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Offizielle Publikation zum 97. Deutschen Röntgenkongress 2016 in Leipzig | Ausgabe 2<br />

Röko - Das <strong>Magazin</strong><br />

97. Deutscher Röntgenkongress Neue Wege gehen<br />

vom4. – 7. Mai 2016 im Congress Center Leipzig<br />

NEUE RÖKO-HEIMAT –<br />

Willkommen in Leipzig<br />

Seite 6 – 7<br />

Interview –<br />

Was wir aus dem Sport<br />

lernen können<br />

Seite 17 – 18<br />

RÖNTGEN-VORLESUNG –<br />

Blick in die Kristallkugel<br />

Seite 27


Röko Editorial<br />

1<br />

Drei Fragen an den<br />

Kongresspräsidenten<br />

Herr Professor Landwehr, warum<br />

sollte man zum Röntgenkongress<br />

nach Leipzig kommen?<br />

Weil der Deutsche Röntgenkongress das<br />

beste radiologische Meeting ist, das wir im<br />

deutschsprachigen Raum haben. Der RöKo<br />

wird den Teilnehmern 2016 nicht nur Wissen<br />

vermitteln, sondern auch viel Freude bereiten.<br />

Und natürlich weil die Stadt mit ihrer<br />

kulturellen und geschichtlichen Tradition<br />

begeistert und über ein Kongresszentrum<br />

verfügt, das durch seine offene Architektur<br />

Kommunikation und Informationsaustausch<br />

auf allerhöchstem Niveau ermöglicht.<br />

Prof. Dr.<br />

PETER<br />

LANDWEHR<br />

Prof. Dr. med. Peter Landwehr<br />

ist Chefarzt der Klinik<br />

für Diagnostische und<br />

Interventionelle Radiologie<br />

des DIAKOVERE<br />

Henriettenstift Hannover.<br />

„Die Radiologie ist<br />

ein Fortschrittstreiber.“<br />

© Maren Kolf, Wedemark<br />

www.roentgenkongress.de<br />

Wofür steht das Kongressmotto<br />

„Neue Wege gehen“?<br />

Ich möchte mit dem Motto in erster Linie ausdrücken,<br />

dass die Radiologie ein Fortschrittstreiber<br />

ist, weil sie eigentlich immer auf dem<br />

Weg ist und sich permanent weiterentwickelt.<br />

Die Radiologie ist für mich damit einer der<br />

stärksten Motoren des medizinischen Fortschritts.<br />

Natürlich hatte ich dabei aber auch<br />

immer im Kopf, dass wir mit dem Röntgenkongress<br />

in ein neues Kongresszentrum, in<br />

eine neue Stadt umziehen.<br />

Welche neuen Wege erschließen sich<br />

für die Kongressteilnehmer?<br />

Wir werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern<br />

neue, andere und bessere Lernwege<br />

anbieten. Deshalb haben wir beispielsweise so<br />

viele Workshops (Hands-On) wie noch nie im<br />

Programm. Mit RSNA Diagnosis Live TM feiert<br />

bei einigen Fit-für-den-Facharzt-Kursen eine<br />

neue und spielerische Art der Wissensvermittlung<br />

Premiere, die in den USA sehr erfolgreich<br />

ist. Ein weiteres spannendes Veranstaltungs-<br />

format ist RöKo-Online. Hier wurde bereits<br />

im Vorfeld über das bewährte Format der<br />

Akademie-Onlinekurse die Theorie vermittelt.<br />

Den fallbasierten Teil gibt es für die Teilnehmer<br />

jetzt auf dem Röntgenkongress. Grundsätzlich<br />

wollten wir das Kongressprogramm<br />

interaktiver gestalten. Viele Themen werden<br />

deshalb auch durch „Referenten-Pärchen“ im<br />

Dialog-Format präsentiert. Verweisen möchte<br />

ich aber auch auf die Highlight-Sessions zu<br />

den vier Schwerpunktthemen des Kongresses,<br />

die ausnahmslos hochkarätig besetzt sind und<br />

interessanten, zukunftsweisenden Fragestellungen<br />

nachgehen.<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber:<br />

Deutsche<br />

Röntgengesellschaft e.V.<br />

Pressestelle<br />

Ernst-Reuter-Platz 10<br />

10587 Berlin<br />

www.drg.de<br />

Ausgabe: 1/2016<br />

<strong>DRG</strong>-Pressestelle:<br />

Dr. Hans-Georg Stavginski,<br />

Anne-Katrin Hennig,<br />

Nina Keil, Janosch Kuno<br />

Gestaltung:<br />

Dipl. Des. Christina Haubold,<br />

www.typograefin.de<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Kongress- und Kulturmanagement<br />

GmbH, Weimar<br />

Druck:<br />

Laserline Druckzentrum,<br />

Berlin<br />

www.roentgenkongress.de


2 Röko Inhalt<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

01 Drei Fragen an den<br />

Kogresspräsidenten<br />

Interview mit<br />

Prof. Dr. Landwehr<br />

04 Neue Wege gehen –<br />

Highlight-Sitzungen 2016<br />

Programmhinweis<br />

06 Willkommen in Leipzig<br />

Neue Röko-Heimat<br />

08 Es wird weiter gebaut<br />

Röntgen-Geburtshaus<br />

10 Der präzise Überzeugte<br />

Ehrenmitglied 2016<br />

Prof. Dr. Christian Czerny<br />

11 „Radiologie –<br />

und nichts anderes”<br />

Ehrenmitglied 2016<br />

Prof. Dr. Reinhard Loose<br />

12 RöKo International 2016<br />

Programmhinweis<br />

14 Preise der <strong>DRG</strong> Teil 1<br />

Preisträger 2016<br />

16 Der RöKo für MTRA<br />

MTRA-Programm<br />

17 Was wir aus dem Sport<br />

lernen können<br />

Interview mit Vera Breier<br />

18 Refresherkurs interaktiv<br />

Programmhinweis<br />

20 RSNA Diagnosis Live TM<br />

Interaktives Lernen in einer<br />

neuen Dimension<br />

22 Die Köpfe hinter dem<br />

97. Deutschen Röntgenkongress<br />

Organisation<br />

24 „Wie robust<br />

ein Stück Papier ist!“<br />

Interview mit<br />

Prof. Dr. Mathias Cohnen<br />

und Dr. Rainald Bachmann<br />

26 Gadolinum-Retention<br />

im Gehirn<br />

Programmhinweis<br />

27 Blick in die Kristallkugel<br />

Prof. Dr. Mathias Prokop<br />

Röntgen-Vorlesung<br />

28 Die Themen für die Presse<br />

Kommunikation<br />

30 Der RöKo „zum Anfassen“<br />

Workshops und Classrooms<br />

32 Das System im Blick<br />

Programmhinweis<br />

34 Preise der <strong>DRG</strong> Teil 2<br />

Preisträger 2016<br />

36 "A great surprise"<br />

Ehrenmitglied 2016<br />

Prof. Dr. Bruno Kastler<br />

37 Leise, <strong>kl</strong>ar und deutlich<br />

Ehrenmitglied 2016<br />

Prof. Dr. Maximilian Reiser<br />

DIE KONGRESS-APP<br />

mit neuen Zusatzfunktionen:<br />

⇢<br />

⇢<br />

⇢<br />

⇢<br />

38 Interaktive Fallsammlung<br />

der <strong>DRG</strong> feiert Premiere<br />

Programmhinweis<br />

40 Tagestipps für den 97. Röko<br />

Programmhinweis<br />

42 Die Säle des RöKo<br />

Saalpaten<br />

Informationen zu Programm, Referenten, Raumplanung<br />

und allgemeinen organisatorischen Themen<br />

Individuelle Programmplanung – tagesaktuell und<br />

mit Einbindung Ihrer mobilen Kalenderfunktion<br />

Erstellen und Übertragen von Notizen<br />

Teilnahme an TED-Umfragen<br />

3<br />

Das Das Patientenmagazin Patientenmagazin der der <strong>DRG</strong> <strong>DRG</strong><br />

Das Patientenmagazin der <strong>DRG</strong><br />

Ausgabe 2 / November 2013<br />

Ausgabe 2 / 2 / November 2013 2013<br />

Ausgabe 2 / November 2013<br />

Herausgegeben von der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Herausgegeben von von der der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Herausgegeben von der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Medizin Medizin mit mit Durchblick<br />

Durchblick<br />

Medizin mit Durchblick<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für für Patienten<br />

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Promi-Umfrage<br />

Promi-Umfrage<br />

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Wie war Ihr erster<br />

Wie Wie Arztbesuch? war war Ihr Ihr erster<br />

Wie Arztbesuch? war Ihr erster<br />

Arztbesuch?<br />

Forschung<br />

Forschung<br />

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Was im Gehirn<br />

Was passiert, im im Gehirn wenn<br />

Was passiert, wir träumen im Gehirn wenn<br />

wir passiert, wir träumen wenn<br />

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Früherkennung<br />

Früherkennung<br />

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Wo Vorsorge<br />

Wo Wo möglich Vorsorge ist<br />

Wo möglich Vorsorge ist ist<br />

möglich ist<br />

Bestens aufge<strong>kl</strong>ärt im Wartezimmer<br />

Bestens aufge<strong>kl</strong>ärt im Wartezimmer<br />

Bestens aufge<strong>kl</strong>ärt im Wartezimmer<br />

Ausgabe 4 / Dezember 2014<br />

Ausgabe 4 / 4 / Dezember 2014 2014<br />

Ausgabe 4 / Dezember 2014<br />

Herausgegeben von der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Herausgegeben von von der der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Herausgegeben von der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Medizin Medizin mit mit Durchblick<br />

Durchblick<br />

Medizin mit Durchblick<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

Tote verraten<br />

Tote ihre letzten verraten<br />

Tote ihre Geheimnisse<br />

letzten verraten<br />

ihre Geheimnisse letzten<br />

Geheimnisse<br />

MYOME<br />

MYOME<br />

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Ausgabe 5 / Mai 2015<br />

Ausgabe 5 / 5 Mai / Mai 2015 2015<br />

Ausgabe 5 / Mai 2015<br />

Herausgegeben von der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft e.V.<br />

Herausgegeben von von der der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft e.V. e.V.<br />

Herausgegeben von der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft e.V.<br />

Medizin Medizin mit mit Durchblick<br />

Durchblick<br />

Medizin mit Durchblick<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

PROMI-UMFRAGE<br />

PROMI-UMFRAGE<br />

PROMI-UMFRAGE<br />

Welche gute Nachricht hat<br />

Welche Ihnen Ihr gute Arzt<br />

Nachricht hat hat<br />

Ihnen kürzlich Welche Ihr Ihr überbracht?<br />

gute Arzt Nachricht hat<br />

kürzlich Ihnen Ihr überbracht?<br />

Arzt<br />

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Mit Röntgenbildern<br />

Mit Mit Geheimnisse Röntgenbildern lüften<br />

Geheimnisse Mit Röntgenbildern<br />

lüften<br />

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KUNST<br />

KUNST<br />

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Experten<br />

Experten er<strong>kl</strong>ären die<br />

Experten er<strong>kl</strong>ären wichtigsten die die<br />

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Therapien die<br />

wichtigsten<br />

Therapien<br />

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RADIOTHERAPIE<br />

RADIOTHERAPIE<br />

RADIOTHERAPIE<br />

MARIE CURIE<br />

MARIE CURIE<br />

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Heilen mit Strahlen<br />

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Ein Leben für<br />

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die Forschung<br />

Rückenprobleme<br />

Rückenprobleme<br />

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Wolfgang Niedecken<br />

Wolfgang Niedecken<br />

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Herausgegeben von der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Herausgegeben von von der der<br />

Deutschen Röntgengesellschaft<br />

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Deutschen Röntgengesellschaft<br />

Nofretete<br />

Nofretete<br />

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Röntgenstrahlen<br />

enthüllen Röntgenstrahlen ihr<br />

Geheimnis<br />

enthüllen Röntgenstrahlen ihr ihr<br />

Geheimnis<br />

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Demenz<br />

Demenz<br />

Demenz<br />

Das<br />

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Ausgabe 3 / Mai 2014<br />

Ausgabe 3 / 3 Mai / Mai 2014 2014<br />

Ausgabe 3 / Mai 2014<br />

Leben<br />

Leben<br />

Medizin Medizin mit mit Durchblick<br />

Medizin mit Durchblick<br />

Durchblick<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für Patienten<br />

Das Radiologie-<strong>Magazin</strong> für für Patienten<br />

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Wann die<br />

„Krankheit Wann die die des<br />

Vergessens”<br />

„Krankheit Wann die<br />

des<br />

heilbar Vergessens”<br />

„Krankheit ist des<br />

heilbar Vergessens” ist ist<br />

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Norwegens<br />

Kronprinzessin<br />

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Mette-Marit<br />

musste Kronprinzessin sich einer<br />

Mette-Marit<br />

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OP an der<br />

musste musste Halswirbelsäule<br />

Kronprinzessin<br />

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Mette-Marit<br />

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nach<br />

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der Zugabe<br />

Zugabe<br />

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Was der Sänger bei seinem Schlaganfall<br />

Was Was empfand der der Sänger und wie bei bei Kölner seinem Ärzte Schlaganfall ihn retteten<br />

Was empfand der und Sänger und wie wie bei Kölner seinem Ärzte Schlaganfall<br />

ihn ihn retteten<br />

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WILHELM<br />

WILHELM<br />

CONRAD<br />

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RÖNTGEN<br />

CONRAD<br />

RÖNTGEN<br />

CONRAD<br />

RÖNTGEN<br />

Faszinierende<br />

Faszinierende<br />

Einblicke Faszinierende<br />

Einblicke sein Leben<br />

Einblicke sein Leben in<br />

sein Leben<br />

Endlich<br />

Endlich<br />

schmerzfrei!<br />

schmerzfrei!<br />

Die neue Ausgabe ab 1. Mai 2016<br />

Die neue Ausgabe ab 1. 1. Mai 2016<br />

Die neue Ausgabe ab 1. Mai 2016<br />

Knie Knie der<br />

der Nation<br />

der<br />

Nation<br />

Nation<br />

Schlaganfall<br />

Schlaganfall<br />

Schlaganfall<br />

Warum<br />

schnelles<br />

Warum<br />

schnelles Handeln Warum<br />

so wichtig schnelles Handeln ist<br />

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Gehirn<br />

Gehirn in<br />

in Gefahr<br />

Gefahr<br />

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JETZT ABO ABSCHLIESSEN UND<br />

JETZT ABO ABSCHLIESSEN UND<br />

JETZT INDIVIDUALISIERTE ABO ABSCHLIESSEN PRAXISSEITE UND SICHERN<br />

INDIVIDUALISIERTE PRAXISSEITE SICHERN<br />

INDIVIDUALISIERTE PRAXISSEITE SICHERN<br />

Nicht nur bei Profis wie Sami Khedira<br />

macht Nicht nur nur das bei bei Knie Profis oft wie wie Probleme.<br />

Sami Khedira<br />

Wie macht Nicht moderne das nur das bei Knie Profis Medizin oft oft wie Probleme. helfen Sami kann Khedira<br />

Wie Wie macht moderne das Knie Medizin oft Probleme.<br />

helfen kann<br />

Wie moderne Medizin helfen kann<br />

Mehr als 80 Prozent der Deutschen leiden unter dem<br />

Mehr Kreuz als als mit 80 80 dem Prozent Kreuz: der der Welche Deutschen Therapien leiden wir<strong>kl</strong>ich unter dem helfen<br />

Kreuz Mehr mit mit als 80 dem Prozent Kreuz: der Welche Deutschen Therapien leiden wir<strong>kl</strong>ich unter dem helfen<br />

Kreuz mit dem Kreuz: Welche Therapien wir<strong>kl</strong>ich helfen<br />

Jedes Jahr erleiden 250000 Deutsche einen Unfall, der eine<br />

Jedes Hirnverletzung Jahr erleiden zur Folge 250 250000 hat. Wie Deutsche Ärzte helfen einen können Unfall, der der eine<br />

Jedes Hirnverletzung Jahr erleiden zur zur Folge 250 hat. 000 Wie Wie Deutsche Ärzte helfen einen können Unfall, der eine<br />

Hirnverletzung zur Folge hat. Wie Ärzte helfen können<br />

RECHTS-<br />

RECHTS-<br />

MEDIZIN<br />

RECHTS-<br />

MEDIZIN<br />

MEDIZIN<br />

Schädel-<br />

Schädel- Hirn-Trauma<br />

Schädel- Hirn-Trauma<br />

Hirn-Trauma<br />

Gelenk-<br />

Verletzungen<br />

Gelenk-<br />

Verletzungen<br />

Gelenk-<br />

Verletzungen<br />

Promi-<br />

Umfrage<br />

Promi-<br />

Umfrage Promi-<br />

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Wer ist Ihr<br />

Lieblingsarzt?<br />

Wer ist ist Ihr Ihr<br />

Lieblingsarzt? Wer ist Ihr<br />

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Interview<br />

Interview<br />

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Ist Radiologie<br />

Ist Ist Radiologie zu teuer?<br />

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EINFACH „RÖKO 2016“ EIN – INSTALLIEREN, FERTIG!<br />

Bestellen Sie das Heft für Ihr Wartezimmer bequem online unter www.drg.de<br />

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www.roentgenkongress.de


4<br />

Röko Programmhinweis<br />

5<br />

Neue Wege gehen –<br />

HIGHLIGHT-SITZUNGEN 2016<br />

„Es gilt, neue Wege in Diagnostik, Therapie und Versorgungsmanagement<br />

aufzuzeigen und gemeinsam zu diskutieren.“<br />

Kongresspräsident Prof. Dr. Peter Landwehr<br />

⇢ Beim 97. RöKo wird bewusst auf ausgewählte <strong>kl</strong>inische Schwerpunktthemen fokussiert: Wirbelsäulenerkrankungen,<br />

Mammadiagnostik, Ultraschall in der Radiologie sowie Fehler und Komplikationen in der<br />

Radiologie. Hier finden Sie eine Übersicht der Highlight-Sitzungen mit einem primären Bezug zu den vier<br />

Themenschwerpunkten.<br />

SCHWERPUNKT: ERKRANKUNGEN DER WIRBELSÄULE<br />

SCHWERPUNKT: FEHLER UND KOMPLIKATIONEN<br />

Fehler und Fehlervermeidung<br />

in der Radiologie<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Gerhard Adam,<br />

Prof. Dr. Peter Landwehr<br />

⇢ MI, 12:30 – 15:15 Uhr, Saal Hellmann<br />

Aus dem Programm<br />

⇢ 12:30 – 13:00 Uhr:<br />

„Wie entstehen Fehler, wie lassen sie sich vermeiden?“<br />

Martin Dutschek, SIM&Learn, Flight Center Hannover,<br />

Trainingsleitung, Ottbergen<br />

VOLKSKRANKHEIT RÜCKENSCHMERZ:<br />

IRGENDWANN TRIFFT ES UNS ALLE<br />

Vorsitz: Dr. Rainer Braunschweig<br />

Moderation: Karl-Ingolf Becker<br />

⇢ FR, 8:00 – 10:45 Uhr, Saal Werner<br />

Aus dem Programm ⇢ 08:05 – 08:15 Uhr:<br />

„Herausforderung aus Kostenträgersicht“<br />

Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft<br />

für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), Hamburg<br />

Aus dem Programm ⇢ 14:20 – 14:30 Uhr:<br />

„RadLex: Lexikon einheitlicher radiologischer Begriffe“<br />

Prof. Dr. Thomas Hac<strong>kl</strong>änder, HELIOS Klinikum Wuppertal<br />

Radiologische Befundung 4.0:<br />

Computerunterstütztes Reporting<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Thomas Hac<strong>kl</strong>änder,<br />

Prof. Dr. Elmar Kotter<br />

Aus dem Programm ⇢ 14:30 – 14:45 Uhr:<br />

Wirbelsäule: Verletzungen<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Karl-Friedrich Kreitner<br />

⇢ DO, 14:00 – 15:25 Uhr, Saal Curie<br />

„Intraspinale Verletzungen und Verletzungsfolgen“<br />

PD Dr. Michael Mull, Uni<strong>kl</strong>inik RWTH Aachen<br />

⇢ FR, 13:30 – 15:00 Uhr, Saal Werner<br />

SCHWERPUNKT: MAMMADIAGNOSTIK<br />

Wirbelsäule: Entzündliche<br />

Erkrankungen<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Rolf Janka<br />

⇢ FR, 17:00 – 18:45 Uhr, Saal Werner<br />

Aus dem Programm ⇢ 17:20 – 17:45 Uhr:<br />

„Bakterielle Spondylodiszitis“<br />

Prof. Dr. Martin Breitenseher, DiagnoseTeam Horn,<br />

Horn (AUT)<br />

Neue Wege in der Mammadiagnostik –<br />

Ist technischer Fortschritt auch immer<br />

besser?<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Markus Müller-Schimpfle<br />

⇢ DO, 08:00 – 10:30 Uhr, Saal Eberlein<br />

Aus dem Programm ⇢ 08:00 – 08:10 Uhr:<br />

„Einführung in das Thema: Technischer Fortschritt versus<br />

Fortschritt für die Patientin“<br />

Prof. Dr. Markus Müller-Schimpfle, Klinikum Frankfurt Höchst<br />

SCHWERPUNKT: ULTRASCHALL<br />

Aus dem Programm ⇢ 14:20 – 14:40 Uhr:<br />

„Sonografie in der interventionellen Radiologie“<br />

Prof. Dr. Christian Stroszczynski, Uni<strong>kl</strong>inik Regensburg<br />

Neue Wege des Ultraschalls<br />

in der Radiologie<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Meinrad Beer<br />

Aus dem Programm ⇢ 15:55 – 16:15 Uhr:<br />

„Mamma-MRT als Screeningverfahren? Pro und Contra“<br />

Prof. Dr. Uwe Fischer, Diagnostisches Brustzentrum Göttingen<br />

Vision Mammakarzinom 2020<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Ulrich Bick<br />

⇢ DO, 15:15 – 17:15 Uhr, Saal Eberlein<br />

Speeddating Sonografie: Wann braucht der<br />

Radiologe den Ultraschall?<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Christian Stroszczynski<br />

⇢ DO, 15:50 – 17:20 Uhr, Saal Albers-Schönberg<br />

⇢ DO, 14:00 – 15:40 Uhr, Saal Albers-Schönberg<br />

Aus dem Programm ⇢ 16:20 – 16:30 Uhr:<br />

„Notfalldiagnostik“<br />

Prof. Dr. Ulf Teichgräber, Universitäts<strong>kl</strong>inikum Jena<br />

Mammografie-Screening 2016 –<br />

Wohin geht der Weg?<br />

Vorsitz: Prof. Dr. Walter Heindel,<br />

Prof Dr. Peter Landwehr<br />

Moderation: Christian Weymayr<br />

⇢ FR, 15:15 – 18:30 Uhr, Saal Donner<br />

Aus dem Programm ⇢ 15:15 – 15:35 Uhr:<br />

„Erfolgsmodell Mammografie-Screening:<br />

Politische Perspektiven“ Helga Kühn-Mengel, MdB<br />

www.roentgenkongress.de


6<br />

Röko STANDORT<br />

7<br />

Neue RöKo-Heimat<br />

WILLKOMMEN in LEIPZIG<br />

⇢ Der neue RöKo-Standort<br />

hat jede Menge zu bieten:<br />

Ein historisches Zentrum mit<br />

vielen Sehenswürdigkeiten,<br />

über 30 Passagen mit historischen<br />

Messehöfen, zahlreiche<br />

Restaurants, ein umfangreiches<br />

Kulturangebot und eine<br />

bewegte Geschichte. Leipzig<br />

ist „Bach-Stadt“ und Stadt der<br />

friedlichen Revolution von<br />

1989. Leipzig ist jung und urban<br />

und lädt auf zahlreichen<br />

Flaniermeilen und Fußgängerzonen<br />

zum Bummeln und<br />

Shoppen ein. Und Leipzig ist<br />

dank seines großzügigen,<br />

modernen und multifunktionalen<br />

Congress Centers in<strong>kl</strong>usive<br />

Messehallen einer der größten<br />

Messestandorte Deutschlands.<br />

Das alles ist Leipzig!<br />

Kongresspräsident Prof. Dr. Peter Landwehr<br />

DIE STADT IN IHRER HAND!<br />

Leipzig-APP für Ihr Smartphone<br />

Mit der App „CITYGUIDE Leipzig“ haben Sie die gesamte<br />

Stadt digital in Ihrer Hosentasche und alle wichtigen Zahlen,<br />

Daten und Fakten rund um die Uhr immer mit dabei.<br />

Hier können Sie sich über Events, Sehenswürdigkeiten,<br />

Restaurants, Ausstellungen und vieles mehr informieren.<br />

leipzig.cityguide.de<br />

850 JAHRE LEIPZIGER MESSE<br />

Bereits vor tausend Jahren tauschten Händler in Leipzig, einer zu dieser Zeit <strong>kl</strong>einen<br />

slawischen Siedlung, ihre Waren. Ab dem 15. Jahrhundert taucht der Begriff „Messe“<br />

im Zusammenhang mit dem blühenden Handel auf: Kaufleute und Händler treffen sich<br />

vor dem Feilschen stets zu einem gemeinsamen Gottesdienst. Mit der Industrialisierung sind<br />

Leipzigs Messen schlichtweg überfüllt. Um Abhilfe zu schaffen, reisen immer mehr Händler<br />

mit wenigen Produktmustern zu sogenannten Mustermessen in die Stadt. 1900 veranlasst<br />

die Stadt den Bau der ersten Messehalle weltweit: das heutige „städtische Kaufhaus Leipzig“.<br />

1920 wird die „Technische Messe“ eingeweiht. Das Congress Center Leipzig (CCL) wird<br />

zusammen mit dem Leipziger Messegelände 1996 eröffnet und ist mit den modernsten<br />

technischen Standards ausgestattet.<br />

leipziger-messe.de<br />

„Die offene Architektur und moderne Funktionalität des CCL werden<br />

uns beim intensiven Lernen, beim wissenschaftlichen Austausch,<br />

bei der Kommunikation und beim ‚heißen Draht‘ zum radiologischen<br />

Fortschritt unterstützen und inspirieren.“<br />

DAS CONGRESS CENTER LEIPZIG<br />

Sie befinden sich in einem der modernsten Kongresszentren Europas! Mit lichtdurchfluteten<br />

und großzügigen Räumen, Foyer- und Ausstellungsflächen bietet es beste Voraussetzungen<br />

für verschiedenste Veranstaltungsformate. Mit 3.649 m² Gesamtfläche ist<br />

das CCL das Zentrum des neuen Messegeländes. Zahlreiche Räume, ein Saal für 1000 Personen<br />

sowie großzügige Foyers und Präsentationsflächen bieten für jedes Veranstaltungsformat<br />

den passenden Rahmen. Halle 2 (20.500 m²) ist bestens geeignet für große Auditorien sowie<br />

für Ausstellungen oder auch Cateringbereiche.<br />

ccl-leipzig.de<br />

VÖLKERSCHLACHT<br />

BEI LEIPZIG<br />

Im Jahr1 813 stehen hier die verbündeten<br />

Armeen Preußens, Russlands, Österreichs<br />

und Schwedens der „Grande Armée“<br />

Napo-leons gegenüber und können diese<br />

schließlich erfolgreich in die Flucht schlagen.<br />

Auf dem Wiener Kongress 1815 wird<br />

Europa dann neu verteilt.<br />

voelkerschlachtdenkmal.eu<br />

BACH-STADT<br />

L<br />

eipzig versteht sich als Bach-Stadt.<br />

Und das zu Recht! Schließlich verbrachte<br />

Johann Sebastian Bach ganze 27 Jahre in<br />

der Stadt. 1723 wurde Bach Thomaskantor<br />

und unterrichtete in der Thomasschule bis<br />

zu seinem Tode 1750.<br />

bach-leipzig.de<br />

AUF GOETHES<br />

SPUREN: AUER-<br />

BACHS KELLER<br />

„M<br />

ein Leipzig lob ich mir! Es ist ein<br />

Klein-Paris und bildet seine Leute.“<br />

So steht es schon im Faust geschrieben.<br />

Goethe verbrachte zu Studienzeiten drei<br />

Jahre in der Stadt. Wandeln Sie auf seinen<br />

Spuren! Zum Beispiel in Auerbachs Keller.<br />

auerbachs-keller-leipzig.de<br />

IM SCHATTEN LEIP-<br />

ZIGS UND DOCH SO<br />

SCHÖN: HALLE!<br />

Leipzig hat viel zu bieten. Einen Besuch in<br />

Halle zum Beispiel! Wenn Sie anlässlich des<br />

97. RöKo in der Bachstadt sind, schauen Sie<br />

doch auch einmal in der Händelstadt vorbei!<br />

halle-tourismus.de<br />

WUSSTEN SIE SCHON, DASS<br />

⇢ das Alte Rathaus in nur neun Monaten Bauzeit fertiggestellt<br />

und im Jahr 1900 um ein Haar abgerissen wurde?<br />

⇢ 1686 das erste deutsche Kaffeehaus in Leipzig mit dem Namen<br />

„Zum Arabischen Coffe Baum“ eröffnete? Ein Besuch lohnt sich!<br />

coffe-baum.de<br />

⇢ Schiller seine Ode An die Freude im Leipziger Villenvorort Gohlis<br />

verfasste?<br />

⇢ aus Sorge vor dem „Scheintod“ die Leipziger in den 1830er Jahren<br />

Särge mit Klingelanlagen anfertigten?<br />

⇢ der neue Rathausturm mit 114 m Höhe der höchste<br />

Deutschlands ist?<br />

⇢ der 1995 wieder eröffnete „Specks Hof“ im März 1996 in Cannes den<br />

„Immobilien-Oscar“ als eines der schönsten Gebäude Europas<br />

gewonnen hat?<br />

⇢ der Bayerische Bahnhof der älteste, in wesentlichen Teilen original<br />

erhaltene Kopfbahnhof der Welt ist?<br />

www.roentgenkongress.de


8<br />

Röko RÖNTGEN-GEBURTSHAUS<br />

9<br />

Es wird weiter<br />

Gebaut<br />

LAUFEN FÜR RÖNTGEN<br />

⇢ Über 500.000 Euro sind bereits durch Spenden und Fördermitgliedschaften<br />

für den Wiederaufbau des Geburtshauses von Wilhelm<br />

Conrad Röntgen zusammengekommen. Eine großartige Leistung,<br />

die zeigt, was die <strong>DRG</strong>-Gemeinschaft zu leisten imstande ist.<br />

Das bisherige großartige Spendenaufkommen bietet uns die Möglichkeit, 2016<br />

die nächsten baulichen Schritte konkret anzugehen. Das betrifft insbesondere die<br />

Arbeiten an Dach, Fassade, Wänden und Fenstern, aber auch den Einbau technischer<br />

Anlagen für Strom, Wärme, Wasser und Kommunikation. Um aber das Projekt zu einem<br />

erfolgreichen Abschluss zu bringen, bedarf es noch weiterer finanzieller Unterstützung. Wir<br />

hoffen deshalb auf die anhaltende Unterstützung aller <strong>DRG</strong>-Mitglieder: Fördern Sie den Wiederaufbau<br />

des Röntgen-Geburtshauses! Das kann durch eine einmalige Spende oder eine<br />

regelmäßige Fördermitgliedschaft geschehen. Aber auch jedes Wort hilft, mit dem Sie im<br />

kollegialen Austausch für das Geburtshaus werben. Es gibt viele – auch neue – Wege der<br />

Unterstützung!<br />

PREMIUM-PARTNER<br />

finanzielle<br />

Projektförderung<br />

SPENDER<br />

▸ Platin (ab 7.000 €)<br />

▸ Gold (ab 5.000 €)<br />

▸ Silber (ab 2.500 €)<br />

▸ Bronze (ab 500 €)<br />

RÖNTGEN CUP 2016<br />

Charity-Golfturnier<br />

der Geburtshaus-Wilhelm-<br />

Conrad-Röntgen-Stiftung<br />

e.V.<br />

Sa<br />

07.05.16<br />

GolfPark Leipzig-Seehausen<br />

Beginn 12:00 Uhr<br />

BESUCHEN SIE<br />

den Stand der Geburtshaus-<br />

Wilhelm-Conrad-Röntgen-<br />

Stiftung e.V.<br />

04. – 07. 05. 16<br />

CCL, Ebene 0<br />

Spendenlauf der Geburtshaus-Wilhelm-Conrad-Röntgen-Stiftung e.V.<br />

auf dem RöKo 2016!<br />

Wann:<br />

Treffpunkt:<br />

Strecke:<br />

Startgeld:<br />

Freitag, 06. Mai 2016, 07:00 Uhr<br />

direkt vor dem Haupteingang des CCL<br />

5,6 km Rundlauf um die Glashalle des Messegeländes der Messe Leipzig<br />

25 EUR<br />

SOCIETY-PARTNER<br />

(medizinische)<br />

Fachgesellschaften<br />

(Spendensumme<br />

abhängig von<br />

Mitgliederzahl)<br />

Geburtshaus<br />

Wilhelm Conrad<br />

Röntgen<br />

FÖRDERMITGLIEDER<br />

jährlicher Betrag<br />

PROJEKT-PARTNER<br />

Initiierung von<br />

Spendenaktionen<br />

PATENSCHAFTEN<br />

Kostenübernahme von<br />

Raumausstattungen<br />

(Röntgen-Club-Raum,<br />

Tagungsraum, Wintergarten,<br />

Ausstellungsvitrinen, etc.)<br />

Mit der Teilnahme am Spendenlauf unterstützen Sie die Instandsetzung des Geburtshauses von Wilhelm Conrad Röntgen.<br />

www.roentgen-geburtshaus.de<br />

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.<br />

www.roentgenkongress.de


*im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung<br />

10 Röko Ehrenmitglieder 2016 Röko Ehrenmitglieder 2016<br />

11<br />

Prof. Dr. Christian Czerny –<br />

der präzise Überzeugte<br />

Prof. dr. Reinhard Loose –<br />

„Radiologe – und nichts anderes“<br />

⇢ Prof. Dr. Christian Czerny,<br />

stellvertretender Leiter der<br />

<strong>kl</strong>inischen Abteilung für Neuroradiologie<br />

und Muskuloskelettale<br />

Radiologie der Universitäts<strong>kl</strong>inik<br />

für Radiologie und Nu<strong>kl</strong>earmedizin<br />

an der Medizinischen<br />

Universität Wien, hat früh gewusst,<br />

dass die Radiologie das<br />

Richtige für ihn ist. Heute ist ihm<br />

vor allem das Weitergeben von<br />

Erfahrung an junge Kollegen<br />

wichtig. Auf dem 97. Deutschen<br />

Röntgenkongress verleiht die<br />

Deutsche Röntgengesellschaft<br />

Prof. Czerny die Ehrenmitgliedschaft.<br />

Warum Radiologie? Wann haben<br />

Sie sich dafür entschieden?<br />

Ich wollte schon mit zwölf Jahren Medizin<br />

machen und Radiologie hat mich im Lauf des<br />

Studiums fasziniert, da diese Disziplin so vielseitig<br />

ist.<br />

Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem<br />

Beruf, was am wenigsten?<br />

Am besten gefällt mir die Kopf-Hals-Radiologie<br />

und anderen Kollegen etwas beizubringen,<br />

am wenigsten die Administration.<br />

Wer hat Sie in Ihrer Karriere am meisten<br />

beeinflusst, und warum?<br />

Am meisten hat mich Prof. Herwig Imhof beeinflusst,<br />

da er mir sehr viel beigebracht und<br />

auch meine Karriere maßgeblich gefördert hat.<br />

Gab es ein Ereignis, das Sie darin bestärkt<br />

hat, dass es richtig war, sich der Medizin<br />

und Radiologie zu widmen?<br />

Jedes Mal, wenn ich mit meiner Tätigkeit einem<br />

Menschen helfen kann, bin ich zufrieden,<br />

da ich etwas Positives geleistet habe.<br />

Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten,<br />

würden Sie irgendetwas anders machen?<br />

Ich würde hinsichtlich meiner Karriere nichts<br />

ändern und wenn ich noch einmal anfangen<br />

könnte, würde ich es wieder so machen.<br />

Wie lenken Sie sich vom Radiologenalltag<br />

ab?<br />

Mit Golf! Bei diesem Sport ist Präzision gefragt.<br />

Schnappschüsse<br />

1<br />

Wie fühlt es sich an, Ehrenmitglied der <strong>DRG</strong> zu werden?<br />

Es ist eine ganz besondere Ehre und Auszeichnung.<br />

2<br />

Was ist das Geheimrezept für Erfolg?<br />

Fleiß.<br />

Ehrenmitglied 2016<br />

Prof. dr.<br />

Christian<br />

Czerny<br />

Prof. Dr. Christian Czerny ist Stellv.<br />

Leiter der <strong>kl</strong>inischen Abteilung für<br />

Neuroradiologie und Muskuloskelettale<br />

Radiologie der Universitäts<strong>kl</strong>inik für<br />

Radiologie und Nu<strong>kl</strong>earmedizin Wien.<br />

3<br />

Wann sind Sie komplett mit sich und Ihrer Arbeit zufrieden?<br />

Wenn meine Arbeit möglichst perfekt war und Patienten geholfen hat.<br />

⇢ Geradlinig und zielgerichtet:<br />

Prof. Dr. Reinhard Loose hat<br />

zwar den Berufswunsch "<br />

Lokführer" an den Nagel hängen<br />

müssen, aber die Radiologie<br />

und Medizinphysik konnten nur<br />

davon profitieren, denn er hat<br />

diese Fächer seit Beginn seiner<br />

Laufbahn intensiv geprägt.<br />

Warum haben Sie sich für die<br />

Medizin entschieden?<br />

In der Schule hatte ich keinerlei Gedanken<br />

an die Medizin. Mein erster Studienwunsch<br />

nach dem Abitur war und wäre heute noch<br />

die Naturwissenschaft, speziell Physik oder<br />

Elektrotechnik.<br />

Warum Radiologie?<br />

Während meiner Diplomarbeit und Promotion<br />

in Kernphysik habe ich mehrere Jahre an einem<br />

interdisziplinären Strahlenzentrum unter<br />

anderem mit Medizinern zusammengearbeitet.<br />

Die Radiologie erschien mir hiernach als<br />

das spannendste Anwendungsszenario der<br />

Physik und insbesondere Strahlenphysik. Ich<br />

habe also das Medizinstudium vom ersten<br />

Tag an mit dem Ziel begonnen Radiologe zu<br />

werden – und nichts anderes.<br />

Wenn Sie auf Ihre Karriere zurückblicken:<br />

Welche Schlüsselereignisse waren<br />

für Sie prägend?<br />

Erstens die Widerlegung meines Vorurteils,<br />

dass man mit der Magnetresonanztomographie<br />

nur Spektroskopie und keine <strong>kl</strong>inisch<br />

brauchbaren Bilder machen kann und zweitens<br />

die erste selbständig und allein durchgeführte<br />

Intervention!<br />

Bis heute engagieren Sie sich für die Anliegen<br />

der Radiologie. Was treibt Sie an?<br />

Es gibt viele junge und gute Radiologen, denen<br />

ich in Bezug auf die Interpretation in der<br />

Bildgebung nichts mehr beibringen kann. Es<br />

liegt mir aber am Herzen jenseits von Bildgebung<br />

und Interventionen Wissen zu physikalischen<br />

und technischen Grundlagen der Radiologie<br />

sowie zum Strahlenschutz zu vermitteln,<br />

was häufig in der <strong>kl</strong>inischen Ausbildung zu<br />

kurz kommt. Auch die Präsenz der Radiologie<br />

in nationalen und internationalen Gremien ist<br />

für mich sehr wichtig, da hier leider Radiologen<br />

zunehmend Seltenheitswert besitzen.<br />

Wie lenken Sie sich vom Radiologie-<br />

Alltag ab?<br />

Schwimmen, Radfahren, Kino und soweit<br />

möglich mit meinem 62 Jahre alten Motorrad<br />

fahren. Ohne daraus unbedingt Kraft tanken<br />

zu können, entspanne ich mich aber auch oft<br />

und gern mit meinen sieben Enkelkindern.<br />

Was raten Sie jungen Kollegen, die heute<br />

am Anfang ihrer Karriere als Radiologen<br />

stehen?<br />

„Planen“ Sie nicht eine Karriere über mehrere<br />

Jahre, das führt nur zu Frust, wenn etwas<br />

anders läuft! Lassen sie die <strong>kl</strong>inische Radiologie<br />

in all ihrer Faszination auf sich einwirken,<br />

und ergreifen sie spontan die Anwendungsgebiete<br />

oder wissenschaftlichen Themen,<br />

die sie am meisten faszinieren. „Der Weg ist<br />

das Ziel“. Bleiben sie trotz RIS, PACS und aller<br />

modernen Technik in Fragen der Bildgebung<br />

und bei Interventionen immer der wichtigste<br />

Ansprechpartner für Patienten und Kliniker.<br />

Do<br />

Ehrenmitglied 2016<br />

Prof. Dr.<br />

ReinharD<br />

Loose<br />

Prof. Dr. Reinhard Loose ist Leiter der<br />

Klinik für Radiologie und Nu<strong>kl</strong>earmedizin<br />

am Klinikum Nürnberg Nord.<br />

Verleihung<br />

der EhrenmitgliedschaftEN*<br />

05. 05. 16<br />

Saal Röntgen<br />

ab 11:00 Uhr<br />

www.roentgenkongress.de


12<br />

Röko Programmhinweis<br />

13<br />

A glance into the future of Radiology<br />

Röko International 2016<br />

Program ⇢ Wednesday, May 4<br />

The Future of Radiology – Where are<br />

we heading?<br />

Chair: Michael Forsting, Essen<br />

Program ⇢ Thursday, May 5<br />

Abdominal Imaging – The Liver and<br />

Beyond<br />

Chair: Rahel Kubik, Baden<br />

PROGRAM<br />

COMMITTEE<br />

RÖKO<br />

INTERNATIONAL<br />

⇢ The <strong>DRG</strong> has always paid<br />

distinct attention to the international<br />

exchange of knowledge on the<br />

German Röntgen Congress. Therefore<br />

in 2015 we created a special program<br />

in English: RöKo International. It is<br />

a platform where speakers and guests<br />

from different countries come<br />

together and discuss essential topics<br />

of radiology from their experience<br />

and point of view. This year one of the<br />

central themes is “The Future of<br />

Radiology”: Leading experts from the<br />

USA, Asia, and Europe will overview<br />

their perspective followed by a<br />

discussion with the audience.<br />

All sessions are designed for any level<br />

of qualification or language skills.<br />

13:00 The European Perspective<br />

M. Reiser (Germany)<br />

13:15 The Asian Perspective<br />

S.H. Kim (Korea)<br />

13:30 The American Persepctive<br />

B. Hillmann (USA)<br />

13:45 Discussion<br />

⇢ WED 13:00 – 14:00, Hall Donner<br />

Cardiovascular Imaging – The future<br />

Chair: Fabian Bamberg, Tübingen<br />

14:15 What is the future of Cardiac CT?<br />

B. Lu (China)<br />

14:45 Myocardial Perfusion CT: Various Scan<br />

Techniques and Clinical Implications<br />

S.M. Kim (Korea)<br />

14:15 Imaging of Acute Chest Pain by CTA:<br />

Current Evidence and Future<br />

Applications<br />

F. Bamberg (Germany)<br />

⇢ WED 14:15 – 15:15, Hall Donner<br />

Chest Imaging – Not only Nodules<br />

Chair: Hans-Ulrich Kauczor, Heidelberg<br />

09:00 Pancreas – Cystic and Solid Lesions<br />

W. Jaschke (Austria)<br />

09:30 Imaging of Intrahepatic Cholangiocarcinoma<br />

– up to date–<br />

K. Kozaka (Japan)<br />

10:00 Imaging of the Female Pelvis –<br />

The Essentials<br />

R. Kubik (Germany)<br />

⇢ THU 09:00 – 10:30, Hall Donner<br />

Musculoskeletal Imaging – of Joints<br />

and Bones<br />

Chair: Marco Zanetti, Zurich<br />

14:00 Imaging of the Shoulder –<br />

Rotator Cuff and Beyond<br />

M. Zanetti (Switzerland)<br />

14:20 Bone Tumours –<br />

To Touch or Not To Touch?<br />

H. Douis (UK)<br />

14:40 Bone Tumours –<br />

How to Treat Interventionally?<br />

B. Kastler (France)<br />

15:00 Fractures of Vertebral Bones:<br />

State-of-the-art Intervention<br />

S. Thurnher (Austria)<br />

Prof. Dr.<br />

Birgit ERTL-<br />

Wagner, M.D.<br />

Vice-Chair Institute of<br />

Clinical Radiology, Klinikum Grosshadern<br />

Ludwig-Maximilian University<br />

Munich.<br />

15:30 Cardiac Imaging –<br />

What Do I Really Need to Know<br />

V. Sinitsyn, (Russia)<br />

16:00 Screening for Bronchiogenic<br />

Carcinoma – Yes or No?<br />

H.-U. Kauczor (Germany)<br />

16:30 Interstial Lung Disease –<br />

How Do I Differentiate It?<br />

T. Johkoh (Japan)<br />

⇢ WED 15:30 – 17:00, Hall Donner<br />

Brain Imaging – The Essentials<br />

Chair: Madja Thurnher, Vienna<br />

17:15 Stroke Imaging – What´s New and Do I<br />

Need to Know it?<br />

M. Forsting (Germany)<br />

17:45 Paediatric Brain Tumour Imaging –<br />

an Update<br />

M. Warmuth-Metz (Germany)<br />

⇢ THU 14:00 – 15:30, Hall Donner<br />

Head and Neck Radiology – Made Easy<br />

Chair: Christian Czerny, Vienna<br />

15:45 Cysts and Glands of the Head<br />

and Neck Region<br />

C. Czerny (Austria)<br />

16:15 Imaging of the Temporal Bone<br />

B. Ertl-Wagner (Germany)<br />

16:45 Tumours of the Hypopharynx<br />

and Larynx<br />

M. Lell (Germany)<br />

⇢ THU 15:45 – 17:15, Hall Donner<br />

Prof. Dr.<br />

Michael<br />

Forsting, M.D.<br />

Director of Institute of Diagnostic<br />

and Interventional Radiology<br />

and Neuroradiology,<br />

University Hospital Essen.<br />

18:15 Spine Imaging – Not to be Forgotten<br />

M. Thurner (Austria)<br />

⇢ WED 17:15 – 18:45, Hall Donner<br />

www.roentgenkongress.de


14 Röko PREISTRÄGER 2016<br />

15<br />

Preise der <strong>DRG</strong> Teil 1<br />

In diesem Jahr wird zusätzlich auch der außerordentliche Wachsmann-Innovationspreis<br />

vergeben für die Entwic<strong>kl</strong>ung einer interaktiven Lehr- und Lernplattform,<br />

die einen entscheidenden Beitrag für die Weiterentwic<strong>kl</strong>ung der Fortbildungsangebote<br />

der <strong>DRG</strong> bedeutet (siehe auch Seite 38 – 39).<br />

WACHSMANN-PREIS<br />

Akademie-Preis für ausgezeichnete Lehre<br />

Der Wachsmann-Preis<br />

ist mit 500 € dotiert.<br />

drgakademIe.de<br />

M<br />

it dem Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis der<br />

Akademie für Fort- und Weiterbildung in der<br />

Radiologie werden jährlich Referenten ausgezeichnet,<br />

die erfolgreich am radiologischen Fortbildungsprogramm<br />

der Akademie mitgearbeitet haben und von den<br />

Teilnehmern mit höchsten Punktzahlen für ausgezeichnete<br />

Lehre bewertet wurden. Die Preisvergabe beruht auf den<br />

Evaluationsergebnissen der zahlreichen im Rahmen der Akademie<br />

evaluierten Veranstaltungen. Grundlage hierfür sind<br />

über 80.000 Evaluationsbögen, die sowohl elektronisch als<br />

auch in Papierform im vergangenen Jahr erfasst worden<br />

sind. Mit dem Preis ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft<br />

das Andenken des Stifters Prof. Dr. Felix Wachsmann.<br />

Preisträger 2016<br />

Prof. Dr.<br />

Fabian<br />

Bamberg<br />

Universitäts<strong>kl</strong>inikum<br />

Tübingen<br />

Dr.<br />

Christer Ruff<br />

Universitäts<strong>kl</strong>inikum<br />

Tübingen<br />

Jan<br />

Woetzel<br />

MeVis Medical<br />

Solutions AG<br />

Heike<br />

Seyffarth<br />

MeVis Medical<br />

Solutions AG<br />

Preisträger 2016<br />

Anja El Hajab<br />

Diagnostisches<br />

Brustzentrum<br />

Göttingen<br />

Prof. Dr.<br />

Klaus Wörtler<br />

Klinikum rechts der Isar<br />

der TU München<br />

Prof. Dr.<br />

Thomas Fischer<br />

Charité Berlin<br />

Prof. Dr.<br />

Uwe Fischer<br />

Diagnostisches<br />

Brustzentrum<br />

Göttingen<br />

WALTER-FRIEDRICH-PREIS<br />

Wissenschaftspreis an der Schnittstelle von Physik, Technik,<br />

Biologie und Medizinischer Radiologie<br />

Der Walter-Friedrich-<br />

Preis ist mit 2.500 €<br />

dotiert.<br />

Der Walter-Friedrich-Preis wird jährlich verliehen für<br />

herausragende wissenschaftliche Arbeiten, für beispielgebende<br />

Publikationen und Initiativen zur Verbesserung<br />

der Lehre und für vorbildliche praktische Ergebnisse<br />

in der Medizinischen Radiologie in<strong>kl</strong>usive technischer<br />

Entwic<strong>kl</strong>ungen. Er berücksichtigt in besonderer Weise die<br />

Gemeinsamkeit von Physik, Technik, Biologie und Medizinischer<br />

Radiologie.<br />

Preisträger 2016<br />

Dr. Kolja Martin Thierfelder<br />

„Bildgebung des ischämischen<br />

Schlaganfalls: Neue diagnostische<br />

Möglichkeiten durch<br />

CT-Volumenperfusion und dynamische<br />

CT-Angiographie" (2015)<br />

Dr. Kolja Martin Thierfelder ist<br />

Assistenz arzt im Klinikum der Ludwig-Maximilians-<br />

Universität München (Campus Großhadern).<br />

Die Deutsche Röntgengesellschaft vergibt 2016 außerdem zum zweiten Mal den<br />

Online-Wachsmann-Preis. Alle Abonnenten des Akademie-Online-Jahresabos<br />

2016 haben im Wachsmann-Monat Februar über die besten Referenten aus<br />

den Ärzte- und MTRA-Onlinekursen des Jahres 2015 abgestimmt.<br />

Preisträger 2016<br />

Der Preis würdigt die wissenschaftlichen Leistungen und<br />

das prägende Wirken von Prof. Dr. Walter Friedrich für die<br />

medizinische Radiologie und Strahlentherapie. Das Stiftungsvermögen<br />

des Preises entstammt der Gesellschaft für<br />

Medizinische Radiologie der ehemaligen DDR und wurde<br />

1992 der <strong>DRG</strong> übertragen, die das Vermögen 2003 durch<br />

eine Zustiftung erhöhte.<br />

Preisverleihung*<br />

Do<br />

05. 05. 16<br />

Saal Röntgen<br />

11:00 – 12:30<br />

Prof. Dr.<br />

Andrik Aschoff<br />

Klinikum Kempten<br />

Prof. Dr.<br />

Jörg Barkhausen<br />

Universitäts<strong>kl</strong>inikum<br />

Schleswig-Holstein<br />

Prof. Dr.<br />

Marco Zanetti<br />

Klinik Hirslanden (CH)<br />

ALBERS-SCHÖNBERG-MEDAILLE<br />

Auszeichnung für besondere Verdienste<br />

auf dem Gebiet der Radiologie<br />

D<br />

ie Albers-Schönberg-Medaille wurde der Deutschen Röntgengesellschaft<br />

1932 im Gedenken an den 1921 verstorbenen Mitbegründer Heinrich<br />

Albers-Schönberg gestiftet. Sie wird alle zwei Jahre an Mitglieder verliehen,<br />

die sich in herausragender Weise für die Belange der Radiologie engagieren.<br />

*im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung<br />

Preisträger 2016<br />

Dr.-Ing. Bernd Seidel<br />

Dr. Bernd Seidel ist seit 1999<br />

Geschäftsführer des DIN – Normenausschuss<br />

Radiologie (NAR) in<br />

Arbeitsgemeinschaft mit der Deutschen<br />

Röntgengesellschaft (<strong>DRG</strong>).<br />

www.roentgenkongress.de


16<br />

Röko MTRA-PROGRAMM<br />

17<br />

vielseitig – innovativ – informativ<br />

Der RÖKO für MTRA<br />

NEUE WEGE GEHEN:<br />

Was wir aus dem Sport LERNEN KÖNNEN<br />

⇢ Der RöKo ist für MTRA<br />

ein fester Termin im Fortbildungskalender.<br />

Nach den<br />

Radiologen sind sie die zahlenstärkste<br />

Besuchergruppe.<br />

RöKo ist immer eine ganz beson -<br />

dere Herausforderung“, so Martin<br />

„Der<br />

Küper, Schriftführer im VMTB-Vorstand<br />

und Mit-Koordinator des MTRA-Programms<br />

auf dem RöKo. „Der ganze Vorstand<br />

legt sich jedes Jahr mächtig ins Zeug und wir<br />

sind stolz, in 2016 erneut ein umfangreiches,<br />

vielseitiges und spannendes Programm für<br />

MTRA und MTRA-Schüler anbieten zu können.“<br />

DER RÖKO FÜR MTRA – WO IST WAS?<br />

© CCL<br />

CONGRESS CENTER LEIPZIG:<br />

Wissenschaftliches Programm<br />

Mittwoch (4 Sessions), Donnerstag<br />

(5 Sessions), Freitag (6 Sessions),<br />

MTRA-Workshops (Mi – Fr 7 Stück),<br />

Lunchsymposien (1 am Donnerstag),<br />

MTRA-Schülerprogramm Donnerstag<br />

und Freitag je halber Tag.<br />

⇢ Im Sport und im Berufsalltag eines / einer MTRA gibt<br />

es erstaunlich viele Parallelen. Vera Breier hat sich damit<br />

intensiv beschäftigt und wird ihre Erkenntnisse im<br />

Eröffnungsvortrag des MTRA-Programms vorstellen. Im<br />

Interview erzählt sie, wie sie auf dieses Thema gekommen<br />

ist und worum es genau geht.<br />

Vera Breier<br />

Vera Breier ist Leitende MTRA<br />

am Klinikum DIAKOVERE<br />

Henriettenstift in Hannover.<br />

Gemäß dem Kongressmotto werden auch die<br />

MTRA-Veranstaltungen „Neue Wege gehen“. So<br />

können sich MTRA bereits am ersten Kongresstag<br />

auf ein spannendes Programm speziell<br />

für MTRA freuen. „Damit wollen wir die MTRA<br />

bereits von Anfang an in den RöKo integrieren“,<br />

so Claus Becker, Vorstandsvorsitzender<br />

der VMTB, die traditionsgemäß das Programm<br />

für die MTRA auf dem RöKo organisiert. „Denn<br />

MTRA sind ein unverzichtbarer Bestandteil der<br />

Radiologie und damit ebenso unverzichtbar<br />

auf dem größten deutschsprachigen Kongresses<br />

der medizinischen Bildgebung.“ Ebenfalls<br />

neu ist, dass die Besucherinnen und Besucher<br />

vermehrt interaktiv in die Veranstaltungen eingebunden<br />

werden.<br />

Die VMTB dankt an dieser Stelle den Organisatoren<br />

vor Ort, hier zu nennen das Universitäts<strong>kl</strong>inikum<br />

Leipzig, das Klinikum St. Georg und<br />

Frau Claudia Mundry vom VMTB-Vorstand für<br />

die hervorragende Organisation der Klinikseminare<br />

sowie allen Referenten und allen anderen<br />

Mitwirkenden, die dazu beitragen, dass das<br />

MTRA-Programm auf dem 97. RöKo erneut ein<br />

voller Erfolg wird.<br />

© Universitäts<strong>kl</strong>inikum Leipzig<br />

Universitäts<strong>kl</strong>inikum Leipzig: MTRA-Klinikseminare 1–15<br />

© Klinikum St. Georg Leipzig<br />

St. Georg Klinikum Leipzig: MTRA-Klinikseminare 16 und 17<br />

Wie sind Sie auf diese Verbindung<br />

zwischen Sport und Berufsalltag<br />

der / des MTRA gekommen?<br />

Ich habe Ende 2014 an einem Workshop<br />

„Sport- Psychologie“ meines Sport-Vereins<br />

teilgenommen und dabei festgestellt, dass<br />

es viele Parallelen zu meinem Berufsalltag<br />

gibt. Nach dem Workshop stand für mich fest,<br />

dass ich mich mit dem Thema unbedingt näher<br />

beschäftigen muss. So ist die Idee zu dem<br />

Vortrag entstanden.<br />

„Jeder Einzelne hat<br />

Stärken und Schwächen,<br />

aber das Gute in einer<br />

Mannschaft ist,<br />

man kann die meisten<br />

Schwächen ausgleichen<br />

und die Stärken zum<br />

Erfolg bündeln.“<br />

Inwieweit ist eigentlich in einer radiologischen<br />

Abteilung der Team-Gedanke<br />

ein substanzieller? Was zeichnet ein<br />

gutes Team in einer radiologischen<br />

Abteilung aus?<br />

Wir sitzen alle in einem Boot und sind damit<br />

aufeinander angewiesen. Und nur, wenn alle<br />

in die gleiche Richtung rudern, schaffen wir<br />

es den ständig wachsenden Anforderungen<br />

gerecht zu werden und dabei auch nicht unterzugehen.<br />

Der Profisegler Tim Kröger hat<br />

mal gesagt: „Jeder Einzelne hat Stärken und<br />

Schwächen, aber das Gute in einer Mannschaft<br />

ist, man kann die meisten Schwächen ausgleichen<br />

und die Stärken zum Erfolg bündeln.“ So<br />

sehe ich das auch. Jeder hat etwas, das er in<br />

das Team einbringen kann. Uns ist es zudem<br />

wichtig, dass sich die Team-Mitglieder füreinander<br />

einsetzen, sich gegenseitig unterstützen<br />

und vertrauen. Dabei ist es ungeheuer wichtig<br />

respektvoll miteinander umzugehen und auch<br />

die Werte des anderen zu akzeptieren. Das<br />

ist nicht immer einfach, aber das kann man<br />

lernen. Nicht zuletzt habe ich auch durch den<br />

Sport gelernt, dass es wichtig ist sich in einem<br />

Team gemeinsame Ziele zu setzen und<br />

diese auch nicht aus den Augen verliert. Leider<br />

<strong>kl</strong>appt dies nicht immer, vor allem aus Zeitnot,<br />

aber wir arbeiten daran.<br />

Treiben Sie selbst Sport? Wenn ja, was<br />

nehmen Sie daraus für Ihren Alltag als<br />

MTRA mit?<br />

Ja, ich bin in einem Sportverein und treibe<br />

regelmäßig Sport. Dabei stecke ich mir auch<br />

immer ein Ziel, z. B. wie viele Wettkämpfe ich<br />

pro Jahr absolvieren möchte. Es ist für mich<br />

eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.<br />

Der Sport gibt mir die Ausdauer und Motivation<br />

für den beruflichen Alltag. Ich fühle<br />

mich fit, ich schlafe gut und bin bei weitem<br />

nicht mehr so gestresst wie in der Zeit, als ich<br />

keinen Sport gemacht habe.<br />

Jetzt wollen wir es genau wissen:<br />

Welche Sportart betreiben Sie?<br />

Ich mache Triathlon. Aber nicht beim Iron Man<br />

auf Hawaii, da ist die Trainingsintensität doch<br />

ein bisschen zu hoch (lacht). Ich mache Volks-<br />

Triathlon, d.h. 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren<br />

und 5 km Laufen. Gerne würde ich mal<br />

die Olympische Disziplin schaffen, also 1,5 km<br />

Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km<br />

Laufen, aber leider ist das Laufen nicht meine<br />

www.roentgenkongress.de


18<br />

Röko MTRA-PROGRAMM/PROGRAMMHINWEIS<br />

MUSICA<br />

19<br />

Stärke. Beim Spendenlauf auf dem Röntgenkongress<br />

kann ich jedoch wieder trainieren,<br />

da bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Hier ist<br />

einfach das Dabeisein alles und außerdem ist<br />

es ja für einen guten Zweck, die Renovierung<br />

des Röntgen-Geburtshauses.<br />

„Wir müssen immer<br />

wieder überlegen,<br />

was wir uns an Qualität<br />

überhaupt noch<br />

leisten können.“<br />

Wie sieht für Sie – in groben Zügen –<br />

der Berufsalltag einer / eines MTRA aus?<br />

Was sind schöne Momente, was eher<br />

schwierige?<br />

Zu den schwierigeren Momenten gehören auf<br />

jeden Fall die immer enger bemessenen Personalressourcen.<br />

Wir müssen immer wieder<br />

überlegen, was wir uns an Qualität überhaupt<br />

noch leisten können, weil uns einfach das qualifizierte<br />

Personal und damit oftmals die Zeit<br />

fehlt, 100 % zu geben. Schöne Momente gibt<br />

es aber auch viele, deshalb macht mir mein<br />

Beruf auch nach wie vor Spaß. Es ist schön zu<br />

sehen, dass die Mitarbeiter gern in unserem<br />

Team arbeiten. Für mich als Führungskraft<br />

spielt dabei eine große Rolle, alle gleich zu<br />

behandeln. Manchmal gibt es Spannungen,<br />

gerade wenn es um die Arbeitszeiten geht, da<br />

wir viele Teilzeitkräfte mit Familie haben. Das<br />

gelingt in unserem Team aber recht gut, da<br />

wir immer alle mit ins Boot holen, die daran<br />

beteiligt sind.<br />

„Ein Ausblick in die Zukunft“ –<br />

Wo sehen Sie den Beruf der / des MTRA<br />

in zehn Jahren?<br />

Ausblicke in die Zukunft sind ja auch im Sport<br />

nicht immer ganz einfach, aber für unseren<br />

Beruf denke ich, dass wir viel mehr über den<br />

Tellerrand hinausblicken sollten. Es gibt so viele<br />

andere Bereiche des Lebens, woraus wir lernen<br />

können, da ist der Sport nur ein Beispiel.<br />

Ich empfehle daher allen Kolleginnen und Kollegen,<br />

Workshops und Seminare zu besuchen<br />

und dies nicht nur zu facheigenen Themen.<br />

Nicht zuletzt möchte ich betonen, wie wichtig<br />

es ist, den Beruf der MTRA an die Universitäten<br />

und Fachhochschulen zu bringen. Hier ist<br />

unsere Politik gefragt, aber wir können dazu<br />

ebenfalls beitragen, indem wir die Arbeit von<br />

DVTA und VMTB unterstützen, die dieses Vorhaben<br />

ja schon lange auf der Agenda haben.<br />

Auch hier kommen wir nur gemeinsam weiter,<br />

alle in einem Boot.<br />

Mi<br />

Refresherkurs<br />

INTERAKTIV<br />

Vera Breier: Neue Wege gehen:<br />

Was wir aus dem Sport lernen können<br />

04. 05. 16<br />

Saal Kundt<br />

14:00 – 14:40<br />

Die AG Pädiatrische Radiologie lädt zu einem Refresherkurs<br />

in Form einer interaktiven Sitzung<br />

des Tumorboards der Cooperativen OsteoSarkom<br />

Studiengruppe (COSS) ein. Anhand von Fallbeispielen<br />

werden die Bedeutung der leitliniengerechten<br />

Diagnostik und Therapie von Knochentumoren veranschaulicht.<br />

Neben dem orthopädischen Referenzchirurgen<br />

und der Referenzradiologin nimmt als onkologischer<br />

Studienleiter auch Prof. Dr. Stefan Bielack, ein<br />

diesjähriger Preisträger des Deutschen Krebspreises, an<br />

dem Kurs teil.<br />

SA<br />

07. 05. 16<br />

Pädiatrische Radiologie IV –<br />

Onkologie: Tumorboard<br />

Prof. Dr.<br />

Stefan<br />

Bielack<br />

Prof. Dr. Stefan Bielack aus Stuttgart,<br />

Preisträger des Deutschen Krebspreises<br />

2016 in der Kategorie<br />

„Klinische Forschung“.<br />

Saal Curie<br />

09:30 – 10:30, Refresherkurs RK 403<br />

Ist immer alles reine Ansichtssache?<br />

Nicht, wenn man mit uns genauer hinsieht.<br />

Agfa HealthCare präsentiert mit der dritten Generation der MUSICA Bildprozessierungssoftware<br />

einen weiteren Meilenstein in der digitalen Bildverarbeitung. Die mit der fraktionierten<br />

Multiskalen-Verarbeitung einen nächsten Schritt in die Zukunft realisiert. Die ein Maximum<br />

an Informationen aus jedem <strong>kl</strong>inischen Röntgenbild extrahiert. Die durch den größeren<br />

Dynamikbereich eine bessere Visualisierung jedes Bilddetails bietet. Mit dem Ergebnis<br />

einer gleichmäßigeren, exzellenten Darstellung insbesondere bei Regionen mit großen<br />

Kontrastunterschieden. Und einer äußerst detaillierten Darstellung selbst feinster Strukturen.<br />

agfahealthcare.de<br />

Auf Gesundheit fokussiert agieren<br />

Besuchen Sie uns:<br />

97. Deutscher<br />

Röntgenkongress<br />

04.–07. Mai 2016<br />

Messe Leipzig<br />

Halle 2, Stand A26<br />

www.roentgenkongress.de


20<br />

Röko FORMAT<br />

RSNA Diagnosis Live TM<br />

Interaktives LERNEN in einer NEUEN DIMENSION<br />

Neue Diagnostikstandards<br />

mit IQon Spectral CT<br />

21<br />

⇢ Auf dem Deutschen Röntgenkongress<br />

haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

erstmalig die Möglichkeit, außerhalb des<br />

RSNA die nächste Generation der radiologischen<br />

Fortbildung – RSNA Diagnosis<br />

Live TM – zu erleben.<br />

I<br />

m Gegensatz zum <strong>kl</strong>assischen Frontalvortrag mit<br />

bekanntem Frage-Antwort-Schema oder auch dem<br />

TED-basierten Multiple Choice-System bietet RSNA<br />

Diagnosis Live TM eine ganz neue Art der Lernerfahrung.<br />

Teilnehmer können ihre eigenen mobilen Geräte wie z. B.<br />

iPad, Android Tablet, iPhone oder Laptop nutzen und sich<br />

radiologische Bilder ansehen. Sie haben die Möglichkeit,<br />

auf ihrem mobilen Device richtige Antworten auszuwählen<br />

oder die entsprechende Pathologie auf dem Bild zu markieren.<br />

Jeder sieht unmittelbar, ob er mit seiner Einschätzung<br />

richtig lag und wie er im Vergleich zu den anderen<br />

Teilnehmern abgeschnitten hat. Vor Ort besteht Dank der<br />

freundlichen Unterstützung von Samsung für diejenigen,<br />

die kein geeignetes Gerät besitzen, die Möglichkeit, für die<br />

entsprechende Sitzung ein Tablet kostenlos auszuleihen.<br />

„Das wird eine<br />

unterhaltsame,<br />

kommunikative und<br />

auch sportliche Art<br />

des Lernens – ziemlich<br />

amerikanisch mit Fun und<br />

Competition!“<br />

Prof. Dr. Martin Mack, Leiter Akademie Online der Akademie für<br />

Fort- und Weiterbildung in der Radiologie<br />

Als Diagnosis Live TM -Kurse werden die Fit-für-den-Facharzt-Kurse<br />

Gastro, Uroradiologie, Herz und Muskuloskelettal<br />

angeboten. Zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Kurse<br />

wurden bereits im Vorfeld im Rahmen des Akademie-Online-Programms<br />

der Akademie für Fort- und Weiterbildung<br />

in der Radiologie Online-Kurse (<strong>Web</strong>inare) durchgeführt, in<br />

denen – in Vorbereitung auf die interaktive Bildanalyse –<br />

das Basiswissen zum jeweiligen Thema vermittelt wurde.<br />

Aufmerksamkeit durch Wettbewerb ist das Ziel bei Diagnosis Live TM<br />

RSNA Diagnosis Live TM auf dem 97. RöKo<br />

⇢ Do, 05. 05. 2016, Saal Röntgen<br />

09:45 – 10:45 Uhr: Fit für den Facharzt – Gastrointestinaldiagnostik: Pankreas, FFF 202<br />

⇢ FR, 06. 05. 2016, Saal Röntgen<br />

09:45 – 10:45 Uhr: Fit für den Facharzt – Uroradiologie-Quiz, FFF 302<br />

⇢ FR. 06. 05. 2016, Saal Röntgen<br />

13:30 – 15:00 Uhr: Fit für den Facharzt – Herzdiagnostik-Quiz, FFF 303<br />

⇢ SA, 07. 05. 2016, Saal Röntgen<br />

12:30 – 14:00 Uhr: Fit für den Facharzt – Muskuloskelettales Potpourrie (Quiz), FFF 403<br />

Nicht Vergessen!<br />

Für die Teilnahme an Diagnosis Live TM<br />

benötigen Sie Ihr<br />

MOBILES Device<br />

Leihgeräte sind vor Ort<br />

nur in begrenzter Anzahl vorhanden!<br />

Das Gesundheitswesen ist im Wandel. Die Herausforderungen<br />

auf medizinischer und wirtschaftlicher<br />

Seite werden größer. Wir helfen Antworten zu finden.<br />

Eine große Nähe zu unseren Kunden und ein tiefes<br />

Verständnis für ihre Bedürfnisse ermöglichen uns,<br />

bedeutungsvolle Innovationen zu entwickeln. So zum<br />

Beispiel der neue Philips IQon Spectral CT. Das<br />

weltweit erste auf Spektraldetektoren basierende<br />

CT-System erlaubt es, die Gewebezusammensetzung<br />

im CT-Bild farblich zu differenzieren, und erweitert so<br />

Ihre Diagnosemöglichkeit ohne komplexe Vorplanung.<br />

Besuchen Sie uns auf dem RÖKO – Stand B4, Halle 2<br />

oder unter www.philips.de/roeko<br />

www.roentgenkongress.de


22<br />

Röko Organisation<br />

Röko Danksagung<br />

Die Köpfe hinter dem<br />

97. Deutschen Röntgenkongress<br />

Über 30 Jahre Innovationen für<br />

Röntgen-Qualitätssicherung und Service<br />

Kongresspräsident<br />

Peter Landwehr<br />

Hannover<br />

drg-GESCHÄFtssteLLE<br />

Ulrike Schiedt<br />

Projektleitung,<br />

Beriln<br />

Vesselina Minkova<br />

Junior-Projektleitung,<br />

Berlin<br />

Kongressbeirat<br />

Röntgen-Messgeräte<br />

Röntgen-Prüfkörper<br />

Dosimetrie-Zubehör<br />

1. 2. 3. 4. 5.<br />

6. 7. 8. 9. 10.<br />

11. 12.<br />

13.<br />

14.<br />

15. 16.<br />

<strong>DRG</strong>-ARBEITSGEMEINSCHAFTEN<br />

1. Gerhard Adam, Hamburg<br />

2. Gerald Antoch, Düsseldorf<br />

3. Fabian Bamberg, Tübingen<br />

4. Arnd Dörfler, Erlangen<br />

5. Michael Forsting, Essen<br />

6. Birgit Ertl-Wagner, München<br />

7. Norbert Hosten, Greifswald<br />

8. Hermann Helmberger, München<br />

9. Katja Hüper, Hannover<br />

10. Martin Kueper, Potsdam<br />

11. Martin Mack, München<br />

12. Ernst Rummeny, München<br />

13. Stefan Schönberg, Mannheim<br />

14. Patrick Stumpp, Leipzig<br />

15. Michael Uder, Erlangen<br />

16. Dierk Vorwerk, Ingolstadt<br />

www.quart.de<br />

17. Florian Dammann, Bern<br />

18. Michel Eisenblätter, Münster<br />

19. Matthias Gutberlet, Leipzig<br />

20. Thomas Hac<strong>kl</strong>änder, Wuppertal<br />

21. Claus Peter Heußel, Heidelberg<br />

22. Christoph Malte Heyer, Bochum<br />

23. Karl-Friedrich Kreitner, Mainz<br />

24. Beate Rehbock, Berlin<br />

25. Matthias Röthke, Hamburg<br />

26. Markus Müller-Schimpfle, Frankfurt a. M.<br />

27. Hans-Peter Schlemmer, Heidelberg<br />

28. Andreas G. Schreyer, Regensburg<br />

29. Georg Stamm, Göttingen<br />

30. Christian Stroszczynski, Regensburg<br />

17. 18.. 19. 20. 21.<br />

22. 23. 24.<br />

25.<br />

26. 27. 28. 29. 30.<br />

(Assoziierte) Gesellschaften<br />

31. Claus Becker, Regensburg (VMTB)<br />

32. Prof. Dr. Markus Düx, Frankfurt a. M. (DeGIR)<br />

33. Prof. Dr. Christoph Groden, Mannheim (DGNR)<br />

made<br />

in<br />

Germany<br />

31. 32. 33.<br />

QUART GmbH • Kirchenweg 7 • D-85604 Zorneding • Germany<br />

Phone +49 (0) 8106 / 249 118 • Fax 249 119 • info@quart.biz<br />

www.roentgenkongress.de<br />

23


24<br />

Röko Programmhinweis<br />

25<br />

Interview zum Virenbefall in der Radiologie<br />

„Wie robust ein Stück Papier ist!“<br />

⇢ Im Frühjahr dieses Jahres gab es vermehrt Attacken eines aggressiven<br />

Computervirus auf deutsche Krankenhäuser. In einigen Fällen hat<br />

das Virus die gesamte Krankenhaus-Infrastruktur lahm gelegt. Prof. Dr.<br />

Mathias Cohnen vom Lukaskrankenhaus Neuss und Dr. Rainald Bachmann<br />

vom Marienhospital Aachen berichten von den Viren-Attacken<br />

auf ihre Häuser, die Auswirkungen auf die radiologischen Abteilungen<br />

und das Krisenmanagement.<br />

Ihre Kliniken waren von einer Viren-<br />

Attacke betroffen. Was genau ist passiert<br />

und wie haben Sie es letztendlich<br />

gemerkt?<br />

Cohnen: Am Morgen des Aschermittwochs<br />

liefen die Systeme in unserer Radiologie nicht<br />

mehr ganz rund. Man konnte zwar noch alles<br />

bedienen, aber die Abläufe wurden sehr langsam.<br />

Vor allem das Brennen und Einlesen von<br />

CDs hat nicht mehr funktioniert.<br />

Bachmann: Wir hatten an einem Montagmittag<br />

bemerkt, dass unser Krankenhausinformationssystem<br />

nicht mehr läuft. Ein Kollege<br />

im Hause hatte bereits am Freitag davor Probleme<br />

mit seinem Rechner, da fing wohl alles<br />

an. Glüc<strong>kl</strong>icherweise hatte er seinen Rechner<br />

dann ausgeschaltet, sodass über das Wochenende<br />

nichts weiter passiert ist. Montagmorgen<br />

hat er ihn natürlich wieder eingeschaltet<br />

und er lief immer noch nicht rund, weshalb<br />

schließlich die IT informiert wurde. Ab 16 Uhr<br />

ging dann nichts mehr bei uns, da war dann<br />

auch endgültig <strong>kl</strong>ar, dass wir einen Virenbefall<br />

hatten.<br />

Prof. Dr.<br />

Mathias<br />

Cohnen<br />

Prof. Dr. Mathias Cohnen ist<br />

Chefarzt des Instituts für<br />

Radiologie am Lukaskrankenhaus<br />

Neuss.<br />

Dr.<br />

Rainald<br />

Bachmann<br />

Dr. Rainald Bachmann ist<br />

Chefarzt der Klinik für<br />

Diagnostische und Interventionelle<br />

Radiologie des<br />

Marienhospitals Aachen.<br />

War Ihre Klinik auf solch einen Angriff<br />

vorbereitet?<br />

Cohnen: Hier muss man sich natürlich fragen,<br />

inwieweit man sich überhaupt auf solch<br />

einen Fall vorbereiten kann. Die Viren sind<br />

ja in der Regel nicht bekannt, daher greifen<br />

Virenscanner und Firewall oft nicht. Wir haben<br />

die für Krankenhäuser üblichen digitalen<br />

Sicherheitsinstallationen, aber offensichtlich<br />

ist es trotzdem gelungen, in unser System einzusteigen.<br />

Es hat sich im Nach hinein heraus -<br />

gestellt, dass tatsächlich ein aktiver Angriff<br />

von außen stattgefunden hat, also nicht über<br />

einen E-Mail-Anhang, wie es ja oft der Fall<br />

ist. Dieses neuartige Virus hat unsere Firewall<br />

durchbrochen und konnte dann den verhängnisvollen<br />

Trojaner einschleusen.<br />

„Wie robust ein Stück<br />

Papier ist! Das ist für<br />

mich eine zentrale<br />

Erkenntnis. Wir haben<br />

eben wieder unsere<br />

alten Röntgenscheine<br />

ausgedruckt und<br />

diese verteilt. Das<br />

funktioniert immer.“<br />

Bachmann: Bei uns ist das Virus tatsächlich<br />

über einen E-Mail-Anhang reingekommen. Wir<br />

hatten alle Kollegen mehrmals im Vorfeld darauf<br />

aufmerksam gemacht, da wir ja den Fall aus<br />

Neuss schon kannten. Aber das geht ja leider<br />

sehr schnell, dass man auf solch einen Anhang<br />

<strong>kl</strong>ickt. Trojaner sind ja häufig durch Virenscannern<br />

nicht erkennbar, da sie sich ständig verändern.<br />

Leider lässt sich solch ein Trojaner mit nur<br />

wenigen Handgriffen neu schreiben, daher gibt<br />

es auch so viele von ihnen.<br />

Welche Auswirkungen hatte der Angriff<br />

auf Ihre Arbeit und die der Klinik im<br />

Allgemeinen?<br />

Cohnen: Natürlich ist es so, dass man heutzutage<br />

auf digitale Technik, Netzwerke & Co.<br />

angewiesen ist. Herr Bachmann und ich sind<br />

noch in Zeiten groß geworden, in denen es<br />

noch Nasschemie gab und man Röntgenfilme<br />

an die Wand gehängt hat. Insofern gibt<br />

es Wege, eine analoge Radiologie zu betreiben,<br />

das hat man schließlich 100 Jahre so<br />

gemacht. Wir mussten also versuchen, die<br />

digitale Welt wieder analog zu managen, das<br />

war sehr schwierig. Wir konnten zwar noch<br />

Bilder produzieren, da die einzelnen Modalitäten<br />

noch funktionierten, aber was dann mit<br />

diesen Bildern passieren soll, war die andere<br />

Frage. Normalerweise schauen wir uns die<br />

Bilder auf hochauflösenden Monitoren an,<br />

die aber standen nicht mehr zur Verfügung.<br />

Es gab nur noch die Möglichkeit, die Bilder<br />

lokal an dem Rechner des jeweiligen Geräts<br />

zu betrachten. Das reicht für einen ersten<br />

Eindruck aus, aber für feine Diagnostik auf<br />

keinen Fall. Ein anderer Punkt war die Speicherung<br />

der Bilder. Normalerweise legt man<br />

diese vollautomatisch oder per Maus<strong>kl</strong>ick ins<br />

Archiv. Nun mussten diese an der lokalen<br />

Modalität gespeichert werden. Zuletzt ging<br />

es natürlich darum, die Bilder an den Mann<br />

zu bringen. Der Chirurg oder der Internist, der<br />

die Bilder ja sehen muss, hat in dem Moment<br />

keine Möglichkeit dazu. Er muss sich auf den<br />

schriftlichen, in dem Fall handschriftlichen<br />

Kurzbefund verlassen.<br />

Wie sind Sie der Situation Herr<br />

geworden?<br />

Bachmann: Entscheidend war, dass wir das<br />

Netzwerk schnell abgeschaltet haben. Dadurch<br />

konnte sich der Trojaner in nur sehr begrenztem<br />

Umfang ausbreiten. In Neuss hatte er<br />

glaube ich etwas mehr Zeit gehabt. Wir waren<br />

ja durch die Erfahrungen der Kollegen vorgewarnt.<br />

Sehr hilfreich war auch die Zusammenarbeit<br />

mit dem Landeskriminalamt.<br />

Cohnen: Das Virus hat sich von Ordner zu<br />

Ordner, von Datei zu Datei vorgearbeitet. Erkennbar<br />

war es sogar schon an den Endungen<br />

der Dateien. Normale Endungen sind ja .doc<br />

oder .txt. Hier stand nun .lol!, von „laughing<br />

out loud“. Und sobald ein Ordner befallen<br />

war, tauchte dann die Textnachricht mit der<br />

Aufforderung zur Lösegeldzahlung auf. Nach<br />

der Zahlung würde man dann einen Code zur<br />

Decodierung der Dateien zugeschickt bekommen.<br />

Bachmann: Das ist tatsächlich ein funktionierendes<br />

Geschäftsmodell, was vor allem bei<br />

Personen mit nur einem Rechner wohl häufig<br />

funktioniert. Bei uns wäre das ziemlich aussichtslos<br />

gewesen, weil das Virus ja ständig<br />

mutiert und Sie immer neue Codes brauchen.<br />

Da fangen Sie an Lösegeld zu bezahlen ohne<br />

Ende, aber Sie kriegen ihn nicht raus. Letztlich<br />

muss man seine gesamte interne Sicherheitsstruktur<br />

so umbauen, dass alle Systeme voneinander<br />

abgeschottet sind.<br />

Was raten Sie Kolleginnen und Kollegen<br />

für solch eine Ausnahmesituation?<br />

Cohnen: Das Wichtigste ist erst einmal, die<br />

Ruhe zu bewahren. Dann sollte es einen Notfallplan<br />

für solch eine Situation geben, aus<br />

dem hervorgeht, wer sich um was kümmert<br />

und welche Schritte getan werden müssen.<br />

Zum Glück hatten wir im vergangenen Jahr<br />

einen Stromausfall und daher solch einen<br />

Plan parat. So haben wir auch keine Patienten<br />

verloren und die Operationen sind problemlos<br />

weiter gegangen. Das Gesamtkrankenhaus ist<br />

also weitergelaufen, auch wenn wir ambulante<br />

Patienten nur eingeschränkt und Notfälle<br />

überhaupt nicht mehr annehmen konnten.<br />

„Der Virenbefall war für<br />

uns ein heilsamer Schock.<br />

Wie sind zwar schon<br />

wieder da, wo wir<br />

vorher waren und alles<br />

läuft wieder reibungslos.<br />

Aber wenn man das<br />

einmal erlebt hat, dann<br />

wird einem <strong>kl</strong>ar, wie labil<br />

die Systeme sind.“<br />

Bachmann: Überrascht hat mich die Erkenntnis,<br />

was dann doch alles geht, wenn sich<br />

alle an die neue Situation gewöhnt haben.<br />

Und vor allem: Wie robust ein Stück Papier<br />

ist! Das ist für mich eine zentrale Erkenntnis.<br />

Wir haben eben wieder unsere alten Röntgenscheine<br />

ausgedruckt und diese verteilt. Das<br />

funktioniert immer.<br />

www.roentgenkongress.de


26<br />

Röko Programmhinweis Röko RÖNTGEN-VORLESUNG<br />

27<br />

Der Trend in Deutschland geht immer<br />

mehr Richtung Technisierung und<br />

Digitalisierung der Kliniken und<br />

Krankenhäuser. Wie bewerten Sie diese<br />

Entwic<strong>kl</strong>ung vor dem Hintergrund Ihrer<br />

jüngsten Erfahrungen?<br />

Bachmann: Vor diesem Hintergrund war der<br />

Virenbefall für uns ein heilsamer Schock. Wie<br />

sind zwar schon wieder da, wo wir vorher waren<br />

und alles läuft wieder reibungslos. Aber<br />

wenn man das einmal erlebt hat, dann wird<br />

einem <strong>kl</strong>ar, wie labil die Systeme sind. Das ist<br />

schon etwas, was einen etwas düster in die<br />

Zukunft blicken lässt, denn der Trend wird sich<br />

nicht zurückdrehen lassen.<br />

GADOLINIUM-RETENTION<br />

IM GEHIRN<br />

Cohnen: In der Akutsituation ist das natürlich<br />

ein Drama, aber wenn man es überwunden<br />

hat, dann merkt man auch die Vorteile der<br />

Digitalisierung. Es ist ja auch eine Frage der<br />

zunehmend besser werdenden Versorgung<br />

der Patienten, die eben nur in solch einem voll<br />

integrierten Krankenhaus funktionieren kann.<br />

Man muss aus wirtschaftlicher Sicht sagen,<br />

dass es sich ein Krankenhaus heutzutage gar<br />

nicht mehr leisten kann, nicht Schritt zu halten.<br />

Wir müssen uns daher vermehrt Gedanken um<br />

das Thema Sicherheit machen, das ist in vielerlei<br />

Hinsicht bisher völlig ignoriert worden.<br />

Do<br />

Anfang 2014 beschrieben Kanda et. al. erstmals einen Zusammenhang<br />

zwischen der kumulativ venös applizierten Menge gadoliniumhaltiger MR<br />

Kontrastmittel (GBCA) und einer Signalintensitätssteigerung auf nativen<br />

T1 gewichteten Aufnahmen in Nucleus dentatus und Globus pallidus in nierengesunden<br />

Patienten. Folgestudien zeigten einen Zusammenhang der Signalintensitätssteigerung<br />

mit im entsprechenden Gehirngewebe abgelagertem Gadolinium.<br />

Nach der Diskussion über die Nephrogene systemische Fibrose steht damit erneut<br />

die Sicherheit von GBCAs im Fokus. In einem Spezialkurs wird deshalb der derzeitige<br />

Stand des Wissens zu den Gadolinium-Akkumulationen im Gehirn nach Gabe<br />

von GBCAs vorgestellt.<br />

GADOLINIUM-RETENTION IM GEHIRN:<br />

Phänomen ohne Krankheitswert<br />

oder ernstes Problem?<br />

FR<br />

Wenn die Radiologie stirbt:<br />

Viren-Attentate auf Krankenhäuser<br />

05. 05. 16<br />

Saal Curie<br />

09:00 – 09:20<br />

06. 05. 16<br />

Saal Rieder<br />

13:30 – 15:00<br />

FR<br />

Blick in die<br />

KRISTALLKUGEL<br />

⇢ Die Computertomographie als Methode<br />

zur überlagerungsfreien Volumenbildgebung<br />

mit Röntgenstrahlen steht im Mittelpunkt<br />

der diesjährigen Röntgen-Vorlesung.<br />

Volumenbildgebung mit Röntgenstrahlen: Wenn<br />

Wilhelm Conrad das erlebt hätte … ! lautet der<br />

Titel der diesjährigen Röntgen-Vorlesung von<br />

Prof. Dr. Mathias Prokop, Leiter der Abteilung Radiologie<br />

und Nu<strong>kl</strong>earmedizin an der Radboud Universität<br />

Nimwegen in den Niederlanden.<br />

Der Experte auf dem Gebiet moderner bildgebender Verfahren stellt die Computertomographie als eine Methode zur<br />

überlagerungsfreien Volumenbildgebung mit Röntgenstrahlen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen und skizziert<br />

dabei nicht nur zentrale Meilensteine der vergangenen Jahrzehnte, sondern gibt auch einen Ausblick auf zu erwartende<br />

Entwic<strong>kl</strong>ungen.<br />

Die eigentliche Revolution der kommenden Jahre sieht Mathias Prokop in der 4D-Bildgebung, bei der dynamische<br />

Vorgänge abgebildet werden. Das Grundprinzip ist zwar schon Jahrzehnte bekannt, aber eine hohe Strahlungsdosis<br />

und ein komplizierter Workflow haben bisher den breiten Durchbruch verhindert. Randbedingungen für das Gelingen<br />

sind eine effektive und hochwertige Bewegungskorrektur und ein Verfahren, das die Bildqualität der funktionellen<br />

Bilder stark verbessert bei gleichzeitig stark verminderter Strahlungsdosis. Neueste <strong>kl</strong>inische Ergebnisse zeigen, dass<br />

dies nun möglich geworden ist.<br />

Ob die neuen Möglichkeiten einer verfeinerten Diagnostik auch in der Breite eine <strong>kl</strong>inische Anwendung erfahren,<br />

hängt jedoch auch von strukturellen Veränderungen in der medizinischen Versorgung ab: „Die spezialisierte, dedizierte<br />

Diagnostik hat sich total verändert hin zu einer ‚Massenproduktion‘, die dazu führt, dass unsere <strong>kl</strong>inische Expertise<br />

nicht wir<strong>kl</strong>ich genutzt wird. Wir lösen eigentlich nicht mehr ein Problem, sondern erzeugen nur einen Befund. Darin<br />

sehe ich derzeit das größte Manko der Radiologie in Deutschland, aber auch in den Niederlanden. Solange wir hier<br />

keine Änderung herbeiführen, ist eine weitere funktionelle Entwic<strong>kl</strong>ung der CT, aber auch der MR nur sehr bedingt<br />

sinnvoll.“ Doch Mathias Prokop ist sich sicher, dass die zukünftigen Entwic<strong>kl</strong>ungen in der Diagnostik auch zu einer<br />

verbesserten Therapie führen: weniger unnütze, teure Behandlungen, dafür gezieltere Ansätze, die auf das individuelle<br />

Risiko oder individuelle Charakteristiken der Erkrankung zugeschnittene Therapien ermöglichen.<br />

Abb 1: Abb 2:<br />

RÖNTGEN-VORLESUNG<br />

Volumenbildgebung mit Röntgenstrahlen:<br />

Wenn Wilhelm Conrad das erlebt hätte … !<br />

Prof. Dr. Mathias Prokop, Nimwegen<br />

Abb 1: Entwic<strong>kl</strong>ung der Schnelligkeit und Schichtdicke der CT-Scanner von<br />

konventioneller Technik über die Spiral-CT zur Mehrzeilen-CT. Bis 2010 verdoppelte<br />

sich die Leistungsfähigkeit neuer Scanner ungefähr alle zwei Jahre,<br />

ab 2010 verlangsamt sich die Scannerentwic<strong>kl</strong>ung dramatisch.<br />

Abb 2: Hochauflösende CT-Perfusionsbildgebung des Gehirns bei niedriger<br />

Strahlungsdosis durch neuartige Bildverarbeitung. Obere Reihe Original-<br />

Bilddaten (1 mm Schichtdicke) mit hohem Bildrauschen, da niedrige Dosis.<br />

Untere Reihe nach digitaler Reduktion des Bildrauschens (1 mm Schichtdicke)<br />

mit diagnostischer Bildqualität. (a) und (d) Nativ-CT; (b) und (e) maximale<br />

arterielle Kontrastierung; (c) und (f) berechnetes zerebrales Blutvolumen.<br />

06. 05. 16<br />

Saal Röntgen<br />

11:00 – 12:15<br />

Prof. Dr.<br />

Mathias<br />

PROKOP<br />

Prof. Dr. Mathias Prokop ist<br />

seit 2014 Leiter der<br />

Abteilung Radiologie und<br />

Nu<strong>kl</strong>earmedizin an der<br />

Radboud Universität<br />

Nimwegen in den Niederlanden.<br />

Er ist Experte auf dem<br />

Gebiet moderner bildgebender<br />

Verfahren, derzeit<br />

mit technischem Fokus auf<br />

hochauflösender funktioneller<br />

CT und <strong>kl</strong>inischem Fokus<br />

auf kardiothorakale<br />

Diagnostik. Mathias Prokop<br />

ist Autor von über<br />

300 wissenschaftlichen<br />

Artikeln und 50 Buchkapiteln<br />

sowie Herausgeber mehrerer<br />

Bücher. Sein Standardwerk<br />

über Multidetektor-CT<br />

ist mittlerweile in fünf<br />

Sprachen übersetzt.<br />

www.roentgenkongress.de


28<br />

Röko KOMMUNIKATION<br />

29<br />

Die THEMEN<br />

für die PRESSE<br />

⇢ Der Kongresspräsident und die Pressestelle<br />

der Deutschen Röntgengesellschaft<br />

haben ausgewählte Themen für Fach- und<br />

Publikumsmedien aufbereitet. Das sind die<br />

RöKo-Pressethemen 2016:<br />

Zukunftsweisend:<br />

Der IQon Spectral CT<br />

von Philips<br />

Anzeige<br />

Alle Informationen<br />

auf einen Blick dank<br />

Magic Glass-Tool<br />

Unsere THEMENDOSSIERS<br />

MAMMADIAGNOSTIK<br />

⇢ Radiologische Verfahren – Säulen einer erfolgreichen<br />

Früherkennung und Diagnostik von Brustkrebs<br />

(Einführung)<br />

⇢ Mammadiagnostik und Screening zur Brustkrebs-<br />

Früherkennung<br />

(FAQ)<br />

⇢ „Wer auf sich achtet, sollte zum Mammographie-<br />

Screening gehen“<br />

(Interview mit Prof. Dr. Walter Heindel, Münster)<br />

⇢ „Es ist an der Zeit, über verbesserte Früherkennung<br />

nachzudenken“<br />

(Interview mit Prof. Dr. Christiane Kuhl, Aachen)<br />

ULTRASCHALL<br />

⇢ Ultraschall – der Klassiker der Bildgebung<br />

(FAQ)<br />

Wenn jede Sekunde zählt – Ultraschall als Lebensretter<br />

(Interview mit Prof. Dr. Ulf Teichgräber, Jena)<br />

⇢ Heilender Schall<br />

(Interview mit Prof. Dr. Christian Stroszczynski und<br />

Prof. Dr. Ernst-Michael Jung, Regensburg)<br />

⇢ Neue Dimensionen<br />

(Interview mit Prof. Dr. Dirk-André Clevert, München)<br />

RÜCKEN/ERKRANKUNGEN DER WIRBELSÄULE<br />

⇢ Rückenschmerz – ein ganzes Volk leidet<br />

(Expertengespräch mit Prof. Dr. Thomas Kohlmann, Greifswald)<br />

⇢ Radiologie und Rückenschmerz – wie passt das zusammen?<br />

(Expertengespräch mit Dr. Rainer Braunschweig, Halle)<br />

⇢ Bildgesteuerte Rückenschmerztherapien<br />

(Interview mit Prof. Dr. Kai Wilhelm, Bonn)<br />

⇢ Es kann jeden treffen<br />

(Ratgeber)<br />

Pressekontakt<br />

UNSERE PRESSEMITTEILUNGEN<br />

Brustkrebsdiagnostik<br />

NEUE METHODEN FÜR EIN OPTIMIERTES SCREENING<br />

Die Mammographie hat Grenzen, etwa bei Frauen mit dichtem<br />

Brustdrüsengewebe: Je dichter die Brust, desto schwieriger wird es,<br />

bösartige Tumore zu erkennen. Neue Methoden wie die<br />

Cone-Beam-Brust-CT können dazu beitragen, die Brustkrebs-<br />

Früherkennung effektiver zu gestalten. Dies zeigt eine Pilotstudie<br />

der Universitätsmedizin Göttingen.<br />

Ganzkörper-CT im Notfall<br />

DEN GESAMTEN PATIENTEN IM BLICK<br />

Vermutet man beim Unfallpatienten ein Polytrauma, ist die Ganzkörper-Computertomographie<br />

Standard. Oft treten dabei Nebenbefunde<br />

zutage, die mit dem Unfall nichts zu tun haben, bei denen<br />

es aber trotzdem teils kurzfristigen Handlungsbedarf gibt. Im Rahmen<br />

einer größeren <strong>kl</strong>inischen Studie zur Ganzkörper-CT haben sich am<br />

Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) Radiologen diese Nebenbefunde einmal<br />

genauer angesehen.<br />

Patientengespräche in der Radiologie<br />

SPRECHENDE MEDIZIN LOHNT SICH!<br />

Radiologie ist mehr als das stille Befunden von Röntgenbildern im<br />

dun<strong>kl</strong>en Kämmerchen. Erst der enge Kontakt zwischen Radiologen<br />

und Patienten erlaubt eine individuelle Beurteilung der Ergebnisse<br />

bildgebender Verfahren. Wie wichtig diese persönlich-ärztliche<br />

Dimension der Radiologie ist, zeigt eine Untersuchung des Inselspitals<br />

in Bern: Die „sprechende Radiologie“ führte dort zu zufriedeneren<br />

Patienten und zahlte sich auch medizinisch aus.<br />

Interdisziplinäre Ultraschallzentren<br />

GEBÜNDELTE KOMPETENZ STATT ZERGLIEDERTE FUHRPARKS<br />

Wird die Ultraschalldiagnostik an Krankenhäusern in interdisziplinären<br />

Zentren unter radiologischer Leitung zusammengeführt, führt das<br />

nicht nur zu einer effizienteren Nutzung von technischen und personellen<br />

Ressourcen. Auch die Fort- und Weiterbildung lässt sich besser<br />

organisieren, und kooperative <strong>kl</strong>inische Forschungsprojekte lassen sich<br />

einfacher stemmen. Dies zeigt ein genauerer Blick auf das interdisziplinäre<br />

Ultraschallzentrum der Berliner Charité.<br />

Mit dem IQon Spectral CT, dem weltweit ersten<br />

und einzigen auf Dual Layer-Detektortechnologie<br />

basierenden Computertomographen, läutet Philips<br />

eine neue Ära in der CT-Diagnostik ein.<br />

In einem einzigen Scan generiert der NanoPanel<br />

Prism-Detektor zusätzlich zu den üblichen Aufnahmen<br />

auch spektrale Bildinformationen. Diese ermöglichen<br />

eine Farbquantifizierung, eine präzisere Darstellung<br />

der Strukturen und eine einfache Differenzierung von<br />

Gewebetypen anhand ihrer spezifischen Zusammensetzung.<br />

Das Tool für die iterative Modellrekonstruktion<br />

sorgt für nahezu rauschfreie Bilder in Niedrigkontrastauflösung<br />

und hilft dabei, die Dosis auf das notwendige<br />

Minimum zu reduzieren. Studien belegen die Vorteile der<br />

retrospektiven Spektraldatenanalyse bei der Diagnosestellung<br />

gegenüber der konventionellen Computertomographie.<br />

Weitere Informationen auf:<br />

http://www.philips.de/healthcare<br />

Anne-Katrin Hennig<br />

Fon: +49 (0)30 916 070 26<br />

Mail: hennig@drg.de<br />

Dr. Hans-Georg Stavginski<br />

Fon: +49 (0)30 916 070 43<br />

Mail: stavginski@drg.de<br />

Ausführliche Presseinformationen<br />

www.roentgenkongress.de<br />

www.roentgenkongress.de


30<br />

Röko Format<br />

Röko Lorem Ipsum<br />

Workshops und Classrooms<br />

Der RöKo „ZUM ANFASSEN“<br />

⇢ Auf dem Deutschen<br />

Röntgenkongress gibt es die<br />

verschiedensten Formate der<br />

Wissensvermittlung: Refresherund<br />

Zertifizierungskurse,<br />

Spezialkurse, Symposien und<br />

natürlich Vorträge zu aktuellen<br />

Studien aus der wissenschaftlichen<br />

Forschung. Besonders<br />

nachgefragt werden Workshops.<br />

Daher geht der 97. RöKo auch<br />

hier neue Wege. Denn Wissen<br />

vermitteln ist das eine, aber die<br />

Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

sollen das frisch erlangte Wissen<br />

auch gleich vor Ort anwenden<br />

können.<br />

Vom ersten Kongresstag an werden<br />

auf dem RöKo Workshops angeboten,<br />

die ein breites Themenspektrum abdecken.<br />

Vom muskuloskelettalen Ultraschall<br />

über die Mammadiagnostik, interventionelle<br />

Radiologie der Gefäße bis hin zu onkologischen<br />

Interventionen und PET/MRT – für jeden<br />

ist etwas dabei.<br />

„Es war uns sehr wichtig, diesen Bereich des<br />

Kongresses weiter auszubauen“, so Professor<br />

Dr. Peter Landwehr, Kongresspräsident des<br />

97. RöKo. „Wir sind daher den zahlreichen Organisatoren<br />

der Workshops und der Industrie,<br />

die sich in diesem Bereich verstärkt engagiert,<br />

sehr dankbar.“<br />

Zu den Themen Herz- und Gefäßdiagnostik<br />

sowie Mammadiagnostik wird es Workshops<br />

geben, in denen die Teilnehmer zum ersten<br />

Mal mit der neuen interaktiven Lehr- und<br />

Lernplattform der <strong>DRG</strong> arbeiten können. Durch<br />

das neue Format der Classrooms hat zudem<br />

die Industrie die Möglichkeit, ihre Produkte auf<br />

eine neue Art und Weise zu präsentieren.<br />

Auch im Universitäts<strong>kl</strong>inikum Leipzig und im<br />

Klinikum St. Georg finden vier Workshops für<br />

Ärzte und zahlreiche Klinik-Seminare statt, die<br />

vor allem für Medizinisch-Technische Radiologieassistenten<br />

konzipiert sind. In <strong>kl</strong>einen<br />

Gruppen wird hier an den Originalgeräten der<br />

Kliniken gearbeitet. Damit ist auf jeden Fall für<br />

jeden etwas „Praktisches für die Praxis“ dabei.<br />

Alle Infos dazu finden Sie im Taschenplaner,<br />

der RöKo-App und im Internet unter<br />

www.roentgenkongress.de<br />

> Programmverzeichnis<br />

Die Workshops für Ärzte auf dem 97. RöKo<br />

⇢ Mi, 04. 05. 2016<br />

13:00 – 18:00 Uhr: Muskuloskelettaler Ultraschall (Hands-on), Halle 2, Workshop-Bereich 1<br />

13:00 – 18:00 Uhr: Multimodale Mammadiagnostik anhand von <strong>kl</strong>inischen Fällen, Halle 2, Classroom 1<br />

16:00 – 18:00 Uhr: Neue Wege bei der IT-gestützten strukturierten Befundung, Halle 2, Classroom 2<br />

10:00 – 12:00 Uhr: Interventionelle Radiologie – perkutane Ablation (Hands-on), Uni<strong>kl</strong>inikum Leipzig<br />

09:00 – 12:00 Uhr: PET/MRT (Hands-on), Uni<strong>kl</strong>inikum Leipzig<br />

10:00 – 13:00 Uhr: CEUS – kontrastverstärkter Ultraschall (Hands-on), Uni<strong>kl</strong>inikum Leipzig<br />

⇢ DO, 05. 05. 2016<br />

08:00 – 12:00 Uhr: Grundlagen der US-Diagnostik: Überlebenspaket für junge Radiologen (Hands-on), Halle 2,<br />

Workshop-Bereich 1<br />

08:00 – 10:30 Uhr: Basiswissen Sonografische Intervention (Hands-on), Halle 2, Workshop-Bereich 2<br />

11:00 – 15:00 Uhr: Fit für den Nachtdienst: FAST Ultraschall Notfalldiagnostik (Hands-on), Halle 2, Workshop-Bereich 2<br />

14:00 – 19:00: Interventionelle Kontrastmittelsonografie (Hands-on), Halle 2, Workshop-Bereich 1<br />

08:00 – 17:00: Praktische Übungen / Fallbeispiele zum Grundkurs Herz – Kardiale CT (Q1-Level), Halle 2, Classroom 1<br />

⇢ FR. 06. 05. 2016<br />

09:00 – 17:00 Uhr: Interventionelle Radiologie in<strong>kl</strong>. Übungen am Gefäßmodell, Halle 2, Workshop-Bereich 2<br />

09:00 – 12:00 Uhr: Basics der Mammasonografie (Hands-on), Halle 2, Workshop-Bereich 1<br />

08:00 – 17:00 Uhr: Praktische Übungen / Fallbeispiele zum Grundkurs Herz – Kardiale MRT (Q1-Level), Halle 2, Classroom 1<br />

⇢ SA, 07. 05. 2016<br />

08:00 – 16:00 Uhr: Sono4you (Hands-on), Halle 2, Workshop-Bereich 1<br />

10:00 – 12:00 Uhr: Interventionelle Radiologie: TACE, SIRT (Hands-on), Uni<strong>kl</strong>inikum Leipzig<br />

Der RöKo zum Anfassen: Erweitern Sie Ihr Können an den<br />

neuesten Geräten in zahlreichen spannenden Workshops<br />

auf dem 97. RöKo.<br />

Lösungen von MedicalCommunications – Für höchste Anforderungen!<br />

Wir – die MedicalCommunications – bieten Ihnen ein umfassendes, technisch führendes Portfolio, das über<br />

alle Komponenten hinweg optimal aufeinander abgestimmt ist. Profitieren Sie von einer bislang nicht gekannten<br />

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Bild- und Befundverteilung. Rollenbasierte<br />

Funktionen. Höchste Sicherheitsstandards. Umfassende<br />

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www.roentgenkongress.de<br />

31


32<br />

Röko Programmhinweis<br />

33<br />

Das System im Blick<br />

Röntgen Cup 2016<br />

⇢ Welche Herausforderungen, Risiken, aber auch Chancen<br />

sich für die Radiologie insgesamt abzeichnen, rücken<br />

zwei Experten aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln in<br />

den Mittelpunkt ihrer Vorträge.<br />

Die Geburtshaus-Wilhelm-Conrad-Röntgen-Stiftung e.V. veranstaltet in diesem Jahr erstmalig<br />

unter der Leitung der Turnierpräsidenten Prof. Dr. Ulrich Mödder und Prof. Dr. Friedhelm Zanella das<br />

HIGHLIGHT-VORTRAG*<br />

Neue Wege im Gesundheitssystem:<br />

Herausforderungen, Chancen, Risiken<br />

Do<br />

Auf Basis des Koalitionsvertrags vom November 2013 wurde in den letzten<br />

zwei Jahren eine Fülle neuer Gesetze beschlossen. Krankenhausstrukturgesetz,<br />

Versorgungsstärkungsgesetz oder das Anti-Korruptionsgesetz betreffen<br />

alle Ärzte in ihrem unmittelbaren Arbeitsalltag. Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery<br />

stellt in seinem Highlight-Vortrag der Eröffnungsveranstaltung die weitreichenden<br />

Wirkungen dieser verabschiedeten Gesetze in den Mittelpunkt und nimmt dabei<br />

insbesondere Bezug auf die angestrebte Verbesserung der sektorenübergreifenden<br />

Kooperation sowie auf ein neues Verständnis der Qualitätssicherung.<br />

05. 05. 16<br />

Saal Röntgen<br />

11:00 – 12:30<br />

*im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung<br />

Prof. Dr.<br />

Frank Montgomery<br />

Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery<br />

ist seit 2011 Präsident der<br />

Bundesärztekammer. 2012 wurde<br />

ihm vom Senat der Hansestadt<br />

Hamburg die Ehren-Professur<br />

verliehen.<br />

Charity-<br />

Golfturnier<br />

Samstag, 07. Mai 2016, ab 12.00 Uhr<br />

im GolfPark Leipzig,<br />

nur wenige Minuten vom CCL entfernt.<br />

Weitere Informationen rund um den Röntgen Cup 2016 finden Sie auf unserer <strong>Web</strong>site:<br />

www.roentgen-geburtshaus.de > Röntgen Cup 2016<br />

Bronze-Sponsor<br />

Premium-Sponsor<br />

Mi<br />

RADIOLOGIE –<br />

ein Auslaufmodell?<br />

04. 05. 16<br />

Saal Rieder<br />

18:00 – 19:00<br />

So lautet der provokante Titel eines<br />

Vortrags, den Dipl.-Ing. Walter Märzen<br />

dorfer von Siemens Healthcare<br />

im Rahmen des diesjährigen CAFRAD-<br />

Treffens halten wird. Märzendorfer benennt<br />

einschneidende Veränderungen,<br />

auf die man reagieren müsse: „Der Wandel<br />

im Medizinbetrieb beschleunigt sich<br />

mer<strong>kl</strong>ich. Hoher Kostendruck, steigende<br />

Qualitätsansprüche in Kombination mit<br />

hoher Datentransparenz sowie die rapide<br />

technologische Entwic<strong>kl</strong>ung stellen für<br />

die Radiologie sowohl Herausforderung<br />

als auch Chance dar. Zur aktiven Formung<br />

einer erfolg reichen Zukunft ist eine enge<br />

Partnerschaft zwischen Radiologie und Industrie<br />

von zentraler Bedeutung.“<br />

Dipl.- Ing.<br />

Walter<br />

Märzendorfer<br />

Walter Märzendorfer leitet bei<br />

Siemens Healthcare seit Oktober 2015<br />

die neu formierte Business<br />

Area Diagnostic Imaging. Er ist seit<br />

über 30 Jahren im Unternehmen<br />

tätig und hat vor der Übernahme<br />

der aktuellen Aufgabe die<br />

Business Units MR und CT geführt.<br />

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.<br />

www.roentgenkongress.de


34<br />

Röko Preisvergabe<br />

Preise der <strong>DRG</strong> Teil 2<br />

YOUNG INVESTIGATOR AWARD<br />

Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs<br />

Der Young Investigator<br />

Award ist mit 500 €<br />

dotiert.<br />

Nominierte 2016<br />

Seit dem Jahr 2009 werden alljährlich anlässlich des<br />

Deutschen Röntgenkongresses mit dem Young<br />

Investigator Award (YIA) herausragende Arbeiten<br />

und Kongressbeiträge junger Wissenschaftler geehrt.<br />

Mit dem YIA sollen die Leistungen des wissenschaftlichen<br />

Nachwuchses in der Bildgebung herausgehoben<br />

und gefördert werden. Wissenschaftler aller Fachbereiche<br />

können sich für den Award bewerben. Die Tatsache,<br />

dass von den bisherigen Preisträgern mehr als die Hälfte<br />

Dr. Philipp Kickingereder<br />

Dr. Julian Alexander Luetkens<br />

Dr. Fabian Lohöfer<br />

Dr. Roman Kloeckner<br />

PROMOTIONSPREIS DER <strong>DRG</strong><br />

Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs<br />

Der Promotionspreis ist<br />

mit 1.000 € und der<br />

kostenlosen Teilnahme<br />

am kommenden Deutschen<br />

Röntgenkongress<br />

dotiert.<br />

Die Deutsche Röntgengesellschaft verleiht seit 2012<br />

einen Promotionspreis, um wissenschaftlich engagierte<br />

Studenten und Mediziner zu motivieren und<br />

zu fördern. Pro Jahr werden bis zu drei Promotionsarbeiten<br />

ausgezeichnet. Im Fall einer Auszeichnung der eingereichten<br />

Arbeit wird diese als Originalarbeit in der Fachzeitschrift<br />

RöFo veröffentlicht.<br />

Naturwissenschaftler waren, mag als Zeichen dafür gesehen<br />

werden, dass der Award vor allem sehr innovative<br />

Forscher anlockt.<br />

Aus allen Wettbewerbsbeiträgen werden über einen Review-<br />

Prozess sechs Autoren ausgewählt, die Ihre Forschungsarbeit<br />

beim Röntgenkongress vorstellen dürfen. Eine mindestens<br />

fünfköpfige Jury kürt direkt im Anschluss den Gewinnerbeitrag.<br />

Dr. Julian Hägele<br />

Dr. Philipp M. Kazmierczak<br />

Preisträger 2016<br />

Dr. Lennart Well<br />

"Vergleich von Nanobodies und konventionellen<br />

Antikörpern für die molekulare in vivo<br />

Bildgebung von T-Zellen" (2015)<br />

Dr. Lennart Well ist Assistenzarzt an der Klinik<br />

und Poli<strong>kl</strong>inik für Diagnostische und Interventionelle<br />

Radiologie des Universitäts<strong>kl</strong>inikums<br />

Hamburg-Eppendorf.<br />

Dr. rer. nat. Uta Eberlein<br />

„DNA damage in blood lymphocytes in<br />

patients after 177Lu peptidereceptor<br />

radionuclide therapy“ (2015)<br />

Dr. Uta Eberlein ist Post-Doc am Universitäts<strong>kl</strong>inikum<br />

Würzburg, Klinik und Poli<strong>kl</strong>inik für<br />

Nu<strong>kl</strong>earmedizin.<br />

WILHELM-CONRAD-RÖNTGEN-PREIS<br />

Auszeichnung für eine herausragende wissenschaftliche Leistung<br />

Der Wilhelm-Conrad-<br />

Röntgen-Preis ist mit<br />

10.000 € dotiert.<br />

Zum Gedenken an ihren Namensgeber<br />

vergibt die Deutsche<br />

Röntgengesellschaft seit<br />

1979 jährlich den Wilhelm-Conrad-<br />

Röntgen-Preis. Der Preis wird für<br />

„eine hervorragende wissenschaftliche<br />

Arbeit, die dem Fortschritt der<br />

Radiologie dient“ (aus den Statuten),<br />

verliehen. Eingeschlossen sind<br />

die Arbeitsgebiete Radiologische<br />

Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenphysik,<br />

-biologie und -technik.<br />

W. C. Röntgen<br />

* 27. 03. 1845<br />

† 10. 02. 1923<br />

MARIE-CURIE-RING<br />

Anerkennung für wissenschaftliche Leistung und Reputation<br />

Marie Curie<br />

* 07. 11. 1867<br />

† 04. 07. 1934<br />

ALFRED-BREIT-PREIS<br />

Auszeichnung für radiologische Forschungsbeiträge in der Krebstherapie<br />

Der Alfred-Breit-Preis ist<br />

mit 20.000 € dotiert.<br />

Alfred Breit<br />

* 16. 04. 1922<br />

†20. 05. 2011<br />

Der zur 50-Jahrfeier der Deutschen Röntgengesellschaft<br />

gestiftete Hermann-Holthusen-Ring, der von 2010 bis<br />

2014 Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring hieß, wurde 2015<br />

nach der bedeutenden Atomphysikerin und Radiologin Marie Curie<br />

umbenannt.<br />

Der Ring zeichnet einen herausragenden jungen Wissenschaftler<br />

in der Radiologie aus, wobei die Kandidaten hierfür vorgeschlagen<br />

werden müssen. Grundlage der Begutachtung sind die gesamten<br />

bisherigen Leistungen, die im besonderen Maße befähigen sollen,<br />

eine herausragende wissenschaftliche Laufbahn zu vollenden.<br />

Der Preis erinnert an Prof. Dr. Alfred Breit, einen der Wegbereiter<br />

der Strahlentherapie. Alfred Breit hat der Deutschen<br />

Röntgengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft<br />

für Radioonkologie eine Stiftung von 200.000 € vermacht und<br />

testamentarisch festgelegt, dass jährlich ein Alfred-Breit-Preis ausgeschrieben<br />

wird. Der Preis wird für Arbeiten und Entwic<strong>kl</strong>ungen<br />

vergeben, die aus dem Bereich der radiologischen Forschung kommen<br />

und erkennbar zu Fortschritten in der Krebstherapie beitragen<br />

können. Als Grundlage zur Entscheidung für die Preisvergabe<br />

können Publikationen oder Patente dienen, aber auch Verfahren,<br />

die sich in der Klinik etabliert haben, ohne dass sie publiziert worden<br />

sind. Der Preis kann an einzelne Wissenschaftler, aber auch an<br />

Arbeitsgruppen oder Institutionen vergeben werden.<br />

Preisträger 2016<br />

WILHELM-CONRAD-<br />

RÖNTGEN-PREIS<br />

PD Dr. Peter Bannas<br />

„Vergleich von Nanobodies<br />

und konventionellen<br />

Antikörpern für<br />

die in vivo Bildgebung<br />

von T-Zellen und<br />

Lymphomen“ (2015)<br />

PD Dr. Peter Bannas ist Oberarzt an der<br />

Klinik und Poli<strong>kl</strong>inik für Diagnostische und<br />

Interventionelle Radiologie des Universitäts<strong>kl</strong>inikums<br />

Hamburg-Eppendorf.<br />

MARIE-CURIE-RING<br />

Prof. Dr. Birgit Ertl-<br />

Wagner<br />

Prof. Dr. Birgit Ertl-Wagner<br />

ist geschäftsführende<br />

Oberärztin am Institut für<br />

Klinische Radiologie im<br />

Klinikum der Ludwig-<br />

Maximilians-Universität München (Campus<br />

Großhadern).<br />

ALFRED-BREIT-PREIS<br />

Prof. Dr. Dr. h.c.<br />

Jürgen Hennig<br />

Prof. Dr. Dr. h.c.<br />

Jürgen Hennig ist Wissenschaftlicher<br />

Direktor der<br />

Klinik für Radiologie –<br />

Medizinphysik am Universitäts<strong>kl</strong>inikum<br />

Freiburg.<br />

Preisverleihung*<br />

FR<br />

06. 05. 16<br />

Saal Röntgen<br />

11:00 – 12:15<br />

*im Rahmen der Röntgen-Vorlesung<br />

35<br />

www.roentgenkongress.de


36 Röko Ehrenmitglieder 2016 Röko Ehrenmitglieder 2016<br />

37<br />

"A great SURPRISE"<br />

Prof. dr. Bruno Kastler<br />

Prof. Dr. Maximilian Reiser<br />

Leise, <strong>kl</strong>ar und deutlich<br />

⇢ An interview with Prof. Dr. Bruno<br />

Kastler, appointed honorary<br />

member of the <strong>DRG</strong> at RöKo 2016.<br />

When did you decide to go into<br />

radiology?<br />

At the end of my residency in 1986 as an internist<br />

and cardiologist I had the opportunity to meet<br />

Prof. Wackenheim. I asked him if I could use the<br />

mri facilities in his department to continue to<br />

perform cardiovascular MRI. He made this short<br />

relevant answer: “For you in Alsace or France it<br />

may take as a cardiologist 30 years to access an<br />

MRI unit without obstacles.” He was quite right, I<br />

must admit! It is still not so easy in France. And he<br />

continued: “Your alternative choice is to accept to<br />

come to my department as a fellow.”<br />

Have you always wanted to become a<br />

radiologist?<br />

After my medical and physics studies in Marseille<br />

in France I passed the ECFmg commission and<br />

moved to the USA. My first choice as a medical<br />

specialty was cardiology. As a child I had two,<br />

somehow antagonistic, strong wishes: number<br />

one was to become a scientist or a physicist like<br />

my father and be able to make practical discoveries<br />

to improve life, and number two was to<br />

become a doctor and move to Africa to help out<br />

people in needs. Life gave me the great opportunity<br />

to achieve both: train as a physicist and still use<br />

this skill in MRI and become an MD with several<br />

strong links to Africa and recently South-East Asia.<br />

What do you like most about your<br />

profession?<br />

The therapeutic outcomes offered by innovative<br />

minimally-invasive interventional procedures. And<br />

recently the great opportunity I have been given<br />

this year to move to Paris in order to work there.<br />

What do you like least?<br />

Having to cope with an administration when it has<br />

no big ambitions or vision of the future.<br />

Was there an occasion that influenced<br />

you a lot during your career?<br />

The first patient I treated by RFA for two pelvic<br />

bone metastasis in 2002. She was 67 years old<br />

and was confined to her bed with excruciating<br />

intractable pain. The morning after the procedure<br />

she was sitting in an armchair besides her<br />

bed smiling. She asked me if she may hug me<br />

and told me: “Young man”, I was in my mid-40s,<br />

“I am almost pain free, you have changed my life”.<br />

She left the palliative pain unit within a few days<br />

and was able to return to her home. Furthermore:<br />

My experience as a resident in the US in the early<br />

1980s. The American society was so pertinent<br />

concerning integration of handicapped peo ple (job<br />

opportunity, facilitated access to public ser vices and<br />

so on). It felt like being 30 years behind compared<br />

to Europe. This strongly contrasted with the great<br />

number of patients who did not have proper<br />

medical insurance coverage and thus received<br />

just “minimal treatments”. I am a strong USA lover<br />

where my daughter and two sons were born, but<br />

still – that situation back then stunned me.<br />

HONORARY MEMBER 2016<br />

Prof. DR.<br />

Bruno<br />

Kastler<br />

Centre Hospitalier Universitaire<br />

Besancon.<br />

Snapshot Questions<br />

1<br />

How does it feel to be an honorary member of the <strong>DRG</strong>?<br />

A great surprise, an immense pleasure and sincerely an utmost honor<br />

for a “career achievement”!<br />

2<br />

What’s the magic formula for success?<br />

Being gifted and lucky might help, but first and second rule is: Work hard!<br />

At best combine pleasure in daily work helping out others which encompasses patient care,<br />

but also teaching, founding a radiology school with followers and so on.<br />

3<br />

When are you completely satisfied with your work?<br />

When my patients suffering are relieved from their intractable malignant or benign pain<br />

by my interventional techniques and then the quality of their life improves significantly.<br />

⇢ Prof. Dr. Maximilian Reiser leitet<br />

seit 1993 den Lehrstuhl für Radiologie<br />

der Ludwig-Maximilians-<br />

Universität München und war von<br />

1989 bis 1993 Ordinarius an der<br />

Universität Bonn. Die Medizinische<br />

Fakultät der Ludwig-Maximilians-<br />

Universität München hat er als<br />

Dekan von 2008 bis 2015 geleitet<br />

und wie kaum ein anderer geprägt.<br />

Die Liste ist lang: Holthusen-Ring, Ehrenmitglied<br />

von zehn nationalen radiologischen<br />

Fachgesellschaften und Honorary<br />

Fellow von verschiedenen radiologischen Gesellschaften<br />

aus der ganzen Welt, unter anderem dem<br />

American College of Radiology und dem royal<br />

College of Radiologists. Seine Urkundenwand<br />

muss einen noch gewaltigeren Eindruck machen<br />

als Walt Disneys Oscar-Regal, der mit 26 Goldjungen<br />

die Gewinnerliste seiner Branche anführt.<br />

2016 verleiht die Deutsche Röntgengesellschaft<br />

Maximilian Reiser die Ehrenmitgliedschaft. Nur<br />

ein weiterer „Goldie“ in der Sammlung? „Nein, es<br />

ist eine ganz besondere Ehre. Als erstes habe ich<br />

meiner Frau davon erzählt und ihr gesagt, dass sie<br />

zum 97. RöKo mitkommen muss, weil es ein besonderer<br />

Kongress wird“, schmunzelt Reiser.<br />

Die Medizinerfamilie Reiser – seit Generationen<br />

brachte sie zahlreiche Mediziner hervor. Sein<br />

Vater: Tierarzt. Maximilian Reiser beschloss schon<br />

als Kind, den Weg in die Medizin einzuschlagen.<br />

Er begleitet seinen Vater, assistiert bei Operationen<br />

und schaut intensiv über die Schulter. Der<br />

Berufswunsch ist gesetzt – aber nur so lange,<br />

bis er merkt, dass dieser Beruf durch die damals<br />

aufkommende Massentierhaltung nachhaltig verändert<br />

wird. Reiser aber möchte direkt am Patienten<br />

sein. 1967 entscheidet er sich deshalb für<br />

humanmedizin, die er an der LMU studiert. Ab<br />

1976 absolviert er seine radiologische Weiterbildung<br />

bei seinem geschätzten ersten radiologischen<br />

Lehrer, Prof. Anacker an der TU München.<br />

Was hat ihn in die Radiologie getrieben? „Dafür<br />

habe ich mich erst nach dem Studium entschieden.<br />

Ich wollte in ein operatives Fach gehen, aber in der<br />

Chirurgie hatte ich Pech mit den Stationsärzten.<br />

Deshalb sollte es dann die Innere Medizin sein. Ich<br />

begann mit dem „Röntgenjahr“, das man damals<br />

als Internist brauchte. Daraus sind inzwischen über<br />

40 Röntgenjahre geworden, in denen ich keine<br />

minute meine Entscheidung bereut habe.“<br />

Medizin, Radiologie. Die Entscheidungen fielen<br />

früh und konsequent. Ohne Druck? „Ganz und gar“,<br />

sagt er überzeugt. „Ich habe zwar immer schon<br />

viel gearbeitet, aber ich hatte immer Spaß an<br />

meiner Arbeit. 40 Jahre Radiologie – und es ist nie<br />

lästige Routine geworden!“ Der Experte in Muskuloskelettaler<br />

Radiologie hat während seiner Zeit in<br />

der Radiologie das Aufkommen neuer Verfahren<br />

miterleben und mitgestalten dürfen. Wer prägte<br />

ihn am meisten? „Professor Peters ist mein großes<br />

Vorbild, ich habe versucht ihm nachzueifern, und<br />

regelmäßig bat ich ihn um Rat. Ich betrachte es als<br />

großes Glück, dass ich drei Jahre als Oberarzt bei<br />

ihm arbeiten durfte.“<br />

Wichtig ist ihm der Patient, das hat er nie vergessen.<br />

Eines der prägendsten Ereignisse begegnete<br />

ihm vor 35 Jahren, als er bei einer zerebralen<br />

Angiografie eine Kontrastmittelinjektion vornahm<br />

und die Patientin ihm mitteilte, sie könne nicht<br />

mehr sehen. „Ich war geschockt, musste aber<br />

meine Arbeit machen. Nach ein paar Stunden kam<br />

endlich die erlösende Nachricht: Das Augenlicht der<br />

Patientin war zurückgekehrt. Ich musste wir<strong>kl</strong>ich<br />

vor Glück weinen.“<br />

So viel Engagement, so wenig Freizeit. „Das schon,<br />

ja. Ich habe immer zwölf bis vierzehn Stunden am<br />

Tag gearbeitet, im Urlaub auch. Jetzt erst kehre ich<br />

so langsam ins normale Leben zurück. Ich bin halt<br />

ein preußischer Bayer.“<br />

Do<br />

Ehrenmitglied 2016<br />

Prof. Dr.<br />

Maximilian<br />

Reiser<br />

Prof. Dr. Maximilian Reiser ist Leiter der<br />

Radiologie an der Ludwig-<br />

Maximilians-Universität München.<br />

Verleihung<br />

der Ehrenmitgliedschaften*<br />

05. 05. 16<br />

Saal Röntgen<br />

ab 11:00 Uhr<br />

*im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung<br />

www.roentgenkongress.de


38<br />

Röko Programmhinweis<br />

39<br />

INTERAKTIVE FALLSAMMLUNG der <strong>DRG</strong><br />

feiert PREMIERE<br />

⇢ Die Bedeutung digitaler Lehr- und Lernangebote hat in den letzten Jahren rasant zugenommen.<br />

Besonderen An<strong>kl</strong>ang finden dabei zunehmend fallbasierte Formate. Die <strong>DRG</strong> stellt nun auf dem RöKo<br />

erstmalig eine interaktive Fallsammlung vor, die federführend von der AG Herz- und Gefäßdiagnostik<br />

entwickelt wurde.<br />

„Existierende Angebote<br />

anderer Anbieter wie RSNA,<br />

MIR oder ESR sind technisch<br />

nicht hinreichend realitätsnah<br />

und lassen sich nicht<br />

ausreichend auf die<br />

spezifischen Bedürfnisse der<br />

<strong>DRG</strong> anpassen. Daher war die<br />

Entwic<strong>kl</strong>ung einer eigenen Plattform<br />

für die <strong>DRG</strong> erforderlich.“<br />

Prof. Dr. Fabian Bamberg, Universitäts<strong>kl</strong>inikum Tübingen<br />

„Kernstück ist eine serverbasierte<br />

Plattform. Die Inhalte<br />

der Fallsammlungen –<br />

anonymisierte DICOM-basierte<br />

Falldaten, <strong>kl</strong>inische Angaben<br />

und multiple choice-Fragen –<br />

werden von den Arbeitsgemeinschaften<br />

bereitgestellt.<br />

Die Nutzer greifen auf die Fallsammlung per<br />

<strong>Web</strong>-Browser zu, wobei auf ihrem Rechner keinerlei<br />

Software installiert werden muss.“<br />

In der radiologischen Aus-, Fort- und Weiterbildung<br />

besteht ein zunehmender Bedarf<br />

an der systematischen Aufbereitung von<br />

radiologischen Untersuchungsdaten („Fällen“).<br />

Zugleich gewinnen möglichst realitätsnah<br />

gestaltete und interaktive Online-Lernangebote<br />

an Bedeutung. Die Anwendungsbereiche<br />

von online verfügbaren, interaktiven Fallsammlungen<br />

sind dabei vielfältig und reichen<br />

von Kursen und Prüfungen im Rahmen von<br />

Zertifizierungsprogrammen über mentorierte<br />

Online-Fallbearbeitungen bis zum Einsatz bei<br />

Kongressen.<br />

Die <strong>DRG</strong> hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht,<br />

ihren Mitgliedern interaktive Online-<br />

Fallsammlungen zur Verfügung zur stellen,<br />

die Anwendungen künftig qualitätsgesichert<br />

und standardisiert möglich macht. Hierfür<br />

wurde von der AG Herz- und Gefäßdiagnostik<br />

in Zusammenarbeit mit der MeVis Medical<br />

Solutions AG eine Plattform entwickelt, die<br />

auf die speziellen Bedürfnisse der <strong>DRG</strong> ausgerichtet<br />

ist.<br />

Der Befundungsbereich der digitalen Plattform<br />

ermöglicht einen kompletten Befundungs-<br />

Workflow (Scrolling durch Stapel-DICOM<br />

Bilder / Selektion von Serien) mit multiplanaren<br />

Reformationen von volumetrischen Datensätzen<br />

(CT) bzw. die funktionelle Analyse von<br />

Cine-Sequenzen (MR). Die Diagnose wird<br />

mittels Multiple-Choice-Antwort gestellt. Die<br />

erfolgreiche Fall-Bearbeitung wird im System<br />

erfasst und kann durch ein personalisiertes Zertifikat<br />

dokumentiert werden.<br />

Alle Fälle wurden nach Einreichung durch die<br />

Autoren und vor Publizierung im Befundungsbereich<br />

der Plattform einer Qualitätsprüfung<br />

unterzogen, um die Richtigkeit der zu vermittelnden<br />

Lehrinhalte zu gewährleisten.<br />

DIE INTERAKTIVE FALLSAMMLUNG<br />

IM EINSATZ<br />

Die AG Herz bringt die interaktive Fallsammlung<br />

erstmalig im Rahmen ihrer Zertifizierungskurse<br />

(Q1-Level) zum Einsatz. Darüber<br />

hinaus wird auch ein speziell auf die Bedürfnisse<br />

junger senologisch interessierter<br />

Kolleginnen und Kollegen zugeschnittener<br />

Workshop zum Thema multimodale Mammadiagnostik<br />

mit der neuen <strong>DRG</strong>-Plattform arbeiten.<br />

„Bei der nun von der AG<br />

Herz- und Gefäßdiagnostik<br />

umgesetzten technischen<br />

Lösung war es uns wichtig,<br />

dass man mit den Fällen<br />

fast so wie auf der eigenen<br />

PACS-Workstation arbeiten<br />

kann, und dass darauf<br />

künftig auch vielfältige Online-Angebote<br />

bereitgestellt werden können – von RöKo-Vorträgen<br />

on demand über Zertifizierungskurse bis zu<br />

Fachkundeaktualisierungskursen.“<br />

Prof. Dr. Matthias Gutberlet, Universität Leipzig/Herzzentrum Leipzig<br />

ANERKENNUNg FÜR EINE GROSSE LEISTUNG<br />

Für die Entwic<strong>kl</strong>ung der interaktiven Lehr- und Lernplattform verleiht die <strong>DRG</strong><br />

im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung den außerordentlichen Wachsmann-<br />

Innovationspreis 2016. Mehr dazu auf Seite 14 – 15.<br />

Do<br />

05. 05. 16<br />

Saal Röntgen<br />

ab 11:00 Uhr<br />

*im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung<br />

Die Interaktive Fallsammlung auf dem 97. RöKo<br />

⇢ MI, 04. 05. 2016, Halle 2, Classroom 1<br />

13:00 – 18:00 Uhr: Multimodale Mammadiagnostik anhand von <strong>kl</strong>inischen Fällen, Workshop, WS 103<br />

⇢ DO, 05. 05. 2016, Halle 2, Classroom 1<br />

08:00 – 17:00 Uhr: Praktische Übungen / Fallbeispiele zum Grundkurs Herz – Kardiale CT (Q1 Level) Workshop, WS 205<br />

⇢ FR, 06. 05. 2016, Halle 2, Classroom 1<br />

08:00 – 17:00 Uhr: Praktische Übungen / Fallbeispiele zum Grundkurs Herz – Kardiale MRT (Q1-Level),<br />

Workshop, WS 303<br />

Dr. Christer Ruff, Universitäts<strong>kl</strong>inikum Tübingen<br />

www.roentgenkongress.de


40 Röko Programmhinweis<br />

41<br />

Tagestipps<br />

für den 97. RÖKO<br />

⇢ Bei über 350 Sitzungen mit rund 1.000 Referentenbeiträgen<br />

in vier Tagen können insbesondere Erstbesucher schon einmal<br />

den Überblick verlieren. Für alle, die sich nicht entscheiden können,<br />

haben wir hier deshalb einige Tagesempfehlungen zusammengestellt.<br />

Empfohlen von Mi 04. 05. 2016 DO 05. 05. 2016 FR 06. 05. 2016 SA 07. 05. 2016<br />

Dr. Georg Stamm<br />

Vorsitzender der AG Physik und<br />

Technik in der bildgebenden<br />

Diagnostik, Universität Göttingen<br />

RK 103<br />

Physik & Technik I –<br />

Dosismonitoring:<br />

Ein Systemüberblick<br />

12:00 – 13:30 Uhr<br />

⇢ Saal Curie<br />

SP 201<br />

IT & Radiologie III – Problemlösung<br />

beim Betrieb von PACS und<br />

RIS: Integration von Fremdaufnahmen<br />

und externe Bildkommunikation<br />

08:00 – 10:00 Uhr<br />

⇢ Saal Curie<br />

21. Forum Röntgenverordnung:<br />

Paradigmenwechsel – neue Strahlenschutzgesetzgebung<br />

geht neue<br />

Wege in der Früherkennung!<br />

09:45 – 12:00 Uhr<br />

⇢ Saal Eberlein<br />

Erfolgreich in der Wissenschaft, Didaktik<br />

und <strong>kl</strong>inischer Kommunikation I – IV:<br />

Klinische Skills, Didaktische Skills, Forschungsprogramm<br />

& Forschungsgruppe und „Pimp your papers“<br />

09:00 – 10:30 Uhr, 10:45 – 11:45 Uhr,<br />

12:00 – 13:00 Uhr, 13:15 – 14:15 Uhr<br />

⇢ Saal Peters<br />

Claus Becker<br />

Vorstandsvorsitzender<br />

MTRA 2<br />

Konventionelle Bildgebung<br />

MTRA 5<br />

Wirbelsäule<br />

MTRA 14<br />

Um die Radiologie herum<br />

MTRA-Klinikseminar<br />

Rückengerechtes Arbeiten<br />

der VMTB, Uni<strong>kl</strong>inikum<br />

Regensburg<br />

14:45 – 15:50 Uhr<br />

⇢ Saal Kundt<br />

8:30 – 9:45 Uhr<br />

⇢ Saal Kundt<br />

8:00 – 9:30 Uhr<br />

⇢ Saal Kundt<br />

10:00 – 11:30 Uhr<br />

⇢ Klinikum St. Georg<br />

Dr. Stefan Lohwasser<br />

Geschäftsführung der <strong>DRG</strong>,<br />

Berlin<br />

Radiologie ein Auslaufmodell? –<br />

Diskussionsplattform Radiologie<br />

und Industrie<br />

18:00 – 19:00 Uhr<br />

⇢ Saal Rieder und anschließend im<br />

RöKo Feier-Abend<br />

Vision Mammakarzinom 2020<br />

15:15 – 17:15 Uhr<br />

⇢ Saal Eberlein<br />

21. Forum Röntgenverordnung:<br />

Paradigmenwechsel – neue Strahlenschutzgesetzgebung<br />

geht neue<br />

Wege in der Früherkennung!<br />

09:45 – 12:00 Uhr<br />

⇢ Saal Eberlein<br />

Fit für den Facharzt –<br />

Muskuloskeletalles Potpourrie (Quiz)<br />

12:30 – 14:00 Uhr<br />

⇢ Saal Röntgen<br />

The<strong>kl</strong>a Oechtering<br />

Stellvertretende Sprecherin<br />

FFZ, Universitäts<strong>kl</strong>inikum<br />

Schleswig-Holstein, Campus<br />

Lübeck<br />

INT 103<br />

Chest Imaging – Not Only Nodules<br />

15:30 – 17:00 Uhr<br />

⇢ Saal Donner<br />

WISS 301<br />

Young Investigator Award<br />

9:15 – 10:45 Uhr<br />

⇢ Saal Peters<br />

FFF 303<br />

Fit für den Facharzt –<br />

Herzdiagnostik-Quiz<br />

13:30 – 15:00 Uhr<br />

⇢ Saal Röntgen<br />

SP 402 – 405<br />

alle Kurse „Erfolgreich in der Wissenschaft“<br />

09:00 – 14:15 Uhr,<br />

⇢ Saal Peters<br />

PD Dr. Diane Renz<br />

Universitäts<strong>kl</strong>inikum Jena<br />

Wirbelsäule I –<br />

Wirbelsäulendegeneration<br />

14:45 – 16:15 Uhr<br />

⇢ Saal Werner<br />

Highlightvorträge Ultraschall –<br />

Neue Wege des Ultraschalls in<br />

der Radiologie und Speeddating<br />

Sonografie<br />

14:00 – 15:40 Uhr<br />

und 15:50 – 17:20 Uhr<br />

⇢ Saal Albers-Schönberg<br />

Gastro V – „Des Teufels Advokat“:<br />

Kontroversen in der Abdominalradiologie<br />

8:00 – 9:30 Uhr<br />

⇢ Saal Bucky<br />

Erfolgreich in der Wissenschaft, Didaktik<br />

und <strong>kl</strong>inischer Kommunikation I – IV:<br />

Klinische Skills, Didaktische Skills, Forschungsprogramm<br />

& Forschungsgruppe und „Pimp your papers“<br />

9:00 – 10:30 Uhr, 10:45 – 11:45 Uhr,<br />

12:00 – 13:00 Uhr und 13:15 – 14:15 Uhr<br />

⇢ Saal Peters<br />

www.roentgenkongress.de


© Courtesy of the Leo Baeck Institute, New York<br />

42 Röko Saalpaten<br />

43<br />

Die Säle des RöKo<br />

und ihre Paten<br />

⇢ Die Deutsche Röntgengesellschaft<br />

benennt die Säle beim Deutschen<br />

Röntgenkongress nach folgenden Größen<br />

der Radiologie und Medizinphysik.<br />

Prof. Dr. Paul Krause<br />

* 30. 09. 1871 Glogau<br />

† 07. 05. 1934 Bad Ems<br />

Marie Kundt<br />

* 04. 02. 1870 Neustrelitz<br />

† 02. 04. 1932 Berlin<br />

Prof. Dr. Heinrich Ernst<br />

Albers-Schönberg<br />

* 21. 01. 1865 Hamburg<br />

† 04. 06. 1921 Hamburg<br />

Prof. Dr. Gustav Bucky<br />

* 03. 09. 1880 Leipzig<br />

† 19. 02. 1963 New York, USA<br />

Prof. Dr. Max Levy-Dorn<br />

* 01. 08. 1863 Berlin<br />

† 20. 06. 1929 Berlin<br />

Prof. Dr. Peter E. Peters<br />

* 19. 10. 1937 Großenhain<br />

† 17. 02. 1997 Münster<br />

Prof. Dr. Marie Curie<br />

* 07. 11. 1867 Warschau, Polen<br />

† 04. 07. 1934 Sancellemoz (Savoyen),<br />

Frankreich<br />

Prof. Dr. Martin Donner<br />

* 05. 09. 1920 Leipzig<br />

† 13. 04. 1992 Baltimore, USA<br />

Prof. Dr. Werner Porstmann<br />

* 22. 02. 1921 Geyersdorf<br />

† 05. 04. 1982 Berlin<br />

Prof. Dr. Hermann Rieder<br />

* 03. 12. 1858 Rosenheim<br />

† 27. 10. 1932 München<br />

Prof. Dr. Dr. Richard Eberlein<br />

* 16. 10. 1869 Groß-Salze<br />

† 10. 12. 1921 Berlin<br />

Prof. Dr. Walter Friedrich<br />

* 25. 12. 1883 Salbke bei Magdeburg<br />

† 16. 10. 1968 Berlin<br />

Prof. Dr. Wilhelm Conrad<br />

Röntgen<br />

* 27. 03. 1845 Lennep bei Remscheid<br />

† 10. 02. 1923 Gießen<br />

Prof. Dr. Richard Werner<br />

* 22.07. 1875 Freiwaldau<br />

† 08. 02. 1945 Theresienstadt, Tschechien<br />

Der <strong>DRG</strong>-Shop<br />

Radiologie zum Mitnehmen und Erleben<br />

Dr. Johanna Hellmann<br />

* 14. 06. 1890 Nürnberg<br />

† 30. 08. 1981 Lidingö, Schweden<br />

Weiterführende Informationen finden Sie auf<br />

www.roentgenkongress.de > Allgemein


98. RÖ N T G E N<br />

Deutscher<br />

KO N G R E S S<br />

24.–27. Mai 2017 im<br />

Congress Center LEIPZIG<br />

8. GEMEINSAMER KONGRESS<br />

DER <strong>DRG</strong> UND ÖRG<br />

A L L E S I M B L I C K<br />

KONGRESSPRÄSIDENTEN<br />

Ernst J. Rummeny<br />

Technische Universität München<br />

Werner Jaschke<br />

Medizinische Universität Innsbruck<br />

SCHWERPUNKTE<br />

Onkologische Bildgebung<br />

Interventionelle Onkologie<br />

Neue Techniken<br />

Big Data<br />

www.roentgenkongress.de<br />

www.roentgenkongress.de

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