Stiepeler Bote 239 - Mai 2016

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 239 Mai 2016

Der Gipfelstürmer

Klaus Eickhoff sucht die sportliche Herausforderung

und besteigt den Großvenediger. Seite 19

Stiepeler haben Redebedarf

Bürgerinitiative „In der Hei“ gegründet. Seite 2

Erkunden, wo man hilft

Reisegruppe der Kirchengemeinde reist nach Sambia. Seite 5


STIEPEL AKTUELL

Protest gegen Unterkunft

Bürgerinitiative „In der Hei“ gegründet

Stiepeler Bürger haben eine

neue Bürgerinitiative gegründet.

Sie wenden sich

gegen die überraschende

Entscheidung der Bezirksvertretung

Süd und des

Rates der Stadt Bochum,

die für den Süden geplante

Flüchtlingsunterkunft an

der Straße „In der Hei“ zu

bauen.

Überraschend kam die Entscheidung

für den Standort für

viele Stiepeler. Hatte die Verwaltung

zunächst Standorte an

der Gräfin-Imma-Straße, am

Sonderfeld und an der Brockhauser

Straße vorgeschlagen,

wurde der neue Standort sehr

kurzfristig in der Bezirksvertretung

und zwei Tage später im

Rat beschlossen.

„Das wurde innerhalb von

zwei Tagen durchgezogen.

Die Anwohner wurden gar

nicht einbezogen, es wurden

einfach Fakten geschaffen“,

erbost sich Michael Lodwig,

Sprecher der Initiative. Über

die Mehrheitsentscheidung

von SPD und Grüne ärgern

sich er und seine Mitstreiter

– rund 100 Bürgerinnen und

Bürger beteiligen sich – in

mehrfacher Hinsicht: Denn

Ausschlussgründe gebe es

auch hier in Hülle und Fülle:

Landschafts- und Wasserschutzgebiet,

das Gebiet

liegt am Hang mit teilweise

starkem Gefälle, keine befestigten

Gehwege, schlechte

Beleuchtung, keine Kanalisation.

„Die Anlage ist viel zu

groß konzipiert.“ Viele Tiere

soll es auch geben, darunter

bedrohte Arten wie Feldhasen

und Rotmilane. „Für Kröten

werden im

Lottental

Tunnel gebaut,

hier

werden

Lebens-

Michael Lodwig (links) und Dirk Fennes blicken auf

den geplanten Standort der Flüchtlingsunterkunft

„In der Hei“.

Foto: 3satz

räume zerstört.“

Als

Gerücht

kursiert mittlerweile, dass das

Gebiet nach der Nutzung für

die Unterkunft zu teurem Bauland

erklärt werden könnte.

„Denn unser größtes Problem

ist, das niemand mit uns

sprechen will“, sagt Lodwig.

SPD und Grüne hätten sich

bis dato gar nicht geäußert,

auf ein Schreiben habe lediglich

Baurat Bradtke geantwortet

– ansonsten: von den

Mehrheitsparteien Funkstille.

Unterstützung haben sie von

Christian Haardt (CDU) und

Manfred Baldschus (FDP) erhalten.

In die rechte Ecke drängen

lässt sich Lodwig in keinem

Fall: „Wir sind nicht gegen

Flüchtlinge. Viele unserer

Mitstreiter engagieren sich in

der Flüchtlingshilfe. Wir sind

gegen den großen Standort“,

sagt er und schiebt eine Lösung

hinterher: „Drei kleine

Unterkünfte für größere Akzeptanz.

Eine an der Kemnader

Straße, eine In der Hei

und eine im Sonderfeld.“

Turnhalle im August wieder frei

Flüchtlinge ziehen aus / Neue Decke

Die Stadt Bochum hat einen

detaillierten Zeitplan

vorgestellt, wie die derzeit

von Flüchtlingen bewohnten

Sporthallen freigezogen werden

sollen. Betroffen ist auch

die Sporthalle der Gräfin-Imma-Schule

am Sportplatz von

RW Stiepel.

Ab Montag, 9. Mai, soll die

Halle freigezogen werden,

die Flüchtlinge werden dann

in Wohnungen oder in andere

Unterkünfte umziehen. Anschließend

werden die Trennwände

herausgenommen und

die Decke saniert. Auch die

Sanitäranlagen werden aufgefrischt

und der „ein oder

andere Eimer Farbe“ wird benötigt

werden.

In der Gräfin-Imma-Turnhalle

war im vergangenen Jahr

ein Teil der nachlässig verarbeiteten

Deckenkonstruktion

heruntergefallen. Da die Stadt

zu diesem Zeitpunkt dringend

Unterkünfte für Flüchtlinge

brauchte, wurde die Decke

kurzerhand komplett entfernt

und die Halle als Unterkunft

genutzt.

Der Schul- und Vereinssport

muss seitdem mit großen Einschränkungen

leben. Viele

Abteilungen von RW Stiepel

können seitdem nicht mehr

wie gewohnt üben. So hat

die Judo-Abteilung ihre Trainingsstunden

in das Gemeindehaus

an der Dorfkirche verlegt

und in Spielnachmittage

umfunktioniert.

Die Stadtverwaltung hat die

Ausschreibungen zum Neubau

der Hallen-Deckenkonstruktionen

bereits veröffentlicht,

so dass direkt nach

Freizug mit dem Ausbau begonnen

werden kann. Die Halle

wird mit energiesparenden

LED-Lampen ausgerüstet. 60

Arbeitstage hat die Stadt für

die Deckeninstallation berechnet.

Somit können Schule und

Vereine direkt nach den Sommerferien

im August wieder in

der Turnhalle Sport treiben.

Für 2017 Unterkunft geplant

Am Standort „In der Hei“

Michael Townsend, Bochums

Flüchtlingskoordinator, hat

bei der Präsentation der Freizugspläne

für die Sporthallen

aktuelle Zahlen vorgelegt.

demnach waren Mitte April

5080 Flüchtlinge in Bochum

registriert. 900 davon wohnen

in Turnhallen. „Zu Spitzenzeiten

waren es etwa 1250“,

sagte Townsend. 16 von 23

Turnhallen in Bochum werden

als temporäre Flüchtlingsunterkünfte

genutzt.

Seit Ende Februar kommen

derzeit keine neuen Flüchtlinge

nach Bochum. „Das

Thema hat sich aber nicht

erledigt“, meint Townsend,

„wir müssen dieses Mal vorbereitet

sein, wenn in den

Sommermonaten eventuell

wieder Menschen über das

Mittelmeer nach Europa kommen.“

Deshalb hat die Stadt

Szenarien entwickelt, wann

welche Flüchtlingsunterkunft

fertig gestellt werden soll. „Wir

dürfen niemals wieder in eine

Situation wie im Herbst 2015

kommen, als wir den aktuellen

Ereignissen hinterhergerannt

sind. Und wir wollen

nicht wieder auf Turnhallen

zurückgreifen müssen.

Deshalb hat die Stadtverwaltung

viele Standorte für

Flüchtlingsunterkünfte im

Stadtgebiet benannt, auf deren

Flächen unterschiedlich

große Anlagen gebaut werden

sollen. Der Zeitplan sieht

vor, dass auch in Stiepel eine

weitere Unterkunft gebaut

werden soll. Der Bezirk Süd

und der Rat der Stadt haben

sich auf die Fläche „In der

Hei“ festgelegt. Diese muss

nun auf ihre Eignung (Topografie,

Infrastruktur mit Strom,

Wasser, Kanalisation etc.)

überprüft werden. Diese Unterkunft

steht aber ganz am

Ende der Liste und soll nicht

vor Frühjahr 2017 realisiert

werden. Townsend: „Wenn wir

die Unterkunft nicht brauchen,

bauen wir nicht.“

2 | Stiepeler Bote | Mai 2016


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

EDITORIAL

an dieser Stelle zunächst einmal herzlichen Dank für die vielen

Glückwünsche anlässlich des 20-jährigen Bestehens unseres Stiepeler

Boten. Der große Zuspruch ist eine schöne Bestätigung für unsere

Arbeit und zugleich Ansporn, um Sie auch in Zukunft in Ihrem Boten

mit Nachrichten, Hintergründen und bunten Geschichten zu informieren

und zu unterhalten.

Beim Blick in unsere Mai-Ausgabe werden Sie feststellen, dass in

diesem Monat einiges auf Sie zukommt. Bereits am letzten Tag im

April wird das populäre Maifest der Stiepeler Vereine veranstaltet, bei

dem auch der Stiepeler Bote wieder präsent sein wird. Bei der Festivität

auf dem Parkplatz der Gräfin-Imma-Schule dürfen Sie gerne

Kontakt mit uns aufnehmen und mit uns über unsere Arbeit sprechen.

Gerne nehmen wir dabei auch Ihre Anregungen auf.

Foto: Volker Wiciok

Dass der 1. Mai nicht nur als Tag der Arbeit von Bedeutung ist, sondern auch signifikant als

Veranstaltungstag genutzt wird, zeigen unter anderen zwei Beispiele. So wird am 1. Mai

im Stiepeler Zisterzienserkloster die Wallfahrtssaison mit einer Mai-Andacht und einer

Festmesse eröffnet. Nicht weit entfernt davon, sozusagen kurz hinter der Stadtgrenze,

lohnt sich auf der Wasserburg Kemnade ein Besuch des 11. Ruhrpott Runs, zu dem die

Harley Davidson-Freunde aus Bochum einladen. Die Veranstaltung steht nicht nur unter

dem Thema „Chrom und PS“, sie unterstützt auch einen karitativen Zweck. Nämlich die

Aktion „benni & co“ sowie die Deutsche Duchenne-Stiftung.

Ans Herz legen möchten wir Ihnen auch eine Veranstaltung, die wir anlässlich unseres 20-jährigen

Bestehens präsentieren: Am 22. Mai dürfen Sie den „Zauber der Operette“ im Stiepeler Lutherhaus erleben. Das renommierte

Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker und Friends möchten Sie mit schwungvollen und populären Melodien mitreißen

und begeistern und ihnen einen unvergesslichen Nachmittag bereiten. Dabei wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Mai 2016 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Stiepeler Vereine stellen sich vor

6. Maifest der Stiepeler Vereine / Jubiläums-Gewinnaktion

Die Vorbereitungen

zum

sechsten Maifest der

Stiepeler Vereine laufen.

Mehr als 20 Vereine, Unternehmen

und Institutionen

wirken an dem Fest mit. In

seinem Jubiläumsjahr präsentiert

sich der Stiepeler

Bote mit einem Luftballonwettberwerb.

Tradition pflegen, die Arbeit

der Stiepeler Vereine, Initiativen

und Kindereinrichtungen

kennenlernen, alte Bekannte

und Freunde treffen – das

Maifest der Vereine gehört

fest zu den Veranstaltungen

des Stadtteils. In diesem Jahr

findet es am 29. und 30. April

statt.

Fest ins Programm gehört

nun der Dämmerschoppen

am Vorabend des Maifestes.

Am Freitagabend, 29. April,

ab 17 Uhr ist der Bierwagen

auf dem Parkplatz an der Gräfin-Imma-Schule

geöffnet.

Mit gewohnt großem Rahmenprogramm

wird der Maibaum

am 30. April aufgestellt.

Um 12 Uhr gibt es Erbsensuppe,

danach ist für Kinder und

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Stiepel werden

wieder den Maikranz emporziehen.

Foto: 3satz

Erwachsene genug Zeit, um

sich an den Ständen und Aktionen

umzusehen. So wird

von 13 bis 15 Uhr für Kinder

Ponyreiten angeboten.

Das Team des „Stiepeler Boten“

ist natürlich auch wieder

vertreten – in diesem Jahr mit

einem Luftballonwettbewerb.

Kleine und große Kinder füllen

Postkarten aus und lassen

sie an einen Ballon gebunden

in die Luft steigen. Wird die

Postkarte gefunden und nach

Bochum zurückgeschickt, hat

der Teilnehmer die Chance

auf tolle Preise. Es gewinnt

der Ballonbesitzer mit der

weitesten Rückreise nach Bochum.

Am Stand auf dem Maifest

freuen sich Redaktion und

Vertrieb außerdem auf gute

und konstruktive Gespräche

mit den Leserinnen und Lesern:

Kommen Sie zu unserem

Stand und fragen Sie uns

zu Themen wie Zeitungs- und

Verlagsarbeit!

Maifest in Stiepel –

Ihre Vereine

laden ein

Ort: Auf dem Parkplatz an

der Grundschule

Programm:

Fr, 29. April:

ab 17 00 Uhr

Dämmerschoppen

Sa, 30. April

12 00 Uhr:

Beginn, Ausgabe der

Erbsensuppe

Danach:

Begrüßung, Familien- und

Kinderfest mit Kaffee und

Kuchen

15 30 Uhr:

Vorführung Taekwondo

Sportgemeinschaft Bochum

16 45 Uhr:

Aufstellen der Vereine zum

Aufziehen des Maikranzes

17 00 Uhr:

Aufziehen des Maikranzes

ab 17 30 Uhr:

Gemütliches Zusammensein

mit DJ René

4 | Stiepeler Bote | Mai 2016


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Erkunden, wo man hilft

Reisegruppe der Stiepeler Kirchengemeinde ist in Sambia unterwegs

Seit zwölf Jahren ist Ina

Gathmann in der Sambia-Gruppe

der Evangelischen

Kirchengemeinde

Stiepel aktiv. Das Land, das

zu den ärmsten der Welt

zählt, kannte sie bisher allerdings

nicht. Doch nun

erkundet sie zwei Wochen

lang zusammen mit einigen

weiteren Gemeindegliedern

den Staat im südlichen Afrika.

„Wir haben uns gewünscht,

mal zu sehen, wofür wir uns

engagieren“, erklärte Gathmann

vor dem Abflug die Motivation

für die Reise. Denn

eine offizielle Funktion hat

die Gruppe nicht, auch wenn

sie Projekte besucht, die die

Stiepeler Gemeinde mit Hilfe

der Gossner-Mission seit Jahren

unterstützt. So ist ein Ziel

beispielsweise die Streusiedlung

Nalyanda, die etwa 80

Kilometer nördlich der Hauptstadt

Lusaka liegt. „In diesem

Bereich fördern wir fünf Vorschulen.“

Vor elf Jahren gab es zuletzt

eine Reise aus der Gemeinde

nach Sambia. Nun hat Gathmann

die Chance ergriffen

mitzureisen und hofft, dadurch

ihren Horizont erweitern

zu können. „Man ist in der

Pfarrer Ortwin Pfläging (links) verabschiedete die Stiepeler Reisegruppe

nach einem Gottesdienst im Lutherhaus. Foto: Sure/3satz

Lage, intensivere Eindrücke

zu erlangen als aus Büchern

und Filmen“, schilderte sie

im Vorfeld ihre Erwartungen.

„Und ich hoffe, dann besser

einschätzen zu können, wie

die Menschen dort leben.“

Neben dem Gebiet um Nalyanda

ist auch ein Besuch

des Projekts Kaluli Development

Foundation, das die

Gossner-Mission ebenfalls

unterstützt, geplant. Darüber

hinaus wird es verschiedene

offizielle Termine in Lusaka

geben, etwa ein Besuch der

Deutschen Botschaft, der Vertretung

der EU in Sambia sowie

ein Treffen mit der Leitung

der United Church of Zambia.

Ganz bleibt der Urlaubs-Aspekt

während der 14 Tage

aber nicht außen vor. So sieht

die Reiseroute auch einen

Aufenthalt in Livingstone, der

touristischen Hochburg Sambias,

vor, wo die Teilnehmer

in einer Lodge wohnen und

von dort aus Ausflüge unternehmen.

„Exotische Tiere erwarten

wir sicherlich auch zu sehen“,

verriet Ina Gathmann,

denn zum Beispiel steht eine

Flussfahrt auf dem Sambesi

auf dem Programm, bei der

man Flusspferde beobachten

kann. Und auch die Begegnung

mit dem einen oder

anderen Affen schloss Gathmann

vor ihrer Abreise nicht

aus, denn auch ein Abstecher

zum Mosi-oa-Tunya-Nationalpark

ist eingeplant.

Vera Demuth

Mai 2016 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Neue Info-Tafel an der Ruhr-Schleuse

Aktion von Knappen- und Heimatverein

Das Projekt

Verein sucht weiter-

Manfred Bähr, Bernd Müser, Wilhelm Hensing und Andrea Kickstein

(v.l.) vor der neuen Info-Tafel an der Schleuse. Foto: 3satz

Eine neue Tafel informiert

Spaziergänger und Freizeit-Sportler

nahe des stillgelegten

Wasserkraftwerkes

über die Blankensteiner

Schleuse. Der Knappenverein

Schlägel und Eisen Stiepel/Dorf

und der Stiepeler

Verein für Heimatforschung

haben das Schild aufgestellt.

Unterstützung bekamen sie

zum einen von der Stadt Bochum,

die die Holzpfosten im

Erdreich befestigte, sowie der

Sparkasse Bochum, die die

Realisierung finanziell förderte.

Die Tafel erinnert an die

Blankensteiner Schleuse, mit

der die Ruhrschifffahrt mehrere

Meter Höhenunterschied

überwinden konnte. So musste

für jedes Schiff im Jahr

1835 für eine Schleusung 21

und zwei Drittel Silbergroschen

bezahlt werden. Überliefert

ist aus dem Jahr 1866

die Zahl von 327 beladenen

Schiffen, die die Schleuse

nutzten. Im 19. Jahrhundert

war die Ruhr eine wichtige

Verkehrsstraße für den Kohlebergbau

im Ruhrtal.

Knappen- und Heimatverein

planen es nun, eine weitere

Info-Tafel in Nähe zur Blankensteiner

Schleuse aufzustellen.

Damit soll auf das

alte Schleusenwärter-Häuschen

hingewiesen werden.

Das Gebäude diente lange

Jahre dem Schleusenwärter

als Unterkunft. Mit der

Tafel soll an ein Ereignis

aus dem Jahr 1808 erinnert

werden. Damals überflutete

ein Hochwasser das Ruhrtal.

Der Fährmann Heinrich

Kosthaus, der Menschen und

Güter an der heutigen Koster

Brücke über die Ruhr fuhr,

rettete die Schleusenwärter-Familie

Ricks vom Dach

des Schleusenwärterhauses.

Zuletzt wurde das Haus von

den Stadtwerken als Schulungsraum

genutzt. Nach

Stilllegung des Wasserkraftwerkes

wird nun über einen

Verkauf nachgedacht.

Die Bezirksregierung Düsseldorf

hat die Schleuse in

den vergangenen Monaten

renovieren lassen. So kann

die Schleuse bald auch wieder

von Freizeitsportlern mit

Kanus oder Paddelbooten

genutzt werden. Eine Tragepassage

wird dann nicht mehr

nötig sein. Vielmehr wird die

Schleuse vollelektronisch per

Knopfdruck gesteuert. Eine

große Info-Tafel zeigt die aktuelle

„Verkehrslage“ an. Unterhalb

der Schleuse wurde

zudem ein neuer Bootssteg

gebaut.

Ein Vereinslokal hat der Verein

„Ruhrfähre Stiepel-Blankenstein“

nun mit dem

Restaurant „Seitenblick“

an der Gräfin-Imma-Straße

gefunden. Hier finden die

regelmäßigen Treffen des

Vorstands statt, der soeben

beschlossen hat, dass die

Suche nach Unterstützern

für das Projekt, die Ruhrfähre

zwischen Stiepel und

Blankenstein wieder zu beleben,

im Mai richtig anlaufen

soll.

Bisher stockte die geplante

Suche nach Sponsoren

für die Machbarkeitsstudie

ein wenig, da andere Dinge

in den Vordergrund rückten,

erklärt Klaus Thormählen,

neben Horst Schott und

Pfarrer Jürgen Stasing eines

der drei Vorstandsmitglieder.

Beispielsweise habe Stasing

zurzeit wegen des Weggangs

von Pfarrer Ortwin Pfläging

ein erhöhtes Arbeitsaufkommen.

Im Mai will der Verein jedoch

die begonnene Arbeit fortführen

und zum Beispiel die Bezirksvertretung

Süd um einen

Zuschuss bitten. „Es gibt die

Möglichkeit, einen Antrag auf

Zuwendungen für Aktivitäten

im Stadtteil zu stellen“, so

6 | Stiepeler Bote | Mai 2016


Ruhrfähre soll ab Mai Fahrt aufnehmen

hin Sponsoren für die Machbarkeitsstudie

STIEPEL AKTUELL

In den 1950er Jahren pendelte eine Ruhrfähre vom Anleger des KC Wiking (hier eine Trainingsgruppe)

und dem Blankensteiner Ufer.

Foto: Archiv KC Wiking

Thormählen. Auch an Stiftungen,

wie die der Sparkasse

oder die des Landes Nordrhein-Westfalen,

will der Verein

herantreten.

Bisher hat man das Projekt

bereits Bochum Marketing

vorgestellt und eine Beschreibung

abgeliefert. „Es wurde

positiv aufgenommen“, sagt

Thormählen. Da man aber

seitdem nichts gehört habe,

„müssten wir nachhaken“.

Der Heimatverein Blankenstein

sitzt bereits mit im Boot.

Dessen Vorsitzender, Manfred

Overath, ist Vereinsmitglied.

„Der Heimatverein Stiepel

ist dagegen ein Feld, das

wir noch beackern müssen“,

erklärt Thormählen. Bisher sei

dort das Echo auf die Idee,

die Ruhrfähre zu reaktivieren,

geteilt gewesen.

6.000 Euro werden für die

Machbarkeitsstudie benötigt.

Bis Ende des Jahres 2015

waren 1.600 Euro zusammengekommen.

„Jetzt ist

es ein bisschen mehr, aber

wir können keine großen

Sprünge damit machen“,

verdeutlicht Thormählen die

Notwendigkeit, weitere Sponsoren

zu finden. „Und wenn

ein Grund dagegen spricht,

mit dem Geld die Machbarkeitsstudie

zu unterstützen,

werden wir es bunkern und

später für die reelle Umsetzung

des Projekts nutzen.“

Denn mit der Studie ist es

nicht getan. Soll die Fähre

bald wieder zwischen Stiepel

und Blankenstein hin- und

her fahren, kommen weitere

Kosten auf die Initiatoren zu.

So müsste der Anleger auf

Bochumer Seite im Bereich

von Diergardt umgebaut und

mit einer Stromzufuhr versehen

werden. „Und in Hattingen

gibt es noch nichts“,

betont Thormählen, dass dort

ein ganz neuer Zugang geschaffen

werden müsste. Angedacht

ist, im Bereich des

Rudervereins Blankenstein

an die Straße Zu den Sieben

Hämmern anzuknüpfen.

Vera Demuth

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 7


STIEPEL AKTUELL

Seinen letzten Gottesdienst im Lutherhaus feierte Pfarrer Ortwin Pfläging Ende April. Dort konfirmierte er junge Gemeindemitglieder.

Die Fotos zeigen den Gottesdienst Mitte April, in dem Pfläging Gemeindemitglieder vor ihrer Sambiareise (s. S. 5) segnete. Im Mai tritt

er seine neue Pfarrstelle in Sprockhövel Herzkamp an. Der Verabschiedungsgottesdienst im Lutherhaus findet am 5. Juni statt. Fotos: 3satz

Neues Programm der „Echoes of Swing“

Chris Hopkins tritt mit seinem Ensemble bei den Kemnade Jazz Nights auf

Im Rahmen der zur Tradition

gewordenen „Kemnade Jazz

Nights“ präsentiert der gebürtige

Amerikaner und Wahl-Bochumer

Chris Hopkins am 25.

und 26. Mai (20 Uhr) auf der

Wasserburg Kemnade sein

Stamm-Ensemble „Echoes of

Swing“ mit neuem Programm.

Das seit fast 20 Jahren in

unveränderter Besetzung

spielende Quartett wurde unlängst

von der renommierten

Plattenfirma ACT Music unter

Vertrag genommen und stellt

erstmalig live an der Ruhr

sein mit Spannung erwartetes

neues Album „Dancing“ vor.

Das Ensemble, das nicht nur

mit Auszeichnungen wie dem

‚Preis der Deutschen Schallplattenkritik‘

oder dem französischen

‚Prix de l‘Académie

du Jazz, Paris‘ international

für Furore gesorgt hat, bietet

weit mehr als nur ein rundum

kompetentes Echo der

klassischen Jazz-Ära. Zum

einen, weil das kreative Quartett

neben erfrischenden Eigenkompositionen

weder vor

Klassikbearbeitungen noch

vor lateinamerikanischen

Grooves Halt macht. Zum anderen,

weil die raffinierten Arrangements

jeglichen Staub

von der Tradition pusten.

Eine frühzeitige Kartenreservierung

für das stets

ausverkaufte Event auf der

Wasserburg Kemnade ist

empfehlenswert. Tickets (ab

€ 25,00 / erm. € 15,00 zzgl.

VVK-Gebühren) gibt es ab sofort

bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

AdTicket-Hotline:

01806-050400 (€ 0,20/

Festnetz-Anruf).

8 | Stiepeler Bote | Mai 2016


FREIZEIT UND KULTUR

Benzingespräche, Chrom und viele PS

11. Ruhrpott Run am 1. Mai auf Haus Kemnade / Für Aktion benni & co

Gleich mit der Jahresauftakt-Veranstaltung

Gutes

tun – das gelingt den Mitgliedern

des Harley Davidson

Ruhrpott-Chapters mit

ihrer inzwischen elften Austragung

des sogenannten

Ruhrpott-Runs. Von 11 bis

16 Uhr findet am Sonntag,

1. Mai, auf der Wasserburg

Haus Kemnade die spektakuläre

Harley-Show mit

einem bunten Rahmenprogramm

statt. Der Besuch

der Veranstaltung ist kostenfrei,

der Erlös ist für die

Aktion benni & co bestimmt,

die sich für Menschen einsetzt,

die an Muskeldystrophie

Duchenne leiden.

„Zum Ruhrpott Run ist jeder

Motorradfahrer gerne gesehen.

Man muss also nicht

zwingend mit einer Harley

vorfahren“, erklärt Gerhard

Fritsche, Direktor des in

Bochum ansässigen Ruhrpott-Chapters.

Zusammen

mit seinen Mitgliedern sowie

dem Wasserburg-Gastronomen

Heinz Bruns organisiert

Fritsche ein Happening für die

ganze Familie, zu dem nach

den Erfahrungen der vergangenen

Jahre bis zu 2000 Gäste

und rund 500 Motorräder

erwartet werden.

Während sich die Motorradfahrer

an diesem Tag vorzugsweise

zu sogenannten

Benzingesprächen treffen,

Freuen sich auf den Ruhrpott Run: (v.l.) Detlef Böhmer, Heinz

Bruns, Claudia Geyer und Gerhard Fritsche. Foto: 3satz/Sure

lassen sich die übrigen Gäste

vom Rahmenprogramm

unterhalten und mit Kaffee,

selbst gebackenem Kuchen

sowie Grillspezialitäten verwöhnen.

Live-Musik gibt es

von den QuickBEATS, die

Golden-Flames-Cheerleader

treten auf und der lokale Harley-Händler

Motomaxx stellt

spektakuläre Maschinen aus.

Aus allen Regionen des Landes

und von vielen befreundeten

Chaptern werden Besucher

erwartet. „Alles, was im

Umkreis von 200 Kilometern

liegt, macht sich an diesem

Tag auf den Weg zu uns“, sagt

Chapter-Gründungsmitglied

Detlef Böhmer.

Übrigens: Um das Wetter

machen sich die Veranstalter

überhaupt keine Sorgen. „Bis

jetzt haben wir beim Ruhrpott

Run immer prima Bedingungen

gehabt“, bestätigt Böhmer

und fügt hinzu: „In unseren

Kreisen munkelt man,

dass der Liebe Gott auch ein

Harley-Fahrer ist.“ Uli Kienel

www.ruhrpottchapter.com

_____________________

Info: In Deutschland leben

nach vorsichtigen Schätzungen

etwa 2.000 Kinder und

junge Erwachsene mit Duchenne

Muskeldystrophie.

Die Lebenserwartung hat sich

in den vergangenen Jahrzehnten

deutlich verbessert,

ist aber nach wie vor eingeschränkt.

Im deutschsprachigen

Raum ist auch die

Bezeichnung erblicher Muskelschwund

gebräuchlich.

www.aktionbenniundco.de

Mai 2016 | Stiepeler Bote |

9


STIEPEL AKTUELL

Trauer um Wilhelm Quillmann

Vorsitzender der Quillmann-Stiftung starb im Alter von 93 Jahren

Der Vorstand der „Quillmann-Stiftung

Stiepeler

Dorfkirche“ trauert um den

Stiftungsgründer und Vorstandsvorsitzenden

Wilhelm

Quillmann. Der Verein

erinnert an ihn mit einem Zitat

von Jean-Jacques Rousseau

und einem Nachruf:

„Nicht der Mensch hat am

meisten gelebt, welcher die

meisten Jahre zählt, sondern

der, welcher sein Leben am

meisten empfunden hat.“

Mit tiefer Trauer erfüllt uns die

Nachricht vom Tod unseres

Vorstandsvorsitzenden Herrn

Wilhelm Quillmann.

Er verstarb am 29. März 2016

im Alter von 93 Jahren.

Herr Wilhelm Quillmann

war Vorsitzender der ‚Quillmann-Stiftung

Stiepeler Dorfkirche’.

Es war ein Wunsch

Wilhelm Quillmann. Foto: privat

des kinderlosen, christlichen

Ehepaares, diese Stiftung zu

gründen. Nach dem Tod seiner

Ehefrau Reinhild im Jahre

2002 begann Herr Quillmann

mit der Umsetzung, bis endlich

im Jahre 2004 nach Überwindung

aller bürokratischer

Hürden die Stiftung mit einem

Stiftungskapital von 200.000

Euro ihre Arbeit aufnehmen

konnte. Durch seinen unermüdlichen

Einsatz für die

Stiftung konnte das Kapital

erheblich gesteigert werden.

Sinn und Zweck seiner Stiftung

ist die Erhaltung und

Förderung der Stiepeler Dorfkirche,

des gemeindllichen

Lebens und der Kirchenmusik,

die durch die Erträge der

Stiftung seit mehr als zehn

Jahren bis heute gefördert

wird.

Herr Wilhelm Quillmann war

eine besondere Persönlichkeit

und ein lebensbejahender, liebenswerter

Mensch, der stets

hilfsbereit und aufgeschlossen

war. Sein Engagement

war vorbildhaft, wie wir immer

wieder bei der gemeinsamen

Arbeit feststellen konnten.

Wir werden ihn in dankbarer

Erinnerung behalten.

Unser tief empfundenes Mitgefühl

gilt seiner Frau Ruth

und seinen Angehörigen.

Der Vorstand der „Quillmann-Stiftung

Stiepeler Dorfkirche“

10 | Stiepeler Bote | Mai 2016


FREIZEIT UND KULTUR

Proben laufen für den „Operetten-Zauber“

Mercator-Ensemble & Friends am 22. Mai im Lutherhaus

Auf ein heiteres, humor- und schwungvolles Programm dürfen sich die Operetten-Fans

am 22. Mai im Lutherhaus freuen. Foto: MDH Musik Management

Den „Zauber der Operette“

erlebt Stiepel am Sonntag,

22. Mai, im Lutherhaus,

wenn das Mercator-Ensemble

& Friends die Zuhörer

mit populären Melodien begeistern

wird. Die Veranstaltung,

die um 17 Uhr beginnt,

wird anlässlich seines

20-jährigen Bestehens vom

Stiepeler Boten präsentiert.

Wer sich von der Operette

verzaubern lassen möchte,

sollte den angebotenen Kartenvorverkauf

nutzen. „Das Interesse

und die Nachfrage ist

beachtlich“, bestätigt Deborah

Helle vom MDH Musik-Management,

„und mehr als 250

Gäste können wir im Lutherhaus

nicht unterbringen.“ Wer

sich den Musikgenuss gönnen

möchte, sollte deshalb den

Vorverkauf nutzen und sich

nicht darauf verlassen, noch

an der Tageskasse Eintrittskarten

erwerben zu können.

Unterdessen haben die Mitglieder

des Mercator-Ensembles

und die beteiligten Solisten

die Probenarbeiten für

die Stiepeler Veranstaltung

aufgenommen. Geprobt wird

u.a. in Duisburg, der Heimat

des Mercator-Ensembles.

Das Mercator-Ensemble der

Duisburger Philharmoniker

wurde für dieses Programm

mit einem Pianisten und einem

Klarinettisten erweitert.

Außerdem bilden zwei wunderbare

Gesangs-Solisten,

Heidi Elisabeth Meier (Sopran)

von der Deutschen Oper

am Rhein und der Münchner

Tenor Florian Richter, den

musikalischen Rahmen für

diesen besonderen Nachmittag.

Regie führt Markus Richter,

der auch die Moderation

der Veranstaltung übernimmt.

Dem Alltag entfliehen, den

Stress beiseite schieben,

sich emotional mitreißen und

begeistern lassen – Alles ist

möglich mit dem heiteren, humor-

und schwungvollen Programm,

das vom Mercator-Ensemble

und seinen Freunden

zusammengestellt wird zu

einer Reise durch die schönsten

Melodien, Arien und Duette

der Operette. Nicht fehlen

dürfen

dabei so populäre

Melodien,

wie „Lippen

schweigen“,

„Dein ist mein

ganzes Herz“

oder „Schenkt

man sich Rosen

in Tirol“ aus

der Operette

„Der Vogelhändler“.

Eintrittskarten

zum Preis von 18

Euro (Abendkasse 20 Euro)

gibt es im Vorverkauf bei „La

Fleur Blütenzauber pur“ an

der Kemnader Str. 335 sowie

bei der „Fußpflege Katrin

Brand“ an der Kemnader

Straße 252. Karten können

auch telefonisch bestellt werden

unter der Rufnummer

0176-62778228.

Im Rahmen unserer Vorberichterstattung

zum Musik-Event

„Zauber der Operette“

haben wir unter unseren

Lesern 3x2 Eintrittskarten verlost.

Die Gewinner sind: Manuela

Pieper, Hans Wilhelm

Vetter und Ulrike Kamp. Sie

werden von uns benachrichtigt,

die Karten liegen am Veranstaltungstag

an der Kasse

bereit.

Uli Kienel

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 11


STIEPEL HISTORISCH

Interessantes aus Stiepels jüngerer Geschichte

Serie Straßengeschichten: Kosterstraße und Kosterbrücke (Teil 1)

Zwei Dinge sind untrennbar

mit der Kosterstraße

und der gleichnamigen

Brücke verbunden: Der

Bau der Straßenbahnlinie

von Weitmar über Stiepel

nach Welper gehört zur Geschichte

der Kosterstraße,

wohin gegen die in Hattingen

liegende Henrichshütte

ursächlich für den Bau

einer Brücke über die Ruhr

war.

Betrachten wir zunächst die

Kosterstraße. Ihr erster, im

Jahr 1909 vergebener Straßenname

war Finkenstraße,

benannt nach dem Finkensiepen,

durch den sie führt.

Allerdings hatte die Straße,

besser gesagt: der Feldweg,

zu dieser Zeit noch nicht

den Verlauf, den wir heute

kennen. Die Siedlung, deren

nördlich der Straße liegenden

Häuser für den aktuellen Straßenausbau

weichen mussten,

war noch nicht errichtet, es

gab nur vereinzelt liegende

Häuser. Diese Häuser waren

durch einen jeweils in Privatbesitz

befindlichen, seinerzeit

sogenannten Interessentenweg

miteinander verbunden.

Erste Überlegungen für die

Verlängerung der Straßenbahnlinie

von Bochum bzw.

Die Kosterstraße mit den 1922 errichteten, zunächst gemeindeeigenen

Wohnhäusern und der einspurig geführten Straßenbahn.

Foto: Archiv W. Dickten

Weitmar über Stiepel nach

Welper lassen sich im Jahr

1911 nachweisen. Zu jener

Zeit war die Stiepeler Gemeindevertretung

noch der Überzeugung,

dass die damalige

Brückstraße, heute Am Varenholt

„... für den allgemeinen

Verkehr allen Anforderungen

genügt.“ Auch wenn man sich

das heute nicht mehr vorstellen

kann, der Varenholt war

eine Art Hauptverbindungsstraße

und hieß zu jener Zeit

nicht umsonst Brückstraße,

denn es war die Straße, die

zur (Koster-)Brücke führte. Im

September 1913 entschloss

sich die Stiepeler Gemeindevertretung

dann aber im

Zusammenhang mit der geplanten

Straßenbahn „... einstimmig

für einen Ausbau der

Finkenstraße. ... Von der Führung

... über die Brückstraße

Typisch für die vereinzelte

Bebauung im Finkensiepen:

Das unter Denkmalschutz stehende

Haus Kosterstraße 92.

Foto: Stadt Bochum, Geodatenportal

wird ... Abstand genommen,

weil die Finkenstraße wesentlich

günstigere Steigungsverhältnisse

aufweist.“

Nachdem die Planungen rund

drei Jahre reiften, fasste die

Gemeindevertretung im Juli

1914 den Beschluss zum

Neubau von Straße und Straßenbahn.

Die Finken-/Kosterstraße

war eine sprichwörtlich

auf der grünen Wiese neu

geplante Straße. Mit den Erdarbeiten

wurde Anfang 1914

begonnen, doch der Ausbruch

des 1. Weltkriegs brachte das

Projekt zum Erliegen. Bereits

wenige Tage nach der Generalmobilmachung

wurde

durch die Stiepeler Gemeindevertretung

beschlossen,

„… die Wegebauarbeiten in

der Gemeinde vorläufig einzuschränken.“

Im März 1915

wurde speziell zur heutigen

Kosterstraße festgehalten:

„Der durch den Krieg unterbrochene

Ausbau der Finkenstraße

wird besprochen.

Die Gemeindevertretung ist

der Ansicht, daß es zweckmäßig

sei, mit der Wiederaufnahme

der Arbeiten bis zum

Kriegsende zu warten.“ Der

Ausbau der Straße wurde erst

1922 fortgesetzt.

Die von Bochum über die

12 | Stiepeler Bote | Mai 2016


STIEPEL HISTORISCH

Die ehemalige Wirtschaft „Stiepeler Hof“ am Übergang der Kosterstraße

auf die Brücke, 1970er Jahre. Foto: Wilhelm Hensing

Markstraße kommende Straßenbahnlinie

endete bis 1926

an der Zeche Karl Friedrich,

d.h. an der heutigen Kreuzung

Kemnader-/Mark-/

Heinrich-König-Straße. Die

Verlängerung der Linie 5 /

15 über die Kemnader- und

Kosterstraße auf der Strecke

Zeche Karl-Friedrich – Stiepel

Gemeindehaus – Henrichshütte

– Hattingen mit einem

Abzweig Stiepel Gemeindehaus

– Haus Frische wurde

im Dezember 1926 eröffnet

und sollte für die Stiepeler

fast vier Jahrzehnte die Verbindung

nach Bochum und

Hattingen sein. Einen ersten

Rückschlag erfuhr die Linie

1960, als die Kosterbrücke für

die schweren Triebwagen der

Straßenbahn gesperrt und

der Verkehr nach Hattingen

durch einen kleinen Bus fortgeführt

wurde. Im November

1963 wurde die Linie 5 / 15

komplett eingestellt.

Um nach dem 1. Weltkrieg

der aufkommenden Wohnungsnot

zu begegnen, errichtete

die Gemeinde Stiepel

auf einem gemeindeeigenen

Grundstück an der Finken-/

Kosterstraße in den Jahren

1922 bis 1924 die bereits

erwähnte Siedlung. Weitere

markante Gebäude sind die

ehemalige Ziegendeckstation

(heute das Vereinsheim

des Bürgerschützenvereins)

und die ehemalige Wirtschaft

Stiepeler Hof“ von Gustav

Hofstiepel, die 1980 dem

Neubau der Kosterbrücke

weichen musste. Im Zuge der

Eingemeindung von Stiepel

nach Bochum im Jahr 1929

wurde die Finkenstraße in

Kosterstraße umbenannt.

Namensgeber war das Haus

„An der Kost“ am Ende der

Straße bzw. der Brücke am

Welperaner Ruhrufer und die

nach diesem Familiennamen

benannte Fähre und Kohlenniederlage

an der Ruhr. (Wird

fortgesetzt)

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 13


AUS DEN VEREINEN

Beiner im Amt bestätigt

„Glückauf“ Sundern wählte Vorstand

Der Musikverein Gut Klang 1921 hat eine alte Fotografie

vom Stiepeler Blasorchester Gustav Stock gefunden. Einige der

abgebildeten Musiker sind den Vereinsmitgliedern bekannt. Wer

Orchestermitglieder erkennt, wendet sich bitte an Lothar Nowak

vom Musikverein Gut Klang 1921 unter Tel. 46 05 76. Foto: privat

Pfingstblume-Café geöffnet

Seit vergangenem Wochenende hat wieder das beliebte

Pfingstblume-Café geöffnet. Immer sonntags von 15 bis 17

Uhr öffnet der Stiepeler Verein für Heimatforschung sein Vereinshaus

an der Brockhauser Straße. Es gibt selbstgebackene

Kuchen und Torten sowie Kaffee und andere Getränke zu fairen

Preisen. Das Pfingstblume-Café hat das Sommerhalbjahr geöffnet

und schließt traditionell mit dem Tag des offenen Denkmals

im September.

Die Jahreshauptversammlung

des Männergesangvereins

„Glückauf“ Sundern bewertete

das Vereinsleben des Jahres

2015 und gab die Richtung

für das Jahr 2016 vor.

Ein Schwerpunkt war die Ehrung

von jahrzehntelang treuen

Mitgliedern des Vereins,

so für 60 Jahre Mitgliedschaft

Rolf Neuß und für 25 Jahre

Hartmut Beiner. Ein weiterer

Tagesordnungspunkt war die

Der Schützenverein Diana

1907 Sundern lädt zu seinem

traditionellen Frühlingsfest

am 30. April in das Vereinslokal

Borgböhmer´s Waldesruh,

Papenloh 8, in Sundern,

ein. Ab 19.30 Uhr (Einlass

ab 18.30 Uhr) begrüßt der

Vorstand seine Schützen, deren

Gäste und Freunde des

Vereins und des Schützenbrauchtums.

Für Unterhaltung

ist bestens gesorgt. In einer

im zweijährigen Rhythmus

stattfindende Wahl des Vorstandes.

Durch Wiederwahl

wurden bestätigt Hartmut

Beiner (1.Vorsitzender), Rolf

Neuß (2.Vorsitzender), Manfred

Exner (Schriftführer),

Wolfgang Ueckmann (1.Kassierer),

Gerd Maehren (2.Kassierer),

Johannes Neuhaus

und Horst Markus (Notenwarte).

Chorleiter bleibt weiterhin

Wolfgang Ballhausen.

Musik aus Film und Musical

Diana Sundern feiert Frühlingsfest

Film-Musical-Show erleben

die Gäste die größten Hits der

Filmgeschichte (Titanic, Casablanca,

Blauer Engel, The

Rocky Horror Picture Show,

Singin‘ in the Rain, Marilyn

Monroe, Doris Day, James

Bond und viele mehr). Es findet

auch wieder eine Tombola

statt. Auf die Gewinner warten

schöne Preise. An diesem

Abend darf auch „in den Mai

getanzt“ werden.

Öffentliche Führungen

Jeweils am 1. Sonntag im Monat bietet die katholische Kirchengemeinde

St. Franziskus Weitmar um 11 Uhr öffentliche

Führungen durch die Heimkehrer-Dankes-Kirche, Karl-Friedrich-Straße

109, an. Die nächste öffentliche Kirchen- und Krypta-Führung

im Mai 2016 findet am Sonntag, 1. Mai, statt. Weitere

öffentliche Kirchen- und Krypta-Führungen werden am 5.

Juni, 3. Juli, 7. August, 4. September, 2. Oktober, 6. Novermber

sowie am 4. Dezember angeboten.

14 | Stiepeler Bote | Mai 2016


Im Autohaus Wicke wird der Neuwagern-Showroom komplett umgebaut.

Foto: privat

Wicke investiert in die Zunkunft

Neuer Showroom für die Neuwagen

Nachdem im Jahr 2014 zwei

Millionen Euro in den Gebrauchtwagen-Park

investiert

wurden, wird jetzt der

Neuwagen-Showroom des

Autohauses Wicke an der

Hattinger Straße für über

600.000 Euro in den verschiedenen

Ebenen neu gestaltet.

Neue Decken, neue Fliesen,

die neue Kunden-Wartezone

und das neue LED-Beleuchtungskonzept

sorgen für ein

frisches und freundliches

Kaufambiente. Gleichzeitig

werden neue klimatisierte

Verkäuferbüros und Besprechungsräume

im neuzeitlichen

Stil in den Showroom

integriert. Die Erweiterung ist

dem stetigen Wachstum des

Unternehmens geschuldet.

Zur Zeit werden an der Hattinger

Straße jährlich über

900 Neuwagen der Marke

Volkswagen verkauft. Aus

diesem Grund wird weiteres

Neuwagen-Verkaufspersonal

sowie Verwaltungspersonal

eingestellt. Das Autohaus Wicke

gehört mit seinen 94 Mitarbeitern

zu den 50 größten

Volkswagen-Einzelhändlern

in Deutschland und zeigt sich

glücklich über seinen Standort

im Bochumer Süden.

Das Ende der Baumaßnahme

und die Einweihung der neuen

Bereiche soll mit einem

großen Fest Mitte/Ende Juni

gefeiert werden.

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 15


100% VFL BOCHUM

Kreuzbandriss trübt die guten Nachrichten

Kapitän Fabian schwer verletzt / Lizenz ist da / Pavlidis wird Profi

In guten und weniger guten

Nachrichten ließ sich in den

vergangenen Tagen das aktuelle

Geschehen beim VfL

Bochum beschreiben. Besonders

schlimm traf es dabei

den Mannschaftskapitän

Patrick Fabian, der sich im

Auswärtsspiel beim FC St.

Pauli einen Kreuzbandriss

im linken Knie zuzog und

mindestens ein halbes Jahr

pausieren muss.

Nach drei Kreuzbandrissen im

rechten Knie ist es für Fabian

mittlerweile die vierte schwere

Verletzung in seiner Karriere.

Der 28-Jährige machte in einem

ersten Statement auf

der VfL-Homepage nach der

deprimierenden Diagnose

deutlich, dass er – wie schon

dreimal zuvor – an seinem

Comeback arbeiten wird und

wieder für den VfL spielen will:

„Es ist für mich brutal enttäuschend

und traurig. Ich habe

in meiner Karriere gelernt,

dass es Dinge gibt, die man

nicht beeinflussen kann. Was

ich jedoch beeinflussen kann

ist, in der Reha gewissenhaft

zu arbeiten. Dann werde ich

auch sicher wieder auf den

Platz zurückkehren.“ Über

Twitter teilte Fabian anschließend

seinen Fans mit: „Akzeptiere

was du nicht ändern

kannst! Aber die Zukunft kann

ich beeinflussen - seid Euch

sicher, ich komme wieder!“

Weitaus erfreulicher war die

Nachricht, die der VfL Bochum

aus Frankfurt erhielt.

Die Deutsche Fußball Liga

(DFL) hat im Lizenzierungsverfahren

der Bundesliga und

2. Bundesliga für die Saison

2016/17 entschieden, dass

der VfL Bochum die Lizenz

für die kommende Spielzeit

erhält. Wie schon im Vorjahr

knüpfte die DFL keine Bedingungen

an die Lizenzerteilung.

Der VfL ist jedoch weiter

dazu angehalten, sein Eigenkapital

im Jahresvergleich zu

verbessern. „Wir freuen uns,

VfL-Kapitän Patrick Fabian zog sich einen Kreuzbandriss zu und

wird mehrere Monate ausfallen.

Foto: Jensen

dass die DFL dem VfL auch

in diesem Jahr wirtschaftliche

Solidität und gesunde

Planung bescheinigt“, sagt

Wilken Engelbracht, kaufmännischer

Vorstand des VfL

Bochum.

Und Engelbracht wird mit hoher

Wahrscheinlichkeit bis zu

1,5 Millionen Euro zusätzlich

zur Verfügung haben, die bis

jetzt noch in keinem Etatansatz

auftauchen. Die Summe

ergibt sich aus vertraglich

vereinbarten Beteiligungen

am Transfer des ehemaligen

VfL-Nachwuchsspielers Ilkay

Gündogan. Da der BVB-Profi

nun vor einem Wechsel zu

Manchester City in die Premier

League steht, fließt damit

auch zusätzliches Geld

auf das VfL-Konto. Nicht nur

Cheftrainer Gertjan Verbeek

hat die Hoffnung, dass ein

Großteil dieser Bonuszahlung

in die Verstärkung des Kaders

für die neue Saison investiert

werden kann.

Unterdessen hat der VfL Bochum

ein weiteres Top-Talent

langfristig gebunden. Evangelos

Pavlidis, griechischer

U19-Nationalspieler und seit

vergangenem Jahr Akteur

des VfL-Talentwerks, hat seinen

ersten Profivertrag unterschrieben,

der bis zum 30.

Juni 2019 läuft. „Wir haben

seine Entwicklungsschritte

hier beim VfL aufmerksam

verfolgt und sind der festen

Ansicht, dass er das Potenzial

hat, um den Sprung in den

Profikader zu packen“, sagt

VfL-Sportvorstand Christian

Hochstätter.

„Für mich geht mit meinem

ersten Profivertrag ein Traum

in Erfüllung“, freut sich Evangelos

Pavlidis. „Ich werde hart

dafür arbeiten, um bei den

Profis eine Chance zu bekommen.

Schließlich will ich mein

erstes Profispiel im VfL-Trikot

machen.“

Evangelos Pavlidis ist nach

Gökhan Gül, Cagatay Kader

und Görkem Saglam bereits

der vierte Spieler aus dem

VfL-Talentwerk, der zur kommenden

Saison einen Profivertrag

unterzeichnet hat.

Womit der VfL nachdrücklich

seine Philosophie unterstreicht,

gut ausgebildete

Nachwuchsfußballer kontinuierlich

aus seinem Talentwerk

an den Profikader heranzuführen.

Uli Kienel

16 | Stiepeler Bote | Mai 2016


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Wallfahrtssaison wird am 1. Mai eröffnet

Veranstaltungsübersicht / Klosterfest und 2. Bergmanns-Gottesdienst

Bochum-Stiepel ist ein

überschaubarer Wallfahrtsort,

zu dem jährlich etwa

40.000 Pilger wallfahren.

Den Pilgern steht die Wallfahrtskirche

zur Verfügung,

der Kreuzweg (im Kirchenwäldchen),

der Glaubensweg

Mariens (hinter der Kirche)

sowie die Pilgerhalle

(nach Voranmeldung). Das

Motto des Wallfahrtsjahres

2016 lautet: „Selig die

Barmherzigen“ (Mt 5,7). Eröffnet

wird die Wallfahrtssaison

am Kloster Stiepel

am Sonntag, 1. Mai.

An diesem Tag lädt Wallfahrtsrektor

Pater Markus Stark zur

feierlichen Maiandacht um 15

Uhr sowie zur Festmesse um

18.30 Uhr mit Prälat Dr. Christoph

Kühn ein. Die Festmesse

wird musikalisch gestaltet

durch den Kirchenchor unter

der Leitung von Kantor Thomas

Fischer.

Für Samstag, 14. Mai, lädt

Pater Gabriel Chumacera zur

8. Philippinischen Marienwallfahrt

zur Schmerzhaften Mutter

von Stiepel ein. Beginn ist

um 10.30 Uhr mit einer Festmesse

mit Fr. Gregory Ramon

D. Gaston, anschließend gibt

es eine Agape im Pfarrheim

mit philippinischen Speisen

und Gesängen. Um 14 Uhr

findet die Wallfahrtsandacht

mit Beichtgelegenheit und

Eucharistischem Segen statt,

Die Kirche St. Marien in Stiepel wird im Mai wieder Ziel mehrerer

Wallfahrten.

Foto: privat

die Wallfahrt schließt um 16

Uhr mit der Lichterprozession.

Alle Interessierten - nicht

nur Philippinos - sind dazu

willkommen. Weitere Informationen

gibt es bei Pater Gabriel

Chumacera: Tel.: 0234-

77705-0.

Dem populären Stiepeler

Klosterfest geht in diesem

Jahr eine Sternwallfahrt vor.

Wer Interesse hat, kann von

der Propsteikirche Bochum

oder von St. Peter und Paul

in Hattingen aus zu Fuß nach

Stiepel pilgern. Beginn ist um

9.30 Uhr am Pfingstmontag,

16. Mai. Um 11.30 Uhr hält

Bischof Franz Josef-Overbeck

den Festgottesdienst. Im

Anschluss werden die Pilger

mit Speisen und Getränken

versorgt, auf die Kinder wartet

u.a. eine Hüpfburg.

Am 20. Mai (Freitag) findet

auf dem Wallfahrtsplatz des

Zisterzienserklosters der 2.

ökumenischen Bergmannsgottesdienst

statt. Beginn

ist um 18 Uhr. Dazu lädt der

Knappenverein Schlägel & Eisen

Bochum-Stiepel/Dorf von

1884 alle Mitbürger ein. Zur

Freude des Knappenvereins

wird sich neben dem Männerchor

aus Vreden diesmal

auch die Schola der Mönche

an der musikalischen Gestaltung

des Gottesdienstes beiteiligen.

Die Kollekte des Gottesdienstes

wird zu gleichen Teilen

gespendet an das Hospiz St.

Hildegard und die Stiepeler

Flüchtlingshilfe. Der Gottesdienst

wird in dem großen Zelt

auf dem Vorplatz abgehalten.

Danach bittet der Knappenverein

die Teilnehmer bei

Speisen und Getränken noch

zu einem lebhaften Gedankenaustausch.

Die Diözesanwallfahrt für ältere,

kranke und behinderte

Menschen mit ihren Betreuerinnen

und Betreuern findet

einen Tag später am Samstag,

21. Mai, um 11.30 Uhr

ebenfalls auf dem Wallfahrtsplatz

statt. Bei der Heiligen

Messe, der Weihbischof Ludger

Schepers vorstehen wird,

besteht die Möglichkeit, das

Sakrament der Krankensalbung

zu empfangen. Ein einfaches

Mittagessen wird im

Anschluss durch die katholischen

Essener Alten- und

Pflegeheime bereitgestellt.

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 17


STIEPEL AKTUELL

Wandelkonzert auf Haus Kemnade

1. Internationales Kammermusikfest Ruhrtal am 28. und 29. Mai

Stadtwerke suchen Herzensprojekte für Bochum

Bewerbungphase beendet / Abstimmung ab Mitte Mai

Wofür schlägt dein Herz?

Diese Frage stellen die Stadtwerke

Bochum wieder allen

Bürgerinnen und Bürgern der

Stadt. Vom 5. April bis 26.

April 2016 konnten Bochumer

Vereine, Einrichtungen und

Organisationen ihre Bewerbungen

für Bürgerprojekte

unter www.stadtwerke-bochum.de

einreichen. Gesucht

wurden originelle Ideen aus

den Bereichen Kultur, Bildung,

Sport und Sozialwesen.

Die Antragssumme für

Bürgerprojekte liegt zwischen

2.500 und 15.000 Euro.

„In den vergangenen Jahren

Das Bochumer Ensemble „Bermuda 4“ tritt neben internationalen

Künstlern beim ersten Kammermusikfest Ruhrtal auf. Foto: privat

Das kulturelle Leben in der

Region ist ab 2016 um eine

musikalische Perle reicher.

Am 28. und 29. Mai wird

erstmalig das Internationale

Kammermusikfest Ruhrtal

in Bochum und Hattingen

stattfinden. Den Abschluss

bildet ein Wandelkonzert

auf Haus Kemnade.

Hervorragende internationale

Musiker kommen zusammen,

um an drei Konzertorten zu

musizieren: am 28. Mai in

der Pauluskirche und dem

Kunstmuseum sowie am 29.

Mai auf Haus Kemnade. Das

Repertoire ist außergewöhnlich

breit angelegt: nicht nur

auf romantische Kammermusik,

sondern auch auf vokale

Polyphonie des Mittelalters,

Geschäftsführer Dietmar

S p o h n . F o t o : S t a d t w e r k e

haben wir fast 150 Bürgerprojekte

mit einem Sponsoring

der Stadtwerke unterstützt.

Auch in diesem Jahr freuen wir

Barockes auf historischen Instrumenten

sowie deutsche

Erstaufführungen von zeitgenössischen

Werken.

Abschluss des musikalischen

Wochenendes ist ein Wandelkonzert

auf Haus Kemnade,

am 28. Mai ab 15 Uhr. Zu erleben

gibt es in der Scheune

George Crumbs Black Angels

für Streichquartett, im Drei-

Ecks-Hof werden italienische

und englische Madrigale gespielt

und im Rittersaal Werke

von J.S.Bach, Francois Couperin

und Vivaldi, für Cello und

Cembalo. Der Eintritt kostet 25,

ermäßigt 15 Euro. Kostenfreies

Zusatzangebot sind Führungen

durch die Musikinstrumentensammlung

von Haus Kemnade.

www.kammermusik-ruhr.de

uns auf neue, originelle Projektideen,

die möglichst vielen

Bochumern zugutekommen“,

betont Dietmar Spohn, Sprecher

der Geschäftsführung

der Stadtwerke Bochum. Die

Stadtwerke stellen insgesamt

500.000 Euro für Bürgerprojekte

bereit.

Vom 17. Mai bis zum 7. Juni

sind alle Bochumer Bürgerinnen

und Bürger aufgerufen,

unter www.stadtwerke-bochum.de

fünf oder – als Kunden

der Stadtwerke – zehn

Herzen an ein oder mehrere

Bürgerprojekte ihrer Wahl zu

vergeben. Abgestimmt werden

kann auch per Coupon in

Tages- und Wochenzeitungen

sowie Bochumer Monatsmagazinen.

Im Nachgang zur

Bürgerabstimmung wird der

unabhängige Sponsoring-Beirat

weitere Bürgerprojekte für

ein Sponsoring auswählen.

Über die Vergabe der Zukunftsprojekte

(ab einer Fördersumme

von 25.000 Euro)

entscheidet der Aufsichtsrat

der Stadtwerke Bochum wie

immer im Herbst des Jahres.

Weitere Informationen zum

Stadtwerke-Sponsoring gibt

es unter

www.stadtwerke-bochum.de

18 | Stiepeler Bote | Mai 2016


„Abenteuer light“ führt auf den Großvenediger

Klaus Eickhoff sucht sportliche Herausforderung bei anspruchsvoller Skitour

Über den Wolken stehen

und auf 3657 Metern grenzenlose

Freiheit fühlen

– das hat sich Klaus Eickhoff

vorgenommen bei

seinem „Abenteuer light“:

Die Besteigung des Großvenedigers

in den Hohen

Tauern als Mitglied in einer

geführten Skitour.

In die Wege geleitet wurde

das respektable Vorhaben

vor rund fünf Jahren anlässlich

seines 40. Geburtstages.

„Da habe ich mir gedacht:

die Hälfte meines Lebens ist

schon rum, da muss doch

noch ein bisschen was passieren“,

erzählt Klaus Eickhoff

und beschäftigte sich

von da an mit dem Gedanken,

noch ein paar außergewöhnliche

Dinge zu erleben, auf die

es sich später zurückzublicken

lohnt. Beispielsweise die

Haute Route von Chamonix

nach Zermatt erwandern, mit

dem Mountainbike die Alpen

überqueren oder eben den

Großvenediger auf Skiern zu

erobern.

Der Dozent für Wirtschaftsenglisch

und Deutsch als

Fremdsprache hat sich gewissenhaft

auf die für Ende

dieses Monats geplante, fünftägige

Tour vorbereitet. Unter

Das Gipfelkreuz des 3657 Meter hohen Großvenedigers ist das ambitionierte

Ziel von Klaus Eickhoff.

Foto: Sure/3satz

anderem mit Grundlagentraining,

90-minütigen Laufeinheiten

und vielen Stunden im

Fitness-Studio. Ob das zur

Bewältigung der sportlichen

Herausforderung reicht, weiß

auch Eickhoff erst, wenn er

auf dem Gipfel des Großvenedigers

steht. „Es gibt einige

Unwägbarkeiten. Reicht

meine Kondition, spielt das

Wetter mit oder droht eventuell

Lawinengefahr“, sagt der

Dozent und deutet damit an,

dass das von ihm so bezeichnete

„Abenteuer light“ auch

nicht ganz ungefährlich ist.

TITELTHEMA

Zusätzliche Dramatik bekam

das Thema kurz vor Eickhoffs

Abreise nach Österreich, als

ein deutscher Skitourist auf

einer Tour am Großvenediger

tödlich verunglückte.

Den Aufstieg auf den Gipfel

bewältigt der Wiemelhauser

deshalb in einer Gruppe mit

einem Bergführer des Alpenvereins.

„Alles andere wäre

auch viel zu riskant“, bestätigt

Eickhoff. Der fünfstündige

Aufstieg über die Südroute,

ausgehend von der Johannishütte,

ist anspruchsvoll, versteckte

Gletscherspalten bergen

Gefahrenpotenzial und

die letzten Meter zum Gipfel

führen über einen schmalen

Grat, der die Tourengeher

rechts und links in den Abgrund

blicken lässt.

Lebenspartnerin Katja und

der dreijährige Sohn Ole

bleiben zu Hause an der

Brenscheder Straße und

hoffen auf die unversehrte

Rückkehr. „Meine Frau ist

sehr tolerant. Wenn ich im

Haushalt ordentlich mithelfe,

genehmigt sie mir ein paar

Tage, die ich nach meinen

Wünschen gestalten kann“,

erzählt Eickhoff mit einem

Schmunzeln im Gesicht.

Übrigens: Berge und Skier

sind für den sportlichen Ruhrgebietsmenschen

nichts Ungewöhnliches.

„Ich fahre seit

20 Jahren Ski“, erklärt der

45-Jährige, „während meiner

Studentenzeit habe ich

unter anderem als Skilehrer

in Saas-Fee in der Schweiz

gearbeitet.“ Das dürfte Klaus

Eickhoff zumindest das Finale

der Tour erleichtern, denn

zum Schluss folgt die lange

Skiabfahrt ins Tal, die dem

Bochumer ein weiteres Mal

das Gefühl von nahezu grenzenloser

Freiheit geben soll.

Uli Kienel

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 19


BLICK NACH WIEMELHAUSEN

Kirchviertel im Aufbruch

Werbegemeinschaft möchte Stadtteil präsenter machen

Seit mehr als 40 Jahren gibt

es die Werbegemeinschaft

Kirchviertel-Wiemelhausen.

Jetzt wollen deren Mitglieder

für frischen Wind sorgen

und das Kirchviertel als

modernen Stadtteil präsentieren.

Rund zehn Mitglieder

trafen sich kürzlich, um für

die Zukunft des Viertels ein

paar erste Pflöcke zu setzen.

Zwei Projekte sollen dazu

noch in diesem Jahr in Angriff

genommen werden, um das

Image des Kirchviertels zu

stärken. Zum einen wollen die

Mitglieder eine Broschüre erstellen,

in der sich die ortsansässigen

Geschäfte mit Bild

und Text darstellen können.

Möglicherweise soll auch ein

historischer Abriss des Kirchviertels

in dem Guide Platz

finden.

Rund 70 Dienstleister und

Freiberufler gibt es im Kirchviertel,

die über das geplante

Projekt bereits informiert wurden.

Während der Sitzung der

Werbegemeinschaft wurde

beschlossen, zunächst einige

Probeseiten der Broschüre

zu erstellen, um zu zeigen,

wie sie aussehen könnte. So

hofft man, weitere Gewerbetreibende

ins Boot holen und

für das Heft interessieren zu

können.

Mitglieder der Werbegemeinschaft Wiemelhausen entwickelten

neue Ideen im Glücksburg Café.

Foto: 3satz

Dazu hat sich eine Arbeitsgruppe

gebildet, die in den

kommenden Wochen erste

Ideen sammeln, Entwürfe erstellen

und Erkundigungen

zur Umsetzung einholen wird.

Auch sollen Überlegungen

zu einem neuen Logo für die

Werbegemeinschaft angestellt

werden, um den Wiedererkennungswert

des Kirchviertels

zu steigern.

Zweites Projekt für dieses

Jahr soll die Konzeption einer

Veranstaltung sein. Zahlreiche

Vorschläge während der

Sitzung reichten vom Erdbeerfest

über ein Lichterfest

bis zum Winterzauber. Auch

ein Abendmarkt und eine Aktion

ähnlich wie das „Stühle

raus“ im Bermudadreieck

wurden angeregt, wobei vor

allem beim Abendmarkt die

Frage aufkam, inwieweit die

Händler im Kirchviertel davon

profitieren würden. Für den

Bereich Veranstaltung hat

sich noch keine Arbeitsgruppe

gefunden, soll aber ebenfalls

gegründet werden.

Darüber hinaus soll ein Verteiler

aller vor Ort vertretenen

Geschäfte und Anbieter zusammengestellt

werden, um

diese künftig besser über die

Planungen der Werbegemeinschaft

informieren zu können.

Großen Anklang fand außerdem

die Anregung, Schilder

an den Zufahrtsstraßen des

Kirchviertels aufzustellen, die

die Besucher willkommen heißen

beziehungsweise wieder

verabschieden.

Unterstützung erhielt die Werbegemeinschaft

bei ihren ersten

Schritten hin zu einer Neuausrichtung

von Gerd Sauer,

Mitglied der Arbeitsgemeinschaft

„Wir in Wiemelhausen“,

der die örtlichen Vereine und

Institutionen angehören. Er

bestärkte die Mitglieder darin,

in jedem Fall an dem Begriff

Kirchviertel festzuhalten, da

der Name überall bekannt sei.

20 | Stiepeler Bote | Mai 2016


ANZEIGE

Brunch mit Überraschung

Im Glücksburg Café & Gedöns

BLICK NACH WIEMELHAUSEN

Natürlich gibt es Kaffee und

Kuchen im Glücksburg Café

& Gedöns an der Brenscheder

Straße 53, das Melanie

Haß im September 2015 eröffnet

hat. Aber neben dem

Gedöns, das Papeterie- und

Deko-Artikel umfasst, bietet

die Inhaberin ihren Gästen

sowohl ein Frühstück als

auch zwei Brunch-Veranstaltungen

an.

Einmal monatlich lädt Haß

zum Sonntagsbrunch ein,

der stets unter einem Motto

steht und eine kulinarische

Überraschung für die Besucher

beinhaltet. Der nächste

Brunch steht am 8. Mai,

also Muttertag, an. Welche

Überraschung es dann für

die Gäste gibt, möchte Haß

nicht verraten, nennt aber ein

Beispiel aus der Vergangenheit.

„An Nikolaus gab es für

jeden einen Schokoapfel mit

Melanie Haß bietet in ihrem Glücksburg Café einmal im Monat einen

Brunch an.

Foto: 3satz

Zuckerperlen.“

Standardmäßig gehören

Brötchen, Croissants, Wurst,

Käse, Tomate, Mozzarella,

süße Kuchen und deftige

Tartes zum Buffet-Angebot,

„wobei das Essen der Saison

angepasst wird“, so Haß. So

gab es im Winter auch ein

heißes Süppchen dazu. Der

Sonntags-Brunch findet jeweils

von 10.30 bis 13 Uhr

statt. Die Termine werden im

Café selbst und auf Facebook

angekündigt; Reservierungen

werden unter der Rufnummer

97044101 oder persönlich im

Café entgegengenommen.

Während der Sonntags-Brunch

sicherlich besonders

für Familie und

Freunde attraktiv ist, richtet

sich Melanie Haß mit dem

Single-Brunch speziell an einzelne

Personen, wobei dies

nicht zwangsläufig Alleinstehende

auf Partnersuche sein

müssen. „Es geht ums Kennenlernen,

aber nicht speziell

von Mann und Frau“, so

die Café-Inhaberin. Daher

gibt es auch nur ein kleines

Buffet, und die Frühstückszutaten

stehen ansonsten

auf der gemeinsamen langen

Tafel. „Dann muss man den

anderen ansprechen, um zum

Beispiel den Käse zu bekommen“,

erklärt Haß, wie die Besucher

ins Gespräch kommen

können.

Und wer an anderen Tagen

vormittags Lust hat, beim

Glücksburg Café & Gedöns

vorbeizuschauen, ist ebenfalls

willkommen. Montags

und dienstags ab 10 Uhr,

donnerstags und freitags ab

9.30 Uhr sowie samstags ab

10 Uhr gibt es ein Frühstück

mit frischem Brot, Croissants,

Müsli und Obstsalat.

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 21


AUS DEN SPORTVEREINEN

Für Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Gymnastinnen des TV Brenschede erfolgreich in Münster und Bonn

Erfolgreich beteiligten sich

die Sportgymnastinnen

des TV Brenschede an der

Westfalenmeisterschaft in

Münster sowie an der Landesmeisterschaft

für Gymnastik

und Tanz in Bonn.

Mit acht Gymnastinnen war

der TVB in Münster bei der

Westfalenmeisterschaft in der

Rhythmischen Sportgymnastik

dabei. Sechsmal belegten

die Mädchen aus Bochum

Medaillenplätze. Den Titel in

der Meisterklasse sicherte

sich Evelyn Trenkenschu mit

einer starken Leistung. Eine

Silbermedaille gewannen

Isabella Savchenko in der

Junioren-Leistungsklasse AK

13, Jana Schäfer in der Junioren-Wettkampfklasse

und Saskia

Strucksberg in der Freien

Wettkampfklasse.

Auf dritten Plätzen landeten

Chantal Schlitte in der Schüler-Leistungsklasse

AK 11

und Maria Reizbikh in der

Junioren-Leistungsklasse

AK 13. Alle Gymnastinnen

qualifizierten sich damit für

die Deutsche Meisterschaft

(Leistungsklassen) und die

Regionalmeisterschaft Nord

(Wettkampfklassen). Erstmals

nahmen an der Westfalenmeisterschaft

Amina Kulalic

(Schüler-Leistungsklasse

AK 10) und Ekatherina Byela

(Schüler-Wettkampfklasse)

teil. Beide belegten den

sechsten Platz.

Saskia Strucksberg und Jana

Schäfer qualifizierten sich unterdessen

in Düsseldorf bei

der Regionalmeisterschaft

Mitte für den Deutschland

Cup (am 30. April in Bremen).

In der Freien Wettkampfklasse

fehlten Saskia Strucksberg

nur 0,3 Punkte für Bronze in

der Mehrkampfwertung. In

der Gerätewertung belegte

sie den 1. Platz mit dem Seil,

den 3. Platz mit dem Reifen

und den 7. Platz mit dem

Ball. Jana trat in der Juniorenwettkampfklasse

an. Im

Mehrkampf belegte sie ebenfalls

den 4. Platz. In der Geräte-Einzelwertung

belegte sie

mit Seil, Reifen und Band die

Plätze drei, vier und acht.

Bei der Landesmeisterschaft

für Gymnastik und Tanz

(Gymnastik K-Stufen) in Bonn

qualifizierten sich zahlreiche

Gymnastinnen des TVB mit

ihren starken

Leistungen erfolgreich für den

Regio-Cup und für die Deutsche

Meisterschaft in Potsdam

(19. Juni). Die Ergebnisse

in der Übersicht: In der

K-Gruppe erreichten Rosalie

Adameck, Marie Rattay, Pari

Karimi, Ruslana Mahlovana

und Michelle Mehling den

dritten Platz (unter fünf Gruppen)

und nehmen somit an

der Deutschen Meisterschaft

teil. In den Einzelwettkämpfen

der K-Stufen gab es folgende

Resultate: Lea Sichtig (K7) 3.

Platz, Rosalie Adameck (K8)

1. Platz, Fiona Koch (K9) 1.

Platz, Milena Redhardt (K10)

1. Platz. Rosalie Adamek, Fiona

Koch und Milena Redhardt

haben sich damit für die Regionalmeisterschaft

(im Mai)

qualifiziert.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint am

3. Juni. Anzeigen- und Redaktionsschluss: 24. Mai.

22 | Stiepeler Bote | Mai 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Sponsoren wetteifern auf dem Kleinfeld

Beim SV Rot-Weiß Stiepel wird der Elektro-Oberfeld-Pokal ausgespielt

Auf die gelungene Premiere

im vergangenen Sommer

folgt bei den Fußballern des

SV Rot-Weiß Stiepel nun die

Fortsetzung des Sponsoren-Fußballturniers.

Die zweite

Auflage der Veranstaltung

findet am Samstag, 4. Juni,

ab 11 Uhr auf dem Rasenplatz

an der Kemnader Straße statt.

Gespielt wird diesmal um den

Top-Tennis beim

TC RW Stiepel

Pokal der Elektro Oberfeld

GmbH.

Das Besondere an dem Kleinfeld-Turnier:

Die Fußballer

von RW Stiepel sind nicht auf

dem Rasen, sondern in der

Organisation der Veranstaltung

aktiv. Der Wettbewerb

ist ausschließlich den Mannschaften

der Vereinssponsoren

vorbehalten. Spiel, Spaß

und Geselligkeit sollen dabei

im Vordergrund stehen. Die

mitwirkenden Mannschaften

kommen unter anderen von

GTI Medicare, Bötzel, REWE

Offergeld, GPG Gase-Partner

oder Medifit. Mit dabei

im Teilnehmerfeld sind auch

Mannschaften der Landjugend

Stiepel und der Freiwilligen

Feuerwehr. Fans und

interessierte Gäste sind willkommen.

Um die Versorgung

der Besucher mit Speisen

und Getränken kümmert sich

in bewährter Weise die Senioren-Fußballabteilung

des SV

Rot-Weiß Stiepel. Den Erlös

des Turniers wollen die Fußballer

in die Gestaltung ihrer

Anlage investieren.

Zum Saisonauftaktspiel am

Sonntag, 1. Mai, empfängt

die Herren-55-Mannschaft

des TC Rot-Weiß Stiepel

auf der Anlage an der Kemnader

Straße den amtierenden

Deutschen Meister TuS

84/10 Essen in der höchsten

deutschen Spielklasse dieser

Altersklasse (Regionalliga).

Das lässt hochklassigen Tennissport

erwarten, weil beide

Teams über Spieler verfügen,

die unter den Top 50 der

deutschen Rangliste geführt

werden. Für die Gäste gemeldet

ist unter anderen Peter

Schreckenberg, die aktuelle

Nummer vier der deutschen

Rangliste bei den Herren 55.

Spielbeginn in Stiepel ist um

11 Uhr.

Tanzkurse

Prominenten Besuch bekam Peter Krolak (Mitte), Geschäftsführer

von Concordia Wiemelhausen. Anlässlich seines 60.

Geburtstages gratulierte auch Gerhard Rehberg (re.), Ehrenpräsident

des FC Schalke 04. Für die Überraschung hatte Concordias

Vorsitzender Heiner Hanefeld gesorgt. Foto: 3satz/Backs

Haben Sie Lust und Interesse

daran, mal wieder zu tanzen?

Der Tanzsportverein T.T.C.

RWS Bochum bietet ab dem

20. Mai Tanzkurse für Paare

und Studenten an. Die Kurse

richten sich an Anfänger, Wiedereinsteiger

und Tanzschulabsolventen.

Unterrichtet werden

die Grundschritte in den

Latein- und Standardtänzen.

Außerdem feiert der T.T.C.

passend und pünktlich zum

Tanz in den Mai am 30. April

sein 30-jähriges Bestehen.

Anmeldungen zu den Kursen

sind möglich unter

www.ttc-bochum.de

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 23


BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

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24 | Stiepeler Bote | Mai 2016


FREIZEIT UND KULTUR

Sparkasse holt Fußball-EM in den Westpark

Neuauflage des Public Viewing vor der größten Videowand im Ruhrgebiet

Die Vorfreude auf die Fußball-EM

in Frankreich steigt.

Die Vorbereitungsspiele

der deutschen Elf lassen

auf ein spannendes Turnier

hoffen. Auch in Bochum bereitet

man sich auf das Fußball-Highlight

des Jahres

vor: Veranstalter Marcus

Gloria und die Sparkasse

Bochum als Hauptsponsor

laden zur EM wieder zum

Public Viewing in den Westpark

ein.

Nach dem überwältigenden

Erfolg der Sparkassen Fan-

Kurven zur Europameisterschaft

2012 und zur Weltmeisterschaft

2014 können

Bochumer Fußballfans die

Spiele der deutschen Nationalmannschaft

und das Finale

der EM 2016 vom 10. Juni

bis zum 10. Juli im Westpark

wieder live auf der größten Videowand

im Ruhrgebiet miterleben.

Wer 2012 und 2014 dabei war,

konnte sich von der großartigen

Stimmung im wundervollen

Ambiente des Westparks

überzeugen.

„Bochum ist eine Fußballstadt.

Deshalb haben wir

nicht gezögert, auch zur EM

In der Sparkassen FanKurve können Fußballfreunde die Spiele der

deutschen Nationalmannschaft live verfolgen. Foto: Molatta

2016 wieder die Bochumer

Fußballfans in den Westpark

zu laden“, betont Volker

Goldmann, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Bochum.

„Wenn das Wetter und

der sportliche Erfolg unserer

Mannschaft mitspielen, werden

wir sicher wieder ein fantastisches

Sommermärchen

erleben“, ist der Sparkassen-Chef

überzeugt.

Die Sparkassen FanKurve

öffnet ihre Tore für die Spiele

unter deutscher Beteiligung

und für das Finale. „Dank der

Sparkasse Bochum muss

kein Fußballfan die Spiele alleine

zu Hause sehen“, freut

sich Veranstalter Marcus Gloria.

Auf den großzügigen, befestigten

Wiesenflächen (ca.

6000 Quadratmeter) können

je Spieltag bis zu 15.000 Besucher

mitfiebern.

Gewinnspiel

In Kooperation mit der Sparkasse

verlost der „Stiepeler

Bote“ 1 x 2 Karten für den

Sparkassen-Gästebereich.

Der Bereich wird in diesem

Jahr näher an die Leinwand

heranrücken, so dass die

Gewinner die Spiele bequem

aus nächster Nähe

und bei Bewirtung verfolgen

können. Schicken Sie uns

bis zum 15. Mai eine Mail mit

dem Stichwort „Fußball-EM“

an:

gewinnspiel@3satz-bochum.de

Der Gewinner wird von uns

benachrichtigt (der Rechtsweg

ist ausgeschlossen).

Alle Infos und Termine unter

www.sparkassen-fankurve.de

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 25


TERMINE

„Frieden(s)

gestalten“

Vom 8. Mai bis 29. Mai wird in

der Heimkehrer-Dankes-Kirche,

Karl-Friedrich-Str. 109, die

Ausstellung „Frieden(s)gestalten

zwischen Niederrhein, Ruhr

und Sauerland“ präsentiert. Darin

werden u.a. die Biographie

von Abbé Franz Stock, Joseph

Cornelius Rossaint, Wilhelm

Engel, Christoph Allroggen,

Gerd Reinders, Maria-Christine

Zauzich, Elisabeth und Nikolaus

Groß und Anderen vorgestellt.

Die Ausstellung ist im

genannten Zeitraum samstags,

sonntags und an Fronleichnam

jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr

für Besucher geöffnet.

Termine

Kemnade in Flammen

Das Familien-Festival vom Sa, 13. Mai - Mo, 16. Mai

Seit 30 Jahren ist Kemnade

in Flammen ein Volksfest

für die ganze Familie. Dank

des einzigartigen Flairs am

Kemnader See und eines erlebnisreichen

Unterhaltungsprogramms.

Auch am diesjährigen

Pfingstwochenende

werden wieder bis zu 100.000

Besuchern ein täglich wechselndes

Bühnenprogramm,

vielfältige Attraktionen und

tolle After-Show-Parties geboten

bekommen. Familien mit

Kindern können sich auf ein

abwechslungsreiches Angebot

für Groß und Klein freuen.

Kinderprogramm

Für die jüngsten Besucher

ist der Kids-Bereich bei Kemnade

in Flammen erweitert

worden. Hier kann sich nach

Herzenslust ausgetobt werden.

Öffnungszeiten der Kinderbühne:

Sonntag und Montag von 12

bis 18 Uhr.

Die „Mitmachbaustelle“ ist

von Samstag bis Montag täglich

von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Highlights:

Spektakuläres Höhenfeuerwerk

um 22.30 Uhr (Samstag

Mai

und Sonntag)

Kirmes mit zahlreichen Fahrgeschäften

wie Rocket oder

Breakdance

Live-Bühne mit täglich wechselnden

Künstlern und Bands,

Kunsthandwerkermarkt für

handgefertigte Souvenirs und

Geschenke,

Street Food Market und kulinarische

Spezialitäten

––––––––––

Öffnungszeiten

FR.: 16.00 – 01.00 Uhr

SA.: 14.00 – 01.00 Uhr

SO.: 11.00 – 01.00 Uhr

MO.: 11.00 – 20.00 Uhr

Sa, 30. April

Erzählcafe Lutherhaus:

15 Uhr

Maifest der Vereine auf dem

Parkplatz der Gräfin-Imma-Schule,

ab 12 Uhr.

SV Diana: Frühlingsfest. Vereinslokal

Borgböhmers Waldessruh,

Papenloh 8, 19 Uhr.

So, 1. Mai

Öffentliche Führungen durch

die Heimkehrer-Dankes-Kirche.

Auf dem Programm

steht eine fachkundige Führung

durch die Kirche und die

Heimkehrer-Gedenkstätte mit

dem Museum in der Krypta.

Karl-Friedrich-Str. 109, 10 Uhr.

Kulturhappen in der Dorfkirche:

Tastenreich – Den Lustelyiken

May. Cembalo, Clavichord und

Orgel: Michael Goede. Dorfkirche,

11.30 Uhr.

Di, 3. Mai

Offenes Frühstück im Lutherhaus:

9 Uhr - 11.30 Uhr

BoSy vor Ort – Die Stadtteilkonzerte

der Bochumer Symphoniker.

Eine spannende musikalische

Begegnungen „vor

Ort“. Kammermusik aus den

verschiedensten Stilepochen

in unterschiedlichen Besetzungen.

Selbstverständlich ist der

Eintritt zu diesen Konzerten

frei. Emmauskirche, Karl-Friedrich-Str.

65a, 19.30 Uhr.

Die Artist Talks des Instituts für

Populäre Musik der Folkwang

Universität der Künste im

Prinzregenttheater – Diesmal

mit Björn Beneditz, der Hamburger

Künstler, Berater und

Live-Performer ist Mitglied der

Gruppe Deichkind, dort aber

nur gelegentlich auf der Bühne

zu sehen. Mit dem aber, was

auf der Bühne sonst so passiert,

hat er um so mehr zu tun:

als Teil des Inszenierungsteams

konzipiert und realisiert

er das Spektakel. Prinzregenttheater,

Prinz-Regent-Str. 50-

60, 18 Uhr.

Mi, 4. Mai

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Wir machen blau, ärgern

uns schwarz, sehen rot…“,

welche Farben haben Einfluss

auf uns und was kann unsere

Lieblingsfarbe über uns sagen?

Pfarrerin Kuhles. Emmauskirche,

19.30 Uhr.

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Gelassenheit. Was wir gewinnen,

wenn wir älter werden “,

Pfarrer Loer. 15 Uhr.

Gemeindezentrum Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße 65a.

SV Diana: LG Übungsschießen

u n d V e r e i n s m e i s t e r s c h a f t I .

Vereinsschießstand Borgbömers

Waldesruh, 18 Uhr.

Do, 5. Mai

Frau Höppker bittet zum Gesang

– Das Mitsingprogramm

im Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

BoSy vor Ort – Die Stadtteilkonzerte

der Bochumer Symphoniker.

Eine spannende musikalische

Begegnungen „vor

Ort“. Kammermusik aus den

verschiedensten Stilepochen

in unterschiedlichen Besetzungen.

Selbstverständlich ist

der Eintritt zu diesen Konzerten

frei. Wallfahrtskirche Zisterzienserkloster,

Am Varenholt 9,

19.30 Uhr.

Di, 10. Mai

Plattdeutsches Kaffeetrinken

im Heinrich-König Seniorenzentrum

– Die „Plattdeutschen“

sind wieder zu Gast

im Seniorenzentrum der AWO,

Wabenweg 14-16. Im Rahmen

eines geselligen Kaffeetrinkens

werden Texte auf Stiepeler

Platt vorgetragen. Gemeinsam

gesungene Lieder runden

den Nachmittag ab und werden

am Klavier begleitet.

Die Veranstaltung beginnt um

15 Uhr.

Mi, 11. Mai

Frauenhilfe Lutherhaus: 15 Uhr

Auditorium Kloster Stiepel:

Mutter der Barmherzigkeit -

Auf den Spuren der historischen

Maria von Nazareth. Referent

ist der Historiker und

Journalist Michael Hesemann.

Kloster Stiepel, Am Varenholt

9, 20 Uhr.

Do, 12. Mai

Malkurs Lutherhaus: 19 Uhr

Fr, 13. Mai

Esther Münch – Das Fußball-Special:

„Vorren Ball getreten“

Karten in der Gaststätte

Haus Spitz während der Öffnungszeiten

und im Ticketshop

erhältlich. Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 18 Uhr.

Sa, 14. Mai

Esther Münch – Das Fußball-Special:

„Vorren Ball getreten“

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 18 Uhr.

So, 15. Mai

Kulturhappen in der Dorfkirche:

Festgottesdienst am Pfingstsonntag

– Robert Führer: Kyrie

und Sanctus, Agnus dei /

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Verleih uns Frieden, gnädiglich.

Mit dem Singekreis Stiepel,

Klaus Zelm, Klavier

Leitung: Michael Goede. Dorfkirche

10 Uhr.

Mi, 18. Mai

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Henna, Bleiglanz, Lippenstift,

Geschichte der Schönheit“,

Herr Lenzne. Gemeindezentrum

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

65a, 15 Uhr

Menue&Music: Gitarren-

Live-Music mit Martin Schroer

„History of Soul“ mit Andrea

Stuckenholz und Martin

Schroer. Bei gutem Wetter

im Biergarten! Haus Oveney,

Oveneystr. 65, 19 Uhr.

26 | Stiepeler Bote | Mai 2016


TERMINE

Offene Zweierbeziehung von Franca Rame und Dario Fo

19.05.2016, 19:30 Uhr // 20.05.2016, 19:30 Uhr

grubengold –

Ein Theaterprojekt mit geflüchteten Menschen

25.05.2016, 19:30 Uhr // 26.05.2016, 19:30 Uhr

FIDENA

Karten nur unter 0234 47720 oder karten@fidena.de

About Ram – Anurupa Roy (Indien)

05.05.2016, 18:00 Uhr

Leningradka – Staatliches Puppentheater Moskau

06.05.2016, 19:00 Uhr

Die Schuhe der Meerjungfrau – Die Theater Chemnitz

10.05.2016 Uhr, 10:00 Uhr und 15.30 Uhr

3 Akte von Antje Töpfer (Deutschland)

11.05.2016, 18:00 Uhr

Schattentheater Lanka Dahanam

von Chaya Nataka Brundam (Indien), 12.05.2016, 20 Uhr

Termine

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

Sa, 21. Mai

LIO – Lesebühne im Oveney

Die literarische Kaffeetafel

mit Juckel Henke. Diesmal zu

Gast: Bianca Stücker und Verena

Liebers. Haus Oveney

Oveneystr. 65, 15.30 Uhr.

So, 22. Mai

Hallo Kinder - Fußball. Der

Kinder-Theater-Nachmittag

zum Sehen, Staunen und Mitmachen.

Die Fußball-Europameisterschaft

steht vor der

Tür und bei Hallo Kinder dreht

sich diesmal alles um die runde

Kugel. Ein Fußballexperte

wird dabei sein und ein Trainer

zeigt uns, wie Ihr selbst zum

Fußballstar werden könnt.

Hallo Kinder ist das Mitmachtheater

für Kinder im Thealozzi.

Mi, 25. Mai

Erzählcafe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche: 15 Uhr

Sa, 28. Mai

Nachts im Museum – Familienführung

mit Kopflampen zu

nachtaktiven Tieren und Pflanzen

auf dem Museumsgelände.

Industriemuseum Henrichshütte

Hattingen, Werksstraße

31-33, 21.30 - 23 Uhr.

Anmeldung telefonisch erforderlich

unter 02324 / 9247-

140.

So, 29. Mai

SV Diana: LG Übungsschießen.

Vereinsschießstand Borgböhmers

Waldesruh, 11 Uhr.

Rundgang mit der VHS: Das

Kirchviertel in Wiemelhausen –

Rund um die 1887 geweihte

St. Johanneskirche im südlichen

Wiemelhausen entstand

während der Blüte des

Bergbaus mit dem Kirchviertel

ein attraktives urbanes Zentrum

mit Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten.

Das Straßenbild

ist geprägt von zahlreichen

alten Zechenhäusern

der ehem. Zechen Prinz Regent

und Dannenbaum. Vorgesehen

ist außerdem ein Abstecher

in die ehem. Bergmannssiedlung

„Am Langen

Seil“ auf der gegenüberliegenden

Seite der Universitätsstraße.

VHS-Kurs-Nr. 2005 Rundgang,

Treff: Ecke Wiemelhauser

Str. / Bruchstraße, Buslinie

349/Haltestelle Förderstraße,

11 - 13:15 Uhr.

Der nächste Stiepeler Bote

erscheint wieder am

3. Juni.

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen? Dann

senden Sie uns bis

Dienstag, 24. Mai

Ihre Veranstaltungshinweise:

können Sie uns eine E-Mail

schicken:

termine@3satz-bochum.de

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 27


TERMINE

Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (11 bis 15 Jahre) 16-18 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (ab 14 Jahre) 16-18 Uhr,

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr Beginn ab 19.04.

Bastelkreis, 15 Uhr

Musizierkreis Concertino, 20 - 22 Uhr

mittwochs

Mit der AWO ins Ahrtal

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 17 - 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 20 - 22 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Der Himmel über Bochum - Astronomische Beobachtung im IUZ

Sternwarte Bochum, Obernbaakstraße 2-12,

Während des Winterhalbjahrs (von November bis Ende März) findet

regelmäßig mittwochs um 19 Uhr eine astronomische Veranstaltung

statt. Im Dezember am am 2.12., 9.12. und 16.12.

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 10 Jahren: 16 - 18 Uhr

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr (außer in

den Ferien und an Feiertagen).

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Der Reisedienst der AWO hat noch freie Plätze im Rahmen seiner

Haus zu Haus-Reisen nach Bad Breisig, direkt am Rhein

gelegen, und nach Bad Neuenahr, dem bekannten Kurort in

einem der schönsten Seitentäler des Rheins. Infos bei der

AWO-Witten/ Wetter / Herdecke, Tel. 02302/ 20 20 790

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am 3. Juni.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

24. Mai.

28 | Stiepeler Bote | Mai 2016


Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

samstags

GOTTESDIENSTE

18.30 Uhr Vorabendmesse

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Dorfkirche

Sonntag, 1. Mai, 10 Uhr: Festgottesdienst zur Gold. und Diamant.

Konfirmation, Pfr. Stasing

Christi Himmelfahrt, 5. Mai, 11 Uhr: Botanischer Garten, Zentraler

Himmelfahrtsgottesdienst mit der Ev. Kirchengemeinde Querenburg,

Posaunenchor, Pfr. Stasing

Sonntag, 8. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Stasing

Pfingstsonntag, 15. Mai, 10 Uhr:

Gottesdienst Pfr. Stasing mit Chor

Pfingstmontag 16. Mai, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr.in Balte

Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr:

Familiengottesdienst mit Tauferinnerung, Pfr. Stasing

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Lutherhaus

Sonntag, 1. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl

Christi Himmelfahrt, 5. Mai, 11 Uhr:

Botanischer Garten, Zentraler Himmelfahrtsgottesdienst mit

der Ev. Kirchengemeinde Querenburg, Posaunenchor, Pfr. Stasing

Pfingstsonntag, 15. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst

Sonntag, 29. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst Pfr. Thomas Böhme

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Sonntags und Christi Himmelfahrt, Gottesdienst um 9.30 Uhr

Pfingstsonntag Stammapostelübertragung um 10 Uhr

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr, außer am 4. Mai

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr, außer am 4.Mai

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Seniorentreffen: 10. Mai um 15 Uhr

KiGo 10 – 14 am 22. Mai um 9.30 Uhr in Kaltehardt

Bezirksjugendstunde am 24. Mai in Mitte

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 29


SERVICE GESUNDHEIT

Kein Geld verschenken

Gesetzlich erstattungsfähige Pflegemittel in der häuslichen Pflege

ANZEIGE

Wer Angehörge pflegt, investiert

viel Zeit, Geduld

und auch Geld. Denn pflegebedürftige

Menschen

brauchen meist intensive

Unterstützung und Pflege

in ihrem häuslichen Umfeld.

Viele Pflegende wissen

jedoch nicht, dass sie sich

die dafür benötigten Hilfsmittel

erstatten lassen können

– bis zu 480 Euro pro

Jahr.

Pflegehilfsmittel sind Geräte

und Sachmittel, die zur Erleichterung

der häuslichen Pflege

notwendig sind, die Beschwerden

der Pflegebedürftigen

lindern und dazu beitragen,

den Pflegebedürftigen eine

selbstständige Lebensführung

zu ermöglichen. Folgende Vo-

Informationen rund um das Thema Kostenerstattung von

Pflegemitten in der häuslichen Pflege erhalten Interessierte

im Sanitätshaus Stiepel und Weitmar.

Foto: privat

raussetzungen gelten für eine

Kostenübernahme:

• es muss eine Pflegestufe

vorliegen

• der zu Pflegende lebt zuhause

oder in einer Wohngemeinschaft

• der zu Pflegende wird von

einer Privatperson allein

oder gemeinsam mit einem

ambulanten Pflegedienst

betreut

Wir, das Team vom Sanitätshaus

Stiepel, kennen uns mit

den Vorgaben rund um das

Thema Kostenerstattung aus.

Wir kümmern sich um alle Formalitäten

einschließlich des

Antrages auf Kostenübernahme.

Sie erhalten monatlich die

benötigten Pflegehilfsmittel.

Sprechen Sie uns an. Wir beraten

Sie gerne!

–––––––––––––––––––––––––

Sanitätshaus Stiepel, Kemnader

Str 316, 44797 Bochum,

Tel. 0234 - 97 35 241

sani-stiepel@alte-apotheke-bochum.de

Sanitätshaus Weitmar, Hattinger

Str 334, 44795 Bochum,

Tel. 0234 - 43 01 74

sani-weitmar@alte-apotheke-bochum.de

GOTTESDIENSTE

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 1. Mai, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9, 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Häger

Donnerstag, 5. Mai, Christi Himmelfahrt, Baumhofzentrum, 11 Uhr:

Gottesdienst mit Posaunenchor, Pfarrer Röttger; anschließend Bewirtung

mit Grillwurst und Getränken

Sonntag, 8. Mai, Baumhofzentrum, 10.30 Uhr: Gottesdienst mit

Pfarrer Loer

Pfingstsonntag, 15. Mai, Baumhofzentrum, 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Häger

Pfingstmontag 16. Mai, Emmauskirche Weitmar-Mark, Karl-Friedrich-Straße,

10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrerin Häger

Sonntag, 22. Mai, Baumhofzentrum, 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 29. Mai, Baumhofzentrum, 10.30 Uhr: Gottesdienst

Für Kinder

Sonntag, 22. Mai, Melanchthonkirche, Königsallee 46, 10 Uhr:

Koreanisch-deutscher Gottesdienst mit Kindergottesdienst

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse an Werktagen Dienstag – Freitag um 9 Uhr

Donnerstag, 12. Mai, 9 Uhr

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 1. Mai, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Donnerstag, 05. Mai, Christi Himmelfahrt, 18 Uhr: Gottesdienst in

der Sternwarte, Pfarrerin Schmidt-Solty, Pfarrer Schuld

Sonntag, 8. Mai, 10 Uhr: Musikalischer Gottesdienst mit dem Chorprojekt,

Pfarrerin Schmidt-Solty

Pfingstsonntag, 15. Mai, 10 Uhr: Pfarrer Loer mit Kindergottesdienst

Pfingstmontag, 16. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst zusammen mit der

Kirchengemeinde Wiemelhausen in der Emmauskirche, Pfarrerin

Häger

Sonntag, 22. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst mit der Möglichkeit zum

Handauflegen, Pfarrerin Ranft und Team

Sonntag, 28. Mai, 10 Uhr: Musikalischer Gottesdienst mit dem „Ensemble

Concertino“,Pfarrerin Schmidt-Solty

Evangelische Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten - Sundern

Donnerstag, 5. Mai, 18 Uhr:

Radom / Sternwarte Bochum, Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt,

Pastor Schuld / Pastorin Schmidt-Solty

Montag, 16. Mai, 11.30 Uhr: Abschluß des Wandergottesdienstes

zu Pfingstmontag, Pastor Schuld

Samstag, 28. Mai, 17 Uhr: Gottesdienst, Pastorin Hövermann

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 0234/940 98 52,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2016.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Heinz-Werner Sure

30 | Stiepeler Bote | Mai 2016


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Vorsorge-Screening noch bis Mai kostenlos

Weitmarer Brillenstudio bietet auch die optometrische Dienstleistung an

Gut sehen und dabei gut aussehen

– das sind nur zwei von

vielen Maßstäben, die der Arbeit

im Weitmarer Brillenstudio

an der Hattinger Straße 252

zugrunde liegen. Augenoptikermeister

Alexander Jäh hat

im Februar mit seinem Sehzentrum

für Augenoptik, Kontaktlinsen

und Augenscreening

neue Räume bezogen und

bietet dort auch die optometrische

Dienstleistung an. Diese

unterstützt beispielsweise die

Früherkennung von Veränderungen

im Auge. „Viele Kunden

scheuen oft den Weg zum

Arzt oder nehmen ihre Beschwerden

nicht ernst genug,

weil sich Veränderungen oft in

einem schleichenden Prozess

entwickeln und keine Schmerzen

verursachen“, schildert

Alexander Jäh. „Wir weisen

auf Veränderungen und Unregelmäßigkeiten

im Auge hin.

Augenoptikermeister Alexander Jäh führt das Weitmarer Brillenstudio

zusammen mit seiner Frau Claudia (rechts) und Mitarbeiterin

Regine Koßmann.

Foto: 3satz/Sure

Unsere optometrischen Prüfungen

dienen der Früherkennung.

Wir erstellen keine Diagnosen,

dies ist ausschließlich

dem Augenarzt vorbehalten.“

Das Vorsorge-Screening-Paket

wird noch bis einschließlich

Mai kostenlos im Weitmarer

Brillenstudio angeboten.

Alexander Jäh führt das Fachgeschäft

zusammen mit seiner

Ehefrau Claudia und Mitarbeiterin

Regine Koßmann. Auf

einer Fläche von 130 Quadratmetern

finden die Kunden

in modern eingerichteten und

mit Präzisionstechnik ausgestatteten

Geschäftsräumen

ein breitgefächertes Angebot.

„Das ist für uns ein wichtiges

Alleinstellungsmerkmal“, sagt

der Augenoptikermeister. „Wir

gehören in Deutschland zu

den ersten Anbietern dieser

Technik und sind speziell dafür

geschult.“ Nicht nur von Service

und Weiterbildung profitieren

die Kunden – unter ihnen

auch viele Stammkunden.

Das Weitmarer Brillenstudio ist

einem Leistungsverbund angeschlossen,

der ein attraktives

Preis-Leistungs-Verhältnis

ermöglicht, von dem sich die

Kunden gerne bei einem Besuch

persönlich überzeugen

dürfen. Das Weitmarer Brillenstudio

hat Montag bis Freitag

von 9 bis 13 Uhr sowie von 15

bis 18 Uhr geöffnet. Samstags

öffnet das Fachgeschäft von 9

bis 13 Uhr. Weitere Informationen

auf der Internetseite

www.weitmarer-brillenstudio.de

Mai 2016 | Stiepeler Bote | 31

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