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Cruiser im März 2012

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CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Dieses Magazin ist schwul<br />

Break The Chain<br />

Madonna<br />

100 Jahre Ecstasy<br />

Margaret Thatcher<br />

Whitney Houston<br />

40 Jahre HAZ<br />

Lukas Beyeler<br />

Hape Kerkeling<br />

Emeli Sandé<br />

Nicolas Sarkozy<br />

«Coming-out»


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CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Inhalt<br />

Editorial<br />

Die Kälte des Februars ist überwunden. Trotzdem haben wir einige «heisse Eisen» <strong>im</strong> Feuer. Das<br />

CR-Magazin präsentiert exklusiv Fotos aus der Präventions-Kampagne «Break The Chain» vom BAG<br />

und den Checkpoints. Ausserdem verrät uns Lola Sara Arnold-Korf das Neuste über gefährliche<br />

Szenedrogen. Branko B. Gabriel wird <strong>im</strong>mer mehr zur Künstler-Muse und Kolumnist Michi Rüegg<br />

hat uns ein Gehe<strong>im</strong>nis zu erzählen. Und auch weibliche Divas sind bei uns zu finden: Wir begrüssen<br />

Madonna, wir sind irritiert ob Margaret Thatcher und wir trauern um Whitney Houston. All<br />

das und mehr in dieser Ausgabe.<br />

Stv. Chefredaktor Daniel Diriwächter<br />

7<br />

Die Rückkehr der Königin<br />

<strong>2012</strong> soll das Jahr der Madonna werden<br />

10<br />

100 Jahre Ecstasy, Krokodil und Nilpferd<br />

Der alljährliche CR-Drogen-Trend-Report<br />

15<br />

Eine St<strong>im</strong>me verglüht<br />

Nachruf auf Whitney Houston<br />

18<br />

40 Jahre HAZ<br />

Interview mit Präsidenten Patrick Hadi Huber<br />

22<br />

Break The Chain<br />

CR zeigt exklusiv die ersten Bilder der Kampagne<br />

28<br />

Branko B. Gabriel trifft...<br />

Lukas Beyeler<br />

News 4 • Prominent 8 • Doris trallala 13 • szene 18 • Beauty 20<br />

Kultur 30 • Musik 32 • Buch 33 • the iron lady 34 • Film 35 • Pia 38<br />

Dr. Gay 38 • coming-out Mittendrin 39 • Horoskop 41 • Agenda 42<br />

3


News CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Internationale<br />

News<br />

4<br />

Frankreich<br />

St<strong>im</strong>men auf Kosten der<br />

Homo-Ehe?<br />

Die «Grande Nation» wählt am 22. April <strong>2012</strong><br />

einen neuen Präsidenten. Der derzeitige Amtsinhaber,<br />

Nicolas Sarkozy, Ehemann von Model<br />

Carla Bruni, kann laut Umfragen auf keine Wiederwahl<br />

zählen. Er sinkt stetig in der Gunst der<br />

Wähler, so auch seine Partei, die Union pour<br />

un mouvement populaire, kurz UMP. Doch der<br />

Laufbursche von Angela Merkel ist eine Kämpfernatur.<br />

Einen beachtlichen Teil an Wählerst<strong>im</strong>men erringt<br />

auch die rechtsnationalistische Front National.<br />

Deren Chef, Jean-Marie Le Pen, provoziert<br />

regelmässig mit ultra-konservativen, wenn<br />

nicht sogar mit rechtsradikalen Aussagen. Unnötig<br />

zu erwähnen, dass Homosexuelle bei Le<br />

Pen schlecht abschneiden (harmlos formuliert).<br />

Chancen auf einen Sieg wird Le Pen niemals<br />

haben, aber seine Partei verfügt über Einfluss.<br />

Nicolas Sarkozy ist freilich nicht so drastisch<br />

wie Le Pen. Aber er wird St<strong>im</strong>men aus dem<br />

rechten Lager benötigen, um zu gewinnen. Der<br />

57-Jährige gab Mitte Februar seine Kandidatur<br />

für die Präsidentschaftswahlen bekannt: «Ja,<br />

ich bin Kandidat für die Präsidentschaftswahl»,<br />

sagte Sarkozy <strong>im</strong> französischen Fernsehsender<br />

TF1. Keine Überraschung. Seine Kandidatur<br />

war so sicher wie das Amen in der Kirche.<br />

Zur einfachen Erklärung: 63 Prozent der Franzosen<br />

sprachen sich laut jüngsten Umfragen<br />

für die Homo-Ehe aus. Viele dieser St<strong>im</strong>men<br />

stammen aus dem Lager der Sozialisten. François<br />

Hollande ist der neue Hoffnungsträger der<br />

Partei – und der Franzosen. Er unterstützt die<br />

Homo-Ehe voll und ganz.<br />

Deswegen bestand Handlungsbedarf bei Nicolas<br />

Sarkozy. In einem Interview in der Zeitung «Le Figaro»<br />

bestätigte der Präsident, dass er sich gegen<br />

die Homo-Ehe stellen wird. Er begründet seine<br />

ablehnende Haltung mit einem automatischen<br />

Adoptionsrecht für Schwule und Lesben. Nun<br />

instrumentalisiert Nicolas Sarkozy die französische<br />

Gay-Community zu seinen Gunsten. Mit<br />

seiner Haltung gegen die Homo-Ehe sind ihm<br />

viele St<strong>im</strong>men aus dem Lager Le Pens gewiss.<br />

San Francisco<br />

Preisbewusstsein statt Luxus<br />

Die neueste Studie des Reiseverhaltens von<br />

schwul-lesbischen Amerikanern durch Community<br />

Marketing (CMI) brach mit lieb gewordenen<br />

Klischees. So wurde der Mythos vom luxusverliebten<br />

Homotouristen entzaubert. Bei<br />

der Selbsteinschätzung ihres Reisetyps gab die<br />

Mehrheit der Befragten an, eher Hotels und<br />

Touren <strong>im</strong> mittleren Preissegment zu buchen.<br />

An zweiter Stelle liegen die sehr preisbewussten<br />

«Budgettraveler» und dann erst kommen<br />

diejenigen, für die <strong>im</strong> Urlaub nur das Feinste<br />

gut genug ist. Aber auch bereits Bekanntes<br />

wurde bestätigt. Schwule Männer zieht es eher<br />

in urbane Gefilde als auf Ökoreisen und in Natururlaube.<br />

Minnesota<br />

Michelle Bachmann schuld an<br />

Suiziden schwuler Teenager<br />

Die meisten Selbstmorde unter homosexuellen<br />

Teenagern in den USA ereignen sich <strong>im</strong> Wahlkreis<br />

der ultrakonservativen Politikerin Michelle<br />

Bachmann <strong>im</strong> US-Bundesstaat Minnesota. Im<br />

Schulbezirk Anoka-Hennepin habe es in den<br />

letzten zwei Jahren insgesamt neun Selbstmorde<br />

unter Schülern gegeben, hiess es in einer<br />

gros sen Reportage des Magazins «Rolling Stone».<br />

Vier davon seien durch Mobbing wegen ihrer (angeblichen)<br />

Homosexualität in den Tod getrieben<br />

worden. Dem Bericht zufolge hat Bachmann als<br />

Ikone der rechten Tea-Party-Bewegung die extrem<br />

homophobe Atmosphäre in ihrer He<strong>im</strong>at<br />

begünstigt.<br />

Havanna<br />

Polizei ermordet Transsexuelle<br />

Die 18-jährige «Jessica» Leidel Luis wurde laut<br />

internationalen Bloggern am 4. Januar <strong>im</strong> südkubanischen<br />

Guá<strong>im</strong>aro bei einer Verkehrskontrolle<br />

angehalten und von den Beamten als<br />

«schwarze Schwuchtel»» besch<strong>im</strong>pft. Die Beamten<br />

sollen die Frau anschliessend festgenommen<br />

und in der Haft zu Tode geprügelt haben,<br />

habe das Internetmagazin Cubanet berichtet.<br />

Die Leiche sei dann mitten in der Nacht an<br />

einen unbekannten Ort gebracht worden. Cubanet<br />

berufe sich auf die Aussage eines Mitgefangenen.<br />

Obwohl sich Kubas kommunistische<br />

Regierung seit einiger Zeit schwulenfreundlich<br />

gibt, kommt es <strong>im</strong>mer wieder zu Akten<br />

der Willkür und Gewalt gegen Schwule, Lesben<br />

und Transsexuelle. Im vergangenen Jahr<br />

soll ein schwuler Mann in einem Gefängnis<br />

in Havanna unter ungeklärten Umständen gestorben<br />

sein.


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

News<br />

Sydney<br />

Kylie Minogue und der<br />

Mardi Gras<br />

Jedes Jahr zum schwul-lesbischen Mardi Gras<br />

macht in Sydney das Gerücht die Runde:<br />

Kylie kommt. In diesem Jahr wurde das Gerücht<br />

Wirklichkeit. In einem zwanzigminütigen Auftritt<br />

zusammen mit 16 sexy Tänzern gab Kylie<br />

Minogue ein Medley ihrer Hits der letzten 25<br />

Jahre zum Besten. «Dieser Party-Auftritt ist meine<br />

Art, für gemeinsame, wunderbare 25 Jahre<br />

zu danken», verkündete die australische Pop-<br />

Diva vor dem Mardi Gras. Die Minogue feiert in<br />

diesem Jahr unter dem Motto «K25 – 25 years<br />

of Kylie» ihr 25-jähriges Bühnen-Jubiläum. Der<br />

Mardi-Gras-Auftritt war der dritte der Sängerin<br />

seit ihren legendären Shows bei den Mardi-<br />

Gras-Parties 1994 und 1998. Die Gay Community<br />

ist Kylie Minogues grösste, treueste und – wie<br />

Lästerzungen sagen – einzige Fangemeinde.<br />

Riad<br />

Drohende Todesstrafe nach<br />

Facebook-Dating<br />

Die saudi-arabische Religionspolizei hat einen<br />

30-Jährigen verhaftet, der über Facebook nach<br />

gleichgeschlechtlichen Partnern gesucht haben<br />

soll. Dem Mann droht jetzt eine lange Haft<br />

und <strong>im</strong> schl<strong>im</strong>msten Fall die Todesstrafe. Die<br />

schwere der Strafe hängt nach Expertenansicht<br />

von der gesellschaftlichen Gruppe ab, welcher<br />

der Mann angehört. In Saudi-Arabien geborene<br />

Sunniten oder Mitglieder der Beduinen-Stämme<br />

könnten mit einer schnellen Freilassung<br />

rechnen. Angehörige von Minderheiten wie den<br />

Schiiten, eingebürgerte Staatsangehörige und<br />

Gastarbeiter würde aber die volle Härte des Gesetzes<br />

treffen. Allerdings würden alle wegen Homosexualität<br />

festgenommenen Saudi-Arabier<br />

durch die Religionspolizei geoutet, was einer<br />

gesellschaftlichen Ächtungen gleichkomme.<br />

Virginia<br />

Religion vor Gleichstellung<br />

Die schwulenfeindliche christliche Rechte hat<br />

wieder einen Sieg errungen. Im US-Bundesstaat<br />

Virginia dürfen in Zukunft Adoptionsvermittlungen<br />

aus religiösen Gründen Homo-Paare<br />

ablehnen. Beide Häuser des Parlaments haben<br />

dem neuen Gesetz zugest<strong>im</strong>mt. Die Republikaner<br />

st<strong>im</strong>mten geschlossen dafür und zum Entsetzen<br />

des Weissen Haus in Washington fand<br />

das Gesetz auch bei einigen Demokraten Zust<strong>im</strong>mung.<br />

Private oder kirchliche Adoptionsvermittlungen<br />

dürfen demnach Homo-Paare<br />

wegen «religiösen oder moralischen Überzeugungen»<br />

ablehnen. Dadurch werde die Religionsfreiheit<br />

als auch das Interesse der Kinder<br />

gewahrt, freuten sich die Republikaner. Ein<br />

ähnliches Gesetz war zuvor in North Dakota<br />

beschlossen worden.<br />

Tunesien 1<br />

Machtkampf mit Sexvideo<br />

Tunesiens neuer Innenminister ist in einen<br />

schwulen Sexskandal verwickelt. Ein – inzwischen<br />

gelöschtes – Schwarzweiss-Video auf<br />

Youtube soll Ali Larayedh be<strong>im</strong> Sex mit einem<br />

Mithäftling in einem Gefängnis zeigen. Der<br />

heutige Minister der islamisch-konservativen<br />

Partei Ennahda war Anfang der 1990er-Jahre<br />

als Gegner des Reg<strong>im</strong>es des gestürzten Präsidenten<br />

Ben Ali inhaftiert. Wegen der schlechten<br />

Qualität des 1991 aufgenommenen Videos<br />

war es nicht möglich, die gezeigten Personen<br />

zweifelsfrei zu identifizieren. Die Regierung<br />

und alle führenden Politiker Tunesiens haben<br />

sich hinter Larayedh gestellt. Das Video sei eine<br />

Intrige des alten Reg<strong>im</strong>es zur Destabilisierung<br />

der neuen Regierung.<br />

Tunesien 2<br />

Menschenrechtsminister<br />

gegen Schwule<br />

Homosexualität ist eine Perversion und<br />

Schwule haben kein Recht auf freie Meinungsäusserung.<br />

Das verkündete Tunesiens Menschenrechtsminister<br />

Samir Dilou in einem<br />

Fernsehinterview. Konkret bezog sich der Politiker<br />

auf das <strong>im</strong> <strong>März</strong> 2011 gegründete Homo-Magazin<br />

«Gayday». Er sei gegen die Veröffentlichung<br />

des Magazins, «obwohl ich der<br />

Menschenrechtsminister bin», sagte Dilou. Meinungsfreiheit<br />

habe ihre Grenzen und Schwule<br />

müssten die Grenzen akzeptieren, die «von Religion<br />

und Tradition» gesetzt würden. Homosexualität<br />

sei eine Perversion, die medizinisch<br />

behandelt werden müsse. In Tunesien steht auf<br />

Homosexualität drei Jahre Haft.<br />

Kampala<br />

Neues Gesetz gegen Schwule<br />

Der ugandische Abgeordnete David Bahati von<br />

der Regierungspartei NRM hat eine Gesetzesverschärfung<br />

gegen Homosexuelle ins Parlament<br />

eingebracht, allerdings ohne darin die Todesstrafe<br />

für Homosexuelle zu fordern. Schon jetzt<br />

drohen Homosexuellen Haftstrafen bis zu 14<br />

Jahren. In Zukunft soll «schwere Homosexualität»<br />

nicht mehr, wie ursprünglich vorgesehen,<br />

mit dem Tod, sondern mit einer lebenslangen<br />

Haftstrafe geahndet werden. Der Gesetzentwurf<br />

sieht zudem harte Strafen für Firmen,<br />

Organisationen oder Personen vor, die Homosexuelle<br />

unterstützen oder sich für die Rechte von<br />

Schwulen und Lesben einsetzen.<br />

Afrika<br />

Ban Ki-moon mahnt Freiheit<br />

für Schwule<br />

Be<strong>im</strong> Gipfeltreffen der Afrikanischen Union hat<br />

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Verfolgung<br />

von Schwulen und Lesben in Afrika kritisiert.<br />

«Eine Form der Diskr<strong>im</strong>inierung, die von vielen<br />

Staaten zu lange ignoriert worden ist, basiert auf<br />

sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität»,<br />

sagte Ban Ki-moon Ende Januar in seiner Rede<br />

vor mehr als 30 Staats- und Regierungschefs <strong>im</strong><br />

äthiopischen Addis Abeba. Der UN-Chef räumte<br />

ein, dass die Bekämpfung der Diskr<strong>im</strong>inierung<br />

von Schwulen und Lesben in vielen Ländern Afrikas<br />

ein schwieriges Thema sei. «Aber wir dürfen<br />

die in der Menschenrechtskonvention festgeschriebenen<br />

Ideen nicht aufgeben», betonte Ban<br />

Ki-moon.<br />

Australien<br />

Geschacher um Homo-Ehe<br />

Gleich zwei Gesetzentwürfe zur Einführung<br />

der Ehe für homosexuelle Paare sind Mitte Februar<br />

in das australische Repräsentantenhaus<br />

eingebracht worden. Initiator des einen Entwurfs<br />

ist der Labor-Abgeordnete Stephen Jones,<br />

und Adam Brandt, einziger Grünen-Abgeordneter<br />

<strong>im</strong> Repräsentantenhaus, der des anderen.<br />

Die Version von Jones enthält einen Passus, der<br />

es Geistlichen aller Religionen erlaubt, die Trauung<br />

gleichgeschlechtlicher Paare abzulehnen.<br />

Dem Senat, der zweiten Parlamentskammer,<br />

liegt ein dritter, ebenfalls von den Grünen eingebrachter<br />

Gesetzentwurf, vor. Die grosse Zahl<br />

weitgehend inhaltsgleicher Gesetzentwürfe<br />

dient nach Ansicht politischer Beobachter in<br />

Australiens Hauptstadt Canberra als politische<br />

Manövriermasse bei der Suche nach einem Kompromiss<br />

in der Frage «Homo-Ehe oder eingetragene<br />

Partnerschaft».<br />

5


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Aktuell<br />

Die Rückkehr der<br />

Königin<br />

<strong>2012</strong> soll das Jahr der Madonna<br />

werden: neues Album,<br />

neue tournee, neuer Film.<br />

Von Daniel Diriwächter<br />

In alter Manier meldet sich<br />

Madonna wieder zurück. Die<br />

neue Single «Give Me All Your<br />

Luvin» stürmt die Charts. Ende<br />

<strong>März</strong> erscheint das Album<br />

«MDNA». Im Frühling startet<br />

die Tournee, welche Madonna<br />

auch in die Schweiz bringt. Zu<br />

guter Letzt soll auch ihr Film<br />

«W.E.» das Publikum ins Kino<br />

locken.<br />

Die Pop-Queen will zurück an die Spitze der<br />

Charts. Denn Lady Gaga war nicht müde und<br />

sägte jüngst gekonnt am Sockel der Madonna.<br />

Diese lässt sich aber nicht beirren und inszeniert<br />

in «alter» Tradition ihr Comeback. Auf<br />

allen Schienen will Madonna <strong>im</strong> Jahre <strong>2012</strong><br />

durchstarten. Beinahe ein Overkill. Die PR-Maschinerie<br />

läuft. Das neue Video «Give Me All<br />

Your Luvin» ist online, die dazugehörige Single<br />

in den Charts und das Album «MDNA» erscheint<br />

am 26. <strong>März</strong>. Ihr Film «W.E.» startet auch in diesem<br />

Jahr.<br />

Der bisherige Höhepunkt dieser Salve an Ereignissen<br />

war Madonnas Auftritt be<strong>im</strong> Super-<br />

Bowl, dem Football-Finale, Anfang Februar. Es<br />

ist alljährlich der grösste TV-Event der Staaten.<br />

Madonna bestritt die Halbzeit. In Anlehnung an<br />

Liz Taylor und den Film «Cleopatra» liess sie sich<br />

von römischen Gladiatoren in die Arena ziehen<br />

– auf einem goldenen Thron. So zog einst die<br />

ägyptische Königin in Rom ein. Madonna sang<br />

ihre grössten U.S.-Nummer-1-Hits (Vogue, Music<br />

& Like A Prayer) und präsentierte sich wie die<br />

junge Rebellin von damals. Sie wollte mit diesem<br />

Auftritt Amerika zurückerobern.<br />

Seit dem Desaster mit «American Life» <strong>im</strong> Jahre<br />

2003 war ihr Erfolg in den Staaten eher mittelmässig.<br />

Ihre Kritik an George W. Bush verziehen<br />

ihr die konservativen US-Bürger nur schwer bis<br />

gar nicht. Doch fast zehn Jahre später ist das kalter<br />

Kaffee. So hofft Madonna. Ihr neuer Sturm<br />

auf die Öffentlichkeit hat bewährte Tradition.<br />

Schon oft veröffentlichte Madonna zeitgleich<br />

mehrere Projekte. In Erinnerung bleibt etwa<br />

das Buch «SEX», welches 1993 zeitgleich mit<br />

Madonnas Album «Erotica» sowie dem Erotik-<br />

Kr<strong>im</strong>i «Body of Evidence» auf den Markt kam.<br />

Freilich, Madonnas neuste Projekte haben mehr<br />

Ambitionen.<br />

Aber die «Königin des Pop» muss mit Anfeindungen<br />

rechnen. Madonna zeigt sich wieder<br />

blond wie damals, als Marilyn Monroe ihr erklärtes<br />

Vorbild war (Mitte der 80er). Und dies<br />

sorgt für manch böse Bemerkung. Madonna sei<br />

schlichtweg zu alt für solche Verkleidungen.<br />

In der Tat, die neue Single «Give Me All Your<br />

Luvin» könnte eher ein Teenager singen statt<br />

eine 53-jährige Frau. So auch das Video. Vorwürfe,<br />

welche meist nur an Frauen adressiert sind.<br />

Niemand hat etwa den damals gleichaltrigen<br />

Michael Jackson kritisiert wegen seines Films<br />

«This Is It». Vielleicht auch aus Respekt vor dessen<br />

Tod. Aber gerechterweise muss gesagt werden,<br />

dass auch Jackson sich äusserst «jung» gab,<br />

was Tanz und Kostüme anging.<br />

Oscar-Nomination für W.E.<br />

Sollte Madonna doch musikalisch belächelt<br />

werden, so behält sie sich vor, als Regisseurin<br />

in Erscheinung zu treten. Madonna hinter der<br />

Kamera – ihre Feinde sind irritiert. Seit der ersten<br />

Vorführung ihres Films «W.E.» am Filmfestival<br />

Venedig sind die Reaktionen gemischt. Von<br />

h<strong>im</strong>melhoch jauchzend bis zu Tode betrübt.<br />

Viele Vorurteile scheinen hier beteiligt zu sein.<br />

Dabei inszenierte Madonna lediglich die Liebesgeschichte<br />

von Wallis S<strong>im</strong>pson und König<br />

Edward. Einem König, der für die Liebe zu einer<br />

geschiedenen Frau die Krone opferte. Die Kostüme<br />

sind jedenfalls für den Oscar nominiert.<br />

Sollte das Publikum auch bei «W.E.» die Nase<br />

rümpfen, so hat Madonna einen weiteren<br />

Trumpf in der Hand. Längst hat sich die einstige<br />

«Minnie Maus auf Helium» (Mick Jagger)<br />

als respektable Live-Künstlerin etabliert. Die<br />

neue Tournee startet am 29. Mai in Tel Aviv, Israel.<br />

Am 18. August wird Madonna <strong>im</strong> Zürcher<br />

Letzigrund zu sehen sein. Long live the Queen!<br />

7


Prominent CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Jolie-Pitt<br />

Nick Jonas<br />

Die Jonas Brothers – in diversen Disney-Serien<br />

legten sie die Grundsteine ihrer Karriere, eroberten<br />

als Boygroup bald Hitparaden und Teenieherzen,<br />

verkauften über 10 Millionen CDs.<br />

Nicht mit wilden Groupie-Orgien sorgten sie für<br />

Schlagzeilen, sondern mit ihrem streng evangelikanischen<br />

Christentum. Mit «Reinheitringen»<br />

an den Fingern warben sie dafür, jungfräulich<br />

in die Ehe zu gehen. Siehe Britney. Doch es<br />

wollte einfach kein Skandal folgen. In Internet-<br />

Foren kam es zu Abst<strong>im</strong>mungen, welcher der<br />

drei Brüder schwul sei. Unbeeindruckt davon,<br />

machten die unbefleckten Jungs weiterhin erfolgreich<br />

Musik. Der Jüngste der Bande, Nick<br />

Jonas, tritt zurzeit in einem Broadway-Musical<br />

auf: «How To Succeed In Business Without Really<br />

Trying». Er hat die Rolle von Potter-Darsteller<br />

Daniel Radcliffe übernommen. Einem Hetero,<br />

der sich in der Schwulenfrage unverkrampft<br />

gibt, für das Gay-Magazin «Attitude» posiert<br />

und besten Geschmack beweist (falls er denn<br />

schwul wäre, würde er auf Ryan Gosling stehen).<br />

Weil Radcliff für «Equus» schon mal nackt<br />

auf der Bühne zu sehen war, drängte sich vielen<br />

Journalisten natürlich die Frage an Nick Jonas<br />

auf, ob er sich das auch vorstellen könnte. Er<br />

könnte. Zudem liebt er seine schwulen Fans und<br />

deren Stil: «Die geben uns auch gute Geschenke<br />

– Mützen, Schals und andere Dinge. Die haben<br />

<strong>im</strong>mer einen guten Geschmack.» Angesichts all<br />

dieser Toleranz und Zuneigung gibt es nur eines<br />

zu sagen: Nick, falls es denn wirklich wahr sein<br />

sollte, es ist völlig OK, dass du hetero und Jungfrau<br />

bist. Auch wenn dich das zum Aussenseiter<br />

macht. (rg)<br />

8<br />

Ein Drama in vielen Akten. Rückblende: 2009.<br />

Wirtschaftskrise, Brangelinakrise. So stand es<br />

<strong>im</strong> Wall Street Journal und in der Gala. Nebenschauplatz<br />

(wo die Welt noch in Ordnung ist):<br />

Heidi Klum und Seal. Das Stück nahm seinen<br />

überraschenden Lauf. Die Hauptdarsteller sind<br />

uns treu geblieben. Wirtschaft: Interessante Kulisse,<br />

aber anderes Ressort. Klum und Seal: Getrennte<br />

Bühnen. Brangelina: Hochzeit. Angeblich<br />

soll Angelina wieder schwanger sein, mit<br />

Zwillingen. Während der Berlinale räumte Frau<br />

Jolie Preise ab und mit Gerüchten auf. Das enge<br />

Kleid, das Rotweinglas: Requisiten, die wenig<br />

Raum für Spekulationen lassen. «Unsere Familie<br />

ist wundervoll, wie sie <strong>im</strong> Moment ist». Auf<br />

den knappen Monolog folgte ein leidenschaftliches<br />

Pas de deux, Jolie und Pitt zeigten sich<br />

verliebt wie kaum zuvor. Ob Size Zero oder Babybauch,<br />

beruflich läuft’s so oder so rund für das<br />

Traumpaar. Pitt wurde für den diesjährigen Oscar<br />

als bester Hauptdarsteller nominiert, Jolie<br />

sorgt mit ihrer ersten Regiearbeit für Furore. Im<br />

Hintergrund: Hochzeitsglocken. Die Liebe und<br />

der Druck der Kinder sind nun doch stärker als<br />

das Versprechen, erst zu heiraten, wenn die Ehe<br />

auch homosexuellen Paaren offen steht. Wer<br />

kann ihnen das schon verübeln? Aus Brangelina<br />

ist Jolie-Pitt geworden, eine ganz normal wahnsinnige<br />

Familie, die offenbar gerade dann am<br />

besten funktioniert, wenn die PR-Maschinerie<br />

mal auf Standby geschaltet ist. Vielleicht wird<br />

Heidi Klum zur Brautjungfer, die Wirtschaftskrise<br />

zum Hofnarr. Am Ende sind sowieso alle<br />

glücklich, und der Rest ist Schweigen – äh, sorry,<br />

Klatsch natürlich. Applaus. (rg)<br />

Dolly Parton<br />

Der Tod von Whitney Houston füllt nicht nur<br />

die Kasse von Sony Music. Der Musikgigant erhöhte<br />

wie schon be<strong>im</strong> Ableben von Michael Jackson<br />

die CD-Preise der Verstorbenen um mehr<br />

als die Hälfte. Der Geldsegen trifft auch Dolly<br />

Parton. Was viele nicht wissen, die blonde Country-Sängerin<br />

mit dem riesigen Vorbau schrieb<br />

den Welthit «I Will Always Love You». Whitney<br />

Houston machte den Song mit dem Film «Bodyguard»<br />

zu einem Klassiker. Aber Dolly Parton<br />

veröffentlichte ihre erste Version bereits <strong>im</strong><br />

Jahre 1974 als Abschiedsgruss an ihren langjährigen<br />

Partner und Mentor Porter Wagoner.<br />

Acht Jahre später sang Parton den Song nochmals<br />

in ihrem Film «The Best Little Whorehouse<br />

in Texas». Schon damals dominierte der Song<br />

die Charts. Zwei Jahrzehnte später verwandelte<br />

Whitney Houston das harmlose Liedchen<br />

durch ihre drei Oktaven in einen Schmachtfetzen<br />

der Sonderklasse. Nach deren Tod war der<br />

Song wieder in allen relevanten Charts zu finden.<br />

Dolly Parton, mittlerweile stolze 66 Jahre<br />

alt, trauerte auf ihrer Homepage aber trotzdem<br />

mit den Fans: «Meines ist nur eines von Millionen<br />

Herzen, die nach Whitney Houstons Tod<br />

gebrochen sind. Ich werde <strong>im</strong>mer dankbar und<br />

voller Ehrfurcht sein dank ihrer wundervollen<br />

Interpretation meines Songs.». (dd)<br />

Betty White<br />

Die jüngste Grammy-Verleihung war eher lau.<br />

Adele war die Gewinnerin des Abends, ganze<br />

sechs Trophäen konnte sie nach Hause nehmen.<br />

Verdient, aber keine Überraschung. Zudem<br />

stand die Zeremonie unter Schock durch<br />

den Tod von Pop-Diva Whitney Houston. Die<br />

amerikanische Musikindustrie ehrt mit dem<br />

Grammy so ziemlich alle Sparten, die ihren Weg<br />

auf eine CD finden. So auch die Kategorie «Gesprochenes<br />

Wort» oder das <strong>im</strong>mer beliebter werdende<br />

Hörbuch. Einen solchen Grammy erhielt<br />

beispielsweise schon Hillary Clinton. Jüngst gehört<br />

auch ein Golden Girl in die illustre Riege<br />

der Gewinner. Betty White, einzig noch Lebende<br />

der legendären «Golden Girls», gewann einen<br />

Grammy für die (gesprochene) Aufnahme ihrer<br />

Autobiographie «If You Ask Me: (And of Course<br />

You Won‘t)». Betty White ist in den Staaten ein<br />

grosser Star. Nach dem Ende der Sitcom «Golden<br />

Girls» wurde die mittlerweile 90-Jährige für das<br />

Kino «neu» entdeckt. Als Moderatorin glänzte<br />

sie weiter in der Satire-Show «Saturday Night<br />

Live». Daneben schreibt sie Bücher, autobiographische<br />

Ratgeber mit Witz und Ironie. Und sie<br />

veröffentlicht auch die Hörbücher dazu. Betty<br />

Whites jüngstes Werk wurde nun mit einem<br />

Grammy vergoldet. Verdient hat sie eine Auszeichnung<br />

so oder so. Denn Betty White setzt<br />

sich energisch für die Homo-Ehe ein. Sicherlich<br />

wird sie bald den begehrten GLAAD-Award erhalten.<br />

Alles andere wäre ein Affront. (dd)


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Prominent<br />

Ashton Kutcher<br />

Im wahren Leben wurde Charlie Sheen nach<br />

einer Serie von Skandalen aus der überaus erfolgreichen<br />

TV-Serie «Two And A Half Men» geschmissen.<br />

In der Serie selbst wurde Charlie<br />

in Paris von der Metro überfahren, kurz nach<br />

seiner Verlobung, hat also elegant den Platz<br />

für eine neue Hauptfigur freigeräumt, seinen<br />

fiktiven Bruder Walden, suizidgefährdeter<br />

Internet-Millionär. Die Erwartungen an Walden-Darsteller<br />

Ashton Kutcher waren hoch, die<br />

Einschaltquoten sind in den USA inzwischen<br />

um die Hälfte gesunken. Das, obwohl alles so<br />

gelungen anfing: Im Vorspann singen in der<br />

neunten Staffel plötzlich Charlies Loser-Bruder<br />

Alan und sein ehemals pummeliger Taugenichts-Sohn<br />

Jake als ganze Männer um die<br />

Wette, während Walden-Ashton den Part des<br />

halben Mannes übern<strong>im</strong>mt. So weit, so gut.<br />

Der freche Humor bleibt irgendwo auf der Strecke,<br />

auch in der sechsten Episode unter dem<br />

Titel «Die Schwulennummer», als Alan und<br />

Walden sich als Schwulenpaar ausgeben, um<br />

ein Lesbenpärchen zu verführen. Im wahren<br />

Leben hatte Ashton angeblich nie Kontakt zu<br />

Gays, bevor er seinen He<strong>im</strong>atort verliess und<br />

brach Jahre später via Twitter eine Lanze für<br />

Schwule, um sich kurz darauf wieder über sie<br />

lustig zu machen. Mit einem realen Sixpack<br />

Bier und wahrhaft guten Hetero-Kumpels war<br />

die «Schwulennummer»-Folge halbwegs lustig.<br />

Wie viele Sixpacks die kürzlich von Ashton verlassene<br />

Demi Moore in der Entzugsklinik dabei<br />

nötig gehabt hätte, das ist eine ganz andere Geschichte<br />

– irgendwo zwischen Sitcom und wahrem<br />

Leben. Denn trotz oder gerade wegen Bart<br />

und langen Haaren: Ziemlich knackig ist er ja<br />

schon, der halbe Mann, der (in der Serie!) gerade<br />

frisch geschieden ist. (rg)<br />

Anna Wintour<br />

Das Homofreundlich-Gütesiegel wird zunehmend<br />

fester Bestandteil jeder gut sortierten<br />

Celebrity-Trophäensammlung. Am 24. <strong>März</strong><br />

werden wieder die fast schon renommierten<br />

GLAAD Media Awards verliehen, für eine «faire,<br />

zutreffende und integrative Darstellung der<br />

LGBT-Community und deren Themen» in US-<br />

Medien. Zu den bisherigen Preisträgern gehören<br />

Julianne Moore, K<strong>im</strong> Cattrall, Cher und<br />

Janet Jackson. Pink darf sich mit dem «All For<br />

Equality Award» schmücken, Lady Gaga erhielt<br />

vor kurzem den «Trevor Hero Award» sowie den<br />

«Gay Inspiration Award». Neu in die Familie<br />

aufgenommen wurde nun auch Anna Wintour,<br />

seit 14 Jahren Inhaberin des Vogue-Throns und<br />

eiserne Herrscherin über die Modewelt, in «The<br />

Devil Wears Prada» verkörpert von Meryl Streep,<br />

die ihrerseits gerade in «The Iron Lady» <strong>im</strong> Kino<br />

zu bestaunen ist. Dass unter Wintours formstabilem<br />

Prinz-Eisenherz-Helm (ihr Friseur und<br />

ständiger Begleiter Charlie Chan nennt ihn<br />

«Short Power Bob») eine toughe Arbeiterin mit<br />

Herz steckt, sch<strong>im</strong>merte bereits <strong>im</strong> Dok-Film<br />

«September Issue» durch. Joe Solmonese, Präsident<br />

der Human Rights Campaign, bezeichnet<br />

sie gar als Person mit Würde, Stil, Menschenfreundlichkeit<br />

und Grosszügigkeit und ehrte<br />

sie mit dem «Ally for Equality», denn Wintour<br />

hatte sich in TV-Spots nachdrücklich für die Homo-Ehe<br />

ausgesprochen. Bei einem Gala-Dinner<br />

nahm sie die Auszeichnung in Empfang. Gastgeber:<br />

Ryan Murphy, Erfinder der Serie «Glee»,<br />

nominiert für den GLAAD-Award. Schöne, kleine,<br />

gayfriendly Promiwelt. Fehlt nur noch die<br />

knallbunte Glee-Modestrecke in der Vogue, präsentiert<br />

von prominenten Regenbogenfamilien.<br />

Und eine tatsächliche Verbesserung der Rechtslage.<br />

Bis es so weit ist, braucht es wohl noch<br />

einige eiserne Vorkämpferinnen und goldene<br />

Awards. (rg)<br />

DSDS<br />

Das Flaggschiff von RTL ist am Sinken. Einerseits<br />

sinken die Zuschauerzahlen drastisch, andererseits<br />

sinkt auch das Niveau der einst so beliebten<br />

Sendung. Die Jury mit Dieter Bohlen gibt sich<br />

alles andere als sympathisch. Dieter Bohlen findet<br />

alles nur noch «Scheisse». Bruce Darnell entpuppt<br />

sich als «böser schwarzer Mann» (O-Ton<br />

Dieter Bohlen) und Cascada-Sängerin Natalie<br />

Horler ist die Art von Zicke, der man(n) niemals<br />

begegnen möchte. Zu diesem Trio Infernal gesellen<br />

sich nun kleine Skandale dazu. Da wäre einmal<br />

Betty Bambi, eine Transsexuelle aus Leipzig,<br />

welche als Felix Bergmann eine beachtliche Karriere<br />

als Pornodarsteller vorweisen kann. Seine/<br />

ihre Filme nennen sich etwa «Gay-Hostel» oder<br />

«Sexy Sauna Boys». Jüngst berichtete zudem das<br />

Magazin «In-Touch», die Bibel der Klatschspalten,<br />

dass Kandidat David Peters, 25, von RTL aufgefordert<br />

wurde, eine homosexuelle Beziehung<br />

mit Konkurrent Ole Jahn, 19, einzugehen. Notabene<br />

vor der Kamera. Nun verklagt David Peters<br />

den Sender. Eine Sprecherin von RTL bezeichnet<br />

diese Vorwürfe allerdings als haltlos. (dd)<br />

Bastian Baker<br />

Wer ist Bastian Baker? Ein Name, den man(n)<br />

sich merken muss. In der Romandie ist der hübsche<br />

Sänger bereits ein gefeierter Star. Nun will<br />

der 20-Jährige auch den Rest der Schweiz für<br />

sich gewinnen. Und danach die Welt. Der ehemalige<br />

Hockey-Profi eroberte <strong>im</strong> letzten Jahr<br />

mit nur wenigen Songs die grossen Bühnen, wie<br />

etwa be<strong>im</strong> Montreux Jazz Festival. Sein Debut-Album<br />

«Tomorrow May Not Be Better» landete von<br />

Null auf Platz drei der hiesigen Charts. Die Lead-<br />

Single «Lucky» entpuppte sich als charmanter,<br />

poppiger Ohrwurm. Nicht umsonst durfte der<br />

neue Mädchenschwarm <strong>im</strong> Vorprogramm von<br />

Roxette auftreten. Doch nun will Bastian Baker<br />

selbst <strong>im</strong> Mittelpunkt stehen. Mit einer vierköpfigen<br />

Band startet der Sänger in diesen Wochen<br />

seine Tournee. Die Daten sind der Webseite<br />

www.bastianbaker.ch zu entnehmen. Die Gay-<br />

Community wird aber «nur» von Bastian Baker<br />

schwärmen dürfen. Der welsche Shootingstar<br />

steht ausschliesslich auf Frauen. So gestand er in<br />

einem Interview mit der Schweizer Illustrierten:<br />

«Groupies sind toll!». (dd)<br />

9


Dossier CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

100 Jahre Ecstasy,<br />

Krokodil und Nilpferd<br />

Der alljährliche CR-Drogen-Trend-Report<br />

Von Lola Sara Arnold-Korf<br />

Symbolbild © by dd<br />

10


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Dossier<br />

In diesem Monat erscheint<br />

der neue Bericht des International<br />

Narcotics Control<br />

Board (INCB) in Wien. Bereits<br />

jetzt ist bekannt, worauf<br />

man sich einstellen<br />

darf. Im Jahresbericht der<br />

EU-Drogenbeobachtungsstelle<br />

(EBDD) vom November<br />

2011 wurde ein historischer<br />

Höchstwert neuer<br />

Drogen auf dem Markt prognostiziert.<br />

Bis Anfang November 2011 waren 39 neue Substanzen für das Jahr gemeldet<br />

worden. Im Jahr 2008 waren es 13 neue Rauschmittel, 2009 waren es<br />

<strong>im</strong> Vergleich 24 neue Drogen.<br />

Der EBDD beobachtet derzeit <strong>im</strong> Gegensatz zu 2010 (der CR berichtete <strong>im</strong><br />

April 2011) eine deutliche Trendwende – weg von der Jet-Set-Droge Kokain<br />

und weg von Cannabis hin zu synthetischen «Designerdrogen». Der<br />

Grund seien die Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch der Rückgang<br />

der Zahl jugendlicher Raucher.<br />

Während Ecstasy <strong>im</strong> <strong>März</strong> <strong>2012</strong> sein 100. Jubiläum feiert, warnen<br />

Eve&Rave.ch und andere Organisationen vor gefährlichen neuen Ecstasy-<br />

Pillen auf dem Schweizer Dröner-Markt. Und: Nicht nur die Zahl der Kokain-<br />

und Cannabis-Konsumenten hat abgenommen, auch die derjenigen,<br />

die Heroin injizieren. Grund hierfür: die derzeitige Heroinknappheit in<br />

Ländern wie der Schweiz, Italien, Irland, Russland und Grossbritannien.<br />

Der EBDD vermutet dahinter, dass die Zusammenarbeit zwischen den Polizeikräften<br />

der Türkei und der EU «massgeblich zu diesem Erfolg beigetragen<br />

haben.» Trotz Heroinknappheit blieb der Opioid-Gebrauch stabil.<br />

Rund 51 Prozent der Drogenkonsumenten, die sich in Europa in Behandlung<br />

begeben haben, geben Opioide als Pr<strong>im</strong>ärdroge an. Ersatz zum Heroin<br />

schaffen nämlich neue Drogen wie Krokodil (kurz «Krok»). Die aus<br />

Russland stammende Droge hat allein in Moskau mehr als 100 000 User<br />

voll <strong>im</strong> Griff. Dr. Martin Lehner beschäftigt sich seit Jahren nicht nur mit<br />

der Wirkung von Anästhetika, sondern auch mit neuen und alten Partydrogen<br />

und deren Wirkung und weiss: «Gerade die Schwulenszene ist in<br />

Sachen neue Drogen sehr exper<strong>im</strong>entierfreudig. Bei Sexspielen wird vor<br />

allem Ephedrin <strong>im</strong>mer beliebter. Aber auch bei Ecstasy wird alles Neue<br />

ausprobiert. Dabei sind die seit einigen Monaten erhältlichen Pillen wie<br />

Lacoste, MTV oder Chevrolet extrem gefährlich. Mit über 120mg MDMA-<br />

Anteil je Pille wird es gesundheitlich mehr als eng.»<br />

Revidiertes Schweizer Betäubungsmittelgesetz<br />

seit 1. Juli 2011 – «Verzeichnis e»<br />

Wie bereits in der CR-Edition vom April 2011 prophezeit, hat sich 2011<br />

die Trenddroge «Miau» (synthetische Substanz Mephedron) als neue<br />

Schweizer Partydroge in den Clubs durchgesetzt. Die Droge, die laut<br />

Usern ordentlich reinhaut und zudem billig ist (kam bisher als «Pflanzendünger»<br />

oder «Badesalz» daherkam) sollte – geht es nach dem Willen<br />

Berns – <strong>2012</strong> nicht mehr dieselbe Rolle spielen wie 2011. Der Grund: das<br />

vom Bundesrat revidierte Schweizer Betäubungsmittelgesetz, welches<br />

am 1. Juli 2011 in Kraft getreten ist. Mit der Schaffung des «Verzeichnis e»<br />

können dubiose Substanzen, die keinen ersichtlichen Nutzen haben,<br />

ohne die bisher langwierige «Nutzen-Risiko-Analyse» auf die Verbotsliste<br />

gesetzt werden – und dies möglichst schnell und mehrmals pro Jahr. Bis<br />

Anfang Dezember 2011 wurden daraufhin laut Eidgenössischem Departement<br />

des Innern (EDI) die Herstellung, der Handel und die Anwendung<br />

von 52 Einzelsubstanzen und sieben Verbindungsklassen als illegal dem<br />

Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Zudem ermöglicht eine <strong>im</strong> Dezember<br />

2011 in Kraft getretene Verordnungsänderung der Polizei und dem<br />

Zoll, Designerdrogen sofort zu beschlagnahmen. Ob das neue revidierte<br />

Betäubungsmittelgesetz allerdings eingefleischte Partygänger vom Konsum<br />

von «Miau Miau» abhält ist fraglich. Die vor allem unter Groupies beliebte<br />

Designerdroge ist laut britischem Innenministerium vom Herbst<br />

2011 unter den 16- bis 24-Jährigen des Königreichs genauso populär wie<br />

Kokain. Bis zum Herbst 2011 hatten allein rund 300 000 Jugendliche in<br />

den vorhergehenden 12 Monaten den Partyknaller konsumiert. Und das,<br />

obwohl die Subsatz dort schon seit April 2010 verboten ist.<br />

100 Jahre Ecstasy<br />

Der Ecstasy-Hauptwirkstoff MDMA (4-Methylendioxy-N-methylamphetamin),<br />

<strong>im</strong> Jahre 1912 von Anton Köllisch bei der deutschen Firma Merck<br />

in Darmstadt synthetisiert, nie als Medikament vermarktet, jedoch als<br />

«Psychokampfstoff» und «Wahrheitsserum» 1953 in den amerikanischen<br />

Streitkräften getestet, vergeblich von Biochemiker Alexander Shulgin in<br />

den 80er-Jahren in der Therapie angewandt und erst durch die Techno-Szene<br />

zum Durchbruch gelangt, feiert <strong>2012</strong> seinen 100. Geburtstag! Darauf einen<br />

Kirschlikör, ein oder zwei leckere Bonbons, einen kräftigen Schnupf<br />

aus der Tabakdose, Cola-Koffein und – als Sahnehäubchen – einen Wodka<br />

pur obendrauf. Na dann kann ja auf der nächsten Party nichts mehr schief<br />

gehen... «Moment! So nicht!», warnt Martin Lehner: «Der Mischkonsum ist<br />

das Hauptproblem. Der gleichzeitige Mehrfachkonsum von Drogen, (Alkohol,<br />

Cannabis, Psychopharmaka, möglicherweise auch von best<strong>im</strong>mten<br />

HIV-Medikamenten) erhöht die Gesamtwirkung um ein Vielfaches.<br />

Und bei regelmässigem Konsum mehrerer Rauschsubstanzen auf der<br />

Wochenendparty ist Ersatzkonsum während der Woche vorprogrammiert.»<br />

Eine repräsentative Studie unter 527 Ecstasy-Konsumenten (Rakete<br />

/ Flüsmeier) belegt: Die Mischkonsumrate lag bei den Befragten bei 97 %.<br />

Dauerkonsumenten schlossen die Lücke zu 100 %. Ursachen laut Studie:<br />

eine schnellere Toleranzbildung, Einbindung in die Szene, Drogenkonsum<br />

als «Lebensstil» und nicht zuletzt der unvermeidliche Absturz in die<br />

Depression nach dem E-Film. Ecstasy macht offensichtlich Appetit auf<br />

mehr! Laut einer amerikanischen Studie haben Ecstasy-User drei Mal so<br />

häufig ungeschützten Sex wie Nichtkonsumenten. Die Zahl geht einher<br />

mit HIV-Neuinfektionen, aber auch Unfalltod. Und überdies so Lehner:<br />

«Heute ist die Frage nicht mehr, ob man bleibende Schäden davonträgt,<br />

sondern nur noch welche.» Die Rede ist von chronischen Schlafstörungen,<br />

11


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

12<br />

abnormen chemischen Mustern <strong>im</strong> Gehirn, Sprachstörungen, Kreislaufschwierigkeiten,<br />

Leberschäden, Denkstörungen, Depressionen, sexuelle<br />

Störungen... Nun reicht es wirklich!<br />

Misch-«Kultur» bei Ecstasy<br />

Gemischt wird aber nicht nur auf der Party, vor oder hinter dem Tresen.<br />

Wahre Cocktailmeister, vorzugsweise Chemiker ohne Abschluss,<br />

finden sich vor allem in den weltweiten Drogenküchen. Wie «erfreulich»:<br />

Gewöhnlich spielen sich Be<strong>im</strong>ischungen und Verschnittstoffe<br />

in einem Bereich ab, der dem MDMA-Liebhaber auch nicht wirklich<br />

fremd ist: Speed, LSD, Koffein, Kokain und als besonderer Wachmacher<br />

Ephedrin. Eher selten – aber keineswegs unbeliebter – ist die Be<strong>im</strong>ischung<br />

von halluzinogenen Rauschmitteln wie Atropin (Wirkstoff<br />

der Tollkirsche) oder Amphetaminabkömmlingen wie PMA (Paramethoxyamphetamin)<br />

oder PMMA (Paramethoxymethamphetamin). Bei<br />

Letzterem schwören Kenner der Szene auf den gewollten, stark nachlassenden<br />

Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand – insbesondere,<br />

wenn es um sexuelle Leckerbissen geht. «Die Ecstasy-Pillen sind meist<br />

so unreine Gemische, dass selbst der Dealer nicht weiss, was in ihnen<br />

steckt. Wenn du Ecstasy n<strong>im</strong>mst, knirschst du stärker auf den Zähnen.<br />

Der Zahnschmelz geht kaputt und es kommt zu Schäden an Zahnmaterial<br />

und am Zahnhalteapparat. Dass die Zähne früher ausfallen, ist nur<br />

eine Begleiterscheinung», weiss Lehner zu berichten. Eve&Rave warnt<br />

Schweizer-Partymäuse <strong>im</strong> Februar <strong>2012</strong> vor neuen Ecstasy-Pillen wie<br />

Kamel, Bentley, Mitsubishi, Chevrolet, Lacoste und der No Name Pille<br />

4F-A. Die hochdosierten Pillen (über 120mg MDMA pro Tablette) sind<br />

nichts für schwache Gemüter – vor allem, wenn zugleich verschiedene<br />

Pillen eingeschmissen werden.<br />

Liebesgrüsse aus Moskau – Krokodil «Krok»,<br />

die neue Heroinersatzdroge<br />

Auch Moskau schickt <strong>2012</strong> Liebesgrüsse in die europäische Drogenszene.<br />

Krokodil und Moskau? Das hört sich doch ganz nach der Lieblingshandtasche<br />

der feineren Moskauer Damengesellschaft aus den Häusern<br />

russischer Oligarchen an? Sie liegen falsch! Krokodil, oder kurz «Krok»,<br />

nennt sich eine neue, hausgemachte Heroinersatzdroge, die in diesen<br />

feinen Häusern gewiss nicht in der Hausapotheke anzutreffen ist. In<br />

Russ land zählen offizielle Schätzungen rund 100 000 Süchtige, inoffizielle<br />

gehen von einer Million Abhängigen aus. Die chemische Substanz<br />

hinter der Droge Krokodil ist das Opiat Desomorphin. Gewonnen<br />

wird der Morphium-Abkömmling, indem codeinhaltigen Pillen aus der<br />

Apotheke unter anderem Farbverdünner, Feuerzeugbenzin und Phosphorsäure<br />

beigemischt wird. «Die körperlichen Auswirkungen sind<br />

unfassbar. Die braune Flüssigkeit wird gespritzt und die Haut färbt sich<br />

grünlich-grau und wird schuppig. Daher auch der Name Krokodil. Die<br />

Haut um die Einstichstelle stirbt ab, am ganzen Körper entstehen wunde<br />

Stellen, nach und nach verfaulen ganze Körperteile. Häufig können<br />

nur noch Amputationen von Gliedmassen helfen», erklärt Lehner entsetzt<br />

das Szenario einer typischen Krok-Karriere. Schon an sich keine<br />

sehr appetitliche Vorstellung. Doch damit nicht genug: «Dem längeren<br />

Konsum folgt praktisch <strong>im</strong>mer der Tod in Form von Leberversagen oder<br />

Verbluten durch geplatzte Blutgefässe.» Mal ausprobieren, ist bei Krok<br />

auch nicht empfehlenswert. Die Droge ist nicht nur deutlich schädlicher<br />

als das ohnehin zerstörerische Heroin, sondern macht auch schneller<br />

abhängig. Mit Krododil hat die Verliererdroge Heroin ein preiswertes<br />

Konkurrenzprodukt bekommen. Und Heroinabhängige, die ohnehin<br />

permanent «drüber» sind, merken wahrscheinlich nicht einmal den<br />

Unterschied. Im Gegensatz zu Drogen-Lustigmachern hört bei Krokodil<br />

endgültig der Spass auf!<br />

Vintage-Modedroge Ephedrin<br />

«Ephedrin erweckt den Eindruck, körperlich und subjektiv mehr leisten<br />

zu können. Länger als fünf Tage sollte man es jedoch nicht nehmen.<br />

Das schafft schon eine kleine Abhängigkeit», warnt Dr. Martin Lehner.<br />

Die Rede ist beispielsweise vom rezeptfreien Erkältungsmittel Neozitran<br />

(enthält Ephedrin), welches nicht nur zum Abschwellen der Nasenschle<strong>im</strong>häute<br />

oder bei chronischer Bronchitis und Atembeschwerden<br />

wie Asthma zum Einsatz kommt, sondern sich auch in der Schwulenszene<br />

bei ausdauernden Sexspielen wiederkehrender Beliebtheit erfreut.<br />

Ein Tässchen Mormonentee, so auch der Name der Pflanze Ephedra, hält<br />

stundenlang und es braucht weniger Joints und/oder Poppers. Besonders<br />

schön: Die Wirkung von Ephedrin hält länger als Adrenalin. Vor allem<br />

Leistungskräftige schwören auf den Kick!


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Kolumne<br />

Doris Trallala<br />

und die Homos<br />

Von Michi Rüegg<br />

Aids und Doris Fiala haben etwas gemeinsam:<br />

Beide wird man nicht wieder los. Seit die ehemalige<br />

Reiseleiterin <strong>im</strong> Jahr 2000 erstmals mit<br />

schriller St<strong>im</strong>me als Sprecherin der Eurogames<br />

auftrat, schwirrt sie wie ein von einem<br />

Computervirus befallener Saugroboter um die<br />

Zürcher Gaywelt. In den Vorstand des schwullesbischen<br />

Sportevents gelangte sie damals durch<br />

einen schwulen Kumpel, der gleichzeitig ihr<br />

Mieter war. Sie hatte gerade eine PR-Agentur<br />

gegründet und war entsprechend froh um Publicity.<br />

Seither tauchte sie <strong>im</strong>mer mal wieder<br />

in schwulen Gefilden auf – als Preisträgerin<br />

des Stonewall-Awards (3000 Franken), als Jurymitglied<br />

bei Mister-Gay-Wahlen, an der Seite<br />

von FDP-Kantonsrat Hanspeter Portmann und<br />

daneben in unzähligen Talkshows von unterschiedlicher<br />

Qualität. Laut ihrer Website ist<br />

sie auch Mitglied der Homosexuellen Arbeitsgruppen<br />

Zürich (HAZ). Eine Nachfrage be<strong>im</strong><br />

Mitgliederregis ter hat ergeben, dass sie irgendwann<br />

mal einen Jahresbeitrag bezahlt hat, aber<br />

das soll vor 2009 gewesen sein.<br />

Ihr schwuler Bekannter aus Eurogames-Tagen<br />

wurde später fast zum Stolperstein für ihre<br />

Blitzkarriere, als er wegen Verdachts auf Handel<br />

mit illegalen Substanzen verhaftet wurde.<br />

Fiala meldete sich umgehend via Communiqué<br />

aus den Ferien und rief die Staatsanwaltschaft<br />

dazu auf, die Sache lückenlos aufzuklären – etwas,<br />

das die Staatsanwaltschaft möglicherweise<br />

sowieso <strong>im</strong> Sinn hatte, aber ein Communiqué,<br />

das weiss ein PR-Profi, schadet nie.<br />

Die «Hottinger Hockey Mom», wie die WoZ sie<br />

nannte, führt uns vor allem eine Weisheit vor<br />

Augen: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.<br />

«Ich bin seit vielen Jahren mit der homosexuellen<br />

Szene verbunden», gab sie neulich anlässlich<br />

ihrer Ernennung zur Präsidentin der Schweizer<br />

Aids-Hilfe gegenüber Journalisten zu Protokoll.<br />

Da wundert man sich etwas, hat doch ihr eigener<br />

Vorstoss <strong>im</strong> Zürcher Gemeinderat vor vielen<br />

Jahren die Polizei erst auf die Idee gebracht,<br />

einen Kreuzzug gegen Darkrooms zu führen.<br />

Zugegeben, ihr ging es damals vor allem um<br />

die bösen Drogen, von Sex <strong>im</strong> Dunkeln wusste<br />

sie damals nichts. Doch Darkrooms findet Fiala<br />

mittlerweile aus anderen Gründen blöd: Weil<br />

man sich dort mit Geschlechtskrankheiten ansteckt,<br />

und als Präsidentin der Aids-Hilfe ist sie<br />

natürlich voll dagegen.<br />

Das neue Amt bringt ihr übrigens einen interessanten<br />

Synergieeffekt. Als Präsidentin des<br />

Schweizer Kunststoffverbandes ist sie eh für Plastik<br />

und Gummi und so. Nebenbei ist sie auch<br />

total fürs Bankgehe<strong>im</strong>nis und gegen Länder, die<br />

dagegen sind. Wobei sie <strong>im</strong> politischen Kampf<br />

auch mal nach seltsamen Waffen greift – so<br />

wollte sie wegen des Streits um unversteuerte<br />

Vermögen auf hiesigen Konten eine Staatsklage<br />

gegen Deutschland einreichen.<br />

Zur kompromisslosen Verfechterin von<br />

schwulen und lesbischen Anliegen <strong>im</strong> bürgerrechtlichen<br />

Sinne hat sie es nie gebracht.<br />

So unterschrieb sie <strong>im</strong> Gegensatz zu anderen<br />

FDP-Parlamentariern eine Motion für die Stiefkindadoption<br />

nicht. Und in einer Smartvote-<br />

Umfrage gab sie an, «eher gegen» eine Adoption<br />

durch gleichgeschlechtliche Paare zu sein.<br />

Doris Fiala kämpft energisch für alle, in deren<br />

Dienst sie sich stellt. Dass dabei mitunter der<br />

eine oder andere Franken fliesst, gehört zum<br />

Geschäft – ein Geschäft, bei dem die PR-Agentin<br />

und die Volksvertreterin zu einer Person<br />

verschmelzen. Wer nämlich gemeint hat, ihr<br />

Engagement für die Aids-Hilfe entspringe einzig<br />

ihrem Sinn fürs Gemeinwohl, täuscht sich.<br />

Fiala lässt sich ihr Ehrenamt mit jährlich 50 000<br />

Franken vergüten.<br />

Vielleicht hat sie damit wieder etwas Geld, um<br />

die ausstehenden Mitgliederbeiträge der HAZ<br />

zu bezahlen. Es bleibt die leise Frage <strong>im</strong> Raum,<br />

wer in den letzten Jahren wem mehr genützt<br />

hat: Frau Fiala uns Schwulen oder wir Schwule<br />

Frau Fiala? In der Natur unterscheidet man<br />

nämlich Symbiosen von Schmarotzern.<br />

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13


Kapitel Titel CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

14


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Eine St<strong>im</strong>me<br />

verglüht<br />

– zum Tod von<br />

Whitney Houston<br />

«Ich bin entweder mein bester<br />

Freund oder mein schl<strong>im</strong>mster<br />

Feind.»<br />

Von Daniel Diriwächter<br />

Whitney Houston, eine der erfolgreichsten<br />

Sängerinnen<br />

der Welt, starb am 11. Februar.<br />

Die Pop-Diva wurde <strong>im</strong> Hotel<br />

Beverly Hilton von ihrem Bodyguard<br />

aufgefunden. Nackt, in<br />

einer Badewanne. Doch die<br />

Welt erinnert sich an ihre St<strong>im</strong>me,<br />

an diesen kometenhaften<br />

Aufstieg. An Whitney Houston.<br />

Nachruf<br />

Es war, als würde ein Zug entgleisen. In Zeitlupe.<br />

Eine St<strong>im</strong>me verglühte. Whitney Houston,<br />

einst die erfolgreichste Sängerin der Welt, hat<br />

sich verloren. Gerade als es schien, sie hätte sich<br />

wieder gefunden. Vielleicht. Whitney Houston<br />

wurde in den letzten Jahren <strong>im</strong>mer wieder mit<br />

Drogen in Verbindung gebracht. Ein Abstieg zur<br />

Hölle für die ursprünglich so christliche Sängerin.<br />

Jetzt ist die Sängerin, Schauspielerin und<br />

Produzentin <strong>im</strong> Alter von 48 Jahren gestorben.<br />

Whitney Houston eroberte die Musikwelt Mitte<br />

der 1980er <strong>im</strong> Sturm. Drei Oktaven konnte das<br />

ehemalige Model bieten. Beinahe aus dem Nichts.<br />

Eine solche St<strong>im</strong>me bot keine Zweite. Wenn auch<br />

die Gefühle dabei meist zu kurz kamen. Die<br />

st<strong>im</strong>mliche Technik dominierte. Es ist beinahe<br />

ironisch, dass Houstons letztes Album «I Look<br />

To You» als ihr emotionalstes angesehen werden<br />

kann. Dabei war ihre St<strong>im</strong>me längst am Ende.<br />

Schauen wir zurück. Geboren wurde Whitney<br />

Houston am 9. August 1963 <strong>im</strong> US-Bundesstaat<br />

New Jersey. Ihre Mutter Cissy Houston war eine<br />

Gospelsängerin. Als Backgroundsängerin unterstützte<br />

sie Elvis Presley und Aretha Franklin.<br />

Whitneys Cousine war niemand Geringeres als<br />

Dionne Warwick. Die Musik wurde der kleinen<br />

Whitney sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Bereits<br />

mit zarten elf Jahren war sie Mitglied <strong>im</strong><br />

«New Hope Baptist Junior Choir». Später sang sie<br />

bei Chaka Kahn und stellte ihr reizendes Äusseres<br />

als Model zur Verfügung. Dies machte sie<br />

nur bekannter. Rollen in Fernsehproduktionen<br />

folgten und bald erhielt Whitney Houston ihren<br />

ersten Plattenvertrag,<br />

Das Debüt-Album «Whitney Houston» war lange<br />

der meistverkaufte Tonträger seiner Zeit. Ihr<br />

zweites Album «Whitney» folgte 1987 und stieg<br />

von Null auf Platz eins der amerikanischen<br />

Charts ein. Ein weiblicher Rekord. Hits wie «I<br />

Wanna Dance With Somebody» oder die Olympia-Hymne<br />

«One Moment in T<strong>im</strong>e» eroberten<br />

weltweit die Charts.<br />

Whitney Houston zog es auch vor die Filmkamera.<br />

An der Seite von Kevin Costner spielte sie <strong>im</strong> Film<br />

«Bodyguard» (1992) quasi sich selbst. Kritiker verteufelten<br />

den Streifen, das Publikum liebte ihn.<br />

Zum Soundtrack steuerte Whitney Houston auch<br />

den Song «I Will Always Love You» bei. Von Dolly<br />

Parton komponiert, wurde der Schmachtfetzen<br />

zu Whitney Houstons Wahrzeichen.<br />

Viele weitere Erfolge folgten. Dann die Ehe mit<br />

Bobby Brown. Der Zug begann zu entgleisen.<br />

Drogen und Alkohol wurden zu einem festen<br />

Bestandteil in Whitney Houstons Leben. Die<br />

Scheidung folgte 2007. Doch der Popstar war<br />

dabei längst am Fallen.<br />

«Ich bin entweder mein bester Freund oder mein<br />

schl<strong>im</strong>mster Feind», sagte sie 2002 in einem<br />

ABC-Interview. Weshalb? War es Bobby Brown?<br />

War es der Erfolgsdruck? Ihre St<strong>im</strong>me hatte sie<br />

eingebüsst, ihr Comeback <strong>im</strong> Jahre 2009 scheiterte<br />

an st<strong>im</strong>mlicher Präsenz.<br />

Der Zug entgleiste. Jetzt trauert die Welt um<br />

Whitney Houston. Heute erinnern wir uns an<br />

ihre St<strong>im</strong>me, ihr unglaubliches Talent. Doch<br />

ein Sprichwort sagt: Viel mehr Blumen während<br />

des Lebens, denn auf den Gräbern sind sie<br />

vergebens. Whitney Houston hinterlässt die<br />

19-jährige Tochter Bobbi Kristina.<br />

15


Foto: www.richardgerst.com / istockphoto.com<br />

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CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Community<br />

40 Jahre HAZ –<br />

Wie weiter?<br />

Das Preview-Interview zum<br />

Jubiläum 40 Jahre Homosexuelle<br />

Arbeitsgruppen Zürich<br />

mit dem Präsidenten Patrick<br />

Hadi Huber<br />

Von Lola Sara Arnold-Korf<br />

CR: 40 Jahre! Das ist doch eine magische Zahl!<br />

40 Jahre DDR! 40 Jahre Kaugummi! 40 Jahre<br />

Persil! 40 Jahre HAZ! Und nun? Welche Bedeutung<br />

haben die 40 Jahre nach der Gründung<br />

der HAZ? 40! Was bedeutet die Zahl für den<br />

Präsidenten?<br />

Patrick Hadi Huber: 40 Jahre ist eine bedeutende<br />

Zahl und markiert auch eine Art Wendepunkt<br />

für uns. Wir waren in den letzten 40 Jahren<br />

derart erfolgreich, dass uns der Erfolg eingeholt<br />

hat.<br />

Schon in den 70er-Jahren waren wir an vorderster<br />

Front dabei. Damals ging es in erster<br />

Linie um die Enttabuisierung von Homosexualität.<br />

Und auch du, Lola, weisst, die einstigen<br />

Aktivisten der HAZ legten mitunter den<br />

Grundstein dafür, dass Menschen wie wir heute<br />

in einer weitestgehend aufgeklärten Schweizer<br />

Gesellschaft leben dürfen. Grundsätzlich<br />

haben wir in den 40 Jahren mühsam, aber stetig<br />

Toleranz aufbauen und Akzeptanz in der<br />

Schweizer Gesellschaft schaffen können. Dies<br />

gipfelte <strong>im</strong> Jahre 2005 darin, dass die Schweizer<br />

St<strong>im</strong>mbevölkerung mit 58 % dem Partnerschaftsgesetz<br />

zust<strong>im</strong>mte. Im Kanton Zürich<br />

waren es sogar weit über 60 %, die unsere gesellschaftliche<br />

Stellung anerkannten. Damit<br />

ist auch klar, worin die Bedeutung der HAZ<br />

besteht. Gerade <strong>im</strong> aufgeklärten Zürich entstanden<br />

– oder vor allem – entstehen weiterhin<br />

vielfältige neue Ideen, wenn es um die Community<br />

geht.<br />

CR: Neben dem bekannten Zitat des ehemaligen<br />

Ersten Sekretärs des ZK der SED und<br />

Vorsitzenden des Staatsrates der DDR Walter<br />

Ulbicht «Niemand hat die Absicht eine Mauer<br />

zu errichten!», gab es ein weiteres Zitat von<br />

ihm: «Wir müssen den Kapitalismus überholen,<br />

ohne ihn einzuholen!» Du sagst: «Wir waren<br />

in den letzten 40 Jahren derart erfolgreich,<br />

dass uns der Erfolg eingeholt hat.»<br />

Bekanntlich ist die DDR nach 40 Jahren untergegangen.<br />

Die Führung sonnte sich gerne<br />

in ihren Erfolgen, ohne mit dem Zeitgeist zu<br />

gehen. Besteht diese Gefahr bei den HAZ?<br />

Patrick Hadi Huber: An dem Wendepunkt, an dem<br />

die HAZ stehen, müssen wir als Verein selbstkritisch<br />

unsere Aufgaben und unsere Ziele<br />

hinterfragen. Wichtig dabei ist aber auch, den<br />

gesellschaftlichen Veränderungen, die wir mitgeprägt<br />

haben, Rechnung zu tragen.<br />

CR: Höre ich da etwa einen frischen Hauch –<br />

jenseits von 40 Jahren frischen Bronzeguss,<br />

Firnis oder schlichtweg gesagt: Patina?<br />

Patrick Hadi Huber: Wie wir wissen, ist die Community<br />

vielschichtig. Aber auch <strong>2012</strong> gilt: Nur<br />

gemeinsam sind wir stark!<br />

CR: Man munkelt und hört – zwar hinter vorgehaltener<br />

Hand –, dass nicht nur die weitestgehende<br />

Anzahl der Mitglieder der HAZ –<br />

sprichwörtliche – oder so genannte<br />

«Karteileichen» seien, sondern auch die HAZ<br />

an sich, sich nach 40 Jahren ausgelebt hätten?<br />

Patrick Hadi Huber: Nach den bisherigen Erfolgen<br />

leben wir heute in einer trügerischen Sicherheit,<br />

was unsere Akzeptanz angeht. Du weisst<br />

genauso wie ich, dass das Pendel ganz schnell<br />

wieder in die andere Richtung ausschlagen<br />

kann. Dies zu verhindern, erreichen wir nur<br />

durch stete Präsenz! So wollen die HAZ, möglichst<br />

an einem zentralen Ort in Zürich, ein<br />

Regenbogenhaus bauen und die bisherigen wie<br />

auch neue Vereine der Community für dieses<br />

Projekt mit an Bord holen.<br />

CR: Vielen Dank für das Interview lieber Hadi!<br />

Der CR wird in seiner April-Edition detailliert<br />

rund um das Jubiläumsprogramm der<br />

HAZ berichten. Und dies in der Hoffnung,<br />

dass es nicht nur ein letztes Aufatmen ist.<br />

17


Szene CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Parties und<br />

Events<br />

18<br />

United<br />

Neues Party-Label in Luzern<br />

«House Fashion» sowie einige Jungs des aufgelösten<br />

Labels «menergy» spannen zusammen<br />

unter dem Label United.<br />

Die beiden erfahrenen Macher laden Gays, Lesbians<br />

& Friends zur Labeltaufe ein. Die Vereinigung<br />

wird <strong>im</strong> Tunnel Club (ehemals Nautilus)<br />

in Luzern gefeiert. United präsentiert auf<br />

zwei Floors angesagte DJs. Star DJ Peeza (Playboy<br />

Night I), die DJ-Legende Juiceppe (Jack, White<br />

Party) sowie die beiden Resident DJs der legendären<br />

menergy-Parties. DJ Groovemaster &<br />

Dynam!ke verwöhnen <strong>im</strong> jeweiligen Floor mit<br />

unterschiedlichem Musikstil. Auf dem Remember-menergy-Floor<br />

werden Charts, Electro &<br />

Club Tunes serviert, während auf dem Diva-<br />

Floor die Hits aus Disco, 80’s und 90’s <strong>im</strong> Mittelpunkt<br />

stehen. Zudem steht auch eine Smoker<br />

Lounge zur Verfügung. Der Tunnel-Club, kürzlich<br />

einem Facelifting unterzogen, liegt gut<br />

erreichbar <strong>im</strong> Zentrum von Luzern; direkt hinter<br />

dem Hauptbahnhof (Inseliquai 12c). Parkhäuser<br />

sind in unmittelbarer Nähe zum Club<br />

vorhanden.<br />

United<br />

Samstag, 10. <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

ab 22.00 Uhr bis open end<br />

Tunnel Club (ehemals Nautilus), Inseliquai 12c<br />

6000 Luzern<br />

Aviator <strong>im</strong><br />

Papiersaal<br />

Destination Rio de Janeiro...<br />

Im <strong>März</strong> lautet die Destination Rio de Janeiro.<br />

Nach dem gelungenen Sydney-Opening heisst<br />

es diesmal Copacabana und Zuckerhut. Aviator<br />

lädt kurz nach dem offiziellen Carnival in<br />

Rio de Janeiro, zur Brasil Layover. Das blutjunge<br />

Zürcher Party-Label reisst sich dazu wiederum<br />

den Papiersaal <strong>im</strong> Sihlcity unter den Nagel.<br />

Feinstes Entertainment, renommierte DJs und<br />

Gogo-Boys & -Girls werden auch diesmal wieder<br />

geboten. Es lockt eine faszinierende Destination<br />

– Boarding T<strong>im</strong>e ist wiederum um 22.30 Uhr<br />

Aviator<br />

Samstag, 10. <strong>März</strong> <strong>2012</strong>, ab 22.30 Uhr<br />

Papiersaal, Sihlcity, 8045 Zürich<br />

Frigay Night<br />

Österreich zu Gast <strong>im</strong> Loft<br />

Die Frigay Night ist mittlerweile ins neunte Jahr<br />

gestartet. Die Party hat sich gemäss den Veranstaltern<br />

Marco Müller und Christoph Bühler<br />

aber auch weiterentwickelt: «Die <strong>im</strong> November<br />

eingeführte neue Altersregelung hat sich bewährt.<br />

Neben den vielen Jungs ist bei den Männern<br />

zwischen 25 und 30 ein markanter Zulauf<br />

zu beobachten.» Während bei den Frauen das<br />

Mindestalter auf 21 erhöht wurde, bleibt es bei<br />

den Männern – der Hauptzielgruppe der Party –<br />

unverändert bei 18 Jahren.<br />

Im <strong>März</strong> steht <strong>im</strong> Loft Luzern wieder zwei Mal<br />

Frigay Night auf dem Programm. Am 16. <strong>März</strong><br />

steigt die reguläre Party mit dem Resident DJ C-<br />

Side. Er wird unterstützt durch DJ Pra-Vos. Am<br />

30. <strong>März</strong> wartet eine Special Frigay auf die Gäste,<br />

welche mit ihrem Line-up das Loft so richtig<br />

zum Krachen bringen wird. Neben Resident-DJ<br />

C-Side, der mit seinem breiten Repertoire jeden<br />

Musikwunsch erfüllen kann, wird der Zürcher<br />

Luc Le Grand der Frigay wieder mal die Ehre erweisen.<br />

Der Star-DJ des Abends wird Allesandro<br />

Lesz sein, der neben House und Electro aktuelle<br />

Charts-Tracks mixt, mit denen er sich zum angesagten<br />

Szene-DJ in seinem He<strong>im</strong>atland Österreich<br />

gekrönt hat. Servus, Allesandro, seins<br />

griesst!<br />

Frigay Night<br />

Freitag, 16. <strong>März</strong> <strong>2012</strong>, 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr<br />

Special Frigay Night<br />

Freitag, 30. <strong>März</strong> <strong>2012</strong>, 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr<br />

The Loft Dance Club<br />

Haldenstr. 21, 6006 Luzern


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Szene<br />

Start in ein fulminantes<br />

T&M-Jahr<br />

Adidas Frühlingserwachen<br />

Bekanntlich sind ja die Tage an der Marktgasse<br />

14 gezählt und die älteste Gay-Disco der Schweiz<br />

wird ihre Zelte abbrechen. «Bevor wir uns zu<br />

neuen Ufern aufmachen, treiben wir es noch<br />

ein Jahr lang bunt an der Marktgasse 14. Und<br />

das 7 Tage in der Woche!», so Roger Pfändler,<br />

einer der Betreiber. Zum Start des fulminanten<br />

Programms feiert das T&M zusammen mit Gay<br />

Sport Zürich und Adidas den Frühlingsanfang.<br />

Der ist dann offiziell schon zwei Tage vorbei.<br />

Aber auf das Winterende ist in Zürich ja auch<br />

nicht <strong>im</strong>mer Verlass... Als würde der Frühling<br />

nicht schon genug Hormone freisetzen, legt<br />

an diesem Abend auch noch DJ Alexio auf. Der<br />

gebürtige Italiener wohnt in Deutschland und<br />

ist eine bekannte Grösse in den angesagten Gay<br />

Clubs seiner Wahlhe<strong>im</strong>at. Er versetzt die Gäste<br />

aber nicht nur mit seinem Sound in Wallung,<br />

sondern wohl auch mit seinen blauen Augen<br />

und seinem gestählten Body. Er sieht sogar so<br />

gut aus, dass er auch gleich den Flyer der Veranstaltung<br />

ziert. Ganz schön sportlich sind aber<br />

auch die Jungs von Gay Sport Zürich. Sie reichen<br />

den Gästen von 21.30 bis 22.00 Uhr einen Apéro.<br />

Dazu serviert Aytu leckere Häppchen aus dem<br />

Restaurant Huusmaa. Frühes Kommen lohnt<br />

sich, denn bis 22.30 Uhr ist der Eintritt ins T&M<br />

gratis!<br />

Adidas Frühlingserwachen<br />

Freitag, 23. <strong>März</strong> <strong>2012</strong>, ab 21.30 Uhr<br />

T&M und Club AAAH!<br />

Marktgasse 14, 8001 Zürich,<br />

www.g-colors.ch<br />

Isola Club<br />

Oldies but Goldies<br />

Das Isola ist wieder fester Bestandteil des Basler<br />

Gay Nightlife. Die Parties finden jeweils am 1.<br />

Samstag <strong>im</strong> Monat statt. Mitte der 50-er Jahre<br />

wurde der «Isola-Club» als «Bar- und Tanzlokal»<br />

gegründet. Während seines Bestehens fand er in<br />

verschiedenen Räumlichkeiten Unterkunft, zuletzt<br />

in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs SBB, wo<br />

er bis 2003 das letzte Mal stattfand. 2009 hauchte<br />

DJ Mary dem Label neues Leben ein. Diesmal heisst<br />

es <strong>im</strong> Club en Vogue, wo Isola nun behe<strong>im</strong>atet<br />

ist, «Oldies but Goldies». Mit dabei sind die DJs<br />

Cliff aus London sowie D.K. Brown. Sie liefern<br />

70er, 80er bis 90er, also zu 100 % Oldie Night!<br />

Isola Club<br />

Samstag, 3. <strong>März</strong> <strong>2012</strong>, 22.00 Uhr<br />

Club En Vogue, Clarastrasse 45, 4058 Basel<br />

www.isolaclub.ch<br />

15. Nacht der<br />

Blumen<br />

Aera-Party <strong>im</strong> Club Hive<br />

Dieses Jahr feiert das Party-Label Aera die<br />

fünfzehnte Nacht der Blumen. Wie gewohnt<br />

mit einer opulenten Blumen-Deko, aber auch<br />

mit einem Aufgebot von sieben Top-DJs auf<br />

zwei Floors. Während auf dem Haupt-Floor, <strong>im</strong><br />

Untergeschoss des Clubs, mit Cherie, Marco<br />

(SSS) und Jesse Jay die Progressive-Fans auf<br />

ihre Kosten kommen, können sich die Technound<br />

Tech-Hous-Fans <strong>im</strong> Obergeschoss auf die<br />

Sounds von Dada, Don Ramon, Mandeg und<br />

Valentino freuen. Das Aera-Team wird zum<br />

Jubiläum einmal mehr alles geben, um den<br />

Club von unten bis oben in ein Blumenmeer<br />

zu verwandeln, das seinesgleichen sucht. Die<br />

Tausende Schnittblumen können wie <strong>im</strong>mer<br />

be<strong>im</strong> Nachhausegehen von den Besuchern<br />

mitgenommen werden, um auch an den folgenden<br />

Tagen an diesen Abend zu erinnern.<br />

Wer Am Eingang dem grossen Andrang ein<br />

Schippchen schlagen und nicht lange anstehen<br />

will, kommt <strong>im</strong> Blumen-Kostüm oder<br />

sonst wie ein Paradiesvogel und erhält bevorzugten<br />

Eintritt!<br />

Nacht der Blumen<br />

Samstag, 24. <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

ab 22.00 Uhr<br />

Hive Club, Geroldstrasse 5, 8005 Zürich<br />

www.hiveclub.ch<br />

GentleBoyz<br />

Charity Event <strong>im</strong> Du Théâre<br />

in Bern<br />

Im September 2010 ging die erste Gentle-<br />

Boyz <strong>im</strong> Berner Du Théâtre über die Bühne.<br />

Was für eine Nacht, damals! Höchste Zeit<br />

also, dieser Nacht mit einem Revival zu huldigen.<br />

Als Main acts reisen extra die beiden<br />

DJs José Galisteo und Kareem Junior aus Spanien<br />

nach Bern, um mit ihrem Temperament<br />

dem Berner Nightlife einzuheizen. Doch<br />

es soll nicht nur das Vergnügen <strong>im</strong> Vordergrund<br />

stehen. Die Events sollen auch einen<br />

Charity- Charakter haben: So wird mit der Party<br />

vom 31. <strong>März</strong> <strong>2012</strong> gleichzeitig auch die<br />

Aids-Hilfe Schweiz unterstützt. Übrigens: All<br />

jenen, welche von weiter her nach Bern reisen,<br />

bietet das Hotel Allegro ein Spezialangebot<br />

zum Übernachten – mehr Infos unter<br />

www.gentleboyz.ch<br />

GentleBoyz<br />

Samstag, 31. <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

ab 22.00 Uhr<br />

Du Théâre, Hotelgasse 10, 3011 Bern<br />

8 Jahre<br />

Boyahkasha<br />

Im Plaza-Club <strong>im</strong> Zürcher<br />

Kreis 4<br />

Der Plaza-Club beeindruckt schon durch seine<br />

Grösse: Hunderte von Quadratmetern wollen<br />

entdeckt werden! Auf drei Etagen findet man in<br />

dem angenehm gemütlich eingerichteten Amüsierbetrieb<br />

an der Badenerstrasse zwei Dancefloors,<br />

ein Fumoir und viele Gänge und Treppen<br />

zum Lustwandeln.<br />

Boyahkasha ist genau das richtige Format für<br />

diesen hippen Partytempel und deshalb steigt<br />

dort am Ostersonntag die Feier zum achtjährigen<br />

Bestehen des Gayparty-Labels.<br />

Glückseelig gemacht wird das Tanzvolk an diesem<br />

besonderen Abend von den DJs Miss Delicious,<br />

Pa$cha und Zör Gollin. Alle drei sind<br />

bestens bekannt und ein Garant dafür, dass die<br />

Post abgeht.<br />

Zur grossen Geburtstagsfeier gesellen sich diesmal<br />

auch zwei neue Gesichter zu dem DJ-Trio:<br />

DJ José Parra & Cindy Babado . Beide haben ihren<br />

Ursprung auf der Party Insel Ibiza und bringen<br />

von den ortsansässigen Clubs Pascha und Space<br />

viel Erfahrung und spanischen Flair mit. In Zürich<br />

spielten sie auch schon in Clubs wie dem<br />

Kaufleuten und dem Club Q. Vielleicht lässt sich<br />

Cindy sogar zu einer Drag-Show à la Pascha Ibiza<br />

überreden.<br />

8 Jahre Boyahkasha!<br />

Ostersonntag, 8. April <strong>2012</strong>, ab 22.00 Uhr,<br />

Plaza Club Zürich<br />

Badenerstrasse 109, 8004 Zürich<br />

www.plaza-zurich.ch<br />

www.boyahkasha.ch<br />

19


Beauty CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Mencare.ch<br />

Viele Männer fühlen sich überfordert bei der grossen Auswahl an Beauty<br />

Produkten. Wenn man dann auch noch von einer inkompetenten und aufdringlichen<br />

Verkäuferin bedient wird, vergeht so manchem die Lust zu shoppen. Nicht so be<strong>im</strong> neuen<br />

Beauty-Männershop Mencare.ch. Hier findet der gepflegte Mann von Welt alles, was sein<br />

Herz begehrt. Hier kann man in aller Ruhe surfen und sich die neusten Cremes und Düfte<br />

gleich nach Hause liefern lassen. <br />

Besonders interessant ist das schlaue Navigationssystem, damit kommt man ohne lange<br />

zu überlegen, zum richtigen Produkt. Aufgeteilt ist es in vier verschiedene Kategorien;<br />

Kopf, Körper, Hände und Füsse. Mit Mencare findet man endlich das richtige Produkt<br />

und das erst noch zu einem gutem Preis. Zudem vertreibt der neue Beautystore spezielle<br />

Marken, die <strong>im</strong> Laden nur schwer zu finden sind, wie zum Beispiel Anthony oder<br />

Nickel. Immer wieder offeriert der E-Shop seinen Kunden tolle Sales, wie etwa den<br />

Duft Davidoff Silver Shadow Eau de Toilette Spray zum sensationellen Preis von CHF<br />

45.–. Die Produkte werden ab einem Bestellwert von CHF 100.– kostenlos geliefert.<br />

www.mencare.ch<br />

Youthtopia<br />

Dass Stress, Müdigkeit und das Alter der Haut arg zusetzen, wissen wir. Die Haut verliert<br />

nach und nach an Volumen und an Konturen. Was tun also? Die neuen und bahnbrechenden<br />

Youthtopia-Produkte von Origins, liefern fortschrittliche Hautergebnisse, indem<br />

sie helfen, die Konturen der Gesichtshaut wieder neu zu definieren und die Haut deutlich<br />

glatter und strahlender aussehen zu lassen. Der für Origins typische und einzigartige<br />

Inhaltsstoff, die indische Myrrhe, verhilft zu einem sicheren und sanften Liftingeffekt<br />

und erzielt so beste Ergebnisse. Die neue Youthtopia Lift Firming Cream gibt es in 2 Ausführungen.<br />

Für normale und für sehr trockene Haut. Powered by Nature!<br />

Ab sofort <strong>im</strong> ausgesuchten Handel erhältlich, 50ml CHF 89.–<br />

Mitch by Paul Mitchell<br />

Endlich gibt es auch für Männer eine eigene Styling-<br />

Linie von Paul Mitchell. Die neue Produktlinie nennt<br />

sich Mitch und kommt in einem coolen, verständlichen<br />

Design daher. Weiss steht für leichten Halt,<br />

Gelb für mittleren und Rot für max<strong>im</strong>alen Halt.<br />

Mit Mitch gelingt jedes Styling mühelos und so hat<br />

«Mann» dann auch mehr Zeit, um sich um andere<br />

Dinge zu kümmern. Die leistungsfähigen Konzentrate<br />

machen die tägliche Pflege zum Kinderspiel,<br />

denn schon eine kleine Menge des Produkts kreiert<br />

ein lang anhaltendes Ergebnis. Unendliche Styling<br />

Möglichkeiten passen sich dem modernen Mann<br />

an und lassen keine Wünsche offen. Der Knaller ist<br />

der Reformer, er steht für starken Halt und verleiht<br />

dünnem, feinem Haar Standfestigkeit und Fülle.<br />

Produkte in ausgewählten Coiffuresalons ab CHF<br />

21.– erhältlich. Einfach Mitch, einfach männlich –<br />

Kompl<strong>im</strong>ente garantiert!<br />

www.paulmitchell.ch<br />

20


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Beauty<br />

HAAR-ROCK<br />

Meine persönliche Neuentdeckung in Sachen Haar-<br />

Styling ist der neue Coiffuresalon Haar-Rock in Zürich.<br />

Hier gibt es keine Öffnungszeiten, sondern<br />

Shows, kein Team sondern eine Band, kein Waschen<br />

und Föhnen, sondern Haarerziehung. Hier st<strong>im</strong>mt<br />

einfach alles: der Preis, das Ambiente und die durchgeknallte<br />

Crew. Der Knüller ist die einmalige Zeitreise,<br />

die man hier macht. Objekte aus allen Zeitepochen<br />

sind hier zu bestaunen. Eine National-Kasse<br />

aus den 20ern, ein Original Wurlizer aus den 60ern<br />

und massenweise alte Bravos aus den 80ern, da fühlt<br />

man sich doch glatt wieder in seine beste Teenagerzeit<br />

zurückversetzt. Aus den Boxen dröhnt cooler<br />

und entspannter Rock und wer Bock hat, kann gleich<br />

selber eine verrückte Performance auf der hauseigenen<br />

Bühne zum Besten geben. Endlich mal eine tolle<br />

Adresse, die auf Pseudo-Schick und Glamour-Trash<br />

verzichtet und stattdessen gekonnt auf Retro macht.<br />

Immer wieder offeriert Haar-Rock witzige Preis-Specials,<br />

wenn du etwa am gleichen Tag wie Elvis Presley<br />

Geburtstag hast. Mein Favorit!<br />

Haar-Rock, Cramerstrasse 2, 8004, Zürich,<br />

www.haarrock.ch<br />

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Kampagne CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Break The Chain<br />

CR zeigt exklusiv die ersten<br />

Bilder der Kampagne<br />

Von Martin Ender<br />

Bereits in der Winter-Ausgabe<br />

hat CR <strong>im</strong> Exklusiv-Interview<br />

mit Roger Staub vom Bundesamt<br />

für Gesundheit auf die<br />

Problematik der Pr<strong>im</strong>o-Infektion<br />

hingewiesen. Der damals<br />

veröffentlichten Informationsbroschüre<br />

folgt nun eine breit<br />

angelegte Kampagne unter<br />

Federführung der Checkpoints.<br />

CR zeigt, was es mit<br />

dem «Ketten zerreissen» auf<br />

sich hat.<br />

«Break The Chain» ist ein neues gesamtschweizerisches<br />

Projekt des Checkpoints Zürich und<br />

Genf, <strong>im</strong> Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit.<br />

Über das hohe Ansteckungsrisiko während<br />

der Pr<strong>im</strong>o-Infektion (in den ersten Wochen<br />

und Monaten einer HIV-Infektion ist man<br />

20- bis 100-mal ansteckender als später) und<br />

über die HIV-Infektionsketten hat CR bereits<br />

mehrmals berichtet. Diese HIV-Infektionsketten<br />

sollen nun unterbrochen werden. Ziel ist,<br />

dass Sex für alle sicherer und die Gay Community<br />

gesünder wird. Erreicht wird dieses Ziel,<br />

wenn alle einen Monat lang dabei sind. Für<br />

Spass und Belohnung ist gesorgt, denn viele<br />

Szene-Betriebe offerieren Break-The-Chain-<br />

Männern geile Aktionen und Special Events.<br />

Es lohnt sich also, Break-The-Chain-Mann zu<br />

werden.<br />

Kein Verzicht<br />

Wer nun denkt, ein Break-The-Chain-Mann lebe<br />

einen Monat lang in klösterlicher Enthaltsamkeit<br />

oder in einer Art Sex-Fastenzeit, liegt völlig<br />

falsch. Be<strong>im</strong> Projekt «Break The Chain» erhebt<br />

keiner den Mahnfinger. Trotz aller Ernsthaftigkeit<br />

der Problematik soll die Aktion<br />

Spass machen und das Mitmachen<br />

belohnt werden. Die Kreateure<br />

der Kampagne setzen denn auch<br />

vorwiegend auf des Schwulen<br />

liebstes und nicht mehr verzichtbares<br />

«Spielzeug»: das Smartphone.<br />

Und sie haben eine App entwickelt –<br />

sowohl für das beliebte iPhone als auch<br />

für alle andern Smartphones.<br />

So profitiert man<br />

Als Erstes braucht man eine Code-Scanner-App.<br />

Wer noch keine hat, findet mehrere gratis zum<br />

Runterladen. Wer nun sofort noch in den letzten<br />

Februar-Tagen den Code unserer Break-The-<br />

Chain-Models auf den nächsten Seiten knacken<br />

will, wird vorerst noch auf die Inormationsseite<br />

geleitet und kann da genau nachlesen, wie die<br />

Aktion abläuft. Ab <strong>März</strong> führt der Code-Scanner<br />

dann direkt zur App, die das Mitmachen ermöglicht.<br />

Man wählt den persönlichen Einsatz für<br />

den Aktionsmonat und kann nun mitspielen,<br />

mitprofitieren. Mit der Break-The-Chain-App<br />

erhält man Gratis-Eintritte zu Events. Rabatte<br />

auf Einkäufe in Szene-Betrieben, CR-Abos zum<br />

halben Preis undundund…<br />

Die Aktionsphasen<br />

Die ganze Aktion läuft über drei Monate. Im<br />

<strong>März</strong> beginnt die unterhaltsame Vorbereitung<br />

auf den eigentlichen Aktionsmonat April, in<br />

dem alle dafür sorgen, dass ein Monat lang<br />

schweizweit keine neuen HIV-Infektionen entstehen.<br />

Und <strong>im</strong> Mai gibt es eine Test-Aktion für<br />

alle, die mit ihrem (Sex-)Partner ungeschützt<br />

ficken wollen. Wer <strong>im</strong> Aktionsmonat bei seinem<br />

Einsatz bleibt und konsequent HIV-Infektionen<br />

vermeidet, dem liefert der HIV-Test <strong>im</strong><br />

Mai ein aussagekräftiges Resultat. Niemand<br />

ist nach «Break The Chain» in einer hoch ansteckenden<br />

Pr<strong>im</strong>o-Infektion, ohne es zu wissen.<br />

Damit wird’s für alle sicherer.<br />

Den Break-The-Chain-Code findet man wiederholt<br />

in diesem CR. In der Fotostrecke, bei CR-<br />

Inserenten. Weiter auch in den Szene-Betrieben.<br />

Und wer <strong>im</strong> Ausgang einem Break-The-Chain-<br />

Badge-Träger gegenübersteht, darf die App auch<br />

da runterladen.<br />

Und Smartphonelose finden den Weg zum Mitmachen<br />

über www.BreakTheChain.ch.<br />

Photographe: Magali Girardin<br />

Agence: Etienne & Etienne<br />

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CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Kampagne<br />

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Nachgefragt CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Branko B. Gabriel<br />

trifft...<br />

Künstler Lukas Beyeler<br />

Lukas Beyeler kenne ich<br />

schon lange. Wir treffen <strong>im</strong>mer<br />

wieder aufeinander, meistens<br />

feiern wir dann mit<br />

Freunden ausgelassen die<br />

ganze Nacht durch. Aber wer<br />

verbirgt sich eigentlich hinter<br />

dem spannenden Kerl mit<br />

den buschigen Koteletten?<br />

Ein Streifzug mit dem Künstler<br />

durch die Nacht...<br />

Branko B. Gabriel: Wer ist der Künstler<br />

Lukas Beyeler? Wer bist du privat?<br />

Lukas Beyeler: Bloss ein Welscher mehr<br />

in Zürich! Aber nun ernsthaft, ich<br />

hasse es, mich selbst vorzustellen.<br />

Lass uns doch über meine Arbeit<br />

sprechen.<br />

Branko B. Gabriel: Was interessiert<br />

dich persönlich an deiner<br />

Arbeit? Wie gehst du<br />

vor, wie setzt du deine<br />

Ideen um?<br />

Lukas Beyeler: Oft inspirieren<br />

mich die Erinnerungen an<br />

meine Kindheit, egal ob<br />

diese gut oder schlecht<br />

sind… Gute Ideen hat<br />

jeder Mensch, diese<br />

müssen bloss als solche<br />

erkannt und umgesetzt,<br />

sprich materialisiert<br />

werden.<br />

Das Umsetzten<br />

von Ideen bereitet<br />

mir keine<br />

grosse Mühe. Die Menschen, mit denen ich arbeite,<br />

interessieren mich sehr. Mein Werk lebt<br />

von verschiedenen Persönlichkeiten. Für mich<br />

ist es viel schwieriger, mit meinen Interpretationen<br />

an die Öffentlichkeit zu treten.<br />

Branko B. Gabriel: Deine Videos sind bunt und<br />

oftmals sehr schrill. Sind sie nur als lustiger<br />

Zeitvertreib gedacht oder welche Message<br />

verbirgt sich dahinter?<br />

Lukas Beyeler: Ich verberge keine Message in<br />

meinen Arbeiten. Die Videos sind ein Spiegel<br />

meiner selbst. Sie entstehen spontan, ohne ein<br />

präzises Ziel oder einen Empfänger zu haben.<br />

Die Arbeit ist ganz einfach die Materialisierung<br />

meiner Gefühle.<br />

Während der Kreation<br />

ist es<br />

28


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Nachgefragt<br />

unwichtig zu wissen, ob das Ergebnis zum<br />

Schluss dann ausgestellt, verkauft oder gar vernichtet<br />

wird… Der Betrachter soll ganz eigene<br />

Schlüsse ziehen können.<br />

BrAnKo B. GABriel: In deinen Arbeiten finden sich<br />

<strong>im</strong>mer wieder die Themen Homosexualität<br />

und Sex. Was ist so interessant daran?<br />

luKAs Beyeler: Ich glaube, daran ist nichts besonders<br />

interessant. Unbewusst spricht man darüber,<br />

was man ist, was man erlebt. Logischerweise ist<br />

meine Arbeit eine Verlängerung meiner selbst.<br />

BrAnKo B. GABriel: Dich reizt offenbar alles was<br />

nicht der Norm entspricht. Wie war die Zusammenarbeit<br />

mit François Sagat oder<br />

Amanda Lepore?<br />

luKAs Beyeler: Claude Bravi, (der Organisator von<br />

tribute2life, Anm. der Redaktion), hat Amanda<br />

Lepore schon öfters eingeladen. Ihm verdanke<br />

ich es, dass ich ihr begegnet bin. François Sagat<br />

hingegen ist ein guter Freund von mir. Unsere<br />

erste Zusammenarbeit fand 2008 in<br />

Paris statt. Seither realisierten<br />

wir mehrere Videos und Shootings.<br />

François ist auf dem Boden<br />

geblieben. Mit ihm zu arbeiten ist<br />

einfach und auch spannend. Immer<br />

ist er auf der Suche nach etwas<br />

Neuem. Zudem hat er keine Angst,<br />

sich selbst blosszustellen..<br />

BrAnKo B. GABriel: Du hast auch mit bekannten<br />

Fotografen wie Walter Pfeiffer<br />

oder Patrick Mettraux zusammengearbeitet.<br />

Wie unterscheiden sich<br />

deine Arbeiten von ihren?<br />

luKAs Beyeler: Beide Künstler haben ihren<br />

eigenen Stil und die eigenen Arbeitsmethoden.<br />

Am Ende sind aber beide zwei begnadete<br />

Fotografen. Walter Pfeiffer habe<br />

ich an der ECAL kennengelernt, er gab dort<br />

Workshops. Er hat mir daher sehr viel beigebracht.<br />

Als ich 2005 nach Zürich gezogen<br />

bin, realisierte ich, dass wir praktisch Nachbarn<br />

sind. Also haben wir wieder zusammen<br />

gearbeitet. Ich fand seine Methoden <strong>im</strong>mer<br />

sehr einfach als auch wirkungsvoll. Das hat<br />

mich motiviert. In derselben Zeit begegnete<br />

ich auch Patrick Mettraux. Ohne ihn wären<br />

die Fotos meiner derzeitigen Ausstellung in<br />

der Zürcher Wäscherei nie möglich gewesen.<br />

Patrick ist auch jemand, der mich unhe<strong>im</strong>lich<br />

motivieren kann. Ihm verdanke ich enorm<br />

viel.<br />

BrAnKo B. GABriel: Für den Designer Bernhard<br />

Willhelm hast du die aktuelle Fashion Kampagne<br />

geshootet. Wie war die Zusammenarbeit<br />

mit ihm? Ihm werden ja bekanntlich<br />

ziemliche Starallüren nachgesagt.<br />

luKAs Beyeler: Bernhard Willhelm hat mich <strong>im</strong> vergangenen<br />

Jahr kontaktiert. Er sah meine Arbeiten<br />

<strong>im</strong> «Flash Art Magazin» und wollte daraufhin<br />

unbedingt mit mir für die Dior-Männerkollektion<br />

Frühling / Sommer <strong>2012</strong> zusammenarbeiten.<br />

Oft ist es eine Herausforderung, mit jemandem<br />

zu arbeiten, den man nicht kennt. Man fragt sich,<br />

ob beide auf einer Wellenlänge sind. Aber mit<br />

Bernhard zu arbeiten war sehr angenehm und<br />

überraschend einfach. Er ist ein Arbeiter, der<br />

sich total seiner Kunst widmet.<br />

BrAnKo B. GABriel: Musstest du strikt nach Vorlage<br />

fotografieren oder konntest du auch deinen eigenen<br />

künstlerischen Aspekt miteinbeziehen?<br />

luKAs Beyeler: Bernhard war offen für all meine<br />

Vorschläge. Er liess mir alle Freiheiten und<br />

scheute sich nicht, mir zu sagen, was er toll fand<br />

oder nicht. Aber zum Schluss hatte er natürlich<br />

das letzte Wort.<br />

BrAnKo B. GABriel: Welche Stars oder Persönlichkeiten<br />

würdest du gerne mal ins rechte Licht<br />

rücken?<br />

luKAs Beyeler: (Ohne zu Zögern und laut) Cicciolina<br />

Ilona Staller. Ich warte auf Dich!<br />

BrAnKo B. GABriel: Am 15. <strong>März</strong> <strong>2012</strong> findet deine<br />

Vernissage in Zürich statt. Auf was dürfen<br />

wir uns freuen, wie viel von dir und deinem<br />

Schaffen zeigst du uns?<br />

luKAs Beyeler: Diese Ausstellung ist für mich etwas<br />

speziell, denn der Fokus liegt allein auf der<br />

Fotografie. Ich bin es mir eher gewöhnt, mit Videos<br />

und Installationen zu arbeiten. Es ist also<br />

eine Premiere für mich, nur Bilder zu zeigen.<br />

Dank dem Kurator Marc Streit ist dies möglich.<br />

Seine erste Foto-Vernissage in Zürich findet<br />

am 15. <strong>März</strong> <strong>2012</strong> in der Wäscherei statt.<br />

Lukas Beyeler<br />

Lukas Beyeler wurde 1980 in Lausanne geboren.<br />

Er besuchte die Ecole Cantonale d`Art Lausanne<br />

(ECAL) und wurde u.a. 2005 mit dem Prix de la<br />

Fondation Ernest Manganel für seine Diplomarbeit<br />

ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden in<br />

Wien, Los Angeles, San Francisco, London und<br />

New York gezeigt.<br />

Seine neue Ausstellung findet <strong>im</strong> Rahmen der<br />

Schwerpunktreihe «I am god» in der Wäscherei<br />

– Kunstverein Zürich statt. Die Vernissage findet<br />

am Donnerstag, 15. <strong>März</strong> ab 19h, Vinissage am<br />

Sonntag, 18. <strong>März</strong> mit Brunch ab 11h statt. Kurator<br />

ist Marc Streit.<br />

www.lukasbeyeler.com<br />

WÄSCHEREI Kunstverein Zürich /<br />

Dienerstrasse 70 / 8004 Zürich<br />

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www.gnuesserei.ch<br />

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Kultur CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Andrea Berg<br />

Die erfolgreichste Schlagersängerin<br />

der Gegenwart<br />

beehrt Zürich mit einem<br />

Konzert. Mit <strong>im</strong> Gepäck das<br />

jüngste Album «Abenteuer».<br />

Bleibt zu hoffen, dass Andrea<br />

Berg auch ältere Hits singt.<br />

Andrea Berg zählt zu den Topstars der deutschen<br />

Musikszene: Sie hat in ihrer 20-jährigen<br />

Karriere über 10 Millionen Platten verkauft und<br />

zahlreiche Musikpreise erhalten. So wurde sie<br />

<strong>im</strong> <strong>März</strong> 2011 bereits zum sechsten Mal als<br />

«Beste Künstlerin Schlager National» mit dem<br />

ECHO ausgezeichnet.<br />

K<strong>im</strong> Wilde<br />

Die britische Pop-Ikone K<strong>im</strong><br />

Wilde kommt mit ihrem<br />

neuen Album «snapshots»<br />

am 6. <strong>März</strong> ins Zürcher Volkshaus.<br />

Nach mehr als drei Jahrzehnten <strong>im</strong> Geschäft,<br />

elf Alben und über 30 Singles ist K<strong>im</strong> Wilde<br />

eine wahre Ikone. Die britische Sängerin hat<br />

mit ihrem ersten Hit «Kids In America» die Welt<br />

erobert und blieb zehn Jahre lang eine umschwärmte<br />

Pop-Prinzessin. Dabei stiegen ihr Erfolg<br />

und Ruhm glücklicherweise nicht zu Kopf,<br />

denn ihr Beruf ist ihr stets heilig geblieben.<br />

K<strong>im</strong> Wilde erzählt Geschichten, die jeder versteht<br />

und sich damit identifizieren kann. Ende<br />

August 2011 erschien «Snapshots», ein Album<br />

voller Coverversionen erster Güte. Ihre neu<br />

aufbereiteten Versionen von Songs wie «It’s Alright»,<br />

«To France» oder das Duett mit ihrem<br />

Ehemann Hal Fowler (Kooks) sorgen für gute<br />

St<strong>im</strong>mung.<br />

Auf die Frage, ob K<strong>im</strong> Wilde denn auch eine<br />

Gay-Ikone sei, antwortete die Sängerin in einem<br />

früheren CR-Magazin-Interview lachend: «Mir<br />

wurde das schon öfter gesagt, aber ich denke<br />

nicht wirklich darüber nach. Aber nur schon<br />

eine Ikone zu sein, ist doch genial!». Sie sei aber<br />

schon lange <strong>im</strong> Geschäft und werde <strong>im</strong>mer wieder<br />

mit aktuellen Stil-Ikonen verglichen. «Aber<br />

zürich moves!<br />

Das Festival für zeitgenössischen<br />

tanz, kurz «zürich<br />

moves!», will die leute zum<br />

Schwitzen bringen. Sei es mit<br />

internationalen Performances<br />

oder auch mit Workshops.<br />

«zürich moves!» zeigt zeitgenössischen Tanz aus<br />

Israel, Palästina, dem Iran und der Schweiz und<br />

bietet dazu ein Rahmenprogramm mit Workshops<br />

an. Das Festival präsentiert weit über<br />

die eigenen Landesgrenzen hinaus Einblicke<br />

und Arbeitsweisen freier Tanzkompanien und<br />

Mit ihrer markanten St<strong>im</strong>me, erotischen Bühnen-Outfits<br />

sowie mitreissenden Songs voller<br />

Liebe und Leidenschaft gehört Andrea Berg zu<br />

den Topstars der deutschen Schlagerindustrie.<br />

Mit «Tausend und eine Nacht» gastierte Andrea<br />

Berg <strong>im</strong> Frühling 2011 bereits erfolgreich und<br />

umjubelt <strong>im</strong> Hallenstadion Zürich. Dieses Jahr<br />

geht sie anlässlich ihres 20-Jahr-Jubiläums wieder<br />

auf Tournee und kommt mit einer eindrücklichen<br />

Bühnenshow zurück ins Hallenstadion<br />

Zürich.<br />

Ihre letzten beiden Alben produzierte Andrea<br />

Berg mit dem selbsternannten Pop-Titanen Dieter<br />

Bohlen. Während das erste namens «Schwerelos»<br />

seinem Titel <strong>im</strong> positiven Sinne gerecht<br />

wird, ist das jüngste Album «Abenteuer» alles<br />

andere als das. Seichte Klänge und billig anmutende<br />

Produktionen dominieren. Schade, denn<br />

Andrea Berg besitzt eine unwiderstehliche<br />

St<strong>im</strong>me, welche live sicher durchstarten wird.<br />

Hallenstadion Zürich, 9. <strong>März</strong><br />

www.goodnews.ch<br />

30<br />

ich war nie eine Madonna oder Kylie – das sieht<br />

doch nach sehr viel Arbeit aus, oder nicht?»<br />

Volkshaus Zürich, 6. <strong>März</strong><br />

www.goodnews.ch<br />

Künstler aus dem Mittleren Osten, Deutschland<br />

und der Schweiz.<br />

«zürich moves!» ermöglicht einen konstruktiven<br />

Dialog in Bezug auf Tanz, Kultur und<br />

Identität, wobei der Austausch und die Kommunikation<br />

durch Bewegungssprachen <strong>im</strong> Vordergrund<br />

stehen.<br />

«The holycoaster s(hit) circus» von der Berner<br />

Bewegungstheatergruppe PENG! Palast eröffnet<br />

das Festival. Das Projekt über die Begegnung<br />

von deutschen und Schweizer Schauspielern<br />

mit israelischen Tänzern ist eine Zirkusmischung<br />

aus Borat, Eis am Stiel und falschem<br />

Verständnis für Probleme, die noch niemand<br />

zu lösen <strong>im</strong>stande war.<br />

Weiter zeigt etwa die Gruppe von Arkadi Zaides<br />

mit dem Stück «Quiet» ein einzigartiges, kraftvolles<br />

Tanzstück. Die Truppe aus Palästina und<br />

Israel suchen in ihrer Produktion gemeinsam<br />

einen Ort der Stille, um sich vom anhaltenden<br />

Schockzustand zurückziehen zu können.<br />

Tanzhaus Zürich, 5. bis 24. <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

www.zurichmoves.ch<br />

www.tanzhaus-zuerich.ch


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Kultur<br />

Shame<br />

Ein kühl inszenierter Film mit<br />

Michael Fassbender über sexuelle<br />

Fantasien, hoffnungslose<br />

Romanzen und schnelle<br />

One-Night-Stands.<br />

Maurizio &<br />

Fabrizio<br />

Skurriles wird mit Sicherheit zu<br />

geniessen sein, wenn Maurizio<br />

& Fabrizio das Leben und<br />

Werk von Michael Jackson<br />

musikalisch würdigen.<br />

Così fan tutte<br />

Wolfgang Amadeus Mozarts«Così<br />

fan tutte» oder «die<br />

Schule der Liebenden». Daniel<br />

Karasek inszeniert das Werk<br />

<strong>im</strong> Stadttheater Bern.<br />

Brandon ist ein beruflich erfolgreicher Mittdreissiger<br />

und lebt in einer schönen New Yorker<br />

Wohnung. Das tägliche Einerlei versucht<br />

er, mittels hemmungslos ausgekosteter sexueller<br />

Abenteuer erträglicher zu machen. Die<br />

sexuellen Fantasien, hoffnungslosen Romanzen<br />

und schnellen One-Night-Stands werden<br />

<strong>im</strong>mer wichtiger – er hat sich kaum mehr unter<br />

Kontrolle.<br />

Es passt nicht ins Konzept dieses wilden Junggesellenlebens,<br />

dass eines Tages überraschend<br />

Brandons launische jüngere Schwester Sissy<br />

auftaucht und sich in seiner Wohnung einnistet.<br />

Nun muss er sich mit der neuen Mitbewohnerin<br />

und ihrem Hang zur Selbstzerstörung<br />

arrangieren – schlechte Erinnerungen an die<br />

Vergangenheit kommen hoch. Bei seinem Versuch,<br />

der Konfrontation mit seiner Schwester<br />

auszuweichen, gerät sein Leben vollends aus den<br />

Fugen. Ein Film über das Naturell der menschlichen<br />

Bedürfnisse und die Erfahrungen, von<br />

denen sie best<strong>im</strong>mt sind.<br />

Shame feierte seine Uraufführung <strong>im</strong> Wettbewerb<br />

der 68. Internationalen Filmfestspiele von<br />

Venedig. Der britische Regisseur Steve McQueen<br />

schuf seinen Skandalfilm mit einem überzeugenden<br />

Michael Fassbender in der Hauptrolle.<br />

Ab 8. <strong>März</strong> <strong>im</strong> Kino!<br />

Die neue Show von Maurizio & Fabrizio ist ein<br />

«Thriller» in «Black Or White» zwischen einem<br />

«Smooth Cr<strong>im</strong>inal» und «Someone In The Dark».<br />

Hier sind «Billie Jean» und «Dirty Diana» «Just<br />

Good Friends» und der «Man In The Mirror»<br />

hält sich für «Unbreakable». Eine «History»<br />

von einem «Stranger In Moscow», der glaubt,<br />

«Beat It» sei der «Way You Make Me Feel» und<br />

von einem «Liberian Girl», dem es ganz «Bad»<br />

ergeht. Doch leider ergeht es auch Maurizio &<br />

Fabrizio äusserst «Bad» und es kommt zu einem<br />

tragischen Unfall. So wird die geplante Show<br />

schliesslich eine Hommage an Maurizio & Fabrizio...<br />

Ein Moonwalk mit den «Kings of Eurovision»,<br />

welcher sich «Disisid» nennt. Das Duo hat ein<br />

Faible für grosse Kisten, für Superstars, Megaevents<br />

oder pompöse Bühnenshows, die es in<br />

seinen musikalischen Collagen dann gekonnt<br />

auf Kleinbühnenformat eindampft. «Disisid»<br />

wird am Hechtplatz uraufgeführt.<br />

Theater am Hechtplatz, ab dem 5. <strong>März</strong><br />

www.theaterhechtplatz.ch<br />

www.maurizioundfabrizio.ch<br />

In Shakespeares «Sommernachtstraum» bedarf<br />

es noch eines Zaubersafts, um die Gefühle der<br />

Liebenden durcheinanderzubringen. In «Così<br />

fan tutte» reicht eine dumme Wette über die<br />

weibliche Treue. Schneller als gedacht, stehen<br />

also zwei Schönheiten in verbotenen Liebesflammen.<br />

Allerdings auch deren Männer, welche<br />

für die Wette verantwortlich sind.<br />

Bisherige Gefühle und Partner machen sich<br />

selbständig, und <strong>im</strong> Doppelspiel über Kreuz<br />

ist jede siegreiche Eroberung gleichzeitig eine<br />

niederschmetternde Katastrophe. Statt der sicheren<br />

Seelenruhe entreissen überflutende<br />

Liebes- und Schuldgefühle den Paaren den Boden<br />

unter den Füssen, und selbst am Ende bleibt<br />

für alle vier offen, welchem Partner man sich<br />

zwischen Leidenschaft, Konvention und Gewissen<br />

verbunden fühlt.<br />

Mozarts psychologisches und musikalisches<br />

Meisterwerk zeigt menschliche Abgründe und<br />

Höhenflüge, ohne dabei die Figuren moralisch<br />

zu werten. Eine wahre «Schule der Liebenden»,<br />

deren Absolventen bestenfalls alle ein bisschen<br />

erwachsener geworden sind. Und eine interessante<br />

Lektion über die Liebe auch für das Publikum.<br />

Oper kann nicht nur ins Herz treffen,<br />

sondern auch sehr lehrreich sein!<br />

Stadttheater Bern, Premiere 11. <strong>März</strong><br />

www.stadttheaterbern.ch<br />

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Musik CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Emeli Sandé<br />

*****<br />

Our Version of the Events<br />

Gleich zu Beginn bricht in Emelis H<strong>im</strong>mel ein heftiges Gewitter aus. Die<br />

fluffigen Streicher-Wolken werden von trommelnden Beats aufgewirbelt,<br />

bauschen sich bedrohlich dunkelgrau<br />

auf. Fröhliche Sonnenstrahlen<br />

trompeten sich noch durch,<br />

dann fallen erfrischend die Tropfen.<br />

Es regnet gute Laune. Starpotenzial<br />

blitzt auf. «Heaven», Emeli<br />

Sandés erster Hit, lehnt sich an<br />

die grossen Club-Hits der 1990er<br />

an, voller Soul, mit Rhythmus und<br />

Chor, mystisch und mitreissend.<br />

«Daddy», die zweite Single, schlägt<br />

in die gleiche Kerbe. H<strong>im</strong>mlische<br />

St<strong>im</strong>me, faszinierend vom ersten<br />

Takt bis zum letzten Hall. Das nun<br />

erscheinende Album der schottischen<br />

Sängerin wird in Blogs<br />

und Kritikerkreisen zu Recht als<br />

wichtigstes Debüt des Jahres gefeiert.<br />

In England hat es bereits den<br />

Hitparaden-H<strong>im</strong>mel erreicht, verwies<br />

Sternchen Lana del Rey und<br />

Fixstern Adele auf hintere Plätze.<br />

Wohl nicht zuletzt, weil Sandé mit<br />

der «Brit Awards Critic’s Choice<br />

<strong>2012</strong>» geehrt wurde, die als sicherer<br />

Wegweiser auf zukünftige<br />

Überflieger gilt. Als «reich melodischen,<br />

klassisch kraftvollen, retro-futuristischen Soul-Pop» beschrieb<br />

die Jury schwärmend das Material. Treffender lässt es sich kaum beschreiben.<br />

Vier Jahre studierte die Tochter eines Sambiers und einer Britin Medizin<br />

in Glasgow, bevor ihr musikalisches Talent überhand nahm. Nicht ihre<br />

St<strong>im</strong>me legte die Grundsteine, sondern ihr Händchen für überragendes<br />

Songwriting. Für Chipmunk schrieb sie einen Top-Ten-Hit, für Wiley eine<br />

Comeback-Nummer, für Leona Lewis und Cheryl Cole Songs, die auch mit<br />

ihrem eigenen Gesang erfolgreich geworden wären. Für Susan Boyle entstand<br />

«This will be the Year». «Ich<br />

sandte ihr den Song, noch bevor<br />

ich sie kennen lernte. Ich wollte<br />

sie treffen, weil ich dachte, sie sei<br />

eigentlich auch ein bisschen ein<br />

Rockstar.»<br />

Der Schlüssel zu guten Songs seien<br />

Ehrlichkeit und rohe Emotionen,<br />

sagt Emeli Sandé. Von Nina S<strong>im</strong>one<br />

und Lauryn Hill sei sie inspiriert,<br />

und <strong>im</strong>mer gehe es auch um<br />

politische Anliegen und Weltfrieden.<br />

Wenn sie nun ihre Songs selbst<br />

singt, wenn zu hochkarätigen Melodien<br />

und wunderbar tiefen Texten<br />

ihre einzigartig soulige St<strong>im</strong>me<br />

kommt, was kann da noch<br />

schief gehen? Mal abgesehen davon,<br />

dass alles fast zu schön wird,<br />

um wahr zu sein. Midtempo-Nummern<br />

wie «Where I Sleep» lassen<br />

keine Wünsche offen. Und wenn<br />

man dann glaubt, sie habe in der<br />

Dancefloor-Ecke ein ideales Zuhause<br />

gefunden, dann überrascht<br />

Emeli mit brillanten Balladen.<br />

«Clown» oder «Hope» garantieren<br />

Gänsehaut. «Our Version of the Events» ist ein musikalisches Hoch in<br />

14 Wetterrekorden, ohne Druckabfall, ohne Kl<strong>im</strong>akatastrophe.<br />

Ein h<strong>im</strong>mlischer Soundtrack für jedes<br />

gefühlte Kl<strong>im</strong>a, von der eisigen Winternacht bis zum<br />

überhitzten Sommertag. Denn wenn man Musik hört,<br />

ist das Wetter nicht eine Frage der Jahreszeit, sondern<br />

der Emotionen. (rg)<br />

Soap&Skin *****<br />

Narrow<br />

Ein schwerer Brocken. Gross, sperrig, unbekannt.<br />

Er schlägt ein, lockt mit magischer St<strong>im</strong>me,<br />

morbider Dunkelheit, zarter Leidenschaft<br />

und zerbrechlicher Unberührbarkeit. Überforderung<br />

als Eintrittspreis zur Begeisterung.<br />

Hinter «Soap&Skin» steht Anja Plaschg, aufgewachsen<br />

<strong>im</strong> steirischen Poppendorf, wo ihre<br />

Eltern eine Schweinemast betrieben. Wunderkind,<br />

Prophetin. «Die grösste Hoffnungsträgerin<br />

der österreichischen Popmusik», urteilten<br />

Kritiker nach ihrer ersten CD. Die zweite widmet<br />

sie ihrem kürzlich verstorbenen Vater. «Vater»,<br />

das Kern- und Titelstück, singt sie deutsch<br />

am Piano, «Voyage, Voyage», den Desireless-Klassiker,<br />

französisch mit Cello<br />

und Ironie, «Lost» englisch<br />

mit Chor. Musik, die viel verlangt<br />

und viel gibt, die alles<br />

sein kann. Ausser leicht unterhaltend.<br />

(rg)<br />

32<br />

The Ting Tings *****<br />

Sounds from Nowheresville<br />

«That’s not my Name» behauptete Katie White<br />

2008. Das Landei aus dem Manchester Vorort<br />

fusionierte mit Londoner East End-Hipster Jules<br />

de Martino. Von Apple- und Fanta-Werbespots<br />

bis zur alternativen Party, überall präsent. Ein<br />

Trend geboren, der Name nicht mehr zu leugnen.<br />

2010 war ein komplettes neues Album<br />

<strong>im</strong> Kasten, doch zur Veröffentlichung kam es<br />

nicht. Klingt zu ähnlich wie alles andere <strong>im</strong> Radio,<br />

urteilten die Urheber. Notbremse! Nun ist<br />

in Spanien ein neuer Anlauf auf fruchtbaren<br />

Boden gefallen. Musik, die Katie und Jules wirklich<br />

glücklich macht. Nicht anders wird es ihren<br />

Fans gehen. Aggressive Girlierock-Strophen<br />

treffen poppige Refrains,<br />

ehrlicher Punk flirtet mit<br />

Hit-Ambitionen. Die Ting<br />

Tings haben ihren Namen<br />

und ihre Stilrichtung definitiv<br />

gefunden. (rg)<br />

The Raveners *****<br />

Bad Lover Killer<br />

Von «ravenous», heisshungrig, leitet sich der<br />

Name des Zürcher Trios ab. Sängerin Jessy Howe<br />

und Gitarrist Chris Muzik bringen donnerstags<br />

regelmässig <strong>im</strong> «Sensational Plaza Dance Orchestra»<br />

den gleichnamigen Club zum Kochen.<br />

Mit Verstärkung von Bassist Géza Burghardt<br />

ging’s nun zum zweiten Mal in die Tonküche.<br />

Was dabei auf dem Plattenteller landete, stillt<br />

jeden akustischen Heisshunger. Zwölf scharf gewürzte<br />

Gerichte werden serviert, gemischt aus<br />

Zutaten quer durch den Musikgarten. Dunkler<br />

Blues brutzelt neben fetzigen Rockriffs, Swing<br />

verschmilzt mit Pop. Vom Appetizer «Bad Lover<br />

Killer» über den reichhaltigen Hauptgang<br />

«Kill the Beast» bis zum süssen<br />

Dessert «Sing Baby Sing»:<br />

Schmeckt nicht gibt’s nicht.<br />

Am besten natürlich nicht<br />

aus der Konserve, sondern<br />

live. (rg)


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Buch<br />

Gay in America<br />

Während zwei Jahren ist der<br />

amerikanische Fotograf Scott<br />

Pasfield 54 000 Meilen weit gereist,<br />

durch 50 Bundesstaaten.<br />

Dabei hat er 140 Porträts homosexueller<br />

Männer von nebenan<br />

gesammelt. Ein Bilderbuch<br />

gegen das Klischee.<br />

Sie sind Anwälte, Farmer und Ärzte, Künstler,<br />

Lehrer und Studenten. Manche sind erfolgreich,<br />

manche straucheln. Manche sind zutiefst verletzt,<br />

andere zutiefst zufrieden. Sie sind schwul<br />

und sie leben in Amerika. Scott Pasfield hat sie<br />

getroffen und porträtiert.<br />

«Ich war überrascht, diese zum Teil sehr rauen<br />

Männer zu treffen, die in ihrem ganzen Leben<br />

noch nie in einer Schwulenbar waren, glücklich<br />

in einer monogamen Beziehung leben und<br />

einfach ihr Ding durchziehen», sagt er. Auf der<br />

Strasse kam er mit ihnen ins Gespräch, sammelte<br />

Puzzleteile. «Gay in America» setzt sie zusammen,<br />

räumt auf mit eingefrorenen Bildern von<br />

Jugendwahn, SM-Kerlen und Plüsch-Schwuchteln.<br />

Räumt auf und vermittelt endlich das chaotische<br />

Gesamtbild, das der Realität entspricht.<br />

Pasfield ist dabei kein voyeuristisch-selbstverliebter<br />

Künstler, schon <strong>im</strong> Vorwort erzählt er offen<br />

seine eigene Geschichte. Als sein krebskranker<br />

Vater <strong>im</strong> Sterben lag, lernte er in einer New<br />

Yorker Selbsthilfegruppe Nick kennen. Nach einigen<br />

Hürden und einem schwierigen Comingout<br />

kamen die beiden zusammen und sind nun<br />

seit fast 15 Jahren ein glückliches Paar.<br />

Man soll das fotografieren, was man wirklich<br />

liebt, hat man Pasfield <strong>im</strong>mer gesagt. Er hat nun<br />

genau das getan. Auf dem Cover des Buches ist<br />

ein junger Mann in Militär-Uniform zu sehen,<br />

Dan. «Kein Mann wird nun mehr gehindert,<br />

dem Land zu dienen, das er liebt, nur aufgrund<br />

dessen, wen er liebt», sagte Dan zu Scott in Bezug<br />

auf die neue Rechtsordnung. Durch Scott<br />

Pasfields Linse ist Dan zum Symbol geworden<br />

für alle Männer, die erreichen, was sie wollen,<br />

und dabei zufällig schwul sind. Dan ist einer<br />

von 140 Porträtierten, ein Puzzleteil, eines von<br />

vielen, und doch unersetzbar.<br />

Zum Bildband zusammengesetzt sind die Teile<br />

inspirierend, horizonterweiternd, subtil provokativ,<br />

explizit empfehlenswert.<br />

Oder<br />

mehr noch: Pflichtlektüre!<br />

(rg)<br />

Scott Pasfield,<br />

Gay in America<br />

Welcome Books<br />

(Englische Originalversion)<br />

Die jungen Hunde<br />

Wie junge Hunde, eingesperrt<br />

<strong>im</strong> Zwinger der Gesellschaft,<br />

lässt Vargas Llosa eine Gruppe<br />

Pubertierender aufeinander<br />

los. Sie kläffen, jaulen,<br />

wedeln mit dem Schwanz. Sie<br />

zerfleischen sich und wollen<br />

doch nur gestreichelt werden.<br />

Cuellár, der Neue in der Schule, kann alles. Die<br />

vierzehn Inka-Herrscher aufzählen und die<br />

zehn Gebote, Gedichte vortragen und Fussball<br />

spielen. Überall Erster, doch dann beisst ihn der<br />

Hund, einen Tag vor der grossen Meisterschaft,<br />

in der Umkleidekabine, in den Schwanz. «Pichulita»<br />

wird er daraufhin von allen genannt,<br />

Schwänzchen.<br />

Bald verschiebt sich das Interesse der Jungs vom<br />

Fussball in Richtung Mädchen. Paartanz heisst<br />

der neue Sport, Fina und Molina die Treffer.<br />

Cuellár ist vom Kleinsten zum Grössten seiner<br />

Clique herangewachsen, doch er bleibt allein.<br />

Mit Rowdy-Touren versucht er zu <strong>im</strong>ponieren,<br />

surft gekonnt auf den Wellen, schw<strong>im</strong>mt gegen<br />

den Strom, schwänzt die Abschlussfeier.<br />

Die frühe Erzählung des heutigen Nobelpreisträgers<br />

Mario Vargas Llosa fängt meisterhaft<br />

die testosterongeladene St<strong>im</strong>mung der Pubertierenden<br />

ein. Behütet von Elternhaus, Schule<br />

und Kirche, werden sie allmählich zu Rivalen,<br />

kämpfen um Revier und Freiheit. Knapp und<br />

direkt ist die Sprache, atemlos, ständig wechselt<br />

die Perspektive. Auf wenigen Seiten gelingt<br />

es dem Autor so, viel mehr zu sagen als nur<br />

Wörter. Zwischen den Zeilen malt er ein Gesellschaftsporträt,<br />

erzählt einen umfangreichen<br />

Entwicklungsroman, verflechtet Metaphern<br />

und Symbole zu einem fesselnden Text mit doppeltem<br />

Boden. Oder ohne Boden sogar, in Richtung<br />

Abgrund komplett offen.<br />

Jeder Leser findet darin eine eigene Geschichte.<br />

Cuellár bleibt auf der Suche. Sexuell verstümmelt<br />

vom Wachhund der Schule, gerät er in<br />

Verdacht, schwul zu sein, und während seine<br />

Kumpels Ferienhäuschen kaufen, Speck an- und<br />

die Lesebrillen aufsetzen, hat er als Rennfahrer<br />

längst eine ganz andere Spur eingeschlagen.<br />

Eine eigene Geschichte hat auch der katalanische<br />

Fotograf Xavier Miserachs daraus gemacht.<br />

In 35 Schwarzweiss-Fotografien zeigt er<br />

die jungen Hunde mal aus sicherer Distanz, mal<br />

in int<strong>im</strong>er Nähe. Fängt Bilder ein, setzt Fantasien<br />

frei. Vargas Llosas Sprache und seine Fotos<br />

sind beide für sich Kunstwerke, in der Symbiose<br />

werden sie zu einem berauschenden und<br />

unvergesslichen Buch. Wie ein junger Hund<br />

nach einem erlebnisreichen Tag liegt es auf dem<br />

Tisch, während man<br />

über die Seiten streichelt.<br />

Und plötzlich<br />

fletscht es die Zähne<br />

und beisst. (rg)<br />

Mario Vargas Llosa;<br />

Die jungen Hunde<br />

Suhrkamp<br />

Die Schnapskarte<br />

Kriegsnacht, Clubbing Night.<br />

Zwei Fronten, eine Liebesgeschichte.<br />

Ein Roman, der vom<br />

tiefen Fjord aus knapp am<br />

Kitsch vorbeiklettert und den<br />

Gipfel des Brokeback Mountains<br />

schliesslich doch herzergreifend<br />

nach Finnland verlegt.<br />

Mikael, vierzig, lebt in Helsinki. Nach einer<br />

langen Nacht in der Schwulenszene fährt er<br />

zum Begräbnis seiner Grossmutter aufs Land.<br />

Die alte Borniertheit, der er <strong>im</strong>mer entfliehen<br />

wollte, schlägt ihm wieder entgegen, familiäre<br />

Feindseligkeiten brechen auf. Mikael wurde<br />

von den Grosseltern als Alleinerbe eingesetzt<br />

und der Schlüssel, den ihm die Nachbarin überreicht,<br />

öffnet nicht nur die Türe zum Arbeitsz<strong>im</strong>mer<br />

des Grossvaters…<br />

Die Tagebücher, die Mikael dort findet, erzählen<br />

die Geschichte der Freundschaft seines Grossvaters<br />

Urho zum Nachbarjungen Toivo. Vor Ausbruch<br />

des Zweiten Weltkrieges verbringen sie<br />

unbeschwerte Tage in Wäldern und an Seen.<br />

Dann, be<strong>im</strong> Armee-Einsatz, wird aus Freundschaft<br />

Liebe. Während ihre Kameraden auf He<strong>im</strong>aturlaub<br />

den Frieden herbeisehnen, schaffen<br />

sich Toivo und Urho inmitten der Gewalt eine<br />

Nische gegenseitiger Zuneigung. Doch bereits<br />

ahnen sie, dass ihre Liebe in der Zivilgesellschaft<br />

keine Zukunft haben wird.<br />

Beide heiraten. Toivo erholt sich nicht von den<br />

Kriegsverletzungen und wird von seiner Frau<br />

verlassen. Urho erträgt derweil seine Alibi-Ehe<br />

nur mit viel Alkohol. Sein Ausweis, die Schnapskarte,<br />

wird zur Überlebenshilfe. Er entscheidet<br />

sich, seinen kranken Freund zu pflegen, und<br />

erneut schlägt das Schicksal zu.<br />

Erst als Mikael die tragisch-romantische Geschichte<br />

in den Tagebüchern nachliest, kommt<br />

die Vergangenheit zur Ruhe. Mit einem Festessen<br />

für die Toten richtet<br />

er den Blick nach<br />

vorn, stellt sich mit<br />

der erschütternden<br />

Familiengeschichte<br />

<strong>im</strong> Hinterkopf mutig<br />

der Gefühllosigkeit<br />

seiner Gegenwart. (rg)<br />

Sami Hilvo, Die<br />

Schnapskarte<br />

Männerschwarm<br />

Verlag<br />

33


Kino CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Die homophobe<br />

Furie?<br />

Meryl Streep, von der Gay-<br />

Community verehrt, spielt<br />

Margaret Thatcher. Niemand<br />

spricht mehr vom berüchtigten<br />

«Clause 28».<br />

Von Daniel Diriwächter<br />

Der Film «The Iron Lady» startet<br />

<strong>im</strong> <strong>März</strong> in den hiesigen Kinos.<br />

Meryl Streep gibt die einstige<br />

Premierministerin und<br />

kassiert Preise für ihre Darstellung.<br />

Doch die britische Nation<br />

reagierte gespalten. Die<br />

Gay-Community irritiert. Denn<br />

Margaret Thatcher war keine<br />

Freundin von Homosexuellen.<br />

Ja, einen Film hat Margaret Thatcher durchaus<br />

verdient. Wie keine Zweite schied Englands<br />

Premierenministerin die Geister. Die Vorsitzende<br />

der «Conservative Party» von 1979 bis 1990<br />

nahm es mit den mächtigsten Männern der<br />

Welt auf und besass enorme Durchsetzungskraft.<br />

Ihre Wirtschaftspolitik wurde fortan<br />

auch «Thatcherismus» genannt. Schnell wurde<br />

die Dame zur «eisernen Lady».<br />

Margaret Thatcher wurde aber auch bewundert,<br />

etwa von Ronald Reagan und den konservativen<br />

britischen Wählern. Es besteht kein Zweifel,<br />

dass die Frau, die heute an Demenz leidet, eine<br />

aussergewöhnliche Gestalt war. Sängerin Geri<br />

Halliwell bezeichnete Margaret Thatcher einst<br />

sogar als sechstes «Spice-Girl».<br />

Und nun schwärmt auch das Kinopublikum von<br />

der Politikerin. Dies dank einer überragenden<br />

Darstellung von Meryl Streep <strong>im</strong> Film «The Iron<br />

Lady» von Regisseurin Phyllida Lloyd. Denn die<br />

Streep kann und darf alles spielen. Die Gay-<br />

Community verehrt sie nicht zuletzt dank Filmen<br />

wie «The Devil Wears Prada» oder «Mamma<br />

Mia». Deswegen reagieren ihre schwulen Fans<br />

derzeit etwas irritiert ob der jüngsten Performance<br />

von Meryl Streep.<br />

Es ist unmöglich für Margaret Thatcher in Gestalt<br />

von Meryl Streep keine Sympathien zu hegen.<br />

Doch wie auch das britische Volk gespalten<br />

auf den Film reagierte (wie 20 Jahre zuvor auf<br />

Thatcher selbst), so sollte in Erinnerung gerufen<br />

werden, welchen Einfluss die damalige Premierministerin<br />

auf das Leben von Schwulen und Lesben<br />

in England hatte.<br />

Clause 28<br />

Margaret Thatcher war zumindest politisch<br />

keine Freundin von gleichgeschlechtlicher Liebe.<br />

Im Gegenteil: Unter ihrer Amtszeit wurde<br />

ein Gesetzesparagraf <strong>im</strong> Vereinten Königreich<br />

entworfen, welcher Homosexuelle stark verungl<strong>im</strong>pfte.<br />

Das Gesetz, bekannt unter «Clause 28»,<br />

verbot ab 1988 Gemeinden, Schulen und Kommunalbehörden<br />

die «Förderung von Homosexualität».<br />

Die Konsequenz daraus war fatal. In allen<br />

Bereichen des öffentlichen Lebens wurde nur<br />

noch negativ über Homosexualität berichtet.<br />

Die Lesben- und Schwulenbewegungen befürchteten<br />

zu Recht, dass der «Clause 28» auch einen<br />

Einfluss auf Sozialversicherung, Schule oder<br />

auch Lizenzvergaben und Mietverträge für Cafés,<br />

Lokale und Clubs haben werde. Sänger Boy<br />

George protestierte öffentlich mit dem Song<br />

«No Clause 28». Doch Margaret Thatcher liess<br />

sich nicht beirren. War die «eiserne Lady» also<br />

auch eine homophobe Furie?<br />

Es ist Tony Blair und seiner Labour-Regierung<br />

zu verdanken, dass dieses menschenunwürdige<br />

Gesetz durch den «Local Government Act 2003»<br />

abgeschafft wurde. Der Redaktion ist bis dato<br />

nicht bekannt, ob Meryl Streep sich zu «Clause<br />

28» in einem Interview äusserte. Der Presse gegenüber<br />

sagte sie aber, dass sie selbst keine «Iron<br />

Lady» sei, eher eine «Ironing Lady». Die Ironie darin:<br />

Meryl Streep bügelt dank ihrem Talent auf<br />

perfekte Art und Weise das Image von Margaret<br />

Thatcher glatt.<br />

The Iron Lady, Pathé Films, Kinostart: 1. <strong>März</strong><br />

34


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

DVD<br />

Hape Kerkeling<br />

Die grosse TV-Edition<br />

*****<br />

Eine DVD-Box von und mit<br />

Hape Kerkeling vereint neben<br />

unzähligen Klassikern<br />

auch Rares aus dem bisherigen<br />

Werdegang dieses<br />

grossartigen Entertainers.<br />

Kerkelings Kinderstunde,<br />

«Total Normal», das Beste<br />

aus «Darüber lacht die Welt»,<br />

«Ein Mann, ein Fjord» und vieles mehr.<br />

Seit über 20 Jahren zählt Hape Kerkeling zu den<br />

ganz Grossen der deutschen Unterhaltungsbranche.<br />

Der vielfach ausgezeichnete Entertainer,<br />

Schauspieler, Bestseller-Autor, Sänger, Parodist,<br />

Verwandlungskünstler und Kabarettist gehört<br />

sicherlich zu den beständigsten und erfolgreichsten<br />

Film- und Fernsehstars in Deutschland. Keine<br />

Frage, der Mann ist ein Allround-Talent.<br />

«Hape Kerkeling – Die grosse TV-Edition» vereint<br />

die Höhepunkte seines bisherigen Fernsehschaffens<br />

und noch vieles mehr – von den Anfängen<br />

mit Hannilein in «Kerkelings Kinderstunde»<br />

und Siegfried Schwäbli aus «Känguru» über den<br />

berühmten «Club Las Piranjas» bis hin zu Horst<br />

Schlämmer in der Bestseller-Verfilmung von<br />

«Ein Mann, ein Fjord».<br />

Sage und schreibe elf DVDs mit insgesamt 2029<br />

Minuten aus einer Zeitspanne von fast 20 Jahren.<br />

Eine Überdosis an Hape Kerkeling ist natürlich<br />

die logische Konsequenz. Doch wer nicht <strong>im</strong>mer<br />

YouTube nach den tollen Sketchen von Hape absuchen<br />

will, für den ist diese Box perfekt. Immer<br />

griffbreit für einen lustigen DVD-Abend unter<br />

Freunden.<br />

Praesens Film, ab sofort auf DVD!<br />

Privatunterricht *****<br />

Skandalfilm<br />

«Wie lange brauchst du bis zum Orgasmus?». Jonas nippt verlegen an seinem<br />

Glas. Langsam gewöhnt er sich an diese Art von Tischgespräch, das<br />

schonungslos offene Plaudern über sein Sexualleben.<br />

Dabei wollen Pierre, Didier und Nathalie, die allesamt<br />

gut doppelt so alt sind wie Jonas, scheinbar nur sein<br />

Bestes: Seine opt<strong>im</strong>ale Befriedigung. Jonas ist gerade<br />

das erste Mal mit einem Mädchen zusammen und<br />

frisch entjungfert. Da kommen ihm die fre<strong>im</strong>ütigen<br />

Tipps der Erwachsenen ganz gelegen, die auch mal in<br />

direkten Anschauungsunterricht münden. Doch was<br />

aus der Sicht des unerfahrenen Jungen großzügig und<br />

einvernehmlich anmutet, entpuppt sich allmählich<br />

als ein gezieltes Aufweichen seiner noch nicht gefestigten Grenzen. Selten<br />

war Verführung so böse. «Privatunterricht», der Skandalfilm aus Frankreich,<br />

ist jetzt in deutscher Synchronfassung zu haben.<br />

Pro-Fun Media, ab sofort auf DVD!<br />

Salo *****<br />

Gay-Drama<br />

Der reiche Yuppie Rene lebt <strong>im</strong> Haus seiner Großmutter,<br />

die er liebt und verehrt. Sein Fahrer Levi wohnt <strong>im</strong><br />

selben Haus. Tagtäglich fährt Levi Rene ins Büro, denn<br />

der konzentriert sich ganz auf seine Karriere. Ihn umgibt<br />

jedoch ein dunkles Gehe<strong>im</strong>nis: Er liebt Männer.<br />

An einem Wochenende lässt er sich von Levi in sein<br />

Haus am Meer fahren. Überwältigt von der maskulinen<br />

Schönheit und Anmut Levis, lässt Rene alle Zurückhaltung<br />

fallen. Es wird ein Wochenende, welches<br />

das Leben beider nachhaltig verändert. Der philippinische Meisterregisseur<br />

Miko Jacinto, der bereits mit «Binyag» einen internationalen Erfolg<br />

verzeichnete, hat mit seinem neuen Film «Salo» ein bekanntes Thema mit<br />

großem Einfühlungsvermögen neu interpretiert. Mit großem cinematographischen<br />

Können erzählt seine Kamera eine wunderbar berührende Geschichte,<br />

die mit ihrem magischen Realismus nie dem Selbstzweck dient.<br />

cmv-Laservision, ab sofort auf DVD!<br />

35


Lifestyle CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

HOT 4 YOU!<br />

1maskuliner Rum<br />

Ab sofort ist die neuste Kreation aus dem Hause Bacardi auch<br />

in der Schweiz erhältlich. Der leckere Rum «OakHeart Smooth<br />

& Spiced» zeichnet sich durch eine raffinierte Komposition von<br />

würzigen Aromen wie Vanille, Muskat und Z<strong>im</strong>t sowie eine leicht<br />

rauchige Note aus. Der Spiced Rum ist gemacht für Männer, die<br />

es gerne unkompliziert mögen: Er lässt sich ganz ohne Schnickschnack<br />

pur auf Eis trinken oder mit Coke mischen. Der Spiced<br />

Rum gibt es u.a. <strong>im</strong> Denner ab CHF 19.– zu kaufen oder demnächst<br />

an deiner Lieblingstheke. So lieben wir Männer das!<br />

2<br />

schmucke<br />

Männer<br />

Die neue Schmuckkollektion «Loewenkind» der<br />

Basler Designerin Nadine Fink überzeugt mit<br />

starken und extravaganten Attributen. Besonders das Hauptmotiv, der antike Löwe, setzt sich durch<br />

die ganze Kollektion durch. Die massiven Schmuckstücke werden in Silber, Gold oder Platin hergestellt.<br />

Der neue Brand Nana Fink hat bereits prominente Träger wie Hollywoodstar Eva Green. Cool<br />

zur Geltung kommen die Manschettenknöpfe mit einem weissen Hemd und einer Vintage Jeans. In<br />

jedem Mann steckt ein Löwe! Gesehen ab CHF 630.– bei Grieder Concept Store in Zürich und unter:<br />

www.nanafink.com<br />

3<br />

schöner<br />

golfen<br />

Immer wieder überrascht uns Puma mit tollen und innovativen Kollaborationen.<br />

Aktuell setzt das Lifestyle-Unternehmen auf die Golf-Cracks<br />

Ian Poulter und Rickie Fowler, denn die sportlichen Jungs geben nicht<br />

nur auf dem Golfplatz modisch den Ton an. Die stylischen Schuhe kommen<br />

in knalligem Orange oder coolem Weiss daher und dank den Noppen hat man<br />

auf dem Rasen einen perfekten Halt. Die exklusive Golf-Kollektion ist ab Frühling <strong>im</strong><br />

ausgesuchten Fachhandel ab CHF 309.– erhältlich. <br />

www.puma.com<br />

36<br />

4<br />

asiatisch<br />

geniessen<br />

Drei Freunde, drei Welten, drei Erlebnisse: LY´S ASIA (nein, ist<br />

nicht nach Madame benannt) vereint mit Take Away, Restaurant<br />

und Pr<strong>im</strong>e Dine drei Restaurantkonzepte an einem Ort.<br />

So kosmopolitisch wie die moderne Architekturlandschaft<br />

rund um den benachbarten Pr<strong>im</strong>e Tower ist auch das Menü<br />

– chinesische, thailändische und japanische Einflüsse finden<br />

sich auf der Speisekarte. Natürlich war auch Branko von der<br />

CR-Redaktion geladen und hatte gleich noch Nörgeltante Lys<br />

Assia mit <strong>im</strong> Schlepptau. Das Dinner und der Service überzeugten,<br />

besonders stach aber das tolle Ambiente heraus. Weniger<br />

interessant waren die Tischnachbarn, neben Lys plauderte<br />

unser Gourmet wohl oder übel mit Oberpolizist Marco<br />

Cortesi. Fazit: gelungenes, elegantes Gastrokonzept, preislich<br />

allerdings etwas überteuert.<br />

L`ys Asia (Pr<strong>im</strong>e Tower), Hardstrasse 201, Zürich, 044 999 08 08


Der neue 250m 2 grosse<br />

Gay-Club<br />

Industriestrasse 592<br />

4625 Oberbuchsiten<br />

062 393 10 36 www.roemerbad-cruising.ch


Gesundheit CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Pia<br />

Die Rache des<br />

Universums<br />

Es gibt nur weniges, das mehr Ärger bereitet<br />

als diese «unvermuteten» Geschichten. Wenn<br />

du dich auf etwas einstellst und dir das Leben<br />

dann unverhofft und gratis einen ganz anderen<br />

Gang serviert. Merci bien. Wenn du zum Beispiel<br />

gemeint hast, der Winter sei <strong>im</strong> Februar<br />

vorbei und die Krokusse in deinem Balkonkistli<br />

wären der Beweis dafür. Und dann kommt<br />

so eine russische Arschkälte daher und deine<br />

Krokusse verwandeln sich über Nacht in Plastikblumen.<br />

Da blutet dir schon das Herz. Ich<br />

war echt schon total in der St<strong>im</strong>mung für die<br />

neuen Frühlingsfarben, für Oschterglöggli und<br />

seasons in the sun und dann wird hier ernsthaft<br />

der Winter nachgeliefert. Ich vermute, es ist die<br />

Rache des Universums an all jenen, die meinen,<br />

sie könnten sich um den korrekten Ablauf der<br />

Jahreszeiten foutieren, in dem sie den Winter in<br />

Thailand verbringen. Wir Dagebliebenen sind<br />

dann halt die doppelt Angeschissenen. Ja, Entschuldigung.<br />

Meine Laune ist nicht damenhaft<br />

heute. Kann sein, dass der Kater und der Nachbrand<br />

von der Fasnacht das Ihre dazu beitragen.<br />

Kann durchaus sein… Aber wie auch <strong>im</strong>mer,<br />

meine Lieben, lasst uns jetzt, in der Dunkelheit<br />

dieser Stunde, daran gedenken, dass in Kürze<br />

wieder Freude unsere Herzen wärmen wird.<br />

Bald werden wir wieder in biermönchseliger<br />

Vorfreude Ostereier färben und Schoggihasen<br />

fressen. Und noch ein Highlight kann ich euch<br />

ankündigen, von dem einige von euch vielleicht<br />

noch nie profitiert haben: Sobald der letzte<br />

Schnee geschmolzen, das letzte Ei geschält und<br />

der letzte Schmunzelhase vernichtet ist, ist es<br />

wieder Zeit für das alljährliche queer+-Weekend<br />

auf dem Stoos! Wer einmal dabei war, wird es sicherlich<br />

empfehlen. Nicht nur, weil es gratis ist.<br />

Nicht nur, weil es ein Wellness-Hotel ist. Nicht<br />

nur, weil du deinen Freund mitnehmen kannst.<br />

Unser Weekend richtet sich an Männer, die vor<br />

kurzem erfahren haben, dass sie HIV-positiv<br />

sind. Wir bieten dir ein Wochenende an, an dem<br />

du dich mit ebenfalls HIV-positiven Männern<br />

austauschen kannst. An diesem Wochenende<br />

best<strong>im</strong>mst du, welche Fragen du <strong>im</strong> Rahmen<br />

von Workshops zu Themen des HIV-positiv-Seins<br />

angehen möchtest. Die Workshops werden von<br />

Fachleuten geleitet, die auch schwul und zum<br />

Teil HIV-positiv sind und dir auch für persönliche<br />

Fragen zur Verfügung stehen. Wir bieten<br />

dir eine ungezwungene Atmosphäre und viel<br />

Freiraum, um den Stoos und die Wellness-Angebote<br />

des Hotels zu geniessen. Eine Neuansteckung<br />

ist eine kritische Zeit für die Beziehung<br />

und jeder hat, damit verbunden, andere Ängste,<br />

Fragen und Gedanken. Manche haben Lust, sich<br />

auszutauschen und manche haben einfach nur<br />

Lust, ein paar Tage mit Jungs zu verbringen, die<br />

in derselben Situation sind. Es ist nicht nötig,<br />

dass du dir die Seele aus dem Leib quatschst<br />

– vielleicht triffst du aber zufällig auf einen<br />

Typen oder ein Gespräch, und mit Sicherheit<br />

findest du dich in einer sauglatten Runde wieder;<br />

denn das Einzige, was wir dir versprechen<br />

ist, dass du endlich mal wieder richtig lachen<br />

wirst. Meldet euch rechtzeitig an, meine Lieben,<br />

denn die Plätze sind beschränkt. Das Wochenende<br />

findet statt von Donnerstag, 26., bis Sonntag,<br />

29. April <strong>2012</strong>. Alle Infos findest du unter<br />

www.checkpoint.ch.<br />

In diesem Sinne freue ich mich mit euch auf<br />

die ersten warmen Tage und halte bis dahin die<br />

Ohren steif – ist ja bei den Temperaturen nicht<br />

schwer…<br />

Eure Pia<br />

Warum wird mein Schwanz<br />

nicht hart?<br />

Hallo Dr. Gay<br />

In letzter Zeit habe ich Phasen, in denen ich keine Erektion kriege. Am<br />

Morgen, wenn ich aufwache, habe ich meistens die Morgenlatte. Auch<br />

während des Tages kann es oft sein, dass mich eine geile Vorstellung spitz<br />

macht. Aber dann gibt es wieder Phasen, in denen mich nichts erregt. Im<br />

Chat tausche ich manchmal mit geilen Typen Fotos aus und lass meinen<br />

Phantasien freien Lauf. Obwohl ich das geil finde, bekomme ich keine<br />

Erektion. Dies ist schon öfter passiert. Jetzt habe ich Angst, dass mir das<br />

auch bei einem Date passiert. Habe ich eine Erektionsstörung? Soll ich<br />

Potenzpillen verwenden?<br />

Hallo Antonio<br />

Körperlich scheint bei dir alles in Ordnung zu sein. Du bekommst eine<br />

Morgenlatte und auch während des Tages kann es vorkommen, dass du<br />

eine Erektion kriegst. Also <strong>im</strong>mer dann, wenn du dich nicht explizit darauf<br />

konzentrierst. Das Problem besteht in deinem Kopf. Indem du dich<br />

darauf fixierst, setzt du dich automatisch unter Druck und das wiederum<br />

wirkt sich auf deine Erektion aus. Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen<br />

gilt! Versuche, dich zu entspannen, den Kopf frei zu kriegen und dich nicht<br />

unter Druck zu setzen. Mach dir klar, dass jeder Mann mal «keinen hoch»<br />

kriegt. Das ist menschlich und normal, denn wir sind keine Maschinen,<br />

die auf Knopfdruck funktionieren. Sex ist kein Leistungssport. Lass dir<br />

Zeit und versuche, es spielerisch anzugehen. Von Potenzpillen würde ich<br />

dir vorerst abraten. Falls du diese Möglichkeit aber in Betracht ziehst, rede<br />

vorher mit deinem Arzt darüber. Schwulenfreundliche Ärzte findest du<br />

unter www.medigay.ch nach Regionen unterteilt.<br />

Alles Gute, Dr. Gay<br />

HIV kein Problem mehr?<br />

Hallo Dr. Gay<br />

Immer wieder höre ich, dass HIV heute kein Problem mehr sei. Wenn man<br />

sich ansteckt, n<strong>im</strong>mt man einfach Medikamente und das Problem ist damit<br />

erledigt. St<strong>im</strong>mt das?<br />

Gruss, Daniel, 31<br />

Hallo Daniel<br />

Eine HIV-Infektion lässt sich zum heutigen Zeitpunkt zwar behandeln,<br />

aber nicht heilen. Die Einnahme der Medikamente wurde in den letzten<br />

Jahren einfacher und die Nebenwirkungen geringer, trotzdem ist ein Leben<br />

mit HIV kein Zuckerschlecken. Lebenslang die tägliche Einnahme von<br />

Medikamenten zum richtigen Zeitpunkt, Nebenwirkungen, Diskr<strong>im</strong>inierung,<br />

Mobbing, Disclosure (wem soll ich es erzählen?) oder hohe Kosten für<br />

Kontrollen, Arztbesuche und Medikamente sind nur einige der Probleme,<br />

mit denen sich HIV-positive Menschen auseinandersetzen müssen. Safer<br />

Sex gilt <strong>im</strong>mer noch als bester Schutz gegen eine HIV-Infektion und macht<br />

Sinn. In diesem Zusammenhang ist die neue Kampagne «Break The Chain»<br />

interessant. Informationen dazu findest du unter www.breakthechain.ch.<br />

Alles Gute, Dr. Gay<br />

38


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Coming-out<br />

«Coming-out<br />

Mittendrin»<br />

Die neue Coming-out-<br />

Broschüre der Aids-Hilfe<br />

schweiz, los und Pink cross<br />

Die Aids-Hilfe Schweiz, LOS<br />

und Pink Cross lancieren eine<br />

neue Coming-out-Broschüre<br />

für junge Menschen zwischen<br />

12 und 18 Jahren. Unvoreingenommen<br />

und leicht verständlich,<br />

werden Jugendliche<br />

auf der Suche nach ihrer<br />

sexuellen Identität begleitet<br />

und Fragen rund ums Thema<br />

Coming-out beantwortet. «Coming-out<br />

– Mittendrin» ist ab<br />

sofort gratis bei der Aids-Hilfe<br />

Schweiz erhältlich.<br />

«Coming-out – Mittendrin», heisst die neue Broschüre<br />

der Aids-Hilfe Schweiz, LOS und Pink Cross,<br />

welche Jugendliche auf ihrem Weg zu einer selbstbest<strong>im</strong>mten<br />

und verantwortungsvollen Sexualität<br />

begleitet. Die neue Publikation n<strong>im</strong>mt die<br />

Jugendlichen ernst, holt sie dort ab, wo sie stehen<br />

und macht klar, dass auch wer anders fühlt als die<br />

Mehrheit, mittendrin lebt und dazugehört.<br />

Die Pubertät ist die Zeit, welche geprägt ist durch<br />

viele Unsicherheiten. Dazu gesellt sich die Frage<br />

nach der sexuellen Orientierung: «Steh ich<br />

auf Frauen, Männer, beides? Bin ich bisexuell<br />

oder transgender? Und was denken meine Freundinnen<br />

und Freunde oder Eltern von mir, wenn<br />

ich…?»<br />

Wie sage ich es meinen Eltern?<br />

Die Broschüre «Coming-out – mittendrin» stellt<br />

altersgerecht, knapp und mit viel Verständnis<br />

für die Jugendlichen verschiedene sexuelle Neigungen<br />

vor und beleuchtet relevante Themen<br />

<strong>im</strong> Zusammenhang mit einem Coming-out: Wie<br />

sage ich es meinen Eltern? Was ist Homophobie?<br />

Wie schütze ich mich am besten vor HIV / Aids?<br />

Vor allem bei der sensiblen Themenauswahl<br />

und ihrer entsprechenden Aufbereitung ist die<br />

Mitarbeit der begleitenden Expertengruppe<br />

spürbar. Das macht die Broschüre nicht nur zu<br />

einem wertvollen Ratgeber für betroffene Jugendliche,<br />

sondern prädestiniert sie auch zum<br />

Gebrauch <strong>im</strong> Schulunterricht: Sie hilft, das gegenseitige<br />

Verständnis zu fördern und Vorurteile<br />

abzubauen. Nützliche Adressen und Internetlinks<br />

runden die gut strukturierte und reich<br />

bebilderte Broschüre ab.<br />

«Coming-out – Mittendrin» kann ab sofort<br />

gratis über den Shop der Aids-Hilfe Schweiz<br />

(www.shop.aids.ch) bezogen werden.<br />

Informationen zum Coming-out gibt es auch<br />

<strong>im</strong> Internet, hier eine Auswahl:<br />

www.du-bist.du.ch<br />

DU BIST DU ist ein Schweizer Beratungsprojekt<br />

speziell von und für schwule und bisexuelle<br />

Jungs. Bist du dir nicht sicher, ob du auf Frauen<br />

oder auf Männer stehst? Willst du mehr über<br />

Coming-out, Liebe und Sex wissen? Frag die<br />

Jungs aus dem Beratungsteam!<br />

www.traudi.ch<br />

Bist du schwul, lesbisch oder bisexuell? Dann<br />

bist du bei traudi.ch genau richtig. Traudi.ch<br />

verbindet Schweizer Jugendgruppen und -Organisationen<br />

für homo- und bisexuelle Menschen.<br />

Eine Übersichtkarte hilft dir dabei, nicht den<br />

Durchblick zu verlieren.<br />

www.drgay.ch<br />

Dr. Gay hat auch ein offenes Ohr für alle Fragen<br />

rund um das Coming-out. Frag dich schlau!<br />

www.dbna.de<br />

«Du bist nicht alleine» – Geniale deutsche Seite<br />

mit vielen Informationen und Erlebnisberichten<br />

von schwulen Jungs.<br />

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CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Horoskop<br />

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<br />

WIDDER<br />

Liebe: Die romantischen Gefühle anderer können dich ganz<br />

schön verunsichern. Schön ruhig bleiben. Arbeit: Sich den<br />

Anordnungen beugen, ist in diesen Zeiten angesagt. Geld: Die<br />

Durststrecke geht langsam zu Ende. Jetzt ein klares Budget machen.<br />

STIER<br />

Liebe: Das Glück blinzelt dir zu. Jetzt nur nicht passiv bleiben,<br />

sonst bleibt der Erfolg aus. Arbeit: An Kraft und Schwung fehlt<br />

es nicht. Jede Gelegenheit ergreifen, denn die Chancen sind derzeit<br />

dünn gesät. Geld: Keine grossen Sprünge machen. Immer<br />

schön einteilen.<br />

ZWILLINGE<br />

Liebe: Geh in dich und denke über deine Beziehung nach. Es gibt<br />

einiges zu korrigieren. Arbeit: Du hast brillante Ideen. Nur ist<br />

keiner da, diese aufzunehmen. Geld: Neue Angebote kommen auf<br />

dich zu. Es lohnt sich, die Details genau zu prüfen.<br />

KREBS<br />

Liebe: Alles ist jetzt möglich, wenn du aktiv wirst und<br />

nicht einfach wartest. Arbeit: Denk dir eine Taktik aus, die<br />

Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Nur nicht resignieren.<br />

Geld: Es bessert. Aber die Situation ist noch nicht so, wie sie<br />

sein sollte. Geduldig bleiben.<br />

LÖWE<br />

Liebe: Neutrale Einflüsse. Kein Hoch, kein Tief. Aber es bahnt sich<br />

einiges an. Arbeit: Um alles zu bewältigen, ist jetzt ein Kraftakt<br />

nötig. Keine Zeit verlieren. Geld: In diesem Jahr fällt nichts in den<br />

Schoss. Sparen und sorgfältig einteilen, heisst die Devise.<br />

JUNGFRAU<br />

Liebe: Die Gefühle nicht verdrängen. Lass alles auf dich zukommen<br />

und weiche nicht aus. Arbeit: Du kommst bestens vorwärts<br />

und hast die Kraft, auch ein grosses Pensum zu erledigen. Geld:<br />

Der grosse Geldsegen gehört der Vergangenheit an. Vorsicht ist<br />

angesagt.<br />

WAAGE<br />

Liebe: Jetzt solltest du das Liebesleben ausbauen. Initiative zeigen<br />

und ins Geschehen eingreifen. Arbeit: Manches geht dir jetzt<br />

gegen den Strich. Setze dein diplomatisches Geschick ein. Geld:<br />

Alles zu deinen Gunsten. Günstige Zeit für Vertragsabschlüsse.<br />

SKORPION<br />

Liebe: Die Chancen sind auf deiner Seite. Eine Zeit, in der mit<br />

Feingefühl alles gelingen kann. Arbeit: Mars schickt dir eine<br />

Riesenenergie. Aber es stehen auch Hindernisse <strong>im</strong> Weg. Geld:<br />

Die Ausgaben mal unter die Lupe nehmen.<br />

SCHÜTZE<br />

Liebe: Ein bisschen Zurückhaltung kann nicht schaden. Auf keinen<br />

Fall brüsk reagieren. Arbeit: Lass dich von Privatem nicht<br />

ablenken, es liegt viel Arbeit vor dir. Zupacken ist angesagt.<br />

Geld: Die Bedingungen unbedingt ändern – zu deinen Gunsten.<br />

STEINBOCK<br />

Liebe: Abwarten bringt nichts. Profitiere von den guten<br />

Einflüssen und geh ran. Arbeit: Es könnte nicht besser sein. Jetzt<br />

lässt sich durchsetzen, was dir am Herzen liegt. Geld: Unbedingt<br />

die Anlagemöglichkeiten auf Krisenresistenz hin überprüfen.<br />

WASSERMANN<br />

Liebe: Geistig-seelische Harmonie. Du bezauberst mit deinen<br />

Inspirationen und Ideen. Arbeit: Jetzt ein klares Konzept erstellen,<br />

soll das Jahr <strong>2012</strong> zum Erfolg führen. Geld: In diesem Jahr<br />

kannst du es schaffen, die Situation auszubauen. Die Chancen<br />

sind da.<br />

FISCHE<br />

Liebe: Viele Fische schweben jetzt <strong>im</strong> siebten H<strong>im</strong>mel.<br />

Aufgepasst, nicht ganz abheben. Arbeit: Tolle Chancen. Zögere<br />

nicht, stürze dich ins Gefecht. Geld: Bleib den Vorsätzen treu.<br />

Substanz schaffen und langsam, aber stetig alles absichern.<br />

41


Kapitel Titel CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

42<br />

FR 24. Februar<br />

Zürich<br />

18.00 Checkpoint <strong>im</strong> Gespräch by QueerHelp: Infoabend über EKAF – Erläuterungen<br />

und Diskussion rund um das Thema positiven Sex. Ab 20h<br />

Essen und Trinken mit Posibar. Restaurant Hubbles, Werdstr. 54, 8004<br />

Zürich. Keine Anmeldung erforderlich<br />

19.30 GayMigs: schwule Migranten Treff <strong>im</strong> HAZ-Centro, Sihlquai 67<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Chartstation. DJ Marc S<br />

22.00 Lollipop Party: mit 3 Tanzpisten! Schlager, Schweizerhits mit Hauch<br />

von Canzoni & Chansons; Disco 80er / 90er; Après Ski, die grössten<br />

Pistenheuler und Hitparaden Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, L<strong>im</strong>matstr.<br />

118. Infos www.lollipopparty.ch<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren XXL naked Party Supersize! Fr. 39.– alles<br />

inklusive<br />

(exl. Spirituosen)<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Progressive<br />

Locals. DJ La Luna<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstr. 29 Candlelight-Party<br />

23.00 sector c; Fetish club: Wagistr. 13.<br />

Strikter Dresscode XXL naked Party<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle (be<strong>im</strong> Letzipark). Techboutique.<br />

DJs Samuele,<br />

Andri (live), Audiomat, Benja & Marco<br />

de Rosa. Gratiseintritt bis Mitternacht<br />

SA 25. Februar<br />

Aarau<br />

08.00 Aa rglo s: Lesbengruppe Schlitten auf der Melchsee-Frutt. Details nach<br />

Anmeldung bis 11.2. bei gheller@sunrise.ch<br />

Basel<br />

22.00 Flavor - spicy edition: Heterofriendly Gay Party. DJs Peeza & Juiceppe.<br />

Excellent Club, Binningerstr. 7.<br />

Bern<br />

22.00 ISC Club: Tolerdance für Schwule, Lesben und FreundInnen. Electro<br />

Tolerdance mit DJ PCB & Guest<br />

Luzern<br />

21.00 GAyarAMA: The Party A night for queers & friends. Music by Madame<br />

Léa & Sister Heidi Ho; Maria Sacrificum-Magnum.<br />

Fr. 10.–, Free entry for Drags!<br />

Gewerbehalle, Baselstrasse 46<br />

Zürich<br />

16.00 GayAqua: Hertistr. 24, Wallisellen. U-30 Special. Youngster haben<br />

reduzierten Eintritt zu Fr. 9.–. Über 30 Jahre normaler Eintritt von Fr. 30.–<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance. DJ Groovemaster<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

cruising unl<strong>im</strong>ited<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Balearic Gay Vibe. DJs Nick Harvey & José Parra<br />

23.00 sector c; Fetish club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass Ultrarubber<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle (be<strong>im</strong> Letzipark). Party inklusive<br />

Afterhour, welche zu unterschiedlichen Zeiten beginnt und endet. Futur<br />

Waves meets Prog on Syndicate. DJs Zane, Querox & Monod (all live),<br />

Marcosis, Beat Herren & Omline. Afterhours ab 13h - 22h mit DJs Tonic,<br />

Juzz & Giacomo Lombardo<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstr. 29 Schlagerparty<br />

SO 26. Februar<br />

Ganze Schweiz<br />

09.07 Les lacets roses: Wanderung <strong>im</strong> Schnee. Treffpunkt 09.07h Bahnhof<br />

Interlaken Ost. Infos bei Franz, 076 242 20 08<br />

Lausanne<br />

23.00 TRIXX: Gay Bar @ MAD Rue de Genève 23. Zapoff Gallery. Friendly Gay<br />

Sunday French Coq. DJ dK miKe<br />

Zürich<br />

20.00 ladies night <strong>im</strong> Adagio:<br />

Gotthardstr. 5 (Kongresshaus) DJane Jasmin


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

22.00 Magnusbar:<br />

Magnusstr. 29 Bart und Bauch<br />

22.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14. Week2end DJ Marc S<br />

MO 27. Februar<br />

Zürich<br />

22.00 Magnusbar:<br />

Magnusstr. 29 Musik der 70er und 80er Jahre<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14.<br />

MondAAAH!y DJ Groovemaster<br />

DI 28. Februar<br />

Bern<br />

20.00 Uncut - warme Filme am Dienstag:<br />

<strong>im</strong> Kino der Reitschule. «The secret diaries<br />

of Anne Lister», GB 2010, Digital 92 Min.,<br />

E/d. Bar ab 20h, Film um 20.30h.<br />

Infos www.gaybern.ch/uncut<br />

Zürich<br />

19.00 Lesbentreff Zürich-Wiedikon:<br />

Trinken, essen, kennenlernen.<br />

Im Huusmaa, Badenerstr. 138<br />

22.00 Magnusbar: Magnusstr. 29 Cruisen<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14.<br />

Duplexx DJ Garçon Sauvage<br />

MI 29. Februar<br />

Bern<br />

19.30 3gang in der Villa Stucki:<br />

Seftigenstrasse 11. Essen und Kultur zudem<br />

«15 Minuten floaten» Walk Bärtschi stellt<br />

sein FloatConcept vor<br />

Zürich<br />

20.00 Schwule Väter: Väterstamm <strong>im</strong> Café<br />

Rathaus, L<strong>im</strong>matquai<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240<br />

DJane Auf Dauerwelle & DJ Kai ausse Kiste<br />

22.00 Magnusbar: Magnusstr. 29 Latino-Party<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Treffpunkt DJ Upspace<br />

<strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

DO 01. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

20.00 Seite 69 - frische Fritten – neue Talente:<br />

Homosexuell, heterofreundlich <strong>im</strong> Kapitel,<br />

Bollwerk 41. Homo Lotto mit vielen tollen<br />

Preisen. Lottosprecher André Hügli. Danach<br />

DJ Garçon Sauvage & Dr. Minx<br />

Winterthur<br />

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends Treff <strong>im</strong><br />

Lokal Badgasse 8<br />

Zürich<br />

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle<br />

Männer und Frauen 19h Treff <strong>im</strong> Café Rathaus,<br />

L<strong>im</strong>matquai 61 zum Apéro, dann ab<br />

20.15h <strong>im</strong> HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu geleiteten<br />

Gesprächen zum Thema Bi-Sexualität<br />

und Polyamory<br />

19.30 Queer-Waves: für Lesben, Schwule,<br />

Bisexuelle, Tansgender und Intersexuelle.<br />

Tanze deinen Tanz! 5-Rhythemtanz für<br />

Queres. Eine Wohltat für Körper, Geist<br />

und Seele. Keine Vorkenntnisse nötig.<br />

Mitbringen: bequeme Kleidung und etwas<br />

zu trinken. Getanzt wird barfuss oder in<br />

leichten Tanzschuhen. Gemeindezentrum<br />

Hottingen, Gemeindestr. 54. Fr. 25.–.<br />

Info www.ibp-institut.ch, 052 319 40 44,<br />

fischer.b1@bluewin.ch<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14.<br />

Prêt à danser. DJ Mad House<br />

FR 02. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Chartstation mit DJ Marc S<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistr. 13, Schlieren bad boyz friday<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14.<br />

Blackout. DJ Nick Harvey<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13. Strikter<br />

Dresscode sportsLAB. cum in sports gear<br />

SA 03. <strong>März</strong><br />

Basel<br />

22.00 Isola Club@Club en Vogue:<br />

Clarastr. 45. DJs Cliff & D.K. Brown<br />

Bern<br />

22.00 Julius Party <strong>im</strong> Du Nord:<br />

Lorrainestrasse 2. DJ Funky Soulsa. Fr. 15.–,<br />

Vorverkauf <strong>im</strong> Du Nord Fr. 10.–<br />

Thurgau<br />

19.30 HOT: Spezialanlass <strong>im</strong> HOT,<br />

Wilerstr. 5, 9545 Wängi Bündner Küche.<br />

Menu: Tafaaser Gerstensuppe, Capuns,<br />

Ur-Nanis Kanichenragout & Polenta,<br />

Tuorta da nusch engiadinaisa. Fr. 25.– für<br />

Mitglieder, andere Fr. 30.–. Anmeldung bis<br />

28.2. auf Anmeldung@hot-tg.ch oder<br />

Telefon 077 401 31 76 (Roger)<br />

Zürich<br />

06.50 HAZ Outdoor:<br />

Schneeschuh-Tour zur Cristallina-Hütte in<br />

den Tessiner Bergen<br />

(2 Tage). Bedretto - Cristallina-Hütte -<br />

All Acqua. Treff 06.50h Zürich HB, Abfahrt<br />

07.01h IC Richtung Lugano.<br />

Genaue Infos und Anmeldung siehe<br />

www.haz.ch/outdoor/aktuell<br />

18.00 Gay Bikers Zürich: Höck und Kegelabend<br />

mit Loge70 & LMZ. Infos www.gaybikers.ch<br />

18.00 a.part Frauenbar:<br />

bei Buvette Philipp, Zweierstr. 166<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance mit DJ Qbass<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistrasse 13, Schlieren 14 Years Rage.<br />

Birthday Party. Fresh fruits, cakes & salty<br />

snacks. Live Strip-Show mit Nick Mazzaro<br />

um 00.30h<br />

22.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14. Embassy of House. DJ Nick<br />

Harvey<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter<br />

Dresscode-Anlass Full Fetish & Sportswear<br />

SO 04. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

19.00 Tanzleila@Exil: Party von Frauen für<br />

Frauen. Ab 19h Standard (Latin, Salsa), ab<br />

21h DJ Beatween (Disco Deluxe) und ab 23h<br />

DJ Prinzessin in Not (Tango bis Techno)<br />

19.00 Sector c; Fetish Club: Zero – Sunday Nacked.<br />

Fr. 13.– inkl. Eintritt Rage & Garderobe<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Week2end DJ Marc S<br />

MO 05. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14.<br />

MondAAAH!y DJ Groovemaster<br />

Agenda<br />

DI 06. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

19.30 Rocky Horror Show:<br />

mit Andrea Zogg in der Erzählerrolle. Bis<br />

18.3. <strong>im</strong> Theater 11, Zürich. Dienstag bis<br />

Freitag 19.30h, Samstag 15.30h & 19.30h,<br />

Sonntag 14.30h & 18.30h.<br />

Infos www.rocky-horror-show.ch oder<br />

www.musical.ch. Tickets über Ticketcorner<br />

22.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14. Duplexx DJ Upspace<br />

MI 07. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

19.30 3gang in der Villa Stucki:<br />

Seftigenstrasse 11. Essen und Kultur Curry-<br />

Buffet, Fr. 30.–.<br />

Zudem Schwubliothek & Lesbenstammtisch<br />

Zürich<br />

20.00 GayAqua: Hertistr. 24, Wallisellen.<br />

Naked Party mit Maskenpflicht.<br />

Maske gibt es zu leihen für Fr. 5.–<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ siehe www.heldenbar.ch<br />

22.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14. Treffpunkt DJ La Luna<br />

DO 08. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

19.00 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

z&h Spieleabend. Hirschengraben 7<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Prêt à danser.<br />

DJ Mad House<br />

FR 09. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

19.30 H A Z - C ent ro: Sihlquai 67. Freitags-Centro<br />

mit speziellem kulinarischem Angebot<br />

präsentiert von Franz<br />

19.30 Frauenbar <strong>im</strong> GZ Riesbach:<br />

Seefeldstr. 93<br />

20.00 gay: my way:<br />

Schwule Männer <strong>im</strong> Coming-out Treff<br />

<strong>im</strong> HAZ-Centro, Sihlquai 67. Coming-out<br />

Gespräche in Kleingruppen<br />

20.00 LMZ – der Schwule Schweizer Motorradclub:<br />

Stamm <strong>im</strong> Restaurant Moléson,<br />

Grüngasse 7, 8004 Zürich<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.<br />

Chartstation mit DJ Marc S<br />

22.00 Lollipop Party: mit 3 Tanzpisten! Schlager,<br />

Schweizerhits mit Hauch von Canzoni &<br />

Chansons; Disco 80er/90er; Après Ski, die<br />

grössten Pistenheuler und Hitparaden<br />

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, L<strong>im</strong>matstr.<br />

118. Infos www.lollipopparty.ch<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Mens cruising<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Progressive Locals.<br />

DJ Angy Dee<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13. Strikter<br />

Dresscode FF, SM, Bondage, Fetish<br />

SA 10. <strong>März</strong><br />

Luzern<br />

21.00 Uferlos: Schwul-lesbisches Zentrum Mona<br />

Lila, Frauenparty<br />

22.00 United Party: für Gays, Lesbians & Friends<br />

mit DJs Peeza, Juiceppe, Groovemaster &<br />

Dynam!ke. 2 Dancefloors & Smokers Lounge.<br />

Fr. 20.–, ab 18 Jahre. Im Tunnel Club,<br />

Inseliquai 12c (hinter HB).<br />

43


Agenda CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Dein<br />

FetischlaDen<br />

in Zürich<br />

Kernstrasse 57<br />

ch-8004 Zürich<br />

tel. 043 243 30 43<br />

www.MaennerZone.coM<br />

Winterthur<br />

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule We are family! Essen,<br />

Geniesserabend für die LesBiSchwule Community <strong>im</strong> Lokal Badgasse 8<br />

Anmeldung über<br />

www.badgasse8.ch<br />

Zürich<br />

19.00 come together: Lesbian & Gay Party 30+.<br />

Ab 19h Kulturbar; Chill and feel. Ab 21h Party mit DJane Eve. Marquee<br />

Club, Weinbergstrasse 68 (Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse). Infos www.<br />

party4lesandgay.ch<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.<br />

G-Dance mit DJ Loyce<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren The big Gang Bang-Party<br />

22.30 Aviator layover Party: Rio de Janeiro DJs & Gogo Dancers. Im Papiersaal,<br />

Kalanderplatz (Sihlcity, Bus 33, Tram 13, S4 & Nachtbus & -zug).<br />

Infos www.itraveller.ch<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Relab! DJs José Parra & Thomi B<br />

23.00 sector c; Fetish club: Strikter Dresscode-Anlass The big Gang Bang-<br />

Party. No dress code<br />

SO 11. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Week2end DJ Marc S<br />

MO 12. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. MondAAAH!y<br />

DJ Groovemaster<br />

DI 13. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

20.00 uncut – warme Filme am Dienstag:<br />

<strong>im</strong> Kino der Reitschule. «Skoonheid / Beauty», Südafrika 2011, Digital<br />

105 Min., E/Afrikaans/dt. UT. Bar ab 20h, Film um 20.30h. Infos www.<br />

gaybern.ch/uncut<br />

Zürich<br />

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH: Filmabend: «Juste une question d<br />

amour». Rämistr. 71, KOL siehe www.zundh.uzh.ch<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Duplexx DJ La Luna<br />

MI 14. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

19.30 3gang in der Villa Stucki:<br />

Seftigenstrasse 11. Essen und Kultur Abendessen, Schwubliothek &<br />

Trans*-Stammtisch<br />

Winterthur<br />

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar<br />

Zürich<br />

20.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen. GangBang-Mask Party<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ siehe www.heldenbar.ch<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14.<br />

Treffpunkt DJ Garçon Sauvage<br />

DO 15. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Prêt à danser. DJ Mad House<br />

FR 16. <strong>März</strong><br />

Luzern<br />

22.00 Frigay night: happy sound for happy people@The Loft Haldenstr. 21<br />

DJs C-Side & Pra-Vos<br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation mit DJ Marc S<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Kick-off!<br />

Fussballhelden. Sports & Sneaks<br />

44


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

Agenda<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. DJ José Parra<br />

23.00 sector c; Fetish club: Wagistr. 13. Strikter<br />

Dresscode Fick-off! Fussballhelden. Sports &<br />

Sneaks only<br />

SA 17. <strong>März</strong><br />

Winterthur<br />

21.00 WILSCH-tanze: Ü18 Party für LesBiGay<br />

& Friends. Lightfire, Harzachstr. 2, 8404<br />

Winterthur (Fussweg vom Bahnhof Seen,<br />

Gratisparkplätze)<br />

Zürich<br />

09.30 typisch Mann? typisch Frau?:<br />

Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung.<br />

Vorträge, Workshops, Podiumsgespräch.<br />

Jungchen PsychotherapeutInnen<br />

gehen der Frage der Orientierung von<br />

Mann und Frau nach.<br />

ISAPZURICH, Hochstrasse 38, 8044 Zürich.<br />

Infos www.isapzurich.com & <strong>März</strong>tagung@<br />

isapzurich.com, Tel. 076 380 34 43<br />

13.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

Besuch des Alpamare zusammen mit<br />

UniGay. Anmeldung bis 7.3.<br />

siehe www.zundh.uzh.ch<br />

18.00 a.part Frauenbar:<br />

bei Buvette Philipp, Zweierstr. 166<br />

21.30 Klubnacht: Main Floor: Drag-DJane<br />

Jurassica Parka. Upper Floor: DJ Gaetano<br />

& DJ Nick Harvey. Party auf 2 Floors. Infos:<br />

www.g-colors.ch & www.jurassicaparka.com.<br />

G-Colors (T&M & AAAH!), Marktgasse 14,<br />

8001 Zürich<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistrasse 13, Schlieren Cruising unl<strong>im</strong>ited<br />

23.00 sector c; Fetish club: Strikter Dresscode-<br />

Anlass x-treme Leather & Rubber<br />

SO 18. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Week2end DJ Marc S<br />

MO 19. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. MondAAAH!y<br />

DJ Groovemaster<br />

DI 20. <strong>März</strong><br />

Aarau<br />

20.00 Aa rglo s: Lesbengruppe Treff Nachtessen<br />

in der Röschtifarm. Anmeldung bis 6.3. bei<br />

karin.wehrli@post.ch<br />

Anzeige<br />

Bern<br />

20.00 uncut – warme Filme am Dienstag:<br />

<strong>im</strong> Kino der Reitschule. «L-Shorts 4», Sieben<br />

lesbische Kurzfilme, zusammengestellt von<br />

den lesbisch-schwulen Filmtagen Hamburg.<br />

D, GB, S, USA 2010, 93 Min. OV/d. Bar ab<br />

20h, Film um 20.30h.<br />

Infos www.gaybern.ch/uncut<br />

Zürich<br />

20.00 10 Jahre Das Zelt: Jubiläumstour mit Stars<br />

u.a. mit Kay Yanar, Marco R<strong>im</strong>a, I Quattro,<br />

Florian Ast & Francine Jordi, Oropax, DJs<br />

Antoine & Ötzi etc. Vom 20.3. bis 19.4. <strong>im</strong><br />

Kasernenareal. Infos www.daszelt.ch,<br />

Tickets über Ticketcorner<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Duplexx DJ Angy Dee<br />

MI 21. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

19.30 3gang in der Villa Stucki:<br />

Seftigenstrasse 11. Essen und Kultur Abendessen,<br />

Schwubliothek & Jassabend<br />

Zürich<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJ Heldin<br />

<strong>im</strong> Chaos. Electro clash, electro trash<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Treffpunkt DJ Upspace<br />

DO 22. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

21.00 Comeback Bar: Rathausgasse 42. Elektronischer<br />

Musikabend in gemütlicher<br />

Bar-Atmosphäre mit DJ ELfERich<br />

Zürich<br />

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

Szenetour durchs schwule Nachtleben von<br />

Zürich. Treffpunkt & 1. Station ist Platzhirsch,<br />

Spitalgasse 3, siehe www.zundh.uzh.ch<br />

22.30 AAAH!:<br />

arktgasse 14. Prêt à danser. DJ Mad House<br />

FR 23. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

20.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Stuten-Markt & Nachtsauna bis 06h.<br />

Infos www.stutenmarkt.ch<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.<br />

Frühlingserwachen. DJs Gaetano & Alexio<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistr. 13, Schlieren Cum, cruise & enjoy<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Frühlingserwachen.<br />

DJs Marc S & Alexio<br />

23.00 sector c; Fetish club: Wagistr. 13. Strikter<br />

Dresscode Friday naked. Nacktparty<br />

SA 24. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

22.00 ISC Club: Tolerdance für Schwule, Lesben<br />

und FreundInnen. Golden Tolerdance mit<br />

DJ Ludwig & Guest<br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance mit DJ Qbass<br />

22.00 Aera nacht der Blumen: 2 Floors. DJs<br />

Dada Global, Cherie, Don Ramon, Franco,<br />

Jesse Jay, Mandeg & Valentino. Hive Club,<br />

Geroldstr. 5. Besucher in Blumenkostüm<br />

erhalten bevorzugten Eintritt<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Workers in<br />

gear - Workerparty<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. After Flower.<br />

DJs Everest & Alexio<br />

23.00 sector c; Fetish club: Strikter<br />

Dresscode-Anlass Workers in gear. Worker,<br />

Bauern, Army (yellow). Bierpass 3 für 2<br />

SO 25. <strong>März</strong><br />

Ganze Schweiz<br />

10.25 Les lacets roses: Wanderung Leuk - Pfynwald.<br />

Treffpunkt um 10.25h in Leuk.<br />

Infos bei Daniel Tel. 078 697 64 11<br />

Zürich<br />

20.00 ladies night <strong>im</strong> Adagio:<br />

Gotthardstr. 5 (Kongresshaus) DJane Jasmin<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Week2end DJ Marc S<br />

MO 26. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14.<br />

MondAAAH!y DJ Groovemaster<br />

DI 27. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

19.00 lesbentreff Zürich-Wiedikon:<br />

Trinken, essen, kennenlernen.<br />

Im Huusmaa, Badenerstr. 138<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Duplexx DJ La Luna<br />

LIVE RUND UM DIE UHR:<br />

SPITZE BOYS<br />

Nr. 1 Telefon-Treff seit 20 Jahren<br />

CHF 2.-/Min.<br />

aus dem Festnetz<br />

Oder per SMS/20 Rp.: Spitz an 609<br />

0906 48 48 48<br />

100% private Anrufer<br />

jederzeit unterbrechbar<br />

sofortige, anonyme Online-Verbindung<br />

45


ZURICH PLACES // gaycity.ch<br />

15<br />

11<br />

4<br />

13<br />

PLATZSPITZ<br />

SEEBAHNSTRASSE<br />

STAUFFACHERSTRASSE<br />

KALKBREITENSTRASSE<br />

12<br />

BÄCKERANLAGE<br />

ENGELSTRASSE<br />

13<br />

BADENERSTRASSE<br />

HOHLSTRASSE<br />

LANGSTRASSE<br />

BIRMENSDORFERSTRASSE<br />

14<br />

LANGSTRASSE<br />

HELVETIAPLATZ<br />

STAUFFACHERSTRASSE<br />

MILITÄRSTRASSE<br />

KASERNENAREAL<br />

Rudolf-Brun-<br />

Brücke<br />

Stauffacherbrücke<br />

LAGERSTRASSE<br />

KASERNENSTR.<br />

Sihlbrücke<br />

Sihl<br />

GESSNERALLEE<br />

MUSEUMSSTRASSE<br />

15<br />

9 14<br />

2 3<br />

8<br />

9 14<br />

2 3<br />

8<br />

9 14<br />

STAUFFACHER<br />

2 3 9 14<br />

8<br />

8<br />

3 14 3 14<br />

2 9<br />

HAUPTBAHNHOF<br />

13<br />

BAHNHOFSTRASSE<br />

PARADEPLATZ<br />

2 9 6 7<br />

8 13 11<br />

3 14<br />

13<br />

LINDENHOF<br />

Walche-Brücke<br />

4<br />

13<br />

Bahnhofbrücke<br />

Rathausbrücke<br />

1<br />

Münsterbrücke<br />

4<br />

15<br />

LIMMATQUAI<br />

4<br />

15<br />

2<br />

10<br />

4<br />

15<br />

CENTRAL<br />

4 3 5 6<br />

15 7 10<br />

NIEDERDORFSTRASSE<br />

9<br />

5 7<br />

6<br />

8<br />

SEILERGRABEN<br />

4 3<br />

BAHNHOFSTRASSE<br />

L<strong>im</strong>mat<br />

8 13<br />

BELLEVUE<br />

4 15 5<br />

2 9 8 11<br />

A1<br />

2 9 8<br />

Quaibrücke<br />

12 Moustache<br />

DIE SAUnA FÜR MÄnnER<br />

Engelstrasse 4<br />

www.moustache.ch<br />

1 Rathaus caFÉ<br />

BAR – CAFé<br />

L<strong>im</strong>matquai 61<br />

www.rathauscafe.ch<br />

7 the dynasty club<br />

3 BARS – 1 EnTRAnCE<br />

Zähringerstrasse 11<br />

www.dynastyclub.ch<br />

13 huusMaa<br />

KAFI – MITTAGSTISCH – BAR<br />

Badenerstrasse 138<br />

www.huusmaa.ch<br />

APP<br />

RUNTERLADEN<br />

2 cRanbeRRy<br />

BAR<br />

Metzgergasse 3<br />

www.cranberry.ch<br />

8 Macho<br />

CITY SHoP<br />

Häringstrasse 16<br />

www.macho.ch<br />

14 Renos Relax<br />

CLUB SAUnA<br />

Kernstrasse 57<br />

www.renosrelax.ch<br />

3 tIPtoP baR<br />

SCHLAGER – DRInK – TREFF<br />

Seilergraben13<br />

www.tiptopbar.ch<br />

9 johannIteR<br />

RAUCHER LoUnGE<br />

Zähringerstrasse 33<br />

www.johanniter.com<br />

15 Route 39<br />

B&B AnD APARTMEnTS<br />

Winzerstrasse 39<br />

www.route39.ch<br />

4 baRFüsseR<br />

CAFé – BAR – SUSHI<br />

Spitalgasse 14<br />

www.barfuesser.ch<br />

10 leonhaRdsaPotheke<br />

Stampfenbachstr. 7<br />

www.leonhardsapotheke.ch<br />

Interesse in diesem Inserat<br />

aufgeführt zu sein?<br />

Anfrage bitte an: info@zbiro.ch<br />

Design: bicorne.ch<br />

APRIL <strong>2012</strong><br />

.CH<br />

5 PaRagonya<br />

WELLnESS CLUB<br />

Mühlegasse 11<br />

www.paragonya.ch<br />

6 PRedIgeRhoF<br />

BISTRo – BAR<br />

Mühlegasse 15<br />

www.predigerhof.ch<br />

11 checkPoInt<br />

GESUnDHEITSZEnTRUM<br />

Konradstrasse 1<br />

www.checkpoint-zh.ch<br />

044 455 59 10


CRUISER Edition <strong>März</strong> <strong>2012</strong><br />

MI 28. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

19.30 3gang in der Villa Stucki:<br />

Seftigenstrasse 11. Essen und Kultur<br />

Abendessen und Schwubliothek<br />

Zürich<br />

19.30 Musical Rocks!: Musik aus Tanz der Vampire,<br />

We Will Rock You, Dirty Dancing, Lion<br />

King etc. Im Theater 11, Zürich.<br />

Infos www.musical-rocks.de,<br />

Tickets über Ticketcorner<br />

20.00 Schwule Väter: Väterstamm <strong>im</strong> Café<br />

Rathaus, L<strong>im</strong>matquai<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240<br />

DJ Sky Captain. Heavy baseline electro,<br />

tool techno, sägezahn brummbrumm<br />

22.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14. Treffpunkt DJ Angy Dee<br />

DO 29. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

z&h Nachtessen <strong>im</strong> HAZ-Centro, Sihlquai 67<br />

20.00 HAZ-Centro Schwubliothek:<br />

Schwule Bücher- und ausgewählte Videoausleihe,<br />

Sihlquai 67<br />

22.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14. Prêt à danser. DJ Mad House<br />

FR 30. <strong>März</strong><br />

Zürich<br />

18.00 Checkpoint: <strong>im</strong> Gespräch by QueerHelp<br />

Die Kette durchbrechen. Das Leben positiv<br />

gestalten. Vom Umgang mit der eigenen<br />

Psyche und der Schwierigkeit mit der<br />

Therapietreue. Ab 20h Essen und Trinken<br />

mit Posibar. Restaurant Hubbles,<br />

Werdstr. 54, 8004 Zürich. Keine<br />

Anmeldung erforderlich<br />

19.30 GayMigs: schwule Migranten Treff <strong>im</strong><br />

HAZ-Centro, Sihlquai 67<br />

20.00 Queertango Queer: Milonga für Schwule,<br />

Lesben und ihre Freunde. Cafetin Buenos<br />

Aires/El Artesano, Alfred-Escherstr. 23<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Chartstation mit DJ Marc S<br />

22.00 Lollipop Party mit 3 Tanzpisten!: Schlager,<br />

Schweizerhits mit Hauch von Canzoni &<br />

Chansons; Disco 80er/90er; Après Ski, die<br />

grössten Pistenheuler und Hitparaden<br />

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,<br />

L<strong>im</strong>matstr. 118. Infos www.lollipopparty.ch<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistr. 13, Schlieren Bad Boyz Friday<br />

22.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14. Progressive Locals. DJ La Luna<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13. Strikter<br />

Dresscode sportsLAB. Cum in sports gear<br />

SA 31. <strong>März</strong><br />

Bern<br />

22.00 Gentleboyz: The most gentle gay nights in<br />

the capital. DJs José Galisteo (live), Kareem<br />

Junior, David Cruso & Kary. Fr. 25.–,<br />

Vorverkauf Fr. 20.–. Charity Event zugunsten<br />

Aids Hilfe Schweiz. Club Du Théâtre<br />

Bern, Hotelgasse 10. Infos www.gentleboyz.ch<br />

Thurgau<br />

19.30 Goldies-Show mit Spaghettiplausch:<br />

Oldies, Evergreens präsentiert von Diva International.<br />

Menu mit Salat, diverse Saucen<br />

und Dessert. Im HOT-Lokal, Wilerstrasse 5,<br />

Wängi. Anmeldung über Anmeldung@<br />

hot-tg.ch<br />

Vorschau April<br />

Agenda<br />

Zürich<br />

16.00 GayAqua: Hertistr. 24, Wallisellen.<br />

U-30 Special. Youngster haben reduzierten<br />

Eintritt zu Fr. 9.–. Über 30 Jahre normaler<br />

Eintritt von Fr. 30.–<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance mit DJ Groovemaster<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising<br />

unl<strong>im</strong>ited<br />

22.30 AAAH!: Marktgasse 14. Balearic Gay Vibe.<br />

DJs Charles Meyer & Mad House<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass Full Fetish<br />

Impressum<br />

Herausgeber und Verleger: AfM-Publikationen, Martin Ender<br />

Redaktion und Verlagsadresse: AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch<br />

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch | Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch<br />

Redaktionelle Mitarbeit: Lola Sara Arnold-Korf, Thomas Borgmann, Charly Büchi, Andreas Candinas, Daniel Diriwächter, Martin Ender, Branko B. Gabriel,<br />

René Gerber, Oliver Hölcke, Mark-Philip Ingenhoff, Hanspeter Künzler, Michael Lenz, Alex Rudolf, Stefan Schüpbach<br />

Grafik / Layout: Deny Fousek, Bertastrasse 1, 8003 Zürich Litho: Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich<br />

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, anzeigen@cruiser.ch<br />

Fachberater: Pierre André Rosselet, Rechtsanwalt<br />

Druck: Neue Luzerner Zeitung AG, <strong>Cruiser</strong> Auflage: 15 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich<br />

47

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