Three Austrian Universities of Technology – One Force ... - TU Austria

tuaustria.ac.at

Three Austrian Universities of Technology – One Force ... - TU Austria

Three Austrian Universities of Technology

One Force United Through Excellence

1


o.Univ.-Prof. Dr.

Karlheinz Töchterle,

Bundesminister für

Wissenschaft und Forschung

Federal Minister for

Science and Research

vOrwOrT | Preface

Stärkung der

österreichischen

Wissenslandschaft

Die Technischen Universitäten stellen seit jeher ein

besonderes Stärkefeld innerhalb der österreichischen

wissenslandschaft dar. Dieses ist nicht nur historisch

gewachsen, sondern trägt auch mit Blick in die Zukunft

ein wissenschaftlich und wirtschaftlich höchst relevantes

Potenzial in sich.

Durch den Zusammenschluss zum verein „TU Austria

wurde nicht nur ein starker, gemeinsamer Auftritt

begonnen, sondern zugleich auch ein deutliches Signal

für die Nutzung von Synergiepotenzialen und die Förderung

gemeinsamer Forschungsanliegen gesetzt. Als

wissenschaftsminister freut mich diese Initiative besonders,

da sie einerseits das wesentliche Leistungsmerkmal

der Zusammenarbeit hervorhebt und andererseits die

Marke der qualitativ höchstwertigen technischen Ausbildung

im In- und Ausland weiter stärkt. Nicht zuletzt folgt

die neue Plattform damit auch den Zielen des österreichischen

Hochschulplans, der die verstärkte Kooperation als

eines der wesentlichen Ziele zur Profilschärfung der

heimischen Hochschullandschaft beschreibt.

In diesem Sinne darf ich diesem in vielerlei Hinsicht

begrüßenswerten Projekt weiterhin gutes Gelingen,

wissenschaftlichen Erfolg und anregende Prozesse im

engeren Zusammenwirken der Partner aus wien, Graz

und Leoben wünschen.

Strengthening

Austria’s knowledge

landscape

The universities of technology have always played a

dominant role in austria’s knowledge landscape. Its

importance has not only increased over the years but also

incorporates enormous potential for future developments

in science and the economy.

The foundation of TU austria has not only established a

strong joint brand but also provided tremendous impetus

to exploit potential synergies and promote joint research

projects. as austria's federal Minister for Science and

research I am especially proud of this initiative as, on the

one hand, it underlines the major performance factor, i.e.

cooperation, and, on the other hand, our reputation for

top-quality education and training in the field of technology

is further enhanced both nationally and internationally.

What is more, the new platform also implements the

objectives of austria’s university policy, which has

increased collaboration as a major objective and aims at

enhancing the profile of austria’s higher education

landscape.

This project is thus highly welcome for a number of

reasons and I wish all those involved every success in the

future with outstanding scientific results and stimulating

processes in the closer interaction of the partners from

Vienna, Graz and Leoben.

Eine Mission

für Österreich

Innovationen des 21. Jahrhunderts entstehen zunehmend

in komplexen und heterogenen Netzwerken. Der Erfolg

dieser Netzwerke wird bestimmt vom Miteinander von

„Groß und Klein“ von internationalen Leitbetrieben und

KMU , dem Überschreiten von thematischen und

geographischen Grenzen, aber vor allem dem erfolgreichen

Zusammenspiel von wissenschaft und wirtschaft.

Universitäten und Fachhochschulen waren und sind dabei

starke und zuverlässige Partner der Industrie. 85 Prozent

unserer Leitbetriebe arbeiten regelmäßig mit Universitäten

in Forschungsprojekten zusammen. In der Lehre

übernehmen die Hochschulen eine tragende rolle bei der

Ausbildung der „besten Köpfe für Innovation“, von

Hochqualifizierten in Naturwissenschaften und Technik,

die von der Industrie immer stärker nachgefragt werden.

Österreich ist ein Land, dessen wohlstand zu rund zwei

Drittel auf technologischer veränderung beruht. Die

Forcierung von Zukunftsinvestitionen allen voran

Bildung, Forschung und Innovation muss damit auch

künftig die strategische Mission für Österreich sein. Die

Initiative „TU Austria“ ist für die Industrie ein großer

Schritt für eine engere strategische Zusammenarbeit der

Technischen Universitäten und soll sich zu einem über

die Landesgrenzen hinaus gelungenen Beispiel der

effektvollen Bündelung der Kräfte von akademischen

Spitzeninstitutionen entwickeln. Sie kann und wird auch

dazu beitragen, die internationale Sichtbarkeit des

Forschungs- und Innovationsstandortes Österreich weiter

zu erhöhen.

A mission

for Austria

21 st century innovations are being developed in ever

more complex and heterogeneous networks. Whether

these networks are successful or not largely depends on

the willingness of the stakeholders to cooperate be it

large businesses with an international reputation or

medium-sized local companies on crossing thematic

and geographic borders and, above all, on the successful

interaction of science and business.

Universities and universities of applied sciences are and

have always been strong and reliable partners for

industry. a majority of 85 per cent of our most renowned

enterprises regularly participate in research projects with

universities. In their teaching role, universities play a vital

part in bringing forward the “best minds for innovation",

i.e. highly qualified graduates in science and technology

who are in increasing demand by industry.

approximately two-thirds of austria's wealth and

prosperity has been generated by technological changes.

austria must therefore continue to pursue its strategy and

invest in the future, primarily in education and training,

research and innovation. The establishment of TU austria

is an important step for industry for closer strategic

cooperation between the universities of technology and is

expected to serve as a role model for top universities

beyond austria, demonstrating how to join forces to the

best effect. TU austria can and will contribute to further

enhancing austria's international visibility as a premier

location in research and innovation.

Mag. Georg Kapsch,

Präsident der Industriellenvereinigung

President of the Federation

of Austrian Industries

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v.l.n.r. | from the left:

O.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sabine Seidler, Rektorin Technische Universität

Wien | Rector of the Vienna University of Technology

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dr. h.c. Harald Kainz, Rektor Technische

Universität Graz | Rector of the Graz University of Technology

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wilfried Eichlseder, Rektor Montanuniversität

Leoben | Rector of Montanuniversitaet Leoben

vOrwOrT | Preface

Gemeinsam

für Österreichs Zukunft

Technik und Naturwissenschaften stehen für Fortschritt,

wirtschaftswachstum und wohlstand. Mit der gemeinsamen

Initiative TU Austria gehen TU wien, TU Graz und

Montanuniversität Leoben einen neuen, richtungweisenden

weg. Unter dem Motto „United Through Excellence“

setzen wir gemeinsam hohe Standards in der natur- und

ingenieurwissenschaftlichen Lehre und Forschung.

2010 begründet, vereint die TU Austria heute fast 43.000

Studierende und rund 8.600 MitarbeiterInnen und stellt

damit ein national wie international gewichtiges und gut

sichtbares universitäres Forum dar. Synergien ergeben

sich auf vielen Ebenen: Anliegen in Forschung, Lehre und

hochschulpolitischen Fragen werden gemeinsam verfolgt.

Die drei Technischen Universitäten profitieren weiters

davon, dass sie sich bei Anschaffung und Betrieb

besonders kostenintensiver Geräte- und Laborinfrastruktur

abstimmen: Das erlaubt eine effizientere Planung und

ermöglicht zugleich eine breitere Nutzung wissenschaftlicher

Möglichkeiten.

Besonders erfreulich ist, dass die noch junge Initiative

bereits erste Erfolge in Lehre und Forschung vorweisen

kann: Beispiele sind gemeinsame exzellente Einrichtungen

wie das Polymer Competence Center Leoben oder

das 2013 startende gemeinsame Doktoratskolleg. Damit

sind TU wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben für

wissenschaft und wirtschaft noch attraktivere Kooperationspartner

geworden und können so gemeinsam einen

wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung der

Gesellschaft leisten.

Joining forces

for Austria’s future

Science and technology drive development, economic

growth and prosperity. With TU austria, uniting TU

Vienna, TU Graz and Montanuniversitaet Leoben (MU

Leoben) under one label, a landmark decision has been

taken. Guided by the principle of “United Through

excellence” we jointly set high standards in science and

engineering teaching and research.

established in 2010 and now comprising almost 43,000

students and some 8,600 employees, TU austria is an

important player both in austria and in the international

arena. We benefit from synergies at many levels and

jointly tackle solutions for research, teaching and educational

policy issues. The three universities also benefit

from coordinated purchasing and operation of costly

equipment and laboratory infrastructure. Planning has

consequently become more efficient and the scientific

infrastructure can be used more widely.

We are especially proud of our first successful projects

launched in teaching and research, such as the Polymer

competence center Leoben, a joint centre of excellence,

or the joint doctoral programme starting in 2013, for

example. TU Vienna, TU Graz and MU Leoben have thus

become even more attractive for cooperation partners

from science and industry, enabling us to make a

significant contribution towards the sustainable development

of society.

Drei Universitäten,

eine Kraft

TU wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben jede

dieser drei Universitäten hat ihre spezifischen Stärken.

Gleichzeitig gibt es zahlreiche Synergien, die genutzt

werden können. Aus diesem Grund haben sie sich 2010

im verein „TU Austria“ zusammengeschlossen. Damit

gibt es in Österreich heute einen auf Technik und Naturwissenschaften

spezialisierten verbund, der rund 43.000

Studierende und 8.600 MitarbeiterInnen vereint. Der

fachliche Fokus liegt vor allem auf Energie, Material-,

Geowissenschaften/Geodäsie, Fertigungstechnik,

Tunnelbau, Techno-Ökonomie, aber auch Informations-

und Kommunikationstechnologie sowie den drei großen

Fakultäten bzw. Studienrichtungen Maschinenbau,

Elektrotechnik und Bauingenieurwesen.

Durch die Zusammenarbeit gelingt es, sowohl Forschungsschwerpunkte

als auch das Lehrangebot abzustimmen

und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Darüber

hinaus kooperieren TU wien, TU Graz und Montanuniversität

Leoben verstärkt bei Forschung, Lehre und Dienstleistungen.

Dadurch ist die Infrastruktur jeder einzelnen

Hochschule besser ausgelastet, zusätzlich werden

kritische Größen einfacher erreicht. Durch das Benchmarken

der eigenen Leistungen mit jenen der Partneruniversitäten

können außerdem Best Practices sehr effektiv

identifiziert werden. vorteile hat der gemeinsame Auftritt

auch bei der Öffentlichkeitsarbeit: Mit einer Stimme zu

sprechen schärft das Profil und sorgt für eine starke

Position in der Kommunikation mit Politik, wirtschaft und

Gesellschaft.

Weitere Informationen: www.tuaustria.ac.at

Three universities

one force

MISSION | MISSIon

TU Vienna, TU Graz and MU Leoben each have their

unique and specific strengths. at the same time, there is

an enormous potential for synergies. This is why the

three universities joined forces in 2010 to establish TU

austria, an association specialising in technology and

science with a total of some 43,000 students and 8,600

employees. TU austria focuses on the research fields of

energy, materials science, geosciences/geodesy, production

engineering, tunnelling, techno-economy and

information and communication technologies as well as

on the three major faculties or study programmes of

mechanical engineering, electrical engineering and civil

engineering.

This collaboration allows us to coordinate both the

research areas and the teaching programmes and we can

thus avoid duplications. furthermore, the three universities

are now cooperating more closely in research,

teaching and services. each university’s infrastructure is

thus better utilised and a critical mass is more easily

achieved. Benchmarking among the three universities

allows best practices to be identified very effectively. and

a joint presentation is also beneficial in public relations:

speaking with one voice enhances the profile and

provides a strong position in our dialogue with politics,

business and society.

For further information visit: www.tuaustria.ac.at

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DrEI UNIvErSITäTEN | Three UnIVerSITIeS

TEcHnIScHE UnIVERSITäT WIEn

Die Größte

Mit mehr als 27.000 Studierenden und rund 3.000

wissenschafterInnen ist die Technische Universität wien

die größte naturwissenschaftlich-technische Forschungs-

und Bildungseinrichtung Österreichs. Sie gliedert sich in

acht Fakultäten und 54 Institute. Im Oktober 2011 ist mit

rektorin Sabine Seidler erstmals eine Frau an die Spitze

einer Technischen Universität berufen geworden.

Unter dem Motto „Technik für Menschen“ wird an der TU

wien schon seit knapp 200 Jahren im Dienste des

Fortschritts geforscht, gelehrt und gelernt. 1815 gegründet,

befindet sie sich im Herzen Europas. wien ist

außerdem gemeinsam mit Bratislava (Slowakei) eine der

beiden Hauptstädte der stark aufstrebenden region

Centrope. In dieser 6,5 Millionen Einwohner zählenden

region wird nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung

forciert, sondern auch eine wissensregion geschaffen, die

interdisziplinärer Forschung und Lehre neue Möglichkeiten

eröffnet.

Die Grundlagenforschung ist eine der Domänen der TU

wien. Gleichzeitig ist sie bei der interdisziplinären

Umsetzung der Erkenntnisse ausgesprochen stark. Das

reicht von Biomedizin über Quantenoptik bis hin zu

Sicherheits- und Umwelttechnik. Durch ihre Offenheit für

die Bedürfnisse der wirtschaft und der hohen Qualität der

Forschung ist die TU wien ein wichtiger Partner für

innovative Unternehmen, aber auch für öffentliche

Einrichtungen.

Weitere Informationen: www.tuwien.ac.at

ViennA UniVerSiTy oF Technology

The largest

With more than 27,000 students and some 3,000 academics,

the Vienna University of Technology (TU Vienna) is

austria’s largest science and technology research and

teaching institution. TU Vienna is organised into eight

faculties and 54 institutes. Sabine Seidler was appointed

rector of TU Vienna in october 2011 becoming the first

woman to head a university of technology in austria.

Guided by the mission of “technology for people” and

geared towards cutting-edge results, research, teaching

and learning have been going on at TU Vienna for nearly

200 years. The university was founded in 1815 and is

located right in the centre of europe. Jointly with Bratislava

(Slovakia), Vienna is one of the two principal cities of

the emerging central european region (cenTroPe). Six

and a half million people live in this region, which is

encouraging economic development and has created a

“knowledge region”, paving the way for new opportunities

in interdisciplinary research and teaching.

one of the primary disciplines of TU Vienna is fundamental

research, and one of its major strengths is interdisciplinary

implementation of the knowledge gained. The

portfolio includes biomedicine and quantum optics, safety

and environmental technology, to name just a few areas.

Because of its willingness to respond to the challenges of

business and industry and thanks to the high quality of its

research, TU Vienna is an important partner for innovative

companies and public institutions alike.

For further information visit: www.tuwien.ac.at

TEcHnIScHE UnIVERSITäT GRAZ

Die Traditionsreichste

wissen, Technik, Leidenschaft die TU Graz überzeugt

seit 200 Jahren mit ihren Leistungen in Lehre und

Forschung. 1811 von Erzherzog Johann begründet, trägt

die steirische Technikerschmiede Innovationskraft und

visionen weiter in die Zukunft. Fünf thematische Stärkefelder,

die „Fields of Expertise“, prägen den unverwechselbaren

wissenschaftlichen Fingerabdruck und ziehen

sich wie ein roter Faden durch Forschung und Lehre.

Derzeit nutzen rund 12.000 Studierende das Angebot der

natur- und ingenieurwissenschaftlichen Lehre in sieben

Fakultäten und über 100 Instituten durch die enge

vernetzung mit der aktuellen Forschung immer voll am

Puls der Zeit. Mehr als 1.000 AbsolventInnen verlassen

jedes Jahr die Universität und finden am Arbeitsmarkt

ausgezeichnete Karriereperspektiven vor. Mit mehr als

2.200 MitarbeiterInnen ist die TU Graz eine/r der größten

ArbeitgeberInnen der region.

Gemeinsam an die internationale Spitze: Die TU Graz

kooperiert eng mit Unternehmen, anderen Universitäten

und wissenschaftseinrichtungen. Im Frank Stronach

Institute (FSI), einer Kooperation mit Magna, stehen Lehre

und Forschung in der Fahrzeugtechnologie auf höchstem

Niveau im Fokus. Die „Nase vorn“ hat die TU Graz auch

bei den Kompetenzzentren, wo wissenschaft und

wirtschaft gemeinsam anwendungsorientierte Forschung

betreiben.

Weitere Informationen: www.tugraz.at

grAz UniVerSiTy oF Technology

rich in tradition

Knowledge, technology, passion: the Graz University of

Technology (TU Graz) has been a leading research and

teaching institution for more than 200 years. founded by

the austrian archduke Johann in 1811, this hotbed of

technology located in the austrian province of Styria

contributes to the future with its innovative and visionary

spirit. The university’s distinctive scientific profile is

distinguished by five fields of expertise which run as a

central theme through research and teaching.

Some 12,000 students are enrolled at TU Graz at present

and study at one of the seven faculties and more than 100

institutes specialising in science and engineering. The

close integration of research and teaching keeps teaching

always in touch with the latest findings. More than 1,000

graduates each year can expect excellent prospects in the

job market. employing more than 2,200, TU Graz is one of

the largest employers in the region.

Joining forces to become a leader at international level:

TU Graz collaborates closely with business and industry,

other universities and scientific institutions. The frank

Stronach Institute (fSI), a joint venture with Magna,

carries on top-level teaching and research in automotive

engineering, for example. TU Graz’s competence centres,

partnerships in which research and industry organisations

engage in application-oriented research, are also

leaders in their fields.

For further information visit: www.tugraz.at

SCHLAGwOrT | SchLaGWorT

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DrEI UNIvErSITäTEN | Three UnIVerSITIeS

MOnTAnUnIVERSITäT LEOBEn

Die Spezialisierte

So wie die TU Graz geht auch die Montanuniversität

Leoben auf Erzherzog Johann zurück. 1840 als „Steiermärkisch-Ständische

Montanlehranstalt“ in vordernberg

gegründet ist sie die jüngste der drei Universitäten im TU-

Austria-verbund und mit rund 3.000 Studierenden und

etwas mehr als 1.000 MitarbeiterInnen auch die kleinste.

was sie aber so einzigartig macht, ist ihre Spezialisierung:

Sie ist Österreichs einzige Hochschule, deren Forschungsschwerpunkte

und Studienrichtungen entlang der

wertschöpfungskette vom rohstoff bis zum recycling

angesiedelt sind. Diese Kette umfasst die Bereiche

rohstoffgewinnung und -verarbeitung, Metallurgie,

Hochleistungswerkstoffe, Prozess- und Produktengineering

bis hin zu Umwelttechnik und recycling, ergänzt

durch die Energietechnik und Industrielogistik. Die

meisten der entlang der wertschöpfungskette angesiedelten

Studienrichtungen können in Österreich nur in

Leoben studiert werden. was die Montanuniversität mit

ihren beiden Partneruniversitäten gemeinsam hat, ist die

enge Kooperation mit der wirtschaft im In- und Ausland.

„wertschöpfung für die Zukunft“ stellt das zentrale Motto

der MU Leoben dar. Die sich daraus ergebende einzigartige

Kombination aus Forschung und Lehre schätzt auch

die Industrie, welche die Montanuniversität Leoben in

Umfragen regelmäßig zu einer der besten Hochschulen

Österreichs kürt.

Weitere Informationen: www.unileoben.ac.at

MonTAnUniVerSiTAeT leoben

highly specialised

The Montanuniversitaet Leoben (MU Leoben), like the TU

Graz, was founded by archduke Johann. established in

1840 as the “Styrian corporate School of Mining” in the

village of Vordernberg in the austrian province of Styria,

it is the youngest of the three universities combined as

TU austria. With some 3,000 students and just over 1,000

staff it is also the smallest.

It is, however, unique in its high degree of specialisation.

MU Leoben is the only university at which the major

research areas and degree programmes are embedded in

the value chain from raw materials to recycling: the

portfolio ranges from extraction and mining to the

processing of resources and basic materials, metallurgy,

high-performance materials, process and product

engineering, environmental technology and recycling,

complemented by power engineering and production

logistics. Most of the degree programmes reflecting this

value chain are only offered at MU Leoben in austria.

close cooperation with industry, both at national and

international level, is a characteristic MU Leoben shares

with its two partner universities.

creating “added value for the future” is the central theme

at MU Leoben. The resulting unique combination of

research activity and teaching is much acclaimed by the

industry, reflected in ranking as one of the best universities

in austria time and again.

For further information visit: www.unileoben.ac.at

Innovative Kooperationen | innovative cooperation

Der Zusammenschluss von TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben zur TU Austria ist

eine intensive Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den drei technischen Universitäten

Österreichs. Die junge Initiative kann bereits beispielhafte Gemeinschaftsprojekte aus

Forschung und Lehre vorweisen.

The association of TU Vienna, TU graz and MU leoben to form TU Austria substantially enhances

collaboration in the field of science among Austria’s three universities of technology. Although in

existence only for a short time, several joint research and teaching projects have already been initiated.

Stahl der Zukunft

Im K1-MET-Projekt (Thermomechanical Modelling of

Continuous Casting) wird das Hochtemperaturverhalten

von Stählen mit dem Ziel erforscht, ein fehlerfreies

Ausgangsprodukt für die Stahlproduktion zu erhalten.

Gleichzeitig werden Energie- und rohstoffeffizienz groß

geschrieben. Der wissenschaftliche Träger des COMET-

Projekts ist die TU Austria. Gemeinsame experimentelle

Untersuchungen, mehrere Dissertationen und Publikationen

sowie ein reger wissensaustausch stehen im

Mittelpunkt. Der Erfolg gibt der Initiative recht: Das

Projekt wurde bis 2014 verlängert.

Ausgezeichnete nachhaltigkeit

Die ganzheitliche Betrachtung ökologischer, ökonomischer

und soziokultureller Aspekte über den gesamten

„Lebenszyklus“ eines Bauwerks ist heute unverzichtbar.

Gemeinsam haben die TU wien und die TU Graz den

zweisemestrigen Universitätslehrgang „Nachhaltiges

Bauen“ ins Leben gerufen. Das Bundesministerium für

wissenschaft und Forschung und das Lebensministerium

haben das weiterbildungsprogramm mit dem „Sustainability

Award 2012“ in der Kategorie „Lehre & Curricula“

ausgezeichnet.

Weitere Informationen: http://cec.tuwien.ac.at/

Steel of the future

The K1-MeT project (thermomechanical modelling of

continuous casting) is studying the behaviour of steel

under high temperature with the aim to find a fault-free

source product for the steel industry. The efficient use of

energy and raw materials is an important factor in this

project. TU austria has taken the scientific lead in this

coMeT project, which centres on joint experimental

studies, a number of doctoral theses and publications and

a lively exchange of knowledge. The project is highly

acclaimed it was recently extended to 2014.

long-term sustainability

a holistic view of the ecological, economic and sociocultural

aspects over the entire life cycle of buildings is

indispensible today. With this in mind, TU Vienna and TU

Graz have jointly launched the two-semester “Sustainable

construction” postgraduate programme. In 2012 the

programme was awarded the “Sustainability award

2012” in the “curriculum and teaching” category by the

federal Ministry of Science and research, together with

the federal Ministry of agriculture, forestry, environment

and Water Management.

For further information visit: http://cec.tuwien.ac.at/

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KOOPErATIONEN | cooPeraTIon

Doktoratskolleg

im technischen Trio

Die Universitäten der TU Austria treffen sich in sieben

Forschungsbereichen: Energie, Materialwissenschaften,

Geowissenschaften/Geodäsie, Fertigungstechnik,

Tunnelbau, Techno-Ökonomie sowie Informations- und

Kommunikationstechnologie. Mit 2013 wird für einen

dieser Bereiche ein sechsjähriges Doktoratskolleg für

insgesamt zehn DissertantInnen eingerichtet. Bei welchem

Bereich das Doktoratskolleg angesiedelt wird, ist

noch offen und erfolgt basierend auf den eingereichten

vorschlägen der Fachbereiche. Zu den Auswahlkriterien

zählen neben wissenschaftlicher Exzellenz auch Integration

und Kooperation zwischen den drei Standorten.

Spezialist für innovative Werkstoffe

Die Spezialgebiete des Materials Center Leoben (MCL), an

dem neben der Montanuniversität auch die TU Graz

beteiligt ist, sind werkstoffe, Herstell- und verarbeitungsprozesse

sowie innovative Anwendungen. Bei den

werkstoffen liegt der Fokus des international positionierten

Forschungsunternehmens auf Metallen, Keramik und

deren verbundstoffe. Das MCL hat sich komplexen

Forschungs- und Entwicklungsaufgaben verschrieben und

bietet F&E mit wirtschaftspartnern ebenso wie Dienstleistungen

wie etwa experimentelle Untersuchungen oder

Simulationen. Das MCL ist Trägerinstitution und Forschungspartner

des COMET-K2-Kompetenzzentrums

„Materials, Process and Product Engineering“ (MPPE),

an dem auch die TU wien beteiligt ist.

Weitere Informationen: www.mcl.at

Doctoral programme offered

by TU Austria

The three universities combined under TU austria have

seven research areas in common: energy, materials

science, geoscience/geodesy, production engineering,

tunnelling, techno-economy and information and

communication technologies. a six-year doctoral programme

will be offered in 2013 for the first time for one

of these disciplines for a total of ten doctoral students.

The actual subject area will be selected on the basis of the

proposals submitted by the individual departments,

applying criteria such as scientific excellence, integration

and cooperation between the three universities.

Specialist in novel materials

The Materials center Leoben (McL), an organisation

whose shareholders include MU Leoben and TU Graz,

specialises in materials and process engineering, product

development and innovative applications. The materials

engineering focus of this international research organisation

is on metals, ceramics and composite materials. McL

undertakes in complex research and development

projects and offers r&D jointly with partners from

industry alongside with services such as experimental

studies or simulations. McL is the leading institution and

research partner of the “MPPe Materials, Processing

and Product engineering” coMeT K2 competence

centre, in which TU Vienna also participates.

For further information visit: www.mcl.at

Die Kommunikation

von morgen

Das Forschungszentrum Telekommunikation wien (FTw)

arbeitet an den Kommunikationssystemen der Zukunft für

die drei Anwendungsbereiche Telekommunikation,

Transport und Energie und zählt dabei zu den international

führenden Einrichtungen. Mit der TU wien und der TU

Graz im Hintergrund, befasst sich das FTw mit Theorien,

Algorithmen und verfahren zum intelligenten Betreiben

der Kommunikationssysteme der Zukunft unter realen

Bedingungen. Zu den Kooperationspartnern des FTw

zählen zahlreiche universitäre Einrichtungen in ganz

Österreich, aber auch das „who’s who“ unter den

österreichischen Telekommunikations-, verkehrs- und

Energiebetrieben.

Weitere Informationen: www.ftw.at

nummer eins bei Kunststoff

Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) ist

das führende österreichische Zentrum für kooperative

Forschung punkto Kunststoffe und Polymere. Unter der

Federführung der Montanuniversität Leoben und der TU

Graz entwickeln rund 90 MitarbeiterInnen gemeinsam mit

PartnerInnen aus der wirtschaft und anderen Universitäten

innovative Kunststoffe. Diese lassen sich in vielen Be-

reichen einsetzen, angefangen von der Automobilindustrie

über Luftfahrt und Packaging bis hin zur Photovoltaik.

Weitere Informationen: www.pccl.at

communications technology

for tomorrow

as one of the top international research organisations,

the Telecommunications research center Vienna (fTW),

is working on technologies for future communications

systems in three areas of application: telecommunications,

transport and energy. Backed by renowned

institutions such as TU Vienna and TU Graz, fTW is

researching the theories, algorithms and processes

required for intelligent cutting-edge communications

systems under real conditions. fTW’s research partners

include a number of austrian universities and the most

renowned austrian telecommunications, transport and

energy enterprises.

For further information visit: www.ftw.at

Leader in polymers

The Polymer competence center Leoben Gmbh (PccL) is

the leading austrian “center of excellence” for cooperative

research in polymer engineering and sciences.

headed by MU Leoben and TU Graz, some 90 staff are

working with partners from industry and other universities

to develop novel polymer products. The applications

of such plastics range from automotive engineering and

aerospace to packaging and photovoltaics.

For further information visit: www.pccl.at

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Zahlen & Fakten | Facts & figures

Studierende WS 2011/2012* | Students winter semester 2011/2012

Studierende | Students in total

davon Frauen | of which are women

7.161 2.681 744

davon AusländerInnen | of which are non-austrians

7.183 2.068 432

27.111 12.401 3.164

Abschlüsse Studienjahr 2010/2011 | graduations in 2010/2011

Abschlüsse | Students graduated in 2010/2011

Bachelor | Bachelor

Master | Master

533 302 126

Diplom | Diploma

462 434 48

Doktorat | Doctorate

258 174 51

1.105 633 135

TU wien | TU Vienna

TU Graz | TU Graz

MU Leoben | MU Leoben

TUA = TU Austria

MitarbeiterInnen in Forschung, Lehre und Dienstleistung** | employees in research, teaching and services

1.278 843 354

1.281 754 311

* Stichtag 13.01.2012 | as of 13 January, 2012

2.358 1.543 360

MitarbeiterInnen nach Köpfen (inkl. Lehrbeauftragte) | employees headcount (including lecturers and professors)

davon Frauen | of which are women

TUA 10.586

TUA 9.683

TUA 961

TUA 944

TUA 483

TUA 4.261

4.536 2.919 1.120 TUA 8.575

TUA 2.475

davon projektfinanzierte wissenschafterInnen | of which are project-funded scientists

TUA 2.346

TUA 1.873

** Stichtag 31.12.2011 | as of 31 December, 2011

TUA 42.676

IMPRESSUM | PUbliShing inForMATion:

MEDIEnInHABER | MeDiA owner:

TU Austria, A-8700 Leoben, Franz-Josef-Straße 18

Tel.: +43-3842-402-7013

Website: www.tuaustria.ac.at

Redaktionsstab | responsible for content: Univ.-Prof. Dipl.-Ing.

Dr. wilfried Eichlseder, O.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sabine Seidler,

Prof. Dipl.-Ing. Dr.Dr.h.c. Harald Kainz, O.Univ.-Prof. Dipl.-Ing.

Dr. wolfhard wegscheider, Mag. Dr. Elke Standeker Bakk. MBA.

VERLEGER | Publisher:

Bohmann Druck und verlag GesmbH & Co.KG.

A-1110 wien, Leberstraße 122

Tel.: +43-1/740 95-0 Fax: +43-1/740 95-430

E-Mail: office.gl@bohmann.at

Dvr | Data proc. reg. no.: 0408689

Geschäftsführung | Managing directors: MMag. Dr. Gabriele

Ambros Gerhard Milletich

Verlagsleitung | head of publishing: Mag. Patrick Lenhart

Grafisches Konzept | graphic design: Anita Frühwirth/EFFUNDwE

Übersetzung | Translation: Mag. Heide Maria Scheidl

best practice translations e.U.

Druck | Printing: wograndl Druck, 7210 Matters burg

FOTOnAcHWEIS | PhoToS: J. Glaser, Kapsch AG, Lunghammer,

Bergmann, Schuller, www.robertillemann.com, J. Zinner,

Montanuniversität, TU wien, www.123rf.com

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