OSNINGCLASSICS - das Magazin

osningclassics

Das Magazin zum Oldtimerevent OSNINGCLASSICS. Interessante Themen rund um das Thema Oldtimer und Infos zur Veranstaltung!

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2 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Oldtimer sind nicht einfach nur wertlose Relikte vergangener Zeiten. Sie

sind vielmehr Sinnbild moderner Heldengeschichten und verbinden Erinnerungen

mit Emotionen.

Oldtimer bewegen – heute mehr denn je.

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Grußwort des Veranstalters

Im Vorfeld wurde bereits viel über unsere Veranstaltung gesprochen. Nun ist es soweit: Am 11. & 12. Juni 2016

finden erstmalig die OSNINGCLASSICS in Bad Laer statt.

Als Initiator und 1.Vorsitzender der Kultur- und Oldtimerfreunde Osnabrücker Land (KOOL) möchte ich meinen

Dank für Ihr Interesse an unserer Veranstaltung und diesem Magazin aussprechen. Bei der Fülle an Oldtimerveranstaltungen

ist das keine Selbstverständlichkeit.

Verbunden mit Ihrem Interesse sind Erwartungen, die wir versuchen mit besonderen Fahrzeugen und einem

bunten Rahmenprogramm so gut wie möglich zu erfüllen. Ein langer Weg der Planung geht nun zu Ende und

wir sind davon überzeugt ein weiteres Veranstaltungshighlight mit Oldtimerbezug im Osnabrücker Land etablieren

zu können.

Oldtimer aller Art, Feuerwehrveteranen als Highlight, eine kleine historische Kirmes, ein Teilemarkt, Vorführungen

und viele andere Dinge sind es, die uns in Bezug auf die OSNINGCLASSICS besonders stolz machen. Wir

dürfen uns auf besondere Fahrzeuge, wie eine einzigartige Drehleiter, die Dampflok, den „Teuto-Express“ und

Busrundfahrten mit historischen Bussen freuen.

Zahlreiche positive Rückmeldungen schon lange vor der Veranstaltung, eine große Zahl gemeldeter Teilnehmer,

und eine noch viel größere Zahl bislang nicht umgesetzter Ideen, lassen uns gespannt auf die ersten OSNING-

CLASSICS und natürlich auf folgende Veranstaltungen blicken.

Mit diesem Magazin möchten wir Ihnen schon im Vorfeld einen Eindruck über das verschaffen, was Sie am 11.

& 12. Juni erwartet. Jedes vorgestellte Fahrzeug und jeder portraitierte Verein bzw. Stammtisch wird zu Gast

bei den OSNINGCLASSICS sein und für Unterhaltung sorgen. Neben Portraits wird es selbstverständlich auch

Interessantes über Oldtimer zu lesen geben. Stöbern Sie ein wenig in diesem Magazin. Wir wünschen Ihnen viel

Spaß bei der Lektüre. Sie werden merken: Oldtimer und Emotionen sind Dinge, die zusammengehören!

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die diese Veranstaltung ermöglichen! Ohne die vielen

Helfer im Hintergrund und ohne die Unterstützung vor und während den OSNINGCLASSICS könnte ein solches

Event nicht stattfinden. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Bad Laer und unseren Sponsoren, die uns dieses

Magazin und das Rahmenprogramm möglich machen! Ein spezieller Dank gilt auch allen Teilnehmern, die

mit viel Zeitaufwand ihre Fahrzeuge und Maschinen nach Bad Laer bringen werden.

Wir freuen uns, Sie bei den OSNINGCLASSICS begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße!

Alexander Scharte

1. Vorsitzender KOOL

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1 SEITE WERBUNG --> BÖGEMANN!!!

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Welfenallee 4

49214 Bad Rothenfelde

Tel.: 05424 – 21 700

Fax: 05424 – 50 56


Grußwort der Gemeinde Bad Laer

Liebe Aussteller und Besucher der Osningsclassics,

ich freue mich, dass Ihnen, sehr geehrte Oldtimerfreunde aus Nah und Fern, in Bad Laer wieder eine Vielzahl

von historischen Kraftfahrzeugen präsentiert werden kann. Eine beeindruckende Zahl von Ausstellern mit Fahrzeugen

aus den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Lebens hat sich angekündigt. Diese hohe Zahl darf

als gutes Zeichen für die Veranstaltung gewertet werden. Die mit viel Engagement und großer Leidenschaft

restaurierten Kraftfahrzeuge lassen sicherlich das Herz von Jung und Alt höher schlagen. Die Technik der früheren

Jahre ist förmlich zum Greifen nahe. Lassen Sie sich davon und von dem ganzen Drumherum verzaubern.

Ich bin überzeugt, dass die Osningsclassics das frühere "Steam und Truck-Festival" mehr als nur ersetzen kann,

welches bereits vor Jahren ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Gemeinde Bad Laer war.

Der Veranstaltung wünsche ich einen guten Verlauf.

Herzlichen Gruß

Ihr

Franz Vollmer

Bürgermeister

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Seit der Erfindung des Automobils im Jahre 1885

begeistern diese von Motoren betriebenen Gefährte

die Massen. Die Geschichte des Automobils

ist geprägt von außergewöhnlichem Erfindergeist,

Mut und Hingabe.

Entwicklung und Fortschritt lassen im 21. Jahrhundert

die Anfänge nur noch vage vermuten –

die Technologisierung hat längst Einzug in den

Automobilbau gehalten. Heute ist das Autofahren

gekennzeichnet durch die Zunahme technischer

Helfer und Informationssysteme, die dafür sorgen,

dass die Fortbewegung immer sicherer wird. Dennoch

sind die Zeitzeugen dieser Entwicklung nicht

aus unserem Straßenbild wegzudenken.

auf das breite Gaspedal. Der Pontiac „Grand Ville“

Convertible, Baujahr 1973, setzt sich in Bewegung

und gleitet die Hauptstraße hinunter. Jede Unebenheit

der Straße gleicht der 5,71 Meter lange

und über 2 Tonnen schwere Oldtimer mit einer

souveränen Federbewegung aus. Der stolze Besitzer

genießt sein heutiges Ziel: möglichst langsam

mit dem Auto durch die Gegend zu fahren.

Ein anderer Ort, ein anderer Oldtimer. Genaugenommen

eine Drehleiter auf MAN, Baujahr 1936. 6

Zylinder, 7,2 Liter Hubraum unter der ebenfalls

langen, polierten Motorhaube. Automatikgetriebe

Ob als Sinnbild moderner Heldengeschichten oder

durch die Verbindung mit Erinnerungen – Oldtimer

wecken Emotionen und faszinieren die Menschen

auch heute noch. Wer diese Faszination

lebt, besucht eines der zahlreichen Szenetreffen

oder bewundert die automobilen Zeitzeugen vom

Straßenrand, wenn wieder einmal eine Oldtimer

ausfahrt stattfindet.

Sanft brabbelt der V8 Motor mit 7,5 Liter Hubraum

unter der langen, polierten Motorhaube, das Automatik-Getriebe

auf D wie Drive, ein leichter Tritt

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Oldtimer sind beliebt – auch als

Brautwagen!


und Servolenkung sucht man vergebens, ebenso

wie Komfort. Trotzdem: bei jeder Ausfahrt macht

das Gefährt seine Besitzer glücklich.

Man könnte an dieser Stelle viele weitere Beispiele

– egal ob PKW, LKW, Motorrad, Landmaschine –

einreihen und alle haben sie etwas gemeinsam:

Oldtimer begeistern ihre Besitzer. Sie genießen

jede Sekunde, die sie mit ihrem historischen Gefährt

verbringen – ob fahrend oder schraubend.

Darüber hinaus muss es der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen

Kulturgutes dienen. Und für den

Besitzer eines Oldtimers macht sich der Erhalt eines

solchen Fahrzeuges auch noch bezahlt: Steuern und

Versicherung sind vergleichsweise günstig.

Wer aber einen Oldtimer kauft, hat häufig weit

mehr Beweggründe als rein finanzielle:

Die Emotion fährt mit

Fakten

Oldtimerfans wissen es: Als Oldtimer darf ein Fahrzeug

bezeichnet werden, welches mindestens 30

Jahre alt ist. Heute sind auf deutschen Straßen viele

Fahrzeuge mit einem Alter von über 30 Jahren unterwegs

– mit oder ohne H-Kennzeichen. Die Tendenz

der mit einem H-Kennzeichen zugelassenen

Oldtimer steigt seit Jahren stetig. Waren 2001 nur

knapp 65.000 Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen

in Deutschland unterwegs, sind es heute mehr als

310.000.

Die meisten dieser Oldtimer sind PKW. Allerdings

zeigt sich, dass auch die Zahl historischer Motorräder,

Busse und Nutzfahrzeuge sowie sonstiger

Fahrzeuge, darunter Landmaschinen, seit Jahren

zunimmt.

Besitzer dieser Fahrzeuge setzen immer mehr auf

das H-Kennzeichen. Neben dem Mindestalter ist es

Voraussatzung, dass das Fahrzeug durch den TÜV

bestätigt in einem guten, fahrbereiten Zustand ist.

Vielleicht hat der Besitzer vor vielen Jahrzehnten

genau in diesem Modell das Autofahren erlernt, die

spätere Ehefrau das erste Mal geküsst oder ist eine

traumhafte Passstraße entlanggekurvt. Vielleicht

hat genau dieses Modell dem Helden aus dem Lieblings-Kinostreifen

bei einer Verfolgungsjagd das

Schöne Formen, Erinnerungen,

Emotionen – Oldtimer haben

etwas Besonderes und jeder

verbindet etwas anderes damit!

Die Geschichten sind so

vielfältig wie ihre Besitzer!

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Auf Treffen, Ausfahrten, Messen

etc. können kraftfahrthistorische

Mobile aus der Nähe

betrachtet und in Aktion erlebt

werden. Auch bei den OSNI-

NGCLASSICS am 11. & 12. Juni!

Leben gerettet. Oder es handelt sich um ein geerbtes

Schmuckstück und erinnert an den großzügigen

Vater, Onkel, Opa. Oder aber, der Besitzer hat einfach

nur einen Sinn für schöne Formen und Design.

Ein weiterer Aspekt, ein betagtes Fahrzeug zu erhalten:

Ein Oldtimer kann eine Geldsicherung oder

sogar eine Geldanlage sein. Wie in der Schule entscheidet

eine Note von 1 bis 5 über den Zustand

und somit auch über den Wert des Fahrzeugs. Die

Investition ihres Geldes ist vielen Menschen lieber

als die Investition in einen anonymen und nicht

greifbaren Fonds. So können sie mit ihrer Geldanlage

auch etwas anfangen, zum Beispiel eine Landpartie

unternehmen, eine Fahrt in den Biergarten

Nicht nur Automobile faszinieren

– auch LKW, Traktoren,

12 OSNINGCLASSICS – Motorräder, das Magazin 2016 Fahrräder, ja sogar

historische Flugzeuge!

oder zu Oldtimerevents in ganz Deutschland und

der Welt.

Unzählige Oldtimerveranstaltungen

Die Terminkalender in Oldtimerzeitschriften zeigen

es: Beginnt die Saison, vergeht kaum ein Wochenende

an dem es nicht irgendwo eine Veranstaltung

gibt, bei der es sich um Oldtimer dreht. Ausfahrten,

Ausstellungen, Rallys, Treffen, Märkte, Messen,

Stammtische, Rennen etc. – für jeden ist etwas

dabei.

Auch im Städtedreieck Münster - Bielefeld - Osnabrück

erfreuen sich Oldtimer einer großen Beliebtheit.

Jährlich finden zahlreiche

historische Ausfahrten,

Sonderausstellungen in

Museen und Thementage

mit unterschiedlichen

Schwerpunkten statt.

Stammtische und unregelmäßig

stattfindende

Highlights erweitern das

Angebot fahrzeughistorischer

Veranstaltungen in

der Region.


Im Vordergrund dieser Events stehen die Präsentation

mobiler Zeitzeugen sowie der Gedankenaustausch

der Oldtimerenthusiasten. Während die

nahezu monatlich stattfindenden Stammtische

kleinere Gruppen von Oldtimerbesitzern ansprechen,

bereichern alte Fahrzeuge auf Ausfahrten das

Straßenbild und begeistern so auch das Publikum

am Straßenrand. Noch stärker angezogen wird das

Publikum von Oldtimerveranstaltungen, bei denen

die Fahrzeuge sowohl im Stand als auch in Aktion

anzuschauen sind. In Verbindung mit einem ansprechenden

Rahmenprogramm

wird die Veranstaltung

auch interessant

für Menschen,

die mit

dem Thema Oldtimer

bislang nur

wenig in Kontakt

gekommen sind.

mag vielfältig sein, doch eines ist dabei sicher:

Die alten Fahrzeuge ohne Fahrhilfen und digitale

Technik haben mehr Charme als die neuen Gefährte

im Einheitslook. Sie versprühen zeitlose

Eleganz, erzählen Geschichten von Film- oder

Fernsehauftritten, Rennsiegen oder Rekordfahrten.

Jetzt sind Sie dran: Steigen Sie ein und unternehmen

Sie Ihre eigene Zeitreise.

Fazit

Ob aus Spaß am

Besitz, als Geldanlage

oder einfach

aus Freude am

Fahren eines alten

Fahrzeugs, ob man

sich endlich die

eigene klimatisierte

Oldtimer-

Tiefgarage bauen

lässt, man sich

eine Hebebühne

kauft oder für ein

Ersatzteil um die

halbe Welt reist.

Ob man im Konvoi

mit Gleichgesinnten

in einem Oldtimer-Club

fährt,

als Teilnehmer

einer Rallye, wie

der „Mille Miglia“,

oder einfach als

privater Genießer.

Die Motivation

sich einen Oldtimer

zuzulegen,

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Wer kennt sie nicht, diese verlockenden Hochglanzinserate

in Oldtimerzeitschriften oder die

anpreisenden Anzeigen in Onlineportalen, die

allesamt eins gemeinsam haben, nämlich den Verkauf

von Oldtimern? Wohl jeder, der sich einmal

mit dem Kauf eines Oldtimers beschäftigt hat,

wird schon auf diese ungemein verlockenden Anpreisungen

angesprungen sein. Nur selten wird

Ihnen ein Fahrzeuganbieter die Schwächen des

Wunscholdtimers auf dem Tablet servieren, natürlich

ist das Vehikel rundum in einem TOP-Zustand.

Die Realität sieht nicht selten anders aus. Deshalb

ist die Goldene Regel „Nicht übereilt kaufen“ besonders

beim Oldtimerkauf sehr wichtig.

Jaguar – schlechter und noch

schlechterer Zustand!

eine Nachfrage beim Verlag. Häufig können dort

ältere Ausgaben mit einer Kaufberatung zum Fahrzeug

der Wahl erworben werden.

Auch das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten,

sich über Schwachstellen des Wunschfahrzeuges zu

informieren. So finden sich beispielsweise in Marken-

oder Modellforen zahlreiche hilfreiche Hinweise.

Nicht zuletzt können auch Markenclubs nützliche

Tipps geben, die das Risiko eines Fehlkaufs

verringern.

Kein Kauf ohne Vor-Ort-Prüfung!

Mit den im Vorfeld gewonnenen Informationen

können Sie zu einer ersten

Vorbesichtigung antreten und ungeeignete

Fahrzeuge aussortieren.

Zum zweiten Besichtigungstermin sollten

Sie dann schon einen Spezialisten

mitnehmen – der richtige Weg führt

hier wieder über die Markenclubs.

Mit einer kurzen Anfrage lässt sich

meist klären, welche Unterstützung

durch einen Experten am Kaufort möglich

ist. Die Zahlung einer eventuellen

Aufwandsentschädigung fällt angesichts

der vorhandenen Risiken kaum

ins Gewicht.

Der ADAC gibt in seinem „Oldtimer-Ratgeber“ nützliche

Tipps zum Kauf eines historischen Fahrzeugs.

Einige Erkenntnisse möchten wir hier für Sie zusammenfassen.

Informieren Sie sich im Vorfeld über Schwachstellen

des Wunschfahrzeuges!

Fachzeitschriften, wie z.B. „Oldtimer-Markt“ oder

„Auto-Bild-Klassik“, veröffentlichen regelmäßig

typenspezifische Kaufberatungen. Ist Ihr Fahrzeug

nicht in der aktuellen Ausgabe zu finden, lohnt sich

Keine Kaufzusage allein auf ein illustriertes

Angebot im Internet!

Auch wenn Foto, Beschreibung und Preis noch so

verlockend klingen: Aussagekräftig ist nur das, was

man in der Realität ansehen und prüfen kann. Voreilige

Kaufzusagen können eine Abnahmeverpflichtung

oder eine rechtliche Auseinandersetzung zur

Folge haben. Ein (vermeintliches) „Schnäppchen“

zu verpassen, ist verschmerzbar, ein Blender mit

hohen Folgekosten am Hals eher nicht!

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Darüber sollte man sich immer im Klaren sein:

Ein besonders wertvolles Auto oder Motorrad, ein

besonders wertvoller LKW oder Traktor mit einer

kleinen Rostblase oder Delle an der falschen Stelle

kann den vermeintlich guten Zustand stark verschlechtern.

Und Stoßstangen, Schutzbleche, Zierteile

und Technik-Komponenten, die eigentlich zu

anderen Baujahren/Modellen gehören, fallen allenfalls

dem Kenner auf, sie können den Wert aber

deutlich mindern.

Zustandskategorien

Scheunenfund …

Note 3

Gebrauchter Zustand; normale Spuren der Jahre;

kleinere Mängel, aber voll fahrbereit; keine Durchrostungen;

keine sofortigen Arbeiten notwendig;

nicht schön, aber gebrauchsfertig.

Note 4

Verbrauchter Zustand; nur bedingt fahrbereit; sofortige

Arbeiten notwendig; leichtere bis mittlere

Durchrostungen; einige kleinere Teile fehlen oder

sind defekt; teilrestauriert; leicht zu reparieren

(bzw. restaurieren).

Zustandsnoten sind in nahezu jeder Verkaufsanzeige

zu finden. Was aber genau verbirgt sich dahinter?

Im Unterschied zu normalen Gebrauchtwagen, bei

denen Kilometerstand und Baujahr von Bedeutung

sind, ist der Erhaltungszustand bei Oldtimern von

besonderer Bedeutung.

…und restaurierte MZ ES 300

Note 5

Restaurationsbedürftiger Zustand; nicht fahrbereit;

schlecht restauriert bzw. teil- oder komplett zerlegt;

größere Investitionen nötig, aber noch restaurierbar;

fehlende Teile.

In der Oldtimer-Szene hat sich das folgende Zustandsschema

mit den Noten 1 bis 5 etabliert:

Note 1

Makelloser Zustand; keine Mängel an Technik, Optik

und Historie (Originalität); Fahrzeug der absoluten

Spitzenklasse; unbenutztes Original (Museumsauto)

oder mit Neuteilen komplett restauriertes

Spitzenfahrzeug; wie neu (oder besser); sehr selten!

Note 2

Guter Zustand; mängelfrei, mit leichten Gebrauchsspuren;

Original oder fachgerecht und aufwendig

restauriert; keine fehlenden oder zusätzlich montierten

Teile.

Eicher

Hanomag für den täglichen Gebrauch

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Welche Note hat mein Kaufobjekt?

Erforderlich ist eine penible Bestandsaufnahme

aller wesentlichen (auch der von außen nicht unbedingt

sichtbaren) Bereiche. Ohne Beratung durch

einen Sachverständigen bzw. einen Spezialisten der

Markenclubs ist dies ein schwieriges Unterfangen.

Selbst ein vermeintlich ordentliches Exemplar kann

noch um eine Stufe abrutschen, wenn man beispielsweise

auf zum Baujahr unpassende Anbauteile

oder Technik-Komponenten stößt. So klar die

Zustandskategorien definiert sind: Die Einordnung

eines Kaufobjektes in die genannten Kategorien

(und damit auch die Preisfindung) setzt viel Erfahrung

voraus!

Der Kaufvertrag

Auto- oder Motorradkauf per Handschlag? Lieber

nicht, auch wenn unser Klassiker aus einer Zeit

stammen mag, in der das noch an der Tagesordnung

war. Zwecks Beweissicherung sollte man den

Vertrag unbedingt schriftlich fixieren.

Der vom Verkäufer zugesagte Erhaltungszustand

sollte in das Formular mit aufgenommen werden,

denn dann wird er Vertragsbestandteil. Dies kann

unter dem Punkt „Sondervereinbarungen“ geschehen

(z. B. „Fahrzeug entspricht der Zustandskategorie

2 – 3“). Sofern ein detaillierter Zustandsbericht

existiert (bspw. durch ein Gutachten eines Sachverständigen),

sollte ein entsprechender Hinweis in

den Vertrag mit aufgenommen werden.

Zu durchgeführten Restaurierungen empfiehlt es

sich, auf die schriftliche Angabe der Arbeitsschritte

zu bestehen, vorzugsweise in Verbindung mit einer

ausführlichen Foto-Dokumentation.

Informationen und Beispielverträge finden Sie im

Internet auf den Seiten des ADAC und bei verschiedenen

Oldtimerverbänden und -versicherungen.

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Idylle pur: entlang der Osning-

Route gibt es viel zu entdecken...

24 Grad Celsius, blauer Himmel, Sonnenschein. Ein

laues Lüftchen weht ihm um die Nase, während er

entspannt und glücklich das Verdeck seines Oldtimer-Cabrios

aufschlägt. Mit einer gewissen Zufriedenheit

steigt der Besitzer in seinen frisch polierten

Oldtimer und startet den Motor. Dann geht

es los.Vor ihm liegt die Osning-Route - ein reizvoller

Rundweg durch das südliche Osnabrücker

Land.

Das Osnabrücker Land bietet viele Möglichkeiten,

Ausfahrten mit einem Oldtimer zu unternehmen.

Fotogene Orte und Plätze und die Schönheiten des

Natur- und Geoparks TERRA.vita inspirieren und

begeistern. Auf Nebenstraßen, abseits der Autobahnhektik

und Staus, fahren Sie durch eine herrliche

Umgebung. Nicht nur die vielen Sehenswürdigkeiten

laden zu zwischenzeitlichen Stopps ein, sondern

auch das abwechslungsreiche Landschaftsgefüge

des Osnabrücker Landes.

Hier steigt man gerne aus: mit seinem hohen

Waldanteil bietet das Osnabrücker Land ein äußerst

attraktives Wanderterrain mit über 10 Aussichtstürmen

und mehr als 100 Naturdenkmälern.

Grüne Golfplätze sind in die Landschaft eingefügt,

es gibt ein hochwertiges Angebot an ausgeschilderten

Radwanderwegen und auf Hase und Mittellandkanal

kann man paddeln. Badeseen und

Schwimmbäder sorgen für Erfrischung zwischendurch.

Da müssen auch sportliche Ambitionen nicht

zu kurz kommen.

Hübsche Innenstädte und historische Ortskerne

machen das Flanieren und Einkaufen zum Vergnügen

und Köstliches aus Küche und (Wein-) Keller

garantieren den richtigen Genuss. Die vielen Museen

unterschiedlichster Thematik seien nicht nur

Kulturinteressierten empfohlen. Eine Vielzahl von

historischen Bauten, wie Kirchen, Klöster, Burgen

und Schlösser recken ihre Türme in den Himmel

bereichern ihre Umgebung.

…zum Beispiel den Kurpark von

Bad Laer direkt an der TWE…

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Durch das südliche Osnabrücker Land

Osnabrück, Naturpark, Heilbäder – drei Begriffe,

die für die Osning-Route stehen. Der 187 Kilometer

lange Rundweg führt durch eine hügelige Landschaft

mit überraschenden Aussichtspunkten durch

den Süden des Osnabrücker Landes.

Ippenburg waren Veranstaltungsorte der Niedersächsischen

Landesgartenschau 2010.

Die Route beginnt in Osnabrück und führt über

Bissendorf, Hilter, Georgsmarienhütte, Hasbergen,

Hagen, Bad Iburg, Glandorf, Bad Laer, Bad Rothenfelde,

Dissen, Melle, Bad Essen, Bohmte, Ostercappeln,

Schledehausen und Belm zurück nach Osnabrück.

Entlang der Route sind neben Schloss Iburg, von

Fürstbischof Benno II. von Osnabrück im Jahr 1073

als Kloster erbaut, eine Vielzahl von Wasserburgen

und Schlössern des heimischen Landadels sowie die

Einrichtungen der vier Kurorte Bad Iburg, Bad Laer,

Bad Rothenfelde und Bad Essen zu sehen. Im Frühjahr

blüht eine Vielzahl von Kirschbäumen in Hagen,

im Herbst verfärben sich beiderseits der Fahrstrecke

großflächig die Laubbäume der Mittelgebirge.

Der Kurpark Bad Essen und der Park von Schloss

Übrigens: Die Route ist gut ausgeschildert und

kann in beide Richtungen befahren werden.

oder viel Natur, wie hier in

Hagen.

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„Ich weiß, dass dieses Auto irgendwann wieder

auf die Straße kommt und ich werde alles dafür

tun!“, bestätigt Stefan Otte am Schluss unseres

Interviews meinen Eindruck von einem Mann der

in seinem inarisilber-farbenen, unrestaurierten

Golf 1 CL von 1981 mehr als nur ein altes Auto

sieht. Für Stefan ist es mehr: Erinnerung und Emotion.

Aber fangen wir von vorne an:

währenden Bindung zu seinem Golf. Aber erst mit

dem Kaufvertrag war alles perfekt.

Der Golf – ein echter „Volks“-Wagen

Einfache Technik, simple Ausstattung und leistbar

für Jedermann – eigentlich wichtige Dinge um ein

Wagen für das Volk zu werden. Doch als der Golf 1

Es ist der 8. April 2016. Ich treffe mich mit Stefan

Otte in seinem Haus am Rande von Bad Laer, um

ein weiteres Oldtimer-Portrait für dieses Magazin

zu schreiben. Schnell wird klar: es wird nicht irgendein

Portrait, sondern ein Stück Lebensgeschichte.

Alles begann vor 22 Jahren, als er am 8. April 1994

sein erstes Auto kaufte – einen Golf 1 CL, Baujahr

1981, Inarisilber. „Bevor ich das Auto von meinem

Onkel kaufte, konnte ich es mir immer schon ausleihen,

um zu Kumpels oder zur Bundeswehr zu

fahren“, erzählt Stefan stolz von der schon lange

„Der König der Landstraße“

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OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 21


1974 eingeführt wurde, glaubte niemand, dass

dieses Auto Generationen später noch so viel Beachtung

findet.Zunächst in zwei Ausstattungs-

(Grundmodell und „L“ für die Langversion mit vier

Türen) und Motorvarianten (1,1l mit 50 PS und 1,5l

mit 70 PS) ausgeliefert, wurde die Ausstattung

ständig erweitert und um den GTI (1,6l, 110 PS)

ergänzt.

1981, das Baujahr des hier portraitierten Golf, wurde

nicht nur die Ausstattung erweitert sondern

auch eine Umstrukturierung der Modellpalette

vorgenommen. Der „lange“ Golf mit vier Türen hieß

fortan nicht mehr „L“ sondern „CL“. Die Farbe „Inarisilber“

wurde stark beworben. Eine Farbe, die

viele eher als Grün bezeichnen würden. „Entweder

man mag sie, oder nicht“, sagt Stefan über den

etwas gewöhnungsbedürftigen Farbton. Stefan

gefällt er. Stefans Golf wird von einem 60 PS starken

1,3l-Motor befeuert, der seit 1979 im Golf verbaut

wurde. „Mit viel Rückenwind schaffen wir 160

km/h“, ist Stefan sichtlich stolz. Eigentlich, denn

heute fehlt dazu noch etwas investiertes Geld und

auch die Zeit. Aber dazu später.

Verwahrloste Jahre setzten

Gerlinde zu…

…bis 2010 das Projekt der Restauration

mit dem Ausschlachten

begann.

Viele Erinnerungen – Dummheiten und Dinge zum

Schmunzeln

Lange bevor Stefan seinen Golf 1 vom Onkel erwarb

machte er sich Gedanken, wie er ihn „tunen“

kann. Was lag da näher, als ihn optisch an den GTI,

dem automobilen Traum vieler junger Männer,

anzupassen. Neben dem GTI-Zeichen in der Front

und einem Heckspoiler wurde eine originale GTI-

Mittelkonsole eingebaut und FC Bayern-Wimpel in

der Heckscheibe angebracht. Auf dem Kofferraumdeckel

prangten ab sofort zwei Deutschland-

Aufkleber. Mit Aufklebern hatte es Stefan damals:

„Natürlich waren auch welche auf den Rückleuchten

- von René Lezard.“ Als optisches Highlight erhielt

der Golf Nebelscheinwerfer und auch am

Sound musste was gemacht werden. So entschied

sich Stefan kurzerhand dazu in die Seitenverkleidungen

der Türen größere Löcher für neue, bessere

Boxen zu sägen. „Eine Dummheit, die mich

heute teuer zum Stehen kommt. Man bekommt

diese Seitenverkleidungen im Original einfach

nicht mehr zu einem guten Kurs. Aber was soll

es, mit der ganzen Ausstattung wurden aus den

60 PS gefühlt 110. Volle Hütte eben - und ich

war der König der Landstraße“, erinnert sich

Stefan an seine wilden Jahre zurück.

Stefan kann viel von seinem Auto erzählen. Das

merkt man. Immer wieder wirft er Erinnerungen

in unser Gespräch ein. Auf meine Frage nach

dem, was er in seinem Golf alles so erlebt hat,

schmunzelt er und sagt trocken: „Die erste

Freundin!“ Stefan verbindet viele Erinnerungen

mit seinem Fahrzeug, die er gerne und emotional

erzählt. Urlaube, Spritztouren und viele weitere

Dinge gehören zum Repertoire. Zwischenzeitlich

war sein Golf sogar Anlass für einen Polizeigroßeinsatz.

Wer mehr über die Erinnerungen und

Emotionen erfahren möchte, der sollte Stefan unbedingt

während den OSNINGCLASSICS am 11. &

12. Juni in Bad Laer ansprechen.

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Kleinteile – akribisch sortiert!

Vorläufige Trennung, verwahrloste Jahre, Wiederaufbau

Am 15.02.1995 dann der Bruch: Stefan kaufte sich

einen „Passarati“ und der Golf musste weichen.

Allerdings nur für vier Jahre. 1999 kaufte er sein

erstes Auto aus dem Nachbarort zurück – mit mittlerweile

über 300.000 Kilometern auf dem Tacho.

Mittlerweile hatte das Fahrzeug einige Roststellen

und war auch sonst nicht mehr in einem sehr

vorzeigbaren Zustand. Der Zahn der Zeit hatte

eben an dem inarisilber farbenen Golf genagt.

Immer wieder an verschiedenen Orten abgestellt

ging der Verfall weiter. Bis 2010 sollte das

auch so bleiben. „Seit 2010 sammle ich Originalteile,

die ich zum Wiederaufbau meiner Gerlinde

brauche“, freut sich Stefan und führt mich durch

sein Haus. Kaum ein Ort, an dem nicht irgendwo

etwas von oder aus seinem Golf liegt – akribisch

sortiert und beschriftet, alles wirkt ordentlich

und unaufdringlich. Man merkt, dass Stefan sein

Auto liebt. Besonders stolz ist er auf die lückenlose

Dokumentation, die Kaufverträge, Rechnungen,

Steuerbelege, Versicherungsscheine

und TÜV-Berichte enthält.

Aber viel wichtiger als die Dokumentation und die

Arbeit, die noch vor Stefan liegen, ist für ihn, dass

er sein erstes Auto wieder in den eigenen Händen

hält. Beim Abschied sagt Stefan überzeugend:

„Ich weiß, dass dieses Auto irgendwann wieder

auf die Straße kommt und ich werde alles dafür

tun!“ Ich glaube ihm!

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Sie sehen Ihr Fahrzeug eher als „Brot & Butter-

Auto“ – doch zieht er auf Veranstaltungen, wie

den OSNINGCLASSICS viele „Experten“ an, die

ebenso viele Fragen wie Geschichten zu diesem

Klassiker auf Lager haben. Die Besuchertraube um

den Heckmotor ist oft größer als bei den vielen

Mustangs oder 911`ern.

Das hat einen Grund: Luftgekühlte 6-Zylinder-

Boxermotoren im Heck eines amerikanischen Cabrios

sind wahrlich nicht häufig zu finden.

Doch um welches Fahrzeug geht es hier? Es geht

um einen Chevrolet Corvair Monza Cabrio aus

dem Jahr 1964.

Nicole und Thorsten Robrahn aus der Nähe von

Osnabrück erzählen hier ihre ganz persönliche

Geschichte zu diesem außergewöhnlichen Modell:

Gekommen sind wir zu diesem Cabrio wie die Jungfrau

zum Kind.

Keinerlei Oldtimererfahrung, sondern nur mit dem

Wunsch weiterhin ein Cabrio zu fahren, stand ich

der Vorgabe meines Mädels gegenüber, jetzt endlich

ein kinderwagentauglichen Kofferraum zu besorgen.

Für den Alltag gab es also kein cooles Auto

mehr.

Für die Sonnentage aber suchten wir ein Cabrio

welches ohne Bügel, mit vier Sitzplätzen und in

einem fahrbereiten Zustand ist. Ein Händler aus

Münster bot uns einen Wagen an, der das alles

erfüllte. Und er war bezahlbar. Unser Corvair.

Was für ein außergewöhnliches Modell wir fahren

offenbarte sich erst nach und nach. In den vergangenen

10 Jahren haben wir nur auf einem einzigen

Treffen ein Corvair Coupe der ersten Baureihe getroffen.

Das will etwas heißen: Es ist

eben nicht der x-te Mustang.

In den USA war unser Wagen zuvor in

Phoenix, Arizona angemeldet und auf

der Route 66 zu Hause. Hier wurde er

1995, unter deutscher Beobachtung,

komplett zerlegt, wiederaufgebaut

und anschließend nach Deutschland

importiert.

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Kein Ami wie jeder

andere…Chevrolet

Corvair Monza Cabrio


Bis 2004 wurde der Chevy von seinem Vorbesitzer

jedoch nur selten mit einem Wechselkennzeichen

bewegt.

Seit 2006 sind wir stolze Besitzer des Corvairs. Meine

Frau Nicole teilt die Leidenschaft und fährt den

Wagen genauso oft und gern wie ich. Beide sind wir

eher die „Chrompolierer“ und keine Schrauber,

aber mit den Jahren habe ich einige technische

Erfahrung gesammelt - denn irgendwas ist ja immer

- und führe kleine Reparaturen selber durch.

Gebaut im April 1964 verfügt der hier portraitierte

Corvair über die höchste Ausstattungslinie mit

Klimaanlage & Einzelsitzen vorn.

Im Heck schlägt ein 2,3 Liter und 110 PS starkes und

luftgekühltes Sechszylinder Boxer-Herz, welches

mit 2 Einfachvergasern mit dem passenden Luft-

Benzin-Gemisch befeuert wird.

Gebaut wurden:31.045 Corvair Monza und 900

Cabriolets

Geschichte

Der Corvair hatte die Aufgabe,

das Programm des größten

amerikanischen Autoproduzenten

nach unten zu erweitern

und eine Alternative

zu den Ende der 1950er-Jahre

zunehmend erfolgreichen

Importwagen, in erster Linie

zum VW Käfer, zu bieten.

Es gab ihn als 4-Tür Limousine,

2-Tür Coupe, 2- Tür Cabrio,

Kombi, Kleinbus und

Transporter. Er wurde über

10 Jahre gebaut, war und

blieb das einzige serienmäßige

Fahrzeug der amerikanischen

Automobilgeschichte

mit luftgekühltem 6-Zylinder

Boxer im Heck.

Gelungener Innenraum und

ebenso schöne Frontansicht!

Die Pinstripes wurden 2008 und 2009 in Hamburg

während der Street-Mag aufgebracht.

Das Fahren steht im Vordergrund

An Clubleben haben wir wenig Interesse und bei

typenbezogen Veranstaltungen passen wir auch nie

richtig dazu. Für Amitreffen fehlt der V8, bei Luftgekühlten

werden Käfer erwartet und Cabrio-

Meetings sind meist nicht für Oldtimer. Viel wichtiger

ist das fahren, so wird der Chevy bei jeder Gelegenheit

zum entspannten Cruisen im Osnabrücker

Land genutzt.

Fakten über den Chevrolet Corvair 2 door Monza

900 Convertible

Text und Fotos: Nicole und Thorsten Robrahn; Lotte-Bühren; robrahn@web.de

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 25


„Wie wäre es mit einem Motorrad für die Feuerwehr?!“

So oder ähnlich dürfte die Frage ausgesehen

haben, die sich einige junge Kameraden der

Fw. Feuerwehr Bad Laer Mitte des Jahres 1969

gestellt haben. Diese Frage kam nicht von ungefähr.

Aus gesundheitlichen Gründen konnte der damalige

Besitzer, welcher ebenfalls Kamerad der Feuerwehr

war, die nagelneue MZ ES 150 nicht mehr

fahren. Als sich bei den jungen Kameraden herumsprach,

dass er sich von seinem Gefährt trennt,

brach wahre Euphorie unter ihnen aus. Sogar bei

Kameraden, welche keinen gültigen Führerschein

für ein Motorrad dieser Größe besaßen machte sich

Begeisterung breit. Bis auf wenige Ausnahmen

konnten alle Kameraden “angesteckt“ werden.

Die jungen Kameraden sammelten in der Feuerwehr

für die fast neue MZ. Der zu entrichtende

Betrag von 500DM war schnell erreicht. Ein wahres

Schnäppchen, wenn man den damaligen Kaufpreis

von 1098DM betrachtet.

Übrigens: Seiner Zeit war dieses schmucke Schätzchen

noch bei Neckermann zu erwerben.

Nun gab es jedoch ein Problem. Die Standardfarbe

der MZ war nicht “´feuerwehrrot“, sondern blau.

Da es unter den Kameraden Autoschlosser gab,

ging die Demontage aller Teile schnell voran. Lediglich

Tank, Lenker und Lampe behielten

ihren Originalfarbton, beige.

Alle anderen Teile wurden kurzerhand

zum Lackierer gegeben und

feuerwehrrot lackiert.

Nachdem alle Teile wieder an der

richtigen Stelle saßen und die MZ

fahrbereit war, musste sie nur noch

angemeldet und versichert werden.

Dies übernahm die Gemeinde Bad

Laer. Nun konnte es also losgehen.

Die MZ wurde in Dienst gestellt.

Hier allerdings endet die Geschichte,

welche von Euphorie und Begeisterung

geprägt war.

Mit dem Tod des ehemaligen Besitzers

und lediglich einem gefahrenen

Einsatz wurde die MZ mit 3500 km

auf der Tachoanzeige in den vorzeitigen

Ruhestand geschickt.

26 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Nichtsdestotrotz konnte sie sich nicht über mangelnde

Pflege und Ausflugsfahrten beschweren.

Poliert und geputzt wurde weiterhin. Ausflugsfahrten

fanden auch statt. Wenn auch nur auf dem Hof

vor dem Gerätehaus.

Mit den Jahren verging auch die letzte Euphorie der

nun älter werdenden Kameraden, welche sich zu

Beginn für die MZ eingesetzt hatten. Im trockenen

und beheizten Turm des Gerätehauses der Fw.

Feuerwehr Bad Laer verfiel die MZ in einen nahezu

40 jährigen Dornröschenschlaf.

Zwischen den Jahren wurde die Horex, wie sie

fälschlicherweise in der Feuerwehr Bad Laer genannt

wurde, nur noch von einer Ecke in die Andere

gestellt. Staub und Spinnen waren von nun an

für viele Jahre die einzigen Begleiter dieser Maschine.

In dem nur knapp 10 Meter entfernten Gemeinschaftsraum

des Gerätehauses wurde viel über die

MZ oder Zündapp oder Kreidler geredet. Man hatte

sogar vergessen um welches Fabrikat es sich handelt.

Lediglich, dass sie rot war, wussten alle.

Durch viele Köpfe sauste der Gedanke an vergangene

Zeiten und den Spaß den man mit der MZ

hatte. Leider bleib es bei diesen Gedanken. Einen

Teil zu diesem Schicksal gaben auch die über die

Jahre zunehmenden Verkehrsunfälle mit Motorrädern.

Irgendwann während ihres Dornröschenschlafs und

mehrerer Platzwechsel innerhalb des Turms verlor

sie zwei Blinker und das Glas des Rückspiegels. Der

Rest sollte verschont bleiben.

Und so stand sie da: Nicht aus den Köpfen der

Kameraden verschwunden, aber ohne weitere

Beachtung. Erst im Jahre 2006 sollte sich dieser

Zustand ändern.

Der Gedanke an die Wiederbelebung wuchs. Und

wieder waren es junge Kameraden, die sich einem

Projekt verschrieben, von dem sie nicht wussten,

wie es aussehen sollte.

Um einen Plan zu schmieden, blieben die jungen

Kameraden oft auch noch nach dem Ende eines

Dienstabends im Gerätehaus. So verging fast ein

Jahr und viele Dienstabende an denen die jungen

Kameraden bei einem zünftigen Bier über die Zukunft

der MZ beratschlagten. Eines war ihnen klar:

Die MZ durfte nicht weiter im Turm ihr zeitliches

segnen.

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 27


Am letzten Dienstabend des Jahres 2007

dann die Überraschung. Der Ausbildungsleiter

gab den jungen Kameraden im Namen

des gesamten Kommandos grünes

Licht für ihren Plan.

Die MZ sollte wieder auf die Straße. Voller

Elan trafen sich die jungen Kameraden ein

ums andere Mal im Gerätehaus der Feuerwehr

und zerlegten die MZ in ihre Einzelteile.

Zwischen Feuerwehrarmaturen

und anderen Dingen lagern die

Teile der MZ.

Teile an denen der Zahn der Zeit genagt

hatte wurden ersetzt und Chromteile poliert,

bis sie ihren ursprünglichen Glanz zurück

hatten. Die Elektrik wurde erneuert

und der Motor überholt. Der über die Jahre

verblichene Lack wurde wie damals durch

Im Juli 2007 war es dann soweit. Einige

junge Kameraden sprachen das Kommando

an und legten den Plan vor, die MZ

wieder zurück auf die Straße zu bringen.

Zurück an den Ort, für den sie 38 Jahre

zuvor gebaut wurde.

Rahmen entlacken, Tank säubern

und Bremse auseinanderbauen…danach:

Pause!

Eine Entscheidung ließ auf sich warten.

Die Motivation ließ dennoch nicht nach.

Dienstabend um Dienstabend wurde über

das alte Gefährt geredet und geschwärmt.

Längst wurde die MZ nicht mehr mit einer

Zündapp oder einer Kreidler verwechselt.

Es war eine MZ. Es war die MZ der jungen

Kameraden der Feuerwehr Bad Laer.

die jungen Kameraden abgetragen und erneuert.

Es sollte wieder das typische Feuerwehrrot

sein, welches schon 38 Jahre

zuvor aufgetragen wurde. Der Tank wurde

von innen saniert und das Beige aus vergangen

Zeiten durch frisches Weiß ersetzt.

Ende 2008 dann der Erfolg: Die MZ erhielt

TÜV und wurde angemeldet und einige

Male bewegt. Das ist mittlerweile acht Jahre

her und die Geschichte könnte sich wiederholen.

Allerdings steht die MZ nun viel bestaunt

in einem Partykeller. Auf das sie wieder

auf die Straße kommt!

Die Feuerwehr-MZ kurz vor der

Fertigstellung!

Text & Fotos: Alexander Scharte

28 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Niemand kann genau sagen, wie viele Feuerwehrfahrzeuge

aus der Vorkriegs- und Kriegszeit bei

Sammlern, in Museen und bei den Feuerwehren

selbst erhalten werden. Die mit Abstand meisten

Überlebenden stammen von Mercedes-Benz und

Magirus(-Deutz). Bei den übrigen deutschen Marken

sieht es düster aus, weil schon deren produzierte

Stückzahl weitaus geringer war. Doch

manchmal tauchen echte Überraschungen wieder

auf - etwa die einzige überlebende von nur fünf

gebauten Kraftfahrdrehleitern KL 26 auf MAN D1-

Fahrgestell.

Gerüchte halten sich oft hartnäckig. Unter Feuerwehr-Fahrzeugfreunden

war immer mal wieder von

einer rätselhaften MAN-Vorkriegsdrehleiter die

Rede. „Irgendwo in Schleswig-Holstein" solle sie

stehen, konnte man in Erfahrung bringen. Viel

mehr aber auch nicht! Versuchen wir, ein wenig

Licht ins Dunkel dieser Geschichte zu bringen:

Das Reichsluftfahrtministerium (RLM) hatte sich ab

1934 als erste Organisation an die Vereinheitlichung

der Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland

heran gewagt. Die bislang durch die Möglichkeiten

der Herstellerindustrie und die Anforderungen der

beschaffenden Feuerwehren geprägte Fahrzeugund

Feuerwehrtechnik sollte fortan gebündelt werden.

Das Ergebnis sollten wenige, weitgehend einheitlich

gestaltete Typen sein, die den Erfordernissen

eines schon damals im Fokus des RLM stehenden

Krieges entsprachen.

Neben der Kraftzugspritze KzS 8, den Kraftfahrspritzen

KS 15 und KS 25, sowie dem Schlauchkraftwagen

(Schlauchkw) waren auch die beiden

Kraftfahrdrehleiter-Typen KL 26 und KL 46 als Baumuster

vorgesehen. Entsprechende Prototypen

wurden von der Berliner Feuerwehr ab 1934 erprobt.

Während bei den Löschfahrzeugen die Baumuster

neu entwickelt werden mussten, griff das

RLM bei den KL 26 auf bereits existente, im kommunalen

Einsatz bewährte Drehleiter-Typen von

Metz/Karlsruhe und Magirus/Uim zurück.

Ein erster Großauftrag des RLM von 1936 umfasste

25 Exemplare der KL 26, von denen Metz 22 und

Magirus den Rest lieferte. Weitere Bestellungen

ließen nicht lange auf sich warten. Während Magirus

seine Leitern auf dem hauseigenen FL 145-

Chassis aufbaute, verwendete Metz den L 3750 von

Mercedes-Benz. Lediglich fünf Metz-Leitern haben

mutmaßlich ein MAN-Fahrgestell vom Typ D1 erhalten.

Als Beleg dafür gilt eine Gruppenaufnahme

dieser fünf Exemplare. Hinweise auf eine größere

Stückzahl gibt es keine.

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 29


Über die Verwendung der MAN D1 und die

Feuerwehren, bei denen sie eingesetzt waren,

ist bis heute nichts bekannt geworden. Im Archiv

der Feuerwehr Köln existiert ein Foto aus

den Nachkriegsjahren, auf dem ein solches

Fahrzeug zu sehen ist. Seit wann und wie lange

die KL 26, die ab 1943 allgemein als DL 26 bezeichnet

wurde, in Köln im Einsatz stand, ist

unklar. Möglicherweise kam sie gleich nach der

Auslieferung 1937 in die Domstadt. Eine zweite

D1-Drehleiter tauchte nach Kriegsende im

schleswig-holsteinischen Neumünster auf. Der

originale Fahrzeugbrief dokumentiert die am

27. März 1947 erfolgte Zulassung auf das

„Kommando der Berufsfeuerwehr Neumünster“.

Fahrgestell und Motor tragen die Fabrik-

Nr. 75704, der Leiteraufbau von Metz ist mit

der Aufbau-Nr. 439 versehen, das Baujahr wird

mit 1937 angegeben. Vermutlich war der technische

Zustand des Fahrzeugs eher bescheiden,

denn bereits 1955 wurde der Leiteraufbau bei

Metz überholt, wie ein entsprechendes Reparaturschild

am Leiterpark erzählt. Bis weit in die

1960er Jahre hinein nutzte die Stadt Neumünster

ihren MAN. Noch 1967 ersetzte man die

nicht mehr zeitgemäße Saugluft-Bremsanlage

von Bosch-Dewandre durch eine moderne

Druckluftbremsanlage. Im August 1969 wurde

Zwischen diesen Fotos liegen

Jahre! Das Ergebnis kann sich

sehen lassen!

Jahre gelangte die inzwischen stark verwahrloste

Leiter dann in den Besitz der MAN-

Vertragswerkstatt Sirp in Verl.

die DL dann auf das Fuhrunternehmen von Rudi

und Georg Mauruskat aus Wahlstedt bei Bad Segeberg

zugelassen. Angeblich soll sie später noch bei

einem Sandgrubenbetrieb namens Koch eine Zeit

lang ihr Dasein gefristet haben. Anfang der 1990er

Dort hatte man große Pläne: Vorgesehen war

eine vollständige Restaurierung und natürlich

die betriebsfähige Aufarbeitung des exotischen

Wracks. Den historischen Wert der DL hatte

man bei Sirp durchaus erkannt, den Arbeits- und

Zeitaufwand aber deutlich unterschätzt. Verschiedene

Sammler witterten in der Folgezeit

eine Chance, die eigene Laster-Kollektion um

einen Rohdiamanten erweitern zu können.

Doch auch die Freiwillige Feuerwehr Verl hatte

längst ein Auge auf den Veteranen geworfen. Die

Verler Brandschützer vertrauen schon seit geraumer

Zeit auf Löschfahrzeuge von MAN und kannten

infolgedessen den bei Sirp nur noch geduldeten D1.

30 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Vor fast 10 Jahren war es schließlich soweit: Sirp

trennte sich für einen symbolischen Euro von dem

Vorkriegsklassiker, und die Feuerwehrleute hatten

neben dem Brandschutz nun noch eine weitere

Aufgabe. Über die Schwierigkeiten bei der Aufarbeitung

eines so seltenen Fahrzeugs hatten sich die

Kameraden vom ersten Tag an keine Illusionen

gemacht. Anfangs waren noch zahlreiche Helfer mit

von der Partie.

Doch die Restaurierung

zog sich über

viele Jahre hin, und

nicht jeden Tag

waren große und

vor allem sichtbare

Fortschritte zu verzeichnen.

Nach und

nach erlahmte bei

verschiedenen Mitstreitern

das Interesse.

Und natürlich

gab es auch bei den

übrigen Restauratoren

angesichts der

enormen Aufgabenfülle

und vieler,

schier unlösbar erscheinender Probleme immer

wieder mal eine Sinnkrise. Letztlich kristallisierte

sich eine kleine Gruppe von zwei bis drei Helfern

um den früheren Löschzugführer Hermann Pape

heraus, die mit viel

Enthusiasmus und

Ausdauer bei der

Sache waren.

Gleich nach der

Übernahme der DL

von der Firma Sirp

war 2004 die vollständige

Zerlegung

des Fahrzeugs erfolgt.

Dann wurden

Fahrgestell und

Bremsanlage überholt

und das Chassis

neu lackiert. Anschließend

setzten

die Wehrleute das

hölzerne Fahrerhaus

und sonstige Aufbaupartien

instand, ehe

2008 und 2009 die Motorüberholung auf dem Plan

stand. Während die meisten anderen Arbeiten in

Eigenregie durchgeführt wurden, übergab man den

Motor an einen Spezialisten aus Fritzlar. Im Folgejahr

wurde das Leiterpaket sandgestrahlt und neu

lackiert, ehe auch die Kabine in glänzendes RAL

3000 getaucht wurde und zusammen mit den neuen

Staufächern zurück auf das Fahrgestell fand.

Nachdem 2011 auch der Leiteraufbau wieder an

seinem Platz war, stand der TÜV-Abnahme und

einer Wiederzulassung des Fahrzeugs nichts mehr

im Wege. Zumindest theoretisch nicht, denn im

Straßenverkehrsamt

stellte sich

heraus, dass der

MAN nie abgemeldet

worden war,

ergo auch nicht

zugelassen werden

konnte! Ein spontan

vorgenommener

Abmeldevermerk

im Fahrzeugbrief

löste das Problem

umgehend.

Über fast zehn Jahre

haben sich die

umfangreichen

Arbeiten an Holz,

Blech und Technik erstreckt, vieles musste aufgearbeitet,

ergänzt, ersetzt, neu angefertigt oder wieder

funktionsfähig gemacht werden. Mehrfach

wurde der Arbeitsplatz gewechselt, an dem die

Drehleiter untergestellt

war- was stets

mit umfangreichen

Umzügen verbunden

war. Erst in der Endphase

der Restaurierung

stand im Neubau

des Verler Feuerwehrgerätehauses

ein warmer und trockener

Stellplatz zur

Verfügung. Mit der

Kommune gibt es

keine Probleme, der

Oldtimer gehört dem

Förderverein der

Feuerwehr, der auch

die Restaurierung

finanziert hat. Das

städtische Gerätehaus

bietet dem Verein

eine ideale Abstellmöglichkeit für die DL. Inzwischen

ist die KL 26 nahezu vollständig wieder hergestellt.

An Details wird weiterhin emsig gearbeitet.

Erklärtes Ziel war es, die Restaurierung bis 2013

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 31


abgeschlossen zu haben, denn in diesem Jahr feiert

die Feuerwehr Verl ein Jubiläum.

Leider haben die Restauratoren bei ihrer Arbeit an

manchen Stellen die Ansprüche an eine historisch

korrekte Aufarbeitung des MAN ein wenig aus den

Augen verloren. Das am Podium neu verbaute Tränenblech

ist deutlich zu modern. Und Staukasten-

Verschlüsse aus dem Baumarkt stellen Historiker

ebenso wenig zufrieden, wie die Gummiknebel-

Verschlüsse an den Traversenkästen. Diese Kritik

soll nicht kleinlich wirken und schon gar nicht die

bislang in Verl geleistete Arbeit herabwürdigenäußern

dürfen sollte man sie allerdings schon! Übrigens

könnte man die angesprochenen Punkte im

Lauf der kommenden Jahre noch problemlos korrigieren,

wenn man es denn möchte. Die Drehleiter

wartet also - ganz abgesehen von den normalen

Unterhaltungs- und Erhaltungsarbeiten - auch in

Zukunft noch mit einem gewissen Arbeitspotential

auf.

Hermann Pape, der sich schon vor Jahren der Restaurierungs-Organisation

angenommen hatte, ist

mittlerweile ein versierter Oldtimerkenner in eigener

Sache. Er hat im Lauf der Jahre mit unzähligen

Gleichgesinnten gesprochen, hat Fachleute befragt

und die einschlägigen Ersatzteilbörsen der Republik

besucht. Ein Mosaiksteinchen kam auf diese Weise

zum andern, nicht nur in Form von Bau- und Ersatzteilen,

auch als Know-how. Klar, dass er und seine

Mitstreiter stolz auf das Geleistete sind. Beflügelt

durch die Berichterstattung in der örtlichen Presse,

haben inzwischen auch Vertreter aus dem einschlägig

vorbelasteten Kreis der Oldtimerbesitzer

Kontakt nach Verl aufgenommen - wo sonst sieht

man noch einen Vorkriegs-MAN? Und bei einer

dieser Gelegenheiten wurde dann, mehr oder weniger

verbrämt, auch schon mal ein Kaufangebot

ausgesprochen - schließlich fehle ja in der Szene

noch ein Pritschenwagen auf diesem Chassis.

Dafür hat Hermann Pape allerdings überhaupt

kein Verständnis:„Der MAN bleibt hier, und er

bleibt eine Drehleiter" - basta!

Text: Verlag Klaus Rabe, „Historischer Kraftverkehr“, Autor Axel Johanßen,

Fotos: Fw. Verl

32 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


fram Bad Laer. „Ist der Bauer reicher, fährt er

Eicher“, lautet ein Schlepper-Spruch für einen

Trecker, den der Hersteller mit Emblemen 1955

geradezu pflasterte. Mindestens so stolz ist der

jetzige, dritte Besitzer, der 41-jährige Robert

Pohlmann aus Remsede, auf seinen Eicher EKL 15:

„Er ist einfach ein Familienmitglied.“

Sein ältester Sohn „muss immer mit. Wenn er den

einen Zylinder knallen hört, dann geht’s los.“

Vielleicht bald auch mit seinem jüngeren Bruder,

der ist erst 1Jahr aber auch schon begeistert.

Roberts Frau Stefanie ist noch nicht mitgefahren:

„Ich hab da ja kaum Platz“, sagt sie, ganz ohne

„Eifersucht“, denn: „Das ist schon in Ordnung. Das

sind gerade dreckig“, bedauert Robert. Pingelig sei

er nicht, „aber bei Regen fahre ich nicht raus, das

kann ich nicht.“ Dennoch: Der Eicher sei „nicht

mehr so aus dem Ei gepellt wie 2008. Da tropft

auch mal was raus, ist eine Schramme dran. Für

mich ist er zum Losfahren sonntags oder am

Feierabend da. Ich habe auch einen kleinen Hänger

dafür, da verbinden sich Spaß und Nutzen.“ Weite

Ausflüge seien nicht sein Ding, höchstens mal zwölf

Kilometer nach Glandorf zum Treckertreffen.“

Einmal habe er dabei das Auto einer alten Dame

freigezogen: „Sie hatte gewunken, als sie den

Schlepper hörte.“ Den typischen Kolbenschlag

erkenne er sofort. Der Eicher EKL 15 mit einzelnem

luftgekühlten Zylinder und gefederter Vorderachse

ist selten. „Er steht im Landkreis nur noch einmal,

auch hier in Remsede.“

Der Eicher – ein Restaurationsobjekt


ist sein Hobby.“ „Ich übertreib's ja nicht“, bemerkt

ihr Mann. „Ich fahre immer nur kurz.“ Auch die

Restauration habe 2008 nur vier Monate gedauert.

„Ich konnte nicht haben, dass die Einzelteile in der

Garage herumlagen. Ich wollte ihn wiederhaben.“

„Da hatte ich vorm Fernseher mal die alleinige

Entscheidungsgewalt über die Fernbedienung“, sagt

seine Frau. Zur Hochzeit der beiden im September

2013 wurde das Diesel-Schmuckstück von den

Trauzeugen entführt – und als Fotokulisse

„missbraucht“: „Da stand ein blauer Trecker auf

dem Festgelände, und ich dachte zuerst: Was für

ein tolles Teil. Und dann entsetzt: Wie kommt mein

Trecker hierher?“ Fotos, wo das Paar mal allein

drauf sitzt, wurden zwei Wochen später

nachgeholt.

Doch das Trekker-Foto muss warten: „Die Reifen

„Wenn du mit Treckern groß wirst, musst du wieder

den Dieselgeruch in der Nase haben“, sagt

Pohlmann. Zwei Jahre habe er gesucht, sich

schwergetan, irgendwann fiel die Wahl „auf die

Ostmünchener Trecker aus Forstern – die gab es

nicht so oft. Der Südkreis ist Deutz- und Hanomaglastig,

ich wollte mich ein bisschen absetzen.“ Im

Oktober 2007 wurde er bei einer Online-Auktion

fündig. „Der Herr Anfang 60 im Kreis Cuxhaven

trennte sich nur schweren Herzens davon.“ Der

Eicher sei auch dort im „Hobbybetrieb“ gelaufen,

die „Original-Pappe“ mit Erstzulassung in der

„Amerikanischen Besatzungszone“ gibt es noch.

„Ich habe ihn mit einem Autotrailer nach

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 33


Hardensetten geholt, wo ich zu der Zeit wohnte.“

Fast alle Originalteile waren vorhanden und intakt.

Im Winter habe der Traktor in der Garage

gestanden, „im März habe ich es nicht mehr

ausgehalten: Ich habe mir eine kleine

Sandstrahlkabine gebaut, um den Eicher zu

entlacken. Motor und Getriebe waren in Schuss,

…in das viel Liebe, Zeit und

Geld geflossen sind. Aber das

Ergebnis ist fabelhaft.

der sprang super an, qualmte nicht.“

Nur eine Wellendichtung und ein

Steckachsen-Lager

wurden

ausgetauscht, viele Teile gereinigt,

Embleme und Zierleisten neu

gekauft, der Motor grundiert – leider,

der einzige „Fauxpas“, legte sich

auch Farbstaub auf ein nahe

parkendes Auto, der erst in der

Waschanlage auffiel. Die Trecker-

Außenlackierung übernahm ein

Fachmann.

Pohlmann ist glücklich: „Ein Eicher ist

leicht zu fahren, und das in

angenehmer Sitzhaltung – drauf

setzen und los geht's!“ Der Fendt 611

LS, den er seit eineinhalb Jahren

habe, ein Sechszylinder aus dem

Jahre 1983, sei keine Konkurrenz:

„Das ist was ganz anderes“,

versichert der Trecker-Fan, aber Spaß

mache der auch aber anders“

Manchmal stehe der Eicher auch 14 Tage rum,

„aber Haustiere sind komplizierter, die wollen jeden

Tag was, der hier ist dann nicht beleidigt“, sagt er

augenzwinkernd und schmeißt eine Runde Diesel-

Duft und Zylinderknattern.

Text: Frank Muscheid, NOZ; Fotos: Robert Pohlmann

34 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Heinrich Dorenkamp lernte ich kennen nachdem

ich eine Unterstützung für die Restauration meiner

NSU Quick suchte. Ein Kellerfund Baujahr 1951!

Erster motorisierter Untersatz von unserem damaligen

Hausarzt Dr. Aselmeier. Viele Laerer werden

sich bestimmt noch an Ihn erinnern.

Heinrich, ein Glaner Urgestein, wurde mir von Insidern

empfohlen. Restauriert hat Heinrich in den

letzten 25 Jahren eigentlich alles was früher für

Motorradfahrer aktuell war.

Spandau wurden natürlich alle Ausflugsziele mit

Oldtimern angefahren.

Viele von den restaurierten Motorrädern und auch

andere interessante Oldtimer werden bei den Osningclassics

ausgestellt.

Wir freuen uns auf euern Besuch in unserem Ausstellungszelt

zu interessanten Benzingesprächen.

Heinrich Dorenkamp & Franz-Josef Otte

Dazu gehörten: BMW R26 Baujahr 1960, R50 / 2

Baujahr , R51 / 3 Baujahr 1953 , R60 / 2 Baujahr

1968, Horex Imperator 400 ccm und Horex Regina

350 ccm. Triumph 250 Baujahr 1951. NSU Quick

Baujahr 1951, NSU Lux 200 ccm Baujahr 1955, NSU

Prima 150 ccm und viele Andere mehr.

Durch viele Benzin- und Privatgespräche lernte ich

Heinrich, heute 82 Jahre jung, und seine Motorradfreunde

immer besser kennen und schätzen.

Höhepunkte unserer gemeinsamen Unternehmungen

waren bislang etliche Oldtimertreffen z.B. Liebenau

und auch das Oldtimerrennen in Schotten.

Bis auf einer Werksbesichtigung bei BMW in Berlin

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 35


36 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 37


Wir, die Kultur- und Oldtimerfreunde Osnabrücker

Land (KOOL), möchten mit den OSNINGCLASSICS

und weiteren Veranstaltungen rund um Oldtimer

unseren kulturellen Beitrag für die Region leisten.

Für uns sind Oldtimer nicht nur Zeitzeugen vergangener

Tage, sondern vielmehr der Ausdruck eines

Lebensgefühls. Sie lösen Faszination aus und wecken

Emotionen. Ob Traktor, PKW, Motorrad oder

Nutzfahrzeug - alle Oldtimer haben ihre eigene

Geschichte. Und jeder Besitzer eines Oldtimers

verbindet etwas damit.

Nicht die Oldtimerart und die monetäre Wertigkeit

spielen für uns eine Rolle, sondern vielmehr die

gemeinsame Verbindung über die Erlebnisse, die

man mit historischen Fahrzeugen hat. Auf der einen

Seite können dies die Geschichten vom

Schrauben und Restaurieren sein, auf der anderen

Seite aber auch die interessierten Blicke von Kindern

und Erwachsenen, wenn wieder einmal ein

seltener Oldtimer an ihnen vorbei fährt.

Am 25. September 2015 gegründet, treffen wir, die

Kultur- und Oldtimerfreunde Osnabrücker Land

(KOOL), uns regelmäßig, um uns auszutauschen

und gemeinsam Ideen für die OSNINGCLASSICS und

andere oldtimerkulturelle Veranstaltungen zu entwickeln.

Die Förderung der Kultur im Osnabrücker Land ist

uns eine Herzensangelegenheit!

In der unteren Hälfte finden Sie eine Beitrittserklärung.

Möchten Sie uns beitreten, so füllen sie das

Formular aus, trennen es aus diesem Magazin heraus

und senden es an die angegebene Adresse. Als

Mitglied werden Sie immer auf dem Laufenden

über Aktivitäten und Treffen gehalten und sind

natürlich jederzeit dazu eingeladen mitzumachen.

Ein Jahresbeitrag wird nicht erhoben, jedoch sind

wir über jede Spende hoch erfreut.

Der Vorstand

Beitrittserklärung

An:

Kultur- und Oldtimerfreunde OS Land

Alexander Scharte

Kruitskamp 2

49196 Bad Laer

Hiermit erkläre ich, (Vorname, Nachname) ___________________________________, geb. ____________

meinen Beitritt in den Verein „Kultur- und Oldtimerfreunde Osnabrücker Land“.

Meine Kontaktdaten sind:

(Straße, Hausnummer) _________________________________

(PLZ, Ort)

_________________________________

(Telefon)

_________________________________

(Mobil)

_________________________________

(Mail)

_________________________________

Mit meiner Unterschrift erkläre ich die Korrektheit meiner Angaben und trete dem Verein bei.

38 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016

_________________________________________________

Ort, Datum, Unterschrift


(phl) BAD LAER Der Dampfzug „Teuto-Express“

startet am Sonntag, 12. Juni 2016 zu seiner einzigen

„Runde“ in diesem Jahr auf der TWE. An diesem

Tag fährt der Museumszug, anlässlich der

Veranstaltung Osningclassics 2016, von Bad Laer

über Versmold nach Gütersloh, entlang des Schienenstranges

der Teutoburger Wald Eisenbahn

(TWE).

Der Spaziergänger am Bad Laerer Bahnhof ist verwundert.

Was ist denn dort los? Erwachsene und

Kinder schauen angespannt in eine Richtung. Auch

ein Schnaufen und ein dumpfes Pfeifen sind aus der

Ferne zu hören. Eine Dampflok? Die Kinder am

Bahnsteig werden immer unruhiger. Aber der

Schienenstrang bleibt leer. Dann ertönt ein Pfeifen

erneut, lauter und eindringlich. Und tatsächlich:

Endlich ist die Dampflokomotive mit ihrem grünen

Wagenzug zu sehen. Gemächlich nähert sich der

historische Dampfzug dem Bahnsteig in Bad Laer,

wo viele Fahrgäste auf eine Zugfahrt in längst vergangene

Zeiten warten.

So oder ähnlich könnte es am 12. Juni wieder am

„Kleinbahnhof“ Bad Laer zugehen. Dann startet der

Dampfzug zu einer für Jung und Alt unvergessenen

Fahrt in die Vergangenheit. Für viele Fahrgäste,

besonders allen Kindern, wird eine Mitfahrt im Zug

das Erlebnis pur sein. Allein der Anblick der Landschaft,

welche am Fenster der alten Personenwagen

vorbeizieht, sind Eindrücke unbekannter Art

und nicht mit einer Autofahrt zu vergleichen.

Gezogen wird der Nostalgiezug von der Dampflok

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 39


78 468. Das „Zugpferd“ kommt vor zweiachsigen

Personenwagen mit offenen Plattformen zum Einsatz.

Auch der bei Fahrgästen sehr geschätzte Bistro-Wagen

ist im Zugverband eingereiht. Neben

kalten und warmen Getränken, bietet er dem

hungrigen Mitfahrer kleine Schnacks an.

Fahrzeiten und Fahrkarten:

Gestartet wird am Bahnhof in Bad Laer um 13.00

Uhr, (Bf. Müschen 13.05 Uhr). Die verbilligte Rückfahrkarte

für Erwachsene kostet nur 14,- €. Kinder

5 – 12 Jahre zahlen 7,- €. Teilstrecken sind ermäßigt.

Für Fahrräder führt der Zug einen Packwagen

mit, wo man das Fahrrad kostenlos abstellen kann.

Fahrkarten gibt es im Vorverkauf bei der Bad Laer

Touristik GmbH (Tel.: 0 54 24/29 11 88), sowie im

Zug bei den Schaffnern.

Unseren Onlineshop für Fahrkarten und weitere

Informationen erreichen Sie unter der Adresse

www.osnadampf.de

Zur Sache:

Der gemeinnützige Förderverein "Eisenbahn-

Tradition e.V." hat sich zum Ziel gesetzt, einen historischen

Dampfzug im Stil der ersten Hälfte der

1950er Jahre zu erhalten und betreiben. Dafür investieren

die 45 ehrenamtlichen Mitglieder einen

erheblichen Teil ihrer Freizeit. Regelmäßig bringen

sie den Nostalgiezug auf die Schienen des Tecklenburger-,

Münster- und Osnabrücker Landes, um

den Fahrgästen das Reisegefühl dieser Zeit zu vermitteln.

Fahrkarten können bei den Tourist-

Informationen Ibbenbüren, Tecklenburg, Lengerich,

Lienen, Bad Laer oder direkt beim Schaffner gekauft

werden. Zudem bietet der Verein Dampflokseminare

an.

Unsere Dampflokomotive 78 468:

Die Geschichte der Dampflokomotive 78 468 geht

auf eine sehr gelungene Konstruktion der Firma

Vulcan-Werft AG in Stettin aus dem Jahre 1912

zurück. Gedacht für den Fährverkehr mit leichten

Schnellzügen auf der Insel Rügen konnte die

Lokgattung T 18 bald ihre Stärken im schweren

Berufsverkehr der Ballungsräume ausspielen. Das

sehr gute Beschleunigungsvermögen und die hohe,

in beiden Fahrtrichtungen gleiche, Höchstgeschwindigkeit

machten sie geradezu zur idealen

Lokomotive für dieses Betätigungsfeld. Die 78 468

wurde 1923 bei der Lokomotivfabrik Henschel &

Sohn in Kassel gebaut und am 24. Januar 1924 bei

der Reichsbahndirektion Oppeln im Bahnbetriebswerk

(Bw) Gleiwitz in Dienst gestellt. 1944 kam sie

zur Reichsbahndirektion Wuppertal und wurde hier

dem Bw Hagen-Eckesey, ab 1956 dem Bw Wuppertal-Vohwinkel

zugewiesen. 22 Jahre lang war sie

nach der Übernahme durch die spätere Deutsche

Bundesbahn in Nordrhein Westfalen im Einsatz,

vorwiegend im Raum Wuppertal. Hier bekam sie

auch 1956 ihre Wendezugsteuerung, die den Einsatz

vor Dampf-Wendezügen ermöglichte. Von

Ende 1966 bis zu ihrer Abstellung im April 1969

wurde sie in Hamburg, wie zuletzt in Wuppertal,

mit Wendezügen eingesetzt. Am 10.Juli 1969 wurde

sie schließlich ausgemustert, entging jedoch

dem Schneidbrenner und kam in das Museum für

Hamburgische Geschichte. Dort wurde sie äußerlich

hergerichtet, jedoch nicht betriebsfähig aufgearbeitet.

1998 konnte die Historische Eisenbahn Oberhausen

(HEO) die Lok von der Deutschen Bahn AG,

die sie bereits in das Dampflokwerk Meiningen zur

Hauptuntersuchung gebracht hatte, erwerben. Im

Rahmen eines Förderprojektes gelangte sie in das

Eigentum der Stadt Oberhausen. Seit der betriebsfähigen

Herrichtung der Lok stand sie der Emscherpark

Eisenbahn Tourismus-

40 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Gesellschaft (EPEG) als Betreiberin im Rahmen der

Tourismusförderung NRW zur Verfügung. Ende

2007 sprach uns die EPEG an, ob wir nicht die Möglichkeit

sehen, die Maschine zukünftig gemeinsam

zu betreiben. Im Rahmen einer langfristigen Kooperationsvereinbarung

zwischen Eisenbahn-Tradition

e.V. und der EPEG übernahmen wir ab 2008 federführend

den Betrieb der Lok. Im Januar 2008 kam

die Lok im Schlepp unserer Diesellok V 36 412 nach

Lengerich-Hohne. Nach umfangreichen Arbeiten

am Kessel und am Fahrwerk stand die 78 468 nach

einer Hauptuntersuchung seit Sommer 2008 wieder

betriebsfähig für Sonderfahrten zur Verfügung.

Zum 1.Januar.2016 endete jedoch der vor acht

Jahren geschlossene Mietvertrag über die Dampflok

78 468. Um die Lok langfristig für uns und die

Region zu sichern, gab es nur eine Möglichkeit: Die

Lok für eine deutlich 6-stellige Summe zu kaufen!

Dieser finanzielle Kraftakt stellt für uns eine große

Herausforderung dar. Wir sind auf Ihre Unterstützung

angewiesen um nicht nur die Lok sondern

auch das ganze rollende Museum Teuto-Express

unter Dampf halten zu können. Die im Jahr 2008

erfolgte Hauptuntersuchung der Lok lief im April

2016 ab. In unserer diesjährigen Winterpause

mussten wir nun die notwendigen Arbeiten ausführen,

damit die Lok weiter acht Jahre unter Dampf

bleiben darf.

Weitere Infos über die Fahrzeuge und den Verein

„Eisenbahn-Tradition e.V.“ finden Sie auf dessen

Homepage.

Text: Hannes Pohlmann; Fotos: JayBe, Jürgen Brockamp, Olaf Suthe,

Dr. Rolf Westheider

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 41


2005 gründeten 17 Vereinsmitglieder den Tradtitionsbus

Osnabrück e.V. 16 davon hatten in dreieinhalb

Jahren einen Büssing 4500 TU für das

100jährige Bestehen des Verkehrsbetriebes Osnabrück

restauriert und ihre Leidenschaft für alte Omnibusse

und deren Technik entdeckt. Inzwischen

zählen wir 74 Mitglieder, davon sind etwa 26 aktiv.

Es ist keine Männerdomäne geblieben. Inzwischen

arbeiten 11 Frauen aktiv mit. 14 Fahrzeuge zählt

der Fuhrpark, davon sind sieben zugelassen und

fahrbereit. Zwei sind eine Dauerleihgabe der Stadt-

Stadtwerke Osnabrück AG. Wir pflegen, warten und

restaurieren diese Schmuckstücke. Eine große

Freude bereitet es uns, diese besonderen Fahrzeuge

in Osnabrück und Umgebung zu präsentieren.

Der Verein finanziert sich aus Mitgliederbeiträgen,

Spenden und Vermietungen der Busse. Nur so können

wir uns die oft teuren Ersatzteile oder kostspielige

Reparaturen in einer Fachwerkstatt leisten.

Mitmachen kann bei uns jeder. Er sollte keine

Angst vor schmutzigen Händen, handwerkliches

Geschick, technisches Verständnis und Liebe zum

Detail mitbringen. Bewegt werden unsere Fahrzeuge

ausschließlich von Vereinsmitgliedern, die im

Besitz des Führerscheins Klasse D sind. Wir treffen

Fahrzeugtyp: Büssing 4500 T

Aufbau: Emmelmann

Baujahr: 1955

Motor: 6 Zyl., 100 PS, Hubraum 5430 cm³

uns

Höchstgeschwindigkeit: 82 km/h

jeden

Mittwoch

Leergewicht: 6600 kg

von

Zul. Gesamtgewicht: 10100 kg

Sitzplätze: 22

17:00 h

Stehplätze: nur im Linienverkehr

bis

20:30 h Fzg-Länge: 8770 mm

in der Fzg-Breite: 2450 mm

Vereins

einshalle

Fzg-Höhe: 2780 mm

Atterstraße 155 – 157 in 49076 Osnabrück.

Nähere Informationen unter: www.traditionsbusosnabrueck.de

Text & Fotos: Traditionsbus Osnabrück e.V.

42 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Heinkelfreunde Lengerich un drümme tou

Wir sind einer der 58 Regionalclubs in Deutschland,

nennen uns jeweils "Stammtisch" und sind unter

der "Haube" des Heinkel-Clubs Deutschland (HCD)

zusammengeführt. Der wurde 1983 gegründet, hat

heute mehr als 4000 Mitglieder und ist damit einer

der größten markengebundenen Oldtimerclubs in

Europa. Ferner gibt es Stammtische in Portugal/Lissabon,

Göteborg und Dänemark. Mitglieder

des Heinkel-Clubs findet man in Holland, Österreich,

der Schweiz, Frankreich, Portugal, England,

Irland, USA. Selbst in Asien gibt es treue "Heinkelclubber".

Die vereinseigene "Heinkel-Fahrzeugteile-Vertriebs

GmbH" versorgt alle Mitglieder mit den nötigen

Ersatzteilen zu günstigen Konditionen. Hier lagern

abrufbereit in Lauffen über 3000 verschiedene Ersatzteilpositionen

und sorgen somit für den Erhalt,

Wiederherstellung und Pflege der von Prof. Ernst

Heinkel in den Jahren 1950 - 1968 gebauten

203.210 Fahrzeugen.

Es waren Fahrzeuge unterschiedlichster Art, von

denen heute noch einige Exemplare "am Leben"

sind. Es waren 163.110 4 Takt-Motorroller, 7.000 2-

Taktroller, 27.000 Mopeds und 6.100 Kabinenroller

– 3 und 4-rädrige kleine Autos mit einer Tür vorne.

Am 07. 11. 1968 hat die Daimler Benz AG in einer

"Freundschaftlichen Vereinbarung" die Prof. Ernst

Heinkel AG in Zuffenhausen "erworben".

Wir sind ca. 20 Mitglieder und treffen uns immer

am 1. Dienstag im Monat im Waldhotel Hilgemann.

Wir haben ca. 20 Oldtimer aus den Jahren 1957 -

1962, nicht aber alle nur aus dem Hause Heinkel.

Wir sind kein rein Markengebundner Stammtisch,

wir haben auch z. B. BMW Isettas (damals auch

Knutschkugel genannt) und andere Fahrzeuge.

Schon in den 90er Jahren sind zwei Heinkelbesitzer

aus Lengerich zu den Heinkel-Freunden nach Osnabrück

gefahren, sie kannten sich vorher nicht. Als

dann noch ein drittes aus Lengerich dazu kam unterhielt

man sich und stellte fest, das ja schon drei

aus Lengerich kommen. Die drei hatten dann den

Plan, selbst einen Stammtisch in Lengerich einzurichten,

was auch in 2002 geschah. Im Sommer des

Jahres 2002 hatte es an der Elbe unsägliche Überschwemmungen

gegeben. Die Folge waren historische

Pegelhöchststände und Zerstörungen in bisher

nicht gekanntem Ausmaß an der Elbe, der Donau

bei Passau und Regensburg und in Österreich. Zig-

Tausende Menschen mussten evakuiert werden,

zahlreiche Häuser, Betriebe und industrielle Anlagen

wurden stark beschädigt oder gänzlich zerstört.

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 43


Aus diesem Anlass wurden von den damaligen Mitgliedern

Spendenfahrten unternommen, die dann

über eine Sparkasse den in Not gekommenen Menschen

übergeben wurden.

Impressum

Herausgeber: Kultur- und Oldtimerfreunde Osnabrücker

Land (KOOL)

Verlag:

AlexEventmarketing

Alexander Scharte

Kruitskamp 2

49196 Bad Laer

Tel.: 05424-293231

Mobil: 0172 - 5739144

alex@alexeventmarketing.de

Redaktion:

Anzeigen:

Layout:

Alexander Scharte

Alexander Scharte

Alexander Scharte

==

Die Texte sind geistiges Eigentum der Autoren.

==

In all den Jahren haben wir an verschiedenen Treffen

teilgenommen: bei mehreren Oldtimertreffen

in Lengerich, ebenfalls regelmäßig bei den Römermärkten

sind wir dabei. Regelmäßig sind wir zum

Ockermarkt in Hilter eingeladen worden. Auf Treffen

und Ausfahrten in Münster, Badbergen, Espelkamp,

Billerbeck lassen wir uns ebenfalls gern sehen.

In Lienen waren wir bei Sonnenblumenmärkten

und bei "Lienen in Grün"; bei einem Sonnenblumenmarkt

haben wir Spendenfahrten für einen

Zebrastreifen, der hauptsächlich für Schüler eingerichtet

wurde, unternommen, die in Lienen, komischer

Weise, privat finanziert werden müssen; bei

einem anderen Sonnenblumenmarkt haben wir

Spendenfahrten für die "Flotten Käfer" unternommen,

das ist eine Lienener Vereinigung von behinderten-

und nicht behinderten Menschen. Am 15.

06. 2011 haben wir in Lienen bei der Einweihung

des 1. Teilstückes der Dorfentlastungsstraße teilgenommen,

in einem Fahrzeug saß der Bürgermeister.

Im Jahr 2012 haben wir mit den Heinkel-

Freunden Osnabrück, dem Heinkel-Club Münster,

dem Heinkel-Club Rheine und dem Oldtimerclub

Salzbergen das 29. internationale Heinkeltreffen

des Heinkelclubs Deutschland (HCD) vorbereitet

und ausgerichtet Im Jahr 2014 haben wir in Lienen

ein vom HCD deutschlandweit ausgeschriebenes

Heinkel-Kabinentreffen ausgerichtet. Eigene Ausfahrten

und Feste haben wir auch schon unternommen.

Fotos und Bildquellen:

Wir haben versucht so viele Fotos wie möglich zu

verwenden, die keinen Lizenzbedingungen unterliegen,

bzw. für die keine Lizenz benötigt wurde.

Sind uns die Urheber bekannt, so haben wir genannt.

Natürlich kann immer ein Fehler passieren. Deswegen

möchten wir Sie um Nachsicht bitten, wenn

Fotos fälschlicherweise ohne korrekte Quellenangabe

veröffentlicht wurden. Es ist mit Sicherheit nicht

unsere Absicht, unerlaubt fremde Fotos zu verwenden.

Fotos: Picasa, Fotolia, ABproTWE, privat

==

Dieses Magazin soll unabhängig von der Veranstaltung

nun öfters im Osnabrücker Land erscheinen.

Deshalb sind wir für Kritik, positiv wie negativ, immer

offen. Schreiben Sie uns einfach eine Mail!

Text & Fotos: Bernd-Walter Rausch, Heinkelfreunde Lengerich

44 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Oldtimer IG Osnabrück

In der Oldtimer IG Osnabrück haben sich vor fast 30

Jahren Oldtimerbesitzer aus Osnabrück und Umgebung

zusammengeschlossen, um sich dem Erhalt

klassischer Fahrzeuge und der gegenseitigen Unterstützung

bei allen Themen rund um das Hobby

„Oldtimer“ zu widmen.

1998 wurde dann die erste „Historische Fahrt Rund

um Osnabrück“ durchgeführt. Diese wurde in den

Folgejahren zu einer regelmäßigen Veranstaltung.

Seit 2014 findet immer am dritten Sonntag im Juli

das „Historische Treffen Rund um Osnabrück“ statt,

das auf dem Magazingelände des Museums Industriekultur

am Süberweg 50 im Osnabrücker Stadtteil

Pye durchgeführt wird. Gerade vor den historischen

Industriebauten kommen die Fahrzeuge besonders

zur Geltung und das Treffen ist zu einem

festen Termin von Oldtimer- aber auch Youngtimerfreunden

aus der ganzen Region geworden.

Ein zweites Treffen findet seit einigen Jahren als

Saisonauftakt der Oldtimer IG am Ostermontag

statt. Dann treffen sich die Freunde klassischer

Automobile und Motorräder am Haseschachtgebäude

des Museums Industriekultur am Fürstenauer

Weg 171. In diesem Jahr wurde auch diese Veranstaltung

auf das Magazingelände des Museums

verlegt, da gerade bei sonnigem Wetter der Platz

am Fürstenauer Weg an seine Grenzen stieß.

Die Oldtimer IG Osnabrück trifft sich immer an jedem

1. Sonntag im Monat ab 10 Uhr am Haseschachtgebäude

des Museums Industriekultur.

Jeder Old- und Youngtimerfreund ist herzlich willkommen,

die klassischen Fahrzeuge haben freie

Zufahrt auf das Museumsgelände.

Mehr Informationen zur Oldtimer IG Osnabrück

gibt es auf der Homepage www.oldtimer-igosnabrueck.de

oder bei Jens Riesberg, Tel. 05407-

3480266 (1. Vorsitzender) und Christoph Blase, Tel.

0541-

597604

(2. Vorsitzender).

Text & Fotos:

Oldtimer IG

Osnabrück

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 45


Wir schreiben das Jahr 2016. Erstmalig nach über 10 Jahren Pause wird es in Bad Laer wieder eine besondere

Veranstaltung mit Bezug zu Oldtimern geben – die OSNINGCLASSICS. Der Ansporn, ein Erlebnis der besonderen

Art in der Region zu schaffen ist groß! Aus welchem Grund dies so ist, lässt ein Blick in die Vergangenheit

deutlich werden:

Viele erinnern sich noch an die Zeiten des Steam- & Truck-Festivals, einst organisiert von einem gewissen „Dr.

Borstel“, der mit viel Hingabe und Leidenschaft, aber auch mit einem Gefühl für Besonderheiten, diese in

Deutschland einzigartige Veranstaltung nach englischem Vorbild schuf. Über viele Jahre war dieses Festival

Anzugspunkt für tausende Besucher. Der Grund lag sicher auch in der einmaligen Kombination aus antiker Kirmes,

Dampf-Fahrzeugen, anderen Oldtimern und Teilemarkt. Insbesondere das „lebendige“ Veranstaltungsgelände

machten das Steam- & Truck-Festival zu einem Anziehungspunkt für Groß und Klein.

Die Kultur- und Oldtimerfreunde Osnabrücker Land (KOOL) als Veranstalter der 1. OSNINGCLASSICS möchten

an die Magie vergangener Tage anknüpfen. Zwar werden nur wenige Dampfmaschinen zu sehen sein, aber es

wird wieder eine Kirmes mit historischen Fahrgeschäften und dem Charme vergangener Tage geben, und wieder

werden Gewerbetreibende ihre Dienste am und für Oldtimer anbieten. Mit dem besonderen Blick auf historische

Feuerwehrfahrzeuge setzen die OSNINGCLASSICS aber auf ein neues Schwerpunktthema: Feuerwehr-

Veteranen.

Mit vielen Highlights, die wir Ihnen folgend vorstellen möchten, unternehmen wir den Versuch, wieder „ein

Erlebnis der besonderen Art“ in Bad Laer zu schaffen. Wir haben uns viel vorgenommen und wecken mit dem

einen oder anderen Programmpunkt sicher auch Erinnerungen an früher.

Aber: Wir möchten nichts kopieren oder besser machen als Veranstaltungen in der Vergangenheit. Die OSNI-

NGCLASSICS stehen als Highlight für sich und sollen mit eigenen Schwerpunkten und Programmpunkten auch in

Zukunft für sich selbst sprechen.

Wir freuen uns!

46 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


- Oldtimer aller Art in Aktion

- Vorführungen der historischen Technik

-

- Kleiner Teilemarkt und Gewerbeschau

-

-

„Freuen Sie sich auf den Schwanenbummler und das

Paderborner Pferdekarussell – tauchen Sie ein in eine

Welt vergangener Zeiten! Genießen Sie ein wenig

Kirmesnostalgie!“

- Imbiss und Cafeteria

-

-

-

-

Steigen Sie ein und genießen Sie eine Fahrt in den

historischen Personenwagen des Teuto-Express. Angekommen

am Bahnhof in Bad Laer erleben Sie den

nächsten Höhepunkt:

Eine kleine Zeitreise gefällig? Steigen Sie ein in die histor-

Ischen Busse des Tradionsbus Osnabrück e.V. Lassen Sie

sich ein wenig durch den Ort fahren und genießen Sie die

Zeit

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 47


Historische Nutzfahrzeuge (LKW):

Historische Feuerwehren:

1. Mercedes-Benz 508 D Rettungswagen, 1984

2. VW MAN, 1984

3. Magirus-Deutz FM192D11FA TLF 16-25 Baujahr

1982

4. Mercedes Benz LF 409 Aufbau LF 8, Bj. 1980

5. TSA, Bj. 1943

6. Magirus Deutz LF8 Schwer, Bj. 1971

7. Magirus Deutz TLF 15/10, Bj. 1952

8. Fiat Campagnola, FF Enneberg, Südtirol, Bj.

1984

9. Mercedes Benz 710, LF 8, Bj 1968

10. Ford Transit TSF, Bj 1978

11. Mercedes-Benz 408 LF 8, Bj.1969

12. TLF 16 / 25, Bj.1959

13. MAN, TLF 16 T, Bj. 1967

14. Robur Lo 2002L Bj. 1982

15. Daimler Benz AG Typ: FL 311 - DL 25 h - Bj.

1961

16. LF8 schwer auf MB 711

17. DL12 auf Opel Blitz

18. Magirus 200 D 16 A, Rüstwagen RW 3 (Staffel),

Bj 1966

19. TLF 15/51 Daimler-Benz Bj. 1952 Omnibusbauform

und Schaumwasserwerfer

20. Magirus LF15, Bj.1951

21. Magirus TLF15, Bj.1949

22. MB LAF311 SW2000, Bj.1959

23. Unimog 1300

24. TLF 15 / 42 DB mit Metz – Aufbau

25. DKW Fukow 1964

26. GW-Z von Schlingmann, Bj.1984

27. Magirus-Deutz Merkur, Bj.1961

28. Mercedes-Benz 408, LF8, Bj.1968

29. MZ ES 150, Meldekrad, Bj. 1968

30. MAN Diesel, KL 26, Bj. 1938

31. Sanitätskutsche, WK I

32. Fahrzeug des HLZ Pelkum

33. Fahrzeug des HLZ Pelkum

34. Fahrzeug des HLZ Pelkum

35. AnhängerSWW Bj. 1953

36. u.v.m.

37. Krupp-Südwerke Büffel SW K55, Bj.1954

38. Mercedes-Benz L 4500, Bj.1941

39. Büssing 4500 T (Busaufbau), Bj. 1955

40. MAN, ehem. Wellmeyer Bad Laer

41. Kühlkoffer, Bj. 1980

42. Dampfwalze, Fa. Dallmann, Bramsche

43. Nutzfahrzeuge der NVG

Traktoren / Unimogs / Landmaschinen

44. Hanomag R40, Bj.1949

45. Hanomag R450 EL, Bj.1960

46. Holder B12, Bj.1960

47. Unimog 406, Bj.1977

48. Unimog 1350, Bj.1989

49. Unimog 1300

50. Unimog 401

51. Deutz D 25 / 2, Bj.1964

52. Eicher EKL 15

53. Traktoren des Vereins zur Erhaltung historischer

Landtechnik, Glandorf

54. Traktoren der Mitglieder des KOOL

PKW

55. Jaguar XJ 12, Bj.1983

56. Jaguar XJ 6, 2,7d

57. Trabant 601

58. Trabant 601

59. Opel Diplomat, Bj.1977

60. Toyota Celica, Bj.1978

61. Chevrolet Corvair Monza 900 convertible,

Bj.1964

62. Austin Mini, Bj.1987

63. Karmann Ghia Cabrio BJ 1971

64. NSU TT Bj.1967

65. Käfer Cabrio, Bj.1965

66. Jaguar XK 120, Bj.1955

67. Porsche 912

68. Messerschmitt KR 200 (FMR) Bj.1963

69. BMW 700 Coupe, Bj.1960

70. BMW Isetta, Bj.1956

71. BMW Isetta, Bj. 1961

72. BMW Isetta, Bj. 1962

73. u.v.m.

48 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


Motorräder

74. Heinkel Tourist 103 A1, Bj.1960

75. Heinel Tourist 103 A1, Bj.1960

76. Heinkel Tourist 103 A1, Bj. 1960 mit Seitenwagen

Steib (Nachbau) und Einradanhänger

77. Heinkel Tourist 103 A2, Bj.1961

78. Heinkel Tourist 103 A2, Bj.1961

79. Heinkel Tourist 103 A2, Bj.1961

80. Heinkel Tourist, Bj.1965

81. Heinkel Tourist, Bj.1965

82. Heinkel Tourist

83. Heinkel Tourist

84. Heinkel 154er Kabinenroller, Bj.1959

85. Heinkel 153er Kabinenroller, Bj.1958

86. MZ ES 300, Bj.1962

87. MZ ES 300 mit Beiwagen, Bj.1962

88. MZ ES 250/2 mit Beiwagen, Bj.1972

89. diverse BWM Motorradoldtimer

90. diverse NSU Motorrad-Oldtimer

91. Motorrad Oldtimer der KOOL-Mitglieder

Standmotoren

92. Junkers Standmotor

Dampffahrzeuge

93. Dampfwalze, Firma Dallmann, Bramsche

Weitere Feuerwehren und Fahrzeuge sowie Vereine

stellen ihre Anreise in Aussicht, können aber aus

verschiedenen Gründen ihre Teilnahme nicht fest

zusagen. Wir hoffen natürlich, dass wir diese Gäste

auch bei den OSNINGCLASSICS am 11. & 12. Juni in

Bad Laer begrüßen dürfen.

Auf dem Gelände bietet sich Platz für mehr Fahrzeuge.

Kurzentschlossene können sich gern noch

melden oder einfach so vorbeischauen.

94. Firma Oeltech Apeler, Öle für Oldtimer

95. Firma Vorwerk, Reinigungssysteme

96. Firma OEM-Equipped, Oldtimer- und Fahrzeugteile,

Vergleich junger und aktueller Fahrzeuge

97. Firma Manufaktur der Meisterwerke, Traumwagen

im Maßstab 1:87

98. Firma Scharte Dental, 3D-Druck

99. Dieter Banker, Oldtimerteile

100. Firma Acker Verdecke, Cabrioverdecke,

VW-Teile

101. Firma KFZ-Stopp, Restaurationen

102. Noack, Paderborner Pferdekarussell, Bodenmühle,

Bj. 1886

103. Hartmann, Schwanenbummler, Kettenflieger,

Bj.1948

104. Strothmann, Lebkuchen, Gebäck

105. Labudda, Schokofrüchte, gebrannte Mandeln

106. Böhm, Crepes, Zuckerwatte, Popcorn

107. Ulrich, Eis/Softeis

108. Lohmeier, Kirmeswagen

109. Getränke: Landjugend Bad Laer

110. Imbissbuide: Wissmann, Dissen

111. Cafeteria: KOOL

112. Frühstück: KOOL

Firma B. Strautmann & Söhne, Bad Laer

Firma Manufaktur der Meisterwerke, Bad Laer

Firma Dental-Labor Scharte, Bad Laer

Firma AlexEventmarketing, Bad Laer

Firma Bögemann & Partner, Bad Rothenfelde

Firma Presto, Bad Laer

Firma Bredemann, Bad Laer

Firma Fiege Automobile, Dissen a.T.W.

Firma Jaguar Stopka

Firma Martins Getränkemarkt, Glandorf

Firma Wissmann, Dissen

Firma E-Licht & Ton, Veranstaltungstechnik, Bad Laer

Firma Höcker Polytechnik, Hilter a.T.W.

Firma Freye, Bad Laer

Firma TEN eG, Hagen a.T.W.

Firma Feldhaus Klinker, Bad Laer

Firma Otte Haustechnik, Bad Laer

Firma Josef Hehmann, Bad Laer

Firma Boymann, Bad Iburg

Firma Carsten Sandfort, Bad Laer

Freunde, Verwandte, Bekannte, Mitglieder

An dieser Stelle gilt es einen kurzen Dank auszusprechen!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei

allen beteiligten Personen für ihren Einsatz bedanken!

Ohne Eure und Ihre Hilfe wären eine Veranstaltung

wie die OSNINGCLASSICS und auch dieses

Magazin nicht denkbar. Wir wünschen uns auch für

Euch und Sie, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg

wird!

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 49


Falls Sie zur Anreise

ein Navigationsgerät

nutzen, geben Sie

bitte folgendes ein:

Bad Laer (Zentrum)

In und um Bad Laer

wird der Weg zum

Veranstaltungsgelände

gut erkennbar

mit dem Logo der

OSNINGCLASSICS

beschildert sein.

Bei dieser Darstellung handelt es sich um eine grobe „Skizze“. Die Fahrzeugaufstellung stellt dementsprechend

nur eine Möglichkeit dar. Abweichungen möglich. Einfahrt auf das Gelände über die Remseder Straße!

50 OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016


kkk

OSNINGCLASSICSdas Magazin 2016 51


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