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14.05.16 Lindauer Bürgerzeitung

14.05.16 Lindauer

LINDAUER Bürgerzeitung mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B) 14. Mai 2016 · Ausgabe KW 19/16 · an alle Haushalte ANSICHTEN Hans-Jörg Apfelbacher, Geschäftsführer Lindauer Bürgerzeitung Die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich steht vor der Tür. Viele Fußballfans freuen sich auf das sportliche Highlight. Vier Wochen lang wird die ganze Welt aus einem schönen Grund nach Frankreich blicken. Denn 24 Teams werden dort leidenschaftlich um den goldenen Pokal kämpfen. Auch die BZ möchte die Vorfreude auf die EM anheizen. In dieser Ausgabe finden Sie deshalb in der Heftmitte einen EM- Planer, den wir in Zusammenarbeit mit unseren Werbepartnern erstellt haben. Damit behalten Sie immer die Übersicht! Auf Seite 24 verraten wir Ihnen allerlei Wissenswertes zur EM und wo man in Lindau zum public viewing eingeladen wird. Rezepte für die Fußball-Party zu Hause gibt‘s auf Seite 14. Erscheinungstermine Ihre nächste BZ erscheint Samstag, 28.05.2016 Samstag, 11.06.2016 Geschäftsleben: Neues Domizil Die Glaserei Nuber hat in die Zukunft investiert und ist in ein neues Domizi umgezogen S. 8-9 Wissenswertes: BZ-Gewinnspiel Wir verlosen Tickets für die Ü30-Party am 21. Mai im Nana am Seehafen S. 13 Kunst und Kultur: BZ-Gewinnspiel Mit der BZ zu Peter Orloff und seinem Schwarzmeer Kosaken-Chor S. 19 Beim Cavazzen stehen die Ampeln auf Grün Stadtverwaltung verhandelt intensiv mit unterschiedlichen Fördergebern LINDAU (B) - In Sachen „Cavazzensanierung und Museumsneugestaltung“ scheint es – nach der ausführlichen Berichterstattung zur Bundesförderung in Millionenhöhe im Herbst vergangenen Jahres – still geworden. Doch dieser Eindruck täuscht. Denn tatsächlich läuft die Maschinerie hinter den Kulissen auf Hochtouren. Fest steht dabei: Das Projekt ist komplex; nicht nur, weil erst ein neues Außendepot her muss, ehe die Baumaßnahmen am und im Cavazzen selbst beginnen können. Optimales Finanzierungskonzept: Fördermosaik Gegenwärtig geht es vor allen Dingen noch darum, ein optimales Finanzierungskonzept für die Gesamtmaßnahme zu entwickeln – ein Unterfangen, das mit großen Herausforderungen verbunden ist: „Natürlich streben wir auch hier an, den Eigenanteil der Stadt möglichst gering zu halten.“, so Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker. „Damit das gelingt, müssen wir über den großzügigen Zuschuss aus Berlin hinaus noch einiges mehr an Fördergeldern zusammenbekommen.“ Mittlerweile bestehen Kontakte zu einer ganzen Reihe Ist optimistisch in Sachen Cavazzen: Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker. BZ Foto: Jörn Lorenz Der Cavazzen ist ein Prachtstück. Derzeit arbeitet die Verwaltung fieberhaft daran, dass er saniert werden kann BZ Foto: Silke Koberwitz unterschiedlicher Förderstellen, vom Bund als dem Hauptzuwendungsgeber bis hin zu den Fördergebern des Landes sowie einschlägigen EU-Programmen und diversen Stiftungen. Da einzelne Fördertöpfe die Beteiligung anderer ausschließen, Überschneidungen zu vermeiden sind und mitunter nur sehr spezielle Teilbereiche der Gesamtmaßnahme bezuschusst werden, ist eine sorgfältige Abstimmung aller Fördergeber von Nöten. „Man spricht nicht grundlos von einem Fördermosaik“, so der OB. „Das große Ganze besteht hier aus einer Vielzahl einzelner Bausteine, die alle ihren Platz finden müssen.“ Schritt nach vorn: Fördergespräch Anfang April Ein erstes gemeinsames Koordinierungsgespräch mit Vertretern der einzelnen Förderstellen, das Anfang des Monats April in Lindau stattfand, wertet die Stadt als großen Schritt nach vorn. „Im Grundsatz waren sich alle einig über den außerordentlichen Stellenwert des Projekts“, betont Ecker und freut sich über positive Signale aus allen Richtungen. So wird nun auch der Depotneubau voraussichtlich doch in der Bundesförderung berücksichtigt werden. Zugleich ist aber auch die außerordentliche Komplexität des Projekts noch einmal deutlich geworden: Denn auch die großzügige Förderung aus Berlin ist an klare Bedingungen geknüpft. Für Zuwendungen des Bundes gibt es umfangreiche Regularien. Der Ablauf der einzelnen Verfahrensschritte ist genauestens festgelegt; Beauftragungen – etwa von bestimmten Fachplanern – dürfen erst nach aufwändiger Vorabstimmung oder Genehmigung durch die Förderstellen erfolgen. Ebenso sind für die Auftragsvergaben selbst teils mehrstufige, europaweite Ausschreibungsverfahren durchzuführen, die dann exakt in die Schritte des Förderverfahrens einzuflechten sind. „Wir haben uns hier mit den Zuwendungsgebern abgestimmt und sind genau so weit, wie es uns der derzeitige Stand ermöglicht.“, ergänzt Hochbauamtsleiter Hilmar Ordelheide. Überdies sind Nachweise zu erbringen, Konzepte zu entwickeln und vorzulegen, die das erhebliche Bundesinteresse an der Maßnahme begründen. Mehr Luft als gedacht – keine Zeit zum Ausruhen Dafür bekommt das Museum nun mehr Zeit als ursprünglich gedacht, da nicht alle der vom Bund für den Cavazzen bereitgestellten Gelder tatsächlich bis Ende 2020 abgerufen werden müssen. „Zurücklehnen und ausruhen können und werden wir uns natürlich trotzdem nicht.“, betont Museumsleiterin Barbara Reil. „Wir haben einige schwierige Themen abzuarbeiten und das machen wir so gut und gründlich wie möglich. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Wir bitten aber um Verständnis, dass es noch einige Zeit dauert, bis wir sichtbare Ergebnisse präsentieren können.“ Barbara Reil Gesund leben: Grüne Damen und Herren Ehrenamtlicher Besuchsdienst in der Asklepios Klinik erfolgreich angelaufen S. 29 ▶ Kleine Gewinner Kinder haben tolle Pferdebilder gemalt und werden jetzt zum Ponyreiten eingeladen S. 10-11 ▶ Fußball EM-Plan Herausnehmen, mitfiebern, ausfüllen und die Übersicht behalten Heftmitte