aerokurier 06/2016
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6/<strong>2016</strong> Deutschland € 5,50 / Schweiz sfr 10 / Österreich € 6,30 / Benelux € 6,40 / Finnland € 8,30 www.<strong>aerokurier</strong>.de / 60. Jahrgang<br />
<strong>aerokurier</strong><br />
DAS MAGAZIN FÜR<br />
Großes Special<br />
Ultraleicht<br />
Der GAU<br />
Motorausfall<br />
nach dem Abheben<br />
PILOTEN<br />
AVIONIK<br />
DURCHBLICK<br />
BEI NEBEL<br />
Reise: Andalusien<br />
Urlauben<br />
und Fliegen<br />
TRAINING<br />
NAVIGIEREN<br />
OHNE GPS<br />
Pilot Report<br />
FK9 Mk V WB<br />
Discus 2c FES<br />
ELEKTRISCH<br />
TOUREN<br />
Messebericht<br />
Alle Highlights<br />
Flugzeugwartung<br />
So geht es<br />
in Eigenregie<br />
Alaska<br />
Abenteuer<br />
Wasserfliegen
General Aviation<br />
Air BP: It‘s the people on the<br />
ground who keep you in the air.<br />
airbp.com<br />
Herzlichen Dank!<br />
An die Leser der Zeitschrift <strong>aerokurier</strong> und an alle Mitarbeiter in unserem<br />
Air BP Netzwerk.<br />
Wir freuen uns über die Auszeichnung.<br />
Für höchste Qualität gibt es keine Alternative.
[ EDITORIAL Juni ]<br />
AERO <strong>2016</strong>:<br />
die Messe für<br />
Leicht- und<br />
Schwergewichte.<br />
600 KILOGRAMM?<br />
Die AERO <strong>2016</strong> ist Geschichte, und beim Blick in die UL-Hallen<br />
mit den vielen schnellen, schnittigen und mit Elektronik vollgestopften<br />
Rennern aus Kohlefaser dürfte sich so mancher die Frage gestellt<br />
haben, wo diese Entwicklung hingeht.<br />
Lars Reinhold,<br />
Redaktionsleiter <strong>aerokurier</strong><br />
Just diese Frage hat der DULV jüngst sehr nachdrücklich formuliert und die Diskussion um<br />
eine Auflastung noch einmal angestoßen. Tatsächlich muss man sich eingestehen, dass es<br />
nicht viel gibt, was innerhalb der 472,5 Kilogramm MTOW machbar ist, und man letztendlich<br />
schnell an Grenzen stößt.<br />
Selbst der <strong>aerokurier</strong> musste sich schon die Kritik gefallen lassen, dass es eigentlich unverantwortlich<br />
sei, Reisegeschichten mit ULs abzudrucken, bei denen die Frage nach Gewicht und<br />
Schwerpunkt geflissentlich totgeschwiegen wurde, ja werden musste, wollten sich die Autoren<br />
nicht selbst zur Missachtung eindeutiger Vorschriften bekennen.<br />
Fakt ist: Zwei kräftig gebaute UL-Piloten samt Ausrüstung und Reisegepäck lassen nur wenig<br />
Raum, um auch noch die Luft in den Tanks durch Kraftstoff zu ersetzen. Von daher hat die Idee<br />
des DULV mit dem Gesamtgewicht von 600 Kilogramm bei einer auf 350 Kilogramm begrenzten<br />
Rüstmasse durchaus seinen Reiz, böte diese Regel doch die Chance, mit 250 Kilogramm Zuladung<br />
rechtlich sauber zu fliegen.<br />
Die Frage ist, ob man damit nicht den Urgedanken der Ultraleichtfliegerei pervertiert, einfach<br />
und kostengünstig zum Spaß in die Luft zu kommen, und eher den Trend „größer, stärker,<br />
schneller“ noch anstößt. Fakt ist aber auch, dass bei den vielen verschiedenen Höchstmassen,<br />
die derzeit im UL-Segment gelten, kaum noch jemand durchsieht und eine Reform dringend<br />
nottut. Die Diskussion dürfte spannend bleiben, das Ergebnis ist offen. In unserem UL-Special<br />
geben wir einen Einblick in die Debatte und freuen uns auch über Ihre Anmerkungen, gerne<br />
als Leserbrief oder per Mail.<br />
Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns über eine E-Mail (redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de), ein Fax (+49 711 182-1781)<br />
oder einen Brief (Redaktion <strong>aerokurier</strong>, Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart) für unser Leserforum. Bitte vergessen<br />
Sie nicht, Ihre Adresse und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen anzugeben.<br />
Fotos: Philipp Prinzing<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 3
Alte Schätze<br />
sind bei Claudia<br />
Stengele gut 104<br />
aufgehoben.<br />
Motorfliegen<br />
6 Der Buschflieger<br />
Don Lee gilt als Legende unter<br />
Alaskas Piloten. Der schweigsame<br />
Flieger gibt einen Einblick<br />
in seinen Alltag<br />
104 Porträt Claudia Stengele<br />
Die Leiterin des Segelflugmuseums<br />
schaut nach vorn<br />
Magazin<br />
16 AERO-Messebericht<br />
Die Highlights der Expo<br />
im Überblick<br />
24 Leserwahl <strong>2016</strong><br />
Innovative Produkte und starke<br />
Marken – unsere Sieger<br />
26 Neues EAA-Chapter Nord<br />
Die Jade Bay Aviators holen den<br />
Oshkosh-Geist an die Nordseeküste<br />
nach Wilhelmshaven<br />
28 ILA-Vorschau<br />
Die große Messe glänzt<br />
wieder mit einer Flugschau<br />
30 Präzisionsflugtraining<br />
Sekundengenaues Planen und<br />
auch Fliegen – eine Schweizer<br />
Vereinigung zeigt, wie das geht<br />
Inhalt Nr. 6 <br />
Juni <strong>2016</strong> I 60. Jahrgang<br />
6<br />
4 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong><br />
<strong>aerokurier</strong> gibt es auch als E-Paper.<br />
Mehr Infos: www.<strong>aerokurier</strong>.de/epaper
Business Aviation<br />
60 Enhanced Vision<br />
Mit Infrarotkameras und Head-up-<br />
Displays durch den Nebel blicken<br />
Praxis<br />
65 Absturz beim Übungsflug<br />
Wenn eine gut gemeinte Aktion<br />
zum tödlichen Unfall führt<br />
68 Expertentipp<br />
Unser Experte gibt Ratschläge<br />
zur Pflege der Abgasanlage<br />
Segelfliegen<br />
70 Pilot Report Discus 2c FES<br />
Einblick in den Reiz des Fliegens<br />
mit elektrischer Heimkehrhilfe<br />
74 Segelflug-Forschung<br />
Die Segelflugindustrie ist auf der<br />
Suche nach neuen Materialien<br />
und Fertigungsverfahren<br />
76 Polnisches Multitalent<br />
Der SZD 54-2 Perkoz ist ein<br />
Alleskönner für Vereine<br />
78 Segelfliegen-News<br />
80 Fayence für Streckenflieger<br />
Das Segelflugzentrum im Porträt<br />
Rubriken<br />
3 Editorial<br />
34 Leserforum<br />
84 <strong>aerokurier</strong>-Markt<br />
93 Jobbörse<br />
102 Termine<br />
103 Impressum<br />
1<strong>06</strong> Vorschau<br />
Titelthemen<br />
im Abo<br />
Coupons auf den Seiten 75 und 101<br />
16<br />
Ultraleicht Special<br />
38 Abspecken oder Auflasten?<br />
ULs bald mit 600 Kilogramm MTOW?<br />
42 FK9 Mk V Wide Body<br />
Die neue FK9 bietet viel<br />
Platz im Cockpit<br />
46 Vom PPL-A zum SPL-F?<br />
Lohnt der Einstieg ins UL<br />
für Echo-Flieger? Eine<br />
Frage des Standpunkts,<br />
wie unser Autor zeigt.<br />
49 Kolumne:<br />
Quo vadis, UL?<br />
Dr. Spornrad weiß nicht so<br />
recht, ob die Entwicklung<br />
hin zu schwereren ULs der<br />
richtige Weg ist.<br />
50 Mit dem Gyro durch<br />
Andalusien<br />
Wie man mit dem Tragschrauber Südspanien<br />
in ein paar Tagen erkunden kann<br />
54 Auslandsflüge<br />
In vielen Ländern gelten eigene Regeln<br />
56 Wartung selbst gemacht<br />
Tipps für eine nachvollziehbare Instandhaltung<br />
30<br />
60<br />
42<br />
Titelfotos: Philipp Prinzing, Christian Martischius, Bernd Weber<br />
Fotos: Dassault Aviation, Martini, Martischius, Marzinzik, Prinzing, Seidel<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 5
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
Buschfliegen in Alaska<br />
INTO THE<br />
Ob See, Flussbett, Waldschneise oder Schotterpiste:<br />
Bei der Wahl ihrer Landeplätze sind Alaskas Buschpiloten<br />
nicht zimperlich. Wer in diesem harten Geschäft Jahrzehnte<br />
überlebt, der hat den Nimbus des Helden zu Recht.<br />
So wie der schweigsame Don Lee.<br />
TEXT + FOTOS: Christian Martischius<br />
6 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
WILD<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 7
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
Die de Havilland Canada DHC-2 von Dons Nachbar liegt<br />
ebenso am Anleger wie mehrere Piper Cub.<br />
Vorflugkontrolle: Dons Maschinen sind robust und<br />
natürlich bis ins Letzte gewartet.<br />
Was martialisch aussieht, dient allein dem Eigenschutz. Denn Bären<br />
diskutieren nicht, wenn sie sich gestört oder bedroht fühlen.<br />
Dort hinten gehen wir runter”,<br />
schallt Dons Stimme durch<br />
das Headset, während die<br />
kleine Piper über die ausgedehnte<br />
Flusslandschaft im Herzen<br />
Alaskas brummt. Das geschulte Auge<br />
des schnauzbärtigen Buschpiloten<br />
hat in dem Wirrwarr aus unzähligen<br />
Flussläufen, breiten Sandbänken und<br />
der alles umgebenden Wildnis einen<br />
Landeplatz ausgemacht: eine Kiesbank<br />
mitten im Fluss!<br />
Die Maschine dreht noch eine<br />
letzte Runde über der angepeilten<br />
Stelle, dann geht es steil hinab. Faustgroße<br />
Steine, Treibholz und Buschwerk<br />
wohin man auch blickt. Donnernde<br />
Wassermassen begrenzen die erschreckend<br />
kurze Landebahn auf allen<br />
Seiten. Don drosselt den Motor und<br />
bringt uns in Landeposition. Dann<br />
geht alles ganz schnell.<br />
Was sich nach einem Alptraum<br />
anhört und den meisten mitteleuropäischen<br />
Piloten wohl den Angstschweiß<br />
auf die Stirn treiben würde,<br />
ist für Don Lee Alltag. Nach mehr als<br />
17 000 Flugstunden, die meisten davon<br />
in Kleinflugzeugen über Alaska,<br />
bringt den ergrauten Buschpiloten<br />
so schnell nichts aus der Ruhe. Und<br />
tatsächlich: Die vermeintliche Bruchlandung<br />
bleibt aus, und die Piper<br />
gleitet fast sanft auf ihren übergroßen<br />
Tundrareifen über die Kiesbank. Nach<br />
wenigen Metern kommt sie zum<br />
8 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Stehen – eine Landung wie aus dem<br />
Lehrbuch.<br />
Nicht jeder Flug in Dons 40-jähriger<br />
Laufbahn lief so rund, mit seinen<br />
haarsträubenden Abenteuern könnte<br />
er ganze Bücher füllen. Zurückhaltend<br />
und bescheiden wie er ist, verliert<br />
der Buschpilot aber nur selten<br />
ein Wort darüber. Nur manchmal,<br />
wenn er nach getaner Arbeit vor seinem<br />
idyllischen Haus mit Seeblick<br />
und eigenem Hangar sitzt, lässt er<br />
sich eine der alten Geschichten entlocken,<br />
von denen er so einige auf<br />
Lager hat.<br />
So endete zum Beispiel ausgerechnet<br />
sein erster Flug in einem Kleinflugzeug<br />
im Jahre 1974 mit einer<br />
Bruchlandung, zum Glück mit glimpflichem<br />
Ausgang. Damals saß Don<br />
allerdings noch nicht selbst hinter<br />
dem Steuer. Er war zu diesem Zeitpunkt<br />
gerade erst mit seinen jugendlichen<br />
18 Jahren aus Minnesota in<br />
das verheißungsvolle Alaska gekommen,<br />
das er bis dato nur aus Büchern<br />
und Erzählungen kannte. Ein paar<br />
Jahre harter Arbeit und etliche Aben-<br />
Einige hundert Meter See<br />
oder gerader Flusslauf<br />
reichen den Buschfliegern<br />
als Landeplatz. Bis man<br />
weiß, was wirklich geht,<br />
dauert es Jahre.<br />
DON LEE IST EIN SCHWEIGSAMER MANN. SEINE<br />
GESCHICHTEN MUSS MAN IHM ENTLOCKEN<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 9
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
10 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
OB WASSERFLÄCHE, TROCKENES FLUSSBETT ODER EINSAME<br />
STRASSE: LANDEPLÄTZE BIETET ALASKA REICHLICH<br />
[ 3 ]<br />
[ 1 ] Die vielen Seen Alaskas bieten für die Wasserflugzeuge perfekte Landeflächen<br />
– ruhiges Wetter vorausgesetzt. [ 2 ] Nordische Idylle in rauer Wildnis: Dons Haus,<br />
standesgemäß mit eigenem Anleger für seine Arbeitsgeräte auf Schwimmern.<br />
[ 3 ] Mit Tundrareifen ausgestattet, sind Schotterpisten oder auch ein trockenes<br />
Flussbett kein Problem für die Piper Cub. [ 4 ] Eine akribische Flugvorbereitung ist<br />
unabdingbar, um Risiken zu minimieren, gerade wenn man über menschenleerem<br />
Gebiet unterwegs ist. [ 5 ] Das Pilotenequipment sieht in Alaska etwas anders aus<br />
als beispielsweise in Mitteleuropa. [ 6 ] Begegnungen mit Bären sind im hohen<br />
Norden alles andere als selten. Man muss darauf vorbereitet sein und besonnen<br />
reagieren, sagt Don.<br />
[ 6 ]<br />
[ 4 ]<br />
[ 5 ]<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 11
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
Auch Reparaturen gehören zum Handwerk des Buschpiloten –<br />
im Fall der Fälle offroad in der Wildnis.<br />
Ob Infos zu Flugangeboten oder Kunsthandwerk: Bei den Buschpiloten bekommen<br />
Besucher so ziemlich alles, was sie brauchen – und meist noch ein bisschen mehr.<br />
Buschflug-Stillleben: Im rauen Pilotenalltag nahe des Polarkreises muss<br />
man sich auf seine Technik hundertprozentig verlassen können.<br />
Ein Schulgebäude, wie es sich ein angehender<br />
Buschpilot nur wünschen kann.<br />
12 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
teuer später konnte er sich endlich<br />
seinen Traum von der Pilotenlizenz<br />
erfüllen.<br />
Doch seine erste Bruchlandung<br />
sollte bei Weitem nicht seine letzte<br />
gewesen sein. Mehrmals konnte er<br />
das Flugzeug in den folgenden Jahren<br />
nach einem Crash nur kriechend<br />
und mit schmerzhaften Verletzungen<br />
verlassen. Ende der 70er Jahre stürzte<br />
er bei schlechtem Wetter während<br />
einer Rettungsmission auf der Suche<br />
nach einer vermissten Maschine ab<br />
und musste schwer verletzt mehrere<br />
Wochen im Krankenhaus verbringen.<br />
Einige Jahre später überlebte er auf<br />
einer Suchaktion unweit des Denali,<br />
mit 6194 Meter der höchste Berg<br />
Nordamerikas, nur mit großem Glück<br />
einen weiteren Absturz mitten in der<br />
Wildnis. Erst einige Tage später erreichte<br />
er wieder die Zivilisation, und<br />
das aus eigener Kraft.<br />
MIT DEM FLIEGER ZUM SUPERMARKT DÜSEN<br />
IST IN ALASKA NICHTS UNGEWÖHNLICHES<br />
Die größte Herausforderung für<br />
Piloten ist im weitläufigen und dünn<br />
besiedelten Alaska das Wetter. Fast<br />
ein Drittel der Fläche Alaskas liegt<br />
nördlich des Polarkreises, und die<br />
Wetterverhältnisse können sich hier<br />
mitunter schnell ändern. Eben herrscht<br />
noch Sonnenschein, dann machen<br />
plötzlich Wolken, Regen und Sturm<br />
den Flug zum Albtraum. Im Winter<br />
sind Temperaturen von -40 Grad Celsius<br />
keine Seltenheit. Selbst kleinste<br />
Mengen Wasser im Tank können dann<br />
zum Problem werden. Abseits der<br />
wenigen Städte sind die Piloten infolge<br />
fehlenden Funkkontaktes außerdem<br />
meistens völlig auf sich allein<br />
gestellt. Die Orientierung an Flüssen<br />
und Bergen oder gar einzelnen markanten<br />
Bäumen und besonderen<br />
Bodenmarken wie Hundeschlitten-<br />
Trails, die gut aus der Luft auszumachen<br />
sind, verlangen Ortskenntnis<br />
und das richtige Gespür. Ganz wichtig<br />
dabei: „Niemals den Boden aus<br />
den Augen verlieren!“, sagt Don. Bei<br />
all den Schwierigkeiten verwundert<br />
es nicht, dass die Unfallrate in Alaska<br />
mehr als doppelt so hoch ist wie<br />
im Rest der USA.<br />
Doch das alles ändert nichts an<br />
der herausragenden Bedeutung der<br />
Kleinflugzeuge in Alaska. Unterschiedliche<br />
Quellen gehen davon aus, dass<br />
hier ungefähr jeder<br />
sechzigste der 736 000<br />
Einwohner eine Pilotenlizenz<br />
hat. Der 49. und<br />
nördlichste Bundesstaat<br />
der USA ist knapp fünfmal so groß<br />
wie Deutschland und ein wahres<br />
Paradies für Buschpiloten. Hunderte<br />
Landepisten, mehr als 20 000 meist<br />
einsame Straßenkilometer und vor<br />
allem die mehr als drei Millionen<br />
Seen bieten jede Menge potenzielle<br />
Landeplätze. Viele Bewohner Alaskas<br />
steigen mit der gleichen Selbstverständlichkeit<br />
ins Flugzeug, mit der<br />
ein Europäer sich hinter das Steuer<br />
seines Autos setzt, um zum Beispiel<br />
Darf’s ein bisschen<br />
Coolness sein? Trotz<br />
„Top Gun“-Optik ist dem<br />
ruhigen und überlegten<br />
Don Lee jedwede<br />
Draufgänger-Attitüde<br />
fremd.<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 13
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
Im Geschäft der fliegenden Taxis tritt Don inzwischen etwas<br />
kürzer, dafür vermittelt er angehenden Buschpiloten sein Wissen.<br />
Auch vor den Gebirgszügen machen die Buschpiloten nicht halt.<br />
Tausende Male ist Don auf Gletschern gelandet.<br />
in der nächstgrößeren Stadt die Vorräte<br />
aufzufüllen. In vielen Fällen<br />
zwingt allein das begrenzte Straßensystem<br />
zum Ausweichen auf das<br />
Flugzeug. Mehr als 80 Prozent aller<br />
Kommunen, darunter sogar Juneau,<br />
die Hauptstadt Alaskas, besitzen<br />
überhaupt keine Anbindung an das<br />
Straßennetz. Ohne Boot oder Flugzeug<br />
ist man dort schnell völlig aufgeschmissen.<br />
Zu den beliebtesten Kleinflugzeugen<br />
zählen die legendäre Piper PA-18<br />
Super Cub sowie deren Nachfolger.<br />
Sie ist seit 1949 im Einsatz und mittlerweile<br />
der Inbegriff des Buschflugzeuges.<br />
Neben dem relativ erschwinglichen<br />
Preis machen die Zweisitzer<br />
vor allem ihre Robustheit und die<br />
Fähigkeit kürzester Starts und Landungen<br />
so attraktiv. Weitere Klassiker<br />
der Buschfliegerei sind Cessna 180<br />
und de Havilland DHC-2 Beaver.<br />
Ausgerüstet mit Skiern, Tundrareifen<br />
oder Schwimmern können die Maschinen<br />
auf Gletschern, Seen und<br />
Flüssen, Kiesbänken, Stränden und<br />
sogar kleinen Lichtungen landen. Was<br />
woanders als Off-Airport-Landung<br />
DU MUSST IN DEINEM LEBEN NICHT EINEN TAG ARBEITEN,<br />
WENN DIR DAS, WAS DU TUST, WIRKLICH SPASS MACHT<br />
14 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong><br />
gilt, ist hier in Alaska völlig normal.<br />
Solange jemand die größten Steinbrocken<br />
oder Baumstämme auf die<br />
Seite geräumt hat, geht fast alles als<br />
Landeplatz durch.<br />
Don ist zwar nur einer von Tausenden<br />
Piloten in Alaska, allerdings<br />
nicht irgendeiner. Seine vielen Abenteuer<br />
und sein bewegtes Leben haben<br />
ihn zu einer Berühmtheit unter Buschpiloten<br />
gemacht. Bücher und Fernsehreportagen<br />
berichten über ihn und<br />
seine Fliegerei, die ihn mit den<br />
Jahren von Alaska bis nach Südamerika<br />
und Afghanistan geführt hat.<br />
Mittlerweile lässt es Don allerdings<br />
etwas ruhiger angehen. Früher saß<br />
er fast pausenlos am Steuer. Gerade<br />
von einem Versorgungsflug zu einem<br />
entlegenen Ort zurückgekehrt, ging<br />
es gleich wieder in die Luft, um zum<br />
Beispiel Bergsteiger auf einem<br />
Gletscher abzusetzen. Mehr<br />
als 5000 Gletscherlandungen<br />
hat er gemeistert.<br />
Irgendwann wurde das<br />
selbst Don zu viel, und im Jahre 2004<br />
eröffnete er seine Flugschule „Alaska<br />
Floats and Skis“. Seitdem kommen<br />
jedes Jahr Piloten aus der ganzen<br />
Welt zu ihm, um das Handwerk des<br />
Buschpiloten zu erlernen und von<br />
seinem Erfahrungsschatz zu profitieren.<br />
Ob Gletscherlandungen, Flüge<br />
mit dem Wasserflugzeug oder simulierte<br />
Notlandungen auf dem Highway,<br />
Don bringt seinen Schülern all das<br />
bei, was die Fliegerei in Alaska so<br />
besonders macht. Meistens ist er
Die Kraftstoffprüfung ist lebenswichtig: Wasser im Tank kann schnell<br />
zum Problem werden.<br />
Über dichte Wälder und weite Seenlandschaften<br />
fliegt Don Lee jeden Tag.<br />
Urlaubspanorama: Don vermittelt seinen Flugschülern nicht nur<br />
Pilotenwissen, sondern lehrt sie auch, die Natur zu schätzen.<br />
dabei in einer leicht modifizierten<br />
Piper PA-22/20 mit 160 Pferdestärken<br />
unterwegs.<br />
Neben der reinen Flugerfahrung<br />
ist Don immer darauf bedacht, seinen<br />
Klienten auch die Schönheit und Einzigartigkeit<br />
der Natur Alaskas zu<br />
vermitteln. Eine Unterrichtseinheit<br />
im Wasserflugzeug lässt sich zum<br />
Beispiel immer gut mit einem kleinen<br />
Angelausflug verbinden. Häufig gibt<br />
es auch die Möglichkeit, Grizzlybären<br />
und Elche vom Flugzeug aus zu beobachten.<br />
Für viele Schüler aus den<br />
Lower 48, wie man in Alaska die<br />
anderen Bundesstaaten der USA<br />
nennt, ist das ein unvergessliches<br />
Erlebnis.<br />
Doch nicht nur fliegen muss ein<br />
guter Buschpilot können, auch Improvisationstalent<br />
ist gefragt. Nicht<br />
selten muss eine kleine Reparatur<br />
nach einer besonders ruppigen Landung<br />
noch vor Ort in der Wildnis<br />
durchgeführt werden. Und nicht immer<br />
ist gleich das richtige Originalteil<br />
zur Hand. Auch Don hat sich schon<br />
in jungen Jahren das nötige Knowhow<br />
angeeignet und kann fast alle<br />
Reparaturen an seinen Flugzeugen<br />
selbst durchführen. Und es scheint<br />
ihm auch noch Spaß zu machen, wenn<br />
er ölverschmiert in seinem Hangar<br />
an der Werkbank steht. Diese Freude<br />
an seiner Arbeit ist das, worauf es<br />
wirklich ankommt, wie Don immer<br />
wieder betont. „Du wirst in deinem<br />
ganzen Leben keinen einzigen Tag<br />
arbeiten müssen, wenn dir das, was<br />
du tust, wirklich Spaß macht“, so sein<br />
Motto. Neben besagtem Improvisationstalent<br />
sind natürlich auch eine<br />
gewissenhafte Wartung des Fluggerätes<br />
und eine gründliche Vorbereitung<br />
essenziell. Zusammen mit einem<br />
Survival-Kit hat Don auch immer eine<br />
Schusswaffe zur Bärenabwehr dabei,<br />
manchmal einfach per Spanngurt<br />
unter der Tragfläche fixiert. „Sicher<br />
ist sicher“, meint er nur und denkt<br />
dabei bestimmt an seine unzähligen<br />
Bärenbegegnungen.<br />
Die Buschfliegerei hat in Alaska<br />
eine lange Tradition. Pioniere wie<br />
Carl Ben Eielson, der 1924 den ersten<br />
Postflug absolvierte und fünf Jahre<br />
später vor der sibirischen Küste abstürzte,<br />
haben hier eine ähnlich mythenschaffende<br />
Bedeutung wie anderswo<br />
in den USA die Cowboys. In<br />
den Anfangszeiten der Buschfliegerei<br />
ging es nämlich noch weit abenteuerlicher<br />
zu. Große Teile des Landes<br />
waren unbekannt, nicht kartiert und<br />
voller weißer Flecken, die Maschinen<br />
winzig und mit offenen Cockpits ausgestattet.<br />
Das alles brachte den frühen<br />
Flugpionieren den Ruf wahrer<br />
Helden ein und lässt sie bis heute<br />
Inspiration sein für Flieger in aller<br />
Welt. Und auch Don verspürt selbst<br />
nach Jahrzehnten der Buschfliegerei<br />
noch immer ein bisschen Abenteuerlust,<br />
wenn seine kleine Piper mal<br />
wieder abhebt von einer der unzähligen<br />
Kiesbänke oder Wasserflächen,<br />
irgendwo in der menschenleeren<br />
Wildnis Alaskas.<br />
ae<br />
Werbung muss sein.<br />
In Alaska geht das ganz<br />
stilecht im Design der<br />
Straßenschilder.<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 15
[ MAGAZIN ]<br />
AERO <strong>2016</strong> Friedrichshafen<br />
MESSE IM<br />
AUFWIND<br />
Innovationen, Verfeinerungen,<br />
Neuauflagen und jede Menge<br />
Szenegeflüster – das ist die AERO<br />
in Friedrichshafen. Aussteller- und<br />
Besucherplus sorgen bei Ausstellern<br />
und Messeleitung gleichermaßen<br />
für ein positives Fazit.<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
Dass die AERO <strong>2016</strong> trotz<br />
Fehlen der Segelflughersteller<br />
alles andere als eine<br />
kleine AERO war, daran ließ Projektleiter<br />
Roland Bosch bei seinem<br />
Abschlussgespräch mit dem <strong>aerokurier</strong><br />
keine Zweifel.<br />
„Wir können wirklich sehr zufrieden<br />
sein und vor allem festhal-<br />
ten, dass die Idee einer jährlichen<br />
Messe für die Allgemeine Luftfahrt<br />
funktioniert“, stellte er fest. Die<br />
Zahl von 6<strong>06</strong> Ausstellern sei eine<br />
echte Hausnummer, und auch bei<br />
den Besuchern habe man sich im<br />
Vergleich zu 2014, als der Segelflug<br />
ebenfalls nicht präsent war, um<br />
13 Prozent auf knapp 31 000 Luftfahrtfans<br />
gesteigert. „Besonders<br />
freut mich, dass gerade am Freitag<br />
und Samstag doch viele Familien<br />
mit Kindern kamen, denn das sind<br />
die Piloten der Zukunft“, sagt Bosch<br />
und verweist darauf, dass man mit<br />
Aktionen wie „Be a Pilot“ genau<br />
jene im Visier habe, die künftig in<br />
der Luftfahrt aktiv werden könnten.<br />
Auch von Ausstellerseite sei noch<br />
einmal die Rückmeldung gekommen,<br />
dass die Entscheidung, die<br />
AERO jährlich auszurichten, richtig<br />
war. „Die Branche hat nach<br />
schwierigeren Jahren wieder Mut<br />
geschöpft“, so Bosch.<br />
Tatsächlich ließen die Äußerungen<br />
von Repräsentanten aus<br />
16 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
[ 1 ] Ein wahrhaftiger Traum ist der<br />
wunderschöne Waco-Doppeldecker.<br />
[ 2 ] Klassische Anmutung trotz<br />
moderner Technik. [ 3 ] Die Business<br />
Class im Kleinformat. [ 4 ] Drehflügler,<br />
gesponsert vom Brausehersteller.<br />
[ 5 ] Messe neuheit: Der Rotax 915iS<br />
stellt dank Druckbeatmung via<br />
Turbolader 135 PS bereit und soll<br />
seine Startleistung bis in eine Höhe<br />
von 4600 Meter abgeben können.<br />
Die Dienstgipfel höhe liegt laut<br />
Hersteller gar bei 7000 Metern.<br />
[ 6 ] Auch der Eurofighter war dabei.<br />
[ 1 ] [ 6 ]<br />
[ 5 ]<br />
[ 4 ]<br />
Fotos: Messe Friedrichshafen, Philipp Prinzing, Katrin Sdun<br />
Verbänden und Wirtschaft beim<br />
AERO-Branchengespräch erkennen,<br />
dass man das Tal durchschritten<br />
glaubt. „Die Situation in der<br />
Business Aviation war bedingt<br />
durch Konflikte und die Finanzkrise<br />
alles andere als einfach, aber<br />
wir blicken nach vorn“, sagte Dr.<br />
Nicolas von Mende, Vorstand von<br />
Atlas Air Service. Auch Daniel Kunz<br />
von Rheinland Air Service nannte<br />
das Umfeld schwierig und den<br />
Preiskampf hart, sah aber vor<br />
allem in Marktnischen Entwicklungschancen.<br />
Unverkennbar war der Einfluss<br />
neuer beziehungsweise verbesserter<br />
Technologien wie Drohnen<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 17
[ MAGAZIN ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 4 ]<br />
[ 3 ]<br />
[ 5 ]<br />
und Gyrokopter auf die Diskussionen<br />
in der General Aviation. Insbesondere<br />
die Helikopterszene<br />
sieht hier ernstzunehmende Konkurrenz.<br />
„Drohnen und Gyros<br />
können manch klassischen Hubschrauberjob<br />
preiswerter und<br />
schneller erledigen“, sagte Dr. Frank<br />
Liemandt vom Deutschen Hubschrauberverband.<br />
„Das bedroht<br />
etablierte Geschäftsmodelle, ist<br />
aber auch eine Chance, die wir<br />
ergreifen können.“<br />
Szenekenner Willi Tacke sieht<br />
vor allem die UL-Szene im Aufwind,<br />
nicht zuletzt dank der jetzt richtig<br />
in Fahrt gekommenen Diskussion<br />
um eine Auflastung auf 600 Kilogramm<br />
MTOW. Generell, konstatierte<br />
DAeC-Generalsekretär Udo<br />
Beran, sei die Allgemeine Luftfahrt<br />
derzeit in Bewegung wie lange<br />
nicht mehr. Elektro- und Hybridantriebe<br />
würden zur Einsatzreife<br />
gebracht, und vor allem in der<br />
Echo-Klasse sei aufgrund des hohen<br />
Flottenalters eine Verjüngungskur<br />
notwendig – die wiederum<br />
biete beste Chancen für die Wirtschaft.<br />
Tatsächlich bewegt sich momentan<br />
so einiges. Wenngleich die<br />
Energiedichte von Akkus noch<br />
immer ein Problemthema ist, sind<br />
die Weichen in Richtung Elektroflug<br />
gestellt. Nur neun Tage vor der<br />
18 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
[ 1 ] Blickfang: TL Ultralight Aircraft<br />
weckte nicht nur mit ihren Flugzeugen<br />
die Aufmerksamkeit der Besucher.<br />
[ 2 ] Immer irgendwie auf der AERO<br />
präsent: der Zeppelin NT.<br />
[ 3 ] Simonini-Motoren für ultraleichtes<br />
Fluggerät. [ 4 ] Zu groß für die<br />
Messehallen: Turboprops und<br />
Business Jets im Static Display.<br />
[ 5 ] Der UL-Tragschrauber Rotorvox<br />
C2A überzeugt mit üppigem Raumangebot<br />
im Cockpit. [ 6] Der Stand<br />
von Savage ließ keinen Zweifel: Hier<br />
gibt es ULs für die Wildnis.<br />
[ 6 ]<br />
Fotos: Messe Friedrichshafen, Philipp Prinzing, Katrin Sdun<br />
Messe startete die Magnus eFusion<br />
mit einem Siemensmotor zum<br />
erfolgreichen Erstflug. Pipistrel<br />
präsentierte seine Hybrid-Panthera,<br />
und sogar die Kunstflugzeug-<br />
Schmiede Extra Aircraft zeigte in<br />
Kooperation mit Siemens eine 330L<br />
mit 230-kW-Elektromotor. Ihr Erstflug<br />
ist noch für dieses Jahr geplant.<br />
Allerdings, das wissen auch die<br />
Hersteller, gehört der Verbrenner<br />
noch lange nicht zum alten Eisen.<br />
Aus diesem Grund zerbrechen sich<br />
auch hier die Ingenieure die Köpfe<br />
über effizientere und haltbarere<br />
Motoren.<br />
Für einen Paukenschlag sorgte<br />
Continental Motors. Das Unterneh-<br />
men verkündete für seine Dieselmotoren<br />
CD 135 und CD 155, die<br />
nach dem 1. Dezember 2015 gefertigt<br />
wurden und dem Revisionsstand<br />
2 entsprechen, eine TBO-<br />
Erhöhung auf 2100 Stunden. Beim<br />
Getriebe verdoppelt sich die Lebensdauer<br />
gar von 600 auf 1200<br />
Stunden. Auch Austro Engine hat<br />
eine TBO-Verlängerung in der<br />
Pipeline. Zunächst verkündeten<br />
die Österreicher eine Kooperation<br />
mit dem Schmierstoffhersteller<br />
Liqui Moly und erklärten, dass<br />
ihre Aggregate AE 300 und AE 330<br />
nach Umölen auf das Spezialöl und<br />
einem Ölbefund auch das Potenzial<br />
für eine Erhöhung von 1800<br />
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[ MAGAZIN ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 1 ] Drehflügler, ob Gyrokopter oder<br />
Hubschrauber, waren die Attraktion in<br />
den UL-Hallen. [ 2 ] Remos stellte die<br />
GXiS für die LSA-Klasse als ausgewachsenes<br />
Flugzeug vor. [ 3 ] Die<br />
Mangus eFusion mit Siemens-Elektromotor<br />
kam nach erfolgreichem<br />
Erstflug zur Messe.<br />
[ 3 ]<br />
[ 4 ]<br />
[ 5 ]<br />
auf 2100 Stunden haben. Ziel sei,<br />
bis Ende des Jahres diesbezüglich<br />
eine Einigung mit den Behörden<br />
zu finden.<br />
Insbesondere die UL- und Leichtflugzeugszene<br />
dürfte die Europapremiere<br />
des Rotax 915 iS interessiert<br />
verfolgt haben. Das Aggregat<br />
stellt dank Druckbeatmung<br />
via Turbolader 135 PS bereit und<br />
soll seine Startleistung bis in eine<br />
Höhe von knapp 4600 Metern abgeben<br />
können. Im Bereich der<br />
Leichtflugzeuge hat der Hersteller<br />
Aquila nicht nur seinen neuen<br />
türkischen Investor vorgestellt,<br />
sondern auch ein Bekenntnis zum<br />
Standort Schönhagen in Brandenburg<br />
abgegeben. Man wolle das<br />
Unternehmen wieder in ruhigeres<br />
Fahrwasser steuern und die A 211<br />
nicht nur offensiver vermarkten,<br />
sondern auch die Produktion des<br />
Zweisitzers steigern.<br />
Konkurrenz erwächst der Aquila<br />
jetzt aus Belgien. Die Firma<br />
Sonaca Aircraft aus Gosselies stellte<br />
in Friedrichshafen den Prototyp<br />
des zweisitzigen Tiefdeckers Sonaca<br />
200 für die Klasse der Very<br />
Light Airplanes (VLA) vor. Die<br />
Metallkonstruktion überzeugt mit<br />
einer Nutzlast von 320 Kilogramm.<br />
Gezogen wird die Sonaca von 115<br />
Turbo-PS des Rotax 914 F. Erste<br />
Auslieferungen sollen 2017 erfol-<br />
20 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
[ 7 ]<br />
[ 8 ]<br />
[ 6 ]<br />
[ 4 ] Zubehör wie dieser Schlepper nahm auf der AERO großen Raum ein.<br />
[ 5 ] Für diese Palette von Business Jets hätte das Static Display nicht<br />
gereicht. [ 6 ] Rettungsfallschirme: Sicherheit kann auch schick und vor<br />
allem klein verpackt werden. [ 7 ] Das macht den Reiz der Messe aus: Platz<br />
nehmen und direkt vergleichen. [ 8 ] Fragen zum <strong>aerokurier</strong>? Informationen<br />
gab es gleich vor Ort. [ 9 ] Die Continental-Diesel erfuhren eine deutliche<br />
Lebensdauerverlängerung.<br />
Fotos: Ralf Athen, Messe Friedrichshafen, Philipp Prinzing, Lars Reinhold, Remos<br />
Zulassung der Virus SW 121 als<br />
LSA überreichte EASA-Direktor<br />
Patrick Ky Pipistrel-Chef Ivo Boscarol<br />
auf der Messe persönlich. Die<br />
Virus SW 121 auf Basis des erprobten<br />
gleichnamigen ULs wird mit<br />
einem doppelten Glascockpit, einem<br />
Zwei-Achs-Autopiloten und Air<br />
Brakes für schnelle Abstiege gegen<br />
zum Stückpreis von 175 000<br />
Euro. Für eine Klasse darunter, die<br />
Light Sport Aircraft (LSA), gab es<br />
auf der Messe eine Reihe von Musterzulassungen.<br />
Just zur Eröffnung<br />
der AERO hat der slowenische<br />
Hersteller Pipistrel die EASA-Zulassung<br />
als Entwicklungs- und<br />
Herstellerbetrieb erhalten. Die<br />
[ 9 ]<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 21
[ MAGAZIN ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
[ 1 ] Czech Sport Aircraft entwickelt mit der P8 einen Akrotrainer oberhalb<br />
der LSA-Klasse. [ 2 ] Von der Graspiste in Friedrichshafen ging’s gleich in<br />
die Messehallen. [ 3] Headsets-Testarea: Ausprobieren und direkt vergleichen<br />
in realistischer Geräuschkulisse. [ 4] Die Besucher kamen aus der<br />
ganzen Welt. [ 5] Branchengespräch: Willi Tacke, e-flight-expo, Dr. Frank<br />
Liemandt, Sprecher DHV, und Udo Beran, DAeC-Generalsekretär.<br />
[ 4 ]<br />
[ 5 ]<br />
liefert. Das LSA ist zugleich für das<br />
Schleppen von Segelflugzeugen<br />
zugelassen. Bereits im Ausstellungsgepäck<br />
hatte Breezer die<br />
Zulassung als Entwicklungsbetrieb<br />
mit dem LSA-Zertifikat für die B600.<br />
Der Hersteller aus Norddeutschland<br />
präsentierte das neue LSA, das auf<br />
dem bewährten UL B400 basiert,<br />
in Friedrichshafen erstmals einer<br />
größeren Öffentlichkeit. Auch die<br />
Viper SD-4 von Tomark Aero ist<br />
ein Gewächs aus dem UL-Bereich.<br />
Auf dem LSA-Zertifikat des Ganzmetall-Tiefdeckers<br />
aus der Slowakei,<br />
den in Deutschland Peter Kuhn<br />
vom Luftsportzentrum Bautzen<br />
vertreibt, war zu Beginn der AERO<br />
die Tinte noch nicht trocken. Als<br />
UL hat sich der schnittige Zweisitzer<br />
mit guten Flugeigenschaften<br />
und seiner Vielseitigkeit einen<br />
Namen gemacht.<br />
In die LSA-Klasse steigt jetzt<br />
auch Remos ein. Auf der AERO<br />
konnte die bereits sorgfältig durchkonstruierte<br />
Remos GXiS in Augenschein<br />
genommen werden.<br />
Vom UL hebt sich das LSA mit<br />
seiner wuchtigeren Cowling, unter<br />
der ein Rotax 912 iS arbeitet,<br />
als ausgewachsenes Flugzeug ab.<br />
Die Integration des Rotax ist Remos<br />
besonders pilotenfreundlich<br />
gelungen. Die aufwendige Anlassprozedur,<br />
die der Motorenherstel-<br />
22 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
[ 7 ]<br />
[ 6 ]<br />
[ 6 ] High-Tech Avionik in einem<br />
Arbeitsflugzeug. Im Cockpit der<br />
Kodiak von Quest Aircraft.<br />
[ 7 ] Fluggeräte für den militärischen<br />
Einsatz gab es im Static Display.<br />
Fotos: Messe Friedrichshafen, Gerhard Marzinzik, Philipp Prinzing, Katrin Sdun<br />
ler vorschreibt, hat Remos intelligent<br />
hinter wenigen, logischen<br />
Eingaben versteckt. Das Panel<br />
zeigt Avionik auf dem Stand der<br />
Technik mit Dynon Skyview und<br />
dem Flight Management System<br />
Garmin GTN 750.<br />
Im Design werden die ULs sich<br />
in ihren Designvarianten immer<br />
ähnlicher, in der des schnittigen<br />
Tiefdeckers, des Hochdeckers und<br />
der rassigen Shark-Gestalt der<br />
Tandemsitzer. Peter Funk (B&F)<br />
eröffnete auf der AERO mit der<br />
BF 139 Clubman mit wuchtigem<br />
Sternmotor eine neue Linie. Das<br />
UL mit Siebenzylinder-Sternmotor<br />
von Verner basiert auf dem zweisitzigen<br />
Schulterdecker FK9, der<br />
bereits in mehr als 500 Exemplaren<br />
fliegt. Die Clubman Classic<br />
wurde auf der Messe zum Sonderpreis<br />
von knapp 86 000 Euro<br />
angeboten.<br />
Der Weltmarktführer bei Tragschraubern,<br />
die Firma AutoGyro<br />
aus Hildesheim, zeigte mit dem<br />
T-RIGO einen offenen Dreisitzer,<br />
bei dem hinten zwei Plätze nebeneinander<br />
angeordnet sind.<br />
Eine integrierte Sitzverlängerung<br />
ermöglicht, quer zur Flugrichtung<br />
lange Lasten oder auch Menschen<br />
liegend zu transportieren. Angetrieben<br />
wird der maximal 600 kg<br />
schwere T-RIGO von einem 130<br />
PS starken Zweizylindermotor.<br />
Mit einer Weltneuheit im Bereich<br />
der privaten Gyrokopter war der<br />
polnische Hersteller Aviation Artur<br />
Trendak präsent. Im Rahmen<br />
eines von der EU geförderten Forschungsprojektes<br />
wurde ein sechssitziger<br />
Tragschrauber mit einer<br />
Leermasse von 700 kg entwickelt.<br />
Angetrieben wird dieser von zwei<br />
auf Außengondeln montierten<br />
Rotax-912-Motoren, die mit einem<br />
speziell angefertigten Turbolader<br />
und einer selbst entwickelten<br />
elektronischen Einspritzung 44 PS<br />
mehr leisten als die Serienmotoren.<br />
TL Ultralight präsentierte einen<br />
neuen UL-Tandemsitzer im Warbird-Look.<br />
Die Reisegeschwindigkeit<br />
von 300 km/h dürfte Jetfeeling<br />
vermitteln. Richtige Jetpremieren<br />
gab es auf der AERO auch. Der<br />
erste HondaJet für Europa wurde<br />
an Rheinland Air Service aus Mönchengladbach<br />
übergeben. ae<br />
Reinhold/Marzinzik<br />
Neu in Portal und Buch<br />
Chronik<br />
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[ MAGAZIN ]<br />
Einmal mehr haben die <strong>aerokurier</strong>-<br />
Leser in sechs Kategorien die<br />
Innovationen der Zukunft und in vier<br />
Kategorien die besten Marken<br />
gewählt. Hier ehren wir die Gewinner.<br />
Ehre, wem<br />
Ehre gebührt<br />
Jeder zehnte <strong>aerokurier</strong>-Leser<br />
ist in diesem Jahr unserer Einladung<br />
gefolgt und hat bei<br />
der Wahl zum Innovation Award<br />
seine Stimme abgegeben. Sie, liebe<br />
Leser, konnten per Postkarte,<br />
die der Februar- und März-Ausgabe<br />
beigeheftet war, oder per<br />
Online-Abstimmung Ihre Wahl treffen.<br />
In sechs Kategorien haben wir<br />
Produkte zur Wahl gestellt – die<br />
Sieger wurden mit dem <strong>aerokurier</strong><br />
Innovation Award ausgezeichnet<br />
–, in vier weiteren Kategorien haben<br />
wir nach Markenimages gefragt.<br />
Die Gewinner in diesen Kategorien<br />
wurden mit dem Preis<br />
„Beste Marke“ geehrt.<br />
In den Kategorien Motorflugzeug,<br />
Jet, Avionik, Antriebe, Tragschrauber<br />
und UL/LSA konnten<br />
die Teilnehmer nur jeweils eine<br />
Stimme vergeben, während bei der<br />
Abstimmung zu den besten Marken<br />
Mehrfachnennungen möglich<br />
waren. Deshalb ergibt die Addition<br />
der Prozentzahlen bei diesen<br />
vier Kategorien auch einen Wert<br />
jenseits der 100 Prozent.<br />
KATEGORIE A / MOTORFLUGZEUG<br />
1. Platz: Pipistrel Panthera 24,1 %<br />
2. Platz: Diamond Aircraft DA62 17,6 %<br />
3. Platz: Robin DR401 ecoflyer 12,2 %<br />
KATEGORIE B / JET<br />
1. Platz: Pilatus PC-24 37,5 %<br />
2. Platz: Honda Aircraft HondaJet 14,2 %<br />
3. Platz: Cirrus SF50 Vision 12,9 %<br />
Zum Teil waren die Präferenzen<br />
der Teilnehmer für eine Marke oder<br />
ein Produkt eindeutig. So war beispielsweise<br />
bei den Headsets der<br />
Abstand zwischen dem Gewinner<br />
Bose und dem Zweitplatzierten<br />
David Clark mit knapp 38 Prozentpunkten<br />
besonders groß. In anderen<br />
Kategorien gab es Kopf-an-<br />
Kopf-Rennen, die nur mit wenigen<br />
Stimmen Abstand gewonnen<br />
wurden. Bei den Treib- oder<br />
Schmierstoffen lag Air BP beispielsweise<br />
nur 2,9 Prozentpunkte vor<br />
dem Zweitplatzierten Shell.<br />
Bei den Motorflugzeugen, den<br />
Business Jets und den ULs landeten<br />
die Vorjahressieger auch <strong>2016</strong><br />
wieder auf dem ersten Platz. Pipistrel<br />
liegt damit das zweite Jahr<br />
in Folge mit der Panthera in der<br />
Lesergunst ganz weit vorne, wenngleich<br />
der Vorsprung nicht mehr<br />
ganz so deutlich ausfällt. Mit der<br />
PC-24 gelingt Pilatus das gleiche<br />
Kunststück wie Pipistrel, auch im<br />
KATEGORIE C / AVIONIK<br />
1. Platz: GARMIN G3000 25,0 %<br />
2. Platz: FLARM PowerFLARM 24,2 %<br />
3. Platz: Dynon Avionics SkyView 17,1 %<br />
KATEGORIE D / ANTRIEB<br />
1. Platz: Austro Engine AE300 30,0 %<br />
2. Platz: Rotax 912 iS Sport 27,0 %<br />
3. Platz: Continental Motors CD-155 16,3 %<br />
dritten Jahr liegt der Jet an der<br />
Spitze. Bei den Ultraleichten konnte<br />
Shark Aero mit seinem Advanced-UL<br />
Shark erneut die Spitzenposition<br />
erringen, die Swiss Excellence<br />
Risen und den Flywhale<br />
aber nur knapp schlagen.<br />
Überaus knapp fiel das Ergebnis<br />
in der Kategorie Avionik aus:<br />
Hier hatte Garmins G3000 nur 0,8<br />
Prozentpunkte Vorsprung vor dem<br />
Power-FLARM.<br />
ae<br />
Lars Reinhold<br />
24 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
11 12 13 14<br />
6<br />
7 8 9 10<br />
1 2<br />
3 4 5<br />
So sehen Gewinner aus:<br />
die Preisträger mit ihren Urkunden.<br />
1 Christian Dries, Diamond Aircraft 2 Ivo Boscarol, Pipistrel<br />
3 Patrick Schutterop, Bose 4 Diana Kaiser, Breitling<br />
5 Nicolas Fomm, Air BP 6 Nikolay Nokolov, Niki Rotor<br />
7 Barbara Sagel, Airbus Helicopters 8 Vladimir Pekár,<br />
Shark Aero 9 Trevor Pegrum, Garmin 10 André Zimmermann,<br />
Pilatus 11 Reinhard Wittstamm, <strong>aerokurier</strong><br />
12 Michael Pfeiffer, <strong>aerokurier</strong> 13 Peter-Paul Pietsch,<br />
Motor Presse Stuttgart 14 Lars Reinhold, <strong>aerokurier</strong><br />
KATEGORIE E / TRAGSCHRAUBER<br />
1. Platz: Niki Rotor Aviation Lightning 40,4 %<br />
2. Platz: Magni Gyro M24 22,3 %<br />
3. Platz: Celier Aviation Xenon Executive 16,9 %<br />
KATEGORIE F / UL/LSA<br />
1. Platz: Shark Aero Shark 19,7%<br />
2. Platz: Swiss Excellence Risen 16,8 %<br />
3. Platz: Flywhale Aircraft Flywhale 2 16,1 %<br />
Die Preisträger des <strong>aerokurier</strong><br />
Innovation Award <strong>2016</strong> wurden von<br />
den Lesern des <strong>aerokurier</strong>s, mit<br />
wenigen Ausnahmen Piloten, per<br />
Postkarte beziehungsweise per<br />
Online-Abstimmung gewählt. Wie im<br />
vergangenen Jahr hat es eine erfreulich<br />
große Beteiligung gegeben. Die<br />
Ergebnisse der Wahl wurden notariell<br />
bestätigt. Mitarbeiter der Motor Presse<br />
Stuttgart und deren Angehörige waren<br />
nicht teilnahmeberechtigt.<br />
Fotos: Philipp Prinzing, Fortis<br />
Beste Marken Leserwahl <strong>2016</strong><br />
In den Kategorien Helikopter, Treib- oder Schmierstoffe,<br />
Headsets und Fliegeruhren wurden nicht<br />
konkrete Produkte, sondern das Image einer<br />
Marke beziehungsweise eines Herstellers<br />
bewertet. Hier bestand im Gegensatz zur Wahl<br />
zum Innovation Award die Möglichkeit zu<br />
Mehrfachnennungen. Aus diesem Grund ergeben<br />
die Werte kumuliert mehr als 100 Prozent.<br />
HELIKOPTER<br />
1. Platz: Airbus Helicopters 60,0 %<br />
2. Platz: Robinson Helicopter 44,7 %<br />
3. Platz: Bell Helicopter 44,3 %<br />
TREIB- ODER SCHMIERSTOFFE<br />
1. Platz: Air BP 49,7 %<br />
1. PREIS<br />
Fortis B-42 Black<br />
Chronograph<br />
Info: Die Gewinner der Leserpreise<br />
1. Preis: Fortis B-42 Black<br />
Chronograph: Gerhard<br />
Breitmaier, Herrenberg<br />
2. Preis: Doppelfenster-<br />
Bar „Rühmann“:<br />
Stefan Hirzinger, Seefeld<br />
3. Preis: Winglet Replika<br />
Couchtisch „Bobby“:<br />
Max Krätschel, Radolfzell<br />
4. Preis: Total-Tankgutschein<br />
für 100 Liter Avgas:<br />
Elmar Biller, Gottmadingen<br />
5. Preis: Herpa-Flugzeugmodell<br />
A380-800:<br />
Rainer Arnold, Offenbach<br />
6. Preis: Herpa-Flugzeugmodell<br />
A340-300:<br />
Sven Sauder, Nierstein<br />
7. Preis: Herpa-Flugzeugmodell<br />
Boeing 787-8:<br />
A. Hertner, Horb<br />
8. Preis: Herpa-Flugzeugmodell<br />
A340-500: Hans<br />
Henke, Büren<br />
2. Platz: Shell 46,8 %<br />
3. Platz: Total 44,4 %<br />
HEADSETS<br />
1. Platz: Bose 76,7 %<br />
2. Platz: David Clark 38,8 %<br />
3. Platz: Lightspeed Aviation 27,7 %<br />
FLIEGERUHREN<br />
1. Platz: Breitling 62,9 %<br />
2. Platz: Fortis 38,5 %<br />
3. Platz: Sinn 32,7 %<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 25
[ MAGAZIN ]<br />
EAA-Chapter<br />
Mariensiel<br />
Nein, noch nicht Mariensiel.<br />
Diese Ausstellung befindet<br />
sich in Oshkosh.<br />
Neuer Spross in der<br />
Experimentalszene<br />
Oshkosh in Mariensiel? Nicht ganz, aber ein EAA-Chapter<br />
gibt es jetzt in Mariensiel mit dem Namen Jade Bay Aviators.<br />
Für Liebhaber der Experimentalszene,<br />
Homebuilts und<br />
Warbirds ist Oshkosh mit<br />
dem AirVenture seit jeher der Fliegerhimmel<br />
schlechthin. Wer dort<br />
schon einmal als Gast oder Teilnehmer<br />
dabei gewesen ist, wird<br />
von einem Virus erfasst, der nachhaltiger<br />
kaum sein kann. Die EAA<br />
(Eperimental Aircraft Association)<br />
als Veranstalter dieser einzigartigen<br />
Luftfahrtschau stellt dort jedes<br />
Jahr ein solch atemberaubendes<br />
Programm zusammen, dass<br />
gerade die Europäer etwas demütig<br />
die Heimreise antreten – würde<br />
man sich doch genau dieses<br />
Szenario so sehr auch hierzulande<br />
wünschen. Nicht allein die gigantische<br />
Anzahl von selbst gebauten<br />
Fluggeräten, ehemaligen Militärmaschinen<br />
und Raritäten aus den<br />
frühen Anfängen der Luftfahrt sind<br />
so beeindruckend. Es sind dieser<br />
ganz besondere Geist und der Zusammenhalt<br />
einer großen internationalen<br />
Fliegergemeinschaft, die<br />
so nachhaltige Spuren hinterlassen.<br />
Hier werden Erfahrungen und<br />
Kenntnisse im Eigenbau, in der<br />
Reparatur und in der Wartung von<br />
Oldtimern und klassischen Flugzeugen<br />
nicht im stillen Kämmerlein<br />
verborgen, sondern man<br />
tauscht sich aus und diskutiert<br />
über Materialien, Konstruktionen<br />
und neue Technologien mit großer<br />
Selbstverständlichkeit. Und, ganz<br />
wichtig, man trifft sich alljährlich<br />
mit alten und neuen Fliegerfreunden.<br />
Nun gibt es bereits in Deutschland<br />
eine – allerdings überschaubare<br />
– Anzahl von EAA-Mitgliedern,<br />
die dieses ganz besondere<br />
Feeling und ihre Erfahrungen in<br />
ihrer gesamten Bandbreite teilen<br />
möchten. So lag der Gedanke nahe,<br />
die gemeinsamen Interessen<br />
zu bündeln und in einem EAA-<br />
Chapter zu koordinieren.<br />
Den Geist von Oshkosh<br />
nach Mariensiel holen<br />
Piloten mit US-Lizenzen sind<br />
dort ebenso willkommen wie die<br />
Halter oder Charterer von N-registrierten<br />
Luftfahrzeugen, Selbstbauer-<br />
und Experimental-Piloten.<br />
Man möchte sich austauschen, bei<br />
der Wartung und Instandhaltung<br />
sowie amerikanischen Regularien<br />
weiterhelfen und beraten. Darüber<br />
hinaus will man in Lizenzfragen<br />
Ansprechpartner sein und vom<br />
Zugang zum EAA-Erfahrungsschatz<br />
profitieren. Jugendliche zu gewinnen<br />
und ihr Interesse an der Luftfahrt<br />
zu wecken ist ein sehr aktuelles<br />
Thema, bei dem man sich eng<br />
an dem „Flying Eagle“-Programm<br />
orientieren will, um diese Generation<br />
an eine praxisorientierte<br />
Pilotenausbildung heranzuführen.<br />
Da in Bayern bereits ein EAA-<br />
Chapter existiert, entstand bei<br />
einer Gruppe von EAA-Mitgliedern<br />
im Raum Wilhelmshaven der<br />
Wunsch, auch im hohen Norden<br />
mitzumischen. Die hochmotivierten<br />
Gründungsmitglieder um Paul<br />
Beckmann und Ulrich Hauptmann<br />
bereiteten die ersten Schritte zur<br />
Gründung eines EAA-Chapters<br />
vor. Dazu setzten sie sich mit der<br />
Oskar Ursinus Vereinigung (OUV)<br />
zusammen, beschlossen in einem<br />
Letter of Intent eine enge Zusammenarbeit.<br />
Auf dem AirVenture<br />
2015 in Oshkosh wurde dann der<br />
Antrag auf Gründung des Chapters<br />
26 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
in Wilhelmshaven-Mariensiel eingereicht.<br />
Bereits im September<br />
trafen sich die Gründungsmitglieder,<br />
um das Organ für den Verband<br />
zu wählen und die Satzung zu<br />
beschließen. Im Anschluss daran<br />
wurde das neue Chapter an der<br />
Küste auf den Namen „Jade Bay<br />
Aviators, EAA Chapter 1578“ offiziell<br />
von der EAA registriert.<br />
Am 9. April trafen sich nun die<br />
Mitglieder zu der ersten Jahreshauptversammlung<br />
im Air-Line-<br />
Bistro am Flugplatz Wilhelmshaven-<br />
Mariensiel. Wer die Jahreshauptversammlungen<br />
deutscher Fliegerclubs<br />
je erlebt hat, ist einiges<br />
gewohnt und hart im Nehmen.<br />
Auftritt bei den Jade-<br />
Weser-Airport-Days<br />
Da prallen die Meinungen ungebremst<br />
aufeinander, da bilden<br />
sich Fraktionen, die sich mehr oder<br />
weniger sportlich bekämpfen, und<br />
da geht die Wiederwahl des Präsidiums<br />
kaum ohne Gegenstimmen<br />
oder Enthaltungen ab. Das haben<br />
die Jungs und Mädels in Mariensiel<br />
nun völlig anders abgewickelt.<br />
Gründungsväter Ulrich Hauptmann und Paul Beckmann.<br />
In einer ausgesprochen gelösten<br />
Atmosphäre wurden die zehn<br />
Punkte der Tagesordnung auf eine<br />
Art und Weise abgearbeitet, die<br />
mit „bemerkenswert“ wohl ziemlich<br />
treffend zu bezeichnen ist. Wer<br />
die Norddeutschen kennt, erinnert<br />
sich, dass sie eher von der stillen<br />
Art sind, aber über einen trockenen<br />
und hintersinnigen Humor verfügen.<br />
Das war durchaus auch in<br />
Mariensiel zu spüren. Denn die<br />
Themen auf der Agenda wurden<br />
mit großer Sachlichkeit und so ganz<br />
unaufgeregt diskutiert, wobei der<br />
eine oder andere verschmitzte<br />
Einwand gelegentlich für ausgelassene<br />
Heiterkeit sorgte.<br />
Der Vorstand wurde flott und<br />
einstimmig wiedergewählt und<br />
entlastet, die Gebühren (Annex II)<br />
des Monatsbeitrages mal eben<br />
mit der Begründung reduziert,<br />
man habe doch nur geringe Ausgaben<br />
und benötige keinen wirklich<br />
großen Etat. Gegenstimmen<br />
zu diesem Punkt: keine, Enthaltungen<br />
auch nicht.<br />
Das primäre Ziel des EAA-<br />
Chapters in Mariensiel ist die Förderung<br />
der Luftfahrt ganz allgemein.<br />
Dazu zählt aktuell auch die<br />
Unterstützung des Veranstalters<br />
der Jade-Weser-Airport-Days in diesem<br />
Jahr vom 13. bis 14. August –<br />
ein wichtiger Punkt auf der Agenda<br />
und ein viel diskutierter obendrein.<br />
Man will präsent sein, ganz<br />
besonders hier oben im Norden an<br />
der Küste. Das Umfeld stimmt, denn<br />
der Airport Wilhelmshaven-Mariensiel<br />
bietet dafür allerbeste Voraussetzungen.<br />
Ganz bescheiden<br />
und in kleinen Schritten möchte<br />
man den EAA-Gedanken auch in<br />
Deutschland publik machen. Da<br />
wird nicht, wie so häufig bei solchen<br />
oder ähnlichen Zusammenschlüssen,<br />
mit dem ganz großen Hammer<br />
gedroht, und es werden keine<br />
gewaltigen Ziele versprochen. Man<br />
bleibt friesisch-bescheiden und<br />
beginnt mit einem soften Anfang,<br />
getreu dem Motto: Wer senkrecht<br />
startet, landet auch senkrecht.<br />
Diese Einstellung ehrt die Mitglieder<br />
des EAA-Chapters 1578 – Jade<br />
Bay Aviators und lässt auf eine<br />
interessante und vielversprechende<br />
Zukunft hoffen.<br />
ae<br />
<br />
Rainer Herzberg<br />
Fotos: EAA, Rainer Herzberg
[ MAGAZIN ]<br />
ILA <strong>2016</strong><br />
Großer<br />
Branchentreff<br />
Es ist wieder ILA-Jahr. Auf<br />
der Südbahn des künftigen<br />
Hauptstadtflughafens findet<br />
Deutschlands größte Luft- und<br />
Raumfahrtausstellung statt.<br />
Airbus Helicopters zeigt den<br />
Bluecopter mit leisem Rotorsystem.<br />
Vom 1. bis zum 4. Juni tummelt<br />
sich auf der Internationalen<br />
Luft- und Raumfahrtausstellung<br />
(ILA) in Berlin,<br />
was in der Luftfahrt Rang und Namen<br />
hat. So ist neben dem europäischen<br />
Hersteller Airbus, der<br />
voraussichtlich seine Passagiermodelle<br />
A350 und A320neo mitbringen<br />
wird, auch der amerikanische<br />
Erzrivale Boeing auf einer<br />
großen Fläche vertreten. Zahlreiche<br />
Zulieferer und Unternehmen<br />
aus der Luftfahrtbranche, wie Liebherr<br />
Aerospace, sind ebenfalls zu<br />
sehen. Über 1200 Aussteller präsentierten<br />
2014 die große Bandbreite<br />
ihrer Produkte und Dienstleistungen<br />
dem Publikum.<br />
Freunde der Allgemeinen Luftfahrt<br />
werden zum Beispiel beim<br />
deutschen Hersteller Aquila fündig.<br />
Das Deutsche Zentrum für Luftund<br />
Raumfahrt (DLR) informiert<br />
über aktuelle Forschungen und<br />
Entwicklungen, Reiner Stemme<br />
stellt seine luftgestützten Fernerkundungs-Fluggeräte<br />
aus.<br />
Eine umfangreiche Flugshow<br />
gehört zur ILA einfach dazu: So<br />
wird außer der schweizerischen<br />
Staffel Patrouille Suisse, die weithin<br />
für beeindruckenden Kunstflug<br />
bekannt ist, die Bundeswehr mit<br />
dem Eurofighter zeigen, was<br />
Die Flying Bulls aus Österreich bringen einige ihrer historischen<br />
Flieger zur ILA – wie die Chance Vought F4U Corsair.<br />
Hightech-Flugzeuge können. Angekündigt<br />
haben sich auch die<br />
Flying Bulls aus Österreich für<br />
eine Stippvisite in Berlin.<br />
Beeindruckendes<br />
Flugprogramm<br />
Daneben gibt es ein hochkarätiges<br />
Konferenzprogramm. Und<br />
auch für Berufseinsteiger ist gesorgt:<br />
Während der beiden Publikumstage<br />
zeigt das Career Center<br />
mit knapp 50 Ausstellern aus<br />
der Luft- und Raumfahrt Nachwuchskräften<br />
die Einstiegs- und<br />
Karrieremöglichkeiten in dieser<br />
Branche auf.<br />
Das 250 000 Quadratmeter große<br />
Gelände auf der Südseite des<br />
Schönefelder Flughafens in Berlin<br />
hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.<br />
Am Freitagabend (3. Juni)<br />
können die Zuschauer im Rahmen<br />
Die Patrouille Suisse steht für<br />
präzisen Kunstflug.<br />
des „Long Friday“ sogar bis 20 Uhr<br />
Eindrücke sammeln. Die ersten<br />
beiden Tage sind Fachbesuchern<br />
vorbehalten. Dann kostet eine Tageskarte<br />
55 Euro, eine Dauerkarte<br />
für Fachbesucher, die für alle vier<br />
Tage gültig ist, kostet 135 Euro.<br />
Privatbesucher bezahlen während<br />
der Publikumstage am 3. und 4.<br />
Juni 22 Euro für eine Tageskarte,<br />
ermäßigt (für Schüler, Studenten,<br />
Auszubildende) sind es 14 Euro.<br />
Zur ILA gelangt man von den<br />
S- und U-Bahn-Stationen Schönefeld,<br />
Rudow und Schichauweg mit<br />
regelmäßig verkehrenden Shuttle-<br />
Bussen. Am Flughafen Berlin-<br />
Tegel steht ein kostenpflichtiger<br />
Shuttle zur Verfügung. Mit dem<br />
Auto verlässt man die A10 an der<br />
Ausfahrt Rangsdorf und folgt auf<br />
der B96 der Beschilderung zum<br />
Parkplatz P1.<br />
ae<br />
Max Kühnl<br />
Die Bundeswehr wird ihre<br />
Eurofighter in Szene setzen.<br />
Fotos: Schwarz, Messe-Berlin, Braun-Red Bull Fotofiles, Tokunaga, Metternich<br />
28 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
*<br />
Diamond Aircraft DA62 Formationsflug in Österreich<br />
*<br />
Diamond Aircraft DA62 powered by Austro Engine,<br />
Gewinner des Innovation Awards.<br />
*<br />
Sitze: bis zu 7 Verbrauch: 44,7 lt/h Max. Geschwindigkeit: bis zu 201 kn Max. Flughöhe: 6.096 m Reichweite: bis zu 1.314 nm<br />
Zuladung: bis zu 710 kg<br />
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Vergleichbares gibt.”<br />
Christian Dries, CEO und Eigentümer Diamond Aircraft<br />
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[ MAGAZIN ]<br />
[ 1 ]<br />
25. PFA-Fliegertraining<br />
Mit Schweizer Präzision<br />
Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert veranstaltet die helvetische<br />
Precision Flying Association (PFA) in Donaueschingen<br />
zum Saisonauftakt ein kostenloses Präzisionsflugtraining.<br />
Die Stadt im Badischen bietet<br />
mit ihrer Nähe zur<br />
Schweiz und dem direkt am<br />
Platz gelegenen Hotel Concorde<br />
die idealen Voraussetzungen für<br />
das länderübergreifende Treffen.<br />
Im Westen Deutschlands ist das<br />
Präzisionsfliegen erst seit der<br />
Wiedervereinigung angekommen.<br />
Zuvor wurde es vor allem in der<br />
DDR betrieben, während bei Sportpiloten<br />
im Westen der Rallyeflug<br />
beliebter war. Bis zur Anfrage der<br />
Redaktion, ob ich den Termin Ende<br />
April wahrnehmen könne, hatte<br />
auch ich noch nie davon gehört.<br />
Ein Anruf bei Esther Rimensberger<br />
macht mich schlauer. Die Züricher<br />
Fluglotsin und PFA-Präsidentin ist<br />
Mitglied des Schweizer Nationalkaders<br />
und seit 2001 verantwortlich<br />
für das Präzisionsflugtraining.<br />
Die freundliche Eidgenossin stiftet<br />
30 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong><br />
mich an, es in der eigens für Anfänger<br />
eingerichteten Klasse selbst<br />
einmal zu probieren. Am besten<br />
käme ich schon am Donnerstagabend,<br />
da man am Freitag gleich<br />
früh am Morgen mit einem Basiskurs<br />
beginne.<br />
Ein Mitflug von meiner Homebase<br />
Essen/Mülheim mit Astrid<br />
und Marcus Ciesielski fällt damit<br />
aus. Das Siegerteam des Air Navigation<br />
Race bei den World Air<br />
Games in Dubai kann erst am Freitag<br />
anreisen, nutzt dieses Training<br />
aber seit vielen Jahren zur Vorbereitung<br />
auf die Wettkämpfe. Da<br />
kann eine Teilnahme also nicht so<br />
verkehrt sein. Ein Vercharterer im<br />
Schwarzwald ist auch schnell gefunden.<br />
Heiner Hezel von der Lahrer<br />
Flugschule Cosmo kann mir<br />
eine C-152 zur Verfügung stellen,<br />
das von der Schweizer Nationalmannschaft<br />
favorisierte Fluggerät.<br />
Nach Donaueschingen ist es von<br />
Lahr nur ein halbstündiger Ritt<br />
über den Ende April verschneiten<br />
Hochschwarzwald. Und neben dem<br />
ist mir auch ein kleiner Refresher<br />
in der manuellen Flugplanung und<br />
klassischen Koppelnavigation ein<br />
willkommener Teilnahmegrund.<br />
Denn mal ehrlich: Wer – außer<br />
Flugschülern und Präzisionsfliegern<br />
– fasst denn heute in Zeiten von<br />
Skydemon, Flightplanner oder Air<br />
Nav Pro seinen Kartenzirkel und<br />
diesen guten alten Jeppesen-<br />
Schiebomaten noch an? So verstehen<br />
die Mitglieder der Schweizer<br />
PFA ihr Trainingsangebot für jedermann<br />
nicht nur als gelebte<br />
Sportförderung, sondern auch als<br />
Flugsicherheitstraining, denn anders<br />
als in der PPL-Ausbildung<br />
werden Präzisionsflüge nicht nach<br />
Stunden und Minuten, sondern<br />
nach Minuten und Sekunden durch-<br />
19 Flugzeuge unterschiedlichster Muster haben sich zu dem Training in<br />
Donaueschingen Ende April eingefunden. Hoch- wie Tiefdecker sind dabei.
[ 3 ]<br />
[ 4 ]<br />
[ 1 ] Perfektes Cockpitmanagement:<br />
Werner Unold vom<br />
Schweizer Nationalteam weiß,<br />
wie‘s geht. [ 2 ] Für die Berechnungen<br />
im Präzi-Fliegen gibt es<br />
eigenes Spezialwerkzeug mit<br />
entsprechender Skalierung.<br />
[ 3 ] Auch fein abgestufte Zeitlineale<br />
gehören dazu. [ 4 ] Zu fett:<br />
Die Striche und Einträge meiner<br />
Karte (re.) verdecken zu viel.<br />
[ 5 ] Aufgeräumt: das Cockpit<br />
der Ciesielskis.<br />
[ 2 ] [ 5 ]<br />
geführt. Da ist eine gut geübte<br />
klassische Kleinraumnavigation<br />
eine Conditio sine qua non, denn<br />
in der Zeitkontrolle gibt es für<br />
jede einzelne über zwei Fehlsekunden<br />
hinausgehende Sekunde<br />
Strafpunkte.<br />
Geflogen werden<br />
die Präzisionsfliegerwettbewerbe<br />
in verschiedenen<br />
Klassen.<br />
Einsteiger wie Wettkampfpiloten<br />
können solo oder im<br />
Duett mit Navigator an Bord antreten.<br />
Ich habe keinen, aber Esther<br />
zieht unsere Slots weit genug<br />
auseinander, sodass ich auf Marcus<br />
Ciesielski zurückgreifen kann – was<br />
mich einigermaßen beruhigt und<br />
auch bitter nötig sein könnte, wie<br />
ich im Basiskurs erfahre. Denn es<br />
ist nicht damit getan, die „Planning<br />
Test“ genannte Navigationsaufgabe<br />
korrekt zu absolvieren und<br />
die Route anschließend möglichst<br />
genau abzufliegen, unterwegs<br />
lauern weitere Aufgaben.<br />
Jeder Teilnehmer erhält zehn<br />
Fotos von Bodenmerkmalen, die<br />
nicht unbedingt hervorstechen.<br />
Sie nicht nur zu finden, sondern<br />
ihre Position auch korrekt in die<br />
Karte zu übertragen, spart Strafpunkte.<br />
Für Anfänger, die am Boden<br />
und in der Luft noch elektronische<br />
Helfer nutzen dürfen, sind<br />
die Bildmotive in chronologischer<br />
Folge in Flugrichtung geordnet,<br />
die Profis erhalten sie wild durcheinandergewürfelt.<br />
Und als wäre<br />
das alles nicht genug, müssen<br />
zusätzlich noch Bodenzeichen aus<br />
orangen Stoffbahnen gefunden<br />
werden. Wer zu weit ab vom Strich<br />
oder zu hoch fliegt, hat also keine<br />
Chance, Miese zu vermeiden. Dazu<br />
gibt‘s noch eine Liste genutzter<br />
Zeichen sowie eine Karte mit<br />
sieben eingezeichneten Turning<br />
Points und den Start- und Finalpoints<br />
des Parcours im Maßstab<br />
DAS PRÄZISIONSFLIEGERTRAINING: GELEBTE SPORTFÖRDE-<br />
RUNG UND EIN AKTIVER BEITRAG ZU MEHR FLUGSICHERHEIT<br />
1:200 000, weil die üblichen ICAO-<br />
Karten zu kleinteilig wären. Selbst<br />
für die Karte mit größerem Maßstab<br />
braucht es eine Lupe, um Ortsdetails<br />
wie Wegkreuzungen auf der<br />
Route genau genug zu erkennen.<br />
Expertenköfferchen: Ein Blick in Esthers Ausrüstung zeigt, was<br />
man alles für das sekundengenaue Planen und Fliegen so braucht.<br />
Winken zum Abschied: Auch die Schweizer Gletscherflieger Maurice<br />
und Patricia waren mit ihrer Piper Cub erstmals mit von der Partie.<br />
Fotos: Frank Martini<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 31
[ MAGAZIN ]<br />
Nur noch den AFLOS-Logger<br />
verstauen, und Werni kann starten.<br />
Ein Blatt mit vergrößerten Ausschnitten<br />
der Wendepunkte rundet<br />
die ausgeteilte Ausstattung ab.<br />
Im ersten Schritt sind alle Punkte<br />
von Start bis Final über die<br />
Turning Points miteinander zu<br />
verbinden, die Kurse abzutragen<br />
und in einem Flight Log zu notieren.<br />
Dann sollte man eine nicht<br />
allzu hohe TAS festlegen. Weil der<br />
Wind auf Ground Speed und Vorhaltewinkel<br />
hinreichenden Einfluss<br />
haben soll, ist er dagegen für den<br />
Test fiktiv mit recht hoher Geschwindigkeit<br />
vorgegeben. Danach<br />
gilt es, die entsprechende Ground<br />
Speed bis auf eine Nachkommastelle<br />
zu errechnen. Spätestens<br />
jetzt wird es wegen der engen<br />
Skalierung des Jeppesen-Schiebers<br />
Offen für alle Klassen: Auch Solopiloten und Equipen in Ultraleichten<br />
waren dabei, darunter zwei deutsche Trail-ULs von Nando Groppo.<br />
richtig schwierig. Die Profis verfügen<br />
dafür über Scheibensätze,<br />
die für unterschiedliche Airspeeds<br />
gerechnet deutlich größer ausgelegt<br />
sind und auf der Rückseite<br />
eine Skala für Minuten und Sekunden<br />
aufweisen. Nicht ausgerüsteten<br />
Neulingen stellt das Orga-<br />
Team sie zur Verfügung. Dieser<br />
erste Flight Log sollte binnen einer<br />
halben Stunde fertig sein. Dann<br />
gibt man ihn zur Überprüfung ab<br />
und erhält einen neuen, mit dem<br />
tatsächlichen Wind berechneten.<br />
Mit dem bleibt nun eine weitere<br />
halbe Stunde Zeit, die Karte vorzubereiten.<br />
Dazu sind an die Legs<br />
vom Überflug des Startpunktes zu<br />
einer vorgegebenen Zeit Markierungen<br />
im 30-Sekunden-Takt einzuzeichnen.<br />
Ganze Bündel mit<br />
Zeitlinealen stehen dafür zur Verfügung,<br />
die – auf den gegebenen<br />
Kartenmaßstab bezogen – alle<br />
gängigen Airspeeds in halben Knoten<br />
abgestuft umfassen. Nur so hat<br />
man eine Chance, im Flug die Zeit<br />
genau zu takten und seine Fahrt<br />
entsprechend anzupassen. Zu guter<br />
Letzt muss man seine Karte auf<br />
die Umrisse der Route zuschneiden,<br />
damit sie im engen Cockpit einigermaßen<br />
handhabbar wird.<br />
Für die Überprüfung von Zeitund<br />
Trackeinhaltung gibt es zwischen<br />
den Turningpoints geheime<br />
Zeitkontrollpunkte und AFLOS-<br />
Logger – Geräte, die im Sekundentakt<br />
die Uhrzeit und die genauen<br />
Geodaten ihrer jeweiligen Position<br />
erfassen und aufzeichnen. Die<br />
ersten 34 Strafpunkte kassiere ich<br />
aber schon beim Planning Test.<br />
Ein zunächst richtig abgelesener<br />
und notierter Kurs, den ich dämlicherweise<br />
noch einmal um zehn<br />
Grad verändere, bringt 14 Punkte,<br />
die daraus folgende falsche Zeitberechnung<br />
weitere 20. Auf dem<br />
auf dem Weg zum Flugzeug schwanen<br />
mir weitere Abzüge. Ein Blick<br />
am Morgen ins Cockpit von Astrid<br />
und Marcus lässt mich um den<br />
nötigen Überblick in meinem nun<br />
fürchten. Astrid hatte alle Fotos<br />
gut überschaubar ans Panel tapeziert.<br />
Am linken Scheibenholm<br />
hingen die Detailausschnitte mit<br />
den Turnpoints in Marcus‘ Blickfeld,<br />
die geschnittene Karte pappte im<br />
Halter auf dem Steuerhorn. In Flugrichtung<br />
stachen Digitaluhren mit<br />
unübersehbarer Sekundenanzeige<br />
in beider Augen. Habe ich alles<br />
nicht. Aber ich habe ja Marcus,<br />
auf dessen rettende Ansagen ich<br />
mich nun verlassen will. Allerdings<br />
ohne das Kalkül, dass er erstens<br />
in einer ziemlich ungewohnten<br />
Position bei mir in der Cessna sitzt,<br />
und zweitens genauso unter meinem<br />
suboptimalen Cockpitmanagement<br />
leiden dürfte wie ich.<br />
Bis zum zweiten Turningpoint<br />
läuft alles gut, danach sind wir<br />
eine Weile lost in space. Zwar beträgt<br />
die Korridorbreite für die<br />
Zeiterfassung eine nautische Meile,<br />
aber wer die auskostet oder wie<br />
[ 2 ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 3 ]<br />
32 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
wir dort gar überschreitet, fällt<br />
nicht nur aus der Zeitnahme, sondern<br />
sucht die vorhandenen Bodenmarken<br />
oft auch vergebens.<br />
Vor dem dritten Turningpoint bin<br />
ich noch derart weit von der Route<br />
ab, dass ich ihn trotz Kreisens<br />
glatt verfehle – Kursänderungen<br />
größer als 90 Grad wie hier sind<br />
in einem gegenläufigen Procedure<br />
Turn zu fliegen. Zwar gelingt<br />
es mir danach, wieder auf den Strich<br />
zu kommen, aber wegen zu heftiger<br />
Fahrtkorrekturen bin ich nun<br />
fast 20 Sekunden vor meiner Zeit.<br />
Dann folgt der Super-<br />
GAU. Marcus, für einen<br />
Moment ebenso<br />
konsterniert wie ich,<br />
weist mich auf den<br />
vierten Wendepunkt hin und schickt<br />
mich in einen Procedure Turn. Und<br />
ich Trottel fliege ihn in blindem<br />
Vertrauen ab, obschon ich nur zwei<br />
dieser erlaubten Kreise auf meiner<br />
Karte sehe – einen bei der zurückliegenden<br />
Nummer drei, den nächsten<br />
erst bei Nummer sechs. Weitere<br />
200 Penalties sind mir nun<br />
sicher, noch einmal 100 fange ich<br />
mir ein, weil ich mit dem unzulässigen<br />
Procedure Turn nun wieder<br />
gute 90 Sekunden hinterherhänge.<br />
Bis zum nächsten Wendepunkt<br />
gelingt es mir, die Fehlzeit wieder<br />
bis auf 15 Sekunden herunterzufliegen.<br />
Das übt, nach der Wende<br />
bin ich sogar auf drei Sekunden<br />
herunter, noch eine weitere schinde<br />
ich bis zum Turningpoint sechs<br />
heraus. Wieder in der Toleranz,<br />
sinkt mein Strafzählerstand erstmals<br />
auf eine glatte Null. Den Rest der<br />
Strecke schaffe ich nun mit maximal<br />
15 Sekunden Abweichung.<br />
Zudem haben wir sieben der Bildmotive<br />
korrekt protokolliert, ein<br />
paar Bodenzeichen sind auch dabei<br />
und begrenzen meine Strafpunkte<br />
im Suchspiel.<br />
Am Ende stehen trotzdem noch<br />
2185 Zähler auf meinem Deckel.<br />
Ich schäme mich in Grund und<br />
Boden. Esther guckt mich erstaunt<br />
an. „Ist fürs Erste doch gar nicht<br />
so schlecht“, tröstet sie mich mit<br />
einer Liste aller Teilnehmer. Die<br />
weist, inklusive zweier todesmutiger<br />
Anfänger, die als Solisten<br />
angetreten sind, einen Spitzenwert<br />
von 3750 aus. Alles in allem rangiere<br />
ich damit an der Spitze des<br />
letzten Drittels. Unter den Anfängern,<br />
immerhin die Hälfte aller 21<br />
Teilnehmer, liege ich sogar in der<br />
Mitte. Ehre gerettet! Und ich habe<br />
Blut geleckt. Eigentlich bin ich jetzt<br />
heiß auf den zweiten Durchgang<br />
am Samstag.<br />
Eigentlich – denn uneigentlich<br />
habe ich bei dem Erstflug an alles<br />
zu denken versucht, nur nicht an<br />
meine Fotos. Erleichtert nehme ich<br />
Wernis Einladung an, ihn zu begleiten.<br />
Werni, bürgerlich Werner<br />
Unold, ist mir bereits am Vortag<br />
mit seinem Navigationsbesteck zu<br />
Hilfe geeilt. Er tritt mit überschaubaren<br />
3200 Stunden in seinem<br />
Flugbuch als Solist im Schweizer<br />
Nationalteam an. Kann man auch<br />
nur von lernen. Sein Planning Test<br />
war morgens für kurz nach halb<br />
acht angesetzt. Um viertel nach<br />
hockt er tiefenentspannt im Planungsraum<br />
und macht seine Hausaufgaben.<br />
Etwas kleiner als ich,<br />
thront er wie ein Sitzriese eine<br />
Viertelstunde später auf zwei Kissen<br />
über mir links im Cockpit.<br />
Wieder was gelernt: Sicht steil über<br />
die Cowling ist enorm hilfreich fürs<br />
Navigieren. Er bleibt top in der<br />
Zeit, erübrigt sogar noch welche,<br />
mich mit Tipps fürs nächste Mal<br />
zu versorgen.<br />
Ich versuche mich zu revanchieren,<br />
indem ich ihm wenigstens bei<br />
der Suche nach den unsortierten<br />
Bildmotiven und Bodenzeichen<br />
helfe. Er findet dennoch nicht nur<br />
mehr als ich, sondern auch noch<br />
Zeit, mir Übersehenes zu zeigen.<br />
Wo er etwas aus der Zeit fällt,<br />
grummelt er – Teamkameradin<br />
Esther stellt hohe Erwartungen.<br />
„Schieb‘s auf mich! Ich störe dich<br />
mehr, als ich dir nutze“, sage ich.<br />
„Was denkst du denn?!“, grinst<br />
er zurück. Nach einer Stunde und<br />
zwanzig Minuten Flugzeit stapfen<br />
wir zu ihr an den Richtertisch –<br />
Abgabe der Logger und Protokollierung<br />
notierter Bodenzeichen und<br />
Fotomotive. Summa summarum<br />
315 Strafpunkte sind es, über die<br />
Werni sich ärgert. Ich bin gebauchpinselt<br />
– nicht ganz siebenmal so<br />
schlecht wie mein Tageschampion!<br />
Und ungeachtet dessen empfinde<br />
ich die Veranstaltung als fliegerischen<br />
Hauptgewinn. Ehrgeiz ist<br />
NICHT KONKURRENZ, SONDERN SPASS, SPORTSGEIST UND<br />
KAMERADSCHAFTLICHKEIT KENNZEICHNEN DIE STIMMUNG<br />
hier selbst bei den Profis nicht zu<br />
spüren, die Atmosphäre ist locker<br />
und kameradschaftlich. Die Unterbringung,<br />
die Tagesverpflegung<br />
sowie ein gemeinsames Buffet am<br />
Freitagabend sind Spitzenklasse<br />
und dank ausgehandeltem Gruppenrabatt<br />
ausgesprochen günstig.<br />
Wen das jetzt neugierig genug<br />
gemacht hat, merke schon mal den<br />
April 2017 vor und schaue sich im<br />
Netz unter pfa.ch um. Auch ich<br />
spekuliere schon darauf. Denn am<br />
jetzt von mir ausgelassenen Sonntag<br />
gibt‘s noch mehr: ein Training<br />
fürs Air Navigation Race. Auch für<br />
Anfänger, ebenfalls kostenlos, aber:<br />
ganz bestimmt nicht umsonst! ae<br />
Frank Martini<br />
[ 4 ]<br />
[ 1 ] Ein echtes Vexierspiel: die fortwährende Suche nach ausgelegten<br />
Bodenzeichen, bunten Stoffbahnen und fotografierten Motiven. [ 2 ] Der<br />
Abgleich des Fotos mit dem echten Bauernhof am Boden fällt vom rechten<br />
Sitz aus deutlich leichter. [ 3 ] Hinter Sträuchern an einer Straßenböschung:<br />
Manche Bodenzeichen sind nicht leicht zu entdecken. [ 4 ] Konzentration im<br />
Planungsraum: der Autor (li.) mit seinem Navigator Marcus Ciesielski. [ 5 ] Die<br />
weiteste Anreise: Teamflieger Jussi Finnilä aus Oslo. Er und zwei finnische<br />
Mitstreiter aus Helsinki waren per Linienflug und Chartermaschine angereist.<br />
[ 5 ]<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 33<br />
Fotos: Marcus Ciesielski [1], Frank Martini, Werner Unold [4]
Leserforum<br />
<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2016</strong><br />
Mit dem Flugzeug zur AERO<br />
Piloten gar nicht<br />
erwünscht?<br />
Die AERO Friedrichshafen ist seit<br />
Jahren ein internationaler Treffpunkt für<br />
Flugbegeisterte und Piloten. Was liegt<br />
also näher, als mit dem eigenen Flugzeug<br />
anzureisen. Hierzu wurde veröffentlicht,<br />
dass ab dem 4. April Piloten online einen<br />
Slot reservieren können. Die Ernüchterung<br />
am 4. April kam schnell, da keine<br />
offenen Slots auf der Graspiste verfügbar<br />
waren. Auch für den Anflug auf die Asphaltpiste<br />
waren nur unattraktive Randzonen<br />
als offen gelistet.<br />
Eine telefonische Rücksprache beim<br />
Flughafen Friedrichshafen ergab, dass die<br />
Beurteilung über den Zustand der Graspiste<br />
es nicht erlaubt, diese freizugeben.<br />
Wozu kündigt man dann über die Medien<br />
ein Reservierungsverfahren an, das gar<br />
nicht praktikabel ist? Es erschleicht sich<br />
das Gefühl, dass die Anreisen mit dem<br />
eigenen Flugzeug gar nicht erwünscht<br />
sind. Schade für die AERO, denn so verprellt<br />
man Piloten oder zwingt diese, den<br />
Landweg zu benutzen. Hoffentlich ändert<br />
sich das Verfahren für die nächste AERO.<br />
Christoph Möhrle, München<br />
<strong>aerokurier</strong> 5/<strong>2016</strong><br />
Schwerpunkt Kunstflug<br />
Angst und Fehler<br />
müssen Thema werden<br />
Mein Kompliment zu der Aufmachung<br />
des neuen <strong>aerokurier</strong>. Seit fast 45 Jahren<br />
lese ich den <strong>aerokurier</strong> und finde gut, wie<br />
in der Ausgabe 5/<strong>2016</strong> auf den Kunstflug<br />
eingegangen wird. Die Gestaltung der<br />
Ausgabe entsprechend der Thematik<br />
kommt gut an. Die Art der Beiträge ist<br />
sachlich und informativ und die Emotionen<br />
werden beim Leser gebildet. Das ist<br />
der richtige Weg aus meiner Sicht. Sowohl,<br />
wenn es unschöne Dinge zu berichten<br />
gibt, als auch bei den schönen Seiten<br />
des Fliegens.<br />
Leider erzeugen Menschen mit geschwächter<br />
und wenig gereifter Seele ein<br />
Zerrbild von Piloten und der Fliegerei in<br />
der Allgemeinheit. Nicht nur mit den<br />
grausamen Highlights, auf die sich die<br />
Tagespresse stürzt, sondern auch im Umgang<br />
mit einigen Fliegerkameraden auf<br />
dem Platz erlebt man Dinge, die befremden.<br />
Angst und Fehler müssen ein Thema<br />
werden, wenn die Sicherheit gefestigt<br />
werden soll. Nicht das schnelle Aufspüren<br />
von Schuldigen oder Gründen führt zum<br />
Ziel, sondern die sachliche Beleuchtung<br />
der gesamten Szene inklusive der Beweggründe<br />
menschlichen Handelns.<br />
Selbstverständlich ist eine Zeitschrift<br />
wie der <strong>aerokurier</strong> einer der Haupt-Stimmungsbildner<br />
und -Spiegler für unseren<br />
schönen Sport. Nachdem die Welle<br />
schneller höher weiter und noch mehr<br />
Elektronik sich allmählich etwas tot läuft,<br />
gibt es ein weites Feld zu bestellen, wo<br />
die Interaktion Fliegen und Mensch, Begeisterung<br />
und Nervenkitzel noch lange<br />
nicht ausgeleuchtet sind.<br />
Es ist in keinster Weise so, dass das<br />
Publikum nur die Action und wilde bunte<br />
Bilder sehen möchte. Es interessieren<br />
sich viele Menschen für das Fliegen, denen<br />
aber ein Zugang nicht durch Rückenflugloopings,<br />
sondern durch sachlich und<br />
einfach erklärte Technik/Physik und<br />
vielleicht einen beschaulichen Flug in der<br />
Heimatregion gelingen kann. Mein Eindruck<br />
ist, dass dies von vielen Altvorderen<br />
allzu leicht in Vergessenheit gerät.<br />
Die Folge kann eine Pyramide sein,<br />
die immer spitzer wird und irgendwann<br />
anfällig für Risse wird.<br />
Werner A. Schulte, Bornheim<br />
Schreiben lohnt sich!<br />
Unter allen Leserbrief-Autoren des vergangenen<br />
Monats hat die Redaktion das Buch „Flugzeug-<br />
Wartung – Was man darf und was nicht“ von Rolf<br />
Wurster verlost. Als Gewinner wurde Christoph<br />
Möhrle gezogen.<br />
Die in Leserbriefen geäußerte Meinung muss nicht mit der<br />
Redaktionsmeinung übereinstimmen. Wir behalten uns die<br />
Kürzung von Leserbriefen aus redaktionellen Gründen vor.<br />
Gerne veröffentlichen<br />
wir Ihre Meinung. Schicken<br />
Sie uns Ihren Leserbrief<br />
(für Rückfragen bitte<br />
unbedingt mit Adresse<br />
und Telefonnummer) an<br />
E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Fax: +49 711 182-1781<br />
<strong>aerokurier</strong> 5/<strong>2016</strong><br />
Schwerpunkt Kunstflug<br />
Zu wenig<br />
Eingemachtes<br />
Seit Jahren bin ich nun schon Leser des<br />
<strong>aerokurier</strong>, und zahlreiche Beiträge haben<br />
meinen fliegerischen Wissensschatz<br />
geprägt. Gerne habe ich den einen oder<br />
anderen Beitrag abgeheftet, um diesen<br />
meinen Fliegerkollegen als Wissensbereicherung<br />
an die Hand zu geben. In der<br />
aktuellen Ausgabe las ich die Beiträge zur<br />
Ausbildung, Medizin und Recht sowie<br />
den Pilot Report der Decathlon, die ich<br />
auch fliege. Ich ging davon aus, nun ein<br />
Kompendium abheften zu können, was<br />
alle Faktoren des Kunstflugs erklärt. Ich<br />
wurde aber enttäuscht. In dem Flugbericht<br />
der Decathlon wurde viel Gefühl und<br />
Eindruck vermittelt, aber wenige Dinge,<br />
die ins Eingemachte gehen. Gefühle und<br />
Eindrücke besorgt man sich doch lieber<br />
selbst und sind recht unterschiedlich, sie<br />
sollten einen Fachartikel nicht maßgeblich<br />
prägen. Der Beitrag über die Kunstflug-Ausbildung<br />
hatte zwar einen hohen<br />
Unterhaltungswert, aber wenig Details.<br />
Volker Bischoff, Herne<br />
Foto: Motorbuch Verlag<br />
34 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
ANZEIGE<br />
Red Bull Ring<br />
Formula 1<br />
Großer Preis von<br />
Österreich <strong>2016</strong><br />
01. bis 03. Juli<br />
Anreise per Flugzeug<br />
direkt ins Murtal<br />
Aus der Luft zur Königsklasse<br />
des Motorsports nach Spielberg<br />
Beim „Formula 1 Großer<br />
Preis von Österreich <strong>2016</strong>“<br />
wird von 01. bis 03. Juli im<br />
steirischen Murtal das „Motorsportfestival<br />
zum Anfassen“ gefeiert.<br />
Die Königsklasse gastiert<br />
damit zum dritten Mal in Folge am<br />
Red Bull Ring. Wer zum Grand-<br />
Prix-Wochenende per Flugzeug<br />
oder Helikopter anreisen möchte,<br />
kann ganz in der Nähe der Rennstrecke<br />
landen. Eine Ausnahmegenehmigung<br />
ermöglicht an diesen<br />
Tagen die zivile Nutzung des<br />
Militärflugplatzes Hinterstoisser<br />
(LOXZ) in Zeltweg. Wer sich diese<br />
einmalige Gelegenheit samt<br />
Shuttle-Service nicht entgehen<br />
lassen möchte, hat ab sofort die<br />
Möglichkeit, sich für ein unvergessliches<br />
Motorsport-Wochenende<br />
mit Anreise aus der Luft<br />
und umfangreichem Rahmenprogramm<br />
anzumelden!<br />
Zivile Nutzung des Fliegerhorstes<br />
nur am GP-Wochenende.<br />
In der Zeit rund um den „Formula<br />
1 Großer Preis von Österreich“<br />
befindet sich das ge-<br />
samte Murtal im Herzen der<br />
Steiermark im Ausnahmezustand.<br />
Piloten, Teams und vor<br />
allem die Fans werden mit<br />
unvergleichlicher Gastfreundschaft<br />
in Spielberg willkommen<br />
geheißen. Während die Formel 1<br />
am Red Bull Ring gastiert, wird<br />
auch in diesem Jahr wieder die<br />
Anreise per Flugzeug möglich<br />
sein.<br />
Der Fliegerhorst Hinterstoisser<br />
befindet sich ganz in der<br />
Nähe der Rennstrecke und ist<br />
per Ausnahmeregelung für die<br />
zivile Nutzung verfügbar – eine<br />
einmalige Gelegenheit, die sich<br />
Privatpiloten mit Leidenschaft für<br />
Motorsport nicht entgehen lassen<br />
sollten!<br />
Rundum-Service<br />
für einzigartiges<br />
Motorsport-Erlebnis<br />
Der Fliegerhorst Hinterstoisser<br />
in Zeltweg liegt nur rund<br />
fünf Minuten vom Red Bull Ring<br />
entfernt. Ein kostenloser Shuttle-<br />
Service zur Rennstrecke steht<br />
während des gesamten GP-Wochenendes<br />
von 01. bis 03. Juli zur<br />
Verfügung.<br />
In einer Crew- und Gästelounge<br />
mit Getränken und Snacks<br />
sowie mit freiem W-Lan werden<br />
die Besucher bei ihrer Ankunft<br />
bestens versorgt. Die nötige Landebewilligung<br />
kann online unter<br />
http://airbaserampservice.org<br />
angefordert werden.<br />
Nähere Auskünfte dazu erhalten<br />
Interessenten per E-Mail an<br />
aviation@projekt-spielberg.com.<br />
Spezial-Angebot<br />
für Sportflieger<br />
Ein spezielles Angebot gibt<br />
es für alle Sportflieger, also Piloten<br />
mit Maschinen bis zu einem<br />
Höchstabfluggewicht (MTOW)<br />
von zwei Tonnen: Beim Kauf von<br />
mindestens zwei Tribünentickets<br />
für den „Formula 1 Großer Preis<br />
von Österreich <strong>2016</strong>“ ist das<br />
Handling und das Parken kostenlos!<br />
Temporärer Heliport in<br />
Spielberg<br />
Ganz in der Nähe des Red<br />
Bull Ring befindet sich während<br />
des Formel-1-Wochenendes ein<br />
temporärer Heliport in Spielberg.<br />
Wucher Helicopter bietet sowohl<br />
die Koordination der Hubschrauberflüge<br />
wie auch Flughafen oder<br />
Hoteltransfers an.<br />
In Graz-Liebenau befindet sich<br />
ein Außenlande- und Abflugplatz<br />
für direkte Hubschrauberflüge<br />
von Graz nach Spielberg. Interessenten<br />
können Hubschrauberlandungen<br />
bei Wucher Helicopter<br />
telefonisch unter +43 5550 3880-0<br />
oder per E-Mail an helicopter@<br />
wucher.at vorab avisieren.<br />
Alle Informationen zum „Formula<br />
1 Großer Preis von Österreich<br />
<strong>2016</strong>“ mit umfangreichem<br />
Rahmenprogramm auf und abseits<br />
der Rennstrecke sind unter<br />
www.projekt-spielberg.com zu finden.<br />
Dort können sich Fans auch<br />
Tickets für dieses Motorsport-<br />
Highlight in Österreich sichern!<br />
Projekt Spielberg GmbH & Co KG<br />
Red Bull Ring Str. 1 | A-8724 Spielberg | FN 244307a | UID-Nr. ATU57605309 | Landesgericht Leoben<br />
Unbeschränkt haftende Gesellschafterin: Projekt Spielberg GmbH | A-8724 Spielberg | FN 243721p | Landesgericht Leoben<br />
Kto. 100166657 | BLZ 19530 | IBAN: AT631953000100166657 | BIC/SWIFT: SPAEAT2S
digital<br />
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Kombiabo<br />
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SPECIAL<br />
FK9 Wide Body<br />
Viel Platz<br />
für zwei<br />
Seite 42<br />
Der Trend<br />
Schneller,<br />
teurer,<br />
schwerer<br />
Seite 38<br />
Ultraleicht<br />
Winterziel<br />
Mit Gyrokoptern<br />
in Andalusien Seite 50<br />
Kostenfrage PPL<br />
Wann der Umstieg<br />
aufs UL lohnt Seite 46<br />
www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Schutzgebühr € 2,60<br />
Trips ins Ausland<br />
Achtung: In jedem EU-Staat<br />
gilt etwas anderes Seite 54 Wartung: Das geht in Eigenregie Seite 56
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Auf der AERO fanden wir<br />
in diesem Jahr in den<br />
Hallen überwiegend ULs,<br />
kaum noch die Echo-<br />
Klasse und nur wenige Light Sport<br />
Aircraft (LSA). Haben die ULs den<br />
Markt so überrollt, dass die anderen<br />
Klassen in den Hintergrund<br />
gedrängt wurden?<br />
Nein, auf keinen Fall. Jetzt die Messe<br />
auf die Zukunft der Fliegerei hin zu<br />
bewerten, halte ich für schwierig. Der<br />
UL-Bereich ist ein sehr prosperierender<br />
Markt, weil die Anschaffungs- und<br />
Unterhaltskosten immer noch sehr<br />
günstig sind. Mir fiel auch auf, dass<br />
kaum die großen etablierten Flugzeughersteller<br />
auf der AERO vertreten<br />
waren. Ich habe keine Erklärung dafür.<br />
Natürlich ist ein Verdrängungswettbewerb<br />
da, aber eine Ablösung<br />
sehe ich nicht.<br />
Fotos: Holland-Moritz, Jo Konrad<br />
Jo Konrad, Vorsitzender<br />
des Deutschen Ultraleichtflugverbands,<br />
liebt das<br />
Leichte und Unkomplizierte.<br />
Er plädiert für die An hebung<br />
der Gewichtsgrenze<br />
auf 600 Kilogramm.<br />
Der AERO-Besucher trifft auf<br />
Flugzeuge von unglaublicher<br />
Eleganz, mit modernstem Design,<br />
mit einem erstaunlich hohen<br />
Leistungspotenzial. Die ULs werden<br />
schneller, haben Einziehfahrwerke,<br />
erhalten stärkere<br />
Motoren und eine immer bessere<br />
Navi-Ausrüstung. Ist das noch<br />
der UL-Gedanke?<br />
Oh, das ist auch so eine schwierige<br />
Frage. Im UL-Fliegen sehe ich einen<br />
weiten Bereich. Denken Sie an Motorschirmpiloten,<br />
die mit einfachsten<br />
Geräten unterwegs sind, bis hin zu<br />
den Trikes, Tragschraubern und kleinen<br />
Dreiachsgesteuerten. Das sind<br />
sehr unterschiedliche Geräte, die auf<br />
der Messe aber weniger vertreten<br />
waren, was das Bild wohl etwas verfälscht<br />
hat. Aber richtig ist: In der<br />
Fliegerei gilt ‚höher, schneller, weiter‘.<br />
Und da gibt es natürlich so eine Neigung,<br />
alles, was in dieser Klasse<br />
scheinbar machbar ist, darzustellen.<br />
Ursprünglich waren 150 Kilogramm<br />
Abfluggewicht das Maß<br />
der Dinge, dann 450 und 472,5.<br />
Jetzt reden wir über 540 Kilogramm<br />
für Elektro-ULs. Inzwischen<br />
stehen 600 im Raum. Ist<br />
das ein Wert, den man endgültig<br />
festschreiben wird, und wären<br />
darin dann alle Varianten enthalten?<br />
Also, die 600 Kilogramm sind ein<br />
Wunschtraum, und sie sind noch nicht<br />
gesetzt. Wir werden immer wieder<br />
Interview mit Jo Konrad<br />
Schnel<br />
teurer,<br />
Der Trend bei den ULs zeigt nach oben.<br />
Mit einer Aufrüstung auf 600 Kilogramm<br />
könnten demnächst alle Muster im UL-<br />
Bereich unter einem Deckel landen. Wir<br />
sprachen mit dem DULV-Vorsitzenden<br />
Jo Konrad.<br />
38 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
ler,<br />
schwerer?<br />
UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong> 39
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Mit Trikes bleibt die Idee<br />
des ultraleichten Fliegens<br />
lebendig.<br />
Auch die motorisierten<br />
Gleitschirme gehören zu<br />
den ULs.<br />
gefragt, nicht ob, sondern wann sie<br />
kommen. Und da muss ich ganz klar<br />
einen Dämpfer draufsetzen und sagen:<br />
Dieses Projekt wird, wenn überhaupt,<br />
in drei Schritten erfolgen. Zunächst<br />
geht es darum, die europäische Verordnung<br />
anzupassen. Dann sind die<br />
nationalen Bestimmungen anzupassen,<br />
und da ist es fraglich, ob die einzelnen<br />
Nationen das auch so umsetzen werden.<br />
Den dritten Schritt müssen die<br />
Hersteller unternehmen. Sie müssen<br />
sagen, ob sie das überhaupt wollen<br />
und können, denn es wird ältere Designversionen<br />
geben, die vom Grund<br />
her konstruktiv gar nicht ausgelegt<br />
sind für eine Weiterentwicklung auf<br />
600 Kilogramm.<br />
Gehen wir da nicht so langsam<br />
in Richtung LSA und sogar E-<br />
Klasse? Bisher ist die EASA bei<br />
den ULs nicht involviert. Wird<br />
die nicht irgendwann den Daumen<br />
drauflegen und sagen, dies<br />
ist eine Größenordnung, da wollen<br />
wir mitreden?<br />
Bei den LSA redet die EASA ja schon<br />
mit. Wenn wir ULer, jetzt so eine Konkurrenzklasse<br />
zur LSA-Klasse machen<br />
wollen, dann ist das natürlich schon<br />
ein spannendes Unterfangen. Nur, wie<br />
sie das Kind nennen, spielt eigentlich<br />
keine Rolle. Aber schon das Wort ‚Light<br />
Sport Aircraft‘ weist ja schon eine<br />
Nähe zu unserem deutschen Begriff<br />
‚Luftsportgerät‘ auf. Wesentlich ist,<br />
dass das eine Flugzeugklasse ist, die<br />
neben der herkömmlichen verwalteten<br />
Luftfahrt behandelt wurde. Dadurch<br />
ist mehr Spielraum für Innovation und<br />
Entwicklung vorhanden und dann<br />
eben auch für mehr Prosperität.<br />
Was sagt denn die UL-Gemeinde<br />
zu dieser geplanten Aufrüstung?<br />
Es gibt doch sicher Leute, die<br />
finden, das sei nicht mehr die<br />
ursprüngliche Idee der Leichtflugzeuge.<br />
Ich kenne diese Argumente. Das ist<br />
immer so ein sorgenvolles Dagegenreden,<br />
was ich allerdings nicht verstehe.<br />
Denn dass wir mit den 600<br />
Kilogramm den Deckel anheben wollen,<br />
heißt doch nicht, dass eine leichte<br />
Maschine darunter nicht auch fliegen<br />
kann. Kein Mensch sagt ja, dass<br />
ab jetzt nur mit 600 Kilogramm geflogen<br />
werden darf. Ich bin ein begeisterter<br />
Leichtflieger und habe ein<br />
120-kg-Trike, mit dem ich ganz begeistert<br />
fliege. Leicht, unbeschwert.<br />
Was diese Haderer haben, ist neben<br />
dem Unverstand die Sorge, dass jetzt<br />
eine Anhebung des Gewichts bürokratische<br />
Hürden mit sich bringt.<br />
Diese Sorge muss man natürlich ernst<br />
nehmen. Das entkräfte ich immer,<br />
indem ich ganz einfach sage, als die<br />
EU die 560 Kilogramm für die Tragschrauber<br />
eingeführt hat, da wurde<br />
das national auch so umgesetzt. Es<br />
hat kein Komma in den Regularien<br />
mehr eingebracht und wurde völlig<br />
akzeptiert. Die Erhöhung in der Vergangenheit<br />
wurde ganz normal umgesetzt.<br />
Das war ein Federstrich, und<br />
daran hat niemand Anstoß genommen.<br />
Glauben Sie, dass die 600 Kilogramm<br />
auch mit einem Federstrich<br />
erledigt werden können?<br />
Das LBA ist nach wie vor nicht<br />
interessiert.<br />
Ja, warum nicht. Das LBA hat schon<br />
mehr oder weniger zugestimmt; es<br />
wird weiter bei der Beauftragung der<br />
Verbände bleiben. Auch andere europäische<br />
Länder haben mir signalisiert,<br />
dass deren Civil Aviation Authorities<br />
großes Interesse haben – einfach weil<br />
man so schon mal das Illegalitätsproblem<br />
auf diese Art gelöst hätte. Man<br />
muss noch mal ganz klar sagen, die<br />
Anpassung an 600 Kilogramm in den<br />
Regularien wäre nichts anderes als<br />
ein Hinterherhinken hinter diesen<br />
Regularien, denn die Leute fliegen ja<br />
schon in erhöhten Gewichtsklassen.<br />
Wenn ich höre, dass zwei Personen<br />
mit einem UL mit Gepäck<br />
und vollen Tanks bis nach Spitzbergen<br />
fliegen, gehört nicht viel<br />
Mathematik dazu, um festzustellen,<br />
dass die bei jedem Start<br />
überladen abheben.<br />
Das ist natürlich das andere Problem<br />
und allgemein bekannt. Man muss da<br />
vorsichtig sein. Man soll das auch nicht<br />
immer so weitertreiben, denn dann<br />
wären ja die 600 Kilogramm auch irgendwann<br />
zu wenig. Wir wollen nicht<br />
so sehr am Leergewicht der Maschinen<br />
rumschrauben, sondern wir würden<br />
einfach mal eine vernünftige<br />
Zuladung bekommen, das heißt, die<br />
Piloten aus der Illegalität herausholen.<br />
Das ist mein Anspruch.<br />
Was sagen denn die Hersteller<br />
zu den Erhöhungen? Ziehen die<br />
mit?<br />
Hundertprozentig! Wir haben nur<br />
Zustimmung bekommen, also Begeisterungsstürme.<br />
Will ein Hersteller auf<br />
dem Weltmarkt mithalten, wenn er<br />
Fotos: Thomas Keller, Günter Konzeny, Langer<br />
40 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
seine Flieger nach Amerika, Indien<br />
und Australien exportieren möchte,<br />
dann muss er eigentlich ein 600-kg-<br />
Design auflegen. Das Verrückte ist<br />
nur, dass diese Hersteller ihre weltmarktfähigen<br />
Maschinen zurzeit hier<br />
in Europa nicht verkaufen dürfen. Die<br />
müssten dann immer zwei unterschiedliche<br />
Designschienen fahren, was<br />
diese Firmen ja umbringen würde.<br />
Bedeutet das für die 600-kg-<br />
Klasse höhere Festigkeit und<br />
unterschiedlichere Materialien?<br />
Mit unterschiedlichen Materialien zu<br />
arbeiten, können sich die Hersteller<br />
gar nicht leisten. Sie müssten dann<br />
mehrere Designvarianten der Maschinen<br />
für alle Märkte haben. An der<br />
tragenden Konstruktion können sie<br />
ohnehin nicht allzu viel verändern.<br />
Und daher kommt es auch, dass wir<br />
hier in der 450er Klasse immer eine<br />
Neigung zum Überladen haben, denn<br />
das Leergewicht ist einfach definiert,<br />
und da machen wir nicht allzu viel<br />
neue Entwicklungen durch. Ich sehe<br />
im Wesentlichen, dass die vorhandenen<br />
Flugzeuge entsprechend ausgelegt<br />
sind, und die würden wir jetzt<br />
einfach mal in die passende Kategorie<br />
bringen. Das ist alles.<br />
Gibt es Überlegungen, ULs auch<br />
viersitzig zu fliegen?<br />
Da gibt es überhaupt kein Vertun, das<br />
würde alle Ketten sprengen. Das ist<br />
auf gar keinen Fall erwünscht. An dem<br />
Annex 2 zur Basic Regulation, die es<br />
ja zu ändern gilt, ist ganz klar für uns<br />
festgelegt, dass maximal zweisitzig<br />
geflogen werden darf. Alles andere<br />
würde ich auch nicht für gut halten.<br />
Wird in diesem Zusammenhang<br />
auch über stärkere Motoren nachgedacht,<br />
zum Beispiel einen<br />
leichten Turboprop oder eine<br />
Miniturbine?<br />
Für mich liegt da nicht die Zukunft.<br />
Ich glaube nicht, dass dafür viel Spielraum<br />
bleibt. Die populären Motoren<br />
werden wohl geringfügig weiterentwickelt<br />
werden. Eine Revolution wird<br />
es nicht geben. Probiert werden wird<br />
sicherlich so manches. Das ist ja der<br />
Vorteil der UL-Klasse, dass es hier<br />
Freiheiten gibt, die spielerische Experimente<br />
ermöglichen.<br />
Wie weit sind Sie mit der Einplanung<br />
von Hubschraubern in die<br />
UL-Sektion?<br />
Da sind wir noch nicht so weit, aber<br />
wir arbeiten daran. Hubschrauber sind<br />
im Gegensatz zu Gyrokoptern mit 560<br />
Kilogramm Leergewicht an die Obergrenze<br />
von 450 Kilogramm gebunden,<br />
obwohl die Hersteller eigentlich höhere<br />
Werte fordern. Das müssen wir<br />
im Moment noch diskutieren. Aber<br />
damit sind wir wieder beim Thema:<br />
Bei einer allgemeinen Höchstgrenze<br />
von 600 Kilogramm würden sich alle<br />
unter einem gemeinsamen Deckel<br />
wiederfinden, und das Gewichtswirrwar<br />
hätte ein Ende.<br />
ae<br />
Interview: Rainer Herzberg<br />
Tragschrauber bilden die<br />
Ausnahme bei den ULs,<br />
sie dürfen bis 560 Kilo -<br />
gramm schwer fliegen.<br />
UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong> 41
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
FK9 Mk V Wide Body<br />
PLATZ<br />
Dass es im Cockpit der FK9<br />
eng zugeht, kann eigentlich<br />
nicht behauptet werden.<br />
Im Schulterbereich<br />
bietet das UL seiner Crew 1<strong>06</strong> Zentimeter<br />
Freiheit. Man mag es fast nicht<br />
glauben, aber in einer Cessna 182<br />
geht es enger zu. Trotzdem haben<br />
FK9-Piloten immer wieder nach mehr<br />
Raum im Cockpit gefragt. Hersteller<br />
FK Lightplanes in Krosno, Polen,<br />
kommt diesem Wunsch jetzt mit dem<br />
Angebot einer Wide-Body-Variante<br />
nach. Hier gewinnen die Piloten üppige<br />
zehn Zentimeter Raum.<br />
Wie sich das auswirkt? Wir haben<br />
die erste in Deutschland ausgelieferte<br />
FK9 Mark V Wide Body geflogen.<br />
Der oberflächliche Blick auf die neue<br />
Version lässt die Modifikationen allerdings<br />
nicht erkennen. Die im Zuge<br />
der Modellpflege zuletzt eingeflossenen<br />
Verbesserungen offenbaren<br />
sich erst bei genauerem Hinschauen<br />
in den Details.<br />
Verwundern kann das nicht. Die<br />
FK9 Mk V WB ist keine völlige Neukonstruktion,<br />
sondern das Ergebnis<br />
einer kontinuierlichen Modellpflege<br />
dieses am längsten dauerhaft produzierten<br />
Leichtflugzeugs in Europa.<br />
Die erste FK9 wurde 1989 auf der<br />
AERO vorgestellt. Seitdem hat sie<br />
sich allerdings durch viele Modernisierungsmaßnahmen<br />
schon stark<br />
verändert. Für den Testflug mit dem<br />
jüngsten Modell treffen wir auf dem<br />
Flugplatz „Der Ring in Schwalmstadt“<br />
auf ein erwachsen wirkendes Flugzeug,<br />
das sich kaum mehr von einem<br />
Zweisitzer der E-Klasse unterscheidet.<br />
Die dazu beitragende veränderte<br />
Linienführung der Seitenfenster wird<br />
erst im direkten Vergleich mit einer<br />
Vorgängerversion erkennbar. Der<br />
42 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
Flott reisen, das kann die FK9 von FK Lightplanes.<br />
Bequemer ist das jetzt mit der neuen Wide-Body-Variante<br />
möglich, die mehr Raum im Cockpit bietet.<br />
FÜR ZWEI<br />
TEXT + FOTOS: Gerhard Marzinzik<br />
inzwischen auch von außen zugängliche<br />
Gepäckraum, der bis zu zehn<br />
Kilo gramm Gepäck aufnehmen kann,<br />
ist auch solch ein Detail, das sich erst<br />
in der Praxis offenbart. Das Verstauen<br />
von Gepäck geht nun erheblich<br />
leichter vonstatten.<br />
Die Streben im Seitenbereich der<br />
Frontscheibe sind als Sichthindernisse<br />
schon bei der Vorgängerversion<br />
ELA verschwunden. Ihre strukturelle<br />
Aufgabe übernehmen die A-Säulen<br />
der Frontverglasung. Vorteil: Für<br />
einen Schulterdecker eröffnen die<br />
etwas nach hinten gerückten A-Säu-<br />
Aufgeräumtes Panel<br />
ohne Ballast. Das iPad<br />
ver schafft Übersicht<br />
für die Navigation.<br />
UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong> 43
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Schick – auch von vorn.<br />
Der Cockpitbereich ist<br />
deutlich breiter geworden.<br />
Fazit<br />
• komfortables Cockpit<br />
• gutes Blickfeld für die Crew<br />
• Leistungswerte für flotten<br />
Reiseflug<br />
• Sitzverstellung nur am Boden<br />
möglich<br />
• mechanische Trimmung etwas<br />
zu sensibel<br />
len mit der weit ins Dach reichenden<br />
Verglasung den Piloten ein eher ungewohnt<br />
großes Blickfeld – im Kurvenflug<br />
ein nicht zu unterschätzendes<br />
Sicherheitsplus.<br />
Die Modellbezeichnung ELA gibt<br />
es inzwischen nicht mehr, an ihre<br />
Stelle ist das Mark V getreten. Die<br />
Intention, mit der<br />
ELA in die Klasse<br />
der LSA (Light Sport<br />
Aircraft) einzutreten,<br />
wurde aufgegeben.<br />
Die europäischen<br />
Richtlinien<br />
haben einen wirtschaftlichen<br />
Einstieg<br />
in diese<br />
Klasse in Europa<br />
nicht möglich erscheinen<br />
lassen. In<br />
den USA und in<br />
vielen anderen nicht europäischen<br />
Ländern fliegt die FK9, von der inzwischen<br />
mehr als 500 Exemplare<br />
aller Modellreihen ausgeliefert wurden,<br />
allerdings als LSA.<br />
Der Raumzuwachs im Cockpit der<br />
neuen Wide-Body-Variante zeigt sich<br />
in den seitlich ausgebauchten Türen.<br />
Wie viel mehr Platz das tatsächlich<br />
bedeutet, erlebe ich so recht erst im<br />
Vergleich beim späteren Fotoflug in<br />
einem Motorfalken SF-25C, in dem<br />
es eher kuschelig zugeht. Die Schultern<br />
von Pilot und Copilot – auch<br />
ohne XL-Maße – überdecken sich hier.<br />
Die FK9 Wide Body bewahrt dagegen<br />
Distanz zwischen den Intimsphären<br />
der Piloten.<br />
Auch die Schaukelei über die holprigen<br />
Grasflächen in Schwalmstadt<br />
führt nicht zum Körperkontakt. Das<br />
Fahrwerk mit hydraulisch gedämpftem<br />
Bugrad steckt die Unebenheiten<br />
gut weg. Während des Rollens zum<br />
Start kann die Checkliste im Multi-<br />
Informations-Panel (MID) abgearbeitet<br />
werden. Im Betriebsmodus informiert<br />
das MID über Tankinhalt, Klappenstellung,<br />
Bordnetzspannung,<br />
Temperatur, Uhrzeit, den aktuellen<br />
Verbrauch und die Speed-Limits.<br />
Das aufgeräumt instrumentierte<br />
Panel lässt für den Allroundeinsatz<br />
keine Wünsche offen. Ein zentral<br />
untergebrachtes iPad bietet sein großes<br />
Display für die Moving-Map-<br />
Navigation. Auf Schnickschnack hat<br />
der neue Besitzer verzichtet und<br />
dafür eine Leermasse von 305 Kilogramm<br />
für eine praxistaugliche Zuladung<br />
erreicht.<br />
Ihm geht es darum, mal einen frühen<br />
Feierabend für einen Spazierflug<br />
nutzen zu können oder auch mit der<br />
44 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
Daten FK9 Mark V Wide Body<br />
Hersteller: FK Lightplanes Vertrieb: FK<br />
Leichtflugzeuge, Speyer Zulassung: LTF-<br />
UL Sitzplätze: 2 Bauweise: abgestrebter<br />
Schulterdecker in Gemischtbauweise<br />
Antrieb<br />
Motor<br />
Leistung<br />
Rotax 912UL<br />
74 kW/100 PS<br />
Propeller<br />
HerstellerDucane<br />
TypDreiblatt<br />
Durchmesser<br />
1,70 m<br />
Abmessungen<br />
Spannweite<br />
9,52 m<br />
Flügelfläche 10,73 m²<br />
Länge<br />
5,95 m<br />
Höhe<br />
2,10 m<br />
Kabinenbreite<br />
1,16 m<br />
Massen und Mengen<br />
MTOM<br />
472,5 kg<br />
Leermasse<br />
305 kg<br />
Treibstoff<br />
60 l<br />
Flugleistungen<br />
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h<br />
Reisegeschwindigkeit (75 %) 205 km/h<br />
bestes Steigen<br />
5,5 m/s<br />
bei<br />
115 km/h<br />
Überziehgeschwindigkeit in<br />
Landekonfiguration<br />
65 km/h<br />
Startstrecke<br />
230 m<br />
Landestrecke<br />
200 m<br />
Reichweite<br />
920 km<br />
Frau einen weiteren Ausflug zu unternehmen.<br />
Für dieses Einsatzspektrum<br />
erschien ihm die FK9 genau das<br />
passende UL zu sein. Mitentscheidend<br />
für den Kauf war die Service-Sicherheit<br />
in Deutschland. Hierzulande<br />
vertreibt FK Leichtflugzeuge, Entwickler<br />
und Inhaber der Rechte an<br />
den FK-Mustern, die FK Muster.<br />
Auf Flugleistung muss der erste<br />
WB-Besitzer nicht verzichten, hier<br />
schlägt sich das Breitenwachstum<br />
der Wide Body nicht nieder. Im Steigflug<br />
hängt die WB wie die schlanken<br />
Schwestermodelle am starren Dreiblattpropeller<br />
von Ducane. Und im<br />
Reiseflug werden die Werte der ELA-<br />
Variante erreicht. Die Maximalgeschwindigkeit<br />
beträgt 230 km/h bei<br />
5450 U/min der Kurbelwelle des<br />
100-PS-Rotax.<br />
An den 100-Rotax-PS in der neuen<br />
Wide Body schätzt der Eigner das<br />
sparsame Touren bei einem Verbrauch<br />
von nur 7 l/h. Ökonomisch voran geht<br />
es mit 160 bis 180 km/h bei einem<br />
Verbrauch von 10 bis 12 l/h. Bei 200<br />
km/h sind es bis zu 14 l/h.<br />
Bei den Flugeigenschaften gibt<br />
sich die FK9 Mk V auch mit dem breiteren<br />
Rumpf keine Blöße. Ihr Plus<br />
sind das eigenstabile Flugverhalten<br />
und die gutmütige Langsamflugeigenschaften.<br />
ae<br />
Die Dachfenster bringen<br />
viel Licht ins Cockpit des<br />
Schulterdeckers.<br />
[ 5 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ] [ 4 ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 1 ] Der Türrahmen verrät die Wide-Body-Variante: Er ist deut -<br />
lich ausgebaucht. [ 2 ] Winglets verbessern die Langsamflugeigenschaften.<br />
[ 3 ] Das kleine Spornrad verhindert Schäden bei<br />
zu heftigem Nicken auf holprigem Untergrund. [ 4 ] Der Gepäckraum<br />
ist bei der Mk V jetzt von außen zugänglich. [ 5 ] Die<br />
Mittelkonsole beherbergt übersichtlich Brandhahn, Klappenschalter,<br />
Trimmung, Bremse und Feststellbremse.<br />
UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong> 45
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Fotos: Frank Martini, Remos Aircraft<br />
UL-Lizenz<br />
Downsizing für Echo-Flieger?<br />
Keine vernünftige Zuladung, keine richtige Pilotenausbildung – unter PPL-Inhabern gibt<br />
es manchen Vorbehalt gegen die UL-Fliegerei. Zu Recht?<br />
Keine Frage, so eine Privatpilotenlizenz<br />
(PPL) ist eine<br />
feine Sache. Die Ausbildung<br />
ist anspruchsvoll, Lizenzerweiterungen<br />
für Nacht-, Kunst- oder<br />
Instrumentenflug sind neben zahlreichen<br />
weiteren Upgrades möglich,<br />
und in der Echo-Klasse gibt es<br />
eine Reihe sehr komfortabler, schicker<br />
und schneller Reiseflugzeuge.<br />
Nicht wenige PPL-Inhaber allerdings<br />
unterstellen der Ultraleichtfliegerei<br />
angesichts derer<br />
engen Gewichtsgrenzen gern Sicherheitsdefizite.<br />
Dabei sind die<br />
Mikes der Schmuddelecke in der<br />
General Aviation längst entwachsen.<br />
Wer die verbreitetsten Muster<br />
der Echo-Klasse kennt, weiß, dass<br />
auch sie über die Zuladungsproblematik<br />
nicht erhaben sind. Und<br />
wer bereits eine Weile fliegt, dürfte<br />
auch schon erlebt haben, dass<br />
ein sicherheitsdienlicher Übungs-<br />
stand auch nicht jederzeit bei jedem<br />
Motorflieger vorliegt. Nicht umsonst<br />
verlangen viele Vereine von ihren<br />
Piloten regelmäßige Checkflüge<br />
nach längeren Pausen, die mitunter,<br />
neben rein zeitlichen Engpässen,<br />
auch der Kostenentwicklung<br />
in der Fliegerei geschuldet sind.<br />
Fliegerische Vielfalt als<br />
Sicherheitshemmnis?<br />
Wer sein Flugstundenaufkommen<br />
eher am Scheinerhalt orientiert,<br />
ist froh, wenn er dies auf einem<br />
möglichst gut vertrauten Muster<br />
kann. In meinem Heimatverein<br />
beispielsweise ist der komplette<br />
Flugzeugpark inzwischen auf Cessna<br />
172 vereinheitlicht, auch weil<br />
mit Hinblick auf den Übungsstand<br />
der Piloten andere Flugzeuge von<br />
nur wenigen Mitgliedern angenommen<br />
worden sind. Unter Sicherheitsaspekten<br />
ist das zumindest<br />
vordergründig leicht nachvollziehbar.<br />
Aber: Ist es mit Blick<br />
auf die Sicherheit nicht sogar<br />
sinnvoll, sich auch mit anderen<br />
Flugzeugmustern vertraut zu machen?<br />
Weil dies, gerade bei einer<br />
eher durchschnittlichen Praxis, zu<br />
einem erhöhten Maß an Aufmerksamkeit<br />
und Konzentration schon<br />
Auch bei den Cessnas schießen Piloten über Zuladung und Envelope<br />
schnell hinaus, wenn sie nicht genau aufpassen und rechnen.<br />
46 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
ei der Flugvorbereitung und erst<br />
recht im Cockpit zwingt und man<br />
so einer allzu ausgeprägten und<br />
somit gewiss nicht sicherheitsförderlichen<br />
Routine entgegenwirken<br />
kann. Ich jedenfalls habe – bei<br />
aller Cessna-Begeisterung – immer<br />
gern auch unsere TB 10 oder die<br />
Aquila bewegt. Weil ich das Training<br />
auf verschiedenen Mustern<br />
immer als Sicherheitsgewinn empfunden<br />
habe, bin ich mit dem Erfliegen<br />
weiterer Typen noch lange<br />
nicht durch. Meine Limits werden<br />
dabei allerdings leider eher vom<br />
Portemonnaie gesetzt. Wem es da<br />
ähnlich geht, dem dürfte sich die<br />
gleiche Frage stellen wie mir: Wieso<br />
eigentlich nicht auch mal Ultraleichte?<br />
„Wir haben uns mit der Anschaffung<br />
unseres ULs zunächst auch<br />
schwergetan“, sagt Jesco Gravemeier,<br />
Fluglehrer und Vorsitzender<br />
der Vereinigung aktiver Piloten<br />
in Nordhorn. Neben vier Echo-<br />
Flugzeugen betreibt der Club seit<br />
nunmehr vier Jahren auch eine<br />
Aeroprakt A-22L2, weil man die<br />
Fliegerei für preisbewusste Menschen<br />
attraktiv machen will. Nicht<br />
wenige der Vereinsmitglieder haben<br />
seitdem auf ihren PPL oder<br />
Light Aircraft Pilot Licence (LAPL)<br />
inzwischen auch den SPL für Dreiachser<br />
draufgesattelt. Für Lizenzinhaber<br />
ist das keine große Sache.<br />
Neben Einweisungen in die Technik<br />
und das Verhalten in besonderen<br />
Fällen sowie die Pyrotechnik<br />
nebst Multiple-Choice-Test (in<br />
Deutschland wegen des obligatorischen<br />
Gesamtrettungssystems)<br />
sind nur ein Einweisungsflug mit<br />
Fluglehrer von mindestens einer<br />
Stunde ununterbrochener Dauer<br />
sowie drei Alleinflüge erforderlich.<br />
Das fand ich interessant genug,<br />
selbst in die UL-Fliegerei einzusteigen.<br />
Einfach weil die Lizenz<br />
meine Chartermöglichkeiten deutlich<br />
erweitert, und zwar zu recht<br />
moderaten Stundenpreisen. Nun<br />
habe ich nicht erst dabei erstmals<br />
in einem UL gesessen. Aber wie<br />
leicht es sich für einen einigermaßen<br />
trainierten Piloten beherrschen<br />
lässt, hat mich während der Einweisung<br />
dann doch überrascht.<br />
Und mal ehrlich: Die vielen Kaffeeflüge,<br />
die einen erklecklichen<br />
Trainingsstand mit sich bringen,<br />
lassen sich auch in einem UL mit<br />
dem gleichen Spaß absolvieren.<br />
UL’s immer besser<br />
und leistungsfähiger<br />
Wer sich in der UL-Szene umsieht,<br />
wird feststellen, dass sie sich<br />
eines erheblichen Zuwachses erfreut.<br />
Nicht nur bei den Scheininhabern,<br />
auch mit neuen, immer<br />
besser ausgestatteten und sehr<br />
leistungsfähigen Maschinen, die<br />
manchen die Berechtigung der<br />
festgelegten Gewichtsobergrenze<br />
hinterfragen lassen. Und es gibt<br />
jede Menge UL-Plätze bundesweit,<br />
die man aus keiner AIP kennt –<br />
teils sogar mit befestigten Pisten<br />
von gerade mal drei Metern Breite<br />
und 300 Metern Länge, deren<br />
Schwelle man erst mal, nach in der<br />
Regel engen und tiefen Platzrunden,<br />
treffen muss. Darin geübt zu<br />
sein, soll der Sicherheit in der Allgemeinen<br />
Luftfahrt weniger dienlich<br />
sein – bloß weil man aus einer<br />
Piper auf die Szene herabblicken<br />
Im UL-Cockpit wie hier in der Aeroprakt lässt sich ein minimaler<br />
Uhrenladen problemlos durch ein iPad ergänzen.<br />
In musterzugelassenen Echo-Flugzeugen darf nur luftfahrtgeprüfte Avionik<br />
fest eingebaut werden – ein zusätzlicher Kostenfaktor.<br />
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EASA DE.21G.0008, EASA.21J.020
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Fotos: Remos Aircraft<br />
Werden immer besser, schicker und leistungsfähiger – die<br />
Luftsportgeräte mit dem M im Callsign.<br />
kann? Good Airmanship buchstabiert<br />
man nach meinem Verständnis<br />
anders.<br />
Den vertrauten Umgang mit<br />
unterschiedlichen Fluggeräten<br />
empfinde ich als bereichernd und<br />
auch sicherheitsfördernd. Natürlich<br />
in vollem Bewusstsein, dass mir<br />
keine UL-Stunde für den Erhalt<br />
meines PPL nützt – umgekehrt<br />
dagegen das Echo- und Kilo-Fliegen<br />
zum Erhalt der UL-Lizenz sehr<br />
wohl. Die bis zur Hälfte günstigeren<br />
Charterkosten im Vergleich<br />
zum Vereinsviersitzer werden<br />
meine Echo-Stunden also kaum<br />
schmälern, meine Gesamtstundenzahl<br />
indes deutlich ausbauen. Selbst<br />
für Reiseflüge! Denn auf vielen<br />
Plätzen, die ich bislang nur in der<br />
Echo- oder Kilo-Klasse angeflogen<br />
habe, bin ich auf ausgesprochen<br />
reisefreudige UL-Piloten gestoßen.<br />
Sie haben ihre Touren immer noch<br />
mit deutlichem Zeitgewinn gegenüber<br />
dem Auto absolviert. Nur dass<br />
sie dann eben mit wenig Gepäck<br />
und, je nach Entfernung, häufigeren<br />
Tankstopps oder beidem klarkommen<br />
mussten. Dass jemandem<br />
das die Freude am Reisefliegen<br />
genommen hätte, habe ich nie<br />
festgestellt. Macht das die Ultraleichten<br />
nun zu der Einstiegsmöglichkeit<br />
in die Motorfliegerei? Ein<br />
klares Nein! Nur wem als Fußgänger<br />
von vornherein klar ist, dass<br />
ihm weitergehende fliegerische<br />
Ambitionen fernliegen, wird unter<br />
ökonomischen Gesichtspunkten<br />
mit dem Erwerb der UL-Lizenz<br />
richtig liegen. Denn rechtlich bilden<br />
die ULs nun mal eine komplett<br />
eigene Schiene, die auf dem weiteren<br />
Weg nach oben eine Sackgasse<br />
darstellt. Für einen kleinen<br />
Einstieg mit sukzessivem Lizenzausbau<br />
ist es sinnvoller, sich<br />
angesichts der überschaubaren<br />
Preisunterschiede zur UL-Lizenz<br />
gleich für den LAPL zu entscheiden.<br />
Denn der lässt sich auf Wunsch<br />
nicht nur zum PPL ausbauen – für<br />
ein Downsizing in die Ultraleichtfliegerei<br />
gelten die oben genannten<br />
Bedingungen ebenso, und die<br />
lassen sich leicht zum Stundenpreis<br />
einer Echo-Maschine erfüllen!<br />
Eine Schnupperstunde<br />
im UL macht klüger<br />
Auch wer als Segelflieger auf<br />
die Motorfliegerei schielt, kann<br />
entsprechend günstig an die UL-<br />
Lizenz für Dreiachser kommen. Mit<br />
der Berechtigung für Touring Motorsegler<br />
(TMG) gelten die gleichen<br />
Bedingungen wie für PPL(A)- oder<br />
auch LAPL-Inhaber.<br />
Wen das jetzt nachdenklich<br />
macht: Beim nächsten Ausflug an<br />
einen Platz mit einer UL-Flugschule<br />
vielleicht statt des Herrentoasts<br />
einfach mal eine Schnupperstunde<br />
bestellen. Wer dabei an einen guten<br />
Fluglehrer gerät, wird spätestens<br />
in der Platzrunde merken, dass<br />
noch längst nicht jeder Echo-Pilot<br />
sicherer fliegt. Manche Funkstille<br />
gibt davon stummes Zeugnis. ae<br />
Frank Martini<br />
Keine gewichtsbelastenden Verkleidungen, dafür mehr Platz und Komfort<br />
als in einer 152er zeichnet beispielsweise das Cockpit der A-22L2 aus.<br />
48 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
[ KOLUMNE ]<br />
Als Dr. Spornrad beleuchtet ein Kenner der Szene exklusiv für den <strong>aerokurier</strong> die großen und kleinen Geheimnisse der GA<br />
Luftsportgeräte über Deutschland<br />
Unser Kolumnist fliegt eigentlich jedes Flugzeug gerne. Er fühlt sich – der Reihe nach – in E, F, G, I, K<br />
und Ziffern zuhause. Und er outet sich, dass er ab und zu sogar die Mike-Klasse pilotiert.<br />
Doch bleibt das Vorurteil mit der Spielzeugabteilung. Zu Recht oder zu Unrecht?<br />
blieben ist, ist neu meist zwei- bis dreimal so<br />
teuer wie eine gute gebrauchte E-Klasse, hat<br />
eine Zuladung bei vollen Tanks für einen Teeny<br />
und ’ne Packung Papiertaschentücher. Es<br />
fliegt meist jenseits der 250 km/h, man darf es<br />
mit Schrauben aus dem Baumarkt wieder heile<br />
machen. „Yippiejaja-yippie-yippie-yeah“,<br />
seine Bediener schwelgen beim Betrieb immer<br />
von dem letzten Stück Freiheit in der Allgemeinen<br />
Luftfahrt. Die Schattenseite wird allerorts<br />
ignoriert. Unfälle – egal wie passiert<br />
und mit welchem Ausgang – haben eine hohe<br />
Dunkelziffer, und die Aufsicht unterliegt den<br />
Zunächst eine Zeitreise in die 1920er Jahre.<br />
Die weltweite Rezession und hierzulande<br />
der Versailler Vertrag machten der<br />
Allgemeinen Luftfahrt größte Probleme. Cessna<br />
bot Segelflugzeuge in Kaufhäusern an, ein<br />
Klemm-ähnlicher Kleinflugzeugbauer namens<br />
Bernie Pietenpol verhalf mittels 40 PS starkem<br />
Ford-A-Modell-Automotor Luftfahrtbegeisterten,<br />
den Erdboden zu verlassen. Messerschmitts<br />
erstes Motorflugzeug, die M17, flog<br />
mit 30-PS-Bristol-Motor und zwei Personen von<br />
Bamberg nach Rom. Alle übrigens mit einem<br />
MTOW unter 400 Kilogramm, aus Holz gebaut<br />
und mit Baumwolle bespannt, vollgetankt und<br />
mit Gepäck im grünen Bereich!<br />
Der Ansatz damals: für wenig Geld seinen<br />
Allerwertesten in die Luft zu bekommen – und<br />
Spaß am Fliegen zu haben. Den gleichen Ansatz<br />
verfolgten hier nach der Ölkrise auch die Entscheidungsträger.<br />
Man wollte Luftsportgeräte,<br />
mit der Betonung auf Sportgerät, keine hochgezüchteten<br />
Rennflugzeuge mit Minimalzuladung<br />
zur gewerblichen Personenbeförderung.<br />
Die Idee dazumal: billig, einfach und vorbei<br />
an Behördenzwängen. Was heute übrig geeigenen<br />
Verbänden und nicht den Behörden.<br />
Vermutlich haben beide auch gar nicht die<br />
personellen Kapazitäten, um diesen Aufgaben<br />
nachzukommen. Aber das war und ist ja<br />
nach wie vor auch von ganz oben<br />
so gewollt. Und die Szene greift<br />
nach Höherem: Jetzt kommen<br />
noch die UL-Quirls<br />
dazu, man träumt von<br />
einer Auflastung auf 600<br />
Kilogramm. Schöne<br />
Sache, fragt sich nur,<br />
wie lange ein UL-Hersteller<br />
dann noch<br />
braucht, um ein Gerät<br />
zu bauen, das in der Lage<br />
ist, einen Eurofighter<br />
zu überholen. Und es ist auch<br />
nur eine Frage der Zeit, bis der<br />
durchschnittliche Luftsportgeräteführer<br />
dreistellige Zahlen auf die Waage bringt.<br />
Dann sollte man ULs vielleicht doch gleich auf<br />
750 Kilogramm zulassen? Es wird sowieso nach<br />
Herzenslust das MTOW herstellergerecht angepackt<br />
und die Bauvorschriften verändert.<br />
Mal allen Sarkasmus weggelassen: Wäre<br />
es vielleicht nicht besser, back to the roots zu<br />
gehen? Über dem Teich gibt es in vergleichbaren<br />
Klassen keine Einziehfahrwerke, keine<br />
Verstellpropeller und eine limitierte Höchstgeschwindigkeit.<br />
Im Microlight-Bereich sieht<br />
es noch puristischer aus. Damit erreicht man<br />
aber eine passable Zuladung und eine gehörige<br />
Portion mehr Sicherheit.<br />
Als gelernter Segelflieger weiß<br />
ich, wie schön Fliegen sein<br />
kann. Für mich bei jedem<br />
Flugzeug wichtig: die Ruderabstimmung<br />
und die<br />
Verarbeitung. Flugzeuge<br />
fliegen meist so wie sie<br />
aussehen. Jedenfalls gibt<br />
es wunderschöne und<br />
sehr gut abgestimmte<br />
Luftsportgeräte, die noch<br />
dazu sehr professionell<br />
gebaut sind. Andere wiederum<br />
sehen merkwürdig<br />
aus, fühlen sich schlechter an<br />
als die ersten Home-PC-Flugsimulatoren<br />
und vermitteln von der<br />
Bautechnik her den Eindruck, aus der Bastelkiste<br />
von Daniel Düsentrieb zu stammen.<br />
Die Entwicklung der letzten 30 Jahre hat<br />
bis heute nicht aufgehört, und das finde ich<br />
auch gut so, aber jedes Luftfahrzeug ist nur<br />
so gut wie sein Bediener. Die Spezies Luftsportgeräteführer<br />
lässt sich anhand meist<br />
abenteuerlichster Erlebnisberichte, äh Erlebnisbeichten<br />
am Pilotenstammtisch oft<br />
genau so schnell erkennen wie der<br />
Segelflieger mit seinen offenen Sandalen<br />
und selbst gestrickten Socken<br />
und Pullovern. Aber eins ist auch sicher:<br />
Diese Szene fliegt noch durch die ganze<br />
Welt, mit Dachgepäckträger, Überlebensanzug<br />
und Survival Kit, wohingegen viele unsere E-<br />
Piloten den Kaffeeflug zur nächstgelegenen<br />
Flugplatzkneipe bevorzugen.<br />
Dennoch – mein Wunsch wäre es, ein<br />
simples, günstiges Flugzeug zu haben,<br />
das mit zwei ausgewachsenen Männern<br />
heutiger Bauart und vollen Tanks und<br />
Gepäck legal und sicher zu fliegen ist.<br />
Es muss nicht immer eine eierlegende<br />
Wollmilchsau sein. Hier sind Hersteller<br />
genauso gefordert wie der Mut der Käufer, in<br />
die VLA- oder LSA-Klasse einzusteigen und<br />
mit den vorhandenen neuen Lizenzmöglichkeiten<br />
das Upgrade in die E-Klasse zu erwerben.<br />
Mach das Luftsportgerät wieder zu dem,<br />
wofür es gedacht war!<br />
ae<br />
Illustrationen: Harald Hornig<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/2026 49
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
WINTERZIEL<br />
Als ich in Düsseldorf ins<br />
Flugzeug steige, zeigt das<br />
Thermometer feuchte drei<br />
Grad. Das Internet sagt<br />
für mein Reiseziel 1500 Kilometer südwestlich<br />
angenehme 17 Grad und sogar<br />
Sonne vorher. Also, auf in den<br />
Süden nach Malaga! Von dort aus<br />
geht es mit dem Leihwagen noch einmal<br />
zwei Stunden nach Villamartin,<br />
wo die Flugschule DynamicSpirit aus<br />
Freiburg im Breisgau ihren Alternate<br />
für die deutsche Schlechtwetterperiode<br />
eingerichtet hat. Inhaber<br />
Jan Harlfinger hat hier ein Domizil<br />
gefunden, das alle Voraussetzungen<br />
fürs Überwintern bietet: gute Erreichbarkeit,<br />
im Vergleich zu Deutschland<br />
deutlich wärmer und regenärmer,<br />
völlig unkomplizierte Luftraumstruktur,<br />
keine Lärmprobleme, Unterkünfte<br />
direkt am Flugplatz.<br />
Schon von Weitem zeigen mir zwei<br />
Tragschrauber im Platzrundenverkehr,<br />
wo ich hin muss. Dort angekommen,<br />
herrscht geschäftiger Schulungsbetrieb<br />
mit den beiden offenen MTOsport<br />
und einem geschlossenen Cavalon.<br />
Auch ein UL-Flugzeug Breezer A400<br />
steht abflugbereit. Begrüßt werde ich<br />
von Thomas Huster, einem Deutschen,<br />
der schon seit mehr als 30 Jahren in<br />
Spanien lebt und dieses Anwesen vor<br />
vielen Jahren erworben hat. Er baute<br />
den ehemaligen Bahnhof in ein<br />
rustikales Hotel mit 25 Zimmern um<br />
und machte – als aktiver Pilot sicher<br />
nicht ganz uneigennützig – aus der<br />
Schotterpiste eine 475 Meter lange<br />
Asphaltbahn.<br />
Am späten Nachmittag ist auch<br />
Jan Harlfinger mit seinem Flugschüler<br />
fertig, und wir verplanen die<br />
nächsten Tage, damit ich Andalusien<br />
aus der Luft kennenlerne. „Morgen<br />
fliegen wir alle mal ans Meer“, sagt<br />
er. Am nächsten Tag, nach einem<br />
ordentlichen Frühstück, machen alle<br />
vier Flugzeugbesatzungen ihre Flugvorbereitung.<br />
Wir werden in lockerer<br />
Formation fliegen, und ich bin mit<br />
50 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
Mit dem Gyrokopter am Mittelmeer<br />
ANDALUSIEN<br />
Zwischen Dezember und März ist in Deutschland fliegerisch<br />
gesehen meist Saure-Gurken-Zeit. Aber nur knapp<br />
drei Flugstunden entfernt wartet ein Winter-Fliegerparadies!<br />
TEXT + FOTOS: Toni Ganzmann<br />
dem MTOsport die Nummer zwei.<br />
Schon kurz nach dem Start fliegen<br />
wir mit Kurs 200 Grad für zehn Minuten<br />
einen Stausee entlang und<br />
erblicken dann die strahlend weiß<br />
leuchtenden Gebäude von Arcos de<br />
la Frontera. Besonders eindrucksvoll<br />
ist es, dort an der Bergabrisskante<br />
vorbeizufliegen, wo die Häuser bis<br />
an den Abgrund gebaut sind.<br />
Weiter geht es in südwestlicher<br />
Richtung. Wir erkennen den in der<br />
Karte eingetragenen Windpark kurz<br />
vor dem Flugplatz Sidonia. Den lassen<br />
wir rechts liegen und halten direkt<br />
auf den Küstenort Conil de la Frontera<br />
zu. Das blaue Wasser und der<br />
hindernisfreie, breite Sandstrand<br />
laden ein, jetzt tiefer zu fliegen. Das<br />
ist erlaubt, wenn damit keine Gefährdung<br />
verbunden ist. Menschen winken<br />
uns immer wieder zu, während<br />
wir mit 140 Stundenkilometern der<br />
Küste in Richtung Tarifa folgen, dem<br />
südlichsten Punkt Spaniens. Kurz<br />
vorher ist wegen des Beschränkungsgebietes<br />
LER 164 aber ein kleiner<br />
Schlenker über das Meer erforderlich.<br />
Jetzt befinden wir uns gerade mal 30<br />
Kilometer nördlich der marokkanischen<br />
Stadt Tanger, und zum Greifen nahe<br />
vor uns sehen wir den über 400 Meter<br />
hoch aufragenden Rock von Gibraltar.<br />
Abgesehen von den unglaublichen<br />
52 Kilometern Tunnelweg im<br />
Inneren des Felsens ist besonders die<br />
Landebahn sehenswert, denn über<br />
diese führt die einzige Zufahrtsstraße<br />
zur Halbinsel. Bei Flugverkehr wird<br />
sie abgesperrt. Ein tiefer Überflug<br />
wird uns deshalb nicht genehmigt.<br />
Also wieder zurück, Nordkurs einnehmen<br />
und zum Überfliegen der<br />
Region Cañada de la Jara kräftig<br />
steigen. Gruppen von Kondoren kreisen<br />
jetzt neben uns und nutzen an<br />
den steilen Bergwänden die heftigen<br />
Aufwinde, die uns allerdings ganz<br />
ordentlich durchschütteln. Um nicht<br />
über die höchsten Erhebungen von<br />
mehr als 2000 Metern zu müssen,<br />
UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong> 51
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Die Stadt Arcos de La<br />
Fontera erstreckt sich auf<br />
einem Höhenzug. Viele<br />
Häuser sind direkt an die<br />
Abhänge gebaut.<br />
umfliegen wir die hohen Berge und<br />
genießen den Blick auf die saftig grünen<br />
Hochebenen mit blauen Seen und<br />
weißen Dörfern. Nach rund 300 Kilometern<br />
und knapp drei Stunden Flugzeit<br />
landen alle Maschinen wieder<br />
sicher in Villamartin.<br />
Ein weiterer Tagesausflug führt<br />
nach Sevilla, das nur 70 Kilometer<br />
Luftlinie nordnordwestlich liegt. Da<br />
wir die Stadt überfliegen wollen, muss<br />
die Flugvorbereitung wegen<br />
des kontrollierten Luftraums<br />
ganz exakt sein. Nach dem<br />
Start halten wir einen Kurs<br />
von 345 Grad und kommen<br />
nach 20 Kilometern zum<br />
großen Stausee von Morón.<br />
Hier biegen wir links ab und erreichen<br />
nach wenigen Minuten auf Westkurs<br />
die Hauptverkehrsstraße N-4, die uns<br />
den Weg nach Sevilla weist. Es dauert<br />
zehn Minuten und wir erreichen<br />
die Großstadt Dos Hermanas. Jetzt<br />
wird es Zeit, mit Sevilla Tower auf<br />
118,100 Kontakt aufzunehmen und<br />
dem Lotsen unseren Wunsch klarzumachen,<br />
die Stadt in westlicher Richtung<br />
zu überfliegen, denn die veröffentlichte<br />
VFR-Route mit 10 Grad führt<br />
von hier aus zum internationalen<br />
Flughafen Aeropuerto de Sevilla. Er<br />
hat ein Einsehen, gibt den Einflug in<br />
seine Kontrollzone frei und schickt<br />
uns in 1800 Fuß auf Kurs 310 Grad.<br />
Bald sehen wir den Alcázar, den<br />
mittelalterlichen Königspalast, und<br />
die gotische Kathedrale, die drittgrößte<br />
der Erde. Von hier aus empfiehlt<br />
uns der Lotse, für unser nächstes Ziel,<br />
den Flugplatz La Juliana, 220 Grad<br />
einzuschlagen. Schon bald nach Verlassen<br />
der Kontrollzone erkennen wir<br />
LUFTRÄUME UND BESCHRÄNKUNGS-<br />
GEBIETE VERLANGEN GUTE VORBEREITUNG<br />
UND KURSGENAUES FLIEGEN<br />
die in Ost-West-Richtung verlaufende<br />
Asphaltbahn von LEJU. Dort sind<br />
ULs aller Art gerne gesehen, und es<br />
gibt auch ein Restaurant.<br />
Frisch gestärkt treten wir den 70<br />
Kilometer langen Rückflug an, müssen<br />
aber erst einmal auf etwas über<br />
1000 Fuß steigen und für gut fünf<br />
Minuten Südkurs halten. Fast an<br />
LEJU angrenzend liegt nämlich das<br />
Beschränkungsgebiet LED 27A, das<br />
wir überfliegen müssen. Danach sinken<br />
wir wieder auf 500 Fuß, überqueren<br />
den längsten Fluss Andalusiens,<br />
den Guadalquivir, und sehen<br />
nach einer viertel Stunde schon die<br />
weiß leuchtenden Häuser von Villamartin,<br />
dem Ausgangspunkt unserer<br />
180 Kilometer langen Rundreise.<br />
Wenn man schon mal in Andalusien<br />
ist, muss man auch Granada<br />
besuchen. Bei meinem Aufenthalt<br />
sind die Wetterbedingungen so, dass<br />
man die 200 Kilometer lange Strecke,<br />
die auch ins Bergland führt, gut fliegen<br />
kann. Warme Kleidung ist dennoch<br />
erforderlich, weil wir gleich nach dem<br />
Start bis auf 3000 Fuß steigen müssen.<br />
Mit Kurs 80 Grad kommen wir schnell<br />
in die Berge und haben für die erste<br />
Etappe 150 Kilometer vor uns. Nach<br />
einer halben Stunde Flugzeit zeigt<br />
die Karte den Luftraum der CTR Malaga.<br />
Wir sind mehr als 50 Kilometer<br />
von Malaga entfernt, Kontakt zu Approach<br />
und zum Tower bekommen<br />
wir nicht. Unter Beachtung des Beschränkungsgebietes<br />
LER 57 erreichen<br />
wir schließlich das Städtchen Loja,<br />
52 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
[ 2 ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 1 ] Der Flughafen von Gibraltar aus Pilotensicht. Bei Starts und Landungen wird die<br />
Zufahrtsstraße zur Stadt, die die Piste quert, gesperrt. [ 2 ] In der Gruppe macht das<br />
Fliegen mit dem Tragschrauber noch mehr Spaß. Das gemeinsame Erlebnis verbindet.<br />
[ 3 ] Auch über dem Meer macht der MTOsport von AutoGyro eine gute Figur.<br />
[ 3 ]<br />
das in 764 Metern Höhe einen UL-<br />
Flugplatz mit einer 285 Meter langen<br />
Graspiste hat.<br />
Nach einer kurzen Pause geht es<br />
weiter, und wir folgen, wegen LED<br />
109 mit einigem Abstand nach Süden,<br />
der Autobahn A-92, die direkt nach<br />
Granada führt. Rechtzeitig vor Erreichen<br />
der Kontrollzone des Aeroporto<br />
Federico Garcia Lorca rufen wir<br />
auf 118,850 den Fluglotsen und bitten<br />
nicht nur um Einflug, sondern<br />
auch um Flugführung zur Alhambra,<br />
der berühmten Stadtburg auf dem<br />
Sabikah-Hügel. Die fast 1000 Jahre<br />
alte Burganlage ist 740 Meter lang<br />
und bis zu 220 Meter breit und beeindruckt<br />
durch ihre Architektur und<br />
die weitläufigen Gartenanlagen. Doch<br />
nicht nur die historischen Festungsbauten,<br />
auch die Innenstadt von<br />
Granada mit der Kathedrale, den<br />
vielen Plazas und engen Gässchen<br />
ist absolut sehenswert.<br />
Nach einigen Vollkreisen bringt<br />
uns der freundliche Lotse wieder auf<br />
Heimatkurs. In Loja machen wir noch<br />
einmal Pause und sind dann eine<br />
gute Stunde später wieder zu Hause<br />
in Villamartin.<br />
In Südspanien ist es laut Klimadiagramm<br />
in den Wintermonaten<br />
tagsüber nie kälter als 15 Grad und<br />
damit 10 Grad wärmer als in Deutschland.<br />
Auch die Niederschlagsmenge<br />
liegt bei deutlich weniger als der<br />
Hälfte. Fazit: Es ist ein ideales Zielgebiet<br />
für denjenigen, der mit dem<br />
Fliegen nicht bis zum Frühjahr warten<br />
will, der sich fliegerisch weiterbilden<br />
und gleichzeitig auch noch<br />
etwas Kultur erleben möchte. ae
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
UL-Fliegen in Europa<br />
Komplizierte Vielfalt<br />
Grenzenloses Europa? Für ULs gilt<br />
das leider noch nicht. Für Flüge in<br />
Nachbarländer muss genau nachgeschaut<br />
werden, was dort erlaubt ist.<br />
Es gibt sie leider bisher noch<br />
nicht, einheitliche Regularien<br />
für Ultraleichtflieger in<br />
Europa! In den einzelnen Staaten<br />
gilt bezüglich der UL-Fliegerei ganz<br />
unterschiedliches Luftrecht. Da<br />
geht in Italien überhaupt nicht,<br />
was in Deutschland selbstverständlich<br />
ist. In der EU erweist sich bei<br />
genauerem Hinsehen die Gesetzeslage<br />
bezüglich der UL-Fliegerei<br />
als so bunt wie die Europäische<br />
Union mit ihren einzelnen Partnerländern<br />
selbst.<br />
So ist es unumgänglich für UL-<br />
Piloten, sich bei der Planung eines<br />
Auslandsfluges intensiv mit den<br />
aktuellen Richtlinien und Gesetzestexten<br />
des Ziellandes zu befassen.<br />
Ganz schnell hat man gegen<br />
geltendes Luftrecht verstoßen und<br />
sich unnötigen Ärger aufgehalst.<br />
Zur Vorbereitung zählt auch, zu<br />
prüfen, ob denn die eigene Lizenz<br />
im Zielland überhaupt Gültigkeit<br />
hat und ob die Muster- und Verkehrszulassung<br />
des ULs akzeptiert<br />
werden.<br />
In den meisten Ländern ist der<br />
Einflug mit dem nationalen Pilotenschein<br />
problemlos möglich,<br />
einige fordern aber eine Anerkennung,<br />
und das bedeutet einigen<br />
Aufwand.<br />
Als Nächstes gilt es abzuklären,<br />
welche Papiere und Dokumente<br />
benötigt werden, denn in diversen<br />
Staaten wird das Lufttüchtigkeitszeugnis<br />
(Certificate of Airworthiness)<br />
in Englisch verlangt; einige<br />
Länder fordern eine Einfluggenehmigung.<br />
Ein Flugplan ist nahezu<br />
immer erforderlich und in einem<br />
Nicht-EU-Land die erste Landung<br />
auf einem Zollflugplatz zwingend.<br />
Auch im EU-, aber Nicht-Schengen-<br />
Staat Großbritannien ist die Kontrolle<br />
der Ausweispapiere bei der<br />
ersten Landung unumgänglich.<br />
Antragsformulare für Einfluggenehmigungen<br />
sind bei den nationalen<br />
Dienststellen abzurufen<br />
und ausgefüllt mit folgenden Dokumenten<br />
rechtzeitig einzureichen:<br />
Certificate of Airworthiness, Lärmzeugnis,<br />
gültige Pilotenlizenz,<br />
Medical, Versicherungsnachweis<br />
(Haftpflicht und Passagierhaftpflicht).<br />
Zusätzlich wird von einigen<br />
europäischen Ländern auch die<br />
Viele ULs werden in Tschechien und der Slowakei gefertigt, also in recht<br />
UL-freundlichen Staaten.<br />
54 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
Ausrüstung mit einem zugelassenen<br />
Funkgerät verlangt. Es können<br />
ein Mode-S-Transponder und ein<br />
ELT notwendig sein. Dass das<br />
Bordbuch und das Flughandbuch<br />
mitgeführt werden, sollte selbstverständlich<br />
sein, ebenso wie die<br />
Mitnahme gültiger VFR-Karten.<br />
Das wird immer wieder streng<br />
überprüft. Ein GPS mit elektronischen<br />
Karten reicht nicht.<br />
Unbedingt sind auch die Fragen<br />
nach der zulässigen minimalen und<br />
maximalen Flughöhe zu klären. Da<br />
gibt es im europäischen Raum sehr<br />
unterschiedliche Regelungen. Darf<br />
in einem Land bis auf 9500 Fuß<br />
gestiegen werden, sind anderswo<br />
das Maß der Dinge gerade mal 1500<br />
Fuß oder weniger.<br />
Während in Deutschland mit<br />
entsprechender Funkausrüstung<br />
(nach Freigaben) in Kontrollzonen<br />
eingeflogen werden darf, ist das<br />
anderswo grundsätzlich verboten.<br />
Und wer in Bosnien-Herzegowina<br />
die Flughäfen Sarajevo, Mostar,<br />
Banja Luka oder Tuzla anfliegen<br />
möchte, muss einen Slot beantragen.<br />
Voll koordinierte Flughäfen<br />
mit Slotpflicht gibt es in vielen<br />
Ländern. Beim Anflug von internationalen<br />
Flughäfen ist mithin<br />
immer zu prüfen, ob dort überhaupt<br />
ULs genehmigt sind und ob eventuell<br />
ein Slot zu erfragen ist. Das<br />
zu versäumen kann teuer werden.<br />
Ein Bußgeld ist ja nicht unbedingt<br />
ein guter Start in einen entspannten<br />
Fliegerurlaub.<br />
Kommt es zu einem Unfall, dann<br />
können ungenügende Vorbereitung<br />
oder ungültige beziehungsweise<br />
unvollständige Dokumente besonders<br />
teuer zu stehen kommen.<br />
Behörden und Sachverständige<br />
prüfen bei Zwischenfällen Dokumente<br />
und Flugplanung besonders<br />
genau. Ist Fahrlässigkeit oder sogar<br />
Vorsatz nachzuweisen, wird<br />
es sehr schnell höchst unangenehm.<br />
Die Betriebserlaubnis oder der<br />
Versicherungsschutz stehen auf<br />
dem Spiel. Das geht ganz fix, wenn<br />
nachgewiesen werden kann, dass<br />
weder AIP noch NOTAM, MET oder<br />
AIS konsultiert wurden oder sogar<br />
der Luftverkehr gefährdet wurde.<br />
Immer im Web nach der<br />
aktuellen Lage schauen<br />
Einige Planungs- und Informationsvorgaben<br />
haben wir hier aufgezeigt.<br />
Doch bei der Menge der<br />
nationalen Besonderheiten, die bei<br />
Flügen ins Ausland zu beachten<br />
sind, können sie nicht vollständig<br />
sein. Vor allem kommt es auf die<br />
Aktualität der Bestimmungen an.<br />
Auf der Website der European<br />
Microlight Federation (www.emf.<br />
aero) gibt es umfassende und regelmäßig<br />
aktualisierte Informationen<br />
zu den Ansprechpartnern,<br />
Genehmigungsbehörden und direkt<br />
zu den nationalen Regularien von<br />
insgesamt 19 Ländern im europäischen<br />
Raum. Der Weg dorthin:<br />
EMF.aero öffnen, dem Pfad „MLA<br />
Flying in Europe“ folgen, die Bilder<br />
anklicken und dann die Informationen<br />
zu den betreffenden Ländern<br />
– diese sind alphabetisch geordnet<br />
– einsehen. Damit steht relaxten<br />
Flügen behördlicherseits nichts<br />
mehr im Wege, damit das Ultraleichtfliegen<br />
auch in der EU pure<br />
Lust bereitet!<br />
ae<br />
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[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Das UL in der Instandhaltung<br />
Ultraleichtes<br />
Schrauben<br />
Eigenständig Wartungsarbeiten am UL durchführen? Kein Problem. Es gibt nur wenige<br />
rechtliche Einschränkungen. Standards können sich aber als sehr hilfreich erweisen.<br />
Für zertifizierte Flugzeuge<br />
gelten seit einigen Jahren<br />
die neuen Wartungsvorschriften<br />
der EASA, genauer gesagt<br />
der Part-M, wobei M für Maintenance<br />
steht. Die gesetzlichen<br />
Vorgaben zur Wartung von Luftsportgeräten<br />
regelt dagegen das<br />
nationale Recht. Für Halter von<br />
Luftsportgeräten, die eigenständig<br />
Wartungsarbeiten durchführen<br />
wollen, kennt es nur wenige recht-<br />
liche Einschränkungen. Im Wesentlichen<br />
werden die Wartung<br />
und Prüfung von Luftsportgeräten<br />
in Paragraf 13 der Verordnung zur<br />
Prüfung von Luftfahrtgerät (Luft-<br />
GerPV) geregelt. Danach müssen<br />
die Halter von Luftsportgeräten<br />
mit einer Leermasse von mehr als<br />
120 Kilogramm die von der zuständigen<br />
Stelle – also DAeC oder DULV –<br />
geforderte Wartung innerhalb der<br />
festgesetzten Fristen vollständig<br />
durchführen. Weiterhin wird eine<br />
jährliche Nachprüfung des Luftsportgerätes<br />
gefordert. Beträgt<br />
dessen Leermasse 120 Kilogramm<br />
oder weniger, entfallen die Pflichten<br />
zur Nachprüfung und Einhaltung<br />
eines Instandhaltungsprogrammes.<br />
Die einzige gesetzliche Regel,<br />
die eine ausreichende Sachkenntnis<br />
für die Durchführung von Wartungsarbeiten<br />
an Luftsportgeräten<br />
forderte, ist mit der Novellierung<br />
der Betriebsordnung für Luftfahrtgerät<br />
(LuftBO) entfallen. In Paragraf<br />
9 hieß es im zweiten Absatz: Inhaber<br />
einer Erlaubnis als Luftfahrzeugführer<br />
dürfen an einem Luftfahrzeug,<br />
dessen Halter sie sind<br />
und das nicht für die gewerbsmäßige<br />
Beförderung verwendet wird,<br />
einfache Kontrollen und Arbeiten<br />
im Rahmen der Wartung selbst<br />
durchführen, wenn sie die notwen-<br />
56 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
Ein großer Teil der<br />
Wartungstätigkeit<br />
am UL entfällt auf<br />
Kontrollen.<br />
damit der Garantieanspruch nicht<br />
verfällt. Schlussendlich sollte der<br />
Halter/Pilot eines Luftsportgerätes<br />
niemals vergessen, dass die Qualität<br />
einer Wartungstätigkeit immer<br />
einen unmittelbaren Einfluss auf<br />
die Lufttüchtigkeit des Fluggerätes<br />
hat und somit auch auf das<br />
eigene Leben.<br />
Insbesondere Vereine sollten<br />
sich daher darüber Gedanken machen,<br />
welche Personen die Wartung<br />
durchführen und ob ausreichende<br />
Sachkenntnisse vorhanden oder<br />
noch entsprechende Schulungsmaßnahmen<br />
durchzuführen sind.<br />
Hierzu sind die Kursangebote für<br />
UL-Warte der meisten DAeC-Landesluftsportverbände<br />
zu empfehlen.<br />
Die verschiedenen Angebote<br />
findet man auf den Webseiten der<br />
Verbände. Weiterhin gibt es zahlreiche<br />
Kursangebote der Luftsportgeräte-<br />
und Motorenhersteller. Die<br />
meist zwei- bis fünftägigen Lehrgänge<br />
sind in der Regel kostenpflichtig<br />
und vermitteln sehr fundiertes<br />
Wissen und praktische<br />
Fähigkeiten. Wer ein Luftsportgerät<br />
oder einen Motor kauft, sollte<br />
es nicht versäumen zu fragen, ob<br />
nicht eventuell eine kostenfreie<br />
Schulung mit ins Kaufpaket aufgenommen<br />
werden kann.<br />
Auch die Wartung von relativ<br />
einfachen Luftsportgeräten kann<br />
verhältnismäßig zeitaufwendig<br />
sein, sodass einiges an Geld gespart<br />
werden kann. Natürlich wird dies<br />
durch den Einsatz der eigenen<br />
Freizeit erkauft. Gerade die Wartung<br />
und die Kontrollen an der Zelle sind<br />
meist zeitintensiv und somit teuer,<br />
benötigen aber meist keine<br />
teuren Spezialwerkzeuge oder<br />
Materialien.<br />
Motorenwartung mit<br />
Spezialkenntnissen<br />
Für die Wartung des Motors<br />
werden, je nach Typ, durchaus<br />
Spezialkenntnisse benötigt, die<br />
sich praktisch nur in den Schulungsangeboten<br />
der Motorhersteller<br />
erlangen lassen. Weiterhin wird<br />
für die Motorwartung verhältnismäßig<br />
viel Spezialwerkzeug benötigt.<br />
Die Anschaffung dieses Werkzeuges<br />
und die Kosten für den Kurs<br />
digen Kenntnisse und Fähigkeiten<br />
dazu besitzen. Der Wegfall dieser<br />
Forderung sollte keinesfalls als<br />
Einladung zum bedingungslosen<br />
Schrauben an Luftsportgeräten<br />
verstanden werden. Die Versicherung<br />
könnte im Schadensfall die<br />
Zahlung verweigern, wenn ein<br />
entstandener Schaden aufgrund<br />
grober Fahrlässigkeit verursacht<br />
wurde. Gleiches gilt für Garantieforderungen.<br />
Ein Motor- oder Zellenhersteller<br />
wird in der Regel<br />
darauf bestehen, dass Wartungsarbeiten<br />
nur von sachkundigem<br />
Personal durchgeführt werden,<br />
Der Rotax 912 treibt die meisten<br />
ULs an. Wer die Motorwartung<br />
an Luftsportgeräten selbst durch -<br />
führen will, sollte daher mit der<br />
Wartung des 912 vertraut sein.<br />
Nach Wartungsarbeiten<br />
am Motor wird ein<br />
Standlauf durchgeführt,<br />
um die Motor funktion<br />
zu testen.<br />
Fotos: Mark Juhrig, Remos<br />
UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong> 57
[ UL/LSA SPECIAL ]<br />
Wer unter der Cowling<br />
Hand anlegen will,<br />
sollte über die<br />
erforderlichen<br />
Spezialkenntnisse für<br />
den Motor verfügen.<br />
Für die Instandhaltung und<br />
Reparatur von Faserverbundteilen<br />
sind Fachkenntnisse gefordert.<br />
Fotos: Heiko Link, Heiko Müller<br />
beim Motorhersteller werden sich<br />
sicher nicht nach der ersten<br />
100-Stunden-Kontrolle amortisieren.<br />
Jeder Halter sollte für sich<br />
kalkulieren, ob sich die Wartung<br />
von Motor oder Zelle in Eigenleistung<br />
auch wirklich lohnt.<br />
Bei der Wartung von zertifizierten<br />
Luftfahrzeugen kommen fast<br />
ausschließlich luftfahrtzertifizierte<br />
Materialien und Teile zum Einsatz.<br />
Dies ist ein Grund für die<br />
relativ hohen Wartungskosten. Bei<br />
Luftsportgeräten kommen die Materialien<br />
und Teile häufig aus dem<br />
Automobilbereich. Das hält die<br />
Wartungskosten in Grenzen, auch<br />
wenn der Halter die Wartung nicht<br />
selbst ausführt. Dennoch ist Vorsicht<br />
geboten. Manche Komponenten<br />
werden speziell für das entsprechende<br />
Muster oder den Motor<br />
hergestellt und dürfen nicht<br />
durch ähnliche Komponenten ersetzt<br />
werden, nur weil sie zufällig<br />
passen.<br />
Ein Beispiel hierfür ist der Ölfilter<br />
des Rotax 912. Er wird speziell<br />
für diesen Motor hergestellt<br />
und darf keinesfalls durch einen<br />
Ölfilter aus dem Kfz-Bereich mit<br />
gleichem Schraubanschluss ersetzt<br />
werden. Im Zweifelsfall sollte man<br />
sich mit dem Kundendienst von<br />
Motor- beziehungsweise Zellenhersteller<br />
in Verbindung setzen<br />
und nachfragen, was verwendet<br />
werden darf und was nicht.<br />
Wartungsarbeiten an zertifizierten<br />
Luftfahrzeugen müssen<br />
nach den Regeln der EASA dokumentiert<br />
werden. Weiterhin muss<br />
ein Luftfahrzeug nach einer durch-<br />
geführten Wartung wieder für den<br />
Betrieb freigegeben werden. Für<br />
Luftsportgerät gibt es keine Pflicht<br />
zur Dokumentation oder Freigabe<br />
von Wartungsarbeiten, wenn man<br />
von großen Reparaturen einmal<br />
absieht. Dennoch ist es immer<br />
sinnvoll, die am Luftsportgerät<br />
durchgeführten Arbeiten im Bordbuch<br />
und in der Lebenslaufakte<br />
zu dokumentieren.<br />
Wartungsarbeiten<br />
dokumentieren<br />
Im Vereinsbetrieb kann sich ein<br />
Vorstand dadurch absichern, dass<br />
jede Wartungsarbeit durch im Verein<br />
benannte und entsprechend<br />
qualifizierte Personen freigegeben<br />
werden muss. So ist sichergestellt,<br />
dass der Vorstand seiner Sorgfaltspflicht<br />
gerecht wird.<br />
Natürlich ist es nicht erforderlich,<br />
sich an die Vorgaben der EASA<br />
bezüglich der Dokumentation von<br />
Arbeiten zu halten. Dennoch ist<br />
es sinnvoll, die gleichen Methoden<br />
anzuwenden, die sich im Laufe der<br />
Zeit entwickelt haben. So ist es<br />
bei der Wartung von zertifizierten<br />
Luftfahrzeugen üblich, einen sogenannten<br />
Befund- und Arbeitsbericht<br />
zu erstellen. Dabei handelt<br />
es sich schlichtweg um eine tabellarische<br />
Auflistung aller Punkte,<br />
die durch eine Wartungstätigkeit<br />
adressiert werden sollen. Der<br />
Befund- und Arbeitsbericht einer<br />
100-Stundenkontrolle könnte wie<br />
in der Beispieltabelle aussehen.<br />
Neben dem Befund- und Arbeitsbericht<br />
werden noch die jeweiligen<br />
Kontrolllisten für die Zellen- und<br />
Motorwartung abgehakt und in<br />
der L-Akte archiviert. Anschließend<br />
werden ein Standlauf und ein<br />
Werkstattflug durchgeführt, um<br />
zu überprüfen, ob auch wirklich<br />
alles in Ordnung ist. Auch hierzu<br />
gibt es passende Vordrucke von<br />
den Verbänden beziehungsweise<br />
Herstellern.<br />
Auch beim Verkauf eines Ultraleichtflugzeugs<br />
ist eine lückenlose<br />
Dokumentation sämtlicher<br />
Wartungsarbeiten von großem<br />
Vorteil. Der Käufer kann sich ein<br />
besseres Bild vom Wartungszustand<br />
des ULs machen und wird eher<br />
bereit sein, dies auch entsprechend<br />
zu honorieren. Enthält die L-Akte<br />
jedoch keinerlei Aufzeichnungen<br />
Dokumentation von Wartungsarbeiten<br />
Befund- und Arbeitsbericht<br />
der durchgeführten Wartungsarbeiten,<br />
so wird sich selbst ein top<br />
gewartetes UL nur schwer verkaufen<br />
lassen.<br />
Wer sich dazu entschließt, Wartungsarbeiten<br />
am eigenen Ultraleichtflugzeug<br />
oder an vereinseigenen<br />
ULs im Auftrag des Vorstandes<br />
durchzuführen, der lernt<br />
Zelle und Motor besser kennen und<br />
verstehen. Eine fundierte Systemkenntnis<br />
ist bei jeder Art der Fliegerei<br />
von Vorteil, vor allem, wenn<br />
etwas einmal nicht so funktioniert<br />
wie gedacht. Ein Pilot mit guter<br />
Systemkenntnis wird in einem<br />
solchen Fall definitiv weniger Mühe<br />
haben, die passenden Aktionen<br />
durchzuführen.<br />
ae<br />
Mark Juhrig<br />
Muster: FK9 Mk 4 Kennzeichen: D-Mxxx Datum: 24.04.<strong>2016</strong><br />
Betriebsstunden Zelle: 2600 h Landungen: 6535<br />
Betriebsstunden Motor: 600 h Betriebsstunden Propeller: 600 h<br />
Lfd. Nr. Beanstandung Behebung Ausführender Freigabe<br />
1 100-Stunden-<br />
Kontrolle der<br />
Zelle fällig<br />
Laut Kontrollliste<br />
des Herstellers<br />
(Stand 12.05.2014)<br />
durchgeführt<br />
Schmidt Meier<br />
2 100-Stunden-<br />
Kontrolle des<br />
Motors fällig<br />
2 a Ölwechsel<br />
fällig<br />
2 b Zündkerzenwechsel<br />
fällig<br />
3 Bremsbeläge<br />
abgenutzt<br />
Laut Kontrollliste<br />
des Herstellers<br />
(Stand Januar 2013)<br />
durchgeführt<br />
Öl (15W40) und<br />
Filter gewechselt<br />
8 Zündkerzen<br />
gewechselt<br />
Bremsbeläge<br />
gewechselt<br />
Schmidt<br />
Schmidt<br />
Schmidt<br />
Müller<br />
Meier<br />
Meier<br />
Meier<br />
Meier<br />
58 UL/LSA Special 6/<strong>2016</strong>
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vor allem bei Dunkelheit und<br />
schlechtem Wetter. Werden die<br />
Bilder der Infrarotkamera auf einem<br />
Head-up-Display (HUD) angezeigt,<br />
spricht man von einem Enhanced<br />
Flight Vision System (EFVS). Es<br />
ist für die primäre Flugführung bei<br />
Instrumentenflugbedingungen<br />
zugelassen und ermöglicht niedrigere<br />
Entscheidungshöhen im<br />
Präzisionsanflug bei schlechter<br />
Sicht. „Wenn ein Pilot den Flughafen<br />
aus der normalen Entscheidungshöhe<br />
von 200 Fuß mithilfe<br />
60 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Die Falcon 2000LXS trägt die Infrarotsensoren für das Combined Vision<br />
System FalconEye auf der Nase.<br />
Ein EVS kombiniert mit einem HUD, wie hier in der Falcon 2000LXS,<br />
erlaubt Piloten niedrigere Entscheidungshöhen im Präzisionsanflug.<br />
7611609-3-1.QXD_Layout 1 07.04.16 09:51 Seite 1<br />
Fotos: Dassault Aviation<br />
Wärmebild und 3D-Geländedaten<br />
werden in Combined-Vision-Systemen<br />
zusammengefügt.<br />
des EVS erkennen kann, darf er<br />
auf 100 Fuß sinken, bis eine reale<br />
visuelle Referenz hergestellt ist“,<br />
erklärt Steve Cass, stellvertretender<br />
Leiter Technical and Marketing<br />
Communications bei Gulf stream.<br />
Mit EFVS ausgestattete Maschinen<br />
können auch auf Flugplätzen ohne<br />
Instrumentenlandesystem (ILS)<br />
mit niedrigeren Minima landen – in<br />
der Business Aviation ein zeitlicher<br />
und finanzieller Vorteil. Die amerikanische<br />
Luftfahrtbehörde FAA<br />
könnte <strong>2016</strong> sogar Starts und Landungen<br />
im Blindflug erlauben, wenn<br />
ein EFVS benutzt wird.<br />
Nach sieben Jahren Forschung,<br />
Entwicklung und Erprobung war<br />
Gulf stream Aerospace im Jahr 2001<br />
der erste Business-Jet-Hersteller,<br />
der ein EVS auf den Markt brachte.<br />
Seither hat sich in der Hardware-<br />
Entwicklung einiges getan. Gulfstreams<br />
EVS II, das wie das erste<br />
Modell in Zusammenarbeit mit dem<br />
Sensorhersteller Kollsman (heute<br />
Elbit Systems of America) und dem<br />
HUD-Hersteller Honeywell entwickelt<br />
und 2007 zugelassen wurde,<br />
ist zehn Kilogramm leichter und<br />
verfügt über viermal mehr Rechnerleistung<br />
und Speicherkapazität<br />
als die erste Version. Momentan<br />
arbeiten Gulfstream und Elbit Systems<br />
am EVS III. Es soll 2018 für<br />
die neue G500 und 2019 für die<br />
neue G600 erhältlich sein. „Das<br />
System hat eine vierfach höhere<br />
Auflösung als seine Vorgänger“,<br />
sagt Cass.
[ BUSINESS AVIATION Technik ]<br />
Eine Infrarotkamera (links)<br />
blickt auch durch Nebel<br />
und Rauch (rechts).<br />
Eine Landung bei einer Sicht wie auf dem rechten Bild ist grenzwertig.<br />
Ein EVS (links) zeigt dagegen Kontraste wie an einem klaren Tag.<br />
Hard- und Software<br />
werden immer besser<br />
Im elektromagnetischen Spektrum<br />
gibt es drei Infrarotbereiche,<br />
die durch ihre Wellenlänge definiert<br />
sind: langwelliges Infrarot (longwave<br />
infrared, LWIR: 8 bis 15 Mikrometer),<br />
mittleres Infrarot (midwave<br />
infrared, MWIR: 3 bis 8 Mikro<br />
meter) und kurzwelliges Infrarot<br />
(short-wave infrared, SWIR:<br />
1,4 bis 3 Mikrometer). Wärmebildkameras<br />
bisheriger EVS nutzen<br />
typischerweise den Spektralbereich<br />
von langwelligem und mittlerem<br />
Infrarot, das von Objekten ausgeht.<br />
Bei diesen Wellenlängen absorbieren<br />
Wassermoleküle in der Atmo-<br />
sphäre am wenigsten Infrarotstrahlung,<br />
was Sicht durch Nebel und<br />
Rauch ermöglicht. Kurzwelliges<br />
Infrarot ähnelt dahingehend sichtbarem<br />
Licht, als dass Photonen<br />
von Objekten reflektiert oder absorbiert<br />
werden. SWIR-Sensoren<br />
sorgen für starken Kontrast in<br />
hochauflösenden Bildern. Allerdings<br />
fallen SWIR-Flächensensoren von<br />
US-Herstellern unter Restriktionen<br />
der International Traffic in Arms<br />
Regulations (ITAR, Regelungen<br />
des internationalen Waffenhandels)<br />
und waren bislang militärischen<br />
Anwendungen vorbehalten. Neue<br />
Sicherheitsmechanismen verhindern,<br />
dass SWIR-Sensoren nach<br />
einem Ausbau aus einem EVS<br />
kurze Wellenlänge<br />
hohe Frequenz<br />
viel Energie<br />
nahes Infrarot (0,75 μm)<br />
KW Infrarot (1 - 1,5 μm)<br />
MW Infrarot (3 - 5 μm)<br />
LW Infrarot (8 - 14 μm)<br />
lange Wellenlänge<br />
niedrige Frequenz<br />
wenig Energie<br />
Fotos: Elbit Systems, Gulfstream (s)<br />
Röntgenstrahlung<br />
(0,01 nm - 1 nm)<br />
UV-Strahlung<br />
(1 nm - 400 nm)<br />
sichtbares Licht<br />
(450 nm - 650 nm)<br />
Bisher nutzen die meisten EVS das Spektrum von langwelligem (LW) und mittelwelligem (MW) Infrarot. Doch<br />
Sensoren für kurzwelliges (KW) Infrarot finden zunehmend Einsatz.<br />
infrarotes Licht<br />
(0,75 μm - 14 μm)<br />
Rundfunk<br />
(10 cm - 10 km)<br />
62 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
wiederverwendet werden können,<br />
und erlauben damit den Export<br />
im Einklang mit ITAR.<br />
Damit die Detektoren auch<br />
kleinste Abweichungen im Infrarotspektrum<br />
wahrnehmen<br />
können, werden sie in den meisten<br />
der aktuellen Systeme kryogen<br />
mit flüssigem Stickstoff<br />
gekühlt. Es gibt aber auch ungekühlte<br />
Systeme wie das EVS-<br />
3000 von Rockwell Collins, das<br />
sich, kombiniert mit einem HUD,<br />
beispielsweise in den brasilianischen<br />
Business Jets Embraer<br />
Legacy 450/500 findet. Es besteht<br />
aus einer Multispektralkamera<br />
(LWIR, SWIR) und einer Kamera<br />
für sichtbares Licht. Dieses Sys-<br />
Bei der Gulfstream G550 befindet<br />
sich die Kamera am Rumpf.<br />
tem kann auch LED-Lichter erkennen,<br />
die an immer mehr<br />
Flughäfen installiert werden und<br />
nahezu keine Wärme abstrahlen.<br />
Ungekühlte Systeme sind weniger<br />
empfindlich als ihre gekühlten<br />
Pendants und benötigen<br />
deshalb meist einen weiteren<br />
Sensor sowie Hard- und Software<br />
zur Bildfusion, um sowohl Gelände<br />
als auch Flughafenlichter<br />
in einem Bild darzustellen. Dafür<br />
sind sie aber kleiner, leichter und<br />
günstiger. „Ältere, kryogen gekühlte<br />
Systeme wurden je nach<br />
Flugzeughersteller als Option im<br />
Bereich um die 500 000 US-Dollar<br />
angeboten“, sagt Scott Galloway,<br />
Marketing-Manager Head-up<br />
Vision Systems bei Rockwell<br />
Collins. Das neue EVS-3000 soll<br />
deutlich darunter liegen. Wie viel,<br />
darüber macht Rockwell Collins<br />
keine Angaben.<br />
Doch nicht nur bei der Hardware<br />
gibt es ständige Verbesserungen.<br />
Auch die Software schafft<br />
neue Möglichkeiten, genannt<br />
Combined Vision System (CVS).<br />
Business-Jet- und Avionikhersteller<br />
arbeiten daran, das Bild der<br />
verschiedenen Sensoren des EVS<br />
mit dem Synthetic Vision System<br />
(SVS) zu kombinieren. Ein SVS<br />
zeigt die Umgebung als 3D-Animation<br />
basierend auf Gelände- und<br />
Hindernisdatenbanken auf einem<br />
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[ BUSINESS AVIATION Technik ]<br />
Neben Elbit Systems und Honeywell arbeitet auch der US-amerikanische<br />
Avionikhersteller Rockwell Collins an einem CVS.<br />
Dunkelheit ist für Wärmebildkameras kein Problem, da sie nicht auf<br />
sichtbares Licht angewiesen sind.<br />
Fotos: Rockwell Collins, Gulfstream<br />
Display an und verbessert so die<br />
Situationswahrnehmung. „SVS und<br />
EVS zu verbinden und so jederzeit<br />
das beste Bild zur Verfügung zu<br />
stellen, ist die Lösung der Zukunft“,<br />
sagt Galloway. Rockwell Collins<br />
hat nach eigenen Angaben die<br />
Forschung im Bereich CVS abgeschlossen<br />
und zeigt Business-Jet-<br />
Herstellern derzeit eine Demoversion<br />
am unternehmenseigenen<br />
Flugzeug.<br />
CVS stellt zusätzlich<br />
Terraindaten dar<br />
Auch Honeywell arbeitet seit<br />
mehr als zehn Jahren an der Entwicklung<br />
von CVS. Mitte September<br />
2010 wurde das System erstmals<br />
öffentlich vorgestellt und zwischenzeitlich<br />
für militärische Hubschrauber<br />
weiterentwickelt – allerdings<br />
Das EFVS ermöglicht<br />
geringe Entscheidungshöhen<br />
im Landeanflug.<br />
nur zur Verbesserung der Situationswahrnehmung<br />
und ohne Auswirkung<br />
auf die Height above<br />
Touchdown Elevation (HAT). Derzeit<br />
befindet sich der US-Konzern<br />
im Zulassungsprozess des Systems<br />
für Helikopter und Flächenflugzeuge.<br />
Bis die ersten Business Jets<br />
mit einem Honeywell-CVS fliegen,<br />
dürften also noch ein paar Jahre<br />
vergehen. „Während des Entwicklungsprozesses<br />
bestand die größte<br />
Herausforderung darin, sicherzustellen,<br />
dass sich das System<br />
EVS nahtlos in das SVS einfügt“,<br />
sagt Thea Feyereisen, Ingenieurin<br />
bei Honeywell. Die Software müsse<br />
schließlich die Außenwelt ohne<br />
Sichteinschränkungen wie Nebel<br />
oder Dunkelheit darstellen, um<br />
Piloten das Gelände und potenzielle<br />
Hindernisse wie an einem klaren<br />
Tag in 3D anzuzeigen.<br />
visueller Anflug<br />
100 Fuß<br />
„Mit CVS profitieren Piloten vom<br />
Besten aus beiden Welten“, sagt<br />
Dror Yahav, Vizechef Commercial<br />
Aviation bei Elbit Systems. SVS-<br />
Bilder seien geeignet auf der Langstrecke<br />
oder an Stellen, die von<br />
der EVS-Kamera nicht erkannt<br />
werden, beispielsweise bei dichten<br />
Wolken. Und das EVS liefere ergänzend<br />
eine sehr hohe Auflösung,<br />
Echtzeiterkennung von Gelände<br />
und Hindernissen bei Start, Landung<br />
und Rollen. Das israelische<br />
Unternehmen rüstet die Falcon<br />
2000, Falcon 8X und Falcon 5X von<br />
Dassault mit CVS aus. Der französische<br />
Business-Jet-Hersteller hat<br />
das CVS namens FalconEye im<br />
November 2015 bei der Business-<br />
Aviation-Messe NBAA in Las Vegas<br />
an einer Falcon 2000LXS vorgestellt.<br />
Die Wärmebildkamera<br />
umfasst sechs Sensoren, die das<br />
Instrumentenanflug<br />
DA/DH<br />
Beim Präzisionsanflug muss auf einer festgelegten Entscheidungshöhe (Decision Altitude/Height, DA/DH) eine<br />
visuelle Referenz zur Landebahn bestehen. Diese kann mit EFVS niedriger gewählt werden.<br />
Spektrum von sichtbarem Licht bis<br />
LWIR abdecken und zu einem Bild<br />
zusammenfügen. Das Multispektral-Sensor-Array<br />
hat ein Sichtfeld<br />
von 35 Grad horizontal und 26,5<br />
Grad vertikal.<br />
Die Fusion von EVS und SVS<br />
ist laut Yahav erst durch zwei neue<br />
Technologien möglich geworden:<br />
Da gibt es einerseits Bedienelemente,<br />
mit denen Piloten in Echtzeit<br />
die optimale Einstellung zwischen<br />
SVS-Bildern und Infrarotvideo<br />
wählen können, andererseits<br />
verbesserte Algorithmen, die das<br />
EVS-Video winkelgetreu und mit<br />
nahtlosem Übergang zur „echten<br />
Welt“ darstellen – in Dassaults<br />
Konfiguration auf einem LCD-HUD<br />
mit einem Blickwinkel von 40 mal<br />
30 Grad.<br />
Der erste Falcon-2000-Kunde<br />
soll nach Angaben von Dassault<br />
noch dieses Jahr mit dem System<br />
fliegen. „Wir haben für das Programm<br />
weniger als fünf Jahre bis<br />
zum ersten Zulassungslevel gebraucht.<br />
Die Entwicklung weiterer<br />
Features wie das duale HUD ist<br />
für die kommenden zwei Jahre<br />
geplant“, sagt Philippe Rebours,<br />
Testpilot und FalconEye-Projektpilot<br />
bei Dassault. So sollen beide<br />
Piloten dieselben Informationen<br />
erhalten. Laut Dassault hat Falcon-<br />
Eye das Potenzial, unter Zero-<br />
Zero-Bedingungen (keine Sicht<br />
sowohl horizontal wie vertikal) zu<br />
operieren. „Wir sondieren den Weg<br />
zur Zulassung“, so Rebours. ae<br />
Ulrike Ebner<br />
64 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Praxis<br />
Know-how<br />
Juni <strong>2016</strong><br />
für<br />
Einsteiger und<br />
Fortgeschrittene<br />
Unfallanalyse<br />
Tödliche Übung<br />
Bei der Simulation eines Motorausfalls passiert es: Die Höhe reicht nicht mehr aus,<br />
das Flugzeug abzufangen. Der Crash endet mit zwei Toten. Als Ursachen kommen<br />
mangelnde Flugerfahrung des Piloten, das Fehlen von eindeutigen Betriebsanweisungen<br />
für derartige Notmanöver sowie unklare Aufgabenverteilung im Cockpit in Betracht.<br />
Foto: BFU<br />
Das Üben von Notverfahren und Notsituationen<br />
sollte für jeden Piloten – egal<br />
ob professioneller oder Freizeitpilot<br />
– selbstverständlich sein. Oberste Priorität<br />
muss dabei die Sicherheit haben, damit das<br />
Luftfahrzeug unbeschädigt und die Piloten<br />
unverletzt bleiben. Diese Maxime ist bei dem<br />
Unfall am 10. April 2009 am Flugplatz Schmoldow<br />
nicht eingehalten worden. Infolgedessen<br />
kamen die zwei Piloten beim Absturz ihrer<br />
PZL-104 Wilga 35 ums Leben.<br />
Am Unfalltag wollte der Flugzeugführer laut<br />
BFU-Bericht einen Triebwerksausfall nach<br />
dem Start simulieren und die richtigen Steuermanöver<br />
üben, um das Flugzeug sicher<br />
abzufangen und zu landen. In den sechs dem<br />
Unfall vorausgegangenen Flügen hatte er das<br />
Notverfahren mehrmals in rund 2000 Fuß AGL<br />
durchgeführt. Bei einer weiteren angekündigten<br />
Übung ließ, laut Aussagen von Zeugen<br />
am Boden, in rund 35 bis 45 Metern Höhe das<br />
Motorengeräusch nach, und das Flugzeug<br />
ging in einen steilen Sinkflug über. Der vom<br />
Piloten eingeleitete Abfangvorgang konnte<br />
nicht mehr abgeschlossen werden. Die Wilga<br />
schlug etwa 500 Meter hinter der Pistenschwelle<br />
auf den Boden auf und überschlug sich.<br />
Dabei wurden der steuerführende Pilot und<br />
der entsprechend Vereinsvorschrift vorgeschriebene<br />
Sicherheitspilot tödlich verletzt.<br />
Zu geringer Übungsstand?<br />
Der Pilot war ein erfahrener Segelflieger mit<br />
Fluglehrberechtigung. Seine Erfahrung im<br />
Motorflug allerdings war sehr viel geringer.<br />
Auf dem Unfallmuster hatte er nur wenige<br />
Stunden vorzuweisen – in sechs Jahren vor<br />
dem Unfall war er nur rund eine Stunde pro<br />
Jahr auf der Wilga geflogen. Er hatte zusätzlich<br />
Einweisungen auf 18 verschiedenen<br />
Mustern und kannte sich berufsbedingt mit<br />
Flug sicherheitsaspekten aus. Der mitfliegende<br />
Sicherheitspilot hatte bei rund 1100 Stunden<br />
Gesamtflugzeit fast 500 Stunden auf der<br />
Wilga vorzuweisen. Er war allerdings nicht<br />
Inhaber einer Lehrberechtigung für einmotorige<br />
Flugzeuge.<br />
Der Grundgedanke, einen Triebwerksausfall<br />
zu simulieren und die für eine Beherrschung<br />
der Situation notwendigen Handgriffe zu üben,<br />
spricht für eine gut ausgeprägte Sicherheitskultur.<br />
Ein guter Übungsstand kann im Fall<br />
der Fälle lebensrettend sein. In der professionellen<br />
Pilotenausbildung wird man intensiv<br />
auf Gefahrensituationen vorbereitet. In der<br />
kommerziellen beziehungsweise der Militärfliegerei<br />
greift man dabei häufig auf den Simulator<br />
zurück, ermöglicht er doch ein gefahrloses<br />
Üben. Bevor ein Pilot nicht nachgewiesen<br />
hat, dass er die wichtigsten Notverfahren<br />
beherrscht, kommt er auch nicht ins<br />
Flugzeug. Auch die Segelflugausbildung kann<br />
als positives Beispiel für dieses Sicherheitsdenken<br />
gelten, sind doch Langsamflug, Seilriss<br />
und Trudeln Flugzustände, die ein<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 65
[ PRAXIS Juni <strong>2016</strong> ]<br />
Fotos: BFU<br />
Die Wilga überschlug<br />
sich rund 500 Meter<br />
hinter der Landebahnschwelle.<br />
Flugschüler erkennen und ausleiten können<br />
muss, bevor er zum ersten Alleinflug startet.<br />
Man könnte im Fall des Wilga-Piloten schnell<br />
zu dem Schluss kommen, dass er auf dem<br />
Muster einfach zu unerfahren war und deshalb<br />
das simulierte Notverfahren mit zu geringer<br />
Sicherheitsreserve durchführte. Im konkreten<br />
Fall greift das aber zu kurz, denn es ist fraglich,<br />
ob das Manöver überhaupt hätte gelingen<br />
können. Zwar wird ein Notverfahren für den<br />
Fall eines Triebwerksausfalls während der<br />
Startphase im Handbuch erwähnt, allerdings<br />
ist es nur unvollständig beschrieben. Es wird<br />
lediglich empfohlen, bei einem Motorausfall<br />
bis 100 Meter Höhe direkt geradeaus zu landen<br />
und Hindernissen auszuweichen und bei<br />
einer Höhe von mehr als 100 Meter ein Notlandefeld<br />
zu nutzen. Offen bleibt, wie das<br />
genau zu bewerkstelligen ist. Wie schnell<br />
muss nachgedrückt werden, bis zu welchem<br />
Neigungswinkel, gibt es Geschwindigkeiten,<br />
die zu beachten sind, und ganz generell: wie<br />
fliege ich das? Exakte Informationen zu den<br />
Parametern, die in einem solch kritischen Fall<br />
einzuhalten sind, fehlen. Das Flughandbuch<br />
macht auch keine Angaben zum Üben eines<br />
solchen Verfahrens. Die Flugfibel für die Wilga<br />
35 aus dem Jahr 1985 ist nur unwesentlich<br />
genauer. So habe das Abfangen in fünf bis<br />
acht Meter Höhe zu erfolgen. Bei einem Triebwerksausfall<br />
unter 25 Meter Höhe sei der<br />
Steuerknüppel sofort durchzuziehen. Laut von<br />
der BFU protokollierter Aussagen ehemaliger<br />
GST-Piloten werden bei einem simulierten<br />
Triebwerksausfall mindestens 1000 Fuß Höhe<br />
benötigt, um mit einer 180-Grad-Kurve landen<br />
zu können. Geübt wurde das Manöver bei der<br />
GST nicht unterhalb 2000 Fuß AGL.<br />
Der Neigungswinkel entscheidet<br />
Testflüge im Rahmen der Unfalluntersuchung<br />
zeigten, dass die Chance, die Wilga bei nachlassender<br />
Triebwerksleistung unter Kontrolle<br />
zu behalten, maßgeblich von der Stärke<br />
Durch starkes Nachdrücken nahm die Wilga eine zu große Längsneigung<br />
ein. Es gelang dem Piloten nicht mehr, das Flugzeg abzufangen. Mit einem<br />
Winkel von von etwa acht Grad berührte es den Boden.<br />
Nach dem ersten Aufsetzen hob das Flugzeug<br />
noch einmal ab und setzte beim zweiten Mal<br />
mit größerem Neigungswinkel auf.<br />
66 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Anhand der Spuren<br />
im Gras rekonstruierte<br />
die BFU den<br />
Neigungswinkel.<br />
des Nachdrückens und des sich daraufhin<br />
einstellenden Längsneigungswinkels abhängt.<br />
So führten laut BFU-Bericht größere Winkel<br />
infolge höherer Sinkgeschwindigkeit und<br />
längerer Rotationszeit des Flugzeuges zu<br />
einer insgesamt längeren Abfangphase und<br />
größerem Höhenverlust. Im günstigsten Fall<br />
betrug er 24 Meter, im ungünstigsten Test<br />
gar 115 Meter.<br />
Dieser exemplarische Unfall führt zu einer<br />
Reihe von Fragen: Warum existieren keine<br />
genauen Notverfahren für dieses Muster im<br />
Handbuch? Warum enthält das Handbuch die<br />
Anweisung „Triebwerksausfall ab 100 Meter:<br />
Versuchen, am Flugplatz zu landen“, die gar<br />
Beim dritten Aufsetzen bekommt der<br />
Propeller Bodenberührung und das Flugzeug<br />
überschlägt sich.<br />
nicht sicher durchgeführt werden kann? Wieso<br />
fliegt ein Sicherheitspilot mit, dessen genaue<br />
Rolle im Cockpit aber unklar ist? Warum muss<br />
er kein Fluglehrer sein; soll er nur verbal unterstützen,<br />
darf er eingreifen? Weshalb übt<br />
man ein Notverfahren mit so geringen Sicherheitsreserven,<br />
ohne entsprechend genaue<br />
Herstelleranweisungen?<br />
Beim Militär und in der professionellen Zivilfliegerei<br />
sind nahezu alle Betriebsverfahren<br />
streng reguliert. Notverfahren, die mit einem<br />
Flugzeug geübt werden dürfen, sind exakt<br />
definiert. Das kann auch bedeuten, dass bestimmte<br />
Verfahren überhaupt nicht oder nur<br />
bis zu einem bestimmten Punkt geflogen<br />
werden dürfen. Im Kampfflugzeug Tornado<br />
beispielsweise gibt es ein Notverfahren für<br />
eine blockierte Flügelverstellung. Im schlimmsten<br />
Fall muss der Pilot das Flugzeug mit 67<br />
Grad Flügelstellung – 25 Grad ist normal – und<br />
16 Grad Anstellwinkel und je nach Gewicht<br />
mit bis zu 220 Knoten landen. Dabei ist es<br />
höchst wahrscheinlich, dass die Hauptfahrwerksreifen<br />
aufgrund der hohen Aufsetzgeschwindigkeit<br />
platzen. Aus diesem Grund<br />
wird nur der Anflug bis zum Durchstarten in<br />
rund 65 Meter Höhe geübt. Alles andere wäre<br />
ein zu großes Risiko. Noch nicht einmal<br />
eine Landung ohne Landeklappen darf mit<br />
dem Tornado geübt werden. Jedes Verfahren<br />
zur Lösung einer Notsituation wird zudem<br />
unter Aufsicht eines Fluglehrers mehrmals<br />
geübt, bevor man es alleine fliegen darf.<br />
Klar ist: Flugbetriebsregeln – auch jene, die<br />
sich beispielsweise Vereine selbst geben –<br />
dienen nicht dazu, Piloten unnötig einzuschränken,<br />
sondern einzig und allein der Sicherheit.<br />
Dass der Verein als Halter der Unglücksmaschine<br />
bei bestimmten Flugvorhaben die<br />
Mitnahme eines zweiten Piloten vorschreibt,<br />
ist ein guter Ansatz. Problematisch wird es<br />
allerdings, wenn nicht genau festgelegt ist,<br />
welche Qualifikationen, Aufgaben, Rechte und<br />
Pflichten dieser Sicherheitspilot hat. So bemängelt<br />
auch der BFU-Bericht, dass die Verantwortlichkeiten<br />
innerhalb der Cockpitbesatzung<br />
offenbar nicht klar geregelt waren<br />
– und möglicherweise hätte der Unfall durch<br />
das Eingreifen eines erfahrenen Motorfluglehrers<br />
verhindert werden können. So könnte<br />
der Versuch des Vereins, etwas im Sinne der<br />
Sicherheit zu reglementieren, ohne dabei zu<br />
sehr einzuschränken, hier sogar mitursächlich<br />
für den Unfall sein.<br />
Drei zentrale Ursachen<br />
Die Rolle von Vereinen in Sachen Sicherheit<br />
ist generell nicht zu unterschätzen. Es muss<br />
ja nicht gleich ein Sicherheitsmanagement-<br />
System eingeführt werden, wie es für gewerbliche<br />
Luftfahrtbetriebe vorgeschrieben ist. Zu<br />
Beginn reicht es schon, ein paar sinnvolle<br />
Verfahren durch die Fluglehrer des Vereines<br />
festlegen zu lassen und regelmäßig Briefings<br />
zur Sicherheit und zu Besonderheiten der<br />
vereinseigenen Flugzeuge bei Notfällen durchzuführen.<br />
Dazu gehört auch das Reden über<br />
Fehler oder Zwischenfälle.<br />
Auf Ebene der Piloten können Crew-Resource-<br />
Management-Seminare, wie sie in der Berufsfliegerei<br />
üblich sind, dabei helfen, in schwierigen<br />
Situationen durch klare Zuständigkeiten<br />
bessere Entscheidungen zu treffen.<br />
Letztendlich kommt die BFU zu dem Schluss,<br />
dass der Unfall auf eine Simulation des Triebwerksausfalls<br />
in zu geringer Höhe zurückzuführen<br />
ist, da dieses Manöver mit der Wilga<br />
35 unter den vorherrschenden Bedingungen<br />
nicht sicher durchzuführen ist. Weiterhin habe<br />
zum Unfall beigetragen, dass die Beteiligung<br />
eines Sicherheitspiloten als zusätzliche Ressource<br />
die Durchführung der Übung nicht<br />
verhindert hat. Schließlich wird das Fehlen<br />
von Anweisungen zur korrekten Reaktion im<br />
Fall des Triebwerksausfalls in geringer Höhe<br />
als mitursächlich angesehen.<br />
[ Autor Christian Rode<br />
... war Tornado-Pilot bei<br />
der Bundeswehr und<br />
Kommandant über eine<br />
Einsatzstaffel mit 30 Jets,<br />
45 Fluglehrern und 180<br />
Flugschülern. Er ist Autor<br />
des Buches „Fly Safe“, in<br />
dem er Crew Resource<br />
Management aus professioneller Berufsfliegerei<br />
für Privatpiloten nutzbar aufbereitet.<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 67
[ PRAXIS Juni <strong>2016</strong> ]<br />
Die Instandsetzung der Abgasanlage ist aufgrund der<br />
Gefahren durch Kohlenmonoxid ein Fall für Profis.<br />
DER<br />
EXPERTEN-<br />
TIPP<br />
Abgasanlage<br />
Die Abgasanlage ist ein Flugzeugteil, das<br />
seine Arbeit größtenteils im Verborgenen<br />
verrichtet. Für die Flugsicherheit ist sie aber<br />
von großer Bedeutung, ein Fehler oder Defekt<br />
kann gravierende Folgen haben.<br />
Wichtigste Aufgabe der Abgasanlage ist das<br />
Ableiten der Abgase aus dem Motor in die<br />
umgebende Luft. Das kann mit einem kurzen<br />
Auspuffstutzen direkt vom Zylinder nach außen<br />
passieren, bekannt ist diese Anordnung<br />
von historischen Jagdflugzeugen wie der Bf<br />
109. Bei den heute zumeist verwendeten Boxermotoren<br />
sind Abgassammler üblich, die<br />
die Verbrennungsgase der einzelnen Zylinder<br />
mittels Abgasrohren in topfähnlichen Bauteilen<br />
zusammenführen. Von dort werden sie<br />
über einen oder zwei Rohre aus dem Motorraum<br />
herausgeleitet. In diesem System sind oft auch<br />
schalldämpfende Elemente integriert, die sich<br />
dann im Topf befinden. Zur weiteren Lärmminderung<br />
können noch ein oder zwei zusätzliche<br />
Schalldämpfer hinter das gesamte<br />
System am Endrohr montiert werden.<br />
Die hohe Temperatur der Abgase wird regelmäßig<br />
genutzt, um die Kabine zu heizen und<br />
bei Bedarf die Motor-Ansaugluft vorzuwärmen<br />
(Vergaservorwärmung). Dazu wird oft ein<br />
Heizmantel aus Metall mit einem Abstand von<br />
etwa einem Zentimeter um den Topf herum<br />
angebracht. Auf der einen Seite wird Umgebungsluft<br />
zugeführt, am warmen Topf entlanggeleitet<br />
und als erwärmte Luft auf der<br />
anderen Seite zum Heizen entnommen. Bei<br />
aufgeladenen Motoren kommt der Turbolader<br />
als Teil des Abgassystems hinzu. Das gilt<br />
ebenfalls für die Elemente der Regelung des<br />
Ladedrucks wie Wastegate und Bypass-Rohr.<br />
In Kunstflugzeugen wird die Abgasanlage<br />
gegebenenfalls auch zur Raucherzeugung<br />
genutzt. Dabei wird eine Flüssigkeit aus einem<br />
separaten Tank mittels Pumpe und Einspritzdüse<br />
in den Abgasstrahl gegeben. Das Smoke<br />
Oil wird im Bereich des Endrohres eingespritzt,<br />
meistens aktiviert durch einen Schalter in der<br />
Kabine.<br />
Als Materialien für die Herstellung von Abgasanlagen<br />
haben sich aufgrund der Bean-<br />
<strong>06</strong><br />
Torsten Matz<br />
Ein zusätzlicher Schalldämpfer reduziert das<br />
Auspuffgeräusch. Der Turbolader nutzt die<br />
kinetische Energie des Abgases, um Ansaugluft<br />
vorzuverdichten.<br />
Bei den meisten Flugmotoren werden die<br />
Abgase im Krümmer gesammelt und in den<br />
Auspuff geleitet. Direktes Ableiten via Auspuffstutzen<br />
aus dem Zylinder gibt es fast nur bei<br />
Jagdflugzeugen.<br />
spruchungen Chrom-Nickel-Stähle oder andere<br />
hitzebeständige Legierungen durchgesetzt.<br />
Die Belastungen einiger Teile des Abgassystems<br />
sind extrem, selbst im normalen Betrieb<br />
ist es nicht unüblich, dass manche Teile glühen.<br />
Aber auch die chemische Belastung durch<br />
die aggressiven Verbrennungsrückstände des<br />
Motors und die mechanische Beanspruchung<br />
infolge der Schwingungen sind erheblich.<br />
Wegen der genannten Beanspruchungen altern<br />
die Anlagen natürlich schneller. Und das kann<br />
gefährlich werden: Durch einen Riss oder<br />
Bruch können heiße Gase in den Motorraum<br />
gelangen und so zu Bränden führen oder die<br />
Luft in der Kabine verunreinigen. Die Kontamination<br />
der Kabinenluft kann aber auch<br />
direkt unter dem bereits erwähnten Heizmantel<br />
stattfinden, wenn dort eine Undichtigkeit<br />
entstanden ist. Kohlenmonoxid in der Kabinenluft<br />
ist gefährlich, da dieses Gas geruchsneutral<br />
ist und je nach Konzentration schnell<br />
zu Vergiftungen führt. Als praktikable Warneinrichtung<br />
haben sich Detektoren erwiesen,<br />
die allerdings erst aktiv werden, wenn die<br />
Luft bereits belastet ist.<br />
Tipps für ein langes Leben<br />
Als Halter beziehungsweise Pilot kann man<br />
durchaus etwas für den Erhalt der Abgasanlage<br />
tun. So empfiehlt es sich, den Magnetcheck<br />
im Leerlauf durchzuführen. Beim Ausschalten<br />
der Zündung wird nämlich weiterhin brennbares<br />
Gemisch angesaugt. Da kein Zündfunke<br />
vorhanden ist, verlässt das Gemisch den<br />
Motor über die Auslassventile und gelangt<br />
in die Abgasanlage. Wird jetzt gezündet, kann<br />
das Gemisch dort explodieren, und das Auspuffsystem<br />
wird übermäßig belastet. Eine<br />
zusätzliche Beanspruchung kann sich auch<br />
ergeben, wenn der Motor nicht richtig eingestellt<br />
ist, zum Beispiel der Zündzeitpunkt oder<br />
das Kraftstoff-Luft-Gemisch deutlich außerhalb<br />
der Manual-Limits liegen.<br />
Durch vollständige fachkundige Wartung kann<br />
der Zustand der Abgasanlage sehr genau<br />
festgestellt werden. Ergeben sich bei der Inspektion<br />
Beanstandungen, die bearbeitet<br />
werden müssen, sollte man am besten Spezialisten<br />
beauftragen. Aufgrund der Gefahr<br />
von Fehlern bei der Instandsetzung und möglichen<br />
Konsequenzen ist „do it yourself“ fehl<br />
am Platz. Erfahrene Techniker können sagen,<br />
ob sich eine Reparatur lohnt.<br />
[ Autor Torsten Matz<br />
... ist Technischer Leiter<br />
beim Porta Air Service in<br />
Porta Westfalica.<br />
Er hat jahrelange Erfahrung<br />
in der Wartung von<br />
Flugzeugen der Allgemeinen<br />
Luftfahrt und ist<br />
lizenziert von der EASA<br />
(B1) und der amerikanischen Luftfahrtbehörde<br />
FAA als A&P.<br />
68 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
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[ SEGELFLIEGEN Pilot Report ]<br />
Schempp-Hirth Discus 2c FES<br />
ELEKTRO FLIEG<br />
Einfach nicht mehr außenlanden müssen. Das verspricht der Discus 2c FES mit<br />
einem elektrischen Antrieb als Heimkehrhilfe, die geradezu narrensicher funktioniert<br />
und in der Steigleistung dem Turbo deutlich überlegen ist.<br />
[ 1 ] Die Batterien verteilen<br />
sich auf zwei handhabbare<br />
Koffer. [ 2] Die Steuer- und<br />
Bedieneinheit für das FES<br />
bringt alle wichtigen Daten<br />
zur Anzeige. [ 2] Mit 5 kW<br />
im Horizontalflug.<br />
Eigentlich ist der Discus 2 von<br />
Schempp-Hirth ein alter Bekannter.<br />
Den Erstflug absolvierte<br />
das Standard-Klasse-<br />
Flugzeug 1994. Später folgte die<br />
c-Version mit Ansteckflügeln für<br />
18 Meter Spannweite. Auch das jetzt<br />
integrierte elektrische Antriebssystem<br />
FES (Front Electric Sustainer) von<br />
LZ-Design ist schon über Jahre praxiserprobt.<br />
Das Rennklasse-Flugzeug<br />
LAK 17b fliegt damit. Das UL-Segelflugzeug<br />
Silent 2 von Alisport ist mit<br />
dem FES sogar eigenstartfähig. Im<br />
Discus 2c FES finden damit zwei bewährte<br />
Systeme zusammen. Also nicht<br />
Neues? Nur eine weitere Variante von<br />
Heimkehrhilfe im Angebot von<br />
Schempp-Hirth, jetzt halt mit Elektromotor?<br />
Wir haben für diesen Pilot Report<br />
genau hingesehen und haben ein<br />
Flugzeug kennengelernt, das wir so<br />
nicht erwartet hatten. Die FES-Variante<br />
erwies sich nicht nur als grundsolide<br />
Kombination bewährter Systeme,<br />
sie unterscheidet sich auch<br />
deutlich vom Discus 2cT mit der alternativen<br />
Motorisierung mit Verbrennermotor<br />
und Fünfblattpropeller.<br />
Beim FES dreht sich ein Zweiblattpropeller<br />
in der Bugspitze, der sich<br />
im Segelflugbetrieb an die Seitenwän-<br />
[ 1 ] [ 2 ] [ 3 ]<br />
70 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
ER<br />
AUTOR:<br />
Gerhard Marzinzik<br />
de anlegt. Im Bug befindet sich auch<br />
der Elektromotor, während die Stromspeicher<br />
im Rumpfmittelteil untergebracht<br />
sind und mit ihren 32 Kilogramm<br />
die Schwerpunktsverlagerung durch<br />
den sieben Kilogramm schweren Motor<br />
ausgleichen.<br />
Im Instrumentenpilz sind ein Hauptschalter<br />
mit Sicherungskappe und<br />
eine kleine Bedien-/Überwachungseinheit<br />
mit einem Kippschalter und<br />
Fotos: Gerhard Marzinzik, Bernd Weber<br />
Kleiner Propeller, große<br />
Wirkung. Mit dem FES ist<br />
der Heimflug gesichert.<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 71
[ SEGELFLIEGEN Pilot Report ]<br />
Mit Elektromotor steigt<br />
der Discus 2c deutlich<br />
besser als der Turbo mit<br />
Verbrennermotor.<br />
Fazit<br />
• sicheres, zuverlässiges<br />
Antriebssystem<br />
• gute Steigleistung<br />
• gute Segelflugleistungen<br />
Dreh-/Druckknopf der einzige Hinweis<br />
auf die Motorisierung.<br />
Diese Einfachheit und leichte<br />
Handhabung ist wohl auch der Hauptgrund<br />
für die schnelle Verbreitung<br />
des Systems. Es sind nur zwei Handgriffe,<br />
die es zum Leben erwecken:<br />
Sicherungsschalter an, ein Dreh am<br />
Potentiometer, und schon schnurrt<br />
der E-Motor. Voll aufgedreht steigt<br />
der Discus mit rund 2 m/s. Ich probiere<br />
es Ende April von der Hahnweide<br />
aus nicht in Bodennähe aus,<br />
finde bei mehreren Versuchen mit<br />
Ein- und Abschalten aber schnell das<br />
Vertrauen in das System und habe<br />
keine Bedenken mehr, dass es auch<br />
aus dem Endanflug auf einen Außenlandeacker<br />
zuverlässig auf eine sichere<br />
Höhe hebt. Die volle Leistungsabnahme<br />
zehrt allerdings schon an<br />
den Akkus: Rund 15 Minuten Motorlaufzeit<br />
stehen in dieser Konfiguration<br />
zur Verfügung, signalisiert die<br />
Steuereinheit. Aber in zweieinhalb<br />
Minuten sind schon 300 Meter erstiegen<br />
– eine mäßige Windenstarthöhe,<br />
die ausreicht, um im Horizontalflug<br />
wieder auf Thermiksuche zu gehen.<br />
Mit deutlich reduzierter Leistung, das<br />
Display meldet eine Leistungsabnahme<br />
von fünf Kilowatt, schnüre ich im<br />
[ 1 ]<br />
Horizontalflug die Albkante entlang<br />
auf der Suche nach der Ablösung, die<br />
im Segelflug weitere Höhe bringt.<br />
Fast eine Stunde Flugzeit steckt jetzt<br />
noch in den Akkus, meldet das Display.<br />
Für einen Heimflug dürfte das FES<br />
bei einem überzogenen oder abgebrochenen<br />
Streckenflugvorhaben<br />
immer ausreichen. Anders als mit den<br />
Klapptriebwerken wird dann aber<br />
nicht der Sägezahnstil angewendet,<br />
sondern horizontal unter Abruf der<br />
Schwebeleistung der Motor eingesetzt.<br />
Lärm, soweit die Geräuschentwicklung<br />
überhaupt so eingestuft werden kann,<br />
erzeugt im Wesentlichen nur der<br />
• erhöhter Widerstand der am<br />
Rumpf anliegenden Propeller<br />
• höheres Fahrtgeräusch aufgrund<br />
des Kühlsystems<br />
72 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Daten Discus 2c FES<br />
Hersteller: Schempp-Hirth Antriebssystem: FES<br />
Zulassung: Segelflugzeug mit Hilfsantrieb Sitzplätze: 1<br />
Bauweise: Faserverbund<br />
Triebwerk<br />
ElektromotorFES-M100<br />
max. Leistung<br />
20 kW/27 PS<br />
max. Drehmoment<br />
75 NM<br />
Gewicht<br />
7,3 kg<br />
PropellerZweiblatt-Faltpropeller<br />
BatterienLi-Po-Akku<br />
Akkumasse<br />
32 kg<br />
Ladezeit<br />
150 min<br />
Leistungen im Motorflug<br />
bestes Steigen<br />
2 m/s<br />
Schwebeleistung<br />
5 kW<br />
Reichweite<br />
100 km<br />
Abmessungen<br />
Spannweite<br />
18 m<br />
Flügelfläche 11,39 m²<br />
Flügelstreckung28,5<br />
Rumpflänge<br />
6,78 m<br />
Massen und Mengen<br />
Leermasse<br />
330 kg<br />
Höchstmasse<br />
565 kg<br />
min. Flächenbelastung<br />
32,6 kg/m²<br />
max. Flächenbelastung<br />
50,0 kg/m²<br />
höchstzul. Geschwindigkeit<br />
280 km/h<br />
Fotos: Gerhard Marzinzik, Bernd Weber<br />
den harmonisch abgestimmten Rudern<br />
steuere ich den Discus aus dem Handgelenk<br />
ins Steigzentrum.<br />
Dann unter tragenden Linien vorpreschen<br />
mit 180 bis 200 km/h zum<br />
nächsten Hammerbart. Für diese Speed<br />
arbeitet auch die Trimmung. Bemerkbar<br />
macht sich jetzt die für die Kühlung<br />
des Antriebssystems erforderliche<br />
Lüftung mit anschwellendem<br />
Fahrtgeräusch.<br />
Im Segelflugbetrieb kann die<br />
Kühlluft-Durchströmung des Motors<br />
abgestellt werden. So zieht denn auch<br />
in 2000 Metern Höhe bei nur ein Grad<br />
Celsius nicht der Frost ins Cockpit.<br />
Im Segelflug schmiegen<br />
sich die Propellerblätter<br />
an die Rumpfkontur an.<br />
Propeller. Ganz anders als bei den<br />
Turbos schnurrt das FES nahezu vibrationsfrei.<br />
Eine Stunde Motorbetrieb<br />
schüttelt hier nicht unsäglich durch.<br />
Den ersten richtig schönen Thermiktag<br />
seit Langem über der Schwäbischen<br />
Alb möchte ich nicht allein<br />
dem Motorfliegen widmen. In 3-m-<br />
Bärten auf über 2400 Meter aufzudrehen,<br />
ist zu verlockend. Ich nutze<br />
die Gelegenheit, den Discus 2c mit<br />
18 Metern Spannweite über den ganzen<br />
Einsatzbereich zu erfahren.<br />
Anfangs kurbele ich etwas zu<br />
schnell, an die hochgereckte Nase im<br />
Langsamflug muss ich mich erst gewöhnen.<br />
Sie ist ein Tribut an die<br />
Optimierung des Einstellwinkels für<br />
den schnelleren Vorflug. Im zweiten<br />
Aufwind habe ich mich schon auf das<br />
Horizontbild eingestellt. Später, bei<br />
der Landung, muss ich allerdings doch<br />
wieder öfter den Blick auf den Fahrtmesser<br />
richten, um nicht zu schnell<br />
anzufliegen.<br />
Das Aufspüren der Thermik wird<br />
mit dem Discus zur Wonne. Der steife<br />
Flügel vermittelt bei den Schwenks<br />
unter den leicht breitgelaufenen Wolken<br />
zielgenau, wo‘s richtig steigt.<br />
Eindrehen und nachzentrieren erfordern<br />
kein längeres Einfliegen. Mit<br />
EIN DREH AM POTENTIOMETER –<br />
UND SCHON SCHNURRT DER<br />
ELEKTROMOTOR<br />
Bei meinem Flug hat das FES<br />
schnell viele Pluspunkte gewonnen.<br />
Zuverlässigkeit und einfache Handhabung<br />
überzeugen. Nahezu narrensicher<br />
scheint das System auch in der<br />
Handhabung am Boden. Scharfmachen,<br />
sollte man es allerdings erst kurz vor<br />
dem Start. Mit dem Discus gibt es<br />
keine Entschuldigung mehr, einen<br />
Überlandflug nicht zu wagen. ae<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
[ 1 ] Werden erst kurz vor<br />
dem Start die Batterien<br />
verbunden, sind gefährdende<br />
Fehlbedienungen<br />
ausgeschlossen. [ 2] Die<br />
Lüfter des Controllers im<br />
Gepäckraum. [ 3 ] Mit<br />
diesem Schalter wird das<br />
System scharfgeschaltet.<br />
Im Betrieb wird er erst<br />
heruntergeklappt, wenn<br />
die Propellerblätter ihre<br />
Position gefunden haben.<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 73
[ SEGELFLIEGEN Forschung ]<br />
Fotos: Marzinzik, Wannenmacher<br />
General Aviation Booster<br />
Segelflugzeuge besser und günstiger<br />
Wie lassen sich Segelflugzeuge preiswerter bauen? Wo sind noch Leistungsreserven<br />
zu aktivieren? Fragen, die sich die Hersteller jeden Tag neu stellen. Ein Forschungsprogramm<br />
des Bundeswirtschaftsministeriums hilft jetzt, Antworten zu finden.<br />
Forschung tut not. Ein einfaches<br />
„Weiter so“ mit bekannten<br />
Materialien und Produktionsmethoden<br />
endet auf längere<br />
Sicht in der Sackgasse mit stetig<br />
teureren, aber keineswegs besseren<br />
Flugzeugen. Ferner wächst die<br />
Konkurrenz. Fast aus dem Nichts<br />
ist in Südafrika Jonker Sailplanes<br />
mit der JS1 auf den Plan getreten<br />
und mischt erfolgreich im Wettbewerbsgeschehen<br />
mit. Der Knowhow-Vorsprung<br />
der deutschen<br />
Hersteller schrumpft. Sie stehen<br />
noch dazu in Konkurrenz zu Ländern,<br />
in denen preisgünstiger<br />
produziert werden kann. Für die<br />
Arbeit selbst, das Hantieren mit<br />
Harz und Härtern in der Faserverbundbauweise,<br />
könnte es vielleicht<br />
auch weniger giftige Stoffe geben.<br />
Damit die Segelflugzeuge wieder<br />
leichter werden, dabei über<br />
dünnere, leistungsfähigere Tragflügelprofile<br />
mit hoher Streckung<br />
verfügen, ist viel Materialforschung,<br />
-erprobung und Entwicklung neuer<br />
Fertigungsmethoden mit noch<br />
zu entwickelnden neuen Werkzeugen<br />
notwendig. Die kleinen und<br />
mittelständischen Unternehmen<br />
können die dafür notwendige Forschung<br />
in der Hochtechnologie<br />
allein kaum stemmen. Nach langer<br />
Zeit gibt es deshalb jetzt wieder<br />
eine Förderung für die Sportflugzeugindustrie<br />
im Luftfahrtforschungsprogramm<br />
des Bundesministeriums<br />
für Wirtschaft und<br />
Energie. Rund 1,6 Millionen Euro<br />
können in dem Verbundprojekt<br />
General Aviation Booster (GeAvi-<br />
Boo) eingesetzt werden. Ende<br />
Februar trafen sich alle Beteiligten<br />
zum Kick-off-Meeting im Segelflugmuseum<br />
auf der Wasserkuppe,<br />
stellten das Projekt vor und legten<br />
die Arbeitsteilung fest.<br />
Am Ende des Forschungsprogramms<br />
soll ein Innenflügel des<br />
Discus 2c stehen, in den alle neuen<br />
Erkenntnisse einfließen: ein mit<br />
neuen Werkzeugen, neuen Materialien<br />
und Verfahren hergestellter<br />
Holm, ebenso eine Flügelschale,<br />
die im harz- und ressourcenschonenden<br />
Infusionsverfahren produziert<br />
wird. Der Erfolg hängt von<br />
vielen Zuträgern ab. Eingebunden<br />
in das von Christoph Wannenmacher<br />
(Schempp-Hirth) und Dr. Felix<br />
Kruse (lange Abteilungsleiter<br />
des DLR in Stade, heute Professor<br />
an der Hochschule für Angewandte<br />
Wissenschaften Hamburg) geführte<br />
Verbundprojekt sind deshalb<br />
neben Segelflugzeugherstellern,<br />
Forschungseinrichtungen und Ingenieurbüros<br />
auch das Bundesamt<br />
für Materialforschung und -prüfung<br />
(BAM). Unterstützt wird die Gruppe<br />
von einer ganzen Reihe von<br />
Herstellern textiler Halbzeuge und<br />
Harze. Die Beteiligten müssen sich<br />
nicht erst zusammenfinden, im<br />
Arbeitskreis Neue Fasern (ANF)<br />
arbeiten sie seit Langem vertrauensvoll<br />
zusammen. Von den Herstellern<br />
sind Alexander Schleicher<br />
Segelflugzeugbau, die AG Stemme<br />
und Schempp-Hirth Flugzeugbau<br />
dabei. Schleicher übernimmt die<br />
Entwicklung eines neuen Strangziehverfahrens<br />
von Carbon-Rovings<br />
für die Holmfertigung, die BAM<br />
die Halbzeugnachweise für die<br />
neuen Kohlenstofffasern (CF). Das<br />
ILF besorgt die Nachweise für das<br />
Klebeharz.<br />
Ziel ist unter anderem, bessere<br />
Dimensionierungskennwerte für<br />
Gurte und Stege aus CFK zu finden<br />
und zuzulassen. Der zurzeit hauptsächlich<br />
verwendete Roving-Typ<br />
wird nur noch einmal im Jahr produziert,<br />
sodass es zeitweise zu<br />
Engpässen kommen kann. Neue<br />
Materialien würden Abhilfe schaffen<br />
und könnten aus der gegenwärtigen<br />
Beschränkung auf 13<br />
Prozent Flügeltiefe und der Spannweite<br />
herausführen.<br />
Die Berechnungswerte für Holmstege<br />
sind heute sehr niedrig,<br />
deshalb wird auch das Anheben<br />
der Stegberechnungswerte für CF-<br />
Stege angestrebt. Hier wird das<br />
BAM wichtige Beiträge leisten.<br />
Zugelassen werden sollen auch<br />
alternative Kohlenstofffasern, auch<br />
als Ersatz für die bisher verwendete<br />
HTA-Faser.<br />
74 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Zum Kick-off-Meeting des<br />
General Aviation Boosters<br />
waren alle Projektträger auf<br />
die Wasserkuppe gekommen.<br />
Auf Temperöfen (re.)<br />
will man künftig dank neuer<br />
Fertigungstechnologien<br />
verzichten können.<br />
Piloten landen hier<br />
3 x <strong>aerokurier</strong><br />
mit 35 % Preisvorteil!<br />
Im BAM wird auf Basis von<br />
Materialvorschlägen der Konsortialpartner<br />
eine Vorauswahl von<br />
neuen Matrixsystemen und C-<br />
Fasern getroffen. Testpläne werden<br />
in Abstimmung mit EASA<br />
und LBA entwickelt und Dimensionierungsdaten<br />
für die Versuchsholme<br />
ermittelt.<br />
Ziel: Neue Materialien<br />
und Technologien<br />
Das DLR am Standort Stade,<br />
eine Außenstelle des Instituts für<br />
Faserverbundleichtbau und<br />
Adaptronik mit Stammsitz in<br />
Braunschweig, hat viel Forschungsarbeit<br />
für Airbus geleistet<br />
und viel Kompetenz bezüglich<br />
Faserverbundbauweise gewonnen<br />
– auch wenn sich Erkenntnisse<br />
aus dem Großflugzeugbau<br />
nicht einfach übertragen lassen.<br />
Im Segelflugzeugbau mit seinen<br />
kleinen Stückzahlen ist eine Automatisierung<br />
der Produktion wie<br />
in der Großindustrie mit der Verwendung<br />
von UD-Prepregs und<br />
dem Einsatz von Autoklaven nicht<br />
denkbar. Eine Abkehr vom händischen<br />
Fertigungsverfahren ist<br />
im Segelflugzeugbau wirtschaftlich<br />
nicht umsetzbar – trotzdem<br />
erscheinen Verbesserungen im<br />
Produktionsprozess möglich.<br />
In Stade wird man sich mit<br />
der Entwicklung von Infusionsstrategien<br />
für Sandwichlaminate<br />
beteiligen. Gegenüber Handlaminaten<br />
erwartet man weniger<br />
Harzemissionen durch einen<br />
abgeschlossenen Prozess, einen<br />
geringeren Porenanteil, höhere<br />
mechanische Kennwerte und<br />
einen höheren Faservolumengehalt.<br />
Die Berechnungen und Tests<br />
erfolgen im Team mit dem Ingenieurbüro<br />
ICM composites, einem<br />
Spin-off der TU Darmstadt. Am<br />
Ende soll ein neues Fertigungsverfahren<br />
für die Flügelschalen<br />
stehen.<br />
Dem Institut für Flugzeug- und<br />
Leichtbau an der TU Braunschweig<br />
(IFL) kommt die Aufgabe<br />
der strukturellen Definition<br />
des Versuchsflügels, des Belegungsplans<br />
und der dynamischen<br />
Belastungsversuche zu. Von IFL<br />
und Schempp-Hirth wird der<br />
Flügel mit der Sensorik für die<br />
Tests versehen. Die Bewertung<br />
hinsichtlich der Zulassung erfolgt<br />
unter Teilnahme aller Projektpartner<br />
und den Zulassungsbehörden.<br />
Die Ergebnisse des Betriebsbelastungsversuchs<br />
dienen dann<br />
als Bemessungsgrundlage für<br />
zukünftige Flügel, die über einen<br />
vergleichbaren strukturellen Aufbau<br />
verfügen.<br />
Stemme entwickelt mit dem<br />
DLR elektrisch beheizbare Formen,<br />
die das bisher umständliche<br />
Tempern vereinfachen. Mit<br />
Schempp-Hirth wird Stemme die<br />
von Schleicher zu entwickelnde<br />
Strangziehmaschine nachbauen<br />
und die Versuchsholme fertigen.<br />
Schempp-Hirth baut dann den<br />
Versuchsflügel.<br />
Am Ende des Projekts, Ende<br />
2018, soll es eine Datenbasis von<br />
neuen, langfristig verfügbaren<br />
Luftfahrtwerkstoffen (Harze, Fasern,<br />
textile Halbzeuge) geben,<br />
dazu nutzbare und EASA/LBAbestätigte<br />
Kennwerte und Fertigungsverfahren<br />
für die nächste<br />
Generation von Segelflugzeugen.<br />
Die neu entwickelten Fertigungstechnologien<br />
hätten das<br />
Etikett „ressourcenschonend“,<br />
und es gäbe einen verbesserten<br />
Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter<br />
in der Fertigung. ae<br />
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an, die von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Die Mandatsreferenz wird mir<br />
separat mitgeteilt. – Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten<br />
Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.<br />
Ich bezahle per Rechnung.<br />
Widerrufsrecht Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem<br />
Sie die erste bestellte Aus gabe erhalten, nicht jedoch vor Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anfor derungen von Art. 246a § 1 Abs. 2<br />
Nr. 1 EGBGB. Zur Wahrung der Frist genügt bereits das rechtzeitige Absenden Ihres eindeutig erklärten Entschlusses, die Bestellung zu widerrufen.<br />
Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: <strong>aerokurier</strong> Aboservice, Postfach,<br />
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[ SEGELFLIEGEN Flugzeugreport ]<br />
Mit 20 Metern<br />
Spannweite und<br />
Winglets hat der<br />
Perkoz eine<br />
Gleitzahl von 42.<br />
SZD 54-2 Perkoz<br />
Das Multitalent aus Polen<br />
Schulung, Streckenflug und Akro-Tauglichkeit vereint in einem Flugzeug? Dass das geht,<br />
beweist Allstar PZL Glider mit seinem Perkoz. Drei Flugzeuge sind in Deutschland registriert,<br />
und auch im Ausland ist das Interesse zwecks Ersatz älterer Schulflugzeuge groß.<br />
Dass der Perkoz eben doch<br />
mehr ist als ein Puchacz<br />
mit neuem Leitwerk und<br />
größerer Spannweite, wird sofort<br />
klar, wenn man einmal im Cockpit<br />
Platz genommen hat. Das einzige,<br />
was hier noch Ost-Charme versprüht,<br />
ist die grau gesprenkelte<br />
Lackierung, die den meisten ostdeutschen<br />
Piloten von Bocian,<br />
Jantar und Co her bekannt sein<br />
dürfte. Ansonsten hat der Hersteller<br />
Allstar PZL Glider in den letzten<br />
Jahren noch einmal Hand angelegt<br />
und das Finish deutlich verfeinert.<br />
Einige der Punkte, die der<br />
<strong>aerokurier</strong> beim Test vor acht Jahren<br />
noch bemängelte, sind inzwischen<br />
obsolet. So sind Kabel und<br />
Leitungen sauber hinter Verklei-<br />
dungen verschwunden, und das<br />
hintere, zunächst in die Haube<br />
integrierte Instrumentenbrett ist<br />
durch einen Pilz ersetzt worden,<br />
der dem Piloten mehr Freiheit<br />
bietet. Die Ergonomie gibt keinen<br />
Anlass zur Klage, und die hochwertigen<br />
Sitzbezüge runden den<br />
guten Eindruck ab.<br />
Ein Kritikpunkt bleibt allerdings,<br />
dass der zweite Insasse weit hinten<br />
sitzt und ihm durch den Rahmen<br />
der Cockpithaube der direkte<br />
Blick auf die Flächenvorderkante<br />
verwehrt bleibt.<br />
Die bei der ersten Berichterstattung<br />
noch in Konstruktion befindlichen<br />
Ansteckflügel mit Winglets<br />
sind inzwischen verfügbar und<br />
verleihen dem Perkoz 20 Meter<br />
Spannweite und ein Gleitverhältnis<br />
von etwa 1:42. Ohne Ansteckflügel<br />
beträgt die Spannweite 17,5<br />
Meter, damit ist der Segler mit 1:37<br />
für die Schulung immer noch völlig<br />
ausreichend unterwegs. Ohne<br />
„Ohren“ fühlt er sich dann auch<br />
in seiner zweiten Disziplin, dem<br />
Kunstflug, so richtig wohl. Tatsächlich<br />
ist der Perkoz im Gegensatz<br />
zu den meisten anderen Schulflugzeugen<br />
dafür uneingeschränkt<br />
zugelassen. So dürfen nicht nur<br />
klassische Figuren wie Looping,<br />
Turn oder Rollen geflogen werden<br />
– auch gerissene und gestoßene<br />
Figuren sowie jene mit rückwärtiger<br />
Anströmung von Tragflügel<br />
und Rudern sind erlaubt. Für den<br />
Kunstflieger notwendig und für die<br />
Schulung sinnvoll ist die Eigenschaft<br />
des Perkoz, auch ohne Zusatzgewichte<br />
trudeln zu können. Dabei<br />
zeigt er den Strömungsabriss deutlich<br />
fühlbar durch Schütteln an.<br />
Flugschule schätzt<br />
die Vielseitigkeit<br />
Die Vielseitigkeit des Flugzeugs<br />
war für die Fränkische Fliegerschule<br />
Feuerstein der ausschlaggebende<br />
Grund, einen Perkoz in die<br />
Flotte zu integrieren. „Wir haben<br />
ein Flugzeug gesucht, das gleichermaßen<br />
für die Anfängerschulung,<br />
den Überlandflug und die<br />
Akro-Ausbildung geeignet ist“,<br />
sagt Schulleiter Michael Zistler.<br />
„Da war der Perkoz aufgrund sei-<br />
76 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Im Cockpit geht es aufgeräumt<br />
und wertig zu. Keine<br />
Spur von Ost-Charme.<br />
Große Ruderhörner sorgen<br />
vor allem im Kunstflug für<br />
erträgliche Steuerkräfte.<br />
Der Perkoz ist ein<br />
ausgewachsener<br />
Doppelsitzer mit<br />
unproblematischem<br />
Flugverhalten.<br />
Fotos: Lars Reinhold<br />
ner Performance im Prinzip die<br />
einzig mögliche Wahl.“<br />
Zistler weiß als ehemaliges<br />
Mitglied der Segelkunstflug-Nationalmannschaft<br />
die Akro-Fähigkeit<br />
besonders zu schätzen. „Das Flugzeug<br />
funktioniert in allen Ausbildungssituationen<br />
bis hin zur Anfängerschulung<br />
sehr gut. Lediglich<br />
im Kunstflug stört vom hinteren<br />
Platz der Haubenrahmen den Blick<br />
in die Flächen zur genauen Kontrolle<br />
der Fluglage“, kritisiert er.<br />
Der Luftsportverein Hayingen<br />
in Baden-Württemberg kaufte im<br />
April 2015 den ersten Perkoz in<br />
Deutschland. Nach einer Saison<br />
zieht der Verein ein durchweg<br />
positives Fazit: „Der Perkoz ist für<br />
die breite Masse das ideale Vereinsflugzeug“,<br />
sagt Udo Markert,<br />
1. Vorsitzender des LSV. „Es kann<br />
ordentlich geschult werden, und<br />
zwar so, wie es sich für eine Ausbildung<br />
gehört, nämlich mit Gefahreneinweisung<br />
und Trudeln.<br />
Kunstflug ist uneingeschränkt<br />
möglich, und auch auf Strecke ist<br />
man gut unterwegs.“<br />
Im Mai wurden die Flugzeuge<br />
Nummer 13 und 14 an ihre neuen<br />
Besitzer übergeben, weitere fünf<br />
sind in Produktion. Laut Allstar<br />
PZL Glider liegt die Fertigungskapazität<br />
derzeit bei rund 15 Flugzeugen<br />
im Jahr. Das heißt, neue<br />
Kunden müssten sechs bis acht<br />
Monate von der Anzahlung bis zur<br />
Auslieferung rechnen. Apropos<br />
Zahlung: knapp 80000 Euro netto<br />
kostet der Perkoz in der 17,5-m-<br />
Version samt Gurtzeug, Antenne,<br />
Stall-Warnsystem und Batterie.<br />
Eine werksmäßige Grundinstrumentierung<br />
wird nicht angeboten,<br />
da die Kundenwünsche zu individuell<br />
seien, heißt es. Für die 20-Meter-Version,<br />
voll instrumentiert,<br />
inklusive Anhänger und Equipment<br />
für das Bodenhandling, sind rund<br />
130000 Euro brutto fällig. ae<br />
Lars Reinhold
[ SEGELFLIEGEN News ]<br />
Schleicher ASH 30 Mi<br />
JETZT EASA-ZERTIFIZIERT<br />
Der Offene-Klasse-Doppelsitzer ASH 30 Mi hat nach der ASG 32 Mi jetzt auch die Musterzulassung der<br />
EASA erhalten. Den eigenstartfähigen Doppelsitzer von Alexander Schleicher Segelflugzeugbau mit 26,5<br />
Metern Spannweite zeichnen eine deutliche Leistungssteigerung und Sicherheitsgewinne gegenüber<br />
dem Vorgänger ASH 25 aus. So wurde für die ASH 30 Mi die neueste Profiltechnologie genutzt. Die speziell<br />
für die ASH 30 entwickelten Profile des Flügels und der Leitwerke stehen für ausgezeichnete Gleitleistungen<br />
und Flugeigenschaften sowie eine gute Thermikfühligkeit. Das Cockpit bietet im Vergleich zum<br />
Vorgängermodell mehr Platz und Sicherheit. Die Ruder haben an allen Verbindungsstellen Zwangsanschlüsse.<br />
Für den Antrieb kommt wie bei allen Eigenstartern von Schleicher der vibrationsarme, 56 PS<br />
starke Wankelmotor von Austro Engine mit Doppelzündanlage und elektronischer Benzineinspritzung zum<br />
Einsatz. Mit dem 14 Liter fassenden Rumpftank verfügt die ASH 30 Mi über rund eine Stunde Motorlaufzeit.<br />
Überblick über die Segelflugsektoren<br />
<strong>2016</strong> bietet die Website www.daec.de<br />
Das werden die Renner für die<br />
Offene Klasse: Für EB29 und<br />
EB29D von Binder Flugmotorenund<br />
Flugzeugbau gibt es jetzt<br />
neue, hoch gestreckte Flügel mit<br />
28 Metern Spannweite. Bei 850<br />
Kilogramm Abflugmasse ermöglichen<br />
sie eine Flächenbelastung<br />
von 57 kg/m 2 . Bisher war für die<br />
EBs mit 28,3 Metern Spannweite<br />
im Wettbewerb eine Flächenbelastung<br />
von maximal 51,5 kg/m 2<br />
möglich. Die neuen Flügel wurden<br />
mit Unterstützung von Prof. Loek<br />
M. Boermans in Delft profiliert und<br />
verfügen über 1,6 Quadratmeter<br />
weniger Fläche als die bisherigen<br />
EB-Flügel mit 28,3 Metern Spannweite.<br />
Die Streckung der neuen<br />
Flügel beträgt 52,6. Die Flügelsteuerung<br />
wurde nicht verändert,<br />
auch im Wurzelbereich stimmen<br />
neue und alte Flügel überein.<br />
So kann das neue Flügelpaar an<br />
den Rumpf des Einsitzers EB29<br />
und des Doppelsitzers EB29D<br />
montiert werden. Sie werden<br />
damit zu EB29R und EB29DR,<br />
wobei das R für Racing steht.<br />
Ausgenommen sind die EB28. Sie<br />
würden mit ihrer höheren Masse<br />
mit dem schlanken Flügel eine<br />
nicht mehr vernünftige minimale<br />
Flächenbelastung erhalten.<br />
Schon der Sportdoppelsitzer<br />
EB29DR wird mindestens mit<br />
einer Flächenbelastung über<br />
50 kg/m 2 fliegen müssen.<br />
Get the Jet<br />
AUFRÜSTEN MIT M&D FLUGZEUGBAU<br />
Neue Segelflugzeugfamilie<br />
E-SEGLER VON REINER STEMME<br />
Reiner Stemme Air Utility Systems (RS-AUS) hat gerade erst das Aufklärungsflugzeug<br />
Q01 zum Erstflug gebracht – die Musterzulassung will das<br />
Unternehmen noch in diesem Jahr erlangen –, da präsentiert die junge<br />
Firma mit Sitz in Wildau bei Berlin bereits ein weiteres engagiertes Projekt,<br />
diesmal für den Freizeitbereich: Es handelt sich um ein doppelsitziges<br />
Segelflugzeug mit Elektroantrieb, die SK10.e. Damit tritt sie in direkte Konkurrenz<br />
zur Stemme AG in Strausberg. Der Elektro-Hochleistungssegler<br />
(Gleitzahl 48) mit im Rumpfbug versenkbarem Propeller soll bei einer Starthöhe<br />
von 300 Metern im Motorbetrieb eine Reichweite von einer Stunde<br />
haben. Mit der zusätzlichen Ausstattung mit Range Extender wird die<br />
SK10 zum Reisemotorsegler. Auch eine motorlose, reine Segelflugversion<br />
ist geplant. Der engagierte Wettbewerbsflieger wird die Version SK10 mit<br />
Zentralradfahrwerk und elektrischer Heimkehrhilfe ordern können.<br />
Standard soll ein einziehbares Zweibeinfahrwerk sein.<br />
M&D Flugzeugbau macht’s möglich: Jetzt können auch reine Segelflugzeuge<br />
mit einem Jetantrieb ausgerüstet werden. Mit seinem<br />
Programm „Get the Jet“ hilft M&D bei der Ausrüstung mit der Turbine<br />
MDTJ 42 inklusive der notwendigen ergänzenden Musterzulassung.<br />
Das Jettriebwerk des norddeutschen Herstellers erhielt vor Kurzem<br />
die EASA-Zulassung. Bewährt hat es sich inzwischen schon in<br />
der Jonker JS1. Auf seiner Website eruiert M&D nun die Nachfrage<br />
für das Angebot. Bei ausreichend großem Interesse von Haltern<br />
werden entsprechende Musterzulassungen angegangen.<br />
78 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Endgültiges Aus für Standard-IHP<br />
LBA SETZT TERMIN FÜR DEN HERBST<br />
Mit einer neuen NfL ist das Aus für die bisherigen Standard-Instandhaltungsprogramme<br />
(S-IHP) besiegelt. Bis zum 30. September müssen diese<br />
S-IHP auf Teil-M-konforme IHP umgestellt werden. Die einfachste und<br />
unkomplizierteste Möglichkeit für die Umstellung eines S-IHP können<br />
Eigentümer/Halter mit der Selbsterklärung wählen. Wird die Genehmigung<br />
durch das LBA gewählt, fallen im Rahmen der Umstellung keine Gebühren<br />
an. Darüber hinaus können auch weiterhin CAMOs Instandhaltungsprogramme<br />
erstellen und genehmigen.<br />
DG-Flugzeugbau<br />
NEUE WINGLETS FÜR DIE LS8<br />
Für die 15-m-Version der LS8 gibt es neue, schlanke Winglets. Nach<br />
den ersten Testflügen konnte Jelmer Wassenaar, Chefkonstrukteur<br />
bei DG-Flugzeugbau, schon feststellen, dass das Flugzeug damit<br />
agiler wird. Welche Leistungssteigerung mit den neuen Flügelspitzen<br />
erreicht wird, dürfte sich aber erst bei Vergleichsflügen im Sommer<br />
festmachen lassen. Das Design der neuen Winglets entstand in<br />
Zusammenarbeit mit Johannes Dillinger, der bereits die Winglets der<br />
18-m-Version der DG-1001 entworfen hat. Die Profilierung der neuen<br />
Flügelenden hat Benjamin Rodax entwickelt. Den ersten harten Test<br />
müssen die Winglets im August bei der Weltmeisterschaft der<br />
Standard-Klasse in Pociunai, Litauen, bestehen. Robert Schröder<br />
wird dort mit der modifizierten LS8 starten. Angeboten werden<br />
die neuen Winglets zum Austausch gegen die originalen LS-Winglets.<br />
Mit dem<br />
Steuerknüppel<br />
von Tost kann<br />
komplett<br />
hydraulisch<br />
gebremst<br />
werden.<br />
Vollhydraulisch bremsen können künftig auch die Piloten der Schempp-<br />
Hirth-Einsitzer Ventus und Discus. Die Firma Tost bietet analog zu den<br />
bereits in der Praxis bewährten Doppelsitzersystemen eine Umrüstung der<br />
bisherigen Bremssysteme auf eine komplett hydraulische Lösung an.<br />
Dazu integriert der Tost-Steuerknüppel den Hauptbremszylinder. Der bisherige<br />
Bowdenzug vom Bremsgriff zur Hydraulikeinheit entfällt. Vorteile<br />
dieser Lösung sind eine deutlich erhöhte Bremsleistung und eine bessere<br />
Dosierbarkeit der Bremswirkung. Zugelassen ist das System seit Ende April.<br />
Das Maximalgewicht in der 20-m-<br />
Doppelsitzerklasse hat die Internationale<br />
Segelflugkommission<br />
(IGC) auf ihrer Vollversammlung<br />
jetzt mit sofortiger Wirkung von<br />
750 auf 800 Kilogramm erhöht<br />
und gleich noch eine wichtige<br />
Entscheidung getroffen:<br />
In den Wettbewerben dieser<br />
Doppelsitzerklasse soll auch der<br />
Regatta-start eingeführt werden.<br />
Auch für die neue 13,5-m-Klasse<br />
wurden Änderungen beschlossen:<br />
Bei der Weltmeisterschaft 2019 in<br />
Pavullo, Italien, werden nur noch<br />
motorisierte Segler zugelassen<br />
sein. Die Junioren-Weltmeisterschaften<br />
2019 wurden nach<br />
Szeged, Ungarn, vergeben, die<br />
Weltmeisterschaften der Frauen<br />
2019 sollen in Lake Keepit in Australien<br />
ausgetragen werden. Die<br />
Europameisterschaften in dem Jahr<br />
finden für die Flugzeuge mit kurzer<br />
Spannweite in Prievidza, Slowakei,<br />
statt, die EM der anderen Klassen<br />
in Stalowa Wola, Polen.<br />
Ultraleichte Segelflugzeuge<br />
PREISBRECHER AUS POLEN UND LETTLAND<br />
Newcomer unter den Segelflugzeugherstellern aus<br />
Lettland und Polen zeigten auf der AERO, dass<br />
Segelflug auch preiswert gehen kann. Smart Aircraft<br />
Solution aus Lettland stellte die AC 4-115 vor, eine<br />
Modifikation der Russia. Die 115 in der Typenbezeichnung<br />
steht für die Leermasse von 115 Kilogramm.<br />
Das Flugzeug ist konventionell ausgelegt mit<br />
Schempp-Hirth-Bremsklappen, Doppelfahrwerk und<br />
sehr geräumigem Cockpit für den Clubbetrieb. Ehrgeiziger<br />
in der Leistungsfrage ist GP Gliders aus Polen.<br />
Die ausgestellte GP 11 Pulse kommt schnittiger<br />
daher, bleibt auch unter der 120-kg-Grenze und wird<br />
mit einem besten Gleiten von 39 angepriesen. Ein<br />
richtiger Hot Rod wird die GP 14 Velo. Mit Klapptriebwerk<br />
macht sie als Ultraleichtflugzeug der Silent<br />
Konkurrenz. Die AC 4-115 gibt es ab 18 400 Euro.<br />
Fotos: DG, Marzinzik, Münch, M&D, RS-AUS<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 79
[ SEGELFLIEGEN Reiseziele ]<br />
TEXT UND FOTOS: Andrea Abt<br />
Fayence 4.0<br />
EINE LEGENDE<br />
Fayence und Streckensegelflug? In dem südfranzösischen Segelflugzentrum,<br />
das im vergangenen Jahr sein 80-jähriges Bestehen<br />
feierte, geht es längst nicht mehr allein um Höhenflüge.<br />
Bekannt ist Fayence, unweit<br />
der Côte d’Azur, bis heute<br />
dafür, dass viele deutsche<br />
Segelflieger dort die Höhen<br />
für ihre Leistungsabzeichen erflogen<br />
haben. Teilweise mal eben über Weihnachten<br />
oder zu Beginn des Frühjahrs,<br />
wenn in Deutschland kaum ans<br />
Segelfliegen zu denken war. Diese<br />
Zeit liegt nun schon Jahrzehnte zurück.<br />
Damals waren viele Piloten auf<br />
Höhenflüge fixiert, der Wellenstreckenflug<br />
steckte noch in den Kinderschuhen.<br />
In den letzten 15 Jahren hat<br />
Fayence aber ganz anders von sich<br />
reden gemacht. Im Online Contest<br />
und im NetCoupe, dem französischen<br />
Pendant, finden sich jetzt immer mehr<br />
Flüge, die von Fayence ihren Ausgang<br />
genommen haben. In der Saison<br />
2015 waren gleich zwei Flüge<br />
über 1000 Kilometer darunter.<br />
„Nach Fayence?“, fragen aber<br />
immer noch viele ungläubig, wenn<br />
es um das Ziel für den Segelfliegerurlaub<br />
im Frühjahr geht. Viele Piloten<br />
gehen nach Puimoisson, Vinon,<br />
Serres, Sisteron, Gap, La Motte du<br />
Caire, Barcelonnette – aber Fayence?<br />
Da flogen sie früher Welle, da kommt<br />
man schlecht weg und manchmal<br />
auch schlecht wieder zurück, da sind<br />
ohnehin wenig Streckenflieger – so<br />
nur einige der Gerüchte, die sich<br />
hartnäckig halten, wenn es um das<br />
älteste der französischen Segelflugzentren<br />
geht. Tatsächlich ist der Club<br />
von Fayence 2015 zum dritten Mal<br />
hintereinander Erster der französi-<br />
80 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
ERFINDET SICH NEU<br />
schen Segelflugvereine geworden. In<br />
Fayence werden die meisten Segelflugscheine<br />
erworben, erste Alleinflüge<br />
und Streckenflüge absolviert.<br />
Zwischen 11 100 und 11 750 Segelflugstunden<br />
pro Jahr hat Fayence seit<br />
dem Jahr 2011 verzeichnet.<br />
32 Segelflugzeuge hat der Club zur<br />
Verfügung, von Ka 6 und Ka 8 über<br />
ASK 13 und ASK 21 bis zu Pégase,<br />
LS4 und LS6. Zur Streckenflugschulung<br />
dienen zwei Janus mit 18 und 20<br />
Metern Spannweite, drei Duo Discus<br />
und eine ASH 25. Zwei Piper Pawnee,<br />
zwei Moranes und eine Super Dimona<br />
stehen täglich im Schleppeinsatz.<br />
Zurzeit wird eine Dynamic WT9 auf<br />
ihre Schleppeignung hin getestet.<br />
Ergänzt wird die Schulflotte von 32<br />
privaten Segelflugzeugen und Motorseglern.<br />
Während das Stundenaufkommen<br />
eher konstant bleibt, hat Fayence die<br />
Streckenflugaktivität in den vergangenen<br />
Jahren im NetCoupe-Wettbewerb<br />
konstant gesteigert: Waren es<br />
2011 noch 240 000 Streckenflugkilometer,<br />
kamen 2015 nicht weniger als<br />
349 000 Kilometer zusammen, darunter<br />
zwei Flüge über 1000 Kilometer<br />
und viele im Bereich 500 bis 900 Kilometer.<br />
Irgendetwas muss sich in<br />
Fayence also geändert haben, die<br />
Topografie sicher nicht.<br />
Die Route ins Hochgebirge ist nach<br />
wie vor vorgezeichnet. Man musste<br />
schon immer über den Pente, den<br />
Malay an den Lachens oder den Dracula<br />
fliegen, um dann entweder direkt<br />
oder über die Barre de Seranon zum<br />
Teillon oder zur Barre de la Fou zu<br />
kommen, von wo aus es dann in Richtung<br />
Parcours oder nach Barcelonnette<br />
geht.<br />
Der Einstieg ins Gebirge mag<br />
anderswo leichter sein. Von Fayence<br />
aus gleitet man meist aus nicht allzu<br />
praller Ausgangshöhe in schnell ansteigendes<br />
Gelände, in dem Hochtäler<br />
arg an der Arbeitshöhe zehren.<br />
Bei vielen Piloten, die vor allem im<br />
Frühjahr kommen, baut diese Aussicht<br />
eine psychologische Barriere auf. Sie<br />
fällt mit hoher Basis und Wolken. Wer<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 81
[ SEGELFLIEGEN Reiseziele ]<br />
[ 1 ]<br />
das einmal unter diesen Bedingungen<br />
praktiziert hat, findet sich später auch<br />
mit geringerer Arbeitshöhe zurecht.<br />
Die Franzosen fliegen ihre großen<br />
Strecken jedenfalls nicht nur bei bester<br />
Wolkenthermik.<br />
Anders ist heute in Fayence vor<br />
allem, dass mit Régis Kuntz im Juli<br />
2012 ein sehr aktiver Streckenflugpilot<br />
Cheffluglehrer geworden ist, geholt<br />
vom neuen Clubpräsidenten<br />
Gérard Giocci. Die Aufgabe für Régis<br />
Kuntz, der zuvor viele Jahre das Zentrum<br />
in Vinon geleitet hatte: Fayence<br />
neues Leben einhauchen und frischen<br />
Wind hineinbringen. Der ehemalige<br />
Lotse und Offizier der Luftwaffe nahm<br />
die Herausforderung an, war er doch<br />
selbst mehrere Jahre lang Mitglied<br />
der französischen Segelflug-Nationalmannschaft<br />
und hat nicht weniger<br />
als 8000 Segelflugstunden zu verzeichnen.<br />
Régis Kuntz geht auch als Cheffluglehrer<br />
gerne auf Strecke. Im OLC<br />
finden sich immer wieder Flüge mit<br />
der ASK 13, seinem geliebten „KTZ“<br />
(Janus 18 m) und dem Duo Discus.<br />
Meist liegen die Trainingsstrecken<br />
mit Schülern im Bereich von 400 bis<br />
500 Kilometern. Auch sein neuer<br />
Stellvertreter, Gregory Hor, fliegt<br />
überland, wie inzwischen alle Fluglehrer<br />
in Fayence. Basis für die Ausweitung<br />
des Streckenflugs in Fayence<br />
sind Lehrgänge, gestaffelt nach der<br />
gewünschten Distanz. Es gibt einen<br />
50-km-Lehrgang, einen für 200 Kilometer,<br />
300- und 500-Kilometer und<br />
eine Stage Grands Vols, also einen<br />
Kursus für besonders große Streckenflüge.<br />
Die Trainees können sich anhand<br />
von Unterlagen vorbereiten und fliegen<br />
dann im Doppelsitzer. Mit Englisch<br />
kommt man in der Regel zurecht. Wer<br />
will, kann nach Absprache mit erfahrenen<br />
deutschen Streckenfliegern<br />
fliegen, die die Region um Fayence<br />
gut kennen, so zum Beispiel mit Bernhard<br />
Haupert vom Aero Club Pirmasens,<br />
der sein Wissen bereitwillig<br />
weitergibt. Bernd Haupert hat in den<br />
vergangenen Jahren während der<br />
Sommermonate Lehrgänge für deutsche<br />
Segelflugvereine durchgeführt,<br />
die ihr Fluglager einmal anders ausrichten<br />
wollten.<br />
Finanziell werden die Kurse gefördert.<br />
Im Rahmen eines Lehrgangs<br />
werden für Flüge mit Doppelsitzern<br />
maximal drei Stunden berechnet,<br />
eine Ausnahme bildet nur die ASH<br />
25. Lehrgänge für kleinere Strecken<br />
führen in Fayence alle Fluglehrer<br />
durch. Die Stages Grands Vols betreuen<br />
entweder Baptiste Innocent,<br />
Jean Pierre Laget oder Pierre Marie<br />
Dauvergne.<br />
Wer die Flüge von Baptiste Innocent<br />
in den vergangenen drei Jahren<br />
im OLC angesehen hat und Fayence<br />
kennt, reibt sich die Augen: 800, 900,<br />
1000 Kilometer von Fayence aus – das<br />
ist selbst für richtige Cracks eine<br />
Hausnummer. Als Baptiste vor drei<br />
Jahren erstmals im OLC auftauchte,<br />
fragten sich die deutschen Fayence-<br />
Veteranen, woher dieser 30-Jährige<br />
kommt. Dabei ist auch Baptiste ein<br />
Fayencer Eigengewächs. Ursprünglich<br />
kommt er aus Marseille, aber<br />
seine Großeltern wohnen in Cannes-<br />
Mandelieu, nicht weit von Fayence.<br />
Mit zehn Jahren saß Baptiste zum<br />
ersten Mal in einem Segelflugzeug,<br />
mit 14 flog er sich in Fayence frei,<br />
mit 17 hatte er dann die Lizenz. Heute<br />
lebt der Air-France-/Transavia-<br />
Pilot in Paris, wenn, ja wenn er nicht<br />
in Fayence ist.<br />
Zwischen März und August ist<br />
Baptiste in der Regel eine Woche pro<br />
Monat in Fayence. „Weil Régis mich<br />
darum gebeten hat“, sagt er. Und<br />
natürlich, weil er das Fliegen in den<br />
Alpen liebt, wo er inzwischen rund<br />
82 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
[ 2 ]<br />
[ 1 ] Der Flugplatz liegt gleich zu Füßen des weit in die Hänge gebauten Fayence und<br />
Tourrettes. [ 2 ] Blick über den Flugplatz nach Norden. Aus größerer Höhe ist der<br />
stetige Anstieg des Geländes so recht gar nicht wahrzunehmen. Hinter den ersten<br />
höheren Bergen schließen sich Hochtäler an. [ 3 ] Solch ein Wolkenhimmel macht den<br />
Abflug von Fayence aus leicht. Es muss nur ein wenig Nordwind die Mittelmeerluft der<br />
nahen Küste fernhalten.<br />
[ 3 ]<br />
2000 Stunden angesammelt hat, viele<br />
davon auch in Trainingslagern der<br />
französischen Junioren-Segelflug-<br />
Nationalmannschaft. Baptiste war<br />
von 2007 bis 2012 Mitglied des Teams.<br />
Régis Kuntz und Baptiste Innocent<br />
kennen sich aus dieser Zeit von Wettbewerben.<br />
„Baptiste zeigt, was von<br />
Fayence aus möglich ist“, sagt Régis<br />
Kuntz. „Er weitet den Aktionsradius<br />
aus, und wir können durch ihn Training<br />
auf höchstem<br />
Niveau anbieten.“<br />
Baptiste selber sagt:<br />
„Im März und im April<br />
kann man bei den<br />
niedrigeren Basishöhen<br />
gut üben, von<br />
Mai bis Juli ist die Basis oft so hoch,<br />
dass man kaum noch in den Bergen,<br />
sondern nur noch weit über den Gipfeln<br />
fliegt.“<br />
In Fayence findet an 365 Tagen<br />
im Jahr Flugbetrieb statt, jedenfalls<br />
wenn das Wetter es halbwegs erlaubt.<br />
Jeden Morgen gibt es ein Briefing,<br />
wenn erforderlich mit englischer beziehungsweise<br />
mit deutscher Übersetzung.<br />
Hinzu kommen auf der<br />
Website ausführliche Unterlagen zum<br />
Selbstbriefing. Darüber hinaus bietet<br />
die Schule auch regelmäßige Vor-Ort-<br />
Besichtigungen der Außenlandefelder<br />
an, mit dem Auto oder auch mit dem<br />
Motorsegler.<br />
Die meisten deutschen Piloten<br />
kommen traditionell im Frühjahr, bevor<br />
die Saison auf der Alpennordseite<br />
beginnt. Und es gibt viele, die<br />
Fayence seit vielen Jahren die Treue<br />
halten und immer wiederkommen,<br />
auch wenn sie schon an anderen Orten<br />
in Südfrankreich waren.<br />
DER EINSTIEG IN DEN STRECKEN-<br />
FLUG IN DEN ALPEN IST EIN<br />
PROJEKT ÜBER MEHRERE JAHRE<br />
Thomas Kleber aus Schwandorf<br />
zum Beispiel kommt seit 27 Jahren<br />
im Frühjahr nach Fayence, meistens<br />
gemeinsam mit mehreren Vereinskameraden.<br />
Thomas fliegt hier in der<br />
Regel in zwei bis drei Wochen rund<br />
60 Stunden, seine Strecken liegen<br />
selten unter 200 Kilometer und gehen<br />
bis Sollières, dann stehen um 500<br />
Kilometer im OLC. „Wer hier fliegen<br />
will, sollte sich über das Selbstbriefing<br />
im Netz gut vorbereiten, er sollte die<br />
Landefelder mit dem Auto abfahren<br />
und sich darüber im Klaren sein, dass<br />
Fliegen in den Alpen und in Fayence<br />
ein Projekt über mehrere Jahre ist“,<br />
sagt er und rät, am besten mit einem<br />
erfahrenen Lehrer im Doppelsitzer zu<br />
fliegen, bevor es allein losgeht. „Das<br />
Schöne an Fayence ist, dass man hier<br />
auch so viel unternehmen kann, Wandern<br />
in den Gorges du Verdon zum<br />
Beispiel.“<br />
Dass Fayence so vielseitig ist, gefällt<br />
auch Frank Fröhlich. Er kommt<br />
mit seiner Frau Dagmar<br />
hierher, seit er<br />
vor 30 Jahren über<br />
Fayence auf 9400<br />
Meter Höhe war. Er<br />
schätzt das angenehme<br />
Klima, dass sich<br />
die Hektik am Platz in Grenzen hält<br />
und man in einer halben Stunde mit<br />
dem Auto am Meer ist. Gründe, die<br />
vor 15 Jahren auch Bernd Schwehm<br />
aus Dannstadt dazu bewogen haben,<br />
mit ihm gemeinsam nach Fayence zu<br />
kommen.<br />
Die Kombination Fliegen und Nähe<br />
zum Mittelmeer hat es ihnen allen<br />
angetan – wie Segelfliegern aus Russland,<br />
Dänemark, Italien, der Schweiz<br />
und selbst aus China. Fayence ist<br />
eine Reise wert – im Frühjahr und<br />
auch sonst.<br />
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<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 83
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• Durchführung, Berichterstattung/Dokumentation von Entwicklungsflügen<br />
Ihre Tätigkeit beinhaltet Auslandsaufenthalte im Rahmen von<br />
Erprobungen sowie der Kundenbetreuung.<br />
Sie haben folgende Kenntnisse und Qualifikationen:<br />
• Testpilotenausbildung EASA Test Cat. 2<br />
• EASA ATPL (H) oder CPL (H), IFR, Medical Class 1, Gesamtflugstunden<br />
min 1200FH, PIC min 1000FH<br />
• Gesamtflugzeit auf turbinengetriebenen Hubschraubern mind.1000 Std.<br />
• Musterberechtigung NH-90 oder H135 oder H145<br />
• Einhaltung von Richtlinien und Standards<br />
• Hohe Kunden- und Serviceorientierung<br />
• Fließende Englisch- und gute Deutschkenntnisse<br />
• Sprachkenntnisse in Französisch oder Spanisch von Vorteil<br />
Testpilot (m/w)<br />
Referenzcode: 10309607<br />
Zu Ihren Hauptaufgaben gehören:<br />
• Planung, Steuerung und Durchführung von Flugerprobungen<br />
• Verfassung von Testprozeduren<br />
• Einsatz als Entwicklungs-Ingenieur (an Bord oder Telemetrie) bei<br />
Entwicklungs- und Herstellungstests<br />
Ihre Tätigkeit beinhaltet Auslandsaufenthalte im Rahmen von<br />
Erprobungen sowie der Kundenbetreuung.<br />
Sie haben folgende Kenntnisse und Qualifikationen:<br />
• Abgeschlossenes technisches Studium<br />
• erforderliche Fluglizenzen/Berechtigungen: EASA CPL(H) oder<br />
ATPL(H), Testpilot Test Cat 1 (EASA Lizenz Eintrag), mind. 1000<br />
Flugstunden, Type Rating H135/145 wünschenswert<br />
• Militärische Zulassung von Luftfahrtgerät<br />
• Hohe Kunden- und Serviceorientierung<br />
• Auslandserfahrung von Vorteil<br />
• Fließende Englisch- und gute Deutschkenntnisse<br />
• Sprachkenntnisse in Französisch oder Spanisch von Vorteil<br />
Fluglehrer (m/w)<br />
Referenzcode: 10314803<br />
Zu Ihren Hauptaufgaben gehören:<br />
• Einsatz als Fluglehrer auf Hubschraubern und Simulatoren<br />
• Einsatz als Theorielehrer<br />
• Durchführen von Präsentationen für Kunden (statisch und<br />
fliegerisch)<br />
Ihre Tätigkeit beinhaltet Auslandsaufenthalte im Rahmen der<br />
Kundenbetreuung und von Schulungen.<br />
Sie haben folgende Kenntnisse und Qualifikationen:<br />
• EASA ATPL (H) oder CPL (H), IFR, Medical Class 1, Gesamtflugzeit<br />
auf Hubschrauber: >1200h, PIC: >1000FH, Gesamtflugzeit turbinen<br />
getriebene Hubschrauber: >1000FH; TR: H135/H145, min TRI u. IFR<br />
• mind. 1000 Std. auf turbinengetriebenen Hubschraubern<br />
• Hohe Kunden- und Serviceorientierung<br />
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<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong><br />
95
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<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong><br />
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Musterberechtigungen und<br />
Befähigungsüberprüfung auf:<br />
R22, R44, R66, B2<strong>06</strong>, BO105,<br />
MD900/902, EC135, BK117, HU369<br />
ICAO Sprachprüfung Stufe 4, 5 und 6<br />
Autorisierter ROBINSON-Händler<br />
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Fax: (0)2241/2307-30 Fax: (0)34604/309-15<br />
Eurofly Aviation GmbH<br />
Rosenheimer Straße 145 e-f<br />
81671 München<br />
Tel: +49 (0) 89-6<strong>06</strong> 089 460<br />
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0711/182-1548<br />
Fax: 0711/182-1027<br />
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Reinhard Wittstamm<br />
0711/182-2814<br />
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70138 Stuttgart<br />
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<strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />
Tel. +49 (0)711 32<strong>06</strong>-8899<br />
Fax +49 (0)711 182-2550<br />
Bitte Bestell-Nr. angeben<br />
Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 70162 Stuttgart.<br />
Registergericht Stuttgart HRA 9302. Geschäftsführer:<br />
Dr. Volker Breid, Norbert Lehmann.<br />
Vertrieb: Belieferung, Betreuung und Inkasso erfolgen durch<br />
DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Nils Oberschelp (Vorsitz),<br />
Christina Dohmann, Dr. Michael Rathje, Düsternstr. 1, 20355 Hamburg,<br />
als leistender Unternehmer. AG Hamburg, HRB 95752.<br />
Diese und viele weitere<br />
attraktive Aboangebote:<br />
Ja, ich möchte <strong>aerokurier</strong> frei Haus<br />
selbst lesen. Best.-Nr. 1504265 verschenken. Best.-Nr. 1504266<br />
Ich bestelle das Jahresabo (12 Ausgaben) für zzt. nur 66,– € (A: 72,90 €; CH: 115.00 SFr.;<br />
weitere Auslandspreise auf Anfrage) inkl. MwSt. und Versand. Das Gratis-Extra meiner<br />
Wahl erhalte ich nach Zahlungseingang und solange der Vorrat reicht, Ersatzlieferungen<br />
sind vorbehalten. Nach Ablauf des ersten Bezugsjahres kann ich jederzeit kündigen,<br />
Geschenkabos enden automatisch.<br />
Meine persönlichen Angaben: (bitte unbedingt ausfüllen)<br />
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Ja, ich möchte auch von weiteren Inhalten, Vorabnachrichten, Themen und Vorteilen profitieren.<br />
Deshalb bin ich damit einverstanden, dass mich Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG und ihr zur<br />
Verlagsgruppe gehörendes Unternehmen, Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG Verlagsgesellschaft<br />
mit ihren Titeln künftig auch per Telefon und E-Mail über weitere interessante Medienangebote informieren.<br />
Dieses Einverständnis kann ich jederzeit per E-Mail an widerruf@dpv.de widerrufen.<br />
Ich bezahle per Bankeinzug und erhalte 2 GRATIS-Ausgaben* zusätzlich:<br />
(*die Gratis-Ausgaben bei Bankeinzug gibt es nur beim Abo zum Selbstlesen dazu)<br />
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SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Düsternstraße 1-3,<br />
20355 Hamburg, Gläubiger-Identifikationsnummer DE77ZZZ00000004985, wiederkehrende Zahlungen<br />
von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die<br />
von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.<br />
Die Mandatsreferenz wird mir separat mitgeteilt. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen,<br />
beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten<br />
dabei die mit meinem Kredit institut vereinbarten Bedingungen. Ich bezahle per Rechnung.<br />
Ich verschenke <strong>aerokurier</strong> an: (nur bei Geschenkabo ausfüllen)<br />
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Als Extra wähle ich: (bitte nur ein Kreuz machen)<br />
1. Kniebrett für iPad 3. JET Tankgutschein, Wert: 25 € (nur in D bestellbar)<br />
2. Kniebrett für iPad mini 4. Sonnenbrille „Blackburn“<br />
Widerrufsrecht: Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen.<br />
Die Frist beginnt an dem Tag, an dem Sie die erste bestellte Aus gabe erhalten, nicht jedoch vor<br />
Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anfor derungen von Art. 246a § 1 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB. Zur<br />
Wahrung der Frist genügt bereits das rechtzeitige Absenden Ihres eindeutig erklärten Entschlusses,<br />
die Bestellung zu widerrufen. Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a<br />
EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: FLUG REVUE Aboservice, Postfach, 70138 Stuttgart,<br />
Telefon: + 49 (0)711 32<strong>06</strong>-8899, Telefax: +49 (0)711 182-2550, E-Mail: flugrevue@dpv.de<br />
Datum<br />
Unterschrift<br />
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4. Sonnenbrille „Blackburn“<br />
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und Reinigungstuch.<br />
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[ Termine ]<br />
präsentiert<br />
von<br />
Boleslav, Tel.: +420 326 734 015,<br />
E-Mail: akmb@akmb.cz,<br />
www.historical-airshow.com<br />
OO<br />
12. Juni<br />
straße 2, 72511 Bingen-Hitzkofen,<br />
Tel.: +49 7571 62309,<br />
E-Mail: gs@ouv.de, www.ouv.de<br />
OO<br />
25./26. Juni<br />
Fédération RSA, 46, rue Sauffroy,<br />
75017 Paris, Frankreich,<br />
Tel.: +33 1 42282554, E-Mail:<br />
communication@rsafrance.com,<br />
http://euroflyin.rsafrance.com/<br />
OO<br />
24. –26. Mai<br />
44. Meeting Aérien, Cerny/<br />
La Ferté-Alais, Frankreich<br />
Amicale Jean-Baptiste Salis,<br />
Aérodrome de Cerny/La Ferté-Alais,<br />
91590 Cerny, Frankreich,<br />
Tel.: +33 1 64575585,<br />
E-Mail: info@ajbs.eu, www.ajbs.eu<br />
✘✘<br />
24. – 26. Mai<br />
16. EBACE, Genf, Schweiz<br />
European Business Aviation Association,<br />
Avenue de Tervuren 13 a-b/<br />
Box 5, 1040 Brüssel, Belgien,<br />
Tel.: +32 2 7660070, E-Mail:<br />
info-eu@ebace.aero, ww.ebace.aero<br />
OO<br />
26. – 29. Mai<br />
Kehler Flugtage<br />
Aero-Club Kehl, Sonderlandeplatz<br />
Kehl-Sundheim, Postfach 1131,<br />
77671 Kehl, Tel.: +49 7851 899568,<br />
www.kehler-flugtage.de<br />
✘✘1. – 4. Juni<br />
ILA Berlin Air Show<br />
Messe Berlin, Messedamm 22,<br />
14055 Berlin, Tel.: +49 30 30380,<br />
E-Mail: ila@messe-berlin.de,<br />
www.ila-berlin.de<br />
OO<br />
2. – 4. Juni<br />
Flugplatzfest Lüneburg<br />
Luftsportverein Lüneburg, Zeppelinstraße,<br />
21337 Lüneburg, Tel.: +49<br />
4131 8549214, E-Mail: info@edhg.de,<br />
www.edhg.de<br />
OO<br />
16. – 19. Juni<br />
AOPA-Flugsicherheitstraining,<br />
Bautzen<br />
AOPA-Germany, Verband der<br />
Allgemeinen Luftfahrt, Flugplatz<br />
Außerhalb 27, 63329 Egelsbach,<br />
Tel.: +49 6103 42081, E-Mail:<br />
info@aopa.de, www.aopa.de<br />
OO<br />
17. /18. Juni<br />
75 Jahre Militärflugplatz<br />
Meiringen, Schweiz<br />
Schweizer Luftwaffe, Flugplatzkommando<br />
Meiringen, 3857 Unterbach,<br />
Schweiz, Tel.: +41 58461<br />
6464, E-Mail: info.flplkdomei@vtg.<br />
admin.ch<br />
OO<br />
17. – 19. Juni<br />
Fly-in und Flugplatzkerb,<br />
Aeroclub Gelnhausen<br />
Am Flugplatz 1, 63571 Gelnhausen,<br />
Tel.: +49 6051 9217-12, E-Mail:<br />
buero@aeroclub-gelnhausen.de<br />
OO<br />
18./19. Juni<br />
Oldtimer-Fly-in, Ithwiesen<br />
Luftsportvereinigung Ithwiesen,<br />
37603 Holzminden, Markus Rheinländer,<br />
Tel.: +49 151 15376695,<br />
E-Mail: mrhein27@web.de,<br />
www.ithwiesen.de<br />
OO<br />
25./26. Juni<br />
OUV-Sommertreffen mit Fly-in,<br />
Flugplatz Hodenhagen<br />
OUV-Geschäftsstelle, Schützen-<br />
80 Jahre Flugplatz<br />
Falkenberg/Lönnewitz<br />
Fliegerclub Falkenberg, Doberluger<br />
Straße 52, 04938 Uebigau,<br />
E-Mail: thomas.prophet@gmx.de,<br />
www.eduf.de<br />
OO<br />
10. Juni – 3. Juli<br />
EBS Pilot Safety Training,<br />
Flugplatz Stendal<br />
Osterburger Str. 250, 39576 Stendal,<br />
E-Mail: Uwe.Lutz@beech-bonanza.org<br />
OO<br />
1. – 3. Juli<br />
3. Stearman-Treffen,<br />
Flugplatz Bienenfarm<br />
Alexander Stendel,<br />
Tel.: +49 172 6508000,<br />
E-Mail: alex@quax-flieger.de,<br />
www.stearmanflyin.de<br />
OO<br />
2. /3. Juli<br />
Open Airport, Rock im Hangar<br />
und Fly-in, Quirnheim<br />
Luftfahrtverein Grünstadt u. Umgebung<br />
, Postfach 1329, 67263<br />
Grünstadt, Tel.: +49 6359 3100,<br />
E-Mail: kontakt@luftfahrt vereingruenstadt.de,<br />
www.luftfahrtvereingruenstadt.de<br />
OO<br />
8. – 10. Juli<br />
3. Internationales Cessna-<br />
Treffen, Verkehrslandeplatz<br />
Jena-Schön gleina<br />
Flugplatz 1, 07646 Schön gleina,<br />
Tel.: +49 36428 4<strong>06</strong>69,<br />
E-Mail: info@flugplatz-jena.com,<br />
www.edbj.de<br />
OO<br />
8. – 10. Juli<br />
69. RSA Eurofly’in,<br />
Vichy-Charmeil, Frankreich<br />
OO<br />
8. – 10. Juli<br />
Royal International Air Tattoo,<br />
Fairford, Großbritannien<br />
Tel.: +44 1285 713300 ext. 5000,<br />
www.airtattoo.com<br />
OO<br />
11. – 17. Juli<br />
Farnborough International<br />
Airshow, Großbritannien<br />
Farnborough International Limited,<br />
Show Centre, ETPS Road,<br />
Farn borough, Hampshire<br />
GU14 6FD, Großbritannien,<br />
Tel.: +44 1252 532800,<br />
E-Mail: enquiries@farnborough.com,<br />
www.farnborough.com<br />
OO<br />
16./17. Juli <strong>2016</strong><br />
Flugplatzfest, Rügen<br />
Tel.: +49 383<strong>06</strong> 1289,<br />
www.flugplatz-ruegen.de<br />
OO<br />
16./17. Juli<br />
46. Flugplatzfest,<br />
Altötting-Osterwies<br />
Fluggruppe Alt-Neuötting,<br />
84505 Altötting,Tel.: +49 163<br />
6673200, E-Mail: info@fgaoe.de,<br />
www.fgaoe.de<br />
OO<br />
23./24. Juli<br />
50 Jahre Luftsportgruppe<br />
Kaiserstuhl, Ihringen<br />
Modellflugplatz Wasenweiler,<br />
Wasenweiler Straße, 79241 Ihringen,<br />
www.lsgk.de<br />
OO<br />
24.Juli<br />
Flugplatzfest mit Oldtimertreffen,<br />
Illertissen<br />
Flugplatz Illertissen,<br />
E-Mail: philippvc@freenet.de,<br />
Tel.: +49 171 7975083<br />
France Air Expo, Pontoise-<br />
Cormeilles, Frankreich<br />
Sarl Adone Events, Aéroport<br />
Cannes-Mandelieu, 277 Avenue<br />
Francis Tonner, <strong>06</strong>150 Cannes-<br />
La Bocca, Frankreich, Tel.: +33 4<br />
92975247, E-Mail: info@airexpo.aero<br />
OO<br />
25. – 31. Juli<br />
EAA AirVenture, Oshkosh, USA<br />
Oshkosh, Wisconsin, USA, EAA Aviation<br />
Center, Tel.: +1 920 4264800,<br />
E-Mail: convention@eaa.org,<br />
www.airventure.org<br />
OO<br />
10. – 12. Juni<br />
Piper PA-28-Treffen,<br />
Ganderkesee<br />
E-Mail: j.westedt@t-online.de,<br />
www.pa28.de<br />
OO<br />
11. – 19. Juni<br />
Refresher-Kurs für Segelflieger<br />
Haus der Luftsportjugend, Am<br />
Flugplatz 2, <strong>06</strong>636 Laucha an der<br />
Unstrut, Tel.: +49 178 2602500,<br />
www.hdlsj.de<br />
OO<br />
11. Juni<br />
11. Historischer Flugtag,<br />
Mladá Boleslav, Tschechien<br />
Regnerova 13<strong>06</strong> 293 01 Mladá<br />
Oldtimer sind beim Fly-in auf den Ithwiesen willkommen.<br />
✘✘<br />
Terminankündigungen<br />
Weitere Termine finden Sie bei uns auf der Website www.<strong>aerokurier</strong>.de.<br />
Bitte schicken Sie Ihre Ankündigungen für den Termin-Service an<br />
redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Veranstaltungen mit <strong>aerokurier</strong>-Stand<br />
OO<br />
31. Juli<br />
60 Jahre Flugplatz Günzburg<br />
Luftsportverein Günzburg, Otto-<br />
Lilienthal-Weg 7, 89312 Günzburg,<br />
Tel.: +49 8221 4336, E-Mail:<br />
info@lsvgz.de, www.lsvgz.de<br />
OO<br />
13. /14. August<br />
Do-Days <strong>2016</strong>, Friedrichshafen<br />
Dornier Museum, Claude-Dornier-<br />
Platz 1, 884<strong>06</strong> Friedrichshafen,<br />
Tel.: +49 7541 4873640,<br />
E-Mail: info@dorniermuseum.de,<br />
www.dorniermuseum.de<br />
OO<br />
13./14. August<br />
18. Zwickauer Flugplatzfest<br />
102 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Das Pflichtprogramm für alle<br />
luftfahrtbegeisterten<br />
Ameri kaner ist das sechs <br />
tägige AirVenture in Oshkosh.<br />
OO<br />
3./4. September<br />
Flugtag, Pirmasens<br />
Aero-Club Pirmasens , Ostring 18,<br />
66509 Rieschweiler-Mühlbach,<br />
Tel.: +49 6336 6266, E-Mail:<br />
info@aero-club-pirmasens.de,<br />
www.flugtag-pirmasens.de<br />
Fotos: Holland-Moritz, Rheinländer<br />
OO<br />
3./4. September<br />
Nostalgisches Flieger-Picknick<br />
und Classic-Cessna-Meeting,<br />
Wershofen<br />
Segelfluggruppe Wershofen,<br />
Bergstraße 7, 53520 Wershofen,<br />
Tel.: +49 2694 277,<br />
E-Mail: info@sfg-wershofen.de,<br />
www.flugtag-wershofen.de<br />
OO<br />
9. – 11. September<br />
18. Oldtimer-Fliegertreffen<br />
auf der Hahnweide<br />
Fliegergruppe Wolf Hirth,<br />
Klaus-Holighaus-Straße 59,<br />
73230 Kirchheim/Teck,<br />
Tel.: +49 7021 81602,<br />
E-Mail: oldtimer@wolf-hirth.de,<br />
www.oldtimer-hahnweide.de<br />
Flugplatz Zwickau, Reichenbacher<br />
Str. 131, 08056 Zwickau, Tel.: +49<br />
375 781183, www.acz.de<br />
OO<br />
14./15. August<br />
Fly-in, Gundelfingen<br />
Modelllandeplatz Gundelfingen,<br />
Äußerer Auweg 3, 89423 Gundelfingen,<br />
Tel.: +49 171 2323152,<br />
www.lsv-gundelfingen.de<br />
OO<br />
19. – 21. August<br />
Flugtage Soest und Fly-in, Flugplatz<br />
Soest/Bad Sassendorf<br />
Am Flugplatz 5, 59505 Soest,<br />
Tel.: +49 2927 340,<br />
E-Mail: info@flugplatz-soest.de,<br />
www.flugtage-soest.de<br />
OO<br />
27. August<br />
Hunterfest <strong>2016</strong>,<br />
St. Stephan, Schweiz<br />
Hunterverein Obersimmental,<br />
Postfach 23, 3772 St. Stephan,<br />
Schweiz, E-Mail: info@hunterverein.ch,<br />
www.hunterverein.ch<br />
OO<br />
27./28. August<br />
Airliner Classics,<br />
Flugplatz Speyer<br />
Tel.: +49 6232 6872929,<br />
Roland Kern, E-Mail: flugleitung@<br />
flugplatz-speyer.de,<br />
www.airliner-classics.de<br />
OO<br />
27./28. August<br />
Flugplatzfest,<br />
Albstadt-Degerfeld<br />
Luftsportverein Degerfeld,<br />
Volker Rath, Postfach 562, 72426<br />
Albstadt, Tel.: +49 7422 9493-17,<br />
E-Mail: volker.rath@schwarz -<br />
waelder-bote.de,<br />
www.lsv-degerfeld.de<br />
OO<br />
27./28. August<br />
Flugtagwochenende, Donzdorf<br />
Fliegergruppe Donzdorf,<br />
Sonder landeplatz Donzdorf-<br />
Messelberg, 73072 Donzdorf,<br />
www.donzdorfer-flugtage.de<br />
OO<br />
28. August<br />
Flugplatzfest, Erbach<br />
LSV Erbach, Burren 7, 89155<br />
Erbach, Tel.: +49 160 5355300,<br />
E-Mail: sayler@autohaus-sayler.de,<br />
www.lsv-erbach.de<br />
OO<br />
3./4. September<br />
Flugplatzfest, Dierdorf-Wienau<br />
LSV Neuwied, lsv-neuwied. de<br />
OO<br />
3./4. September<br />
Fly-in & BBQ, Montabaur<br />
LSC Westerwald, FlyIn@lscww.de<br />
OO<br />
10./11. September<br />
Flugtag, Sinsheim<br />
Flugsportring Kraichgau,<br />
Lilienthalstr. 15, 74889 Sinsheim,<br />
Tel.: +49 7261 3005, E-Mail:<br />
flugsportring-kraichgau@gmx.de,<br />
www.flugtag-sinsheim.de<br />
OO<br />
10./11. September<br />
Fliegerfest, Ammerbuch<br />
Flugplatz Poltringen, Flugsport -<br />
verein Herrenberg, Postfach 1102,<br />
71070 Herrenberg,<br />
Tel.: +49 7032 28602,<br />
E-Mail: info@fsv-herrenberg.de,<br />
www.fsv-herrenberg.de<br />
OO<br />
10./11. September<br />
Flugplatzfest, Leverkusen<br />
Flugplatz Leverkusen,<br />
Kurtekottenweg, 51373 Leverkusen,<br />
Tel.: +49 214 833222, www.edkl.de<br />
IMPRESSUM<br />
REDAKTION: Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart, Telefon: +49 711<br />
182-2800, Fax: +49 711 182-1781, E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de,<br />
Internet: www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Herausgeber: Michael Pfeiffer Redaktionsleitung: Lars Reinhold<br />
(verantw. i. S. d. Presserechts) Stellv. Chefredakteur: Gerhard<br />
Marzinzik Redaktion: Maximilian Kühnl Produktionsleitung:<br />
Marion Hyna Schlussredaktion: Jutta Clever Grafische Konzeption:<br />
Harald Hornig Grafik und Layout: MOTORRAD-Grafik, Ralf<br />
Athen, Tobias Rall, Katrin Sdun Repro: MOTORRAD-Medienproduktion,<br />
Stefan Widmann (Ltg.), Catherine Pröschild (i.V.), Iris Heer,<br />
Sabine Heilig-Schweikert Sekretariat: Iris Schaber Ständige freie<br />
Mitarbeiter: Bernd Fischer, Toni Ganzmann, Frank Herzog, Mark<br />
Juhrig, Frank Martini, Egon-Manfred Paech, Holger Weitzel<br />
VERLAG: Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG Leitung Geschäftsbereich<br />
Motorrad/Luft- und Raumfahrt: Peter-Paul<br />
Pietsch Stellv. Verlagsleitung und Leitung Digitale Medien: Eva-<br />
Maria Gerst Brandmanagement: Natalie Lehn<br />
Anzeigenleitung: Reinhard Wittstamm, Tel.: +49 711 182-2814,<br />
E-Mail: rwittstamm@motorpresse.de Verantwortlich für den<br />
Anzeigenteil: Julia Ruprecht, Tel.: +49 711 182-1548, Fax: -1027,<br />
E-Mail: jruprecht@motorpresse.de Vertrieb/Einzelverkauf: DPV<br />
Deutscher Pressevertrieb Vertriebsleitung: Dirk Geschke Herstellung:<br />
Rainer Jüttner<br />
DRUCK: Neef + Stumme GmbH & Co. KG, 29378 Wittingen.<br />
Printed in Germany.<br />
Fotoservice/Syndication/Lizenzen:<br />
Motor-Presse International, Tel.: +49 711 182-01<br />
ABO-SERVICE, 70138 Stuttgart<br />
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Der <strong>aerokurier</strong> erscheint monatlich (mit den DAeC-Nachrichten<br />
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übernommen. (ISSN 0341-1281)<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 103
[ SEGELFLIEGEN Porträt ]<br />
Seit August 2015 leitet<br />
Claudia Stengele die<br />
Geschicke des Segelflugmuseums<br />
auf der<br />
Wasserkuppe. Ein zentrales<br />
Anliegen der ehemaligen<br />
Segelflie gerin ist<br />
die Kinder- und Jugendförderung,<br />
denn sie ist<br />
überzeugt, dass es auch<br />
in der heutigen Zeit noch<br />
junge Pioniere gibt.<br />
Das Interview führte Tashi Dolma Hinz<br />
Frau Stengele, was fasziniert<br />
Sie an historischen Segelflugzeugen?<br />
Exponate, wie wir sie im<br />
Deutschen Segelflugmuseum ausstellen,<br />
sind das Ergebnis unermüdlicher<br />
Pionierarbeit. Da der Versailler Vertrag<br />
das Motorfliegen untersagte, besannen<br />
sich die deutschen Piloten der<br />
1920er Jahre auf die Gleitflüge von<br />
Otto Lilienthal. Auch experimentierfreudige<br />
Schüler aus Darmstadt hatten<br />
bereits vor dem Ersten Weltkrieg<br />
mit ihrem selbstkonstruierten Sitzgleiter<br />
FSV X Gleitflüge auf der Wasserkuppe<br />
absolviert und damit den<br />
Grundstein für den modernen Segelflug<br />
gelegt. Die Hingabe, mit der sich<br />
diese Piloten für den Sport eingesetzt<br />
haben, und die Originalität, mit der<br />
sie ihre Ideen umzusetzen wussten,<br />
finde ich bewundernswert.<br />
Lebendige<br />
Vergangenheit<br />
Besitzen auch Sie Erfahrung im<br />
Flugzeugbau?<br />
Während der obligatorischen Werkstattarbeit<br />
im Segelflugverein habe<br />
ich viel über die unterschiedlichen<br />
Bauweisen gelernt. Später restaurierten<br />
mein Mann Ulrich und ich eine<br />
Olympia-Meise, die noch heute von<br />
unseren Kindern rege genutzt wird.<br />
Wartung und Pflege übernehmen<br />
inzwischen unsere Söhne.<br />
104 <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
sich unter ihren männlichen Kollegen<br />
zu behaupten?<br />
Wir begegnen uns auf Augenhöhe<br />
und pflegen einen respektvollen und<br />
oft freundschaftlichen Umgang, insofern<br />
gestaltet sich die Zusammenarbeit<br />
angenehm und problemlos.<br />
Fotos: Marzena Seidel<br />
Segelflugzeugbau hat Claudia Stengele von der Pike auf in der Vereinswerkstatt<br />
gelernt. Die familieneigene Olympia-Meise hat sie mitrestauriert.<br />
Die Leitung des Museums nimmt<br />
demnach viel Zeit in Anspruch.<br />
In der Tat. Administrative Arbeiten,<br />
wie sie in jedem Betrieb anfallen,<br />
machen das Gros des Aufwands aus:<br />
Personalführung, Finanzplanung,<br />
Öffentlichkeitsarbeit. Aufgelockert<br />
wird diese Schreibtischarbeit durch<br />
interessante Begegnungen. Piloten<br />
schwelgen in Erinnerungen, Restauratoren<br />
erkundigen sich nach historischen<br />
Zeichnungen, Besucher bitten<br />
um nähere Auskunft. Es ist ein lebendiger<br />
Arbeitsplatz.<br />
Ist Ihnen eine Begegnung in<br />
besonders positiver Erinnerung<br />
geblieben?<br />
Robert Mandetzky, einer der letzten<br />
Pioniere aus den Anfangszeiten, besuchte<br />
mich im Museum. Er bat mich,<br />
ihn zur Oskar-Ursinus-Büste zu begleiten,<br />
und überreichte mir dort eine<br />
verblichene Aufnahme: Sie zeigte ihn<br />
im angeregten Gespräch mit dem<br />
Rhönvater. Dieser rüstige Herr hatte<br />
sich dazu entschlossen, mir dieses<br />
wertvolle Andenken anzuvertrauen.<br />
Eine Geste, die mich tief gerührt hat.<br />
Welche Ziele möchten Sie mit<br />
dem Museum erreichen?<br />
Die Wasserkuppe ist das Zentrum der<br />
deutschen Segelfluggeschichte und<br />
soll es auch weiterhin bleiben. Aus<br />
diesem Grund bieten wir Institutionen<br />
und Vereinen an, ihre Luftfahrtarchive<br />
bei uns einzulagern – ein Angebot,<br />
von dem beispielsweise die Idaflieg<br />
bereits Gebrauch gemacht hat.<br />
Unserem Bildungsauftrag kommen<br />
wir nach, indem wir ein neues Konzept<br />
für die Dauer- und Sonderausstellung<br />
erarbeiten. Ziel ist es, das Informations-<br />
und Leitsystem zusätzlich in<br />
einfache Worte zu fassen, sodass sich<br />
die Thematik auch Laien und Kindern<br />
erschließt. Diese Aufgabe liegt mir<br />
besonders am Herzen.<br />
In den nächsten 15 bis 20 Jahren ist<br />
zudem eine Erweiterung geplant,<br />
zumal die Ausstellungsfläche schon<br />
jetzt knapp wird, doch dafür sind wir<br />
auf finanzielle Zuwendungen angewiesen.<br />
Vorerst steht nur die Generalsanierung<br />
des Rundbaus an.<br />
Das Museum setzte sich mit für<br />
die Anerkennung des Segelflugs<br />
als immaterielles Kulturerbe ein.<br />
Die UNESCO-Kommission kritisierte,<br />
dass die Zeit des Nationalsozialistischen<br />
Fliegerkorps<br />
unzureichend dargestellt worden<br />
sei. Wie schätzen Sie die Chancen<br />
des zweiten Anlaufs ein?<br />
Da bin ich ganz zuversichtlich. Aus<br />
den Dokumenten geht hervor, dass<br />
viele der damaligen Piloten die nationalsozialistische<br />
Gleichschaltung<br />
nicht mitgetragen haben. Die Wasserkuppe<br />
war zudem nie Standort<br />
eines militärischen Stützpunkts. Wir<br />
werden den zuständigen Historikern<br />
weiterhin bei ihren Recherchen zur<br />
Seite stehen und ihnen unsere Archive<br />
zur Verfügung stellen.<br />
Benötigen Sie eine Extraportion<br />
an Durchsetzungsvermögen, um<br />
Haben Sie einen persönlichen<br />
Bezug zu den Ausstellungsobjekten?<br />
Zur unseren Olympia-Meisen, eine<br />
davon eine Leihgabe des Deutschen<br />
Museums in München, habe ich tatsächlich<br />
einen persönlichen Bezug:<br />
Meise bin ich erstens gerne geflogen,<br />
und zweitens hat sich mein Sohn<br />
Philipp an den Restaurationsarbeiten<br />
der Münchner Meise beteiligt. Segelflugzeuge<br />
aus den 1930er Jahren,<br />
insbesondere die des Konstrukteurs<br />
Hans Jacobs, gefallen mir prinzipiell<br />
gut. Nach den anfänglichen Jahren<br />
des Experimentierens rückten damals<br />
Eleganz und Ästhetik in den Vordergrund,<br />
wie es beispielsweise am<br />
DFS-Reiher gut zu sehen ist.<br />
Reizt es Sie denn nicht, wieder<br />
selbst ins Cockpit zu steigen?<br />
Nein, ich erinnere mich gerne an die<br />
Zeit als aktive Pilotin zurück, bin inzwischen<br />
aber bodenständiger geworden<br />
und widme mich in meiner<br />
Freizeit meiner großen Familie.<br />
Es waren ja wissbegierige Schüler,<br />
die den Segelflug entdeckt<br />
haben. Wie lässt sich heute der<br />
Forschungsdrang der Jugend<br />
wecken?<br />
Eltern müssen wieder lernen, ihren<br />
Kindern zu vertrauen. Kinder brauchen<br />
Freiraum, um Zusammenhänge spielerisch<br />
zu entdecken und ihre Ideen<br />
kreativ umzusetzen. Die Darmstädter<br />
Schüler hatten die Chance, ihre Träume<br />
zu verwirklichen, so unglaublich<br />
diese damals auch zu sein schienen.<br />
Hätten sie diesen Weg nicht beschritten,<br />
wären wir heute nicht da, wo<br />
wir sind.<br />
ae<br />
Stöbern in alten<br />
Dokumenten, nacherleben,<br />
mit welcher<br />
Hingabe sich die<br />
Pioniere für den Sport<br />
eingesetzt haben.<br />
In dieser Serie stellt<br />
der <strong>aerokurier</strong><br />
außergewöhnliche<br />
Persönlichkeiten<br />
aus der Luftfahrt<br />
im Interview vor.<br />
Treffpunkt für Oldtimer-Enthusiasten<br />
Das Deutsche Segelflugmuseum mit Modellflug auf der Wasserkuppe<br />
wurde 1987 eröffnet und ist mit mehr als 60 Exponaten,<br />
darunter der Vampyr und die Blaue Maus, das weltweit größte<br />
seiner Art. Zum Museum gehören mehrere Archive, zwei Ausstellungshallen,<br />
ein Tagungsraum sowie eine Werkstatt, in der sich<br />
ein Team aus drei ehrenamtlichen Mitarbeitern um Reparaturen<br />
und Restaurationen kümmert. Das Museum ist als Stiftung<br />
eigenständig und wird von einem Förderverein unterstützt.<br />
<strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong> 105
[ VORSCHAU ]<br />
Das lesen Sie im Juli<br />
... erhältlich auch<br />
als E-Paper<br />
Heft<br />
7<br />
erscheint am<br />
29. Juni<br />
<strong>2016</strong><br />
im Abo<br />
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3 x <strong>aerokurier</strong><br />
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Falls Sie nach dem Test keine weiteren Hefte<br />
wünschen, sagen Sie spätestens 14 Tage nach<br />
Erhalt der 2. Ausgabe ab. Ansonsten erhalten<br />
Sie den <strong>aerokurier</strong> weiter hin monatlich zu<br />
den im Impressum angegebenen Preisen<br />
mit jeder zeitigem Kündigungsrecht.<br />
Beechcraft Starship<br />
Vom anderen Stern?<br />
Wie ein Raumschiff vom anderen Stern – in Entenkonfiguration,<br />
mit Carbonzelle und Glascockpit – startete das Beechcraft<br />
Starship vor 30 Jahren zum Erstflug und eilte seiner Zeit<br />
weit voraus. Porträt eines Hightech-Pioniers, dem der Erfolg<br />
nicht vergönnt war.<br />
Wir bitten um Verständnis, wenn angekündigte Beiträge aus aktuellen Gründen in eine andere Ausgabe verschoben werden.<br />
Fotos: Jessica Ambats, Frank Martini, Andreas Rohde, Sonaca Air<br />
Berufe in der Luftfahrt<br />
Traumjob Fluglehrer?<br />
Fliegen, fliegen, fliegen, und immer in<br />
Kontakt mit interessanten Menschen –<br />
sieht so der Berufsalltag des Fluglehrers<br />
aus? Wir haben einen FI im Job begleitet.<br />
Sightseeing<br />
Wasserflug in der Wüste<br />
Jeff Powell fliegt im Sommer Löschflugzeuge,<br />
im Winter startet er mit einer Cessna 208<br />
Caravan aus der Marina mitten in Dubai zu<br />
Rundflügen über die Wüstenstadt.<br />
Sonaca 200<br />
Ein VLA aus Belgien<br />
Was kann der Metalltiefdecker von Sonaca<br />
Air? Wir haben den Zweisitzer mit 320 kg<br />
Zuladung und 115-Rotax-PS für den Pilot<br />
Report unter die Lupe genommen.<br />
1<strong>06</strong> <strong>aerokurier</strong> 6/<strong>2016</strong>
Fliegende Legenden<br />
Klassiker der Luftfahrt aus der<br />
FLUG REVUE-Edition präsentiert<br />
spannende Dokumentationen<br />
über historische Flugzeuge und<br />
ihre faszinierende Technik.<br />
Mit einzigartigen Drei-Seiten-<br />
Zeichnungen und Foto-Raritäten.<br />
Täglich informiert mit<br />
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