Lebenswert. Der neue Luxus Preiswert. Mittagsmen

dornbirn

City Guide

Dornbirn

Lebenswert. Der neue Luxus

Preiswert. Mittagsmenüs im Test

Sparen

Warenwert. Die Meister der Reparatur


Nah in der Region.

Noch näher bei den Menschen.

Die Dornbirner Sparkasse ist stark in der Region verankert und ein fester Bestandteil im Leben der Menschen.

Seit mehr als 140 Jahren stärken die Sparkassen durch ihr aktives Engagement für Kunden die Wirtschaftsentwicklung

und das Gemeinwohl der Region und sichern damit den Wohlstand der Menschen in Vorarlberg.

Nähe und Verlässlichkeit schaffen Sicherheit. Und Sicherheit hat gerade jetzt mehr Bedeutung denn je.


Mit

Spren

u

neuem

Lxus

Interview: Karin Guldenschuh. Fotografie: Markus Gmeiner.

Sparpaket, Sparkurs, Sparbudget — Sparen ist derzeit das Lieblingswort der Politiker und

Unternehmer. Unangenehme Entscheidungen für die Bürger oder für Arbeitnehmer

werden mit der Notwendigkeit des Sparens erklärt und gerechtfertigt. Was heißt sparen?

Wirtschaftlich gesehen, geht es darum, Geld beiseite zu legen, um es später auszugeben. Es

wird gespart, um sich in Zukunft etwas anschaffen zu können. Konsequent nach der

Erkenntnis „von nichts kommt nichts“. Geizig ist folglich jener, der nur Geld anhäuft, ohne

zu wissen, wofür er spart. Sparen um des Sparens willen macht auch in der Energiepolitik

keinen Sinn, sagt der Geschäftsführer des Energieinstituts Adi Gross im Gespräch mit

Karin Guldenschuh.

3


Karin Guldenschuh: Sparen ist einerseits eine viel gepriesene

und alt bewährte alemannische Tugend, andererseits wird Sparen

mit kleinlich, knauserig, ja geizig verbunden. Wie sehen Sie diesen

Begriff? — Adi Gross: Sparen erzeugt bei mir unangenehme Gefühle,

weil es mit Verzicht belegt ist. Für mich ist es kein Begriff

der Tugend, sondern von der Kindheit her geprägt davon, vielleicht

nicht ganz freiwillig mit ganz wenig auskommen zu müssen.

Bei meiner Arbeit versuche ich heute den Begriff zu vermeiden

und eher Begrifflichkeiten zu wählen, die auf den Zweck abzielen,

nicht unbedingt darauf, wie etwas erreicht werden soll. Sparen als

allein stehenden Begriff oder als Selbstzweck halte ich nicht für

sehr Ziel führend. Es trifft nicht die Sache. Es geht im Kontext

von Klimaschutz und Ressourcenproblematik darum, den Einsatz

endlicher Ressourcen und die damit verbundenen Belastungen zu

reduzieren bzw. zu beenden. Nehmen wir ein Trivialbeispiel her.

Licht ausschalten – ist das jetzt wirklich sparen oder geht es nicht

einfach darum, wenn ich keine Dienstleistung brauche, diese auch

nicht abzurufen. Es geht um mehr als ums Sparen, für mich ist es

eine Frage des Umgangs mit den Dingen, die mich umgeben und

Ressourcen verbrauchen.

Ganz allgemein werden Geld und Zeit mit Sparen verbunden.

Wie halten Sie es damit? — Meine Erfahrung ist, dass man Zeit

nicht sparen kann. Das funktioniert nicht. Es zeigt sich doch immer,

wenn es uns gelingt, irgendetwas effizienter zu machen,

kommt etwas Neues. Mir ist es bei allen Versuchen nicht gelungen,

Zeit zu sparen. Da jagt man einem Phantom hinterher. Und ebenso

Geld, die neueste Erfahrung zeigt doch, dass Geld sparen auch

nicht wirklich funktioniert, die Finanzmärkte sind nicht zuverlässig,

man geht ein sehr großes Risiko ein. Es ist auch ein bisschen

eine Illusion, Geld sparen zu können. Ressourcen sparen zielt immerhin

darauf ab, unsere kollektiven Lebensgrundlagen zu erhalten.

In vielen Beispielen ist das dann auch verbunden mit einer höheren

Wertsteigerung. Um das geht es letztlich, weniger darum,

etwas zu sparen. Ich möchte in einer möglichst hohen Wertigkeit

leben. Das kann sich materiell ausdrücken durch ein Gebäude, das

minimal Ressourcen verbraucht. Das Leben darin ist mit einem hohen

Wert behaftet. Oder auch die Zeit, die ich verbringe, dass ich

die hochwertig verbringe, im Sinne von Lebensqualität.

Spare in der Zeit, so hast du in der Not, gilt diese Binsenweisheit

auch für die Energiepolitik? Wo stehen wir bei Klimaschutz

und Erderwärmung, in der Zeit oder in der Not? — Beides. Es ist

(noch) höchste Zeit. Wir können noch so handeln, dass wir von

prinzipieller Bewältigbarkeit sprechen können. Es ist aber dringend

nötig zu handeln. In vielen Teilen der Erde herrscht bereits

blanke Not. Späteres Handeln, in kollektiven Notsituationen, wird

äußerst schmerzlich sein und – wir wollen es nicht hoffen – womöglich

totalitär.

Die wachsende Angst vor der Erderwärmung führt dazu, dass

die unzähligen Energiespartipps eine Renaissance erleben. Können

solche Ratschläge unter dem aktuellen Druck etwas bewirken? —

Diese Tipps berühren ein schmales Segment möglichen persönlichen

Handelns. Das ist notwendig, aber keineswegs hinreichend.

4

Die Frage, vor der wir stehen, ist viel größer. Es ist eine kulturelle

Frage. Wie wollen wir leben, wie wollen wir wahrgenommen werden?

Unser kollektiver Lebensstil ist nicht fortführbar, er ist de facto

am Ende. Wir wollen es aber noch nicht wahrhaben. Wir müssen

uns unsere Zukunft neu gestalten.

Der einzelne Verbraucher weiß ganz genau, dass sein individuelles

Verhalten in der Auswirkung auf das Klima verschwindend

klein ist, was kann ihn reizen, trotzdem etwas zu ändern? — Ich

denke, auch wenn es ein kleiner Beitrag ist, entlässt uns das nicht

aus der Verantwortung. Wir haben meiner Meinung nach gerade

hier im Westen als Hauptverursacher des Ressourcenverschleißes

eine historische Verantwortung des Reichtums, wenigstens selbst

modellhaft zu leben. Und die Veränderungsprozesse, vor denen

wir stehen, die sind nicht delegierbar, die gehen ohne Bürger nicht.

Die komplexen Aufgaben, vor denen wir stehen, kann auch eine

politische Elite nicht mehr lösen. Wenn es uns nicht gelingt, eine

breite Bewegung zu erzeugen, wird es nicht gelingen, die Herausforderungen

zu meistern, vor denen wir stehen. Und das geht nur

durch Beteiligung und Partizipation. Es gibt Ansätze, die mir gut

gefallen, z.B. Bürgerkonferenzen, wo man Menschen zusammenholt,

die dann beraten, was eigentlich zu tun wäre oder wie man

sich verhalten müsste. Die Erfahrung zeigt, dass bei den Ergebnissen

solcher Runden letztlich immer das Gemeinwohl vorne steht

und dass sich Einzelinteressen loslösen. Daran sieht man auch das

Potenzial, das in der Gesellschaft vorhanden wäre.

Sind ökonomische Anreize wichtig oder eher emotionale bzw.

soziale? — Klar wirkt Geld. Und es ist höchste Zeit, endlich wirksame

Anreize zu setzen wie eine radikale Besteuerung endlicher

Ressourcen. Aber ich meine gleichzeitig auch, dass die ökonomischen

Effekte überschätzt werden. Es geht zumindest gleichzeitig

auch um einen sozialen Prozess. Welche Werte sind allgemein gelebte

Werte? Wie verhält sich das Umfeld? Menschen haben das

Bedürfnis dazu zu gehören. Das Verhältnis zu seinem sozialen

Umfeld ist für den Menschen nicht nur eine Orientierung sondern

unerlässlich.

Trotzdem scheint der Mensch vor allem dann zu bewegen zu

sein, wenn er sich Geld spart. Ein Beispiel dafür sind die neuen

Wohnbauförderungen des Landes. — Geld kann Bewegung auslösen.

Dazu muss es aber bereits auf Handlungserfordernisse und

Handlungsbereitschaft stoßen. Im Falle der aktuell boomenden Sanierungstätigkeit

kommt vieles zusammen. Ein Grundbewusstsein –

eigentlich sollte ich etwas zur Energieeinsparung beitragen, der

hohe Stellenwert des Eigenheims, eine veraltete Bausubstanz und

wohl auch die Einsicht, dass ein hoher Immobilienwert eine bessere

Geldanlage ist als Hedgefonds.

Kann Öl als Schmierstoff der Wohlstandsgesellschaft abgelöst

werden oder ist damit auch der Wohlstand vorbei? — Natürlich

kann es abgelöst werden. Öl muss abgelöst werden, so schnell wie

möglich. Unser Wohlstand wird vor allem dann verloren gehen,

wenn wir am Öl festhalten.


Adi Gross, Geschäftsführer des Energieinstituts

5


Können wir uns das Energie-Sparen sparen, wenn wir nur effizientere

Technologien erfinden? — In dem Sinne bezieht sich das

Sparen auf das Verhalten und die Effizienz auf die Technologie. Ja,

in gewisser Weise können wir uns sogar das Sparen sparen. Zum

Bespiel: Mit einer Solaranlage am Dach können Sie lange duschen.

Mit dem Rad können Sie fahren, so lange Sie wollen. In einem Passivhaus

können Sie es auch mal ein paar Grad wärmer haben. Dahinter

stecken aber Wertigkeiten und Lebensstile, das sind natürlich

zutiefst Verhaltensfragen.

Was wird sich verändern? Welche Qualitäten hat ein Energie

sparender, neuer Lebensstil? — Es wird schön sein. Es wird verschieden

sein. Es wird viele Lebensentwürfe geben. Wir werden

uns auch in Zukunft nicht alle lieben. Es wird ein Leben sein, das

ebenso auf Bedürfnisbefriedigung aus ist, aber es wird anders orientiert

sein und andere Technologien nutzen. Wir werden die

Werte verändert haben. Andere Dinge werden Image prägend sein.

Wie könnte man sich den Alltag vorstellen in so einem Szenario?

— Alltag könnte sein: Wir wachen am Morgen auf in einem

Schlafzimmer, das gut temperiert ist und in dem frische Luft ist,

in der ganzen Wohnung ist frische Luft. Die Heizkosten kann ich

bezahlen mit einem Taschengeld, 100 bis 200 Euro im Jahr. Wenn

ich vor die Tür trete, ist es leise. Die Straßen sind im Wesentlichen

Begegnungszonen, wo alle Verkehrsteilnehmer mit gleichen Rechten

vertreten sind, vor allem natürlich auch der so genannte sanfte

Verkehr – Fußgänger, Radfahrer. Es fahren Elektroautos, die leise

sind und ohne Abgase. Die Ortschaften sind verbunden mit Straßenbahnen,

die Städte mit Hochgeschwindigkeitszügen. Die Fabriken

sind emissionsfrei, weil wir keine Schornsteine mehr haben. Jeder

Landwirtschaftsbetrieb hat eine Biogasanlage, sodass er seinen

Stoffkreislauf vollständig nachhaltig abwickeln kann. Wir essen

sehr gut, saisonal bewusster. Wir spüren die Jahreszeiten stärker,

weil wir immer frische Waren konsumieren …

Von welcher Zeit sprechen Sie da? — In gewisser Weise von

heute, weil das alles realisierbar ist, so ein Lebensstil ist heute möglich.

Bis 2050 könnte der Umstellungs- und Transformationsprozess

realisiert sein.

Was tun Sie selbst, von dem, was Sie sagen, heute schon? —

Deutlich weniger, wie andere Menschen eben auch. Was das Energieinstitut

betrifft, machen wir einiges zur Mobilität und im Umgang

mit Ressourcen bei der Büroausstattung. Der nächste Schritt,

den wir sicher noch setzen möchten, ist auch in einem Gebäude zu

sein, das unserer Philosophie entspricht, also in einem Nullemissionsgebäude.

Privat sind wir auf gutem Weg. Wir haben jetzt gerade

wieder gemeinsam in der Familie eine bedeutende Entscheidung

getroffen, wir haben das Auto verkauft. Der zentrale Grund

ist, klimagerechter zu leben. Es ist schon erstaunlich, wie so ein

Schritt die Wahrnehmung der Mobilität verändert, auch das Zeitgefühl

verändert. Eigentlich ist es schön, es ist eine andere Planungskultur,

der Weg bekommt einen anderen Stellenwert.

Sparen muss also nicht zwangsläufig Verzicht bedeuten, kann es

auch so was wie einen neuen Luxus geben? — Das mit dem neuen

Luxus trifft es sehr gut, finde ich. Es geht – wie gesagt – um einen

anderen Stil. Einen Stil, der nicht auf Ausbeutung und Chancendiebstahl

basiert. Verschwendung im materiellen Sinne ist auf Dauer

ohnehin nur möglich unter den Bedingungen der Nachhaltigkeit.

So gesehen können wir perspektivisch durchaus von einer neuen

Verschwendung sprechen.

DI Dr. Adi Gross ist seit 1996 im Amt der Vorarlberger Landesregierung für den

Bereich Energie verantwortlich und ist seit 2001 gleichzeitig Geschäftsführer des

Energieinstituts, das seinen Sitz in Dornbirn hat. Er hat an der TU Graz Elektrische

Energietechnik und Energiewirtschaft studiert.

#2

Fachhochschule

6


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#2

Rathaus

Liebe Leserinnen und Leser.

„Stillstand“ ist ein in Dornbirn nahezu unbekanntes Wort. Wer sich nicht bewegt,

kann nichts bewegen, und das ist für die Dornbirnerinnen und Dornbirner grundsätzlich

undenkbar. Wer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vom „Sparen“ spricht, darf dabei

nicht „Stillstand“ meinen, denn das wäre falsch.

Dornbirn hat es in den vergangenen Jahren immer wieder verstanden,

Krisen nicht nur zu meistern, sondern auch für eine in die

Zukunft gerichtete Stadtentwicklung zu nutzen. Der Boom, den

die Stadt nach wie vor verzeichnet, ist auf die vielen Projekte – von

der öffentlichen Hand aber auch von privaten Unternehmen – der

vergangenen Jahre zurück zu führen. Am Beispiel Innenstadt wird

dies besonders deutlich. Die sanierte Stadtstraße, die neue Stadtgarage

und die erweiterte Fußgängerzone haben das Stadtzentrum

deutlich aufgewertet. Private Investoren sind dem Beispiel der Stadt

gefolgt und haben neue Kaufhäuser errichtet oder Projekte für die

Nachnutzung bestehender entwickelt und umgesetzt. Dass das der

Stadt nutzt, zeigen die Zahlen der aktuellen Kaufkraftstudie. Die

Dornbirner Innenstadt ist das beste „Outdoor-Einkaufszentrum“

der Region. Alle, die an einer attraktiven Innenstadt mitwirken,

haben diesen Titel verdient. Für Sie als Besucher Dornbirns bedeutet

dies Einkaufen und Flanieren in einer Stadt mit außergewöhnlichem

Flair und Möglichkeiten, die Sie woanders wahrscheinlich

vergebens suchen. Ich freue mich, Sie in unserer Stadt begrüßen

zu können und hoffe für die Dornbirner Kaufleute, dass sie das

Motto dieses City Guide – „Sparen“ – nicht zu wörtlich nehmen.

DI Wolfgang Rümmele

Bürgermeister

8


Bühne frei für Musik, Theater, Poesie

und Kabarett.

Für Seminare, Ausstellungen und Symposien.

Offenes Haus für Veranstalter

unterschiedlichster Genres.

Treffpunkt eines vielseitig interessierten Publikums.

Dreh- und Angelpunkt zeitgemässer Kunst und Kultur.

Topniveau beim Raumangebot, in der Licht-, Bildund

Tontechnik und beim Catering.

www.kulturhaus-dornbirn.at

Kulturhaus Dornbirn | Rathausplatz 1 | 6850 Dornbirn | T +43 5572 27770 | F +43 5572 27770 11 | kulturhaus@dornbirn.at

Reihenbestuhlung

Bankett Parlamentarisch Ausstellungsflächen

Großer Saal | 474 Pers.

Galerie zusätzlich | 256 Pers.

Gesamt | 730 Pers.

Kleiner Saal | 222 Pers.

Großer Saal | 320 Pers.

Galerie zusätzlich | 136 Pers.

kl. Erweiterung | 54 Pers.

gr. Erweiterung | 96 Pers.

Gesamt | 586 Pers.

Kleiner Saal | 160 Pers.

Großer Saal | 214 Pers.

Galerie zusätzlich | 108 Pers.

Gesamt | 322 Pers.

Kleiner Saal | 82 Pers.

Großer Saal | 387 m 2

Eingangsfoyer | 575 m 2

Gartenfoyer | 360 m 2

Gesamt | 1322 m 2


03

40

Impressum

Für den Inhalt verantwortlich

Dornbirn Tourismus

Rathausplatz 1, Dornbirn

T +43 (0) 5572 22188

F +43 (0) 5572 31233

tourismus@dornbirn.at

www.dornbirn.info

Konzept

IRR Werbeagentur © 2010

Bergstraße 31a, Dornbirn

Head: Marty Rauch

Art Direction:

Stefan Amann

Martin Platzgummer

www.irr.at

Redaktion

Karin Guldenschuh

Johannes Inama

Autoren

Kurt Bracharz

Eva Engel

Susanne Fink

Lisa Fischer

Georg Friebe

Karin Guldenschuh

Johannes Inama

Armin Malojer

Peter Natter

Annette Raschner

Laura Schmidt

Werner Winsauer

Fotografie

Adolf Bereuter

Arno Gisinger

Markus Gmeiner

Benno Hagleitner

Ralf Hämmerle

Cornelia Hefel

Günter König

Peter Mathis

Ruth Schnell

Darko Todorovic

Lars Wieser

Inatura

Land Vorarlberg

ORF Vorarlberg

Stadt Dornbirn

Illustration

Armin Parr

Lektorat

Ulrike Delacher

Lithografie

fitz feingrafik

Gesamtherstellung

Buchdruckerei Lustenau


City Guie ornirn

Gewinner des

internationalen T.A.I.

Werbegrandprix

2009

18

„Oh, ihr unsterblichen Götter! Sie sehen es nicht ein,

die Menschen, welch große Einnahme die Sparsamkeit ist.“

Marcus Tullius Cicero

32

Die Zeiten waren schon mal besser. Ist Sparsamkeit die

angesagte Tugend? Ist Sparen die Strategie für die Zukunft?

Der City Guide Dornbirn wagt sich mit dieser

Nummer auf ein unsicheres Terrain und stellt Fragen, die

nicht immer eindeutig beantwortet werden können. Wir

laden Sie ein, sich auf ein Thema einzulassen, das uns

wohl noch eine Weile beschäftigen wird. Lassen Sie sich

dabei von der etwas provisorischen Gestaltung mittels

Kafkas Handschrift nicht beirren.

#9

Müllerstraße

44

Durch das gesamte Heft begleiten

Sie Punkte, auf denen jene Haltestellen

angegeben sind, über die Sie

mit öffentlichen Verkehrsmitteln

zu den im Text vorgestellten Orten

gelangen können.

10


58

72

64

03 eur uxus: Der Energieexperte Adi Gross im Gespräch

14 Tanne und Tn: Luis Drexel und Margit Denz im Porträt

18 nihtahre tadt: Eine architektonische Entdeckungsreise

23 Mrktstrae 33: Die Alte Naturschau neu belebt

27 prrs Jokel: Kurt Bracharz testet Mittagsmenüs

32 om a(h)ren Wert: Reparieren lohnt sich

40 esefuer: Die preisgekrönte Kinderbuchhandlung Ananas

44 Öfentlihe Kunst: Dornbirn als Freilichtmuseum

53 prmiser er atr: Vorgestellt von Georg Friebe

58 anern im Ebnit: Mit Armin Malojer

64 Piniere: Aufgespürt von Johannes Inama und Adolf Bereuter

72 on´t stp the muic: zeebee on tour

82 ie al Stret rinen: Eine Auswanderergeschichte

84 Büenrednr und Philsph: Zwei Kommentare

11


Mit der Karrenseilbahn dem

Alltag entfliehen!

Herrliche Wanderrouten, traumhafter Blick

über das Rheintal – auch am Abend,

wenn tief unten das Lichtermeer glitzert.

Der Karren ist ein beliebter Treffpunkt der Region. Zum einen

haben hier schöne Wanderwege ihren Ausgangspunkt, zum

anderen lebt es sich im Panoramarestaurant auf 976 Meter

besonders leicht. Ob Sie nun essen gehen oder vor dem

Zu-Bett-Gehen einfach über das Rheintal schauen möchten: In

fünf Minuten transportiert Sie die Seilbahn hoch über die Dächer

der Stadt und beschert Ihnen einen wunderbaren Ausblick: das

gesamte Dreiländereck bei Tag, das Lichtermeer bei Nacht.

Dornbirner Seilbahn GmbH

Gütlestraße 6, A 6850 Dornbirn, Tel.: +43 5572 22140, Fax: +43 5572 22140-4, E-Mail: karren@dornbirn.at, www.karren.at


#4

Kulturhaus

„Das Thema hättet ihr euch sparen können!“

Keine Frage, das Thema Sparen mag derzeit etwas überstrapaziert sein. Aber es wird

uns noch eine ganze Weile beschäftigen und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für

spannende Diskussionen.

Vor allem geht es dabei auch um grundsätzliche Fragen, die den

Umgang mit unseren Ressourcen betreffen. Und in dieser Hinsicht

ist das Thema auch für eine Stadt wie Dornbirn essentiell.

Wir können uns weder den aktuellen Herausforderungen noch der

Zukunft verschließen.

Wie soll ein City Guide so einem Thema gerecht werden?

Ganz einfach! Es liegt viel Potenzial in unserem unmittelbaren

Umfeld: Dornbirn bietet in dieser Hinsicht viel und wir möchten

Ihnen zeigen, was möglich ist!

Georg Friebe stellt in seinem Beitrag die These auf, dass es in

der Natur kein Sparen gibt – sie optimiert! Beim Shopping geht’s

dieses mal um Geschäfte, die reparieren, restaurieren und beweisen,

dass sich Qualität doch rechnet! Wir zeigen auch die Fülle an Freizeitangeboten,

die direkt vor unserer Haustüre „gratis“ angeboten

werden. In bewährter Manier führt uns Kurt Bracharz durch die

kulinarischen Angebote um die Mittagszeit – aber dieses Mal unter

einem ganz anderen Gesichtspunkt: wo kann man günstig essen?

Es sind immer wieder einzelne Personen, die mit ihren Ideen

und ihrem Engagement unsere Stadt zu etwas besonderem machen;

wir haben sie interviewt und stellen einige davon in diesem Magazin

vor. Lassen Sie sich überraschen!

Klaus Lingg und

das Team von Dornbirn Tourismus –

Ihr Partner, wenn’s um Dornbirn geht!

Kartenvorverkauf: v-ticket.at

Bei Dornbirn Tourismus und im Messepark

13


Luis Drexel in seinem Büro in Dornbirn-Wallenmahd

er Zufal elohnt en

reriten eist

#22

Wallenmahd

Text: Annette Raschner. Fotografie: Darko Todorovic.

14


Am 30. November 1957 wandte sich SPAR an Vorarlbergs Hausfrauen und warb mit

dem ersten Wochenangebot. 1 kg Reis für 5 Schilling 90, ½ kg Kokosflocken für

6 Schilling 90. Kaufen bei SPAR = Sparen beim Kauf – hieß es damals in jener Werbeanzeige,

die in den Vorarlberger Nachrichten geschaltet wurde.

Vater des Gedankens war Luis Drexel. Gemeinsam mit seinem Vater

Johann und seinen Brüdern Herbert und Hans erwarb er 1957 die

Lizenz für die Gründung der SPAR in Vorarlberg. Dies war der

Beginn einer Vorarlberger Unternehmerkarriere, die ihresgleichen

sucht. Heute ist Luis Drexel 85 Jahre alt, gesund und geht trotz Pension

nach wie vor montags bis freitags um Punkt 9 Uhr in sein Büro

in der SPAR-Zentrale Dornbirn-Wallenmahd. Das Porträt seines

Vaters Johann Drexel wacht über Luis Drexel, wenn er an seinem

Schreibtisch sitzt. Von ihm hat er jene Tugenden gelernt, die seiner

Ansicht nach einen guten Unternehmer ausmachen. Sparsamkeit,

Anpassungsfähigkeit, Fleiß und den Mut, zum richtigen Zeitpunkt

die notwendigen Handlungsschritte zu setzen.

Als Bub wollte Luis Drexel Bäckermeister werden wie sein Vater.

Als dieser aber die Mehlgroßhandlung Johann Drexel im Dornbirner

Grabenweg gründete, war es für den jungen Luis selbstverständlich,

dem Vater im Pferdefuhrwerk beim Verladen der großen

Säcke zu helfen und nach der Schule beim Führen der Nebenbücher

mitzuhelfen. Während der Realschulzeit war der Vater unzufrieden

mit den Kenntnissen des Sohnes in Sachen Buchhaltung

und beschloss, ihn stattdessen in die Handelsschule nach Lustenau

zu schicken. „Für mich ist anfangs eine Welt zusammen gebrochen“,

gesteht Luis Drexel im Rückblick. „Aber die Mutter hat mir

zugeredet, weil der Vater Unterstützung für sein junges Geschäft

brauchte. Und schließlich war ich von der doppelten Buchhaltung

besonders fasziniert.“

Im Fasching 1954 lernte Luis Drexel, dass der Zufall den vorbereiteten

Geist belohnt. Bei einem Ball im Gasthof Hirschen machte

er die Bekanntschaft mit einem Gewürzgroßhändler, der nach Vorarlberg

gekommen war, um einen Lebensmittel-Großhändler für

eine neue Idee aus Holland zu suchen. Die Idee „SPAR“ beruhte

auf dem Zusammenschluss selbständiger Einzel- und Großhändler.

Nach so einem Konzept mit den Vorteilen der Rationalisierung

und gut durchdachter logistischer Abwicklung hatte Luis Drexel

schon länger gesucht. Am darauf folgenden Tag war seine berufliche

Zukunft besiegelt. Vom ursprünglichen Mehlgroßhändler

musste nun innert zwei Jahren ein Lebensmittel-Sortiment aufgebaut

werden, um die Idee „SPAR“ umsetzen zu können.

Immer der Zeit voraus — Luis, Herbert und Hans Drexel orientierten

sich fortan an einem Lebensmittelgroßhandels-Unternehmen

in Amerika, wo Bruder Hans ein Praktikum bei einer

freiwilligen Handelskette absolvierte. „Mit ihm habe ich nach Lösungen

gesucht, wenn es hier Probleme gab. Denn Amerika hatte

diese oft genauso, nur eben früher. So waren wir immer der Zeit

voraus. Als wir 1961 das Lagerhaus auf der Birkenwiese neu bauten,

war es mit Abstand das modernste.“

Wenn Luis Drexel nach seinem Erfolgsrezept befragt wird, gibt

er sich bescheiden und zurückhaltend. Er erzählt von der Notwendigkeit,

Risiken einzugehen, die müssten allerdings immer kalkulierbar

sein. Und fügt nonchalant ein Sprichwort hinzu: „Das einzig

Stetige im Handel ist der Wandel. Man muss rechtzeitig die Weichen

stellen. Bei uns war immer was los.“

1958 führten der Vater und die drei Söhne als erste die Selbstbedienung

ein, 1970 erfolgte die Gründung der SPAR AG, ein

Jahr später wurde der erste INTERSPAR Europas, der Vorgänger

des heutigen INTERSPAR im Messepark eröffnet. „Die Konsumenten

wurden durch die rasche Zunahme der Autos immer mobiler

und so entstand bei uns als Ergänzung zu den SPAR-Geschäften

der neue Geschäftstyp INTERSPAR an der Autobahn in

Dornbirn, wo jetzt der Messepark steht. Ich war immer fürs aktive

Mitmachen. Ich ahnte, dass wir schnell handeln mussten, weil uns

sonst die Schweizer zuvor gekommen wären.“

Erfolge sind hart erkämpft — Luis Drexel wusste, dass im

Schweizer Rheintal vier Einkaufszentren geplant waren. „Und so

war in einem halben Jahr der INTERSPAR da. Drei Jahre später

wurde der Rheinpark eröffnet und wieder einige Jahre später der

Messepark.“ Erfolge sind, wie man weiß – zumindest fast immer –

hart erkämpft. Dessen ist sich Luis Drexel seit seiner Kindheit bewusst.

Bis zu seiner Pensionierung am 1. Jänner 1990 arbeitete er

wochentags als Präsident der SPAR-AG in Salzburg und pendelte

am Wochenende mit dem Zug nach Dornbirn.

Obwohl SPAR aus dem Holländischen stammt und auf

Deutsch übersetzt „Tanne“ heißt, macht die Verbindung zum Begriff

Sparen durchaus Sinn, denn für Luis Drexel ist es eine Selbstverständlichkeit.

Bis heute ist Luis Drexel in jeder Faser seines Körpers Unternehmer.

Etwas lockerer geht er es aber doch an und freut sich darüber.

„Jetzt habe ich am Morgen Zeit, um mit meiner Frau zu frühstücken.

Von 9 bis 12 bin ich im Büro in Dornbirn-Wallenmahd,

gehe dann heim essen und halte meinen Mittagsschlaf. Dann begebe

ich mich wieder ins Büro. Ich muss schließlich auf dem Laufenden

bleiben, um im Bilde zu sein. Nur spazieren gehen ist mir zu

langweilig.“ Dabei hätte Luis Drexel allen Grund, um sich zurückzulehnen.

Das Unternehmen läuft hervorragend, Sohn Gerhard

hat als Präsident und Vorstandsvorsitzender der SPAR Österreich

seine Agenden übernommen, und 2008 gelang es der SPAR Österreich-Gruppe

erstmals, die 10-Milliarden-Euro-Schwelle zu überschreiten.

2007 feierte SPAR Vorarlberg das 50-jährige Jubiläum. „Normalerweise

bestehen nur 16 von 100 Betrieben über 50 Jahre. Ich

bin stolz, dass wir das geschafft haben. Allerdings muss man immer

dran bleiben. Gerade auch wegen der ausländischen Mitbewerber.

Ich beneide die junge Generation nicht.“ Sagt es, schmunzelt

und wendet sich wieder seinen Unterlagen zu.

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Die Keramikkünstlerin Margit Denz in ihrem Haus in Dornbirn

Knie

#40

Jeen Tag rhafe h mir die Welt neu

Text: Annette Raschner. Fotografie: Darko Todorovic.

16


Wer das Haus von Margit Denz in Dornbirn betritt, fühlt sich sofort in eine

andere Welt versetzt. An fast jeder Ecke lauern von ihr geschaffene Figuren:

witzige, rätselhafte, zauberhafte, irritierende.

Der Gang in ihr Atelier bestätigt den ersten Eindruck: Hier ist

eine Künstlerin am Werk, die mit ihren Waldgeistern, Herzen,

Naturwesen und vielfältigen Objekten aus Porzellan jeden Tag die

Welt neu erschafft. Seit ihrem zwölften Lebensjahr wusste Margit

Denz, was sie einmal machen wollte: mit dem Material Ton gestalten.

Die Eltern besaßen ein Lebensmittelgeschäft in der Nähe

des Gasthofs Schwanen, wo jetzt ihr „Schauraum für angewandte

Kunst“ eingerichtet ist. Auf halber Strecke zur Hauptschule, die

das eigenwillige Mädchen nur mit größtem Widerwillen besuchte,

war eine Töpferei. „Der Besitzer hat direkt an der Fensterscheibe

zur Straße hin getöpfert. Ich bin ständig zu spät in die Schule gekommen,

weil ich so fasziniert davon war, was dieser Mann aus einem

Klumpen Dreck zu formen imstande war.“ Mit ihrem Taschengeld

kaufte sich Margit Denz selbst Ton und begann, zu Hause

an ihrem Schreibtisch zu modellieren: Kleine und größere Tiere,

Figuren, Fantasiegestalten.

Nach – wie Margit Denz sagt – „zwei aussichtlosen Jahren in

der Handelsschule“, konnte sie die Eltern dazu überreden, in die

HTL für Holz- und Steinbildhauerei in Innsbruck zu wechseln.

„Ab diesem Zeitpunkt ist es mir nur noch gut gegangen. Ich konnte

endlich das tun, was ich schon immer tun wollte.“ In Innsbruck

lernte Margit Denz den Umgang mit Werkzeugen und verschiedenen

Materialien wie Holz, Stein, Metall, Gips und Ton. Nach vier

Jahren wechselte sie an die Hochschule für Angewandte Kunst in

Wien, die sie später mit Auszeichnung abschloss. „Dort tat ich mir

sehr leicht, weil ich mittlerweile mit verschiedenen Techniken

und Materialien vertraut war.“

Ein halbes Jahr lang setzte Margit Denz in der deutschen Firma

Villeroy & Boch ihre eigenen Entwürfe um. Für eine limitierte

Auflage von vier verschiedenen Kaffeeservices erhielt sie den Designpreis

„DESIGN PLUS“. Dort lernte sie, „wie man schnell und

effizient arbeiten kann. Das hat mir das Überleben gesichert.“

Das Handwerk muss man beherrschen — Die darauf folgenden

neunzehn Jahre lebte und arbeitete Margit Denz als Künstlerin in

einem eigenen Atelier in Wien und erhielt einen Preis des Bundesministeriums

für Unterricht und Kunst. Trotz der Auszeichnungen

und Erfolge musste sie aber lange Zeit hart kämpfen. Denn in

Österreich ist die Keramik, die etwa in asiatischen Ländern höchste

Wertschätzung erfährt, ein ewiges Diskussionsthema. Künstlerinnen

und Künstler, die mit dem Material Ton arbeiten, werden

nur allzu gerne in die „Handwerkerschublade“ gesteckt. Nach

Ansicht von Margit Denz hängt dies damit zusammen, dass hierzulande

nach 1945 die Tradition nicht mehr weitergeführt wurde.

Doch was macht ihrer Meinung nach den Unterschied zwischen

Kunst, Handwerk und Design aus? „Gute Künstler beschäftigen

sich hauptsächlich mit Inhalt und Form und verzetteln sich nicht

im Handwerk“, glaubt die Dornbirnerin. Das Handwerk müsse

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man beherrschen, um sich ganz um die Ideen kümmern zu können.

Margit Denz beschäftigt vor allem ein Thema: Das Weibliche

und das Männliche beziehungsweise die Auseinandersetzung zwischen

Mann und Frau. 2008 etwa gestaltete Margit Denz mit „intim“

die Sommerausstellung im Frauenmuseum in Hittisau. Es

war eine Schau, in der sich die Künstlerin in ihren Formen über

die griechische Mythologie der weiblichen Sexualität annäherte.

„Zum Beispiel habe ich Dosen gezeigt, welche das weibliche Geschlecht

symbolisieren. Durch die griechische Mythologie wurden

sie zu Baubo-Dosen. Baubo war eine antike Gestalt, die das weibliche

Geschlecht symbolisiert, sie war der Gegenpart zu Phallos.

Auf diese Art konnte sich plötzlich jeder auf das Thema Sexualität

und Geschlechtlichkeit einlassen und mitreden.“ Die erfolgreiche

Ausstellung war zuvor schon in Museen in Lissabon, Barcelona,

Porto und Dänemark zu sehen.

Waldgeister und Naturwesen — Wer Margit Denz’ Objekte

betrachtet, ist vom Humor, der Originalität sowie der Intensität,

mit der sich die Künstlerin einem Thema widmet, fasziniert. Seit

einiger Zeit arbeitet sie an einer neuen Serie mit Waldgeistern und

Naturwesen, von denen jedes anders aussieht. Eines hat Hörner, ein

anderes Stacheln, ein drittes trägt einen Tanga String. „Es sollen

ernsthafte, witzige, nachdenkliche, böse und beschützende Figuren

werden. Ich arbeite bei dieser Serie sehr intuitiv.“ Intuitiv –

und intensiv! Denn der erste Gang in der Früh ist stets jener ins

Atelier, wo die dreifache Mutter oft bis in die Nacht arbeitet. „Bevor

ich die Kinder bekommen habe, ist es schon vorgekommen,

dass ich gar nicht gemerkt habe, dass die Jahreszeit gewechselt hat.

Ich hab mich plötzlich gewundert, weshalb schon die Blätter von

den Bäumen fallen.“ Doch das reine „Vor-sich-hin-Werkeln“ ist für

die Künstlerin kein Antrieb. Sie möchte verstanden werden. „Ich

frage mich stets, ob meine Ideen auch für andere Menschen von Interesse

sind. Ich habe wirklich keine Lust, im Keller vor mich hin

zu basteln und Objekte aufzutürmen.“

Gemeinsam mit ihrem Mann Christoph Strolz, der seit einiger

Zeit ihre Werke vermarktet, besucht sie unter dem Label „Denz-

Herz“ jährlich rund zehn Messen in ganz Europa. Um ihr materielles

Überleben muss sich die 46-jährige Künstlerin aufgrund ihrer

Herzen keine Sorgen mehr machen. Diese Herzen aus Limoge Porzellan,

die sich ursprünglich aus der Kunstausstellung „Almrausch

& Alpenglühen“ von 1996 entwickelt haben, haben in ganz Europa

die Herzen erobert. „Das Thema Herz reißt interessanterweise fast

jeden emotional mit. Und das, obwohl es so verkitscht wurde, dass

sich kaum mehr ein Künstler traut, mit Herzen zu arbeiten.“

Margit Denz ist das egal. Sie will schließlich als Künstlerin

nicht nur das Hirn ansprechen, sondern vor allem auch das Herz

des Einzelnen berühren!


Das erste Vorarlberger Hochhaus, Marktstraße 8

#1

Marktplatz

18


Vom Verschwinden und Wiederentdecken. In einem gemeinsamen Projekt begeben sich der

Fotokünstler Arno Gisinger, der Architekturkritiker Robert Fabach und der Historiker

Werner Matt auf die Suche nach den blinden Flecken in Dornbirns Stadtbild – Gebäude,

die aus dem Gedächtnis der Stadt zu verschwinden drohen.

Text: Johannes Inama. Fotografie: Arno Gisinger.

nihtare tadt

Manche Gebäude einer Stadt sind von der Beiläufigkeit des alltäglichen

Blicks, vom flüchtigen Darüber-hinweg-Schweifen abgenutzt

und für die Stadtbewohner fast unsichtbar geworden. Sie sind im

Stadtbild so mit ihrer Umgebung verwachsen und zu einem undefinierten

Konglomerat geworden, dass ihre architektonische Qualität

und historische Bedeutung von diesem Grauschleier der eingeübten

Wahrnehmung zugedeckt wird. Im Gedächtnis der Stadt sind

diese Gebäude nicht mehr gegenwärtig. Oft wissen nur mehr Eingeweihte,

was diese Orte ursprünglich bedeutet haben und es wird

immer schwieriger, die Schalen dieser Bedeutungslosigkeit abzulösen

und ihnen so ihre Einzigartigkeit wieder zurückzugeben.

Diesem Phänomen nimmt sich ein Buch- und Ausstellungsprojekt

des Vorarlberger Architektur Instituts und des Stadtarchivs

Dornbirn an, das sich mit solchen unsichtbar gewordenen Gebäuden

befasst. Die bislang beim Vorbeifahren und Entlangeilen kaum

bewusst erlebten Häuser sollen durch intensive Betrachtung wieder

zu etwas Besonderem werden. Der Stadtraum von Dornbirn ist

dabei gleichsam das Laboratorium für diesen Entwicklungsprozess.

In Dornbirn finden sich keine geschlossenen Architekturbestände,

sondern hier stehen historische Bauernhäuser neben moderner

Holzarchitektur, Funktionsbauten wechseln mit Wohnhäusern

scheinbar beliebig ab. Gerade in dieser Umgebung gibt es vieles zu

entdecken und damit sichtbar zu machen.

Der Fotokünstler Arno Gisinger, der Architekturkritiker Robert

Fabach und der Historiker Werner Matt stellen ihre Sichtweisen

und Deutungsmuster zu ganz unterschiedlichen Gebäuden

vor. Die Fotografien von Arno Gisinger ermöglichen dabei Blicke

auf und Einblicke in das Innere der Häuser, die für einen normalen

Passanten nicht möglich wären und prägen dadurch völlig neue

Vorstellungen von den einzelnen Objekten. Werner Matt liefert

detailreiche Geschichten zu Entstehungszeit und zu den Bewohnern

der einzelnen Häuser. Robert Fabach betrachtet ergänzend

dazu die architektonischen Details, ihre Besonderheiten und die

Bedeutung für den Ort.

Es geht dabei also nicht um verschwundene historische Bauten,

sondern um die Erweiterung und das bewusste Spiel mit dem

eigenen Blick. Es ist ein zeitloses Bedürfnis des Menschen, sich in

seiner Umwelt wieder zu finden, ihr eine Identität zu geben. Das

hängt mit dem archaischen Bedürfnis nach Sicherheit, nach Verortung

im Raum zusammen. Die Schaffung einer solchen räumlichen

Identität ist keine naturgegebene Selbstverständlichkeit, sondern

eine zivilisatorische Leistung, deren Erbringung notwendige

Voraussetzung für den Zusammenhalt einer Gesellschaft ist. Wir

stellen hier vier Beispiele vor, die durch das Projekt „Unsichtbare

Stadt“ wieder ein Gesicht und eine Identität erhalten sollen:

Das erste Vorarlberger Hochhaus, Marktstraße 8 — Das siebenstöckige

Gebäude mitten im Zentrum von Dornbirn fällt heutzutage

niemandem mehr sonderlich auf. Das war in den 50er Jahren

noch ganz anders, als auf dem wertvollsten Baugrund des ganzen

Stadtgebietes das erste Hochhaus Vorarlbergs entstehen sollte. In

der Presse wurde an die Vernunft der Dornbirner appelliert, die

Dornbirner, „in ihren Gärten an Raum und Weite gewöhnt“, werden

sich an den „Dornbirner Wolkenkratzer“ gewöhnen müssen.

Das Gebäude wurde also errichtet. Neben Geschäften im Erdgeschoß

und Büroräumlichkeiten im ersten Stockwerk standen in

fünf weiteren Stockwerken, zehn Dreizimmerwohnungen und

fünf Vierzimmerwohnungen zur Verfügung. Die Wohnungen

wurden durchwegs von bekannten Bürgern, allen voran der damalige

Bürgermeister, Dr. Günther Moosbrugger, erworben. Nur mit

der obersten Wohnung hatte man Schwierigkeiten. Sie war einfach

nicht zu verkaufen, weil sie zu hoch lag und man an der Dichtheit

eines Flachdachs zweifelte. Um dafür doch noch einen Käufer zu

finden und um etwaigen Gerüchten vorzubeugen, wurde von Seiten

der Stadt Dornbirn ein zinsloser Kredit gewährt.

Haus Kalb, Schillerstraße 22 — Die romantische kleine Villa

in der Schillerstraße mit Veranda und Türmchen schaut von außen

schon so geheimnisvoll aus, dass darin viele Geschichten verborgen

sein könnten. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man das

Glück hat, einen Blick in die wunderbaren Räume werfen zu können.

Hier werden die Erinnerungen an einen Dornbirner Künstler

aufbewahrt, dessen Bedeutung erst spät erkannt wurde. Edmund

Kalb wurde 1900 als Sohn eines Dekorationsmalers in Dornbirn

geboren. Er interessierte sich früh für Malerei, besuchte die Kunstakademie

München, unternahm mehrere Studienreisen und lebte

schließlich ein zurückgezogenes Leben in Dornbirn. Hier kam

Kalb durch seinen Eigensinn immer wieder in Konflikt mit der

Obrigkeit, was zu Verhaftungen und Gefängnisaufenthalten führte.

Er isolierte sich zunehmend von der Gesellschaft und führte ein

Außenseiterleben. In diesen Jahren schuf er eine beeindruckende

Serie von über 600 Selbstporträts, die mathematische Denkmodelle

ebenso wie die Beschäftigung mit kosmischen Ordnungen und

esoterischen Ideen der Jahre zwischen den Weltkriegen beinhalten.

19


#4

Krankenhaus

Haus Turteltaub, Lustenauerstraße 3a

#2

Stadtbad

Ehemaliges Einrichtungshaus Zünd, Marktstraße 45

Haus Kalb, Schillerstraße 22

#2

Stadtbad

Edmund Kalb starb 1952 in Dornbirn. Große Teile seines schriftlichen

und bildnerischen Werkes gingen verloren. Ein Teil des

Nachlasses wird aber in der Villa von Georg Kalb in fast musealer

Form aufbewahrt.

Haus Turteltaub, Lustenauererstraße 3a — Das unscheinbare

Haus an der Lustenauerstraße, schräg gegenüber vom Dornbirner

Krankenhaus, beherbergt heute die Dornbirner Geschäftstelle der

Caritas Vorarlberg. Dass sich in diesem Haus aber auch eine ganz

andere, weniger menschenfreundliche Geschichte manifestierte,

wissen nur wenige. Hier wohnte nämlich von 1932 bis 1939 die

Familie Turteltaub. Edmund Turteltaub hatte sich mit seiner Familie

hier eingemietet und auch sein Geschäft, eine Zweigniederlassung

des „Warenkredithauses Fortuna“, eingerichtet. Im März

1938 änderten sich für die Familie Turteltaub, wie für alle Juden

in Österreich, schlagartig die Lebensumstände. Die Turteltaubs

wurden gleich nach dem „Anschluss“ Zielscheibe für nationalsozialistische

Schlägertrupps, die rund um das Haus randalierten. Der

Sohn der Vermieterin, Bruno Walter, erinnerte sich, dass schon

am 11. März 1938 Hatler Nazis vor das Haus zogen und „Henkt die

Schwarzen, henkt die Juden“ riefen. Am 7. März 1939 musste die

ganze Familie nach Wien übersiedeln und versuchte über Italien

zu entkommen. Doch nach mehreren Lageraufenthalten in Italien

wurde die Familie Turteltaub 1944 nach Auschwitz verschleppt.

Nach der Ankunft wurden die beiden Kinder Hans und Walter

Turteltaub, 13 und 9 Jahre alt, in der Gaskammer ermordet. Auch

Edmund und Gertrude Turteltaub erlebten die Befreiung des KZ

Auschwitz nicht mehr.

Das ehemalige Einrichtungshaus Zünd, Marktstraße 45 —

Während des Baubooms der 60er Jahre entstanden in der Stadt nur

wenige markante Gebäude, die für sich den Anspruch moderner

Architektur reklamieren konnten. Das 1968 erbaute Wohn- und

Geschäftshaus Zünd, Marktstraße 45, ist eines davon. Die Qualität

des Hauses wird durch die heutige Nutzung als Kunstgalerie

eindrucksvoll unterstrichen. Der Bauherr Christoph Zünd erinnert

sich an die Beweggründe, mit Ernst Hiesmayr einen sehr

prominenten Architekten zu engagieren: „Wir führten damals ein

Einrichtungshaus mit Wohntextilien und hatten deshalb geschäftlichen

Kontakt zu allen Architekten. Wen also nehmen? Prof.

Hiesmayer unterrichtete in Wien, galt deshalb nicht als lokaler

Architekt. Die Umsetzung war allerdings sehr schwierig, es gab

heftigen Widerstand gegen dieses Projekt, der zuständige Stadtbaumeister

hat sogar Luftsprünge vollführt.“

Das Buch „Unsichtbare Stadt“ wird von Silvia Wasner gestaltet und am 26. März

zur Eröffnung der gleichnamigen Ausstellung im vai Dornbirn präsentiert. Die

Ausstellung wird dort vom 26. März bis zum 16. Mai 2010 zu sehen sein.

vorarlberger architektur institut, Marktstraße 33, T 05572 51169, www.v-a-i.at

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What’s the difference?


om ineleinen mang

mit alen Resuren

Text: Johannes Inama. Fotografie: Benno Hagleitner.

Alte Naturschau: FLATZ Museum

23


Alte Naturschau: Buchhandlung Brunner

24


Die Alte Naturschau wurde dreiunddreißig

#2

Rathaus

Die ehrwürdigen Mauern der Alten Naturschau waren in die

Jahre gekommen. Ein Facelifting der ursprünglich aus dem Jahr

1879 stammenden Bausubstanz war dringend notwendig. Als die

Vorarlberger Naturschau, die seit den 1950er Jahren darin untergebracht

war, mit neuem Namen „inatura“ in das Rüsch-Werke-Areal

umgezogen war, nutzte die Stadt die Gelegenheit, entwickelte ein

attraktives Nutzungskonzept und möbelte schließlich das frei gewordene

Gebäude gründlich auf. Seine Mauern strahlen nun in

modernem Glanz und vor allem ist neues Leben darin eingezogen.

Ein bunter Mix von unterschiedlichen Nutzern ist zum neuen Anziehungspunkt

für das Stadtzentrum geworden.

Durch die Revitalisierung des Bestandes wurde ein Impuls für

die Innenstadt gesetzt. Handel, Gastronomie, Dienstleister und private

Wohnungseigentümer nutzen seit einigen Monaten das vom

renommierten Architekturbüro Dietrich/Untertrifaller hochwertig

umgestaltete Innenstadtgebäude. Bei der Revitalisierung wurde behutsam

vorgegangen. Attraktive Elemente, wie etwa der Steinfußboden

im Erdgeschoss, wurden belassen, sodass die Patina der Räume,

in denen ehemals die Dioramen zur Naturgeschichte Vorarlbergs

zu sehen waren, erhalten blieb.

Die intelligente Kombination der verschiedenen Nutzer hat die

„Marktstraße 33“ zu einem Anziehungspunkt für das Stadtzentrum

werden lassen: die Buchhandlung Brunner und ein urbanes

Restaurant von Sigi Innauer im Erdgeschoss; im ersten Stock das

Vorarlberger Architekturinstitut (vai) und der Kunstraum Dornbirn

mit einem angegliederten Ausstellungsraum, der beiden Institutionen

zur Verfügung steht; im zweiten Obergeschoss wurde

das neue FLATZ Museum eingerichtet. Die Schenkung des Dornbirner

Künstlers Flatz wird auf einer ganzen Etage des Hauses präsentiert.

Im sogenannten „Lamellengeschoss“ hat sich der Rechtsanwalt

Dr. Pichler eingerichtet. Zusätzlich werden vorwiegend im

Bauteil über Seeberger Moden Wohnungen angeboten. Insgesamt

wurden unter der Bauherrschaft der Stadt Dornbirn rund 5 Millionen

Euro in die Revitalisierung investiert.

Alte Naturschau: Restaurant, Bar Innauer

25


Auf die

GENUSSZEIT

Zum Wohl in Dornbirn.

Ein besonderes Bier braucht keinen besonderen

Anlass. Das Mohren Kellerbier: Bernsteinfarben und

naturtrüb. Eine Bierspezialität, beliebt bei Jung

und Alt, deren kräftiger und vollmundiger Geschmack

sich über Jahrhunderte erhalten hat.

Zum Wohl. Auf unsere Stadt im schönen Ländle.

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Text: Kurt Bracharz. Fotografie: Lars Wieser.

Wnn

SprrsJokel

sen geht

Mittagsmenüs im Preis-Leistungs-Test — Voriges Jahr machte ich einmal in einem Zug

etwas, das man nicht tun darf. Ich fuhr von München nach Bregenz, aß im Speisewagen

eine „Käseteller“ genannte Auswahl von fünf Käsestückchen und trank im Laufe der gut

zweistündigen Fahrt drei 0,33-l-Fläschchen des Schweizer Bieres „Ittinger Klosterbräu“.

Dafür zahlte ich rund 25 Euro und tat dann, was man nicht darf: Ich rechnete in Schilling

um. Das waren dann also etwa 330 Schilling für ein paar Stückchen Käse und einen Liter

Bier. Na gut, es ist ja lange her, dass wir auf den Euro umgestiegen sind, aber damals wären

mir 160 Schilling für das Gebotene schon eher teuer vorgekommen.

Wieviel kostet heute ein billiges Mittagessen? Billig kommt teuer,

sagt ein altes Sprichwort und meint damit, dass man Billiges

oft schneller ersetzen muss als Teureres und deshalb im Endeffekt

mehr zahlt, wenn man am falschen Ort spart. Beim Essen wäre die

Frage, wie sich auf lange Sicht das Billige gesundheitlich auswirkt

(und auf die Lebensfreude, möchte ich als jemand, der gerne gut

isst, hinzufügen). Sinnvoller ist es, vom Preisgünstigen zu reden,

also davon, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Bei unseren deutschen Nachbarn gibt es eine unmissverständliche

Aussage, was Sparen beim Essen bedeutet: Der Hartz-IV-Regelsatz

billigt einem Erwachsenen täglich ca. 4,40 Euro für Essen

und Trinken zu. Damit braucht dieser Erwachsene natürlich nie

ins Wirtshaus zu gehen, da reichen 4,40 gerade mal fürs Getränk

(oder im Zug für ein Fläschchen „Ittinger Klosterbräu“ plus Trinkgeld).

Zuhause nähert man sich mit dieser Quote dem klassischen

asiatischen Armenessen an, der Schale Reis pro Mahlzeit also. Alternativ

kommt auch ein Teller Nudeln in Frage. Oder Kartoffeln,

jedenfalls Kohlenhydrate plus etwas Fett und Eiweiß in Form von

Ei, Sugo oder Billigwurst.

Die Dornbirner Preis-Hitparade — Was kostet ein preisgünstiges

Mittagsmenü in einem Wirtshaus oder Restaurant in Dornbirn?

Wo im Folgenden Preise angegeben sind, sind es solche vom

November 2009. Das günstigste Gericht waren der Tagesteller der

FH-Mensa für 3,70 Euro und ein „Saisonangebot“ im INTER-

SPAR-Restaurant, „Pangasius in der Mandelpanade mit Petersilienkartoffeln

und Sauce Tatar“ für 4,20 Euro. Auch Menüs in Möbelhäusern

bleiben unter der 5-Euro-Marke, sogar mit Suppe. Wo

man sich an einem Buffet selbst bedienen kann, käme man vielleicht

beim exakten Umrechnen von Menge und Preis noch unter

die 4,20 für den oben erwähnten Pangasius (übrigens ein Zuchtwels

aus Asien), muss aber als Pauschalpreis mehr zahlen, bevor

man sich vollstopfen kann. Das Mittel für den Mittagsmenüpreis

liegt zwischen 7 und 8 Euro mit Suppe und Salat oder kleinem

Dessert. Als Kohlenhydrate gibt es meistens Pasta, das Fleisch

ist hauptsächlich von Huhn oder Schwein (und gewiss nicht aus

Freilandhaltung). Ein Standardgericht der Billigkarte ist die Pasta

Bolognese, die es überall gibt, nur nicht in Bologna, wo man nie

Spaghetti zum Ragù alla bolognese nimmt, das auch keineswegs

aus Hackfleisch in Tomatensoße besteht.

27


Kreuz-Stube

#2

Rathaus

Mensa FHV

#2

Fachhochschule

’s Restaurant beim Kulturhaus

#2

Rathaus

#2

Rathaus

21 Gasthaus

#9

Altes

Rathaus

Lucky Dragon

28


Mensa – auch für Nicht-Studierende — Wo Studenten ihr Essen

hinunterwolfen, muss die Menge stimmen. Umso besser, wenn

auch noch Qualität dazu kommt. Den Menüplan der Mensa der

Fachhochschule Vorarlberg findet man unter www.laendle.at im

Internet. Von der Ländle-Gastronomie werden hier wochentags

zwei Menüs, eines davon vegetarisch, für je 5,50 Euro inklusive

Tagessuppe angeboten. Das sind beim nicht-vegetarischen Menü

neben Pasta Bolognese oder faschierten Laibchen mit Kartoffelpüree

durchaus auch elaborierte Gerichte wie Schweinerückensteak

mit Rotweinjus und Rösti, Hirschragout mit Semmelknödel, Rotkraut

und Preiselbeeren oder gekochtes Rindfleisch an Krensoße

mit Rösti und Blattspinat. Für die Vegetarier gibt es zum Beispiel

eine Kartoffel-Bohnenpfanne mit Schafskäse plus Naturjoghurt

mit Himbeeren, gefüllte Buchteln mit Vanillesoße und Kompott

oder eine Asia Nudelpfanne mit Bambus und Shiitake plus Dessert.

Der Tagesteller wird für 3,70 angeboten, Kaffee kostet 1,20.

Ich probierte die Rindfleischstreifen „Stroganoff“ mit Spinatspätzle

und kleinem gemischtem Salat, und sie schmeckten wie in

jedem anderen Dornbirner Gasthaus auch. Die Mensa ist öffentlich

zugänglich, man muss also keineswegs an der FH studieren,

um hier preisgünstig zu Mittag zu essen. Wenn man allerdings

gegen eins kommt, kann es sein, dass man in einer ziemlich langen

Schlange anstehen muss und auch an den Tischen sieht es dann

nach Massenausspeisung aus – aber das ist eine Mensa ja schließlich

auch.

Mensa der Fachhochschule Vorarlberg

Fachhochschulstraße, T 05572 7929370, www.laendle.at, www.fhv.at

Mo bis Fr 7.45–14.30 Uhr, Sa 10–14 Uhr

29

Für Bauernschlaue und Geschäftemacher — Der Marktplatz

ist sicher der interessanteste gastronomische Standort in Dornbirn.

Die „Kreuz-Stube“ hat eine Marktplatz-Adresse und liegt zwar in

Sichtweite, aber doch ein wenig um die Ecke, nämlich neben dem

Stadtmuseum. Was es hier zu essen gibt, ist auf den an der Holzfassade

befestigten Tafeln notiert: Wiener Schnitzel, Cordon bleu,

Zwiebelrostbraten, Grillteller, Jungschweinerücken, alle über 10

Euro, aber es gibt auch ausdrücklich so bezeichnetes „Deftiges“ zu

Preisen um 8 bis 9 Euro, zum Beispiel geröstete Schweineleber im

Reisring, Rindsgulasch mit Spätzle, Kässpätzle oder Knödelgröstl

mit Ei, Speck und Salat. Ein bisschen Urbanität muss auch sein:

Der Jungschweinerücken ist „an Knoblauchjus“ und die gebratenen

Knödel mit Pfifferlingen heißen „Knödelcarpaccio“. Aber die

„Wochenhits“ sind alt vertraut: Käsesuppe, Specklinsen oder Rostbratwürstel.

Und es gibt an jedem Wochentag zwei Menüs, zu Preisen

von 7,20 und 7,80. Das sind Gerichte wie gegrillter Leberkäse

mit Ei und Pommes, Kartoffelgulasch, Toast Hawaii, Hühnerbrust

mit Folienkartoffeln oder Schweinskotelett an Weinbrandrahm

mit Spätzle, alles immer mit Suppe und Salat. Neben der Eingangstür

ist in einem Kasten ein Zettel angeschlagen, auf dem steht:

„Grüß Gott … das ist ein Wirtshaus für beinharte Schöpfer und

faule Hund, für Bauernschlaue und Geschäftemacher, für Denker

+ Deppen, für Sportler und faule Couchlieger, für ultracoole Kids

und überdrüber Hyper Typen. Grüß Gott …“

Während ich noch überlege, ob ich heute eher als Couchlieger

oder doch gleich als Depp auftreten soll, bin ich schon drinnen

und sitze unter der Plastikweinlaube vor dem Schweinesteak

„Madagaskar“ mit Spätzle, das mit einer Brennsuppe und einem

kleinen gemischten Salat das heutige 7,80-Menü ist (das billigere

wäre Bratwurst mit Zwiebelsoße und Püree). Die Suppe ist okay,

der Salat nicht allzu üppig, das Dressing weniger gut, das ziemlich

große Stück Schweinefleisch schmeckt so, wie Schweinefleisch

heute überall schmeckt, also eher neutral, das Attribut „Madagaskar“

bezieht sich auf einige grüne Pfefferkörner in der Fertigsoße,

die Spätzle schmecken ausgesprochen gut. Das bedeutet: In der

„Kreuz-Stube“ stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kreuz-Stube

Marktplatz 10, T 05572 372384

Di bis Do 10–14 und 17–24 Uhr, Fr 10–24 Uhr

Sa 9–15 Uhr, So Ruhetag

Ein Restaurant namens „’s Restaurant“ — Komplett heißt das

100-Plätze-Lokal (plus 80 im Garten) im Rathauspark „’s Restaurant

beim Kulturhaus“, und seit es Anfang September 2009 vom

Catering-Service „Der Saal“ übernommen worden ist, bietet es

jede Woche sechs verschiedene Mittagsmenüs zu Preisen von 7,20

bis 8,90 Euro an, inklusive Salat vom Buffet oder Suppe. Kulinarische

Überraschungen erlebt man dabei natürlich keine, es stehen

Gerichte wie Spaghetti Carbonara, faschierte Laibchen mit Zwiebelsoße,

Rübengemüse und Pommes oder Minihühnerhaxen mit

Apfelrotkraut und Kartoffelgratin auf der Karte. Hausmannskost

wie die hausgemachten Krautspätzle oder das Wiener Saftgulasch

mit Butterspätzle haben mir hier gut geschmeckt.

Neben den Menüs werden auf einer Standardkarte auch Fitnessteller,

Schweine- oder Putenschnitzel, Mandelsteak von der

Pute, Kulturhausspieß und Bregenzerwälder Kässpätzle angeboten.

’s Restaurant im Kulturhaus

Rathausplatz 1, T 05572 205742, www.dersaal.at

Mo bis Sa 10.30–14 Uhr, So und FT geschlossen

Beim Glücksdrachen — Geht man vom Rathauspark zweimal

um die Ecke, kommt man zu einem im Herbst 2009 neu eröffneten

chinesischen Restaurant, dem „Lucky Dragon“, das durch die zwei

Elefanten, die die Eingangstür flankieren, nicht zu übersehen ist.

Hier wird jederzeit „Teppanyaki und Buffet“ angeboten, allerdings

zu unterschiedlichen Preisen, nämlich von Montag bis Freitag

mittags für 8,80 Euro, am Samstagmittag für 10,90, am Sonntagmittag

und an allen Abenden für 17,90 Euro. Klar, dass zu den

teureren Terminen mehr geboten wird. Aber das Angebot an den

wochentäglichen Mittagen umfasst doch schon alles, was das Herz

des durchschnittlichen Besuchers asiatischer Lokale in unseren

Breiten begehrt. Fleisch, Zutaten und Soße kann man sich selbst

zusammenstellen und dann auf dem Teppanyaki, dem eigentlich

japanischen Edelstahl-Flächengrill, braten lassen. Bei den Vorspeisen

gibt es Suppen sowie Nigiri-Sushi vom Lachs und Maki. Als

typisch asiatische Getränke kommen grüner Tee und Tsingtao-Bier

in Frage, wobei Letzteres recht preisgünstig angeboten wird. Am

Buffet kann man sich durchaus mehrmals bedienen und kommt so

in jedem Fall auf seine Kosten. Nur mit der Auswahl wird es nach

einiger Zeit doch hapern, wenn man hier oft isst, da zwar nicht

wenige, aber doch immer dieselben Gerichte angeboten werden.


#1

Messepark

Interspar Restaurant

Boxenstop

#4

Roßmähder

#2

Rathaus

Restaurant, Bar Innauer

#8

Heute bleibt die Küche sauber — Das „Kohler Eck“ macht

Werbung mit den Slogans „Gut essen in Dornbirn Hatlerdorf“ und

„Essen zum Mitnehmen“ sowie seit April 2009 mit dem AMA-Gütesiegel.

Eine Spezialität des Hauses sind Kässpätzle, die es nicht nur

nach dem traditionellen Vorarlberger Rezept und als Beilage zum

Zwiebelrostbraten gibt, sondern auch als Ananaskässpätzle, Kürbiskernkässpätzle

oder exotisch mit Crevetten, Gemüse und Ananas.

„Exotisch“ bedeutet im „Kohler Eck“ hauptsächlich Curry im

Dressing oder in der Soße. Die Speisekarte und die Karte „Essen

zum Mitnehmen“ zählen eine lange Latte von Salattellern und

-schüsseln inklusive Reis- und Nudelsalaten auf, bei den Fleisch-

Schützenstraße

Kohler Eck

Die ominöse 21 — Hinter der Hausnummer 21 der Marktstraße

entfalten sich nunmehr drei Lokale, vorne das „21 Café und

mehr“, dahinter das „21 Steak & Fisch“ und nunmehr, als drittes

im Bunde, das „21 Gasthaus“. Der Name ist Programm: Hier wird

Gasthausküche geboten und zwar recht deutlich eine mit Wiener

Einschlag. Zum Beispiel habe ich hier neben dem stets auf der Karte

stehenden Backhendl auch ein Backfleisch gegessen, also ein paniertes

Stück von der Rindshuft, ein typisches Produkt der Wiener

Küche. Auch das von mir verkostete Mittagsmenü für 7,90 (samt

Champignoncrémesuppe vorher und Brownie mit Schlagrahm hinterher),

ein Kartoffelgulasch mit Schübling und Speck, kommt letztlich

aus diesem Rezeptereservoir, auch wenn in der Bundeshauptstadt

natürlich kein Vorarlberger Schübling hinein geschnitten

wird. Gekocht wird im „21 Gasthaus“ sehr gut, erwähnen möchte

ich einen ausgezeichneten Schweinekrustenbraten mit Hafaloab

und Kraut, auch wenn er mit 11,50 schon etwas über der Preislatte

für diesen Bericht lag. Der Service ist flott unterwegs und das „21

Gasthaus“ überhaupt ein sehr erfreulicher Neuzugang zur Dornbirner

Gastronomie.

21 Gasthaus

Marktstraße 21, T 05572 386356,

Di bis Fr 12–1 Uhr, Sa 9–1 Uhr, So und Mo Ruhetag

Business Lunch zum Menüpreis — Die Küche von „Bar und

Restaurant Innauer“ in der Marktstraße gehört eigentlich in eine

andere kulinarische Kategorie als die der anderen hier genannten

Lokale, aber das Mittagsmenü, das in dem Bistro-artigen Ambiente

angeboten wird, „solange der Vorrat reicht“, kostet auch nur 8,80

Euro, und natürlich stehen auch hier Speisen wie die in dieser

30

Preislage unvermeidlichen Penne mit Bolognese neben Gulasch,

Geschnetzeltem oder Schweinekoteletts auf der Karte. Aber der

junge Koch Jodok Dietrich zeigt auch beim Menü, was er drauf

hat, und das ist einiges, wie man natürlich noch deutlicher anhand

der Abendkarte feststellen kann. Vom schon eher einem Business

Lunch-Angebot ähnelnden Menü probierte ich einmal die Penne

mit Speck und Erbsen sowie marinierte Melone mit Limetteneis,

ein anderes Mal Zitronengrassuppe und Fischcurry mit gedünstetem

Gemüse und Couscous. Das alles schmeckte erstklassig und

man muss anderswo, wo es gleich gut mundet, um einiges mehr

dafür berappen. Das Achtel Sauvignon blanc von Grassl dazu kostete

freilich mit 4,90 Euro mehr als die Hälfte des Essenspreises,

aber man könnte ja auch Budweiser trinken oder das Bier der nahen

Mohrenbrauerei. Für Vegetarier gibt es auch eine Menüvariante.

Restaurant, Bar Innauer

Marktstraße 33, T 203488, www.innauer.com

Mo bis Sa 10–1 Uhr, Sa Mittagsbrunch bis 15 Uhr


gerichten findet man traditionelle Wirtshausgerichte von gebackenem

Schweineschnitzel und Hühnerfilet über den Hausspieß,

Grillteller und Stroganoff bis zu Rindsrückensteak und Zwiebelrostbraten.

An Werktagen werden ein „Tageshit“ zu 9,90 und vier

Menüs zu 6,90 angeboten. Bei meinem letzten Besuch waren das

ein Grillteller von Huhn und Schwein mit Pommes als Tageshit

und Hühnerfiletgulasch mit Spätzle, Pariserschnitzel vom Schwein

mit Erbsenreis oder asiatische Wursthörnle, alle mit grünem Salat,

und als vierte Alternative der Salatteller „Nizza“. Ich entschied

mich angesichts dieser Auswahl für ein Kalbsrahmbeuschel mit

Semmelknödel für 10,50 Euro, das sich zwar als sehr rahmlastig

erwies, aber gut schmeckte und ausgesprochen sättigend war. Letzteres

gilt angesichts der Größe aller Portionen sicher auch für die

Tagesmenüs. Das Essen zum Mitnehmen wird besonders beworben

mit den Hinweisen „telefonisch bestellt, in wenigen Minuten abholbereit,

keine Arbeit, saubere Küche, ein Traum! Alle warmen

Speisen mit Sauce sind jetzt dicht verschlossen im speziellen mikrowellenfesten

Geschirr, auch Suppen sind ab sofort zu haben!“

Gasthaus Kohler Eck

Mittelfeldstraße 8, T 05572 21355, www.kohlereck.at

Di bis Fr 17–22 Uhr, Sa 17–22 Uhr,

So und FT 11–14 und 17–21 Uhr, Mo Ruhetag

Preisgünstig Energie auftanken — Am „Boxenstop“ ist die

Rechtschreibreform spurlos vorübergegangen (seither schreibt man

das Wort ja mit Doppel-p), und das ist auch gut so. Das Lokal liegt

gegenüber dem einzigen Dornbirner Gourmetrestaurant, das einen

Michelin-Stern hatte, solange es den österreichischen Michelin-

Guide noch gab, aber auch davon ist es unbeeindruckt. Gut so.

So bekommt man hier immer noch einen Zwiebelrostbraten mit

Polenta, Suppe und Salat um 6,50. Ich gebe zu, dass ich ihn eher

aus Neugier bestellte, weil ein Zwiebelrostbraten in unseren Gasthäusern

normalerweise mindestens das Doppelte kostet, aber die

Überraschung war eine angenehme, das Fleisch war nicht nur von

guter Qualität, sondern sogar noch innen rosa, wo man sonst oft

Durchgebratenes bekommt. Natürlich waren Röstzwiebeln verwendet

worden und ich denke, auch die Polentascheiben waren

Convenience, und der Grüne Veltliner müsste nicht so kalt sein,

dass einen die Zahnhälse schmerzen, aber schließlich war ich ja im

„Boxenstop“ und nicht vis-à-vis. Das Lokal war übrigens an jenem

Mittag so voll, dass ich eigentlich nur zufällig noch einen Tisch bekam,

weil gerade jemand gegangen war. Die Wände sind mit Rennmotiven

geschmückt, aber man braucht hier nicht im Testarossa

vorzufahren, das Fahrrad oder der Stadtbus tun es auch, wenn man

mal im Rattenrennen des aktuellen Wirtschaftstreibens einen

Boxenstop einlegen will.

Ganz oben im Messepark — Auch das INTERSPAR-Restaurant

im obersten Stockwerk des Messeparks bietet im Menüplan der

Woche jeweils zwei Speisen zu Preisen zwischen 5,40 und 8,90

Euro an, meistens mit Tagessuppe und Salat. Um 5,40 gibt es hier

zum Beispiel Spaghetti Bolognese, Spinatknödel mit Gorgonzolarahmsoße,

die Asia Pfanne „Chop Suey“ mit Basmatireis und süßsaurem

Krautsalat oder einen Kaiserschmarren, alle mit Tagessuppe.

In der nächsten Preiskategorie um 6,90 Euro tritt das Schwein in

Form von Braten, gefüllten Schnitzeln oder Steaks in Erscheinung.

In dem stark frequentierten Lokal ist die Auswahl ziemlich groß,

beispielsweise kann man am Schnitzel- oder am Fischbuffet aus

mindestens zwei verschiedenen Schnitzelspezialitäten bzw. Fischvariationen

und jeweils zwei Beilagen auswählen. Durch die Selbstbedienung

hat man bei der Größe der Portionen eine gewisse Flexibilität,

was den Damen, die nicht so viel essen wollen, ebenso entgegenkommt

wie jenen Gästen, die sich ganz gerne ein bisschen mehr

auf den Teller häufen – solange es nicht gargantuesk wird, wird

man an der Kasse nicht darauf angesprochen werden. Das Essen

hat durchaus Gasthausqualität,auch die Räume wirken nicht unbedingt

kantinenmäßig, und wem der Parkplatz unter den Panoramafestern

nicht gefällt, kann ja den Blick auf den fernen Horizont

richten. Die zwei Scheiben Schweineschopf mit Kraut, Knödel

und Kartoffelsalat, die ich hier für 5,40 Euro gegessen habe, haben

mir ebenso gut gemundet wie Lauchcrèmesuppe, Krautfleckerl und

kleiner Salat zum selben Preis. Es muss eben nicht immer Felchenkaviar

sein.

INTERSPAR Restaurant im Messepark

Messestraße, www.interspar.at

Menüs von Mo bis Sa 11–14 Uhr, solange der Vorrat reicht

Fazit — Es ist schon gut, dass wir in Österreich Hartz IV nur

vom Hörensagen und von den deutschen Gastarbeitern kennen. Für

4,40 pro Tag könnte man hierzulande den Tag nur in einem Wiener

Caféhaus des alten Schlags überdauern, wo eine einzige Kaffeebestellung

mit einem Glas Wasser ein beinahe unbegrenztes Aufenthaltsrecht

verschafft. In Vorarlberg gibt es das nicht, dafür kann

man im Bereich von 6 bis 8 Euro doch immer noch ganz ordentlich

essen, was Qualität wie Quantität betrifft. Und in Dornbirn gilt

das für noch mehr Lokale als nur die oben aufgezählten.

Café Bar Boxenstop

Lustenauerstraße 75b, T 05572 372192, www.boxen-stop.com

Mo bis Sa 11–14 und 17–24 Uhr, So und FT 12–22 Uhr

31


Wer reparieren lässt, erhält Werte. Die sind nicht immer in Gold aufzuwiegen.

Manchmal aber durchaus. Wer die Lebensdauer von so manch lieb gewonnenem Stück

verlängern lassen will, findet in Dornbirn eine Reihe empfehlenswerter Adressen.

Text: Laura Schmidt. Fotografie: Darko Todorovic.

Vom

Wa(h)ren

Wrt.

Schuhservice Kurt Winkler

Kehlerstraße 1, T 05572 33182

Messerschmiede Wohlgenannt

Schillerstraße 22, T 05572 23007,

www.dasmesser.at

Modeatelier Margit Morscher

Marktstraße 18c, T 05572 34963

Antik Feuerstein

Lustenauerstraße 37, T 05572 28803

Uhren Schmuck Jochum

Eisengasse 2, T 05572 22164

32


#1

Eisengasse

„Ich hab da einen Spleen, ich geb’s zu.“

Kurt Winkler, Schuhmacher

Klack, klack, klack — Und da waren doch noch die alten Schuhe.

Braun, halbrunde Kappe, sieben Zentimeter-Stöckel. Die, die neu

so teuer waren. Und dann der Bleistiftabsatz, der so schnell abgelaufen

war - so schnell konnte man gar nicht gucken, stöckelte man

schon auf den Schrauben, klack, klack, klack. Sie verstauben im

Schuhregal. Inzwischen liegt ein neues Paar obenauf. Braun, runde

Kappe, achteinhalb Zentimeter-Stöckel. Blockabsatz. Hübsch

auch. Aber nicht so wie die alten. So schöne findet man auch selten.

Schade, das mit dem Absatz. Aber eben. Gute Schuhe kosten.

Handwerk auch, im Übrigen.

„Wobei man sich schon Geld spart, wenn man ein ordentliches

Paar Schuhe richtig pflegt und Mängel reparieren lässt“, sagt

Kurt Winkler, Schuhmacher von Beruf. Seine eigenen schwarzen

Schnürschuhe, die verstohlen hinter dem Werktisch mit dem vielen

Utensil darauf hervorlugen, glänzen wie gelackt. „Rahmengenäht“,

erklärt er. Nicht ganz ohne Stolz. „Ich hab da aber auch einen

Spleen, ich geb’s zu.“ Eh klar, was für einen Tick sollt’ ein Schuhmacher

auch haben, wenn nicht Schuhe. Die schwarzen Jimmy Choo-

Stiefelchen mit der kecken spitzen Kappe, die zwischen allerlei abgetragenem

und neuem, kaputtem und geflicktem Schuhwerk in

Winklers kleiner Werkstatt in der Kehlerstraße auf Schaft-Spanner

gezogen sind, gehören aber einer Kundschaft. „Ich weiß gar nicht,

was so ein Jimmy Choo heut’ kostet“, kratzt sich Winkler am Hinterkopf.

Ein Vermögen. Frauen wissen so was. Winkler grinst. Die

gehören zu seiner liebsten Kundschaft. „Frauen sind Sammlerinnen,

wenn es um Schuhe geht“, lächelt er und lehnt sich auf seinem kleinen

Hocker etwas zurück. Männer dagegen, die hängen an einmal

passendem Schuhwerk wie an der schon eingelegenen Kuhle im

Bett. „Die laufen einen Schuh, bis er wirklich gar nicht mehr geht“,

erklärt er. Und bringen die liebgewonnenen Treter zwischendurch

zum Richten. Neuer Absatz, ein bisschen flicken hier und da, neue

Gummisohle – „wobei ich natürlich eher ein Verfechter von Ledersohlen

bin. Da können die Füße nämlich atmen“, sagt Winkler.

Gummisohlen lohnen nur im Winter. Und bei Nässe. Sonst geht

das Leder nämlich kaputt. Wie auch bei nicht sachgemäßer Pflege

des Schuhs. „Nach dem Tragen sollte jedes Paar Schuhe auf Holzspanner

gezogen werden“, findet Winkler. 24 Stunden müssen die

guten Stücke dann ruhen. Die aufgesogene Flüssigkeit ans Holz abgeben.

Aber nicht unterm Heizkörper, bloß nicht. Einfetten, putzen,

polieren sind Pflicht, will man länger Freude an ihnen haben.

Und wenn man das Schuhwerk dann noch bei kleineren Schäden

zum Schuhmacher bringt, hält es lang. Ewig fast. „Zehn Jahre sind

da schon drin“, nickt Kurt Winkler.

33


#2

Stadtbad

„Wer einmal einen gefunden hat, dem er vertraut,

wird seine Messer immer wieder zu ihm bringen.“

Gerhard Wohlgenannt, Messerschmied

Geschliffen und poliert — Eine noch längere Lebenszeit hat eigentlich

nur ein Messer - behauptet zumindest Gerhard Wohlgenannt.

„Ein gutes Messer hält ein Leben lang“, versichert der Messerschmied

in der Schillerstraße. Ein Leben? Das ist mitunter schon

lang, wenn man so überschlägt. „Wer einmal ein Messer hat, mit

dem er gut zurecht kommt, der gibt darauf auch acht“, ist sich

Wohlgenannt sicher. So wie die vielen Köche, die ihre Messer und

Scheren aus allen Teilen Europas per Post zu Gerhard Wohlgenannt

schicken – zum Schleifen. Eben werden in der neben dem kleinen

Geschäft situierten Werkstatt rund 40 Messer aus Portugal fachmännisch

am langsamen und mit Wasser gekühlten Schleifstein geschliffen

und dann poliert. Aus Wien kommen wöchentlich gleich

mehrere Pakete mit alten und neuen Messern. „Wir sind allein

einen Tag in der Woche mit den Messern aus Wien beschäftigt“.

Die Kunden, viele Köche, ein paar Haushaltswarengeschäfte, auch

Privatpersonen, würden ihre schnittigen Werkzeuge zu keinem

anderen bringen. „Es gibt nicht mehr viele professionelle Messerschmiede.

Wer einmal einen gefunden hat, dem er vertraut, wird

seine Messer immer wieder zu ihm bringen“, ist sich Wohlgenannt

sicher. Das muss man auch gar nicht so oft machen – einmal im

Jahr, bei normalem Hausgebrauch. „Vorausgesetzt natürlich, man

gibt Acht auf das Messer“, lächelt der Messerschmied. Achtgeben

heißt im Fall eines Schneidwerkzeugs: nicht auf Keramik oder Glas

verwenden; nach Gebrauch von Hand waschen; in einem Messerblock,

einer Hülle oder einem abgetrennten Abteil in der Schublade

aufbewahren, damit die Schneide nicht an anderen Gegenständen

reibt. Zuhause zieht man die Klinge zum Auffrischen am besten an

einem künstlich hergestellten Rubin ab. „Das ist noch besser als die

meisten Abzugsstahle“, erklärt Gerhard Wohlgenannt und dreht

den rötlichen Schleifstahl in Händen. Was es mit den Schleifgeräten

für den Hausgebrauch auf sich hat? Wohlgenannt winkt ab.

Gehen gar nicht. „Die machen einen viel zu stumpfen Winkel“,

sagt er. Dann schon lieber die Unterseite eines Keramiktellers,

wenn’s gar nicht anders geht. Fehlschliffe, wie jene von Schleifgeräten

oder nicht fachgerecht durchgeführten Schliffen am Schleifstein,

muss der Dornbirner Messerschmied des öfteren ausbügeln.

„Bei qualitativ hochwertigen Messern ist das aber meistens behebbar“,

beruhigt er. Und die sind gar nicht einmal so teuer. „Ein sehr

ordentliches Messer gibt es schon ab 20 Euro“, versichert er. Klar,

seine handgeschliffenen Meisterwerke mit Perlmutt- oder Horngriffen

kosten etwas mehr – „sind aber auch eher was für Sammler“,

zwinkert Wohlgenannt.

34


#2

Rathaus

„Ich lege großen Wert darauf, meine Sache

wirklich gut zu machen. Schön zu nähen.“

Margit Morscher, Schneiderin

Flick-wert — Die feinen Stiche sieht man gar nicht. Auch nicht,

dass da überhaupt geflickt wurde. Margit Morscher lässt die dünne

Nadel mit dem noch viel feineren Garn geübt auf und nieder sausen.

Wüsste man nicht, wie genau die Schneiderin arbeitet, man

könnte fast meinen, sie sieht gar nicht hin. Der feine Strickpullover

in angesagtem Senfgelb hat sicher schon einige Jahre auf dem

Buckel. Umso besser, dass die Farbe heuer trendiger ist denn je.

Ungefähr so wie das zarte Camel des schicken Dolce & Gabbana-

Kostüms, das da an der geöffneten Schranktür hängt. „Das hat

mir eine Kundin zum Verkaufen da gelassen“, erklärt Morscher.

„Schön, oder?“, sie blickt kurz von der Näharbeit auf und strahlt in

Richtung des Kostüms. Nein, eigentlich führt die quirlige 57-Jährige

keinen Second-Hand-Laden. Und ihr Atelier in der Innenstadt

ist auch nicht wirklich Rapunzels Türmchen – auch wenn man sich

das beim Erklimmen des kleinen Lofts (Rundumblick ins belebte

Zentrum Dornbirns inklusive) gern vorstellt. Sondern eine Änderungsschneiderei.

18 Jahre schon ist Morscher die Partnerin für all

jene, deren Röcke oder Hosen durch unvorhersehbare Launen der

Natur plötzlich an Knackigkeit einbüßen, an den wunderlichsten

Stellen unangenehm eingehen, Knöpfe verlieren oder schlichtweg

aus allen Nähten zu platzen, sich in Einzelteile aufzulösen drohen.

„Es gibt aber auch Leute, die ihre Kleider in Mailand oder Paris

einkaufen. Im Urlaub zum Beispiel. Die bringen mir die Stücke

zum Ändern“, erklärt Morscher. Schon wahr, ganz billig sind die

Ausgangsprodukte, mit denen die Schneiderin zu tun hat, meist

nicht gewesen. „Bei Billig-Marken lohnt es eher selten, in eine Änderung

zu investieren“, gibt sie zu. „Ich sag meinen Kunden auch

grundsätzlich, wann es mehr Sinn macht, ein Stück einfach wegzuwerfen.

Da ist einfach auch Ehrlichkeit gefragt – damit fährt man

immer am besten“, sagt Morscher. Immerhin, über mangelnde Arbeit

kann sie sich nicht beklagen. Ihre Kunden kommen aus allen

Regionen des Landes und teilweise schon seit Jahren mit ihren

Lieblingsstücken zu ihr. Erfahrung, Kreativität und Können geben

ihr Recht. „Ist ja klar – pfuschen können die Frauen auch gleich zu

Hause. Und das auch noch umsonst. Ich lege großen Wert darauf,

meine Sache wirklich gut zu machen. Schön zu nähen“, blinzelt sie.

35


#4

Bäumlegasse

„Wenn die reden könnten! Können sie nur leider nicht.

Die Kunden dafür umso mehr.“

Karl Heinz Feuerstein, Restaurateur

Handel mit Gefühl — Von unsachgemäß durchgeführten „Reparaturen“

kann indes Karl Heinz Feuerstein ein Lied singen. Der

Restaurateur alter Möbel, Antiquitäten und Autos betreibt seinen

An- und Verkauf seit fast 30 Jahren. „Problematisch wird’s halt

immer, wenn ein Möbel schon falsch hergerichtet wurde“, sagt

er. Übermalt etwa. Oder mit falschen Schrauben notdürftig geflickt.

„Da ist man mitunter lange dran, um den Originalzustand

wieder herzustellen“, verdreht Feuerstein die Augen. Dass gerade

an altem, manchmal wertvollem Mobiliar gern gepfuscht wird,

lässt den gelernten Bildhauer nur mit den Schultern zucken: „Klar,

manchen geht’s einfach nur darum, dass das Möbel wieder funktioniert.

Die anderen verstehen einfach nichts vom Restaurieren.“

Denn eigentlich dürfen bei einer Antiquität nur bis zu 20 Prozent

vom ursprünglichen Zustand abweichen, also durch neuere oder

andere Teile ersetzt werden – nur dann darf es noch als Original

bezeichnet werden.

Originale hatte Feuerstein schon so einige in seiner bis unter

die Decke mit altem Gehölz angefüllten Werkstatt in der Lustenauerstraße.

„Wenn die reden könnten“, grinst er und tätschelt einen

abgegriffenen Schaukelstuhl, der aufgebockt im Raum steht.

Können sie nur leider nicht. Die Kunden dafür umso mehr. „Ich

hab mal einen Lederfauteuil restauriert und dann nach Deutschland

verkauft. Erst im Nachhinein hat mir die Kundschaft dann

erzählt, dass auf dem Stück schon Bruno Kreisky gesessen hatte“,

erzählt Feuerstein. Das hätte er gerne vorher gewusst, der Restaurateur

– immerhin handelt man bei Antiquitäten auch automatisch

mit Geschichten. Erinnerungen. Gefühl.

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#2

Rathaus

„Eigentlich wollen die Leute gar nicht alles

wegschmeißen. Sie wollen Werte auch halten.“

Peter Jochum, Uhrmacher

Was dahinter steckt — „Was dahinter steckt, sieht man vordergründig

nicht“, sagt Peter Jochum. Das klingt irgendwie geheimnisvoll.

Er hält die Armbanduhr mit der abgegriffenen Goldeinfassung

zärtlich in der Linken. „Denn eigentlich wollen die Leute

gar nicht alles wegschmeißen. Sie wollen Werte auch erhalten“, erklärt

der Uhrmacher und klingt dabei fragend und überzeugend

gleichermaßen. Drei Uhren hat er auf seinem kleinen Werktisch

in der Ecke des Geschäfts in der Eisengasse liegen. Lupe, Zängchen,

Hämmerchen, Schlüsselchen liegen daneben. So klein teilweise,

man könnt‘ sie mit den Fingern zerbrechen – zumindest ist

man geneigt, das zu vermuten. Einem Kunden, der eine Armbanduhr

oder ein Schmuckstück zum Reparieren bringt, einfach nur

zu sagen, dass das Richten nicht mehr lohnt, käme Jochum nicht

in den Sinn. „Da muss man aufpassen. Da geht es ja weniger um

einen Materialwert. An der Armbanduhr, die man vom erst kürzlich

verstorbenen Ehemann zum 10. Hochzeitstag bekommen hat,

wird man immer hängen. Sachwert hin oder her“, lächelt Jochum.

„Da muss man erst genau hinhören. Ins Gegenüber reinspüren und

schauen, was wirklich dahinter steckt“, sagt er, während er nach

der Rolex fasst. Die glitzert zwar gülden – ist aber gefälscht. Nicht

dass er so was verkaufen würde. Jochum grinst. „Sehen Sie – daneben

gibt’s so was eben auch. Wenn eine echte zu teuer ist, man

aber gerne glänzen möchte, kauft man sich irgendwo ein Plagiat“,

Jochum schaut auf. „Auch die reparier’ ich. Grad bei treuen Kunden“.

Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, als hätt’ der

junge Uhrmacher an den vielen hunderten reparierten Uhren auch

mindestens so viele hunderte Regungen und Emotionen gelesen.

Dabei bestimmt mehr über den Menschen erfahren, als man

über Zahnrädchen, Gewinde und Zeiger je wissen könnte. Uhren

und Schmuck sind eben was anderes als Mantel oder Schuhe,

ist er überzeugt. „Nicht nur, dass der Materialwert mitunter

voll erhalten bleibt. Es ist vor allem das Herz, das an derlei

Dingen hängt – handelt es sich dabei nun um das Geschenk eines

lieben Menschen, oder um ein Stück, mit dem man sich selbst für

etwas belohnt hat“, erklärt Jochum.

Ob man sich am Ende mit der Reparatur einer alten Uhr, eines

alten Schmuckstückes Geld spart? Peter Jochum wiegt den Kopf.

Die Antwort fällt nicht leicht. Die Einschätzung dieser Rechnung

bleibt wohl jedem selbst überlassen.

37


Erlebnis inside ist Shopping und Genuss. Über 170 Topmarken in Mode, Kosmetik, Elektronik, Dienstleistung, Gastronomie, Spezialitäten …

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40


Für alle Kinder, die gerne lesen, und für jene, die noch Spaß daran finden möchten,

gibt es in Dornbirn eine empfehlenswerte Adresse: Die Buchhandlung Ananas am

Marktplatz. Das Lebenswerk der ehemaligen Lehrerin Eva Maria Volgger wurde

2009 als kreativste Kinderbuchhandlung Österreichs ausgezeichnet.

Text: Karin Guldenschuh. Fotografie: Darko Todorovic.

esefuer

Buchtipps

Dornbirns preisgekrönte Buchhandlung — Eine Ananas zu essen,

ist nicht ganz einfach. Um an die köstliche, saftige Frucht heranzukommen,

muss man die dicke Schale durchdringen. Auch jedes

Buch ist eine Herausforderung, an die man sich heranwagen muss.

Es geht darum, ungewohnte und neue Worte, Gedanken, Bilder aufzuknacken

und die vielen Eindrücke herauszuschälen. Eva Maria

Volgger will Kindern Mut machen, sich auf Bücher einzulassen,

Neues auszuprobieren. Genauso üppig wie aus der Ananas die grünen

Blätter sprießen, könnte auch ein Kind durch das Lesen eine

Buches erfüllt sein von Phantasie, Kraft und Glück.

„Ich war begeisterte Lehrerin. Es war immer schon mein Wunsch,

Kinder mit Wohlwollen zu führen, sie zu begleiten, ihnen Möglichkeiten

aufzuzeigen,“ sagt Eva Maria Volgger.

Sie ist in einem Landwirtschaftsbetrieb im Zillertal aufgewachsen.

In den 1970er Jahren kam sie als Volks- und Hauptschullehrerin

nach Vorarlberg. Nach der Geburt ihrer beiden Zwillingstöchter

Marie-Therese und Marie-Louise blieb sie zehn Jahre zu Hause.

Beim Wiedereinstieg ins Berufsleben fiel der Entschluss, sich als

Buchhändlerin selbständig zu machen. Schon immer hatte sie die

Selbständigkeit gereizt, zumal sowohl ihre Eltern als auch ihr Mann

unternehmerisch tätig sind. 1996 eröffnete Eva Maria Volgger die

Kinderbuchhandlung Ananas in der Dornbirner Innenstadt.

Bedingungslose Qualität — Bis heute geht sie unbeirrbar den

Weg des hohen Anspruchs. „Ich möchte bedingungslose Qualität

bieten. Wenn ich das nicht erfüllen kann, höre ich vorher auf,“ erklärt

Eva Maria Volgger ihre Strategie. Das gilt für den Inhalt, für

die Sprache und für die Gestaltung der Bücher. 300 Verlage bringen

jedes Jahr im deutschsprachigen Raum 5000 bis 6000 Kinder-

und Jugendbücher auf den Markt. Je 350 Bücher schaffen es in

den Katalog, den Eva Maria Volgger im Frühling und im Herbst in

Zusammenarbeit mit der Hauptschullehrerin Marlene Bischof herausgibt.

Schulen und Büchereien verwenden dieses Nachschlagwerk

mit präzisen Kommentaren zu jedem Buch als Ratgeber für

ihre Bestellungen. Gute Bücher provozieren aus der Sicht von Eva

Maria Volgger geradezu zum Nachdenken, geben Muster vor, um

Spannungen zu lösen, machen Mut zum Experimentieren. Zeitlos

herausragend sind für sie die Phantasiewelten von Michael Ende,

die sprachliche Lebendigkeit, Freude und Eloquenz von Mira Lobe

und die Pionierarbeit von Astrid Lindgren, die Kinder im Gegensatz

zur vorherrschenden Meinung schon in den 1940er Jahren als

eigenständige Menschen mit individuellen Ideen gesehen hat.

Eine besondere Vorliebe hat Eva Maria Volgger für Bücher, die

künstlerisch und inhaltlich unkonventionell sind, wie beispielsweise

das Bilderbuch „Leute“ der französischen Designergruppe

Blexbolex oder „Großer Wolf & kleiner Wolf – Das Glück, das nicht

vom Himmel fallen wollte“ von Brun-Cosme und Tallec.

Bücher erklären die Welt — Bücher sollten Kindern zum richtigen

Zeitpunkt die richtigen Antworten auf ihre Lebensfragen

geben, ist Eva Maria Volgger überzeugt. Zur Geburt schafft das

beispielsweise punktgenau Wolf Erlbruch mit seinem Buch „Warum

bin ich auf der Welt“. Außergewöhnliche Wege geht die deutsche

Architektin Antje Damm bei ihren Versuchen, die Welt zu

erklären, wie neuerdings in dem Buch „Nichts und wieder nichts.“

Und dann gibt es jene Kinderbücher, die auch für Erwachsene

spannend sind, wie die Liebesgeschichte „Die Blume und der Baum“

von Gioconda Belli aus Nicaragua.

„Ihr kriegt mich nicht“, dieses Jugendbuch des schwedischen

Autors Mikael Engström beschreibt die wichtigen Eigenschaften,

die Kinder sich aneignen sollten, meint Eva Maria Volgger. „Eigensinnig,

eigenwillig, energisch, kämpferisch und klug sollten Kinder

werden. Wenn das mit Hilfe von Büchern gelingt, dann schaffen

sie es im Leben.“ Und sie zögert nicht, zu bestätigen, dass es

genau diese Eigenschaften sind, die eine Buchhändlerin braucht,

wenn sie mit ihrer ehrgeizigen Geschäftsidee Erfolg haben will.

41


Kuckuck, Krake, Kakerlake.

Das etwas andere Tierbuch

Bibi Dumont Tak/ Fleur van der Weel,

Bloomsbury 2009, 8 Jahre

Ein kleines Buch erzählt auf 40 Doppelseiten von 40 seltsamen

und seltenen Tieren. Vom fliegenden Fisch, der vor den hungrigen

Delfinen einfach aus dem Meer flüchtet und in der Luft schwebt,

oder von der Echse, die über das Wasser laufen kann, ohne zu

versinken. Für Augen, die sich an die Hochglanzfotografie in den

Sachbüchern gewöhnt haben, mag es überraschend sein, nur auf

schwarz-weiße Holzschnitte zu blicken. Doch genau diese Reduktion

der Datenflut und die Sparsamkeit in der Gestaltung ist das

Besondere und Geniale.

10 Sachen kann ich machen für unsere Erde

Melanie Walsh, Sauerländer 2009, ab 4 Jahren

Ein Bilderbuch, bei dessen Titel man sich spontan fragt, was

können 3-4 jährige Zwerge schon tun, um zu lernen, sparsamer

mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen. Kleine alltägliche

Handgriffe, Anregungen und ein bisschen Bequemlichkeitsverzicht.

Jede Familie kann dies ohne Mühe umsetzen.

Der Zahlenteufel

Hans Magnus Enzensberger, dtv Hanser, 12 Jahre

Rechnen ist das Natürlichste auf der Welt, es ist erstens einfach,

zweitens überall und drittens manchmal notwendig. Aber Robert

findet Mathe einfach nur schrecklich. Bis ihn nächtens im Traum

der Zahlenteufel besucht. Und dieser ewig wütende Kerl lässt

wiederum nicht länger locker, bis der Rechenmuffel endlich Spaß

an den Geheimnissen der Mathematik findet.

Vergnüglich, intelligent, poetisch.

42


Messen2010

35.Frühjahrsmesse|8.bis11.April

10.artbodensee|23.bis25.Juli

62.Herbstmesse|8.bis12.September

11.GLORIA|14.bis16.Oktober


Gottfried Bechtolds „Betonporsche“ im Skulpturengarten vor dem ORF Landesstudio in Dornbirn

#1

u

Bahnhof

Schoren

44


Schönheit liegt im Auge des Betrachters, heißt es. Wer die Augen in Dornbirn offen hält,

bekommt, praktisch im Vorbeigehen, einiges geboten. Was es an Kunst im öffentlichen

Raum zu sehen gibt, ist erstens spannend und zweitens gratis zu betrachten.

Text: Susanne Fink. Fotografie: Günter König für ORF Vorarlberg/Land Vorarlberg.

een die and:

Öfentlihes Kunst

Kaum ein Thema polarisiert mehr als die Kunst. Das liegt wohl

daran, dass nicht immer ganz leicht zu begreifen ist, worauf der

Künstler eigentlich hinaus wollte und deshalb jeder eine Meinung

dazu haben kann. Den Alltag stört die Kunst kaum. Sie ist sicher

aufgehoben in Museen, Galerien und den Wohnzimmern feinsinniger

Menschen. Man weiß also, wo man sie findet – und kann

ihr gut aus dem Weg gehen. Was aber, wenn die Kunst sich einem

in besagten Weg stellt, wenn man förmlich über sie stolpert, auf

öffentlichen Plätzen, in Parkanlagen und Verwaltungsgebäuden?

Dann sind Sie auf ein Stück „Kunst und Bau“ gestoßen.

Bei diesen Worten denkt man in Vorarlberg wohl zu aller erst

an die Kunst des Bauens, die weit über die Landesgrenzen bekannte

„Vorarlberger Baukunst“. Damit ist man zwar dem Thema nicht

ganz fern, aber auch noch nicht ganz dort. Der etwas sperrige Begriff

„Kunst und Bau“ meint, grob gesagt, Kunst im öffentlichen

Raum und meist auch Kunst mit öffentlichen Geldern.

Die Idee ist nicht neu, aber gut — Bereits im alten Rom, aber

auch in späteren Zeiten – Künstler lebten damals in Ermangelung

von Galerien und Kunstmessen überwiegend von Auftragsarbeiten

für die weltlichen und religiösen Eliten – spielte der Mäzen eine

wesentliche Rolle. Er unterstützte einen Künstler ohne Einflussnahme

auf die Arbeit oder die Erwartung einer Gegenleistung um

der Sache willen. Auf den zweiten Blick waren mit einem solchen

Engagement natürlich auch Absichten verbunden, war die Kunst

doch über alle Jahrhunderte hinweg immer Träger neuer Ideen.

Dieser frühere Gedanke des Mäzenatentums wurde in den

1930er Jahren, den Zeiten der großen Depression, in vielen Ländern

Europas und Amerikas wieder aufgegriffen, um durch die

Vergabe öffentlicher Aufträge ein Minimum an Existenzsicherung

für Künstler zu schaffen. Einmal eingeführt, ist diese Praxis international

beibehalten worden, auch wenn sich die Beweggründe

geändert haben. In der Zeit des Wiederaufbaues, in den 1940er

und 1950er Jahren, sollte die Kunst im öffentlichen Raum der jungen

Republik Österreich eine eigene Identität und neues Selbstbewusstsein

verleihen. Dafür eigneten sich in den Augen der

Landesväter bevorzugt gegenständliche, leicht ablesbare Bilddarstellungen

wie die 1952 in Auftrag gegebenen bäuerlichen Szenen

von Leopold Fetz an der Fassade der Schorenhalle. Der Wiederaufbau

ging in das Wirtschaftswunder über, die überwundene Not

45

und neue Freude am Leben zeigten sich auch in der Kunst. Das

Naturgegebene wich als Motiv immer öfter dem Phantastischen,

die Formen wurden freier, das Denken kritischer und nicht zuletzt

haben die gesellschaftlichen Umwälzungen des Jahres 1968 neues

Gedankengut nach Vorarlberg befördert. So löste sich die öffentliche

Kunst von den Wänden und Fassaden, an denen sie überwiegend

ihren Platz hatte, und eroberte sich als Skulptur die ersten öffentlichen

Plätze, als Installation die Foyers von Unternehmen und

nicht zuletzt die Leserbriefseiten der heimischen Tageszeitungen

in immer wieder heftigen Diskussionen.

Der Wert liegt im Auge des Betrachters — Die neu gewonnene

Freiheit der Kunst wurde naturgemäß nicht nur wohlwollend

aufgenommen. Ein Maß an Unverständnis und Ablehnung begleiten

die öffentliche Kunst bis heute, aber das trifft wohl auf alle

Formen der Kunst zu, seit sie das Attribut „Moderne“ trägt. Meist

verkürzt sich die Diskussion auf die monetären Aspekte, was unabsichtlich

aber immerhin einen Keim Wahres in sich trägt. Die

Kunst im öffentlichen Raum gibt Auskunft über den Reichtum einer

Gesellschaft, den geistigen. Sie ist, bildlich gesprochen, ein Barometer

für die Freiheit, Offenheit und Vitalität des Denkens. Der

Vergleich mit anderen Gesellschaften, beispielsweise der Länder

des ehemaligen Ostblocks, und ihrer öffentlich zur Schau gestellten

Kunst macht dies deutlich. Eben dieses Denken regt die Kunst

an. Sie stellt Fragen. Besonders in ihrer öffentlichsten Form, wo sie

einem ungefragt entgegentritt, aber niemand da ist, der die Fragen

beantwortet, ist das nicht immer leicht.

Schausammlung mit freiem Eintritt — Die Absicht hinter

„Kunst und Bau“, unabhängig, ob das einzelne Kunstwerk provokant

oder unscheinbar sein mag, ist es, die gewohnte Lebenswelt

der Menschen zu bereichern und Passanten einzuladen, ihren Alltag

für eine kurze Zeit zu unterbrechen. In diesem Sinne bietet

sich ein Spaziergang durch Dornbirn an, um etwas von der vielfältigen

Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die hier vorgestellten

Arbeiten wurden nach ihrer Aktualität ausgewählt. Sie

sind überwiegend in den letzten fünf Jahren entstanden und stellen

nur einen Ausschnitt dessen dar, was im Stadtgebiet zu entdecken

ist. Der Eintritt in den öffentlichen Raum ist selbstverständlich

gratis.


#1

Landessportschule — Der bewegte Körper verbindet

in den Augen von Viktoria Tremmel Sport und Kunst.

Während die Regeln im Sport klar definiert sind, verschiebenen

sie sich in der Kunst immer wieder. Sie

hat, basierend auf dem Buch „Anleitungen für einen

Vorturner“ aus dem Jahre 1890, Menschen aus ihrem

Umfeld aufgefordert, die dort schwer verständlich

beschriebenen Übungen zu deuten und auszuführen.

Die Bodenbeschriftung im Außenraum verweist auf

die dabei entstandenen Fotoserien, die im Innenraum

der Landessportschule zu sehen sind.

#2

Landessportzentrum

Fachhochschule

Fachhochschule — Die tonnenschwere Stahlskulptur von Christoph Lissy auf dem Vorplatz verleiht dem

letzten Tagebucheintrag des Schriftstellers William S. Burroughs auf eindringliche Art und Weise Nachdruck.

Der Künstler stellt der Rationalität des Studiums eine emotionale Einsicht und Mahnung gegenüber.

Swetlana Heger lud mit ihrer Arbeit zum Entdecken einer neuen Welt ein, der Welt der Kunst. Auf über

zehn Reisen hat sie gemeinsam mit Studenten internationale Künstler besucht und Werke angekauft, die

jetzt als permanente Sammlung in den Räumen der Fachhochschule zu sehen sind.

46


#2

Stadtbad

Fotografie: Ruth Schnell

#2

Eisplatzgasse

Stadtbad — Der Innenraum des Stadtbades wird von einem Kubus

aus schwarzem Sichtbeton dominiert, in den die Künstlerin Ruth

Schnell einen blauen Leuchtstab integrierte. Bei direkter Betrachtung

erscheint er als pulsierender Lichtbalken. Erst wenn man den

Blick daran vorbeigleiten lässt, passiert das Wundersame: Buchstaben

und Wörter werden sichtbar und schweben Hologrammen

gleich im Raum. Möglich wird das durch die Trägheit der menschlichen

Wahrnehmung, die die Nachbilder der einzelnen Lichtimpulse

auf der Netzhaut zu Bildern zusammensetzt.

Landesberufsschule — Mit seiner Arbeit hat Karl-Heinz Ströhle

gemeinsam mit Martin Strauss der Landesberufsschule in der Eisengasse

buchstäblich seinen Stempel aufgedrückt. Eigentlich ist es

der Stempel der Berufsschule selbst, der monumental vergrößert

am Gebäude prangt, als wäre es ein Stück Papier. In der gleichen

Weise sind die Ziegelsteine der freistehenden Wand vergrößert,

die einen Hinweis auf die hier unterrichteten Bauberufe gibt. Im

Krankenhaus Dornbirn sind zwei weitere Arbeiten von Karl-Heinz

Ströhle zu sehen sowie Fotografien von Nikolaus Walter.

47


Skulpturengarten — In mehr als zehn Jahren ist um

das Landesstudio des ORF ein von privaten Sponsoren

finanzierter Skulpturengarten entstanden, der

die wichtigsten heimischen Bildhauer an einem Ort

versammelt: Herbert Albrecht, Herbert Meusburger,

Christoph Lissy, Walter Kölbl, Kurt Matt, Willi

Kopf und Gottfried Bechtold. Eine kostenlose Broschüre

zum Skulpturenpark ist im Landesstudio erhältlich,

das schon wegen der wegweisenden Architektur

von Gustav Peichl einen Besuch wert ist. Es

ist das einzige der von Peichl geplanten Landesstudios

österreichweit, das in seiner ursprünglichen

Form erhalten ist.

#1

u

Bahnhof

Schoren

Bahnhofsunterführung — Der Bahnhof ist ein Inbegriff des Reisens. Die Arbeit von Christoph und

Markus Getzner unternimmt eine solche Reise quer durch verschiedene Epochen unserer Geschichte.

Dabei entstand ein wundersamer Garten, in dem die Formensprachen verschiedenster Stilrichtungen

wuchern und sich flache Ornamente in dreidimensionale Objekte verwandeln. Die beiden Künstler

öffnen damit in der funktionalen und strengen Architektur der Unterführung ein Fenster in eine

Phantasiewelt, die zu eigenen Gedanken über die Zeit und das Zeitempfinden einlädt.

48


u

Bahnhof

49


Fotografie: Dornbirner Stadtmarketing

Sinnlich und sinnvoll

In der Region Bodensee-Vorarlberg verstehen sich die Menschen recht gut darauf, das

Genussvolle auf effiziente Weise mit dem Nützlichen zu verbinden. Dieses Prinzip gilt

für Urlaubsangebote und auch für die Organisation von Tagungen oder Kongressen.

Zeitsparend buchen — Die mitunter mühsame Hotelsuche können

sich Besucher der Region Bodensee-Vorarlberg sparen. Die

Buchungszentrale von Bodensee-Vorarlberg Tourismus reserviert

Unterkünfte nach Wunsch und bietet eine Reihe von praktischen

Arrangements mit Preisvorteilen an. Beispielsweise zum Tanzfestival

Bregenzer Frühling, zum musikalischen Feldkirch Festival oder

zu den Bregenzer Festspielen.

Bregenzer Festspiele mit Bonus! — Arrangements mit Festspieltickets

und der passenden Unterkunft nach Wahl bietet Bodensee-Vorarlberg

Tourismus an. Wer zwei oder mehr Übernachtungen

bucht, erhält als zusätzlichen Bonus das „Festspiel-Freizeitpaket“.

Es inkludiert den Eintritt zu den Top-Sehenswürdigkeiten

der Region und gilt als Fahrkarte für Bahn und Busse.

Praktisch für Festspielgäste, die in Dornbirn übernachten: Sie können

mit dem Shuttlebus direkt vom Hotel zu den Bregenzer Festspielen

und danach wieder retour fahren und sparen sich die Suche

nach einem Parkplatz.

Festspiel-Arrangements sind zwischen 22. Juli und 22. August

2010 buchbar und kosten ab EUR 145,- mit einer Übernachtung

bzw. mit zwei Übernachtungen ab EUR 189,- im 3-Sterne Hotel.

dem Schiff entdecken. Fahrrad- und Wanderwege beginnen praktisch

vor der Hoteltüre. Sie führen durch die Ebenen des Rheintals,

am Bodensee entlang oder hinauf auf die nahen Aussichtsberge.

Vom Bregenzer Hafen aus steuern die Schiffe der Bodenseeflotte

zahlreiche attraktive Ziele an: die Blumeninsel Mainau, die Zeppelinstadt

Friedrichshafen, das romantische Inselstädtchen Lindau.

Kongresse effizient organisieren — Für Tagungs- und Kongressveranstalter

ist Convention Partner Vorarlberg (CPV) der

beste Ansprechpartner. CPV nimmt Veranstaltern einen großen

Teil der Organisation ab. Das Team hilft bei der Auswahl des geeigneten

Veranstaltungsortes, holt Angebote ein, wickelt Buchungen

ab, koordiniert Zimmerkontingente, organisiert Transfers und

Rahmenprogramme. Partner von CPV sind die Kongresshäuser in

Bregenz, Dornbirn und Feldkirch. Außerdem die Dornbirner Messe

mit ihren modernen Hallen, Seminarhotels in den Städten und

in den Bergtälern, Bildungshäuser und Anbieter von Rahmenprogrammen.

Schönes entdecken — Die Region Bodensee-Vorarlberg liegt

besonders günstig für Ausflüge im Vierländereck zwischen Österreich,

dem Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland.

Vieles lässt sich umweltfreundlich zu Fuß, per Rad oder mit

50

Information und Buchungsservice

Bodensee-Vorarlberg Tourismus, Postfach 16, 6901 Bregenz, Österreich

T +43 5574 434430, F 43443-4, Mo bis Sa 8–18 Uhr

office@bodensee-vorarlberg.com, www.bodensee-vorarlberg.com

nfo


2

Fotografie: Sparkasse Marathon

Fotografie: Hugo Glendinning

Fotografie: Hypo-Meeting Götzis

Fotografie: andereart

1

3 4

Ein Wochenende für die Sinne –

Bregenzer Frühling

Wüstenoper AIDA auf der weltweit

größten Seebühne – Bregenzer Festspiele

19.3., 10.4., 1.5., 26./27.5. 2010

22. Juli bis 22. August 2010

• 1 Übernachtung inkl. Frühstücksbuffet in einem

4- Sterne Hotel in Bregenz

• 2 Übernachtungen inkl. Frühstücksbuffet im 3- oder

4- Sterne Hotel

• 1 Ticket der besten Kategorie für den Bregenzer

Frühling 2010 (nach Verfügbarkeit)

• Lunch inkl. Aperitif im Wolford Restaurant (geöffnet Mo-Sa)

• 1 Begrüßungscocktail im Hotel

• 1 Ticket für Aida

(Kat. 2/So-Do oder Kat. 3/Fr-Sa)

• VIP Shopping mit Preisvorteil von 10% in der Wolford

Boutique inkl. Sektempfang

• Wolford Überraschungsgeschenk

• 1 „Festspiel-Freizeitpaket“

• 1 Informationsmappe von Bodensee-Vorarlberg-

Tourismus pro Zimmer

Preis pro Person im Doppelzimmer ab EUR 119,-

4

1

Preis pro Person im Doppelzimmer ab EUR 189,-

2 3

Schnell, weit & hoch –

hypomeeting götzis

29. und 30. Mai 2010

• 2 Übernachtungen inkl. Frühstücksbuffet in einem 3- oder

4- Sterne Hotel

• 1 Weekend-Karte mit reserviertem Tribühnen-Sitzplatz

• Essen und Getränke im hypoomeeting-Club

• 1 Programmheft

Preis pro Person im Doppelzimmer ab EUR 189,-

Drei Länder in einem Marathon –

Sparkasse Marathon

3. Oktober 2010

• 1 bzw. 2 Übernachtungen inkl. Frühstück in einem Hotel

der gewünschten Kategorie in Bregenz

• 1 Eintritt ins Bregenzer Saunaparadies Vitalium

• 1 Kraftpaket von Bodensee-Vorarlberg Tourismus

• 1 Informationsmappe von Bodensee-Vorarlberg Tourismus

Preis pro Person im Doppelzimmer ab EUR 65,-

51


Service Offensive 09

Schneller Service

und unbürokratische

Hilfe für Vorarlbergs

Unternehmen.

Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein

Service und Interessensvertretung für unsere Wirtschaft

Die Wirtschaftskammer stärkt heimischen Unternehmen den

Rücken. Mit unbürokratischem Service und Unterstützung bei

Forschung, Entwicklung und Weiterbildung. Die Sanierungsoffensive

der Wirtschaftskammer unterstützt Vorarlbergs Bauwirtschaft

und Handwerk, die neue Wohnbauförderung für Sanierungsaufträge

zu nutzen. Attraktive Weiterbildungsangebote verschaffen

Startvorteile für den nächsten Aufschwung. Und vielfältige

Förderungen für Forschung und Entwicklung sichern Vorarlbergs

Platz unter den innovativsten Regionen Europas.

Weitere Informationen unter 05522 305-600

Service und Vertretung

für Unternehmen


prsamkit ist menhlih –

die atr ptimiert

Text: Georg Friebe. Illustration: Armin Parr.

Die bewusste Schonung von Ressourcen, die auf kein unmittelbares Ziel gerichtet ist,

das Sparen als Selbstzweck wird man im Tierreich vergeblich suchen. Natürlich legen

Eichhörnchen Vorratsverstecke an, natürlich frisst das Murmeltier im Herbst noch

möglichst viel, um den Winter zu überdauern. Doch im Frühjahr sind Nahrungsvorräte

und Speckmantel aufgebraucht, ist das Ersparte im Schlaf erschöpft. Einen Wunsch haben

sich Eichhörnchen und Murmeltier dabei erfüllt: Sie haben wieder ein Jahr überlebt.

53


Die Natur als Sparmeister — Doch selbst das Überleben steht für

das einzelne Tier nicht im Vordergrund. Es geht um Sex, um die

möglichst effiziente Weitergabe der Erbmasse an die Nachkommen,

um den Fortbestand der Art. Fressen ist dabei Mittel zum Zweck.

Nahrung liefert Energie, und Energie benötigt das Tier, um zur

Geschlechtsreife heranzuwachsen. Nicht immer ist Nahrung im

Überfluss vorhanden. Es wäre unsinnig, wertvolle Energie für die

Nahrungssuche zu verschwenden. Hier erweist sich die Natur als

Sparmeister: Körperbau und Fortbewegung werden optimiert, und

zur technischen Perfektion tritt minimalistische Schönheit. Wir

können beides nicht genug bewundern.

Ihre Larve ist eine Fressmaschine. Nichts ist vor ihr sicher:

Selbst kleine Fische zählen zu ihrer Beute. Um nicht selbst zur

Beute zu werden, ist die Libellenlarve durch einen Chitinpanzer

geschützt. Genau hier beginnt des Problem. Chitin mag guten

Schutz bieten, aber es ist starr und wächst nicht mit. Zwischen 7

und 15 mal muss sich die Larve häuten. Sie stößt den alten Panzer

ab, um einen neuen, größeren zu bilden. Und das kostet Energie.

Libellenlarven sind keine schnellen Jäger. Nur wenige Arten pirschen

sich an ihre Beute an oder verfolgen sie schwimmend. Die

meisten Larven warten getarnt. Erst wenn die Nahrung in Reichweite

ist, schlagen sie blitzschnell zu. Ihre Mundwerkzeuge sind

zur Fangmaske umgewandelt. In nur 20 Millisekunden schnellt

diese vor, greift die Beute mit zwei starken, beweglichen Zähnen

und zieht sie zum Mund.

Zwischen 40 Tagen und 5 Jahren dauert – je nach Art – das

Leben der Libelle als Larve. Um ein voll entwickeltes Insekt zu

werden, muss sich die Larve verändern. Kurz vor der letzten Häutung

bewegt sie sich zum Ufer. Sie stellt die Nahrungsaufnahme

ein, weil sich die Unterlippe verändert. Die endgültige Färbung

schimmert durch den Chitinpanzer, und die Flügeladern werden

deutlich sichtbar. Die Atmung wird auf Luftsauerstoff umgestellt.

Schließlich klettert das Tier aus dem Wasser und krallt sich fest.

Die geschlechtsreife Libelle kann schlüpfen. Nur geringe Ähnlichkeit

hat sie mit der wasserbewohnenden Larve.

Libellen sind wahre Flugkünstler. Sie sind schnell und wendig,

manövrieren präzise und können sogar in der Luft stehenbleiben.

Ihre beiden Flügelpaare lassen sich unabhängig voneinander bewegen.

Doch das allein genügt nicht. Um stabil fliegen zu können,

kann sich eine Libelle nicht viel schwerpunktsfernes Gepäck leisten.

Leichtbau ist angesagt. Aber die Belastungen beim Fliegen sind

hoch, und auch zur Attacke gegen Konkurrenten werden die Flügel

eingesetzt. Und nicht zuletzt muss genügend Auftrieb vorhanden

sein. Schon mit bloßem Auge ist das Netz von Verstrebungen erkennbar.

Zwischen ihnen ist die Flügelmembran aufgespannt. Aber

die Verstrebungen sind nicht starr, sondern durch elastische Gelenke

verbunden. Die Flügel als Ganzes können so auf aerodynamische

Kräfte mit gezielten Formänderungen reagieren. Auch im mikroskopischen

Bereich sind die Flügel optimiert. Mikrostrukturen

bewirken, dass an ihrer Oberseite der Weg der Luft länger wird:

Der Flügel erhält zusätzlichen Auftrieb. Im Libellenflügel sind aerodynamisches

Design, Gewichtsminimierung und Stabilität perfekt

vereint: Etwa ein Gramm wiegt eine Libelle, aber nur ein bis

maximal zwei Prozent davon machen die Flügel aus!

Meerestiere in Dornbirns Wäldern — Mit ganz anderen Problemen

waren die Ammoniten konfrontiert. Die ausgestorbenen

Verwandten der Tintenfische lebten im Meer, zum Teil in beträchtlichen

Wassertiefen. Ihr schneckenartig gewundenes Gehäuse

diente nicht nur als Schutz. Es war optimal an den Lebensraum angepasst.

Während des Erdmittelalters wurden die Ammoniten die

dominierende Tiergruppe der Weltmeere. Erst der Meteoritenein-

54


#7

Inatura

schlag vor 65 Millionen Jahren brachte für sie – gleich wie für die

Saurier – das Aus. Versteckt in den Wäldern Dornbirns, an Stellen,

die dem Fachmann ins Auge springen, über die der Wanderer

aber achtlos hinweggeht, werden diese Fossilien gefunden. Eine

reiche Ausbeute lieferte einst eine Fundstelle in den Schluchten

der Dornbirnerach nahe dem Kraftwerk Ebensand. Gemeinsam

mit Stücken von anderen Fundstellen sind die schönsten Versteinerungen

in der inatura ausgestellt. Bei einigen Ammoniten fällt

eine rote Zeichnung auf, ein seltsam-unregelmäßig wellig bis ästig

begrenztes Segment in der Spirale des Gehäuses. Als wichtiges Bestimmungsmerkmal

hat der Paläontologe eine Gehäusekammer mit

Farbe markiert. Doch wozu dienten diese Kammern?

Energiesparer — Um ihre Position in der Wassersäule zu ändern,

setzten die Ammoniten auf eine energiesparende Methode.

Die Kammern des Gehäuses waren über einen organischen Schlauch

verbunden. Über ihn konnten die Tiere Gas oder Wasser in die

Kammern pumpen und so den Auftrieb regulieren. Dies dauerte

lange, gab ihnen aber die Möglichkeit, sich vom Meeresgrund zu

entfernen. Wie weit Ammoniten ins offene Wasser aufsteigen

konnten, ist jedoch umstritten. Bei manchen Arten dürfen wir eine

schwimmende Lebensweise annehmen, während andere, deren

Gehäuse dafür zu schwer war, sich schwebend bis kriechend knapp

über dem Meeresboden fortbewegten. Aber damit ergab sich ein

neues Problem.

Auf 50 bis 250 Meter Wassertiefe wird der Lebensraum der

Ammoniten geschätzt. Je tiefer die Tiere vordrangen, umso höher

wurde der Druck. Das Gehäuse musste versteift werden. Eine dickere

Schale erwies sich rasch als Sackgasse der Evolution. Zu viel

Kalk wurde benötigt, und das Gehäuse wurde zu schwer. Die Lösung

lag in den Kammerscheidewänden. Waren diese leicht gewellt,

so sorgten sie bei nur geringem Materialverbrauch für zusätzliche

Festigkeit. Aber im Lauf der Entwicklungsgeschichte wurden die

Trennwände komplexer. Damit waren sie immer weniger geeignet,

großem Wasserdruck standzuhalten. Doch nun konnte der Auftrieb

besser kontrolliert werden. Die Entwicklung zu immer stärker

gewellten Trennwänden könnte Änderungen der Lebensweise wiederspiegeln:

Einfach gebaute Formen bevorzugten größere Wassertiefen,

während komplexe Ammoniten eher in flacherem Wasser

anzutreffen waren. Der Verschnitt von Kammerwand und Außenwand,

die Lobenlinie, dient heute dem Fachmann als wichtigstes

Merkmal, um die Ammoniten in Großgruppen einzuteilen.

Optimierungsprozesse und Prozessoptimierungen sind die wichtigsten

Ergebnisse der Evolution. Die Vorgaben sind immer dieselben:

Mit einem Minimum an Material und Energie sollen größtmögliche

Stabilität oder rascheste Fortbewegung erreicht werden.

Die Lösungen sind in ihrer Einfachheit verblüffend und werden

uns Menschen noch viele Gelegenheiten zum Staunen sowie Anregungen

für eigene Erfindungen geben.

55


inatura – Natur und Technik erleben:

Hier machen Natur und Technik Spaß

Der neue Technikbereich der inatura erweist sich als Publikumsmagnet. Seit der Eröffnung

erlebten bereits über 100.000 Besucher neben der multimedialen naturkundlichen

Ausstellung die neu installierten „Science Zones “.

„Berühren und ausprobieren erwünscht“ — Die inatura lockt

mit ihrer Ausstellung rund um unsere Natur: In „vier Lebensräumen“

gehören Videoprojektionen mit 3-D-Effekt ebenso dazu wie

lebende Kleintiere, interaktive Stationen und Tierpräparate zum

Anfassen. Das alles auf imposanten 3.000 m 2 Fläche.

Mit der Eröffnung der sechs „Science Zones“ weitete die inatura

ihr Themenspektrum auf das Gebiet der Technik aus und schließt

so einen thematischen Kreis der besondern Art. Ein naturkundliches

Museum, das eingebettet in ein Industriemuseum eine Brücke

zwischen Natur und Technik schlägt bietet, Erlebnisse der besonderen

Art.

Interaktiv und spielerisch lernen — Mit der tatkräftigen

Unterstützung durch Vorarlberger Wirtschaftsunternehmen entstanden

die sechs neuen „Science Zones“, die sich auf ebenso

unterhaltsame Weise wie die Hauptausstellung technischen und

physikalischen Phänomenen widmen. Über 40 neue, interaktive

Stationen warten darauf, entdeckt zu werden. Jede Station lässt

den Besucher einen anderen technischen Aspekt „begreifen“ im

wahrsten Sinne des Wortes. Solarflugzeuge werden mit Hilfe

von Licht gestartet, auf einer Laserharfe Klänge auf unsichtbaren

Saiten erzeugt, verblüffende Eigenschaften von Elektrizität und

Magnetismus werden erforscht oder der Weg des Stroms in die

Steckdose nachvollzogen. Und das ist noch längst nicht alles.

Restaurant, Spielplatz und der 25.000 m 2 große Stadtpark machen

den Ausflug zur inatura familien- und gruppenfreundlich,

ebenso die Eintrittspreise. Ausstellung, Restaurant und Museums-

Shop sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

1 Erwachsener EUR 9,50

Kinder 6-15 EUR 4,80

1 Erwachsener + 1 Kind EUR 11,40

1 Erwachsener + 2 Kinder und mehr EUR 13,30

2 Erwachsene + 1 Kind EUR 20,00

2 Erwachsene + 2 Kinder und mehr EUR 21,00

Jugendliche EUR 7,60

Senioren und Gruppen ab 10 Personen EUR 7,60

inatura – Natur und Technik erleben

Jahngasse 9

T 05572 23235-0, www.inatura.at

Geöffnet täglich 10–18 Uhr

#7

Inatura

inatra facts

56


#2

Stadtbad

das stadtbad

… ganz auf Ihrer Wellenlänge!

das stadtbad – nomen est omen – befindet sich mitten in der Stadt

und gilt als eines der modernsten und attraktivsten Hallenbäder

der Region. Es ist perfekt ins Dornbirner Leben integriert; unter

Dach und im Park zugleich.

das stadtbad wurde 2005 nach sorgfältiger Sanierung und

Modernisierung wiedereröffnet und erfreut sich seitdem größter

Beliebtheit bei Einheimischen und Gästen. Die zentralen Themen

sind Baden, Schwimmen und Wellness mit Sauna und Massage,

also Spaß und Erholung auf idealem Pegelstand. Im Sport- und

Mehrzweckbecken ziehen die Schwimmer ihre Bahnen und zeigen

Akrobatik vom Sprungturm. Familiendomäne und Publikumsmagnet

sind der Nichtschwimmer- und der Eltern-Kind-Bereich mit

der so genannten „Black Box“: In ihrem Inneren befindet sich die

spektakuläre 46 Meter lange Röhrenrutsche mit Wasser-, Licht

und Klangeffekten.

FUN-tastisch — Die gelungene Verbindung von Bestand und

Neuem wurde 2008 mit dem Sonderpreis Architektur für Tourismus

und Freizeit honoriert. Eine Auszeichnung für das Architektenteam

Andreas Curkowicz und Anton Nachbaur-Sturm sowie

die Stadt Dornbirn. Die kupferverkleidete Nordfront harmoniert

perfekt mit dem gläsernen Kubus der Schwimmhalle. Selbstbewusst

zeigt das stadtbad seinen ganzen blauen Schimmer von Badeund

Schwimmvergnügen. Einladend und besucherfreundlich vom

öffentlich zugänglichen Restaurant im Entree bis zu den schön

gestalteten Grün- und Parkflächen rundum.

57

Kunst am Bauprojekt — Medienkünstlerin Ruth Schnell

gestaltete den pulsierenden Lichtbalken „LAUTundLEISE“ an der

inneren Wandfront der Schwimmhalle. Sein Rhythmus reflektiert

den internen Geräuschpegel und bildet dabei imaginäre Wortkreationen.

Wochenende und Ferien können diesen Puls lebhaft

beschleunigen, wenn Badespaß und Schwimmen zum zentralen

Besuchervergnügen werden.

das stadtbad

Schillerstraße 18, T 05572 22687, stadtbad@dornbirn.at

Öffnungszeiten

Badebereich

Di bis Sa 9–21 Uhr, So 9–18 Uhr, Mo geschlossen

Sauna

Mo 17–22 Uhr Damen

Di 14–22 Uhr gemischt

Mi 14–22 Uhr gemischt

Do 14–22 Uhr Damen

Fr 14–18 Uhr Herren

18–22 Uhr gemischt

Sa 9–22 Uhr gemischt

So 9–18 Uhr gemischt

Massage

Mo bis Sa, gegen Voranmeldung

nfo


Binnelgrat zum Hohen Freschen

58


Im traditionellen Liedgut ist es „des Müllers Lust“, für den Natursoziologen Dr. Brämer

gar das „unbeschwerte Leben“. Johann Wolfgang von Goethe schrieb: „Was ich nicht erlernt

habe, das habe ich erwandert“. Philosoph Friedrich Nietzsche analysierte: „Wir sind so

gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.“ Motive fürs Wandern

gibt es viele. In Zeiten der globalen Krisenstimmung kommt noch ein Aspekt dazu – die

Kosten für das Vergnügen in der freien Natur sind mehr als überschaubar.

Text: Armin Malojer. Fotografie: Peter Mathis.

anern im Ebnit – fri nah Knfuzius:

„er Weg ist s iel“

Schon 1967 formulierten Aaron Sussman & Ruth Goode in „The

Magic of Walking“ eine Hymne auf die Bewegung in der Natur:

„Laufen ist eines der ersten Dinge, die ein Kind tun möchte, und

eines der Dinge, die man am schwersten aufgeben will. Laufen

ist eine Bewegung die keine Turnhalle braucht. Es ist ein medizinisches

Rezept ohne Medikament, es ist eine Gewichtskontrolle

ohne Diät und eine Kosmetik, die man nicht chemisch beschreiben

kann. Es ist ein Schlafmittel ohne Tablette, eine Psychotherapie

ohne Analyse und ein Ferientag, der fast nichts kostet. Außerdem

trägt Wandern nicht zur Umweltverschmutzung bei, verbraucht

fast keine Rohstoffe und ist hocheffektiv. Wandern ist bequem, es

braucht meist keine besondere Ausrüstung. Es reguliert sich von

selbst und ist kaum verletzungsträchtig. Laufen ist so natürlich

wie Atmen.“

Die Dornbirner Bergwelt bietet zahllose Möglichkeiten, auf

Routen aller Schwierigkeitsgrade die Natur zu genießen. Wir stellen

an einem ganz besonderen Ort, dem kleinen Bergdorf Ebnit,

drei Touren für jeden Geschmack vor. Die Zufahrt über die wildromantische

Bergstraße mit einigen buchstäblich „durch den Fels

geschlagenen“ Tunnels ist bereits ein kleines Abenteuer – das man

am besten mit den gelben Stadtbussen bewältigt. Damit man auch

nach dem „Einkehrschwung“ am Ende der Tour wieder gemütlich

und sicher ins Tal zurückkommt. Weitere Informationen finden

Sie im Internet unter www.ebniterleben.at bzw. www.ebnit.at.

Natursoziologe und „Wanderpapst“ Dr. Rainer Brämer von der

Universität Marburg postulierte Folgendes: „Die moderne Zivilisation

hat uns reich und arm zugleich gemacht. Wir verfügen über

ein hohes Maß an Sicherheit, lassen immer komplexere Maschinen

für uns arbeiten, genießen einen hohen Lebensstandard, können

rasch große Strecken überwinden und jederzeit mit der ganzen

Welt kommunizieren. Andererseits leben wir fast nur noch in

Kunsträumen, betrachten die Welt vorwiegend durch Glasscheiben

und -schirme, entfremden uns immer mehr der Natur, unterfordern

unseren Körper, überlasten unsere Psyche und leiden an

einem ausgeprägten Mangel echter menschlicher Kontakte. Den

modernen Menschen zieht es daher in seiner Freizeit immer stärker

zurück in die Natur, wo er wieder zu sich selbst und seinen natürlichen

Anlagen zurückfinden kann. Man wandert am Wochenende

oder im Urlaub nach Lust und Laune durch eine schöne Landschaft

und genießt den damit verbundenen körperlichen und seelischen

Entspannungseffekt. Die Fußreise in einer erschlossenen

Kulturlandschaft entspricht unseren Fähigkeiten und Bedürfnissen

weit mehr als die technisch hochgestylten Angebote der Freizeitindustrie.

Wandern ist zwar nicht der ultimative Kick oder

der große Superspaß. Aber jeder Kick verlangt den nächsten,

noch ultimativeren Nervenkitzel, der Run danach steigert sich

zur Sucht, und am Ende bleibt nur ein schales Gefühl der Leere.

Wandern vermittelt dagegen einen bescheideneren, aber dauerhaften

Genuß, eine innere Freude, die sich nicht verbraucht und stets

ein Gefühl allseitiger Befriedigung hinterlässt.

Der sanfte Natursport eröffnet ein Stückchen unbeschwerten

Lebens in einer hektischen Umwelt. Wer einmal die wohltuende

Mischung aus Naturerleben, körperlicher Aktivität, psychischer

Entspannung, Bewegungsfreiheit, Entdeckerfreude und menschlicher

Nähe erfahren hat, möchte sie immer wieder genießen. Wandern

ist nicht nur eine ungewöhnlich vielseitige Aktivität, sondern

fast schon ein Stück Lebensphilosophie in einer Zeit, die sich in

einem Meer von vordergründiger Unterhaltung nach Ursprünglichkeit

und Echtheit sehnt.“

Die positiven gesundheitlichen Aspekte sind mannigfaltig:

Wandern ist ein gut verträgliches Training für Herz und Kreislauf.

Der Herzmuskel wird trainiert und gestärkt. Die Durchblutung

der Lunge wird gefördert und die Atmung wird tiefer und

ökonomischer. Die Fließeigenschaft des Blutes verbessert sich und

das Thromboserisiko sinkt. Auch die Durchblutung und Sauerstoffversorgung

des Gehirns wird verbessert. Dadurch steigt zum

Beispiel nachhaltig die Konzentrationsfähigkeit. Weiterhin stärkt

Wandern, wie jede Ausdauersportart, das Immunsystem. Und

schließlich verbrennen trainierte Wanderer doppelt so viel Fett

wie Sitzmenschen und haben so keine Probleme mit einer dauerhaften

Gewichtsnormalisierung.

59


Wasserfall im Valorstal

e #47

Museumsstube

s’Marend-Jausestation

Tour 1

Valrstal – aserfall

Ausgangspunkt ist der nur noch am Montag Nachmittag geöffnete

Gasthof Freschen – übrigens mit einem netten Museumsstüble zur

Ebniter Dorfgeschichte, das besichtigt werden kann. Die zu Beginn

asphaltierte Straße führt steil zum Bruderbach hinunter, an

der neuen Kläranlage vorbei weiter zur Ebniter Ache. Ganz gemütlich

geht es auf dem breiten Weg durchs Valorstal Richtung

Freschen, nach 30 Minuten überquert man die Ache und wandert

am linken Ufer weiter. Bald danach taucht schon der malerische

Wasserfall auf. Lediglich der letzte Abstieg (direkt an der Linkskurve,

bevor die Straße via Spitzkehre 50 Meter lang steil zur

Kante des Wasserfalls ansteigt) zur Ache hinunter (direkt bei der

Einmündung des von links kommenden Wiesberg-Bachs) ist nicht

ganz so einfach. Das Wasser der Ebniter Ache ist auch im Sommer

nicht wirklich warm, deshalb eignet sich der Abstecher zum

Wasserfall auch als optimaler Ausklang für die Freschen-Tour

(siehe Tour 3), um die müden Beine mit einer Kneipp-Kur wieder

auf Vordermann zu bringen. Dauer: 1,5 Stunden.

Tour 2

Wendkpf

Ausgangspunkt Ebnit bei der Kirche, s’Marend-Jausestation. Wir

folgen dem steil ansteigenden Weg geradeaus, vorbei an Pfarrers

Älpele Richtung Fluhereck, wo der Güterweg rechts abzweigt und

über die Schönermann-Alpe weiter Richtung Wendkopf führt.

Oben darf man am höchsten Punkt, kurz bevor die Straße zur Hinterbergalpe

wieder abwärts führt, bei einer Lichtung die Abzweigung

auf einen links wegführenden, wieder leicht rückwärts gehenden

schmalen Pfad nicht verpassen, der die letzten 200 Meter

zum Gipfelkreuz führt. Am Wendkopf genießt man die herrliche

Aussicht ins Rheintal mit den Schweizer Bergen, dem Bodensee,

aber auch aufs Bödele sowie die Bregenzerwälder Berglandschaft

bis hin zum Freschen. Zurück geht es an der Hinterbergalpe vorbei

und dann rechts haltend über den Springhaldenweg ins Dorfzentrum.

Als Einkehrpunkt bietet sich im Sommer die Schönermann-Alpe

an, unten im Dorf verköstigt Hartmut im „s’Marend“

bei der Kirche die Gäste ebenfalls mit Produkten der Alpe – außerdem

kann man bei ihm Käse und Würste auch Vakuum verpacken

lassen und mitnehmen. Dauer: 2,5 Stunden.

60


Wendkopf

e #47

Museumsstube

Binnelgrat zum Hohen Freschen

e #47

Kirche

Ebnit

Tour 3

Hohr rehen üer en Binnelrat

Ausgangspunkt ist wie bei Tour 1 der Gasthof Freschen. Wieder

geht es entlang der Ebniter Ache bis zum Wasserfall – direkt an

dessen Kante zweigt links ein Weg über die Achrainhütte und

-alpe steil hinauf zum Binnelgrat ab. Von der Ache bis zum Freschengipfel

sind es immerhin rund 1000 Höhenmeter. Wobei der

Binnelgrat noch gemütlich beginnt, dann aber immer schmaler

wird. Als „blauer Steig“ erfordert er Trittsicherheit und Schwindelfreiheit:

Wer unsicher ist oder keine alpine Erfahrung hat, ist

gut beraten, einen professionellen Führer zu engagieren, der bei

zwei, drei „Engstellen“ ein wenig moralische und balancemäßige

Unterstützung geben kann.

Der letzte Anstieg auf den Gipfel, wenn von rechts der Weg

vom Vallüragrat (dieser führt über eine unangenehm steile Blaike

und ist nur für Bergerfahrene zu empfehlen) hereinkreuzt, ist

dann recht luftig und sollte mit der entsprechenden Sorgfalt begangen

werden. Dafür ist die Gipfel-Aussicht vom Dornbirner Königsberg

unvergleichlich – als Einkehrmöglichkeit bietet sich das

Freschenhaus an (halbe Stunde Abstieg auf das darunterliegende

61

Hochplateau). Noch besser schmeckt natürlich die mitgebrachte

Gipfeljause aus dem Rucksack, ehe man über den Aufstiegsweg ins

Ebnit zurückgeht. Dabei sind auch ein paar schöne Varianten, etwa

über Alpkopf und Sattelalpe, möglich. Dauer: 5 bis 6 Stunden.


#1

Messepark

Restaurant Piazza im Messepark

Wohlfühlen, genießen, erholen ... in der Piazza-Gastronomie im 1. Obergeschoss des

Einkaufszentrums Messepark findet der Gast in angenehmem, italienisch angehauchtem

Ambiente kulinarische Vielfalt zu erschwinglichen Preisen.

Kein Wunsch bleibt offen, wenn sich beim Shoppen in Vorarlbergs

größtem Einkaufszentrum der Hunger meldet oder ein gemütliches

Abendessen angesagt ist. Denn im Restaurant Piazza kommen

Gourmets voll auf ihre Kosten. Ein hervorragendes Küchenteam

kreiert aus frischen Zutaten Köstlichkeiten für jeden Geschmack.

Serviert wird von traditioneller österreichischer Küche über mediterrane

Spezialitäten, leichte und vitale Kost bis zu Snacks

alles, was Leib und Seele zusammen hält. Top-Hit für Kalo rienbewusste

ist ein Salatbuffet mit einer Riesenauswahl an Vitaminspendern

in überzeugender Frische.

Ganz nach der Devise „Sehen und gesehen werden“ genießen

Sie in der Piazza-Cafeteria am Rande des pulsierenden Geschehens,

direkt an der belebten Einkaufspassage im 1. Obergeschoss. Ob

fruchtig-erfrischend oder cremig-süß ... im Piazza-Eissalon hat man

die Qual der Wahl. Bis zu 20 verschiedene original italienische

Eissorten stehen zur Auswahl. Dazu eine Vielzahl an lecker gefüllten

Crêpes in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.

Gäste. Neben kleinen Portionen à la carte gibt’s eine eigene Kinder-Speisekarte,

Kinderstühle, zwei Spieltische sowie eine Reihe

anderer familienfreundlicher Bestseller wie zum Beispiel die Bo -

nus karte. Außer an Sonn- und Feiertagen bietet das Res tau rant

Piazza zudem ausreichend Platz für Gesellschaften, Vereine, Kurse

und Feste aller Art.

Restaurant Piazza im Einkaufszentrum Messepark

Autobahnabfahrt Dornbirn-Süd

Gratis-Parkplätze auf überdachten Parkdecks

Information

T 05572 27539, F 05572 27539 4

office@restaurant-piazza.at, www.piazza-messepark.at

Und unter schattenspendenden Sonnenschirmen lässt es sich

auf der Piazza-Terrasse in der warmen Jahreszeit gemütlich entspannen.

Auch „Dreikäsehochs“ sind im Piazza gern gesehene

62

Öffnungszeiten

Mo bis Fr 9–24 Uhr (warme Küche 11–23 Uhr)

Sa 8.30–20.30 Uhr (warme Küche 11–20 Uhr)

nfo


Dornbirn à la Card

das Maxi-Ausflugserlebnis

zum Minipreis!

Die Ausflugscard Dornbirn umfasst alle erstrebenswerten

Kultur- und Ausflugsziele der Stadt – um rentable

18,- Euro für Erwachsene, um 9,- Euro für Kinder!

Die Card gilt für 4 Tage und beinhaltet den einmaligen Eintritt

für Museen, eine Karrenseilbahnfahrt, das Waldbad Enz und das

stadtbad. Alle Stadtbusfahrten sind inkludiert.

Setzen Sie alles auf die Ausflugscard! — Mit dem Stadtbus

geht’s auf Tour in alle persönlichen Richtungen: Kombinieren Sie

Kultur und Kunst, Stadt- oder Naturgeschichte, archiviert und live

im Grünen! – Die Karte ist bei Dornbirn Tourismus, im v-ticket

shop (Messepark) und der inatura erhältlich.

Partnerbetriebe Museen und Kultur:

Stadtmuseum, Marktplatz

inatura, Jahngasse

Druckwerk, Arlbergstraße

Rolls-Royce-Museum, Gütle

Krippenmuseum, Gütle

FLATZ Museum

Badespaß und Ausflugsziele:

das stadtbad, Schillerstraße

Karrenseilbahn, Karren, Gütlestraße

Waldbad Enz, Gütlestraße

Gütle, Rappenlochschlucht, Alploch, Staufensee

63

Ausflugscard Erwachsene 18,- Euro, Kinder 9,- Euro

Die Karte ist nicht übertragbar und gilt

4 Tage ab Ausstellungsdatum.

Informationen

Dornbirn Tourismus, Rathausplatz 1, T 05572 22188

tourismus@dornbirn.at, www.dornbirn.info

nfo

#4

Kulturhaus


Das sind die Macher von morgen. Dornbirnerinnen und Dornbirner, die auf ganz

unterschiedliche Weise sparen helfen: Zeit, Kraft, Energie, CO 2 und natürlich auch Geld.

Vor allem aber führen sie vor, wie man sinnvoll in die Zukunft investiert.

Das hilft nicht nur der Allgemeinheit, sondern führt auch zu mehr Wohlbefinden.

Text: Johannes Inama. Fotografie: Adolf Bereuter.

ornirns

prr-Piniere

„Was man sparen nennt, heißt nur, einen

Handel für die Zukunft abschließen.“

George Bernard Shaw (1856–1950)

Sie kultivieren die alte Tugend der Sparsamkeit, die nicht mit dem

kurzsichtigen, ziel- und zwecklosen Horten von Kapital oder materiellen

Gütern verwechselt werden darf. Sparsamkeit bedeutet für sie

vielmehr, neue Wege zu finden, um dem kurzfristigen Befriedigen der

Bedürfnisse im Konsum eine nachhaltige Strategie zum Wohle aller

entgegenzusetzen. Die hier vorgestellten Sparer-Pioniere von Dornbirn

sind Beispiele für die vielen Möglichkeiten, die auch im Kleinen

bestehen, sich den großen Systemzwängen zu entziehen und

fatale Entwicklungen in neue Richtungen zu leiten. In Zeiten von

Wirtschaftskrise und Bankencrashs sind solche Menschen wichtiger

als je zuvor.

64


Karl-Heinz Winkler, ÖPNV-Koordinator

u

Bahnhof

Ohne die Arbeit von Karl-Heinz Winkler ginge auf Dornbirns Straßen wahrscheinlich schon lange nichts mehr. Seit über 18 Jahren

arbeitet er daran, den öffentlichen Busverkehr an die ständig wachsenden Anforderungen anzupassen. Er optimiert die Fahrpläne, entwickelt

neue Fahrstrecken und koordiniert die ganzen Abläufe rund um den öffentlichen Busverkehr in Dornbirn. Der Erfolg gibt ihm

Recht. Immer mehr Dornbirner nutzen jährlich das ständig erweiterte Streckennetz. „Die Menschen werden immer umweltbewusster

und die Politik steht zu 100% hinter dem öffentlichen Verkehr“, freut sich der Bus-Logistiker, der auf Honorarbasis für die Stadt arbeitet.

Begonnen hatte man in Dornbirn mit 6 Bussen, heute sind täglich 20 Busse auf den verschiedenen Stadtbuslinien unterwegs. Dabei ist

Karl-Heinz Winkler nicht nur für die Dornbirner Stadtbuslinien, sondern für das gesamte Landbusnetz im nördlichen Rheintal, von

Götzis bis zum Leiblachtal zuständig.

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Thomas Winkler, Heimwerker

Sein Geld verdient Thomas Winkler, genannt „Dondo“, eigentlich als Gärtner und Messebauer, aber im Laufe der Jahre hat er sich bei

vielen Freunden und Bekannten einen Namen gemacht, wenn es um alle möglichen Arbeiten rund um die Sanierung und Renovierung

von Häusern geht. Sein handwerkliches Geschick beweist er überall, vor allem aber liebt er die Bearbeitung von Holz, Lehm und Stein.

Sein Wissen hat er sich im Laufe der Jahre von verschiedensten Fachleuten erworben oder abgeschaut. Auch beim Aus- und Umbau

seines eigenen Hauses, einem über 100 Jahre alten Bauernhaus, hat ihm seine Vielseitigkeit viel Geld erspart.

66


Burga Mäser, Selbstversorgerin

Das größte Kapital von Burga Mäser ist ihr biologisch-dynamischer Beeren- und Gemüsegarten. Er schenkt ihr nicht nur eine reichhaltige

Ernte, sondern auch Kraft und Ausgleich für ihr persönliches Wohlbefinden. „Wichtig ist, was im Garten wächst, nicht wie er aussieht“,

betont sie mit einem fröhlichen Lachen. Dass bei ihr so viel wächst, hat auch damit zu tun, dass sie sich im Laufe der Jahre ein reichhaltiges

Wissen rund um die natürlichen Abläufe und Zusammenhänge ihres kleinen Ökosystems angeeignet hat. So belebt und aktiviert

Burga Mäser den Boden beilspielsweise mit Kräuteressenzen oder bearbeitet ihn vorwiegend mit Gartengeräten aus Kupfer. Vor allem

aber stellt Burga Mäser aus den Produkten, die sie von ihrem Garten und aus der Natur geschenkt bekommt, allerlei Köstliches her: Tee

und Medizin aus Blüten und Kräutern, eingelegte Gemüse und Früchte, Marmeladen, Chutney, Liköre, Kräutersalz, Sugo, Sauerkraut,

Essig, Öle usw. Ihr Keller ist voll mit Vorräten, die sie vor allem auch an Freunde und Bekannte verschenkt. Ihr Wissen gibt sie auch in

Volkshochschulkursen weiter. Und ganz nebenbei ist die 1949 geborene Dornbirnerin auch eine fantastische Langbogenschützin (Silbermedaille

bei Welt- und Europameisterschaften) und erfolgreich künstlerisch tätig.

67


Ulrike Unterthurner, Bibliothekarin

#2

Stadtbad

An der Bildung sollte man auf keinen Fall sparen. Das muss in Dornbirn auch niemand, denn hier steht mit der Stadtbücherei eine sehr

vielseitige und serviceorientierte Einrichtung zur Verfügung, die für einen geringen Jahresmitgliedsbeitrag (20,50 Euro) eine Vielzahl an

Bildungsangeboten zur Verfügung stellt. Ulrike Unterthurner leitet die öffentliche Bibliothek seit 1991 und hat sie zu einer Einrichtung

gemacht, die sich vor allem als Lernort versteht. Für ihr Projekt „Roots and Wings. Lifelong Learning for Senior Citizens“ wurde die

Stadtbücherei im November 2009 denn auch gemeinsam mit dem Stadtarchiv Dornbirn mit dem Lifelong Learning Award ausgezeichnet.

Die promovierte Historikerin und Germanistin ist stolz darauf, dass ihre Bibliothek ein sehr breites Spektrum an Nutzern hat: von

Jugendlichen mit Migrationshintergrund bis hin zu Akademikern. Für sie alle stehen über 54.000 Medien für die unterschiedlichsten

Interessensgebiete bereit: Romane, Bilderbücher, Bücher zum Vorlesen, DVDs, CD-Roms, vertonte Literatur und CDs für Kinder und

Jugendliche, Sachliteratur, Sport- und Reisebücher. „Der reichhaltige Bestand und besonders der Service sind das Herzstück der Bibliothek.

Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, gut informiert die alltäglichen und ganz besonderen Momente des Lebens auszukosten

und ihr Leben anregender machen“, meint Ulrike Unterthurner.

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Oskar Radl, Tüftler

Der gelernte Maschinenbaumeister ist eigentlich in Pension. Aber Oskar Radl ist ein leidenschaftlicher Tüftler und Handerker und

würde sich ohne eine sinnvolle Arbeit nicht wohl fühlen. Seit vier Jahren beschäftigt er sich mit der Optimierung von Fahrrädern und

der Entwicklung von Modellen für Zielgruppen mit spezifischen Anforderungen. Sein jüngstes Produkt ist ein Fahrrad mit drei Rädern

und dynamischem Fahrwerk, das sich mit dem Fahrer in die Kurve neigt. Die steigende Nachfrage nach solchen Spezialanfertigungen

motiviert ihn, seine Produkte ständig zu optimieren und immer neue Ideen in die Tat umzusetzen, wie z.B. Fahrräder mit Elektroantrieben

und optimalen Akkus zu versehen. Seine Prototypen fertigt er alleine in seiner Werkstatt im ehemaligen Foto-Rhomberg-Areal, wie

etwa auch ein Velomobil mit Vollverkleidung. Auf den immer zahlreicher werdenden Messen für Spezialräder stellt Oskar Radl dann

jeweils seine neuesten Modelle vor und holt sich gleichzeitig Ideen und Anregungen für weitere Entwicklungen. Der Fahrradmarkt

boomt und die Arbeit wird ihm so schnell nicht ausgehen.

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Kneipp Aktiv Club Dornbirn

#2

Stadtbad

Beim Wort Kneipp denkt wohl jeder sofort ans Wassertreten, kalte Güsse und Barfußläufe im Morgentau, vielleicht auch noch an einen

gewissen Pfarrer Kneipp. Die Kneipp-Philosophie umfasst aber viel mehr, vor allem auch richtiges Essen und Trinken und bewusste

Lebensführung. Wasser, Kräuter, Bewegung, Ernährung, Lebensordnung: Diese fünf Methoden werden in der Kneipp-Therapie gleichzeitig

angewendet. Am bekanntesten sind die verschiedenen Anwendungen von kaltem und warmem Wasser, die die Basis der Therapie

darstellen. Waschungen, Güsse, Wickel und Bäder mit kaltem Wasser härten den Körper ab und erhöhen die Widerstandskraft. Kurze

Kaltwasser-Anwendungen fördern die Durchblutung und stimulieren die Körperfunktionen. Und vor allem: Wasser kostet nichts! In

Dornbirn sorgen viele ehrenamtliche engagierte Vereinsmitglieder dafür, dass die Kneipp-Philosophie zu den Menschen kommt. Allen

voran Josef Amann (mitte stehend), seit 1989 im Vorstand tätig, seit 1996 als Obmann des Kneipp Aktiv Clubs Dornbirn, seit 2007 Landesleiter

des Österreichische Kneippbundes Vorarlberg und Vizepräsident der Österreichischen Kneipp-Bundesleitung. Ingrid Amann,

seine Frau (vorne rechts) ist seit 1979 Kneippmitglied. Margit Achammer (liegend) ist Übungsleiterin seit 23 Jahren und als Beirat im

Vorstand tätig. Doris Wald (links) ist Übungs-Leiterin und seit einem Jahr Sekretärin beim Landesverband. Auf dem Bild sind außerdem

Horst Achammer (rechts stehend) und die Enkelin von Josef Amann, Miriam Hosp zu sehen.

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#2

Rathaus

21 ZEITGENUSS mit neuem Gasthaus

Seit Oktober 2009 macht das neue Gasthaus 21 mit traditioneller Küche den Zeitgenuss

in der Marktstraße 21 komplett. Das originelle Speiselokal, Gastgarten und die separat

zugängliche Bier-Bar locken gaumen- und kommunikationsfreudige Besucher täglich

zum Essen oder Feierabend.

Das neue Zeitgenuss – Traditionsgasthaus — Mit dem GAST-

HAUS 21 führt Familie Handle ihr innovatives Konzept der Gastrokultur

konsequent fort. Im komplett umgestalteten ehemaligen

Asia-Restaurant befindet sich nun das urgemütliche neue Wirtshaus.

Im Nichtraucher Speiselokal mit 56 Sitzplätzen und getrennter

Bar, wo dem blauen Dunst gefrönt werden darf, sowie im geselligen

Gastgarten fühlt man sich rundum wohl. Nostalgisch anmutendes

Mobiliar von schönen Holztischen bis zur antiquierten

Anrichte verbreitet innen die heimelige Atmosphäre.

Unvergleichlich original — Bei der Küche stehen Qualität

und Genuss an erster Stelle. Einfaches, aber phantastisch lecker

zubereitetes Essen, viel Abwechslung mit lokalen und regionalen

Zutaten. Fleisch, Wurst, Geflügel, Gemüse und Obst, Milch- und

Käseprodukte von Bauern und Anbietern aus dem Ländle bilden

die verlässliche Grundlange dafür. Beilagen, Braten und Saucen

werden nach alter Tradition kreiert. Für Geschmacksverstärker,

Halb- oder Fertigprodukte herrscht im Gasthaus 21 absolutes Küchenverbot!

Auch bei den Getränken hält man sich mit Limonade,

Mohrenbier, gutem Rot- und Weißwein ans Weniger-ist-mehr-

Motto. In der Bar wird köstlich Bodenständiges kredenzt: Schmackhafte

Würste, hausgemachte Brote mit pikanten Aufstrichen und

Bier lassen zünftige Feierabendstimmung aufleben.

„Omas“ Geheimtipps nachgekocht — Was die Saison frisch

bietet, danach richtet sich die ständig wechselnde Karte. Die Devise

heißt Klasse statt Masse und reduziert sich auf täglich wechselnde,

wenige Menüs: Saftiger Schweinsbraten – „der bei uns

ganz sicher aus dem Backrohr kommt“, - täglich eine neu kreierte,

frische Hühnersuppe, Backhendl mit buntem Salat und originelle

71

Süßspeisen dürfen nicht fehlen. – „Auch fast vergessene Klassiker

kann man bei uns auf alte bzw. neue Art kennen lernen“, freut sich

Johannes Handle. „Wir suchen ständig nach originellen oder traditionellen

Rezepten, die wir von Gästen erhalten. Was als interessante

kulinarische Herausforderung zählt, probiert die Küche dann

aus. Als Belohnung wird der oder die „Urheber/in“ des Rezeptes

mit einer Begleitperson zu diesem von uns zubereiteten Essen eingeladen.“

Seit Eröffnung des Gasthauses ist die Jagd nach Omas

Kochbüchern und streng gehüteten Rezepten unter den Gästen

voll ausgebrochen.

Frisch vom Gasthaus-Bäcker — Zu den außergewöhnlichen

Spezialitäten des Hauses gehören auch die selbst gemachten Brotsorten.

Die Premium-Vollkornqualität von Dinkelweizen und Roggen

stammt aus einer spezialisierten Vorarlberger Mühle. Daraus

kreiert der weltweit geschulte Bäckermeister seine täglich frischen

Knuspererlebnisse, gekrönt vom Frühstückszopf am Samstag!

Drei Verwöhnlokale – eine Adresse — Mit dem Gasthaus

21 hat Familie Handle ein weiteres Trend-Lokal eröffnet.

Neben CAFÉ & Mehr, dem besonderen Kaffeehaus mit Sushi, und

dem direkt anschließenden Steakhaus mit seiner Paradeauswahl

an Rindsgustostücken und Fisch ist es der neue Magnet in der

Marktstraße 21.

GASTHAUS 21

Marktstraße 21, T 05572 386356, gasthaus@zeitgenuss.at

Di bis Fr, 12–1 Uhr, Sa, 9–1 Uhr

So,Mo Ruhetage

nfo


Fragt mich einer in Wien, wie ich es schaffe, in Vorarlberg kulturell gesehen zu überleben,

dann muss ich lachen und kontere mit einer Einladung ins ach so eigene Ländle.

Text: Eva Engel. Fotografie: Markus Gmeiner.

lease,

n’t stop

e music!

Der „alternative“ Lokalaugenschein von zeebee — Ein typisches

Wochenende in Vorarlberg beginnt mit dem Studium des Veranstaltungskalenders.

Dieser umfasst mittlerweile mehrere Seiten der

regionalen Tageszeitung, ist somit als Klolektüre völlig ungeeignet

und erfordert eingehend intensive Beschäftigung am Frühstückstisch.

Ergänzend dazu muss man immer den Kalender der „Kultur“

parat halten, ein schwarzweißes Monatsmagazin, welches nicht

nur optisch zu empfehlen ist. Während ich also zwischen den Infoseiten

mit der Kaffeetasse jonglier und parallel dazu online Party-

Newsletter der vergangenen Woche check, frag ich mich, wie ist

das möglich? Wie kann es sein, dass in Zeiten wie diesen, der Veranstaltungskalender

den Sportteil im Sprint überholt. Liegt das

vielleicht an der immer urbaner werdenden Gesamtstruktur des

Landes? Nach dem Frühstück erklimm ich dann und wann den

Zanzenberg, blick nach unten, und siehe da, das Ländle rückt zusammen.

Dicht an dicht stehen die großen und manchmal klitzekleinen

Häuser, geschäftige Treiblaute dringen nach oben und vor

mir liegt nicht nur mehr das unschuldig dahindösende Rheintal

sondern die urbane, aufstrebende, ja geradezu pulsierende V-City.

Trotzdem. Eines ist klar: Die Kultur sieht rot. Auch in Vorarlberg.

Kaum eine Institution, die nicht händeringend nach spendablen

Sponsoren Ausschau hält. Veranstalter und Wirte müssen

streng kalkulieren, wollen sie dem Publikum was bieten und trotzdem

überleben.

Gemeinsam mit Fotograf Markus Gmeiner haben wir jene besucht,

die derzeit in Dornbirn abseits vom großen Getöse mit besonderen

Ideen, Idealismus und persönlichem Einsatz den V-Kalender

ganz schön aufmischen.

PS.: Ob mir hier etwas fehlt? Eine Subway, eine Metro, eine

U-Bahn! Ich wünsche mir, dass ich ganz Vorarlberg unterirdisch

in Windeseile nehmen kann und so jede Party quasi ein Spaziergang

wird. Ganz ohne Führerschein und natürlich jedes Wochenende

auf ein Neues. Aber das wird wohl nix, vorher erfinden sie

noch das Beamen.

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#7

Boden

Circus Colective

Party ist Kunst. Manege frei für den Circus Collective. Mit viel Liebe zur elektronischen Musik und dem unbändigen Glauben an die

Freiheit der Clubkultur veranstaltet seit einigen Jahren Robert Keller, besser bekannt als Sohm Resident-DJ Rob Berry, gemeinsam mit

Gex Botas, Karate Frost, DJ Ynny regelmäßig alle ein bis zwei Monate eine Clubnacht der Sonderklasse. Gänzlich unabhängig von Sponsoren

und ausgestattet mit einer großen Portion Idealismus überraschen die vier DJ’s immer wieder mit ungewöhnlichen Aktionen und

heißen Nächten im Prachtclub Conrad Sohm. Künstler aller Art werden regelmäßig eingeladen, den Abend mitzugestalten. Das Publikum

honoriert so viel Enthusiasmus mit ungebrochener Begeisterung.

Conrad Sohm, www.conradsohm.com, www.myspace.com/circuscollective

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#4

Färbergasse

he Gle

Die Welt ist ein Dorf. Gerhard Schwarzer stellt alle paar Wochen die Weltordnung völlig auf den Kopf und verwandelt den Spielboden

in Dornbirn in eine World-Music-Lasterhölle. Von indischen Klängen, brasilianischen Rhythmen, Goa-Atmosphäre mit passendem Kerzenschein

und unglaublich fantasievoller Deko bis hin zum hippen Funksound, jeder findet hier sein Karma. Der Hobby-Partymacher,

dem ein gelungener Abend mit vielen begeisterten Gästen über so manche Vorbereitungsmühe hinweg hilft, bereichert die nunmehr ins

zehnte Jahr gehende Veranstaltung seit kurzem auch mit Engagements von Bands aus aller Welt. Wenn das Abenteuer ruft, dann muss

man folgen.

Spielboden Dornbirn, www.spielboden.at, www.the-globe.at

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#7

Boden

Mnkey Breaks

Der Affe will Zucker, und wir wollen die Beats! Wenn DJ Espektro, Patrick Fürst, Capared und Alex Schwae zum großen Affenfüttern

ins Conrad Sohm Gehege rufen, können sie sich vor lauter gut gelaunter Zoobesucher kaum mehr von einer Liane zur nächsten schwingen.

Extra abgestimmte Visuals und ausgefallene Bühnendeko machen den Abend im Affenzoo zu einem Eyecatcher. Nicht zu vergessen

das Gourmetmenü vom Plattenteller: Tech House, Minimal Tech House, Rough Electro und Fidget House. Mmmh.

Conrad Sohm, www.conradsohm.com, www.myspace.com/gibdenaffenzucker

75


Klub Klt Urknll

#4

Färbergasse

Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Vielleicht doch der Urknall? Egal. Der fröhliche Abend von Superfotograf Darko Todorovic und DJ

Pip Pop, der unregelmäßig einmal im Monat in der Kantine des Spielbodens zum Feiern lädt, braucht das Chaos wie die Luft zum Atmen.

Die laut Eigendefinition „intellektuelle Swingerparty bis einer weint“, hat es in sich. Pophymnen, die besungen werden wollen, labernde

Rockgitarren, geschmäcklerische Elektronik und romantischer Hardcore verfehlen ihre Wirkung niemals. Voraussetzung: Humor! Also

dann hingehen, wenn man grad nix zu lachen hat. Der Rest kommt dann ganz von alleine. Und jetzt bitte Cheese.

Spielboden Kantine Dornbirn, www.spielboden.at

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#2

Rathaus

Herd Beat 's

Wer schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und sich gerne gemeinsam mit einem Tanzpartner über das Parkett bewegt, anstatt in

steinzeitlicher Gebärdensprache allein und einsam im Rudel zu hüpfen, ist hier genau richtig. Ja, das gibt es noch! Die gute alte Zeit des

5 Uhr Tanztees ist nicht von gestern, sondern mitten unter uns in Dornbirn höchst lebendig. Zweimal im Monat veranstalten Helga,

Manuela und Günther die „Hard Beat’s“ im Vorarlberger Hof, einen Tanznachmittag für Damen und Herren, die noch wissen, wie man

eine flotte Sohle hinlegt oder einen Walzer schiebt. Keine Hemmungen, meine Damen, es warten genügend Herren.

Vorarlberger Hof, www.vorarlbergerhof.at

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u

Bahnhof

Dnnr & Knzrt

Dort wo fleißig gebüffelt wird, hat sich Wolfgang Preuß niedergelassen. Seit 2008 verführt seine Cafe-Restaurant-Bar „wirtschaft“ auf

dem Campus des WIFI regelmäßig mit Dinner & Konzert. Als leidenschaftlicher Fan von Live-Konzerten hat er seinen Barbereich im

Obergeschoss gleich entsprechend adaptiert. Professionelle Bühnentechnik, angenehme Club-Atmosphäre, beste Küche und erstklassiger

Service entzücken Musiker und Publikum gleichermaßen. So konnte man bei einem 6-gängigen Gourmetmenü bereits nationale und

internationale Stars der Livemusik-Szene bewundern. Wolfgang Preuß bastelt auch schon an einer neuen Idee, die in Vorarlberg noch

gänzlich jungfräulich ist: Stand-up comedy. Genau das Richtige für kluge Köpfe und solche, die es werden wollen.

wirtschaft, www.wirtschaft-dornbirn.at

78


#4

Färbergasse

Snic Cafe

Das Fräulein Cicibe und der Herr Aaron, die können auspacken. Da packen die anderen ganz schnell wieder ein. Extravagant aus der Reihe

tanzen, das gelingt den beiden ganz easy. Keine Kunst, bei der Plattensammlung! Alle zwei Wochen, meist donnerstags, entern sie die

Plattenbox der Spielboden Kantine und sorgen bis spät in die Nacht für ein musikalisches Klangfeuerwerk. Da kann man tanzen, aber

auch eine nette Unterhaltung zelebrieren. Schön ist es auch, wenn sie Besuch erhalten, so ab und an, so ganz unzufällig, von echten Stargästen

am Plattenteller. Zum Verlieben einfach kleben bleiben.

Spielboden Kantine Dornbirn, www.spielboden.at

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#2

Klostergasse

DJ-Shnitzel mit Slat

Nein, hier gibt es keinen panierten DJ zum Mitnehmen. Manfred „Fredo“ Miesel von der Kellerbar Tivoli ist ein Individualist und keine

Idee ist ihm zu heiß. Managt er seine gemütliche Kellerbar nicht gerade via Internetcafe von Laos aus, organisiert er chillige DJ’s mit

ebensolchem Sound und serviert dazu prima Einfälle aus der Küche. Regelmäßig unterstützt wird er dabei von regionalen Spitzenköchen,

die bei guter Witterung ein Schaukochen im Freien veranstalten. DJ-Schnitzel mit Salat gibt es ein mal pro Monat, am Sonntag ab

16 Uhr. Kommt das an? Immer.

Tivoli Kellerbar, www.tivoli-kellerbar.at

80


#22

Bleichestraße

ldstyle Rokeraily Prty

Am 17. Juli heißt es wieder: Sinners meets the Phantoms. Die Oldstyle Party hat es bereits zu überregionalem Kultstatus gebracht. Was

bisher nur Eingeweihten ein Begriff war, verspricht aber durchaus für jedermann eine Menge Unterhaltungswert. Denn nicht nur werfen

sich die Rockabilly Damen und Herren 100% stilecht in Schale, auch wunderschöne und außergewöhnliche Motorräder und Autos

der Rock’nRoll-Ära gibt es zu bestaunen. In der Dornbirner Fabrik, im ehemaligen Fussenegger Areal, wird dann die goldene Zeit natürlich

mit jeder Menge Rockabilly Rock kräftig abgetanzt.

Fabrik Club Bar, www.fabrik.cc

81


Der Dornbirner Franz Martin Drexel wanderte 1817 nach Amerika aus und wurde zum

Millionär. Sein Sohn Anthony J. Drexel ist nicht nur als einer der Väter der Wall Street

in die Geschichte eingegangen, sondern gründete in Philadelphia auch die Drexel-Uni,

die sich nun um eine Zusammenarbeit mit der FH Vorarlberg bemüht.

Text: Johannes Inama. Fotografie: Ralf Hämmerle.

Wie ornirn an er

al tret mitmihe

Die Geschichte von Franz Martin und Anthony Drexel — Wir

Menschen stehen einander näher, als wir ahnen. Dass wir praktisch

überall auf der Welt auf Menschen stoßen, die in irgendeiner

Form mit uns bekannt sind, ist kein Zufall, sagt die Wissenschaft.

Das Netz der menschlichen Beziehungen ist sehr dicht

geknüpft und hängt natürlich auch eng mit den ständigen Migrationsbewegungen

zusammen, die unsere Geschichte geprägt haben.

Eine These des Psychologen Stanley Milgram besagt, dass es

zwischen zwei beliebigen Bewohnern dieses Erdballs immer eine

„Bekanntschaftskette“ über maximal sechs Stationen gibt. So viele

Stationen braucht man gar nicht, um eine Verbindung zwischen

der Wall Street und Dornbirn herzustellen. Wenn Ihnen also jemand

erzählt, dass die Wurzeln des modernen Kapitalismus bis

nach Dornbirn reichen, schütteln Sie nicht gleich ungläubig den

Kopf, denn diese Behauptung hat durchaus Hand und Fuß – und

ein Gesicht und einen Namen: Franz Martin Drexel. Seine Auswanderer-Geschichte

führt zweihundert Jahre später dazu, dass

Dornbirn transatlantische Beziehungen knüpft.

Vom Maler zum millionenschweren Bankier — Franz Martin

Drexel wurde am 7.4.1792 in Dornbirn im Hatlerdorf geboren. Er

war ein kunstinteressierter junger Mann aus einer wohlhabenden

Kaufmannsfamilie, der 1803 zum Studium der italienischen Sprache

nach Italien geschickt wurde. Er interessierte sich aber weniger

für die für ihn vorgesehene Laufbahn als Kaufmann, sondern

wollte Maler werden und konnte seine Familie auch von diesem

Wunsch überzeugen. Allerdings begann für ihn gleichzeitig ein

sehr bewegtes Leben. Als er 1809 in seine Heimat zurückkehrte,

stand Vorarlberg unter bayrischer Herrschaft. Um der Einberufung

als Soldat zu entgehen, floh er über den Rhein und kreuz und

quer über Italien und Frankreich bis nach Paris. Seinen Lebensunterhalt

verdiente er vor allem mit dem Anfertigen von Porträts.

1817 bestieg der abenteuerlustige Dornbirner schließlich in

Amsterdam ein Schiff und reiste in die Vereinigten Staaten, wo

er sich zunächst in Philadelphia niederließ und dort bald auch heiratete.

Von hier aus reiste er als Porträtmaler mehrmals nach Peru,

Chile und Mexiko, wo er auch General Simon Bolivar porträtierte.

1837 schlug Franz Martin Drexel dann aber eine völlig andere Laufbahn

ein. Er gründete das Bankhaus Drexel & Co., das im Laufe

der Jahre von einer einfachen Wechselstube zu einer der größten

Banken der Vereinigten Staaten mit Niederlassungen in Paris,

London und New York heranwuchs. Franz Martin Drexel bewies

in vielen Projekten das richtige Gespür und den nötigen Weitblick,

so etwa als er den Eisenbahnbau in den Westen finanzierte und im

amerikanischen Bürgerkrieg den Nordstaaten Kredit gewährte.

Die Drexels an der Wall Street — Ab 1851 führte Franz M.

Drexels Sohn Anthony die Bank weiter. Er wurde als einer der Begründer

der Wall Street bekannt. Er scheint allerdings ein Mann

gewesen zu sein, bei dem nicht die Gier und das skrupellose Geldmachen

im Mittelpunkt standen, sondern andere Werte, die er

in einer umfassenden humanistischen Erziehung auch von seinem

Vater vermittelt bekommen hatte. Der Biograf Dan Rottenberg

schreibt in seinem Buch „The Man Who Made Wall Street:

Anthony J. Drexel and the Rise of Modern Finance“ , seine hervorstechenden

Charaktereigenschaften seien Anstand und Ehrenhaftigkeit

gewesen, gepaart mit einem untrüglichen Gespür für

die Förderung junger Talente, einem ausgeprägten Familiensinn

82


Denkmal von Anthony J. Drexel vor der Drexel University, Philadelphia

(aber ohne eigene Familienmitglieder beruflich zu bevorzugen),

einem tiefen Misstrauen gegenüber der Politik und einem großen

Interesse an Menschenliebe und Religion. Jedenfalls ist es Anthony

J. Drexel zu verdanken, dass J.P. Morgan als sein Partner

im Laufe von vierzig Jahren Amerikas große Eisenbahnlinien finanzierte

und ausbaute und die großen Konzerne wie U.S. Steel,

General Electric and International Harvester gründete. Anthony

Drexels große Wirkungskraft rührte laut seinem Biografen vor

allem daher, dass er seinen Partnern und Angestellten die volle

Anerkennung für ihre Leistungen zukommen ließ und selbst in

den Hintergrund trat. Dies war auch der Fall, als er seine Nichte

Katherine Drexel dabei unterstützte, als sie ihr ganzes Vermögen

in ein Netzwerk von Hilfseinrichtungen und Schulen für soziale

Randgruppen investierte und ihr Leben der Erziehung von afroamerikanischen

Kindern und Native Americans widmete. Katharine

Drexel wurde im Jahr 2000 heilig gesprochen. In Dornbirn ist

ihr die Kapelle der Pfarrkirche St. Leopold gewidmet und im Vorjahr

wurde eine Straße in Dornbirn nach ihr benannt.

Die Drexel University — Eine ebenfalls erfolgreiche und

nachhaltige Initiative von Anthony J. Drexel war die Gründung

der Drexel Universität im Jahr 1891 in seiner Heimatstadt in Philadelphia

– das einzige Unternehmen, das heute noch seinen Namen

trägt. Entsprungen ist die Einrichtung seiner Vision, den Kindern

der Arbeiterklasse dieselbe erstklassige Ausbildung zu geben,

wie sie Harvard und Yale den Kindern der Reichen vorbehalten.

Die Drexel University gehört inzwischen mit rund 17.000 Studenten

zu den renommierten Universitäten der Ostküste. Stolz sind

die „Drexels“ auf ihre humanistische, aber gleichzeitig auch praxis-

orientierte Ausbildung. Die Drexel University war eine der ersten

Universitäten, an der Frauen besonders gefördert wurden.

Die Geschichte des Dornbirner Auswanderers führt seit kurzem

auch wieder zurück nach Dornbirn. Mit gleich zwei Delegationen

nahm die renommierte Universität auf der Suche nach ihren

Wurzeln im Frühjahr 2009 Kontakt zu Dornbirn auf. Im Sommer

2010 wird eine hochkarätige Delegation aus Philadelphia nach

Dornbirn kommen. Da amerikanische Universitäten privatwirtschaftlich

organisiert sind, sind solche Kooperationen sehr wichtig.

Die Studenten müssen mindestens ein Semester in der Privatwirtschaft

arbeiten – Auslandsaufenthalte werden großzügig unterstützt.

Das ist einer der Anknüpfungspunkte für eine Kooperation

mit der Fachhochschule in Dornbirn. Eine Zusammenarbeit mit

der Fachhochschule, aber auch mit Vorarlberger Firmen, die an der

Ostküste Niederlassungen haben, ist für beide Seiten von großem

Interesse.

So schließt sich der Kreis wieder und beweist einmal mehr:

Weltoffenheit ist die beste Investition in die Zukunft. In unserer

Welt gewinnt nur, wer sich bewegt, wer etwas wagt und wer auch

das Scheitern in Kauf nimmt.

Dan Rottenberg, The Man Who Made Wall Street: Anthony J. Drexel

and the Rise of Modern Finance. Philadelphia: University of Pennsylvania

Press, 2001. xvii + 262 pp. $29.95 (hardcover), ISBN: 0-8122-3626-2.

83


Zu alem Üerlus:

Zi Kmmentre

Wernr Winsaur: Üers pren

Dies vorneweg: weil die Redaktion des City Guide Dornbirn mit

Geld und an einem geeigneten Kolumnisten gespart hat, wurde

ich närrischer Allerweltslappe gebeten, ein paar Zeilen über das

Sparen zu schreiben.

Somit zum Thema: Unter Sparen verstehen wir im heimischen

Sprachgebrauch ja die Anhäufung von oder Bereicherung mit materiellen

Dingen, um dann irgendwann einmal auf diese Ressourcen

zurückgreifen zu können; oder geschwollen ausgedrückt: Sparen

ist ein vorübergehender Konsumverzicht, der in irgendeiner

fernen Zukunft einen Mehrkonsum erlaubt.

Sparen liegt im Trend, oder sollen wir lieber sagen: ums Sparen

kommen wir nicht herum, außer man ist Broker oder Bankmanager

oder sonst ein Großer. Für uns Normalsterbliche gibt es mittlerweile

unzählige Möglichkeiten zu sparen. Was mir beinahe täglich

auffällt ist eine besonders perfide Form des Sparens: das – wie ich

es nenne – negative Sparen. Damit meine ich, sich etwas zu sparen,

damit am Ende nichts übrig bleibt. – Nicht verstanden? Beispiel gefällig?

Tag täglich flattern mit der Tageszeitung oder Post bis zu einem

Viertel Kilo Prospekte ins Haus, die mir versprechen, dass ich

mehr sparen kann, wenn ich mehr ausgebe. Hier 33 Prozent Rabatt,

dort kauf 6 zahl 4, da 0 Prozent Finanzierungskredit oder im Set

billiger. Und das alles nur, um am Abend drauf zu kommen, dass

ich Dinge erstanden habe, die ich wahrscheinlich niemals brauchen

werde, dass ich dafür aber eine leere Geldtasche habe.

Sparen können wir heutzutage auch mit den elektronischen

Kommunikationsmitteln, E-Mail, SMS oder Chat. Kein Wort

wird mehr verschwendet. Vorbei die Zeit, als man die Abende in

geselligem Beisammensein verbrachte, Geschichten erzählte, Neuigkeiten

austauschte oder ganz einfach geschwätzt hatte, als wir

unserem Gegenüber Lob und Trost spendeten und in seinem Angesicht

sofort eine Reaktion erkennen konnten. Das können wir

uns anhand moderner Kommunikationsmedien ersparen, bis uns

die Sprache eines Tages total abhanden kommt.

Ein wichtiger Faktor im allgemeinen Sparrausch ist die Zeit.

Wie oft wird mir durch die Wirtschaft und Werbung suggeriert,

dass ich Zeit sparen kann. Nur, wie schaut es mit der ersparten

Zeit im Detail aus?

Erstens: Ich habe keine Kapitalabsicherung – Zeit ist vom einen

auf den anderen Augenblick weg. Zweitens: Keine Zinsen –

Zeit ist nicht vermehrbar. Drittens: Nicht übertragbar – Keine

Chance z.B. etwas zu erben oder ererben.

Sie glauben ’s nicht? Na dann lassen Sie sich überraschen, ob

Sie in den letzten Atemzügen ihres Lebens auch nur eine Sekunde

ihrer ersparten Zeit zurück kriegen. Denn im Endeffekt reduziert

sich Ihr lebenslang hart erspartes auf eine Fläche von 1 x 2 Metern.

Oder mehr noch. Wenn ich dem allgemeinen Spartrend folge,

kann ich mir beim Übergang in die Ewigkeit noch mal etwas sparen,

indem meine irdischen Überreste platzsparend in einem 2 Liter

Kupferkessel aufbewahrt werden.

So, jetzt reicht’s! Hätte ich erst gar nicht begonnen zu schreiben,

hätte ich mir ein Blatt Papier erspart und hätten Sie diesen

Artikel nicht gelesen, hätten Sie sich einiges an Zeit gespart.

Ach ja noch was: vergessen Sie bei diesem Artikel nicht, mit

Kritik zu sparen.

Werner Winsauer, Kaufmann, führt das Lagerhaus in Dornbirn Hatlerdorf und ist

seit vielen Jahren Büttenredner der Dornbirner Faschingszunft.

84


Peer aer:

pren? pr h mir!

Es ist das alte Spiel: Während Konzern- und Regierungsspitzen mit

menschenverachtenden Sparprogrammen protzen, wird der Bürger-

Verbraucher zum hemmungslosen, kreditfinanzierten Konsum aufgerufen

und mit schrillsten Werbe-Mitteln dazu animiert. Oder

sollen wir doch sparen, also das sauer verdiente Geld den Banken

und Versicherungen in den unersättlichen Rachen schmeißen? Sollen

wir den x-ten sündteuren Krokoledergürtel kaufen, nur um ihn

dann gleich enger zu schnallen? Reden wir vom Leben des kleinen

Mannes, seiner Frau und seinem Geld. Wo es gespart wird, sage ich,

ist immer schon etwas schief gelaufen. Weil entweder zuviel davon

da ist, oder keine sinnvolle Möglichkeit, es auszugeben.

Wer hat, legt an. Wer nichts hat, spart. Sparen? Ja, natürlich!

Gibt es denn eine Alternative zum Sparen? Sparen mit Kässele, mit

Sparbuch, mit Fonds (selige Zeiten, in denen Fonds nur in der feinen

Küche bekannt waren) oder wie auch immer. Die Alternative

zum Sparen ist nicht das Prassen und nicht das auf-Teufel-kommraus

propagierte Shoppen. Es gibt keine Alternative zum Sparen.

Was für alles Mögliche spricht – nur für das Sparen nicht. Es gibt

keine Alternative zum Sparen – weil es das Sparen nicht gibt. Besser:

nicht geben dürfte. Sparen heißt: sich um überflüssiges Geld

kümmern müssen. Also sich unnötige Sorgen aufladen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Verfasser dieser

Zeilen ist ein großer Sparer. Gewesen. Sozusagen von Natur aus.

(„Von Natur aus“: eine bessere Ausrede kann einem gar nicht einfallen!)

Und à propos „Vorbeugen“: Das ist der große oder meinetwegen

der kleine Bruder (und warum nicht die Schwester?) des

Sparens. Sie sind so etwas wie die Zwillinge des Klein- und Spießbürgertums,

der Angsthasen und Furchtsamen.

Mein knallrotes Sparkässele stand stets an prominenter Stelle

im Kinderzimmer. Wer es besonders gut mit dem Knirps zu meinen

vorgab, spendete etwas fürs Sparkässele. Das Sparkässele im

Kinderzimmer und die große Sparkasse unten in der Stadt. Fragen

Sie mich nicht, über wen noch heute all meine Geldgeschäfte laufen!

Muss ich jetzt eine kostspielige Familienaufstellung samt meiner

Bankbetreuerin auf mich nehmen, um frei zu werden für Volksbank,

Hypo, Raiffeisen oder UBS und J.P. Morgan Chase & Co.?

Und dann der Weltspartag! Ich bezweifle, dass jenseits der

Landesgrenze dieser WELTspartag je existiert hat! Oder haben die

kleinen Negerkinder, wie wir sie in aller ankatechisierten Unschuld

damals noch durchaus politisch korrekt nennen durften,

haben die auch ein Sparkässele gehabt in ihrem Lehm-Stroh-

Rundbau? Und was haben sie hineingeworfen? Worauf haben sie

gespart? Auf ein neues Baströcklein? Und die kleinen Eskimos?

Wo war ihr Sparkässele versteckt im Iglu?

Wenig – außer den Eltern – begleitete unsereinen so liebevoll

oder eben hartnäckig über Jahrzehnte wie schwachsinnige Waschmittelwerbung

und – der Sparkassen-Sparefroh. Mit seinem blöden

Schillingbauch geht er einem mindestens so sehr auf die

Nerven wie der Fernseh-Kasperl, der mit der Keule auf ein harmloses

Krokodil oder auf bloßen Verdacht hin auf einen unterprivilegierten

Gelegenheitsdieb eindrischt. Dann schon lieber Bonanza-

Joe mit schwarzen Lederhandschuhen und samtweichem Gemüt!

Aber wir waren beim Sparen. In der Zeit soll es geschehen und

für die Not. Als wäre das nicht dasselbe! Zeit und Not! Zeitnot.

Wer hat denn nicht seine liebe Not mit der Zeit? Weil Zeit

bekanntlich Geld ist, geht es darum, Zeit zu sparen. Wir sind fest

dabei. Was seit Jahrzehnten zu nichts anderem führt, als zu einer

irren Zerstückelung der Zeit und einer immensen Beschleunigung.

Ich spreche nicht von Ferrari, Porsche, TT und GTI. Es ist die Beschleunigung

des Lebens, des Alltags, die ich meine: Das Ansteigen

des Blutdrucks, die Herzrhythmusstörungen und andere Zivilisationsgewinne,

die uns das Leben schwer machen. Ist es nicht

seltsam, um nicht zu sagen: pervers, wie wir die mit Biegen und

Brechen in den aufgemotzten Terminkalender gezwängten Kurzurlaube

mit ihrer vorprogrammierten Hektik als Fortschritt preisen?

Würden wir einfach lernen, uns selbst in der Gegenwart gerecht

zu werden, statt das Beste, was wir haben, dem Götzen Zukunft

zu opfern; würden wir uns dazu aufraffen, den Großkopferten

mit etwas weniger Unterwürfigkeit zu begegnen; würden wir

das minimale Risiko eingehen, die Gartenzwerg- und Bausparermentalität

zu kippen: Was könnten wir uns nicht alles sparen!

Denn, das ist meine möglicherweise leicht anstößige These:

Auf etwas zu sparen, sei es eine Barbie-Kollektion, ein Fahrrad,

ein Moped, ein Auto, ein (Pent-)Haus oder das bessere Leben in der

Pension: Auf etwas zu sparen ist – je länger desto gültiger – der sicherste

Hinweis darauf, dass wir es nicht brauchen. Die Wette gilt.

Dr. Peter Natter, Romanist und Philosoph, lebt in Dornbirn und reflektiert und referiert

zu literarischen und philosophischen Fragen.

85


Erlebnis Einkaufszentrum Messepark

Shoppen, staunen, flanieren, genießen, immer wieder was Neues erleben – in Vorarlbergs

größtem Einkaufszentrum ist das ganze Jahr über viel los. Es ist eine kleine pulsierende

Stadt in der Stadt mit hohem Freizeitwert. Auf 25.000 Quadratmetern findet man im

Messepark alles unter einem Dach.

Das riesige Angebot in über 65 Geschäften, Dienstleistungsunternehmen

und Gastronomiebetrieben. Die Vielzahl an familien- und

kinderfreundlichen Einrichtungen. Laufend Events, Attraktionen,

Ausstellungen. Über 1.300 Gratis-Parkplätze und noch vieles mehr:

Das ist Happy Shopping in Vorarlbergs größtem Einkaufszentrum.

Eine überwältigende Auswahl auf 3 Etagen — Der Messepark

bietet mit 66 Geschäften die größte Vielfalt unter einem

Dach im gesamten Bodenseeraum und sorgt somit für einen attraktiven

Branchenmix mit einzigartiger Auswahl.

Variantenreiche Schlemmermomente in der Messepark-Gastronomie

— Erholsame Pausen zwischendurch genießt man am

besten in der Messepark-Erlebnisgastronomie. 9 Restaurants, Cafés,

Bistros, Snackbars und ein Eissalon kümmern ausschließlich um

das leibliche Wohl in angenehmem Ambiente.

Auch beim Service spitze — Geldengpässe können an 3 internationalen

Bankomaten rasch und problemlos behoben werden.

Und im Fall der Fälle ist die Messepark-Information immer für

den Hausgast da. Übersichtlich gestaltete Informationswegweiser,

Telefonauskünfte, Fundbüro, Baby-Wickelräume, behindertengerechte

WC-Anlagen, Hausdurchsagen und noch andere kundenfreundliche

Einrichtungen sind einfach sympathisch.

Spiel und Spaß im betreuten Kindergarten und in der

Dschungelwelt — Spielen, basteln, herumtollen: Im Messepark-

Kindergarten im 2. Obergeschoss geht’s immer rund. Dort kümmern

sich 6 Tanten um nur 0,90 Euro pro Stunde liebevoll um die

3- bis 6 Jährigen. Kasperltheater, Kinderschminken, Kreisspielen

und vieles mehr ist im Wunderland täglich angesagt. Die ansprechende

Architektur, viel Glas für das Tageslicht, ein durchdachtes

Farbkonzept und grüne Oasen sorgen für ein angenehmes Ambiente

und eine Wohlfühlatmosphäre. Gleich nebenan können Kinder

jeden Alters und kostenlos in der Dschungelwelt die tollsten

Abenteuer erleben. Kletterbaum, Höhlen, Rutschen, Karussell,

Dschungelkino, dutzende Spielgeräte ... Dort ist einfach der Bär los.

Langeweile hat im Messepark gar keine Chance! — Neben

Einkaufsvergnügen und Bummeln wird der Messepark auch zum Erlebnispark.

Interessante und informative Ausstellungen und außergewöhnliche

Events machen die „Nummer Eins“ im Bodenseeraum

zu einem Ort der Begegnung und der Kommunikation.

Länger shoppen bis 21 Uhr — Bummeln, schauen, Besorgungen

machen, nette Freunde treffen: Im Messepark kann man

von Montag bis Donnerstag jeweils bis 19.30 Uhr den Tag geruhsam

ausklingen lassen und hat am Freitag sogar bis 21 Uhr Zeit,

Besorgungen in Ruhe zu erledigen.

Einfache Erreichbarkeit — Neben dem Auto ist der Messepark

auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie dem Dornbirner

Stadtbus oder dem Landbus im Sieben-Minuten-Takt leicht und

bequem erreichbar. Motorisierten Besuchern stehen über 1.300

Gratis-Parkplätze zur Verfügung. Damit Ihr Einkaufsbummel von

der ersten Minute an zum entspannenden Erlebnis wird.

86


#1

Messepark

Lebensmittel

Interspar SB-Warenhaus, T 24671

Interspar Frischebäcker, T 24671 854

Maccani-Bärenland Fruchtgummis,

T 29592

Nordsee, T 33424

Speckstube, T 29684

Tchibo Kaffee & Shop, T 372959

Mode und Sport

mooov, T 908066

C&A Kids, T 26022

Esprit men, T 55035

edc, T 29686

Esprit, T 29686

Heinz Jeans, T 29687

Hervis Sports, T 27505

H&M, T 0810 909090

Orsay, T 55243

Palmers, T 29683

Peek & Cloppenburg, T 386036

Street One, T 54910

Triumph, T 51615

Schuhe und Lederwaren

Deichmann, T 55552

Geox, T 05030 235200

Humanic, T 31716

Ströhle Lederwaren, T 29678

Elektro, Optik, Kommunikation

3 Store, T 0800 303030

A1, T 0800 664300

epos Apple Store, T 890032

Fielmann, T 3862030

Media Mark, T 54999

Orange, T 0699 16999010

Scharax2, T 29591

Telekom Austria, T 0590 59536155

telering, T 0800 650685

t-Mobile, T 0676 20800

Apotheke, Kosmetik

Apotheke, T 55880

Body Shop, T 55147

dm Drogeriemarkt, T 29672

Douglas Parfümerie, T 398927

Mood by LeDuigou, T 29674

Wohnen, Reisen, Garten

Herburger Reisen, T 29583

Karg Blumentreff, T 386563

WMF, T 200329

Bücher, Schreib- und Spielwaren

Maccani Bärenland, T 29592

Das Buch, T 29570

Freudensprung Papeterie, T 27571

Paper Box, T 29597

Post.at, Schreibwaren,

T 05776 776854

Gastronomie und Imbiss

Café Cappucino, T 24671 853

dm – Gesunde Pause, T 29672

Fruchtpunkt Smoothies-Bar, Sushi,

T 372247

Feinschmeckergrill, T 24671 910

Interspar Restaurant, T 24671 851

Nordsee Fischrestaurant, T 33424

Nudlthek, T 29574

Piazza-Eissalon, T 27539 14

Piazza Restaurant, T 27539

Dienstleistungen

Clean & Fresh Textilpflege,

Reinigung, T 29679

Hypo-Bank, T 0504144213

Mr. Minit Schlüsselservice,

T 29685

Netprint Kopierstudio,

T 0720 890059800

Intercoiffeur Ölz, T 29579

Post.at, T 0577677 6854

Uhren, Schmuck

Claire‘s, T 34636

Dorotheum, T 31134

Emberger Schmuck, T 29572

O.Rein, T 29680

O.Rein - Swatch Store, T 296803

Swarovski, T 310019

Geschenke, Sonstiges

Nanu-Nana, T 386470

Paper Box, T 29597

v-ticket, T 203486

Trafik, T 24671800

Kinderbetreuung

Kindergarten, T 2938020

Öffnungszeiten

Mo bis Do 9–19.30 Uhr, Fr 9–21 Uhr, Sa 8.30–18 Uhr

Interspar: Mo bis Do 8.30–19.30 Uhr, Fr 8.30–21 Uhr, Sa 8–18 Uhr

Restaurant Piazza: Mo bis Fr 9–24 Uhr, Sa 8.30–20.30 Uhr

Kindergarten: Mo bis Fr 9–19.30 Uhr, Sa 8.30–18 Uhr

(Annahme spätestens 45 Minuten vor Geschäftsschluss)

Einkaufszentrum Messepark

Autobahnausfahrt Dornbirn-Süd

T 05572 29380-0, F 05572 29380-14

office@messepark.at

www.messepark.at

Messepark in Zahlen

Fläche: 25.000 m2

Parkplätze: 1.300 gratis

Geschäfte: 66

Beschäftigte: 850

acts

87


Gastrnmie

Haubenküche

M restaurant weinbar

B6, Lustenauerstraße 64

T 05572 210396

F 05572 210396-19

www.m-dornbirn.at

Mo bis Sa 10–14 Uhr

und 17–1 Uhr

? [ ] > 7 \ ^

Martinspark

Hotel Restaurant

E6, Mozartstraße 2

T 05572 3760-10

F 05572 3760-376

www.martinspark.at

Mo bis Sa 12–14 Uhr

und 18–22 Uhr

FT

? 7 ^

Restaurant Faerber’s

E4, Färbergasse 15

T 05572 398400

F 05572 398139

www.restaurant-faerbers.at

Mo bis Fr 10–24 Uhr,

Sa 17–24 Uhr

FT

Schwende-Stüble

J4, Rickatschwende 1

T 05572 25350-408

F 05572 25350-70

www.rickatschwende.com

Di bis Sa 12–13.45 Uhr und

18–21 Uhr, So 12–14 Uhr

? [ > ^ \

Zum Verwalter Restaurant-

Vinothek-Garni

F6, Schloßgasse 1

T 05572 23379

F 05572 23379-6

www.zumverwalter.at

Bistro: Mo bis Sa

ab 17.30 Uhr

Restaurant: Do bis Sa 11.30–

14 Uhr und 17.30–23 Uhr

Gehobene Gastronomie

„wirtschaft“

E5, Bahnhofstraße 24

T 05572 20540

F 05572 20540-3

www.wirtschaft-dornbirn.at

Mo bis Fr 8–1 Uhr,

Sa 8–14 Uhr

Es lohnt sich immer: Mittagsmenü,

Snacks, Erfrischungen

oder feines Abendessen und

Feierabend-Drink an der Bar.

? ] [ 7 ^ \

Berghof Fetz

Bödele 574

T 05572 77400

F 05572 77400-7

www.berghoffetz.at

Di bis So 9–24 Uhr

Nebensaison: Mo

[ > \

Gabriel’s Cucina & Caffé

E6, Marktstraße 14a

T 05572 31211

www.gabrielscucina.at

Mo bis Fr 9–23 Uhr,

Sa 9–14 Uhr

FT

Gasthaus Gemsle

E7, Marktstraße 62

T 05572 200918

F 05572 203919

www.gemsle.at

Mo und Mi bis Sa

ab 17 Uhr,

So und FT 10–14 Uhr

und 17–21 Uhr

Gasthaus Schiffle

E8, Mühlebacherstraße 25

T 05572 33023

F 05572 33023-4

schiffle@gmx.at

Di bis Fr 11–14 Uhr und

17–1 Uhr, Sa 17.30–1 Uhr,

So 10–14 Uhr

] [ > 7 ^ \

Hotel-Gasthof Krone

E7, Hatlerstraße 2

T 05572 22720

F 05572 22720-73

www.kronehotel.at

Mo bis So 10–1 Uhr

Gepflegtes Ambiente;

Klassiker der internationalen

Küche und „Schmankerl“

für Kenner, wie die geröstete

Kalbsleber.

? ] [ > 7 ^

Hotel Restaurant Hirschen

F3, Haselstauderstraße 31

T 05572 26363

F 05572 26363-4

www.hotel-hirschendornbirn.at

Mo bis Fr 6.45–11 Uhr und

16–24 Uhr, So bis 12 Uhr

] [ < > ^ \

Panoramarestaurant Karren

F8, Gütlestraße 6

T 05572 54711

F 05572 54711-4

www.karren.at

Sommer: Fr bis Sa 9–24 Uhr,

So bis Do 9–23 Uhr

Winter: Fr bis Sa 9–24 Uhr,

So bis Do 10–23 Uhr

? [ > 7 ^ 9 \

Restaurant Bar Innauer

E6, Marktstraße 33

T+F 05572 203488

www.innauer.com

Di bis Sa 10–1 Uhr

FT

? > 7 [ ^ ] \

Rotes Haus

E6, Marktplatz 13

T+F 05572 31555

www.roteshaus.at

Mo bis So 11.30–24 Uhr

Winter: Mo

] [ > 7 ^ \

San Marco

E6, Marktplatz 12

T 05572 35730

F 05574 89486

www.sanmarco-dornbirn.at

Mo bis So: 11.30–24 Uhr

Winter: So

? ] [ >

s’Glöggele

G7, Steinebach 7

T 05572 394595

F 05572 394595-4

www.gloeggele.com

Mo bis Mi 11–14 Uhr

und 17–1.30 Uhr,

Do und Fr 11–14 Uhr und

17–2 Uhr, Sa 17–2 Uhr

FT

Sky-Restaurant

B6, Messestraße 1

T 05572 38880

F 05572 3888-30

www.4p-sheratondornbirn.at

Mo bis So:

12–14 Uhr und 18–23 Uhr

? ] > ^

Gutbürgerlich

Alpengasthaus Kühberg

F10, Kühberg 1

T+F 05572 25858

Sommer: Mo, Di, Do,

Fr, Sa, So 9–20 Uhr

Winter: Di, Sa, So 10–18 Uhr

Sommer: Mi

Bad Kehlegg

J7, Kehlegg 41

T+F 05572 36398

Fr und Sa 12–24 Uhr,

So und FT 12–18 Uhr,

Do 16–23 Uhr, Di und

Mi auf Vorbestellung

[ >

Café – Restaurant

Vereinshaus

E6, Schulgasse 36

T 05572 27790

Mo bis Fr 10–24 Uhr,

So 10–22 Uhr

Café Restaurant im Kika

B6, Josef-Ganahl-Straße 1

T 05572 51839

F 05572 52024

kika.restaurant@vlbg.at

Mo bis Sa 9–18.30 Uhr

FT

Campuscafe

E7, Stadtstraße 33

T 0699 10561035

www.campuscafe.at

Mo bis Fr 11–20 Uhr

? [ > 7 ^ \

Cooky’s Cafe – Restaurant

E6, Jahngasse 6

T 0664 1126412

www.cooky.co.at

Di bis Sa 10–24 Uhr,

So 10–22 Uhr

] [ 7 ^

Das Restaurant im Stadtbad

E6, Schillerstraße 18

T 05572 22687

F 05572 22687-50

www.dasstadtbad.at

Di bis Sa 9–23 Uhr,

So 9–18 Uhr, Mo 16–23 Uhr

? ] [ > ^

FH Vorarlberg – Mensa

E7, Hochschulstraße 1

T 05572 792-9370

www.laendle.at

Mo bis Fr 8–14.30 Uhr,

Sa 10–14 Uhr

? 7 ^

Gasthaus 21

E6, Marktstraße 23

T 05572 386356

www.zeitgenuss.at

Di bis Fr 12–1 Uhr,

Sa 9–1 Uhr

Voll im Trend: vom hausgemachten

Brot bis zum überragenden

Schweinsbraten.

Plus Bierbar und originellem

Gastgarten!

] [ > 7 ^ \

Gasthaus Bethlehem

E7, Hatlerstraße 21a

T 05572 23215

F 05572 255684

www.gasthaus-bethlehem.at

Mo, Do, Fr 10–14 Uhr

und 16.30–24 Uhr,

Di bis Mi 16.30–24 Uhr,

Sa bis So 10–24 Uhr

] [ ^ \

Gasthaus Bierlokal

E6, Marktstraße 12

T 05572 53850

F 05572 53850-5

www.bierlokal.at

Mo bis Fr 11–24 Uhr,

Sa 10–24 Uhr, So 11–23 Uhr

Gutes Essen, Biersorten,

aber auch Topweine und

Weinverkostung im

vielseitigen Bierlokal mit

schönem Gastgarten.

? ] [ > 7 ^ \

Gasthaus Firstblick

J8, Kehlegg 6a

T+F 05572 27512

firstblick@inode.at

Sa bis Mi 10–23 Uhr,

So und FT 10–19 Uhr

? [ ^ \

88


Gasthaus Helvetia

D6, Schmelzhütterstraße 39

T 05572 22372

Di bis Fr 10–14 Uhr

und 16.30–24 Uhr,

Sa, So und FT 10–22 Uhr

Gasthaus Max Danner

F8, Hintere

Achmühlerstraße 33

T+F 05572 22318

www.gasthaus-danner.at

Mo bis Sa 17–24 Uhr,

So 11–14 Uhr und 17–22 Uhr

? [ ^

Gasthaus Sonnblick

J3, Ammenegg 1

T 0664 1854015

F 05572 201402

www.gasthaus-sonnblick.at.tf

Mo und Do bis Sa ab 11 Uhr,

So und FT ab 9 Uhr

? [ > ^ \

Gasthaus Sonne

E6, Eisengasse 5

T 05572 24105

Mo bis Mi und Fr bis So

10–23 Uhr, FT 10–14.30 Uhr

Gasthof Bären

F4, Dr.-Anton-

Schneider-Straße 17

T 05572 23067

F 05572 23067-4

baerendornbirn@aon.at

Mo bis Sa 9–24 Uhr

Wenn Stimmung und

Appetit zusammenfallen, ist

der „Lumpensalat“ im Bären

ein wahrer Insider-Tipp.

[ > 7 9

Gasthof Gütle

J9, Gütle 11

T 05572 201540

F 05572 201540-4

www.guetle-gasthof.at

Di bis So 10–24 Uhr

Gasthof zum Schwanen

D7, Lustenauerstraße 43

T 05572 22473

F 05572 28411

www.schwanen-dornbirn.at

Mo, Di und Do bis Sa

16.30–24 Uhr, So 12–22 Uhr

] [ > ^ 9

Gasthof-Pension

Dreiländerblick

H4, Oberfallenberg 14

T 05572 21128

www.gasthofdreilaenderblick.at

Mo bis Mi und Fr bis

So 11.30–23 Uhr

[ < > ^ 9 \

Heumöser-Stüble Ebnit

Heumöser 3

T 05576 74400

office@heumoeser-stueble.at

Mi bis So 10–22 Uhr

Hotel Rose

D8, Hatlerstraße 31

T 05572 22461

F 05572 22461-44

www.rose.co.at

Mo bis Sa ab 9 Uhr,

So bis 16 Uhr

] [ > 7 ^ 9 \

inatura Café – Restaurant

E6, Jahngasse 9

T 05572 23235-4774

www.eventgastro-inatura.at

Mo bis So 10–18 Uhr

Kolpinghaus Dornbirn

D6, Jahngasse 20

T 05572 22869

F 05572 22869-50

www.kolpinghausdornbirn.at

Mo bis Fr 11.30–13.30 Uhr

und 18.30–23 Uhr

Kreuz Stube

E6, Marktplatz 10

T+F 05572 372384

heitr@aon.at

Mo 17–24 Uhr,

Di bis Do 10–14 Uhr

und 16.30–24 Uhr,

Fr 10–24 Uhr, Sa 9–15 Uhr

? ] [ > 7

Rappenloch Stadl

Gütle

T 0676 6824044

F 05572 28427

martin.voegel@aon.at

Restaurant Baumaxx AG

B6, Köblern 1

T 05572 28750-80

F 05572 28750-22

Mo bis Do 8–18 Uhr,

Fr 8–19 Uhr, Sa 8–17 Uhr

Rohrbacher Hof

D4, Rohrbach 39a

T 05572 24377

F 05577 84328

Mo bis Do 9.30–14 Uhr und

17–23 Uhr, Fr 18–23 Uhr,

So 9–14 Uhr

s’Restaurant im Kulturhaus

E6, Rathausplatz 1

T 05572 205742

www.dersaal.at

Mo bis So 10–14 Uhr

[ \ ^ 7 > 9 ?

Schwefelbeiz

Johann-Georg-Ulmer-

Straße 5

T 0664 9645870

F 05572 20447-24

schwefelbeiz@friwa.at

Mo bis Sa 11–23 Uhr

Speiselokal Kohler Eck

E8, Mittelfeldstraße 8

T 05572 21355

www.kohlereck.at

Di bis Fr 11.30–13.30

Uhr und 17–23 Uhr,

Sa 17–23 Uhr, So

und FT 11–14 Uhr

und 17–21 Uhr

] [ < > 7 ^

Studio Cafe

D8, Arlbergstraße 7

T 05572 394968

www.studio-bistro.at

Mo bis Sa 9.30–24 Uhr

FT

] [ > 7 ^ \

s’Vis à vis

E5, Riedgasse 10a

Tandem Cafe Bar

E7, Marktstraße 71

T 0676 9410322

www.tandem-dornbirn.at

Mo bis Fr 16–1 Uhr

Vorarlberger Hof

E6, Viehmarktstraße 3

T 05572 386274

F 05572 386274-4

www.vorarlbergerhof.at

Mo und Mi bis Fr 10–14 Uhr

und 17–24 Uhr,

Sa 10–24 Uhr, So 10–22 Uhr

[ > 7 ^

Asiatisch

Chen’s relax

E6, Marktplatz 12

T+F 05572 204168

chensrelax@gmail.com

Di bis So 11.30–24 Uhr

] [ > 7 ^ \

China Restaurant Kaiser

E5, Riedgasse 33

T 05572 22157

Mo bis So 11.30–14.30 Uhr,

17.30–23 Uhr

Lucky Dragon

E6, Dr.-Waibel-Straße 1

T+F 05572 203777

Mo bis So 11.30–14.30 Uhr

und 17.30–23.30 Uhr

Nian Nian Hao

China-Restaurant

C6, Lustenauerstraße 61a

T 05572 372948

Mo bis So 11.30–14.30 Uhr

und 17.30 –23 Uhr

] [ > ^ \

Griechisch

El Greco

D6, Moosmahdstraße 34

T 05572 372065

Mo bis So 11.30–14.30 Uhr,

17.30–24 Uhr

Indisch

Restaurant Haslach

E10, Haslach 1

T 05572 22065

F 05572 31550

www.indischessen.at

Di bis Sa 11.30–14 Uhr

und 17–23 Uhr,

So und FT 11.30–21 Uhr

? ] [ >

7 ^ 9 \

Italienisch

Gasthaus Adler Pizzeria OG

H6, Watzenegg 12

T 0664 2481106

Mo bis Do 15–24 Uhr, Fr und

Sa 11–24 Uhr, So 9–24 Uhr

] ^

Gasthaus An der Furt /

Pizzaservice

C4, Höchsterstraße 118

T 05572 200920

gasthausanderfurt@gmx.at

April bis Oktober 10–24 Uhr,

Oktober bis April 11–14 Uhr,

17–22 Uhr

Paolo & Andrea

E5, Riedgasse 20

T 05572 386143

Mo bis So

11.30–14 Uhr und 17–24 Uhr

Piazza Restaurant

Cafe Pizzeria

B6, Messestraße 2

T 05572 27539

F 05572 27539-4

www.piazza-messepark.at

Mo bis Fr 9–24 Uhr,

Sa 8.30–20.30 Uhr, bei

Veranstaltungen bis 24 Uhr

FT

? ] > 7 ^ 9 \

Pizzeria Bella Napoli

E6, Schillerstraße 2

T 05572 21107

F 05577 84801

Di bis So 11.30–14 Uhr

und 17–24 Uhr

] 7 >

Pizzeria da Luigi

E6, Bahnhofstraße 4

T 05572 25568

Pizzeria e Trattoria

La Grotta und Zustellservice

D6, Bildgasse 18

T 05572 200286

dalli@life.at

Mo bis So 11–14 Uhr

und 17–23 Uhr

Pizzeria Isola Capri

E5, Franz-Michael-

Felder-Straße 6

T 0676 4317277

Di bis So 11.30–14 Uhr

und 17–24 Uhr

Pizzeria Ristorante

Bene Bene

E7, Marktstraße 64

T+F 05572 210339

www.bene-molto-bene.com

Mo bis So 11.30–14 Uhr und

17–24 Uhr

] [ 7 ^ \

89


art bodensee 10

die sommer-kunstmesse

23. bis 25. Juli

Messegelände Dornbirn

Pizzeria San Remo

E7, Hatlerstraße 7

T 05572 20716

ristorante-sanremo@gmx.at

Di bis So 11.30–14 Uhr

und 17–24 Uhr

? ] [ > 7 ^ \

Roberto Pizza

Zustellservice

E5, Kreuzgasse 13

T 05572 55188

F 05572 55188-4

www.roberto-pizza.at

Mo bis So 11.30–13.30 Uhr

und 17–23 Uhr

> 7 ^ \

Mexikanisch

Gate 11

E5, Riedgasse 11

Mo bis So 11–14 Uhr

und 17–24 Uhr

Steakhaus

21 Steak & Fisch

E6, Marktstraße 21

T 05572 908900

www.zeitgenuss.at

Mo bis So 11–14 Uhr

und 17–23 Uhr

? ] [ <

> 7 ^ \

Café, Bar

21 Cafe & Mehr

E6, Marktstraße 21

T 05572 386159

F 05572 394617

www.zeitgenuss.at

Mo bis Sa 8–1 Uhr,

So und FT 15–23 Uhr

] [ >

7er Bar

E6, Eisengasse 7

T 0650 8422027

www.7er-bar.at

So bis Do 17–1 Uhr,

Fr bis Sa 17–2 Uhr

Bäckerei – Konditorei –

Café Ulmer

G3, Mitteldorfgasse 2

T 05572 23573

F 05572 23573-4

schmid.w@vol.at

Di bis Do 8–22 Uhr,

Fr 8–24 Uhr, Sa 8–14

Uhr, So 8–22 Uhr

? [ 9 ^

Bistro – Bar Stradar

E5, Kreuzgasse 1

T 05572 23766

mirko.stradar@aon.at

Mo bis Sa 9–22 Uhr

FT

Bogad Bar – Vinothek

E5, Moosmahdstraße 4

T 0664 3511862

www.bogadbar.com

Di bis Sa 19–2 Uhr

FT

Café Bäckerei Spiegel

E6, Marktplatz 4

T 05572 22261

F 05572 22261-4

Mo bis Fr 7–18 Uhr,

Sa 7–14 Uhr

Cafe Bar Boxenstop

C6, Lustenauerstraße 75

T 05572 372192

F 05572 372234

www.boxen-stop.com

Mo bis So 9–2 Uhr

? ] [ > 7

Cafe Bar Club

Grüner Pavillon

E6, Marktstraße 5

www.gruenerpavillon.com

Mo bis Fr ab 17 Uhr,

Sa ab 20 Uhr

FT

Szene-Treff im Zentrum.

Gute Musik, junge Leute,

viele Freunde.

Café Fredy

E5, Bahnhofstraße 23

T+F 05572 24156

Mo bis Fr 8–20 Uhr,

Sa 8–12 Uhr

Café Gessler

E6, Schulgasse 7

T 05572 22511

F 05572 20897

cafe.gessler@aon.at

Mo bis Sa 8–19 Uhr

FT

Café Konditorei Danner

E7, Hatlerstraße 24

T 05572 22827

F 05572 22827-6

gerd.danner@utanet.at

Mo, Di, Do, Fr 9–24 Uhr,

Sa 9–18 Uhr, So 9–22 Uhr

Café Oberdorf

F6, Bergstraße 9

T 05572 22601-16

F 05572 22601-11

www.stadelmann.biz

So bis Fr 8–18 Uhr,

Sa 14–18 Uhr

[ > ^ \

Cafe Restaurant Elastisana

F5, Am Kehlerpark 1

T 0664 3044703

Mo, Di, Do 10–17 Uhr,

Mi und Fr 10–14 Uhr

FT

Café Steinhauser

E6, Marktplatz 9

T 05572 31333

F 05572 53915

spiegelk@aon.at

Mo bis Sa 8.30–1 Uhr,

So 10–19 Uhr

Das Cafehaus – Senioren

Residenz Martinsbrunnen

E5, Eisengasse 10

T 05572 3848-4000

F 05572 53552

www.seniorenresidenz.at

Mo bis So 9–18 Uhr

?

Down Town Bar

E6, Marktplatz 12

T 0650 7007720

downtown.bar@hotmail.at

Mi bis Sa 20–2 Uhr

Engel

F6, Bergstraße 31

T 0660 6504119

www.engel-dornbirn.com

Mo bis Fr 17–1 Uhr,

Sa 19.30–1 Uhr

Es rockt! Ein Biker-Menü

mit Bratkartoffeln und

Spiegelei macht aus jedem

„Angel“ einen Engel.

Internet Café Netgate

E5, Bahnhofstraße 26

T 0664 1274236

www.rockgate.net

Mo bis Sa 9–24 Uhr,

So 14–22 Uhr

K4 Showdance-Bar

K2, Kreuzen 4

www.k4-showdancebar.at

Karacho-Café

F8, Gütlestraße 7a

T 0664 3456825

F 05572 394618-4

www.karacho.cc

Mo bis Sa 14–24 Uhr,

So und FT 10–22 Uhr

Klappe 2

E6, Marktstraße 2

T 0664 3202411

Mo bis Fr ab 17 Uhr,

Sa und So 19.30 Uhr

Konditorei-Cafe Mehringer

E6, Marktstraße 18d

T+F 05572 20900

Di bis Sa 9–18 Uhr,

So 14–18 Uhr

Kurvencafe

E5, Eisengasse 25

T 0664 9524132

stefanpear@yahoo.de

Mo bis Sa 9–23 Uhr

Metronom Club-Bar

E6, Marktplatz 12

www.metronom.at

Sommer: Mi bis So

20.30–2 Uhr

Winter: Mi bis So

19.30–2.00 Uhr

Mr. John’s American Bar

& Sambala Lounge

E6, Marktstraße 1

T 05572 32113

www.mr-johns.at

Di bis So 18–2 Uhr

Nima

E6, Marktstraße 2

duer.nicole@aon.at

Mo, Di 10–24 Uhr,

Mi 9–24 Uhr, Do und Fr

10–2 Uhr, Sa 9–2 Uhr,

So 15–22 Uhr

[ ^

Rätschkachl

F6, Bergstraße 22

T 05572 21995

www.raetschkachl.com

Di bis Sa ab 19 Uhr und

jeden 1. Montag im Monat

geöffnet, Juni bis August

geschlossen

FT

Man weiß es längst:

die besten, zartesten,

schmackhaftesten Steaks

werden in der „Club-

Atmosphäre“ genossen.

Reini’s Café-Bar

D6, Brückengasse 3

T 05572 36953

Mo bis Sa 16–2 Uhr

Schwefelbar

E4, Schwefel 38

schwefelbar@gmx.at

Mo bis Do 17–1 Uhr,

Fr 17–2 Uhr, Sa 16–2 Uhr,

So 16–24 Uhr

Sherlock Holmes

C6, Lustenauerstraße 75

T 05572 24425

F 05572 372234

www.boxen-stop.com

Di bis So 20–3 Uhr

]

Sichtbar

E5, Eisengasse 11

T 05572 890000

www.sichtbar.co.at

Mo bis Mi 16.30–1 Uhr

und Do bis Sa 16.30–2 Uhr

Spielboden Kantine

E4, Färbergasse 15

T 05572 21933-16

F 05572 21933-44

www.spielboden.at

Di bis Sa ab 19 Uhr

? ] [

Steh Café Amann

E6, Marktplatz 13

T 05572 28288

F 05572 219384

www.amann-kaffee.at

Mo bis Fr 8–18 Uhr,

Sa bis 13 Uhr

s’Time Out Cafe-Restaurant

C10, Wallenmahd 23

T+F 05572 200158

www.stimeout-cafe.at

Mo bis Fr 9–22 Uhr

FT

Tivoli Kellerbar

E5, Riedgasse 8

T 05572 24172

www.tivoli-kellerbar.at

Mi bis Mo 19–1 Uhr

Unterhaltung, Feierabend

in Bier- und Weinlaune,

Musik, Stimmung und

den Garten genießen.

] [

90


Eisdiele

Eiscafé Dolce Vita

E5, Riedgasse 11

T+F 05572 21909

www.dolcevita.at

März bis Oktober täglich

von 10–24 Uhr

[

Eisdiele Silvretta

E6, Schulgasse 34

T 05572 23221

März bis Oktober

Imbiss, Fast Food

Happy Grill

B6, Lustenauerstraße 83a

T 0664 4745227

Mo bis Sa 11–24 Uhr,

So 11–23 Uhr

Hatler Schnellimbiss

E7, Hatlerstraße 11

T+F 05572 31275

So bis Do 17–2 Uhr,

Fr bis Sa 17–4 Uhr

Hellis Imbiss-SB Restaurant

G3, Haselstauderstraße 26

T 05572 32458

F 05572 398649

Mo bis So 9.30–24 Uhr

? ] [ ^ 9

Jausenstation „Zur Klara”

Ebnit 110

T 0664 4229134

jausenstation.klara@gmx.at

Täglich 11–19.30 Uhr (nur im

Sommer bis Ende Oktober)

[ ^

König Pizza und Kebap

E5, Bahnhofstraße 26

T 05572 372581

www.koenigkebap.at

Mo bis So 10–24 Uhr

McDonald’s

E4, Johann-Georg-

Ulmer-Straße 1

T 05572 27107

F 05572 27145

www.mcdonalds.at

Mo bis Do 8–24 Uhr,

Fr bis Sa 8–4 Uhr,

So und FT 8–24 Uhr

?

Mostschenke Möcklebur

B1, Möckle 10

T 05572 33307

F 05572 33307-4

moecklebur@utanet.at

Mitte April bis Mitte

Oktober jeweils Do bis So

Oricks Happy Kebap

E6, Marktstraße 14a

T 05572 310457

www.oricks.net

Mo bis Sa 10–1 Uhr,

So und FT 12–24 Uhr

Peter’s Moststüble

C2, Forachstraße 117

T 05572 33304

Di bis Sa 14–24 Uhr,

So 9–24 Uhr

TOM Grill ... überall e.U.

E5, Rohrbach 5

T 0664 5356405

F 05572 20080

www.tom-ueberall.com

Toni’s Schnellimbiss

E6, Rathausplatz

T 0664 2005650

Mo bis Mi und So

18.30–1 Uhr,

Do bis Sa 18.30–2 Uhr

Clubs

Conrad Sohm Bar & Club

Boden 1

www.conradsohm.com

Fr bis Sa ab 22 Uhr

So bis Do

(ausser bei Konzerten)

Zahlreiche Topacts und Live-

Gigs in den alten Mauern des

legendären Sohm sind die ungebrochenen

Szene-Aufreger.

Fabrik Club-Bar

C10, Wallenmahd 23

T 0650 3216800

www.fabrik.cc

Di und Mi ab 19 Uhr,

Do bis Sa ab 21 Uhr

in now

E6, Schulgasse 11

www.innow.at

Do bis Sa 21–3 Uhr

Schpping

Antiquitäten

Antik Feuerstein

D7, Lustenauerstraße 37

T 0676 5640423

F 05572 28803

karlheinz.feuerstein@gmx.at

Antix-Stadl

D8, Wallenmahd 2

T 0676 3608408

www.antix.cc

Gisinger Ferdinand –

Kunsthandel – Antiquitäten

E6, Marktstraße 18c

T 0664 2306525

F 05572 21934

ferdinand.gisinger@aon.at

Ventilator Handels-GmbH

Sammlerschätze – Antiquitäten

– Deko – Möbel –

Tischlerei

F5, Eisengasse 40

T 05572 29458

F 05572 29458-4

www.altwaren-ventilator.com

W. Staudacher –

Antiquitäten

E5, Riedgasse 7

T 05572 26633

Apotheken, Drogerien

Apotheke im Hatlerdorf

E8, Hatlerstraße 25

T 05572 31809

F 05572 31809-4

apotheke.hatlerdorf@aon.at

Bipa

F5, Kehlerstraße 20

T 05572 372812

www.bipa.at

Christopherus Apotheke

D4, Rohrbach 47

T 05572 208640

F 05572 208640-15

www.christopherusapotheke.at

dm Drogeriemarkt

E6, Marktstraße 22

T 05572 21986

www.drogeriemarkt.at

Lebensquell Apotheke

F3, Haselstauderstraße 29a

T 05572 201120

F 05572 201120-3

www.lebensquell.at

Oswald-Apotheke

und Drogerie

D6, Moosmahdstraße 35

T 05572 24431

F 05572 24431-6

info@oswald-apotheke.at

Salvator Apotheke

und Drogerie

E7, Marktstraße 52

T 05572 22428

F 05572 22428-3

www.salvatorapotheke.eu

St. Martin Apotheke

E5, Eisengasse 25

T 05572 22384

F 05572 22384-4

st.martin.apotheke@aon.at

Stadtapotheke

E6, Marktstraße 3

T 05572 22852

F 05572 22852-3

www.die-stadtapotheke.at

Banken

Dornbirner Sparkasse

Bank AG

E6, Bahnhofstraße 2

T 050100 74000

F 050100 974000

www.dornbirner-sparkasse.at

Volksbank Dornbirn

E6, Marktplatz 5

T 050882 3100

www.vorarlbergervolksbank.at

Blumen

Blumen Härtl

E5, Bahnhofstraße 28

T+F 05572 23687

Blumen Huschle

D7, Bäumlegasse 45

T+F 05572 24981

Blumen Lenz Martin

D4, Rohrbach 61

T+F 05572 28122

Blumenwerkstatt

Elisabeth Lenz

E6, Marktstraße 39

T 05572 23229

F 05572 386546

blumenwerkstatt.lenz@a1.net

flora Blumen & Dekor

E5, Eisengasse 16

T 05572 890006

F 05572 890006-15

Pflanzencenter

Thomas Winder

E7, Lustenauerstraße 14

T 05572 23539

F 05572 31845

www.garten-winder.at

Rosenrot und Allerlei

F6, Kirchgasse 3

T 0699 11766630

F 05572 51735

rosenrot@inode.at

Bücher, Schreibwaren

Ananas

Lesefutter für junge Leute

E6, Marktplatz 10

T 05572 27185

F 05572 398188

ananas.buecher@aon.at

Märchen, Abenteuer,

Wissen: ausgewählter

Lesestoff für Kinder

und Jugendliche.

Buchhandlung Brunner

E6, Marktstraße 33

T+F 05572 33339

www.brunnerbuch.at

Buchhandlung

Wolfgang Binder KG

E6, Marktstraße 12

T 05572 22120-0

F 05572 22120-17

www.binder-buch.at

Daniel Feurstein

E6, Marktstraße 20

T 05572 22856

F 05572 22856-81

daniel.feurstein@vol.at

Libro

Handelsgesellschaft mbH

E6, Schulgasse 11

T+F 05572 22455

www.libro.at

Literaturberatung und

-handel Peter Ladstätter

C3, Eschenstraße 1

T 0699 17177505

F 05572 36215

www.literaturberatung.com

91


Elektro, Hifi,

Kommunikation

Bang & Olufsen

E4, Färbergasse 15

T 05572 201450

F 05572 2014509

www.bang-olufsen.com

Elektro Jochum GmbH

D8, Hatlerstraße 50a

T 05572 24518

F 05572 24518-4

www.elektro-jochum.at

handy4you

E5, Klostergasse 2

T 05572 386060

F 05572 386112

www.handy4you.at

Hartlauer

E6, Marktstraße 18a

T 05572 29721

F 05572 29721-15

www.hartlauer.at

Kreil GmbH

E6, Rathausplatz 4

T 05572 23208-0

F 05572 23208-20

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T 05572 22228

F 05572 22228-40

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Gesundheit

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systemische Kinesiologie

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Amann Volker

E5, Poststraße 1

T 05572 51641

F 05572 51641-66

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Neuroth AG

E6, Marktplatz 6

T 05572 34411

F 05572 394530

www.neuroth.at

Schuh Ritter Orthopädieschuhtechnik

F7, Sebastianstraße 20

T+F 05572 21352

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Foto

Foto Murer

E6, Marktstraße 5

T 05572 22469

F 05572 22469-13

www.foto-murer.at

Fotostudio

Lampelmayer GmbH

E4, Färbergasse 15

T 05572 26990

F 05572 269904

www.frigesch.at

Geschenke, Accessoires

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E6, Marktplatz 14

T 05572 394664

Heidi’s creative suite

E6, Moosmahdstraße 5

T 05572 55737

F 05572 55736

www.schluesseldienst-kreil.at

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E5, Riedgasse 68

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Wachsstüble

E5, Bahnhofstraße 16

T+F 05572 25715

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T 05572 25631

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Beauty

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Janine Jahn

D4, Rohrbach 43

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Körperpflege

F4, Dr.-Anton-Schneider-

Straße 21

T 05572 386938

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E5, Schubertstraße 1

T 05572 310214

roswitha.zehetner@vol.at

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Kosmetik, Fußund

Figurpflege

D3, Am Karlesgraben 17

T 05572 25723

Friseur Margret

E5, Riedgasse 9

T 05572 22709

Friseurteam M12

cut’n style

E6, Marktplatz 12

T 05572 24106

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Frisiersalon Ammann

D6, Moosmahdstraße 36a

T 05572 24490

Haargenau bei Nicole

G3, Mitteldorfgasse 9

T+F 05572 386194

nicole-steiner@gmx.at

Haarstudio Wolfgang

F6, Bergstraße 4

T 05572 33367

F 05572 55261

www.haarstudio.at

Haarzirkus

D6, Moosmahdstraße 9

T 05572 22256

F 05572 23913-13

www.haarzirkus.at

Hair and Beauty by Martina

E7, Marktstraße 59

T 05572 20424

meusburger.martina@aon.at

Herren-Friseur Zanetti

„by Karin“

E6, Marktplatz 13

T 05572 22230

Home of Balance Beauty

B6, Messestraße 1

T 05572 394050

F 05572 394050-70

www.homeofbalance.at

Immagine Totale

E6, Marktstraße 10

T 05572 25821

redini2007@libero.it

Johannes Zech

G7, Steinebach 16

T 05572 55897

Karin Amann

Fußpflege und Kosmetik

F6, Wingatstraße 6a

T 05572 20666

www.karin-amann.at

Klipp unser Frisör

E5, Klostergasse 2

T 07242 65755

F 07242 44410

info@klipp.co.at

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E5, Eisengasse 9

T 0650 2181665

www.kopflast.at

Kosmetik- Fußpflegestudio

Claudia & Hildegard

Karlinger

E6, Eisengasse 7

T 05572 27118

hildegard.karlinger@aon.at

Kosmetikstudio Tanja

E7, Marktstraße 50

T+F 05572 29067

Laura Heinz Frisur Makeup

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T 05572 20674

Le Duigou

Kosmetik + Parfümerie +

Fußpflege

E6, Marktstraße 8

T 05572 22042

F 05572 20375

www.leduigou.at

Le Figaro

D6, Moosmahdstraße 7

T 05572 23313

F 05572 23313-13

www.lefigaro.at

Moni’s Hair & Style

E5, Riedgasse 62

T 05572 25400

moni.flex@gmx.at

Naturkosmetik

Elfriede Winter

E6, Dr.-Waibel-Straße 4

T 05572 22246

F 05572 222466

www.naturkosmetikwinter.at

Herbstmesse

Dornbirn

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Rath-Frisuren

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T 05572 22090

F 05572 22090-4

www.rath-frisuren.at

Renate Ursella

Tagesschönheitsfarm

E6, Marktpassage 4

T+F 05572 52847

info@renate-ursella.at

Sun-Day Sonnenstudio

D8, Badgasse 20

T 05572 28242

F 05522 53220-4

www.sun-day.at

Weltfriseure „Gülti“

E6, Mozartstraße 2/7

T 05572 372777

F 05572 394877

www.guelti.com

Mode, Schuhe

Anna Klein

E6, Marktstraße 31

T 05572 32392

F 05572 394396

Anziehbar

Fashion und Drinks

E7, Marktstraße 46

T 0650 4410822

www.anziehbar.at

BATA shoes & fashion

E6, Schulgasse 9

T 05572 22027

F 05572 22027-4

Blacky Dress

E6, Schulgasse 7

T 05572 394997

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Blickfang fashion

E6, Schulgasse 11

T 05572 200590

www.blickfangfashion.at

Boutique Ilse

E6, Marktstraße 57

T 05572 31366

Burger Modern Clothing

E6, Schulgasse 9

T 05572 37030

www.burger-fashion.at

C&A Mode

E6, Schulgasse 22

T 05572 32399

F 05572 3239941

www.cunda.at

Carla Klamotte

E5, Schubertstraße 6

T 05522 200-4500

F 05522 200-4505

www.caritas-vorarlberg.at

Champion Shop

E6, Schulgasse 34

T 05572 26635

Deichmann

E6, Schulgasse 11

T 05572 22199

www.deichmann.at

Die Hose – Herbert Pichler

GesmbH & Co KG

E7, Hatlerstraße 8a

T 0664 2557562

F 05572 33358

www.diehose.com

ECCO Store

E6, Marktstraße 4

T +F 05572 394982

www.ecco.com

nachbauer.schuhe@aon.at

E-lite

E6, Marktstraße 39

T+F 05572 35268

edith.humpeler@aon.at

Emi Schenk Modehaus

E6, Marktstraße 17

T 05572 23018

F 05572 23018-4

www.emischenk.at

Extra D Mode

E6, Schulgasse 7

T 05572 386439

extradmode@gmail.com

Façona Fashion GmbH

E6, Marktstraße 4

T 05572 210167

F 05572 210167-16

www.facona.com

Feurstein Trachtenmode

E6, Marktplatz 8

T 05572 22619

F 05572 23014-24

ewaibel@aon.at

Franz M. Diem Modehaus

E7, Marktstraße 66

T 05572 24321

annemarie.prirsch@vol.at

Garzon Herrenmode

E5, Klostergasse 6

T 05572 20804

F 05572 20804-53

www.garzon.com

hems hustla /

hustla streetwear

E5, Eisengasse 9

T 05572 372251

www.hustla-streetwear.com

Hopfner Schuhe Leder

G3, Wälderstraße 4

T 05572 23669

F 05572 23669-5

www.hopfner-schuhe.at

Humanic

E6, Schulgasse 22

T 05572 20584

www.humanic.at

Image & More

E6, Eisengasse 3

T+F 05572 394741

www.imageoutlet.at

Jones

E6, Marktplatz 10

T 05572 394288

www.jones.at

K.YOU

E5, Klostergasse 3

T 05572 372161

F 05572 372283

k.you@sinntex.at

Kleider Bauer

E6, Marktstraße 21

T 05572 36979

www.kleiderbauer.at

Königstöchter

Fashion & Shoes

E6, Marktpassage 1

T+F 05572 890147

www.koenigstoechter.at

La Donna Fashion,

L’Uomo Men’s Fashion

E6, Marktstraße 9

T 05572 23648

ambros.mayer@aon.at

LINGG Damenmode.

Herrenmode.Schuhe

E6, Marktplatz 16

T 05572 34239

F 05572 34239-4

www.linggfashion.com

Livid Fashion and Jeans

E6, Marktstraße 13

T 05572 202285

www.livid.co.at

Lore Eleganz für Frauen

E5, Bahnhofstraße 17

T 05572 31409

lore.go@aon.at

Lunadue Brautmode

Verkauf & Verleih

E6, Marktstraße 22

T 05572 28639

F 05572 34306

Lunardi Cerimonia

Hochzeitsmode –

Festmode – Fashion

E6, Marktstraße 30

T+F 05572 34306

www.lunardi.at

Mango

E6, Marktstraße 4

T 05572 210165

F 05572 210165-26

www.mango.com

Maselli Strickmode

D5, Sandgasse 13

T 05572 24183

F 05572 20484

www.maselli.at

Max & Moritz - Kinder-Second-Hand-Shop

E8, Arlbergstraße 5

T 0699 12263221

Mc Kees – Mode Bernardo

E6, Mozartstraße 2

T+F 05572 23381

Mekemin – Kindermode

E6, Marktstraße 16a

T+F 05572 386900

www.mekemin.com

Modehaus Ulli Zumtobel

E6, Marktstraße 15

T 05572 22504

F 05572 33411

Monari

E6, Marktstraße 11

T 05572 23683

www.monari.de

Nachbauer

Schuhe und Mode

E6, Marktstraße 47

T 05572 22447

ODLO-Shop Dornbirn

F5, Kehlerstraße 30,

T 05572 208003

F 05572 208003-6

www.odlo-shop.at

Piccadilly –

Fashion and Shoes

E5, Bahnhofstraße 23

T 05572 33853

F 05572 29536

www.myspace.com/piccadillyfashiondornbirn

Promonta Textil GmbH

Wallenmahd 23

T 05572 908303308

Reno

E7, Lustenauerstraße 10

T 05572 24535

F 05572 24537

Rhomberg-Damenmoden

E5, Moosmahdstraße 2

T 05572 23310

rhomberg.moden@vol.at

Rosenberger Schuhe

E6, Marktstraße 47

T 05572 22447

F 05576 723714

www.rosenberger-schuhe.at

s. Oliver

E6, Marktstraße 4

T 05572 310120

www.soliver.com

Sagmeister – der Mann

E6, Marktplatz 15

T 05572 23269

www.sagmeister.at

Sagmeister – die Frau

E6, Marktplatz 3

T 05572 23073

F 05574 431907

www.sagmeister.at

Schuh Schertler

D8, Hatlerstraße 32

T 05572 23389

Schuhstudio Fröhlich

E6, Marktstraße 37a

T+F 05572 22560

www.schuhstudio.at

Seeberger Moden

E6, Marktstraße 35

T 05572 22704

F 05572 31196

office@seeberger-moden.at

shoes + more

E6, Schulgasse 9

T 0664 2308608

carina.shoes@gmx.at

Shu:z

E6, Marktplatz 10a

T 05572 372666

F 05574 54437

www.shuz.at

Supreme

E6, Eisengasse 3a

T 05572 908008

www.supreme-shop.at

Tasche & Co

E6, Marktstraße 43

T+F 05572 207756

www.tascheundco.at

Tom Tailor

E6, Marktplatz 12

T 05572 36840

Top Shop

E6, Marktplatz 10

T+F 05572 31638

TYP-isch ju

E6, Marktstraße 28a

T 05572 55775

judith.grabher@aon.at

Vero Moda

E6, Marktplatz 10

T 05572 386518

www.veromoda.com

Wolff Fabriksverkauf

E6, Marktplatz 10a

T 05572 24753

Woman – Birgit E.

E6, Schulgasse 7

T 05572 20466

F 05574 78301

www.mode-woman.at

Zanetta

E6, Marktstraße 16

T 05572 23587

F 05572 394630

www.zanetta.info

Zero

E6, Marktstraße 4

T 05572 394704

F 05574 85335

www.zero.at

Musikgeschäfte

Drum Design

Christian Färber

D9, Im Äuele 7

T 05572 24432

F 05572 24432-15

www.drumdesign.at

Get more Music

F5, Am Kehlerpark 2

T 05572 386109

F 05572 394989

www.getmore-music.com

Pianohaus Dornbirn

E5, Schubertstraße 4

T 05572 58173

www.pianohaus.at

94


Parfümerie

Le Duigou Parfümerie

E6, Marktstraße 8

T 05572 22042

F 05572 20375

www.leduigou.at

Marionnaud – Parfumerie

E6, Marktstraße 10

T 05572 272830

F 05572 272830-2

www.marionnaud.at

Reisen

Herburger Reisen GmbH

E4, Schwefel 37

T 05572 22415-0

F 05572 34158

www.herburger-reisen.at

Nachbaur Reisen

E6, Eisengasse 2

T 05572 20404

F 05572 20404-34

www.nachbaur.at

NKG-Reisen – Greber

Reisebüro und Omnibusse

F4, Kehlerstraße 61

T 05572 22030

F 05572 22030-8

www.nkg.at

Reisebüro Kuoni

E5, Bahnhofstraße 24

T 05572 22023

F 05572 22553

www.kuoni.at

Reisebüro Rhomberg

E5, Eisengasse 12

T 05572 22420-0

F 05572 22420-9

www.rhomberg-reisen.com

Team Aktiv

Ticket & Event GmbH

G7, Steinebach 3

T 05572 31773

F 05572 31773-14

www.teamaktiv.at

Verkehrsbüro Reisen

E5, Bahnhofstraße 11

T 05572 27762

F 05572 28356

www.verkehrsbuero.at

Schmuck, Uhren, Optik

Brigitte Bijou –

modische Accessoires AG

E6, Schulgasse 11

T 05572 386208

www.bijoubrigitte.com

Eller & Rogger

OEG Augenoptik

E4, Färbergasse 15

T 05572 27734

F 05572 398834

Emberger Goldschmiede

F6, Schloßgasse 7

T 05572 20358

F 05572 21191

www.emberger.eu

Goldschmiede-Atelier

Günter Steinhauser

D8, Hatlerstraße 52

T 05572 22313

guenter.steinhauser@gmx.at

Juwelier Zengin

E6, Marktplatz 5

T+F 05572 29755

juwelier.zengin@aon.at

Mark Auge + Ohr

E6, Marktplatz 2

T 05572 22174

www.markaugeohr.com

O. Rein & Co

E6, Marktstraße 10

T 05572 22214

F 05572 22214-4

www.orein.com

Pearle Optikwelt

E6, Schulgasse 11

T 05572 28430

F 05572 55892

Präg

Uhren Optik Juwelen

E6, Marktstraße 18

T 05572 22374

F 05572 22374-4

www.praeg.at

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Uhren Schmuck Jochum

E6, Eisengasse 2

T+F 05572 22164

peter.jochum@newsclub.at

Spezialitäten

Bruvino

E6, Bahnhofstraße 8

T+F 05572 21269

www.bruvino.at

Buongustaio

E6, Marktplatz 14

T 05572 54555

F 05572 372543

www.buongustaio.at

Milch- und Kässtüble

E6, Schulgasse 7

T+F 05572 35669

Mohren-Lädele

E6, Dr.-Waibel-Straße 2

T 05572 3777-224

F 05572 3777-4151

www.mohrenbrauerei.at

Moses

E6, Marktstraße 14

T 05572 35114

F 05572 949691

www.moses-kost-bar.com

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Rösterei KaffeeBohne

E6, Marktstraße 41

T 05572 394858

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www.kaffeebohne.co.at

vom fass

E6, Riedgasse 1

T 05572 22897

F 05572 394238

www.vomfass.com

Weinkellerei +

Destillerie Böhler

E7, Birngasse 4

T 05572 22635

F 05572 22635-4

wolfgang.boehler@gmx.at

Weinkellerei + Vinothek

Johannes Thurnher

E7, Bockackerstraße 13

T 05572 26151-0

F 05572 26151-10

www.thurnher-wein.com

Sport

2 Rad Feurstein KG

E5, Kreuzgasse 2

T 05572 23002

F 05572 33326

www.radprofi.at

2-Rad Schertler

E5, Batloggstraße 2a

T 05572 28382

F 05572 21230

www.2radschertler.at

Fahrrad-Pur Wohlgenannt

D5, Schlachthausstraße 8

T+F 05572 31440

www.fahrradpur.com

Gigasport

E6, Schulgasse 11

T 05572 23099

F 05572 23099-200

www.gigasport.at

Hervis Sports

B6, Messestraße 2

T 05572 27505

F 05572 27505-723

www.hervis.at

Kraftstoff

bike & sportmanufaktur

E7, Schmelzhütterstraße 10

T 05572 372018

F 05572 372018-4

www.kraftstoff-bikes.com

Sport Dorninger

F8, Bürgle 3c

T 05572 24939

F 05572 24939-7

www.spodo.at

Sport Kuster

E6, Moosmahdstraße 6

T 05572 22658

F 05572 22658-9

www.sportkuster.com

Wohnkultur

Alexandra Alge

Möbelagentur

F6, Oberdorferstraße 1

T 0650 3527035

www.moebelagenturalge.at

Betten Feuerstein GmbH

E7, Lustenauerstraße 12

T 05572 22279

F 05572 22279-5

www.bettenfeuerstein.at

Bortolotti Walter

E5, Eisengasse 23

T 05572 21584

F 05572 21584-4

www.bortolotti.co.at

Carmen P.

D4, Forachstraße 43

T+F 05572 372537

www.carmen-p.at

DF-Shop David Fussenegger

Fabriksverkauf

Wallenmahd 27

T 05572 22828-28

F 05572 22828-6

www.davidfussenegger.com

Dusch-Design AT GmbH

D8, Hatlerstraße 72

T 05572 29184

F 05572 20035

www.dusch-design.com

Elisabeth Rein

Fliesen und Natursteine

E4, Färbergasse 15

T 05572 22509

F 05572 22509-5

www.rein-fliesen.at

Frick Küchencenter GmbH

E6, Moosmahdstraße 1a

T 05572 24222

F 05572 24222-5

www.meinekueche.at

Fussenegger Textil

Fabriks-Verkauf

Wallenmahd 23

T 05572 908303-308

F 05572 908303-311

www.promonta.at

Hase & Kramer

Küchen & Möbel

Design zum Wohnen

E6, Eisengasse 6a

T 05572 31603

F 05572 31603-90

www.hase-kramer.at

Hella

E4, Färbergasse 15

T 05572 23581

F 05572 23581-821

www.hella.co.at

Höttges Die Einrichter

E4, Färbergasse 15

T 05572 22175

F 05572 20915

www.hoettges.at

Hüsler Nest Dornbirn

E5, Kreuzgasse 6a,

T+F 05572 20762

www.hubert-feldkircher.at

Hutle-Möbel-Tischlerei

B6, Lustenauerstraße 87

T 05572 22006

F 05572 22006-2

www.hutle.com

Jäger Alexander

Leben & Raum

E7, Hatlerstraße 16a

T 05572 24543-0

F 05572 24543-2

www.jaeger-raum.com

95


Kaminofenstudio Beuchert

E6, Marktstraße 30

T 05572 51133

F 05572 51133-4

www.schwedenofen.at

Sitag Büromöbel GmbH

G7, Steinebach 11

T 05572 29026

F 05572 29026-15

www.sitag.at

Farben Morscher

B6, Lustenauerstraße 66

T 05572 22842

F 05572 22842-4

www.farbenmorscher.at

Stoffhaus Feurstein

E6, Marktstraße 29

T 05572 22204

F 05572 2301424

ewaibel@aon.at

KIKA-Möbelhaus

B6, Josef-Ganahl-Straße 1

T 05572 51616

F 05572 51616-211

www.kika.at

Lederpark Dornbirn

B6, Josef-Ganahl-Straße 4

T 05572 33066

F 05572 31377

www.lederpark.at

Licht und Form

Lichtkonzepte für Menschen

E6, Marktstraße 30

T 05572 394021

F 05572 394021-18

www.lichtundform.at

Mary Rose Heimtextilien

E6, Schillerstraße 4

T 05572 26858

F 05572 318144

www.mary-rose.at

MONO – Raum und Zeit

C6, Lustenauerstraße 56

T 05572 53166

F 05572 53166-12

fechtig@aon.at

Paterno Bürowelt

D4, Forachstraße 39

T 05572 3747

F 05572 3747-20

www.paterno-buerowelt.at

Patri’s Teppich &

Einrichtungsstudio

E5, Klostergasse 2

T+F 05572 24479

www.patris.at

Rhomberg –

Küche, Bad, Innenarchitektur

E6, Schulgasse 22

T 05572 29550

F 05572 29551

www.rhomberg.cc

Durchdachte Einzel- und

Gesamtkonzepte für ein

schönes Wohnen.

Roomservice

Martina Hladik

E6, Marktstraße 8

T 05572 949990

F 05572 949992

www.roomservice.at

Samina Schlafsysteme

E6, Marktstraße 24

T 05572 386262

F 05572 386351

samina.dornbirn@samina.at

Svoboda Büromöbel

D7, Lustenauerstraße 25

T 05572 386200

F 05572 386201

www.svoboda.at

Wohlgenannt – wohnfühlen

in Raum & Textil

D8, Hatlerstraße 77

T 05572 20021

www.wohlgenannt.eu

Züco Polsterdesign

Möbelstudio

C6, Lustenauerstraße 75

T 05572 372088

F 05572 372088-8

www.zueco-design.at

Sonstiges

Alois Florian GmbH

D4, Rohrbach 50

T 05572 24357

F 05572 24358

office@florianholz.at

Beate Uhse

E4, Schwefel 44

T 05572 394222

F 05572 394222-4

www.beate-uhse.at

Blue Box

E5, Bahnhofstraße 26

T 05572 55530

F 05572 372828

www.blue-box.at

Clean & Fresh Textilfpflege

B6, Messestraße 2

T 05572 29679

Der Bäcker Ruetz

E6, Schulgasse 9

T+F 05572 51879

www.der-baecker-ruetz.at

Der Schlüsseldienst

Gerhard Kreil

E6, Moosmahdstraße 5

T 05572 55737

F 05572 55736

www.schluesseldienst-kreil.at

Esoterik bei Astrid

E6, Mozartstraße 5

T+F 05572 394999

esoterik.bei.astrid@gmx.at

Farbenlaube Handels-GmbH

E6, Bahnhofstraße 9

T 05572 21100

F 05572 21100-6

www.farbenlaube.at

Kleiner Luger

„Babyzentrum“

E6, Riedgasse 6

T 05572 22319

F 05572 29476

www.kleiner-luger.at

Klückar

E5, Schulgasse 1

T+F 05572 28494

lebens.ART

E6, Eisengasse 7

T 05523 53255 18150

lebensart-dornbirn@lhv.or.at

LISTA

Office Vertriebs GmbH

E4, Färbergasse 15

T 05572 372238-0

F 05572 372238-8

www.lista-office.com

Magnus Malin

Nähhandelszentrum

E5, Bahnhofstraße 19

T+F 05572 23689

www.malin.at

Metzler Textilservice

E6, Dr.-Waibel-Straße 6a

T 05572 23144

F 05572 23144-4

MF Reptilien-Insekten

E5, Bahnhofstraße 26

T 05572 51032

www.mf-reptilien.at

Minizoo

D4, Forachstraße 3

T 05572 23803

www.mini-zoo.at

Modellbahn Kaufmann

E5, Bahnhofstraße 19

T 05572 54149

F 05572 54149-13

Modellbahn.Kaufmann@aon.at

Schmidt’s

Handelsgesellschaft m.b.H

E3, Schwefel 98

T 05572 311440

F 05574 31144-1901

www.schmidt-s.at

Sonal-Waschmittel KG

E6, Dr.-Waibel-Straße 4

T 05572 22246

F 05572 22246-6

Tchibo

E6, Marktstraße 4

T 05572 398740

rizit + pt

Bücherei

Bibliothek der

Fachhochschule

E7, Hochschulstraße 1

T 05572 792-2100

www.fhv.at

Bibliothek der inatura

E6, Jahngasse 9

T 05572 23235-0

F 05572 23235-8

www.inatura.at

Bücherei Haselstauden

F3, Feldgasse 30

T 05572 26383-4826

Bücherei Hatlerdorf

E8, Unterer Kirchweg 2

T 05572 248201

Bücherei Oberdorf

F6, Zanzenberggasse 1

T 05572 398003-39

Bücherei Rohrbach

D4, Rohrbach 37

T 0664 4761693

Bücherei Schoren

C6, Schorenquelle 5

T 05572 23344-22

Bücherei Wallenmahd

D9, Bachmähdle 11

T 05572 24304-4824

Stadtbücherei

E6, Schulgasse 44

T 05572 55786-4820

F 05572 55786-4828

Kino, Film

Cinema 2000

E7, St.-Martin-Straße 3

T 05572 21973

www.cinema2000.at

Weltlichtspiele

Film Kultur Club

E5, Schulgasse 2

T 05572 22412

www.fkc.at

Filmfabrik

Rhombergs Fabrik Orange 3

T 05572 21933 0

F 05572 21933 44

www.spielboden.at

Galerien

Art-House

E6, Dr.-Waibel-Straße 6

T 05572 27791

F 05572 55312

www.arthouse.at

c.art Galerie Prantl & Boch

E6, Marktstraße 45

T 05572 31231-0

F 05572 31231-3

www.kunstnet.at/c.art

Galerie Dr. Grete Rhomberg

G7, Watzenegg 23

T 05572 23279

KunstKontakt GmbH

F6, Bergmannstraße 7

T 05572 394636

F 05572 394636 99

www.kunstkontakt.at

96


Jugend

aha – Tipps und

Infos für junge Leute

E5, Poststraße 1

T 05572 52212

F 05572 52212-12

www.aha.or.at

Dornbirner

Jugendwerkstätten

D6, Bildgasse 18

T 05572 51351

F 05572 51351-4

www.arbeitsprojekte.at/gjw

Ifs Jugendberatung

F6, Kirchgasse 4b

T 05572 21331-0

F 05572 21331

www.ifs.at

Jugendbeteiligung Dornbirn

E5, Zollgasse 1

T 05572 394423

Jugendtreff

Arena Höchsterstraße

C6, Höchsterstraße 40

T 05572 27796-0

F 05572 27796-9

Jugendtreff Vismut

D5, Schlachthausstraße 11

T 05572 280640

Pfadfinder

E7, Schulgasse 62

T 05572 21775

www.pfadi-dornbirn.at

Museen

Christbaumschmuckmuseum

F4, Montfortstraße 34

T 05572 23128

druck werk

D8, Arlbergstraße 7

T 05572 32111

www.druckwerk-dornbirn.at

Ebniter Museumsstuuba

Ebnit 24

T 05576 75500

FLATZ museum

E6, Marktstraße 33

T 05572 3064839

www.flatzmuseum.at

inatura – Erlebnis

Naturschau Dornbirn

E6, Jahngasse 9

T 05572 23235-0

F 05572 23235-8

www.inatura.at

Krippenmuseum

Gütle 1

T 05572 200632

www.krippenmuseumdornbirn.at

Kunstraum Dornbirn

E6, Jahngasse 9

T 05572 55044

F 05572 55044-4838

www.kunstraumdornbirn.at

Rolls-Royce Museum

Gütle 11a

T 05572 52652

F 05572 52652-6

www.rolls-royce-museum.at

Stadtmuseum und

Stadtarchiv Dornbirn

E6, Marktplatz 11

T 05572 33077

F 033077 4918

stadtmuseum.dornbirn.at

stadtarchiv.dornbirn.at

Kulturveranstalter

Caravan. Mobile Projekte

D7, Bongat 6

T 05572 20931

www.caravan.or.at

Conrad Sohm

Boden 1

www.conradsohm.at

Kulturamt der

Stadt Dornbirn

E6, Rathausplatz 2

T 05572 306 4200

F 05572 306 4008

Kulturhaus

E6, Rathausplatz 1

T 05572 27770

F 05572 27770-12

www.kulturhaus-dornbirn.at

Schlachthof

D5, Schlachthausstraße 6a

T 05572 22876

Spielboden

E4, Färbergasse 15

T 05572 21933

F 05572 21933-44

www.spielboden.at

Kultur und Kult von Jazz

und Rock bis Klassik, von

Kabarett, Literatur und

Theater bis Kino.

Sportanlagen

Arena

Höchsterstraße

C6, Höchsterstraße 40

T 0676 833068720

Der Natur und Fitness

frönen und die nah gelegene

Eis-Arena mit Schlittschuhverleih

erkunden.

Ballsport Messehalle 1&2

B6, Messestraße 2

Billard Academy Dornbirn

Gütle 11b

T 05572 400619

Freizeitsportanlage

Staufenblick

D9

Hochseilgarten Ebnit –

Dornbirner Seilbahn

Gesellschaft m.b.H

E6, Marktplatz 16

T 05572 386600

hochseilgarten@dornbirn.at

Home of Balance Fitness

B6, Messestraße 1

T 05572 394050

F 05572 394050-70

www.homeofbalance.at

K1 Kletterhalle

D5, Bildgasse 10

T 05572 394810

www.k1-dornbirn.at

Neues Highlight zur hochmodernen

Kletterhalle: der

Freiluft-Klettergarten für

steile Herausforderungen

in der warmen Jahreszeit.

Magic Fit

E4, Johann-Georg-

Ulmer-Straße 3

T 05572 372194

www.magicfit-dornbirn.at

Minigolf beim

Gasthof Grüner Baum

F7, Vordere Achmühlerstraße

40

T 0680 3070797

Mini-Ramp bei der

Arena Höchsterstraße

C6, Höchsterstraße 40

Rollhockey Arena Höchsterstraße

auf dem Asphaltplatz

C6, Höchsterstraße 40

Schilifte Heumöser Lifte

Heumöser

T 05576 74386

Schilifte Schigebiet

Bödele Schwarzenberg

Bödelestraße

T 05572 7214

Skaterhalle Messehalle 8a

B6, Messestraße

T 05572 306-4400

Squash – Magic Fit

D6, Bildgasse 18

T 05572 34444

Stadion Birkenwiese

C5, Höchsterstraße 78a

Stadtbad

E6, Schillerstraße 18

T 05572 22687

www.stadtbad.at

Eines der modernsten Hallenbäder

der Region. Erholungsund

Freizeitspaß mit

Schwimm- / Sportbecken,

Eltern-Kind-Bereich,

magischer Rutsche, Sauna,

Dampfbad, Massage.

Tennishalle im

Messegelände

B6, Messestraße

T 05572 305-340

Vital Plus for Woman

E6, Marktplatz 4

T 05572 908088

F 05572 908089

www.vitalplus.biz

Waldbad Enz

G8, Gütlestraße 16

T 05572 20850

Das Freibad in herrlicher

Natur. Riesenrutsche,

Familien-, Schwimm- und

Sportbecken, Café, Kiosk,

Beach-Volleyball und

Tischtennis.

WCT-Tennisanlage

F3, Stiglingen 33

T 05572 21397

Messegelände Dornbirn

14. bis 16. Oktober 2010

Sonstige

BIFO Beratung für

Bildung und Beruf

E5, Bahnhofstraße 24

T 05572 31717-0

F 05572 31717-17

www.bifo.at

Fachhochschule Vorarlberg

E7, Hochschulstraße 1

T 05572 7920

www.fhv.at

vai – Vorarlberger

Architektur Institut

E6, Marktstraße 33

T 05572 51169

F 05572 51169 9548

www.v-a-i.at

Wifi

E5, Bahnhofstraße 24

T 05572 3894-424

www.vlbg.wifi.at

Alle Angaben trotz

sorgfältigster Bearbeitung

ohne Gewähr!

97


Informationen:

Buchungszentrale:

Dornbirn Tourismus, T +43 5572 22188, F 31233, tourismus@dornbirn.at, www.dornbirn.info

Bodensee-Vorarlberg Tourismus, Römerstraße 2, A 6900 Bregenz, T +43 5574 43443-0, F 43443-4, service@bodensee-vorarlberg.com

Übernachtungen…

Planquadrat

B6

Hotels

Four Points by Sheraton

Panoramahaus Dornbirn ★★★★

6854 Dornbirn, Messestraße 1

T +43 5572 3888-0, F 3888-30

info@4p-sheraton-dornbirn.at

www.4p-sheraton-dornbirn.at

Preise in Euro pro Person / Nacht,

Basis DZ mit Frühstück

inkl. aller Steuern und Abgaben

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr.

Festspielzeit: 21. Juli bis 22. August 2010.

01.11.09 – 31.10.10 Festspielzeit Zimmeranzahl Einrichtungen und Bemerkungen

ÜF

HP

VP

EZZ

77,50

105,50

133,50

45,00 – 67,00

82,50

110,50

166,50

45,00 – 67,00

S* C* D* J* W*

cehiklmnpuYy

BEFGIJLMOU_0

R

71 13 5 13 4 3124

6500 m 2 Wellness + Fitness und Schwimmbadbereich inklusiv

Eintritt ab 16 Jahren; weitere Sprachen: thailändisch, russisch,

rumänisch;

Gesundheitszentrum

Rickatschwende ★★★★

6850 Dornbirn, Rickatschwende 1

T +43 5572 25350, F 25350-70

office@rickatschwende.com

www.rickatschwende.com

ÜF

HP

VP

EZZ

82,00 – 102,00

114,00 – 134,00

133,00 – 153,00

25,00 – 32,00

82,00 – 102,00

114,00 – 134,00

133,00 – 153,00

25,00 – 32,00

DU

B/D

WC

– 49 – – 49

aeiZHdknpwxy

EFJKLMQuCUBb

IGjOV_0

123

Moderne Mayr Medizin, Beauty- u. Wellnesspauschalen, Haubenrestaurant,

Panoramablick auf Bodensee und Alpen

Hotel Bischof ★★★★

6850 Dornbirn, Hatlerstraße 7

T +43 5572 24900-0, F 24706

reservierung@hotelbischof.at

www.hotelbischof.at

ÜF

HP

VP

57,50 – 64,50

64,50

DU

B/D

WC

18 37 11 – 66

aceijvknuEFy

BUJMRbOrI_

31

E7

EZZ

21,50

21,50

F3

Hotel Restaurant

Hirschen ★★★★

6850 Dornbirn, Haselstauderstr. 31

T +43 5572 26363, F 26363-4

info@hotel-hirschen.at

www.hotel-hirschen-dornbirn.at

ÜF

HP

VP

EZZ

45,00 – 60,00

65,00 – 80,00

20,00 – 30,00

50,00 – 65,00

72,00 – 87,00

20,00 – 30,00

DU

B/D

WC

7 42 6 – 55

abcehiEuBYDF

dJLOIQSkv_

31

Sehr persönlich geführtes Stadthotel, zentrale Lage, Abfahrt A14

Dornbirn Nord, gediegenes Restaurant ab 16h, feine regionale Küche,

Wellnessbereich, Wireless/Internet, sehr ruhige individuelle

Komfortzimmer mit Charme, Business, Blume & Kamin-Lounge

D9

Hotel-Garni

Fairmotel ★★★★

6850 Dornbirn, Wallenmahd 15

T +43 5572 398500, F 398500-5

office@fairmotel.at

www.fairmotel.at

ÜF

HP

VP

EZZ

53,00 – 60,00

17,00 – 18,00

60,00

18,00

DU

B/D

WC

– 53 10 – 63

aceijmnuBYEG

HIKLOQ_

312

Privates Hotel am grünen Stadtrand, großzügige Zimmer und

Appartements, Hotelterrasse, Bar, Tiefgarage

E7

Hotel-Gasthof

Krone ★★★★

6850 Dornbirn, Hatlerstraße 2

T +43 5572 22720, F 22720-73

info@kronehotel.at

www.kronehotel.at

ÜF

HP

VP

EZZ

52,00 – 79,50

72,00 – 99,50

auf Anfrage

15,00 – 49,50

59,00 – 84,50

79,00 – 104,50

15,00 – 51,00

DU

B/D

WC

16 59 11 – 86

ceiuBEFGIJLM

O_CDbhx

31

* S = Standard, C = Comfort, D = DeLuxe, J = Junior-Suite, W = Wellness-Suite

98


T 05572 394050-60 | F 05572 394050-70

Internationales Flair

Das Hotel verfügt über 106 Zimmer

und Suiten, davon vier Wellness

Suiten mit eigener Whirlwanne oder

Symphoniewanne und Dampfdusche.

Sämtliche Zimmer sind ausgestattet

mit Badewanne oder Dusche, WC,

Flatscreen TV und Video on demand,

Minibar, Safe, LAN, ISDN-Telefon, gekühlte

Raumdecke und mit einem faszinierenden

Ausblick über die gesamte

Rheintalregion.

Im 11. Obergeschoss des Panoramahauses

beindet sich das Sky-Restaurant

und die Sky-Bar. Hier servieren wir Ihnen

neben internationaler und regionaler

Küche auch eine umfangreiche Wein–

und Whiskeyauswahl.

Balance für Körper, Geist und Seele–

im „HOME OF BALANCE“ – ein einzigartiges

Vergnügen. Auf 6.500 m² erwartet

Sie eines der größten und modernsten

Wellness– und Gesundheitszentren

Österreichs.

Tagen wird für Sie zum Erlebnis

Duft– und Lichtkonzept, angenehme

Raumtemperatur, schalldichte Räume,

Kulinarisches. Die acht Veranstaltungsräume

sind alle mit modernstem, technischem

Equipment ausgestattet.

Fünf Tagungsräume sind miteinander

kombinierbar. Alle Räume sind tageslichtdurchlutet

und durch die gekühlten

Raumdecken klimatisiert.

Insgesamt bieten wir auf rund 577 m²

Veranstaltungsmöglichkeiten für rund

300 Personen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

kundenservice@homeofbalance.at

www.homeofbalance.at

T 05572 3888-0 | F 05572 3888-30

info@4p-sheraton-dornbirn.at

www.4p-sheraton-dornbirn.at


Planquadrat

Hotels

Preise in Euro pro Person / Nacht,

Basis DZ mit Frühstück

inkl. aller Steuern und Abgaben

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr.

Festspielzeit: 21. Juli bis 22. August 2010.

01.11.09 – 31.10.10 Festspielzeit Zimmeranzahl Einrichtungen und Bemerkungen

E6

Martinspark Hotel ★★★★

6850 Dornbirn, Mozartstraße 2

T +43 5572 3760-100

F 3760-376

reservierung@martinspark.at

www.martinspark.at

ÜF

HP

VP

EZZ

56,00 – 87,00

81,00 – 112,00

106,00 – 137,00

26,00 – 44,00

74,00 – 98,00

99,00 – 123,00

124,00 – 148,00

44,00 – 57,00

DU

B/D

WC

29 59 10 – 98

ceinuXBDEFGH

IJLMOR_0

3

1. Architekturhotel Österreichs, Haubenrestaurant,

Pauschal- und Wochenendangebote auf Anfrage

B6

Berghof Fetz ★★★

6850 Dornbirn, Bödele 574

T +43 5572 77400, F 77400-7

info@berghoffetz.at

www.berghoffetz.at

ÜF

HP

VP

EZZ

60,00 – 73,00

85,00 – 98,00

15,00 – 20,00

70,00

95,00

20,00

DU

B/D

WC

– 10 – – 10

abceirsuZxyB

CDEFGHJKLOQR

_

31

Vorarlberger Holzbauarchitektur mit traumhafter Aus -

sicht in den Bregenzerwald, große Sonnenterrasse, sehr gute

Küche, Mitglied der Käsestraße

D6

Hotel Andreas Hofer ★★★

6850 Dornbirn, Moosmahdstr. 34

T +43 5572 22711, F 22711-1

hotel@andreashofer.cc

www.andreashofer.cc

ÜF

HP

VP

EZZ

34,00 – 43,00

10,00 – 14,00

auf Anfrage

14,00 – 15,00

DU

B/D

WC

4 12 4 – 18

acegJislruXx

DOQ_'6 1234

Neu gestaltetes Hotel im Zentrum; Vermietung Ferienwohnung/

Appartement für max. 9 Personen im Haus; 15 Fahrminuten zu

Festspielen, 3 min. zum Messegelände, 5 Gehminuten ins Zentrum;

Stadtbushaltestelle: 100 m; Vermietung auch für eine Nacht

E5

Hotel Garni

Katharinenhof ★★★

6850 Dornbirn, F.M.-Felder-Str. 2

T +43 5572 22577-10, F 22577-8

katharinenhof@gmx.at

www.tiscover.com/katharinenhof

ÜF

HP

VP

EZZ

49,00 – 55,00

12,00 – 14,00

49,00 – 65,00

12,00 – 14,00

DU

B/D

WC

10 8 – – 18

bceiruXBDEHM

_ORJ

32

200 m zum Bahnhof und ins Zentrum,

Abholung von Bus oder Bahn, neu ist unsere Weinbar (Palabra)

D8

Hotel Rose ★★★

6850 Dornbirn, Hatlerstraße 31

T +43 5572 22461, F 22461-44

rose@rose.co.at

www.rose.co.at

ÜF

HP

VP

EZZ

40,00 – 60,00

20,00 – 25,00

45,00 – 60,00

20,00 – 25,00

DU

B/D

WC

1 10 2 – 13

behirsuXDEFG

ILOQ

3

Messe- und Zentrumsnähe, Bushaltestelle vor dem Haus,

idealer Ausgangspunkt für Besuche inatura, Karrenseilbahn,

Rappenlochschlucht. Sehr gute Küche, tolles Weinangebot,

einladender Gastgarten.

E7

Hotel Garni Sonne ★★★

6850 Dornbirn, Sägerstraße 8

T +43 5572 22212, F 22212-6

sonne@vol.at

www.gh-sonne.at

ÜF

HP

VP

EZZ

50,00 – 62,00

12,00 – 16,00

55,00 – 65,00

15,00 – 16,00

DU

B/D

WC

5 25 1 – 23

XCHKaejrsuxD

QBhvRbOiI

Persönlich geführtes Stadthotel, neu renoviert, zentrumsnahe

Lage, 5 Fahrminuten bis zum Messegelände

3

F6

Zum Verwalter ★★★

Restaurant - Vinothek - Garni

6850 Dornbirn, Schloßgasse 1

T +43 5572 23379, F 23379-6

hotel@zumverwalter.at

www.zumverwalter.at

ÜF

HP

VP

EZZ

59,00

69,00

DU

B/D

WC

4 4 1 – 9

ceiuBDFHKQX_

Klein und fein - die Alternative zu großen Businesshotels,

familiär geführter Betrieb mit Haubenrestaurant im

Haus; Restaurant: Sonn- und Feiertage geschlossen

31

C5

Hotel Landessportzentrum

Vorarlberg ★★

6850 Dornbirn, Höchsterstraße 82

T +43 5572 24465, F 24465-112

office@landessportzentrum.at

www.landessportzentrum.at

ÜF

HP

VP

EZZ

30,00 – 35,00

37,00 – 42,00

44,00 – 49,00

7,00 – 10,00

DU

B/D

WC

– 20 – – –

BaeJijukyECH

DQFGLbSqYITU

3

Ruhig gelegen an den Auen der Dornbirner Ache („Läufer-

Paradies“); moderne, wohnliche Zimmer in „olympiareifer“

Qualität mit kostenlosem Internetzugang und LCD-TV; vielfältiges

Sportangebot inkl. gesundheitsbewusstem Vital-Buffet

100


Gasthöfe / Pensionen

Preise in Euro pro Person / Nacht,

Basis DZ mit Frühstück

inkl. aller Steuern und Abgaben

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr.

Festspielzeit: 21. Juli bis 22. August 2010.

01.11.09 – 31.10.10 Festspielzeit Zimmeranzahl Einrichtungen und Bemerkungen

Planquadrat

Gasthof Pension

Dreiländerblick ★★★

6850 Dornbirn, Oberfallenberg 14

T +43 5572 21128

office@gasthof-dreilaenderblick.at

www.gasthof-dreilaenderblick.at

ÜF

HP

VP

EZZ

45,00 – 50,00

10,00

45,00 – 50,00

10,00

DU

B/D

WC

3 6 – – 9

eisYxBCDFHKO

Q_0

3

Umgeben von Natur mit herrlichem Ausblick auf den Bodensee,

die Schweizer Berge und Rheintal. Heimelig eingerichtete

Gästezimmer und Gaststube mit Kachelofen. 5 Minuten oberhalb

von Dornbirn (Richtung Bödele). Sehr gute heimische Küche.

Gasthof Bären ★★

6850 Dornbirn,

Dr.-Anton-Schneider-Straße 17

T +43 5572 23067, F 23067-4

baerendornbirn@aon.at

ÜF

HP

VP

32,00

32,00

DU

B/D

WC

1 7 1 9 –

XCacrRsuDFQi

0

3

F4

EZZ

7,00

7,00

Gasthaus Bethlehem

6850 Dornbirn, Hatlerstraße 21 a

T +43 5572 23215

bethlehem@cable.vol.at

www.gasthaus-bethlehem.at

ÜF

HP

VP

28,00

28,00

DU

B/D

WC

1 4 1 6 –

eimuDF

EZZ

8,00

8,00

E7

Gasthaus Firstblick

6850 Dornbirn, Kehlegg 6a

T +43 5572 27512, F 27512

ÜF

HP

VP

EZZ

23,00

26,00

DU

B/D

WC

– 2 1 – –

ZHKDFb

Das Haus mit Weitblick in das Dornbirner Alpengebiet.

Naherholungsgebiet 800 m oberhalb von Dornbirn.

Wintergarten und Naturgarten.

3

Pension Zum Löwen

6850 Dornbirn, Sebastianstr. 16

T +43 5572 22240, F 33703

loewen.oberdorf@vol.at

www.loewen-dornbirn.at

ÜF

HP

VP

EZZ

30,00 – 40,00

12,00

30,00 – 40,00

12,00

DU

B/D

WC

5 8 3 3 10

XKeDrRubgiB

_

Frühstückspension, Bushaltestelle vor dem Haus, 10

Gehminuten ins Zentrum, 100 Meter zum Kinderspielplatz.

F7

Kolpinghaus

6850 Dornbirn, Jahngasse 20

T +43 5572 22869, F 22869-50

office@dornbirn.kolping.at

www.kolpinghaus-dornbirn.at

ÜF

HP

VP

EZZ

Preis auf Anfrage

DU

B/D

WC

Das Kolpinghaus ist heute ein modernes Dienstleistungsunternehmen.

Es bietet Student(inn)en der Fachhochschule

sowie Berufstätigen attraktive und preiswerte Wohnmöglichkeiten

in Zentrumsnähe.

D6

Sportheim Ebnit

6850 Dornbirn, Ebnit 65

T +43 5572 306-4500

F 306-4058

sport@dornbirn.at

ÜF

HP

VP

EZZ

Preis auf Anfrage

DU

B/D

WC

– 26 – – –

ajmorsvDHK

Idyllisch im Bergdorf Ebnit gelegen, bietet das Sportheim

Platz für 39 Personen. Ideal als Ausgangspunkt schöner

Wanderungen, Isländer-Reiten, Hochseilgarten, etc.

Informationen:

Buchungszentrale:

Dornbirn Tourismus, T +43 5572 22188, F 31233, tourismus@dornbirn.at, www.dornbirn.info

Bodensee-Vorarlberg Tourismus, Römerstraße 2, A 6900 Bregenz, T +43 5574 43443-0, F 43443-4, service@bodensee-vorarlberg.com

101


Privatzimmer

Fischl Elfriede

6850 Dornbirn, Kreuzen 7

M +43 699 10107292

info@pension-fischl.at, www.pension-fischl.at

Planquadrat

Preise in Euro pro Person / Nacht, inkl. aller

Steuern und Abgaben

01.11.09 – 31.10.10

EZZ

Fl.

W.

DU B/D

WC

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung

ohne Gewähr.

Einrichtungen u. Bemerkungen

27,00 3,00 1 3 – – – 4 aivYxBCDHKQz0

Motorradfahrer willkommen, Terrasse, Minibar,

Landbus 40: Haltestelle Achrain-GH Stern,

Nichtraucherhaus

Gmeiner Rosa

6850 Dornbirn, Ruschen 5, T +43 5572 35150

22,00 – 25,00

3,00

1

2

1



4

abjDHY0

Mößlang Brunhild

6850 Dornbirn, Habichtweg 1, T +43 5572 53949

C9

20,00 – 22,00


1



1



YHmgi

5 Gehminuten zur Bushaltestelle und Bahnhof

Natter Hildegard

6850 Dornbirn, Knie 38, T +43 5572 35056

17,00 – 18,00




2

2



YrDRibg

Landbus 40 und 41: Haltestelle Ruschen

Obi Peter

6850 Dornbirn, Langegasse 3, T +43 650 9115460

F6

30,00 – 35,00



2


1



bcfghimnXxCHQT

Bushaltestelle: 5 Gehminuten

Ottowitz Angelika

6850 Dornbirn, Im Winkel 15, T +43 5572 33025

F 33025-4, angelika.ottowitz@vol.at

F9

24,00 – 26,00

2,00

1

1





YHKmrDbgi

Haltestelle Stadtbuslinie 2 und 4/8

5 Gehminuten entfernt, Sat-TV

Rützler Rosmarie

6850 Dornbirn, Wieden 58, T +43 5572 34179

F 34179

D3

20,00


1

1




1

igmvD

Kleine Kochnische mit Kühlschrank im EZ,

Preise ohne Frühstück

Schneider Heide Maria

6850 Dornbirn, Sandquelle 21, T +43 5572 51522

F 51522, heidemaria@tele2.at

D5

30,00 – 50,00


2






abdgjhmosvBDHS

T_ 312

Fam. Schwarz

6850 Dornbirn, Schrammelgasse 1, T +43 5572 25672

F 33078, dietmar.schwarz@aon.at

C4

28,00



1




1

abiBDK0

Stadtbuslinien 5 + 6

Vogel Lucia

6850 Dornbirn, Kernstockstraße 4

T +43 5572 54007

D4

25,00 – 30,00



2




2

biv

1 Zimmer mit Balkon, Stadtbuslinie

5 und 6, geöffnet von 1. April bis 1. Nov. 2010

Wachs Manfred

6850 Dornbirn, Bruggenweg 14

M +43 664 1545009

C8

29,00 – 31,00

5,00


3


3



agimrsYBDHR 3

Einfahrt Schweizerstraße, 7 Minuten zur

Bushaltestelle / Bahnhof Hatlerdorf

Wohlgenannt Rosa

6850 Dornbirn, Im Winkel 12

T +43 5572 52198

F9

24,00 – 26,00

2,00


2

1

3



YCHKmrDbgBi

Herrlicher Panoramablick, gute Wandermöglichkeiten,

5 Gehminuten zur Bushaltestelle

Ferienhaus

Haus Böhler

6850 Dornbirn, Badhof 4

M +43 664 8180057

cb@lichtzeile.at

www.lichtzeile.at/badhof

Preise in Euro pro Haus /

Nacht, inkl. aller Steuern und Abgaben

01.11.09 – 31.10.10 Festspielzeit

55,00

55,00

Endreinigung

35,00

Strom

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung

ohne Gewähr.

Anz.

Woh.

Anz.

Pers.

Ruhig gelegenes Ferienhaus (Bungalow) bei Dornbirn mit Blick über das Rheintal.

Buchungsadresse: Scherzergasse 6/6, A-1020 Wien

n.V.

1

1-5

m 2

Anz.

Schl.

Einrichtungen u. Bemerkungen

90 2 ZCHKanrRs

xQifovV

Kolping-Feriendorf Ebnit

6850 Dornbirn, Ebnit

T +43 5576 73896, F 73896

verwalter@kolping-ebnit.at

auf Anfrage

auf Anfrage

auf Anfr.

n.V.

26

4-8

Informationen:

Buchungszentrale:

Dornbirn Tourismus, T +43 5572 22188, F 31233, tourismus@dornbirn.at, www.dornbirn.info

Bodensee-Vorarlberg Tourismus, Römerstraße 2, A 6900 Bregenz, T +43 5574 43443-0, F 43443-4, service@bodensee-vorarlberg.com

102


Hotel und Gesundheitszentrum Wasserlandschaft Kosmetik Aussicht

Restaurant Schwende Stüble

Nebelfreie Sonnenlage

Regionale Naturküche

Wir freuen uns über Auszeichnungen. Sie sind ein Ansporn.

3 Lilien (17 Punkte) vom Relax Guide für Gesundheit und

Wellness. 1 Haube (14 Punkte) von Gault Millau für das

Service- und Küchenteam „Schwende Stüble“. 3 Sterne

(78 Punkte) für dieselbe junge Mannschaft vom A la Carte

Guide. Das Gütesiegel von der Internationalen Gesellschaft

der Mayr-Ärzte bestätigt unsere moderne F. X.

Mayr Medizin. Wir ruhen uns nicht auf den Lorbeeren

aus. Wir wollen noch besser werden. Überzeugen Sie

sich davon. Herzlich willkommen.

Moderne F. X. Mayr Medizin

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Rickatschwende 1 A-6850 Dornbirn Tel. +43 (0)5572 25350 Fax -70

office@rickatschwende.com www.rickatschwende.com


Ferienwohnunug

Albrecht Maria

6850 Dornbirn, Höchsterstraße 75

T +43 5572 53446

Dr. Amann Ursula

6850 Dornbirn, Wingatstraße 3

T +43 664 3264057

ursula.amann@a1.net

Preise

inkl.

Planquadrat 01.11.09 – 31.10.10

C5

38,00 – 45,00

auf Anfrage

in Euro pro Wohnung / Nacht,

aller Steuern und Abgaben

Festspielzeit

38,00 – 45,00

auf Anfrage

Endreinigung

22,00

Strom

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung

ohne Gewähr.

Anz.

Woh.

Anz.

Pers.

m 2

Anz.

Schl.

Nähe Messegelände, Stadtbuslinie 1, Nichtraucherzimmer, Bettwäsche und Handtücher werden bereitgestellt,

5 Gehminuten zum Bahnhof Dornbirn-Schoren.

F6

a. Anfrage

Villenetage mit überdachter Veranda, nur längerfristig.

inkl.

inkl.

1

1

2-4

1-2

40

96

1

1

Einrichtungen u. Bemerkungen

YCDivBTxK

ioTbvH

Blum „FeWo im Grünen“

6850 Dornbirn, Beckenhag 22

M +43 664 2522000

FeWoBlum@gmx.at

D7

48,00

55,00

45,00

exkl.

3 Zimmer, Sat TV, Preise bis Dreier-Belegung/Nacht, jede zusätzliche Person

+ EUR 5,00/Nacht, Küche, Bad/WC, 2 Balkone, am Ende einer Sackgasse, 10 Gehmin.

ins Zentrum, 5 Automin. Autobahnabfahrt Dornbirn-Süd (Messegelände).

1

4-5

54

2

birYxCDHR

KV0 3

Clausen Anja

6850 Dornbirn, Jennen 9

T +43 5572 26338, M +43 650 2026338

anja.clausen@aon.at

30,00 – 70,00 30,00 – 70,00 25,00 inkl. 1 1-5 58 1

Ruhige 2-Zimmer-Wohnung mit Panoramablick bis zum Bodensee, sonnige Terrasse und Garten.

ZKHxDQOiv

3

Diem Helmut

6850 Dornbirn, Hardacker 30

T +43 5572 35122

M +43 676 833068094

helmut.diem@vol.at

G3

40,00 – 80,00

40,00 –80,00

23,00

inkl.

Am Stadtrand mit guter Aussicht ins Rheintal. Wälderbus Linie 40 Haltestelle Knie.

Wohnküche mit TV, W-Lan (Preise auf Anfrage).

1

1-7

80

2

YHrsxDvi_

xK

Felder Hedwig

6850 Dornbirn, Waldmüllerstraße 13

T +43 5515 2649, M +43 664 1645347

danielafelder@yahoo.de

E3

40,00 – 70,00 40,00 –70,00 25,00

Neu eingerichtete, sonnige Terrassen-Wohnung;

inkl.

1

1-4

51

1

'`6HQTYin

Ferienwohnung Christine

6850 Dornbirn, Badgasse 47/2

T +43 5572 52370, M +43 699 10002321

r.geismayr@vol.at

D9

35,00 – 65,00

35,00 –65,00

30,00

Moderne exklusive Komfort-Ferienwohnung ausgezeichnet mit 4 Edelweiß. Großer Balkon,

Garten, inklusive Bettwäsche und Handtücher, Radverleih kostenlos, gute Vekehrsanbindung.

inkl.

1

1-4

50

1

bhiorvTIB

KDYV_ 3

Ferienwohnung „Gisela“

im Schloßbräugarten

6850 Dornbirn, Schloßgasse 2a

T +49 9164 1211, M +49 172 5352651

info@schlossbraeu-garten.at

F6

35,00

www.schlossbraeu-garten.at

1

4

70

Fink Helmut

6850 Dornbirn, Salzmann 4

T +43 5572 51815, F 51815-4

M +43 664 8691693

ferienwohnung.fink@aon.at

70,00

70,00

22,00

inkl.

Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen am Eingang zur Rappenlochschlucht,

Rolls-Royce Museum und Karrenseilbahn in direkter Umgebung.

1

2-5

68

2

binorsvHK

TSY 3

Geismayr Christine u. Reinhard

6850 Dornbirn, Im Winkel 12a

T +43 5572 52370, M +43 699 10002321

r.geismayr@vol.at

Grienwald Erich

6850 Dornbirn, Forachstraße 79

T +43 5572 27942, F 27942

M +43 664 4916836

Himmer Hedwig

6850 Dornbirn, Am Wall 3

T +43 5572 23596

E9

D3

F6

32,00 – 52,00

39,00 – 52,00

40,00 – 80,00

32,00 – 52,00

39,00 – 52,00

40,00 – 80,00

25,00

25,00

25,00

inkl.

Ruhige 1-Zimmer Ferienwohnung mit herrlichem Panoramablick, gemütliche

Sitzgelegenheit im Garten, Bettwäsche/Handtücher u. Geschirr vorhanden,

5 Minuten zur Stadtbushaltestelle.

Die Wohnung befindet sich in einer sehr ruhigen Wohngegend, verfügt über einen eigenen

Eingang, ist komplett ausgestattet mit Bettwäsche, Handtücher, usw. 2 Fahrräder stehen

zur Verfügung, Tiere auf Anfrage erlaubt.

n.V.

inkl.

5 Gehminuten ins Zentrum, Stadtbushaltestelle, unter 3 Nächtigungen Zuschlag,

Bettwäsche / Handtücher vorhanden.

1

1

1

1-3

1-2

2-6

25

40

70

1

3

imrvYxCDH

KB_ 3

bhinovYHK

RSV

bjrvXxBKC

DKT0

Informationen:

Buchungszentrale:

Dornbirn Tourismus, T +43 5572 22188, F 31233, tourismus@dornbirn.at, www.dornbirn.info

Bodensee-Vorarlberg Tourismus, Römerstraße 2, A 6900 Bregenz, T +43 5574 43443-0, F 43443-4, service@bodensee-vorarlberg.com

104


a statement of

quality and

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Das Hauben-Restaurant „Im Ersten“ prämiert

mit 14 Punkten durch Gault Millau 2010

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Die Geschenksidee,

ob für Dinner4Two oder

unser Frühstücksbuffet

erhalten Sie direkt an

unserer Martinspark

Rezeption

Martinspark Hotel

Mozartstrasse 2, A-6850 Dornbirn

Tel.: +43 (0)5572 3760, Fax: +43 (0)5572 3760 376

info@martinspark.at, www.martinspark.at

Frühstücksbuffet täglich von 6:30 bis 10:00 Uhr und Samstag,

Sonn- und Feiertags bis 11:00 Uhr zu 17,00 pro Person (inkl. 1 Glas Sekt).

Kinder 0 - 6 Jahre gratis, Kinder 7 - 12 Jahre 50%.

Business-Lunch von Montag bis Freitag, 12.00 bis 14.00 Uhr

9,50 pro Gericht (inkl. 1 Getränk und gratis parken in unserer Tiefgarage).

Wohnen & Tagen – Seminare, Tagungen, Hochzeiten, Bankette,

Firmenfeiern von 2 - 300 Personen.

Happy Hour täglich von 18.00 bis 20.00 Uhr an der Martinspark Bar.

Dinner 4 Two mit Live Musik jeden Donnerstag ab 18:30 Uhr zu

52,00 für zwei Personen inklusive Aperitif und gratis parken

in der Tiefgarage.


Ferienwohnung

Planquadrat

Lackner Elisabeth

6850 Dornbirn, Tobelgasse 39

T +43 5572 51175

lackner.1@aon.at

Larch Helga

6850 Dornbirn, Eisplatzgasse 28 a

T +43 5572 28857, F 28857

hans.larch@tele2.at

G3

Preise in Euro pro Wohnung /

Nacht, inkl. aller Steuern und Abgaben

01.11.09 – 31.10.10 Festspielzeit

45,00 – 60,00

47,00

45,00 – 60,00

47,00

Endreinigung

30,00

Strom

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung

ohne Gewähr.

Anz.

Woh.

Anz.

Pers.

m 2

Anz.

Schl.

Erdgeschosswohnung mit Wohnzimmer, 3-Bett-Schlafzimmer und Küche voll ausgestattet

inkl. Mikrowellengerät und Kaffeemaschine; Hanglage in Sackgasse mit Panoramablick ins

Rheintal bis zum Bodensee.

F5

25,00 inkl.

Mindestaufenthalt 3 Tage, Heizkostenzuschlag EUR 7,00 / Tag, 7 Gehminuten ins Zentrum,

inkl. Bettwäsche + Handtücher, Haustiere auf Anfrage.

1

1

1-3

2-4

50

60

1

1

Einrichtungen u. Bemerkungen

ovYBKCHVG

DKQ 3

YHDivVIC

3

Mathis Annemarie

6850 Dornbirn, Obere Härte 27

T +43 5572 31148, M +43 660 5559505

annemarie.mathis@inode.at

www.ferienwohnungmathis.at

Mittelberger Kuno

6850 Dornbirn, Lange Mähder 31

T +43 5572 34177, F 34177

Molnar Susanne

6850 Dornbirn, Watzenegg 45

T +43 5572 27878

M +43 650 2541027

susannemolnar@yahoo.de

Rieker Hausgemeinschaft

6850 Dornbirn, Wälderstraße 15

T +43 5572 54700, F 54700-6

ferienwohnung@speed.at

www.ferienwohnung-austria.com

C7

B7

G3

60,00

ab 30,00

80,00

50,00

55,00 – 65,00

60,00

ab 30,00

80,00

50,00

55,00 – 65,00

30,00

Zentral gelegene, komplett möblierte, ruhige und gemütliche Wohnung Nähe Autobahn-auffahrt

Dornbirn-Süd. Herrliche Aussicht zu den Hausbergen Dornbirns. Buchung ab

3 Nächten, Haustiere auf Anfrage, zus. Sprache: Slowenisch.

30,00

20,00

20,00

25 – 38,00

inkl.

inkl.

Mindestaufenthalt 4 Tage, Zusatzbetten, Betten auch ohne Bettwäsche möglich,

ohne Frühstück, 15 Gehminuten zum Messegelände u. Einkaufszentrum.

inkl.

inkl.

inkl.

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2

2

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1-2

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2-5

2

1-4

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1

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KV_nIGBoy

23

abinvYHKZ

V0

Preise ohne Frühstück, Vermietung ab 2 Nächte, Bettwäsche + Handtücher inkl., weitere Sprache: Ungarisch.

Vermietung ab 5 Tagen, komplette Küche inkl. Geschirr, Bettwäsche + Handtücher inklusive,

5 Gehminuten zur Bushaltestelle, 10 Gehminuten zu allen wichtigen Geschäften sowie

Arzt und Apotheke.

irZDKQBV0

f 2

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QTV0 31

Familie Schwarzmann

6850 Dornbirn, Simonsgraben 32

T +43 5572 32702

M +43 664 4811810

E3

25,00 – 50,00

50,00 – 55,00

22,00

n.V.

1

2-3

44

ZCHhmrDiv

xbBT 3

Schwendinger Cäcilia

6850 Dornbirn, Hatlerstraße 71b

T +43 5572 21849, M +43 676 3033895

hans.schwendinger@tele2.at

D8

40,00 – 45,00 40,00 – 45,00 20,00

1 2 40 1

Kleine Küche, 1 Wohn-Schlafzimmer. Postanschrift: Bremenmahd 17, 6850 Dornbirn.

TDEai

Schwendinger Elfriede

6850 Dornbirn, Tobel 15

T +43 5579 4924

40,00 – 80,00 40,00 – 80,00

inkl. 1 2-5

Panoramablick ins Rheintal und zum Bodensee. Tisch- und Bettwäsche inkl.

80

2

HKbi

Camping

Preise in Euro pro Wohnung /

Nacht, inkl. aller Steuern und Abgaben

Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung

ohne Gewähr.

Campingplatz in der Enz

D8

ganzjährig

Strom Hund Einrichtungen und Bemerkungen

6850 Dornbirn, Gütlestraße 15, T +43 5572 29119

camping@camping-enz.at, www.camping-enz.at

Person

Kind

Auto

Caravan

Caravan (+6m)

Motorcaravan

Motorrad

Zelt normal

Zelt klein

5,00

3,00

2,50

4,50

4,50

6,50

1,50

4,50

4,50

2,50 frei

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3

Auf 10.000 m 2 ²gibt es auch in der Hochsaison für jeden

genügend Freiraum. Der Boden ist harter Wiesengrund. Für

genügend Schatten sorgen Eichen- und Ahornbäume.

Geöffnet von Mai bis September. 100 m bis zum Freibad in

der Enz. Solaranlage.

Informationen:

Buchungszentrale:

Dornbirn Tourismus, T +43 5572 22188, F 31233, tourismus@dornbirn.at, www.dornbirn.info

Bodensee-Vorarlberg Tourismus, Römerstraße 2, A 6900 Bregenz, T +43 5574 43443-0, F 43443-4, service@bodensee-vorarlberg.com

106


Parkgaragen

Stadtgarage

Hypogarage

WIFI-Campus

Sparkasse

Martinspark

City Park

Stadtmarkt

Parkplätze

Rathaus

Schwefel

Spange

Stadtbad

Fachhochschule

Krone

Karrenseilbahn

Schorenhof

Busparkplätze

(inatura, Schorenhof,

Schmelzhütterstraße,

Karrenseilbahn)

Park+Ride

Bahnhof Dornbirn,

Bahnhof Schoren

Bike+Ride

Bahnhof Dornbirn,

Bahnhof Schoren

Dornbirn


Kraft unseres Amtes erklären

wir Sie hiermit zu Mann und Uhr.

«Sie dürfen sie jetzt küssen.»

Grosse Ingenieur Chronograph. Ref. 3784: Diese Uhr macht jede Hochzeitsreise

mit. Denn das robuste Edelstahlgehäuse schützt das wertvolle Innen leben:

ein mechanisches IWC­Manufakturchronographenwerk mit Kolonnenrad und

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