

„Ich dachte, ich wäre

im Hotel“

Erholen wie im Gasthaus: Für 600.000 Euro ist am Katholischen Klinikum Essen

eine neue Wahlleistungsstation errichtet worden. Die im Frühjahr eröffnete Abteilung

beherbergt bis zu 24 Patienten und ist deutlich geräumiger und komfortabler als

normale Stationen – aber dennoch erschwinglich. Der „Komfortaufenthalt“ im

Krankenhaus steht nicht nur Privatpatienten zur Verfügung, auch Kassenpatienten

können die Unterbringung gegen Aufpreis buchen.

Beige-braune Wände, Laminatfußboden

in hell und dunkel gemusterter Holzoptik,

Flachbildfernseher im XXL-Format. Wie

ein steriles Krankenhauszimmer sehen

die Räume auf der neuen Wahlleistungsstation

im Essener Marienhospital nicht

aus. Eine gemütliche Sitzecke mit komfortablen

Sesseln und ein Schreibtisch

runden die heimische Atmosphäre ab.

Sechs Monate lang ist die Station umgebaut

worden. Das Ergebnis kann sich

sehen lassen: Hochmoderne Nasszellen,

neues Farbkonzept, höherwertige

Betten und das ehemalige Arztzimmer

wurde in eine gemütliche Lounge mit

Küchenzeile, Kaffeevollautomat und Sofaecke

umfunktioniert. Genutzt wird die

Station interdisziplinär von allen im Marienhospital

vertretenen Fachbereichen.

Sie verfügt über sechs Einbettzimmer

und neun Zweibettzimmer, insgesamt

also über 24 Betten.

Von Beginn an gut besucht

Kurz nach der Einweihung ist die Station

A5.1 mit 20 belegten Betten schon gut

besucht. „Patienten mit geplanten Eingriffen

waren bereit, zu warten, bis die

Station fertig ist, um dann in den Genuss

des neuen Komforts zu kommen“, sagte

Manfred Sunderhaus, Geschäftsführer

des Katholischen Klinikums Essen. Erste

Patientin war Fatma Baydar, die als

Dank für Ihr Vertrauen einen Blumenstrauß

erhielt. „Ich fühle mich sehr wohl

und kann die Station nur weiterempfehlen“,

schwärmt die junge Frau. „Als ich

in mein Zimmer gekommen bin, dachte

ich, ich wäre im Hotel.“

Der Vergleich ist berechtigt: Jedem Patienten

stehen ein eigener Kühlschrank

und ein bettseitiger Touchscreen-Computer

zur Mediennutzung zur Verfügung.

Neben den Zimmern sind auch die Badezimmer

mit Glasduschkabine, Waschtisch,

beleuchtetem Kosmetikspiegel,

Fön und Handtuchheizung hochwertig

ausgestattet.

Höhere Qualitätsansprüche

Bezug nehmend auf die gestiegenen

Ansprüche an die Qualität der Krankenzimmer

sagt Manfred Sunderhaus:

„Diesen wollen wir gerecht werden und

sind zuversichtlich, dass die neue Wahlleistungsstation

von den Patienten gut

angenommen wird, und sie sich wohl

fühlen werden.“

Die Unterbringung auf der Wahlleistungsstation,

die individuellen Gastronomie- und

Serviceleistungen für Wahlleistungspatienten,

aber auch die Chefarztbehandlung

können von allen Patienten in Anspruch

genommen werden. Dazu müssen die

Leistungen entweder über die private

Krankenversicherung bzw. die Zusatzversicherung

des Patienten abgedeckt

sein oder der Patient bezahlt sie aus dem

eigenen Portemonnaie. Entsprechende

Wahlleistungen werden in allen drei Betriebsteilen

des Katholischen Klinikums

Essen angeboten.

Die moderne Lounge.

Das gut ausgestattete Badezimmer.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Marienhospital Altenessen

Philippusstift

St. Vincenz Krankenhaus

Fon: 0201 6400 0

Mail: info@kk-essen.de

Gesund in Essen


Neurologe mit

detektivischem Gespür

Schon als Kind hatte Privatdozent

Dr. Oliver Kastrup den

Wunsch, Arzt zu werden. Seit

April ist er neuer Leitender Arzt

der Klinik für Neurologie und

Klinische Neurophysiologie am

Katholischen Klinikum Essen.

Im Interview stellt der erfahrene

Mediziner sich vor, gibt Einblicke

in seine Persönlichkeit und sein

Fachgebiet und erzählt, warum

er sich für den Beruf entschieden

hat.

Sie haben im April als neuer Leitender

Arzt der Klinik für Neurologie und Klinische

Neurophysiologie die Nachfolge

von Privatdozent Dr. Gerhard angetreten.

Was reizt Sie an der Arbeit am Katholischen

Klinikum Essen?

Dr. Oliver Kastrup: In erster Linie reizt

mich, dass es am Katholischen Klinikum

Essen eine über Jahrzehnte gut

etablierte und leistungsfähige neurologische

Abteilung gibt. Die Größe der


Gesund in Essen

Abteilung, die gute Ausstattung und das

breite Spektrum der Neurologie gefallen

mir und sind für eine gute Arbeit unabdingbar.

Sie waren vorher Leitender Oberarzt

am Universitätsklinikum Essen mit den

Schwerpunkten Gefäßerkrankungen,

Neuromuskuläre Störungen, Neuroinfektologie

und Multiple Sklerose. Wie

können Sie ihr Know-how am Katholischen

Klinikum Essen einbringen?

Dr. Oliver Kastrup: Als Leitender Oberarzt

habe ich am Uniklinikum das breite

Spektrum aller neurologischen Erkrankungen

behandelt. Einer meiner

Schwerpunkte ist der Schlaganfall – die

häufigste Erkrankung in der Neurologie

und darum besonders wichtig. Ein

weiterer Bereich, in dem ich tätig bin,

sind die entzündlichen Erkrankungen,

wie zum Beispiel Multiple Sklerose. Am

Katholischen Klinikum Essen möchte

ich die Therapie der Krankheit als neuen

Schwerpunkt einbringen, indem ich

Leistungsspektrum und Anzahl der betreuten

Patienten ausbaue. Dieses Feld

ist neben dem Schlaganfall das dynamischste

der Neurologie. Hier gibt es

bei Therapien die meisten neuen Entwicklungsmöglichkeiten.

Warum haben Sie sich entschieden,

Arzt zu werden?

Dr. Oliver Kastrup: Ich habe als kleiner

Schuljunge einen Arztkoffer zum Spielen

geschenkt bekommen und seitdem immer

wieder verkündet: „Ich will später

Arzt werden.“ Die Entscheidung ist also

schon sehr früh gefallen. Hinzu kommt

eine gewisse familiäre „Vorbelastung“ –

mein Onkel ist auch Arzt. So habe ich immer

etwas Kontakt zu dem Beruf gehabt.

In der Abiturzeit hat sich mein Wunsch

verfestigt. Es hat mich gereizt, einen Beruf

zu ergreifen, der wissenschaftlichen

und intellektuellen Anspruch mit kommunikativem

und sozialem Anspruch

verbindet. Das habe ich in der Medizin

wiedergefunden.


Privatdozent Dr. Oliver Kastrup

bespricht Patientenakten mit

Assistenzärztin Sylvia Uslar

(Foto linke Seite) und Oberarzt

Dr. Matthias Suchanek (Foto rechts).

Warum der Schwerpunkt Neurologie?

Dr. Oliver Kastrup: Die Spezialisierung

hat sich in der Studienzeit herauskristallisiert.

Drei Gründe spielten dafür

eine besonders große Rolle: Erstens sind

das Gehirn und die Nerven die zentrale

Schaltstelle des Körpers und damit von

integraler Wichtigkeit. Das fand und finde

ich daran besonders spannend. Zweitens

benötigt man als Neurologe häufig ein detektivisches

Gespür: Eine Diagnose lässt

sich meistens bereits aus der Anamnese,

der Krankengeschichte des Patienten,

und aus dem klinischen Befund heraus

stellen. Die Zusammenführung der einzelnen

Teile ist wie bei einem Puzzle, was

mir besonders gut gefällt. Drittens wird

die Neurologie, im Gegensatz zu anderen

Fachdisziplinen, die sehr stark subspezialisiert

sind, ganzheitlich betrieben und

hat viele Facetten: Nerven, Muskulatur

und Gehirn spielen eine Rolle.

Was ist Ihnen im Umgang mit

Patienten besonders wichtig?

Dr. Oliver Kastrup: Mir ist besonders

wichtig, ausreichend Zeit für die Patienten

zu haben und ihnen im persönlichen

Wortwechsel intensiv zuzuhören.

Viele neurologische Erkrankungen lassen

sich in einem ausführlichen Gespräch

über die Krankenvorgeschichte

diagnostizieren. Insofern ist dieser enge

Patientenkontakt in der Neurologie besonders

wichtig.

Haben Sie eine Botschaft für Ihre neuen

Patienten am Katholischen Klinikum

Essen?

Dr. Oliver Kastrup: Ja, scheuen Sie sich

als Patient nicht, bei jeder Gelegenheit

Fragen zu stellen. Leider trauen sich

viele Patienten im Gespräch mit dem

Arzt nicht, die Fragen zu stellen, die sie

bewegen.

Einen Bericht zum Thema Multiple Sklerose

finden Sie auf Seite 6

Was machen Sie, wenn Sie

nicht arbeiten?

Dr. Oliver Kastrup: Wir versuchen unseren

Patienten das wichtige Motto der

Work-Life-Balance nahe zu bringen.

Ich empfinde das für Ärzte als genauso

wichtig wie für Patienten. Körperliche

und geistige Entspannung dürfen

nicht zu kurz kommen. Für die körperliche

Entspannung sorgt bei mir der

Laufsport. Meine anderen Interessen

liegen vor allem in der modernen Kunst

sowie der Kunst im Allgemeinen. Ich

gehe sehr gerne in Museen und Galerien.

Außerdem mag ich Reisen, weil sie

den Horizont erweitern. Ich fahre gerne

ans Meer, aber es zieht mit auch auf

ferne Kontinente wie Asien und Afrika.

Ansonsten lese ich vielfältige Literatur.

Meine Interessen sind so breitgefächert

wie die Neurologie.

Sie sind waschechter Essener. Was

schätzen Sie an der Stadt besonders?

Dr. Oliver Kastrup: An der Stadt und

der gesamten Region mag ich besonders

die offene Kultur und Atmosphäre.

Es ist ja eine Kreuzungsregion in der

es ein ständiges Hin- und Wegwandern

von Menschen gab. Das spiegelt sich

in der Offenheit der Bewohner und der

Stadt wider. Diese Offenheit entspricht

meinem Naturell.

Bleiben Sie neugierig

Die Diagnose Multiple Sklerose wirft viele Fragen auf. Wera Uhlenbrock, 1. Stellvertretende

Vorsitzende der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Essen e. V.

(DMSG), erklärt im Interview, wie die DMSG Betroffenen helfen kann.

Warum sollten MS-Patienten Kontakt zu der DMSG Essen aufnehmen?

Wera Uhlenbrock: Bleiben Sie neugierig. Der erste Kontakt kostet sicherlich Überwindung,

aber es gibt kaum einen „einfacheren“ Weg, um an unterschiedliche Meinungen

zu verschiedenen Ärzten und Therapiemethoden sowie Erfahrungen im

Umgang mit Behörden und Arbeitgebern zu kommen. Bringen Sie Ihren Lebenspartner

zu den Treffen mit, denn die Diagnose Multiple Sklerose geht beide etwas

an. Bei uns lernen Sie Menschen kennen, die gelernt haben, gemeinsam mit MS zu

leben. Keine Sorge: Wir reden nicht die ganze Zeit über die Erkrankung. Uns geht

es hauptsächlich darum, Betroffene aus dem Alltag zu holen und das Leben mit

der Krankheit durch gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge, Arzt-/Patientenseminare,

Tai Chi-Kurse oder mit Maltherapie positiv zu gestalten.

Von der Erkrankung sind 2/3 Frauen und 1/3 Männer betroffen – wie nehmen

Sie betroffenen Männern die Scheu, sich Ihnen anzuschließen?

Wera Uhlenbrock: Wir laden betroffene Männer herzlich ein, einfach mal vorbeizukommen.

Aus Erfahrung wissen wir, dass Männer anders mit der Diagnose

und der Therapie umgehen als Frauen. Miteinander reden, füreinander da sein

und Verständnis für die Situation finden – das hat auch betroffenen Männern sehr

geholfen, diese Erkrankung besser zu verstehen.

Kontakt

DMSG Essen e.V., Fon: 0201 35 75 44, Mail: uhlenbrock@dmsg-essen.de,

Internet: www.dmsg-essen.de

Gesund in Essen


Privatdozent Dr. Oliver Kastrup.

Multiple Sklerose:

Prognose deutlich besser

als früher

Sehstörungen, Taubheitsgefühl, Lähmungen:

Multiple Sklerose hat weitreichende

Auswirkungen auf das

Leben und die Lebensqualität der

Betroffenen. Im schlimmsten Fall

drohen bleibende Behinderungen.

Privatdozent Dr. Oliver Kastrup, seit

April Leitender Arzt der Klinik für

Neurologie und Klinische Neurophysiologie

und auf Multiple Sklerose spezialisiert,

macht Patienten Hoffnung.

Sie befällt hauptsächlich junge Patienten

zwischen 20 und 40 Jahren, vereinzelt

auch Kinder. Nach Schätzungen des Bundesverbands

„Deutsche Multiple Sklerose

Gesellschaft“ sind weltweit etwa

2,5 Millionen Menschen davon betroffen,

Frauen doppelt so häufig wie Männer. In

Deutschland leben rund 130.000 Menschen

mit Multipler Sklerose.

Kortison bringt rasche Besserung

muss nicht mehr unbedingt einen

schweren Einschnitt ins Leben der

Patienten bedeuten“, ermutigt der

Mediziner. „Viele Patienten bleiben

mithilfe der modernen Therapien arbeitsfähig

und sind in der Lage, ihr

Leben selbstbestimmt weiterzuführen.“

Auch die Lebenserwartung von

MS-Patienten sei nicht geringer als die

gesunder Menschen. Multiple Sklerose

sei zwar nicht heilbar, mithilfe vielfältiger

Therapien könne die Krankheit

aber zum Stillstand gebracht werden.

„Wenn man den Patienten lange auf

einem stabilen Niveau hält“, so Dr.

Kastrup, „dann ist schon sehr viel gewonnen“.

„Heutzutage kann man durch die vielfältigen

Behandlungsoptionen viel

mehr erreichen als früher“, sagt Dr.

Kastrup. Er möchte am Katholischen

Klinikum Essen das Leistungsspektrum

in Bezug auf Multiple Sklerose

weiter ausbauen und als Schwerpunkt

seiner Abteilung etablieren. „Mir liegt

diese Erkrankung besonders am Herzen

– vor allem die Betreuung der betroffenen

Patienten“, so der Essener.

Weltweit etwa 2,5 Millionen

Menschen betroffen

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung,

bei der die sogenannten

Myelinscheiden, die Schutzschicht um

die Nervenzellen, angegriffen werden.

Einfühlsam:

Behutsam tastet Dr. Guckelberger

den Bauch einer Patientin ab.

Bei akuten Schüben werden Patienten

kurz aber hochdosiert mit Kortison behandelt.

„Das bringt die Symptome meist

rasch zur Besserung“, ermuntert Dr.

Kastrup. Gelingt das nicht, gibt es sogenannte

„Blutwäscheverfahren“. Antikörper

werden auf diese Weise entfernt, die

Schübe verkürzt oder zur Rückbildung

gebracht. Darüber hinaus bestehen zum

Beispiel mit Spritzen oder Tabletten

vielfältige Methoden, einem Schub vorzubeugen.

Bei schweren Fällen kommen

Antikörpertherapien zum Einsatz, die

durch eine sogenannte Eskalationstherapie

die Krankheit bremsen oder zum

Stillstand bringen sollen.

„Die Prognose ist heutzutage deutlich

besser als früher. Eine MS-Diagnose

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Philippusstift

Klinik für Neurologie und

Klinische Neurophysiologie

Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Kastrup

Leitender Arzt

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 3350

Mail: o.kastrup@kk-essen.de


Gesund in Essen


Quelle: Wikimedia, Lizenz: gemeinfrei

Vincent Van Gogh:

Selbstbildnis, 1887/88.

Hilfreiche Mittel gegen

Depressionen: zu van Goghs

Zeiten noch undenkbar

Zu Lebzeiten verkannt, posthum verehrt: Vincent van Gogh war ein begnadeter Künstler,

dessen Werke heute Millionenbeträge einbringen – und er war schwer krank. Prof. Dr.

Cornelius Wurthmann, Leitender Arzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und

Psychosomatische Medizin am Katholischen Klinikum Essen, ahnt, was den Maler

umtrieb. Mit heutigen Mitteln könnte man ihm wahrscheinlich helfen.

„Vincent van Gogh ist früh psychisch

krank gewesen, was sich in anfallsartigen

Zuständen äußerte“, sagt Prof.

Wurthmann. Er geht davon aus, dass der

Maler unter einer manisch-depressiven

Erkrankung litt - eine These, die auch

Medizinhistoriker favorisieren. „Er muss

aber auch gesunde Phasen gehabt haben“,

meint der Facharzt für Nervenheilkunde,

Psychiatrie und Psychotherapie,

„sonst wäre sein konzentriertes Schaffen

nicht denkbar gewesen“.

Manie und Depression

Ein bis zwei Prozent der Bevölkerung

leiden in ihrem Leben irgendwann einmal

an einer manisch-depressiven Erkrankung.

Die phasenweise auftretende

Krankheit geht mit Stimmungsschwankungen

einher. Im Gegensatz zu einer

Depression, bei der Patienten interessen-

und freudlos sind, ein vermindertes

Selbstwertgefühl vorweisen und

sich zurückziehen, ist bei einer Manie

das Gegenteil der Fall: Typische Symptome

sind eine gehobene bis gereizte

Stimmung, Umtriebigkeit, ausgeprägter

Tatendrang, ein gehobenes Selbstwertgefühl

und Enthemmtheit. Unbehandelt

können beide Krankheiten fatale Folgen

haben. Depressionen enden im schlimmsten

Fall in einem Suizid. Auch die Manie

kann ein Leben ruinieren, wenn der Betroffene

beispielsweise große Mengen an

Geld verschenkt oder ausgibt.

Manische und depressive Patienten werden

am Katholischen Klinikum Essen

zunächst über ihre Krankheit aufgeklärt,

damit sie selbst ihre Symptome erkennen.

Sie erhalten einen Notfallplan mit

Anweisungen, was in akuten Phasen zu

tun ist „und sie sollten ein möglichst geregeltes

Leben führen“, sagt Prof. Wurthmann.

Stress und unstrukturierte Abläufe

könnten die Symptome verstärken.

Hauptbestandteil der Therapie ist zudem

eine Behandlung mit Medikamenten.

„Das war zu van Goghs Zeiten noch undenkbar“,

begründet Prof. Wurthmann,

warum dem Künstler damals nicht geholfen

werden konnte. Außerdem gab es

früher noch keine Psychotherapie. Die

kommt heute zur Anwendung, wenn die

Akutphase abgeklungen ist.

Pro Jahr behandelt das Katholische Klinikum

Essen rund 2000 psychisch Kranke.

Dafür stehen ein stationärer Bereich mit

125 Betten auf sechs Stationen, eine Tagesklinik

mit 25 Behandlungsplätzen und

ein ambulanter Bereich zur Verfügung.

Auch nach erfolgter Therapie werden die

Patienten nicht allein gelassen. „Was uns

Prof. Dr. Cornelius Wurthmann,

Chefarzt der Klinik für Psychiatrie,

Psychotherapie und Psychosomatische

Medizin.

von anderen unterscheidet, für die Nachbetreuung

aber große Bedeutung hat“,

so Prof. Wurthmann, „ist unser Sozialpsychiatrisches

Zentrum (SPZ)“. Die von

Sozialpädagogen geleitete Einrichtung

dient als Kontakt- und Beratungsstelle

sowie als Tagesstätte. Ferner gehört ein

Bereich Betreutes Wohnen dazu.

Hohes Rückfall-Risiko

„Beide Krankheiten“, so die positive

Nachricht des Professors, „bilden sich

meist durch Therapie zurück“. Allerdings

bestehe ein hohes Risiko, dass es

erneut zu manischen oder depressiven

Phasen kommt. Die Wahrscheinlichkeit

für deren Auftreten kann jedoch durch

Medikamente und andere Behandlungsmaßnahmen

herabgesetzt werden. Dass

Patienten mit manisch-depressiven

Erkrankungen dauerhaft ohne Medikamente

auskommen sei unwahrscheinlich,

weiß Professor Wurthmann. Ein

Erfolg sei auch schon, „wenn die Phasen

seltener auftreten, weniger schwer und

kürzer sind.“

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Philippusstift

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatische Medizin

Prof. Dr. med. Cornelius Wurthmann

Leitender Arzt

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 3401

Mail: c.wurthmann@kk-essen.de

Gesund in Essen


Mangelnder Schlaf kann viele Ursachen

haben. Eine davon ist falsche Ernährung.

Ihre Fachklinik vor Ort

© Photographee.eu – Fotolia.com

Heiße Milch mit Honig

statt „Schäfchen zählen“

Katholisches Klinikum Essen

Medizinische Klinik IV – Innere

Medizin, Geriatrie und Pulmonologie

Prof. Dr. med. Hans-Georg Krengel

Leitender Arzt

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 6400 1901

Mail: h.krengel@kk-essen.de

St. Vincenz Krankenhaus

Von-Bergmann-Straße 2

45141 Essen

Fon: 0201 6400 1340

Mail: h.krengel@kk-essen.de

Etwa jeder dritte Erwachsene leidet unter mittelschweren bis schweren Schlafstörungen.

Jenseits der 60 ist nach Schätzungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

jeder Zweite betroffen. Die Ursachen sind oft falsche Essgewohnheiten.

Es gibt Lebensmittel, die den Schlaf

begünstigen, weil sie Blutdruck und

Puls senken“, meint Prof. Dr. Hans-Georg

Krengel, Leitender Arzt der Medizinischen

Klinik I – Gastroenterologie,

Hepatologie und Ernährungsmedizin –

am Katholischen Klinikum Essen, „und

andere, die das Gegenteil bewirken“.

Spät abends verspeiste Rohkost zum

Beispiel, beginne über Nacht zu gären.

„Es bilden sich sogenannte ‚Fuselalkohole‘,

die nicht nur unangenehm sind,

sondern auch die Leber schädigen.

88 Formen von Schlafstörungen

Wissenschaftler unterscheiden 88 Formen

von Schlafstörungen, wobei Durchschlafstörungen

am häufigsten vorkommen.

Sie können unter anderem zu

Bluthochdruck, Schlaganfall, Magen-

Darm-Erkrankungen, Krebs und psychiatrischen

Störungen führen, mahnt der

Leitende Arzt. „Wer über 24 Stunden am

Stück nicht schläft, hat eine kognitive

Leistung wie mit einem Alkoholpegel

von 0,85 Promille“, so Prof. Krengel. Bei

einem Schlafentzug von über 48 Stun-

den könne es zu Halluzinationen und

Gedächtnislücken kommen. Experten

vermuten auch einen Zusammenhang

zwischen chronischem Schlafmangel

und einem frühen Tod.

Störenfried der Nachtruhe

Die meisten Menschen wüssten nicht,

dass ihr Speiseplan Störenfried der

Nachtruhe ist. Besonders häufig seien

jene betroffen, die überzeugt sind, sich

gesund und schlankmachend zu ernähren,

berichtet der Arzt aus dem Klinikalltag.

Neben Rohkost kann zum Beispiel

am Abend verzehrter Fruchtjoghurt Auslöser

für darmbedingte Schlafstörungen

sein. Dabei bestehe das Risiko einer

starken Übersäuerung, die den meist

ohnehin übersäuerten Organismus noch

mehr beansprucht.

Der Ernährungsexperte warnt außerdem

vor größeren Mengen Fleisch,

Fisch, Eiern oder Milchprodukten am

Abend. Hinderlich sind auch Zigaretten,

koffeinhaltige Getränke, große Mengen

an Alkohol, Zitrusfrüchte, fett- und zuckerreiche

Lebensmittel sowie generell

ein zu voller oder zu leerer Magen.

Klassisches Einschlafmittel

Als „klassisches Einschlafmittel“ bezeichnet

er warme Honigmilch. Auch

Alkohol, zum Beispiel Bier und Wein, in

geringen Mengen mache die meisten

Menschen müde. Höhere Alkoholmengen

hätten allerdings den gegenteiligen

Effekt, ebenso wie Weißwein und Sekt,

die anregend und nicht schlaffördernd

wirkten.

Patienten mit Schlafstörungen rät Prof.

Krengel, gründlich über ihre Essgewohnheiten

nachzudenken. „Generell sollten

Sie nach 20 Uhr nicht mehr essen“, so

der Mediziner. „Trinken Sie lieber ein

oder zwei Gläser Früchte- oder Kräutertee,

das beruhigt.“ Zur Einstimmung

auf die Schlafenszeit seien auch Rituale

sinnvoll, wie ein täglicher Abendspaziergang,

das Schmökern in einem Buch sowie

eine konstante Bettgehzeit. Das altbekannte

„Schäfchen zählen“ hingegen

mache nur zusätzlichen Stress.

10 Gesund in Essen


Berühmter Patient: Van Gogh

war phasenweise krank

Ein Radergometer hält nicht nur fit,

sondern soll auch Krebs in Schach halten.

Dr. Gerhard hilft mit einem individuellen

Rehaplan.

Den Tumor mit Sport in Schach halten

Mit Walken, Rad fahren oder Herz-Kreislauf-Training den Tumor besiegen: Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ)

Essen-Nord-West bietet seit Frühjahr dieses Jahres in Kooperation mit der AOK und der Deutschen Sporthochschule Köln

ein neues Programm, das Patienten zu einem positiveren Lebensgefühl verhelfen soll. Warum Sport als Krebstherapie Erfolg

verspricht, erzählt Privatdozent Dr. Horst Gerhard, Leiter der Abteilung Physikalische und Rehabilitative Medizin am MVZ.

Dass Sport positive Wirkungen auf

Krankheiten wie Diabetes, Depressionen

oder Demenz hat, ist allgemein bekannt.

Jetzt wies eine Studie der Hochschule

Köln auch den Nutzen von regelmäßiger

Aktivität in Bezug auf Krebs nach. Krebs

war laut Statistischem Bundesamt im

Jahr 2014 die zweithäufigste Todesursache.

223 758 Menschen und damit ein

Viertel aller 2014 Verstorbenen erlagen

einem Tumor.

Sport hemmt Entzündungen

In einer Studie zeigten Forscher, dass

Sport eine entzündungshemmende Wirkung

besitzt. Die Kölner Wissenschaftler

verglichen Blutproben von jungen

Profi-Athleten mit denen von jungen

und gesunden, aber untrainierten Menschen.

„Die Analyse ergab, dass die

Frequenz der regulatorischen T-Zellen

in Abhängigkeit von der körperlichen

Fitness der Probanden zunahm“, heißt

es in einer Pressemeldung. Das lege

den Schluss nahe, „dass körperliche

Aktivität durch eine Steigerung regulatorischer

Zellen entzündungshemmende

Effekte erzielt“.

Am Medizinischen Versorgungszentrum

werden die Erkenntnisse aus Köln

direkt in die Tat umgesetzt. Krebspatienten

sollen sich nicht mehr nur ausruhen,

wie es noch vor kurzem Tenor

war, sondern „aktiv werden, damit sich

ihr Lebensgefühl und die Rezidivrate

verbessern“, sagt der Leitende Arzt

Dr. Gerhard.

Individueller Rehaplan

Dazu untersucht er gemeinsam mit

einem Team aus Ergo- und Physiotherapeuten,

Logopäden und Neuropsychologen

die Sporttauglichkeit von Patienten,

die bereits erfolgreich mit Chemotherapie

und Bestrahlung behandelt worden

sind. Anhand des ersten Eindrucks wird

für jeden Patienten ein umfassender

und individueller Rehaplan erstellt.

Jeweils nach einem Viertel- und einem

halben Jahr schaut Dr. Gerhard in einer

Nachuntersuchung, wie sich proportional

zur Aktivität das Befinden verändert

hat. An den Erfolg glaubt er ganz fest:

„Mit Sport werden Lebensgefühl und

Immunabwehr verbessert und der Tumor

wird in Schach gehalten.“

Ihr MVZ vor Ort

Medizinisches Versorgungszentrum

Essen-Nord-West

Fachbereich für Physikalische

und Rehabilitative Medizin

Priv.-Doz. Dr. med. Horst Gerhard

Hülsmannstraße 17

45355 Essen-Borbeck

Fon: 0201 6400 5000/5001

Mail: info@mvz-enw.de

Gesund in Essen

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Prof. Dr. Hailer:

Prof. Dr. Birgit Hailer, Leitende Ärztin

der Medizinischen Klinik II – Innere

Medizin, Kardiologie, Angiologie,

Rhythmologie und Gastroenterologie.

„Wenn Krankenhäuser gute

Leute finden wollen, kommen

sie an Frauen nicht vorbei“

Frauen in Führungspositionen sind rar –

ganz besonders in Krankenhäusern. Und das, obwohl

ein Großteil der Medizin-Studierenden weiblich ist.

Prof. Dr. Birgit Hailer erzählt, wie sie es trotzdem

geschafft hat, die Karriereleiter zu erklimmen,

was sich in Zukunft ändern muss und welchen

Rat sie für junge Studierende hat.

Dreimal vereinbaren wir einen Termin

mit ihrem Sekretariat, dreimal werden

wir vertröstet: Not-OP, voller Wartesaal,

viel zu tun. An einem verhältnismäßig

ruhigen Abend, lange nach ihrem geplanten

Feierabend, klappt es schließlich.

„Jetzt haben wir Zeit“, sagt die

Leitende Ärztin der Medizinischen Klinik

II – Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie,

Rhythmologie und Gastroenterologie

des Katholischen Klinikums Essen.

Prof. Dr. Hailer studierte Humanmedizin

an der Rheinischen Friedrich Wilhelm

Universität in Bonn, wurde 2006 zur außerplanmäßigen

Professorin der Universität

Witten Herdecke ernannt und ist

ebenfalls seit 2006 stellvertretende ärztliche

Direktorin des Katholischen Klinikums

Essen. Ihr Fachgebiet ist Innere

12 Gesund in Essen


Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie,

weitergebildet hat sie sich in Internistischer

Intensivmedizin und Labormedizin.

Die Leitende Ärztin und ärztliche Vize-

Direktorin gehört zu den ganz wenigen

Frauen, die es an die Spitze geschafft

haben. Laut Deutscher Gesellschaft für

Hämatologie und Medizinischer Onkologie

e.V. (DGHO) sind zwar 70 Prozent der

Medizin-Studenten, aber nur 26 Prozent

der ärztlichen Führungskräfte weiblich.

Bei den W3-/C4-Professoren liege der

Anteil an Ärztinnen bei 6 Prozent.

Viele Frauen wollen keine

Führungsposition

„Das ist etwas mit zwei Seiten“, unternimmt

die Professorin einen Erklärungsversuch.

Sicher säßen in Aufsichtsgremien,

wo die Personalentscheidungen

über ärztliche Führungskräfte getroffen

werden, vor allem Männer, die wiederum

einen Mann als typische Leitungsfunktion

bevorzugten. „Viele Frauen“, führt sie

fort, „wollen aber auch keine Führungsposition

haben, weil es sich nicht gut mit

Familie vereinbaren lässt“. Damit unterstreicht

sie die Statistik der DGHO, nach

der 71 Prozent der Ärztinnen und Ärzte

meinen, dass Karriere und Familie in

ihrem Beruf nur mit Kompromissen zu

vereinbaren seien.

Ihr persönlicher Weg ebnete sich aus

Sicht der Leitenden Ärztin wie von

selbst: „Ich hätte nie gedacht, dass ich

mal die beiden Kliniken leite.“ Der Medizinberuf

sei immer etwas gewesen, das

sie geliebt und mit Herzblut ausgeübt

habe. „Dafür war ich bereit, zu investieren“,

sagt die Frau, die einen unregelmäßigen

und langen Arbeitstag gern in

Kauf nimmt. So öffneten sich Türen: Sie

habe gute Gelegenheiten zur Weiterbildung

und die richtigen Ausbilder gehabt.

Auch am Katholischen Klinikum Essen

wurde ihr Tatendrang nie ausgebremst:

„Das Katholische Klinikum Essen ist ein

Klinikverbund, in dem ich gern arbeite.

Hier habe ich Gestaltungsmöglichkeiten

und faire Arbeitsbedingungen“, lobt sie

und schlussfolgert: „Je weniger man

Karriere plant, desto besser.“

Empathie und gute Bindung

stehen im Vordergrund

Probleme, als Frau ernstgenommen zu

werden, hat sie nicht. Für Patienten stehe

mehr die Empathie im Vordergrund und

ob sie eine gute Bindung aufbauen können.

Auch im ärztlichen Bereich stoße

die Leitende Ärztin auf hohe Akzeptanz:

„Frauen haben einen anderen Blickwinkel.

Das wird auch positiv gesehen.“ Natürlich

gebe es auch Reibereien, aber die

hätten männliche Kollegen ebenfalls.

Bei allem Engagement zeigt die Leitende

Ärztin größtes Verständnis für Frauen

mit kleinen Kindern. Sie ist überzeugt

davon, dass sich die Arbeitsbedingungen

ändern werden und müssen: „Wenn die

Krankenhäuser gute Leute finden wollen,

kommen sie an Frauen nicht vorbei.“

Im Krankenhaus könne man als Leitende

Ärztin die Verantwortung zwar schlecht

abgeben, weil man pünktlich Feierabend

machen und das Kind aus der Kita holen

muss. Ein Modell, das das möglich

macht, ist aus ihrer Sicht aber eine Spitze

mit zwei Führungspositionen, ein sogenanntes

Jobsharing.

Jungen Studierenden rät sie, immer

dran zu bleiben und sich weiter zu qualifizieren.

Das gelte nicht nur für spätere

Führungskräfte. „Lange Komplettpausen

halte ich für schwierig“, gibt sie zu

bedenken und lobt diejenigen, die beides

unter einen Hut bekommen: „Frauen, die

im Kleinkindalter ihrer Kinder weiterarbeiten,

Beruf und Familie kombinieren,

beweisen dann schon Führungskompetenz,

weil sie priorisieren.“ Unbedingt

sollten Medizinstudentinnen ihrer Meinung

nach das Fach unabhängig von

Arbeitsbedingungen und Bezahlung

wählen. „Man wird nur in Sachen gut, die

einem Spaß machen“, sagt sie. „Dann

ergeben sich die Dinge von selbst und

man kommt auch weiter.“

Gesund in Essen

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Gut erholt:

Patientin Irmgard Soyk.

Ärzte-Team am Philippusstift

rettet Herzinfarkt-Patientin das Leben

„Es hätte auch anders

ausgehen können“

Mit Atemproblemen wird Irmgard Soyk in das Essener Philippusstift eingeliefert. Ein EKG deutet

auf einen Hinterwandinfarkt, eine Form des Herzinfarkts, hin. Das Ärzteteam um Prof. Dr. Hailer,

Leitende Ärztin der Medizinischen Klinik II - Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Rhythmologie

und Gastroenterologie am Katholischen Klinikum Essen, ordnet umgehend eine notfallmäßige

Herzkatheteruntersuchung an - und rettet der Patientin damit das Leben.

Es hat jede Sekunde gezählt“, sagt Irmgard

Soyk zwei Tage später. Inzwischen

sitzt sie entspannt auf der Kante ihres

Krankenbettes. Vom Schrecken und ihrer

Lebensnot ist kaum noch etwas zu

sehen, abgesehen von einem Einstich

am Handgelenk. „Es hätte auch anders

ausgehen können“, weiß die Rentnerin

um ihr Glück im Unglück.

Der Herzinfarkt gehört bundesweit zu

den häufigsten Todesursachen. Rund

220.000 Menschen erlitten laut Statistischem

Bundesamt im Jahr 2014 einen

Herzinfarkt. Für gut 50.000 von ihnen,

also etwa jeden vierten bis fünften Patienten,

endete er tödlich. Dabei ist die

Zahl der Todesfälle laut Deutscher Gesellschaft

für Kardiologie (DGK) bereits

14 Gesund in Essen

gesunken. Starben 1992 je 100.000 Einwohner

109 Menschen an einem Herzinfarkt,

waren es 2012 noch 65.

Irmgard Soyk kommt mit

dem Schrecken davon

Irmgard Soyk kam – trotz langem Zögern

– glücklicherweise mit dem Schrecken

davon. Die ersten Anzeichen bemerkte

sie drei Tage vor der Notoperation. „Mir

wurde bereits am Freitag beim Busfahren

etwas schlecht. Zu Hause merkte

ich, dass ich die Treppen nicht mehr so

gut hochkam. Ich habe mir aber dabei

nichts gedacht“, erzählt die ältere Dame.

Als ihr die Luft weg blieb und Schmerzen

im linken Arm und in der Brust auftraten,

verkannte sie zunächst den Ernst

der Lage. Erst Montag früh suchte sie

ihren Hausarzt auf. Der Allgemeinmediziner

reagierte sofort. Innerhalb von vier

Minuten traf der Notarzt ein.

Im Philippusstift war bereits alles vorbereitet.

Die Ärzte um Prof. Dr. Hailer fertigten

ein EKG an, führten einen Ultraschall

durch und stellten ein verstopftes

Gefäß als Ursache für den Hinterwandinfarkt

fest. In einer 20-minütigen Operation

legte das OP-Team einen Stent in

das betroffene Herzkranzgefäß. Der Zugang

erfolgte mit einem Katheter über

die Arterie des Handgelenks. Mit großer

Präzision schoben die Männer und Frauen

in grüner OP-Kleidung einen dünnen

Draht durch den Katheter, womit sie das

verschlossene Gefäß wiedereröffneten.


„Wir setzen nicht

nur Stents ein“

Prof. Dr. Hailer operiert nur dann, wenn es nötig ist.

Im Kurz-Interview spricht die Leitende Ärztin der

Medizinischen Klinik II - Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie,

Rhythmologie und Gastroenterologie am Katholischen Klinikum Essen,

über selbstauflösende Stents und eine umfassende Diagnostik.

Was ist, wenn ich keinen Fremdkörper

in meinem Körper haben möchte, eine

Bypass-Operation aber auch nicht in

Frage kommt?

Prof. Hailer: Es gibt inzwischen selbstauflösende

Stents aus Magnesium oder

Milchsäurederivaten, die sich innerhalb

mehrerer Monate auflösen. Damit bleibt

die normale Motorik des Herzkranzgefäßes

erhalten.

Was machen Sie, um eine Operation zu

vermeiden?

Prof. Hailer: Wir setzen nicht nur Stents

ein, sondern führen eine umfassende

Diagnostik durch. Dabei schauen wir

auch, ob die Einengung überhaupt für

die Beschwerden verantwortlich ist oder

vielleicht Rückenschmerzen die Ursache

sind. Wir operieren gezielt nur dann,

wenn es nötig ist.

Gemeinsam besprechen die Ärzte um

Prof. Hailer (r.) den Ablauf vor einer OP.

Anschließend platzierten die Mediziner

mit einem kleinen Ballon den Stent an

der ursprünglichen Verschlussstelle. Er

bildet dort ein Gerüst, das die Arterie offen

hält. Irmgard Soyk ist gerettet.

Pro Jahr 3.000 Untersuchungen

Pro Jahr werden am Katholischen Klinikum

Essen rund 3000 Untersuchungen

und Interventionen an Herzkranzgefäßen

durchgeführt. Spezialisiert ist die interventionelle

Kardiologie am Philippusstift

und im St. Vincenz Krankenhaus vor allem

auf Linksherzkatheteruntersuchungen

und -eingriffe. Verwendet werden unter

anderem mit Medikamenten beschichtete

Stents, resorbierbare Stents und

Bohrköpfe. „Damit haben wir eine hohe

Expertise, was die Wiedereröffnung von

Gefäßen angeht“, betont Prof. Hailer das

herausragende Leistungsspektrum.

Obwohl Stent-Operationen immer wieder

auch kritisch betrachtet werden, haben sie

aus Sicht von Prof. Hailer ebenso ihre Daseinsberechtigung

wie – deutlich gefährlichere

– Bypass-Operationen. Bei einer

Bypass-Operation wird unter Vollnarkose

das Brustbein der Länge nach gespalten.

Die Ärzte legen in einer mehrstündigen

Operation eine Umleitung von der Hauptschlagader

zu einer Arterie hinter dem

eingeengten Herzkranzgefäß – die Blockade

wird somit umgangen. „Das ist eine

Operation am offenen Herzen – und damit

deutlich traumatischer und mit höherem

OP-Risiko als bei der Kathetertechnik“,

schildert Prof. Dr. Hailer die Gefahren der

Bypass-Operation. Auch die Nachbehandlung

dauere wesentlich länger.

„Es gibt klare Regeln, wann und für welche

Patienten welche Methode besser

geeignet ist“, berichtet die Chefärztin. Je

kürzer die Einengung und je weniger Gefäße

betroffen sind, desto eher würden

Stents gesetzt. Diabetiker und Patienten,

bei denen viele Stellen betroffen sind,

die Blockaden länger, komplexer und

geschlängelter sind, profitierten eher

von einer Bypass-Operation. „Neben

der Krankengeschichte kann auch der

Wunsch des Patienten dazu beitragen,

dass die Kathetermethode Anwendung

findet“, sagt die Ärztin und führt aus:

„Viele Patienten wollen sich keiner so

komplizierten Operation unterziehen.“

Das Team hat Hand in Hand gearbeitet

Bei Irmgard Soyk hat das Team im

Philippusstift einen bleibenden, positiven

Eindruck hinterlassen. „Die Operation

dauerte nur 20 Minuten. Eine

Stunde, nachdem ich bei meinem Hausarzt

angekommen war, lag ich schon auf

der Intensivstation. Das Team hat Hand

in Hand gearbeitet, das war wunderbar“,

schwärmt sie. Wenige Tage später

wurde sie entlassen. Inzwischen kuriert

Irmgard Soyk sich in der Reha von ihrem

Herzinfarkt aus.

Prof. Hailer und ihr Team haben neben

der Rentnerin noch vielen anderen

Patienten das Leben gerettet oder erleichtert.

„Zu uns kommen Menschen,

die über Luftnot klagen, kaum noch leistungsfähig

sind und selbst Alltagssituationen

wie Treppensteigen nur schwer

bewältigen können“, berichtet die Medizinerin.

„Nach der OP machen ihnen

die Dinge des alltäglichen Lebens wie

spazieren gehen oder Gartenarbeit wieder

Freude. Außerdem nimmt ihnen der

Stent die Angst vor einem Herzinfarkt,

und sie können ruhiger schlafen.“

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Medizinische Klinik II – Innere Medizin,

Kardiologie, Angiologie, Rhythmologie

und Gastroenterologie

Prof. Dr. med. Birgit Hailer

Leitende Ärztin

Hülsmannstr. 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 3301/3302

Mail: mk2@kk-essen.de

St. Vincenz Krankenhaus

Von-Bergmann-Straße 2

45141 Essen

Fon: 0201 6400 3051

Mail: mk2-vk@kk-essen.de

Ein Interview mit der Deutschen

Gesellschaft Kardiologie und einen

Infokasten zum Thema Herzinfarkt

finden Sie auf Seite 10

Gesund in Essen

15


Gute Langzeitergebnisse

Die Vor- und Nachteile von Stents – darüber spricht Professor Dr. Eckart Fleck,

Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Was sind aus Ihrer Sicht die Vorund

Nachteile von Stents?

Prof. Dr. Eckart Fleck: Die Stützfunktion

war ein wesentlicher Schritt in der

erfolgreichen Entwicklung von interventionellen,

minimalinvasiven Reparaturverfahren,

die in den Gefäßen

möglich sind. Die Methode hat zu guten

Langzeitergebnissen geführt. Nachteil:

Bei einer beschränkten Anzahl,

etwa jedem zehnten Eingriff, kommt

es durch überschießendes Zellwachstum

zu Wiederverengungen.

Bypass-Operation oder Stent – in welchen

Fällen sollte aus Ihrer Meinung

nach eine Bypass-Operation unbedingt

in Betracht gezogen werden und in

welchen Fällen ist ein Stent der erfolgreichere

Weg?

Prof. Dr. Eckart Fleck: Dafür gibt es Regeln.

Angestrebt wird ein möglichst komplettes

und gleichzeitig anhaltendes Behandlungsergebnis.

Dabei müssen auch

Begleiterkrankungen und Risiken berücksichtigt

werden. Die Planung sollte in

Absprache mit Patient und betreuenden

Fachärzten, d. h. mit dem Kardiologen

und Herzchirurgen erfolgen.

Kontakt

Deutsche Gesellschaft für

Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung

e. V.

Grafenberger Allee 100

40237 Düsseldorf

Fon: 211 600692-0

Fax: 211 600692-10

Mail: info@dgk.org

Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt ist eines der

Herzkranzgefäße verstopft. Das Blut

kann nicht mehr fließen. Weil das

betroffene Areal innerhalb weniger

Stunden abstirbt, müssen Ärzte

schnell handeln. Je nachdem, welches

Gefäß von einem Herzinfarkt

betroffen ist, wird zwischen Vorderund

Hinterwand- oder Seitenwandinfarkt

unterschieden. Weil das Herz

durch das plötzliche Ausfallen großer

Teile des Herzmuskels überfordert

ist, führt ein Herzinfarkt nicht selten

zu akutem Herzversagen oder einem

plötzlichen Herztod, der auf plötzliche,

gefährliche Herzrhythmusstörungen

zurückzuführen ist. Ein typisches

Symptom ist ein stechender,

brennender Schmerz hinter dem

Brustbein. Die Schmerzen strahlen

häufig in den linken Arm, den Rücken

oder den Kiefer aus. Begleitet werden

sie von einem Erstickungsgefühl

und allgemeinem Unwohlsein mit

Übelkeit und kaltem Schweiß.

Verstopftes

Herzkranzgefäß

Rechter Vorhof

Absterbender

Herzmuskel

Obere Hohlvene





Aorta

Lungenarterie

Linker Vorhof

16 Gesund in Essen


Studenten üben an den

medizinischen Geräten.

Die Studenten holen sich ihre

Stempel nach der Vorlesung.

Zertifikatskurs „Mündiger

Patient“ macht Schule

Die Patientenhochschule des Katholischen

Klinikums Essen findet Nachahmer:

Die ersten Vorlesungen nach

Essener Vorbild wurden im März diesen

Jahres am Klinikum Dortmund gehalten.

„Patienten in Deutschland werden heute

immer öfter zum ‚Manager‘ ihrer eigenen

Krankenakte, sind darauf aber meist

nur schlecht vorbereitet. Das wollen wir

ändern“, sagt Marc Raschke, Leiter der

Unternehmenskommunikation des Klinikums

Dortmund, der die Patientenhochschule

nach Dortmund geholt hat.

Die ersten Vorlesungen der neuen Patientenhochschule

in Dortmund fanden im

Januar statt.

Modell findet Nachahmer

Auch andere Krankenhäuser in Deutschland

wie die Kreiskliniken Darmstadt-

Dieburg oder das Ortenau Klinikum zeigen

großes Interesse, mündige Patienten

auszubilden. „Wir freuen uns riesig, dass

auch andere Krankenhäuser auf den Zug

aufspringen“, sagt Oliver Gondolatsch,

Marketingleiter des Katholischen Klinikums

Essen.

Die Patientenhochschule bietet kostenfreie

Vorträge und Workshops, die

sich an interessierte Bürger, Patienten,

Patientenvertreter, aber auch an Mitarbeiter

im Gesundheits- und Sozialwesen

richten. In Vorträgen wie „Gallensteine

– wann sollte man wirklich operieren?“

oder „Workshops für Gerätemedizin“

vermitteln Experten interessierten Männern

und Frauen medizinisches Hintergrundwissen.

Die Teilnahme an den Vorlesungen und Prüfungen der Patientenhochschule

ist kostenlos. Kommende Vorlesungen sind beispielsweise:

• „Wenn der Schuh drückt: Halux valgus, die Vorfußballenkrankheit“

(11. Mai, 18-19 Uhr)

• „Krankenhauskeime“ (19. Mai, 18-19 Uhr)

• „Selbsthilfegruppen – Ein Weg zum mündigen Patienten“ (16. Juni, 18-19 Uhr)

Weitere Informationen sowie Anmeldungen unter

http://gesundinessen.de/patientenhochschule

Die Teilnahme ist einfach: Interessierte

registrieren sich online, erhalten eine eigene

Matrikelnummer, besuchen in maximal

vier Semestern mindestens 15 Vorträge

in den Bereichen Medizin, Chirurgie

und Gesundheitspolitik und erhalten am

Ende nach bestandener Prüfung das Basis-Zertifikat

„Mündiger Patient“. Neben

dem Basis-Zertifikat gibt es noch die Level

C, B und A als höchsten Abschluss.

Hochschüler, die einen weiteren Level erreichen

möchten, besuchen Workshops

für Fortgeschrittene und weitere Kurse.

Nach 15 besuchten Veranstaltungen erfolgt

eine Prüfungsklausur.

Deutschlandweit einmalig

Die Patientenhochschule am Katholischen

Klinikum Essen gehört zu den

ersten deutschlandweit und ist in ihrer

Ausführung insbesondere wegen praktischer

Elemente im Simulationszentrum

der Steinbeis Hochschule in Essen-Kupferdreh

einzigartig. Dort können sich Patienten

genauestens in die neueste Technik

der Narkose- und Beatmungsgeräte einweisen

lassen. Unter fachkundiger Anleitung

haben sie sogar die Möglichkeit, an

Puppen selbst eine Beatmung oder eine

Narkose auszuprobieren.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Marienhospital Altenessen

Oliver Gondolatsch

Leiter Marketing und Kommunikation,

Kfm. Leiter MVZ Essen-Nord-West

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 6400 1020

Mail: o.gondolatsch@kk-essen.de

Gesund in Essen

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Bakterien im Bauch, was zu einer lebensgefährlichen

Bauchfellentzündung

führen kann“, so der Chirurg.

Harmloser Routine-Eingriff

„Ein Leistenbruch wird

von allein nicht kleiner“

Eine kleine Schwellung, ein leichtes Ziehen in der unteren Bauchregion:

Leistenbrüche kommen anfangs mit scheinbar harmlosen Symptomen daher.

Warum Patienten trotzdem meist nicht um eine Operation herumkommen und wie

gefährlich das Leiden werden kann, erklärt Privatdozent Dr. Olaf Guckelberger,

Leitender Arzt der Chirurgischen Klinik I – Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

am Katholischen Klinikum Essen.

Unser Körperbau ist besser für Vierfüßler

als für Zweifüßler geeignet“, meint der

Mediziner halb scherzhaft, halb ernst. Im

aufrechten Gang drücke Gewicht aus der

Bauchhöhle permanent auf den Leistenkanal.

Die natürliche Schwachstelle weitet

sich. Im schlimmsten, aber seltenen

Fall klemmt sich in der entstandenen Lücke

der Darm ein, stirbt ab und führt zu

einer tödlichen Bauchfellentzündung.

Leistenbrüche gehören deutschlandweit

zu den häufigsten Operationen, auch am

Katholischen Klinikum Essen. Dr. Guckelberger

und sein Ärzte-Team haben

2015 rund 200 Patienten mit Leistenbruch

operiert. Pro Jahr erleiden in Deutschland

170.000 Menschen einen Leistenbruch,

die meisten von ihnen sind Männer. Im frühen

Stadium äußert sich das Leiden durch

ziehende Schmerzen in der Leistenregion

Bauchmuskulatur

Bauchfell

Darmschlinge

Haut

Bauchhöhle

Dr. Guckelberger wertet mit seinem

Kollegen Dr. Tarek Azhari Befunde aus.

und eine Vorwölbung. Bedrohlich werde

ein Leistenbruch, wenn permanente

Schmerzen auftreten, die Vorwölbung sich

nicht in den Bauch zurückdrücken lässt

oder gar die Haut sich verfärbt.

Männer häufiger betroffen als Frauen

Weil im Säuglingsalter der Hoden durch

den Leistenkanal wandert, sind Männer

deutlich häufiger betroffen als Frauen.

Die anschließende Verklebung erfolgt

bei manchen nicht vollständig. Auch

Übergewicht trage dazu bei, sagt Dr. Guckelberger,

beschwichtigt aber: „Nicht

jeder Übergewichtige neigt zu einem

Leistenbruch und auch Schlanke können

davon betroffen sein“. Zum Beispiel

Patienten mit chronischem Husten oder

Verstopfungen.

Obwohl ihm moderne Apparate wie Ultraschall

und Computertomografie zur

Verfügung stehen, greift Dr. Guckelberger

nur selten darauf zurück. „Die Diagnose

Leistenbruch kann man fast immer mit

Auge und Hand stellen“, sagt der an der

renommierten Charité ausgebildete Arzt.

Bei harmlosen Leistenbrüchen wird eine

Operation gemeinsam mit dem Patienten

geplant. Bei eingeklemmten Eingeweiden

oder Fettschürzen muss sofort

gehandelt werden. „Ein eingeklemmter

Darm geht schnell kaputt und verteilt

Die OP an sich beschreibt er als „harmlosen

Routine-Eingriff mit einem Komplikations-Risiko

unter einem Prozent“.

Hauptsächlich minimalinvasiv unter Vollnarkose,

auf speziellen Patientenwunsch

aber auch traditionell mit örtlicher Betäubung,

wird ein weiches, großporiges

Kunststoffnetz im Bereich der Bruchpforte

platziert. „Anfangs wurden die Netze

noch mit dicken Fäden festgenäht“, erzählt

Dr. Guckelberger. „Seit zehn Jahren

werden sie meist nur noch eingelegt oder

mit auflösbarem Kleber befestigt.“ Halt

bekommen die Netze dank ihrer großen

Poren, die vom Bindegewebe des Körpers

schnell umwachsen werden.

Auch wenn er die Krankheit als grundsätzlich

harmlos einstuft, rät Dr. Guckelberger,

eine Operation auch bei nur geringen

Beschwerden nicht auf die lange

Bank zu schieben. „Ein Leistenbruch wird

von allein nicht wieder kleiner, sondern

eher größer“, sagt er zur Begründung

und meint: „Dann doch lieber geplant als

eine Notoperation im Urlaub.“

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Chirurgische Klinik I – Allgemein-, Viszeral-

und Gefäßchirurgie

Priv.-Doz. Dr. med. Olaf Guckelberger

Leitender Arzt

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 3150

Mail: o.guckelberger@kk-essen.de

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 6400 1310

Mail: o.guckelberger@kk-essen.de

18 Gesund in Essen


„Was bedeutet Mitmenschlichkeit für…?“

Die Tür aufhalten, nach dem Befinden erkundigen, Hilfe anbieten: Mitmenschlichkeit hat viele Facetten. Die Gesund-in-Essen-

Redaktion hat Mitarbeiter des Katholischen Klinikums Essen gefragt, wie sie Mitmenschlichkeit in ihrem Alltag leben und erleben.

Was bedeutet Mitmenschlichkeit für Sie?

Dr. Daniel Napieralski-Rahn: Für mich bedeutet Mitmenschlichkeit, dass man

„mit Menschen“ so umgeht, wie man es selber erwartet. Das heißt, sich nicht

über andere Menschen erheben, aber auch nicht herablassen. Auf Augenhöhe

anderen Menschen begegnen, frei von Urteilen und Bewertungen, um sich für ein

Miteinander zu öffnen. Mitmenschlichkeit lebt, wenn Unterschiede in Herkunft,

Sprache oder Glaube Menschen nicht separieren, sondern einen.

Dr. Daniel Napieralski-Rahn,

Kaufmännischer Direktor des

Katholischen Klinikums Essen

Wie erleben Sie Mitmenschlichkeit am Katholischen Klinikum Essen?

Dr. Daniel Napieralski-Rahn: Wenn man sich im Katholischen Klinikum Essen die

Zeit nimmt, auf unseren Fluren oder in den Cafeterien die Menschen beobachtet,

kann man Mitmenschlichkeit sogar sehen. Das Katholische Klinikum Essen ist

geprägt von Vielfältigkeit in jeder Hinsicht und einem offenen und herzlichen Umgang

damit. Dies zeigt sich durch die Wertschätzung der Kollegen untereinander,

aber auch in der Wahrnehmung von Nöten und Ängsten der Patienten und ihrer

Angehörigen. Dass man im Katholischen Klinikum Essen Hilfe bekommt, ist für

viele eine Selbstverständlichkeit, aber auch gelebte Mitmenschlichkeit.

PD Dr. med. Oliver Kastrup,

Ltd. Arzt der Klinik für Neurologie

und Neurophysiologie, Philippusstift

Was bedeutet Mitmenschlichkeit für Sie?

Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Kastrup: Mitmenschlichkeit ist direktes Eingehen im

Umgang mit dem Nächsten und ein offenes Ohr behalten.

Wie erleben Sie Mitmenschlichkeit am Katholischen Klinikum Essen?

Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Kastrup: Sie ist erlebbar im zugewandten Umgang der

Mitarbeiter untereinander

Heinrich Reinisch, Krankenpfleger

im Marienhospital Altenessen

Was bedeutet Mitmenschlichkeit für Sie?

Heinrich Reinisch: Ich bin sehr für Mitmenschlichkeit und einen freundlichen, aber

auch bestimmten Umgang untereinander. Ich möchte es mit den Worten unseres

lieben Papstes Francesco ausdrücken, der es auf den Punkt gebracht hat: Nicht auf

sein Gegenüber herunterschauen, auch mal hinaufblicken und dadurch die Person

erheben, ohne sich selbst zu erniedrigen. Ein Miteinander auf gleicher Augenhöhe

wäre ideal. Dazu gehört selbstverständlich zur Mittagszeit der freundliche Gruß:

„Mahlzeit“, über dessen Ursprung ich mir schon lange Gedanken mache.

Wie erleben Sie Mitmenschlichkeit am Katholischen Klinikum Essen?

Heinrich Reinisch: Es hat sich in den letzten Jahren im allgemeinen Umgangston

viel gebessert – obwohl es früher auch kein sprichwörtliches „Hauen-und-Stechen“

gab. Niemand muss Repressalien befürchten, selbst wenn er sich kritisch äußert

und hinterfragt. Wir haben einen Mobbingbeauftragten und ein gut organisiertes

Beschwerdemanagement. Zu erwähnen sind auch die Patientenfürsprecher, stets

Ansprechpartner für unsere Patienten, die sich auf irgendeine Art schlecht behandelt

fühlen. Das Thema Mitmenschlichkeit wird bei uns sehr groß geschrieben.

Gerhard Kellermanns, Gesamtstationsleiter

Pflege im Marienhospital

(Innere Medizin, Gastroenterologie,

Geriatrische Frührehabilitative

Komplexbehandlung)

Was bedeutet Mitmenschlichkeit für Sie?

Gerhard Kellermanns: Auf seine Mitmenschen zu achten und nicht weg zu schauen.

Wie erleben Sie Mitmenschlichkeit am Katholischen Klinikum Essen?

Gerhard Kellermanns: Mitmenschlichkeit begegne ich im Katholischen Klinikum

Essen in jeder Situation im Kontakt mit den Menschen. Die Fürsorge für Patienten,

Angehörige, Besucher oder Mitarbeiter zeichnet die Mitmenschlichkeit aus.

Gesund in Essen

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Während der Fußball-EM verletzen sich

auch viele Hobbysportler

Fußgelenksfraktur, Muskelfaserriss, Zerrung: Nicht nur Profifußballer wie Holger Badstuber,

Benedikt Höwedes oder Bastian Schweinsteiger haben mit Sportverletzungen zu kämpfen.

Besonders im Sommer und in der Zeit von Großveranstaltungen wie der Fußball-Europameisterschaft

liegen auch Hobby-Spieler häufiger als sonst auf dem OP-Tisch oder laufen mit Krücken.

Im Training zieht sich Holger Badstuber

bei einer Grätsche ohne Fremdeinwirkung

eine Fußgelenksfraktur zu. Der

Profi-Fußballer kommt ins Krankenhaus

und wird sofort operiert. Mindestens

drei Monate Pause, der Traum von der

Teilnahme an der EM scheint erneut zu

platzen. Für Badstuber ist es nach zwei

Kreuzbandrissen, einem Muskelfaserriss

und einem Sehnenriss die fünfte

Verletzung seit 2012.

Häufigste Sportverletzungen

am Knie und Sprunggelenk

„Die häufigsten Sportverletzungen

am Knie sind neben Zerrungen und

Prellungen Meniskus-, Knorpel- oder

Kreuzbandverletzungen. Am Sprunggelenk

treten besonders häufig Bandverletzungen,

vor allem des Außenbandes

auf“, berichtet Dr. Peter Feldmann, Leitender

Arzt der Chirurgischen Klinik II

– Orthopädie und Unfallchirurgie, Handund

Fußchirurgie am Katholischen Klinikum

Essen, aus seinem Berufsalltag.

Klassiker seien Verletzungen gegen einen

Widerstand oder durch Umknicken.

Spieler blieben am Rasen hängen und

verdrehten dabei Fuß- oder Kniegelenk

oder mussten einen Pressschlag einstecken.

Außenbandverletzungen des Sprunggelenks

können laut Dr. Feldmann in der

Regel mit einer Spezialschiene ruhiggestellt

werden. Nur wenn alle drei Bänder

betroffen sind, was äußerst selten vorkomme,

sei eine Operation notwendig.

Ganz besonders achtet der Mediziner

darauf, ob das Syndesmoseband etwas

abbekommen hat. Das liegt zwischen

Schien- und Wadenbein und werde gern

übersehen. Dr. Feldmann betont: „Ein

gerissenes Syndesmoseband gehört

operiert. Die Diagnose stellt man am

besten im MRT“.

OP per minimalinvasiver

Arthroskopie

Operiert werden am Essener St. Vincenz

Krankenhaus und dem Philippusstift

auch Meniskus- und Kreuzbandrisse,

am häufigsten per minimalinvasiver

Arthroskopie. „Beim Meniskus wird der

gerissene Anteil entweder vernäht oder

- wenn das nicht mehr möglich ist – entfernt“,

so der Arzt. Ein gerissenes Kreuzband

werde mit körpereigenem Gewebe

Am PC wertet der Leitende Arzt die

Aufnahmen eines Knie-CTs aus.

ersetzt. Dazu werden Sehnen aus der

Kniekehle ins Gewebe eingeflochten.

Bei idealem Krankheitsverlauf nach einer

OP am Meniskus oder Kreuzband

kommen Patienten laut Dr. Feldmann

nach etwa zwei Wochen aus dem Krankenhaus,

können nach sechs Wochen

ihr Bein wieder belasten und sind bei

konsequent durchgeführter Reha nach

etwa sechs Monaten wieder voll belastungsfähig.

Das Alter spiele dabei keine

Dr. Feldmann testet

vorsichtig die Belastung

am Knie eines

Patienten.

20 Gesund in Essen


Rolle. Ein mehrfach gerissenes Kreuzband,

wie bei Holger Badstuber, hat dem

Mediziner zufolge mehr mit Pech als

einem vorbelasteten Gelenk zu tun. „Die

Gefahr, sich an der gleichen Stelle noch

mal zu verletzen, ist nach erfolgreicher

OP eigentlich nicht größer“, meint der

Chirurg. Problematischer seien überbelastete

Muskeln und besonders bei Profispielern

ein voller Terminplan.

Dr. Feldmann sieht es deshalb kritisch,

dass Profifußballer aus Zeitdruck häufig

sehr schnell wieder auf dem Platz

stehen. „Wer die Reha nicht konsequent

und mit ausreichender Zeit durchführt,

läuft Gefahr, nicht wieder richtig fit zu

werden“, warnt er und verweist auf Fußball-Weltmeister

Sami Khedira, der sich

in einem Testspiel gegen Italien eine Verletzung

am Kreuzband zugezogen hatte:

„Er wollte zur WM fit werden, ist seit dem

aber nicht wieder richtig auf die Beine gekommen.

Ich fürchte, dass er nicht wieder

vollständig stabil werden könnte.“

Wofür engagiert sich die Fachgesellschaft DGSP?

Dr. Annette Heller: Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention

(DGSP) ist die zentrale ärztliche Institution auf den Gebieten der Sportmedizin

sowie der Gesundheitsförderung und Prävention durch körperliche Aktivität.

Sie ist die Vereinigung der 17 Landesverbände für Sportmedizin und mit ihren

8000 Mitgliedern eine der größten wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften

in Deutschland.

Was könnte man bei der Therapie von Sportverletzungen

aus Ihrer Sicht verbessern?

Dr. Annette Heller: Wenn es zu einer Verletzung kommt, sollte jeder Sportler

wissen, was bis zur fachkundigen Behandlung durch den Arzt zu tun ist. Hierzu

dient das PECH-Konzept: Pause, Eis, Compression, Hochlagern. Bei anhaltenden

Schmerzen ist der Arztbesuch unumgänglich. Nur mit der richtigen Diagnosestellung

und adäquaten Therapie können Spätschäden vermieden werden.

Kontakt

Austrainierte Muskulatur

ist bester Schutz

„Bei anhaltenden Schmerzen ist

der Arztbesuch unumgänglich“

Sportverletzungen – was aus Sicht der Deutschen

Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)

in der Therapie optimiert werden kann, darüber spricht

Dr. Annette Heller, Pressesprecherin der DGSP.

Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention

Geschäftsstelle Klinik Rotes Kreuz

Königswarterstraße 16

60316 Frankfurt

Fon: 069 4071 412

Mail: dgsp@dgsp.de

Um Verletzungen zu vermeiden,

empfiehlt Dr. Feldmann Hobbysportlern

vor Wettkampf-Situationen

ausreichend zu trainieren.

Eine gut austrainierte Muskulatur sei

der beste Schutz gegen Verletzungen,

die meistens in der letzten Viertelstunde

passierten. „Wer besser trainiert, wird

nicht so schnell müde“, meint der Arzt.

Hilfreich seien auch gutes Schuhwerk,

eine geeignete Platzqualität – also lieber

Kunstrasen als Ascheplatz – und ordentliches

Aufwärmen. Letzteres schütze

zwar nicht vor Frakturen oder einem

Kreuzbandriss, aber immerhin vor leichteren

Verletzungen wie Zerrungen oder

Muskelfaserrissen. Holger Badstuber

nimmt seine Verletzung nach außen gelassen.

„Einmal ein Kämpfer, immer ein

Kämpfer. Think positive. Jetzt erst recht!“,

schrieb er wenige Stunden nach seiner

Operation am Fußgelenk auf Facebook.

Wie sich Fußball-Europameisterschaften

auf

sein Behandlungszimmer

auswirken und

welche Bedeutung das

Syndesmoseband hat,

erklärt Dr. Peter Feldmann

im Kurz-Interview.

Wenn die Fußball-EM

im Krankenhaus endet

Warum ist es so wichtig, bei Außenbandverletzungen

des Sprunggelenks

das Syndesmoseband mit zu

untersuchen?

Dr. Peter Feldmann: Wird eine Verletzung

des Syndesmosebandes

nicht erkannt, wächst es ausgeleiert

wieder zusammen. Folge wäre ein

längerer Krankheitsverlauf und ein

Gelenk, das nicht mehr richtig stabil

wird.

Stellen Sie während sportlicher

Großveranstaltungen wie der Fußball-Europameisterschaft

eine Zunahme

an Verletzungen fest?

Dr. Peter Feldmann: Man merkt

schon, dass in der Zeit mehr Fußball

gespielt wird als sonst. An den Spieltagen

häufen sich dazu Bagatellverletzungen

durch konsumierten

Alkohol. Aber auch sonst sind Fußballverletzungen

die häufigsten. Das

liegt nicht daran, dass Fußball besonders

gefährlich ist, sondern dass

es besonders viel gespielt wird.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Chirurgische Klinik II – Orthopädie

und Unfallchirurgie, Hand- und

Fußchirurgie

Dr. med. Peter Feldmann

Leitender Arzt

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 3201

Mail: p.feldmann@kk-essen.de

St. Vincenz Krankenhaus

Chirurgische Klinik II – Orthopädie

und Unfallchirurgie, Hand- und

Fußchirurgie

Von-Bergmann-Straße 2

45141 Essen

Fon: 0201 6400 3101

Mail: p.feldmann@kk-essen.de

Gesund in Essen

21


„Ein Gespräch bringt

manchmal mehr als Pillen“

Christoph Grzebyta ist jung, aufgeschlossen

und Schüler in der Krankenpflegeausbildung.

Der 22-jährige steht

kurz vor seiner Abschlussprüfung und

blickt auf angenehme drei Jahre am Katholischen

Klinikum Essen zurück. Am

besten hat ihm die internistische und intensiv-medizinische

Betreuung gefallen.

„Damit habe ich angefangen und es ist

hängengeblieben. In dem Bereich fühle

ich mich am wohlsten und sichersten“,

sagt der Azubi.

Formalien: Ausbildungsbeauftragte

Alexandra Bestobka (l.) erklärt einem

Patienten einen Fragebogen. Pflegeschüler

Christoph Grzebyta hört aufmerksam zu.

Überfordertes Pflegepersonal, rauer Ton, keine Zeit für Patienten: Gesundheits-und

Krankenpflegerinnen und -pfleger mussten in jüngster Vergangenheit harsche Kritik

einstecken. Das Katholische Klinikum Essen geht jedoch mit gutem Vorbild voran.

Ein Pflegeschüler berichtet aus seinem Arbeitsalltag, von menschengroßen

Puppen und warum er sich zwischendurch gern auch mal fünf Minuten Zeit

für Gespräche nimmt.

Entschieden hat er sich für diese Ausbildung,

weil auch seine Mutter als Pflegerin

arbeitet und er bei ihr gesehen hat, dass

es ein „schöner Job sein kann“. Büroarbeit

sei nichts für ihn. Die Erwartungen

hätten sich bestätigt, sagt er jetzt, drei

Jahre später und begründet: „Man hat

Kontakt zu den Menschen, kann helfen

und bekommt etwas wieder.“ Das Spektrum

der Ausbildung umfasst die morgendliche

Grundpflege, Verbandwechsel,

den Umgang mit Medikamenten und

das Wissen über Krankheiten sowie viel

Zwischenmenschliches.

Üben an Simulatoren

Besonders viel gebracht und Spaß gemacht

habe ihm das Arbeiten im Skills-

Labor, das wegen der hohen Kosten

bundesweit nur an wenigen Krankenpflegeschulen

angeboten wird. Dort

liegen fünf menschengroße Puppen in

Krankenbetten, jede hat ihre eigene Geschichte,

einen Namen, Eigenschaften.

In Dreiergruppen stellten die Schüler

dort mehrmals pro Ausbildungsjahr Situationen

am Krankenbett nach, messen

Puls, Blutdruck oder üben besondere

Körperlagerungen. Einer las den Ablaufplan,

einer führte ihn durch und der

Dritte beobachtete und durfte seinem

Mitschüler hinterher Feedback geben.

Per Mikrofon und Lautsprecher erweckten

Lehrkräfte die Puppen zum Leben

und ließen sie sprechen, husten oder erschwert

atmen.

„Das war zu Beginn wirklich merkwürdig“,

erinnert sich Christoph Grzebyta

noch an die erste Begegnung. Er habe

Hemmungen gehabt, mit der Puppe zu

sprechen. Die anfängliche Befangenheit

legte er aber schnell ab. „Man geht nicht

unvorbereitet in die Praxis, sondern hat

vorher Erfahrungen gesammelt und die

Materialien schon mal angefasst. Das

nimmt die Überforderung“, zog er ein

positives Resümee.

Zeit für Gefühle

Auch insgesamt fallen ihm nur Lobeshymnen

ein: „Die Schule ist super, die

Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern

und den Ausbildungsbeauftragten

auch“, schwärmt er. Die Unterstützung

sei hervorragend. Man werde als Anfänger

sanft in den Beruf getragen. Ebenso

aufmerksam habe er versucht, mit den

Patienten umzugehen. „Es bestand immer

die Option, ins Zimmer zu gehen

und sich fünf oder zehn Minuten Zeit für

ein Gespräch zu nehmen.“ So mancher

Patient habe sich so bei ihm ausgeweint.

„Wie es den Menschen geht, erfährt man

nicht, wenn man ohne Worte einfach nur

die Pillen gibt und wieder rausgeht. Das

bestätigt auch seine Ausbildungsbeauftragte

Alexandra Bestobka: „Ein fünfminütiges

Gespräch bringt manchmal

mehr als Pillen.“

Austausch: Ausbildungsbeauftragte

Alexandra Bestobka (r.) bereitet Pflegeschüler

Christoph Grzebyta mit einer

Akte auf ein Patientengespräch vor.

22 Gesund in Essen

Mit vereinten Kräften: Ausbildungsbeauftragte

Alexandra Bestobka (l.) und

Pflegeschüler Christoph Grzebyta bringen

einen Patienten in die Seitenlage.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholische Schule

für Pflegeberufe Essen

Reinhold Schulte-Eickholt

Geschäftsführer und Schulleiter

Süderichstraße 1

45141 Essen

Fon: 0201 898070

Mail: r.schulte-eickholt@kks-essen.de


News · News · News · News · News · News · News · News · News

Erster bundesweiter Tag

des Patienten

Patientenrechte stärken: Das Katholische

Klinikum Essen hat mit einem Vortrag seines

Patientenfürsprechers und Vorstand des Bundesverbandes

Patientenfürsprecher in Krankenhäusern

e. V. (BPiK) Detlef Schliffke am

bundesweit ersten Tag des Patienten teilgenommen.

Der Aktionstag ist eine gemeinsame

Initiative des Bundesverbands Beschwerdemanagement

für Gesundheitseinrichtungen

e. V. und des BPIK e. V. Insgesamt 15 Kliniken

beteiligten sich am Tag des Patienten.

Weitere Infos unter www.bpik.de.

Studenten absolvieren zweite Prüfung

Nachweislich mündig: 14 Teilnehmer haben Anfang des Jahres 2016 erfolgreich ihre

Prüfung an der Patientenhochschule abgelegt. Es handelte sich dabei um den zweiten

Prüfungsdurchgang der im Januar 2015 gegründeten Patientenhochschule, die

in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule Essen-Kupferdreh interessierte Bürger

zu „mündigen Patienten“ ausbildet. Im September 2016 findet die nächste Prüfung

statt. Dann können die Absolventen das nächsthöhere Level erwerben und neue Teilnehmer

das Basis-Zertifikat „Mündiger Patient“.

Führungswechsel an der Klinik für Neurologie

nach 23 Jahren

Chefarztwechsel: Privatdozent Dr. Oliver Kastrup hat zum 1. April 2016 die Nachfolge

von Privatdozent Dr. Horst Gerhard als Leitender Arzt der Klinik für Neurologie und

Klinische Neurophysiologie angetreten. Dr. Gerhard bleibt dem Katholischen Klinikum

Essen als Geriater in beratender Funktion erhalten. Ebenso leitet er weiterhin

den Fachbereich Physikalische und Rehabilitative Medizin am Medizinischen Versorgungszentrum

Essen-Nord-West.

20 Jahre Katholische Krankenhaushilfe am Philippusstift

Ehrung für soziales Engagement: Rosemarie Kudlek, Gisela van Gemmern und Thea

Malek sind für ihren Einsatz für Patienten im Rahmen der Unterstützungsleistungen

der Krankenhaushilfe ausgezeichnet worden. Manfred Sunderhaus, Geschäftsführer

des Katholischen Klinikums Essen, überreichte den Damen für ihre herausragende

Arbeit in den vergangenen 20 Jahren bei einer kleinen Feier am 24. Februar 2016 das

„20-jährige-Jubiläums-Zertifikat“.

Gütesiegel für Geriatrie und Qualitätsmanagement

Doppelt ausgezeichnet: Für sein Qualitätsmanagement ist das Katholische Klinikum

Essen von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft DIOcert GmbH geehrt worden.

Damit gehört die Klinik bundesweit zu den ersten fünf, die mit der Zertifizierung

DIN EN ISO 9001:2015 positiv bewertet wurden. Ein weiteres Gütesiegel gab es aufgrund

der qualitätsorientierten, fachspezifischen Versorgung älterer Patienten für

die Geriatrie.

„Gesund in Essen“

kostenlos im Abonnement

Möchten Sie Ihr persönliches Exemplar

unseres Patientenmagazins „Gesund in

Essen“ ab der kommenden Ausgabe kostenlos

und unabhängig von einem Klinikbesuch

nach Hause gesendet bekommen?

Dann schicken Sie eine E-Mail (Betreff:

„Gesund in Essen im Abo“) mit Ihrem Namen

und Ihrer vollständigen Adresse an

marketing@kk-essen.de. Alternativ können

Sie uns auch eine Postkarte mit Ihrer

Adresse schicken: Katholisches Klinikum

Essen / Abt. Marketing - „Gesund in Essen

im Abo“ / Hospitalstraße 24 / 45329 Essen.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch

unter 0201 6400 1021.

..................................................................

Vorname, Name

..................................................................

Straße, Nr.

..................................................................

PLZ, Ort

Gesund in Essen

23


TV

Programm

Patientenfernsehen des Katholischen Klinikums Essen

Montag Dienstag Mittwoch

20.15 Nomaden der Lüfte

20.15 Herbstgold 20.15 Unsere Erde

KiK-TV, das Patientenfernsehen

des Katholischen

Klinikums

Essen, finden Sie in

allen Patientenzimmern

auf Programmplatz 1.

Die Sendungen gehen

oft fließend ineinander

über. Die Uhrzeiten sind

Richtwerte. Programmänderungen

vorbehalten.

Finanziert wird das

Patientenfernsehen

durch regionale Unternehmen,

die sich zwischen

den Sendungen

mit kurzen Filmen

präsentieren.

6.00

7.00

8.00

9.00

10.00

11.00

12.00

13.00

14.00

15.00

16.00

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Bambus Superfaser der Natur

Akupunktur Alte Heilkunst im

Vormarsch

Die Spurensucher

Soldaten und die Kunst

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Churubamba:

Frauen am Ball

Afrika Kilimandscharo · Die

herrliche Tierwelt rund um

den höchsten Berg Afrikas

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360°

Brasilien: Büffel auf Streife

Was ist was Wale und Delfine

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika

Von Lissabon bis Dakar

Albinos Gesundheitsreportage

Indischer Ozean Im Paradies der

Korallengärten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Von Saigon

bis Sulawesi

Florida Seekühe

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Das Büro der Zukunft

Reportage

Gesundheit aus der Natur

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Das vertauschte Kind

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Dagestan: Land

über den Wolken · Das höchste

Dorf Europas

Aldabra Die Arche Noah

der Riesenschildkröten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360°

Miyako: Insel des langen Lebens

Was ist was Spinnen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Neue Hoffnung

für Westafrika

Bambus Superfaser der Natur

Kroatien Die Wasser von Plitvice

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Ankunft in

Terra Australis

Afrika Kilimandscharo

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Cinque Terre Bedrohtes

Ökosystem

Homöopathie Das Geheimnis

der weißen Kügelchen

Die Spurensucher

Die geheimnisvolle Geliebte

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Das Dschungel-

Orchester · Ein Dorf in Südamerika

hat ein Barock-Orchester

Belize Verborgene Schätze

im Reich des Jaguars

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° New York: Die kleinste

Oper der Welt

Was ist was Pferde

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Südafrika –

das Land der Kontraste

Das Büro der Zukunft Reportage

Lanzarote Die Feuerberge

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essenn

Abenteuer Australien Känguruhs,

Wale und deutsche Siedler

Aldabra Riesenschildkröten

17.00

18.00

19.00

Informationen zu den

Katholischen Kliniken Essen

Auf der Suche nach dem Glück

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Von Lissabon

bis nach Dakar

Bleib fit Fitnessübungen rund

um´s Bett

Europas Urwälder Bayerns Wildnis

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Der innere Schweinehund

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Neue Hoffnung

für Westafrika

Bleib fit Fitnessübungen rund

um´s Bett

Europas Urwälder Wilde Karpaten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Gemeinsam statt einsam

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Südafrika –

das Land der Kontraste

Bleib fit Fitnessübungen rund

um´s Bett

Europas Urwälder La Gomera

20.15

21.00

22.00

23.00

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Nomaden der Lüfte

Naturdokumentation · Der Film

folgt den Zugvögeln über die

Wüste, den Amazonas und an

die Kälte der Pole

Berlin Ecke Bundesplatz

Bäckerei im Kiez · Die Familie

Dahms betreibt seit 1980 eine

Bäckerei am Bundesplatz

Nüsse Gesunder Genuss oder

fette Sünde

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Herbstgold Die lebensbejahende

Geschichte von fünf Leichtatlethen.

Die größte Herausforderung

ist das Alter: Die Sportler sind

zwischen 60 und 100 Jahre alt

Berlin Ecke Bundesplatz

Die Aussteiger · Reimar Lenz und

Hans Ingebrand sind Einsteiger in

ein vernünftigeres Leben

Sardinien Insel der

Hundertjährigen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Unsere Erde Der Film ist eine

spektakuläre Naturdokumentation

übder das Wunder des

Lebens und die atemberaubende

Schönheit unserer Erde

Berlin Ecke Bundesplatz

Feine Leute · Von der wundersamen

Wandlung des Prominenten-Anwalts

Ulo Salm

Wenn Angst krank macht

Gesundheitsreportage

24 Gesund in Essen


Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

20.15 Soweit die Flügel tragen 20.15 Unsere Ozeane 20.15 Die wunderbare Welt

der Pilze

20.15 Sonne – Zukunftsenergie

und Wirtschaftsmotor

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Baumwolle Die Herausforderung

des weißen Goldes

Kampf dem Krebs

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Insel der Ahnen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Kokos-Palme Der Baum des

Lebens

Die Kardiologen

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Der Traum von Afrika

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Burnout als Chance

Gesundheitsreportage

Tiere helfen heilen

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher Missionare

und Agenten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Albinos

Gesundheitsreportage

Patient Auge

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Dichtung und Wahrheit

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Die schwimmenden

Dörfer der Ha Long Bucht

British Columbia Im Reich der

Riesenkraken

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Oman: Die Rose

der Wüste

Was ist was Katzen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Die Teebahn von

Darjeeling · seit über 100 Jahren

kämpft sich eine Dampflok die

steilen Berge des Himalaya hinauf

Die Alpen Der Steinadler

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Postbote im Himalaya ·

Postzustellung auf 4.000 m Höhe

Was ist was Haie

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Traumberuf Schäfer:

Herden an den Gipfeln der

Pyrenäen

Die Alpen Im Paradies der

Alpenseen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Russlands Zirkusschule

auf Tour

Willy will´s wissen Wer hat recht

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Vagabunden der

Wüste Gobi

Florida Die geheimnisvolle

Flusswelt der Seekühe

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Vom Klassenzimmer

in die Kalahari

Willy will´s wissen Wikinger

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Kruger Park

und Madagaskar

Cinque Terre Bedrohtes Ökosystem

Südaustralien Die Bucht der

vergessenen Haie

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Faszination

Ayers Rock

Belize Im Reich des Jaguars

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Von Sansibar

bis zu den Seychellen

Baumwolle Die Herausforderung

des weißen Goldes

Sulawesi Regenwald und Korallen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Tasmanien,

Sydney und Singapur

British Columbia Riesenkraken

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Arktis Von Island

zum Polarmeer

Kokos-Palme Der Baum des

Lebens

Tasmanien Reich der Seedrachen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Amazonas Start

Richtung Südamerika

Die Alpen Der Steinadler

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Arktis Spitzbergen,

Nordkap und die Fjordwelt

Burnout als Chance

Gesundheitsreportage

Portugal Von Fatima zur Algarve

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Amazonas

Das Land der 10.000 Flüsse

Die Alpen Alpenseen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Chronische Schmerzen

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Kruger Park

und Madagaskar

Bleib fit Fitnessübungen rund

um´s Bett

Europas Urwälder Lappland

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Island Insel der Naturgewalten ·

Island ist de größte Vulkaninsel

der Welt

Soweit die Flügel tragen

Naturdokumentation

Berlin Ecke Bundesplatz

Mütter und Töchter · Marina Storbeck

wollte alles anders machen

als ihre Mutter

Yoga Der Ruf der Stille ·

Gesundheitsreportage

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Kraftquelle Schlaf

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Von Sansibar

bis zu den Seychellen

Bleib fit Fitnessübungen rund

um´s Bett

Europas Urwälder Wisente

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Unsere Ozeane Eine faszinierende

Dokumentation mit atemberaubenden

Bildern über die Bewohner

der Weltmeere

Berlin Ecke Bundesplatz

Schornsteinfegerglück · Zwei

junge Männer werden Schornsteinfeger

Microfinance Kredite für

die Armen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Volkskrankheit Rheuma

Gesundheitsreportage

Abenteuer Arktis Von Island

zum Polarmeer

Bleib fit Fitnessübungen rund

um´s Bett

Quarks & Co. Warum

sterben die Bienen?

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Die wunderbare Welt der Pilze

Überraschende Einblicke in die

erstaunliche Welt der Pilze

Als wären sie nicht von dieser

Welt Doku über Schleimpilze

Berlin Ecke Bundesplatz

Vater, Mutter, Kind · Gerhard Rehbein

ist U-Bahn-Abfertiger, seine

Frau Helga die quirlige Hausfrau

Bogenschießen Der Flug des

Pfeils

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Volkskrankheit Diabetes

Gesundheitsreportage

Abenteuer Arktis Spitzbergen,

Nordkap und die Fjordwelt

Bleib fit Fitnessübungen rund

um´s Bett

Quarks & Co. Warum werden

unsere Kinder immer dicker?

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Fledermäuse Warte, bis es

dunkel wird

Königin für einen Sommer

Dokumentation über

Hummelvölker

Berlin Ecke Bundesplatz

Die Köpcke Bande · Niels

Köpcke hat zwei Berufe:

Sänger und Begräbnisredner

Sonne Zukunftsenergie und

Wirtschaftsmotor

Gesund in Essen

25


Mehr als nur „Hecheln“: Mit Gymnastikbällen und

Fitness-Übungen bereiten sich Frauen unterstützt von

ihren Männern auf die Geburt vor.

„Wir sind schwanger“

Kursangebot für werdende Eltern

im Katholischen Klinikum Essen

Katrin und Ralf schauen sich an und

müssen schmunzeln; das junge Paar sitzt

auf Gymnastikbällen und kreist langsam

mit den Hüften. Hebamme Christiane,

die den beiden Anweisungen gibt, weiß,

dass sich Ralf als Mann ziemlich komisch

dabei vorkommt – seiner schwangeren

Frau Katrin hingegen tun die kreisenden

Bewegungen gut. Beide besuchen die

Geburtsvorbereitung für Paare im Marienhospital

Altenessen, einer von vielen

Kursen im Rahmen der Elternschule am

Katholischen Klinikum Essen.

26 Gesund in Essen

Geburtsvorbereitung für Paare

Ein Kind zu bekommen, ist für werdende

Eltern ein tiefgreifendes Erlebnis.

In der Geburtsvorbereitung für Paare

wird versucht, durch gezieltes Erleben

von Schwangerschaft und Geburt

den Wunsch nach einem natürlichen

und bewussten Geburtserlebnis zu unterstützen.

Paare erfahren in einem

aufklärenden Gespräch mit einer Hebamme

Wissenswertes über die Schwangerschaft,

den Geburtsverlauf und Gebärmethoden.

Im praktischen Teil des

Kurses lernen sie gemeinsam verschiedene

Atem-, Entspannungs- und Massagetechniken.

Die Geburtsvorbereitung

für Paare ist kostenpflichtig; Die Kosten

für die Geburtsvorbereitung werden in

der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Der Kurs beinhaltet insgesamt

vier Abende und findet immer mittwochs

von 19.00 bis 21.00 Uhr im Marienhospital

Altenessen, 6. OG im Raum 1 statt.

Die nächsten Kurse starten am 22. Juni

2016. Interessierte Paare werden gebeten,

sich telefonisch unter Tel. 0201 64

00 38 60 anzumelden.

Hebammensprechstunde

Schwangere Frauen oder frisch gebackene

Mütter können sich in der Hebammensprechstunden

jeweils donnerstags

von 10.00 bis 12.00 Uhr entweder telefonisch

oder persönlich bei allen Fragen

zu Schwangerschaft und Geburt beraten

lassen. Unsere erfahrenen Hebammen


Kreißsaalführungen

Die Führungen sind kostenfrei und finden

jeweils um 18:30 Uhr zu den oben

genannten Terminen statt. Treffpunkt

ist der Hörsaal des Kommunikationsund

Gesundheitszentrums im 6. OG

des Marienhospitals Altenessen.

Weitere Informationen erhalten Sie im

Kreißsaal unter Fon: 0201 6400 3860

06.05.2016

03.06.2016

01.07.2016

05.08.2016

02.09.2016

07.10.2016

04.11.2016

02.12.2016

© endostock – Fotolia.com

Kreißsaalführungen

in russischer Sprache

18.05.2016

21.07.2016

21.09.2016

16.11.2016

haben ein offenes Ohr für alle Sorgen

und Probleme. Darüber hinaus bieten

sie Unterstützung bei Fragen zur Ernährung

für Mutter und Kind, Stillberatung

und Brustpflege sowie Akupunktur z. B.

bei Beckenendlage (Moxibustion). Die

Hebammensprechstunde findet im Marienhospital

Altenessen im 6. OG, Raum

2 statt. Eine Voranmeldung ist nicht

notwendig. Weitere Informationen zur

Sprechstunde gibt es unter Tel. 0201 64

00 38 60.

Schwanger und fit

Dieser Kurs richtet sich an Frauen ab der

25. Schwangerschaftswoche. Unter der

Leitung einer Hebamme trainieren die

Teilnehmerinnen vor allem den Bauchund

Beckenbereich. Das leichte Training

kräftigt die Muskulatur, hält sie dehnfähig

und erleichtert somit die bevorstehende

Geburtsarbeit. Für Entspannung sorgen

die Übungen am Ende jeder Kurseinheit.

Die Geburtsvorbereitung findet immer

montags von 18.45 Uhr bis 20.00 Uhr im

Marienhospital Altenessen, 6. OG, Raum

2 + 3 statt. Die nächsten Kurse starten

am 30. Mai 2016.

„Checkliste Geburtstasche –

was nehme ich mit in die Klinik?“

Eine ausführliche Checkliste finden

werdende Mütter auf

www.gesundinessen.de

Stillberatung

Stillen ist die natürlichste und beste Art,

für sein Kind zu sorgen. Es bedeutet

nicht nur optimale Ernährung, sondern

bietet weitgehend Schutz vor Infektionen

sowie Allergien und gibt dem Kind viel

Körperkontakt und Geborgenheit. Stillen

kann man lernen. Junge Mütter erhalten

in dieser Beratung Informationen über

Stillen und angrenzende Themen, Hilfestellung

allgemein und insbesondere

bei Stillschwierigkeiten. Die Beratung

erfolgt an unserem Haus durch eine

Kinderkrankenschwester und Still- und

Lactionsberaterin. Die Stillberatung erfolgt

nach Terminabsprache unter der

Nummer 0201 6400 3750.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Marienhospital Altenessen

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 3860

Mail: Mh-Kreissaal@kk-essen.de

Angebot für werdende

Mütter und Väter

Das Katholische Klinikum Essen bietet

ein umfassendes Angebot, um Sie auf die

Geburt Ihres Kindes und das Leben danach

vorzubereiten. Dazu gehören:

Hebammensprechstunde:

Einfühlsame Beratung, Betreuung,

Begleitung und Versorgung der Mütter

und ihrer Babys während Schwangerschaft,

Geburt, Wochenbett und Stillzeit

Geburtsvorbereitung für Paare:

Gezieltes Erleben von Schwangerschaft

und Geburt

Schwanger und fit:

Leichtes Training für Bauch- und Beckenbereich,

um die Muskulatur kräftig und

dehnfähig zu halten

Müttercafé:

Erfahrungsaustausch unter Frauen

Stillberatung:

Stillen kann man lernen: Beratung

durch eine Kinderkrankenschwester

Rückbildungsgymnastik:

Gezielte Dehn- und Entspannungsübungen

zur Rückbildung

Säuglingspflege Geschwisterkurs:

Das ältere Geschwisterchen wird

auf das neue Baby vorbereitet

Baby-Massage:

Emotionale Bindung zum Kind

Bewegungs- und Spielanregungen

für Eltern mit Babys:

Bewegungs- und Sinneserfahrungen

Gesund in Essen

27


Ausgezeichnete Qualität

am Katholischen

Klinikum Essen

Das Katholische Klinikum Essen legt großen Wert auf die bestmögliche Versorgung und

Sicherheit der Patienten. Dieser hohe Anspruch wurde belohnt: das Katholische Klinikum Essen

wurde im medizinischen Bereich, in der Pflege sowie in anderen Unternehmensbereichen wie

beispielsweise der Verwaltung mit der Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2015 ausgezeichnet.

Grund zur Freude gibt es auch im Fachbereich Geriatrie – hier ist die qualitätsorientierte

fachspezifische Behandlung älterer Patienten mit dem Gütesiegel Geriatrie positiv

bewertet worden.

Das Katholische Klinikum Essen erhält

die Zertifizierung nach der neuen revidierten

Norm DIN EN ISO 9001:2015

ohne jegliche Beanstandung und gehört

damit zu den ersten fünf Kliniken

in Deutschland, die diesem hohen Standard

genügen.

„Die Zertifizierung zeigt nicht nur uns,

dass wir vieles richtig machen – diese

Auszeichnung gibt dem Patienten Sicherheit,

denn wir wurden von unabhängigen

Gutachtern auf Herz und Nieren

geprüft“, sagt Qualitätsmanagement-

Experte Patrick Berse.

Ob im Haushalt, im Verkehr, im Büro,

beim Studium oder im Katholischen Klinikum

Essen – Normen begleiten uns

rund um die Uhr, auch wenn wir gar

nichts davon bemerken. Sie beschreiben,

welche Anforderungen ein Produkt

oder ein Unternehmen erfüllen muss.

Jeder kennt beispielsweise die DIN A4,

nach der ein Blatt Papier in diesem Format

die Größe 21 x 29,7 cm hat. Weitaus

komplexer und umfangreicher ist die DIN

EN ISO 9001:2015; sie legt fest, welchen

Anforderungen ein Unternehmen wie

das Katholische Klinikum Essen gerecht

werden muss, um einem bestimmten

Qualitätsstandard zu entsprechen.

Geprüfte Qualität gibt Sicherheit

Alle Abläufe im Katholischen Klinikum

Essen wie beispielsweise die Patientenaufnahme,

die Gabe von Medikamenten

während des stationären Aufenthaltes

oder der Entlassungsprozess werden

nach genauen Vorgaben durchgeführt.

Sprich: Sie sind genormt und wurden

entsprechend der DIN ISO entwickelt. Die

DIOcert GmbH, eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft

hat überprüft, ob

diese Abläufe den Anforderungen der

DIN ISO EN 9001:2015 entsprechen.

„Die unabhängige Überprüfung brachte

großen Nutzen mit sich. Bestehende Abläufe

wurden optimiert und durch weitere

ergänzt, wie beispielsweise ein strukturiertes

Beschwerdemanagement innerhalb

unseres Hauses“, meint Patrick

Berse. So werde bei der Entlassung eines

Patienten gleich der Arztbrief erstellt. Das

beschleunige die weitere Behandlung.

Katholisches Klinikum Essen

erhält Qualitätssiegel Geriatrie

Auch im Fachbereich Geriatrie wurde

das Katholische Klinikum Essen ausgezeichnet:

Der Bundesverband Geriatrie

und die DIOcert bescheinigen der

Klinik mit dem Qualitätssiegel Geriatrie

eine qualitätsorientierte fachspezifische

Behandlung älterer Patienten. Geprüft

wurde die Medizinische Klinik IV – Innere

Medizin, Geriatrie und Pulmonologie.

Weitere Informationen zum Qualitätsmanagement

im Katholischen Klinikum

Essen unter http://www.kk-essen.de/

unternehmen/wir-ueber-uns/qualitaetsmanagement.html.

Ihre Abteilung Qualitätsmanagement

vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Marienhospital Altenessen

Patrick Berse

Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB)

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 6400 1027

Mail: qualitaet@kk-essen.de

28 Gesund in Essen


Neue Hygiene-Abteilung

nimmt ihre Arbeit auf

Das Katholische Klinikum Essen verfügt ab sofort über eine eigene Abteilung „Krankenhaushygiene“.

Zunächst vier, ab Oktober fünf Mitarbeiter sind zuständig für die Verhütung, Erkennung und Bekämpfung

von Krankenhausinfektionen. Damit will das Klinikum, das im vergangenen Jahr bereits zweifach die

Das Qualität Katholische seiner Hygienemaßnahmen Klinikum Essen legt offiziell großen bescheinigt Wert auf die bekommen bestmögliche hat, Versorgung seine Aktivitäten und in diesem

Sicherheit Bereich selbständig der Patienten. auf- und Dieser kontinuierlich hohe Anspruch ausbauen. wurde belohnt: das Katholische Klinikum Essen

wurde im medizinischen Bereich, in der Pflege sowie in anderen Unternehmensbereichen wie

beispielsweise „Hygiene hat im der Krankenhaus Verwaltung eine mit der hohe Zertifizierung unter anderem DIN EN im ISO Bereich 9001:2015 Hygiene. ausgezeichnet. Das krobiologische Untersuchungen. Darüber

hinaus werden Hygiene- und Desin-

Grund nach zur Freude wie vor gibt wachsende es auch im Bedeutung“,

begründet Behandlung Dr. Christoph älterer Weyland, Patienten heitsamt mit dem vergebene Gütesiegel Essener Geriatrie Hygiene- positiv fektionspläne erstellt, der Gebrauch von

Fachbereich ebenfalls Geriatrie kürzlich – hier ist durch die qualitätsorientierte

das Gesund-

fachspezifische

bewertet Leiter der worden. Abteilung Krankenhaushygi-

Händedesinfektionsmittel überwacht

ene am Katholischen Klinikum Essen,

die Umstrukturierung. Bisher war das

Krankenhaus mehrere Jahre extern von

Krankenhaushygienikern und Hygienefachkräften

betreut worden. „Mit der

neuen Abteilung wollen wir mehr Präsenz

vor Ort zeigen und unser internes

Know-how aufbauen, um nicht abhängig

von Extern zu sein“, so der Hygiene-

Fachmann. Auf die zusätzliche Beratung

durch einen externen ausgewiesenen

Experten der Krankenhaushygiene verzichtet

das Klinikum deshalb aber nicht

gänzlich.

Nachweis für gutes

Qualitätsmanagement

Die Arbeit auf dem Gebiet der Hygiene

des Katholischen Klinikums Essen ist im

vergangenen Jahr gleich zweimal überprüft

worden. Mit dem Siegel DIN EN ISO

9001:2015 lieferte die Klinik den Nachweis

für ein gutes Qualitätsmanagement

Siegel MRE steht für den Schutz vor Infektionen

mit multiresistenten Erregern

(MRE) auf der Grundlage der Richtlinien

des Robert-Koch-Instituts.

Auf seinen Lorbeeren ruht sich das Katholische

Klinikum Essen deshalb nicht

aus. „Hygiene ist ein kontinuierlicher

Prozess, der eine ständige Auffrischung

erfordert“, sagt Dr. Weyland, der die Händedesinfektion

als eines der Qualitätsziele

des Klinikums ausruft. Durch das

Einhalten gesetzlicher Bestimmungen

und medizinischer Leitlinien sowie die

korrekte Anwendung hygienischer Maßnahmen

können vermeidbare Infektionen

bei Patienten und Personal verhindert

werden. Das sei gelebte Hygiene.

Die Aufgaben der neuen Abteilung

„Krankenhaushygiene“ umfassen Begehungen

und Hygienevisiten auf den Stationen

und Funktionsbereichen sowie regelmäßige

Kontrollen von medizinischen

Geräten und Wasserproben durch mi-

sowie Infektionen und spezielle Erreger

erfasst und bewertet (sog. Surveillance).

Bei Patienten mit erhöhtem MRE-Risiko

werden Screening-Untersuchungen

gemäß den Vorgaben des Hygienemanagements

durchgeführt. Die Hygiene-

Abteilung koordiniert im Bedarfsfall das

Ausbruchsmanagement.

Wo Leben ist, sind auch Keime

Letzteres ist zum Glück nur selten nötig.

Ganz vermeiden lassen sich multiresistente

Keime aber auch bei größter Sorgfalt

nicht, da diese insbesondere durch

großzügigen Einsatz von Antibiotika,

auch in der Tiermast, entstehen. „Wo Leben

ist, sind auch Keime“, sagt Dr. Weyland

und verweist vor allem auf positive

Besiedler unter anderem von Darm und

Haut. „Es kommt aber darauf an, nosokomiale

Infektionen und die Ausbreitung

von gefährlichen MRE-Keimen zu vermeiden.“

Ihre Abteilung

Krankenhaushygiene

vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Krankenhaushygiene

Dr. med. Christoph Weyland

Leitender Arzt

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 6400 2475

Mail: c.weyland@kk-essen.de

Gesund in Essen

29


Sie sind herzlich willkommen!

Veranstaltungen

Geschwisterkurs

17. 5., 26. 7. und 27. 9. 2016, jeweils 15.00 – 16.30 Uhr.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Kursleiterin

Vanessa Wrobel unter 0171 178 98 90 oder vwrobel@arcor.de.

Babymassage

1.6. – 29.6.2016. Der Kurs findet immer montags 10.00 – 11.00 Uhr,

mittwochs 11.00 – 12.00 Uhr oder donnerstags 10.00 – 11.00Uhr

im Marienhospital Altenessen, 6. OG, Raum 1 statt.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Kursleiterin

Vanessa Wrobel unter 0171 178 98 90 oder vwrobel@arcor.de.

Regelmäßige Termine

Kreißsaalführung

Erster (werktäglicher) Freitag im Monat, 18.30 – 20.00 Uhr,

Treffpunkt Hörsaal Marienhospital Altenessen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen

erhalten Sie im Kreissaal unter 0201 6400 3860

Kreißsaalführung in russischer Sprache

Immer mittwochs, 18. 5., 21. 7., 21. 9. und 16. 11. 2016, 18.30 – 20.00 Uhr.

Treffpunkt Marienhospital Altenessen, 6. OG

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen

erhalten Sie im Kreissaal unter 0201 6400 3860

Quickschulung

Monatlich, Mitte des Monats an zwei Tagen (abhängig vom Dienstplan des

Arztes, meist Mo. und Di.), St. Vincenz Krankenhaus, EG, Konferenzraum

Kardiologie, Raum-Nr. E 18

Trockengymnastik für Herz- und Kreislauferkrankte

Donnerstags, 16.30 – 17.30 Uhr und 17.30 – 18.30 Uhr, Philippusstift

Physiotherapie, Ansprechpartner: Frau Zuber, Fon: 0201 6400 5280

Selbsthilfegruppen

Marienhospital Altenessen:

Selbsthilfegruppe für Frauen (Leben nach Krebs)

Erster Mittwoch im Monat, 15.00 – 16.30 Uhr, Station A 4.2, Patientenlounge

Selbsthilfegruppe für Frauen ab 40 Jahren mit Depressionen

14-tägig mittwochs

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen

Dienstags

Selbsthilfegruppe Lupus Erythematodes

Termine auf Anfrage

Selbsthilfegruppe Poly Neuro Pathie (PNP)

Letzter Dienstag im Monat, 18.00 Uhr, 6. OG, Raum 1

Philippusstift:

Selbsthilfegruppe Poly Neuro Pathie (PNP)

Letzter Mittwoch im Monat, 18.00 Uhr, Haus F, Raum 1

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen

14-tägig dienstags

Angehörigengruppe für psychisch Kranke in der Tagesklinik

Fon: 0201 6400 5363

Anonyme Alkoholiker

Montags, 19.30 Uhr

Aphasiker-Zentrum NRW e.V. und Schlaganfallbüro Ruhr,

Laarmannstraße 21, 45359 Essen. Anmeldung unter 0201 6099 422.

Beratungsgruppe für Angehörige von neurologisch erkrankten Patienten

Jeden 1. Mittwoch im Monat von 10.00 – 11.30 Uhr im Aphasiker-Zentrum

Selbsthilfegruppe für Aphasiker und Angehörige

Jeden 1. und 3. Montag im Monat von 15.00 – 16.30 Uhr

Selbsthilfegruppe junger Aphasiker und Schlaganfallpatienten

Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 16.30 – 18.00 Uhr

Patientenhochschule

Problemfall im Krankenhaus

Dienstag, 3. 5. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

Marienhospital Altenessen (6. OG), Raum 2 – 4, Hospitalstr. 24, 45329 Essen

Referenten: Oliver Gondolatsch & Detlef Schliffke

Wenn der Schuh drückt – Halux valgus, die Vorfußballenkrankheit

Mittwoch, 11. 5. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

St. Vincenz Krankenhaus (Cafeteria), Von-Bergmann-Str. 2, 45141 Essen

Referent: Dr. Peter Kaivers

Workshop für Gerätemedizin Basiskurs

Donnerstag, 12. 5. 2016, 18.00 – 19.30 Uhr

Steinbeis Hochschule Essen-Kupferdreh, Prinz-Friedrich-Straße 3,

45257 Essen-Kupferdreh

Hämorrhoiden – Therapie mit Augenmaß

Donnerstag, 12. 5. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

Philippusstift (Haus F), Hülsmannstraße 17, 45355 Essen

Referent: PD Dr. Olaf Guckelberger

Krankenhauskeime

Donnerstag, 19. 5. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

Philippusstift (Haus F), Hülsmannstraße 17, 45355 Essen

Referent: Dr. Christoph Weyland

Krebsbefall des Bauchfells

Dienstag, 7. 6. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

Marienhospital Altenessen (6. OG), Raum 2 – 4, Hospitalstr. 24, 45329 Essen

Referent: Dr. Dominik Fugmann

Das verschlissene Kniegelenk – Gelenkerhalt oder Gelenkersatz?

Mittwoch, 8. 6. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

St. Vincenz Krankenhaus (Cafeteria), Von-Bergmann-Str. 2, 45141 Essen

Referent: Dr. Peter Feldmann

Das neue Pflegestärkungsgesetz

Donnerstag, 9. 6. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

Philippusstift (Haus F), Hülsmannstraße 17, 45355 Essen

Referentin: Christiane Mais

Qualitätsmanagement – Behandlungsqualität und Zertifizierungen

Dienstag, 14. 6. 2016, 18.00 Uhr – 19.00 Uhr

Marienhospital Altenessen (6. OG), Raum 2 – 4, Hospitalstr. 24, 45329 Essen

Referent: Patrick Berse

Selbsthilfegruppen – Ein Weg zum mündigen Patienten

Donnerstag, 16. 6. 2016, 18.00 – 19.00 Uhr

Philippusstift (Haus F), Hülsmannstraße 17, 45355 Essen

Referentin: Gabriele Becker, Wiese e.V.

Informationen zu den Selbsthilfegruppen erhalten Sie vom

Katholischen Klinikum Essen unter Fon: 0201 6400 1021.

Weitere Informationen zu den Terminen finden Sie online unter www.kk-essen.de,

auf unserem Gesundheitsportal sowie bei Facebook, Twitter und Google+ und YouTube.

www.gesundinessen.de

www.twitter.com/

KK_Essen

www.facebook.com/

katholischesklinikumessen

https://plus.google.com/

+Kk-essenDe/posts

www.youtube.com/KathKlinik

30 Gesund in Essen


Fachkliniken / Leitende Ärzte

Katholisches Klinikum Essen

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 1370

Fax: 0201 6400 1390

Mail: Info@kk-essen.de

Katholisches Klinikum Essen

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 6400 1310

Fax: 0201 6400 1330

Mail: Info@kk-essen.de

Katholisches Klinikum Essen

St. Vincenz Krankenhaus

Von-Bergmann-Straße 2

45141 Essen

Fon: 0201 6400 1340

Fax: 02016400 1452

Mail: Info@kk-essen.de

Fachkliniken/Leitende Ärzte

Prof. Dr. Andreas Biedler

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin

und Notfallmedizin

Prof. Dr. Birgit Hailer

Medizinische Klinik II

Innere Medizin, Kardiologie,

Angiologie, Rhythmologie

und Gastroenterologie

Priv.-Doz. Dr. Oliver Kastrup

Klinik für Neurologie und

Klinische Neurophysiologie

Dr. Christoph Eicker

Dr. Peter Feldmann

Dr. Peter Kaivers

Chirurgische Klinik II

Orthopädie und Unfallchirurgie,

Hand- und Fußchirurgie

Prof. Dr. Cornelius Wurthmann

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatische Medizin

Dr. Georg Bilitewski

Radiologische Klinik II

Klinik für Radiologie

Priv.-Doz. Dr. Olaf Guckelberger

Chirurgische Klinik I

Allgemein-, Viszeral- und

Gefäßchirurgie

Fachkliniken/Leitende Ärzte

Prof. Dr. Andreas Biedler

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin

und Notfallmedizin

Prof. Dr. Hans-Georg Krengel

Medizinische Klinik I

Gastroenterologie, Hepatologie

und Ernährungsmedizin

Dr. Martin Schütte

Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe

Prof. Dr. Hans-Georg Krengel

Medizinische Klinik IV

Innere Medizin, Geriatrie

und Pulmonologie

Dr. Winfried Berger

Medizinische Klinik III

Hämatologie und Internistische

Onkologie

Dr. Tarek Azhari

Radiologische Klinik I

Klinik für Diagnostische und

Interventionelle Radiologie

Prof. Dr. Robert Wammack

Klinik für Urologie und

Neurourologie

Priv.-Doz. Dr. Olaf Guckelberger

Chirurgische Klinik I

Allgemein-, Viszeral- und

Gefäßchirurgie

Fachkliniken/Leitende Ärzte

Prof. Dr. Andreas Biedler

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin

und Notfallmedizin

Prof. Dr. Hans-Georg Krengel

Medizinische Klinik IV

Innere Medizin, Geriatrie

und Pulmonologie

Prof. Dr. Birgit Hailer

Medizinische Klinik II

Innere Medizin, Kardiologie,

Angiologie, Rhythmologie

und Gastroenterologie

Dr. Christoph Eicker

Dr. Peter Feldmann

Dr. Peter Kaivers

Chirurgische Klinik II

Orthopädie und Unfallchirurgie,

Hand- und Fußchirurgie

Dr. Tarek Azhari

Radiologische Klinik I

Klinik für Diagnostische und

Interventionelle Radiologie

Gesund in Essen

31


PHILIPPUSSTIFT | MARIENHOSPITAL ALTENESSEN | ST. VINCENZ KRANKENHAUS

Ein Haus mit drei Herzen.

Ihr Weg zu uns

Unsere drei Krankenhäuser befinden sich im

Essener Norden und sind sowohl mit dem Auto

als auch mit Bus und Bahn sehr gut zu erreichen.

Für eine problemlose Anfahrt stehen Ihnen auf

unserer Website www.kk-essen.de Anfahrtskizzen,

Lagepläne, Routenplaner und weitere

Beschreibungen zur Verfügung.

Zertifizierungen

• Angehörigenfreundliche Intensivstation Philippusstift

• Chest Pain Unit Philippusstift

• Chest Pain Unit St. Vincenz Krankenhaus

• Deutsche Herniengesellschaft Hernienchirurgie

• Endoprothetikzentrum Philippusstift

• Endoprothetikzentrum St. Vincenz Krankenhaus

• Europäische Gesellschaft für Onkologie ESMO Zertifikat

• Gefäßzentrum

• Hypertoniezentrum

• Stroke Unit

• Traumazentrum Philippusstift

• Traumazentrum St. Vincenz Krankenhaus

• Westdeutsches Magen-Darm-Zentrum

• Zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015

www.gesundinessen.de

www.facebook.com/katholischesklinikumessen

www.youtube.com/KathKlinik

www.twitter.com/KK_Essen

https://plus.google.com/+Kk-essenDe/posts

Notfall

In medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte an die Integrierte

Leitstelle des Rettungsdienstes, die Sie telefonisch über 112 erreichen.

In weniger dringenden Fällen sowie bei Arbeits-, Sport- und Schulunfällen

stehen Ihnen rund um die Uhr die Notfall-Ambulanzen unserer Kliniken

zur Verfügung. Diese sind über unsere Standort-Zentralen zu erreichen

(siehe letzte Innenseite in diesem Heft).

Bei der Meldung eines Notfalls sollten

Sie unbedingt folgende fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Patienten oder Verletzte?

Welche Probleme oder Verletzungen?

Warten auf Rückfragen

32 Gesund in Essen

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