WEGE-02-2013-web

grafikwazekpartner

Das informationsjournal von We.g.e. 42 / Ausgabe 08

zugestellt durch Post.at-gruppe

lebens

WEGE

gesundheits- und Sozialregion

WelS, WelS-laND, gRieSkiRcheN,

eFeRDiNg

im gespräch:

Sasha Walleczek

Riccardo Zoidl

Momentaufnahme

der Gesundheit

gesund leben

2013

„Interaktiv“ auf der Messe

Vorsorgen für eine

„gesunde“ zukunft.


WEGE

inhalt

www.lebenswege-online.at

08 Im Gespräch

Mag. a Sasha Walleczek

10 Ziele & Maßnahmen

für eine gesunde Stadt

12 Eine wichtige

Momentaufnahme

14 Hautpilz –

Nein, Danke!

15 Richtig vorsorgen

in Sachen Hautkrebs

16 Ich höre dich zwar

aber ich verstehe dich nicht

18 Hilfe bei Inkontinenzen

& Senkungsbeschwerden

20 Messe

„Gesund Leben“ 2013

22 Schulterverletzungen

Prophylaxetipps

24 Hilfe,

ich sehe doppelt!

26 Sicherheitsprodukte

im Krankenhausbetrieb

28 Brustkrebsvorsorge

Österreichweite Initiative

29 Gesund kochen

Diabetesschulung & mehr

30 Pfl ege & Demenz –

Angehörige unterstützen

31 Älter werden wir alle –

und, was dann?

02 lebens

ACHTUNG!

Die Sozialberatungsstelle

Eferding ist wegen Hochwasser

übersiedelt!

NEUE Adresse & Telefonnummer

Sozialberatungsstelle Eferding

Bräuhausstr. 7, 4070 Eferding

Tel.: 07272/ 75982-8017

Mobil: 0664/883 85 304

sbs-eferding@ef1.at

Besuchen Sie uns

auch im Internet auf

www.shv-eferding.at.

Eltern-/Mutterberatung Lambach

Das kostenlose Angebot der BH

Wels-Land umfasst Eltern- und

Mutterberatung, offene Baby- und

Elterntreffs und psychologische

Beratung für Eltern mit Kindern

von 0 bis 3 Jahren. •

Mehr Infos: Eltern- und

Mutterberatung Lambach

Hafferlstraße 1, 4650 Lambach

Tel.: 0664/132 3489

www.bh-wels-land.gv.at

medicamp | wels

Winterschool 2014

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl.

Kostenlose Teilnahme. Veranstaltungsort:

Klinikum Wels-Grieskirchen.

32h Ärztliche Fertigkeiten /

25. - 26. Februar 2014

Der zweitägige Kurs bereitet Studierende

vom 1.-4. Semester mit grundlegenden

medizinischen Fertigkeiten

auf die Famulatur vor.

Anmeldeschluss: 24. Jänner 2014

Interdisziplinäres Team der Eltern- und Mutterberatung

Lambach: 1. Reihe: Dipl.SA Barbara

Bruckner, Dipl.Psych. Mag. a Angelika Falb 2.

Reihe: DKKS Bernadette Mößlinger, Dipl.SA

Elisabeth Pommer-Kopplhuber

Advanced Medical Skills /

23. - 25. September 2014

Studierende nach dem 5. Semester

und bereits mit Famulaturerfahrung

vertiefen im Aufbauseminar klinische

Untersuchungs-, Diagnose- und Behandlungsmethoden.

Anmeldeschluss: 22. August 2014

Anmeldung & Infos:

studentInnen@klinikum-wegr.at

www.klinikum-wegr.at


WEGE

aktuell

32 Stimmen aus der

Region

34 Im Gespräch

Riccardo Zoidl

36 GemüseLust-Region

Eferding

37 In Bewegung

bleiben

38 Berufl ich aktiv trotz

Beeinträchtigung

40 Pfl egende

Angehörige unterstützen

42 Burn-Out

Prävention

43 Weiblichkeit &

natürliche Sexualität

47 Aktiv

Kreuzworträtsel

Gesund.

Sozial.Versorgt.

mit WE.G.E. 42

impressum: Medieninhaber und Herausgeber: PKA Private Krankenanstalt Wels BetriebsgmbH, Grieskirchner Straße 49, 4600 Wels; Redaktionsteam:

Mag. a Manuela Zeizinger (Klinikum Wels–Grieskirchen, Koordinatorin Öffentlichkeitsarbeit WE.G.E. 42), Maximilian Aichinger, MSc Dipl. KH-

Bw. (VKD) (Klinikum Wels–Grieskirchen, Koordinator ARGE und Projekte WE.G.E. 42), Tanja Szakács, Mag. Paul Zehetner (beide Magistrat Stadt

Wels), Mag. Harald Schmadlbauer (OÖ Gebietskrankenkasse forum Gesundheit, Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation), Stefanie

Jetschgo (Sozialhilfeverband Eferding), Maria Gabriele Kerschhuber (Sozialhilfeverband Grieskirchen), Karina Huber (Sozialhilfeverband Wels-Land),

Mag. a Susanne Sametinger, Mag. a Gabriele Dietrich (beide Ärztekammer für Oberösterreich), Ulrike Wazek (wazek & partner Linz); Layout: wazek

& partner Linz, Druck: NÖ. Pressehaus; Bildnachweis: Nik fleischmann, Klinikum Wels–Grieskirchen, Stadt Wels, BH Wels-Land, BH Grieskirchen,

BH Eferding, OÖ Gebietskrankenkasse forum Gesundheit, Ärztekammer für Oberösterreich, Offenlegung nach dem § 25 Mediengesetz:

Informationen über die Gesundheits- und Sozialregion Wels, Wels-Land, Grieskirchen und Eferding (WE.G.E. 42); P.b.b. Erscheinungsort Wels,

Verlagspostamt 4600 Wels; Kontakt: redaktion@lebenswege-online.at (Mag. a Manuela Zeizinger)

EfERDING: “Gesundheitstag für die Seele”

Termin: Donnerstag, 14. November

2013 um 17.00 Uhr

Ort: Arbeiterkammer Eferding

Thema: Burnout verstehen,

vermeiden und neue Lösungen

finden bei Fachvortrag und Talkrunde

mit ExpertInnen. •

Infos: www.exitsozial.at

Hilfe bei Alzheimer

fi nden

Die M.A.S.-Alzheimerhilfe veranstaltet vier kostenlose

Workshops für Angehörige von Menschen

mit Demenz (Alzheimer) in Ottensheim

(Gemeindeamt, Marktplatz 7), jeweils mittwochs

von 14 bis 16 Uhr:

Wechsel in der BH

Grieskirchen

Mag. Johann Roland Mair ging mit 1. Juli 2013 in

seinen wohlverdienten Ruhestand. Maria Gabriele

Kerschhuber, MBA, ist die neue Ansprechperson

des Sozialhilfeverbandes Grieskirchen. Sie hat die

Koordination für Betreuung

und Pflege über. • Infos: www.shvgr.at

• 16. Oktober 2013: (Alzheimer) Demenz – eine

Krankheit verstehen

• 23. Oktober 2013: Kommunikation & der Umgang

mit Herausforderungen

• 30. Oktober 2013: Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten

• 6. November 2013: 101 Möglichkeiten

der Beschäftigung

Anmeldung & Infos:

0664/85 46 699

demenzservicestelle-ottensheim@mas.or.at

www.alzheimerhilfe.at

v.l.n.r.: Maximilian Aichinger (Redaktion lebensWEGE), Maria Gabriele

Kerschhuber, MBA, Mag. Roland Mayr und Mag. a Manuela Zeizinger

(Redaktion lebensWEGE)

WEGE 03


WEGE

aktuell

Termin gleich vormerken!

27. November 2013: WE.G.E. 42 Jahrestagung

Das Projekt

Für einen effektiven Austausch medizinischer Daten

zwischen älteren Menschen und Gesundheits- und

Sozialdienstanbietern wurde das PIN-Projekt ins

Leben gerufen. Telemonitoring ermöglicht eine regelmäßige

Überwachung wichtiger Vitalwerte. Ein

einfacher Zugang zu der neuen Bridge ermöglicht

die ärztliche und pflegerische Unterstützung von älteren

Menschen im Betreubaren Wohnen der Welser

Heimstätte sowie von kardiologischen PatientInnen

zur Überwachung während der Rehabilitationsphase

in der Cardio Vital Wels.

Das app für Smartphone-Nutzerinnen

Alternativ hat die FH Hagenberg eine Smartphone-

Lösung für eine kontinuierliche Herzfrequenzmes-

ÄLTERE MENSCHEN

ab sofort besser medizinisch überwacht

sung ausgereift. Im Nachfolgeprojekt ELGAMON

soll das App zum Vitaldatenmonitoring bis zur

Produktreife mit akustischer Warnfunktion bei kritischen

Werten weiterentwickelt werden. In diesem

Projekt arbeiten die OÖ GKK, SHV Linz-Land,

Stadt Linz gemeinsam mit den bisherigen Projektpartnern

zusammen.

PiN Projekt-abschlusspräsentation im Rahmen

der Jahrestagung We.g.e 42

Klinikum Wels-Grieskirchen, FH Linz und Cardio

Vital Wels präsentieren gemeinsam mit seinen Projektpartnern

x-tention und der Welser Heimstätte

die Abschlussergebnisse im Rahmen der WE.G.E.

42 Jahrestagung am 27. November 2013 um 17 Uhr

im Festsaal. •

PfLEGEBERUfE

sind gefragt wie nie

›Karriere‹

im Pflegeberuf

TAG DER OFFENEN TÜR

13. DEZ. 2013

WELS

Ausbildungszentrum

für Gesundheits- & Pflegeberufe

am Klinikum Wels - Grieskirchen

„Durch die Veränderungen im Gesundheitsbereich,

wie z.B. der Mangel an TurnusärztInnen, sind Pflegeberufe

eine wichtige Säule im Gesundheitssystem

und damit absolut sicher“, betont Karin Zauner,

Direktorin des Ausbildungszentrums am Klinikum

Wels-Grieskirchen. Neben hoher sozialer Kompetenz

ist heutzutage auch besonderes Organisationstalent

gefragt. Da immer mehr Fertigkeiten vorausgesetzt

werden, sind die Ausbildungsmöglichkeiten für den

Pflegeberuf sehr vielfältig. Mittlerweile kann ein Bachelor-

und Masterstudium oder sogar das Doktorat

in Pflegewissenschaften abgelegt werden. •

WIR SUCHEN

DIE

BESTEN

Weitere Informationen:

Ausbildungszentrum für Gesundheits- und

Pflegeberufe am Klinikum Wels-Grieskirchen

Mag. Karin Zauner, Direktorin und Akademische

Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege

Grieskirchnerstraße 42, A-4600 Wels

Tel.: 07242 / 415 - 92128

www.klinikum-wegr.at

ausbildungszentrum@klinikum-wegr.at

04 lebens


WEGE

aktuell

PALLIATIV VERSORGT

Renommiertes Palliativ Care-forum der Region

Die 6. Welser Palliativkonferenz findet parallel zur

Abschlussfeier des interprofessionellen Palliative

Care Basislehrgangs der Akademie für Gesundheit

und Bildung am 22.11.2013 von 10 bis 16 Uhr

im Festsaal, Klinikum Wels-Grieskirchen (Standort

Wels), statt. LehrgangsteilnehmerInnen präsentieren

ihre Arbeiten im Rahmen der 10-monatigen

Palliativausbildung. Renommierte TheologInnen,

PflegeexpertInnen, PalliativmedizinerInnen, Betroffene

und Träger der Versorgungsregion WE.G.E 42

aus dem In- und Ausland sind als Vortragende geladen.

Sie stellen unterschiedliche Zugänge vor, wie

mit dem Thema Leid, Sterben und Tod umgegangen

Palliative Care Qualitätszirkel vernetzt

Der Qualitätszirkel „Plattform Integrierte Palliative

Care für die Versorgungsregion (VR) 42“ weckt

großes Interesse. Ziel der Plattform ist es, Berufsgruppen

und Organisationen zu verbinden, um Ressourcen

für die tägliche Arbeit mit schwerstkranken,

sterbenden und trauernden Mitmenschen zu

mobilisieren. Neben dem interdisziplinären Lernbenefit

steht vor allem die Bewusstseinsbildung im

und PalliativpatientInnen hoch professionell betreut

und begleitet werden können. •

Der nächste Palliative Care-Basislehrgang beginnt

im Jänner 2014.

Infos und Anmeldungen:

office@die-akademie-wels.at

Vordergrund. Vier Impulsreferate, anregende Diskussionen

und engagierte Mitarbeit füllten die Veranstaltung

im Klinikum Wels-Grieskirchen am 20.

Juni 2013 mit Leben. Pia Hofmann, Geschäftsführerin

der Akademie für

Gesundheit und Bildung,

führte durch

das Programm. •

Nächster Termin der Platform

„Integrierte Palliative Care

VR42“: 26.06.2014

OÖ macht gesunde Meter

287 Gemeinden sind bereits bei der oberösterreichischen

Bewegungsoffensive „Wir machen Meter“ beteiligt.

Schon mehr als eine Milliarde „gesunde Meter“

haben die OberösterreicherInnen gemeinsam seit

April für ihre Gemeinden gesammelt. Bis 26. Oktober

ist noch Zeit, weitere gesunde Meter zu sammeln und

somit den Hauptpreis, einen eigenen Bewegungsparcours

für die Siegergemeinde, zu gewinnen. •

Bewegungsparcours ©www.pronatour.at

Anmeldung & Infos:

www.gesundes-oberoesterreich.at

Senioren helfen Senioren

Die Pichl bei Wels-Initiative

„Senioren helfen Senioren“

startete 1994. Seit Mitte 2010

fahren neun ehrenamtliche

HelferInnen mit ihren privaten

PKWs aus und stellen regelmäßig

„Essen auf Räder“ zu. Gekocht

wird im Gasthof Hochhauser

(am Sperrtag bzw. in der

Ferienzeit von der Schulküche

bzw. dem Gasthof Quellenhof).

Eine Portion kostet 6,86

Euro inklusive Zustellung. •

Johann Söllner ist einer der

ehrenamtlichen Helfer.

Bei Interesse melden Sie sich an:

Tel.: 07247/8555-0; gemeinde@pichl.ooe.gv.at

WEGE 05


WEGE

aktuell

Händehygiene hat sich

Preis verdient

Das Klinikum Wels-Grieskirchen hat mit seinem Forschungsprojekt

„Aktionsnacht Händehygiene 2012“ den

nationalen Paul-Hartmann-Hygiene-Preis gewonnen. Die

Preisverleihung fand im Rahmen der Hartmann-Hygiene-

Tage Ende September 2013 in Schladming statt. •

Klinikum Wels-Grieskirchen

AUf DER MESSE „GESUND LEBEN“

Das Klinikum Wels-Grieskirchen ist bei der Messe „Gesund leben“ von 8.-10. November

2013 in Wels mit medizinischen Vorträgen und dem Händehygienestand präsent. Hier fi nden

Sie die Übersicht zu den Vorträgen:

FReiTag, 8.11.2013

OÄ Dr. Karin Nittmann

Krampfadern – was gibt es Neues? 13:00 - 13:30

OA Dr. Dietmar Hubner

Volkskrankheit Diabetes 13:30 - 14:00

Prim. Univ. Prof. Dr. Bernd Eber

Was man über Bluthochdruck wissen sollte. 14:00 - 14:30

Fabienne Meschuh, Msc (mediFIT)

Aktiv Leben! Einfluss von richtigem 13:00 - 13:30

Training auf den Körper.

OÄ Dr. Wilia Selberis-Vahl

Wie war das nochmal? Wenn das 13:30 - 14:00

Gedächtnis nachlässt….

Ass. Dr. Christian Behr

Demenzerkrankung – was tun? 14:00 - 14:30

OA Dr. Wolfgang Prammer

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – Virale 14:30 - 15:00

Atemwegsinfektionen

OA Dr. Sahba Enayati

Wenn das Herz aus dem Takt gerät – 15:00 - 15:30

Welche Rhythmusstörung ist gefährlich,

was kann ich tun?

SaMSTag, 9.11. 2013

OA Dr. Sahba Enayati

Bluthochdruck: Neues über Vorbeugung 10:30 - 11:00

und Therapie

Prim. Univ. Prof. Dr. Peter Knoflach

Ist Fasten gesund? 11:00 - 11:30

OÄ Dr. Kinga Rigler-Hohenwarter, MBA

Schöne Füße – Fußpilz ist heilbar! 11:30 - 12:00

Andrea Binder, MBA

Desinfektion im Haushalt: Sinn oder Unsinn? 12:00 - 12:30

OÄ Dr. Barbara Fleischanderl

Schuppenflechte – muss man weder 12:30 - 13:00

sehen noch spüren!

SoNNTag, 10.11.2013

OA Dr. Sahba Enayati

Neues über Herzgefäßerkrankungen 10:30 - 11:00

und Herzklappenstörungen.

OA Dr. Walter Neubauer

Psychosomatik – Wenn die Seele durch 11:00 - 11:30

den Körper spricht

OA Dr. Walter Neubauer

Gewaltfreie Kommunikation – 11:30 - 12:00

wie sag ich‘s meinem(r) Partner(in), ohne dass

er/sie die Haare aufstellt, was ich meine?

Judith Hödl (PKA)

Shiatsu bringt Lebensenergie zum Fließen 12:30 - 13:00

OA Dr. Adrian Kamper

Ängste im Kindes- und Jugendalter 13:00 - 13:30

OÄ Dr. Bettina Dreer-Topakian

Milch- und Fruchtzuckerunverträglichkeit 13:30 - 14:00

als Ursache von Bauchbeschwerden.

So finden Sie uns: Halle 5, Gesundheitsstraße

(Klinikum-Präsentationsraum)

06 lebens


WEGE

aktuell

IT-Sicherheit – Veranstaltungsserie im Herbst 2013

In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein

AustroSec bietet x-tention im Herbst eine kostenlose

Veranstaltungsserie für mehr Sicherheit im World

Wide Web:

Die Teilnahme an den Veranstaltungen

ist kostenlos!

• Dienstag, 1.10.2013, 15 bis 17 Uhr: „Alles rund

ums Geld im Internet“

○ Sicherheit von Online-Banking

○ Sicherheit von Web-Shopping

○ Kreditkartennutzung und -missbrauch im

Internet

○ Sicherheit von Handys und Smartphones

• Dienstag, 5.11.2013, 15 bis 17 Uhr: „Big brother

is watching you“

○ Vertrauen in die digitale Welt

○ Datenschutz

○ Vorratsdatenspeicherung

○ Schadstoffware, Virenscanner & Firewalls

• Donnerstag, 5.12.2013, 15 bis 17 Uhr: „Gefahren

beim Surfen im Netz für Klein und Groß“

○ Soziale Netzwerke

○ Sicherheit von E-Mails

○ Sicherheit von Passwörtern

○ Kinderschutz im Internet

Mehr Infos & Anmeldung unter:

x-tention Informationstechnologie GmbH

Römerstraße 80A, 4600 Wels

Tel.: 07242 / 2155-6441

E-Mail: marketing@x-tention.at

www.x-tention.at

Von der IT-Planung bis zur IT-Betriebsführung.

Healthcare. Social Care. Integration.

e-Health. Professional Services.

Ihre EDV in den Händen von Profis.

Ohne Risiken und Nebenwirkungen.

x-tention Informationstechnologie GmbH

Römerstraße 80A, 4600 Wels, Austria

tel +43 (0) 7242 / 21 55

web www.x-tention.at

Neue App zur Hautkrebsvorsorge

Die neue Smartphone-App, die von der

Firma SkinVision in Zusammenarbeit

mit DermatologInnen entwickelt wurde,

lässt Hautkrebs frühzeitig erkennen.

Mit der neuen App werden Leberflecke

und Muttermale durch einfaches Abfotografieren

auf Basis einer Datenbank

von über 100.000 untersuchten, unterschiedlichen

Muttermalen analysiert.

BenutzerInnen werden mithilfe einer

Reminder-Funktion erinnert, die Untersuchung

regelmäßig zu wiederholen.

Diese App kann helfen, Krebsrisiko

frühzeitig zu erkennen und die Heilungschancen

entsprechend zu steigern.

„Die Beurteilung und Interpretation

einer Pigmentläsion kann nur

durch einen Hautarzt erfolgen. Der

regelmäßige Hautarztbesuch kann

daher durch die App nicht ersetzt

werden“, betont Prim. Dr. Werner

Saxinger, MSc.

Infos: http://gesundheitstrends.eu

WEGE 07


WEGE

im gespräch

„Ernährung ist wahrscheinlich

der wesentlichste Beitrag

für unsere Gesundheit –

ich würde sagen, mehr noch

als Bewegung.“

Mag. a Sasha Walleczek

IM GESPRÄCH

mit der lebensWEGE Redaktion:

Mag. a Sasha Walleczek

Nach dem Motto „Du bist, was du isst“ hat

das, was wir täglich zu uns nehmen, einen entscheidenden

Einfl uss auf unsere Gesundheit.

Gesunde Ernährung wird gerade in Zeiten der

Schnelllebigkeit und des fast-food-Trends immer

wichtiger.

Ausgewogene und vielseitige Ernährung ist das A

und O in Sachen Gesundheitsvorsorge. Welche

Faustregel haben Sie für unsere LeserInnen für ihren

Wochen-Speiseplan?

Die Ernährung fängt schon beim Einkauf an, denn

ohne die richtigen Zutaten können Sie keine guten

08 lebens


WEGE

im gespräch

Mahlzeiten zubereiten. Meine Erfahrung

mit einigen zigtausend

Menschen hat gezeigt, dass ein

Wochenplan zwar eine schöne

Theorie ist, aber eben nur eine

Theorie. Unser Leben ist so komplex

geworden, dass es meistens

viel zu viel verlangt ist, sich dabei

auch noch an einen strengen

Speiseplan für eine ganze Woche

zu halten. Ich lege den Schwerpunkt

daher nie auf die ganze

Woche oder einen Tag. Mein Fokus

ist immer nur „die nächste

Mahlzeit“. Es gibt bei meiner Methode

nur ganz wenige, einfache

Regeln, die sind dafür alle sehr

wesentlich. Eine Hauptmahlzeit

wird nach der Faustformel zusammengestellt:

eine Handtellergröße

Eiweiß, eine Faustgröße stärkehaltige

Kohlenhydrate, also die sogenannten

Beilagen wie Nudeln,

Reis, Kartoffeln, Knödel oder

Brot, und dazu mindestens zwei

Faustgrößen Gemüse.

Welche Lebensmittel sind ein absolutes

No-Go bzw. Must-Have

in Sachen gesunder Ernährung?

Hin und wieder darf man alles.

Daher gibt es kein absolutes No-

Go, die Frage ist vielmehr, was

man jeden Tag macht, was zur

Gewohnheit wird. Wenn man

die Hauptmahlzeiten nach der

Faustformel zusammenstellt, hat

man automatisch alles, was der

Körper braucht.

Wie wichtig ist Regelmäßigkeit,

Häufigkeit und Menge unserer

Mahlzeiten für einen gesunden

Biorhythmus?

Regelmäßigkeit und Häufigkeit

ist viel wichtiger, als man glaubt.

Gerade die Leberentgiftung leidet,

wenn man große Abstände

zwischen den Mahlzeiten hat, und

das kann sich auch aufs Abnehmen

auswirken. Die Menge wird bei

meinem System danach bestimmt,

ob man satt ist, nicht von irgendwelchen

Kalorien, Gramm oder

Punkten. Wichtig sind die Verhältnisse

der Nahrungsmittel (also vor

allem von Eiweiß und Kohlenhydraten)

zueinander in einer Mahlzeit

(deswegen gibt es auch die

Faustformel), denn das beeinflusst

unmittelbar die Sättigung.

Essen gegen Stress: Welche Ernährungsstrategien

für mehr Energie

im Arbeitsalltag können Sie

empfehlen?

Wenn man Ernährungstipps auf

ein paar Punkte reduziert, dann

wird es meist sehr banal. Ich versuche

nicht einfach irgendwelche

Regeln aufzustellen, sondern den

Menschen ein Verständnis zu vermitteln,

warum sie was wann essen

sollen oder nicht. Denn das

gibt ihnen die Möglichkeit, in jeder

Situation selber entscheiden zu

können, was sie essen und welche

Auswirkung das z.B. auf Stress,

Müdigkeit oder Gewicht hat.

Gerade Kinder leiden heutzutage

immer häufiger an Adipositas

(Fettleibigkeit). Was raten

Sie den Eltern, damit dies kein

Thema sein muss bzw. dagegen

gesteuert werden kann?

Das Wichtigste, das Eltern machen

können, ist Vorbild zu sein.

Kinder lernen essen von der Umwelt,

vor allem von den Eltern.

Solange die Eltern nicht mit Genuss

Gemüse essen oder jeden

Tag Wurstbrote verzehren und

in die Naschlade greifen, braucht

man sich nicht wundern, wenn

die Kinder das auch tun. Wer die

Ernährung seiner Kinder ändern

möchte, muss also zuallererst seine

eigene Ernährung umstellen.

Als nächsten Schritt gibt es dann

viele Möglichkeiten, wie man

Kindern, die „schwierige Esser“

sind, gesunde Ernährung ohne

Kampf näher bringen kann. Wir

haben das mit vielen hundert

Kindern getestet, dazu gibt es seitenweise

Tipps in meinem Buch

über Kinderernährung. Noch ein

ganz wichtiger Punkt: Wenn Sie

ein übergewichtiges Kind haben,

dann ist das immer ein Problem

der ganzen Familie! Die Ernährung

der gesamten Familie muss

geändert werden, nicht nur die

Ihres Kindes. Bitte keine Zweiklassengesellschaft

am Esstisch!

Die Walleczek Methode – das

6-Wochen-Online-Abnehmprogramm:

Welche Faustformel haben

Sie für unsere LeserInnen,

die abnehmen wollen?

Essen Sie öfter und kleinere Mahlzeiten.

Essen Sie zu absolut jeder

Mahlzeit ein wenig Eiweiß und

halten Sie sich bei den Hauptmahlzeiten

an die Faustformel. Und Finger

weg von gesüßten Getränken!•

Mag. a Sasha

Walleczek

1968 in Kitzbühel geboren

Betriebswirtin, diplomierte

Ernährungstherapeutin und

Bestsellerautorin

Sasha Walleczek wurde 2006

als Gast und Moderatorin

der ATV-Sendung „Du

bist, was du isst!“ bekannt.

2007 gründete sie ihr eigenes

Ernährungsinstitut Walleczek

in Wien.

Mehr Infos unter:

www.walleczek.at

WEGE 09


WEGE

stadt wels

ZIELE &

MASSNAHMEN

für eine gesunde

Stadt Wels

WELS

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Gesundheitsplanung arbeitet die Stadt Wels derzeit

intensiv an der Umsetzung der im vergangenen Juli vom Welser Gemeinderat einstimmig

beschlossenen Gesundheitsziele. Als Beauftragte für Gesundheit und Prävention der Stadt

Wels fungiert Mag. a Julia Reiter. „Die zehn Welser Gesundheitsziele wurden analog zu den

Vorgaben des Landes OÖ und der OÖ. Gebietskrankenkasse beschlossen und umfassend

defi niert. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Kinder und Jugendliche. Schließlich muss

Gesundheitsförderung bereits in jungen Jahren beginnen“, erklärt die Welser Sozial- und

Gesundheitsreferentin Stadträtin Silvia Huber die Hintergründe.

1. Wohlbefinden in der Schule erhöhen

Das Gütesiegel „Gesunde Schule“, eine gemeinsame

Initiative vom Land und Landesschulrat OÖ,

Institut für Gesundheitsplanung sowie der OÖ.

Gebietskrankenkasse, ist ein nach außen sichtbares

Zeichen für qualitätsgesicherte, schulische Gesundheitsförderung.

In Wels gibt es zwei „Gesunde

Schulen“. Einige Schulen befinden sich im Prozess

zur Gütesiegelerreichung. Ziel ist es, weitere Schulen

zu motivieren, an dem Prozess zur Gütesiegelerreichung

teilzunehmen.

2. arbeitsplätze gesünder gestalten

Einige Welser Betriebe sind bereits ausgezeichnete

„Gesunde Betriebe“, wie z.B. Reform Werke Wels

und Sab-Tours, oder befinden sich im Prozess der

betrieblichen Gesundheitsförderung. Durch gezielte

Information soll das Interesse und die Umsetzung

10 lebens


WEGE

stadt wels

der Gesundheitsförderung in den Betrieben weiter

erhöht werden.

3. ernährung für kleinkinder & Säuglinge

verbessern

Die Zentralküche Wimpassing, die alle städtischen

Welser Kindergärten beliefert, ist mit dem Gütesiegel

„Gesunde Küche“ ausgezeichnet, ebenso die

Küche des Kindergartens der Stadtpfarre Wels. Die

Küche im Klinikum Wels-Grieskirchen, die den

Großteil der privaten Welser Kindergärten versorgt,

befindet sich im Gütesiegelprozess. Im Rahmen des

Projektes „Von Anfang an“ der OÖ. Gebietskrankenkasse

finden für Schwangere Ernährungs- und

für junge Eltern Beikost-Workshops im Klinikum

Wels-Grieskirchen statt.

Die städtischen und privaten Welser Kinderbetreuungseinrichtungen

leisten hervorragende Arbeit, was

die Einbindung von gesunder Ernährung, Zahngesundheit

und Bewegung in den Kindergartenalltag

betrifft. Gesunde Jause, gemeinsames Kochen, Besuch

von ZahngesundheitserzieherInnen sowie ausreichend

Bewegung stehen am Programm der Kindergärten.

Damit sollen auch die Voraussetzungen

für das Projekt „Gesunde Kindergärten“ des Landes

OÖ geschaffen werden.

4. zahngesundheit der kinder verbessern

Ziel ist es, kranken Zähnen bereits im Kindesalter

vorzubeugen und bereits in der Schwangerschaft mit

Information und Aufklärung zu beginnen.

5. Bewegung im Jugendalter erhöhen

VertreterInnen der Städte Wels und Linz, des Landes

OÖ, der Pädagogischen Hochschule, der OÖ.

Gebietskrankenkasse sowie des Instituts für Gesundheitsplanung

entwickeln Strategien und Maßnahmen,

um die körperliche Aktivität und damit die

physische und psychische Gesundheit Jugendlicher

zu erhalten bzw. zu steigern.

6. & 7. Maßnahmen zur Suchtprävention weiterhin

umsetzen & Tabakkonsum bei Jugendlichen

reduzieren

Projekte wie „MammaMia“ und der Präventionspreis

sind in Wels zu Dauereinrichtungen geworden.

Raucherentwöhnungskurse werden seit März

2013 von der Stadt Wels in Kooperation mit dem

v.l.n.r.: Mag. a Julia Reiter, Amtsarzt und Dienststellenleiter des

Gesundheitsdienstes Dr. Hubert Zödl und Stadträtin Silvia Huber

Klinikum Wels-Grieskirchen Cardio/Lunge Vital

Wels angeboten.

8. Psychosoziale gesundheit junger Menschen

stärken

Eine multiprofessionelle Arbeitsgruppe mit VertreterInnen

aus psychosozialen Organisationen wird zu

oben genanntem Thema installiert.

9. Ältere Menschen aktiv einbeziehen

Eine aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben

schützt ältere Menschen vor Vereinsamung, verbessert

die Lebenszufriedenheit und Gesundheit. Auch hier

soll eine Arbeitsgruppe, die multiprofessionell besetzt

ist, an Konzepten zur aktiven Beteilung von älteren

Menschen am gesellschaftlichen Leben arbeiten.

10. Verantwortung für gesundheit gemeinsam

wahrnehmen

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit gesellschaftspolitscher

Bereiche soll spürbar ausgebaut werden.

Der Vortrag des Sexualmediziners Dr. Georg Pfau

zum Thema „Männer wollen Sex, Frauen wollen

Liebe“ machte heuer im April gemeinsam mit der

speziell adaptierten Version des Kabarettprogrammes

„G‘sundheit“ von Ingo Vogl einen gelungen Anfang.•

„Vorsorgen ist besser als heilen“: Der Start des

Schwerpunktes „Vorsorgeuntersuchung“ mit Einbindung

der Welser HausärztInnen erfolgt im

Herbst 2013. Es soll ins Bewusstsein gerückt werden,

dass der Hausarzt der erste Ansprechpartner

bei gesundheitlichen Problemen ist. Für WelserInnen,

die sich einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen,

locken eine Gewinnspielteilnahme und

attraktive Preise.

WEGE 11


WEGE

ärztekammer

Die ÄrztInnen nehmen sich bei der Vorsorgeuntersuchung sehr viel Zeit, um die Laborwerte genau mit den

PatientInnen zu besprechen und geben hilfreiche Tipps, wenn es zu einer Lebensumstellung kommen muss.

Fotocredit: Fotolia

Eine wichtige Momentaufnahme

der Gesundheit

Das jährliche „Pickerl“ beim Auto ist Alltag und bedarf keiner Überlegung.

Geht es um die eigene Gesundheit, wird deren Kontrolle gerne aus dem

Terminkalender verbannt. Dabei ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung

kostenlos und für PatientInnen kein großer Aufwand.

WE.G.E. 42

12 lebens

Seit 1974 haben ÖsterreicherInnen

ab dem vollendeten 18.

Lebensjahr (mit Wohnsitz in

Österreich) die Möglichkeit, einmal

pro Jahr ihren Gesundheitszustand

kostenlos durchchecken

zu lassen. Doch das Interesse an

diesem Angebot ist gering. „Gerade

für Menschen, die nie oder

nur sehr selten zum Arzt gehen,

ist die Vorsorgeuntersuchung die

optimale Chance, ihre gesundheitliche

Verfassung überprüfen

zu lassen“, betont Dr. Wolfgang

Raus, Allgemeinmediziner und

Bezirksärztevertreter in Wels.

„Vor allem junge Männer finden

kaum den Weg in die Ordination.

Dabei kann die Vorsorgeuntersuchung

gerade in jungen Jahren ein

wichtiges Instrument darstellen,

frühzeitig eventuelle Risikofaktoren

zu erkennen und so daraus

resultierenden Erkrankungen vorzubeugen.“

zu wenig aufklärung

Die Ursachen der geringen Inanspruchnahme

liegen, so Dr. Raus,

einerseits im fehlenden Gesundheitsbewusstsein

der Bevölkerung,

andererseits aber auch in der Art

der Kommunikation und Wissensvermittlung.

„Die Gesellschaft

von heute ist geprägt

von Zeitnot. Daher

ist es extrem schwierig,

den Menschen

die Notwendigkeit

der Vorsorgeuntersuchung

so zu vermitteln,

dass sie deren

wenige freie Zeit dafür

investieren wollen.“

Es fehle der „Anreiz“. Wobei

dieser klar auf der Hand liegt: die

Vermeidung gesundheitlicher Risikofaktoren

und die Früherkennung

von Krankheiten.

„Daher ist es umso wichtiger, aktiv

an die Bevölkerung heranzu

treten, und wenn es sein muss,

auch mittels Mundpropaganda die

Vorsorgeuntersuchung publik zu

machen.“, konkretisiert Dr. Raus


WEGE

ärztekammer

jenes Anliegen, das vielen ÄrztInnen aus der Seele

spricht. Er selbst hat in seiner Ordination pro Woche

an die sechs PatientInnen, auf das Jahr gerechnet

etwas über 200, die das Angebot in Anspruch nehmen.

„Man muss die PatientInnen nur immer wieder

auf die Möglichkeit aufmerksam machen. Wenn ich

meine PatientInnen nicht anspreche, dann motiviert

sie meine Sprechstundenhilfe.“

Im Rahmen der Untersuchung werden auch die

Muttermale kontrolliert.

Fotocredit: Fotolia

kein „Rund-um-check“

Der Schwerpunkt der Vorsorgeuntersuchung liegt

auf Herz-Kreislauf-Stoffwechsel- (Diabetes Risiko)

und Krebserkrankungen, die zu den häufigsten

Todesursachen in Österreich zählen. Der Untersuchungsablauf

ist für PatientInnen relativ einfach.

Im ersten Schritt muss ein Fragebogen ausgefüllt

werden, um das Risikoverhalten der PatientInnen

(Erkrankungen innerhalb der Familie, Genuss von

Suchtmitteln wie Nikotin oder Alkohol) abschätzen

zu können. Im zweiten Schritt werden die Blutwerte

von Zucker, der Gamma GT-Wert (Leberwert),

Cholesterin, HDL und Triglyceride (Blutfette) sowie

die Harnwerte bestimmt, bei Frauen auch das rote

Blutbild. Bei ProbandInnen über 50 werden auch

Tests auf verstecktes Blut im Stuhl durchgeführt.

Dr. Wolfgang Raus

Bezirksärztevertreter

Wels-Stadt,

Allgemeinmediziner in Wels

„Die Vorsorgeuntersuchung ist besonders

für jene Menschen wichtig, die normalerweise

nie zum Arzt gehen!“

SieBeN SchRiTTe, UM

geSUND zU BleiBeN:

• Mehr bewegen!

• Lachen –

Beziehung

pfl egen!

• Täglich Obst und

Gemüse genießen!

• Mehr Wasser –

weniger Limonaden

und Säfte

trinken!

• Alkohol, Süßigkeiten

und Knabbereien

nur in

Maßen essen!

• Das Rauchen aufgeben!

• Einmal pro Jahr zur

Vorsorgeuntersuchung gehen!

Die körperliche Untersuchung und das Abschlussgespräch

bilden den dritten Teil der Untersuchung.

Anhand der Laborwerte und der Untersuchung besprechen

Arzt/Ärztin und PatientIn den aktuellen

Gesundheitszustand. Zudem wird erhoben, ob eine

Lebensänderung erfolgen soll und wenn ja, wie diese

aussehen könnte. „Besonders wichtig ist, die PatientInnen

darauf hinzuweisen, dass es sich bei der

Vorsorgeuntersuchung nicht um einen „Rund-um-

Check“ handelt“, warnt Dr. Raus. „Viele der PatientInnen

glauben, dass beispielsweise auch HIV- oder

Hepatitis-Tests durchgeführt werden. Diese Leistungen

sind aber nicht inkludiert. Die Vorsorgeuntersuchung

stellt eine Momentaufnahme der Gesundheit

dar, anhand dieser man als Arzt durch Tipps ein gesünderes

Verhalten fördern kann.“

Die Basisuntersuchungen werden von allen niedergelassenen

ÄrztInnen für Allgemeinmedizin, FachärztInnen

für Innere Medizin sowie für Lungenheilkunde

angeboten. Zusatzuntersuchungen wie eine

Mammografie oder Darmspiegelung bieten nur ÄrztInnen

der jeweiligen Fachrichtung an. •

WEGE 13


WEGE

klinikum vorsorge

Hautpilz – Nein, Danke!

fuß- und Nagelpilz sind Ausprägungsformen des Hautpilzes (Dermatomykose).

Welche Hautpilztypen man unterscheidet und wie man Hautpilz

am besten los wird bzw. vorbeugt, erklären zwei fachärztInnen des

Klinikum Wels-Grieskirchen.

WE.G.E. 42

Ursachen

„Hauptursache von Fuß- und Nagelpilz sind schlechte

Durchblutung sowie eine gewisse Anfälligkeit dafür.

Gerade frisch gepflegte Füße haben die größte

Angriffsfläche für Fußpilz. Dementsprechend anfällig

für Hautpilzinfektionen sind DiabetikerInnen,

Menschen mit Durchblutungsstörungen bzw. der

Neigung, schnell zu schwitzen sowie enorm Übergewichtige“,

erläutert Oberärztin Dr. Kinga Rigler-

Hohenwarter vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie

am Klinikum Wels-Grieskirchen

Übertragung

Pilze fühlen sich im feuchtwarmen Milieu besonders

wohl und werden durch direkten Hautkontakt übertragen.

Besondere Gefahrenzonen der Ansteckung

lauern vor allem im Schwimmbad, der Sauna oder

in Gemeinschaftsduschen. Beliebte Eintrittspforten

sind unmerklich kleine Hautrisse bzw. -verletzungen

an Haut und Nagel, z.B. auch frisch gefeilte Nägel.

Behandlung

Eine frühzeitige Diagnose und Therapie von Hautpilzinfektionen

wäre wünschenswert. Prim. Dr.

Werner Saxinger, MSc, Leiter der Abteilung für

Haut- und Geschlechtskrankheiten am Klinikum

Wels-Grieskirchen erklärt: „Mit einer Tablettentherapie

und einer pilzhemmenden Salbe wird der Fußpilz

binnen 2-3 Wochen, der Nagelpilz innerhalb

von 2-6 Monaten, bekämpft, sofern im Alltag auch

auf Desinfektion und Hygiene Wert gelegt und die

Haut stets trocken gehalten wird.“ •

PRÄVeNTioN:

• Luftdurchlässige, atmungsaktive Schuhe (nur die

eigenen!) tragen.

• Auf z.B. Hotelteppichböden nie barfuß gehen.

(Vor allem nicht mit nassen Füßen!)

• Den Zehenzwischenraum immer trocken halten:

Nach dem Baden/Duschen die Füße stets sorgfältig

abtrocknen und dann erst in Socken stecken.

• Eine gute und regelmäßige Fußpfl ege ist wichtig,

damit die Haut elastisch bleibt und Risse vermieden

werden.

• Bereits einmal Hautpilzinfizierte sollten ihre

Füße öfter vorbeugend mit pilzhemmenden

Salben einschmieren.

14 lebens


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klinikum vorsorge

Sorgen Sie vor! Gleich einen Termin

beim Hautfacharzt/-ärztin vereinbaren!

WE.G.E. 42

Richtig vorsorgen in

Sachen Hautkrebs

Ein leichtsinniger Umgang mit der Sonne ist oft die Ursache für Hautkrebs.

Was nach der Sommersaison der Haut zuliebe zu tun ist, weiß

Prim. Dr. Werner Saxinger, MSc, Leiter des österreichweit ersten Hauttumorzentrums

im Klinikum Wels-Grieskirchen.

Prim. Dr. Werner

Saxinger, MSc

alarmstufe RoT: hautkrebsrisiko

durch Sonnenbrand

Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand, vor allem

die Sonnenbrände im Kindesalter. 80 Prozent der

Hautschäden entstehen vor dem 18. Lebensjahr.

Mehrere schwere Sonnenbrände verstärken das

Hautkrebsrisiko um das drei- bis fünffache.

hautkrebsformen

Der weiße Hautkrebs als häufigste Krebsform, die

beim Menschen überhaupt auftritt, ist lokal aggressiv,

metastasiert jedoch selten. Betroffen sind meist Nase,

Ohr und Wange. Beim schwarzen Hautkrebs werden

Melanome und schließlich Metastasen ausgebildet.

„Da Hautkrebs, der frühzeitig entdeckt wird, rasch

therapiert (entfernt) und geheilt werden kann, ist eine

regelmäßige Vorsorge durch einmal jährliche Hautund

Muttermalkontrollen bei niedergelassenen HautfachärztInnen

von entscheidender Bedeutung. Man

investiert zehn Minuten für eine wirklich schmerzfreie

Untersuchung, die aber das Leben retten kann!“

Prim. Dr. Werner Saxinger, MSc

Bösartiger weißer Hautkrebs (Formen:

Plattenepithelkarzinom oder Basaliom)

Schwarzer Hautkrebs (Melanom)

Die richtige hautkrebsvorsorge

Um Hautkrebs vorzubeugen bzw. rechtzeitig entgegen

zu wirken, ist neben einem vernünftigen Umgang

mit der Sonnenbestrahlung ein alljährlicher

Besuch beim Hautfacharzt, am besten gleich nach

dem Sommer, unabdingbar.

Das hauttumorzentrum

Die Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten

im Klinikum Wels-Grieskirchen ist als erstes Hauttumorzentrum

österreichweit eine spezielle Anlaufstelle

für HautkrebspatientInnen (vor allem im fortgeschrittenen

Stadium). Von der Diagnose bis zur stationären

Hauttumor-Operation bietet das Kompetenzzentrum

alles aus einer Hand an. •

haut-Fachtagung im herbst

Am 25. und 26. Oktober 2013 findet eine gemeinsame

Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft

für Dermatochirurgie und der österreichischen Gesellschaft

für Phlebologie und dermatologische Angiologie

unter der wissenschaftlichen Leitung von

Prim. Dr. Werner Saxinger, MSc, Univ.-Prof. Dr.

Wolfgang Salmhofer und Univ.-Prof. Dr. Kornelia

Böhler im Klinikum Wels-Grieskirchen statt.

www.lebenswege-online.at

Weitere Information unter: www.klinikum-wegr.at

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WEGE

klinikum vorsorge

WE.G.E. 42

ICH HÖRE DICH ZWAR,

aber ich verstehe dich nicht!

Sätze wie dieser klingen zwar komisch, können aber gerade für ältere Menschen Realität

sein. Die Generation 60 Plus hört meist nicht nur physisch schlechter, dazu kommt,

dass sie das Gehörte oftmals auch schlechter verarbeitet als Jüngere. Studien beschäftigen

sich mittlerweile mit dem Zusammenhang von altersbegleitender Schwerhörigkeit

und Depression bzw. Demenz. Hörhilfen und Hörtrainings sind jedenfalls entscheidend

für den Erhalt der Lebensqualität im Alter.

Schlecht hören im alter

Bei altersbegleitender Schwerhörigkeit

können neben den Sinneszellen

im Innenohr und der

Gehörschnecke auch Hörnervenzellen

betroffen sein. Risikofaktoren

für Altersschwerhörigkeit

sind zum einen die Alterung der

Haarzellen und zum anderen genetische

Einflüsse. Dauerlärmbelastung

durch z.B. lautes Musikhören,

Rauchen, Alkohol und

ungesunde Ernährung sind oft

weitere Ursachen.

gehörtes schlechter verarbeiten

Altersbegleitende Schwerhörigkeit

ist nicht allein ein rein physisches

Hördefizit, sondern bezieht sich

zusätzlich auch auf eine Störung

der Hörverarbeitung. Im Alter

ist das Verständnis von Wortbedeutungen

gemindert, die Wahrnehmung

der Sprachfrequenz

schlechter und die Zeitauflösung

des Gehörten verzögert. Deshalb

kann das Gehörte oftmals

hörstörung & Demenz

Ältere Menschen werden oftmals

als dement erklärt, obwohl sie

„nur“ schlecht hören. Man spricht

von einer „Pseudodemenz“. Zahlreiche

Studien versuchen den tatsächlichen

Zusammenhang von

Hörverlust und dem Auftreten

einer Demenz zu beleuchten. Bei

zirka einem Drittel der an Deschlechter

verarbeitet werden. Bei

zirka der Hälfte der über 60-Jährigen

treten Mischformen von

Schwerhörigkeit und kognitiver

Verarbeitungsstörung auf. 21

Prozent der 60- bis 70-Jährigen

leiden sogar nur an einer reinen

Hörverarbeitungsstörung.

Depression, der stille Begleiter

der hörstörung

Schlechter zu verstehen gehört für

viele Menschen fälschlicherweise

zum Älterwerden dazu. Menschen

mit Hörstörungen ziehen

sich oft zurück. Wer nicht behan-

delt wird, erkrankt aber als Folge

von sozialer Isolation häufiger an

Depressionen. Daher gilt, wer im

Alter besser hört, ist weniger depressiv.

Prim. Dr. Thomas Keintzel

Leiter der HNO-Abteilung

Klinikum Wels-Grieskirchen

„Schlecht hören bedeutet die Abnahme der

geistigen Vitalität. Es gibt immer mehr

Hinweise für einen Zusammenhang zwischen

altersbedingter Schwerhörigkeit und einer

Minderung kognitiver Fähigkeiten.“

16 lebens


WEGE

klinikum vorsorge

menz Erkrankten wurde in einer Untersuchung aus

dem Jahr 2008 gleichzeitig eine Hörstörung diagnostiziert.

Man vermutet, dass mit einem schweren

bis hochgradigen Hörverlust ein fünfmal höheres

Demenzrisiko einhergeht. In Folgestudien soll erforscht

werden, ob die Behandlung des Hörverlustes

die Entwicklung der Demenz stoppen kann.

Diagnose & Behandlung

Durch Standardhörtests und Tests der Hör- und

Sprachverarbeitung wird Schwerhörigkeit diagnostiziert.

Die kognitive Hörverarbeitung, die Anpassung

entsprechender Hörhilfen sowie Hörtrainings mit

LogopädInnen sind für die Behandlung und Rehabilitation

ausschlaggebend. In Hörschulungen lernen

Hörbeeinträchtigte wieder zu hören, Geräusche zu

deuten und den Umgang mit ihrem Hörgerät.

„Das Alter ist kein Grund, einem Menschen eine

Hörhilfe vorzuenthalten. Wenn konventionelle Hörgeräte

an ihre therapeutischen Grenzen stoßen, decken

Mittelohr-, Knochenleitungs- und Cochlea-Implantate

(CI) fast alle Schweregrade von Hörverlust

ab“, bekräftigt Prim. Dr. Thomas Keintzel, Leiter der

HNO-Abteilung im Klinikum Wels-Grieskirchen. •

PRÄVeNTioNSTiPPS VoM

FachaRzT

• Lautes Musikhören über 80dB länger als

zwei Stunden (vor allem über Ohrstöpsel)

ist ein absolutes No-Go!

• Ernähren Sie sich gesund! Durch Gefäßverkalkung

kann es auch im Ohr zu einer

Unterversorgung und somit Hörbeeinträchtigung

kommen.

• Innerhalb der Familie sollte auf Symptome

altersbedingter Schwerhörigkeit geachtet

werden. Eine frühzeitige Diagnose und

Behandlung ist entscheidend.

• Sorgen Sie mithilfe von Hörhilfen vor, um

einer eventuellen Depression oder Demenzerkrankung

entgegen zu wirken!

www.lebenswege-online.at

Weitere Information zum Beitrag finden Sie

unter: www.klinikum-wegr.at und www.medel.com

MED-EL Hörimplantatsysteme

Wenn Hörgeräte nicht mehr weiterhelfen

NEU:

RONDO ®

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Knochenleitungs-

Implantatsystem

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Mittelohr-Implantatsystem

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Cochlea-Implantatsystem

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WEGE 17


WEGE

klinikum vorsorge

Inkontinenzen & Senkungsbeschwerden

Ich brauche Hilfe!

WE.G.E. 42

Harn- und Stuhlinkontinenzen sowie Senkungsbeschwerden verschiedener Schweregrade

sind überaus häufi g. Die Ursachen sind mannigfaltig. Bei Männern sorgen häufi g Prostataerkrankungen

für Blasenprobleme. Bei frauen hat der Beckenboden meist durch Schwangerschaft

und Geburt an Stabilität eingebüßt. Nicht selten leiden PatientInnen unter kombinierten

bzw. komplexen Beckenbodenstörungen, was eine fachübergreifende Diagnostik und

Therapie unabdingbar macht. Das interdisziplinäre Kontinenz- und Beckenbodenzentrum im

Klinikum Wels-Grieskirchen ist eine optimale Anlaufstelle.

interdisziplinäres kontinenzund

Beckenbodenzentrum

Dem Klinikum Wels-Grieskirchen ist es gelungen,

Kompetenzen der Abteilungen für Frauenheilkunde,

Urologie und Chirurgie in enger Zusammenarbeit

mit Gastroenterologie (Innere Medizin I), Radiologie

und Physikalischer Medizin zusammenzufassen.

Seit Mai 2013 ist das neue interdisziplinäre Kontinenz-

und Beckenbodenzentrum unter der ärztlichen

Koordinationsleitung von OA Dr. Hansjörg

Huemer in Betrieb.

leistungsspektrum der kompetenzambulanz

Alle Formen von Erkrankungen des Beckenbodens

und Senkungsbeschwerden werden mittels modernster

Untersuchungstechniken abgeklärt und behandelt

(unter anderem Beckenbodenschwäche, Blasen- oder

Stuhlentleerungsstörung, Harn- und Stuhlinkontinenz).

Zum Behandlungsspektrum zählen mitunter

Präventivmaßnahmen, Beckenboden- und Toilettentraining,

Biofeedback und Elektrostimulation, Rückbildungsgymnastik

nach der Geburt und letztlich

operative Therapien (z.T. roboterchirurgisch). •

Mehr Infos und Kontakt:

In den meisten Fällen können die Beschwerden

geheilt oder zumindest gelindert und Ihre Lebensqualität

deutlich verbessert werden. Hilfe

& Beratung finden Sie im interdisziplinären

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum im

Klinikum Wels-Grieskirchen:

FachÄRzTliche TiPPS – Wie

FRaU UND MaNN URologiSch

VoRSoRgeN kÖNNeN:

• Inkontinenzen können durch Bewegungen

jeglicher Art vorgebeugt werden, bei denen der

Körper dauernd in Anspannung versetzt wird:

Walken, Tanzen (vor allem Bauchtanzen),

Zumba, Yoga und Pilates.

• Hören Sie mit dem Rauchen auf oder fangen Sie

erst gar nicht damit an, denn Rauchen ist ein

wesentlicher Risikofaktor für Blasentumore!

• Trinken Sie mindestens 2-3 Liter pro Tag! Viel

Flüssigkeitszufuhr beugt Harnwegsinfekte vor, da

Bakterien gut ausgeschwemmt werden.

• Harnsteine können durch gesunde Ernährung

und Vermeidung von Übergewicht vorgebeugt

werden. Verzichten Sie daher auf Fastfood!

18 lebens


WEGE

service

Das Rote Kreuz

BEWEGT UND VERBINDET EUROPAWEIT

Die first Aid Convention in Europa (fACE) fand heuer in Wels statt. fACE bringt seit 1987 jährlich

die besten Erste-Hilfe-Teams des europäischen Roten Kreuzes und nationaler Rotkreuz-

Gesellschaften zusammen. für eine fortwährend gute Kooperation aus Liebe zum Menschen.

im Face-einsatz, weil jede Sekunde zählt

Im Rahmen von FACE werden Erfahrungen und

neue Praktiken ausgetauscht und diskutiert sowie

neueste Forschungen rund um Erste-Hilfe vorgestellt.

Europas beste SanitäterInnen messen sich abschließend

bei der Europameisterschaft des Roten Kreuzes.

14.-15. Juni 2013: Face im Wettstreit in Wels

„Erste-Hilfe-Teams aus insgesamt 21 Nationen

stellten sich einer internationalen Richterbewertung.

Ihre Fähigkeiten in Sachen Erstversorgung

wurden in verschiedensten Unfallszenarien getestet.

Den Erste-Hilfe-Europameistertitel 2013 holte sich

Bulgarien“, so Andreas Heinz, Bezirksrettungskommandant

und Geschäftsleiter des Roten Kreuzes

Bezirksstelle Wels.

Face 2014

Nächstes Jahr findet FACE in Belgien statt. Zwei österreichische

Teams des Roten Kreuzes (unter anderem

Grünburg/Bezirk Kirchdorf) dürfen mit an den Start.

Infos & Fotos: www.roteskreuz.at/site/face-2013

WEGE 19


20 lebens

WEGE

oögkk


live: Stresstyp-Test und laufanalyse

Ein Highlight direkt vor Ort ist traditionell die

OÖGKK-„Gesundheitsstraße“. Hier kann jede(r)

BesucherIn sofort mitmachen, etwa beim kostenlosen

„Stresstest“: Bei dem kurzen Experiment erleben

Sie, wie Ihr Organismus auf emotionale oder

körperliche Belastung reagiert, also welcher „Stresstyp“

Sie sind. Dabei misst ein aufgeklebter Sensor

auf Ihrer Haut die Körpertemperatur und den Hautleitwert,

während Sie mit verschiedenen (harmlosen)

Stressreizen konfrontiert werden. Mit dem gewonnenen

Wissen, wie Ihr Körper „funktioniert“, kön-

WEGE

oögkk

WE.G.E. 42

Wels: Messe „Gesund Leben“ 2013

OÖGKK „interaktiv“ auf Messe

Mehr als 30 gezielte Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention bietet die OÖGKK

für ihre Versicherten. Auf der Messe „Gesund Leben“ (8.-11. November 2013 in Wels) lernen

Sie das interessante Spektrum kennen, sogar interaktiv!

Für jeden etwas dabei

Am OÖGKK-Messestand entdecken Sie das vielfältige

Leistungsangebot der OÖGKK zur Gesundheitsförderung.

Schwangere, Babys, SchülerInnen,

Jugendliche, Berufstätige, SeniorInnen; in allen

gesellschaftlichen Bereichen setzt die OÖGKK

Maßnahmen zur bedarfsgerechten Gesundheitsförderung.

Vom Ernährungsworkshop für werdende

Eltern bis hin zu umfassenden Programmen wie

der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF):

Die OÖGKK geht ganz bewusst und gezielt auf

die vielfältigen Lebenslagen ihrer Versicherten ein.

Die Messe „Gesund Leben“ ist daher eine tolle Gelegenheit,

die OÖGKK auch einmal als vielfältige

Förderin der Gesundheit kennen zu lernen.

nen Sie gezielte Entspannungsübungen trainieren,

die dann auch wirklich funktionieren. Alle HobbyläuferInnen

und WalkerInnen erfahren zudem bei

einer professionellen Laufanalyse die Potenziale und

Schwächen ihres aktuellen Laufstils, besonders interessant

für NeueinsteigerInnen im Laufsport.

Das Messeteam der OÖGKK freut sich auf Ihren Besuch

auf der „Gesund Leben“.

Mehr zum Thema Vorsorge:

www.ooegkk.at > Vorsorge

www.gesundheitsmesse.at

WEGE 21


WEGE

klinikum vorsorge

WE.G.E. 42

Verletzungen der

Schulter –

Prophylaxetipps

vom facharzt

Schultermodell

Die Schulter ist wegen des großen Bewegungsausmaßes

und komplizierten Sehnenmantels

eines der am häufi gsten von Verletzungen

betroffenen Gelenke. Davon betroffen

sind alle Altersgruppen; in der Jugend vor

allem Ballsportler (vor allem Schultergelenkspfannenrandablösungen

der Bizepssehne und

Ausrenkungen), in späteren Jahren kommt es

oftmals zu Sehnenrissen der Oberarmkopfsehnen.

Werden Verletzungen der Schulter

nicht oder nicht fachgerecht behandelt, kann

dies zu schweren Abnützungen des Schultergelenkes

führen.

kompetenzambulanz Schulter

Die interdisziplinäre Kompetenzambulanz Schulter

im Klinikum Wels-Grieskirchen versorgt an der

orthopädischen und unfallchirurgischen Abteilung

mit seinem international ausgebildeten Team von

derzeit sechs Fachärzten alle traumatischen und

degenerativen Schulterverletzungen. Das derzeitige

„Kernteam“ des Schulterkompetenzzentrums an der

orthopädischen Abteilung sowie Unfallabteilung beschäftigt

sich schon seit mehr als zehn Jahren mit

Schulterverletzungen und deren Behandlungen. Es

werden an dieser Abteilung pro Jahr mehr als 400

arthroskopische Schultereingriffe („Schlüssellochchirurgie“)

durchgeführt und etwa 50 Schulterpro-

thesen implantiert. Das Klinikum ist damit eines

der führenden Krankenhäuser österreichweit und

in Oberösterreich in Sachen knochensparende Vollprothetik

einzigartig.

SchUlTeRVeRleTzUNgeN & DeReN

BehaNDlUNg iM ÜBeRBlick:

• Sehnenrisse (bei 30% der über 60-Jährigen):

arthroskopische Sehnennaht

• Schulterausrenkungen: arthroskopische

Stabilisierungsoperation

• Einengung des Schulterdaches: Wegfräsen der

Verknöcherungen des Schulterdachbandes

• Sehnenansatzverkalkungen (häufi g bei Frauen

zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr): primär

konservative Behandlung mit Physiotherapie

und Infi ltration (Heilungsrate ohne OP 80%)

• Schwerwiegende Gelenksabnützungen:

Prothesenversorgung

Präventionstipps

Unfallchirurg OA Dr. Christoph Pirkl und Orthopäde

OA Dr. Gerald Pass kennen aufgrund ihrer langjährigen

Erfahrung die richtige Vorsorge in Sachen Schulterverletzungen:

Muskelkräftigung und Dehnung der

Gelenkskapsel. Es zeigt sich, dass gerade bei Überkopfballsportlern

die hinteren Muskelanteile der Schulter

zu wenig trainiert sind. Ein kräftiger Muskelmantel

schützt vor Verletzungen. Eine mobile Kapsel verhindert

die einseitige Abnützung. •

22 lebens


WEGE

service

An nur einem Tag:

BADEWANNE RAUS – DUSCHE REIN

Sagen Sie Schimmel und Undichtheiten in Ihrem

Bad adé. Viterma bietet eine nachhaltige

Lösung, die rasch, ohne viel Schmutz und

aus einer Hand umgesetzt wird.

Fugenlose und rutschfeste Dusche

Mit viterma ist es möglich, eine Dusche gegen eine

Badewanne einzutauschen, ohne zwingend das ganze

Badezimmer zu renovieren. Denn viterma produziert

seine, aus Mineralwerkstoff gefertigte, Duschtasse

so, dass diese die Öffnung der alten Badewanne

oder Duschtasse überdeckt.

Die Vorteile auf einen Blick:

• 100% dicht – ohne Silikonfugen bei den

Problemstellen

• Schnellstmögliche Renovierung

• Fugenlose Rückwände für eine leichtere Reinigung

• Hygienisch einwandfrei – Schimmel ade

• Umbau mit wenig Schmutz und Lärm

• Geringere Kosten als bei Komplett-Sanierung

• Unverbindliche und kompetente Beratung zuhause

Der Montageablauf:

Die alte Badewanne oder Dusche wird entfernt und

die neue Duschtasse in gewünschtem Dekor eingesetzt.

Im Anschluss werden die Rückwände sowie

Glasduschkabine montiert. Nun noch die Armaturen,

Duschsitz und andere Accessoires anbringen

und fertig ist die neue Dusche.

Im Anschluss an solche Teilrenovierungen mit

dem viterma-Konzept können die Badezimmer später

kinderleicht schrittweise weitersaniert werden!

Weitere Infos sind erhältlich beim viterma-Profi in

Ihrer Nähe. •

WEGE 23


WEGE

klinikum vorsorge

WE.G.E. 42

Hilfe,

ich sehe doppelt!

Terminvereinbarung nur mit

Überweisung vom Augenfacharzt/-ärztin!

Die Orthoptik (Sehschule) Wels ist ein spezialisierter Teilbereich der Abteilung für Augenheilkunde

und Optometrie vom Klinikum Wels-Grieskirchen. In enger Zusammenarbeit mit ÄrztInnen

der Augenambulanz betreuen vier Orthoptistinnen und Oberärztin Dr. Marion Stöger

unter der allgemeinen Leitung von Prim. Dr. Ali Abri PatientInnen mit Sehfehlfunktionen, wie

z.B. Augenbewegungsstörungen, Schielen oder Kopfzwangshaltungen. Eine der Hauptkompetenzen

der Spezialambulanz ist die Diagnose und Therapie von Doppelbildern (Diplopie).

oRThoPTik

(griechisch: „ortho“ = gerade/richtig; „opsis“ =

sehen) ist eine junge Spezialdisziplin der Augenheilkunde,

die sich präventiv, diagnostisch und

therapeutisch mit Störungen des beidäugigen

Sehens (Binokularsehens) beschäftigt. OrthoptistInnen

gehören der Berufsgruppe der gehobenen

medizinisch-technischen Dienste (MTD) an.

Diagnose: Doppelbilder

Die achtzehnjährige Hanna G. hatte Symptome einer

Doppelsichtigkeit. Sie sah Doppelbilder, sobald

sie nach rechts blickte. Um die Doppelbilder zu

vermeiden, musste sie den Kopf schief halten und

litt dadurch an enormen Nacken- und Kopfschmerzen.

Vom niedergelassenen Augenfacharzt wurde

sie zur weiteren Abklärung in die Orthoptik Wels

überwiesen. Sofort wurde ein Sehtest durchgeführt

sowie ihre Augenbeweglichkeit und ihr beidäugiges

Sehvermögen überprüft. Durch eine Spezialuntersuchung

(Harmswand-Untersuchung) klärte die

24 lebens


WEGE

klinikum vorsorge

FachÄRzTliche PRÄVeNTioNS-

TiPPS FÜR ihRe aUgeN

„Ab dem 45. Lebensjahr empfehle ich eine jährliche

Kontrolle beim niedergelassenen Augenfacharzt.

Für den Mutter-Kind-Pass ist im 2. Lebensjahr

des Kindes eine Augenkontrolle erforderlich.

Sofern bei Ihnen der Verdacht auf Doppelsichtigkeit

besteht, wenden Sie sich umgehend an Ihren

niedergelassenen Augenfacharzt, der die Zuweisung

in unsere Spezialambulanz durchführt“,

betont die leitende Oberärztin.

defrei und sieht keine Doppelbilder mehr. Ähnliche

Erfolge werden bei den zahlreichen weiteren PatientInnen

der Orthoptik Wels verzeichnet. „Zudem sei

erwähnt, dass 60 Prozent der PatientInnengruppe

zwar Kinder sind, dennoch sind 40 Prozent Erwachsene

zum Teil bis ins hohe Alter“, erklärt Oberärztin

Dr. Marion Stöger, Leiterin der Spezialambulanz. •

Orthoptistin in Kooperation mit dem Facharzt der

Augenambulanz ab, wo und in welchem Ausmaß

bei der Patientin Doppelbilder zu lokalisieren sind.

Nach zirka zwei Stunden dann das Ergebnis: Hanna

leidet an einer Augenmuskel-Überfunktion, die für

ihre Doppelbilder ursächlich war.

Patientin sieht wieder „einfach“

Als therapeutischen Weg wählte man eine Schieloperation.

Das OP-Ergebnis: Hanna ist nun beschwer-

Harmswand-Untersuchung mittels Tangententafel nach Harms:

Sie dient der Lokalisation von Doppelbildern, die bei Augenmuskellähmungen,

Schielen und unfallbedingten Verletzungen der Augenhöhle auftreten können.

Mehr Infos: www.sehschule-wels.at

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WEGE

klinikum vorsorge

WE.G.E. 42

2 3

4

1

Sicherheitsprodukte

für mehr Sicherheit im Krankenhausbetrieb

Aufgrund der mit 11. Mai 2013 in Kraft getretenen Verordnung

zur Umsetzung der neuen EU-Richtlinie wurde im Klinikum Wels-

Grieskirchen zum Schutz der ArbeitnehmerInnen eine Reihe

medizinischer Instrumente auf „Sicherheitsprodukte“ umgestellt.

Diese neuen Produkte sind mit integrierten Sicherheitsmechanismen

versehen, um Stich- oder Schnittverletzungen zu vermeiden

und die damit verbundene Infektionsgefahr zu bannen.

Der unterschätzte arbeitsunfall

Verletzungen des medizinischen Personals durch spitze

oder scharfe Instrumente sind häufige Ereignisse,

wurden aber in der Vergangenheit oft unterschätzt

und nicht gemeldet. Für die Arbeitsmedizin im Gesundheitsbereich

ist das seit jeher ein zentrales Thema.

Stichverletzungen passieren häufig im OP-Bereich,

aber auch bei den unterschiedlichen klinischen

Tätigkeiten, nicht selten auch bei der Entsorgung der

Nadeln. Durchschnittlich werden im Klinikum 250-

300 Vorfälle jährlich erfasst und bearbeitet.

Inhärent. Instinktiv. Intuitiv.

traut zu machen. „Eine gründliche Einschulung und

eine sichere Handhabung im klinischen Alltag tragen

wesentlich zur Sicherheit bei“, hält der Arbeitsmediziner

fest.

Dr. Max-Georg Hofmann,

Arbeitsmediziner im

Klinikum Wels-Grieskirchen

„Das Beispiel unserer Sicherheitsblutzuckerlanzette

hat gezeigt, dass mit der Umstellung

auf ein Sicherheitsprodukt die Verletzungshäufigkeit

deutlich reduziert werden kann.“

Jelco ® IntuitIV Sicherheits-IV-Katheter

Inhärent. Instinktiv. Intuitiv.

www.smiths-medical.com

Mit dem neuen OP-Integrationssystem TEGRIS werden wesentliche

Vorgänge im OP erfasst und gesteuert – Informationen und

Bilder sind somit immer an der richtigen Stelle. Für mehr Sicherheit

bei den Abläufen - beugt Verwechslungen vor!

www.maquet.com

Inhärente Sicherheit. Instinktive Bedienung. Intuitive Funktionen.

26 lebens

® Inhärente Sicherheit. Instinktive Bedienung. Intuitive Funktionen.


WEGE

klinikum vorsorge

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11

12

8

1. Sicherheitsblutzuckerlanzette Eine vorgespannte Sicherheitslanzette macht die Blutzuckermessung sicherer. Das erfreuliche

Ergebnis: bis zu 80% weniger Stichverletzungen. 2. Pointlok So nennt sich das neu eingeführte Schutzsystem für Nadeln,

die ohne Sicherheitsmechanismus angewandt werden müssen. Die gebrauchte Nadel wird dabei in die rote Kappe eingeführt

und bleibt darin fixiert. 3. Injektionskanüle Die Injektionskanüle ist mit einem Schutzschild versehen, der nach Verwendung

über die Nadel geklappt wird und die Nadel sichert. 4. Nadelabwurfbehälter Sofort nach Verwendung werden alle gefährdenden

Instrumente in die dafür vorgesehenen Nadelabwurfbehälter entsorgt. 5. Sicherheitsbutterfly Nach Verwendung wird

die Nadel zurückgezogen, bis sie einrastet. 6. Venenverweilkanüle („Venflon“) Die Nadelspitze wird beim Herausziehen aus

dem Katheter gesichert. 7. Blutabnahmesystem NEU Ein klappbarer Schutzschild sichert die Nadel. 8. Insulinspritze Nach

der Injektion wird der Stempel ganz nach vorne gedrückt, danach wird die Nadel in die Spritze zurückgezogen und der Stempel

abgebrochen. 9. Sicherheitsskalpell (z.B. zur Nahtentfernung) Die Klinge wird nach Verwendung ganz zurückgezogen,

rastet ein und kann nicht mehr herausgeschoben werden. 10. Skalpellklingenentferner für Skalpell ohne Sicherheitssystem

(für den OP-Bereich) Da die herkömmlichen Skalpellklingen in der Handhabung besser für chirurgische Eingriffe

geeignet sind als die Sicherheitsskalpelle, wurde durch neue Skalpellklingenentferner die Arbeitssicherheit im OP erhöht. 11.

Pen-Nadel für die Insulininjektion Die im Pen integrierte Nadel appliziert das Insulin unter die Haut und zieht die Nadel automatisch

wieder ein. 12. Aufziehkanüle Die Aufziehkanüle wird durch eine stumpfe Nadel ersetzt.

BD Venflon Pro Safety

Sicherheitsvenenverweilkatheter

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen!

Der BD Venflon Pro Safety Sicherheitsvenenverweilkatheter

ist die zweite Generation der BD Sicherheitsvenenverweilkatheter

und verfügt über einen ausgereiften Sicherheitsmechanismus,

der dazu beiträgt, Ihnen mehr als nur den

Schutz vor Nadelstichverletzungen zu bieten:

• automatische Aktivierung beim Entfernen der Kanüle

• der robuste Sicherheitsmechanismus der Kanülenspitze

umhüllt die Kanülenspitze vollständig

• das einzigartige Design trägt dazu bei, nicht vorhersehbare

Blutspritzer beim Entfernen der Kanüle zu minimieren

BD, BD Logo und alle anderen Marken sind Eigentum der

Becton, Dickinson and Company. © 2013 BD.

BD

Concorde Business Park 1/E/1/7

2320 Schwechat

www.bd.com/de

WEGE 27


WEGE

prävention

Österreichweite Initiative in Sachen

BRUSTKREBS-VORSORGE

WE.G.E. 42

Ab Oktober 2013 wird auch in Österreich

ein fl ächendeckendes Brustkrebs-früherkennungsprogramm

für frauen starten. Das

geplante Mammographie-Screening wurde

vom EU-Gesundheitsministerium empfohlen

und von den Sozialversicherungsträgern

Österreichs initiiert.

„Die neue Brustkrebs-Früherkennung

bringt uns Frauen noch mehr

Qualität und Sicherheit.“

Mag. a Dr. in Andrea Wesenauer,

Ressortdirektorin der OÖGKK

„In Österreich erkranken jährlich etwa

5.000 Frauen an Brustkrebs, die

Heilungsrate aller erkrankten

Frauen liegt bei 80 Prozent.“

Prim. Dr. Hermann Holzer,

Leiter Institut für Radiologie III

Klinikum Wels-Grieskirchen

„Ziel des Mammographie-Screenings ist es,

Brustkrebs in einem früheren Stadium zu

entdecken und damit die Sterblichkeit an

Brustkrebs um 30 Prozent zu senken.“

Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Lugmayr,

Leiter Institut für Radiologie I

Klinikum Wels-Grieskirchen

einladung zur Vorsorge

Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren erhalten

von ihrer Sozialversicherung ab Herbst 2013

alle 24 Monate ein offizielles Einladungsschreiben

zum Mammascreening. Die Teilnahme ist freiwillig

und für alle sozialversicherten Frauen zwischen 40

und 74 Jahren kostenfrei. Alle unter 40- bzw. über

75-Jährigen brauchen, wie bisher, eine ärztliche

Überweisung für die Abklärung von Auffälligkeiten.

Qualitätsgesicherte Untersuchung

Nach einer radiologischen Doppelbefundung erhält

die Frau innerhalb einer Woche eine schriftliche

Mitteilung, ob eine weitere Abklärung nötig ist.

Falls erforderlich, wird noch eine Ultraschalluntersuchung

und infolgedessen eine MR oder Biopsie

zur weiteren Abklärung durchgeführt.

Qualitätsstandards im klinikum

Sieben ÄrztInnen und sechs radiologisch-technische

Assistentinnen wurden im Klinikum Wels-Grieskirchen

für das Mammographie-Screening speziell ausgebildet

und geprüft. Gemäß gesetzlichen Vorgaben

muss jeder Arzt mindestens 2.000 Mammauntersuchungen

pro Jahr für eine nachweisliche Routine

durchführen. Die eingesetzten Geräte unterliegen

aufwändigen technischen Qualitätskontrollen. •

Infos & Terminvereinbarung:

Im Klinikum Wels-Grieskirchen:

Standort Wels, Brustkompetenzzentrum Wels:

Tel.: 07242/415-2413

Standort Grieskirchen, Radiologie III:

Tel.: 07248/601-5000

Bei niedergelassenen Radiologen der Region:

Dr. Thomas Falkner

Eisenhowerstraße 1,

4600 Wels

Tel.: 07242/42044

Dr. Harald Riedelsberger

Bahnhofstraße 2,

4710 Grieskirchen

Tel.: 07248/68601

Mammascreening

Dr. Franz Lenglinger

Pollheimerstraße 15,

4600 Wels

Tel.: 07242/206206

Für Fragen & Anmeldungen zur Vorsorgeuntersuchung

wenden Sie sich an die Serviceline

0800 500181 oder an die OÖGKK.

28 lebens


WEGE

klinikum vorsorge

GESUNDE

KOCHPRAXIS

für PatientInnen

In der neuen Lehrküche im Klinikum Wels-

Grieskirchen steht gesundes und diabetesgerechtes

Kochen

am Programm.

Diabetesschulungen jeweils

DI-FR von 9 bis 12.30 Uhr!

Diabetesschulungen

Die Abteilung für Innere Medizin V im Klinikum

Wels-Grieskirchen (Standort Grieskirchen) unter der

Leitung von Prim. Dr. Andreas Kirchgatterer ist für

seine regelmäßigen Diabetesschulungen durch ein

erfahrenes 3-köpfiges ExpertInnenteam bekannt.

Mag. Dietbert Timmerer,

Geschäftsführer

Klinikum Wels-Grieskirchen

„Die Lehrküche steht nicht nur der Abteilung

Innere Medizin V sondern auch der Abteilung

Psychosomatik für Erwachsene (Innere Medizin

IV) am Standort Grieskirchen sowie der Abteilung

Psychosomatik für Kinder (Kinder und

Jugendheilkunde) zur Verfügung.“

Team der Diabetesschulung (v.l.n.r.): Manfred Braun,

OÄ Dr. in Veronika Stöckl und Herta Paradis.

innovation lehrküche

Das Schulungsprogramm wird jetzt mit einer Innovation

erweitert. Erstmalig in Österreich kann ab

Herbst 2013 Wissen über Zuckerkrankheit nicht

nur theoretisch, sondern auch praktisch erlangt werden.

In der neu geschaffenen Lehrküche bringt ein

Diätologe und Diabetesberater

den SchulungsteilnehmerInnen

schmackhaftes, diabetesgerechtes

Kochen

und gesunde Ernährung

näher. •

Anmeldung

& Termine:

Tel.: 07248/601-2001;

www.klinikum-wegr.at

WEGE 29


WEGE

prävention

Pfl ege & Demenz –

Wir unterstützen Angehörige präventiv

GRIESKIRCHEN

Der Sozialhilfeverband Grieskirchen setzt seine Präventivmaßnahmen in der Unterstützung

und Aufklärung Angehöriger von Pfl egebedürftigen und Demenzkranken.

hilfe für pfl egende angehörige

Noch immer werden rund 80 Prozent aller Pflegebedürftigen

zu Hause betreut und gepflegt. Angehörige

stellen in Sachen Pflege und Betreuung unserer

betagten BürgerInnen eine wesentliche Säule

in unserer Gesellschaft dar. Um diese wertvolle und

unbezahlbare Leistung zu unterstützen und ein Ausbrennen

der pflegenden Angehörigen zu verhindern,

bietet der Sozialhilfeverband in den Sozialberatungsstellen

Grieskirchen, Gaspoltshofen und Peuerbach

kostenlose und vertrauliche Beratungsgespräche an.

Zudem verschafft er Orientierung und Unterstützung

bei sozialen Fragen, wie Antragsstellung für

Unterstützung pflegender Angehöriger, auf Pflegegeld

bzw. Erhöhung dessen, Kurzzeitpflege etc.

Mobile Beratung durch Hausbesuche sowie Organisation

mobiler Altenbetreuung (durch Caritas/

Rotes Kreuz) zur Entlastung der Pflegeperson gehört

ebenso in das Serviceangebot des SHV Grieskirchen.

Präventionsangebot für angehörige

Demenzkranker

Angehörige von Demenzkranken sind hohen körperlichen

und psychischen Belastungen ausgesetzt. 2012

wurde in einer Arbeitsgruppe des Bezirkskoordinationsteams,

bestehend aus VertreterInnen des Klinikum

Wels-Grieskirchen, der BezirksärztInnen, ApothekerInnen,

Gebietskrankenkasse, Caritas, Rotes

Kreuz, Hospizverein Wels, Assista und Pro mente,

der Alten- und Pflegeheime sowie des Chancengleichheitsgesetzes

und Sozialhilfeverbandes, die Situation

von Demenzkranken im Bezirk untersucht.

Das Resümee: Aufklärung und Beratung über dementielle

Erkrankungen sind entscheidend. Daraufhin

erschienen Artikel in diversen Regionalmedien;

im gesamten Bezirk werden für Seniorenverbände

und Gemeinden laufend eine Reihe von Informationsabenden

zum Thema „Demenz“ veranstaltet.

(Die Vorträge können auf Anfrage jederzeit gebucht

werden!) Zusätzlich bietet der SHV Grieskirchen in

Zusammenarbeit mit der M.A.S. Demenzservicestelle

Ried im Innkreis, der Kurzzeitpflege sowie

der integrierten Tagesbetreuung in den Heimen des

Bezirkes und im Sozialzentrum Haag am Hausruck

Entlastung und Unterstützung für Angehörige Demenzkranker

an. •

Sozialhilfeverband Grieskirchen

Sozialberatung und Koordination

für Betreuung und Pflege

sbs@shvgr.at / www.shvgr.at

Sozialberatungsstelle Peuerbach:

Tel.: 07276 / 4326

Sozialberatungsstelle Gaspoltshofen:

Tel.: 07735 / 8018

Sozialberatungsstelle Grieskirchen:

Tel.: 07248 / 61744

30 lebens


WEGE

prävention

Älter werden wir alle –

und, was dann?

Wie geht‘s weiter in Sachen Pfl ege und Betreuung? Was ist zu

beachten beim Pfl egegeldantrag und was für die Aufnahme in ein

Alten- und Pfl egeheim? Im Alter treten immer mehr fragen auf,

wie‘s nun weitergeht. Die MitarbeiterInnen der Sozialberatungsstellen

im Bezirk sowie der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land

beraten, informieren und unterstützen ältere Menschen und deren

Angehörigen dabei.

WELS - LAND

Mehr Infos:

Sozialberatungsstellen

im Bezirk Wels-Land in

Eberstalzell, Gunskirchen,

Lambach, Marchtrenk

und Thalheim.

www.shvwl.at

antrag auf Pflegegeld

Bei gesundheitlicher Beeinträchtigung und zunehmender

Hilfestellung durch Angehörige und Pflegepersonal

ist ein Antrag auf Pflegegeld möglich. Das

Pflegegeld wird je nach Pflegebedarf in 7 Stufen monatlich

geleistet. Es soll ausschließlich zur (teilweisen)

Abdeckung der pflegebedingten Mehraufwendungen

dienen. Anträge sind an den zuständigen

Versicherungsträger bzw. die pensionsauszahlende

Stelle zu richten und ärztliche Atteste oder Befunde

beizulegen. Die Einstufung erfolgt auf Grundlage

eines ärztlichen Sachverständigengutachtens,

wobei bei Bedarf Personen aus anderen Bereichen

(z.B. Pflegedienste) beigezogen werden können.

Voraussetzungen für Anspruch auf

Pflegegeld

Ständiger Pflegebedarf (mehr als 60 Stunden

monatlich für die Dauer von voraussichtlich

mehr als 6 Monaten) aufgrund körperlicher,

geistiger oder psychischer Beeinträchtigung

Gewöhnlicher Aufenthalt in Österreich

MitarbeiterInnen in den Sozialberatungsstellen des

Bezirkes Wels-Land unterstützen gerne bei der Antragstellung.

aufnahme in ein alten- und Pflegeheim

Sollte die Hilfestellung zuhause nicht mehr ausreichen,

ist oft eine Aufnahme in ein Alten- und

Pflegeheim erforderlich. Der Antrag auf Heimaufnahme

ist beim Wohnsitzgemeindeamt zu stellen.

Voraussetzung für die Aufnahme in ein Alten- und

Pflegeheim ist zumindest die Zuerkennung der

Pflegestufe 3, andernfalls erfolgt eine Pflegebedarfserhebung.

„Sofern ein Vermögen über den

Freibetrag von derzeit 7.300 Euro vorhanden ist,

wird dieses für die Bezahlung der Heimgebühren

herangezogen. Ansonsten ist eine Mitfinanzierung

aus Sozialhilfemitteln möglich. Dem Altenheimbewohner

verbleiben 20 Prozent der Pension, ein

Betrag von derzeit 44,30 Euro vom Pflegegeld sowie

Sonderzahlungen“, erklärt Klaudia Haunschmid,

zuständige Bearbeiterin der Bezirkshauptmannschaft

Wels-Land. Über die Aufnahme wird je nach

Dringlichkeit entschieden. Vormerkungen für Pflegeplätze

sind nicht erforderlich. •

WEGE 31


WEGE

regionales

STIMMEN AUS

DER REGION

Zum Thema „Vorsorge & Prävention“ hat die

lebensWEGE Redaktion acht BürgerInnen der

Region und Umgebung befragt. Wir wollten

wissen, wie sie ihre Gesundheit erhalten bzw.

was sie vorsorglich dafür tun.

„Da ich einen Herzschrittmacher

habe, schau‘ ich

drauf, mich fit zu halten.

Ich esse nicht zu fett, vor

allem kein Fast-Food. Alles,

was ich esse, ist selbst gemacht.

Ruhe und Entspannung,

einfach die Natur

zu genießen und sich nicht

nach anderen zu richten,

das gehört für mich genauso

zur Gesundheitsvorsorge.“

Eleonore B., 65 J.,

Pensionistin aus

Marchtrenk

„Ich esse viel Eiweiß

und Kohlenhydrate,

das brauche ich für

mein Muskel- und

Krafttraining im

Fitnesscenter. Ich fahre

regelmäßig mit dem

Rad und betreibe Ausdauersport.

Mit dem

Rauchen sollte ich

allerdings aufhören.“

Dominic S., 17 J.,

Schüler aus Alkoven

„Das Ganze Sein des Menschen

ist für seine körperliche

und psychische Gesundheit

entscheidend. Ernährung

muss für mich ausgewogen

sein und nicht nur vegetarisch

oder vegan. Sport

bringt mir Lebensfreude und

das erhält meine Gesundheit.

Durch Zumba und Yoga

bleibe ich körperlich aktiv.“

Manuela G., 40 J., Büroleiterin

aus Wels-Stadt

ROTH-MÜHLEN

WELS - STEINHAUS

Mehlerzeugung für

Backstuben & Großküchen

Rudolf Roth

Tel.: 0 72 42/273 28

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„Ein gesundes Leben

zu führen bedeutet für

mich, in Maßen zu leben

und nichts zu übertreiben.

Beim Essen schau‘

ich drauf, woher die Produkte

stammen. Ich gehe

regelmäßig spazieren

und fahre mit dem Rad

in die Arbeit. Wichtig ist

mir grundsätzlich, Stress

rauszunehmen und mir

Zeit zu lassen.“

Thomas H., 52 J., Lehrer

aus Wels-Stadt

„Sich wohl zu

fühlen ist kein

Luxus, es ist

ein essentieller

Bestandteil

unseres Lebens!“

Chakrenaktivierung

Meditation

Tanz

Bewegungscoaching

Maria Waldhör

0699/11204237

www.maria-waldhoer.at

32 lebens


WEGE

regionales

Patrick B., 28 J.,

Promotioncoach aus

Straßham

„Neben meiner gungstherapie mache ich

Bewedreimal

pro Woche Sport:

Nordic Walken, Dehnungsübungen,

Gymnastik

und täglich 30 Minuten

am Home-Trainer. Eine

gesunde Mischkost ohne

jeglichen Zucker ist für

mich das A und O, und

täglich ein Apfel. Die

eigene Zufriedenheit ist für

mich das höchste in Sachen

Gesundheitsvorsorge.““

Der Treffpunkt im Klinikum Wels

Alois B., 84 J., Pensionist

aus Wels-Stadt

„Umso bunter der Teller,

umso besser und gesünder,

also viel Obst, Gemüse

und Vollkornprodukte. Ich

nehme mir fürs Essen Zeit.

Für die eigene Gesundheit

vorzusorgen heißt für mich

auch, die Umwelt zu schützen,

um Pestizide im Essen

zu vermeiden. Fünfmal die

Woche trainiere ich „Lutalivre“,

eine Mischform aus

Judo und Ringen.“

„Ich ernähre mich

regelmäßig und ausgewogen.

Einmal pro

Woche betreibe ich

Tennis, Pole-Dance und

Ausdauersport. Der

psychische Ausgleich ist

meiner Meinung nach

ebenso wichtig.“

Alexandra R, 21 J.,

Studentin aus Lambach

„Ich schau‘ drauf, was

ich esse, es muss abwechslungsreich

sein mit

viel Gemüse und Obst.

Laufen, Klettern und

Radfahren sind meine

sportlichen Aktivitäten.

Ich achte drauf, was

ich trage und welche

Schminke ich verwende,

denn in Textilien und

Kosmetik sind oft viel zu

viele Giftstoffe drinnen.“

Der Treffpunkt im

Klinikum Wels.

Cafe Konditorei Preslmayr

Grieskirchnerstraße 42

4600 Wels

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Gemüseverarbeitung

Erzeugung und Zustellung

küchenfertiger Produkte

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Gastronomie.

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WEGE 33


WEGE

im gespräch

„Mir persönlich hilft Sport, meinen

Stress abzubauen und um einmal

vom Alltag abschalten und die Zeit

nur für mich genießen zu können.“

IM GESPRÄCH

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach Sport für

die Gesundheitsprävention?

Meiner Meinung nach ist Bewegung sehr wichtig

und hilft dem Menschen, unter anderem das allgemeine

Leben zu erleichtern. Sport für die Gesundheitsprävention

bedeutet für mich, sich vor Verletmit

der lebensWege Redaktion:

Riccardo Zoidl

Körperliche Aktivität gilt als wichtige Gesundheitsvorsorge.

Worauf Sportbegeisterte und

jene, die es noch werden wollen, achten sollen,

wie man den „inneren Schweinehund“

überlistet bzw. eigene Grenzen überwindet

und inwiefern Sport präventiv die eigene Gesundheit

erhalten kann, verrät uns Radrennfahrmeister

Riccardo Zoidl.

34 lebens


WEGE

im gespräch

zungen zu schützen, Krankheiten

vorzubeugen und für das höhere

Alter fit zu sein, denn durch Sport

wird die Vitalität gesteigert. Je

vitaler der Mensch, desto besser

fühlt er sich. Und je wohler man

sich fühlt, desto mehr Freude hat

man am Leben bzw. an sich selbst.

Was raten Sie unseren LeserInnen:

Wie oft sollte man Sport

betreiben, um körperlich fit zu

bleiben?

Ich denke, dass es nicht immer auf

die Länge des Trainings ankommt,

sondern auf die Regelmäßigkeit.

Dass man wirklich bewusst z.B.

dreimal wöchentlich Sport betreibt,

dann ist es auch egal ob

man 30 Minuten oder eine Stunde

trainiert.

Mein Motto:

„Mut zur Pause“

Aufwärmen, trainieren und dehnen:

Sind das die Grundregeln einer

gesunden Bewegung? Worauf

muss man achten, wenn man regelmäßig

körperlich aktiv ist bzw.

sein will?

Es ist auf jeden Fall wichtig, sich

vor dem Training aufzuwärmen

und danach die Muskulatur zu

dehnen. Die wichtigste Regel ist

jedoch, dass man Spaß an der

Bewegung hat, denn wenn man

keine Freunde dabei hat, ist es

auch kein Genuss. Auf alle Fälle

sollte man mit Ruhe an die ganze

Sache gehen, sich nicht hetzen

lassen, denn so mindert man Verletzungen

und kann das Ganze

mehr genießen. Auch die richtige

Ausrüstung ist für eine gesunde

Bewegung sinnvoll.

Wie motiviert man sich am besten

zu Sport? Haben Sie hierfür

Motivationstipps für unsere LeserInnen?

Ich denke, dass man sich Ziele

setzen muss, denn ohne Ziele ist

es schwierig, sich für etwas zu motivieren.

Das kann z.B. sein: Ich

möchte fünf Kilo abnehmen oder

ich will meine Laufstrecke, die ich

immer laufe, um fünf Minuten

schneller absolvieren. Ich persönlich

setze mir auch am Anfang

der Saison Ziele, damit ich meine

Motivation stetig aufrecht erhalte.

Tipp: Ist ein Ziel zu weit hergeholt,

Zwischenziele setzen und

nicht von 0 auf 100 gehen!

Kann man es mit Sport auch

übertreiben und seinem Körper

schaden?

Auf alle Fälle. Irgendwann sollte

man auf seinen Körper hören,

wenn dieser die entsprechenden

Signale gibt. Es gibt viel SportlerInnen,

die einen „falschen“ Ehrgeiz

haben, und so ihrem Körper

schaden. Mein persönlicher Leitspruch,

den ich mir oft zu Gemüte

führe, heißt: „MUT ZUR PAU-

SE“. Denn weniger ist oft mehr.

Welche Grenzen gilt es, gerade im

Leistungssport zu überwinden?

Wenn man im Leistungssport

nach ganz oben will, stößt man

auch immer an seine Grenzen.

Es ist wichtig, dass man mit der

richtigen Einstellung in einen

Wettkampf hineingeht. Vor allem

muss man extrem leidensfähig sein

bzw. mit Schmerzen gut umgehen

können. Man sollte den „inneren

Schweinehund“ überwinden können,

denn ist dieser einmal überwunden,

fühlt man sich mental

stärker und die mentale Stärke ist

neben der körperlichen die Wichtigste,

wenn nicht sogar wichtiger.

Wie gehen Sie mit Herausforderungen

und Stress im Leistungssport

um? Haben Sie hierfür eigene

Strategien entwickelt?

Da habe ich eine Strategie. Bei

Herausforderungen, Leistungsdruck

oder auch beim Erfolg, der

oft sehr viel Stress bedeuten kann,

muss man die Situation ganz einfach

nüchtern betrachten. Denn es

gibt Schlimmeres im Leben als ein

Rennen zu gewinnen oder nicht.

Was sind Ihre nächsten Ziele im

Radrennsport?

Das sind in diesem Jahr die Weltmeisterschaften

in Florenz. •

Riccardo

Zoidl

1988 in Linz geboren,

lebt in Goldwörth (Bezirk

Urfahr-Umgebung)

2008 HTL-Matura

Riccardo Zoidl begann seine

Karriere als Straßenradrennfahrer

2007 bei dem österreichischen

Continental Team

RC ARBÖ Resch & Frisch

Gourmetfein Wels. Heuer

wurde er Gesamtsieger der

Oberösterreich- sowie Österreich-Radrundfahrt

(Team

Gourmetfein Simplon des

Radclubs Wels).

Mehr Infos unter:

www.radclubwels.at oder

https://www.facebook.com/

rzoidl

WEGE 35


WEGE

shv eferding

GemüseLust-Region Eferding

Gesundheit – Ernährung – Regionalität – Klimaschutz

800 Jahre Geschichte im Gemüseanbau, 70 verschiedene Gemüsearten in

der Region Eferding, eine enorme Kompetenz, immenses Wissen und viel

Erfahrung. Das zeichnet jene Personen und Institutionen aus, die sich dem

„Gemüse“ verschrieben haben.

eferding

Ziel der weiteren Kooperation mit der FH Wels ist

es, einen saisonal-regionalen Jahresmenüplan zu erstellen,

der langfristig und konsequent befolgt, gesundheitsfördernd

wirken soll. Durch den Verzehr

von saisonal verfügbaren und regional produziertem

Gemüse soll also sowohl die eigene Gesundheit verbessert

als auch das Klima geschont werden.

Gemüsewissen – neu entdeckt

Ziel ist es, das Wissen zum Thema Gemüse in der

Region Eferding zu sammeln, um es für die weitere

Verwendung verfügbar zu machen. Eine entsprechende

digitale Aufbereitung (gemüsewiki) soll Ergebnis

der Wissenssammlung sein.

Eine Arbeit der FH Wels für Eferding betrachtet den

aktuellen Wissensstand in Bezug auf Gemüsearten

und die in ihnen enthaltenen Nährstoffe. Wissenschaftliche

Erkenntnisse zu therapeutischem Wert

und gesundheitsfördernder Wirkung von sekundären

Inhaltsstoffen sind beschrieben.

Weiters wurden Auswirkungen von umwelttechnischen

Einflüssen auf den Gehalt an sekundären

Pflanzenstoffen von der Aussaat bis zum Verzehr

ermittelt. Es zeigt sich, dass Klima, Temperatur, Gemüseart,

Anbauart, Düngung, Erntezeitpunkt, Art

der Ernte, Konservierung, Lagerung und thermische

Behandlung Einfluss nehmen.

Start der Eferdinger Gemüseschule

Einen besonderen Ansatz zur Bewusstseinsbildung

wählen wir bei der Jugend mit der „Eferdinger Gemüseschule“.

12 Betriebe mit unterschiedlichen Schwerpunkten

bieten „Schule am Bauernhof“-Tage an. Der Regionalentwicklungsverband

als Projektträger unterstützt

die Betriebe. Im Vordergrund steht die Wissensvermittlung

über die Arbeit des Landwirtes mit

Informationen zur Gemüseregion. Die Kinder und

Jugendlichen sollen mitarbeiten, lernen, kosten, positive

Eindrücke sammeln, ausprobieren und natürlich

die Arbeit des Landwirtes und die Qualität der

Produkte schätzen lernen.

Die regionale Vielfalt, das reichhaltige saisonale

und qualitativ hochwertige Angebot, die positiven

Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden

durch die Ernährung sind die Themen, die

die „Gemüseregion“ der Bevölkerung auch in den

kommenden Jahren näher bringen möchten. Vertrauensbildung

und Wissensvermittlung für eine

gesunde und nachhaltige Zukunft.

36 lebens


WEGE

prävention

Einer der 10 Schritte für

psychische Gesundheit:

Aktiv bleiben!

Wie unlängst in den Medien

berichtet, gibt es zwar

WE.G.E. 42

immer mehr Menschen, die sich intensiv und

regelmäßig sportlich betätigen, zugleich aber

auch immer mehr, die kaum körperlich aktiv

sind. für manche ist jeder Gedanke an sportliche

Aktivität bereits ermüdend. Dabei sind

die positiven Effekte regelmäßiger, moderater

Bewegung mittlerweile nicht nur individuell

erfahren, sondern auch intensiv erforscht:

Gesundheitssport gilt als Prävention auf dem

Weg zu psychosozialer Gesundheit.

gesundheitssport kann dazu beitragen ...

• die Stimmung und damit das Wohlbefinden zu

verbessern,

• sich selbst besser kennenzulernen und damit eine

positive emotionale Beziehung zum eigenen Körper

aufzubauen,

• die Selbstsicherheit im Umgang mit den Anforderungen

des Sports, aber auch des Alltags, zu steigern

sowie

• soziale Kompetenzen und damit Sicherheit im

Umgang mit anderen einzuüben.

(nach Dr. Petra Wagner/Institut für Sportwissenschaften,

Universität Bayreuth)

Man muss nur anfangen

Erste Schritte zu mehr Aktivität können darin bestehen,

öfter einmal zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad

für die alltäglichen Wege zu benützen. Wichtig ist,

sich ein „Programm“ vorzunehmen, das ermutigt

und nicht überfordert. Wer gerne mit anderen aktiv

ist, findet ein breites Angebot in seinem Wohnumfeld

oder aber auch die Angebote von pro mente

OÖ. Im Zentralraum Linz bietet pro sport ein vielfältiges

Programm und damit sicher auch das Passende

für (Wieder-)EinsteigerInnen. •

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WEGE

prävention

WE.G.E. 42

SUPPORT

Beruflich aktiv trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung

Behinderung darf kein Handicap sein. Das hat sich der OÖZIV (oö. Zivil-Invalidenverband) zu

Herzen genommen und das Projekt SUPPORT gestartet. SUPPORT bietet individuelles Coaching

und Beratung für arbeitssuchende oder erwerbstätige Menschen mit gesundheitlichen

Beeinträchtigungen oder Behinderungen. Das Angebot wird aus Mitteln des Bundessozialamtes

finanziert und ist daher für die betreuten Personen kostenlos.

SUPPORT begleitet seine Zielgruppe bei der beruflichen

Orientierung und (Wieder-)eingliederung in

den Arbeitsmarkt und unterstützt bei Problemen am

Arbeitsplatz. Die KlientInnen erarbeiten ihre Ziele,

Strategien und Lösungsansätze selbst. Im Zentrum

des Coachings steht immer der einzelne Mensch

mit seinen individuellen Bedürfnissen. Zertifizierte

Coaches bieten Informationen sowie professionelle

Beratung und Begleitung zu unterschiedlichsten

Anliegen: der Umgang mit der eigenen Erkrankung

oder Behinderung, das Stärken der inneren Balance

und des Selbstvertrauens, das (Wieder)finden eigener

Ressourcen, die Suche nach neuem Lebenssinn,

Überforderung am Arbeitsplatz (Mobbing, Burnout

...) etc. Der ganzheitliche Begleitungsansatz geht

davon aus, dass die Lösung schwieriger Situationen

in problembelasteten Lebensbereichen neue Perspektiven

unter anderem für das Erwerbsleben eröffnet.

Im Bedarfsfall werden die KlientInnen an Behörden

oder soziale Einrichtungen weiterverwiesen. •

Herdüberwachung

Automatische Abschaltung nach Zeit und Temperatur

Geeignet für Elektroherde

Keine zusätzliche Bedienung von Geräten notwendig

OÖ Zivil-Invalidenverband

Gewerbepark Urfahr 6/1, 4040 Linz

Tel.: 0732 / 341146

office@ooe-ziv.at

www.ooe-ziv.at / www.support.oeziv.org

SUPPORT-Beratungsstellen gibt es in Oberösterreich

in Ried im Innkreis und Vöcklabruck.

Support hält den Sprechtag auf der GKK in

Grieskirchen ab.

SUPPORT ist ein österreichweites Angebot, das

2002 in allen Bundesländern gestartet wurde.

Anton Boschgasse 7, A-1210 Wien, T: +43 1 974 91 21

F: +43 1 264 02 46, E: office@helioptic.com

I: www.helioptic.com

38 lebens


WEGE

prävention

WEGE 39


WEGE

prävention

Fotocredit: Aleksandra Pawloff

Pflegende Angehörige

unterstützen & entlasten

WE.G.E. 42

Der größte Teil der Betreuung älterer oder pflegebedürftiger Personen wird von Angehörigen

geleistet. Durch die starke körperliche, emotionale und zeitliche Belastung, welche die oft

langjährige Betreuung des Partners oder anderer nahe stehender Personen mit sich bringt,

gelangen diese häufig bis an die Grenzen ihrer Kraft oder darüber hinaus. Deshalb gilt es

Angehörige zu entlasten und zu unterstützen.

Beratungsangebot

Neben konkreten pflegerischen Hilfen wie z.B.

die Inanspruchnahme mobiler Pflegedienste oder

Kurzzeitpflege, bietet die Caritas für Betreuung und

Pflege Unterstützung mit ihrem Beratungs-, Bildungs-

und Erholungsangebot an. Bei der rechtlichen

Beratung stehen vor allem Informationen über

Leistungsansprüche sowie Unterstützungsangebote

im Vordergrund. Während es bei der psychosozialen

Beratung auch darum geht, neue individuelle

Perspektiven und Sichtweisen zu finden oder auch

das familiäre Gleichgewicht wieder herzustellen.

Erholungstage, Vorträge & Kurse

Die sogenannten „Treffpunkte“ der Caritas sind geleitete

Gesprächsgruppen, bei denen sich die TeilnehmerInnen

mit Menschen in ähnlichen Lebenssi-

tuationen austauschen können. „Abstand gewinnen

heißt neue Kraft gewinnen“. Unter diesem Motto

stehen die Erholungstage für pflegende Angehörige,

bei denen man auch mal ein paar Tage „Auszeit“ vom

Pflegealltag genießen kann. Zahlreiche Vorträge und

Kurse zu pflegerelevanten und persönlichkeitsstärkenden

Themen runden das Angebot der Servicestelle

für pflegende Angehörige der Caritas ab. •

Mehr Infos und Kontakt

Caritas für Betreuung und Pflege

Servicestelle Pflegende Angehörige

Tel.: 0676 / 8776 2440

www.netzwerkpflege.at (mit Onlineberatung)

40 lebens


WEGE

service

Dynamische Entwicklung bei der

„Pflege rund

um die Uhr“

Derzeit arbeiten in OÖ 4.700 Personen vorwiegend

im 14-Tage-Rotationsprinzip in der 24-Stunden-

Pflege rund um die Uhr. 96 Prozent davon sind

weiblich. Bei den Herkunftsländern überwiegt die

Slowakei (88 Prozent), gefolgt von Rumänien mit

6 Prozent sowie Tschechien, Ungarn, Bulgarien und

Polen. Nun wurde erstmals mit einer Studie erhoben,

ob angesichts der boomenden 24-Stunden-

Betreuung ein Teil der MitarbeiterInnen auch für

eine längerfristige Beschäftigung in Österreich zu gewinnen

ist. Von 784 PersonenbetreuerInnen, die sich

vorstellen können, längerfristig im Bereich der Pflege

und Betreuung zu arbeiten, können sich 478 Personen

(61 Prozent) sehr oder eher vorstellen, dies in

Österreich zu tun. Von den insgesamt 1.172 TeilnehmerInnen

der Befragung gaben somit rund 41 Prozent

an, einer dauerhaften Ansiedelung in Österreich

und einer längerfristigen Berufsausübung im Bereich

Pflege/Betreuung (eher) positiv gegenüber zu stehen.

Hohes fachliches Ausbildungsniveau

Eines der auffälligsten Ergebnisse dieser Studie ist

das sehr hohe fachliche Ausbildungsniveau der PersonenbetreuerInnen

bzw. 24-Stunden-MitarbeiterInnen.

So gaben zum Thema „höchste abgeschlossene

Ausbildung“ über drei Viertel der befragten

Personen an, über einen Maturaabschluss zu verfügen,

11 Prozent verfügen sogar über einen Hochschulabschluss.

Dabei verfügen die PersonenbetreuerInnen

slowakischer Herkunft (im Vergleich

zu jenen der anderen Herkunftsländer) über eine

signifikant höhere Ausbildung.

Erholungstage, Vorträge & Kurse

„Nun gilt es, mit der Pilotierung einer Unterstützungsstruktur

den nächsten Schritt zu setzen, um

diese Personen auch abzuholen“, kündigt der zuständige

oberösterreichische Sozialreferent Josef

Ackerl an. Diese Unterstützungsstruktur wird sich

vor allem mit den Themen zielgruppengerechte Informationspolitik,

Qualifikation und Ausbildung

www.josef-ackerl.at

sowie leistbares Wohnen beschäftigen. „Dabei ist

aber zu berücksichtigen, dass wir nicht nur wichtige

Arbeitskräfte rekrutieren wollen, sondern ihnen die

Chance bieten, als vollwertige Mitglieder unserer

Gesellschaft akzeptiert zu werden“, so Ackerl.

Ausbildung mit Zukunft: Ein Job, der Sinn stiftet.

Eine Initiative von LH-Stv. Josef Ackerl

Pflege als Sozialberuf ist ein Beruf mit Zukunft, mit

Entwicklungsmöglichkeiten, mit Abwechslung, der

in beiden Richtungen „Sinn stiftet“ (von der/vom

BetreuerIn zu den betreuten Personen und umgekehrt).

Die Attraktivität des Pflegeberufs – vor

allem in der Altenpflege/betreuung – liegt zudem

in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, in der

Arbeitsplatzsicherheit, mit einem Arbeitsplatz vor

Ort (in der Region), was gerade in einem frauendominierten

Beruf sehr von Vorteil ist.

Die Initiative „Sinnstifter“ möchte diese interessanten

Berufe mit all ihren Facetten vorstellen und

verdeutlichen, dass viele Klischees, die rund um

die Tätigkeit in einem Sozial- und Gesundheitsberuf

vorhanden sind, nicht der Realität entsprechen.

Diese spannenden Berufsbilder sollen ins Licht der

Öffentlichkeit gestellt und neue SinnstifterInnen für

diese Aufgaben begeistert werden.

Mit dem Relaunch der Homepage

www.sinnstifter.at wurde eine zentrale

Plattform geschaffen, auf der künftig

alle Informationen rund um das

Thema Altenbetreuungs- und Pflegeberufe

abgerufen werden können. •

Amt der oö. Landesregierung, Büro

Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl

Altstadt 30, 4021 Linz

Tel.: 0732/7720-15110

lhstv.ackerl@ooe.gv.at / josef.ackerl@ooe.gv.at

WEGE 41


WEGE

prävention

WE.G.E. 42

DSA in Elisabeth Rosenmayr ist fachliche

Geschäftsführerin von EXIT-sozial.

„Erschöpfungszustände

nehmen deutlich

zu“, berichten acht

von zehn AllgemeinmedizinerInnen

bei einer

Telefonumfrage von EXIT-sozial aus ihrer

Praxis. Mit dem neuen „Gesundheitstag für

die Seele“ am 14. November ist das Wissen

zur Vermeidung sowie zur guten Behandlung

von Burnout zu finden.

Burnout

verstehen, vermeiden,

neue Lösungen finden

Gesundheitstag für die Seele

zum Thema „Burnout verstehen, vermeiden,

neue Lösungen finden“

mit Fachvorträgen, Talkrunde und Info-Markt

am Donnerstag, 14. November

2013, ab 17 Uhr, in der AK Eferding

/ Unterer Graben 5, 4070 Eferding

www.exitsozial.at

„Ich sehe Burnout als eine Erkrankung unserer

Leistungsgesellschaft, in der Menschen erleben,

dass auch ganz intensives Bemühen oft nur wenig

Anerkennung bringt; viele leiden darunter und erkranken“,

erklärt Elisabeth Rosenmayr, fachliche

Geschäftsführerin von EXIT-sozial. Wichtig ist es,

herauszufinden, was erschöpft und was verändert

werden kann, damit das nicht zu häufig passiert.

„Die Ansprüche an sich selbst überprüfen, ganz

bewusst Tempo rausnehmen und auch einmal gelassen

an der Kasse warten“, empfiehlt Rosenmayr.

Gesundheitstag für die Seele

Beim „Gesundheitstag für die Seele“ am Donnerstag,

14. November, in der AK Eferding, informiert

Fachärztin Hildegard Lindner über Entstehung und

Symptome einer Erschöpfungsdepression. Maria

Krautsieder berichtet, wie in akuten Lebenskrisen

rasch Unterstützung zu finden ist und Adelheid

Wolf, wie eine Überlastung rechtzeitig erkannt und

Stress verringert werden kann. Der Eintritt ist frei. •

42 lebens


Bildungsprogramm kostenlos bestellen unter

fgz@pga.at oder downloaden unter www.fgz.at!

frei von gesellschaftlichem Druck hin

ZUR NATÜRLICHKEIT

WEGE

bildung

WE.G.E. 42

Mit dem Schwerpunkt „Partnerschaft und Sexualität“ legt das neue Seminarprogramm des

PGA frauengesundheitszentrums Wels seinen fokus auf eigene Körperwahrnehmung und

unterstützt frauen auf dem Weg zu neuem Selbstbewusstsein.

Weiblichkeit & natürliche Sexualität

„In unseren Sexualberatungen äußern Frauen immer

öfter das Bedürfnis, sich möglichst unabhängig

von gesellschaftlichen Einflüssen, Bewertungen

und Normierungen mit ihrer Weiblichkeit und ihrer

natürlichen Sexualität auseinanderzusetzen. Mit unseren

Angeboten unterstützen und motivieren wir

Frauen und Mädchen, zu ihrer Sexualität zu stehen

und sich, wenn nötig, ausreichend abgrenzen und

schützen zu können“, erklärt Mag.a Martha Scholz,

Leiterin des PGA Frauengesundheitszentrums Wels.

nehmen Sie bei unserem aktiv-

Gewinnspiel teil und gewinnen

Sie einen E 100,- Gutschein

der PGA!

Das neue herbst/Winter-Programm

Das PGA Frauengesundheitszentrum Wels bietet unter

anderem Workshops zum Thema Enthinderung

von Sexualität, Selbstwahrnehmung und Mentales

Coaching. Frauen können sich verstärkt untereinander

und mit Expertinnen austauschen, ihre Fragen

offen ansprechen oder neue Kontakte knüpfen.

Wesentliche gesundheitsarbeit des Pga

Jährlich nehmen mehr als 1.500 Frauen und Mädchen

kostenlose Beratungen in Anspruch; 1.200

besuchen Kurse, Seminare, Workshops und Selbst-

PGA – Verein für prophylaktische

Gesundheitsarbeit

www.pga.at

www.facebook.com/fgz.at

hilfegruppen. „Mit der engagierten und professionellen

Arbeit des PGA Frauengesundheitszentrums

können wir auf die Bedürfnisse der Frauen zielgerichtet

eingehen. Dies stellt einen wesentlichen

Beitrag zur Erreichung der Welser Gesundheitsziele

dar“, betont Stadträtin Silvia Huber, Frauen- und

Gesundheitsreferentin der Stadt Wels. •

WEGE 43


WEGE

online

Melden Sie sich an und informieren

Sie sich regelmäßig und aktuell über

Gesundheits- und Sozialthemen!

www.lebensWEGE-online.at

Zweimal jährlich stellt die Printausgabe der “lebens-

WEGE” ein bedeutendes gesundheitliches und soziales

Informationsmedium der Versorgungsregion 42

für die Bezirke Wels, Wels-Land, Eferding und Grieskirchen

dar. Ergänzend dazu bringt das Internetportal

“lebensWEGE-online” tagesaktuell Informationen

und Berichte zu den verschiedensten Themen

und bietet viele weitere interessante Tools wie:

• Veranstaltungskalender

• VersorgungsMap (Verzeichnis der Gesundheitsund

Sozialeinrichtungen der Region)

• Ärztesprechstunde

• Jobbörse

• Bildungsimpulse / Innovatives Ausbildungssystem

für Pflegeberufe

... Und vieles mehr finden Sie auf

www.lebenswege-online.at!

Besuchen Sie auch auf unsere

Facebookseite ...

44 lebens


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Gewinnspiel teil und gewinnen

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von mediFiT!

WEGE

service

fIT WERDEN,

gesund bleiben!

„Es ist nie zu spät, körperlich aktiv zu werden!“

Unter diesem Motto bietet das medizinische

Trainings- und fitnesszentrum

medifIT körperliches Training in Thalheim und

Wels an. Werden Sie fi t und sorgen Sie für

Ihre Gesundheit vor.

Mit mediFiT individuell & regelmäßig trainieren

mediFIT Wels/Thalheim bietet an beiden Standorten

ein individuell abgestimmtes Trainingsprogramm

an. Die sportmedizinische Untersuchung

durch den Ärztlichen Leiter des mediFIT Dr.

Ronald Ecker ist die Basis eines guten und wirksamen

Trainings. SportwissenschafterInnen, PhysiotherapeutInnen

und staatlich geprüfte TrainerInnen

betreuen den weiteren Trainingsprozess.

„Regelmäßiges, richtig dosiertes Training hilft bei der

Vorbeugung und Nachsorge von Herz-Kreislauf-,

Lungen- und Krebserkrankungen sowie bei Rückenbeschwerden,

unterstützt die Gewichtsabnahme und

trägt zur Steigerung des Wohlbefindens bei.“

Mag. Michael Pfob, Sportwissenschafter und

Leiter des mediFIT Wels/Thalheim

Mehr Infos auf www.medifit.at oder

beim kostenlosen Probetraining.

Terminvereinbarung unter: 07242/5612720

(Thalheim) bzw. 07242/41596660 (Wels)

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Wann steigen Sie um?

WEGE 45

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aktiv WEGE

Neuerscheinung:

„Von wegen Zappelphilipp – Das Leid

meines Lebens mit unentdeckten ADHS

und anschließender Depression“

Rätselfüchse gewinnen

„Gender“ lautete die Lösung des letzten lebens-

WEGE-Rätsels. Die drei HauptgewinnerInnen

erhielten je einen 100 EURO Gutschein von

der Landesinnung der OÖ. Fußpfleger, Kosmetiker

und Masseure. Preis 4 bis 6 war jeweils ein

50 EURO Gutschein von Foto Strobl. Weiters

wurde 11-mal das Kochbuch „So schmeckt meine

Heimat“ verlost. Wir bedanken uns bei allen

TeilnehmerInnen und gratulieren den Gewinner-

Innen ganz herzlich.

Dieses Buch ist das berührende Geständnis eines

an schweren Depressionen und ADHS Erkrankten,

der 39 Jahre lang ohne Diagnose leben musste. Erst

2010 wurde seine Krankheit bestätigt. Karl Anas’

Leitfaden soll helfen, die Krankheit ADHS frühzeitig

zu erkennen und Kraft spenden,

dagegen anzukämpfen. •

Karl Anas (Autor)

140 Seiten

Euro 16,90

novum pro Verlag 2013

Erschienen am: 24.7.2013

Mehr Infos und Kontakt

Haardesign REINELDIS

Grieskirchnerstr. 42, 4600 Wels

Tel.: 07242 / 42516

www.reineldis.at

Bahnhofstraße 12, 4600 Wels

(Hauptfiliale)

Öffnungszeiten

DI - FR: 9.00 - 18.00 Uhr

SA: 8.00 - 12.00 Uhr

Unsere Türen stehen nicht nur für PatientInnen und deren

Angehörige sowie MitarbeiterInnen des Klinikums

sondern auch für alle Privatpersonen des umliegenden

Wohngebietes offen. Herzlich willkommen, wir freuen

uns auf Ihren Besuch! Bei uns sind Sie in haarigen Angelegenheiten

bestens beraten und aufgehoben.

Gut gestylt durch den Tag mit

„Haardesign Reineldis“

Anfang Juni 2013 eröffnete der neue Friseursalon im Klinikum

Wels-Grieskirchen. Reineldis Stöger ist die neue Geschäftsinhaberin

und Salonleitung. Zusatzservices sind besonders

verlockend und einladend.

Komplett renoviert, modern ausgestattet

und in besonders harmonischen

Farben gestaltet, schafft

der neue Salon eine gemütliche

Atmosphäre mit garantiertem

Wohlfühlfaktor. Ein freundliches,

dreiköpfiges Frauenteam kümmert

sich um die Haarpracht ihrer

KundInnen. Individuelle Frisurund

Farbwünsche sowie präzise

und persönliche Beratung in Sachen

Haardesign bei ortsüblichen

Preisen sind bei uns groß geschrieben.

Das Perückenservice „Gisela

Mayr“ bietet speziell für Onkologie-PatientInnen

eine vielfältige

Auswahl, einfühlsame Beratung

und individuelle Anpassung in

einem dafür extra eingerichteten

Probierbereich. •

• Stirnfransenschneiden:

jederzeit möglich & kostenlos.

• Beim 11. Besuch:

Waschen & Fönen gratis.

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Frauengesundheitszentrum

Wels/PGA-Akademie Linz

3.-5. Preis

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Rätsel lösen & gewinnen

Lösung:

Senden Sie bitte bis spätestens 28. Februar 2014 das Lösungswort an:

wazek & partner, Kennwort „lebensWEGE aktiv“, Bürgerstraße 6, 4020 Linz

oder per E-Mail an aktiv@lebenswege-online.at | Absender nicht vergessen!

1 2 3

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Die Auflösung gibt es in der nächsten Ausgabe von lebensWEGE!

WEGE 47


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